Bericht über das Geschäftsjahr 2010 - Bausparkasse Mainz AG

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Bericht über das Geschäftsjahr 2010 - Bausparkasse Mainz AG

Bausparkasse Mainz AG

Bericht über das Geschäftsjahr 2010


Bericht über das

Geschäftsjahr 2010

81. Geschäftsjahr

Bausparkasse Mainz AG

Kantstraße 1

55122 Mainz


Inhalt

Editorial Über die BKM 8

Bericht des Vorstandes 9

Auf einen Blick 10

Organe des Unternehmens 11

Lebensträume Wir erfüllen Lebensträume 14

Haus und Garten 14

Heiraten und Familie 15

Auto und Reisen 15

Auslandssemester 16

Karriere bei der BKM 16

Renovierung von Grund auf 17

Barrierefrei leben 17

Ruhestand genießen 18

Vermögensbildung 18

Lagebericht 2010 19

Jahresabschluss 2010 Bilanz 30

Gewinn- und Verlustrechnung 32

Anhang 34

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 43

Vorschlag zur Gewinnverwendung 45

Bericht des Aufsichtsrates 46

Gesamtbestandsbewegung 48

Bewegung der Zuteilungsmasse 56

Impressum

Herausgeber Bausparkasse Mainz AG, Kantstraße 1, 55122 Mainz, Telefon: 06131 303-0,

Telefax: 06131 303-834, E-Mail: information@bkm.de, www.bkm.de

Redaktion Kathrin Hoffmann, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bausparkasse Mainz AG

Bildnachweis Titel – © 2010 JupiterImages Corporation; S. 2/3 – © iStockphoto.com/PIKSEL; S. 5 oben – © iStockphoto.com/

marcusvb; S. 6 – © iStockphoto.com/LeoGrand; S. 7 – © iStockphoto.com/laflor; S. 8 – © Yuri Arcurs/fotolia; S. 9 – © iStockphoto.com/

mediaphotos; S. 10 – © Fotosearch; S. 11 – © Anja Greiner Adam/fotolia; S. 12 – © iStockphoto.com/pixdeluxe; S. 16 –

© iStockphoto.com/ DNY59; S. 17 – © iStockphoto.com/IsaacLKoval, S. 18 – © iStockphoto.com/LdF; S. 19 – © iStockphoto.com/

LindaYolanda; S. 20 – © iStockphoto.com/Yuri_Arcurs; S. 21 Hintergrund – © iStockphoto.com/malerapaso; S. 22 – Mauritius;

S. 23 – © iStockphoto.com/hidesy; Rest –Bausparkasse Mainz AG

Mainz, 2011

5


Stimmungshoch

Marktbedingungen

Wohneigentum Baugenehmigungen

Innovation

Sicherheit

Zinsniveau

Editorial

Verlässlichkeit

Partner

Neugeschäft

Zielgruppen

Produktentwicklung

Tradition

Moderne


8

Über die BKM

Kompetenz in der Vorsorge

Gemeinsam

die Zukunft gestalten

Verlässliche Beratung

Bausparkasse Mainz AG

Ein starker Partner für die Zukunft

Wer hat ihn nicht, den Traum vom eigenen Haus mit Garten oder einer schönen Eigentumswohnung? Viele

Menschen möchten sich diesen Wunsch verwirklichen, weil eine Immobilie für sie Lebensqualität, Sicherheit

und Unabhängigkeit z. B. von Mietsteigerungen bedeutet. Neben der starken emotionalen Komponente

ist die Immobilie heute mehr denn je für die Menschen auch ein wichtiger Baustein ihrer persönlichen

Altersvorsorge und eine stabile Geldanlage.

Jeder soll sich seinen Traum vom Haus leisten können. Mit dieser Vision gründeten Architekten im Jahre

1930 die Bausparkasse Mainz. Ihre Idee, ein eigenes günstiges Hausprogramm mit der passenden Finanzierung

zu kombinieren, setzte sich am Markt durch und legte den Grundstein für den bis heute andauernden

Erfolg. Heute zählt die Bausparkasse Mainz zu den führenden Unternehmen der Branche und bietet eine breite

Palette innovativer Produktlösungen für die Bereiche Bausparen, Finanzierung, Vorsorge, Immobilien und Geldanlage.

Bis heute hat die BKM mehr als 500.000 Familien den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt.

Die private Altersvorsorge ist immer eine ganz individuelle Entscheidung. Mit dem ganzheitlichen Konzept

der Bausparkasse Mainz begleiten und beraten wir deshalb jeden Kunden partnerschaftlich und kompetent

auf seinem persönlichen Vorsorgeweg. Dieser kann bereits in jungen Jahren mit der Eröffnung des ersten

Bausparkontos beginnen, sich mit dem Aufbau eines Finanzpolsters über unsere Geldanlageprodukte fortsetzen

und in einem gemeinsamen Weg zum Traumhaus oder in die Wunschimmobilie mit unserer Gesamtbaufinanzierung

münden.

Wir hören unseren Kunden zu. Nur so können wir optimal beraten. Unter dem Motto „Alles aus einer Hand“

haben unsere Kunden einen Ansprechpartner für den gesamten Weg: Von der Geldanlage oder der Immobilie

über die Finanzierung bis hin zum Einzug in die eigenen vier Wände. Auf diesem Weg berät jeder

unserer rund 600 Mitarbeiter im Außendienst seine Kunden bedarfsgerecht von Mensch zu Mensch und

sorgt für eine optimale Vor-Ort-Betreuung. Dabei ist das persönliche Gespräch stets von Verlässlichkeit,

Transparenz und Glaubwürdigkeit geprägt. Daraus erwächst eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Sie

führt dazu, dass unsere Kunden über viele Jahre und Generationen hinweg der BKM vertrauen.

Editorial


Bericht des

Vorstandes

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Wirtschaft ist optimistisch. Die Arbeitslosigkeit sinkt. Die Löhne steigen wieder. Die insgesamt positive

Stimmung wirkt sich auch auf das Sparverhalten der Verbraucher aus. Aktuell sparen die Deutschen so

viel wie seit dem ersten Quartal 1993 nicht mehr. Gespart wird vor allem für die Zukunft. Ganz oben auf

der Liste der Sparziele steht die private Altersvorsorge. Konsum und Wohneigentum folgen auf dem zweiten

und dritten Platz. Gespart wird aber auch, um auf eventuelle Engpässe vorbereitet zu sein.

Die Sparziele der Verbraucher sind vielfältig. Die Anforderungen an die Sparformen jedoch immer gleich. Sie

sollen eine gute Rendite und vor allem Zinssicherheit und Wertstabilität bieten. Drei Kriterien, die vor allem

die Bausparkassen mit ihren soliden Produktlösungen erfüllen. So zählt das Bausparen nach wie vor zu den

sichersten und beliebtesten Wegen in die eigenen vier Wände. Der erwartete Zinsanstieg im Baugeldbereich

schafft zudem ideale Voraussetzungen für eine Renaissance des Bauspardarlehens. Denn wer baut, möchte

dies zu Rahmenbedingungen tun, die günstige Konditionen, Zinssicherheit und überschaubare Raten bieten.

Möchten Verbraucher etwas für die Altersvorsorge tun, suchen diese auch nach kurz- und mittelfristigen

Möglichkeiten des Vermögensaufbaus. Neben dem klassischen Geschäftsfeld Bausparen bieten wir unseren

Kunden deshalb auch über das Geschäftsfeld Geldanlage einen interessanten Einstieg in den Sparprozess. Für

den Vertrieb entstehen daraus neue Chancen in der Kundenansprache. Denn wer spart, möchte das Ersparte

auch investieren. Dank unseres breiten Leistungsspektrums können wir unseren Kunden dann auch konkrete

Lösungen in den Bereichen Bausparen, Finanzierung und Immobilien anbieten. Mit den Mainzer Energiesparhäusern

haben wir zudem ein innovatives Hausprogramm im Angebot, das alle Anforderungen an energieeffizientes

und damit umweltbewusstes Wohnen zu erschwinglichen Preisen erfüllt. Dieser integrative Beratungsansatz

ist seit 80 Jahren das Herzstück unserer erfolgreichen Kundenphilosophie und Geschäftstätigkeit.

Der Vorstand

Peter Ulrich Michael Hawighorst

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

9


10

Auf einen

Blick

2010 in Mio. EUR

Eingelöstes Neugeschäft

Verträge (Anzahl) 30.946

Bausparsumme 765

Vertragsbestand am Jahresende

Verträge (Anzahl) 202.865

Bausparsumme 5.274

Zuteilung (Zuteilungsbetrag) 150

Wiederbereitstellungen (Bausparsumme) 25

Auszahlungen Vor- und Zwischenfinanzierungskredite 197

Auszahlungen Sonstige Baudarlehen 63

Spargeldeingang 178

Tilgungsbeiträge 70

Bausparguthaben 730

Bauspardarlehen 194

Vor- und Zwischenfinanzierungskredite 1.294

Sonstige Baudarlehen 519

Bilanzsumme 2.537

Editorial


Organe

des Unternehmens

Aufsichtsrat

Vorstand

Vertrauensmann

Abschlussprüfer

Fachverbände

Dr. Heinz Lehna, Mainz, Direktor a. D., Vorsitzender bis 22.06.2010

Dr. Ulrich Barth, Bad Kreuznach, Direktor a. D., stellvertretender Vorsitzender

Bernd Jansen, Grünstadt, Direktor a. D., bis 22.06.2010

Jürgen List, Birkenau, Direktor a. D., bis 22.06.2010

Peter Thomas, Jesteburg, Vorsitzender der Vorstände der INTER Versicherungsgruppe,

Vorsitzender ab 22.06.2010

Matthias Kreibich, Ludwigshafen am Rhein, Mitglied des Vorstandes der INTER Versicherungsgruppe,

ab 22.06.2010

Jürgen M. Lukas, Hamm, Mitglied des Vorstandes der INTER Versicherungsgruppe, ab 22.06.2010

Jürgen Pfeiffer, Heidesheim, Bausparkassenangestellter, Arbeitnehmervertreter

Christian Mehlig, Sprendlingen, Bausparkassenangestellter, Arbeitnehmervertreter

Peter Ulrich, Essenheim, Ressort Absatz, Kundenservice und Kredit (Sprecher)

Michael Hawighorst, Mainz, Ressort Finanzen und Betrieb

Professor Dr. Dietrich Ohse, Alsbach-Hähnlein

SUSAT & PARTNER OHG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 20095 Hamburg

Verband der Privaten Bausparkassen e. V., Berlin

vhw – Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung e. V., Berlin

IfS – Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen e. V., Berlin

Europäische Bausparkassenvereinigung, Brüssel

Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes e. V., Berlin

Bausparkassen-Einlagensicherungsfonds e. V., Berlin

Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH, Berlin

Berufsbildungswerk (BWB) e. V., Berlin

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

11


Renovieren

Sparen

Karriere

Ruhestand

Ausbildung

Auto

Bauen

Auslandssemester

Lebensträume

Familie

Reisen

Kinder

Haus

Auswandern

Barrierefrei

Hochzeit


Lebens­

träume

14 Lebensträume

Wir erfüllen Lebensträume

Es sind stets Visionen, Wünsche und Träume, die Menschen zum konkreten Handeln bewegen. Damit aus

einem Traum Wirklichkeit wird, sind viele Schritte erforderlich. Die Bausparkasse Mainz (BKM) begleitet

ihre Kunden seit über 80 Jahren auf diesem Weg. Ganz gleich, welchen Lebenstraum sich unsere Kunden

erfüllen möchten – mit unserem breiten Produktportfolio bieten wir ihnen einen individuellen und vor allem

zuverlässigen Weg zur Verwirklichung ihrer persönlichen Ziele.

Ein eigenes Haus mit Garten

Ein eigenes Haus mit Garten – zwei von drei Mietern möchten sich den Traum nach einem Eigenheim

erfüllen. Der große Vorteil steckt schon im Namen: Es ist etwas Eigenes. Wer sich Wohneigentum geschaffen

hat, genießt das starke Gefühl von Stabilität, Unabhängigkeit und Sicherheit. Für viele ist das Eigenheim

deshalb ein verlässlicher Anker im Leben und eine ideale Altersversorgung.

Doch der Schritt in die eigenen vier Wände ist mit vielen Entscheidungen verbunden. Unser kundenfreundliches

Konzept „Bauen, Finanzieren und Vorsorgen aus einer Hand“ begleitet zukünftige Eigenheimbesitzer

auf ihrem Weg in die eigene Immobilie mit einem individuellen und persönlichen Rundum-Service.

So bieten wir deutschlandweit als einzige Bausparkasse moderne

Energiesparhäuser, kompetente Fachberatung

und günstiges Baugeld aus

einer Hand. Mit unserem eigenen Hausprogramm

erfüllen wir die Wünsche der

heutigen Bauherrengeneration und kombinieren

energieeffizientes Wohnen mit

zeitgemäßer Optik zu günstigen Preisen.

Auf Wunsch vermitteln wir zum Haus auch

das passende Grundstück. Je nach Gebäudezustand,

Sanierungsbedarf, Ausstattung

und Lage kann auch eine Gebrauchtimmobilie

oder eine Eigentumswohnung eine attraktive

Alternative zum Neubau sein. Bei der

Suche nach einem geeigneten Objekt können

sich unsere Kunden auch in diesem Bereich auf

die kompetente Unterstützung unserer Experten

verlassen. Neben den persönlichen Wünschen

berücksichtigen wir auch die wirtschaftliche

Situation unserer Kunden. So wird auf Basis einer

Gesamtkostenaufstellung die Finanzierung der

Immobilie auf die individuelle Situation des Kunden und sein spezielles Vorhaben abgestimmt. Das Ergebnis

ist ein tragfähiges Finanzierungskonzept für einen sicheren Weg in die eigenen vier Wände.

_ Vorsorge

_ Immobilien

Haus und Garten


Schnelle Lösung für Extrawünsche

Neben dem klassischen Vorsparen überbrückt heute jeder achte Bundesbürger

finanzielle Engpässe mit einem Konsumentenkredit. Um unseren Kunden auch

in diesem Bereich eine Lösung anzubieten, runden wir unser Produktportfolio

durch eine Kooperation mit der CreditPlus Bank AG ab. Mit einem zinsgünstigen

Ratenkredit können unsere Kunden ihre Haushaltskasse schnell und

bequem auffüllen oder teure Rest-Kredite bei uns zu günstigen Konditionen

ablösen. Ein Ratenkredit bietet eine geringe und überschaubare Verzinsung.

Dabei können die Raten individuell festgelegt und monatlich bedient werden.

Durch die regelmäßigen festgelegten Rückzahlungen hat der Kunde jederzeit

Klarheit und behält die Übersicht über seine finanziellen Verpflichtungen.

In jedem Fall entscheiden Verbraucher ganz bewusst, ob und wann

sie sich einen Wunsch erfüllen möchten und ob sie hierfür kurzfristig Geld

benötigen. Die Aufnahme eines Ratenkredits ist einfach und unkompliziert

und unterstützt die individuelle Freiheit der Konsumenten in ihren

Kaufentscheidungen.

Sicherheit hat Vorfahrt

Heiraten, eine Familie gründen, ein Haus bauen und zusätzlich Geld für

die Altersvorsorge zurücklegen – bei der Frage, wie die private Zukunft

aussehen soll, stehen diese Dinge ganz oben auf der Wunschliste der

Menschen. Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels konzentrieren sich

diese Lebensentscheidungen und die damit verbundenen Investitionen

jedoch auf immer kleinere Zeiträume. Mit der zunehmenden Verantwortung

stellt sich gleichzeitig die Frage, wie der eigene Lebensweg bzw. die

Familie abgesichert werden kann.

Konkrete Lösungen für eine optimale Absicherung finden Familien, aber auch

Singles, in den Vorsorgeangeboten der BKM. So kann mit kleinem Budget

über einen Wohn-Riester-Vertrag bereits mit geringen monatlichen Sparleistungen

etwas für die Altersvorsorge getan werden. Der Staat unterstützt diesen

Sparprozess mit attraktiven Förderungen. Das Riesterkapital kann jederzeit

für eine Immobilienanschaffung genutzt werden. Je länger die Sparzeit,

desto mehr profitiert man zusätzlich vom Zinseszinseffekt. Wer eine Immobilie

geerbt hat, bauen oder auch kaufen möchte, ist mit der Eröffnung eines Bausparkontos

auf der sicheren Seite. Dieses garantiert ein zins günstiges Darlehen und schützt gleichzeitig vor einem Zinsanstieg im Baugeldbereich.

Mit der Arbeitnehmersparzulage und der Wohnungsbauprämie unterstützt der Staat auch diesen Sparprozess.

Heiraten und Familie

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

15


Lebensträume

Auslandssemester

16 Lebensträume

Für die Bildung sparen

Qualifikation ist der Schlüssel zum Erfolg. Vor allem junge Menschen wissen,

dass sie hier investieren müssen. Eine aktuelle Umfrage der BKM zeigt,

dass 65 Prozent der 20- bis 25-Jährigen Geld für die Aus- und Weiterbildung

ansparen möchten. Egal ob Auslandssemester, nebenberufliches Studium

oder ein Meistertitel – jede einzelne Qualifikation sollte nicht nur frühzeitig,

sondern auch finanziell genau geplant sein. Wer etwas für die Aus- und Weiterbildung

zurücklegen möchte, kann dies heute schon tun. Neben der klassischen

Geldanlage ist auch der Bausparvertrag eine interessante Sparform. Bereits mit

geringem finanziellem Einsatz kann dank der staatlichen Förderung eine ansehnliche

Summe erwirtschaftet werden, die für die Gestaltung der eigenen Zukunft

von großer Bedeutung sein kann. So können junge Menschen, die vor ihrem

25. Lebensjahr ein Bausparkonto eröffnen, das dort angesparte Guthaben samt

der staatlichen Förderung frei verwenden und z.B. in ein Studium oder ihre Aus-

und Weiterbildung investieren. Auszubildende und Berufsstarter können gleich bei

Eintritt in das Berufsleben die Vermögenswirksamen Leistungen ihres Arbeitgebers

in einem Bausparkonto mit attraktiven Guthabenzinsen bei der BKM anlegen.

Mit der BKM durchstarten

Wenn es um den Start ins Berufsleben geht, entscheiden sich immer mehr junge

Menschen für eine Ausbildung im Finanzbereich. Dies liegt zum einen an dem

hohen Stellenwert, den Bankberufe einnehmen, aber auch an der hohen Qualität

der Ausbildung. Die BKM bildet seit mehreren Jahrzehnten Bankkaufleute aus

und ebnet jungen Menschen den Weg in eine gute berufliche Zukunft. Darüber

hinaus bestehen für Vertriebsprofis interessante Perspektiven im Außendienst.

Kurze Entscheidungswege sorgen für eine optimale Verzahnung aller

wichtigen Bausteine für den individuellen Beratererfolg. Erster Baustein ist

die Entwicklung innovativer Produkte, mit denen die BKM sich schon mehrfach

als Impulsgeber der Branche positioniert hat. Jeder Finanzberater wird

zudem von den rund 260 Innendienstmitarbeitern in der Mainzer Zentrale

unterstützt. Die vernetzte Zusammenarbeit lässt Finanzberater, Kundenservice

und Vertrieb zu einer starken Einheit verschmelzen. Dies garantiert

einen schnellen Informationsaustausch, eine direkte Bearbeitung

der Kundenwünsche und letztendlich eine gute Beratungsqualität. Der

dritte Erfolgsbaustein ist die kontinuierliche Weiterbildung aller Außendienstmitarbeiter.

Hierzu zählen die Weiterbildung zur/zum Bauspar- und

Finanzfachfrau/-mann sowie regelmäßige Schulungen zu aktuellen Themen und Produkten.

Seit über 20 Jahren beraten wir zudem mit einem eigens hierfür aufgebauten Außendienst ganz gezielt Menschen

mit türkischem und südeuropäischem Migrationshintergrund. Denn eine verständliche Beratung in der jeweiligen Landessprache bietet

Entscheidungssicherheit und erleichtert die Planung und Umsetzung der persönlichen Ziele.

Karriere bei der BKM


Bausparvertrag als Energiesparvertrag

Die Modernisierung ihres Hauses ist für viele Eigentümer eine große Herausforderung.

Oft ist das Thema zu komplex und zu kostenintensiv, um

eine umfassende Sanierung in Angriff zu nehmen. Dabei reduzieren Fassadendämmung,

Energiesparfenster und moderne Haus- und Heiztechnik die

Energie kosten langfristig, tragen zur Wertstabilität der Immobilie bei und bringen

auf lange Sicht auch Renditevorteile.

Um die Handlungsblockaden zu lösen, berät die BKM Hausbesitzer gezielt hinsichtlich

ihres individuellen Sanierungsbedarfs. Aus dem Beratungsgespräch

entsteht ein systematischer Instandhaltungsplan. Dieser hilft, die anstehenden

Sanierungsmaßnahmen und die dafür benötigten finanziellen Mittel langfristig

zu planen. Wird bei der Finanzierung auf Bausparen und Fördergelder gesetzt,

amortisieren sich die Investitionskosten oft schneller als gedacht. Denn über

einen Bausparvertrag können Hausbesitzer bereits frühzeitig für die notwendigen

Renovierungsmaßnahmen sparen und sich gleichzeitig ein zinsgünstiges Darlehen

sichern. Mit dem Mainzer Energie Darlehen hat die Bausparkasse Mainz

zudem ein spezielles Finanzierungsprogramm aufgelegt. Es ermöglicht eine unbürokratische

Finanzierung der energetischen Maßnahmen und somit die schnelle

Nutzung von Energiespareffekten. Zusätzlich kann die Finanzierung mit Zuschüssen von der KfW Bankengruppe kombiniert werden. Durch die

Bereitstellung zinsgünstiger Darlehensmittel bietet die BKM konkrete Lösungen im Bereich der Finanzierung von energieeffizientem Eigentum.

Damit übernimmt unser Unternehmen eine aktive Rolle im Umwelt- und Klimaschutz.

Renovierung von Grund auf

Lebensqualität und Unabhängigkeit im Alter

Aktuell sind rund 31 Millionen Menschen in Deutschland – rund 38 Prozent der

Gesamtbevölkerung – älter als 50 Jahre. Am liebsten möchte jeder Mensch in

den eigenen vier Wänden älter werden und das gewohnte Umfeld behalten.

Doch mit zunehmendem Alter ändern sich die Anforderungen an das eigene

Wohn- und Lebensumfeld. Aspekte wie Komfort und Sicherheit gewinnen

stärker an Bedeutung. Durch entsprechende Umbaumaßnahmen schafft

ein barrierefreies Wohnumfeld die notwendigen Voraussetzungen, um in

der eigenen Immobilie glücklich und zufrieden älter zu werden.

Die BKM hat den Beratungsbedarf erkannt und greift die funktionalen

und emotionalen Bedürfnisse dieser Altersgruppe in speziellen

Beratungsangeboten auf. Neben Informationen zur Gestaltung eines

barrierefreien Wohnumfeldes bieten wir auch das passende Finanzierungskonzept.

Der Abschluss eines Bausparvertrages garantiert

bereits frühzeitig ein zinsgünstiges Darlehen für den altersgerechten

Umbau der eigenen Immobilie. Übersteigt der Traum vom barrierefreien

Wohnen trotzdem das Budget, bietet die BKM spezielle

Modernisierungsdarlehen, die mit den Fördermitteln der KfW

Bankengruppe kombiniert werden können. So wird der sorgenfreie

Lebensabend in den eigenen Wänden Realität.

Barrierefrei leben

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

17


Lebensträume

Ruhestand genießen

Finanzpolster für alle Lebenslagen

Die richtige Vorsorgestrategie ist der Schlüssel zur finanziellen Unabhängigkeit

und Absicherung in allen Lebenslagen. Unsere breite Produktpalette bietet

jeder Kundengruppe attraktive Sparlösungen zur Vermögensbildung. Bereits

über viele Jahre hat sich das klassische Bausparen als renditestarker und zinssicherer

Weg bewährt. Beliebt ist der Bausparvertrag deshalb, weil er unabhängig

von den Kapitalmärkten funktioniert und die attraktiven Zinsen sowie

die staatlichen Förderungen einen festgelegten Auszahlungsbetrag garantieren.

Zudem bietet er, in der Kombination mit einem zinsgünstigen Darlehen,

einen sicheren Weg in die eigenen vier Wände. Volle Flexibilität im Sparprozess

bietet auch der Wohn-Riester-Vertrag. Denn Wohn-Riester-Sparer

sichern sich bei Abschluss die Wahlfreiheit zwischen „steinerner Rente“ und

monatlicher Rentenauszahlung. Auch hier unterstützt der Staat die Spardisziplin

mit speziellen Förderungen. Neben diesen klassischen Vorsorgeprodukten

bietet die BKM auch alternative Anlage formen wie Sparbriefe,

Fest- oder Tagesgelder sowie Geldanlagen mit stetigem Zinszuwachs in

ihrem Portfolio. Ebenso zur Vermögensbildung bestens geeignet sind viele

Produkte unseres Partners, der INTER Versicherungsgruppe.

18 Lebensträume

Gute Planung bietet Sicherheit

Mit dem Ruhestand beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Um in dieser

Lebensphase den gewohnten Lebensstandard halten zu können, werden

rund 80 Prozent des bisherigen Einkommens benötigt. Das belegen viele

Untersuchungen. Damit ausreichend Geld zur Verfügung steht, sind deshalb

zwei Dinge entscheidend: geringe Lebenshaltungskosten und eine

sichere und auf Zuwachs angelegte Geldanlage. Ein Weg zur Senkung der

Lebenshaltungskosten ist das mietfreie Wohnen in der eigenen, schuldenfreien

Immobilie. Durch die damit verbundene finanzielle Entlastung steht

mehr Geld für andere Ausgaben zur Verfügung. Ist das Haus mit energiesparender

Haus- und Heiztechnik ausgestattet, fallen auch die Wohnnebenkosten

geringer aus. Neben der Mietfreiheit sorgen auch unsere

Geldanlageprodukte, wie der Sparbrief oder Anlageprodukte mit ständigem

Zinszuwachs, für finanziellen Freiraum. Und mit unserem Produkt

maxAuszahlplan können sich Rentner sogar eine zweite Rente sichern.

Vermögensbildung


Abhängigkeitsbericht

Prognose

Ertragslage

Verbindlichkeiten

Geschäftsumfeld

Lagebericht

Nachtragsbericht

Eigenkapital

Ziele

Mitarbeiter

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

Risikobericht

Neugeschäft

Strategien

Bestandsentwicklung

2010

19


20

Lagebericht

1. Konjunkturelles

Geschäftsumfeld

2. Entwicklung

des Neugeschäftes

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

Die Bausparkasse Mainz AG (BKM), mit Sitz in Mainz, ist ein Spezial-Kreditinstitut mit einer Bilanzsumme

von Mio. EUR 2.537 (Vj. 2.470) zum Ende des Geschäftsjahres 2010. Die Geschäftstätigkeit der BKM ist

dem deutschen Bausparkassengesetz entsprechend auf die Vergabe von Bauspardarlehen und anderen

Baudarlehen sowie deren Refinanzierung durch Bauspareinlagen und andere Geldmittel ausgerichtet. Ein

ergänzendes Geschäftsfeld ist das eigene Hausprogramm der BKM. Unsere 100-prozentige Tochtergesellschaft

Mainzer Haus Vertriebs GmbH vertreibt exklusiv eine breite Palette von energieeffizienten Massiv-

und Fertighäusern, die dem Kunden auf Wunsch auch die Möglichkeit zur Eigenleistung bieten.

Nach dem Rezessionsjahr 2009 erlebte die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr eine konjunkturelle

Wiedererholung. Das reale Bruttoinlandsprodukt wuchs um 3,5 %, nachdem es im Vorjahr um 4,7 %

geschrumpft war. Anfänglich wurde der Aufschwung überwiegend vom Export bestimmt, jedoch kamen

im Verlaufe des Jahres auch kräftige Impulse durch eine gesteigerte Binnennachfrage.

Deutlich profitieren konnte von dieser Entwicklung der Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote für Gesamtdeutschland

ging um 5,5 % zurück und zum Jahresende 2010 unterschritt die Zahl der Arbeitslosen die

3,3-Millionen-Marke.

Im Zuge der konjunkturellen Erholung zogen die Verbraucherpreise in der Bundesrepublik Deutschland im

Jahr 2010 durchschnittlich um 1,1 % an. Die Teuerungsrate lag damit deutlich über dem rezessionsgeprägten

Vorjahreswert von 0,4 %. Die Mietpreise entwickelten sich im Berichtsjahr entsprechend der

allgemeinen Preissteigerung und stiegen im Bundesdurchschnitt ebenfalls um 1,1 % an. Dabei verlief

diese Entwicklung regional allerdings sehr unterschiedlich. Auch Bauherren mussten steigende Preise

akzeptieren. Die Teuerungsrate im Wohnungsbau lag mit 1,6 % ein halbes Prozent über der allgemeinen

Preissteigerungsrate. Eigentumswohnungen verteuerten sich im Bundesdurchschnitt sogar um rund 2,1 %.

Die Preisentwicklung im Immobiliensektor ist zum einen die Folge der reduzierten Neubautätigkeit in den

zurückliegenden Jahren. Andererseits wirkte die in 2010 angezogene Nachfrage nach Wohnimmobilien,

die auch die Sorge der Menschen vor weiter anziehenden Inflationsraten reflektiert, preiserhöhend. Dabei

liegt die Nachfrage in Städten und Ballungsgebieten deutlich über der im ländlichen Raum. Hier geben die

Immobilienpreise weiterhin nach. Besonders ausgeprägt ist dies in Gegenden mit starker Abwanderung.

Auch die Anzahl der Baugenehmigungen für Wohnungen ist im abgelaufenen Jahr erfreulicherweise

angestiegen. Nach vorliegenden Informationen des Statistischen Bundesamtes sind in den ersten elf

Monaten des Jahres 2010 rund 7,15 % mehr Bauanträge genehmigt worden als im vergleichbaren

Vorjahreszeitraum. Damit wurden im genannten Zeitraum 171.422 Neubauvorhaben im Wohngebäudebereich

bewilligt.

Bauspar­Neugeschäft

Im Geschäftsjahr 2010 wurden 30.946 Bausparverträge (Vj. 30.715) mit einer Bausparsumme von Mio.

EUR 764,8 (Vj. Mio. EUR 720,3) eingelöst. Dies entspricht einem Anstieg in der Stückzahl von 0,8 %

gegenüber dem Vorjahr, während die eingelöste Bausparsumme um 6,3 % über dem Vorjahreswert liegt.

_ Konjunkturelles Geschäftsumfeld

_ Entwicklung des Neugeschäftes

Lagebericht


Im gleichen Zeitraum hat unser Vertrieb 30.961 Bausparverträge (Vj. 38.529) mit einer Gesamtbausparsumme

von Mio. EUR 783,0 (Vj. Mio. EUR 934,4) neu abgeschlossen. Damit liegt die Anzahl der abgeschlossenen

Bausparverträge um 19,6 % unter dem Vorjahreswert, während die abgeschlossene Gesamtbausparsumme

das Vorjahresvolumen um 16,2 % unterschreitet. Hintergrund für diese Entwicklung ist

die unter dem sehr hohen Niveau des Vorjahres liegende Nachfrage nach Riester-Bausparverträgen.

Spar­ und Tilgungsaufkommen

Der Spargeldeingang erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 20,9 % auf Mio. EUR 177,5

(Vj. Mio. EUR 146,8). In den Spargeldeingängen sind Vermögenswirksame Leistungen, Riesterzulagen

und Wohnungsbauprämien enthalten. Der kollektive Geldeingang lag mit Mio. EUR 246,7 um 11,6 %

über seinem Vorjahreswert (Vj. Mio. EUR 221). Die Rückzahlungen von Bauspareinlagen aus gekündigten

Bausparverträgen beliefen sich auf Mio. EUR 63,2 und lagen damit um 21,4 % unter dem Vorjahreswert

(Mio. EUR 80,4). Bei den Tilgungsbeiträgen (inkl. Zinsen) ist ein Rückgang von 5,7 % auf Mio. EUR 69,8

(Vj. Mio. EUR 74,0) zu verzeichnen.

Finanzierungen

Insgesamt haben wir im abgelaufenen Jahr 8.613 Kreditanträge genehmigt. Unseren Kunden räumten wir

damit kollektive und außerkollektive Darlehensmittel in Höhe von Mio. EUR 362,5 zur Realisierung von

wohnungswirtschaftlichen Maßnahmen ein. Zur Auszahlung kamen davon Mio. EUR 306,9, was um 13,0 %

über dem Vorjahreswert von Mio. EUR 271,5 liegt.

Im Rahmen der Erstzuteilung wurden unseren Kunden insgesamt Mio. EUR 150,1 (Vj. Mio. EUR 167) zur

Verfügung gestellt. Die Wiederbereitstellungen beliefen sich auf Mio. EUR 25,4 (Vj. Mio. EUR 35,4). Aus

dem somit insgesamt bereitgestellten Betrag von Mio. EUR 175,5 (Vj. Mio. EUR 202,4) wurden von unseren

Kunden Mio. EUR 107,6 (Vj. Mio. EUR 131,8) in Anspruch genommen. Auf neue Bauspardarlehen entfielen

davon Mio. EUR 46,4 (Vj. Mio. EUR 63,8). Alle Ansprüche von Bausparern, die das Mindestsparguthaben

und die tariflich vorgegebene Mindestbewertungszahl erreicht hatten, wurden erfüllt. In allen Tarifen

erfolgte die Zuteilung mit der bedingungsgemäß kürzesten Wartezeit.

Im außerkollektiven Kreditgeschäft lag das unseren Kunden genehmigte Darlehensvolumen bei insgesamt

Mio. EUR 321,5. Gegenüber dem Vorjahreswert von Mio. EUR 334,3 bedeutet dies einen Rückgang von

3,8 %. Zusätzlich haben wir Darlehen im Volumen von Mio. EUR 19,1 aus geschäftspolitischen Überlegungen

gegen Provisionszahlungen an Partnerinstitute weitervermittelt.

Mainzer Häuser

Sehr erfreulich entwickelte sich 2010 die Geschäftstätigkeit unserer Tochtergesellschaft, der Mainzer Haus

Vertriebs GmbH (MHV). Die Zahl der verkauften Häuser stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Stück 53

(Vj. Stück 26) an. Zu dieser sehr erfreulichen Absatzsteigerung um 103,8 % hat u. a. beigetragen, dass wir

seit Jahresanfang 2010 unsere umweltfreundlichen und ökologischen Energiesparhäuser über neue Partner

anbieten. Die MHV hat dazu Kooperationsverträge mit den Hausherstellern Bien-Zenker AG (für Fertighäuser)

sowie IBG Holding GmbH (für Massivhäuser) abgeschlossen.

_ Entwicklung des Neugeschäftes

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

21


22

Lagebericht

3. Bestandsentwicklung

Ebenfalls erfreulich entwickelten sich die Immobilienvermittlungen der MHV. In 2010 wurden mit

167 Immobilien in einem Gesamtauftragsvolumen von Mio. EUR 19,8 erneut mehr Objekte vermittelt und

abgerechnet als im Vorjahr (Stück 149 im Gesamtauftragsvolumen von Mio. EUR 17,2). Der Anstieg

gegenüber dem Vorjahr beläuft sich damit auf 12,1 % in der Stückzahl und 15,1 % in der Auftragssumme.

Versicherungen

An unseren Mehrheitsaktionär, die INTER Versicherungsgruppe, haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr

insgesamt 8.847 Versicherungen in den Sparten Lebens-, Renten-, Unfall-, Kranken- und Sachversicherung

vermittelt. Gegenüber den 7.549 Verträgen des Vorjahres entspricht dies einem Anstieg von 17,2 %.

Beteiligungen

Die BKM hält seit dem Jahr 2009 über eine Beteiligungsgesellschaft des Verbandes der Privaten Bausparkassen

eine Beteiligung in Höhe von 5,17 % an der BSQ Bauspar AG (ehemals Quelle Bauspar AG), Fürth.

Die Beteiligung ist nicht wesentlich für die Ertrags- und Vermögenslage der BKM.

Bausparverträge

Zum Jahresende 2010 befanden sich 202.865 (Vj. 204.341) eingelöste Bausparverträge mit einer Bausparsumme

von Mio. EUR 5.274 (Vj. Mio. EUR 5.280) im Bestand der BKM. Weitere 14.587 Bausparverträge

über eine Bausparsumme von Mio. EUR 346,5 waren zum Jahresende 2010 noch nicht voll

eingelöst. Gegenüber dem Vorjahr sank die Anzahl der eingelösten Verträge um 0,7 %, während die Bausparsumme

um 0,1 % abnahm. Der nicht zugeteilte Vertragsbestand umfasste eine Bausparsumme von

Mio. EUR 4.309 (+ 0,5 %), der zugeteilte Bestand eine Bausparsumme von rd. Mio. EUR 964,9 (– 3,0 %).

Die durchschnittliche Bausparsumme im eingelösten Bestand beläuft sich auf EUR 25.995 (Vj. EUR 25.840).

Baudarlehen

Das Forderungsvolumen bei den Bauspardarlehen liegt zum 31.12.2010 (nach Wertberichtigungen) mit

Mio. EUR 194,0 um 7,1 % unter seinem Vorjahreswert von Mio. EUR 208,8. Das Bestandsvolumen an

außerkollektiven Darlehen belief sich (nach Wertberichtigungen) auf Mio. EUR 1.813,5. Hiervon entfallen

Mio. EUR 1.294,4 auf die Vor- und Zwischenfinanzierungskredite (– 0,1 %) und Mio. EUR 519,1 auf die

Sonstigen Baudarlehen (– 7,9 %). Ein beantragtes Darlehensvolumen von rd. Mio. EUR 19 haben wir

im abgelaufenen Geschäftsjahr aus geschäftspolitischen Überlegungen nicht in den Eigenbestand übernommen,

sondern gegen Provisionseinnahmen an Partnerinstitute weitervermittelt.

Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute verzeichnen einen Rückgang um Mio. EUR 7,2 auf Mio. EUR 32,4

(Vj. 39,6). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist das Ergebnis der fortgesetzten Umschichtung

unserer Liquiditätsreserve von kurzfristigen Interbankanlagen in notenbankfähige Wertpapiere.

Wertpapiere

Der Bestand an Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren liegt mit Mio. EUR

439,9 deutlich über dem Vorjahreswert von Mio. EUR 278,4. Hintergrund ist der kontinuierliche und planmäßige

Aufbau einer Liquiditätsreserve in Wertpapieren, die bei Bedarf flexibel in Refinanzierungstransaktionen

mit der EZB eingesetzt werden können. Im Gegenzug wurde im März 2010 ein in Rententiteln

_ Entwicklung des Neugeschäftes

_ Bestandsentwicklung

Lagebericht


4. Verbindlichkeiten

5. Eigenkapital

6. Ertragslage

investierter Spezialfonds in Höhe von Mio. EUR 20,1 aufgelöst. Der Bilanzausweis dieses Spezialfonds

erfolgte bis zu seiner Auflösung gemäß Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und

Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) unter der Bilanzposition „Aktien und andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere“.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden wuchsen im abgelaufenen Geschäftsjahr von Mio. EUR 1.563,6

auf Mio. EUR 1.698,9 an. Dies entspricht einem Zuwachs von Mio. EUR 135,3 bzw. 8,7 %. Zu diesem

erfreulichen Volumenwachstum haben sowohl die Bauspareinlagen als auch die übrigen Geldanlagen

privater Kunden in unserem Hause beigetragen. Das Bestandsvolumen unserer Bauspareinlagen erhöhte

sich gegenüber dem Vorjahr um 8,5 % bzw. Mio. EUR 57,0 auf Mio. EUR 730,1. Die anderen Verbindlichkeiten

gegenüber Kunden wuchsen im abgelaufenen Geschäftsjahr um Mio. EUR 78,3 auf Mio. EUR 969

an (+ 8,8 %). Dieses erfreuliche Bestandswachstum ist in erster Linie das Resultat unseres breiten Angebots

an transparenten Anlageprodukten zu fairen Geschäftsbedingungen und attraktiven Konditionen

sowie der sehr guten Erreichbarkeit von Ansprechpartnern in unserem Hause.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Das Volumenwachstum bei den Bauspareinlagen und den anderen Geldanlagen privater Kunden ermöglichte

uns eine erneute Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Dadurch konnte die

Strukturverlagerung in der Refinanzierung erfolgreich fortgesetzt werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten sanken um Mio. EUR 61,8 bzw. 9,0 % auf Mio. EUR 623,8 und liegen nun erheblich unter

unseren Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (Mio. EUR 1.698,9). Dies stärkt in wesentlichem Maße die

Unabhängigkeit unseres Hauses von Refinanzierungen im Geld- und Kapitalmarkt und festigt damit unsere

Eigenständigkeit.

Das bilanzielle Eigenkapital der BKM – inklusive Bilanzgewinn – beträgt zum Bilanzstichtag Mio. EUR 104,8

(Vj. Mio. EUR 104,7). Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt bei 4,1 % (Vj. 4,2 %). Die nachrangigen Verbindlichkeiten

weisen aufgrund von im Jahresverlauf eingetretenen Fälligkeiten mit Mio. EUR 27,6 ein um

Mio. EUR 5,1 reduziertes Volumen gegenüber dem Vorjahresende auf. Das haftende Eigenkapital der BKM

gemäß § 10 KWG betrug zum Bilanzstichtag Mio. EUR 134,8 (Vj. Mio. EUR 137,0) und entspricht damit

einer Eigenkapitalquote nach Solvabilitätsverordnung von 11,22 % (Vorjahr 11,01 %).

Der Zinsüberschuss liegt, inkl. der laufenden Erträge von unserer Tochtergesellschaft MHV, mit Mio. EUR

34,3 um 13,0 % über seinem Vorjahreswert von Mio. EUR 30,4. Ursächlich hierfür ist insbesondere ein

rückläufiger Zinsaufwand (– Mio. EUR 4,1) infolge des niedrigen Zinsniveaus im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Der Zinsertrag reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um Mio. EUR 0,2. Hier konnte der

volumenbedingte Anstieg der Zinserträge aus Wertpapieren den Rückgang bei den Zinserträgen auf Baudarlehen

sowie aus Zins- und Geldmarktgeschäften nicht vollständig kompensieren. Die im Zinsertrag ausgewiesenen

Mio. EUR 0,6 aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen resultieren aus der Umsetzung

des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG).

Der Provisionsüberschuss reduzierte sich um Mio. EUR 0,4 auf Mio. EUR 7,9 (Vj. Mio. EUR 8,3). Die Entwicklung

ist im Wesentlichen auf das gegenüber dem Vorjahr reduzierte abgeschlossene Bausparneugeschäft

zurückzuführen.

_ Bestandsentwicklung

_ Verbindlichkeiten

_ Eigenkapital

_ Ertragslage

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

23


24

Lagebericht

7. Rating

Der Zins- und Provisionsüberschuss des Geschäftsjahres 2010 liegt mit Mio. EUR 42,2 um 9,0 % über

dem Vorjahreswert von Mio. EUR 38,7.

Beim Verwaltungsaufwand ist im abgelaufenen Geschäftsjahr ein signifikanter Rückgang um Mio. EUR 3,4

(– 11,8 %) auf Mio. EUR 25,1 zu verzeichnen (Vj. Mio. EUR 28,5). Diese Entwicklung ist wesentlich durch

die Reduzierung des Personalaufwands begründet, der mit Mio. EUR 14,9 deutlich unter seinem Vorjahreswert

von Mio. EUR 18,7 liegt (– 20,2 %). Hauptsächlich hierzu beigetragen haben die Umsetzung des

BilMoG mit einer Entlastung des Personalaufwands von Mio. EUR 2,9 sowie ein um Mio. EUR 0,5 geringerer

Beitrag zum Pensionssicherungsverein. Der ebenfalls dem Verwaltungsaufwand zuzurechnende Sachaufwand

(anderer Verwaltungsaufwand) nahm gegenüber dem Vorjahreswert um Mio. EUR 0,4 auf

Mio. EUR 10,2 zu (+ 4,3 %).

Der Saldo der Sonstigen Betrieblichen Erträge und Aufwendungen reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr

von Mio. EUR 1,7 auf Mio. EUR 1,5.

Das Risikovorsorgeergebnis lag im Jahr 2010 mit Mio. EUR 11,2 um Mio. EUR 1,8 über dem Ergebnis

des Vorjahres von Mio. EUR 9,4. Im Zusammenhang mit dem erfolgten Ausbau unseres Wertpapierportfolios

sind die Abschreibungen auf Wertpapiere gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 1,8 auf Mio. EUR

2,8 angestiegen. Die BKM hält alle Wertpapiere im Anlagevermögen und ist kein Handelsbuchinstitut.

Abschreibungen auf Wertpapiere betreffen nur Titel, die im Erwerbszeitpunkt zu Kursen über pari erworben

wurden und nun auf ihren vertraglich vereinbarten Rückzahlungskurs abzuschreiben sind. Ein Ausgleich

für die Abschreibungen erfolgt über die Verzinsung dieser Wertpapiere (Zinsertrag). Zudem wurde eine

pauschale Einzelwertberichtigung über Mio. EUR 1,6 zur Abdeckung des latenten Kreditrisikos von Darlehen

mit mehreren Raten Rückstand gebildet. Die Risikovorsorge trägt insgesamt allen erkennbaren Risiken

im Kreditgeschäft Rechnung.

Mit Inkrafttreten des BilMoG wurde der Abzinsungsfaktor für Pensionsrückstellungen und Rückstellungen

für Altersteilzeit von vormals 6,0 % auf den nun von der Bundesbank festzustellenden Wert umgestellt.

Hieraus ergibt sich im Geschäftsjahr 2010 ein anteiliger Nachdotierungsaufwand zu diesen Rückstellungen

in Höhe von rd. Mio. EUR 1,2, der als außerordentlicher Aufwand auszuweisen ist.

Die Steuerposition ist maßgeblich gekennzeichnet durch die Ergebnisse einer betrieblichen Steuerprüfung für

den Veranlagungszeitraum 2002 bis 2007 sowie der Bildung steuerlich nicht abzugsfähiger Vorsorgereserven.

Nach Steuern wird für das Geschäftsjahr 2010 ein Jahresüberschuss von EUR 117.579,41 ausgewiesen.

Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von EUR 133.555,71 ergibt sich ein Bilanzgewinn von

EUR 251.135,12 (Vj. EUR 133.555,71).

Im November 2010 wurde unser „A3“-Rating durch die Ratingagentur Moody’s erneut bestätigt.

Wir werten dieses gute Ratingergebnis als eine unabhängige und eindeutige Bonitätsbestätigung

für unser Institut.

_ Ertragslage

_ Rating

Lagebericht


8. Mitarbeiter

9. Nachtragsbericht

10. Risikobericht

Zum 31.12.2010 waren 560 Außendienstmitarbeiter/-innen nach § 84 HGB für unser Haus tätig. Im Innendienst

beschäftigten wir 256 Mitarbeiter/-innen. Von den Innendienstmitarbeiter/-innen befanden sich zum

Jahresende 8 Personen in Ausbildung, 5 Personen in Elternzeit und 5 Personen in passiver Altersteilzeit

(Freistellungsphase).

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu einer anderen

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten. Das Zinsumfeld ist nach wie vor von

einem niedrigen Niveau geprägt.

Ziele und Strategien der Risikopolitik

Das zielgerichtete und kontrollierte Eingehen von Risiken ist die Basis für eine dauerhafte und erfolgreiche

Geschäftstätigkeit. Die BKM tätigt im Rahmen ihres Geschäftsbetriebes grundsätzlich nur risikoarmes

Geschäft mit einer geringen Risikoquote. Zur Überwachung und Steuerung unternehmensspezifischer

Risiken dient ein Risikomanagement-System, das die im Rahmen einer Risikoinventur identifizierten

wesentlichen Risiken überwacht und regelmäßig bewertet.

Risikoinventur

Die BKM führt mindestens einmal jährlich eine Risikoinventur durch. Ziel der Risikoinventur ist die Identifikation

und Bewertung aller Risiken, denen die BKM in Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit ausgesetzt ist.

Im Rahmen der jüngsten Risikoinventur wurden die nachstehenden Risiken als wesentliche Risiken

klassifiziert:

• Adressenausfallrisiko

• Marktpreisrisiko (Zinsänderungsrisiko)

• Liquiditätsrisiko

• Operationelles Risiko

Adressenausfallrisiko

Unter dem Adressenausfallrisiko ist der potentielle Verlust zu verstehen, welcher durch den Ausfall eines

Geschäftspartners entstehen kann. Das Kreditgeschäft der BKM besteht grundsätzlich aus der Vergabe

von Krediten für selbst genutztes Wohneigentum. Durch die grundpfandrechtliche Absicherung und die

breite Streuung dieser Darlehen sind hier die Risiken unterdurchschnittlich.

Zur Steuerung des Adressenausfallrisikos im Kundengeschäft setzt die BKM u. a. ein Antragsscoring ein.

Das Antragsscoring nutzt ausgewählte, statistisch relevante Kundenmerkmale, um die erwartete Ausfallwahrscheinlichkeit

von Kundenkrediten einzuschätzen. Die Informationen zur geschätzten Ausfallwahrscheinlichkeit

und die daraufhin zugeordnete Risikoklasse werden bei der Entscheidung über die

Kreditvergabe herangezogen. Durch das Antragsscoring ist die BKM in der Lage, Entscheidungen über

Kreditanträge unter Beachtung der individuellen Risikolage zu treffen und einen risikogerechten Zins zu

ermitteln.

Die im Bestand der BKM befindlichen Kundenkredite unterliegen einem quartalsweisen Bestandsscoring,

das eine Zuordnung aller Kundenkredite zu unterschiedlichen Ratingklassen ermöglicht.

_ Mitarbeiter

_ Nachtragsbericht

_ Risikobericht

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

25


26

Lagebericht

Im Bereich der Eigenanlagen werden Adressenausfallrisiken durch eine konservativ ausgerichtete Risikostrategie

begrenzt. Inhalte der Risikostrategie sind u. a. ein mehrstufiger Auswahl- und Anlageprozess

sowie Anlagebeschränkungen auf Emittenten, die nach dem Bausparkassengesetz zugelassen sind.

Die BKM hat in ihren Kreditportfolien keine Subprime-Risiken und ist auch nicht in Aktien, nachrangigen

Wertpapieren oder strukturierten Verbriefungstransaktionen engagiert. Sämtlichen erkennbaren Risiken

wurde im Jahresabschluss durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen

Rechnung getragen.

Marktpreisrisiko

Das Marktpreisrisiko wird durch Veränderungen von Marktpreisen und -kursen (z. B. Zinsen) bestimmt.

Aufgrund der Geschäftsstruktur der BKM ist nur das Zinsänderungsrisiko von wesentlicher Bedeutung.

Die BKM ermittelt und steuert das Zinsänderungsrisiko unter regelmäßiger Anwendung eines Value-at-Risk

(VaR)-Verfahrens auf Basis der historischen Simulation. Hierbei kommen ein historischer Betrachtungszeitraum

von 1.250 Tagen, eine Haltedauer von 30 Tagen und ein Konfidenzniveau von 99 % zum Einsatz.

Das mit dieser Methode ermittelte Zinsänderungsrisiko beschreibt den maximal möglichen Wertverlust

aller zinstragenden Aktiva und Passiva der BKM, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % innerhalb der

zugrunde gelegten Haltedauer nicht überschritten wird. Darüber hinaus ermittelt die BKM ihr Zinsänderungsrisiko

regelmäßig unter Anwendung der von der Aufsichtsbehörde hierfür vorgegebenen Zinsszenarien

(Basel-II-Szenario).

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass keine ausreichenden Geldmittel zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen

bei deren Fälligkeit verfügbar sind. Die BKM steuert ihren Liquiditätsbedarf mittels

einer zahlungsstromorientierten Liquiditätsplanung mit einem 12-monatigen Zeithorizont. Fälligkeiten von

Verbindlichkeiten werden taggenau überwacht. Darüber hinaus werden die Vorgaben der Liquiditätsverordnung

beachtet. Die Liquiditätskennziffer wurde während des Berichtsjahres stets eingehalten und belief

sich zum Jahresende auf 2,96 (Vj. 2,37). Damit wurde die von den Aufsichtsbehörden geforderte Mindestgröße

von 1,0 deutlich übertroffen. Die Zahlungsfähigkeit der BKM ist aufgrund ausreichender Liquiditätsreserven

gesichert.

Operationelles Risiko

Das operationelle Risiko bezeichnet Risiken, die aus den Geschäftsabläufen eines Unternehmens resultieren.

Diese können durch Unzulänglichkeiten bzw. Fehler in Geschäftsprozessen, Projekten oder Systemen

entstehen oder durch Mitarbeiter, Technologien und externe Ereignisse verursacht werden. Das rechtliche

Risiko ist in diese Definition eingeschlossen. Zur Erfassung des operationellen Risikos wurde im Jahr 2009

eine Datenbankanwendung implementiert, die quartalsmäßig ausgewertet wird. Vor diesem Hintergrund

ermittelt die BKM seit dem 1. Januar 2010 die aufsichtsrechtlich geforderte Eigenkapitalunterlegung von

operationellen Risiken unter Anwendung des Standardansatzes.

Risikotragfähigkeitskonzept

Einen wesentlichen Bestandteil des Risikomanagement-Systems der BKM bildet das Risikotragfähigkeitskonzept.

Mit Hilfe dieses Konzeptes wird sichergestellt, dass mögliche Verluste aus den unterschiedlichen

Risikokategorien von der BKM getragen werden können. In das Risikotragfähigkeitskonzept fließen

_ Risikobericht

Lagebericht


11. Abhängigkeitsbericht

die wesentlichen Risikoarten (Adressenausfallrisiko, Marktpreisrisiko, Liquiditätsrisiko und operationelles

Risiko) ein. Die Erkenntnisse über die einzelnen Risikoarten werden gebündelt und im Zusammenhang

betrachtet. Zusätzlich werden Stresstests durchgeführt. Alle potentiellen Risiken werden der vom Vorstand

zugeteilten Risikodeckungsmasse, welche der Risikoabdeckung der einzelnen Risikoarten dient, gegenübergestellt

und verglichen. Die BKM hat im Berichtsjahr die Ermittlung der zur Abdeckung von Risiken

verfügbaren Risikodeckungsmassen auf ein Barwertkonzept umgestellt. Damit werden nunmehr sowohl die

Risikopotentiale als auch die verfügbaren Risikodeckungsmassen auf barwertiger Basis ermittelt.

Risikobewertung

Die in der BKM vorhandenen Regelungen zur Begrenzung und Überwachung der unternehmensspezifischen

Risiken sind in einem Risikohandbuch sowie in verschiedenen Fachkonzepten zusammengefasst.

Die laufende Überwachung der betriebsspezifischen Risiken durch das Risikomanagement hat ergeben,

dass im Geschäftsjahr 2010 keine Risiken vorhanden waren, die den Bestand und die Entwicklung des

Unternehmens gefährdeten.

Prüfung gem. § 44 KWG

Für Mai 2009 ordnete die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bei der BKM eine

reguläre Prüfung gemäß § 44 Abs. 1 Satz 2 KWG an. Die Prüfung wurde von der Deutschen Bundesbank,

Niederlassung Mainz, durchgeführt und erstreckte sich insbesondere auf die Beurteilung der Risikostrategie

und des Risikomanagement-Systems der BKM. Im Rahmen der Prüfung ergaben sich Feststellungen

der Deutschen Bundesbank. Die Feststellungen gaben der BaFin keine Veranlassung zu aufsichtsrechtlichen

Maßnahmen. Stand März 2011 waren die Feststellungen bis auf zwei Ausnahmen bereinigt und werden

bis Ende Juni 2011 erwartungsgemäß vollständig abgearbeitet sein. Die BaFin wurde und wird regelmäßig

über den Stand der Umsetzung bei der Abarbeitung der Feststellungen unterrichtet. Nachträgliche

Anmerkungen oder Anforderungen seitens der Aufsichtsbehörden liegen nicht vor.

Vor dem Hintergrund der Prüfung nach § 44 Abs. 1 Satz 2 KWG erhob der Aktionär SCI AG, Usingen,

Anfechtungs- und Nichtigkeitsklage gegen die Beschlussfassung der Hauptversammlung zur Entlastung

des Vorstandes und des Aufsichtsrates. Die Klage ist beim Landgericht Mainz unter dem Aktenzeichen

11 HK O 25/10 rechtsanhängig. Ein Urteil liegt noch nicht vor.

Die Bausparkasse Mainz AG war zum 31. Dezember 2010 ein im Sinne von § 312 AktG abhängiges Unternehmen

der INTER Krankenversicherung aG, Mannheim. Zum Bilanzstichtag liegt der Stimmrechtsanteil

der INTER Krankenversicherung aG bei 81,39 %. Demgemäß hat der Vorstand dem Aufsichtsrat einen

Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2010 über alle Beziehungen der BKM zu der INTER Krankenversicherung

aG und den mit der INTER Krankenversicherung aG verbundenen Unternehmen vorgelegt. Der

Vorstand erklärt am Schluss des Berichtes: „Die BKM hat bei jedem Rechtsgeschäft nach den Umständen,

die der BKM jeweils zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden,

eine angemessene Gegenleistung erhalten. Maßnahmen oder sonstige Rechtsgeschäfte mit Dritten auf

Veranlassung oder im Interesse eines verbundenen Unternehmens sind im Berichtszeitraum nicht getroffen

oder unterlassen worden.“

_ Risikobericht

_ Abhängigkeitsbericht

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

27


28

Lagebericht

12. Prognosebericht

Die nachfolgenden Ausführungen haben aufgrund ihres Zukunftsbezuges ausschließlich Prognosecharakter.

Nach dem deutlichen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 3,5 % im Jahr 2010 wird für das laufende

Jahr 2011 eine Fortsetzung des ökonomischen Wachstums auf leicht reduziertem Niveau erwartet. Die

Deutsche Bundesbank prognostiziert für das Gesamtjahr 2011 ein Wirtschaftswachstum von 2,5 %.

Dadurch sollte sich die Ertragslage der Unternehmen und deren Kapazitätsauslastung weiter verbessern.

Auch am Arbeitsmarkt wird mit einer Fortsetzung der Erholung und einer rückläufigen Erwerbslosenzahl

gerechnet. Hieraus sowie durch steigende Tarifabschlüsse resultieren positive Effekte für den privaten

Konsum und damit für die Binnenkonjunktur. Die gute Wirtschaftslage wirkt sich aber auch auf die Inflationsentwicklung

aus.

Die Deutsche Bundesbank rechnet für 2011 mit einer Inflationsrate von 2,0 %. Gleichwohl schließen namhafte

Wirtschaftsökonomen einen Anstieg der Inflationsrate auf über 2,0 % nicht aus. Vor dem Hintergrund

einer anhaltenden Konjunkturerholung bei anziehenden Preissteigerungsraten gehen wir auch von steigenden

Marktzinsen im Verlauf dieses Jahres aus.

Da Investitionsentscheidungen für Immobilien neben wirtschaftlichen Überlegungen auch psychologisch

beeinflusst sind, dürften die vorstehend beschriebenen Entwicklungen per Saldo eine moderat positive

Auswirkung auf die Nachfrage nach Immobilien entfalten. Bei den Baugenehmigungen erwarten wir für

das aktuelle Kalenderjahr nochmals eine leichte Verbesserung des erreichten Niveaus. Dennoch bleibt die

Lage im Neubaubereich schwierig, da die im Berufsleben zunehmend geforderte Mobilität dem Wunsch

der Menschen nach einem neu erstellten Eigenheim manchmal zuwiderläuft. Bessere Geschäftsmöglichkeiten

sehen wir bei den Gebrauchtimmobilien – insbesondere in Ballungsgebieten – und bei der Finanzierung

von Wohnraummodernisierungs- und Energieeinsparmaßnahmen. Unsere Mainzer Energie Darlehen

und unser aktuelles Hausbauprogramm reflektieren diese Einschätzung. Als unverändert positiv für unser

Geschäft bewerten wir den Einbezug der eigengenutzten Wohnimmobilie in die Riester-Förderung.

Vor diesem Hintergrund prognostizieren wir eine leicht über dem Vorjahresniveau liegende Nachfrage nach

außerkollektiven Baudarlehen und sind bestrebt, den Bestand dieser Darlehen auf aktuellem Niveau zu

halten. Für das Bauspar-Neugeschäft streben wir eine moderate Steigerung des Vorjahresergebnisses an.

Bei den Geldanlagen für private Kunden wollen wir unsere Strategie einer transparenten Produktpolitik

zu attraktiven Konditionen fortsetzen. Aufgrund des in den letzten Geschäftsjahren stark angestiegenen

Geldanlagevolumens privater Kunden in unserem Hause erwarten wir im laufenden Jahr ein geringeres

Wachstum. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden dürften aber nochmals zunehmen. Unsere Tochtergesellschaft

MHV strebt eine Steigerung bei den Hausverkäufen und Immobilienvermittlungen gegenüber

den Vorjahreswerten an. Beim Jahresüberschuss erwarten wir für das Geschäftsjahr 2011 eine leichte

Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.

Mainz, den 18. März 2011

Bausparkasse Mainz AG

Der Vorstand

Peter Ulrich Michael Hawighorst

_ Prognosebericht

Lagebericht


Aktiva

SteuernErträge

PassivaGuV

Bilanz

Jahresabschluss

Jahresüberschuss

Bilanzgewinn

Abschreibungen

Forderungen

Eigenkapital

tv

Aufwendungen

Verbindlichkeiten

2010


30

Jahres­

abschluss

Aktivseite

1. Barreserve

Jahresabschluss

EURO EURO EURO Vorjahr TEURO

a) Kassenbestand 32.513,64 36

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 8.565.265,71 6.954

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

EURO 8.565.265,71 / i.Vj. TEUR 6.954

3. Forderungen an Kreditinstitute

8.597.779,35 6.990

d) andere Forderungen 32.420.039,14 39.601

darunter: täglich fällig

EURO 11.031.521,72 / i.Vj. TEUR 932

4. Forderungen an Kunden

a) Baudarlehen

32.420.039,14 39.601

aa) aus Zuteilungen (Bauspardarlehen) 193.966.364,75 208.752

ab) zur Vor- und Zwischenfinanzierung 1.294.439.277,41 1.295.801

ac) sonstige 519.061.781,53 563.629

darunter: durch Grundpfandrechte

gesichert EURO 1.686.797.000,-- /

i.Vj.TEUR 1.740.735

2.007.467.423,69 2.068.182

b) andere Forderungen 12.833.795,82 3.934

2.020.301.219,51 2.072.116

5. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten

darunter:

beleihbar bei der Deutschen Bundesbank

EURO 114.677.583,96 /

i.Vj. TEUR 20.901

114.677.583,96 20.901

bb) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen

Bundesbank EURO 304.001.524,74 /

i.Vj. TEUR 241.716

325.261.002,82 257.533

439.938.586,78 278.434

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere

0,00 20.074

7. Beteiligungen 880.726,12 881

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 380.000,00 380

9. Treuhandvermögen

darunter: Treuhandkredite

EURO 157.593,35 / i.Vj. TEUR 189

157.593,35 189

11. Immaterielle Anlagewerte

b) entgeltlich erworbene Konzessionen,

gewerbliche Schutzrechte und ähnliche

Rechte und Werte sowie Lizenzen

an solchen Rechten und Werten

731.199,51 725

12. Sachanlagen 22.242.916,00 22.716

14. Sonstige Vermögensgegenstände 9.108.330,51 10.241

15. Rechnungsabgrenzungsposten 1.299.142,06 17.213

17. Aktiver Unterschiedsbetrag aus

der Vermögensverrechnung

1.332.718,20 0

Summe der Aktiva 2.537.390.250,53 2.469.560


Passivseite

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

EURO EURO EURO Vorjahr TEURO

b) andere Verbindlichkeiten 623.823.544,45 685.607

darunter: täglich fällig

EURO 5.340.062,63 / i.Vj. TEUR 5.087

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Einlagen aus dem Bauspargeschäft

und Spareinlagen

623.823.544,45 685.607

aa) Bauspareinlagen 730.083.397,09 673.121

darunter: auf gekündigte Verträge

EURO 6.000.712,67 / i.Vj. TEUR 4.968

auf zugeteilte Verträge

EURO 5.864.279,97 / i.Vj. TEUR 5.541

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 75.123.190,22 65.982

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder

Kündigungsfrist 893.706.882,49 824.527

968.830.072,71

1.698.913.469,80 1.563.630

4. Treuhandverbindlichkeiten 157.593,35 189

darunter: Treuhandkredite EURO 157.593,35 /

i.Vj. TEUR 189

5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.159.732,39 9.478

6. Rechnungsabgrenzungsposten

7. Rückstellungen

3.831.141,58 3.905

a) Rückstellungen für Pensionen und

ähnliche Verpflichtungen

43.027.853,00 42.096

b) Steuerrückstellungen 3.541.062,03 597

c) andere Rückstellungen 20.086.059,04 24.269

66.654.974,07 66.962

7a. Fonds zur bauspartechnischen Absicherung 2.370.800,00 2.371

9. Nachrangige Verbindlichkeiten

12. Eigenkapital

27.648.875,64 32.705

a) gezeichnetes Kapital 28.080.000,00 28.080

b) Kapitalrücklage

c) Gewinnrücklagen

3.692.398,43 3.692

ca) gesetzliche Rücklage 1.656.585,70 1.657

cd) andere Gewinnrücklagen 71.150.000,00 71.150

d) Bilanzgewinn

72.806.585,70

251.135,12 134

104.830.119,25 104.713

Summe der Passiva 2.537.390.250,53 2.469.560

2. Andere Verpflichtungen

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 58.712.837,55 52.343

_ Bilanz bis zum 31.12. 2010

31


32

Jahres­

abschluss

Aufwendungen

1. Zinsaufwendungen

Jahresabschluss

EURO EURO EURO Vorjahr TEURO

a) für Bauspareinlagen 17.452.716,58 16.221

b) andere Zinsaufwendungen 71.876.624,01 77.216

2. Provisionsaufwendungen

89.329.340,59 93.437

a) Provisionen für Vertragsabschluss und

-vermittlung

9.114.860,75 9.211

b) andere Provisionsaufwendungen 2.562.173,41 2.700

11.677.034,16 11.911

4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

12.615.376,47 12.472

Altersversorgung und für Unterstützung

darunter: für Altersversorgung

2.307.277,72 6.239

EURO 106.424,22 / i.Vj. TEUR 4.028 14.922.654,19 18.711

b) andere Verwaltungsaufwendungen 10.213.731,26 9.796

25.136.385,45 28.507

5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

1.816.263,70 1.747

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie

4.825.314,45 684

Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 11.235.698,45 9.426

11. Außerordentliche Aufwendungen 1.161.947,00 0

12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

13. Sonstige Steuern, soweit nicht unter

4.191.348,94 658

Posten 6 ausgewiesen 100.936,75 53

15. Jahresüberschuss 117.579,41 42

Summe der Aufwendungen 149.591.848,90 146.465

1. Jahresüberschuss 117.579,41 42

2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr

3. Einstellung in Gewinnrücklagen

133.555,71 91

a) in andere Gewinnrücklagen 0,00 0

4. Bilanzgewinn 251.135,12 133


Erträge

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

EURO EURO EURO Vorjahr TEURO

aa) Bauspardarlehen 8.590.203,28 9.216

ab) Vor- und Zwischenfinanzierungskrediten 69.063.459,78 72.072

ac) sonstigen Baudarlehen 27.404.596,71 30.511

ad) sonstigen Kredit- und Geldmarktgeschäften

955.222,20 1.219

106.013.481,97 113.018

b) festverzinslichen Wertpapieren und

Schuldbuchforderungen

17.056.045,13 10.186

c) der Abzinsung langfristiger Rückstellungen 578.719,00 0

123.648.246,10 123.204

2. Laufende Erträge aus

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen

4. Provisionserträge

29.400,00 629

a) aus Vertragsabschluss und -vermittlung 10.952.006,32 11.940

b) aus der Darlehensregelung nach der Zuteilung 1.247.886,09 1.468

c) aus Bereitstellung und Bearbeitung von

Vor- und Zwischenfinanzierungskrediten

1.911.344,40 1.026

d) andere Provisionserträge 5.445.085,89 5.804

19.556.322,70 20.238

8. Sonstige betriebliche Erträge 6.357.880,10 2.394

Summe der Erträge 149.591.848,90 146.465

_ Gewinn- und Verlustrechnung

33


34

Jahres­

abschluss

A. Bilanzierungs­ und

Bewertungsmethoden

Anhang

Der Jahresabschluss der Bausparkasse Mainz Aktiengesellschaft (im Folgenden: BKM) zum 31. Dezember

2010 ist erstmals nach den handelsrechtlichen Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

vom 25. Mai 2009 (BilMoG) aufgestellt worden. Die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute

und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie die Vorschriften des Aktiengesetzes, des

Kreditwesengesetzes und des Bausparkassengesetzes, soweit sie sich auf den Jahresabschluss beziehen,

und einschlägige Verlautbarungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen wurden bei der Aufstellung

berücksichtigt. Auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen wurde in Übereinstimmung mit Art. 67 Abs. 8

Satz 2 EGHGB verzichtet. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist insoweit eingeschränkt. Die Gliederung

der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Formblättern der RechKredV. Im amtlichen

Formblatt vorgesehene, aber nicht belegte Positionen wurden nicht aufgeführt. Innerhalb der Anleihen und

Schuldverschreibungen wurden die Vorjahreszahlen zu den öffentlichen Emittenten und anderen Emittenten

angepasst.

Es wurden bilanziert:

auf der Aktivseite

zum Nennwert

• Kassenbestände, Bundesbankguthaben und Forderungen an Kreditinstitute

• Baudarlehen und andere Forderungen an Kunden unter Absetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen

zu Anschaffungskosten oder dem gemilderten Niederstwertprinzip

• Anleihen und Schuldverschreibungen des Anlagevermögens (Finanzanlagebestand)

zu Anschaffungskosten

• Beteiligungen

• Anteile an verbundenen Unternehmen

• immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen unter Absetzung planmäßiger linearer Abschreibungen

unter Berücksichtigung der steuerrechtlichen Vorschriften sowie der Abschreibung auf den niedrigeren

beizulegenden Wert aufgrund dauerhafter Wertminderung

mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert

• sonstige Vermögensgegenstände (mit Ausnahme des zum Barwert bewerteten Körperschaftssteuerguthabens)

• aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung, soweit es die zur Absicherung von Altersteilzeitverpflichtungen

angeschafften Wertpapiere betrifft

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen

nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Steuerliche Verlustvorträge, die gemäß § 274

Abs. 1 Satz 4 HGB bei der Bewertung zu berücksichtigen wären, liegen nicht vor.

auf der Passivseite

mit dem Rückzahlungsbetrag

• Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

• Bauspareinlagen und andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (ausgenommen zum abgezinsten

Nennbetrag aufgenommene Sparbriefe)

• andere und nachrangige Verbindlichkeiten

Jahresabschluss


B. Erläuterungen zur Bilanz

Die Bilanzierung von Sparbriefen (abgezinste Sparbriefe) wurde in 2010 geändert. Anstelle der bisher

angewendeten Bruttomethode (Bilanzierung mit dem Rückzahlungsbetrag und Ausweis der abgezinsten

Zinsen unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten) wendet die Bausparkasse nun die Nettomethode

(Bilanzierung zum Ausgabebetrag und jährliche Zinszuschreibung) an.

zum Erfüllungsbetrag

• Pensionsrückstellungen werden nach der sogenannten PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Methode)

gebildet. Die Rückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Grundlage

der Richttafeln 2005G von Dr. Klaus Heubeck ermittelt und mit einem einheitlichen Rechnungszins –

Stand Oktober 2010 – von 5,16 % gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Bei den Pensionsrückstellungen

werden zukünftige jährliche Gehaltssteigerungen von 2,50 %, Rentensteigerungen

von 1,90 % sowie eine Fluktuationswahrscheinlichkeit von 2,00 % unterstellt. Das Wahlrecht des Art.

67 Abs. 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre

zu verteilen, wird ausgeübt.

• Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB sowie nach den versicherungsmathematischen

Grundsätzen auf der Grundlage der Richttafeln 2005G ermittelt und mit einem

einheitlichen Rechnungszins – Stand Oktober 2010 – von 5,16% abgezinst. Die Altersteilzeitrückstellungen

wurden mit dem Deckungsvermögen in Form von verpfändeten Wertpapieren gemäß § 246 Abs.

2 Satz 2 HGB saldiert. Der Betrag der Überdeckung wird unter dem Posten „Aktiver Unterschiedsbetrag

aus der Vermögensverrechnung“ ausgewiesen.

• Andere Rückstellungen, für die sich aufgrund der geänderten Bewertung eine Auflösung ergeben

würde, wurden beibehalten, soweit der aufzulösende Betrag gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB bis

spätestens 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden müsste. Die Rückstellungen sind nach § 253

Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und – soweit die Laufzeiten mehr als ein Jahr

betragen – gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, der

Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Der Betrag der Überdeckung beträgt insgesamt TEUR 3.057.

• Wesentliche Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen bei Vorsorgereserven

und Pensionsrückstellungen.

in Höhe des nach § 6 BSpKG in Verbindung mit § 8 BSpKV erforderlichen Wertes

• Fonds zur bauspartechnischen Absicherung

zum Nennwert

das Eigenkapital

Forderungen an Kunden

Die rückständigen Zins- und Tilgungsbeträge für Baudarlehen betragen insgesamt TEUR 18.061. In diesem

Betrag sind die Kontostände der gesamtfälligen Darlehen in Abwicklung von TEUR 16.808 enthalten.

Die noch nicht ausgezahlten bereitgestellten Baudarlehen (unwiderrufliche Kreditzusagen) betragen am

Bilanzstichtag:

a) aus Zuteilung TEUR 6.702

b) zur Vor- und Zwischenfinanzierung TEUR 29.121

c) Sonstige TEUR 21.920

TEUR 57.743

_ Anhang

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

35


36

Jahres­

abschluss

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Sämtliche Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind börsenfähig und börsennotiert.

Sie sind dem Anlagevermögen zugeordnet.

Der beizulegende Zeitwert (Börsenwert) der Wertpapiere beträgt am Bilanzstichtag TEUR 428.962. Sie

beinhalten stille Reserven von TEUR 11.485 sowie stille Lasten von TEUR 9.799. Davon entfallen TEUR

3.315 der stillen Reserven und TEUR 1.407 der stillen Lasten auf Wertpapiere, zu deren Zinssicherung

Asset-Swaps (Microhedges) abgeschlossen wurden. Im Jahr 2011 werden Schuldverschreibungen und

andere festverzinsliche Wertpapiere mit einem Betrag von TEUR 559 fällig.

Beteiligungen

Die Bausparkasse hat an einer Branchenlösung für die ehemalige Quelle Bauspar AG, Fürth, mitgewirkt

und über die Domus Beteiligungsgesellschaft der Privaten Bausparkassen mbH, Berlin, eine Beteiligungsgesellschaft

des Verbandes der Privaten Bausparkassen e. V., Berlin, eine Beteiligung in Höhe von 5,17 %

an der Quelle Bauspar AG (nach Namensänderung nunmehr: BSQ Bauspar AG) erworben. Der Beteiligungsausweis

betrifft die Beteiligung der Bausparkasse an dieser Beteiligungsgesellschaft.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20% oder mehr besteht:

Jahresabschluss 2010

Name und Sitz Anteil am Kapital % Eigenkapital TEUR Jahresüberschuss TEUR

Mainzer Haus Vertriebs GmbH, Mainz 100 534 22

Von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes ist entsprechend § 296 Abs. 2

HGB abgesehen worden.

Anlagenspiegel

Jahresabschluss

Anschaffungskosten

01.01.2010

TEUR

Zugänge

TEUR

Abgänge

TEUR

Anschaffungskosten

31.12.2010

TEUR

Abschreibungen

01.01.2010

TEUR

Zugänge

TEUR

Abgänge

TEUR

Abschreibungen

31.12.2010

TEUR

Buchwert

31.12.2010

TEUR

Buchwert

31.12.2009

TEUR

I. Schuldverschreibungen

und andere

festverzinsliche

Wertpapiere

des Anlagevermögens

60.683 373.118 3.698 430.103 89 2.755 16 2.828 427.275 60.594

II. Aktien und

andere nicht

festverzinsliche

Wertpapiere

20.000 0 20.000 0 0 0 0 0 0 20.000

III. Immaterielle

Anlagewerte

IV. Sachanlagen

4.291 322 1.654 2.959 3.566 224 1.562 2.228 731 725

a) bebaute

und unbebauteGrundstücke

25.469 0 0 25.469 6.880 503 0 7.383 18.086 18.589

b) übrige

Sachanlagen

11.799 1.188 2.897 10.090 7.672 1.089 2.828 5.933 4.157 4.127

37.268 1.188 2.897 35.559 14.552 1.592 2.828 13.316 22.243 22.716

V. Beteiligungen 881 0 0 881 0 0 0 0 881 881

VI. Anteile an

verbundenen

Unternehmen

380 0 0 380 0 0 0 0 380 380

123.503 374.628 28.249 469.882 18.207 4.571 4.406 18.372 451.510 105.296

_ Anhang


Sachanlagen

Hierin sind im Wesentlichen enthalten:

TEUR 13.432 selbstgenutzte Grundstücke und Bauten

TEUR 4.157 Betriebs- und Geschäftsausstattung

Sonstige Vermögensgegenstände

Hier sind im Wesentlichen enthalten:

TEUR 4.073 Forderungen an die Finanzverwaltung gemäß § 37 KStG

TEUR 2.040 Forderungen an Außendienstmitarbeiter

TEUR 1.063 Forderungen an verbundene Unternehmen

TEUR 745 Grundstücke, welche im Kreditgeschäft übernommen

wurden

Aktive latente Steuern

Am 31. Dezember 2010 errechnen sich saldiert künftige Steuerentlastungen in Höhe von TEUR 366, die

aus abweichenden Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz resultieren. Sie sind im Wesentlichen

bei den sonstigen Rückstellungen, den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

und den Vorsorgereserven vorhanden.

Der Bewertung liegt ein Steuersatz von 31,23 % zu Grunde.

Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts gemäß § 274 HGB, auf den Ansatz eines Aktivüberhangs latenter

Steuern zu verzichten, erfolgt kein Ausweis in der Bilanz.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Hier sind im Wesentlichen enthalten:

TEUR 822 gezahlte Einmalzahlung für Derivate

TEUR 391 Wartungskosten und Versicherungsprämien

TEUR 46 Auszahlungsdisagien zu langfristigen Verbindlichkeiten

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Der Ausweis enthält den Unterschiedsbetrag aus zur Absicherung von Altersteilzeitverpflichtungen erworbenen

festverzinslichen Wertpapieren mit einem beizulegenden Wert von TEUR 3.682 (Anschaffungs kosten

TEUR 3.698) und dem Erfüllungsbetrag für Altersteilzeitverpflichtungen von TEUR 2.349.

Sonstige Verbindlichkeiten

Hier sind im Wesentlichen enthalten:

TEUR 5.411 gegenüber dem Finanzamt, insbesondere aus abzuführender

Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag

TEUR 1.073 Zinsabgrenzung für Nachrangverbindlichkeiten

TEUR 1.863 gegenüber Außendienstmitarbeitern aus fälligen

Provisionen

TEUR 486 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

_ Anhang

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

37


38

Jahres­

abschluss

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Darin sind TEUR 293 Disagien enthalten.

Pensionsrückstellungen

Für die vor dem 01. Januar 1987 eingegangenen Verpflichtungen aus Übergangsgeldern (Altzusagen)

besteht handelsrechtlich ein Passivierungswahlrecht gemäß Art. 28 Abs. 1 EGHGB, von dem die Bausparkasse

Mainz AG Gebrauch gemacht hat. Der nicht bilanzierte Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR 36.

Der Unterschiedsbetrag bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von

TEUR 15.131, der sich aus der Differenz zwischen der alten HGB-Berechnung und der neuen Berechnung

gemäß BilMoG ergibt, ist bis zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel

aufwandswirksam zu erfassen. Zum Bilanzstichtag besteht eine Unterdeckung von TEUR 14.118,

welche in den Folgejahren jeweils mit TEUR 1.013 als Aufwand in die Gewinn- und Verlustrechnung einfließt.

Fonds zur bauspartechnischen Absicherung

Aufgrund der niedrigen Umlaufrendite in 2010 ergaben sich keine Zuführungen.

Nachrangige Verbindlichkeiten

Für die Kredite sind Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.761 angefallen.

Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR 3.000 zu 6,63 % Zinsen, Laufzeit bis 28. März 2011

TEUR 1.534 zu 6,63 % Zinsen, Laufzeit bis 06. April 2011

TEUR 3.000 zu 6,50 % Zinsen, Laufzeit bis 16. Januar 2012

TEUR 30 zu 5,35 % Zinsen, Laufzeit bis 27. Mai 2012

TEUR 25 zu 5,35 % Zinsen, Laufzeit bis 28. Mai 2012

TEUR 30 zu 5,35 % Zinsen, Laufzeit bis 16. Juni 2012

TEUR 30 zu 4,85 % Zinsen, Laufzeit bis 20. April 2014

TEUR 2.000 zu 6,25 % Zinsen, Laufzeit bis 14. Mai 2014

TEUR 3.000 zu 6,35 % Zinsen, Laufzeit bis 19. Mai 2014

TEUR 5.000 zu 6,00 % Zinsen, Laufzeit bis 18. Juli 2014

TEUR 5.000 zu 4,02 % Zinsen, Laufzeit bis 21. Sept. 2015

TEUR 5.000 zu 6,94 % Zinsen, Laufzeit bis 26. März 2018

Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung besteht nicht. Die Nachrangigkeit besteht darin, dass im

Konkurs- oder Liquidationsfall die anderen Gläubiger vorrangig zu befriedigen sind. Eine Umwandlungsmöglichkeit

in Kapital oder in eine andere Schuldform sehen die Darlehensbedingungen nicht vor.

Eigenkapital

Das Grundkapital setzt sich aus 540.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem Gesamtnennwert

von TEUR 28.080 zusammen.

_ Anhang

Jahresabschluss


C. Erläuterungen zur

Gewinn­ und

Verlustrechnung

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage stammt aus den Ausgabeagien anlässlich der 1994 (TEUR 3.405) und 2009

(TEUR 287) durchgeführten Kapitalerhöhungen.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklage ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Genehmigtes Kapital

Am Abschlussstichtag besteht ein Vorratsbeschluss, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Juni

2015 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt TEUR 14.040 zu erhöhen.

Fristengliederung

Bilanzposition Restlaufzeiten

Angaben in TEUR bis 3 Monate mehr als

3 Monate

bis 1 Jahr

mehr als

1 Jahr bis

5 Jahre

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

mehr als

5 Jahre

Summe

Andere Forderungen an Kreditinstitute

Forderungen an Kunden

21.037 2 11.381 0 32.420

Bauspardarlehen 9.610 27.154 108.384 48.818 193.966

Vor- und Zwischenfinanzierungskredite 87.222 74.873 982.549 149.795 1.294.439

Sonstige Baudarlehen 19.258 15.650 83.544 400.610 519.062

Andere Forderungen 3.792 42 9.000 0 12.834

Andere Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder

Kündigungsfrist

44.777 102.643 335.534 140.870 623.824

Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

154.143 104.085 449.308 186.171 893.707

Es bestehen Forderungen an Kunden mit unbestimmter Laufzeit in Höhe von TEUR 30.425.

Alle aufgenommenen Fremdgelder ohne nachrangige Verbindlichkeiten wurden nach

§ 4 Abs. 1 Nr. 5 BSpKG zur Finanzierung von Vor- und Zwischenfinanzierungskrediten,

sonstigen Baudarlehen sowie des Wertpapierbestandes verwendet.

Verrechnung

Eine Verrechnung von TEUR 73 Zinsaufwand aus Altersteilzeitverpflichtungen mit entsprechenden Wertpapierzinserträgen

wurde vorgenommen.

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die im Vergleich zum Vorjahr stark gesunkenen Verwaltungsaufwendungen beruhen auf geringeren sozialen

Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung infolge des Ertrages aus der

Wiederaufzinsung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen durch die Anwendung des

BilMoG zum 01. Januar 2010. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind insbesondere im Bereich der

Kosten für gesetzliche Prüfungen angestiegen.

_ Anhang

39


40

Jahres­

abschluss

D. Unternehmensorgane

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Hier sind im Wesentlichen enthalten:

TEUR 2.945 Aufwand aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen

TEUR 778 Zinsen gemäß Außenprüfung des Finanzamtes

TEUR 166 Abschreibungen auf im Kreditgeschäft übernommene

Grundstücke

TEUR 182 Aufwand für im Kreditgeschäft übernommene Grundstücke

Sonstige betriebliche Erträge

Hier sind im Wesentlichen enthalten:

TEUR 5.330 Auflösung von Rückstellungen

TEUR 328 Mieterträge

TEUR 254 technische Vertriebsunterstützung des Außendienstes

Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen in

Höhe von TEUR 1.013 sowie aus Aufwendungen für die Altersteilzeitrückstellung und des Übergangsgeldes

in Höhe von TEUR 149 aufgrund der Umstellung auf BilMoG.

Steuern

Steuern vom Einkommen und Ertrag beziehen sich in Höhe von TEUR 2.146 auf die gewöhnliche

Geschäftstätigkeit und in Höhe von TEUR 2.045 auf das außerordentliche Ergebnis.

Mitglieder des Aufsichtsrates und Vorstandes

Aufsichtsrat

Dr. Heinz Lehna, Mainz, Direktor a. D., Vorsitzender bis 22.06.2010

Dr. Ulrich Barth, Bad Kreuznach, Direktor a. D., stellvertretender Vorsitzender

Bernd Jansen, Grünstadt, Direktor a. D., bis 22.06.2010

Jürgen List, Birkenau, Direktor a. D., bis 22.06.2010

Peter Thomas, Jesteburg, Vorsitzender der Vorstände der INTER Versicherungsgruppe,

Vorsitzender ab 22.06.2010

Matthias Kreibich, Ludwigshafen am Rhein, Mitglied des Vorstandes der INTER Versicherungsgruppe,

ab 22.06.2010

Jürgen M. Lukas, Hamm, Mitglied des Vorstandes der INTER Versicherungsgruppe, ab 22.06.2010

Jürgen Pfeiffer, Heidesheim, Bausparkassenangestellter, Arbeitnehmervertreter

Christian Mehlig, Sprendlingen, Bausparkassenangestellter, Arbeitnehmervertreter

Vorstand

Peter Ulrich, Essenheim

Ressort Absatz, Kundenservice und Kredit

(Sprecher)

Michael Hawighorst, Mainz

Ressort Finanzen und Betrieb

_ Anhang

Jahresabschluss


E. Sonstige Angaben

Das Unternehmen ist Mitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH, Berlin.

Ferner besteht eine Mitgliedschaft in dem Bausparkassen-Einlagensicherungsfonds e. V., Berlin.

Zum 31. Dezember 2010 bestanden hieraus keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Derivate

Die Bausparkasse Mainz AG hält folgende Derivate im Bestand:

Nominalvolumen Beizulegender Wert

(positiver Marktwert)

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

Beizulegender Wert

(negativer Marktwert)

31.12.2010 TEUR 31.12.2010 TEUR 31.12.2010 TEUR

Zinsswaps für KfW-Globaldarlehen

(Microhedge)

150.000 0 7.731

Zinsswaps für Zinsänderungsrisiken

aus Wertpapiergeschäften

(Microhedge)

100.000 16 5.586

Zinsswaps für Baudarlehen

9.160

(Microhedge)

0 371

Zinsswaps für das allgemeine

Zinsänderungsrisiko

245.000 0 28.632

Zinsbegrenzungsgeschäfte (Caps) 45.000 766 0

549.160 782 42.320

Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos hält die Bausparkasse als OTC-Produkt ausgestaltete Zinsswaps

sowie Caps im Bestand. Die beizulegenden Werte wurden anhand der Marktbewertungsmethode

ermittelt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 1.453.

Sicherheiten

Im Rahmen eines Globaldarlehensvertrages mit der KfW Bankengruppe wurden zum Jahresende Forderungen

als Sicherheiten in Höhe von TEUR 225.232 sowie Wertpapiere mit einem Nennwert von TEUR 5.000

an die KfW Bankengruppe abgetreten.

Bewertungseinheiten

Die BKM hat zur Zinssicherung von variabel verzinslichen Refinanzierungsdarlehen Zinsswaps in Höhe von

insgesamt TEUR 150.000 erworben und für genannte Verbindlichkeiten und Swaps Bewertungseinheiten

nach § 254 Satz 1 HGB gebildet. Die BKM hat zur Zinsmargensicherung weiterhin für festverzinsliche

Wertpapiere und ein Tilgungsdarlehen mit Nominalwerten bzw. Kontostand von insgesamt TEUR 109.160

Zinsswaps abgeschlossen und für diese genannten Vermögensgegenstände und Swaps Bewertungseinheiten

nach § 254 Satz 1 HGB gebildet. Die Wirksamkeit der vorgenannten Zinssicherung und Zinsmargensicherung

wird über die Short-Cut-Methode hergestellt.

Prüfungskosten

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar betrug

TEUR 229 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

_ Anhang

41


42

Jahres­

abschluss

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:

Männlich 100

Weiblich 149

Gesamt 249

Kredite und Bezüge von Vorstand und Aufsichtsrat

Kredite an Vorstandsmitglieder bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 98, an Aufsichtsratsmitglieder

in Höhe von TEUR 0.

Im Geschäftsjahr betrugen die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 155. Für Pensionsverpflichtungen

gegenüber früheren Vorstandsmitgliedern bzw. deren Angehörigen sind TEUR 3.522

zurückgestellt. Bezüglich der Angabe der an den Vorstand gewährten Gesamtbezüge wird von der Schutzklausel

des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Gesamtbezüge der früheren Vorstandsmitglieder

betrugen im Berichtsjahr TEUR 345. Nicht bilanzierte Verpflichtungen bestehen darüber hinaus nicht.

Haftendes Eigenkapital

Das haftende Eigenkapital beträgt nach Bilanzfeststellung TEUR 136,2.

Mitteilung gemäß § 20 AktG

Einer Mitteilung gemäß § 20 AktG zufolge sind die Unternehmen der INTER Versicherungsgruppe,

Mannheim, wie folgt an der Bausparkasse Mainz AG beteiligt:

• INTER Krankenversicherung aG mit 81,39 %

Die Bausparkasse Mainz AG wird in den Konzernabschluss 2010 der INTER Versicherungsgruppe in

68165 Mannheim, Erzberger Straße 9 – 15, einbezogen werden.

Gewinnverwendungsvorschlag

Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses von EUR 117.579,41 und des Gewinnvortrages von

EUR 133.555,71 beträgt der Bilanzgewinn EUR 251.135,12. Wir schlagen der Hauptversammlung vor,

EUR 200.000 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und den Restbetrag von EUR 51.135,12

auf neue Rechnung vorzutragen.

Mainz, den 18. März 2011

Bausparkasse Mainz AG

Der Vorstand

Peter Ulrich Michael Hawighorst

_ Anhang

Jahresabschluss


Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie

Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bausparkasse Mainz

Aktiengesellschaft, Mainz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen

handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der

Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von

uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der

Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der

Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung

vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und

Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze

ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit

und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über

mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen

internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung,

Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung

umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen

des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des

Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für

unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

43


44

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der

Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung

und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bausparkasse

Mainz Aktiengesellschaft, Mainz. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt

insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken

der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 18. März 2011

SUSAT & PARTNER OHG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Wiechmann Brinkmann

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

_ Bestätigungsvermerk

Jahresabschluss


Jahres­

abschluss

Vorschlag zur Gewinnverwendung

Der Vorstand schlägt in Übereinstimung mit dem Aufsichtsrat vor,

den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Einstellung in andere Gewinnrücklage 200.000,00 EUR

200.000,00 EUR

Gewinnvortrag 51.135,12 EUR

251.135,12 EUR

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

45


46

Jahres­

abschluss

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2010 den Vorstand kontinuierlich überwacht und hinsichtlich der

Leitung des Unternehmens beraten. Er wurde vom Vorstand in den Aufsichtsratssitzungen vom 22. März

2010, 28. April 2010, 13. September 2010 und 30. November 2010 sowie darüber hinaus durch schriftliche

Berichte des Vorstandes über die Lage und Entwicklung des Unternehmens sowie die aktuelle Entwicklung

des operativen Geschäfts, die Unternehmensplanung, das Risikomanagement, die Finanz- und

Ertragslage sowie über die strategische Ausrichtung des Unternehmens und Geschäftsvorgänge von

wesentlicher Bedeutung unterrichtet. Dabei wurden auch die Implikationen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes,

die Auswirkungen der Institutsvergütungsverordnung, die Effekte einer von der Bundesprüfungsstelle

durchgeführten betrieblichen Steuerprüfung für den Veranlagungszeitraum 2002 bis 2007,

der Umsetzungsstand bei der Abarbeitung der Feststellungen aus der im Mai 2009 durch die Bundesbank

durchgeführten Prüfung nach § 44 KWG und die Liquiditätslage des Unternehmens thematisiert. Der Aufsichtsrat

hat sich mit den Themen intensiv befasst und mit dem Vorstand beraten. Zu einzelnen Themen

fanden vertiefende Gespräche des Aufsichtsratsvorsitzenden und seines Stellvertreters mit dem Vorstand

statt.

Neben den vorgenannten vier Aufsichtsratssitzungen fanden am 22. Juni 2010 zwei weitere Aufsichtsratssitzungen

im Anschluss an die gleichtägige Hauptversammlung statt. In der ersten Sitzung hat sich

der Aufsichtsrat nach der erfolgten Neuwahl von Aufsichtsratsmitgliedern neu konstituiert. In der zweiten

Sitzung befasste sich der Aufsichtsrat mit internen Angelegenheiten.

Die nach dem Aktiengesetz und der Satzung erforderlichen Beschlüsse wurden gefasst.

Den vom Vorstand rechtzeitig vorgelegten Jahresabschluss 2010, einschließlich der Gewinn- und Verlustrechnung

und des Lageberichts, hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 19. April 2011 ausführlich

erörtert und geprüft. Ebenfalls in der Sitzung vom 19. April 2011 lag dem Aufsichtsrat der mit dem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk versehene Bericht der SUSAT & Partner OHG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Hamburg, über die Prüfung des Jahresabschlusses 2010 vor. Der Prüfungsbericht wurde

in dieser Aufsichtsratssitzung von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft umfassend erläutert, besprochen

und vom Aufsichtsrat geprüft. Es ergaben sich keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat daher den Jahresabschluss

2010 gebilligt und dem Ergebnis der Abschlussprüfung zugestimmt. Der Jahresabschluss 2010

ist damit festgestellt. Mit dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns ist der

Aufsichtsrat einverstanden.

_ Bericht des Aufsichtsrates

Jahresabschluss


Zudem war in der Aufsichtsratssitzung vom 19. April 2011 der vom Vorstand vorgelegte Abhängigkeitsbericht

für das Geschäftsjahr 2010 Gegenstand der Prüfung. Der Abhängigkeitsbericht wurde mit folgendem

uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der SUSAT & Partner OHG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Hamburg, versehen: „Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die

tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften

die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war.“ Nach dem abschließenden Ergebnis seiner

eigenen Prüfung des Abhängigkeitsberichtes hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung des Berichts

durch den Abschlussprüfer zugestimmt und keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstandes am

Schluss des Abhängigkeitsberichtes erhoben.

Für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit spricht der Aufsichtsrat dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern des Innen- und Außendienstes seinen Dank aus.

Mainz, den 19. April 2011

Der Aufsichtsrat

gez. Peter Thomas

Aufsichtsratsvorsitzender

_ Bericht des Aufsichtsrates

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

47


48

Jahres­

abschluss

Gesamtbestandsbewegung

I. Übersicht über die Bewegung des

Bestandes an nicht zugeteilten und

zugeteilten Bausparverträgen und

vertraglichen Bausparsummen

Jahresabschluss

Nicht zugeteilt Zugeteilt Insgesamt

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

A. Bestand am Ende des Vorjahres 168.464 4.285.921 35.877 994.318 204.341 5.280.239

B. Zugang im Geschäftsjahr durch:

1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) 30.946 764.762 30.946 764.762

2. Übertragung

3. Zuteilungsverzicht und Widerruf

239 5.668 13 221 252 5.889

der Zuteilung 2.622 49.761 2.622 49.761

4. Teilung 536 536

5. Zuteilung bzw. -annahme 5.356 94.835 5.356 94.835

6. Wahlzuteilung

7. Sonstige

3.993 153.136 3.993 153.136

Insgesamt: 34.343 820.191 9.362 248.192 43.705 1.068.383

C. Abgang im Geschäftsjahr durch:

1. Zuteilung bzw. -annahme 5.356 94.835 5.356 94.835

2. Wahlzuteilung 3.993 153.136 3.993 153.136

3. Herabsetzung 11.137 11.137

4. Auflösung 22.444 532.678 2.313 37.517 24.757 570.195

5. Übertragung 239 5.668 13 221 252 5.889

6. Zusammenlegung 585 585

7. Vertragsablauf

8. Zuteilungsverzicht und Widerruf

7.616 190.101 7.616 190.101

der Zuteilung

9. Sonstige

2.622 49.761 2.622 49.761

Insgesamt: 32.617 797.454 12.564 277.600 45.181 1.075.053

D. Reiner Zugang/Abgang 1.726 22.737 – 3.202 – 29.408 – 1.476 – 6.671

E. Bestand am Ende des Geschäftsjahres

Davon entfallen auf Bausparer außerhalb

170.190 4.308.658 32.675 964.910 202.865 5.273.568

des Bundesgebietes 608 14.904

II. Bestand an noch nicht eingelösten

Verträgen

a) Abschlüsse vor dem 1.1.2010 3.351 65.223

b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 11.237 281.341

III. Verteilung der Bausparsummen der noch

nicht zugeteilten Bausparer nach ihrer

Höhe:

bis 10.000 EUR 58.096 448.888

über 10.000 bis 25.000 EUR 63.182 1.059.856

über 25.000 bis 150.000 EUR 47.695 2.549.194

über 150.000 bis 500.000 EUR 1.210 245.918

über 500.000 EUR 7 4.802

170.190 4.308.658

IV. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug EUR 25.995


Bestandsbewegung Tarif A

I. Übersicht über die Bewegung des

Bestandes an nicht zugeteilten und

zugeteilten Bausparverträgen und

vertraglichen Bausparsummen

Nicht zugeteilt Zugeteilt Insgesamt

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

A. Bestand am Ende des Vorjahres 2.793 77.876 2.884 74.534 5.677 152.410

B. Zugang im Geschäftsjahr durch:

1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) 13 141 13 141

2. Übertragung

3. Zuteilungsverzicht und Widerruf

14 448 1 21 15 468

der Zuteilung 60 1.767 60 1.767

4. Teilung 4 4

5. Zuteilung bzw. -annahme

6. Wahlzuteilung

7. Sonstige

205 5.866 205 5.866

Insgesamt: 91 2.355 206 5.886 297 8.241

C. Abgang im Geschäftsjahr durch:

1. Zuteilung bzw. -annahme

2. Wahlzuteilung

205 5.866 205 5.866

3. Herabsetzung 414 414

4. Auflösung 124 3.624 100 2.711 224 6.335

5. Übertragung 14 448 1 21 15 468

6. Zusammenlegung 14 14

7. Vertragsablauf

8. Zuteilungsverzicht und Widerruf

951 23.397 951 23.397

der Zuteilung

9. Sonstige

60 1.767 60 1.767

Insgesamt: 357 10.352 1.112 27.895 1.469 38.247

D. Reiner Zugang/Abgang – 266 – 7.997 – 906 – 22.009 – 1.172 – 30.006

E. Bestand am Ende des Geschäftsjahres

Davon entfallen auf Bausparer außerhalb

2.527 69.879 1.978 52.525 4.505 122.404

des Bundesgebietes 56 1.293

II. Bestand an noch nicht eingelösten

Verträgen

a) Abschlüsse vor dem 1.1.2010

b) Abschlüsse im Geschäftsjahr

III. Verteilung der Bausparsummen der noch

nicht zugeteilten Bausparer nach ihrer

Höhe:

bis 10.000 EUR 502 2.967

über 10.000 bis 25.000 EUR 932 14.563

über 25.000 bis 150.000 EUR 1.079 49.330

über 150.000 bis 500.000 EUR 13 2.508

über 500.000 EUR 1 511

2.527 69.879

IV. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug EUR 27.171

49


50

Jahres­

abschluss

Bestandsbewegung Tarif B

I. Übersicht über die Bewegung des

Bestandes an nicht zugeteilten und

zugeteilten Bausparverträgen und

vertraglichen Bausparsummen

Jahresabschluss

Nicht zugeteilt Zugeteilt Insgesamt

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

A. Bestand am Ende des Vorjahres 310 6.262 133 2.392 443 8.654

B. Zugang im Geschäftsjahr durch:

1. Neuabschluss (eingelöste Verträge)

2. Übertragung

3. Zuteilungsverzicht und Widerruf der

1 26 1 26

Zuteilung

4. Teilung

10 175 10 175

5. Zuteilung bzw. -annahme

6. Wahlzuteilung

7. Sonstige

27 388 27 388

Insgesamt: 11 201 27 388 38 589

C. Abgang im Geschäftsjahr durch:

1. Zuteilung bzw. -annahme

2. Wahlzuteilung

3. Herabsetzung

27 388 27 388

4. Auflösung 11 231 8 142 19 373

5. Übertragung

6. Zusammenlegung

1 26 1 26

7. Vertragsablauf

8. Zuteilungsverzicht und Widerruf

32 534 32 534

der Zuteilung

9. Sonstige

10 175 10 175

Insgesamt: 39 644 50 851 89 1.495

D. Reiner Zugang/Abgang – 28 – 443 – 23 – 463 – 51 – 907

E. Bestand am Ende des Geschäftsjahres

Davon entfallen auf Bausparer außerhalb

282 5.819 110 1.929 392 7.748

des Bundesgebietes 10 145

II. Bestand an noch nicht eingelösten

Verträgen

a) Abschlüsse vor dem 1.1.2010

b) Abschlüsse im Geschäftsjahr

III. Verteilung der Bausparsummen der noch

nicht zugeteilten Bausparer nach ihrer

Höhe:

bis 10.000 EUR 103 596

über 10.000 bis 25.000 EUR 95 1.422

über 25.000 bis 150.000 EUR 84 3.801

über 150.000 bis 500.000 EUR

über 500.000 EUR

282 5.819

IV. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug EUR 19.765

_ Bestandsbewegung


Bestandsbewegung Tarif D

I. Übersicht über die Bewegung des

Bestandes an nicht zugeteilten und

zugeteilten Bausparverträgen und

vertraglichen Bausparsummen

Nicht zugeteilt Zugeteilt Insgesamt

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

A. Bestand am Ende des Vorjahres 12.372 208.473 5.759 93.508 18.131 301.982

B. Zugang im Geschäftsjahr durch:

1. Neuabschluss (eingelöste Verträge)

2. Übertragung

3. Zuteilungsverzicht und Widerruf der

19 290 2 36 21 326

Zuteilung

4. Teilung

520 8.447 520 8.447

5. Zuteilung bzw. -annahme

6. Wahlzuteilung

7. Sonstige

1.190 18.128 1.190 18.128

Insgesamt: 539 8.737 1.192 18.164 1.731 26.901

C. Abgang im Geschäftsjahr durch:

1. Zuteilung bzw. -annahme

2. Wahlzuteilung

1.190 18.128 1.190 18.128

3. Herabsetzung 472 472

4. Auflösung 710 12.287 538 7.543 1.248 19.830

5. Übertragung 19 290 2 36 21 326

6. Zusammenlegung 3 3

7. Vertragsablauf

8. Zuteilungsverzicht und Widerruf

1.458 22.045 1.458 22.045

der Zuteilung

9. Sonstige

520 8.447 520 8.447

Insgesamt: 1.922 31.176 2.518 38.071 4.440 69.247

D. Reiner Zugang/Abgang – 1.383 – 22.439 – 1.326 – 19.907 – 2.709 – 42.346

E. Bestand am Ende des Geschäftsjahres

Davon entfallen auf Bausparer außerhalb

10.989 186.034 4.433 73.601 15.422 259.635

des Bundesgebietes 87 1.426

II. Bestand an noch nicht eingelösten

Verträgen

a) Abschlüsse vor dem 1.1.2010

b) Abschlüsse im Geschäftsjahr

III. Verteilung der Bausparsummen der noch

nicht zugeteilten Bausparer nach ihrer

Höhe:

bis 10.000 EUR 4.538 29.881

über 10.000 bis 25.000 EUR 4.336 66.685

über 25.000 bis 150.000 EUR 2.105 87.039

über 150.000 bis 500.000 EUR

über 500.000 EUR

10 2.429

10.989 186.034

IV. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug EUR 16.835

_ Bestandsbewegung

51


52

Jahres­

abschluss

Bestandsbewegung Tarif E

I. Übersicht über die Bewegung des

Bestandes an nicht zugeteilten und

zugeteilten Bausparverträgen und

vertraglichen Bausparsummen

Jahresabschluss

Nicht zugeteilt Zugeteilt Insgesamt

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

A. Bestand am Ende des Vorjahres 39.804 1.120.268 22.373 684.056 62.177 1.804.324

B. Zugang im Geschäftsjahr durch:

1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) 116 2.163 116 2.163

2. Übertragung

3. Zuteilungsverzicht und Widerruf

76 1.759 7 136 83 1.894

der Zuteilung 1.457 31.333 1.457 31.333

4. Teilung 43 43

5. Zuteilung bzw. -annahme 2.851 56.279 2.851 56.279

6. Wahlzuteilung

7. Sonstige

2.103 95.675 2.103 95.675

Insgesamt: 1.692 35.255 4.961 152.089 6.653 187.344

C. Abgang im Geschäftsjahr durch:

1. Zuteilung bzw. -annahme 2.851 56.279 2.851 56.279

2. Wahlzuteilung 2.103 95.675 2.103 95.675

3. Herabsetzung 1.805 1.805

4. Auflösung 4.972 129.382 1.335 23.380 6.307 152.763

5. Übertragung 76 1.759 7 136 83 1.894

6. Zusammenlegung 132 132

7. Vertragsablauf

8. Zuteilungsverzicht und Widerruf

4.503 122.519 4.503 122.519

der Zuteilung

9. Sonstige

1.457 31.333 1.457 31.333

Insgesamt: 10.134 284.900 7.302 177.368 17.436 462.268

D. Reiner Zugang/Abgang – 8.442 – 249.645 – 2.341 – 25.279 – 10.783 – 274.923

E. Bestand am Ende des Geschäftsjahres

Davon entfallen auf Bausparer außerhalb

31.362 870.623 20.032 658.778 51.394 1.529.401

des Bundesgebietes 160 4.662

II. Bestand an noch nicht eingelösten

Verträgen

a) Abschlüsse vor dem 1.1.2010

b) Abschlüsse im Geschäftsjahr

III. Verteilung der Bausparsummen der noch

nicht zugeteilten Bausparer nach ihrer

Höhe:

bis 10.000 EUR 8.575 62.008

über 10.000 bis 25.000 EUR 12.077 193.787

über 25.000 bis 150.000 EUR 10.542 583.341

über 150.000 bis 500.000 EUR

über 500.000 EUR

168 31.487

31.362 870.623

IV. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug EUR 29.758

_ Bestandsbewegung


Bestandsbewegung Tarif F

I. Übersicht über die Bewegung des

Bestandes an nicht zugeteilten und

zugeteilten Bausparverträgen und

vertraglichen Bausparsummen

Nicht zugeteilt Zugeteilt Insgesamt

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

A. Bestand am Ende des Vorjahres 91 1.121 1 10 92 1.131

B. Zugang im Geschäftsjahr durch:

1. Neuabschluss (eingelöste Verträge)

2. Übertragung

3. Zuteilungsverzicht und Widerruf

17 190 17 190

der Zuteilung 5 65 5 65

4. Teilung 1 1

5. Zuteilung bzw. -annahme

6. Wahlzuteilung

7. Sonstige

11 127 11 127

Insgesamt: 23 255 11 127 34 382

C. Abgang im Geschäftsjahr durch:

1. Zuteilung bzw. -annahme

2. Wahlzuteilung

3. Herabsetzung

11 127 11 127

4. Auflösung

5. Übertragung

6. Zusammenlegung

7. Vertragsablauf

8. Zuteilungsverzicht und Widerruf

13 127 3 27 16 154

der Zuteilung

9. Sonstige

5 65 5 65

Insgesamt: 24 254 8 92 32 346

D. Reiner Zugang/Abgang – 1 1 3 35 2 36

E. Bestand am Ende des Geschäftsjahres

Davon entfallen auf Bausparer außerhalb

des Bundesgebietes

90 1.122 4 45 94 1.167

II. Bestand an noch nicht eingelösten

Verträgen

a) Abschlüsse vor dem 1.1.2010

b) Abschlüsse im Geschäftsjahr

8 90

III. Verteilung der Bausparsummen der noch

nicht zugeteilten Bausparer nach ihrer

Höhe:

bis 10.000 EUR 52 414

über 10.000 bis 25.000 EUR 38 708

über 25.000 bis 150.000 EUR

über 150.000 bis 500.000 EUR

über 500.000 EUR

90 1.122

IV. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug EUR 12.415

_ Bestandsbewegung

53


54

Jahres­

abschluss

Bestandsbewegung Tarif G

I. Übersicht über die Bewegung des

Bestandes an nicht zugeteilten und

zugeteilten Bausparverträgen und

vertraglichen Bausparsummen

Jahresabschluss

Nicht zugeteilt Zugeteilt Insgesamt

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

A. Bestand am Ende des Vorjahres 111.302 2.829.261 4.727 139.817 116.029 2.969.078

B. Zugang im Geschäftsjahr durch:

1. Neuabschluss (eingelöste Verträge) 24.857 648.801 24.857 648.801

2. Übertragung

3. Zuteilungsverzicht und Widerruf

129 3.146 3 29 132 3.175

der Zuteilung 570 7.974 570 7.974

4. Teilung 488 488

5. Zuteilung bzw. -annahme 1.072 14.048 1.072 14.048

6. Wahlzuteilung

7. Sonstige

1.890 57.461 1.890 57.461

Insgesamt: 26.044 659.921 2.965 71.538 29.009 731.459

C. Abgang im Geschäftsjahr durch:

1. Zuteilung bzw. -annahme 1.072 14.048 1.072 14.048

2. Wahlzuteilung 1.890 57.461 1.890 57.461

3. Herabsetzung 8.446 8.446

4. Auflösung 16.149 376.870 329 3.713 16.478 380.583

5. Übertragung 129 3.146 3 29 132 3.175

6. Zusammenlegung 436 436

7. Vertragsablauf

8. Zuteilungsverzicht und Widerruf

672 21.607 672 21.607

der Zuteilung

9. Sonstige

570 7.974 570 7.974

Insgesamt: 19.676 459.971 1.574 33.323 21.250 493.294

D. Reiner Zugang/Abgang 6.368 199.950 1.391 38.215 7.759 238.165

E. Bestand am Ende des Geschäftsjahres

Davon entfallen auf Bausparer außerhalb

117.670 3.029.211 6.118 178.032 123.788 3.207.243

des Bundesgebietes 291 7.308

II. Bestand an noch nicht eingelösten

Verträgen

a) Abschlüsse vor dem 1.1.2010 408 15.567

b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 7.436 213.707

III. Verteilung der Bausparsummen der noch

nicht zugeteilten Bausparer nach ihrer

Höhe:

bis 10.000 EUR 41.299 324.425

über 10.000 bis 25.000 EUR 43.441 737.789

über 25.000 bis 150.000 EUR 31.905 1.753.212

über 150.000 bis 500.000 EUR 1.019 209.494

über 500.000 EUR 6 4.291

117.670 3.029.211

IV. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug EUR 25.909

_ Bestandsbewegung


Bestandsbewegung Tarif W

I. Übersicht über die Bewegung des

Bestandes an nicht zugeteilten und

zugeteilten Bausparverträgen und

vertraglichen Bausparsummen

Nicht zugeteilt Zugeteilt Insgesamt

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Editorial Lebensträume Lagebericht Jahresabschluss

Bausparsumme

in

1.000 EUR

Anzahl der

Verträge

Bausparsumme

in

1.000 EUR

A. Bestand am Ende des Vorjahres 1.792 42.660 1.792 42.660

B. Zugang im Geschäftsjahr durch:

1. Neuabschluss (eingelöste Verträge)

2. Übertragung

3. Zuteilungsverzicht und Widerruf

der Zuteilung

4. Teilung

5. Zuteilung bzw. -annahme

6. Wahlzuteilung

7. Sonstige

5.943 113.467 5.943 113.467

Insgesamt: 5.943 113.467 5.943 113.467

C. Abgang im Geschäftsjahr durch:

1. Zuteilung bzw. -annahme

2. Wahlzuteilung

3. Herabsetzung

4. Auflösung

5. Übertragung

6. Zusammenlegung

7. Vertragsablauf

8. Zuteilungsverzicht und Widerruf

der Zuteilung

9. Sonstige

465 10.157 465 10.157

Insgesamt: 465 10.157 465 10.157

D. Reiner Zugang/Abgang 5.478 103.310 5.478 103.310

E. Bestand am Ende des Geschäftsjahres

Davon entfallen auf Bausparer außerhalb

7.270 145.970 7.270 145.970

des Bundesgebietes 4 70

II. Bestand an noch nicht eingelösten

Verträgen

a) Abschlüsse vor dem 1.1.2010 2.935 49.566

b) Abschlüsse im Geschäftsjahr 3.801 67.634

III. Verteilung der Bausparsummen der noch

nicht zugeteilten Bausparer nach ihrer

Höhe:

bis 10.000 EUR 3.027 28.597

über 10.000 bis 25.000 EUR 2.263 44.902

über 25.000 bis 150.000 EUR 1.980 72.471

über 150.000 bis 500.000 EUR

über 500.000 EUR

7.270 145.970

IV. Die durchschnittliche Bausparsumme am Ende des Geschäftsjahres betrug EUR 20.078

_ Bestandsbewegung

55


56

Jahres­

abschluss

Bewegung der Zuteilungsmasse

im Geschäftsjahr 2010

A. Zuführungen EUR

I. Vortrag aus dem Vorjahr 466.740.732,09

II. Zuführungen im Geschäftsjahr

1. Sparbeträge (einschließlich verrechneter Wohnungsbauprämien) 177.508.977,97

2. Tilgungsbeträge 1) (einschließlich verrechneter Wohnungsbauprämien) 61.229.315,49

3. Zinsen auf Bauspareinlagen 16.318.559,60

4. Fonds zur bauspartechnischen Absicherung 0,00

Summe: EUR 721.797.585,15

B. Entnahmen EUR

I. Entnahmen im Geschäftsjahr 466.740.732,09

1. Zugeteilte Summen, soweit ausgezahlt:

a) Bauspareinlagen 73.656.634,25

b) Bauspardarlehen 46.444.165,13

2. Rückzahlung von Bauspareinlagen auf noch nicht zugeteilte Bausparverträge 63.208.953,43

3. Fonds zur bauspartechnischen Absicherung 0,00

II. Überschuss der Zuführungen 538.487.832,34

(noch nicht ausgezahlte Beträge am Ende des Geschäftsjahres 2)

Summe: 721.797.585,15

1) Tilgungsbeträge sind die auf die reine Tilgung entfallenden Anteile der Tilgungsbeiträge

2) In dem Überschuss der Zuführungen sind u. a. enthalten:

a) die noch nicht ausgezahlten Bauspareinlagen der zugeteilten Bausparverträge EUR 5.749.084,84

b) die noch nicht ausgezahlten Baudarlehen aus Zuteilungen EUR 6.701.872,76

Jahresabschluss


Bausparkasse Mainz AG

Kantstraße 1

55122 Mainz

Telefon: +49 (0) 61 31- 30 34 12

Fax: +49 (0) 61 31- 30 24 34 12

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