Das neue Mahlzeit! - Spar

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Das neue Mahlzeit! - Spar

FEIN G’SUND NACHHALTIG

HEFT NR. 5/2013

Im Heft:

Gutscheine

und Gewinnspiele

Vom Korn

zum Brot

Warum der

Energiespender

aus der Natur

so wertvoll

für uns ist

Herbst

Menü

Erntedank-

Festessen für

Gourmets

Käse

Genuss

Köstliches

Milchprodukt

mit Mehrwert

Schul

Jause

SPAR fördert

ein gscheites

Pausenbuffet


Exklusiv bei

Die Schule beginnt! Mach Pause mit einer Bio-Jause.

Ob cremiges Bio-Jogurt, knackiges Bio-Studentenfutter,

saftiges Bio-Roggen-Vollkornbrot oder gespritzter Bio-

Apfelsaft – SPAR Natur*pur bietet eine große Auswahl

an leckeren Bio-Produkten für die Schulpause.


Editorial 3

Unser täglich Brot

Liebe Leserin, lieber Leser!

Brot ist ein Symbol des Lebens. In der christlichen Symbolik kommt

unserem Grundnahrungsmittel eine große Bedeutung zu. Sie gipfelt im

Neuen Testament in der „Speisung der 5000“, in der eucharistischen

Brotrede im Johannesevangelium, wenn Jesus sagt: „Ich bin das Brot des

Lebens“ (Joh 6,35). Seit Jahrtausenden ist Brot das wichtigste Nahrungsmittel

aller Kulturvölker. Ob als Flade, Baguette, Ciabatta, Semmel oder Bauernbrot:

Es sättigt, ist aufgrund seiner Inhaltsstoffe ein wichtiger Energielieferant und

lässt sich auf vielfältigste Weise zubereiten. Ganz abgesehen davon, dass der Duft

von frischem Brot ein wunderbares Gefühl von Wohlbehagen auslöst. In der

aktuellen Ausgabe von SPAR Mahlzeit! widmen wir diesem Kraftstoff aus der

Natur unsere Coverstory. Lesen Sie ab S. 10 alles über den Weg vom Korn zum

Brot und erfahren Sie vom Salzburger Traditionsbäcker Siegfried Ursprunger,

wie man gutes Brot – mit Hefe und Sauerteig – ganz leicht selbst backen kann.

Passend dazu finden Sie ab S. 38 drei Rezepte für köstliche Brotaufstriche. Auch

zu einer gscheiten Schuljause gehört Brot dazu. Mit dem Projekt „Gesunde

Schuljause“ versorgt SPAR gemeinsam mit dem Verein SIPCAN rund 50 Schulbuffets

mit ernährungsphysiologisch geprüften Produkten. Mehr dazu ab S. 58.

Mag. Carmen Wieser

Chefredakteurin

Viel Freude beim Lesen und Ausprobieren der Rezepte wünscht Ihnen

Ihre

FOTOS: DANIELA BERANEK, SÜDWEST VERLAG/PETER MAYR, SPAR



GEWINN-

SPIEL

Mag. Carmen Wieser

mahlzeit@spar.at

Schreiben Sie uns Ihr Feedback

und gewinnen Sie ein Kochbuch!

Lassen Sie sich von Multikulti-Köchin Haya Molcho in die kulinarische

Welt des Orients entführen! In ihrem neuen Kochbuch „Balagan!“

(Südwest Verlag), das bei INTERSPAR erhältlich ist, präsentiert die Gastronomin

gelebten Balagan – eine Art sympathisches Chaos, das sich auch

in ihren Rezepten widerspiegelt. So verbindet sie die orientalische Küche

mit europäischen Einflüssen zu ihrer eklektischen Küche, inspiriert zu

frischen Kombinationen und eröffnet damit neue Genusshorizonte.

Kostprobe gefällig? Vier Rezepte aus dem Buch finden Sie ab S. 32.

Plus: Der QR-Code führt Sie zu einem Kurzfilm, der die

Entstehung des Buches dokumentiert. SPAR verlost unter

den ersten Einsendern, die ein Mail mit ihrer Meinung über

das Magazin SPAR Mahlzeit! an mahlzeit@spar.at senden,

als kleines Dankeschön 30 Exemplare von „Balagan!“.


In der Zweierreihe

in die Schultasche.

Lattella erfrischt und schmeckt köstlich – und obendrein drückt

der leckere Mix aus Frucht und Molke gerne die Schulbank.

www.lattella.at


5

Impressum

Medieninhaber, Herausgeber

& Verleger

SPAR Österreichische

Warenhandels-AG,

Europastraße 3, 5015 Salzburg

Die Experten von SPAR

Anerkannte Mediziner, Wissenschaftler sowie Österreichs

bekannteste Köchin stehen SPAR Mahlzeit! mit ihrem Fachwissen,

ihren Ideen, Ratschlägen und Praxistipps zur Seite.

E-Mail an die Redaktion

mahlzeit@spar.at

Websites

www.mahlzeit-magazin.at

www.rezeptwelt.at

Chefredakteurin

Mag. Carmen Wieser

Chefin vom Dienst

MMag. Julia Schamberger

Anzeigen & Kooperationen

Mag. Andreas Frick

Konzept & Projektleitung

Mag. Alexandra Khoss,

Karen Müller, Robert Langenberger,

Cornelia Steidl (Styria Multi Media

Ladies GmbH & Co KG)

Johanna Maier

Vielfach ausgezeichnete

Spitzenköchin

und Eigentümerin des

Gourmetrestaurants

„Hubertus“ in Filzmoos

im Salzburger Land

Prof. Dr. med.

Markus Metka

Oberarzt der Abteilung

Endokrinologie an der

Uni Wien und Präsident

der Österreichischen

Anti-Aging-Gesellschaft

Maria Anna

Benedikt, MSC

Diätologin und Leiterin

der Ernährungsmedizinischen

Beratung

in den Salzburger

Landes kliniken SALK

Visuelle Gestaltung

Julia Merta, Angelika Kratzig

(SMM Ladies)

Bildredaktion

Linda Dziacek (SMM Ladies)

FOTOS: MARCEL GONZALEZ ORTIZ, BRYAN REINHART, FRANZ PFLUEGL, WILDBILD, FRANZ NEUMAYR, BEIGESTELLT, SPAR

Fotografen, Foodstyling & Rezepte

Luzia Ellert & Gaby Halper,

Helge Kirchberger & Corina Wirth,

Marcel Gonzalez Ortiz, Doris Wild,

Linda Dziacek, Beatrix Stepanek

Illustrationen

Heinz Seidenbusch

Cover und Coverstory

Fotografin/Produktion: Linda Dziacek

Model: Eva M./Wienermodels

Haare & Make-up: Birgit Fuchs

Styling: Nina Kepplinger/

Perfect Props

Kleid: Steffl/Women Emporium

Druck

Leykam

Druck

Auflage

700.000

SPAR Mahlzeit! im Abo

Bestellen Sie Ihr kostenloses

SPAR Mahlzeit!-Abo:

Abo-Telefon: 0810/00 10 22

(Mo.–Fr. 7–22 Uhr, Sa. bis 17 Uhr)

Abo-Fax: 0810/00 10 21

Prim. Univ.-Prof.

Dr. Karl Zwiauer

Leiter der Kinderund

Jugendabteilung

des Landesklinikums

St. Pölten und Vorsitzender

der Ernährungskommission

der Österreichischen

Gesellschaft

für Kinder- und

Jugendheilkunde

Prim. Univ.-Prof.

Dr. Christian Datz

Vorstand der Internen

Abteilung im Krankenhaus

Oberndorf bei

Salzburg und Wissenschaftlicher

Beirat für

Ernährung in der Österreichischen

Gesellschaft

für Gastroenterologie

und Hepatologie

WEITERE EXPERTEN DIESER AUSGABE

Siegfried Ursprunger

Bäcker- und Konditormeister

aus Salzburg

Univ.-Prof. Prim. Dr.

Friedrich Hoppichler

SIPCAN-Initiator

Prim. Univ.-Doz. Dr.

Raimund Weitgasser

Leiter der Abteilung

für Innere Medizin in

der Klinik Diakonissen

Salzburg und Vorstandsmitglied

der Österreichischen

Diabetesgesellschaft

sowie Mitglied

der Europäischen

Diabetesgesellschaft

Mag. Hartwig Kirner

Geschäftsführer

FAIRTRADE Österreich


Coca-Cola, Coca-Cola Zero, Coca-Cola Light, Coke and the design of the Coca-Cola Contour Bottle and the Dynamic Ribbon device are registered trademarks of The Coca-Cola Company.


➵ Schreiben auch Sie uns Ihre Meinung: mahlzeit@spar.at 7

Leserbriefe

Reaktionen auf SPAR Mahlzeit!

Liebes Mahlzeit!-Team und

Gewinnspiel-Redaktion!

Ich hab mir’s länger schon gedacht,

bisher nur nicht geschrieben,

dass diese Zeitung Freude macht,

und ’s ist nicht übertrieben.

Die vielen Tipps und Kochideen, sind

hilfreich, nicht nur köstlich-schön.

Auch andre Beiträg’ sind Genuss,

die man prompt lesen will, fast muss.

Als Kundin kommt die Frage dann:

Ob ich wohl manches machen kann?

Doch wird auch nichts sogleich probiert,

Rezepte sind bald archiviert.

Da ich gern koch für meine Lieben,

könnt ich mal ’s „Urlaubmachen“

üben, und grade dort in Obertauern,

wo schon Erholungstage lauern.

Das wäre fein und dankenswert,

doch ist das Reimen nie verkehrt.

Ich hätte Spaß in doppelt’ Sinn –

am Reim und auch noch am Gewinn!

Falls mir dies Glück grad nicht

beschieden – wär ich trotzdem mit

SPAR zufrieden. Herzliche Grüße,

G. Barbara Eisenkölbl

In eigener Sache

Eine aufmerksame Leserin hat uns

darauf hingewiesen, dass in der SPAR

Mahlzeit!-Ausgabe 04/13 auf S. 43

ein Tipp zum Einkochen steht, den

wir hier korrigieren wollen. In Tipp 3

heißt es, dass Diabetiker Zucker durch

Honig, Agavendicksaft, Stevia oder

Süßstoff ersetzen können. Während

letztere drei für Diabetiker tatsächlich

von Vorteil sind, hat der Honig

keinen Vorteil, da er hauptsächlich

aus Zucker besteht und daher ebenso

gehandhabt werden muss wie Zucker.



GEWINN-

SPIEL

SPAR Mahlzeit! verlost 5 Wellnessurlaube im

Thermen- & Vitalhotel****Superior Bad Tatzmannsdorf!

Entspannen

Sie im

naturnahen,

innovativen

und eleganten

Wellnesshotel

im Südburgenland!

Ein Urlaub beinhaltet …

● 3 Nächte für 2 Personen im Doppelzimmer

● Frühstücksbuffet und Mittagsschmankerl

● Abends 4-gängiges Wahlmenü mit Salatbuffet

● 1 Klangmassage mit tibetanischen Klangschalen (50 Min.)

● 1 stimmungsvolles Klangwannenbad mit Musik,

natürlichen Essenzen und Lichttherapie (30 Min.)

● 1 Entspannungsmassage mit ätherischen Ölen (25 Min.)

● Entspannung pur im hoteleigenen „Reich der Sinne“:

Thermen-, Sauna- und Sinneswelt

● Mehr Infos zum Hotel auf www.thermen-undvitalhotel.at

GEWINNFRAGE:

Wo werden die

SPAR Natur*pur

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Bio-Bananen

angebaut?

Tipp: S. 63

FOTOS: SPAR, BEIGESTELLT

Nehmen Sie auf www.mahlzeit-magazin.at teil oder schicken Sie eine Postkarte an SPAR Österreichische

Warenhandels-AG, Postfach 6000, 5018 Salzburg. Die Gewinner werden aus allen richtig beantworteten

Teilnahmen ermittelt. Einsendeschluss ist der 31.10.2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse

möglich. Gewinneinlösung auf Anfrage und nach Verfügbarkeit bis 31.10.2014, ausgenommen 20.12.2013 bis 7.1.2014.

Vollständige Teilnahmebedingungen auf www.mahlzeit-magazin.at.


8

Inhalt

3 Editorial

5 Experten &

Impressum

7 Leserbriefe

8 Inhalt

REZEPTTEIL ZUM

ENTNEHMEN

UND SAMMELN!

COVERTHEMA

10 Brot – Energie

zum Leben

Experten sagen, woraus das

wichtigste Grundnahrungsmittel

des Menschen

besteht, wie es hergestellt

wird und warum es unentbehrlich

ist für eine

ausgewogene Ernährung

GOURMET &

KULINARIK

22 Gourmet-News

25 Rezeptteil

zum Entnehmen

und Sammeln

26 Johanna Maiers

Erntedankmenü

Feiern Sie das traditionelle

Fest zur Danksagung

für die Ernte mit dieser

herbstlichen Komposition

der Spitzenköchin

32 Orient trifft Okzident

Gastronomin und Multikulti-Köchin

Haya Molcho

kombiniert für diese vier

Rezepte heimische Speisen

mit orientalischen Zutaten

35 Mahlzeit!-Gutscheine

So sparen Sie

beim Einkauf

38

26

Johanna Maiers

Erntedankmenü.

Genießen Sie diese drei

Gourmet-Gerichte, die

dem jahrtausendealten

Brauch des Erntedanks

gewidmet sind.

Köstlicher Jausensnack.

Ob im Job oder in der Schule:

Abwechslungsreiche Aufstriche

adeln jedes Pausenbrot zu einer

begehrten Köstlichkeit.

FOTOS: LUZIA ELLERT, HELGE KIRCHBERGER, MARCEL GONZALEZ ORTIZ, GETTY IMAGES,

JOHANNES BRUNNBAUER, SPAR FOODSTYLING: GABY HALPER, CORINA WIRTH


➵ Alle Rezepte dieser Ausgabe finden Sie auf www.rezeptwelt.at

9

58

Kindgerechte Ernährung

in der Schule.

Ein ausgewogenes

Schulbuffet mit ernährungswissenschaftlich

geprüften SPAR-

Produkten unterstützt

das Wohlbefinden der

Schüler und erhöht die

Leistungsfähigkeit.

10

48

Vom Korn zum Brot. Seit

der Urzeit ernährt das Brot den

Menschen. Ob ungesäuert oder

gesäuert: Die wichtigen Nähr- und

Vitalstoffe machen das Grundnahrungsmittel

unverzichtbar. Plus:

So wird Brot hergestellt.

Kraftstoff-Lieferant.

Kohlenhydrate erfüllen

wichtige Funktionen im

Körper und sind neben

Fetten und Eiweißen die

wichtigsten Nährstoffe

für den Menschen.

38 Abwechslung für

die Pause

Mit diesen nahrhaften

Aufstrichen schmeckt die

Jause gleich doppelt gut

41 Wein-News

42 Kochen wie ein Profi

Selbst gebackenes Sauerteigbrot

mit Gewürzen

45 5 Fragen an

den Tiroler Knödel

ERNÄHRUNG &

GESUNDHEIT

46 Ernährungs-News

48 Kohlenhydrate –

Freund oder Feind?

Die Zuckerstoffe liefern

Energie für den Körper.

Aber wie wertvoll sind

sie tatsächlich?

52 10 Gründe, Käse zu

genießen

UMWELT &

SOZIALES

56 Umwelt-News

58 Gscheite Jause

SPAR engagiert sich seit

Jahren für eine gesündere

Schuljause

62 Fairness garantiert

Zu Gast bei einem

FAIRTRADE-

Bananen-Farmer in

Ecuador

66 Für Sie getestet

SPAR Vital Cornflakes


10 Coverthema: Vom Korn zum Brot

Brot

Energie zum Leben

Brot ist das wichtigste Grundnahrungsmittel des Menschen.

Experten sagen, woraus unser Hauptenergielieferant besteht, wie

Brot hergestellt wird und warum es unentbehrlich für eine

ausgewogene Ernährung ist.


11

Der Sommer geht zu

Ende, die Ernte ist

eingefahren und

traditionell wird in

vielen Ländern Erntedank

gefeiert. Seit die

Menschen Getreide, Gemüse und

Obst anbauen, wird mit diesem

Brauch in Dankbarkeit daran

erinnert, dass es nicht allein in der

Hand des Menschen liegt, über

ausreichend Nahrung zu verfügen.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser

überlieferten Gepflogenheit ist selbst

gebackenes Brot. Sechs Getreidearten

waren es, die seit der Urzeit den

Menschen hauptsächlich ernährt

haben: Hirse, Hafer, Gerste, Reis,

Weizen und ab dem späteren Altertum

auch Roggen. Heute bilden

weltweit Weizen und Roggen die

Basis für die meisten Brot- und

Gebäcksorten.

ENTSTEHUNG DES BROTES

Die alten Ägypter waren es, die vor

ca. 2000 Jahren zum ersten Mal Brot

zubereiteten. Sie erhitzten einen Brei

aus zerstoßenem Getreide und

Wasser, woraus ein Fladen entstand

– das ungesäuerte Brot war erfunden.

Als sie so einen Getreidebrei einmal

über Nacht versehentlich stehen

ließen, war er in Gärung übergegangen.

Nach dem Backen dann die

Überraschung: Der Fladen war

bekömmlicher und leichter verdaulich

– durch Zufall wurde das Natursauerteigbrot

entdeckt. Über Israel

fanden das Getreide und die Kunst

des Brot backens den Weg nach

Mitteleuropa – zuerst nach Rom, wo

Anbau und Nutzung des Getreides

wesentlich zum Aufstieg des Weltreiches

beitrugen. Getreide wurde

ein wichtiges Zahlungsmittel,

Getreidekörner dienten als

Normgewichte: Ein „Karat“,

das man heute noch als

Gewichtseinheit für Diamanten

kennt, entsprach drei

Gersten- oder vier Weizenkörnern.

Die Cerealia, das römische

Erntedankfest, war der altrömischen

Göttin Ceres – als

Herrscherin über Reifung und

Wachstum der Ackerfrüchte –

gewidmet. Daher kommt auch

der Begriff Cerealien für

Getreide und Feldfrüchte.

Seither war das Grundnahrungsmittel

aus dem Alltag

nicht mehr wegzudenken.

Überlieferte Sprichwörter

wie „Brot und Salz, Gott

erhalt’s“, „Wer den

Krümel nicht ehrt, ist des

Brotes nicht wert“, „Fehlt

das Brot im Haus, zieht der

Friede aus“ zeugen davon. Nach

altem Brauch schenkt man auch

heute noch Menschen beim Einzug

in ein neues Heim Brot und Salz als

Glücksboten.

WICHTIGER ENERGIE- UND

VITAMINLIEFERANT

Früher wie heute ist Brot unser

wichtigstes Grundnahrungsmittel.

Diesen einzigartigen Stellenwert hat

es aufgrund seiner Nährstoffe: Vor

allem wegen der komplexen Kohlenhydrate

ist es der wichtigste Energielieferant

für den Körper und macht –

aufgrund der Ballaststoffe – lange

anhaltend satt (siehe auch Artikel S.

48). Doch Brot ist auch eine hervorragende

Eiweiß-Quelle, wie Diätologin

Maria Benedikt erklärt: „Proteine

sind für den Menschen wichtig, weil

sie zu einer Zunahme an Muskelmasse

und zu deren Erhaltung sowie zur

Erhaltung der Knochen beitragen.

Neben Fleisch, Fisch, Eiern, Hülsenfrüchten,

Nüssen und Milchprodukten

zählt es zu den wichtigsten

Eiweißlieferanten.“ Und, so die

Ernährungsexpertin weiter: „Der

Hauptanteil des Eiweißes befindet

sich in den Randschichten des

Wussten Sie, dass

SPAR mit rund 550 regionalen

Bäckern zusammenarbeitet, die

ihre Brot- und Gebäckspezialitäten

an SPAR, INTERSPAR und

EUROSPAR liefern?

Getreidekornes. Daher sind dunkle

Brote wie Vollkorn- und Roggenbrot

meist eiweißreicher als helle Brote

oder Gebäck.“ Neben den Nährstoffen

enthalten Brot und Gebäck auch wertvolle

Vitalstoffe wie Vitamine,

Mineralstoffe und Folsäure. Benedikt:

„Vollkornbrot versorgt den Körper mit

wichtigen B-Vitaminen, denn ebenso

wie Eiweiß und Eisen finden sich die

Vitamine der B-Gruppe bevorzugt in

den Randschichten des Kornes.“ Vor

allem das Vitamin B1 hat eine

herausragende Stellung, wie Benedikt

festhält: „Das Thiamin, das essenziell

für die Übertragung von Nervenimpulsen

ist, kommt – außer in Brot –

nur in Schweinefleisch, Haferflocken,

einigen wenigen Gemüsesorten und

Nüssen in ausreichender Menge vor.

Deshalb ist Brot für die Versorgung

von Vitamin B1 kaum zu ersetzen.“

Nachsatz der Ernährungsexpertin:

„Gerade in unserem hektischen

Alltag ist eine ausreichende Versorgung

mit Vitaminen des B-Komplexes

überaus notwendig, es macht Vollkornbrot

zu einer Anti-Stress-Nahrung.“

Die Diätologin nennt noch

weitere Inhaltsstoffe, die Brot zu

Das SPAR PREMIUM Bio-

Roggenbrot Edition Johanna

Maier aus Roggensauerteig

darf langsam aufgehen, wodurch

es sein saftiges Aroma

erhält. Abgerundet mit Pfeffer,

Wacholder, Fenchel und

Koriander wird das Bio-Brot im

Holzwandl verpackt und ist in

allen SPAR-Märkten mit Backstation

ofenfrisch erhältlich.


12 Coverthema: Vom Korn zum Brot

einem unverzichtbaren Bestandteil

einer ausgewogenen Ernährung

machen: „Folsäure erfüllt wichtige

Funktionen bei der Zellteilung,

Magnesium spielt eine entscheidende

Rolle für Herz und Kreislauf, Eisen ist

mitverantwortlich für den Sauerstofftransport

im Blut und die Spurenelemente

Zink, Phosphor und Kupfer

liefern alles, was unser Gehirn zur

aktiven Arbeit braucht. Daher ist

Vollkornbrot wichtig für Kinder und

Schulkinder.“

VIERMAL BROT PRO TAG

Trotz dieser positiven ernährungsphysiologischen

Aspekte kommt Brot vor

allem bei Kindern immer seltener auf

den Tisch, wie Primar Karl Zwiauer,

Leiter der Kinder- und Jugendabteilung

des Landesklinikums St. Pölten,

in einer aktuellen Studie festhält:

„Statt zu frischem Brot und Gebäck

greifen Österreichs Kinder verstärkt

zu schnellen Snacks und Burgern.

Diese enthalten viele einfache Zuckerstoffe,

die im Körper schnell in

Fettzellen umgewandelt werden.“

Und, so meint der Vorsitzende der

Ernährungskommission der Österreichischen

Gesellschaft für Kinder- und

Jugendheilkunde weiter: „Es macht

einen Unterschied, ob man mit einem

Schokocroissant oder einer Scheibe

Vollkornbrot in den Tag startet. Das

Schokocroissant mag zwar schmecken,

stillt aber den Hunger nicht.

Vollkornbrot hingegen macht satt und

versorgt den Körper mit wichtigen

Vitaminen, Mineralstoffen und

Ballaststoffen, da bei der Herstellung

das ganze Korn verwendet wird und

deshalb die wertvollen Inhaltsstoffe

sowie die sättigenden und verdauungsfördernden

Ballaststoffe erhalten

bleiben.“ Nachsatz des Experten:

„Selbst helle Bäckersemmeln enthalten

in etwas geringerem Ausmaß

noch wertvolle Inhaltsstoffe. Ihr

Vorteil ist, dass sie leichter verdaulich

sind aufgrund der geringeren Menge

an Ballaststoffen.“ Die Deutsche

»Kinder sollten viermal

täglich eine Portion

Brot essen – zum Frühstück,

als Pausenbrot,

zur Nachmittagsjause

und abends.«

KARL ZWIAUER, KINDERARZT

Gesellschaft für Ernährung empfiehlt,

rund 300 Gramm Brot täglich

zu essen. Das entspricht etwa vier

Scheiben Brot, vier Kornweckerln

oder vier Semmeln. Dem kann sich

der Ernährungsexperte nur anschließen.

Seine Empfehlung – speziell für

Kinder – lautet: „Viermal täglich eine

Portion Brot – zum Frühstück, als

Pausenbrot, zur Nachmittagsjause

und abends. Am besten zumindest

hin und wieder in Vollkornqualität.“

Eine vielfältige Auswahl an

abwechslungsreichen Brot- und

Gebäckvarianten finden sowohl

kleine als auch große Brotgenießer

bei SPAR.

DER LANGE WEG INS KÖRBERL

Egal, ob Ihr Brot aus dem reichen

Sortiment eines SPAR-Marktes

kommt, oder ob Sie es selbst

backen: Die wichtigste Zutat für

gutes Brot ist Zeit. Bäckermeister

Siegfried Ursprunger, einer von

rund 550 regionalen Bäckern, die

SPAR mit Brot- und Gebäckspezialitäten

beliefern, erklärt: „Ein Qualitätsbrot

zu backen dauert mehrere

Stunden. Hat der Teig genug Zeit zum

Reifen und zum Verquellen des

Mehles mit dem Wasser, dann

entwickeln sich die Aromastoffe, das

Brot bekommt eine saftige Krume,

das ist das Innere eines Brotes, eine

knusprige Kruste und es hält sich

lange frisch.“ Denn, setzt der Bäckermeister

aus Salzburg nach: „Einfach

nur zusammengerührte Zutaten, die

kurz darauf geformt und gebacken

werden, sind nicht mehr als gebackener

Teig ohne broteigenen Geschmack.“

Zeit heißt auch, so der

Bäcker, mit möglichst wenig Hefe

zu arbeiten, Vor- und Sauerteige

anzusetzen und lange Teigruhezeiten

einzuplanen. Ursprunger: „Bei

unseren zu 100 Prozent handgemachten

Brot- und Gebäck spezialitäten ist

das alles der Fall. Das schmeckt man

auch!“ Und ergänzt: „Wenn dann das


13

„ Je größer der Anteil an vollem Korn im Mehl ist,

desto wertvoller ist das Brot.“

DIÄTOLOGIN MARIA BENEDIKT ERKLÄRT DIE ERNÄHRUNGSPHYSIOLOGISCHEN

VORTEILE VON VOLLKORNBROT UND SAGT, ZU WELCHEN BROTSORTEN MENSCHEN

MIT GLUTENUNVERTRÄGLICHKEIT GREIFEN KÖNNEN.

SPAR Mahlzeit!: Wie gesund

ist Brot?

Maria Benedikt: Das hängt

davon ab, aus welchem Mehl es

hergestellt wird. Je dunkler das

Mehl, desto mehr nahrhaftes

Vollkorn ist enthalten. Vollkornprodukte

müssen allerdings

nicht zwangsläufig grobkörnig

oder dunkel sein: Weizenvollmehl

etwa kann durchaus sehr

fein vermahlen werden und hell

sein. Andersherum kann man

mithilfe von Malzextrakten auch

Nicht-Vollkornprodukten eine

dunkle Färbung verleihen. Als

Faustregel gilt: Je größer der

Anteil an vollem Korn im Mehl

ist, desto mehr Vitamine,

Eiweiß-, Mineral- und Ballaststoffe

sind drin, desto wertvoller

ist das Brot.

SPAR Mahlzeit!: Woran

liegt das?

Maria Benedikt: Die hochwertigen

Inhaltsstoffe stecken

hauptsächlich in den Randschichten

des Getreidekorns,

die wertvollen Fett- und

Aminosäuren im Keimling. Bei

Vollkornmehl werden diese Bestandteile

des Korns immer mitverarbeitet,

bei weißem Mehl

wird dagegen nur der Mehlkörper

verwendet. Dieser besteht

zum größten Teil aus Stärke, ist

dafür aber lange haltbar.

SPAR Mahlzeit!: Ist von Weißbrot

abzuraten?

Maria Benedikt: Natürlich ist

der Anteil an Ballaststoffen,

Vitaminen, Mineralstoffen und

Spurenelementen bei Vollkorngebäck

höher – jedoch:

Je heller das Gebäck, desto

bekömmlicher ist es. Schließlich

ist Weißbrot auch in der

gesunden Mittelmeerküche ein

fester Bestandteil. Man denke

an Baguette oder Ciabatta.

Weißgebäck gehört daher in

Kombination mit Salat und

Gemüse zu einer ausgewogenen

Ernährung durchaus dazu.

SPAR Mahlzeit!: Wie bekömmlich

ist Vollkornbrot?

Maria Benedikt: Um Vollkornbrot

gut zu vertragen, sollte

möglichst nur natürlicher

Sauerteig verwendet werden.

Auch sollte der Teig vor dem

Verarbeiten lange gehen dürfen.

Wird Vollkornteig zu schnell

verarbeitet, kann das Getreide

nicht ausreichend aufquellen,

die Inhaltsstoffe des Korns

können sich nicht gut aufschließen

und dadurch unangenehme

Blähungen und Bauchschmerzen

hervorrufen.

SPAR Mahlzeit!: Darf man Brot

essen, wenn man eine Glutenunverträglichkeit

hat?

Maria Benedikt: Es gibt eine

Reihe von Broten, die aus

Reis-, Hirse-, Mais-, Kartoffel-,

Kastanien, Amarant-, Buchweizen-

oder Quinoamehl

hergestellt und daher glutenfrei

sind. Beim Selbstbacken muss

man allerdings darauf achten,

dass man auch glutenfreie Hefe

verwendet und für die Bindung

das Klebereiweiß durch Johannisbrotkernmehl

oder Guarkernmehl

ersetzt.

SPAR Mahlzeit!: Wie viel Fett

ist im Brot enthalten?

Maria Benedikt: Generell ist

Brot ein fettarmes Lebensmittel

und enthält nur zwischen ein

und vier Prozent Fett. Durch

extra Backzutaten kann der

Fettanteil aber auch höher

liegen – etwa bei Samen wie

Kürbis- und Sonnenblumenkernen,

oder Nüssen, die dem

Teig beigemischt werden.

Allerdings zeichnen sich eben

diese fettreicheren pflanzlichen

Zutaten meist durch ihre sehr

günstige Fettsäurenzusammensetzung

aus.

SPAR Mahlzeit!: Macht

Brot dick?

Maria Benedikt: Im Vollkornbrot

stecken tatsächlich jede

Menge Kohlenhydrate. Die so

oft als Dickmacher geschmähten

Energieträger sind bei Vollkornmehl

aber langkettig. Das

bedeutet: Sie werden im Magen

nur sehr langsam verarbeitet

und lassen so den Blutzuckerspiegel

nicht so stark

ansteigen. Das hat zur Folge,

dass nach dem Essen nur sehr

wenig Insulin ausgeschüttet

und so die Fettverbrennung

angekurbelt wird. Das begünstigt

eine schlanke Linie. Aber:

Überschüssige Kohlenhydrate,

die der Körper nicht verwerten

kann, werden in den Fettdepots

angelegt.


www.brunch.at


REZEPT-TIPP VON DER BÄCKEREI URSPRUNGER

Weissbrot

ZUTATEN

1700 g SPAR Natur*pur

Bio-Weizen Universalmehl

1000 ml lauwarmes Wasser

30 g Salz

30 g Malzzucker

50 g SPAR Natur*pur

Bio-Hefe

3 EL Tafelöl

Brot im Ofen steckt und sich ein

herrlicher Duft ausbreitet, weiß ich

wieder, warum ich Bäckermeister

geworden bin: Denn es gibt nichts

Köstlicheres als eine Scheibe frisch

gebackenes Brot.“

VIER GRUNDZUTATEN

Die Grundzutaten für Brot und

Gebäck sind immer gleich. „Für ein

einfaches Brot braucht es nur vier

Zutaten: Mehl, Wasser, Salz und ein

Lockerungsmittel wie Hefe oder

Sauerteig“, erzählt Ursprunger.

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten zu einem glatten

Hefeteig verkneten, 60 Min.

zugedeckt an einen warmen

Ort stellen und aufgehen

lassen. Laib oder Stangerl

formen. Backofen auf 240° C

vorheizen und auf mittlerer

Schiene ca. 20 Min. backen.

Das Herz des Brotes ist das Mehl.

Ursprunger: „In Österreich wird am

häufigsten Weizen- und Roggenmehl

verwendet. Vor allem Weizen hat

durch sein ausgewogenes Verhältnis

von Stärke und Klebereiweiß,

sogenanntes Gluten, das den Teig

bindet, von allen Mehlsorten die

besten Backeigenschaften für Brot.“

Aber, setzt der Experte nach, „zunehmend

wird auch Mehl aus alten,

längst vergessenen Urgetreidesorten

wie Einkorn, Emmer und Dinkel

wieder verbacken.“ Je nachdem, wie

fein das Korn gemahlen wurde,

unterscheidet man: grob gemahlenen

Schrot, Grieß, doppelgriffiges,

griffiges, Universal- und glattes Mehl.

Die Typenbezeichnungen wie

beispielsweise W480, W700 oder

R960 geben Auskunft über die Farbe,

den Mineralstoffgehalt und den

Ausmahlungsgrad, das ist die „Ausbeute

des Korns“, also aus welchen

Bestandteilen das Mehl hergestellt

wurde – ob nur aus dem Mehlkörper

oder mit Keimling und Schale.

Ursprunger: „Je höher die Typenzahl,

desto mehr ist vom ganzen Korn

enthalten, desto höher ist der Mineralstoffgehalt

und desto dunkler und

reichhaltiger ist es.“ Vollkornmehle

sind nicht typisiert, da bei Vollkornmehl

das ganze Korn gemahlen wird

und damit automatisch der volle

Mineralstoffgehalt und die dunkle

Farbe vorhanden sind. Lediglich der

Mahlgrad wird angeführt.

Lexikon

Kleine Mehl- und Backhilfenkunde

SPAR Natur*pur

Bio-Weizen Universalmehl

Mehltype: W480

Mahlgrad: universal

Besonderheit: Mischung

aus glattem

und griffigem Weizenmehl

im Verhältnis 1:1,

universell einsetzbar

Verwendung: Brot, Gebäck,

Kuchen, Kekse,

Feingebäck, Knödel,

Nockerl, Spätzle,

Topfenteig

SPAR Natur*pur

Bio-Weizen Mehl glatt

Mehltype: W700

Mahlgrad: glatt

Besonderheit: Weizenmehl

mit höchster

Klebereigenschaft,

weist eine sehr feine

Körnung auf

Verwendung: Brot,

Germ-, Strudel-, Biskuit-

oder Mürbteig,

zum Binden von

Soßen

SPAR Natur*pur

Bio-Weizen-Vollkornmehl

Mehltype: Vollkornmehle

sind nicht

typisiert, weil das ganze

Korn vermahlen wird

Mahlgrad: fein

gemahlen

Besonderheit: Vollkorn

aus kontrolliert biologischer

Landwirtschaft

Verwendung: Brot, Gebäck,

Nockerl, Spätzle,

Knödel, Kekse


EINFACH.

KÖSTLICH.

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Frutti di Bosco

Tarta de Almendras

Köstliche Waldbeeren

Schmeckt wie selbstgemacht

Feinste Mandeln

TIEFGEKÜHLTE PREMIUM-TORTEN FÜR ZUHAUSE

Hochwertige natürliche Zutaten

12 vorgeschnittene Portionen

Einzeln entnehmbar, schnell aufgetaut

Ohne künstliche Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromen

In 6 köstlichen Sorten

Jetzt neu bei


17

REZEPT-TIPP VON DER BÄCKEREI URSPRUNGER

Schwarzbrot

ZUTATEN

1300 g SPAR Natur*pur

Bio-Weizenmehl glatt

400 g SPAR Roggenmehl

1000 ml lauwarmes

Wasser

60 g SPAR Natur*pur

Bio-Hefe

30 g Salz

500 g Natursauerteig

Je 1 TL ganze Kümmel-,

Anis-, Koriander- und

Fenchelsamen

DIE TRIEBKRAFT DES BROTES

Ganz wesentlich für gschmackiges

Brot ist das richtige Triebmittel zur

Auflockerung des Teiges. Ursprunger:

„Ohne Hefepilze oder Sauerteig-

Bakterien gäbe es kein Brot.“ Für

Weizenbrot wird meist Hefe genommen.

Dieses Triebmittel entwickelt

durch Vergärung von Zucker Kohlensäure,

die den Teig aufgehen lässt.

Für Vollkornbrot reicht Hefe allein

nicht aus, deshalb nimmt man – zusätzlich

– Sauerteig als Treibmittel.

Es braucht die Kraft des Sauerteiges,

damit es trotz der Schwere des

Vollkornmehles aufgehen kann und

eine feine Krume bekommt. Ursprunger:

„Sauerteig ist ein in Gärung

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten zu einem

glatten Teig verkneten,

90 Min. zugedeckt an einen

warmen Ort aufgehen

lassen, noch einmal durchkneten,

zwei Laibe formen

und weitere 60 Min. ruhen

lassen. Backofen auf 240°

C vorheizen, auf mittlerer

Schiene ca. 25 Min. und

weitere ca. 90 Min. bei

180° C backen.

befindlicher ungesalzener Roggenmehlteig,

der Essig- und Milchsäurebakterien

sowie Sauerteighefen

enthält, wobei sich Kohlen dioxyd und

Gärungssäuren bilden. Dadurch wird

der Roggen voll aufgeschlossen,

sodass ihn der Körper besser verwerten

kann. Natursauerteig braucht

24 Stunden für die Reife, die meist in

drei Tages-Etappen verläuft, und bei

der er sich vom Volumen her verdoppelt.

Diese lange Teigführung macht

ihn leichter verdaulich.“ Der Sauerteig

ist auch für den feinen aromatischen

Geschmack des Brotes

verantwortlich. Ursprunger: „Bei der

Fermentation wird Stärke abgebaut,

dadurch entsteht der Geschmack.“

Und gibt Entwarnung für unerfahrene

Anfänger: „Sauerteig gibt es

auch als Ansatz fertig zu kaufen.“

Doch, so der Bäcker: „Mit etwas

Übung und viel Geduld ist es wirklich

nicht schwer, ihn selbst zu machen.“

Einmal hergestellt leistet dieser dann

für lange Zeit seine Dienste, denn

Natursauerteig bleibt lange lebendig.

GEWÜRZE BRINGEN

ABWECHSLUNG

Als das Brot entdeckt wurde, bestand

es nur aus Mehl und Wasser. Doch

heute prägen die richtigen Gewürze

den bekömmlichen Geschmack des

Brotes. So bringen Sonnenblumenoder

Kürbiskerne, Sesam, Leinsamen,

Nüsse, Trockenfrüchte, Milchprodukte

sowie Kräuter, getrocknete

Tomaten, Oliven und – vor allem –

Gewürze Abwechslung ins Brot.

Diätologin Maria Benedikt: „Gewürze

prägen nicht nur das Aroma, sondern

sind auch für die Anregung der

Verdauungssäfte und damit für eine

bessere Verdauung mitverantwortlich.“

Die vier klassischen Grundgewürze

für Brot sind Anis, Fenchel,

Kümmel und Koriandersamen. Tipp

der Ernährungsexpertin: „Bei fertigen

Brotgewürzmischungen sollten Sie

darauf achten, dass es nur natürliche

Gewürze beinhaltet und keinerlei

sonstige Geschmacksverstärker

beigemengt sind.“

BROTZEIT IST’S!

Brotbacken ist keine Kunst, die nur

Bäckern mit Teigknetmaschinen

vorbehalten ist. Das Teigkneten geht

auch von Hand wunderbar und hat

FOTOS: GETTY IMAGES, WILDBILD, ISTOCKPHOTO, SPAR, BEIGESTELLT

SPAR Natur*pur

Bio-Hefe

Besonderheit: Die Bio-Hefe muss nur

eingerührt werden, die gesonderte

Herstellung eines Vorteiges (Dampfl)

ist nicht notwendig; ohne synthetische

Zusätze und ohne Gentechnik hergestellt.

Der Würfel muss gekühlt

gelagert werden und

reicht für 500 g Mehl.

Frischetest: Frische Hefe

riecht säuerlich, alte

Hefe ist bröselig

Verwendung: Hefeteige

SPAR Natur*pur

Bio-Germ

Besonderheit: Der Bio-Germ stammt aus

biologischer Landwirtschaft und funktioniert

ohne Herstellung

eines Dampfls.

Einfach einrühren und

stehen lassen, die

Germteigmasse verdoppelt

sich in etwa

zwei Std.; Packung

reicht für 500 g Mehl

Verwendung:

Germteige

SPAR Natur*pur Bio-

Roggen-Sauerteig flüssig

Besonderheit:

natürlich aufbereitet,

nach alter Art

in Fässern gereift,

sofort backbereit,

vegan, leicht zu

dosieren

Verwendung: zur

Herstellung von

Natursauerteig,

Roggen- und

Mischbrote


19

REZEPT-TIPP VON DER BÄCKEREI URSPRUNGER

Brioche-Striezel

ZUTATEN

1700 g SPAR Natur*pur

Bio-Weizenmehl glatt

1000 ml lauwarme Milch

30 g Salz

30 g Malzzucker

50 g SPAR Natur*pur

Bio-Hefe

250 g Zucker

250 g Butter, handwarm

3 Dotter

5 EL Rum

Schale von 1 Bio-Zitrone

den Vorteil, dass Sie durch Ihre

Körperwärme den empfindlichen

Teig während des Knetvorganges

warm halten. Beim Kneten des

Teiges – Weizenteige intensiv kneten,

sie sollten straff und dehnbar sein,

Roggenteige nur schonend kneten

– quellen Eiweiß und Stärke im Mehl

mit dem zugesetzten Wasser und dem

Salz auf. Die Temperatur spielt auch

bei den Zutaten eine wichtige Rolle.

So sollten alle Zutaten, vor allem das

Wasser und – falls verwendet – Eier

und Milchprodukte die gleiche

Temperatur haben. Die ideale

Temperatur beträgt zwischen 24° C

und 28° C. Denn mit den Hefe- und

Sauerteig-Bakterien im Brot ist es wie

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten bis auf die

Butter zu einem glatten

Hefeteig verkneten. Eine

Minute vor Schluss die

zimmerwarme Butter

beimengen. Den Teig

zugedeckt 20 Min. rasten

lassen. Zopf flechten und

weitere 30 Min. rasten

lassen. Backofen auf 160°

C vorheizen und ca. 20

Min. backen.

mit uns Menschen: Wenn uns zu kalt

ist, ziehen wir uns zusammen, wenn

uns zu heiß ist, werden wir schlapp

und faul. Das Ende der Knetzeit

erkennt man daran, dass der Teig

nicht mehr klebt, sondern seidig glatt

in Kugelform ist. Nun folgt die

Teigruhe, eine je nach Rezept und

Mehlmischung festgelegte Ruhezeit.

Der Sauerteig sollte mindestens 24

Stunden ruhen, damit der Teig

aufgehen kann und sich die Aromastoffe

entwickeln können. Ursprunger:

„Wenn Brote, Semmeln oder

Striezel nicht aufgehen, ist der Teig zu

kalt, zu nass, zu trocken oder die

Hobbybäcker haben zu wenig

geknetet.“ Nach dem Rasten wird der

Teig wieder kurz geknetet, dann

geformt, mit Kernen und Samen

bestreut und schließlich ins – unbedingt

– vorgeheizte Backrohr gegeben.

Durch die Hitzeeinwirkung gerinnen

im Teig die Eiweißstoffe, und die

Stärke verkleistert: Dabei geben die

Eiweißstoffe Wasser ab, das von der

aufquellenden Stärke aufgenommen

wird. Gleichzeitig hebt und lockert

das Triebmittel den Teig. So entstehen

die Poren in der Krume, an der

Oberfläche bildet sich eine Kruste aus

Röst- und Karamellstoffen, die für das

Aroma verantwortlich sind.

LAGERUNG VON MEHL UND BROT

Mehl sollte kühl, trocken und luftig

gelagert werden. Helle Mehle können

bis zu 1,5 Jahre ohne Qualitätsverlust

gelagert werden, dunklere Mehle bis

zu acht Monate. Vollkornmehl ist acht

Wochen haltbar, danach wird es

ranzig. Brot und Gebäck sollte

grundsätzlich bei Zimmertemperatur

aufbewahrt werden. Dazu eignen sich

Brotkästen aus Holz oder Steinguttöpfe.

Bei richtiger Lagerung hält

Weißbrot durchschnittlich ein bis drei

Tage, Mischbrot drei bis fünf Tage

und Vollkornbrot sieben bis neun

Tage. Im Gefrierfach kann Brot bis zu

sechs Monate ohne Qualitätseinbußen

lagern. Portioniert in Gefrierbeutel

verpackt, lässt es sich bei Bedarf

problemlos auftauen. Sobald ein Brot

zu schimmeln beginnt, sollte es zur

Gänze weggeworfen werden. Das

Ausschneiden der befallenen Stellen

ist nicht empfehlenswert, da die

meisten Schimmelsporen ins Innere

des Brotes wachsen.

SPAR Natur*pur Bio-

Roggen-Vollkornmehl

Mehltype: Vollkornmehl,

nicht typisiert

Mahlgrad: fein

gemahlen

Besonderheit: Weizenmehl

mit vollem

Kornanteil

Verwendung: zur Herstellung

von Sauerteig

und Sauerteigbrot,

Gebäck, Lebkuchen,

Roggenbrot

SPAR wie früher Bio

Einkorn-Vollkornmehl

Mehltype: Vollkornmehl,

nicht typisiert

Mahlgrad: fein

gemahlen

Besonderheit: urtümliche

Getreideart, gut

verträglich, Magnesium-

Quelle, hoher Vitamin-

A-Gehalt

Verwendung: Vollkornbrot,

Feingebäck,

Baguettes, Pizzateig

SPAR Vital Keimkraft

Dinkelmehl

Mehltype: Vollkornmehl,

nicht

typisiert

Mahlgrad: glatt

Besonderheit:

hochwertige

Mehlmischung

aus 90 % Dinkel

und 10 % vermahlenen

Keimlingen

Verwendung:

Brot, Kekse


20 Coverthema: Vom Urlaub Korn auf zum dem Brot Teller

SPAR Mahlzeit!: Ist Brot backen eine

Kunst?

Siegfried Ursprunger: Ja, für mich ist

es eine Handwerkskunst. Da wir jedes

einzelne Brot, Gebäck und Konditoreierzeugnis

komplett zu 100 Prozent in

Handarbeit machen, alle Zutaten per

Hand auswiegen, verarbeiten, in Form

bringen und in den Backofen schieben,

ist jedes Salzstangerl, Mohnweckerl

und Semmerl sowie jeder Laib Brot ein

Unikat, das es in dieser Form genau

ein einziges Mal gibt. So wie in der

Kunst auch.

„SPAR ist ein wichtiger

Partner für mich“

Bäckermeister Siegfried Ursprunger aus

Salzburg beliefert SPAR und INTERSPAR

mit handgemachtem Brot und Gebäck.

Seit rund 45 Jahren produziert

der Familienbetrieb

von Bäcker- und Konditormeister

Siegfried Ursprunger

100 Prozent handgemachte

Brot- und Gebäckspezialitäten.

Seither gibt es das feine

Backwerk auch bei SPAR. Ursprunger

übernahm 2006 die Bäckerei von

seinem Vater und erweiterte sie auf

sieben Filialen, 25 Mitarbeiter sorgen

365 Tage im Jahr dafür, dass die

Region Salzburg täglich mit rund

100 verschiedenen frischen Brot- und

Feingebäcksorten versorgt wird. Im

Interview erzählt der 47-jährige

Salzburger, warum Bäcker der

schönste Beruf der Welt ist.

SPAR Mahlzeit!: Sie stammen aus

einer Bäckerfamilie. War es immer

Ihr Traum, auch Bäcker zu werden?

Siegfried Ursprunger: Schon als Baby

habe ich manchmal, wenn meine

Eltern in der Backstube zu tun hatten,

in einer Bananenkiste vor dem

Backofen geschlafen. Mir wurde der

Beruf also praktisch in die Wiege

gelegt. Später dann habe ich jeden

Tag vor Unterrichtsbeginn schon ein

bis zwei Stunden in der Bäckerei

mitgeholfen. Das ist sicher auch mit

ein Grund, warum ich das heute

alles so gut und gern mache. Weil

ich das Handwerk von der Pike auf

gelernt habe und es bis heute mit

Liebe mache.

SPAR Mahlzeit!: Worauf kommt es bei

gutem Brot an?

Siegfried Ursprunger: Die wichtigste

Zutat ist Zeit. Zeit für die Vorteige, für

die traditionelle Verarbeitung wie zu

Omas Zeiten, für die Teigführung, für

die Teigreife und fürs Backen. Dann

sind natürlich qualitativ hochwertige

Zutaten, Handarbeit und bewährte

Rezepte noch sehr wichtig.

SPAR Mahlzeit!: Woher haben Sie

Ihre Rezepte?

Siegfried Ursprunger: Alle unsere

Rezepte sind über 100 Jahre alt.

Sie wurden überliefert durch meinen

Vater, der die meisten von der

ehemaligen, über 100 Jahre alten

Wiener Bäckerei in Salzburg übernommen

hat.

SPAR Mahlzeit!: Welches sind

typische Ursprunger-Spezialitäten?

Siegfried Ursprunger: Es gibt auf der

ganzen Welt keine mürben Topfentascherl

und keine handgemachten

Salzstangerl, die so einzigartig schmecken

wie unsere. Wir sind die einzige

Bäckerei, die die Salzstangerl noch mit

der Hand zusammenrollt. Alle

anderen haben eine Wickelmaschine.

SPAR Mahlzeit!: Wie wichtig ist das

Thema Nachhaltigkeit für Sie?

Siegfried Ursprunger: Meine Devise

lautet: Lauf nicht fort, kauf im Ort. Ich

finde es sehr wichtig, dass die Arbeitsplätze

in der Region gesichert werden.

SPAR hilft hier in besonderer Weise

mit, indem sie regionale Bäcker zu

Partnern macht. Die Rohstoffe für

meine Backwaren sind zu 80 Prozent

aus Österreich, kurze Transportwege


13

Wussten Sie, dass

es fast ein Fauxpas ist, einen

Bäcker zu fragen, wie lange

sein Sauerteig gegangen ist? –

Der Sauerteig wächst.

Frisch

gebackene

Meisterstücke.

schonen das Klima und mein Geldbörsel.

Und in unserer Bäckerei wird

nichts weggeworfen: Übrig gebliebenes

Brot wird zu Bröseln oder zu

Knödelbrot verarbeitet.

SPAR Mahlzeit!: Wie nehmen Sie

das Bäckersterben, von dem man

immer wieder hört, wahr?

Siegfried Ursprunger: Das ist in der

Tat eine traurige Sache. Zum einen

hören viele Kollegen auf, weil sie

keine Fachkräfte und keine Nachfolger

finden. Die Arbeit als Bäcker ist

hart, Nachtarbeit ist unattraktiv und

familienunfreundlich, das tun sich

immer weniger Lehrlinge an. Zum

anderen ist der Konkurrenzdruck

durch die Industrie, die schneller und

billiger ist, sehr stark, da können

kleinere Bäcker kaum mehr mithalten.

Deshalb ist es umso wichtiger,

mit SPAR einen verlässlichen Partner

und Abnehmer zu haben, der mit

regionalen Bäckern zusammenarbeitet.

Das sichert Arbeitsplätze in

der Region.

SPAR Mahlzeit!: Wie wichtig ist die

Zusammenarbeit mit SPAR für Sie?

Siegfried Ursprunger: SPAR ist sehr

wichtig für uns, weil wir dadurch

auch in großen Märkten wie INTER-

SPAR vertreten sind und viel mehr

Menschen mit unseren Ursprunger-

Backwaren erreichen können. Das

erschließt uns einen Kundenkreis,

der den Weg in unsere Filialen nicht

schafft. Das ist für uns eine gute

Werbung. Es ist sozusagen eine

Win-win-Situation für beide: SPAR

hat unser einzigartiges Handgebäck

und wir haben einen einzigartigen

Partner, auf den wir zählen können. ■

Unser Bestes

Französisches Brioche.

Feines Tafelgebäck aus süßem Hefeteig, nach

Original-Rezept gebacken, händisch geformt

und ausgezeichnet schmeckend.

Unser Bestes

Toskanabrot.

Von der italienischen Backtradition

inspiriertes Weißbrot – weich und

saftig innen, knusprig-rustikal außen,

von einzigartigem Geschmack.

Exklusiv bei

Unser Bestes

Steirisches Fladenbrot.

Saftiges Roggenbrot nach steirischer Original-

Rezeptur mit knuspriger Kruste und vorzüglichem

Geschmack.


22

Gourmet

NEWS


Neu

Köstlicher

Knödel-Traum

Flaumiger Topfenteig

aus Heumilch mit

verführerischer Schokolade-

Mohnfüllung und feinster

Mohn-Zuckermischung als

Topping: Mit den tiefgekühlten

SPAR PREMIUM

Schoko-Mohnknödeln der

Edition Johanna Maier holen

Sie sich eine Mehlspeise der

Sonderklasse in Ihre Küche.

Plus: Die Spitzenköchin stand

noch für zwei weitere Knödel-

Kreationen Pate: Auch die

Rezepturen für die SPAR

PREMIUM Marillenknödel

sowie die Spinat-Käseknödel

Edition Johanna Maier

stammen aus ihrer Feder.

BUCHTIPP

Selbst gebackenes Brot erlebt

derzeit eine Renaissance. Neben

dem wunderbaren Geschmack

treibt viele Menschen die Freude

an, alte und neue Rezepte

auszuprobieren. Roswitha Huber

stellt in ihrem Buch „Gutes Brot“

(Dort-Hangenhausen-Verlag) viel

Wissenswertes um Brote, Brotbacken,

Mehle und Brotkultur

vor und macht mit opulenten

Bildern und ausgesuchten

Brot-Rezepten Lust aufs Backen,

Kochen und Genießen.

Studie: Rituale

machen Essen besser

Sich vor dem Essen „Mahlzeit!“ sagen, den Wein

dekantieren oder das Besteck polieren: US-

Forscher der Universität von Minnesota fanden

in einer neuen Studie heraus, dass Rituale den

Genuss von Speisen und Getränken steigern. In

vier Experimenten zeigten die Wissenschaftler,

dass feste, symbolische Handlungen vor dem Essen

nicht nur die Menschen um den Tisch verbinden,

sondern unterbewusst auch Nahrungsmittel

köstlicher erscheinen lassen, da die Menschen

bewusster essen. www.psychologicalscience.org


23

Gute Basis für Wild

Der SPAR PREMIUM Wildfond Edition

Johanna Maier lädt dazu ein, öfter Wild zu

kochen, denn mit dieser praktischen Express-

Küchenhilfe bringen Sie im Nu Würze in

Ihre Herbstgerichte. Ob Sie eine Wild-Consommé

abrunden, Waldpilze abschmecken,

ein Hirschsteak oder Wildsaison-Gemüse

wie Rotkraut verfeinern wollen, der Wildfond

verleiht Ihren Speisen ein waldfrisches

Aroma und harmoniert mit allen Wildarten.

ILLUSTRATION: HEINZ SEIDENBUSCH FOTOS: GETTY IMAGES, ISTOCKPHOTO, SPAR, BEIGESTELLT

» Das Essen soll zuerst das Auge

erfreuen und dann den Magen.«

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE (1749–1832), DEUTSCHER DICHTER

Süße Tradition für

den Frühstückstisch

Silofreie Heumilch und die Hauptzutaten

Butter, Eier, Honig und Mehl machen aus

der SPAR PREMIUM Heumilch-Brioche

der Edition Johanna Maier einen saftigflaumigen

Genuss, der jedes Frühstück

in ein kleines Festmahl verwandelt. Der

Germteig wird noch von Hand geflochten.

Im Holzwandl verpackt ist das feine Gebäck

in allen SPAR-Märkten mit Backstation

erhältlich. Mahlzeit!

Bio-Teegenuss auf

hohem Niveau

Die Kräuter für den SPAR PREMIUM

Bio-Bergkräuter-Tee kommen von kleinen

Feldern im bergigen Mühlviertel, werden

teilweise noch per Hand gepflückt und stammen

aus kontrolliert biologischem Anbau.

Geschmacklich stehen Melisse und Minze im

Vordergrund, durch zusätzliche Kräuter wie

Erdbeer- und Himbeerblätter, Ringelblumen,

Spitzwegerich sowie Schafgarbe schwingt

aber auch eine leicht fruchtige Note mit.

LEXIKON

Kürbis

HERKUNFT

Der Kürbis gehört zu den

ältesten Kulturpflanzen

der Menschheit. Bereits

um 5000 v. Chr. war er in

Mittel- bzw. Südamerika

bekannt und gelangte von

dort Anfang des 16. Jahrhunderts

nach Europa.


INHALTSSTOFFE

Der Wassergehalt von

etwa 90 Prozent macht

das Gemüse sehr kalorienarm,

durch den hohen

Kaliumgehalt wirkt es

entwässernd und harntreibend.

Wertvolle Carotinoide

geben dem Fruchtfleisch

die orange Farbe.


GOURMET-TIPP

Der Kürbis ist ein Alleskönner:

Man kann ihn braten,

dünsten, überbacken, einlegen

oder roh im Salat essen,

wie Johanna Maier in

ihrem herbstlichen Rezept

„Geräuchertes Forellenfilet

mit Butternusskürbis und

Pilzen“ auf S. 27 zeigt.


Jeder Lö fel ein Halleluja!

Cremigstes Naturjoghurt auf einer köstlichen Fruchtschicht

Das neue Obstgarten ® Cremejoghurt!

Unglaublich cremiges Naturjoghurt gebettet auf einer köstlichen Schicht aus besten Früchten.

Ein himmlischer Genuss in den Sorten Erdbeere, Pfirsich, Kirsche, Himbeere, Maracuja, Brombeere und Zitrone.

Erleben Sie mit jedem Löffel Ihren Halleluja-Moment. Mehr auf: www.danone-obstgarten.at


WWW.REZEPTWELT.AT

HEFT NR. 5/2013

Rezepte

REZEPTTEIL ZUM

ENTNEHMEN UND

SAMMELN

FOTOS: HELGE KIRCHBERGER, LUZIA ELLERT FOODSTYLING: CORINA WIRTH, GABY HALPER

Herbstmenü

Lassen Sie die bäuerliche Erntedank-Tradition mit

den Gerichten von Johanna Maier hochleben. Ab S. 26

Orient

Küche

Rezepte von

Haya Molcho

ab S. 32

Brot

Belag

Köstliche

Aufstriche

ab S. 38

Selbst

gemacht

Anleitung für

Sauerteigbrot

ab S. 42


26 Saisonales Menü für Genießer

Johanna Maiers

Erntedank

Haben Sie Lust, das bäuerliche Traditionsfest mit

einem schönen Essen zu feiern? Dann probieren

Sie doch diese herbstliche Komposition, die

Johanna Maier eigens dafür kreiert hat.


27

Geräuchertes Forellenfilet

mit Butternusskürbis

und Pilzen

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung ca. 45 Minuten

pro P: 364 kcal, Fett 10 g, KH 13 g, EW 52 g

Schwierigkeitsgrad:

200 g SPAR Natur*pur Bio-Butternuss Kürbis

4 dünne Scheiben magerer Speck,

kleinwürfelig geschnitten

150 g Wildpilze, gereinigt und geschnitten

2 Packungen SPAR Natur*pur

Bio-Bachforellen-Filets geräuchert

12 Stück Weintrauben

2 Handvoll herbstliche Salate

(Eichblatt, Lollo rosso etc.)

1 EL Olivenöl

1 EL Balsamico

FOTOS: HELGE KIRCHBERGER, MARCEL GONZALEZ ORTIZ, SPAR FOODSTYLING: CORINA WIRTH

Kürbis-Marinade

300 ml Orangensaft, Zesten von je 1 Orange

und 1 Zitrone, 4 EL Apfelessig, 2 EL Honig

Kren-Marinade

4 EL Sauerrahm, 1 EL Kren, frisch gerieben

Zucker, Zitrone, SPAR PREMIUM Kräuter-

Gewürzsalz Edition Johanna Maier

ZUBEREITUNG

➊ Den Kürbis schälen und in dünne Scheiben

schneiden.

➋ Alle Zutaten der Kürbis-Marinade verrühren

und den Kürbis, wenn möglich, über

Nacht marinieren lassen.

➌ Alle Zutaten der Kren-Marinade verrühren.

➍ Pilze und Speck kurz anbraten, würzen.

➎ Forellenfilets in schöne Stücke teilen und

mit den Pilzen, dem Butternusskürbis, den

Weintrauben sowie mit den Salaten auf einem

Teller anrichten und mit je einem Esslöffel

Olivenöl und Balsamico beträufeln. Dazu die

Kren-Marinade servieren.

Durch die schonende Zubereitungsmethode

bleibt das über

Buchenholzrauch geräucherte Filet

der SPAR Natur*pur Bio-Bachforelle

aus Kärnten besonders saftig.

Plus: Das feine Aroma passt hervorragend

zum nussigen Kürbis.

»Kürbis ist ein kalorienarmer

Sattmacher und als nährstoffreicher

Fitmacher wunderbar geeignet,

unser Immunsystem für den

Winter zu stärken.«

JOHANNA MAIER

Weintipp

Domäne Wachau

Smaragd Riesling

Klassik, 0,75 l, Wachau

Saftig & füllig. Durch

seine Anklänge von

Marille, Pfirsich und

Maracuja passt der

Riesling hervorragend

zum geräucherten

Forellenfilet.

Erhältlich bei SPAR,

EUROSPAR, INTERSPAR

sowie auf weinwelt.at

um € 8,99.


28 Saisonales Menü für Genießer

Rosa Gegartes und Geschmortes von der Rehschulter

mit Polenta und Pilzen

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung ca. 2,5 Stunden

(inkl. Schmorzeit)

pro P: 461 kcal, Fett 18 g, KH 17 g, EW 47 g

Schwierigkeitsgrad:

Rehschulter

750 g Rehschulter

(davon 250 g für rosa gegartes Fleisch)

200 g Wurzelgemüse

(Karotten, Sellerie, Lauch, Zwiebel)

250 ml trockener Rotwein

500 ml SPAR PREMIUM Rinderfond oder

Gemüsefond Edition Johanna Maier

1 EL Tomatenmark

2 EL SPAR PREMIUM Wild-Gewürz,

Kräuter-Gewürzsalz und Bunter Pfeffer

Edition Johanna Maier

3 EL SPAR PREMIUM Wild Preiselbeer

Kompott

100 g Steinpilze oder Eierschwammerl

Rapsöl

ZUBEREITUNG

➊ 500 g Rehschulter in ca. 2 cm große Würfel

schneiden, mit Wildgewürz würzen und im

heißen Rapsöl im Schmortopf kräftig anbraten.

➋ Wurzelgemüse klein schneiden und mit dem

Fleisch kurz anbraten. Dann Tomatenmark hinzufügen,

mit Rotwein ablöschen und

mit Suppe aufgießen. Alles bei 90°

C ca. 1 Stunde zugedeckt schmoren

lassen.

➌ Etwa 25 Minuten vor Schluss

das restliche Fleischstück würzen, anbraten, in

den Schmortopf zugeben und mit Hilfe eines

Fleischthermometers auf 58° C rosa garen.

➍ Fleisch und Fleischwürfel aus der Soße

nehmen, die Soße durch ein Sieb passieren und

nochmals abschmecken.

Das Fleisch zurück in den Topf geben und

in der Soße erwärmen. Inzwischen die gut

geputzten Pilze in Öl anbraten und mit Kräuter-

Gewürzssalz und Pfeffer würzen.

Polenta

140 ml Milch

40 g Butter

70 g Polenta (ersatzweise Grieß)

40 g Weißbrot, klein gewürfelt

1 Ei, verrührt

SPAR PREMIUM Kräuter-Gewürzsalz

1 Prise Muskat

ZUBEREITUNG

➊ Milch und Butter aufkochen, Polenta

einrühren, 5 Min. köcheln und danach leicht

abkühlen lassen.

Das verrührte Ei und die Weißbrotwürfel

hinzufügen, mit Kräuter-Gewürzsalz und

Muskat abschmecken. Dann zu schmalen

Stangerln oder Knöderln formen und in leicht

siedendem Salzwasser 10 Min. garen.

Das Rehfleisch mit der Preiselbeermarmelade

sowie den Pilzen und der Polenta servieren und

mit Wildgewürz dekorieren.

Tipp: Gut dazu passt ein feines Birnen-Kompott.

Weintipp

Bründlmayer Zweigelt 0,75 l,

Niederösterreich

Frisch & würzig. Der kernige

Zweigelt mit Weichsel- und

Beerenfrucht und die geschmorte

Rehschulter ergänzen sich ideal.

Erhältlich bei SPAR, EUROSPAR,

INTERSPAR und auf weinwelt.at

um € 9,99.

Intensives

Aroma

Mit dem SPAR PREMIUM Wild-

Gewürz Edition Johanna Maier

verleihen Sie Ihren Gerichten ein

besonderes, nach Herbst schmeckendes

Aroma.


29 14


30 Saisonales Menü für Genießer

»Die süß-würzigen Preiselbeeren

haben so viele Vorteile, dass sie

auch als „rotes Gold des Waldes“

bezeichnet werden.«

JOHANNA MAIER


31

Meine Linzertorte mit Preiselbeeren

und Vanilleobers

Zutaten für 4 Personen

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten

pro P: 908 kcal, Fett 74 g, KH 47 g, EW 12 g

Schwierigkeitsgrad:

Linzertorte

150 g cremige Butter

80 g Staubzucker

1 Ei

1 Eigelb

125 g glattes Mehl

125 g geriebene Haselnüsse

60 g SPAR PREMIUM

Preiselbeermarmelade

1 TL Rum

1 Messerspitze SPAR Natur*pur

Bourbon-Vanilleschote

Frische Beeren

Butter zum Ausstreichen

Vanilleobers

250 ml Obers

1 Messerspitze Bourbon-Vanille

1 Kastenform (ca. 20 cm Länge)

Backtrennpapier

1 Spritzsack

ZUBEREITUNG

➊ Preiselbeermarmelade pürieren, durch

ein Sieb streichen und mit Rum und Vanille

verrühren.

➋ Die restlichen Zutaten zu einem cremigen

Teig verarbeiten.

➌ Kastenform mit Butter ausstreichen, mit

Backtrennpapier auslegen, 3/4 des Teiges einfüllen,

und einen Teil der Preiselbeer-Masse

darauf streichen.

➍ Den restlichen Teig in einen Spritzsack

füllen und rautenförmig aufdressieren.

➎ Die Form ca. 10 Minuten kalt stellen und

im 170° C heißen Backofen mit Umluft

ca. 35 Minuten backen.

❻ Mit dem cremig geschlagenen Vanilleobers,

Preiselbeermus und frischen Beeren

servieren.

Tipp: Wenn Sie den Klassiker bevorzugen,

können Sie natürlich auch eine runde Form

(Ø 22 cm) verwenden.

Tipp

Felser Inländer

Kirsch-Rum 22,5 Vol.-%

1 l, Österreich

Ein Schuss Kirsch-Rum

mit typisch vanilleartigem

Aroma und

feiner Bittermandelnote

verleiht dem Teig

eine besondere Note.

Erhältlich bei SPAR,

EUROSPAR, INTERSPAR

sowie auf weinwelt.at

um € 4,99.

Fruchtig

SPAR PREMIUM Wild

Preiselbeer Kompott wird

aus sorgfältig ausgewählten

Früchten hergestellt und

passt nicht nur perfekt zu

Wildgerichten und Entenbrust,

sondern schmeckt

auch gut zur Linzertorte

sowie zu aromatischen

Käsesorten wie Camembert.


32 Eklektische Küche

Hühnchen

mit Couscousfüllung

REZEPT SEITE 36

Orient

trifft Okzident

Gastronomin Haya Molcho kombiniert in ihrem

neuen Kochbuch „Balagan!“ heimische Speisen

mit orientalischen Zutaten. SPAR Mahlzeit!

präsentiert Ihnen vier Kostproben.


33

Strudel

Orientalischer

REZEPT SEITE 36


34 Eklektische Küche

Spinatpalatschinken

mit Labanefüllung

REZEPT SEITE 37


35

Laibchen

Spinat-Humus-

REZEPT SEITE 37


36 Eklektische Küche

Hühnchen mit

Couscousfüllung

Zutaten für 1 Hühnchen

(ca. 4 Portionen)

pro P: 733 kcal, Fett 42 g,

KH 22 g, EW 66 g

Schwierigkeitsgrad:

Mit dem SPAR

Natur*pur

Bio-Cous Cous

als Füllung

bekommt das

Hühnchen eine

nordafrikanische

Geschmacksnote.

1 Hühnchen

1 Bd. gemischte Kräuter

4 eingelegte Zitronen, ersatzweise

normale Zitronen

2 große Zwiebeln

3 EL Olivenöl

250 g Rinderfaschiertes

100 g SPAR Natur*pur

Bio-Cous Cous

20 g Cranberrys

2 EL Pinienkerne, geröstet

4 Knoblauchzehen

1 TL Currypulver

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Öl zum Bestreichen

1 TL gemahlener Kurkuma zum

Bestreichen

ZUBEREITUNG

➊ Backofen auf 180° C vorheizen.

➋ Kräuter waschen, trocken schwenken

und hacken.

➌ Eingelegte Zitronen klein schneiden.

Zwiebeln und Knoblauch abziehen

und hacken.

➍ Zwiebeln und Knoblauch in einer

Pfanne in heißem Öl anschwitzen,

Faschiertes zugeben und unter

Rühren krümelig braten. Das Ganze

in ein Sieb geben und die Flüssigkeit

etwas ausdrücken.

➎ Faschiertes mit Couscous, Cranberrys,

Kräutern, eingelegten Zitronen,

Pinienkernen und den Gewürzen

mischen. Das Huhn mit der Mischung

füllen und mit Küchengarn zubinden.

➏ Kurkuma und Olivenöl verrühren

und das Huhn rundum damit

bestreichen.

Das Huhn in eine tiefe Backform

geben und 45 Minuten im heißen

Ofen braten. Zwischendurch immer

wieder mit dem Fettsaft, der sich am

Formboden sammelt, bestreichen.

Hayas Tipp: Ich backe die restliche

Füllung immer in einer ofenfesten

Form heraus.

Orientalischer Strudel

Die nordafrikanischen

SPAR Natur*pur

Bio-Datteln aus

biologischer Landwirtschaft

verwandeln

den Apfelstrudel

in eine

orientalische

Spezialität.

Zutaten für 1 Strudel (ca. 8 Portionen)

pro P: 447 kcal, Fett 22 g,

KH 55 g, EW 6 g

Schwierigkeitsgrad:

3 große, säuerliche Äpfel

Saft von 1/2 Zitrone

100 g SPAR Natur*pur Bio-Datteln

200 g Zucker

200 ml Wasser

100 g gemischte Nüsse

Zerlassene Butter für die Form und

zum Bestreichen

8 Strudelteigblätter

Runde Backform Ø 32 cm

ZUBEREITUNG

➊ Backofen auf 180° C vorheizen.

➋ Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse

entfernen und das Fruchtfleisch in

kleine Würfel schneiden. Mit dem

Zitronensaft in einer Schüssel

mischen.

➌ Datteln entkernen und klein

schneiden.

➍ In einer Pfanne 100 g Zucker mit

100 ml Wasser zu Karamell kochen,

dann die Nüsse untermengen.

Abkühlen lassen. Flüssigkeit etwas

ausdrücken.

➎ Restlichen Zucker und 100 ml

Wasser in einer Pfanne zu Karamell

kochen, die Apfelwürfel darin karamellisieren.

Apfelwürfel abseihen,

dabei den Sirup auffangen.

➏ Nüsse hacken und mit den Datteln

und Apfelstücken vermischen.

➐ Die Backform mit Butter

ausstreichen.

➑ Strudelteigblätter auf einem

Küchentuch ausbreiten, mit einem

Pinsel mit Butter bestreichen. Jeweils

2 Strudelteigblätter übereinander

legen und eine Viererreihe auslegen.

Füllung darauf geben. Die Strudelteigblätter

sorgfältig aufrollen, sodass eine

gefüllte Rolle entsteht, am Rand die

Blätter überschlagen, damit die Füllung

ganz eingeschlossen ist. Die Rolle

wie eine Spirale in die Form geben.

➒ Den Strudel im heißen Ofen bei

180° C ca. 30 Minuten goldbraun

ausbacken.

Hayas Tipp: Statt Filo- oder Strudelteig

kann man auch Blätterteig

verwenden. Damit er aber nicht zu

voluminös wird, sollte man ihn vorher

sehr gut ausrollen.


37

Spinatpalatschinken

mit Labanefüllung

Der NENI am

Tisch-Labane mit

Kalamata-Oliven ist

ein leicht säuerlicher Frischkäseaufstrich,

der zu den Spinat-

Palatschinken einen arabischen

Kontrapunkt bildet.

Zutaten für 4 Portionen

pro P: 293 kcal, Fett 16 g,

KH 22 g, EW 14 g

Schwierigkeitsgrad:

Palatschinken mit dem Labane

bestreichen, einrollen und direkt aus

der Hand essen.

Hayas Tipp: Der Teig wird etwas

cremiger, wenn man nur 200 ml

Milch verwendet und dafür zusätzlich

50 g Ziegenfrischkäse untermischt.

Zusätzlich zum Labane fülle ich die

Palatschinken gerne mit Oliven und

(getrockneten) Tomaten.

Spinat-Humus-

Laibchen

1 TL Kurkuma, gemahlen

3 Scheiben Toastbrot

2 Eier

4 EL Semmelbrösel

Schale von 2 Bio-Zitronen

ZUBEREITUNG

➊ Frühlingszwiebeln waschen,

putzen und klein schneiden.

➋ In einer Pfanne in heißem Öl goldbraun

anbraten. Knoblauch abziehen

und dazupressen.

➌ Spinat waschen, gründlich trocken

schwenken und zu den Zwiebeln in

die Pfanne geben. Spinat zusammenfallen

lassen, leicht salzen, herausnehmen,

auf einem Teller ausbreiten und

im Kühlschrank herunterkühlen.

➍ Kichererbsen abgießen, mit kaltem

Wasser abbrausen, in einem Sieb

abtropfen lassen und mit einer Gabel

zerdrücken. Zusammen mit dem

Spinat in eine Schüssel geben. Etwas

Pfeffer, Kreuzkümmel und Kurkuma

hinzufügen.

➎ Toastbrot entrinden und klein

würfeln. Toastbrot, Eier und Bio-Zitronenschalen

zur Spinat-Kichererbsen-

Mischung geben, alles gründlich

vermengen. 30 Min. im Kühlschrank

kalt stellen.

➏ Aus dem Teig kleine Laibchen

formen, in den Semmelbröseln wälzen

und beidseitig in Öl anbraten. Zum

Entfetten auf Küchenpapier legen.

FOTOS: SÜDWEST VERLAG/PETER MAYR, SPAR

75 g TK-Spinat, aufgetaut

3 Eier

250 ml Milch

100 g Mehl

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Butter zum Ausbacken

NENI am Tisch-Labane

ZUBEREITUNG

➊ Spinat fein hacken, Eier und Milch

zugeben, im Mixer oder mit dem Stabmixer

pürieren.

➋ Mehl mit dem Schneebesen gut

unterrühren, mit Salz und Pfeffer

würzen.

➌ In einer kleinen Pfanne wenig

Butter erhitzen, jeweils eine kleine

Schöpfkelle voll Teig eingießen und

kleine Pfannkuchen ausbacken.

➍ Die Palatschinken auf einem Teller

stapeln und mit einer Schüssel

Labane auf den Tisch stellen. Die

Zutaten für 4 Portionen

pro P: 446 kcal, Fett 9 g,

KH 64 g, EW 24 g

Schwierigkeitsgrad:

Der gekühlte NENI

am Tisch-Humus

bietet sich ideal

als Beilage an. Er

schmeckt auch

besonders gut auf

Fladenbrot.

3 Frühlingszwiebeln

Öl zum Braten

1 Knoblauchzehe

200 g frischer Babyspinat

Meersalz

2 Dosen SPAR Vital Bio-Kichererbsen

Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

Hayas Tipp: Zu meinen Spinat-

Humus-Laibchen serviere ich immer

geviertelte Zitronen.

Buchtipp

Haya Molchos neues Kochbuch

Balagan! (Südwest) ist bei INTER-

SPAR erhältlich. Oder spielen

Sie mit und gewinnen Sie ein

Exemplar. Infos auf S. 3.



GEWINN-

SPIEL

➵ Mehr Infos zu den NENI am Tisch-Produkten und zur Erhältlichkeit auf www.spar.at/neni und auf www.neni.at


38

Einfach & Günstig

Abwechslung

für die Pause

Ob in der Arbeit oder in der Schule:

Mit diesen nahrhaften Aufstrichen

schmeckt die Jause gleich doppelt gut.

PRO PORTION

€ 0,80

Karotten -Topfen - Aufstrich mit Koriander

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung ca. 20 Minuten

pro P: 211 kcal, Fett 18 g,

KH 4 g, EW 8 g

Schwierigkeitsgrad:

250 g SPAR Topfen (20 %) oder SPAR

free from Speisetopfen mager

4 EL SPAR Natur*pur Bio-Olivenöl

120 g SPAR Vital Bio-Karotten

1 TL Koriandersamen

4 EL Schnittlauch, geschnitten

Salz

Pfeffer aus der Mühle

ZUBEREITUNG

➊ Den Topfen mit dem Olivenöl gut

vermengen.

➋ Karotten schälen, fein raspeln und

unter die Topfenmasse rühren.

➌ Koriandersamen ohne Fett in einer

beschichteten Pfanne bei mittlerer

Hitze so lange anrösten, bis die Samen

zu „duften“ anfangen; von der Hitze

nehmen, grob hacken, unter den

Aufstrich mengen.

➍ Schnittlauch zugeben und den Aufstrich

mit Salz und Pfeffer würzen; zugedeckt

etwa 1 Std. durchziehen lassen.

Dazu passend: SPAR PREMIUM

Bio-Roggenbrot Edition Johanna

Maier.

SPAR free from Speisetopfen

mager wird aus

100 Prozent österreichischer,

gentechnikfreier

Milch hergestellt und ist

eine laktosefreie Alternative

zu herkömmlichem

Topfen. Durch seine feine

Konsistenz eignet er sich

bestens für Aufstriche.


PRO PORTION

€ 0,87

39

Ricotta - Aufstrich

mit Birne und Walnüssen

Der cremige DESPAR

Ricotta aus bester

Süßmolke aus der Lombardei

besticht durch

sein besonders mildes

und frisches Aroma.

Das macht ihn zu einer

perfekten Basis für

Aufstriche.

FOTOS: LUZIA ELLERT, SPAR FOODSTYLING: GABY HALPER

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung ca. 20 Minuten

pro P: 214 kcal, Fett 15 g,

KH 8 g, EW 12 g

Schwierigkeitsgrad:

1 reife Birne (ca. 120 g),

z. B. Forellenbirne

1 EL Zitronensaft

1 EL SPAR Honig

50 g Walnusskerne

100 g S-BUDGET

Frischkäse natur

1 Becher DESPAR

Ricotta (250 g)

Salz, Pfeffer aus der Mühle

3 EL SPAR Vital

Walnuss-Kürbiskernöl

ZUBEREITUNG

➊ Birne halbieren, Kerngehäuse

entfernen und

kleinwürfelig schneiden;

mit Zitronensaft beträufeln,

Honig darüber geben und gut

vermengen.

Hinweis: Die Birnensorte

„Forelle“ hat eine sehr dünne

Schale, bei anderen Birnensorten

die Birne eventuell

schälen.

➋ Nüsse grob hacken.

➌ Frischkäse glatt rühren,

Ricotta zugeben und nochmals

gut durchrühren.

❹ Birne und Nüsse untermengen,

mit Salz und Pfeffer würzen und

mit Walnussöl abschmecken.

Dazu passend: Rustikales Weißbrot;

besonders gut schmeckt das

Brot zu diesem leichten Aufstrich,

wenn es getoastet ist.


40 Einfach & Günstig

➵ Alle Rezepte dieser Ausgabe finden Sie auf www.rezeptwelt.at

PRO PORTION

€ 1,37

Kartoffel - Aufstrich

mit Speck und Kürbiskernen

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung ca. 30 Minuten

+ 1/2 Stunde Kochzeit

pro P: 375 kcal, Fett 30 g,

KH 12 g, EW 14 g

Schwierigkeitsgrad:

250 g mehlige SPAR Kartoffeln

2 Packungen Gervais (125 g)

2 EL SPAR Sauerrahm

60 g Bauernspeck oder

Hamburgerspeck

2 EL SPAR Natur*pur

Bio-Kürbiskerne

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

2 EL SPAR Petersilie, fein gehackt

Salz

Pfeffer aus der Mühle

ZUBEREITUNG

➊ Kartoffeln in Salzwasser

weich kochen, noch heiß

schälen, mit der Gabel fein

zerdrücken, auskühlen lassen

und mit dem Gervais und dem

Sauerrahm vermengen.

Tipp: Wer es noch deftiger mag,

kann ca. 80 g weichen, mit der

Gabel zerdrückten Camembert

zugeben.

➋ Speck kleinwürfelig schneiden,

in einer Pfanne knusprig anrösten.

Mit den knackigen SPAR

Natur*pur Bio-Kürbiskernen

aus biologischem

Anbau in Österreich

lassen sich nicht nur köstliche

Aufstriche verfeinern,

sondern sie geben

auch selbst gebackenem

Brot ein nussiges

Aroma.

➌ Kürbiskerne hacken, zum Speck

geben, kurz mitrösten, von der Hitze

nehmen, überkühlen lassen und mit

der Kartoffelmasse vermengen.

➍ Knoblauch und Petersilie zugeben

und den Aufstrich mit Salz und Pfeffer

würzen; zugedeckt etwa 1 Stunde

durchziehen lassen.

Dazu passend: SPAR Natur*pur

Bio-Bauernbrot mit Jogurt.


Wein

NEWS

41

FOTOS: LUZIA ELLERT, ANDREA SCHWARZ, ANGELIKA HUBER , BEIGESTELLT, SPAR

DIE PREISE DIESER AUSGABE SIND GÜLTIG BIS 02.11.2013.

SALON-Auszeichnung für

das Weingut Schloss Fels

Der wichtigste Weinwettbewerb

des Landes, der SALON Österreich

Wein 2013, ist entschieden:

Der Weingut Schloss Fels Riesling

Jahrgang 2012 hat die Experten-Jury

überzeugt und wurde mit dem

SALON-Prädikat belohnt. Klaus

Klein, Geschäftsführer des SPAReigenen

Weingutes Schloss Fels,

ist besonders stolz: „Ein Beweis für

die kompromisslose Qualität und

das hervorragende Preis-Genuss-

Verhältnis, die das Weingut seit

25 Jahren auszeichnen.“

Schloss Fels Riesling, 0,75 l, Niederösterreich,

frisch & blumig,

Salonwein 2013. Erhältlich bei

SPAR, EUROSPAR, INTERSPAR

und auf weinwelt.at um € 4,99.

Neu

Gutes tun mit

„gutem Wein“

Seit 15 Jahren unterstützen Gernot und

Heike Heinrich mit ihren drei „guten

Weinen“ Zweigelt, Blaufränkisch und

St. Laurent das Integrationshaus Wien.

Ab sofort ergänzt ein „Guter Merlot“

die drei bestehenden guten Weinsorten.

Jetzt neu bei INTERSPAR und auf

weinwelt.at um € 14,99: der vierte hilfreiche

Wein – der „Gute Merlot“ aus

den Top-Lagen Gabarinza und Salzberg.

Ausstellung in NÖ:

„Brot & Wein“

Die gemeinsame jahrtausendealte Tradition

sowie der Gleichklang von Duftund

Aromastoffen machen aus Brot und

Wein ein perfektes Genuss-Duo. Wer

mehr darüber erfahren möchte, kann

noch bis zum 3. November die Niederösterreichische

Landesausstellung mit

dem Titel „Brot und Wein“ besuchen

und mit allen Sinnen erleben.

www.noe-landesausstellung.at

WEINTIPP

Zu Ricotta-Aufstrich

mit Birne passt:

(REZEPT AUF SEITE 39)

Dreisiebner Muster

Welschriesling, 0,75 l,

Südsteiermark

Frisch & fruchtig. Frische

Aromen nach grünem Apfel,

eine feine Kräuternote und

ein knackiger Säurebiss

machen diesen Jausenwein

zu einem idealen Partner

für den Ricotta-Aufstrich.

Erhältlich bei SPAR, EURO-

SPAR, INTERSPAR und auf

weinwelt.at um € 5,99.


42

Kochen wie ein Profi

Brot selbst backen

Kaum etwas duftet und schmeckt so gut wie frisches,

selbst gemachtes Sauerteigbrot. Probieren Sie es aus!





Bio -Roggen - Sauerteigbrot

mit Gewürzen

Zubereitungszeit: 5 Stunden

Zutaten für 2 Brotwecken

Schwierigkeitsgrad:

700 g SPAR Natur*pur

Bio-Roggen-Vollkornmehl,

300 g SPAR Natur*pur

Bio-Weizen Universalmehl,

2 Packungen SPAR

Natur*pur Bio-Germ, 2 TL

Salz, je 3 TL ganze Kümmel-,

Anis-, Fenchel-, Koriander-

und Leinsamen,

1 Pkg. SPAR Natur*pur

Bio-Roggen-Sauerteig

flüssig (150 ml), 3 EL Sonnenblumenöl,

1 EL brauner

Zucker, 700 ml lauwarmes

Wasser, Backtrennpapier

ZUBEREITUNG

➊ Beide Mehlsorten mit dem

trockenen Germ in eine Rührschüssel

sieben. Salz und je

2 TL von jedem Gewürzsamen

zugeben; alles durchrühren.

Flüssigen Sauerteig,

Öl, Zucker und das lauwarme

Wasser zugeben und gut

durchkneten, bis eine homogene

Masse entsteht. Schüssel

mit einem trocke-nen Tuch

abdecken und ca. 2 Std. an

einen warmen Ort stellen.

Den Teig gehen lassen, bis

er etwa um die Hälfte aufgegangen

ist und sich wie

ein fester Polster anfühlt.

➋ Backformen (26 cm x 12 cm)

mit Backtrennpapier auskleiden;

Backform auf ein Stück

Backtrennpapier stellen, untere

Kanten mit einem Bleistift

nachzeichnen, Form nach

allen Seiten kippen und ebenfalls

die Konturen nachzeichnen,

ausschneiden und in die

Form einlegen; Vorgang für

die zweite Form wiederholen.

Hinweis: Sie können das Brot

alternativ auch ohne Backform

machen und zwei Laibe formen.

➌ Teig auf eine gut bemehlte

Arbeitsfläche oder auf ein

Stück bemehltes Backtrennpapier

geben, halbieren

und jedes Teigstück mit

bemehlten Händen nochmals

gut durchkneten; zu

zwei Strängen in der Länge

der Backform formen, mit

den restlichen Gewürzsamen

bestreuen, nochmals

nachformen – hierzu auf der

Arbeitsfläche „rollen“ –, in die

Form einlegen und nochmals

zugedeckt ca. 1,5 Std. gehen

lassen – der Teig sollte wieder

zur Hälfte aufgegangen sein.

❹ Backformen zusammen

mit einem hitzebeständigen,

mit kaltem Wasser gefüllten

kleinen Topf auf die zweitniedrigste

Schiene ins kalte

Backrohr stellen und bei

200° C ca. 50 Min. backen.

Brote aus der Form nehmen,

Papier abziehen und auf

einem Kuchengitter auskühlen

lassen.

FOTOS: LUZIA ELLERT, SPAR FOODSTYLING: GABY HALPER


43

Sofort

backbereit

SPAR Natur*pur Bio-Roggen-

Sauerteig flüssig eignet sich

für die einfache und schnelle

Zubereitung von Brot mit dem

milden und typisch säuerlichen

Geschmack von Sauerteig. Er

ist natürlich aufbereitet, nach

alter Art in Fässern gereift und

besonders für Roggen- und

Mischbrote geeignet. Ergibt

ca. 1,5 kg bestes Bio-Brot.


„Ich bin keine Vegetarierin.

Aber ich liebe Veggie!“

Gwyneth Paltrow

NEU

Fleischlos genießen leicht gemacht!

Frische, gekühlte Bio-Bruschetta, die an den letzten

Italien-Urlaub erinnert, orientalische Bio-Falafel, eine

fleischlose Spezialität aus pürierten Kichererbsen, oder

ein veganer Bio-Burger aus bestem Bio-Dinkelweckerl

mit Tofu-Laibchen garantieren für genussvolle Abwechslung

auf dem Veggie-Teller.

Exklusiv bei


Nachgefragt in der Region

45

5 Fragen an den

Tiroler Knödel

FOTOS: KÖSTLICHES ÖSTERREICH, BRANDSTÄTTER VERLAG FOTOS: GETTY IMAGES, ISTOCKPHOTO, SPAR

1Wie und wann bist

du auf die Welt

gekommen?

Ich bin eine regionale Variante des

Mehl- bzw. des Semmelknödels und

wurde im Tirol des 16. Jahrhunderts

aus der Not heraus geboren. Das

karge Leben in den Bergen zwang

die Bauern dazu, zu essen, was der

eigene Hof bereitstellte: Brotreste,

Mehl, Speck, Eier, Milch und Kräuter.

Aus diesen Zutaten stellten sie

mich her und kochten mich in

siedendem Wasser. Ich war bald so

beliebt, dass ich eigene Tage bekam.

Jeden Dienstag, Donnerstag und

Samstag wurde ich aufgetischt.

2Wer gab dir deinen

Namen?

Einer Legende nach hat mir die

Wirtin aus dem Gasthaus „Zu den

drei Lilien“ in Hall in Tirol meinen

Namen gegeben. Sie soll mich den

hungrigen Soldaten von Kaiser Karl

V. zum Essen gegeben haben und als

sie fragten, was ich denn sei, sagte sie:

Tiroler Knödel. So ähnlich jedenfalls

steht es in der Haller Stadtchronik.

3

Woher kommt dein

Name?

Der Ausdruck Knödel leitet sich im

weitesten Sinn vom lateinischen

Wort nodus für Knoten ab. Daraus

entwickelte sich der mittelhochdeutsche

„knode, knote“ für „kleiner

Knoten“ oder „Hügel“. Im Spätmittelhochdeutschen

entstand als Verkleinerungsform

das Wort „knödel“.

4Hast du Geschwister?

Ich habe so viele Verwandte, dass ich

sie gar nicht alle aufzählen kann.

Sowohl die Kartoffel-, Servietten-,

Topfen-, Grieß-, Fleisch- und Germknödel

als auch die Grammel-,

Kaspress- und Leberknödel sind

Teil meiner Familie. Dazu kommen

die mit Kraut, Faschiertem oder

Spinat gefüllten pikanten Neffen

und die süßen Nichten, die Früchte

in sich haben. Und dann meine

Schwestern in Europa. In Italien

die Gnocchi, im Norden Deutschlands

die Klöße und die slawischen

Knedliky.

5 Wie isst man dich?

Ursprünglich war ich eine Suppeneinlage.

Man hat mich zuerst in Schmalz

hellbraun gebacken, dann in die

Suppe gelegt und überkocht. Wurde

ich nur gekocht, hat man spöttisch

„Schneiderknödel“ zu mir gesagt, weil

ich weniger ausgiebig und sättigend

war und gerade für den Kraftaufwand

eines Schneiders bei seiner Arbeit

reichte. Während der Fastenzeit aß

man mich als „Faschtnknödel“ in

abgespeckter Form. Formt man mich

größer, werde ich heute auch gerne als

Beilage oder Hausmannskost mit

Salat oder Sauerkraut serviert.


Verschiedene Knödelrezepte

auf www.rezeptwelt.at

Mit den SPAR

Natur*pur Bio-

Semmelwürfeln

aus frisch gebackenem

und

danach getrocknetem

Weißbrot

werden die Knödel

besonders luftig.


46

Ernährung

NEWS



Neu

Praktische

Obstmahlzeit

Wer den Geschmack frischer

Äpfel und Pfirsiche schätzt,

wird vom neuen SPAR Vital

Fruchtmus begeistert sein.

Die fein pürierte Obstmahlzeit

ohne Zuckerzusatz in den

Sorten Apfel-Pfirsich und

Apfel-Waldbeere schmeckt

sowohl pur als auch im Müsli,

mit Jogurt und zu Süßspeisen

wie Palatschinken. Plus:

Mit dem beigepackten Löffel

eignet sich das fruchtige Mus

auch für unterwegs zum

Sofortgenuss. Einfach

aufmachen und genießen!

Neu

Sattmacher und

Eisenquelle

Der neue SPAR Natur*pur

Bio-Dinkelreis aus kontrolliert

biologischem Anbau in Österreich

ist nicht nur eine köstlich nussig

schmeckende, regionale Alternative

zu Reis, er enthält auch mehr

Ballaststoffe und mehr Eiweiß

als weißer Reis. Er sättigt daher

besonders gut. Plus: Bio-Dinkelreis

ist eine gute Eisenquelle für

Vegetarier.

BUCHTIPP

Wie organisieren Familien

die Versorgung ihrer Kinder?

Welche Rolle spielen Schule,

Freunde, soziale Netzwerke?

Psychotherapeut Thomas

Wörz und Ernährungsmediziner

Christian Matthai

liefern in ihrem Buch „Der

hungrige Schüler“ (Brandstätter)

kreative Tipps und Infos

für Mütter und Väter, die

die Geschmackserziehung

und gesunde Ernährung ihrer

Sprösslinge nicht dem Zufall

überlassen wollen.

ILLUSTRATION: HEINZ SEIDENBUSCH FOTOS: GETTY IMAGES, ISTOCKPHOTO, BEIGESTELLT, SPAR


47

Studie: Frühstücksmuffel

haben erhöhtes

Herzinfarkt-Risiko

Wer ohne Frühstück in den Tag startet, hat laut einer neuen Studie

der Harvard School of Public Health in Boston ein um fast ein

Drittel höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden als jene, die

den Tag etwa mit Müsli beginnen. Nach Ansicht der US-Forscher

bestätigt die Studie, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit

des Tages ist. „Das Weglassen kann zu Fettleibigkeit, Bluthochdruck,

hohem Cholesterinspiegel und Diabetes führen, die im

Laufe der Zeit einen Herzinfarkt verursachen können“, sagte

Studienautorin Leah Cahill. Die Expertin rät daher, das Frühstück

keinesfalls zu überspringen. Da die Studie nur an Männern

durchgeführt wurde, soll nun in weiteren Untersuchungen

geklärt werden, ob die gewonnenen Erkenntnisse in gleichem

Maße auch auf Frauen zutreffen. circ.ahajournals.org

Süßer Genuss

ohne Verzicht

Naschkatzen und Diabetiker aufgepasst: Wenn

Sie eine Nascherei entdecken möchten, aber

auf Zucker verzichten möchten oder müssen,

dann lassen Sie sich von den SPAR Vital Stevia-

Bonbons Zitronenmelisse verführen. Gesüßt mit

Süßungsmittel aus Stevia punkten die Zuckerl

mit 60 Prozent weniger Kalorien und einer

Extraportion Vitamin C.

» Wenn ein Mann für dich kocht

und der Salat enthält mehr als drei

Zutaten, meint er es ernst.«

PENÉLOPE CRUZ, SPANISCHE SCHAUSPIELERIN UND OSCAR-PREISTRÄGERIN

Neu

Neu

Perfekter Partner für

die schnelle Köchin

LEXIKON

Wem die Zubereitung eines Kartoffelsalates

zu aufwendig ist, der greift am besten zum

fertigen SPAR Natur*pur Bio-Kartoffelsalat mit

Bio-Mayonnaise. Der Salat aus besten Zutaten

aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft

wie festkochenden Bio-Kartoffeln, Bio-Rapsöl,

Bio-Eiern, Bio-Essiggurken und Bio-Petersilie

schmeckt wie selbst gemacht. Egal ob pur als

schneller Mittagssnack oder als Beilage zum

Wiener Schnitzel, der essfertige Bio-Salat aus

dem Kühlregal ist stets griffbereit.

Walnüsse

HERKUNFT

Es wird vermutet, dass die

Walnuss, die es seit dem

Tertiär gibt, in Syrien sowie

West- und Südanatolien die

Eiszeiten überstand. Über

Griechenland und Rom gelangte

sie nach Mitteleuropa,

spanische Missionare nahmen

sie in die Neue Welt mit.


INHALTSSTOFFE

Walnüsse enthalten wertvolle

Omega-3-Fettsäuren,

Eiweiß und Mineralstoffe,

die sie zu einem echten Gesundheitspaket

für unseren

Körper machen. Plus: Als

Brainfood helfen Walnüsse

die geistige Leistungsfähigkeit

zu verbessern.


ERNÄHRUNGS-TIPP

Neben ganzen Nüssen wird

auch gerne das kaltgepresste

Walnussöl zum Verfeinern

von Gerichten verwendet.

Probieren Sie doch unser

köstliches Rezept „Ricotta-

Aufstrich mit Birne und

Walnüssen“ auf Seite 39 aus.


48 Ernährungswissen

Kohlenhydrate

Freund oder Feind?


49

FOTOS: GETTY IMAGES, ISTOCKPHOTO, SPAR

Was der Treibstoff

für das Auto ist,

sind die Kohlenhydrate

für den

Körper: Sie liefern

die Energie, die

man braucht, um

konzentriert und

leistungsfähig zu

sein. Aber wie

gesund sind diese

Zuckerstoffe?

Was haben

Nudeln, Reis,

Kartoffeln,

Hülsenfrüchte,

Vollkornprodukte,

Obst und

Zucker gemeinsam? Sie alle enthalten

Kohlenhydrate, auch Saccharide oder

Zuckerstoffe genannt, die dem Körper

Energie liefern. Laut Empfehlung der

Deutschen Ernährungsgesellschaft

sollte die täglich aufgenommene

Energie zu 55 Prozent aus Kohlenhydraten,

zu 30 Prozent aus Fett und zu

15 Prozent über Eiweiß gedeckt

werden. Doch: Kohlenhydrate sind

nicht gleich Kohlenhydrate. Es gibt

unterschiedliche Arten von Zucker,

die verschieden aufgebaut sind und

auch unterschiedlich schnell verdaut

werden. Man unterscheidet drei

Arten: Die kleinsten Bausteine der

Kohlenhydrate heißen Einfachzucker

(Monosaccharide). Zu ihnen zählen

Traubenzucker (Glukose) und

Fruchtzucker (Fruktose). Durch

Verknüpfung zweier Monosaccharide

entstehen Zweifachzucker (Disaccharide)

wie der Haushaltszucker

(Saccharose) oder Milchzucker

(Laktose). Werden mehrere Zuckerbausteine

verknüpft, spricht man von

Vielfachzucker (Komplexe Kohlenhydrate

oder Polysaccharide). Diese

kurz- oder langkettigen Kohlenhydrate

stellen unterschiedlich viel

Energie zur Verfügung und machen

auch unterschiedlich satt. Das hängt

mit dem Blutzuckerspiegel zusammen:

Wenn kohlenhydrathaltige

Produkte verzehrt werden, steigt der

Blutzucker an und sinkt nach der Verarbeitung

durch den Körper, je nach

Art der Kohlenhydrate, später wieder

ab. Dieser Prozess wird „glykämische

Reaktion“ genannt. Wie stark sich die

jeweiligen kohlenhydrathaltigen

Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel

und damit auf den Sättigungsgrad

auswirken, wird durch den glykämischen

Index (GI) beschrieben.

Eine umfangreiche GI-Liste von

Lebensmitteln finden Sie auf

www.diabetes-austria.com. Generell

gilt, je niedriger der GI, desto günstiger

die Wirkung auf den Blutzuckerspiegel,

je höher der Index, desto

stärker erhöht sich der Blutzucker.

FETTABLAGERUNGEN UND HEISS-

HUNGER DURCH EINFACHZUCKER

Einfach- und Zweifachzucker haben

demnach einen sehr hohen GI, sie

gelangen blitzschnell aus dem Darm

übers Blut in die Zellen und stehen

dadurch als rasche Energiequelle zur

Verfügung. Diese schnell verfügbare

Energie findet sich in allem, was süß

ist: Zucker, Honig und Süßigkeiten.

Doch die süßen Zuckerstoffe haben

zwei entscheidende Nachteile: Der

erste Nachteil der schnellen Kohlenhydrate

besteht darin, dass der

Energieschub nicht lange anhält.

Denn um den Blutzucker rasch zu

senken, wird direkt nach der Mahlzeit

massiv Insulin ausgeschüttet.

Raimund Weitgasser, Vorstandsmitglied

der Österreichischen Diabetesgesellschaft,

erklärt: „Nicht nur für

Menschen, die an einer veränderten

Stoffwechsellage leiden, wie etwa

Diabetiker oder Übergewichtige, ist

das sehr ungünstig, denn der Zucker

bleibt im Blut und schadet auf Dauer

den Gefäßen, besonders denen der

Augen, Nieren, Nerven oder des

Herzens. Gemeinsam mit hohen

Blutfetten, hohem Blutdruck und

Rauchen wird das Infarkt- und

Schlaganfallrisiko bei Menschen

mit Diabetes erhöht.“ Auch beim

gesunden Menschen führt der hohe

Insulin spiegel zu negativen Auswirkungen.

Durch das Insulin sinkt der

Blut zuckerspiegel unter sein normales

Niveau. Das Gehirn reagiert

prompt und sendet Hungersignale

und verlangt erneut nach Glukose,

obwohl es eigentlich keinen Brennstoff

braucht. Die Folge: Wir bekommen

Heißhunger und greifen wieder

zu schnellem Zucker.“ Das ruft den

zweiten Nachteil auf den Plan, wie

der Leiter der Abteilung für Innere

Medizin in der Klinik Diakonissen

Salzburg weiter ausführt: „Der

Körper greift ob des Überangebotes

an Kohlenhydraten seine Fettreserven

nicht an, sondern lagert die

Lexikon

Monosaccharide

oder Einfachzucker

Glukose (Traubenzucker):

Vorkommen in Obst, Honig,

Süßigkeiten

Fruktose (Fruchtzucker):

Vorkommen in Obst

Galaktose (Schleimzucker):

Vorkommen in Milch und Molke

Disaccharide oder

Zweifachzucker

Saccharose (= Glukose + Fruktose =

Rohrzucker): Vorkommen in Rohr- und

Rüben- bzw. Haushaltszucker, in Süßigkeiten

und in allen Produkten, in denen

wir ihn zufügen, wie etwa in gezuckerten

Getränken, Fertigprodukten, Kuchen,

Chips, Fertigmüsli

Laktose (= Glukose + Galaktose =

Milchzucker): Vorkommen in Milch,

Milchprodukten und Süßigkeiten

Maltose (= Glukose + Glukose =

Malzzucker): Vorkommen in Bier

und Süßigkeiten

Polysaccharide oder

komplexe Kohlenhydrate

Stärke: Vorkommen in Getreide, Reis,

Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Obst und

Hülsenfrüchten

Glykogen: Vorkommen im Muskelfleisch

Ballaststoffe: Vorkommen in

Vollkorngetreide, Gemüse, Hülsenfrüchten

und Obst


50 Ernährungswissen

DAS SAGT DER EXPERTE

INTERNIST RAIMUND WEITGASSER

ERKLÄRT DIE WICHTIGSTEN AUFGABEN

VON KOHLENHYDRATEN IM KÖRPER.

Kohlenhydrate sind:

Energiequelle: Kohlenhydrate

sind – neben Fett

und Eiweiß – die wichtigste

Energiequelle des Körpers.

In einem Gramm mit der

Nahrung aufgenommenem

Kohlenhydrat stecken vier

Kilokalorien (17 Kilojoule)

Energie. Das Gehirn, die

Muskelzellen und die roten

Blutkörperchen decken

ihren Energiebedarf sogar

ausschließlich aus Glukose.

Energiereserve: Überschüssiger

Blutzucker, der durch

eine zu hohe Zufuhr von

Kohlenhydraten verursacht

wird, wird mithilfe von

Insulin als Glykogen in der

Leber und in der Muskulatur

gespeichert. Daraus kann

bei Bedarf – etwa beim

Sport – sehr schnell Energie

bereitgestellt werden.

Sattmacher: Komplexe Kohlenhydrate

mit unlöslichen

Ballaststoffen, wie etwa Vollkornprodukte,

quellen im

Magen-Darm-Trakt auf und

sättigen auf diese Weise gut

und lange. Auch für Polysaccharide

mit viel Stärke, wie

Kartoffeln, Nudeln und Reis,

braucht der Magen länger,

um sie in ihre Bestandteile

zu zerlegen. Das lässt den Insulinspiegel

langsam steigen

und auch wieder langsam

sinken. Deshalb bekommt

man nicht so schnell wieder

Hunger, man ist länger satt.

Aufbausubstanz: Komplexe

Kohlenhydrate sind ein

wichtiger Bestandteil von

Blut, Knochen, Sehnen, Haut

und Bindegewebe.

Wasserspeicher: Kohlenhydrate

sind notwendig zur

Aufrechterhaltung des Wasser-

und Elektrolythaushalts.

Das natürlich fruchtige

Trinkvergnügen

in 2 neuen Sorten.

Römerquelle emotion freche Römer

und

in der praktischen 330 ml PET-Flasche

mit coolem Sportverschluss.


51

Wussten Sie, dass

komplexe Kohlenhydrate

wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte

und Kartoffeln

Heißhunger-Attacken

verhindern?

überschüssigen Kohlenhydrate als

Fett in seinen Depots ab. Weitgasser:

„Diese Fettanteile lagern sich im

Bauchfett ab, die Folge ist ein vergrößerter

Bauchumfang. Das Fett aus

diesem Gewebe wirkt sich besonders

negativ auf die Gefäßsituation aus

und kann etwa zu Gefäßverkalkungen

führen.“ Daher kommt auch

die viel zitierte Aussage „Kohlenhydrate

machen dick“. Weitgasser: „Das

trifft jedoch nur auf die einfachen

Kohlenhydrate zu – und auch nur

dann, wenn sie zu oft und zu viel

genossen werden.“

OPTIMALE SÄTTIGUNG DURCH

KOMPLEXE KOHLENHYDRATE

Energie, die optimal sättigt, findet sich

in komplexen Kohlenhydraten

(Mehrfachzucker bzw. Polysaccharide).

Diese langkettigen Saccharide

stecken in Form von verdaulicher und

damit blutzuckerwirksamer Stärke in

Brot, Reis, Nudeln und Kartoffeln,

und in Form von unverdaulichen

Ballaststoffen in Vollkornprodukten,

Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse.

Weitgasser: „Stärke setzt bei der

Verdauung Glukose langsamer frei,

da die Kohlenhydratketten erst

aufgespalten werden müssen. Die

Folge: Im Gegensatz zu Einfach- und

Zweifachzuckern in Süßigkeiten

sorgt Stärke für einen langsamen,

aber stetigen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Er bleibt gleichmäßig hoch

und der Hunger deshalb aus, das

Sättigungsgefühl hält länger.“ Noch

besser ist der Sättigungseffekt mit

ballaststoffreichen Lebensmitteln.

Ballaststoffe wurden früher für

unnötigen Ballast gehalten, daher

auch ihr Name. Sie werden vom

Körper nicht zur Energiegewinnung

verwertet, da sie

durch die Verdauungsenzyme

nicht abgebaut werden können.

Ihre Funktion liegt vor allem

in ihrer regulierenden Wirkung

auf die Verdauungstätigkeit.

Weitgasser: „Die Kohlenhydrate

müssen durch die

Verdauung erst aus den Ballaststoffen

befreit werden, bevor

sie aus dem Darm ins Blut gelangen.

Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel

noch langsamer, das Sättigungsgefühl

wird verstärkt. Das

schützt Sie davor, zu viel zu essen.“

TIMING IST ALLES

Während Sportler schnelle Kohlenhydrate

für die Muskelkraft und für die

konstante Versorgung mit Energie

beim Ausdauersport brauchen, sollte

man ansonsten zu viele Süßigkeiten

meiden und besser zu komplexen

Kohlenhydraten greifen. Um den

Stoffwechsel optimal mit Energie zu

versorgen, gilt es aber, die Tageszeit

zu beachten. Deshalb rät Weitgasser:

„Genießen Sie in der Früh einfache

und zweifache Kohlenhydrate wie

Zucker, Honig und zuckerhaltige

Produkte sowie stärkehaltige, aber

ballaststoffarme Kohlenhydrate wie

Weißbrot nur in Maßen. Essen Sie

stattdessen lieber Vollkornprodukte

wie Müsli aus Hafer-, Dinkel-,

Gersten- und Roggenflocken oder

Roggenvollkornbrot und Weizenmischbrot.“

Weitgasser: „Denn

morgens sind die Zuckerwerte im

Körper am höchsten, da in der Früh

aus der Leber Glukose ausgeschüttet

wird. Durch die gegenregulatorischen

Hormone wie etwa Cortison oder

dem Wachstumshormon kommt es

morgens zu einem verstärkten

Zuckeranstieg.“ Aus dem gleichen

Grund ist es ratsam, auch abends auf

einfache, aber auch auf komplexe

Kohlenhydrate zu verzichten. Denn,

so Weitgasser: „Besteht nachts ein

Überangebot an Kohlenhydraten

durch ein kohlenhydrathaltiges

Abendessen, bevorzugt der Körper

die Zuckerstoffe, da sie schneller zur

Verfügung stehen, die Fettverbrennung

wird durch das ausgeschüttete

Insulin gehemmt, es bleibt in den

Depots ruhen.“

ÜBER- UND UNTERVERSORGUNG

VERMEIDEN

Werden zu viele Kohlenhydrate

aufgenommen und als Fett abgelagert,

kann das, so Weitgasser, zu Fettleibigkeit,

Übergewicht und Gefäßerkrankungen

führen. Aber auch ein

Mangel an Kohlenhydraten kann zu

Erkrankungen führen. Fehlen dem

Körper diese wichtigen Energiereserven

durch hartes Training oder

innerhalb einer Diät, können auch

Aminosäuren aus der Muskulatur

oder zugeführte Proteine für die

Energiegewinnung herangezogen

werden. Das bedeutet Katabolismus,

also Muskelabbau. Weitgasser: „Es ist

daher empfehlenswert, ausreichend

Kohlenhydrate aufzunehmen – auch

um das wertvolle Protein für andere

Funktionen zu sparen.“ Und, so

Weitgasser abschließend: „Kohlenhydrate

sind ganz wertvolle Freunde des

Menschen, es kommt aber auf eine

ausgewogene und wohlbedachte

Handhabung an, damit sie nicht zum

Feind werden.“


52

Wertvolles Milchprodukt

Käse

10 Gründe,

zu genießen

Verschiedene Käsesorten auf dem Tisch, frisches

Brot, Butter und Trauben dazu: Das sind Genuss und

Wohlbefinden auf höchstem Geschmacksniveau.


53

FOTOS: LUZIA ELLERT, ISTOCKPHOTO, FOODSTYLING: GABY HALPER

1VARIANTEN-REICHTUM

Ob Käse aus Kuh-, Ziegen-, Schafoder

aus Büffelmilch, Frisch-,

Weich-, Schnitt- oder Hartkäse,

mild-fein, würzig-kräftig, gschmackig

oder leicht, mit Schimmel oder ohne:

Käse-Liebhaber haben die Qual der

Wahl. Weltweit gibt es rund 5.000

Käsesorten, in Österreich etwa 400.

Potenziert wird diese Vielfalt durch

die Verarbeitungsmöglichkeiten.

2GESCHMACKSTRÄGER

Zu Spätzle, im Tiramisu

oder auf frischem Brot:

Käse schmeichelt dem

Gaumen. Denn das Milchfett, dessen

prozentueller Anteil in der Trockenmasse

genau angegeben werden

muss, ist ein hervorragender Geschmacksträger.

Aber: Mit tierischen

Fetten sollte man recht sparsam

umgehen, da sie den Choles terinspiegel

beeinflussen können.

Deshalb: Lieber weniger, dafür

guten Käse essen.

3MEHRWERT DURCH

HEUMILCH

Forscher der Universität

für Bodenkultur in Wien

haben 2010 das Fettsäurespektrum

von Heu- und Standardmilch untersucht

(Infos auf www.heumilch.at).

Dabei wurde festgestellt, dass

Heumilchprodukte aufgrund der

natürlichen und silofreien Fütterung

etwa doppelt so viele wertvolle

Omega-3-Fettsäuren enthalten

wie herkömmliche Milchprodukte.

4SÄTTIGENDES

MILCHPRODUKT

Wer kennt nicht den Spruch

„Käse schließt den Magen“?

Verantwortlich dafür ist das Hormon

Enterogastron, das die Magentätigkeit

bremst und der Magenausgang sich

deshalb schließt, was die Magenentleerung

verzögert. Unterstützend

kommt hinzu, dass Käse einen

niedrigen glykämischen Index hat,

der Blutzuckerspiegel steigt nach

dem Essen nur langsam an und das

Gehirn erhält das Signal „satt“.

5KALZIUM FÜR

DIE KNOCHEN

Wussten Sie, dass Käse

einer der besten Kalzium-

Lieferanten überhaupt ist? So sind in

100 g Emmentaler bis zu 1,5 g des

Mineralstoffs enthalten. Zum

Vergleich: 100 ml Milch liefern nur

120 mg. Kalzium benötigt der Körper,

um Knochen und Zähne aufzubauen.

Grund genug, öfter einmal bei SPAR

Käse zu kaufen.

6

PROTEIN-QUELLE

Tierische Produkte wie

Käse liefern beste Eiweiße.

Diese versorgen den Körper

mit Aminosäuren, die er nicht selbst

herstellen kann, aber für die Zellen

und für eine gute Konstitution

braucht. Es gilt die Faustregel:

Decken Sie Ihren Proteinbedarf aus

50 Prozent pflanzlichem und 50

Prozent tierischem Eiweiß, wobei die

Menge von 0,8 g/kg Körpergewicht

empfohlen wird. Das heißt: Bereits

fünf bis sechs Scheiben Hart- oder

Schnittkäse entsprechen dem

Tagesbedarf, denn 50 g beinhalten

rund 10 g des Milcheiweißes.

7VITAMIN-LIEFERANT

Sei es Vitamin A, das mit

kraftvollen Antioxidantien

und bei der Zellerneuerung

überzeugt sowie für den Sehprozess,

die Haut und das Immunsystem

wichtig ist, oder Vitamin B2, welches

einen bedeutenden Beitrag für den

reibungslosen Ablauf der Stoffwechsel-Vorgänge

liefert: Käse hat sie

beide. Sogar Vitamin D, das dafür

sorgt, dass Kalzium in die

Knochen eingebaut wird, ist in

geringer Dosis in dem wohlschmeckenden

Milchprodukt

enthalten.

8LAKTOSEFREIER

GENUSS

Obwohl in Milch Laktose

enthalten ist, sind Schnittund

Hartkäse ab einer Reifezeit von

etwa vier Wochen frei bzw. fast frei

von Milchzucker. Denn bei der

Reifung wird dieser in Milchsäure

umgewandelt. Je länger der Käse

reift, desto weniger Milchzucker ist

enthalten. Deshalb können SPAR

Natur*pur Bio-Almkäse sowie SPAR

PREMIUM Bregenzerwälder

Sennergold und Bergkäse auch von

Menschen mit Laktoseintoleranz

gegessen werden.

9REINE BIOQUALITÄT

Käse, der das Biosiegel trägt,

wird mit Milch von Tieren

hergestellt, die artgerecht

gehalten werden und nur gentechnikfreies,

biologisches Futter bekommen.

Biokäse darf nicht gefärbt werden,

Hilfsstoffe wie Natriumnitrat (E 251)

sind verboten. Plus: Biokäser legen

Wert auf traditionelle Handwerkstechniken

und verzichten auf Zusatzstoffe.

10

ZAHNSCHUTZ

Nicht nur der Magen,

auch die Zähne mögen

Käse zum Dessert. Denn:

Das Kalzium und das Phosphat aus

dem Käse können die härtenden

Mineralstoffe des Zahnschmelzes bei

ihrer Arbeit unterstützen.


54

Wertvolles Milchprodukt

Genussmittel aus

heimischer Milch

Kaum ein Lebensmittel hat so viele unterschiedliche

Geschmacksnuancen wie Käse. Lassen Sie sich von

der großen Auswahl bei SPAR überzeugen.

1

4

2

3

1 SPAR Cottage Cheese Natur

und Kräuter. Der körnige Frischkäse

schmeckt pur, als Brotaufstrich oder

auch in Salatsoßen. Da der Hüttenkäse

einen geringen Fett- und Kohlenhydratgehalt,

dafür einen hohen

Proteingehalt hat, kommen figurbewusste

Genießer auf ihre Rechnung.

2 SPAR Natur*pur Bio-Emmentaler

aus Heumilch. Das Geheimnis

des würzigen Geschmacks von

diesem Hartkäse liegt in der viermonatigen

Reifezeit und der naturreinen

Tiroler Heumilch aus kontrolliert

biologischer Landwirtschaft.

3 SPAR Natur*pur Bio-Camembert.

Diese Weichkäse-Spezialität

wird nach altem Rezept in Vorarlberg

hergestellt. Frische Bio-Milch aus der

Umgebung wird naturbelassen und

ohne chemische Zusätze verarbeitet,

durch das „Handkäsen“ wird die hohe,

gleichbleibende Qualität erreicht.

4 SPAR Vital Kräuter-Aufstrich

mit Frischkäse. Dieser milde,

sahnige Frischkäse mit nur 9 Prozent

Fett absolut eignet sich hervorragend

zum Verfeinern von Soßen und

macht auch als Brotbelag eine

gute Figur.


55

6

7

5

8

5 SPAR PREMIUM Bregenzerwälder

Sennergold aus Heumilch

und SPAR PREMIUM Bergkäse.

Die beiden Meisterkäse von der

Sennerei Huban in Doren dürfen auf

keiner Käseplatte fehlen. Sie werden

nach alter Tradition vorwiegend in

Handarbeit hergestellt. Auch

traditionelle Gerichte wie Auflauf

oder Lasagne lassen sich gut mit

diesen Hartkäse-Sorten überbacken.

6 SPAR Natur*pur Bio-Almkäse.

Der Bio-Almkäse ist würzig im

Geschmack, sorgfältig gekäst und

mindestens vier Monate gereift. Die

Bio-Milch für den Hartkäse kommt

von kontrollierten Bio-Bauernhöfen

aus Kärnten.

7 SPAR Natur*pur Bio-Gouda aus

Heumilch. Diese Bio-Spezialität wird

aus gentechnikfreier Bio-Heumilch

nach traditionellen, handwerklichen

Verfahren mit natürlichen Käsekulturen

gekäst. Er ist mild-aromatisch

und bereichert jede Brotzeit.

8 SPAR Vital Buttermilch-Käse.

Naturbelassen, ohne Zusatzstoffe und

Konservierungsmittel verspricht der

Schnittkäse aus tagesfrischer Buttermilch

ein einmalig cremiges, mildfrisches

Geschmackserlebnis.


56

Umwelt

NEWS



„Gesundes

Kinderdorf“

Gemüse, Obst und Kräuter

selbst anbauen und

damit kochen – dieser

Traum wurde heuer

mit Unterstützung von

SPAR für die 40 Kinder

des Anton Afritsch

Kinderdorfes in Graz

wahr. SPAR stellte im

Rahmen des Projektes

„Gesundes Kinderdorf“

die Pflanzen für die Obstund

Gemüsebeete zur

Verfügung, damit die

Kinder schon von klein

auf den Umgang mit eigenem,

regionalem und frischem

Obst und Gemüse

kennen lernen können.

Bereits 2012 wurde das

„Gesunde Kinderdorf“

von der Aktion „Licht

ins Dunkel“ unterstützt.

Auch diesem Projekt

widmete SPAR einen

Teil der Spendengelder.

BUCHTIPP

Was tun mit altem oder

übrig gebliebenem Brot?

Helene Brandstätter zeigt

in ihrem Buch „Kochen

mit Brotresten“ (Stocker),

dass altes Brot zu mehr

taugt, als nur zu Knödelbrot

und Semmelbröseln

verarbeitet zu werden. Die

130 Rezepte beginnen bei

diversen Suppenspeisen,

reichen über Salate und

Imbisse bis hin zu warmen

Hauptgerichten und

feinen Nachspeisen. Ein

Buch für bewusst lebende

Menschen, die Brot nicht

wegwerfen wollen oder

können.

Hervis setzt Zeichen

für den Tierschutz

Ab sofort verzichten alle 170 Hervis-Filialen auf den Verkauf

von Modeartikeln, die teilweise oder zur Gänze aus Echtpelz

sind. Die Sportartikel-Kette wurde Mitglied beim internationalen

„Fur Free Retailer“-Programm, das sich gemeinsam mit

der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN

für ein europaweites Handels- und

Importverbot für Felle und Pelzprodukte

einsetzt. Hervis-Geschäftsführer

Alfred Eichblatt: „Wir legen

größten Wert auf den fairen

Umgang mit Tieren und Umwelt.

Mit diesem Schritt wollen wir

unsere Kunden dabei unterstützen,

eine bewusste Entscheidung im Sinne

des Tierschutzes zu treffen.“


57

ILLUSTRATION: HEINZ SEIDENBUSCH FOTOS: VIER PFOTEN,

HERVIS, STEFANIE STEINDL, ISTOCKPHOTO, SPAR, BEIGESTELLT

SPAR-Geschäftsführer Alois Huber (li.), Lehrling Simone Zillinger und Caritas-Direktor

Michael Landau (vorne rechts im Bild) bei der feierlichen Eröffnung des SPAR-Marktes.

SPAR und Caritas sichern gemeinsam

Nahversorgung in Bad Pirawarth

In einer einzigartigen Kooperation zwischen der Caritas der Erzdiözese Wien

und SPAR wurde in Bad Pirawarth im Weinviertel ein neuer SPAR-Markt

eröffnet, der die Nahversorgung der rund 2.000 Ortsbewohner sichert. Neben

einem umfangreichen, sehr attraktiven Lebensmittelsortiment sorgen eine

Postpartnerstelle sowie Tabak und Lotto-Toto für eine tolle Grundversorgung.

Zusätzlich werden vier Ausbildungsplätze für junge Menschen mit leichter körperlicher

und/oder geistiger Beeinträchtigung auf diesem Standort geschaffen –

Simone Zillinger (Bild oben) ist die erste, die einen solchen Platz bekommen hat.

» Die Wälder gehen den

Menschen voran,

die Wüsten folgen ihnen.«

FRANÇOIS-RENÉ CHATEAUBRIAND (1768–1848), FRANZÖSISCHER SCHRIFTSTELLER

V. l. n. r.: Willi Resetarits, INTERSPAR-Wein expertin

Anne Thysell, Gernot und Heike Heinrich und

Integrationshaus-Geschäftsführerin Andrea

Eraslan-Weninger bei der Scheckübergabe.

„Guter“ Wein für

den guten Zweck

Mit der Spendensumme von

73.000 Euro finanzieren das

Winzerpaar Heike und Gernot

Heinrich sowie SPAR das Wohnund

Integrationsprojekt „Kosmopolis“

des Wiener Integrationshauses.

Bei diesem bekommen

48 Menschen aus elf Ländern in

15 Wohnungen die Chance auf ein

selbstständiges Leben. Der Betrag

stammt aus dem Verkauf der „guten“

Weine „Guter Zweigelt", „Guter

St. Laurent“ und „Guter Blaufränkisch“

bei SPAR und INTERSPAR.

Ab sofort ergänzt ein „Guter

Merlot“ das karitative Sortiment.

LEXIKON

Bio-Folien

MÜLLBERGE REDUZIEREN

Plastikverpackungen aus

schwer verrottbaren Petrochemikalien

und fossilen

Rohstoffen lassen die Müllberge

wachsen. Um dem

entgegenzuwirken, setzt

SPAR beim SPAR Natur*pur

Bio-Obst und Bio-Gemüse

auf ressourcen- und umweltschonende

Verpackungen

aus Zellulose und Pflanzenöl.


BIOLOGISCH ABBAUBAR

Die Rohstoffe für die

Verpackungen kommen

aus der Natur und kehren

nach Gebrauch auch wieder

vollständig zurück zur Natur.

Mit anderen Worten: Die

Bio-Folien sind zu 100 %

biologisch abbaubar und

CO 2 -neutral.


INHALT LÄNGER HALTBAR

Die Bio-Folien sind nicht nur

klimaschonend, sie haben

noch einen weiteren Mehrwert:

Die kompostierbaren

Verpackungen halten die

Bio-Tomaten, Bio-Karotten

und Bio-Avocados deutlich

länger frisch. Denn durch die

Atmungsaktivität der Bio-

Folie kann das Kondenswasser

nach außen abwandern.


58 Kindgerechte Ernährung

Die Schüler der

Kooperativen

Mittelschule in der

Grenzackerstraße

im 10. Wiener Bezirk

sind begeistert vom

Schulbuffet.

Gscheite Jause

Voller Elan geht’s ins neue Schuljahr. Eine aktuelle Studie

zeigt nun: Schulbuffets mit ernährungswissenschaftlich

geprüften SPAR-Produkten führen dazu, dass Schulkinder

bewusst zu ausgewogenen Pausenbroten greifen.


59

Wussten Sie, dass

hierzulande bereits jedes vierte

Schulkind übergewichtig ist?

Pro Jahr erhöht sich die Anzahl

der zu dicken Schulkinder

um ein Prozent.

Mit dem Pausengong

stürmen die Schüler

das Schulbuffet. Denn:

Lernen macht hungrig.

Aber welcher

Pausensnack ist der richtige? SPAR

engagiert sich seit Jahren für eine

gesündere Schuljause. Gemeinsam

mit dem Verein SIPCAN, einem

unabhängigen Verein für Gesundheitsförderung

bei Kindern und

Jugendlichen, versorgt SPAR rund

32.000 Schüler an rund 50 Wiener

Schulbuffets mit ernährungswissenschaftlich

geprüften SPAR-Produkten,

die den Schülern die notwendige

Energie liefern, um nach der

Pause wieder tatkräftig am Schulunterricht

teilnehmen zu können.

Dabei verzichtet SPAR auf ihre

Gewinnspanne. Das ist auch ein

Anreiz für die Buffetbetreiber und

Schulen, denn hochwertige Lebensmittel

können so günstig angeboten

werden. Die Produkte des SPAR-

Warenkorbes werden von SIPCAN

ernährungswissenschaftlich geprüft

und freigegeben. Begleitet wird diese

Aktion mit Unterrichtsstunden rund

um ausgewogene Ernährung.

SCHÜLER ZUM DENKEN ANREGEN

Damit die Experten wissen, wo

Kinder und Jugendliche Ernährungs-Sünden

aufweisen, hat GfK

Austria (Gesellschaft für Konsum-,

Markt- und Absatzforschung) mit

Unterstützung von SPAR und

SIPCAN eine Studie zu den Essgewohnheiten

der Wiener Schüler

umgesetzt. Ergebnis: Zucker und Fett

dominieren den Speiseplan unserer

Jugend. Aber: An Schulen, in denen

im Buffet nahrhafte Alternativen von

SPAR angeboten werden, nimmt das

gesundheitsbewusste Jausnen zu

Die gscheite Schuljause von SPAR und

SIPCAN. 50 Wiener Schulbuffets werden

über einen Wiener Buffetgroßhändler

mit ernährungswissenschaftlich geprüften

SPAR-Produkten beliefert. SPAR stellt

diese Produkte mit Gewinnverzicht zur

Verfügung. Ernährungsexperten von

SIPCAN begleiten dieses Projekt mit

Ernährungsunterricht und -materialien.

Eine aktuelle Studie zeigt nun die positiven

Effekte im Ernährungsverhalten.

SPAR unterstützt darüber hinaus die wissenschaftliche

Arbeit des Vereins in ganz

Österreich. Mehr Infos: www.sipcan.at.


Foto Johannes Felsch, fotolia



46 Frischereport

»Das Ess- und

Trinkverhalten der

Schüler verbessert

sich durch einen

intensivierten

Praxisbezug.«

MANUEL SCHÄTZER,

ERNÄHRUNGSWISSENSCHAFTLER

UND SIPCAN-MITARBEITER

www.allin-trinknahrung.com







(Details auf S. 65). „Gerade bei

Kindern ist es enorm wichtig,

ungünstige Ernährungsmuster zu

unterbrechen oder erst gar nicht

entstehen zu lassen“, sagt SIPCAN-

Initiator Primar Friedrich Hoppichler.

Denn, meint der Experte weiter:

„Der effizienteste Weg ist, die

Risikofaktoren und die Entstehung

von Lebensstilerkrankungen wie

Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

zu vermeiden.“

Durch die Zusammenarbeit mit

SPAR ist es SIPCAN möglich, ernährungspräventive

Projekte zu initiieren

und diese auch auszuweiten.

KONKURRENZ ZUR WURSTSEMMEL

Für das SIPCAN-Projekt „Gesunde

Schuljause“ versorgt SPAR rund

50 Schulbuffets in Wiener Hauptschulen

und Gymnasien mit SPAR-

Eigenmarken-Produkten, größtenteils

mit den Marken SPAR Vital und

SPAR Natur*pur. Hoppichler freut

besonders, dass SPAR auch im

Rahmen von neuen Produktentwicklungen

und -überarbeitungen etwa

die Kriterien der SIPCAN-Getränkeund

Milchliste berücksichtigt. Diese

Listen sind eine einfache Orientierungshilfe

für die Produktauswahl.

Das Projekt verbietet jedoch keine

Lebensmittel. „Wurstsemmel oder

Schokoriegel müssen nicht verboten

werden, damit Kinder und Jugendliche

zu gesunden Alternativen

greifen“, erklärt Ernährungswissenschaftler

und wissenschaftlicher

SIPCAN-Mitarbeiter Manuel

Schätzer. „Entscheidend ist, dass der

Anteil an gesundheitsförderlichen


61

Produkten wie Obst, Gemüse,

dunkle Gebäcksorten und gespritzten

Fruchtsäften überwiegt, dann

greifen die Jugendlichen auch gerne

zu. Die begleitenden pädagogischen

Maßnahmen verstärken den Effekt.

„Es ist spannend zu beobachten,

dass sich zum Beispiel das Ess- und

Trinkverhalten durch eine klassische

Wissensvermittlung laut Lehrplan

kaum bis gar nicht verbessern lässt,

sehr wohl aber durch einen intensivierten

Praxisbezug“, begründet

Schätzer den Erfolg des Projektes.

LIZENZ ZUM JAUSNEN

„Unsere Kinder sind die Erwachsenen

von morgen“, betont Schätzer.

„Wenn wir früh genug damit beginnen,

Kindern ein gesundheitsförderliches

Ess- und Trinkverhalten

schmackhaft zu machen, nehmen

sie dieses Verhalten mit ins Erwachsenenalter

und profitieren langfristig.“

Die Lernunterlagen wie der

Trink- und Jausenführerschein

werden von SIPCAN mit Unterstützung

von Pädagogen erarbeitet und

auf ihre Praxistauglichkeit getestet,

die Wissensvermittlung findet in

fünf praxisorientierten Unterrichtsmodulen

statt. Die meisten Lehrer

loben die Qualität der Inhalte sowie

die Handhabung in den höchsten

Tönen. Und obendrein macht den

Schülern der Unterricht Spaß. ■

Auszug aus der aktuellen GfK-Studie:

Die Studie von GfK zum Thema Schuljause

ergab folgende Ergebnisse:

Mädchen essen öfter eine Jause als

Buben, die Jause der Mädchen ist

tendenziell auch gesünder.

60 % nehmen als Jause normalerweise

Weißbrot zu sich, 29 % Süßigkeiten.

15 % nehmen als Jause normalerweise

Fastfood zu sich, bei Buben ein fast

doppelt so hoher Anteil wie bei

Mädchen.

Das Angebot am Schulbuffet mit

breitem SPAR-Warenkorb wird signifikant

besser bewertet als Buffets ohne

SPAR-Warenkorb.

An Schulen ohne SPAR-Warenkorb

kaufen 65 % normalerweise Eistee, an

Schulen mit SPAR-Warenkorb nur 19 %.

An Schulen mit SPAR-Warenkorb

kaufen nur halb so viele Kinder

Süßigkeiten (27 %) wie an Schulen

ohne SPAR-Warenkorb.

FOTOS: JOHANNES BRUNNBAUER, BEIGESTELLT, SPAR

Das Feedback

ist großartig“

SIPCAN-INITIATOR PRIMAR

FRIEDRICH HOPPICHLER

ZIEHT POSITIVE BILANZ.

SPAR Mahlzeit!: Ist es schwierig,

Schulen für Ernährungs-Projekte

zu begeistern?

Friedrich Hoppichler: Nein! Voraussetzung

ist, dass die Schulen

gut über Ziele und Arbeitsaufwand

informiert werden, dass alle

Interessensgruppen einbezogen

werden und dass mit den Materialien,

die wir den Schulen zur

Verfügung stellen, auch bedürfnisgerecht

und einfach gearbeitet

werden kann. Wir nehmen

Rückmeldungen sehr ernst.

SPAR Mahlzeit!: Welche Rückmeldungen

bekommen Sie?

Friedrich Hoppichler: Zu unseren

für den Unterricht entwickelten

Materialien, wie etwa den Trink-

und Jausenführerschein, erhalten

wir sehr positives Feedback. Das

Gesamtkonzept wurde von den

Lehrkräften im Schnitt mit sehr

gut bis gut bewertet. Vonseiten

der Ministerien können wir als Erfolg

verbuchen, dass der Führerschein

und unsere Praxisleitfäden

für Getränke und Milchprodukte

als Maßnahmen zur Verbesserung

der Ernährungsbildung und

der Angebotsverhältnisse in den

Maßnahmenkatalog des Nationalen

Aktionsplans Ernährung

des Bundesministeriums für Gesundheit

aufgenommen wurden.

Die Praxisleitfäden wurden als

hilfreiches Umsetzungstool auch

in die nationale Leitlinie Schulbuffet

integriert.

SPAR Mahlzeit!: Wie viele

SIPCAN-Projekte gibt es bisher?

Friedrich Hoppichler: Im Schulbereich

sind das über 20 verschiedene

Projekte und Initiativen. Die

Kooperation mit SPAR im Bereich

der Schulbuffets besteht schon

seit mehreren Jahren. Wir freuen

uns, dass das Projekt Jahr für Jahr

mit neuen teilnehmenden Schulen

wächst. Zudem betreuen wir

Betriebe mit unseren Angeboten

zur betrieblichen Gesundheitsförderung

und sind im SOS

Kinderdorf zum Thema „Gesund

essen in der Familie“ aktiv. Parallel

dazu arbeiten wir wissenschaftlich

und im klinischen Bereich und

kooperieren dabei mit anderen

Forschungsinstitutionen.


62 Report: SPAR Natur*pur auf Tour

Fairness

garantiert

Einmal im Jahr packt

SPAR-Sortimentsmanager

Robert Schwaiger seinen

Koffer und besucht einen

FAIRTRADE- Bananen-

Farmer, der für SPAR

Natur*pur Bio-Bananen

anbaut. SPAR Mahlzeit!

war mit dabei.

FAIRTRADE-Bio-

Bananenernte auf

der Farm „Santa

Leonor“ in Ecuador.


SPAR-Mitarbeiter

Robert

Schwaiger (re.)

zu Besuch bei

Bio-Bananen-

Farmer Felix

Ortega.

63

Wussten Sie, dass

59 Prozent der weltweit für

FAIRTRADE-Produkte genutzten

Anbauflächen in Lateinamerika

kultiviert werden?

Es ist Frühsommer, der

Himmel ist leicht bewölkt,

das Thermometer zeigt

tropisch-feuchte 32 Grad

Celsius: In den Bergen im

Süden der Andenrepublik Ecuador

herrschen ideale Bedingungen für

den Bananen-Anbau. Robert Schwaiger,

Sortimentsmanager für Obst und

Gemüse bei SPAR, ist auf dem Weg

in die Provinz El Oro zur Bananenfarm

„Santa Leonor“ von Felix

Ortega, um sich persönlich ein Bild

von den Lebens- und Arbeitsbedingungen

auf der Plantage und von der

Qualität der SPAR Natur*pur

Bio-Bananen zu

machen. „Felix

Ortega hat die Farm

nach seiner Frau

benannt. Denn sie

ist eine Heilige für

ihn“, erzählt Schwaiger

von der ersten

Begegnung mit dem

FAIRTRADE-Bio-

Bananen-Produzenten.

Und setzt

nach: „Als Ortega von seiner Frau

sprach, flackerte ein Licht in seinen

Augen. Als er aber anfing, von seinen

Bio-Bananen zu erzählen, begannen

seine Augen regelrecht zu leuchten.“

MISCHKULTUR STATT PESTIZIDEN

Ortegas sechs Hektar kleine Farm ist

wie ein Weinberg angelegt

und umgeben von üppigem

Grün, riesigen Bäumen und

einem traumhaften Wasserfall.

Da das tropisch-feuchte

Klima in den Highlands

Ecuadors auch eine perfekte

»FAIRTRADE hilft

den Bauern,

selbstständiger

und unabhängiger

zu werden.«

HARTWIG KIRNER,

FAIRTRADE-GESCHÄFTSFÜHRER

Lebensgrundlage für Schädlinge

und Pilzerkrankungen

ist, hat Ortega auf seiner

Plantage eine Mischkultur

angelegt: Neben den Bananenstauden

wachsen Kakaopflanzen, Zitronen-,

Grapefruit- und Mandarinenbäume.

Schwaiger: „Das hat gleich

drei Vorteile: Zum Ersten verhindert

Ortega dadurch Probleme mit dem

Regen, weil die Bäume und Pflanzen

Schutz bieten und den Boden vor

Erosion bewahren. Zum Zweiten hält

die Mischkultur Schädlinge und

Pilzerkrankungen auf natürliche Art

und Weise in Schach und er kann auf

künstliche Pflanzenschutzmittel

verzichten. Und zum Dritten dürfen

die Bananen nicht nur das FAIR-

TRADE-Siegel tragen, sondern er

kann sie auch in Bio-Qualität liefern.

Das garantiert ihm

eine zusätzliche

Prämie.“

SORGFÄLTIGE

ERNTE OHNE

KINDERARBEIT

Bananen-Plantagen

zu bewirtschaften

ist sehr arbeitsintensiv,

die Arbeit der

Bauern erfordert

enormen Einsatz. Um einen reibungslosen

Ablauf in seinem kleinen

Familienbetrieb zu gewährleisten,

helfen Ortegas Frau Leonor und seine

beiden erwachsenen Kinder Carmen

und Walter sowie acht Erntearbeiter

eifrig mit. Schwaiger, der dem

Farmer bei seinem Tagespensum

über die Schulter blickte: „Nach dem

sehr zeitigen Frühstück mit Reis,

Bohnen, Spiegelei und Kaffee wurden

bis am frühen Abend die Bananen

mit viel Leidenschaft und mit größter

Sorgfalt von Hand geerntet, gewaschen

und zur Packstation getragen.

Dort erfolgten gründliche Eingangskontrollen,

in denen die Größe und

der Durchmesser sowie Beschädigungen

an der Schale kontrolliert

wurden. Nur die Bananen, die den


Knusper, Knusper

Rösti!

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g’schmackiger Polar-Dorsch und saftiges Wildlachs Filet


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65

FOTOS: SPAR

hohen Anforderungen von SPAR

gerecht wurden, kamen schließlich

ins säubernde und kühlende Wasserbad,

wurden dann in Kartons verpackt

und traten ihren Weg nach

Europa an.“ Damit die Bananen

während ihres Wachstums nicht

verletzt oder beschädigt werden,

werden sie von Anfang an mit

besonderer Sorgfalt, Vorsicht und

Liebe zum Produkt kultiviert. Schwaiger:

„Zwischen die ,Bananenhände‘

werden Schaumstoffeinlagen gegeben,

um die Früchte vor Reibespuren zu

schützen. Außerdem wird eine Folie

über den gesamten ,Bananen-Bunch‘

gestülpt, um Insekten fernzuhalten.“

Schwaigers Fazit: „Hier ziehen alle an

einem Strang. Und wie von FAIR-

TRADE gefordert, ist jeder hier

freiwillig bei der Arbeit, Kinder- oder

Zwangsarbeit gibt es nicht!“ FAIR-

TRADE-Geschäftsführer Hartwig

Kirner fühlt sich in seiner Arbeit

bestätigt: „FAIRTRADE macht es

sich seit 20 Jahren zur Aufgabe, für

qualitativ hochwertige Produkte aus

den Ländern des Südens und für die

Bekämpfung der Ursachen der

ausbeuterischen Kinder- und Zwangsarbeit

einzutreten. Nur wer alle

FAIRTRADE-Standards einhält,

kann seine Produkte mit dem FAIR-

TRADE-Gütesiegel auszeichnen.“

GESICHERTE EXISTENZ DES BAUERN

Vor allem die persönliche Beziehung

zu den FAIRTRADE-Kleinbauern

liegt dem SPAR-Mitarbeiter am

Herzen. Schwaiger: „Die Wertschätzung

für ihre Arbeit bildet die Basis

dafür.“ Und, setzt der Sortimentsmanager

fort: „Im persönlichen

Gespräch erfahren wir auch, mit

welchen Schwierigkeiten die Bauern

konfrontiert werden.“ So hat Ortega,

der seit nunmehr neun Jahren

Mitglied in einer FAIRTRADE-

Genossenschaft ist, früher seine Bananen

teilweise nur im Inland verkaufen

können und war sowohl starken

Preisschwankungen als auch Absatzproblemen

ausgeliefert. Schwaiger:

„Durch FAIRTRADE hat der Farmer

die Chance bekommen, sich als

kleinstrukturierter Bauer eine solide,

verlässliche Existenzgrundlage

aufzubauen. Er bekam finanzielle

Sicherheit durch faire Mindestpreise

Die Kinder der

FAIRTRADE-

Genossenschaftsbauern

in ihren neuen

Fußballdressen.

für seine Früchte und konnte seine

Ware auch exportieren.“ Darin

liegt auch der Anreiz für SPAR,

die Partnerschaft mit FAIR-

TRADE einzugehen. Schwaiger:

„SPAR will Produzenten und

Lieferanten aus Entwicklungsländern

dabei unterstützen, sich eine

wirtschaftliche und soziale

Existenz aufzubauen, damit

SPAR-Kunden langfristig in den

Genuss von Bio- und FAIRTRADE-

Qualitätsprodukten kommen.“ Kirner

ergänzt: „FAIRTRADE sieht den

primären Förderbedarf in der Unterstützung

kleinstrukturierter Bauern,

die zum Teil nur einen halben Hektar

Fläche bewirtschaften, damit sie

Kooperationspartner werden können,

und sorgt für eine faire Entlohnung

der Produzentenorganisationen.“

POSITIVE BILANZ

Besonders freute sich Ortega, als

Schwaiger ihm Bilder von seinen

Bio-Bananen in den SPAR-Regalen

zeigte. Schwaiger: „Der Stolz in

seinem Gesicht, als er sah, wie schön

seine FAIRTRADE-Bio-Bananen in

unseren Märkten präsentiert werden,

war nicht zu übersehen.“ Zum

Abschied nach einem interessanten

Tag überreichte Schwaiger den

Wussten Sie, dass

SPAR-Kunden mittlerweile über

300 FAIRTRADE-Produkte in den

Regalen von SPAR vorfinden,

40 davon als Eigenmarken?

Kindern der Kleinbauern aus

der Genossenschaft ein paar mitgebrachte

Geschenke. Neben Schulutensilien

wie Hefte, Kugelschreiber

und Bleistifte hatte er heiß begehrte

Fußballdressen mit. „Beim freundschaftlichen

Fußballturnier am

Nachmittag kamen die neuen Hosen,

Stutzen, Tormann-Handschuhe und

Fußbälle ausgiebig zum Einsatz“,

berichtet Schwaiger. Gespielt wurde

bis zum Sonnenuntergang, danach

zogen sich Ortega und seine Frau

zurück und Schwaiger trat zufrieden

seine Heimreise nach Österreich an.

Schwaiger: „Es war spannend und

interessant, mit eigenen Augen zu

sehen, dass die Existenz des Bananen-

Produzenten und seiner Familie

gesichert ist, dass er fair entlohnt wird,

dass die SPAR Natur*pur Bio-Bananen

erstklassig behandelt werden und

in einem Top-Zustand sind.“ ■

Mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel

ausgezeichnete SPAR Natur*pur Bio-

Bananen geben die Sicherheit, dass

die Produzenten fair bezahlt und keine

Kinder ausgebeutet werden. Echt fair,

echt bio, echt guter Geschmack! Plus:

Die SPAR Natur*pur FAIRTRADE Bio-

Bananen sind – das ist einzigartig in

Österreich – auch lose und nicht nur

abgepackt erhältlich.


66 Für Sie getestet

Mein Lieblingsprodukt

Die SPAR Mahlzeit!-Redaktion präsentiert

ihre persönlichen Produktlieblinge.

MIT VITAMINEN AUFPEPPEN

Mit frischen Früchten wie Äpfeln

und Bananen lässt sich das unkomplizierte

Cornflakes-Frühstück im

Handumdrehen in wahre Vitaminbomben

verwandeln. Und je nach

Vorlieben kann man es auch noch

mit Nüssen, Zimt oder süßen

Trockenfrüchten verfeinern.

Julia Merta

VISUELLE GESTALTUNG SPAR MAHLZEIT!

»Ich liebe Frühstücksflocken, weil sie echt schnell und

unkompliziert zubereitet sind. Leider enthalten die

meisten viel Zucker. Nicht so die SPAR Vital Cornflakes.

Sie sind ohne Zuckerzusatz und schmecken

obendrein noch herrlich knusprig.«

OPTIMALE BALLASTSTOFF-QUELLE

Die knusprigen Cornflakes aus

96 % sonnenverwöhntem Mais

zeichnen sich durch einen hohen

Ballaststoff-Anteil aus. Daher

sättigen sie lang anhaltend und

regen die Verdauung an.

OHNE ZUCKERZUSATZ

Den von Natur aus gluten- und

cholesterinfreien Maisflocken

wurde weder Einfach- und Zweifachzucker

wie Traubenzucker,

Glukose-Fruktosesirup oder Kristallzucker

(Saccharose) zugesetzt,

noch enthalten sie andere süßende

Lebensmittel. Sie sind daher auch

für Diabetiker geeignet.

VOLLE KORNKRAFT

Für Fans von wertvollem Vollkorn

gibt’s alternativ auch die

SPAR Vital Vollkorn Flakes für

einen optimalen Start in den

Tag. Sie sind aus Vollkornweizen

und Reis, schmecken echt

crunchig und sind ebenfalls

ohne Zuckerzusatz.

IDEALER PARTNER

Die fettarme SPAR Vital Bergbauern-Heumilch

passt bestens

zu den Frühstücksflakes,

die selbst nur 1 % Fett enthalten.

Plus: Die Milch liefert dem

Körper auch noch wertvolles

Kalzium für die Knochen.

FOTOS: LINDA DZIACEK, GETTY IMAGES, ISTOCKPHOTO, SPAR


UNSERE MISSION…

…ist kompromisslose Frische -

die perfekte Verbindung von

Genuss & Qualität.

100% TASTY.

Wir verwenden so weit wie

möglich saisonale Zutaten

von regionalen Lieferanten.

ENTDECKEN SIE

SPAR ENJOY…

…frische Vielfalt für den

schnellen & unkomplizierten

Genuss für unterwegs.

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