Programmvorschau Kirchenredaktionen Dezember 2013

hr.online.de

Programmvorschau Kirchenredaktionen Dezember 2013

Programmvorschau

Hessischer Rundfunk

Kirchenredaktion Hörfunk

Dr. Lothar Bauerochse

Klaus Hofmeister

Fernsehen Gesellschaft und Religion

Redaktion horizonte

Meinhard Schmidt-Degenhard

Ilyas Mec

Dezember 2013

____________________________________________________________________________

Hörfunk

Redaktionelle Sendungen:

hr1 – Start am Sonntag

sonntags, 06:05 – 10:00 Uhr

Die Ruhe des Sonntags atmen. Die Vielfalt des Lebens entdecken.

Inspirationen. Lebensbilder. Glaubensfragen. Entspannte Gespräche und anregende

Geschichten. Zeit zum Nachdenken. Sonntagsgedanken.

Spiritualität und Wertefragen stehen heute hoch im Kurs. Die Suche nach Sinn und Lebensorientierung

ist zur Aufgabe geworden für jede und jeden. Je hektischer, flexibler und mobiler

die Zeiten sind, desto mehr suchen Menschen Orte, an denen sie zur Ruhe kommen können.

Gefragt sind Anregungen, um darüber nachzudenken, was im Leben wirklich zählt.

Der Sonntagmorgen in hr1 von 6:05 bis 10:00 Uhr bietet Inspirationen für Glauben und Leben:

informativ und unterhaltsam, kompetent und zeitnah, religiös kundig aber nicht konfessionell

eng. Die Weisheit der großen religiösen Traditionen. Gespräche, Berichte und Kommentare

zu aktuellen Vorgängen in den Kirchen und Religionen in Hessen und weltweit. Lebenserfahrungen

und Lebenshilfe. Debatten zu gesellschaftlichen Zukunftsfragen. Nachdenkliches

und Hintergründiges zu Fragen der Spiritualität und der persönlichen Lebensgestaltung.

Dazu um 7:45 Uhr die hr1-Sonntagsgedanken: Ein Beitrag der christlichen Kirchen in Hessen.

Evangelische und katholische Autorinnen und Autoren reden zeitgemäß vom Glauben,

erzählen von persönlichen Erfahrungen mit der Bibel, erläutern zentrale Inhalte des Christentums,

regen an zur eigenen Sinnsuche.


Camino – Religionen auf dem Weg

Reportagen, Essays und Gespräche aus der Welt der Kirchen und Religionen

hr2, sonntags, 11:30 - 12:00 Uhr

01.12.13

Auf der Suche nach den spirituellen

Wurzeln des Kontinents

Schamanismus in Europa

Von Katrin Albinus

Schamanismus ist en vogue –

wird jedoch kaum mit Europa

in Verbindung gebracht. Moderne

West-Europäer, die sich

dafür interessieren, richten

ihren Blick lieber in ferne

Länder, auf andere Kontinente:

Amerika, Asien, Australien,

Afrika... Zu Recht, wie es

scheint. Denn was soll original-europäischer

Schamanismus sein? Indigene Schamanen betonen

allerdings, wie sinnlos es ist, das Fremde, Exotische zu imitieren - da

jede Kultur ihre eigenen Mythen, Bilder und Ausdrucksformen hat, die

nicht einfach übernommen oder kopiert werden können. Das wissen

auch diejenigen, die heute in Europa ernsthaft schamanisch arbeiten

und darum bemüht sind, die eigenen spirituellen Wurzeln und Traditionen

wieder zu beleben. Wie sieht er aus, der heutige europäische

Schamanismus? Und woran glauben Schamanen überhaupt? Wer fühlt

sich davon angesprochen und warum? Diesen und anderen Fragen geht

die Autorin in der Sendung nach.

Von dieser Sendung können Sie im Rahmen des hr2-Mitschnittservices

einen CD-Mitschnitt bestellen. Nähere Infos erhalten Sie per Mail unter

hr2@hr.de oder beim hr-Hörertelefon, Tel. 069/15 55 100.

08.12.13

Immer in der Minderheit

Christen im Heiligen Land

Von Nela Fichtner

Seit 2000 Jahren leben

arabische Christen in

Palästina mit Juden

zusammen, seit den

islamischen Anfängen auch

mit Muslimen. Doch mit den

Kriegen seit der israelischen

Staatsgründung sind immer

mehr von ihnen

ausgewandert. Die

verbliebenen Christen - nur noch rund zwei Prozent der Bevölkerung –

fühlen sich häufig als Staatsbürger zweiter Klasse. Diejenigen, die in

den besetzten Gebieten leben, haben mit der israelischen Siedlungsund

Sicherheitspolitik ihre Probleme, ähnlich wie ihre muslimischen

Nachbarn. Doch auch unter ihnen leben sie als Minderheit. Wie sie

diesen doppelten Spagat empfinden und was ihnen der Glaube in dieser

Lage bedeutet, fragen wir Christen in unterschiedlichen

Lebenssituationen: im Westjordanland ebenso wie in der geteilten Stadt

Jerusalem.

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hr2@hr.de oder beim hr-Hörertelefon, Tel. 069/15 55 100.

15.12.13

Träume von einer anderen Welt?

Das Ökodorf „Sieben Linden“

Von Lilith Becker

Weder Handys noch Autos sind im Dorf erlaubt. Die Einwohner streben

nach einer Energie- und Lebensmittelautarkie: sie sind ein Dorf voller

„Ökos“, mitten auf dem Land in Sachsen-Anhalt. 140 Menschen leben

im Ökodorf „Sieben Linden“, weil sie daran glauben, dass nicht der

Konsum, sondern nur die Gemeinschaft und eine sinnvolle Arbeit sie

II


glücklich machen können. Sie wollen nachhaltig leben: im Einklang mit

der Natur, den Menschen und den eigenen Kräften. Gelingt ihnen ihre

selbstauferlegte Absage an die Industrie- und Konsumkultur? Schaffen

sie es, ihre Utopie einer besseren Gesellschaft zu leben?

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22.12.13

Camino entfällt

EURORADIO präsentiert:

Alte und neue Weihnachtsmusik

- 13 Konzerte der Union

Europäischer Rundfunkanstalten,

10.05 - 24.00 Uhr

14 Stunden alte und neue Weihnachtsmusik – dazu lädt EURO-

RADIO, die Union Europäischer Rundfunkanstalten, in jedem

Jahr am 4. Advent ein. Von 10 Uhr bis Mitternacht reihen sich

wie Perlen in einer Kette 13 Konzerte der Union europäischer

Rundfunkanstalten aneinander. Sie stimmen auf das Fest der

Geburt Christi ein und lassen hören, auf welch unterschiedliche

Weise das weihnachtliche Geschehen in den verschiedenen

Ländern Europas musikalisch gestaltet wird. Von Bulgarien bis

Helsinki, von Belgien bis Russland macht die musikalische Reise

mit weihnachtlicher Musik der unterschiedlichen Länder

bekannt. In diesem Jahr kommt der Beitrag aus Deutschland

vom Bayerischen Rundfunk. Zwischen 18.00 und 19.00 Uhr singt

der Chor des Bayerischen Rundfunks Weihnachtssätze von

Ottorino Respighi, Johann Sebastian Bach und Benjamin Britten.

25.12.13

Versteckspiel mit Gott

Straßenexerzitien in der

Großstadt

Von Rainer Schildberger

Raus auf die Straße. An Orte

der Ausgrenzung, die hier

heilige Orte genannt werden.

Dorthin, wo es weh tut.

Psychiatrie, Gefängnis,

Babyklappe. Aber auch

Bahnhof, Hochhaus oder

Friedhof. Aufmerksamkeit

gegenüber dem Ort und den

Menschen aufbringen. Auf

Augenhöhe kommen mit Menschen am Rand der Gesellschaft. Das

Menschliche und das Göttliche in ihnen (wieder)entdecken. Sich zehn

Tage lang treiben und führen lassen, von den Dingen, die dabei im

Inneren hochkommen und die von außen scheinbar zufällig auftauchen.

Und in schwierigen Situationen einfach sagen: Entschuldigen Sie, ich

suche Gott, können Sie mir dabei helfen? Die Reaktionen aushalten. Mit

den Antworten weitergehen. Das ist die Idee der Straßenexerzitien.

Autor Rainer Schildberger ist ihr gefolgt. Er erzählt von

ungewöhnlichen Erfahrungen mit Menschen, sich selbst und Gott auf

der Straße.

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III


26.12.13

Hüllenlos heilig

Jesus ist nackt

Von Christian Modehn

Wer meint, schamhaft zu

leben, zeigt sich ungern nackt,

schon gar nicht in der Öffentlichkeit.

So galt Prüderie im

Christentum zeitweise als

Tugend. Heute wollen religiöse

Menschen verstehen, warum

Jesus, „das göttliche

Kind“, nackt in der Krippe

liegt. Schon seit dem Mittelalter

zeigen Künstler, wie Maria ihr nacktes Kind auf dem Arm trägt.

Dabei wird sie selbst sogar mit freier Brust dargestellt. Und Jesus

stirbt ungeschützt, fast nackt, am Kreuz. Der elende Leib des Erlösers

ist eine Provokation gegenüber allem Schönheitswahn. Dabei lebte

Jesus ständig in existentieller Nacktheit, also in Offenheit, Wahrhaftigkeit

und Schutzlosigkeit. Franz von Assisi wusste, dass Kleider das

wahre Wesen verhüllen, schöne Gewänder waren ihm Ausdruck von

Macht. Darum hat er sich im Moment seiner Bekehrung öffentlich aller

Kleider entledigt. „Auch ich kann nur in existentieller Nacktheit meinem

nackten Gott begegnen“, sagt Jesuitenpater Klaus Mertes. In dem

Sinne könnte „hüllenlos heilig“ werden, wer diesen nackten Jesus als

seine Orientierung im Leben wählt.

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hr2@hr.de oder beim hr-Hörertelefon, Tel. 069/15 55 100.

29.12.13

Alles in Allem

Von Jahresrückblicken und

Lebensbilanzen

Von Detlef Kühn

Immer wieder heißt es Bilanz

ziehen: Wenn ein Jahr zu Ende

geht, ein Lebensabschnitt

oder schließlich das Leben

selbst. Was bleibt unter dem

Strich? War es, alles in allem,

ein gutes Jahr? Ein erfülltes

Leben? Hat sich die Mühe

gelohnt, im Beruf, in der Familie?

Kleine und große Katastrophen,

Krankheiten und Schicksalsschläge haben uns immer wieder

herausgefordert. Mit eigenen Fehlern haben wir es uns womöglich

noch schwerer gemacht. Können wir trotzdem, alles in allem, zufrieden

sein – hätten wir etwas anders machen sollen – können? Was müssen,

was können wir noch ändern? Zurückblicken und sich dabei Rechenschaft

zu geben, ist gar nicht so einfach. Aber meist gelingt es dann

doch, das rechte Maß zu finden: irgendwo in einem Gemenge von Enttäuschung

und Schönrednerei, Selbstbedauern und falschem Stolz,

Selbstkritik und lebenskluger Zufriedenheit.

* * *

IV


hr4 – Gemeindeporträts

Lebendige Gemeinden, engagierte Christen, fremde Religionen

jeweils sonntags 10.45 Uhr

Das bunte Leben unter Hessens Kirchendächern ist sonntags um 12.45 Uhr Thema in hr4.

Menschen mit Profil, mutige Engagements für Andere, Spaß an Fest und Feier in einer religiösen

Gemeinschaft. Hessen ist auch in Sachen Religion vielfältig und überraschend. Folgen

Sie unseren Entdeckungsreisen zu Land und Leuten auf den Spuren von Glauben und

Religion in Hessen.

* * *

hr2-kultur | Jüdische Welt

jeweils am ersten Freitag im Monat in hr2:

Nachrichten, Berichte, Kommentare aus der jüdischen Theologie und den jüdischen

Gemeinden

Freitag, den 6. Dezember 2013, 14.30 Uhr – 14.55 Uhr

* * *

Leben und Glauben

jeweils sonntags 6:05 bis 6:30 Uhr

(Wiederholung sonntags von 9:05 bis 9:30 Uhr)

Das Neueste aus Kirchen und Religionen, dazu Erfahrungen und Meinungen zum Leben und

Glauben heute:

Das bietet hr iNFO in der Sendung „Leben und Glauben“ kompakt jeden Sonntagmorgen,

jeweils von 6:05 bis 6:30 Uhr (Wiederholung sonntags 9:05 bis 9:30 Uhr). Entwicklungen und

Trends in den großen Kirchen, hessennah und weltweit, die wichtigsten Vorgänge in den

großen Religionen und nicht zuletzt die bunte Szene der neuen Religiosität sind Themen der

25-minütigen Sendung aus der hr-Kirchenredaktion.

Neben aktuellen Ereignissen widmet sich die Sendung wichtigen Lebensfragen. Es geht um

Werte, um persönliche und gesellschaftliche Zukunftsorientierung, um Lebensstile und Lebenserfahrungen.

Wie Menschen Glück und Hoffnung in ihrem Leben finden, wie sie Krisen

bewältigen, ein sinnvolles Leben gestalten – all diese Fragen, die in der Eile des Wochentags

leicht untergehen, haben am Sonntagmorgen in hr-iNFO einen Platz.

hr-iNFO ist überall auch live über das Internet zu hören (www.hr-inforadio.de).

* * *

V


Kirchliche Sendungen im Hörfunk:

Kirchliche Zusprüche

Religiöse Kurzbetrachtungen in den Tag

montags bis samstags, hr1: 05.45 - 05.50 Uhr, hr2: 06:30 – 06:35

hr1-Zuspruch hr2: 06.30 - 06.35 Uhr Datum

hr2-Zuspruch

02.12. – 07.12.13 Pfarrerin Ute Zöllner,

Kassel (Ev., EKKW)

07.12.13 aktuell

Pfarrer Michael Becker,

Kassel (Ev., EKKW)

09.12. – 14.12.13 Beate Hirt,

Frankfurt (Kath.)

Pastoralreferentin

Magdalena Winghofer CJ,

Frankfurt (Kath.)

Michael Tönges-Braungart,

Bad Homburg (Ev., EKHN)

16.12. – 21.12.13 Pfarrer Dr. Peter Kristen,

Hainchen (Ev., EKHN)

Pastoralreferentin Dr. Sabine Gahler,

Darmstadt (Kath.)

23.12. – 28.12.13 Prof. Dr. Markus Tomberg,

Fulda (Kath.)

30.12. – 03.01.14 Pfarrer Dieter Dersch,

Gersfeld-Hettenhausen

(Ev., EKKW)

Pfarrerin Claudia Rudolff,

Kassel (Ev., EKKW)

Dr. Paul Lang,

Amöneburg (Kath.)

hr2 – Kirchliche Morgenfeier

Kirchliche Andacht am Sonntagmorgen

Jeweils sonntags, 07.30 – 8.00 Uhr

* * *

01.12.13 Karl Kardinal Lehmann, Mainz (Kath.)

08.12.13 Pfarrer Dr. Willi Temme, Kassel (Ev., EKKW)

15.12.13 Dr. Joachim Negel, Marburg (Kath.)

22.12.13 Oberkirchenrat Stephan Krebs, Darmstadt (Ev., EKHN)

25.12.13

(1. Weihnachtstag)

26.12.13

(2. Weihnachtstag)

Beate Hirt, Frankfurt (Kath.)

Akademiedirektor Karl Waldeck, Hofgeismar

(Ev., EKKW)

29.12.13 Pfarrer Stefan Wanske, Friedberg (Kath.)

VI


Moment mal, hr3

Ein Zwischenruf aus christlicher Sicht

dienstags und donnerstags ca. 10:45 Uhr, sonntags 07:15 Uhr

* * *

* * *

Übrigens ..., hr4

Ein Zwischenruf aus christlicher Sicht

montags bis freitags 17:45 Uhr, sonntags 07:45 Uhr

* * *

hr1 Sonntags- und Feiertagsgedanken

Beitrag der christlichen Kirchen in Hessen

Jeweils sonntags, 07.45 bis 07.55 Uhr

01.12.13 Pfarrerin Doris Joachim-Storch,

Frankfurt (Ev., EKHN)

08.12.13 Ricarda Moufang,

Frankfurt (Kath.)

15.12.13 Pfarrer Johannes Meier,

Sontra (Ev., EKKW)

22.12.13 Pastoralreferentin Stephanie Rieth,

Mainz-Kastel (Kath.)

25.12.13

(1. Weihnachtstag)

26.12.13

(2. Weihnachtstag)

Oberkirchenrat Stephan Krebs,

Darmstadt (Ev., EKHN)

Pfarrer Manuel Neumann, Meerholz-Hailer (Kath.)

29.12.13 Pfarrerin Ksenija Auksutat,

Darmstadt-Wixhausen (Ev., EKHN)

* * *

Podcasts im Hörfunk:

hr1- und hr2-Zuspruch, hr1-Sonntagsgedanken, hr2-Camino, hr3–Moment mal,

hr4 Übrigens, das hr4-Gemeindeporträt, die monatliche Ansprache in der Jüdischen Welt

und die hr2-Morgenfeier können Interessierte auch außerhalb der Sendezeiten auf dem

heimischen Computer aufrufen und abhören:

Mit „Podcasting“ bietet der hr diesen Service an, bei dem Audiodateien automatisch auf den

Computer heruntergeladen werden können. Nähere Informationen für Interessierte gibt es

unter www.hr1.de, www.hr2-Kultur.de, www.hr3.de oder www.hr4.de

* * *

VII


Sondersendungen im Hörfunk im

Dezember 2013

Dienstag, 24.12.13 hr2 Katholische Christmette am Heiligen

(Heiligabend)

Abend

Übertragung aus der

Pfarrkirche St. Peter und Paul

in Hochheim Pfarrer Markus Schmidt

Mittwoch, 25.12.13 hr4 Evangelischer Gottesdienst

(1. Weihnachtstag) am 1. Weihnachtstag

Übertragung aus der Adventskirche

in Kassel mit Bischof Dr. Martin Hein

Donnerstag, 26.12.13 hr4 Katholischer Gottesdienst

(2. Weihnachtsfeiertag) am 2. Weihnachtstag

Übertragung aus der Pfarrkirche

St. Peter in Heppenheim

mit Pfarrer Thomas Meurer

* * *

hr2 - Lebenswert

Feiertagsgespräche mit Hörerinnen und Hörern

Telefon: 069-155-3354

Donnerstag 26.12.2013 ( 2. Weihnachtstag) 17.05 – 18.55 Uhr, hr2-kultur

Thema: Was bleibt, stiften die Liebenden

Gast im Studio: Beate Weingardt

Gastgeber: Klaus Hofmeister

Weihnachten ist das Fest der Liebe, sagt man. In der Tat: Liebe schenken und Liebe

empfangen machen das Fest kostbar - und darüber hinaus das ganze Leben lebenswert.

Dies gilt für die Freundesliebe, die partnerschaftlichen Liebe, aber auch die

Nächstenliebe im Sinne der „caritas“. Heute wird Liebe jedoch meist vor allem als

„leidenschaftliches Gefühl“ angesehen. Gefühle aber sind flüchtig. Deshalb erleben

viele die Liebe als gefährdet, zerbrechlich. Die Tübinger Psychologin Beate

Weingardt sagt, dass die Kunst des Liebens besonders bei dauerhaften Beziehungen

VIII


darin besteht, die Liebe als bewusste „Haltung“ einzuüben. Denn: Haltungen geben

Halt. Hörerinnen und Hörer können sich mit Ihren Lebenserfahrungen zum Thema

Liebe am Gespräch beteiligen, unter der Nummer 069-1553354.

* * *

Mittwoch, 01.01.2014 (Neujahr) 17.05 – 18.55 Uhr, hr2-kultur

Thema: Im Neuen Jahr soll alles anders werden – Wie aus guten Vorsätzen wirkliche

Veränderungen werden

Gast im Studio: Angelika Gulder, Psychologin und Coach

Gastgeber: Lothar Bauerochse

Alle Jahre wieder: Das neue Jahre fangen viele mit guten Vorsätzen an. Einer will mit dem

rauchen aufhören. Eine andere will mehr Sport treiben. Mehr Zeit für die Familie, weniger

Stress. Weniger Fleisch essen. Mehr Energie für die Dinge, die einem wirklich gut tun. Die

Liste lässt sich unendlich fortsetzen. Aber fast sprichwörtlich gehört dazu, dass gute Vorsätze

meist nicht von langer Lebensdauer sind. Warum nehmen trotzdem so viele Menschen

den Jahreswechsel zum Anlass, über Veränderungen im eigenen Leben nachzudenken? Woher

kommt diese Sehnsucht, dass das neue Jahr auch neue Impulse bringt für das eigene

Leben? Ist der Wunsch nach Veränderung womöglich eine wichtige Lebensenergie? Wie

kann es dann gelingen, dass aus spontanen guten Vorsätzen am Ende doch eine nachhaltige

Veränderung wird?

Um diese Fragen drehen sich die Gespräche am Feiertag in der hr2-kultur-Sendung „Lebenswert“.

Eine Sendung, an der sich Hörerinnen und Hörer mit ihren Lebenserfahrungen,

ihren Fragen und Kommentaren per Telefon beteiligen können. Moderator der Sendung ist

hr2-Kirchenredakteur Lothar Bauerochse.

IX


(Kurzfristige Änderungen in der Themenplanung für horizonte können in der monatlichen

Programmvorschau nicht berücksichtigt werden)

samstags, 16.30 Uhr

(Wiederholungen sonntags, 10:15 Uhr, montags 5:00 Uhr)

Liebeskummer

Samstag, 07.12.2013

(Montag, 09.12.2013)

Von der Liebe träumt Jede(r) – aber über den Liebeskummer spricht man

nicht gern. Dabei ist das Eine nicht ohne das Andere zu haben. Wer nicht

gelitten hat, kennt die Liebe nicht. Jess ist 31, als sie an Krebs erkrankt.

Doch mit der Frau, der Liebe ihres Lebens an der Seite, gewinnt sie den

Kampf gegen die Krankheit. Da ahnt sie nicht, dass die größte Krise noch vor

ihr liegt – der Liebeskummer. Elena S. lebt und arbeitet überaus erfolgreich

in der schicken Berliner Szene, als sich ihr Freund ganz plötzlich von ihr

trennt. Der Liebeskummer schlägt sie nieder: Sie kann weder arbeiten

noch essen, verliert komplett die Orientierung. Wenn auch schmerzhaft

beginnt sie sich aus ihrem alten Leben zu schälen. Und Sabine aus Wilhelmshaven?

Als ihre Ehe nach 27 Jahren aus heiterem Himmel ins Wanken

gerät, trifft sie der Liebeskummer: Selbstzweifel plagen sie. Das Gefühl,

versagt zu haben, macht sie krank. Ein langer Weg liegt vor ihr - doch sie

macht sich auf ohne zu ahnen, was noch auf sie zukommt.

Vielfach verdrängt, oft tabuisiert, gehört der Liebeskummer zu den

schmerzhaftesten Erfahrungen des Lebens. Da ist kaum jemand, dem diese

Pein erspart bleibt. Doch was hilft, das Liebesleid zu mildern? Ist Liebeskummer

erträglicher, wenn man jung ist oder reich, wenn man Buddhist ist

oder ungläubig? Wenn einen der Liebeskummer erwischt, dann steht das

ganze Leben auf dem Prüfstand. Man blickt aus tiefstem Kummer auf die

Summe seines Lebens: Was bleibt, was ändert sich? Aus der Perspektive

dreier sehr unterschiedlicher Frauen erzählt der Film vom Liebeskummer,

einer der tiefsten Krisen unseres Lebens – und davon, dass Liebeskummer

sich eben doch lohnt.

Ein Film von Gallina Breitkreuz

Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard

X


Türkisch für Senioren

Ein Altersheim der besonderen Art

Samstag, 14.12.2013 Ihren Stammplatz auf

dem roten Sofa am Fenster

räumt Muazez

Armagan für niemanden

frei. Von hier aus beobachtet

die 78jährige die

Elefanten, die draußen

vorbeiziehen. Manchmal

sind es auch die Dampfer

vom Bosporus. Seit nunmehr

einem Jahr wohnt die altersdemente Seniorin im Alten- und Pflegeheim

Victor-Gollancz-Haus in Frankfurt. In jungen Jahren kam die gelernte

Schneiderin von Istanbul an den Main, um Geld zu verdienen und wieder

schnell in die Türkei zurückzukehren. Heute träumt sie in Frankfurt von der

Metropole am Bosporus.

Die 75jährige Dudu Andac ist froh, nach der Odyssee durch andere Altersheime

nun endlich mit Menschen zusammen zu wohnen, die ihre Sprache

sprechen. Hier in der „Wohngruppe 6“ im zweiten Stock des Victor-Gollancz-

Hauses käme kein männlicher Pfleger auf die Idee, sie zu waschen oder zum

Essen Schweinefleisch zu servieren. Ohnehin werden die Mahlzeiten gemeinsam

im Teezimmer eingenommen - und dort wird gegessen und getrunken,

was die Senioren aus ihrer alten Heimat kennen. Dafür sorgt ein

Team von türkischsprachigen Pflegern und Betreuern. „Kultursensible Pflege“

heißt dieser Ansatz. Dazu gehört auch ein Gebetsraum für Muslime so

wie eine Küche, in der islamische Speisegebote beachtet werden. Derzeit

profitieren 15 Menschen von diesem einzigartigen Angebot. Sie alle kamen

vor Jahrzehnten als Gastarbeiter aus der Türkei nach Deutschland, wollten

so schnell wie möglich mit etwas Erspartem in ihre Heimat zurückkehren,

wollten dafür hart arbeiten und hatten mit allem gerechnet. Nur nicht damit,

dass sie hier alt werden, geschweige denn in einem Altersheim leben würden.

Nun sind sie die ersten ihrer Generation, die in einem Heim gepflegt

werden. In den kommenden Jahren werden viele türkischstämmige Senioren

folgen, auch wenn sich deren Angehörigen eher schwer tun, die Eltern in

ein Heim zu geben. Die Altenpflege hierzulande steht vor ganz neuen Herausforderungen,

oft fehlt das notwendige Personal mit entsprechenden

Sprach- und Kulturkenntnissen.

Der Film von Ilyas Meç beobachtet sensibel das Leben der „Türken vom

zweiten Stock“ im Victor-Gollancz-Haus, zeigt wie sich die Pfleger auf die

Lebenswelt dieser Menschen einlassen und fragt die Angehörigen, wie sie

die emotionalen Hürden überwunden haben, ihre Eltern in ein Heim zu bringen.

Ein Film von Ilyas Mec

Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard

XI


Feiertagsgespräch

Gespräch zum Chanukka-Fest

Meinhard Schmidt-Degenhard im Gespräch mit

Menachem M. Gurewitz, Rabbiner (Offenbach)

Sonntag, 01.12.2013

10:15 bis 10:45 Uhr

Bevor die Christen mit der Adventszeit beginnen, feiern in diesem Jahr Juden

in aller Welt das Lichterfest Chanukka – genauer vom 28. November bis zum

5. Dezember 2013. An den Chanukka-Abenden kommt die Familie zusammen,

Freunde werden eingeladen und Kinder reichlich beschenkt – vor allem

aber werden die Kerzen auf dem Chanukka-Leuchter entzündet. Warum das

so ist, welcher historischen Ereignisse an diesem Fest gedacht wird und welche

Bedeutung Chanukka für Juden hat, darüber spricht an diesem Sonntag

Meinhard Schmidt-Degenhard mit dem Offenbacher Rabbiner Menachem

Mendel Gurewitz. Rabbi Gurewitz ist Anhänger der Chabad-Bewegung und

Mitglied der orthodoxen Rabbinerkonferenz in Frankfurt. Er entstammt einer

Rabbiner-Familie, so waren sein Vater und bereits sein Großvater Rabbiner.

Da lag es nahe, dass der ehemalige IT-Spezialist anstatt gutbezahlte Jobs von

Firmen in der New Economy anzunehmen, sich für die Herausforderung mit

Menschen in der Diaspora entschied. 1998 trat Gurewitz, der in Lyon

aufgewuchs,, seinen Dienst als Gemeinderabbiner in Offenbach an. Denn die

Chabad-Bewegung oder die sogenannte Lubawitsch-Bewegung hat sich unter

anderem zur Aufgabe gemacht, Diaspora-Juden das fromme Judentum nahezubringen.

Dass aber die größere Herausforderung eine andere sein würde,

musste Gurewitz auf erschreckende Weise vergangenen Sommer erfahren. In

einem Einkaufszentrum in Offenbach wurde der Rabbiner von mehreren Jugendlichen

angepöbelt und attackiert. Der Fall sorgte bundesweit für großes

Aufsehen und rückte das Thema „Antisemitismus unter Jugendlichen“ in den

Vordergrund. Doch was passierte, nach dem der Vorfall aus den Schlagzeilen

verschwand? Rabbi Gurewitz suchte bewusst das Gespräch mit Jenen, die ihn

attackiert hatten, ging in die Schulen. Genug Themen also, um mit Rabbi

Gurewitz auf das Jahr 2013 zurückzublicken, über Chanukka zu sprechen und

auch über die Zukunft des jüdischen Lebens in Deutschland zu sprechen.

Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard

XII


Gespräche unterm Weihnachtsbaum

Sonntag,

08.12.2013

10:15 bis 10:45 Uhr

Meinhard Schmidt-Degenhard im Gespräch

mit dem Historiker Thomas Großbölting

Sonntag,

15.12.2013

08:45 bis 09:15 Uhr

Meinhard Schmidt-Degenhard im Gespräch

mit dem Theologen Bernhard Bueb

Sonntag,

22.12.2013

09:45 bis 10:15 Uhr

Meinhard Schmidt-Degenhard im Gespräch

mit dem Psychologen und Schriftsteller Frido Mann

Sonntag,

25.12.2013

10:00 – 10:30 Uhr

Meinhard Schmidt-Degenhard im Gespräch

mit der Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen

Kirchentages Ellen Ueberschär

Sonntag,

29.12.2013

10:35 bis 11:05 Uhr

Meinhard Schmidt-Degenhard im Gespräch

mit Kardinal Karl Lehmann, Mainz

horizonte - Sendung verpasst?

Auf unserer Internetseite unter www.horizonte.hr-online.de gibt es

ausgewählte Horizonte-Sendungen der vergangenen 12 Monate zum

Anschauen.

XIII

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