Mai 2013 - DEHOGA Niedersachsen

dehoga.niedersachsen.de

Mai 2013 - DEHOGA Niedersachsen

Magazin

Offizielles Organ des DEHOGA Niedersachsen H 70429 · Ausgabe 3 · Mai 2013

Niedersächsische Jugendmeisterschaften

Wir sind die besten Azubis in Niedersachsen!

Trendtour Junger DEHOGA

Unterwegs auf Langeoog

Entgelttarifvertrag

Neu ab 1. Mai 2013

Alle Gastgewerbe-Termine

auf einen Blick (Seite 44)

www.dehoga-niedersachsen.de


einfach immer besser

In Niedersachsen wird

Service mit „Q “ geschrieben!

„Entspannen Sie sich –

wir sind ein

Boardinghouse“,

Gästeresidenz PelikanViertel, Hannover

Doris Teping, Direktorin

ist unser Versprechen an unsere Gäste und an unsere

Mit arbeiter/innen. Klar definierte, verbindliche Qualitätsaussagen

und -ansprüche – nach innen und außen – kombiniert

mit gelebter Individualität, einer großen Portion Humor und

viel Kreativität, einem lockeren und dabei stets professionellen

Umgang mit einander, unterstützen uns „Profis in Jeans“ täglich

dabei, immer noch ein wenig besser am Gast zu werden.

Wenn ein Hotel der 5-Sterne-Superior-Klasse einem

Designer-Pumps gleicht, dann sind wir der gut eingetragene

Lieblingsschuh, den man jeden Tag wieder gerne anzieht,

der passt wie eine zweite Haut.

Informationen und Seminartermine

ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen:

TourismusMarketing Niedersachsen GmbH

Agnetha Gläß

Essener Straße 1, 30173 Hannover

Telefon: 0511 270488-24

service@tourismusniedersachsen.de

www.servicequalitaet-niedersachsen.de

ServiceQualität Deutschland –

eine Initiative für

erfolgreiche Gastgeber.


Editorial

Neuer Entgelttarifvertrag ab 1. Mai 2013

INHALT

Niedersächsicher Jugendmeister 4

Trendtour Junger DEHOGA 6

Entgelt-Tarifvertrag 7

Responsive Design 8

Tag der Kreisverbände 8

DEHOGA Umweltcheck 9

Neue Medien: DIRS 21 10

Neue Medien: Gäste-WLAN 11

Tourismustag Niedersachsen 12

KinderFerienLand Niedersachsen 13

Goodbye Deutschland 14

Ausbildung 15

Niedersachsenteller 16

Qualitäts-Camp 16

Fakten-Flyer 17

Bezirk Hannover 18

Bezirk Hildesheim 23

Bezirk Lüneburg 24

Bezirk Osnabrück 26

Bezirk Stade 28

Bezirk Braunschweig-Harz 32

Bezirk Weser-Ems 33

Bezirk Ostfriesland 34

Recht und Rat 37

Immobilien/Verkäufe 42

Alle Termine auf Seite 44

Die Tarifkommission des

DEHOGA Niedersachsen hat

es sich nicht leicht gemacht.

Auch wenn die Einstiegsforderungen

der NGG an dem

wirtschaftlich Machbaren für

das niedersächsische Gastgewerbe

vorbeigingen, waren sich die

verhandelnden Unternehmer in der

Tarifkommission schon darüber im

Klaren, dass sich in der Höhe eines Tarifabschlusses

nicht nur die wirtschaftliche

Entwicklung der Vergangenheit, der

Gegenwart und der Zukunft einer Branche

widerspiegeln muss. Vielmehr sehen

die Mitarbeiter des niedersächsischen

Gastgewerbes in der Höhe des Abschlusses

auch einen Anteil Wertschätzung

verborgen, der ihnen arbeitgeberseitig

für die erbrachten Leistungen entgegen

gebracht wird.

Mit gestuften 5,75 Prozent Erhöhung

bei einer Laufzeit des Vertrages bis zum

28. Februar 2015 können beide Tarifseiten

zufrieden sein. Die Arbeitnehmer

erhalten einen realen Lohnzuwachs, die

Arbeitgeber können bis in das Jahr 2015

mit sicheren Löhnen kalkulieren. Ebenso

hat sich unsere Entgeltsituation im

Wettbewerb um Mitarbeiter gegenüber

den anderen Dienstleistungsbranchen

stabilisiert. Im Verlaufe des Jahres 2014

werden wir bei unserem Einstiegslohn

die von der Politik diskutierten 8,50 Euro

brutto je Stunde erreichen. Damit setzen

wir ein deutliches Zeichen, dass die Tarifpartner

des niedersächsischen Gastgewerbes

auch zukünftig ihre Tarifangelegenheiten

autark ohne die Einmischung

der Politik regeln können.

Ein besonderes Anliegen der Tarifkommission

war, die Ausbildungssituation

des niedersächsischen Gastgewerbes zu

verbessern. Die Ausbildungsvergütungen

werden in den kommenden Monaten

von zwischen 450 und 650 Euro auf

zwischen 550 und 750 Euro ansteigen.

Jungen Menschen signalisieren wir mit

dieser Ausbildungsvergütung, dass wir

ihre Leistungen wertschätzen. Die Ausbildungsberufe

des Gastgewerbes sind

nach wie vor zukunfts- und karriereträchtig.

Daran will die Tarifkommission

des niedersächsischen Gastgewerbes

auch zukünftig arbeiten.

Bernd Frerichs

Vorsitzender der Tarifkommission

des DEHOGA Niedersachsen


Aktuelle Nachrichten 4 DEHOGA aktuell 03/2013

Niedersächsische Jugendmeisterschaften 2013

Voller Erfolg für beste Azubis aus Niedersachsens Gastgewerbe

Tolle Stimmung herrschte in diesem Jahr

beim Wettbewerb „Niedersächsische Jugendmeisterschaften

in den gastgewerblichen

Ausbildungsberufen" in Cuxhaven.

Vom 16. bis 18. April 2013 kämpften die 67

besten Auszubildenden um den Titel. Nach

den schriftlichen Arbeiten und der Warenerkennung

am ersten Tag standen die

beiden folgenden Tage ganz im Zeichen

der praktischen Prüfungen. Das Motto in

diesem Jahr „Die wundervolle Welt von

Walt Disney“ führte auch zu vielen innovativen

Ideen und toll gedeckten Tischen.

Je nach Ausbildungsberuf musste

ein 4-Gang-Menü erstellt und serviert

werden, Cocktails waren zu mixen, Tische

einzudecken und zu dekorieren.

Darüber hinaus mussten die Speisekarten

gestaltet, Gespräche am Hotelempfang

geführt und in präparierten Hotelzimmern

Fehler gefunden werden.

Höhepunkt in allen drei Gruppen war

das Prüfungsessen. Aus dem vorgegebenen

Warenkorb hatten die angehenden

Köche tolle Gerichte zusammengestellt,

die von den Hotel- und Restaurantfachleuten

professionell serviert wurden.

Die Goldmedaillengewinner werden

auch in diesem Jahr Niedersachsen im

Herbst 2013 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

auf dem Petersberg vertreten

und ihr hervorragendes Können

unter Beweis stellen.

„Ich hoffe, Sie haben während der

Wettkampftage auch die Gelegenheit

genutzt, mit Ihren Kolleginnen und Kollegen

aus den anderen Berufsbildenden

Schulen Erfahrungen auszutauschen“, so

DEHOGA-Präsident Hermann Kröger in

seiner Begrüßungsrede. „Mit Ihrer Teilnahme

haben Sie gezeigt, dass Sie zu den

Besten gehören, als Sie sich an Ihrem

Schulstandort für den Wettbewerb qualifiziert

haben“. Der Dank des Präsidenten

galt allen Akteuren, die sich bei der Vorbereitung

und Organisation des Wettbewerbes

engagiert haben. Vor allem aber

auch den Juroren, die es sich auch in

diesem Jahr wieder nicht leicht gemacht

haben, die Sieger zu ermitteln. „Wir sitzen

alle in einem Boot und müssen die

Zusammenarbeit in Zukunft noch forcieren“,

sagte Hermann Kröger und bedankte

sich in diesem Zusammenhang

bei den Begleitern, die die jungen Teilnehmer

schon im Vorfeld auf den Wettbewerb

vorbereitet haben.

Präsident Kröger nutzte die Chance,

auf die Auszeichnung „Guter Ausbildungsbetrieb“

hinzuweisen. Diese Aktion

wurde vom DEHOGA Niedersachsen

zusammen mit den Industrie- und Handelskammern

initiiert, um ein Zeichen

für qualitativ hochwertige Ausbildung

zu setzen. „Wir hoffen auf eine hohe

Teilnahmequote unserer Betriebe, um

auch nach außen zu dokumentieren,

dass wir unsere Verantwortung für die

Ausbildung ernst nehmen“, so Hermann

Kröger weiter.

Die Übergabe der Medaillen erfolgte

durch Präsident Kröger, den Vorsitzenden

des Berufsbildungsausschusses Carius

Novàk sowie den DEHOGA Stadtverbandsvorsitzenden

Kristian Kamp. Die

Ehrungen für die Teams übernahm die

stellvertretende Bürgermeisterin Cuxhavens

Fischer.

Fotos Seite 4 und 5: Frank Müller

Empfang mit Guido Grimsmann, 1. Vorsitzender

des KV Land Hadeln und Petra Gebhart,

Hotel Wernerwald.

Jan Cux schaut den Teilnehmern über

die Schulter.

Juroren der Hotel- und Restaurantfachleute

beim Begrüßungsabend.

Angeregte Gespräche unter den Teilnehmern

während des Begrüßungsabends.

Die Juroren der Köche im intensiven Gespräch

zur Beurteilung der Leistungen.

Die Kamera von Sat.1 hatte Koch Constantin

Langer während der Arbeit im Visier.


DEHOGA aktuell 03/2013 5 Aktuelle Nachrichten

Die Goldmedaillengewinner auf einen Blick!

Die Pokale der Niedersächsischen Jugendmeisterschaften

2013 warten auf die

Übergabe an ihre Besitzer.

Constantin Langer, Sieger der Köche und

punktbester Teilnehmer des Wettbewerbs

freut sich über die Glückwünsche von

DEHOGA-Präseident Hermann Kröger.

Restaurantfachmann Hoang Viet Nguyen

nimmt Gold-Pokal und Urkunde von

DEHOGA-Präsident Hermann Kröger

entgegen.

Koch/Köchin:

Gold: Constantin Langer (22 Jahre),

Maritim Airport Hotel Hannover

Silber: Martin Schmierer (23 Jahre),

Felsenkeller, Coppenbrügge

Bronze: Michael Schunck (19 Jahre),

Hotel Seelust, Cuxhaven

Restaurantfachmann/-frau:

Gold: Hoang Viet Nguyen (21 Jahre),

Restaurant Die Insel, Hannover

Silber: Sascha von Deyn (18 Jahre),

Ringhotel Sellhorn, Hanstedt

Bronze: Nefer Peix (20 Jahre),

Restaurant Gaudi, Göttingen

Sie strahlen um die Wette: Die Sieger der

Niedersächsischen Jugendmeisterschaften

werden Niedersachsen bei den Deutschen

Jugendmeisterschaften im Herbst auf dem

Bonner Petersberg vertreten.

Hotelfachfrau Meike Kleemann zeigt

strahlend ihren Gold-Pokal und die dazugehörige

Urkunde.

Chantal Wolf ist beste Fachfrau für

Systemgastronomie und freut sich über die

Auszeichnung.

Hotelfachmann/-frau:

Gold: Meike Kleemann (19 Jahre),

Columbia Hotel Wilhelmshaven

Silber: Sabrina Breitsprecher (21 Jahre),

The Ritz Carlton, Wolfsburg

Bronze: Maria Kreuzhermes (19 Jahre),

African Sky Hotel, Werlte

Fachmann-/frau für Systemgastronomie

Gold: Chantal Wolf (22 Jahre),

Restaurant McDonald’s, Nordhorn

Silber: Daniel Wulff (23 Jahre),

Restaurant McDonald’s Oldenburg

Bronze: Viola Borell du Vernay (22 Jahre),

Restaurant Burger King, Adendorf

Das Team der BBS 2 der Region Hannover

sicherte sich den Sieg in der Teamwertung:

Hoang Viet Nguyen, Hotelfachfrau Renata

Russinova und Koch Constantin Langer mit

Begleiterin Christine Schulz.


Aktuelle Nachrichten 6 DEHOGA aktuell 03/2013

Junger DEHOGA begeistert

von Trendtour nach Langeoog!

Innovativ sein, kreativ sein, vorwärts denken…

22 Jungunternehmer aus Niedersachsen

haben sich in diesem Jahr der Frühjahrstrendtour

des Jungen DEHOGA nach

Langeoog angeschlossen – und waren

begeistert! „Es hat einfach alles gepasst“,

berichtet Jörg Baumann, Sprecher des Jungen

DEHOGA. Vom Empfang unter blauem

Himmel und Sonnenschein auf der Terrasse

des Y8-Hafenrestaurants in Bensersiel

bis zum Kommunikationsseminar am

nächsten Tag.

Ein Thema der Tour hieß Unternehmensentwicklung.

Dies wurde von Timo

Kolb und Philipp Binder am Beispiel der

Familiendynastie Kolb-Binder anschaulich

vermittelt. Familie Kolb-Binder gewährte

einen intensiven Blick hinter die

Kulissen der diversen Hotels und Restaurantbetriebe,

die hier im Laufe der letzten

25 Jahre aufgebaut wurden. Und zwar alle

ganz authentisch mit individuellem Charakter,

was der Kreativität und dem Unternehmensgeist

Birgit Kolb-Binders zuzuschreiben

ist, wie die Söhne anschaulich

berichteten.

Für die Kommunikation der Unternehmensgruppe

Kolb-Binder ist seit Jahren

die KSK-Agentur zuständig. Geschäftsführer

Dieter Schimanski hat dementsprechend

einen Vortrag zum Thema Kommunikation

gehalten und verdeutlicht,

welchen Stellenwert das Thema Internetpräsenz,

Online-Buchungen, Gästebewertungen

etc. mittlerweile einnehmen und

welche Parameter man als Unternehmer

beachten sollte.

Die kurzen Wege auf der Insel machten

Chilliger Start in Bensersiel im Y8-Restaurent

es der Gruppe möglich, diverse Stationen

per Rad anzufahren. Bei der Begrüßung

am Wasserturm, dem Wahrzeichen der

Insel, machte Bürgermeister Uwe Gallerts

die Bedeutung des Tourismus und die

kontinuierliche Zielgruppenausrichtung

deutlich. Tourismusmanager Hinrik Dollmann

stellte Chancen wie auch Schwierigkeiten

dar, die sich aufgrund der veränderten

Rahmenbedingungen im Tourismus

– wie z.B. der Tourismusfinanzierung – ergeben

und wie die Verwaltung an die Umsetzung

herangeht.

Erfreulicherweise konnten in diesem

Jahr auf der Trendtour viele neue Teilnehmer

begrüßt werden. Besonders gut gefallen

haben allen die ungezwungene Atmosphäre

und der Erfahrungsaustausch

unter den Kollegen, der den Blick auch

mal wieder auf Themen richtet, die man

im eigenen Alltag gerne aus den Augen

verliert.

Infos zum Jungen DEHOGA

Alle Mitglieder oder Unternehmenskinder

unter 40 Jahren sind herzlich willkommen

im Jungen DEHOGA. Bei Interesse

an einer Aufnahme melden Sie sich bitte

bei Claudia Weiß unter weiss@dehoganiedersachsen.de

oder Tel. 0511-33 706-26.

Anschließend ist auch eine Kommunikation

in der geschlossenen Facebook-Gruppe

des Jungen DEHOGA möglich.

Bildergalerie der Trendtour:

Die Diskussionsrunde

nach dem

Seminar fand

in lockerer

Runde auf der

Terrasse des

Retro-Hotels

statt.

Die komplette Bildergalerie der Trendtour

ist sowohl auf der Fanpage des DE-

HOGA Niedersachsen eingestellt wie auch

im Internet unter http://dehoga-niedersachsen.de/dehoga-im-ueberblick/junger-dehoga.


DEHOGA aktuell 03/2013 7 Aktuelle Nachrichten

Neuer Entgelt-Tarifvertrag gilt ab 1. Mai

Lohnerhöhungen im niedersächsischen Gastgewerbe (ohne Weser-Ems und Inseln)

Nachdem die Gewerkschaft Nahrung,

Genuss, Gaststätten den Entgelttarifvertrag

aus dem Jahre 2010 fristgemäß auf

den 28. Februar 2013 gekündigt hatte, haben

die Tarifparteien nun mit Wirkung auf

den 1. Mai 2013 einen neuen Entgelttarifvertrag

abgeschlossen.

Dieser hat eine Laufzeit bis zum 28. Februar

2015. Ab dem 1. Mai 2013 erhöhen

sich die Entgelte im niedersächsischen

Gastgewerbe um 3,25 Prozent. Eine weitere

Erhöhung findet zum 1.3.2014 mit 2,5

Prozent statt.

Die Tarifparteien stellten in ihrer abschließenden

Bewertung der Entgelterhöhungen

fest, dass die Mitarbeiter des Gastgewerbes

in Niedersachsen damit für 2013

eine Reallohnsteigerung erhalten werden,

da die Inflationsrate voraussichtlich unter

drei Prozent bleiben werde. Ebenso stellten

die Tarifparteien heraus, dass mit der

2. Erhöhungsstufe des Entgelttarifvertrages

ab dem 1. März 2014 als niedrigster

Einstiegslohn für eine Tätigkeit im niedersächsischen

Gastgewerbe 8,50 Euro brutto

pro Arbeitsstunde gelten werde.

In Anbetracht des nachlassenden Interesses

junger Menschen an einer gastgewerblichen

Ausbildung, haben die niedersächsischen

Tarifparteien ein Zeichen

gesetzt und auch die Ausbildungsvergütungen

angehoben. Ab dem 1. Mai 2013

gelten für das 1., 2. und 3. Ausbildungsjahr

Ausbildungsvergütungen in Höhe von

500/600/700 Euro. Ab dem 1. März 2014

steigen die Ausbildungsvergütungen auf

550/650/750 Euro. Mit dieser Anhebung

haben die Tarifparteien im Bereich der

Ausbildungsvergütungen das nachvollzogen,

was in anderen DEHOGA Landesverbänden

schon geleistet wird.

Foto: © jonasginter - Fotolia.com

Ausbildungsvergütungen im Gastgewerbe im Vergleich der Bundesländer

Landesverband 1. Ausbildungsjahr 2. Ausbildungsjahr 3. Ausbildungsjahr

Baden-Württemberg 541,00 Euro 587,00 Euro 633,00 Euro

Bayern 534,00 Euro 700,00 Euro 789,00 Euro

Berlin 530,00 Euro 620,00 Euro 735,00 Euro

Bremen 510,00 Euro 575,00 Euro 660,00 Euro

Hamburg

Hessen

Niedersachen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Schleswig-Holstein

ab 01.01.2013 600,00 Euro 650,00 Euro 740,00 Euro

ab 2014 610,00 Euro 660,00 Euro 750,00 Euro

ab 01.11.2012 640,00 Euro 712,00 Euro 785,00 Euro

ab 01.04.2014 656,00 Euro 730,00 Euro 805,00 Euro

ab 01.05.2013 500,00 Euro 600,00 Euro 700,00 Euro

ab 01.03.2014 550,00 Euro 650,00 Euro 750,00 Euro

ab 01.08.2012 573,00 Euro 687,00 Euro 781,00 Euro

bis 01.08.2013 591,00 Euro 709,00 Euro 806,00 Euro

ab 01.01.2013 575,00 Euro 675,00 Euro 800,00 Euro

ab 01.01.2014 600,00 Euro 700,00 Euro 825,00 Euro

ab 01.08.2012 530,00 Euro 600,00 Euro 670,00 Euro

ab 01.08.2013 550,00 Euro 630,00 Euro 700,00 Euro

ab 01.01.2013 460,00 Euro 525,00 Euro 610,00 Euro

ab 01.01.2014 480,00 Euro 550,00 Euro 650,00 Euro

Weser-Ems/Oldenburg 472,00 Euro 510,00 Euro 566,00 Euro


Aktuelle Nachrichten 8 DEHOGA aktuell 03/2013

Weckruf für Hoteliers und Gastronomen

Responsive Design ist Trend im Internet

Im Juni 2010 hat eine Studie des USamerikanischen

Bankhauses Morgan

Stanley in der Fachwelt größte Aufmerksamkeit

erregt, in der kühn prognostiziert

wurde, dass bis Anfang 2014 die mobile

Nutzung des Internets über iPhone und

Co. die stationäre am PC zu Hause bzw.

im Büro übersteigt. Wie jetzt eine aktuelle

Untersuchung der Initiative D21 vom

Februar zeigt, gehen bereits heute 53 Prozent

(!) der deutschen Internetnutzer auch

mobil ins Netz. Und wie hat sich die Hotellerie

auf diesen Megatrend eingestellt?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen,

hat der DEHOGA-Partner creazwo

100 zufällig ausgesuchte Hotelwebseiten

auf Ihre Tauglichkeit mit Blick auf das

mobile Web überprüft und Bemerkenswertes

festgestellt. So sind nur fünf Prozent

der untersuchten Internetauftritte

für die Darstellung auf mobilen Endgeräten

optimiert. Die anderen 95 Prozent

nehmen es mit der viel beschworenen

Gastfreundschaft im Netz eher sportlich

und fordern ihrem (potentiellen) Kunden

geduldige Fingerfertigkeit und mikroskopisches

Sehvermögen ab. Die Folge

sind extrem hohe Absprungraten auf

diesen Webseiten und damit realer Umsatzverlust.

Das sollte der Weckruf für

jeden Hotelier sein. Doch was ist zu tun?

Die Lösung lautet „Responsive Design“.

Bei einem Responsive Design

„erkennt“ die Webseite, welche Bildschirmgröße

das Gerät hat, mit dem

der (mobile) Zugriff auf Ihre Webseite

erfolgt. Je nach verfügbarer Bildschirmgröße

ändert sich die Darstellung der

Webseite entsprechend und passt sich

automatisch in Größe und Aufbau an das

jeweilige Gerät an. Professionelle Content

Management Systeme (CMS) können

darüber hinaus sogar spezifische Inhalte

in Abhängigkeit vom verwendeten

Endgerät ausliefern. Dies ist besonders

interessant, da das mobile Such- und

Nutzerverhalten mitunter stark von dem

stationären abweicht.

INFO-SERVICE

Machen Sie den Test! Unter

www.responsive-design-check.de

können Sie Ihre Webseite in den Bildschirmgrößen

verschiedener mobiler

Endgeräte überprüfen.

Leider können bestehende Webseiten

nicht oder nur mit großem Aufwand auf

Responsive Design umgestellt werden,

sodass der Start ins mobile Internet häufig

mit einem generellen Relaunch der

eigenen Homepage verbunden ist. Ergreifen

Sie diese Chance und nutzen Sie

den Wettbewerbsvorteil mobil-optimierter

Webseiten mit aktuellen Inhalten in

einem frischen Design! 53 Prozent Ihrer

potentiellen Kunden werden es Ihnen

danken.

Weitere Infos und Kontakt:

Crea Werbeagentur GmbH

Fon: 0541 / 404 64-0

www.creazwo.de

Internetauftritt mit Responsive Design passt

sich mobilen Endgeräten an.

Tag der Kreisverbände

Am 29. Mai wird in Walsrode getagt

Auch in diesem Jahr lädt das Präsidium

des DEHOGA Niedersachsen alle

Kreisvorstände zu einem Tag der Kreisverbände

nach Walsrode ein. Wie im

Vorjahr sollen Themen diskutiert werden,

die von den Kreisverbänden aufgerufen

worden sind. Breiten Raum wird

die Erörterung des Themas „Beruflicher

Nachwuchs“ einnehmen. Das Präsidium

geht davon aus, dass die gute Resonanz

auf die letztjährige Sitzung übertroffen

werden kann.

Alle Kreisvorstände, die sich noch

nicht angemeldet haben, sind aufgefordert,

sich beim DEHOGA Niedersachsen,

Tanja Bittaye, Tel. 0511/33706-20 zu melden.


DEHOGA aktuell 03/2013 9 Aktuelle Nachrichten

DEHOGA-Umweltcheck in Gold verliehen

Auszeichnung des Komfort-Hotels Katerberg in Lüchow

Nachhaltigkeit wird auch im Gastgewerbe

ein immer wichtigerer Faktor. Mit

der Beteiligung am DEHOGA-Umweltcheck

zeigt Familie Langbehn vom Komfort-Hotel

Katerberg ihren Beitrag zum

Klimaschutz. „Wir haben zwar

schon immer auf sparsamen und

sorgsamen Umgang mit Energie

und Wasser geachtet“, so Volker

Langbehn, „Einsparpotentiale

gibt es aber mit Sicherheit immer

noch.“ Daher hat sich die Familie

entschlossen, am DEHOGA-Umweltcheck

teilzunehmen, um hier

weitere Potentiale zu erschließen

und Tipps und Hilfen für weitere

Einsparungen zu erhalten.

Für die Goldauszeichnung

musste Familie Langbehn alle

Daten zu Energie, Wasserverbrauch,

Abfall und Lebensmitteln

offen legen. Diese wurden

in Betriebskennzahlen umgerechnet und

bilden die Basis für die Vergabe der Auszeichnung

in Bronze, Silber oder Gold.

Bei allen Werten hat das Komfort-Hotel

Katerberg in Lüchow hervorragend abgeschnitten

und sich damit die Auszeichnung

in Gold wirklich verdient.

Die für Umweltmaßnahmen getätigten

Investitionen konnten nur durch den reduzierten

Mehrwertsteuersatz

erbracht werden. „Ich hoffe,

dass die Politik die Notwendigkeit

erkennt und dem Beherbergungsgewerbe

auch künftig

den Freiraum lässt, damit in

Arbeitsplätze und Zukunftstechnologie

investiert werden

kann“, so Volker Langbehn. Auf

der Auszeichnung will sich das

Familienunternehmen aber

nicht ausruhen. Weitere Investitionen

für Nachhaltigkeit sind

geplant.

Familie Langbehn präsentiert stolz

die Gold-Urkunde des DEHOGAumweltcheck

für ihr Komfort-Hotel

Katerberg in Lüchow.

Seite 3


Neue Medien 10 DEHOGA aktuell 03/2013

DIRS21 mit neuen Schnittstellen

im Channelmanagement

Anbindung zum Google Hotelfinder und Trivago

Das Onlinebuchungs- und Channelmanagentsystem

DIRS21 des DEHOGA-

Rahmenvertragspartners TourOnline AG

wurde zu Beginn des Jahres um viele neue

Schnittstellen zu weiteren Buchungsportalen

und neue Funktionen für den Online-

Direktvertrieb erweitert.

Der Channnelmanager DIRS21 channelswitch

ist nun auch an die deutschen

Buchungsportale Kurzurlaub.de und

Kurz-mal-frei.de sowie die internationalen

Buchungsportale Agoda, Hotelbeds,

Lastminute.com, Escapio und Splendia angebunden.

Damit können auch diese Portale

automatisch und ohne zusätzlichen Pflegeaufwand

via DIRS21 aktualisiert werden.

Während Kurzurlaub.de sowie Kurz-malfrei.de

ausschließlich den deutschsprachigen

Markt mit Pauschalangeboten bedienen,

ist Agoda vor allem im asiatischen

Markt bedeutend und primär für Stadthotels

bzw. sehr bekannte touristische

Destinationen interessant. Das Portal

Hotelbeds ist Zimmervermittler für Reiseveranstalter,

Reisebüros und kleinere

Internetportale. Mit den beiden Portalen

Escapio und Splendia sind zwei Anbieter

dazugekommen, welche den Nischenmarkt

im Bereich der vier und fünf Sterne

Hotels bedienen.

„Durch die neuen Anbindungen in unterschiedlichen

Zielgruppensegmenten

erhalten die Hotels mehr Möglichkeiten,

ihre Vertriebswege zu erweitern und ihre

Abhängigkeit von den großen bekannten

Buchungsplattformen ein bisschen zu verringern“

erklärt Parthena Elpasidou, bei

TourOnline für die Weiterentwicklungen

im Channelmanagement mitverantwortlich.

«Zudem werden wir in den kommenden

Wochen zusätzliche Anbindungen im

DIRS21 channelswitch anbieten können.»

Dazu gehören auch die Anbindungen

an den Google Hotelfinder sowie an Trivago,

die vor allem den Vertrieb über die

hoteleigene Webseite unterstützen, weil

sie eine direkte Verlinkung aus dem Google

Hotelfinder und dem Trivago Preisvergleich

auf die Homepage des Hotels

ermöglichen. Um die neuen Möglichkeiten

in der Suchmaschine Google optimal

nutzen zu können, bietet die TourOnline

AG mehrere «Fit für Google»-Pakete an,

die neben der reinen Google Hotelfinder-

Anbindung auch andere Erfolgsfaktoren

für eine gute Listung bei Google erzielen.

«Eine reine Listung im Google Hotelfinder

kann sehr kostenintensiv sein und

dabei nur geringen Erfolg bringen, wenn

die Hotel-Darstellung in Google nicht optimiert

ist und die falschen Verlinkungen

gesetzt werden» sagt Stephan Seifert,

Google-Experte bei der TourOnline AG.

Darüber hinaus bietet TourOnline mit

dem DIRS21 ratemonitor ein Preisvergleichstool

zur Beobachtung der Mitbewerber.

Die zu beobachtenden Mitbewerber

können frei von den Hotels definiert

werden.

INFO-SERVICE

Alle DEHOGA-Mitglieder erhalten

auch für die neuen Schnittstellen und

Pakete wieder vergünstigte DEHOGA-

Konditionen.

Kontakt: TourOnline AG

Tel: 07153 / 9250 22

Email: landes@touronline.ag

http://www.touronline.ag

Anbindung

zum Portal

www.kurzurlaub.de,

bei dem als Urlaubshotel

aktuell „nur“

10% Provision

anfallen.

Anbindung an den Google-Hotelfinder am

Beispiel „Hotel Zur Heideblüte“.


DEHOGA aktuell 03/2013 11

Neue Medien

Gäste-WLAN: Wichtiges und hochaktuelles Thema

Professioneller Hotspot schützt vor bösen Überraschungen

Der Begriff Gäste-WLAN wird immer

populärer. Besucht ein Gast ein Hotel oder

einen Gastronomiebetrieb, in dem ihm ein

WLAN-Hotspot angeboten wird, so wird er

diesen Service dankbar entgegennehmen

und zu schätzen wissen, ganz gleich, ob

kostenfrei oder zu einem akzeptablen Tarif.

Dies ist ein gutgemeinter Service des Betreibers,

der aber darüber hinaus eine sehr interessante

Möglichkeit des Marketings bietet.

Ein Gast, der sich mit einem WLAN-

Hotspot eines professionellen Anbieters

verbindet, gelangt als erstes auf eine

Login-Seite. Auf dieser Seite hat der

Gastgeber die Möglichkeit, sein Haus

vorzustellen. Dies können besondere

Angebote, Veranstaltungshinweise oder

Kundenbefragungen sein: Alles, was

der Betreiber seinen Gästen mitteilen

möchte. Letztendlich sind hier der Fantasie

erst einmal keine Grenzen gesetzt.

Wichtig ist aber, dass eine solche Login-

Seite den Auftritt des Gastgebers widerspiegelt

und nicht von Drittanbietern

mit unangenehmen Werbebotschaften

durchzogen ist, welche dem Gast das Gefühl

verleiht, belästigt zu werden.

Bei diesen Marketingmöglichkeiten

gibt es wichtige rechtliche Vorschriften

zu beachten, und der Betreiber muss bei

Missbrauch seines Hotspots geschützt

sein. Im letzten Jahr gab es allein in

Deutschland eine sechsstellige Anzahl

von Abmahnungen wegen angeblicher

Urheberrechtsverletzungen.

Viele Hoteliers zahlen die geforderten

Summen, um sich weitere Unannehmlichkeiten

zu ersparen. Gegen eine solche

Abmahnung kann man – immer gemeinsam

mit einem versierten Anwalt

– oftmals erfolgreich vorgehen und erspart

sich die teils horrenden geforderten

Beträge der abmahnenden Anwälte.

Aber auch in so einem Erfolgsfall kostet

jeder Vorgang Zeit und Nerven. Zudem

wird der eigene Anwalt für seine Bemühungen

immer eine Rechnung stellen.

Wer sich all diese Unannehmlichkeiten

und finanziellen Verluste sparen möchte,

sollte gleich auf eine professionelle Hotspot-Lösung

mit VPN-Routing setzen, wie

sie der vom DEHOGA Niedersachsen empfohlene

Anbieter Hotsplots GmbH entwickelt

hat. Bei diesem Verfahren gehen die

Gäste nicht mit der IP-Adresse des Hotels

ins Internet, sonder die IP-Adresse des Hotels

wird durch eine von Hotsplots ersetzt.

Im Missbrauchsfalle bleiben das Hotel

oder der Gaststättenbetrieb anonym und

können rechtlich nicht belangt werden.

Das sieht auch der auf Internet-Recht spezialisierte

Anwalt Christian Solmecke aus

Köln so: „Der sicherste Weg, nicht haftbar

gemacht zu werden, ist dafür zu sorgen,

dass die Gäste des Hotels nicht mit der

IP-Adresse des hoteleigenen Internetanschlusses

ins Internet gehen.“

INFO-SERVICE

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Hotsplots GmbH, Andreas Werner,

Tel.: 030-29 77 348-42,

E-Mail: werner@hotsplots.de

Seite 5


Aktuelle Nachrichten 12 DEHOGA aktuell 03/2013

Tourismustag Niedersachsen blickt in die Zukunft

Staatssekretärin skizziert neue niedersächsische Tourismuspolitik

„Von anderen lernen“: mit diesem

Ansatz nahm Zukunftsforscher Andreas

Steinle vom Zukunftsinstitut die Teilnehmer

des 15. Tourismustages Niedersachsen

mit auf eine Reise durch die mögliche Zukunft

der Tourismusbranche. Bei der kreativen

Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens

brauche man Zähigkeit, Mut

und die Bereitschaft, über den Tellerrand

hinauszublicken – auch auf die Gefahr hin,

dass man mal ein Scheitern in Kauf nehmen

muss.

Ideen für neue Produkte, Dienstleistungen

oder Vermarktungsstrategien findet

man laut Steinle übrigens nicht nur innerhalb

der Tourismusbranche – auch und

ganz besonders der Blick auf die aktuellen

Entwicklungen in anderen Branchen eröffne

manchmal ganz neue Perspektiven. „Es

geht darum, vorhandenes Wissen neu zu

ordnen. Von 100 möglicherweise scheinbar

absurden Ideen kann eine die erfolgreiche

Nische für Ihr Unternehmen sein.“

Mit seinem Impulsreferat stimmte

Steinle die rund 150 Vertreter aus Tourismuswirtschaft,

Politik und Verwaltung auf

das Generalthema des 15. Tourismustages,

der dieses Mal in Göttingen stattfand, ein:

„Besser werden!“. In fünf Foren ging es dabei

um die Themen Nischenstrategie, Innovationsfähigkeit,

Kooperationsmanagement,

Rentabilität und Ideenfindung. „Wir

wollten der Tourismuswirtschaft Ideen an

die Hand geben, wie der niedersächsische

Tourismus sich noch besser positioniert,

profiliert und professionalisiert“, so Martin

Exner, tourismuspolitischer Sprecher

des Niedersächsischen Industrie- und

Handelskammertags (NIHK) für die Veranstalter,

zu denen neben den niedersächsischen

IHKs und weiteren touristischen

Organisationen auch der DEHOGA Niedersachsen

gehört.

Eckpunkte der Tourismuspolitik der

neuen niedersächsischen Landesregierung

stellte Staatssekretärin Daniela

Behrens aus dem niedersächsischen

Wirtschaftsministerium vor. Einen

Schwerpunkt würden Aktivurlaubsthemen

wie Radfahren und Wandern bilden,

ebenso wie der Gesundheitstourismus

und der Urlaub auf dem Lande. Wie

auch schon im Koalitionsvertrag festgeschrieben,

werde das Land ein neues

Landestourismuskonzept auflegen. Man

wolle die bereits vorliegenden Erkenntnisse

aus den touristischen Masterplänen

und anderen Konzepten nutzen, um

daraus Wege und Maßnahmen für eine

erfolgreiche Weiterentwicklung des niedersächsischen

Tourismus abzuleiten

und umzusetzen.

Es gehe insgesamt um einen besseren

Gestaltungsrahmen für den niedersächsischen

Tourismus. Dies sei nach ihrem

Grundverständnis eine gemeinsame

Aufgabe für die öffentlichen und privaten

Leistungsträger. Für diesen Dialog

sicherte Exner ebenso die Unterstützung

seitens der niedersächsischen Tourismuswirtschaft

zu wie für Gespräche über neue

Finanzierungsstrukturen.

Anzeigenannahme:

Telefon 04551/1450

Telefax 04551/2504

Mail: dna@vht.de

Seite 10


DEHOGA aktuell 03/2013 13 Aktuelle Nachrichten

Kinderfreundliche Gastgeber

in Niedersachsen gesucht

Aktion „KinderFerienLand Niedersachsen“ unterstützt Vermarktung

In Zusammenarbeit mit den niedersächsischen

Reiseregionen sowie der AG Urlaub

und Freizeit auf dem Lande e.V. bietet

die TourismusMarketing Niedersachsen

GmbH (TMN) seit Oktober 2011 eine Zertifizierung

für Anbieter von kinder- und familienfreundlichen

Unterkünften, gastronomischen

Einrichtungen sowie Freizeit- und

Erlebnisparks an.

Rund 50 Kriterien in den Kategorien

Service, Sicherheit und Ausstattung

muss der Betrieb erfüllen, um die Zertifizierung

zu erhalten. Sie stellen einen

Mindeststandard für einen gelungenen

Familienurlaub dar. Alle Betriebe

werden bei einer Vor-Ort-Besichtigung

durch einen unabhängigen und geschulten

Prüfer unter die Lupe genommen. So

wird z.B. überprüft, ob von der Wickelkommode,

sicheren Steckdosen und Kinderbesteck

bis hin zu ausreichend Platz

zum Spielen alles vorhanden ist, was das

Kinderherz begehrt. Werden die Kriterien

erfüllt, können die Betriebe sich mit

dem KinderFerienLand-Logo schmücken

und zeigen: Hier sind Kinder herzlich

willkommen und gut aufgehoben!

Das Qualitätssiegel soll helfen, Betriebe,

die sich mit ihrem Angebot hauptsächlich

an Familien mit Kindern richten,

zu identifizieren und diese werblich

besonders hervorzuheben. Den Familien

dient die Zertifizierung als Orientierung

und erleichtert ihnen die Planung ihres

Urlaubs. Seit dem Start der Initiative

haben sich bereits 114 Betriebe erfolgreich

den Kriterien des KinderFerien-

Land gestellt – darunter unter anderem

das Schloss Dankern, der Erlebnis-Zoo

Hannover, der Serengeti-Park Hodenhagen,

der Center Parc Bispinger Heide

oder auch das Ramada Hotel Vier Jahreszeiten

in Goslar. Eine vollständige

Übersicht über die Betriebe gibt es unter

www.reiseland-niedersachsen.de/

urlaub-mit-qualitaet.

Für die Zertifizierung wird eine Lizenzgebühr

in Höhe von 45 Euro zzgl.

einer Prüfgebühr erhoben. Darin enthalten

sind neben der Vor-Ort-Prüfung

das Zertifikat sowie Werbematerialien,

die dem Betrieb die besondere Kinderfreundlichkeit

bestätigen. Darüber hinaus

werden die Betriebe in die Marketingaktivitäten

der TMN und der

jeweiligen Region integriert. Eine Zertifizierungsplakette

kann optional bestellt

werden.

INFO-SERVICE

Weitere Informationen zur Zertifizierung

als kinderfreundlicher Betrieb erhalten

Sie bei:

TourismusMarketing Niedersachsen GmbH

Agnetha Gläß

Tel.: 0511-270 488 24

glaess@tourismusniedersachsen.de

KinderFerienLand-Betriebe haben mit ihrem besonderen Engagement für Familien einen

Wettbewerbsvorteil.

Seite 9


Aktuelle Nachrichten 14 DEHOGA aktuell 03/2013

VOX: „Goodbye Deutschland! Der Austausch“

Familie Bötefür aus Dötlingen als Tauschfamilie auf Ko Samui in Thailand

Im Dezember hat der TV-Sender VOX

beim DEHOGA Niedersachsen angefragt,

ob man vielleicht einen geeigneten Betrieb

kennen würde, der für die Serie

„Goodbye Deutschland! Der Austausch“

in Frage käme. Der TV-Sender brauchte

dringend Ersatz für eine Familie, die für

die Auswanderer-Show abgesprungen war

und die bereits im Januar nach Thailand

reisen sollte, um für eine Woche Leben und

Arbeiten mit dem Auswanderer Matthias

Bück auf Ko Samui zu tauschen.

wo die Bötefürs für eine Woche die „Bamboo

Bar“ übernommen haben, während

Auswanderer Matthias Bück mit seinem

Team für eine Woche nach Deutschland

zurückkam, um auf dem Schützenhof unter

den Linden in Dötlingen das Zepter zu

übernehmen.

Auf Ko Samui haben wir viele Dinge

erlebt, die in Deutschland undenkbar

wären. Es musste viel improvisiert werden,

aber das hat auch Spaß gemacht, so

für die Kinder zu haben, die durch den

lockeren Lebensalltag trotz Restaurantbetrieb

gegeben war.

Aber auch, wenn der Gedanke ans

Auswandern vielleicht noch nicht ganz

weg ist, ist die Familie gerne wieder

nach Dötlingen auf den Schützenhof zurückgekommen,

berichtet Thomas Bötefür.

Einig ist sich das Paar, das alles seine

Vor- und Nachteile hat, die man gut

abwägen muss. „Mit der Mentaliät ferner

Länder muss man auch erst einmal zurechtkommen.

Wir haben hier in Dötlingen

starke Wurzeln. Unsere Familie,

Freunde und viele Stammgäste gehören

für uns zum Leben einfach dazu, so Thomas

Bötefür.“

Fazit der Bötefürs: „Es war eine Wahnsinns-Erfahrung.

Das Thema „Chancen

nutzen und ergreifen“ haben wir einmal

auf einer DEHOGA-Veranstaltung gelernt

– und beherzigt. Wir sind dankbar,

dass wir uns dafür entschieden haben

und dass wir diese Erfahrung machen

durften!“

Fotos: Redaktion VOX

Thomas und Michaela Bötefür vom „Schützenhof Unter den Linden“ in Dötlingen mit ihren Kindern

Mark und Tim auf Ko Samui in Thailand.

Nach einem Aufruf über die Facebook-

Seite des DEHOGA Niedersachsen meldete

sich spontan Familie Bötefür aus Dötlingen,

die trotz Weihnachtsstress gleich

Feuer und Flamme war, weil der Gedanke

ans Auswandern ohnehin schon einmal

eine Rolle für sie gespielt hatte und vor

lauter Arbeit fast in Vergessenheit geraten

war. Die Dötlinger überlegten nicht lange,

bewarben sich und wurden nach erfolgreichem

Casting prompt ausgewählt. Neben

den Vorbereitungen für einen ausgebuchten

Silvesterabend mussten schnell noch

Reisepässe per Express beantragt werden,

die Kinder von der Schule beurlaubt werden,

Koffer gepackt und sonstige Reisevorbereitungen

getroffen werden.

Thomas Bötefür. Michaela Bötefür freute

sich insbesondere darüber, mehr Zeit

Auswanderer Matthias Bück kam

mit seiner thailändischen Lebensgefährtin

für eine Woche zurück nach Deutschland und

hat im Schützenhof in Dötlingen mit einem

Thai-Abend die Gäste verwöhnt.

Im Januar ging es dann zusammen mit

dem TV-Team von VOX nach Ko Samui,


DEHOGA aktuell 03/2013 15 Aktuelle Nachrichten

Neuordnung

Ausbildungsrahmenpläne

Betriebs- und Lehrervertreter erarbeiten Vorschläge

Im Bundesberufsbildungsausschuss

wird zur Zeit diskutiert, ob die Initiierung

eines Neuordnungsverfahrens in den

gastgewerblichen Ausbildungsberufen

notwendig ist. Damit soll in den nächsten

Jahrzehnten den geänderten Anforderungen

der Wirtschaft an die Kompetenzen

der Beschäftigten Rechnung getragen

werden.

Jeder DEHOGA-Landesverband wurde

in diesem Zusammenhang darum gebeten,

für die einzelnen Ausbildungsberufe zu

ermitteln, ob und wenn ja, welche Änderungen

der Verordnungen sowie der Ausbildungsrahmenpläne

erforderlich sind.

Ausbildung im Gastgewerbe – Neuordnung für die Zukunft notwendig?

Auf Einladung des DEHOGA Niedersachsen

haben im Februar 2013 Betriebs-

und Lehrervertreter an einer Arbeitsgruppensitzung

zu diesem Thema

teilgenommen. Je Fachrichtung wurden

in Einzelgruppen Vorschläge zur Neuordnung

erarbeitet. Darüber hinaus sind

die Teilnehmer überein gekommen, dass

auch die Entwicklung neuer Ausbildungsberufe

im Hotel- und Gaststättengewerbe

denkbar wäre. Zum Abschluss wurden die

Arbeitsergebnisse dem gesamten Gremium

vorgestellt. Der DEHOGA Niedersachsen

wird dem Bundesverband die Ergebnisse

des Treffens für seine weitere Arbeit

zur Verfügung stellen.

„Koch-Woche“

bei der DIHK-

Ausbildungsstellenbörse

Der DIHK wird in Abstimmung

mit dem DEHOGA über

die Facebook-Fanpage seiner

Ausbildungsstellenbörse die

Woche ab dem 13. Mai 2013 als

„Koch-Woche“ ausrufen.

Dazu wird es jeden Tag einen

kleinen Facebook-Beitrag zum Thema

Koch-Ausbildung geben und auch

entsprechende Links auf DEHOGA-Webseiten,

z.B. Ausbildungsfilme.

Optimale Wirkung für die Ausbildungsbetriebe

wird man sicherlich erzielen

können, wenn sichergestellt ist, dass die

DEHOGA-Mitgliedsbetriebe ihre offenen

Ausbildungsstellen im Ausbildungsberuf

Koch/Köchin dann auch in der IHK-Lehrstellenbörse

eingestellt haben. Die Lehrstellenbörse

ist zu finden unter http://

www.ihk-lehrstellenboerse.de/. Der Eintrag

ist kostenlos.

IHKs werben über Facebook für Koch-Ausbildung

Foto: © goodluz - Fotolia.com

Anzeigenannahme: Telefon 04551/1450

Telefax 04551/2504, Mail: dna@vht.de

Seite 7


Aktion Gastlichkeit in Niedersachsen

Neue Teilnehmer für den Niedersachsenteller gesucht

en Sie sich von Niedersachsens Köchen

erraschen, Regionaltypisches und Saisonales

f dem Niedersachsenteller immer für 11 €

ie eine Niederteilnehmenden

dem Punkt gibt

ere Informatiot!

95

Alle Hoteliers und Gastronomen, die

sich der regionalen Küche verschrieben

haben und Interesse daran haben, an der

Aktion Niedersachsenteller teilzunehmen,

sind gerne zur Teilnehmerversammlung

am 10. Juni 2013 eingeladen. „Hier findet

der Austausch der Teilnehmer statt, werden

Ideen entwickelt und jeder kann sich

Lassen Sie sich von Niedersachsens Köchen

überraschen, Regionaltypisches und Saisonales

ein Bild davon machen, wie nachhaltig

auf dem Niedersachsenteller immer für 11 €

eine gemeinsame Vermarktung ist“, ruft

Peter Stein seine Kolleginnen und Kollegen

zum Mitmachen auf.

ww.niedersachsenteller.de

www.dehoga-niedersachsen.de

Wer beim Niedersachsenteller dabei

ist, serviert seinen Gästen ein regionales

Gericht zum Preis von derzeit elf Euro auf

dem Niedersachsenteller. Alle Betriebe

werden in einer gemeinsamen Broschüre

beworben. Die Gäste können sich so auf

eine kulinarische Rundreise durch Niedersachsen

begeben. Als Vorteil winkt

Eine gute kulinarische Niedersachsenreise wünscht Ihnen:

ihnen beim Besuch von mindestens 12 unterschiedlichen

In Zusammenarbeit Betrieben mit: innerhalb eines

Jahres eine kostenlose Übernachtung.

Die Aktion Gastlichkeit in Niedersachsen

feiert im kommenden Jahr ihr

Eine gute kulinarische Niedersachsenreise wünscht Ihnen:

Unser Land

Aktuelle Nachrichten 16 DEHOGA aktuell 03/2013

www.niedersachsenteller.de

www.dehoga-niedersachsen.de

Niedersachsen feiert das erste Q-Camp

In Zusammenarbeit mit:

Unser Land -

unsere Küche

Kulinarischer Genuss auf

dem Niedersachsenteller 11 €

2013

04.12.12 11:37

unsere Küche

Kulinarischer Genus

20-jähriges Bestehen, so dass zahlreiche

zusätzliche Marketingaktivitäten für die

beteiligten Betriebe geplant sind.

dem Niedersachsentelle

INFO-SERVICE

Weitere Informationen zur Aktion

Gastlichkeit in Niedersachsen mit dem

Niedersachsenteller und zur Teilnehermsitzung

am 10. Juni 2013 gibt es bei:

DEHOGA Niedersachsen

Claudia Weiß

Tel. 0511/33706-26

weiss@dehoga-niedersachsen.de

Kreativ- und Zukunftswerkstatt für ServiceQualität am 10. Juni 2013 in Bispingen

Nach sechs erfolgreichen Q-Tagen

gehen die Initiativen ServiceQualität

Deutschland in Niedersachsen und im

Land Bremen völlig neue Wege und veranstalten

am 10. Juni 2013 das erste Q-Camp.

Mehr als 150 QualitätsCoaches aus beiden

Ländern kommen zu einem offenen

Erfahrungs- und Meinungsaustausch zusammen,

diskutieren in vier Workshops

über ihre Serviceerfahrungen und geben

dem Thema Servicequalität neue Impulse.

© Stauke - Fotolia.com

„Wir freuen uns, dass wir mit dem ersten

Q-Camp unseren Coaches ein neues Konzept

präsentieren, und sie dazu einladen

können, vom Wissen und den Erfahrungen

der anderer Teilnehmer zu profitieren“,

so Carolin Ruh, Geschäftsführerin

der TourismusMarketing Niedersachsen

GmbH.

Wie werbe ich mit der Zertifizierung

„ServiceQualität Deutschland“ für meinen

Betrieb? Wie setze ich die Inhalte aus den

Seminaren in meinem Unternehmen am

effektivsten um? Wie zeitaufwendig ist

denn wirklich guter Service? Und woran

lässt sich Qualität messen? Diese und weitere

Fragen werden in der Kreativ- und

Zukunftswerkstatt diskutiert. „Die Diskussionsinhalte

der Themen werden von

den Teilnehmern selbst bestimmt, damit

wird das gesamte kreative Potential jedes

einzelnen ausgeschöpft. Dies liefert uns

viele wertvolle Inhalte für unsere Initiative,

die wir stetig weiterentwickeln. Denn

Qualität ist ein ständiger Prozess, der sich

immer neu erfindet“, so Carolin Ruh zum

neuen Konzept. Die Teilnehmer haben

die Möglichkeit, zwei von vier moderierten

Workshops zu besuchen. Die Besonderheit:

Der zweite Workshop wird nicht

neu begonnen, sondern die Ergebnisse der

vorherigen Gruppe werden als Grundlage

für neue Diskussionen genutzt und weiterentwickelt.


E-SERVICE

Weitere Informationen unter

www.qualitaetstag-niedersachsen.de.


DEHOGA aktuell 03/2013 17 Aktuelle Nachrichten

FAKTEN Flyer

Bitte Beilage beachten

Mit der Broschüre „Hotels investieren

in Deutschland“ haben die Hoteliers schon

demonstriert, dass sie sensibel mit dem reduzierten

Mehrwertsteuersatz umgegangen

sind und die Einsparungen tatsächlich

für Jobs, Investitionen und Steigerung der

Qualität genutzt haben.

Um die Politiker kurz und knapp über

die Fakten zu informieren und auch die

Gäste für das Thema reduzierte Mehrwertsteuer

in Hotellerie und Gastronomie

zu öffnen, hat der Bundesverband den in

diesem Heft beigefügten Flyer „FAKTEN“

aufgelegt.

Wichtig ist, dass alle Gelegenheiten genutzt

werden, mit Politik aber auch mit

den Gästen über die Wichtigkeit des angepassten

Mehrwertsteuersatzes sowohl

für die Hotellerie als auch für die Gastronomie

zu sprechen und diese von der

Notwendigkeit zu überzeugen. Gerade das

mittelständisch geprägte Gastgewerbe ist

auf den reduzierten Mehrwertsteuersatz

angewiesen, um die Liquidität der Betriebe

zu steigern und dadurch Investitionen

in die Betriebe und auch die Mitarbeiter zu

gewährleisten.

Neu im Sortiment – Granatapfelsaft

von Niehoffs Vaihinger

100 Prozent Fruchtsaft, 100 Prozent Genuss

Im Ranking der Powerfrüchte nimmt

der Granatapfel dank seiner vielen Vitamine

und Mineralstoffe überall einen

der vordersten Ränge ein. So überrascht

es nicht, dass diese Frucht bei den Verbrauchern

in den letzten Jahren immer

beliebter geworden ist.

Der Saft, der aus ausgesuchten Granatäpfeln

für den neuen Granatapfelsaft

von Niehoffs Vaihinger gewonnen wird,

schmeckt nicht nur außergewöhnlich

fruchtig und aromatisch, sondern ist

auch überaus gesund. Kein Wunder,

denn der Niehoffs Vaihinger Granatapfelsaft

besteht aus 100

Prozent Saft, gewonnen

aus reifen Früchten direkt

vor Ort und wird

dort besonders

schonend als

Konzentrat verarbeitet. Denn dem Saft

wird aus Gründen der Lagerhaltung und

des Transports zunächst das fruchteigene

Wasser entzogen. Damit daraus dann

in Deutschland der leckere Niehoffs Vaihinger

Granatapfelsaft entsteht, wird

dem so entstandenen Konzentrat entmineralisiertes

Wasser hinzugefügt.

Foto: Niehoffs Vaihinger

INFO-SERVICE

Weitere Exemplare des Flyers können

Sie gern beim DEHOGA Niedersachsen

anfordern:

Tel. 0511/33706-0 oder

Email. landesverband@dehoga-niedersachsen.de


Hannover 18 DEHOGA aktuell 03/2013

BEZIRKSVERBAND HANNOVER

Geschäftsführerin

Kirsten Jordan

Yorckstr. 3

30161 Hannover

Hannover im Doppeldeckerbus

Neues Stadtrundfahrt-System im „Hop-on Hop-off“-

Verfahren

Tel. (0511) 33 706-31

Fax (0511) 33 706-30

Email: jordan@dehoga-hannover.de

Hannover im Doppeldecker

können Gäste

auf der Stadtrundfahrt

erleben.

Foto: HMTG

Besucher können Hannover jetzt aus

einer ganz neuen Perspektive erleben:

Die Hannover Marketing und Tourismus

GmbH (HMTG) hat am 19. April in Zusammenarbeit

mit der Hannover CityTour

e.K. ein neues Stadtrundfahrt-System mit

zwei Doppeldeckerbussen gestartet. Mindestens

einer der zwei Busse fährt drei

Mal täglich (samstags sogar bis zu sieben

Mal) an der Tourist Information am Ernst-

August-Platz 8 ab und steuert von dort aus

sechs weitere Haltestellen an.

Das „Hop-on Hop-off“-Prinzip bietet

die Möglichkeit, die Stadttour individuell

und flexibel zu gestalten. So können die

Besucher den Start- und Endpunkt ihrer

Tour frei wählen, an allen sieben Haltestellen

ein- und aussteigen, individuelle

Pausen einlegen und die Rundfahrt später

oder von einem anderen Ort aus fortsetzen.

„Die Gäste können ihre Stadttour

beispielsweise ganz bequem mit einem

Besuch in den Herrenhäuser Gärten oder

im Erlebnis-Zoo verbinden, sich im Neuen

Rathaus in Ruhe die Stadtmodelle anschauen

und mit dem Bogenaufzug auf die

Kuppel fahren oder auf der Lister Meile

bummeln, bevor sie die Tour fortsetzen“,

erklärt Hans Christian Nolte, Geschäftsführer

der HMTG. Nach wie vor ist es aber

auch möglich, eine „einfache Rundfahrt

ohne Ausstiege“ zu buchen. Die komplette

Tour dauert rund 1,5 Stunden.

Während der Fahrt erhalten die Gäste

per Audioguide in deutscher oder englischer

Sprache interessante Informationen

und Hintergründe und erfahren Unterhaltsames

und Amüsantes rund um die

angefahrenen Sehenswürdigkeiten und

Stadtteile. Zehn weitere Sprachen, wie

beispielsweise Französisch, Spanisch oder

Chinesisch folgen. Aber auch die Stadtrundfahrt

mit Gästeführer ist nach wie

vor möglich: Jeden Samstag um 11.30 Uhr

und um 16.30 Uhr findet eine begleitete

Tour statt. Zudem können Gruppen über

das Team Städtereise der HMTG individuelle

Fahrten mit persönlichem Gästeführer

buchen.

Mit der Einführung des neuen Stadtrundfahrt-Systems

ist Hannover die erste

Stadt Niedersachsens, die Stadtrundfahrten

im „Hop-on Hop-off“-System anbietet.

Die neuen Stadttouren ergänzen das Angebot

der HMTG, die unter anderem auch

Touren per Rad, verschiedene Stadtspaziergänge

oder Herrenhausen-Rundgänge

durchführt. Die Stadtrundfahrten werden

in Kooperation mit der Firma CityTour

durchgeführt, die ‚Hop-on Hop-off‘-Touren

auch in Köln, Düsseldorf, Dortmund,

Aachen und Oberhausen anbietet.

Die von dem Busunternehmen zur

Verfügung gestellten und von der HMTG

gestalteten Busse bieten jeweils Platz für

mindestens 70 Personen. Auch für die

Barrierefreiheit ist gesorgt: Eine Einstiegs-

Rampe und Abstellmöglichkeit für Rollstühle

ermöglichen auch Gästen mit eingeschränkter

Mobilität die Teilnahme an

der Stadtrundfahrt. Mit einer aufgedruckten

Skyline und dem Hannover-Logo sind

die Panorama-Doppeldeckerbusse zudem

ein toller Blickfang – und demnächst auf

Hannovers Straßen nicht mehr zu übersehen.


DEHOGA aktuell 03/2013 19 Hannover

Adelante! – Spanische Jugendliche in Hannover

Praktika in hannoverschen Hotels

Dreizehn Spanierinnen und Spanier sind

derzeit in der Region Hannover, um hier im

Rahmen des IHK-Modellprojekts Adelante!

(Auf geht’s, vorwärts!) ein dreimonatiges

Praktikum zu absolvieren. Die überwiegend

aus Andalusien stammenden jungen

Erwachsenen werden zunächst bis Ende

Juni bei elf Unternehmen in der Region den

beruflichen Alltag kennenlernen. Danach

wird von den Unternehmen die Möglichkeit

geboten, für eine duale Ausbildung

oder – bei entsprechenden Voraussetzungen

– auch direkt zur Aufnahme einer Beschäftigung

als Facharbeiter länger in Hannover

zu bleiben.

„Mit diesem Projekt wollen wir unsere

Mitgliedsunternehmen bei der Ansprache

von ausländischen Jugendlichen unterstützen,

die hier eine Ausbildung absolvieren

wollen. Durch die Zusammenarbeit

mit regionalen Schulen und Behörden in

Spanien haben wir Kontakte aufgebaut,

die auch in den nächsten Jahren unseren

Unternehmen helfen sollen, ihre Ausbildungsplätze

zu besetzen.“, so IHK-Hauptgeschäftsführer

Dr. Horst Schrage.

Die Spanier in Hannover werden die

deutsche Arbeitswelt in gewerblich-technischen

Berufen, aber auch im Gastgewerbe

kennenlernen. Von den hannoverschen

Hotels beteiligen sich das Andor Hotel Plaza,

das Maritim Airport Hotel, die Ramada

Hotels sowie das Hotel Benther Berg in

Ronnenberg.

Die jungen Erwachsenen im Alter von

20 bis 25 Jahren bringen eine gute berufsschulische

Vorbildung und erste Deutsch-

Kenntnisse mit. Die Gruppe nimmt zur

Vertiefung an einem Deutsch-Intensivkurs

teil, der von einem interkulturellen

Training begleitet wird, um die Eingewöhnung

zu erleichtern.

Anfang April begannen die Jugendlichen

ihr Praktikum in den Unternehmen.

Bis zum 30. Juni können beide Seiten eine

gemeinsame Perspektive entwickeln. Das

kann eine duale Ausbildung ab August/

September, eine verkürzte Berufsausbildung,

wenn ein in Spanien erreichter Abschluss

angerechnet werden kann, oder

gar ein Beschäftigungsverhältnis als Facharbeiter

bei einer erfolgreichen Gleichwertigkeitsprüfung

sein. „Mit unserer

Anerkennungsstelle für ausländische Berufsabschlüsse

können wir in Hannover

schnell und einfach die in Spanien bereits

erworbenen Leistungen prüfen und anrechnen

lassen, um den Jugendlichen hier

einen optimalen Start zu ermöglichen“, erläuterte

Heinz Orlob, Leiter Berufsbildung

bei der IHK Hannover.

Dr. Horst Schrage, Hauptgeschäftsführer der IHK Hannover,

inmitten der 13 Spanierinnen und Spanier.

Das Modellprojekt in Hannover wird

von der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung

der Region Hannover mitfinan

ziert, und auch die beteiligten Betriebe

leisten einen Beitrag. Während des Praktikums

erhalten die Jugendlichen finanzielle

Unterstützung durch das Erasmus-

Programm der EU, das zum Beispiel auch

die Fahrtkosten übernommen hat.

INFO-SERVICE

Ansprechpartner für Unternehmen mit

Interesse am Einstieg in das Projekt Adelante!

ist bei der IHK Hannover:

Torsten Temmeyer,

Tel. 0511/3107-507,

temmeyer@hannover.ihk.de

Foto: IHK Hannover

economay ®

www.economay.de


Hannover 20 DEHOGA aktuell 03/2013

Änderungen bei Minijobs und Entgelten beachten

Christian Tegtmeyer als 1. Vorsitzender des Altkreises Hannover-Land bestätigt

Seit Beginn des Jahres 2013 gibt es gravierende

Änderungen bei den Mini- und

Midijobs. Darüber berichtete Bezirksgeschäftsführerin

Kirsten Jordan auf der

Jahreshauptversammlung des DEHOGA

Altkreises Hannover-Land. Die Verdienstgrenzen

wurden auf 450 beziehungsweise

850 Euro angehoben. Unterschiedliche

Regelungen entstehen bei der Rentenversicherungspflicht,

je nachdem, ob eine

Monatszahlung bis 400 Euro beibehalten

oder überschritten wird. Die bisherige Ausnahme

wird zur Regel. Ein Merkblatt des

DEHOGA gibt detaillierte Auskunft.

überreichte Rainer Bernd vom gastgebenden

Hotel Urkunde und Ehrennadel. Die

gleiche Auszeichnung werde den nicht

anwesenden Mitgliedern Margarete Micke

vom Deutschen Haus in Seelze und

Karl Krull vom Hotel Kronsberger Hof

übermittelt. Schatzmeister Friedrich

Die Gewerkschaft NGG hat dem DEHO-

GA Niedersachsen den Entgelttarifvertrag

gekündigt. Seine Wirkung und die Allgemeinverbindlichkeit

der Entgeltgruppen 1

und 2 endeten daher Ende Februar 2013.

Ein neuer Entgelttarifvertrag tritt am 1.

Mai 2013 in Kraft. Er sieht eine Anhebung

der Löhne und Gehälter um 3,25 Prozent

am 1. Mai 2013 und weitere 2,5 Prozent in

2014 vor. Die Azubi-Vergütungen werden

zum 1. Mai 2013 auf 500, 600 und 700 Euro

in den drei Ausbildungsjahren angehoben.

Erster Vorsitzender Christian Tegtmeyer

beleuchtete in seinem Vorstandsbericht

die wirtschaftliche Lage von

Hotellerie und Gastronomie. Ihre Umsätze

lagen 2012 bei 44 Milliarden Euro

im Gaststättengewerbe und 22,5 Milliarden

Euro bei der Beherbergung. Im

Wahlkampfjahr 2013 steht das Thema

„Mehrwertsteuerreduzierung“ oben auf

der Agenda. Der DEHOGA versendet

Wahlkampfchecklisten an die Politiker

und macht mit speziellen Aktionstagen

auf das Hauptanliegen des Gastgewerbes

aufmerksam. Im Altkreis Hannover-Land

verzeichnete man im Vorjahr

633.631 Übernachtungen (ein Plus von

einem Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Herr Tegtmeyer hatte die Freude, im

Hotel Öhlers zu Empelde drei Mitglieder

für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zu ihrem

Berufsverband zu ehren. Der Vorsitzende

Kreitz legte einen guten Kassenbericht

für 2012 vor. Unter seiner Leitung erfolgte

die einstimmige Wiederwahl von Christian

Tegtmeyer zum 1. Vorsitzenden.

Rainer Berndt wurde vom Vorsitzenden Christian

Tegtmeyer für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Foto: Pusen

Foto: Weserbergland Tourismus e.V.

Kanu Kompakt Weser

Umfangreiche Info-Broschüre erschienen

In Kürze wird die Broschüre „Kanu

Kompakt Weser“ erscheinen. Der Weserbergland

Tourismus e.V. hat in der Broschüre

eine Anzeige geschaltet. Es handelt

sich um eine perfekte Kombination aus

Tourenführer, Wasserwanderkarte, Reiseführer

und Kanufahrschule, speziell für

Paddler, die nicht nur sicher ankommen,

sondern auch alle wichtigen Informationen

rund um ihre Tour erhalten wollen.

Insidertipps zu Restaurants, Museen und

Sehenswürdigkeiten. Über die Symbole

und die Kilometrierung in der Karte und

am Buchrand lässt sich schnell ein Bezug

zur Tourenbeschreibung herstellen. Der

Umschlag aus wasserabweisender Strukturfolie

und die praktische Ringbindung

sorgen für Strapazierfähigkeit und flexible

Handhabung. Der Verkaufspreis beträgt

9,95 Euro. Wiederverkäufer erhalten unter

10 Büchern 30 Prozent, ab 10 Büchern 40

Prozent Rabatt. Unter www.thomas-kettler-verlag.de

ist ab sofort eine Vorbestellung

möglich.


DEHOGA aktuell 03/2013 21 Hannover

Wer nicht buchbar ist, wird nicht gekauft

Hauptversammlung des DEHOGA Hameln Stadt und Land

Auf den markanten Umbruch in der

Kommunikation verwies Gabriele Schulze

auf der Hauptversammlung des DEHOGA

Kreisverbandes Hameln. Provozierend erklärte

die Fachfrau den Betriebsinhabern

und deren Mitarbeitern, dass ein gastgewerblicher

Betrieb in wenigen Jahren nicht

mehr gekauft bzw. besucht wird, wenn er

„nicht im Internet buchbar ist“. Das Netzwerk

Google sei ein perfekter Umsatzbringer.

Es kennt die Kundenwünsche genau

und sagt den Gästen, ob das gesuchte Hotel

in Bahnhofsnähe liegt oder ob das auserkorene

Restaurant mit schöner Aussicht

punktet.

Gegenwärtig erfolgt der Verkauf der

Betten überwiegend über eines der vielen

Hotelportale. Sie verlangen von ihren Nutzern

saftige Provisionen zwischen 15 und

25 Prozent. Deshalb stellte Frau Schulze

berechtigt die Frage: “Warum pflegen Sie

nicht ihre eigene Homepage?“. Es bestehe

durchaus die Möglichkeit, die Zimmer

fünf Euro günstiger zu verkaufen, ohne

dass der professionelle Anbieter den Hotelier

rausschmeißen darf. „Bringen Sie

sich an die ersten und zweiten Stellen,

wenn es um Übernachtung, Essen oder

Trinken geht“, lautete ihre Empfehlung.

Für eine gute Verbindung mit ihrer Homepage

sorgt der Anbieter Tendras. Mit Hilfe

einer zweiten Schnittstelle entlastet das

System die Mitarbeiter. Die Betriebsinhaber

bekommen dadurch die Daten ihrer

Kunden und können diese auf Sonderangebote

aufmerksam machen. Besonders

wichtig sei die „jeweilige Aktualisierung

der Offerten“. Für die Tischbestellung per

Smartphone bietet sich der Sprachcomputer

Biri an.

Foto: Pusen

In ihrem Rechenschaftsbericht behandelte

die erste Vorsitzende Gabriele Güse

die aktuellen Anliegen des Gastgewerbes,

wie den Kampf um gerechte Gebühren bei

der GEMA, die Hygiene-Ampel und die

empfehlenswerte Energieberatung. Die

Bettensteuer hat sich, von Ausnahmen

abgesehen, in Niedersachsen nicht durchgesetzt.

Zum 1. Mai 2013 erfolgt eine Anhebung

der Tariflöhne um 3,25 Prozent.

Weitere 2,5 Prozent werden ein Jahr darauf

fällig. „Wir müssen uns die Dienstleistung

vom Gast bezahlen lassen“, so Frau

Güse. Die anstehenden Vorstandswahlen

ergaben die Wiederwahl der zweiten

stellvertretenden Vorsitzenden Wiebke

Sielemann (Multhöpen) und Micaela Simon

(Fischbeck). Schriftführerin bleibt

Heike Güse-Behling (Hameln), und die

Kassenführung bleibt bei Heiner Specht

(Egge).

„Wer nicht buchbar ist, wird nicht gekauft!“,

sagt Referentin Gabriele Schulze.

Anzeigenannahme:

Telefon 04551/1450 Mail: dna@vht.de

Seite 11


Hannover 22 DEHOGA aktuell 03/2013

Informationen des Finanzamtes

über „ordnungsgemäße Kassenführung“

Manfred Bullerdieck bleibt 1. Vorsitzender des DEHOGA Altkreises Neustadt

Foto: Pusen

Foto: Pusen

Sandra Klatt und Gerd Vielhauer

vom Finanzamt Nienburg/Weser informierten

über ordnungsgemäße Kassenführung.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung

des DEHOGA Altkreises Neustadt

stand die Information des Finanzamtes

Nienburg über die Anforderungen der

Steuerbehörde für die ordnungsgemäße

Führung der Kassen. Sandra Klatt und Gerd

Vielhauer von der Abteilung Betriebsprüfung

machten deutlich, dass alle Einzelheiten

der Nutzung einer Registrierkasse zehn

Jahre lang jederzeit verfügbar, sofort lesbar

und maschinell auswertbar sein müssen.

Es empfiehlt sich daher dringend, zum

Verständnis der Einzelaufzeichnungen

Handbücher, Bedienungs- und Programmieranleitungen

sowie Preisänderungen

festzuhalten.

Zu Beginn der Versammlung im Hotel

Zum Damhirsch ehrte der erste Vorsitzende

Manfred Bullerdieck den Kollegen

Heinrich Pinkenburg vom Deutschen

Haus in Wunstorf für seine 50-jährige

Mitgliedschaft im Verband.

In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte

der Vorsitzende an den Kampf

des DEHOGA für den reduzierten Mehrwertsteuersatz

in der Gastronomie. Die

Senkung der Mehrwertsteuer für das

Beherbergungsgewerbe habe einen Jobboom

sowie eine riesige Investitionswelle

verursacht. In der Region Hannover

wurden 2012 fast 1,6 Millionen Übernachtungen

registriert. Da die Campingplätze

seit 2010 hinzugezogen wurden,

sei diese Auslastungszahl von 25 Prozent

nicht aussagefähig. Die Statistik sei

zwingend auf eine Zimmerauslastung

umzustellen.

„Neues aus der Verbandsarbeit“ verkündete

Bezirksgeschäftsführerin

Kirsten Jordan. Dabei ging sie auf die

Themen GEMA, Hygiene-Ampel, Bettensteuer

und den neuen Entgelttarifvertrag

ein, der mit Wirkung zum 1. Mai in Kraft

tritt. Er sieht eine Erhöhung der Tarife

um 3,25 Prozent und weitere 2,5 Prozent

nach einem Jahr vor. Benjamin Kahre

vom ERGO-Konzern zählte die benötigten

Versicherungen für eine sinnvolle

Absicherung der Gastronomie auf.

Nach Erläuterung des Kassenberichts

von Gerd Kruse für 2012 erteilte die Versammlung

Vorstand und Geschäftsführung

einstimmige Entlastung. Manfred

Bullerdieck bestätigte die Versammlung

erneut als ihren ersten Vorsitzenden.

Dieser stellte zum Abschluss die geplante

zweitägige Gemeinschaftsfahrt am

25./26. Juni nach Lübeck vor. Sie ist verbunden

mit einem Aufenthalt am Ratzeburger

See, einem Marzipan-Seminar bei

Niederegger und einer Nachtwächterführung

durch die alte Hansestadt. Wer

sich für die Fahrt interessiert, kann

sich beim zweiten Vorsitzenden Thomas

Stolte unter der Telefonnummer

05032/61969 oder per Email unter thomas.stolte@kabelmail.de

anmelden.

Neue Internetpräsenz für den Weser-Radweg

Der Weserbergland

Tourismus e.V.

(WT) hat am Anfang

März 2013 eine neue

Homepage zum Weser-Radweg

(www.

weserradweg-info.

de) freigeschaltet.

Die Homepage ist zu 100% vom WT finanziert

und umgesetzt. Auf der neuen Homepage

gibt es erstmalig umfassende Informationen

zum gesamten Weser-Radweg

aus einer Hand. Damit wird den Gästen

alles Wissenswertes zum gesamten Wegeverlauf

des Weser-Radweges geboten:

Fahrradfreundliche Übernachtungs-

und Gastronomiebetriebe

Fahrrad-Servicestationen

Aktuelle Streckenänderungen

Ausflugstipps entlang der Strecke

Urlaubsangebote

Stempelpass & Weser-Radweg Shop

Videos & Veranstaltungen

Dank neuester Technik können Radfahrer

ihre Radtour entlang der Weser jetzt

auch mit dem interaktiven Freizeitplaner

bereits von zu Hause aus planen und vorab

einen 3-D Flug über die gewählte Strecke

machen. Ein kostenfreier GPS-Track steht

zum Herunterladen bereit.

Zusätzlich ist die neue Homepage mit

einem eigenen Weser-Radweg Facebookund

Twitter-Kanal verknüpft: www.facebook.com/Weserradweg

und twitter.

com/Der_Weserradweg

Foto: Weserbergland Tourismus e.V.


DEHOGA aktuell 03/2013 23 Hildesheim

DEHOGA Kreisverband

Hildesheim-Stadt tagte

2. Vorsitzender und Vertreter Fachgruppe Hotels

im Amt bestätigt

Am 21. März 2013 trafen sich im Landhaus

Bruns in Ottbergen die Mitglieder

des DEHOGA-Kreisverbandes Hildesheim-

Stadt, um über aktuelle Themen zu beraten

und den 2. Vorsitzenden sowie einen

Vertreter der Fachgruppe Hotels zu wählen.

Udo Schulze wurde als 2. Vorsitzender

einstimmig wiedergewählt und freute sich

über das Vertrauen seiner Kolleginnen und

Kollegen. Als Vertreter für die Fachgruppe

Hotels wurde Christian Schmedt vom Hotel

Osterberg wiedergewählt und erklärte,

dass er in diesem Jahr den Erfahrungsaustausch

zwischen den Hoteliers in Hildesheim

forcieren möchte.

In seinem Jahresbericht konnte Vorsitzender

Alfred Diedrich über viele Aktivitäten

in 2012 berichten. So hat der Vorstand

an der Landesdelegiertenversammlung in

Goslar teilgenommen und auch Vertreter

zu den Fachtagen entsandt. Darüber hinaus

hat eine Fahrt nach Berlin stattgefunden.

Geschäftsführerin Renate Mitulla informierte

über alle wichtigen Branchenthemen

wie Sachstand GEMA-Verhandlung,

Abgabe an die Künstlersozialkasse,

Sachstand Bettensteuer und die Diskussion

um die Anpassung der Mehrwertsteuersätze

auch für die Gastronomie.

Renate Mitulla rief alle Betriebe auf,

an der Aktion Gastlichkeit in Niedersachsen

teilzunehmen, die im nächsten

Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiern

wird. „Regionale Küche ist im Trend. Die

Unternehmer, die offen darstellen, mit

welchen Landwirten und Produzenten

sie vor Ort zusammenarbeiten, haben

gute Chancen, sich erfolgreich am Markt

zu positionieren.“, so Renate Mitulla in

ihrem Bericht. „Die Herausforderung für

die Gastronomie ist es, Originalität statt

Einheitsbrei zu servieren.“

BEZIRKSVERBAND HILDESHEIM

Geschäftsführerin

Renate Mitulla

Yorckstr. 3

30161 Hannover

Tel. (0511) 33 706-25

Fax (0511) 33 706-30

Email: mitulla@dehoga-niedersachsen.de

Vorsitzender Alfred Diedrich freute

sich über die Beteiligung an dem diesjährigen

Kreisverbandsball und lud schon Vorstand

heute die Kollegen für den 19. Januar

2014 zum nächsten Ball ein. Mitglieder und Vorstand des DEHOGA-Kreisverbandes

Hildesheim-Stadt mit Vorsitzendem

Alfred Diedrich (vorne rechts) und Geschäftsführerin

Renate Mitulla (vorne links).

Foto: Burghardt

Foto: Burghardt


Hildesheim | Lüneburg 24 DEHOGA aktuell 03/2013

Peter Ollhoff als 1. Vorsitzender bestätigt

Kreisverband Göttingen hat getagt

Die Mitgliederversammlung des Kreisverbandes

Göttingen am 18. März 2013 im

Café Wegener in Rosdorf-Mengershausen

bestätigte einstimmig Peter Ollhoff als 1.

Vorsitzenden des Kreisverbandes Göttingen.

„Ich bedanke mich ganz herzlich für

das in mich gesetzte Vertrauen“, so Peter

Ollhoff nach seiner Wahl. Aber nicht nur die

Wahl des Vorsitzenden stand auf dem Programm,

sondern auch sein Bericht, der insbesondere

auf den Fachkräftemangel und

die Veränderung der Gästenachfrage und

dem entsprechend des gastronomischen

Angebotes in der Stadt Göttingen einging.

Nach den Regularien und den Berichten

der Fachgruppenvorsitzenden sowie

des Schatzmeisters berichtete DEHOGA-

Geschäftsführerin Renate Mitulla über

aktuelle Themen wie GEMA, Künstlersozialkasse,

GEZ-Gebühren und Sachstand

Mehrwertsteuerdiskussion.

Peter Ollhoff begrüßt die neue Ausbildungskampagne

des Landesverbandes

und die Werbematerialien, die für Ausbildungsmessen

und Informationstage

beim Bezirksverband abgerufen werden

können. Darüber hinaus rief er die Ausbildungsbetriebe

auf, an der Qualitätsinitiative

Gastgewerbe teilzunehmen.

Mit dem Label „Guter Ausbildungsbetrieb“

setzen engagierte Hoteliers und

Gastronomen ein Zeichen für qualitativ

hochwertige Ausbildung. „Qualifizierte

Ausbildung und Förderung des Berufsnachwuchses

werden zukünftig eine

immer entscheidendere Rolle spielen“,

so Peter Ollhoff. Ziel sei die permanente

Verbesserung der Ausbildungsqualität.

Renate Mitulla wies noch einmal auf

die Wichtigkeit der Vermarktung regionaler

Spezialiäten hin und berichtete

über die enge Zusammenarbeit zwischen

dem DEHOGA Niedersachsen,

der TourismusMarketing Niedersachsen

GmbH und der Marketinggesellschaft

der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft

e. V. Alle Betriebe,

die sich für die DEHOGA-eigene Aktion

„Gastlichkeit in Niedersachsen“ mit dem

Niedersachsenteller interessieren, können

sich gerne direkt an den Landesverband

wenden.

Zukunftsmarkt Tourismus

Qualifizierung zum Erfolg in Lüneburg

Auch Gastronomie- und Hotellerie bedürfen

heute publikumswirksamer Marketingmaßnahmen,

um sich im Mitbewerber-Dschungel

deutlich zu positionieren.

Will ein Unternehmen heute bei seinen

Kunden punkten, so ist dies nicht

mehr allein durch hervorragende Dienstleistungsergebnisse

zu schaffen. „Öffentlichkeitswirksame

Marketingmaßnahmen“

lautet das Zauberwort, von dem

künftig auch Gastronomie und Hotellerie

partizipieren können. Das weiß auch

Heinz-Georg Frieling, Geschäftsführer

des DEHOGA Bezirksverbandes Lüneburg

sowie des Einzelhandelsverbandes

Harz-Heide e.V.: „Touristen kommen

heute nicht mehr ausschließlich wegen

Hermann Löns oder der Heideblüte in

die Region. Heute sollte man als Unternehmen

auch außerhalb der Saison eine

Fülle von besonderen Erlebnissen bieten“.

Grenzen Sie sich ab und schärfen

Sie Ihr Betriebsprofil! Nur so ist Ihr Betrieb

klar am Markt erkennbar – vorausgesetzt,

Sie vermarkten das richtig.“

Aus diesem Grund führt der Einzelhandelsverband

Harz-Heide e.V. mit

seinem Kooperationspartner DEHOGA

Bezirksverband Lüneburg zurzeit eine

Qualifizierungsmaßnahme zur „Marketingfachkraft“

durch. Gefördert durch

den Europäischen Sozialfonds werden

an circa 20 Unterrichtstagen über einen

Zeitraum von sechs Monaten jeweils

montags von 8.00 Uhr bis 17.00

Uhr neben Grundlagen für ein effizientes

Marketing, Aktions- und Veranstaltungsmanagement

auch die Kundenkommunikation

vermittelt.

Sowohl der DEHOGA Bezirksverband

Lüneburg als auch der Einzelhandelsverband

Harz-Heide e.V. sehen sich in

der Pflicht, ihren Mitgliedern und deren

Angestellten solche Qualifizierungsmöglichkeit

anzubieten. Wer sich informieren

möchte, erhält über den DEHOGA

Bezirksverband Lüneburg weitere Seminardaten

sowie sämtliche Informationen

rund um wirtschafts- oder betriebsbezogene

Fragen.


DEHOGA aktuell 03/2013 25 Lüneburg

Lifestyle-Vermarktung

für Lüneburger Heide

Vorteile für Hoteliers mit dem „fit for future“-Programm

Die Tourismusorganisation Lüneburger

Heide GmbH hat zusammen mit

der Gesellschaft für Konsumforschung

(GfK) die Zielgruppen der Lüneburger

Heide neu strukturiert. Weg von der demografischen

Betrachtung steigen die

Vermarkter nun in die Lebensstile der

Gäste ein. „Durch die ansteigende Überalterung

in Deutschland ist eine demografische

Betrachtung der Zielgruppen

allein nicht mehr möglich“, sagt Lüneburger

Heide GmbH Geschäftsführer

Ulrich von dem Bruch. Der Aufbau der

Zielgruppen nach Lebensstil komme

den aktuellen Marktanforderungen näher

und gebe mehr Informationen über

die Gäste. Das gesamte Projekt wird auf

fünf Jahre angelegt.

Im vergangenen Winter hat die Lüneburger

Heide GmbH 350 Hotels in ihrem

Gebiet besucht und nach den neuen

Zielgruppen untersucht. Dabei konnte

jeder Gastgeber kostenlos erfahren, welche

Zielgruppen aktuell bei ihm vorherrschen.

„Die Gastgeber reagieren überaus

positiv auf das Thema, weil Sie sich mit

diesen Informationen noch genauer auf

die Gästewünsche einstellen können“,

erzählt Ulrich von dem Bruch. Die ersten

Häuser haben schnell gehandelt und

schon anstehende Zimmerrenovierungen

nach den Zielgruppen ausgerichtet.

„Wir können vom Farbkonzept bis zur

Form der Nachttischlampe alle Anforderungen

der Zielgruppen benennen“, sagt

Ulrich von dem Bruch. Im laufenden Jahr

will er Produktschulungen für die Gastgeber

anbieten. Und auch die fast 1.000

Ferienwohnungen der Lüneburger Heide

wollen noch untersucht werden, genauso

wie die Campingplätze und Orte.

BEZIRKSVERBAND LÜNEBURG

Geschäftsführer RA

Heinz-Georg Frieling

Parkstr. 7

21337 Lüneburg

Tel. (04131) 8 28 24

Fax (04131) 8 34 16

Email: ehv-Lueneburg@einzelhandel.de

Dabei verspricht sich die Lüneburger

Heide GmbH einen Marktvorsprung mit

der Umsetzung dieses Projektes. „Der

Verdrängungswettbewerb in Deutschland

wird immer härter“, berichtet Ulrich von

dem Bruch, „da ist es wichtig für die Gastgeber

der Lüneburger Heide, gut aufgestellt

zu sein. Wir tun etwas dafür“.

Weg von der demografischen

Betrachtung steigen die Vermarkter

der Lüneburger Heide nun in die

Lebensstile der Gäste ein.


Osnabrück 26 DEHOGA aktuell 03/2013

BEZIRKSVERBAND OSNABRÜCK-

EMSLAND/GRAFSCHAFT BENTHEIM

Geschäftsführer

Dipl.-Kfm. Dieter

M. F. Westerkamp

Weberstr. 111

49084 Osnabrück

Tel. (0541) 7 39 21

Fax (0541) 70 87 77

Email: dieter.westerkamp@t-online.de

Zusammenschluss

der Kreisverbände

Melle und Wittlage

beschlossen

Foto: Hilkmann

Sie freuten sich über das einstimmige Votum für

den Zusammenschluss: Friedrich-Wilhelm Asshorn,

Geschäftsführer Dieter Westerkamp, Christian Kortlüke-Bellin

(Vorsitzender Kreisverband Osnabrück

Stadt und Land) und Reinhard Menzel (von links).

Die Mitglieder der DEHOGA-Kreisverbände

Melle und Wittlage haben sich

einstimmig für einen Zusammenschluss

ausgesprochen. Künftig werde man gemeinsam

zu Aktionen und Veranstaltungen

einladen, betonten die auch künftig

amtierenden Kreisvorsitzenden Reinhard

Menzel (Melle) und Friedrich-Wilhelm

Asshorn (Wittlage). Die Kassenführung

der Kreisverbände werde ungeachtet des

Zusammenschlusses eigenständig sein.

Die bisherigen Kreisvorstände werden

gleichberechtigt zusammenarbeiten. Mit

der neuen Struktur wollen sich die Kreisverbände

Melle und Wittlage noch besser

für die Zukunft aufstellen. „Gemeinsam

sind wir stärker und leistungsfähiger“,

sind sich die beiden Kreisvorsitzenden einig.

Zusammen habe man nun gut 80 Mitglieder.

Der Zusammenschluss sei auch

deshalb rundum positiv, weil die Partner

gut zusammen passen, betonten Menzel

und Asshorn: „Wir haben in Melle und

Wittlage schon in der Vergangenheit viel

zusammen auf die Beine gestellt und werden

das auch in Zukunft tun“.

Einstimmiges Votum

für operative Zusammenarbeit

DEHOGA-Kreisverband Grafschaft Bentheim will

Synergieeffekte nutzen

Einstimmig hat sich der DEHOGA-Kreisverband

Grafschaft Bentheim in seiner

Mitgliederversammlung im Schüttorfer

Hotel Restaurant Nickisch für eine operative

Zusammenarbeit mit den Kreisverbänden

Melle, Wittlage sowie Osnabrück

Stadt und Land ausgesprochen. Nach kurzer

Diskussion gaben die rund 30 Mitglieder

grünes Licht für einen entsprechenden

Antrag. Der Kreisvorsitzende Hermann

Deters reagierte zufrieden: „Wir gewinnen

dadurch viele Vorteile für unsere Mitglieder

und geben andererseits nichts von unserer

Eigenständigkeit ab“.

Tatsächlich wird der Kreisverband

Grafschaft Bentheim auch künftig einen

eigenen Vorstand, eine eigene Kassenführung,

eine eigene Rechtsform und

Entscheidungsfreiheit in allen Bereichen

haben, die für die Mitgliedsbetriebe aus

der Region von Belang sind. Neu ist vor

allem, dass die Mitglieder mit Hilfe der

Geschäftsstelle in Osnabrück in Zukunft

noch gezielter und kompetenter beraten

werden können. In der DEHOGA-Geschäftsstelle

in Osnabrück sei reichlich

Sachverstand vorhanden, betonte Hermann

Deters: „Diesen Synergieeffekt können

unsere Mitglieder nun noch besser für

sich nutzen“.

Bezirks-Geschäftsführer Dieter Westerkamp

lud die Kollegen aus der Grafschaft

ein, das zusätzliche Service- und Beratungsangebot

wahrzunehmen: „Unsere

Türen stehen für Sie immer offen“. Mit der

Kooperation werde einerseits das Ehrenamt

entlastet und andererseits die Schlagkraft

und Leistungsfähigkeit des Berufsverbands

gestärkt. Genau das wollen die

zusammengeschlossenen Kreisverbände

verstärkt auch mit gemeinsamen Aktivitäten

und Veranstaltungen zeigen. Zum

Auftakt schlug Dieter Westerkamp eine

gemeinsame Fahrradtour mit Teilnehmern

aus allen vier Kreisverbänden durch

die schöne Grafschaft vor.

Der Kreisverband Grafschaft Bentheim stimmte

für eine operative Zusammenarbeit mit drei

weiteren Kreisverbänden.

Foto: Hilkmann


DEHOGA aktuell 03/2013 27 Osnabrück

Bezirksverband Osnabrück

will Kosten einsparen

Ausbildungs-Kampagne gestartet – Versammlung mit

Netzwerktag bestens besucht

Foto: Hilkmann

Die Mitgliederversammlung des DEHOGA-Bezirks Osnabrück/Emsland/Grafschaft Bentheim

war sehr gut besucht.

Der Wille zum Sparen stand im Mittelpunkt

der jüngsten Mitgliederversammlung

des DEHOGA-Bezirksverbandes Osnabrück-Emsland/Grafschaft

Bentheim

im Landgasthaus Kortlüke in Vehrte. „Wir

wollen unsere Leistungskraft mit den vorhandenen

Mitteln erhalten und weiter

optimieren“, betonte DEHOGA-Geschäftsführer

Dieter Westerkamp bei der Vorstellung

des Jahresberichts für 2012. Mit

Blick auf sinkende Mitgliederzahlen und

zunehmende Aufgabenbereiche sei es nötig,

die Kosten genau im Blick zu behalten.

Konkret sollen 2013 etwa 8.000 Euro im

Bezirkshaushalt eingespart werden.

Der größte Teil davon soll durch eine

Reduzierung der Fahrtkosten erwirtschaftet

werden. Für die Mitglieder bedeutet

das zum Beispiel, dass eine Erstberatung

in Sachen Betriebsführung zwar weiterhin

kostenlos ist, ab dem 1. Mai 2013 wird aber

eine Beteiligung an den Fahrtkosten erwartet,

wenn die Beratung vor Ort im Betrieb

erfolgt. Dieser vom Bezirksvorstand

eingebrachte Antrag und weitere Neuerungen

sollen zu einem ausgeglichenen

Haushalt beitragen. Die mit mehr als 100

anwesenden Mitgliedern bestens besuchte

Versammlung stimmte dem Ganzen einmütig

zu.

Der Bezirksvorsitzende Hans Klute

informierte die Mitglieder über die gerade

gemeinsam mit der IHK gestartete

Kampagne „Guter Ausbildungsbetrieb“.

Damit solle in der Öffentlichkeit und in

den Schulen für die gastronomischen Berufe

geworben werden. Wie wichtig eine

Verbesserung des Ansehens sei, würden

viele Betriebe schon jetzt bei der Suche

nach Nachwuchs erleben, so Klute: „Früher

konnten wir uns die guten Auszubildenden

aussuchen. Heute suchen sich die

jungen Leute die besten Betriebe für ihre

Bewerbung aus“.

Den ab dem 1. Mai 2013 geltenden neuen

Entgelttarifvertrag stellte Geschäftsführer

Dieter Westerkamp vor. Dieter

Westerkamp betonte, dass der zwischen

dem DEHOGA Landesverband und der

Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

geschlossene Entgelttarifvertrag viele

Betriebe belasten wird. Andererseits zeige

die Branche damit auch, dass die Mitarbeiter

ordentlich bezahlt werden, was sich als

Pluspunkt bei der Suche nach geeigneten

Fachkräften auswirken könne.

Viele angeregte Diskussionen gab es an

den Info-Ständen der DEHOGA-Partner,

die sich an dem zeitgleich zur Bezirksversammlung

veranstalteten Netzwerktag

beteiligt hatten. Die DEHOGA-Mitglieder

nahmen das Angebot gern wahr, sich direkt

vor Ort in aller Ruhe und unverbindlich

informieren zu können. Die Palette

reichte hier vom Energiesparen und Versicherungsangeboten

bis hin zum Getränkefachhandel

und der Konzeptgestaltung

für Hotel und Gastronomie.

Flagge für den

Berufsverband

zeigen

Bezirksvorsitzender Hans

Klute wirbt für Teilnahme

an der Wahl zur IHK-Vollversammlung

„Wir haben nur zwei von 77 Mitgliedern

in der IHK-Vollversammlung. Deshalb

sollten wir dafür Persönlichkeiten wählen,

die sich mit ganzer Kraft für die Interessen

unserer Mitglieder einsetzen“. Der Bezirksvorsitzende

des DEHOGA-Kreisverbandes

Osnabrück-Emsland/Grafschaft Bentheim,

Hans Klute, wirbt derzeit in allen Kreisverbänden

des Bezirks dafür, dass die Kreisverbände

geeignete Bewerber aufstellen.

Die IHK-Vollversammlung sei ein wichtiges

Gremium, das in vielen Bereichen die Weichen

für Entscheidungen trifft, die auch

für die DEHOGA-Betriebe wichtig sind:

„Wir müssen als Berufsverband klar Flagge

zeigen, um dort auch Gehör zu finden“.

Die Kreisverbände im Raum Osnabrück

sowie in Meppen, Lingen und Grafschaft

Bentheim dürfen jeweils einen

Vertreter für die IHK-Vollversammlung

wählen. Die Wahlvorschläge müssen bis

zum 28. Juni eingereicht werden. Die

Wahlfrist läuft dann vom 23. September

bis zum 7. Oktober. Die konstituierende

Sitzung der IHK-Vollversammlung soll

am 10. Dezember stattfinden.

Hans Klute hofft auf eine möglichst

hohe Wahlbeteiligung. Bei der letzten

Wahl habe diese unter den DEHOGA-

Betrieben gerade bei 12,5 Prozent gelegen,

berichtet der Bezirksvorsitzende:

„Ich hoffe, dass wir diese Zahl deutlich

steigern können, weil wir damit auch

nach außen hin mehr Stärke als Berufsverband

zeigen“. Hans Klute selbst wird

für die nächste Wahl nicht mehr für den

Raum Osnabrück antreten. Er ist sich

aber sicher, dass „wir für beide Wahlbereiche

gute Bewerber finden werden“.


Stade 28 DEHOGA aktuell 03/2013

BEZIRKSVERBAND STADE

Geschäftsführer

Dipl.-Kfm.

Rolf Knetemann

Bahnhofstraße 3

21682 Stade

Tel. (04141) 4 76 70

Fax (04141) 4 66 15

Email: kontakt@dehoga-stade.de

Kamp gab das Kommando ab

Für einen Tag war das Strandhotel Duhnen

in Nachwuchshänden

Anna-Lena Carstens, Nelli Nolde und

Hendrik Stadach sind Auszubildende im

dritten Lehrjahr. Für einen Tag aber waren

sie Hoteldirektorin, Serviceleiterin bzw.

Küchenchef im Strandhotel Duhnen. Hintergrund

des „Karrieresprungs“ war der

8. Azubi-Tag im Hause Kamp, bei dem das

Organisationstrio auf der Kommandobrücke

stand.

Von Dieter Meisner

Schwarzwurzel-Lauchsalat, Rahmsüppchen

vom Blumenkohl, Balontine von

der Hähnchenkeule, Lammfleischspieß

und Merguezwurst sowie Grand Marnier-Parfait

mit Gewürzorange gab es für

die Gäste ein unterhaltsames Preisquiz

um Musik und Filmtitel aus 23 Abenteuerstreifen

des Geheimagenten 007.

Foto: Dieter Meisner

23 Auszubildende des Strandhotels

Duhnen demonstrierten Gästen und

Hotelleitung ihr fachliches Können.

Die Verantwortung, die Inhaber Kristian

Kamp im Sinne der Ausbildung an

seine insgesamt 23 Azubis der Fachbereiche

Hotel, Restaurant und Küche übergeben

hatte, wurde gerne angenommen.

Dabei galt es, nicht nur perfekte Gastgeber

für geladene Verwandte, Freunde,

Lehrer der BBS und Partner des Strandhotels

zu sein, sondern auch die Stärken

und Schwächen auf Prüfungsniveau von

der Bestellung bis zur Abrechnung zu erkennen.

Nachdem die 55 Gäste in einer Führung

durchs gesamte Haus einen Blick

hinter die Kulissen eines Viersterne-Hotels

werfen konnten, wurde zum Bankett

in Rot und Schwarz geladen. Denn das

Motto des Tages hieß in Anlehnung an

James Bond „Azubi-Royal“ – da durften

Spielkarten und Jetons als stilgerechte

Tischdekoration natürlich nicht fehlen.

Zwischen gebackenem Ziegenkäse auf

Der Erlös des Abends in Höhe von

1000 Euro geht an die Azubis, die mit dem

Geld einen Tag lang gemeinsam etwas unternehmen

wollen. „Das stärkt den Teamgeist“,

betont Kristian Kamp, „und der ist

notwendig.“ Schließlich sei ein Hotel mit

einem großen Haushalt zu vergleichen,

in dem durchgehend Multitalente in verschiedenen

Bereichen tätig sind, wie er sagt.

Als Hotelchef und Vorsitzender des

DEHOGA-Stadtverbandes ist Kristian

Kamp eine fachliche, nach Rahmenplan

verlaufende Ausbildung äußerst wichtig.

„Es geht um die Attraktivität des Berufsbildes

und dazu gehört zu allererst,

dass der Auszubildende ernst genommen

wird.“ Vor dem Schritt in die Ausbildung

empfiehlt er auf jeden Fall ein Praktikum.

„Das nimmt im Zweifelsfall falsche Illusionen

und steigert die Wahrscheinlichkeit,

sich von vornherein für den richtigen

Ausbildungsberuf zu entscheiden.“


DEHOGA aktuell 03/2013 29 Stade

Saufen bis der Arzt kommt?

Jugendschutz als gesamtgesellschaftlicher Erziehungsauftrag

Lutz Feldtmann legte besonderen Wert

darauf, dass nicht nur die zu erwartenden

Bußgelder dazu veranlassen sollten, bei

jungen Menschen kein Auge zuzudrücken,

sondern die Einsicht, dass die Jugend vor

den Gefahren des Alkohols geschützt werden

muss. Er erwähnte jene Eltern, die

ihren Kindern daheim übermäßigen Alkoholkonsum

vorleben, Großeltern, die die

Enkel bei der Konfirmation zum Schnaps

einladen, Lehrer, die bei Alkoholmissbrauch

wegsehen und Vereinskameraden,

die zum Mittrinken beim Feiern animieren,

Alkoholverkäufer, die auf Alterskontrollen

verzichten wie auch gelegentlich die

Polizei bei Großveranstaltungen.

Lutz Feldtmann stellt den Leitfaden Alkoholschulung vor.

Recht pauschal werden Gastwirte mit

der Unterstellung verunglimpft, sie würden

mit dem Verkauf von Alkohol an Jugendliche

den schnellen Profit anstreben.

Dem trat der Vorsitzende des DEHOGA-

Kreisverbandes Stade, Lutz Feldtmann,

entschieden entgegen. Er verwies neben

den regelmäßigen Mitarbeiterschulungen

in den Betrieben auch auf Anstrengungen

zum Jugendschutz, die vom DEHOGA Landesverband

Niedersachsen unternommen

werden, wie die Herausgabe des informativen

Leitfadens „Alkoholschulung“. Dieser

soll Hilfestellung bei der Aufklärung

von Kindern und Jugendlichen geben und

alle Beteiligten für den Umgang mit Alkohol

sensibilisieren.

Die Beteiligung an solchen Kampagnen,

die auf höchster Ebene beschlossen

werden, ist nur glaubwürdig, wenn das

Thema im ganzen Land umgesetzt werden

kann. Wie schon 2008 und 2011 hat daher

der Kreisverband Stade auch 2013 in einer

zentralen Schulung Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des Gastgewerbes im richtigen

Umgang mit jungen Gästen geschult.

Einen noch immer nachwirkenden Bezug

hat das Thema, weil sich im Landkreis

Stade zum Jahreswechsel 2011/2012 zwei

Jugendliche mit Alkohol um ihr Leben

gebracht haben. Es war ihnen gelungen,

an Alkohol zu kommen, mit dem sie sich

maßlos betrinken konnten, und sie sind

dann in eiskalten Nächten erfroren.

Beschäftigte aus vielen Betrieben im

Landkreis sind der Einladung des DE-

HOGA ins Harsefelder Nostalgiekino gefolgt,

das von der Vorstandskollegin Marga

Engelmann kostenlos zur Verfügung

gestellt worden war. Unter Plakaten des

Deutschen Brauerbundes : „Wer trinkt hier

was? – Alter! Zeig mal Deinen Ausweis!“

haben sie den Film gesehen: „Saufen bis

der Arzt kommt!“. In eindringlichen Bildern

wird dort gezeigt, wie im Alkohol-Koma

liegende Jugendliche in Krankenhäusern

das medizinische Personal belasten

– und wie peinlich es die jungen Leute

später berührt, wenn sie erkennen, dass

sie während ihrer Bewusstlosigkeit gewindelt

worden sind.

In einem informativen Vortrag des

Gastronomieberaters Gerd Bosse wurden

nicht nur die medizinischen Folgen für

das Wachstum von Körper und Geist erörtert,

sondern auch die Konsequenzen,

die Alkoholkonsum für die sozialen Bindungen

haben kann. Es wurden auch die

rechtlichen Folgen bei Verstößen gegen

die gesetzlichen Altersgrenzen des Jugendschutzgesetzes

dargelegt.

Als gesamtgesellschaftliches Problem

stellte auch der Vertreter des Jugendamtes

des Landkreises Stade, Martin Laarmann,

den Alkoholkonsum Jugendlicher dar. Er

belegte mit den Ergebnissen von jüngst

durchgeführten Testkäufen, wie lax oft

mit den gesetzlichen Bestimmungen umgegangen

wird. Verhängte Bußgelder zwischen

500 und 1.500 Euro aber „sprechen

sich herum“ und mahnen so nicht nur

die im Lebensmitteleinzelhandel und in

Tankstellen erwischten Verkäuferinnen

und Verkäufer.

Zur Mitnahme ausgelegte Plakate, Flyer,

Aufsteller und Alterskontrollrechner

rundeten die gut gelungene Informationsveranstaltung

ebenso ab, wie Kaffee und

Kuchen, die der DEHOGA Kreisverband

Stade seinen Gästen ausgegeben hat.

Die lokale Presse berichtete in großer

Aufmachung über die Schulung und unterstrich

damit die Absicht des Veranstalters,

mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit den guten

Ruf der Gastronomie zu fördern: „Tue

Gutes und rede darüber!“

Die Kolleginnen Nermin und Jessika

prüfen den Alkoholgehalt.


Stade 30 DEHOGA aktuell 03/2013

Generationswechsel im DEHOGA-Bezirksverband

Stade: John Weber übergibt Amt in jüngere Hände

Olaf Wurm neuer Vorsitzender

Nach 15 Jahren als ehrenamtlicher Vorsitzender

des DEHOGA-Bezirksverbandes

Stade will John Weber aus Cuxhaven seine

Erfahrungen zwar auch weiterhin in

die Verbandsarbeit einbringen, aber nicht

mehr in vorderster Reihe „in der Pflicht“

stehen. Daher wählten die Delegierten bei

der diesjährigen Jahreshauptversammlung

einstimmig für die nächsten drei Jahre die

Kollegen Olaf Wurm zum 1.Vorsitzenden

und Lutz Feldtmann zum stellvertretenden

Vorsitzenden. Der bisherige Schriftführer

Bruno Winkelvos und der bisherige Schatzmeister

Peter Feldtmann wurden ebenso

einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Mit dem Ziel der Verbesserung des Informationsflusses

in dem großflächigen

Bezirk Stade, der das Elbe-Weser-Dreieck

umfasst, wurde von den Delegierten

einstimmig per Änderung der Wahlordnung

eine Vergrößerung des Vorstandes

beschlossen. Künftig wird jeder der acht

Kreisverbände mit mindestens einem

Mitglied im Bezirksverbandsvorstand

vertreten sein. Dazu sollen durch Kooptierung

jene Kreisverbände, die nicht

durch Wahl der Bezirksdelegierten mit

einem Mitglied im Vorstand vertreten

sind, in den nächsten Wochen jeweils

ein Vorstandsmitglied benennen, das

dann als Beisitzer dem erweiterten Bezirksvorstand

voll stimmberechtigt angehören

wird.

Olaf Wurm (47) ist seit fast zehn Jahren

Vorsitzender des Kreisverbandes

Wesermünde mit gegenwärtig 102 Mitgliedsbetrieben.

Er ist Inhaber des Restaurants

„Fisch und Meer“ in Dorum-

Neufeld. Lutz Feldtmann (44) ist seit

2003 Vorsitzender des Kreisverbandes

Stade mit derzeit 155 Mitgliedsbetrieben

und Inhaber des „Vier Linden KIEK IN

Hotel“ in Stade. Er ist Sprecher der Fachgruppe

Hotels im DEHOGA Landesverband

Niedersachsen. Beide bedankten

sich für das bei den Wahlen in sie gesetzte

Vertrauen und dankten dem bisherigen

Vorstand für seine Arbeit.

Der Präsident des DEHOGA Niedersachsen

Hermann Kröger hatte den Delegierten

in einer schwungvollen Rede

versichert, dass der DEHOGA auch künftig

für die Interessen des Gastgewerbes

kämpfen wird. Nun dankte er dem alten

Vorstand für sein Engagement und gratulierte

dem neuen zur Wahl.

Der Bezirksverbandsgeschäftsführer

Rolf Knetemann dankte den Delegierten

für den reibungslosen Ablauf der Wahlen

und dem bisherigen Vorsitzenden John

Weber für seine in gutem Zusammenwirken

mit dem “Hauptamt“ praktizierte,

vertrauensvolle, zielstrebig verfolgte

Arbeit zum Nutzen des DEHOGA. Als

er ihm einen Blumenstrauß überreichte,

applaudierten alle Anwesenden stehend.


Präsident Hermann Kröger (3.v.r.) im Kreis des neuen Bezirksvorstandes (v.l.n.r.): Bruno Winkelvos, Jochen Opitz, Lutz und Peter Feldtmann, Olaf Wurm,

der scheidende Vorsitzende John Weber und Bezirks-Geschäftsführer Rolf Knetemann.


DEHOGA aktuell 03/2013 31 Stade

Richtig servieren heißt:

Können und Wissen

Kennen Sie auch die „20 nach 4-Stellung“?

Die erfolgreichen Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer,

eingerahmt von Ute Siems und Holger Gehrmann.

Millionen Fernsehzuschauer wussten es nicht. Als Moderator

Günter Jauch diese Frage an seinen Kandidaten stellte, standen

eine Million Euro auf dem Spiel. Der Kandidat kannte die Antwort

schon, bevor seine vier alternativen Antwortmöglichkeiten auf dem

Bildschirm erschienen. In dem Buch „Unnützes Wissen“ hatte er ein

paar Tage zuvor gelesen, welcher Beruf diese „20 nach 4- Stellung“

kennen müsse: Die Kellner nämlich sollten wissen, dass so, wie die

beiden Zeiger die Uhrzeit um 4.20 Uhr anzeigen, der Gast mit dem

parallel auf dem leeren Teller liegenden Besteck von rechts unten

zur Mitte ihnen signalisiert: „Bitte abräumen!“

Was dem Kandidaten im Februar eine Million Euro einbrachte,

wusste natürlich auch die Restaurantmeisterin Ute Siems, die als Kollegin

mit 30 Jahren Berufserfahrung und Mitglied im Berufsbildungsausschuss

des DEHOGA Niedersachsen sowie im Prüfungsausschuss

der IHK Stade den DEHOGA-Betrieben im Kreisverband Bremervörde

Servierkurse für Auszubildende und Aushilfskräfte anbietet. An

fünf Übungsabenden wird vermittelt und gelernt, was am Abschlussabend

beim festlichen Essen mit den Chefs gezeigt werden kann:

Wie Tischdecken aufgelegt und Tafeln eingedeckt werden, wie Teller

richtig getragen, Speisen korrekt eingesetzt und ausgehoben werden,

wie man Wein präsentiert und Getränke einschenkt – vor allem aber,

wie Gastgeber mit ihren Gästen richtig umgehen.

Gibt es

durstiges

Leben da

draußen?

Äußerungen der Teilnehmer/innen zeigen, dass auch hier aller

Anfang schwer war: „Wie soll man denn drei Teller in einer Hand

halten können?“, „Das sieht alles so einfach aus, aber ich habe schon

Muskelkater vom Tragen“, „Meine Teller stehen immer schief, so

dass alles runterläuft.“…

Aber schließlich war es geschafft. Am Abschlussabend, bei dem

alle gemeinsam servierten, hieß es: „ Durch diesen Kurs sind wir viel

sicherer geworden“, und zur Belohnung gab´s vom stellvertretenden

Vorsitzenden des DEHOGA-Kreisverbandes Bremervörde Holger

Gehrmann in seinem „Selsinger Hof“ für die Kurs-Teilnehmer eine

Urkunde und viel Lob für Ute Siems, die mit ihrem Können und Wissen

nicht nur über die „20-nach-4-Stellung“ alle überzeugt hatte.

Getränke Ahlers | Industriestr. 15 | 28832 Achim

Telefon 04202 - 759 - 0 | www.ahlersgetraenke.de

Anzeigen_Gastronauten_dehoga_2.indd 1 24.04.13 09:17


Braunschweig 32 DEHOGA aktuell 03/2013

BEZIRKSVERBAND

BRAUNSCHWEIG-HARZ

Geschäftsführer

Mark Alexander Krack

Jasperallee 7

38102 Braunschweig

Tel. (0531) 4 35 03

Fax (0531) 419 78

Email: dehoga.bs.harz@t-online.de

Mark Alexander Krack gratuliert Wolfgang Habermann

zum 20-jährigen Betriebsjubiläum.

Doppel-Jubiläum für Braunschweiger Wirt

In Braunschweig und Umgebung ist er

bekannt wie der sprichwörtliche „Bunte

Hund“: Wolfgang Habermann, Inhaber der

Gaststätte Zu den Vier Linden. Jüngst erst

waren Ingolf Lück und das Sky Sport-Fernsehteam

für einen Vorbericht zum Spiel

der Braunschweiger Eintracht bei Hertha

BSC Berlin bei ihm. Nun feierte Gastwirt

Habermann ein Doppel-Jubiläum.

Mark Alexander Krack, Geschäftsführer

des DEHOGA-Bezirksverbandes

Braunschweig, hat mit Wolfgang Haberkamm

darüber gesprochen:

Herr Haberkamm, Sie feierten kürzlich ein

Doppel-Jubiläum im „Vier Linden“.

Was war der Anlass?

Zunächst einmal war da mein persönlicher

Anlass, dass ich am 1. April 20 Jahre

Inhaber dieser Gaststätte bin. Einer

Gaststätte, die Historie hat, dass heißt

1896 schon gegründet wurde. Zusätzlich

hatte ich dann das Glück, dass eine

Braunschweiger Beat-Kapelle aus den

60er Jahren hier unbedingt ihr 50-jähriges

Jubiläum feiern wollte: „The Ghosts“,

eine in Braunschweig allen bekannte

Gruppe. Da dachte ich mir, das könnte

man gut miteinander verknüpfen, dann

machen wir ein Doppel-Jubiläum daraus.

So ist es dann gekommen.

Wenn Sie sich über die Jahre hinweg –

mit 20 Jahren hat man auch jede Menge

Erfahrungen als „Lindenwirt“ – über das

Publikum äußern würden: Sind da bestimmte

Entwicklungen erkennbar oder blieb alles

beim Alten?

Entwicklungen sind insofern schon

erkennbar, dass es hier ursprünglich mal

eine reine Eckkneipe, also auch Arbeiterkneipe,

war, als hier das Viertel noch

anders besiedelt war. Ursprünglich 1896

waren hier in erster Linie Arbeiter zugegen,

die am Bau dieses östlichen Ringviertels

beteiligt waren. Und dann mit

Entstehung dieses Viertels wechselte das

in bürgerliches Publikum, Beamte, Soldaten,

Offiziere, und so weiter. Nach dem

Krieg wurden die Wohnungen sehr billig,

so dass das ursprüngliche Publikum, das

Publikum was hier zuerst war, wieder

Einzug hielt. Außerdem waren die Wohnungen

stadtnah. Und dann mit dem Bau-

Boom so um 1990 im Zuge der Umwandlung

von Miet- in Eigentumswohnungen

kehrte das andere Publikum wieder

zurück. Das habe ich hier so´n bisschen

auch noch in der Gaststätte zu spüren

bekommen. Das Publikum ist aber noch

ganz gut gemischt. Das muss ich auch in

der Speisekarte berücksichtigen. Ich habe

hier ein ganz einfaches Hoppel-Poppel

für 7,50 Euro, kann aber auch ein Steinbeißerfilet

oder Lammfilet für 21,50 Euro

verkaufen.

Natürlich muss ich insbesondere in diesen

Tagen Fragen zur Eintracht stellen. Sie sind

bekannt dafür, dass die Meistermannschaft

der Braunschweiger Eintracht hier ihren

Stammtisch hat. Gibt´s denn schon Anfragen

der neuen Meistermannschaft?

Nein. Die neue Meistermannschaft hat

noch nicht angefragt. Es ist aber so, dass

die ihre Sympathien auf sehr viele gastronomische

Betriebe verteilen müssen.

Das war früher anders. Die alten saßen

bei „Hähnchen-Conny“. Hier kommt der

Trainer mal hin und wieder mit seiner

Familie zum Essen oder der Geschäftsführer,

aber die jungen Spieler verkehren

hier weniger.

Aber das wird sich ja vielleicht in Zukunft

ändern.

Das wäre gut. Vielleicht ändert sich

das ja.


DEHOGA aktuell 03/2013 33 Braunschweig | Weser-Ems

Bettensteuer-Gespenst

Abgabe in Goslar und Hahnenklee

Foto: © J_Zhuk - Fotolia.com

In Goslar geht das Bettensteuer-Gespenst

um. Und wie das mit Gespenstern

so ist, verbreiten sie Angst und Schrecken.

So ging es denn auch in der ersten April-

Hälfte im Ortsrat von Goslar-Hahnenklee

hoch her: Die Stadt Goslar hatte aus Gründen

der Rechtssicherheit vorgeschlagen,

den Geltungsbereich der für Goslar bereits

seit dem 1. Januar 2013 eingeführten Bettensteuer

auf Goslar-Hahnenklee auszuweiten

und dafür den dort erhobenen Kurbeitrag

in gleicher Höhe auszusetzen.

Der Goslarer Oberbürgermeister Dr.

Oliver Junk berichtete im April im Ortsrat

Hahnenklee, dass sich die Stadtverwaltung

der wohl herrschenden Rechtsmeinung

angeschlossen habe, wonach

eine Steuer für eine gesamte Stadt gelten

müsse und nicht etwa Ortsteile ausgenommen

bleiben dürfen. Damit nicht

zu vereinbaren war naturgemäß die

ursprüngliche Überlegung, Hahnenklee,

wo bereits ein Kurbeitrag erhoben

wird, nicht noch mit einer Bettensteuer

zu überziehen. Der Oberbürgermeister

machte aber auch deutlich, dass die Steuer

nur so lange gelten solle, bis das Land

eine Fremdenverkehrsabgabe für alle

aus dem Tourismus profitierenden Akteure

für das gesamte Stadtgebiet rechtlich

möglich machen würde. Gemeinhin

wird damit gerechnet, dass dies wohl

schwerlich vor 2015 gelingen kann. Erste

Stimmen von Kommunalpolitikern

werden laut, wonach man eine entsprechende

Mehrheit im Niedersächsischen

Landtag mobilisieren wolle.

Eines wird bereits jetzt deutlich: Die

Einführung der Bettensteuer in Goslar

war ein politischer Schnellschuss, der

kaum einer rechtlichen Überprüfung

standhalten dürfte. So ist denn auch der

Vorsitzende des DEHOGA-Kreisverbandes

Harz mit einem Normenkontrollantrag

gegen die Kultur- und Tourismusförderabgabensatzung

im Februar 2013

vor das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht

in Lüneburg gezogen. Es

bleibt abzuwarten, wie sich die dortigen

obersten niedersächsischen Verwaltungsrichter

über das Goslarsche Regelwerk

äußern.

Die am 18. Dezember 2012 vom Rat der

Stadt Goslar beschlossene Satzung zur Erhebung

einer Kultur- und Tourismusförderabgabe

verpflichtet Hotelbetreiber, diese

Abgabe zu entrichten. Gegenstand der

Kultur- und Tourismusförderabgabe soll

der Aufwand des Beherbergungsgastes für

die Inanspruchnahme einer entgeltlichen

privaten Übernachtung in einem Beherbergungsbetrieb,

der gegen Entgelt eine

Beherbergungsmöglichkeit zur Verfügung

stellt, sein. Übernachtungsgäste, deren

Übernachtung aus überwiegend beruflichen

Gründen erforderlich sei, sind zwar

satzungsgemäß von der Zahlung der Abgabe

„befreit“, allerdings regelt die Satzung,

dass im Ortsteil Hahnenklee die Kulturund

Tourismusförderabgabe nicht erhoben

wird. Insbesondere die letztgenannte

Regelung birgt nunmehr juristischen

Sprengstoff, über den sicherlich in der einen

oder anderen Form noch zu berichten

sein wird.

„Wehde-Wirte“

bestätigen Vorstand

Zur Jahreshauptversammlung mit gemeinsamem

Frühstück hatte kürzlich der

Hotel- und Gaststättenverband Friesische

Wehde in die „Altdeutsche Diele“ in Steinhausen

geladen.

Nachdem Kassenwart Herbert Eilers

seinen Bericht zur Situation der Kasse abgegeben,

die Versammlungsprotokolle aus

2012, verlesen durch Schriftführerin Anette

Döring-Schulte, genehmigt wurden und

Werner Behrens seinen Vorstandsbericht

gehalten hatte, kam es nach der Entlastung

des Vorstandes zu Neuwahlen des

Gesamtvorstandes. In ihren Ämtern bestätigt

wurden Werner Behrens (ehem.

„Zum Sandkrug“/Grabstede) als 1. Vorsitzender,

Gisela Käfer („Altdeutsche Diele“/

Steinhausen) als 2. Vorsitzende, Herbert

Eilers (ehem. „Herberts Biergarten“/ Altjührden)

– Kassenwart und Anette Döring-Schulte

(„Stiener Kroog“/ Bredehorn)

– Schriftführerin. Zum zweiten Kassenprüfer

wurde neben Karin Eyting („Hofcafe`

Eyting/Jehringhave), Johann Ahrens

(„Hotel Hornbüssel“/Bockhorn) gewählt.

Werner Behrens dankte den Anwesenden

Kollegen/innen für das dem Vorstand

entgegengebrachte Vertrauen. Anschließend

informierte er aus dem Verbandsleben

und stellte rückblickend fest, dass

alle gemeinschaftlichen Aktivitäten auch

2012 erfolgreich gelaufen sind. Auch in

diesem Jahr ist eine Tagestour der Wirte

mit Gästen geplant. Die von der Touristik

BEZIRKSVERBAND OSTFRIESLAND &

BEZIRKSVERBAND WESER-EMS

Geschäftsführerin

RAin. Hildegard Kuhlen

Ammerländer Heerstraße

231

26129 Oldenburg

Tel. (0441) 7 10 86

Fax (04 41) 7 10 87

Email: ostfriesland@dehoga-

Bezirksverband.de

„Südliches Friesland“ und dem Hotel- und

Gaststättenverband „Friesische Wehde“

durchgeführte „Wirtshausrallye“ findet

in abgewandelter Form am 1. September

statt.


Weser-Ems | Ostfriesland 34 DEHOGA aktuell 03/2013

Hotel Ennen baut Blockheizkraftwerk

Investition auf Norderney dank Mehrwertsteuerreduzierung

Das Hotel Ennen auf Norderney besteht

aus insgesamt drei Gebäuden an der Luisenstraße

und dem Damenpfad. Entsprechend

kompliziert war das Vorhaben, alle

drei Häuser mit einem gemeinsamen Heizungs-

und Warmwassersystem zu versehen.

Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent

wäre die Finanzierung dieser Investition

kaum möglich gewesen“, so Ennen.

Die rund 20 Jahre alte Kesselanlage

wurde nun durch ein modernes Blockheizkraftwerk

ersetzt, das Wärme und

Elektrizität gleichermaßen erzeugt.

Überschüssige Wärme wird für den

Whirlpool, die Lüftungsanlage und die

Küche genutzt. Das Blockheizkraftwerk

hat eine elektrische Leistung von 20 kW

bei 38 kW thermischer Leistung.

Stolz präsentieren die Inhaber

das neue Blockheizkraftwerk

im Hotel Ennen.

Die Installation des Systems in dem

120-Betten-Hotel hat einen Investitionsaufwand

von 200.000 Euro ausgelöst.

Weitere 150.000 Euro hat der Hotelier

Ennen in den vergangenen Monaten in

Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des

Hotels gesteckt. „Ohne den reduzierten

Klassifizierte Betriebe

im Bezirk Weser-Ems

• 4 Sterne

- Lindenhof Hotel Tepe, Damme

• 4 Sterne Garni

- Park-Hotel, Cloppenburg

• 3 Sterne Superior

- Falir-Hotel Stüve, Visbek

• 3 Sterne

- Land-Gut-Hotel Wahlde,

Neuenkirchen-Vörden

• 3 Sterne Garni

- Hermes Hotel, Oldenburg

- Stadt-Gut-Hotel Schäfers, Vechta

• 2 Sterne Superior

- Hotel u. Gaststätte Pellenwessel,

Damme

Hotelfachschule Emden

Verkürztes Studium mit Bachelor-Abschluss möglich

Die Hotelfachschule Emden kooperiert

mit der Hogeschool Stenden, Leeuwarden

(Niederlande), und bietet Studenten die

Möglichkeit, innerhalb eines Jahres den

Bachelor im Studiengang Internationales

Hotelmanagement zu erwerben.

Hintergrund der Kooperation ist, dass

die Hogeschool Stenden Leistungen, die

die Studierenden der Hotelfachschule Emden

erbracht haben, für das Studium in

den Niederlanden anerkennt und damit

die Studienzeit mit dem Abschluss Bachelor

auf ein Jahr verkürzt wird. Zusätzlich

besteht direkt im Anschluss die Möglichkeit,

das Masterstudium zu absolvieren.

Das vom Kooperationspartner in Leeuwarden

für Absolventen der Hotelfachschule

Emden angebotene „Short-Track

Studium“ sieht vor, dass unter Anrechnung

der Hotelfachschulzeit im Rahmen

eines verkürzten Hochschulstudiums

in nur zwei Semester der akademische

Grad „Bachelor of Business Administration

(BBA)“ erworben werden kann.

INFO-SERVICE

Nähere Informationen zu der Kooperation

erhalten Interessierte bei Oberstudienrätin

Eva Meyer-Mahr, BBS Emden 2:

meyer-mahr@bbs2-emden.de.


DEHOGA aktuell 03/2013 35 Ostfriesland

Upstalsboom vor Branchengrößen

Kempinski und Lindner

Deutsche Hotelakademie zeichnet Hotel- und Ferienanbieter aus Emden

als wegweisenden Arbeitgeber aus

Große Freude herrscht bei der Upstalsboom

Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG. Die

mittelständische Unternehmensgruppe

aus Emden ist für ihre wegweisenden Konzepte

im Bereich der Personalentwicklung

mit dem renommierten Hospitality Human

Resources Award 2013 „Menschen.

Zukunft.Hotel.“ ausgezeichnet worden.

Dieser wird von der Deutschen Hotelakademie

verliehen. Damit hat der mittelständische

Ferien- und Urlaubsanbieter

entlang der deutschen Küsten sowie in

Berlin und Emden in der Kategorie „Hotelketten

und Kooperationen“ die vielfach

favorisierten Branchengrößen Kempinski

Hotels, Genf, auf Platz zwei sowie Lindner

Hotels & Resorts, Düsseldorf, auf Platz

drei hinter sich gelassen. Upstalsboom-

Geschäftsführer Bodo Janssen nahm den

mit 10.000 Euro dotierten Preis in der

vergangenen Woche bei einer feierlichen

Übergabe in Köln entgegen: „Sich hier als

vergleichsweise überschaubare Unternehmensgruppe

gegen internationale und nationale

Marken durchzusetzen, macht uns

sehr stolz.“ Insgesamt wurden neun Unternehmen

in drei Kategorien ausgezeichnet.

Die hochkarätige Jury sprach von wegweisenden

Konzepten, die bei dem Ferienanbieter

entlang der Nord- und Ostsee

sowie in Emden und Berlin mit seinen

rund 600 Mitarbeitern umgesetzt würden.

Mit Mut zu neuen Ansätzen in der

Unternehmenskultur würden Spitzenleistungen

erzielt. Das Personalkonzept

zeige, dass es auch oder gerade in der

Hotellerie ausgezeichnete Arbeitsbedingungen

und Entwicklungsmöglichkeiten

gibt. Für Geschäftsführer Janssen ist die

Auszeichnung ein Ansporn, den eingeschlagenen

Weg konsequent fortzusetzen.

Die Bindung und Rekrutierung von Fachkräften

werde angesichts des zunehmenden

Arbeitskräftemangels das zentrale

Zukunftsthema der Branche sein, das ein

„neues Denken auf allen Ebenen“ erfordere:

„Nur wer als Arbeitgeber überzeugen

kann, wird nachhaltig erfolgreich sein.“

Klosterbesuche für Führungskräfte, Corporate

Happiness als zentrales Instrument

der Personalentwicklung, die Abkehr von

der Gewinnmaximierung und eine Werte

orientierte Ausrichtung der Unternehmenskultur

seien für die Hotellerie und

das Gastgewerbe einzigartig, so die Jury.

Dieses Gesamtkonzept habe unter den

70 Bewerbungen nachhaltig überzeugt.

Upstalsboom-Geschäftsführer Janssen

betonte, das erklärte Ziel der Unternehmensgruppe

sei es, einer der attraktivsten

Arbeitgeber der Branche zu werden.

Dazu seien vor rund vier Jahren „völlig

neue Denkansätze entwickelt worden“.

Die seinerzeitige Mitarbeiterbefragung

habe ein „sehr betrübliches Ergebnis“ ergeben.

Heute sei die Zufriedenheit der Beschäftigten

jedoch deutlich gestiegen und

habe sich um rund 30 Prozent verbessert.

Zudem seien die Kosten für Fachkräftegewinnung

ebenso gesunken wie die

Fluktuation. Neben neuen und klaren Tarifvereinbarungen

sei in diesem Zusammenhang

die Abkehr vom traditionellen

betriebswirtschaftlichen Denken mit der

Gewinnmaximierung als wichtigstes Ziel

maßgeblich für das Unternehmen. „Führen

mit Werten“ nennt Janssen als zentrales

Leitprinzip für alle Bereiche.

Geschäftsführer Janssen betont in diesem

Zusammenhang, dass letztlich nur

„zufriedene Mitarbeiter das entscheidende

Quäntchen mehr an Leistung zu bringen

bereit sind“. Dies zeige sich auch in den

in den vergangenen Jahren kontinuierlich

gestiegenen Umsatz- und Ertragszahlen.


Merle Losem, Geschäftsführerin der

Deutschen Hotelakademie (l.) und

Jury-Mitglied Arne Lorenzen, Vorstand

der YOURCAREERGROUP AG (r.) überreichen

den Preis an Bernd Gaukler, Upstalsboom-

Personalleiter, Franz-Josef König, Upstalsboom-

Berater von der König-Strategie GmbH,

Dr. Oliver Haas von der Dreamteam Academy,

Upstalsboom-Geschäftsführer

Bodo Janssen (v.l.)


Ostfriesland 36 DEHOGA aktuell 03/2013

Staffelübergabe beim Verein

zur Förderung der Hotelfachschule Emden

Suntke Buse ist neuer Vorsitzender

Die Mitgliederversammlung des Vereins

zur Förderung der Hotelfachschule

Emden wählte einen neuen Vorstand.

Neuer 1. Vorsitzender wurde Suntke Buse

und seine Stellvertreterin Heike Tellmann.

Im Amt bestätigt wurden Schriftführer

Matthias Feeken sowie Kassenwartin Eva

Meyer-Mahr.

Der scheidende Vorsitzende, Björn

Grimm, der seit 2004 den Verein geführt

hatte, und Kay Straßburg, ehemaliger

Stellvertreter, werden auch in Zukunft

dem Verein mit Rat und Tat zur Seite

stehen.

Eine erfolgreiche berufliche Zukunft

bei Grimm Consulting in Asendorf

wünschte Suntke Buse Björn Grimm und

seinem Stellvertreter, Kay Straßburg,

und bedankte sich im Namen aller 120

Mitglieder für das hervorragende Engagement

im Verein.

Der neue Vorstand des Vereins zur Förderung der Hotelfachschule Emden: 1.Vorsitzender Suntke Buse,

2. Vorsitzende Heike Tellmann, Kassenwartin Eva Meyer-Mahr und Schriftführer Matthias Feeken (v.l.n.r.)

Björn Grimm gibt seinem Nachfolger

mit auf den Weg, dass sich der Förderverein

als Plattform für derzeitige und

ehemalige Studierende verstehe. „Der

Bildung von Netzwerken wird eine besondere

Bedeutung beigemessen, denn

nicht zuletzt dadurch ergeben sich viele

weitere Optionen für die berufliche Weiterentwicklung

der Studierenden“, sagte

Grimm.

Zukunftschancen im Gastronomiegewerbe

Schulpatenschaft von KGS Hage-Norden und Norddeicher Gastfreunden

Mit intensiver Vorbereitung auf das Berufsleben

will man drohendem Fachkräftemangel

in der Region entgegenwirken.

Die Norddeicher Gastfreund GmbH und

die KGS Hage-Norden haben offiziell eine

Schulpatenschaft miteinander abgeschlossen.

Das Ziel: Jugendlichen die Ausbildungsmöglichkeiten

in der Gastronomie

aufzuzeigen – und vor allem auch die Aufstiegschancen,

welche das Gastgewerbe

bietet.

Schon lange bietet die KGS Hage-Norden

ihren Schülern ein vielseitiges Spektrum

an berufsvorbereitenden und –orientierenden

Maßnahmen. Alle Angebote

zeichnen sich durch ihre Praxisnähe aus,

die vor allem durch die Zusammenarbeit

mit regionalen Betrieben möglich wird.

Um die berufsvorbereitenden Maßnahmen

im Bereich Gastronomie und Tourismus

zu verbessern, haben die KGS und

die Norddeicher Gastfreunde GmbH sich

zu der Schulpatenschaft entschlossen.

Konkret beinhaltet die Kooperation regelmäßige

gastgewerbliche Infotage, Betriebsbesichtigungen,

die Möglichkeit für

Betriebspraktika in den drei Hotels sowie

Schulungen für Lehrkräfte über Berufsbilder

im Hotel- und Gaststättenbereich.

„Erschreckend viele Menschen haben

keine Vorstellung davon, was Gastronomie

eigentlich bedeutet, was für eine Arbeit

dahinter steckt.“ Davon kann auch

Thorsten Albers, Restraurantleiter des

Hotels Regina Maris in Norddeich, ein

Lied singen. Über Berufsbilder im Gastronomiebereich

aufzuklären, hat er sich

auf die Fahne geschrieben. „Die demografische

Entwicklung stellt uns vor eine Herausforderung.

Wir müssen uns jetzt um

die Jugendlichen bemühen, uns bemühen,

Berufe in der Gastronomie attraktiv

zu gestalten. Sonst stehen wir in fünf bis

zehn Jahren vor einem großen Problem.“,

so Thorsten Albers. Schließlich sei Tourismus

für Ostfriesland auch ein bedeutender

Wirtschaftsfaktor, wie der Restaurantleiter

nur zu gut weiß.

Tanja Schmik, Kirstin Klug-Fröhlich, Dieter

Stroman, Thorsten Albers, Theo Wimberg

und Silke Thiel (v.l.)


DEHOGA aktuell 03/2013 37 Recht und Rat

Neues Bundesmeldegesetz

Entlastung für Gäste und Hotels gleichermaßen

Es bringt für die Hotellerie Erleichterungen

beim Ausfüllen und Aufbewahren der

Hotelmeldescheine. Eine Kostenentlastung

von jährlich rund 35,5 Millionen Euro

für das Hotelgewerbe wird erwartet.

Mit der nun erfolgten Zustimmung des

Bundesrates nach vorheriger Anrufung

des Vermittlungsausschusses ist das Bundesmeldegesetz

zustande gekommen. Mit

dem Inkrafttreten des Bundesmeldegesetzes

am 1. Mai 2015 werden die derzeit

geltenden Landesmeldegesetze sowie das

Melderechtsrahmengesetz gleichzeitig außer

Kraft gesetzt. Damit wird die im Zuge

der Föderalismusreform 2006 auf den

Bund übergegangene Regelungskompetenz

im Bereich des Meldewesens auch bei

der Hotelmeldepflicht umgesetzt.

Künftig kann dem Gast das Ausfüllen

eines Meldescheins an der Hotelrezeption

dadurch erleichtert werden, dass das

Hotel die ihm bereits bekannten Gastdaten

schon vorab einträgt. Der Gast bleibt

allerdings auch zukünftig gesetzlich verpflichtet,

den Meldezettel zumindest noch

handschriftlich zu unterschreiben. Die

Aufbewahrungsfristen werden bundeseinheitlich

auf ein Jahr nach Ankunft des

Gastes festgesetzt. Auch die Nutzungspflicht

bestimmter Meldescheinformulare

für den Hotelier entfällt, so dass eine EDVbasierte

Umsetzung wesentlich erleichtert

wird.

Die Bundesregierung beziffert – gestützt

auf eine Schätzung des Nationalen

Normenkontrollrates – den der Hotellerie

durch die Hotelmeldepflicht entstehenden

Aufwand mit rund 96,8 Mio. Euro jährlich.

Durch die neuen Regelungen darf die Branche

nun mit Entlastungen von rund 35,5

Millionen Euro rechnen. Der Hotelverband

Deutschland hatte sich seit Jahren

intensiv in das Gesetzgebungsverfahren

eingebracht. Nicht zuletzt deshalb konnte

nun eine gästefreundlichere und für den

Hotelier praxisgerechtere Ausgestaltung

der Hotelmeldepflicht erreicht werden.

© WoGi - Fotolia.com

„Wir hoffen, dass zukünftig nur wenige

Länder von der in ihrem Ermessen verbliebenen

Möglichkeit Gebrauch machen

werden, bestimmte Muster für besondere

Meldescheine vorzuschreiben, da hiermit

wieder unnötige Zusatzkosten verbunden

wären“, setzt Fritz G. Dreesen, Vorsitzender

des Hotelverbandes Deutschland

(IHA), auf den Erfolg der nun bundesweit

einheitlichen Regelung. „Und für die nicht

allzu ferne Zukunft wünschen wir uns,

dass das Bundesmeldegesetz auch die Option

eines komplett elektronischen Checkins,

z.B. mittels der maschinenlesbaren

Personalausweise, eröffnet.

Trinkwasserverordnung

Legionellenprüfung muss bis 31. Dezember 2013 erfolgen

Die Trinkwasserverordnung schreibt

eine Erstprüfung des Wassers auf Legionellen

in Trinkwasseranlagen bis spätestens

31. Dezember 2013 vor. Danach muss

die Überprüfung alle drei Jahre erfolgen.

Die Untersuchungspflicht besteht ohne

konkrete Aufforderung durch das Gesundheitsamt!

Betroffen sind alle Betriebe, in denen

sich eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung

befindet, sofern aus dieser

Anlage Trinkwasser im Rahmen einer

öffentlichen oder gewerblichen Tätigkeit

abgegeben wird (Definitionen siehe auch

§ 3 TrinkwV).

als 400 Litern und/ oder drei Litern in

jeder Rohrleitung zwischen dem Abgang

des Trinkwassererwärmers und der Entnahmestelle.

Gastronomie-Betriebe sind

grundsätzlich nicht betroffen.

Wird bei einer solchen Untersuchung

ein erhöhter Wert gemessen, muss der Betreiber

zur Ermittlung der Ursache tätig

werden und Gegenmaßnahmen veranlassen.

Bei Überschreitung des technischen

Maßnahmenwertes hat der Betreiber zusätzliche

Pflichten.

INFO-SERVICE

Entsprechende Untersuchungen bietet

unter anderem der DEHOGA-Kooperationspartner

Mobil-Clean an:

MOBIL-CLEAN

Ansprechpartner: Bernd Kranisch und

Dirk Bothe, Tel.: 05173-92188

http://www.mobil-clean.de

bernd_kranich@t-online.de

Großanlagen zur Trinkwassererwärmung

sind Speicher-Trinkwassererwärmer

oder zentrale Durchfluss-Trinkwassererwärmer

mit einem Inhalt von mehr

Foto: © LUCKAS - fotolia.com


Recht und Rat 38 DEHOGA aktuell 03/2013

Gelbe-Seiten-Portal darf nicht direkt zu HRS

verlinken

Wichtiges Signal gegen Affiliate-Wildwuchs der Online-Buchungsportale

Das LG Frankfurt hat auf Antrag der Zentrale

zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs

der Deutschen Telekom Medien

GmbH untersagt, von den Internetauftritten

der Gelben Seiten und des Örtlichen

über einen Button „online buchen“ bzw.

„Hotelbuchung“ auf die Buchungsstrecke

des Online-Portals HRS zu verlinken. Das

erstinstanzliche Urteil (Az.: 3-08 O 197/12)

erging am 20. Februar 2013 und ist noch

nicht rechtskräftig.

Nach Auffassung der Wettbewerbszentrale

ist es für den Verbraucher bei seiner

Buchungsentscheidung von zentraler Bedeutung

ob er das Hotel direkt oder aber

über einen Vermittler bucht. Hierüber

müsse der Verbraucher zutreffend und exakt

informiert werden. „Eine Verlinkung

auf ein Drittportal, wie sie hier erfolgt ist,

verstößt gegen die Spielregeln im Wettbewerb

um den Kunden“, so Hans-Frieder

Schönheit, Mitglied der Geschäftsführung

der Wettbewerbszentrale, in einer ersten

Bewertung der Entscheidung. Der Verbraucher

werde in seiner Erwartungshaltung

in rechtsrelevanter Weise getäuscht,

wenn tatsächlich keine direkte Online-Buchungsmöglichkeit

beim Hotelbetreiber

selbst gegeben sei.

„Für die Hotellerie ist die Entscheidung

des LG Frankfurt ein wichtiges Signal

gegen den Wildwuchs abertausender

Affiliate-Partner einiger weniger, marktbeherrschender

Buchungsportale. Das

Urteil wird dem Verbraucher mehr Sicherheit

gewährleisten und die Direktbuchung

von Hotelzimmern stärken“, kommentiert

Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des

Hotelverbandes Deutschland (IHA).

In den Entscheidungsgründen führt

das Landgericht aus, dass eine Weiterleitung

von den Internetseiten „dasoertliche.

de“ und „gelbeseiten.de“ auf das HRS-Buchungsportal

irreführend sei. Denn der

Hoteleintrag auf diesen Seiten richte sich

gerade an Internetnutzer, die auf der unmittelbaren

Suche nach einem Hotel in

der jeweiligen Stadt seien. Der Verbraucher

gehe davon aus, auf diesen Seiten nicht

nur die angegebene Telefonnummer, Anschrift

und Internetadresse des gesuchten

Hotels, sondern auch einen direkten Link

zur Buchung im Hotel und nicht zum Buchungsportal

eines Maklers zu finden.

GEMA-Tarifreform

Schiedsstelle sieht Verstoß gegen Urheber- und Kartellrecht

Die urheberrechtliche Schiedsstelle erteilt

der GEMA-Tarifreform eine klare Absage.

Die Tarifreform stelle „einen Verstoß

gegen das Gleichbehandlungsgebot dar“,

da Nutzungsart, Nutzungsintensität und

Nutzungsumfang bei der Tarifgestaltung

nicht berücksichtigt und keine sachgerechte

Differenzierung vorgenommen wurden.

Damit sah die Schiedsstelle in der Tarifreform

einen Verstoß gegen urheber- und

kartellrechtliche Vorschriften. Die von der

GEMA geforderten Tariferhöhungen bezeichnete

die Schiedsstelle als „nicht angemessen“

und „überhöht“. Die Mehrzahl

der im Streit stehenden Tarife bleibt völlig

unverändert.

Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter

nimmt die nun vorliegende,

fast 70 Seiten umfassende Schiedsstellenentscheidung

allerdings mit gemischten

Gefühlen zur Kenntnis. „So sehr wir

uns über die Beibehaltung der bisherigen

Strukturen, über sieben völlig unangetastete

Tarife und über Entlastungen kleiner

Veranstaltungen freuen, sind wir doch

sehr verwundert über die zum Teil sehr

deutlichen Erhöhungen in den Tarifen für

Einzelveranstaltungen sowie für Musikkneipen,

Clubs und Discotheken“, erklärt

Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA

Bundesverbandes und Vorsitzender der

Bundesvereinigung der Musikveranstalter.

Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter

wird daher den Einigungsvorschlag

der Schiedsstelle sehr sorgfältig

analysieren und prüfen, ob der weitere

Rechtsweg zum OLG München und zum

Bundesgerichtshof beschritten werden

sollte. Ausschlaggebend werden hierbei

sicherlich auch die in Kürze beginnenden

Tarifverhandlungen mit der GEMA sein,

in denen im Lichte der Schiedsstellenentscheidung

eine gemeinsame vertragliche

Lösung für die Zeit ab dem 1. Januar 2014

gesucht wird. Die mit der GEMA für das

Jahr 2013 getroffene Übergangsregelung

bleibt weiterhin bestehen.

IMPRESSUM

Herausgeber:

DEHOGA Niedersachsen

Förderungsgesellschaft des niedersächsischen

Hotel- und Gaststättengewerbes

mbH

Yorckstraße 3, 30161 Hannover

Tel. 0511 - 337 06-0

Fax 0511 - 337 06-29

info@dehoga-niedersachsen.de

Redaktion:

Rainer Balke, Renate Mitulla, Sabine

Strachalla, Sarah Schulz, Klaus Hilkmann

presse@dehoga-niedersachsen.de

Anzeigen:

Verlagshaus Fachzeitungen Teegen GmbH

Holger Teegen, Tel. 04551 - 1450

www.vht.de

Gestaltung:

Karena Weiß, Tel. 04183 - 989 081

Druck:

Compact Media GmbH, Hamburg

www.compactmedia.de

Die Ausgabe 4/2013 des DEHOGA aktuell

Magazins erscheint am 19. Juni 2013.

Foto: © Jürgen Fälchle - fotolia.com


DEHOGA aktuell 03/2013 39 Anzeigen

Eleganz trifft Funktionalität

Mit größtmöglicher Benutzerfreundlichkeit

Die kompakte Touchscreenkasse NewStyle

in Klavierlackoptik bietet einen integrierten

Drucker, eine Sende-/Empfangsstation

für PosBill mobile Funkkassen und die

PosBill Premium Lizenz Gastronomie. In

Verbindung mit der PosBill mobile Funkkasse

XXL können Sie Ihre Abläufe bestens

optimieren. Das riesige 5 Zoll (12,7 cm)

Touchscreen – Display mit integriertem

Powerakku ist bereits im Lieferumfang vorhanden

und bietet größtmögliche Benutzerfreundlichkeit.

Desweiteren ist die Pos-

Bill mobile Funkkasse XXL nach IP54 zertifiziert

(gegen Staub-und Spritzwassereintritt)

und hat sogar einen Fallschutz aus

1,50 Metern Höhe. Selbstverständlich ist

das Display entspiegelt und auch im Sonnenlicht

gut lesbar.

Mit der PosBill mobile Funkkasse XXL optimieren

Sie Laufwege Ihrer Mitarbeiter,

erhöhen die Zufriedenheit Ihrer Gäste und

können Ihren Umsatz steigern. Das bestätigte

uns vor kurzen einer unserer PosBill

mobil Kassensystem Kunden gerne: „Die

Laufwege unserer Servicemitarbeiter haben

sich halbiert. Durch die schnelle Abwicklung

bestellen einige Gäste in der gleichen

Zeit mehrfach, sodass wir unseren

Umsatz wesentlich steigern konnten.“

Alle PosBill Kassensysteme werden selbstverständlich

komplett vorinstalliert aus-

geliefert.

Ihre Vorteile

- 5 Zoll (12,7cm) großes Touchscreen –

Display; 15 Zoll ( 38,1 cm) Touchdisplay

bei der Kompaktkasse

- Intelligente und intuitive Kassensoftware

speziell für den Geschäftsablauf

von Gastronomie- und Handelsbetrieben

entwickelt und bereits vorinstalliert

- Nutzung von Artikelbaukästen; speziell

für Steaks, Eis, Sushi usw. möglich

- Stabile Serververbindung und Sicherheit

Ihrer Datenbanken

- Grafische Artikelbaukästen, individuell

gestaltbar; z. B. für Pizza, Steak, Eis,

usw.

- Kein Staub- und Spritzwassereintritt

(zertifiziert nach IP 54)

- Fallschutz aus 1,50 Metern Höhe

- Entspiegeltes Display – im Sonnenlicht

gut lesbar

- Integrierter Powerakku

- Vorabaustausch der Kompaktkasse –

keine langen Ausfallzeiten

Mit den vielfältigen Funktionen unserer

Kassensoftware und den vielfältigen Möglichkeiten

an Kombinationen optimieren

Sie nicht nur Ihre Betriebsstrukturen: Sie

verbessern auch Ihre Kundenbindung.

Unsere Systeme eignen sich sowohl für

Gastronomiebetriebe aller Art, als auch

für Handelsbetriebe mit deren speziellen

Anforderungen. Selbst die neuesten Trends

wie Bubbletea oder Frozen Yogurt können

mit den PosBill Kassensystemen abgedeckt

werden. Hierfür bieten wir übersichtlich

und gut strukturierte Kassensysteme mit

vorinstallierten Datenbanken an, die trotz

allem individuell anpassbar sind. Die einfache

Bedienbarkeit garantiert eine schnelle

Nutzung und sorgt für eine kurze Einarbeitungszeit

der Mitarbeiter, auch für

Saisonkräfte.

www.resigo.de

Fliegenvertreibung

Mit dem automatischen

Zerstäuber der

Firma RÜD Progastro

GmbH wird ein großes

und auch sehr lästiges

Sommerproblem gelöst.

Ungeziefer wie

Fliegen, Stechmücken, Wespen und Mostfliegen

werden aus sämtlichen Räumen,

beispielsweise Küchen und Gasträumen,

fern gehalten.

Im 15-Minuten-Takt gibt der batteriebetriebene

Spender den Duft

einer afrikanischen Chrysanthemen-Art

(Pyrethrum - gelbliches

Pulver, aus den zermahlenen Blütenköpfen

einiger Wucherblumenarten,

das zur Vertreibung

von Insekten dient) ab.

Nach ca. 24 Stunden ist der Raum

insektenfrei, selbst bei geöffneten

Fenstern und Türen und verhindert

ein Wiederbefallen auf

Grund des Abstoßeffektes, den

das Pyrethrum ausübt.

Das Spray ist geruchlos und völlig

unschädlich gegen Menschen

und Haustiere.

Ein Gerät deckt bis 80 m² ab. Mit

seinen Abmessungen von 12x 9x

20 cm ist er überall in einer Höhe

von 1,80 m unauffällig anzubringen.

Gerne auch 8 Tage kostenlos

und unverbindlich zur Probe.

Mehr Informationen:

RÜD Progastro GmbH

www.rued.info

Seite 13


Anzeigen 40 DEHOGA aktuell 03/2013

Wenn Haftungsansprüche die Suppe versalzen

Nur selten sind sich die Experten so einig

wie bei der Haftpflichtversicherung. Wer

auf sie verzichtet, steht auf dünnem Eis.

Schon kleine Ursachen

können ausreichen,

um bei fehlendem

Schutz und

ohne partnerschaftliche

Hilfe Existenzen

zu vernichten.

Denn die finanziellen

Folgen sind oft

unabsehbar. Was im

privaten Leben gilt,

hat für Unternehmer,

besonders für

Gastronomen, noch

weit größere Bedeutung.

Kostenlawinen

und einmal in

Gang gesetzte Prozesse

lassen sich nur schwer aufhalten.

Uwe K. weiß das aus eigener Erfahrung.

Es ist noch kein Jahr her, als der Gastronom

von der Gesundheitsbehörde die

Aufforderung erhielt, sein Restaurant zu

schließen, alle gelagerten Rohstoffe zu vernichten

und sein Personal nach Hause zu

schicken: „Das war wie ein Schlag in die

Magengrube.“ Was war geschehen? Ein

Gast hatte nach dem Besuch in seinem Restaurant

mit heftigen Magenschmerzen,

Übelkeit und Fieber seinen Hausarzt aufgesucht,

der von einer meldepflichtigen

Erkrankung, hervorgerufen durch ein Fischgericht,

ausging. Uwe K.: „Ich sollte meinen

Betrieb erst wieder öffnen dürfen,

nachdem ich einen Dekontaminationsnachweis

erbracht hatte und meine Mitarbeiter

ohne Befund ärztlich untersucht

waren.“ Besonders tragisch: Selbst wenn

sich eine andere Quelle als Ursache erweisen

sollte, bestünde kein Anspruch auf Entschädigung.

Neben viel Ärger und hohem

Zeitaufwand standen Einnahmeverluste

und gleichzeitig

die Lohnfortzahlung

seiner Angestellten im

Raum.

„Ich war mir keiner Schuld

bewusst“, sagt Uwe K.,

aber auch bei peinlich genauer

Einhaltung aller Vorschriften

ist der Einfluss

eines Gastronomen sehr

beschränkt. Sind einzelne

Lebensmittellieferungen

kontaminiert? Trägt ein

Mitarbeiter nach einem

Urlaub unerkannte Keime?

Sind Legionellen in die

Wasserversorgung geraten?

Viele Fragen bleiben im Alltag unbeantwortet.

Auch die, ob ein Gast bereits

gesundheitlich vorbelastet ist und nach

dem Verzehr verdorbener Speisen lebensbedrohlich

erkrankt – und selbst Schadenersatzforderungen

geltend macht. Es ist

nicht viel Fantasie erforderlich, um sich

die schlimmsten Folgen auszumalen.

„Ohne meine Betriebs-Haftpflichtversicherung

wäre es das finanzielle Aus gewesen“,

erinnert sich Uwe K. Schon frühzeitig hatte

er sich für das Leistungspaket entschieden,

das die ERGO Versicherungsgruppe,

ein langjähriger Partner des DEHOGA-

Niedersachsen für die Branche maßgeschneidert

hat. Die ERGO übernimmt die

notwendigen Maßnahmen, so dass sich

der Gastronom ganz auf sein Geschäft

konzentrieren kann. Zu den Maßnahmen

zählt die schnelle und präzise Prüfung, ob

überhaupt eine Schadenersatzpflicht besteht.

Sollte das der Fall sein, wird die zu

leistende Entschädigung erbracht,

andernfalls werden unberechtigte Ansprüche

gegen Uwe K. entschieden abgewehrt.

Selbstverständlich übernimmt die Betriebs-Haftpflichtversicherung

von ERGO

die Kosten der Schadenabwicklung und die

Kosten eines evtl. notwendigen Rechtsstreits.

Glück im Unglück: Uwe K. hatte

sich auch für eine Betriebsschließungsversicherung

entschieden. Damit übernahm

die ERGO auch die fortlaufenden Kosten

wie z.B. Pacht und Löhne, aber auch seinen

entgangenen Gewinn während der

Betriebsschließung.

Die Gastro-Experten der ERGO Stamm-

Organisation bieten den Mitgliedern des

DEHOGA-Niedersachsen eine unverbindliche

Prüfung ihres Versicherungsschutzes

an und zeigen ihnen die Möglichkeiten,

die ERGO bietet.

Kontakt Hannover:

ERGO Lebensversicherung, Stamm-Organisation

Regionaldirektion Hannover,

Zielgruppenvertrieb, Jürgen Brüger

Berliner Allee 19, 30175 Hannover

Ruf (0511) 34 85 242,

juergen.brueger@ergo.de

www.ergo.de/hoga

Kontaktdaten Oldenburg:

ERGO Lebensversicherung, Stamm-Organisation

Regionaldirektion Oldenburg,

Zielgruppenvertrieb

Stephan Thomann

Staulinie 13, 26122 Oldenburg

Ruf (0441) 926 99-0, Mobil (0163) 43 45

430, stephan.thomann@ergo.de,

www.ergo.de/hoga

Seite 14


DEHOGA aktuell 03/2013 41 Anzeigen

Seite 15


Immobilien | Verkäufe 42 DEHOGA aktuell 03/2013

Immobilien - Verpachtungen - An- und Verkauf - Suche - Personal

Seite 16


DEHOGA aktuell 03/2013 43 Immobilien | Verkäufe

Immobilien - Verpachtungen - An- und Verkauf - Suche - Personal

Seite 17


Veranstaltungen und Seminare

Terminübersicht

DEHOGA Akademie

25.06.2013

9 bis 17 Uhr

23.09.2013

9 bis 17 Uhr

28.10.2013

9 bis 17 Uhr

25.11.2013

9 bis 17 Uhr

09.12.2013

9 bis 17 Uhr

Professionell: Die Catering-

Organisation

Vorbereitung, Durchführung und

Kostenplanung

Gastro-Führerschein für Aushilfskräfte

und Minijobber

Guter Service, effizienter Arbeitsstil,

beste Qualität

Housekeeping – Training für Zimmerfrauen

Exzellent und effizient arbeiten

Speisekartengestaltung mit Erfolgsgarantie

Gewinnbringende Optimierung und

Gestaltung

Marketing mit Augenmaß

Der richtige Marketing-Mix für Ihr

Unternehmen

Weitere Informationen und Anmeldung:

DEHOGA Akademie, Manuela Heuser, Tel. 0511/33706-33

http://dehoga-niedersachsen.de/seminare-weiterbildung

ServiceQualität Niedersachsen

Qualitäts-

Coach,

Stufe 1

Qualitäts-

Trainer,

Stufe 2

7. Qualitäts-

Tag

16./17.05.2013, Bad Iburg

06./07.06.2013, Jever

20./21.08.2013, Bomlitz

04./05.11.2013, Walsrode

10.06.2013, Bispingen

Weitere Termine und Informationen:

ServiceQualität Niedersachsen, Agnetha Gläß

Tel. 0511/270488-24, glaess@tourismusniedersachsen.de

DEHOGA Termine 2013

29.05.2013 Tag der Kreisverbände

Walsrode

05.06.2013 Sparkassen-Tourismusbarometer

Hannover

10.06.2013

10.30 Uhr

Teilnehmersitzung der Aktion

Gastlichkeit in Niedersachsen

in Wardenburg

12.06.2013 Seminar „Fit fürs Ehrenamt“

Hannover

17. – 19.11.2013 Landesverbandstag

Norden-Norddeich

Weitere Informationen zu allen Terminen unter

www.dehoga-niedersachsen.de

DEHOGA Bezirks- und Kreisverbände

BEZIRKSVERBAND BRAUNSCHWEIG

27.05.2013 Telefontraining 1

Seminar Gastronomie-Partnerkreis

Raum Goslar, Harz

10.06.2013 Kalkulation für Anfänger

Seminar Gastronomie-Partnerkreis

Raum Braunschweig, Wolfsburg,

Salzgitter

20.09.2013 Telefontraining 2

Seminar Gastronomie-Partnerkreis

Raum Goslar, Harz

21.10.2013 Kalkulation für Fortgeschrittene

Seminar Gastronomie-Partnerkreis

Raum Braunschweig, Wolfsburg,

Salzgitter

Weitere Informationen und Anmeldung zu den

Seminaren unter www.gpk-bs.de.

BEZIRKSVERBAND Osnabrück

10.06.2013 Gemeinsames Sommerfest

Kreisverbände Melle/Wittlage

und Osnabrück Stadt-Land

Te. 0541/73921

Bezirksverband STADE

05.06.2013 Bezirksdelegiertenversammlung

Im Kreisverband Bremervörde

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine