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PDF-Gesamtausgabe 2013 / 05 - Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt

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NR. 5 | Mai 2013

Bad Segeberg, 66. Jahrgang

Schleswig-Holsteinisches

Ärzteblatt

Herausgegeben von der Ärztekammer Schleswig-Holstein

mit den Mitteilungen der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein


Selbsthilfe

„Ich bin nicht allein“:

Lebenshilfe für Patienten

Seite 12

WEITERE THEMEN IN DIESEM HEFT

Kammerwahl: Die Kandidatenliste Seite 52 Weiterbildungsordnung: Interview

mit Dr. Bartmann Seite 20 Krebstherapie: Neues Zentrum in Kiel Seite 29


Wir haben 60 Jahre ohne

Fernsehen gelebt, und

wir werden auch noch weitere

60 Jahre ohne Fernsehen

auskommen.

(Avery Brundage, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, 1960)

Über 6.000 Ihrer Kolleginnen und Kollegen nutzen heute

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Seite 3

Alles Neu...

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

alles neu macht der Mai … Dieses alte Volkslied hat nicht Pate gestanden, wenn Sie dieses Heft deutlich früher

als gewohnt in den Händen halten. Und wir beabsichtigen auch nicht, analog zur Sommerzeit einen Sommerkalender

für die Herausgabe des Schleswig-Holsteinischen Ärzteblattes einzuführen. Wir wollen Sie lediglich

rechtzeitig und satzungsgemäß bis zum 10. Mai über die Kandidatinnen und Kandidaten zur Kammerwahl informieren

(Seite 52 ff.). Am 21. Mai werden dann die Wahlunterlagen an alle Kammermitglieder versandt. Am

besten dann gleich ausfüllen und ab in die Post! Denn bis zum 7. Juni, 18:00 Uhr muss Ihr Votum beim Wahlleiter

in Segeberg liegen, um in die Auszählung zu kommen. Wir sind gespannt auf Ihre Wahl!

Ein weiteres ärztliches Großereignis fällt genau in diese Wahlzeit. Vom 28. bis 31. Mai 2013 findet der 116. Deutsche

Ärztetag in Hannover statt. Vor zwei Jahren hatten wir als Ärztekammer Schleswig-Holstein die große

Chance, uns und die Landeshauptstadt Kiel als Veranstalter ins rechte Licht zu rücken. Und nach Meinung der

meisten Teilnehmer ist uns dies gelungen.

Dabei ist es nicht allein die logistische Herausforderung, die 250 Delegierten samt Begleitpersonen, Beratern

und die Presse unterzubringen. Es gilt auch, durch die Rahmengestaltung für ein Diskussionsklima zu sorgen,

welches trotz teilweise heftiger und kontroverser Debatten im Ergebnis zu positiven Beschlüssen führt,

die dann mehrheitlich tragfähig sind. In Kiel war das neben der öffentlichkeitswirksamen Neubesetzung des

Präsidiums insbesondere die Novellierung der Musterberufsordnung mit der auf hohem ethischen Niveau diskutierten

Regelung zur ärztlichen Sterbebegleitung.

Auch der diesjährige Ärztetag hat sich in dieser Hinsicht wieder hohe Zielvorgaben gesetzt. An ganz prominenter

Stelle, nämlich bereits unter TOP I, der traditionell die Plenumsdiskussion über die politischen Grundsatzreden

des Bundesministers für Gesundheit und des Bundesärztekammerpräsidenten beinhaltet, ist der

Vortrag des renommierten Medizinethikers Prof. Giovanni Maio vorgesehen: „Wie viel Markt verträgt die Medizin?“

Ein Thema, das gerade unter dem Eindruck der Vorwürfe gegen Ärzte in den vergangenen Monaten nicht

ganz emotionslos diskutiert werden dürfte.

Der Deutsche Ärztetag diskutiert in Hannover ebenfalls über die gesundheitlichen Auswirkungen von Armut.

Auch dies ist ein gesellschaftlicher Diskurs, der bereits in der Vergangenheit von der Ärzteschaft aufgegriffen

wurde, der aber gerade auch in der Rentendiskussion der letzten Monate Gefahr läuft, politisch instrumentalisiert

zu werden.

Besonders spannend dürfte es beim Thema Musterweiterbildungsordnung werden. Dabei geht es zum einen

um einen Sachstandsbericht zum Novellierungsprozess und – in Erfüllung eines Arbeitsauftrages des Ärztetages

in Nürnberg – um konkrete Vorstellungen zur Förderung der ambulanten Weiterbildung. Von besonderem

Interesse wird sein, inwieweit sich das erstmals eingesetzte Instrument der Wiki-Plattform der Bundesärztekammer

zur interaktiven und transparenten Entwicklung einer Weiterbildungsnovelle bewährt. Über diese

Plattform konnten die Berufsverbände und Fachverbände bis Ende April ihre Vorstellungen einbringen. Die

ersten Ergebnisse im Sinne einer Version 0 des Weiterbildungskonzeptes werde ich als Vorsitzender der Weiterbildungsgremien

der Bundesärztekammer in Hannover vortragen (Interview Seite 20 ff.). Bei der anschließenden

Diskussion über die Förderung der ambulanten Weiterbildung wird es wohl in erster Linie um deren

Finanzierung gehen, denn die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit sind unstrittig.

Eines ist sicher: es wird nicht alles neu ...

... aber doch deutlich anders.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihr

Dr. med. Franz-Joseph Bartmann

Präsident

Ausgabe 5 | Mai 2013 3


INHALT

24

Neu in Pogeez: Unternehmer

und Anästhesist

Dr. André Kröncke.

32

Neu in Pinneberg: Prof.

Max Georg Nedelmann,

Chefarzt der Neurologie.

31

Neu in Flensburg: PD

Dr. Dieter Vieluf wurde

Ärztlicher Direktor.

SEITE 3

NACHRICHTEN IN KÜRZE 06

Ärztekammer Partner beim Krebsregisteraufbau.. 06

Neuauflage Curriculum „Ärztliches Peer Review“.. 06

Keine EBM-Ziffer für Telemedizin-Leistungen........ 07

Heide eröffnete Substitutionsambulanz................. 07

Aktionstag der Krankenhaus-Allianz am 25. Mai... 08

36 Millionen Euro zu wenig für Ärzte im Norden?... 08

Laufen für die DMSG...............................................08

Initiative Babyfreundliches Krankenhaus............... 09

ZDF-„Landarzt“-Praxis schließt am 17. Mai............ 09

DIALOG 10

Tipps für Doktoranden.............................................10

TITELTHEMA 12

Nutzen der vierten Säule im Gesundheitssystems...12

SCHLESWIG-HOLSTEIN 20

Interview mit Dr. Franz-Joseph Bartmann zur

Novellierung der Weiterbildungsordnung.............. 20

Curriculum „Geriatrische Grundversorgung“......... 22

Jubiläum Agnes Karll Krankenhaus........................23

Vom Hobby zum erfolgreichen Unternehmen........ 24

Datenschutz im Gesundheitswesen.......................26

KBV startet langfristige Imagekampagne............... 27

Tagung zur Palliativmedizin und Hospizarbeit....... 28

Neu in Kiel: Karl-Lennert-Krebscentrum................29

Serie: Tagebuch einer PJ‘lerin................................43

PERSONALIA 30

Geburtstage und Verstorbene................................30

Neuer Ärztlicher Direktor am Franziskus-Hospital.. 31

PD Dr. Erik Schlöricke verstärkt das WKK.............. 31

Hans-Berger-Preis geht nach Kiel..........................32

Neurologie unter neuer Leitung..............................32

Diako verabschiedete Prof. Machraoui...................33

Hamburger Stiftung ehrt BÄK-Präsidenten............ 33

Auszeichnung als ASG-Fellow................................34

25 Jahre in der Nordseeklinik.................................34

Neues Führungsduo bei den Regio Kliniken.......... 35

Notfallmediziner erhält Rudolf-Frey-Preis..............35

MITTEILUNGEN DER AKADEMIE 36

4 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


INHALT

„Viele Ärztinnen und Ärzte fühlen

sich durch die Weiterbildungsordnung

eher drangsaliert. Das müssen

und das wollen wir ändern.“

Dr. Franz-Joseph Bartmann,

Vorsitzender der Weiterbildungsgremien

der BÄK, zur WBO-Novelle.

20

37

Die Erkenntnis, dass Patienten sich mehr bewegen

und anders ernähren sollten, ist nicht neu. Wie man

sie dazu motiviert, verrät Prof. Klaus-Dieter Kolenda.

BÜCHER 37

So gelingt die Motivation.........................................37

Kammerwahl 2013: Die Wahlvorschläge............... 52

Kammerwahl 2013: Die Wahlkreise........................63

MEDIZIN UND WISSENSCHAFT 38

Symposium zur Dermato-Onkologie......................38

TBC: Erste Anzeichen für eine Trendwende........... 41

Raupe sorgt für allergische Reaktionen................. 42

KASSENÄRZTLICHE VEREINIGUNG 64

Bekanntmachung: Honorarverteilungsmaßstab.... 71

ANZEIGEN 72

MITTEILUNGEN DES ECS 40

GESUNDHEITS- UND SOZIALPOLITIK 44

Einwilligung alter Patienten bereitet oft Probleme... 44

TELEFONVERZEICHNIS 81

(Titelbild: ©iStockphoto.com)

(Fotos: di/Regio Klinikum/Malteser Krhs St.

Franziskus-Hospital/Schlegelberger)

FORTBILDUNGEN 45

NACHBARN 49

KV Hamburg: Späth und Bollmann gehen.............49

MITTEILUNGEN DER ÄRZTEKAMMER 50

Kammerwahl: Antworten auf häufige Fragen........ 50

Ausgabe 5 | Mai 2013 5


NACHRICHTEN IN KÜRZE

Ärztekammer ist Partner beim Krebsregisteraufbau

Als Teil des Nationalen Krebsplans ist am

9. April 2013 das Krebsfrüherkennungs- und

-registergesetz in Kraft getreten. Es schafft

die Voraussetzungen dafür, mehr Menschen mit

Früherkennungsangeboten zu erreichen. Häufigkeit

und Altersgrenzen für die Krebsfrüherkennung sind

jetzt nicht mehr gesetzlich vorgegeben. Dies soll

der Gemeinsame Bundesauschuss (GBA) nach dem

jeweils gültigen Stand des medizinischen Wissens

regeln. Analog zum Mammographie-Screening wird

es künftig organisierte Früherkennungsprogramme

für Gebärmutterhalskrebs und für Darmkrebs geben.

Die Krankenkassen sollen dann ihre Versicherten regelmäßig

zu den Vorsorgeuntersuchungen einladen.

Der GBA hat drei Jahre Zeit, die inhaltliche und organisatorische

Ausgestaltung zu beschließen.

Das Gesetz regelt zudem die Einführung bundesweit

einheitlicher Krebsregister in den Ländern. Die bisher

regional unterschiedlich geführten klinischen Krebsregister

sollen nach möglichst einheitlichen Qualitätsmaßstäben

arbeiten. In Schleswig-Holstein ist die

Ärztekammer bereits jetzt maßgeblich an der Umsetzung

beteiligt. Das Land hat der Kammer bereits 1996

die Aufgabe der Krebsregister-Vertrauensstelle übertragen.

Bei der Vertrauensstelle werden die namentlichen

Meldungen erfasst und auf Vollständigkeit und

Plausibilität geprüft, bevor sie anonymisiert an die

von Prof. Alexander Katalinic geleitete Registerstelle

des Instituts für Krebsepidemiologie am UKSH Campus

Lübeck weitergegeben und dort statistisch-epidemiologisch

ausgewertet werden.

Für den Ausbau der flächendeckenden klinischen

Krebsregister stehen bundesweit acht Millionen Euro

zur Verfügung. Davon stellt die Deutsche Krebshilfe

7,2 Millionen Euro bereit, die Bundesländer steuern

800.000 Euro bei. Zur Deckung der laufenden Betriebskosten

sollen die gesetzlichen Krankenkassen

künftig für jede verarbeitete Meldung zu einer Tumor-

Neuerkrankung eine Fallpauschale von 119 Euro an

die klinischen Krebsregister zahlen. (TR)

Neuauflage Fortbildungscurriculum „Ärztliches Peer Review“

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat die

2. Auflage des Curriculums „Ärztliches Peer

Review“ vorgestellt. Das Curriculum beschreibt

die Methodik von Peer-Review-Verfahren

und die Qualifizierung von Peers. An der Neuauflage

hat auch die Ärztekammer Schleswig-Holstein

mitgewirkt. Die Kammer koordiniert das Verfahren in

Schleswig-Holstein. An der Akademie für medizinische

Fort- und Weiterbildung in Bad Segeberg haben

bereits drei Veranstaltungen zum „Ärztlichen Peer

Review“ stattgefunden. Für September dieses Jahres

ist eine weitere Veranstaltung geplant. Bundesweit

haben die Landesärztekammern mittlerweile 300

Peers nach dem Curriculum der BÄK geschult.

Peers sind Ärztinnen und Ärzte, die beim „Peer Review“

Kollegen vor Ort aufsuchen. Dabei geht es

nicht um Kontrolle, sondern um Kommunikation und

Kooperation. „Das Gespräch mit Fachkollegen nach

konkreten Verfahrensregeln ist der Goldstandard für

die kontinuierliche Verbesserung der Qualität und Sicherheit

der Patientenversorgung“, sagte der Vorsitzende

der Qualitätssicherungsgremien der BÄK, Dr.

Günther Jonitz, bei der Vorstellung der Neuauflage.

Der kritische innerärztliche Dialog sei eine altbewährte

Tugend, die wiederentdeckt und jetzt auf systematischer

Basis weiterentwickelt werde. Schnelle

Verbreitung und die hohe Akzeptanz von Peer-Review-Verfahren

in der Ärzteschaft sei vor allem auf

den an Lösungen orientierten Ansatz und das unmittelbare

Feedback vor Ort zurückzuführen, so Jonitz.

Neben der Zusatzweiterbildung „Ärztliches Qualitätsmanagement“,

den Curricula „Ärztliche Führung“

und „Evidenzbasierte Medizin“ sowie dem

Fortbildungskonzept „Patientensicherheit“ ist das

Curriculum „Ärztliches Peer Review“ ein weiterer

BÄK-Baustein zur Qualitätsentwicklung in der Patientenversorgung.

Ansprechpartner zum Thema bei

der Ärztekammer Schleswig-Holstein ist die Abteilung

Qualitätsmanagement (04551/803-165 oder

-126). (TR)

6 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

Vorerst keine EBM-Ziffer für Telemedizin-Leistungen

Für telemedizinische Leistungen gibt es vorerst

keine Abrechnungsziffer im Einheitlichen Bewertungsmaßstab

(EBM). Der Bewertungsausschuss

von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und GKV-

Spitzenverband hat die Frist verstreichen lassen, wonach

sich Ärzte und Krankenkassen bis zum 31. März

2013 auf eine Bewertung telemedizinischer Leistungen

verständigen sollten. So hat es der Gesetzgeber

mit dem Versorgungsstrukturgesetz vorgesehen

und das konkrete Datum im Sozialgesetzbuch (§ 87

Absatz 2 a SGB V) festgeschrieben. „Es gibt keine

EBM-Ziffer Telemedizin, und die wird es auch in den

nächsten Tagen oder Wochen nicht geben“, kommentierte

Uwe Deh, Vorstand des AOK-Bundesverbandes,

die Situation öffentlich. Diplomatischer

beantwortete der GKV-Spitzenverband die Anfrage

der Ärzteblatt-Redaktion: „Es hat tatsächlich bisher

noch keine Einigung gegeben und entsprechend ist

bisher kein Beschluss gefasst worden, die Verhandlungen

laufen aber weiter.“ Der Telematikbeauftragte

der Bundesärztekammer, Schleswig-Holsteins Ärztekammerpräsident

Dr. Franz-Joseph Bartmann, zeigte

sich enttäuscht über die erneute Verzögerung, hält

die Entwicklung aber für unumkehrbar: „Wir dürfen

die Weiterentwicklung der Telemedizin nicht nur

von Abrechnungsziffern abhängig machen. Der Erfolg

liegt letztlich in der Hand der einzelnen Ärzte.“

Für viele telemedizinische Projekte wird jetzt allerdings

die wirtschaftliche Situation immer bedrohlicher.

„Ohne nachhaltige Finanzierung droht vielen

innovativen Projekten das Aus“, befürchtet Randy

Lehmann, stellvertretende Vorsitzende des „Netzwerkes

Deutsche Gesundheitsregionen“, in dem Schleswig-Holstein

eine Schrittmacherrolle spielt. Dass der

Bewertungsausschuss die Frist 31. März sang- und

klanglos habe verstreichen lassen, dürfte nach Ansicht

Lehmanns von vielen engagierten „Telemedizinern“

als Affront gewertet werden. (TR)

Heide eröffnete Substitutionsambulanz

Das Westküstenklinikum Heide hat eine Ambulanz

für Menschen eröffnet, die abhängig von Heroin oder

anderen Opiaten sind. Leiter der Ambulanz ist Oberarzt

Andreas Nottelmann. Der Weg in die Ambulanz

führt über den Hausarzt. Mit einer Überweisung können

sich die Betroffenen über die zentrale Telefonnummer

der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatik einen Termin für die Eingangsuntersuchung

und das ärztliche Gespräch besorgen.

Im Anschluss daran wird ein Therapieplan festgelegt.

„Wir erwarten, dass sich die Patienten täglich bei uns

einfinden, um ihr Medikament abzuholen und vor den

Augen eines Teammitglieds einzunehmen. Damit wollen

wir einem Missbrauch des Angebots vorbeugen“,

sagte Nottelmann. Ihm stehen zwei erfahrene Pflegekräfte

zur Seite. Bei allen Patienten wird regelmäßig

ein Drogenscreening und ein Alkoholtest durchgeführt.

Primäre Ziele des neuen Angebots sind die Eingliederung

in die Gesellschaft und die Stabilisierung

des Gesundheitszustandes. Dazu gibt es eine weitere

Bedingung: Alle Patienten müssen sich einer psychosozialen

Betreuung durch die Diakonie Meldorf unterziehen

und mindestens ein Mal im Quartal Kontakt

Andreas Nottelmann, Hans-Peter Petersen und

Andreas Weinrebe-Eskau (v. li.) (Foto: WKK/Kienitz)

zur Suchtberatung aufnehmen. In der Klinik werden

zudem therapeutische Gespräche und andere Maßnahmen

zur Stabilisierung des Patienten angeboten.

Insgesamt rechnet das WKK mit rund 50 potenziellen

Patienten aus dem gesamten Kreisgebiet. (PM/Red)

Ausgabe 5 | Mai 2013 7


NACHRICHTEN IN KÜRZE

Aktionstag der Krankenhaus-Allianz vor der Kommunalwahl

Mit Aktionen in vielen Städten des Landes wird die

schleswig-holsteinische Allianz für die Krankenhäuser

am 25. Mai auf die schwierige finanzielle Situation

der stationären Versorgung aufmerksam machen.

Die Proteste finden bewusst am Tag vor der Kommunalwahl

statt. Die Allianz, der auch die Ärztekammer

Schleswig-Holstein und der Marburger Bund

angehören, fordert insbesondere einen bundeseinheitlichen

Basisfallwert zur Krankenhausfinanzierung.

Derzeit hat Schleswig-Holstein den niedrigsten

Landesbasisfallwert. Unter dem Motto „Sind wir zu

wenig, kommen Sie zu kurz“ wird das Bündnis von

inzwischen 20 Organisationen und Verbänden auch

auf die hohe Arbeitsverdichtung im Krankenhaus aufmerksam

machen. Langfristiges Ziel der Allianz ist

eine nachhaltige Krankenhausfinanzierung. Deshalb

hält das Bündnis trotz der von der Bundesregierung

inzwischen beschlossenen Finanzhilfe am Protesttag

fest. Die Geldspritze aus Berlin würde den Kliniken

des Landes nach Berechnungen der Krankenhausgesellschaft

Schleswig-Holstein bis zu 30 Millionen

Euro bringen – verteilt auf die Jahre 2013 und 2014.

Dies würde den Häusern nach Einschätzung der Allianz-Partner

zwar kurzfristig helfen, falle jedoch zu

gering aus, um für eine dauerhaft bessere Krankenhausfinanzierung

zu sorgen. (TR)

Morbi-Berechnung: 36 Millionen zu wenig für Ärzte im Norden?

Die KVSH hat darauf hingewiesen, dass die Krankenkassen

den Ärzten im Norden rund 36,5 Millionen

Euro weniger zur Verfügung stellen, als den Niedergelassenen

eigentlich zustehe. Als Grund gibt die

KVSH unterschiedliche Berechnungsverfahren für die

Morbidität der Versicherten an. Im Auftrag der KVSH

hat das Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) des

Kieler Gesundheitsökonomen Dr. Thomas Dra binski

das Morbi-Modell des Bundesversicherungsamtes

(BVA-Modell) sowie das Berechnungsverfahren des

Instituts des Bewertungsausschusses (InBA-Modell)

unter die Lupe genommen. Über das BVA-Modell

werden die Zuweisungen der Krankenkassen

aus dem bundesweiten Gesundheitsfonds errechnet.

Mittels InBA-Modell werden dagegen die Empfehlungen

für die Wachstumsrate der morbiditätsorientierten

Gesamtvergütung erstellt, die die Kassen und

KVen jedes Jahr auf Landesebene vereinbaren. Laut

Gutachten erhalten die Kassen über das BVA-Modell

rechnerisch mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds

als sie nach dem InBA-Modell auf Landesebene für

die ambulante Versorgung weitergeben – in Schleswig-Holstein

beläuft sich danach der Fehlbetrag für

2013 auf rund 36,5 Millionen Euro. (PM)

Laufen für die Deutsche Multiple Sklerosegesellschaft

Nach dem Debüt im vergangenen Jahr lädt die

imland Klinik Rendsburg im kommenden Monat zum

zweiten MS-Lauf zugunsten der Deutschen Multiplen

Sklerosegesellschaft (DMSG), Landesverband

Schleswig-Holstein e. V., ein. Veranstaltet wird der

für jedermann offene Lauf erneut von der Klinik für

Neurologie mit Stroke Unit unter Federführung von

Chefarzt Dr. Ulrich Pulkowksi, der selbst leidenschaftlicher

Läufer ist. Die Überschüsse der Veranstaltung

aus Sponsoring und Anmeldegebühren

gehen komplett an die DMSG, die sich zu 95 Prozent

aus Spenden und Zuwendungen finanziert. „Damit

kommt das Geld direkt den an Multiple Sklerose Erkrankten

zugute“, versichert der Rendsburger Neurologe.

Die Läufer erwartet eine acht Kilometer lange Strecke,

die an der Eider und am Nord-Ostsee-Kanal

entlang führt. Der Lauf findet am Freitag, 14. Juni,

um 18:00 Uhr statt. Start und Ziel sind an der imland

Klinik Rendsburg am Ende Lilienstraße. Die Anmeldung

erfolgt über www.imland.de direkt auf der

Startseite. Es wird ein Startgeld von 14 Euro erhoben.

Anmeldeschluss ist Freitag, der 17. Mai 2013.

Weitere Informationen unter www.imland.de (PM/Red)

8 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

Initiative Babyfreundliches Krankenhaus

Mit dem dem Johanniter-Krankenhaus Geesthacht

ist die vierte Klinik in Schleswig-Holstein (nach den

Kliniken in Itzehoe, Bad Segeberg und Rendsburg)

als „Babyfreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet

worden. Babyfreundliche Einrichtungen, so

hieß es in den Unterlagen der Initiative, sollen die

Bindung zwischen Eltern und Kind schützen und

fördern. Das medizinisch für Kind und Mutter nützliche

Stillen spiele eine wichtige Rolle, denn es heiße

nicht nur nähren, sondern trage umfassend zur Entwicklung

eines gesunden Kindes und der ganzen

Familie bei.

Bei der Übergabe der Plakette durch den Ehrenvorsitzenden

der WHO/UNICEF-Babyfriendly Initiative,

Prof. Jörg Balzer (Krefeld), ging Geesthachts Klinikgeschäftsführer

Carsten Schwaab auch auf die umfangreichen

Vorbereitungen ein, die sich über zwei

Jahre erstreckt haben. Die intensive Arbeit habe

viele Beteiligte in Anspruch genommen. Nur im gesamten

Team von Schwestern, Hebammen und Ärzten

sei dies möglich gewesen, dankte der Chefarzt

der Frauenklinik, Dr. Klaus von Oertzen.

Was andere Krankenhäuser bisher von einer Bewerbung

abgehalten hat, dürften die bürokratischen Voraussetzungen

sein: ein Auditverfahren von einer

Zertifizierungsstelle, Personalschulung, Einsetzung

einer Stillbeauftragten, diverse Sitzungen im Rahmen

des Qualitätsmanagements – abgesehen von den

Kosten wie Jahresgebühr (1.560 Euro), Aufnahmegebühr

und evtl. Beratungshonorare. Allerdings soll ein

kostensparendes Patenschaftsmodell in Arbeit sein.

Erste Gratulantin in Geesthacht war Schleswig-Holsteins

Sozialministerin Kristin Alheit, die ausdrücklich

auch als Familienministerin im südlichsten

Krankenhaus des Landes erschienen war: „Dies ist

ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem kinderund

familienfreundlichen Schleswig-Holstein.“ Die

für dieses Ziel erforderlichen Bedingungen müssten

geschaffen werden. Auf die Frage, ob nicht die

Krankenhäuser einer – zum Beispiel dieser – Region

über Landes- und Konfessionsgrenzen hinweg zur

Steigerung der Qualität enger kooperieren könnten,

meinte sie: „Ja, wir müssen sehen, was alles schon

geschieht und was in Zukunft noch möglich ist.“ (hk)

„Landarzt“-Praxis schließt am 17. Mai

Wayne Carpendale spielte zuletzt den Landarzt.

(Foto: ZDF/Christine Schroeder)

Nach mehr als 25 Jahren flimmert am 17. Mai die

letzte Folge der ZDF-Serie „Der Landarzt“ über den

Bildschirm. Mit dem tatsächlichen Arztalltag hatte

die in und um Kappeln an der Schlei gedrehte Serie

im Laufe der Zeit immer weniger zu tun. Das bis

zum Schluss große Zuschauerinteresse drückte

wohl stets mehr die Sehnsucht nach der verlorenen

heilen Gesundheitswelt aus. So ist das bereits

im Herbst 2012 vom ZDF verkündete Aus für den

„Landarzt“ denn auch weniger ein Verlust für das

Gesundheitsland Schleswig-Holstein als vielmehr

für die regionale Tourismuswirtschaft, die mit dem

Seriengeschehen an der Ostseeküste stets kräftig

werben konnte.

Immerhin bleibt der jüngste Landarzt-Darsteller

dem Norden treu: Wayne Carpendale wechselt vom

Arztkittel in den Sattel. Er spielt in diesem Sommer

den Old Shatterhand bei den Karl-May-Festspielen

in Bad Segeberg. (TR)

Ausgabe 5 | Mai 2013 9


DIALOG

Tipps für Doktoranden

Prof. Werner Solbach, Lübeck, zum Tagebuch einer

PJ'lerin: „Der lange Weg zur Doktorarbeit“,

SHÄ 3/2013, Seite 43.

Liebe PJ´lerin,

Sie haben recht, bis zur fertigen Doktorarbeit ist es

ein langer Weg. Aber ist es am Ende nicht eine tiefe

Befriedigung, etwas Neues herausgefunden zu haben,

was bisher noch nicht bekannt war?

So, wie es Ihnen erging, klagen leider viele Ihrer

Kommilitonen über zu wenig Zeit und manchmal ungenügende

Betreuung. Deshalb möchte ich den zukünftigen

Doktoranden einige Tipps geben. Leider

können Sie davon nicht mehr profitieren.

1. Promovieren Sie!

Medizinstudenten sind die einzigen, die üblicherweise

ihre Doktorarbeit zusätzlich zu den ja nicht

gerade geringen Anforderungen im Studium anfertigen.

Deshalb wird die medizinische Dissertation

häufig als „billige Bachelorarbeit“ herabgestuft.

Dies ist ein Vorurteil, das man nicht ausrotten kann.

Lassen Sie sich deshalb nicht entmutigen oder „anmachen“.

Tatsache ist, dass an der Universität zu

Lübeck mehr als die Hälfte der Doktoranden Erstoder

Ko-Autoren einer Publikation sind. Ähnliche

Zahlen aus anderen Fächern sind mir (vielleicht aus

gutem Grunde) nicht bekannt. Nutzen Sie deshalb

die Chance, einen Einblick in das tief befriedigende

wissenschaftliche Arbeiten zu bekommen.

2. Niemand muss promovieren.

Die Promotion ist nicht Teil des Studiums. Deshalb

darf jeder, aber keiner muss promovieren. Dies ist

ein Riesenprivileg. Wenn Sie promovieren wollen,

sollten Sie sich zuerst fragen, ob Sie lieber eine Arbeit

in der experimentellen Grundlagenforschung

(Warum funktionieren physiologische oder pathophysiologische

Abläufe?), der Klinischen Forschung

(Wie funktionieren sie?) oder etwa in der Versorgungsforschung

anstreben wollen. Jeder der Bereiche

hat seinen eigenen Reiz mit Vor- und Nachteilen.

Geht es in der Grundlagenforschung um die Überprüfung

einer meist nur experimentell zugänglichen

Hypothese, werden in den anderen Themenfeldern

bekannte Tatsachen geschickt kombiniert, um neue

Erkenntnisse zu gewinnen.

3. Wie finde ich den richtigen Betreuer?

Wenn Sie sich für einen der Bereiche entschieden

haben, begeben Sie sich auf die Suche nach einem

Thema, welches Sie interessiert. Häufig wissen Sie

als Student nicht, was wo beforscht wird. Eine erste

Orientierung gibt die Homepage der Universität. Für

eine gute Arbeit sind sie auf Gedeih und Verderb einem

guten Doktorvater ausgeliefert, der Sie anleitet.

Was ist nun ein guter Doktorvater und wie finden Sie

ihn?

Die Währung in der Wissenschaft ist die Publikation.

Das heißt, Sie sollten sich informieren, zu welchem

Thema er in den letzten Jahren publiziert hat

(z. B. im Internet über Google Scholar oder pubmed;

ungemein hilfreich ist auch das Hörensagen von

Ihren Kommilitonen). An den Titeln können Sie orientierend

erkennen, ob die Veröffentlichungen ein

übergreifendes Thema mit dem nötigen Tiefgang

andeuten oder ob viele unterschiedliche Themen

eher oberflächlich behandelt werden.

4. Wie bewerbe ich mich richtig?

Kürzlich erhielt ich eine E-Mail, etwa so: „Hallo, ich

bin Medizinstudent im fünften Semester und interessiere

mich für eine Doktorarbeit. Wenn Sie mir das

Profil Ihres Institutes kurz mailen könnten, wüsste

ich besser, ob Sie für mich infrage kommen, meine

Ressourcen zu investieren. Eine kurzfristige Antwort

wäre gut. Bis dann.“ Unnötig zu sagen, wie schnell

der „delete“-Knopf gedrückt wurde. Viel besser ist

es, wenn Sie sich vorab informieren und um ein persönliches

Gespräch nachsuchen. Auch wenn Sie

beim ersten Mal oder auch mehrmals an der Sekretärin

scheitern, seien Sie ruhig hartnäckig („Könnten

Sie mir einen Termin geben, gerne auch am

Telefon?“). Die persönliche Vorstellung könnten Sie

etwa so beginnen: „Ich habe gehört, dass Sie sich

mit xxx beschäftigen und habe mir Ihre Arbeiten

im Netz angesehen. Ich habe zwar nicht alles verstanden,

aber das Thema interessiert mich, weil …

(etwa: „Ihre Vorlesung mich darauf gebracht hat“).

5. Wenn Sie ein Thema haben …

Wenn die Chemie zwischen Ihnen und dem Betreuer

stimmt und er Ihnen ein Thema vorschlägt, sagen

Sie nicht sofort zu. Fragen Sie detailliert nach, was

genau Ihre Aufgabe sein soll. Wie ist zum Beispiel

der Experimentalplan? Wer arbeitet Sie ein? Wie

kommen Sie an die Patienten oder die Patientenakten?

Welche Literatur kann Ihnen der Betreuer für

den Anfang empfehlen? Wie viele Doktoranden arbeiten

noch an dem Thema? Wie groß ist die Ar-

10 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

beitsgruppe? Wer ist der unmittelbare Betreuer?

Gibt es regelmäßige „Meilenstein“-Treffen (mindestens

alle zwei Wochen)? Welche Zeit ist für die Arbeit

nötig? Wenn diese Fragen geklärt sind, sollten Sie

einen nächsten Termin vereinbaren und dann einen

„Vertrag“ abschließen, in dem das Thema und die

vorgesehene Zeit schriftlich fixiert sind.

6. Wenn Sie angefangen haben …

Bevor Sie mit der eigentlichen Arbeit loslegen, lesen

Sie sich erst einmal gründlich ein. Es ist normal,

dass Sie am Anfang die Hintergründe Ihres Tuns

vielleicht nicht verstehen. Dann fragen Sie nach,

auch wenn Sie glauben, Sie nerven. So nach etwa

zwei Monaten sollten Sie sich fragen, ob die Arbeit

Ihre Erwartungen erfüllt. Wenn nicht, hören Sie

auf! Qualvolle Forschung ohne Begeisterung ist für

alle Beteiligten Zeit- und Geldverschwendung! Mag

diese Erkenntnis auch schmerzhaft sein, nutzen Sie

die Erfahrung für einen zweiten Anlauf!

7. Wenn Sie genügend Daten haben …

Ob Sie genügend Daten für die Dissertationsarbeit

zusammenhaben, entscheidet Ihr Betreuer. Der

Zeitpunkt hängt ganz wesentlich von Ihrem persönlichen

Einsatz ab. Wenn es dann soweit ist, gilt

es „zusammenzuschreiben“. Dies ist eine kritische

Phase, wollen oder müssen Sie sich doch jetzt wieder

dem Studium widmen. Trotzdem, jetzt müssen

Sie noch einmal durchstarten. Zwingen Sie sich, die

Arbeit zu schreiben. Die Ergebnisse sind noch aktuell,

die benutzten Methoden haben Sie parat. Streben

Sie an, zumindest die erste Fassung der Arbeit

vor dem Eintritt ins Praktische Jahr abzugeben. Alle

Erfahrung zeigt, dass Sie danach weder Zeit noch

Lust haben, sich um die Doktorarbeit zu kümmern.

Wenn Sie im Beruf stehen, wird das nicht besser.

8. Wenn Sie die Arbeit abgegeben haben,

vereinbaren Sie feste Termine, bis wann er die Arbeit

korrigiert hat und Sie Verbesserungen einarbeiten

können. Üblicherweise braucht dies mehrere

Runden. Jeweils vier Wochen sollten dafür ausreichen.

Wenn die Termine nicht eingehalten werden,

seien Sie penetrant. Beachten Sie aber: nur wenn

es dem Betreuer gut geht, geht es auch Ihnen gut.

Das heißt, Sie müssen sich auch an die Abmachung

halten.

Wenn Sie und der Betreuer sich an die Regeln halten,

ist es gut machbar, dass Sie die Arbeit während

des PJ's einreichen können. Rechnen Sie sechs Monate

Bearbeitungszeit, die nötig ist, um zwei oder

drei Fachgutachten einzuholen. Wenn diese eingegangen

sind, werden Sie eingeladen, in einem wissenschaftlichen

Diskurs mit Ihrem Betreuer und

anderen Fachleuten Ihre Arbeit zu verteidigen. Danach

erhalten Sie die Urkunde, auf der bestätigt

wird, dass Sie in der Lage sind, wissenschaftlich zu

arbeiten. Sichtbarer und erhebender Ausdruck ist

der Titel: Dr. med.

Liebe PJ'lerin, wie haben Sie doch Recht: Doktor

werden ist ganz schön schwer. Aber genauso gilt:

Doktor werden macht wahnsinnig viel Spaß, wenn

man es richtig anstellt.

Leserbriefe sind erwünschte Reaktionen auf

unsere Artikel oder gesundheitspolitische und

medizinische Themen, die Sie an

aerzteblatt@aeksh.org senden oder per Fax an

04551/803-188 schicken können. Die Redaktion

behält sich das Recht auf Kürzungen vor.


Tagung: Nachwuchsmangel in der Chirurgie durch gesellschaftlichen Wandel?

Frauen entscheiden sich noch nicht oft für die Chirurgie – woran liegt das? Dieser und weiteren Fragen

zum Thema widmet sich eine erstmals angebotene Konferenz auf dem Campus Lübeck im „Alten Kesselhaus“

(Ratzeburger Allee 160, 23562 Lübeck) am 24. und 25. Mai. Beginn ist am Freitag um 15:00 Uhr mit

einer thematischen Einführung und einem Panel zum Thema Arbeitszeit. Im Anschluss wird der FamSurg-

Preis überreicht. Am Samstag folgen Panels zum Mentoring, zur fachärztlichen Weiterbildung und zur Kinderbetreuung.

Anmeldungen sind noch möglich, CME-Fortbildungspunkte sind beantragt. Veranstalter ist

die UKSH-Klinik für Allgemeine Chirurgie, Projekt FamSurg (Projekt zur Förderung von Frauen und familienfreundlichen

Strukturen in der Chirurgie). Konferenzkoordination: Sarah Peter, M. A., Wiebke Zweig, M. A.,

Tel. 0451/500-4381, E-Mail info@famsurg.de, Internet www.famsurg.de

Ausgabe 5 | Mai 2013 11


TITELTHEMA

Selbsthilfe

Vom Nutzen der vierten Säule

unseres Gesundheitssystems

Es gibt organisierte Selbsthilfe zu fast allen gesundheitlichen und sozialen Problemen.

Ihr Stellenwert, ihr Nutzen und ihre Abhängigkeit sind sehr unterschiedlich.

Wolfgang Behrens (Name von der Redaktion geändert)

ist Teilnehmer einer ADHS-Selbsthilfegruppe für

Erwachsene. Selbsthilfe betrachtet er als eine „Riesenchance“.

„Sie fördert unsere Selbstständigkeit,

ohne dabei einen pädagogischen Anspruch zu haben.

Es gibt bei diesen Treffen kein Muss, kein Versagen,

keine Scham, keine Rechtfertigungen“, sagt der

Mann mit sozialpädagogischem Hintergrund. Er moderiert

die Treffen in Absprache und mit Supervision

durch die Selbsthilfekontaktstelle.

Ihm gefällt, dass sich die Teilnehmer in der Gruppe

als „normal unter Gleichgesinnten“ verstehen. „Wir

verstehen uns auch ohne Worte. Das stärkt uns

und macht uns frei. Zu spüren, dass wir nicht allein

sind auf diesem Planeten, nimmt den Druck.“

Die mangelnde Struktur – bedingt durch die fehlende

Schulung der Gruppenleitung – wird dafür in

Kauf genommen. Wolfgang Behrens räumt ein, dass

Therapie erfahrung notwendig ist, um den beschriebenen

Benefit zu erreichen. Selbsthilfe bewusst, intensiv

und parallel zu einer professionellen Therapie

zu nutzen, ist für ihn der entscheidende Durchbruch

in der Krankheits- und Lebensbewältigung.

So wie die Mitglieder der ADHS-Gruppe treffen sich

mehr als drei Millionen Menschen mit gesundheitlichen

oder psychosozialen Problemen mittlerweile

in schätzungsweise 100.000 freien und registrierten

Selbsthilfegruppen in Deutschland. Von Außenstehenden

wird nicht nur ihre quantitative Bedeutung oft

unterschätzt. Selbsthilfeorganisationen und -kontaktstellen

zählen heute zu den sozial, rechtlich und fachlich

anerkannten Partnern im Gesundheitswesen. Die

Selbsthilfegruppen agieren teils unabhängig – wie

etwa die Aidshilfe, die Rheumaliga, der Deutsche

Diabetikerbund oder die Deutsche Alzheimergesellschaft

– teils sind sie einem oder mehreren größeren

Trägern angeschlossen, etwa dem Deutschen Paritätischen

Wohlfahrtsverband oder dem Deutschen

Roten Kreuz. Politisch, organisatorisch und rechtlich

wird die Selbsthilfe durch eine Reihe von Dachverbänden

auf Bundesebene vertreten: u. a. durch

die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen

mit Behinderung und chronischer Erkrankung

e. V. (BAG Selbsthilfe), die Deutsche Arbeitsgemeinschaft

Selbsthilfegruppen e. V. (DAG SHG) und die

Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung

und Unterstützung von Selbsthilfegruppen

(NAKOS).

Koordiniert werden Selbsthilfegruppen von den

Selbsthilfekontaktstellen. Das sind eigenständige,

örtlich oder regional arbeitende professionelle Beratungseinrichtungen,

die über hauptamtliches Personal,

Räume und Ressourcen verfügen. Professionelle

Mitarbeiter – in der Regel sind dies Sozialarbeiter oder

Sozialpädagogen – vermitteln Suchende an bestehende

Selbsthilfegruppen oder unterstützen bei der

Gründung und Ingangsetzung einer neuen Gruppe.

Im Unterschied zu Selbsthilfeorganisationen, die ein

spezifisches Indikationsgebiet vertreten (wie etwa

der Diabetikerbund oder die Rheumaliga) haben die

Selbsthilfekontaktstellen keinen expliziten Bezug zu

bestimmten Erkrankungen oder sozialen Problemen.

Viele Landkreise und Städte haben eine Selbsthilfekontaktstelle.

Diese können unter anderem über die

BAG oder die NAKOS erfragt bzw. gefunden werden

(www.bag-selbsthilfe.de, www.nakos.de).

Ohne geregelte Finanzierung wäre eine solche

Struktur kaum möglich. Seit 2008 besteht für die Sozialversicherungsträger

eine „unbedingte Förderverpflichtung“

(§ 20 c SGB V), die Selbsthilfe mit einem

jährlich neu festgesetzten Betrag pro Versichertem

zu unterstützen. Auch die öffentliche Hand, Kommunen

und Länder sind an der Finanzierung von Selbsthilfe

in unterschiedlichem Umfang und auf freiwilliger

Basis beteiligt. Die Fördersumme wird jährlich vom

jeweiligen Parlament neu festgelegt.

12 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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(Foto: ©iStockphoto.com)

Die AOK förderte im Jahr 2012 die Selbsthilfeorganisationen

mit 0,59 Euro pro Versichertem. Insgesamt

waren das bundesweit mehr als 14,3 Millionen Euro.

Von allen gesetzlichen Krankenkassen zusammen

flossen mehr als 41 Millionen Euro in die Selbsthilfekassen.

4,3 Millionen Euro an pauschalen Fördermitteln

haben die Bundesorganisationen der Selbsthilfe

von der GKV erhalten.

2013 wird die AOK für die Förderung bundesweiter

Projekte von Selbsthilfeorganisationen und Dachverbänden

der Selbsthilfe rund 738.000 Euro zur

Verfügung stellen. Laut Pressemitteilung der AOK

werden besonders Projekte gefördert, „die die Unterstützung

der Angehörigen, der Geschwisterkinder,

der Kinder von Betroffenen, der Großeltern oder

der Partner im Fokus haben oder die sich um die Verbesserung

und Gestaltung des internetgestützten

Zugangs Betroffener zur Selbsthilfe bemühen“. In

Schleswig-Holstein betrug die finanzielle Selbsthilfeunterstützung

im vergangenen Jahr beispielsweise

der Techniker Krankenkasse (TK) fast 147.000 Euro.

Zu den unterstützten Einrichtungen gehörten nach

Angaben der TK unter anderem der Landesverband

für Körper- und Mehrfachbehinderte, die Deutsche

Multiple Sklerose Gesellschaft und die Landesarbeitsgemeinschaft

Herz und Kreislauf. 2013 unterstützt

die TK die Selbsthilfe in Schleswig-Holstein mit

mehr als 168.000 Euro.

Eine weitere Geldquelle ist das Sponsoring – ein sensibles

Thema, mit dem in der Selbsthilfe inzwischen

aufmerksam umgegangen wird. 2006 wurden in einer

vom Ersatzkassenverband initiierten Studie erstmalig

Abhängigkeiten festgestellt und veröffentlicht

(siehe Deutsches Ärzteblatt 2007; 104(46): „Selbsthilfe

und Pharmaindustrie: Nicht mit und nicht ohne

einander“). Dennoch ist die Selbsthilfearbeit per se

eng mit dem Thema Therapie und Medikation verknüpft,

sodass es immer wieder zu zweifelhaftem

Verhalten und Unklarheiten kommen kann. Nach den

Leitsätzen der Selbsthilfe dürfen Selbsthilfegruppen

beispielsweise nicht für Medikamente werben/eine

Empfehlung ist nur aufgrund eines Urteils eines neutralen

und transparent besetzten Expertengremiums

möglich, informieren dürfen und sollen sie hingegen

schon. Die Abgrenzung fällt oft schwer. „Seit in den

90er Jahren eine Reihe von neuen Medikamenten auf

den Markt kam – unter anderem in der HIV-Therapie,

und zur Behandlung von rheumatischen Erkrankun-

Ausgabe 5 | Mai 2013 13


TITELTHEMA

gen – bestand das Risiko, dass Pharmaunternehmen

versuchten gezielt die Nachfrage nach diesen

zum Teil sehr teuren Medikamenten über die Patientengruppierungen

zu generieren“, beschreibt Dr. Siiri

Doka vom Referat Gesundheits politik und Selbsthilfeförderung

der BAG die bedenk liche Einflussnahme

auf den Absatzmarkt. Aus diesem Grunde hätten die

entsprechenden Selbsthilfeorganisationen bereits

Ende der 90er Jahre von sich aus Leitsätze entwickelt,

welche die Grenzen der Zusammenarbeit mit

Wirtschaftsunternehmen festlegen.

Fakt ist aber auch: Das Geld von Bund, Ländern,

Kommunen und Krankenkassen zur Finanzierung

von Selbsthilfegruppen und Kontaktstellen in der

heute gewohnten Form reicht nicht aus. Doka weiß,

dass der Grat zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit

sehr schmal ist. Sie verweist in diesem Zusammenhang

auf die von der BAG SELBSTHILFE

und dem FORUM im Paritätischen gemeinsam entwickelten

ausführlichen Leitsätze zur Zusammenarbeit

der Selbsthilfe mit Wirtschaftsunternehmen im

Gesundheitswesen: „Diese können den Aktiven in

der Selbsthilfe bereits eine gute Orientierung dafür

bieten, welche Vorgehensweise im Hinblick auf die

Wahrung von Neutralität und Unabhängigkeit der

Selbsthilfe unbedenklich ist und welche Vorgehensweisen

als problematisch anzusehen sind“, so Doka.

Dennoch steht die Selbsthilfearbeit nicht für sich

allein, sodass es immer wieder zu Unklarheiten

kommen kann, wie etwa die gesponserte Ladung

Gummibären mit dem Aufdruck eines Medikamentennamens

auf der Verpackung. Auf der einen Seite

ist es ein wichtiger Schritt, wenn sich ein Verband zu

den Leitsätzen bekennt, andererseits ist es nur ein

Stück Papier, das leitsatzwidriges Verhalten nicht

ausschließen kann.

„Aus diesem Grunde haben die BAG SELBSTHILFE

und das FORUM im Paritätischen ein sogenanntes

Monitoring-Verfahren etabliert, um den Verbänden

zur Klärung von Zweifelsfällen und Detailfragen zur

Seite zu stehen und um leitsatzwidriges Verhalten zu

erkennen und zu verfolgen“, erläutert Doka.

Viele Betroffene suchen zuerst im Internet nach Informationen

über ihre Erkrankung. Wer bei Google-

Deutschland unter dem Stichwort „Selbsthilfe“

sucht, bekommt Hinweise auf über sieben Millionen

deutschsprachige Ergebnisse. Diese enorme Vielfalt

bringt Probleme mit sich und stellt den Nutzer vor

Zu fast allen gesundheitlichen, psychosozialen und

sozialen Themen bzw. Problemen gibt es Gruppen

im weiter gefassten Selbsthilfebereich. Die Übergänge

zwischen der gesundheitlichen und der psychosozialen

bzw. sozialen Selbsthilfe sind dabei

oftmals fließend. Allein die Selbsthilfekontaktstelle

KIBIS in Kiel listet 144 Gruppen unter folgenden

Sammelbegriffen auf: Alkohol/Drogen; Angst/Panik;

Eltern; Essstörungen; Frauen; Herz; Krebs;

Psychische Probleme; Trauer. Hier eine Auswahl:

AAK – Arbeitsgemeinschaft allergiekrankes Kind e. V.

Aids-Hilfe Kiel e. V.

Amputierten-Initiative e. V.

Aneurysma – Hirnbluten – SHG

Beziehungssüchtige, Anonyme Frauen CoDA

Bipolare Störungen SHG

Blaues Kreuz

Blasenkrebs SHG

Blinden- und Sehbehinderten Verein S-H e. V.

Burnout SHG

Brustkrebspatientinnen SHG

CFS – Chronisches Erschöpfungssyndrom SHG Kiel

Demenzkranke Menschen – Gesprächskreis für

Angehörige

Diabetiker Selbsthilfe

Down-Syndrom, Kieler Initiative für K.I.D.S.

Deutscher Diabetiker Bund SHG

EKA Erwachsene Kinder aus alkoholkranken Familien

Epilepsie Kiel e. V.

Essgestörte, Angehörigengruppe

Fibromyalgie SHG

Freundeskreis Kiel – Suchtkranke und Angehörige

Gehörlosenverband Schleswig-Holstein e. V.

Gerinnungsselbstbestimmung SHG

Hämochromatose SHG

Hauterkrankungen, chronische, SHG

Heredo-Ataxien – erbliche Erkrankungen des Kleinhirns

Herz-Kreislauf SHG

Herzsportgruppen

Hochsensible

Hospiz-Initiative

Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen

14 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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entscheidende Fragen, die er als Laie nur schwer beantworten

kann:

Welche Informationen sind verlässlich, ist der Informationsanbieter

seriös, und wie kann ich die Qualität

von Informationen beurteilen?

Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur

Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen

(NAKOS) bietet deshalb Orientierungshilfen im

Internet unter www.selbsthilfe-interaktiv.de an. Diese

weisen folgende Qualitätsmerkmale auf: Selbsthilfebezug/Betroffenenperspektive,

Unabhängigkeit,

Transparenz über Anbieter, Ziel und Finanzierung

und Schutz der persönlichen Daten.

Vielfältig ist auch die Selbsthilfelandschaft in Schleswig-Holstein.

Derzeit sind zwischen Nord- und

Ostsee mehr als 1.700 Selbsthilfegruppen registriert –

Tendenz steigend. Für die Unterstützung von örtlichen

Selbsthilfegruppen sind neben den Selbsthilfeorganisationen

die 14 Selbsthilfekontaktstellen und

Unterstützungseinrichtungen von Bedeutung. Die

Kontaktstelle KIBIS in Flensburg zählt in ihrer aktuellen

Informationsbroschüre 65 Themenschwerpunkte

auf. Das Spektrum ist dementsprechend

weit: Von Adipositas über Hydrocephalus bis zu Zöliakie.

Einen großen Raum nehmen die Angebote für

an Krebs erkrankte Menschen ein. Viele der bestehenden

Gruppen wenden sich gleichermaßen an

Angehörige und Betroffene. Angenommen wird das

Angebot hauptsächlich von Frauen. „Zwei Drittel aller

Selbsthilfeteilnehmer sind Frauen. Gut wäre es,

wenn sich auch Männer für diese Art der Unterstützung

öffnen könnten“, wünscht sich die KIBIS-Leiterin

aus Flensburg, Jane Jöns, „die Empfehlung des

Arztes würde diesen Schritt sicher erleichtern“. Weitere

Aufgaben für die Zukunft sieht Jöns in der Ausrichtung

auf bislang wenig erreichte soziale Gruppen

wie Jugendliche und Migranten.

Doch was ist Selbsthilfe eigentlich genau und was

ist sie nicht? – die Frage der Definition ist nicht

leicht zu beantworten. Der Begriff „Selbsthilfe“ entzieht

sich bis heute einer allgemeingültigen Definition.

„Selbsthilfe befindet sich zwischen den Polen

‚individuelle oder Bürgerautonomie’ und ‚integrierter

Teil des Gesundheitssystems’“, schreibt die Arbeitsgruppe

Patientenorientierung und Selbsthilfe des

UKE unter Leitung des Medizinsoziologen Alf Trojan.

Es sei eine Frage der Perspektive, ob Selbsthilfe

und Selbsthilfeförderung als Bestandteil des Sozial-

Inkontinenz SHG

Kehlkopfoperierte SHG

Krebsgruppen, Psychosoziale im DRK

Krebskranke Kinder und Jugendliche, Förderkreis

für Krebskranke SHG

Leukämie SHG – Lymphom

Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten SHG

Lungenerkrankungen

Lymphödem SHG – Die Lymphe

Morbus Bechterew e. V.

Morbus Sudeck

Mukoviszidose e. V.

Multiple Sklerose

Muskelkranke e. V.

Neurodermitis SHG

Nierenerkrankungen

Osteoporose Bewegungstraining

Osteoporose SHG

Pankreas Selbsthilfe

Parkinson SHG

Parkinson e. V.

Poliomyelitis SHG - Spätfolgen der Kinderlähmung

Prostata-Patienten SHG

Psychiatrieerfahrung, Frauen mit und ohne

Psychisch Kranke, Angehörige von

Rheuma-Liga AG

Schlafapnoe SHG

Schlaganfall – Pflegende Angehörige

Schmerzen, Gemeinsam gegen

Schwangerschaft, glücklose

Schwerhörige und Spätertaubte SHG

Sexueller Missbrauch, Überlebende Frauen

SHG Narkolepsie

Skoliose u. a. Wirbelsäulenerkrankungen

Soziale Ängste/Soziale Phobie

Spina bifida u. Hydrocephalus e. V.

Stomaträger – Deutsche ILCO e. V.

Suchtgefährdeten Nottelefon

Tinnitus SHG

Torticollis SHG

Transgender SHG

Transplantationsbetroffene S-H e. V.

Unfallopfer – D.A.V.I.D. e. V.

Zwangserkrankte SHG

Ausgabe 5 | Mai 2013 15


TITELTHEMA


„Therapie ohne Therapeut“

Im Allgemeinen wird das Auftreten des Guttemplerordens

als Beginn der organisierten gesundheitsbezogenen

Selbsthilfe in Deutschland angesehen:

Sie kamen vor über 100 Jahren aus den USA nach

Europa und haben durch ihr Selbstverständnis als

Orden („Independent Order of Good Templars“,

IOGT) mit religiösem und sozialpolitischem Impetus

das Bild der Selbsthilfe für Menschen mit Alkohol-

oder anderen Suchtproblemen bis heute

geprägt. In Schleswig-Holstein zählt der IOGT aktuell

540 Mitglieder.

Der Deutsche Diabetiker Bund wurde Anfang der

30er Jahre gegründet, die Anonymen Alkoholiker

folgten 1935 und die Rheumaliga gibt es seit 1970.

Vor allem in den 60er Jahren erlebte die Selbsthilfe

in Deutschland enormen Zuspruch. In dieser Zeit

nahmen auch andere Selbsthilfebewegungen ihren

Ausgang: Die Eltern von Kindern mit Behinderungen

organisierten sich, um Hürden abzubauen und

den Kindern die Teilnahme am gesellschaftlichen

Leben zu erleichtern.

Im Zuge der Alternativbewegung nach 1968, die

alle sozialen Bereiche prägte, gründeten sich in

den 70er Jahren zahlreiche Selbsthilfegruppen,

einhergehend mit der Zunahme chronischer Erkrankungen

vor allem in den Bereichen Rheuma

oder Diabetes. Auch die bis heute stetige Veränderung

sozialer Netzwerke wie Familie, Verwandtschaft

und Nachbarschaft trägt zur Verbreitung von

Selbsthilfegruppen bei.

Parallel dazu etablierten Reformen in der psychosozialen

Arbeit die Gruppentherapie. Daraus abgeleitet

gründeten Betroffene in den 80er und

90er Jahren zahlreiche eigene Gesprächskreise,

eine Art Gruppentherapie ohne Therapeut. Anfang

der 80er Jahre setzte eine professionelle Unterstützung

der Selbsthilfe von außen ein, um sie

strukturell zu stärken. Wirkung, Chancen und Bedürfnisse

der Selbsthilfe wurden zunehmend

Thema wissenschaftlicher Studien. Ausgehend

von Forschungsprojekten entstanden die ersten

Selbsthilfekontaktstellen, um Menschen zur

Selbsthilfe zu motivieren, bestehende Gruppen zu

beraten und um die Kooperation mit Fachleuten

zu fördern. (Quellen: Guttempler, BAG Selbsthilfe,

Dtsch. Ärztebl. 2007; 104(46)

und Gesundheitswesens bzw. als vierte Säule des

Gesundheitswesens betrachtet werden oder als ihre

Gegenspieler. Die NAKOS bietet folgende Formulierung

an: „Selbsthilfegruppen sind freiwillige, meist

lose Zusammenschlüsse von Menschen, deren Aktivitäten

sich auf die gemeinsame Bewältigung von

Krankheiten, psychischen oder sozialen Problemen

richten, von denen sie – entweder selber oder als Angehörige

– betroffen sind.

Sie wollen mit ihrer Arbeit keinen Gewinn erwirtschaften.

Ihr Ziel ist eine Veränderung der persönlichen

Lebensumstände und häufig auch ein Hineinwirken

in ihr soziales und politisches Umfeld. In der regelmäßigen,

oft wöchentlichen Gruppenarbeit betonen

sie Authentizität, Gleichberechtigung, gemeinsames

Gespräch und gegenseitige Hilfe. Die Gruppe ist dabei

ein Mittel, die äußere (soziale, gesellschaftliche)

und die innere (persönliche, seelische) Isolation aufzuheben.

Die Ziele von Selbsthilfegruppen richten sich vor

allem auf ihre Mitglieder und nicht auf Außenstehende;

darin unterscheiden sie sich von anderen

Formen des Bürgerengagements. Selbsthilfegruppen

werden nicht von professionellen Helfern geleitet;

manche ziehen jedoch gelegentlich Experten zu

bestimmten Fragestellungen hinzu.“ (NAKOS)

Der Schlüssel zur Selbsthilfe und zum Verständnis

ihrer positiven Wirkung ist der wertfreie, nicht-wissenshierarchische

Umgang miteinander. Mangelnde

Struktur und die Überprüfbarkeit und ‚Korrektheit’

der Gruppengespräche sind hier nachrangig. Der

große Benefit der Selbsthilfe, nämlich das selbsttätige

Heraustreten aus der emotionalen Isolation,

kann sich nur so ungehindert entfalten. Professionalität

ist an dieser Stelle schlichtweg überflüssig, sind

sich die in der Selbsthilfe Engagierten einig. Sicherlich

gibt es Ausnahmen.

Wolfgang Busse, Geschäftsführer der Kontaktstellen

in Hamburg, schreibt zum Thema Professionalität

in der Selbsthilfe: „Damit Menschen ihre

Selbsthilfekräfte mobilisieren können (…) müssen

sie neben ihrem Problembewusstsein über genügend

Ressourcen verfügen. Manche Menschen mit

Hilfe- und Unterstützungsbedarf sind daher für die

klassische Selbsthilfeunterstützung, wie sie von den

Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen

geleistet wird, nicht erreichbar.“ In diesem Zusammenhang

zitiert er Alf Trojan: „Das Potenzial

für Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement

16 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

ist dort am kleinsten, wo es am meisten gebraucht

wird.“

Für viele dieser Menschen ist eine Unterstützung

durch das professionelle Gesundheits- und Sozialwesen

der vorrangige Weg. „Wie vielen würde aber

eine Begleitung in der Anfangsphase ihres Selbsthilfeengagements

den Weg ebnen zur Entfaltung

ihres ganz persönlichen (Selbsthilfe-)Potenzials?!“

(Busse, Zeitung Nr. 109

der Selbsthilfe-Kontaktstellen

Hamburg, zit. aus:

In-Gang-Setzer® 2011)

Das vom Deutschen Paritätischen

Wohlfahrtsverband

und der BKK

initiierte Projekt „In Gang

setzen“ schult ehrenamtliche

Moderatoren. Sie

helfen neu gegründeten

Selbsthilfegruppen,

um diesen den Einstieg

zu erleichtern. Inzwischen

nehmen rund 30

Kontaktstellen aus ganz

Deutschland an dem Projekt

teil.

Jane Jöns

Unstrittig ist, dass Selbsthilfe

einen Nutzen hat, Selbsthilfe ist effektiv. „Drei

Millionen Patienten mit einer chronischen Krankheit

oder einer Behinderung, die in den Gruppen Verständnis

und Motivation erlebt haben, Informationen

und Beratung erhalten haben, haben offenbar einen

Nutzen von ihrer Teilnahme“, so der Medizinsoziologe

Bernhard Borgetto. Doch gibt es auch eine

nachweisbare positive Wirkung auf die Gesundheit?

„Untersuchungsergebnisse zu den Arbeitsweisen

und Aktivitäten von Selbsthilfegruppen legen nahe,

vier Dimensionen der Kommunikation zwischen Betroffenen

zu unterscheiden, die in Umfang und Intensität

vom Kontext der jeweiligen Selbsthilfeaktivität

abhängen: Erfahrungsaustausch, Informationsvermittlung,

Verbalisierung von Gefühlen und das

zweckfreie Gespräch.“ (vgl. Daum, 1984; Borgetto

et. al., 2007)

Mit diesen Dimensionen sind unterschiedliche Wirkmechanismen

verbunden, die aus der Stressforschung

und der Psychotherapieforschung bekannt

sind, zum Beispiel das Modelllernen, die Selbsterforschung,

die gegenseitige emotionale Unterstützung,

(Foto: Eick)

die Verbreiterung der individuellen Wissensbasis,

die Aufarbeitung der Vergangenheit und vieles

mehr (vgl. Matzat 1999, Borgetto 2004). Primäre Effekte

der gemeinschaftlichen Selbsthilfe sind Verhaltensänderungen,

die individuelle persönliche

Entwicklung und die Entlastung bzw. Stärkung sozialer

Netzwerke. Von Verhaltensänderungen sind

direkte Effekte auf die Gesundheit zu erwarten. Empirische

Studien geben Hinweis darauf, dass dies

insbesondere bei Selbsthilfegruppen von Suchtabhängigen,

von Patienten mit Essstörungen und von

Diabetikern der Fall ist. Eine rationalere Inanspruchnahme

von Leistungen des professionellen Versorgungssystems

kann den bisherigen Studien zufolge

angenommen werden. „Aus der Stressforschung ist

bekannt, dass gelungene soziale Beziehungen die

Krankheitsanfälligkeit allgemein herabsetzen und

sich durch die Stärkung des körperlichen Abwehrsystems

auch direkt auf die Gesundheit auswirken.“

(Borgetto, Public Health Forum 15 Heft 55 (2007) Für

die Zukunft sei es wichtig, dass die Selbsthilfe ihr

Kerngeschäft – die Krankheitsbewältigung aufgrund

der eigenen Erfahrung mit Krankheit – erhalte und

sich nicht zu Lasten dieses Kerngescchäfts zu einem

halbprofessionellen „Dienstleistungs- bzw. Ersatzsystem

gewissermaßen selbst degradiert“, rät

Borgetto.

Welche Funktionen haben Selbsthilfegruppen? „Es

geht um Lebenshilfe für Erkrankte, die auf der Suche

nach einer krankheitsbedingten neuen Identität sind.

Ausgabe 5 | Mai 2013 17


TITELTHEMA

Es geht um Zugehörigkeit und Anerkennung. Aus der

Perspektive der Teilnehmer stehen Empowerment

und Autonomie, Mitsprache, Selbstverantwortung

und Selbstmanagement im Vordergrund der Selbsthilfe“,

sagt dazu Jane Jöns, hauptamtliche Leiterin

von KIBIS in Flensburg. „Die Teilnehmer fangen sich

gegenseitig emotional und psychisch auf. Maßgebend

sind hierfür die drei Grundprinzipien der Selbsthilfe:

Selbsthilfegruppen haben keine professionelle

Leitung, die Teilnahme ist anonym und kostenlos.“

Wie aber stellen sich die Teilnehmer einer Selbsthilfegruppe

die ideale Zusammenarbeit mit Ärzten vor?

Bei einem offenen Treffen der Selbsthilfegruppen in

der Flensburger Selbsthilfekontaktstelle KIBIS stufen

die Teilnehmer den Kontakt mit und den Besuch von

Ärzten in ihrer Gruppe als wünschenswert, aber eher

selten ein. Bei schwerwiegenden Eingriffen wie etwa

Organtransplantationen, der Entfernung des Kehlkopfes

oder einer Langzeit-Sauerstofftherapie wird

hervorgehoben, wie hilfreich es für die Betroffenen

und deren Angehörige ist, bereits vor dem lebensverändernden

Eingriff eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen

und sich dort über die Erfahrungen anderer

Betroffener zu informieren.

Was aber sagen die Ärzte über die Arbeit der Selbsthilfe?

„Selbsthilfegruppen sind der Ausdruck eines

über die professionelle Versorgung hinausreichenden

Bedarfs chronisch Kranker und ihrer Angehörigen

an Orientierungs- und Bewältigungshilfen“, sagt

Medizinsoziologe Bernhard Borgetto. „Das wissen

theoretisch natürlich auch die Ärzte.“ Aber welchen

konkreten Nutzen sehen niedergelassene Ärzte in

der Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe? Insgesamt

werden die Angebote der Selbsthilfe als hilfreich eingeschätzt,

meint Borgetto. Ein Beispiel: Eine Befragung

von rund 790 Rheumatologen und Orthopäden

hat ergeben, dass der Nutzen der Selbsthilfe als eigenständiger

Teil der Versorgung höher bewertet

wird als ihre Bedeutung als Kooperationspartner für

Niedergelassene (vgl. Adela Litschel, Bernhard Borgetto,

Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualität

im Gesundheitswesen (ZaeFQ), S. 617-621). Die wissenschaftliche

Erhebung von 2007 zeigt, dass u. a.

kooperationserfahrene Rheumatologen den Beitrag

der Selbsthilfe als überwiegend positiv einschätzen.

Gefragt wurde nach dem Nutzen der Selbsthilfe auf

einer Skala von eins bis sechs. Die Rheumatologen

stuften ihn bei 3,7 ein. Etwas weniger als die Hälfte

der Befragten arbeiten häufig oder regelmäßig mit der

Selbsthilfe zusammen. Vor allem die Angebote der

Rheumaliga werden überwiegend als hilfreich eingeschätzt

(Prozentzahl = Anteil der befragten Ärzte):

Funktionstraining (73,4 Prozent), Schmerzbewältigungstraining

(62,2 Prozent), Ergotherapiegruppen

(60,6 Prozent), Patientenschulungen (61,6 Prozent)

Gesprächsgruppen (56,3 Prozent).

Gespräche mit Betroffenen und Engagierten verstärkten

zudem den Eindruck, dass Fachärzte – vor

allem Ärzte aus dem Bereich chronischer und psychischer

Krankheitsbilder – der Selbsthilfe näher stehen

als Allgemeinmediziner. „Für die Selbsthilfe sensibilisierte

Hausärzte sind eher die Ausnahme“, sagt ein

seit Jahren in der Krebshilfe engagierter Arzt.

Dass das Miteinander von Ärzten und Selbsthilfe insgesamt

ausbaufähig ist, mag auch daran liegen, dass

die Selbsthilfeforschung unter einem methodischen

Problem leidet, meint Borgetto. Denn prospektive

verblindete Wirksamkeitsstudien mit randomisierten

Vergleichs- und Interventionsgruppen sind kaum realisierbar.

Die Anonymität als Grundprinzip der Selbsthilfe

erschwert die Forschungsarbeit obendrein. „In

Zusammenhang mit dem besser gesicherten Wissen

über die salutogenen und tertiärpräventiven

Wirkungsweisen von Kommunikation und sozialen

Bindungen kann aus dem Stand der Selbsthilfeforschung

ein allgemein heuristisches Modell der Wirkung

abgeleitet werden“, konstatiert Borgetto.

Werner Neugebauer engagiert sich seit seiner Pensionierung

als chirurgischer Chefarzt vor vier Jahren

intensiv in der Krebshilfe. Er besucht regelmäßig

Selbsthilfegruppen, berät und informiert, wenn dafür

Bedarf unter den Betroffenen besteht. „Ich halte

es für wichtig, dass in den Gruppen nicht nur über

Krankheit geredet wird. Die Gruppen sollten daher

gemischt sein, sowohl was das Krankheitsbild anbelangt

als auch das Geschlecht. Die Verschlechterung

einer bösartigen Erkrankung oder der Tod eines

Gruppenmitglieds können so besser von der Gruppe

als Ganzes ausgehalten und verarbeitet werden“, lautet

Neugebauers Erfahrung.

„Die Ärzte – vor allem die Hausärzte – könnten ganz

allgemein das Angebot der Selbsthilfe in ihren Praxen

noch deutlich besser darstellen. Sie sollten ihren

Patienten – ob Mann oder Frau – die Möglichkeit der

Selbsthilfe eröffnen. Als Arzt selbst einen guten Draht

zu den Selbsthilfekontaktstellen zu haben, schärft die

Wahrnehmung für die Bedürfnisse der Patienten“, so

sein Rat. Judith Eick

18 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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Bewegung gegen

Schmerz

Ein Beispiel für die zahlreichen

Selbsthilfegruppen in

Schleswig-Holstein ist der Verein

SchmerzLos e. V. Er wurde

im Februar 2011 von zwei betroffenen

Patienten gegründet

und hat heute 23 Mitglieder. Eines

der Probleme, mit denen

die Mitglieder sich auseinandersetzen:

In Schleswig-Holstein

besitzen 171 Ärzte die

Zusatzbezeichnung „Spezielle

Schmerztherapie“, davon sind Hartmut Wahl

(Foto: bk)

49 Ärzte niedergelassen. Dem

stehen nach Angaben des Vereins rund 400.000 Patienten gegenüber, die unter chronischen Schmerzen leiden

und gezwungen sind, lange Wartezeiten und Wege in Kauf zu nehmen, um einen Spezialisten zu kontaktieren.

Häufig wird hierdurch die Zeit bis zur Chronifizierung der Schmerzen um ein Vielfaches überschritten.

Hartmut Wahl und Heike Norda waren schon gemeinsam ehrenamtlich in der Deutschen Schmerzliga tätig.

Hier unterstützten sie Leidensgenossen bei der Gründung von Selbsthilfegruppen. Meinungsverschiedenheiten

mit dem Vorstand führten zum Ende ihrer Tätigkeit in der Schmerzliga und zur Entstehung von Schmerz-

Los e. V. Ein Psychotherapeut und zwei Physiotherapeuten unterstützen die Arbeit. SchmerzLOS sucht aber

auch die Zusammenarbeit mit Ärzten. Der Verein, der Zuwendungen von Pharmazie und Medizintechnikherstellern

ablehnt, bietet unter dem Slogan „Bewegung gegen den Schmerz“ betroffenen Patienten Bewegungstraining,

den so genannten Rehasport an. Dieser wird gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen

und die Rentenversicherung Nord im Rahmen des Reha-Programms nach § 44 SGB IX. Nach Verordnung

durch den behandelnden Arzt (Rehasportverordnung Muster 56, keine Budgetierung), Genehmigung durch

die Krankenkasse und einem Beratungsgespräch mit einem Physiotherapeuten kann sofort mit dem Training

begonnen werden. Dieses umfasst das gesamte Spektrum von Neurologischem Gehtraining über Reha-Orthopädie

bis Sport in der Krebsnachsorge. „Wir haben eine Kooperation mit einem Gesundheitszentrum in

Lübeck. Dort wird die Möglichkeit geboten, in unterschiedlichen Kursen oder durch ein individuelles Training

an Geräten mit professioneller Anleitung gegen seine Schmerzen anzutrainieren. Zusätzlich bieten wir unseren

Mitgliedern in einer weiteren physiotherapeutischen Einrichtung Gymnastik in festen Gruppen an. Auch

diese wird genau auf die jeweilige Schmerzsymptomatik der Teilnehmer abgestimmt,“ sagt Wahl. „Um seine

Erkrankung zu akzeptieren, ist es wichtig, sich mit ihr auseinanderzusetzen.“

Diese Akzeptanz wird durch Gruppengespräche gefördert. „Unsere Selbsthilfegruppen geben den Betroffenen

neuen Lebensmut, da sie sich im Dialog mit ihren Leidensgenossen verstanden fühlen. Auch helfen

die Treffen, den Teufelskreis des sozialen Rückzugs zu durchbrechen“, berichtet Wahl. „Laut unserem Motto

ist außer Gymnastik auch Nordic-Walking fester Bestandteil unserer Gruppenaktivitäten. Wassergymnastik

möchten wir zukünftig ebenfalls anbieten.“ Die SchmerzLos-Selbsthilfegruppe trifft sich zwei Mal im Monat

zum Informationsaustausch. Neben der Möglichkeit zu Gesprächen in geselliger Runde finden auch Fachvorträge

oder Workshops statt. Ein noch in Planung befindlicher Schwerpunkt sind Schmerzbewältigungskurse.

Diese zwölfwöchigen Kurse gibt es bisher nur im stationären Bereich. Zurzeit finden Verhandlungen um Kostenübernahme

und Zertifizierung statt. Ziel des Vereins ist es auch, gesundheitspolitische Forderungen aufzustellen,

um Verbesserungen für Schmerzpatienten zu erreichen. Chronische Schmerzen und ihre Folgen

finden beispielsweise kaum Berücksichtigung bei der Bewertung einer Schwerbehinderung.

Weitere Infos unter: www.schmerzlos-ev.de. Bärbel Kühl

Ausgabe 5 | Mai 2013 19


SCHLESWIG-HOLSTEIN

Interview

„Die Weiterbildung dient nicht der

Profilierung einer Fachdisziplin“

Beim 116. Deutschen Ärztetag referiert Dr. Bartmann zum Stand der Novellierung

der Weiterbildungsordnung. Im Ärzteblatt-Interview sagt er, worum es geht.

Herr Dr. Bartmann, die letzte grundlegende Reform

der ärztlichen Weiterbildungsordnung (WBO) ist 2003

erfolgt. Der Deutsche Ärztetag hat die Bundesärztekammer

beauftragt, die Muster-WBO grundlegend zu

überarbeiten. Worum geht es im Kern?

Bartmann: Zehn Jahre sind bei der dynamischen

Entwicklung der Medizin eine sehr lange Zeit. Es

gilt, die Muster-WBO dem wissenschaftlichen und

technischen Fortschritt anzupassen. Auch die Versorgungslandschaft

hat sich verändert. Darauf

müssen wir in der Weiterbildung ebenfalls reagieren.

Das lässt sich ganz gut auf die Formel bringen:

Versorgungsrealität statt Statuszementierung.

Die ärztliche Weiterbildungsordnung darf kein

In strument sein, das dazu dient, Eitelkeiten zu bedienen

oder Besitzstände zu wahren. Das ist in der

Vergangenheit leider häufig passiert. Fachgesellschaften

oder Berufsverbände haben dem eigenen

Fach durch besonders lange oder aufwendige

Weiterbildungsbedingungen größere Bedeutung

verschaffen wollten. Das ist aus durchaus ehrbaren

Gründen geschehen. In der Praxis hat es aber

dazu geführt, dass Ärztinnen und Ärzte sich durch

die WBO eher drangsaliert fühlen. Das wollen wir

ändern.

Wie wollen Sie dem Anspruch einer praxisnahen Reform

gerecht werden?

Bartmann: Wir haben die Ärztinnen und Ärzte ja

direkt gefragt, um die Stärken und Schwächen

der WBO auszuloten. 2009 und 2011 haben Bundesärztekammer

und Landesärztekammern dazu

breit angelegte Online-Befragungen durchgeführt.

Deren Ergebnisse sind bereits veröffentlicht

(www.evaluation-weiterbildung.de, Anm. d. Red.).

Und selbstverständlich fließen die Anregungen der

Fachgesellschaften und Berufsverbände ein.

Was sind denn die wesentlichen Erkenntnisse aus der

Ärzte-Befragung?

Bartmann: Eine Entschlackung der Muster-WBO

steht ganz oben auf der Liste. Und natürlich die

Forderung, Weiterbildung an Inhalten und weniger

über Zeiten zu definieren. Gewünscht wurde

zudem, dass wir kompetenzorientiert strukturierte

Weiterbildungspläne entwickeln, die Verbund-Weiterbildungen

bzw. Rotationen erleichtern. Auch die

Entwicklung eines Tutorensystems sowie „Train-the-

Trainer“-Programme für Weiterbildungsbefugte sind

häufig genannte Wünsche. Es besteht das Bedürfnis

und die Notwendigkeit nach mehr Weiterbildung in

der ambulanten Versorgung und mehr berufsbegleitender

Weiterbildung, ohne dass man dazu die aktuelle

Erwerbsbiographie unterbrechen müsste.

Der Ärztetag in Hannover wird sich bereits mit dem

Thema „ambulante Weiterbildung“ beschäftigen. Gibt

es da Konfliktpotenzial?

Bartmann: Wir müssen aufpassen, dass wir nicht die

falschen Forderungen stellen. Der Arzt im Krankenhaus

wird vom ersten Tag seiner ärztlichen Tätigkeit

an voll für seine Arbeit entlohnt. Er finanziert seine

Weiterbildung damit quasi selbst. Das KV-System

sieht eine Bezahlung der Tätigkeit erst nach Erlangen

des Facharztstatus vor. Die Tätigkeit eines Assistenten

führt nur zu einer marginalen Erhöhung der

Vergütung einer Praxis, unabhängig von der tatsächlichen

Erhöhung der Leistungsmenge. Bei der reinen

Forderung nach Drittfinanzierung besteht die große

Gefahr der generellen Einführung des „Arztes in Weiterbildung“

– nachdem wir mit viel Mühe den „Arzt im

Praktikum“ wieder loswerden konnten.

Die Muster-WBO soll kompetenzbasiert ausgerichtet

werden. Was ist darunter zu verstehen?

Bartmann: Der Deutsche Ärztetag 2012 hat beschlossen,

bei der WBO-Novelle das „Modul“, eine Forderung

aus den Vorjahren, nicht länger als zentrale

Methode zu verfolgen. Die inhaltliche Neuausrichtung

soll zu einer kompetenzbasierten Weiterbildung

20 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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Dr. Franz-Joseph Bartmann ist Präsident der Ärztekammer

Schleswig-Holstein und Vorsitzender der

Weiterbildungsgremien der Bundesärztekammer.

Beim 116. Deutschen Ärztetag vom 28. bis 31. Mai in

Hannover erstattet er den Delegierten den Zwischenbericht

zur Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung.

(Foto: ÄKSH)

führen. Ärztliche Kompetenz umfasst Kenntnisse,

Fähigkeiten und Haltungen. Wir definieren, welche

ärztlichen Kompetenzen im Versorgungsalltag für

die jeweiligen Facharztqualifikationen erforderlich

sind. Bisher arbeiten wir in der Weiterbildung mit den

Begriffen „Kenntnisse“, „eingehende Kenntnisse“,

„Erfahrungen“ sowie den „Fertigkeiten“, für die es

die Richtzahlen gibt. Diese Begriffe ersetzen wir

durch ein neues Koordinatensystem.

Können Sie das bitte näher erläutern.

Bartmann: Wir haben vier Ebenen auf der X-Achse

definiert. Ebene 1 ist das erfolgreich absolvierte Medizinstudium

und ist daher nicht Gegenstand der

Kompetenzbeschreibung in der WBO. Ebene 2 beschreibt

eingehende Kenntnisse in Bezug auf die

Vorbeugung, Früherkennung, Erkennung, Diagnostik,

Differenzialdiagnostik, konservative und operative

Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation der

wesentlichen Krankheitsbilder bzw. Handlungsfelder

des für die jeweilige Fachrichtung definierten Kompetenzblocks.

Ebene 3 definiert Erfahrungen und

setzt die Fähigkeit voraus, medizinische Maßnahmen

bei wesentlichen Krankheitsbildern und Handlungsfeldern

des Kompetenzblocks anzuwenden. Ebene 4

umfasst die über die erworbenen Kenntnisse, Erfahrungen

und Fähigkeiten hinausgehenden Fertigkeiten

in Bezug auf konservative und operative

Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, die

selbstständig und routinemäßig durchgeführt werden.

Mit den definierten Kompetenzblöcken auf der

Y-Achse ergibt sich damit ein Koordinatensystem in

dem sich jeder Weiterbildungsinhalt exakt abbilden

und gegebenenfalls austauschen lässt, ohne dass

das System insgesamt infrage gestellt wäre.

Das klingt zwar gut, hört sich aber zunächst so an,

als würden im wesentlichen Begrifflichkeiten ausgetauscht.

Setzen Sie denn tatsächlich die Forderung

nach mehr Praxisnähe und nach Entschlackung der

WBO um?

Bartmann: Natürlich, sonst wäre die Reform verfehlt.

Für die Novellierung haben wir uns auf drei

wesentliche Grundsätze verständigt. Erstens: Wir

verankern neue Lernmethoden in der Muster-WBO.

Dazu gehören die sich ständig weiter entwickelnden

Möglichkeiten des E-Learnings ebenso wie zum Beispiel

Skill-Labs, Simulatoren oder telemedizinische

Anwendungen. Zweitens: Wir relativieren die Weiterbildungszeiten.

Ziel ist es, lediglich eine Gesamtmindestweiterbildungszeit

vorzusehen. Und drittens:

Wir reduzieren die Richtzahlen, das heißt wir passen

sie den didaktischen Anforderungen und der Versorgungsrealität

an.

Wann kann die neue Muster-WBO in Kraft treten?

Bartmann: Die Entwurfsphase haben wir gerade

abgeschlossen. Fachgesellschaften und Berufsverbände

hatten bis zum 30. April die Möglichkeit, ihre

Anregungen einzubringen. Über den Zwischenstand

berichte ich beim Ärztetag in Hannover. Dann haben

wir gut ein Jahr Zeit, um in den Gremien der Bundesärztekammer

und in den Landesärztekammern

einen Konsens zu finden. Ob wir die Novelle schon

beim Deutschen Ärztetag 2014 verabschieden, lässt

sich noch nicht sagen. Ich würde es mir wünschen.

Spätestens 2015 muss es dann aber soweit sein.

Interview: Thomas Rottschäfer

Ausgabe 5 | Mai 2013 21


SCHLESWIG-HOLSTEIN

Fortbildungsakademie

„Geriatrische Grundversorgung“

erfreut sich großer Nachfrage

Bei der Ärztekammer ist die erste Fortbildung nach dem Curriculum „Geriatrische

Grundversorgung“ angelaufen. Der Praxisbezug steht im Vordergrund.

Ende April hat an der Fortbildungsakademie der

Ärztekammer Schleswig-Holstein in Bad Segeberg

die erste Fortbildung nach dem neuen Curriculum

„Geriatrische Grundversorgung“ begonnen.

„Die Nachfrage ist ausgesprochen groß. Wir haben

zunächst für 35 Teilnehmer geplant, mussten dann

aber schnell auf knapp 80 aufstocken“, sagt Akademie-Geschäftsführerin

Helga Pecnik. PD Dr. Werner

Hofmann sieht sich durch das rege Interesse in seinem

Einsatz für die neue curriculare Fortbildung

bestätigt. Der Chefarzt der Klinik für Geriatrie am

Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster und

ehemalige Präsident der Deutschen Gesellschaft für

Geriatrie (DGG) leitet gemeinsam mit dem Medizinischen

Direktor des Geriatrie-Fachkrankenhauses

Rotes Kreuz in Lübeck, Dr. Martin Willkomm, die curriculare

Fortbildung.

Die Bundesärztekammer hat das gemeinsam mit

der DGG entwickelte Curriculum nach einem erfolgreichen

Pilotkurs in Thüringen verabschiedet.

Im November 2012 hat die Kammerversammlung

Schleswig-Holstein die Einführung beschlossen. Die

Ärztekammer gehört jetzt zu den ersten Kammern,

die diese Veranstaltung anbieten.

Die Fortbildung umfasst 60 Stunden. Nach erfolgreicher

Prüfung erhalten Mitglieder der Ärztekammer

Schleswig-Holstein die führbare Bezeichnung „Geriatrische

Grundversorgung“. Das Curriculum richtet

sich an niedergelassene Ärzte und an Kliniker.

„Der Hausarztbereich steht im Vordergrund“, erläutert

Hofmann. „Aber auch viele junge Ärzte aus geriatrischen

Klinikabteilungen nehmen teil. Man kann

das Curriculum auch als Einarbeitungskonzept in die

Geriatrie verstehen.“

Dem Chefarzt liegt die Heimversorgung besonders

am Herzen: „Während diese von Seiten der Hausärzte

sicher gut gewährleistet wird, ist die neurologisch-psychiatrische,

HNO-ärztliche, urologische,

augenärztliche und andere Versorgung in den Heimen

mehr als mangelhaft. Ich freue mich daher sehr,

dass auch Kollegen aus den genannten Fachgebieten

teilnehmen.“

Hofmann unterstreicht den starken Praxisbezug der

Fortbildung: „Da nicht nur das ‚Kennen‘ altersassoziierter

Erkrankungen, sondern vor allem das ‚Können‘

im Umgang mit ihnen und das Beherrschen von

Problemen so wichtig ist, besteht das Curriculum

aus interaktiven Anteilen zum Mitmachen.“ So können

sich die Teilnehmer des Kurses in Bad Segeberg

zum Beispiel mit Hilfe eines Alterssimulationsgerätes

ganz persönlich in die besondere Situation

alter Menschen einfühlen. Auf dem Fortbildungsprogramm

stehen zudem nicht nur altersmedizinische

Fragen, sondern auch Versorgungspfade, rechtliche

Belange, Wohnraumanpassung und Hilfsmittelversorgung

oder palliative Geriatrie.

Für die Ärztekammer ist die neue curriculare Fortbildung

ein neues attraktives Kursangebot und zudem

ein weiterer Baustein im Bereich der Geriatrie. „Hier

haben wir bereits einiges gemacht“, sagt Helga Pecnik

und nennt als Beispiel das Kursangebot „Ambulante

geriatrische Reha“. Zwischen 2003 und 2008

haben 241 Teilnehmer diese 120-Stunden-Fortbildung

absolviert.

Die DGG arbeitet an einer besseren Anerkennung der

Ärzte, die alte Menschen behandeln. „Die Tatsache,

dass „geriatrische Grundversorgung“ nach der Prüfung

vor der Ärztekammer eine auf dem Praxisschild

führbare Bezeichnung ist, drückt diese Anerkennung

aus“, sagt Geriater Hofmann. Die Fachgesellschaft

setzt darauf, dass das Curriculum künftig Voraussetzung

für den Erwerb der Zusatzweiterbildung Geriatrie

wird. Dann ist diese Zusatzweiterbildung mit

18 Monaten Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten

(nach der Facharztanerkennung) fast rein

praktisch ausgerichtet. Thomas Rottschäfer

22 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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Jubiläum

Mit dem Geld der Belegärzte

erbaut: Agnes Karll Krankenhaus

Die Helios Klinik in Bad Schwartau gibt es seit 50 Jahren – was in den 80er

Jahren kaum realistisch erschien. Die Existenz stand mehrfach auf dem Spiel.

(Foto: di)

38 Ärzte, elf Fachabteilungen, 4.500 Eingriffe im

Jahr: Im Jubiläumsjahr präsentiert sich das Agnes

Karll Krankenhaus als moderne Klinik, deren breites

Spektrum viele Patienten anspricht.

Danach sah es in den 80er Jahren nicht aus: Ende

der 70er Jahre gab es erste Gerüchte über eine

Schließung des am 29. April 1963 in Bad Schwartau

eröffneten Krankenhauses. 1981 wollte die Landesregierung

das Haus aus dem Bedarfsplan streichen –

was das sichere Aus für die Klinik bedeutet hätte. Die

Politiker hatten nicht mit dem Rückhalt in der Bevölkerung

für das Krankenhauses gerechnet. Einwohner,

Patienten, Mitarbeiter und Kommunalpolitiker

protestierten gegen die drohende Schließung, initiierten

Unterschriftenlisten, schrieben an den zuständigen

Minister und scheuten auch den Rechtsweg

nicht. Bis vor das Oberverwaltungsgericht zogen die

Protestler und erreichten, dass das Krankenhaus

bis Ende des Jahres 1986 im Bedarfsplan bleiben

konnte. Doch der Deutsche Berufsverband für Krankenpflege,

der das Haus einst 1949 in Lübeck gegründet

hatte, musste den Betrieb aufgeben. Einzige

Chance für das Krankenhaus war ein Trägerwechsel.

Die damals weitgehend unbekannte private Asklepios-Kliniken-Gruppe

bekundete ihr Interesse. Von

Asklepios spaltete sich später Helios ab – und in deren

Trägerschaft befindet sich Bad Schwartau noch

heute. So wurde das kleine Krankenhaus in Ostholstein

zu einer Keimzelle für einen der wichtigsten

Krankenhausträger mit heute 72 Kliniken in ganz

Deutschland.

Die Klinik steht und fällt mit dem Engagement der

Belegärzte. Dies war schon zur Gründung der Fall.

Damals engagierten sich die Mediziner, die in Bad

Schwartau als Belegärzte tätig werden wollten, mit

einer halben Million DM für die Errichtung. Jüngst investierte

der Träger fünf Millionen Euro in eine Modernisierung.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete

das Haus zwölf Millionen Euro und beschäftigte 110

Mitarbeiter. Klinikgeschäftsführer Michael Nowotny

hofft, dass sich die Investition auszahlt und appellierte

an KV und Krankenkassen, das Belegarztsystem

auch künftig angemessen zu honorieren.

Dirk Schnack

Ausgabe 5 | Mai 2013 23


SCHLESWIG-HOLSTEIN

Portrait

Vom Hobby zum erfolgreichen

Unternehmen: Börse für Notärzte

Rettungswachen, Oldtimer-Rennen in Italien, Party am Brandenburger Tor:

Dr. André Kröncke sorgt dafür, dass überall die medizinische Betreuung stimmt.

Er ist weltweit im Einsatz, war schon in China, in Indien,

im Oman, auf Haiti und in Kasachstan – und

angefangen hat alles mit einer Anfrage für einen Bereitschaftsdienst

auf einer Kirmes in Hahn bei Düsseldorf.

Heute ist Anästhesist Dr. André Kröncke

Inhaber zweier Firmen, die bundesweit Rettungswachen

mit Ärzten besetzt („Notarzt-Börse“) und die

medizinische Betreuung bei Großveranstaltungen

übernimmt („Docmondis“). Und er ist in der glücklichen

Lage, seinen Beruf mit einer Geschäftsidee zu

verbinden, die ihm viel Abwechslung und hohe Arbeitszufriedenheit

beschert.

Vor Kurzem ist der in Ostholstein aufgewachsene

Kröncke mit seinem Firmensitz von Mecklenburg-

Vorpommern (Lüdersdorf) ins Herzogtum Lauenburg

(Pogeez) gezogen – der alte Sitz war zu

klein geworden für das prosperierende Unternehmen.

„Ich bin angekommen“, sagt Kröncke kurz

nach seinem Umzug zufrieden. Das gilt für seinen

neuen Lebensmittelpunkt, aber auch für seinen

Beruf. Aus dem Hobby zur Jahrtausendwende ist

für den Mediziner ein Fulltime-Job geworden. Er

beschäftigt 16 fest angestellte Mitarbeiter, verfügt

über einen Pool von 4.200 Ärzten, die er bei Bedarf

auch außerhalb von Deutschland einsetzt. Und er

hat dafür gesorgt, dass die Dienste auf Veranstaltungen

nicht mehr wie ein Hobby entlohnt werden.

„Ich kann mich noch gut erinnern, dass mir für

eine große Veranstaltung am Brandenburger Tor

zehn DM pro Stunde Bereitschaftsdienst angeboten

wurden – für die Zeit von 19:00 bis 5:00 Uhr

morgens. Für meinen Beruf, für den ich eine jahrelange

Ausbildung absolviert habe“, sagt Kröncke

kopfschüttelnd. Er stellte auch fest, dass viele seiner

Kollegen dies hinnahmen, obwohl sie alles andere

als zufrieden mit der Honorierung waren: „Wir

Ärzte sind es einfach nicht gewohnt, Preise aufzurufen.“

Kröncke lernte dies. Er verhandelte andere, bessere

Preise für sich und für die Kollegen. Er brachte Kollegen

für die angefragten Dienste zusammen und

besetzte anfangs mit freiberuflich tätigen Ärzten die

Dienste in Rettungswachen. Ab 2003 wurde die erste

Rettungswache komplett an 365 Tagen im Jahr, 24

Stunden täglich durchgehend besetzt. Heute sind es

schon fünf Wachen, die Kröncke über seinen Mitarbeiter-Pool

regelmäßig bedient. Das Einzugsgebiet

erstreckt sich von Norddeutschland über Hessen

bis nach Nordrhein-Westfalen. „Seit Übernahme der

Verantwortung für komplette Rettungswachen ist

über all die Jahre nicht eine Stunde ärztlich unbesetzt

geblieben“, sagt Kröncke nicht ohne Stolz. Mit

den mehreren tausend geleisteten Arbeitstagen in

deutschen Notarztwachen trägt seine Notarzt-Börse

schließlich zum Erhalt des notarztgestützten Rettungssystems

bei.

Sein wachsender Mitarbeiter-Pool ermöglicht ihm

außerdem die Besetzung von Krankenhausdiensten

und Praxisvertretungen. Damit ist Kröncke

inzwischen einer der wichtigsten Anbieter für Honorararzt-Vermittlungen

auf dem deutschen Markt

geworden. Neben Einzelterminen werden auch Einsätze

über mehrere Wochen bzw. Monate realisiert.

„So transferiert die Notarzt-Börse Ärzte aus Ballungszentren

in ländliche Gebiete. Nicht selten ergibt

sich dann eine Festanstellung oder Niederlassung“,

berichtet Kröncke.

Nach seinen Erfahrungen sind besonders die Fachgebiete

Anästhesie, Innere Medizin, Allgemeinmedizin

und Chirurgie stark nachgefragt. Ärzte, die

Interesse an den Diensten haben, müssen beglaubigte

Kopien ihrer Zeugnisse einreichen und sich

für eine Monatsgebühr von vier Euro bei ihm registrieren.

Damit erreicht Kröncke, dass Kollegen, die

kein Interesse mehr an den Diensten haben, sich

aus der Datei löschen lassen. „Wir haben keine Kar-

24 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

Arzt und Unternehmer: Dr. André Kröncke ist auch selbst noch als Notarzt im Einsatz.

(Foto: di)

teileichen“, sagt Kröncke. Wohl auch deshalb nicht,

weil aus den zehn DM für den Bereitschaftsdienst für

seine Ärzte gute Stundenlöhne geworden sind. „Für

die Facharztstunde liegt die Spanne zwischen 70

und 90 Euro“, berichtet Kröncke.

Er selbst war neben dem Aufbau seiner beiden Unternehmen

auch noch einige Jahre lang hausärztlich

tätig. In Mecklenburg-Vorpommern war Kröncke

neun Jahre lang als praktischer Arzt niedergelassen.

Auch nach Aufgabe seiner Praxis kann er nicht ohne

die ärztliche Tätigkeit. „Ich bin mit Leib und Seele

Notfallmediziner. Die Tätigkeit ist einfach faszinierend.“

Trotz der immer mehr Zeit beanspruchenden

unternehmerischen Tätigkeit setzt er sich deshalb

immer wieder selbst mit ein, wenn Dienste zu belegen

sind.

Die Anfragen an seine Unternehmen sind vielfältig.

Sie reichen von der Rund-um-die-Uhr-Betreuung

einer Fernsehshow über die Begleitung einer Oldtimer-Rallye

und einer drei Tage währenden Hochzeit

in Italien bis zum medizinischen Gesamtkonzept

für Großveranstaltungen. Meist sind es nur Bagatellerkrankungen,

mit denen es die Ärzte dabei zu tun

haben. Eingestellt sein müssen sie aber auf das gesamte

medizinische Spektrum, inklusive schwerer

Verletzungen und Infektionen.

Alltagsgeschäft aber sind ganz normale Dienste wie

zum Beispiel ärztlich begleitete Verlegungs- und

Rückholtransporte etwa für den ADAC. Daneben engagiert

sich Kröncke mit seiner Notarzt-Börse weltweit

bei Naturkatastrophen.

Kein Zweifel, der in den vergangenen Jahren zu beobachtende

Nachfrageboom nach ärztlichen Leistungen

hat Krönckes Firmen genauso wie vielen

anderen Vermittlungsagenturen geholfen. Kröncke

erwartet, dass sich hier schnell die Spreu vom Weizen

trennen wird und die Unternehmen, die auf Qualität

und Nachhaltigkeit setzen, am Markt bestehen

können. Die Antwort auf die Frage, welche der beiden

Firmen und damit der unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkte

ihm näherliegen, fällt Kröncke

schwer: „Beides ist wichtig, die Highlights genauso

wie das Alltagsgeschäft.“ Das empfinden offenbar

auch seine Kollegen so. Denn die Nachfrage der

Ärzte in seinem Mitarbeiter-Pool übersteigt deutlich

das Angebot an Diensten: „Wir könnten noch mehr

besetzen.“ Viele Krankenhäuser können dies nicht

behaupten. Dirk Schnack

Ausgabe 5 | Mai 2013 25


SCHLESWIG-HOLSTEIN

Datenschutz

Sensibilität auch bei Telemedizin

und Patientenarmbändern wichtig

Das Unabhängige Zentrum für den Datenschutz (ULD) in Schleswig-Holstein

beschäftigt sich in seinem jüngsten Bericht auch mit dem Gesundheitswesen.

Wer privatärztliche Forderungen an eine Verrechnungsstelle

abgibt, benötigt dafür eine Einwilligung

seines Patienten. Das ULD berichtet, dass dies nicht

von allen Ärzten beachtet wird – eine zunehmende

Zahl von Patienten habe sich in dieser Frage an die

Datenschützer in Kiel gewandt.

„Der Patient allein hat die Berechtigung zu entscheiden,

an wen der Arzt die Daten zu seiner Person weitergeben

darf. Eine Offenbarung der Patientendaten

an eine Verrechnungsstelle ist nur zulässig, wenn

der Patient ausdrücklich seine Einwilligung erklärt

hat“, stellt das ULD in seinem aktuellen Tätigkeitsbericht

2013 fest. Beim ULD sind Beschwerden von

Patienten eingegangen, die nach ihren Angaben von

ihren Ärzten vor der Weitergabe der Informationen

nicht um Erlaubnis gefragt wurden. Der Arzt müsse

seinem Patienten mitteilen, welche Daten er zu welchem

Zweck an welches Unternehmen weiterleitet.

Die Einwilligung habe freiwillig zu erfolgen. „Dies bedeutet,

dass dem Patienten eine Alternativmöglichkeit

zur Abrechnung gegeben werde sollte“, teilte

das ULD mit. Die Einwilligungserklärung sollte auch

die Weitergabe von Behandlungsunterlagen umfassen.

Ohne Einwilligungserklärung sei die Praxis

nicht befugt, Patientendaten an eine praxisfremde

Verrechnungsstelle zu übermitteln. Dienstleister wie

die in Bad Segeberg ansässige PVS Schleswig-Holstein/Hamburg

stellen den Ärzten entsprechende

Formulare kostenlos zur Verfügung und erinnern

sie regelmäßig an die Einwilligungserklärung. PVS-

Geschäftsführer Horst Falkenberg geht davon aus,

dass die gemeldeten Fälle gering sind und dem

Stress im laufenden Praxisbetrieb geschuldet sind.

Im über 100-seitigen Tätigkeitsbericht des ULD kritisieren

die Datenschützer auch das Teledienstleistungszentrum

ife Gesundheits-AG in Gut Nehmten

(SHÄ 1/2013). Grund für die Kritik: 2008 hatte man in

dem Zentrum nach ULD-Darstellung „akuten Handlungsbedarf“

festgestellt und gefordert, dass jeder

Anrufer darüber informiert werden müsse, dass sich

hinter dem Ärztezentrum, das hauptsächlich für die

TK arbeitet, ein externer Anbieter verbirgt. Außerdem

soll jeder Anrufer darüber informiert werden, welche

Daten gespeichert und welche an die TK übermittelt

werden und dass grundsätzlich alle rund 100 dort arbeitenden

Ärzte Zugriff auf die Aufzeichnungen hätten.

Die Umsetzung dieser Forderungen geschieht

nach Darstellung im Tätigkeitsbericht nur schleppend.

Anrufer berichteten dem ULD nach deren Angaben,

dass sie die Informationen nicht erhalten

hätten. „Die ife Gesundheits-AG ist auf einem guten

Weg, aber noch nicht geheilt. Sollte sich dieser störrische

Patient künftig nicht an unseren Rat halten,

wird ein weiterer Hausbesuch erfolgen“, kündigten

die Datenschützer an.

Kritisch sehen sie auch die von immer mehr Krankenhäusern

eingesetzten Patientenarmbänder. Die

sollen einer sicheren Identifizierung der Patienten

dienen, eine Reihe von Krankenhäusern in Schleswig-Holstein

arbeitet mit solchen Armbändern. Das

ULD mahnt aber, dass Patienten schon bei der Aufnahme

über den Zweck der Armbänder aufgeklärt

werden sollten. „Nur Patienten, die ihre Einwilligung

erteilen, wird ein Armband ausgehändigt“, fordert

das ULD. Auf unterschiedliche Farben sollten die

Kliniken verzichten, um eine Diskriminierung auszuschließen.

Wenn externe Dienstleister mit Herstellung,

Beschriftung oder Verrichtung beauftragt

werden, sollten Kliniken prüfen, ob diese Zugang zu

Patientendaten bekommen können und ob hierfür

eine Befugnis vorliegt.

Weitere Themen der Datenschützer waren u. a. die

Hausarztzentrierte Versorgung, das Nationale und

das Klinische Krebsregister Schleswig-Holstein und

die Elektronische Gesundheitskarte.

Dirk Schnack

26 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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KBV-Imagekampagne

Botschaft an die Öffentlichkeit:

„Wir arbeiten für Ihr Leben gern“

Mit TV-Spots und mit einer bundesweiten Plakataktion hat die Kassenärztliche

Bundesvereinigung eine auf fünf Jahre angelegte Medienkampagne eingeleitet.

Mit der Imagekampagne

unter dem Motto „Wir arbeiten

für Ihr Leben gern“

wollen die Kassenärztliche

Bundesvereinigung

(KBV) und die Kassenärztlichen

Vereinigungen

den Wert der Arbeit von

niedergelassenen Ärzten

und Psychotherapeuten

ins Blickfeld rücken.

Die KBV reagiert damit

nicht zuletzt auf die vielen

undifferenzierten Medienberichte

der letzten

Monate. „Wir werden mal

laut und verstecken uns

nicht länger hinter gängigen

und medienwirksamen

Korruptions- und

Modell für die gute

(Ärzte-)Sache: Dr. Angelika

Ernst-Plörrer

bei den Aufnahmen für

Plakate und TV-Spots

in Berlin.

(Foto: KBV)

Habgiervorwürfen“, begründet Schleswig-Holsteins

KV-Vorsitzende Dr. Monika Schliffke die Kampagne.

Fernsehspots vor der 20-Uhr-Tagesschau der ARD

und der ZDF-„Heute“-Sendung haben die Kampagne

Ende April eingeleitet. Von Mai bis September

plakatiert die KBV in 250 deutschen Städten. Dabei

setzen die Kassenärzte auf Authentizität: In den

TV-Spots und auf den Plakaten sind ausschließlich

„echte“ Ärzte zu sehen. Schleswig-Holstein war

beim KBV-„Shooting“ in Berlin mit zehn von 70 Ärzten

besonders stark vertreten. Neben dem Gynäkologen

Dr. Wolfgang Barchasch aus Flensburg wurde

die Hautärztin Dr. Angelika Ernst-Plörrer aus Eckernförde

beim „Ärzte-Casting“ ausgewählt.

„Die Aktion soll kein Strohfeuer sein, sondern nachhaltig

wirken“, sagt KBV-Sprecher Dr. Roland Stahl.

„Sie ist deshalb auf fünf Jahre angelegt und beinhaltet

wechselnde Themenschwerpunkte.“ Nach dem

auf eine breite öffentliche Wirkung angelegten Start

will man ab 2016 verstärkt Nachwuchs für die Niederlassung

begeistern. KVSH-Chefin Schliffke: „Dass

wir vor einem Ärztemangel stehen, ist in unserer Gesellschaft

mittlerweile angekommen. Wer heute Medizin

studiert, kann sich aussuchen, was er beruflich

machen will – sowohl in Deutschland als auch im

Ausland. Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass

es der Ärztenachwuchs als attraktiv empfindet, sich

niederzulassen. Auch diesem Zweck dient die Kampagne.“

In den nächsten fünf Jahren investiert die KBV insgesamt

15 Millionen Euro in das Projekt. Für das Startjahr

2013 sind sechs Millionen Euro eingeplant. Das

liegt vor allem an den Kosten für die TV-Spots. Vorgesehen

sind zudem Kinoclips und Anzeigen in den

Online-Ausgaben überregionaler Tages- und Wochenzeitungen.

Thomas Rottschäfer

Ausgabe 5 | Mai 2013 27


SCHLESWIG-HOLSTEIN

Palliativmedizin/Hospizbewegung

„Sterben ohne Gegenwart von

Ärzten ist kaum noch möglich“

Eine Weiterbildung des Kieler Ärztevereins und der Hospizstiftung Kieler Förde

beschäftigt sich mit dem Umgang mit Sterbenskranken in unserer Gesellschaft.

Referent ist am 10. Juni 2013 ab 19:00 Uhr in der Kieler

Gelehrtenschule (Feldstr. 19) der Leiter des Berliner

Hospizes Vivantes, Dr. Michael de Ridder. Der

erfahrene Palliativmediziner ist Autor des Buches

„Wie wollen wir sterben?“ Wir, das sind einerseits die

Patienten, die eine Vorstellung haben, wie sie sterben

wollen, und andererseits Ärzte, die dieses möglicherweise

nicht zulassen können. Aber nicht in der

Gegenwart von Ärzten zu sterben, ist heutzutage einem

Patienten kaum noch möglich. Auch der Politik

ist das Thema – wie Menschen sterben dürfen –

nicht gleichgültig. Dies zeigt sich etwa bei den politisch

umstrittenen Fragen der Legalisierung der Tötung

auf Verlangen oder des ärztlichen Beistandes

bei einem Selbsttötungswunsch oder der absoluten

Beachtung der Patientenverfügung. Es geht um Klarheit

in der Frage, was Menschen im Bewusstsein der

ihnen zugesicherten Selbstbestimmung dann auch

gesetzlich für sich beanspruchen können.

Die Bundesärztekammer, der Deutsche Hospiz- und

Palliativverband und die Deutsche Gesellschaft für

Palliativmedizin haben eine Charta zur Betreuung

schwerstkranker und sterbender Menschen verfasst,

der sich inzwischen mehr als 50 Organisationen in

Deutschland angeschlossen haben (www.chartazur-betreuung-sterbender.de).

Darin wird u. a. auf

gesellschaftliche Herausforderungen, Ethik, Recht

und öffentliche Kommunikation, auf Bedürfnisse der

Betroffenen, Entwicklungsperspektiven und Forschung,

auf internationale Dimensionen sowie auf

Fort- und Weiterbildung Bezug genommen.

Unabhängig davon steht für die Hospizstiftung fest,

dass wir anders mit Schwerstkranken und Sterbenden

umgehen müssen. Diese Signale kommen nach

unserer Beobachtung aus unserer Gesellschaft und

manifestieren sich in der Weiterentwicklung der palliativmedizinischen

und der Hospizbewegung, die

ausschließlich von der Basis der Bevölkerung mit

rund 80.000 ehrenamtlich engagierten Menschen

getragen wird.

Nach unseren Erfahrungen wünschen sich Menschen

im Sterbeprozess Linderung ihrer Beschwerden,

soziale Geborgenheit und ein würdig begleitetes

Sterben. Wichtig ist dabei das Eingebundensein der

Angehörigen, denn diese werden lebenslänglich

getröstet bleiben. Ärzte, zunächst verführt durch

rasante medizinisch-technische Fortschritte und

elektronischen Datenaustausch, müssen sich nach

unserer Auffassung wieder bewusst auf ihre urärztliche

Aufgabe rückbesinnen und die Natürlichkeit des

Sterbens achten. Diese Ziele streben Palliativmedizin

und Hospize an. Sterbeberichte aus Kliniken hören

sich jedoch anders an:

Ein 89-Jähriger an einem metastasierenden Lymphom

erkrankter Privatpatient wird bis zum Tag vor

seinem Tod über 100 Mal allein am rechten Bein bestrahlt.

Keiner findet Mut zu den Worten, mit denen

ihm die Unausweichlichkeit seines Todes mitgeteilt

worden wäre. Fehlt es an der Fähigkeit zum zwischenmenschlichen

Gespräch an der Grenze zum

Tod? Vier Tage musste eine den Vater Tag und Nacht

im Todeskampf beistehende Familie miterleben

ohne Einleitung einer terminalen Sedierung. Muss

ein Sterbender bis zu seinem Ende zwischen Klingeltönen

und flackernden Lichtsignalen verbleiben,

anstatt Stille zu erfahren, um würdigen Abschied von

der Familie nehmen zu können? Gibt es eine terminale

Sedierung in den Kliniken? Wird ein Palliativmediziner

konsiliarisch hinzugezogen? Könnten nicht

öfter Mitarbeiter der Hospiz-Initiative bei der Sterbebegleitung

helfen?

Das Thema der Weiterbildung verspricht einen spannenden

Vortrag, dem eine Podiumsdiskussion folgt,

mit dem Präsidenten der Schleswig Holsteinischen

Ärztekammer, Dr. Franz-Joseph Bartmann.

Irmgard Koppenhöfer, Hospizstiftung Kieler Förde

28 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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Onkologie

Von der Partikeltherapie zum

Karl-Lennert-Krebscentrum

Das Karl-Lennert-Krebscentrum hat Ende April seinen Betrieb aufgenommen.

Einweihung im Gebäude des gescheiterten Partikeltherapiezentrums. (Foto: fe)

Den Mitarbeitern der Radiologie, die beim Tag der

offenen Tür den Andrang von Fachkollegen und Bürgern

zu bewältigen hatten, stand der Schweiß auf

der Stirn und die Erleichterung im Gesicht: endlich

moderne neue Untersuchungs- und Behandlungsräume

mit modernster Technik. Das alte Hochhaus,

in dem die Kliniken der Radiologie noch untergebracht

sind, wird in absehbarer Zeit abgerissen. Der

Neubau erhielt den Namen des verstorbenen Kieler

Pathologen Lennert. Das Karl-Lennert-Krebscentrum

Nord in der Feldstraße 31 beherbergt die Klinik

für Strahlenmedizin sowie die für Nuklearmedizin

und die Interdisziplinäre Chemotherapie-Ambulanz

der Klinik für Innere Medizin II.

Der mit 8.700 Quadratmetern riesige Bau ist auffallend

unauffällig – zwei der sechs Geschosse liegen

unterirdisch. Neben großzügigen Behandlungsund

Diagnoseeinheiten umfasst das Karl-Lennert-

Krebscentrum Nord eine Bettenstation der Klinik für

Strahlentherapie mit 31 Betten und acht Betten der

Nuklearmedizin. Der Interdisziplinären Chemotherapie-Ambulanz

stehen 24 Therapieplätze zur Verfügung.

Ein zentrales Aufnahmemanagement sorgt für

einen reibungslosen Ablauf.

UKSH-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Jens Scholz

und der kommissarische Chef des Krebscentrums

Nord, der Pathologe Prof. Christoph Röcken, lobten

die „beschleunigten kurzen Wege für Patienten, Forschung

und Lehre“ in der neuen Einrichtung, in der

Spezialisten „Schulter an Schulter“ wirken könnten.

Das Zentrum rechnet mit jährlich rund 600 Patienten

auf den Stationen, mehr als 3.000 in der ambulanten

Chemotherapie und mehreren tausend in der Nachsorge.

Durch die Kooperation mit dem MVZ Prüner

Gang in Kiel sei der direkte Austausch mit dem ambulanten

Sektor gewährleistet.

Ein Rundgang durchs Haus führte die staunenden

Kieler zunächst in die Radiologie, mit Ganzkörper-

MRT, Planungs-CT und PET-CT. Nächster Halt im

Untergeschoss: Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

Dann Aufstieg in die Nuklearmedizinische Bettenstation

– aus Strahlenschutzgründen die einzige

Bettenstation im Haus mit hochliegenden Fenstern,

sonst dominieren Panoramaausblicke. Die Strecke

geht weiter über die Strahlentherapie-Bettenstation

und endet bei den Infusionsräumen der ambulanten

Chemotherapie. Tausende informativer Handzettel

für Patienten sorgen dafür, dass diese Eröffnungsfeier

zu einer wahren Volksbildungsveranstaltung

wird. Die Palliativstation des UKSH Campus Kiel wird

nicht, wie 2012 angedacht, mit einziehen. Sie wandert

vom Altbau der Strahlentherapie in die Räume

der Anästhesiologie und wird dort erweitert.

Jörg Feldner

Ausgabe 5 | Mai 2013 29


PERSONALIA

Geburtstage

Veröffentlicht sind nur die Namen der Jubilare, die

mit der Publikation einverstanden sind.

Dr. Helga Soyka, Flensburg,

feiert am 01.06. ihren 75. Geburtstag.

Dr. Torsten Rau, Heikendorf,

feiert am 05.06. seinen 70. Geburtstag.

Marie-Luise Torborg, Pinneberg,

feiert am 06.06. ihren 75. Geburtstag.

Dr. Michael Kreuz, Hattstedt,

feiert am 07.06. seinen 75. Geburtstag.

Dr. Manfred Spyra, Kronshagen,

feiert am 07.06. seinen 70. Geburtstag.

Dr. Heinz Dietrich Hiß, Hohenfelde,

feiert am 10.06. seinen 75. Geburtstag.

Dr. Manfred Pallmann, Reinbek,

feiert am 11.06. seinen 70. Geburtstag.

Dr. Theodor Wolf, Großenbrode,

feiert am 11.06. seinen 80. Geburtstag.

Dr. Ingrid Djonlagic-Thiemann, Lübeck,

feiert am 12.06. ihren 75. Geburtstag.

Dr. Wolfgang Reith, Schinkel,

feiert am 13.06. seinen 75. Geburtstag.

Dr. Norbert Ziese, Seedorf,

feiert am 13.06. seinen 75. Geburtstag.

Dr. Peter Dittmar, Bäk,

feiert am 16.06. seinen 70. Geburtstag.

Dr. Peter Halama, Timmendorfer Strand,

feiert am 16.06. seinen 70. Geburtstag.

Dr. Karlheinz Oggel, Eckernförde,

feiert am 17.06. seinen 70. Geburtstag.

Dr. Eckhard Hallmann, Lägerdorf,

feiert am 18.06. seinen 75. Geburtstag.

Dr. Hannsjörg Fürniß, Bad Schwartau,

feiert am 19.06. seinen 70. Geburtstag.

Dr. Renate Seehafer-Jorek, Norderstedt,

feiert am 21.06. ihren 75. Geburtstag.

Dr. Hans-Jürgen Heinicke, Barkelsby,

feiert am 26.06. seinen 70. Geburtstag.

Dr. Roland Goldbach, Norderstedt,

feiert am 27.06. seinen 70. Geburtstag.

Hans Recht-Hansen, Brodersdorf,

feiert am 27.06. seinen 70. Geburtstag.

Dr. Joachim Dreibholz, Lübeck,

feiert am 28.06. seinen 85. Geburtstag.

Priv.-Doz. Dr. Hans-Dieter Oldigs, Kiel,

feiert am 29.06. seinen 70. Geburtstag.

Wir gedenken der Verstorbenen

Dr. Siegfried Göbel, Fockbek,

geboren am 06.09.1943, verstarb am 06.03.2013.

30 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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Neuer Ärztlicher Direktor am Franziskus-Hospital

Im März hat PD Dr. Dieter Vieluf die Position des Ärztlichen

Direktors am Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital

übernommen. Vieluf ist Dermatologe

und Allergologe und war zuletzt im Klinikmanagement

der Elblandkliniken, einem Krankenhausverbund

aus drei Akutkliniken und einer Rehaklinik im

Landkreis Meißen, tätig, „womit er ideale Voraussetzungen

für seine neue Aufgabe am Malteser Krankenhaus

St. Franziskus-Hospital mitbringt“, wie das

Flensburger Krankenhaus zu Vielufs Amtsantritt

mitteilte. Vieluf hat in Hamburg studiert und seine

medizinische Laufbahn an der Ludwig-Maximilians-

Universität München fortgesetzt. Bis 1998 war Vieluf

dann im Universitätskrankenhaus Hamburg Eppendorf

tätig, zunächst als Oberarzt und zuletzt als stellvertretender

Ärztlicher Direktor der Hautklinik und

Allergieabteilung. Im Anschluss sammelte er zwölf

Jahre Erfahrung als Ärztlicher Direktor des Fachklinikums

Borkum, einer Rehaklinik für Dermatologie,

A llergologie, Pädiatrie und Pneumologie, bevor er

2010 ins Klinikmanagement der Elblandkliniken als

PD Dr. Dieter Vieluf

(Foto: Malteser Krhs St. Franziskus-Hospital)

Leiter der medizinisch-strategischen Entwicklung

wechselte. (PM/Red)

PD Dr. Erik Schlöricke verstärkt das WKK

PD Dr. Erik Schlöricke und Dr. Marc Olaf Liedke (re.)

(Foto: WKK/Kienitz)

Nach einer zusätzlichen Weiterbildung am UKSH in

Lübeck ist PD Dr. Erik Schlöricke (43) ins Westküstenklinikum

nach Heide zurückgekehrt. Er verstärkt

dort als Leitender Oberarzt das Team der Klinik für

Viszeral- und Gefäßchirurgie. Aufgrund seiner zusätzlich

gewonnen Kenntnisse sollen jetzt vor allem laparoskopische

Eingriffe verstärkt eingesetzt werden.

Der gebürtige Rostocker wechselte im Anschluss an

seine Zeit als Arzt im Praktikum ans FEK in Neumünster.

Nach der Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie

folgten die Weiterbildung zum Gefäßchirurgen an

den Sana Kliniken Lübeck und zum Viszeralchirurgen

am WKK Heide. Er wechselte dann nach Lübeck, wo

er sich zum Thoraxchirurgen weiterbilden ließ und habilitierte.

Zurück in Heide hat er die Nachfolge des

Leitenden Oberarztes Dr. Harald Drews angetreten.

Chefarzt Dr. Marc Olaf Liedke sieht seine Klinik personell

jetzt „sehr gut aufgestellt“. Neben ihm und seinem

Vertreter gibt es drei weitere Oberärzte sowie einige

Fachärzte und Assistenzärzte, „sodass alle anfallenden

Dienste gut besetzt werden können“, wie das

WKK mitteilte. Die Klinik ist innerhalb des WKK für die

allgemeinchirurgischen Eingriffe zuständig. (PM/Red)

Ausgabe 5 | Mai 2013 31


PERSONALIA

Hans-Berger-Preis geht nach Kiel

Prof. Günther Deuschl

(Foto: UKSH)

Prof. Günther Deuschl (62), Direktor der Klinik für

Neurologie am UKSH in Kiel, hat den Hans-Berger-Preis

der Deutschen Gesellschaft für Klinische

Neurophysiologie erhalten. Der Preis wurde ihm in

Würdigung seiner Verdienste auf den Gebieten der

Tremorforschung und der Behandlungsmethode

der Tiefen Hirnstimulation verliehen. Die derzeit geltende

internationale Klassifikation des Tremors geht

auf die Arbeit des Preisträgers zurück. Er hat verschiedene

Tremorformen erstmals beschrieben.

Im DFG-Sonderforschungsbereich 855 der Technischen

und Naturwissenschaftlichen Fakultäten mit

dem Neuroschwerpunkt der Medizinischen Fakultät

untersucht eine Arbeitsgruppe von Ingenieuren und

Medizinern die Unterschiede verschiedener Tremorformen

und entwickelt neue Diagnosemethoden.

Deuschl hat auch die internationalen Richtlinien zur

Durchführung von elektrophysiologischen Untersuchungen

herausgegeben und damit zur internationalen

Harmonisierung des Fachgebietes beigetragen.

Der Hans-Berger-Preis ist ein seit 1960 von der Deutschen

Gesellschaft für klinische Neurophysiologie

vergebener Lebenswerk-Preis, der nach dem Entdecker

des Elektroenzephalogramms, dem Neurologen

Hans Berger, benannt ist. Der Preis wird für langjähriges

und umfassendes wissenschaftliches Wirken auf

dem Gebiet der theoretischen oder klinischen Neurophysiologie

verliehen. Der Hans-Berger-Preis gilt als

der wichtigste Preis der Fachgesellschaft und wird in

unregelmäßigen Abständen vergeben. (PM/Red)

Neurologie unter neuer Leitung

Prof. Max Georg Nedelmann

(Foto: Regio Klinikum)

Die Neurologie am Regio Klinikum Pinneberg hat einen

neuen Chefarzt. Prof. Max Georg Nedelmann

verantwortet seit April die 31 Betten große Fachabteilung

mit angeschlossener Stroke Unit. Nedelmann

hat zuletzt sechs Jahre lang am Uniklinikum Gießen

gearbeitet und dort die Intermediate Care Station mit

angeschlossener Schlaganfalleinheit und die Notaufnahme

geleitet. Der 44-Jährige übernahm die Leitung

von Prof. Christian Gerloff und PD Dr. Tim Magnus.

Die Neurologie in Pinneberg wird künftig bei der medizinischen

Entwicklung eng mit der Neurologie des

UKE und Gerloff zusammenarbeiten. Zu den Hauptaufgaben

des neuen Chefarztes werden die fachliche

Weiterentwicklung, der Ausbau der Schlaganfalleinheit

in Pinneberg sowie die standortübergreifende

Vernetzung der Neurologen gehören. (PM/Red)

32 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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Diako verabschiedete Prof. Abderrahman Machraoui

Prof. Abderrahman Machraoui, langjähriger Chefarzt

der Diako-Klinik für Innere Medizin, geht in den Ruhestand.

Der Berufswunsch war früh da: „Ich wollte

schon als Schüler Internist und Kardiologe werden“,

sagt Machraoui, der nun nach Erreichen der Altersgrenze

verabschiedet wurde. In Marokko geboren

und aufgewachsen, ermöglichte ihm ein Stipendium

des Deutschen Akademischen Austauschdienstes

(DAAD) ein Medizinstudium in Marburg und Heidelberg.

Es folgten die Facharztausbildung für Innere

Medizin und Kardiologie an der Ruhr-Universität

Bochum und eine Weiterbildung im Bereich Kinderkardiologie

in Frankreich. „Die Strukturen waren

damals in Marokko einfach nicht vorhanden, um

dort als Kardiologe zu arbeiten“, erinnert sich Machraoui,

der immer engen Kontakt zur alten Heimat

gepflegt hat. „In Deutschland erhielt ich dagegen

die Chance, mich medizinisch als Spezialist, akademisch

als Hochschullehrer an den Universitäten

Bochum und Kiel und wissenschaftlich als Forscher

weiter zu entwickeln.“ 1999 übernahm Machraoui

als Chefarzt die größte Klinik des Flensburger Diakonissenkrankenhauses.

Neu war an der Diako das

Herzkatheterlabor, in dem Machraoui damit begann,

Gefäßverengungen mit Stents zu behandeln. Neben

den beiden Herzkatheter-Messplätzen gehörten

der internistische Teil der Zentralen Notaufnahme,

die Innere Intensivstation und die Dialyse zum Verantwortungsbereich

des Chefarztes. Obwohl einige

Erkrankungen mittlerweile von Spezialabteilungen

anderer Kliniken übernommen wurden, ist die Zahl

der Patienten der Medizinischen Klinik von 3.800 im

Prof. Abderrahman Machraoui

(Foto: Diako)

Jahr 1999 auf derzeit jährlich 6.000 Patienten gestiegen.

Klinik-Chef, 350 Publikationen als Autor oder Co-

Autor, Beteiligung an Klinischen Studien, Betreuung

von insgesamt 40 Doktoranden, Etablierung

einer „Flensburger Schule“ durch das Setzen eigener

angewandter internistischer Standards: Blieb

dabei noch Zeit für den eigentlichen Arztberuf, die

Behandlung der Patienten? „Die Hälfte meiner täglichen

Arbeitszeit, so etwa sechs Stunden, habe ich

beim Patienten verbracht“, antwortet Machraoui.

„Das ging natürlich nur mit einem gut funktionierenden

Team, auf das man sich verlassen konnte“,

dankt der Mediziner seinen Mitarbeitern. (PM/Red)

Hamburger Stiftung ehrte BÄK-Präsidenten

Die in Hamburg ansässige Johanna und Fritz Buch

Gedächtnis-Stiftung hat den Dr. Günther Buch-Preis

2012 an Prof. Frank Ulrich Montgomery verliehen.

Der Präsident der Bundesärztekammer und der Ärztekammer

Hamburg erhielt den Preis für seine herausragenden

Verdienste um die Versorgung der

Patienten, insbesondere älterer Menschen, und die

Absicherung des Krankheitsrisikos im Alter. Er hatte

Anfang der 90er Jahre mit initiiert, dass die klinische

Geriatrie in der Weiterbildung verankert wird. Herausforderungen

der alternden Gesellschaft für die Medizin

ist eines der Themen, die den BÄK-Präsidenten

seit Jahren bewegen. „Ich freue mich sehr über diesen

Preis und hoffe, dass er auch dazu beiträgt, die

Aufmerksamkeit auf eines der zentralen Themen unserer

Gesellschaft zu lenken. Wir müssen dabei gemeinsam

auf viele Fragen Antworten finden“, sagte

Montgomery. (PM/Red)

Ausgabe 5 | Mai 2013 33


PERSONALIA

Auszeichnung als ASG-Fellow

Prof. Andreas Niemeier, der an der Klinik für Orthopädie

und Orthopädische Rheumatologie des Klinikums

Bad Bramstedt und am UKE in Hamburg tätig

ist, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie

und Orthopädische Chirurgie, DGOOC, als

ASG-Fellow ausgezeichnet. Das ASG-Fellowship

(Austria-Switzerland-Germany Fellowship) ist eine

der höchsten Auszeichnungen der deutschsprachigen

orthopädischen Fachgesellschaften und mit einem

Besuch akademischer Exzellenz-Zentren in

England, Kanada und den USA im Sommer 2013 verbunden.

(PM/Red)

25 Jahre in der Nordseeklinik

Er kann seit seinem Dienstbeginn 1988 auf mehr als

80.000 behandelte Patienten, rund 500 Fachvorträge

und diverse Publikationen in unterschiedlichen, auch

internationalen Zeitschriften und Büchern verweisen:

Der Dermatologe Dr. Norbert Buhles blickte am

ersten Mai auf eine genau 25-jährige Tätigkeit in der

Seit 25 Jahren in der Nordseeklinik: Dr. Norbert

Buhles.

(Foto: Nordseeklinik)

Asklepios Nordseeklinik in Westerland auf Sylt zurück.

Der Geschäftsführer der Nordseeklinik Florian

Nachtwey sowie der Ärztliche Direktor Dr. Jan Castan

bedankten sich im Namen der Einrichtung bei ihrem

Chefarzt der Dermatologie und Allergologie für

die langjährige und nach ihrer Überzeugung gute Zusammenarbeit.

„Buhles hat einen großen Beitrag für

das Krankenhaus geleistet, indem er und sein Team

die Abteilung ausgebaut und so vielen Menschen

zu einer besseren Lebensqualität verholfen haben“,

stellten die beiden fest.

Der gebürtige Pfälzer Buhles hatte sich Ende der 80er

Jahre wegen der örtlichen Bedingungen auf Sylt ganz

bewusst für die Klinik direkt am Weststrand der Insel

entschieden. Denn die jodhaltige Luft, die Pollenarmut

sowie die ortsgebundenen Heilmittel Sonne,

Meer und Wind sind für die Therapien von Hauterkrankungen

optimal. Buhles hat sich auf die Bereiche

Allergologie, Sozialmedizin, Rehabilitationswesen,

Klimatherapie, Berufsdermatologie und Umweltmedizin

spezialisiert. Er engagiert sich auch landesweit

für seinen Fachbereich und pflegt einen intensiven

und regelmäßigen Austausch mit Kollegen. Im Qualitätsnetzwerk

Nord kommen mehr als 250 Arztpraxen

zum fachlichen Austausch zusammen. Ziel der

wissenschaftlichen Treffen ist es, das Gesundheitswesen

transparenter zu gestalten und die Medizin

weiterzuentwickeln. Das Netzwerk ist nach eigenen

Angaben der bundesweit größte Zusammenschluss

von Fachleuten im dermatologischen Fachbereich.

Es besteht aus niedergelassenen Hautärzten, Allergologen

und dem klinischen Kompetenzzentrum der

Asklepios Nordseeklinik. Das Netzwerk, zu dem auch

Selbsthilfeorganisationen zählen, wurde 1988 gegründet.

(PM/Red)

34 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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Neues Führungsduo bei den Regio Kliniken

Angela Bartels (r.) und Martina Saurin bilden das neue Führungsduo der Regio

Kliniken.

(Foto: Regio Kliniken)

Angela Bartels hat ihre

Arbeit als neue Vorsitzende

der Geschäftsführung

der Regio Kliniken

aufgenommen. Bartels

ist Nachfolgerin von Otto

Melchert, der nach Angaben

des Unternehmens

zum Jahresende in

den Ruhestand gegangen

war. Als eines ihrer

ersten Ziele definierte die

neue Geschäftsführerin

die weitere Stärkung

des leistungsfähigen

Angebots der Regio Kliniken.

Bartels wird die

Geschäfte des Gesundheitsunternehmens

zusammen

mit der bisherigen Geschäftsführerin für

Finanzen, Martina Saurin, verantworten.

Im Grußwort der Mitarbeiterzeitung strich die Geschäftsführerin

die Leistungsfähigkeit der Regio Kliniken

und ihrer Mitarbeiter heraus. Sie kündigte an, das

leistungsfähige Angebot der Kliniken mit ihren spezialisierten

Behandlungszentren weiter zu stärken. „Die

Regio Kliniken sind neben dem Universitätskrankenhaus

in Kiel und Lübeck die größte Klinikgruppe im

Land und können sich in vielen Bereichen auch qualitativ

mit der Universität messen“, betonte Angela Bartels.

(PM/Red)

Kieler Notfallmediziner erhält Rudolf-Frey-Preis

PD Dr. Jan-Thorsten Gräsner (41), Ärztlicher Leiter

Notfallmedizin an der Klinik für Anästhesiologie und

Operative Intensivmedizin am UKSH in Kiel, erhält den

diesjährigen Rudolf-Frey-Preis für Notfallmedizin. Der

von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie

und Intensivmedizin (DGAI) ausgelobte Forschungspreis

wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen

auf dem Gebiet der Notfallmedizin verliehen.

Gräsner erhält den Preis für seine Habilitationsarbeit

über „Aufbau und Analyseoption eines Reanimationsregisters

als Instrument zur Optimierung präklinischer

Reanimationsmaßnahmen“. Für den Preis wurden

fünf international publizierte Arbeiten berücksichtigt,

die den wissenschaftlichen Nutzen des Deutschen

Reanimationsregisters unterstreichen. Das in Kiel

angesiedelte Register ist die bundesweit größte Datenbank

zu Erfassung, Analyse und Vergleich von Reanimationsmaßnahmen.

Mehr als 30.000 Datensätze

von über 150 präklinischen Rettungssystemen sind

aktuell erfasst und dienen vor allem dem Qualitätsmanagement.

Gräsner konnte laut Pressemitteilung

mit seinen Arbeiten außerdem zeigen, dass Registerarbeiten

klassische randomisierte klinische Studien

sinnvoll ergänzen. Unter anderem entwickelte er

mit seiner Arbeitsgruppe einen Prognosescore, der

am Deutschen Reanimationsregister beteiligten Rettungsdiensten

eine risikoadjustierte Beurteilung der

eigenen Reanimationsleistungen ermöglicht. Die aus

den Arbeiten abgeleiteten Erkenntnisse wurden den

Teilnehmern des Deutschen Reanimationsregisters in

Form von automatisierten Auswertungsoptionen zur

Verfügung gestellt. (PM/Red)

Ausgabe 5 | Mai 2013 35


MITTEILUNGEN DER AKADEMIE

Akademie für medizinische Fortund

Weiterbildung

Esmarchstr. 4

23795 Bad Segeberg Tel. 04551/803-166

Geschäftsführerin: Helga Pecnik M. A. www.aeksh.de/akademie

Büroleiterin: Petra Petersen

E-Mail akademie@aeksh.org

Jahresveranstaltung - Prävention

lebensstilbedingter chronischer

Krankheiten

Der Tag der Akademie 2013 wird sich mit einer Thematik

beschäftigen, die in den letzten Jahrzehnten

ständig an Bedeutung zuge nommen hat.

Dank besserer Lebensbedingungen und der Fortschritte

in der Medizin ist heute die Lebenserwartung

so hoch wie nie zuvor. Im Gegenzug dazu erleben wir

eine starke Zunahme chronischer Krankheiten, die die

Lebensqualität und die Lebenserwartung der Betroffenen

reduziert. Chronische Krankheiten wie Adipositas,

Typ-2-Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen

und Krebskrankheiten waren noch nie so verbreitet

wie heute und nehmen weiter zu. Durch den starken

Anstieg dieser Krankheiten könnte die bisher stetig

steigende Lebenserwartung in Deutschland stagnieren

oder gar rückläufig werden.

In den letzten Jahrzehnten wurde immer deutlicher,

dass die chronischen Krankheiten ganz überwiegend

durch ungünstige, aber modifizierbare Faktoren des

Lebensstils verur sacht werden. Dazu gehören neben

Alkohol missbrauch und Rauchen eine ungesunde Ernährung,

die zusammen mit Bewegungs mangel zu

Adipositas führt.

In der täglichen Sprechstunde sind Patienten mit

chronischen Krankheiten längst die große Mehrheit.

Zu den Bemühungen um die Prävention chronischer

Krankheiten sollten deshalb verhaltenspräventive

Maßnahmen in der ärztlichen Praxis, z. B. eine qualifizierte

Adipositas-Behandlung und die Primärprävention

des Typ-2-Diabetes, gehören. Eine erfolgreiche

Verhaltensänderung erfordert jedoch immer auch die

Mitwirkung des Patienten. Deshalb ist auch die motivierende

Gesprächsführung ein wichtiges Thema bei

dieser Veranstaltung. Darüber hinaus wollen wir uns

mit der Bedeutung von Sport und körperlicher Aktivität

und weiteren interes santen Themen bei der Prävention

chronischer Krankheiten befassen.

Termin: 7. September 2013

Veranstaltungen im Juni 2013

1. Juni, 10:00-17:00 Uhr

Stimm-Coaching - erfolgreicher Stimmeinsatz

und Sprechausdruck

1.-8. Juni, Beginn: 9:30 Uhr

80 Stunden-Kurs zum Erwerb der Zusatzbezeichnung

Notfallmedizin (Fachkunde Rettungsdienst)

5.-9. Juni, Beginn: 9:00 Uhr

Homöopathie - B-Kurs

8. Juni, 9:00-16:15 Uhr

Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz

8. Juni, 9:00-17:00 Uhr

Akupunktur Refresher-Kurs

11.-15. Juni, Beginn: 9:00 Uhr

Fachkunde Strahlenschutz - RöV/Medizin

11. Juni, 9:00-12:15 Uhr

Erwerb der Kenntnisse im Strahlenschutz nach

RöV - Theoretischer Teil -

11.-13. Juni, Beginn: 10:45 Uhr

Grundkurs im Strahlenschutz nach RöV

13.-15. Juni, Beginn: 14:00 Uhr

Spezialkurs im Strahlenschutz nach RöV

14.-16. Juni, Beginn: 15:00 Uhr

Akupunktur - Block E

15.-19. Juni, Beginn: 9:00 Uhr Warteliste

Palliativmedizin Modul 2 - Fallseminar einschließlich

Supervision

19. Juni, Beginn: 16:30 Uhr, 8 Termine

Balint-Gruppe

21. Juni, 14:30-17:30 Uhr

13. Curriculare Fortbildung für Betriebsärzte

und Arbeitsmediziner: Alternsgerechte Arbeit,

Auswirkungen kognitiver und körperlicher Veränderungen

auf die Arbeitsbewältigung

22. Juni, 9:00-12:00 Uhr

Entwicklungsaufgaben in Paarbeziehungen -

Vorlesung Psychotherapie

36 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


BÜCHER

Prävention

So gelingt die

Motivation

Ein neues Buch gibt konkrete Anleitungen

zur Umsetzung von Prävention.

Brauchen wir angesichts der rapide gestiegenen Lebenserwartung

noch mehr Prävention? Diese Frage

muss vor allem mit Blick auf die Lebensqualität mit

„Ja“ beantwortet werden. Denn selbst bei Erreichen

eines hohen Alters ist häufig die Lebensqualität

durch bestehende chronische Krankheiten erheblich

beeinträchtigt. Viele sterben aber wesentlich früher

aufgrund dieser vermeidbaren Erkrankungen, zu denen

vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie die

koronare Herzkrankheit oder die zerebrale Ischämie

sowie die häufigsten Krebskrankheiten gehören.

Das hängt mit einem grundlegenden Paradigmenwandel

in der Medizin zusammen. Starben noch

vor 100 Jahren 80 Prozent aller Menschen an Infektionskrankheiten,

sind heute die chronischen nicht

übertragbaren Krankheiten an deren Stelle getreten.

Patienten mit diesen Krankheiten bilden in der täglichen

Sprechstunde längst die große Mehrheit.

Prävention ist im vergangenen Jahrhundert eine

Erfolgsgeschichte gewesen, man denke etwa an

die Verhinderung der Infektionskrankheiten durch

Impfungen. Die „Seuchen“ unserer Zeit einzudämmen,

die durch das sogenannte „tödliche Quartett“

verursacht werden – Rauchen, Adipositas, Bewegungsmangel

und übermäßiger Alkoholgenuss – ist

ungleich schwieriger. Weil die oben genannten chronischen

Krankheiten und viele andere vor allem lebensstilbedingt

sind, können sie nur durch eine

gesundheitsförderliche Änderung des Lebensstils

entweder günstig beeinflusst (Sekundärprävention)

oder ganz vermieden werden (Primärprävention).

Zu dieser Aufgabe, die im ärztlichen Bereich vornehmlich

an der Basis, das heißt in der hausärztlichen

Praxis wahrgenommen werden muss, ist jetzt

ein Buch erschienen, das genau diesen Anspruch

aufnimmt. Es ist verfasst von Autoren, die sich seit

Jahren theoretisch wie in ihrer ärztlichen Praxis unermüdlich

für die Krankheitsvorbeugung einsetzen.

Die Autoren wissen, worauf es dabei ankommt:

auf die Unterstützung unserer Patienten bei einfachen,

aber wirkungsvollen ersten und dann weiteren

Schritten der Änderung des Lebensstils, welcher uns

durch die Angebote der Moderne schrittweise von

dem entfernt hat, was für den Menschen gut ist. In

knapper und didaktisch ansprechender Art werden

die wissenschaftlichen Hintergründe dargestellt. Es

finden sich zudem konkrete Umsetzungsanleitungen

für die Praxis: „Raucherentwöhnungstherapie

in der ärztlichen Praxis“, „Rationale Adipositas-Behandlung:

Abnehmen – aber wie?“ oder „Verhaltenspräventive

Maßnahmen bei Hypertonie“ sind einige

Themenbeispiele. Diese aufzunehmen erfordert vor

allem eine gehörige Portion Motivation auf allen Seiten.

Deswegen ist das lesenswerte Kapitel „Motivierende

Gesprächsführung zur Lebensstiländerung“

eine wertvolle und notwendige Ergänzung.

Dr. Tilman Schlegelberger, Kiel

Bibliographische Angaben:

„Mehr Prävention! Vorbeugung und Behandlung lebensstilbedingter

chronischer Krankheiten“

Autoren: Klaus-Dieter Kolenda und Ulf Ratje, Hans

Marseille Verlag, München 2013, 144 Seiten, Preis

28 Euro, ISBN 978-3-88616-144-7

Ausgabe 5 | Mai 2013 37


MEDIZIN UND WISSENSCHAFT

Hautkrebs 2013: Die Zukunft ist jetzt

Hautkrebsscreening zwischen

Wunsch und Wirklichkeit

23. Symposium für Dermato-Onkologie und Operative Dermatologie der Kieler

Hautklinik begeisterte durch interdisziplinären Rahmen mehr als 130 Zuhörer.

Dr. Michael Reusch aus Hamburg (BVDD-Bundesverbände)

referierte zum Thema „Wunsch und Wirklichkeit

– Was wir vom Hautkrebsscreening lernen

können“. Hinsichtlich der Alterspyramide gehe die

Entwicklung zu einer älter werdenden Gesellschaft

mit zunehmendem Auftreten von Hauttumoren im

höheren Alter einher. Nach Beendigung des Zweiten

Weltkrieges sei eine Änderung der Freizeitgewohnheiten

eingetreten mit ansteigender intensiver UV-

Exposition. Am Hautkrebsscreening (HKS) nehmen

Männer und Frauen laut Reusch etwa gleich häufig

teil, Frauen tendenziell häufiger. Der Bedarf für das

HKS sei hoch, da weltweit eine Zunahme von Non

Melanoma Skin Cancer (NMSC) und Melanomen bei

Hellhäutigen zu verzeichnen sei. Das Lebenszeitrisiko

für die Entwicklung von Basalzellkarzinomen

betrage in Australien sogar 30 Prozent, die höchsten

Kosten entstünden durch NMSC in Neuseeland.

Am HKS nehmen laut Reusch in Deutschland mindestens

90 Prozent aller Dermatologen (ca. 3.000)

und ca. 55 Prozent aller Allgemeinmediziner und

hausärztlichen Internisten (35.000) teil. Nur ca.

44 Prozent der Bevölkerung seien über die Möglichkeit

eines HKS informiert, sodass die Aufklärung in

Zukunft möglichst z. B. durch Kooperation mit den

Krankenkassen gesteigert werden sollte. Auch in

der Zusammenarbeit mit den Hausärzten bestehe

Verbesserungsbedarf. Die fehlende Vergütung diagnostischer

Exzisionen sollte weiterhin diskutiert

werden. Erfreulich sei, dass die Melanom-Mortalität

in Schleswig-Holstein in den letzten Jahren gesenkt

werden konnte.

PD Dr. Holger Hänßle aus der Unihautklinik Göttingen

gab einen Überblick über das Thema „Neue

Diagnostiksysteme zur Differenzierung von Pigmentmerkmalen“.

Neue Verfahren mit Zulassung dafür

seien konfokale Laserscanmikroskopie (CLSM)

(Mavic) sowie MelaFind® (Melascience). Noch in

Entwicklung befinden sich die Verfahren Tesa-Abriss

PCR-Analyse (EGIR) (DermTech International)

und die dynamische Thermographie (Department of

Mechanical Engineering, Johns Hopkins University).

Bei der CLSM wird ein Laserstrahl erzeugt, der von

Gewebsstrukturen bis max. 0,4 mm Tiefe reflektiert

wird. Auf diese Weise werden hochauflösende horizontale

Schnittbilder hergestellt, anhand derer hell

erscheinende Melanozyten und deren Anordnung

beurteilt werden können. Melafind® gibt eine Empfehlung

zur Exzision von atypischen Pigmentmalen.

Über reflektiertes Licht wird hier die Verteilung von

Pigmentzellen, Blutgefäßen und Kollagenfasern errechnet.

Eine deutschlandweite Zulassung für dieses

Gerät sei bereits im September 2011 erfolgt.

Prof. Axel Hauschild aus der Kieler Hautklinik (UKSH,

Campus Kiel) referierte über „Neues und Altbewährtes

in der Therapie der aktinischen Keratosen“.

Aktinische Keratosen (AKs) gehen bei immunkompetenten

Patienten in rund 10 Prozent der Fälle in

spinozelluläre Karzinome (SCC) über, bei immunsupprimierten

Patienten sogar in bis zu 40 Prozent.

Dabei werden sie im Krebsregister nicht als Präkanzerose

erfasst. Hautkrebserkrankungen sind nach

seinen Angaben sehr häufig und kostenintensiv. Die

Prävalenz von AK bei über 70-Jährigen in Großbritannien

betrage 34 Prozent für Männer und 18 Prozent

für Frauen. Aktuell existiert keine klinische

Klassifikation von AK, lediglich eine histologische

Einteilung (AK I-III). Derzeit erfolge die Erstellung einer

weltweiten S3-Leitlinie zur Diagnose und Therapie.

Den höchsten Evidenzgrad in der AK-Therapie

hätten die Lokaltherapie mit Imiquimod 5 Prozent-

Creme und Diclofenac-3Prozent-Gel und die Photodynamische

Therapie (PDT). In Europa sei weiterhin

die Kryotherapie der Therapiestandard, obwohl

in Studien bereits ein therapeutischer Vorteil von

zum Beispiel Fluorouracil in Kombination mit Sali-

38 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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cylsäure gezeigt wurde. Hinsichtlich der PDT hätten

Studien einen Vorteil von Aminolävulinsäure gegenüber

Methyl 5-Aminolevulinathydrochlorid nachgewiesen.

Eine Schmalspektrum-Quelle sei am

effektivsten, erzeuge aber mehr Nebenwirkungen.

Ein neues wirksames Präparat sei Ingenolmebutat

als Wirkstoff in Pflanzenextrakt aus Euphorbia peplus,

welches in Zulassungsstudien in Form einer

0,015 Prozent Creme im Gesicht und Körper an drei

aufeinanderfolgenden Tagen appliziert wurde. Die

Nebenwirkung im Sinne einer toxischen Dermatitis

sei am vierten Tag am ausgeprägtesten mit einer raschen

Rückbildung bis zum 8. Tag und einem Erreichen

von Ausgangswerten am 29. Tag.

Prof. Peter Friedl aus Nijmegen referierte über das

Thema „Wie wandern Tumorzellen?“ Das Ablösen

von Zellgruppen über die Zeit führt nach seinen Ausführungen

zu einer Mikrometastasierung. Teilweise

erfolgt eine Orientierung an Blutgefäßen. Durch dieses

Prinzip des Angiotropismus wird sowohl eine

Leitschiene als auch eine Versorgung für den Tumor

sichergestellt. Unter dem Begriff „Invasive growth“

wird eine Kombination aus Wachstum und Invasion

verstanden. Am Beispiel eines Mosaiktumors können

die Subregionen hinsichtlich ihres Wachstumsverhaltens

verfolgt werden. Das Tumorverhalten

gegenüber dem Gewebe ist als „geordnete Invasion“

zu verstehen, die anhand einer Orientierung

an Nerven, Muskeln und Kollagen erfolgt. Zusammenfassend

erfolgt die Invasion nicht destruktiv,

sondern entlang vorgegebener anatomischer Strukturen.

Ein Umbau des Gewebes erfolgt nur dort, wo

er zwingend notwendig ist.

Über Hautveränderungen bei hämatologischen Erkrankungen

berichtete PD Dr. Claus-Detlev Klemke

(Mannheim). Fast alle Leukämiepatienten haben

unspezifische Hautveränderungen aufgrund

der Myelodysfunktion. Unter Leucemia cutis werden

spezifische Hautinfiltrate einer Leukämie verstanden,

die bei 7 Prozent der Patienten auch

aleukämisch auftreten können. Treten diese Hautveränderungen

unter laufender Therapie in Erscheinung,

sollte ein Rezidiv ausgeschlossen werden.

Bestimmte entzündliche Dermatosen können mit einer

leukämischen Erkrankung assoziiert sein: u. a.

Sweet Syndrom, Pyoderma gangränosum, Vaskulitis.

Am häufigsten sind Hautinfiltrate bei akuten

und chronischen myeloischen Leukämien und

Myelodysplasien.

Prof. Ralf Gutzmer (Hautklinik MHH, Hannover) gab

ein Update über die Melanomtherapie 2013. Die

neu zugelassenen Substanzen für die Therapie des

metastasierten Melanoms, Vemurafenib und Ipilimumab,

zeigen einen deutlichen Überlebensvorteil

gegenüber der Standardchemotherapie mit DTIC.

Der Mutationsstatus (BRAF, NRAS, CKIT) stellt nach

seinen Angaben mittlerweile neben Wachstumsdynamik

und Patientencharakteristika ein zentrales

Element bei der Wahl der geeigneten Therapie

dar. Neben BRAF-Inhibitoren gibt es mittlerweile

KIT-Inhibitoren und MEK-Inhibitoren. Die Therapie

mit BRAF-Inhibitoren bewirkt nach seinen Ausführungen

in der Regel ein rasches und gutes Ansprechen,

zeige aber oft nach Monaten den Nachteil von

Resistenzenbildungen und damit einhergehendem

Tumorprogress. Mögliche Mechanismen könnten

hier Mutationen in NRAS und MEK sowie eine Überexpression

von CRAF und COT sein. Auch die Aktivierung

anderer Signalwege wie z. B. PI3Kinase/

AKT wird diskutiert. Die Kombination aus BRAF- und

MEK-Inhibitoren hat in bisherigen Studien nicht nur

eine höhere Ansprechrate, sondern auch die Reduktion

von Nebenwirkungen gezeigt. Vielversprechende

Nachfolgesubstanzen von Ipilimumab sind

anti-PD1-Antikörper, die ab Anfang 2013 in Studien

mit Beteiligung deutscher Zentren eingesetzt werden

können. Möglicherweise ist die Wirksamkeit

höher und sind die Nebenwirkungen geringer ausgeprägt.

Prof. Arya Nabavi aus der Neurochirurgie des UKSH,

Campus Kiel, berichtete über die Chirurgie von Hirnmetastasen.

Der Anteil der Operationen von Hirnmetastasen

an der Anzahl neurochirurgischer

Eingriffe sei steigend (ca. 25 Prozent). Ziele der

Operationen seien die Entfernung einer Raumforderung,

lokale Tumorkontrolle, „downstaging“ sowie

das Wiederherstellen bzw. der Erhalt von Funktion

und Lebensqualität. In seinen Schlussbemerkungen

hob Klinikdirektor Prof. Thomas Schwarz das

Renommee des Symposiums im interdisziplinären

Rahmen hervor. Er zeigte sich beeindruckt von den

Vorträgen und dankte Hauschild für die Ausrichtung

der 23. Fortbildungsveranstaltung und für die Etablierung

der Kieler Klinik als internationales Schwerpunktzentrum

für kutane Tumoren.

Shirley Schäfer, Katharina C. Kähler, Klinik für Dermatologie,

Venerologie und Allergologie, UKSH, Campus

Kiel

Ausgabe 5 | Mai 2013 39


EDMUND-CHRISTIANI-SEMINAR

Esmarchstr. 2

23795 Bad Segeberg

Tel. 04551/8813-292

Fax 04551/8813-228

E-Mail ecs@aeksh.org

EDMUND-CHRISTIANI-SEMINAR

Berufsbildungsstätte der

Ärztekammer Schleswig-Holstein

Betriebswirt/-in im

Gesundheitswesen

1.250 Unterrichtsstunden

Ab Sommer 2013 wird eine inhaltlich überarbeitete

und um zwei Module ergänzte Aufstiegsfortbildung

zum/zur „Betriebswirt/-in im Gesundheitswesen“ beginnen.

Die Teilnehmer(innen) sollen eine berufliche Qualifikation

erwerben, die sie befähigt, die betriebswirtschaftlichen

Ziele des „Unternehmens MVZ/

Arztpraxis“ in enger Abstimmung mit der ärztlichen

Entscheidungsebene zu realisieren, sowie eigenverantwortlich

Führungs- und Managementaufgaben zu

erfüllen.

Die Qualifikation der „Betriebswirt/-in“ baut auf Fertigkeiten

und Kenntnissen von Berufen im Gesundheitswesen

mit anschließender Praxiserfahrung auf

und ist eine staatlich anerkannte Aufstiegsfortbildung.

Der Abschluss ermöglicht den Übergang in

den hochschulischen Bereich.

Lehrgang:

100 Unterrichsstunden Präsenz- und Selbstlernzeiten,

aufgeteilt in 8 handlungs- und kompetenzorientierte

Module.

Lehrgangsgebühr: 4.980,00 Euro

(Keine Gebührenermäßigung möglich.)

Prüfung

Schriftliche Prüfung (8 Modulprüfungen à 90 Minuten)

Projektarbeit (250 Stunden)

Projektarbeitbezogene Präsentation mit anschließen

dem Fachgespräch (60 Minuten)

Prüfungsgebühr: 575,00 Euro

Weitere Informationen: www.aeksh.de/ecs

Juni 2013

01.06. Disease-Management-Programme (DMP)

01.06. Harnsedimente

01.06. Allergische Erkrankungen und Lebensmittelunverträglichkeiten

01.06. Notfallsituationen in der ärztlichen Praxis

01.06. Gelassenheit im Praxisalltag

01.06. Kommunikation mit russisch sprechenden

Patienten

03.06. Strahlenschutzkurs für med. Assistenzpersonal

08.06. Konfliktmanagement

12.06. Welche Arzneimittel sind Kassenleistung?

15.06. Körpersprache und Umgangsformen

19.06. Sprechstundenbedarfsvereinbarung

19.06. Aktualisierung der Kenntnisse/Fachkunde

im Strahlenschutz

19.06. Palliativmedizinische Versorgung

August 2013

01.08. Tipps zum Ausbildungsstart

03.08. Notfallsituationen in der ärztlichen Praxis

05.08. Strahlenschutzkurs für medizinisches

Assistenzpersonal

07.08. Wundversorgung und Kompressionstherapie

09.08. Sachkunde gem. § 4 der Medizinproduktebetreiberverordnung

09.08. „Interkulturelle Kompetenz“ im

Gesundheitswesen

16.08. Arbeits- und Lernmethoden

17.08. GOÄ Grundkurs

21.08. Aktualisierung der Kenntnisse/Fachkunde

im Strahlenschutzkurs

24.08. Kleines Medizinerlatein

30.08. Fachzertifikat Ambulantes Operieren

30.08. Professionell kommunizieren und motivieren

31.08. Impfen leicht gemacht – Crashkurs

31.08. Impf-Meetin/Reise-Impf-Meeting

Ansprechpartnerin

Gabriele Steens, Tel. 04551/8813-292

Unser gesamtes Fortbildungsprogramm finden Sie unter: www.aeksh.de/ecs

40 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

Tuberkulose

Anzeichen für eine Trendwende

für steigende Fallzahlen bei TBC

TBC gehört laut WHO zu den drei gefährlichsten Erkrankungen weltweit. Vor

Kurzem erkrankte ein Junge aus dem Kreis Herzogtum-Lauenburg – ein Fazit.

Mit seit Jahren (nur noch gering) rückläufigen Erkrankungsraten

gehört Deutschland zu den Niedriginzidenzländern.

Doch ist die Neuerkrankungsrate

bei Kindern seit 2009 wieder leicht angestiegen. Da

Kinder besonders empfänglich für die Erkrankung

sind, kann dies als Indikator für eine Trendwende hin

zu auch in Deutschland wieder steigenden Fallzahlen

interpretiert werden.

Besondere Sorge bereitet auch bei uns das Auftreten

von resistenten Mykobakterien (MDR-TB). Anlässlich

der Verleihung des Robert Koch-Preises 2009 sagte

der renommierte Prof. Carl Nathan aus New York bei

einem Besuch in Borstel: „Die Welt bewegt sich, was

die Tuberkulose angeht, auf die Zeit vor mehr als 100

Jahren zurück, also auf die prä-antibiotische Phase

zu Zeiten Robert Kochs … Damals gab es keine heilenden

Medikamente und jeder zweite Patient starb.“

Dem Gesundheitsamt obliegen auf Grundlage des

Infektionsschutzgesetztes die Präventions- und Kontrollmaßnahmen

zum Schutz der Bevölkerung vor

Tuberkulose. Hierzu gehören das Aufspüren der Ansteckungsquellen,

das Erfassen von Frischinfizierten

und das Festlegen vorbeugender Maßnahmen, die

alle dem Ziel dienen, das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Vor Kurzem erkrankte ein Schüler im Kreis Herzogtum-Lauenburg

an ansteckender Tuberkulose. Anhand

dieses Beispiels soll das Vorgehen näher

beschrieben werden: Unmittelbar nach Bekanntwerden,

noch vor der offiziellen Meldung, sicherte

das Gesundheitsamt die Diagnose und führte sofort

die erforderlichen Infektionsschutzermittlungen

in der Schule durch. Facebook war schneller: Vielen

Schülern war schon bekannt, dass ihr Mitschüler

aufgrund einer offenen TBC in einer Lungenfachklinik

behandelt wurde. Im Folgenden wurden gemeinsam

mit der Schulleitung Lehrerkonferenzen,

ein Elternabend sowie die Information der Elternvertreter

durchgeführt. Für die betroffenen Schüler

hielt das Gesundheitsamt eine Unterrichtsstunde ab,

hiernach wurde in zwei TBC-Sprechstunden die spezifische

Anamnese erhoben und Blut für den Interferon-Gamma-Test

(IGRA) abgenommen. Die „Neuen

Empfehlungen für die Umgebungsuntersuchungen

bei Tuberkulose“ von Diel et al. des DZK bilden den

fachlichen Standard für die Tätigkeit des Gesundheitsamts

und definieren u. a., welche Kontaktpersonen

zu untersuchen sind. Im vorliegenden Fall

waren dies die Schüler und Lehrer, die sich mit dem

Erkrankten mindestens acht Stunden in geschlossenen

Räumen aufhielten, sowie enge Spielkameraden.

Hinzu kamen das enge familiäre Umfeld und ein

Sportverein in Hamburg.

Die angewendeten IGRA ersetzen zunehmend den

bekannten Tuberkulinhauttest (THT), da sie keine

falsch positiven Ergebnisse durch BCG oder Umweltmykobakterien

und weitere Vorteile im Vergleich

aufweisen. Der wesentliche Nachteil besteht darin,

dass ein positiver Befund nicht zwischen einer frischen

und länger bestehenden Infektion unterscheiden

lässt. Von den insgesamt gut 90 getesteten

engen Kontaktpersonen wiesen fünf einen positiven

IGRA auf und erfüllten somit die Kriterien der Latenten

Tuberkulösen Infektion (LTBI), definiert als positiver

IGRA ohne Nachweis eines Organbefalls. Die

LTBI findet ihre Bedeutung als symptomloses erstes

Stadium der Tuberkulose, unterschiedlichen Studien

zufolge erkranken 10-17 Prozent dieser Patienten innerhalb

von zwei Jahren an einer manifesten Tuberkulose.

Auch Jahrzehnte nach Infektion kann es zum

Ausbruch der Erkrankung kommen. Die Chemoprävention

(5-50 Jahre: sechs bis zwölf Monate INH)

sollte in jedem Einzelfall diskutiert werden, da sie

das Risiko des Angehens einer aktiven Tuberkulose

um bis zu 90 Prozent vermindern kann.

Dr. Eckhart Fink, Gesundheitsamt Ratzeburg

Ausgabe 5 | Mai 2013 41


MEDIZIN UND WISSENSCHAFT

Nesselgift

Die Raupe eines Nachtfalters

sorgt für allergische Reaktionen

Das Kieler Gesundheitsministerium warnt vor den Gefahren. Ein Faltblatt fasst

die wichtigsten Informationen über den Eichenprozessionsspinner zusammen.

Das Schleswig-Holsteinische Ärzteblatt hatte schon

im vergangenen Sommer berichtet, dass der Kontakt

mit der Raupe des Eichenprozessionsspinners

für Menschen mit Risiken verbunden ist. In diesem

Jahr warnt das schleswig-holsteinische Gesundheitsministerium

erneut.

Der Eichenprozessionsspinner ist wie berichtet ein

kleiner wärmeliebender Nachtfalter. Im vergangenen

Jahr ist er vermehrt im südöstlichen Teil Schleswig-Holsteins

aufgetreten (SHÄ 6/2012). Er hat sich

in den letzten Jahren aus Süddeutschland kommend

immer weiter Richtung Norden ausgebreitet.

Für die Eiablage bevorzugt der Eichenprozessionsspinner

freistehende, besonnte Eichen, z. B. an

Waldrändern, in Parks, in Gärten, bei Schulen, Kindergärten,

Sportplätzen und entlang von Straßen.

Gesundheitlich bedeutend sind für den Menschen

die Brennhaare der Raupen.

Mit dem Eichenlaubaustrieb Anfang Mai schlüpfen

die Eichenprozessionsspinnerraupen. Bis zur Verpuppung

häuten sie sich fünf bis sechs Mal. Die

Raupen bilden charakteristische Gespinste (Sammelplätze

aus zusammengesponnenen Blättern

und Zweigen), die sie tagsüber und zur Häutung

aufsuchen. Abends wandern sie in langen Prozessionen

(„Raupenstraßen“) zu den Fressplätzen in

der Krone, morgens kehren sie zu den Gespinsten

zurück.

Die Raupen bilden nach der zweiten Häutung, die

Ende Mai bis Mitte Juni stattfindet, Brennhaare mit

kleinen Widerhaken aus, die das Nesselgift Thaumetopoein

enthalten. Kommt man mit diesen Haaren

in Berührung, kann es nach wenigen Stunden

zu toxischen oder allergischen Reaktionen kommen.

Zu den möglichen Symptomen zählen unter anderem

lokale Hautausschläge mit starkem Juckreiz

und Quaddelbildung, Bindehautentzündungen sowie

Reizungen im Hals- und Rachenraum, in seltenen

Fällen können auch asthmatische Beschwerden

auftreten. Als Sofortmaßnahme wird sofortiger Kleidungswechsel

und gründliches Duschen mit Haarreinigung

empfohlen. Kontaminierte Kleidung sollte

in der Wachmaschine bei 60°C gewaschen werden,

um das in den Brennhaaren enthaltene Thaumetopoein

zu zerstören.

Zu den gefährdeten Personen zählen Kinder und Erwachsene,

die im begrünten Siedlungsbereich und

an Waldrändern wohnen oder sich häufig aufhalten

sowie beruflich exponierte Personen, z. B. Waldarbeiter

und Mitarbeiter von Straßenmeistereien. Sowohl

die Gespinstnester als auch die Brennhaare

können mehrere Jahre überdauern und stellen

ebenso lange eine mögliche Gefährdung dar. Aus

diesem Grund sollten befallene Bereiche möglichst

gemieden werden. Auf keinen Fall dürfen die Raupen

und Gespinste berührt oder eigenständig entfernt

werden.

Eine erfolgreiche Beseitigung von Raupen und Gespinsten

ohne Verwirbelung von Brennhaaren in die

weitere Umgebung kann nur durch Fachfirmen gewährleistet

werden.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit Familie

und Gleichstellung in Schleswig-Holstein hat

eine Zusammenstellung für Ärzte mit Informationen

über Vorkommen und Entwicklung der Raupen, gesundheitliche

Symptome und deren Behandlung

und über vorbeugende Maßnahmen erstellt. Dieser

Steckbrief steht zusammen mit einem Faltblatt zum

Herunterladen auf folgender Internetseite zur Verfügung:

www.schleswig-holstein.de/MSGFG/DE/MSGFG_

node.html,

Suchwort: Eichenprozessionsspinner

Gudrun Petzold, Ministerium für Soziales, Gesundheit

Familie und Gleichstellung

42 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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Tagebuch einer PJ‘lerin

Die Arbeitgeber

werben um mich

Endlich: Ich hatte mein erstes Bewerbungsgespräch.

Und obwohl ich natürlich wusste, dass ich

bei dem aktuellen Stellenmarkt auf jeden Fall irgendwo

einen Job bekommen werde, war ich ziemlich

aufgeregt. Was wird der Chef von mir wissen

wollen? Muss ich mit merkwürdigen Fragen zu meinen

Stärken und Schwächen usw. rechnen? Schon

im Voraus habe ich mir überlegt, was ich auf die

Standardfragen antworten könnte.

Das sind aber nicht die einzigen Fragen, die mich

beschäftigt haben. Was soll ich anziehen? Reicht

eine Bluse oder doch lieber der Blazer? Was will ich

alles im Gespräch erfahren? Wie genau kann ich

nach Details meines möglichen Vertrages fragen,

wenn ich doch noch gar nicht weiß, ob ich die Stelle

bekomme?

Vor Ort lief dann alles doch ein wenig anders ab,

als ich mir das vorgestellt habe. Fragen zu meiner

Person musste ich insgesamt nur sehr wenige beantworten,

obwohl ich das Gefühl hatte, dass mein

potenzieller Arbeitgeber meine Bewerbungsmappe

im Vorfeld nur sehr oberflächlich gelesen hatte.

Dem Krankenhaus ging es nach meinem Eindruck

viel mehr darum, sich mir gegenüber gut zu präsentieren.

Ich hatte fast das Gefühl, man wolle um mich

werben – was ich so dann doch nicht erwartet hatte.

Und noch etwas hat mich überrascht: Es ging viel

zu schnell – ich war gerade in den Raum hinein gebeten

worden und hatte endlich meine Nervosität

abgelegt, als der ganze Spuk auch schon wieder

vorbei war.

Insgesamt war die Stimmung beim Bewerbungsgespräch

wirklich nett. Trotzdem war ich unsicher und

es bleiben Zweifel: Habe ich die Mitarbeiter von mir

überzeugen können? Habe ich mir vielleicht sogar

einen Fauxpas geleistet? War die Stimmung im Gespräch

wirklich so positiv oder deute ich das möglicherweise

falsch? War ich am Anfang zu nervös

(Foto: di)

oder am Ende meiner Sache zu sicher? Als dann

endlich der erlösende Anruf – und tatsächlich eine

Zusage – kam, war die ganze Anspannung auf einmal

wie verflogen!

Es sollte nicht das einzige Vorstellungsgespräch

bleiben. Bei den darauffolgenden Terminen in anderen

Kliniken nahm die Aufregung immer mehr

ab und meine Erwartungen wandelten sich. Mit jedem

neuen Gespräch versuchte ich die Fehler vom

vorherigen Termin zu verbessern. Nach und nach

habe ich mich getraut Fragen zu stellen, die ich bei

den ersten Terminen noch für mich behalten hatte.

Langsam bekomme ich auch ein Gefühl dafür, was

mir wichtig ist. Aber die vielen Termine sind auch

anstrengend und zeitraubend. Wenn der Arbeitsvertrag

dann endlich unterschrieben ist, kann ich

auch dieses Thema beiseitelegen und mich voll

und ganz auf meine erste Stelle als Assistenzärztin

freuen.

Der Name der PJ‘lerin ist der Redaktion bekannt.

Ausgabe 5 | Mai 2013 43


GESUNDHEITS- UND SOZIALPOLITIK

Medizin und Recht

Die Einwilligung älterer Patienten

bereitet Ärzten oft Probleme

Symposion für Juristen und Ärzte in der Kaiserin-Friedrich-Stiftung in Berlin.

Juristischer Leitfaden für den Umgang mit alten Patienten fehlt bislang.

Noch nicht oder erst teilweise einwilligungsfähige Patienten

(Kinder) und ganz oder teilweise nicht mehr

einwilligungsfähige Patienten (Ältere) – müssen Medizin

und Recht viel stärker auf sie eingehen? Eher ja,

fanden viele der rund 160 Teilnehmer des jährlichen

Symposiums der Kaiserin-Friedrich-Stiftung. Aus der

Fülle der Referate soll hier exemplarisch der Aspekt

der Einwilligung in die ärztliche Behandlung durch Ältere

und ihre medikamentöse Versorgung angesprochen

werden.

Ärzte sehen sich angesichts der älter werdenden Bevölkerung

zunehmend der Frage gegenüber, ob ihr

Patient in eine anstehende Behandlung wirksam einwilligen

kann oder nicht. In erster Linie sei an kognitive

Einschränkungen zu denken, sagte PD Dr. Rapp,

Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie im Asklepios

Fachklinikum Brandenburg/Havel. Es gehe nicht

nur um Demenzerkrankungen, sondern bei schweren

somatischen Erkrankungen häufig auch um vorübergehende

delirante Syndrome. Näherungsweise

könne die Einwilligungsfähigkeit mit neuropsychologischen

Untersuchungsverfahren rasch geprüft

werden, jedoch: „Im Zweifel ist eine umfangreichere

klinische Diagnostik erforderlich, die das Hinzuziehen

eines Facharztes für Psychiatrie oder Geriatrie erforderlich

macht.“

Der Jurist kann hier nicht viel helfen, ließ Dr. jur. Martin

Stellpflug erkennen: Anders als bei (teil-)einsichtsfähigen

Minderjährigen, denen das gerade in Kraft

getretene Patientenrechtegesetz eine Alleinentscheidungsbefugnis

gebe, fehle ein juristischer Leitfaden

für den Umgang mit alten Patienten: „Der Arzt wird allein

gelassen.“ Allgemein gilt auch für alte Patienten,

dass sie Wesen, Bedeutung und Tragweite des ärztlichen

Eingriffs, insbesondere den Grad der Gefährlichkeit,

in seinen Grundzügen erkennen müssen. Von

ihrer Einwilligungsfähigkeit sei, da sie volljährig seien,

grundsätzlich auszugehen. Daher sei diese auch nicht

positiv festzustellen, vielmehr müsse umgekehrt eine

fehlende Einsichtsfähigkeit negativ als „bereichsspezifische

Form der Handlungsunfähigkeit“ festgestellt

werden, bevor der Arzt andere Quellen wie Patientenverfügung,

Betreuer oder Gericht heranziehen könne.

Auch die Arzneimitteltherapie bei alten Patienten

sollte nicht einfach nach bestimmten Erfahrungswerten

modifiziert werden, etwa nach der Faustregel: Bestimmte

Wirkstoffe lieber gar nicht, andere geringer

dosieren. Prof. Ivar Roots, ehemaliger Direktor des

Instituts für Klinische Pharmakologie und Toxikologie

der Charité, erinnerte daran, dass eine Vielzahl

von Faktoren die Arzneitherapie bei Patienten jeden

Lebensalters beeinflusse. Altersspezifisch seien die

Häufung solcher individueller Faktoren, ferner die Polymedikation

mit kaum übersehbaren Wechselwirkungen

sowie die geringere Kompensationsfähigkeit.

Von entscheidender Bedeutung sei die Verlangsamung

und Verringerung der Pharmakokinetik im Alter,

also der Prozess von der Absorption und Organperfusion

zur verminderten Metabolisierung in der Leber

und der Ausscheidung über die Nieren. So könne bei

gleicher täglicher Einnahmemenge ein gefährlich höherer

Wirkstoffspiegel entstehen. Hinzu komme eine

höhere Empfindlichkeit für unerwünschte Nebenwirkungen:

„Kleine Einwirkungen können zu massiven

Funktionsverlusten führen. Dies gilt vor allem für das

Gehirn und das Herz-Kreislauf-System.“ 20 Prozent

der Krankenhauseinweisungen erfolgten bei Älteren

aufgrund von Arzneimittel-Nebenwirkungen. Daher

sei sinnvoll, bei der Medikation eine Liste „potenziell

inadäquater Medikamente“ im Alter heranzuziehen.

Auch auf der für Deutschland entwickelten Priscus-

Liste sind Medikamente mit altersspezifisch schlechterer

Wirksamkeit und unverhältnismäßig vielen und

schweren Nebenwirkungen erfasst. Roots' Fazit: „Der

Arzt muss die Medikation gerade beim alten Patienten

individuell abwägen.“ Horst Kreussler

44 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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ANÄSTHESIOLOGIE UND INTENSIVTHERAPIE

THEMA

Ultraschall in der Anästhesie, Akut- und

Intensivmedizin – Anästhesie Fokussierte

Sonographie (AFS)

TERMIN

8. Juni 2013, 12 Punkte

THEMA

13. AINS-Symposium

TERMIN

28./29. Juni 2013, 36 Punkte

VERANSTALTER/VERANSTALTUNGSORT/KONTAKT

UKSH, Campus Kiel, Klinik für Anästhesiologie

und Operative Intensivmedizin,

Arnold-Heller-Str. 3, Haus 12, 24105 Kiel,

Prof. Steinfath, Tel. 0431/597-2991,

Fax -3002, E-Mail anaesthesie@uk-sh.de

Internet www.uni-kiel.de/anaesthsie

DERMATOLOGIE UND VENEROLOGIE

THEMA

Workshop Filler I

TERMIN

5. Juni 2013, 5 Punkte

VERANSTALTER/VERANSTALTUNGSORT/KONTAKT

Vitaklinik im Hautarztzentrum Kiel, Alter

Markt 1-2, 24103 Kiel, Tel. 0431/380181-0,

Internet www.hautarztzentrum-kiel.de

VERANSTALTER/KONTAKT

UKSH, Campus Lübeck, Klinik für Dermatologie,

Ratzeburger Allee 160, Haus 10,

23562 Lübeck, Wiebke Schmidt-Tomkewicz,

Tel. 0451/500-6985, Fax -2981,

E-Mail wiebke.schmidt-tomkewicz@uksh.de

Internet www.uksh.de

FACHÜBERGREIFEND/SONSTIGE

THEMA

Kopfschmerzen im Kindesalter

TERMIN

15. Mai 2013

THEMA

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

TERMIN

12. Juni 2013

THEMA

Klassische Fieberkrämpfe und neue

Varianten

TERMIN

19. Juni 2013

VERANSTALTER/VERANSTALTUNGSORT/KONTAKT

UKSH, Campus Kiel, Klinik für Allgemeine

Pädiatrie, Schwanenweg 20, 24105 Kiel,

Prof. Martin Schrappe,

Tel. 0431/597-1822, Fax -1831,

Internet www.paediatrie-kiel.uk-sh.de

THEMA

2. Lübecker Dermato-Onkologie-Symposium

TERMIN

15. Juni 2013, 4 Punkte

VERANSTALTUNGSORT

Audimax, Mönkhofer Weg 245,

23562 Lübeck

THEMA

Anti-NMDA-Rezeptor Enzephalitis

TERMIN

23. Mai 2013, 1 Punkt

VERANSTALTER/VERANSTALTUNGSORT/KONTAKT

UKSH, Campus Lübeck, Institut für Klinische

Chemie und Klinik für Neurologie,

Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck,

Ivonne Krisch, Tel. 0451/500-4391,

Fax -4849, E-Mail ivonne.krisch@uksh.de

Fortbildungen die nach Redaktionsschluss eingereicht worden, finden Sie im Internet www.aerzteblatt-sh.de

Alle Angaben ohne Gewähr

Ausgabe 5 | Mai 2013 45


FORTBILDUNGEN

THEMA

Frühjahrssymposium – Endokrinologie

TERMIN

25. Mai 2013, 4 Punkte

VERANSTALTUNGSORT

Hotel A-Rosa, 23570 Travemünde

VERANSTALTER/KONTAKT

UKSH, Campus Lübeck, Medizinische

Klinik I, Ratzeburger Allee 160,

23538 Lübeck, Betina Fink,

E-Mail Betina.Fink@uksh.de

THEMA

Medizin und Psychotherapie –

Ein Auslaufmodell oder ein spannendes

Berufsfeld der Zukunft?

TERMIN

29. Mai 2013

VERANSTALTUNGSORT

Vitalia Seehotel, Am Kurpark 3,

23795 Bad Segeberg

VERANSTALTER/KONTAKT

DGPM-Landesverband Schleswig-Holstein,

Rosenstr. 11, 24306 Plön,

Fax 04522/800-363,

E-Mail mail@dr-med-a-wachsmuth.de

THEMA

Raucherentwöhnung

7. Konferenz zu Rauchen und Gesundheit

TERMIN

31. Mai/1. Juni 2013

VERANSTALTUNGSORT

Christian-Albrechts-Universität Kiel, Institut

für Sportwissenschaft, Olshausenstr. 74,

24098 Kiel

VERANSTALTER/KONTAKT

Deutsche Gesellschaft für Nikotin- und

Tabakforschung e. V. (DGNTF),

Postfach 12 40, 24560 Kaltenkirchen,

Tel. 04191/8680077, Fax 04351/726956,

THEMA

E-mail info@dgntf.com,

Internet www.dgntf.com

Update Rhythmologie

TERMIN

5. Juni 2013

THEMA

Neuroborreliose und Borrelienneurose

sowie Myasthenia gravis

TERMIN

12. Juni 2013

THEMA

Aktuelles aus der Fußchirurgie

TERMIN

19. Juni 2013

VERANSTALTER/VERANSTALTUNGSORT/KONTAKT

DIAKO Flensburg, Knuthstraße 1,

24939 Flensburg, Tel. 0461/812-2103,

Internet www.diako.de

THEMA

Geburtshilfliche Anästhesie – Tipps und

Tricks

TERMIN

12. Juni 2013

VERANSTALTER/VERANSTALTUNGSORT/KONTAKT

UKSH, Campus Kiel, Klinik für Anästhesiologie

und Operative Intensivmedizin,

Arnold-Heller-Str. 3, Haus 12, 24105 Kiel,

Prof. Steinfath, Tel. 0431/597-2991,

Fax -3002, E-Mail anaesthesie@uk-sh.de

THEMA

80 Stunden Kurs Weiterbildung in allgemeiner

und spezieller Notfallbehandlung

TERMIN

15.-22. Juni 2013, 80 Punkte

46 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

VERANSTALTUNGSORT

Congress Centrum Sylt, Friedrichstr. 44,

25980 Westerland

VERANSTALTER/KONTAKT

MD Horizonte GmbH, An der Dorfkirche 5,

25980 Sylt/OT Tinnnum, Matthias Demuth-

Bernstein Tel. 04651/29959-09, Fax -08,

E-Mail info@md-horizonte.de,

Internet www.md-horizonte.de

GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE

TERMIN

11. Juni 2013

THEMA

Homöopathische Hilfe bei akuter

Traumatisierung

TERMIN

18. Juni 2013

VERANSTALTER/VERANSTALTUNGSORT/KONTAKT

Christian-Albrechts-Universität Kiel,

Arbeitskreis Homöopathie, Langer Holm 6,

24107 Kiel, Christiane Bauer,

Tel. 0431/86029, E-Mail cbhom@t-online.de,

Internet www.carstens-stiftung.de

THEMA

Refresher Kreißsaalführerschein 2013

TERMIN

7.-9. Juni 2013, 28 Punkt

VERANSTALTUNGSORT

UKSH, Campus Kiel, Klinik für Gynäkologie

und Geburtshilfe, Arnold-Heller-Str. 3,

Haus 24, 24105 Kiel

VERANSTALTER/KONTAKT

Medicus Fachakademie, Sperberhorst 1,

49205 Hasbergen, Prof. M. Butterwegge,

E-Mail Prof_butterwegge@web.de

HOMÖOPATHIE

NEUROLOGIE

THEMA

4. Rendsburger Neuro-Workshop

TERMIN

7./8. Juni 2013, 8 Punkte

VERANSTALTUNGSORT

Seehotel Töpferhaus, Am See,

24791 Alt-Duvenstedt

VERANSTALTER/KONTAKT

imland Klinik Rendsburg, Lilienstr. 20-28,

24768 Rendsburg, Dr. Ulrich Pulkowski,

Tel. 04331/200 2901, Fax -2910,

E-Mail neurologie@imland.de

THEMA

Mollusken

TERMIN

14. Mai 2013

THEMA

Heuschnupfen

TERMIN

21. Mai 2013

THEMA

Die Vitalempfindung einer Mittelgruppe –

die entscheidende Entwicklung in der

Arbeit mit der Sankaranmethode

TERMIN

4. Juni 2013

THEMA

Darmnosoden

PHLEBOLOGIE

THEMA

6. Lübecker Sklerotherapie Seminar

TERMIN

7./8. Juni 2013, 15 Punkte

VERANSTALTER/VERANSTALTUNGSORT/KONTAKT

UKSH, Campus Lübeck, Klinik für Dermatologie,

Allergologie und Venerologie,

Ratzeburger Allee 160, Haus 10, 23562

Lübeck, Wiebke Schmidt-Tomkewicz,

Tel. 0451/500-6985, Fax -2981,

E-Mail wiebke.schmidt-tomkewicz@uksh.de

Ausgabe 5 | Mai 2013 47


FORTBILDUNGEN

PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE

THEMA

Curriculum „Begutachtung psychisch

reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen

Verfahren bei Erwachsenen“

TERMIN

1./2. Juni 2013 und 7./8. September 2013

VERANSTALTER/VERANSTALTUNGSORT/KONTAKT

Psychotherapeutenkammer Berlin,

Kurfürstendamm 184, 10707 Berlin,

Renate Hofmann-Britz, Tel. 030/887140-0,

Fax -40, E-Mail hofmann-britz@psychotherapeutenkammer-berlin.de

THEMA

Legal Highs – Neue synthetische Drogen

TERMIN

19. Juni 2013

VERANSTALTER/VERANSTALTUNGSORT/KONTAKT

AHG Klinik Lübeck, Weidenweg 9-15,

23562 Lübeck, Tel. 0451/5894-302, Fax -331,

E-Mail luebeck@ahg.de,

Internet www.ahg.de/luebeck

THEMA

Der Angriff der Neurowissenschaften auf

die übrigen Wissenschaften

TERMIN

7. Juni 2013

VERANSTALTUNGSORT

Diakonissenkrankenhaus, Fliednersaal

Knuthstraße 1, 24939 Flensburg

THEMA

Was muss ein/e Psychotherapeut/in über

Neuropsychologie wissen?

TERMIN

8. Juni 2013

VERANSTALTUNGSORT

artefact, Bremsbergallee 35, 24960

Glücksburg

VERANSTALTER/KONTAKT

Arbeitskreis für Psychosomatik &

Psychotherapie Flensburg e. V.,

Dr. Ralf Cüppers, E-Mail

ralf@psychotherapeutischemedizin.net,

Internet www.psychotherapie-flensburg.de

48 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


NACHBARN

KV Hamburg

Späth und Bollmann gehen von

Bord: Wachwechsel in der KV

Sie prägten die KV-Politik in der Hansestadt seit Jahrzehnten. Zur Jahresmitte

geben Dr. Michael Späth und Dieter Bollmann ihre Spitzenämter ab.

Dr. Michael Späth Dieter Bollmann (Fotos: KVHH)

Die KV in Hamburg braucht eine neue Führungsspitze

und ein neues Domizil. Die jüngste Vertreterversammlung

der KV in der Hansestadt überraschte

gleich mit zwei wichtigen Personalentscheidungen:

Dr. Michael Späth kündigte seinen Rückzug als Vorsitzender

der Versammlung zum 1. Juli an. Auch

Dieter Bollmann wird dann seinen Posten als Vorsitzender

des Vorstands aufgeben. Ganz aus dem

Vorstand will Bollmann zum Jahreswechsel ausscheiden.

Bollmann, Jahrgang 1949, empfahl der

Vertreterversammlung seinen Vorstandskollegen

Walter Plassmann als Nachfolger. Die KV Hamburg

hat derzeit keine Ärzte im Vorstand.

Späth nannte für seinen Rückzug an der KV-Spitze

persönliche Gründe. Er hat seit Mitte der 90er Jahre

die KV-Politik in verschiedenen Spitzenämtern geprägt.

Ein möglicher Nachfolgekandidat ist Dr.

Stephan Hofmeister. Der Hausarzt aus Eilbek ist seit

der letzten Wahl Stellvertreter Späths.

Fest steht seit der jüngsten Vertreterversammlung,

dass die Verwaltung der KV bald nicht mehr im sanierungsbedürftigen

Hamburger Ärztehaus arbeiten

wird. Nur zwei Optionen sind noch im Rennen: Abriss

des Gebäudes und anschließender Neubau am

gleichen Standort in der Humboldtstraße oder Miete

beziehungsweise Kauf im Nagelsweg. Die erste Variante

ist nach KV-Angaben preisgünstiger. Die Verwaltung

müsste dann für die Bauphase, die wohl

länger als zwei Jahre dauern würde, in eine Interimslösung

ziehen. Im Juni wollen die Vertreter entscheiden,

welche Variante den Zuschlag erhält. Die

Ärztekammer hatte bereits entschieden, an anderer

Stelle Räume zu mieten. Bislang nutzen beide Körperschaften

dieselbe Immobilie. Rückendeckung

bekam der KV-Vorstand für seine Linie in den Honorarverhandlungen

mit den Krankenkassen von der

Vertreterversammlung. Das Schiedsamt ist eingeschaltet.

Dirk Schnack

Ausgabe 5 | Mai 2013 49


MITTEILUNGEN DER ÄRZTEKAMMER

Antworten auf häufige Fragen

Wahlausweis, Stimmzettel & Co.:

So klappt´s mit der Kammerwahl

Die Wahlvorschläge stehen fest, am 21. Mai werden die Wahlunterlagen verschickt.

Wir haben zusammengestellt, was zu beachten ist, damit Ihre Stimme zählt.

Mit der Veröffentlichung der zugelassenen Wahlvorschläge

in dieser Ausgabe des Schleswig-Holsteinischen

Ärzteblattes können Sie sich über die zur

Wahl stehenden Bewerberinnen und Bewerber informieren.

Am 21. Mai 2013 werden die Wahlunterlagen

an die Wahlberechtigten versandt.

Was gehört zu den Wahlunterlagen?

Sie erhalten vom Wahlleiter folgende Unterlagen:

einen Stimmzettel,

einen als „Wahlumschlag“ gekennzeichneten

Umschlag,

einen Wahlausweis,

einen Rückumschlag.

Wie verfahre ich mit den Wahlunterlagen?

Bitte beachten Sie die auf dem Stimmzettel aufgeführten

Hinweise zum korrekten Ausfüllen. Dabei

geht es zum Beispiel um die maximal zulässige

Zahl an Stimmen und die Umstände, die einen

Stimmzettel ungültig machen können.

Füllen Sie den Stimmzettel entsprechend diesen

Vorgaben aus.

Stecken Sie den Stimmzettel dann in den als

„Wahlumschlag“ gekennzeichneten Umschlag.

Verschließen Sie unbedingt den Wahlumschlag.

Offene Umschläge machen Ihre Wahl ungültig.

Unterschreiben Sie den Wahlausweis.

Stecken Sie den Wahlausweis gemeinsam mit

dem verschlossenen Wahlumschlag in den an

den Wahlleiter adressierten Rückumschlag.

Versenden Sie mit dem Rückumschlag keine weiteren

Unterlagen oder Mitteilungen.

Denken Sie bei der Rücksendung bitte an den Postweg.

Ihre Unterlagen müssen spätestens am 7. Juni

2013 um 18:00 Uhr beim Wahlleiter eingegangen

sein.

Bleibt das Wahlgeheimnis gewahrt, wenn ich

meinen Wahlausweis mit meinen Daten und

dem Barcode zurücksende?

Ja. Ihr an den Wahlleiter gerichteter Rückumschlag

bleibt bis zur Ermittlung des Wahlergebnisses verschlossen.

Erst dann wird er geöffnet und der Wahlausweis

geprüft. Ihr verschlossener Wahlumschlag

wird in die Wahlurne für Ihren Wahlkreis gegeben.

Erst wenn sich alle Wahlumschläge in den Wahlurnen

befinden, werden die Wahlumschläge zur Auszählung

geöffnet.

Warum kann es mehr als einen Wahlvorschlag

auf meinem Stimmzettel geben?

Jedes wahlberechtigte Kammermitglied kann einen

Wahlvorschlag für den Wahlkreis seiner Zugehörigkeit

machen. Üblicherweise werden zwei Wahlvorschläge

für jeden Kreis eingereicht, von denen sich

häufig einer auf den Bereich der Niedergelassenen

und der andere auf den der Angestellten bezieht.

Über die Reihenfolge der Wahlvorschläge auf dem

Stimmzettel entscheidet ausschließlich das Los.

Wie viele Kandidaten darf ich wählen?

Sie haben so viele Stimmen, wie Mitglieder der Kammerversammlung

in Ihrem Wahlkreis zu wählen sind;

Auf Ihrem Stimmzettel finden Sie Hinweise darauf,

1. wie viele Mitglieder der Kammerversammlung in

Ihrem Wahlkreis gewählt werden;

2. wie viele Stimmen Sie demnach höchstens vergeben

dürfen;

3. wodurch Ihre Stimmabgabe ungültig werden

könnte (§ 9 Abs. 4 Wahlverordnung).

Sie dürfen weniger als die höchstmögliche Zahl

ankreuzen, keinesfalls mehr. Befindet sich auf Ihrem

Stimmzettel mehr als ein Wahlvorschlag, dürfen

Sie Ihre Stimmen auf alle Wahlvorschläge ver-

50 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

teilen. Die Vergabe mehrerer Stimmen auf einen/eine

Bewerber/-in ist nicht zulässig.

Wann ist ein Stimmzettel ungültig?

Ungültig sind Stimmzettel,

1. die nicht durch den Wahlleiter an Wahlberechtigte

versandt worden sind;

2. die nicht im verschlossenen Wahlumschlag beim

Wahlleiter ankommen;

3. wenn der Wahlausweis nicht von der oder dem

Wahlberechtigten unterzeichnet wurde;

3. die mehr Stimmen für Bewerberinnen/Bewerber

enthalten, als Mitglieder der Kammerversammlung

im betreffenden Wahlkreis zu wählen sind;

4. aus denen sich der Wählerwille nicht zweifelsfrei

ergibt;

5. die über die Kennzeichnung der gewählten Bewerberinnen

und Bewerber hinaus weitere Beschriftungen

oder Zeichen enthalten;

6. die zusammen mit Stimmzetteln anderer Wählerinnen

oder Wähler in einem Wahlumschlag an

den Wahlleiter übersandt worden sind.

Wann muss der Stimmzettel beim Wahlleiter

eingegangen sein?

Der Wahlbrief mit dem Stimmzettel im verschlossenen

Wahlumschlag und dem von dem/der Wahlberechtigten

unterschriebenen Wahlausweis muss bis Freitag,

7. Juni 2013, 18:00 Uhr beim Wahlleiter angekommen

sein. Sie können Ihren Wahlbrief auch persönlich in der

Ärztekammer abgeben (Bad Segeberg, Bismarckallee

8-12). Der Briefkasten der Kammer wird am 7. Juni 2013,

Punkt 18:00 Uhr noch einmal geleert. Unterlagen, die

danach eingehen, werden nicht mehr berücksichtigt.

Zu spät eingegangene Wahlbriefe werden nicht geöffnet

und unter Beachtung des Datenschutzes vernichtet.

Wann wird das Ergebnis bekanntgegeben?

Die Auszählung erfolgt unter Aufsicht des Wahlleiters

in der Ärztekammer. Das Ergebnis muss innerhalb

der drei auf den 7. Juni folgenden Tage, also bis

zum Abend des 10. Juni feststehen. Es wird umgehend

im Internet (www.aeksh.de) und dann in der Juniausgabe

des Ärzteblattes veröffentlicht.

Wo kann ich mich weitergehend informieren?

Auf www.aeksh.de finden Sie alle Infos zur Kammerwahl,

darunter Wahlausschreiben, Wahlverordnung

und Wahlvorschläge.

Auf dem Stimmzettel treffen Sie Ihre Wahl.

Stimmzettel in den Wahlumschlag stecken und diesen

verschließen.

(Fotos: TR)

Wahlausweis unterschreiben.

Wahlausweis und verschlossenen Wahlumschlag in

den Wahlbrief stecken, verschließen und absenden.

Ausgabe 5 | Mai 2013 51


MITTEILUNGEN DER ÄRZTEKAMMER

Kammerwahl 2013 - Wahlvorschläge

Die Neuwahl der Kammerversammlung der Ärztekammer Schleswig-Holstein findet bis zum 07. Juni 2013,

18:00 Uhr statt.

Der Wahlvorstand hat in seinen Sitzungen am 08. und 22.04.2013 folgende Wahlvorschläge gemäß § 7 der

Wahlverordnung zugelassen, die hiermit bekannt gemacht werden:

Wahlkreis Dithmarschen

Wahlvorschlag I

Bewerberinnen:

Annette Kathrin Güldenring, Weddingstedt, 23.10.56

Vertreter:

Andreas Nottelmann, Meldorf, 20.05.76

Marianne Birresborn, Brunsbüttel, 18.07.57

Vertreter:

Gregor Noeske, Hamburg, 10.02.64

Bewerber:

Dr. med. Henrik Herrmann, Linden, 26.09.58

Vertreterin:

Dr. med. Christiane Sause, Heide, 19.08.62

Dr. med. Thomas Birker, Heide, 06.05.57

Vertreter:

Dr. med. Andreas Haase, Heide, 09.08.59

Dr. med. Dr. rer. nat. Ulrich Kuipers, Heide, 12.09.58

Vertreter:

Dipl.-Biol. Uwe Dambacher, Heide, 04.12.66

Dr. med. Karsten Kleinert, Wesseln, 28.09.64

Vertreter:

Uwe Kettelhodt, Tönning, 19.11.61

Jan Rahder, Hemmingstedt, 16.07.82

Vertreter:

Sönke Sturm, Hohn, 04.05.85

Wahlvorschlag II

Bewerberin:

Katja Reisenbüchler, Meldorf, 26.03.65

Vertreterin:

Dr. med. Andrea Bräuer-Bercx, Brunsbüttel,

24.06.57

Bewerber:

Dr. med. Joachim Klatt, Schafstedt, 02.03.53

Vertreter:

Christian Pferdmenges, Weddingstedt, 03.06.54

Wahlkreis Flensburg

Wahlvorschlag I

Bewerberinnen:

Dr. med. Gisa Andresen, Husby, OT Markerup,

13.10.62

Vertreterin:

Dr. med. Ulrike Andersen, Flensburg, 19.05.65

Carmen Timke, Harrislee, 17.12.76

Vertreter:

Dr. med. Dierk Balzer, Flensburg, 07.03.56

Bewerber:

Dr. med. Franz-Joseph Bartmann, Flensburg,

27.07.50

Vertreterin:

Dr. med. Petra Drewniok, Flensburg, 02.05.67

Dr. med. Volker Klotz-Regener, Harrislee, 22.11.64

Vertreterin:

Dr. med. Birgit Radke, Flensburg, 04.01.71

Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Franke, Flensburg,

08.06.71

Vertreter:

Prof. Dr. med. Stephan Timm, Flensburg, 23.03.67

Wahlvorschlag II

Bewerberinnen:

Dr. med. Ingeborg Kreuz, Flensburg, 30.11.60

Vertreter:

Dr. med. Harald Ritschl, Flensburg, 22.03.59

52 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

Almuth Schlotheuber, Flensburg, 17.07.66

Vertreterin:

Dr. med. Beate Horschler-Bötel, Flensburg,

11.01.63

Bewerber:

Dr. med. Joachim Rümmelein, Flensburg, 06.09.61

Vertreterin:

Dr. med. Christine Stegmann, Flensburg, 17.11.61

Ralf-Detlev Strobach, Flensburg, 13.12.58

Vertreter:

Dr. med. Eckehard Meissner, Flensburg, 22.12.54

Wahlkreis Herzogtum Lauenburg

Wahlvorschlag I

Bewerberin:

Dr. med. Renata von Breymann, Mölln, 13.02.68

Vertreterin:

Dr. med. Christina Krus, Mölln, 11.05.66

Bewerber:

Raimund Leineweber, Büchen, 22.08.72

Vertreter:

Dr. med. Klaus Bibow, Hamwarde, 27.06.55

Dr. med. André Kröncke, Pogeez, 18.07.67

Vertreter:

Peter Zwerg, Sterley, 11.04.71

Wahlvorschlag II

Bewerberin:

Dr. med. Maria Noftz, Lübeck, 03.10.75

Vertreterin:

Juliane Rüsch, Ratzeburg, 21.05.76

Bewerber:

Dr. med. Andreas Schmid, MaHM, Ratzeburg,

28.08.58

Vertreter:

Dr. med. Roland Preuss, Mölln, 15.02.59

Dr. med. Patrick Lohmann, Lübeck, 23.02.72

Vertreterin:

Annett Schmidt, Ratzeburg, 07.04.77

Wahlkreis Kiel

Wahlvorschlag I

Bewerberinnen:

Dr. med. Sabine Reinhold, Kiel, 28.03.63

Vertreterin:

Prof. Dr. med. Ilka Vogel, Kiel, 24.07.64

Dr. med. Sandra Köhncke, Kiel, 09.07.76

Vertreterin:

Julia Seifert, Kiel, 24.06.86

Dr. med. Susanne Steinberg, Altenholz, 19.09.66

Vertreter:

Dr. med. Lothar Hofstetter, Felm, 02.09.50

Dr. med. Hanna Stoba, Selent, 22.07.60

Vertreter:

Dr. med. Jens Drost, Kronshagen, 27.09.70

Dr. med. Wanda Mäuser, Kiel, 15.07.80

Vertreterin:

Katja Stefanie Reischig, Altwittenbek, 31.10.67

Dr. med. Anke Haackert-Scheiderer, Kiel, 11.11.65

Vertreter:

Dr. med. Hans Henning Ohnesorge, Kiel, 13.07.65

Bewerber:

Dr. med. Christian Dellien, Kiel, 22.11.66

Vertreterin:

Ragna Reddi, Kiel, 16.12.61

Dr. med. Thorsten Raff, Kiel, 13.04.67

Vertreterin:

Dr. med. Svenja Neumann, Kiel, 03.06.77

Dr. med. Roland Kurth, Kiel, 17.02.74

Vertreter:

Dr. med. Martin Peller, Kiel, 08.05.68

Bertram Bartel, Kronshagen, 26.03.60

Vertreterin:

Dr. med. Doris Sachs, Kronshagen, 07.02.61

Dr. med. Arne Carstens, Kiel, 26.07.70

Vertreter:

Dr. med. Arno Fischer, Kronshagen, 24.02.61

Ausgabe 5 | Mai 2013 53


MITTEILUNGEN DER ÄRZTEKAMMER

Dr. med. Nils Haake, Kiel, 10.11.69

Vertreter:

Michael von der Brelie, Schellhorn, 20.03.73

Prof. Dr. med. Peter Dohrmann, Kiel, 02.10.50

Vertreter:

Prof. Dr. med. Fred Fändrich, Kiel, 26.10.59

Dr. med. Daniel Bläser, Kiel, 11.04.80

Vertreter:

Holger Harbs, Kiel, 02.08.80

Wahlvorschlag II

Bewerberinnen:

Dr. med. Anke Bohm, Kiel, 11.07.62

Vertreter:

Dr. med. Frank Worthmann, Kiel, 26.12.64

Dr. med. Julia Buschenhenke, Kiel, 11.11.75

Vertreter:

Dr. med. Thomas Schroeter, Kiel, 03.05.65

Dr. med. Margot Henke, Felde, 14.04.61

Vertreter:

Dirk Hagmann, Kronshagen, 25.12.64

Dr. med. Nicola Humm, Kiel, 23.05.68

Vertreter:

Dr. med. Lutz Ruhnke, Kiel, 13.06.69

Petra Imme, Kiel, 13.09.53

Vertreter:

Dr. med. Wolfhart Priesack, Kiel, 14.08.40

Dr. med. Antje Jaeger, Kiel, 24.07.60

Vertreter:

Dr. med. Human Bolouri, Kiel, 23.12.65

Catherina Pekdeger, Kiel, 13.03.79

Vertreter:

Dr. med. Asmus Lagemann, Kiel, 14.03.58

Maike Prange, Kiel, 20.07.80

Vertreter:

Thorsten Bargemann, Kronshagen, 30.06.62

Bewerber:

Dr. med. Bartosz Anuszkiewicz, Kiel, 19.05.78

Vertreterin:

Maria Brachmann-Wilkens, Kiel, 17.12.55

Dr. med. Norbert Baier, Kiel, 06.03.54

Vertreter:

Dr. med. Peter Gast, Glücksburg, 22.04.50

Priv.-Doz. Dr. med. Erol Cavus, Osdorf, 04.09.70

Vertreter:

Claus Sieck, Molfsee, 01.08.58

Dr. med. Volker Frey, Eckernförde, 17.05.42

Vertreterin:

Dr. med. Renate Schmien de Iglesia, Kiel,

06.10.43

Dr. med. Ludwig Helmke, Kirchbarkau, 23.08.70

Vertreter:

dr / Universität Banja Luka Idriz Merdzanic, Kiel,

02.01.59

Dr. med. Christoph Hinrichs, Kiel, 07.04.71

Vertreter:

Dr. med. Volker Grebe, Felde, 23.02.49

Dr. med. Norbert Jaeger, Kiel, 06.11.59

Vertreter:

Dr. med. Thomas Thormann, Kiel, 16.02.62

Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Klomp, Schellhorn,

19.10.55

Vertreter:

Priv.-Doz. Dr. med. Lutz Besch, Kronshagen,

19.04.56

Dr. med. Michael Lauterbach, Schwentinental,

18.04.52

Vertreter:

Dr. med. Detlef Duncker, Kiel, 19.07.56

Gerhard Leinz, Kiel, 20.03.56

Vertreter:

Ulrich Kruse, Boksee, 25.07.54

Dr. med. Johannes Müller-Steinmann, Kiel, 02.12.57

Vertreterin:

Katja Laske, Scharbeutz, 07.11.78

54 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

Dr. med. John-Kilian Rehbein, Kiel, 28.05.76

Vertreter:

Dr. med. Heiko Lindemann, Kiel, 17.03.71

Dr. med. Ralf Wilhelm Schmitz, Kiel, 24.09.62

Vertreter:

Andreas Rinck, Kiel, 24.01.52

Dr. med. Michael Schroeder, Achterwehr, 05.01.62

Vertreterin:

Dr. med. Andrea Pollex, Dänischenhagen,

22.04.76

Dr. med. Jürgen Schultze, Kiel, 14.07.55

Vertreterin:

Dr. med. Sabine Schulzeck, Kiel, 15.11.58

Dr. med. Christian Sellschopp, Kiel, 01.12.48

Vertreter:

Dr. med. Heiko Giesel, Kiel, 23.10.44

Dr. med. Götz Serocki, Kirchbarkau, 26.01.70

Vertreterin:

Yasemin Thomsen, Eutin, 17.09.73

Matthias Seusing, Kiel, 22.01.51

Vertreter:

Dr. med. Joachim Bloem, Kiel, 16.07.46

Dr. med. Gert Sötje, Altenholz, 01.01.60

Vertreter:

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Holger Hinrichsen,

Altenholz, 29.08.63

Dr. med. Sven Henrik Stübinger, Kronshagen, 15.01.73

Vertreter:

Dr. med. Rudolf Förster, Kiel, 09.08.50

Priv.-Doz. Dr. med. Ralf Trappe, Kiel, 15.01.73

Vertreterin:

Annett Nicolaou, Kiel, 28.04.77

Wahlkreis Lübeck

Wahlvorschlag I

Bewerberinnen:

Dr. med. Waltraud Anemüller, Lübeck, 27.11.58

Vertreterin:

Dr. med. Anna Lena Recke, Lübeck, 23.06.82

Dr. med. Kristin Baumann, Lübeck, 09.12.80

Vertreterin:

Hilke Göttsching, Lübeck, 19.03.84

Priv.-Doz. Dr. med. Birgit Kahle, Lübeck, 05.11.61

Vertreter:

Prof. Dr. med. Morten Schütt, Niendorf, 04.05.67

Dr. med. Iris Jahnke, Lübeck, 05.05.68

Vertreterin:

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Constanze Banz-Jansen,

Barnitz, 16.09.72

Dr. med. Inge Derad, Lübeck, 09.04.61

Vertreterin:

Karin Suhrbier, Lübeck, 27.08.80

Bewerber:

Dr. med. Hauke Nielsen, Buchholz, 15.03.58

Vertreter:

Dr. med. Georg Nowak, Lübeck, 19.05.50

Dr. med. Sven-Olaf Süfke, Timmendorfer Strand,

19.03.68

Vertreterin:

Dr. med. Beate Sedemund-Adib, Ahrensbök,

02.05.58

Dr. med. Andreas Recke, Lübeck, 26.06.74

Vertreterin:

Dr. med. Franziska Schulze, Lübeck, 13.05.83

Dr. med. Reiner Schäfer, Lübeck, 28.01.54

Vertreter:

Dr. med. Martin Großherr, Lübeck, 22.03.65

Dr. med. Jan-Christoph Lewejohann, Lübeck, 27.02.67

Vertreterin:

Dr. med. Angela Michelsen, Groß Schenkenberg,

30.06.61

Dr. med. Dr. jur. Joachim Hübner, Lübeck, 30.04.68

Vertreter:

Stefan Huttenlocher, Ratzeburg, 25.11.75

Dr. med. Robert Kalow, Lübeck, 07.11.81

Vertreter:

Dr. med. Andreas Unger, Lübeck, 31.12.70

Ausgabe 5 | Mai 2013 55


MITTEILUNGEN DER ÄRZTEKAMMER

Wahlvorschlag II

Bewerberinnen:

Dr. med. Meike Wedemeyer, Lübeck, 05.09.69

Vertreterin:

Dr. med. Bettina Tiemer, Lübeck, 05.09.67

Dr. med. Martina Horn, Lübeck, 14.06.58

Vertreterin:

Dr. rer. nat. Hildegard Trautwein, Lübeck, 05.12.51

Dr. med. Marita Mans, Lübeck, 22.01.57

Vertreterin:

Dr. med. Esther Maria Nitsche, Lübeck, 09.01.62

dr.(Univ.Zagreb) Ursula Steidle-Katic, Lübeck,

22.08.62

Vertreterin:

Dr. med. Irina Robrahn-Nitschke, Lübeck,

30.12.64

Dr. med. Christiane Wildt, Lübeck, 05.07.57

Vertreterin:

Dr. med. Christine Kleinsteuber, Lübeck, 18.02.62

Britta Poppe, Lübeck, 29.03.67

Vertreter:

Dr. med. Thomas Günther, Lübeck, 26.09.68

Bewerber:

Dr. med. Frank Niebuhr, Lübeck, 18.03.58

Vertreter:

Dr. med. Jörg Ruser, Lübeck, 12.11.60

Dr. med. Martin Federsel, Lübeck, 05.12.61

Vertreter:

Dr. rer. nat. Andreas Bobrowski, Lübeck, 01.01.56

Dr. med. Christian Höppner, Lübeck, 07.04.63

Vertreter:

Dr. med. Martin Frambach, Lübeck, 26.09.62

Dr. med. Richard Jung, Lübeck, 17.08.67

Vertreter:

Dr. med. Ulf Seidel, Lübeck, 27.06.73

Mathias Rosenbaum, Lübeck, 25.06.65

Vertreterin:

Dr. med. Alexandra Schulze-Rohr, Lübeck,

31.03.68

Dr. med. Thomas Legler, Lübeck, 24.03.58

Vertreterin:

Dr. med. Karen Herlyn, Lübeck, 22.06.63

Wahlkreis Neumünster

Wahlvorschlag I

Bewerberinnen:

Elke Feldmann, Westensee, 20.01.65

Vertreter:

Hannes Graeser, Neumünster, 01.04.75

Dr. med. Minu Seddigh-Brettschneider, Boostedt,

20.04.60

Vertreterin:

Ulrike Staffeld, Brügge, 02.01.68

Bewerber:

Dr. med. Dirk Marquardt, Neumünster, 13.10.72

Vertreterin:

Dr. med. Angela Neumann, Quarnbek, 12.10.62

Wahlvorschlag II

Bewerberin:

Martina Gomolinsky, Kiel, 05.11.81

Vertreter:

Dr. med. Dominique Hamann, Kiel, 16.05.76

Bewerber:

Dr. med. Ingo Schmalbach, Kiel, 08.11.72

Vertreter:

Nils Ahlgrimm, Neumünster, 04.06.80

Dr. med. Rolf Drews, Neumünster, 12.04.55

Vertreter:

Heinz-Holger Brammer, Ehndorf, 01.05.57

Dr. med. Ralf Staiger, Lübeck, 01.12.63

Vertreter:

Prof. Dr. med. Jens-Martin Träder, Lübeck, 25.11.54

56 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

Wahlkreis Nordfriesland

Wahlvorschlag I

Bewerberinnen:

Dr. med. Sabine Menke, Niebüll, 10.03.58

Vertreterin:

Dr. med. Wiebke Peters, Reußenköge, 31.08.70

Dr. med. Heidrun Mumm, Wenningstedt/Sylt,

07.02.60

Vertreter:

Frank Brauer, Sylt, OT Westerland, 15.07.56

Dr. med. Kathrin Kallinowski, Husum, 27.04.72

Vertreter:

Björn Steffensen, Ramstedt, 03.06.59

Bewerber:

Karsten Lüders, Risum-Lindholm, 10.06.46

Vertreter:

Dr. med. Hans-Ralph Burow, Niebüll, 24.03.54

Dr. med. Thomas Maurer, Leck, 15.11.56

Vertreter:

Dr. med. Bodo Stoschus, Sylt, OT Westerland,

19.08.61

Wahlvorschlag II

Bewerberinnen:

Insa Schröder, Vollerwiek, 12.03.78

Vertreter:

Dr. med. Armin Schröder, Vollerwiek, 23.04.74

Dr. med. Sandra Hachfeld, Niebüll, 29.12.72

Vertreterin:

Bita Bonyadi, Niebüll, 22.01.67

Bewerber:

Dr. med. Mark Dankhoff, Sylt/OT Westerland,

22.07.61

Vertreterin:

Andrea Magaard, Husum, 07.08.64

Dr. med. Eberhard Wenzel, Husum, 08.11.66

Vertreterin:

Michaele Hirsch, Utersum/Föhr, 21.05.62

Wahlkreis Ostholstein

Wahlvorschlag I

Bewerberinnen:

Dr. med. Iris Koper, Oldenburg, 15.02.60

Vertreterin:

Dr. med. Astrid Clausen, Ahrensbök, 14.02.61

Dr. med. Gudrun Geist, Eutin-Fissau, 30.11.57

Vertreterin:

Dr. med. Bettina Katharina Ordu-Reinecke, Ahrensbök,

12.04.51

Dr. med. Barbara Mensing, Bösdorf b. Plön,

11.04.60

Vertreterin:

Dr. med. Zana Piotrowski, Eutin, 20.03.73

Iris Pinnow, Eutin, 02.11.77

Vertreter:

Dr. med. Bruno Kall, Eutin, 11.03.56

Bewerber:

Dr. med. Hans-Joachim Frercks, Bad Malente-

Gremsm., 13.03.51

Vertreter:

Dr. med. Peer-Gunnar Knacke, Eutin, 15.02.60

Dr. med. Uwe Becker, Bad Malente-Gremsm.,

14.06.45

Vertreter:

Dr. med. Frank Himmel, Eutin, 16.12.77

Dr. med. Joachim Schur, Eutin, 18.05.70

Vertreter:

Dietrich Willemsen, Lübeck, 07.10.54

Dr. med. Clemens Brüggemann, Eutin, 06.05.68

Vertreter:

Dr. med. Günther Busch, Eutin, 16.03.56

Dr. med. Friedrich Schroeder, Lübeck, 17.07.62

Vertreter:

Dr. med. Carlfriedrich Napp, Eutin-Fissau,

05.10.50

Dr. med. Jörg Pöppelmeier, Neustadt, 14.08.62

Vertreter:

Dr. med. Ulrich Kosfeld, Neustadt, 24.09.54

Ausgabe 5 | Mai 2013 57


MITTEILUNGEN DER ÄRZTEKAMMER

Dr. med. Jan Andresen, Großenbrode, 02.11.69

Vertreter:

Matthias Kalbe, Eutin, 02.09.68

Dr. med. Joerg Beardi, Lübeck-Travemünde, 06.11.71

Vertreterin:

Josefine Lammich, Lübeck, 06.02.81

Dr. med. Denis Fauter, MBA, Altenkrempe, 25.12.63

Vertreterin:

Anne Klose, Lübeck, 03.01.79

Dr. med. habil. Franz Hartmann, Lübeck, 02.08.58

Vertreter:

Dr. med. Jens Riedel, Kasseedorf, 09.04.61

Wahlvorschlag II

Bewerberinnen:

Heike Köller-Viethen, Eutin, 12.08.60

Vertreter:

Dr. med. Roland Wagner, Süsel, 07.01.69

Dr. med. Bettina Schultz, Eutin, 14.12.64

Vertreter:

Dr. med. Thomas Haller, Heiligenhafen, 21.04.53

Dr. med. Hilke Sommer, Eutin, 23.04.70

Vertreter:

Dr. med. Henning Baucks, Eutin, 07.06.64

Bewerber:

Thomas Montag, Stockelsdorf, 21.12.61

Vertreter:

Dr. med. Ludger Iske, Eutin, 22.09.58

Dr. med. Holger Andresen, Bosau, 14.02.41

Vertreter:

Bernd-Axel Lipphardt, Lensahn, 02.08.47

Dr. med. Gerdt Hübner, Eutin, 14.06.63

Vertreter:

Dr. med. Thomas Schaum, Neustadt, 20.03.70

Dr. med. habil. Thomas Schang, Eutin, 12.05.54

Vertreter:

Dr. med. Franz-Wilhelm Körkemeyer, Bad Malente-Gremsmühlen,

06.02.59

Wahlkreis Pinneberg

Wahlvorschlag

Bewerberinnen:

Dr. med. Vera Meyer, Elmshorn, 19.04.60

Vertreterin:

Gabriele Ziegeler-Botzet, Elmshorn, 15.11.57

Atossa Kouchekmanesh, Hamburg, 20.06.80

Vertreterin:

Birte Leykum, Bönningstedt, 19.04.71

Bewerber:

Hans-Henning Harden, Elmshorn, 25.04.61

Vertreterin:

Annette Krause-Göring, Elmshorn, 22.03.62

Kristofer Wintges, Hamburg, 24.08.85

Vertreterin:

Isabelle Claus, Hamburg, 02.05.83

Erik Voges, Hamburg, 11.06.80

Vertreter:

Christian Mörs, Hamburg, 24.02.84

Klaus Fischer, Hamburg 03.06.49

Vertreterin:

Magdalena Gosciniak, Hamburg, 16.07.80

Wahlkreis Plön

Wahlvorschlag I

Bewerberin:

Anja Walczak, Preetz, 25.01.65

Vertreter:

Dr. med. Geert Knop, Kühren, 29.03.54

Bewerber:

Dr. med. Dr. rer. nat. Joachim Pohl, Ascheberg,

05.11.48

Vertreter:

Dr. med. Gerold Menne, Plön, 25.08.50

Dr. med. Thomas Quack, Plön, 05.11.65

Vertreter:

Dr. med. Bleick Bleicken, Preetz, 02.06.46

58 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

Dr. med. Roland Bauer, Schönberg, 05.08.54

Vertreter:

Dr. med. Volker Schuldt, Schwentinental, 17.09.57

Dr. med. Carsten Tesch, Lütjenburg, 29.11.57

Vertreter:

Dr. med. Bardo Maria Bromisch, Schönberg, 24.03.66

Dr. med. Cay Kellinghusen, Mucheln, 05.11.52

Vertreter:

Dr. med. Claus Onischke, Selent, 05.03.74

Dr. med. Jorg-Dieter Pabel, Plön, 12.12.49

Vertreter:

Holger Bernsdorff, Dannau, 07.09.48

Dr. med. Wigbert Schulze, Heikendorf, 09.07.65

Vertreter:

Dr. med. Hans-Henning Gernhardt, Plön, 03.11.51

Dr. med. Walter Voß, Mönkeberg, 09.12.61

Vertreterin:

Dagmar Esch-Kabitzke, Kiel, 23.11.55

Dr. med. Gero Wenzel, Preetz, 28.10.72

Vertreterin:

Dr. med. Ruth Pfau, Preetz, 01.03.61

Dr. med. Alexander Baumgarten-Walczak, Preetz,

03.02.64

Vertreterin:

Dr. med. Anja Mohr, Preetz, 16.03.63

Dr. med. Daniel Lohmann, Preetz, 01.08.61

Vertreter:

Dr. med. Jürgen Held, Preetz, 30.07.58

Dr. med. Winfried Lenk, Giekau, 27.09.65

Vertreterin:

Dr. med. Carsta Schumacher-Lüthge, Bad Malente,

08.11.51

Dr. med. Wolfgang Müller, Preetz, 30.08.51

Vertreter:

Dr. med. Rolf Rauch, Preetz, 17.05.63

Dr. med. Frank Schubert, Preetz, 09.09.60

Vertreter:

Dr. med. Frank Bokelmann, Preetz, 06.04.68

Wahlvorschlag II

Bewerberin:

Dr. rer. nat. Catharina von Lany, Passade, 01.10.70

Vertreter:

Dr. med. Burkhard von Westernhagen, Stoltenberg,

12.03.61

Bewerber:

Dr. med. Kai-Massimo Backens, Kiel, 30.04.73

Vertreterin:

Caroline Becher, Kiel, 14.06.82

Wahlkreis Rendsburg-Eckernförde

Wahlvorschlag I

Bewerberinnen:

Dörte Paulsen, Eckernförde, 27.03.62

Vertreter:

Priv.-Doz. Dr. med. Nour Eddine El Mokhtari,

Rendsburg, 17.02.68

Miriam Weiß, Eckernförde, 24.10.74

Vertreter:

Harm Piening, Eckernförde, 26.03.55

Bewerber:

Dr. med. Sebastian Irmer, Eckernförde, 22.09.75

Vertreter:

Dr. med. Henning Schiller, Achterwehr, 23.03.70

Dr. med. Helmut Scholz, Rendsburg, 06.01.49

Vertreter:

Dr. med. Dirk Löffler, Eckernförde, 02.09.52

Andreas Stanisak, Osterrönfeld, 16.04.47

Vertreterin:

Dr. med. Silke Eggers, Rendsburg, 29.04.57

Sven Tetzlaff, Raisdorf, 19.12.70

Vertreter:

Dr. med. Wolfgang Reinke, Rendsburg, 31.03.49

Holger Elbing, Rendsburg, 21.05.49

Vertreterin:

Dr. med. Ulrike Schönbohm-Trömel, Fockbek,

13.07.68

Ausgabe 5 | Mai 2013 59


MITTEILUNGEN DER ÄRZTEKAMMER

Wahlvorschlag II

Bewerberinnen:

Petra Struve, Bornstein, 29.07.62

Vertreter:

Dr. med. Dr. jur. Hans-Michael Steen, Eckernförde,

08.09.48

Dr. med. Miriam Philipp, Kiel, 19.10.71

Vertreter:

Dr. Christhos-A. Papachrysanthou, Dänischenhagen,

23.01.64

Bewerber:

Dr. med. Axel Rohne, Preetz, 07.12.67

Vertreter:

Dr. med. Andreas Kirchmann, Kiel, 14.02.65

Manfred Zeipert, Rendsburg, 11.10.67

Vertreterin:

Zita Krasemann, Rendsburg, 02.11.62

Dr. med. Roland Panzer, Neudorf-Bornstein,

31.07.72

Vertreter:

Dr. med. Werner Kröger, Rendsburg, 22.06.49

Dr. med. Arndt Kosmahl, Jevenstedt, 13.01.59

Vertreter:

Dr. med. Uwe Warthold, Westerrönfeld, 24.03.56

Prof. Dr. med. Stephan Hellmig, Kiel, 04.11.73

Vertreter:

Dr. med. Michael Heukamp, Kiel, 01.05.60

Wahlkreis Schleswig-Flensburg

Wahlvorschlag I

Bewerberin:

Silke Molt, Handewitt, 30.08.65

Vertreterin:

Ingeborg Storrer-Mantzel, Tarp, 06.10.58

Bewerber:

Dr. med. Wilken Boie, Handewitt, 24.03.51

Vertreter:

Lars Utecht, Glücksburg, 19.07.76

Dr. med. Thomas Jens Hansen, Satrup, 07.03.52

Vertreter:

Dr. med. Rainer Zeriadtke, Sörup, 21.06.52

Wahlvorschlag II

Bewerberin:

Heike Margrit Beneke-Voigtländer, Schleswig,

06.08.54

Vertreterin:

Heide Schröter, Schleswig, 09.07.66

Bewerber:

Dr. med. Armin Kalmbach, Nübel, 26.09.58

Vertreter:

Kui Xu, Nübel, 05.04.70

Dr. med. Martin Grabowski, Schleswig, 04.12.65

Vertreter:

Dr. phil. Henning Ohlen, Kropp, 21.10.53

Dr. med. Christian Freyer, Oeversee, 29.06.60

Vertreter:

Prof. Dr. med. Karsten Schepelmann, Kiel,

10.05.60

Michael Ullrich, Lürschau, 04.12.54

Vertreter:

Dr. med. Harald Lucius, Schuby, 16.04.56

Wahlvorschlag III

Bewerberin:

Dr. med. Heike Roth, Schleswig, 02.03.64

Vertreter:

Dr. med. Uwe Fischer, Lindaunis, 25.01.55

Bewerber:

Dr. med. Hans-Joachim Commentz, Schaalby,

27.06.45

Vertreter:

Dr. med. Ralf Günter Wegers, Schleswig, 03.09.62

Axel Bartsch, Schleswig, 27.12.66

Vertreter:

Joachim Schrader, Schleswig, 07.10.50

60 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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Wahlkreis Segeberg

Wahlvorschlag I

Bewerberinnen:

Rosemarie Müller-Mette, Henstedt-Ulzburg, 16.10.49

Vertreterin:

Signe Denker, Bad Segeberg, 12.05.60

Dr. med. Ilka Petersen-Vollmar, Bad Segeberg,

24.03.63

Vertreterin:

Ilka Tornieporth, Klein Rönnau, 21.02.73

Bewerber:

Dr. med. Franz-Bernhard Bambas, Klein Rönnau,

18.09.63

Vertreter:

Matthias Raeck, Klein Rönnau, 10.11.64

Dr. med. Svante Gehring, Norderstedt, 16.03.63

Vertreter:

Dr. med. Uwe Bannert, Klein Rönnau, 22.05.53

Christian Kraus, Gönnebek, 25.11.48

Vertreter:

Dr. med. Oliver Geier, Kaltenkirchen, 22.03.74

Wahlvorschlag II

Bewerberinnen:

Stephanie Liedtke, Bad Segeberg, 01.12.69

Vertreter:

Christoph Kalmutzke, Ahrensbök, 24.01.77

Dr. med. Sylvia Hakimpour-Zern, Bad Bramstedt,

03.01.69

Vertreterin:

Dr. med. Ann-Kathrin von Hielmcrone, Bad Segeberg,

10.07.84

Bewerber:

Dr. med. Dietmar Hertle, Hamburg, 28.10.55

Vertreterin:

Almuth Kiessling, Hamburg, 16.06.83

Sönke Bax, Bad Segeberg, 25.08.71

Vertreter:

Dr. med. Frank Schauland, Weddelbrook, 15.01.71

Dr. med. Ralf Pychynski, Pronstorf, 18.01.62

Vertreter:

Christian Knopp, Klein Rönnau, 21.10.79

Shahrokh Kholgh Amoz, Norderstedt, 10.03.74

Vertreter:

Markus Jungbluth, Hamburg, 03.04.64

Wahlkreis Steinburg

Wahlvorschlag I

Bewerberin:

Katrin Klewitz, Schenefeld, 09.01.66

Vertreter:

Dr. med. Jörg Wendtland, Wilster, 23.06.65

Bewerber:

Gerhard Marioth, Hohenaspe, 05.01.49

Vertreter:

Dr. med. August Palatsik, Lägerdorf, 21.12.36

Wahlvorschlag II

Bewerberin:

Dr. med. Heike Lehmann, Elmshorn, 09.11.58

Vertreterin:

Dr. med. Petra Hell, Seester, 21.06.64

Bewerber:

Dr. med. Andreas Sachs, Itzehoe, 09.12.54

Vertreter:

Otto Kimminich, Hamburg, 02.06.52

Wahlkreis Stormarn

Wahlvorschlag I

Bewerberinnen:

Dr. med. Martina Haidasch, Hamburg, 27.01.63

Vertreter:

Dr. med. Rolf Busack, Rümpel, 06.04.55

Dr. med. Ulrike Kändler, Hamburg, 26.07.56

Vertreter:

Dr. med. Christian Hillert, Hamburg, 25.10.66

Ausgabe 5 | Mai 2013 61


MITTEILUNGEN DER ÄRZTEKAMMER

Bewerber:

Dr. med. Tahsin Balli, Stockelsdorf, 23.06.68

Vertreter:

Dr. med. Marco Wedhorn, Lübeck, 22.04.79

Michael Roemer, Stockelsdorf, 28.02.58

Vertreterin:

Anne Stoll, Lübeck, 27.08.82

Robert Winkler, Hamburg, 17.02.72

Vertreter:

Dr. med. Bernd Schucher, Ahrensburg, 27.08.64

Wahlvorschlag II

Bewerberinnen:

Karen Hartwig, Trittau, 17.11.62

Vertreterin:

Dr. med. Susanne Griese, Trittau, 20.03.64

Birgit Löffler-Burmeister, Ahrensburg, 20.03.47

Vertreter:

Carl-Christian Richers, Ahrensburg, 11.08.46

Bewerber:

Dr. med. Hans Irmer, Ahrensburg, 03.02.61

Vertreter:

Ulrich Lauterbach, Ahrensburg, 20.05.58

Dr. med. Thomas Giehrl, Bargteheide, 21.10.53

Vertreterin:

Monika Engel, Bargteheide, 09.03.56

Marcus Jünemann, Großhansdorf, 16.11.66

Vertreter:

Michael Seifert, Reinfeld, 21.03.73

62 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


www.aerzteblatt-sh.de

In den einzelnen Wahlkreisen sind endgültig zu wählen

(Stand 1. März 2013)

Dithmarschen 2 Neumünster 2 Rendsburg-Eckernförde 6

Flensburg-Stadt 3 Nordfriesland 3 Schleswig-Flensburg 3

Herzogtum-Lauenburg 3 Ostholstein 6 Segeberg 5

Kiel 12 Pinneberg 5 Steinburg 2

Lübeck 11 Plön 2 Stormarn 5

Für die Stimmabgabe gelten die folgenden Vorschriften (§ 9 Wahlverordnung):

1. Der Stimmzettel, der die im Wahlkreis zugelassenen Wahlvorschläge enthält, der Wahlumschlag, der Wahlausweis

sowie der Rücksendeumschlag werden am 21. Mai 2013 an die Wahlberechtigten abgesandt.

2. Jede/r Wahlberechtigte kann auf dem Stimmzettel höchstens so viele Bewerberinnen und Bewerber ankreuzen,

wie Mitglieder der Kammerversammlung in dem betreffenden Wahlkreis zu wählen sind. Weitere

Angaben machen den Stimmzettel ungültig.

3. Der Stimmzettel muss in einem verschlossenen als „Wahlumschlag“ bezeichneten Umschlag enthalten

sein. Die Übersendung von Stimmzetteln mehrerer Wähler in einem Wahlumschlag ist unzulässig. Der

Wahlumschlag mit dem Stimmzettel ist in einem zweiten äußeren Umschlag abzusenden, der außer dem

Wahlumschlag mit dem Stimmzettel auch den unterzeichneten Wahlausweis enthalten muss.

4. Ungültig sind Stimmzettel,

- die nicht durch die Wahlleiterin oder den Wahlleiter versandt worden sind,

- die nicht in einem verschlossenen Wahlumschlag übersandt worden sind oder deren Wahlausweis nicht

von der oder dem Wahlberechtigten unterzeichnet wurde,

- die mehr Stimmen für Bewerberinnen und Bewerber enthalten, als Mitglieder der Kammerversammlung in

dem Wahlkreis zu wählen sind,

- aus denen sich der Wählerwille nicht zweifelsfrei ergibt,

- die über die Kennzeichnung der Bewerberinnen und Bewerber hinaus weitere Zeichen enthalten,

- die zusammen mit Stimmzetteln anderer Wählerinnen oder Wähler in einem Wahlumschlag übersandt

worden sind.

5. Der Stimmzettel muss dem Wahlleiter bis zum Ende der Wahl (07. Juni 2013, 18.00 Uhr) zugegangen sein.

Bad Segeberg, 22.04.2013

gez. Friedrich W. Cochanski, Wahlleiter

Ausgabe 5 | Mai 2013 63


MITTEILUNGEN DER KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG

Öffentliche Ausschreibung von Vertragsarztsitzen gemäß § 103 Abs. 4 SGB V

Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein schreibt auf Antrag von Ärzten/Psychotherapeuten deren

Vertragsarztsitz zur Übernahme durch einen Nachfolger aus, sofern es sich bei dem maßgeblichen Planungsbereich

um ein für weitere Zulassungen gesperrtes Gebiet handelt.

Nähere Informationen zu den ausgeschriebenen Praxen erhalten Sie unter folgenden Telefonnummern:

Ärzte: 04551 883-259 Psychotherapeuten: 04551 883-378

04551 883-346 04551 883-291

04551 883-561

04551 883-462

Fachgebiet/Arztgruppe Planungs bereich* Praxisform Bewerbungs frist** Ausschreibungsnummer

Frauenärzte

- halbe Zulassung -

Hausärzte

- halbe Zulassung -

Kreisregion Stadt

Flensburg/Schleswig-

Flensburg

BAG 31.05.2013 3031/2013

Segeberg EP 31.05.2013 3610/2013

Hausärzte Herzogtum Lauenburg BAG 30.06.2013 3032/2013

Hausärzte

Hausärzte

Kreisregion Stadt

Flensburg/Schleswig-

Flensburg

Kreisregion Stadt

Flensburg/Schleswig-

Flensburg

BAG 31.05.2013 3483/2013

BAG 31.05.2013 3699/2013

Hausärzte Herzogtum Lauenburg BAG 31.05.2013 3895/2013

Urologen

- halbe Zulassung -

Kreisregion Stadt Neu-

münster/Rendsburg-

Eckernförde

EP 30.06.2013 3611/2013

* Die Stadt Kiel und die Stadt Lübeck stellen jeweils einen Planungsbereich dar. Alle übrigen Planungsbereiche

richten sich nach den Kreisgrenzen, außer der Kreisregion Stadt Neumünster/Kreis Rendsburg-Eckernförde

(NMS/RD-E) und der Kreisregion Stadt Flensburg/Kreis Schleswig-Flensburg (FL/SL-FL).

** Die Bewerbungsfrist ist eine Ausschlussfrist, das heißt es können nur Bewerbungen akzeptiert werden, die

innerhalb der Bewerbungsfrist eingehen. Sollte innerhalb der Bewerbungsfrist keine Bewerbung eingehen, so

gilt die Ausschreibung maximal für ein weiteres Jahr. Die Bewerbungsfrist ist gewahrt, wenn aus der Bewerbung

eindeutig hervorgeht, auf welche Ausschreibung sich die Bewerbung bezieht, für welche Adresse die

Zulassung beantragt wird und ein Arztregisterauszug beigefügt wurde.

Die Richtgrößenvereinbarungen Arznei-/Verband- und Heilmittel 2013 wurden von den

regionalen Vertragpartnern unterzeichnet. Sie finden diese auf der KVSH-Homepage:

www.kvsh.de -> Praxis -> Verträge -> Downloadcenter -> Richtgrößen

Auf Anfrage senden wir gerne eine Druckversion zu: 04551/883-362.

64 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


MITTEILUNGEN DER KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG

Folgende Vertragsarztsitze/Vertragspsychotherapeutensitze waren bereits ausgeschrieben,

jedoch hat sich innerhalb der Bewerbungsfrist niemand beworben,

sodass Sie sich um diese Sitze weiterhin bewerben können:

Fachgebiet/Arztgruppe Planungs bereich Praxisform Ausschreibungs nummer

Anästhesisten

- halbe Zulassung -

Kiel BAG 15471/2012

Frauenärzte Lübeck EP 8961/2012

Hausärzte NMS/RD-E EP 5327/2012

Hausärzte Nordfriesland EP 6289/2012

Hausärzte Pinneberg EP 5288/2012

Hausärzte NMS/RD-E EP 7078/2012

Hausärzte Nordfriesland EP 8904/2012

Hausärzte Stormarn EP 11288/2012

Hausärzte FL/SL-FL EP 11845/2012

Hausärzte FL/SL-FL EP 11950/2012

Hausärzte Herzogtum Lauenburg EP 11664/2012

Hausärzte Ostholstein EP 12847/2012

Hausärzte Pinneberg MVZ 14421/2012

Hausärzte Nordfriesland EP 13651/2012

Hausärzte Plön EP 14006/2012

Hausärzte FL/SL-FL EP 14988/2012

Hausärzte NMS/RD-E BAG 15914/2012

Hausärzte Pinneberg BAG 14713/2012

Hausärzte Herzogtum Lauenburg EP 217/2013

Hausärzte NMS/RD-E EP 15933/2012

Hausärzte NMS/RD-E EP 623/2013

Hausärzte NMS/RD-E EP 15917/2012

Hausärzte Plön BAG 15796/2012

Kinder- und Jugendmedizin Herzogtum Lauenburg EP 7080/2012

Kinder- und Jugendmedizin FL/SL-FL EP 383/2013

Kinder- und Jugendmedizin Stormarn BAG 15935/2012

Nervenärzte Pinneberg EP 9682/2012

Psychotherapeuten NMS/RD-E EP 4468/2012

Psychotherapeuten

- halbe Zulassung -

Kiel EP 540/2013

Der Bewerbung sind ein Auszug aus dem Arztregister sowie ein unterschriebener Lebenslauf beizufügen. Ferner

ist ein polizeiliches Führungszeugnis der Belegart „O“ (Behördenführungszeugnis) zu beantragen.

Hinweis: Die Wartelisteneintragung ersetzt die Bewerbung nicht!

Bewerbungen richten Sie bitte an: Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein, Zulassung/Praxisberatung,

Bismarckallee 1 - 6, 23795 Bad Segeberg.

Ausgabe 5 | Mai 2013 65


MITTEILUNGEN DER KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG

Für folgende Vertragsarztsitze/Vertragspsychotherapeutensitze, die sich in

einem für weitere Zulassungen/Anstellungen nicht gesperrten Planungsbereich

befinden, werden Nachfolger gesucht. Es handelt sich hierbei nicht um Ausschreibungsverfahren

nach § 103 Abs. 4 SGB V.

Fachgebiet/Arztgruppe Planungsbereich Praxisform Chiffrenummer

Hausärzte Steinburg EP 5649/2011

Nähere Informationen zu den aufgeführten Praxen sowie dem Zulassungsverfahren erhalten Sie unter den

oben angegebenen Telefonnummern.

Fortführung von ausgeschriebenen Vertragsarztsitzen als Zweigpraxen

Für folgende Vertragsarztsitze ist die Bewerbungsfrist seit einem Quartal abgelaufen, ohne dass eine Bewerbung

eingegangen ist. Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein würde für die

hier aufgeführten Sitze eine Zweigpraxisgenehmigung erteilen, wenn sie von einem anderen Vertragsarzt als

Zweigpraxis fortgeführt werden sollen:

Fachgebiet/Arztgruppe Planungsbereich Ausschreibungsnummer

Hausarzt Nordfriesland 6289/2012

Kinder- u. Jugendmedizin Segeberg 4822/2012

Nervenärzte Pinneberg 9682/2012

Hausärzte FL/S-FL 14988/2012

Kinderärzte Herzogtum Lauenburg 216/2013

Hausärzte Nordfriesland 6057/2012

Kinder- u. Jugendmedizin Herzogtum Lauenburg 7080/2012

Hausärzte NMS/RD-E 15933/2012

Das Statut über die Durchführung von Gemeinschaftsaufgaben und von Maßnahmen zur Sicherstellung der

vertragsärztlichen Versorgung in Schleswig-Holstein sieht unter II 3 a) ff. vor, dass eine finanzielle Förderung

für die Fortführung der ausgeschriebenen Vertragsarztsitze als Zweigpraxis möglich ist. Die finanzielle Förderung

erfolgt durch einen einmaligen Zuschuss, der schriftlich beantragt werden muss. Für nähere Auskünfte

zu der Möglichkeit der Fortführung einer Praxis als Zweigpraxis setzen Sie sich bitte unter den oben genannten

Telefonnummern mit der Abteilung Zulassung/Praxisberatung der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein

in Verbindung.

66 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


MITTEILUNGEN DER KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG

Folgende Ärzte/Psychotherapeuten wurden im Rahmen des Sonderbedarfes zugelassen.

Diese Beschlüsse sind noch nicht bestandskräftig, sodass hiergegen

noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann.

Name Fachgruppe Niederlassungsort Niederlassungsdatum

Dr. med. Michael Wiese

Facharzt für Neurologie und

Facharzt für Psychiatrie und

Psychotherapie

Preetz

Folgende Ärzte/Psychotherapeuten wurden ermächtigt bzw. bei folgenden

Ärzten haben sich Änderungen ergeben (Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem

Ermächtigungsverzeichnis auf www.kvsh.de.):

Name Fachgruppe Ort

Irene von der Ahe Radiologie Flensburg

Irmgard Schulz-Wheater Gynäkologie und Geburtshilfe Henstedt-Ulzburg

Dr. med. Dieter Siebrecht Anästhesiologie Kiel

Dr. med. Sabine Schulzeck Anästhesiologie Kiel

Dr. med. Martin Gleim Anästhesiologie Kiel

Prof. Dr. med. Dietrich Kabelitz Arzt Kiel

Prof. Dr. med. Andreas Moser Neurologie Lübeck

Priv.-Doz. Dr. med. Peter Trillenberg

Neurologie

Lübeck

Dr. med. Jürgen Eggers Neurologie Lübeck

Prof. Dr. med. Christoph

Helmchen

Neurologie

Lübeck

Dr. med. Matthias Nitschke Neurologie Lübeck

Dr. med. Dorotheé Schmidt Kinder- und Jugendmedizin Lübeck

Dr. med. Martin Nitschke Innere Medizin Lübeck

Dr. med. Inge Derad Innere Medizin Lübeck

Dr. med. Isabell Grande-Nagel Radiologie Lübeck

Prof. Dr. med. Detlef Zillikens Haut- und Geschlechtskrankheiten Lübeck

Dr. med. Mariella Fleischer Haut- und Geschlechtskrankheiten Lübeck

Dr. med. Tobias Fischer Haut- und Geschlechtskrankheiten Lübeck

Dr. med. Waltraud Anemüller Haut- und Geschlechtskrankheiten Lübeck

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Enno

Schmidt

Haut- und Geschlechtskrankheiten

Lübeck

Priv.-Doz. Dr. med. Birgit Kahle Haut- und Geschlechtskrankheiten Lübeck

Dr. med. Klaus Westerbeck Kinder- und Jugendmedizin Kiel

Ausgabe 5 | Mai 2013 67


MITTEILUNGEN DER KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG

Dr. med. Hiltrud Muhle Kinder- und Jugendmedizin Kiel

Dr. med. Gert Wiegand Kinder- und Jugendmedizin Kiel

Priv.-Doz. Dr. med. Felix Braun Chirurgie Kiel

Prof. Dr. med. Michael Kneba Innere Medizin Kiel

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Tobias

Ankermann

Kinder- und Jugendmedizin

Prof. Dr. med. Paul Eggert Kinder- und Jugendmedizin Kiel

Dr. med. Holger Zeidler Innere Medizin Kiel

Prof. Dr. med. Stephan Hellmig Innere Medizin Rendsburg

Dr. med. Gesine Fedders Innere Medizin Schleswig

Dr. med. Heinz Koerlings Innere Medizin Flensburg

Dr. med. Per Martius Innere Medizin Geesthacht

Kiel

Folgende Ärzte/Psychotherapeuten/MVZ wurden zugelassen und haben um

Veröffentlichung gebeten:

Name Ort Fachgruppe Beginn Nachfolger von

Gülnur Dizman

Hans-Heinrich Fricke

24558 Henstedt-Ulzburg,

Beckersbergstraße

2

23560 Lübeck, Kronsforder

Allee 24

Kinder- und Jugendmedizin

01.04.2013

Allgemeinmedizin 01.04.2013 Dr. med.

Gottfried Najuch

Dr. med. Arne Winkler

Dr. med. Stephan

Jablonski

Melitta Dames

Dr. med. Sebastian Claudius

Svitlana Steffens

Dr. med. Anja Hollandt

Dr. med. Bernd Krebs

- halbe Zulassung -

Dr. med. univ. Alexander

Horak

23552 Lübeck, An der

Untertrave 91 - 94

23552 Lübeck, Königstraße

19

24941 Flensburg,

Jägerweg 16

23562 Lübeck, Kahlhorstraße

29

25548 Kellinghusen,

Schulberg 2

23570 Lübeck, Bertilingstraße

4

25337 Elmshorn,

Agnes-Karll-Allee 21 a

25348 Glückstadt, Am

Burggraben 1

Innere Medizin,

Schwerpunkt Kardiologie

01.04.2013 Dr. med.

Erdmann Brunk

Orthopädie 01.01.2014 Dr. med. Ulrich

Schmelzer

Allgemeinmedizin 01.04.2013

Allgemeinmedizin 01.04.2013 Dr. med.

Matthias Fischer

Allgemeinmedizin 01.04.2013

Allgemeinmedizin 01.04.2013 Dr. med. Ulrich

Driller

Strahlentherapie 02.04.2013

Allgemeinmedizin 03.04.2013

68 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


MITTEILUNGEN DER KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG

Dipl.-Psych. Claudia

Tiefert

- halbe Zulassung -

24768 Rendsburg,

Moltkestraße 4

Psychologische

Psychotherapeutin

01.04.2013 Dipl.-Psych.

Bernd Rathje

Dipl.-Psych. Outi

Sadenius

- halbe Zulassung -

25469 Halstenbek,

Gustavstraße 2

Psychologische

Psychotherapeutin

01.04.2013 Dipl.-Psych. Ute

Kluth

Nina Knauerhase

- halbe Zulassung -

25524 Itzehoe,

Berliner Platz 4

Psychologische

Psychotherapeutin

01.04.2013 Dipl.-Psych. Kai

Mackauer

Janet Rossmann

Dipl.-Psych. Tina Eule

- halbe Zulassung -

25938 Wyk/Föhr,

Hafenstraße 4

24768 Rendsburg, Altstädter

Markt 10

Allgemeinmedizin 01.04.2013 Dr. med.

Gerhard Spitzhorn

Psychologische

Psychotherapeutin

15.04.2013 Dipl.-Psych.

Anne Dierking

Folgende Ärzte/Psychotherapeuten/MVZ haben Anstellungsgenehmigungen

erhalten und um Veröffentlichung gebeten:

Name des anstellenden

Arztes/MVZ

Dr. med. Gerrit Schenk

Ort Fachgruppe Beginn Name des

Angestellten

23738 Lensahn,

Eutiner Straße 10

Allgemeinmedizin 01.04.2013 Dr. med. Anne Klages

Dr. Marc Dupas

Stefan Klaus Dangel

Dr. med. Oliver Lehmberg,

Christiane

Schweiger, Dr. med.

Harald Horn, Dr. med.

Frank Schubert,

Dr. med. Hendrik

Schönbohm, Sonja

Walter, Carl Culemeyer,

Dr. med. Jens

Asmussen

25436 Uetersen,

Rathausstraße 6

24837 Schleswig,

Bahnhofstraße

12

24143 Kiel,

Karlstal 32

24361 Groß

Wittensee, Am

Mühlenberg 2

hausärztlich tätiger

Facharzt für Innere

Medizin

02.04.2013 Peter Ellerbrock

Allgemeinmedizin 15.03.2013 Ariane Smit

Radiologie 01.04.2013 Dr. med. Godo Groth

Allgemeinmedizin 21.02.2013 Dr. med. Margret

Hinrichs

Dr. med. Boris Kämpfer

24534 Neumünster,

Friesenstraße 11

Facharzt für Innere

Medizin, Schwerpunkt

Gastroenterologie

08.03.2013 Dr. med. Eike Hastedt

Ausgabe 5 | Mai 2013 69


MITTEILUNGEN DER KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG

„Medizinische Versorgungszentren

Nordfriesland GmbH -

Standort Niebüll“

„MVZ Glückstadt

gGmbH“

Dr. med. Siegfried

Bethge

Benno Colmorgen

Dr. med. Jörg-Peter

Jacobsen

Marek Rossmann

Dres. med. Martin

Wüstenberg, Ute

Backheuer, Georg

Häring, Jan Reichelt,

Stephan Behrendt

Dres. med. Martin

Wüstenberg, Ute

Backheuer, Georg

Häring, Jan Reichelt,

Stephan Behrendt

Dres. med. Martin

Wüstenberg, Ute

Backheuer, Georg

Häring, Jan Reichelt,

Stephan Behrendt

Dres. med. Martin

Wüstenberg, Ute

Backheuer, Georg

Häring, Jan Reichelt,

Stephan Behrendt

25899 Niebüll,

Gather Landstraße

75

25348 Glückstadt,

Steinburgstraße

17

24848 Kropp,

Gorch-Fock-

Straße 15 - 19

22844 Norderstedt,

Marktplatz 1

22926 Ahrensburg,

Wulfsdorfer

Weg 93

22926 Ahrensburg,

Große

Straße 28 - 30

24226 Heikendorf,

Hindenburgstraße

7

24937 Flensburg,

Süderhofenden

12

24226 Heikendorf,

Hindenburgstraße

7

24116 Kiel,

Arndtplatz 4

Chirurgie 01.04.2013 Dr. med. Jiri Klima

Anästhesiologie 01.04.2013 Dr. med. Astrid Kirsch

Allgemeinmedizin 02.04.2013 Dr. med. Hilmar

Keppler

Innere Medizin, hausärztlich

Lungen- und Bronchialheilkunde

Innere Medizin/hausärztlich

02.04.2013 Dr. med. Fabian Paul

01.04.2013 Mareike Drünert

02.04.2013 Dr. med. Sabine Timmermann

Anästhesiologie 01.04.2013 Dr. med. Harald Nissen

Augenheilkunde 01.04.2013 Michael Langholz

Anästhesiologie 01.04.2013 Dr. med. Gilbert Heller

Augenheilkunde 01.04.2013 Dr. med. Rosemarie

Held-Wiechens

70 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


MITTEILUNGEN DER KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG

Folgende Ärzte/Psychotherapeuten/MVZ haben die Genehmigung zur Verlegung

ihrer Vertragspraxis erhalten und um Veröffentlichung gebeten:

Name Fachgruppe von nach Datum

Dipl.-Psych. Petra

Rotter-Glattkowski

Dr. med. Elisabeth

Wolf

Psychologische

Psychotherapeutin

hausärztlich tätige

Fachärztin für

Innere Medizin

23552 Lübeck,

Marlesgrube 69 - 71

25436 Uetersen,

Großer Sand 52 a

Dr. med. Arne Bautz Chirurgie 24103 Kiel, Prüner

Gang 15

Dr. phil. Dipl.-Psych. Lil

Regina Carl

Dipl.-Päd. Maike Hein

Philipp Wolf

Dr. med. Alexander

Meyer

Dipl.-Psych. Outi

Sadenius

Psychologische

Psychotherapeutin

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Physikalische und

Rehabilitative Medizin

Urologie

Psychologische

Psychotherapeutin

24646 Warder,

Meisenweg 2

21465 Reinbek, Hamburger

Straße 41

23730 Neustadt,

Memelweg 28

23843 Bad Oldesloe,

Lübecker Straße 19 a

25469 Halstenbek,

Magdalenenallee 16

23552 Lübeck,

Mühlenstraße 62

25436 Uetersen,

Großer Sand 2

24143 Kiel, Willy-

Brandt-Ufer 10

24589 Nortorf, Bahnhofstraße

5

21465 Reinbek,

Sophienstraße 13

23730 Neustadt,

Königstraße 2 - 4

23843 Bad Oldesloe,

Hamburger Straße 5

25469 Halstenbek,

Gustavstraße 2

16.04.2013

01.04.2013

01.04.2013

01.04.2013

01.05.2013

15.04.2013

25.03.2013

01.04.2013

Dipl.-Psych. Fritz

Bothe

Psychologischer

Psychotherapeut

24975 Rüllschau,

Helledal 9

24897 Ulsnis,

Gunneby 79

01.01.2013

Dr. med. Martin Lauer

Frauenheilkunde

und Geburtshilfe,

Schwerpunkt

Gynäkologische

Onkologie

24226 Heikendorf,

Teichtor 11

24226 Heikendorf,

Dorfstraße 17

01.05.2013

Dr. med. Hartmuth

Burba

Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

24226 Heikendorf,

Teichtor 11

24226 Heikendorf,

Dorfstraße 17

01.05.2013

Honorarverteilungsmaßstab der KVSH ab 1. Januar und 1. April 2013:

redaktionelle Ergänzung

Die Abgeordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 13. Februar 2013 einen neuen HVM

beschlossen. Die unter Teil B 1.1 Abs. 2 und Teil C 1. Abs. 3 bis 6 befindlichen Regelungen

über die Begrenzung anteiliger Arztstellen wurden mit Wirkung zum 1. April 2013 beschlossen.

Aufgrund eines redaktionellen Versehens fehlte dieser Zeitpunkt des Inkrafttretens in

dem am 25. Februar 2013 veröffentlichten HVM-Text, der nunmehr in Teil B 1.1 Abs. 2 Satz

2 und Teil C 1. Abs. 7 entsprechend ergänzt wird.

Die aktuelle Fassung des HVM finden Sie auf unserer Homepage www.kvsh.de. Auf Anforderung

wird der Text der Bekanntmachung in Papierform zur Verfügung gestellt, Telefon:

04551-883-486.

Ausgabe 5 | Mai 2013 71


Stellen- und

Gelegenheitsanzeigen

Annahme: Samira Rummler, Rummler@quintessenz.de

Berlin: Telefon 030 / 761 80-663, Telefax 030 / 761 80-680

Kiel: Tel: 0431/658 09 50, 0171 / 280 1947, helmut.hitze@kielnet.net

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Heike Mohr, Schlossstraße 10, 23626 Warnsdorf. (Vorabinfo unter 04502/840-100)

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Stellen- und

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Annahme: Samira Rummler, Rummler@quintessenz.de

Berlin: Telefon 030 / 761 80-663, Telefax 030 / 761 80-680

Kiel: Tel: 0431/658 09 50, 0171 / 280 1947, helmut.hitze@kielnet.net

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der Leistungsabteilungen Rente werden für die Deutsche Rentenversicherung Bund im Zusammenhang mit

Anträgen auf Erwerbsminderungsrenten die Beeinträchtigungen der Teilhabe und deren Auswirkungen auf

das Erwerbsleben bewertet. Dies beinhaltet die Prüfung und Beurteilung medizinischer Unterlagen und Gutachten

in sozialmedizinischer Hinsicht in allen Stufen des Antragsverfahrens wie auch in Widerspruchs- und

Klageverfahren und Stellungnahmen zu medizinischen und sozialmedizinischen Fragen im Einzelfall.

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Arbeitszeit) ohne Nacht- bzw. Wochenenddienste, die Möglichkeit, Familie und Beruf in Einklang zu bringen,

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der Zusatzbezeichnung „Sozialmedizin“, leistungsgerechte Bezahlung in Entgeltgruppe 15 (bzw. ohne Facharztanerkennung

in Entgeltgruppe 14) des Tarifvertrages Deutsche Rentenversicherung Bund (vergleichbar mit

dem TVöD) und die im öffentlichen Dienst zusätzlichen Leistungen

Die Deutsche Rentenversicherung Bund ist ein familienfreundliches Unternehmen und wurde

hierfür viermal mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet. Das Thema Vereinbarkeit

von Beruf und Familie ist Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Unsere Familienpolitik

wird mit Unterstützung des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für

Familie, Senioren, Frauen und Jugend stets weiterentwickelt.

Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Behinderung im Sinne von § 2 Abs. 2 und 3 SGB IX. Sie

werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Fachliche Auskünfte erteilt Ihnen gerne die Abteilungsärztin der Leistungsabteilungen Rente, Frau Horn,

Telefon: 030-865 33210.

Ihr Bewerbungsanschreiben mit Lebenslauf, Arbeitgeberzeugnissen, Qualifikationsnachweisen etc. richten

Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 07700713/3 an:

Deutsche Rentenversicherung Bund

Dezernat 2030 – Personaleinstellungen

Bereich III

10704 Berlin

E-Mail: jobs@drv-bund.de

Homepage: www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

Anzeigenschluss für die Ausgabe 06/2013 ist der 20.05.2013


Stellen- und

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Annahme: Samira Rummler, Rummler@quintessenz.de

Berlin: Telefon 030 / 761 80-663, Telefax 030 / 761 80-680

Kiel: Tel: 0431/658 09 50, 0171 / 280 1947, helmut.hitze@kielnet.net

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sucht ab 1.10.2013 oder früher Kollegin/Kollegen zur

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BAG Dres. med. Jessen, Petersen, Carstens-Radtke.

24837 Schleswig, Seminarweg 4, Tel.: 04621-951950

Fax: 04621-20209, E-Mail: c.petersen@praxis.sl

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Annahme: Samira Rummler, Rummler@quintessenz.de

Berlin: Telefon 030 / 761 80-663, Telefax 030 / 761 80-680

Kiel: Tel: 0431/658 09 50, 0171 / 280 1947, helmut.hitze@kielnet.net

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Nähere Auskünfte erhalten Sie von der stellvertretenden Direktorin der Klinik,

Frau Dr. Bernhardt, unter Telefon 0431 9900-2652.

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ZIP gGmbH

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24105 Kiel

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Annahme: Samira Rummler, Rummler@quintessenz.de

Berlin: Telefon 030 / 761 80-663, Telefax 030 / 761 80-680

Kiel: Tel: 0431/658 09 50, 0171 / 280 1947, helmut.hitze@kielnet.net

Die Deutsche Rentenversicherung Nord ist Träger der gesetzlichen

Rentenversicherung in Schleswig-Holstein, Hamburg und

Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Lübeck und Standorten

in Hamburg und Neubrandenburg. Wir beschäftigen über 2.100

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Berufsgruppen des

öffentlichen Dienstes.

Für die Leitung unseres neu aufzubauenden Teams Betriebliches

Gesundheitsmanagement, das direkt der Vorsitzenden der Geschäftsführung

unterstellt ist, suchen wir eine/einen

Arbeits-/Betriebsmediziner/in

Zu Ihren Aufgaben gehören neben der konzeptionellen Arbeit,

die Beratung der Geschäftsführung und der Führungskräfte in

allen Fragen des betrieblichen Gesundheits- und Eingliederungsmanagements,

die Durchführung von Untersuchungen und die

Fertigung von ärztlichen Stellungnahmen im Rahmen des Betrieblichen

Eingliederungsmanagements.

Sie arbeiten in Gremien mit (Dienstberatungen Arbeitssicherheitsausschuss)

und koordinieren den Einsatz der externen Betriebsärzte

sowie die Erstellung und Präsentation des Gesundheitsberichtes

sowie die Zusammenarbeit mit den Fachkräften für Arbeitssicherheit.

Wir suchen eine fachlich qualifizierte, in Klinik oder Praxis

erfahrene Persönlichkeit mit Freude an der professionsübergreifenden

Zusammenarbeit, ausgeprägter Kommunikationsfähigkeit

sowie Entscheidungsfreude. Alle notwendigen

medizinisch-technischen Untersuchungsmöglichkeiten stehen

zur Verfügung. Sie/er sollte Arbeitsmedizinerin/ Arbeitsmediziner

oder Fachärztin/Facharzt für Arbeitsmedizin sein, gern mit der

Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin und mindestens 2-jähriger

Erfahrung in der Inneren Medizin. Wir bieten ein unbefristetes

Beschäftigungsverhältnis auf einem in jeder Hinsicht modern eingerichteten

Arbeitsplatz des öffentlichen Dienstes.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Std./Woche bei flexibler,

familienorientierter Arbeitszeitgestaltung.

Wir bieten Ihnen ein Entgelt bis zur Entgeltgruppe 15 TV-TgDRV

sowie alle Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes. Falls gewünscht

kommt auch eine Übernahme in das Beamtenverhältnis

in Betracht. Die Deutsche Rentenversicherung Nord ist ein

familienfreundliches Unternehmen, das Ihnen vielfältige Möglichkeiten

zur Vereinbarung von Berufs- und Privatleben bietet. Die

Stelle erfordert weder Schicht- noch Bereitschaftsdienst.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Vorsitzende der Geschäftsführung,

Frau Dr. Ingrid Künzler, unter Telefon 0451 485-10000

oder per E-Mail: ingrid.kuenzler@drv-nord.de zur Verfügung.

Die Deutsche Rentenversicherung Nord fördert die Einstellung von

Frauen. Wegen Unterrepräsentanz von Frauen in dieser Entgeltgruppe

sind uns Bewerbungen von Frauen besonders willkommen.

Bei gleicher Eignung und Befähigung werden Schwerbehinderte

bevorzugt bei der Einstellung berücksichtigt.

Sind Sie interessiert? Dann richten Sie bitte Ihre schriftliche Bewerbung

mit aussagefähigen Unterlagen innerhalb von 2 Wochen

nach Erscheinen dieser Anzeige an die:

Deutsche Rentenversicherung Nord

Abteilung Unternehmensentwicklung und Personal

Friedrich-Ebert-Damm 245 • 22159 Hamburg

E-Mail: annegret.macholl@drv-nord.de

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oder kons. Viele Möglichkeiten

und Ideen - nur der

Partner fehlt.

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in Praxis oder MVZ (Voll- oder

Teilzeit). Spezielle Kenntnisse:

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Telefonverzeichnis

Ärztekammer Schleswig-Holstein, Bismarckallee 8-12, 23795 Bad Segeberg, Tel. 04551/803-0, Fax -188,

E-Mail info@aeksh.org, Internet www.aeksh.de

Vorstand

Präsident

Dr. med. Franz-Joseph Bartmann

04551/803-124

franz-joseph.bartmann@aeksh.org

Vizepräsidentin

Dr. med. Hannelore Machnik

04551/803-124

hannelore.machnik@aeksh.org

Sekretariat

Tanja Holst-Oldenburg

04551/803-124, Fax 04551/803-180

vorstand@aeksh.org

Verantwortung/

Koordination Geschäftsführung

Hauptgeschäftsführer

Dr. med. Carsten Leffmann

carsten.leffmann@aeksh.org

Sekretariat

Janina Dittmann

04551/803-125, Fax 04551/803-180

sekretariat@aeksh.org

Ärztliche Referentin, Qualitätssicherung

Dr. med. Uta Kunze, MPH

04551/803-165

uta.kunze@aeksh.org

Ärztliche Stellen nach RöV und StrlSchV

Cornelia Ubert

04551/803-324,

aerztliche-stelle@aeksh.org

Fachkunde Strahlenschutz nach RöV

Manja Hückstedt

04551/803-212

manja.hueckstedt@aeksh.org

Gesundheitsziel Verringerung koronarer

Herzkrankheiten

Dr. oec. troph. Michael Lohmann

04551/803-247, michael.lohmann@aeksh.org

Beratende Kommission Sucht und Drogen

Dr. med. Uta Kunze, MPH

04551/9088180, aeksh@web.de

Vertrauensstelle Krebsregister

Mirja Wendelken, Birgit Schwarz

04551/803-104, 04551/803-108

krebsregister-sh@aeksh.org

Kaufmännische Angelegenheiten/

Allgemeine Verwaltung

Kaufmännischer Geschäftsführer

Karsten Brandstetter

04551/803-139

Finanzen

Leitung: Sven Sager

04551/803-333, Fax 04551/803-315

Beitrag

Tatjana Voß, Yvonne Rieb

04551/803-555, kammerbeitrag@aeksh.org

Buchhaltung

Christine Braun, Angelika Wolff, Janina Zander

04551/803-140, 04551/803-323,

04551/803-137

Ärzteverzeichnis

Christine Gardner, Sandra Russow,

Kerstin Schon

04551/803-170, 04551/803-236,

04551/803-162, Fax 04551/803-220,

mitglied@aeksh.org

EDV

Leitung: Wolfgang Dahncke

wolfgang.dahncke@aeksh.org

Büroleitung: Frank Kunert

04551/803-193, edv@aeksh.org

Zuständige Stelle MFA/OTA

Leiter med. Fachberufe: N. N.

04551/803-290

ecs@aeksh.org

Sekretariat: Ulrike Messerig

04551/8813-135, Fax 04551/8813-234

MedizinischeAssistenzberufe@aeksh.org

Weiterbildung

Manuela Brammer

04551/803-143, Fax 04551/803-222

weiterbildung@aeksh.org

Evaluation der Weiterbildung

Dr. med. Uta Kunze, MPH

04551/803-165

evaluation@aeksh.org

Fachkundige Stelle BuS

Antje Gosch

04551/803-196, Fax 04551/803-222

FachkundigeStelle@aeksh.org

Ausgabe 5 | Mai 2013 81


Telefonverzeichnis

Lebendspende

Sandra Russow

04551/803-236, lebendspende@aeksh.org

Rechtsangelegenheiten

Justiziare: Dr. Jessica Siering, Carsten Heppner

04551/803-133, 04551/803-151

rechtsabteilung@aeksh.org

Referent juristische Angelegenheiten, GOÄ,

Ethikkommission

Carsten Heppner

04551/803-151

goae@aeksh.org, ethik@aeksh.org

Patientenombudsmannverein

Hans-Peter Bayer

04551/803-327, Fax 04551/803-180

ombudsverein@aeksh.org

Informationsdienste/Service

Caroline Wangari-Dose

04551/803-308

patienteninfo@aeksh.org

Kommunikation/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Thomas Rottschäfer

04551/803-190

presse@aeksh.org

Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt

Leiter und Redakteur: Dirk Schnack

Katja Willers

04551/803-119, 04551/803-127

aerzteblatt@aeksh.org

Online-Redaktion

Bärbel Kühl

04551/803-127, onlineredaktion@aeksh.org

Akademie für med. Fort- und Weiterbildung der

Ärztekammer Schleswig-Holstein

Akademie-Leitung: Dr. med. Henrik Herrmann

Geschäftsführerin: Helga Pecnik

04551/803-146,

Fax 04551/803-194

helga.pecnik@aeksh.org

Petra Petersen

04551/803-166, akademie@aeksh.org

Fortbildung

Marlies Doose-Heidborn, Juliane Hohenberg

04551/803-204, 04551/803-218

fortbildung@aeksh.org

Edmund-Christiani-Seminar - Berufsbildungsstätte

der Ärztekammer Schleswig-Holstein

Leiter med. Fachberufe: N. N.

04551/8813-290

Fax 04551/8813-228

ecs@aeksh.org

Gästehaus „Lohmühle“

Leitung: Helena Willhöft

04551/8813-178, Fax 04551/9658-234

gaestehaus@aeksh.org

Versorgungseinrichtung

Geschäftsführer: Harald Spiegel

Brigitte Nielsen, Ingrid Lehmkuhl

04551/803-111, 04551/803-117

sekretariat@veaeksh.de

Rechtliche Angelegenheiten

Justitiarin: Uta Ufen-Brümmer

04551/803-118,

rechtsabteilung@veaeksh.de

Impressum

Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt

Herausgeber: Ärztekammer Schleswig-Holstein

V. i. S. d. P.: Dr. Franz Bartmann

Redaktion: Dirk Schnack (Ltg.),

Thomas Rottschäfer, Katja Willers,

Telefon 04551/803-119, -127, Fax -188

Zuschriften redaktioneller Art bitte an:

Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt,

Bismarck allee 8-12, 23795 Bad Segeberg,

E-Mail aerzteblatt@aeksh.org

Ständige Mitarbeiter: Judith Eick,

Jörg Feldner, Horst Kreussler.

Die Beiträge geben die Auffassung der

na ment lich ge nan n ten Autoren wie der,

die der Meinung der Redaktion nicht zu

entsprechen braucht. Hono ra re für Beiträge

wer den nicht gezahlt. Die Redaktion

muss sich das Recht vorbe halten,

über die Ver öffent lichung, aber auch die

Ge stal tung des Bei trages, einschließlich

kleiner re dak tioneller Ände run gen, zu

ent schei den. Ände run gen, die den Sinn

des Bei trages be tref fen, wer den mit dem

Autor abge stimmt. Die Redaktion freut

sich auch über unverlangt ein gesandte

Ma nuskripte und bittet um Verständnis,

dass um fang reiche Arbeiten aufgrund

des redak ti o nellen Konzepts nicht berücksichtigt

werden kön nen. Wenn aus

Gründen der Lesbarkeit die männliche

Form eines Wortes genutzt wird, ist hiermit

auch die weibliche Form gemeint.

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen

Bei träge und Ab bil dungen sind urheberrechtlich

geschützt. Mit Ausnahme der

gesetzlich zu ge las senen Fälle ist eine

Verwertung ohne Ein willigung des Verlages

straf bar.

Verlag, Anzeigenverwaltung und Vertrieb:

Quintessenz Verlags-GmbH, Ifenpfad 2-4,

12107 Berlin, Telefon 030/76180663,

Fax 030/76180693

Konto: Commerzbank AG Berlin,

Kto. 1802156, BLZ 10040000

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82 Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt


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