Ausgabe Oktober 2013 - Der Vorstädter

der.vorstaedter.de

Ausgabe Oktober 2013 - Der Vorstädter

DER VORSTÄDTER

DAS MAGAZIN FÜR DIE ERWEITERTE BAHNHOFSVORSTADT

Ausgabe 10/13 7. Jahrgang Auflage: 2500 Stück kostenlose Abgabe

Auf Wolke 7 in der Schiller 3

Normalerweise würde ein Teenager so

etwas nie verraten, aber ich werde es Ihnen

doch erzählen: Hier, genauer gesagt im

Hof, ist es passiert. Mein erster Kuss, an

einem goldenen Oktoberabend. Frühlingsgefühle

mitten im Herbst … Können Sie

sich an meine letzte Geschichte erinnern?

Ja, genau, Romantik im Stadtteiltreff von

und mit Tim. Er absolvierte dort damals ein

Praktikum.

Den Stadtteil (er)leben

Lichtpunkt. Anlaufpunkt. Treffpunkt.

Der Stadtteiltreff in der Schillerstraße 3 entstand

Ende 2003 unter dem Lichtpunkt e.V. einen Anlaufpunkt für Bürger zu schaffen –

im Rahmen des Bundesprogramms „Loka- für Freizeitgestaltung sowie mit niedrigstles

Kapital für soziale Zwecke“, kurz LOS. schwelligen Hilfen bei sozialen Fragen,

Zunächst über Projektgelder gefördert, quasi auch als ein Angebot an die Freiberübernahm

im Juli 2007 die Stadt Freiberg gerinnen und Freiberger, sich zu engagiedie

Mietkosten sowie einen Zuschuss in ren und zu verwirklichen.

Sachen Organisation. Ziel war und ist es, Bei allem kann mitgemacht werden. Oder

einfach selbst mitmachen: Wer interessante

Themen für Vorträge, Ausstellungen und

Themen dieser Ausgabe

Co. hat oder sich mit Gleichgesinnten

Imagekampagne Bahnhofsvorstadt; S. 1-3 treffen möchte, ist jederzeit herzlich

willkommen. Seit 2004 gibt es zudem einen

Historie: Blutsonnabend in Freiberg; S. 4-5

Büchertausch – eine prima Möglichkeit für

Handel und Gewerbe: 15 Jahre Buchhandlung

„seitenweise“; S. 6

Leseratten, nicht mehr benötigte Bücher

anderen Lesefreunden zur Verfügung zu

Handel und Gewerbe: hdd-tech24.de; S. 7

stellen oder im Verhältnis 1:1 andere

Veranstaltungen; S. 8-11

Bücher mitzunehmen. Rund 5.500 bis

Ehrenamtlich: Sebastian Juan Palacios, 6.000 Bücher und Tonträger sind so stets

Sprachprogramme und Frauenzeit; S. 12-13 verfügbar. Und seit der Teilmodernisierung

Rätselnuss; S. 14

durch private und Fördermittel (er)strahlt

Kontaktdaten der Veranstalter; S. 15 das Haus von innen wie von außen und

Auf Freyas Spuren: Jetzt sind die Kinder bietet den notwendigen Platz für all die

dran!; S. 16

zahlreichen Aktivitäten.

weiter auf der nächsten Seite


Auf Freyas Spuren

einem Strang zieht, findet im Ergebnis einer

guten und erfolgreichen Netzwerkarbeit seit

2005 jedes Jahr im Mai ein Stadtteilfest

unter Beteiligung vieler Vereine und

Akteure aus dem Gebiet statt. Und wer nun

aufmerksam mitgelesen und mitgerechnet

hat, darf sich demnächst gleich auf zwei

Jubiläen freuen: im Dezember wird der

Stadtteiltreff zehn Jahre jung und das 10.

Stadtteilfest kommt 2014 in die Schiller 3.

Grund zum Feiern – hoffentlich mit Ihnen!

Zusammen (er)leben

„Städte bestehen nicht (nur) aus Häusern

und Straßen, sondern aus Menschen und

ihren Hoffnungen“, wusste schon der

Heilige Augustinus um 400 nach Christus.

Diesen integrativen Ansatz (er)lebt auch die

Bahnhofsvorstadt. Es sind die Menschen –

die Bewohnerinnen und Bewohner, die

Einrichtungen und Vereine – die mit ihrer

bunten Vielfalt an Ideen, Angeboten und

Aktivitäten das Leben im Stadtteil ausmachen.

Wie in der Schiller 3 wird gemeinsam

statt einsam gearbeitet. So befindet sich im

Haus neben dem Stadtteiltreff noch der

Sozialverband VdK mit seiner Beratungsstelle

für Behinderte sowie der Begegnungsstätte,

in der sich verschiedene Gruppen

treffen. Inzwischen werden gemeinsam

regelmäßig Ausstellungen organisiert,

die sich durch beide Etagen des Hauses

und durch das Treppenhaus ziehen. Fotos

von Menschen, Landschaften, Natur, Gemaltes,

Geklöppeltes, Handarbeiten – alles

war schon da. All das geht oft nur umzusetzen

durch viel ehrenamtliches Engagement.

Und nicht nur hier im Haus Schiller 3

sorgen Mitmenschen dafür, dass das

Leben im Stadtteil möglichst „farbenfroh“

und Raum für Begegnungen – oder den

ersten Kuss – vorhanden ist. Genannt

seien hier zahlreiche Vereine, Verbände

und verschiedene Kirchgemeinden, die ihr

Domizil im Gebiet haben. Und weil Vieles

einfacher geht, wenn man gemeinsam an

Ihre Gewinnchance

Dieses Mal ist es ganz einfach, oder?

Finden Sie meine Spur in der Bahnhofsvorstadt,

notieren Sie den vierstelligen

Zahlencode und nehmen am Gewinnspiel

teil.

Weitere Informationen finden Sie im

Netz unter: freya.bahnhofsvorstadt.de.

Einsendeschluss für alle Codes ist der

30. April 2014.

Sommer, Sonne und me(e)hr

Ab in den Urlaub, auf Klassenfahrt oder

einfach nur einmal quer durch die Stadt?

Im August war buchstäblich der Weg das

Ziel. Haben Sie herausgefunden, wo

meine (Welt)Reisen begannen? Wenn

nicht – hier ist die Auflösung:

Jetzt mit Freya befreunden

und ab sofort keinen Hinweis

mehr verpassen: www.facebook.com/

FreyasSpuren

2


Historie

Blutsonnabend in Freiberg

27. Oktober 1923: Ein schwarzer Tag in der Geschichte der Stadt

von der Menge bedrängt. Es sollen Steine

geflogen sein. Anschließend drängten De-

monstranten die Soldaten in Richtung des

damaligen Cafés Reichskanzler (heute

Spielothek Las Vegas) zurück. Daraufhin

fielen Schüsse in die Menge. Die Bilanz

dieses ersten Angriffs waren 14 Tote. Versuche,

die Menge zu zerstreuen, scheiterten.

Die Zeit nach dem 1. Weltkrieg war

geprägt von einer steigenden Arbeitslosigkeit,

die Inflation hatte im Herbst 1923

ihren Höhepunkt erreicht. Die soziale Not

der Bevölkerung nahm ständig zu, was zu

Demonstrationen in ganz Sachsen führte.

Ende September wurde der militärische

Ausnahmezustand erklärt, den die

Reichswehr durchsetzte. Freiberg wurde

in Bannkreise aufgeteilt, in denen größere

Personenansammlungen verboten waren.

Es wuchs die Wut und Erregung in der

Bevölkerung. Als die Reichswehr am 23.

Oktober Lebensmittel vom Roßplatz abholte,

versuchten Freiberger Bürger, dies

zu verhindern und begannen in der Innenstadt

Lebensmittelgeschäfte zu plündern.

Damit hatte man der Reichswehr einen

Grund für ihren Einsatz und eine weitere

Erhöhung der Zahl der Soldaten gegeben.

Sie gingen gegen die Plünderer vor und

verhafteten zwölf Personen. Die Soldaten

zeigten ihre Präsenz in der Stadt mit

Maschinengewehren, bedrohten Passanten

mit Schlägen und es gab Verhaftungen.

Arbeitersamariter wurden bei ihrer

Arbeit behindert. Damit konnte die Bevölkerung

so eingeschüchtert werden, dass

weitere Ausschreitungen verhindert wurden.

Der „Blutsonnabend“

Der Vormittag blieb relativ ruhig, Soldaten

patrouillierten durch die Stadt. Erst ab 14

Uhr zeigten sich erste Reichswehrautos

mit MGs, Straßen wurden gesperrt. Ein

Gerücht verbreitete sich, es stehe ein

Lebensmitteltransport aus Dresden bevor,

worauf es zu einer Ansammlung von hunderten

Menschen vor der Post kam. Später,

gegen 16.00 Uhr, wurden Reichswehrsoldaten

am Verlassen der Post gehindert.

Die daraufhin gerufene Reichswehr kam

mit einem Lastwagen von der Schillerstraße

zum Postplatz. Die Insassen wurden

Dieses Foto wurde von dem Freiberger

Fotograf Max Vollmer aufgenommen. Er

hatte vorsorglich eine Kopie gemacht,

denn die Polizei forderte das Originalfoto

zurück. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die

Kopie an die KPD übergeben.

Etwa 20 Minuten später erreichte ein zwei-

tes Reichswehrkommando die Schillerstraße

mit dem Befehl, die „Straße zu

säubern“ sowie Ruhe und Ordnung auf

dem Postplatz wiederherzustellen. Es

wurde ohne Vorwarnung auf die Versammelten

geschossen. Auf dem Postplatz

gab es blutige Zusammenstöße zwischen

der Reichswehr und Demonstranten. Ein

Trupp der Reichswehr auf einem Lastwa-

gen wurde von einer Menschenmenge

bedrängt. Es flogen Steine, worauf der

LKW zum Reichskanzler zurückfuhr und

schließlich der Schießbefehl der Reichswehr

gegeben wurde. Bei dem Versuch,

den Postplatz zu räumen, fielen ebenfalls

Schüsse. Auch bei den Teilen der Bevöl-

4


Historie

Aufruhr standen später lediglich Freiber-

ger Arbeiter vor Gericht, die zu Zuchthaus

und Gefängnis verurteilt wurden.

kerung, die die Ankunft der Reichswehr

zunächst begrüßten, überwog die Entrüstung

über den Angriff. Viele stellten sich die

Frage, warum ohne vorher Warnschüsse

abzugeben sofort scharf geschossen wurde.

Insgesamt gab es 29 Tote, wovon zwei

später im Krankenhaus starben. Die über

zwanzig Schwerverletzten wurden ins

Krankenhaus bzw. den Bergstift gebracht.

Es folgten bis in die Nacht hinein Hausdurchsuchungen

und Verhaftungen.

Die nächsten Tage

Am Sonntag herrschte weitgehend Ruhe

in der Stadt, wohl auch weil die Reichswehr

mit MGs durch die Stadt fuhr. Für die

Beerdigung der Opfer am 2. November,

die unter großer Anteilnahme der Bevölkerung

stattfand, wurden Auflagen erteilt,

so waren Fahnen und Transparente verboten,

es durften nur Einzelpersonen auf

bestimmten Straßen zum Friedhof gehen.

Die Toten wurden in einem Massengrab

beerdigt. Die Reichswehr hatte die ganze

Stadt besetzt.

Im Herbst 1945 wurde auf dem damaligen

Bismarckplatz ein Denkmal aufgestellt, an

dem die Namen der Todesopfer angebracht

waren. Später erfolgte seine Verlegung

vor das Kornhaus. Aus Anlass des

50. Jahrestages des Überfalls wurde 1973

das heute vor dem Kornhaus stehende

Denkmal enthüllt.

Unterschiedliche Bewertungen des Tages

Von offiziellen Stellen und der Presse wurden

wenige Aussagen über die Ereignisse

gemacht. Den Einsatz von MGs durch

Demonstranten, was behauptet wurde,

hielt der zuständige Oberstaatsanwalt

jedoch für ausgeschlossen. Die spätere

juristische Aufklärung des Überfalls verlief

im Sand, wegen Landfriedensbruch und

Quellen:

•Stadtarchiv Freiberg:

•Bibl 3507 „Der Freiberger Blutsonnabend“,

Broschüre, herausgegeben von der SED-

Kreisleitung zum 50. Jahrestag, 1973

•„Volkszeitung, Organ der Vereinigten

Sozialdemokratie für Freiberg, Brand-

Erbisdorf, Sayda und Umgebung“, 29.10.,

30.10, 2.11.1923

•MFA 87/2001: „Schicksalsjahre in Freiberg

1914-1924“

Fotos:

•Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg,

Fotothek

(1) Inv.-Nr. F4824, Datierung 1923

(2) Inv.-Nr. 4826, Datierung 1923

5


Handel und Gewerbe

Nicht im Zentrum, aber das Zentrum guter Bücher

15 Jahre Buchhandlung „seitenweise“

Am 1. Oktober 1998 öffnete die Buchhandlung

„seitenweise“ in der Bahnhofstraße 9

erstmals ihre Ladentür. Die beiden Inhaberinnen,

Heike Lohmann und Ursula Steinborn,

erinnern sich noch genau an diesen

Herbsttag. Auf Regalflächen und auf dem

Kassentresen mussten Bücher den Blumen

der Gratulanten weichen. Aber auch

heute unterstreicht stets ein Blumenstrauß

den ohnehin schon freundlichen und

einladenden Charakter dieser kleinen,

aber feinen Buchhandlung in der Bahnhofsvorstadt.

Der Enthusiasmus, eine inhabergeführte

Buchhandlung zu betreiben, also nicht als

Filiale einer großen Ladenkette zu fungieren

und in der Auswahl des Sortiments

fremdbestimmt bestimmt zu werden,

besteht nach 15 Jahren immer noch. „Wir

verstehen uns schon als ‚Kiezbuchhandlung’.

Leider ist die Attraktivität der Bahnhofstraße

trotz Bemühungen seitens der

Anwohner, der umliegenden Geschäfte

und öffentlichen Einrichtungen sowie des

Gebietsmanagements nicht gerade größer

geworden. Laufkundschaft erobert die

Bahnhofstraße kaum“, so Frau Steinborn.

Ein hervorstechendes Merkmal der Buchhandlung

ist ihre Sortimentsbreite. Die

Kunden können im Laden aus ca. 3000

Buchtiteln und Landkarten, ca. 350 verschiedenen

Glückwunschkarten und ca.

100 Hörbüchern wählen, und das auf nur

35 m². In der Adventszeit gibt es hier auch

eine große Auswahl an Herrnhuter Sternen

und Kalendern. Natürlich ist jeder nicht am

Lager befindliche, lieferbare Titel innerhalb

kürzester Zeit zu beschaffen, auch fremdsprachige

Titel. Internetanbieter sind da

nicht schneller und das persönliche Ge-

spräch beim Buchkauf ist vielen Kundin-

nen und Kunden wichtig. Frau Lohmann

merkt an: „Bei einer jährlichen Neuerschei-

nungsquote von etwa 80.000 Titeln macht

das Besorgungsgeschäft schon einen

Großteil unserer Arbeit aus.“ Firmen und

öffentliche Einrichtungen werden per

Rechnung und größtenteils mit dem Fahrrad

umweltfreundlich beliefert. Zu besonderen

Anlässen und auf Anfrage werden

auch Büchertische gestaltet, so zum

Beispiel regelmäßig in der Reha-Klinik

Hetzdorf sowie zu Festgottesdiensten in

der Petrikirche.

Ein gutes Miteinander besteht mit umliegenden

Schulen und Kindergärten. Gerne

kommt mal eine Kindergartengruppe oder

eine Grundschulklasse, um – auf dem

Fußboden sitzend – den Vorleserinnen mit

gespitzten Ohren zu lauschen. Auch die

Resonanz auf ideenreich und liebevoll

gestaltete Schaufenster ist groß.

Besuchen Sie doch einmal die Buchhand-

lung – die Buchhändlerinnen haben immer

einen ganz persönlichen Lesetipp für Sie!

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag

Samstag

Kontakt

8.30 - 18.00 Uhr

9.00 - 12.00 Uhr

Buchhandlung seitenweise GbR

Heike Lohmann & Ursula Steinborn

Bahnhofstraße 9, 09599 Freiberg

03731 215974

03731 215975

seitenweise@asteinborn.de

www.seitenweise.asteinborn.de

6


Handel und Gewerbe

Hilfe, mein Computer läuft nicht! Was nun?

hdd-tech24.de hilft und bietet lokal und online jede Menge Computerzubehör

Angefangen hat alles im Jahr 2005 in der nengasse 31a“ erzählt Markus Drobny.

Kesselgasse in Freiberg. Die Liebe ver- Der Online-Handel boomt vor allem in der

schlägt Markus Drobny von Braunschweig Festplattensparte. So gibt es extra einen

nach Sachsen, die Leidenschaft für Com- Mitarbeiter, der sich speziell um externe

puter und IT-Technik bringt er mit. Mit einem und interne Festplatten (HDD) und die be-

Online-Handel macht er sich im Dezember sonderen Kundenwünsche zur Datenspei-

2005 selbständig. Täglich werden hier cherung kümmert. Im Oktober steigt der

Computer, Zubehörteile wie Speicher, Paketversand der Firma stetig an, vor allem

RAM, Netzteile und Grafikkarten an Kun- Dank der Kunden, die schon zeitig ihre

den in ganz Deutschland gesendet. Mit Weihnachtsgeschenke kaufen. Im Januar

dem Kundenanspruch alles „just in time“ zu gibt es dann noch einmal eine Verkaufsspiterhalten,

muss die Firma im Mai 2011 in die ze, wenn viele Kunden umtauschen oder

Hornstraße 30 in größere Geschäftsräume doppelte Geschenke widerrufen wollen.

umziehen.

„Gerne wird unser Geschäft auch von Kunden

aus Freiberg und Umgebung aufgesucht,

die zwar online bestellen, aber ihre

Ware lieber persönlich abholen wollen“

zählt Mitinhaberin Nicole Schmidt einen

Vorteil des kombinierten Online-Offline-

Verkaufskonzeptes auf.

Dabei wird so mancher RAM-Riegel gleich

im mitgebrachten Computer getestet oder

auch einmal nachgesehen, warum die

Festplatte nicht läuft oder das Betriebssystem

die Grafikkarte nicht erkennt. Markus

Drobny überlegt inzwischen, den Servicebereich

seines Geschäftes erneut zu vergrößern.

Die Geschäftsräume in der Hornstraße

bieten dazu Potenzial und so könnte

ein weiterer Auszubildender (der zweite

Azubi hat seine Ausbildung zum IT-

Systemkaufmann 2012 erfolgreich abgeschlossen)

aufgenommen werden.

„Schauen Sie auch einmal bei hdd-tech24

vorbei. Wir freuen uns auf ihren Besuch!“

Hier teilen sich fünf Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter zwei moderne Büroräume, ein

220 m² großes Warenlager und eine kleine

Servicewerkstatt. „Unsere Technikkomponenten

werden hauptsächlich über die

Plattform ebay und über den firmeneigenen

Online-Shop hdd-tech24.de angeboten.

Außerdem bedienen wir Endkunden sowie

kleine und mittelständige Unternehmen im

Ladengeschäft gor-computer in der Non-

Kontakt

hdd-tech24.de

Markus Drobny & Nicole Schmidt GbR

Hornstraße 30 (Einfahrt über die

Schmiedestraße), 09599 Freiberg

03731 773011

service@hdd-tech24.de

www.hdd-tech24.de

7


Veranstaltungen

Einzelangebote

1.10.13

14.00 Uhr

5.10.13

8.00 -

15.00 Uhr

7.10.13

10.00 -

12.00 Uhr

7.10.13

13.30 Uhr

Treffen der Jahresringe

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

„Lebensrettende Sofortmaßnahmen“

Lehrgangsangebot für

Führerscheinbewerber der Klassen

A, A1, B, BE, L, M oder T

DRK Kreisverband Freiberg e.V.;

Annaberger Straße 5

Büchertausch in der Schiller 3

Schmökern in Büchern, Zeitschriften,

Zeitungen

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Treffen des Blinden- und

Sehbehindertenverbandes

Vortrag über Amerika

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

9.10.13

15.30 -

17.30 Uhr

10.10.13

13.00 Uhr

11.10.13

14.00 Uhr

13.10.13

9.00 Uhr

Mädchentag

DKSB RV Freiberg e.V.;

KiBu-Freizeittreff,

Beethovenstraße 5

Spielnachmittag der

Skatfreunde

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Kaffeeklatsch

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Denk an mich-Dein Rücken

Aktion zum Herbstfest

u.a. mit GERT Alterssimulationsanzug;

Informationen zum

Schutz des Skelettsystems vor

einem vorzeitigen Verschleiß,

Multimediaquiz, Sprungwaage

Betten-Uhlmann; Betten- und

Schlafmuseum,

Bahnhofstraße 28

8.10.13

15.00 Uhr

8.10.13

18.30 -

20.30 Uhr

Café mit Vorträgen und

Gesprächen

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

Farbtupfer im Alltag – mit

Acrylfarben, Pasten und mehr

Acrylmalerei mit Conny Riedel

Anmeldung notwendig:

765987, Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

14.10.13

17.00 -

21.00 Uhr

17.10.13

14.00 Uhr

Magischer Zirkel – Treffen der

Freiberger Zauberer aller

Altersgruppen

Gäste sind stets willkommen

im Kinder- und Jugendzentrum;

Beethovenstraße 5

Treffen der SHG

Hüftgeschädigter

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

ab

9.10.13

9.10.13

9.00 -

11.00 Uhr

neue Ausstellung:

Landschaftsbilder entlang der

Ostsee

Bilder von Teilnehmern des Malund

Zeichenzirkels der TU

Bergakademie Freiberg unter

Leitung von Volker Träger,

Termin für Vernissage bitte den

Aushängen entnehmen;

VdK; Begegnungsstätte und

Stadtteiltreff,

Schillerstraße 3

Singen für Junggebliebene

(Volkslieder a cappella)

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

21.10.13

10.00 -

12.00 Uhr

21.10.13

14.00 Uhr

21.10.13

17.00 Uhr

Büchertausch in der Schiller 3

Schmökern in Büchern, Zeitschriften,

Zeitungen

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Treffen der SHG „Parkinson“

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Frauenkreis

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

Redaktionsschluss für die November-

Ausgabe am 9. Oktober.

8


Veranstaltungen

22.10.13

14.00 Uhr

22.10.13

15.30 -

16.30 Uhr

22.10.13

18.30 -

20.30 Uhr

23.10.13

9.00 -

11.00 Uhr

23.10.13

15.30 -

17.30 Uhr

Treffen der Jahresringe

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Sprechstunde des Blindenund

Sehbehindertenverbandes

Begegnungsstätte des VdK,

Schillerstraße 3

Farbtupfer im Alltag – mit

Acrylfarben, Pasten und mehr

Acrylmalerei mit Conny Riedel

Anmeldung notwendig:

765987, Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Singen für Junggebliebene

(Volkslieder a cappella)

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Mädchentag

DKSB RV Freiberg e.V.;

KiBu-Freizeittreff,

Beethovenstraße 5

28.9.13

14.00 -

17.00 Uhr

30.10.13

15.00 -

17.00 Uhr

30.10.13

16.00 -

17.30 Uhr

Dauerangebote

montags

10.00 -

20.00 Uhr

Familiennachmittag in der

Kinder- und Jugendbibliothek

Abschlussveranstaltung zum

Familienprojekt „Spiele“

Kinder- und Jugendbibliothek;

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Seniorenkreis

für Senioren ab ca. 60 Jahren

mit Kaffee und Kuchen

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

Seniorentanz

mit Birgit Gratz;

im Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

23.10.13

16.00 -

17.30 Uhr

Seniorentanz

mit Birgit Gratz;

im Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

14.00 -

15.00 Uhr

„Sport für Junge Alte“

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

23.10.13

20.00 Uhr

24.10.13

13.00 Uhr

25.10.13

ab

18.00 Uhr

Finanzethik

Vortrag im Rahmen der Reihe

„Technik und Ethik“ des Studium

generale der TU Bergakademie

Freiberg, Eintritt frei

Veranstaltungssaal Sparkasse

Mittelsachsen,

Poststraße 1a

Spielnachmittag der

Skatfreunde

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Spieleabend in der Schiller 3

Gemeinsam spielen: Brett-, Karten-

und andere Spiele, eigene

können mitgebracht werden

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

www.der-vorstaedter.de

14.00 -

19.00 Uhr

15.00 -

16.00 Uhr

17.00 -

19.00 Uhr

20.00 Uhr

Offener Treff

spielen, basteln, lesen,

Hausaufgaben, Konsole uvm.

DKSB RV Freiberg e.V.;

KiBu-Freizeittreff,

Beethovenstraße 5

Turnen, Spielen und Tanzen

Kükentag, für Kinder 3-4 Jahre

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

Probe der Freiberger

Märchenbühne

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Probe des interkulturellen

Chores

Freiberger Agenda 21 e.V.;

Kirchgemeindesaal St. Johannis,

Anton-Günther-Straße 16

9


Veranstaltungen

dienstags

8.00 -

12.00 Uhr

9.00 Uhr

9.00 -

11.45 Uhr

und 13.00 -

15.45 Uhr

ab

9.30 Uhr

10.00 -

20.00 Uhr

14.00 Uhr

Gemeinsam einkaufen, kochen

und verkosten

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

Spiele-Café

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

Kleiderkammer geöffnet

Deutsches Rotes Kreuz,

Kreisverband Freiberg e.V.;

Annaberger Straße 4

Spiele-Runde

Rommé und Skat in geselliger

Runde

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

Klöppeln

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

17.00 -

18.00 Uhr

17.00 -

18.30 Uhr

17.30 -

18.30 Uhr

17.30 -

18.30 Uhr

18.00 -

19.00 Uhr

Nachhilfe ab der Mittelstufe

Anmeldung unter 23634;

VdK; Stadtteiltreff,

Schillerstraße 3

Freizeitsport mit dem Treff

DKSB RV Freiberg e.V.;

Sporthalle Dürer, Kreuzgasse 2

Sprechzeit zu Freizeit- und

ehrenamtlichen Angeboten

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Büchertausch für

Lesehungrige

Tausch mit Einrichtungen möglich

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Nachwuchs-Orchesterprobe

Kinder, Jugendliche und

Erwachsene proben gemeinsam

Bergmusikkorps Saxonia e.V.;

„Knappenstube“ der Saxonia-

Freiberg-Stiftung,

Chemnitzer Straße 8, Eingang

Hospitalweg

14.00 -

15.30 Uhr

14.00 -

19.00 Uhr

Tanzend bewegen – zu sich

selbst finden!

Meditatives Tanzen / Bachblütentanz

mit Mirella Lohse

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Offener Treff

spielen, basteln, lesen,

Hausaufgaben, Konsole uvm.

DKSB RV Freiberg e.V.;

KiBu-Freizeittreff,

Beethovenstraße 5

19.00 Uhr

Chorprobe

Historische Freiberger Bergund

Hüttenknappschaft e.V.;

„Knappenstube“ der Saxonia-

Freiberg-Stiftung,

Chemnitzer Straße 8, Eingang

Hospitalweg

mittwochs

9.30 - Gymnastik (Rückenschule)

10.30 Uhr Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

15.30 -

16.30 Uhr

16.00 -

18.00 Uhr

Internationaler Volkstanz

Tanzen mit Mirella Lohse

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Schach

der Kindergruppe des TV 1844;

Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche

sind jederzeit willkommen.

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

10.00 -

20.00 Uhr

11.30 -

13.30 Uhr

14.00 Uhr

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

Büchertausch für

Lesehungrige

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

Klöppeln

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

10


Veranstaltungen

15.00 -

18.00 Uhr

Freizeittreff „Happy

Mittwoch“

für Kinder ab 6 Jahre

Pfingstgemeinde;

Am St.-Peter-Schacht 6

16.00 -

17.00 Uhr

Turnen, Spielen und Tanzen

Zwergentag für Kinder 5-6 Jahre

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

15.00 -

18.00 Uhr

Keramikwerkstatt

DKSB RV Freiberg e.V.;

KiBu-Freizeittreff,

Beethovenstraße 5

17.00 -

18.00 Uhr

„Sport für Junge Alte“

ATSV Freiberg, über Bettina

Günter; Turnhalle,

Anton-Günther-Straße 7c

17.00 -

18.00 Uhr

17.00 -

18.30 Uhr

Nachhilfe ab der Mittelstufe

Anmeldung unter 23634;

VdK; Stadtteiltreff,

Schillerstraße 3

Bastelspaß am Abend –

Kreatives Gestalten

mit Brunhilde Töppner

Lichtpunkt e.V.;

Stadtteiltreff, Schillerstraße 3

18.00 -

20.00 Uhr

freitags

10.00 -

20.00 Uhr

Orchesterprobe

Bergmusikkorps Saxonia e.V.;

„Knappenstube“ der Saxonia-

Freiberg-Stiftung,

Chemnitzer Straße 8, Eingang

Hospitalweg

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

18.00 -

20.00 Uhr

donnerstags

9.00 Uhr

9.00 -

11.45 Uhr

und 13.00 -

15.45 Uhr

ab

9.30 Uhr

10.00 -

20.00 Uhr

14.00 -

19.00 Uhr

Treff Trommelgruppe

über Andreas Arnold;

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Frühstückstreffen

Esther-von-Kirchbach e.V.;

Fischerstraße 28

Kleiderkammer geöffnet

Deutsches Rotes Kreuz,

Kreisverband Freiberg e.V.;

Annaberger Straße 4

Seniorentanzgruppe

VdK; Begegnungsstätte,

Schillerstraße 3

SWG-Freizeittreff

SWG; Beuststraße 1

Offener Treff

spielen, basteln, lesen,

Hausaufgaben, Konsole uvm.

DKSB RV Freiberg e.V.;

KiBu-Freizeittreff,

Beethovenstraße 5

Für die Richtigkeit der Termine

übernehmen wir keine Gewähr.

14.00 -

21.00 Uhr

17.00 -

19.00 Uhr

17.30 -

19.00 Uhr

ab

19.16 Uhr

After-School-Day

spielen, basteln, lesen, Konsole

oder je nach Planung Teenie-

Disco, Kino, Konzerte usw.

DKSB RV Freiberg e.V.;

KiBu-Freizeittreff,

Beethovenstraße 5

Breakdance für Kinder

Kinder- und Jugendzentrum,

Beethovenstraße 5

Teenkreis

für Teens von 13 - 15 Jahren

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

Jugendkreis

für Jugendliche ab 16 Jahren

Evangelisch-kirchliche

Gemeinschaft Freiberg;

Hinter der Stockmühle 5

samstags/sonntags

15.00 - SWG-Freizeittreff

20.00 Uhr SWG; Beuststraße 1

Nur wer an die Zukunft glaubt,

glaubt an die Gegenwart.

.

Brasilianisches Sprichwort

11


Ehrenamtlich

Neugierig auf Menschen und Sprache

Eine Lösung: Ehrenamtliches Engagement und individuelle Kontakte

Was ist Deiner Meinung nach wichtig

für ein gelungenes Engagement?

Auf jeden Fall ist die Verbindlichkeit wichtig.

Sein Wort zu halten ist das Prinzip. Nur

dadurch kann man wirklich einen positiven

Effekt erreichen.

Sebastian, Du kommst aus Kolumbien.

Was ist der Grund für Deinen Aufenthalt

in Freiberg?

Nach meinem Physikstudium mit Nebenfach

Kunst in Kolumbien wollte ich in

Deutschland den Master absolvieren. Da

ich nun Erneuerbare Energien studiere,

habe ich mich für ein Praktikum bei Solar-

World beworben. Die Motivation, bei

dieser Firma zu arbeiten und das Interesse,

diese Region von Deutschland

kennen zu lernen haben mich hierhin mitgebracht.

Du hast den „Vorstädter“ als Fotograf

in den letzten Wochen ehrenamtlich

unterstützt. Was bedeutet es Dir, Dich

für andere Menschen oder Themen zu

engagieren? Was hast Du in dieser

Richtung in Kolumbien gemacht?

Als Student fühle ich mich verantwortlich,

meine Kenntnisse und Erfahrungen in den

Dienst von Menschen und der Umwelt zu

stellen. In Kolumbien arbeitete ich für das

Wohl kleiner Kinder aus armen Familien.

Kinder mit schweren Krankheiten wie

Krebs oder Aids wurden bei ihnen zu

Hause oder im Krankenhaus besucht.

Diese Aktivitäten haben mir neue Perspektiven

eröffnet und sind sehr bereichernd

gewesen.

Du hast in Freiberg am Sprachtandemprogramm

teilgenommen. Was hat Dir

das gegeben?

Mit Sophie, meiner Tandempartnerin,

habe ich immer am Lernen der Sprachen

Spaß gehabt. Sie ist ein sehr nettes Mädchen.

Mit ihrer Art hat sie mir einen sehr

frohlichen Eindruck der Freiberger Einwohnern

hinterlassen. Und ich habe die

Bahnhofsvorstadt viel besser kennen

gelernt, mit dem Rad und immer einer

Karte bei der Hand. Außerdem geht es mir

nun bei Diktaten besser.

Vielen Dank für dieses Interview. Wir

wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute

und trage bitte Deinen Eindruck von den

Freibergern mit in die Welt.

Auch Sophie, Abiturientin aus Freiberg

und Tandempartnerin von Sebastian Palacios,

wird künftig in ihrem Freiwilligen-

dienst in Bolivien gern an die Zeit im

Sprachtandemprogramm zurück denken:

„Das Sprachtandem mit Sebastian hat mir

viel Freude bereitet, auch wenn mir

manches manchmal spanisch vorkam.

Wir haben sowohl die Grammatik studiert,

uns aber auch einfach unterhalten

können. Nach dieser Spracherfahrung

kann ich sagen, dass es sich auf jeden Fall

gelohnt hat, nicht nur der Sprache wegen.“

Beginn des neuen Semesters – wieder mit

vielen neuen ausländischen Studierenden

Um weiterhin möglichst vielen Studieren-

den diese persönlichen Kontakte, wie

Sophie und Sebastian sie erlebten, und

12


Ehrenamtlich

treffen sich ein Studierender und ein Frei-

berger ebenfalls zum Kommunizieren. Hier

allerdings wird sowohl in Deutsch als auch

in der Sprache des Studierenden gespro-

chen, sodass beide Seiten neben diesen

persönlichen Erleben auch ihre Fremd-

sprachenkenntnisse verbessern können.

In allen Programmen gibt es außer dem in-

dividuellen Kontakt auch Aktivitäten, an de-

nen alle teilnehmen können. Alle, die bisher

aktiv mitgemacht haben, empfinden diese

Erlebnisse als bereichernd für ihr Leben.

Fast 200 Studierende aus 33 Ländern der

Welt sowie mehr als 70 Freiberger und

Bewohner aus dem Umland nahmen

bisher teil. Trotzdem ist der Bedarf

weiterhin groß. Wer ebenfalls dabei sein

will, der sollte sich zu einem unverbindlichen

Gespräch melden unter dem ange-

geben Kontakt. Alter und sozialer Stand

spielen dabei keine Rolle.

Freibergern die Möglichkeit zu Kontakten

mit den jungen Menschen aus anderen

Ländern zu geben, werden für alle drei

Sprachprogramme weiter Teilnehmer gesucht.

Die Projekte werden organisiert von

der Freiwilligenbörse Freiberg im Lichtpunkt

e.V., dem Arbeitskreis Ausländische

Studierende der TU Bergakademie Freiberg

und dem Internationalen Universitätszentrum

der TU Bergakademie Freiberg.

Sprachtutoren korrigieren ehrenamtlich

für ausländische Studierende kostenlos

Studien-, Bachelor-, Master- bzw. Diplomarbeiten,

Dissertationen und Bewerbungen

für Praktika, Jobs und Stipendien im

Hinblick auf sprachliche Richtigkeit.

Sprachpaten treffen sich meist einmal

wöchentlich mit einem ausländischen

Studierenden, um in deutscher Sprache

über verschiedenste Themen zu kommunizieren.

Oftmals stehen die Paten den

Studierenden auch bei Fragen des Alltags

mit Rat und Tat zur Seite.

Im Sprachtandemprogramm, das erst im

Frühjahr dieses Jahres an den Start ging,

Kontakt:

freiboerse@web.de

03731 765987

Frauenzeit im Hammerwerk

Der Verein Esther-von-Kirchbach aus Freiberg lädt in der Frauenzeit des

Landkreises Mittelsachsen in das Freibergsdorfer Hammerwerk ein. Die Frauenzeit

findet vom 7. bis 20. Oktober statt, organisiert durch Vereine, die sich im Frauennetzwerk

des Landkreises zusammengeschlossen haben.

Eingeladen sind nicht nur Frauen. Nach der Besichtigung ist ein Picknick geplant.

Interessant wird es für die Teilnehmer allemal. Man kommt untereinander ins

Gespräch und erfährt etwas zur Geschichte und Funktionsweise eines

Hammerwerkes.

Das Freibergsdorfer Hammerwerk, 1607 gegründet, ist der einzige erhaltene

Eisenhammer im Freiberger Bergrevier. Es war auch der letzte, der noch bis 1974

tatsächlich produziert. Zwischen 1979 und 1989 rekonstruiert, ist er seit 1991 voll

funktionsfähig der Öffentlichkeit zugänglich.

16.10.2013 15.00 Uhr

Besichtigung des Freiberger Hammerwerkes

anschließend Picknick.

Hammerweg 4

Anmeldung unter 699450

13


Rätselnuss

die Produktion von Ballenauflösern und

Anbauhäckslern. Mit der Betriebsverle-

gung nach Großschirma entstand

1995/1996 das heutige Wohngebiet

nebst Einkaufsmöglichkeiten und dem

Parkdeck.

Als Gewinnerin unserer Rätselnuss wurde

Steffi Schönherrr aus Freiberg

gezogen und erhält damit den 20-Euro-

Gutschein der „Literathek“, der Buch-

handlung mit Lesecafé in der Poststraße.

Herzlichen Glückwunsch.

Seit April 2010 erfreut sich die Rubrik

„Rätselnuss“ großer Beliebtheit. Bisher

haben wir Ihnen bereits mehr als 40 „Nüsse“

zum Knacken gegeben, indem wir Ihnen

jeden Monat einen Ausschnitt aus der

„Erweiterten Bahnhofsvorstadt“ zeigten. Aus

den richtigen Einsendungen eines jeden

Monats zogen wir die Gewinnerin oder den

Gewinner für einen Buchpreis. In diesem Jahr

wollen wir Ihnen weiterhin neue interessante

Details aus dem Stadtteil präsentieren. Wie

können Sie gewinnen? Ganz einfach: Sie

schreiben uns, wo Sie den gesuchten

Ausschnitt entdeckt haben.

Und hier unsere Oktober-

Rätselnuss:

Ihre Lösung senden Sie bitte an:

Stadtteilbüro Bahnhofsvorstadt

Bahnhofstraße 10, 09599 Freiberg

Oder per E-Mail an:

info@bahnhofsvorstadt.de oder

freiboerse@web.de

Auflösung der August-Rätselnuss:

Wo ist das Gebäude mit diesem Schriftzug

zu finden?

Im August versteckte sich in der Rätselnuss

ein Ausschnitt dieses Fotos. Es zeigt

das Parkdeck am ehemaligen Diska-

Markt an der Frauensteiner Straße. Der

Markt gehört neben kleineren Geschäften,

Wohnbauten und einem Parkdeck

zur Neubebauung des ehemaligen

Betriebsgeländes der von Carl Ernst

Grumbach 1875 nach Freiberg verlegten

Firma zur Produktion von Getreidereinigungs-

und Häckselmaschinen. Nach

verchiedenen Umfirmierungen übernahm

1996 die „Ralle Landmaschinen GmbH“

Die Auflösung erscheint immer in der übernächsten

Ausgabe, damit bis zum Monatsende

noch fleißig gerätselt werden kann.

Kurzmeldung

Die Kita „Entdeckerhaus Schlaumäuse“

in der Silberhofstraße ist jetzt offizieller

„Lernort Praxis“. Das Programm des

Bundesministeriums für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend wird eine zusätzliche

halbe Fachkraftstelle fördern.

Im kommenden Jahr wird die Kita einen

Tag der offenen Tür für alle Interessierten

des Modellprojektes durchführen.

14


Kontakte

An dieser Stelle finden Sie Kontaktdaten zu den Anbietern der

Veranstaltungen für weitere Informationen:

Arnold, Andreas: 697437, andreas-arnold@t-online.de

ATSV, über Bettina Günter: 356155 oder 0176 82041900

Bergmusikkorps Saxonia Freiberg e.V.: 456469; www.bergmusikkorps-freiberg.de

Betten- und Schlafmuseum Freiberg: 355290; www.schlafmuseum.info

DRK Kreisverband Freiberg e.V.: 263211; www.drk-freiberg.de

Esther-von-Kirchbach e.V.: 22010; fh-freiberg@gmx.net

Evangelisch-kirchliche Gemeinschaft Freiberg: 202855; kemper@ekg-freiberg.de

Gerdes, Matthias: 037323 50183; matze.gerdes@web.de

Gratz, Birgit: 696852; gratz.intakt@gmx.de

Kinder- und Jugendzentrum: 4193810; kinder-und_jugendkontaktbuero@freiberg.de

Kinderschutzbund Freiberg, Pi.Haus.Treff: 1698022;

Freizeit.Treff@kinderschutzbund-freiberg.de

Kinderschutzbund Freiberg, Schulclub „Clara Zetkin“: 7987886

Magischer Zirkel; über Karl-Heinz Kleinhempel: 355728; www.freiberger-zauberfreunde.de

Lichtpunkt e.V.: 765987, freiboerse@web.de

Pfingstgemeinde Freiberg: 774539; www.PfingstGemeindeFreiberg.de

Quontum Projektmanagement GbR: 164495; info@bahnhofsvorstadt.de

SWG: 368403; maedler@wohnungsgesellschaft.de

TV 1844, Peter Vedder: 31358; p.vedder@t-online.de

VdK-Begegnungsstätte: 211039; kv-mittelsachsen@vdk.de

Herausgeber:

Redaktion:

Gast-Fotos:

Impressum

Quontum Projektmanagement GbR, Stadtteilbüro Bahnhofsvorstadt;

Bahnhofstraße 10, 09599 Freiberg; 03731 164495; 03731 164496;

info@bahnhofsvorstadt.de; www.bahnhofsvorstadt.de

Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr 8.30-15.00 Uhr; Di, Do 11.30-18.00 Uhr

Lichtpunkt e.V.; Paul-Müller-Straße 78, 09599 Freiberg;

03731 765987; 03731 699548; freiboerse@web.de; www.lichtpunkt-freiberg.de

Kirsten Hutte, Sebastian Hamann

Frowalt Lösch, Eike Kühne, Sebastian Juan Palacios, Andreas Oppelt, Ursula Steinborn,

Markus Drobny

Claudia Richter, Andreas Oppelt, Ursula Steinborn, Markus Drobny, Sebastian Juan Palacios

Gast-Texte:

Satz:

Kirsten Hutte

Redaktionsschluss: für November am 9. Oktober 2013

Erscheinungsweise: monatlich, 2500 Stück

Der Vorstädter – Das Magazin für die Erweiterte Bahnhofsvorstadt“ wird gemeinsam durch die Quontum

Projektmanagement GbR und den Lichtpunkt e.V. herausgegeben und aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt -

Investitionen im Quartier“ (SSP), teilweise aus der städtischen Förderung des Stadtteiltreffs Schillerstraße 3 sowie

Drittmitteln finanziert. Inhalte der Gastbeiträge sowie der Anzeigen geben nicht unbedingt die Meinung der

Herausgeber wieder. Die Weiterverwendung von Inhalten dieser Ausgabe, auch auszugsweise, bedarf der

Zustimmung der Herausgeber.

Hinweis: Aus Gründen des Leseflusses und der Übersichtlichkeit wird im Text meist auf die weibliche Form verzichtet.

Die Verwendung der männlichen Bezeichnungen schließt somit auch die weiblichen mit ein.

Entstehung und Verteilung dieses Magazins erfolgen in großem Maße ehrenamtlich. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen

möchten, freuen wir uns über eine Spende auf das Konto des Lichtpunkt e.V. bei der Sparkasse Mittelsachsen, BLZ

87052000, Konto 3140001117, Kennwort: Vorstädter. Eine Spendenbescheinigung kann auf Wunsch ausgestellt werden.

Herausgeber:

gefördert durch:

FWB

15


Auf Freyas Spuren

Jetzt sind die Kinder dran!

Mit Freya auf Spurensuche durch die Bahnhofsvorstadt

Die großen Ferien sind längst vorbei und

der Herbst hat mittlerweile Einzug gehalten.

Dennoch hat das Team des Gebietsmanagements

die Sommermonate nicht ungenutzt

gelassen und begleitend zur Imagekampagne

nun auch ein Konzept für alle

kleinen Freundinnen und Freunde von

Freya entwickelt. Pünktlich zum Start des

neuen Schuljahres heißt es ab sofort

„Freya Kidz. Auf Spurensicherung durch die

Bahnhofsvorstadt“.

die sie hier und dort an ihren Lieblingsorten

hinterlassen hat. Dabei gilt es die Augen

nach den vierstelligen Zahlenkombinatio-

nen an den Schauplätzen offenzuhalten,

um diese auf einem Laufzettel zu notieren“,

so der Gebietsmanager weiter. Jene Nach-

folgerinnen und Nachfolger von Holmes

und Watson, die auf diese Weise alle

Spuren sichern, wozu auch die Beantwortung

von zwölf Fragen rund um den Stadt-

teil zählt, haben die Chance, zum Freiber-

ger Frühlingsfest im Mai 2014 aus allen

teilnehmenden Schulklassen sowie Kindergartengruppen

gezogen zu werden und

einen Erlebnistag im Johannisbad mit ihren

Mitdetektiven zu gewinnen. Um die Warte-

zeit bis dahin zu verkürzen, wird jedem Kind

der Titel „Freya Kidz“ mit einer Urkunde und

einem kleinen Geschenk verliehen. Was

das jedoch ist, wird noch nicht verraten.

Freya und die Detektive

Seit Mai 2013 und noch bis Ende April 2014

begleitet die Titelfigur der gleichnamigen

Kampagne „Auf Freyas Spuren. Entdecke

die Bahnhofsvorstadt.“ alle, die sich in

irgendeiner Weise mit der Bahnhofsvorstadt

verbunden fühlen, durch den Stadtteil.

„Uns war es jedoch auch wichtig, unseren

Nachwuchs aktiv mit einzubeziehen. Auf

spielerische Art und Weise sollen sie sich

mit ‚Freya Kidz‘ ähnlich wie Sherlock Holmes

und Dr. Watson auf eine erlebnisreiche

Spurensuche begeben und das Quartier

als Teil ihrer Heimatstadt einmal etwas

näher kennenlernen“, erläutert Gebietsmanager

Sebastian Hamann den Grundgedanken

hinter dem Konzept, welches sich

an Kindergartengruppen ab dem Vorschulalter

sowie Grundschulklassen aus Freiberg

und der Umgebung richtet. Wie Freya

wuchs auch der 33-Jährige, der ebenso

Vater von zwei Kindern der „Zielgruppe“ ist,

in der Bahnhofsvorstadt auf.

So wird der Wandertag zum Erlebnis

Start und Ziel der urbanen Safari ist das

Stadtteilbüro in der Bahnhofstraße 10. Hier

bekommen die Kleinen im Trupp auch die

notwendige Grundausstattung für angehende

Detektive sowie die Koordinaten für

die insgesamt zwölf Stationen. „Mit zwei

GPS-Empfängern ausgerüstet, folgen die

Kinder Schritt für Schritt Freyas Hinweisen,

Jetzt für Freya Kidz anmelden:

Stadtteilbüro Bahnhofsvorstadt

Bahnhofstraße 10, 09599 Freiberg

03731 164495

03731 164496

info@bahnhofsvorstadt.de

Alle Informationen zur kostenfreien

Teilnahme und das Anmeldeformular

für Kindergärten, Horteinrichtungen und

Grundschulen finden Sie unter:

www.bahnhofsvorstadt.de/FreyaKidz

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