sportzeit: unna

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Sport- und Freizeitmagazin für Unna und Umgebung

sportzeit:

unna

Interview

Claudia Weltermann:

»Ich wollte nie ein

Sesselpupser sein!«

Nr. 01

Januar 2014

Wintersport

Vereinsportrait

SC Unna: 50 Jahre jung

Jugendfußball

Golden Goal Cup

verspricht hohes Niveau

Eishockey

in Unna

Königsborner JEC vor dem

Saisonfinale

www.sportzeit-unna.de


Der HSV-Gesundheitssport bietet Sportkurse für alle Altersklassen.

22 Jahre HSV Gesundheitssport

Neues Programm bringt über 2.000 Menschenlin Bewegungl

Die richtige

Taktik für

Ihren Erfolg.

pleßmann

design

Büro für Gestaltung

und Visuelle Kommunikation

Gregor Pleßmann

Lambertus-Kirchplatz 7

59387 Ascheberg

info@plessmann-design.de

Mobil 01 71 / 26 101 55

Nah am Wohnort des Interessenten,

vielfältige Angebote vom

Kleinstkind bis zu Senioren, qualifizierte

Übungsleiter und gute Zusammenarbeit

mit den Krankenkassen. Damit

will der HSV-Gesundheitssport mit

seinem neuen Programm für den ersten

Kursabschnitt 2014 und in seinem

22-jährigen Bestehen die Menschen in

Bewegung bringen. Unter rekordverdächtigen

159 Kursen können Interessenten

in Unna, Holzwickede, Fröndenberg,

Schwerte, Bönen und Kamen das

für sie Passende auswählen. Kreativ

zeigte sich der Verein auch bei der Weiterentwicklung

seiner Kurse. So wird es

zukünftig auch Rollator Walking geben

ebenso wie einen Kochkurs.

Rund 2.000 Menschen hält der HSV

aktuell auf Trab. Unter den aktuell 159

Kursen befinden sich zwölf Reha-Angebote

in den Bereichen Krebsnachsorge,

Diabetes, Herzerkrankungen und Orthopädie,

sechs Kinder- und elf Pilates-Kurse.

Besonderen Wert legt der HSV auf die

Zertifizierungen seiner Kurse, damit sie

von den Krankenkassen anerkannt und

der Teilnehmerbetrag teilweise oder

komplett erstattet wird. »Die im Sommer

2013 veröffentlichten neuen Richtlinien

zu den Zertifizierungen der Präventionskurse

sind sehr streng, die Erfüllung

aber durch uns zeigt, dass unsere Angebote

qualitativ auf hohem Niveau sind«,

so HSV-Gesundheitssport-Chefin Susanne

Werbinsky.

285 Teilnehmer nutzen aktuell das

Angebot der Flatrate von 18,50 Euro pro

Monat. Damit können sämtliche Kurse

genutzt werden sofern ein Platz frei ist.

»Bei uns gibt es keine ›Knebelverträge‹,

die Teilnehmer lange binden. Ein Einund

Ausstieg ist damit problemlos möglich«,

so Werbinsky.

»Sport ist keine Option, Sport ist eine

Notwendigkeit gerade angesichts steigenden

Drucks im Arbeits- und Privatleben«,

sagt Susanne Werbinsky. 80 Prozent

der Menschen bewegten sich heute

weniger als die empfohlenen 1.000

Meter. Diese Bewegungsarmut und eine

Fehlernährung führen zu Zivilisationskrankheiten

wie Übergewicht, Bluthochdruck,

Diabetes, Blutfettstoffwechselstörungen

und auch Krebs.

Dramatische Entwicklungen gebe es

auch bei den jungen Menschen. 17 Prozent

der Kinder sind übergewichtig, davon

sechs Prozent fettleibig. 50 bis 65

Prozent, so Werbinsky, weisen Haltungsschwächen

auf, 30 Prozent klagen bereits

über Rückenprobleme, 40 Prozent

haben Konzentrationsschwächen. »Sieben

Jahre des sich-Bewegens und Spielens

sind notwendig, um einem Kind die

sensomotorischen Fähigkeiten zu vermitteln,

auf die es als Grundlage für seine

intellektuelle, soziale und persönliche

Entwicklung angewiesen ist«, erklärt

Susanne Werbinsky.

Das neue Programm gibt es kostenlos

unter 0 23 01 18 60 32 81 und 0 23 01

18 60 12 93 (BKK vor Ort) und bei Susanne

Werbinsky unter 0 23 01 12 109.

Sie beantwortet auch gerne alle Fragen

rund um den Gesundheits- und Reha-

Sport. [dmg]


Liebe Leserinnen

und Leser,

rund 400 Vereine mit mehr als 110.000 organisierten Sportlerinnen

und Sportlern, dazu eine unbekannte Zahl von nichtorganisierten

Freizeitsportlern: Sport und Freizeit haben im Kreis Unna

einen hohen Stellenwert. Das ist gut und wichtig! Denn Gesundheit,

körperliche Fitness und eine ausgewogene ›work-life-balance‹

werden immer wichtiger.

sportzeit:unna bietet Geschichten und Informationen rund um

das Thema Sport und Freitzeit, stellt die Stars und die stillen

Helden vor, blickt hinter die Kulissen und präsentiert sich als

›Print-Plattform‹ für die regionalen Sportvereine und für alle, die

sich sportlich engagieren oder etwas zu erzählen haben.

Zu den sportlichen Höhepunkten der nächsten Wochen und

Monate gehört der Golden Goal Cup, das internationale E-Juniorenturnier

der JSG Unna/Billmerich. Hier spielen die Jugendteams

zahlreicher Bundesligisten um Tore und Punkte. Gespannt

sein darf man darauf, wie die Nachwuchskicker des BVB

abschneiden werden. In jedem Fall ist das Turnier für alle einen

Besuch wert, die sich für hochklassigen Jugendfußball begeistern

können.

sportzeit:unna wünscht einen guten Start ins neue Jahr.

Viel Spaß beim Lesen

wünscht Ihnen

Gregor Pleßmann

Herausgeber

sportzeit:

01/2014

warm up

02 – 22 Jahre HSV-Gesundheitssport

Neues Programm 2014

04 – Sportverletzungen richg behandeln

Die PECH-Regel

04 – Fit im Rollstuhl

Rückentraining für Rollstuhlfahrer

05 – Fitness und Gesundheit

Bewegung hil o mehr als Pillen

05 – Tennis: Jugend-Hallen-DM

Yana Morderger gewinnt das Double

05 – Fußball meets Business

Montan-Hydraulik Business-Cup 2014

foto

06 – Puckjäger

KJEC: Termine Oberliga West

themen

08 – Jugendfußball

GGC 2014 verspricht wieder hohes Niveau

10 – Golden Goal Cup

E1-Kicker freuen sich auf BVB-Nachwuchs

11 – Golden Goal Cup

Ergebnisse wieder in Echtzeit abruar

11 – BVB-Sung

›leuchte auf‹ feiert ersten Geburtstag

12 – Interview Claudia Weltermann

»Ich wollte nie ein Sesselpupser sein!«

14 – Eishockey in Unna

Große Schrie mit kleinem Etat

15 – Eishockey in Unna

Nachwuchsteams des KJEC mischen gut

mit

16 – sportzeit:Ferien-Tipp

Eishockey-Camp ›Kids on Ice‹

16 – Winterzeit – Skifahrzeit

Wintersport-Arena Sauerland

18 – SC Unna: 50 Jahre jung

Gemeinscha wird ganz groß geschrieben

23 – Recht

Fahne ist keine Werbung

23 – sportzeit:App-Tipp

Rot-Weiß Unna für die Hosentasche

kalender

20 – Sporermine

21 – Volks- und Straßenläufe im Kreis Unna

Die Hellwegserie

rubriken

19 – Cartoon

19 – Impressum

22 – Rätsel

sportzeit:unna 01/2014 3


Sportverletzungen

richtig behandeln

Die ›PECH›-Regel

❱❱❱ Sportliche Betätigung bleibt oft

nicht ohne Folgen. Eine Unachtsamkeit,

eine falsche Bewegung oder falscher

Ehrgeiz und schnell ist man

mit dem Fuß umgeknickt oder hat

sich einen Muskel gezerrt. Auch für

Freizeit- und Breitensportler wird die

Sportverletzung dann zum Problem.

Zwei Millionen Deutsche verletzen

sich beim Sport, weiß Prof. Dr. Ingo

Froböse von der Deutschen Sporthochschule

in Köln. Nur fünf Prozent

der Verletzungen sind aber so

schwerwiegend, dass ein Besuch

beim Arzt erforderlich ist. »Zur Vermeidung

von Sportverletzungen ist

die richtige Vorbereitung ausgesprochen

wichtig« so der Experte. »Die

meisten Hobbysportler schätzen ihre

Leistungsfähigkeit zu hoch ein und

übertreiben es. Das führt dann

schnell zu überreizten Gelenken und

Zerrungen.« Ungenügendes Aufwärmen

führt ebenfalls oft zu Verletzungen.

Neben Zerrungen und Co. gehören

Verstauchungen oder Bänderrisse

zu den häufigen Sportverletzungen.

Kommt es dennoch zu einer Verletzung

sollte man schnell nach der

›PECH‹-Regel handeln: die Aktivität

unterbrechen und eine Pause machen,

die schmerzende Stelle mit Eis

kühlen, einen nicht zu strammen

Compressions-Verband anlegen und

Fuß, Bein oder Handgelenk hochlagern.

Eisbeutel und Co. sollten dabei

nie direkt auf die Haut gelegt sondern

immer in ein Tuch eingewickelt werden,

um die Haut durch die Kälte

nicht zusätzlich zu verletzen.

Bei unklaren Sportverletzungen

sollte möglichst relativ zeitnah ein

Arzt entsprechender Fachrichtung

aufgesucht werden.

Quelle: www.ingo-froboese.de

Fit im Rollstuhl

Mehr Mobilität, weniger Beschwerden – Rückentrainingl

(nicht nur) für Rollstuhlfahrerl

Wer häufig im Sitzen arbeitet,

der weiß: Langes Sitzen verursacht

schnell Rückenbeschwerden.

Für Rollstuhlnutzer ist

diese Haltung alltäglich. Bestimmte

Muskelgruppen werden einseitig belastet,

andere unzureichend gefordert.

Für den sicheren Umgang mit

dem Rollstuhl ist gerade die Kraft und

Beweglichkeit der Oberkörpermuskulatur

wichtig. Die Präventionskampagne

›Denk an mich. Dein Rücken‹

stellt deshalb Ausgleichsübungen für

Rollstuhlfahrer vor.

»Sport erhält nicht nur die körperliche

Mobilität, sondern fördert ganz

nebenbei auch den sicheren Umgang

mit dem Rollstuhl«, sagt Nicole Seifert,

Expertin der Berufsgenossenschaft

für Gesundheitsdienst und

Wohlfahrtspflege (BGW) und selbst

Rollstuhlnutzerin. Schon regelmäßig

ausgeführte, einfache Übungen verbessern

die Mobilität und Kraft der

entscheidenden Arm- und Rumpfmuskulatur.

Diese ist täglich gefordert:

beim Antreiben des Rollstuhls

aber auch für Stützgriffe, um das Gesäß

zu entlasten oder Transfers

durchzuführen.

Das Übungsprogramm haben erfahrene

Mitarbeiter des Deutschen

Rollstuhl-Sportverbandes (DRS) zusammengestellt.

Auszüge des Programms

sind als Poster erhältlich.

Das komplette Übungsprogramm ist

auf einer DVD zusammengestellt.

(Bestellung über info@rollstuhlsport.de)

Die Übungen eignen sich

für Paraplegiker und moderater ausgeführt

auch für den Tetraplegiker.

Den Anfängern wird empfohlen, die

Übungen auch mit ihren Therapeuten

gemeinsam zu erlernen.

Durch eine gesteigerte Beweglichkeit

und Fitness können Grenzen erweitert

und neue Ziele erreicht werden.

Die individuelle Belastbarkeit

sollte jedoch nicht überschätzt werden

– realistische Erwartungen und

regelmäßiges Training sind besonders

wichtig für ein Erfolgserlebnis.

›Denk an mich. Dein Rücken‹

In der Präventionskampagne ›Denk

an mich. Dein Rücken‹ arbeiten die

Berufsgenossenschaften, Unfallkassen,

ihr Spitzenverband Deutsche Gesetzliche

Unfallversicherung (DGUV),

die Sozialversicherung für Landwirtschaft,

Forsten und Gartenbau und

die Knappschaft zusammen. Gemeinsam

verfolgen sie das Ziel, Rückenbelastungen

zu verringern.

Weitere Informationen und zahlreiche

Infobroschüren finden Sie unter

www.deinruecken.de.

Foto: Dorothea Scheurlen, ukb

4

sportzeit:unna 01/2014


sportzeit:

warm up

Fitness und Gesundheit

Bewegung hilft oft

mehr als Pillen

❱❱❱ Eine große britische Studie hat jetzt einmal

mehr bestätigt: Sport kann gegen einige

Krankheiten genauso gut oder sogar besser

wirken als Medikamente. Das Forscherteam

aus London wertete dazu die Daten von

339.000 Menschen aus. Herangezogen wurden

alle weltweit verfügbaren kontrollierten klinischen

Studien, die den Effekt von Sport auf

die Sterblichkeit aufzeigen. Fazit: Gezielte Bewegung

sei im Frühstadium einer Erkrankung

besonders gut nach Schlaganfällen, bei Herzproblemen

und Diabetes Typ 2.

Quelle lsb-newsleer 12/12

Tennis

Yana Morderger

gewinnt das Double

❱❱❱ Bei den 39. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften

(DJHM) der Altersklassen

U14, U16 und U18 in Essen setzte Yana Morderger

(TC Kamen-Methler/Westfalen) ihre

Erfolgsserie fort und gewann den Titel in der

›Königsklasse‹, bei den Juniorinnen U18. Die

an Nr. 4 gesetzte Yana gewann in einem abwechslungsreichen

Finale mit 2:6, 7:5, 6:1 gegen

die eine Position höher eingestufte Charlotte

Klasen (TC GW Gifhorn/Niedersachsen),

nachdem sie sich im Halbfinale gegen ihre

Topgesetzte Zwillingsschwester Tayisiya mit 6:4 und 6:4 durchsetzen

konnte. Tags zuvor hatten die Geschwister das Doppel bei den U18 Juniorinnen

durch einen 6:4, 7:6-Erfolg gegen Lisa-Marie Mätschke und Charlotte

Klasen gewonnen.

»Wir haben in diesem Jahr viele Favoritenstürze erlebt und auch das

eine oder andere neue Gesicht auf dem Siegertreppchen gesehen. Mich

haben insbesondere die jahrgangsjüngeren Gewinner Daniel Altmaier

und Yana Morderger beeindruckt«, so die DTB-Vizepräsidentin für Jugendsport,

Dr. Eva-Maria Schneider. [gp]

Foto: Privat

Fußball meets Business

Montanhydraulik-Business-Cup

Foto: Privat

❱❱❱ Das Interesse ist bereits riesengroß.

Der Montanhydraulik Business-Cup der

Spielvereinigung Holzwickede führt alljährlich

Unternehmensmannschaften

aus ganz Deutschland zusammen. Miteinander

Fußballspielen, Netzwerke

ausbauen und neue Kontakte knüpfen,

das macht diesen Wettbewerb aus. Ab

sofort sind Anmeldungen für die 6. Auflage

am Samstag, 14. Juni 2014, möglich.

Informationen gibt es unter www.

mbcup.de und bei Rolf Unnerstall unter

0176 21 51 62 06.

Gesucht wird der Nachfolger von Titelverteidiger

Montanhydraulik Holzwickede.

Die Auswahl hatte 2013 im Finale

nach Neunmeterschießen mit 4:2 gegen

Rhenus gewonnen. Insgesamt begrüßte

die Spielvereinigung Holzwickede

2013 als Ausrichter über 400 Fußballer,

die unterhaltsame und spannende

Spiele boten. Über 400 Sportler werden

auch 2014 erwartet.

»Dieser Cup hat sich in den Jahren

stetig weiter entwickelt und genießt

bundesweit einen ausgezeichneten Ruf.

Die Teams reisen von immer weiter an,

das Interesse steigt«, so die Organisatoren

Rolf Unnerstall, Ingolf Coers, Thorsten

Hebrock und Michael Golek. Die

Chance zum Netzwerken und vielleicht

auch neue geschäftliche Kontakte zu

knüpfen, würden erkannt und genutzt.

Denn eines gilt auch hier: Fußball ist

Neben spannenden Spielen ist für die beteiligten

Teams vor allem die ›drie Halbzeit‹

interessant, die zur Kontaktpflege und zum

Austausch genutzt wird.

mehr als das 1:0 – und Netzwerke und

Kontakte sind heute das A und O.

[dmg]

sportzeit:unna 01/2014 5


Königsborner JEC

Bulldogs

Oberliga West

Zwischenrunde

20.12.2013 – 20.00 Uhr

Kassel Huskies – Königsborner JEC 5:3

22.12.2013 – 18.30 Uhr

Königsborner JEC – Löwen Frankfurt 3:4

26.12.2013 – 18.30 Uhr

Hammer Eisbären – Königsborner JEC 4:1

27.12.2013 – 20.00 Uhr

Königsborner JEC – Herner EV 2007 n.P. 5:4

29.12.2013 – 18.00Uhr

EV Duisburg – Königsborner JEC 4:3

03.01.2014 – 20.00 Uhr

Königsborner JEC – EV Duisburg :

05.01.2014 – 18.30 Uhr

Kassel Huskies – Königsborner JEC :

07.01.2014 – 20.00 Uhr

Löwen Frankfurt – Königsborner JEC :

10.01.2014 – 20.00 Uhr

Königsborner JEC – Hammer Eisbären :

12.01.2014 – 18.30 Uhr

Herner EV 2007 – Königsborner JEC :

17.01.2014 – 20.00 Uhr

JEC Königsborner – Kassel Huskies :

19.01.2014 – 18.30 Uhr

Königsborner JEC – Löwen Frankfurt :

21.01.2014 – 20.00 Uhr

Hammer Eisbären – Königsborner JEC :

24.01.2014 – 20.00 Uhr

Königsborner JEC – Herner EV 2007 :

26.01.2014 – 18.30 Uhr

EV Duisburg – Königsborner JEC :

31.01.2014 – 20.00 Uhr

Königsborner JEC – EV Duisburg :

02.02.2014 – 18.30 Uhr

Königsborner JEC – Kassel Huskies :

04.02.2014 – 20.00 Uhr

Löwen Frankfurt – Königsborner JEC :

07.02.2014 – 20.00 Uhr

Königsborner JEC – Hammer Eisbären :

09.02.2014 – 18.30 Uhr

Herner EV 2007 – Königsborner JEC :

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sportzeit:unna 01/2014


sportzeit:

foto

Puckjäger

Im Vorbereitungsspiel

gegen den belgischen

Club HYC Herentals

schirmt KJEC-Verteidiger

Patrick Raaf-Effertz

den Puck erfolgreich

gegen Angreifer Jens

Vroemans ab.

Foto: KJEC/Ralf Kowalsky

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GGC 2014 verspricht wieder

hohes Niveau

Ausgelassene Freude bei den MSV-Kickern.

Die Starterliste für 2014

verspricht wieder hochklassigen

Jugendfußball in den Hellweg-

Sporthallen. Wieder mit dabei:

die Kicker des Champions-

League-Finalisten BVB.

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sportzeit:unna 01/2014


Fotos: Gregor Pleßmann

Die Nachwuchskicker boten spannende Spiele.

Großer Jubel beim GGC-Sieger 2013 MSV Duisburg.

Mit einem ausgelassenen Tänzchen bedankte

sich der Gewinner bei den mitgereisten

Fans. Die ›jungen Zebras‹ vom MSV

Duisburg zeigten, dass sie nicht nur gut

Fußball spielen können, sondern auch ihren

Erfolg beim Golden Goal Cup 2013 gebührend

zu feiern verstehen. In einem packenden Endspiel

hatte der Nachwuchs des Drittligisten die U11-Kicker von RB

Leipzig mit 2:1 besiegt. Die jungen Spieler boten den Zuschauern

dabei spannenden und hochklassigen Jugendfußball.

Großer Run auf die Startplätze

Noch während des Turniers standen die ersten Teilnehmer

für 2014 fest und ehe die Verantwortlichen der JSG

Unna/Billmerich eine abschließenden Bilanz ziehen konnten,

war das Starterfeld für 2014 schon fast komplett. Das

Turnier in den Hellweg-Sporthallen hat sich längst zu einem

der attraktivsten Turniere in Nordrhein-Westfalen entwickelt

und wartet seit Jahren mit einem erlesenen Starterfeld

aus Nachwuchsteams in- und ausländischer Profimannschaften

auf. »Wir hatten auch in diesem Jahr keine Mühe,

wieder zahlreiche Topteams für den GGC zu gewinnen«, sagt

Andreas Weiß, Turnierleiter der JSG. Noch Wochen nach dem

Turnier sind aus ganz Deutschland Anfragen eingegangen,

die man alle abschlägig hatte beantworten

müssen.

Nach kurzer Pause wieder mit dabei

ist die U11 von Champions-League-

Finalist Borussia Dortmund. Das Team

von Trainer Matthias Röben und Co-

Trainer Marvin Mainoo-Boakye startet in

der NRW-Reviercup-Nachwuchsrunde

und gehört mit Schalke 04, dem Hamburger

SV und Titelverteidiger MSV Duisburg

zum Favoritenkreis. Die spielstarken

Kicker werden gut vorbereitet nach

Unna reisen und wollen »temporeichen

Angriffsfußball präsentieren.«

Das Team des Ausrichters freut sich

jedenfalls schon sehr auf die Begegnungen

mit dem Nachwuchs der Fußball-

Profis.

Weitere heimische Fußballer werden

mit dem Team der Kreisauswahl Unna/Hamm

beim GGC vertreten sein. Die

Mannschaft von Trainer Tobias Gersch

schied im letzten Jahr erst im Viertelfinale

nach 8-Meterschießen mit 3:4 gegen RB Leipzig aus.

Eingespieltes Organisationsteam

Zwischen 60 und 70 Helfer und Eltern werden an dem Turnierwochenende

wieder im Einsatz sein und für einen reibungslosen

Ablauf des Turniers sorgen. Für die Gastmannschaften

wird es im Unnaer Schulzentrum wieder eine warme

Mittagsmahlzeit und viel frisches Obst geben.

Am Sonntag stehen dann die Turniere der E- und D-Juniorinnen

sowie der G- und F-Junioren auf dem Programm.

Infos zum Turnier gibt es unter www.goldengoalcup.de.

[gp]

sportzeit:unna 01/2014 9


Junioren-Turniere Golden Goal Cup 2014

E1-KICKER FREUEN SICH

16.02.2014

D-Juniorinnen

2 Gruppen à 6 Teams –

ab 9.12 Uhr

AUF BVB-NACHWUCHS

Trainer Honorio: »Wir wollen vor allem Spaß haben und

als Mannscha zusammenwachsen.«

16.02.2014

E-Juniorinnen

1 Gruppe mit 5 Teams –

ab 9.00 Uhr

16.02.2014

F-Junioren

2 Gruppen à 5 Teams

ab 14.12 Uhr

16.02.2014

G-Junioren

2 Gruppen à 5 Teams

ab 14.24 Uhr

Lösung Sudoku 01/14

Geht man nur nach der Trainingskleidung,

erkennt man schnell,

wie die Sympathien verteilt sind.

Bei Devon, Henry, Tristan und den anderen

Kickern der E1-Junioren der JSG Unna/Billmerich

herrschen die Farben

Schwarz und Gelb vor und Namen wie

Reus, Großkreutz oder Aubameyang stehen

auf ihren Trikots. Sie alle schwärmen

für die Spieler des derzeit so überaus

erfolgreichen BVB und freuen sich

auf die Begegnungen mit dem Nachwuchs

ihres Lieblingsvereins. Auch die

Spieler der blau-weißen Fan-Fraktion

können sich freuen. Erzrivale Schalke

04 ist bei der 13. Auflage des Golden

Goal Cup am 15. Februar 2014 in den

Hellweg-Sporthallen ebenfalls vertreten.

Wie es sich anfühlt, gegen den Profinachwuchs

zu spielen, haben Henry,

Moritz und Phil schon am eigenen Leib

gespürt, für die anderen Spieler im

Team wird es absolutes Neuland sein. In

der vergangenen Saison gab es bei einem

Freundschaftsspiel gegen die U10

des BVB ein ganz respektables 1:10.

Beim Golden Goal Cup im Februar dieses

Jahres fiel die Bilanz deutlicher aus.

Mit 0:10 Punkten und 2:21 Toren blieb

dem Team nur Platz 6 in der Vorrunden-

Gruppe A. Die Chancen auf einen Punktgewinn

stehen auch 2014 nicht wirklich

gut. Dann heißen die Gegner neben Borussia

Dortmund RW Oberhausen, 1. FC

Köln, FC Chemnitz und Hamburger SV.

Die Nachwuchsteams aus NRW spielen

dabei in einer anderen Liga – und das

im wahrsten Sinne des Wortes. Im so genannten

›Revier-Sport-Cup‹ treten die

Nachwuchskicker der Profivereine mit

zertifizierten Nachwuchsleistungszentren

regelmäßig gegeneinander an. Aktueller

Tabellenführer bei der U11 ist der

BVB.

Trainer Gabriel Honorio: »Für unsere

Jungs wird das internationale Turnier

Schon einmal trafen die E1-Kicker auf den

Nachwuchs des BVB. Beim Freundschaspiel

auf der Sportanlage in Dortmund-Brackel

unterlagen sie mit 1:10 der U 10.

ein besonderes Erlebnis. Sie sollen vor

allem viel Spaß dabei haben.« Zur Vorbereitung

auf das Hallenspektakel will

Honorio vor allem an der Defensive etwas

arbeiten. »Wir wollen hinten möglichst

kompakt stehen, damit die Ergebnisse

gegen die ›großen‹ Teams im

Rahmen bleiben.«

Zu Beginn der Saison gab es viele

Abgänge und so musste die Mannschaft

erst einmal zusammenfinden. In den

ersten Spielen merkte man die fehlende

Abstimmung noch, mit zunehmender

Spieldauer wurde es besser. »Wenn die

Jungs ins Spielen kommen, können sie

auch vermeintlich stärkere Teams

schlagen«, weiß Trainer Honorio. Eindrucksvoll

bewiesen wurde diese Einschätzung

beim Liga-Spiel gegen die

JSG Holzwickede. Dank der besten Saisonleistung

wurde der Spitzenreiter auf

fremden Platz mit 5:2 besiegt. Am Ende

der Findungsrunde der Kreisliga A stehen

die E1-Junioren auf Platz 5 und werden

damit in der Rückrunde in Staffel 3

spielen. [gp]

Foto: Gregor Pleßmann

10

sportzeit:unna 01/2014


Internationales E-Junioren-Turnier

15.02.2014, ab 10.00 Uhr

Gruppeneinteilung

A | Gyros Grill

1. JSG Unna/Billmerich I

2. Borussia Dortmund

3. RW Oberhausen

4. 1. FC Köln

5. FC Chemnitz

6. Hamburger SV

C | Stadtwerke Unna

1. RWB Waalwijk

2. RB Leipzig

3. MSV Duisburg

4. Arminia Bielefeld

5. Willem ll Tilburg

6. FSV Frankfurt

B | Sparkasse Unna

1. Wildcard SSV-Turnier

2. Vitesse Arnheim II

3. VfL Bochum

4. Fortuna Düsseldorf

5. VVV Venlo I

6. FC St. Pauli

D | Vodafone Unna

1. Kreisauswahl Unna/Hamm

2. Vitesse Arnheim I

3. FC Schalke 04

4. VVV Venlo II

5. Alemannia Aachen

6. SV Werder Bremen

BVB-Stiftung

›leuchte auf‹ feiert

ersten Geburtstag

❱❱❱ Die BVB-Stiftung ›leuchte auf‹ ist Ende

November 2013 zum Heimspiel gegen

Bayern München ein Jahr alt geworden.

BVB-Coach Jürgen Klopp sagte zur

Gründung der Stiftung im November

2012: »Echte Liebe schafft echte Hilfe!

Das ist das Motto von ›leuchte auf‹. Lasst

uns alle gemeinsam helfen, den ›leuchte

auf‹-Stern hell erleuchten zu lassen!

Für Dortmund und die Menschen in unserer

Region«. Seitdem ist viel passiert.

Mit über 100.000 Euro wurden 25 soziale

Projekte unterstützt sowie rund 1.000

soziale Einrichtungen mit Sachspenden

Golden Goal Cup 2014

Ergebnisse wieder

in Echtzeit abrufbar

Mit hohem Arbeitsaufwand werden die Ergebnisset

beim GGC wieder ins Netz gestellt.n

Zum besonderen Service beim Golden

Goal Cup 2013 gehörte der

Ergebnisdienst auf der Website

unter www.goldengoalcup.de. Quasi in

Echtzeit wurden die Endergebnisse der

jeweiligen Spiele aktualisiert. Per QR-

Code konnten Smartphone-Nutzer auf

die Website zugreifen, Ergebnisse und

die nächsten Turnierspiele abrufen. Der

Service kam sehr gut, das bestägten

auch die ernormen Zugriffszahlen an den

zwei Turniertagen. »Auch wenn der Aufwand

nicht unerheblich ist, werden wir

diesen Service wieder anbieten«, versprichen

die Verantwortlichen

der bei der

JSG Unna/Billmerich.

Auf der Turnierwebsite

www.goldengaolcup.de

werden auch 2014 wieder

alle Infos rund um

das Turnier abruar

sein.

versorgt. Einzelheiten zu den Projekten

sind im ersten Jahresbericht der Stiftung

zusammengefasst.

Das Konzept der Stiftung baut auf die

drei Säulen Zukunft, Vielfalt und Engagement.

Unter den Stichpunkten ›motivieren

– bilden – lernen‹ will die Stiftung

helfen, »die Herausforderung des demografischen

Wandels zu meistern« wie es

auf der Website des BVB heißt. In diesem

Bereich wird gezielt in die Bildung

und Ausbildung investiert. Ein Beispiel

ist die Anschubfinanzierung für das neu

ge-gründete Bildungsprojekt YOUNGS-

TERS akademie am Borsigplatz.

Vielfalt bedeutet, dass jeder seinen

Platz findet und niemand augegrenzt

wird – Stichwort Integration und Inklusion.

Ein Beispiel ist die Förderung des

pädagogischen Projektes BVB-Lernzentrum

im Signal Iduna Park zur politischen

Bildung von Kindern und Jugendlichen.

Zudem will die Stiftung, im Wissen,

dass die Entstehungsgeschichte des

BVB stark von Ehrenamtlichkeit geprägt

ist, das bürgerschaftliche Engagement

stärken, indem besonders Projekte gefördert

werden, die die »Aktivierung und

Förderung ehrenamtlicher und gemeinnütziger

Tätigkeiten zum Ziel haben.«

Alle Infos zur Stiftung finden Sie auf

www.bvb.de/Der-BVB/Stiftung. [gp]

sportzeit:unna 01/2014 11


»Ich wollte

nie ein

Sesselpupser

sein!«

Claudia Weltermann

– Nr. 9 bei

den Eisbärinnen

des EC Bergkamen

– hat ihre interna-

onale Karriere

beendet und fokussiert

sich jetzt auf

ihre berufliche

Zukun.

Fotos: Privat

»Bevor ich ganz

aufhöre, möchte ich

auf jeden Fall noch

eine Saison im Tor

spielen!«

Claudia Weltermann

S

port bestimmte von Kindesbeinen

an das Leben von Claudia

Weltermann. Als Eishockeyspielerin

schaffte sie es bis in die Nationalmannschaft

und mit dem EC Bergkamen

kam sie zu deutschen Meisterehren.

Auf Rollen wurde sie mit den Bochum

Lakers Europapokalsiegerin und

mit der Skaterhockey-Nationalmannschaft

Vize-Europameisterin. Auch in

Zukunft wird der Sport für die 26-Jährige

eine wichtige Rolle spielen – in ihrem

Job als Berufsschullehrerin für Sport und

Biologie.

Wie verlief deine sportliche Kindheit

und wie bist du zum Eishockey gekommen?

Claudia: Mit dem Eiskunstlaufen fing

alles an, da war ich gerade drei Jahre

alt. Neben der Arbeit auf dem Eis gehörte

auch der Ballettunterricht dazu.

Mit der Zeit habe ich für mich entschieden,

doch keine Eisprinzessin zu werden,

sondern lieber Eishockey zu spielen.

Schließlich bin ich in einer Eishockey-Familie

großgeworden. Mit

Puck und einem Schläger in der Hand

habe ich mich auf dem Eis einfach

wohler gefühlt.

Mit elf Jahren war ich damals ein

Spätzünder. Da ich aber recht gut

Schlittschuh laufen konnte, stellten sich

schnell die Erfolge ein. Zuerst kam die

Berufung in die U15-NRW-Auswahl, mit

16 Jahren spielte ich in der U18-Nationalmannschaft

und schaffte mit 18

dann den Sprung ins A-Team.

Meine Großeltern haben mich sehr

unterstützt und sind mit mir überall

hingefahren, beispielsweise nach

Tschechien oder auch Österreich. Ohne

sie hätte ich den Sport und den damit

verbundenen Aufwand gar nicht betreiben

können. Dafür bin ich ihnen sehr

dankbar.

12

Neben dem Eishockey hast du auch

recht erfolgreich Handball gespielt.

Handball war meine zweite Leidenschaft.

Auch dort habe ich es bis in die

Auswahlmannschaft geschafft. Letztsportzeit:unna

01/2014


Fotos: Privat

endlich musste ich mich aber entscheiden,

welchen Weg ich gehen wollte

und ich habe dann Eishockey gewählt.

Eine Entscheidung, die du rück -

blickend wieder so treffen würdest?

Eine schwierige Frage. Ich hatte eine

schöne Zeit beim Eishockey, die ich auf

keinen Fall missen möchte. Aber wenn

ich ehrlich bin, juckt es mir heute noch

in den Fingern, wenn ich an Handball

denke.

Was fasziniert dich beim Eishockey?

Für mich war es wichtig, eine Mannschaftssportart

zu betreiben, wo viel

Tempo im Spiel ist und wo es körperlich

zur Sache geht, das gefällt mir am

Eishockey am meisten.

Eishockey ist nicht nur schnell, sondern

auch eine extrem körperbetonte

Sportart. Wie hoch ist das Verletzungsrisiko?

Nicht viel größer als bei anderen Sportarten

auch – zumindest bei den Frauen.

Wir haben etwas andere Regeln,

was den Körperkontakt betrifft. Beispielsweise

ist ein Body-Check gegen

eine Spielerin ohne Puck verboten. Die

Schutzkleidung tut ein Übriges. Während

meiner Saison in Schweden

2008/2009 hatte ich mir die Schulter

augekugelt. Eine schmerzhafte Sache,

die noch dadurch verschlimmert wurde,

dass ich den schwedischen Arzt,

der mir die Schulter wieder einrenken

wollte, gar nicht verstanden habe. Ansonsten

blieben mir schwere Verletzungen

erspart.

Schweden ist ein gutes Stichwort. Du

hast dort eine Saison in der Profiliga

gespielt. Wie kam es dazu?

Ich hatte gerade mein Abi am Märkischen

Berufskolleg in Unna absolviert

und wollte danach unbedingt ein Jahr

ins Ausland gehen, um dort professionell

Eishockey zu spielen. Die USA waren

mir zu weit weg und zu teuer. Bei

einem Skaterhockey-Europapokalspiel

in Dänemark – neben Eishockey spielte

ich zu der Zeit im Sommer bei den

Bochum Lakers – kam ich ins Gespräch

mit einer österreichischen

Spielerin, die in Schweden aktiv

war. Ich nahm per E-Mail Kontakt

mit dem Verein in Linköping auf

und wurde zu einem TryOut, einem

Vorspielen, eingeladen. Und

dann war ich plötzlich Eishockey-Profi

in Schweden! Zu

dem Zeitpunkt wusste ich noch

nicht so recht, was mich in Südschweden

erwartete. Da ich aber

schon immer viel unterwegs und

sehr selbständig gewesen bin,

habe ich mir keine großen Gedanken

gemacht.

Was bleibt dir von dieser Zeit in

Erinnerung?

Es war eine tolle Erfahrung und eine

sehr intensive Zeit. Die sportlichen Be-

Claudia

Weltermann

Alter: 26 Jahre Beruf: Studentin

Sportart: Eishockey

Verein: EC Bergkamen

Position: Verteidigerin

Länderspiele: 68

Größte Erfolge: Deutsche

Meisterin 2005 (EC Bergkamen),

WM-Teilnahme 2011, Europapokalsiegerin

2007 (Skaterhockey

Bochum Lakers), Vize-Europameisterin

2004 (Skaterhockey-

Nationalmannschaft)

dingungen waren top und mit denen in

Deutschland nicht zu vergleichen. Fünf

Mal in der Woche war Training, dazu

die Spiele. Wohnung und Ausrüstung

wurden gestellt, obendrauf gab es noch

etwas Taschengeld. In Deutschland im

Frauenbereich auch heute noch undenkbar.

Wie sieht es in Deutschland aus?

In Deutschland kann man als Frau kein

Geld mit Eishockey verdienen – im

Gegenteil. Selbst in der Bundesliga

müssen wir Spielerinnen unsere Ausrüstung

und die Schläger selber bezahlen

– da kommen schnell 1.000 bis

1.500 Euro zusammen, für die Torfrauen

bis zu 5.000 Euro. Allein die Kosten für

die Auswährtsfahrten betragen pro Saison

rund 25.000 Euro. Auch hier müssen

wir als Spielerinnen unseren Beitrag

leisten und uns an den Kosten

finanziell beteiligen.

Es war und ist jedes Jahr eine Herkulesaufgabe

für die Verantwortlichen des

EC Bergkamen ein Team für die Bundesliga

auf die Beine zu stellen. Die

Umstellung auf die eingleisige Bundesliga

hat die Sache noch schwieriger

gemacht. Bergkamen profitiert noch

davon, dass wir in der Frauenbundesliga

die einzige Mannschaft aus NRW

sind. Auch wenn Frau eneishockey

mehr von der Taktik geprägt und zum

Zuschauen aus meiner Sicht attraktiver

ist als Männereishockey, gibt es wenig

Sponsoren. Die Firma Busemann aus

Bergkamen (Bussy Wassereis, Popcorn)

Fotos: Stefan Mittelstädt, Privat

sportzeit:unna 01/2014

13


ist einer der wenigen Partner, die uns

nennenswert unterstützen und die uns

über Jahre treu geblieben sind. Ohne

dieses Engagement würde es wohl kein

Bundesliga-Eishockey in Bergkamen

geben.

Deine internationale Karriere hast du

nach 68 Länderspielen beendet. Wie

lange wird man dich noch auf dem Eis

sehen?

Seit 2011 studiere ich in Dortmund

Sport und Biologie auf Lehramt. Das

Studium lässt sich mit dem enormen

Aufwand, den man allein für die Nationalmannschaft

betreiben muss, nicht

mehr vereinbaren. Deshalb konzentriere

ich mich auf die Vereinsmannschaft.

Wir sind ein tolles Team, das in der jetzigen

Form seit fast fünf Jahren zusammen

spielt. Wir unternehmen auch privat

sehr viel. Auf jeden Fall möchte ich

mir noch einen besonderen Wunsch erfüllen:

Bevor ich ganz aufhöre, möchte

ich noch eine Saison im Tor spielen.

»Andere Dinge

stehen für mich jetzt

im Fokus – Beruf

und Familie.

Sportliche Ziele sind

jetzt Nebensache.«

Claudia Weltermann

Ansonsten stehe ich immer noch vier

Tage in der Woche auf dem Eis, trainiere

mit der 1b-Männermannschaft des

KJEC und bin dort als Trainerin für die

Knabenmannschaft (Jahrgang

2000/2001) aktiv.

Was muss man mitbringen und was ist

das ideale Einstiegsalter für Eishockey?

Mit vier oder fünf Jahren fängt man

heute idealerweise mit dem Eishockey

an. Schlittschuhfahren ist dabei keine

Voraussetzung, das lernen die Kinder ja

noch. Wichtiger sind Disziplin, ein gesunder

Ehrgeiz und vor allem Spaß an

der Sportart.

Vielen Dank für das Gespräch!

Die Fragen stellte Gregor Pleßmann.

Eishockey in Unna

Große Schritte mit

kleinem Etat

Oberliga-Eishockey-Team des KJEC steht in der Endrundel

Das erste Etappenziel der Saison

ist geschafft. Die Bulldogs

des Königsborner JEC haben

sich für die Endrunde der

Oberliga qualifiziert, in der es in einer

einfachen Spielrunde in vier Gruppen

mit Vereinen der übrigen drei Oberligen

Nord, Süd und Ost um die Qualifikationsrunde

zur 2. Bundesliga geht.

Ist der sportliche Weg dorthin schon

kompliziert genug, wird es aus wirtschaftlicher

Sicht noch schwieriger.

»Wir haben in der Oberliga West mit den

kleinsten Etat. Für die 2. Bundesliga wäre

das Zehnfache erforderlich«, weiß

Uwe Kuchnia, Vorsitzender des KJEC

und Betreiber der Eissporthalle in Unna.

Mindestens 2.5 Millionen Euro sind für

die zweithöchste Klasse notwendig, eine

Summe, die bei der derzeitigen

Sponsorenlage kaum aufzubringen ist.

Viel Sponsoren haben immer noch Vorbehalte

beim Thema Eishockey, die aus

einer Zeit stammen, als es mit dem ESC

und dem EHC Unna sowie dem EC Devils

Königsborn mehrere Vesuche gab,

professionelles Eishockey in Unna zu

etablieren. Nach und nach verschwanden

die Vereine wegen finanzieller Probleme

von der Bildfläche, bis es 1998

keine Seniorenmannschaft mehr gab.

Von der Bezirks- in die Oberliga

»Wir sind einer der ältesten Eishockeyvereine

in Nordrhein-Westfalen und sind

bislang nie Pleite gegangen«, erzählt

Kuchnia nicht ohne Stolz. In der Saison

2002/2003 übernimmt er als privater

Betreiber von der Stadt Unna die Eissporthalle.

Gleichzeitig startet der KJEC,

1986 als reiner Nachwuchsförderverein

gegründet, erstmals mit einer Seniorenmannschaft

in den Ligaspielbetrieb. Innerhalb

von acht Jahren schafft es der

KJEC von der Bezirksliga NRW in die

Oberliga und kann sich dort mit etwas

Glück behaupten. Wenn es nach Kuchnia

geht, soll der Weg aber noch weiter

gehen. »Wir haben einen mittelfristigen

Plan, der innerhalb der nächsten drei

Jahre umgesetzt werden soll. Ist der erfolgreich,

wollen wir langfristig den

Schritt in Richtung 2. Bundesliga wagen.«

Drei-Jahres-Plan soll greifen

Mit Frank Gentges wurde ein absoluter

Fachmann verpflichtet, der als Trainer

und Sportmanager den KJEC weiterentwickeln

soll. Der mehrfache ›Oberliga-

Trainer des Jahres‹, der unter anderem

schon in Frankfurt und Dortmund tätig

war, hat eine junge Mannschaft zusammengestellt,

die vor allem durch Engagement

und Leidenschaft überzeugt.

Gut 90 Prozent der Spieler sind jünger

als 23 Jahre und stammen aus Vereinen

aus dem Umland und spielen vor allem

wegen des Trainers in Unna. »Was die

Jungs leisten ist wirklich bemerkenswert«,

ist Kuchnia vom Team begeistert.

»Im Gegensatz zu den Spielern anderer

Vereine, gehen unsere Jungs neben

dem Sport noch einer beruflichen Tätigkeit

nach.«

Vieles hat sich getan in den letzten

Jahren, aber die Dinge entwickeln sich

nur langsam. Zwar haben sich die Zuschauerzahlen

von 180 im Schnitt auf

Foto: Ralf Kowalsky

14

sportzeit:unna 01/2014


Foto: Ralf Kowalsky

jetzt 360 verdoppelt. Dominik Kuchnia,

im Verein mit verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit,

wünscht sich, dass

die Eissporthalle mit ihrer Kapazität von

4.200 Zuschauern noch stärker besucht

wird. »Wir versuchen eine besondere Atmosphäre

zu schaffen, um die Heimspiele

für jeden attraktiv zu gestalten«,

erklärt er. Bis zum idealen Schnitt von

500 bis 800 Zuschauern ist es noch ein

weiter Weg. »Aber das Potential ist da«,

ist Kuchnia überzeugt.

›Goalie‹ Jan Kremer erwartet zusammen

mit den beiden Verteidigern den gegnerischen

Angriff.

Werbung in eigener Sache können

die jungen Spieler in den nächsten Wochen

reichlich machen. Dann steht die

Zwischenrunde auf dem Programm. Neben

den Großen der Liga wie Kassel,

Frankfurt und Dusiburg, will der KJEC eine

gute Rolle spielen – und mit dem

kleinen Etat vielleicht den nächsten großen

Schritt machen. [gp]

/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

sportzeit:Ferien-Tipp

Eishockey-Camp

›Kids on Ice‹

❱❱❱ Wichtiger Termin für den Eishockey-Nachwuchs

ist das Feriencamp

›Kids on Ice‹ in der Eissporthalle

Unna, bei dem namhafte

Auswahltrainer Kinder und

Jugendliche zwischen 12 und 19

Jahren unterrichten:

Kurs I: 20.07. – 26.07.2014

Leistungswoche für Kaderspieler aus

Landesauswahlmannschaften U13,

U14, U15 und U15/U20 Mädchen

sowie Spieler und Spielerinnen der

Jahrgänge 2008 – 1996 in leistungsmäßig

homogen eingeteilten Gruppen

Kurs II: 27.07. – 02.08.2014

Spieler und Spielerinnen der Jahr -

gänge 2008 – 1996 in leistungsmäßig

homogen eingeteilten Gruppen

Kurs III: 03.08. – 09.08.2014

Spieler und Spielerinnen der Jahr -

gänge 2008 – 1996 in leistungsmäßig

homogen eingeteilten Gruppen

Info und Anmeldung

www.kids-on-ice-unna.de

Ice & Fun GmbH

Uwe Kuchnia

Fon 02303/61042

Eishockey in Unna

Nachwuchsteams des

KJEC mischen gut mit

Sechs Teams im Spielbetrieb – Laufschule und Trainingscampl

Foto: Carsten Renner

Dem ursprünglich als reine Ausbildungsverein

gegründeten Königsborner

JEC liegt die effektive

Nachwuchsarbeit auch weiterhin sehr

am Herzen. Im Nachwuchsbereich

nimmt der Verein mit insgesamt sechs

Mannschaften in den Altersklassen von

4 bis 18 Jahren am Spielbetrieb teil (s.

Info rechts). Rund 100 begeisterte Kinder

und Jugendliche laufen derzeit dem

Puck hinterher. Dabei konnten in der

Vergangenheit teilweise bemerkenswerte

Erfolge erzielt werden. Die Juniorenmannschaft

stand in der Spielzeit

2004/2005 fast vor dem Aufstieg in die

Bundesliga. Der ›Die Young Bulldogs‹

suchen für ihre Nachwuchsmannschaften

Eishockeyspieler aller Altersklassen

ab 4 Jahren.

Laufschule für Kinder

Von September bis März bietet der KJEC

jeden Samstag von 12:30 bis 13:30 Uhr

eine Laufschule für Kinder ab 3 Jahren

an. Die Kinder werden nach Alter und

Können in verschiedene Gruppen eingeteilt.

Der Eintritt je 6er Karte kostet 30

€ inkl. Schlittschuhe und Helm. [gp]

Die Bambinis des KJEC

Die ›Young Bulldogs‹ 2013/2014

• Jugendmannschaft (Jg. 1996/97)

• Schülermannschaft (Jg. 1998/99)

• Knabenmannschaft (Jg. 2000/01)

• Kleinschülermannschaft (Jg. 2002/03)

• Bambini (Jg. 2004 und jünger)

• U 8 Minis (Jg. 2006 und jünger)

Infos

Nachwuchsobmann

Ludwig Franta, Mobil 01 73 / 288 56 58

l.franta@kjec.de

sportzeit:unna 01/2014 15


Rund 400 km gespurte Loipen – für den klassischen

und den Skate-Sl – erwarten den Wintersportfreund

im Sauerland.

Winterzeit

Skifahrzeit

Foto: Wintersport-Arena Sauerland

Wintersport an fast 90 Tagen: Nicht nur

für Familien, Anfänger und Wiedereinsteiger

bietet die Wintersport-Arena Sauerland

optimale Bedingungen.

16

sportzeit:unna 01/2014


Foto: Wintersport-Arena Sauerland

Moderne Skilie und jede Menge Pistenkilometer erwarten den Skifan in Winterberg und den

acht weiteren Skiorten der Winter-Arena Sauerland.

In den Höhenlagen ist der erste

Schnee schon gefallen, der große

Wintereinbruch steht aber noch bevor.

Dennoch haben die Skifans

schon mal die Skiausrüstung und Kleidung

auf Vordermann gebracht oder

sich für die kommende Saison gleich

ganz neu ausgerüstet. Auch den Skiurlaub

dürften die meisten schon gebucht

haben, möglichst hoch in den Bergen,

wo allein die Höhenlage über Weihnachten,

Silvester oder in den Osterferien

ausreichend Schnee garantiert.

Wer nicht so weit fahren will und wer

auch mal spontan die Bretter unterschnallen

möchte, um für einen oder einen

halben Tag auf die Piste zu gehen,

für den bietet sich die Fahrt in die Wintersport-Arena

Sauerland an. Der Zusammenschluss

der Skiorte Bad Berleburg,

Bestwig & Meschede, Brilon, Ferienwelt

Winterberg, Lennestadt & Kirchundem,

Medebach & Hallenberg,

Schmallenberg und Willingen hat sich

durch eine gemeinsame Vermarktung

und die Optimierung der Schneesicherheit

zu einer der bedeutendsten Wintersport-Regionen

nördlich der Alpen entwickelt.

Dafür haben die Betreiber der

Skigebiete einiges in die Infrastruktur

investiert – seit 2001 rund 85 Milionen

Euro. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Zwischen Piste und Powder bieten

die 57 Skigebiete mit über 120 Pisten so

manche Traumabfahrt für Skifahrer,

Snowboarder und Rodler. Mit Funparks

in internationalem Wettkampfformat,

hochmodernen Sesselliften und gut gepflegten

Pisten können sich die Mittelgebirgs-Skigebiete

mit vielen alpinen

Skigebieten durchaus messen. Auch

was den fahrtechnischen Anspruch angeht

– in Teilen zumindest. Denn im

Sauerland gibt es nicht nur leichte Abfahrten.

»Es gibt nicht nur Idiotenhügel

hier, sondern auch richtig anspruchsvolle

Pisten«, heißt es von Seiten der

Verantwortlichen der Wintersport-Arena

Sauerland.

Für die Langläufer bieten sich auf

rund 400 km Qualitätsloipen ideale Wintersportbedingungen,

zumal die Loipen

samt Ausschilderungen mit Beginn der

letzten Saison komplett überarbeitet

wurden.

Der erste Besucheransturm wird wie

immer in den Weihnachtsferien erwartet.

Eine zweite Welle folgt mit dem Beginn

der Krokusferien in den Niederlanden.

Da wird das Hotelangebot sehr

Wintersport-Arena

Daten und Zahlen

Rund 90 Skitage pro Saison: 57 Skigebiete

mit über 120 Pisten, fast 400

Schnee-Erzeuger, 62 Flutlicht-Skipisten

und zwei Flutlicht-Rodelhänge, 35 Rodelpisten,

modellierte Snow-Parc, 70 urige

Skihüen, Kneipen, angesagte Clubs und

Diskotheken und vieles mehr.

Ausgewählte Events

19.01.2014

Kids on Snow Fesval

Skischule Skidorf Neuastenberg

19.01. – 23.01.2014

1. Deutscher Winterwandertag

Willingen

20.01. – 26.01.2014

FIBT Junioren Weltmeisterscha

Bob & Skeleton

Bob- und Rodelbahn Winterberg

25.01.2014

10. Chill and Destroy Snowboard und

Freeski-Tour

Funpark Skidorf Neuastenberg

31.01. – 02.02.2014

FIS Weltcup-Skispringen

Willingen

12.02. – 16.02.2014

Deutsche Meisterschaen Bob

Bob- und Rodelbahn Winterberg

knapp. Wer es ruhiger mag, für den bietet

sich die zweite Januarwoche an,

wenn die Ferien vorbei sind.

Glück hat derjenige, der in der Nähe

der Region wohnt. Für den empfiehlt

sich ein Besuch in der Woche, beispielweise

zum Flutlicht-Skifahren nach Feierabend

mit anschließender Einkehr in

eine der zahlreichen Hütten zum zünftigen

Apès-Ski [gp]

sportzeit:unna 01/2014 17


Vereinsportrait

Fotos: SC Unna

SC Unna: 50 Jahre jung

Gemeinschaft wird ganz

groß geschrieben

lSki-Club Unna bietet ein breites Sportprogramm und vielel

lAkvitäten neben Sporthalle und Skipiste.l

Die Tage werden kürzer, die Nächte

kalt und frostig – die Winterzeit

steht vor der Tür. Für den Ski-

Club Unna die wichtigste Zeit des Jahres.

Könnte man meinen. Aber das Sportangebot

des Unnaer Vereins, der in diesem

Jahr sein 50-jähriges Jubiläum u. a. mit

einem großen Aktionstag gefeiert hat, ist

vielfältiger als der Vereinsname vermuten

läßt. Neben dem Sport auf der Piste

bietet der SC Badminton, Volleyball und

viele gesellige Aktivitäten und ist Heimat

von gut 500 Mitgliedern.

Schon kurz nach der Gründung im

Jahr 1963 war den Verantwortlichen im

SCU klar, dass Wintersport allein nicht

ausreichen würde. So wurde bereits

1964 die Sporthalle der Falkschule genutzt,

um das sportliche Angebot zu erweitern.

Es blieb aber nicht bei der traditionellen

Skigymnastik. Seit 1970 wird im

Ski-Club Volleyball angeboten, ab 1977

wird auch Badminton gespielt. Derzeit

nimmt der SCU mit vier Mannschaften

am Spielbetrieb teil, verfügt über eine eigene

Badminton-Jugendabteilung und

richtet die Stadtmeisterschaften aus.

Rückenschule und Aquajogging

komplettieren das Sportangebot. Im

Sommer trifft man sich zum gemeinsamen

Radfahren oder zum Segeltörn.

»Der SCU ist breit aufgestellt und bedient

viele Interessen, nicht nur im Winter«,

sagt Pressewart Rolf Stüwe, seit mehr als

30 Jahren Mitglied im Ski-Club.

›Gemeinschaft‹ ist die Klammer, die

alles zusammenhält und die beim SCU

groß geschrieben wird, nicht nur auf der

Piste und in der Sporthalle sondern vor

allem bei den vielen außersportlichen

Aktivitäten. Zu denen gehört traditionell

das ›Anbretteln‹ Mitte November. Eine

große Party und für Stüwe »immer wieder

ein schöner Anlass, Freunde und

Sportkameraden wiederzusehen.« Nicht

zu vergessen die Januar-Skifreizeit, die

im nächsten Jahr Zell am See als Ziel

hat. Auf ein neues Angebot dürfen sich

alle Skifans ab Januar 2014 freuen. Dann

bietet der SCU regelmäßige Fahrten zum

Skigebiet in Winterberg an. Abhängig

vom Wetter und der Schneelage geht es

dann jeden Freitag zum Flutlichtskifahren

ins Sauerland.

Bei all den Aktivitäten bemüht sich

der Verein, dass der Sport bezahlbar ist

und bleibt. 40 Euro kostet Erwachsene

die Mitgliedschaft, Familien mit allen

Neben Wintersport und Badminton bietet der SC

Unna ein breite Palee von Akvitäten.

Ski-Club Unna e.V.

gegründet: 1963 Mitglieder: 500

Sportangebote:

Abteilung Ski

tradionelle Januarfahrt Dolomiten-

Wolkenstein, Großarl, Finkenberg, 2014

Zell am See, ggf. Oster-Familienfreizeit

Abteilung Badminton

vier Mannschaen in den Ligen, Nachwuchsförderung,

drei Mal wöchentlich

Training, Ausrichter der Stadtmeisterschaen

Volleyball

Training freitags in der Falkschule

Allg. Gymnask

Skigymnask, Rückenschule, Aquajoggen:

zwei bis drei Abende in der Woche

Segeln

u. a. Segelwochenende in Holland im

Frühjahr

Sonsge Akvitäten/Geselligkeit

Radfahren in den Sommerferien (Freitags),

Tages-Radtouren im Sommer, Osterfeuer

mit Spielmöglichkeiten für die

Kinder, Sommerfest, wöchentlicher

Stammsch, große ›Anbreeln‹-Party im

November, Schlischuhlaufen, Eisstockschießen

(z. B. vor Weihnachten im

Kamen), Wochenendausflüge zu einer

Hüe im Sauerland, Boßeln und Orienerungslauf

Website

www.scunna.de

www.sc-unna-badminton.de

Kindern bis 21 Jahre zahlen 70 Euro –

pro Jahr. »Dafür können die Mitglieder

unbegrenzt an allen Aktivitäten und Kursen

teilnehmen.« [gp]

18

sportzeit:unna 01/2014


sportzeit:

cartoon

Man ernährt sich bewusster!

Impressum

sportzeit:unna erscheint kostenlos vier Mal im

Jahr. Das Magazin wird herausgegeben vom

Medienhaus Unna, Gregor Pleßmann

Redakon

Gregor Pleßmann (V. i. S. d. P.)

Elsa-Brändström-Str. 12, 59423 Unna

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von den jeweiligen Autoren sorgfälg recherchiert.

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Nachdrucke jeder Art – auch auszugsweise – sind

ohne Genehmigung durch den Herausgeber unzulässig.

Alle Rechte der Verbreitung sind dem Verlag

vorbehalten. Es gilt das Urheberrechtsgesetz.

Mitarbeiter dieser Ausgabe

Dr. Michael Golek, Moritz Pleßmann

Fotonachweis

Wintersport-Arena Sauerland, SC Unna, Carsten

Renner, TV Unna, Ralf Kowalsky, Stefan Mielstädt,

Gregor Pleßmann

gedruckt auf chlorfreiem Papier

CO 2 -kompensiert

sportzeit:unna 01/2014 19


Januar

Sa 11.01.2014

Kamen/Wiehl vs. Langenhagen

Sledgeeishockey

Eissporthalle Unna, 18:00 Uhr

Sa 11.01.2014

Hallenkreismeisterschaft Fußball

Quali-Turnier I D-Junioren

Sporthalle Fröndenberg

So 12.01.2014

29. Bönener Straßen- und Volkslauf

Bönen, Ermelingschule

Lenningsen, 11:00 Uhr

So 26.01.2014

23. Hallen-Hochsprungmeeting

Unna, Hellwegsporthalle 10:30 Uhr

Do 30.01.2014

Kreiseinzelmeisterschaften Judo

Frauen U18, Männer U18

Hilgenbaumhalle Holzwickede

Februar

So 02.02.2014

Hallenkreismeisterschaft Fußball

Quali-Turnier E-Junioren

Glückauf-Sporthalle Hamm-Herringen

So 09.02.2014

Hallenkreismeisterschaft Fußball

Quali-Turnier F-Junioren

Sporthalle der Friedensschule Hamm

Sa 15.02.2014

Internationales E-Jugendturnier

Golden Goal Cup 2014

Jugendfußball

Hellwegsporthallen Unna, ab 9:30 Uhr

JSG Unna/Billmerich

So 16.02.2014

Golden Goal Cup 2014

Jugendfußballturnier

E- und D-Juniorinnen, F- und G-Junioren

Hellwegsporthallen Unna, ab 9:00 Uhr

JSG Unna/Billmerich

Sa 16.02.2014

Hallenkreismeisterschaft Fußball

Quali-Turnier II D-Junioren

Sachsenhalle Hamm-Heessen

März

Sa 01.03.2014

EC Bergkamen vs. ERC Ingolstadt

Frauen-Eishockey

Eissporthalle Bergkamen-Weddinghofen

18:30 Uhr

So 02.03.2014

Hallenkreismeisterschaft Fußball

Endrunde D-Junioren

Sporthalle der Friedensschule Hamm

So 02.03.2014

EC Bergkamen vs. ERC Ingolstadt

Frauen-Eishockey

Eissporthalle Bergkamen-Weddinghofen

8:30 Uhr

Sa 08.03.2014

Hallenkreismeisterschaft Fußball

Endrunde F-Junioren

Hamm, Märkische Sporthalle

Sa 08.03.2014

EC Bergkamen vs. ESC Planegg

Frauen-Eishockey

Eissporthalle Bergkamen-Weddinghofen

18.30 Uhr

So 09.03.2014

Hallenkreismeisterschaft Fußball

Endrunde E-Junioren

Hamm, Märkische Sporthalle

So 09.03.2014

EC Bergkamen vs. ESC Planegg

Frauen-Eishockey

Eissporthalle Bergkamen-Weddinghofen

10.30 Uhr

Sa 15.03.2014

EC Bergkamen vs. ESG Esslingen

Frauen-Eishockey

Eissporthalle Bergkamen-Weddinghofen

18.30 Uhr

So 16.03.2014

EC Bergkamen vs. ESG Esslingen

Frauen-Eishockey

Eissporthalle Bergkamen-Weddinghofen

10.30 Uhr

So 16.03.2014

SpVg Holzwickede vs. Wattenscheid

Fußball Verbandsliga

Montanhydraulikstadion Holzwickede

15:00 Uhr

So 23.03.2014

BV Brambauer-Lünen vs.

SpVg Holzwickede

Fußball Verbandsliga

Glückauf Arena Lünen, 15:00 Uhr

So 30.03.2014

SpVg Holzwickede vs. FC Iserlohn

Fußball Verbandsliga

Montanhydraulikstadion Holzwickede

15:00 Uhr

Wir veröffentlichen

Ihre Termine!

An dieser Stelle veröffentlichen wir Ihre

Sporttermine – kostenlos. Senden Sie

uns Ihre Termin-Infos für das zweite

Quartal 2014 an redaktion@sportzeitunna.de.

Redaktionschluss ist der

30.01.2014.

Foto: TV Unna

20

sportzeit:unna 01/2014


sportzeit:

kalender

Laufveranstaltungen

Di 31.12.2013

Silvesterlauf

Webewerbe: 6, 8, 13 km;

1.2 km Kinderlauf

www.tv-unna.com

So 12.01.2014

29. Lauf ›Rund um Flierich‹

Webewerbe: 10 km

www.lauffreundeboenen.de

08.03.2014

39. Ruhrtallauf

Webewerbe: 5, 10 km; 5 km

Walking/Nordic Walking; 0.78 – 1.940 km

www.vfl-froendenberg.de

01.05.2014

42. Kamener Straßen- und Volkslauf

Webewerbe: 21.1, 10, 5, 1.1, 0.8, 0.4 km;

5, 10 km Walking

www.tvg-kaiserau.de

07.09.2013

30. Bergkamener Volkslauf

Webewerbe: 5, 10 km;

10 km Walking/Nordic Walking

www.TLV-Ruenthe.de

20.09.2014

31. Lauf durch den Warmer Löhn

Webewerbe: 5, 10 km; 5 km

Walking/Nordic Walking; 0.78 – 1.940 km

www.vfl-froendenberg.de

12.10.2014

16. Hellweglauf

Webewerbe: 0.8, 5, 10, 21.1 km

www.tve-luenern.de

08.11.2014

30. Barbara-Runde

Webewerbe: 5, 10 km

www.susoberaden-la.de

29.11.2014

TV Unna

26. Kurparklauf

www.tv-unna.com

Quelle: www.laufen.de

Volks- und Straßenläufe im Kreis Unna

Die Hellweg-Serie

lLauf- und Walkingserie mit großer Abschlusstombolal

Die Hellweg-Serie wurde erstmals

1998 von acht Leichtathletikvereinen

auf Initiative des TVE Unna-Lünern

und des Hellweger Anzeigers

gegründet. Sinn und Zweck war es dabei,

vor allem den Breitensportcharakter

zu forcieren und somit auch Ungeübte

zum Laufen zu animieren. Die Hellweg-

Serie umfasst mittlerweile elf Veranstaltungen

– Laufen und Walken, durchgeführt

von acht Vereinen.

Bei fünf erfolgreichen Teilnahmen,

dokumentiert durch einen Stempel des

jeweiligen Ausrichters auf einer Laufkarte,

nehmen die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer an der großen Schlusstombola

mit vielen attraktiven Preisen teil.

Um auch Schülern und Jugendlichen

(bis einschließlich 15 Jahre) die Möglichkeit

zu geben, einen der Preise im

Gesamtwert von 1.500 Euro zu gewinnen,

benötigen diese nur drei Teilnahmen,

da nicht bei jeder Veranstaltung

ein entsprechender Schüler- oder Jugendlauf

angeboten wird.

Weitere Infos erhalten Interessenten

bei den jeweiligen Vereinen.

Seit 2009 beginnt die Serie mit dem

Silvesterlauf in Unna. Die Abschlusstombola

findet beim Kurparklauf im November

statt. Ausrichter ist jeweils der TV

Unna.

Quelle: www.tve-luenern.de

Foto: TV Unna

sportzeit:unna 01/2014 21


sportzeit:

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Karikaturen 2013‹

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Schicken Sie uns die Lösung bis zum

31. Januar 2014 per E-Mail an

gewinnspiel@sportzeit-unna.de oder

per Post an Gregor Pleßmann, Elsa-

Brändström-Str. 12, 59423 Unna.

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind Personen, die mindestens 18 Jahre

alt sind. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden

schriftlich benachrichtigt.

Sudoku – miel (Lösung auf Seite 12)

Die Felder müssen so ausfüllt werden, dass pro Zeile, pro Spalte und in jedem

3x3-Quadrat die Zahlen von 1 bis 9 nur jeweils einmal vorkommen.

22

sportzeit:unna 01/2014


Illustration: © Tomicek/LBS

FAN-FAHNE IST KEINE WERBUNG

❱❱❱ Manch ein hartgesottener Fußballfan möchte

sich auch gegenüber der Außenwelt zu seinem Verein

bekennen. Eine Möglichkeit, das zu tun, ist das

Aufstellen eines Mastes mit einer Fahne auf dem eigenen

Grundstück. Die Verwaltungsgerichte haben

nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern

der LBS im Regelfall nichts gegen solch eine Aktion

einzuwenden. (Verwaltungsgericht Arnsberg, 8

K 1679/12)

Die Neuanschaffung eines Grundbesitzers

war nicht zu übersehen. Es handelte sich um einen

fünf Meter hohen Mast und eine etwa 1 x 2

Meter große Fahne des Fußballvereins Borussia

Dortmund. Ein Nachbar, dessen Grundstück 11,5

Meter von der Fahne entfernt lag, klagte deswegen.

Er forderte, dass baurechtlich dagegen

eingeschritten werde, denn es handle sich hier

um eine unzulässige Werbeanlage für ein börsennotiertes Unternehmen – nämlich

den BVB. Außerdem verursache die Anlage unnötige Geräusche und sorge gelegentlich

für eine Verschattung des Grundstücks.

Die Richter des Verwaltungsgerichts Arnsberg konnten die Argumente des Klägers

nicht nachvollziehen und ließen den Mast nebst Fahne weiterhin zu. Von einer Werbeanlage

könne man hier nicht sprechen, denn es handle sich ja nicht um eine Einnahmequelle

des Grundstücksbesitzers. Auch die Motive wechselten nicht, es gehe

nur um ein Bekenntnis zum Lieblingsverein. Ein gelegentliches Klappern der Fahne

bei besonders starkem Wind müsse von den Nachbarn ertragen werden, zumal die

Eigentümer versichert hätten, sie holten die BVB-Flagge bei sich abzeichnendem

schlechten Wetter ein. [ots]

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sportzeit:App-Tipp

Rot Weiß-Unna für die

Hosentasche

❱❱❱ Jetzt gibt es RW Unna als offizielle

App für’s Smartphone. Alle

Neuigkeiten, Fotos, Veranstaltungen

und Termine landen so direkt

in der Hosentasche. Wann immer

es etwas Neues gibt, klingelt’s auf

dem Smartphone. Und weil ein

Smart phone eben auch ein Telefon

ist, lässt sich per Knopfdruck

gleich eine Verbindung herstellen.

Die RW Unna-App sorgt immer

für den direkten Draht.

Die App bietet weitere Funktionen,

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vieles mehr!

Grundlegende

Themen des Fußballs

aus weiblicher

Perspektive

Annette R. Hofmann,

Michael Krüger (Hrsg.)

Rund um den

Frauenfußball

Pädagogische und sozial -

wissenschaftliche Perspektiven

2014, Edition Global-lokale

Sportkultur, Band 30, br., 29,90 €

ISBN 978-3-8309-3014-3

In diesem Band ›Rund um den Frauenfußball‹ werden grundlegende

Themen des Fußballs aus weiblicher Perspekve und mit

unterschiedlichen wissenschalichen Zugängen behandelt:

Neben der Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland und

internaonal geht es in soziologischer Sicht um Geschlechterrollen

und ihre Klischees, um die Darstellung von Frauenfußball in

den Medien und auch um Leistungen, Erfolge und Niederlagen

im Frauenfußball, vor allem im Rückblick auf die WM 2011.

Im Zentrum steht jedoch eine pädagogische Sicht auf das

Phänomen Frauenfußball. Wie sehen Kinder und Jugendliche

Frauenfußball? Zeigen schon Kinder im Grundschulalter ein genderstereotypisches

Denken in Bezug auf Sport? Mädchenfußball

im Jugendalter ist die zentrale Fragestellung eines weiteren Kapitels.

Zudem bezieht sich der pädagogische Blick auch auf die Karrieren

von Fußballtrainerinnen, die noch immer im Schaen ihrer

männlichen Kollegen stehen.

Selbst geschriebene Aufsätze und Bilder von Grundschülern

zum Thema Frauenfußball lockern die wissenschalichen Texte

auf.

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sportzeit:unna 01/2014 23


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Fotos: Leo, Valeriy Lebedev, Deklofenak – fotolia.de;

masita Foto-Montage: PKD

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