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16. oberfränkischer mundart-theater-tag - Bezirk Oberfranken

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<strong>16.</strong> OBERFRÄNKISCHER<br />

MUNDART-THEATER-TAG<br />

28. JULI 2013<br />

HOLLFELD


Herausgeber<br />

<strong>Bezirk</strong> <strong>Oberfranken</strong><br />

95444 Bayreuth<br />

kultur@bezirk-oberfranken.de<br />

Fotos:<br />

<strong>Bezirk</strong> <strong>Oberfranken</strong>, Sabine Greiner,<br />

Texte:<br />

Walter Tausendpfund<br />

Günther Hofmann<br />

ARGE Mundart-Theater Franken e.V.<br />

Redaktion: Dr. Barbara Pittner<br />

Layout:<br />

Nicole Fleischer


INHALT<br />

Theatergruppen<br />

„Bletsch’n Bühna“, Unterleinleiter ................................... 4<br />

„Schauhaufen“, Kulmbach ............................................... 5<br />

Stettfelder Freilichtbühne, Stettfeld.................................... 6<br />

„Undähaadä Theaterfreunde e. V.“, Unterhaid................... 7<br />

Autoren<br />

Reinhold „Heiner“ Hartmann, Bayreuth ............................ 8<br />

Helmar Höllein, Hof............................................................ 9<br />

Sonja Keil, Helmbrechts ................................................... 10<br />

Brigitte Kilic, Kulmbach.................................................... 11<br />

Rettl Motschenbacher, Bamberg ...................................... 12<br />

Franz Och, Pretzfeld ........................................................ 13<br />

Programmübersicht ...............................................14<br />

Walter Tausendpfund, Pegnitz.......................................... 16<br />

Reinhard Witzgall, Helmbrechts ....................................... 17<br />

Musik<br />

„SCHRENKER­Band“, Hollfeld ......................................... 18<br />

„REGNBOGN­ENGALA“, Bayreuth................................... 19<br />

Die „Arbeitsgemeinschaft<br />

Mundart<strong>theater</strong> Franken e.V.“ ......................................... 21<br />

Servicestelle des <strong>Bezirk</strong>s <strong>Oberfranken</strong><br />

für Theater und Literatur .................................................. 23<br />

Die Gesamtschule Hollfeld ............................................... 25<br />

Stadt Hollfeld – Geschichte.............................................. 26<br />

1


Herzlich willkommen beim<br />

<strong>16.</strong> Oberfränkischen Mundart­<br />

Theater-Tag in Hollfeld!<br />

Der <strong>Bezirk</strong> <strong>Oberfranken</strong> und ARGE<br />

Mundart<strong>theater</strong> Franken laden in<br />

diesem Jahr zum <strong>16.</strong> Oberfränkischen<br />

Mundart-Theater-Tag in die Gesamtschule<br />

Hollfeld ein. Über diese Kooperation<br />

freue ich mich sehr, denn Schülerinnen und Schüler<br />

sind in den Ablauf des Tages eingebunden und werden auch<br />

selbst auf der Bühne stehen.<br />

Dieser Tag ist lebendiges Brauchtum, das der <strong>Bezirk</strong> Ober-<br />

MUNDART-THEATER-TAG 2012<br />

IN KLEINLOSNITZ<br />

Sprache kommt die Verbundenheit mit unserer Heimat<br />

zum Ausdruck. Die oberfränkischen Theatergruppen und<br />

Autorinnen und Autoren beweisen, dass sich die Mundart in<br />

Gemeinsam mit der ARGE Mundart<strong>theater</strong> Franken hat<br />

die Servicestelle des <strong>Bezirk</strong>s <strong>Oberfranken</strong> für Theater und<br />

Literatur ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine<br />

gestellt. Mein Dank gilt der Gesamtschule Hollfeld und<br />

ihrer Rektorin Christiana Scharfenberg für die Gastfreundschaft.<br />

Außerdem danke ich dem Jugendcafé Hollfeld, das<br />

in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Bayreuth die<br />

„Frucht­Bar“ organisiert hat.<br />

Allen Mitwirkenden wünsche ich kurzweilige Stunden bei<br />

Theater und oberfränkischer Mundart in Hollfeld.<br />

Dr. Günther Denzler<br />

<strong>Bezirk</strong>s<strong>tag</strong>spräsident<br />

2 3<br />

<strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


„BLETSCH’N BÜHNA“, UNTERLEINLEITER<br />

„Der Mord im Schulhaus“<br />

„SCHAUHAUFEN“, KULMBACH<br />

„A schöne Leich“<br />

Gegründet wurde unsere Laienspielgruppe 1981 mit<br />

erhalten. Wir haben den „1. Fränkischen Laienspiel<strong>tag</strong>“ der<br />

Arbeitsgemeinschaft Mundart<strong>theater</strong> Franken ausgeführt.<br />

1991 feierten wir unser zehnjähriges Jubiläum. Seitdem tritt<br />

unsere Gruppe unter dem Namen „Bletsch’n Bühna“ auf.<br />

Bis heute hat sie sich ihre Selbstständigkeit erhalten. Wir<br />

sind Mitbegründer des „Neideck­Ensembles“, das seit 1997<br />

auf der Ruine Neideck (gegenüber von Streitberg im Wiesenttal)<br />

historische Stücke zur Aufführung bringt. In unserer<br />

mehr als 30­jährigen Geschichte haben wir etwa<br />

40 Stücke aufgeführt.<br />

Den „Schauhaufen“ gibt es seit etwa zehn Jahren und er<br />

ist bereits ein fester Teil der fränkischen Theaterszene.<br />

Er wurde bekannt durch eigenwillige Bearbeitungen<br />

von Werken Nestroys, Molières und anderen sowie mit<br />

Eigenproduktionen. Der „Schauhaufen“ will möglichst viele<br />

Genres erschließen. So wird im Kulmbacher Theater „Das<br />

Baumann“ (Ziegelhüttener Straße 40) das Publikum immer<br />

wieder überrascht – mal mit einer verrückten Komödie, mal<br />

mit einem tief nachdenklichen Stück. Dem „Schauhaufen“<br />

sind bereits mehrfach Kulturpreise verliehen worden. Besonders<br />

stolz ist das Ensemble darauf, das „Theaterpärla“,<br />

den alle zwei Jahre im Rahmen der „Gesamtfränkischen<br />

Mundart<strong>theater</strong><strong>tag</strong>e“ verliehenen Siegerpreis, schon zweimal,<br />

in den Jahren 2006 und 2010, erhalten zu haben.<br />

KONTAKT<br />

Maria Riediger<br />

Am Dürrbach 1 a, 91364 Unterleinleiter<br />

Telefon: 09194 8267<br />

Mobil: 0175 193 77 40<br />

E-Mail: mariariediger@web.de<br />

KONTAKT<br />

Rüdiger Baumann<br />

Ziegelhüttener Straße 40, 95326 Kulmbach<br />

Telefon: 09221 93393<br />

E-Mail: info@schauhaufen.de<br />

4 5<br />

<strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


STETTFELDER FREILICHTBÜHNE, STETTFELD<br />

„Querbeet durch den Märchenwald“<br />

Die Stettfelder Freilichtbühne ist die Theatergruppe des<br />

Gesangvereins 1862 Stettfeld und kann mittlerweile auf<br />

eine 90­jährige Tradition zurückblicken. Seit 1997 wird<br />

unter freiem Himmel, in der Alten Mühle von Stettfeld, dem<br />

Anwesen von Regisseurin Maria Egglseder, gespielt.<br />

Weitere Informationen gibt es im Internet unter<br />

www.stettfelder-freilichtbuehne.de.<br />

Zum <strong>16.</strong> Oberfränkischen Mundart­Theater­Tag spielen<br />

Birgit Amling, Julia Pfaff, Andrea Ullrich, Georg Klarmann,<br />

Walfried Spath und Christian Ziegler das Stück „Querbeet<br />

durch den Märchenwald“ von Birgit Amling. Anlässlich des<br />

Grimm-Jahres 2013 nimmt die Autorin die Zuschauer auf<br />

einen fränkisch­frechen Streifzug durch die Märchenwelt<br />

mit. Dabei paaren sich bekannte Märchenmotive mit bissigen<br />

Seitenhieben auf Politik und Gesellschaft.<br />

„UNDÄHAADÄ THEATERFREUNDE E. V.“, UNTERHAID<br />

„Achtung Aufgepasst! – eine Schulstunde bei<br />

Lehrer Knüppelmann“, Jugendgruppe<br />

Die „Undähaadä Theaterfreunde“ sind derzeit 72 Personen.<br />

Der Verein wurde am 20. Dezember 1998 gegründet. „Als<br />

noch relativ junger Verein führen wir jedes Jahr ein abendfüllendes<br />

Stück auf. Seit gut vier Jahren ist auch unsere<br />

Jugend dabei.“ Die Jugendgruppe zeigt in diesem Jahr das<br />

Stück „Achtung Aufgepasst! – eine Schulstunde bei Lehrer<br />

Knüppelmann“.<br />

KONTAKT<br />

Christian Ziegler<br />

Am Hang 17, 96188 Stettfeld<br />

E-Mail: christian@stettfelder-freilichtbuehne.de<br />

KONTAKT<br />

Undähaadä Theaterfreunde e. V.<br />

Vorsitzender: Josef Then<br />

Hauptstraße 50, 96173 Unterhaid<br />

Telefon: 09503 4596<br />

E-Mail: utfr@arcor.de<br />

Internet: www.unterhaider-<strong>theater</strong>freunde.de<br />

6 7<br />

<strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


REINHOLD „HEINER“ HARTMANN, BAYREUTH<br />

HELMAR HÖLLEIN, HOF<br />

Der 1953 in Bayreuth geborene Reinhold Hartmann ist<br />

Franke durch und durch, der sich nur in allerhöchsten<br />

Notfällen des Hochdeutschen bedient. Bereits seit seiner<br />

Schulzeit schreibt er kleine Gedichte. Seine an Schulaufgaben<br />

angehängten Verse waren den Noten nur bedingt<br />

zuträglich. Seit 25 Jahren trägt „Heiner“ seine Gedichte<br />

auch öffentlich vor. Im Mittelpunkt stehen meist Bayreuth<br />

und die Bayreuther sowie alltägliche Begebenheiten.<br />

Bereits mehrfach hat sich der protestantische Franke in<br />

die katholische Oberpfalz gewagt und dort gelesen. Sein<br />

Humor kam auch dort gut an.<br />

Helmar Höllein ist Jahrgang 1937. Nach der Volksschule<br />

arbeitete er als Weber. Die Textilfachschule in Münchberg<br />

verheiratet und hat zwei Kinder und fünf Enkel. Schon seit<br />

seiner Jugend schreibt er Gedichte und Geschichten. Er<br />

wirkte bei der Sendung anlässlich der Landesgartenschau<br />

1994 in Hof mit und auch bei „Radio Euroherz“ sowie in<br />

der „Frankenpost“ kann man seine Geschichten hören<br />

und lesen. Im Jahre 2008 gewann er am Theater Hof einen<br />

Poetenwettbewerb. Auch ist er schon in der „Hofer Kulturnacht“<br />

aufgetreten; Einladungen von Heimen und Vereinen<br />

nimmt er gerne an. Regelmäßig besucht er die Konzertinastunden<br />

bei Otto Knopf.<br />

KONTAKT<br />

Reinhold „Heiner“ Hartmann<br />

Himmelkronstr. 15, 95445 Bayreuth<br />

Telefon: 0921 93466<br />

E-Mail: hartmann-hh@web.de<br />

KONTAKT<br />

Helmar Höllein<br />

Neuhofer Str. 30, 95030 Hof<br />

Telefon: 09281 5408796<br />

E-Mail: h.hoellein@gmx.de<br />

8 9<br />

<strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


SONJA KEIL, HELMBRECHTS<br />

BRIGITTE KILIC, KULMBACH<br />

Im zarten Kindesalter vom schwäbischen Augsburg nach<br />

<strong>Oberfranken</strong> umgesiedelt, zuhause in Wüstenselbitz bei<br />

Helmbrechts. Nach langen Jahren der Berufstätigkeit<br />

als Industriekauffrau nunmehr vorwiegend nur noch als<br />

Mundartautorin mit hoch­deutschen Kenntnissen „im<br />

Geschäft“. Seit 1982 durch viele Dialektbeiträge im Bayerischen<br />

Rundfunk bekannt, mehrere Aufnahmen für das<br />

Literaturtelefon Nürnberg, LiteraTour Kronach, zahlreiche<br />

Lesungen, Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien,<br />

Heimatkalendern, Zeitschriften, auch Kindergeschichten<br />

in Hochdeutsch für Rundfunk und Verlage, Organisation von<br />

Mundart<strong>tag</strong>en.<br />

Bücher: „Zehen – Ess Erodischda“ (erotisch­zwischenmenschliche<br />

Texte), „Lichtblicke“ u. a. CD „Fränkisch<br />

gsoggt – fränkisch gspilt“ (Harfe Gabi Reil), Mitglied in der<br />

Neuen Gesellschaft für Literatur/Erlangen (NGL). Engagiert<br />

Ich bi di Biggi ausm Kino. Wall be uns dauernd woss<br />

bassierd, hobb ich gedochd, ich schreib dess in an BLOGG,<br />

demidd di anneri Leud a woss devo hom. Wer sich aweng<br />

mid die Dialeggde auskennd, hörd raus, dass ich ka richdicha<br />

Kulmbochera bi. Mei Haammedd is Stanich, wu mer<br />

früher dess Audokennzeing SAN khobbd homm. 1972 hodd<br />

sich Kulmboch alles einverleibd, alle Audo haßn eds KU und<br />

eichendlich schdingd mer dess heud nuch.<br />

zwölf Mitwirkende), die ca. alle acht Wochen Lyrik, Prosa<br />

und Reime sowohl in Hochdeutsch als auch im Dialekt zu<br />

vorgegebenen Themen vor zahlreichen Zuhörern und in<br />

Sonderveranstaltungen zum Besten geben.<br />

KONTAKT<br />

Sonja Keil<br />

Wagnerweg 4, 95233 Helmbrechts<br />

E-Mail: sonjamaria.keil@freenet.de<br />

KONTAKT<br />

Mei BLOGG:<br />

www.biggi-san.blog.de<br />

Brigitte Kilic<br />

E.-C.Baumann-Str. 19, 95326 Kulmbach<br />

E-Mail: biggi-kilic@web.de<br />

10 11<br />

<strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


RETTL MOTSCHENBACHER, BAMBERG<br />

FRANZ OCH, PRETZFELD<br />

Geboren 1931, erhielt sie den Namen Margarete. Als „Rettl<br />

Motschenbacher“ veröffentlicht sie seit 1964 im „Fränkischen<br />

Tag“ und seit 1997 auch in Buchform. Der Blick<br />

der Bamberger Stadtschreiberin auf die Menschen und die<br />

Stadt ist stets unverblümt, spöttisch, aber auch feinsinnig<br />

und mitfühlend, ironisch und humorvoll. Daher brächten<br />

sie „kaa zehä Gäul ... von Bamberg wech“. Typisch sind die<br />

gäla, Grischperla und Blunzn“ (1999). Althergebrachtes,<br />

fast schon Vergessenes, Bodenständiges und Neues enthält<br />

„Mei Kochbuch“ aus dem Jahre 2001; 2006 folgte „Mei<br />

Lieblings­Blätzla“. Über zehn Jahre hat es gedauert, bis<br />

2008 ihr Roman unter dem Titel „Die Kunni und ihr Kinnä.<br />

Das Leben meiner Großmutter“ herausgekommen ist, der<br />

vieles aus dem Leben ihrer Großmutter erzählt. Wer sie<br />

Zwoggäla“ (2005) empfohlen. 2010 erschien von Rettl<br />

Motschenbacher „Net ohna“ als Taschenbuch.<br />

-<br />

„Geboren am 4. September 1930 als 3. Kind der Kleinlandwirts-Eheleute<br />

Johann und Kunigunda Och in Pretzfeld.<br />

Meine zwei älteren Brüder Hans und Erhard sind im Januar<br />

1945 dem Krieg zum Opfer gefallen. In der väterlichen<br />

Landwirtschaft aufgewachsen und tätig, begann ich 1951<br />

mit dem Wiederaufbau der selbstständigen Raiffeisenkasse<br />

Pretzfeld. Es folgte 1952 die Wiedergründung des CSU­<br />

Ortsverbandes Pretzfeld und 1956 die Gründung der Jungen<br />

Union im Kreis Forchheim. Gründer auch der Ortsgruppe<br />

des Fränkische­Schweiz­Vereins Pretzfeld. Seit 1956 verheiratet<br />

mit Gunda Och. Kommunalpolitische Daten: 1956<br />

Mitglied des Gemeinderates Pretzfeld. Von 1960 bis 2002<br />

Mitglied des Kreis<strong>tag</strong>es (Ebermannstadt/Forchheim) und<br />

von 1966 bis 1984 Bürgermeister des Marktes Pretzfeld<br />

sowie 25 Jahre Vorstandsvorsitzender des Obstgroßmarktes<br />

Fränkische Schweiz. Weitere besondere Aktivitäten:<br />

Gründer der Europa­Union im Landkreis Forchheim und der<br />

Arbeitsgemeinschaft Mundart<strong>theater</strong> Franken. Beide leitete<br />

ich rund zwei Jahrzehnte. Seit den späten 40er­Jahren des<br />

20. Jahrhundert bin ich auch journalistisch tätig.“<br />

KONTAKT<br />

Margarete Schmidt / Rettl Motschenbacher<br />

Obere Seelgasse 18, 96049 Bamberg<br />

Telefon: 0951 56626<br />

KONTAKT<br />

Franz Och<br />

Trattach 5, 91362 Pretzfeld<br />

Telefon: 09194 9597<br />

12 13<br />

<strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


PROGRAMMÜBERSICHT <strong>16.</strong> OBERFRÄNKISCHER<br />

MUNDART-THEATER-TAG 2013<br />

10:00 Uhr „SCHRENKER­BAND“, Hollfeld, Musikstück<br />

BEGRÜSSUNG<br />

13:30 Uhr 2. THEATERBLOCK<br />

STETTFELDER FREILICHTBÜHNE, Stettfeld,<br />

„Querbeet durch den Märchenwald“<br />

„REGNBOGN­ENGALA“, Bayreuth,<br />

Musikstück<br />

10:30 Uhr 1. THEATERBLOCK<br />

STAATLICHE GESAMTSCHULE<br />

HOLLFELD, Hollfeld<br />

JUGENDGRUPPE DER UNDÄHAADÄ<br />

THEATERFREUNDE, Unterhaid, „Achtung<br />

Aufgepasst! – eine Schulstunde mit Lehrer<br />

Knüppelmann“<br />

„SCHRENKER­BAND“, Hollfeld, Musikstück<br />

11:15 Uhr 1. LESEBLOCK<br />

12:00 Uhr Mit<strong>tag</strong>spause<br />

SONJA KEIL, HELMBRECHTS<br />

REINHARD WITZGALL, HELMBRECHTS<br />

RETTL MOTSCHENBACHER, BAMBERG<br />

ab 13:00 Uhr „REGNBOGN­ENGALA“, Bayreuth,<br />

Musikstück<br />

14:00 Uhr 2. LESEBLOCK<br />

RÜDIGER BAUMANN, Kulmbach<br />

FRANZ OCH, Pretzfeld<br />

WALTER TAUSENDPFUND, Pegnitz<br />

„SCHRENKER­BAND“, Hollfeld, Musikstück<br />

15:00 Uhr 3. THEATERBLOCK<br />

„BLETSCH’N BÜHNA“, Unterleinleiter,<br />

„Der Mord im Schulhaus“<br />

„SCHAUHAUFEN“, Kulmbach,<br />

„Der eingebildete Kranke“ (Ausschnitte)<br />

„SCHRENKER­BAND“, Hollfeld, Musikstück<br />

16:15 Uhr 3. LESEBLOCK<br />

BIGGI KILIC, Kulmbach<br />

HELMAR HÖLLEIN, Hof<br />

REINHOLD „HEINER“ HARTMANN, Bayreuth<br />

17:10 Uhr THEATERFINALE<br />

„SCHRENKER­BAND“, Hollfeld, Musikstück<br />

(Änderungen vorbehalten!)<br />

14 15<br />

<strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


WALTER TAUSENDPFUND, PEGNITZ<br />

REINHARD WITZGALL, HELMBRECHTS<br />

„Wos soll me soong – es is scho vill gsachd!“ Walter<br />

Tausendpfund kommt aus Pegnitz, war früher Lehrer und<br />

te und der Mundart. Er hat zahlreich veröffentlicht, u. a.<br />

die seit 1981 herausgekommenen zwölf „Mundartliche<br />

Beiträge“. Die beiden letzten datieren aus den Jahren 2008<br />

„Unse klaans Paradies“ und 2011 „Bengeds­Bildle“. Darin<br />

steht, wie er seine Heimat sieht: liebevoll, heiter, hintersinnig.<br />

Im Bayerischen Rundfunk/Studio Franken hat er über<br />

viele Jahre daraus vorgelesen. Daneben schrieb er seit 1987<br />

ein Dutzend <strong>mundart</strong>liche Heimatstücke, z. B. „Der Bau<br />

des Tiefen Brunnens in Betzenstein“, „Johann Michael<br />

Doser ...“ und „Der Schicksalsturm von Pretzfeld ...“ Außerdem<br />

liegen mehrere Kurzstücke von ihm vor. Er organisiert<br />

den Oberfränkischen Mundart­Theater­Tag mit und seit<br />

2003 koordiniert Walter Tausendpfund die „Autorenwerkstatt“<br />

der Arbeitsgemeinschaft Mundart<strong>theater</strong> Franken,<br />

die ihre „Frühstücksszenen“ mit Mitgliedern des „Schauhaufen“<br />

bei den „21. Gesamtfränkischen Mundart<strong>theater</strong><strong>tag</strong>en“<br />

in Rohr präsentieren konnten. Neben diversen<br />

Kulturpreisen freut sich Walter Tausendpfund über den 2008<br />

an ihn verliehenen „Frankenwürfel“.<br />

-<br />

Steuereintreiber, sprich als Finanzbeamter. In der Freizeit ist<br />

er sportlich sehr aktiv. Er zählt zu den „Buckenreuther Lite-<br />

-<br />

dige Texte zu Themen, welche die (Um-)Welt bewegen.<br />

KONTAKT<br />

Walter Tausendpfund<br />

Banater Straße 8, 91257 Pegnitz<br />

Telefon: 09241 3548<br />

E-Mail: walter.tausendpfund@t-online.de<br />

KONTAKT<br />

Reinhard Witzgall<br />

Am Bärenacker 10, 95233 Helmbrechts<br />

Telefon: 09252 7523<br />

E-Mail: reinhard.witzgall@t-online.de<br />

16 17<br />

<strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


„SCHRENKER-BAND“, HOLLFELD<br />

„REGNBOGN-ENGALA“, BAYREUTH<br />

Die neu gegründete Band hat ihren Ursprung in der<br />

Musikschule Hollfeld. Dort unterrichtet Eva Schrenker seit<br />

September 2012 neben Saxophon und Klarinette auch<br />

Rock-/Popgesang und rief dieses musikalische Projekt ins<br />

Leben. Das Ensemble besteht aus einer bunten Mischung<br />

von Schülerinnen und Schülern der Musikschule, der Ge-<br />

-<br />

nasiums in Bayreuth sowie bereits berufstätigen Mitgliedern.<br />

Musikalisch gesehen überraschen die Jugendlichen<br />

mit einer weiten Bandbreite von Rock/Pop über HipHop bis<br />

hin zu lässigen Reggae­Klängen. Die Mitglieder sind Daniel<br />

Schrenker (Klavier, Klarinette), Falk Lafrenz (Gitarre), Daniel<br />

Berthold (Schlagzeug), Philipp Dittmar (E-Bass), Helen<br />

Michalik, Anna-Lena Krasser, Margareta Wunder, Jasmin<br />

Orywohl (Gesang), Eva Schrenker (Gesang, Saxophon, Klarinette).<br />

Ronny Wolf (Gesang und Geige) und Brian Michalik<br />

(Gesang) fehlen auf dem Bild.<br />

Wieso „Regnbogn­Engala?“ werden die drei Bayreuther<br />

Marion Hauck, Cornelia und Bernold Wendel bei ihren<br />

Auftritten oft gefragt. Es war im Jahr 2007, als nach einer<br />

Probe des Gospelchores „Rainbow“ (zu deutsch: Regenbogen),<br />

in welchem alle drei mitsangen, die Idee zu einer<br />

fränkischen Mundart­Gesangsgruppe entstand. Und da sich<br />

dazu die drei wie musizierende „Engala“ fühlten, war der<br />

Name schnell geboren.<br />

Das Repertoire besteht vorwiegend aus lustigen, ab und<br />

zu auch aus melancholischen Stücken sowie themenorientierten<br />

Liedern für Auftritte in der Weihnachtszeit. Das<br />

Besondere an den „Regnbogn­Engala“ ist, dass alle Lieder<br />

von Bernold Wendel „selbstgestrickt“, d. h., selber getextet<br />

und komponiert sind und man die Stücke nicht von anderen<br />

Gruppen kennt oder hört.<br />

KONTAKT<br />

Eva Schrenker<br />

Am Graben 2, 96042 Hollfeld<br />

Telefon: 09274 294<br />

E-Mail: evaschrenker@hotmail.de<br />

KONTAKT<br />

Bernold Wendel<br />

Gersteweg 2, 95448 Bayreuth<br />

Telefon: 09209 1295<br />

Fax: 09209 91041<br />

E-Mail: bernold_wendel@web.de<br />

Internet: www.regnbogn-engala.de<br />

18 19<br />

<strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


Einladung<br />

zu den<br />

Gesamtfränkischen<br />

Mundart-Theater-Tagen der<br />

ARGE Mundart<strong>theater</strong> Franken<br />

vom<br />

<strong>16.</strong> bis 18. Mai 2014<br />

in Kersbach<br />

bei der DJK Kersbach<br />

Anmeldeschluss: Januar 2014<br />

Der <strong>16.</strong> Oberfränkische Mundart­Theater­Tag wird<br />

veranstaltet von der „Arbeitsgemeinschaft Mundart<strong>theater</strong><br />

Franken e. V.“ und dem <strong>Bezirk</strong> <strong>Oberfranken</strong><br />

in Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Hollfeld.<br />

DIE „ARBEITSGEMEINSCHAFT<br />

MUNDARTTHEATER FRANKEN E.V.“<br />

Auf Initiative des ehemaligen Bürgermeisters von Pretzfeld<br />

/ Fränkische Schweiz, Franz Och, wurde dieser Kreis<br />

fränkischer Mundartfreunde im Jahre 1981 gegründet. Seit<br />

1982 tragen seine Arbeit die zu Ehrenmitgliedern ernannten<br />

Walter Tausendpfund und Günter Weber maßgeblich mit.<br />

Seit 2001 leitet Manfred Zirkelbach aus der Rhön die Arbeitsgemeinschaft.<br />

Wichtigste Kooperationspartner waren<br />

von Anfang an die drei fränkischen <strong>Bezirk</strong>e – insbesondere<br />

Arbeitsschwerpunkte der „Gemeinschaft“ waren die<br />

Durchführung von „Theatergesprächen“, die Erfassung von<br />

fränkischen Mundartstücken und Herausgabe eines „Theaterbriefes“.<br />

Seit 1983 werden – beginnend in Unterleinleiter<br />

/ Fränkische Schweiz – nun auch „Gesamtfränkische<br />

Mundart­Theater­Tage“ jeweils in einem anderen <strong>Bezirk</strong><br />

Frankens veranstaltet.<br />

Seit 1994 werden auch regionale Mundart-Theater-<br />

Tage veranstaltet, bei dem das von Franz Och gestiftete<br />

„Theater­Fränzla“ zu gewinnen ist. Ein weiterer wichtiger<br />

Schwerpunkt sind Fortbildungsveranstaltungen, um damit<br />

einen Beitrag zur Verbesserung der Spiel – und Aufführungsleistungen<br />

zu erbringen.<br />

Die „Arbeitsgemeinschaft“ ist Mitglied im Bund Deutscher<br />

Amateur<strong>theater</strong> und bietet hiermit ihren Gruppen – und<br />

Einzel­Mitgliedern – auf Wunsch – einen speziellen Versicherungsschutz.<br />

Die „Arbeitsgemeinschaft“ möchte mit ihren verschiedenen<br />

Aktivitäten alle Theatergruppen sowie Autorinnen und<br />

Autoren im fränkischen Raum ansprechen, um mit ihnen<br />

einen von der Basis kommenden Beitrag zur Förderung der<br />

fränkischen Mundartkultur – sowohl im Mundart<strong>theater</strong>be-<br />

21


eich als auch im Bereich der Mundartprosa und ­lyrik – zu<br />

leisten. Darüber hinaus möchten wir auch ganz herzlich<br />

die nah verwandten Bereiche – Volksmusik genauso wie<br />

Trachten – und Heimatkultur – zur Mitarbeit einladen.<br />

Die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft Mundart<strong>theater</strong><br />

Franken e. V. können auch im Internet unter www.<strong>mundart</strong><strong>theater</strong>-franken.de<br />

eingesehen werden.<br />

KONTAKT<br />

Arbeitsgemeinschaft Mundart<strong>theater</strong> Franken e.V.<br />

Regionalvertretung <strong>Oberfranken</strong><br />

SERVICESTELLE DES BEZIRKS OBERFRANKEN FÜR<br />

THEATER UND LITERATUR<br />

Rüdiger Baumann<br />

Ziegelhüttener Straße 40, 95326 Kulmbach<br />

Telefon: 09221 186436<br />

E-Mail:<br />

mail@schauhaufen.de<br />

Walter Tausendpfund<br />

Banater Straße 8, 91257 Pegnitz<br />

Telefon: 09241 3548<br />

Fax: 09241 8986<br />

E-Mail:<br />

Maria Riediger<br />

walter.tausendpfund@t-online.de<br />

Am Dürbach 1a<br />

91364 Unterleinleiter<br />

Telefon: 09194 82 67<br />

Mobil: 0175 1937740<br />

E-Mail: mariariediger@web.de<br />

Hans und Jutta Vogel<br />

Gabelsbergerstr. 31, 96050 Bamberg<br />

Telefon: 0951 2087420<br />

E-Mail: HuJ.Vogel@t-online.de<br />

Im Februar 2008 richtete der <strong>Bezirk</strong> <strong>Oberfranken</strong> die Servicestelle<br />

für Theater und Literatur in Hollfeld ein. 2012 zog<br />

diese Servicestelle nach Bayreuth um in das Museum für<br />

bäuerliche Arbeitsgeräte in der Adolf­Wächter­Straße 17,<br />

wo auch die Servicestelle für Museen des <strong>Bezirk</strong>s <strong>Oberfranken</strong><br />

ihren Sitz hat.<br />

Die Servicestelle für Theater und Literatur des <strong>Bezirk</strong>s <strong>Oberfranken</strong><br />

organisiert und plant in Kooperation mit der ARGE<br />

„Oberfränkischen Mundart­Theater­Tag”. Zu den Aufgaben<br />

der Servicestelle für Theater und Literatur zählen ferner die<br />

Planung und Koordination des überregionalen Literaturfestivals<br />

„WortSpiele – Literatur in <strong>Oberfranken</strong>”, welches der<br />

<strong>Bezirk</strong> <strong>Oberfranken</strong> seit 2007 im Turnus von zwei Jahren<br />

durchführt, die inhaltliche Gestaltung der Homepage des<br />

200 Kilometer langen Jean-Paul-Wanderweges durch<br />

<strong>Oberfranken</strong>, die Organisation von Theaterworkshops für<br />

Laienschauspieler sowie die Beratung von Theatergruppen.<br />

KONTAKT<br />

Servicestelle des <strong>Bezirk</strong>s <strong>Oberfranken</strong><br />

für Theater und Literatur<br />

Dr. Barbara Pittner<br />

Adolf­Wächter­Straße 17, 95447 Bayreuth<br />

Telefon: 0921 7846-1440<br />

Fax: 0921 7846-41440<br />

E-Mail: <strong>theater</strong>_literatur@bezirk-oberfranken.de<br />

www.bezirk-oberfranken.de, www.service-<strong>theater</strong>.de<br />

22 23<br />

<strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


DIE GESAMTSCHULE HOLLFELD<br />

26. Oberfränkisches<br />

Volksmusikfest<br />

1. September 2013<br />

Stegaurach,<br />

Rathaus<br />

Eröffnung: 13:30 Uhr<br />

Anschließend Musik, Lied und Tanz<br />

in nahe gelegenen Spielstätten<br />

Trachtengruppe Kemmern und Burgebrach<br />

Arbeitsgemeinschaft<br />

Fränkische Volksmusik,<br />

<strong>Bezirk</strong> <strong>Oberfranken</strong> e. V.<br />

Als einzige Gesamtschule in Bayern tragen wir auch den<br />

Titel „Schule der besonderen Art“. Dieses Label verstehen<br />

wir als Herausforderung, tatsächlich Besonderes zu liefern –<br />

in jeder Hinsicht. Seit mehr als vierzig Jahren wird Kindern<br />

und Jugendlichen aus den Landkreisen Bayreuth, Bamberg<br />

und Kulmbach in Hollfeld die Möglichkeit geboten, unter<br />

einem Dach alle traditionellen Schularten zu besuchen. So<br />

haben hier schon immer synergetische Kräfte wirken können<br />

und dazu beigetragen, dass inmitten der Fränkischen<br />

Schweiz ein Schulzentrum besondere pädagogische und<br />

kulturelle Arbeit leistet.<br />

Die besondere pädagogische Arbeit besteht darin, dass<br />

die Kinder in Hollfeld zwei Jahre länger Zeit haben, „ihren<br />

Erfahrungen noch ganz große Entwicklungschancen. In den<br />

Klassen 5 und 6, der sogenannten „Orientierungsstufe“,<br />

werden die Schüler teils integriert, teils differenziert unterrichtet.<br />

Ab der 7. Jahrgangsstufe besuchen sie dann den<br />

ihnen gemäßen Schulzweig. Wer sich danach noch weiter<br />

entwickelt und die heute mögliche Durchlässigkeit des<br />

bayerischen Schulsystems nutzen will, kann das in derselben<br />

Schule tun, weiterhin seine alten Freunde in der Pause<br />

sehen und mit ihnen die Arbeitsgemeinschaften besuchen.<br />

Schülerinnen und Schüler können an der Gesamtschule in<br />

-<br />

telschulabschluss, den Realschulabschluss und das Abitur<br />

erzielen und sind bei ausbildenden Betrieben, Arbeitgebern,<br />

weiterführenden Ausbildungsstätten und Universitäten gern<br />

WWW.BEZIRK-OBERFRANKEN.DE<br />

25


gesehen, nicht zuletzt wegen ihrer „social skills“. Diese<br />

erwerben sie unter anderem in den Arbeitsgemeinschaften<br />

statt. Ob im sportlichen oder musikalischen Bereich, ob<br />

Theater oder (Natur-)Wissenschaften, die Gesamtschule<br />

heißt alle Schülerinnen und Schüler willkommen, gemeinsam<br />

an einem Projekt zu wachsen. So kann die Schule jedes<br />

Jahr mit zwei großartigen und stark besuchten Konzerten<br />

aufwarten, Wettkämpfe im sportlichen Bereich gewinnen<br />

und den jungen Menschen nachhaltige Impulse für ihr<br />

weiteres Leben geben.<br />

Christiana Scharfenberg<br />

Oberstudiendirektorin<br />

STADT HOLLFELD – GESCHICHTE<br />

Der 1017 urkundlich erstmals genannte Ort „Holevelt“ liegt<br />

mitten im Naturraum des Frankenjura, der Karstlandschaft<br />

Nördliche Fränkische Schweiz in der Fränkischen Alb, im<br />

Mündungswinkel von Kainach und Wiesent. In einer an vorgeschichtlichen<br />

Funden reichen Kulturlandschaft verdankt<br />

Hollfeld seine Entstehung der beherrschenden Lage am<br />

Flussübergang und am Albaufstieg alter Heer­ und Geleitstraßen<br />

von Nürnberg über Kulmbach nach Leipzig, von<br />

Bamberg über Bayreuth nach Prag auf der „Freien Kaiserlichen<br />

Reichsstraße“ nach Böhmen und Mitteldeutschland.<br />

Auch heute noch liegt Hollfeld zentral, die genannten<br />

Städte sind schnell erreicht. Die Stadt liegt 402 m über dem<br />

Meeresspiegel und hat ca. 2.800 Einwohner. Die gesamte<br />

Einwohnerzahl der Verwaltungsgemeinschaft Hollfeld-<br />

Aufseß­Plankenfels liegt bei etwa 7.500 Bürgerinnen und<br />

Bürgern.<br />

An den Flüssen Wiesent und Kainach in der nördlichen<br />

Fränkischen Schweiz gelegen, ist Hollfeld Ausgangspunkt<br />

für kultur­landschaftliche Erlebniswanderungen sowie Rad­<br />

Walking-Zentrum.<br />

Über die Stadt verteilt haben sich verschiedene Künstlerateliers<br />

angesiedelt sowie ein Künstlerviertel mit Museum<br />

direkt an der Kainach. In der oberen Stadt, auf dem Marien-<br />

büro des Fränkischen Theatersommers e. V. – Landesbühne<br />

<strong>Oberfranken</strong>.<br />

Hollfeld kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken.<br />

Die historische Ober- und Unterstadt blieben weder<br />

von fünf Brandkatastrophen, Hunger­ und Kriegsjahren<br />

noch von Seuchen verschont. Doch immer wieder erholte<br />

sie sich und entwickelte sich kontinuierlich weiter. Heute<br />

ist die Stadt ein staatlich anerkannter Erholungsort in einer<br />

Natur- und Kulturlandschaft von besonderem Wert in der<br />

Fränkischen Schweiz. Bis zur Gebietsreform gehörte Hollfeld<br />

zum Landkreis Ebermannstadt. Seit 1972 ist die Stadt wie<br />

die Verwaltungsgemeinschaft Teil des Landkreises Bayreuth.<br />

Trotz der genannten Katastrophen hat die Stadt ihr mittelalterliches<br />

Stadtbild, die ummauerten Höhen der ehemaligen<br />

ottonischen Landesburg erhalten. Am historischen Oberen<br />

Markt, dem Marienplatz, steht das Wahrzeichen der Stadt,<br />

-<br />

26 27<br />

<strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


die St. Gangolfskirche mit romanischer Apsis, Westturm mit<br />

Holzkranzgesims als Wachturm aus dem 12. bis <strong>16.</strong> Jahrhundert.<br />

Heute wird diese mittelalterliche Burg- und Stiftskirche<br />

als Kulturzentrum genutzt. Das Obere Stadttor, das<br />

ehemalige königlich­bayerische Amtsgericht, das imposante<br />

und renovierte Rathaus, daneben das Wittauerhaus mit<br />

seinem malerischen Fachwerk ist wertvolle Alt-Hollfelder<br />

Handwerkskunst. Die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt<br />

im Kirchenzentrum runden das Bild der oberen Stadt ab.<br />

Ihr zu Füßen liegt die mittelalterliche Markt­ und Spitalsiedlung.<br />

Die Alt­Würzburger St. Salvatorkirche,<br />

Wallfahrtskirche, 1704 von Leonhard Dientzenhofer auf<br />

alten Mauerresten erbaut, begeistert bis heute durch die<br />

wertvolle Chormalerei und durch die Altäre von Hollfelder<br />

Kunstschreinern und Bildschnitzern. Weitere Attraktionen<br />

der Stadt sind das Bartholomäusspital und die Fischmühle.<br />

Eine weitere Besonderheit sind die unterhalb von St.<br />

Gangolf gelegenen Terrassengärten. Sie sowie die jährlich<br />

haben sich zu einem weiteren Anziehungspunkt für Gäste<br />

und Bewohner der Region entwickelt.<br />

Die Staatliche Gesamtschule feierte in diesen Tagen ihr<br />

40­jähriges Jubiläum und bietet der jungen Generation<br />

in der Region beste Zukunftsaussichten mit exzellenten<br />

Bildungschancen für das Heute und für die Zukunft.<br />

28 <strong>16.</strong> MUNDART-THEATER-TAG


Homepages zu den<br />

kulturellen Angeboten<br />

des <strong>Bezirk</strong>s:<br />

www.bezirk-oberfranken.de<br />

www.haus-marteau.de<br />

www.violinwettbewerb-marteau.de<br />

www.rockinoberfranken.de<br />

www.kasdawas.de<br />

www.service-<strong>theater</strong>.de<br />

www.service-literatur.de<br />

www.service-museum.de

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