Historischer Flyer (pdf, 3 MB) - Holcim Schweiz

holcim.ch

Historischer Flyer (pdf, 3 MB) - Holcim Schweiz

100 Jahre

Zementi

Siggenthal

1913 - 2013

1913/20

(genaues Jahr unbekannt)

Impressum

Inhalt Nicole Bächli

Gestaltung Christoph Spinnler

Holcim (Schweiz) AG

Zementwerk Siggenthal

CH-5303 Würenlingen

www.holcim.ch/siggenthal

info-ch@holcim.com

Wir danken allen Privatpersonen und Institutionen

für ihre Auskünfte, Unterstützung und das zur Verfügung gestellte Bildmaterial.

© Holcim (Schweiz) AG

4/2013 Foto zVg Arthur Schneider

1949 1988 2012


100 Jahre Zementwerk Siggenthal

Eine grosse Familie

Firmengeschichte

Technische Entwicklung

„Einst war beim Bau der Bahnlinie

Turgi - Waldshut 1859 auf freiem

Felde die Station Siggenthal als

winziger Siedelungskern entstanden.

Aber erst das Zementwerk hat den

Anstoss zur Bildung einer stets

grösser werdenden Wohnkolonie

und zur Festsetzung neuer Gewerbebetriebe

gegeben. 1936 noch fand

mehr als die Hälfte der bei der

Station sesshaft gewordenen

Familien in der Zementfabrik ihren

Unterhalt.“ Otto Mittlers Biographie über

Heinrich Bircher-Steiner, 1973

Steinbruch

Foto zVg Fam. Heinrich Hirt, ehem. Baggerführer

„Würenlinger Kinder brachten ihren Vätern das

Mittagessen in den alten Steinbruch hoch. Für

das ,Zmittag-Träge‘ durften sie schon um 11 Uhr

aus der Schule.“

Arthur Schneider, Alt-Gemeindeammann Würenlingen

Die Seilbahn zum Steinbruch Gabenchopf wurde 1972

durch ein Förderband ersetzt.

Nach der Schliessung

des Steinbruchs

Iberig in

Würenlingen wurde

1955 der Steinbruch

Gabenchopf

auf dem Gebiet der

Gemeinde Villigen

eröffnet, 3,7 km

vom Werk entfernt.

Das Bild rechts zeigt

die Abbaustufen

1963 und 2012.

Sprengmeister,

1984.

Als die „wichtigste Industrie am Platze“

wird das Zementwerk Siggenthal 1968

in der „Geschichte von Würenlingen“

bezeichnet. Das Werk hat seine Umgebung

geprägt - und wurde selbst von Menschen

geprägt. Sie erinnern sich anlässlich

des 100-jährigen Bestehens gerne und

blicken auf bewegte Zeiten zurück: Harte

Arbeit, schwierige wirtschaftliche Verhältnisse,

aber auch Konjunkturblüten,

Zusammenhalt und Kameradschaft bei

der Arbeit und glückliche Stunden bei

Aktivitäten abseits des Arbeitsalltags.

Dieses Faltblatt soll mit vielen kleinen

Fragmenten einen Eindruck der vergangenen

100 Jahre vermitteln, ohne Anspruch

auf Vollständigkeit zu erheben.

Den Ausschlag zur Gründung des Zementwerks Siggenthal gab der wirtschaftliche

Aufschwung der Schweiz. Wertvoller Kalkstein, Strom aus Beznau und Anschluss

an wichtige Bahnverkehrsachsen waren die Voraussetzungen für eine erfolgreiche

Anlage. Im Mai 1913 wurde die Produktion aufgenommen – kurz vor Ausbruch des

ersten Weltkriegs. Die private Bautätigkeit erlahmte, und so musste der Betrieb

schon im August vorübergehend eingestellt

werden. Auch der zweite Weltkrieg war mit

rationierten Brennstoffen und Aktivdienst

eine Bewährungsprobe. Erst der massive

Anstieg des Zementverbrauchs ab den

1950er-Jahren machte eine Werkerweiterung

nötig. 1974 ging die heutige Produktionsanlage

in Betrieb – unmittelbar vor der

Ölkrise. Diese war Anlass für eine Expansion

in neue Märkte; die PCW-Gruppe um das

Zementwerk umfasste zeitweise über 20

Unternehmen. Mit dem Übergang an den

Holderbank-Konzern hat sich das Werk 1992

einem weltweit tätigen Partner angeschlossen.

Heute gilt es dank seiner umweltschonenden

und modernen Anlagen als eines der

fortschrittlichsten Werke in der Schweiz.

Dass das Zementwerk Siggenthal 2013 auf

erfolgreiche 100 Jahre zurückblicken kann,

ist nicht selbstverständlich. Vielfältige Unterstützung

und grosses Wohlwollen über

Jahrzehnte waren die Voraussetzung.

Die 5. Primarklasse von Würenlingen gewinnt

2004 den Wettbewerb zur Gestaltung des

Silos und schafft mit ihrem „blauen Gesicht“

das Wahrzeichen des Werks.

Ein herzlicher Dank gebührt darum allen, die Anteil an diesem Erfolg haben: den

ehemaligen und gegenwärtigen Mitarbeitenden für ihr Engagement, der Bevölkerung

der umliegenden Gemeinden sowie den Behörden für den guten Kontakt.

Wir schauen mit dem lachenden Gesicht am Bahnsilo zuversichtlich in die Zukunft.

Foto zVg Fam. Heinrich Hirt, ehem. Baggerführer

1924 arbeiteten 75 Personen im Steinbruch,

1956 noch 42 im Zwei-Schicht-Betrieb, heute

sind es 9 (Foto links 1931, unten 2012).

Der Steinbruch Iberig mit dem „Bärengraben“

1929. Eine 600 m lange Seilbahn führte ins Werk.

Betriebsausflug, 1963.

Lernende mit Windrad, 2012.

Die sieben Meister, 1988.

Fussballturnier der PCW 1982...

...und der 50. Schmidheiny-Cup

2012 in Würenlingen.

Direktoren und Werkleiter

Die Betriebsausflüge

sind

immer ein

Höhepunkt.

“Eine Reise, wie sie

wohl selten an Orginalität,

perfekter

Organisation und

an Grosszügigkeit Betriebsausflug 1963 anlässlich des 50. Jubiläums.

übertroffen werden mag.“ Zeitungsartikel, 1963

1979 absolvieren 9 Lernende ihre Ausbildung im Werk

Siggenthal: 6 Maschinenschlosser, 2 Kaufmänner und 1

Laborant. Heute betätigen sich die 12 Lernenden interdisziplinär,

beispielsweise im Rahmen der Klimawerkstatt,

wo sie 2012 mit ihrem Windrad den ersten Platz in

der Kategorie Innovation gewinnen.

„Eine willkommene Abwechslung war da die dreiwöchige

Ausbildung im Magazin. Da kam ich direkt mit den Arbeitern

und deren Anliegen in Kontakt. Sofort wurde ich bei ihnen als

Arbeiter akzeptiert und nicht etwa: ,Was wot dänn dä Bleischteftschpetzer

do?‘ “ Stefan Meier, kaufmännischer Lernender,

Mitarbeitermagazin 1981

Im 1. Materialverzeichnis

der Betriebslöschgruppe

1928: „1 Schaufel, 1 Pickel,

1 Laterne, 1 Beil.“ Das Werk

bleibt glücklicherweise von

grösseren Bränden verschont

- 1950 brennt es in der Klinkerhalle.

Fremdarbeiterunterkunft auf dem Werkareal, 1982.

Heinrich Bircher

Gründer, Direktor

1913 - 1927

Jürg Peter

Kaufm. Direktor

1980 - 1992

1000

800

600

400

200

Arthur Wirz

Direktor

1928 - 1958

Fritz Henz

Betriebsleiter

1980 - 1989

Foto zVg H. R. Wirz

Betriebslöschgruppe, 1991.

Um 1945 drängen sich bei

Schichtwechsel bis zu dreissig Mann in die Kantine -

heute wird die Schicht von vier Personen gefahren.

„Für die ungefähr 25 Personen, die jeden Morgen regelmässig

ab 6.15 Uhr ihr Morgenessen bei mir einnehmen, muss letzteres

vorbereitet werden, die Butter ein wenig aufgewärmt, Sandwiches

und Nussgipfel bereitgestellt und Kaffee und Tee gekocht

werden.“ August Teuber, Kantinenkoch, Mitarbeiterzeitschrift 1984

Von 1960 bis 1970 wandern rund 70 Italiener hauptsächlich

aus Levico bei Trient ein, um im Werk ihren

Lebensunterhalt zu verdienen. Sie wohnen in einer

Fremdarbeiterunterkunft auf dem

Werkareal. 1982 sind es noch acht

Gastarbeiter, die sich nicht ohne Wehmut

erinnern:

„Selbst wenn wir heute in der glücklichen

Lage sind, über sehr viel Platz zu verfügen,

hatten doch jene Zeiten, in denen wir eng

zusammenrücken mussten, den Vorteil, dass

wir nach Lust und Laune Boccia spielen konnten.

Dies ist heute kaum mehr möglich.“

Giulvio Proietti, Mitarbeitermagazin 1982.

Hans Wassmer

Techn. Direktor

1955 - 1979

Alfred Weber

Werkleiter

1990 - 1998

Produktion Zement [1'000 Tonnen pro Jahr]

Mitarbeitende Zementwerk

Abbau Steinbruch [1'000 Tonnen pro Jahr]

Mitarbeitende Steinbruch

Arnold Moos

Kaufm. Direktor

1959 - 1971

Rudolf Haas

Werkleiter

1998 - 2003

Franz Wassmer

Kaufm. Direktor

1971 - 1979

Remo Bernasconi

Werkleiter

2004 - 2012

Ruedi Wassmer

Techn. Direktor

1973 - 1975

Simone Aebischer

Werkleiterin

seit 2012

1913

1915

1917

1919

1921

1923

1925

1927

1929

1931

1933

1935

1937

1939

1941

1943

1945

1947

1949

1951

1953

1955

1957

1959

1961

1963

1965

1967

1969

1971

1973

1975

1977

1979

1981

1983

1985

1987

1989

1991

1993

1995

1997

1999

2001

2003

2005

2007

2009

2011

2013

Die Produktionsrückgänge während der beiden Weltkriege sind gut sichtbar. Dann folgte der Bauboom der

50er und 60er Jahre, bevor die Produktion im Zuge der Ölkrise wieder stark zurückgefahren werden musste.

1907

1912

24. Feb.

1913

15. März

6. Mai

21. Mai

1921

1927

1945

1963

1967

ab 1975

1977

ab 1978

ab 1981

1992

2001

2013

Heinrich Bircher-Steiner, ursprünglich

Kalkfabrikant aus Erlinsbach, erwirbt

3,3 ha für das Werkareal sowie

72 a zur Pacht für den Steinbruch

Iberig für insgesamt 18‘750 Franken.

Gründung des Portland-Cement-

Werks Würenlingen-Siggenthal AG

und Baubeginn. Gründungskapital:

800‘000 Franken. Total 32 Aktionäre,

hauptsächlich aus der Baubranche.

Baukosten für das Werk: ca. 1,5

Millionen Franken.

„Die Montage der maschinellen Einrichtung

rückt munter vorwärts und darf zu 7/8

als beendigt bezeichnet werden.“ Schreiben an die

Aktionäre von Heinrich Egg-Steiner, VR-Präsident

Betriebsaufnahme

Versandaufnahme

Max Wassmer kauft die Mehrheit der Aktien,

die bis 1992 in Familienbesitz bleibt.

Gründung der Betriebskrankenkasse

„Das Eintrittsgeld betrug damals Fr. 2.— und der monatliche

Beitrag Fr. 1.50. Die Kasse vergütete die vollen

Arzt- und Arzneikosten. [...] Unter Bezug von Medikamenten

soll die Anschaffung von Spirituosen und

Zucker nicht inbegriffen sein.“ Mitarbeitermagazin 1977

Noch bevor die AHV konkrete Form angenommen

hat, gründen Verwaltungsrat und Direktion

nach Kriegsende eine betriebseigene

Pensionskasse.

Zum 50. Jubiläum des Werks wird die Stiftung

Jugendförderung gegründet, die in Würenlingen

wohnhafte Jugendliche und junge Erwachsene

bei der Ausbildung finanziell unterstützt.

Gründung der Kommission für Unfallverhütung.

Dadurch kann die Zahl der Unfälle stark reduziert

werden.

Die angestammte Tätigkeit wird erweitert,

unter anderem mit Immobilien. In Siggenthal

Station wird die Wohnsiedlung „Dorf“ gebaut.

Gründung der Schafzuchtgenossenschaft

„‘Neuerdings wird aus den USA gemeldet, dass sich das

Verfüttern von Zementofenstaub an Schafe und Rinder

sogar vorteilhaft auf Wachstum und Gewichtszunahme

auswirkt.‘ Dass diese Feststellung wirklich zutrifft,

kann in natura an unseren Schafen festgestellt werden:

Gesund, munter und recht gut gemästet suchen sie im

Fabrikareal ihr Futter“. Mitarbeitermagazin 1979

Das Unternehmen ist mit Zement, Kies und

Beton anfänglich vor allem in der Baumaterialbranche

aktiv, später folgen Druck, Verlag und

Computerprodukte.

Zweite grosse Diversifikation: Charles Jourdan,

Löw, de Sede, Eterna und weitere stossen zur

PCW-Gruppe.

„Oberster Leitsatz war damals schon, dass bei aller

Diversifikation das Stammhaus immer prioritär zu

behandeln und in keiner Phase zu gefährden sei.“

Franz Wassmer, VR-Präsident, Mitarbeitermagazin 1988

Das Werk wird an HCB Holderbank Cement und

Beton verkauft und in HCB Siggenthal umbenannt

- Würenlingen wird Schweizer Geschäftsitz.

Aus HCB wird Holcim.

Das Zementwerk Siggenthal feiert das

100-Jahr-Jubiläum. Siggenthal ist der Standort

für das Mittelland der Holcim (Schweiz) AG,

die zum weltweit tätigen Baustoffkonzern

Holcim Ltd gehört. Im Werk arbeiten 121 Mitarbeitende

und 12 Lernende.

Rechnung von 1917.

Retournierte Säcke wurden in

Zahlung genommen.

Foto zVg Arthur Schneider

15 Mio. Tonnen Zement hergestellt, 1980.

„Streit- und händelsüchtige Arbeiter und

solche, welche sich notorisch dem Waldund

Feldfrevel hingeben, sind zu entlassen.“

Kauf- und Pachtvereinbarung, 1907

Wohnsiedlung „Dorf“

Hans Wassmer erhält 1978 zu

seinem 40. Dienstjubiläum von

der Schafzuchtgenossenschaft

ein Jungschaf.

„Unsere Cementmarke ,Pferd‘ geniesst stetsfort den gleich

guten Ruf als erstklassig und zeigt sich jeweilen erst, wenn

wir unseren Contingents-Vorsprung ,zurückbremsen‘ müssen,

wie beliebt die ,Rösslimarke‘ ist und zwar nicht nur in der

Schweiz, sondern auch in Deutschland und Frankreich.“

3. Jahresbericht an die Aktionäre

von Heinrich Egg-Steiner, VR-Präsident, 1916

1913

6. Mai

1920

1925

1926

1950 - 73

1953

1955

1956

1961

1964

1972

1972-75

1974

1976

1980

1983

1987

1990

1991

1993

1999

2001

2004

2004-11

2006

2010

Fabrikationsaufnahme. Zwei Sorten

Zement werden angeboten: normaler

Portlandzement Marke „Pferd“

und hochwertiger Portlandzement

„Diamant“. Der Drehofen arbeitet im

Trockenverfahren und schafft 120

Tonnen pro Tag.

Zweiter Drehofen, hauptsächlich für

den Export nach Holland - statt auf

vom Kartell zu erbittende Inlandquote. Die beiden Lepolöfen, 1963

Zement wird (bis Anfang der 1960er-

Jahre) in Jutesäcken verkauft. In der

Absackerei arbeiten rund 35 Personen,

davon bis zu 8 Frauen in der

Sackflickerei. Die Maschinen werden

mit Lederriemen angetrieben. Reisst

oder rutscht einer der Riemen von

der Antriebswelle, kommt die ganze

Produktion zum Erliegen.

Einbau einer elektrischen Entstaubungsanlage

Boomjahre, Bau-Hochkonjunktur. Der Absackerei, 1930.

Zementverbrauch in der Schweiz steigt von einer auf

sechs Millionen Tonnen pro Jahr. Die Öfen laufen auf

Höchstleistung.

Inbetriebnahme eines zusätzlichen Schachtofens

Der Loseverlad wird gestartet.

Der Lepolofen 1 wird eingeweiht - jetzt ist man der

Marktlage gewachsen.

Der 2. Lepolofen und das zusätzliche neue Verwaltungsgebäude

gehen in Betrieb.

Steinbrechanlage, ca. 1920.

Umstellung des Brennstoffs von Kohle auf Öl wegen

des sinkenden Ölpreises

Eine Werkerweiterung wird beschlossen, da die

beiden Lepolöfen nicht mehr genug Zement liefern.

Stilllegung der zwei Lepolöfen und Abbruch der

alten Fabrik mit den beiden Drehöfen.

Neubau der Mahltrocknungs-, und Zementmühlenanlagen,

des Klinkerlagers, Erweiterung der Pa-

Leitstand, 1974.

ckerei, Bau zweier Zementsilos für den Loseverlad

Auto und eines für den Loseverlad Bahn.

Inbetriebnahme der heutigen Produktionsanlage

mit einem Dopolofen.

Mit einer Wärmerückgewinnungsanlage wird neu

unter anderem die Wohnsiedlung „Dorf“ beheizt

und mit Warmwasser versorgt.

Öl wird teurer, man wechselt zurück zu Kohle.

Neue Kantine

Das neue Verwaltungsgebäude

Inbetriebnahme des Rohmehlsilos

1963, vor der Aufstockung.

Eröffnung des neuen Laborgebäudes und des

Betonlabors. Einer der Lepolöfen wird wieder in

Betrieb genommen.

Altreifen als erster alternativer Brennstoff

Inbetriebnahme des Hochkamins mit dem Polvitec-Aktivkohlefilter

zur Verringerung und Reinigung

der Ofenabgase – als weltweit erstes Werk.

Der letzte Lepolofen wird stillgelegt.

Die Mischanlage wird gebaut.

Bau des neuen Zementsilos für den Bahnversand,

mit 65 m das höchste der Schweiz. Neuer Klinkerkühler

mit Entstaubung, Modernisierung der

Labor- und Werkautomation.

Chemisches Labor, 1974.

Diverse Massnahmen zur Leistungssteigerung auf

aktuell 2'320 Tonnen pro Tag.

Neuer Leitstand

Eine neue umweltschonende Zementsorte auf der

Basis von gebranntem Schiefer wird eingeführt.

Die Revision ist eine arbeitsintensive Zeit.

Der Ofen steht still und wird von Anbackungen

befreit (Bild von 1985). Die feuerfesten Schamottsteine

im Ofeninnern werden ersetzt.

Abbruch alter Gebäude, 1972.

Montage des Hochkamins 1993.

„Als junger Werkstattmeister

lernte ich den

alten Ofen, welcher

1913 in Betrieb kam, noch kennen. An der Wand

beim Bedienungsstand waren je ein grosses Voltund

Ampèremeter angebracht. [...] Die Brenner

mussten mit persönlicher Erfahrung und mit

geschultem Auge den Zement bei der richtigen

Temperatur brennen.“

Max Windisch, Mitarbeitermagazin 1990

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