Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch

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Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch

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Version 9.0


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Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch Version 9.0

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ÜBERNEHMEN HAFTUNG FÜR IRGENDWELCHE DIREKTEN, INDIREKTEN, BESONDEREN, ZUFÄLLIG ENTSTANDENEN

SCHÄDEN ODER FOLGESCHÄDEN (EINSCHLIESSLICH JEDOCH NICHT BESCHRÄNKT AUF SCHADENERSATZ FÜR DIE

BEREITSTELLUNG VON ERSATZGÜTERN ODER DIENSTEN, DIE NICHTVERWENDBARKEIT VON GERÄTEN ODER DATEN, FÜR

GESCHÄFTSAUSFALL, GEWINN- UND DATENVERLUSTE, BETRIEBSUNTERBRECHUNG ODER DERGLEICHEN), DIE AUS DER

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Drucklegung: 06/2006


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Inhalt

Vorwort

Kapitel 1

Zu diesem Handbuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . viii

Konventionen in diesem Handbuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . viii

Aufbau des Handbuchs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ix

Applix TM1 Dokumentation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . x

Supportservice . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . xi

TurboIntegrator Grundlagen

Daten mit dem TurboIntegrator importieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-2

Importoptionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-2

TurboIntegrator Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-3

Prozesse und Jobs. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-4

Reihenfolge der Vorgänge in einem TurboIntegrator Prozess . . . . 1-5

Hinweise zu den TurboIntegrator Prozessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-7

TurboIntegrator Lizenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-9

TM1 Serverlizenz ohne TurboIntegrator. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-9

TM1 Serverlizenz mit TurboIntegrator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-10

TM1 Serverlizenz mit TurboIntegrator und SAP aktiviert. . . . . . . 1-10

Client-seitige Lizenzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-11

Flache ASCII -Datei importieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-11

i


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Dimensionen von flachen ASCII-Dateien erstellen . . . . . . . . . . . . . 1-12

Würfel aus flachen ASCII-Dateien erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-35

Daten von ODBC-Datenquellen importieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-42

Schritt 1 - ODBC-Datenquellen definieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-43

Schritt 2 - Variablen definieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-47

Schritt 3 - Zuordnungsanleitungen definieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-47

Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-49

TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-51

Schritt 1 - Würfelansichtsquellen definieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-53

Schritt 2 - Variablen definieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-57

Schritt 3 - Zuordnungsanleitungen definieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-58

Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-59

TM1 Subset als Datenquelle verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-61

Schritt 1 - Dimensionssubsetquellen definieren. . . . . . . . . . . . . . . . 1-62

Schritt 2 - Variablen definieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-65

Schritt 3 - Zuordnungsanleitungen definieren . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-68

Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-70

Fortgeschrittene Vorgänge bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-71

Jobs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-74

Prozesse auf Anfrage ausführen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1-74

Prozesse zur automatischen Ausführung als Jobs planen . . . . . . . 1-75

ii

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Kapitel 2

Daten von MSAS importieren

OLE DB für OLAP Datenquellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-2

ODBO-Anbietername. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-2

ODBO-Standort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-3

ODBO-Datenquelle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-3

ODBC-Katalog. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-3

Verbindungsketten: MSAS im Vergleich zu TM1 . . . . . . . . . . . . . . . 2-4

Würfel importieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-6

Mit TurboIntegrator an Analysis Services anschließen. . . . . . . . . . . 2-7

Das Register "ODBO-Würfel laden". . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-11

Das Register "Würfeldimensionen" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-14

Prozesse speichern und ausführen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-16

Dimension importieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-17

ODBO-Dimension importieren – Erste Schritte . . . . . . . . . . . . . . . . 2-19

Das Register "ODBO-Dimension laden" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-22

Prozesse speichern und ausführen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-25

TM1 Meldungsprotokoll prüfen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-26

TurboIntegrator Prozess mit MDX-Statement generieren . . . . . . . . . . 2-28

TurboIntegrator Prozess aufbauen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2-28

iii


| Index

Kapitel 3

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren

SAP Objekte und Terminologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-2

TM1 importiert durch ODBO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-2

TurboIntegrator Importoptionen für SAP. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-2

Software-Voraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-3

Analoge Objekte in SAP und TM1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-3

Abfragewürfelnamen und Infowürfelnamen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-5

Merkmale: Technische Namen und Anzeigenamen . . . . . . . . . . . . . 3-5

Merkmal und Hierarchienamen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-8

Einschränkungen beim Import von Würfeln aus SAP . . . . . . . . . . . 3-9

Virtuelle Würfel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-9

TurboIntegrator Lizenzierung und SAP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-10

An SAP anschließen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-10

Merkmale von SAP importieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-13

Merkmalswerte filtern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-17

Abfragewürfel von SAP importieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-18

Auf Abfragewürfel mit ODBO zugreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-19

SAP Variablen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-21

Abfragewürfel importieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-23

Große Abfragewürfel importieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-35

Größe des Abfragewürfels mit SAP Query

Designer einschränken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-35

Würfelgröße mit Aggregationen reduzieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-37

iv

Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


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Kapitel 4

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren

SAP Objekte und Terminologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-2

Software-Voraussetzungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-2

Verbindung zu SAP BW erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-2

InfoCube von SAP importieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-5

Vorgang 1 - Verbindung zu SAP BW etablieren . . . . . . . . . . . . . . . . 4-5

Vorgang 2 - SAP InfoCube einem TM1 Würfel zuordnen . . . . . . . . 4-5

Vorgang 3 - SAP Merkmale den TM1 Dimensionen zuordnen . . . . 4-9

Vorgang 4 - TurboIntegrator Prozess speichern und ausführen . . 4-16

Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-16

Merkmale von SAP importieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-19

Vorgang 1 - Verbindung zu SAP BW etablieren . . . . . . . . . . . . . . . 4-20

Vorgang 2 - SAP Merkmal einer TM1 Dimension zuordnen . . . . . 4-20

Vorgang 3 - TurboIntegrator Prozess speichern und ausführen . . 4-26

Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-26

Sicherheit von SAP importieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-26

Vorgang 1 - Verbindung zu SAP BW etablieren . . . . . . . . . . . . . . . 4-26

Vorgang 2 – SAP Sicherheitsdefinitionen zum Import auswählen4-27

Vorgang 3 - TurboIntegrator Prozess speichern und ausführen . . 4-28

Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4-29

v


| Index

Anhang A

TurboIntegrator Lernprogramm

Datenverzeichnis für das Lernprogramm einrichten . . . . . . . . . . . . . . A-2

TurboIntegrator – Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A-2

TurboIntegrator-Prozesse erstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A-4

Dimensionen mit dem TurboIntegrator erstellen . . . . . . . . . . . . . . A-5

Würfel erstellen und Daten verarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A-24

Erweiterte Skripts. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A-37

Prolog-, Metadaten-, Daten- und Epilogvorgänge bearbeiten. . . A-37

Subsets erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A-54

Attribute erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . A-56

Anhang B

Informationen zum Sperren in TurboIntegrator

Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .B-1

Sperrung bei repetitiven Prozessen aufheben . . . . . . . . . . . . . . . . . .B-2

Sperrung deaktivieren und reaktivieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .B-3

Mit der Stapelaktualisierung arbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .B-4

Sperrungen in einem einfachen Prozess minimieren . . . . . . . . . . . .B-4

Serversperrungen bei allen Vorgängen in einem Job anwenden . .B-4

LockOff/LockOn und BatchUpdateStart/BatchUpdateFinish

kombinieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .B-5

Sperrungen für mehrfache Prozesse in separaten Jobs . . . . . . . . . . .B-6

Funktionsauswirkungen auf TM1 Server-Datenstrukturen. . . . . . .B-6

vi

Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


| Index

Anhang C

TurboIntegrator Reservierte Wörter

Rule-Funktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C-2

Prozessfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C-3

Implizite Variablennamen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C-5

TurboIntegrator Schlüsselwörter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . C-5

Index

vii


| Index

viii

Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Inhalt | Index

Vorwort

Business Performance Management mit Applix TM1 und Applix Integra

Unter Business Performance Management (BPM) versteht man die

kontinuierliche Verwaltung und Überwachung der Leistungen in den

Bereichen Finanzen, Betriebsplanung, Kundendaten und Organisation im

gesamten Unternehmen. BPM-Lösungen bieten die folgenden

Leistungsmerkmale, die eine proaktive Weichenstellung in der

Geschäftsplanung ermöglichen:

• Breit gefasste Bereitstellung

• Gemeinsame Entscheidungsfindung

• Kontinuierliche Überprüfung und Feineinstellung in Echtzeit

• Überwachung entscheidender Kennzahlen (Key Performance Indicators/

KPIs)

Mit Applix TM1 und Applix Integra werden die Geschäftsplanung,

Leistungserfassung sowie die Betriebsdaten integriert. Auf diese Weise

können Unternehmen unabhängig von Geographie oder Struktur ihre

Effizienz und Kundeninteraktion optimieren. Applix TM1 und Applix Integra

ermöglichen die direkte Dateneinsicht, Verantwortlichkeit innerhalb eines

gemeinsamen Prozesses und die einheitliche Darstellung aller Informationen,

damit das Führungspersonal betriebliche Schwankungen sofort stabilisieren

und neue Chancen nutzen kann.

Vorwort

vii


Inhalt | Index

Zu diesem Handbuch

Dieses Handbuch beschreibt, wie man mit dem TM1 TurboIntegrator Daten

und Metadaten in TM1 von einer Reihe von Quellen importieren kann.

Konventionen in diesem Handbuch

In diesem Handbuch werden die folgenden Schriftkonventionen verwendet:

Arial

Arial-Fettdruck

Kursiv

Menüname

→Option Name

Codebeispiele

In Arial gesetzter Text kennzeichnet eine Option bzw. ein

Objekt aus der Benutzerschnittstelle.

Dateinamen und Verzeichnisse werden ebenfalls in Arial-

Schrift hervorgehoben.

In Arial fett gesetzter Text kennzeichnet eine auszuwählende

Option bzw. einzugebenden Text. Arial fett erscheint in der

Regel in nummerierten Schritten.

Neue Begriffe und solche, die betont werden sollen, sind

kursiv gesetzt. Zum Beispiel: “Drücken Sie nicht die

EINGABE-Taste.”

Erscheint ein Verweis auf eine Menüoption, wird die Option

durch folgende Notation gekennzeichnet:

Menüname → Optionsname

Beispiel: „Wählen Sie Formulare → Mehr.“

Codebeispiele sind in Courier-Schrift gesetzt.

viii

Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Inhalt | Index

Aufbau des Handbuchs

Dieses Handbuch ist in die folgenden Kapitel und Anhänge gegliedert:

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Anhang A

TurboIntegrator Grundlagen” beschreibt die Grundvorgänge, die

zum Einsatz von TurboIntegrator beim Import von Geschäftsdaten in

TM1 Würfel erforderlich sind.

“Daten von MSAS importieren” beschreibt, wie TurboIntegrator zum

Import von Würfeln und Dimensionen aus den Microsoft Analysis

Services eingesetzt werden kann.

“Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren” beschreibt, wie

TurboIntegrator zum Import von Würfeln und Dimensionen aus SAP

mithilfe des SAP OLE DB for OLAP (ODBO) Anbieters eingesetzt

werden kann.

“Geschäftsdaten von SAP RFC importieren” beschreibt, wie

TurboIntegrator zum Import von Würfeln, Dimensionen und

Sicherheitseinstellungen aus SAP mithilfe der Remote Function Calls

(RFC) eingesetzt werden kann.

TurboIntegrator-Lernprogramm“ enthält schrittweise Anleitungen

zu den erweiterten Funktionen von TurboIntegrator.

Vorwort

ix


Inhalt | Index

Applix TM1 Dokumentation

Zusätzlich zu diesem Handbuch bieten Ihnen die folgenden Dokumentationen

wertvolle Hinweise:

Applix TM1 Clients

Applix TM1 Verwaltungshandbuch

Applix TM1 API

Applix TM1 Web Handbuch

Applix TM1 Security Handbuch

Beschreibt, wie man mit den verschiedenen TM1

Clients (Perspectives, Architect und Client) TM1

Objekte erstellen und verwalten kann. Dieses

Handbuch beschreibt darüber hinaus, wie die TM1

Clients zum Verwalten und Analysieren von

Geschäftsdaten verwendet werden können und wie die

Funktionalität der TM1 Tabellenkakulationsintegration

optimal eingesetzt werden kann.

Beschreibt die Verwaltung des TM1 Systems

einschließlich der Verwaltung von Remote-Servern

und der TM1 Sicherheit.

Beschreibt das Verfassen von Programmen in C oder

MS Visual Basic für die Interaktion mit TM1 Servern.

Dieses Handbuch erläutert Hunderte von Funktionen

für die Manipulation von TM1 Objekten.

Beschreibt Applix TM1 Web für die Veröffentlichung

von TM1 Daten im Internet.

Erläutert die Implementierung der Sicherheit für ein

TM1 System. Dieses Handbuch beschreibt die

Sicherheitseinstellungen für Benutzer, Gruppen,

Würfel und andere Objekte in TM1.

x

Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Inhalt | Index

Supportservice

Applix, Inc. bietet seinen Kunden umfassende Supportserviceleistungen, wie

z. B.:

Schulungsklassen

An lokalen Standorten, im Applix Schulungszentrum

oder in Ihrem Unternehmen.

Consulting-Service Zur Behandlung spezieller Fragen wie z. B.

Anwendungsdesign, Leistungsanpassungen und

standortbezogene Anforderungen.

Technischer Service Mehrere Serviceprogramme stehen zur Auswahl. (Bitte

fragen Sie hierzu den für Sie zuständigen

Kundenbeauftragten.)

Applix sponsort außerdem lokale und nationale

Benutzergruppenveranstaltungen, einen regelmäßig veröffentlichten

Newsletter sowie das Treffen von Kundenberatungskomitees. Nähere

Informationen zu diesen Serviceleistungen erhalten Sie telefonisch unter (089/

244 47 78-10), oder senden Sie eine E-Mail an TM1-support@@applix.de.

Vorwort

xi


Inhalt | Index

xii

Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Inhalt | Index

1 TurboIntegrator Grundlagen

TM1 bietet zwei Methoden zum Import von Geschäftsdaten in TM1: Sie

können Arbeitsblätter verarbeiten oder den TM1 TurboIntegrator verwenden.

Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie Daten in einen TM1 Würfel mithilfe des

TurboIntegrator importieren können. Informationen zum Verschieben und

Transformieren von Daten mit Verarbeitungsblättern finden Sie im TM1 Clients

Handbuch.

Dieses Kapitel beschreibt, wie der TurboIntegrator zum Import von Daten aus

einer flachen ASCII-Datei, einer relationalen Datenbank oder einem TM1

Würfel verwendet werden kann. Die weiteren Kapitel beschreiben den Import

der Daten aus Microsoft Analysis Services und SAP.

Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel diskutiert:

• Daten mit dem TurboIntegrator importieren

• Prozesse und Jobs

TurboIntegrator Lizenzen

• Flache ASCII -Datei importieren

• Daten von ODBC-Datenquellen importieren

TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden

TM1 Subset als Datenquelle verwenden

• Fortgeschrittene Vorgänge bearbeiten

• Jobs

TurboIntegrator Grundlagen 1-1


Daten mit dem TurboIntegrator importieren Inhalt | Index

Daten mit dem TurboIntegrator importieren

Importoptionen

Mit TM1 TurboIntegrator können Sie Geschäftsdaten von diesen Datenquellen

importieren:

• Kommabegrenzte ASCII-Dateien.

• Relationale Datenbanktabellen, die über eine ODBC Datenquelle zugreifbar

sind.

• Andere TM1-Würfel und Ansichten.

• Microsoft Analysis Services – Siehe Kapitel 2 für weitere Informationen.

• SAP BW – Siehe Kapitel 3 für weitere Informationen.

Wenn Sie Daten in TM1 mithilfe des TurboIntegrator importieren, stehen

Ihnen folgende Optionen zur Verfügung:

• Erstellen Sie einen Würfel und füllen Sie ihn mit Daten, die von der Quelle

importiert wurden.

• Einen Würfel erneut erstellen. Dadurch wird ein bereits vorliegender

Würfel zerstört und wieder aufgebaut, wobei Sie Daten und Metadaten

während des Imports ändern können.

• Aktualisieren eines vorhandenen Würfels unter Beibehaltung der

Würfelstruktur. Hiermit können Sie Daten in eine vorhandene

Würfelstruktur importieren.

• Eine Dimension in TM1 aus Daten erstellen, die von einer Quelle importiert

wurden.

• Eine Dimension in TM1mit importierten Daten aktualisieren.

1-2 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Daten mit dem TurboIntegrator importieren Inhalt | Index

TurboIntegrator Funktionen

Sie können mit TurboIntegrator eine beliebige Kombination dieser Aktionen

durchführen.

Der TurboIntegrator enthält eine Reihe von Funktionen, mit denen Sie Würfel,

Ansichten, Dimensionen, Elemente und andere TM1 Objekte beim

Datenimport verändern können.

Außer diesen TurboIntegrator Funktionen können Sie auch alle regulären TM1

Rules-Funktionen in einem TurboIntegrator Prozess aufnehmen. Die einzige

Ausnahme bildet die Funktion STET.

TurboIntegrator Funktionen werden in der TM1 Online Hilfe beschrieben. So

rufen Sie diese Funktionsbeschreibungen auf:

1. Im Server Explorer wählen Sie Hilfe → Inhalt und Index.

Das Fenster zur TM1 Hilfe wird geöffnet.

2. Klicken Sie auf Referenzmaterial.

3. Klicken Sie auf TurboIntegrator Funktionen.

Die folgende Liste mit Hilfethemen erscheint:

TurboIntegrator Grundlagen 1-3


Prozesse und Jobs Inhalt | Index

4. Klicken Sie auf einen der TurboIntegrator Funktionsnamen, um eine

Funktionsbeschreibung aufzurufen.

Prozesse und Jobs

Für den Datenimport mit dem TurboIntegrator müssen Sie einen Prozess

definieren. Ein Prozess ist ein TM1 Objekt, das folgende Informationen

umfasst:

• Eine Beschreibung der Datenquelle.

• Eine Gruppe von Variablen, die den einzelnen Spalten in der Datenquelle

entsprechen.

• Eine Gruppe von Zuordnungen zur Definition der Beziehungen zwischen

Variablen und Datenstrukturen in der TM1 Datenbank.

1-4 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Prozesse und Jobs Inhalt | Index

• Eine aus mehreren Aktionen bestehende Prologverarbeitung, die vor

Verarbeitung der Datenquelle ausgeführt wird.

• Eine aus mehreren Aktionen bestehende Metadatenverarbeitung, durch die

Würfel, Dimensionen und andere Metadatenstrukturen aktualisiert oder

erstellt werden.

• Eine aus mehreren Aktionen bestehende Datenverarbeitung, durch die

Daten in der TM1 Datenbank aktualisiert oder transformiert werden.

• Eine Epilogverarbeitung, die nach Verarbeitung der Datenquelle

ausgeführt wird.

• Eine Gruppe von Parametern, mit denen sich ein Prozess zur erneuten

Verwendung in mehreren Situationen generalisieren lässt.

Jobs sind Containerobjekte für einen Satz von TM1 Prozessen. Mit Jobs können

Sie Prozesse in einer bestimmten Reihenfolge ablaufen lassen sowie Prozesse

für einen bestimmten Zeitpunkt planen. Lesen Sie hierzu “Jobs” weiter unten

in diesem Kapitel.

Reihenfolge der Vorgänge in einem TurboIntegrator Prozess

Wie oben bereits erwähnt, enthält ein TurboIntegrator Prozess mehrere

Vorgänge : Prolog, Metadaten, Daten, und Epilog. Die Vorgänge können als

Unterregister der Registerkarte Erweitert im TurboIntegrator Editor

eingesehen werden.

TurboIntegrator Grundlagen 1-5


Prozesse und Jobs Inhalt | Index

Wenn Sie eine Datenquelle definieren, Variablen einrichten und die

Datenaktionen für einen Prozess spezifizieren, generiert TM1 Skripts, die

ausgeführt werden, sobald Sie den TurboIntegrator Prozess starten. Diese

Skripts werden in das jeweils zuständige Vorgangsunterregister des

TurboIntegrator Editors platziert. Sie können auch eigene Skripts in jedem der

Unterregister mithilfe von TurboIntegrator Funktionen und Rules-Funktionen

erstellen.

Wenn Sie einen TurboIntegrator Prozess ablaufen lassen, werden die Vorgänge

in der folgenden Reihenfolge ausgeführt:

1. Der Prologvorgang wird ausgeführt, bevor die Datenquelle für den

TurboIntegrator Prozess geöffnet wird.

2. Falls die Datenquelle für den Prozess Keine ist, führt der TurboIntegrator

sofort den Epilogvorgang aus, nachdem der Prolog mit der Verarbeitung

fertig ist

HINWEIS: Lautet die Datenquelle für einen Prozess Keine, werden die

Metadaten- und Datenvorgänge bei der Prozessausführung ignoriert. In

1-6 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Prozesse und Jobs Inhalt | Index

diesem Fall müssen alle Skripts für den Prozess entweder in den Prologoder

Epilogvorgängen erstellt werden.

3. Wenn die Datenquelle eine andere als Keine ist, öffnet TurboIntegrator die

Datenquelle für den Prozess.

4. Alle Zeilen in dem Metadatenvorgang werden sequentiell gegen den ersten

Datensatz in der Datenquelle ausgeführt. Alle Zeilen werden dann

sequentiell gegen den zweiten Datensatz in der Datenquelle ausgeführt

und so weiter, bis alle Datensätze verarbeitet sind.

5. Alle Zeilen im Datenvorgang werden sequentiell gegen den ersten

Datensatz in der Datenquelle ausgeführt. Alle Zeilen werden dann

sequentiell gegen den zweiten Datensatz in der Datenquelle ausgeführt

und so weiter, bis alle Datensätze verarbeitet sind.

6. TurboIntegrator schließt die Datenquelle, nachdem der Datenvorgang

vollendet ist.

7. Der Epilogvorgang wird ausgeführt.

Hinweise zu den TurboIntegrator Prozessen

8. TM1 schließt den TurboIntegrator Prozess.

Bitte beachten Sie die folgenden Aspekte beim Erstellen und Bearbeiten von

TurboIntegrator Prozessen.

TurboIntegrator kompiliert eine neue oder veränderte Dimension nur zum

Abschluss eines Vorgangs, in dem die Dimension erstellt oder verändert

wurde.

Im Fall einer neuen Dimension bedeutet das, dass Sie auf die neue

Dimension (über TurboIntegrator oder sonst wie) erst zugreifen können,

TurboIntegrator Grundlagen 1-7


Prozesse und Jobs Inhalt | Index

wenn der Vorgang, in dem die Dimension erstellt wurde, mit der

Verarbeitung aller Datensätze in der Datenquelle abgeschlossen hat. Im Fall

einer veränderten Dimension bedeutet dies, dass Sie auf keine neuen

Elemente in der Dimension zugreifen können, bis der Vorgang, in dem die

Dimension geändert wurde, mit der Verarbeitung abgeschlossen hat.

TurboIntegrator und Rules-Funktionen (mit Ausnahme von STET) können

in jedem Vorgang eines Prozesses eingesetzt werden. Darüber hinaus gibt

es keine Einschränkungen hinsichtlich der Funktionen, die in einem

gegebenen Vorgang verwendet werden können; alle Funktionen sind in

jedem TurboIntegrator Vorgang gültig.

Sie müssen jedoch eine logische Abfolge von Funktionen erstellen, um

sicherzustellen, dass ein Prozess die gewünschten Ziele erfüllt. Wenn Sie

beispielsweise einen Prozess aufbauen möchten, der neue Elemente zu

einer Dimension hinzufügt und Datenwerte für die neuen Elemente

aktualisiert, müssen Sie sicherstellen, dass der Prozess die neuen Elemente

hinzufügt und die Dimension vor dem Versuch kompiliert, die Datenwerte

für die neuen Elemente zu aktualisieren. In den meisten Situationen

würden Sie die neuen Elemente im Metadatenvorgang mithilfe der

Funktion DimensionElementInsert hinzufügen, und dann die Werte mit

dem Datenvorgang mithilfe der Funktion CellPutN aktualisieren.

Nehmen wir das obige Beispiel und Sie versuchen einen Vorgang

zusammenzustellen, in dem sowohl neue Elemente hinzugefügt und die

korrespondierenden Datenwerte im Datenvorgang aktualisiert werden,

würde der Prozess fehlschlagen. Dieser Fehler tritt auf, da die geänderten

Dimensionen, wie oben bereits erwähnt, erst am Ende eines Vorgangs

kompiliert werden. Solange die Dimension nicht kompiliert ist, existieren

die neuen Elemente nicht. TurboIntegrator kann keine Datenwerte für

Elemente aktualisieren, die nicht existieren, und der Prozess muss

zwangsläufig fehlschlagen.

1-8 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator Lizenzen Inhalt | Index

TurboIntegrator Lizenzen

TM1 Serverlizenz ohne TurboIntegrator

Der Zugriff auf TurboIntegrator wird über Ihre Lizenz und Benutzergruppen

gesteuert. Damit Sie auf alle TurboIntegrator Funktionalitäten zugreifen

können, müssen diese Bedingungen erfüllt werden:

• Sie müssen Mitglied der Admin-Gruppe sein. Nur ein Mitglied der Admin -

Gruppe kann Prozesse definieren, Aufgaben zusammenstellen und planen

oder die TurboIntegrator Skripts modifizieren.

• Der TM1 Server muss eine TurboIntegrator Lizenzoption besitzen. Darüber

hinaus muss Ihre TM1 Serverlizenz über die SAP-Option verfügen, wenn

Sie Daten von SAP importieren möchten.

Die verfügbaren TurboIntegrator Lizenzkonfigurationen werden in den

folgenden Abschnitten beschrieben.

Wenn Sie eine TM1 Serverlizenz ohne die TurboIntegrator Optionen besitzen,

können Sie einen Prozess erstellen. Die von Ihnen erstellten Prozesse besitzen

jedoch folgende Einschränkungen:

• Sie sind auf den Datenimport entweder von einer ODBC-Datenquelle oder

einer flachen ASCII-Datei beschränkt. Sie können keine Daten von OLE DB

für OLAP Quellen importieren, wie beispielsweise von Analysis Services,

SAP oder TM1.

• Sie können die Daten beim Import nicht modifizieren. Mit TurboIntegrator

können Sie importierte Daten modifizieren, umleiten und filtern während

sie in TM1 importiert werden. Sie können dies jedoch nicht ohne eine

TurboIntegrator Lizenz durchführen.

TurboIntegrator Grundlagen 1-9


TurboIntegrator Lizenzen Inhalt | Index

TM1 Serverlizenz mit TurboIntegrator

• Sie können keine Jobs zusammenstellen oder planen. Mit Jobs können Sie

Prozesse gruppieren, sortieren und planen.

Wenn Sie eine TM1 Serverlizenz mit den TurboIntegrator-Optionen besitzen,

können Sie folgendes ausführen:

• Daten von den folgenden Quellen importieren: Flache ASCII Datei, TM1,

OLE DB für OLAP Quellen wie beispielsweise Microsoft Analysis Services,

und ODBC. Sie können keine Daten von SAP importieren. Sie müssen die

SAP-Option aktiviert haben, um Daten von SAP importieren zu können.

• Daten beim Import modifizieren und filtern.

• Aufgaben zusammenstellen und zeitlich planen.

TM1 Serverlizenz mit TurboIntegrator und SAP aktiviert

Wenn Sie eine TM1 Serverlizenz mit den TurboIntegrator Optionen und den

aktivierten SAP-Optionen besitzen, können Sie folgendes ausführen:

• Daten von den folgenden Quellen importieren: Flache ASCII Datei, ODBC,

TM1, OLE DB für OLAP Quellen wie beispielsweise Microsoft Analysis

Services, und SAP.

• Mit TurboIntegrator können Sie Daten beim Import modifizieren und

filtern.

TurboIntegrator erlaubt Ihnen das Zusammenstellen und zeitliche Planen

von Aufgaben.

1-10 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Client-seitige Lizenzierung

Wenn Sie entweder mit TM1 Perspectives oder TM1 Architect mit einer

TurboIntegrator Lizenz arbeiten, können Sie Prozesse aus ODBC und ASCII

Datenquelle sowie aus TM1 Würfelansichten und Dimensionssubsets erstellen

und bearbeiten.

Wenn Sie mit TM1 Perspectives oder Architect ohne eine TurboIntegrator

Lizenz arbeiten, können Sie nur Prozesse für ODBC and ASCII Quellen

erstellen und bearbeiten.

Wenn Sie mit TM1 Client arbeiten, können Sie vorhandene TM1 Prozesse

ausführen, aber keinen TM1 Prozess erstellen oder bearbeiten.

Ähnlich, wenn Sie mit TM1 Client arbeiten, können Sie einen vorhandenen Job

ausführen, aber keinen TM1 Job erstellen oder bearbeiten.

Flache ASCII -Datei importieren

Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie Sie einen kommagetrennten ASCII-

Datenimport mit TurboIntegrator durchführen. Obwohl jeder TM1 Prozess

einzigartig ist, und der Import von anderen Datenquelle sich leicht

unterscheidet, gelten die hier beschriebenen Schritte für die meisten Prozesse.

Dieser Abschnitt beschreibt, wie eine flache ASCII Datei importiert und die

folgenden TM1 Objekte erstellt werden:

• Dimension

• Würfel

TurboIntegrator Grundlagen 1-11


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Dimensionen von flachen ASCII-Dateien erstellen

Schritt 1 - Datenquellen definieren

Mithilfe von TurboIntegrator können Sie eine Dimension aufgrund einer

Elementnamenliste in einer Datenquelle erstellen. Dies stellt die schnellste

Methode zum Erstellen einer Dimension dar, die Hunderte oder Tausende von

Elementen umfasst.

Wenn Sie eine Dimension mit dem TurboIntegrator erstellen, definieren Sie

einen Prozess, der als Objekt auf dem TM1 Server gespeichert wird. Dieser

Prozess ist anderen Benutzern zugänglich und kann bei Bedarf oder nach

einem Zeitplan ausgeführt werden.

So erstellen Sie eine Dimension mit TurboIntegrator:

• Schritt 1 - Datenquellen definieren

• Schritt 2 - Variablen in der Quelle identifizieren

• Schritt 3 - Variablen den Dimensionselementen und Konsolidierungen

zuordnen

• Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen

Der erste Schritt beim Arbeiten mit TurboIntegrator besteht in der Definition

der Datenquelle, von der Sie Daten lesen möchten.

1. Starten Sie TM1 Architect oder Perspectives.

2. Rechtsklicken Sie auf Prozesse im linken Bereich des Server-Explorers und

wählen Sie Prozesse → Neuen Prozess erstellen.

1-12 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

3. Klicken Sie auf ASCII im Datenquellenregister. Die Dialogbox

TurboIntegrator wird eingeblendet.

4. Klicken Sie auf Anzeigen. Die Dialogbox Eingabedatei auswählen wird

eingeblendet.

5. Finden Sie die Datei auf Ihrer Festplatte, wählen Sie sie an und klicken Sie

dann auf Öffnen.

TurboIntegrator Grundlagen 1-13


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

HINWEIS: Sie erhalten eventuell eine Warnung, dass der TM1 Server nicht

auf die Datei zugreifen kann, da Sie sie nicht mit einer Universal Naming

Convention (UNC) Designierung adressiert haben. Wenn Sie häufig den

Prozess mit einer ASCII-Datei ausführen, sollte die Datei in einem

gemeinsam genutzten Windows-Verzeichnis gespeichert werden, damit der

TM1Server auf sie zugreifen kann.

6. Klicken Sie auf OK im Warnungsfeld. Das Register Datenquelle sollte nun

folgendermaßen aussehen:

7. Unter Trennzeichentyp wählen Sie Getrennt oder Feste Breite. Wenn Sie

Getrennt wählen, wählen Sie ein Trennzeichen von der Trennzeichenliste

aus.

1-14 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Wenn Sie Feste Breite wählen, können Sie die Länge Ihrer Datensätze

durch Klicken auf die Spaltentitel in der Dialogbox Datenvorschau

festsetzen und die resultierende Trennlinie ziehen. Siehe hierzu

“Datensätze mit fester Breite einrichten” im Verlauf dieses Kapitels.

8. Spezifizieren Sie ein Texterkennungszeichen und Anzahl der

Titeldatensätze in der ASCII-Datei.

TurboIntegrator Grundlagen 1-15


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

9. Klicken Sie auf Vorschau. TurboIntegrator zeigt ein Beispiel der Dateidaten

am unteren Rand des Bildschirms an, wie Sie in der nachstehenden

Abbildung sehen können.

1-16 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Datensätze mit fester Breite einrichten

Nach Auswahl von Feste Breite klicken Sie auf Feldbreite einstellen.

Daraufhin wird die Datenvorschau mit den drei ersten Datensätzen aus Ihren

Quellendaten geöffnet.

In dieser Dialogbox können Sie die Feldbreiten aufgrund der in der

Datenquelle enthaltenen Datensätze festlegen. Führen Sie dazu folgende

Schritte aus:

1. Klicken Sie auf den Spaltentitel 1.

TurboIntegrator Grundlagen 1-17


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Im Spaltentitel erscheint eine Trennlinie, die sich über die drei Datensätze

erstreckt.

1-18 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

2. Klicken Sie auf den Trennstrich und ziehen Sie ihn an eine Position, welche

die erste Spalte von der zweiten trennt.

Ein neuer Spaltentitel (2) wird eingeblendet.

3. Klicken Sie auf den Spaltentitel 2 und ziehen Sie die neue Trennlinie an eine

Position, welche die zweite Spalte von der nächsten abtrennt.

4. Richten Sie die Trennstriche für alle weiteren Spalten in der ASCII-Quelle

ein.

5. Klicken Sie auf OK, um zur Dialogbox TurboIntegrator zurückzukehren.

TurboIntegrator Grundlagen 1-19


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Schritt 2 - Variablen in der Datenquelle identifizieren

Nachdem Sie eine Datenquelle definiert haben, weist TurboIntegrator jeder

Quellenspalte eine Variable zu. Diese Variablen müssen Sie nach Typ und

Inhalt identifizieren.

Die ASCII-Daten illustrieren diesen Vorgang.

New England, Massachusetts, Boston, Supermart, Feb, 2000000

New England, Massachusetts, Springfield, Supermart, Feb, 1400000

New England, Massachusetts, Worcester, Supermart, Feb, 2200000

New England, Connecticut, Hartford, Supermart, Feb, 1240000

New England, Connecticut, New Haven, Supermart, Feb, 2700000

New England, Connecticut, Greenwich, Supermart, Feb, 1700000

Die drei ersten Spalten bilden eine Hierarchie für eine Standort-Dimension.

Die Konsolidierung New England steht an oberster Stelle der Konsolidierung.

Die Staaten Massachusetts und Connecticut befinden sich eine Stufe unterhalb

von New England. Die dritte Spalte mit den Städtenamen wie Boston und

Hartford liefert die einfachen Elemente. Die restlichen Spalten werden nicht für

die Erstellung der Dimension Standort verwendet.

Die folgende Abbildung zeigt das Register Variablen in der TurboIntegrator

Dialogbox.

TurboIntegrator weist jeder Spalte einen Variablennamen zu. Aufgrund des

Beispielwerts wird der Spalte außerdem ein Variablentyp zugewiesen.

1-20 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Die vorgegebenen Variablennamen, wie V1 und V2, können geändert werden.

Es ist oft eine gute Praktik, den Variablen Namen mit einer bestimmten

Bedeutung zu geben. Namen mit Bedeutung erleichtern das Lesen von

TurboIntegrator Skripts und Beheben von Fehlern. Der folgende Vorgang

illustriert, wie Sie drei Variable aufbauen können: v_region, v_state, und

v_city.

Das Feld Variablentyp identifiziert den Inhalt der Spalte. Zum Beispiel enthält

die erste Spalte von Daten die Kette “New England”. TurboIntegrator

identifiziert diese Spalte korrekt mit dem Variablentyp Text.

WICHTIG: Die Felder Variablentyp sind oft korrekt für ASCII-Daten

eingerichtet, aber nicht für Daten, die von einer ODBC-Datenquelle extrahiert

werden.

Das Feld Inhalt enthält die folgenden Optionen:

Option

Ignorieren

Element

Konsolidierung

Beschreibung

Der Spalteninhalt wird bei Verarbeitung der Datenquelle

ignoriert.

Die Spalte enthält einfache Elemente für die zu erstellende

Dimension.

Die Spalte enthält konsolidierte Elemente für die zu

erstellende Dimension.

TurboIntegrator Grundlagen 1-21


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Option

Daten

Attribut

Andere

Beschreibung

Die Spalte enthält Datenwerte.

Für dieses Beispiel sollten Sie die Spalte mit den Datenwerten

ignorieren. Spalten mit Datenwerten werden nicht importiert,

wenn Sie eine Dimension erstellen.

Die Spalte enthält Elementattribute für die zu erstellende

Dimension.

Die Spalte enthält Daten, die keiner der vorherigen

Kategorien zugeordnet werden können. Typischerweise wird

diese Einstellung für Spalten verwendet, die Daten enthalten,

die mit Spezialvariablen und Formeln verarbeitet werden.

Die ASCII-Daten in diesem Beispiel enthalten Elemente und Konsolidierungen

für eine Standort Dimension. Die Quellendatei enthält keine Attribute. Sie

enthält zwar Datenwerte, doch sind diese Werte zur Erstellung der Dimension

Standort nicht relevant, da sie Elemente aus anderen Dimensionen

repräsentieren.

So definieren Sie die Variablen für die Dimension Standort:

1. Klicken Sie auf das Register Variablen in der Dialogbox TurboIntegrator.

1-22 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

2. Stellen Sie das Inhaltsfeld für die Variablen V1, V2, und V3 auf Andere ein.

Diese Variablen werden nur in Formeln für die Variablen v_region, v_state

und v_city verwendet.

3. Klicken Sie auf Neue Variable. Die V7 Variable wird zur Liste hinzugefügt,

wie in der nachstehenden Abbildung zu sehen ist.

4. Doppelklicken Sie auf V7 und ändern Sie den Variablennamen auf

v_region. Ein Variablenname muss mit einem Buchstaben beginnen und

TurboIntegrator Grundlagen 1-23


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

darf nur die Zeichen enthalten, die in der folgenden Tabelle aufgeführt

sind.

Zeichen Beschreibung Zeichen Beschreibung

Großbuchstaben A bis Z Unterstrichen _

Kleinbuchstaben a bis z Dollarzeichen $

Zahlen 0 bis 9 Prozent %

Zeitraum .

1-24 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

5. Drücken Sie die -Taste. Die folgende Dialogbox erscheint:

6. Geben Sie die folgende Formel in das Formelfeld ein.

v_region=V1;

TurboIntegrator Grundlagen 1-25


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

7. Klicken Sie auf Prüfen. Die Kette New England sollte in dem

Beispielswertfeld erscheinen.

8. Klicken Sie auf OK.

9. Ändern Sie das Feld Variablentyp zu Textkette, und das Feld Inhalt zu Konsolidierung.

10. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 8, und bauen Sie die Variable v_state auf.

Die Formel sollte wie folgt aussehen:

v_state=V2;

1-26 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Die neue Variable sollte dann so aussehen:

11. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 8, und richten Sie die Variable v_city ein.

Die Formel sollte wie folgt aussehen:

v_city=V3;

Die neue Variable sollte dann so aussehen:

Das Register Variablen sollte wie in der nachstehenden Abbildung aussehen:

Schritt 3 - Variablen zuordnen

Nachdem Sie die Variablen in der Datenquelle identifiziert haben, müssen Sie

diese Variablen den Elementen und Konsolidierungen zuordnen.

TurboIntegrator Grundlagen 1-27


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Klicken Sie hierzu in der Dialogbox TurboIntegrator auf die Registerkarte

Zuordnen.

Würfel zuordnen

Die Registerkarte Zuordnen umfasst mehrere Unterregister. Das Unterregister

Würfel steht jederzeit zur Verfügung. Die Verfügbarkeit aller anderen

Unterregister richtet sich nach dem auf der Registerkarte Variablen

festgelegten Spalteninhalt. Wenn Sie beispielsweise den Inhalt einer Spalte mit

Elementen identifizieren, wird das Unterregister Dimension verfügbar.

Identifizieren Sie den Inhalt einer Spalte mit Konsolidierungen, wird das

Unterregister Konsolidierungen verfügbar.

Während einer Dimensionserstellung sollten Sie keine Würfelaktivitäten

ausführen.

1. Klicken Sie auf das Unterregister Würfel.

2. Wählen Sie im Feld Würfelaktion die Option Keine Aktion aus.

3. Wählen Sie im Feld Datenaktion die Option Keine Aktion aus.

Nähere Informationen zu den Optionen des Unterregisters Würfel bei der

Datenverarbeitung oder Würfelerstellung finden Sie im Abschnitt “Würfel aus

einer flachen ASCII Datei importieren.”

Dimensionen zuordnen

Wenn Sie eine Spalte in der Datenquelle mit Elementinhalt identifiziert haben,

müssen Sie diese Elemente der zu erstellenden Dimension zuordnen.

1. Klicken Sie auf das Unterregister Dimensionen.

1-28 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

2. Geben Sie den Namen der zu erstellenden Dimension in die Spalte

Dimension ein. Wenn Sie mehrere Elemente derselben Dimension

zuordnen, geben Sie den Dimensionsnamen für jedes Element ein.

Bei Eingabe eines neuen Dimensionsnamens in die Spalte Dimension wird

in der Spalte Aktion automatisch die Voreinstellung Erstellen eingetragen.

Um den Namen einer vorhandenen Dimension einzugeben, können Sie

diese entweder neu erstellen oder aktualisieren. Nach Auswahl von Neu

erstellen werden die Elemente in der vorhandene Dimension gelöscht und

durch die Daten in der Datenquelle ersetzt. Nach Auswahl von

Aktualisieren wird die vorhandene Dimension mit den neuen Elementen

aus der Datenquelle aktualisiert.

3. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Elementtyp für jedes Element einen Typ

aus. Der Elementtyp gibt den durch die Elementvariable identifizierten

Datentyp an. In TM1 ist diese Einstellung fast immer numerisch.

4. Wählen Sie eine Option für die Elementenreihenfolge aus. Die

Elementenreihenfolge bestimmt, wie die Elemente bei der Verarbeitung in

die Dimension aufgenommen werden.

Die Daten in diesem Beispiel enthalten ein einzelnes numerisches Element,

das einer neuen Standort-Dimension zugeordnet wird. Nachfolgend sehen

Sie das vollständige Unterregister Dimensionen.

TurboIntegrator Grundlagen 1-29


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Daten zuordnen

Konsolidierungen zuordnen

Während einer Dimensionserstellung sollten Sie keine Daten zuordnen. Das

Unterregister Daten müsste deaktiviert sein, da auf dem Unterregister Würfel

die Option Keine Aktion gewählt wurde.

Wenn Sie einen Spalteninhalt in der Datenquelle mit Konsolidierungen

identifiziert haben, müssen Sie die Konsolidierungspfade für die zu

erstellende Dimension zuordnen.

1. Klicken Sie auf das Unterregister Konsolidierungen.

2. Anhand der Spalte Sample Value erkennen Sie die Konsolidierungsebene

sowie die Dimension, zu der jede Konsolidierungsvariable gehört.

3. Klicken Sie auf die passende Dimensionsschaltfläche , um die Dimension

zu identifizieren, zu der jede Konsolidierung gehört. In diesem Fall wird

nur eine Dimension erstellt. TurboIntegrator füllt die korrekten Werte

automatisch ein.

1-30 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

4. Klicken Sie auf die passende Schaltfläche Untergeordnete Variable, um das

direkt untergeordnete Element von jeder Konsolidierung zu identifizieren.

Ein untergeordnetes Element kann eine andere Konsolidierung oder ein

einfaches Element sein. Untergeordnete Elemente werden durch die

Variablen identifiziert, die jeder Spalte in der Datenquelle zugewiesen sind.

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Komponentenreihenfolge. Die folgende

Dialogbox erscheint:

6. Klicken Sie auf Automatisch, Nach Name, and Aufsteigend, wie in der

folgenden Abbildung angezeigt wird.

TurboIntegrator Grundlagen 1-31


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

7. Wiederholen Sie die Schritte 5 und 6 für die Konsolidierung.

HINWEIS: Wenn Sie mehrere Konsolidierungen innerhalb der gleichen

Dimension einrichten, müssen alle Konsolidierungen die gleiche

Komponentenelementreihenfolge erhalten. Wenn Sie zwei

Konsolidierungen in der gleichen Dimension mit verschiedenen

Komponentelementreihenfolgen versehen, zeigt TurboIntegrator den Fehler

Sortierinformationen stimmen nicht überein beim Versuch an, den Prozess

zu speichern und auszuführen.

Die Beispielsdaten enthalten zwei Konsolidierungsebenen, die durch die

Beispielswerte New England und Massachusetts dargestellt werden. Dem

Element New England ist Massachusetts direkt untergeordnet, während

Massachusetts das Element Boston direkt untergeordnet ist.

1-32 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Wie bereits erwähnt, ist jeder Beispielwert mit einer Variablen auf der

Registerkarte Variablen verknüpft.

Beispielwert

Variable

New England

Massachusetts

Boston

V_region

V_state

V_city

Nach Zuordnung der Konsolidierungen, sieht das Unterregister

Konsolidierungen folgendermaßen aus:

Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen

Prozess speichern

Nachdem Sie eine Datenquelle definiert und die Variablen eingerichtet haben,

müssen Sie den Prozess zur Dimensionserstellung speichern und ausführen.

So speichern Sie den Prozess:

1. Wählen Sie Datei → Speichern in der TurboIntegrator Menüleiste.

TurboIntegrator Grundlagen 1-33


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Prozess ausführen

Die Dialogbox Prozess speichern unter wird eingeblendet.

2. Geben Sie einen Namen für den Prozess ein und klicken Sie auf Speichern.

Sollte beim Kompilieren und Speichern ein Fehler auftreten, zeigt TM1 eine

Meldung mit Informationen zur Fehlerursache an. Da die Dialogbox

TurboIntegrator aktiviert bleibt, können Sie etwaige Fehler sofort

korrigieren.

TM1 speichert den Prozess im Server-Explorer unter Prozesse als ein

Serverobjekt. Der Prozess kann jetzt ausgeführt oder bearbeitet werden.

Wenn Sie den Prozess ausführen und die Dimension erstellen möchten,

wählen Sie auf der TurboIntegrator Menüleiste die Option Datei →

Ausführen. Sie können einen Prozess auch direkt vom Server-Explorer

ausführen, indem Sie den Prozess auswählen und danach Prozess →

Prozess auswählen wählen.

Nach erfolgreicher Prozessausführung zeigt TM1 eine entsprechende

Informationsmeldung an.

Falls TM1 den Prozess nicht ausführen kann, erscheint eine Dialogbox mit

näheren Details zu eingeblendeten Fehlern.

1-34 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Nach Ausführung von NewEngland.cma wird die folgende Dimension

Standort erstellt. (Sie müssen eventuell die Dimension nach Hierarchie

sortieren, damit die Elemente genau wie in der nachfolgenden Abbildung

erscheinen.)

Würfel aus flachen ASCII-Dateien erstellen

Dieser Abschnitt beschreibt wie Sie mithilfe von TurboIntegrator einen Würfel

aus einer flachen ASCII -Datei erstellen können. Dieser Vorgang baut

außerdem einige Dimensionen und Elemente auf, und führt einige

Datenmanipulationen durch.

Der Vorgang zur Würfelerstellung ist ähnlich wie der Vorgang zum

Dimensionsaufbau. So bauen Sie einen Würfel auf:

• Schritt 1 - Datenquellen definieren

• Schritt 2 - Variablen definieren

• Schritt 3 - Variablen zuordnen

• Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen

TurboIntegrator Grundlagen 1-35


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Schritt 1 - Datenquellen definieren

TM1 liefert ein Beispielsdatenverzeichnis mit, das TI_data heißt. TI_data

enthält die Datei import_cube.csv. Dieser Vorgang beschreibt den Aufbau

eines TM1 Würfels von import_cube.csv.

Der erste Schritt beim Erstellen eines Würfels aus einer ASCII Datei besteht im

Definieren der Datenquelle. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

1. Rechtsklicken Sie im linken Bereich des Server-Explorers auf das Symbol

Prozesse und wählen Sie die Option Neuen Prozess erstellen.

2. Klicken Sie auf das Register Datenquelle im TurboIntegrator Fenster.

3. Wählen Sie ASCII als Datenquellentyp aus.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Anzeigen neben dem Feld

Datenquellenname und wählen Sie die Datei import_cube.csv im TI_data

Verzeichnis.

5. Wählen Sie unter dem Trennzeichentyp Getrennt aus, und wählen Sie

Komma als Trennzeichen.

Ignorieren Sie die Felder Texterkennungszeichen und Anzahl der

Titeldatensätze für dieses Beispiel.

6. Definieren Sie als Dezimaltrennzeichen ein Komma (,) und als

Tausendertrennzeichen einen Punkt (.).

1-36 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

7. Klicken Sie auf Vorschau, um die ersten paar Datensätze aus der

Datenquelle anzuzeigen.

Schritt 2 - Variablen definieren

Jeder Datensatz in der Datei import_cube.csv umfasst 6 Felder. Die ersten

fünf Felder enthalten Informationen, die in TM1 als Elementnamen

importiert werden. Die sechste Spalte enthält Würfeldaten.

Nachdem Sie die Quellendaten in den TurboIntegrator geladen haben, müssen

Sie den Inhalt jedes Quellenfeldes identifizieren.

TurboIntegrator Grundlagen 1-37


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

1. Klicken Sie auf das Register Variablen. TurboIntegrator stellt die

Vorgabewerte für jede Variable ein, wie Sie in der nachstehenden

Abbildung sehen können.

Schritt 3 - Variablen zuordnen

Würfel zuordnen

2. Wählen Sie zu jeder Variable einen Typ aus der entsprechenden Dropdown-

Liste Variablentyp. In diesem Beispiel sind keine Änderungen für die

FelderTyp erforderlich.

3. Wählen Sie zu jeder Variable einen Inhaltstyp aus der entsprechenden

Dropdown-Liste Inhalt. Die obige Abbildung zeigt die korrekten

Einstellungen für das Inhaltsfeld für dieses Beispiel.

Damit haben Sie die Variablen für Daten, Elemente und Konsolidierungen

identifiziert. Jetzt müssen Sie die Variablen zuordnen und Anweisungen zum

Erstellen einen neuen Würfel definieren.

So erstellen Sie Anweisungen für die Würfelzuordnung:

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Zuordnen.

1-38 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

2. Klicken Sie auf das Unterregister Würfel.

3. Wählen Sie Erstellen für die Würfelaktion.

4. Geben Sie den Namen import_cube in das Feld Würfelname ein.

5. Wählen Sie im Feld Datenaktion die Option Werte speichern aus.

6. Lassen Sie das Kontrollkästchen Würfelprotokoll aktivieren deaktiviert.

Wenn Sie das Würfelprotokoll aktivieren, zeichnet TM1 während der

Verarbeitung alle Änderungen an den Würfeldaten auf. Da Sie einen neuen

Würfel erstellen, fallen keine Änderungen an.

Das Unterregister Würfel sollte nun folgendermaßen aussehen:

TurboIntegrator Grundlagen 1-39


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Elementvariablen den Dimensionen zuordnen

Ordnen Sie Variablen, die Sie mit dem Typ Element identifizierten, den

entsprechenden Dimensionen zu.

1. Klicken Sie auf das Unterregister Dimensionen.

2. Stellen Sie das Unterregister Dimensionen gemäß der folgenden Abbildung

ein.

Datenvariablen zuordnen

Für dieses Beispiel gibt es nur eine Datenvariable - V6. Sie müssen diese

Variable nicht zuordnen. TurboIntegrator führt dies für Sie aus. Das

Datenregister wurde für dieses Beispiel nicht aktiviert.

TurboIntegrator fügt die Daten in den Würfel an der Kreuzung der erstellten

Dimensionen ein. Wenn 2 oder mehr Variable als Daten im Register Variablen

definiert würden, müssten Sie angeben, wo die Daten zum Würfel

hinzugefügt werden sollen.

1-40 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Flache ASCII -Datei importieren Inhalt | Index

Konsolidierungsvariablen zuordnen

Prozesse speichern und ausführen

Ein detailliertes Beispiel zum Zuordnen von Datenwerten in einen Würfel

finden Sie in Anhang A “TurboIntegrator Lernprogramm” in diesem

Handbuch.

In diesem Beispiel wurden keine Variablen als Konsolidierungen im

Variablenregister definiert. Das Konsoliderungsregister wurde für dieses

Beispiel nicht aktiviert.

Ein detailliertes Beispiel zum Zuordnen von Konsolidierungen in einen Würfel

finden Sie in Anhang A “TurboIntegrator Lernprogramm” in diesem

Handbuch.

So speichern Sie den Prozess und führen ihn aus:

1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen .

TM1 fordert Sie auf, den Prozess zu speichern.

2. Speichern Sie den Prozess unter dem Namen create_newcube.

Nach wenigen Sekunden erhalten Sie die Bestätigung, dass der Prozess

erfolgreich ausgeführt wurde.

TurboIntegrator Grundlagen 1-41


Daten von ODBC-Datenquellen importieren Inhalt | Index

3. Öffnen Sie den Server-Explorer. Der Würfel import_cube wurde erstellt und

ausgefüllt, und alle erforderlichen Dimensionen wurden erstellt.

Daten von ODBC-Datenquellen importieren

Mithilfe von TurboIntegrator können Sie Würfel und Dimensionen von Daten

in relationalen Datentabellen erstellen. Dazu benötigen Sie folgende Software

auf Ihrem Computer:

• Die Client-Software für die relationale Datenbank muss auf dem gleichen

Computer installiert sein, auf dem Sie TurboIntegrator betreiben.

1-42 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Daten von ODBC-Datenquellen importieren Inhalt | Index

• Eine ODBC Datenquelle muss für die relationale Datenbank etabliert sein.

Sie bauen Datenquellen mithilfe der Windows Datenquellen-

Systemsteuerung.

Nachdem Sie diese Software installiert und konfiguriert haben, folgen Sie

diesen Schritten, um Würfel und Dimensionen von den relationalen Daten zu

erstellen:

• Schritt 1 - Datenquellen definieren

• Schritt 2 - Variablen definieren

• Schritt 3 - Variablen zuordnen

Schritt 1 - ODBC-Datenquellen definieren

• Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen

WICHTIG: Nachdem Sie die ODBC-Datenquelle definiert haben, sind die

Schritte zum Erstellen eines Würfels oder Dimension von relationalen Daten

identisch mit den Schritten zum Erstellen eines Würfels oder Dimension von

einer flachen ASCII-Datei.

Der erste Schritt zum Importieren von relationalen Daten in TM1 besteht in

der Definition der ODBC-Datenquelle. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

1. Öffnen Sie den Server-Explorer oder Architect und melden Sie sich an TM1

an.

2. Rechtsklicken Sie auf das Symbol Prozesse unterhalb des Servers, auf

dem Sie den Prozess erstellen möchten, und wählen Sie Neuen Prozess

erstellen.

TurboIntegrator Grundlagen 1-43


Daten von ODBC-Datenquellen importieren Inhalt | Index

Das Fenster TurboIntegrator wird geöffnet.

3. Wählen Sie ODBC im Feld Datenquellentyp aus. TurboIntegrator zeigt die

erforderlichen Felder zum Definieren einer ODBC-Quelle an.

1-44 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Daten von ODBC-Datenquellen importieren Inhalt | Index

4. Klicken Sie auf Anzeigen und wählen Sie einen ODBC-

Datenquellennamen aus. Nur Datenquellen, die auf dem Computer

definiert wurden, auf dem der TM1 Server läuft, sind zugreifbar.

5. Geben Sie einen gültigen Benutzernamen und Kennwort für die

Zieldatenbank in den Feldern UserName und Password ein.

6. Geben Sie eine SQL-Abfrage für die Datenextrahierung aus der Quelle in

das Feld Abfrage ein. Syntax und Format der SQl-Abfrage hängen vom

verwendeten Datenbanktyp ab.

HINWEIS: Falls die Abfrage auf eine Tabelle verweist, deren Name

Leerzeichen enthält, müssen Sie diesen Namen in doppelte

Anführungszeichen setzen.

TurboIntegrator Grundlagen 1-45


Daten von ODBC-Datenquellen importieren Inhalt | Index

7. Klicken Sie auf Vorschau. Die ersten zehn Datensätze der Zieldatenbank

sollten in der Dialogbox erscheinen, wie Sie in der nachstehenden

Abbildung sehen können.

Von diesem Punkt an sind die Schritte zum Erstellen eines Würfels oder

Dimension identisch mit denen, die im Abschnitt “Flache ASCII -Datei

importieren” weiter oben beschrieben werden.

1-46 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Daten von ODBC-Datenquellen importieren Inhalt | Index

Schritt 2 - Variablen definieren

Die folgenden Abschnitte zeigen den Aufbau einer Dimension aus Daten in

der Tabelle Accounts der Microsoft Access Datenbank newdb.mdb. Diese

Datenbank befindet im Verzeichnis TI_Data der TM1 Installation.

Der Vorgang zum Definieren von Variablen wird in Schritt 2 des Abschnitts

“Dimensionen von flachen ASCII-Dateien erstellen” weiter oben beschrieben.

Die nachstehende Abbildung zeigt einen Beispielsbildschirm an.

Schritt 3 - Zuordnungsanleitungen definieren

In diesem Beispiel enthält die Spalte Region der Abfrage Konsolidierungen.

Die Namensspalte enthält Elemente.

Der Vorgang zum Zuordnen von importierten Daten zu TM1 Objekte wird in

Schritt 3 des Abschnitts “Dimensionen von flachen ASCII-Dateien erstellen”

weiter oben beschrieben. Die folgenden Bildschirme zeigen, wie man die

Register Würfel, Dimension und Konsolidierung einstellt, um eine Dimension

mit dem Titel stores _by_region zu erstellen.

TurboIntegrator Grundlagen 1-47


Daten von ODBC-Datenquellen importieren Inhalt | Index

Würfel

Erstellen einer Dimension erfordert keine Würfelaktion. Stellen Sie das

Register Würfel gemäß der nächsten Abbildung ein.

Dimensionen

Das Register Dimensionen erlaubt Ihnen, eingehende Daten in eine TM1

Dimension zuzuordnen. Die folgende Abbildung zeigt, wie das Register

1-48 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Daten von ODBC-Datenquellen importieren Inhalt | Index

Dimensionen eingestellt wird, um eine Dimension mit dem Titel

stores_by_region zu erstellen.

Konsolidierungen

Die Dimension Stores_By_Region hat zwei Ebenen. Sie hat einen Satz an

Regionen, und jede Region wird zugewiesene Geschäfte haben. Das Register

Konsolidierungen erlaubt Ihnen das Einrichten von Regionen (wie Mideast) als

übergeordnete Elemente der Geschäfte innerhalb der Dimension,

Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen

So speichern Sie den Prozess und führen ihn aus:

1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen .

TM1 fordert Sie auf, den Prozess zu speichern.

TurboIntegrator Grundlagen 1-49


Daten von ODBC-Datenquellen importieren Inhalt | Index

2. Speichern Sie den Prozess unter dem Namen create_newdimension.

Nach wenigen Sekunden erhalten Sie die Bestätigung, dass der Prozess

erfolgreich ausgeführt wurde.

1-50 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

Die nachstehende Abbildung zeigt die Dimension stores_by_region.

TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden

TurboIntegrator erlaubt Ihnen, Daten von einer TM1 Würfelansicht zu

extrahieren und neue TM1 Objekte mit diesen Daten zu erstellen. Dieser

Abschnitt zeigt, wie Sie mithilfe von TurboIntegrator die Daten und

Metadaten von der Ansicht Model2 lesen und dann den Würfel newcube2 mit

TurboIntegrator Grundlagen 1-51


TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

diesen Informationen erstellen. Die folgende Abbildung zeigt die

Würfelansicht Model2.

Die Schritte zum Aufbau eines Prozesses zum Lesen einer TM1 Ansicht und

Transformieren der Daten ist ähnlich wie mit jeder anderen Datenquelle.

Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

• Schritt 1 - Datenquellen definieren

• Schritt 2 - Variablen definieren

• Schritt 3 - Variablen zuordnen

• Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen

1-52 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

Schritt 1 - Würfelansichtsquellen definieren

Der erste Schritt im Aufbau jedes TurboIntegrator Prozesses besteht in der

Definition der Datenquelle. Dies umfasst den Aufbau einer Ansicht mit Ihren

Daten speziell für den Import.

Nicht alle TM1 Würfelansichten können erfolgreich importiert werden. Wenn

Sie eine Ansicht mit bestimmten Parametern innerhalb von TurboIntegrator

aufbauen, wird der Import jedesmal erfolgreich sein.

So definieren Sie eine TM1 Würfelansicht als Datenquelle:

1. Rechtsklicken Sie auf Prozesse im Server-Explorer und wählen Sie Neuen

Prozess erstellen.

2. Wählen Sie Würfelansicht in der Dialogbox Datenquellentyp.

TurboIntegrator zeigt ein einziges Feld an, das zum Definieren einer

Ansichtsquelle erforderlich ist.

TurboIntegrator Grundlagen 1-53


TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

3. Klicken Sie auf Anzeigen, um eine Auswahl aus einer Liste mit

verfügbaren Ansichten zu treffen. Die Dialogbox Server-Würfelansichten

anzeigen wird eingeblendet.

4. Wählen Sie den Würfel aus, der die Daten zum Import enthält.

1-54 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

5. Klicken Sie auf Ansicht erstellen. Die Dialogbox Abfrage wird geöffnet.

6. Geben Sie Import in das Feld Ansichten ein. Diese Ansicht wird speziell für

den Import in andere TM1 Objekte eingerichtet.

TurboIntegrator Grundlagen 1-55


TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

7. Aktivieren Sie alle drei Skip-Parameter. Die neue Dialogbox sollte dann so

aussehen:

8. Klicken Sie auf , um die Importansicht zu speichern.

1-56 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

9. Klicken Sie auf OK.

Schritt 2 - Variablen definieren

10. Klicken Sie auf Import, und dann auf OK.

Der Vorgang zum Definieren von Variablen wird in Schritt 2 des Abschnitts

“Dimensionen von flachen ASCII-Dateien erstellen” weiter oben beschrieben.

Die nachstehende Abbildung zeigt einen Beispielsbildschirm an.

Wenn Sie eine Würfelansicht importieren, wird jede Dimension in der

Würfelansicht als eine Variable von TurboIntegrator behandelt. In diesem

TurboIntegrator Grundlagen 1-57


TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

Schritt 3 - Zuordnungsanleitungen definieren

Würfel

Beispiel wird jede Variable einer existierenden Dimension zugeordnet, mit

Ausnahme der Variablen Value, die zum Import der Würfeldaten verwendet

wird.

Der Vorgang zum Zuordnen von importierten Daten zu TM1 Objekte wird in

Schritt 3 des Abschnitts “Dimensionen von flachen ASCII-Dateien erstellen”

weiter oben beschrieben. Die folgenden Bildschirme zeigen, wie man die

Register Würfel, Dimension und Konsolidierung einstellt, um einen Würfel mit

dem Titel newcube2 zu erstellen.

In diesem Beispiel wird newcube2 von Anfang an erstellt. Stellen Sie das

Register Würfel gemäß der nächsten Abbildung ein.

1-58 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

Dimensionen

Das Register Dimensionen erlaubt Ihnen, eingehende Daten in TM1

Dimensionen zuzuordnen. In den vorherigen Beispielen wurden die

importierten Daten zum Aufbau von neuen Dimensionen verwendet. In

diesem Fall werden die importierten Daten zum Aktualisieren von

Dimensionen verwendet, die bereits existieren.

Konsolidierungen

Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen

Da Daten von der Würfelansicht model2 gelesen und ein völlig neuer Würfel

erstellt wird, ist es in diesem Beispiel möglich, die bereits am Server

existierenden Dimensionen weiterzuverwenden.

In diesem Beispiel werden keine Konsolidierungen erstellt. Das

Konsolidierungsregister ist nicht aktiviert.

So speichern Sie den Prozess und führen ihn aus:

1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen . TM1 fordert Sie auf, den

Prozess zu speichern.

TurboIntegrator Grundlagen 1-59


TM1 Ansicht als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

2. Speichern Sie den Prozess unter dem Namen create_newcube2. Nach

wenigen Sekunden erhalten Sie die Bestätigung, dass der Prozess

erfolgreich ausgeführt wurde.

1-60 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TM1 Subset als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

Die folgende Abbildung zeigt den Würfel newcube2 im Server-Explorer.

TM1 Subset als Datenquelle verwenden

TurboIntegrator erlaubt Ihnen, Daten von einem TM1 Dimensionssubset zu

extrahieren und diese Informationen in ein anderes TM1 Objekt zu schieben.

In diesem Beispiel wird die Europa-Hierarchie in der Dimension Region

extrahiert und zum Erstellen einer neuen Dimension mit dem Titel

Region_Europe verwendet.

Wenn Sie Informationen von einem Dimensionssubset extrahieren, ist das

Zielobjekt typischerweise eine andere Dimension. Sie können keinen Würfel

aus Informationen aufbauen, die von einem Dimensionssubset extrahiert

werden.

TurboIntegrator Grundlagen 1-61


TM1 Subset als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

Wie mit den meisten TurboIntegrator Funktionen, gibt es vier Schritte:

• Schritt 1 - Datenquellen definieren

• Schritt 2 - Variablen definieren

• Schritt 3 - Variablen zuordnen

• Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen

Schritt 1 - Dimensionssubsetquellen definieren

So definieren Sie ein Dimensionssubset als TurboIntegrator Datenquelle:

1. Rechtsklicken Sie auf Prozesse im Server-Explorer und wählen Sie Neuen

Prozess erstellen.

2. Wählen Sie Dimensionssubset in der Dialogbox Datenquellentyp .

TurboIntegrator zeigt ein einziges Feld an, das zum Definieren einer

Dimensionssubsetdatenquelle erforderlich ist.

1-62 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TM1 Subset als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

3. Klicken Sie auf Anzeigen.

4. Wählen Sie die Dimension aus, welche das als Datenquelle zu benutzende

Subset enthält.

5. Wählen Sie das Subset aus.

6. Klicken Sie auf OK.

TurboIntegrator Grundlagen 1-63


TM1 Subset als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

7. Klicken Sie auf Vorschau. Die Elemente im Dimensionssubset erscheinen

in dem Vorschaubereich, wie Sie in der nachstehenden Abbildung sehen

können.

1-64 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TM1 Subset als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

Schritt 2 - Variablen definieren

Der Vorgang zum Definieren von Variablen wird in Schritt 2 des Abschnitts

“Dimensionen von flachen ASCII-Dateien erstellen” weiter oben beschrieben.

Die folgende Abbildung zeigt das Register Variable mit der Regionsvariable

als Element zugewiesen.

In diesem Beispiel werden die von der Dimension extrahierten Elemente als

untergeordnete Elemente zur obersten Konsolidierung mit dem Titel All

Europe hinzugefügt So bauen Sie eine neue Konsolidierung auf :

1. Klicken Sie auf Neue Variable. Die Variable V2 erscheint im Register Variablen.

TurboIntegrator Grundlagen 1-65


TM1 Subset als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

2. Klicken Sie auf Formel. Die Dialogbox Prozessvariablenformel wird

eingeblendet.

3. Modifizieren Sie diese Formel folgendermaßen:

1-66 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TM1 Subset als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

4. Klicken Sie auf Prüfen. All Europe sollte als ein Musterwert erscheinen, wie

hier zu sehen ist:

5. Klicken Sie auf OK.

6. Ändern Sie Variablentyp zu Textkette.

7. Ändern Sie die Einstellung Inhalt im Variablenregister zu Konsolidierung.

Das Register Variablen sollte nun wie folgt aussehen:

TurboIntegrator Grundlagen 1-67


TM1 Subset als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

Schritt 3 - Zuordnungsanleitungen definieren

Im nächsten Abschnitt werden die Elemente, die durch die

Regionsdimension importiert werden zur Konsolidierung 'All Europe'

hinzugefügt.

Der Vorgang zum Zuordnen von importierten Daten zu TM1 Objekte wird in

Schritt 3 des Abschnitts “Dimensionen von flachen ASCII-Dateien erstellen”

weiter oben beschrieben. Die folgenden Bildschirme zeigen, wie man die

Register Würfel, Dimension und Konsolidierung einstellt, um eine hierarchische

Dimension mit dem Titel ’Europe’ zu erstellen. ’Europe’ hat eine einzelne

Konsolidierung mit dem Titel "All Europe’.

1-68 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TM1 Subset als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

Würfel

Im diesem Beispiel werden keine Würfel erstellt. Stellen Sie das Register

Würfel gemäß der nächsten Abbildung ein.

Dimensionen

Das Register Dimensionen erlaubt Ihnen, eingehende Daten in TM1

Dimensionen zuzuordnen. Im diesem Beispiel wird nur eine Dimension

erstellt.

TurboIntegrator Grundlagen 1-69


TM1 Subset als Datenquelle verwenden Inhalt | Index

Konsolidierungen

Hierbei werden Daten von dem Dimensionssubset gelesen und eine völlig

neue Dimension wird erstellt.

Die Variable All Europe, die Sie in 2. Schritt hinzugefügt haben, sollte im

Konsolidierungsregister erscheinen. Beachten Sie, dass der Sample Value auf

die Werte eingestellt ist, die Sie in der Formel etabliert haben.

Schritt 4 - Prozesse speichern und ausführen

So speichern und führen Sie den Prozess aus:

1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen . TM1 fordert Sie auf, den

Prozess zu speichern.

2. Speichern Sie den Prozess unter dem Namen create_europe. Nach wenigen

Sekunden erhalten Sie die Bestätigung, dass der Prozess erfolgreich

ausgeführt wurde.

1-70 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Fortgeschrittene Vorgänge bearbeiten Inhalt | Index

Wenn Sie die Dimension 'Europe' öffnen und auf klicken, um die

Hierarchie zu sortieren, sollte die Dimension 'europe' wie folgt aussehen:

Fortgeschrittene Vorgänge bearbeiten

Nachdem Sie eine Datenquelle angegeben, alle Variablen identifiziert und die

Zuordnungsanweisungen definiert haben, generiert TurboIntegrator vier

TurboIntegrator Grundlagen 1-71


Fortgeschrittene Vorgänge bearbeiten Inhalt | Index

Vorgänge. Diese Vorgänge beruhen auf den Optionen, die von Ihnen auf den

Registerkarten des TurboIntegrators ausgewählt wurden. Die Vorgänge

werden als Unterregister der Registerkarte Erweitert identifiziert.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Vorgänge:

Prolog

Metadaten

Daten

Epilog

Eine Serie von Anweisungen, die vor Verarbeitung der

Datenquelle ausgeführt werden.

Eine Serie von Anweisungen, die einen Würfel, Dimensionen und

andere Metadatenstrukturen während der Verarbeitung

aktualisieren oder erstellen.

Eine Serie von Anweisungen, die Werte für jeden Datensatz in der

Datenquelle bearbeiten.

Eine Serie von Anweisungen, die nach Verarbeitung der

Datenquelle ausgeführt werden.

1-72 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Fortgeschrittene Vorgänge bearbeiten Inhalt | Index

Durch Bearbeitung dieser Vorgänge können Sie TurboIntegrator Funktionen

und TM1 Rules integrieren, die den Leistungsumfang von TurboIntegrator

erweitern. Beispielsweise könnten Sie Anweisungen in den Datenvorgang

aufnehmen, um Datensätze mit Nullwerten zu überspringen oder importierte

Datensätze in eine externe Datei zu schreiben.

In der Onlinehilfe finden Sie eine vollständige Liste aller verfügbaren

TurboIntegrator und TM1 Rules-Funktionen.

Beachten Sie bei der Bearbeitung von Vorgängen, dass jeder einzelne Vorgang

bestimmte Aktionen zu festgelegten Zeitpunkten innerhalb eines Prozesses

ausführt. Demnach müssen die von Ihnen erstellten Aktionen oder

Anweisungen zum jeweiligen Vorgang passen. Die Online-Hilfe zu jeder

TurboIntegrator Funktion zeigt die Vorgänge an, in denen die Funktion

verwendet werden kann.

WICHTIG: Lautet die Datenquelle für einen Prozess KEINE, werden die Datenund

Metadatenvorgänge bei der Prozessausführung ignoriert. Alle

Funktionen oder Anweisungen in den Unterregistern Daten oder Metadaten

werden nicht ausgeführt, aber TM1 meldet keinen Fehler oder warnt Sie, dass

dieser Teil des Prozesses nicht ausgeführt wurde.

So bearbeiten Sie einen Vorgang:

1. Klicken Sie auf das Register Erweitert.

2. Klicken Sie auf das Unterregister für den Vorgang, der bearbeitet werden

soll.

3. Geben Sie die Anweisungen in das Textfeld vor der Zeile

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - START**** oder nach der Zeile

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - ENDE**** ein.

TurboIntegrator Grundlagen 1-73


Jobs Inhalt | Index

WICHTIG: Benutzerdefinierte Anweisungen können entweder vor oder nach,

jedoch nicht innerhalb der von TurboIntegrator erstellten Anweisungen

eingefügt werden.

Jobs

Prozesse auf Anfrage ausführen

Sie können einen Prozess auf Anfrage ausführen oder einen Job erstellen, um

den Prozess automatisch nach einem Zeitplan ausführen zu lassen. Diese

beiden Ausführungsmethoden schließen sich nicht gegenseitig aus. Sie

können einen Prozess jederzeit auf Anfrage ausführen, auch wenn er zur

automatischen Ausführung als Job geplant wurde.

Ein Job ist ein TM1 Objekt, das einen oder mehrere Prozesse in einer

benutzerdefinierten Frequenz ausführt. Ein Job enthält folgende Angaben:

• Eine Liste der auszuführenden Prozesse.

• Die Startzeit für die erste Ausführung des Jobs.

• Den Zeitraum, nach dem der Job erneut wieder ausgeführt wird.

Nach der Definition lässt sich der Job nach Bedarf aktivieren und deaktivieren.

Sie können einen Prozess auf Anfrage ausführen, indem Sie ihn im Server-

Explorer auswählen und danach Prozess → Prozess auswählen wählen.

Sie können einen Prozess auch vom TurboIntegrator ausführen. Wählen Sie

hierzu Datei → Ausführen.

1-74 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Jobs Inhalt | Index

Prozesse zur automatischen Ausführung als Jobs planen

Im TurboIntegrator können Sie die automatische Ausführung eines Jobs

planen.

1. Klicken Sie auf das Register Zeitplan im Fenster TurboIntegrator.

2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Prozess als Job unter diesem

Namen planen.

3. Geben Sie einen Namen für den Prozess in das benachbarte Feld ein.

Standardmäßig weist TurboIntegrator dem Job der Name des Prozesses zu.

TurboIntegrator Grundlagen 1-75


Jobs Inhalt | Index

4. Klicken Sie im Kalender auf ein Datum, um ein Startdatum für die erste

Ausführung des Jobs festzulegen.

5. Geben Sie eine Uhrzeit für die erste Ausführung des Jobs an.

6. Definieren Sie im Feld Häufigkeit der Jobausführung den Zeitraum, nach

dem der Job wieder auszuführen ist.

7. Wählen Sie Datei → Speichern, um den Prozess mit den Steuerungsdaten

zu speichern.

Wenn Sie einen Prozess vom TurboIntegrator aus planen, wird der Job

automatisch aktiviert und zum angegebenen Zeitpunkt ausgeführt.

Sie können einen Job für die Prozessausführung auch vom Server-Explorer aus

erstellen.

1. Klicken Sie im Server-Explorer unter dem Server, auf dem Sie den Job

erstellen möchten, auf Jobs.

2. Wählen Sie Jobs → Neuen Job erstellen.

1-76 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Jobs Inhalt | Index

Der Job-Assistent wird eingeblendet.

3. Wählen Sie in der Liste Verfügbar den Prozess aus, für den Sie einen Job

erstellen möchten.

4. Klicken Sie auf , um den Prozess in die Liste Ausgewählt zu verschieben.

5. Klicken Sie auf Weiter.

6. Klicken Sie im Kalender auf ein Datum, um ein Startdatum für die erste

Ausführung des Jobs festzulegen.

TurboIntegrator Grundlagen 1-77


Jobs Inhalt | Index

7. Geben Sie eine Uhrzeit an, wann der Job zum ersten Mal ausgeführt

werden soll.

8. Definieren Sie im Feld Häufigkeit der Jobausführung den Zeitraum, nach

dem der Job wieder auszuführen ist.

9. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Jobplanung ist aktiv.

10. Klicken Sie auf Beenden.

Die Dialogbox Job speichern unter wird eingeblendet.

11. Geben Sie einen Namen für den Job ein und klicken Sie auf Speichern.

Sie können einen Job definieren, der mehrere Prozesse gemäß des Zeitplans

ausführt. Ein Job kann auch vorübergehend deaktiviert werden. Nähere

Informationen hierzu finden Sie in der TM1-Onlinehilfe unter dem Thema

„Jobs – Übersicht“.

1-78 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Inhalt | Index

2 Daten von MSAS importieren

Mit TM1 TurboIntegrator können Sie Daten aus jeder beliebigen OLE DB für

OLAP (ODBO) Datenquelle importieren, einschließlich Microsoft Analysis

Services. Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie mit TurboIntegrator Würfel und

Dimensionen aus den Microsoft Analysis Services importieren können.

TurboIntegrator unterstützt drei Vorgänge mit einer ODBO-Datenquelle:

• Würfel importieren

• Dimension importieren

• MDX-Abfrage ausführen und Resultatssatz verarbeiten

Daten von MSAS importieren 2-1


OLE DB für OLAP Datenquellen Inhalt | Index

OLE DB für OLAP Datenquellen

ODBO-Anbietername

Eine OLE DB For OLAP Datenquelle wird mit den folgenden Parametern

identifiziert:

• ODBO-Anbietername

• ODBO-Standort

• ODBO-Datenquelle

• ODBO-Katalog

Hierbei handelt es sich um den Namen, der vom ODBO-Anbieter zugewiesen

wird und den multidimensionalen Datenbankserver identifiziert. Die folgende

Tabelle zeigt einige häufig eingesetzten Anbieter an.

Produkt

TM1

Microsoft Analysis

Services

SAP

Anbietername

Applix TM1 OLE DB MD Anbieter

Microsoft OLE DB Provider für OLAP Services 8.0

SAP BW OLE DB Anbieter

TurboIntegrator zeigt nur die ODBO-Anbieter an, die auf dem Server

installiert wurden.

2-2 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


OLE DB für OLAP Datenquellen Inhalt | Index

ODBO-Standort

ODBO-Datenquelle

ODBC-Katalog

Das Standortfeld bezeichnet den Namen des Standortes, den ein

Administrator einer bestimmten Instanz des ODBO-Anbieterservices

zugewiesen hat.

Die exakte Interpretation dieses Feldes ist anbieterspezifisch.

Der Administrator weist diesen Namen einem Satz an Katalogen an einem

bestimmten Standort zu. In Microsoft Analysis Services ist es der Name eines

registrierten Servers.

Der Administrator weist diesen Namen einer bestimmten Sammlung von

Datenbanken zu (Würfel, Dimensionen und andere Objekte). In Microsoft

Analysis Services ist es der Name der Datenbank.

Daten von MSAS importieren 2-3


OLE DB für OLAP Datenquellen Inhalt | Index

Verbindungsketten: MSAS im Vergleich zu TM1

In TM1 8.4 wurde der TM1 OLE DB für OLAP Anbieter modifiziert, um den

Programmierern mehr Flexibilität beim Zusammenstellen von

Verbindungstextketten zu erlauben. Damit wurde erreicht, dass die

TM1Verbindungstextketten mit MSAS Verbindungstextketten kompatibel

sind.

In früheren Versionen von TM1 erforderte das Einloggen durch den TM1 OLE

DB Anbieter die folgenden Felder:

Feld

Standort – Enthält den Namen der

Host-Maschine des TM1 Admin-

Servers.

Datenquelle – Spezifiziert den

Namen des TM1 Servers.

userID – Spezifiziert den TM1

Benutzernamen.

password – Spezifiziert das

Kennwort für den TM1 Benutzer.

Beispieleinstellung

MyServer

Sdata

Admin

Apple

In TM1 8.4 können Sie die oben beschriebenen Parameter verwenden, oder Sie

können sich in TM1 mit den Parametern in der folgenden Tabelle einloggen.

2-4 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


OLE DB für OLAP Datenquellen Inhalt | Index

Diese Parameter werden auch zum Anschluss an Microsoft Analysis Services

vom TurboIntegrator verwendet.

Feld

Datenquelle – Enthält den Namen

der Host-Maschine des TM1 Admin

Servers.

Datenquelle – Spezifiziert den

Namen des TM1 Servers.

userID – Spezifiziert den TM1

Benutzernamen.

password – Spezifiziert das

Kennwort für den TM1 Benutzer.

Beispieleinstellung

MyServer

Sdata

Admin

Apple

Daten von MSAS importieren 2-5


Würfel importieren Inhalt | Index

Würfel importieren

Dieser Vorgang illustriert, wie ein einfacher Würfel von den Microsoft

Analysis Services nach TM1 importiert wird. Die folgende Abbildung zeigt

beispielsweise eine Ansicht des Würfels in Analysis Services:

Dieser Würfel besitzt vier Dimensionen: time, store2, customer und measures.

2-6 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Würfel importieren Inhalt | Index

Die folgende Abbildung zeigt genau den gleichen Würfel, nachdem er in TM1

importiert wurde.

Mit TurboIntegrator an Analysis Services anschließen

So importieren Sie einen Würfel nach TM1 von den Microsoft Analysis

Services:

1. Starten Sie TM1 Architect und melden Sie sich mit einem gültigen

Benutzernamen und Kennwort an.

Daten von MSAS importieren 2-7


Würfel importieren Inhalt | Index

2. Rechtsklicken Sie auf Prozesse und wählen Sie Neuen Prozess erstellen.

Die Dialogbox TurboIntegrator wird eingeblendet.

2-8 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Würfel importieren Inhalt | Index

3. Klicken Sie auf ODBO-Würfel. Die Dialogbox wird wie folgt eingeblendet:

In dieser Dialogbox können Sie eine Verbindungstextkette erstellen.

Daten von MSAS importieren 2-9


Würfel importieren Inhalt | Index

4. Geben Sie die Verbindungsparameter folgendermaßen in die Dialogbox

ein:

Feld

ODBO-Anbieter

ODBO-Verzeichnis

ODBO-Datenquelle

ODBO-Katalog

ODBO UserID

ODBO-Kennwort

Zusätzliche Verbindungsparameter

Wert

Wählen Sie Microsoft OLE DB Provider für

OLAP Services.

Lassen Sie diesen Parameter leer.

Geben Sie den Maschinennamen der Server

ein, auf dem die Analysis Services laufen.

Geben Sie einen Analysis Services

Datenbanknamen ein. Zum Import von

beispielsweise der Microsoft Musterdatenbank

geben Sie FoodMart 2000 in dieses Feld ein.

Geben Sie einen gültigen Benutzernamen und

Kennwort für die Analysis Services Datenbank

ein.

Einige ODBO Server erfordern unter

Umständen zusätzliche Verbindungsparameter

zum erfolgreichen Anschluss. Geben Sie diese

Parameter getrennt durch Semikolons in dieses

Feld ein.

5. Klicken Sie auf Verbinden. Beim erfolgreichen Anschluss wird die

Verbindungsschaltfläche grau und Sie können mit dem Register ODBO-

Würfel laden fortfahren.

2-10 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Würfel importieren Inhalt | Index

Das Register "ODBO-Würfel laden"

Das Register ODBO-Würfel laden erlaubt Ihnen zu spezifizieren, welchen

Würfel Sie von den Analysis Services zusammen mit anderen Informationen

importieren möchten. So füllen Sie dieses Register aus:

1. Klicken Sie auf die Schaltfläche ODBO-Würfel laden Die folgende

Dialogbox wird eingeblendet:

Daten von MSAS importieren 2-11


Würfel importieren Inhalt | Index

2. Wählen Sie eine Würfelaktion. Die Auswahlmöglichkeiten sind in der

folgenden Tabelle beschrieben.

Option

Würfel erstellen

Würfel neu erstellen

Würfel aktualisieren

Keine Aktion

Beschreibung

Kopiert Daten und Metadaten von der ODBO-Datenquelle

und erstellt einen neuen Würfel in TM1. Verwenden Sie diese

Option nur, wenn keine der Würfel und Dimensionen, die Sie

importieren, auf einem TM1 Server existieren.

Zerstört einen aktuell existierenden TM1 Würfel und baut ihn

erneut mit den Daten und Metadaten aus der ODBO-

Datenquelle auf. Verwenden Sie diese Option nur, wenn die

TM1 Würfel und Dimensionen existieren und Sie diese mit

neuen Strukturen und Daten ersetzen möchten.

Kopiert Daten aus einem existierenden ODBO-Würfel und

fügt diese in einen existierenden TM1 Würfel ein. Diese

Option verändert nicht die Struktur der Würfel und

Dimensionen auf dem TM1 Server.

Der Vorgabewert für den Bildschirm. Prozesse, die Keine

Aktion spezifizieren, beeinflussen nicht die Daten oder

Metadaten des Würfels. Verwenden Sie dies, um Prozesse zu

testen und zu debuggen oder Ihre eigenen Spezialvorgänge

zu definieren.

Für dieses Beispiel wählen Sie Würfel erstellen.

2-12 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Würfel importieren Inhalt | Index

3. Klicken Sie auf ODBO-Würfel auswählen von und wählen Sie einen

Analysis Services Würfel zum Import in TM1.

4. Klicken Sie auf das Feld TM1 Würfel auswählen zum Laden nach. Geben

Sie einen eindeutigen Namen für Ihren TM1 Würfel ein.

5. Im Bereich Datenaktion wählen Sie Werte speichern. Diese Option schreibt

Zellwerte im ODBO-Würfel in den TM1 Würfel. Die Option Werte akkumulieren

erlaubt Ihnen das Ansammeln von Werte, wie sie importiert

werden.

Die folgende Abbildung zeigt das ausgefüllte Register ODBO-Würfel laden.

Daten von MSAS importieren 2-13


Würfel importieren Inhalt | Index

Das Register "Würfeldimensionen"

Das Register Würfeldimensionen erlaubt Ihnen die Manipulation von

importierten Dimensionen wie sie in TM1 importiert werden. Die folgende

Abbildung zeigt die Liste Würfeldimensionen.

Per Voreinstellung werden alle Dimensionen im ODBO-Würfel importiert. Sie

werden in TM1 als Name_ erstellt. Wenn beispielsweise die Dimension

[customer] aus Analysis Services importiert wird, heißt die korrespondierende

Dimension in TM1 Customer_.

Diese Dialogbox enthält die folgenden Optionen:

• Sie können auf Wunsch eine ODBO-Dimension einer vorhandenen

Dimension in TM1 zuweisen. Dazu klicken Sie auf neben einer

Dimension in der TM1 Dimensionsspalte und wählen Sie eine andere TM1

Dimension.

• Sie können auch die ODBO Dimensionselemente in einer völlig neue TM1

Dimension importieren. Klicken Sie auf die korrespondierende Zelle

unterhalb der Spalte TM1 Dimension und geben Sie dann den Namen der

2-14 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Würfel importieren Inhalt | Index

neuen Dimension ein. In der folgenden Abbildung wurde die Dimension

customer_ mit einer Dimension mit dem Namen MyCustomerDim ersetzt.

• Für jede importierte Dimension müssen Sie eine TM1 Dimensionsaktion

wählen. Wählen Sie eine der folgenden Optionen:

Option

Erstellen

Nur Filter - MDX

Keine Aktion

Beschreibung

Importiert Dimensionsdaten vom ODBO-Würfel und erstellt

eine neue Dimension in TM1 mit dem gesamten Satz an

Elementen von der Dimension. Dies ist die Standardaktion.

Importiert Dimensionsdaten vom ODBO-Würfel und erstellt

eine neue Dimension in TM1 mit einem eingeschränkten Satz

an Elementen.

Importiert diese Dimension nicht von der ODBO-Datenquelle.

HINWEIS: Die Option Filter wird nicht in der TM1 8.3 Betafreigabe unterstützt.

Daten von MSAS importieren 2-15


Würfel importieren Inhalt | Index

Prozesse speichern und ausführen

Nachdem Sie Ihre Änderungen im Register Würfeldimensionen fertiggestellt

haben, klicken Sie auf , um den Prozess zu speichern und auszuführen. Die

folgende Dialogbox wird eingeblendet:

Geben Sie den Namen des neuen Prozesses ein. Geben Sie dem Prozess einen

Namen, der im Zusammenhang mit den importierten Daten steht. In diesem

Beispiel geben Sie den Wert ODBO_Sales_Import ein.

TM1 sollte die Daten importieren und einen neuen Würfel erstellen. Ein

Dialogbox ähnlich der folgenden wird eingeblendet, um den Fortschritt des

Imports anzuzeigen.

2-16 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Dimension importieren Inhalt | Index

Dimension importieren

Dieser Vorgang zeigt, wie eine Dimension von den Microsoft Analysis Services

nach TM1 importiert wird. Die folgende Abbildung zeigt die Dimension, wie

sie in TM1 angezeigt wird.

TM1 erfordert, dass alle Elemente in einer Dimension eindeutige Namen

haben. TM1 erfordert außerdem, dass alle Aliase für die Elemente eindeutige

Namen haben. Um sicherzustellen, dass die Elementnamen eindeutig sind,

benennt TM1 jede Konsolidierung und jedes Element in einer importierten

Dimension mit den Namen seines übergeordneten Elements in eckigen

Klammern und trennt diese durch Punkte.

Daten von MSAS importieren 2-17


Dimension importieren Inhalt | Index

Die folgende Abbildung zeigt die Store-Dimension, nachdem sie in TM1

importiert wurde.

2-18 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Dimension importieren Inhalt | Index

Nachdem Import werden die Subset-Aliase mit den Elementnamen vom

Analysis Services ausgefüllt. Die folgende Abbildung zeigt das vorherige

Subset in TM1 mit den eingeschalteten Aliasen.

ODBO-Dimension importieren – Erste Schritte

Der erste Schritt beim Import einer Analysis Services Dimension in

TM1besteht im Anschluss an Analysis Services und der Wahl der ODBO

Dimensionsoption. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

1. Starten Sie TM1 Architect und melden Sie sich mit einem gültigen

Benutzernamen und Kennwort an.

2. Rechtsklicken Sie auf Prozesse und wählen Sie Neuen Prozess erstellen.

Die Dialogbox TurboIntegrator wird eingeblendet.

Daten von MSAS importieren 2-19


Dimension importieren Inhalt | Index

3. Klicken Sie auf ODBO-Dimension. Die folgende Dialogbox erscheint:

2-20 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Dimension importieren Inhalt | Index

4. Geben Sie die Verbindungsparameter folgendermaßen in die Dialogbox

ein:

Feld

ODBO-Anbieter

ODBO-Verzeichnis

ODBO-Datenquelle

ODBO-Katalog

ODBO-UserID

ODBO-Kennwort

Zusätzliche Verbindungsparameter

Wert

Wählen Sie Microsoft OLE DB Provider für

OLAP Services.

Lassen Sie diesen Parameter leer.

Geben Sie den Maschinennamen der Server

ein, auf dem die Analysis Services laufen.

Geben Sie einen Analysis Services

Datenbanknamen ein. Zum Import von

beispielsweise der Microsoft Musterdatenbank

geben Sie FoodMart 2000 ein.

Geben Sie einen gültigen Benutzernamen und

Kennwort für die Analysis Services Datenbank

ein.

Lassen Sie dieses Feld leer.

5. Klicken Sie auf Verbinden. Die Anschlussschaltfläche sollte grau sein,

wodurch der erfolgreiche Anschluss angezeigt wird.

Daten von MSAS importieren 2-21


Dimension importieren Inhalt | Index

Das Register "ODBO-Dimension laden"

Nachdem Sie sich erfolgreich an die Analysis Services angeschlossen haben,

müssen Sie Informationen über die Quellen- und Zieldimensionen für den

Dimensionsladeprozess spezifizieren. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

1. Klicken Sie auf ODBO-Dimension laden. Die folgende Dialogbox wird

eingeblendet:

2-22 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Dimension importieren Inhalt | Index

2. Wählen Sie eine TM1 Dimensionsaktion. Wählen Sie eine der folgenden

Optionen:

Option

Dimension erstellen

Beschreibung

Kopiert eine Dimension von der ODBO-Datenquelle und

erstellt eine neue Dimension in TM1.

Dimension neu erstellen Zerstört eine aktuell existierende TM1 Dimension und baut

sie erneut mit den Daten und Metadaten aus der ODBO-

Datenquelle auf.

Daten von MSAS importieren 2-23


Dimension importieren Inhalt | Index

Option

Beschreibung

Dimension aktualisieren Dimension aktualisieren geht davon aus, dass TM1 bereits

eine Dimension hat, in die Sie Elemente einfügen oder daraus

löschen möchten.

• Falls Elemente in der ODBO-Datenquelle existieren, jedoch

nicht in TM1, werden die Elemente zur TM1 Dimension

hinzugefügt.

• Falls Elemente in TM1 existieren, jedoch nicht in der

ODBO-Datenquelle, bleiben diese Elemente vom Import

unberührt. Es werden keine Änderungen an den

Elementen in der lokalen Dimension vorgenommen.

• Falls Elemente in der ODBO-Datenquelle und der lokalen

Dimension existieren, werden die Elemente von der

ODBO-Datenquelle importiert und in der lokalen

Dimension als _1 erstellt. Beachten Sie

dabei, dass die Größe Ihrer Dimension dadurch zunimmt.

Keine Aktion

Der Vorgabewert für den Bildschirm. Dieser Vorgang hat

keine Auswirkungen auf die TM1 Dimension.

3. Klicken Sie auf ODBO-Würfel mit Dimension . Wählen Sie den Würfel,

der die Dimension enthält, die Sie von den Analysis Services importieren

möchten.

4. Klicken Sie auf Würfeldimension . Wählen Sie die Dimension, die Sie

importieren möchten.

2-24 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Dimension importieren Inhalt | Index

Prozesse speichern und ausführen

5. Wenn Sie eine Dimension aktualisieren oder neu erstellen, wählen Sie TM1

Dimension zum Laden und wählen Sie eine Dimension aus der Liste.

Wenn Sie eine neue Dimension erstellen, geben Sie den Namen der neuen

Dimension in das Feld TM1 Dimension zum Laden ein.

HINWEIS: Die Option "Erweiterte Filterung" wird nicht in der TM1 8.3

Betafreigabe unterstützt.

Nachdem Sie Ihre Änderungen im Register "ODBO-Dimension laden"

fertiggestellt haben, klicken Sie auf , um den Prozess zu speichern und

auszuführen. Die folgende Dialogbox wird eingeblendet:

Daten von MSAS importieren 2-25


Dimension importieren Inhalt | Index

Geben Sie den Namen des neuen Prozesses ein, und klicken Sie dann auf

Speichern. Der Import beginnt und TM1 zeigt eine Dialogbox ähnlich der

folgenden an:

TM1 Meldungsprotokoll prüfen

Wenn der Prozess abgeschlossen wird, können geringe Fehler in das TM1

Meldungsprotokoll geschrieben werden. In diesem Fall zeigt TM1 die

folgende Meldung an:

Wenn Sie das TM1 Server-Meldungsprotokoll einsehen möchten, rechtsklicken

Sie auf den TM1 Server im Server-Explorer und wählen Sie

Meldungsprotokoll sichten. Die folgende Abbildung zeigt einen

2-26 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Dimension importieren Inhalt | Index

Meldungsprotokolleintrag an, der die geringen Fehler eines

Dimensionserstellungsprozess aufgezeichnet hat.

Doppelklicken Sie auf die Meldung, um den tatsächlichen Fehler zu sehen.

Daten von MSAS importieren 2-27


TurboIntegrator Prozess mit MDX-Statement generieren Inhalt | Index

TurboIntegrator Prozess mit MDX-Statement generieren

TurboIntegrator Prozess aufbauen

TM1 TurboIntegrator erlaubt Ihnen, Daten von einer ODBO-Datenquelle mit

einem MDX-Statement zu extrahieren und diese Daten in TM1 zu importieren.

Dieser Abschnitt beschreibt die dazu notwendigen Schritte.

Am Besten erstellen Sie ein MDX-Statement mit einem Dritthersteller-

Dienstprogramm, und setzen dann das funktionierende MDX-Statement als

Basis für den Datenimport in TM1ein.

Wenn Sie Daten nach TM1 importieren, ist es wichtig mit einem MDX-

Statement zu starten, das eine beschränkte Anzahl von Spalten hat. Einige

MDX-Statements generieren eine große Anzahl von Spalten. Solche Abfragen

sind als Ausgangspunkt für einen Import unpraktisch.

Eine Methode, die Anzahl der Spalten zu beschränken, besteht darin, nur die

Werte zu platzieren, an denen Sie Interesse haben.

Nachdem Sie ein MDX-Statement mit nützlichen Daten haben, können Sie

Ihren TurboIntegrator Prozess aufbauen. So starten Sie den Vorgang:

1. Starten Sie TM1 Architect und melden Sie sich mit einem gültigen

Benutzernamen und Kennwort an.

2-28 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator Prozess mit MDX-Statement generieren Inhalt | Index

2. Rechtsklicken Sie auf Prozesse und wählen Sie Neuen Prozess erstellen.

Die TurboIntegrator Dialogbox erscheint.

Daten von MSAS importieren 2-29


TurboIntegrator Prozess mit MDX-Statement generieren Inhalt | Index

3. Klicken Sie auf ODBO MDX-Abfrage. Die Dialogbox wird wie folgt

eingeblendet:

In dieser Dialogbox können Sie eine Verbindungstextkette zur MDX

Datenquelle erstellen.

4. Geben Sie die Verbindungsparameter in die Dialogbox ein. Die

Verbindungsparameter sind herstellerspezifisch.

5. Klicken Sie auf Verbinden. Beim erfolgreichen Anschluss wird die

Verbindungsschaltfläche grau und Sie können mit dem Register MDX-

Abfrage fortfahren.

2-30 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator Prozess mit MDX-Statement generieren Inhalt | Index

6. Klicken Sie auf MDX-Abfrage.

7. Geben Sie Ihre MDX-Abfrage in dieses Register ein. Sie können auch eine

funktionierende MDX-Abfrage von einer anderen Anwendung kopieren

und in dieses Register einfügen.

Dieses MDX-Statement generiert das folgende Datenraster.

Daten von MSAS importieren 2-31


TurboIntegrator Prozess mit MDX-Statement generieren Inhalt | Index

8. Klicken Sie auf Variablen. Für jede Spalte, die durch das MDX-Statement

generiert wird, wird eine Variable durch TurboIntegrator generiert. Die

nachstehende Abbildung zeigt das Register Variable.

Die nachstehende Abbildung zeigt die generierten Variablen und die

Spalten, mit denen Sie korrespondieren.

Spalten, welche die Reihentitel (wie beispielsweise USA und Kanada)

enthalten, werden typischerweise als Dimensionselemente zugewiesen.

Spalten, die Datenelemente enthalten, werden als Daten zugewiesen.

2-32 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator Prozess mit MDX-Statement generieren Inhalt | Index

9. Folgen Sie den Anleitungen in Kapitel 8 des Applix TM1 Clients Handbuchs,

um die Variablen in den TM1 Strukturen zu zuweisen. Nachdem Sie an die

ODBO-Datenquelle angeschlossen und das MDX-Statement definiert

haben, ist der Prozess zum Fertigstellen des TurboIntegrator Prozesses

identisch mit dem eines ODBC-Datenimports.

Daten von MSAS importieren 2-33


TurboIntegrator Prozess mit MDX-Statement generieren Inhalt | Index

2-34 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Inhalt | Index

3 Geschäftsdaten von SAP

ODBO importieren

TM1 TurboIntegrator importiert Daten von SAP BW über den SAP OLE DB für

OLAP (ODBO) Anbieter. Dieses Kapitel beschreibt die SAP Objekte, die Sie in TM1

importieren können und wie Sie diese Objekte importieren können.

Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel beschrieben:

• SAP Objekte und Terminologie

• An SAP anschließen

• Merkmale von SAP importieren

• Abfragewürfel von SAP importieren

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-1


SAP Objekte und Terminologie Inhalt | Index

SAP Objekte und Terminologie

TM1 importiert durch ODBO

TurboIntegrator Importoptionen für SAP

Für den Import von Daten und Metadaten von SAP BW nach TM1 benötigen Sie ein

solides Verständnis der Datenstrukturen in den SAP und TM1 Systemen. Dieser

Abschnitt beschreibt Informationen, die Sie vor dem Import von Daten aus SAP BW

wissen müssen.

TM1 importiert Daten von SAP über den SAP OLE DB für OLAP (ODBO) Anbieter.

Da TM1 ODBO verwendet, sieht TM1 nur die SAP Objekte, die von SAP über OCBO

geliefert werden. Dies hat einige Auswirkungen:

TurboIntegrator sieht keine SAP InfoCubes. TurboIntegrator sieht nur

Abfragewürfel.

TurboIntegrator importiert Merkmale, Hierarchien und Schlüsselzahlen als TM1

Dimensionen.

TurboIntegrator enthält drei Optionen, die Ihnen den Import von Daten aus SAP

erlauben:

• ODBO-Würfel – Diese Option erlaubt Ihnen einen Abfragewürfel von SAP zu

importieren. TurboIntegrator importiert Dimensionen, Metadaten und Daten.

• ODBO-Dimension – Diese Option erlaubt Ihnen den Import eines Merkmals,

Hierarchie oder Schlüsselzahl aus SAP.

• ODBO MDX-Abfrage – Sie können Ihre eigene MDX-Abfrage für die SAP Daten

aufbauen und diese als Quelle für den Datenimport verwenden.

3-2 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


SAP Objekte und Terminologie Inhalt | Index

Software-Voraussetzungen

Bevor Sie TurboIntegrator ausführen und Daten von SAP importieren können, müssen

Sie die folgende SAP Software auf Ihrem Rechner installiert haben:

• SAP ODBO-Anbieter

• SAP Anmeldung

Analoge Objekte in SAP und TM1

Fordern Sie den SAP BW Installationskit von der SAP AG an. Beim Ausführen der

SAP BW Installation achten Sie darauf, dass Sie SAP BW Add-on und SAP GUI

auswählen.

Einige Objekte in der SAP Objekthierarchie haben ein korrespondierendes Objekt in

TM1. Zum Beispiel erfüllen die Merkmale in SAP den gleichen Zweck wie die

Dimensionen in TM1. Die Dimension measures in einem TM1 Würfel definiert die

Einheiten, die von den Daten im Würfel gemessen werden und ist analog zu einem

Kennzahl-Merkmal im SAP Infowürfel.

Abfragewürfel in SAP werden in TM1 als Würfel importiert. Merkmalswerte werden

als Dimensionselemente importiert.

SAP Merkmale können eine oder mehrere Hierarchien enthalten. Hierarchien werden

an TM1 über den SAP ODBO Anbieter als Dimension geliefert. Sie können von

Hierarchien im Merkmal auswählen, wenn Sie das Merkmal in TM1 importieren.

Einige SAP Objekte haben kein korrespondierendes Objekt in TM1. Zum Beispiel

implementiert SAP Objekte, die Dimensionen genannt werden. Dimensionen in SAP

sind Sammlungen von Merkmalen. TM1 hat kein analoges Objekt für die SAP

Dimensionen. Sie können individuelle Merkmale in TM1 importieren, aber keine SAP

Dimensionen.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-3


SAP Objekte und Terminologie Inhalt | Index

Die folgende Abbildung zeigt die SAP Objekthierarchie und die analogen Objekte in

TM1 und ODBO.

3-4 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


SAP Objekte und Terminologie Inhalt | Index

Abfragewürfelnamen und Infowürfelnamen

Beim Import von Abfragewürfel oder Merkmalen von SAP BW müssen Sie den

Namen eines SAP Abfragewürfels spezifizieren, wenn Sie mit TurboIntegrator

arbeiten. SAP unterstützt verschiedene Namen für diese Objekte. TurboIntegrator

präsentiert nur die technischen Namen. Die folgende Abbildung zeigt eine

Beispieldialogbox.

Der ODBO-Würfelname wird aus dem Namen des SAP Infowürfels und dem Namen

des SAP Abfragewürfel zusammengestellt. Im folgenden Beispiel wurde Infowürfel

0APO_C01 genannt. Der Abfragewürfel wurde Piyush2 genannt.

Merkmale: Technische Namen und Anzeigenamen

Von ODBO gesehen, hat jeder Merkmalswert in SAP einen technischen Namen und

eine Beschreibung. Der technische Name, wie beispielsweise 0CALMONTH, ist

eindeutig innerhalb des Abfragewürfels. Die Beschreibung wie Cal. Year/Month wird

normalerweise für die Anzeige verwendet.

Wenn Sie Merkmalswerte in TM1 importieren, werden diese zu Dimensionselemente.

Der Anzeigename ist der Name des TM1 Elements. Der technische Name wird ein

TM1 Alias.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-5


SAP Objekte und Terminologie Inhalt | Index

Die folgende Dialogbox mit Merkmalseigenschaften zeigt beispielsweise die

Informationen eines Merkmals mit dem Namen Cal Year/ Month an.

Copyright © SAP

Beim Import dieses Merkmals in TM1 müssen Sie den technischen Namen des

Merkmals spezifizieren, wenn Sie den TurboIntegrator Prozess aufbauen.

3-6 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


SAP Objekte und Terminologie Inhalt | Index

Nachdem das Merkmal importiert wurde, werden der technische Name des Merkmals

und seine Werte zum Aufbau der TM1 Dimensionsaliase verwendet, wie die folgende

Abbildung zeigt.

Die Beschreibungen des Merkmals und ihrer Elemente werden in der TM1 Dimension

als Elementnamen gespeichert.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-7


SAP Objekte und Terminologie Inhalt | Index

Merkmal und Hierarchienamen

In SAP BW können Merkmale eine oder mehrere Hierarchien enthalten. Hierarchien

sind mehrstufige Listen von Werten, die typischerweise einen Aggregationspfad

definieren.

SAP Hierarchienamen setzen sich normalerweise aus dem Namen des Grundmerkmals

zusammen, von der sie abgeleitet werden, sowie einigen Leerstellenzeichen und

weiteren alphanumerischen Zeichen.

Innerhalb von TurboIntegrator können Sie den Unterschied zwischen einem

Grundmerkmal und einer Hierarchie mithilfe der Struktur des technischen Namens

feststellen. Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel.

In dieser Abbildung:

• [0CALMONTH] ist ein Grundmerkmal.

• [0CALMONTH 0YEA_MON] ist eine Hierarchie.

• [0CALMONTH 0YEA_QUA_MON] ist ebenfalls eine Hierarchie.

3-8 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


SAP Objekte und Terminologie Inhalt | Index

Einschränkungen beim Import von Würfeln aus SAP

Virtuelle Würfel

Wenn Sie Würfeldaten mithilfe der SAP BW OLE DB für OLAP Schnittstelle lesen,

limitiert SAP die Datenmenge, die Sie importieren können. (Diese Einschränkung

kann je nach verwendetem SAP Produkt variieren.) Da die SAP Server gemeinsam

genutzte Ressourcen sind, wird hiermit verhindert, dass zu viele Ressourcen an einem

Server durch einen Client in Anspruch genommen werden.

Wenn TM1 diese Einschränkung während eines Würfelimports erreicht hat, erscheint

folgende Fehlermeldung:

Ausführung der MDX-Abfrage fehlgeschlagen

Tritt dieser Fehler beim Import eines Würfels auf, empfiehlt Applix den Import des

SAP Abfragewürfels als virtuellen Würfel anstatt eines standardmäßigen TM1

Würfels.

Wenn Sie einen TurboIntegrator Prozess ausführen und einen Würfel aus SAP

importieren, können Sie einen regulären oder virtuellen Würfel erstellen.

Ein virtueller Würfel besitzt den gleichen Metadatenaufbau wie ein Würfel: Er hat

Dimensionen, die Dimensionen haben Elemente usw. Der TurboIntegrator Prozess, der

den virtuellen Würfel erstellt, importiert jedoch keine Daten. Daten werden während

der Laufzeit importiert, sobald eine Ansicht innerhalb eines virtuellen Würfels

kalkuliert wird.

Die TurboIntegrator Prozesse, die virtuelle Würfel erstellen, brauchen beträchtlich

weniger Laufzeit als solche, die TM1 Standardwürfel erstellen.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-9


An SAP anschließen Inhalt | Index

TurboIntegrator Lizenzierung und SAP

Der Import von Daten von SAP erfordert eine spezielle TurboIntegrator Lizenz. Wenn

Sie eine TurboIntegrator Lizenz mit aktivierter SAP Option haben, erscheint die

Option SAP BW OLE DB Provider in der ODBO-Anschlussdialogbox des

TurboIntegrator. Wenn die SAP Option in Ihrer TM1 Lizenz nicht aktiviert ist,

erscheint die Lizenz SAP BW OLE DB Anbieter nicht in der Liste der Anbieter.

Lesen Sie hierzu den folgenden Abschnitt.

Im Anhang A “TurboIntegrator Lernprogramm” dieses Handbuchs finden Sie weitere

Informationen über die TurboIntegrator Lizenzierung.

An SAP anschließen

So schließen Sie an SAP mithilfe von TurboIntegrator an:

1. Lassen Sie den TM1 Server Explorer laufen. Melden Sie sich in TM1 mit einem

gültigen Benutzernamen und Kennwort an.

2. Rechtsklicken Sie auf Prozesse und wählen Sie Neuen Prozess erstellen.

Die TurboIntegrator Dialogbox erscheint.

3. Klicken Sie auf ODBO-Dimension oder ODBO-Würfel..

3-10 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


An SAP anschließen Inhalt | Index

4. Wählen Sie SAP BW OLE DB PROVIDER vom Feld OLE DB-Anbieter. Die

folgende Dialogbox erscheint:

HINWEIS: Wenn die Option SAP BW OLE DB Anbieter nicht erscheint, müssen

Sie eventuell die Lizenzdatei (tm1s.lic) aktualisieren, um die SAP Option

einzufügen.

5. Geben Sie die Verbindungsparameter folgendermaßen in die Dialogbox ein:

Feld

ODBO-Anbieter

ODBO-Verzeichnis

Wert

SAP BW OLE DB PROVIDER

TurboIntegrator zeigt nur die ODBO-Anbieter an, auf die der

TM1 Server zugreifen kann. Sie müssen den SAP BW

ODBO Anbieter auf dem TM1 Serverhost installiert haben,

damit die Option im TurboIntegrator erscheint.

Lassen Sie dieses Feld leer.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-11


An SAP anschließen Inhalt | Index

Feld

ODBO-Datenquelle

Wert

Geben Sie Ihre SAP Anmeldebeschreibung ein. Die SAP

Anmeldebeschreibung erscheint beim Ablauf der SAP

Anmeldeanwendung. Der folgende SAP Bildschirm zeigt

zwei SAP Anmeldebeschreibungen: SAP_CPC_B410 und

SAP_Login_Rjordon.

Copyright © SAP AG

Die SAP Anmeldebeschreibungen für Ihr System befinden

sich in der Datei SAPLogon.ini. Nähere Informationen zu

diesem Vorgang finden Sie in der SAP BW Dokumentation.

ODBO-Katalog

ODBO UserID

Lassen Sie dieses Feld leer.

Geben Sie eine SAP Benutzer-ID ein.

3-12 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

Feld

ODBO-Kennwort

Wert

Geben Sie das Kennwort ein, das mit der SAP Benutzer-ID

korrespondiert.

Client Geben Sie eine Client-Nummer ein, wie beispielsweise 800.

Sprache

Geben Sie eine Sprachspezifikation ein. Die Spezifikation für

amerikanisches English ist EN. Die Spezifikation für

Deutsch ist DE. Informationen zu weiteren

Spracheinstellungen finden Sie in der SAP Dokumentation.

6. Klicken Sie auf Verbinden. Bei erfolgreicher Anmeldung erscheint der

Anschlussschalter grau. Andernfalls meldet TM1 einen Fehler.

Merkmale von SAP importieren

Nach erfolgreichem Anschluss an SAP können Sie die Abfragewürfel und Merkmale

in TM1 importieren. Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie ein SAP Merkmal

importieren und eine TM1 Dimension erstellen. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

1. Im TM1 Server-Explorer wählen Sie Prozesse → Neuen Prozess erstellen.

2. Wählen Sie ODBO-Dimension vom Register Datenquelle.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-13


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

3. Geben Sie die Anschlussparameter für SAP ein. Weitere Informationen finden Sie

im vorherigen Abschnitt „An SAP anschließen“. Die folgende Abbildung zeigt ein

Beispiel eines kompletten Anschluss- Registers.

3-14 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

4. Klicken Sie auf ODBO-Dimension laden. Das Register ODBO-Dimension

laden erscheint.

5. Wählen Sie eine a TM1 Dimensionsaktion.

• Dimension erstellen erstellt eine neue Dimension auf Ihrem TM1 Server.

• Dimension neu erstellen zerstört die Dimension, die Sie im Feld TM1

Dimension für den Ladevorgang ausgewählt haben, und baut sie mit den von

SAP importierten Daten wieder auf. Verwenden Sie diese Option, wenn die

TM1 Dimension bereits existiert und komplett ersetzt werden soll.

• Dimension aktualisieren importiert Daten von SAP und aktualisiert die

Dimension, die Sie im Feld TM1 Dimension für Ladevorgang spezifiziert

haben. Merkmalswerte, die in SAP existieren und nicht Elemente in der TM1

Dimension sind, werden zur TM1 Dimension hinzugefügt. Nichts wird aus der

TM1 Dimension gelöscht. Zur vollen Synchronisation von SAP Merkmal und

TM1 Dimension wählen Sie Dimension neu erstellen.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-15


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

• Nicht laden erlaubt das Erstellen eines speziellen TurboIntegrator-Skripts.

6. Klicken Sie auf ODBO-Würfel mit Dimension . Wählen Sie einen

Abfragewürfel aus der Liste. Diese Liste enthält die Namen jedes Abfragewürfels

in der SAP Datenbank, auf den Sie Zugriff haben.

HINWEIS: Wenn Sie den Abfragewürfel mit der gewünschten Dimension nicht

finden können, müssen Sie eventuell den SAP Query Designer ablaufen lassen und

die Eigenschaft Freigabe für OLE DB für OLAP für den Abfragewürfel

einstellen. Der hierzu erforderliche Vorgang wird im Verlauf dieses Kapitels weiter

beschrieben.

7. Klicken Sie auf Würfeldimensionen und wählen Sie ein Merkmal aus der

Liste. Alle Merkmale, die zu dem in Schritt 6 ausgewählten Abfragewürfel

gehören, werden aufgeführt.

8. Wenn Sie Dimension erstellen in Schritt 5 wählen, geben Sie den Namen einer

neuen Dimension in das Feld TM1 Dimension für Ladevorgang ein.

Wenn Sie Dimension neu erstellen in Schritt 5 wählen, wählen Sie eine

vorhandene Dimension vom FeldTM1 Dimension für Ladevorgang aus..

Wenn Sie Dimension aktualisieren in Schritt 5 wählen, wählen Sie eine

vorhandene Dimension vom Feld TM1 Dimension für Ladevorgang.

9. Klicken Sie auf . Die Dialogbox Prozess speichern unter wird eingeblendet.

10. Geben Sie den Namen des neuen Prozesses ein und klicken Sie auf OK.

Der Prozess läuft. Ihre neue oder aktualisierte Dimension sollte in der Dimensionsliste

des TM1 Server vorhanden sein.

3-16 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

Merkmalswerte filtern

TurboIntegrator ermöglicht die Wahl der Merkmalswerte, die Sie von jeder Dimension

importieren möchten. Klicken Sie dazu den Schalter Filter im Register

Würfeldimensionen.

Dieser Kippschalter aktiviert

bzw. deaktiviert alle Ebenen in

der Hierarchie.

Die vollen Namen von jeder Ebene des Merkmals werden im Feld Ebenenname

angezeigt. Die etwaige Zahl der Mitglieder in jeder Ebene der Dimension wird im Feld

Gesamtzahl der Mitglieder angezeigt.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-17


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

Um individuelle Mitglieder einer bestimmten Ebene zu wählen, klicken Sie auf den

Schalter im Feld Auswählen. (Per Vorgabe sind Alle Mitglieder ausgewählt.) Die

Dialogbox Ebenenmitglieder auswählen wird eingeblendet.

Aktivieren bzw. deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben jedem aufgeführten

Mitglied. Mitglieder, die ein Häkchen haben, werden von SAP importiert, sobald Sie

den Prozess ablaufen lassen

Abfragewürfel von SAP importieren

Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie einen Abfragewürfel von SAP BW nach TM1

importieren. Die folgenden Themen werden in diesem Abschnitt beschrieben.

• Auf Abfragewürfel mithilfe von ODBO zugreifen - Um auf einen

Abfragewürfel von TurboIntegrator zuzugreifen, muss der Abfragewürfel speziell

konfiguriert werden, damit er für den SAP ODBO Anbieter verfügbar ist. Dieser

3-18 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

Auf Abfragewürfel mit ODBO zugreifen

Abschnitt zeigt, wie Sie die Abfragewürfelparameter einstellen können, damit

TurboIntegrator den Würfel sehen kann.

• SAP Variablen - SAP Abfragewürfel unterstützen Laufzeitparameterisierung

durch SAP Variablen. TurboIntegrator kann bestimmte Typen von SAP Variablen

importieren. Dieser Abschnitt beschreibt das Einstellen von Variablen innerhalb

von SAP, damit sie in TM1 durchTurboIntegrator importiert werden können.

• Abfragewürfel importieren - Nachdem Sie den SAP Abfragewürfel für den

Import konfiguriert haben, können Sie den TurboIntegrator laufen lassen und den

Würfel in TM1 importieren. In diesem Abschnitt wird der komplette Ablauf

beschrieben.

SAP Abfragewürfel werden mithilfe des SAP Query

Designer aufgebaut. Einige Abfragewürfel sind durch

den SAP ODBO Anbieter erhältlich, andere jedoch

nicht. Der SAP Query Designer erlaubt das Einrichten

einer Eigenschaft, wodurch der Abfragewürfel mithilfe

der ODBO Schnittstelle sichtbar wird. Befindet sich

diese Eigenschaft nicht im Abfragewürfel, können Sie

vom TurboIntegrator darauf nicht zugreifen.

Wichtiger Hinweis

Dieser Abschnitt beschreibt

Elemente des SAP Produkts und ist

als Hilfe für die Applix Kunden

gedacht. Applix übernimmt keine

Verantwortung für Fehler oder

Unterlassungen. Wenden Sie sich

bitte an Ihre SAP-Dokumentation,

falls Sie weitere Informationen

wünschen.

Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

1. Öffnen Sie die Abfrage im SAP Query Designer.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-19


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

2. Klicken Sie auf . Die Dialogbox Abfrageeigenschaften wird eingeblendet.

Copyright ©

3-20 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

3. Klicken Sie auf Spezifisch.

Copyright © SAP

SAP Variablen

Unterstützte Variablentypen

4. Aktivieren Sie Release for OLE DB for OLAP.

5. Klicken Sie auf OK.

Sie sollten jetzt auf Ihre Abfrage von TurboIntegrator zugreifen können.

Der Import eines Abfragewürfels von SAP BW ähnelt sehr dem Import

multidimensionaler Daten von anderen unterstützten Datenquellen. Der größte

Unterschied besteht darin, dass SAP in seinen Abfragewürfeln Variablen unterstützt,

wodurch Sie die Kalkulationen im Abfragewürfel parametrisieren können.

Die Variablen werden entschlüsselt, bevor die Abfrage ausgeführt wird. Dieser

Abschnitt beschreibt die SAP Variablen im Detail und zeigt die verschiedenen Typen

von SAP Variablen, auf die Sie mit TurboIntegrator zugreifen können.

Beim Design von Abfragewürfel für den Import nach TM1 sollten Sie folgendes

beachten:

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-21


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

Variable zu Abfragewürfel hinzufügen

• Eine SAP Abfrage kann mehrere Typen von Variablen enthalten. Nur einige dieser

Variablentypen werden durch den SAP ODBO Anbieter angezeigt.

• Variablen können Optional, Pflicht oder Pflicht – Initialwert nicht erlaubt sein.

TurboIntegrator kann alle drei dieser Typen importieren.

Hier sind die Variablentypen, die der SAP ODBO Anbieter anzeigt, und auf die

TurboIntegrator zugreifen kann:

• Text - Die Variable erfordert einen Textwert. Sie können diesen Textwert in das

Register SAP Variablen im TurboIntegrator als Teil des Importprozesses

eingeben.

• Numerisch - Die Variable erfordert einen numerischen Wert. Sie können diesen

numerischen Wert in das Register SAP Variablen im TurboIntegrator als Teil des

Importprozesses eingeben.

• Hierarchie - Bei dieser Variablen müssen Sie eine Hierarchie auswählen.

TurboIntegrator erlaubt das Wählen einer Hierarchie aus einer Liste.

• Merkmalswert - Bei dieser Variable müssen Sie eine oder mehrere

Hierarchiemitglieder auswählen. Dieser Variablentyp kann ein einzelnes Mitglied,

einen Satz an Mitgliedern, einen Bereich von Mitgliedern oder eine Kombination

von Bereichen und individuellen Mitgliedern erfordern. TurboIntegrator erlaubt die

Auswahl der erforderlichen Mitgliedern aus einer Liste.

Wenn Sie Variablen zu Abfragewürfel im SAP Query Designer hinzufügen, stellen Sie

das Feld Verarbeitet durch im SAP BW Variablenassistenten auf Benutzereintrag /

Standardwert ein. Der SAP ODBO Anbieter zeigt nur diese Typen von Variablen an.

TurboIntegrator kann auf keine anderen Typen zugreifen.

3-22 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

Abfragewürfel importieren

Schritt 1 – An SAP mithilfe von TurboIntegrator

So importieren Sie eines SAP Abfragewürfels in TM1:

• Schritt 1 – An SAP mithilfe von TurboIntegrator anschließen.

• Schritt 2 – Würfelimportparameter spezifizieren

• Schritt 3 – Dimensionsvariablen definieren

• Schritt 4 – SAP Variablen definieren

• Schritt 5 - Prozess speichern und ausführen.

Dieser Abschnitt beschreibt den kompletten Vorgang des Imports eines SAP

Abfragewürfels und Erstellens eines TM1 Würfels.

Zum Erstellen eines neuen TM1 Würfels mit Daten, die von SAP importiert wurden,

mussen Sie sich zuerst mit TurboIntegrator an das SAP System anschließen. Dazu

folgen Sie diesen Schritten:

1. Im TM1 Server-Explorer wählen SieProzesse → Neuen Prozess erstellen.

2. Wählen Sie ODBO-Würfel vom Register Datenquelle.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-23


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

3. Geben Sie die Anschlussparameter für SAP ein. Die kompletten Informationen

finden Sie im Abschnitt “An SAP anschließen” weiter oben in diesem Kapitel. Die

folgende Abbildung zeigt ein Beispiel eines kompletten Anschluss-Registers.

Schritt 2 – Würfelimportparameter spezifizieren

Das Register ODBO Würfel laden erlaubt das Spezifizieren der Quellen- und

Zielwürfel für den Importprozess. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:

1. Klicken Sie auf die Schaltfläche ODBO-Würfel laden

2. Wählen Sie entweder Virtueller Würfel oder Physischer Würfel. Applix

empfiehlt, dass Sie in den meisten Fällen Virtueller Würfel wählen. Virtuelle

Würfel erfordern weniger SAP Serverressourcen für den Import. (Der Rest dieses

Beispiels zeigt, wie ein physischer Würfel importiert wird, wobei es sich um einen

etwas komplizierteren Vorgang als den Import eines virtuellen Würfels handelt.)

3-24 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

3. Wählen Sie Würfel erstellen vom Bereich TM1 Würfelaktion.

4. Klicken Sie auf ODBO-Würfel auswählen zum Laden von und wählen

Sie einen Würfel in der Liste aus.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-25


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

5. Geben Sie den Namen des zu erstellenden Würfels ein.

6. Für dieses Beispiel wählen Sie Werte speichern von den Optionen Datenaktion

aus. Wenn Sie einen Würfel erstellen oder neu erstellen, müssen Sie Werte speichern

wählen.

Werte kumulieren fügt die Werte der importierten Daten zu den Werten des TM1

Würfels an jedem analogen Datenpunkt hinzu. Dies wird nur zum Aktualisieren

von Daten in einem vorhandenen TM1 Würfel verwendet.

HINWEIS: Wenn Sie einen virtuellen Würfel erstellen, sind die Optionen im

Datenaktionsbereich deaktiviert.

3-26 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

Schritt 3 – Dimensionsvariablen definieren

Das Register Würfeldimensionen erlaubt ein Spezifizieren der Merkmale im

Zielabfragewürfel, die in TM1 importiert werden. Dieser Abschnitt beschreibt, wie das

Register fertig gestellt wird.

Info zu Grundmerkmalen, Hierarchien, und Navigationseigenschaften

Wenn ein Merkmal über Hierarchien verfügt, sind die Hierarchien per Vorgabe mit der

Dimensionsaktion Nicht laden eingestellt. Die folgende Abbildung zeigt ein

Grundmerkmal und zwei seiner Hierarchien:

Per Vorgabe ist das Grundmerkmal (0CalMonth) auf die Dimensionsaktion von

Erstellen eingestellt. Die Hierarchienamen starten typischerweise mit den Namen des

Grundmerkmals und setzen sich aus einer großen Anzahl von Unterstrichen und

zusätzlichem Text zusammen. Sie sind auf eine vorgegebene Dimensionsaktion von

Nicht laden eingestellt

HINWEIS: Behandeln Sie das Grundmerkmal und seine Hierarchien als sich

gegenseitig ausschließende Objekte zum Zwecke des Imports. Importieren Sie niemals

mehr als eine von diesen nach TM1. Wenn Sie beispielsweise eine Hierarchie

importieren, stellen Sie sicher, dass Sie das Grundmerkmal and alle anderen

Hierarchien auf Nicht laden einstellen.

Folgen Sie diesen Schritten, um die TM1 Dimensionen zu spezifizieren, welche die

Ziele Ihres SAP Datenimport sind.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-27


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

1. Klicken Sie auf das Register Würfeldimensionen.

Die SAP Merkmale, Hierarchien und Navigationsattribute, welche den

Abfragewürfel darstellen, sind auf diesem Register aufgelistet. Per Vorgabe wird

jedes importierte Merkmal zum Erstellen einer neuen TM1 Dimension mit einem

ähnlichen Namen verwendet. Zum Beispiel wird das SAP Merkmal [0UNIT] in

TM1 als Dimension 0UNIT_importiert.

2. Richten Sie die Quellenmerkmale und die Zieldimensionen für Ihren Import in den

Feldern ODBO Dimension und TM1 Dimension ein.

3. Stellen Sie die TM1 Dimensionsaktion für jede Dimension ein. Falls die

Dimension im Feld TM1 Dimension nicht in Ihrer TM1 Datenbank ist, wählen Sie

Erstellen oder Nicht laden.

3-28 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

Falls die Dimension im Feld TM1 Dimension bereits in Ihrer TM1 Datenbank

existiert, wählen Sie eine der folgenden Optionen:

Dimensionsaktion

Neu erstellen

Aktualisieren

Beschreibung

Zerstört die aktuelle Dimension in der Datenbank und erstellt

sie neu mit den Merkmalswerten, die aus SAP importiert

werden.

Fügt Merkmalswerte zur Dimension hinzu, die sich nicht in der

aktuell vorliegenden Dimension befinden.

Hinweis: Das gemeinsame Nutzen zwischen virtuellen

Würfeln wird nicht empfohlen. Wenn Sie einen virtuellen

Würfel importieren, und eine der Dimensionen ist auf

Aktualisieren eingestellt, geben Sie der Dimension einen

eindeutigen Namen und stellen Sie die TM1

Dimensionsaktion auf Erstellen ein.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-29


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

Dimensionsaktion

Nur Daten laden

Nicht speichern

Beschreibung

Die Dimension ist unverändert. Die Dimension wird nur für das

Laden von Daten verwendet.

Es können auch Situationen auftreten, wobei der SAP

Abfragewürfel mehr als 16 Dimensionen enthält. Zurzeit

unterstützt TM1 nur 16 Dimensionen. In diesem Fall müssen

einige der Dimensionen im Abfragewürfel auf Nur Daten

laden eingestellt werden. Lesen Sie hierzu “Mit Aggregationen

die Würfelgröße reduzieren” weiter unten in diesem Kapitel.

Weder die Dimension noch irgendwelche Daten werden aus

SAP importiert. Wenn Sie ein Merkmal laden, das Hierarchien,

Schlüsselfiguren oder Navigationsattribute enthält, müssen Sie

eine davon wählen und die anderen auf Nicht laden einstellen.

Schritt 4 – SAP Variablen definieren

HINWEIS: Wenn Sie einen vorhandenen TM1 Würfel aktualisieren und keine

Modifikationen der Dimensionen wünschen, stellen Sie alle TM1

Dimensionsaktionen auf Nur Daten laden ein.

SAP Abfragevariablen enthalten Variablen, die benutzerdefinierte Werte darstellen, die

zum Berechnen von Werten im Abfragewürfel verwendet werden, sobald die Abfrage

ausgeführt wird. Nicht alle Abfragewürfel enthalten Variablen.

3-30 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

Wenn Sie einen Abfragewürfel in TM1 importieren, der SAP Variablen enthält,

erscheinen die im Abfragewürfel definierten Variablen im Register SAP Variablen in

TurboIntegrator. Die folgende Abbildung zeigt das Register SAP Variablen.

Dieses Beispiel zeigt zwei Variablen, die beide vom Abfragewürfel erfordert werden.

(Das Feld Pflicht ist auf Ja gestellt, was bedeutet, dass Sie einen Wert für diese

Variable angeben müssen, um den Abfragewürfel importieren zu können.)

Zur Angabe eines Wertes für eine Variable geben Sie entweder einen Wert in das Feld

Wert ein oder klicken auf Auswählen. Wenn Sie auf Auswählen klicken, erscheint

eine Dialogbox zum Auswählen eines Wertes für die SAP Variable. Die Dialogbox

unterscheidet sich je nach Typ der SAP Variablen, die Sie importieren möchten.

• Formel- (numerisch) oder Textvariable - Dieser Variablentyp erfordert die

Eingabe eines einfachen Nummern- oder Textwertes in das Feld Wert. Die

folgende Abbildung zeigt ein Beispiel einer numerischen Variablen.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-31


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

• Hierarchievariable - Wählen Sie eine Hierarchie. TurboIntegrator liefert eine

Liste zur Auswahl, wie die folgende Abbildung illustriert.

3-32 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

• Merkmalsvariable - Einzelwerteingabe - Sie müssen ein einzelnes

Hierarchiemitglied aus der von TurboIntegrator gelieferten Liste wählen. Wenn Sie

auf Auswählen klicken, erscheint folgende Dialogbox:

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-33


Abfragewürfel von SAP importieren Inhalt | Index

• Merkmalsvariable - Intervall - TurboIntegrator fordert Sie auf, zwei Werte aus

einer Dialogbox zu wählen – den Start- und Endwert eines Bereichs.

Schritt 5 - Prozess speichern und ausführen.

So speichern Sie den TurboIntegrator Prozess und führen ihn aus:

1. Klicken Sie auf . Die Dialogbox Prozess speichern unter wird eingeblendet.

2. Geben Sie den Namen des neuen Prozesses ein und klicken Sie auf OK.

Der Prozess läuft. Ihr neuer oder aktualisierter TM1 Würfel sollte in der Würfelliste

des TM1 Servers vorhanden sein.

3-34 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

Große Abfragewürfel importieren

SAP BW unterstützt bis zu 4096 Merkmale in einem Abfragewürfel. Da TM1 bis zu

16 Dimensionen unterstützt, können einige SAP Abfragewürfel nicht ohne

Modifikationen direkt in TM1 importiert werden.

Es gibt zwei Wege, um die Anzahl der Merkmale in einem Abfragewürfel zu

reduzieren:

• Verwenden Sie den SAP Query Designer, um den Abfragewürfel vor dem Import

neu zu strukturieren. Der SAP Query Designer ermöglicht den Aufbau eines

Abfragewürfels, der ohne Modifikationen direkt in TM1 importiert werden kann.

• Verwenden Sie Aggregationen, um Dimensionen in TM1 zu eliminieren. Mit dieser

Technik können Sie Werte entlang einer Achse hinzufügen, und die aggregierte

Gesamtsumme an der Schnittstelle der anderen Achsen platzieren.

Größe des Abfragewürfels mit SAP Query Designer einschränken

Wenn Sie einen Abfragewürfel für den TM1 Import mit dem SAP Query Designer

entwerfen, sollten Sie die Anzahl der Merkmale, die in Zeilen, Spalten und als freie

Merkmale platziert werden auf 16 oder weniger beschränken. Diese Abfragewürfel

werden in TM1 ohne Modifikation importiert.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-35


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

Wenn Ihre Abfrage bereits gebaut ist und mehr als 16 Merkmale besitzt, prüfen Sie den

Abfragewürfel sorgfältig auf Merkmale, die entfernt werden können, ohne dass die

Integrität der zu präsentierenden Daten kompromittiert wird. Die folgende Abbildung

zeigt ein Beispiel.

3-36 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

Würfelgröße mit Aggregationen reduzieren

In dieser Abbildung gibt es fünf Spaltenattribute: Standortattribut 1 bis

Standortattribut 5. Um die Anzahl der Merkmale in diesem sehr großen Würfel zu

reduzieren, können Sie fünf vereinfachte Abfragewürfel erstellen. Der erste

Abfragewürfel würde die gleiche Zeilenmerkmale und freien Merkmale wie der

Abfragewürfel anzeigen, jedoch nur Standortattribut 1 in der Spalte haben. Der

zweite Abfragewürfel würde ähnlich sein, aber Standortattribut 2 in der Spalte haben,

usw. Auf diese Weise wird die Anzahl der Merkmale in jedem der fünf Abfragewürfel

um 4 reduziert.

Nachdem die fünf vereinfachten Abfragewürfel gebaut wurden, können Sie fünf

separate Prozesse für den Import bauen.

Eine weitere Methode zur Reduzierung der Anzahl der zu importierenden

Dimensionen verwendet die Aggregation von Datenpunkte entlang einer Achse.

Damit können Sie die aggregierte Dimension entfernen und die Größe des

resultierenden Würfels reduzieren. Diese Technik kann zur Reduzierung der Anzahl

der Dimensionen in Würfeldaten verwendet werden, die aus jeder Quelle,

einschließlich SAP importiert werden.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-37


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

Ein einfaches Aggregationsbeispiel

Angenommen Sie haben einen Würfel Sales bestehend aus den folgenden

Dimensionen.

Wenn Sie Nur Daten laden für Region spezifizieren und keine Filter anwenden,

reflektieren die Werte im resultierenden Würfel die weltweiten Umsatzzahlen für

das ausgewählte Produkt und Jahr.

Wenn Sie einen Filter anwenden, können Sie die Umsatzzahlen für jedes Element

in der Dimension Region importieren. Wenn Sie beispielsweise Skandinavien

3-38 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

Aggregieren von SAP Daten

auswählen, würden die Umsatzzahlen an der Kreuzung des ausgewählten Jahres

und Produktes die Umsatzzahlen für Skandinavien anzeigen.

Nehmen Sie den folgenden Abfragewürfel an:

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-39


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

Dieser Abfragewürfel enthält 17 Dimensionen, und kann somit nicht direkt in TM1

importiert werden. Sie können jedoch die Quantitäten entlang der Achse Region

aggregieren und einen Würfel mit 16 Dimensionen erstellen, welche die Umsatzzahlen

für alle Regionen anzeigt

Oder Sie können einen Schnitt für die Daten einer bestimmten Region erstellen, und

diese Daten an der Kreuzung der anderen 16 Dimensionen platzieren. Dazu führen Sie

folgende Schritte aus:

• Schritt 1 – An SAP mithilfe von TurboIntegrator anschließen.

• Schritt 2 – Quellen- und Zielwürfel für den Import spezifizieren.

• Schritt 3 – Dimensionshierarchieladeplan für den Würfel modifizieren.

• Schritt 4 - Prozess speichern.

• Schritt 5 – Job bauen und planen.

Diese Vorgänge werden in den nächsten Abschnitten näher beschrieben.

3-40 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

Schritt 1 – An SAP mithilfe von TurboIntegrator anschließen.

Erstellen Sie einen neuen TurboIntegrator Prozess und füllen Sie das Register

Anschluss wie in der folgenden Abbildung aus

Schritt 2 – Quellen- und Zielwürfel spezifizieren

Die kompletten Anleitungen zum Anschluss an SAP von TurboIntegrator finden Sie

im Abschnitt “Schritt 1 – An SAP mithilfe von TurboIntegrator anschließen” weiter

oben in diesem Kapitel.

So spezifizieren Sie die Quellen- und Zielwürfel für den Import:

1. Klicken Sie auf ODBO-Würfel laden.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-41


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

2. Wählen Sie die Abfragewürfel, die Sie importieren möchten, im Feld ODBO-

Würfel auswählen aus.

3. Spezifizieren Sie den Namen des Würfels, die Sie erstellen möchten im Feld TM1

Würfel auswählen.

4. Wählen Sie Würfel erstellen als TM1 Würfelaktion.

5. Wählen Sie im Feld Datenaktion die Option Werte speichern aus.

6. Lassen Sie Protokoll aktiveren ausgeschaltet.

Das Register ODBO Würfel laden sollte nun wie folgt aussehen:

Schritt 3 – Dimensionshierarchieladeplan für den Würfel modifizieren

Der Dimensionshierarchieladeplan für einen TurboIntegrator Prozess wird im Register

Würfeldimensionen angezeigt. Das Register Würfeldimensionen zeigt alle

Dimensionen im SAP Abfragewürfel an. Der folgende Vorgang zeigt, wie einem 17-

3-42 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

Dimensionswürfel 16 Dimensionen zugewiesen werden. Führen Sie dazu folgende

Schritte aus:

1. Klicken Sie auf das Register Würfeldimensionen.

2. Wählen Sie die Dimension aus, an der entlang Sie die Werte aggregieren möchten.

In diesem Beispiel werden die Werte entlang der Dimension Region aggregiert.

Wählen Sie Nur Daten laden vom Feld TM1 Dimensionsaktion aus, wie in der

folgenden Abbildung illustriert wird.

Die Metadaten der Dimension 0D_REGION werden nicht importiert. Per Vorgabe

werden die Werte entlang dieser Dimension gelesen und aggregiert. Der Wert an

der Kreuzung der restlichen 16 Dimensionen reflektiert die aggregierte Gesamtzahl

aller Mitglieder der Dimension 0D_REGION.

Der nächste Schritt zeigt, wie Sie ein Einzelelement zum Zugriff auswählen.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-43


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

3. Klicken Sie auf Filter neben der Dimension, die Sie in Schritt 2 modifiziert haben.

4. Klicken Sie auf den Kippschalter Hierarchie neben dem Posten LEVEL00.

Dadurch wird die Wahl aller Mitglieder der Hierarchie aufgehoben.

3-44 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

5. Klicken Sie auf Alle Mitglieder ausgewählt neben der Ebene am Ende der

Liste. (Die unterste Ebene enthält die N-Ebenenelemente in der Hierarchie.)

6. Klicken Sie auf ein Mitglied in der Liste und dann auf OK.

7. Klicken Sie auf OK in der Dialogbox ODBO Dimensionshierarchiefilter.

TurboIntegrator zeigt, dass ein Filter für die Hierarchie angewendet wird, wie die

folgende Abbildung illustriert.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-45


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

Schritt 4 - Prozess speichern.

Schritt 5 – Job bauen und planen.

Ihr TurboIntegrator Prozess ist damit abgeschlossen.

Klicken Sie und speichern Sie den Prozess mit einem beschreibenden Namen.

Der Import eines Abfragewürfels mit 16 Dimensionen kann sehr lange dauern. Der

nächste Vorgang zeigt, wie Sie einen Job zusammenstellen und dann dessen

Ausführung über Nacht planen. Das Ausführen von langen Prozessen außerhalb der

Arbeitszeit wird empfohlen.

Dieser Abschnitt beschreibt, wie ein Job gebaut und dessen Ablauf für 21 Uhr abends

geplant wird.

1. Vom Server-Explorer klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Jobs und wählen

Sie Neuen Job erstellen. Die folgende Dialogbox wird eingeblendet:

3-46 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

2. Klicken Sie auf den Prozess, der den SAP Abfragewürfel importiert, in der Liste

Verfügbar.

3. Klicken Sie auf , um den Prozess von der Liste Verfügbar zur Liste Ausgewählt

zu verschieben.

4. Klicken Sie auf Weiter. Die folgende Dialogbox wird eingeblendet:

5. Wählen Sie den Tag, an dem der Job ablaufen soll, im Kalender. Das aktuelle

Datum ist im Kalender eingekreist.

6. Wählen Sie die Zeit für die Jobausführung vom Feld Ortszeit

7. Verwenden Sie den Bereich Häufigkeit der Jobausführung, um ein Intervall zur

wiederholten Ausführung des Jobs einzustellen. Sie müssen ein Intervall einstellen,

um den Job speichern und planen zu können.

Geschäftsdaten von SAP ODBO importieren 3-47


Große Abfragewürfel importieren Inhalt | Index

8. Prüfen Sie, dass der Kippschalter Jobplanung ist aktiv eingeschaltet ist, wie die

vorherige Abbildung illustriert.

9. Klicken Sie auf Beenden. Die folgende Dialogbox wird eingeblendet:

10. Geben Sie einen beschreibenden Namen für den Job ein und klicken Sie auf Speichern.

3-48 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Inhalt | Index

4 Geschäftsdaten von SAP RFC

importieren

Mit TM1 TurboIntegrator können Sie Daten von SAP BW mithilfe der Remote

Function Calls (RFC) importieren. Dieses Kapitel beschreibt die SAP Objekte, die Sie

in TM1 mit SAP RFC importieren können und sowie die Vorgänge für den Import

dieser Objekte.

Die folgenden Themen werden in diesem Kapitel beschrieben:

• Voraussetzungen

• Verbindung zu SAP BW erstellen

• InfoCube von SAP importieren

• Merkmale von SAP importieren

• Sicherheit von SAP importieren

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-1


SAP Objekte und Terminologie Inhalt | Index

SAP Objekte und Terminologie

Für den Import von Daten und Metadaten von SAP BW nach TM1 benötigen Sie ein

solides Verständnis der Datenstrukturen in den SAP und TM1 Systemen. Das

vorherige Kapitel, “Geschäftsdaten von SAP RFC importieren,” enthält Definitionen

der SAP Objekte.

Software-Voraussetzungen

Bevor Sie den TurboIntegrator laufen lassen und Daten von SAP RFC importieren

können, müssen Sie die SAP Anmeldung und SAP Benutzeroberfläche auf dem

Rechner installiert haben, auf dem der TM1Server läuft.

Darüber hinaus müssen die jeweiligen SAP RFC Libraries auf Ihrem SAP System

installiert sein, bevor Sie Objekte und Daten durch den TurboIntegrator importieren

können. Sie müssen die Libraries herunterladen und installieren, die spezifisch für die

Plattform und das Betriebssystem sind, unter dem Sie SAP betreiben. Sie können die

neuesten SAP RFC Libraries vom SAP Service Marktplatz unter http://

service.sap.com herunterladen.

Verbindung zu SAP BW erstellen

Unabhängig davon, ob Sie einen SAP InfoCube, Merkmal oder Sicherheit mithilfe von

TurboIntegrator importieren möchten, müssen Sie zuerst eine Verbindung zu SAP

etablieren.

1. Rechtsklicken Sie im linken Bereich des TM1 Server-Explorers auf die Gruppe

Prozesse und wählen Sie die Option Neuen Prozess erstellen.

4-2 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Verbindung zu SAP BW erstellen Inhalt | Index

Das TurboIntegrator-Fenster wird geöffnet.

2. Klicken Sie auf SAP im Feld Datenquellentyp .

3. Geben Sie Verbindungsparameterwerte in das Register Verbindung ein.

Ihr SAP-Verwalter kann Ihnen die korrekten Parameterwerte mitteilen.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-3


Verbindung zu SAP BW erstellen Inhalt | Index

Parameterwert

System

Client

Benutzer

Kennwort

Sprache

Zusätzliche

Verbindungsparameter

Beschreibung

Der Name des SAP Systems, mit dem Sie eine Verbindung

aufnehmen möchten.

Eine Zahl, die mit der UI-Version auf dem SAP Server

korrespondiert. Zum Beispiel 498

Ihr Benutzername im SAP System.

Ihr Kennwort im SAP System.

Die Sprache des SAP Systems.

Geben Sie alle weitere Parameter und Werte ein, die Sie

zum Verbinden an das SAP BW System verwenden.

4. Klicken Sie auf Verbinden.

4-4 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

InfoCube von SAP importieren

Wenn Sie einen SAP InfoCube nach TM1 importieren, werden die Merkmale des

InfoCube in TM1 Dimensionen konvertiert. Diese neuen Dimensionen werden dann

zur Erstellung eines neuen TM1 Würfels verwendet.

So importieren Sie einen InfoCube von SAP nach TM1 in vier Vorgängen:

Vorgang 1 - Verbindung zu SAP BW etablieren

Vorgang 1 - Verbindung zu SAP BW etablieren

Vorgang 2 - SAP InfoCube zu einem TM1 Würfel zuordnen

Vorgang 3 - SAP Merkmale zu TM1 Dimensionen zuordnen

Vorgang 4 - TurboIntegrator Prozess speichern und ausführen

Zum Etablieren einer Verbindung zu SAP BW folgen Sie den Schritten, die im

Abschnitt “Verbindung zu SAP BW erstellen” auf Seite 4-3 beschrieben werden.

Vorgang 2 - SAP InfoCube einem TM1 Würfel zuordnen

So ordnen Sie einen SAP InfoCube einem TM1 Würfel zu:

1. Wählen Sie InfoCube vom SAP Quellenmenü.

2. Klicken Sie auf das Register InfoCube.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-5


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

3. Um die technischen Namen für die SAP InfoCubes auf Ihrem System zu sichten,

wählen Sie die Option Technische SAP Namen anzeigen.

Um die beschreibenden Namen für die SAP InfoCubes auf Ihrem System zu

sichten, leeren Sie die Option Technische SAP Namen anzeigen.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche neben der Option InfoCube auswählen zum

Laden von und wählen Sie den SAP InfoCube aus, den Sie nach TM1 importieren

möchten.

5. Wenn Sie den SAP InfoCube in einen vorhandenen TM1 Würfel importieren

möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche neben der Option TM1 Würfel

auswählen zum Übertragen auf und wählen Sie den TM1 Würfel, um die SAP

InfoCube Daten zu empfangen.

4-6 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

Wenn Sie einen neuen TM1 Würfel für den Import des InfoCube erstellen

möchten, geben Sie einen Namen für den neuen TM1 Würfel in das Feld TM1

Würfel auswählen zum Übertragen auf ein.

6. Aktivieren Sie eine TM1 Würfelaktion.

TM1 Würfelaktion

Würfel erstellen

Würfel neu erstellen

Würfel aktualisieren

Keine Aktion

Beschreibung

Importiert Daten und Metadaten vom SAP InfoCube und

erstellt einen neuen Würfel in TM1. Verwenden Sie diese

Option nur, wenn keine der Würfel und Dimensionen, die Sie

importieren, auf einem TM1 Server existieren.

Zerstört einen aktuell existierenden TM1 Würfel und baut ihn

erneut mit den Daten und Metadaten vom SAP InfoCube auf.

Verwenden Sie diese Option nur, wenn die TM1 Würfel und

Dimensionen existieren und Sie diese mit den neuen

Strukturen und Daten vom SAP InfoCube ersetzen möchten.

Importiert Daten von einem vorhandenen SAP InfoCube und

fügt sie in einen vorhandenen TM1 Würfel ein. Diese Option

verändert nicht die Struktur und Dimensionen des Würfels auf

dem TM1 Server.

Prozesse, die Keine Aktion spezifizieren, beeinflussen nicht

die Daten oder Metadaten des TM1 Würfels.

Verwenden Sie diese Option, um Prozesse zu testen und zu

debuggen oder Ihre eigenen Spezialvorgänge zu definieren.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-7


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

7. Wählen Sie eine Datenaktion.

Datenaktion

Werte speichern

Werte kumulieren

Bereich der Zieltabelle

auf Null setzen

Beschreibung

Diese Option schreibt Zellenwerte vom SAP InfoCube in den

TM1 Würfel.

Wenn Sie diese Option bei der Auswahl der Option Würfel

aktualisieren wählen, werden die vorhandenen TM1

Würfelwerte durch die vom InfoCube importierten Werte

überschrieben.

Die Option Würfel kumulieren erlaubt das Sammeln von

vorhandenen TM1 Würfelwerten mit Werten, die vom SAP

infoCube importiert werden.

Diese Option ist verfügbar, wenn Sie die Aktion Würfel

aktualisieren auswählen.

Wählen Sie diese Option, wenn alle Datenpunkte in einer

spezifizierten Würfelansicht auf Null gesetzt werden sollen.

So definieren Sie die Würfelansicht, die auf Null gesetzt

werden soll:

• Klicken Sie auf neben der Option Ansicht, um eine

vorhandene Ansicht auf Null zu setzen.

• Klicken Sie auf neben der Option Ansicht, um eine

neue Ansicht zu definieren, die auf Null gesetzt werden

soll.

4-8 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

8. Zum Protokollieren der Änderungen in den Würfeldaten während des Imports von

einem SAP InfoCube wählen Sie die Option Protokoll aktivieren.

Um das Protokollieren während des Imports zu deaktivieren, leeren Sie die Option

Protokoll aktivieren.

HINWEIS: Die Deaktivierung des Protokolls beschleunigt das Laden und

Aktualisieren von Daten. Bei einem Systemausfall haben Sie dann jedoch keine

Möglichkeit, die Aktualisierungen wiederherzustellen.

Vorgang 3 - SAP Merkmale den TM1 Dimensionen zuordnen

So ordnen Sie SAP Merkmale den TM1 Dimensionen zu:

1. Klicken Sie auf das Register Merkmale.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-9


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

Für jedes SAP Merkmal, das im Register Merkmal aufgeführt ist, vervollständigen Sie

die Schritte 2 bis 8.

2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hierarchien auswählen.

Die Dialogbox Hierarchien auswählen erscheint.

3. Wählen Sie die Hierarchien aus, die Sie in TM1 importieren möchten, und klicken

Sie auf OK.

4-10 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

Falls ein SAP Merkmal keine Hierarchien enthält, können Sie auf Abbrechen

klicken, um die Dialogbox Hierarchien auswählen zu verwerfen.

WICHTIG: Eine Hierarchie mit Intervallen kann nicht nach TM1 importiert

werden. Ein Versuch, eine solche Hierarchie zu importieren, verursacht einen

Abbruch des TurboIntegrator Prozesses. Sie müssen mit den SAP Merkmalen

vertraut sein und sicherstellen, dass Sie nicht versuchen, eine Hierarchie mit

Intervallen zu importieren.

4. Wenn ein Merkmal einer vorhandenen TM1 Dimension zugeordnet ist, klicken Sie

in der Spalte TM1 Dimension und wählen Sie die Dimension, die mit dem

Merkmal korrespondiert.

Wenn Sie eine neue TM1 Dimension von einem Merkmal erstellen möchten, geben

Sie einen Namen für die Dimension in der Spalte TM1 Dimension ein.

Wenn Sie das Merkmal nicht in den TM1 Würfel importieren möchten, lassen Sie

die Spalte TM1 Dimension leer.

5. Wählen Sie eine TM1 Dimensionsaktion.

Dimensionsaktion

Erstellen

Neu erstellen

Aktualisieren

Beschreibung

Erstellt eine neue TM1 Dimension von einem SAP

Merkmal.

Erstellt eine vorhandene TM1 Dimension mit

Elementen aus dem SAP Merkmal neu.

Aktualisiert eine vorhandene Dimensionsstruktur durch

Hinzufügen von neuen Elementen, die vom SAP

Merkmal importiert werden.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-11


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

Dimensionsaktion

Belassen

Nicht laden

Beschreibung

Verarbeitet das Merkmal mit TurboIntegrator,

verwendet das Merkmal jedoch nicht, um TM1

Dimensionen zu erstellen oder zu modifizieren.

Verwenden Sie diese Option, um Prozesse zu testen und

zu debuggen oder um das Merkmal im Register

Erweitert des TurboIntegrator zu manipulieren.

Importiert das SAP Merkmal nicht nach TM1. Das

Merkmal wird völlig ausgeschlossen, wenn der SAP

InfoCube vom TurboIntegrator verarbeitet wird.

6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Attribute auswählen.

Die Dialogbox Merkmalsattribute wird geöffnet.

4-12 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

7. Ordnen Sie jedes SAP Merkmalsattribute einem TM1 Attribut wie folgt zu:

• Geben Sie einen korrespondierenden TM1 Attributsnamen für jedes SAP

Attribut ein, und wählen Sie dann einen Attributtyp.

• Klicken Sie auf , um einen korrespondierenden TM1 Attributsnamen für

jedes SAP Attribut auszuwählen, und wählen Sie dann einen Attributtyp.

Attributstyp

Text

Beschreibung

Identifiziert Attribute mit einem

Zeichenkettenwert.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-13


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

Attributstyp

Numerisch

Alias

Beschreibung

Identifiziert Attribute mit einem

Zeichenkettenwert.

Identifiziert Attribute, die alternative Namen für

die Dimension darstellen, mit der sie verknüpft

sind. Mit diesem Attribut können Sie die

alternativen Namen von Dimensionen in der TM1

Benutzerschnittstelle anzeigen. Ein

Dimensionsalias muss sich von allen anderen

Dimensionsaliasen sowie dem tatsächlichen

Dimensionsnamen unterscheiden.

8. Wenn Sie die SAP Sicherheitszuweisungen für das Merkmal nach TM1 importieren

möchten, wählen Sie die Option Import.

Wenn Sie die Sicherheitszuweisungen von SAP importieren, erstellt

TurboIntegrator neue TM1 Benutzergruppen und weist

Dimensionssicherheitsprivilegien diesen Gruppen zu, die auf den in SAP

definierten Sicherheitsrollen basieren. Da das SAP Sicherheitsmodell nur die

Privilegien Lesen und Keine unterstützt, sind dies die einzigen Privilegien, die in

TM1 erstellt werden.

Wenn beispielsweise das SAP System eine Rolle mit dem Namen Planner mit

Lesezugriff auf das Kostenzentrumsmerkmal enthält, erstellt TurboIntegrator eine

neue TM1 Benutzergruppe mit dem Namen Planner und weist der Benutzergruppe

Lesezugriff auf die TM1 Dimension zu, die vom Kostenzentrumsmerkmal erstellt

bzw. aktualisiert wird.

Sie müssen jetzt die SAP Kennzahlen einer TM11 Dimension zuordnen.

4-14 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

Die Kennzahlen erscheinen in der letzten Reihe des RegistersMerkmale.

9. Klicken Sie auf Kennzahlen auswählen.

Die Dialogbox Kennzahlen auswählen wird eingeblendet.

10. Wählen Sie jede Kennzahl aus, die Sie nach TM1 importieren möchten.

11. Klicken Sie auf OK.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-15


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

12. Ordnen Sie die Kennzahlen einer TM1 Dimension zu.

Wenn die Kennzahlen einer vorhandenen TM1 Dimension zugeordnet ist, klicken

Sie in der Spalte TM1 Dimension und wählen Sie die Dimension, die mit den

Kennzahlen korrespondiert.

Wenn Sie eine neue TM1 Dimension von den Kennzahlen erstellen möchten,

geben Sie einen Namen für die Dimension in der Spalte TM1 Dimension ein.

13. Wählen Sie eine TM1 Dimensionsaktion für die Kennzahlen aus, wie in Schritt 5

oben beschrieben wird.

Vorgang 4 - TurboIntegrator Prozess speichern und ausführen

Ergebnisse

So speichern Sie den TurboIntegrator Prozess und führen ihn aus:

1. Klicken Sie auf , um den Prozess zu speichern.

2. Klicken Sie auf , um den Prozess auszuführen.

Wenn Sie einen Prozess zum Import eines InfoCube nach TM1 definieren, und einen

neuen TM1 Würfel erstellen, laufen folgende Aktionen ab:

• Für jedes SAP Merkmal, das Sie zum Einfügen in den Würfel auswählen, generiert

TM1 einen Prozess zum Import des Merkmals und erstellt eine korrespondierende

TM1 Dimension.

TM1 generiert einen Master-Prozess, der die oben beschriebenen

dimensionserstellenden Prozesse ausführt, den TM1 Würfel baut und Datenwerte

importiert.

4-16 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

Die folgende Abbildung zeigt die Prozesse, die beim Erstellen eines Prozesses mit

dem Namen SAP Import erstellt werden, um einen InfoCube nach TM1 zu

importieren.

Master-Prozess

Prozesse zum

Erstellen von TM1

Dimensionen aus

SAP Merkmalen im

InfoCube

• Wenn Sie einen Prozess definieren, um eine TM1 Dimension von einem SAP

Merkmal zu erstellen oder aktualisieren, werden alle Merkmalswerte zu

Dimensionselementen. Der technische SAP Wertname ist der Name, der dem TM1

Element zugewiesen wird, während der SAP Anzeigename zum TM1 Elementalias

wird.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-17


InfoCube von SAP importieren Inhalt | Index

Technische SAP

Merkmalswerte

werden zu TM1

Elementnamen.

SAP Anzeigenamen

werden zu TM1

Elementaliasen.

• Wenn Sie SAP Merkmalsattribute importieren, erstellt TM1 neue

Dimensionsattribute und ordnet Attributswerte zu, die auf den

Merkmalsattributswerten in SAP basieren.

• Wenn Sie die Sicherheitsinformationen für SAP Merkmale importieren möchten,

erstellt TurboIntegrator neue TM1 Benutzergruppen und weist

Dimensionssicherheitsprivilegien diesen Gruppen zu, die auf den in SAP

definierten Sicherheitsrollen basieren.

4-18 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

Merkmale von SAP importieren

Sie können ein Merkmal von SAP BW in eine TM1 Dimension importieren. Wenn Sie

ein Merkmal importieren, können Sie die SAP Hierarchien und Attribute zum Import

spezifizieren sowie die SAP Sicherheitsdefinitionen für das Merkmal zum Import

wählen.

So importieren Sie ein Merkmal von SAP nach TM1 in drei Schritten:

Vorgang 1 - Verbindung zu SAP BW etablieren

Vorgang 2 - SAP Merkmal zu einem TM1 Würfel zuordnen

Vorgang 3 - TurboIntegrator Prozess speichern und ausführen

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-19


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

Vorgang 1 - Verbindung zu SAP BW etablieren

Zum Etablieren einer Verbindung zu SAP BW folgen Sie den Schritten, die im

Abschnitt “Verbindung zu SAP BW erstellen” auf Seite 4-3 beschrieben werden.

Vorgang 2 - SAP Merkmal einer TM1 Dimension zuordnen

So ordnen Sie ein SAP Merkmal einem TM1 Würfel zu:

1. Wählen Sie Merkmal vom SAP Quellenmenü.

2. Klicken Sie auf das Register Merkmale.

4-20 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

3. Um die technischen Namen für die SAP Merkmale auf Ihrem System zu sichten,

wählen Sie die Option Technische SAP Namen anzeigen.

Um die beschreibenden Namen für die SAP InfoCubes auf Ihrem System zu

sichten, leeren Sie die Option Technische SAP Namen anzeigen.

4. Klicken Sie auf neben der Option SAP InfoCube und wählen Sie den SAP

InfoCube aus, der das Merkmal enthält, das Sie nach TM1 importieren möchten.

5. Klicken Sie auf neben der Option SAP Merkmal auswählen zum Laden von

und wählen Sie das SAP Merkmal aus, das Sie nach TM1 importieren möchten.

6. Wenn Sie das Merkmal in einen vorhandenen TM1 Würfel importieren möchten,

klicken Sie auf neben der Option TM1 Dimension zum Laden und wählen Sie

die TM1 Dimension, welche die SAP Merkmalsdaten empfangen soll.

Wenn Sie eine neue TM1 Dimension für den Import des Merkmals erstellen

möchten, geben Sie einen Namen für die neue TM1 Dimension in das Feld TM1

Dimension zum Laden ein.

7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hierarchien auswählen.

Die Dialogbox Hierarchien auswählen erscheint.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-21


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

8. Wählen Sie die Hierarchien aus, die Sie nach TM1 importieren möchten, und

klicken Sie auf OK.

9. Klicken Sie auf die Schaltfläche Attribute auswählen.

Die Dialogbox Merkmalsattribute wird geöffnet.

4-22 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

10. Ordnen Sie jedes SAP Merkmalsattribute einem TM1 Attribut wie folgt zu:

• Geben Sie einen korrespondierenden TM1 Attributsnamen für jedes SAP

Attribut ein und wählen Sie dann einen Attributstyp.

• Klicken Sie auf , um einen korrespondierenden TM1 Attributsnamen für

jedes SAP Attribut auszuwählen, und wählen Sie dann einen Attributstyp.

Attributstyp

Text

Beschreibung

Identifiziert Attribute mit einem

Zeichenkettenwert.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-23


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

Attributstyp

Numerisch

Alias

Beschreibung

Identifiziert Attribute mit einem

Zeichenkettenwert.

Identifiziert Attribute, die alternative Namen für

die Dimension darstellen, mit dem sie verknüpft

sind. Mit diesem Attribut können Sie die

alternativen Namen von Dimensionen in der TM1

Benutzerschnittstelle anzeigen. Ein

Dimensionsalias muss sich von allen anderen

Dimensionsaliasen und den eigentlichen

Dimensionsnamen unterscheiden.

11. Wählen Sie eine TM1 Dimensionsaktion.

Dimensionsaktion

Erstellen

Neu erstellen

Beschreibung

Erstellt eine neue TM1 Dimension von einem SAP

Merkmal.

Erstellt eine vorhandene TM1 Dimension mit

Elementen aus dem SAP Merkmal neu.

4-24 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Merkmale von SAP importieren Inhalt | Index

Dimensionsaktion

Aktualisieren

Nicht laden

Beschreibung

Aktualisiert eine vorhandene Dimensionsstruktur durch

Hinzufügen von neuen Elementen, die vom SAP

Merkmal importiert werden.

Importiert das SAP Merkmal nicht nach TM1.

Wählen Sie diese Aktion nur, wenn Sie die

Prozessdefinition speichern möchten, ohne das SAP

Merkmal zu importieren. Sie können zu einem späteren

Zeitpunkt die Dimensionsaktion in Erstellen, Neu

erstellen oder Aktualisieren je nach Wunsch ändern,

wenn Sie das Merkmal importieren möchten.

12. Wenn Sie die SAP Sicherheitszuweisungen für das Merkmal nach TM1 importieren

möchten, wählen Sie die Option Sicherheitseinstellungen aufrufen.

Wenn Sie die Sicherheitszuweisungen von SAP importieren, erstellt

TurboIntegrator neue TM1 Benutzergruppen und weist

Dimensionssicherheitsprivilegien diesen Gruppen zu, die auf den in SAP

definierten Sicherheitsrollen basieren. Da das SAP Sicherheitsmodell nur die

Privilegien Lesen und Keine unterstützt, sind dies die einzigen Privilegien, die in

TM1 erstellt werden.

Wenn beispielsweise das SAP System eine Rolle mit dem Namen Planner mit

Lesezugriff auf das Kostenzentrumsmerkmal enthält, erstellt TurboIntegrator eine

neue TM1 Benutzergruppe mit dem Namen Planner und weist der Benutzergruppe

Lesezugriff auf die TM1 Dimension zu, die vom Kostenzentrumsmerkmal erstellt

bzw. aktualisiert wird.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-25


Sicherheit von SAP importieren Inhalt | Index

Vorgang 3 - TurboIntegrator Prozess speichern und ausführen

Ergebnisse

So speichern Sie den TurboIntegrator Prozess und führen ihn aus:

1. Klicken Sie auf , um den Prozess zu speichern.

2. Klicken Sie auf , um den Prozess auszuführen.

Eine Beschreibung der Aktionen, die beim Import eines Merkmals ablaufen, finden Sie

im Abschnitt “Ergebnisse” unter “InfoCube von SAP importieren” weiter oben in

diesem Kapitel.

Sicherheit von SAP importieren

Sie können die SAP Rollen und Benutzernamen nach TM1 importieren. Wenn Sie die

SAP Sicherheitsdefinitionen importieren, werden die SAP Rollen in TM1

Benutzergruppen konvertiert, während die SAP Benutzernamen zu TM1 Benutzern

werden.

HINWEIS: Wenn Sie SAP Benutzernamen nach TM1 importieren, werden die

korrespondierenden Kennwörter für die Benutzernamen nicht nach TM1 importiert.

Die resultierenden TM1 Benutzer haben ein leeres Kennwort in TM1.

So importieren Sie die Sicherheit von SAP:

Vorgang 1 - Verbindung zu SAP BW etablieren

Zum Etablieren einer Verbindung zu SAP BW folgen Sie den Schritten, die im

Abschnitt “Verbindung zu SAP BW erstellen” auf Seite 4-3 beschrieben werden.

4-26 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Sicherheit von SAP importieren Inhalt | Index

Vorgang 2 – SAP Sicherheitsdefinitionen zum Import auswählen

So spezifizieren Sie, welche SAP Sicherheitsdefinitionen Sie importieren möchten:

1. Wählen Sie Sicherheit vom SAP Quellenmenü.

2. Klicken Sie auf das Register Sicherheit.

Sie können jede Kombination von Rollen und Benutzernamen importieren.

• Wenn Sie nur eine Role Filter-Kette spezifizieren, importiert TM1 nur die SAP

Rollen, die der Filterkette entsprechen, und verwendet diese Rollen zum

Erstellen von TM1 Benutzergruppen.

• Wenn Sie nur eine UserName Filter-Kette spezifizieren, importiert TM1 nur

die SAP Benutzernamen, die der Filterkette entsprechen, und verwendet diese

Benutzernamen zum Erstellen von TM1 Benutzern.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-27


Sicherheit von SAP importieren Inhalt | Index

• Wenn Sie eine Role Filter-Kette und eine UserName Filter-Kette

spezifizieren, importiert TM1 die SAP Rollen und Benutzernamen, die diesen

Ketten entsprechen. Die SAP Rollen werden in TM1 Benutzergruppen

konvertiert und die SAP Benutzernamen werden in TM1 Benutzer konvertiert.

Die TM1 Benutzer werden dann den jeweiligen TM1 Benutzergruppen gemäß

den Zuordnungen von Rollen/Benutzernamen in SAP zugewiesen.

• Wenn Sie die Felder Role Filter und UserName Filter leer lassen, importiert

TM1 alle SAP Rollen und Benutzernamen.

3. Zum Spezifizieren eines Role Filter geben Sie eine Suchkette in das Feld Role

Filter ein.

Die Suchkette kann eine Reihe von % Platzhalterzeichen für eine beliebige Anzahl

von Zeichen enthalten.

Sie können auch auf klicken, um einen spezifischen Rollenamen zum Import

nach TM1 auszuwählen.

4. Zum Spezifizieren eines UserName Filter geben Sie eine Suchkette in das Feld

UserName Filter ein.

Wie im Feld Role Filter können Sie auch hier das % Platzhalterzeichen in der

Suchkette verwenden.

Vorgang 3 - TurboIntegrator Prozess speichern und ausführen

So speichern Sie den TurboIntegrator Prozess und führen ihn aus:

1. Klicken Sie auf , um den Prozess zu speichern.

2. Klicken Sie auf , um den Prozess auszuführen.

4-28 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Sicherheit von SAP importieren Inhalt | Index

Ergebnisse

Wenn Sie die Sicherheit von SAP importieren, werden alle SAP Rollen in TM1

Benutzergruppen konvertiert und alle SAP Benutzernamen in TM1 Benutzer

konvertiert. Die TM1 Benutzer werden dann den jeweiligen TM1 Benutzergruppen

gemäß den Zuordnungen von Rollen/Benutzernamen in SAP zugewiesen.

Geschäftsdaten von SAP RFC importieren 4-29


Sicherheit von SAP importieren Inhalt | Index

4-30 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Inhalt | Index

A TurboIntegrator

Lernprogramm

Dieser Anhang umfasst ein Lernprogramm mit schrittweisen Anleitungen zu

den erweiterten Funktionen von TurboIntegrator.

Das Lernprogramm richtet sich an jene Benutzer, die für die Implementierung

von TM1 und die Entwicklung entsprechender Anwendungsstrategien

innerhalb des Unternehmens verantwortlich sind. Im Allgemeinen zählen das

Erstellen, Verwalten und Entwickeln von TM1 Würfeln und Dimensionen

sowie das Ausführen von Datenimportprozessen zum Aufgabenbereich

fortgeschrittener TM1 Benutzer oder Entwickler. Bevor Sie dieses

Lernprogramm durcharbeiten, sollten Sie über ein solides Verständnis der

TM1 Konzepte und praktische Kenntnisse der TM1 Funktionalität verfügen.

Das Lernprogramm erklärt, wie mit dem TurboIntegrator Dimensionen und

Würfel erstellt sowie Textdateien und ODBC-Datenquellen importiert werden

können. Außerdem erfahren Sie, wie Sie das Leistungsvermögen von

TurboIntegrator durch fortgeschrittene Skriptfunktionalitäten erweitern

können. Zusätzlich finden Sie hier Hinweise und Tipps in Bezug auf

eventuelle Problemsituationen mit dem TM1 TurboIntegrator.

A-1


Datenverzeichnis für das Lernprogramm einrichten Inhalt | Index

Datenverzeichnis für das Lernprogramm einrichten

TurboIntegrator – Übersicht

Dieses Lernprogramm beruht auf den mit TM1 gelieferten Beispielsdaten. Um

mit dem Lernprogramm zu arbeiten, müssen Sie Ihr Datenverzeichnis auf dem

lokalen Server so einrichten, dass es auf die Beispielsdaten verweist.

So richten Sie das Datenverzeichnis ein:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im linken Bereich des Server-

Explorers auf TM1 und wählen Sie Optionen.

Die Dialogbox Optionen wird geöffnet.

2. Klicken Sie neben dem Lokalen Serverdatenverzeichnis auf die Schaltfläche

Anzeigen und navigieren Sie zum Beispielsdatenverzeichnis für

TurboIntegrator.

Das Beispielsdatenverzeichnis heißt TI_data und befindet sich in Ihrem

\Custom\TM1Data\-Installationsverzeichnis. Wenn Sie das

vorgegebene Verzeichnis während der Installation akzeptieren, ist der Pfad

zu diesem Verzeichnis C:\Programme\Applix\Custom\TM1Data\TI_Data.

3. Klicken Sie in der Dialogbox Optionen auf OK. Das Datenverzeichnis wird

eingerichtet und der lokale Server wird neu gestartet.

Mit dem TM1-TurboIntegrator lassen sich Prozesse zur Automatisierung des

Datenimports, der Metadatenverwaltung und anderer Aufgaben erstellen.

Ein Prozess ist ein TM1 Objekt, das folgende Informationen umfasst:

• Eine Beschreibung der Datenquelle

A-2 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator – Übersicht Inhalt | Index

• Eine Gruppe von Variablen, die den einzelnen Spalten in der Datenquelle

entsprechen.

• Eine Gruppe von Zuordnungen zur Definition der Beziehungen zwischen

Variablen und Datenstrukturen in der TM1 Datenbank.

• Eine aus mehreren Aktionen bestehende Prologverarbeitung, die vor

Verarbeitung der Datenquelle ausgeführt wird.

• Eine aus mehreren Aktionen bestehende Metadatenverarbeitung, durch die

Würfel, Dimensionen und andere Metadatenstrukturen aktualisiert oder

erstellt werden.

• Eine aus mehreren Aktionen bestehende Datenverarbeitung, die für jeden

Datensatz in der Datenquelle ausgeführt wird.

• Eine Epilogverarbeitung, die nach Verarbeitung der Datenquelle

ausgeführt wird.

• Eine Gruppe von Parametern, mit denen sich ein Prozess zur erneuten

Verwendung in mehreren Situationen generalisieren lässt.

Mithilfe von TurboIntegrator können Sie Daten aus ODBC-Quellen, ASCII-

Dateien, TM1 Würfelansichten und TM1 Dimensionssubsets importieren.

TurboIntegrator umfasst einen vollständigen Funktionssatz zur Verbesserung

der Prozessfähigkeiten. Mit diesen Funktionen können Sie Skripts erstellen,

die Daten in ASCII-Dateien und ODBC-Quellen exportieren oder

Konditionsausdrücke zur Verarbeitungskontrolle verwenden. Außer diesen

TurboIntegrator-Funktionen können Sie auch alle regulären TM1 Rules-

Funktionen mit Ausnahme der Funktionen STET und UNDEFVALS in eine

Prozessdefinition aufnehmen.

Der Zugriff auf TurboIntegrator wird über Ihre Lizenz und Benutzergruppen

gesteuert. Sie müssen Mitglied der ADMIN-Gruppe sein und eine

A-3


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

TurboIntegrator-Serverlizenz besitzen, um auf alle TurboIntegrator-Funktionen

zugreifen und Prozesse auf einem TM1 Netzwerkserver definieren zu können.

TM1-Clients benötigen eine lokale TurboIntegrator Lizenz, damit sie auf eine

begrenzte Auswahl der TurboIntegrator Funktionen zugreifen und Prozesse

auf einem lokalen Server erstellen können.

Das Erstellen von TurboIntegrator Funktionen wird nicht durch eine

Schnittstelle erleichtert. Vielmehr müssen Sie die Funktionen von Hand direkt

in das entsprechende Unterregister der Registerkarte Erweitert eingeben. Aus

Zeichenketten bestehende Argumente für TurboIntegrator Funktionen müssen

in einfache Anführungszeichen gesetzt werden. Kennzeichnen Sie das Ende

jeder Funktion im TurboIntegrator durch ein Semikolon (;).

TurboIntegrator-Prozesse erstellen

Die Prozesserstellung umfasst fünf Schritte. Bei jedem Schritt werden in einem

individuellen Register des TurboIntegrator-Fensters Optionen eingestellt oder

Werte bearbeitet.

Zu den erforderlichen Schritten bei der Prozesserstellung zählen:

1. Datenquellen definieren

2. Variablen festlegen

3. Daten zuordnen

4. Erweiterte Skripts bearbeiten

5. Abgeschlossene Prozesse planen

Sie müssen jedes Register im TurboIntegrator-Fenster in der vorgegebenen

Reihenfolge ausfüllen, um den Prozess zu erstellen. Sie können erst dann mit

A-4 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Dimensionen mit dem TurboIntegrator erstellen

ASCII-Beispieldatei

einem neuen Register fortfahren, nachdem Sie alle erforderlichen

Informationen in das aktuelle Register eingetragen haben.

Verwenden Sie den TM1 TurboIntegrator, wenn Sie eine Elementliste für eine

Dimension aus einer ASCII-Trennzeichendatei oder einer RDBMS-Tabelle

erstellen möchten. Dies ist die schnellste Methode zum Erstellen langer

Elementlisten, die z. B. Tausende von Namen in einer Kunden-Dimension

umfassen.

Mit der nachfolgend gezeigten ASCII-Trennzeichendatei (example.cma)

werden Sie eine Dimension anlegen und Daten importieren.

"New England", "Massachusetts", "Boston", "SuperMart", "Feb", 2000000

"New England", "Massachusetts", "Springfield", "SuperMart", "Feb", 1400000

"New England", "Massachusetts", "Worcester", "SuperMart", "Feb", 2200000

Jeder Datensatz in dieser Quelldatei umfasst sechs Felder, von denen drei zum

Erstellen der Dimension Beispiel verwendet werden. Die beiden ersten Felder

werden zu konsolidierten Elementen, das dritte Feld wird zu einem

numerischen Element, und die restlichen Felder werden ignoriert.

Im Dimensioneditor stellt sich die Dimension Beispiel wie nachfolgend gezeigt

dar.

A-5


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Dimensionen von ASCII-Dateien erstellen

Die numerischen Werte von Boston, Springfield und Worcester werden in

Gesamtwerten für Massachusetts und schließlich in Gesamtwerten für New

England konsolidiert.

So erstellen Sie eine Dimension mit der Beispieldatei example.cma:

1. Klicken Sie im linken Bereich des Server-Explorers unter dem lokalen

Server auf Prozesse.

2. Wählen Sie Prozess → Neuen Prozess erstellen.

Das Fenster TurboIntegrator wird geöffnet.

A-6 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

3. Klicken Sie auf die Registerkarte Datenquelle .

A-7


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

4. Wählen Sie ASCII als Datenquellentyp aus.

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Anzeigen neben dem Datenquellennamen

und wählen Sie example.cma in Ihrem TI_data Verzeichnis.

6. Lassen Sie das Feld Datenquellenname am Server leer.

7. Wählen Sie unter Trennzeichentyp das Optionsfeld Getrennt aus und unter

Trennzeichen das Optionsfeld Komma.

8. Da die Eingabedatei keine Anführungszeichen und Titeldatensätze enthält,

können Sie die Felder Texterkennungszeichen und Anzahl der

Titeldatensätze ignorieren.

Legen Sie als Dezimaltrennzeichen ein Komma (,) und als

Tausendertrennzeichen einen Punkt (.) fest.

9. Klicken Sie auf die Schaltfläche Vorschau, um die Datensätze aus der

Quelldatei example.cma anzuzeigen. Diese Datensätze ermöglichen, die

Struktur der in der Datenquelle enthaltenen Einträge zu überprüfen.

A-8 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Das nun angezeigte TurboIntegrator-Fenster müsste wie in der folgenden

Abbildung dargestellt werden.

A-9


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Variablen identifizieren

Nachdem Sie die Quelldaten in den TurboIntegrator geladen haben, müssen

Sie den Inhalt jedes Quellenfeldes identifizieren. TM1 weist jedem Quellenfeld

eine Variable zu.

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Variablen. Das danach angezeigte Raster

enthält für jede Variable in der Datenquelle eine Zeile.

Die erste Spalte des Rasters weist jedem Datenquellenfeld einen

Variablennamen zu. Alle generierten Variablen werden Vn genannt, wobei

n im ersten Feld 1 ist und bei jedem weiteren Quellenfeld um jeweils 1

ansteigt. Die Variablennamen können bearbeitet werden. Wenn Sie eigene

Variablen zuweisen möchten, klicken Sie auf die betreffende Zelle und

geben Sie den neuen Variablennamen ein.

Die zweite Spalte weist jeder Variable einen Variablentyp zu. Dadurch wird

der im Quellenfeld enthaltene Datentyp identifiziert. Durch Auswahl aus

der Dropdown-Liste können Sie den Typ ändern.

Die dritte Spalte Beispielwert enthält den Inhalt des ersten Eintrags aus der

Datenquelle. In unserem Beispiel ist New England der Inhalt des ersten

Feldes im ersten Datensatz der Datei example.cma.

A-10 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Variablen zuordnen

Die Spalte Inhalt bestimmt den durch jede Variable identifizierten TM1

Datentyp (Element, Konsolidierung, Daten, Attribut oder Ignorieren). Im

gezeigten Beispiel identifizieren die drei ersten Variablen Konsolidierungen

und Elemente einer regionalen Hierarchie.

2. Wählen Sie in der Dropdown-Liste der Spalte Inhalt für V1 (New England)

die Option Konsolidierung.

3. Tun Sie das Gleiche für V2 (Massachusetts).

4. Wählen Sie für V3 (Boston) die Option Element.

5. Wählen Sie bei allen anderen Variablen die Option Ignorieren, da diese

Felder nicht für die Dimension verwendet werden.

Nachdem die Variablen in der Datenquelle identifiziert wurden, müssen sie

den TM1 Objekten zugeordnet werden.

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Zuordnen und danach auf das

Unterregister Würfel.

2. Da Sie keinen Würfel erstellen, wählen Sie im Feld Würfelaktion die Option

Keine Aktion aus.

3. Die Datenaktion ist irrelevant, da Sie keinen Würfel erstellen bzw.

aktualisieren. Sie können dieses Feld daher ignorieren.

4. Die Option Würfelprotokoll ist ebenfalls irrelevant, da keine Datenwerte

verarbeitet werden. Lassen Sie diese Option deaktiviert.

5. Klicken Sie auf das Unterregister Dimensionen.

A-11


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Dieses Register enthält eine Zeile pro Variable, die Sie mit dem Inhaltstyp

Element identifiziert haben. Sie müssen einen Elementtyp angeben und die

Dimension identifizieren, zu der das Element gehört.

6. Da Sie eine neue Dimension erstellen, geben Sie in die Spalte Dimension

den Namen Beispiel für V3 (Boston) ein.

7. Wählen Sie Erstellen von der Dropdown-Liste Aktion.

8. Wählen Sie Numerisch von der Dropdown-Liste Elementtyp. Das

Unterregister Dimensionen sollte nun folgendermaßen aussehen:

Die Variable V3 ist als numerisches Element der neuen Dimension Beispiel

zugeordnet.

Danach können Sie die als Konsolidierungen identifizierten Variablen

zuordnen.

9. Klicken Sie auf das Unterregister Konsolidierungen.

TM1 identifiziert die beiden Konsolidierungsvariablen korrekt als

Mitglieder der neuen Dimension Beispiel. Sie müssen nun lediglich die

untergeordnete Variable für jede Konsolidierung identifizieren.

A-12 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

In der Spalte Sample Value sehen Sie, dass New England der

Variablenname V1 zugewiesen wurde, während Massachusetts den

Variablennamen V2 erhielt. Boston hat den Variablennamen V3. Mit

anderen Worten, die untergeordnete Variable von V1 ist V2, und die

untergeordnete Variable von V2 ist V3.

10. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Untergeordnete Variable V2 als

untergeordnete Variable der Konsolidierung V1 und V3 als untergeordnete

Variable der Konsolidierung V2 aus.

11. Bearbeiten Sie nicht die Gewichtung dieser beiden

Konsolidierungsvariablen.

Anschließend müsste das Unterregister Konsolidierungen wie in der

folgenden Abbildung gezeigt aussehen.

Die Zuordnungen sind damit abgeschlossen. Auf Wunsch können Sie auf

die Registerkarte Erweitert und danach auf die verschiedenen Unterregister

klicken, um die von TurboIntegrator generierten Skripts zu sehen, mit

denen die neue Dimension Beispiel erstellt und die Konsolidierungen und

A-13


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Prozesse speichern und ausführen

Elemente eingefügt werden. Im weiteren Verlauf dieses Lernprogramms

werden wir uns die TurboIntegrator-Skripts näher ansehen.

So speichern Sie den Prozess und führen ihn aus:

1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen .

TM1 fordert Sie auf, den Prozess zu speichern.

2. Speichern Sie den Prozess unter dem Namen

Beispiel_Dimension_erstellen.

Es empfiehlt sich, Prozesse unter einem beschreibenden Namen zu

speichern.

Nach wenigen Sekunden erhalten Sie die Bestätigung, dass der Prozess

erfolgreich ausgeführt wurde.

A-14 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

3. Schließen Sie den TurboIntegrator.

4. Öffnen Sie den Server-Explorer.

5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Dimension Beispiel und

wählen Sie die Option Dimensionsstruktur bearbeiten.

Die Dimension Beispiel wird im Dimensionseditor geöffnet.

6. Klicken Sie zum Sortieren der Dimensionsmitglieder nach Hierarchieebene

auf .

Die Dimension Beispiel ist damit erfolgreich erstellt. New England ist ein

konsolidiertes Element. Es enthält ebenfalls ein konsolidiertes Element,

Massachusetts, das wiederum die numerischen Elemente Boston,

Springfield und Worcester umfasst.

A-15


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Dimensionen von ODBC-Quellen erstellen

Datenquelle definieren

In diesem Teil des Lernprogramms erstellen Sie eine Dimension von einer

ODBC-Datenquelle. Das Verfahren hier für ist dem Erstellen einer Dimension

von einer ASCII-Datei sehr ähnlich.

Zunächst müssen Sie eine Access-Datenbank als ODBC-Datenquelle

hinzufügen, damit sie für den TurboIntegrator verfügbar ist.

1. Öffnen Sie die Windows Dialogbox ODBC Datenquellenadministrator.

Das Zugriffsverfahren für diese Dialogbox richtet sich nach der

ausgeführten Windows-Version. Nähere Informationen hierzu finden Sie in

der Online-Hilfe zu Windows.

2. Klicken Sie auf der Registerkarte Benutzer-DSN auf die Schaltfläche Hinzufügen....

Die Dialogbox Neue Datenquelle erstellen wird eingeblendet.

3. Wählen Sie Microsoft Access-Treiber aus und klicken Sie auf Fertig

stellen.

Die Dialogbox ODBC-Access-Setup wird eingeblendet.

4. Geben Sie NewDB in das Feld Datenquellenname ein.

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Auswählen....

Die Dialogbox Datenbank auswählen wird eingeblendet.

6. Navigieren Sie zum Verzeichnis TI_Data und wählen Sie die Datenquelle

NewDB.mdb aus.

7. Klicken Sie auf OK, um die Dialogbox Datenbank auswählen zu schließen.

A-16 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Datenquelle abfragen

8. Klicken Sie auf OK, um die Dialogbox ODBC-Datenquellenadministrator zu

schließen.

Die Access-Datenbank NewDB steht damit als ODBC-Quelle zur

Verfügung.

1. Rechtsklicken Sie im Server-Explorer auf das Symbol Prozesse und wählen

Sie die Option Neuen Prozess erstellen.

Das Fenster TurboIntegrator wird geöffnet.

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Datenquelle und wählen Sie ODBC als

Datenquellentyp aus.

3. Klicken Sie neben dem Feld Datenquellenname auf die Schaltfläche

Anzeigen.

4. Die Dialogbox ODBC-Datenquellen wird eingeblendet.

A-17


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

5. Wählen Sie NewDB aus und klicken Sie auf OK.

NewDB.mdb umfasst eine Tabelle ACCOUNT mit 27 Feldern. Sie werden

eine SQL-Abfrage erstellen, die Informationen aus sechs Feldern auswählt.

Alle ODBC-Abfragen müssen die SQL-Syntax des zugrunde liegenden

Datenbank-Managementsystems (DBMS) verwenden. Die Syntax einer MS

Access-Abfrage unterscheidet sich daher von der einer Informix-Abfrage,

einer SQL Server-Abfrage usw.

Um eine gültige Syntax sicherzustellen, können Sie zuerst die Abfrage

innerhalb des DBMS erstellen und sie dann in das Abfrage-Feld von

TurboIntegrator kopieren.

6. Geben Sie in das Feld Abfrage die folgende Anweisung genau so wie hier angegeben

ein:

SELECT [ACCOUNT_ID], [PARENT_ID], [NAME], [TYPE], [SALESREP], [SALESTEAM] FROM ACCOUNT;

A-18 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

7. Klicken Sie auf Aktualisieren, um die ersten zehn Datensätze, die von der

Abfrage zurückgegeben werden, anzuzeigen.

Variablen identifizieren

Nach Abfrage der Datenquelle müssen Sie den Inhalt jedes Feldes in den

Abfrageergebnissen identifizieren.

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Variablen.

Das Raster dieser Registerkarte müsste nun folgende Angaben enthalten:

A-19


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Wie Sie sehen, wurde die Spalte Variablenname mit den Spaltennamen aus

der Datenbank ausgefüllt.

2. Ändern Sie die Auswahl in der Spalte Inhalt, indem Sie folgende Optionen

wählen:.

Spalten-ID

ACCOUNT_ID

PARENT_ID

NAME

TYP

SALESREP

SALESTEAM

Inhalt

Ignorieren

Ignorieren

Element

Konsolidierung

Konsolidierung

Konsolidierung

Danach können Sie die Variablen zuordnen.

Variablen zuordnen

Zunächst müssen die Elemente den Dimensionen zugeordnet werden.

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Zuordnen und danach auf das

Unterregister Dimensionen.

Die einzige Variable, die Sie als Element identifizierten, wird im Raster

angezeigt.

2. Geben Sie DB in die Spalte Dimension ein.

3. Wählen Sie im Dropdown-Menü Aktion die Option Erstellen aus.

4. Wählen Sie im Dropdown-Menü Elementtyp die Option Numerisch aus.

A-20 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Das Unterregister Dimensionen sollte nun folgendermaßen aussehen:

Jetzt können Sie die Konsolidierungsvariablen zuordnen.

1. Klicken Sie auf das Unterregister Konsolidierungen.

TM1 identifiziert jede Konsolidierungsvariable korrekt als Zuordnung zur

Dimension DB.

2. Wählen Sie für jede Konsolidierungsvariable die Option Untergeordnete

Variable.

Konsolidierungsvariable

TYP

SALESREP

SALESTEAM

Untergeordnete Variable

SALESREP

NAME

TYP

Nachdem Sie alle Untergeordneten Variablen festgelegt haben, müsste das

Unterregister Konsolidierungen wie hier gezeigt aussehen:

A-21


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Prozesse speichern und ausführen

So speichern Sie den Prozess und führen ihn aus:

1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen .

TM1 fordert Sie auf, den Prozess zu speichern.

2. Speichern Sie den Prozess unter dem Namen create_DB_dimension.

Nach wenigen Sekunden erhalten Sie die Bestätigung, dass der Prozess

erfolgreich ausgeführt wurde.

A-22 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

3. Schließen Sie den TurboIntegrator.

4. Öffnen Sie den Server-Explorer.

5. Doppelklicken Sie auf die neue Dimension DB.

Die Dimension DB wird im Subset-Editor geöffnet.

6. Wählen Sie Bearbeiten → Sortieren → Hierarchie von der Menüleiste des

Subset-Editors, um die Dimensionselemente und -konsolidierungn

anzuzeigen.

Die Dimension DB enthält über 40 Elemente und besteht aus vier

Hierarchieebenen. Ein Teil der Dimension ist hier dargestellt.

A-23


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Würfel erstellen und Daten verarbeiten

Datenquelle definieren

Das nächste Beispiel demonstriert, wie Sie mit TM1 TurboIntegrator Würfel,

Dimensionen und Elemente erstellen und gleichzeitig Daten verarbeiten.

1. Rechtsklicken Sie im linken Bereich des Server-Explorers auf das Symbol

Prozesse und wählen Sie die Option Neuen Prozess erstellen.

A-24 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

2. Klicken Sie auf das Register Datenquelle im TurboIntegrator Fenster.

3. Wählen Sie unter Datenquellentyp das Optionsfeld ASCII aus, unter

Trennzeichentyp das Optionsfeld Getrennt und unter Trennzeichen das

Optionsfeld Semikolon.

Ignorieren Sie die Felder Texterkennungszeichen und Anzahl der

Titeldatensätze.

4. Definieren Sie als Dezimaltrennzeichen ein Komma (,) und als

Tausendertrennzeichen einen Punkt (.).

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Anzeigen neben dem Feld

Datenquellenname und wählen Sie die Datei newcube.csv in Ihrem

TI_data Verzeichnis.

6. Klicken Sie auf Vorschau, um die ersten zehn Datensätze aus der

Datenquelle anzuzeigen.

Jeder Datensatz in der Datei newcube.csv umfasst 20 Felder. Mit einem

horizontalen Bildlauf im Anzeigeraster können Sie alle Felder einblenden.

A-25


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Variablen identifizieren

Nachdem Sie die Quelldaten in den TurboIntegrator geladen haben, müssen

Sie den Inhalt jedes Quellenfeldes identifizieren.

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Variablen.

2. Wählen Sie zu jeder Variable einen Typ aus der entsprechenden Dropdown-

Liste Variablentyp.

Wählen Sie für die Variablen V1, V2 und V3 den Typ Numerisch, für alle

anderen Variablen den Typ Text.

3. Wählen Sie zu jeder Variable einen Inhaltstyp aus der entsprechenden

Dropdown-Liste Inhalt. Identifizieren Sie den Inhaltstyp jeder Variablen

anhand der folgenden Tabelle.

Variablenname Inhalt Variablenname Inhalt

V1 Daten V11 Konsolidierung

V2 Daten V12 Konsolidierung

V3 Daten V13 Konsolidierung

V4 Element V14 Element

V5 Konsolidierung V15 Konsolidierung

V6 Konsolidierung V16 Konsolidierung

V7 Konsolidierung V17 Element

A-26 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Variablenname Inhalt Variablenname Inhalt

V8 Konsolidierung V18 Element

V9 Konsolidierung V19 Element

V10 Element V20 Element

A-27


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Anschließend müsste das Unterregister Variablen wie in der folgenden

Abbildung gezeigt aussehen.

A-28 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Variablen zuordnen

Würfel zuordnen

Damit haben Sie die Variablen für Daten, Elemente und Konsolidierungen

identifiziert. Jetzt müssen Sie die Variablen zuordnen und Anweisungen zum

Erstellen einen neuen Würfel definieren.

So erstellen Sie Anweisungen für die Würfelzuordnung:

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Zuordnen.

2. Klicken Sie auf das Unterregister Würfel.

3. Wählen Sie Erstellen für die Würfelaktion.

4. Geben Sie in das Feld Würfelname den Namen NewCube ein.

5. Wählen Sie im Feld Datenaktion die Option Werte speichern aus.

6. Lassen Sie das Kontrollkästchen Protokoll aktivieren deaktiviert.

Wenn Sie das Würfelprotokoll aktivieren, zeichnet TM1 während der

Verarbeitung alle Änderungen an den Würfeldaten auf. Da Sie einen neuen

Würfel erstellen, fallen keine Änderungen an.

A-29


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Das Unterregister Würfel sollte nun wie folgt aussehen:

A-30 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Elementvariablen den Dimensionen zuordnen

Ordnen Sie jetzt alle Variablen, die Sie mit dem Typ Element identifizierten,

den entsprechenden Dimensionen zu.

1. Klicken Sie auf das Unterregister Dimensionen.

2. Geben Sie für jede Elementvariable eine Dimension, eine Aktion und einen

Elementtyp gemäß der unten gezeigten Tabelle an.

Elementvariable Dimension Aktion Elementtyp

V4 Datum Erstellen Numerisch

V10 Posten Erstellen Numerisch

V14 Kunde Erstellen Numerisch

V17 Job Erstellen Numerisch

V18 Land Erstellen Numerisch

V19 Agent Erstellen Numerisch

V20 Buch Erstellen Numerisch

Datenvariablen Wert Erstellen Numerisch

Bei jeder Variablen können Sie die Standard-Reihenfolge in Würfel

akzeptieren.

A-31


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Anschließend müsste das Unterregister Dimensionen wie in der folgenden

Abbildung gezeigt aussehen.

Datenvariablen zuordnen

Ordnen Sie jetzt alle Variablen, die Sie mit dem Typ Daten identifizierten, den

einzelnen Elementen zu.

1. Klicken Sie auf das Unterregister Daten .

2. Geben Sie Gewichtung als Elementzuordnung für die Variable V1 ein.

3. Geben Sie Konvertierung für die Variable V2 ein.

4. Geben Sie Teile für die Variable V3 ein.

5. Wählen Sie für alle Elemente in der Spalte Elementtyp die Option

Numerisch aus.

A-32 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Das Unterregister Daten sollte nun folgendermaßen aussehen:

Konsolidierungsvariablen zuordnen

Ordnen Sie jetzt alle Variablen, die Sie mit dem Inhalt Konsolidierung

identifizierten, den entsprechenden Konsolidierungspfaden zu.

1. Klicken Sie auf das Unterregister Konsolidierungen.

2. Geben Sie für jede Konsolidierungsvariable eine Dimension und eine Untergeordnete

Variable gemäß der unten gezeigten Tabelle an.

Kons.-Variable Dimension Untergeordnete

Variable

V5 Posten V6

V6 Posten V7

V7 Posten V8

V8 Posten V9

V9 Posten V10

A-33


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Kons.-Variable Dimension Untergeordnete

Variable

V11 Kunde V12

V12 Kunde V13

V13 Kunde V14

V15 Job V16

V16 Job V17

3. Bei jeder Konsolidierungsvariablen können Sie die Standard-Gewichtung

und Komponentenreihenfolge akzeptieren.

Anschließend müsste das Unterregister Konsolidierungen wie in der

folgenden Abbildung gezeigt aussehen:

A-34 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

Prozesse speichern und ausführen

Damit sind die Zuordnungen abgeschlossen, mit denen neue Dimensionen

erstellt, Elemente und Konsolidierungen in die Dimensionen eingefügt, ein

neuer Würfel angelegt und der Würfel mit Daten ausgefüllt werden.

So speichern Sie den Prozess und führen ihn aus:

1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausführen .

TM1 fordert Sie auf, den Prozess zu speichern.

A-35


TurboIntegrator-Prozesse erstellen Inhalt | Index

2. Speichern Sie den Prozess unter dem Namen create_newcube.

Nach wenigen Sekunden erhalten Sie die Bestätigung, dass der Prozess

erfolgreich ausgeführt wurde.

3. Öffnen Sie den Server-Explorer. Darin sehen Sie, dass der Würfel NewCube

angelegt und ausgefüllt wurde, und dass alle erforderlichen Dimensionen

erstellt wurden.

Zeigen Sie den neuen Würfel an und überprüfen Sie die neuen

Dimensionen (der Würfel ist sehr dünn besiedelt).

A-36 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

Erweiterte Skripts

Auf der Registerkarte Erweitert des TurboIntegrator-Editors können Sie

Parameter für die Prozessausführung erstellen. Auf diese Weise können Sie

Prozessvorgänge bearbeiten und dadurch die Leistungsfähigkeiten von

TurboIntegrator erhöhen. Prozessvorgänge werden bearbeitet, indem Sie

Skripts mit TurboIntegrator Funktionen und TM1 Rules erstellen.

Prolog-, Metadaten-, Daten- und Epilogvorgänge bearbeiten

Sie können die Funktionsweise des TurboIntegrators verbessern, indem Sie die

Vorgänge zur Definition der Prozessaktionen bearbeiten. Ein Vorgang besteht

aus einer Reihe von Anweisungen zur Manipulation der TM1-Daten oder -

Metadaten.

Ein Prozess umfasst vier Vorgänge, die nacheinander ausgeführt werden.

Jeder Vorgang enthält von TM1 generierte Anweisungen. Die Anweisungen

basieren auf Optionen, die Sie an anderer Stelle im TurboIntegrator aktiviert

haben. Sie können diese Vorgänge bearbeiten, indem Sie eigene Anweisungen

mit TurboIntegrator und Rules-Funktionen hinzufügen.

Ein Prozess enthält folgende Vorgänge:

Prolog

Metadaten

Eine Reihe von Aktionen, die vor Verarbeitung der

Datenquelle ausgeführt werden

Eine Reihe von Aktionen, die einen Würfel, Dimensionen

und andere Metadatenstrukturen während der

Verarbeitung aktualisieren oder erstellen.

A-37


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

Daten

Epilog

Eine Reihe von Datenaktionen, die für jeden Datensatz in

der Datenquelle ausgeführt werden.

Eine Reihe von Aktionen, die nach Verarbeitung der

Datenquelle ausgeführt werden.

Beachten Sie bei der Bearbeitung von Vorgängen, dass jeder einzelne Vorgang

bestimmte Aktionen zu festgelegten Zeitpunkten innerhalb eines Prozesses

ausführt. Demnach müssen die von Ihnen erstellten Aktionen oder

Anweisungen zum jeweiligen Vorgang passen.

Um z. B. verarbeitete Daten in eine ASCII-Datei zu exportieren, würden Sie

dem Daten-Vorgang eine ASCIIOutput-Funktion hinzufügen. ASCIIOutput ist

eine Funktion zur Datenmanipulation, die während der Verarbeitung

ausgeführt werden soll. Daher gehört die Funktion in den Vorgang Daten.

Vorgänge bearbeiten

So bearbeiten Sie einen Vorgang:

1. Klicken Sie im Fenster TurboIntegrator auf die Registerkarte Erweitert.

2. Klicken Sie auf das Unterregister für den Vorgang, der bearbeitet werden

soll.

3. Geben Sie die Anweisungen in das Textfeld vor der Zeile

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - START****

oder nach der Zeile

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - ENDE**** ein.

Die erstellten Anweisungen sollten nicht zwischen diesen beiden Zeilen

bearbeitet werden.

A-38 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

Dimensionen mit ungleichen Hierarchien erstellen

In dieser Übung werden Sie mithilfe der folgenden Eingabedatei eine

Dimension mit ungleichen Hierarchien erstellen.

TOTAL,NORTH,TK1,G1

TOTAL,NORTH,TK1,G2

TOTAL,NORTH,TK1,G3

TOTAL,NORTH,TK1,G4

TOTAL,NORTH,TK2,G5

TOTAL,NORTH,TK2,G6

TOTAL,SOUTH,TK3,G7

TOTAL,SOUTH,TK3,G8

TOTAL,SOUTH,TK3,G9

TOTAL,SOUTH,TK4,G10

TOTAL,SOUTH,TK4,G11

TOTAL,SOUTH,TK4,G12

TOTAL,TK5,G13

TOTAL,TK5,G14

TOTAL,TK6,G15

TOTAL,TK6,G16

TOTAL,TK6,G17

TOTAL,G18

TOTAL,G19

A-39


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

Das endgültige Ergebnis sieht dann so aus:

So beginnen Sie mit der Dimensionserstellung:

1. Rechtsklicken Sie im linken Bereich des Server-Explorers auf das Symbol

Prozesse und wählen Sie die Option Neuen Prozess erstellen.

A-40 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

Das Fenster TurboIntegrator wird geöffnet.

2. Wählen Sie im Feld Datenquellentyp die Option ASCII aus.

3. Klicken Sie neben dem Feld Datenquellenname auf Anzeigen und wählen

Sie im Verzeichnis TI_data die Datei unbalanced.csv aus.

4. Lassen Sie die Voreinstellungen aller anderen Optionen auf der

Registerkarte Datenquelle bestehen.

5. Klicken Sie auf Aktualisieren, um die ersten zehn Datensätze aus der

Datenquelle anzuzeigen.

Variablen identifizieren

Nachdem Sie die Quelldaten in den TurboIntegrator geladen haben, müssen

Sie den Inhalt jedes Quellenfeldes identifizieren.

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Variablen.

2. In der Spalte Inhalt wählen Sie Konsolidierung für die Variablen V1, V2,

und V3.

A-41


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

3. Wählen Sie für die Variable V4 die Option Element aus.

Variablen zuordnen

Die Variablen für Elemente und Konsolidierungen sind damit identifiziert.

Ordnen Sie nun die Variablen einer Dimension zu und definieren Sie die

Konsolidierungspfade.

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Zuordnen.

2. Klicken Sie auf das Unterregister Dimensionen.

3. Geben Sie für die Variable V4 als Dimension unbalanced ein, als Aktion

Erstellen und als Elementtyp Numerisch.

4. Klicken Sie auf das Unterregister Konsolidierungen.

5. Wählen Sie für die drei Variablen in der Dropdown-Liste der Spalte

Dimension die Option unbalanced.

A-42 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

6. Wählen Sie als Untergeordnete Variable für die Konsolidierungsvariable V1

die Variable V2.

7. Wählen Sie als Untergeordnete Variable für die Konsolidierungsvariable V2

die Variable V3

8. Wählen Sie als Untergeordnete Variable für die Konsolidierungsvariable V3

die Variable V4

Erstellte Anweisungen kopieren

Wenn Sie Optionen im Fenster TurboIntegrator ändern, werden entsprechende

Anweisungen von TM1 dynamisch erstellt.

Bearbeiten Sie die auf den Unterregistern Prolog und Metadaten der

Registerkarte Erweitert erstellten Anweisungen, um die ungleiche

Dimensionshierarchie aufzunehmen. Vereinfachen Sie sich diesen Vorgang,

indem Sie die erstellten Anweisungen kopieren und einfügen. Auf diese Weise

stehen Ihnen die Anweisungen nach Änderungen der Optionen im

TurboIntegrator zur Verfügung.

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert und danach auf das

Unterregister Prolog.

2. Kopieren Sie die Funktionen DimensionDestroy und DimensionCreate

zwischen den Kommentarzeilen

A-43


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - START****

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - ENDE****

und fügen Sie sie unter den Kommentarzeilen ein.

3. Klicken Sie auf das Unterregister Metadaten.

Darin gibt es zwei Funktionen:

Die Funktion DimensionElementInsert fügt einer Dimension ein einfaches

(Blatt-) Element hinzu. Mit dieser Funktion können sowohl Zahlen- als

auch Zeichenkettenelemente hinzugefügt werden.

Die Funktion DimensionElementComponentAdd fügt einem konsolidierten

Element eine Komponente (untergeordnetes Element) hinzu.

A-44 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

4. Kopieren Sie die erstellten Anweisungen und fügen Sie sie unter der letzten

Kommentarzeile ein.

Erstellte Anweisungen dauerhaft entfernen

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Variablen und ändern Sie die Auswahl in

der Spalte Inhalt zu Anderes.

Eine als Anderes identifizierte Variable kann in anderen Skripts verwendet

werden. Eine als Ignorieren identifizierte Variable wird nicht vom

TurboIntegrator verarbeitet und kann daher nicht in erweiterten Skripts

referenziert werden.

A-45


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

2. Zum Prüfen, ob die Anweisungen entfernt wurden, klicken Sie auf die

Registerkarte Erweitert und dann auf die Unterregister Prolog und

Metadaten.

Die Anweisungen müssten nun folgendermaßen lauten.

Prolog

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - START****

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - ENDE****

DIMENSIONDESTROY(’unbalanced’);

DIMENSIONCREATE(’unbalanced’);

Metadaten

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - START****

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - ENDE****

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V4,’n’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V1,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V2,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V3,’c’);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V1,V2,1.000000);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V2,V3,1.000000);

A-46 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V3,V4,1.000000);

A-47


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

TurboIntegrator-Anweisungen bearbeiten

Prüfen Sie das aktuelle Skript auf dem Unterregister Metadaten, das

folgendermaßen lautet:

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V4,’n’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V1,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V2,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V3,’c’);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V1,V2,1.000000);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V2,V3,1.000000);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V3,V4,1.000000);

Dieses Skript, das aufgrund des ersten Datensatzes in unbalanced.csv erstellt

wurde, gilt für Datensätze, die vier Felder enthalten. Das Skript erstellt von

jedem Quellenfeld Dimensionselemente und baut danach eine Hierarchie auf.

Das Skript gilt jedoch nicht für Datensätze, die weniger als vier Felder

umfassen.

Da die Quellendatei unbalanced.csv Datensätze von unterschiedlicher Länge

enthält, müssen Sie das Skript so bearbeiten, dass jeder Datensatz in der

Quelle ausgewertet wird. Das Skript soll in der Lage sein, die geeignete

Konsolidierungsebene zu ermitteln und den passenden Konsolidierungspfad

für jede mögliche Konsolidierungsebene anzugeben. Sie erreichen dies, indem

Sie eine IF-Funktion in das Skript aufnehmen, die es ermöglicht, andere

TurboIntegrator-Anweisungen aufgrund definierter Bedingungen

auszuführen.

1. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert und danach auf das

Unterregister Metadaten.

2. Fügen Sie die Zeile

IF (V4@’’);

A-48 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

vor der ersten DIMENSIONELEMENTINSERT-Anweisung ein. Diese IF-

Anweisung definiert folgende Bedingungen: Ist die Textvariable V4 nicht

leer, werden die nachfolgenden Anweisungen ausgeführt. Wenn V4 leer ist,

wird die Verarbeitung mit der nächsten Konditionalanweisung fortgesetzt.

Das Unterregister Metadaten sollte nun folgendermaßen aussehen:

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - START****

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - ENDE****

IF (V4@’’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V4,’n’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V1,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V2,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V3,’c’);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V1,V2,1.000000);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V2,V3,1.000000);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V3,V4,1.000000);

Wenn IF (V4@’’) wahr ist, fügt TurboIntegrator drei konsolidierte

Elemente (V1, V2, V3) und ein einzelnes numerisches Element (V4) in die

Dimension unbalanced ein. TurboIntegrator erstellt außerdem eine

vierstufige Hierarchie, in der V1 dem Element V2, V2 dem Element V3 und

V3 dem Element V4 übergeordnet ist.

3. Fügen Sie die Zeile

ELSEIF (V3@’’);

nach der letzten DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD-Anweisung

ein.

A-49


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

Diese konditionelle ELSEIF-Anweisung definiert folgende Bedingungen:

Ist die Textvariable V3 nicht leer, werden die nachfolgenden Anweisungen

ausgeführt. Wenn V3 leer ist, wird die Verarbeitung mit der nächsten

Konditionalanweisung fortgesetzt.

4. Nun müssen Sie die erforderlichen Anweisungen einfügen, die ausgeführt

werden, wenn ELSEIF (V3@’’) wahr ist.

Ist ELSEIF (V3@’’) wahr, enthält der Quellendatensatz drei Felder.

Demzufolge sollen die Anweisungen von jedem Feld ein

Dimensionselement erstellen und danach eine dreistufige Hierarchie

aufbauen.

5. Fügen Sie die folgenden Anweisungen direkt nach ELSEIF (V3@’’); ein:

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V1,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V2,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V3,’n’);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V1,V2,1.000000);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V2,V3,1.000000);

Wenn IF (V3@’’) wahr ist, fügt TurboIntegrator zwei konsolidierte

Elemente (V1, V2) und ein einzelnes numerisches Element (V3) in die

Dimension unbalanced ein. TurboIntegrator erstellt außerdem eine

dreistufige Hierarchie, in der V1 dem Element V2 und V2 dem Element V3

übergeordnet ist.

6. Fügen Sie die Zeile

ELSE;

nach der letzten DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD-Anweisung

ein.

A-50 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

7. Nun müssen Sie die erforderlichen Anweisungen einfügen, die ausgeführt

werden, wenn die Verarbeitung an der Anweisung ELSE angelangt ist.

(Dies geschieht, wenn die beiden Anweisungen ELSEIF (V4@’’) und

ELSEIF (V3@’’) falsch sind.)

Sobald die Verarbeitung die ELSE-Anweisung erreicht, enthält der

Quellendatensatz zwei Felder. Die eingefügten Anweisungen müssen von

jedem Feld ein Dimensionselement erstellen und danach eine zweistufige

Hierarchie aufbauen.

8. Fügen Sie die folgenden Anweisungen direkt nach ELSE; ein:

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V1,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V2,’n’);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V1,V2,1.000000);

Aufgrund dieser Anweisungen fügt TurboIntegrator das konsolidierte

Element V1 und das numerische Element V2 in die Dimension unbalanced

ein und erstellt eine Hierarchie, in der V1 dem Element V2 übergeordnet

ist.

9. Fügen Sie die Zeile

ENDIF;

nach der letzten DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD-Anweisung

ein. ENDIF markiert das Ende der IF-Anweisung.

Das fertige Unterregister Metadaten müsste dann folgendermaßen

aussehen:

A-51


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - START****

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - ENDE****

IF (V4@’’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V1,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V2,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V3,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V4,’n’);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V1,V2,1.000000);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V2,V3,1.000000);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V3,V4,1.000000);

ELSEIF (V3@’’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V1,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V2,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V3,’n’);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V1,V2,1.000000);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V2,V3,1.000000);

ELSE;

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V1,’c’);

DIMENSIONELEMENTINSERT(’unbalanced’,’’,V2,’n’);

DIMENSIONELEMENTCOMPONENTADD(’unbalanced’,V1,V2,1.000000);

ENDIF;

A-52 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

10. Wählen Sie Datei → Speichern und benennen Sie den Prozess

create_unbalanced_dim.

11. Wählen Sie Datei → Ausführen, um den Prozess auszuführen.

12. Um den korrekten Aufbau der Dimension zu überprüfen, öffnen Sie die

Dimension unbalanced im Dimensionseditor. Die Dimension müsste wie in

dieser Abbildung angezeigt werden.

A-53


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

Subsets erstellen

In dieser Übung erstellen Sie Subsets für die Dimension newdim, die durch

den Prozess dimension angelegt wird.

A-54 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

1. Öffnen Sie den Prozess subsets im Fenster TurboIntegrator.

Möglicherweise müssen Sie die Datenquelle bearbeiten, so dass sie auf die

Datei region.csv im Verzeichnis TI_data zeigt. Nach Änderung der

Datenquelle müssen Sie angeben, wie die Prozessvariablen gehandhabt

werden sollen. Wählen Sie die Option Alle Variablen bewahren.

Bei diesem Beispiel werden mithilfe der TM1 TurboIntegrator-Funktionen

SubsetCreate() und SubsetElementInsert() Subsets erstellt und ausgefüllt.

Hier sehen Sie einen Ausschnitt aus der Quellendatei:

Die Skripts für den Prozess subsets lauten:

Prolog

A-55


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - START****

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - ENDE****

SubsetCreate(’NewDim’,’Europe’);

SubsetCreate(’NewDim’,’US’);

SubsetCreate(’NewDim’,’ROW’);

Metadaten

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - START****

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - ENDE****

SubsetElementInsert(’NewDim’,V4,V0,0);

2. Führen Sie den Prozess aus.

3. Blenden Sie im Server-Explorer die Dimension newdim ein, um die neu

erstellten Subsets sehen zu können.

Attribute erstellen

Die Funktion AttrPutS weist dem Attribut eines Textelements einen Wert zu.

Wenn Sie den Text Europe dem Attribut Continent des Landes Sweden in der

Dimension NewDim zuweisen möchten, würden Sie die folgende AttrPutS-

Funktion erstellen:

AttrPutS(‘Europe’,'NewDim',’Sweden’,'Continent');

1. Öffnen Sie den Prozess Attribute im TurboIntegrator.

A-56 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

Möglicherweise müssen Sie die Datenquelle bearbeiten, so dass sie auf die

Datei region.csv im Verzeichnis TI_data zeigt. Nach Änderung der

Datenquelle müssen Sie angeben, wie die Prozessvariablen gehandhabt

werden sollen. Wählen Sie die Option Alle Variablen bewahren.

2. Klicken Sie auf die Registerkarte Variablen.

Darin sehen Sie, dass die Variablen V4 und V5 als Attribut definiert wurden.

3. Klicken Sie auf die Formel-Zelle für V5.

Sie lautet nun V5=V0|V4;

Diese Formel verkettet die Werte der Variablen V4 und V5.

4. Klicken Sie auf die Registerkarte Zuordnen und danach auf das

Unterregister Attribute.

Der Attributtyp für die Variable V4 wurde mit Text und der Typ für V5 mit

Alias definiert.

5. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert und danach auf das

Unterregister Daten, um die erstellten Anweisungen und die beiden

Zusatzanweisungen zu sehen.

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - START****

V5=v0|v4;

AttrPutS(V4,’newdim’,V0,’continent’);

AttrPutS(V5,’newdim’,V0,’cont’);

#****ERSTELLTE ANWEISUNGEN - ENDE****

AttrPutS(V4,’newdim’,V1,’continent’);

AttrPutS(V4,’newdim’,V2,’continent’);

A-57


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

Attribute anzeigen

Die beiden letzten Anweisungen wurden manuell hinzugefügt, da V1 und

V2 auf der Registerkarte Variablen nicht mit Inhalt deklariert wurden. Es

muss ihnen jedoch das Textattribut Continent zugewiesen werden.

6. Speichern Sie den Prozess Attribute und führen Sie ihn aus.

1. Doppelklicken Sie im Server-Explorer auf die Dimension newdim, um den

Subset-Editor zu öffnen.

2. Wählen Sie Ansicht → Symbolleisten vom Subset-Editor. Wenn die

Option Alias deaktiviert ist, wählen Sie sie aus, um die Alias-Symbolleiste

einzublenden.

3. Klicken Sie zum Ein- und Ausschalten der Aliase auf die Schaltfläche Alias.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Subset Alle (das umgekehrte „A“).

5. Wählen Sie auf der Menüleiste Bearbeiten → Auswählen nach →

Attribut. Daraufhin wird die folgende Dialogbox eingeblendet:

6. Wählen Sie einen Wert aus der Dropdown-Liste, um Länder eines

bestimmten Kontinents im Subset-Editor anzuzeigen.

A-58 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

A-59


Erweiterte Skripts Inhalt | Index

A-60 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


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B Informationen zum Sperren in

TurboIntegrator

Dieser Anhang beschreibt die Verwaltung der Serversperrung während einer

TurboIntegrator Prozessausführung, wodurch die Leistung optimiert und die

Zeit gesteigert werden kann, die der Server den Benutzern zur Verfügung

steht.

Übersicht

TurboIntegrator läuft innerhalb des TM1 Servers ab. Als solches muss der

TurboIntegrator Vorsichtsmaßnahmen befolgen, um beim Aktualisieren der

Serverobjekte den Speicher nicht zu schädigen oder einen Serverabbruch zu

verursachen, wenn Benutzer gleichzeitig versuchen, diese Objekte zu lesen.

Um diese Möglichkeit zu verhindern, platziert der TurboIntegrator eine Sperre

am Server, um andere Benutzer vom Lesen oder Schreiben zum Server zu

hindern, während ein TurboIntegrator Prozess ausgeführt wird.

Per Voreinstellung wird diese Sperre am Anfang jedes Vorgangs (Prolog,

Metadaten, Daten, und Epilog) platziert und nach Abschluss jeden Vorgangs

entfernt. Es wird davon ausgegangen, dass jeder Vorgang Funktionen

ausführt, die Objekte am TM1 Server aktualisieren. Der Nachteil dieser

Vorsichtsmaßnahme besteht darin, dass andere Benutzer nicht auf den Server

zugreifen können, während der Vorgang abläuft.

B-1


Übersicht Inhalt | Index

Sperrung bei repetitiven Prozessen aufheben

Um dieser Situation Abhilfe zu schaffen, enthält Turbointegrator Funktionen,

mit denen ein TM1 Verwalter oder TurboIntegrator Prozessersteller die

Serversperre während der Prozessausführung bei Bedarf aufheben kann. Alle

TurboIntegrator Funktionen, einschließlich der Prozesssteuerfunktionen

können zur Verwaltung der Serversperrung verwendet werden, wie in der

TM1 Online-Hilfe ausführlich beschrieben wird.

Der folgende Abschnitt beschreibt den Gebrauch der Prozesssteuerfunktionen

zur Verwaltung der Sperrung während der TurboIntegrator

Prozessausführung

Die Funktion AllowExternalRequests weist einen TurboIntegrator-Prozess an

zu prüfen, ob Benutzer versuchen, während der Prozessausführung auf den

Server zuzugreifen. Im Fall von Benutzeranforderungen wird die

Prozessausführung unterbrochen. Danach überprüft der Prozess im Abstand

von fünf Sekunden die Benutzeraktivitäten auf dem Server. Wird keine

Benutzeranforderung festgestellt, setzt der Prozess die Ausführung fort.

Die Funktion kann in die Mitte eines längeren oder repetitiven Metadatenoder

Daten-Vorgangs eingefügt werden. Sie bewirkt, dass der TurboIntegrator

"im Hintergrund" läuft, und gibt Benutzern Vorrang beim Versuch den Server

zu kontaktieren.

WICHTIG: Bei Ausführung eines Prozesses, der die Funktion

AllowExternalRequests enthält, ist es möglich, dass die Aktualisierungen, die

von Benutzern beim Zugriff auf den Server während der Prozessausführung

vorgenommen werden, die Berechnungen oder Aktualisierungen stören, die

durch den Prozess angewiesen werden. Daher sollte AllowExternalRequests

mit Vorsicht verwendet werden.

B-2 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Übersicht Inhalt | Index

Sperrung deaktivieren und reaktivieren

TurboIntegrator bietet außerdem eine direkte Kontrolle auf die Serversperrung

mithilfe der Funktionen LockOn und LockOff.

Verwenden Sie LockOn, um die Serversperrung im TurboIntegrator zu

aktivieren.

Verwenden Sie LockOff, um die Serversperrung im TurboIntegrator zu

entfernen.

Diese Funktionen werden am besten in einem einfachen Prozess verwendet,

der die Dimensionen aktualisiert, ohne jedoch Datenwerte zu verändern. In

diesem Fall besteht keine Gefahr, dass die Benutzeränderungen mit den

Aktualisierungen von TurboIntegrator in Konflikt stehen. Sie können daher

gefahrlos die Funktion LockOff verwenden, um sicherzustellen, dass der TM1

Server während der Prozessausführung nicht gesperrt ist. Fügen Sie die

Funktion LockOff am Ende des Prolog-Vorgangs ein, um die Sperre während

der Prozessausführung zu deaktivieren, und fügen Sie LockOn zu Beginn des

Epilog-Vorgangs ein, um die Sperre wiederherzustellen.

Während die Sperre entfernt ist, schützt TurboIntegrator den Server und

verhindert, dass Funktionen ausgeführt werden, welche die Datenstruktur am

Server modifizieren. Falls eine solche Funktion entdeckt wird, produziert

Turbointegrator eine Fehlermeldung und bricht den Prozess ab. Die Tabelle am

Ende dieses Anhangs identifiziert die TurboIntegrator Funktionen, welche die

Datenstrukturen am Server modifizieren.

WICHTIG: Sie müssen BatchUpdate verwenden, wenn Sie Würfel

aktualisieren, während die TurboIntegrator Sperre ausgeschaltet ist. Lesen Sie

hierzu den folgenden Abschnitt.

B-3


Übersicht Inhalt | Index

Mit der Stapelaktualisierung arbeiten

TurboIntegrator bietet Zugriff auf die Stapelaktualisierungsfähigkeit des TM1

Server mit den Funktionen BatchUpdateStart und BatchUpdateFinish.

Normalerweise wird die Funktion BatchUpdateStart im Prolog und

BatchUpdateFinish im Epilog eines TurboIntegrator Prozesses verwendet.

Diese Funktionen sammeln alle Würfeländerungen in einer temporären

Speicherstruktur. Alle Änderungen werden dann auf einmal eingereicht, wenn

die Funktion BatchUpdateFinish ausgeführt wird.

Weitere Details zu den Stapelaktualisierungen finden Sie im TM1 Clients

Handbuch sowie in der TM1 Online-Hilfe.

Sperrungen in einem einfachen Prozess minimieren

So reduzieren Sie Sperrungen, die durch einen einfachen TurboIntegrator

Prozess ausgeführt werden, der Dimensionen und Würfel aktualisiert:

1. Führen Sie BatchUpdateStart aus, gefolgt von LockOff am Ende des Prolog-

Vorgangs.

2. Führen Sie LockOn aus, gefolgt von BatchUpdateFinish am Ende des Epilog-Vorgangs.

Der Vorgang sollte in einem "ungesperrten" Zustand in allen Vorgängen außer

dem Epilog-Vorgang ablaufen, und dadurch die Serververfügbarkeit

maximieren.

Serversperrungen bei allen Vorgängen in einem Job anwenden

Sie möchten unter Umständen den Zugriff auf den TM1 Server blockieren,

während eine Reihe von Prozessen innerhalb eines Jobs ausgeführt wird. Sie

B-4 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Übersicht Inhalt | Index

erreichen dies, indem Sie LockOn am Ende des Prolog-Vorgangs innerhalb der

Reihenfolge von Prozessen ausführen, und dann LockOff am Anfang

desEpilog -Vorgangs im letzten Prozess in Folge ausführen.

LockOff/LockOn und BatchUpdateStart/BatchUpdateFinish kombinieren

Angenommen Sie haben einen Prozess, der Datenwerte aktualisiert, doch Sie

möchten die Zeit, die der Server während der Prozessausführung gesperrt ist,

auf ein Minimum reduzieren. In diesem Fall können Sie die folgende

Kombination von TurboIntegrator Funktionen verwenden, um den Benutzern

Zugriff auf TM1 während der Prozessausführung zu ermöglichen:

Fügen Sie diese Funktionen in den Prolog-Vorgang ein:

LockOff;

BatchUpdateStart;

Fügen Sie diese Funktionen in den Epilog-Vorgang ein:

LockOn;

BatchUpdateFinish(0);

Diese Kombination von Funktionen deaktiviert die Serversperre im Prolog

und startet danach die Stapelaktualisierungen auf dem TM1 Server. Alle

Änderungen an den Datenwerten, die innerhalb des TurboIntegrator-

Prozesses transferiert werden, werden nun in einer temporären

Speicherstruktur verwahrt. Im Epilog-Vorgang ist die Serversperre aktiviert,

und alle Bearbeitungen werden aus dem temporären Speicher auf den

Datenträger geschrieben.

B-5


Übersicht Inhalt | Index

Sperrungen für mehrfache Prozesse in separaten Jobs

Mehrere TurboIntegrator Prozesse können gleichzeitig in verschiedenen Jobs

laufen, und jeder Job teilt den verfügbaren Prozessor mit den anderen Jobs,

solange die Serversperrung ausgeschaltet ist.

Um diese Funktionalität in Anspruch zu nehmen, empfiehlt Applix den

Einsatz von BatchUpdateStart/BatchUpdateFinish oder den Funktionen

LockOn/LockOff und nicht der Funktion AllowExternalRequests, um die

Serververfügbarkeit zu maximieren.

Funktionsauswirkungen auf TM1 Server-Datenstrukturen

Die folgende Tabelle listet alle TurboIntegrator und Rules-Funktionen, und

zeigt an, ob eine Funktion die Datenstrukturen auf dem TM1 Server ändert.

Funktionen, welche die Datenstrukturen ändern, können nicht ausgeführt

werden, wenn der TM1 Server gesperrt ist. Falls eine solche Funktion

ausgeführt wird, bricht TurboIntegrator den Prozess mit einer Fehlermeldung

ab.

Funktion

abs

acos

AddClient

AddGroup

AllowExternalRequests

Verändert die Datenstruktur?

Nein

Nein

Ja

Ja

Nein

B-6 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Übersicht Inhalt | Index

Funktion

ASCIIDelete

AscIIOutput

asin

AssignClientToGroup

atan

AttrDelete

AttrInsert

attrn

AttrPutN

AttrPutS

attrs

bdate

bdayn

capit

CellGetN

Verändert die Datenstruktur?

Nein

Nein

Nein

Ja

Nein

Ja

Ja

Nein

Ja

Ja

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

B-7


Übersicht Inhalt | Index

Funktion

CellGetS

CellPutN

CellPutS

centr

char

Code

cos

CubeCreate

CubeDestroy

CubeGetLogChanges

CubeSetLogChanges

Datum

dates

datfm

Tag

Verändert die Datenstruktur?

Nein

Ja*

Ja*

Nein

Nein

Nein

Nein

Ja

Ja

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

B-8 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Übersicht Inhalt | Index

Funktion

dayno

delet

DeleteClient

DeleteGroup

dfrst

DimensionCreate

Verändert die Datenstruktur?

Nein

Nein

Ja

Ja

Nein

Ja

DimensionDeleteallElements Nein**

DimensionDestroy

DimensionElementComponent

Add

DimensionElementComponent

Delete

DimensionElementDelete

DimensionElementInsert

DimensionSortOrder

dimix

Ja

Nein**

Nein**

Nein**

Nein**

Nein**

Nein

B-9


Übersicht Inhalt | Index

Funktion

dimnm

dimsiz

dnext

dnlev

dtype

dys

elcomp

elcompn

ElementSecurityGet

ElementSecurityPut

elisanc

eliscomp

elispar

ellev

elpar

Verändert die Datenstruktur?

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Ja

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

B-10 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Übersicht Inhalt | Index

Funktion

elparn

elweight

EncodePassword

ExecuteCommand

exp

Expand

FileExists

fill

fv

if

insrt

int

isleaf

isund

ItemReject

Verändert die Datenstruktur?

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

B-11


Übersicht Inhalt | Index

Funktion

ItemSkip

ln

log

long

lower

max

min

mod

Monat

mos

now

numbr

OdbcClose

OdbcOpen

OdbcOutput

Verändert die Datenstruktur?

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

B-12 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Übersicht Inhalt | Index

Funktion

paymt

ProcessBreak

ProcessQuit

pv

rand

RemoveClientFromGroup

ReturnSqlTableHandle

ReturnViewHandle

right

round

roundp

SaveDataAll

scan

SecurityRefresh

ServerShutdown

Verändert die Datenstruktur?

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Ja

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Ja

Nein

Ja

Ja

B-13


Übersicht Inhalt | Index

Funktion

sign

sin

sqrt

str

subnm

SubsetCreate

SubsetDeleteAllElements

SubsetDestroy

SubsetElementDelete

SubsetElementInsert

SubsetGetElementName

SubsetGetSize

subsiz

subst

tabdim

Verändert die Datenstruktur?

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

B-14 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Übersicht Inhalt | Index

Funktion

tan

Zeit

timst

timvl

today

trim

undef

upper

ViewColumnDimensionSet

ViewConstruct

ViewCreate

ViewDestroy

ViewRowDimensionSet

ViewSetSkipcalcs

ViewSetSkipzeroes

Verändert die Datenstruktur?

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

B-15


Übersicht Inhalt | Index

Funktion

ViewSubsetAssign

ViewTitleDimensionSet

ViewTitleElementSet

ViewZeroOut

whoami

width

year

yrs

Verändert die Datenstruktur?

Ja

Ja

Ja

Ja*

Nein

Nein

Nein

Nein

Hinweise:

Ja* - Diese Funktionen ändern die Datenstrukturen, können aber ohne

Probleme ausgeführt werden, wenn die Stapelaktualisierung eingeschaltet ist.

Nein** - Diese Dimensionsfunktionen arbeiten mit Kopien der Dimensionen

und Änderungen werden nur am Ende des Metadaten-Vorgangs eingereicht.

B-16 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Inhalt | Index

C TurboIntegrator Reservierte

Wörter

Dieser Anhang führt die reservierten Wörter des TurboIntegrators auf. Zur

Vermeidung von Fehlern in Ihren TurboIntegrator Skripts sollten Sie keine

TM1 Variablen mit Namen erstellen, die mit den Wörtern in den folgenden

Tabellen übereinstimmen.

Es gibt vier Kategorien von reservierten Wörtern inTurboIntegrator:

• Rule-Funktionsnamen

• Prozessfunktionsnamen

• Implizite Variablennamen

TurboIntegrator Schlüsselwörter

C-1


Rule-Funktionen Inhalt | Index

Rule-Funktionen

DEV GEJ ILOO QRZ WLPH

DFRV GEJHQ IY QSY WLPVW

DVLQ GHOHW KH[ SD\PW WLPYO

DWDQ GIUVW LI SY WRGD\

DWWUQ GLPL[ LQVUW UDQG WULP

DWWUV GLPQP LQW ULJKW XQGHI

DYJ GLPVL] LUU URXQG XSSHU

EDQQU GLVSO\ LVOHDI URXQGS YDU

EGDWH GQH[W LVXQG VFDQ ZKRDPL

EGD\Q GQOHY OLQ VFHOO ZLGWK

FDSLW GW\SH OQ VLJQ \HDU

FHQWU G\V ORJ VLQ \UV

FKDU HOFRPS ORQJ VOHHS &RQVROLGDWH&KLOGUHQ

FQW HOFRPSQ ORRN VTUW

FRGH HOLVDQF ORZHU VWGGY

FRO HOLVFRPS PD[ VWU

FRV HOLVSDU PHP VXEQP

GDWH HOOHY PLQ VXEVL]

GDWHV HOSDU PRG VXEVW

GDWIP HOSDUQ PRQWK VXP

GD\ HOZHLJKW PRV WDEGLP

GD\QR H[S QFHOO WDQ

C-2 Applix TM1 TurboIntegrator Guide


Prozessfunktionen Inhalt | Index

Prozessfunktionen

DGGFOLHQW FHOOJHWV FXEHVHWVDSYDULDEOHVFODXVH 'LPHQVLRQ([LVWV

DGGJURXS FHOOLVXSGDWHDEOH FXEHVHWVOLFHUPHPEHUV GLPHQVLRQVRUWRUGHU

DOORZH[WHUQDOUHTXHVWV FHOOSXWQ FXEHXQORDG HOHPHQWVHFXULW\JHW

DVFLLGHOHWH FHOOSXWSURSRUWLRQDOVSUHDG GHOHWHFOLHQW HOHPHQWVHFXULW\SXW

DVFLLRXWSXW FHOOSXWV GHOHWHJURXS HQFRGHSDVVZRUG

$VVLJQ&OLHQW3DVVZRUG &KRUH4XLW GLPHQVLRQFUHDWH ([HFXWHFRPPDQG

DVVLJQFOLHQWWRJURXS FXEHFUHDWH GLPHQVLRQGHOHWHDOOHOHPHQWV ([HFXWH3URFHVV

DWWUGHOHWH FXEHGHVWUR\ GLPHQVLRQGHVWUR\ H[SDQG

DWWULQVHUW &XEH([LVWV GLPHQVLRQHGLWLQJDOLDVVHW ILOHH[LVWV

DWWUSXWQ FXEHJHWORJFKDQJHV GLPHQVLRQHOHPHQWFRPSRQHQWDGG *HW3URFHVV(UURU)LOH'LUHFWRU\

DWWUSXWV &XEH/RFN2YHUULGH GLPHQVLRQHOHPHQWFRPSRQHQWGHOHWH *HW3URFHVV(UURU)LOHQDPH

DWWUWRDOLDV FXEHSURFHVVIHHGHUV GLPHQVLRQHOHPHQWGHOHWH LVQXOO

EDWFKXSGDWHILQLVK FXEHVHWFRQQSDUDPV GLPHQVLRQHOHPHQWLQVHUW LWHPUHMHFW

EDWFKXSGDWHVWDUW FXEHVHWLVYLUWXDO GLPHQVLRQHOHPHQWLQVHUWE\DOLDV LWHPVNLS

FHOOJHWQ FXEHVHWORJFKDQJHV GLPHQVLRQHOHPHQWSULQFLSDOQDPH ORFNRII

C-3


Prozessfunktionen Inhalt | Index

Prozessfunktionen (fortgesetzt)

ORFNRQ 3URFHVV([LW0LQRU(UURU VHUYHUVKXWGRZQ 6XEVHW([LVWV

QXPEHUWRVWULQJ 3URFHVV([LW1RUPDO 6HW&KRUH9HUERVH0HVVDJHV 6XEVHW)RUPDW6W\OH6HW

QXPEHUWRVWULQJH[ 3URFHVV([LW2Q,QLW 6WULQJ*OREDO9DULDEOH VXEVHWJHWHOHPHQWQDPH

1XPHULF*OREDO9DULDEOH 3URFHVV([LW6HULRXV(UURU 6WULQJ6HVVLRQ9DULDEOH VXEVHWJHWVL]H

1XPHULF6HVVLRQ9DULDEOH 3URFHVV([LW:LWK0HVVDJH VWULQJWRQXPEHU 6XEVHW,V$OO6HW

RGEFFORVH SURFHVVTXLW VWULQJWRQXPEHUH[ VZDSDOLDVZLWKSULQFLSDOQDPH

RGEFRSHQ 3XEOLVK9LHZ 6XEVHW$OLDV6HW YLHZFROXPQGLPHQVLRQVHW

RGEFRXWSXW UHPRYHFOLHQWIURPJURXS VXEVHWFUHDWH 9LHZ&ROXPQ6XSSUHVV=HURHV6HW

SURFHVVEUHDN UHWXUQVTOWDEOHKDQGOH 6XEVHW&UHDWH%\0'; YLHZFRQVWUXFW

3URFHVV(UURU UHWXUQYLHZKDQGOH VXEVHWGHOHWHDOOHOHPHQWV YLHZFUHDWH

3URFHVV([LW%\%UHDN UXOHORDGIURPILOH VXEVHWGHVWUR\ YLHZGHVWUR\

3URFHVV([LW%\&KRUH4XLW VDYHGDWDDOO VXEVHWHOHPHQWGHOHWH 9LHZ([LVWV

3URFHVV([LW%\4XLW VHFXULW\UHIUHVK VXEVHWHOHPHQWLQVHUW 9LHZ([WUDFW6NLS5XOH9DOXHV6HW

9LHZ([WUDFW6NLS5XOH9DOXHV6HW YLHZVHWVNLSUXOHYDOXHV YLHZWLWOHGLPHQVLRQVHW

9LHZ([WUDFW6NLS=HURHV6HW YLHZVHWVNLS]HURHV YLHZWLWOHHOHPHQWVHW

YLHZURZGLPHQVLRQVHW YLHZVXEVHWDVVLJQ 9LHZ]HURRXW

9LHZ5RZ6XSSUHVV=HURHV6HW 9LHZ6XSSUHVV=HURHV6HW :LOGFDUG)LOH6HDUFK

YLHZVHWVNLSFDOFV

C-4 Applix TM1 TurboIntegrator Guide


Implizite Variablennamen Inhalt | Index

Implizite Variablennamen

'$7$6285&(1$0()256(59(5

'$7$6285&(2'%2/2&$7,21

'$7$6285&(1$0()25&/,(17

'$7$6285&(2'%2&$7$/2*

'$7$6285&(7


TurboIntegrator Schlüsselwörter Inhalt | Index

C-6 Applix TM1 TurboIntegrator Guide


Inhalt |

Index

A

Abfragewürfel 3-19

Arbeitsblätter 1-1

ASCII-Dateien 1-2

ASCII-Textdatei 1-11

Würfel 1-35

B

Benutzer 4-4

C

Client 4-4

D

Daten

zuordnen 1-30

Daten importieren

ASCII-Textdatei 1-11

Überblick 1-2

Datenquellen 1-6

definieren 1-12

Dimensionssubset 1-61, 1-62

Variablen 1-20

Würfel 1-36

Würfelansicht 1-51, 1-53

Datensätze mit fester Breite 1-17

Datensätze mit fester Länge 1-17

Datenvariablen

Dimensionen zuordnen 1-40

Datenvorgang 1-5, 1-6

Dimensionen

Abfragewürfel 3-27

ASCII-Textdatei 1-12

Datenvariablen zuordnen 1-40

Elementvariablen zuordnen 1-40

Konsolidierungsvariablen zuordnen 1-41

ODBC 1-48

ODBO 2-22

Subset-Datenquelle 1-61, 1-62

Subset-Konsolidierungen 1-70

Subset-Variablen 1-65

Subset-Zuordnung 1-67, 1-68, 1-69

Würfelansicht 1-59

zuordnen 1-28

E

Elemente

Index 1


Inhalt |

aus Datenquellen importieren 1-12

Epilogvorgang 1-5, 1-6

F

Funktionen

in TurboIntegrator Prozessen verwenden 1-3

H

Hierarchien 4-22

I

InfoCube 4-5

J

Job-Assistent 1-77

Jobs

automatische Ausführung 1-75

Definition 1-5, 1-74

K

Kennwort 4-4

Kennzahlen 4-15

Konsolidierungen

Dimensionssubset 1-70

mehrere 1-32

ODBC 1-49

Würfelansicht 1-59

zuordnen 1-30

L

Lernprogramm

Datenverzeichnis A-2

Prozesse erstellen A-4

Überblick A-2

Lizenzen

Clientseite 1-11

SAP 1-10, 3-10

TM1 mit TurboIntegrator 1-10

TM1 ohne TurboIntegrator 1-9

TurboIntegrator 1-9

M

MDX 2-28

Meldungsprotokoll 2-26

Merkmale 4-19

Grund 3-27

Hierarchie 3-27

Navigationsattribute 3-28

zuordnen 4-9

Metadatenvorgang 1-5, 1-6

Microsoft Analysis Services 1-1, 2-1, 2-2

anschließen 2-7

Dimension importieren 2-17–2-26

Verbindungstextketten 2-4

Würfel importieren 2-6–2-16

MSAS

Verbindungstextketten 2-4

2 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Inhalt |

O

ODBC 1-2

Dimension 1-49

Katalog 2-3

Konsolidierungen 1-49

Prozess speichern 1-49

Variablen 1-47

zuordnen 1-47

ODBC-Prozesse

ausführen 1-50

ODBO

Anbietername 2-2

Datenquelle 2-1, 2-2, 2-3

Dimension 2-22

Katalog 2-2

SAP 3-2

Standort 2-2, 2-3

Würfel 2-11

Würfel speichern 2-16

Würfeldimensionen 2-11, 2-14

ODBO-Dimension

speichern 2-22

OLAP 2-1

OLE DB 2-1

P

Prologvorgang 1-5, 1-6

Prozesse

Abfragewürfel speichern 3-34

auf Anfrage ausführen 1-74

ausführen 1-34, 1-74

bearbeiten 1-71

Definition 1-4

ODBC ausführen 1-50

ODBC speichern 1-49

ODBO ausführen 2-25

ODBO speichern 2-25

speichern 1-33

Subset ausführen 1-70

Subset speichern 1-70

Tipps 1-7

Vorgänge 1-5

Würfelabfrage ausführen 3-34

Würfelansicht ausführen 1-59

Würfelansicht speichern 1-59

R

Relationale Datenbank 1-1

reservierte Wörter

Implizite Variablennamen C-5

Prozessfunktionen C-3

Rule-Funktionen C-2

TurboIntegrator Schlüsselwörter C-5

Überblick C-1

S

SAP 1-1, 2-2

Abfragewürfel 3-19

Index 3


Inhalt |

Abfragewürfel importieren 3-23

Anzeigenamen 3-5

BW 4-2

Dimensionen 3-3

Einschränkungen beim Import von Würfeln 3-9

Hierarchie 3-8

Hierarchien 4-10, 4-22

InfoCube (Abfragewürfel) 3-2, 3-5

InfoCube in TurboIntegrator zuordnen 4-5

Kennzahlen 4-15

Merkmale 3-3, 3-8, 4-9, 4-19

Merkmale in TurboIntegrator zuordnen 4-9, 4-20

Merkmalsattribute in TurboIntegrator zuordnen 4-10

Objekthierarchie 3-4

RFC 4-2

Rollen 4-27

Sicherheit importieren 4-25

technische Namen 3-5

Terminologie 3-2–3-9, 4-2–??

Variablen 3-21, 3-30

Variablentypen 3-22

Verbindung zu BW etablieren 4-2

Verbindungsparameter 4-3

virtuelle Würfel 3-9

Würfelabfrage 3-5

SAP Anmeldung 3-3

SAP ODBO-Anbieter 3-3

SAP Sicherheit

importieren 4-26

Sicherheit

von SAP importieren 4-25, 4-26

Sprache 4-4

SQL-Abfrage 1-45

STET 1-8

Subset-Zuordnung

ausführen 1-70

Dimension 1-69

speichern 1-70

Supportservices 1-xi

System 4-4

T

Textdatei 1-1

TM1 1-1

Meldungsprotokoll 2-26

Verbindungstextketten 2-4

Würfel 1-1

TM1 Meldungsprotokoll 2-26

TurboIntegrator 1-1, 1-3

Daten importieren 1-4

Funktionen 1-3

Lernprogramm A-1

ODBC 1-42

Prozesse 1-6

Prozesse ausführen 1-74

reservierte Wörter C-1

von MDX importieren 2-28–2-33

4 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch


Inhalt |

U

UNC 1-14

Universal Naming Convention

Datenquelle 1-14

V

Variable

Datenquelle 1-20

Dimensionen zuordnen 1-40

Dimensionssubset 1-65

Konsolidierung zu Dimensionen zuordnen 1-41

ODBC 1-47

SAP 3-21

vorgegebene Namen 1-21

Würfel 1-37

Würfel zuordnen 1-38

Würfelansicht 1-57

zuordnen 1-27

Verbindungsparameter

SAP 4-3

Verbindungstextketten

MSAS 2-4

TM1 2-4

Virtuelle Würfel 3-9

W

Würfel

ASCII-Textdatei 1-35

Datenquelle 1-36

erstellen 1-35

Variable 1-37

zuordnen 1-28, 1-38

Würfelabfrage

Aggregationen 3-37

ausführen 3-34

Dimensionen 3-27

Größe 3-35

Größe reduzieren 3-37

importieren 3-23

speichern 3-34

Würfelansicht

Datenquelle 1-51, 1-53

Dimension 1-59

Konsolidierungen 1-59

Prozess ausführen 1-59

Prozess speichern 1-59

speichern 1-59

Variablen 1-57

zuordnen 1-58

Z

Zuordnen

Daten 1-30

Dimension 1-28

Dimensionselementvariablen 1-40

Dimensionssubset 1-68

Konsolidierungen 1-30

Index 5


Inhalt |

Konsolidierungsvariablen zur Dimension 1-41

ODBC 1-47

Variable 1-27

Würfel 1-28, 1-38

Würfelansicht 1-58

Würfelvariable 1-38

Zusätzliche Verbindungsparameter 4-4

6 Applix TM1 TurboIntegrator Handbuch

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