Informationszentrum für Umwelt und Naturschutz HAUS AM SEE in ...

anhalt.bitterfeld.de

Informationszentrum für Umwelt und Naturschutz HAUS AM SEE in ...

Wo einst riesige Bagger Braunkohle

förderten, haben die Fluten

den Tagebau Muldenstein im

Jahre 1975 in einen imposanten

Stausee verwandelt. Am Rande

des Naturparks Dübener Heide

ist am See ein aufregendes und

wertvolles Biotop entstanden,

das Lebensraum für seltene und

bedrohte Tierarten bietet. Am

Nordufer des Muldestausees erzählt

das HAUS AM SEE die

Geschichte dieser Landschaft

aus „zweiter Hand“.

Die Lehr-, Bildungs- und Begegnungsstätte

lädt mit einer umfangreichen

Dauerausstellung zu

einer Zeitreise in die Geschichte

und die Wandlung des Muldestausees

und seiner artenreichen

Flora und Fauna ein. Es gibt hier

ganzjährig eine Fülle an Informationen

über den Fischadler.

Durch eine Live-Übertragung

Jahrgang 7•Ausgabe 19 •Freitag, 04.10.2013

Informationszentrum für Umwelt und Naturschutz

HAUS AM SEE in Schlaitz

direkt vom Horst des Brutvogels

können Sie das Geschehen von

Ende März bis Anfang September

live mitverfolgen.

Zur ständigen Ausstellung des

HAUS AM SEE gehören über

80 präparierte Tiere. Es handelt

sich dabei ausschließlich um

Tiere, die in der Region um den

Muldestausee zu finden sind,

wie z.B. Fischadler, Seeadler

und Biber. „Streichelfelle“ von

Elbe-Biber, Wildschwein und

Rotfuchs gehören genauso zur

Ausstellung wie diverse Nester

vonVögeln, Hornissen und Wespen.

Auf großes Interesse stößt

eine Schaubeute der Honigbienen,

welche im Seminarraum des

Hauses angebracht ist.

Im Tagungsraum befinden sich

großformatige Anschauungsund

Informationstafeln mit zusammengestellten

historischen

und aktuellen Darstellungen regional

bedeutsamer Landschaftsveränderungen

infolge des

Braunkohleabbaus in Tagebauen.

Die zum Haus gehörende Außenanlage

präsentiert sich mit

Barfußpfad und Beispielen für

Nisthilfen sowie einem Volk der

Roten Waldameise. Ein Flachwasserteich

lädt zum Bestimmen

von Pflanzen der Verlandungszonen

und zum Beobachten von

Tieren am und im Wasser ein. Einer

der praktischen Bestandteile

der Umweltbildung ist der 17 km

lange Naturlehrpfad „Bergbaufolgelandschaft

Muldestausee”

mit verschiedenen Erlebnisbereichen.

Je nach Altersklasse, Vorkenntnissen

und zur Verfügung stehender

Zeit kann ein variables

Programm für Gruppen aus den

folgenden Bausteinen erstellt

werden.

1. Fischadler-live-Beobachtungen

Seit April 2006 überträgt eine

Kamera Bilder vom Geschehen

in einem Fischadlerhorst

direkt auf einen Großbildschirm

in das HAUS AM SEE

(Vorführungen und Vorträge).

2. Vortrag zur Regionalentwicklung

(ca. 20 bis 45 Min.)

Schwerpunkte: Tonabbau,

Ziegeleien, das Braunkohlenrevier

Bitterfeld, die Entwicklung

der Chemischen

Industrie, Erschließung des

Tagebaus „Muldenstein“, Entstehung

des „Muldestausees“,

der Muldestausee - Fauna,

Flora und Wasser.

Fortsetzung auf Seite 2


2 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 4. Oktober 2013

Fortsetzung von Seite 1

3. Führungen durch die ständige

Ausstellung im Haus

(ca. 20 bis 45 Min.) Bienenschaubeute

kann auch als gesonderte

Führung angeboten

werden.

4. Exkursionen auf dem Naturlehrpfad

(45 bis 120 Min.)

5. Kreatives Gestalten mit Naturmaterialien

(mit Unkostenbeitrag

für das Material)

Öffnungszeiten:

Da wir wochentags oft mit angemeldeten Gruppen arbeiten, bitten wir Sie bei einem geplanten

Besuch des HAUS AM SEE um kurze Voranmeldung.

Sonntags und feiertags

13.00 –16.00 Uhr (November bis März)

14.00 –17.00 Uhr (April bis Oktober)

Heidesonntage (1. Sonntag im Monat) 11.00 –17.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Ansprechpartner:

Sabine Kunze und Susanne Grießbach (Leiterinnen)

Telefon 034955 21490

Telefax 034955 21601

e-Mail info@informationszentrum-hausamsee-schlaitz.de

www.Informationszentrum-HausAmSee-Schlaitz.de

Nächste Veranstaltungen:

Am Reformationstag, dem

31. Oktober 2013 (13.00 –16.00

Uhr) haben wir zusätzlich für Sie

geöffnet. Am 6. Oktober 2013

bleibt das HAUS AM SEE geschlossen.

21. bis 25. Oktober

Herbstferienprogramm mit

Kreativangeboten von 9.00 bis

15.30 Uhr.

Zusätzlich kann man am

23. Oktober Knüppelkuchen am

offenen Feuer backen und am

22. und 24. Oktober mit der

Fachgruppe Mykologie aus Wolfen

auf Pilzwanderung gehen.

Gestartet wird um 9.00 Uhr –bitte

auf wetterfeste Kleidung und

festes Schuhwerk achten.

Der Heidesonntag 3. November

2013 steht von 11.00 bis 17.00

Uhr wieder im Zeichen des Igels.

Mit dem Ehepaar Dorschner vom

Verein der Igelfreunde Sachsen-

Anhalt e.V. sind Experten in Sachen

Igelschutz und Pflege von

Igeln vor Ort.

Das HAUS AM SEE ist eine Einrichtung des Amtes für Naturschutz,

Forsten und Abfallwirtschaft des Landkreises Anhalt-

Bitterfeld, 06774 Muldestausee, OT Schlaitz, Am Muldestausee 2.

Aus dem Kreistag berichtet

Kinderförderungsgesetz

Satzung zum Wahlverfahren für

Elternvertretungen verabschiedet

Im Kinderförderungsgesetz von

Sachsen-Anhalt (KiFöG) gibt es

seit August 2013 einige Änderungen.

So ist u.a. festgeschrieben,

dass der örtliche Träger der öffentlichen

Jugendhilfe das Wahlverfahren

zu den Elternvertretungen

festlegt.

Öffentlicher Träger der Jugendhilfe

sind die Landkreise und die

kreisfreien Städte, so also auch

der Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Das Wahlverfahren wird durch

eine Satzung geregelt, die der

Kreistag Anhalt-Bitterfeld nahezu

einmütig beschloss. Sie

schreibt fest, bis wann und wie

die Elternsprecher je Gruppe und

die Vertreter der Elternschaft für

das Kuratorium einer Kindertageseinrichtung

(Kita) sowie die

Gemeinde- und Kreiselternvertreter

gewählt werden. Aufgaben

des Kuratoriums einer Kita sind

u.a. die Beratung des Trägers der

Einrichtung zu Fragen der Erziehungs-

und Bildungsarbeit, zu

den Grundsätzen der Aufnahme

von Kindern in die Kita, zu den

Kostenbeiträgen und der baulichen

Beschaffenheit sowie der

räumlichen und sachlichen Ausstattung.

Neben den Elternvertretern

gehören dem Kuratorium

die leitende Betreuungskraft der

Einrichtung und ein Vertreter des

Trägers an. Für die Änderung der

Konzeption der Kita und deren

Öffnungs- und Schließzeiten ist

die Zustimmung des Kuratoriums

zwingend erforderlich. Die

zu wählenden Gemeinde- und

Kreiselternvertreter schließlich

sind bei allen die Betreuung von

Kindern betreffenden Fragen zu

beteiligen.

Zu den Details: Die Erziehungsberechtigten

jeder Kita wählen

für die Dauer von zwei Jahren bei

Gruppenbildung einen Elternsprecher

je Gruppe, mindestens zwei

Elternvertreter für das Kuratorium

und einen Elternvertreter für

die Gemeindeelternvertretung.

Die Gemeindeelternvertreter wiederum

wählen aus ihrer Mitte,

ebenfalls für zwei Jahre, einen

Vertreter in die Kreiselternvertretung.

Dieses kreisliche Gremium

schließlich beordert aus ihrer Mitte

jeweils einen Vertreter in den

Jugendhilfeausschuss des Kreises

und in die Landeselternvertretung.

Die verabschiedete Satzung tritt

rückwirkend zum 1. August in

Kraft.

Hochwassernachlese

„Ich bin stolz auf die Menschen,

die geholfen haben“, sagte Landrat

Uwe Schulze zur Tagung des

Kreistages in Hinblick auf die

vielen Helferinnen und Helfer,

die zum Hochwasser mit angepackt

haben. Solidarität, Nächstenliebe,

Hilfsbereitschaft seien

für viele Menschen kein Fremdwort.

Er bedankte sich auch bei

den Arbeitgebern, die ihre Beschäftigten

freistellten. Bisher,

so Schulze, sind 1.194 Anträge

auf Erstattung des gezahlten Arbeitsentgeltes

beim Landkreis

eingegangen, 765 sind bereits abschließend

bearbeitet und mehr

als 300.000 Euro ausgezahlt. Die

Aufwendungen, die der Landkreis

bei der Bewältigung der

Katastrophe tätigen musste, bezifferte

er mit rund 7,2 Millionen

Euro. Von den eingegangenen

Spenden in Höhe von 69.690,12

Euro wurden bereits 40.670 Euro

ausgereicht.


4. Oktober 2013 –––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 3

Aus dem Kreistag berichtet

Verwaltungsrat der

Kreissparkasse entlastet

Für seine Tätigkeit im Jahre 2012

entlastete der Kreistag den Verwaltungsrat

der Kreissparkasse

Anhalt-Bitterfeld. Grundlage

dafür war die Jahresabschlussprüfung

des Finanzministeriums

von Sachsen-Anhalt, die keine

erheblichen Verstöße festgestellt

hat und die bereits erfolgte Entlastung

des Vorstandes der Sparkasse

durch den Verwaltungsrat.

DerVerwaltungsrat ist neben dem

Vorstand ein Organ der Sparkasse.

Er bestimmt die Richtlinien

der Geschäftspolitik und überwacht

die Geschäftsführung des

Geldinstitutes. Er beschließt u.a.

über die Bestellung, Anstellung,

Abberufung und Kündigung der

Mitglieder des Vorstandes der

Sparkasse und deren Stellvertreter

und die Bestellung des Vorsitzenden

des Vorstandes. Des

Zur Einwohnerfragestunde meldete

sich Dr. Stephan Riemschneider

aus Steutz (Stadt Zerbst/Anhalt)

zu Wort. Er vertrat

das Aktionsbündnis „Grundschulen

vor Ort“ und kritisierte

die Schulpolitik des Landes.

Die sieht u.a. vor, dass ab dem

kommenden Schuljahr für den

Bestand einer Grundschule mindestens

60 Schülerinnen und

Schüler Voraussetzung sind, ab

dem Schuljahr 2017/2018 sogar

80. Ausnahmen soll es kaum

noch geben. Riemschneider befürchtet

ein Schulsterben auf dem

Lande und bittet den Landkreis,

der auf der Basis der bestehenden

Gesetze und Verordnungen

für die Schulentwicklungsplanung

zuständig ist, sich dem zu

widersetzen bzw. dagegen zu

intervenieren. Die Schulentwicklungsplanung

ab dem Schuljahr

2014/2015 ist demnächst Thema

im Bildungsausschuss des Kreistages

und dem Kreistag selbst.

Bis Ende Februar 2014 muss der

Weiteren ist der Verwaltungsrat

auch zuständig für die Wahl der

Mitglieder des Kreditausschusses,

die Feststellung des Jahresabschlusses

und die Entlastung

des Vorstandes. Der Zustimmung

des Verwaltungsrates bedürfen

Beschlüsse des Vorstandes u.a.

über die Grundsätze der Personalpolitik

und die Eröffnung und

Schließung vonZweigstellen.

Das Gremium besteht aus dem

Vorsitzenden, der laut Gesetz

der Leiter der Verwaltung des

Trägers der Sparkasse (Landrat)

ist, sieben Beschäftigten der

Sparkasse und weiteren 13 Mitgliedern.

Diese weiteren Mitglieder

sind acht Personen aus

den verschiedenen Fraktionen

des Kreistages und fünf übrige

Vertreter, die nicht dem Kreistag

angehören.

Einwohnerfragestunde/Positionspapier

Debatte zur

Schulentwicklungsplanung

Plan beschlossen und dem Landesschulamt

vorgelegt werden.

Das Thema Grundschulen ist

auch Inhalt eines zum Kreistag

von der Fraktion FREIE

WÄHLER vorgebrachten Positionspapiers.

Dieses fordert,

dass die Schulentwicklungsplanverordnung

des Landes

„sofort außer Kraft gesetzt wird

und eine Überarbeitung der

Schulentwicklungsplanung in

Zusammenarbeit mit dem Aufgabenträger

neu vorzunehmen

ist“. Diese Verordnung kann

aber nur das Land selbst außer

Kraft setzen. Konrad Kinzel,

Vorsitzender des Bildungsausschusses,

erklärte im Laufe der

Tagung, dass er das Thema und

damit auch das Positionspapier

zur nächsten Sitzung des Ausschusses

auf die Tagesordnung

nehmen wird. Es bleibt abzuwarten,

wie sich der Ausschuss

dazu positioniert und ob es zu

einer Willensbekundung des

Kreistages kommt.

Projekt des Arbeitskreises

SCHULEWIRTSCHAFT

in Berlin ausgezeichnet

Am 17. September 2013 war es

soweit: In feierlicher Atmosphäre

und im Beisein vieler Ehrengäste

wurden die Preisträger des

Wettbewerbsprojektes „Transfer-

Gedanken“ des Projektes „Netzwerk

SchuleWirtschaft Ostdeutschland“

ausgezeichnet. Die

Veranstaltung, die im Haus der

Deutschen Wirtschaft in Berlin

stattfand, unterstrich erneut, wie

kreativ Schulen und Unternehmen

an vielen Orten bereits zusammen

arbeiten.

Die wichtigste Botschaft des

Tages aber lautete, dass es bei

diesem Wettbewerb keine Verlierer

geben kann! Denn jeder

eingereichte Wettbewerbsgedanke

spiegelt auf seine Weise die

beherzte, engagierte und gelebte

Zusammenarbeit vor Ort wider.

Bei den VertreterInnen des Arbeitskreises

SCHULEWIRT-

SCHAFT Anhalt-Bitterfeld war

die Freude besonders groß: denn

Frau Trümper,Multiplikatorin für

die Gymnasien, Herr Görke, als

Vertreter der Arbeitsagentur, und

Herr Hagedorn, als Mitbegründer

des Arbeitskreises SCHULE-

WIRTSCHAFT Anhalt-Bitterfeld,

durften den Preis für einen

der ersten Plätze entgegennehmen.

DerArbeitskreis SCHULEWIRT-

SCHAFT Anhalt-Bitterfeld

beteiligte sich als einer von 20

Arbeitskreisen am Wettbewerb

und wurde für sein Projekt „Erfolgreiche

Elternarbeit als Basis

eines ganzheitlichen Übergangsmanagements“

prämiert und bekam

dafür ein Preisgeld von 500

Euro für seine Arbeit vor Ort.

„Diese Auszeichnung, so Bianca

Laukat, Koordinatorin des Arbeitskreises,

betrachten wir als

Anerkennung für die geleistete

Arbeit und zugleich auch als eine

Bestätigung, dass wir mit dem

Schwerpunkt einer aktiven Elternansprache

und -arbeit auf dem

richtigen Kurs sind. Wir als Arbeitskreis

sehen eine frühzeitige

Kompetenzstärkung der jungen

Menschen sowie die Unterstützung

ihrer Eltern als Grundlage

für die erfolgreiche Berufsorientierung.

Die Jugendlichen benötigen

die notwendigen Kompetenzen,

sich Informationen notfalls

selbst zu suchen, müssen lernen,

aktiv mit Rückschlägen umzugehen

und brauchen eine individuelle

Motivation, u.a. von ihren

Eltern.“

Wir als Arbeitskreis vernetzen

Akteure der Berufsorientierung

aus Schule, Wirtschaft, Kommunalebene,

Agentur für Arbeit,

Bildungsbereich sowie Jugendbzw.

Familienhilfe und wollen

Transparenz zu Berufsorientierungsangeboten

schaffen und

Aktive unterschiedlichster Bereiche

miteinander ins Gespräch

bringen. Im Fokus stehen dabei

die Jugendlichen selbst und deren

Familien.

Foto:© Thomas Truschel/photothek.net Fotoagentur GbR, Quelle: sdw

WeitereInformationen:

www.anhalt-bitterfeld.de, www.ribo-anhalt-bitterfeld.de

Arbeitskreis SchuleWirtschaft Anhalt-Bitterfeld

c/o Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Wirtschaftsentwicklungs- und Tourismusamt

Bianca Laukat

Tel.: 03493/ 341 806, Fax.: 03493/ 341/ 802

E-Mail: Bianca.Laukat@Anhalt-Bitterfeld.de

www.anhalt-bitterfeld.de


4 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 4. Oktober 2013

Bildungsausschuss

Keine Gastschulbeiträge

Der Bildungsausschuss des

Kreistages Anhalt-Bitterfeld

befürwortet mehrheitlich den

Abschluss einer Vereinbarung

zwischen dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld

und dem Landkreis

Jerichower Land und

empfiehlt dem Kreistag die Vereinbarung

abzuschließen. Diese

sieht vor, dass der Landkreis

Anhalt-Bitterfeld auf die Erhebung

vonGastschulbeiträgen für

Mädchen und Jungen aus dem

Jerichower Land, die am Gymnasium

Francisceum in Zerbst

lernen, verzichtet. Die Vereinbarung

soll rückwirkend ab dem

Schuljahr 2012/2013 auf unbestimmte

Zeit gelten.

Gastschulbeiträge können und

werden in der Regel erhoben,

wenn Schüler an einer allgemeinbildenden

Schule lernen,

die in einem Gebiet eines anderen

Schulträgers wohnen.

Aus dem Jerichower Land besuchen

derzeit 31 Schülerinnen

und Schüler das Francisceum,

für die Gastschulbeiträge zu erheben

wären. Begründet wird

der empfohlene Verzicht damit,

dass es Probleme gibt, in den

neuen fünften Klassen die gesetzlich

erforderlichen Mindestjahrgangsstärken

zu erreichen.

Für die Schuljahre 2012/2013

und 2013/2014 mussten bereits

Ausnahmeanträge gestellt werden,

da dies nicht gelang. Die

wurden zwar genehmigt, sollten

aber,kein Dauerzustand werden.

Kommt es zum Abschluss der

Vereinbarung, entstehen dem

Landkreis naturgemäß Mindereinnahmen.

Dafür wird das Francisceum

gestärkt, denn der Nachbarlandkreis

könnte bei Ablehnung der

Vereinbarung dann mit Nachdruck

darauf hinwirken, die Beschulung

im eigenen Landkreis

vorzunehmen.

Bildungsausschuss

Kreissportbund bedankt sich für Kreisförderung

Helmut Hartmann, Präsident des

Kreissportbundes (KSB) Anhalt-

Bitterfeld, und Geschäftsführerin

Heidrun Dörfler berichteten zur

letzten Tagung des Ausschusses

für Bildung und Sport des Kreistages

über die Verwendung der

kreislichen Fördermittel im Jahre

2012. Zunächst bedankten Sie

sich im Namen aller Vereine ausdrücklich

für die Unterstützung

des Kreises, ohne die so manches

nicht möglich wäre. Die Förderung

des Kreises ist durch Vertrag

geregelt. Die Höhe richtet sich

nach der Mitgliederzahl der im

KSB organisierten Vereine. Im

vergangenen Jahr verzeichnete

der KSB einen Zuwachs von716

auf nunmehr 23.094 Mitglieder.

Darunter befinden sich mehr als

6.000 Kinder und Jugendliche.

Die Fördersumme des Kreises

beträgt damit 121.921,20 Euro.

50 Prozent der Fördersumme

gehen in die Unterstützung der

lizenzierten Übungsleiter, ohne

die in den meisten Vereinen

nichts geht und von denen es

1.014 gibt. 30 Prozent erhalten

die Vereine für ihre Kinder- und

Jugendarbeit. 15 Prozent, das

sind rund 18.000 Euro, wurden

für Projekte eingesetzt, die eine

kreisliche Bedeutung haben. Das

waren zum Beispiel die in Anhalt-Bitterfeld

stattgefundenen

Deutschen Meisterschaften im

Gasballon und im U14Volleyball

sowie Grundschul- und Kita-

Wettbewerbe. Mit den restlichen

fünf Prozent des Geldes wurden

alle acht im Kreis befindlichen,

Leistungsstützpunkte gefördert.

Das sind zum Beispiel der Jeßnitzer

Kanuverein und der Bitterfelder

Schwimmverein. Der mitgliederstärkste

Verein im KSB ist im

Übrigen die SG Union Sandersdorf

mit 921 Mitgliedern. Der

kleinste Verein ist der Reitverein

Frenz mit fünf Mitgliedern.

Nachruf

Wir sind tief betroffen, dass unser Kollege

Joachim Juschka

nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Als Mitarbeiter der Kreisvolkshochschule

Anhalt-Bitterfeld in Köthen hat sich

Herr Juschka mit großem Engagement,

Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein

in seiner Arbeit verdient gemacht.

Wir werden das Andenken des Verstorbenen

in Ehren halten.

uwe Schulze

Landrat

Landkreis anhalt-Bitterfeld

Klemens Gärtner

Leiter des Institutes

für Kultur und

Weiterbildung

Am 8. März startete der Frauenpolitische

runde Tisch frauen-macht

im Landkreis Anhalt-Bitterfeld die

Aktion „Trau Dich! -Mehr Frauen

in die (Kommunal-)Politik“. Auf

den Marktplätzen in Bitterfeld-

Wolfen (OT Bitterfeld), Köthen

und Zerbst wurden Flyer verteilt,

die die starke Unterrepräsentanz

von Frauen in den Gemeinde- und

Stadtparlamenten sowie im Kreistag

deutlich machen. Außerdem

wurde das persönliche Gespräch

mit Frauen gesucht.

In Fortsetzung der Aktion ist am

16. Oktober 2013, 17.00 Uhr, eine

Diskussionsrunde mit

Mandatsträgerinnen und

interessierten Frauen

im Frauenzentrum Bitterfeld-Wolfen,

Ortsteil Wolfen (Nord), Fritz-

Weineck-Str. 4vorgesehen.

Trau Dich!

Forum will Frauen Lust auf

(Kommunal-)Politik machen

Im Podium nehmen u. a. Platz:

Justizministerin und MdL Prof.

Dr. Angela Kolb (SPD), MdL

Dagmar Zoschke, die Mitglieder

des Kreistags Anhalt-Bitterfeld

Jutta Mädchen (FDP) und Christel

Vogel (CDU).

Hintergrund der Aktion ist die starke

Unterrepräsentanz vonFrauen in

den kommunalen Parlamenten. So

sind im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

nur 26 Prozent der Mitglieder des

Kreistags Frauen. Im Stadtrat von

Bitterfeld-Wolfen beträgt die Frauenquote

22 Prozent. In einer Reihe

vonOrtschaftsräten ist keine einzige

Frau vertreten. Der Frauenpolitische

runde Tisch möchte Frauen

motivieren, sich stärker in die Kommunalpolitik

einzubringen.

Alle interessierten Frauen sind

herzlich eingeladen! Trau Dich!


4. Oktober 2013 –––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 5

Ehrung der Nachwuchssportler des Landkreises

Anhalt-Bitterfeld

Der Kreissportbund (KSB) hat

nunmehr zum dritten Mal gemeinsam

mit der Kreissparkasse Anhalt-

Bitterfeld die Sportlerehrung für

den Nachwuchs in Großpaschleben

durchgeführt. An dieser Stelle

möchten sich der Kreissportbund

und alle Teilnehmer noch einmal

bei der Kreissparkasse Anhalt-

Bitterfeld bedanken, ohne deren

Engagement es diese Form der

der Jury nicht leicht gefallen. Unter

den anwesenden Gästen befanden

sich das Mitglied des Vorstandes

der Kreissparkasse, Axel Koß, der

Vorsitzende des Sport- und Sozialausschusses

beim Landkreis, Konrad

Kinzel, der Bürgermeister der

Gemeinde Osternienburger Land,

Stefan Hemmerling, der Stellverteter

des Oberbürgermeisters der

Stadt Köthen, Alexander Froloff,

erbrachten Leistungen auf Landesebene

und Bundesebene. Die

eigentliche Ehrung bestand dann

in einer persönlichen Laudatio für

jeden Preisträger durch den Mitarbeiter

des KSB Stefan Kutschbach

und der Übergabe der Blumen und

der Ehrenpokale. In den Lobreden

wurden die Sportler vorgestellt, interessante

Details aus ihrem Leben

berichtet und nicht nur die sportli-

feld, Turnen;

Lisa Handloik, WSCFriedersdorf,

Kanurennsport;

Jungen Olympische Sportarten

Alexander Finze, Skiclub 1927

Köthen, Sommerbiathlon;

Niklas Beutel, SV Zörbig, Leichtathletik;

Pascal Ortlepp, Boxclub Görzig

Fuhnetal, Boxen;

Ronaldo Richter, HG85Köthen,

Boxen;

Nichtolympische Sportarten

Sebastian Pallas, Schachgemeinschaft

Löberitz, Schach;

Ron Krieg, Köthener Sportverein

09, Gewichtheben;

Mannschaften Olympische

Sportarten

E-1 Junioren SG 1948 Reppichau,

Fußball;

Schützenjugend Schützenverein

Gölzau, Sportschießen;

Mannschaft U-15 SV Anhalt Bobbau,

Badminton;

Canadier C4Kanuclub Jeßnitz,

Kanurennsport;

Nichtolympische Sportarten

Turniertanzpaar Wurbs /Rodewald,

Tanzclub Zerbst, Turniertanz;

Mix-Team SV Zörbig, Karate.

Veranstaltung nicht geben würde.

Im Festsaal des Freizeit- und Ferienhofes

„Forellenhof“ trafen sich

über 190 Sportlerinnen, Sportler,

Eltern, Trainer, Großeltern und

Betreuer. Durch das Präsidium

wurden zuvor nach bestimmten

Kriterien die besten Leistungen

aus den olympischen und nichtolympischen

Sportarten in den Kategorien

der Jungen, der Mädchen

und der Mannschaften ausgewählt.

Alle Vereine hatten die Gelegenheit,

ihre Vorschläge rechtzeitig

einzureichen und die Auswahl ist

und der Bürgermeister der Stadt

Zerbst, Andreas Dittmann. Mit

ihrer Anwesenheit zollten sie den

Sportlern und Übungsleitern ihren

Respekt und Präsident Helmut

Hartmann konnte nach seiner Eröffnungsrede

noch die Grußbotschaft

des Landrates Uwe Schulze

verlesen.

Die Vorsitzende der Sportjugend

des Kreises Anhalt-Bitterfeld,

Andrea Rongelraths-Ganzer,

freute sich, dass alle Einladungen

wahrgenommen wurden und würdigte

ebenfalls noch einmal die

che Leistung gewürdigt, sondern

der gesamte Mensch, seine Charaktereigenschaften

und andere

Leistungen.

Folgende Preisträger wurden geehrt:

Mädchen Olympische Sportarten

Tabea Gabelunke, Kanuclub Sandersdorf,

Kanurennsport;

Lea Butz, Bogensportclub Wolfen,

Bogenschießen;

Emily Bäse, Mitteldeutscher Teakwondo

Verein, Teakwondo;

Alina Sodyl, SG Chemie Bitter-

Nachdem die Sportler die Bühne

verlassen hatten, nutzte der Präsident

des Kreissportbundes die

Gelegenheit, um allen Übungsleitern

eine Ehrenurkunde für

ihre langjährigen Bemühungen

zu überreichen. Die sportlichen

und spielerischen Angebote des

„Forellenhofes“ wurden durch die

Kinder ausgiebig genutzt, während

die Angehörigen, Trainer und Betreuer

diese Zeit für anregende Gespräche

nutzten. Helmut Hartmann

bedankte sich bei allen Organisatoren

für die gelungene Veranstaltung

und freut sich bereits jetzt auf den

12. September 2014, dem Termin

für die nächste Sportlerehrung.

Mitteilungsblatt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld mit Amtsblatt erscheint alle 14 Tage, jeweils freitags

Herausgeber des Amtsblattes und verantwortlich für die amtlichen Bekanntmachungen des Landkreises:

Der Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, Am Flugplatz 1, 06366 Köthen (Anhalt)

Verantwortlich für die Redaktion: Udo Pawelczyk -Telefon (0 34 96) 60 10 05

Marina Jank -Telefon (0 34 96) 60 10 06

Telefax (0 34 96) 60 10 15 -E-Mail: pressestelle@anhalt-bitterfeld.de

Verlag: Bitterfelder Spatz Verlag GmbH

Fotosatz: AROPRINT Druck- und Verlagshaus GmbH, 06406 Bernburg, Hallesche Landstraße 111

Einzelexemplare sind gegen Kostenerstattung über den Verlag zu beziehen. Für nicht gelieferte Zeitungen infolge höherer Gewalt oder anderer Ereignisse kann nur der Ersatz des

Betrages für ein Einzelexemplar gefordert werden. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Schadensersatz, sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Leserbriefe und Fotos übernimmt der Herausgeber keine Gewähr. Des Weiteren behält sich der Herausgeber vor, Manuskripte nicht

sinnentstellend zu kürzen. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

IMPRESSUM


6 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 4. Oktober 2013

Berufsorientierung

steht im Rampenlicht

Das „Regionale Informationsbüro

Berufsorientierung“ (RIBO)

dreht einen Film über die Berufs-

und Studienorientierung

im Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Am 13. September standen beispielsweise

Kinder der Sekundarschule

„Völkerfreundschaft“

in Köthen für das Projekt „Grüner

Daumen“ vor der Kamera.

Des Weiteren werden die Berufsorientierungsaktivitäten

der

Kita „Wasserflöhe“ in Jeßnitz,

das Projekt „Praxistage und Berufsorientierungszentrum“

der

Sekundarschule Zörbig sowie

die Angebote des Europagymnasiums

„Walther-Rathenau“ in

Bitterfeld im RIBO-Film eine

Rolle spielen.

Im Ergebnis entsteht ein Film zu

Beispielen guter Praxis in Sachen

Studien- und Berufsorientierung

im Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

Auch die Aktivitäten des RIBO

werden im Rahmen des Films

dargestellt.

Ansprechpartnerin für weiterführende

Informationen ist seitens

der isw Institut gGmbH

Franziska Seidlitz

E-Mail: seidlitz@isw-institut.de und

info@ribo-anhalt-bitterfeld.de

Tel.: 0345 299 82 834

Das RIBO im Internet unter

http://www.ribo-anhalt-bitterfeld.de und bei Facebook.

Das Bundesprojekt KomBi bereitet

berufstätige Mütter und ihre Unternehmen

auf einen reibungslosen

Wiedereinstiegnach der Babypause

vor. Nach einem erfolgreichen

ersten Jahr richtet sich das Projekt

nun an Unternehmen in ganz Sachsen-Anhalt.

Elternzeit ist Familienzeit. Alles

dreht sich um den Nachwuchs

und die neue familiäre Situation.

Elternzeit ist aber auch Auszeit.

Auszeit vom Berufsleben und

damit vor allem für weibliche

Beschäftigte ist Karrierestopper

Nr. 1.Zuviele gut ausgebildete

Mütter verlieren den beruflichen

Anschluss, wechseln den Arbeitgeber

oder kehren gar nicht erst

ins Berufsleben zurück, sagt Ines

Tetzlaff vom Projekt KomBi, das

bis Ende 2014 in Sachsen-Anhalt

durchgeführt wird.

Mit einer Kombination aus Coaching,

Workshops und Beratungsangeboten

für Unternehmen

setzt das Projekt dort an, wo die

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

beginnt: in Mutterschutz

und Elternzeit. Ein Konzept, das

überzeugt: Durch KomBi können

wir die Elternzeit zukünftig noch

besser planen, den Kontakt zu unseren

Mitarbeiterinnen aufrechterhalten

und ihnen die Möglichkeit

einräumen, sich in der Elternzeit

beruflich weiterzuentwickeln, sagt

Susanne Busch, Personalreferentin

der Salutas Pharma GmbH in

Magdeburg.

Die Elternzeit biete für die Frauen

ideale Voraussetzungen, sich

persönlich zu entwickeln und für

kommende berufliche Aufgaben

zu rüsten, und zwar selbstbestimmt

und ohne Druck, sagt Projektleiterin

Tetzlaff. Im Einzelcoaching

und Workshop schulen die Teilnehmerinnen

zum Beispiel ihre Kommunikationsfähigkeit

oder lernen

mit Stress und Konflikten besser

umzugehen. Das nimmt die Sorge

vor der Rückkehr ins Berufsleben

und stärkt das Selbstbewusstsein,

weiß Projektteilnehmerin Nicole

Müller: Als ich das erste Mal vom

Projekt gehört habe, habe ich mich

sofort an den Wiedereinstiegnach

meiner ersten Elternzeit erinnert –

der warnicht leicht. Durch KomBi

weißich, wo ich hin willund freue

mich auf die neuen Herausforderungen

im alten Unternehmen.

Wenn es darum geht, junge Mütter

Vorschläge können bei der HWK Halle eingereicht werden

Vorbildliche Ausbildungsbetriebe

gesucht

Ein Haus ist nur so stark, wie das

Fundament, auf dem es aufgebaut

ist, sagt der Volksmund. Gleiches

gilt für den Menschen. Was er

am Anfang lernt, hilft ihm durch

das ganze Berufsleben. Weil die

Ausbildungsqualität so bedeutsam

für die Wertschöpfungskette

im Handwerk ist, prämiert die

Handwerkskammer Halle (Saale)

auch in diesem Jahr wieder ihre

herausragenden Ausbildungsbetriebe.

Bis zum 18. Oktober

2013 können Unternehmen für

die Wettbewerbsteilnahme vorgeschlagen

werden. Vorschlagsberechtigt

sind die Mitgliedsbetriebe

der Handwerkskammer

Halle (Saale), Innungen, Kreishandwerkerschaften

und deren

Partner (z.B. Interversicherungen,

überdie Familienphase hinwegim

Unternehmen zu halten, sind die

Arbeitgeber gefragt, weiß Elena

Herzel vonder Entwicklungs- und

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Anhalt-Bitterfeld: Mütter haben

heute klare Vorstellungen darüber,

wassie in Sachen Familienfreundlichkeit

von ihrem Arbeitgeber

erwarten. In Zeiten zunehmender

Fachkräftenachfrage seien die Unternehmen

gut beraten, sich die

Ressource der gut ausgebildeten

Mütter nicht entgehen zu lassen.

Hierbei könne sie KomBi unterstützen,

sagt Herzel. So begleitet

das Projekt Unternehmen bei der

Entwicklung und Umsetzung familienfreundlicher

Angebote. Das

können Workshops zum Finden

der eigenen Work-Life-Balance

sein, Maßnahmen zur Kontaktpflege

während der Elternzeit oder das

Nachdenken über flexible Arbeitszeitsysteme.

Jedes Unternehmen

bekomme genau das, was zuihm

passt, und das koste meist nicht

Innungskrankenkassen), der Berufsbildungsausschuss

sowie die

Handwerkskammer Halle. Das

Vorschlagsformular ist auf der

Webseite der Handwerkskammer

Halle unter www.hwkhalle.de/de/

wettbewerbe zu finden. Insgesamt

werden bis zu fünf Unternehmen

mit dem Titel „Vorbildlicher Ausbildungsbetrieb

2013“ geehrt.

Beste Chancen haben Firmen, die

sich in besonderer Weise um die

berufliche Ausbildung ihrer Lehrlinge

verdient gemacht haben.

Ansprechpartner ist Heiko Fengler

unter Tel. 0345/2999-210 oder

E-Mail: hfengler@hwkhalle.de.

Postanschrift: Handwerkskammer

Halle (Saale), Abteilung Berufliche

Bildung, HeikoFengler,Gräfestraße

24, 06110 Halle (Saale)

Fit für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit

www.beruf-elternzeit.de

mehr, als etwas organisatorischen

Aufwand, weiß Tetzlaff. Elternzeit

ist eben auch Entwicklungszeit –

nicht nur für die Mütter, sondern

auch für ihre Unternehmen.

Das Projekt läuft bis Dezember

2014. Aktuell gibt es noch freie

Plätze. Interessierte Unternehmen

sind aufgefordert sich zu melden.

Beratungssprechtag

Am 10. Oktober 2013 wird der

nächste Beratungssprechtag

der Investitionsbank Sachsen-

Anhalt in den Räumlichkeiten

des TGZ Bitterfeld-Wolfen

stattfinden.

Unter dem Namen „IB regional

–Wir für Sie vorOrt“ bietet der

kostenfreie Service umfassende

Beratung zu Förder-und Finanzierungsmöglichkeiten

für Unternehmen

und Existenzgründer

sowie Kommunen.

Die Ansprechpartnerin für die

Terminvergabe ist bei der EWG

Anhalt-Bitterfeld Elena Herzel,

erreichbar unter der Telefonnummer

03494 638366 oder per

Mail unter e.herzel@

ewg-anhalt-bitterfeld.de.


4. Oktober 2013 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 7

+++ VERANSTALTUNGEN/TERMINE +++ VERANSTALTUNGEN/TERMINE +++

KREISVOLKSHOCHSCHULE Anhalt-Bitterfeld +Tel. 03493 33830 +info@kvhs-abi.de +www.kvhs-abi.de

... und hier sind noch Plätze frei!

Kurs Kurs-Nr. Dauer Beginn Uhrzeit Gebühr Ort

Gesellschaft -Politik -Umwelt

Seniorenakademie: „Kuba“ mit Orlando Carmona Garcia RB1.00.000 monatl. 09.10. 14:00 4,50 € Bitterfeld

Vortragsreihe zu geschichtlichen und politischen Themen

NEU Auf den Spuren der frühen Wettiner“ mit Matthias Prasse

RB1.01.100 monatl. 17.10. 18:00 7,00 € Bitterfeld

Gitarre -Crashkurs am Wochenende RB2.08.051 3x 18.10. 16:00 30,00 € Bitterfeld

Crazy Patchwork RB2.14.100 1x 05.10. 10:00 20,00 € Bitterfeld

Ausweichführungsstelle der Stasi in Ostrau -Das Objekt „Fasan“ RK1.01.103 1x 17.10. 19:00 - € Köthen

Für Freiheit und Gerechtigkeit! Befreiungskriege 1813 -1815 RZ1.00.018 Vortrag 17.10. 14:00 4,40 € Fr.-Brandt-Str.16 ZE

Am Ende eines Lebensweges -Meine Vorsorge im Hier und Jetzt! RZ1.05.014 2x 09.10. 17:00 13,20 € Zerbst/Anhalt

Globales Lernen: Wem gehört das Wasser? (Samstag-Seminar) o. Gebühr 1x 12.10. 08:45 Abfahrt ab

Markt ZE

Körper, Liebe, Doktorspiele -Sexualaufklärung imKindesalter

(6 -10 Jahre) …., wie Eltern damit umgehen können! NEU

Kunst und Kultur

Wasserzentr. BTF

RZ1.06.061 Vortrag 15.10. 19:00 - € Zerbst/Anhalt

Gitarre -Crashkurs am Wochenende RB2.08.051 3x 18.10. 16:00 30,00 € Bitterfeld

Crazy Patchwork RB2.14.100 1x 05.10. 10:00 20,00 € Bitterfeld

Nähkurs zum Schnuppern RB2.14.053 3x 23.10. 16:30 24,75 € Bitterfeld

Quilling- Juwelen aus Papier für viele Gelegenheiten * RK2.12.005 4x 21.10. 17:30 22,00 € Köthen

Filzen am Samstag: Taschen, Schmuck und Accessoires NEU RZ2.13.050 1x 12.10. 10:00 17,60 € Zerbst/Anhalt

Mein erstes eigenes Fotobuch (Vormittagskurs, inkl. Gutschein) NEU RZ2.11.141 4x 16.10. 09:00 33,00 € Zerbst/Anhalt

Alte deutsche Schrift (nach Sütterlin) lesen und schreiben (Einführung) RZ2.00.001 2x 14.10. 19:00 15,00 € Zerbst/Anhalt

Gesundheit

Schüßlersalzanwendungen RB3.04.014 1x 15.10. 17:00 7,50 € Bitterfeld

Lach-Yoga RB3.01.442 1x 24.10. 17:30 15,00 € Bitterfeld

Gesund und vital durch Ayurveda RB3.04.021 1x ab 10 Anm. 10:00 18,00 € Bitterfeld

Autogenes Training für Studierende RK3.01.112 8x 21.10. 17:30 44,00 € Köthen

Rohkost-Frohkost-Partykost: Obst u. Gemüse dekorativ, lecker &gesund RK3.07.002 1x 09.10. 17:30 14,00 € Köthen

Autogenes Training RZ3.01.112 10x 10.10. 18:30 40,00 € Zerbst/Anhalt

Verspannungen?...dann zum Kurs zur Massage für Dich &Mich! NEU RZ3.01.100 WE-Sem. 12.10. 09:00 49,10 € Zerbst/Anhalt

In der Mitte des Lebens -die Wechseljahre! Was tut mir gut? RZ3.00.203 Vortrag 16.10. 18:00 5,00 € Zerbst/Anhalt

Sprachen

Der Einstieg in bereits laufende Sprachkurse ist noch möglich. Fragen Sie uns!

Französisch Anfänger RB4.08.001 12x 09.10. 17:30 60,00 € Wolfen

Russisch für Anfänger RB4.19.051 10x 11.10. 17:30 50,00 € Bitterfeld

Deutsch als Fremdsprache A1 für Anfänger/sehr geringe Vorkenntnisse RK4.04.010 6x 14.10. 15:00 75,00 € Köthen

Englisch A1 Grundkurs für Anfänger RK4.06.050 10x 08.10. 18:15 75,00 € Köthen

Englisch A1 Grundkurs für Anfänger am Vormittag (für Senioren) RK4.06.801 10x 10.10. 09:30 75,00 € Köthen

Englisch A1/A2 mit geringen Vorkenntnissen (auch 17.45 Uhr) RK4.06.261 10x 07.10. 19:30 62,00 € Aken (Elbe)

Niederländisch Grundkurs für Touristen, Vermieter, Pendler NEU RK4.12.000 10x 08.10. 18:15 75,00 € Köthen

Polnisch A2 mit geringen Vorkenntnissen (14-täg.) RK4.17.200 5x 10.10. 17:00 25,00 € Köthen

Spanisch A1 Grundkurs für Anfänger RK4.22.050 10x ab 10 Anm. 18:15 75,00 € Köthen

Chinesische Schriftzeichen: 4000 Jahre alte Kunst &Kommunikation NEU RZ4.02.000 1x 09.10. 18:30 5,00 € Zerbst/Anhalt

ENGLISCH- Spezial für Reiselustige (1) für Anfänger NEU RZ4.06.910 10x 10.10. 09:00 77,00 € Zerbst/Anhalt

Polnisch für Anfänger und mit sehr geringen Vorkenntnissen RZ4.09.061 10x 07.10. 18:30 50,00 € Zerbst/Anhalt

PC und Karriere

Computeraufbaukurs für Senioren RB5.01.051 10x 11.10. 13:00 82,50 € Wolfen

Effektiver Umstieg auf Windows 8 RB5.01.115 5x 15.10. 13:00 42,30 € Wolfen

Gekonnt präsentieren mit MS PowerPoint RK5.01.401 5x 08.10. 17:30 59,80 € Köthen

„CCK- der ComputerClub Köthen:

Computertreff mit Tipps und Tricks für den Computer-Alltag“

RK5.01.097 1x 11.10. 17:30 8,30 € Köthen

eBay -erfolgreich Kaufen und Verkaufen RK5.01.845 5x 14.10. 09:30 43,30 € Köthen

10-Finger-Tastschreiben am PC (Intensivkurs) RK5.04.101 10x 14.10. 17:00 113,00 € Köthen

Windows 8-was ist neu? (Ein Grundlagenkurs) RK5.01.127 5x 25.10. 17:30 42,30 € Köthen

Präsentationen mit PowerPoint -Einsteigerkurs RK5.01.400 7x 23.10. 09:30 59,80 € Köthen

Willst Du mein Freund sein? Wie funktioniert Facebook? RK5.01.750 1x 26.10. 09:30 8,30 € Köthen

PC-Grundkurs -nicht nur für Senioren - RK5.01.015 8x 28.10. 13:00 68,00 € Köthen

Computerstarter am Vormittag -Einstieg für die reiferen Jahrgänge RZ5.01.012 6x 15.10. 08:30 66,00 € Zerbst/Anhalt

„Computerclub am Abend -die Finessen für den täglichen Gebrauch!

Computertreff mit Tipps und Tricks für den Computer-Alltag NEU“

RZ5.01.064 6x 07.10. 18:30 49,50 € Zerbst/Anhalt

Willst Du mein Freund sein? Wie funktioniert Facebook? NEU RZ5.01.762 1x 12.10. 09:30 8,30 € Zerbst/Anhalt

Stand: 20.09.13, Änderungen vorbehalten! Bitte beachten: Für die Teilnahme an o. g. Angeboten ist in jedem Fall eine vorherige Anmeldung erforderlich!

Alle Kurse sind auch unter www.kvhs-abi.de buchbar (Sucheingabe =Kursnummer- so geht‘s am schnellsten)

Angebot wird ständig aktualisiert und in der regionalen Presse, Mitteilungs- u. Amtsblättern veröffentlicht. Programmhefte liegen u. a. in den Filialen der Kreissparkasse

aus. *Materialpreise sind nicht Bestandteil der ausgewiesenen Gebühren und werden im Bedarfsfall zusätzlich erhoben.


8 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 4. Oktober 2013

Fachvortrag „Betrachtungen

zu den Formen des

Bitterfelder Bernsteins“

Am Donnerstag, dem 10. Oktober

2013, lädt der Verein der Freunde

und Förderer des Kreismuseums

Bitterfeld,Kirchplatz3,um18Uhr

zu einem Fachvortrag über den

Bitterfelder Bernstein ein. Dr.Ivo

Rappsilber, Mitglied der Fachgruppe

Geologie, Mineralogie

und Bergbaugeschichte im Förderverein,

hat das fossile Baumharz

untersucht und erläutert nun

seine „Betrachtungen zu den Formen

des Bitterfelder Bernsteins“.

Mit dem Vortrag wird ein Ausflug

in den Bitterfelder Bernsteinwald

vormehr als 20 Millionen Jahren

unternommen. Verschiedene Bäume

und Sträucher sonderten bei

Krankheit oder als Reaktion auf

veränderte Umwelteinflüsse Harz

ab. Dieses Harz gelangte in den

Boden und wurde im Verlaufe

einer langen Zeit zu dem Bernstein,

der von 1975 bis 1993

im Tagebau Goitsche abgebaut

wurde. Eine Vielzahl der dort gefundenen

Bernsteinstücke weist

Naturformen auf, die sich direkt

auf den Harzfluss zurückführen

lassen. Sie verraten, an welcher

Stelle des Baumes und unter welchen

Bedingungen sie entstanden

sind.

An diesem Tag hat das Kreismuseum

verlängerte Öffnungszeiten.

Berufstätige und

„Spätaufsteher“ sind herzlich

dazu eingeladen, die Dauerausstellung

sowie die Sonderausstellung

„Prost! Mahlzeit! Regionale

Gasthausgeschichte(n)“

bis 20 Uhr zu besuchen.

Filme wiederentdeckt: ETE UND ALI

Eine Veranstaltungsreihe des Fördervereins „Industrie- und Filmmuseum Wolfen“ e.V. mit freundlicher Unterstützung des Landkreises

Anhalt-Bitterfeld und der StadtwerkeWolfen:

am Mittwoch, dem 30. Oktober 2013, 18:30 Uhr

Industrie- und Filmmuseum Wolfen Chemiepark, Areal A,

Bunsenstr. 4, 06766 Wolfen Tel.: 03494/636446

Leitung: Paul Werner Wagner, Kulturhistoriker, Berlin

Ete und Ali, DEFA1985, Orwocolor,93min Regie: Peter Kahane, Kamera: Andreas Köfer,Musik: Rainer Böhm, Darsteller: JörgSchüttauf,

Thomas Putensen, Daniela Hoffmann, Hilmar Eichhorn, Karin Gregorek

Peter Kahane gelang mit „Ete und Ali“ eine bemerkenswerte Filmkomödie über Einengung, Bevormundung und Emanzipation in der DDR.

Es ist die Geschichte, wie jemand (Ali) in aller Freundschaft permanent jemandem (Ete) sagt, wasfür ihn gut ist.

Die Geschichte der Freunde Ete und Ali strotzt vor Lebenswirklichkeit und Ehrlichkeit. Ein großartiges Filmdebüt liefert der heutige

„Tatort-Kommissar“ JörgSchüttauf als Ete.

Der Film wurde 1985 in den Kinos der DDR begeistert aufgenommen und erreichte ein Millionenpublikum.

Die Filmkritikerin Renate Holland-Moritz lobte die „herrlich pointierte[n] Dialoge …,

deren Menge nicht geschwätzig wirkt, sondern geradezu süchtig macht.“

Das Lexikon des Internationalen Films befand: „... durch die psychologisch weitgehend genaue

Beobachtung der Personen gewinnt der Film jedoch an Glaubwürdigkeit und regt zum Nachdenken

an, nicht zuletzt über die metaphorische Behandlung des Themas des Eingesperrtseins im ‚Universum‘

DDR.“

Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte verbindlich an. Bitte

benachrichtigenSie die Veranstalter,wennIhnen trotz Ihrer Anmeldung eineTeilnahme unmöglich

wird,dasonst Ausfallgebühren entstehen. Es werden keine Anmeldebestätigungen verschickt!

Die Teilnahmegebühr für diese Veranstaltung beträgt 7,00 € und wird vorBeginn der Veranstaltung

entgegengenommen.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldungen an: info@ifm-wolfen.de

PROGRAMM

18.30 Uhr: Begrüßung: Horst Kühn, 1. Vorsitzender Industrie- und Filmmuseum e.V.

Einführung: Paul Werner Wagner,Kulturhistoriker

18.45 Uhr: Filmvorführung ETE UND ALI

anschließend Filmgespräch mit dem Regisseur Peter Kahane

Moderation: Paul Werner Wagner


4. Oktober 2013 –––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 9

Veranstaltungszentrum im

Köthener Schloss und darüber hinaus

Sonntag, 06.10.2013, 11:00 Uhr,A.-M.-Bach-Saal

Kindermatinee-Puppenspiel

Puppenspiel „Der Ausreisser“ mit dem Puppentheater

„Rabenkiste“

5EUR Kinder,7EUR Erw.

Samstag, 12.10.2013, 20:00 Uhr,J.-S.-Bach-Saal

Musicalmelodien –Die Jubiläumsgala des Musicallaienensembles

F.O.T.

13,-EUR VVK, 16 ,- EUR TK

Sonntag, 13.10.2013, 16:00 Uhr,J.-S.-Bach-Saal

„Dobo und das verschwundene Cello“ -Singspiel für Kinder

ab fünf Jahren 4,-EUR Kinder,6,-EUR Erwachsene

Dienstag, 15.10.2013 -2.März2014

Sonderausstellung des Naumann-Museums

„Stadtspatzen“

Sonntag, 20.10.2013, 18:00 Uhr,J.-S.-Bach-Saal

Baumann &Clausen –„Alfred allein zuhaus“

IR Media Info über Tel.: 0331 7440241

29.95 ,- EUR Kat. I, 28,50 ,- EUR Kat. II, 26,50 ,- EUR Kat. III

Donnerstag, 24.10.2013, 20:00 Uhr,Schlosskapelle

ICE Eröffnungsveranstaltung „Herzogliche Serenade“ -Barockes

in der Schlosskapelle 12 ,- EUR VVK, 15 ,- EUR AK

Mittwoch, 30.10.2013, 18:00 Uhr,A.-M.-Bach-Saal

Halloweenparty für kleine und große Kinder

5,-EUR Kinder,7,-EUR Erwachsene

Sonntag, 03.11.2013, 11:00 Uhr,A.-M.-Bach-Saal

Kindermatinee-Puppenspiel

Puppenspiel „Froschkönig“ mit dem Theater im Globus Leipzig

5EUR Kinder,7EUR Erw.

Sonntag, 10.11.2013, 16:00 Uhr,J.-S.-Bach-Saal

„Rentner haben niemals Zeit“ -Schwank mit Herbert Köfer

und dem Ensemble der Komöodiantenbühne

Showexpress Könnern /Info über Tel.: 03491 28739

25 ,- EUR

Samstag, 16.11.2013, 20:15 Uhr,J.-S.-Bach-Saal

„Nocturne“

Info über Musikschule Köthen, Tel.: 03496 213068

Sonntag, 17.11.2013, 14:30 Uhr,Naumann-Museum

„Der Spatz“ -aus der Veranstaltungsreihe „Museumsgespräche“

3,50 EUR

Samstag, 23.11.2013, 20:00 Uhr,J.-S.-Bach-Saal

12. Köthener Kleinkunsttag mit Rondolakulturo und Gästen

11 ,- EUR VVK, 14 ,- EUR AK

Kartenverkauf:

Köthen Information im Schloss Köthen

Dienstag bis Sonntag: 10:00 -17:00 Uhr

Tel. 03496 70099260

Veranstaltungskasse im Halleschen Turm

Tel. 03496 405775

Montag und Mittwoch: 09:30 -12:00 Uhr

Dienstag und Donnerstag: 09:30 -12:00 Uhr und

13:00 -17:00 Uhr

Karten sind auch im Internet unter

www.bachstadt-koethen.de zu erwerben.

Matthias Brandt und Jens Thomas

„PSYCHO: Eine musikalische Lesung“

am Dienstag, 15. Oktober 2013 *20Uhr *Veranstaltungszentrum im Schloss Köthen

„In Psycho“, sagte Alfred Hitchcock

im Gespräch mit seinem

Bewunderer Francois Truffaut,“

habe ich das Publikum geführt,

als ob ich auf einer Orgel gespielt

hätte.“ Der Schauspieler Matthias

Brandt interpretiert dieses

filmische Jahrhundertwerk nun

gemeinsam mit dem Pianisten

und Sänger Jens Thomas neu auf

der Bühne. Brandt, 2011 ausgezeichnet

mit dem „Bambi“ und

dem „Bayrischen Fernsehpreis“,

greift dabei auf die literarische

Vorlage zu „Psycho“ vonRobert

Bloch zurück. Thomas, von der

SZ als „Jimi Hendrix des Flügels“

bezeichnet, improvisiert

zu Brandt‘s

inszenierter

Lesung einen

Soundtrack.

Alfred

Hitchcock hat

„Psycho“ als

Experimentalfilm

verstanden,

der beim

Publikum eine eindrückliche

Wirkung zeitigen sollte. Brandt

und Thomas setzen dieses Experiment

fort. So ist dieser Abend

nicht festgelegt und routiniert

einstudiert. Vielmehr lebt er von

der intensiven,

spontanen Interaktion

zwischen

beiden

Akteuren.“

Jens Thomas

und Matthias

Brandt gestalteten

in der

Improvisation

mit Text und Klang ein ungemein

dichtes, ungemein individuell

ausgestaltetes Szenario, einen

nur mit Fantasie gefüllten Klangund

Assoziationsraum, indem

ein gelegentlich leiser ironischer

Zwischenton nicht dementierend,

sondern bereichernd wirkte.“, so

die Frankfurter Rundschau nach

der Premiere auf dem „enjoy

jazzfestival“ in Mannheim vor

begeistertem Publikum in der

ausverkauften „Alten Feuerwache“.

„Bemerkenswert ist, wie Brandt

und Thomas die Aufmerksamkeit

des Publikums lenken und

wie unmittelbar es dadurch den

Schrecken dieser Nacht miterlebt.“,

so das Göttinger Tageblatt.


10 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 4. Oktober 2013

Städtisches Kulturhaus

Bitterfeld-Wolfen

Veranstaltungen Oktober 2013

Samstag, 05.10.2013, 18.00 Uhr, Großer Saal „Ballett-Gala“

Gala des Wolfener Ballett-Ensembles e.V.

Eintritt: 12,00 €für Erwachsene und 10,00 €für Kinder

Sonntag, 06.10.2013, 15.00 Uhr, Großer Saal, „Ballett-Gala“

Gala des Wolfener Ballett-Ensembles e.V.

Eintritt: 12,00 €für Erwachsene und 10,00 €für Kinder

Freitag, 11.10.2013, 20.00 Uhr, Großer Saal, „Dreams of Musical“

Die bekanntesten Musical-Hits in einer Show.

Eintritt: 35,20 €; 33,00 €und 30,80 €sowie an der Abendkasse: 37,20

€; 35,00 €und 32,80 €

Sonntag, 13.10.2013, 10.00 Uhr, Saal 063, Sonntagsmärchen „Der

Froschkönig“, Figurentheater mit dem Märchentheater „Fingerhut“.

Eintritt: 5,00 €für Erwachsene und 3,00 €für Kinder

Mittwoch, 16.10.2013, 11.00 Uhr und 18.00 Uhr, Großer Saal

„FAUST –Die Rockoper“

Mit Live-Band, Sängern, Schauspielern und Tänzern aufgeführt als vergnügliches

Rock-Spektakel. Dabei werden ausschließlich die Texte von

Johann Wolfgang von Goethe verwendet.

Eintritt: 15,00 €für Erwachsene und 4,00 €für Schüler und Studenten

Freitag, 18.10.2013, 20.00 Uhr, Großer Saal

Baumann &Clausen: „Alfred allein zu Haus“

Das neue Bühnenprogramm Deutschlands beliebtester Bürokraten.

Eintritt: 29,95 €; 28,50 €und 26,50 €

Samstag, 26.10.2013, 18.00 Uhr, Großer Saal

„Captain Cook &seine singenden Saxophone“, Die neue Show!

Eintritt: 39,90 €; 36,90 €und 33,90 €

Tickets unter Tel. Nr.: 03494 6660 666 oder

www.kulturhaus-bitterfeld-wolfen.de zu folgenden Öffnungszeiten der

Theaterkasse:

Di und Do

10.00 –12.00 Uhr und 13.00 –18.00 Uhr

Mi und Fr

10.00 –12.00 Uhr und 13.00 –16.00 Uhr

Mo

geschlossen!

Stadt Zerbst

Veranstaltungskalender Oktober 2013

bis 31.10.2013 Öffnungszeiten Bücherflohmarkt in der Stadtbibliothek Stadtbibliothek, Dessauer Str.23A

4.10.2013 19:30 Uhr Film in der Fabrik Essenzen-Fabrik Zerbst,

Kastanienallee 6

5. und 6.10.2013 10:00 Uhr Bollenmarkt mit dem Festumzug der Vereine und der Wahl der Schloßfreiheit, Zerbst/Anhalt

20. Zwiebelkönigin

5. und 6.10.2013 23. Gewerbeausstellung Schlossgarten, Zerbst/Anhalt

5. und 6.10.2013 14:00 –17:00 Uhr Öffnung des Schlosses mit Ausstellungsräumen und Führungen zum Schloss Zerbst/Anhalt

Bollenmarkt

5.10.2013 10:00 –17:00 Uhr Mitteldeutsches Alpaka-Wollfest mit Fachprogramm, Faserbewertung, Alpacahof „Zwei Eichen“, Grüne

Wollmarkt, Handwerkerständen, Direktvermarktern u.v.m.

5.10.2013 13:30 Uhr Erntedankfest in Nedlitz Eckernkamp OT Nedlitz

6.10.2013 20:00 Uhr „Kunst ohne Kompromiss“ –Lesung, Konzert, Dia-Schau Essenzen-Fabrik Zerbst,

Kastanienallee 6

08.10. 2013 8:45 Uhr Der Wegzur Aspirin und zum Bitterfelder Meer! Ab Markt, Zerbst

12.10.2013 19:00 Uhr Musik trifft Denkmal -Musik und Gastronomie in drei Schlossetagen Schloss Zerbst7 Anhalt

12.10.2013 19:00 Uhr 3. Weinabend im Burgkeller Burganlage, OT Walternienburg

13.10.2013 14:00 bis 17:00 Uhr Führungen durch die Schauschmiede OT Steutz

Str.9,39264 Zernitz b. Zerbst/Anh.

12. und 13.10.2013 Je 10:00 -16:00 Uhr Skulpturen-Workshop Essenzen-Fabrik, Kastanienallee 6

17.10.2013 Für Freiheit und Gerechtigkeit! Befreiungskriege 1813- 1813 KVHS

20.10.2013 15:00 Uhr Konzert mit der Egerländer Kapelle Katharina-Saal Stadthalle Zerbst/

Anhalt

21.10.2013 10:00 Uhr 2. Cloutturnier Auf der Burg, OT Walternienburg

23.10.2013 8:45 Uhr Blicke hinter die Kulissen Ab Markt, Zerbst

26.10.2013 10:00 Uhr Abfischen bei Teichwirtschaft Deetz OT Deetz, Nedlitzer Straße

26.10.2013 17:00 Uhr Theater im Katharina-Saal, Jever ArtEnsemble zeigt 3Stücke von Tschechow, Katharina-Saal der Stadthalle

27.10.2013

Der Bär, Der Heiratsantrag, VomSchaden des Tabaks

33. Rolandlauf (LC)

Schnupperlauf/Schulen

10 km (M), 5km(F, J, K)

09:10 Uhr

29.10.2013 10:00 Uhr

19:00 Uhr Plaudereien über Gelesenes und Lesenswertes, als Gast:

Marita Schröder mit ihrem Buch „Erst Reife, dann Reichtum“

Jahn-Stadion, ZerbstAnhalt

Stadtbibliothek, Dessauer Str.23A

Änderungen vorbehalten!

Kartenservice: Touristinformation Zerbst/Anhalt, Markt 11, Tel.: 03923-2351


4. Oktober 2013 –––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 11

10 Jahre Alpaka- und Lamazuchtverband

Mitteldeutschland e.V.

Mitteldeutsches Alpakawollfest am 5. Oktober 2013

in der Zeit von 10.00 Uhr –17.00 Uhr

Mit unserer Jubiläumsveranstaltung wollen wir über die Entwicklung

unseres Verbandes in den mitteldeutschen Bundesländern Thüringen,

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg informieren, die

Lamas und Alpakas als landwirtschaftliche Vielseitigkeitstiere in den

Mittelpunkt stellen und die vielfältigen Möglichkeiten der Verarbeitung

der hochwertigen Alpakawolle mit ihrer umfangreichen

Produktpalette präsentieren.

Mit solchen Programmpunkten, wie

- Spinnwettbewerb „Wer spinnt den längsten Faden?“

- Wahl von Mr. und Miss Alpaka

- Lamawanderungen

- Vliespräsentation

- Alpakaquiz

- Präsentation und Vorführung

der vielfältigen

handwerklichen Möglichkeiten

zur Herstellung attraktiver

Produkte aus der Alpaka-,

Lamawolle wie Spinnen,

Weben, Stricken, Filzen,

Färben und weiterer traditioneller Handwerkskunst Präsentation

und Verkauf von Alpaka-, Lamawollprodukten

wird unsere Veranstaltung für Jung und Alt interessant gestaltet

werden. Selbstverständlich können auch die Alpakas auf der Weide

bestaunt werden. Besucher sind zum

1. Mitteldeutschen Alpakawollfest herzlich eingeladen.

FloriAn reuden e.V. •Verein zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr reuden •Dorfstraße 29 •06766 reuden

Ort des Wollfestes: Alpacahof „Zwei Eichen“,

OT Zernitz, Grüne Str. 9,39264 Zerbst/Anhalt


12 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 4. Oktober 2013

Konzertkarten -das ideale Geschenk -gleich reservieren unter Tel. 0381-2106557

6.10. in Ramsin – Dorfkirche Ramsin

Beginn 18:00 Uhr, Einlass und Abendkasse ab 17:00 Uhr

Vorverkaufsstellen:

Förderverein, Karl-Liebknecht-Straße 1, 06792 Sandersdorf OT Ramsin, Tel. 034954-39175

Frau Pfahl, Am Dorfteich 9a, 06792 Sandersdorf OT Ramsin, Tel. 034954-39719

Marien-Apotheke, Hauptstraße 8, 06792 Sandersdorf-Brehna, Tel. 03493-88220

EINLADUNG

zum Konzert des

„Rostov Don Kosaken Chor“,

in die Dorfkirche Ramsin,

am 6. Oktober 2013, um 18:00 Uhr

Der Förderverein „Dorfkirche Ramsin e.V.“ lädt alle

Interessenten zu diesem Konzert herzlich ein.

Mit seinen russisch-orthodoxen Gesängen und den

Volksliedern schließt der Rostov Don Kosaken Chor, unter

der Leitung von Ataman Vladimir Gorovoi, nahtlos an die

Tradition der großen Kosakenchöre aus den 30er Jahren

des vorigen Jahrhunderts an.

Der Eintrittspreis beträgt im Vorverkauf 15,50 €.

An der Abendkasse werden 17,00 €verlangt.

Wir würden uns freuen, wenn ebenso eine große

Resonanz wie bei unseren anderen Konzerten durch

zahlreiche Besucher, entstehen würde.

Der herrliche Klang der Stimmen dieses Chores wird durch

die tolle Akustik in der Dorfkirche Ramsin noch intensiver

wahrgenommen.

Die Vorverkaufsstellen erwarten Ihren Besuch für die

Eintrittskarten bis zum 5. Oktober.

Einlass am Konzerttag in die Dorfkirche Ramsin ist 17.00 Uhr.

Förderverein „Dorfkirche Ramsin e.V.“

Quetzdölsdorf

12. Oktober

ab 15 Uhr

Platz an der Straße Richtung Beyersdorf

Mit Auftritt der Kindertagesstätte Abenteuerland Quetzdölsdorf

undDrachenwettbewerb für Groß und Klein.

Für Verpflegung ist gesorgt! Um eine Spende zur Unterstützung

der Kindertagesstätte Abenteuerland inQuetzdölsdorf wird gebeten.

Eintritt frei!

Veranstalter: Förderverein NaturKinder

Abenteuerland Quetzdölsdorf e.V.

Kontakt: Vorsitzender: Benny Berger, Tel. 0176/23845023 Mail: berger benny@web.de

Babymassagekurs

Der Kurs „Babymassage“ soll wieder stattfinden. Gezeigt werden

Massagegriffe, mit denen auf einfühlsame Weise ein enger Kontakt

mit dem Baby hergestellt wird.

Man wird staunen, wie sehr das Baby diese Berührungen genießt.

Babymassage regt unter anderem die Verdauung an, führt zu innerem

Gleichgewicht und besserem Schlaf, ist entspannend und macht Spaß.

Dieser Kurs ist geeignet für Mütter und Väter mit ihren Babys von

ca. 8Wochen bis zum Krabbelalter. Der Kurs besteht

aus vier Kurseinheiten. Eine Kursgebühr von

20,00 € ist zu entrichten. Es kann auch nur eine

Schnupperkursstunde á5,00 € besucht werden.

Termin: 10.10.2013, um 10.00 Uhr

Ort der Durchführung:

DRK Schwangerenberatung, Str. der

Jugend 16 im

Mehrgenerationenhaus Wolfen-Nord

Anmeldungen bitte unter:

Tel. 03494/20819

oder Schwangerenberatung.wolfen@

drk-bitterfeld.org

Nächste Erscheinungstermine:

18.10.2013 und 08.11.2013

Redaktionsschlusstermine:

04.10.2013 und 25.10.2013


4. Oktober 2013 –––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 13


14 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 4. Oktober 2013

Herbstmarkt

Freiluftschänke Krina

12.Oktober

10 –17

Uhr

Gräfenhainichen

100

Bitterfeld

100

Gossa

Plodda

Pouch

Schmerz

Krina

Löbnitz

nach

Wittenberg

183

183a

Schköna

Landhaus Krina

Schwemsaler Str. 25

06774 Muldestausee /OTKrina

Telefon: 0173 /866 76 78

107

Schwemsal

Bad Düben

Delitzsch nach

Leipzig

Eisenhammer

2

Wellaune

• ca. 30 Selbstvermarkter

&Händler,

u.a. mit Fisch,

Gewürzen, Tee,

Käse

• Anhaltiner

Musikanten

begleiten den

Markt

• Wildschwein

vom Spieß

• großer Wildverkauf

18. ERNTEDANKFEST

der Einheitsgemeinde Zörbig auf dem Gut Mößlitz

Samstag, 05. Oktober 2013

13.00 Uhr

Gottesdienst

Buntes

Nachmittags-Programm

14.00 –18.00 Uhr

mit den

Tagelöhnern

TANZGRUPPEN

Auftritte von Kindergruppen

Modelleisenbahn, Landtechnikschau,

Sonderausstellung

---------------------------------------------------------------------

Kindererntedankfest

SELBSTGEBACKENES aus der Kaffeestube

FRISCHES aus dem Garten und vom Kürbisfeld

HERZHAFTES vom Grill

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gefördertdurch: EUROPÄISCHEUNION

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung

des ländlichen Raums

HIER INvEStIERt EUROPaINdIE LÄNdLICHEN GEbIEtE

– Eintritt frei –

ab 20.00 Uhr Tanz mit der Gruppe

Drive

Förderverein Gut Mößlitz (FGM) e.V.

JahreBackofen

in Nutha

Alle Besucher, obgroß oder klein, sind recht herzlich eingeladen,

gemeinsam mit uns am31.10.2013 ab 14.00 Uhr das

5-jährige Bestehen unseres

Backofens

zu feiern.

DasFestbeginnenwir anlässlich desReformationstages miteinem

Gottesdienst. Dieser beginnt 13.00 Uhr in unserer Kirche.

Als Umrahmung haben wir einen kleinen Bauernmarkt organisiert.

Unter anderem können sich die Besucher auf einen Imker aus

unserer Region,

einen Korbflechter oder einen Direkt-Entsafter

freuen. Dieser kann bei Bedarf bereits am Vormittag

beginnen. Um unnötige Wartezeit zu vermeiden,

bitten wir Sie, sich mit der mobilen Mosterei

M. Konschak unter der Tel.-Nr. 01794573405 in Verbindung

zu setzen. Diese wird dann mit den Kunden

eine Terminabstimmung vornehmen.

Die Fa. Wichmann wird verschiedene Kartoffelsorten

vorstellen. Des Weiteren werden noch eine

Vielzahl von interessanten, kleinen Ständen vor

Ort sein. Ebenso erwarten wir die Landfrauen aus

Magdeburg mit einem Stand sowie eine Kräuterfrau

mit interessanten Sachen.

Die Fa. Starke wird mit herzhaften Sachen für das

leibliche Wohl sorgen.

Aus unserem Backofen gibt es außerdem den leckeren

Kuchen, natürlich kann auch jeder seinen Kaffeedurst löschen.

Heimat- und Schützenverein Nutha/Niederlepte e.V.

Evtl. Änderungen behalten wir uns vor.


4. Oktober 2013 –––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 15

SPENDE BLUT, RETTE LEBEN!

Der DRK-Kreisverband Bitterfeld-Zerbst/Anhalt e. V. und

seine DRK-Ortsvereine laden Sie zur Blutspende ein:

08.10.2013 Zerbst 16.00-20.00 Uhr

Volksbank

Schlossfreiheit 8

14.10.2013 Zerbst 16.00-20.00 Uhr

Sekundarschule „Ciervisti“

Fuhrstraße 40

24.10.2013 Muldenstein

Herrenhaus

Am Alten Kloster 01

16.30-20.00 Uhr

30.10.2013 Bitterfeld

ABASYS Bildungszentrum

Schleswiger Str. 11.00-14.00 Uhr

KONZERT IMWASSERZENTRUM BITTERFELD

Irish Folk &Deutsche Folklore

am 20. Oktober 2013

Fiddle Folk Family

Beginn: 19.00 Uhr /Einlass: 18.00 Uhr

Kartenvorverkauf im Wasserzentrum Bitterfeld

VVK: 9 €/AK: 11 € Info-Tel: 03493 /512720

Die „fiddle folk family“ -das sind Andreas, Bettina, Felix, Simon und

Stephan Klingner. Die Familienband liefert ihrem Publikum handgemachte

Folklore virtuos auf akustischen Instrumenten vorgetragen. Mit ihrer

ursprünglichen, mitreißenden Musik ohne elektronischen Schnickschnack

sind sie auf historischen Märkten ebenso zu Hause wie auf den Kleinkunstbühnen

in Deutschland. Den charmanten Ansagen von Andreas kann

man sich dabei genauso wenig entziehen, wie dem frischen Geigenspiel

von Stephan. Bekannte Volkstanzpolkas und Reels werden genauso

humorvoll und frisch präsentiert wie Gesellenlieder aus Omas Zeiten und

Balladen von der grünen Insel Irland. Dass dabei die Geigen eine besondere

Rolle spielen, versteht sich fast von selbst -eben fiddle folk Musik.

20.10.2013 Bitterfeld

Helene-Lange-Schule

Dessauer Straße 09

16.00-20.00 Uhr


16 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 4. Oktober 2013

Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus

Bitterfeld-Wolfen, Straße der Jugend 16, OT Wolfen

„Lesewölfe“

Eure Themen für den gemeinsamen Vorlesespaß,

jeden Mittwoch, 15.00 Uhr:

09.10. Rittersagen und Legenden

-Wappenkekse werden bunt

16.10. Pflanzen und Tiere im Wald

-Der Kürbis bekommt ein Gesicht

Hausaufgabenhilfe

Mit dem Start in das neue Schuljahr können Schüler/-

innen jeden Montag 14.00 Uhr für die Hausaufgaben

die Unterstützung von Pädagogin Jutta Pätzold nutzen.

Oktober Ausstellung „JungeGruppeKunst“

in der Galerie am Ratswall in Bitterfeld

„Werkstätten aller Generationen“

An die Werkbank –fertig –los!

Holz-, Metall- und Fahrradselbsthilfewerkstatt

Öffnungszeiten Mo.- Fr. 10.00 -18.00 Uhr

Hilfe und Anleitung bitte mit Anmeldung!

09.10.2013 Vortrag: „Burnout und Depression“

17.00 Uhr Psychische Leiden durch Überlastung

avancieren zur Volkskrankheit. Wie

erkenne ich die Gefahren und kann dem

entgegenwirken?

Eine Initiative der SHG IIPsychisch

Erkrankter

Referent: Dr. Gustav Martin Ecke

10.10.2013 Vortrag: „Zum 200. Geburtstag von

17.00 Uhr Guiseppe Verdi“ Opern wie „Rigoletto“

und „Aida“ machten ihn unsterblich

Referent: Ernst Heitmann,

Direktor am Amtsgericht a.D.

15.10.2013 Informationsveranstaltung:

15.00 Uhr „Sicherheit im Alter“

Keine Chance für Nepper, Schlepper,

Bauernfänger!

Tipps und Hinweise wie Sie sich vor den

Tricks dieser Straftäter schützen können.

Referentin: Bärbel Franke

19.10.2013 Handarbeitsmesse

14.00 Uhr Hobbyhandarbeiter(innen) präsentieren

ihre Kreationen und geben hilfreiche Tipps.

Handarbeitsgruppen und Einzelpersonen

als Aussteller für diese Messe melden sich

bitte unter 03494 3689498!

Mehr

Generationen

Haus

Zörbiger Sommerkonzerte

CathedralMusic erklingt am Sonntag,

dem 13.10.2013, um 17.00 Uhr in der

St. Mauritiuskirche zu Zörbig im Rahmen

der Zörbiger Sommerkonzerte.

Charles Harrisonaus Lincoln in England

spielt Orgelwerke von Johann

Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus

Mozart, Joseph Haydn, Camille

Saint-Saëns, Herbert Howells u.a. Der

Eintritt ist frei. Mit freundlicher Unterstützung

des Landkreises Anhalt-

Bitterfeld, der Stadt Zörbig und der

Stiftung der Kreissparkasse Bitterfeld.

Charles Harrison warChorknabe und

Orgelschüler am Münster von Southwell,

später auch am Jesus College,

Cambridge, und machte dort den Abschluss

für Musik. Danach studierte

er Orgel bei David Sanger und erhielt

verschiedene Preise für die Leistungen

in seinen Abschlussprüfungen

am ›Royal College of Organists‹. Er

gewann weitere Preise bei den Internationalen

Orgelwettbewerben in

St. Albans und Odense; durch diese

Erfolge erhielt er viele Einladungen

zu Konzerten in England, Frankreich,

Dänemark, Finnland, der Slowakei,

Tschechien, den USA, Niederlanden,

Deutschland, Italien, Island und Polen.

Zudem spielte er mit dem Irish

Chamber Orchestra und dem Ulster

Orchestra bei Rundfunkübertragungen

der BBC und wurde 2006 vom

BBC National Orchestra of Wales zu

Aufnahmen mit Werken von Florent

Schmitt eingeladen.

Seit 2003 arbeitet er als Assistenzorganist

an der Kathedrale vonLincoln

(England) und leitet dort den Knaben-

und Männerchor.Außerdem ist

er Lehrer für Orgel, Cembalo, Harmonielehre

und Kontrapunkt.

Als Begleiter und Continuo-Spieler

arbeitete er mit vielen führenden

Solisten, Dirigenten und Ensembles

–u.a. Roy Goodman, Steven Isserlis,

Stephen Cleobury, den BBC Singers

und Andreas Scholl. Als Dirigent feierte

er große Erfolge mit einigen der

besten Instrumentalisten auf historischen

Instrumenten und Ensembles

(u.a. Charivari Agréable) in Aufführungen

der großen Barockoratorien.

2010 trat er mit dem Ulster Orchestra

an der großen Orgel der Royal Albert

Hall bei den BBC Proms auf. Zusammen

mit David Leigh spielte Charles

Harrison eine CD mit Werken für vier

Hände an der großen Orgel der Kathedrale

von Lincoln ein.


4. Oktober 2013 –––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 17

Weitere Veranstaltungen und Termine von Abis Z

Jugendfreizeitzentrum Osternienburg

7.-10.10.2013: Cafeteria: Toast Hawaii; Kreativbereich: Laubfische;

offener Freizeitbereich. Monopoly-Turnier

11.10.2013: Jugenddisco von18bis 24 Uhr

14.-18.10.2013: Cafeteria: Zigeunersteak mit Pommes

Frites;Kreativbereich: Gruselige Stehaufmännchen;

offener Freizeitbereich: Spielenachmittag für Groß und

Klein

21.10.-2.11.2013: Cafeteria: Kürbissuppe zu Halloween; Kreativbereich:

Dekorationen zu Halloween; offener Freizeitbereich:

Halloweenparty am 1.11.2013

Ornithologischer Verein „J. F. Naumann“ Köthen e.V.

Die Vereinsabende finden jeweils um 18.30 Uhr im Veranstaltungsraum des

Naumann-Museums im Köthener Schloss statt.

12.+13.10.2013: Internationale Wasservogelzählung

16.10.2013: Vereinsabend: Naturkundlicher Reisebericht

Algarve2009-2010

19.10.2013: Arbeitseinsatz: Pflege der Grabstätten

vonC.A. und J.F. Naumann

1.-3.11.2013: 23. Jahrestagung des Ornithologenverbandes Sachsen

Anhalt in Bülstringen mit Landesberingertagung

Kornmuseum Nutha

12.10.2013, 14 Uhr: Rund um den Kürbis; basteln, bemalen und kochen mit

den Landfrauen aus Nutha

26.10.2013, 14 Uhr: Drachen in und über Nutha, flugfähige Drachen bauen

und ausprobieren, vorausgesetzt, der Wind spielt mit.

31.10.2013, 14 Uhr: 5-jähriges Bestehen des Backofens natürlich mit

Kuchen aus dem Backofen –Tag der offenen Tür im

Kornmuseum, bei Bedarf mit Führung auch in den

neuen Museumsräumen

Marinekameradschaft Köthen

07.10.2013, 17 Uhr: MK-Vorstand im Altdeutschen Hof –Brauhaus Köthen

10.10.2013, 17 Uhr: MK-Treffen im Altdeutschen Hof –Brauhaus Köthen

12.10.2013, 19 Uhr: Labskausessen; MK Lüneburg

19.10.2013, 10 Uhr: LV-Tag in Querfurt

04.11.2013, 17 Uhr: MK-Vorstand im Altdeutschen Hof –Brauhaus Köthen

Barockkirche Burgkemnitz

30.11.2013, 14.30 Uhr: 12. Burgkemnitzer Weihnachtsmarkt,

15 Uhr: Adventliche Orgelmusik mit Thomas Kunath (Orgel),

Eintritt frei,

17 Uhr: Adventsmusik im Kerzenschein mit den Hallenser

Madrigalisten, Eintritt 10 Euro

Sudetendeutsche Kreisgruppe

Heimatstube Köthen, Edderitzer Straße 48, jeden Dienstag ab 14 Uhr,

donnerstags Chor, außerdem 16.10..: Egerland, Erzgebirge, Saazer Land;

23.10.: Hennersdorf /Edderitz; 30.10.: Spiele, Film; 6.11.: Reichenberg /

Riesengebirge, Mähren

„Zarskoje Selo –Die Sommerresidenz der Zaren Russlands

Ausstellung im Zerbster Schloss bis 6. Oktober 2013,

Öffnungszeiten: Die –Sa: 10-12 und 13-16 Uhr

AWO Seniorenclub, Köthen, Mühlenbreite 49

27.10.2013, 17 Uhr: Gruppe Klöppeln

8.10.2013, 14 Uhr: Kaffeenachmittag,

16.30 Uhrkünstlerische Textilgestaltung

9.10.2013, 10 Uhr: Gymnastik für Senioren,

11 Uhr: Entspannungstraining (PMR),

14 Uhr: Treff „Ü55“

10.10.2013, 10 Uhr: Computerclub, 13 Uhr: Spielenachmittag

15.10.2013, 12 Uhr: Kürbisfest, Kaffee, Kuchen,

16.30 Uhr: künstlerische Textilgestaltung

16.10.2013, 10 Uhr: Gymnastik für Senioren,

11 Uhr: Entspannungstraining (PMR),

14 Uhr: Treff „Ü55“

17.10.2013, 10 Uhr: Computerclub,

13 Uhr: Spielenachmittag

21.10.2013, 17 Uhr: Gruppe Klöppeln

22.10.2013, 14 Uhr: Geburtstagsfeier mit einem Programm

der Kinder Kita Spatzennest,

16.30 Uhr: künstlerische Textilgestaltung

23.10.2013, 10 Uhr: Gymnastik für Senioren,

11 Uhr: Entspannungstraining (PMR),

14 Uhr: Treff „Ü55“

24.10.2013, 10 Uhr: Computerclub,

15 Uhr: AWO-Ortsverein: Weinfest

29.10.2013, 14 Uhr: Kaffeenachmittag

30.10.2013, 10 Uhr: Gymnastik für Senioren,

11 Uhr: Entspannungstraining,

14 Uhr: Treff„Ü55“

Buchdorf-Lesungen

10.10.2013, 19 Uhr,Cafe „KaffeeSatz“,

Mühlbeck, Dorfplatz 21: Lothar Herbst „Heimatsagen“

Beratung für Krebsbetroffene

9.10.2013,9bis12Uhr,AWOKreisverbandBitterfeld,Friedensstraße2,

in Bitterfeld, durch den Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e.V.,

Terminabsprache unter: 0345-4788110

Zurück in den Beruf nach einer Krebserkrankung

Telefonische Expertensprechstunde des Sachsen-Anhaltischen

Krebsgesellschaft e.V.am15.10.2013, von9bis 16 Uhr

Telefon: 0345-4788110 oder unter www.krebsberatung-online.de

Exotenausstellung

Der Exotenverein Radegast e.V. feiert in diesem Jahr sein 50jähriges

Bestehen. Aus diesem Anlass findet am 19. und 20.10.2013 die

Exotenausstellung in Radegast, Freizeitzentrum, W.-Rathenau-Straße

8statt

Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Halle/Bitterfeld

6.10.2013, Abfahrt 13.30 Uhr: Ausflugsfahrt zur Tanzveranstaltung

nach Pouch mit Kaffeetrinken und Abendessen, Voranmeldung erbeten

17.10.2013, Abfahrt 14 Uhr: Ausflugsfahrt zur Keramikscheune

Spickendorf mit Kaffeetrinken und Programm „Marktfrau Regine“,

Voranmeldung erbeten.

22.10.2013,14-17Uhr:GeburtstagsfeierdesMonats,Begegnungsstätte

Töpferwall

28.10.2013, 14-17 Uhr: Herbstfest des ASB mit Kaffeetrinken und

Grillen sowie Programm „Drehorgelspieler Diddi“, Begegnungsstätte

Töpferwall, Voranmeldung erbeten.

Von den Golanhöhen zum Roten Meer –Naturlandschaften Israels

Fotografien von Günther und Karola Röber im Industrie- und

Filmmuseum Wolfen, Bunsenstraße 4, Wolfen –bis 24.11.2013

Öffnungszeiten: Dienstag –Sonntag 10 bis 16 Uhr

Prost! Mahlzeit! –lokale Gasthausgeschichte(n)

Sonderausstellung im Kreismuseum in Bitterfeld, Kirchplatz 3, die

sich mit der Historie und den Erzählungen rund um lokale Wirtshäuser

beschäftigt.

Bis 5.1.2014

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, Sonntag von10bis 16 Uhr

Kulturbüro der AWO, Köthen, Mühlenbreite 49

7.10., 10-17 Uhr: Werkstatttag

8.10., Küche –Milchreis /Griesbrei

9.10., Kino: Eine unbequeme Wahrheit (Al Gore)

10.10., Küche: Königsberger Klops

11.10., Kino wie Mittwoch +Club Humor im Souterrain,

18 Uhr: Arbeit und die Gegenwelt

14.10., Werkstatttag

15.10., Küche: Hähnchen, Rotkraut, Kartoffeln

16.10., Kino: Home –Eine Reise in 50 Länder

17.10., Küche: Senfsoße und Ei

18.10., Kino –wie 16.10.

21.10.: Werkstatttag

22.10., Küche: Essen nach Wunsch

23.10., Kino: WirKinder vomBahnhof Zoo

24.10., Küche: Bratnudeln

25.10., Kino –wie 23.10. +Club Humor,18Uhr: Ich liebe Dich!

Änderungen vorbehalten.


18 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 4. Oktober 2013

LESERBRIEFE

Selma Meerbaum-Eisinger –Sehnsuchtslieder

Die 15 Schulsozialarbeiter der

B&A- Strukturfördergesellschaft,

die seit September 2012 an den

Grundschulen und Berufsbildenden

Schulen des Landkreises im Einsatz

sind, konnten den Ferienkindern in

den Schulhorten des Landkreises,

innerhalb der Sommerferien, etwas

anbieten, was sonst eher nicht

zu den klassischen Arbeitsfeldern

der Schulsozialarbeit gehört –eine

NONSENS- Olympiade. Dabei

ging es, im Gegensatz zu den sonst

doch recht ernsten Problematiken

der Schulsozialarbeit darum, bei

den Kindern den Spaß an den Ferien

mit dem Spaß an Bewegung

und Spiel zu verbinden. Die positive

Resonanz hat gezeigt, dass dies

gut gelungen ist.

Überwältigender Erfolg der zweiten

Premiere des Tanztheaters

„Sehnsuchtslieder „-Begegnungen

mit Schicksal und Dichtung Selma

Meerbaum-Eisingers

Am 14. September fand in der

Gröbziger Synagoge die zweite

Premiere des Tanztheaters „Sehnsuchtlieder“

statt. Die Synagoge

warbis auf den letzten Platz gefüllt.

Neben zahlreichen Gröbzigern, wie

Schülern des Schulzentrums J.F.

Walkhoff, kamen Gäste u.a. aus

Hamburg, Berlin, Halle, Leipzig,

Naumburg und Braunschweig.

Erika Wielebinski aus Halle, eine

Kennerin und Liebhaberin Selmascher

Lyrik, kommentierte nach

der Vorstellung:“ Die schlüssige,

dichte Inszenierung, die ergreifenden

Tanzbilder ließen die Gedichte

Selma Meerbaum-Eisingers für

mich lebendig werden.“

Die erste Premiere war am3.September

in Czernowitz aufgeführt

und mit ebenso stürmischem Enthusiasmus

vom Publikum aufgenommen

worden.

Die Aufführungen erfolgte in der

vom Museum Synagoge Gröbzig

organisierten Reihe „Europas Jugend

gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit

und Antisemitismus“.

Junge professionelle Tänzer

der Ballett Kompanie Rossa am

Opernhaus Halle, international

ausgewiesene Musiker und Jugendliche

aus Czernowitz (Ukraine)und

Sachsen-Anhalt erarbeiteten einen

Theaterabend, in dem sich Tanz,

szenische Darstellung und Performance

durchdrangen. Dargestellt

wurde das kurze Leben der Selma

Meerbaum-Eisinger, die im durch

die deutschsprachige jüdische

Kultur geprägten Czernowitz aufwuchs,

mit 15 Jahren ihre ersten

Gedichte verfasste und 1942 mit 18

Jahren in einem nationalsozialistischen

Arbeitslager in Transnistrien

unter unmenschlichen Bedingungen

an Flecktyphus starb.

Es war eine bewegende Aufführung,

die das Publikum begeisterte.

Das tragischen Schicksal und

die lyrische Kraft der Gedichte der

Selma Meerbaum-Eisinger, deren

Poetik im Tanz, eindringlichen Bewegungen,starkenszenischen

Bildern

und den ästhetisch imposanten

Projektionen Max Méndez‘ Gestalt

fand, ergriffdas Publikum zutiefst.

Die Anwesenden spendeten langanhaltenden,begeisterten

Beifall .Die

Im Zeitraum vom 15.07. bis

23.08.2013 wurden an den Schulhorten

32 NONSENS- Olympiaden

mit insgesamt 995 teilnehmenden

Grundschulkindern ausgetragen.

Die Wettbewerbe hießen unter anderem:

Schwammstafette, Esellauf,

Eierpappenzielwurf, „Abräumen“

vonBüchsen mit der Kübelspritze,

Gummistiefelweitwurf, Klamottenwettlauf

…immer war ganz viel

Spaß dabei.

Ein Highlight war die Abschlussveranstaltung,

in dem Fall für den

Hort in Zörbig im Zörbiger Freibad.

Sogar die Betreuerinnen ließen es

sich nicht nehmen, ihre Kräfte in

Schweizer Zuschauerin Katherina

Hürlimann-Siebke unterbreitete

spontan das Angebot, das Tanztheater

nach Zürich zu holen.

Derzeit wird eine Projektwoche

mit Jugendlichen aus Gröbzig

und Umgebung sowie mit Schülern

der Kreisvolkshochschulen

Mit der NONSENS-Olympiade durch den ganzen

Landkreis ABI

SCHULSOZIALARBEIT EINMAL ANDERS!

einigen Disziplinen zu messen.

An dieser Stelle auch noch ein

ausdrücklicher Dank des gesamten

Teams der Schulsozialarbeiter an

die Hortbetreuerinnen, die im Verlauf

der jeweiligen Veranstaltungen

helfend und steuernd mit eingriffen

und so einen reibungslosen Verlauf

mit garantierten.

Dem Ruf nach einer neuen Auflage

der NONSENS- Olympiade in den

Sommerferien 2014 werden wir

gern folgen, dann auch mit neuen

lustigen Wettbewerben, vorausgesetzt,

es gibt eine Weiterführung

unseres Schulsozialarbeitsprojektes,

zum einen über das jetzige

Förderende 31.12.2013 und weiterführend

auch über das Schuljahr

2013/2014 hinaus.

K. Lärm

Sachgebietsleiterin

Schulsozialarbeit KomBa ABI

des Landkreises Anhalt-Bitterfeld

vorbereitet .Anmeldungen sind in

der Musikschule „Johann Sebastian

Bach“ in Köthen unter 03496/

213068 oder im Museum Synagoge

Gröbzig telefonisch unter 0152/

25270741 möglich.

Marion Mendez

FrauennotruF

rund um die

uhr erreichbar

(03494)

31054

(03496)

429523

Beratung und unterstützung

für Frauen

im Landkreis anhalt-Bitterfeld

Die veröffentlichten Lesermeinungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.


4. Oktober 2013 –––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 19

Präsidentenbesuch –

Wilhelm Schmidt besuchte die AWOinKöthen

Über hohen Besuch konnte sich

die AWOinKöthen freuen. AWO-

Präsident Wilhelm Schmidt war

der Einladung von SPD-Bundestagskandidatin

Petra Börst-Harder

gefolgt und besuchte Einrichtungen

in der Mühlenbreite und in der Akazienstraße.

„Ich bin beeindruckt voneurer Kreativität“,

so Schmidt, der sich gemeinsam

mit seiner Frau –begleitet

vonder Vorstandsvorsitzenden Renate

Schmidt und Geschäftsführer

Frank Pelzer –zunächst ein Bild

vonden vorwiegend über Ehrenamt

und Arbeitsgelegenheit verwirklichten

Projekten machte.

Projektleiter Steffen Dörre erörterte

die Aufgaben des Vorlese- und Gesellschaftsdienstes,

der Kita-Hilfe

und des KulturBüros, dessen Einrichtungen

in Gestalt von Kultur-

Küche, -Werkstatt und –Keller dem

AWO-Präsidenten Respekt abverlangten.

Die Probleme solcher Projekte,

die sehr oft mit wenig Geld

und sehr unsicherer,befristeter Förderung,

mit häufig wechselnden Besetzungen

kontinuierlich arbeiten

wollen, sind ihm aus seiner Arbeit

wohlbekannt: „Das ist bundesweit

so. Maßnahmen im sozialen Bereich

erfordern Vertrauen zu Menschen,

die Hilfe brauchen. Das kann

man nicht alle paar Monate wieder

neu aufbauen… Daran werden wir

Tagdes offenen Denkmals in

Baasdorf

„Sind sie mit der Kirche verbunden?“,

werde ich in der Baasdorfer

Kirche von einem älteren Herrn

angesprochen. Ehe ich antworten

konnte, erzählt er weiter. „Hier

wurde ich getauft und konfirmiert

und geheiratet habe ich hier auch.

Ich bin Baasdorfer und freue mich,

dass an der Kirche gearbeitet wird.

Es ist doch ein schönes Gotteshaus.

Die Zerstörungen in der Vergangenheit

sind eine Schande.“Großen

Zuspruch fand der Tagdes offenen

Denkmals in der Baasdorfer Kirche.

Die Kirchengemeinde und Mitarbeiter

der KÖBEG haben das Zukunftsprojekt

„Kircheninsel Baasdorf“

vorgestellt. Die Gäste wurden

vonder Gemeindekirchenrätin Anja

Sohn freundlich begrüßt. In der Kirche

ist der Putz weitestgehend abgeschlagen.

Einige überholte Fenster

und Türen konnten schon betrachtet

werden. Die Gräber auf dem alten

versuchen, etwas zu ändern.“

Im frisch umgestalteten Kultur-

Keller, der seit 6. September seine

aktuelle Saison eröffnete, freuten

sich die Gäste über eine kleine

Gulaschkanone, deren Deckel sich

mit einem „Abziehgriff“ nach oben

befördern lässt –Schmidt fand darunter

eine kleine Erinnerung an

die Köthener AWOinGestalt des

„Lesekäse“ –einer Anthologie mit

Geschichten und Gedichten von

Köthener Jugendlichen, die vor

Jahren bei der AWOentstand.

Weiter ging es gegen 15.30 Uhr in

die Akazienstraße zum Geschützten

Wohnen, wo bereits die Bewohner

der Einrichtung auf die Gäste mit

selbst gebackenem Kuchen und

Kaffee warteten. Wohnheimleiterin

Rosemarie Ritter diskutierte mit

dem Gast die Schwierigkeiten bei

der finanziellen Ausstattung, die –

nach übereinstimmender Meinung

der Anwesenden –vom Gesetzgeber

unzureichend geregelt sei. „Wir

haben seit Jahren nicht mal einen

Inflationsausgleich bekommen, und

Sie wissen ja, was allein mit den

Energiepreisen passiert“, so Ritter,

die ebenso lobend wie dankbar erwähnte,

dass die Bewohner oft von

Nachbarn und Freunden mit Obst

und Gemüse aus Kleingärten beschenkt

würden. „Das ist uns echt

eine große Hilfe!“

Friedhof wurden freigelegt. „Es hat

sich viel verändert.“, stellte ein Besucher

anerkennend fest.

Über 100 Besucher fanden den Weg

in die Kirche. Sie konnten sich mit

Kaffee und selbstgebackenem Kuchen

stärken.

Der Tagdes offenen Denkmals 2013

stand unter dem Motto „Jenseits des

Guten und Schönen –Unbequeme

Denkmale?“.

„Ist die Baasdorfer Kirche ein unbequemes

Denkmal?“, fragte Pfarrer

Horst Leischner in seiner Andacht.

Es ist nicht einfach dieses Denkmal

zu erhalten und das Zukunftsprojekt

ist eine große Chance für die Kirchengemeinde

und den Ort Baasdorf.

Es kann dazu beitragen, dass

die Kircheninsel wieder zur Mitte

des Ortes wird. Vielen Dank an alle

Beteiligten!

Pfarrer Horst Leischner

Rosemarie Ritter im Gespräch mit Wilhelm Schmidt.

Beim anschließenden Besichtigungsrundgang

überzeugte sich

der AWO-Präsident von der Qualität

der Quartiere der Bewohner,

von denen die meisten auch schon

Feierabend hatten, zuhause waren

und sich über die Gäste freuten und

mitunter sogar Fragen stellten, wie

zum Beispiel die, ob Herr Schmidt

denn wisse, wo im Grundgesetz

die behinderten Menschen stehen

würden. Die „Prüfung“ bestand er

natürlich mit Bravour,und bevores

ans Abschiednehmen ging, bekam

jeder Bewohner noch ein kleines

Geschenk von der Kandidatin der

Partei, ohne die es die AWOgar

nicht geben würde. Wurde die AWO

doch 1919 vonder Sozialdemokratin

Marie Juchacz gegründet.

Gegen 17 Uhr endete der angenehme

und informative Besuch; verabschiedete

sich Wilhelm Schmidt

von den Köthenern –mit der ehrlichen

Bitte, den Kontakt aufrecht zu

erhalten –und einer Einladung nach

Berlin, der man sicher gerne folgen

wird. Wenn es an der Zeit ist.

WEISSER RING

ANHALT-BITTERFELD

Sind Sie Opfer einer vorsätzlichen

Straftat? Wir helfen Ihnen.

Bitterfeld-Wolfen: 03494 502748

Köthen: 03496 212676

Zerbst: 03923 3230

oder E-Mail: h-lindstedt@t-online.de

Steffen Dörre


20 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 4. Oktober 2013

Amtsblatt für den

Landkreis Anhalt-Bitterfeld

7. Jahrgang Freitag, 04.10.2013 Ausgabe 19

INHALT

Bekanntmachungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld

+ Beschlussprotokoll der 55. Tagung des Kreistages Anhalt-Bitterfeld am 19.09.2013

+ Termine und Tagungen der Ausschüsse des Kreistages Anhalt-Bitterfeld

+ Satzung über das Wahlverfahren zu den Elternvertretungen für die Kindertageseinrichtungen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

+ Öffentliche Bekanntgabe der unteren Wasserbehörde zur standortbezogenen Vorprüfung des Einzelfalls nach§3cdes Gesetzes über die

Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) im Rahmen des wasserrechtlichen Erlaubnisverfahrens zur Entnahme von Tränkwasser der

Schweinemastanlage Schortewitz

Bekanntmachungen des Landesverwaltungsamtes (Nur zur Information)

+ Öffentliche Bekanntmachung des Landesverwaltungsamtes, Referat Wasser,über die vorgesehene Festsetzung des Überschwemmungsgebietes

Strengbachvon der Mündung in die Fuhne bis zur Landesgrenze und über die vorgesehene Festsetzung des Überschwemmungsgebietes

Fuhne von der Mündung in die Saale bis Zehmitz

Bekanntmachung des Zweckverbandes TechnologiePark Mitteldeutschland

+ Haushaltssatzung 2013 und Bekanntmachung der Haushaltssatzung

Bekanntmachungen des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde

+ Ausschusssitzung am 14.10.2013

+ Satzung zur 14. Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Inanspruchnahme der öffentlichen Abwasseranlagen

(Gebührensatzung)

+ Satzung zur 1. Änderung der Neufassung der Satzung über die Erhebung von Anschlussbeiträgen für die Möglichkeit der Inanspruchnahme

der zentralen öffentlichen Abwasseranlagen und über die Kostenerstattung für Anschlusskanäle (Beitragssatzung)

Bekanntmachungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld

Beschlussprotokoll der 55. Tagung des Kreistages Anhalt-Bitterfeld

am 19.09.2013

Beschluss-Nr.457-55/2013

Satzung über das Wahlverfahren zu den Elternvertretungen für die Kindertageseinrichtungen

im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Beschluss-Nr.458-55/2013

Entlastung des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld für seine Tätigkeit

im Jahr 2012

gez. Lindau

Vorsitzender des Kreistages Anhalt-Bitterfeld

Termine und Tagungen der Ausschüsse des Kreistages

Anhalt-Bitterfeld

Jugendhilfeausschuss

Termin:

Ort:

Mittwoch, 9. Oktober 2013, 18.00 Uhr

Creperie Lorette,Bernburger Str.58a, 06366 Köthen (Anhalt)

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Sitzung

2. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung,der anwesenden Mitglieder und der

Beschlussfähigkeit

3. Änderungsanträge zur Tagesordnung und Bestätigung der Tagesordnung

4. Einwendungen zu den Niederschriften vom 10.07.2013 und 21.08.2013

5. Bekanntgabe amtlicher Mitteilungen

6. Bericht der Vorsitzenden des Unterausschusses

7. Bericht des Evangelischen Kinder-und Fürsorgewerkes über die Arbeit der

Beratungsstellen für Schulverweigerer in Bitterfeld-Wolfen und Köthen/Zerbst

8. Behandlung der öffentlichen Vorlagen

8.1. Vergabe der Fördermittel Jugendpauschale für die Beratungsstelle Schulverweigerer

in Köthen der EJF gAG für das Jahr 2013 0063/13

8.2. Beschluss über die Zuwendung in Höhe von 2.600,00 EUR an „Frauen helfen

Frauen e.V.“zur Durchführung der Weiterbildung der Mitarbeiter und ehrenamtlichen

Kräfte der Jugendfreizeiteinrichtungen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

0161/13

8.3. Gewährung eines Zuschusses für den Ersatzneubau der Kindertagesstätte

„Mutzikiepchen“ im Ortsteil Gossa der Gemeinde „Muldestausee“ 0181/13

8.4. Bereitstellung von Bundesmitteln aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung

2008-2013“ (U3-Förderung) 0182/13

9. Bericht der Verwaltung zur Umsetzung des KiFöG

10. Vorberatung zur ersten Änderungssatzung zur Satzung des Jugendamtes wegen

des KiFöG

11. Bericht der AG Jugendarbeit zu den vorgeschlagenen Änderungen der Richtlinie der

Förderung der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

12. Terminplanung Jugendhilfeausschuss für das Jahr 2014

13. Anfragen und Anregungen der Jugendhilfeausschussmitglieder

14. Schließung der Sitzung

gez. Reinbothe

Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Kreis- und Finanzausschuss

Termin: Donnerstag,10.10.2013, 17:00 Uhr,

Ort: Landkreisverwaltung Anhalt-Bitterfeld, Kreistagssitzungssaal,

Am Flugplatz 1, 06366 Köthen (Anhalt)


4. Oktober 2013 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 21

Tagesordnung

1. Eröffnung der Sitzung

2. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung,der anwesenden Mitglieder und der

Beschlussfähigkeit

3. Änderungsanträge zur Tagesordnung und Bestätigung der Tagesordnung

4. Einwendungen zur Niederschrift vom 29.08.2013

5. Bekanntgabe amtlicher Mitteilungen

6. Bericht des Landrates über wichtige Angelegenheiten des Landkreises

7. Vorberatung der 56. Tagung des Kreistages am 24.10.2013

7.1. Vorberatung öffentlicher Vorlagen des Kreistages

8. Anfragen und Anregungen der Kreistagsmitglieder

Nichtöffentliche Sitzung

9. Verwaltungsinformationen

10. Vorberatung nichtöffentlicher Vorlagen des Kreistages

11. Beratung und Beschlussfassung nichtöffentlicher Vorlagen

11.1. Einstellung einer Tierärztin im unbefristeten Arbeitsverhältnis am Geflügelschlachthof

Grimme 0184/13

12. Anfragen und Anregungen der Ausschussmitglieder

Öffentliche Sitzung

13. Wiederherstellung der Öffentlichkeit und Bekanntgabe der in nichtöffentlicher

Sitzung gefassten Beschlüsse

14. Schließung der Sitzung

gez. U. Schulze

Vorsitzender des Kreis- und Finanzausschusses

Landwirtschafts- und Umweltausschuss

Termin:

Ort:

Donnerstag,17. Oktober 2013, 17.30 Uhr

Landkreisverwaltung Anhalt-Bitterfeld, Kreistagssitzungssaal

Am Flugplatz 1, 06366 Köthen

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Sitzung

2. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung,der anwesenden Mitglieder und der

Beratungsfähigkeit

3. Änderungsanträge zur Tagesordnung und Bestätigung der Tagesordnung

4. Einwendungen zur Niederschrift vom 22.08.2013

5. Bekanntgabe amtlicher Mitteilungen

6. Heckenschnitt im landwirtschaftlichen Umfeld -Problemdiskussion

7. Funktion und Betrieb von Stauanlagen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

8. Berichterstattung über die Vorkalkulation der Abfallentsorgungsentgelte der Anhalt-

Bitterfelder Kreiswerkefür die Jahre2014 -2015

9. Anfragen und Anregungen der Ausschussmitglieder

10. Schließung der Sitzung

gez. de Vries

Vorsitzender des Landwirtschafts- und Umweltausschusses

Satzung über das Wahlverfahren zu den Elternvertretungen für die

Kindertageseinrichtungen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Auf der Grundlage des §33Absatz 3Nr. 1, 24 der Landkreisordnung für das Land Sachsen-

Anhalt (LKO LSA) in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. August 2009 (GVBl. LSA S.

435); zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. Januar 2011 (GVBl. LSA S. 14, 18) i. V. m. §

19 Absatz 5Satz 5(gültig ab 1. August 2013) des Gesetzes zur Förderung und Betreuung

von KinderninTageseinrich-tungen und in Tagespflege des Landes Sachsen-Anhalt (Kinderförderungsgesetz

-KiföG) vom 5. März 2003 (GVBl. LSA S. 48); zuletzt geändert durch

Gesetz vom 23. Januar 2013 (GVBl. LSA S. 38), hat der Kreistag Anhalt-Bitterfeld in seiner

Sitzung am 19.09.2013 folgende Satzung über das Wahl-verfahren zu den Elternvertretungen

für die Kindertageseinrichtungen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld beschlossen:

Inhaltsübersicht

§1 Zweck

§2 Wahlrecht und Wählbarkeit

§3 Einberufung und Wahlvorbereitung

§4 Wahl und Niederschrift

§5 Feststellung des Wahlergebnisses

§6 Bekanntgabe des Wahlergebnisses

§7 Aufbewahrung der Wahlunterlagen

§8 Ausscheiden, Nachrücken, Ersatzwahl

§9 Sprachliche Gleichstellung

§10 Inkrafttreten

§1

Zweck

Mit dieser Satzung wird das Wahlverfahren für die Elternvertretungen in den Kindertageseinrichtungen

(Kita), die Gemeindeelternvertretungen und die Kreiselternvertretung im

Landkreis Anhalt-Bitterfeld nach§19Abs. 1bis 6KiFöG geregelt.

§2

Wahlrecht und Wählbarkeit

(1) Wahlberechtigt und wählbar für die jeweilige Elternvertretung sind die Erziehungsberechtigten.

Erziehungsberechtigte im Sinne dieser Satzung sind die Eltern der Kinder,die

eine Kindertageseinrichtung (Kita) besuchen oder Personen, denen das Sorgerecht nach

den Bestimmungen des BGB zusteht.

(2) Die Erziehungsberechtigten dürfen ihr Wahl-recht nur persönlichausüben. Abwesende

Erziehungsberechtigte sind wählbar,wenn ihreschriftliche Zustimmung zur Annahme der

Wahl dem Wahlvorstand vor dem Wahlvorgang vorliegt. Briefwahl ist nicht zulässig.

(3) Erziehungsberechtigte,die als Fachpersonal in der Kita tätig sind oder die Aufsicht über

diese führen, sind nicht wählbar.

(4) Die Erziehungsberechtigten eines Kindes haben zusammen nur eine Stimme.Von den

Erziehungsberechtigten eines Kindes ist nur einer wählbar. Die Erziehungsberechtigten

tragen sich namentlich indie Anwesenheitsliste ein. Sind beide Erziehungsberechtigten

erschienen, so muss die Anwesenheitsliste ausweisen, wer von beiden das Wahlrecht

ausübt und wählbar ist.

§3

Einberufung und Wahlvorbereitung

(1) Die Erziehungsberechtigten jeder Tagesein-richtung wählen für die Dauer von zwei

Jahren jeweils in getrennten Wahlgängen bei Gruppen-bildung einen Elternsprecher für

jede Gruppe der Tageseinrichtung und mindestens zwei Elternvertreter für das Kuratorium

und einen Elternvertreter für die Gemeindeelternvertretung erstmals bis spätestens

30.10.2013.

Der Wahltag und die Wahlzeit werden durch Aushang in der Kita mindestens zwei Wochen

vor dem Wahltag vom Kita-Träger bekannt gemacht.

(2) Die Gemeindeelternvertreter wählen aus ihrer Mitte erstmals bis spätestens 31.11.2013

für die Dauer von zwei Jahren jeweils in getrennten Wahlgängen einen Vorsitzenden, dessen

Stellvertreter und bei Bedarf weitereVorstandsmitglieder sowie einen Vertreter in die

Kreiselternvertretung.Zuder Wahl werden die Gemeindeelternvertreter von der Gemeinde,

zu deren Gebiet die Kita gehört, mindestens zwei Wochen vor dem Wahltag schriftlich

eingeladen. Der Wahltag und die Wahlzeit werden von der Gemeinde festgelegt.

(3) Die Kreiselternvertreter wählen aus ihrer Mitte erstmals bis spätestens 30.12.2013 für

die Dauer von zwei Jahren jeweils in getrennten Wahlgängen einen Vorsitzenden, dessen

Stellvertreter und bei Bedarf weitereVorstandsmitglieder,einen Vertreter für den Jugendhilfeausschuss

und dessen Stellvertreter sowie einen Vertreter in die Landeselternvertretung.Zuder

Wahl werden die Kreiselternvertreter mindestens zwei Wochen vor dem Wahltag

schriftlicheingeladen. Der Wahltag und die Wahlzeit werden vom Landkreis festgelegt.

(4) Die Wahl wirdvon einem Wahlvorstand durchgeführt. Dieser besteht für die Wahl nach

Abs.1 aus zwei Mitarbeiterndes Kita-Trägers, für die Wahl nachAbs. 2aus zwei Mitarbeitern

der Gemeinde und für die Wahl nach Abs. 3aus zwei Mitarbeitern des Landkreises,

von denen einer die Wahl leitet und einer das Protokoll führt.

(5) Der Wahlvorstand wirkt darauf hin, dass den jeweiligen Elternvertretungen Frauen und

Männer angehören.

(6) Der Wahlleiter stellt die ordnungsgemäße Ladung zur Wahl sowie die Wahlberechtigung

und Wählbarkeit anhand der Anwesenheitsliste fest.

(7) Die anwesenden Wahlberechtigten werden vom Wahlleiter aufgefordert, Wahlvorschläge

abzugeben. Der Wahlleiter gibt die Wahlvorschläge in alphabetischer Reihenfolge

bekannt und stellt fest, ob die Vorgeschlagenen die Kandidatur annehmen. Vor Beginn

der Wahlhandlung ist den Kandidaten angemessen Gelegenheit zur Vorstellung und den

Wahlberechtigten zur Befragung der Kandidaten zu geben.


22 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––4. Oktober 2013

§4

Wahl und Niederschrift

(1) In der Regel erfolgt die Wahl offen durch Handzeichen. Soweit ein Viertel der anwesenden

Wahlberechtigten es verlangt, ist in geheimer Wahl mit Stimmzetteln abzustimmen.

Köthen (Anhalt), 19.09.2013

gez. U. Schulze

Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld

(Dienstsiegel)

(2) Der Wahlleiter stellt fest, wie viele Stimmen auf den jeweiligen Wahlvorschlag entfallen

sind. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl findet

eine Stichwahl statt. Bei nochmaliger Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(3) Über die Wahlhandlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Wahlleiter und

vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

Die Niederschrift hat folgende Angaben zu enthalten:

1. Bezeichnung der Wahl

2. Namen des Wahlvorstandes

3. Ort und Datum der Wahl

4. Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung/des Aushangs

5. Feststellung der Zahl der anwesenden Wahlberechtigten,

6. Liste der Wahlvorschläge,

7. Anzahl der für jeden Kandidaten abgegebenen Stimmen

8. Wahlergebnis

§5

Feststellung des Wahlergebnisses

NachAbschluss der Auszählung des jeweiligen Wahlganges gibt der Wahlleiter das Wahlergebnis

bekannt und fragt die Gewählten, ob sie die Wahl annehmen.

§6

Bekanntgabe des Wahlergebnisses

(1) Das Wahlergebnis aller Wahlen zu den Elternvertretungen ist in der Kita durch Aushang

bekanntzugeben. Der Kita-Träger ist für die Bekanntgabe vor Ort verantwortlich. Die

Bekanntgabe erfolgt für die Dauer eines Monats. Sie ist mit dem Datum des Tages des

Aushangs und dem Datum der Abnahme zu versehen und vom Leiter der Kita zu unterzeichnen.

(2) Nach der Bekanntmachung des Wahlergebnisses durch Aushang ist dieser unverzüglichder

zuständigen Stelle zur Aufbewahrung nach§7dieser Satzung zuzuleiten.

§7

Aufbewahrung der Wahlunterlagen

(1) Nachder Wahl der Elternsprecher und der Gemeindeelternvertretung sind die Wahlunterlagen

vom Kita-Träger für die Dauer der Wahlperiode aufzubewahren. Nachder nächsten

Wahl der gleichen Art sind die Wahlunterlagen zu vernichten.

(2) Die Wahlunterlagen für die Wahl der Kreiselternvertretung sind von der Gemeinde für

die Dauer der Wahlperiode aufzubewahren. Nachder nächsten Wahl der gleichen Art sind

die Wahlunterlagen zu vernichten.

(3) Die Wahlunterlagen für die Wahl der Landeselternvertretung sind vom Landkreis für die

Dauer der Wahlperiode aufzubewahren. Nachder nächsten Wahl der gleichen Art sind die

Wahlunterlagen zu vernichten.

§8

Ausscheiden, Nachrücken, Ersatzwahl

(1) Scheidet ein gewählter Elternvertreter aus, rückt bis zum Ablauf der Wahlperiode der

jeweils stimmnächste Bewerber nach. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(2) Steht kein stimmnächster Bewerber zur Verfügung, ist innerhalb von zwei Monaten

eine Ersatzwahl durchzuführen; d.h. es wird für den Rest der Wahlperiode gemäß dieser

Satzung neu gewählt.

§9

Sprachliche Gleichstellung

Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten jeweils in weiblicher und männlicher

Form.

Öffentliche Bekanntgabe der unteren Wasserbehörde des Landkreises

Anhalt-Bitterfeld zur standortbezogenen Vorprüfung des Einzelfalls

nach §3cdes Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung

(UVPG) im Rahmen des wasserrechtlichen Erlaubnisverfahrens zur

Entnahme von Tränkwasser der Schweinemastanlage Schortewitz

Der Landwirtschaftsbetrieb Gerrit Meyer beantragte mit Schreiben vom 26.03.2013 beim

Landkreis Anhalt-Bitterfeld die wasserrechtliche Erlaubnis zur

Entnahme von Grundwasser zur Tränkwasserversorgung der Schweinemastanlage

Schortewitz

von 9.125 m³/a in 06780 Zörbig,OTSchortewitz

Gemarkung:Schortewitz

Flur: 2

Flurstück: 1000.

Für das o.g. Vorhaben war zuprüfen, ob eine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung

besteht.

Gemäß §3ades Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) wirdhiermit bekannt

gegeben, dass im Rahmen einer standortbezogenen Vorprüfung des Einzelfalls nach

§3cUVPG festgestellt wurde, dass durch das Vorhaben keine erheblichen nachteiligen

Auswirkungen zu erwarten sind. Im Rahmen des Erlaubnisverfahrens ist deshalb keine

Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erforderlich.

Eine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht daher

nicht. Diese Feststellung ist nicht selbständig anfechtbar.

Die Unterlagen, die dieser Feststellung zugrunde liegen, können beim Landkreis Anhalt-

Bitterfeld, Umweltamt, OT Bitterfeld, Ziegelstraße 10 in 06749 Bitterfeld-Wolfen als der

zuständigen Genehmigungsbehörde eingesehen werden.

Bitterfeld-Wolfen, 20.09.2013

gez. Daum

Amtsleiter Umweltamt

Landkreis Anhalt-Bitterfeld

(Nur zur Information –amtliche Bekanntmachung bereits im Amtsblatt des Landkreisverwaltungsamtes

erfolgt)

Öffentliche Bekanntmachung des Landesverwaltungsamtes, Referat

Wasser, über die vorgesehene Festsetzung des Überschwemmungsgebietes

Strengbach von der Mündung in die Fuhne (km 0+000) bis

zur Landesgrenze Sachsen (km 26+675)

Entsprechend §76Abs. 4Wasserhaushaltsgesetz (WHG) i. V. m. §99Abs. 2Wassergesetz

für das Land Sachsen-Anhalt (WG LSA) wird hiermit bekannt gegeben, dass vor der

Festsetzung des Überschwemmungsgebietes Strengbach der Verordnungsentwurf beim

Landesverwaltungsamt als oberer Wasserbehörde für die Dauer von einem Monat zur Einsicht

ausliegt. Zum Entwurf der Verordnung kann sichbis zu zwei Wochen nachAblauf der

Auslegungsfrist schriftlichoder zur Niederschrift bei der oberen Wasserbehörde geäußert

werden.

Auslegungszeitraum: 20. 09. 2013 bis einschließlich 21. 10. 2013

Auslegungsort:

Landesverwaltungsamt

ObereWasserbehörde

Dessauer Str.70

Zimmer 200

06118 Halle (Saale)

Diese Satzung tritt am 01.08.2013 in Kraft.

§10

Inkrafttreten

Mo.–Do. von 09:00 bis 12:00 Uhr und

von 13:00 bis 16:00 Uhr

Fr.und vor gesetzlichen Feiertagen

von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr


4. Oktober 2013 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 23

(Nur zur Information –amtliche Bekanntmachung bereits im Amtsblatt des Landkreisverwaltungsamtes

erfolgt)

Öffentliche Bekanntmachung des Landesverwaltungsamtes,

Referat Wasser, über die vorgesehene Festsetzung des

Überschwemmungsgebietes Fuhne von der Mündung in die Saale

(km 0+000) bis Zehmitz (km 40+611)

Entsprechend §76Abs. 4Wasserhaushaltsgesetz (WHG) i. V. m. §99Abs. 2Wassergesetz

für das Land Sachsen-Anhalt (WG LSA) wird hiermit bekannt gegeben, dass vor

der Festsetzung des Überschwemmungsgebietes Fuhne der Verordnungsentwurf beim

Landesverwaltungsamt als oberer Wasserbehörde für die Dauer von einem Monat zur

Einsicht ausliegt. Zum Entwurf der Verordnung kann sich bis zu zwei Wochen nach

Ablauf der Auslegungsfrist schriftlichoder zur Niederschrift bei der oberen Wasserbehörde

geäußert werden.

Auslegungszeitraum: 20. 09. 2013 bis einschließlich 21. 10. 2013

Auslegungsort:

Landesverwaltungsamt

ObereWasserbehörde

Dessauer Str.70

Zimmer 200

06118 Halle (Saale)

Mo.–Do. von 09:00 bis 12:00 Uhr und

von 13:00 bis 16:00 Uhr

Fr.und vor gesetzlichen Feiertagen

von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Bekanntmachung des Zweckverbands TechnologiePark

Mitteldeutschland

Haushaltssatzung 2013

Der Höchstbetrag,bis zu dem Kredite zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit im Haushaltsjahr

2013 zur rechtzeitigen Leistung von Auszahlungen in Anspruch genommen werden

dürfen, wirdauf 9.000.000 Euro festgesetzt.

§5

Die von den Mitgliedsgemeinden an den Verband zu übertragenden Finanzeinnahmen

gem. §11der Verbandssatzung betragen zum Ausgleich der laufenden Ausgaben

357.300 Euro.

Das Finanzaufkommen im Einzelnen:

Stadt Bitterfeld-Wolfen

Stadt Zörbig

Stadt Sandersdorf Brehna

Bitterfeld-Wolfen, 19.08.2013

gez. Grabner

Verbandsgeschäftsführer

(Siegel)

215.720,00 Euro

12.030,00 Euro

129.550,00 Euro

2. Bekanntmachung der Haushaltssatzung

Die vorstehende Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2013 wird hiermit öffentlichbekanntgemacht.

Eine Genehmigung der Aufsichtsbehörde ist nicht erforderlich. Gemäß §136 Abs.

2GOLSA hat die Aufsichtsbehörde die Gesetzmäßigkeit des Beschlusses über die

Haushaltssatzung bestätigt /den Beschluss nicht innerhalb eines Monats beanstandet.

Der Haushaltsplan liegt nach§94Abs. 3Satz 1GOLSA vom 04.10.2013

bis 18.10.2013 zur Einsichtnahme im Verwaltungsgebäude,Sonnenallee 23-25 in

06766 Bitterfeld-Wolfen, OT Thalheim, -Sekretariat-, in der Zeit von Montag bis

Freitag von 9.00 -12.00 Uhr und Montag bis Donnerstag von 13.00 -16.00 Uhr

sowie Dienstag von 16.00 -18.00 Uhr öffentlichaus.

1. Haushaltssatzung des Zweckverbandes TechnologiePark Mitteldeutschland für das

Haushaltsjahr 2013

Aufgrund des §92GOLSA in der zurzeit geltenden Fassung hat die Verbandsversammlung

in der Sitzung am 18.07.2013 folgende Haushaltssatzung erlassen:

§1

Bitterfeld-Wolfen, 19.08.2013

gez. Grabner

Verbandsgeschäftsführer

(Siegel)

Der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2013, der die für die Erfüllung der Aufgaben des

Zweckverbandes voraussichtlich anfallenden Erträge und entstehenden Aufwendungen

sowie eingehenden Einzahlungen und zu leistenden Auszahlungen enthält, wird

1. im Ergebnisplan mit dem

a) Gesamtbetrag der Erträge auf 1.538.320 Euro

b) Gesamtbetrag der Aufwendungen 1.538.320 Euro

2. im Finanzplan mit dem

a) Gesamtbetrag der Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit auf

633.610 Euro

b) Gesamtbetrag der Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit auf

402.490 Euro

c) Gesamtbetrag der Einzahlungen aus der Investitionstätigkeit 0Euro

d) Gesamtbetrag der Auszahlungen aus der Investitionstätigkeit 0Euro

e) Gesamtbetrag der Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit 0Euro

f) Gesamtbetrag der Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit 795.360 Euro

g) Gesamtbetrag der Einzahlungen aus Liquiditätsreserven 956.250 Euro

f) Gesamtbetrag der Auszahlungen an Liquiditätsreserven 275.920 Euro

festgesetzt.

§2

Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen werden nicht veranschlagt.

§3

Verpflichtungsermächtigungen werden nicht veranschlagt.

§4

Bekanntmachung des AZV Westliche Mulde

Tagesordnung

Die Verbandsversammlung des AZV Westliche Mulde findet am

14.10.2013 um 16.00 Uhr

im großen Beratungsraum, Berliner Str.06, 06749 Bitterfeld-Wolfen statt.

Öffentlicher Teil

TOP 1 – Begrüßung,Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der

Beschlussfähigkeit, Bestimmung des Protokollführers

TOP 2 – Änderungsanträge zur Tagesordnung und Feststellung

TOP 3 – Einwendungen zur Niederschrift vom 09.09.2013

TOP 4 – Bekanntgabe der Beschlüsse aus dem nicht öffentlichen Teil der Sitzung vom

09.09.2013

TOP 5 – Vorstellung des Jahresabschluss 2012 und Beschlussfassung

TOP 6 – Beschlussfassung zum Nachtragswirtschaftsplan 2013

TOP 7 – Vorstellung der Ergebnisse der überarbeiteten Globalkalkulation und

Beschlussfassung

TOP 8 – Beschlussfassung zum Maßnahmeplan Hochwasserförderung 2013

TOP 9 – Beschlussfassung zum Antrag der GKW GmbH zur Verlängerung der

teilweisenFreistellungundteilweisenÜbertragungderAbwasserbeseitigungspflicht

für das Gebiet des Chemieparkes und des Bayer-Areals

TOP 10 – Sonstiges

Nichtöffentlicher Teil

- Rechtsangelegenheiten

- Stundungsangelegenheiten

- Vergaben, Verträge

gez. Tetzlaff

Vorsitzender der Verbandsversammlung

Abwasserzweckverband Westliche Mulde


24 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Anhalt-Bitterfeld ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––4. Oktober 2013

Satzung zur 14. Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren

für die Inanspruchnahme der öffentlichen Abwasseranlagen des

AZV Westliche Mulde (AZV) -Gebührensatzung -

Aufgrund der §§ 6und 91 der Gemeindeordnung für das Land Sachsen-Anhalt vom

05.10.1993 (GVBI. LSA S.568) in der Fassung des Artikel 2des Gesetzes zur Fortentwicklung

des Kommunalverfassungsrechts vom 26.05.2009 (GVBI. LSA S. 238,239) und der

Bekanntmachung der Neufassung vom 10.08.2009 (GVBI. LSA Seite 383) und der §§ 9und

16 des Gesetzes über die kommunale Gemeinschaftsarbeit (GKG LSA) vom 09.10.1992

(GVBI. LSA 1992 S.730) gemäß Bekanntmachung vom 26.02.1998 (GVBI. LSA S. 81) und

der §§ 5und 6b des Kommunalabgabengesetzes (KAG LSA) gemäß Bekanntmachung

vom 13.12.1996 (GVBI. LSA S. 406) und des Wassergesetzes für das Land Sachsen-Anhalt

(WG LSA) vom 16.03.2011 (GVBI. S. 492) in den jeweils aktuellen Fassungen sowie der

Neufassung der Verbandssatzung vom 06.06.2005 zuletzt geändert mit der Satzung zur

4. Änderung der Neufassung der Verbandssatzung vom 07.11.2011 und der Neufassung

der Entwässerungssatzung vom 10.11.2008 zuletzt geändert mit der 1. Änderung der

Neufassung vom 08.06.2009 hat dieVerbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes

Westliche Mulde in der öffentlichen Sitzung vom 09.09.2013 die folgende Satzung zur

14. Änderung der Gebührensatzung beschlossen:

ARTIKEL I

Abschnitt: 2. Abwassergebühren

In §2Abwassergebühren werden die Absätze (2a) und (9) geändert und lauten wie folgt

neu:

§2

Abwassergebühren

(2a) Die Gebühr beträgt 1,48 EURO/ m 3 für die Behandlung des Schmutzwassers in

einer biologisch arbeitenden Kläranlage, dessen Sammeln und Fortleiten nicht

der Abwasserbeseitigungspflicht des AZV unterliegt.

(9) Die Niederschlagswassergebühr beträgt 0,53 Euro/m 2 und Jahr für jeden

angefangenen m 2 der überbauten und befestigten Grundstücksfläche, von der

aus Niederschlagswasser in die zentrale öffentliche Abwasseranlage gelangt.

Befestigte Grundstücksfläche ist der Teil des Grundstückes, in den infolge

künstlicher Einwirkung Niederschlagswasser nicht oder nur in unbedeutendem

Umfang einsickern kann.

ARTIKEL II

Abschnitt: 3. Beseitigungsgebühren

Im §8Beseitigungsgebühr wirdder Absatz (2) Buchstaben a) und b) geändert,

Absatz (2) lautet neu:

(2) Die Gebühr beträgt:

a) 18,24 EURO/m 3 Abwasser aus der abflusslosen Grube

b) 27,30 EURO/m 3 Abwasser (Fäkalschlamm) aus einer Vorbehandlungsanlage

auf dem Grundstück

ARTIKEL III

Die Änderungen zum §2(Artikel I) der vorstehenden Satzung treten rückwirkend zum

01.01.2013 in Kraft.

Die Änderungen zum §8(Artikel 11) der vorstehenden Satzung treten am Tage nach der

öffentlichen Bekanntmachung der Satzung in Kraft.

Bitterfeld-Wolfen, 12.09.2013

Koeckeritz

Verbandsgeschäftsführerin

Siegel

der §§ 9und 16 des Gesetzes über kommunale Gemeinschaftsarbeit (GKG LSA) vom

09.10.1992( GVBI. LSA 1992 S.730) gemäß Bekanntmachung vom 26.02.1998 (GVBI.

LSA S. 81) und der §§ 6, 6b und 6c des Kommunalabgabengesetzes (KAG LSA) gemäß

Bekanntmachung vom 13.12.1996 (GVBI. LSA S. 406) in den jeweils aktuellen Fassungen

sowie der Neufassung der Verbandssatzung vom 07.11.2005 zuletzt geändert mit der

Satzung zur 4. Änderung der Neufassung der Verbandssatzung vom 07.11.2011 und der

Neufassung der Entwässerungssatzung vom 10.11.2008 zuletzt geändert mit der Satzung

zur 1. Änderung der Neufassung der Entwässerungssatzung vom 08.06.2009 hat die

Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde in öffentlicher

Sitzung am 09.09.2013 folgende Satzung zur 1. Änderung der Neufassung der Satzung

über die Erhebung von Anschlussbeiträgen für die Möglichkeit der Inanspruchnahme

der zentralen öffentlichen Abwasseranlagen und über die Kostenerstattung für

Anschlusskanäle vom 12.11.2012 beschlossen:

ARTIKEL I

Im Abschnitt 1. Allgemeines werden im §4der Absatz 1und Absatz 2cwie folgt geändert:

§4

Beitragsmaßstab

(1) Der Abwasserbeitrag für die Schmutzwasserbeseitigung wird nach einem

nutzungsbezogenen Flächenmaßstab berechnet. Bei dessen Ermittlung werden

für das erste Vollgeschoss 25 %und für jedes weitere Vollgeschoss 15 %der

Grundstücksfläche angesetzt. Als Vollgeschoss gelten alle Geschosse, die nach

§2Abs. 4des Gesetzes über die Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt vom

23.06.1994 in seiner Fassung von 2001 (BauO LSA a. F.)als Vollgeschosse definiert

waren. Vollgeschosse sind Geschosse, deren Deckenoberfläche im Mittel mehr

als 1,60 müber der Geländeoberfläche (Fläche, die sich aus den Festsetzungen

des Bebauungsplanes oder aus der Baugenehmigung ergibt, sonst die natürliche

Geländeoberfläche) hinausragt und die über mindestens zwei Drittel ihrer

Grundfläche eine lichte Höhe von mindestens 2,30 mhaben, wobei Zwischendecken

oder Zwischenböden, die unbegehbare Hohlräume von einem Geschoss abtrennen,

hierbei unberücksichtigt bleiben. Hohlräume zwischen der obersten Decke und der

Bedachung,indenenAufenthaltsräume nicht möglichsind,gelten nicht als Geschosse.

AlsVollgeschossegeltenauchGeschosse,dienichtdievorgeseheneHöhe(Satz4dieses

Absatzes) aufweisen, wenn vor, bei oder nach Errichtung eine Nutzung genehmigt

worden ist, die den Nutzungsmöglichkeiten eines Vollgeschosses entsprechen,

oder eine solche Nutzung nach Errichtung geduldet worden ist und diese Nutzung

noch geduldet wird. Ist im Einzelfall eine Geschosszahl wegen der Besonderheiten

des Bauwerkes nicht feststellbar, werden bei gewerblich und industriell genutzten

Grundstücken und bei allen in anderer Weise baulich genutzten Grundstücken

je vollendete 2,30 mder Höhe des Bauwerkes (Traufhöhe) als ein Vollgeschoss

gerechnet. Kirchengebäude werden stets als eingeschossige Gebäude behandelt.

(2) Als beitragsfähige Grundstücksfläche gilt:

c) bei Grundstücken, für die kein Bebauungsplan und keine Satzung nach§34Abs.

4Bau GB besteht und die teilweise innerhalb eines im Zusammenhang bebauten

Ortsteiles (§ 34 Bau GB) und im übrigen im Außenbereich(§35Bau GB) liegen, die

Gesamtfläche des Grundstücks, höchstens jedoch die Fläche zwischen der

jeweiligen Straßengrenze und einer im Abstand von 40 mdazu verlaufenden Linie;

Im Abschnitt 2. Abwasserbeitrag wird der §11Absatz 1wie folgt geändert:

§11Billigkeitsregelungen

(1 ) Die durchschnittliche Größe der Wohngrundstücke beträgt 876 m 2 .Übergroß ist ein

Wohngrundstück, wenn die Durchschnittsgröße um mehr als 30 %überschritten

wird. Demgemäß ist ein Wohngrundstück übergroß, wenn es mehr als 1.138 m 2

beitragsfähige Fläche besitzt. ÜbergroßeWohngrundstücke,die nachder tatsächlichen

Nutzung vorwiegend Wohnzwecken dienen, werden bis zu einer beitragsfähigen

Fläche von 1.138 m 2 voll und mit der restlichen Fläche nur zur Hälfte veranlagt.

ARTIKEL II

Die vorstehende Satzung tritt am Tage nach Ihrer Veröffentlichung in Kraft.

Satzung zur 1. Änderung der Neufassung der Satzung des AZV

Westliche Mulde über die Erhebung von Anschlussbeiträgen für

die Möglichkeit der Inanspruchnahme der zentralen öffentlichen

Abwasseranlagen und über die Kostenerstattung für Anschlusskanäle

(Beitragssatzung)

Aufgrund der §§ 6, 8, 44 und 91 der Gemeindeordnung für das Land Sachsen-Anhalt

vom 05.10.1993 (GVBI. LSA S.568) in der Fassung des Artikel 2 des Gesetzes zur

Fortentwicklung des Kommunalverfassungsrechts vom 26.05.2009 (GVBI. LSA S. 238,239)

und der Bekanntmachung der Neufassung vom 10.08.2009 (GVBI. LSA Seite 383) und

Bitterfeld-Wolfen, 12.09.2013

Köckeritz

Verbandsgeschäftsführerin

Siegel

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