Leistungsbeschreibung abas Business Suite - ABAS Software AG

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Leistungsbeschreibung abas Business Suite - ABAS Software AG

Leistungsbeschreibung abas Business Suite

für Fertigungsunternehmen - 2013


2013

Inhalt

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Inhalt

2013

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung 6

1.1 Die ABAS Software AG 6

1.2 Erfolgsfaktoren für ERP-Projekte 6

1.3 Software 7

1.3.1 Mehr als ERP: Komplettpaket für den Mittelstand 7

1.3.2 Funktionalität schafft Nutzen:

Breites Leistungsspektrum 7

1.3.3 Punktgenaue Lösungen: Einzigartige Flexibilität 8

1.3.4 Sicher in die Zukunft: Kontinuierliche Upgrade-

Strategie 9

1.3.5 Einfach zu bedienen:

Effizientes Arbeiten leicht gemacht 10

1.3.6 Der individuelle Arbeitsplatz:

Rollenbasiertes Bedienkonzept 10

1.3.7 Grenzenlose Möglichkeiten:

International und mehrsprachig 11

1.3.8 Nachhaltige Technologien:

Fit für neue Herausforderungen 11

1.4 Kompetenz 13

1.4.1 Globaler Wissenstransfer:

Partnernetzwerk von abas 13

1.4.2 Zukunfts- und investitionssicher:

Beständiger Partner 14

1.4.3 Auf Augenhöhe:

Vom Mittelstand für den Mittelstand 14

1.4.4 Branchen-Know-how & Best Practices 14

1.4.5 ERP-Lösung für Fertigungsunternehmen 16

1.4.6 ERP-Lösung für Handelsunternehmen 17

1.4.7 Automotive- & Supply-Lösung 18

1.4.8 Herausragende Kundenzufriedenheit 18

1.5 Methode 22

1.5.1 abas GIM - Globale Implementierungsmethode 22

2. Basissystem 26

2.1 Datenbank 26

2.1.1 Variablentabellen 26

2.2 Volltextsuche 27

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Inhalt

2.3 Stammdaten 28

2.3.1 Kundenstamm 29

2.3.2 Interessentenstamm 30

2.3.3 Lieferantenstamm 30

2.3.4 Teilestamm 31

2.3.5 Kapazitätsstamm und Arbeitsgänge 34

2.3.6 Mitarbeiterstamm 34

2.3.7 Firmenstamm 35

2.3.8 Regionen / Länder / Wirtschaftsräume 36

2.3.9 Banken und Bankverbindungen 36

2.3.10 Kalender 37

2.4 Dokumentenverwaltung 37

2.5 Adressenprüfung gegen Sperrlisten 38

2.6 Bürokommunikation 38

2.7 Grafische Benutzeroberfläche (GUI) 39

2.8 Charts 40

2.9 Bilder 41

2.10 Baumansichten 42

2.11 Online-Hilfe 42

2.12 Infosysteme 42

2.13 Aktion-Aufruf 43

2.14 Drucken 43

2.15 Sachmerkmal- und Selektionsleiste 44

3. Leistungsspektrum der abas Business Suite 45

3.1 ERP (Enterprise Ressource Planning) 45

3.1.1 CRM 45

3.1.2 Verkauf 48

3.1.3 Angebot 51

3.1.4 Einkauf 59

3.1.5 Preisfindungen für Ein- und Verkauf 68

3.1.6 Intrahandelsstatistik 69

3.1.7 Materialwirtschaft 70

3.1.8 Disposition 74

3.1.9 Absatzplanung 77

3.1.10 Fertigung 79

3.1.11 Serviceabwicklung 87

3.1.12 Kalkulation 91

3.1.13 Materialbewertung 95

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Inhalt

2013

3.1.14 Finanzbuchhaltung 99

3.1.15 Kostenrechnung 113

3.1.16 Konzernrechnungslegung 121

3.1.17 Rechnungswesenübergreifende Auswertungen 123

3.1.18 Anlagenbuchhaltung 125

3.1.19 Corridor Controlling 130

3.1.20 EDI 132

3.2 Webshop (optional) 135

3.3 Mobile Anwendungen:

ERP-Zugriff mit iPad, iPhone & Co. 136

3.3.1 Mobile Sales 136

3.3.2 Mobile Service 136

3.3.3 Mobile Purchase 137

3.4 Automotive & Supply (optional) 138

3.5 Applikationen 139

3.5.1 Dokumenten-Management-System (DMS) ―

powered by Habel (optional) 139

3.5.2 Business Intelligence (BI) ― powered by Jedox 140

3.5.3 Feinplanung (APS) – powered by etagis (optional) 144

3.5.4 Projektmanagement – powered by alltrotec

(optional) 145

3.5.5 eLearning und eDocumentation (optional) 146

3.5.6 Add-On-Lösungen 147

4. Schnittstellen 148

4.1 DDE – Dynamic Data Exchange 148

4.2 ODBC – Open Database Connectivity 148

4.3 SQL-Schnittstelle 149

4.4 Multi-Site 149

4.5 EDP – ERP-Datenzugriffs-Protokoll 150

4.6 Objektorientierte Datenbankschnittstelle für FOPs 151

4.7 abas Java-Objects 151

5. Service 152

5.1 Vor-Ort-Service mit Software Partnern 152

5.2 Kommunikation mit abas 153

6. Kontakt 156

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2013 Einführung

1. Einführung

1.1 Die ABAS Software AG

Aus dem 1980 gegründeten Unternehmen abas ist mittlerweile eine

internationale Unternehmensgruppe geworden. Heute beschäftigt die

ABAS Software AG rund 135 Mitarbeiter, im Verbund der abas Vertriebsund

Implementierungspartner sind weltweit ca. 750 Mitarbeiter tätig.

Die Kernkompetenz der ABAS Software AG ist die Entwicklung einer

flexiblen ERP-Suite für mittelständische Unternehmen. Mehr als 2.830

Kunden mit rund 90.000 Anwendern aus dem Mittelstand entschieden

sich bereits für abas.

Bei abas werden die Anwender von einem starken Netzwerk autorisierter und

zertifizierter abas Software Partner betreut. Die Unternehmen profitieren von

dem umfangreichen Fachwissen des gesamten abas Netzwerks, das momentan

aus ca. 50 Partnern in 29 Ländern weltweit besteht und stetig erweitert wird.

Um während der Einführung der ERP-Suite ein größtmögliches Maß an Sicherheit

und Effizienz zu gewährleisten, hat abas eine weltweit erfolgreich eingesetzte

Methode entwickelt: die globale Implementierungsmethode – abas GIM.

1.2 Erfolgsfaktoren für ERP-Projekte

Erfolgreiche ERP-Projekte durch leistungsstarke Software, kompetentes

Partnernetzwerk und globale Einführungsmethode

Sie sind ein mittelständisches Fertigungsunternehmen, Ihr Unternehmen wächst

und Ihr bislang eingesetztes ERP-System ist veraltet oder hat funktionale Defizite?

Neue Anforderungen können nicht flexibel in Ihrer Software abgebildet

werden und Sie möchten schneller auf Informationen zugreifen und mehr Transparenz

im Unternehmen erreichen? Es gibt viele Gründe, um auf ein neues ERP-

System umzusteigen.

Die Auswahl eines ERP-Systems ist eine wichtige Aufgabe – denn es geht dabei

nicht nur um hohe Investitionen, sondern vor allem auch um die Optimierung

der Geschäftsprozesse. Marktanteil oder Funktionsumfang eines ERP-Software-

Pakets sind noch lange keine Garanten für eine hohe Kundenzufriedenheit.

Die Zufriedenheit mit dem eingesetzten ERP-System wird durch verschiedene

Kriterien beeinflusst. Dabei geht es zum einen um funktionale Aspekte, doch

verstärkt spielen auch sogenannte „weiche Faktoren“ eine wichtige Rolle – beispielsweise

das dem Software-Anbieter entgegengebrachte Vertrauen und seine

Zuverlässigkeit.

Erfolgreiche ERP-Projekte erfordern neben einer verlässlichen und leistungsstarken

Software-Lösung auch qualifizierte Ansprechpartner sowie eine sichere Einführungsmethode.

Bei abas gehen diese drei Erfolgsfaktoren Hand in Hand und führen Ihr ERP-

Projekt dadurch zum Erfolg!

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Software Mehr als ERP: Komplettpaket für den Mittelstand

2013

Erfolgsfaktoren für ERP-Projekte

1.3 Software

1.3.1 Mehr als ERP: Komplettpaket für den Mittelstand

Zum effizienten Managen von Unternehmensprozessen werden oftmals noch

weitere, über die reine ERP-Kernfunktionalität hinausgehende Applikationen

benötigt. Die abas Business Suite stellt im Standardlieferumfang bereits sinnvolle

Ergänzungen bereit. Durch die Integration von Anwendungen, wie z. B.

Dokumenten-Management (DMS), Business Intelligence (BI) oder dem ERP-

Zugriff via iPad & Co., bietet Ihnen abas ein leistungsstarkes Komplettpaket. Die

Integration weiterer Anwendungen lässt sich über diverse Konnektoren ohne

großen Aufwand realisieren.

Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel »Applikationen«.

1.3.2 Funktionalität schafft Nutzen:

Breites Leistungsspektrum

Umfangreiche Funktionen sind die Basis für die Abbildung Ihrer Unternehmensprozesse.

Die abas Business Suite unterstützt Sie dabei mit einem breiten Leistungsspektrum.

Alle Bereiche entlang der Wertschöpfungskette werden durch

abas optimal gemanagt: Von Vertrieb über Kalkulation, Beschaffung oder Produktion

bis hin zur Supply-Chain-Abwicklung haben Sie mit der abas Business

Suite alle Prozesse durchgängig und transparent im Griff. Sie sparen dadurch

Zeit und steigern gleichzeitig die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit Ihres

Unternehmens. Mit abas können Sie sich auf das konzentrieren, was für Sie am

wichtigsten ist: Ihr Kerngeschäft.

Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel »Funktionen«.

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2013 Punktgenaue Lösungen: Einzigartige Flexibilität Software

1.3.3 Punktgenaue Lösungen: Einzigartige Flexibilität

Die abas Business Suite zeichnet sich durch ein Höchstmaß an Flexibilität aus,

wenn es darum geht, sich mit Ihrer Organisation zu verändern oder auf neue

strategische Anforderungen zu reagieren. Und das Wichtigste: Auch nach einem

Upgrade bleiben individuelle Modifikationen erhalten.

Egal, ob betriebliche Abläufe, Masken, individuelle Felder, Makros, eigene

Reports, Datenbankstrukturen oder neue Funktionen – mit geringem Aufwand

lassen sich Ihre spezifischen Anforderungen in die ERP-Software integrieren. Die

abas Business Suite passt sich Ihrer Organisationsstruktur punktgenau an.

Einfache Individualisierung

Infosysteme ermöglichen die Individualisierung von Unternehmensbereichen.

Auf den jeweiligen Arbeitsplatz zugeschnitten können schnell und effizient abteilungsübergreifend

individuelle Dialogmasken erstellt werden. Innerhalb dieser

Dialogmasken lassen sich Vorgänge erstellen, verwalten und steuern.

Flexibilität in einer neuen Dimension

Die abas Business Suite zeichnet sich durch ein Höchstmaß an Flexibilität aus,

wenn es darum geht, sich mit Ihrer Organisation zu verändern oder auf neue

strategische Anforderungen zu reagieren. Und das Wichtigste: Auch nach einem

Upgrade bleiben individuelle Modifikationen erhalten.

Diese Flexibilität bei voller Upgradefähigkeit zeichnet abas aus und ist

im Markt einzigartig.

Langjährige abas Anwender, wie u.a. die J. Schmalz GmbH, beweisen: Auch in

Zukunft ist Ihr Unternehmen mit der einzigartigen abas Flexibilität sicher. Nationale

und internationale Expansion, veränderte Marktbedürfnisse oder organisatorische

und technische Neuerungen – die abas Business Suite stellt sich neuen

Herausforderungen mit Erfolg.

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Software Sicher in die Zukunft: Kontinuierliche Upgrade-Strategie

2013

1.3.4 Sicher in die Zukunft: Kontinuierliche Upgrade-Strategie

Jedes Jahr wird eine neue Version der abas Business Suite angeboten. Mit dem

Upgrade erhalten Sie neue Funktionen und Technologien, Ihre Software bleibt

stets up-to-date. Das bedeutet: Der Nutzen und Wert Ihrer Unternehmenssoftware

steigt von Jahr zu Jahr. Ihre individuellen Anpassungen bleiben dabei

erhalten, aufwändige Dienstleistungen für Datenmigration oder Nach-arbeiten

sind bei abas nicht notwendig. Mit regelmäßigen Upgrades bleiben Sie immer auf

dem aktuellsten Stand und erhöhen kontinuierlich die Effizienz und Produktivität

Ihres Unternehmens.

Stets aktuell durch Upgrades

Nutzen Sie die vielfältigen Neuerungen und Erweiterungen, die Jahr für Jahr in

die abas Business Suite einfließen, für Ihren Geschäftserfolg. Um zu gewährleisten,

dass Sie auch in Zukunft auf eine zuverlässige Unternehmenssoftware

setzen können, verfolgt die ABAS Software AG eine kontinuierliche Upgrade-

Strategie, der Software-Standard wird um neue Funktionen und Technologien

aufgestockt.

Jede neue Version der abas Business Suite enthält in allen Funktionsbereichen

viele nützliche Neuerungen. Sie ist somit ein technisch aktuelles Produkt, das

immer wertvoller für das Unternehmen wird. Aufgrund der Software-Architektur

von abas ist ein Upgrade schnell eingespielt, ohne dass daraus ein neues Projekt

wird. Und das in kürzester Zeit: in 1 bis 2 Tagen wird ein Upgrade durchgeführt.

Upgrade heißt also: Neue Version mit neuen Eigenschaften und Funktionen,

nicht nur ein „facelift“ und „bugfix“, sondern Upgrade auf eine komplett neue

Version, ohne vorhandene Anpassungen zu verlieren. Jedes Upgrade bietet

Ihnen die Chance, auch organisatorische Abläufe im Unternehmen zu optimieren.

abas und die abas Partner stehen Ihnen hier beratend und unterstützend

zur Seite.

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2013

Software

1.3.5 Einfach zu bedienen:

Effizientes Arbeiten leicht gemacht

In nur kurzer Zeit ist der sichere und effektive Umgang mit der abas Business

Suite zu erlernen – dadurch ist die Akzeptanz für die ERP-Lösung bei den

Anwendern sofort gegeben und die Effizienz in der Bearbeitung der Arbeitsprozesse

steigt.

Die durchgängig einheitliche Bedienoberfläche, die systematische Struktur der

Masken und die kontextsensitive Online-Hilfe sorgen für eine klare und intuitive

Bedienbarkeit.

1.3.6 Der individuelle Arbeitsplatz:

Rollenbasiertes Bedienkonzept

Jeder Nutzer eines IT-Arbeitsplatzes hat seine eigenen Anforderungen in Bezug

auf benötigte Informationen, Funktionen oder Systeme. Mit der abas Business

Suite wird die tägliche Arbeit hierbei einfacher und effizienter: Denn mit wenig

Aufwand lässt sich die ERP-Software „feintunen“, ganz auf die individuellen

Anforderungen und Prozesse eines Arbeitsplatzes zugeschnitten. Rollenbasiert

erhält der Anwender so den maßgeschneiderten Arbeitsplatz.

Alles auf einen Blick:

mitarbeiterbezogene abas Business Apps

Mit Hilfe der abas Business Apps haben Sie in einer rollenbasierten Übersicht

alle für Sie relevanten Vorgänge und Informationen im Blick. Der individuelle

Arbeitsplatz entsteht, indem Informationen aus verschiedenen internen und

externen Quellen logisch aufbereitet und übersichtlich zur Verfügung gestellt

werden. Anfallende Aufgaben können so zentral gemanagt werden.

Die abas Business Apps können in unterschiedlichen Umgebungen, wie z. B.

GUI, Web und Portale eingesetzt werden.

Rollenbasiertes Bedienkonzept

Mit abas erhält der Anwender den individuell auf seine Anforderungen zugeschnittenen

Arbeitsplatz. So kann sich beispielsweise ein CEO auf Knopfdruck

alles Relevante zu Außenständen, Verbindlichkeiten, Absatz- und Produktionskennzahlen

geben lassen. In abas hinterlegte Informationen zu Kunden,

Umsatzstatus oder Verkaufsvorgängen lassen sich auch direkt auf das Tablet

oder Smartphone ausgeben.

Im Einkauf unterstützt abas den gesamten Beschaffungsprozess. In der für jeden

Einkäufer maßgeschneiderten »Einkaufsübersicht« werden relevante Informationen

in einer Ansicht gebündelt. Der Einkäufer kann per Klick in verschiedene

Anwendungen wechseln, um beispielsweise Informationen über Preisentwicklung,

Liefertreue, Einkaufsstatistik und Bestellbestand zu erhalten.

Auch ein rollenbasierter, personenbezogener Blick auf alle laufenden Vertriebsvorgänge

ist mit der abas Business Suite möglich. BI-Standardberichte wie

»Chancen-, Angebots- und Auftragsbestand« sowie »Umsatz« und »Top-10-Umsatz«

sind in der Software vorinstalliert und können sofort genutzt werden.

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Software

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Zudem werden mit der ebenfalls in abas integrierten »Kundenakte«, wichtige

Vorgänge zu einem Kunden oder Interessenten visualisiert.

Eine durch maßgeschneiderte Masken gestiegene Prozesseffizienz entlastet auch

die Finanzabteilung. Ein Mitarbeiter im Rechnungswesen kann direkt auf alle

relevanten Geschäftszahlen zugreifen und wird effektiv beim Erstellen eines

Monats- oder Jahresabschlusses unterstützt – auch international.

Die Fertigung kann mithilfe von abas schnell auf kurzfristige Produktionsänderungen

reagieren. Aus der Software gewonnene Kennzahlen helfen, unnötig

hohe Lagerbestände an Zwischen-, End- und Vorprodukten ausfindig zu machen

und abzubauen.

Die Stärke der abas Business Suite ist ihre Flexibilität. Upgrades können über alle

Funktionsbereiche hinweg und mit allen Individualisierungen eingespielt werden.

Masken und Prozesse lassen sich auf den einzelnen Arbeitsplatz zuschneiden.

1.3.7 Grenzenlose Möglichkeiten:

International und mehrsprachig

Die Globalisierung macht auch vor mittelständischen Unternehmen nicht halt.

Für bereits bestehende oder zukünftige internationale Anforderungen treffen Sie

mit abas die richtige Entscheidung.

Sie wollen die Zusammenarbeit mit Ihren ausländischen Niederlassungen vereinfachen

oder auf eine Expansion ins Ausland vorbereitet sein? Die abas Business

Suite ist für mehr als 20 Länder lokalisiert. Sie ist unicodefähig und mehrsprachig,

sowohl in der Bedienerführung als auch in der Korrespondenz. Durch

Verwendung des Unicode-Zeichensatzes sind auch chinesische oder kyrillische

Schriften darstellbar. Da zum internationalen Einsatz mehr als nur die jeweilige

Sprache notwendig ist, sind in den Landesversionen von abas auch rechtliche,

steuerrechtliche sowie finanzbuchhalterische lokale Anforderungen berücksichtige.

1.3.8 Nachhaltige Technologien:

Fit für neue Herausforderungen

abas ist Vorreiter auf dem Gebiet nachhaltiger Technologien – sei es durch das

frühe Setzen auf das unabhängige Betriebssystem Linux, die schichtenförmige

Software-Architektur mit eigener Datenbank als Basis für zukunftssichere Weiterentwicklungen

oder die abas Business xs zur Realisierung von maßgeschneiderten

Arbeitsplätzen.

Plattformunabhängigkeit

Die abas Business Suite läuft unter Linux oder auf Windows-Servern mit virtualisiertem

Linux. Bereits seit 1995 unterstützt abas das Open-Source-Betriebssystem

Linux serverseitig. Auch im Front-End-Bereich wird die ERP-Lösung unter

Linux angeboten. Wie bei den Servern zeichnet sich Linux auch bei den Clients

durch ausgezeichnete Performance und Stabilität sowie durch niedrige Kosten

aus.

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Software

Schichten-Architektur als Basis für Flexibilität und Upgradesicherheit

Flexibilität und Offenheit des ERP-Systems von abas werden durch eine schichtenförmige

Software-Architektur erreicht. Das Fundament der Software bildet

die objekt-orientierte Datenbank. Auf der Datenbank setzt die Anwendungsschicht

auf. Sie enthält die Kernfunktionen der Software. Mit den Tools z. B.

Java-Workbench, Masken-, Report-und Formular-Designer wird die flexible

Oberfläche gestaltet. Sie ermöglicht upgradesichere Anpassungen. Diese Schichten

bilden den Kern von abas. Als oberste Schicht fügt sich die »Flexible Oberfläche«

(FO), die Präsentationsschicht, als sichtbare und veränderbare Schnittstelle

zum Anwender an. Sie besteht aus der »Flexiblen Standardoberfläche«

und der »Individuellen Oberfläche« mit Ihren Anpassungen.

abas Datenbank

Die ABAS Software AG hat sich bereits bei der Entwicklung der ersten Version

der abas Business Suite Anfang der 80er Jahre dazu entschieden, auch auf die

Entwicklung eigener Datenbank-Technologien zu setzen. Die im ERP-Markt einzigartige

Stabilität und Langfristigkeit des Evolutionspfads der abas Business

Suite beweisen, dass diese Entscheidung richtig war und ist. Dadurch ist abas

unabhängig von Datenbankherstellern und jederzeit frei in der Gestaltung entwicklungstechnischer

Rahmenbedingungen.

Die Datenbank von abas ermöglicht es, eine sogenannte »Schattendatenbank«

zu erzeugen. Datensicherungen können so im laufenden Betrieb erfolgen, ein

24-Stunden-Betrieb an 7 Tagen die Woche ist gewährleistet, die Netzwerkbelastung

wird reduziert und Daten können außerhalb der Firewall zur Verfügung

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Kompetenz

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gestellt werden. Die »Rollback-Funktion« ermöglicht das Zurücksetzen aller Verarbeitungsschritte

einer Transaktion.

Für den Anwender selbst bietet die Datenbank drei entscheidende Vorteile:

Erstens, er braucht keinen Administrator, der sie pflegt. Zweitens, die Datenbank

und die abas Business Suite haben stets den gleichen Versionsstand. Der

Anwender kann sich also darauf verlassen, dass neue Funktionen zuverlässig mit

der Datenbank korrespondieren. Und drittens, die abas Business Suite ist auch

nach kundenspezifischen Anpassungen immer upgradefähig, da der objektorientierte

Ansatz der Software dafür sorgt, dass bei Anpassungen keine Regeln

verletzt werden.

1.4 Kompetenz

1.4.1 Globaler Wissenstransfer:

Partnernetzwerk von abas

Die ERP-Software ist ein wichtiges Werkzeug zur Realisierung Ihrer Anforderungen.

Aber wie bei allen Werkzeugen entscheidet die Erfahrung im Umgang damit

über den Erfolg. Daher ist es wichtig, einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite

zu wissen: Bei abas werden Sie von einem starken Netzwerk autorisierter abas

Software Partner betreut. Sie profitieren von dem umfangreichen Fachwissen

des gesamten abas Netzwerks, das momentan aus ca. 50 Partnern in etwa 30

Ländern weltweit besteht und stetig erweitert wird.

Die ABAS Software AG stellt durch ein umfangreiches Qualifizierungs- und Zertifizierungsprogramm

die Qualität und das Know-how dieser Partner sicher. Dazu

gehören neben den Erfahrungen in betriebswirtschaftlichen, informationstechnologischen

oder branchenspezifischen Aufgabenstellungen auch das Wissen um

lokale rechtliche und kulturelle Besonderheiten in einzelnen Märkten und Regionen.

Durch eine offene Kommunikation untereinander und eine ausgeprägte

Kundenorientierung entsteht ein globales Wissensnetz, welches eine der Grundlagen

für die stete Kundenzufriedenheit bildet.

Weltweites Partnernetzwerk von abas

Die abas Software Partner betreuen die Kunden vor Ort und bieten Service von

der Implementierung über die Hardware- und Netzwerkbetreuung bis hin zu

Customizing und Hotline und sorgen für kurze Reaktionszeiten und hohe Servicequalität.

Diese verfügen über betriebswirtschaftliches Know-how, Erfahrungen

im Bereich modernster Informationstechnologien und weitreichende Branchenkenntnisse.

abas ist international durch Partner in Deutschland, Österreich,

der Schweiz, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, der Tschechischen Republik,

der Slowakischen Republik, Polen, Ukraine, den Niederlanden, Frankreich, Italien,

Spanien, Iran, Saudi Arabien, Indonesien, Indien, Sri Lanka, Malaysia, Singapur,

Thailand, China, Hongkong, Australien, Brasilien, Kanada und in den USA

vertreten. Das Partnernetzwerk wird stetig erweitert.

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Kompetenz

1.4.2 Zukunfts- und investitionssicher:

Beständiger Partner

Mit abas sind Sie rundum auf der sicheren Seite – heute und in Zukunft. Denn

abas folgt dem Leitsatz, dass langfristiger Erfolg wichtiger ist als kurzfristige

Wachstums- oder Gewinninteressen. Wirtschaftliche Stabilität bietet Handlungsspielraum

und ist Voraussetzung für Innovationen und für eine langfristige

Zukunftsplanung. Unternehmensabsicherung steht bei der ABAS Software AG

vor Wachstum.

Seit 1994 schreibt abas Gewinne, diese werden reinvestiert und zur Stärkung

des Eigenkapitals verwendet: Der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme beträgt

über 75%. Die Aktien des Unternehmens werden von der Belegschaft sowie

von sieben Hauptaktionären, die fast alle im Unternehmen tätig sind, gehalten.

Diese Unternehmensphilosophie garantiert der ABAS Software AG die Unabhängigkeit

von Banken und Investoren. Die abas Business Suite wird daher frei von

Fremdinteressen und nur an Kundenbedürfnissen orientiert entwickelt.

Nachhaltiges Wirtschaften, die Unabhängigkeit von Banken und Investoren

sowie die Erfahrung aus über 30 Jahren sind bestimmend für abas – damit ist

Ihre Investition gesichert.

1.4.3 Auf Augenhöhe:

Vom Mittelstand für den Mittelstand

Nur wer Jahr für Jahr an innovativen Lösungen für seine Kunden arbeitet, kann

dauerhaft im Markt bestehen. Dies gilt insbesondere für eine Unternehmenssoftware,

die naturgemäß einem ständigen Entwicklungsprozess unterliegt. Die

ABAS Software AG ist selbst ein Mittelstandsunternehmen, das für den Mittelstand

denkt und lebt. Produkte und innovative Lösungen werden in enger Kommunikation

mit Ihnen weiterentwickelt und erarbeitet. Die Zufriedenheit der

Anwender von abas steht jederzeit im Fokus.

Der Dialog mit allen beteiligten Geschäftspartnern ist der ABAS Software AG

wichtig: mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Denn Zufriedenheit, Qualität

und Service hängen untrennbar zusammen – daran orientiert sich abas bei der

täglichen Arbeit.

Die ABAS Software AG ist nach ISO 9001:2008 zertifiziert und

setzt ein TÜV SÜD geprüftes Qualitätsmanagementsystem ein.

1.4.4 Branchen-Know-how & Best Practices

Der Erfolg eines ERP-Projektes hängt größtenteils davon ab, wie Ihr Implementierungspartner

Ihre Anforderungen versteht bzw. ob er die Spezialitäten Ihrer

Branche kennt. Hier bietet Ihnen abas durch die Kombination aus den Erfahrungen

der abas Software Partner aus mehr als 2.800 ERP-Projekten und den Möglichkeiten

der abas Business Suite einen unschätzbaren Wert.

Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in verschiedensten Branchen und daraus resultierenden

Best Practices kennt abas diese Anforderungen und steht Fertigungsunternehmen

mit diesem Wissen und Lösungen zur Seite.

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Kompetenz

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Profitieren Sie als mittelständisches oder kleines Unternehmen von diesen weitreichenden

Kenntnissen in Branchen, wie zum Beispiel:

• Maschinenbau/Anlagenbau

• Automotive

• Metallindustrie

• Elektroindustrie / High-Tech Kunststoffindustrie

• Handel- und Dienstleistung

• Medizintechnik

• Prozessindustrie

Referenzen aus verschiedenen Branchen finden Sie unter: www.abas.de/referenzen

Engagierte Zusammenarbeit: Aktiv für Sie in vielen Bereichen

Viele Branchen haben sich in Verbänden, Vereinen oder Netzwerken organisiert.

Diese Gremien sammeln und verdichten die Wünsche ihrer Mitglieder, auch in

Bezug auf die Anforderungen an die Informationstechnologie, und sind dadurch

oftmals Innovationstreiber. Die ABAS Software AG beteiligt sich als Mitglied an

der Arbeit zahlreicher Verbände, Zusammenschlüsse und Branchennetzwerke

und ist so immer am Puls der Zeit.

Aktuell ist abas in folgenden Verbänden aktives Mitglied (Auszug):

• VDMA – Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

• ITA – Informationstechnologie für die Automobilindustrie

(Assoziiertes Gremium des VDA)

• Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller e.V.

• Initiative „Pro Standort Deutschland“

• Nerd-Zone Technologieregion Karlsruhe

• CyberForum e.V.

• Open Source Business Alliance e.V.

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Kompetenz

1.4.5 ERP-Lösung für Fertigungsunternehmen

Wachsende Kundenanforderungen, Schnelligkeit, hohe Qualitätsansprüche

und Preise, die dem Weltmarkt standhalten, gewinnen in Produktionsbetrieben

immer mehr an Bedeutung. Um wettbewerbsfähig zu agieren, wird ein flexibles

ERP-System benötigt, das die immer komplexeren Fertigungsvorgaben handlen

kann.

Die abas Business Suite unterstützt die Produktionsplanung, indem sie z. B.

jederzeit Daten über Produktionstermine, den aktuellen Bedarf oder die Verfügbarkeit

von Material oder Kapazitäten vorhält.

Um kundenindividuelle Einzelstücke zu fertigen, benötigen Sie neben qualifizierten

Mitarbeitern und universell einsetzbaren Fertigungsanlagen auch eine

flexible ERP-Software, die die dafür nötigen Funktionen bereithält. Das ERP-

System von abas überprüft beispielsweise schon beim Erteilen des Auftrags, ob

alle zur Durchführung benötigten Artikel, Rohstoffe und Kapazitäten von Mitarbeitern

vorhanden sind. Varianten- und Einzelfertiger benötigen spezielle, für

einen bestimmten Auftrag geltende Fertigungsstrukturen.

Um diese Strukturen abzubilden, können die auftragsbezogene Stückliste und

der auftragsbezogene Arbeitsplan verändert oder durch alternative Fertigungslisten

erzeugt werden. Auch bei der Kleinserienfertigung liegt der Vorteil in der

hohen Flexibilität, um auf spezielle Kundenwünsche eingehen zu können. In

puncto ERP gilt es, die hohe Teilevielfalt und die zahlreichen Arbeitsgänge optimal

zu managen.

Die abas Business Suite unterstützt hier, indem sie z. B. Fertigungsvorschläge

erstellt, die durch Knopfdruck zur Produktion freigegeben werden können. Auch

kritische Termine und Engpässe werden von ihr sofort angezeigt. Sie haben so

die Möglichkeit zu reagieren.

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Kompetenz

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Bei der Massenproduktion geht es in erster Linie darum, austauschbare und

standardisierte Einzelteile zu verwenden. Hier sind die Anforderungen an die

ERP-Software andere als bei der Einzel- und Kleinserienfertigung. Vor allem Engpässe

müssen vermieden werden. abas unterstützt hier beispielsweise mit der

im Software-Standard integrierten »Engpassbetrachtung«. Sie informiert über

Problemfälle in der Fertigung und analysiert die Fertigungsauslastung. abas

zeigt alle Engpässe für eine Fertigungsstätte in einem gewählten Zeitraum. Per

Drill-Down kann dann ein Engpass bis ins Detail analysiert werden.

1.4.6 ERP-Lösung für Handelsunternehmen

Unternehmenserfolge im Handel beruhen vor allem auf Timing, dem richtigen

Preis und hervorragender Qualität. Die abas Business Suite für Dienstleistungsund

Handelsunternehmen unterstützt als umfassende Warenwirtschaftslösung

sämtliche Geschäftsbereiche Ihres Unternehmens, wie Einkauf, Verkauf, Lager/

Logistik, Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung und Anlagenbuchhaltung. Darüber

hinaus steht eine sehr weitreichende eCommerce-Integration zur Verfügung

Detaillierte Informationen finden Sie in der separaten Leistungsbeschreibung

»abas Business Suite für Dienstleistungs- und Handelsunternehmen«

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Kompetenz

1.4.7 Automotive- & Supply-Lösung

Speziell für Automobilzulieferer steht die Automotive- & Supply-Lösung von abas

zur Verfügung.

Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel »Automotive« und in der

Leistungsbeschreibung »Automotive- & Supply-Lösung«.

Die Geschäftsprozesse der Automobilhersteller stellen höchste Anforderungen

an die Lieferbereitschaft, Zuverlässigkeit, Qualität und Flexibilität ihrer Lieferanten.

Die Automotive-Lösung von abas unterstützt Unternehmen beim Management

einer komplexen Zulieferkette und koordiniert logistische Prozesse zwischen

Zulieferer und Hersteller. Die Online-Integration der standardisierten

EDI-Prozesse bietet einen erheblichen Wettbewerbsvorteil.

Die Automotive- & Supply-Lösung vereinfacht die branchentypischen Abläufe in

der Automobil- und Zulieferindustrie, wie z. B. Verwaltung von Rahmenaufträgen,

Liefer- und Feinabrufe sowie Steuerung über Fortschrittszahlen, Lademittel-

und Leihgutmanagement, Chargen- und Seriennummernverwaltung, diverse

EDI-Formate gemäß VDA, ODETTE, EDIFACT oder ANSI X12.

1.4.8 Herausragende Kundenzufriedenheit

Die Auswahl eines ERP-Systems ist eine wichtige Aufgabe. Marktanteil oder Funktionsumfang

eines ERP-Software-Pakets sind hierbei noch lange keine Garanten

für hohe Kundenzufriedenheit. Ergebnisse aus Marktstudien können Ihnen auf

der Suche nach einer neuen ERP-Software Orientierung bieten und so helfen, die

Entscheidung bestmöglich abzusichern.

Die Anwender von abas zählen seit Jahren zu den Zufriedensten und bewerten

die abas Business Suite in ERP-Studien wie i2s, Trovarit, Konradin ERP-Studie

sowie dem Bewertungsportal benchpark.de mit Spitzennoten.

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Kompetenz

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Fragen, wie „Wie zufrieden sind ERP-Anwender mit der eingesetzten Lösung?“,

„Wie bewerten Anwender ihre Software-Lieferanten?“ und nicht zuletzt „Was ist

den ERP-Anwendern wichtig?“ stehen hierbei im Vordergrund. Und die Ergebnisse

belegen: Mit abas treffen Sie die richtige Entscheidung.

i2s: Globale ERP-Zufriedenheitsstudie

In der ersten global durchgeführten ERP-Zufriedenheitsstudie befragte das Züricher

Beratungshaus i2s 1.923 Anwender aus 17 Ländern über die Zufriedenheit

mit ihrer Lösung. Zur globalen Studie zugelassen waren Business-Softwareoder

ERP-Systeme, die eine ausreichende Anzahl von internationalen Bewertungen

vorweisen konnten.

abas:

Platz 1 bei der Anwenderzufriedenheit und den Weiterempfehlungen

Die abas Business Suite erreicht in puncto Anwenderzufriedenheit bei den international

eingesetzten ERP-Systemen sowohl bei der Zufriedenheit mit der Software

als auch bei der Zufriedenheit mit dem Betreuungspartner die beste Platzierung.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist die Frage, ob der

Anwender seine eingesetzte ERP-Lösung weiterempfehlen würde oder nicht.

Aufgeschlüsselt nach Region gibt die Studie auch hier Auskunft: Sowohl für die

Software als auch für den Systempartner erhält abas bei den global eingesetzten

ERP-Systemen die meisten Empfehlungen.

Globales Hauptportfolio

Geringere Partnerzufriedenheit Höhere Partnerzufriedenheit

PSIpenta

Microsoft NAV

Lawson M3

IFS

Infor LN

abas

proalpha

Comarch ERP Enterprise

SAP ERP

Microsoft AX

©i2s research 2011

Geringere Software-Zufriedenheit

Höhere Software-Zufriedenheit

X-Achse: Zufriedenheit mit der Software (je weiter rechts auf der Achse, desto zufriedener die Anwender)

Y-Achse: Zufriedenheit mit dem Partner (je höher auf der Achse, desto zufriedener die Anwender)

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2013

Kompetenz

Trovarit-Studie: Vergleich ERP-Software-Lösungen

ERP in der Praxis 2012/2013

Wie sieht die ERP-Realität in deutschen Unternehmen aus? Wie zufrieden sind

Anwender mit ihrer Lösung? Welchen Nutzen bringt ihnen die ERP-Unterstützung?

Wie entwickeln sich ERP-Einsatz und -Markt? Um Antworten auf diese Fragen

zu erhalten, hat die Trovarit AG gemeinsam mit ihren Partnern zum sechsten

Mal seit 2004 die Nutzung von ERP-Lösungen auf einer breiten empirischen

Basis genauer untersucht. Die Studie beleuchtet detailliert, welche Systeme in

den Unternehmen wirklich installiert sind und die tatsächliche Zufriedenheit der

Anwenderunternehmen in der Praxis des Tagesgeschäfts. Basis für die Studie ist

eine Erhebung, die zwischen Ende März und Mitte Juli 2012 durchgeführt wurde.

2.518 Unternehmen nahmen teil. Nach intensiver Qualitätsprüfung wurden insgesamt

2.159 Bewertungen zur Auswertung zugelassen.

Gesamtzufriedenheit mit dem Software Partner und mit dem System:

Im zentralen Zufriedenheitsportfolio werden die verschiedenen Systeme nach

dem „Schwerpunkt der Installationen nach Unternehmensgröße“ klassifiziert.

Diese Klassifizierung basiert auf der Struktur der Teilnehmer, die ein System

bewertet haben.

abas belegt im Zufriedenheitsportfolio 2012/2013 in der Peergroup „Industrieller

Mittelstand (50-499 Mitarbeiter)“ sowohl bei der „Gesamtzufriedenheit mit dem

Software Partner“ als auch bei der „Gesamtzufriedenheit mit dem System“ einen

Spitzenplatz.

Gesamtzufriedenheit Software-Partner (1,0 - „mangelhaft“; 5,0 - „sehr gut“)

4,50

4,30

4,10

3,90

3,70

Zufriedenheitsportfolio 2012/2013 in der Peergroup

Industrieller Mittelstand (50 – 499 Mitarbeiter)

Legende Einsatzschwerpunkt

Größere Unternehmen (500+ MA)

Mittlere Unternehmen (100 – 499 MA)

Kleinere Unternehmen (< 100 MA)

n≥10

infra:NET

Infor LN

Dynamics NAV

Infor COM

SAP ERP

oxaion

GUS OS

IN:ERP

GODYO P/4

Infor Blending

PSIpenta

FOSS

APplus

Infor AS

ams.erp

IFS Applications

CANIAS

FEPA

abas

SIVAS

Dynamics AX

proALPHA

Comarch ERP

Enterprise

©2012, Trovarit AG, Aachen

3,50

3,50 3,70 3,90 4,10 4,30 4,50

Gesamtzufriedenheit System (1,0 -„mangelhaft“; 5,0 -„sehr gut“)

FEPA

SIVAS

abas

ABAS: Bestnoten für

„Gesamtzufriedenheit

System“ und „Gesamtzufriedenheit

Software-Partner“

Y-Achse: Zufriedenheit mit Software Partner

X-Achse: Zufriedenheit mit ERP-System

Bewertung: 1 = Mangelhaft bis 5 = Sehr gut

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Kompetenz

2013

Handlungsbedarf aus der Sicht von Anwendern:

Auszug aus der Studie: „...Darüber hinaus zählen die Release-Fähigkeit der ERP-

Installation, Defizite im Bereich der Bedienerfreundlichkeit und mangelnde Flexibilität

der ERP-Software zu den Hauptkritikpunkten der Anwender. Dabei wird

der Aufwand für Updates bzw. Release-Wechsel im Vergleich zu 2010 stärker

kritisiert...“.

ERP-Praxis: Anwenderzufriedenheit, Nutzen & Perspektiven

Performance*

Aufwand Releases/Upgrades

Ergonomie

Anpassbarkeit/Flexibilität

Aufwand Datenpflege

Reaktionszeit Support

Schnittstellen

Funktionale Unterstützung

Betriebs-/Wartungskosten

Umfang Supportbedarf

Datenqualität

Aufwand Betreuung intern

Mangel/Wechsel Support-Personal

Mobilität/Web-Fähigkeit

Office-Integration

Alter Technologie

Kompetenz Hotline/Ansprechpartner

Integration firmenübergreifend

Strategie/Perspektive des Anbieters

Wartungskonzept

KMU-Tauglichkeit/Praktikabilität

Sonstige

Keine

2012 (n = 2,151)

2010 (n = 1,841)

*2012 zum ersten Mal abgefragt

©2012, Trovarit AG, Aachen

0% 10% 20% 30% 40%

Anteil der Projekte

Die dringlichsten Probleme im ERP-Betrieb aus Sicht der Anwender

(Mehrfachnennung)

Flexibilität und Release-Fähigkeit – Bestnoten für die abas Business

Suite:

Die abas Business Suite wird bei der Zufriedenheit im Zusammenspiel von Flexibilität

und Release-Fähigkeit als bestes System bewertet.

Zufriedenheit mit Flexibilität und Release-Fähigkeit der Software

in der Peergroup Industrieller Mittelstand (50 – 499 Mitarbeiter)

Release-Fähigkeit (1,0 - „mangelhaft“; 5,0 - „sehr gut“)

4,70

4,50

4,30

4,10

Legende Einsatzschwerpunkt

Größere Unternehmen (500+ MA)

Mittlere Unternehmen (100 – 499 MA)

Kleinere Unternehmen (< 100 MA)

n≥10

3,90

Comarch ERP Enterprise

infra:NET

3,70

SAP ERP

proALPHA

Infor AS

Dynamics AX

ams.erp

GODYO P/4

3,50

IFS Applications

Infor COM

Infor LN oxaion

PSIpenta

3,30

GUS OS

APplus

Infor Blending

3,10

Dynamics NAV

2,90

2,70

FOSS

CANIAS

FEPA

IN:ERP

abas

SIVAS

IN:ERP

abas

ABAS: Bestnoten für

„Anpassbarkeit/Flexibilität“

und „Release-Fähigkeit“

©2012, Trovarit AG, Aachen

2,50

3,10 3,30 3,50 3,70 3,90 4,10 4,30 4,50 4,70 4,90

Anpassbarkeit/Flexibilität (1,0 - „mangelhaft“; 5,0 - „sehr gut“)

Y-Achse: Release-Fähigkeit

Gesamt-Chart vergrößern

X-Achse: Anpassbarkeit/Flexibilität

Bewertung: 1 = Mangelhaft bis 5 = Sehr gut

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2013

Methode

1.5 Methode

1.5.1 abas GIM - Globale Implementierungsmethode

abas GIM: Die 7 Stufen zum Erfolg

Es gibt Vorgehensweisen, die sich bewährt haben. So baut man seit jeher ein

Haus so, indem zuerst das Fundament und zuletzt das Dach erstellt wird. Ähnlich

verhält es sich mit der ERP-Einführung, denn diese stellt das gesamte Unternehmen

vor eine große Herausforderung. Sie ist viel mehr als nur ein technischer

Vorgang: Ihre Mitarbeiter sind in der Regel nicht geübt darin, solche Projekte

umzusetzen bzw. durch das Tagesgeschäft zeitlich kaum in der Lage, den Anforderungen

eines derartigen Projektes gerecht zu werden. Daher ist es extrem

wichtig, dass Ihr Implementierungspartner Sie mit seiner Erfahrung und einer

100-fach bewährten Methode an die Hand nimmt. Um Ihnen während der Einführung

der abas Business Suite ein größtmögliches Maß an Sicherheit und Effizienz

zu gewährleisten, hat abas eine weltweit erfolgreich eingesetzte Methode

entwickelt: die Globale Implementierungsmethode – abas GIM.

Im Mittelpunkt dieser Stufen-Methode stehen Ihre mit der ERP-Einführung

erwarteten Ziele. abas GIM hilft dabei, diese Ziele im Einklang mit Ihren verfügbaren

personellen und wirtschaftlichen Ressourcen im vorgegebenen Budget

und Zeitrahmen zu erreichen. Dabei werden individuelle Anforderungen berücksichtigt,

Stärken sowie Schwächen analysiert. Gutes wird bewahrt, Optimierungspotenziale

werden gehoben.

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Methode

2013

Ihre Vorteile:

• Reibungslose und effiziente Einführung nah am Standard

• Einführungszeit um ca. 30% unter dem üblichen Marktdurchschnitt

• Kostentransparenz und Budgeteinhaltung

• Schneller Return on Investment

Internationale ERP-Projekte

Auch bei internationalen Projekten können Sie sicher sein, dass diese Methodik

an allen Ihren Standorten Anwendung findet. Darüber hinaus wird hier durch

eine übergeordnete Projektorganisation der gesamtheitliche Aspekt eines standortübergreifenden

Vorhabens sichergestellt, indem Ziele, Kommunikation und

Vorgehen rund um den Globus synchronisiert und koordiniert werden.

Start: Das Kennenlernen

Der erste Schritt zu einer erfolgreichen ERP-Einführung ist das gegenseitige

Kennenlernen. Der Projekt Kick-off Termin bildet dazu die Grundlage.

Zunächst werden die Projekt-Gremien mit ihren Funktionen sowie die entsprechende

personelle Besetzung festgelegt. Dem daraus resultierenden Projekt-

Team Ihres Hauses werden dann abas GIM und die genaue Projektorganisation

(Ablauf, Aufgaben, Verantwortungen, Regelwerke) erläutert. Die bereits

bekannten, geplanten Projektziele, Aufgabenstellungen und Rahmenbedingungen

werden noch einmal visualisiert. Die Verabschiedung eines groben Zeit- und

Kapazitätsplanes für das Gesamtprojekt rundet die Startphase ab.

Smart Check: Bereit für ERP?

Im Smart Check, dem zweiten Schritt von abas GIM, wird gemeinsam und ganz

pragmatisch mit Ihren Mitarbeitern überprüft, wie „ERP-fähig“ Ihre Organisation

und Infrastruktur ist.

Zum Beispiel werden aussagekräftige Mengengerüste zu Stamm- und Bewegungsdaten

ermittelt. Darüber hinaus werden allgemeingültige strategische

sowie organisatorische Anforderungen und Rahmenbedingungen für die zukünftige

Systemauslegung und -einführung herausgearbeitet. Je nach Bedarf bzw.

Status der Vorqualifikation des Projektes, kann optional auch eine Darstellung

der IST-Prozesse erfolgen, bei der Schwachstellen und Handlungsbedarfe abgeleitet

sowie Projektschwerpunkte definiert werden.

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2013

Methode

Qualifizierung: Wissen erlangen, um Möglichkeiten zu erkennen

In der Qualifizierungsphase lernen die Mitglieder des Projekt-Teams aus allen

Unternehmensbereichen in Präsenzschulungen die Standard-Prozesse und

-Funktionen der abas Business Suite kennen.

Dies ist ein elementar wichtiger Baustein zur Vorbereitung einer späteren, effizienten

Konzeptions- und Organisationsphase. Denn nur wer um die Möglichkeiten

des zukünftigen Systems weiß, ist in der Lage seine Anforderungen so

zu definieren, dass vorhandene Standards genutzt werden können. So wird nur

dort Individualität erzeugt, wo Anforderungen vom Standard abweichen und

zwingend notwendig sind.

Das in den Schulungen erlangte Wissen wird in einer nachgelagerten Übungsphase

vertieft. Ziel ist es, das Erlernte zu festigen und mit den Anforderungen

aus dem Tagesgeschäft zu vergleichen. Dazu werden kundenindividuelle

Übungsaufgaben und -szenarien erstellt. Ein abas Coach unterstützt Sie während

dieser Zeit. Darüber hinaus werden modernste „Blended-Learning-Schulungsmethoden“

durch den Einsatz eines Inhouse-Testsystems und E-Learning-

Einheiten angewendet.

Organisation: Das Realisierungskonzept

Die Qualifizierungsphase hat dafür gesorgt, dass Ihr Projekt-Team und Ihr Implementierungspartner

die gleiche „abas Sprache“ sprechen. Jetzt geht es daran,

eine transparente Ausarbeitung der SOLL-Abläufe und -Anwendungen vorzunehmen.

Danach erfolgt die strukturierte Beschreibung der konkreten Anforderungen

und des zu realisierenden Funktionsumfangs.

Diese Maßnahmen bilden zusammen die Grundlage für die Erstellung des Realisierungskonzeptes,

welches das Ergebnis dieser Organisationsphase darstellt.

Dieses Konzept beinhaltet sowohl die strukturierte Beschreibung der organisatorischen

und technischen Realisierung, als auch die umzusetzenden Konfigurationsanforderungen

innerhalb der abas Business Suite sowie die Layout-Gestaltung

des Druckmanagements.

Konfiguration: Die Umsetzung

In der Konfigurationsphase geht es nun um die Umsetzung der im Realisierungskonzept

beschriebenen Maßnahmen.

In der abas Business Suite werden die notwendigen Modifikationen und Einstellungen

vorgenommen. Nach Fertigstellung der jeweiligen Maßnahme wird

im Dialog mit dem zuständigen Projektteam-Mitglied geprüft, ob dies gemäß

dem Realisierungskonzept umgesetzt wurde und darüber hinaus auch noch dem

aktuellen Stand der Dinge entspricht. Falls sich Anforderungen während der Projektlaufzeit

geändert haben oder in der Organisationsphase anders eingeschätzt

wurden, kann so bei Bedarf frühzeitig eine Kurskorrektur vorgenommen werden.

Ein wichtiger, in vielen ERP-Projekten oftmals unterschätzter Teil der Konfigurationsphase

stellt die Aufbereitung und Migration von Daten aus vorhandenen

Alt-Systemen in das neue Zielsystem dar. abas weiß um diese Herausforderung

und begleitet Sie daher aktiv, sowohl konzeptionell als auch bei der Umsetzung.

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Methode

2013

Training: Fit für den GoLive

Nach erfolgreicher Umsetzung der organisatorischen und softwaretechnischen

Maßnahmen ist es jetzt an der Zeit, Ihre Anwender mit dem System und der

eventuell neuen Unternehmensorganisation bzw. –prozesse vertraut zu machen.

Anders als in den Schulungen für das Projekt-Team werden aus Gründen der

zeitlichen Ressourcenschonung hier nur die für den jeweiligen Fachbereich bzw.

arbeitsplatzabhängige Inhalte geschult. Dazu werden projektbezogene Schulungs-

und Testszenarien erstellt. Hierbei stehen Ihnen das Inhouse-Testsystem

und das eLearning-System von abas zur Verfügung.

Go Live: Jetzt geht es los!

Jetzt geht es bald los. Durch umfangreiche Checklisten und Tests wird sichergestellt,

dass alle zum Go Live notwendigen Rahmenbedingungen erfüllt sind. Dazu

gehören neben der Überprüfung Ihres Qualifizierungsstands auch banal erscheinende

Kontrollen der Infrastruktur, wie z. B.

• Stehen überall dort Drucker, wo Papier-Dokumente erzeugt werden sollen?

• Hat jeder Anwender auch einen technischen Zugriff auf das System?

• etc.

Unsere Go Live-erfahrenen abas Software Partner nehmen Sie dabei an die

Hand. Am Ende dieser Tests und Überprüfungen wird durch alle Beteiligten die

Go Live-Bereitschaft angezeigt.

Denn durch abas GIM ist sichergestellt, dass die sonstigen Rahmenparameter

richtig gesetzt sind und der Start mit der abas Business Suite so zu einem vollen

Erfolg wird!

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2013

Basissystem

2. Basissystem

Das Basissystem beinhaltet Datenbank, Stammdatenverwaltung, Dokumentenverwaltung,

Adressenprüfung, Kommunikationskomponenten,

grafische Benutzeroberfläche, Online-Hilfe, Infosysteme, Auswertungen

und Berichte , Sachmerkmal- und Selektionsleiste.

2.1 Datenbank

Die Datenbank bildet das Herzstück des ERP-Systems von abas. Sie ermöglicht

das sichere Verwalten, Bearbeiten und Verarbeiten von unterschiedlichen Daten.

Die Datenbank besteht aus drei Schichten: Das Fundament ist die objektorientierte

Datenbank. Darauf setzt die Anwendungsschicht mit den Kernfunktionen

der Software auf. Die oberste Schicht bildet die »Flexible Oberfläche« (FO), die

Präsentationsschicht. Diese Schicht ist die sichtbare und veränderbare Schnittstelle

zum Anwender.

Die abas eigene Datenbank hat folgende Eigenschaften:

• Gewährleistung eines 24-Stunden-Betriebs an 7 Tagen der Woche

• Datensicherung im laufenden Betrieb

• Praktisch wartungsfreie Datenhaltung

• Erweiterbarkeit durch Integration benutzerdefinierter Felder und Tabellen

• Hohe Datensicherheit

Als minutenaktuelle Kopie der Produktiv-Datenbank kann eine Schattendatenbank

z. B. für die Datenbereitstellung im Web dienen. Im laufenden Betrieb sind

Online-Sicherungen oder das Kopieren von Mandanten realisierbar.

Der „schreibende“ Schattenmandant bietet die Möglichkeit, in die Schattendatenbank

zu schreiben und die dort erfassten Daten vor dem nächsten Abgleich

in die Echt-Datenbank zu übernehmen. Mit dem Schattenmandant und den Webanwendungen

von abas können Sie Ihre ERP-Daten online verfügbar machen.

Individuelle Anpassungen der abas Datenbank

Die Verwaltung von Daten erfordert unternehmensspezifische Anpassungen. Sie

können die abas Datenbank speziell für Ihr Unternehmen optimieren z. B. durch

eigene Erweiterungen oder die Definition von Suchschlüsseln.

2.1.1 Variablentabellen

Die Variablentabelle zeigt Namen und Eigenschaften von Datenbankfeldern an.

Sie haben die Möglichkeit, bestehende Datenbanktabellen durch individuelle Felder

zu erweitern.

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Basissystem

2013

Zusatztabellen

In Zusatztabellen können weitere projektspezifisch benötigte Daten verwaltet

werden, wie z. B. firmenspezifische Preisfindungsalgorithmen.

Suchschlüssel

Der Zugriff auf Datensätze erfolgt über Suchschlüssel, z. B. Identnummer oder

Suchwort. Diese Suchschlüssel sorgen für eine schnelle und effiziente Selektion

der Datensätze. Es gibt im Standard vordefinierte Suchschlüssel. Für spezielle

Erweiterungen lassen sich auch eigene Suchschlüssel frei definieren, beispielsweise

eine ehemalige, nicht mehr gebräuchliche Artikelnummer, die aber immer

noch von einigen Kunden genutzt wird.

2.2 Volltextsuche

Die Volltextsuche ist integraler Bestandteil von abas und unterstützt Sie bei dem

zielgerichteten Suchen und Finden von Daten. Dazu gibt es 3 vorkonfigurierte

Suchschemata mit entsprechend formatierter Ergebnisdarstellung, inklusive

Trefferhighlighting, die sofort verwendet werden können für:

• Teile (Artikel, Zusatzpositionen, Dienstleistungen)

• Adressen (Interessenten, Kunden, Lieferanten und alle zugeh. Kontakte)

• Allgemeines (komplette Datenbestand).

Für Adressen sowie Teile durchsucht die Volltextsuche auch die Freitexte des

Kunden- bzw. Artikelstamms.

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2013

Basissystem

2.3 Stammdaten

Zu den Stammdaten gehören Kunden-, Lieferanten-, Teile-, Konten-,

Arbeits gänge-, Maschinengruppen- / Abteilungs-, Mitarbeiter- und

Firmenstamm daten. Alle ERP-Funktionen in abas greifen auf diese

Daten zu.

Allgemeine Funktionen zur Stammdatenverwaltung:

• Anlegen, Ändern und Anzeigen von Stammdatensätzen

• Anlegen neuer Stammdatensätze durch Kopieren vorhandener

• Zugriff auf vorhandene Textbausteine aus den Masken

• Umfangreiche Suchfunktionen über:

––

Identnummer

––

Identnummernbereiche

––

Selbst definierte Suchkriterien

––

Suchwörter, Suchwortbereiche, Wildcards

––

Zusätzliche individuelle Kriterien

––

Anwendung eines Matchcodes

––

Individuelle Selektionsmasken

In allen Stammdatensätzen werden Erfassungsdatum, Bearbeiterkennzeichen

und Datum der letzten Änderung gespeichert und angezeigt.

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Basissystem

2013

2.3.1 Kundenstamm

Im Kundenstamm werden alle Daten rund um Kunden und Kunden-Kontakte

erfasst und gepflegt.

Neben der reinen Adressenverwaltung ist es möglich, detaillierte Informationen

zu hinterlegen:

• Daten für den Verkauf, z. B. Versandanschrift, Liefer- und Zahlungsbedingungen,

Rechnungsstellungen usw.

• Korrespondenzsprache – alle verfügbaren Bediensprachen stehen auch als

unternehmensinterne Korrespondenzsprache zur Verfügung

• Daten für die Finanzbuchhaltung – alle Eigenschaften des Personenkontos

(Debitor)

• Vertreter, die nicht Lohn- und Gehaltsempfänger sind, zur Unterstützung

der Provisionsermittlung

• Kunden-Kontakt und Kunden-Abteilungen

Die Daten des Kundenstamms nutzen Sie auch für die Korrespondenz mit den

Kunden. Einsatzmöglichkeiten sind z. B. die verschiedenen Verkaufsvorgänge

(Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen), die Intrastat-Meldung, die

Finanzbuchhaltung sowie ggf. die elektronische Datenübertragung (EDI).

Je Kunde und Geschäftsjahr können Sie wie bei allen Konten die Umsatzzahlen

als Plan- und Istwerte pflegen bzw. anzeigen.

abas Business App »Kundenakte«

Mit der abas Business App »Kundenakte« lassen sich alle wichtigen Vorgänge zu

einem Kunden oder einem Interessenten visualisieren. Von hier aus ist der

direkte Zugriff auf Informationen zu einem Kunden, wie z. B. Umsätze, offene

Posten, offene Vorgänge und Aufgaben möglich. Auch Notizen, archivierte Dokumente

aus dem Dokumenten-Management-System, Servicegeräte und laufende

Servicevorgänge werden in der Kundenakte visualisiert.

Verkauf

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2013

Basissystem

Die grafische Darstellung von Chancen und Angeboten sorgt für Durchblick und

zeigt Vertriebspotentiale auf.

Detaillierte Informationen finden Sie auch im Kapitel »Verkauf« .

2.3.2 Interessentenstamm

Interessenten und Interessenten-Kontakte erfassen Sie als eigenständige

Objekte im Kundenstamm.

Interessenten haben dieselbe Feldstruktur wie Kunden. Interessenten-Kontakte

haben dieselbe Feldstruktur wie Kunden-Kontakte, inklusive kundenindividueller

Felder. Für Interessenten legen Sie nur Chancen, Angebote oder Webaufträge

an, keine Aufträge, Lieferscheine oder Rechnungen.

Wird aus einem Interessenten ein Kunde, wandeln Sie die vorhandenen Interessenten

sowie zugehörige Kontakte einfach in Kunden-Daten um. Bereits erfasste

Vorgänge sind dann automatisch dem Kunden zugeordnet.

2.3.3 Lieferantenstamm

Der Lieferantenstamm ist analog zum Kundenstamm aufgebaut. Zu den Lieferanten

lassen sich beliebig viele Kontakte führen.

Detaillierte Informationen im Lieferantenstamm:

• Daten für den Einkauf, z. B. Liefer- und Zahlungsbedingungen, Preisstellungen,

Rechnungsstellungen usw.

• Daten für die Finanzbuchhaltung mit allen Eigenschaften des Personenkontos

(Kreditor)

• Fremdfertiger

• Spediteure

Die Daten des Lieferantenstamms nutzen Sie für die Korrespondenz mit den Lieferanten.

Einsatzmöglichkeiten sind die verschiedenen Einkaufsvorgänge (Anfragen,

Bestellungen, Lieferscheine, Rechnungen), die Disposition, die Intrastat-

Meldung, die Finanzbuchhaltung sowie ggf. die elektronische Daten übertragung

(EDI) und ATLAS.

Je Lieferant und Geschäftsjahr können Sie wie bei allen Konten die Umsatzzahlen

als Plan- und Istwerte pflegen bzw. anzeigen.

abas Business App»Lieferantenakte«

Mit der abas Business App »Lieferantenakte« beurteilen Sie schnell die aktuelle

Situation eines Lieferanten und treffen darauf basierend Entscheidungen, weil

alle notwendigen Informationen kompakt in einer Übersicht dargestellt sind. Von

hier aus ist auch der direkte Zugriff auf die zum Lieferanten gehörigen aktuell

laufenden Vorgänge, Beschaffungsvorschläge und Aktivitäten möglich. Ebenso

werden Notizen und archivierte Dokumente aus dem Dokumenten-Management-System

in der Lieferantenakte visualisiert.

Detaillierte Informationen finden Sie auch im Kapitel »Einkauf«.

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Basissystem

2013

2.3.4 Teilestamm

Im Teilestamm werden alle Daten rund um die Verkaufs- bzw. Einkaufsartikel

geführt. Zusätzlich können Fertigungsmittel, Zusatzpositionen und Dienstleistungen

verwaltet werden.

• Artikel umfassen bestandsgeführte Waren, die für die Disposition zur Verfügung

stehen. Im Artikel hinterlegen Sie alle Angaben zu Beschaffung und

Verkauf.

Alle Angaben zu Einkauf, Verkauf und Fertigung lassen sich ebenfalls im Artikel

hinterlegen. Die Fertigungsliste enthält sowohl den Arbeitsplan als auch

die Stückliste und die Fertigungsmittel.

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2013

Basissystem

• Dienstleistungen erlauben im Ein- und Verkauf die Behandlung besonderer

Positionen ohne Bestandsführung. Dazu gehören Pauschalen, wie z.B. Porto,

Verpackung, Versand und Versicherung) sowie Textbausteine, Gesamtrechnungsrabatte

oder -zuschläge, Steuerpositionen, Zwischen- und Endsummen

etc.

• Fertigungsmittel werden als Hilfsmittel in der Fertigung verwendet (z. B.

Werkzeuge, Schablonen). Sie können in Fertigungslisten eingetragen werden

und erscheinen in den Arbeitspapieren. Sie unterliegen weder der Disposition

noch der Lagerführung, werden aber bei der Kalkulation berücksichtigt.

• Zusatzpositionen erlauben im Ein- und Verkauf die Behandlung besonderer

Positionen ohne Lagerführung. Dazu gehören Pauschalen und Dienstleistungen

(Porto, Verpackung, Versand, Versicherung) sowie Textbausteine,

Gesamtrechnungsrabatte oder -zuschläge, Steuerpositionen, Zwischen- und

Endsummen etc.

Fertigungsliste

Zu einem Artikel können verschiedene Fertigungslisten hinterlegt werden, in

denen Sie z. B. standort- oder fertigungsspezifische Eigenheiten berücksichtigen

können. Es ist möglich, auftragsbezogene Fertigungslisten direkt in der Auftragsbearbeitung

oder in der Arbeitsvorbereitung komfortabel auszutauschen.

Abhängig vom Standort schlägt Ihnen die Disposition die für diesen Standort

zugeordnete Fertigungsliste vor.

Artikelbereiche

Mit Artikelbereichen werden hierarchische Strukturen über Artikel aufgebaut. Ein

Artikelbereich verweist auf weitere Artikelbereiche und / oder Artikel.

Eine spezielle Ausprägung einer solchen Hierarchie kann ein Produktkatalog

sein. Alle Felder zur Erstellung eines Produktkatalogs (z. B. für einen Webshop)

stehen zur Verfügung. Artikelbereiche lassen sich aber auch für die Absatzplanung

und für BI-Auswertungen verwenden.

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Basissystem

2013

abas Business App »Artikelakte«

Die abas Business App »Artikelakte« sammelt aus verschiedenen Funktionsbereichen

der abas Business Suite alle wichtigen Informationen zu einem Artikel

und stellt sie grafisch aufbereitet in nur einer Ansicht zur Verfügung. Eine umfassende

Übersicht über die Bedarfs- und Beschaffungssituation und die Versandinformationen

wird so möglich. Auch Kundenartikelnummern werden miteinbezogen.

Folgende Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

• Anzeige der offenen Auftragspositionen mit Versandplanungsnummer

• Noch nicht gebuchte Lieferscheine

• Anzeige der bereits gelieferten Positionen

• Bestandsinformation

• Anzeige der Betriebsaufträge

• Offene Bestellungen

Verkauf

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2013

Basissystem

2.3.5 Kapazitätsstamm und Arbeitsgänge

Im Kapazitätsstamm werden Abteilungen und Maschinengruppen gepflegt. Mit

diesen Daten bilden Sie Ihre Fertigungsorganisation ab.

Im Arbeitsgangstamm werden die Arbeitsschritte beschrieben. Jedem Arbeitsgang

ist eine Maschinengruppe zugeordnet. Maschinengruppen sind die kleinsten

von der Disposition planbaren Einheiten. Sie sind zu Abteilungen zusammengefasst.

Abteilungsdatensätze und Maschinengruppen enthalten Angaben zur Kapazitätsberechnung,

-planung und Disposition. Durch Kapazitätszu- und Kapazitätsabschläge

wird das Kapazitätsangebot tagesgenau erfasst.

In Arbeitsgängen werden alle Daten gepflegt, die erforderlich zur Durchführung

eines Arbeitsschrittes sind. Der genaue Kapazitätsbedarf für die eingetragene

Maschinengruppe des Arbeitsgangs wird in der Fertigungsliste artikelspezifisch

festgelegt.

2.3.6 Mitarbeiterstamm

Im Mitarbeiterstamm werden alle Daten rund um die Mitarbeiter des Unternehmens

erfasst und gepflegt.

Folgende Informationen können hinterlegt werden:

• Persönliche Daten des Mitarbeiters (Personalakte)

• Daten für die Finanzbuchhaltung (Lohn und Gehalt)

• Verkehrszahlen des Personenkontos

• Organisatorische Daten (Schichtplan und Vertretung)

• Arbeitstagekalender

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Basissystem

2013

2.3.7 Firmenstamm

Im Firmenstamm werden die allgemeinen, bereichsübergreifenden Stamm daten

verwaltet und installationsspezifische Einstellungen definiert.

Hier können Sie folgende Daten verwalten und definieren: Kurztexte für die Korrespondenz

mit Kunden und Lieferanten, wie z. B. Anreden, Gewährleistungen,

Lieferbedingungen, Preisstellungen:

• Zahlungsbedingungen, Zahlungsbedingungsschlüssel und Zahlungsverteiler

für den Ein- und Verkauf

• Rechnungsstellungen für den Ein- und Verkauf

• Werkstoffe für die Werkstoffangaben im Schriftverkehr des Ein- und Verkaufs

und für die Kalkulation

• Tagespläne für die Hinterlegung eines tagesspezifischen Arbeitszeitmodells

für die Betriebsdatenerfassung (BDE)

• Schichtplan zur Festlegung von Schichtmodellen für die Zuordnung von

Tagesplänen einzelner Wochentage je Schicht

• Verfahren der Materialbewertung mit Bewertungsarten für Lagerab- und

Lagerzugänge

• Währungen und Währungskurse / Tagesgenaue Währungkurse /

Währungs historie

• Zusätzlich zur währungsspezifischen Rundung Konfigurationsmög lichkeit

für die Rundung von Preisen auf zwei oder drei Nachkommastellen genau

• Kurstabelle für aktuelle und historische Währungskurse für die Umrechnung

in Fremdwährungen in Ein- und Verkaufsvorgängen sowie der Finanzbuchhaltung

• Daten für die Datenbank-Konfiguration, zur Pflege der Nummernkreise,

der Selektions- und Sachmerkmalsleisten sowie der Variablen- und Schlüsseltabellen

• Daten zur System-Konfiguration, zur Verwaltung der Benutzer-Passwörter

und Zugriffsberechtigungen sowie zur benutzerspezifischen Konfiguration

des Mandanten

• Gemeinkostensätze für die Kalkulation

• Zoll-Tabelle für die Hinterlegung der Zoll-Kennzeichen für die Intrastat-Meldung

• Betriebsdaten zur Pflege von firmenspezifischen Daten und Einstel lungen

• Termine zur Pflege wichtiger Abschlusstermine der Finanz- und Anlagenbuchhaltung

sowie des Lagerwesens

• Lohngruppen zur Pflege der Lohngruppentabelle

• Standardkontierungen zur Hinterlegung der aktuellen Steuersätze und

Angabe der Standardkonten der Finanzbuchhaltung

• Verwaltung der Materialzuschläge / DEL-Notierungen

• Einheitentabelle mit gebräuchlichen Maßangaben und Definition von eigenen

Einheiten

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2013

Basissystem

2.3.8 Regionen / Länder / Wirtschaftsräume

Unter »Regionen / Länder / Wirtschaftsräume« werden Datenobjekte gepflegt,

mit denen geografische oder wirtschaftliche Zusammenhänge beschrieben

werden.

Ein Datenobjekt ist als Wirtschaftsraum, Land oder Region zu kennzeichnen. Ein

zusätzliches Textfeld hilft, die Stufe zu beschreiben, z. B. Staat, Land, Bezirk,

Steuerbezirk etc.

Wirtschaftsräume sind die größten, übergeordneten Einheiten. Den Wirtschaftsräumen

können andere Wirtschaftsräume oder Länder untergeordnet sein. Einem

Land untergeordnet sind Regionen, denen wiederum Regionen untergeordnet

sein können. So ist z. B. Europa ein Wirtschaftsraum. Diesem Wirtschaftsraum

ist beispielsweise das Land Deutschland untergeordnet. Dem Land Deutschland

ist das Bundesland Bayern als Region untergeordnet.

Je Region oder Land ist es möglich, das Adressformat zum Drucken der Postadresse

zu hinterlegen. Die Adresse kann aus Name, Straße, Postleitzahl, Ort,

Ländername, -kürzel, Regionenkennzeichen und -bezeichnung in beliebiger Reihenfolge

zusammengesetzt werden.

Jeder Adresse im ERP-System, z. B. der Kundenanschrift, wird eine Region oder

ein Land zugeordnet. Damit wird neben dem Adressformat für die Korrespondenz

auch dessen geografische und wirtschaftliche Zuordnung beschrieben.

Im Lieferumfang sind bereits alle Länder enthalten sowie zahlreiche Regionen

zugeordnet. Für jedes Land kann ein Adressformat festgelegt werden, das

angibt, wie Adressen geschrieben werden sollen. Sie erscheinen in diesem Format

in Briefen, Vorgängen des Ein- und Verkaufs, beim Etikettendruck, ggf. in

Auswertungen und Berichten.

2.3.9 Banken und Bankverbindungen

Unter »Banken und Bankverbindungen« verwalten Sie bankspezifische Daten.

Banken und Bankverbindungen sind eigene Datenbankobjekte. Pro Konto können

beliebig viele Bankverbindungen angelegt werden. Das System unterstützt

Sie bei der Erfassung von Bankverbindungsdaten. Zudem kann die IBAN automatisch

geprüft werden.

Im Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterstamm ist es möglich jeweils eine

Bankverbindung als Standardvorschlag für dieses Konto zu hinterlegen.

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Basissystem

2013

2.3.10 Kalender

Die Kalender der abas Business Suite unterstützen die Definition von

Dispokalendern für Länder, Regionen, Wirtschaftsräume, Kunden, Lieferanten,

Mitarbeiter, Firmen und Kapazitätsangebote für Abteilungen

und Maschinengruppen. Sie können die Kalender unabhängig von der

Lagergruppe oder pro Lagergruppe definieren.

Der Dispokalender definiert Arbeitstage, Liefertage und Anliefertage. Die landund

firmenspezifischen arbeitsfreien Tage lassen sich den einzelnen Objekten

zuordnen. Es ist möglich, die Kalender für jeden beliebigen Zeitraum auszuwerten.

Kapazitätsangebote werden Maschinengruppen und Abteilungen zugeordnet. Ein

Arbeitsstundenkalender lässt sich durch Zuordnen der Arbeitsstunden auf die

Arbeitstage erstellen. Im Arbeitsstundenkalender geben Sie Ab- und Zuschläge

in Arbeitsstunden an. Die Funktion »Kalenderhierarchie« verknüpft mehrere

Kalender miteinander.

2.4 Dokumentenverwaltung

Die integrierte Dokumentenverwaltung bietet Ihnen die Möglichkeit,

interne und externe Dokumente zu verwalten.

Interne Dokumente:

• Archivierte Vorgänge aus der Verkaufsabwicklung

• Gescannte oder bearbeitete Reparaturberichte von Servicemitarbeitern

• Gescannte Überweisungsträger

• CAD-Zeichnungen der Produkte

• ...

Externe Dokumente:

• Zeichnungen von zu fertigenden Produkten zu Verkaufsaufträgen

• Einkaufslieferscheine und -rechnungen

• ...

abas bietet optional die komplette Integration des HABEL-Dokumenten-Management-Systems.

Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel »Integrierte Lösungen«.

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2013

Basissystem

2.5 Adressenprüfung gegen Sperrlisten

abas bietet die Möglichkeit, Adressen gegen Sperrlisten zu prüfen. Mit

dieser Funktion realisieren Sie die Überprüfungspflicht von Geschäftspartneradressen

entsprechend der Antiterror-Verordnung.

Es gibt die Möglichkeit, die Adressenprüfung sowohl bei Stammdaten (z. B. Kunden

oder Lieferanten) als auch bei Bewegungsdaten (z. B. Liefer- oder Rechnungsanschriften)

im Ein- und Verkauf einzusetzen.

Funktionen:

• Verwalten von versionierten Sperrlisten

• Direkte Prüfung beim Erfassen von Adressen

• Automatische Prüfung für eine festgelegte Menge von Adressfeldern

• Automatisch erstellte Adressdatenbank mit geprüften Adressen

• Effiziente Prüfung unter Einbeziehung von Ergebnissen früherer Prüfläufe

• Umfangreiche Protokollierung der Prüfläufe

2.6 Bürokommunikation

Das ERP System beinhaltet eine eigene Komponente für die Erstellung und Bearbeitung

von Texten. Diese Texte verschicken Sie direkt aus dem System heraus,

z. B. als E-Mail oder Fax.

Die Bürokommunikationskomponente erleichtert den Austausch von Dokumenten

im Unternehmen und mit Kunden und Lieferanten.

Eine E-Mail-Anbindung sorgt, direkt aus abas heraus, für den Versand von Dokumenten.

Beispielsweise tauschen Sie Lieferscheine und Rechnungen mit Kunden

und Lieferanten per EDI aus.

Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

• Briefprogramm

• Rundschreiben an Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter

• Fax-Druck auf Papier

• Fax-Rundschreiben auf Papier

• Automatisches Faxen vom Arbeitsplatz

• E-Mail-Anbindung

• EDI-Komponente

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Basissystem

2013

2.7 Grafische Benutzeroberfläche (GUI)

Der benutzerfreundliche Aufbau der GUI ermöglicht eine einfache Bedienung.

Zahlreiche Details erleichtern den Arbeitsalltag.

Ansicht

• Um Zeit zu sparen, legen Sie fest, welche Kommandos nach dem Anmelden

in abas automatisch gestartet werden sollen.

• Die Kommando- und Objekthistorie ermöglicht den schnellen und einfachen

Zugriff auf die zuletzt bearbeiteten Masken und Objekte.

• Eine eigene, konfigurierbare Kommandoübersicht je Benutzer oder je Arbeitsgruppe

bietet direkten Zugriff auf häufig verwendete Kommandos.

• Die Veränderung von Logo, Symbol, Schrift- und Hintergrundfarbe, Einstellungen

für Maskentabellen und Trennlinien ermöglicht z. B. die Unterscheidung

von mehreren Mandanten.

• Vorlagen (Themes) ermöglichen mandantenspezifische Design-Einstellungen.

• Der grafische Maskeneditor bietet ein vertrautes Arbeitsumfeld durch seine

„What-you-see-is-what-you-get“-Funktion (WYSIWYG).

• Die grafische Benutzeroberfläche ist für Microsoft Windows und für Linux

verfügbar.

Bedienung

• Nahezu alle Funktionen lassen sich sowohl mit der Maus als auch mit der

Tastatur bedienen.

• Objekte aus der Objektwahl können Sie per z. B. Drag und Drop zur

Ansicht in Masken ziehen bzw. in Maskenfelder eintragen.

• Tabellen und Selektionsergebnisse aus abas können Sie in Microsoft Excel,

OpenOffice oder andere Programme übertragen.

• Verweise auf andere Datenobjekte lassen sich komfortabel verfolgen und

direkt öffnen.

• Zusatzinformationen wie Webseiten, Filme, PDF, Word-, Exceldateien etc.

werden innerhalb von Masken angezeigt.

Integration und Ausgabe von Daten

• Die Integration anderer Programme ist möglich: Zusammen mit einer

Telefonie-Software lassen sich z. B. ausgehende Telefonanrufe auslösen.

Ebenso kann bei eingehenden Anrufen der Anrufer automatisch im Datenbestand

gesucht und mit den offenen Vorgängen angezeigt werden.

• Daten aus Infosystemen und Listen geben Sie direkt in OpenOffice Calc,

Microsoft Excel oder einem Webbrowser aus.

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2013

Basissystem

2.8 Charts

Masken mit Charts machen die Abwicklung der Geschäftsprozesse transparenter.

Daten können ausdrucksvoll visualisiert werden: Verteilung der Umsätze auf

Produkte und Kunden, Zu- und Abbuchungen von Lagerbeständen, Abschreibungsverläufe,

Planung von zukünftigen Zahlungen etc.

Sie wählen zwischen verschiedenen Diagrammtypen, die jeweils auch Detailinformationen

beinhalten. Details liefert ein Doppelklick oder das Führen des

Mauszeigers über einen Balken oder eine Linie.

Die beiden nachfolgend vorgestellten Diagrammtypen sind nur eine kleine Auswahl.

Ablaufdiagramm (Gantt-Chart)

In Ablaufdiagrammen verschieben Sie Balken mit der Maus. Die geänderten

Werte werden automatisch in die Datenbank übernommen (z. B. in »Maschinengruppe«).

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Basissystem

2013

OpenHighLowClose-Diagramm

Mit Hilfe dieses Diagrammtyps stellen Sie zum Beispiel Kursverläufe dar. Zu

jedem x-Wert müssen die folgenden y-Werte angegeben werden:

• Erster Wert (Eröffnungswert)

• Höchster Wert

• Niedrigster Wert

• Letzter Wert (Schlusswert)

2.9 Bilder

Bilder, wie z. B. Fotos von Artikeln oder Konstruktionszeichnungen, können Sie

direkt in Masken anzeigen.

Ein Bild lässt sich per Doppelklick öffnen. Es wird in einem separaten Fenster

angezeigt. Ein weiterer Doppelklick startet ein passendes Programm zur Bearbeitung

des Bildes.

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2013

Basissystem

2.10 Baumansichten

Die Baumansicht in Infosystemen ermöglicht eine strukturierte, übersichtliche

Darstellung - beispielsweise in Strukturstücklisten.

2.11 Online-Hilfe

Die kontextsensitive Online-Hilfe unterstützt Sie bei der Bedienung des Systems.

Sie kann erweitert und ergänzt werden. Individuelle Erweiterungen lassen

sich für alle Mandanten der Installation gemeinsam oder mandantenspezifisch

erstellen. Alternativ können Sie die Standardhilfe auch durch eine eigene Online-

Hilfe ersetzen.

2.12 Infosysteme

Infosysteme bilden eine Navigationsplattform zur effizienten Abwicklung von

Geschäftsprozessen. Die Verknüpfung von Dialogmaske und Auswertung bietet

umfassende Informationen, um Entscheidungen zielgenau und zeitnah treffen

zu können.

Auswertungen bis ins Detail

Ein Pool vorkonfigurierter Infosysteme ermöglicht zahlreiche Auswertungen.

Dazu gehören zum Beispiel »Umsatzstatistik«, »Verkehrszahlen«, »Plankarte«,

»Maschinenbelegung« und »Kapazitätsübersicht«. Im Standard enthaltene Infosysteme

lassen sich einfach an Ihre unternehmensspezifischen Anforderungen

anpassen oder mit der Infosystemtechnik komplett neu erstellen.

Einfache Individualisierung

Infosysteme ermöglichen die Individualisierung von Unternehmensbereichen.

Auf den jeweiligen Arbeitsplatz zugeschnitten, erstellen Sie schnell und effizient

abteilungsübergreifend individuelle Dialogmasken. Innerhalb dieser Dialogmasken

lassen sich Vorgänge erstellen, verwalten und steuern.

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Basissystem

2013

2.13 Aktion-Aufruf

Über den Aktions-Button kann in allen Masken ein feststehendes Menü aufgerufen

werden. Über dieses Menü können sowohl Aufgaben, Notizen und DMS-

Dokumente eingesehen als auch neu angelegt werden, die (automatisch) mit

dem gerade bearbeiteten Objekt verknüpft sind. Optional können Sie die Menüstruktur

des Aktions-Buttons für jede Maske auch dynamisch erzeugen. Je nach

Anforderung erstellen Sie Abrufparameter mit und ohne Kontext. Die Abläufe

eines jeden Arbeitsplatzes sind so einfache im ERP-System zu konfigurieren und

können maßgeschneidert in der Software abgebildet werden. Zusätzlich steht

die Funktion zum Versenden einer E-Mail zur Verfügung.

2.14 Drucken

Jeder Bildschirmmaske sind Ausgabemöglichkeiten zugeordnet, die bei Bedarf

konfiguriert werden können.

Druckausgabe

In der Standardversion sind folgende Ausgabemöglichkeiten integriert:

• Ausfüllbare PDF-Dokumente

• FO-Kompatibilitätskanal

• JasperReports

• XMLPrint

• XMLDaten

• CrystalReports

• Browser und MS Excel

• Open Office-Ausgabe

Mit dem integrierten iReport-Designer können Sie das Layout an individuelle

Bedürfnisse anpassen.

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2013

Basissystem

Drucken im Überblick

• Vorkonfigurierte Ausgabemöglichkeiten passend zur Bildschirmmaske

• Druckaufbereitung auf zentralem Server-Rechner

• Unterstützung von Netzwerkdruckern und Arbeitsplatzdruckern

• Anbindung von beliebig weiteren externen Druck-Generator-Produkten

• Automatisierte Generierung von Druck-Layouts für Bildschirmmasken und

Infosysteme

• Drucken im Hintergrund

• Druck von Sammellayouts

• Ausdruck von Dokumenten in unterschiedlichen Sprachen

• Layouts einer bestimmten Sprache zuordnen

• Ausdruck von Adressen im Weltpostformat

• Durch Unicode sind alle gängigen Schriftzeichen der Welt druckbar

• Einbinden von Grafiken und Barcodes

• Druckausgabe als E-Mail direkt aus dem Druckdialog

• Lese- und Empfangsbestätigung bei E-Mail-Versand

• Anbindung von Archivierungssoftware

• Konfigurierbare Vorlagen für Layoutgenerierung von Infosystemen

• Universeller abas Font zum Ausdrucken von Sonderzeichen

• iReport-Designer für Layoutanpassungen

2.15 Sachmerkmal- und Selektionsleiste

Mit Sachmerkmal- und Selektionsleisten wählen Sie bestimmte Daten mit zahlreichen

Kriterien aus der Datenbank.

In die Sachmerkmalleisten werden zu einzelnen Artikeln oder Artikelgruppen

zusätzliche Daten eingetragen, die nicht im Teilestamm enthalten sind. In den

Artikelstammdaten werden diesen Merkmalen die entsprechenden Ausprägungen

zugewiesen.

Selektionsleisten lassen sich in beliebiger Anzahl für Stamm- und Bewegungsdaten

festlegen. Über die Selektionsleisten erstellen Sie dialogorientierte

Datenbankrecherchen über beliebige Datenbankfelder.

Alle Leistenarten können Sie zur Selektion von Datensätzen nutzen. Hierfür steht

das Dialogfenster »Objektauswahl« zur Verfügung. Die gefundenen Datensätze

werden in einer Liste angezeigt.

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CRM

2013

3. Leistungsspektrum der abas Business Suite

Umfangreiche Funktionen sind die Basis für die Abbildung Ihrer Unternehmensprozesse.

Die abas Business Suite unterstützt Sie dabei optimal in allen Bereichen

entlang der Wertschöpfungskette. Von Vertrieb über Kalkulation, Beschaffung

oder Produktion bis hin zur Supply-Chain-Abwicklung und Serviceabwicklung

haben Sie mit abas alle Prozesse durchgängig und transparent im Griff. Weitere,

über die reine ERP-Kernfunktionalität hinausgehende Applikationen, wie z.B.

mobile Anwendungen, Webshop, DMS, BI, Feinplanung und Projektmanagement,

runden das Leistungsspektrum ab.

3.1 ERP (Enterprise Ressource Planning)

Die ERP-Software von abas unterstützt Sie mit einem breiten Funktionsumfang

effizient bei der Planung und Verwaltung Ihrer Ressourcen und bei der optimalen

Steuerung Ihrer Geschäftsprozesse.

3.1.1 CRM

Relevante Informationen zu Interessenten und Kunden werden in der abas Business

Suite vorgehalten. Sie bilden die vertrieblichen Möglichkeiten, sogenannte

Chancen. Je nach Portal des Vertriebsprojektes kann Ihr Vertriebsbeauftragter

die Wahrscheinlichkeit angeben, mit der ein Auftrag zustande kommt. Durch

vertriebliche Aktivitäten können Sie die Chancen weiter präzisieren und verdichten.

Verfügen Sie bereits über genaue Kenntnisse zu den gewünschten Artikeln

und Mengen, greift die Preisfindung von abas. Basierend auf einer Vertriebschance

können automatisch Angebote generiert werden.

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2013 CRM

Interessenten

CRM

Kunden

Notiz

Aufgabe

Notiz

Chance

Vertrieb

Chance

Chance

Chance

DMS*

DMS*

Chance

Chance

Aufgabe

Chance

Angebot

Notiz

Aufgabe

Auftrag

Lieferschein

Rechnung

Verkauf

*optional

3.1.1.1 abas Business App »Aufgabenübersicht«

Was sind meine heutigen Aufgaben? Welchen Status haben von mir initiierte

Aufgaben? Mit Hilfe der Aufgabenübersicht können Sie einfach zwischen den beiden

Sichten »Meine Aufgaben« und »Von mir erstellte Aufgaben« wechseln und

so z. B. Prioritäten sowie den aktuellen Aufgabenstatus einfach erkennen und

Ihre Aktivitäten entsprechend steuern.

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CRM

2013

3.1.1.2 BI-Standardberichte CRM

Mit den BI-Standardberichten für den Bereich CRM können Sie Ihre Vertriebsaktivitäten

beurteilen und damit eine fundierte Grundlage für zu treffende Entscheidungen

schaffen.

Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel »Business Intelligence«.

3.1.1.3 Überblick aller Vertriebsprojekte

Über das Infosystem »Vertriebspipeline« erhalten Sie einen kompletten Überblick

aller Ihrer Vertriebsprojekte. Diese können nach Wahrscheinlichkeit, Datum oder

Zuständigkeit sortiert und grafisch dargestellt werden. Von hier aus kann ein

Angebot oder Auftrag veranlasst werden. Damit schließt sich der Vertriebskreis.

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2013 Verkauf

Sie können Aufgaben an Mitarbeiter weiterleiten, Aktivitätsnotizen zu Kunden

und Interessenten erfassen sowie nach bestimmten Kriterien klassifizieren. Mit

einer optionalen Dokumentenverwaltung wird Ihre Geschäftskorrespondenz

archiviert. Damit ist ein schneller Zugriff auf alle Informationen rund um Ihre

Kunden und Interessenten sichergestellt.

3.1.2 Verkauf

Um den gesamten Verkaufsprozess durchgängig und komfortabel abzuwickeln,

stellt abas Anwendern eine hochintegrierte Verkaufssteuerung

zur Verfügung, die die Prozesse von der Angebotserstellung über die

Auftragsverwaltung bis hin zum Erfassen von Lieferscheinen und Rechnungen

unterstützt.

Flexibel und schnell:

In abas richten Sie neue Mandanten schnell ein. Einzelne Mandanten haben

häufig die gleiche Datenbasis, sind aber je nach Geschäftsbereich oder Standort

spezifisch angepasst. Beispielsweise werden sie bei einer Fertigung in mehreren

Ländern in unterschiedlichen Bediensprachen betrieben. Im Verkauf sind

mandantenspezifische Feldvorbesetzungen mit Vorschlagswerten eingerichtet,

es kann in Fremdwährungen fakturiert werden. Das Anlegen von beliebig langen

Textbausteinen ist ebenso möglich wie das Berücksichtigen von kunden- und

produktspezifischen Rabatten und Staffelpreisen.

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Verkauf

2013

Werden Rechnungen, Aufträge oder Angebote erstellt, greift der Verkauf auf den

Datenpool des Kunden-, Teile- und Firmenstamms zu. Hier kommen dann die

Vorteile eines integrierten Gesamtsystems zum Tragen, denn die Software hat

direkte Verknüpfungen zu allen Funktionen der Materialwirtschaft, Fertigung,

Disposition, Kalkulation und Finanzbuchhaltung. Doppelte und dreifache Dateneingabe

ist nicht nötig. Dadurch realisieren Sie eine Reduktion von Fehlern und

eine deutliche Zeitersparnis.

Ihr Vorteil:

• Transparenz bei Ihren Geschäftsbeziehungen

• Stets aktuelle Umsätze zu Artikeln oder Kunden

• Keine Sicherheitsbestände mehr. Liquidität und optimaler Lagerbestand bei

hoher Liefertreue

• Schneller Rechnungsausgang

• Verbesserte Rentabilität

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2013 Verkauf

3.1.2.1 abas Business App

Jeder Nutzer hat seine eigenen Anforderungen in Bezug auf benötigte Informationen,

Funktionen oder Systeme. Mit den verschiedenen abas Business Apps wird

die tägliche Arbeit noch einfacher und effizienter. Die Business Apps integrieren

Daten aus verschiedenen Quellen in eine einzige Anwendung. Sie können frei

entscheiden, in welchem Kontext und an welcher Stelle die Business Apps dargestellt

werden, z.B. in GUI-Masken, zusammengefasst in einem Dashboard, in

der Kommandoübersicht oder einfach direkt im Internetbrowser.

abas Business Apps »Sales«

Verkauf

abas Business App »Verkaufsübersicht«

Mit der abas Business App »Verkaufsübersicht« lassen sich alle im Verkauf anfallenden

Aufgaben zentral managen. In einer rollenbasierten Übersicht haben Sie

alle zugeordneten Vorgänge vom Angebot bis zur Rechnung im Blick. Sie analysieren

beispielsweise Ihre Vorgänge über einen bestimmten Zeitraum und wechseln

per Klick in verschiedene Anwendungen, um weitere Aktionen, wie z. B. das

Erstellen eines Lieferscheines oder einer Rechnung, auszuführen.

abas Business App »Kundenakte«

Mit der abas Business App »Kundenakte« lassen sich alle wichtigen Vorgänge zu

einem Kunden oder einem Interessenten visualisieren.

Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel »Stammdaten«.

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Angebot

2013

abas Business App »Artikelakte«

Die abas Business App »Artikelakte« sammelt aus verschiedenen Funktionsbereichen

der abas Business Suite alle wichtigen Informationen zu einem Artikel

und stellt sie grafisch aufbereitet in nur einer Ansicht zur Verfügung.

Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel »Stammdaten«.

3.1.2.2 Kommandozentrale Verkauf

Im Infosystem »Verkaufszentrale« steuert ein zentrales Dialogfenster alle Verkaufsprozesse.

Von hier aus werden Verkaufsvorgänge vom Angebot bis zur

Rechnung bearbeitet, eingesehen und neu erstellt.

Aktuelle oder bereits archivierte Verkaufsvorgänge können Sie nach verschiedenen

Kriterien selektieren, erfassen, freigeben oder bearbeiten.

Durch die Anbindung von Infosystemen wie beispielsweise »Plankarte«,

»Beschaffungsstatus« oder »Lagerbestände« stellen Sie gezielte Informationen

auf Knopfdruck zur Verfügung. Die Kommandozentrale Verkauf steuert interaktiv

auch die komplette Versandplanung.

3.1.2.3 BI-Standardberichte Verkauf

In der abas Business Suite stehen Ihnen diverse BI-Berichte zur Verfügung.

Detaillierte Informationen finden Sie in Kapitel »Business Intelligence«.

3.1.3 Angebot

Aus den im ERP-System erfassten Daten erstellen Sie mit wenig Aufwand Angebote.

Durch Wiedervorlagefristen fassen Sie termingerecht nach. Einen Überblick

über laufende oder abgeschlossene Angebote liefern Ihnen Listen und

Auswertungstabellen, die im Systemstandard enthalten sind. Abgeschlossene

Angebote werden im Originalzustand im Angebotsarchiv abgelegt. Der Zugriff

ist bei Bedarf möglich.

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2013 Angebot

Angebot im Überblick

• Erfassen eingehender Anfragen

• Erstellen und Ändern von Angeboten über die Angebotsmaske

• Kopieren von Angeboten aus aktuellen oder archivierten Angeboten

• Kalkulation von Angeboten über Angebotsstücklisten

• Mandantenspezifische Feldvorbesetzungen mit Vorschlagswerten

• Verwenden von Wiedervorlagefristen und Terminen im Angebot

• Beliebig langer Text im Angebotskopf

• Beliebig langer Text zu jeder einzelnen Angebotsposition

• Angabe eines Wunschtermins

• Ausdruck des Angebots in der beim Kunden / Interessenten hinterlegten

Korrespondenzsprache

• Ausdruck über Formulargenerator

• Beliebiger Wiederholdruck, auch von bereits archivierten Angeboten

• Eingabe von Angebotspreisen und -werten in Fremdwährung

• Angebotsüberwachung mit den Listen »Angebotsobligo«

• Übergabe eines Angebots an einen Auftrag

• Angebotsarchiv für alle erledigten Angebote im Originalzustand

3.1.3.1 Aufträge

Die Auftragsverwaltung ist in vielen Unternehmen stark durch individuelle Anforderungen

geprägt. Das ERP-Komplettpaket von abas unterstützt Sie hier durch

seine hohe Flexibilität. Komplexe Kundenstrukturen lassen sich einfach im System

abbilden. Auch die Übermittlung von Bestelldaten des Kunden über das

Internet bzw. EDI oder die kundenbezogene Ermittlung von Preisen sind im

Standard abgebildet.

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Angebot

2013

Verwaltung von Aufträgen

Ähnlich wie beim Bearbeiten von Angeboten erfolgt das Erstellen und Ändern

von Aufträgen in einer speziellen Maske. Durch das direkte Zuordnen von Angebotsdaten

zu einem Auftrag beschleunigt sich die Auftragserstellung deutlich.

Darüber hinaus verwalten Sie auch Rahmenaufträge zu speziellen Produkten,

Lieferungen, Rabatten und Staffelpreisen im System.

Material- und Terminplanung

Aufträge planen Sie jederzeit ein, auch sofort nach dem Erfassen. Die Disposition

löst dabei die Produktstrukturen der Auftragspositionen mehrstufig und

automatisch auf, ermittelt Termine und Mengen für alle Material- und Kapazitätsbedarfe

und aktualisiert termingenau die Beschaffungsvorschläge für alle

noch fehlenden Teile.

Aufträge im Überblick

• Erstellen und Ändern von Aufträgen über die Auftragsmaske

• Möglichkeit, einen Auftrag zu ändern und gleichzeitig das Auftragsobligo zu erstellen

• Erstellen eines Auftrags durch Übernahme von Angebotsdaten

• Mandantenspezifische Feldvorbesetzungen mit Vorschlagswerten

• Material- und Terminplanung

• Verwendung von Wiedervorlagefristen und -terminen im Auftrag

• Übernahme von Kundenstammdaten in den Auftrag mit Änderungsmöglichkeit: Konditionen,

Versandvorschriften, Fremdwährung, Preise, Rabatte

• Verwaltung von Rahmenaufträgen

• Zuordnung von Kostenträgern

• Beliebig langer Text in den Auftragskopfdaten

• Beliebig langer Text für jede einzelne Auftragsposition

• Auftragsüberwachung mit dem »Auftragsobligo«

• Auftragsstatusbericht für Auftragspositionen, die gefertigt oder beschafft werden

müssen

• Optionale Rahmenauftragsbearbeitung für die Kfz-Zulieferindustrie nach VDA-Richtlinien

• Markierung in EK/VK-Positionen: nicht liefern / nicht berechnen

• Webauftrag

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2013 Angebot

3.1.3.2 Rahmenauftrag

Konditionen und Abnahmemengen von Artikeln verwalten Sie im ERP-System

von abas in kundenbezogenen Rahmenaufträgen.

Die Rahmenvereinbarungen werden unabhängig von den Aufträgen verwaltet.

Sie bilden das Rahmenauftragsobligo. Die Rahmenaufträge führen und verwalten

Fortschrittszahlen, wie beispielsweise gelieferte und abgerufene Mengen

oder Restbestände je Artikel. Die mit den Kunden geschlossenen Verträge können

Sie so jederzeit kontrollieren und überwachen.

Rahmenauftrag im Überblick

• Verwalten der Rahmenaufträge, Kontrakte, Verträge

• Erfassen der Abrufaufträge

• Überwachung der Rahmenaufträge, Mengen und Gültigkeitsdauer

• Fortschrittszahlen im Rahmenauftrag

• Obligo aus Rahmenaufträgen

3.1.3.3 Versand

Eine effiziente Bearbeitung und Abwicklung des Versands erreicht abas durch

die Kombination aller benötigten Arbeitsschritte. Die Versandabwicklung in abas

stellt hierfür Funktionen für die Versandplanung, die Packmittelverwaltung, die

Kommissionierung und die Zoll- und Exportabwicklung zur Verfügung.

Aktuelle und übersichtliche Dialoginformationen der lieferfähigen Aufträge,

deren Bearbeitungsstatus und der Zugriff auf Liefer- und Versandbedingungen

sorgen dafür, dass Ihre Versandabteilung immer bestens informiert ist.

Versandplanung

Versandplanung kombiniert alle Arbeitsschritte für Ihren Versand

Eine effiziente Versandplanung garantiert Ihnen die schnellstmögliche Lieferung

zum Kunden. Die Versandplanung im abas erreicht dies, indem sie die logistischen

Prozesse durch eine größere Transparenz und die Schaffung eines besseren

Transportumfelds in Einklang bringt. Darüber hinaus kann durch die Verkürzung

der Lagerhaltung eine Kosten- und Zeitersparnis realisiert werden. Mit

der Versandplanung bearbeiten Sie Gesamtlieferungen, Teillieferungen, Restlieferungen

und Sammellieferungen.

Splitten von Auftragspositionen in der Versandplanung

Lieferabrufe in der Versandplanung können Sie in mehrere Teillieferungen splitten.

Dadurch ist es möglich, die Teillieferungen auf mehrere Chargen zu verteilen.

Dabei gelten die Regeln, dass beim Abbuchen der Liefermenge aus dem

Lager zuerst vorhandene Materialzuordnungen berücksichtigt werden und nur

die Restmenge von der in der Position benannten Charge abgebucht wird.

Detaillierte Informationen finden Sie auch im Kapitel »Automotive« und in der Leistungsbeschreibung

»Automotive- & Supply-Lösung«.

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Angebot

2013

Kommissionierliste

Mit Hilfe von abas wird im Lager eine Kommissionierliste für eine Lieferung

zusammengestellt. Die Ladeliste legt dabei fest, wie die Ware verpackt und

dem Logistikdienstleister übergeben werden soll. Einen Überblick über aktuelle

Bestände liefert die in der Software integrierte Anzeige der Bestände. Gibt es

kurzfristige Änderungen, können sie auch noch nach dem Erstellen des Lieferscheins

berücksichtigt werden. Bei einer Änderung der Liefermenge im Lieferschein

wird die Anzahl der Verpackungen automatisch aktualisiert. Nicht benötigte

Packmittel werden gelöscht.

Verfügbarkeitsprüfung

Mit abas prüfen Sie die Verfügbarkeit von mindestbestands- und bedarfsbezogenen

Artikeln. Neben Bestellungen berücksichtigt das ERP-System auch Reservierungen.

Den Zeitraum, in dem eine Reservierung bindend ist, können Sie in

der Software einstellen.

Die erweiterte Verfügbarkeitsprüfung im Verkauf ermöglicht eine schnelle Auskunft

zur Lieferfähigkeit bei der Auftragserfassung und zeigt verfügbare (Teil-)

Mengen chronologisch an. Eine schnelle Auskunft zur maximalen Freigabemenge

auf Basis der Verfügbarkeit von benötigten Vormaterialien sowie eine Anzeige

möglicher Freigabestückelungen in chronologischer Reihenfolge erhalten Sie mit

Hilfe der Verfügbarkeitsprüfung für Fertigungsaufträge.

Konsignationslager

Das abas ERP-System unterstützt die Verwaltung von Konsignationslagern. Die

Lager beliefern Sie direkt. Eine Abwicklung über Speditionen ist in abas ebenso

möglich wie Bestandsführung, Überwachung von Mindestbeständen und eine

Entnahme-Abrechnung der Lager mit dem Kunden.

Packmittelverwaltung und Behältermanagement

Für den Transport von Material werden Packmittel benötigt. Besonders im Bereich

der Konsumgüter- oder Automobilzulieferindustrie muss das Material mit Packmittel

gemäß den von den Kunden vorgegebenen Packanweisungen verpackt

und mit speziellen Informationen versehen werden.

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2013 Angebot

In abas können wiederverwendbare Packmittel, wie z. B. Gitterboxen, Paletten

und ähnliches, verwaltet werden. Die Packmittelanweisungen werden in einer

Datenbank hinterlegt. Einzelne Bewegungen werden erfasst, so dass aktuelle

Bestände jederzeit ausgewiesen werden können.

Versandabwicklung im Überblick

• Versandavis

• Versandvorschlagsliste

• Abfrage und Analyse des Lieferobligos

• Selektion und Gruppierung von Lieferpositionen nach verschiedenen Kriterien

• Gesamtlieferungen, Teillieferungen, Restlieferungen, Sammellieferungen

• Rückstandsverwaltung

• Retouren

• Verfügbarkeitsprüfung

• Erstellen von Lieferscheinen und Speditionsaufträgen

• Versandplanung

• Erstellen von Sammellieferscheinen und Sammelspeditionsaufträgen

• Laden und Speichern von Versandplänen

• Nachträgliches Ändern bereits erstellter Lieferscheine

• Automatische Verbuchung im Lager

• Umlagerungen an andere Lager

• Automatisches Ermitteln der benötigten Packmittel laut Packanweisung

• Packmittel-Plausibilitätsprüfung

• Ändern der Packanweisungen

• Drucken der benötigten Papiere

• Kommissionierlisten (Picklisten)

• Versandpapiere, wie z. B.:

––

Lieferscheine

––

Speditionsaufträge

––

Paketaufkleber

––

Frachtbriefe

––

Versandetiketten

––

Warenbegleitschein

––

Warenanhänger inkl. Barcode

3.1.3.4 Fakturierung

Auch bei der Fakturierung bildet abas alle unternehmensspezifischen Prozesse

äußerst flexibel ab. So ist es möglich, Anzahlungen zu verwalten, Barverkäufe

zu tätigen sowie Einzel-, Teil- und Sammelrechnungen zu erstellen. Auch Gutschriften

und Stornierungen können Sie im System vornehmen. Kostenträger

und Erlöskonten werden von abas zugeordnet. Eine Verbindung mit anderen

Funktionen entsteht durch die automatische Verbuchung in Finanz- und Lagerbuchhaltung.

Detaillierte Informationen zum Thema Mahnwesen finden Sie im Kapitel »Finanzbuchhaltung«.

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Angebot

2013

Fakturierung im Überblick

• Barverkäufe (mit Verbuchung im Lager und Buchung in der Finanzbuchhaltung auf das

Kassenkonto)

• Einzel- und Teilrechnungen

• Anzahlungsverwaltung (Anzahlungsanforderungen, Schlussrechnung)

• Sammelrechnungen, Proforma-Rechnungen

• Gutschriften und Stornierungen

• Fakturierung in Fremdwährung

• Berücksichtigung von Nebenkosten aller Art

• Rabatte, Staffelpreise, usw.

• Belegdatum, Buchungsdatum und Valutadatum

• Zuordnung von Kostenträgern

• Automatische Erlöskontierungen

• Automatische Verbuchung in die Finanzbuchhaltung und Lagerbuchhaltung

• Journalisierung

• Rechnungsobligo

• Rechnungsausgangsliste

• Ausstellung von Rechnungen an Zentralzahlungsregulierer

• Zuordnung von Vertreter und Provisionssätze auf Positionsebene

3.1.3.5 Provisionsabrechnung

Da sich die Provisionsmodelle der Unternehmen unterscheiden, bietet abas die

Möglichkeit, unternehmensspezifische Abrechnungsverfahren zu hinterlegen.

Die Regeln für die Berechnung werden in einem Provisionsdatenobjekt verwaltet.

Hier legen Sie beispielsweise fest, welche Grundprovision ein Vertreter erhält

oder ob es für bestimmte Artikel bzw. Produktgruppen abweichende Provisionssätze

gibt. Auf diese Weise pflegen Sie die unternehmensspezifischen Provisionsvereinbarungen

einfach und flexibel.

Provisionsabrechnung im Überblick

• Provisionsermittlung nach definierten Regeln und Formeln

• Provisionskonditionen für Vertreter / Artikel / Produktgruppen / Mengenstaffeln

• Beliebige Kombinationen möglich, z. B: Konditionen für Vertreter und Artikel

• Provisionsstellungen

• Individuelle Gestaltung des Abrechnungsformulars

3.1.3.6 Editierbare Auftragsfertigungsliste

Die editierbare Auftragsfertigungsliste lässt auftragsbezogene Änderungen

auf allen Stufen der Fertigungslisten zu. Bei Material- oder Maschinenengpässen

können Sie beispielsweise einfach umplanen, Fertigungslisten lassen sich

schrittweise verfeinern, Varianten schnell erzeugen. Somit ist der Überblick über

die Zusammensetzung eines Artikels jederzeit gegeben. Infosysteme von abas

unterstützen punktgenau beim Auswerten der Fertigungslisten.

Detaillierte Informationen zur Editierbaren Auftragsfertigungsliste finden Sie im

Kapitel »Fertigung«.

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2013 Angebot

3.1.3.7 Zusatzfunktionen

Mit der Funktion »Vorgangshistorie« lassen sich Zusammenhänge zwischen

Angeboten, Aufträgen, Lieferscheinen und Rechnungen einfacher verfolgen. So

können Sie im Verkauf beispielsweise Fragen, wie „Zu welchem Auftrag gehört

die Lieferscheinposition?“ oder „Aus welchem Angebot ist die Auftragsposition

hervorgegangen?“ schnell beantworten.

Abgeschlossene Verkaufsvorgänge werden in Originalform in einem Archiv verwaltet,

auf das direkt zugegriffen werden kann. Im Archiv drucken Sie z. B.

einen Vorgang als Formular aus oder verwenden ihn als Kopiervorlage für einen

neuen Vorgang. Auch statistische Auswertungen über archivierte Verkaufsvorgänge

sind möglich.

Mehr zum Thema Zusatzfunktionen lesen Sie im Kapitel »CRM«.

Die ERP-Funktion »Speditionsauftrag« gibt Ihnen einen Überblick über die Ware,

die per Spedition verschickt werden soll. Mehrere Lieferscheine können zu einem

einzigen Speditionsauftrag zusammengefasst werden, aus dem dann ein Speditionsauftragspapier

generiert werden kann. Wird im Lieferschein der Speditionsauftrag

angegeben, sind sie dadurch miteinander verknüpft.

3.1.3.8 ATLAS – Zoll- und Exportabwicklung

ATLAS ist ein EDV-Verfahren der deutschen Zollverwaltung zur Automatisierung

und Beschleunigung der Zollabwicklung. Damit werden schriftliche

Dokumente der Zollabwicklung durch elektronische Nachrichten im EDIFACT-

Format ersetzt.

Die abas Business Suite unterstützt mit ATLAS das vereinfachte Verfahren der

Ausfuhranmeldung. Die Pflege der dafür benötigten Daten erfolgt im ERP-System.

In einem Infosystem werden die Daten gesammelt und können auf Wunsch

ergänzt oder korrigiert und analog den EDI-Nachrichten zur Übermittlung bereitgestellt

werden.

Die Konvertierung in EDIFACT-Nachrichten, die elektronische Datenübermittlung

an das zuständige Zollamt und die Archivierung der Ausfuhranmeldungen,

erfolgt durch zertifizierte Software für Export- und Versandabwicklung von verschiedenen

Anbietern, die zur Konvertierung und Übermittlung der Nachrichten

an das Zollamt dient und nicht Bestandteil der ERP-Software ist.

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Einkauf

2013

3.1.4 Einkauf

Von der Anfrage über Bestellvorschläge und Bestellungen, dem Erfassen

von Wareneingängen bis hin zur Rechnungsprüfung – das Bestellwesen

bietet als zentrale Komponente in abas eine durchgängige und

hochintegrierte Vorgangsbearbeitung. Auch Rahmenverträge können

im ERP Einkauf bearbeitet werden.

Einkaufsvorgang

Anfragen

erstellen

Bestellvorschläge

und Bestellungen

erzeugen

Wareneingang

Rechnungsprüfung

Anfrage Bestellungen Lieferschein Rechnung

Datenfluss

Firmendaten

Artikeldaten

Kundendaten

Im Einkauf stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

• Anfrage

• Bestellvorschläge

• Bestellverwaltung

• Rahmenaufträge

• Wareneingang

• Rechnungsprüfung

• Lohnfertigungsvorschläge

• Beistellungen

• Umlagerungsvorschläge

• Lieferabrufverwaltung

• Liefermahnungen und Liefererinnerungen

• Zusatzfunktionen

––

Ablage, Archiv

––

Standardlisten

––

Standardauswertungen

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2013 Einkauf

3.1.4.1 abas Business Apps

Jeder Nutzer hat seine eigenen Anforderungen in Bezug auf benötigte Informationen,

Funktionen oder Systeme. Mit den verschiedenen abas Business Apps wird

die tägliche Arbeit noch einfacher und effizienter. Die Business Apps integrieren

Daten aus verschiedenen Quellen in eine einzige Anwendung. Sie können frei

entscheiden, in welchem Kontext und an welcher Stelle die Business Apps dargestellt

werden, z.B. in GUI-Masken, zusammengefasst in einem Dashboard, in

der Kommandoübersicht oder einfach direkt im Internetbrowser.

abas Business Apps – Einkauf

abas Business App »Lieferantenakte«

Mit der abas Business App »Lieferantenakte« beurteilen Sie schnell die aktuelle

Situation eines Lieferanten und treffen darauf basierend Entscheidungen, weil

alle notwendigen Informationen kompakt in einer Übersicht dargestellt sind. Von

hier aus ist auch der direkte Zugriff auf die zum Lieferanten gehörigen, aktuell

laufenden Vorgänge, Beschaffungsvorschläge und Aktivitäten möglich. Ebenso

werden Notizen und archivierte Dokumente aus dem Dokumenten-Management-

System in der Lieferantenakte visualisiert.

abas Business App »Artikelakte«

Die abas Business App »Artikelakte« sammelt aus verschiedenen Funktionsbereichen

der abas Business Suite alle wichtigen Informationen zu einem Artikel

und stellt sie grafisch aufbereitet in nur einer Ansicht zur Verfügung.

Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel »Stammdaten«.

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Einkauf

2013

abas Business App »Einkaufsübersicht«

Die abas Business App »Einkaufsübersicht« zeigt alle relevanten Informationen

für den Einkäufer in einer Ansicht. In einer rollenbasierten Übersicht hat der

Sachbearbeiter alle ihm zugeordneten Vorgänge im Blick. Er kann seine Vorgänge

über einen bestimmten Zeitraum analysieren und per Klick in verschiedene

Anwendungen wechseln, um weitere Aktionen auszuführen. Dazu gehört

z. B. die Bearbeitung von Bestellvorgängen.

3.1.4.2 Kommandozentrale Einkauf

Im Infosystem »Einkaufszentrale« steuert ein zentrales Dialogfenster alle Einkaufsprozesse.

Von hier haben Sie die Möglichkeiten, Einkaufsvorgänge vom

Angebot bis zur Rechnung zu bearbeiten, einzusehen und neu zu erstellen.

Aktuelle oder bereits archivierte Einkaufsvorgänge können Sie nach verschiedenen

Kriterien selektieren, erfassen, freigeben oder bearbeiten.

Durch Anbinden von Infosystemen, wie beispielsweise »Verkaufsvorgänge«,

»Plankarte«, »Beschaffungsstatus« oder »Lagerbestände« werden gezielte

Informationen auf Knopfdruck zur Verfügung gestellt.

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2013 Einkauf

3.1.4.3 BI-Standardberichte Einkauf

In der abas Business Suite stehen Ihnen diverse BI-Berichte zur Verfügung.

Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel »Business Intelligence«.

3.1.4.4 Anfrage

Anfragen an Lieferanten lassen sich komfortabel in der zugehörigen Bildschirmmaske

des Einkaufs in abas erstellen und per EDI elektronisch übermitteln. Nach

dem Auswählen der Lieferanten generiert das System Anfragen, denen später

die eingegangenen Angebote zugeordnet werden. Bei einem im ERP-System

durchgeführten Angebotsvergleich werden Preise, Lieferzeiten und Konditionen

gegenübergestellt. Dies ist für Sie eine gute Basis, um sichere Kaufentscheidungen

zu treffen. Ist die Wahl auf einen Anbieter gefallen, kann aus dem Anfragevorgang

automatisch eine Bestellung generiert werden. Alle Anfragen werden in

einem Anfragenarchiv gespeichert. Aus den Archivdaten ist ersichtlich, ob eine

Anfrage zur Bestellung führte oder nicht.

Anfrage im Überblick

• Einzelanfragen

• Mehrfachanfragen

• Anfragenüberwachung

• Anfragenvergleich

• Archivierung der Anfragen mit der Möglichkeit, Detailinformationen zu

hinterlegen

• Umwandlung einer Anfrage in eine Bestellung

• Recherche im Anfragenarchiv nach frei definierbaren Kriterien

3.1.4.5 Bestellvorschläge

Zentrale Komponente des Einkaufs ist das Bestellwesen. In der Disposition werden

durch die Nettobedarfsermittlung oder bei Unterschreiten von Mindestbeständen

Bestellvorschläge generiert. Diese Bestellvorschläge fließen dann in

Bestellungen ein. Wie im Verkauf können auch im Einkauf Rahmenaufträge mit

Lieferanten bearbeitet werden. Sie beziehen sich auf bestimmte Artikel und

beinhalten unter anderem definierte Abrufmengen, Staffelpreise und Rabatte.

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Einkauf

2013

Durch Festlegen bestimmter Abrufmengen können Sie die Artikel innerhalb eines

definierten Zeitraums bequem bestellen.

Das Bestellwesen ist über die Zuordnung von Kostenstellen, Kostenträgern und

Kontierung für jede Bestellposition mit der Finanzbuchhaltung und der Kostenrechnung

verbunden.

Bestellvorschläge erzeugen Sie manuell oder selektieren und sortieren direkt im

Dialog nach beliebigen Kriterien wie Lieferanten, Artikeln, Disponenten, Lagergruppen

oder Terminen.

In der Dialogbearbeitung verändern Sie Mengen, Preise und Termine. Auch der

vom System vorgeschlagene Hauptlieferant kann im Bestellvorschlag durch

einen anderen Lieferanten ersetzt werden. Die Bestellvorschläge werden freigegeben

und anschließend automatisch in Bestellungen umgewandelt.

Bestellvorschläge im Überblick

• Ermittlung von Bestellvorschlägen für die externe Beschaffung über die

Planungsrechnung

• Berücksichtigung der im Teilestamm eingestellten Dispositionsverfahren:

––

Mindestbestandsbezogene Disposition

––

Bedarfsbezogene Disposition

––

Auftragsbezogene Disposition

• Bearbeiten der Bestellvorschläge nach bestimmten Kriterien

• Übernahme der freigegebenen Bestellvorschläge in Bestellungen

• Wunsch-Liefertermin kann festgelegt werden

3.1.4.6 Bestellverwaltung

In der Bestellverwaltung von abas erfassen Sie Bestellungen direkt, übernehmen

Daten aus einer Anfrage oder generieren aus den vom System erstellten

Bestellvorschlägen.

Teile, die bereits im System vorhanden sind, bestellen Sie dabei ebenso wie

nicht in den Stammdaten angelegte Einmalteile. Eine Beschreibung der Einmalteile

wird der Bestellposition zugeordnet.

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2013 Einkauf

Die Bestellung ist die Grundlage für die spätere Kontierung der Eingangsrechnung.

Kostenstellen und Kostenträger ordnen Sie auf Wunsch einer Bestellposition

zu. Jede Bestellposition kann durch beliebig lange Texte ergänzt werden.

Verknüpfungen mit Zeichnungen sind ebenfalls möglich.

Bestellverwaltung im Überblick

• Übernahme von Anfragen in Bestellungen

• Übernahme ermittelter und freigegebener Bestellvorschläge in Bestellungen

• Erfassen von Bestellungen

• Verwalten der Bestellungen nach Sachbearbeitern, Warengruppen und eigenen Kriterien

• Festlegung der Kontierung von Bestands- und Aufwandskonten

• Zuordnung von Kostenträgern und Kostenstellen

• Beliebig lange Texte

• Verwendung von Fremdsprachen

• Bestellung von Dienstleistungen und Einmalartikeln

• Bestellung von Veredelungsprozessen

• Bestellung im Rahmen der verlängerten Werkbank

• Archiv für alle Einkaufsvorgänge:

––

Anfragen, Bestellungen, Rahmenverträge, Wareneingänge, Eingangsrechnungen mit

beliebigen Recherche- und Analysemöglichkeiten

––

Lieferungs-Mahnwesen (per Fax, Brief oder E-Mail)

––

Kennzeichnung und Berücksichtigung von Streckengeschäften

3.1.4.7 Rahmenauftrag

Artikel-Abnahme-Vereinbarungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums sind

die Grundlage zur Verwaltung von lieferantenbezogenen Rahmenaufträgen oder

Kaufkontrakten.

Die Rahmenvereinbarungen verwalten Sie unabhängig von den Bestellungen.

Sie bilden das Rahmenauftragsobligo. In den Rahmenaufträgen werden die Fortschrittszahlen

(bereits gelieferte Mengen, abgerufene Mengen) und die Restbestände

je Artikel geführt. Somit ist die Kontrolle der Lieferanten-Verträge jederzeit

möglich.

Rahmenauftrag im Überblick

• Verwalten von Rahmenaufträgen (Kontrakte)

• Rahmenaufträge über spezifizierte Teile

• Erfassen der Abrufbestellungen

• Verwalten der Fortschrittszahlen

• Bestandsführung von Rahmenaufträgen

• Dokumentation des Rahmenauftrags

3.1.4.8 Wareneingang

abas berücksichtigt im Wareneingang Gesamt-, Teil-, Über- und Unterlieferungen.

Auch Sammellieferscheine können Sie erstellen.

Nach Eingang der Ware erfolgt eine automatische Zuweisung an das Standardzugangslager.

Eine Zugangsbuchung auf ein Qualitäts- oder Konsignationslager

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Einkauf

2013

ist ebenfalls möglich. Bei einer Beanstandung veranlassen Sie eine sofortige

Rücklieferung.

Die Qualitätsprüfung erfolgt beim Wareneingang oder nach dem Erfassen des

körperlichen Zustands. Es ist möglich, dass Sie externe QS-Lösungen anbinden.

Wareneingang im Überblick

• Gesamt-, Teil, Über- und Unterlieferungen

• Bestell-Ausgleich bei Unterlieferung möglich

• Erfassen von Sammellieferscheinen

• Zuweisung eines Zugangslagers oder eines Zugangslagerplatzes

• Erfassen der Eingangsmengen in unterschiedlichen Mengeneinheiten

• Zugangsbuchungen in Qualitätsprüflager

• Zugangsbuchung auf ein Qualitäts- oder Konsignationslager möglich

• Bei Beanstandung Rücklieferungen an Lieferanten

• Qualitätsprüfung

3.1.4.9 Rechnungsprüfung

Der Wareneingang und die Rechnungsprüfung sind mit der Finanzbuchhaltung,

Kostenrechnung und Lagerhaltung verbunden.

Die abas Business Suite verbucht automatisch in den Lagern und in der Finanzbuchhaltung,

erfasst sämtliche Nebenkosten, errechnet die Vorsteuer und führt

die Journalisierung durch.

Externe Dokumentenverwaltung

Die im ERP-System erfassten und geprüften Eingangsrechnungen scannen Sie

als Dokument ein und verbinden Sie mit Datenobjekten. Somit greifen Sie von

überall im System auf das Originaldokument zu.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie im Kapitel „Dokumentenverwaltung“.

Rechnungsprüfung im Überblick

• Bareinkauf

• Erfassen der Eingangsrechnung mit Zugriff auf Lieferscheine und Bestellungen

• Prüfung von Liefermengen und Rechnungen

• Überprüfen von Konditionen

• Erfassen sämtlicher Nebenkosten mit automatischer Kontierung

• Berücksichtigung von Rabatten, Staffelpreisen

• Vorgeschlagene Kontierungen sind überschreibbar

• Nachträgliche Zuordnung von Kostenstelle / Kostenträger

• Errechnen der Vorsteuer

• Automatische Verbuchung im Lager

• Belastungen an den Lieferanten

• Erfassen von Gutschriften des Lieferanten

• Verbuchung in der Finanzbuchhaltung und Materialwirtschaft

• Mischpreisbildung

• Journalisierung

• Rechnungsobligo

• Rechnungseingangsliste

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2013 Einkauf

3.1.4.10 Lohnfertigungsvorschläge

Die Bearbeitung von Halbfabrikaten und beigestellten Artikeln bei Lieferanten

verwalten Sie über die Funktion »Lohnfertigung« (Fremdfertigung). Die Lohnfertigung

tragen Sie im ERP-System in der Fertigungsliste eines Artikels ein. abas

erstellt dann Lohnfertigungsvorschläge, aus denen Dienstleistungsbestellungen

generiert werden können.

Die Artikelstruktur einer Lohnfertigung pflegen Sie schon in der neutralen Fertigungsliste.

Beistellteile werden einfach bestimmt und an den Lohnfertiger

geschickt. In der editierbaren Auftragsfertigungsliste können Sie kurzfristig von

Lohnfertigung auf interne Fertigung umstellen. Eine parallele Pflege von Makeor-buy-Entscheidungen

ist möglich.

Ein Lohnfertigungsvorgang wickelt einen oder mehrere Arbeitsschritte einer Fertigungsliste

ab. Dabei definieren Sie mehrere aufeinanderfolgende Fertigungsschritte

bei verschiedenen Lohnfertigern in einer Fertigungsliste.

In abas listen Sie Lieferantenbestände der Halbfabrikate und Beistellungen im

Bereich Lohnfertigung auf. Damit geben Sie für einen eingegebenen Betriebsauftrag

alle Lohnfertigungen mit Halbfabrikaten und Lohnfertigungsbereitstellungen

aus.

3.1.4.11 Beistellungen

Allgemeine Beistellungen werden aus der Fertigungsliste des Bestellteils übernommen.

Bestellbezogene Änderungen an der Beistellteileliste nehmen Sie mit der editierbaren

Auftragsfertigungsliste vor.

Im Teilestamm haben Sie die Möglichkeit, eine vom Lieferanten abhängige „Vorlaufzeit“

für Beistellteile zu definieren. Mit dieser Frist legen Sie fest, wie viele

Arbeitstage vor dem Liefertermin das Beistellteil beim Lieferanten sein muss.

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Einkauf

2013

3.1.4.12 Umlagerungsvorschläge

Umlagerungsvorschläge für Artikel, Spediteure oder Lagergruppen werten Sie

im Infosystem »Umlagerungsvorschläge« aus. Im Kopfteil der Maske wird dabei

festgelegt, nach welchen Kriterien Umlagerungsvorschläge aus der Datenbank

selektiert werden sollen. Sie starten per „Start“-Button die Auswertung und füllen

den Tabellenteil zeilenweise mit den Daten. Durch Doppelklick auf eine Tabellenzeile

lassen sich Details zu einem Umlagerungsvorschlag anzeigen.

Um Artikel von einem zum anderen Lager umzulagern, bietet abas in Einkauf

und Disposition die Funktion »Umlagerungsvorschläge«. Die Selektion der Umlagerungsvorschläge

ist schnell und einfach möglich. Sie können frei entscheiden,

welche Positionen einer Tabelle umgebucht werden und welche vorerst am bisherigen

Ort verbleiben sollen. Eine Vorselektion, etwa durch Löschen nicht relevanter

Positionen, ist nicht notwendig.

3.1.4.13 Lieferabrufverwaltung

abas erstellt und sendet per EDI Abrufbestellungen an den Lieferanten. Dabei

werden Bestellvorschläge von der Disposition übersichtlich visualisiert und können

einfach in Lieferabrufbestellungen umgewandelt werden.

3.1.4.14 Liefermahnungen und Liefererinnerungen

Liefermahnungen können im Infosystem »Liefermahnungen / Liefererinnerungen«

gesammelt werden. Alle Lieferanten mit offenen Lieferungen lassen sich

so zu einem definierten Termin zusammenfassen. Zusätzlich können auch alle

Lieferanten mit ausstehenden Lieferungen zu einem flexiblen Termin angezeigt

werden. Für nicht erfolgte Lieferungen generiert das ERP-System auf Wunsch

automatisch Mahnungen.

3.1.4.15 Zusatzfunktionen

Sämtliche Einkaufsvorgänge (Anfragen, Rahmenaufträge, Abrufe, Lieferscheine,

Rechnungen) werden im Archiv in Originalform verwaltet. Auf das Archiv besteht

ein direkter Zugriff (z. B. als Kopiervorlage für einen neuen Vorgang oder für

statistische Auswertungen).

Die Zusatzfunktionen umfassen folgende Komponenten:

• Ablage, Archiv

• Standardlisten und -auswertungen

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2013 Preisfindungen für Ein- und Verkauf

3.1.4.16 Rechnung für Ein- und Verkauf

Zahlschein

In der Schweiz unterstützt ERP-Komplettpaket von abas den Inlandszahlungsverkehr

mit Zahlschein (ESR).

abas vereinfacht im Ein- und Verkauf das Erstellen von Rechnungen und die

Preisfindung. In Verkaufs- und Einkaufsrechnungen erfassen Sie die Felder

Kodierzeile, Zahlungsreferenz, Teilnehmernummer und Prüfziffer aus einem

Zahlschein. Beim Buchen der Rechnung werden diese Daten dann automatisch

in die Rechnungsbuchung und in die offenen Posten übernommen.

Anzahlungen und Schlussrechnungen

abas unterstützt Sie beim Anrechnen geleisteter Anzahlungen in Schlussrechnungen.

• Das System übernimmt Plausibilitätskontrollen bei schon gestellten Teilrechnungen

auf die Schlussrechnung.

• Die bei Anzahlungen bereits entrichtete Umsatzsteuer kann ausgewiesen

werden. Dabei werden die verschiedenen, in Rechnung gestellten Steuersätze

zu einzelnen Anzahlungen berücksichtigt.

3.1.5 Preisfindungen für Ein- und Verkauf

Für gewöhnlich dient eine marktorientierte Preisfindung der Gewinnmaximierung.

Dabei orientiert sie sich meist an dem Verhalten der Nachfrager und den

Preisen von Konkurrenzunternehmen.

Die ERP-Software unterstützt Sie aktiv bei der Preisfindung im Ein- und Verkauf

sowie beim Ermitteln von Preis- oder Rabattvorschlägen in Angeboten, Aufträgen

oder Bestellungen. Darüber hinaus können Sie mit der Preisfindungsfunktion

eigene Preise festlegen und auf Wunsch in den Stammdatensätzen fixieren.

Bei der Ermittlung von Preisen, Materialzuschlägen und Rabatten werden

zunächst offene und auf die aktuelle Situation passende Rahmenaufträge durchsucht.

Wurde kein Rahmenauftrag gefunden, weitet sich die Suche auf die Preisfindungsdatenbank,

in der Konditionen für Einzelkunden / -lieferanten oder

Kunden- / Lieferantengruppen, Einzelartikel oder Artikelgruppen mengen- und

terminabhängig hinterlegt und gepflegt werden können, aus. Ist noch immer

kein Preis gefunden, wird er aus den Artikelstämmen übernommen.

Eine Preisfindung können Sie für einzelne Einkaufs- und Verkaufspositionen

durchführen oder für eine zuvor bestimmte Gruppe von Artikeln zusammenfassen.

Auch das Festlegen von Pauschalpreisen ist möglich. Ausgangsdatum

für die Preisfindung ist ein auftrags- / bestellpositionsbezogenes, frei änderbares

Konditionsdatum. Es können Brutto- oder Nettopreise (exklusive Steuern)

getrennt erfasst und ausgewiesen werden.

Das Infosystem »Preise / Rabatte« stellt dem Mitarbeiter auf Knopfdruck Informationen

zur Verfügung. Jeder Kunde erhält so, basierend auf einer sicheren

Kalkulation, innerhalb kürzester Zeit ein individuelles Angebot.

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Intrahandelsstatistik

2013

ABC-Analyse

Mit Hilfe der ABC-Analyse, können Sie eine Klassifizierung der Artikel Ihres Produktsortiments

vornehmen. Als Bewertungsgrundlage wird der Mengenbestand

in Bezug zum Wert gesetzt. Grundannahme ist, dass Massengüter günstig und

leicht zu beschaffen sind, während Güter mit hohem Wert relativ schwer zu

beschaffen und teuer sind.

Die Daten werden lagergruppenspezifisch ausgewertet. Analysiert werden nur

Lagerabgänge aus dem Lagerbewegungsjournal.

Zudem werden die prozentuale Aufteilung der ABC-Teile in einem Tortendiagramm

und die Werte für die jeweiligen A-, B- und C-Teile in einem Balkendiagramm

ausgegeben. Die Analyse der Artikel vollzieht sich in 3 Schritten:

• Rangeinteilung

• Ordnung und Bewertung mit kumulierter Addition und prozentualem Anteil

• Klasseneinteilung in A, B, C-Güter

Die Kriterien für die Analyse können im Bericht festgelegt werden. Es erfolgt

eine Vorbelegung.

Die Klasseneinteilung steht standardmäßig auf A=75%, B=20%, C=5%. Weiterhin

können Sie wählen, welchen Preis Sie zur Auswertung einbeziehen möchten.

Zusätzlich können Sie wählen, ob nur die Artikel ausgewertet werden sollen,

die einen von Ihnen gewählten Preis im Artikel enthalten. Ebenso können Sie

einstellen, ob die Artikelabgänge aus allen Lagergruppen oder nur aus einer

bestimmten Lagergruppe analysiert werden sollen.

3.1.6 Intrahandelsstatistik

Die Intrahandelsstatistik ermöglicht die nach Artikel 8 der EU-Verordnung

3330/91 vorgeschriebene monatliche Auskunft über den Warenverkehr in EU-

Staaten und Drittländern an das statistische Bundesamt.

abas generiert die Daten für die Intrastat-Meldungen, indem es auf Basisfunktionen,

Stammdaten und auf Einkaufs- und Verkaufsvorgänge zurückgreift.

Dabei sind die dazu benötigten Intrastat-Schlüssel in Tabellen integriert und alle

erforderlichen Grundwerte in den Stammdaten enthalten. Auf dieser Grundlage

erstellt die Intrahandelsstatistik dann die monatlich vorgeschriebenen Meldungen.

Die Daten zur Intrahandelsstatistik können in jeder Zeile einer Verkaufs- bzw.

Einkaufsrechnung hinterlegt werden. Die Felder werden aus dem Teilestamm

des Artikels bzw. aus den entsprechenden Kopfvariablen vorbelegt. Die Kopfvariablen

werden aus dem Stamm des Versandkunden bzw. -lieferanten gefüllt.

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2013 Materialwirtschaft

3.1.7 Materialwirtschaft

abas plant, verwaltet und steuert alle Materialbewegungen zwischen Lieferanten,

Kunden, Produktion und Lagern. Das ERP-System hilft Ihnen bei der optimalen

Koordination des Warenflusses und sorgt so für einen beschleunigten

Lagerumschlag, bestmögliche Lagerbestände, gestiegene Liquidität und hohe

Lieferbereitschaft.

3.1.7.1 Lagerverwaltung

In der Materialwirtschaft der abas Business Suite haben Sie die Möglichkeit,

im Bereich »Lagerverwaltung« beliebig viele Lager- und Lagerplätze anzulegen.

Jeder Lagerplatz ist dabei eindeutig einem Lager zugeordnet. Auch verschiedene

Lagerarten lassen sich abbilden. Ein- und Auslagerungsstrategien werden nach

Bedarf implementiert. Es ist möglich, unterschiedliche Artikel auf einem Lagerplatz

aufzubewahren. abas informiert Sie über alle auf dem Lagerplatz vorhandenen

Bestände.

Artikel können auch manuell gebucht werden. Darüber hinaus lassen sich

Bestandskorrekturen und die Neubewertung eines Artikelbestandes leicht durchführen.

In der Lagerverwaltung werden Chargen, Seriennummern und pro Artikel mehrere

unterschiedliche Gebindeeinheiten verwaltet. Bei der Buchung von Abgängen

lässt die abas Business Suite auch negative Bestände zu.

Lagergruppen

Die Disposition betrachtet alle Bestände innerhalb einer Lagergruppe als gleichwertig.

Die Verteilung des Bestandes auf verschiedene Lagerplätze spielt dabei

keine Rolle, nur die Bestandssumme der Lagergruppe zählt.

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Materialwirtschaft

2013

Lagerverwaltung im Überblick

• Verschiedene Dispositionskreise (z. B. autonome Werkslager, Lager von

Niederlassungen mit eigener Disposition, Ersatzteillager)

• Beliebig viele Lager und Lagerplätze mit eindeutiger Zuordnung

• Gebindeverwaltung

• Geplante / ungeplante Zu- und Abgänge

• Chaotische Lagerplatzverwaltung oder feste Lagerplatzzuordnung

• Verwaltung von Mindestbeständen

• Losbildung über Losgrößen und Losbildungszeiträume

• Lagerbewertung nach Lagern und Artikelgruppen

• ABC-Analyse

• Bestandskorrekturen

• Umlagerungen / Umbuchen

• Lagerstammdaten je Lager und je Lagerplatz

• Kennzeichnung nicht dispositiver Lager / Sperrlager

• Kunden- / Lieferanten-Konsignationslager

• Direkte Lagerbuchung

3.1.7.2 Verbrauchsfolgeverfahren

Aufgrund empirischer Daten trifft das Verbrauchsfolgeverfahren Annahmen über

die Reihenfolge, in der Teile aus dem Lagerbestand verbraucht oder veräußert

werden.

Wenn Sie im Artikelstamm ein Verbrauchsfolgeverfahren (FIFO, LIFO) angeben,

beeinflusst dies die Bewertung entnommener Teile. Ist ein Verbrauchsfolgeverfahren

für einen Artikel hinterlegt, wird jeder Zugang des Artikels (Zugangsmenge,

Zugangsdatum bzw. Verfallsdatum und Einstandspreis) getrennt

aufgezeichnet. Bei der Entnahme des Artikels wird gemäß der definierten Verbrauchsfolge

vom Lagerbestand abgebucht, entstehende Kosten ermittelt und in

Materialbewertung und Nachkalkulation eingestellt.

3.1.7.3 Inventur

Die Inventur in abas können Sie als Stichtags- oder permanente Inventur durchführen.

Die Zähllisten lassen sich auch schon vor dem Inventurstichtag erstellen,

so dass kein Zeitdruck entsteht. Unterstützt von der Inventurfunktion ermitteln

Sie den Inventurwert leicht. Inventurwerte werden archiviert und sind über

Jahre hinweg miteinander vergleichbar.

abas ermittelt Inventurdifferenzen und bucht sie aus. Es werden alle gängigen

Inventurverfahren und Bewertungsregeln unterstützt.

Die Inventurabwicklung lässt sich an die »Flexible Oberfläche« (FO) anbinden.

Dadurch kann sie an betriebliche Bedürfnisse angepasst werden.

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2013 Materialwirtschaft

Inventur im Überblick

• Permanente Inventur

• Stichtagsinventur

• Inventurvorschlagslisten nach beliebigen Selektionskriterien

• Auswahl des Inventurbewertungsverfahrens, wie z. B:

––

Bewertung zum Mischpreis

––

Bewertung zum Standardverrechnungspreis

––

Bewertung zum letzten Einstandspreis

• Abwertungsfaktoren

• Ermittlung der Inventurdifferenzen

• Ausbuchung der Inventurdifferenzen

3.1.7.4 Chargenverwaltung

Die Chargenverwaltung in abas deckt alle relevanten Bereiche entlang der Logistik-kette

ab, in denen Informationen zu Chargen geführt und verwaltet werden.

Wenn Sie Chargen einwandfrei zurückverfolgen möchten, müssen Sie alle

Informationen über Chargenbewegungen und den damit zusammenhängenden

Verwertungs- und Erstellungsprozessen im Lagerbewegungsjournal dokumentieren.

Chargenherkunft und Chargenverwendung werden so genau bestimmt.

Die Chargenverwaltung in abas unterstützt alle Qualitätsanforderungen internationaler

Zertifizierungsstandards.

Jeder Artikel kann chargenbezogen verwaltet werden. Es sind beliebig viele

Chargen pro Artikel möglich. Fehlbuchungen lassen sich jederzeit korrigieren.

Auftragsbezogene Zugänge können auch ohne Chargenverwaltung einem

bestimmten Auftrag zugeordnet werden. Dadurch ist neben der exakten Bewertung

der Zugänge auch eine exakte Bewertung der Entnahmen möglich. Auch

Lagerbestände lassen sich einem Verbraucher eindeutig zuordnen.

Chargenherkunft

Chargenverwendung

Fertigteilcharge

Materialcharge

Materialcharge 1

Materialcharge 2 Materialcharge 3

Fertigteilcharge

1

Fertigteilcharge

2

Fertigteilcharge

3

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Materialwirtschaft

2013

3.1.7.5 Chargenverfolgung

Das Infosystem »Chargenverfolgung« wertet Lagerjournalbuchungen mit Chargenbeteiligung

aus. Das Infosystem visualisiert Ab- bzw. Zuflüsse in einer

Baumansicht, die über Parameter gesteuert wird.

Chargenverwaltung im Überblick

• Alle relevanten Bereiche der Lieferkette sind abgedeckt

• Chargenbewegungen können zurückverfolgt werden

• Zentrale Chargeninformationen im Lagerbewegungsjournal

• Chargenherkunft

• Chargenverwendung

• Qualitätsanforderungen internationaler Zertifizierungs-Standards werden

unterstützt

• Chargenverfolgung

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2013 Disposition

3.1.8 Disposition

Das Disponieren von Material und Fertigungskapazitäten gehört zu den

Kernaufgaben eines ERP-Systems. Eine fristgerechte Abwicklung von

Aufträgen ist häufig die Basis für eine hohe Kundenzufriedenheit und

damit für den anhaltenden Erfolg des Unternehmens.

Die Disposition erzeugt Beschaffungsvorschläge für den Einkauf, plant die Auslastung

von Maschinenkapazitäten, prüft Liefertermine oder ermittelt den frühestmöglichen

Liefertermin, wenn es zu einer Abweichung vom ursprünglich

geplanten Termin gekommen ist.

In der Dispositionsrechnung werden Kundenauftragspositionen, interne Lageraufträge,

laufende Bestellungen und Bestände betrachtet. Dabei werden individuelle

Einstellungen wie Mindestbestände, Beschaffungszeiten, Losgrößen, Losbildungsfristen,

Durchlaufzeiten für Eigenfertigungsteile oder die verschiedenen

Dispositionsverfahren ebenso berücksichtigt wie Anliefertage von Lieferanten

und Kunden sowie das Festlegen von minimalen und maximalen Beschaffungsmengen.

Funktionszusammenhänge

Stammdaten

z.B. Kunden,

Lieferanten,Teile

Einkauf

z.B. Bestellvorschlag,

Anfrage, Bestellung

Verkauf

z.B. Angebot,

Auftrag

Disposition/

Lager

Fertigung

z.B. Fertigungsvorschlag,

-auftrag

Einkauf

z.B. Eingangslieferschein,

Rechnung

Finanzbuchhaltung

z.B. Mahnwesen.

Offene Posten, Bilanz

Verkauf

z.B. Lieferschein,

Rechnung

Betriebsdaten

z.B. Personal-/

Auftragszeiterfassung

Kostenrechnung

z.B. Kostenarten,

Kostenstellen,

Kostenträger

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Disposition

2013

Es wird auch überprüft, ob innerhalb eines definierten Zeitrahmens geplante

Lagerabgänge durch den aktuellen Lagerbestand, zuzüglich der geplanten Lagerzugänge,

abgedeckt sind. Bei Unterdeckung werden je nach Beschaffungsart,

Bestellvorschläge für Kaufteile und Fertigungsvorschläge für Eigenfertigungsteile

erzeugt.

Folgende Dispositionsarten werden unterschieden:

• Variantenbezogene Disposition

• Auftragsbezogene Disposition

• Bedarfsbezogene Disposition

• Mindestbestandsbezogene Disposition

• Restmengenbezogene Disposition

Die Disposition der ERP-Software wird nach dem Net-Change-Prinzip (Änderungsrechnung)

abgewickelt. Bei einem Dispositionslauf werden nur Änderungen

erfasst, die seit der letzten Dispositionsrechnung im Material- und Termingerüst

nachgetragen wurden.

Durch die Verwendung des Net-Change-Verfahrens ist abas in der Lage, die Dispositionsrechnung

sofort, d. h. auch im Dialog, durchzuführen. Mit jeder dispositionsrelevanten

Eingabe im ERP-System wird sie automatisch im Hintergrund

aktiviert.

Umlagerungsvorschläge bzw. -aufträge zwischen verschiedenen Lagern und

deren Rückmeldungen lassen sich ebenfalls in der abas Disposition erstellen.

Für die termingerechte Verrechnung von Abrufen sind Bestände und laufende

Beschaffung fest an Rahmenaufträge gebunden.

Zuordnung von Artikeln zu Dispositionsgruppen

Durch Zuordnen zu einer Dispositionsgruppe können Artikel von der permanenten

Disposition ausgeschlossen werden. Die Disposition der Artikel erfolgt dann

durch expliziten Aufruf.

Selektive Freigabe von Fertigungs- und Beschaffungsvorschlägen

Neben der sofortigen Freigabe bestimmter Vorschläge ist auch eine zweistufige

Freigabe von Fertigungs- und Beschaffungsvorschlägen (Bestell-, Fertigungs-,

Umlagerungs-, Lohnfertigungsvorschläge) möglich. Vorschläge für die Eigenfertigung

und die Fremdbeschaffung selektieren Sie auf Wunsch auch über den

Disponenten.

Fehlteileanalyse und Anzeige der sofort möglichen Freigabemenge

abas hinterlegt jeder Materialreservierung schon den Anteil der Bedarfsmenge,

die einem vorhandenen Lagerbestand zugeordnet ist. Aus dieser Lagerdeckungsangabe

in den einzelnen Reservierungen errechnet und aktualisiert die

Disposition den Anteil der Fertigungsmenge, für den schon eine Lagerabdeckung

existiert. Sie sehen diese Zahl bei der Fertigungsfreigabe beispielsweise im Infosystem

»Fertigungszentrale« angezeigt, so dass dieser Anteil sofort produziert

werden kann.

Siehe auch im Kapitel »Fertigung« das Thema »Kommandozentrale Fertigung«.

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2013 Disposition

Berücksichtigte Daten im Dispositionslauf

• Verkaufsaufträge

• Laufende Bestellungen

• Laufende Fertigungsaufträge

• Bestellvorschläge

• Fertigungsvorschläge

• Dispositionsart

• Lagerbestand, Mindestbestand, Losgrößen, Bildung von Losen über angegebene

Zeitintervalle, Beschaffungszeiten, Fertigungszeiten, organisatorische

und verfahrensbedingte Liegezeiten, Übergangs zeiten, Maximalbestand

und Verpackungsgröße

• Bruttobedarfsermittlung anhand von Anzahl, Längen- / Breitenangaben mit

zugehörigen Umrechnungsfaktoren, Fertigungslistenbasen, absolutem Ausschuss,

Anfahrmenge, absoluter Bedarfmenge, prozentualem Ausschuss,

Nutzen und Rundungsangaben

• Verwalten von Arbeitstagekalendern für verschiedene Standorte

Disposition im Überblick

• Termingetreue Disposition durch direkte Verknüpfung von Stückliste und

Arbeitsplan / Verknüpfung von Material und Arbeitsgängen bzw. Prozessen

• Auftragspositionsbezogene Disposition

• Zweistufige Freigabe von Fertigungs- und Beschaffungsvorschlägen

• Terminverschiebungen in der Kapazitätsplanung bzw. Fertigungssteuerung

wirken direkt auf die Materialplanung

• Absatz-, Produktions- und Ressourcenplanung

(MPS = Master Production Schedule)

• Betriebsauftragssplitting

• Rückwärts-, Vorwärts- und Mittelpunktterminierung

• Zuordnung von Artikeln zu Dispositionsgruppen

• Terminfixierungen

• Feststellen kritischer Termine

• Bruttobedarfsrechnung

• Losgrößen- und Mindestbestandsberechnung

• Koppelproduktion

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Absatzplanung

2013

3.1.9 Absatzplanung

Die Absatzplanung bildet die Basis für eine unternehmensweite Vorausschau

relevanter Ressourcen.

Bei der Absatzplanung können Mengen in unterschiedlicher Detaillierung ermittelt

werden:

• Einzelne Artikel oder Artikelgruppen

• Differenziert je Lagergruppe

• Differenziert für einzelne Kunden oder Kundengruppen

• Flexible Planungszeiträume: Tag, Woche, Monat, Quartal und Jahr oder frei

wählbare Perioden

Die Plandaten lassen sich auf Basis historischer Daten mittels Prognoseverfahren

hochrechnen, importieren oder manuell erfassen.

Auf der Grundlage eines Absatzplanpreises ermittelt die Umsatzplanung den

geplanten Umsatz eines Artikels oder auch einer ganzen Artikelgruppe.

Planungszyklus

Eine Planung wird in der Regel einmal pro Jahr / Geschäftsjahr durchgeführt.

Um kurzfristige Änderungen oder (saisonale) Schwankungen zu berücksichtigen,

kann eine bereits erfolgte Planung nach bestimmten Zeitintervallen aktualisiert,

konkretisiert und überarbeitet werden.

Auswertungen

• Soll-Ist-Vergleich für Absatz und Umsatz

• Darstellung der Planungshierarchien

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2013 Absatzplanung

Rollierende Planung

• Die abas Business Suite ermittelt für ein Produkt Planungsinformationen.

Dabei schlägt die Disposition auf Basis der Plandaten die Mengen eines

Artikels vor, der in einem definierten Intervall produziert werden soll.

• Bestehende Auslieferungen und fixe Aufträge werden bei der Planung verrechnet.

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Fertigung

2013

3.1.10 Fertigung

Effiziente Prozesse entlang der Wertschöpfungskette entlasten die Mitarbeiter

und verschlanken die Produktion. abas unterstützt folgende Fertigungsverfahren:

• Massenfertigung

• Serienfertigung

• Kleinserienfertigung

• Auftragsbezogene Fertigung

Das System greift dabei auf den in den Stammdaten erfassten Datenpool zu.

Arbeitsgänge

Kapazitäten

Fertigung

Mitarbeiter

Firmenstamm

Teile

Stammdaten

Einkauf

Bestellung

Fertigung

Disposition

Bestell-/

Fertigungsvorschläge

Fertigungsvorschlag

freigeben

Arbeitspapiere

drucken

Rückmeldungen

erzeugen

Rückmeldungen

drucken

Verkauf

Aufträge

Lager

Lagerbestand

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2013 Fertigung

3.1.10.1 abas Business App »Fertigungsübersicht«

Business Apps

Mit der abas Business App »Fertigungsübersicht« erhalten Sie in einer rollenbasierten

Übersicht aller zugeordneten Vorgänge angezeigt – inklusive der Terminschiene

sowie der Material- und Kapazitätssituation. Sie analysieren Ihre Vorgänge

über einen bestimmten Zeitraum und wechseln per Klick in verschiedene

Anwendungen, um weitere Aktionen auszuführen. Dazu gehören z. B. die Bearbeitung

von aktiven Betriebsaufträgen und von Fertigungsvorschlägen, Rückmeldungen,

Änderungen an Fertigungslisten bzw. Maschinenbelegungen.

3.1.10.2 Fertigungsvorschläge

Ist ein Auftrag erteilt, überprüft die Disposition der abas Business Suite, ob und

in welchem Maße die zur Durchführung benötigten Artikel, Rohstoffe und Kapazitäten

von Mitarbeitern und Maschinen vorhanden sind.

Die Material- und Terminplanung erzeugt Fertigungsvorschläge und Maschinenbelegungen,

die eingesehen, verändert und für die Produktion freigegeben werden

können.

Die Planungsabteilung oder die Arbeitsvorbereitung bearbeiten die Fertigungsvorschläge.

Errechnete Anfangs- oder Endtermine können Sie verschieben und

Mengen reduzieren oder erhöhen. Als Anwender haben Sie die Möglichkeit,

selbstständig Planungsaufträge zu stornieren. Ein Splitten der vom System vorgeschlagenen

Mengen auf einzelne Aufträge mit unterschiedlichen Terminen ist

ebenfalls möglich. Freigegebene Fertigungsvorschläge erzeugen Fertigungsaufträge.

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Fertigung

2013

Fertigungsvorschläge im Überblick

• Erstellen eigener Fertigungsvorschläge im Dialog

• Bearbeiten der Fertigungsvorschläge aus der Planungsrechnung im Dialog oder per

selektierter Liste

• Direktes Erfassen von Lageraufträgen

• Fertigungsvorschläge werden direkt nach dem Neuanlegen eingeplant

• Verändern von Anfangs- und Endterminen

• Verändern vorgeschlagener Mengen

• Stornieren von Fertigungsvorschlägen

• Feststellen kritischer Termine und von Engpässen aus Planaufträgen

• Freigabe und Fixierung zur Fertigung

Kommandozentrale Fertigung

Über ein zentrales Dialogfenster können Sie sämtliche Fertigungsvorschläge und

Betriebsaufträge einsehen, modifizieren und Aktionen auslösen:

• Selektion von Fertigungsvorschlägen nach verschiedenen Kriterien

• Ein- / Ausblenden der einstufigen Fertigungsliste zu einem beliebigen Fertigungsvorschlag

• Freigabe von Fertigungsvorschlägen

• Drucken von Arbeitspapieren

• Entnahmebuchung des Materials

• Rückmelden von Betriebsaufträgen und / oder Arbeitsscheinen

• Übergang in die Infosysteme »Beschaffungsstatus und Plankarte«

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2013 Fertigung

3.1.10.3 Betriebsaufträge

Durch die Freigabe eines Fertigungsvorschlags erzeugen Sie individuell gestaltbare

Betriebsaufträge, Arbeitsscheine, Laufkarten sowie Entnahmelisten. Eine

Verfügbarkeitsprüfung der benötigten Materialien erfolgt automatisch. Nicht

vorrätige aber benötigte Materialien werden in der Fehlteileliste angezeigt.

Betriebs- und abteilungsbedingte Anforderungen der Ablauforganisation können

Sie ebenfalls flexibel anpassen.

Freigegebene Betriebsaufträge lassen sich terminlich verschieben oder inhaltlich

verändern. Der Bearbeitungsstatus des Betriebsauftrags wird angezeigt.

Das Infosystem »Beschaffungsstatus« gibt Auskunft über laufende Teilebeschaffungen.

Betriebsaufträge im Überblick

• Auftragssplitting

• Erstellen von Betriebsaufträgen aus Fertigungsvorschlägen

• Verfügbarkeitsprüfung benötigter Materialien / Kapazitäten

• Erzeugen einer Fehlteileliste

• Erstellen der Arbeitspapiere: Arbeitsscheine, Materialscheine, Laufkarten,

Entnahmelisten

• Fortschrittskontrolle

• Verändern der auftragsbezogenen Stückliste

• Verändern des auftragsbezogenen Arbeitsplanes

• Schnittstelle zur Anbindung eines Feinplanungs-Tools

• Drucken von Arbeitspapieren

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Fertigung

2013

3.1.10.4 Verlängerte Werkbank / Fremdfertigung

Bereits in der neutralen Fertigungsliste lassen sich Arbeitsschritte planen, die

außer Haus bearbeitet werden sollen. Dabei informiert die Disposition über aktuell

benötigte externe Dienstleistungsvolumen.

Abwicklung von Fremdfertigungsvorgängen:

• Anfragen / Bestellen von Fremdbearbeitung oder Fremdfertigung

• Verteilen der Halbfabrikate / Beistellteile über Lieferschein an den Fremdfertiger

• Lagerbestandsüberwachung im Konsignationslager des Fremdfertigers

• Zugangsbuchung der bearbeiteten Teile durch Wareneingangsschein mit

Rückmeldung an die Fertigung

• Erfassen der Fremdbearbeitungskosten durch Eingangsrechnung und

Berücksichtigung in der Nachkalkulation

3.1.10.5 Auftragsbezogene Fertigungsliste

Varianten- und Einzelfertiger benötigen spezielle, für einen bestimmten Auftrag

geltende Fertigungsstrukturen. Um diese Strukturen abzubilden, verändern

Sie die auftragsbezogene Stückliste und den auftragsbezogenen Arbeitsplan (in

abas unter »Auftragsfertigungsliste« zusammengefasst). Teile der auftragsbezogenen

Stückliste oder Arbeitsgänge im auftragsbezogenen Arbeitsplan können

Sie im laufenden Fertigungsprozess löschen, tauschen oder neu hinzufügen.

Die Dispositionsrechnung berücksichtigt vorgenommene Änderungen. Auch

Material- oder Maschinenengpässe planen Sie in der editierbaren Fertigungsliste

um. Änderungen werden aktuell auftragsbezogen verwaltet und auch archiviert.

Dadurch lässt sich feststellen, welche Komponenten in eine Baugruppe eingebaut

wurden.

3.1.10.6 Regelbasierte Ein- / Auslaufsteuerung

Über Regeln – das können z. B. ein Termin oder eine Auftragsmenge sein – wird

für jede Fertigungslistenposition festgelegt, ob diese relevant ist bzw. welches

Material oder welcher Arbeitsgang von der Disposition berücksichtigt werden

soll. Die Regeln können Sie auch für alternative Fertigungslisten, die sich als

Ganzes regelabhängig und automatisiert austauschen lassen, anwenden.

3.1.10.7 Koppelproduktion

Die Koppelproduktion beschreibt die simultane Herstellung mehrerer unterschiedlicher

Produkte in einem einzigen betrieblichen Produktionsprozess. Die

Produkte werden als Lagerzugang verbucht und können danach im eigenen

Betrieb verwendet und veräußert werden. Koppelprodukte werden mit negativer

Menge in die Fertigungsliste eingetragen. Dies kann sowohl in den neutralen

Fertigungslisten des Artikelstamms als auch in den aktuell eingeplanten Auftragsfertigungslisten

angewendet werden. Die Koppelprodukte werden bei den

Stücklistenbuchungen (manuelle oder automatische Buchung aus der Fertigung)

mit berücksichtigt und als Lagerzugang gebucht.

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2013 Fertigung

Gleichzeitig werden in der Nachkalkulation die Kosten für die entstehenden Koppelprodukte

des Fertigungsauftrags berücksichtigt und vermindern dadurch die

Materialkosten für das produzierte Hauptprodukt. Schon in der Vorkalkulation

werden die Kosten für die Koppelprodukte von den Materialkosten des produzierten

Hauptproduktes abgezogen. Die Disposition behandelt Koppelprodukte

in Fertigungslisten wie geplante Zugänge. Zur Verfügung stehende Kapazitäten

werden mit den Plan- / Sollzahlen für die vorhandenen Fertigungsvorschläge

und Betriebsaufträge belastet.

3.1.10.8 Kapazitätsplanung

Bei der Kapazitätsplanung können Sie Aufträge oder Arbeitsgänge selbst terminlich

verschieben. Die Auswirkungen der Terminverschiebungen werden in

einer tabellarischen oder grafischen Ansicht angezeigt. Das System erlaubt eine

„Drill-Down-Bearbeitung“ der Ansichten. Die Visualisierung von Engpässen einer

Kapazitätseinheit bis hin zum Verursacher der Kapazitätsbelegung ist jederzeit

möglich.

Engpassbetrachtungen

Die Engpassbetrachtung informiert über Problemfälle in der Fertigung und analysiert

die Fertigungsauslastung. abas zeigt Ihnen alle Engpässe für eine Fertigungsstätte

in einem gewählten Zeitraum. Per Drill-Down können Sie einen

Engpass bis ins Detail analysieren.

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Fertigung

2013

Verschieben von Prozessen

In abas können Sie Fertigungsaufträge, Arbeitsgänge und Prozesse selbst terminlich

verschieben. Die Verschiebungen werden von der Disposition berücksichtigt

und lassen sich sofort anzeigen.

Entlastung der Kapazitätsplanung

Rückmeldungen entlasten eingeplante Kapazitäten. Als Kapazitätseinheiten dienen

dabei i.d.R. Zeit- oder Mengeneinheiten.

Kapazitätsveränderungen

In den Stammdaten einer Kapazitätsgruppe kann die theoretisch nutzbare, zur

Verfügung stehende Kapazität, auf definierte Zeitzyklenräume bezogen, temporär

verändert werden. Sie können Mehr- oder Minderkapazitäten bestimmen.

Ihre Veränderungen werden von der Dispositionsrechnung berücksichtigt.

Offener Rückstand

Arbeitsgänge, die zu einem bestimmten Zeitpunkt bereits bearbeitet sein sollten,

dies aber noch nicht sind, werden in der Kapazitätsbetrachtung als offener

Rückstand angezeigt.

Kapazitätsplanung im Überblick

• Festlegen der theoretischen Kapazität in den Kapazitätseinheiten:

––

Maschinen, Maschinengruppen, Handarbeitsplätze, Montagegruppen etc.

• Betriebskalender je Kapazitätseinheit

• Ändern der theoretischen Kapazität in den einzelnen Arbeitsgängen

• Ermitteln von Engpässen

• Analysieren von Auswirkungen der Terminverschiebungen

• Auslastungsübersichten

• Grafische und tabellarische Darstellung

3.1.10.9 Rückmeldungen von Betriebsaufträgen

Sind Betriebsaufträge bzw. Arbeitsscheine in der Produktion ganz oder teilweise

abgearbeitet, werden die gefertigten Artikel durch Rückmelden an das Lager weitergegeben.

Die zur Fertigung benötigten Artikel werden abgebucht und belegte

Maschinenkapazitäten freigegeben. Eine Rückmeldung schließen Sie über Tastatur,

ein angeschlossenes Lesegerät (Scanner) oder RFID (Radio-Frequency-

Identification) ab. Sie können die Rückmeldungen auch automatisch generieren.

Beispielsweise werden Materialien, die einem Arbeitsgang in der Struktur

zugeordnet oder mit dem Arbeitsgang „Material bereitstellen“ verbunden sind,

automatisch abgebucht. Die automatischen Rückmeldungen können an einen

beliebigen Zeitpunkt oder an ein Ereignis geknüpft werden. Ein definiertes Rückmeldeergebnis

kann beispielsweise eine Zwangsbuchung im Lager erzeugen.

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2013 Fertigung

Rückmeldungen im Überblick

• Rückmeldungen:

––

für Teile

––

für Baugruppen

––

für den einzelnen Betriebsauftrag

––

für den rückmeldepflichtigen Arbeitsgang

––

mit automatischer Lagerbuchung

––

Zugangsbuchung für Teile

––

Entnahmebuchung für Material

• Rückmeldungen von Arbeitsgängen:

––

mit Anfangszeiten und Endzeiten

––

mit Gesamtzeiten

––

ohne Zeiten

––

mit Gutmengen

––

mit Ausschussmengen und Ausschussarten

––

mit Nacharbeiten

• Erfassen von Mehr- und Minderentnahmen

• Erfassen von Ausschuss und Ausschussarten

• Erfassen von Nachbearbeitungsmengen und –arten

• Erfassen von ungeplanten Rückmeldungen

• Erfassen der Gemeinkosten

Rückmeldungen über Betriebsdatenerfassung BDE

• Anschlussmöglichkeiten von BDE-Geräten

• Erfassen von Auftragszeiten

3.1.10.10 BDE: Personal- / Auftragszeiterfassung

Die in abas integrierte Verwaltung von BDE-Daten sorgt für einen schnellen

Rückfluss der Rückmeldungen. Über Schnittstellen zu fremden Personalzeiterfassungs-

und BDE-Systemen werden Arbeitszeiten, Pausenzeiten und Schichten

an abas übertragen und für statistische Auswertungen, der Kapazitätsplanung

oder dem Finanzwesen zur Verfügung gestellt.

Personal- / Auftragszeiterfassung im Überblick

• Erfassen von Personalzeiten

• Erfassen von Auftragszeiten

• Frei definierbare Schicht- und Tagespläne

• Automatische Schichtzuordnung

• Automatisches Auftragsende

• Zeitdatenarchiv

• Zeiterfassung über BDE-Geräte und Terminals

• Schnittstelle zu fremden Personalzeiterfassungssystemen

Standardlisten und -auswertungen

• An- und Abwesenheitsliste

• Zeitnachweisliste, Zeitstempelliste

• Liste der Auftragszeiten nach verschiedenen Kriterien

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Serviceabwicklung

2013

3.1.10.11 Manuelle Fertigungsbuchungen

Benötigte Stücklistenteile können Sie zu einem frei wählbaren Zeitpunkt, von

jedem beliebigen Ort und in beliebiger Einheit abbuchen. Auch Restmengen lassen

sich freigeben und nehmen damit Einfluss auf die Disposition. Darüber hinaus

besteht die Möglichkeit, Fertigteile in beliebiger Einheit auf einen frei wählbaren

Platz zu buchen.

3.1.11 Serviceabwicklung

In abas verwaltet die Serviceabwicklung Serviceleistungen zu einem verkauften

Produkt. Beispielsweise können in ihr bereits ausgeführte Reparaturen,

geplante Wartungsarbeiten etc. abgerufen werden. Über ein umfangreiches

Kontingent an Infosystemen lassen sich alle Aktivitäten rund um eine Serviceabwicklung

abfragen. Durchgeführte Arbeiten werden im kaufmännischen

Bereich der abas Business Suite erfasst und verrechnet.

3.1.11.1 abas Business App »Serviceübersicht«

Mit der abas Business App »Serviceübersicht« behalten Sie sämtliche Wartungsund

Reparaturvorgänge im Überblick und können jederzeit schnell Auskunft

geben. Eine Servicenummer liefert einen schnellen Überblick über einen bestimmten

Servicevorgang. Auch die kundenbezogene Sichtweise auf alle laufenden

Servicevorgänge ist möglich. Der Servicemitarbeiter kann jederzeit eingreifen

und per Klick in verschiedene Anwendungen wechseln, um weitere Aktionen

auszuführen. Dazu gehören z. B. das Planen der Service-Einsätze, die Reparaturabwicklung

und das Auslösen der Faktura.

Apps

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2013 Serviceabwicklung

Serviceprodukt mit archivierter Produktstückliste

Im Mittelpunkt der Serviceabwicklung steht das Serviceprodukt mit seiner

archivierten Produktstückliste. Die sogenannte »Serviceproduktstückliste«

archiviert alle verwendeten Materialien bzw. Baugruppen.

Die Archivierung für Baugruppen erfolgt bei der Zubuchung über Rückmeldungen.

Auch nachträgliche Buchungen von Teilen, die bereits in ein Serviceprodukt

eingebaut sind, werden automatisch in dessen Serviceproduktstückliste ergänzt.

Auf Lager liegende Serviceprodukte können in andere Baugruppen eingebaut

oder verkauft werden. Sie behalten dabei ihre Serviceproduktstückliste.

Im Serviceprodukt wird jedes verkaufte Exemplar eines Artikels dokumentiert.

Es werden Angaben zum Standort, Stammartikel- und Auftragsnummer,

Garan tie dauer, Fertigungsstückliste, Kalkulation und Dispositionsinformationen

angelegt. Für jedes Serviceprodukt kann nachvollzogen werden, welche Teile im

Laufe der Zeit getauscht oder zusätzlich eingebaut wurden.

Wird eine auf Lager befindliche Baugruppe, die über eine archivierte Stückliste

verfügt, in ein servicepflichtiges Produkt eingebaut, fließt diese Stückliste automatisch

in die Serviceproduktstückliste mit ein.

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Serviceabwicklung

2013

Serviceabwicklung im Einzelnen:

Serviceanfrage

Tritt ein Servicefall ein, ist die Serviceanfrage i.d.R. der erste Kontakt zum Kunden.

Sie dokumentiert den Prozess, den der Servicefall durchlaufen wird.

Störungen und Vorfälle werden so erfasst und verwaltet, ohne dass bereits ein

Service- oder Reparaturauftrag vorhanden ist. Eine Serviceanfrage kann die

Grundlage eines Kostenvoranschlags oder eines Service- bzw. Reparaturauftrags

sein.

Bei einer Serviceanfrage stehen drei verschiedene Optionen zur Verfügung:

Option 1:

Es handelt sich bei dem Servicefall um ein Produkt eines Drittanbieters, das von

dem Unternehmen vertrieben, aber nicht selbst hergestellt wird. Dann kann das

Produkt direkt an den Hersteller weitergeleitet werden, der dann den entsprechenden

Service durchführt.

Option 2:

Der Service wird beim Kunden vor Ort durchgeführt.

1. Serviceauftrag

Der Serviceauftrag charakterisiert für einen bestimmten Zeitraum Einsätze, die

bei einem Kunden vor Ort ausgeführt werden. Serviceaufträge fließen automatisch

in die Servicereservierung ein und können einem Techniker zugewiesen

werden.

2. Servicereservierungen

Zu einem Techniker, einer bestimmten Dienstleistung oder für einen bestimmten

Zeitraum können alle vorhandenen Terminreservierungen in Form einer Tabelle

ausgegeben werden.

3. Einsatzplanung (Techniker)

Bei der Einsatzplanung von Servicetechnikern werden Angebots- und / oder Auftragstermine

in Servicereservierungen sowie Angaben zu Abwesenheitsgründen

mit herangezogen. Um Serviceeinsätze optimal zu planen, fließen auch Informationen,

wie z. B. Qualifikation, Qualifikationsgrad, Serviceeinsatzart oder Einsatzmittel

mit in die Einsatzplanung ein.

4. Rückmeldungen für Serviceeinsätze

Servicemitarbeitern steht mit der Serviceeinsatzrückmeldung ein komfortables

Werkzeug zur Dokumentation ihrer Einsätze zur Verfügung. Bezugnehmend

auf den Serviceauftrag lassen sich Zeiten und Materialentnahmen buchen. Jede

Rückmeldung wird mit einer eigenen Kennung versehen, daraus lassen sich

aktuell (zur Unterschrift beim Kunden) oder im Nachhinein auf ein Datum bezogene

Tätigkeitsberichte erstellen.

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2013 Serviceabwicklung

Option 3:

Der Service an dem Produkt wird im eigenen Haus durchgeführt.

1. Reparaturauftrag

Der Reparaturauftrag charakterisiert die Servicevorgänge, die im eigenen Haus

über die Fertigung bearbeitet werden. So lassen sich aus dem Vorgang heraus

Ein- und Ausgangslieferscheine des zu Reparierenden generieren. Die Disposition

berücksichtigt auf Wunsch die zugeordneten Dienstleistungsartikel und

generiert daraus weitere Vorgänge. So wird aus der Position der / des Dienstleistungsartikels

eine Auftragsfertigungsliste erstellt, die nach Bedarf individualisiert

werden kann.

2. Kostenvoranschlag

Ein zeitnah erstellter, detaillierter Kostenvoranschlag erleichtert die Entscheidungsfindung

und beschleunigt den Reparaturprozess. Der Kostenvoranschlag

wird automatisch aus den Reparaturauftrags-Positionen und deren Auftragsfertigungsliste

erstellt. Eine nachgeordnete manuelle Bearbeitung (Anpassung)

des Kostenvoranschlags ist möglich. Alle Eintragungen werden bei der späteren

Rechnungsstellung berücksichtigt. Dabei weist das System den Anwender auf

Abweichungen zum ursprünglichen Kostenvoranschlag hin.

3. Dienstleistungsartikel

Unter einem Dienstleistungsartikel lassen sich für den Reparaturauftrag einzelne

Notwendigkeiten in einer Baugruppe zusammenfassen. Somit stehen Routinevorgänge

für die Reparatur eines Teils in einem Artikelobjekt zur Verfügung.

Eine individualisierbare Ausfertigungsliste kann aus dem Reparaturauftrag heraus

erfolgen.

Ganz gleich, für welchen Serviceablauf man sich in der Serviceanfrage

entscheidet, er kann im laufenden Prozess geändert werden.

Serviceabwicklung im Überblick

• Verwaltung von Serviceprodukten

• Zugriff auf eine archivierte Stückliste zum Serviceprodukt

• Stücklistenbearbeitung zum Tausch oder Hinzufügen von Teilen

• Automatische Aktualisierung der Serviceproduktstückliste

• Der Austausch von Komponenten wird überwacht

• Dienstleistungen und Wartungen für ein Serviceprodukt

• Serviceanfragen, Überblick und Nachvollziehbarkeit

• Kostenvoranschläge, die zu Servicereservierungen führen

• Serviceauftrag (Einsatz beim Kunden)

• Planung des Servicetechnikers

• Rückmeldungen für Serviceeinsätze

• Erstellen von Serviceberichten

• Kostenvoranschlag für Reparaturauftrag

• Reparaturauftrag (in der eigenen Fertigung)

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Kalkulation

2013

3.1.12 Kalkulation

Für die exakte Bewertung des Betriebsergebnisses bietet abas eine produkt- und

auftragsbezogene Kalkulation.

Für Produkte lassen sich im ERP-System beliebig viele Vorkalkulationen erstellen,

die dann auch verglichen werden können. Vertriebs- und Betriebsaufträge

können vor- und nachkalkuliert werden, auch hier besteht eine Vergleichsmöglichkeit.

Alle Kalkulationen lassen sich auch direkt miteinander vergleichen. In der Tabelle

der Kalkulationsergebnisse werden neben den Kosten pro Lagereinheit auch die

Kosten für die gesamte Stücklistenposition aufgeführt. In abas sind verschiedene

Kalkulationsschemata enthalten. Diese Schemata können individuell auf

die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.

Bei jedem Lauf der Vorkalkulation wird darüber hinaus die Beschaffungsfrist und

das Bruttogewicht in Kilogramm pro Lagereinheit errechnet.

Kalkulation im Überblick

• Beliebig viele Kalkulationsblätter

• Kalkulationsübersicht

• Fehlerprotokoll der letzten Vorkalkulation

• Bewertung von Lieferantenbeistellungen im Mischpreis

• Archivierung von Kalkulationsblättern

• Berechnung und Darstellung von Gemeinkosten auf Maschinenkosten, Lohn und

Fremdbeschaffungskosten

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2013 Kalkulation

3.1.12.1 Vorkalkulation

Vorkalkulationen können auf der Basis bekannter Teilestammdatenstrukturen

berechnet werden. Einzelne Werte einer Vorkalkulation lassen sich auch manuell

vorgeben, ohne dass das System auf vorhandene Strukturen zugreift.

Mit abas gibt es die Möglichkeit, Vorkalkulationen auch auf einen bestimmten

Termin zu datieren. Dabei werden die an diesem Termin gültigen Preisfindungen

und Fertigungslistenstrukturen berücksichtigt.

Produkte lassen sich für jede Lagergruppe spezifisch vorkalkulieren. Auf Basis

aussagekräftiger Daten kann dann eine Entscheidung für die kostengünstigste

Variante getroffen werden. Auf Wunsch lassen sich auch individuelle Kalkulationsblätter

erzeugen.

Vorkalkulationen werden archiviert. Dadurch lässt sich die Kostenentwicklung

eines Produktes genau verfolgen. Bei einer Vorkalkulation in Angeboten und Aufträgen

werden ermittelte Werte, wie Preis und Lieferzeit, optional in die Angebots-

oder Auftragsposition übernommen.

Kalkulationsergebnisse, die aus einem individuellen Vorkalkulationslauf stammen,

sind editierbar. In den Kalkulationsergebnissen können Sie ändern, löschen

und einfügen. Jede Änderung wirkt sich unmittelbar auf die Gesamtkalkulation

aus, so dass die Konsequenzen solcher „Was wäre wenn?“-Planspiele sofort

sichtbar sind.

Vorkalkulation im Überblick

• Vorkalkulation von Artikeln, Baugruppen, Endprodukten

• Vorkalkulation von Angeboten

• Vorkalkulation von Aufträgen

• Vorkalkulationsstatistik von Artikeln

• Wählbare Bewertungen der Einsatzkomponenten:

––

Mischpreis, letzter Einstandspreis

––

Planverrechnungspreis

• Vorkalkulation über Teil- und Vollkosten

• Gewichtskalkulationen

• Terminkalkulation, Lieferzeit

• Berücksichtigung von Mengenrabattstaffeln

• Berichtigung von Mengen- und terminabhängigen Fertigungslistenstrukturen

• Kalkulationsergebnisse editieren

• Die Vorkalkulation verwendet zur Berechnung der Einstandspreise dieselben Preisfindungsverfahren

wie im Einkauf.

3.1.12.2 Mitlaufende Kalkulation

Für Kundenaufträge im Rahmen der Einzelfertigung und für Fertigungsaufträge

bietet die ERP-Software die Möglichkeit zur Erstellung mitlaufender Kalkulationen.

Diese basieren auf den verbuchten Rückmeldungen der Fertigung (bewertete

Zeiten), dem verbuchten Materialverbrauch, den Sondereinzelkosten der

Fertigung und den Sondereinzelkosten des Vertriebs.

Die Kalkulationen sind immer auf dem aktuellsten Stand und können direkt aus den

einzelnen Datenobjekten, wie zum Beispiel Kundenauftrag oder Betriebsauftrag,

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Kalkulation

2013

abgerufen werden.Insbesondere in der Einzelfertigung ist dieses Werkzeug sehr

hilfreich, um einerseits den jeweiligen Kostenstatus darzustellen und andererseits

eine Hochrechnung hinsichtlich der gesamten zu erwartenden Kosten zu

einem Auftrag frühzeitig in das Controlling einbeziehen zu können. Mit der mitlaufenden

Kalkulation ist automatisch die Ermittlung der Wertbestände an halbfertigen

Aufträgen verbunden.

Mitlaufende Kalkulation im Überblick

• Mitlaufende Kalkulation auf Basis von:

––

Verbuchten Rückmeldungen

––

Fertigung (bewertete Zeiten)

––

Verbuchtem Materialverbrauch

––

Sondereinzelkosten der Fertigung

––

Sondereinzelkosten des Vertriebs

• Kalkulationen sind immer auf dem aktuellsten Stand

• Einbeziehung der zu erwartenden Kosten in das Controlling

• Darstellung aktueller Kostenstatus

• Automatische Ermittlung der Wertbestände an halbfertigen Aufträgen

3.1.12.3 Nachkalkulation

Kundenaufträge und Betriebsaufträge lassen sich in abas nachkalkulieren. Dabei

sind Nachkalkulationen in verdichteter Form oder auch in Detailansichten darstellbar.

Im Zuge der Nachkalkulation werden alle Arten von Beschaffungen nachkalkuliert,

sowohl auftragsbezogene Beschaffungen als auch Lagerbeschaffungen.

Abgelegte Vorgänge lassen sich nachkalkulieren, eine mitlaufende Nachkalkulation

ist ebenfalls durchführbar. Noch nicht angefallene Kosten können aus der

Auftragsvorkalkulation ermittelt werden.

Die Nachkalkulation erfolgt über einen Kostensammler. Im Kostensammler können

Sie Zusatzkosten einfügen, die in der Nachkalkulation zunächst unbekannt

sind. So ist es möglich, z. B. Reise- oder Frachtkosten einzutragen, von denen

bekannt ist, dass Sie entstehen werden, ohne dass bereits ein Beleg dafür vorliegt.

Diese werden dann als Sonderkosten in die Nachkalkulation aufgenommen.

In einer Rechnung und einer Finanzbuchung können Kosten über einen Kostenverteiler

auf mehrere Positionen, Reservierungen oder Fertigungsvorschläge

verteilt werden.

Konnte die Nachkalkulation alle Kosten für ein Fertigteil sammeln, so wird der

Mischpreis des Fertigteils aktualisiert. Diese Mischpreisaktualisierung ist im

Lagerbewegungsjournal dokumentiert.

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2013 Kalkulation

Solange noch nicht alle Kosten zu dem Betriebsauftrag vorliegen und gebucht

werden können, erfolgt keine Mischpreisaktualisierung. Sie wird von der Nachkalkulation

erst dann automatisch durchgeführt, wenn die letzten Kosten zu

dem Betriebsauftrag komplett gebucht sind. Es kann ausgewählt werden, ob die

Nachkalkulation den Mischpreis aktualisieren soll oder nicht.

3.1.12.4 Nachkalkulation und Bewertung

Wenn die Bewertung aktiv ist, werden alle kalkulations- und bewertungsrelevanten

PPS-Vorgänge vorgangsbezogen, verursachungsgerecht und preisgenau

auf der Basis verschiedener Bewertungsverfahren bewertet sowie zentral in der

Bewertungsdatenbank dokumentiert und gespeichert.

Die Nachkalkulation greift dann auf die Bewertungsdatenbank zu. Alle Werte, die

in den Kostensammler fließen, stammen dann aus Bewertungsobjekten. Ausnahme

bilden Werte, die manuell in die Nachkalkulation eingetragen wurden.

Im Kostensammler selbst ist immer ein Bewertungsobjekt referenziert, das dem

Kostensammler die Werte liefert.

Durch die drei Bewertungsarten für den Lagerabgang (Preis des Zugangs, LIFO

und FIFO) ist die Werteflusskette in die Nachkalkulation unendlich offen, d. h.

Werte können vorgangsbezogen auf unterschiedlicher Bewertungsbasis stetig in

die Nachkalkulation einfließen.

Über die Funktion »Nachbewerten« erfolgt eine automatische Nachkalkulation,

wenn sich für Materialien, die in die Nachkalkulation geflossen sind, eine Werteaktualisierung

ergeben hat.

Die Nachkalkulation ist bei aktiver Bewertung erst vollständig, wenn alle Entnahmebewertungen

und Rückmeldebewertungen zum ersten Mal den Status

„direkt“ aufweisen. Gesetzt den Fall, dass in einem Betriebsauftrag kein Löschschutz

vorhanden ist, erfolgt daraufhin die Mischpreisbildung.

Nachkalkulation im Überblick

• Nachkalkulation von Fertigungsaufträgen:

– Teile

– Baugruppen

– Endprodukte

• Nachkalkulation von auftragsbezogenen Beschaffungen und Lagerbeschaffungen

• Nachkalkulation von Kundenaufträgen

• Nachkalkulation von abgelegten Vorgängen

• Nachkalkulation über editierbaren Kostensammler

• In Rechnungen und Finanzbuchungen können Kosten über Kostenverteiler verteilt

werden.

• Mischpreisaktualisierung

• Bewertungsverfahren wählbar

• Kalkulation auf Basis von Teil- und Vollkosten

• Vergleich von Kalkulationsergebnissen

• Zeitraumbezogene Kalkulation je Teil zur Ermittlung von Durchschnittswerten

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Materialbewertung

2013

Vergleich von Kalkulationsergebnissen

Mit dem ERP-System von abas haben Sie die Möglichkeit, Vor- und Nachkalkulationsergebnisse

von Fertigungsvorschlägen bzw. Betriebsaufträgen zu vergleichen.

Einzelne Vorkalkulationsblätter können dem Nachkalkulationsblatt gegenübergestellt

werden.

3.1.13 Materialbewertung

Die Materialbewertung ermittelt den Verbrauch von Roh-, Hilfs- und

Betriebs stoffen und verbucht Bestandsveränderungen von Halbfertigund

Fertigerzeugnissen. In Verbindung mit der Funktion »Bewertung«

wird dabei der Material- und Wertefluss abgebildet. Die Bewertung sorgt

weiterhin dafür, dass für alle kalkulations- und bewertungsrelevanten

PPS-Vorgänge Bewertungsobjekte erzeugt werden. Diese Bewertungsobjekte

sind die Basis für die Kostenverbuchung durch die Materialbewertung.

Die Datenbank »Bewertung« ermöglicht diese Funktionen und stellt das zentrale,

transparente Bindeglied zwischen den Bereichen PPS und REWE dar.

Für die Bewertung von PPS-Vorgängen stehen verschiedene Bewertungsverfahren

zur Verfügung. Ein Bewertungsverfahren setzt sich aus einer Bewertungsart

für den Lagerzugang sowie einer Bewertungsart für den Lagerabgang zusammen.

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2013 Materialbewertung

Bewertungsarten für Artikel

Lagerzugang:

• Vorgangspreis

• Planpreis

• Nullbewertung

Lagerabgang:

• Preis des Zugangs

• LIFO

• FIFO

• Mischpreis

• Lagergruppenmischpreis

Warengruppe und Produktgruppe

Die Kontierungen des Artikels sind in der Waren- und Produktgruppe des Artikels

hinterlegt. Eine Waren- oder Produktgruppe wird jeweils einer Gruppe von

Artikeln zugeordnet.

Eine Bewertung vornehmen

abas bewertet den Materialverbrauch auf Basis von Mengenbewegungen. Sollte

die Bewertung einer Mengenbewegung zum Entstehungszeitpunkt nicht möglich

sein, weil beispielsweise der Bewertungspreis fehlt, erfolgt die Bewertung

zunächst auf Basis eines „vorläufigen“ Preises. Bei Einkaufsteilen ist das der

Bestellpreis, bei Eigenfertigungsteilen der Wert aus der Vorkalkulation des

Betriebsauftrags.

Steht dann, durch eine Rechnung im Einkauf oder die Nachkalkulation des

Betriebsauftrags, der korrekte Preis des Vorgangs zur Verfügung, werden die

betroffenen Vorgänge automatisch nachbewertet. Die bewerteten Mengenbewegungen

sind die Basis beim Verbuchen der Bestandsveränderungen.

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Materialbewertung

2013

3.1.13.1 Kostenbuchungsvorschlag

Zu verbuchende Lagerbewegungs- oder Rückmeldejournaleinträge können

im Kostenbuchungsvorschlag nach verschiedenen Kriterien selektiert werden.

Die selektierten Buchungsbelege und deren Buchungssumme werden in einer

Tabelle angezeigt. Einzelne Belege können von der Verbuchung eines Buchungslaufs

ausgeschlossen werden. Ob ein Beleg verbucht werden kann oder ob Daten

fehlen, ist aus dem Buchungsbeleg ersichtlich. Belege können auch manuell verworfen

bzw. geändert werden.

3.1.13.2 Bestand unfertige Erzeugnisse / Work in Process

abas ermittelt den Verbrauch an Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffen und Baugruppen

von fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Bestandsveränderungen, die aus dem

Verbrauch resultieren, können verbucht werden.

3.1.13.3 Bewertung von Artikeln zum Vorgangspreis

Fertigerzeugnisse können zum Vorgangspreis bei einem Lagerzugang aus der

Fertigung bewertet werden. Material- und Fertigungseinzelkosten können differenziert

gebucht werden.

Die Gemeinkosten fließen gemeinsam mit den Einzelkosten in die Kostenbuchungen

zur Bestandsveränderung ein.

Durch das Verbuchen der Gemeinkosten können die zu Herstellkosten bewerteten

Bestände der unfertigen und fertigen Erzeugnisse (inkl. Gemeinkosten)

dargestellt werden.

Wird diese Bewertungsart bei Fertigerzeugnissen verwendet, führt das ERP-System

automatisch und differenzfrei den Bestand der unfertigen Erzeugnisse.

Ebenso können fremdbeschaffte Teile zum Vorgangspreis bewertet werden. Hier

ist der Vorgangspreis der Rechnungspreis, der bei einem Lagerzugang zur

Bewertung herangezogen wird.

3.1.13.4 Buchen bei Einkaufslieferschein

Mit der Funktion »Buchen bei Einkaufslieferschein« werden die mit der Warenlieferung

entstehenden Werte bereits mit Vorliegen des Einkaufslieferscheins in der

Finanzbuchhaltung (Bilanz) abgebildet, bevor die Rechnung vorliegt und gebucht

wird. Damit können Warenlieferungen frühzeitig und vorläufig bewertet werden.

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2013 Materialbewertung

3.1.13.5 Kostenumlage

In der abas Business Suite können kausale Zusammenhänge auch unabhängig

von einem Zeit- oder direktem (technischem) Vorgangsbezug hergestellt werden.

Voraussetzung hierfür ist die Verkettung aller Lagerzu- und Lagerabgänge.

Mit Hilfe von Kostenumlagen können einem Vorgang nachträglich additive Kosten

(z. B. Fracht oder Zoll) zugeordnet werden. Durch die Funktion »Nachbewerten«

werden die additiven Kosten den betroffenen Vorgängen nachgereicht,

so dass sie in Auswertungen, wie beispielsweise der Nachkalkulation, zur Verfügung

stehen.

3.1.13.6 Lieferantenbeistellung

Beistellungen werden wertmäßig mit dem Buchen der Eingangsrechnung abgebildet.

Dienstleistungskosten der Beistellung lassen sich auf ein Lohnveredelungskonto

buchen.

Eine zusätzliche Buchung verbucht den Wert des gekauften Artikels, zuzüglich

Materialwert des bestellten Artikels, als Bestandserhöhung auf dem Artikelbestandskonto.

3.1.13.7 Lohnfertigung und Materialbewertung

Wertmäßig wird die Lohnfertigung beim Buchen der Eingangsrechnung erfasst.

Auch hier wird die Dienstleistung auf ein Lohnveredelungskonto gebucht.

Darüber hinaus wird der Wert der Lohnfertigung (inkl. der beigestellten Artikel)

als Lagerzugang auf das Bestandskonto gebucht. Bei der Entnahme der Lohnfertigung

wird der Lagerabgangswert in die unfertigen Erzeugnisse (WIP) gebucht.

3.1.13.8 Auswertungen

Diverse Auswertungen listen Bewertungs- und Buchungsergebnisse der Materiallisten

und Bewertung der Fertigungsleistung auf.

Das Infosystem »Artikellagerwert zum Stichtag« zeigt die Artikelbestände einzelner

oder aller Lagergruppen auf. Für die Wertermittlung können verschiedene

Bewertungsarten herangezogen werden.

Mit dem Infosystem »Bewertungsnachweis« können die einzelnen Bewertungen

der Lagerbewegungen und Informationen zu Bewertungen eines Artikels ausgewertet

werden.

Das Infosystem »Fertigungsleistung« wertet Fertigungskosten pro Maschinengruppe,

Kostenstelle oder Kostenträger aus.

Über das Infosystem »Unfertige Erzeugnisse zum Stichtag« (WIP) ermitteln Sie

den Bestand der unfertigen Erzeugnisse zu einem bestimmten Stichtag. Mit dem

Infosystem »Kosten eines Betriebsauftrags« können Sie den Arbeitsfortschritt

und stichtagsgenaue Kostenermittlungen pro Betriebsauftrag durchführen.

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Finanzbuchhaltung

2013

Materialbewertung im Überblick

• Exakte Preis-, Mengen- und Wertehistorie im gesamten ERP-System

• Exakte Bestimmung des Lagerwerts

• Exakte, vorgangsbezogene Werte in der Nachkalkulation

• Zahlreiche Bewertungsarten

• Planpreis und Nullbewertung

• Differenzfreie Bestandsführung des Bestands der unfertigen Erzeugnisse bei Verwendung

eines Bewertungsverfahrens, das den Materialfluss gewährleistet

• Zeitnahe Bewertung und automatische Verbuchung von Bestandsveränderungen

• Zeitnahe Bewertung und automatische Verbuchung von Rückmeldezeiten

• Kostenbuchungsvorschlag

• Kostenbuchung pro Konto

• Transparenz der Buchungsergebnisse durch Drill-Down-Funktionen bis auf Belegebene

• Lagerbewegungsjournal und Rückmeldungen

• Wertmäßige Abbildung von Beistellungen im Einkauf

• Lohnfertigung und Materialbewertung

• Auswertungen

• Handling von Konsignationslagerplätzen

3.1.14 Finanzbuchhaltung

Die Finanzbuchhaltung (Fibu) ist vollständig in abas integriert. Sie

zeichnet alle Geschäftsfälle strukturiert und lückenlos auf. Stammdaten

und Daten aus dem Einkauf, Verkauf etc. bilden die Basis der Fibu.

Als fester Bestandteil von abas wird die Finanzbuchhaltung nicht über eine angeschlossene

Schnittstelle mit Daten versorgt, sondern erhält diese direkt aus der

Verarbeitung einzelner Geschäftsvorfälle. So sind das Erstellen und Verbuchen

einer Ausgangsrechnung im Verkauf gleichzeitig mit der Verbuchung der Daten

in der Finanzbuchhaltung verbunden. Zudem hat die Integration den Vorteil,

aus der Finanzbuchhaltung per “Drill-Down” wieder zu den Ausgangsbelegen zu

gelangen.

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2013 Finanzbuchhaltung

Die Finanzbuchhaltung bietet Ihnen einen guten Überblick über alle Finanzbewegungen.

Beispielsweise kann auf mehrere Geschäftsjahre zugegriffen werden.

Die Nutzung von versetzten oder verkürzten Geschäftsjahren ist ebenfalls

möglich. Monatsvergleiche lassen sich durch das Führen von Verkehrszahlen aus

Vergangenheitswerten generieren. Auch Plan- / Ist-Vergleiche von Werten über

mehrere Jahre sind möglich. Darüber hinaus lassen sich Plausibilitäts- und Vollständigkeitsprüfungen

für die GuV und Bilanz erstellen. Kontoauszüge werden

automatisch verbucht.

3.1.14.1 Kontenplan

Im ERP-System kann ein beliebiger, unternehmensspezifischer Kontenplan eingerichtet

werden. Bei der Neuinstallation erhalten Sie die Finanzbuchhaltung mit

einem Kontenrahmen, der an DATEV SKR 04 angelehnt ist und sich besonders

für Personen- und Kapitalgesellschaften eignet. Sämtliche Auswertungen sind

auf diesen Kontenrahmen abgestimmt. Wenn Sie sich für diesen Kontenrahmen

entscheiden, können Sie sofort mit der Eröffnung der Finanzbuchhaltung beginnen.

Individuelle Änderungen des Kontenrahmens sind natürlich möglich.

Eine hierarchische Struktur der Konten wird mit Hilfe der Verdichtungskonten

aufgebaut. Auf Basis der Kontenbereiche ist eine flexible Gruppierung der Konten

möglich.

Die Standardkontierung und die Vorbelegung der Konteneigenschaften im System

generieren automatisch Vorschläge für die Verwendung der Konten, z. B.

bei der automatischen Erzeugung der Finanzbuchungen.

Kontenplan im Überblick

• Eigene Kontenpläne

• Flexible Gruppierung durch mehrstufige Kontenbereiche

• EU- und Auslandskonten für Erlöse und Wareneinkauf

• Zuordnen von Kostenarten

• Kennzeichnung für Pflichteingabe von Kostenstellen / Kostenträger je Konto

3.1.14.2 Steuern

Im ERP-System von abas können Sie beliebig viele Steuerschlüssel und Steuerperioden

definieren. Es ist möglich, jedem Steuerschlüssel für jede Steuerperiode

einen eigenen Steuersatz zuzuordnen. Steuerperioden definieren Sie bis

auf Monate genau. Damit kann jede gesetzlich festgelegte Steuerumstellung

mitgemacht werden. Ein Steuerabzug lässt sich zu jedem beliebigen Prozentsatz

vornehmen. Den Steuerschlüsseln sind Steuer- und Skonto-Konten zugeordnet.

Korrekte Steuerrückrechnungen sind zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Ein Multi-Schlüssel für mehrere Steuersätze

Mit dem neuen Multi-Steuerschlüssel wirkt mehrfach Steuer auf eine Bemessungsgrundlage.

Sie können unter einem Multi-Steuerschlüssel mehrere bereits

vorhandene Steuerschlüssel mit unterschiedlichen Prozentzahlen vereinen. Ein

Klick genügt und diese werden auf einmal für eine Rechnungsposition durchgerechnet

und ausgegeben.

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Finanzbuchhaltung

2013

Umsatzsteuervoranmeldung

Sie können Umsatzsteuerpositionen beliebig definieren und den Konten flexibel

zuordnen. Dadurch sind die Zahlen der Umsatzsteuervoranmeldung immer auf

dem aktuellen Stand, da Konten und Umsatzsteuerposition in Finanzbuchungen

gemeinsam verwendet werden. Umsatzsteuervoranmeldungen lassen sich

im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben individuell erstellen. Länderspezifische

Anpassungen sind möglich. Durch aussagekräftige Konten- und Buchungsnachweise

kann eine Verprobung durchgeführt werden.

Neben der elektronischen Umsatzsteuervoranmeldung per Elster unterstützt

die ERP-Software auch die Druckausgabe. Kunden von abas werden jedes Jahr

Aktualisierungsprogramme und PDF-Ausdrucke zur Verfügung gestellt.

Steuerliche Sachverhalte plausibel dargestellt

Die Möglichkeiten zur Abbildung steuerlicher Sachverhalte in Einkaufs- und Verkaufsvorgängen

sowie Finanzbuchungen sind in abas übersichtlich gestaltet. Es

lassen sich steuerliche Sachverhalte einfach und nachvollziehbar abbilden. Alle

für die Besteuerungen notwendigen Daten werden übersichtlich in den Rechnungen,

Buchungen und offenen Posten dargestellt.

Für das Managen von speziellen steuerlichen Sachverhalten stehen vielfältige

Vorbelegungsmöglichkeiten wie, „Dreiecksgeschäfte“ oder „steuerfreie Inlandsgeschäfte“,

zur Verfügung.

Alle Daten für die Finanzbuchungen sind in den Rechnungen transparent dargestellt,

inklusive Buchungsvorschau für Rechnungen. Sie haben so alle Daten, wie

Konten, Steuerschlüssel, Steuerbuchungsart und Umsatzsteuerposition, im Blick

und können sie bearbeiten.

Steuern im Überblick

• Beliebig viele Steuerschlüssel und Steuerperioden definierbar

• Steuerumstellungen kürzestens zu jedem Monatswechsel möglich

• Steuerumstellung ohne Neudefinition von Steuerschlüssel und Kontierung

• Ausweis der Umsatzsteuer bei Bauleistung

• Monats-, Quartals-, Jahres-UStVA möglich, auch über versetzte Geschäftsjahre hinweg

• Elektronische Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung und Dauerfristverlängerung per

Elster

• PDF-Ausgabe der Umsatzsteuervoranmeldung

• Verprobung der Umsatzsteuervoranmeldung

• Aktuelle Gesetzesänderungen werden stets zeitnah eingepflegt.

• Plausible Darstellung steuerlicher Sachverhalte

3.1.14.3 Mehrere Buchungskreise

Um das Berichtswesen nach unterschiedlichen Rechnungslegungsvorschriften

innerhalb eines ERP-Mandanten abzubilden, sind in abas bis zu fünf Buchungskreise

definierbar. Diese lassen sich unabhängig voneinander bebuchen und auswerten.

Buchungen, die in mehreren Buchungskreisen Gültigkeit haben, brauchen

nur einmal erfasst werden.

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2013 Finanzbuchhaltung

3.1.14.4 Finanzbuchungen

Durch Integration in das abas Gesamtsystem wird ein großer Teil der Finanzbuchungen

automatisch erzeugt, z. B. Einkaufs- und Verkaufsbuchungen, Zahlungsbuchungen,

Anlagenbuchungen oder Materialbuchungen. Ein manuelles

Erfassen der Buchungen wird durch eine automatische Vorbelegung der Daten

und durch Kopier- und Stornofunktionen unterstützt.

Die Monatswerte der Konten werden bei der Verbuchung automatisch aktualisiert

und stehen für Auswertungen zur Verfügung. Beim Aktualisieren der Vorträge

von Bilanzkonten der Folgejahre sind keine weiteren „Jahresübernahmen“

nötig.

3.1.14.5 Dauerbuchungen

Dauerbuchungen erzeugen und wiederholen in definierten Abständen Finanzbuchungen.

Sie wählen, ob ein Buchungsvorgang monatlich, quartalsweise oder

jährlich vorgenommen wird. Dazu stehen Vorlagen und Regeln zur Verfügung.

Von Buchung zu Buchung sind inhaltliche Änderungen und ein Verschieben des

Buchungsdatums oder der Fälligkeit möglich.

Buchungen im Überblick

• Automatisches Verbuchen der Eingangsrechnungen aus der Rechnungsprüfung

• Automatisches Verbuchen der Ausgangsrechnungen aus der Fakturierung

• Automatisches Verbuchen der Materialentnahmen aus der Materialwirtschaft

• Automatisches Verbuchen der Zahlungseingänge- und -ausgänge

• Automatisches Verbuchen der Bankkontoauszüge

• Automatisches Verbuchen aus der Anlagenbuchhaltung

• Automatisches Verbuchen von Kursdifferenzen

• Konfigurierbares Verbuchen von Rundungsdifferenzen

• Einzelbuchungen / Sammelbuchungen

• Buchungen in beliebiger Erfassungswährung

• Buchungen mit Verteilmöglichkeiten auf Kostenstellen / Kostenträger

• Direkte Buchung im Dialog

• Auszifferung

• Einfache Stornierungsmöglichkeit

• Mehrere Geschäftsjahre im direkten Zugriff

• Vergleich beliebiger Geschäftsjahre

• Mehrere Buchungskreise

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Finanzbuchhaltung

2013

3.1.14.6 Kassenbuch

abas unterstützt das Führen von Kassenbüchern in Inlands- und Fremdwährung.

Die Kassenbelege eines Monats lassen sich in beliebigen Zeitabständen erfassen

und dann automatisch verbuchen. Sie werden durch die fortlaufende Belegnummerierung

und Bestandsführung unterstützt. Ein Druck von Einzelbelegen ist

genauso möglich wie das Drucken der gesamten Einnahmen und Ausgaben eines

Monats. Einkaufs- und Verkaufs-Bar-Rechnungen sind angeschlossen. Beim

Ausbuchen von offenen Posten aktualisieren Sie das Kassenbuch. Unterstützt

wird auch das Führen von Kassenbüchern in fremden Währungen.

3.1.14.7 Zahlungsverkehr

In die Finanzbuchhaltung ist auch die „Offene-Posten-Buchhaltung“ integriert.

Sie steht für Kreditoren, Debitoren, Mitarbeiter und Sachkonten zur Verfügung.

Optional ist die Verwaltung offener Posten in Fremdwährungen, Anzahlungen,

Bürgschaften, sonstigen Forderungen und sonstigen Verbindlichkeiten möglich.

Die Auswertung der offenen Posten erfolgt nach verschiedenen Selektions- und

Sortierkriterien.

Das System erzeugt beim Verbuchen der Rechnungen und bei manuellen Buchungen

automatisch offene Posten für beteiligte Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter

sowie für die OP-relevanten Sachkonten.

Dabei wird sowohl die Standardvorbelegung als auch die abweichende vorgangsbezogene

Vorbelegung der Daten (z. B. Zahlungstermine, Bankverbindung, Verwendungszweck)

berücksichtigt. Beim Erfassen der Rechnung lassen sich eine

oder mehrere Teilzahlungen einplanen.

Im Zahlungsverkehr mit Debitoren und Kreditoren wählen Sie zwischen verschiedenen

Zahlungsarten, wie z. B. Überweisung, Lastschrift, Scheck oder Wechsel

aus. Beim Auffinden von betroffenen offenen Posten helfen Ihnen diverse Selektionsmöglichkeiten.

Offene Posten – Bearbeitungsmöglichkeiten

abas visualisiert alle Vorgänge wie, Zahlungen, Mahnungen oder Umbewertungen,

die zu einem offenen Posten erfasst wurden. Das Erstellen von neuen Vorgängen

erlaubt einen Bezug auf bestehende offene Posten.

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2013 Finanzbuchhaltung

Beispiele:

Beim Erfassen von Rechnungen und Gutschriften ist es möglich, sich auf offene

Posten des Kunden zu beziehen und diese sofort auszugleichen. Wird eine Zahlung

storniert, öffnet das System den ursprünglichen offenen Posten.

Zahlungsausgang / Zahlungseingang

Offene Posten lassen sich in einem oder mehreren Schritten für einen Zahlungseingang-

oder -ausgang vorbereiten. Die Auswahl erfolgt über Selektionskriterien.

Das System schlägt auf Basis der Zahlungsbedingungen Valutadatum,

Zahlungstermine und Skontobeträge vor. Es ist möglich, dass Sie diese Daten

übernehmen oder durch eigene Entscheidungen ersetzen. Beim Zahlungsausund

-eingang werden verschiedene Zahlungsarten, wie Überweisung, Lastschrift,

Scheck, Wechsel oder Sonstige unterstützt. Das Infosystem »Zahlungsdatei

erstellen« erzeugt Exportdateien für den ausgehenden Zahlungsverkehr.

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Finanzbuchhaltung

2013

Folgende Zahlungsformate werden unterstützt:

• TAZV in der Version 2004 (Auslandsüberweisungen Deutschland)

• DTAUS0 (Inlandsüberweisungen und -lastschriften Deutschland)

• Edifact PAYMUL in der Version D.96A gemäß ZKA01 (In- und Auslandsüberweisungen)

• Edifact PAYMUL in der Version D.96A gemäß FAT01G (In- und Auslandsüberweisungen)

• Edifact DIRDEB in der Version D.96A gemäß ZKA01 (Inlandslastschriften)

• Edifact DIRDEB in der Version D.96A gemäß FAT01G (Inlandslastschriften)

• DTA in der Version von 06/04 mit allen Transaktionsarten

(In- und Auslandsüberweisungen in der Schweiz)

• LSV in der Version von 06/04 (Inlandslastschriften in der Schweiz)

• CBI Bonifici in der Version 5.01 (Inlandsüberweisungen in Italien)

• CBI RiBa in der Version 5.01 (Inlandslastschriften in Italien)

• ABB Payment Orders v5 (Inlandsüberweisungen Belgien): Das Cash-

Management-Programm ISABEL, das in Belgien eingesetzt wird, ist in der

Lage, dieses Format zu importieren. Damit dieses Format auswählbar ist,

müssen sich die beteiligten Banken in Belgien befinden und es muss sich

um Inlandszahlungen handeln.

• ABB Foreign Payment Orders v3.1 (Auslandsüberweisungen Belgien):

Die Ergebnisse werden in einem Zahlungsprotokoll und -avis ausgegeben.

Zahlungsvorschläge

Nach Bedarf erstellt das ERP-System Zahlungsvorschlaglisten für Zahlungsausund

Zahlungseingänge. Damit stehen diverse Selektionsmöglichkeiten zur Verfügung,

um betroffene Kreditoren bzw. Debitoren und offene Posten zu bestimmen.

Folgende Darstellungen und Möglichkeiten bietet die Zahlungsvorschlagsliste:

• Eine einfache und übersichtliche Darstellung der zu zahlenden Rechnungen

• Die Zahlungsvorschlagsliste wird in der Datenbank abgebildet und archiviert.

• Der Termin der nächsten geplanten Zahlung wird berücksichtigt.

• Flexible Selektion: Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter und OPs

• Nur Skontozahlungen / nur Nettozahlungen

• Verteilung auf mehrere Banken

• Selektionskriterien lassen sich aus der Vorlage übernehmen.

Ausgangsschecks

In der Scheckbuchmaske erzeugen Sie für die von der Bank erhaltenen Schecks

Ausgangsschecks. Sie werden dann beim Umbuchen der Zahlungen automatisch

verwendet. Die offenen Posten, die mit dem jeweiligen Scheck beglichen

wurden, sind im Scheck dokumentiert. Die jeweiligen Status (gedruckt, Bankbuchung

erfolgt) werden festgehalten.

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2013 Finanzbuchhaltung

Es ist möglich, aus dem Scheck heraus zu stornieren. Dabei werden alle betroffenen

Buchungen rückgängig gemacht und der alte Offene-Rechnungs-Posten

geöffnet. Das Scheckbuch liefert einen Überblick über die Verwendung der

Schecks.

Eingangsschecks

Eingangsschecks werden mit Schecknummer, Scheckaussteller oder Fälligkeit

erfasst. Sie können beim Umbuchen von Zahlungseingängen verwendet werden.

In die Schecktabelle werden die durch den Eingangsscheck bezahlten offenen

Posten übernommen. Der Verweis auf die Zahlungsbuchung wird im Scheck

gespeichert, später auch der Verweis auf die Bankbuchung (falls vorhanden).

Eine einfache Stornierung aus dem Eingangsscheck ist möglich.

Eingangsschecks lassen sich als Ausgangschecks verwenden. In diesem Fall

werden keine neuen Ausgangsschecks gedruckt.

Zahlungsart »Sonstige« für Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge

abas unterstützt neben den Zahlungsarten »Überweisung«, »Lastschrift«,

»Scheck« und »Wechsel« auch die Zahlungsart »Sonstige«.

Für diese Zahlungsart sind negative Sammelzahlungsbelege beim Umbuchen

der offenen Posten erlaubt.

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Finanzbuchhaltung

2013

Anwendungsbeispiele:

• Factoring

• Direkte Zahlungen innerhalb eines Konzerns

• Umbuchungen, die mit den Zahlungsarten »Überweisung, Lastschrift,

Scheck, Wechsel« nicht zusammenhängen.

Bankkontoauszug bearbeiten

Die Bankdatei kann im Format SWIFT bzw. Edifact-Format FINSTA oder auch

DTAUS-Format eingelesen und in der Datenbank von abas abgelegt werden.

Automatische Zuordnung

Für die automatische Verarbeitung der Kontoauszüge in der Finanzbuchhaltung

von abas steht ein allgemeiner Konfigurationsdatensatz zur Verfügung, in dem

Kriterien für die automatische Zuordnung der Zahlungen definiert werden können.

Sie haben die Möglichkeit, für den Bereich, in dem Ihre Kunden- und Rechnungsnummern

liegen, einzutragen, welche Daten für die Zuordnung relevant

sind und welche auf Übereinstimmung geprüft werden sollen.

Bei der automatischen Verarbeitung von Kontoauszügen werden Zahlungsbedingungen

ausgewertet und bei passendem Zahlungsdatum ein Vorschlag für den

Skontobetrag der Zahlung gemacht.

Manuelle Zuordnung

Für die manuelle Zuordnung stehen Ihnen verschiedene Selektionsmöglichkeiten

zur Verfügung. Über die Suche des Kundenkontos holen Sie sich alle offenen

Posten des Kunden und wählen sie aus. Die Zahlung buchen Sie unzugeordnet

auf den Kunden oder aber die Zahlung wird auch ganz ausgeschlossen.

Verbuchen

Bankanzahlungen werden nach dem Zuordnen und Bestätigen des Bankkontoauszugs

automatisch gebucht.

Bankimport: Zuordnung mehrerer Konten

Beim Bankimport können Sie einer Bankzahlung mehrere Konten, wie Kunden,

Lieferanten oder Sachkonten zuordnen. Das erleichtert die Bearbeitung von

Gebühren für Auslandszahlungen und von Zahlungen, die mehrere Sachkonten

oder Kunden betreffen. Bei GuV-Konten lassen sich auch gleich Vorschläge für

Kostenstellen angeben.

Wurden mehrere Kunden zugeordnet, wird dies vom Tabellenteil des Kontoauszuges

angezeigt. Auch auf Zahlungen, die noch nachbearbeitet werden müssen,

wird verwiesen.

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2013 Finanzbuchhaltung

Offene Posten umbewerten

Offene Posten in einer Fremdwährung lassen sich umbewerten. Einzelne offene

Posten können von der Umbewertung ausgeschlossen werden. Bei der Umbewertung

der offenen Posten in Fremdwährung wird

• der offene Posten aktualisiert, d.h. der Rechnungskurs mit dem Umbewertungskurs

vorbelegt und der Betrag in Inlandswährung neu errechnet.

• eine Finanzbuchung mit Kursdifferenzkonto und Kursdifferenzbetrag

erzeugt.

Die gebuchte Umbewertung ist in der Umbewertungshistorie und der gesamten

Historie eines offenen Postens ersichtlich.

Offene Posten verrechnen

Ob eine Buchung zur Verrechnung der offenen Posten durchgeführt werden soll

oder nicht, lässt sich in abas kundenindividuell entscheiden. In der Historie der

offenen Posten ist es möglich, verrechnete offene Posten zu dokumentieren und

einzusehen. Beliebig viele OPs des gleichen Kontos können Sie ohne Finanzbuchhaltung

verrechnen und schließen. Auf Wunsch ist dies auch mit einer Finanzbuchung

möglich.

3.1.14.8 Mahnwesen

Im Mahnwesen stehen mehrere Mahnstufen mit individuell gestaltbaren Mahntexten

zur Verfügung. Die Mahntexte lassen sich in mehreren Fremdsprachen

erstellen und ausdrucken. Den Zeitpunkt, an dem die Mahnstufen fällig werden,

ob Mahngebühren, Verzugszinsen oder Mindestbeträge erhoben werden, können

Sie individuell festlegen. Für bestimmte Kunden oder offene Posten lässt sich

das Mahnwesen sperren. Die Mahnvorschlagsliste informiert über noch fällige

Zahlungen.

Mahnungen und Mahnvorschlagsliste werden im Dialog ausgegeben. Die Archivierung

der Mahnungen und Mahnvorgänge erfolgt automatisch, nachdem die

letzte Mahnstufe und das Mahndatum in den betroffenen offenen Posten aktualisiert

wurden. Der Status der Mahnung und des Mahnvorgangs informiert über

den aktuellen Bearbeitungsstand der Mahnung.

3.1.14.9 Liquiditätsplanung

Das integrierte Cash-Management bietet Ihnen eine kurzfristige Liquiditätsplanung

an. Ausgangspunkt kann das aktuelle oder ein beliebiges Startdatum in

der Zukunft sein. Basierend auf den Daten »Daten offene Posten, Lieferobligo,

Auftrags- bzw. Bestell- und Rechnungsobligo« und frei definierbaren Einzelzahlungen,

wird der Liquiditätsstatus berechnet.

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Finanzbuchhaltung

2013

3.1.14.10 Monatsabschluss

Je nach Funktionsbereich führen Sie den Abschluss eines Geschäftsmonats

getrennt durch.

Das System unterscheidet:

• Einkauf

• Verkauf

• Materialbewertung

• Finanzbuchhaltung

• Kostenrechnung

Mit besonderen Erlaubnissen lassen sich Abschlüsse von Geschäftsmonaten und

Geschäftsjahren rückgängig machen.

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2013 Finanzbuchhaltung

Zahlungsverkehr im Überblick

Zahlungsverkehr

• Zahlungsverkehr Debitoren

• Zahlungsvorschlagsliste

• Teil- und Sammelzahlungen

• Scheck- und Wechselzahlungen

• Lastschriftverfahren

• SEPA-Lastschriftverfahren im In- und Ausland

• Kassenbuch

• Anzahlungen

• Zahlungen in Fremdwährungen

• Verwaltung von offenen Posten in Fremdwährung

• Überwachung von Skontofristen und -abzügen

• Verrechnen von offenen Posten

• Bankkontoauszüge einlesen und automatisch verbuchen

• Liquiditätsplanung

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Finanzbuchhaltung

2013

Zahlungsverkehr Kreditoren

• Zahlungsvorschlagsliste

• Überwachung von Skontofristen und -abzügen

• Verrechnung von Gutschriften

• Überweisungen, Scheck, Wechsel

• Electronic Banking

• SEPA-Zahlungen (17 Euro-Staaten und in allen 10 weiteren EU-Mitgliedsländern)

• Anzahlungen

• Verrechnen von offenen Posten

• Auslandszahlungen

• Zahlungshistorie, Verrechnungshistorie, Umbewertungshistorie

• Aktueller Stand und Zustand zum Stichtag ist jederzeit abrufbar und nachvollziehbar

• Scheckbuchverwaltung und Scheckdruck

Offene Posten

• Offene-Posten-Buchhaltung für Kreditoren, Debitoren, Mitarbeiter, Sachkonten, auch zu

zurückliegenden beliebigen Stichtagen

• Offene Posten aus Rechnungen und Buchungen

• Anzahlungsverwaltung

• Bürgschaften

• Sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten

• Verrechnung der offenen Posten

• Offene Posten in Fremdwährungen

• Offene-Posten-Listen nach verschiedenen Selektions- und Sortierkriterien

• Umbewertung Fremdwährungs-offene-Posten

• Historie eines offenen Postens: Rechnung, Buchung, Zahlung, Verrechnung, Umbewertung,

Mahnung

• Ermittlung der Zahlungstermine gemäß Zahlungsbedingungen

• Berücksichtigung des Valutadatums

• In Zahlungsbedingungsschlüsseln unterschiedliche Zahlungsbedingungen für verschiedene

Rechnungsdaten definieren

• Saldenbestätigung, auch in Fremdwährung

Mahnwesen

• Mahnvorschlagsliste

• Individuell gestaltbare Mahntexte

• Mahnsperren bei Kunden und einzelnen Posten

• Verzugszinsen, Mahngebühren

• Monatsabschluss

• Abschluss eines Geschäftsmonats für einzelne Funktionsbereiche

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2013 Finanzbuchhaltung

3.1.14.11 Auswertungen

Auswertungen in der Finanzbuchhaltung (Fibu)

Fibu-Auswertungen erstellt abas auf Basis von Finanzbuchungen und Konten-

Verkehrszahlen (Monatswerte). Auch Plandaten lassen sich erfassen. In den

Auswertungen sind Jahresvergleiche und Ist- / Plan-Vergleiche enthalten.

Standardlisten / -auswertungen der Finanzbuchhaltung

Finanzbuchhaltung

• Summen und Salden

• Buchungen

• Kontenbereichsformular

• Corridor Controlling

• Kontennachweis-Formular nach freien Geschäftsjahren

• Buchungsnachweis der Umsätze

• Konten

• Gewinn und Verlust mit Kontennachweis

• Buchungsjournale

• Dauerfristverlängerung

• Kassenbuch Einnahmen / Ausgaben

• Kontenverdichtungsstruktur

• Kontoauszug

• Kontenauswertung

• Gewinn und Verlust Plan-Ist-Vergleich

• Bilanz Plan-Ist-Vergleich

• Zusammenfassende Meldung

• Buchungen zu Kontenvorgängen

• Analyse von Umsatzsteuerdifferenzen

• Kostenstatistik I + II

• Kontennachweis

• Betriebswirtschaftliche Auswertung

• Bilanz, Kontennachweis Bilanz

• Offene Posten

• Zahlungsplan

Offene Posten

• Zahlungen

• Umbewertung offener Posten

• Warenverzeichnis im Außenwirtschaftsverkehr

• Zahlungsdatei erstellen

• Zahlungsprotokoll

• Meldepflichtige Zahlungsdaten nach AWV (Außenwirtschaftsverordnung)

• Bankkontoauszug importieren

• Scheckdruck

• Mahnungsprotokoll

• Mahnungshistorie

• Zahlungsverhalten

• Mahnungsdruck

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Kostenrechnung

2013

3.1.14.12 Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit

digitaler Unterlagen (GDPdU)

Die Buchhaltung von abas exportiert steuerrelevante Daten in elektronischer

Form entsprechend den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler

Unterlagen (GDPdU) an das Finanzamt. Im Lieferumfang befindet sich ein

erweiterbares Datenmodell, das die Daten gemäß dem vom Bundesministerium

der Finanzen empfohlenen XML-Beschreibungsstandard ausgibt. Mit der Software

»AIS TaxAudit« lassen sich Steuerprüfungen im ERP-System von abas

durchführen.

Die Finanzbuchhaltung der abas Business Suite verfügt über Schnittstellen zu:

• Lohn- und Gehaltsabrechnung

• DATEV-Finanzbuchhaltung

3.1.15 Kostenrechnung

Als Teil des internen Rechnungswesens unterstützt die Kosten- und

Leistungsrechnung in abas die flexible Plankostenrechnung. Sie erlaubt

die Anpassung der Plankosten an alle gegenüber der Planung veränderten

Ist-Verhältnisse. Inakzeptable Abweichungen aus dem Soll-Ist-

Vergleich können beseitigt werden.

Aufbau der Kostenrechnung

Die Kostenrechnung im ERP-System ist so aufgebaut, dass die Teilbereiche

• Kostenartenrechnung,

• Kostenstellenrechnung und

• Kostenträgerrechnung

einzeln (z. B. die Kostenartenrechnung) oder auch gemeinsam (z. B. Kostenarten-

und Kostenstellenrechnung) genutzt werden können.

Sie ist nach dem Prinzip des Einkreissystems aufgebaut. In ihm werden die

Daten in einem geschlossenen Abrechnungskreis gemeinsam erfasst und verarbeitet.

Bei den Ist-Daten greift die Kostenrechnung auf Daten der Finanzbuchhaltung

zu. In einem ebenfalls zur Verfügung stehenden zusätzlichen statistischen

Journal lassen sich nur Buchungen der Kostenrechnung absetzen. Mit der

Kostenrechnung in abas können von der einfachen Kostenrechnung bis hin zur

flexiblen Plankostenrechnung vielfältige Lösungen abgebildet werden.

Beispiele:

• Ist-Kostenartenrechnung und Ist-Kostenstellenrechnung beschränkt auf die

Primärkosten („Kostenrechnung für Einsteiger“)

• Ist-Kostenstellenrechnung mit Innerbetrieblicher Leistungsverrechnung

• Ist- und Plan-Kostenstellenrechnung mit Plan-Ist-Vergleich und Innerbetrieblicher

Leistungsverrechnung Kostenstellenrechnung nach flexibler

Plankostenrechnung mit Soll-Ist-Vergleich

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2013 Kostenrechnung

Werte in der Kostenrechnung

Im Allgemeinen arbeitet die Kostenrechnung mit Ist- und Planwerten. Sie kann

aber auch als reine Ist- oder als Ist- und Planrechnung betrieben werden.

Integration in die Finanzbuchhaltung

Die Ist-Werte der Kostenrechnung kommen aus der Finanzbuchhaltung. Eine

Ausnahme bilden kalkulatorische Ist-Werte, die in der Kostenrechnung durch

statistische Buchungen erzeugt werden. Die Verknüpfung zwischen Finanzbuchhaltung

und Kostenrechnung erfolgt über Kostenarten.

3.1.15.1 Kostenartenrechnung

Die Kostenartenrechnung gruppiert und präsentiert Kosten nach Kostenarten.

Um Kosten, die in der Finanzbuchhaltung gebucht werden, auch in der Kostenrechnung

zu nutzen, werden den Kostenarten GuV-Konten zugeordnet. Beim

Buchen auf die Konten in der Finanzbuchhaltung bildet abas automatisch auch

Werte auf den Kostenarten.

3.1.15.2 Kostenstellenrechnung BAB-Formular

Die Kostenstellenrechnung sammelt Kosten auf den einzelnen Kostenstellen.

Kosten von Kostenstellen (und Kostenträgern) werden im BAB-Formular abgebildet.

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Kostenrechnung

2013

Das BAB-Formular erfüllt folgende Aufgaben:

• Darstellen von Ist-Kosten

• Realisieren der Planung (Differenzierung nach fixen und proportionalen

Plankosten)

• Drill-Down-Funktionen, beispielsweise Buchungs-, Konten- und Belegnachweis

• Berechnen der Sollkosten und Ermitteln relativer und absoluter Abweichungen

• Abbilden tabellarischer Auswertungen, wie z. B. Deckungsbeitragsrechnung

oder Zuschlagskalkulation

Plan-Ist-Vergleich

Der Plan-Ist-Vergleich kann zur Wirtschaftlichkeitskontrolle eingesetzt werden.

Er bietet sich an, wenn bei Plankosten ohne Bezugsgrößen gearbeitet wird und

Sollkosten nicht verwendet werden sollen.

Soll-Ist-Vergleich

Alternativ zum Plan-Ist-Vergleich steht der Soll-Ist-Vergleich zur Verfügung. Dieser

Vergleich setzt voraus, dass Ist- und Plan-Bezugsgrößenleistung verfügbar

sind. Nur dann können Sollkosten errechnet und ein Soll-Ist-Vergleich erstellt

werden.

3.1.15.3 Kostenrechnungseinheit

Die Bezugsgröße bestimmt die Kostenrechnungseinheit. Sie legt die Einheit der

Leistung fest, die innerhalb einer Bezugsgröße dargestellt wird.

3.1.15.4 Bezugsgröße

In der Kostenstellenrechnung wird die Leistung der einzelnen Kostenstelle definiert.

Sie wird in den Bezugsgrößen dokumentiert.

Neben der Ist-Leistung kann zur Durchführung einer Sollkostenrechnung auch

die Plan-Leistung hinterlegt werden. Dabei kann eine Bezugsgröße auch für

mehrere Kostenstellen verwendet werden.

3.1.15.5 Rechenregel

Die Rechenregel berechnet Werte von Kostenarten und weist sie aus. Dabei

können Rechenregeln auch zur Erstellung von Auswertungen genutzt oder

innerhalb von BAB-Formularen eingesetzt werden. In der Rechenregel werden

verschiedene Berechnungsarten angeboten. Eine Rechenregel stellt Ist-, Planund

Soll-Verkehrszahlen pro Kostenart dar.

Da Verkehrszahlen schon beim Öffnen der Maske ermittelt und bei jeder Änderung

des Zeitraums oder der Kostenstelle bzw. des Kostenträgers neu errechnet

werden, sind sie stets aktuell. Eine Rechenregel kann neben Kostenarten auch

Rechenregeln enthalten. Die Struktur einer Rechenregel lässt sich komplett oder

schrittweise auf- und zuklappen.

Um Werte verschiedener Kostenstellen oder -träger auszuwerten, kann eine

Rechenregel auch von mehreren Anwendern gleichzeitig verwendet werden.

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2013 Kostenrechnung

3.1.15.6 Kostenstellenumlage

Kostenstellenumlagen regeln den Leistungsaustausch zwischen den Kostenstellen

und werden für jede abgebende Hilfskostenstelle erfasst.

3.1.15.7 Innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV)

Die Innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV) bildet durch Be- und Entlastung

der beteiligten Kostenstelle den Leistungsaustausch zwischen den Kostenstellen

wertmäßig ab und erzeugt Buchungen im statistischen Journal. Bei der

Durchführung greift sie auf ein mathematisches Verfahren zur Lösung von linearen

Gleichungssystemen zu.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Innerbetriebliche Leistungsverrechnung durchzuführen:

• Vorschau- oder Buchungsmodus

• Datenart Ist, Plan, oder Ist und Plan

• Buchungszeitraum monatlich oder jährlich

Nach Durchführung der ILV stehen den Kostenstellen verschiedene Verrechnungssätze

zur Verfügung. Die Hauptkostenstellen haben dann die aktuellen

Gemeinkostenzuschlagssätze.

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Kostenrechnung

2013

Die ILV errechnet für jede Kostenstelle folgende Werte:

• Voll-, Grenz- und Fixkostensatz

• Fixkostenabweichungssatz

• Verbrauchsabweichungssatz

• Beschäftigungsabweichungssatz

• Primärkosten

• Gesamtkosten

• Gemeinkostenzuschlagssatz bei den Hauptkostenstellen

Umbuchung der Gemeinkosten von Hauptkostenstellen

auf Kostenträger

Hauptkostenstellen können auf verschiedene Weise automatisch auf Kostenträger

entlastet werden. Einzelne Hauptkostenstellen lassen sich dabei von der

automatischen Umbuchung ausschließen.

Varianten der automatischen Umbuchung der Gemeinkosten von Hauptkostenstellen

auf Kostenträger:

• keine Umbuchung

• Umbuchung mit Gemeinkostenzuschlagssätzen

• Umbuchung mit individuellen Gemeinkostenzuschlagssätzen

• Umbuchung nach Kostenträgerumlagen

Kostenträgermonats- und Kostenträgerjahresumlage

Die Kostenträgermonats- und Kostenträgerjahresumlage legt fest, welche

Gemeinkosten von Hauptkostenstellen auf Kostenträger umgebucht werden.

Dabei werden bei einer Umlage der Gemeinkosten auf Hauptkostenstelle eine

Hauptkostenstelle und die Kostenträger eingetragen.

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2013 Kostenrechnung

Kostenträgerrechnung – Deckungsbeitragsrechnung

Für jeden Kostenträger lässt sich im BAB-Formular eine Deckungsbeitragsrechnung

abbilden. Beispielsweise können den Erlösen eines Kostenträgers die

Material- und Fertigungseinzelkosten gegenübergestellt werden. Woraus sich

dann der Deckungsbeitrag I ergibt. Diese Einzelkosten werden automatisch mit

Hilfe der Materialbewertung und Bewertung der Fertigungsleistung gebucht.

Der Deckungsbeitrag II errechnet sich, indem der Materialgemeinkostenzuschlagssatz

der Material-Hauptkostenstelle und der Fertigungsgemeinkostensatz

aus der Fertigungshauptkostenstelle im BAB-Formular abgebildet und dann

vom Deckungsbeitrag I subtrahiert werden. Auf diese Weise lässt sich im BAB-

Formular mit den Gemeinkostenzuschlagsätzen aus der Kostenstellenrechnung

eine Deckungsbeitragsrechnung auf Kostenträgerebene abbilden.

3.1.15.8 Bewertung der Fertigungsleistung

Die Funktion »Bewertung der Fertigungsleistung« bewertet Personen- und

Maschinenzeiten aus den Rückmeldungen und ermittelt damit die Fertigungskosten

unterschieden nach den einzelnen Kostenträgern. Zur Bewertung von

Personenzeiten stehen Lohngruppen zur Verfügung. Die Maschinenzeiten werden

mit Stundensätzen bewertet.

Solange die Rückmeldungen noch nicht gebucht sind, können fixe und variable

Maschinenstundensätze, Personenstundensätze, Gemeinkostensätze und Sonderkosten

geändert werden. Die durch die Bewertung entstehenden Fertigungskosten

werden mit Hilfe von statistischen Buchungen verbucht. abas führt automatisch

sowohl die Bewertung als auch die Verbuchung der Fertigungsleistung

durch.

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Kostenrechnung

2013

3.1.15.9 Statistisches Buchungsjournal

Im Statistischen Buchungsjournal dürfen ausschließlich statistische Konten

bebucht werden, die nicht im Finanzbuchhaltungsjournal bebucht werden können.

Folgende Vorgänge werden abgebildet:

• Umbuchung von Werten zwischen Hilfs- und Hauptkostenstellen

• Umbuchung von Werten zwischen Hauptkostenstellen und Kostenträgern

• Buchen aller kalkulatorischen Kosten, z. B. der kalkulatorischen Abschreibungen

• Verbuchung der Fertigungsleistung (Fertigungseinzelkosten)

3.1.15.10 Kostenrechnungsabschluss

Der eigenständige Kostenrechnungsabschluss für Ist- und Planzahlen ermöglicht,

nach Abschluss der Finanzbuchhaltung und Abschluss der ILV noch manuelle

statistische Buchungen in der Kostenrechnung durchzuführen. Erreichen

können Sie das über den Schalter »ILV schließt Kostenrechnung: nein«. Für

Kostenrechnung Plan können auch zukünftige Perioden abgeschlossen werden.

3.1.15.11 Auswertungen

Der Bereich Kostenrechnung bietet zahlreiche Auswertungen an. Beispielsweise

zur Darstellung der Stammdaten. So können die Verbindung zwischen den GuV-

Konten der Finanzbuchhaltung und den Kostenarten der Kostenrechnung oder

auch die der Verdichtungsstrukturen bei Kostenstellen und -trägern angezeigt

werden.

Auch zur Datenanalyse gibt es zahlreiche Auswertungen:

• Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) weist die Höhe der Kosten aus, die bei

bestimmten Kostenarten bei Kostenstellen bzw. -trägern angefallen sind. Ein

Vorjahresvergleich ist möglich. Darüber hinaus können verschiedene Verkehrszahlenarten

(Ist-Kosten, fixe Plankosten, proportionale Plankosten,

Soll-Kosten, absolute und relative Soll-Ist-Abweichung) im BAB dargestellt

werden.

• Neben dem Betriebsabrechungsbogen können weitere Infosysteme zur Auswertung

einzelner oder mehrerer Kostenstellen und Kostenträger, wie z. B.

ein Kostenstellen- / -trägerblatt, ausgewählt werden.

• Über sekundäre Kosten informiert ein Sekundärkostennachweis. In ihm

kann nachvollzogen werden, wie der Leistungsaustausch zwischen den Kostenstellen

in einem bestimmten Zeitraum ausgesehen hat.

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2013 Kostenrechnung

• Das Infosystem »Gemeinkostennachweis« dient dem Verrechnungsnachweis

der Gemeinkosten zwischen Hauptkostenstellen und Kostenträgern. So

werden u. a. die gebuchten Gemeinkosten und die zu Grunde liegenden Einzelkosten

angezeigt.

Kostenrechnung im Überblick

• Kostenrechnung als Ist- und Plankostenrechnung

• Kostenrechnung als Voll- und Grenzkostenrechnung

• Kostenartenrechnung

––

Gruppierung der GuV-Konten der Finanzbuchhaltung nach Kostenarten

• Kostenstellenrechnung

• Kostenrechnungsabschluss

• Mögliche Varianten:

––

Ist-Kostenartenrechnung und Ist-Kostenstellenrechnung beschränkt auf die Primärkosten

(„Kostenrechnung für Einsteiger“)

––

Ist-Kostenstellenrechnung mit Innerbetrieblicher Leistungsverrechnung

––

Ist- und Plan-Kostenstellenrechnung mit Plan-Ist-Vergleich und Innerbetrieblicher

Leistungsverrechnung

––

Kostenstellenrechnung nach flexibler Plankostenrechnung mit

Soll-Ist-Vergleich

• Umbuchung der Gemeinkosten von Hauptkostenstellen auf Kostenträger

• Kostenträgerrechnung

––

Abbilden einer Deckungsbeitragsrechnung

• Zeitnahe Bewertung und automatische Verbuchung von Rückmeldezeiten

mit Hilfe der Bewertung der Fertigungsleistung

• Statistisches Buchungsjournal

• Kostenrechnungsabschluss

• Auswertungen

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Konzernrechnungslegung

2013

3.1.16 Konzernrechnungslegung

Die Konzernrechnungslegung besteht aus Handlungen und organisatorischen

Maßnahmen, um einen Konzernabschluss nach allgemein anerkannten

Rechnungslegungsvorschriften aufzustellen und offenzulegen.

Konzerninterne Vorgänge aus den Einzelabschlüssen der im Konzern

zusammengeschlossenen Unternehmen müssen dabei eliminiert werden.

Eine Konsolidierung der Umsatzvorsteuervoranmeldung von Unternehmen

oder Betriebsstätten ist möglich.

3.1.16.1 Einführung

Ist die Konzernrechnungslegung in abas aktiviert, erkennt sie anhand definierter

Konzernstrukturen konzerninterne und -externe Vorgänge in Einzelmandanten.

Über eine unterschiedliche Kontierung von Vorgängen in der Buchhaltung

erreicht abas die strikte wertmäßige Abgrenzung von konzerninternen und

-externen Vorgängen.

Die Konsolidierung von mehreren Unternehmen findet statt, indem die monatlich

kumulierten gebuchten Beträge (Soll- / Habenwerte) aus den Einzelmandanten

in einen speziellen Konsolidierungsmandanten übergeben werden.

Dieser Konsolidierungsmandant repräsentiert einen Konsolidierungskreis. In

diesem Konsolidierungsmandanten wird die eigentliche Konsolidierung vorgenommen,

die abschließend zum Konzernabschluss mit Konzernbilanz und

Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung führt.

3.1.16.2 Konzernstruktur

Um konzerninterne und -externe Vorgänge zu trennen, muss die abas

Business Suite die Konzernstrukturen in den Einzelmandanten kennen.

Konzernunternehmen

Sollen konzerninterne und -externe Vorgänge abgegrenzt werden, müssen Kunden-

und Lieferantenbeziehungen innerhalb eines Konzerns bekannt sein. In

abas können pro Konzernunternehmen Beziehungen und deren Dauer definiert

werden. Innerhalb der Konzernstruktur lässt sich eine umsatzsteuerrechtliche

Organschaft hinterlegen, die im späteren Verlauf die Umsatzsteuerberechnung

in Rechnungen oder Finanzbuchungen beeinflusst.

Konsolidierungskreis

Die Zusammenfassung von Unternehmen, deren Einzelabschlüsse konsolidiert

werden sollen, wird in abas über das Stammdatenobjekt Konsolidierungskreis

festgelegt. Für einen definierten Zeitraum werden in ihm die Stammdaten »Konzernunternehmen«

zusammengefasst. Sowohl für Konzernunternehmen als

auch Konsolidierungskreise können Sie eine Währung definieren. Dadurch lassen

sich Konsolidierungskreise aus Unternehmen mit unterschiedlichen Währungen

bilden. Eine Umrechnung in die Berichtswährung des Konsolidierungskreises

wird beim Export der Beträge vorgenommen.

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2013 Konzernrechnungslegung

Gliederungsabbildung

In den Einzelunternehmen bzw. im Konsolidierungsmandanten sind die Kontenkreise

nicht notwendigerweise identisch nummeriert. Die Abbildung unterschiedlicher

Nummerierungen erfolgt über die »Gliederungsabbildung«. Beim

Datentransfer in den Konsolidierungsmandanten werden die Kontennummern

anhand der Gliederungsabbildung umgesetzt.

Firmenpaarkontierung

Die wertmäßige Trennung von konzerninternen und konzernexternen Vorgängen

erfolgt über die Firmenpaarkontierung, die einer Kunden- bzw. Lieferantenbeziehung

zugeordnet ist. abas ermittelt bei einem konzerninternen Vorgang die

definierte Kontierung. Für konzernexterne Vorgänge ändert sich nichts. Unterschiedliche

Kontierungen buchen konzerninterne Vorgänge auf andere Finanzkonten

als konzernexterne Vorgänge.

Die differenzierte Kontierung zieht sich durch die gesamte Finanzbuchhaltung

und den Zahlungsverkehr.

3.1.16.3 Datenaustausch von Finanzdaten

Die Daten der Finanzbuchhaltung aus den Einzelmandanten werden in den Konsolidierungsmandanten

übertragen. Beispielsweise kann die Summen- und Saldenliste

oder die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung die Basis einer Konsolidierung

sein. abas überträgt die monatlichen Soll- und Habenbeträge jedes

Kontos in den Konsolidierungsmandanten.

Über das Stammdatenobjekt »Konzerndatenaustausch« wird der Ex- und Import

der Daten gesteuert und der Umfang der zu exportierenden Daten festgelegt.

Dazu gehören beispielsweise der Zeitraum und die Art der Buchungskonten

(Finanzkonten, Debitoren, Kreditoren) aufgeschlüsselt nach Umsatzsteuerposition.

Im Importobjekt können Sie Daten kontrollieren. Um die monatlichen

Soll- und Habenbeträge zu übernehmen, werden Importdaten per Knopfdruck

verbucht.

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Rechnungswesenübergreifende Auswertungen

2013

Mandantenkennung

Durch die eindeutige Mandantenkennung von Importdaten der Einzelmandanten

können Sie Finanzdaten über den Konsolidierungsmandanten jederzeit nachvollziehen.

Konsolidierung der Umsatzsteuervoranmeldung

Die Konzernrechnungslegung ermöglicht es Ihnen, Umsatzsteuervoranmeldungen

mehrerer Einzelmandanten zu konsolidieren. Dies ist z. B. bei Unternehmen

mit verschiedenen Betriebsstätten notwendig. Dabei wird jede Betriebsstätte

über ein separates ERP-System verwaltet.

Um die Umsatzsteuervoranmeldung der Einzelmandanten zu konsolidieren, werden

die monatlichen Soll- und Haben beträge eines Kontos pro Umsatzsteuerposition

an den Konsolidierungsmandanten übergeben.

3.1.17 Rechnungswesenübergreifende Auswertungen

3.1.17.1 Kontenbereiche – Kontenbereichsformular

In einem »Kontenbereich« können Sie sowohl Sachkonten, Kostenstellen,

Kostenträger und Personenkonten als auch Kostenarten, Kostenart-BAB- und

Rechenregel-Verkehrszahlen auf verschiedene Art und Weise gruppieren.

Kontenbereiche lassen sich durch eine Aufzählung von Konten oder über dynamische

Selektionen beschreiben. Bei dynamischer Selektion nehmen Sie neu

angelegte Konten, die den Kriterien entsprechen, automatisch in den Kontenbereich

auf.

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2013 Rechnungswesenübergreifende Auswertungen

Im »Kontenbereichsformular« definieren Sie das Grundgerüst einer beliebigen

Kontenauswertung. Sie haben auch die Möglichkeit, Verkehrszahlen zu planen

und Soll-Ist-Vergleiche zu erzeugen sowie auf verschiedene Art und Weise auszuwerten

und zu analysieren.

Komplette Kontenbereichsformulare lassen sich, z. B. als Vorlage für neue Auswertungen,

duplizieren. Eine andere Form von Kopie löst dynamische Selektionen

auf und schreibt die Kontenbereiche fest. Dadurch stellen Sie reproduzierbare

Auswertungen sicher.

Die Daten für die Kontenbereichsformulare werden dynamisch aus den Buchungen

ermittelt. In einer anderen Form von Kontenbereichsformularen ist es möglich,

diese Daten auch abzuspeichern.

Umsätze der Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter

Mit der Berechnungsart »Umsatz« im Kontenbereich-Formular können Sie die

Ist-Umsätze für individuell gebildete Gruppen (Kunden / Lieferanten / Mitarbeiter)

ermitteln und auswerten, auch auf Grundlage von statistischen Werten und

Vergangenheitswerten. Dadurch lassen sich für die individuell gebildeten Gruppen

Umsätze planen und überwachen. Die Umsätze werden mit folgenden Infosystemen

ausgewertet:

• »Umsatzbeträge für Kontenbereich-Formulare«

• »Grafische Darstellung der geplanten Umsätze«

• »Buchungsnachweis der Umsätze«

Übersichtliche Daten-Selektionen für Kontenbereiche

Im Bereich Rechnungswesen sind Übersicht und Transparenz unumgänglich.

In abas lassen sich Konten, wie beispielsweise Sachkonten, Kostenstellen

oder Kostenträger in einem Kontenbereich zusammenfassen. Um den

Überblick zu behalten, sind hier Datenselektionen notwendig. Das ERP-

System unterstützt Anwender mit effektiven Werkzeugen zur dynamischen

Datenselektion bei Kontenbereichen. Es lassen sich dynamische Selektionen mit

jeder Auswertung für Kontenbereiche und Personenkontenbereiche automatisiert

mit entsprechender Voreinstellung erzeugen. Dies hat die Vorteile, dass

die Daten der Kontenbereiche per Selektion aktuell gehalten werden und auf

Wunsch reproduzierbare Auswertungen zu Stichtagen entstehen.

Außerdem können auch gemeinsame Auswertungen von Kostenstellen, Kostenträgern

und Konten für z. B. Profitcenter und Bereichsauswertungen, Cashflow,

Umsatzkostenverfahren u. ä. erstellt werden.

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Anlagenbuchhaltung

2013

3.1.18 Anlagenbuchhaltung

In abas verwaltet die Anlagenbuchhaltung flexibel und branchenunabhängig

das unternehmenseigene Anlagevermögen auf Inventurbasis.

Alle für einen Jahresabschluss notwendigen Auswertungen, wie z. B.

Anlagenspiegel, sind vorhanden.

Neben steuerrechtlichen Abschreibungen lassen sich in der abas Business Suite

Anlagenbuchhaltung auch kalkulatorische Abschreibungen durchführen.

Über die Anbindung an die »Finanzbuchhaltung« und »Kostenrechnung« können

Sie Anlagen direkt über Finanzbuchungen bebuchen. Die kalkulatorischen

Abschreibungen fließen dann über statistische Buchungen in die Kostenrechnungen

ein. Eine Vielzahl von relevanten Daten und Zahlen, mit denen jederzeit ein

quantitativer und qualitativer Überblick des Anlagevermögens erstellt werden

kann, lassen sich einfach und schnell aus dem System generieren. Die Anlagenbuchhaltung

in abas orientiert sich am bundesdeutschen Steuerrecht. Soll sie

unter anderen Rechtsnormen eingesetzt werden, müssen Sie fallweise prüfen,

ob dies möglich ist.

3.1.18.1 Anlage

Über die Datensätze »Anlagen« definieren und erstellen Sie Anlagegüter und

bereiten diese für die Auswertung vor (alle Auswertungen werden über die Anlagen

erstellt). Neben allgemeinen Eigenschaften zeigt und verwaltet die Anlage

Anschaffungsdaten, Abschreibungsdaten, Abschaffungsdaten und Verkehrszahlen.

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2013 Anlagenbuchhaltung

Unterschiedliche Abschreibungsmodelle pro Buchungskreis

Um Ihre Auswertungen nach unterschiedlichen Rechnungslegungsvorschriften,

wie beispielsweise HGB oder IAS/IFRS, in abas zu erstellen, werden bis zu 5

Buchungskreise definiert. In jedem dieser Buchungskreise können Sie pro Anlage

ein steuerliches und ein kalkulatorisches Abschreibungsmodell definieren.

Für jedes dieser unterschiedlichen Abschreibungsmodelle lassen sich rechnungslegungsspezifische

Vorgaben, wie beispielsweise Abschreibungsart, Nutzungsdauer

oder Abschreibungsbeginn, definieren. Um weiterhin einen rechtskonformen

Ausweis der Anlagen zu gewährleisten, ist es außerdem möglich, pro

Abschreibungsmodell im jeweiligen Buchungskreis unterschiedliche Anschaffungs-

und Herstellungskosten zu übernehmen bzw. zu buchen. Die Kontierung

für eine Anlage ist für alle Buchungskreise einheitlich.

3.1.18.2 Anlagenkategorie

Mit Anlagenkategorien lassen sich Anlagen des Anlagevermögens hierarchisch

gruppieren.

Es ist möglich, Auswertungen (Anlage- und Abschreibungsspiegel) auf der

Grundlage von Anlagekategorien (und Verdichtungsanlagenkategorien) verdichtet

auszugeben. Einige Felder der Anlagekategorien werden zudem bei der Neuanlage

von Anlagen als Vorschlagswert in das jeweilige Abschreibungsmodell

übernommen.

3.1.18.3 Abschreibungen

Abschreibungsart

Über die Maske »Abschreibungsart« definieren Sie Abschreibungsarten für ein

Anlagegut. Der Verlauf einer Abschreibungsart kann gemäß den gesetzlich geforderten

Abschreibungsmethoden (linear, degressiv, Sofortabschreibung) sowie

diversen allgemein üblichen Methoden gewählt werden.

Folgende Berechnungsarten stehen zur Verfügung:

• Sofort-Abschreibung

• Restbuchwert durch Restnutzungsdauer

• Abschreibungssatz vom Anschaffungswert

• Abschreibungssatz vom Restbuchwert

• Anschaffungswert pro Nutzungsdauer der Anlage

• Anschaffungswert pro Restnutzungsdauer der Anlage

• Restbuchwert pro Nutzungsdauer der Anlage

Zudem können Sie über die freie Abschreibungsberechnung für jede Anlage

beliebige Abschreibungsverläufe festlegen. Dies gilt sowohl für das steuerliche

als auch kalkulatorische Abschreibungsmodell.

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Anlagenbuchhaltung

2013

Abschreibungsvorschlag

Über die Maske »Abschreibungsvorschlag« werden automatisch Abschreibungsvorschläge

für das Anlagevermögen erstellt.

Abschreibungsläufe können Sie nach Anlagen, Anlagekategorien, Bilanzkonten

oder Kostenstellen durchführen. Sie werden für den gesamten Anlagenbestand

je Buchungskreis berechnet und verbucht. Eine gesamthafte Stornierung ist

möglich.

Abschreibungsberechnung

Sie haben die Möglichkeit, Abschreibungen für beliebige Zeiträume vorzunehmen.

Durch die Erstellung von Abschreibungsvorschlägen und die automatische

Korrektur von zu hohen oder zu niedrigen Abschreibungen lassen sich Abschreibungsberechnungen

leicht durchführen. Sie können auch planmäßige sowie

unplanmäßige Abschreibungsbeträge verwenden, falls ein vom errechneten

Abschreibungsbetrag abweichender Betrag verbucht werden soll. Die Abschreibungsberechnung

ist in den Verkehrszahlen integriert. Der aktuelle Abschreibungsverlauf

und -betrag kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt eingesehen werden.

Tagesgenaue Abschreibungen

In einem Mandanten kann mit dem monatlichen oder tagesgenauen Abschreibungsverfahren

(in Spanien und Ungarn zulässig) gearbeitet werden. Beim tagesgenauen

Abschreibungsverfahren werden alle Vorgänge (Zugänge, Abgänge,

Umbuchungen) einer Anlage zum Buchungsdatum berücksichtigt.

Kalkulatorische Anlagen

Innerhalb von abas ist es möglich, neben den steuerrechtlichen auch mit kalkulatorischen

Abschreibungen zu arbeiten (z. B. im Rahmen einer Kostenträgerrechnung).

Über ein kalkulatorisches Abschreibungsmodell und planmäßige Abschreibungsbeträge

können Sie so kontinuierlich statistische Werte in der Kostenrechnung

buchen, auch wenn der Restbuchwert einer Anlage dadurch negativ wird.

Für jede Anlage und für alle 5 Buchungskreise lassen sich sowohl ein steuerliches

als auch ein kalkulatorisches Modell anlegen und getrennt voneinander

pflegen. Spiegelt das steuerliche Abschreibungsmodell überwiegend auch das

kalkulatorische wider, kann es in der Software als Vorlage zur automatischen

Erzeugung des kalkulatorischen Abschreibungsmodells dienen.

Darüber hinaus lassen sich Abschreibungsbeträge aus einem steuerlichen

Abschreibungsmodell auch Kostenstellen und Kostenträgern zuordnen.

Indexreihe

Die Berechnung von dynamischen Werten, wie beispielsweise Wiederbeschaffungswerte,

lassen sich in steuerlichen oder kalkulatorischen Abschreibungsmodellen

mit Indexreihen durchführen.

In der Indexreihe einer Anlage hinterlegen Sie den Verlauf von relativen und absoluten

Wertveränderungen bezogen auf ein spezifiziertes Basisjahr. Wahlweise

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2013 Anlagenbuchhaltung

kann der daraus berechnete Wert, bezogen auf die Anschaffungs- und Herstellungskosten,

als Grundlage für die Abschreibungsberechnung dienen.

In steuerlichen Modellen ist dies notwendig, wenn z. B. wie im US GAAP auf den

„fair value“, d.h. den Wiederbeschaffungswert, abgeschrieben werden soll. In

der kalkulatorischen Anlagenbuchhaltung ist dies von Vorteil, wenn die tatsächlichen

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nicht mit dem gesetzlich vorgegebenen

Wertansatz der Anlage übereinstimmen.

Berechnung kalkulatorischer Zinsen

Sollen die errechneten Wiederbeschaffungswerte nicht für kalkulatorische

Abschreibungen genutzt werden, ist es möglich in den Indexreihen beliebige

Wertänderungen wie zum Beispiel Inflation oder interne Zinsfüße, zu hinterlegen.

Dadurch lassen sich Veränderungen der jährlichen Wiederbeschaffungswerte

einer Anlage und kalkulatorische Zinsverläufe darstellen.

Anlagenvorgang

Systemgestützte Anlagenabgänge und Umbuchungen führen Sie mit dem automatischen

Anlagenvorgang durch.

Diese Vorgangsarten können Sie wählen:

• Vollabgang

• Teilabgang

• Vollumbuchung

• Teilumbuchung

• Bilanzkontowechsel

Für all diese Vorgangsarten lassen sich die relevanten Buchungsinformationen

hinterlegen und abschließend die entsprechenden Buchungen aus der Maske

heraus absetzen.

3.1.18.4 Auswertungen

Folgende Listen / Auswertungen der Anlagenbuchhaltung stehen

Ihnen in abas zur Verfügung:

• Anlagenspiegel:

Der Anlagenspiegel zeigt die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellkosten,

der Buchwerte und der Abschreibungen über ein Geschäftsjahr hinweg.

Er kann auch monatlich, d.h. mit monatsaktuellen Verkehrszahlen,

erstellt und ausgegeben werden.

• Anlagenhistorie:

Die Anlagenhistorie zeigt einzelne Buchungen, die im ausgewählten Zeitraum

auf diese Anlage gebucht wurden.

• Abschreibungsspiegel:

Mit Hilfe des Abschreibungsspiegels ist es möglich, die Entwicklung der

Abschreibungen über einen zuvor gewählten Zeitraum in einer zuvor

gewählten Ausgabewährung auszugeben.

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Anlagenbuchhaltung

2013

• Abschreibungsplanung:

Vorausschau der planmäßigen Abschreibung für die nächsten sieben

Geschäftsjahre.

• Abgangsliste

• Zugangsliste

• Entwicklung des Anlagevermögens

• Anlagenspiegel (kalkulatorisch)

• Anlagenhistorie (kalkulatorisch)

• Abschreibungsspiegel (kalkulatorisch)

Auch eine Auswertung des Anlagevermögens für jeden einzelnen Buchungskreis

ist möglich, so dass sich der Anlagenspiegel, die Entwicklung des Anlagevermögens

oder die Abschreibungsvorausschau für jede abzubildende Rechnungslegungsvorschrift

erstellen lässt.

Anlagenbuchhaltung im Überblick

• Verwaltung unternehmenseigener Anlagenvermögen

• Steuerrechtliche Abschreibung

• Kalkulatorische Abschreibung

• Die Anlagenbuchhaltung ist integrativer Bestandteil der abas Finanzbuchhaltung und

Kostenrechnung.

• Erstellung von Anlagengütern

• Neben den allgemeinen Eigenschaften werden verwaltet:

– Anschaffungsdaten

– Abschreibungsdaten

– Abschaffungsdaten

– Verkehrszahlen

• Hierarchische Gruppierung von Anlagenvermögen

• Diverse Abschreibungsarten für Anlagegüter

• Verschiedene Abschreibungsvorschläge

• Abschreibungsberechnung durch Abschreibungsvorschläge oder

unplanmäßige AfA

• Tagesgenaue Abschreibung

• Teilwertabschreibung

• Unterschiedliche Abschreibungsmodelle pro Buchungskreis

• Hinterlegung von relativen und absoluten Wertveränderungen

• Durchführung von Anlagenabgängen und Umbuchungen mit Anlagenvorgang

• Auswertungen können nach verschiedenen Kriterien aufgebaut werden.

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2013 Corridor Controlling

3.1.19 Corridor Controlling

Das in der abas Business Suite integrierte Corridor Controlling ist ein

Analyse- und Managementwerkzeug zur Planung von Geschäftszahlen.

Eingesetzt wird es in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), Bilanz

und Kostenrechnung. Mit dem Corridor Controlling lassen sich beispielsweise

Umsatz, Gewinn und Kostenträger planen. Es unterstützt eine

konsequent ergebnisorientierte Form der Unternehmensführung und

liefert Führungskennzahlen zur betriebswirtschaftlichen Planung und

Steuerung des Geschäftsjahres.

In abas ist das gesamte Rechnungswesen integriert. Dadurch sind alle Ist-Daten

aus der GuV und aus der Bilanz im Mandanten vorhanden. Aufbauend auf diesen

Ist-Daten werden Budgets und Plandaten entwickelt. Erlöse von Kostenträgern,

die Bewertung der Fertigungsleistung in der Kostenstelle oder beides in einem

Profitcenter zusammengefasst, können im Corridor Controlling sowohl für fixe

als auch variable Kosten geplant werden. Ist das Corridor Controlling einmal

im Mandanten eingerichtet, helfen aussagekräftige Charts bei der ergebnisorientierten

Unternehmenssteuerung. Vor dem Hintergrund eines geplanten Szenarios,

das sich grafisch in drei Korridoren abbildet, kann die Entwicklung der

Ist-Zahlen jederzeit verfolgt werden. Die vom Corridor Controlling gelieferten

Charts erlauben die schnelle und klare Erstellung eines Risikoberichts.

Durch die 4 Kurven „Best Case“ für eine optimistische, „Possible Case“ für eine

realistische Planung, „Break Even“ für eine schwarze 0 und „Worst Case“ für ein

Krisenszenario entstehen 3 Korridore. Die aktuellen Werte bilden die in einem

der Korridore verlaufende Ist-Kurve.

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Corridor Controlling

2013

Hinter den Kurven der Diagramme lassen sich weitere Funktionen aufrufen.

So z. B. das „Drill-Down“ auf die zugrunde liegenden Budgetdaten in weiteren

detaillierteren Auswertungen oder Charts.

Beispiel:

Bewegt sich das Geschäftsergebnis in dem Korridor zwischen „Possible Case“

und „Best Case“, dann entwickelt sich das Geschäftsjahr prächtig. Liegt die

Kurve im Korridor „Break Even“ und „Worst Case“, so können rechtzeitig Maßnahmen

ergriffen werden.

Unterstützung von drei zentralen Bereichen:

Das Corridor-Controlling von abas unterstützt Unternehmen in drei zentralen

Bereichen:

• Bei der sicheren Planung der monatlichen Entwicklung der Liquidität im

Verlauf eines Geschäftsjahres,

• Bei der Erstellung eines Frühwarnsystems gemäß § 317 Absatz 4 HGB und

§ 71 Absatz 2 AktG,

• Als Berichtssystem für den Wirtschaftsprüfer, das ihn bei der Erteilung des

uneingeschränkten Bestätigungsvermerks unterstützt.

Das Corridor Controlling stellt Daten zusammen und verdichtet sie in teilweise

automatisch angelegten Kontenformularen, Kostenartenformularen und Kostenobjektbereichen.

Die verdichteten Daten werden in separate Planbereiche übernommen.

Auf diese Weise wird weder in die laufende Buchhaltung noch in vorhandene

Strukturen eingegriffen. Die zur Bildung der Basis verwendeten Ist-Zahlen können

frei gewählt werden. Auch Planzahlen und Einflussgrößen lassen sich frei

bestimmen. Die verschiedenen Szenarien können dann per Knopfdruck generiert

werden. Die grafische und tabellarische Auswertung übernehmen Infosysteme.

Corridor Controlling im Überblick

• Schnelle Übersicht über wesentliche Größen der Bilanz

• Unterstützung der betriebswirtschaftlichen Planung und Steuerung

• Aufbauend auf Ist-Daten können Budget- und Plandaten entwickelt werden.

• Die Entwicklung der Ist-Zahlen kann verfolgt werden.

• Erstellung eines Risikoberichts

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2013 EDI

3.1.20 EDI

Elektronischer Datenaustausch EDI (Electronic Data Interchange)

bezeichnet den automatischen Austausch von Geschäftsdokumenten

zwischen den betriebswirtschaftlichen Anwendungen mehrerer

Geschäftspartner. Der Einsatz von EDI bietet die volle Kontrolle des

gesamten Waren-, Daten- und Geldflusses. Dadurch ist ein flexibles

Partnernetzwerk ganzheitlich steuerbar.

Mit Hilfe von EDI werden beispielsweise Bestelldaten vom ERP- / PPS-System

des Kunden direkt zum ERP- / PPS-System des Lieferanten übertragen. Im Standard

der abas Business Suite sind folgende Nachrichten enthalten.

EDI-Geschäftsprozesse im Überblick

Datenaustauschformate

Geschäftsprozesse

EDIFACT ANSI X.12

Bestellung / Auftrag ORDERS 850

Auftragsbestätigung ORDRSP 855

Auftragsänderung ORDCHG 860

Lieferschein DESADV 856

Artikelpreisliste PRICAT 832

Zahlungsavis REMADV 820

Rechnung INVOIC 810

Gutschrift CREADV 812

Automotive-relevante Nachrichten sind lizenzpflichtig

Detaillierte Informationen finden Sie auch in der Leistungsbeschreibung

»Automotive- & Supply-Lösung«.

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EDI

2013

EDI-Abwicklung und EDI-Datenbank

Bei eingehenden oder ausgehenden Inhouse-Dateien ist die EDI-Datenbank bei

einer EDI-Abwicklung die zentrale Stelle im System. Sie bietet eine komfortable

Fehlerbearbeitung, ist aber als auch Archiv-Stelle für alle ein- und ausgehenden

Dateien geeignet.

Kunden-DB

Einkauf-DB

Lieferanten-DB

Verkauf-DB

EDI-DB

Teile-DB

abas-Inhouse-Datei

EDI-System

EDI-Zentrale

Die EDI-Zentrale ist ein EDI-Überwachungswerkzeug, das die EDI-Datenbank

für den gewünschten Zeitraum prüft und die Ergebnisse auflistet.

Das Infosystem »EDI-Zentrale« gibt einen Überblick über das Geschehen im

Bereich EDI. Durch dieses Monitorwerkzeug erhält der Anwender mehr Transparenz

über den Arbeitsablauf im Bereich EDI. Die Visualisierung der eingehenden

und ausgehenden EDI-Nachrichten hilft auch bei der Fehlerbeseitigung.

133/156


2013 EDI

Hier kann der Anwender per Knopfdruck u. a. die Original-Nachrichten und Protokolle

ausdrucken oder den EDI-Import und -Export sehr einfach konfigurieren.

Die Darstellung von aktuellen Ergebnissen oder Vergangenheitsdaten führt zu

einer Erleichterung bei der Informationsbeschaffung.

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Webshop

2013

3.2 Webshop (optional)

Der B2B Webshop der abas Business Suite ist tief in das ERP-System integriert

und kann daher im Standard Features wie z.B. kundenindividuelle Preise,

genaue Angaben zu Lieferterminen und Lagerbeständen, Auftragsauskunft und

-verfolgung anbieten, die andere Webshops nur mit Erweiterungen und Anpassungen

leisten können.

Webshop

Voraussetzung

Die Webshop-Basis setzt ein ERP System voraus.

Eigenschaften und Funktionen

Die Webshop-Basis lässt sich weitgehend browserunabhängig darstellen und

bedienen. In einem „upgradesicheren“ Verzeichnis können Sie Design-Änderungen

über stufenförmige Gestaltungsvorlagen durchzuführen. Eine Volltextsuche

steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung. Darüber hinaus hat die Webshop-Basis

eine Downloadfunktion. Die Authentifizierung kann über einen Link durchgeführt

werden. Ein Versenden von E-Mails aus der Webshop-Basis ist ebenfalls möglich.

Die Verwaltung der Rechte übernimmt abas.

Erweiterbarkeit

Mit Hilfe der Workbench können Sie beliebige Infosysteme für die Verwendung

im Webshop umwandeln. Auch Stamm- und Bewegungsdaten wie Auftrag oder

Kunde lassen sich mit der Workbench in den Webshop integrieren und zur Bearbeitung

anbieten.

Katalogmanagement

Das Katalogmanagement des Webshops verwaltet Ihre Artikelbereiche, Dokumenten-

und HTML-Container. Eine Suche kann über eine Selektionsleiste, durch

Objektauswahl oder per Volltextsuche erfolgen.

Lokalisierung und Mehrsprachigkeit

abas nutzt Unicode-Zeichen. Ihnen steht somit eine mehrsprachige Bedienoberfläche

zur Verfügung.

Validierung und Fehlerbehandlung

Der Webshop überprüft erfasste Daten auf Fehler. Tritt ein Fehler auf, unterstützt

das System den Anwender bei der Fehlerbehebung, indem es die Eingabedaten

validiert und Eingabefelder mit fehlerhaft eingegebenen Daten markiert.

Registrierung

In der Webshop-Funktion Registrierung sind verschiedene Verfahren möglich.

Beispielsweise die Registrierung nach dem Double-Opt-in-Verfahren. Eine

Bestandskunden-Registrierung ist noch einfacher, da der Kontakt bereits im

ERP-System angelegt ist.

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2013

Mobile Anwendungen

3.3 Mobile Anwendungen:

ERP-Zugriff mit iPad, iPhone & Co.

Mobile Apps

Mobilität bestimmt den Arbeitsalltag zunehmend. Die im Standardlieferumfang

der abas Business Suite enthaltenen mobilen Anwendungen ermöglichen

jederzeit per Smartphone oder Tablet-PC den Zugriff auf Ihre relevanten Unternehmensdaten.

So sind Mitarbeiter, z. B. im Vertrieb oder After-Sales-Service

jederzeit auskunftsbereit. Die mobilen Anwendungen können plattform- und

endgeräteunabhängig bedient werden.

3.3.1 Mobile Sales

Diese Anwendung ist speziell auf die Bedürfnisse von Vertriebsmitarbeitern im

Außendienst zugeschnitten. Sie ermöglicht den kompletten Online-Zugriff auf

die CRM-Funktionalitäten und verkaufsrelevante Daten.

3.3.2 Mobile Service

Für den After-Sales-Service steht Ihnen eine Anbindung an die Service-Abwicklung

mit Service-Anfrage-Management, Service-Einsatzplanung, Wartung, Reparatur,

Serviceartikel mit Stückliste, Einsatzrückmeldung und vieles mehr zu Verfügung.

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Mobile Anwendungen

2013

3.3.3 Mobile Purchase

Das strategische Management einer Lieferantenbeziehung erfordert eine Vielzahl

von Informationen. Einen Beitrag hierzu leistet »Mobile Purchase«: Es

ermöglicht den mobilen Zugriff per Smartphone oder Tablet auf die Lieferantenakte.

So erhalten Sie schnell einen Überblick über alle Interaktionen mit dem

Lieferanten. Das komplette Beschaffungsmanagement wird ebenfalls unterstützt.

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2013

Autotmotive & Supply

3.4 Automotive & Supply (optional)

Die abas Business Suite ist eine Komplettlösung für den Mittelstand, die

sich flexibel an aktuelle Marktanforderungen anpasst. Als zusätzliche

Funktion steht speziell für Automobilzulieferer die Automotive- & Supply-Lösung

zur Verfügung.

Detaillierte Informationen finden Sie in der separaten Leistungsbeschreibung

»Automotive- & Supply-Lösung«.

Die Geschäftsprozesse der Automobilhersteller stellen höchste Anforderungen

an die Lieferbereitschaft, Zuverlässigkeit, Qualität und Flexibilität ihrer Lieferanten.

Die Automotive- & Supply-Lösung unterstützt Unternehmen beim

Manage ment einer komplexen Zulieferkette und koordiniert logistische Prozesse

zwischen Zulieferer und Hersteller. Die Online-Integration der standardisierten

EDI-Prozesse bietet einen erheblichen Wettbewerbsvorteil.

Die Automotive- & Supply-Lösung vereinfacht die branchentypischen Abläufe

in der Automobil- und Zulieferindustrie wie z. B. Verwaltung von Rahmenaufträgen,

Liefer- und Feinabrufe sowie Steuerung über Fortschrittszahlen,

Lademittel- und Leihgutmanagement, Chargen- und Seriennummernverwaltung,

diverse EDI-Formate gemäß VDA, ODETTE, EDIFACT oder ANSI X12.

Kunde

V24, X21, ISDN/Pkt-zu-Pkt, Datex-P, VANS, Internet, Intranet/FTP, OFTP, Mailbox-Monitor, E-Mail

EDIFACT

ODETTE

VDA

Gutschriftsanzeige

EDL-

Meldung

Lieferabruf

Feinabruf

Lieferschein

Rechnung

EDIFACT

ODETTE

VDA

EDI-Datenbank

EDI-Datenbank

abas-ERP Verkauf

Automotive

abas-ERP Verkauf

Automotive

WAN*

WBS*

SP*

Verkauf

*WAN: Warenanhänger

WBS: Warenbegleitschein

SP: Speditionsauftrag

(Frachtbrief)

Lager

FIBU

Disposition

Fertigung

KORE

Einkauf

abas-ERP Verkauf

Automotive

abas-ERP Verkauf

Automotive

EDIFACT

ODETTE

VDA

Lieferschein

Lieferabruf

EDIFACT

ODETTE

VDA

EDI-Datenbank

EDI-Datenbank

V24, X21, ISDN/Pkt-zu-Pkt, Datex-P, VANS, Internet, Intranet/FTP, OFTP, Mailbox-Monitor, E-Mail

Lieferant

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Applikation - Dokumenten-Management-System(DMS)

2013

3.5 Applikationen

Zum effizienten Managen von Unternehmensprozessen werden oftmals

noch weitere, über die reine ERP-Kernfunktionalität hinausgehende

Applikationen benötigt. Die abas Business Suite stellt im Standardlieferumfang

bereits sinnvolle Ergänzungen bereit. Durch zusätzliche Anwendungen,

wie z. B. Dokumenten-Management (DMS), Business Intelligence

(BI), Projektmanagement oder Feinplanung , bietet Ihnen abas

ein leistungsstarkes Komplettpaket. Die Integration weiterer Anwendungen

lässt sich über diverse Konnektoren ohne großen Aufwand realisieren.

3.5.1 Dokumenten-Management-System (DMS) ―

powered by Habel (optional)

abas bietet Ihnen optional eine Integration des HABEL-Dokumenten-

Management-Systems. Es archiviert, verwaltet und organisiert alle

Papierbelege, Dokumente aus der abas Business Suite, Office-Dokumente,

E-Mails und Informationen Ihres Unternehmens.

Integrierte DMS-Funktionen:

Die in abas erstellten Dokumente werden automatisch archiviert. Direkt aus

abas können Sie auf archivierte Dokumente aus Vorgängen in der abas Business

Suite zugreifen. Ebenso ist auch der Zugriff aus dem DMS auf den Vorgang in

abas möglich. Papierdokumente werden gescannt und über Barcode mit den in

abas erfassten Vorgängen verknüpft, was eine doppelte Erfassung überflüssig

macht.

Zusätzlich können bei der Indexierung der zu archivierenden Dokumente

Kunden- / Lieferanten- und Artikelstämme aus der abas Business Suite herangezogen

werden. Eine umfassende Office-Integration mit der Archivierung von

E-Mails, MS Word- und MS Excel-Dateien im Originalformat ist ebenfalls integriert,

wie auch zahlreiche Zusatzfunktionen, die das Arbeiten mit dem DMS komfortabel

und übersichtlich machen.

Belegarten

• Insgesamt 28 Belegarten aus Verkauf, Einkauf, Stammdaten, Finanzbuchhaltung

und Fertigung.

Suchkriterien

• Viele gängige Suchkriterien aus Stammdaten, Einkauf, Verkauf, E-Mail u. a.

sowie Volltextsuche.

Detaillierte Informationen finden Sie in der Leistungsbeschreibung »DMS-Integration-Standard«.

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2013

Applikationen - Business Intelligence (BI)

3.5.2 Business Intelligence (BI) ― powered by Jedox

Mit Business Intelligence (BI) werden aus Ihren Daten Berichte, Auswertungen

und Kennzahlen, die Ihnen helfen, Trends frühzeitig zu erkennen und sichere

Entscheidungen zu treffen. In der abas-Business-Software sind BI-Standardberichte

für die Bereiche Verkauf, Einkauf, CRM und abas-eB integriert.

Über die BI-Standardberichte hinausgehend sind auch individuelle Berichte mit frei definierbaren

Dimensionen erhältlich.*

*optional: BI-Add-On

BI-Standardberichte »Verkauf«

Die Bezeichnungen in den Klammern sind die Namen der Berichte im Berichts-

Manager.

• Verkauf Cockpit (SACockpit)

• Verkauf Umsatz Top 10 Kunden (SATop10Customers)

• Verkauf Umsatz Top 10 Artikel (SATop10Products)

• Kundenumsätze (SASalesFigures)

• Artikelumsätze Jahre (SASalesProducts)

• Artikelumsätze Quartale (SAProductsQuMon)

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Applikationen - Business Intelligence (BI)

2013

3.5.2.1 BI-Standardberichte »Einkauf«

Folgende Einkaufs-Berichte stehen Ihnen zur Verfügung:

Die Bezeichnungen in den Klammern sind die Namen der Berichte im Berichts-

Manager.

• Einkaufscockpit (PUCockpit)

• Einkauf Liefertreue (PUDeliveryReliability)

• Einkauf Preisentwicklung (PUPriceHistory)

• Einkauf Top 10 verspäteten Lieferungen (PUTop10LatestVendors)

• Einkauf TOP 10 Unterlieferungen (PUTop10LessVenders)

• Einkauf Rechnungen Top 10 Artikel (PUTop10Products)

• Einkauf Bestellbestand zum Stichtag (PUBackLogOrder)

• Einkauf Bestelleingang (PUIncomingOrder)

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2013 Business Intelligence (BI) ― powered by Jedox

3.5.2.2 BI-Standardberichte »CRM«

Folgende CRM-Berichte stehen Ihnen zur Verfügung:

Die Bezeichnungen in den Klammern sind die Namen der Berichte im Berichts-

Manager.

• Verkauf Chancenbestand (SABacklogOpportunity)

• Verkauf Angebotsbestand (SABacklogQuotation)

• Verkauf Auftragsbestand (SABacklogOrder)

• Chanceneingang (SAIncomingOpportunity)

• Angebotseingang (SAIncomingQuotation)

• Auftragseingang (SAIncomingOrder)

• Sales Pipeline (SAPipeline)

• Sales Pipeline Date (SAPipelineDate)

• Trends of Sales Cycle Times (SATrendsOfSalesCycleTimesOpp)

• Trends of Sales Cycle Times Quotation (SATrendsOfSalesCycleTimesQuo)

• Won and lost opportunities (SAWonAndLostOpportunities)

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Business Intelligence (BI) ― powered by Jedox

2013

3.5.2.3 BI-Standardbericht »EDI«

Folgende EDI-Berichte stehen Ihnen zur Verfügung:

Die Bezeichnungen in den Klammern sind die Namen der Berichte im Berichts-

Manager.

• Trend-Analyse (EDICustomerTrend)

• Übersicht Kunden (EDICustomerOverview)

• Detailansicht Kunden (EDICustomerDetail)

• Übersicht Artikel (EDIProductsOverview)

• Detailansicht Artikel (EDIProductsDetail)

• Prognosen gegenüber Lieferungen (EDIDeliveredForecast)

• Kennzahlen Lieferabrufqualität (EDIForecastQuality)

• Prognosen für den Monat (EDIMonthlyForecasts)

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2013

Applikationen - Feinplanung (ASP)

3.5.3 Feinplanung (APS) – powered by etagis (optional)

Das in die abas Business Suite integrierte Feinplanungssystem bietet

umfangreiche Visualisierungs- und Analysemöglichkeiten. Zur Planung

und Analyse stehen verschiedene Sichten auf die Daten zu Verfügung.

Relevante Vorgänge für die Planung, wie z. B. Kundenaufträge, Bestellungen,

Fertigungsvorschläge, Betriebsaufträge oder Lohnfertigungen werden im APSviewer

grafisch aufbereitet und lassen sich kontextbezogen bearbeiten. Eine

doppelte Datenpflege ist dafür nicht notwendig, es werden nur Daten genutzt,

die vom ERP-System bereitgestellt werden.

In den optionalen Ausbaustufen APS BASIC CONTROL und APS PROFESSIONAL stehen

zusätzliche Funktionen insbesondere zur Terminierung, Simulation und Optimierung

zur Verfügung. Darüberhinaus können Sie gegen begrenzte Kapazitäten

planen.

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Applikationen - Projektmanagement

2013

3.5.4 Projektmanagement – powered by alltrotec (optional)

Das für die abas Business Suite erhältliche Projektmanagement Addon

bietet passgenaue, anwenderorientierte Lösungen zur praxisnahen

Prozessabbildung. Mit dem Projektmanagement machen Sie Geschäftsabläufe

in jeder Projektphase und über alle Abteilungen hinweg transparent.

Informationen zu Projektstatus, Zeitbudget, Rückmeldung und Aufgabenverwaltung

stehen per Knopfdruck sofort zur Verfügung und ermöglichen die Kontrolle

von Arbeitsfortschritt, Abrechnungsstand und Abweichungen sowie Prognosen

der Termin- und Budgeteinhaltung.

Die alltrotec ProjectSuite Start unterstützt Sie bei der Abbildung von Entwicklungsprojekten

und Projekten zur Fertigungsüberleitung. Dabei ist die Start-

Suite besonders für kleine Arbeitsgruppen geeignet.

Die alltrotec ProjectSuite Standard ist für den flächendeckenden Einsatz in

Ihrem Unternehmen ausgelegt. Alle wichtigen Fachabteilungen sind mit ihr bei

der Projektabwicklung einbezogen.

Komplexe Arbeitsprozesse mit einer umfangreichen Kalkulation auf Basis von

Leistungsverzeichnissen bilden Sie mit der alltrotec ProjectSuite Professional

ab. Sie richtet sich insbesondere an mittlere bis größere mittelständische

Unternehmen. Die alltrotec ProjectSuite Professional bietet Ihnen detaillierte

Projektpläne.

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2013

Applikationen - eLearning und eDocumentation

3.5.5 eLearning und eDocumentation (optional)

Mit eLearning und eDocumentation bietet Ihnen abas die Möglichkeit,

direkt, günstig und flexibel auf Wissen zuzugreifen.

abas setzt eLearning bei der Vermittlung von Schulungsinhalten ein. Dabei

wird die abas Business Suite durch elektronische und interaktive Lerneinheiten

beschrieben. Grundlage sind Aufzeichnungen von Arbeitsabläufen wie beispielsweise

das Anlegen eines neuen Lieferanten in der Software. Ergebnis ist eine

Simulation von verschiedenen Funktionsbereichen der Software. Aus einer Hand

entstehen dabei die unterschiedlichsten Formate: von der interaktiven Simulation

über das didaktisch aufbereitete Web Based Training bis hin zum prozessorientierten

Handbuch. Der Lernende kann sich so die Bedienung der Software

praktisch aneignen, erkennt die Funktionsweise der Software und versteht

Zusammenhänge. Das Lernen erfolgt dabei interaktiv und selbstgesteuert, aber

trotzdem didaktisch geführt und unterstützt durch Rückmeldungen.

Das Präsenzschulungsangebot von abas bildet die entscheidende Grundlage.

Ergänzend dazu bietet eLearning ein aktuelles und zielgerichtetes Weiterbildungsangebot

- Zeit- und ortsunabhängig, ohne Reisezeit und -kosten.

Im abas Knowledge Center stehen Ihnen auf der firmeneigenen Website

kostenlose Lerninhalte zur Verfügung. So können Sie, zeitnah Online-Übungen

durchführen und Lerninhalte beliebig vertiefen und wiederholen.

Hier finden Sie Inhalte von Kunden und Partnern in einer Kursstruktur, die abgerufen

werden können und dem Präsenzschulungsangebot von abas entspricht.

Eine Suchfunktion über einen Sprach- und Versionsfilter unterstützt das leichte

Finden der Lerneinheiten. Die Inhalte werden in deutscher, englischer und spanischer

Sprache angeboten.

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Applikationen - Add-On-Lösungen

2013

3.5.6 Add-On-Lösungen

Sie können eine Vielzahl von Zusatzlösungen als Ergänzung zur abas

Business Suite einsetzen. Die Kooperationspartner von abas bieten

Ihnen ein breites Spektrum an praxisgerechten Lösungen, die effizient

und gewinnbringend im Verbund mit abas arbeiten.

Eine aktuelle Übersicht bietet Ihnen die abas Homepage: www.abas.de/kooperationspartner

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2013

Schnittstellen

4. Schnittstellen

Mehr bewegen – mit einer offenen IT-Welt

Über Schnittstellen verbinden Sie die abas Business Suite mit anderen

Anwendungen oder Zusatzlösungen, wie zum Beispiel mit Data-Warehouse,

OLAP-Datenbanken, CAD, CAQ, BDE, EDI-Systemen, Auftrags- und Personalzeiterfassung

sowie Archivierungssystemen, Textverarbeitungsprogrammen und

Tabellenkalkulationen.

Einfache und sichere Verbindungen schaffen Sie mit:

• DDE (Dynamic Data Exchange)

• ODBC (Open Database Connectivity) und JDBC (Java Database Connectivity),

optional, lizenzpflichtig

• Multi-Site

• EDP (ERP-Datenzugriffs-Protokoll)

––

ActiveX

––

Java-API

––

Datenexport / -import

• Objektorientierte Datenbankschnittstelle für FOPs

4.1 DDE – Dynamic Data Exchange

Die abas Business Suite bietet eine Programmschnittstelle zu DDE-fähigen

(Dynamic Data Exchange) Windows-Programmen (MS Excel, MS Word). Diese

Schnittstelle kann durch Standardfunktionen von ERP oder von eigenen Anwendungen

genutzt werden. Mittels der DDE-Technik können Anwenderprogramme

Daten dynamisch miteinander austauschen. abas kann hierbei sowohl als Server

oder auch als Client einer DDE-Verbindung auftreten.

4.2 ODBC – Open Database Connectivity

Optional wird die lizenzpflichtige Standard-Schnittstelle ODBC (Open Database

Connectivity) angeboten. Viele der marktgängigen Tools zur Erstellung von Auswertungen

oder zur Verarbeitung von Daten aus Datenbanken bedienen sich

dieser Schnittstelle. Mit ODBC können u. a. Archivierungssysteme, Textverarbeitungsprogramme,

Tabellenkalkulationen, OLAP-Datenbanken oder Reportgeneratoren

integriert werden.

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Schnittstellen

2013

Die ODBC-Schnittstelle unterstützt ERP-Schlüssel von abas, so dass die Sortierung

und Selektion von Daten schnell und effizient durchgeführt werden kann.

Da die Schnittstelle die Kommunikation über die genormte Datenbanksprache

SQL (Structured Query Language) ermöglicht, stehen Ihnen viele IT-Welten

offen, zum Beispiel die Microsoft-Anwendungen: Sie können beispielsweise Serienbriefe

mit Selektionsmöglichkeiten in MS Word erstellen oder ERP-Daten in ein

MS Excel-Arbeitsblatt einfügen.

Anwendungsbeispiele für die ODBC-Schnittstelle:

• • Serienbriefe in MS Word

• • Statistiken in MS Excel

• • Abfragen in MS Access

• • Listen und Formulare mit Zusatzlösungen wie Crystal Reports

• • Auskunftssystem mit Visual Basic

4.3 SQL-Schnittstelle

Mit der SQL-Schnittstelle werden Daten aus abas in eine relationale Datenbank

exportiert. Der Export dient hauptsächlich der Anbindung von Fremdsoftware

oder dem Befüllen eines Data-Warehouses.

Der relationale Export von ERP-Daten ist mit der EDI-Konfiguration möglich. Folgende

Exportmethoden stehen zur Verfügung:

CSV

Daten werden in eine CSV-Datei geschrieben.

SQL-SCRIPT

Generierte SQL-Statements werden in eine Datei geschrieben. Das Datenbank-

Management-System (DBMS) kann diese Dateien abholen und importieren.

Abhängig vom gewählten Modus werden Statements für die Kommandos

»löschen«, »ändern« und »neu anlegen« von Datensätzen generiert.

SQL-DB

Die Daten werden direkt in eine SQL-Datenbank geschrieben. Dies erfolgt mit

Hilfe eines JDBC-Treibers des jeweiligen DBMS-Herstellers.

4.4 Multi-Site

Multi-Site dient beim Im- und Export von Daten für den konfigurierbaren

Datenaustausch zwischen ERP-Mandanten von abas.

• Zentrale Datenhaltung mit Verteilung in unterschiedliche Mandanten

• Austausch von Bewegungsdaten:

Auftrag wird aus Mandant 1 exportiert und als Bestellung in Mandant 2

importiert.

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2013

Schnittstellen

• Außendienstanbindung:

Die Außendienstmitarbeiter haben auf ihrem Laptop eine Kopie des zentralen

Firmenmandanten, evtl. ohne sensible Daten. Die vom Außendienstmitarbeiter

auf seinem Laptop erfassten Daten werden über den konfigurierbaren

Datenaustausch in den zentralen Firmenmandanten eingespielt. Die

Kopien auf den Außendienstlaptops werden von Zeit zu Zeit durch Einsatz

des Schattenmandanten aktualisiert.

4.5 EDP – ERP-Datenzugriffs-Protokoll

EDP bedeutet ERP-Datenzugriffs-Protokoll. Während Schnittstellen wie

ODBC für standardisierte Kopplungen zur Verfügung stehen, kann die

Schnitt stelle EDP für die direkte, individuelle „Programm-zu-Programm-

Kommunikation“ eingesetzt werden.

Die EDP-Schnittstelle unterstützt alle Funktionen der Datenselektion in abas,

sowohl mit vordefinierten Selektionsleisten als auch mit den automatisch vorhandenen

Standard-Tabellen. Mit der EDP-Schnittstelle können zudem fast

alle Arten von Daten in abas angelegt und geändert werden. Die Ausgabe

von Daten ist in vielen Formaten möglich, außerdem werden UTF-8 und weitere

Zeichencodierungen unterstützt. Die Nutzung der EDP-Schnittstelle

kann sowohl über Shellscripte für Datenimport und -export als auch über die

Programmierschnitt stellen JEDP (Java-Schnittstelle) und die ActiveX-Schnittstelle

erfolgen.

EDP liefert auf Anfrage:

• die verfügbaren Datentabellen sowie deren Eigenschaften

• die Felder und Schlüssel einer bestimmten Tabelle

• Meta-Information über die Datenbank und über verschiedene Datentypen

(Aufzählungen, Verweise)

Mit EDP können Sie u. a.:

• Schnell einfache Auswertungen erstellen

• Daten aus anderen Mandanten abfragen

• Fremdprogrammen einen einfachen Datenzugriff ermöglichen

• Infosysteme ausführen und Daten exportieren

• Daten in HTML und XML exportieren

• Beliebige Stammdaten ändern

• Geschäftsvorfälle bearbeiten

• Meldungstexte lesen und übersetzen

• Über die Programmierschnittstellen ActiveX und JEDP beliebige eigene Programme

mit lesendem und schreibendem Zugriff auf abas ERP erstellen

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Schnittstellen

2013

ActiveX

Mit der ActiveX-Schnittstelle können Sie alle Datenobjekte in abas lesen und

bearbeiten. Von jedem beliebigen MS-Windows-Arbeitsplatz aus (zum Beispiel

aus MS-Office) ist der lesende und schreibende Zugriff auf die abas Daten bank

möglich. Ferner sind die für die Schnittstelle EDP realisierten Features auch

unter der ActiveX-Schnittstelle möglich.

Java-API JEDP

Als weitere Programmierschnittstelle gibt es eine Java-API für lesende und

schreibende Datenbankzugriffe auf die Datenbank von abas über EDP. Diese

bietet denselben Funktionsumfang wie die ActiveX-Schnittstelle, ist aber plattformunabhängig

in jeder Java-Umgebung lauffähig.

Datenexport / -import

Werden Daten noch schneller aus abas benötigt – zum Beispiel in einer ASCII-

Datei zur Weiterverarbeitung mit einem externen Programm – so können

Sie für diese Anforderung ein spezielles Tool verwenden. Es dient zur

direkten und einfachen Ausgabe von Daten mittels EDP in Textdateien.

Ein weiteres Programm baut auf der EDP-Schnittstelle auf, daher besitzen Sie alle

Selektionsmöglichkeiten, die Sie auch im abas Kern bzw. mit der EDP-Schnittstelle

haben. Sie können damit alle Daten aus dem ERP-System sowie vielfältige

Metadaten exportieren. Mit einem speziellen Programm können Sie Infosys teme

starten und deren Ergebnis exportieren. Mit beiden Programmen können Sie die

exportierten Daten in vielfältiger Weise formatieren, um die Weiterverarbeitung

in anderen Anwendungen zu erleichtern.

Ein Programm, das ebenfalls auf der EDP-Schnittstelle aufbaut, ermöglicht es

Ihnen, beliebige Daten in abas ERP batchgesteuert zu verändern sowie die meisten

Geschäftsvorfälle im Batchbetrieb durchzuführen.

Durch die Verknüpfung von zwei Programmen ist es sehr einfach möglich, Daten

innerhalb eines Mandanten oder zwischen zwei verschiedenen Mandanten zu

kopieren.

4.6 Objektorientierte Datenbankschnittstelle für FOPs

Die abas Business Suite bietet für FO-Programme eine objektorientierte Datenbank-Schnittstelle

in der Programmiersprache Java. Sie ermöglicht eine objektorientierte

Sicht auf alle Datensätze, typsichere Zugriffe auf die Felder des

Datensatzes und bietet sämtliche Vorteile objektorientierter Programmierung

einschließlich der Prüfbarkeit der Programme durch einen Compiler.

4.7 abas Java-Objects

Anpassung durch Programmierung kann in der FO-eigenen Sprache oder in

Java erfolgen. Mit Java können komplexe, individuelle Anforderungen noch

effizienter auf der Basis modernster, weltweit verwendeter Standards realisiert

werden. So lassen sich Bibliotheksbausteine oder fertige Java-Komponenten,

wie sie im Internet in vielfältiger Weise verfügbar sind, in die abas Business

Suite integrieren.

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2013

Service

5. Service

Die Kunden betreut abas gemeinsam mit autorisierten abas Software

Partnern. Diese verfügen über betriebswirtschaftliches Know-how,

Erfahrungen im Bereich modernster Informationstechnologien und

weitreichende Branchenkenntnisse.

5.1 Vor-Ort-Service mit Software Partnern

Die ABAS Software AG ist mit über 50 Software Partnern in Deutschland, Österreich,

der Schweiz, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, der Tschechischen

Republik, Slowakische Republik, Polen, Ukraine, den Niederlanden, Frankreich,

Italien, Spanien, Iran, Saudi Arabien, Indonesien, Indien, Sri Lanka, Malaysia,

Singapur, Thailand, China, Hongkong, Australien, Brasilien, Kanada und in den

USA vertreten. Das Partnernetzwerk wird stetig erweitert.

In der Kundenbetreuung etablierte die abas ein qualifizier tes Partnernetzwerk

von IT-Organisations- / Anwendungsberatern. Die abas Software Partner

betreuen die Kunden vor Ort und bieten Service von der Implementierung über

die Hardware- und Netzwerkbetreuung bis hin zu Customizing und Hotline. Weltweit

sorgen die abas Software Partner für kurze Reaktionszeiten und hohe Servicequalität.

Service vor Ort:

• Organisationsberatung

• Projektbetreuung und -abwicklung

• Customizing

Software-Einführung

• Installation

• Hotline-Service

Software-Wartung

• Hardware, Netzwerke und mehr

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Service

2013

5.2 Kommunikation mit abas

Aktuelle Informationen über die abas Business Suite – per Kunden-

Website, Mailinglisten, abas Newsletter, User-Group, auf dem jährlichen

abas Kunden-Event „abas 360°“ oder über Social Networks. Im

Dialog mit abas: Ihre Wünsche und Anregungen sind willkommen!

Ihre Ansprechpartner vor Ort sind die autorisierten abas Software Partner, doch

auch der Kontakt zum Software-Hersteller ABAS Software AG bleibt bestehen.

Über zahlreiche Kommunikationswege erhalten Sie detaillierte Informationen

über die abas Business Suite.

abas Newsletter

Neuigkeiten rund um abas: Der abas Newsletter informiert beispielsweise über

Unternehmensnachrichten, Messeteilnahmen, Interessentenforen, neue Aufträge,

Anwenderberichte und vieles mehr ...

www.abas.de/de/newsletter/index.htm

Die Kunden-Website

Mit der passwortgeschützten Kunden-Website sind Sie auf dem Laufenden:

• Service und Support

Fragen und Antworten zur abas Business Suite sowie aktuelle Infos, Neuheiten

der Upgrade-Versionen und wichtige Hinweise zum Durchführen

des Upgrades, Entwicklungsplan, Schulungstermine und -inhalte, Diskussionsforen

über wichtige Kunden-Informationen und Beiträge von anderen

Kunden zu der abas Business Suite, FO & Infosysteme-Pool für Anwender,

ERP User-Group

• Produkt

Geplante Neuerungen, System-Administration, ERP-Funktionen, Infos zum

abas Webshop sowie Zugang zum Kunden-Portal, Schnittstellen, Drucken

und Logdatenbank, Lösungen der Partner, tagesaktuelle Online-Hilfe

• Download

Es besteht die Möglichkeit zum Download von Präsentationen, Infotexten,

Schulungsunterlagen und vielem mehr rund um die abas Business Suite.

www.abas.de/sub_de/kunden/download/folien/index_de.htm

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2013

Service

Die Mailinglisten

Auf dem Server von abas stehen Ihnen verschiedene Mailinglisten zur Verfügung:

• kd_aktuell

Mailingliste für schnelle Kunden-Informationen, z. B. bei neu entdeckten

Fehlern, Hinweisen zu Upgrades etc.

• kd_web

Aktuelle Infos über Neuigkeiten auf der abas Website.

• kd_eks-users

Diskussionsforum über abas. Kunden, Software Partner und die ABAS Software

AG tauschen hier Erfahrungen, Anregungen und Tipps aus.

• eug-eks

Diskussionsforum für die Mitglieder der ERP-UserGroup (EUG).

• kd_erp-users-en

Englischsprachiges Diskussionsforum zur abas Business Suite.

Hinweise zur Anmeldung in den Mailinglisten finden Sie auf der abas Kunden-Website.

abas bei Social Networks

• Facebook facebook.com/abasBusinessSoftware

Werden Sie Fan auf Facebook! Im führenden Social Network erhalten Sie

aktuelle Infos rund um abas und können sich an der Community beteiligen

– zusammen mit vielen anderen abas Anwendern, Software Partnern und

Mitarbeitern aus aller Welt.

• Twitter twitter.com/abasERP

Twitter funktioniert wie SMS-Schreiben, nur eben online. Wer sich auf www.

twitter.com anmeldet und als Abonnent („Follower“) eines anderen Twitter-

Nutzers einträgt, bekommt regelmäßig kurze Botschaften von diesem mitgeteilt.

Folgen Sie abas auf Twitter und Sie erhalten aktuelle Kurzmitteilungen

(Tweets).

• YouTube www.youtube.com/user/abasbusinesssoftware

Lernen Sie abas live und in Farbe kennen! Kurzweilige Filme gewähren

Ihnen spannende Einblicke in die Aktivitäten des Software-Unternehmens.

Angefangen bei Anwenderberichten über abas Events bis hin zur Firmengeschichte.

• LinkedIn inkedin.com/company/abas-software-ag

LinkedIn ist das größte Online-Business-Netzwerk weltweit. Es verfügt über

mehr als 187 Millionen Mitglieder in mehr als 20 Ländern und Regionen.

Treffen Sie das globale abas Partnernetzwerk bei LinkedIn.

• XING xing.com/companies/abassoftwareag

XING ist das soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. Über 12 Millionen Mitglieder

nutzen die Internet-Plattform für Geschäft, Job und Karriere. Auch

abas ist vertreten – so können Sie z. B. aktuelle Unternehmensmeldungen

abonnieren.

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Service

2013

Die ERP-UserGroup (EUG)

Die ERP-UserGroup (EUG) ist ein Zusammenschluss von abas Anwendern. Die

EUG trifft sich zu Schwerpunktthemen rund um abas mit Mitarbeitern und Partnern

der ABAS Software AG. Sowohl durch diese Zusammenarbeit als auch

durch den regen Erfahrungsaustausch zwischen den Anwendern können Fragen

zur abas Business Suite geklärt werden.

Die EUG unterhält eine eigene Website für Ihre Mitglieder, auf der unter anderem

anstehende Termine, Mitgliederinformationen und Protokolle der Tagungen

bekannt gegeben werden.

Downloads von Kunden für Kunden:

In einem Pool werden Flexible Oberflächen Programme (FOPs) und Infosysteme

kostenfrei zum Tausch angeboten. Jeder Kunde kann Programme in den Pool

stellen bzw. Programme aus dem Pool downloaden. Der Vorteil: Programme, die

nicht im Standardumfang abas vorhanden sind, aber von verschiedenen Firmen

gebraucht werden, müssen nicht in jeder Firma neu programmiert werden.

Das abas Kunden-Event abas 360°

Einmal jährlich treffen sich Anwender, Software Partner und Mitarbeiter der ABAS

Software AG, um Informationen, Ideen und Visionen auszutauschen.

In Vorträgen, Präsentationen, Workshops sowie im persönlichen Gespräch erfahren

Sie alles über Neu- und Weiterentwicklungen der abas Business Suite.

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2013

Kontakt

6. Kontakt

ABAS Software AG

Südendstraße 42

76135 Karlsruhe

GERMANY

Tel. +49 7 21 / 9 67 23-0

Fax +49 7 21 / 9 67 23-100

info@abas.de

www.abas.de

© ABAS Software AG · Stand: März 2013 · Erstellt: November 2013 · Änderungen vorbehalten

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