Etwas zu Jungen

marvin.sn.schule.de

Etwas zu Jungen

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-

st das derselbe Junge? Dieser Junge,

der mit der Babykatze über den Ra_

sen kugelt, vorjedem Einschlafen noch

einmal laut ,,Ich liebe euch!,,durch die

Wohnung ruft und morgens im Müsli

stochert, weil ihm der Deutschaufsatz

im Magen liegt. Das soll derselbe Bur_

sche sein, der die Religionslehrerin als

Sexs;rmbol mit drei Brüsten an die Tafel

malt, beim Skaten durch den Super_

markt den Regaleinräumer anffirt und

einen Eisdielenbesuch mit Mama als

megapeinlich ablehnt?

Rätsel Sohn. Vor allem ftir Mütter ist es

nicht ganz leicht zu verstehen, was ihr

Kind antreibt, was es ftihlt, denkt, sich

*:'::*;,::1i,,*i::*ti:c*1e,...,a",.r,x,."*"J;;.h.;;"akzep-

schweizer?sychologeAllan_G_uggenbtiürr

| fur",rr.g*i" ist. Jungen suchen nach

mentinZürichundforsch

'

ruvLuls' @ePwicklung

von Ki"aurrr. u.illl^Ti-f I

tt. tt"lt t:*"' ,^:-;-;*.

Ihr Königsweg dorthin ist

nicht

rtec fnl_--r^ --L:_^ ._.- 1tllt,"mmt

dteZweierbeziehung,

das folgende.schöne

i sondern ei_

Beispier, das zeigt, i

* a;po.;'ilä;,,|äf ;ä""".

Hä:J?il:*:;"ff"t:i::P.j:' I wie die anderen schürer mit der Lehrebinrptrrndrrnnr\rrir-r.^-i,t:11-i1t5t

bindet und von Mädchen unterscheidet l::"itk"T*en,sondernwerbegnadet

,::g.1

I

sind.-Der

sr."i"i"J'ää;#rrJri'*,.".

j

;-r.:lj*.Tl :t.

am hutesten gelacht wird wer das

y::n:.',*j,i::1lq:**T"T"r:;,

gerechte Bedingungen ] .or * oä., y ein netter ryp und

ftir beide.te- j rt.r,tri,rnffiil,;;#ffi,ii*"0.

freund_

schaffen, j lr,iu

f,c,]-,"|^:: l:,

.komplette

,.ir," position: Wer besetzt

Gleichheit die

wohl

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Rol_

nicht zu e

i:t1,":*yd ü ".:1 ;:ül

"i;" 1 [ jä"fi'J,ä*:ä:, ffi '*:i.Jilf;

Lehrerin

ermutigt die schriLrer wünsche I

a", ;.r"iugu Junge

ftir

damit an? Kreinere

f1 Tclste

Halbjahr zu formulie_ j J""g, *rru.h"., ihre position

ren' Ein Mädchen über

sagt, dass zukünftig moörische I

Fähigkeiten

immer

zu stärken,

eine so

und

schöne Strmmung sein beurteilen ] andere danach:

soll Wer

wie im (lassenlager

ist d.er

vorretztä w" j s.n".iirt., a., stärkste,

che' Ein

wer

anderes

kann

wünscht

am

sich, das sei- |

rto.r.ä schaukeln?

ne Noten

Altere versuchen

frir den übertritt insGy*""- J

ri.i ;;;. szene - Fußballsammerbir-

:,'H"::'.::":,li'-*-1.?: i::.1'" f* i .0..'_'"-mler, Egoshoo,",,pta.,,

richtet von seiner

s",L.r-

Traurigkeit über den r^u"r, J

.""i"';ffi;ä."d.h::i;""

schulwechsel

_

der bestenlreundin unJ J

;;;;.". In jedem Alter suchen -irfrrg Junseiner

Hoffnung, weiterhin ,? Cr,_l:: I S., ,r".h Geleg"nh"tten, lf,r.

f::T::::

gjl,:::j *j.*:i; w.ir l,, J

i"it." )u,"isun.wenn

kein

es sein

Junge

muss,

sich meldet, ruft dierehre j u*pr* sie, um ihre position ,"ä::t:

;:::ll.:,*t:;Y: :n:i: jl 11" E, J s"n'sobard sie dieigen" li.ir,[, a.,

erhofft. ,,Jungs sind halt so.,, Diesen

Satz sagen eher Väter, sie sind gelas_

sener, wenn der Sohn Ecken und Kan_

ten zeigt, machen sich nicht so schnell

Sorgen. Sie erinnern sich noch gut an

den Spaß, den es machte, wlld u"nd ge_

fährlich zu sein - oder zumindest dafur

._

gehalten zu werden. Sie haben nicht

j vergessen, dass die Fleißigen, Stillen

nicht

?

diejenigen waren, die zum Helden

_3 der Kindheit taugten. Aber selbstver_

Eo ständlich wollen auch sie, dass ihr Kind

g klarkommt im Leben. Und deshalb soll

es sicherheitshalber

"=

diszipliniert sein,

F anpassungsfähig, bereit zum reibungs-

zögert, windet sich, schließli* -qr.r, J

ö^ppu k.r,r,.r,-_-aä_u* "i.iä" 0.,

dem schuthoff, oie e"rrnr"*

Lehrerin ;Y:::,lTr::"ilf ist nicht begeistert, i

sein! _, beruhigen sie sich

losen Funktionieren -

es sollte ,"a

ö

egal, ob "1, Kir_

|

f.0"".",ä

schon etwas Positives,

#;ä

Friedliches

f; dergartenkind sein. I

in der Ganztagsgruppe

E oder als Schüler. Werrn .tung"n huute ilfl,lil;?äJffi11*;:fi'*:::fj

als

;

Problemkinder J 2. .ro,,sen sind

gelten, dlnn des_ ich mir halt mehr Friedenskämpfet.,

ä

halb, weil sie nicht zu jeder Zeit und

I

ProVokateufe

= überall so richtig

und streit

viel Freude

oder

am Brav_ ;j::::".1r::::I:lq::l-breme

I

Missstimmung

würden

ist,

als

voraus_

weniger problematisch

Z sein haben.

g. ] q"r"rri;;;;ffi

sehen, "ä'äoä"

wenn *,

ihre Herangehensweise

ä ,,Hundskrüppel, verreckter!,., wurd.e ans anc r a,.o- L^^^^_ -_-___-

I Jungen nicht unbedirrgt "irr.

Leben

Bedro_

besser verstanden

# dem ehemaligen

und u.-

Lausbuben

nun!.

und heu_

]

Im Gegenteil: Kracht es in der

tigen

Arran

=

Kabarettisten Gerhard polt (seine :::*flr:q:,Ti1.':,:"r:

Gus_ j c*ip" 'Erdagogik"

(Beltz, 39,9s Eurl'-:.:9:1t1 I

_, Freundeskreis,

genbtihl,derim,,Handbur'-

Autobiog.rafie,,Hundskrüppel.

oder Familie -

ä

Lehrjahg

re ejnes Ubeltäters,. auf CD 9,99 Euro) mir rnrrerpn ,nr,..----r^r?^1T"r-:1 | anderen wichtig ist' Jungen

beweist es' dass man den

mit anderen

j

wissenschaftiern

nachgebrüllt, die Ei- mögen

wenn

wenn es,

er im

.,r",

Mi_lchladen ei_

|

ro! ;; ;;'ä';rdt, ,"*

E

nen kompletten Salzhering in die Milch_ iill.;f,:"y:p]:.1-:1,"",""9

r:d::f J wo,tu,, befeuern ,i" situ"tt,,..,,

nisse kleiner

o, .,_ er-

Männer bes^chreibt

kanne

(siehe

spuckte. ,.*"

ä

,,Hundskrüppel,,, da

i spannung.

auch

Auseinanderset-

Interview auf Seite

E schwangauch

26)..

so etwas mitwieAnerken_

I ,rü.; sind für sie auch

wie

eine

sehen

Form

Jungen

der

sich

E nung

und ihre

ftir frechen

wert? A";"J;;r"g.

Mut und den kind_

I

viele

Das

Jungen

Rätsel

lieben

Sohn in

es,

sieben

lichenAntrieb,dasAllt:iglicheaufzupep_

Kapiteln:

;

I ,i.h g.g..rr"itig durch ein Wort, einen

pen

ä

mit, sagen wir einmal,

Satz, eine

unkonventi_

Geste zu ärgern oder sogar

onellen ldeen. Das

9

ist

1.

nicht

Jorrgen

mehr ge_

sind

richtig wütend zu machen _ um sich

g fragt. in falzlrering

Milchkanne _

gleich gaie Performer

darauf wieder zuversöhnen. pro_

3

es noch Milchläden vokationen

wie damals im

sind

Nlch_

ein beliebtes Kontakt_

kriegsmünchen,

ä

wäre das heute ein l


ANi

3. Jot gen sind

risikofreudig

Wenn es gefahrlich wird, wachen Junsen

auf. Ein Risiko eingehen ist für sie

i.b"nselixier' Dabei suchen sie nicht

unbedingt die unmittelbare körperliche

Gefahr. Sie lieben aber Situationen' rn

denen sie gewinnen können - oder

eben auch verlieren' Realistische Herausforderungen

und geordnete Aufgaf.n

hng*r"ilÄ sie schnell' Das ist auch

der Grund, warum sie sich für vergangene

spannende Situationen intei"rr"i.r.r,

- dat Wütun von Dschingis

Khan wird ihnen der Geschichtslehrer

lelchte, nahe bringen als das römische

Dorfleben. Computerspiele treffen

ounktqenau auf diese Vorliebe' sie

ti.r"rl"H.r",tsforderungen,

die Möglichkeit,

sich zu messen' Sie von cten

i,;hrr"r, fernzuhalten, wird deshalb

auch engagierten Eltern kaum gelingen.

Aber gerade weil das Gebiet so

?".rinierenä ist, dürfen Jungen sich

nicht darin verlieren' Faustregel für

virtuelle Spielzeit: Alter des Kindes

durch 10 ergibt die Stunden' die es täglich

vor Computer und Fernseher verbringen

darf. Bei einem Achtjähtig:" I

sind-das 0,8 Bildschirm-Stunden oder 1

48 Minuten, bei einem Zwölfiährigen I

1,2 Stunden odet 72 Minuten-' Wird aufgerundet, freuen Söhne sich über I

das zusätzlicheVertrauen'

j

D

I

I

I

4. Jottgen sind

Aufschneider

5. Jottg"n sind

Widerständler

Sie neigen zum Prahlen' Bereits die

Kleinstän sind gut darin' Sobald der nicht das Gefühl ist, etwas Großartiges

Dreijährige das Wort,,Monster" flüssig vorzuhaben, verlieren sie schneller die

"rrr*r".i.r, kann, verkündet er auch Lust an einer Aufgabe' In ihrer Vorsteilung

trainieren sie nicht Torschüsse' Kaum zu glauben, was man da in der

,.hÄ, g"g"tt das grünäugige Ding

karnpf.riri, wollen' Was ihn aber nicht u*i"i* nächsten E-Jugendspiel auf LehrersprJchstunde hört: Das ruhige

hindert, nachts um halb zwei Monsterunterstützungbei

den schlaftrunkenen schützenkönig der Nachwuchsliga oder sammenbaut, trumpftin der Schule auf'

der Bank zu sitzen, sondern um Tor-

Kerlchen, das daheim geduldig Lego zu-

Eltern zu suchen - um am folgenden gleich Bundesligaprofi zu werden' Weäen

ihrer eefühlten Grandiosität fällt es versuchen viele Jungen, sich zu positio-

Streiche, Blödsinn, Widerstand - damit

Morgen wieder der großartigste MonstervJrnichter

von allen zu sein' Angeben,

aufschneid'en, großartige Ankündi-

Voläbeltest, aufgeräumte Spielzeugkis-

eegen den iehrer, bevor sie das Verlangte

3,rng"r, oit rchw"r, bescheidene Ziele - nieren. Sie protestieren erst einmal laut

gungen machen. Für Jungen ist te, aufgepumpter Fahrradreifen-- aus IcüIießlich doch machen' Jungen neigen

eieenem Antrieb anzustreben' Um zu zu Heldengeschichten, für sich selber

äas äne Selbstmotivierungsmaßnahme'

Ihr Hang zur Übertreibunghilft ihnen' västehen, dass Alltag aus kleinen schreiben sie permanent an einer' Widerstand

ist fur sie der erste Schritt zur In-

Ziele anzustreben, Pläne zu entwerten' Schritten besteht, brauchen sie Eltern'

"r*", ,ron sich zu fordern' Wenn da die ihnen diese Ziele setzen'

tegration, das klingt paradox' funktio- >

24 ELTERN famitY 0712013


niert

aber: ,,Dem habe ich es gegeben!",

denkt (und sagt) der Junge, der sidr eine

Ungehorigkeit leistet. Dass er den Mut

dazu aufbradrte, beruhigt ihn so sehr,

dass er sich danach einfugen kann'

/tl

O. Jungen

sprechen anders

Dinosauriername mit 17 Buchstaben,

sämtliche Bundesliga-Stürmer, die besten

Bestelladressen ftir Skateboardersatzteile

- sindJungen an einem Thema

interessiert, finden sie die richtigen

Worte und können wie Wort-Wasserfälle

sprudeln. Fragt man sie aber nach ihrem

Befinden, sagen sie: ,,Passt schon!"

Selbst dann, wenn die Versetzung gefährdet,

der beste Freund weggezoge

ist und Mama im lGankenhaus liegt.

Zu kontaktfreudigen Vielrednern werden

Jungen, wenn sie sich auf einem

Gebiet auskennen, Fachsprache ist ihnen

lieber als Geftihlssprache. Sie merken

sich komplizierte Wörter - Double

Herr Guggenbühl, wenn Sie sich

etwas für die jetzige und kommende

peg Grind/5050 -, können aber den Namen

der Erdkundelehrerin nicht behalten:

Jungengenerationen

därften, was wäre das?

wünechen

,,Frau äähm ..." Über sich können

Jungen besser reden, wenn man ihnen

dabei nicht direkt ins Gesicht blickt

und das Gespräch sich eher beiläufig gestaltet,

weshalb gemeinsame Ausflüge

eine grandiose Möglichkeit zum Austausch

mit dem Sohn sind.

Jungen sollen Jungen sein können mit

allen Vorteilen und Nachteilen, die das

mit sich bringt. Sie haben schwierige

Eigenschaften, doch die kann man mit

einftihlsamer pädagogischer Lenkung

entschärfen oder zivilisieren, aber man

sollte sie nicht unterdrücken. Das wird

heute gemacht. In vielen Schulen und

1'l 2 .

. Jangen sind

Kindergärten gelten Verhaltensnorrnen,

die mehr den Mädchen entsprechen.

Macher

Die meisten Jungen können sich ihnen

nicht oder nur unter Druck fugen. Wenn

sie es nicht tun, werden sie pathologisiert,

Stichwort ADHS. Die offizielle

Pädagogik negiert Geschlechterunter-

Sie drticken Gefühle in Handlungen aus.

Ein Schriler teilt der Lehrerin mit, dass

er sie mag, indem er ihr eine Schachtel

voller toter Klifer zeigt oder ihr erklärt,

wie der Beamer funktioniert. Eine Tat

transportiert Zuneigung, aber auch Abneigung

- wer doof ist, wird geschubst.

Worte sind aus Jungensicht Ablenkungsmanöver.

Wer das nicht weiß,

übersieht, wenn ein Junge Beziehungsangebote

macht. Er erklärt sein Handy

in allen Funktionen, ftihrt Klingeltöne

vor, erläutert technische Details. Er

spricht nicht über sich, über sein Bedürfnis

nach Nähe, darüber, dass er sein

Gegenüber mag. Aber genau das meint

er, wenn er Apps auf dem Smartphone

herzeigt. Bekommt er Interesse zurück,

fuhlt er sich akzeptiert.

,rPrahlen

ist Energie!"

Der Schw eizer Entwicklu n gsforscher

Allan Guggenbühl meint, dass Jungen sich

zu oft verbiegen müssen

schiede, dabei sind diese eklatant. Jungen

verhalten sich in Beziehungen anders.

Iieben das Risiko und Provokationen,

sie sind laut, geben an. A1les Verhaltensweisen,

die als Störung empfunden

werden. Kehren wir es um: Wenn

man Mädchen vorschreiben würde, sich

mit einem herzhaften Schlag auf den

Rücken zu begrüßen und in jeder Pause

Fußball mit der Brotdose zu spielen -

das würde einen Aufschrei geben.

Sie reden von Eigenschaften, die

man entschärfen kann, wie geht

entschärfen?

Das Aufschneiden zum Beispiel ist auch

eine Energie. Wir müssen Jungen die

Überzeugung, einmal ein Weltraumeroberer

oder reicher Kaufmann ztJwe?

den, nicht nehmen. Es gilt, sie zu motivieren,

diese Energie, die in der Fantasie

steckt, in Mathematik oder Sport zu investieren.

Sie brauchen auch andere

Disziplinierungsformen als Mädchen.

Jungen reagieren weniger auf persönlicheAppelle

als auf klare Anweisungen:

,,Ich will das jetzt so." Das verstehen sie.

Jungen sind nicht nur cool. Sie weinen,

wenn sie sich wehtun, haben

Kummer, machen sich Sorgen um

andere. Wird diese weiche Seite an

ihnen zu wenig wahrgenornrnen?

Natürlich. Jungen sollte man nicht auf

ein Klischee festnageln. Da sie Freude

und Kummer oft anders ausdrücken,

werden ihre Gefühle nicht immer wahrgenommen.

Was können Eltern tun für ihren

Sohn?

Die allermeisten Eltern machen es gut.

Sie sehen auch das Zarte, Verletzliche

an ihrem Kind und lassen es zu. Jungen

müssen nicht auf klassische männliche

Eigenschaften hin erzogen werden,

doch dem Jungenverhalten sollte man

auch einen Platz geben und es nicht abtrainieren

wollen.

26 ELTERN family 0712013


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Vater und Sohn

Das macht sie zu einem starken Team

T A |as können Väter für ihre Söhne

V V sein, was sollten sie verkörpern?

Der verstorbene Pädagoge und Elternberater

Wolfgang Bergmann brachte es

einmal mit diesem Satz auf den Punkt:

,,Körperkraft mit Wucht beim Fußballspiel

oder beim Streit am Abendtisch,

und zugleich vernünftig ausgleichende,

gelassene und - wo immer es ihnen gelingt

- auch überlegene moralische Instanzen."

Wie der Vater sich sieht und

gibt, ist ein Vorbild für den Sohn. Das

klingt anspruchsvoller und schwieriger,

als es ist. ,,Es reicht für gute Väter",

sagte Wolfgang Bergmann,,ihre Kinder

von Herzen zu iieben, mal verspielt und

vergnügt und manchmal lautstark und

kraftig zu sein und auch zu sagen:

Schluss jetztl"

Das Leben moderner Männer ist vielfältig,

Jungen sollten aile ihre Möglichkeiten

kennenlernen dürfen, Väter

können sie ihnen zeigen:

10 sehr unterschiedliche

Dinge, die Vater

und Sohn gemeinsam

unternehmen sollten

1. Feuer machen

Aber auch Schleichen oder eine Laubhütte

bauen - Leben in und mit der

Natur, mutig sein, zusammen etwas

schaffen, das sind die Themen der

Vater-Sohn-Camps, die die,,Wildnisschule

Wiidniswissen" anbietet: Zum

Beispiel vom 12.09. bis 15.09. im

niedersächsischen Faßberg, 180 Euro

ftir Vater und Sohn (ab sechs Jahre), dazu

kommen pro Paar 88 Euro für übernachtung/Vollpension.

3. Billard spielen

Konzentration und eine ruhige Hand:

Für Einsteiger empfiehlt sich ,,Das

Mini-Billard Buch", von Mike Vago,

Komet Verlag, 14,99 Euro. Der Clou:

Beigelegt sind ein kompletter Mini-Billardtisch

mit Bällen, Dreieck, Queue

und Ständer.

4. Kuchen backen

Weil die gesamte Familie etwas davon

hat und nicht nur Frauen für gemüt-

Iichen Apfelkuchenduft zuständig sein

sollten. Grundlagenbackbuch:,,Basic

Baking" von Sebastian Dickhaut, Gräfe

und Unzer, 15 Euro.

5. Krawattenknoten binden

Irgendwann muss das jeder Mann können!

Vom einfachen Four-in-hand-

Knoten bis zum doppelten Windsor:

www krawattenknoten.org

8. Erste Hilfe leisten

Papa hat es gelernt, ob er noch alles

weiß? Gemeinsam testen mit der ausführlichen

und gut verständlichen Anleitung,,Kleiner

Erste-Hilfe-Kurs" in:

,,Dangerous Book for Boys. Das einzig

wahre Handbuch für Väter und Söhne",

Blanvalet, 12,95 Euro.

9. Sternbilder erkennen

Kleiner Wagen, großer Bär - die wichtigsten

sollten man kennen, schon für

den Fall, dass nachts mal das Navi ausfallt

... Aber natürlich auch, weil gemeinsam

in den Nachthimmel schauen

viel besser ist als fernsehen.

10. Fußballspielen wie die

Profis

Drippeln, Teamgeist zeigen, gegeneinander

antreten: Nach einem Wochenende

im Kölner Vater-Sohn-Trainingslager

ist Fußball Familiensache.

Zum Beispiel vom 13.09. bis 15.09.,

Unterbringung/Vollpension / Tr aining

für Kinder 145 Euro, für Erwachsene

165 Euro. Infos und Buchung unter:

www.ferienfußball.de

Keine Angst

vor oer

Pubertät!

6. Baum pflanzen

Man sieht ein Leben lang, was man mit lhr Kind steht

x

kurz vor

Tatkraft erreicht. Wer selber keinen Garten

hat, kann hier Taschengeld investern

als die schwie-

der Zeit, die viele Eltieren

(die Hälfte übernimmt Papa!): rigste im Elternleben

http://unverpackt,oxfam.de/geschenk-1 0- betrachten. Dann hilft

junge-baeume

der EF-Guide..Pubertät".

Er ist unter www.amazon.de im

Die Hilfsorganisation Oxfam pflanzt

für zehn Euro Spendengeld zehn junge Kindle eBook-Shop erhältlich (einfach

Bäume in Aufforstungsgebieten. unter eBooks das Stichworl ,,pubertät"

eingeben), und er kostet 5,01

2. Knopfannähen

Ausführliche Anleitung, inklusive des 7. Zaabettrick lernen Euro. Übrigens: Sie brauchen keinen

Tipps, k e i n e n Sekundenkleber zu Weil Geduld und Geschicklichkeit gute Kindle, um das eBook zu lesen. Das

verwenden unter: http://www.maenner-Männereigenschafteseiten.de/knopfannaehen.htm

wwwzaubertricks-zum-nachmachen.de oder einem sind:

geht auch auf dem PC, dem iPad

Smarlohone.

28 ELTERN family 0712013

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