IHK Magazin Fulda 12/2013 - B4B MITTELHESSEN

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IHK Magazin Fulda 12/2013 - B4B MITTELHESSEN

12/2013 SPONSORING VERLEIHT UNTERNEHMEN FLÜGEL Der Fluch der Schnelligkeit Journalismus in Zeiten von Twitter und Co Stadt Tann (Rhön) Lebensregion mit Wohlfühlcharakter IHK-Weiterbildungen Vier Absolventen unter den hessischen Landesbesten


STROM ERDGAS TRINKWASSER WÄRME BREITBAND Alles aus einer Hand: UNSERE ENERGIE FÜR SIE! Die Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH und die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft haben ihre Kräfte gebündelt. Die RhönEnergie Fulda GmbH ist einer der führenden Energieversorger in Hessen. Sie bietet ihren Kunden Strom, Erdgas, Trinkwasser, Wärme, ÖPNV und Breitband-Internet aus einer Hand. Wir sind für Sie da. GWV und ÜWAG sind RhönEnergie Fulda. Mein Versorger. www.re-fd.de


Editorial Der Beitrag der Unternehmer zum Glück Lauter gute Nachrichten für die Region: Eine hervorragende Platzierung im Prognos-Ranking und im ARD-Glückstrend. Danach ist Osthessen die glücklichste Region in Hessen. So fragwürdig Rankings auch sein mögen, eine Tatsache ist: Wir haben wenig Arbeitssuchende, die Arbeitsplätze sind sicher, und Arbeiten, Wohnen und Freizeit können in unserer Region gut miteinander verbunden werden. Die mittelständischen Unternehmen leisten einen großen Beitrag zu diesem guten Lebensgefühl. Sie stellen nicht nur Arbeitsplätze, sondern engagieren sich in hohem Maße für die Menschen in ihrer Heimat. Auf der IHK-Homepage berichten wir regelmäßig über viele gute Taten. Was gerne vergessen wird: Gewinn schafft erst die materiellen Voraussetzungen, um Auf- und auch Ausgaben für das Gemeinwohl zu übernehmen. Stefan Schunck Hauptgeschäftsführer der IHK Fulda Neben Spenden gibt es ein ausgeprägtes Kultursponsoring in der Region, häufig im Verborgenen, ohne dass die Öffentlichkeit Notiz davon nimmt. Auch wenn dieses Engagement nicht zu den Kernaufgaben der Unternehmen gehört, leisten zahlreiche Firmen einen wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander. Das vielfältige kulturelle Leben unserer Region wäre ohne ihren Einsatz nicht möglich. Und von dem profitieren nicht nur die Gesponserten, sondern auch die Sponsoren. Sie profilieren sich als guter Arbeitgeber und polieren ihr Image auf. Doch die Menschen in der Region sind nicht nur großzügig und zufrieden, sondern ebenfalls kreativ und innovativ. So bleibt der Titel für das innovativste Unternehmen im Finale des Hessischen Gründerpreises (siehe auch Seite 12) in Fulda. Auch diese Veranstaltung wäre ohne Unterstützung von Unternehmen und Institutionen der Region nicht möglich gewesen. Zum Jahresende möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken. Ich wünsche Ihnen frohe, friedliche und besinnliche Weihnachtstage, mit genügend Zeit, das zu leben, was Glück und Zufriedenheit für Sie persönlich ausmacht, sowie einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2014. Damit es gut startet sollte Ihre Umstellung auf Sepa in trockenen Tüchern sein. Die Bundesbank warnt vor Liquiditätsengpässen, weil viele Unternehmen noch nicht auf das europäische Zahlungssystem vorbereitet sind. Ich hoffe, Sie gehören nicht dazu. Ihr Stefan Schunck Wirtschaft Region Fulda 12/2013 1


14 Inhalt Editorial 1 Der Beitrag der Unternehmer zum Glück Der Fluch der Schnelligkeit Jahresgespräch des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft mit Tagesschau-Moderator Claus-Erich Boetzkes Personalien / Aus den Betrieben 4 Rund um die Unternehmen der Region Regionalwirtschaft 12 3-D-Software überzeugte Jury Hessischer Gründerpreis geht an BiteTheBytes aus Fulda Kultursponsoring Die Abgrenzung von Spenden und Sponsoring ist für die Unternehmen von besonderer Bedeutung. Titel: M3-Communication Medien | Märkte | Management, Fulda 24 Vorgestellt: Stadt Tann (Rhön) 18 Mario Dänner leitet seit Anfang des Jahres die Geschicke der Rhönstadt Absolventenfeier der IHK Fulda Vier Landesbeste aus der Region in Wiesbaden ausgezeichnet 40 14 Der Fluch der Schnelligkeit Journalismus in Zeiten von Twitter & Co 16 Markenkampagne Region Fulda Aller guten Dinge sind drei – Erfolgreiche Werbung für die Region Schwerpunkt: Kultursponsoring 18 Partner müssen passen Kultursponsoring ist ein interessanter Kommunikationsweg 20 Immer unterwegs… zur Geschichte der Mobilität Automobilzulieferer unterstützen Ausstellung der Kinder-Akademie Fulda 22 Emotionale Schiene besetzt Hubtex-Arena - hier wird nicht tiefgestapelt Vorgestellt: Stadt Tann (Rhön) 24 Vom Banker zum Bürgermeister Mario Dänner will die Finanzen der Gemeinde konsolidieren 29 Kurzportraits Unternehmen in Tann Wirtschaftsjunioren 38 „Alles Walzer“ heißt es am 24. Mai Wirtschaftsjunioren laden zum 13. Ball der Wirtschaft ins Hotel Maritim Aus der IHK-Arbeit 40 Weiterbildung lohnt sich Beste IHK-Absolventen Hessens in Wiesbaden ausgezeichnet 43 Ihre Stimme zählt Hessenweite IHK-Wahlen vom 22. Januar bis zum 18. Februar 2014 Service 31 Verlagsadvertorial: Personalmanagement / Zeitarbeit 39 Neues aus Berlin und Brüssel 44 Kurznachrichten 52 Bücher 54 Arbeitsjubiläen 56 Amtliche Bekanntmachungen Ausbildungsregelung über die Berufsausbildung zum/zur Fachpraktiker/in Küche 59 Handelsregister 64 Zum Schluss 64 Impressum 64 WRF: Schwerpunktthema Januar


DANKE FÜR DIE KRAFT, EIN GANZES LAND VORANZUTREIBEN. DEUTSCHLAND – MADE BY MITTELSTAND. Der Mittelstand ist der Motor der deutschen Wirtschaft. Es ist Zeit, den Unternehmerinnen und Unternehmern hierfür Danke zu sagen. Für ihre Leistungen und dafür, dass wir sie seit über 150 Jahren als starker Partner auf ihrem Weg begleiten dürfen. Profitieren Sie von unserer Genossenschaftlichen Beratung und dem Allfinanzangebot für Unternehmen. Mehr erfahren Sie bei einem persönlichen Termin in Ihren Volksbanken Raiffeisenbanken in Hessen oder unter deutschland-made-by-mittelstand.de Werte schaffen Werte. Zur Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken gehören außerdem: Bausparkasse Schwäbisch Hall, Union Investment, easyCredit und Münchener Hypothekenbank.


Personalien / Aus den Betrieben Bildungsunternehmen Jordan Bereits die dritte Amtszeit im VDP Fulda. Anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes deutscher Privatschulen in Hessen (VDP) wurde Professor Dr. Lothar Jordan als Vorstandsmitglied einstimmig für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Der Inhaber und Direktor des gleichnamigen Bildungsunternehmens gehört seit 2009 dem VDP-Vorstand an. Im Mittelpunkt seines Engagements stehen in den kommenden beiden Jahren die Themen Mitgliedergewinnung und -beratung, Nachzertifizierung der angeschlossenen 353 Mitglieder, Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Schulen in Hessen (AFGS) sowie die Kontaktpflege mit der Landesregierung und dem Kultusministerium. Darüber hinaus berät Jordan nach eigenen Angaben bei neuen Gesetzgebungsverfahren im Kultusministerium. www.bildungsunternehmen-jordan.de Professor Dr. Lothar Jordan Computer L.A.N. Wiedergewählt: Esmail Akbari Fulda. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins Business Partner Mittelstand e.V. (BPM) wurde der Fuldaer Unternehmer Esmail Akbari wieder einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. BPM ist ein Zusammenschluss von rund 50 Fachhändlern des Softwareherstellers Sage Software GmbH. Der Verein vertritt zirka 700 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von über 30 Millionen Euro erwirtschaften. Ziel ist es, ein qualitativ hochwertiges Warenwirtschaftssystem (ERP) für den Mittelstand anzubieten. www.computer-lan.de Esmail Akbari Ondal Medical Systems Weltmarktführer stellte auf der Medica in Düsseldorf aus Erfolgreicher Hersteller für Medizintechnik Hünfeld. Die Firma Ondal Medical Systems präsentierte sich im November auf der Medica in Düsseldorf. Kurz vorher wurde der Hersteller von Medizintechnik für Operationssäle noch in Wiesbaden zum Hessen Champion in der Kategorie Weltmarktführer gekürt. Die Jury war vor allem von der Exportquote des Unternehmens (70 Prozent) begeistert. Ondal Medical stattet weltweit Operationsräume mit Federarmen und Zentralachsen aus. Auf der Medica stellte das Unternehmen in einem exklusiven Showroom sein neues innovatives Tragarmsystem vor. Andreas Mühlenbeck, Geschäftsführer Vertrieb bei Ondal, zieht nach der Messe ein positives Fazit: „Für uns ist es besonders wichtig, bedeutende Kunden schon früh in die Entwicklung einzubinden. Das haben wir mit der Vorab-Präsentation unseres neuen Tragarmsystems geschafft. Nach dem positiven Feedback unserer Kunden freuen wir uns auf die weitere Arbeit.“ www.ondal-medical.de 4 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Aus den Betrieben Biothek Erweitertes Angebot und größere Ladenfläche Fulda. Die Biothek hat vor Kurzem neue Geschäftsräume bezogen. Auf rund 140 Quadratmetern eröffnete Geschäftsinhaberin Petra Röhrig ihren neuen Bio-Markt in der Karlstraße 34 – 36. Neu im Angebot sind ökologische Modeaccessoires sowie eine vegane und eine Rohkost-Ecke. www.biothek-fulda.de Der neue Standort: einladend und freundlich Wirtschaft Region Fulda 12/2013 5


Aus den Betrieben Zufall logistics group Tiefenentspannung mit Shiatsu-Massagesessel Fulda. Die Zufall logistics group in Fulda testet drei Monate lang den Shiatsu-Massagesessel der brainLight GmbH. Für ein bis drei Euro können Massage- und Entspannungsprogramme zwischen 10 und 30 Minuten ausgewählt werden. „Wir haben das brainLight-System gemietet, um Entspannung, Regeneration und Ruhe in den Arbeitsalltag zu bringen“, erklärt Christoph Göbel. „Denn Pausen sind wichtig und bringen Energie und Konzentration zurück“, so der Niederlassungsleiter weiter. Das Angebot wird von den Mitarbeitern gut angenommen. Die Einnahmen werden anschließend für einen gemeinnützigen Zweck gespendet. Nach Ablauf der Testphase entscheidet Zufall, ob die Sessel dauerhaft in das betriebliche Gesundheitsmanagement integriert werden. www.zufall.de Zehn Jahre „Innere Harmonie“ Aus dem Alltag in die Wohlfühl-Oase Haimbach. Seit zehn Jahren entwickelt die Praxis „Innere Harmonie“ Relaxkonzepte für ihre Kunden. WRF sprach mit Geschäftsinhaberin Bettina Müller. Frau Müller, wie hat alles angefangen? Mit elf Jahren habe ich zum ersten Mal an einem Yogakurs für Kinder teilgenommen. Seit 1996 biete ich in der Region Fulda Yogakurse für Erwachsene an. Vor 15 Jahren habe ich in Braunschweig meinen Abschluss zur geprüften Kinderyoga-Lehrerin gemacht. Hinzu kamen Weiterbildungen in ayurvedischer und Hot Stone Massage. Welche Dienstleistungen bieten Sie an? Ich gebe Yogakurse und biete ayurvedische Massagen an. Einen ganz besonderen Wellness-Effekt hat der Ölstirnguss, der direkt auf das zentrale Nervensystem wirkt und zu tiefer Entspannung führt. Bei der Hot Stone Massage gleiten angewärmte Basaltsteine über den Körper. Die Fußreflexzonenmassage ist eine Druckpunktmassage und aktiviert alle Reflexpunkte im Körper. Was planen Sie für die Zukunft? Ich möchte meinen Kunden einen Kurzurlaub für Körper, Geist und Seele in einem Bettina Müller schönen Ambiente fernab der Hektik des Alltags bieten - Tipps und individuelle Beratung inklusive. Alle Massagen entschlacken den Körper, entspannen die Muskeln, straffen das Gewebe und stärken das Immunsystem. So können Schlafstörungen, Verspannungen, innere Unruhe, Nervosität und Stress gemindert werden. Mir macht es Spaß, den Mitmenschen Gutes zu tun. Das ist für viele gestresste Berufstätige eine Wohltat. www.innereharmonie.de Niederlassungsleiter Christoph Göbel entspannt im Massagesessel 6 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Engrotec Automobilzulieferer investiert drei Millionen Euro Hünfeld. Der Automobilzulieferer Engrotec, vertreten durch die Geschäftsführer Mathias und Thomas Heil, investiert bis zum Jahr 2017 insgesamt drei Millionen Euro in den Bau eines mehrstöckigen Bürogebäudes im Industriegebiet Nord. Für das Vorhaben ist eine Bauzeit von rund einem Jahr eingeplant. Engrotec wurde im November 2009 gegründet. Im Jahr 2010 zog das Unternehmen mit 20 Mitarbeitern in ein leerstehendes Gebäude zum Wolfsgraben 5 in Hünfeld. Ein weiterer Teil des Unternehmens, die Engrotec-Solutions, sitzt in einem Nebengebäude. Verwaltung und IT sind noch in Fulda ansässig. Mittlerweile beschäftigt die Firma 125 Mitarbeiter, davon 70 in Hünfeld. Der Neubau soll rund 150 Arbeitnehmern Projekt- und Sozialräume bieten. „Wir wollen alles unter einem Dach bündeln“, begründet Mathias Heil den Neubau. „Im nächsten Schritt werden wir in eine Montagehalle und ein Roboter-Labor investieren.“ Die Engrotec-Gruppe (Engineering, Robotics, Technology) bietet Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Robotik, Projektmanagement sowie Softwareentwicklung an und produziert robotergeführte Blechfügeverfahren und industrielle Bildverarbeitungssysteme. „Zu unseren insgesamt 150 Kunden zählen große Automobilfirmen wie Daimler, BMW und Volkswagen, mit denen teilweise Rahmenverträge bis ins Jahr 2019 bestehen. Das gibt uns Sicherheit und Perspektive“, so Thomas Heil. www.engrotec.de Ihre Anzeige in der Wirtschaft Region Fulda Aus den Betrieben Erfolgreiche Kunstmesse im Vonderau Museum Fulda. „Die Kunstmesse Fulda 2013 war ein voller Erfolg“, so das Fazit von Markus Jehn und Thomas Stock, den beiden Veranstaltern des regionalen Kunstevents. Insgesamt kamen mehr als 2000 Besucher aus Fulda und dem Umland ins Vonderau Museum. Die Aussteller waren durchweg mit den Umsätzen zufrieden. Alle haben großes Interesse geäußert, auch an der Kunstmesse Fulda 2014 wieder teilzunehmen. Für das kommende Jahr wollen die Veranstalter „Besucherpakete“ schnüren und zum Beispiel mit Hotels spezielle Wochenendangebote, inklusive Besuch der Kunstmesse, anbieten. Veranstaltungsort Vonderau-Musuem Der Termin steht bereits fest: Die nächste Kunstmesse wird vom 30. Oktober bis zum 3. November 2014 veranstaltet. www.kunstmesse-fulda.de Ich berate Sie gerne! Zu vermieten 600 qm Lager oder Gewerbefläche sowie 100 qm Büro- und Sozialräume, verkehrsgünstige Lage in Fulda, kurzfristig zu vermieten. Tel. 0661 51110 Werbefotografie. Für Ihr Unternehmen. Jeder Mensch hat das Potenzial für persönliches Wachstum. Führung einfach trainieren: Jürgen Fröhlich Freie Handelsvertretung Telefon: 06656 503777 oder 0172 9546856 E-Mail: juergen.froehlich@gmx.net LITERSKI training & coaching Andree Literski, Diplom-Kaufmann Wirtschaft Region Fulda 12/2013 7


Aus den Betrieben 25 Jahre Leitsch Software Die Sprache der Kunden sprechen Petersberg. 1988 gründete Bernhard Leitsch sein eigenes Software-Unternehmen. Der Kundenkreis für sein selbst entwickeltes Warenwirtschaftssystem ist während der vergangenen 25 Jahre von 12 auf über 100 Firmen in Deutschland gewachsen. WRF sprach mit Geschäftsführer Bernhard Leitsch. Herr Leitsch, wie hat alles angefangen? Anfang der 1980er Jahre startete ich in der IT-Abteilung der Paltra GmbH in Künzell. Gemeinsam mit dem damaligen Inhaber entwickelte ich das Warenwirtschaftssystem „Dialog“, das im Jahr 1985 auf den Markt kam. Einige Jahre später bekam ich die Möglichkeit, dieses Produkt in meinem eigenen Software-Unternehmen weiter zu entwickeln. 1988 startete ich in einem kleinen Büro in meinem Wohnhaus. Zehn Jahre später bezogen wir mit damals neun Beschäftigten unser neues Firmengebäude in Petersberg-Steinau. Mittlerweile wurde unser Produkt über 150-mal in ganz Deutschland installiert. Arbeitsbühnen Minikrane Teleskopstapler Konzentriert sich aufs Kerngeschäft: Unternehmer Bernhard Leitsch Was war das wichtigste Ereignis Ihrer Unternehmensgeschichte? Kerngeschäft war und ist die Entwicklung und Vermarktung unserer Warenwirtschaftssysteme. Im Vordergrund stehen kontinuierliche Programmerweiterungen und -verbesserungen sowie Anpassungen an den aktuellen Stand der Technik und die gesetzlichen Vorschriften. Im Jahr 2005 haben wir eine neue Ära eingeläutet: Gemeinsam mit einem renommierten Systemhaus stellten wir „LS BIZ“, ein neues ERP-System auf Microsoft Windows-Basis auf die Beine. Diese Software öffnet uns auch die Tür zu Unternehmen, die nicht zur Branche des technischen Handels gehören. In einem weiteren, wichtigen Schritt haben wir noch eine Software für das Rechnungswesen und Dokumentenmanagementsystem integriert. Damit bieten wir unseren Kunden eine Anbindung an die Finanzbuchhaltung sowie ein elektronisches Archiv für Belege und Daten. Vermietung Service Beratung Tel.: 0 66 59 / 86-301 Fax: 86-399 mieten@wemo-tec.com Was planen Sie für die Zukunft? Unsere Philosophie ist es, nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen. Wir konzentrieren uns ganz bewusst auf das Kerngeschäft und sprechen die Sprache unserer Kunden. Neben dem deutschlandweiten Vertrieb unserer eher technisch ausgerichteten Warenwirtschaftssysteme wollen wir die Vermarktung der branchenunabhängigen Software in der Region weiter ausbauen. www.leitsch.de www.ihk-fulda.de 8 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Aus den Betrieben SERIE: Junge Unternehmer Creme de la Cremes: Naturkosmetik für jeden Hauttyp Fulda. In einer Serie gibt WRF Existenzgründern und jungen Unternehmen, die nicht älter als fünf Jahre sind, die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Die Auswahl überlassen wir dabei dem Zufall. In dieser Ausgabe stellen wir Creme de la Cremes vor. WRF sprach mit Inhaberin Katja Miksch, die eigene Kosmetika mischt. Frau Miksch, was steckt hinter Ihrem Unternehmen? Ich habe mich auf Gesichts- und Dekolleté-Behandlungen mit ausgewählten Bio-Produkten spezialisiert. Die Wirkstoffe, abgestimmt auf die Haut der Kunden, werden in der Behandlung individuell in die Kosmetik eingearbeitet. Gemeinsam mit der Gesichtsmassage fördern sie die natürliche Selbstheilungskraft. Gesichtsreflexzonen-Massagen, Hot-Stone Massagen, asiatisches Facelifting, Lymphstimulation, Schröpfen, Meridianmassage oder Akupressur runden meine Behandlungen ab. Häufig behandele ich auch Männer mit Gesichtsproblemen. Bei der Einrichtung und Gestaltung meines Kosmetikinstitutes habe ich mich von einem Besuch auf der Insel Bali inspirieren lassen. Was war Ihr bislang spannendstes Projekt? Hautprobleme haben stark zugenommen. Im Gesicht spiegeln sich Umwelteinflüsse und Alltagsstress wider. Teilweise ist der Auslöser für die Hautprobleme die Anwendung falscher Kosmetika. Spannend war für mich die Suche nach einem Apotheker, der mich bei der Herstellung von Badekosmetik unterstützt. Mittlerweile habe ich einen Kooperationspartner gefunden, mit dem ich in die Herstellung von Badeprodukten auf rein naturkosmetischer Basis eingestiegen bin. Für Unternehmen kreiere ich Badeprodukte als persönliche „Give-Aways“. Welche Qualifikationen bringen Sie mit? Ich bin ausgebildete pharmazeutisch-technische Assistentin und habe zusätzlich eine Kosmetikausbildung. Durch meine Arbeit in der Apotheke ist mir die Herstellung von Cremes und Lösungen vertraut. Neben anderen Fortbildungen habe ich eine spezielle Ausbildung bei Martina Gebhardt absolviert. Damit habe ich die Erlaubnis erworben, eigenständig Wirkstoffe in Kosmetika zu mischen. Warum arbeiten Sie als Selbstständige? Als Selbstständige kann ich mir meine Arbeitszeiten frei einteilen und nach meinem speziellen Biorhythmus arbeiten. Ich bin eher eine „Eule“ und arbeite gerne nachmittags und abends. www.creme-de-la-cremes.de Katja Miksch: In die Einrichtung flossen Inspirationen aus Bali ein Wettbewerbe Innovationspreis Gefahrgut www.gefahrgut-online.de Einsendeschluss: 9. Dezember 2013 Wolfgang Heilmann Preis www.integrata-stiftung.de Einsendeschluss: 31. Dezember 2013 Mein gutes Beispiel www.mein-gutes-beispiel.de Einsendeschluss: 13. Januar 2014 Deutscher Gründerpreis www.deutschergruenderpreis.de Einsendeschluss: 15. Januar 2014 Bailaho Business Award www.bailaho.net Einsendeschluss: 15. Januar 2014 Medienpreis Mittelstand www.medienpreismittelstand.de Einsendeschluss: 15. Januar 2014 Ernst Schneider Preis www.ernst-schneider-preis.de Einsendeschluss: 17. Januar 2014 Anzeige des Jahres www.zmg.de Einsendeschluss: 28. Januar 2014 Red Dot Award www.red-dot.de Einsendeschluss: 28. Januar 2014 Großer Preis des Mittelstandes www.mittelstandspreis.com Einsendeschluss: 31. Januar 2014 Hermes Award www.hermesaward.de Einsendeschluss: 6. Februar 2014 Deutscher Umweltpreis www.dbu.de Einsendeschluss: 15. Februar 2014 Deutscher Jugend-Arbeitsschutz Preis www.jugendarbeitsschutzpreis.de Einsendeschluss: 31. März 2014 Deutscher Gefahrschutzpreis www.baua.de Einsendeschluss: 31. März 2014 Smart Data www.bmwi.de Einsendeschluss: 15. April 2014 Weitere Infos: www.ihk-fulda.de, Rubrik: Wettbewerbe Wirtschaft Region Fulda 12/2013 9


Aus den Betrieben Mehrfach ausgezeichnet: Unternehmen in der Region Die mittelständischen Unternehmen der Region sind Top. Ein Beleg dafür: die zahlreichen Auszeichnungen, mit denen viele Betriebe nicht nur einmal, sondern häufig auch in Folge geehrt werden. Fulda. Die VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH ist beim Großen Preis des Mittelstands als Finalist ausgezeichnet worden und gehört damit zu den sechs besten mittelständischen Betrieben Hessens. Insgesamt waren in diesem Jahr bundesweit mehr als 4000 Unternehmen für den renommierten Wettbewerb nominiert. Mit dem Preis ehrt die Oskar-Patzelt- Stiftung jährlich Firmen, die Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen, in der Region Wurde als Finalist ausgezeichnet: Andreas Jäschke (Dritter v. li.) verwurzelt sind, über hohe Innovationskraft verfügen und wirtschaftlich erfolgreich sind. „Wir freuen uns über diese Ehrung, weil sie neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch unsere gesellschaftliche Verantwortung würdigt“, erklärte VTL-Geschäftsführer Andreas Jäschke bei der Preisverleihung im Würzburger Hotel Maritim. Insgesamt nahmen 20 Unternehmen die Auszeichnung als „Finalist“ und zwölf die „Preisträgerstatue“ entgegen. www.vtl.de Hat laut „Da-Capo“- Lesern die drittschönste männliche Musicalstimme: Spotlight Newcomer Dennis Henschel Foto: Boris Löffert Fulda. Die Leser der Musical-Fachzeitschrift „Da Capo“ haben zwei Stücke der Spotlight Musicalproduktion GmbH ausgezeichnet. Die Päpstin belegte in der Kategorie „Bestes Short Term Musical“ Platz eins. Das neue Spotlight- Stück „Kolpings Traum“ wurde von den Leserfans auf Platz vier gewählt. Dennis Henschel alias Karl, der im Musical den Kompagnon Kolpings darstellt, wurde Dritter in den Kategorien „beste Short Term Darsteller“ und „schönste männliche Musicalstimme“. Das Schlosstheater Fulda erschien zum ersten Mal in der Liste der beliebtesten Musicaltheater. Die Da Capo-Leser wählten das Fuldaer „Kultur-Wohnzimmer“ spontan auf Rang vier. www.spotlight-musical.de Künzell. Mit Edelmetall wurden kürzlich auf der internationalen Gartenschau in Hamburg Rosensorten der Firma Rosen-Schleicher gekürt. Die in Dietershausen veredelten Sorten „Heimatmelodie“, „Leonardo da Vinci“, „Hünfelder Hessentagsrose“ und die Bodendeckerrosen „Centro Rose“, „Alba Meidiland“ und „Limesglut“ erzielten im Freilandwettbewerb Silber. Bronzemedaillen wurden für die Zöglinge „Petticoat“, „Home and Garden“ und „Rhöner Charme“ vergeben. www.rosen-schleicher.de Fulda. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) hat den häuslichen Vollversorger Mediana Mobil erneut mit der Note 1.0 bewertet. Die Bestnote gab es sowohl für „pflegerische und ärztlich verordnete Leistungen“ als auch im Bereich Dienstleistung und Organisation. „Auch bei der Vor-Ort Befragung der Kunden wurde die Note 1.0 vergeben“, freut sich Pflegedienstleiter Hartmut A. Schwab über die Anerkennung. www.mediana.de (v.li): Hartmut A.Schwab (Pflegedienstleiter), Andrea Völler (stellvertretende Pflegedienstleitung), Markus König (Leiter Beratungsstelle Neuhof) und Markus Otto (Gesamtleitung) Rosen sind Leidenschaft und Spezialität: Rosen- Schleicher produziert zur Zeit 40.000 Rosenpflanzen in über 140 verschiedenen Arten und Sorten Mitglied im Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen 10 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Aus den Betrieben Belohnen Sie Ihre Kunden & Mitarbeiter Verschenken Sie Beauty & Spa Esperanto Gutscheine Zeit Schenken Eine 4-Stunden-Karte zum Genießen und Entspannen in unserer Sauna- und Solelandschaft. 15,– Euro Relax for Christmas Entspannende Rückenmassage mit winterlich duftenden Orangenölen. Verwöhnzeit ca. 25 Minuten 29,– Euro Christmas Beauty Diese Collagen-Spezialbehandlung für das Gesicht, eignet sich bei ersten Fältchen und Falten. Ein Wirkstoffkomplex aus maritimen Collagen versorgt Ihre Haut intensiv mit Feuchtigkeit und wirkt regenerierend. Fältchen und Falten werden geglättet und ihr Entstehen verlangsamt. Verwöhnzeit ca. 75 Minuten 74,– Euro Beauty & Spa Hotel Esperanto Weitere Informationen und Angebote unter Telefon 06 61 / 2 42 91 - 92 01 oder wellness@hotel-esperanto.de Wirtschaft Region Fulda 12/2013 11


Regionalwirtschaft 3-D-Software überzeugte Jury Hessischer Gründerpreis geht an BiteTheBytes aus Fulda Roter Teppich für die Finalisten: Die Region Fulda war Gastgeber des 11. Hessischen Gründerpreises. In einer festlichen Galaveranstaltung in der Aula der Dalbergschule wurden erfolgreiche Jungunternehmer in den drei Kategorien „Innovative Geschäftsidee“, „Mutige Gründung“ und „Geschaffene Arbeitsplätze“ geehrt. Vorgestellt wurden jeweils die Finalisten der drei Kategorien. Der Preis für die innovativste Geschäftsidee ging an das Fuldaer Softwareunternehmen BiteTheBytes. Die drei Preisträger aus Fulda: Ihre Software wird beispielsweise im Flugsimulator „Eurocopter“ genutzt, mit dem Piloten trainieren. Zurzeit entwickelt das Team eine Virtual Reality-Brille, die komplette virtuelle Welten simuliert Wir prämieren heute Menschen, die Risiko eingegangen sind. Fotodesign Erich Gut berlet et Die Informatiker Stephan Jacob, Stefan Kraus und Timo Armbruster von Bite- TheBytes nahmen den Preis für „Cloddy“ entgegen. Mit diesem Programm können virtuelle Landschaften realistisch dargestellt werden. In der Kategorie „Mutige Gründung“ ging der erste Preis an Nicola Hoensbroech (DeinKindergeschirr.de, Frankfurt). Matthias Mämpel (meinsalon.com) wurde in der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze“ ausgezeichnet. Mit 97 Bewerbungen hatte der Hessische Gründerpreis 2013 einen Teilnehmerrekord zu verzeichnen. Die potenziellen Preisträger präsentierten sich in mehreren Wettbewerbsrunden. Aus allen Bewerbungen waren Ende Oktober im Halbfinale 36 Gründer zu fünfminütigen Kurzpräsentationen in das Hochschultransferzentrum in Fulda gekommen. Die jeweils drei besten in den Preiskategorien stellten sich am 19. November mit Messeständen im ITZ Fulda einem Fachpublikum vor, das schließlich über die Sieger abstimmte. Landrat Bernd Woide eröffnete die Tagung und betonte, dass das ITZ als Gründerzentrum den richtigen Rahmen für das Finale des Hessischen Gründerpreises biete. Fulda ist „Welt-in-Ordnung-Stadt“ Am Abend hieß Oberbürgermeister Gerhard Möller in der Aula der Alten Universität die Jungunternehmer und Wirtschaftsförderer aus ganz Hessen in der „Welt-in-Ordnung-Stadt“ Fulda willkommen und hob vor allem die guten Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in der Region hervor. Dr. Rainer Waldschmidt überbrachte die Grüße von Wirtschaftsminister Florian Rentsch und hielt die Laudatio für die Kategorie „Innovative Unternehmen“. Der Geschäftsführer der Hessen- Agentur unterstrich die Bedeutung dieser Unternehmen. „Existenzgründer sind das Salz in der Suppe, der Nachwuchs für die hessische Unternehmerfamilie. Sie verbessern die Wettbewerbsposition, schaffen und sichern Arbeitsplätze“, lobte Waldschmidt, bevor er das Team von BiteTheBytes.com in Fulda auszeichnete. In der Kategorie „Innovative Gründung“ wurden außerdem Dr. Bernd Freyermuth von der LensWare International GmbH in Langen und Markus Schott von myVALE Schott Othopädie-Schuhtechnik aus Homberg (Efze) geehrt. Der Laudator für die Kategorie „Mutige Gründung“, Dr. Frank Martin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, sagte: „Es ist nicht Sinn des Gründungszuschusses oder einer Bürgschaft, das Risiko einer Gründung zu übernehmen. Das Risiko des Scheiterns bleibt, und wir prämieren heute Menschen, die dieses Risiko eingegangen sind.“ Martin überreichte den Hessischen Gründerpreis an Nicola Hoensbroech aus Frankfurt, die einen Online-Shop für individualisierbares Kindergeschirr gegründet hat. Die weiteren Preisträger dieser Kategorie sind Dirk Ballerstädt vom Bermuda Billard- und Dartsportcenter aus Marburg und Sascha Wetzstein von Wetzstein Garten und Landschaftsbau, ebenfalls aus Marburg. Neue Arbeitsplätze entstanden In der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze“ ging der Preis an Matthias Mämpel aus Seeheim-Jugenheim, der in seinen erfolgreichen Friseursalons (meinsalon.com) 26 Menschen Arbeit gibt und neun Auszubildende beschäftigt. Die weiteren Preisträger sind Dr. Robert Lokaiczyk und Dr. Tobias Klug von der „wer denkt was GmbH“ aus Darmstadt (15 Arbeitsplätze) und Sebastian Rams von der Main-Kinzig-Post aus Gelnhausen (10 Arbeitsplätze). Laudator Alois Früchtl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fulda, unterstrich: „Im Mittelstand entsteht der Großteil der Unternehmen, und er lebt von Menschen, die sich durch Kreativität und Mut auszeichnen.“ Die Existenzgründerinnen und -gründer, die es in die Finalrunde des 11. Hessischen Gründerpreises geschafft haben, stehen für ein breites Spektrum neuer Unternehmen. Allen gemeinsam ist, dass sie für Beschäftigung sorgen: 109 Menschen haben durch die neun Gründerinnen und Gründer Arbeit gefunden, davon 57 eine Vollzeit- und 12 eine Teilzeitstelle. Außerdem beschäftigen die Finalisten 22 Minijobber, 10 Auszubildende und acht Freiberufler. WRF 12 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Seitenkopf Die Geschenkidee für Ihre Kunden & Mitarbeiter! 2 Tageskarten für nur 35,– € oder 4 Tageskarten für 65,– € · Sie sparen bis zu 35,– € Kartenverkauf nur vom 1. 12. 13 bis 24. 12. 13 · Sieben Welten Weihnachtskarten sind gültig ab 25. 12. 13 Sieben Welten Therme & Spa Resort · Harbacher Weg 66 · 36093 Künzell / Fulda Telefon: 0661 / 397 - 800 Mail: info@siebenwelten.de · www.siebenwelten.de Wirtschaft Region Fulda 12/2013 13


Regionalwirtschaft Der Fluch der Schnelligkeit Journalismus in Zeiten von Twitter & Co Jahresgespräch des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft mit Tagesschau-Moderator Claus-Erich Boetzkes Ob Terroranschläge, spektakuläre Rücktritte oder politische Entscheidungen: Immer häufiger wird in den Medien in Echtzeit berichtet. Über die Folgen für Gesellschaft und Demokratie spricht Tagesschau- Moderator Professor Dr. Claus-Erich Boetzkes am Donnerstag, 5. Dezember um 15.30 Uhr in der Eduard-Stieler-Schule, Brüder-Grimm- Straße 5, in Fulda, beim Jahresgespräch des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Fulda. Interessierte können sich unter post@agv-fulda.de zu dieser kostenlosen Veranstaltung anmelden. Die SMS-Generation ist an extrem knappe Botschaften gewöhnt. Zahlen, Daten, Fakten Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Fulda Prof. Dr. Claus-Erich Boetzkes ist seit dem Jahr 2011 auch Honorarprofessor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau Herr Professor Boetzkes, worum geht es in Ihrem Vortrag am 5. Dezember? Immer mehr Menschen sind mit Smartphones und Tablets permanent auf Empfang und wollen sofort informiert werden. Die Berichterstattung ist mittlerweile oft schneller als wir Journalisten recherchieren und inhaltlich korrekt arbeiten können. Als ein Teil von bundesweit rund 500 Arbeitskreisen mit über 80 000 Interessenten hat es sich der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Fulda mit der Vorsitzenden Angelika Bott-Werner zur Aufgabe gemacht, die Wirtschaftskompetenz von Lehrkräften und Schülern zu stärken. Dabei arbeiten Lehrkräfte aller Schularten und Vertreter aus Unternehmen vielfältiger Branchen ehrenamtlich zusammen. Zudem bietet der Arbeitskreis abwechslungsreiche Fortbildungsveranstaltungen, in denen die Teilnehmer wertvolle Einblicke in die Betriebe der Region erhalten. An den Aktivitäten können sich Lehrkräfte aller Schulformen, Dezernenten der Staatlichen Schulämter beteiligen. Führungskräfte sowie Mitarbeiter aus Schule und Wirtschaft sind ebenfalls herzlich eingeladen. Gleichzeitig werden unsere Berichte in Zukunft noch kürzer werden müssen. Nur so wird die Twitter- und SMS-Generation zu erreichen sein, die an extrem knappe Botschaften gewöhnt ist. Auf die Folgen gehe ich in meinem Vortrag ein. Wie haben Sie persönlich diese Veränderungen erlebt? Wir hatten früher deutlich weniger Sendungen. Inzwischen berichtet die Tagesschau im Ersten während des Tages im Stundenrhythmus. Nachrichtenjournalisten müssen ungeheuer schnell sein und noch mehr improvisieren können. Immer häufiger avanciert der Zuschauer zum Augenzeugen der Ereignisse, wie beispielsweise während der Terroranschläge des 11. September. Betrachten Sie das eher als Fluch oder Segen? Weder noch. Wir können heute im Prinzip jederzeit simultan berichten und die Zuschauer können live dabei sein. Das hat für Millionen Menschen, gerade bei Katastrophen, offenbar einen enormen Reiz. Wir Journalisten können in diesen Situationen die aktuellen Bilder, die gesendet werden, allerdings bestenfalls live kommentieren – für sauber recherchierte Hintergrundinformationen ist dabei nachvollziehbar kaum Zeit. Warum sollten sich Unternehmer mit dem Thema des Jahresgespräches auseinandersetzen? Der hochbeschleunigte Nachrichtenjournalismus hat eine sich verstärkende Tendenz zur Skandalisierung. Der richtige Umgang mit den Medien ist deshalb wichtiger denn je. Jedes Unternehmen ist heute einmal mehr gefordert, die neuen Kommunikationstechniken und -wege zu verstehen und gezielt einzusetzen. Krisenkommunikation beispielsweise erreicht völlig neue Dimensionen. WRF 14 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Weihnachtszeit ist Hüttenzeit Verschenken Sie „Hüttenzauber“ Seitenkopf Q-Alm Gutscheine Das perfekte Geschenk für Ihre Mitarbeiter & Kunden Die Q-Alm · Harbacher Weg 66 · 36093 Künzell · 06 61 / 3 97 – 0 · www.Die-Q-Alm.de Wirtschaft Region Fulda 12/2013 15 Zugang über den Bäder Park Hotel Parkplatz (Fußweg zur rechten Seite)


Markenkampagne Region Fulda Aller guten Dinge sind drei Erfolgreiche Werbung für die Region Rennsport Rössler jetzt schnellster Markenbotschafter Etwas unbequem war es schon, als Stefan Schunck den Formel-3-Boliden vom Team Rennsport Rössler aus dem Fuldaer Stadtteil Sickels bestieg. Doch schnell fühlte sich der IHK- Hauptgeschäftsführer sichtlich wohl. Später machte er ebenfalls im Formel-3-Simulator eine gute Figur. Auf der Nase oberhalb des Frontflügels, an den Seitenkästen und den Seitenflügeln des Formelfahrzeugs prangt in Blau das Logo der Markenkampagne FD. Stefan Schunck: „Bei einer potenziellen Spitzengeschwindigkeit von bis zu 330 Stundenkilometern kann man diesen Sportwagen mit Fug und Recht als den schnellsten FD-Markenbotschafter bezeichnen.“ Nur Fliegen ist schöner: IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schunck am Steuer des schnellsten FD-Botschafters. (v. li.) Teamchef Thomas Rössler, Regionalmanager Christoph Burkard und Marketingleiterin Susanne Rössler Mehr als 1000 Besucher auf der Firmenkontaktmesse 20 Unternehmen suchten im Rahmen der Firmenkontaktmesse auf dem Campus der Hochschule Fulda nach neuen Mitarbeitern. Bereits zur Eröffnung durch Hochschul-Vizepräsidentin Dorit Bölsche und IHK-Präsident Bernhard Juchheim drängten sich zahlreiche Studierende in der Messehalle. Insgesamt nutzen deutlich mehr als 1000 junge Menschen das Angebot. Unter den Ausstellern befanden sich namenhafte Größen wie P&G, B. Braun oder K+S sowie regionale Firmen wie Jumo, RM Michaelides oder innovation mecom. Die Unternehmen waren begeistert von der großen Resonanz. Sogar Studierende aus Kassel und Gießen waren angereist. Ein Großunternehmen bezeichnete die Veranstaltung als „beste Messe des Jahres“. Professorin Dorit Bölsche freute sich über das Engagement der studentischen Unternehmensberatung Furecon, die die Firmenkontaktmesse organisiert hatte. Jumo-Chef Bernhard Juchheim betonte, dass die Wirtschaft die Firmenkontaktmesse mit dem Verein Engineering High-Tech-Cluster Fulda e.V. gerne unterstützt habe. Es läge im Eigeninteresse der Unternehmen, möglichst viele Studierende in der Region zu halten. Diese Messe sei ein hervorragendes Forum zum Austausch zwischen Studierenden und Wirtschaft und ein wertvolles Instrument, um akademische Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Ein Blick in die gut gefüllte Halle 8 der Hochschule Fulda Kompetenzatlas Region Fulda vorgestellt Mit einem Kompetenzatlas will die Region Fulda künftig um Fachkräfte für Technologieunternehmen werben. IHK-Präsident Bernhard Juchheim und Oberbürgermeister Gerhard Möller stellten kürzlich das erste Exemplar vor. Es liefert nicht nur Informationen über 75 Unternehmen, sondern enthält als eine Art Standortatlas auch die wesentlichen Fakten über die Region. Der Kompetenzatlas wird vom Engineering High-Tech-Cluster Fulda e.V. herausgegeben und ist in Kooperation mit dem Verein Zeitsprung IT-Forum Fulda e.V. sowie dem Regionalen Standortmarketing entstanden. Das Projekt wurde mit Mitteln der Europäischen Union gefördert. WRF Strahlende Gesichter: (v. li.) Clustermanager Christian Vey, Regionalmanager Christoph Burkard, Sonja Neidhardt (Creart), Oberbürgermeister Gerhard Möller und IHK-Präsident Bernhard Juchheim mit dem neuen Kompetenzatlas Region Fulda 16 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Von: Magdalena Neuner An: E.ON Betreff: Grüner Strom Wenn Strom immer grüner wird, kann sich das dann noch jeder leisten? Hallo Frau Neuner, wir arbeiten daran, dass Erneuerbare Energie bezahlbar bleibt. Unsere Energie soll sauberer werden – und dennoch wirtschaftlich sein. Ein Beispiel: Bereits seit 2001 bauen wir Hochsee-Windparks. Durch unsere Erfahrung können wir Prozesse und Verfahren beim Bau und Betrieb immer weiter verbessern. Damit senken wir die Kosten schon jetzt nachhaltig. So profitieren auch Geschäftskunden von grünerem Strom zu attraktiven Konditionen. Energie für den Mittelstand: flexibel, individuell und zu fairen Preisen. eon.de/geschaeftskunden SME010_Neuner_EDG_IHKZeitschrEG_185x255.indd 1 15.10.13 15:46


Maschinenbau Kultursponsoring und Elektrotechnik AUS DER REGION FÜR DIE REGION Partner müssen passen_________________________ Was noch vor 30 Jahren eher negativ als Schleichwerbung umschrieben wurde, ist heute als Sponsoring in aller Munde. Die ersten Anfänge des Kultursponsorings liegen allerdings schon mehr als 2000 Jahre zurück. Der Römer Gaius Maecenas, ein enger Vertrauter von Kaiser Augustus, förderte junge Dichter wie Horaz oder Vergil. In Anlehnung an den ersten Kulturförderer spricht man heute von Mäzenen oder Mäzenatentum. Dabei werden häufig die Begriffe Spende und Sponsoring vermischt. Spende oder Sponsoring________________________ Aus Sicht der Unternehmen ist die Abgrenzung von Spenden und Sponsoring von besonderer Bedeutung. Erwartet der Förderer von dem Geförderten keine Gegenleistung, so spricht man im Allgemeinen von einer Spende. Handelt es sich bei der geförderten Institution um eine gemeinnützige Einrichtung, kann der Spender dafür eine Spendenquittung erhalten, die dann steuerlich abgesetzt werden kann, entweder vom Unternehmen selbst oder vom Unternehmer privat. Schließt der Förderer dagegen mit dem Geförderten einen Sponsoringvertrag ab, der klar regelt, worin die Leistung des Geförderten und die Leistung des Förderers bestehen, dann sind diese Aufwendungen für das Unternehmen voll als Betriebsausgaben absetzbar. Sie werden in der Regel dem Marketingetat zugeschlagen. Dass Sponsoring für Unternehmen sehr wertvoll sein kann, zeigt das Beispiel Red Bull. Der Marketingetat des Brauseherstellers liegt etwa bei einem Drittel des Umsatzes. Als Sponsor ist Red Bull dabei vor allem im Sport von der Formel 1 über Eishockey und Fußball bis zu diversen Flugsportevents weltweit präsent. Im Durchschnitt jährlich im zweistelligen Prozentbereich wachsende Umsatzzahlen sind die Folge. Der Markenwert von Red Bull lag nicht zuletzt dank der Sponsoring-Anstrengungen im Jahr 2012 bei 15 Milliarden Euro. Interessanter Kommunikationsweg_______________ „Kultursponsoring ist ein interessanter Kommunikationsweg, um regionale Verantwortung und Präsenz zu zeigen“, sagt Anika Wuttke. „Viele ordnen das Thema der Nachhaltigkeit zu, und die wird auch im B2B- Bereich immer wichtiger, damit Unternehmen wahrgenommen werden“, ist die Geschäftsführerin der Agentur cre art aus Fulda überzeugt. Kultursponsoring ist gerade auch für Unternehmen interessant, die für den Endkunden kaum sichtbar sind. „Denn damit können sie in einem sehr wertigen Umfeld zeigen: Uns gibt es. Wir produzieren hier und können viel voranbringen“, ermutigt Wuttke die Betriebe der Region, diesen Weg einzuschlagen. Kultursponsoring ist dabei ein sehr dehnbarer Begriff. Es gibt die unterschiedlichsten Formate, um sich mit verschiedenen Feldern auseinanderzusetzen. Dazu gehören die Gemälde an der Wand genauso wie die Förderung des Theaters. Wenn Förstina den Flora-Pokal präsentiert, ist das ebenso eine kulturelle Veranstaltung wie der Ball der Wirtschaftsjunioren am 24. Mai 2014. „Letztendlich fällt alles darunter, was das gemeinsame Leben in den Fokus stellt und das Bewusstsein erweitert“, stellt die Agentur-Chefin fest. Die nächsten Kulturzentren – Frankfurt, Würzburg und Kassel – sind alle rund 100 Kilometer entfernt. „Die Kultur zu erhalten hat daher einen höheren Stellenwert als in Städten, die näher an Metropolen liegen. Auch die Kunststation Kleinsassen leistet vor diesem Hintergrund eine sehr wertvolle Kulturarbeit für die Region“, betont Anika Wuttke. Viele Unternehmer stellen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und engagieren sich vielfältig für Kunst und Kultur. Anika Wuttke setzt sich übrigens im Verein „Theater Kultur, Freunde und Förderer Schlosstheater Fulda“ dafür ein, die Zukunft des Theaters zu sichern und vor allem junge Menschen für das Thema zu begeistern. Mittlerweile hat der Verein 200 Mitglieder. 18 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Zwei Paar Schuhe______________________________ „Spenden und Sponsoring sind zwei verschiedene Paar Schuhe“, stellt Dr. Gabriele König klar. Sponsoring gehört zum Instrumentarium und Budget der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens, mit dem Ziel, auf den eigenen Betrieb, dessen Produkte oder Dienstleistungen, aufmerksam zu machen“, erklärt die Geschäftsführerin der Kinder-Akademie Fulda. Der Sponsor und der Gesponserte vereinbaren in einem Vertrag die Leistungen, die die jeweiligen Partner erbringen. In der Regel stellt der Sponsor einen Geldbetrag zur Verfügung, während der Gesponserte sich zu einer Gegenleistung bereiterklärt. Bei Spenden gibt es im Gegensatz dazu keine ökonomischen Gegenleistungen. Zuwendungen an gemeinnützige Einrichtungen sind steuerlich abzugsfähig. Mehr denn je sind Kunst- und Kulturprojekte heute auf die Förderung durch Partner angewiesen. Für viele Unternehmen gehört die Unterstützung solcher Projekte zum festen Programm – entweder als Sponsorleistung oder als Spende. „Wichtig ist, dass die Partner im Vorfeld ihre jeweiligen Vorstellungen ausloten und abgleichen“, empfiehlt König. „Zahlreiche Unternehmen haben ein festes Budget für solche Zwecke und überlegen jedes Jahr neu, was sie Gutes damit tun können. Ob und für welches Projekt sie sich entscheiden, hängt auch davon ab, wie viel eigenes Herzblut fließt“, erläutert Gabriele König. Kultursponsoring ist ein interessanter Kommunikationsweg, um regionale Verantwortung und Präsenz zu zeigen Was macht Kultur mit den Unternehmen?_________ Kunst und Kultur werden häufig in einem Atemzug genannt. Löst Kunst etwas aus? Gregor Pchalek, Chef der Full Service Werbe- und Marketing Agentur M3-Communication aus Fulda, hatte sein Team zu einem Ausflug nach Kleinsassen eingeladen. Als Weihnachtsgeschenk durften sich alle Mitarbeiter in der Kunststation ein Bild aus der Artothek ausleihen. Die Gemälde wurden in den Büros der Agentur so gehängt, dass der Blick der Mitarbeiter direkt auf sie fiel. Eine messbare Korrelation zwischen den Werken und ihrer Wirkung auf die Belegschaft kann auch Pchalek nicht liefern, sondern nur seine eigenen Erfahrungen schildern: „Bei mir persönlich löst Kunst Erinnerungen aus. Ich nehme sie häufig nur unterbewusst wahr. Das Kognitive ist gar nicht so wichtig“, ist der Vorsitzende des Kunstvereins Fulda überzeugt. Das belegen auch zahlreiche neuere wissenschaftliche Untersuchungen. „Ich kann nur jedem raten, Werke einfach wirken zu lassen und wahrzunehmen, was sie auslösen.“ Kunst kann auch als Ergänzung im Sinne eines ästhetischen Unternehmensalltags kommunikationsfördernd wirken. Die geschmackvoll eingerichtete Küche, guter Kaffee und Kunst an den Wänden fördern die Kommunikation. Hier entstehen die besten Ideen. „Leider ist es noch immer schwierig, den Wertzuwachs durch Imagesteigerungen zu vermitteln. Aber ich bin sicher, das wird sich nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels langsam ändern“, hofft Pchalek. Ob Sachzuwendungen, Organisationskompetenz, Spezialwissen oder Ehrenämter: Die Unterstützung von Kunst, Kultur und Sport beschränkt sich keinesfalls nur auf finanzielle Zuschüsse. Wie breit der Begriff Kultursponsoring gefächert ist, zeigen auch die Beispiele auf den nächsten Seiten. WRF Wirtschaft Region Fulda 12/2013 19


Kultursponsoring Immer unterwegs… zur Geschichte der Mobilität Automobilzulieferer unterstützen Ausstellung der Kinder-Akademie Fulda Ein echter Blickfang: das Fulda-Mobil „Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung“, war sich der Deutsche Kaiser Wilhelm II (1859–1941) sicher. Noch bis Ende Januar beleuchtet die Kinder- Akademie Fulda (KAF) in einer spannenden Ausstellung die Geschichte des Automobils. Zahlreiche Unternehmen aus der Region unterstützen die Veranstaltung. Der Wunsch des Menschen, Entfernungen in kurzer Zeit zu überwinden und Lasten zu transportieren, ist uralt. Deshalb zählt die Erfindung des Rades zu den großen Leistungen der Menschheit. Eine schnelle Fortbewegung, auch ohne tierische Kraft, war faszinierend und gleichzeitig herausfordernd. Bis Motoren Pferdestärken ersetzten und das Auto die heute bekannte Form bekam, gab es verschiedene Vorstufen. Der Durchbruch gelang durch den Einsatz des Verbrennungsmotors, verbunden mit den Namen der Erfinder Nicolaus August Otto (1832–1891) und Rudolf Diesel (1858–1913). Zwischen den Motorwagen der ersten Stunde und den Automobilen der Gegenwart und Zukunft liegen Welten. Seit dem Bau der ersten Kraftfahrzeuge arbeiten Ingenieure kontinuierlich an der technischen Weiterentwicklung. Die Ausstellung vermittelt in mehreren Stationen auf interaktive Weise Spannendes über die Geschichte der Mobilität auf vier Rädern. Sie gewährt Einblicke ins Innere eines Motors, erklärt anhand des Fuldamobils die Vorzüge des negativen Lenkrollradius, erzählt von Handelsstraßen und Verkehrswegen, aber auch, was beispielsweise Ameisen mit Stauforschung zu tun haben. Das Thema passt perfekt „Die Idee zur Ausstellung entstand auf einer After-Work-Party in einem regionalen Autohaus“, erinnert sich Dr. Gabriele König. Die Geschäftsführerin der KAF Fulda unterhielt sich mit Edag-Chef Jörg Ohlsen. „Die Geschichte der Mobilität passt perfekt zu Edag und zu vielen Automobilzulieferern der Region. Denn rund zehn Prozent der Unternehmen verdienen ihr Geld in dieser Branche.“ Viel mehr als nur Geld gespendet Jörg Ohlsen lud potenzielle Sponsoren zu einer Veranstaltung ins Hotel Kurfürst ein. Ihnen wurden Werbepakete in Höhe von 3000 oder 5000 Euro vorgestellt. Nur ein Geladener sprang ab. „An diesem Abend bin ich auf Wolke sieben nach Hause gegangen“, erinnert sich König. Ein Argument, das überzeugte, war unter anderem die relativ lange Ausstellungsdauer vom 25. September 2013 bis zum 21. Januar 2014. Doch Edag hat nicht nur Geld gespendet, sondern auch seine Werkstätten geöffnet, Objekte hergestellt und dafür 25 Azubis freigestellt. Die Modelle aus der Ideenschmiede zeigen anschaulich, wie ein Viertaktmotor funktioniert oder ein Windkanal genutzt wird, um sparsamere Fahrzeuge zu bauen. „Was Edag geleistet hat, war enorm“, unterstreicht König. Zunächst traf sie sich zusammen mit Kolleginnen der KAF und Ausbildern 20 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Kultursponsoring der Edag alle zwei, später aller vier Wochen mit den jungen Nachwuchskräften. „Edag hat den Anspruch, immer neue Impulse zu setzen, anders zu sein. Und das ist heute ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal, um die besten Azubis zu gewinnen.“ Während Fulda-Reifen und Edag den meisten Besuchern ein Begriff sind, sind viele Zulieferer, ohne deren Produkte Autos nicht laufen würden, nur wenigen bekannt. Die Ausstellung bietet neben dem historischen Rückblick zur Entwicklung der Mobilität auf vier Rädern einen Überblick über Fahrzeugteile, die in der Region produziert werden - von Türgriffen und Fensterhebern über Einspritzdüsen und Kugellager bis hin zu Fußmatten oder Spezialaufbauten. Das Rad neu erfinden Doch die Ausstellung blickt auch in die Zukunft. Die Endlichkeit der weltweiten Ölvorkommen, Umweltbelastung, wachsende Verkehrsdichte und Verkehrssicherheit stellen Forscher und Entwickler ständig vor neue Aufgaben und Herausforderungen: Ihr Ziel ist, Mobilität, Sicherheit und Komfort zu verbessern. Kurz, das Rad muss neu erfunden werden, um einen Verkehrskollaps zu vermeiden. Nicht zuletzt werden die großen und kleinen Besucher eingeladen, sich zu überlegen, wie die Mobilität der Zukunft aussehen könnte. „Es ist sehr vergnüglich zu sehen, wie vorzugsweise immer noch Väter ihren Kindern begeistert die Funktionsweise des Automobils erklären“, schmunzelt Gabriele König. „Viele Männer seufzen am Ende der Ausstellung erleichtert: Endlich versteht meine Frau den Viertakt-Motor.“ Doch in der nächsten Generation könnte das schon anders aussehen, denn nicht zuletzt ist die Ausstellung auch ein MINT-Thema. Weitere Informationen unter www.kaf.de WRF Die Geschichte der Mobilität passt perfekt zu vielen Automobilzulieferern der Region. Arbeitsplätze in der Automobilbranche Kultursponsoring Im Landkreis Fulda gibt es rund 80.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Zehn Prozent von ihnen sind bei Automobilzulieferern beschäftigt, weitere 5000 im Bereich Spedition und Logistik. Hinzu kommen beispielsweise Arbeitsplätze, im Autohandel, bei freien Tankstellen, in KFZ-Werkstätten oder Ingenieurbüros. Folgende Unternehmen haben die Ausstellung der Kinder-Akademie Fulda mit Leihgaben unterstützt: 1871 Gründung der Firma J. Knittel Söhne GmbH. Zunächst Spediteur für Garne und Stoffe, dann Lebensmittel, Möbel und Kohle. Seit Ende der 1950er Jahre Mineralölgroßhandel. 1879 Gründung der Firma Gebrüder Luck in Suhl, die Jagdwaffen und Ladeutensilien herstellt. Ab 1919 Umstellung der Produktion auf Fahrradteile. 1948 Umzug nach Fulda, Umbenennung in Wagner GmbH & Co. KG, Produktion unter anderem von Fahrradpedalen, ab 1963 Lieferant von Autoteilen. (Einspritzdüsen, Überdruckventile, Lenkungslager, Kraftstoffverteiler, Ölrücklaufventile) 1881 Gründung der Filz- und Plüschfabrik Fulda. Die heutige Filzfabrik Fulda GmbH & Co. KG beliefert seit 1955 die Automobilindustrie im Bereich Lärmschutz und Dämmung. (Vliesstanzteile für teiltextile Radhausschalen) 1893 Gründung des Unternehmens FCN Nüdling. Zunächst ist das Unternehmen für den Eisenbahnbau tätig. Nach dem 1. Weltkrieg nimmt der Ausbau des Straßenverkehrsnetzes stetig zu. Produziert werden Schotter, Splitt und Sand für den Straßen-, Eisenbahn- und Betonbau. (Straßenbeläge) 1896 Gründung der Firma Heinrich Küllmer GmbH & Co KG in Eltmannshausen/Eschwege. Verlagerung des Unternehmens nach Fulda, weil hier weitreichende Straßenbauarbeiten ausgeführt werden mussten. (Pflastersteine) 1900 Gründung der Gummiwerke Fulda durch Gustav Becker und Moritz Hasenclever. Zunächst Produktion von Einmachgummis, Gummisohlen. Ab 1906 Produktion von Reifen für Fahrräder, Motorräder, Automobile – seit 1962 Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH. (Autoreifen) 1905 Leonhard Herbert gründete sein Unternehmen zur Herstellung von Fahrzeugreifenformen und Vulkanisierungsapparate für Reifen und Schläuche in Frankfurt/Main. Seit 1966 hat die Herbert GmbH & Co. KG ihren Hauptsitz in Hünfeld. (Fahrzeugreifenformen) 1913 Gründung der Kugelfabrik Walter Gebauer in Frankfurt/Main. 1914 Verlegung des Firmensitzes nach Fulda. Herstellung von Stahlkugeln und Kugelhalterungen für die Fahrrad- und Automobilindustrie. (Kugellager) 1914 Oscar Herzig gründet die Spedition Oskar Herzig GmbH als Fuhrunternehmen mit Pferden. 1928 Friedrich Zufall gründet in Kassel die Hessischer Fernverkehr Friedrich Zufall GmbH. 1934 wurde die Niederlassung in Fulda gegründet. 1945 Gründung der John & Co. Transportgesellschaft – heute John Spedition GmbH. 1946 gründet Werner Schmid den Handwerksbetrieb, der sich über das Stanzwerk zum Kunststoff und Metall verarbeitenden Automobilzulieferbetrieb Werner Schmid GmbH entwickelt. (Armaturen, Gehäuse für Elektromotor) 1952 Die Elektromaschinenbau Fulda GmbH produziert den ersten deutschen Kleinstwagen, das Fuldamobil, dessen Produktion 1960 bereits wieder eingestellt wird. 1952 Hans-Georg und Hedy Dröder gründen ein Transportunternehmen mit Kleinlastwagen, was den Grundstein für die heutige Spedition Dröder Spedition GmbH & Co. KG legte. 1955 Gründung der Dura Tufting GmbH durch Christian Wirth. Lieferung von Tufting-Rollenware an die Automobilindustrie. (Autoeinlegematte) 1960 Gründung des AMI Kunststoffwerks in Fulda – heute Winter Fahrzeugtechnik GmbH. Das Unternehmen ist spezialisiert auf den Ausbau von Kühlfahrzeugen. (Fahrzeugsonderbau) 1969 Horst Eckard gründet das Unternehmen eckard design in Groß-Zimmern. Verlegung des Hauptsitzes nach Fulda. Ausrichtung des Unternehmens auf die Entwicklung von Fahrzeugen und Produktionsanlagen. 2008 Umfimierung in Edag GmbH & Co. KG aA. 1970 Gründung der Gersfelder Metallwaren GmbH. Fertigung von Schalthebeln für Pkws und Nutzfahrzeuge, Abgashalterungen, Abgasklappen zur Akustikoptimierung, Gasgestänge für Landmaschinen und Antriebselemente für die Roboterindustrie. (Schalthebel) 1973 Eugen Gutsche ruft das Unternehmen Gutsche ins Leben. Heute MGF Gutsche GmbH & Co. KG (Vlies) 1979 Gründung des Unternehmens Teclac Werner GmbH, Spezialist für Lackierungen sichtbarer Kunststoffteile, die im Auto verbaut sind. (Tankdeckel) 1989 Stefan Ebert legt mit der Eröffnung einer Kfz-Werkstatt den Grundstein für die heutige Firma Stefan Ebert GmbH, die seit 1994 auch Spezialanhänger für Forstfahrzeuge fertigt. (Fahrzeugsonderbau) Folgende Unternehmen und Institutionen haben die Ausstellung finanziell unterstützt: Atzert & Weber GmbH & Co. KG, Autohaus Fulda Krah & Enders GmbH, Edag GmbH & Co. KGaA, Ewald-Vollmer-Stiftung, IHK Fulda, Pfahls & Ruppert GmbH u. Co. KG, Stadt Fulda, Teclac Werner GmbH, Wagner GmbH & Co. KG Fahrzeugteile- Fabrik, Zufall logistics group sowie der Verein zur Förderung der Kinder-Akademie Fulda. Wirtschaft Region Fulda 12/2013 2013 21


Emotionale Schiene besetzt Hubtex-Arena – hier wird nicht tiefgestapelt Hubtex-Arena: Bis vor wenigen Monaten gab es diesen Begriff noch gar nicht. Doch seit einigen Monaten taucht er regelmäßig bundesweit in Funk und Fernsehen sowie auf den Seiten der Lokal- und Sportpresse auf. Der Tischtennissport passe mit seiner Feinfühligkeit und Technik ganz hervorragend zu den Staplern. Der Hersteller von Spezialgabelstaplern Hubtex im Industriegebiet Fulda-West und der nur wenige Kilometer östlich beheimatete TTC-Rhönsprudel-Fulda-Maberzell haben im August eine Sponsoringpartnerschaft geschlossen: Der Tischtennisbundesligist hat die Wilmington-Halle im Münsterfeld in Hubtex-Arena umbenannt. Hier werden die Heimspiele des Vereins ausgetragen. Im Gegenzug unterstützt Hubtex den Verein finanziell. Was aus einer spontanen Idee heraus geboren wurde, hat sich mittlerweile zu einer großartigen Erfolgsgeschichte entwickelt. Der Marberzeller Tischtennisverein steht an der Spitze der Bundesliga und die Hubtex-Arena ist in aller Munde. Sepp Maier machte den Anfang Doch wie kommt ein mittelständisches Technologieunternehmen dazu, sich kräftig im Sport-Sponsoring zu engagieren? PR-Chef Norbert Hendricks geht dafür auf das Jahr 2010 und die positiven Erfahrungen mit Torwartlegende Sepp Maier zurück. Damals traf er den Torhüter der Fußballweltmeister-Elf von 1974 auf dem Tennisplatz und gewann ihn für die Messepräsentation von Hubtex auf der BAUMA 2010, der weltgrößten Fachausstellung für Baumaschinen. Das Engagement von Sepp Maier schlug im wahrsten Sinne des Wortes ein. Der Fußballstar war so begeistert von den Hubtex-Gabelstaplern, dass er ein Lied über sie sang und über die Gabelstaplerarbeiten im fulminanten Stil eines Fußball-Reporters berichtete. Die Fachpresse stand Kopf, der Ausflug von Hub- 22 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Kultursponsoring tex in die Welt des Sports war schon damals ein voller Erfolg. „Wir sind mit Sepp Maier bewusst über das Produkt hinausgegangen und haben die emotionale Schiene besetzt“, erläutert Hendricks das Erfolgsgeheimnis. Exportunterstützung mit Sponsoring Drei Jahre später regte der Vorstand des TTC- Rhönsprudel-Fulda-Maberzell ganz spontan die Sponsoring-Partnerschaft zur Hubtex-Arena an. Und schnell stand im Unternehmen fest: „Das machen wir!“ Die komplette Bundesligamannschaft, gespickt mit Nationalspielern, präsentierte sich auf einer von Hubtex speziell für den Flugzeughersteller Boeing entwickelten Hubplattform. „Ein tolles Bild, die sympathischen Maberzeller haben da oben sogar Tischtennis gespielt“, schwärmt Hendricks. Nicht zuletzt dank des Höhenflugs von Maberzell in der Tischtennis-Bundeliga erhält das Unternehmen immer häufiger Anfragen von TV-Sendern, die über die High-Tech- Stapler berichten wollen. „Unser Bekanntheitsgrad ist deutlich gestiegen“, freut sich Hendricks. Der Tischtennissport passe mit seiner Feinfühligkeit und Technik ganz hervorragend zu den Staplern. Das Sponsoring bringe zudem viele Sympathiepunkte ein. Denn vor allem im Reich der Mitte hat dieser Sport einen überragenden Stellenwert. Vielen Chinesen sei der Maberzeller Spitzenspieler Wang Xi ein Begriff. Mitarbeiter motivieren Hendricks kann jedem mittelständischen Unternehmen nur empfehlen, im Marketing auch einmal ungewöhnliche Wege zur gehen. Über die häufige Nennung im Sportteil der Regionalpresse verspreche sich Hubtex zudem eine Signalwirkung bei künftigen Fachkräften. „Wer nicht bekannt ist, bei dem bewirbt sich auch niemand.“ Auf die rund 500 Mitarbeiter der Hubtex-Gruppe hat das Sponsoring ebenfalls positive Auswirkungen. Hendricks: „Wir bekommen eine ganze Reihe von Sponsorkarten für die Bundesligaspiele des TTC, die wir an unsere Mitarbeiter weitergeben. Diese Karten sind mittlerweile heiß begehrt.“ Ein nicht zu unterschätzender Anreiz, der sich positiv auf die Motivation auswirkt. Christoph Burkard, Fulda Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2014 wünscht Ihnen Ihr IHK-Team. Stoßen Sie mit Ihren Geschäftspartnern, Kunden oder Mitarbeitern auf Ihren Erfolg und auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit an! Ein hochwertiger Cuvée Sekt in der schwarz-mattierten Flasche oder ein ganz besonderer Goldflockentraum (Sekt mit Weinbergspfirsich-Likör und echtem 22 Karat Blattgold) unterstreicht diesen besonderen Moment. z.B. bei 240 Stück: Goldflockentraum 0,2 l 2,23 € Goldflockentraum 0,75 l 6,29 € Sekt Cuvée 0,75 l 4,45 € Aber nicht nur zum Anstoßen, sondern auch als GiveAway bei Ihrer nächsten Veranstaltung oder in einer schönen Geschenkbox verpackt, ist eine Flasche Sekt immer ein spritziges Präsent. Vorkosten Etikett Digitaldruck: 99,– € pauschal Direktbedruckung: 0,70 € Aufpreis pro Flasche, zzgl. Sieb- und Einrichtungskosten 70,– € Druckverfahren CMYK-Digitaldruck oder 1c-Siebdruck Lieferzeit ca. 2 Wochen nach Druckfreigabe www.parzellers-werbemittel.de Wirtschaft Region Fulda 12/2013 23


Vorgestellt: Stadt Tann (Rhön) Vom Banker zum Bürgermeister Mario Dänner will die Finanzen der Gemeinde konsolidieren Bürgermeister Mario Dänner Aus Sicht der Unternehmen hätte Tann (Rhön) eigentlich nichts Besseres passieren können: Anfang dieses Jahres wurde Mario Dänner zum Bürgermeister der Rhönstadt gewählt. Seit gut 100 Tagen leitet jetzt ein gelernter Banker die Geschicke der Stadtverwaltung. Als ehemaliger Leiter der VR-Bank NordRhön-Zweigstelle in Tann kennt der 37-Jährige die heimischen Unternehmen sehr gut. Finanzen als Herausforderung „Die größte Herausforderung ist es, unsere Finanzen zu verbessern“, zeigt Mario Dänner klar auf, wo er als Bürgermeister Prioritäten setzen will. Erreicht werden soll das mit der Doppelstrategie Sparen und Einnahmen erhöhen. Im Sommer hat der Magistrat eine Beratungsfirma beauftragt, Einsparpotenziale zu ermitteln. Erste Ergebnisse werden für Anfang nächsten Jahres erwartet. Fest steht bereits, dass im nächsten Jahr die Hebesätze über den Landesdurchschnitt angehoben werden müssen. Das betrifft sowohl die Grundsteuern A und B als auch die Gewerbesteuer. „Wir sind in der Verantwortung, unsere erheblichen Haushaltsdefizite mittelfristig auszugleichen. Keine schöne Nachricht sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Unternehmen, aber: „Wir kommen damit auch einer Auflage der Kommunalaufsicht an Gemeinden mit anhaltend defizitären Haushalten nach.“ Mario Dänner weiß, dass das keine einfache Politik ist, setzt aber dennoch auf eine größtmögliche Einigkeit im Stadtparlament. Der Diplom-Betriebswirt kennt die finanzielle Situation der Stadt und die vieler Unternehmen. Er weiß, worauf es ankommt und wo Tann die Unternehmen unterstützen kann. So gibt es auch süße Pillen für die Betriebe: Weil die Stadt kaum über eigene Gewerbeflächen verfügt, will Dänner künftig Grundstücke vorhalten, damit sich vor allem die heimischen Firmen weiterentwickeln können. „Wir wollen sicherstellen, dass Gewerbegrundstücke zu einem moderaten Preis verkauft werden.“ Lebensregion mit Wohlfühlfaktor Bis vor einem knappen Jahr hat der zweifache Familienvater, der seit 14 Jahren im Stadtteil Wendershausen lebt und im Stadtteil Hundsbach aufgewachsen ist, sich nicht aktiv mit Kommunalpolitik beschäftigt. „Ich war und bin parteilos. Als Zweigstellenleiter der VR-Bank NordRhön eG hatte ich natürlich einen sehr engen Kontakt zu Wirtschaft und Verwaltung“, sagt das Stadtoberhaupt. „Ohne freiwilliges Engagement würde unser Gemeinwohl nicht funktionieren. Die Bereitschaft der Unternehmen, sich für ihre Stadt 24 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Vorgestellt: Stadt Tann (Rhön) Tann in Stichworten Publiukumsmagnet: das Gelbe Schloss in Tann Stadtteile: Günthers, Habel, Hundsbach, Lahrbach, Neuschwambach, Neuswarts, Schlitzenhausen, Tann, Theobaldshof, Wendershausen Fläche: 6042 Hektar oder 60 Quadratkilometer Einwohner: rund 4500 Baugrundstücke: Freie, bereits erschlossene Baugrundstücke werden in Tann sowie in den meisten Stadtteilen zu günstigen Preisen angeboten. Malerische Stadtmitte: der Marktplatz in Tann Arbeitsplätze: 700 bis 800 Betriebe: 104 landwirtschaftliche Betriebe 87 Industrie und Handel 60 Fremdenverkehr 53 Sonstige 51 Handwerk 11 Baugewerbe Hebesätze: Grundsteuer A: 265 Prozent Grundsteuer B: 255 Prozent Gewerbesteuer: 320 Prozent Kontakt: www.tann-rhoen.de, info@tann-rhoen.de per Smartphone: www.tann-app.de Wirtschaft Region Fulda 12/2013 25


Vorgestellt: Stadt Tann (Rhön) Landhaus Kehl: Eine gefragte gastronomische Adresse gegründet 1925, Lahrbach 10 Mitarbeiter, davon 2 Auszubildende www.landhaus-kehl.de „Zukunft braucht Herkunft“ ist unser Leitmotiv. Mit dieser Philosophie, unserer Verbundenheit zur Region und ihren Menschen möchten wir auch künftig erfolgreich sein.“ Dank des historisch geprägten Stadtbildes und der vielfältigen Tourismusangebote hat Tann im Fremdenverkehr der Region einen besonderen Stellenwert. Zeuge der Vergangenheit: das historische Stadttor Seit über 70 Jahren ist der Landgasthof Kehl eine gefragte gastronomische Adresse weit über Tann hinaus. In der rustikalen Fichtenstube mit 150 Sitzplätzen werden deftige regionale Spezialitäten ebenso serviert wie die feine Gourmetküche. Die Gäste übernachten in zehn rustikal und gemütlich eingerichteten Zimmern im Landhausstil. Das im Jahr 1990 eröffnete Landhotel bietet zusätzlich zehn Zimmer, alle mit Sonnenterrasse, sowie zwei Veranstaltungsräume mit Platz für 40 beziehungsweise 30 Personen. Ein über 200 Quadratmeter großer Wellnessbereich mit Trockensauna, Tecaldarium, Dampfbad, Solarium und Whirlpool sowie ein Fitnessbereich mit Ausdauer- und Kraftgeräten runden das Angebot ab. Dieter und Benjamin Kehl, Inhaber Familienfreundliche Atmosphäre am Marktplatz ehrenamtlich einzusetzen, zu spenden oder Vereine mit vielfältigen Leistungen zu unterstützen, wie aktuell beim dem Bau einer Skateranlage, ist vorbildlich“, lobt Dänner den Einsatz. Damit der Mittelstand künftig auch genügend gewerbliche Fachkräfte findet, will der Bürgermeister Tann als Lebensregion mit einem besonderen Wohlfühlfaktor präsentieren. Denn die demografische Entwicklung macht auch vor Tann nicht halt. So muss die Stadt ähnlich wie das gesamte Ulstertal einen leichten Bevölkerungsrückgang hinnehmen. Die Situation ist noch nicht dramatisch, aber die Veränderungen bereits spürbar. Deshalb will die Politik gegensteuern: Die Grundversorgung mit Handelsgeschäften für den täglichen Bedarf, Ärzten und Schulen ist gesichert. Jetzt soll nach dem Willen des Bürgermeisters der Tourismus noch stärker gefördert werden. „Dank des historisch geprägten 26 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Vorgestellt: Gemeinde Tann (Rhön) Stadtbildes und der vielfältigen Tourismusangebote hat Tann im Fremdenverkehr der Region einen besonderen Stellenwert.“ Highlights wie die Tanner Museenlandschaft mit dem Rhöner Museumsdorf oder dem Naturmuseum, die beliebte „Schlenderweinprobe“, Indoor-Erlebnisangebote in Wendershausen sowie überregional bekannte Veranstaltungen wie der Tanner Musiksommer und das Rhöner Wirtefest ziehen Gäste aus ganz Deutschland an. „Unsere Bürger leben dort, wo andere Urlaub machen“, unterstreicht der gebürtige Tanner wichtige Pluspunkte seiner Heimatstadt. 16.990 1 Kooperation mit Vernunft Apropos Urlaub. Bereits vor seinem Amtsantritt hat Mario Dänner gemeinsam mit „Altbürgermeister“ Marcus Meysner die Ulstertal- Stadt auf dem Hessentag in Kassel vertreten. Auf Segways tourten beide über das Gelände Der OPEL MOVANO PROFI EINFACHER GEWINNE EINFAHREN. Abb. zeigt Sonderausstattungen. Touristenattraktionen: das Museumsdorf, ... Mit dem Sondermodell Opel Movano Kastenwagen Profi kommen Gewerbetreibende radikal günstig auf ihre Kosten. Dank niedrigem Verbrauch und günstigen Unterhaltskosten sparen Sie mit jedem Kilometer. L1H1 mit zulässigem Gesamtgewicht bis zu 2,8 t maximale Laderaumlänge 2,58 m 955 kg Nutzlast 2 8,0 m 3 Ladevolumen Trennwand für Laderaum in voller Höhe Schiebetür auf der Beifahrerseite Flügeltüren hinten, Öffnungswinkel 180° Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung Beifahrer-Doppelsitzbank mit vorklappbarem Mittelsitz Verzurrösen auf dem Laderaumboden Stereo-Radio mit Bluetooth-Schnittstelle, Aux-In und USB-Schnittstelle elektrische Fensterheber elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel Unser Barpreis für Gewerbekunden für den Opel Movano Kastenwagen Profi mit 2.3 CDTI-Motor mit 74 kW (100 PS) Angebot für Gewerbetreibende zzgl. MwSt. und Überführungskosten. 16.990, (inkl. MwSt.) 20.218,10 ... das Rote Schloss, ... 1 Ein Angebot für Gewerbekunden zzgl. Mehrwertsteuer und Überführungskosten. 2 Inkl. Fahrergewicht. JETZT PROBE FAHREN! Wolfgang Fahr GmbH & Co. KG FULDA 06 61/8 30 30 HOFBIEBER 0 66 57/80 11 TANN 0 66 82/9 60 60 HÜNFELD 0 66 52/97 30 BAD SALZUNGEN 0 36 95/6 95 90 www.fahr.de info@fahr.de www.facebook.de/opelfahr ... und die Stadtführer in historischen Gewändern Wirtschaft Region Fulda 12/2013 27


Vorgestellt: Stadt Tann (Rhön) Gasthof „Zur Krone“: gutbürgerliche Spezialitäten gegründet 1967 rund Mitarbeiter, davon ein Azubis www.krone-tann.de „Der Gast erwartet heute Qualität. Wir lassen unsere Produkte seit über 25 Jahren durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) überprüfen. Mehrere Auszeichnungen in Gold sind der Beweis für die gute Qualität unserer vielseitigen Angebote.“ Der Gasthof der Familie Mihm mit eigener Metzgerei direkt am Marktplatz in Tann ist für seine gutbürgerlichen Spezialitäten aus der hauseigenen Fleischerei bekannt. Neben dem Gastraum mit 100 Sitzplätzen verfügt das Haus über zwei Säle mit insgesamt 150 Sitzplätzen. Darüber hinaus bietet das Haus in 25 komfortablen Doppel- und 7 Einzelzimmern Übernachtungsmöglichkeiten für rund 60 Personen. Der Metzgermeisterfachbetrieb bietet eine reichhaltige Auswahl an Fleisch- und Wurstspezialitäten aus eigener Herstellung. Die Zulieferer stammten aus der Region. Ein Party-Service rundet das umfangreiche Leistungsspektrum ab. Die Menschen verlangen heute ein gewisses Qualitätsniveau und wollen kulinarisch verwöhnt werden. Hier sind wir schon gut aufgestellt. des Hessentags und verteilten Flyer: „Ich war positiv überrascht, wie vielen Menschen unsere Stadt ein Begriff ist.“ Dieser Bekanntheitsgrad soll weiter ausgebaut werden. Dänner setzt dabei auf eine Erweiterung der Angebote in Gastronomie und Übernachtungsgewerbe: „Die Menschen verlangen heute ein gewisses Qualitätsniveau und wollen kulinarisch verwöhnt werden. Hier sind wir schon gut aufgestellt.“ Marcus Mihm, Inhaber Auch die Zusammenarbeit mit Ehrenberg und Hilders im Rahmen der touristischen Arbeitsgemeinschaft Ulstertal oder die Vermarktung des Milseburg-Radwegs gemeinsam mit weiteren Gemeinden funktioniert reibungslos. Handfeste Synergien wurden darüber hinaus im Bereich Verwaltung verwirklicht. So werden die Standesämter von Tann, Hilders und Ehrenberg demnächst zusammengelegt und die neue EDV- Anlage haben Tann und Hilders gemeinsam angeschafft. Dänner: „Das ist günstiger und vernünftiger.“ Überhaupt pflegt der Bürgermeister gute Beziehungen zu den umliegenden Gemeinden, auch länderübergreifend nach Thüringen. Denn für viele Bürgerinnen und Bürger ist es mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung ganz selbstverständlich zur Arbeit ins Gewerbegebiet des benachbarten Geisa zu pendeln. Christoph Burkard, Fulda 28 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Vorgestellt: Stadt Tann (Rhön) Unternehmen in Tann (Rhön) Getränke-Bräuning gegründet 1926, Wendershausen 30 Mitarbeiter, davon eine Auszubildende www.getraenke-braeuning.de Getränke-Bräuning wird heute in der dritten Generation geführt. Das Familienunternehmen betreibt sechs eigene Getränkefachmärkte und beliefert Franchisepartner, Gastronomie und Festveranstaltungen im Landkreis Fulda und darüber hinaus in Bayern und Thüringen. Ob Bier, alkoholfreie Getränke, Spirituosen oder Wein: Die Firma ist bei allen Industriepartnern Direktkunde und Selbstabholer und damit unabhängiger Dienstleister. Seit 1996 werden zudem eine eigene Biermarke und Spirituosen unter der Dachmarke „Rhönräuber“ vertrieben. Der jetzige Standort in Wendershausen mit über 12.000 Quadratmetern Lagerfläche bietet genügend Platz, um die wachsende Nachfrage nach In- und Saisongetränken zu bedienen. „Die Rhön ist einfach schön. Wir sind in Tann verwurzelt, fühlen uns hier sehr wohl und stehen zum Standort.“ Reiner Bräuning, Inhaber Karl Fleischmann GmbH & CO KG gegründet 1964, Tann 75 Mitarbeiter, davon 5 Azubis www.fleischmann-bau.de Die Karl Fleischmann GmbH & Co KG ist ein mittelständisches Bauunternehmen, das seit der zweiten Generation in Familienbesitz geführt wird. Das Leistungsangebot umfasst alle Bereiche des Bauens, vom Hoch-, Tief- und Ingenieurbau bis hin zur Projektentwicklung und dem schlüsselfertigen Bauen. Die Kunden kommen aus der Region und den angrenzenden vier Bundesländern. Seit vielen Jahren setzt das Unternehmen, das sich auf den Bau von Wasserkraftanlagen und Biogasanlagen spezialisiert hat, auch durch den Bau von Fischaufstiegsanlagen von Werra bis Weser auf Ökologie und Innovation. „Wir sind sehr regional verbunden und stolz darauf, allen Mitarbeitern, ob aus Thüringen oder Hessen, seit vielen Jahren einen einheitlichen Tariflohn zahlen zu können.“ Lars Fleischmann, Inhaber Hans Kaiser GmbH & Co. KG gegründet 1945, Tann Mitarbeiter 42 www.kaiser-gleisbau.de Die Hans Kaiser GmbH & Co. KG bietet Speziallösungen für den Gleis- und bahnbegleitenden Tief- sowie Kabelbau an. Das Unternehmen arbeitet bundesweit für die DB AG sowie für sonstige Eisenbahnbetreiber aller Spurweiten. Zu den Sonderlösungen gehören beispielsweise Gleisgruben, aufgeständerte und untergossene Gleise sowie Messgleise, die nur ganz geringe Toleranzen haben dürfen. Das Unternehmen übernimmt alle Arbeiten, vom Neubau über die Instandhaltung bis hin zur Sanierung von Drehscheiben oder Vorschubbühnen. Hinzu kommen Straßen- und U-Bahn-Bau. Mit drei Hochleistungsstopfmaschinen werden Gleise und Weichen so mit Schotter unterfüttert, dass die Züge sanft und sicher über die Schienen gleiten. „Wir setzen bewusst auf Nischen im Gleis- und Tiefbau. Bundesweit gibt es rund 50 Firmen in unserer Branche. Davon bieten allerdings nur etwa zehn Sonderlösungen an.“ Christoph Scholz, Geschäftsführer und Majoritätsgesellschafter Wirtschaft Region Fulda 12/2013 29


Vorgestellt: Stadt Tann (Rhön) Unternehmen in Tann (Rhön) Simonmetall GmbH & Co. KG gegründet 1919, Tann-Günthers 37 Mitarbeiter, davon 7 Azubis www.simonmetall.de Simonmetall ist ein mittelständisches Familienunternehmen. Seit 1919 steht die Firma für Ideen in Metall. Zum Leistungsspektrum gehören die Planung, Fertigung und Montage von Stahl- und Metallbauarbeiten aller Art. In der Bauschlosserei werden Geländer, Treppen-, Balkon-, Zaun- und Toranlagen für Kunden aus ganz Deutschland individuell gefertigt. Gefragt sind auch Überdachungen, Carports und Mülltonnen-Umhausungen nach Maß aus Tann. Hochbeete, Werbestelen, Kunstwerke und vieles mehr runden das Leistungsspektrum ab. „Wir legen sehr viel Wert auf eine gute Aus- und Weiterbildung unserer Fachkräfte. Im Jahr 2010 haben wir das Ausbildungsass in Gold erhalten und zwei Jahre später ein Zertifikat der Agentur für Arbeit für hervorragendes Engagement in der Ausbildung. Das hat sich positiv auf unser Image ausgewirkt, denn in diesem Herbst konnten wir schon zwei Azubis für das Jahr 2014 als Metallbauer einstellen.“ Yvonne Simon, Geschäftsführerin Johann Ulrich GmbH gegründet 1961, Tann 25 Mitarbeiter, davon 2 Auszubildende www.johann-ulrich.de Die Johann Ulrich GmbH & Co. KG ist Spezialist für die mechanische Metallbearbeitung und fertigt Einzelteile und Kleinserien für den allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau, unter anderem Druckmaschinen und Armaturen. In dem modernen Maschinenpark in der rund 1000 Quadratmeter großen Halle werden ausschließlich CNC-Maschinen zum Drehen, Fräsen, Bohren und Verzahnen eingesetzt. Die Kunden kommen aus ganz Deutschland, die größten aus dem Rheinland und Bayern. Das mittelständische Unternehmen liefert aber auch in die gesamte Europäische Union. „Wir bedauern sehr, dass die Bundesstraße Fulda-Meiningen nicht vorankommt. Unsere Kunden kommen aus dem ganzen Bundesgebiet. Eine Anbindung an die Hauptverkehrsstraßen ist für uns daher sehr wichtig.“ Wolfgang Ulrich, Geschäftsführer VR-Bank NordRhön eG gegründet 1862, Tann 14 Mitarbeiter www.vr-bank-nordrhoen.de Die VR-Bank NordRhön eG ist als genossenschaftliche Volks- und Raiffeisenbank mit der Hauptstelle in Hünfeld, mit 20 Geschäftsstellen, einer mobilen Geschäftsstelle sowie drei Selbstbedienungsstellen stark im Landkreis vertreten. Insgesamt beschäftigt die Gruppe rund 220 Mitarbeiter, darunter im Schnitt 15 Auszubildende. In der Region Tann unterhält sie die Regionalstelle in Tann sowie die beiden Geschäftsstellen Wendershausen und Günthers. Im Jahre 1999 fusionierte die ehemalige VR-Bank Tann (Rhön) mit der VR-Bank NordRhön eG. Mit einem Geschäftsvolumen von 151 Millionen Euro ist Tann die zweitgrößte Region nach Hünfeld-Stadt. „Unternehmerischer Erfolg ist wichtig und notwendig, aber Erfolg ist für uns kein Selbstzweck. Erfolg und Verantwortung gehen Hand in Hand in die gleiche Richtung.“ Werner Eichler, Vorstandssprecher 30 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Advertorial Personalmanagement / Zeitarbeit In Zeiten des Fachkräftemangels hat Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter einen sehr hohen Stellenwert. Ein wichtiger Baustein zur Sicherung und Entwicklung des Know-hows in den Unternehmen ist die Förderung des eigenen Personals. Auch die Zeitarbeit hilft vielen Unternehmen über Engpässe hinweg und ist ein hilfreiches Instrument zur Unternehmenssteuerung. HEIL Zeitarbeit im „Königreich“ Flieden: Seit über 15 Jahren Ihr starker und zuverlässiger Partner! Seit mittlerweile über 15 Jahren sind die Firmen HORST HEIL Fachpersonal Leasing GmbH & Co. KG und die HEIL Personaldienstleistungen GmbH & Co. KG starke und zuverlässige Partner rund um die „Zeitarbeit“. Vom Firmenstandort in Flieden aus werden aktuell zirka 300 langjährige, zuverlässige und pfl ichtbewusste Mitarbeiter in den Kundenbetrieben in Osthessen, im Rhein-Main-Gebiet und natürlich auch bei Kunden im gesamten Bundesgebiet eingesetzt. Das Highlight in der über 15-jährigen Firmengeschichte war zweifelsohne der Einzug in das neu errichtete, energieeffi ziente Firmengebäude mit über 500 Quadratmetern Bürofl äche im Mai 2011 im Gewerbegebiet Süd in Flieden. Wenn Sie kurz-, mittel- und langfristig zusätzliche Mitarbeiter (gleichgültig ob Hilfsarbeiter oder Facharbeiter) für Ihr Unternehmen suchen und Hilfe bei der Personalsuche benötigen, rufen Sie uns einfach an! Von 08:00 bis 17:00 Uhr stehen Ihnen erfahrene und kompetente Fachkräfte zur Verfügung. Unser Ziel ist es, Ihnen einen bestmöglichen Service und eine vorbildliche, zielgruppengerechte Dienstleistung zu bieten, die auf langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit ausgelegt ist. Top-Referenzen namhafter, regionaler Firmen fl ankieren den ausgezeichneten Ruf von: HORST HEIL Fachpersonal Leasing GmbH & Co. KG Telefon: 06655/9117-0 Telefax: 06655/9117-22 www.heil-zeitarbeit.de e-Mail: info@heil-zeitarbeit.de HEIL Personaldienstleistungen GmbH & Co. KG Telefon: 06655/91699-0 Telefax: 06655/91699-29 www.heil-personal.de e-Mail: info@heil-personal.de Am Kautzgrund 15, 36103 Flieden (Gewerbegebiet Süd) Wirtschaft Region Fulda 12/2013 31


Advertorial: Personalmanagement / Zeitarbeit 10 Jahre Wir bedanken uns bei allen unseren Kunden und Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit! www.personamobile.de 32 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Advertorial: Personalmanagement / Zeitarbeit Integrationsmanagement Oft verlangt, aber von den wenigsten Führungskräften wertschöpfend umgesetzt In der heutigen Arbeitswelt ist Integration so wichtig geworden wie Flexibilität. Allerdings wird ein aktives Integrationsmanagement in den wenigsten Unternehmen wirklich gelebt. Es wird einfach verlangt. „Wie die Integration auszusehen hat, darüber machen sich noch zu wenige Führungskräfte Gedanken“, ist Ortrud Tornow, Coach für Unternehmensentwicklung und Change-Management, überzeugt. Menschen in Teams und Projekte zu integrieren ist eine wesentliche Managementaufgabe. Ohne Wissen, wie das funktioniert, sind Konfl ikte und Probleme programmiert. Integrations-Know-how ist vor allem bei Fusionen, Nachfolgeregelungen oder bei temporär einzusetzenden Mitarbeitern – Stichwort Arbeitsüberlassungen – gefragt. Die zunehmende Geschwindigkeit, mit der sich unsere Wirtschaft entwickelt und in der Menschen in häufi g wechselnde Arbeitssituationen geraten, macht Konzepte notwendig, in der Integration eine höhere Bedeutung hat. Bedeutung im Sinne von Produktivität und Wertschöpfung. Ziel ist es, Vorurteile, Blockaden und Ängste schnell zu lösen. „Die Kunst besteht darin, Menschen den Einstieg in ein neues Umfeld zu erleichtern und Vertrauen aufzubauen. Integrationsmanagement braucht ein angenehmes Klima, in dem Kommunikation, Toleranz und Empathie zugelassen werden. Je eher sich ein Mensch integriert fühlt, desto höher sind seine Motivation, sein Engagement und seine Arbeitsergebnisse“, gibt Ortrud Tornow zu bedenken. Die Expertin für Personalmanagement weiß, welche Skills Führungskräfte benötigen, damit Teams wertschöpfend zusammenarbeiten. Gemeinsam mit den Entscheidern erarbeitet sie individuelle Konzepte für eine effi ziente Integration. LERNEN HEISST ENTDECKEN, DASS ES MÖGLICH IST! Unsere SPEZIAL-SEMINARE 2014 FEEDBACK FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE Wann haben Sie das letzte Mal ehrliches Feedback bekommen – zugelassen? In diesen zwei Seminartagen trainieren Sie Feedback geben und nehmen in einem ausgesuchten Kreis von erfahrenen Führungskräften aus unterschiedlichen Branchen. 15./16. MAI 2014 16./17. SEPTEMBER 2014 FRANKFURT / MÜNCHEN REFERENTEN: ORTRUD E. TORNOW WOLFGANG WIDDER DR. ALBRECHT EBERTZEDER MITARBEITERGESPRÄCHE ZIELORIENTIERT FÜHREN Förder-, Kritik-, Krisen-, und Zielgespräche souverän führen. 20. JANUAR 2014 AM ROSENGARTEN 26, 36037 FULDA REFERENTIN: ORTRUD E. TORNOW CHARISMA - TRAINING Selbstsicherheit und Optimismus sind zentrale charismatische Persönlichkeitsmerkmale. Charisma kommt von innen. Charisma kann man nicht kaufen – aber trainieren! 13./14. FEBRUAR 2014 AM ROSENGARTEN 26, 36037 FULDA REFERENTIN: ORTRUD E. TORNOW FÜHREN VON TEAMS Unsere Fähigkeit und Bereitschaft, uns in immer wieder neue Gruppenzusammenhänge einzufügen und sie aktiv und ertragreich zu gestalten, wird heute stärker denn je gefordert. 28./29. APRIL 2014 AM ROSENGARTEN 26, 36037 FULDA REFERENTIN: ORTRUD E. TORNOW GERNE ERARBEITEN WIR MIT IHNEN GEMEINSAM INDI- VIDUELLE KONZEPTE. WIR TRAINIEREN IN IHREM HAU- SE VOR ORT ODER SIE KOMMEN ZU UNS, LERNEN UND TRAINIEREN IN ENTSPANNTER ATMOSPHÄRE UND NUT- ZEN DEN ERFAHRUNGSAUSTAUSCH MIT KOLLEGEN. Certifi ed Business Trainer TORNOW ERFOLGSTRAINING AM ROSENGARTEN 26 36037 FULDA TEL. 0661 72500 Fax 0661 72501 info@tornow.de www.tornow.de Wirtschaft Region Fulda 12/2013 33


FÜHRUNGSKRÄFTE | FACHKRÄFTE | BERUFSEINSTEIGER | DUALES STUDIUM | AUSBILDUNG Advertorial: Personalmanagement / Zeitarbeit IHK Fulda kooperiert mit Jobcluster Deutschland. 34Neu: Wirtschaft Duale Region Studiengänge Fulda 12/2013 jetzt auch auf der Website der IHK. Industrie- und Handelskammer Fulda


Advertorial: Personalmanagement / Zeitarbeit Mehr Mensch. Mehr Wert: Auszeichnung für faire Zeitarbeit APO Personalservice erhält Qualitätssiegel und erfüllt alle defi nierten CSR-Gütekriterien Als erstes Personaldienstleistungsunternehmen in Osthessen wurde die Petersberger Firma APO Personalservice von der Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit (I.Q.Z.) für Fairness und Korrektheit gegenüber ihren Mitarbeitern ausgezeichnet. Das Zeitarbeitsunternehmen, das seit 2003 im Landkreis Fulda und Umgebung in den Bereichen Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung und Outsourcing tätig ist, konnte durch seine vorbildlichen Arbeits- und Entlohnungsbedingungen überzeugen. APO erfüllt alle defi nierten CSR-Gütekriterien zur Zeitarbeit (siehe Hompage www.iq-z.de Kriterienkatalog). Das Qualitätssiegel Zeitarbeit der Initiative steht seit 2008 für faire, seriöse und werteorientierte Zeitarbeit im Rahmen der vorgenannten CSR-Grundsätze. Unternehmen, die mit ihm ausgezeichnet wurden, unterstreichen durch ihr geschäftliches Handeln, dass sie gleichermaßen verantwortungsbewusst gegenüber externen und internen Mitarbeitern, ihren Kunden und Lieferanten sowie der Gesellschaft wirtschaften. Vorbildliche Arbeits- und Entlohnungsbedingungen „Das Qualitätssiegel Zeitarbeit setzt Zeichen für faire Bedingungen innerhalb der Zeitarbeitsbranche und bietet Mitarbeitern und Kunden zukünftig eine wichtige Entscheidungshilfe“, so der Geschäftsführer der APO Personalservice Klaus Zdiarstek. APO wendet ab 2012 den neuen Tarifvertrag TarifPlus an, der 7,7 Prozent über den Branchentarifen liegt. Dieser Tarifvertrag erfüllt schon die Forderung von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen an die Tarifpartner der Zeitarbeit, Tarifangleichungen durchzuführen. Neben der korrekten Entlohnung legen die unabhängigen Prüfer der I.Q.Z. besonderes Augenmerk darauf, dass übertarifl iche Leistungen wie beispielsweise Spesen oder Fahrtkosten gewährt, Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten und mögliche Übernahmen des Mitarbeiters durch einen Kundenbetrieb nicht behindert werden. www.apo-personalservice.de Wirtschaft Region Fulda 12/2013 35


Advertorial: Personalmanagement / Zeitarbeit Eintritt in den Ruhestand nach 18 Jahren Zeitarbeit Verlässlicher Partner für Personaldienstleistungen in Handwerk + Industrie seit mehr als 20 Jahren! Nach über 18-jähriger Tätigkeit wurde Philipp Bär bei Schütze + Seifert zum 1. Dezember 2013 als erster Mitarbeiter aus der Personaldienstleistung in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Philipp Bär begann seine Tätigkeit am 7. Juni 1995 und war bis zum Erreichen der Regelaltersrente in unterschiedlichen Bereichen, hauptsächlich aber als CNC-Maschinenbediener bei einem mittelständischen Unternehmen der Metallbranche im Einsatz, und zwar bis zuletzt im Drei-Schicht-Betrieb. Geschäftsführer Walther Schütze sowie das Team der Niederlassung Fulda nahmen den Abschied gerne zum Anlass, dem langjährigen Mitarbeiter mit einem Präsent für seine Treue zu danken und ihm einen angenehmen und erholsamen Ruhestand zu wünschen. Lindenstraße 43 36037 Fulda Tel. 0661-92830-0 www.schuetze-seifert.de Advertorial-VORSCHAU Umwelt, Erneuerbare Energien, Recycling und Entsorgung Unser Umwelt-Special im Januar 2014 stellt Unternehmen aus der Region Fulda vor, die sich mit den Themen Umwelt und Energiewirtschaft beschäftigen. Eine saubere Umwelt, ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und naturschonende Produktionsverfahren erhöhen die Lebensqualität einer Region. Viele Unternehmen räumen diesen Themen einen hohen Stellenwert ein, und auch der Gesetzgeber unterstützt neue Entwicklungen mit interessanten Förderprogrammen. Fördermittel und Recycling können sogar zu Kostensenkungen im Unternehmen führen. Einige Spezialisten widmen sich der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien. Heizsysteme werden effi zienter und produzieren gleichzeitig Strom für den Eigenbedarf oder darüber hinaus. Entsorgungsbetriebe kümmern sich um die fachgerechte Endlagerung von Abfall- und Schadstoffen. Eine große Rolle im Wertstoffkreislauf spielen auch Mülltrennung und -sortierung. Sie sorgen für die Wiederverwendung wertvoller Rohstoffe. 36 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Bericht Ihr professioneller Neuzugang. Der Ford Transit Connect: International Van of the Year 2014. Quelle: van-of-the-year.com; 09/2013. DER NEUE FORD TRANSIT CONNECT International Van of the Year 2014 Die internationale Fachpresse kürte ihn zum „International Van of the Year 2014“, denn der neue Ford Transit Connect begeistert als effizienter und flexibler Transportprofi in zwei Längen. Als Kastenwagen für bis zu drei Personen überrascht er mit erstaunlicher Ladekapazität – u. a. dank Trennwand mit Durchlademöglichkeit. In der Kombiversion bietet er Platz für bis zu sieben Personen. Es stehen vier Dieselmotoren (inkl. besonders sparsamer ECOnetic-Variante) und zwei EcoBoost-Benzinmotoren zur Auswahl: für jedes Geschäft der richtige Antrieb! In Kürze bei Ihrem Ford Partner. Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung): Der neue Ford Transit Connect Kombi Pkw: 5,6 (innerorts), 4,6 (außerorts), 5,0 (kombiniert); CO 2 -Emissionen: 130 g/km (kombiniert); Effizienzklasse: B. Ford Transit Connect ECOnetic 200 L1 (Lkw), 1,6 l TDCi-Dieselmotor mit 70 kW (95 PS): 4,5 (innerorts), 3,7 (außerorts), 4,0 (kombiniert); CO 2 -Emissionen: 105 g/km (kombiniert). Wirtschaft Region Fulda 12/2013 37


Wirtschaftsjunioren „Alles Walzer“ heißt es am 24. Mai Wirtschaftsjunioren laden zum 13. Ball der Wirtschaft ins Hotel Maritim Mit dem legendären Aufruf „Alles Walzer“, der den Wiener Opernball einläutet, bringen die Wirtschaftsjunioren Fulda am 24. Mai 2014 den Charme und die Eleganz aus Österreich ins Maritim nach Fulda. Rund 600 Gäste werden an diesem Abend ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden tanzen und feiern. Für die musikalische Untermalung sorgen die Big Band Besetzung der Chris Gentleman Group und die Mambo Kingx. Karten können ab sofort reserviert werden. Vorbereitungen laufen „Ein Ball ist wie ein Puzzle mit tausend Teilen“, beschreibt Kreissprecher Michael Engels die Vorbereitungen. Damit das Event auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg wird, laufen die Vorbereitungen im Ball-Team unter Leitung von Jürgen Schmitt bereits seit einem Jahr. Requisiten suchen, Bands auswählen, ein ansprechendes Rahmenprogramm zusammenstellen, die Bühnen- und Tischdeko festlegen, Sponsoren begeistern, eine Ballzeitung herausgeben, die eigene Showtreppe bereitstellen, Plakate und Eintrittskarten drucken: Die Aufgaben sind vielfältig und jeder im Ball-Team hat alle Hände voll zu tun. „Mit der Zeit kommt eine gewisse Routine, aber bis ein stimmiges Gesamtbild entsteht, gehen viele Abende mit den Arbeitskreis-Kollegen ins Land“, erläutert Jürgen Schmitt. Der Leiter des Arbeitskreises Ball arbeitet Hand in Hand mit den Wirtschaftsjunioren Hans-Robert Autenrieth, Michael Engels, Markus Schmitt, Björn Leutke, Jennifer Neidhardt und Alexander Wuttke. Der Meister des Kartenverkaufs Der Kartenverkauf liegt wieder in den bewährten Händen von Hans-Robert Autenrieth, Ehrenmitglied der Wirtschaftsjunioren. Der Inhaber von Autenrieth Kachelofenbau übernimmt diese Aufgabe seit fast 25 Jahren. „Die Chemie muss stimmen“, weiß der Grand Seigneur des Fuldaer Balls. Mit viel Fingerspitzengefühl füllt sich der Tischplan nach und nach unter seiner Regie. „Es reicht nicht, einfach Karten zu verkaufen. Nur mit netten Tischnachbarn und guten Gesprächen wird der Ball zum unvergesslichen Erlebnis“, weiß Autenrieth aus langjähriger Erfahrung. „Vielleicht verhelfen wir dem einen oder anderen noch zu einem besonderen Weihnachtsgeschenk“, freut sich Michael Engels. Der Erlös der Karten alleine deckt allerdings bei weitem nicht die Kosten des Events. „Ein dickes Dankeschön gebührt daher den Sponsoren des Balls für ihre großzügige Unterstützung“, betont WJ-Vorstandsmitglied Alexander Wuttke. Karten beziehungsweise Gutscheine können ab sofort reserviert werden bei Hans-Robert Autenrieth, Lindenstaße 15 in Fulda unter Telefon 0661 77070. WRF WJ-Terminkalender 03.12.2013 Jahreshauptversammlung ITZ Fulda Alle Infos unter www.wj-fulda.de 38 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Aus der DIHK-Arbeit Neues aus Berlin und Brüssel Europäischer Kammerdachverband wählt deutschen Präsidenten Die Vollversammlung des europäischen Kammerdachverbandes Eurochambres hat Dr. Richard Weber, Präsident der IHK Saarland, im Oktober einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Webers Ziel ist es, Eurochambres als pan-europäisches Netzwerk intensiv an EU-Entscheidungsprozessen zu beteiligen, um den Anliegen der europäischen Wirtschaft mehr Gehör zu verschaffen. Die Kernaufgaben der Kammern – unter anderem Ausbildung, Innovation und Interessenvertretung der Wirtschaft – sollen weiter ausgebaut werden. Besonders wichtig sei die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Europa. Dieses Thema müsse in Brüssel ebenso platziert werden wie in den einzelnen EU- Mitgliedsländern, betonte Weber nach seiner Wahl. Richard Weber gehört dem DIHK-Vorstand an, ist Europa-Beauftragter des DIHK und seit 2011 Vize-Präsident von Eurochambres. Seine zweijährige Amtszeit als Eurochambres-Präsident beginnt am 1. Januar 2014. Eurochambres vertritt über 20 Millionen Unternehmen in der EU und benachbarten Ländern und wird von 45 nationalen Kammerorganisationen, darunter auch dem DIHK, getragen. Wirtschaft über Entwicklung in Südafrika besorgt Vor den wirtschaftlichen Folgen der Aufkündigung des Investitionsschutzabkommens durch Südafrika warnt der DIHK. Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben nannte die Entscheidung ein falsches Signal, das der gesamten Region wichtige Impulse entziehe. Bisher liefere der Vertrag den deutschen Unternehmen die notwendige Investitionssicherheit. Der Schritt Südafrikas könne leicht als Bumerang zurückkehren, so Wansleben weiter. Das Geschäftsklima in der Kap-Republik schätzen die deutschen Unternehmen aktuell so schlecht ein wie seit Jahren nicht mehr. Die deutsche Wirtschaft ist mit über 700 Unternehmen und rund 100.000 Beschäftigten in Südafrika vertreten. Neue Kampagne gestartet Menschen mit Behinderungen sollen verstärkt in den Arbeitsmarkt eingebunden werden. Der DIHK führt dazu mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) eine bundesweite Kampagne unter dem Titel „Inklusion gelingt!“ durch. Vor allem Betriebe, die bislang noch keine Menschen mit Behinderung ausbilden oder beschäftigen, sollen über Praxisbeispiele, Handlungsempfehlungen und Kontaktadressen von Dienstleistern und Behörden nachhaltig informiert werden. In Kürze wird auch ein Online- Portal zur Verfügung stehen. IHKtransparent 2013 online Aktuelle Zahlen rund um die Industrie- und Handelskammern finden Interessierte unter www.ihktransparent.de. Die gemeinsame Plattform gibt Unternehmen, Politik und Öffentlichkeit einen umfassenden Einblick in Struktur, Arbeit und Finanzen der 80 deutschen Industrie- und Handelskammern (IHKs). Wie ist eine IHK organisiert? Warum gibt es sie? Welche Leistungen erbringen die IHKs für Unternehmen, Arbeitnehmer und die Gesellschaft, und was kostet das alles? Antworten auf diese Fragen liefert das Online-Portal seit dem vergangenen Jahr. 2013 wurden einige Fragen noch klarer formuliert, andere, wie zum Beispiel die nach den Gehältern der IHK-Führungsebene, sind neu hinzugekommen. Neue Runde im Streit um „Made in Germany“ Der DIHK hat jetzt die Bundesregierung aufgefordert, sich in Brüssel für die Erhaltung der Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ stark zu machen. DIHK-Präsident Eric Schweitzer: „Das 100 Jahre alte Gütesiegel gerät immer mehr in Gefahr. Nach der EU-Kommission hat jetzt auch der Binnenmarkt-Ausschuss des Europäischen Parlaments für einen Vorschlag gestimmt, der auf eine Aushöhlung der Qualitätsbezeichnung für deutsche Produkte hinausläuft.“ Sollten die Pläne aus Brüssel durchkommen, bedeute das ein Mehr an Bürokratie und Kosten für Unternehmen. Zudem sei nicht mehr sichergestellt, dass der Verbraucher auch das bekomme, was er mit dem Gütesiegel verbinde – nämlich Qualität, Technik, Design und Verarbeitung auf höchstem Niveau, so Schweitzer weiter. Zentralisierte Zulassung von Medizinprodukten verhindert Die Regulierung von Medizinprodukten soll verschärft werden: Das Europäische Parlament hat im Oktober strengere Vorgaben für die regionalen „Benannten Stellen“ bei der Zertifizierung und Prüfung von Medizinprodukten beschlossen. Nicht zuletzt durch den Einsatz der IHK-Organisation ist jedoch die weitgehende Zentralisierung der Zulassung ebenso verhindert worden wie die Pflicht zur Erstellung klinischer Studien für viele weitere Produkte. Derartige Pläne hätten bedeutend mehr Bürokratiebelastung für die Medizintechnikbranche in Deutschland gebracht. Wirtschaft Region Fulda 12/2013 39


Aus der IHK-Arbeit Weiterbildung lohnt sich Beste IHK-Absolventen Hessens in Wiesbaden ausgezeichnet 122 Absolventinnen und Absolventen haben im Verantwortungsbereich der IHK Fulda erfolgreich an einer IHK-Weiterbildungsprüfung teilgenommen und damit einen weiteren wichtigen Schritt für ihre berufliche Zukunft getan. Im Dezember werden im Konrad Zuse Hotel in Hünfeld die Zeugnisse für die Aufstiegsfortbildungen überreicht. Vier Absolventinnen und Absolventen haben sogar die hessenweit besten Prüfungen abgelegt. Jedes Jahr absolvieren in Hessen über 4000 Fachkräfte eine anerkannte IHK-Weiterbildung. Die Teilnehmer mit den besten Abschlüssen aus dem Prüfungsjahrgang Winter 2012/2013 und aus dem Frühjahr 2013 wurden Anfang November im Kurhaus Wiesbaden von Florian Rentsch, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, und Prof. Dr. Mathias Müller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft hessischer IHKs, ausgezeichnet. Geehrt wurden die 61 Besten in ihren jeweiligen Weiterbildungsabschlüssen als Fachwirte, Fachkaufleute, Industriemeister sowie Fachberater oder Dolmetscher. Technologiestandort braucht Know-how „Weiterbildung ist ein elementarer Baustein bei einer zukunftsgerichteten Beschäftigung und Entwicklung von Mitarbeitern und wird im Zuge des demografischen Wandels immer wichtiger. Hessen ist ein Technologiestandort; unsere Unternehmen stellen sich dem Wettbewerb auf globalen Märkten. Deswegen benötigt die Wirtschaft vielseitig einsetzbare Fachkräfte mit breitem Know-how und Expertenwissen“, betonte Prof. Dr. Müller in seiner Begrüßungsrede. Die Absolventen hätten unter Beweis gestellt, dass sie diszipliniert und gut organisiert seien – immerhin hätten sie als Berufstätige für ihren Weiterbildungsabschluss viel Freizeit an den Abenden und am Wochenende investiert. „Sie haben Biss, Sie sind die Leistungsträger unserer Wirtschaft. Das wissen natürlich auch die Arbeitgeber“, lobte Prof. Dr. Müller die Absolventen. Der Fachkräftemangel sorge Die Wirtschaft benötigt vielseitig einsetzbare Fachkräfte mit breitem Know-how und Expertenwissen“ 40 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Aus der IHK-Arbeit Saskia Dietz (28) Industriemeisterin Metall Markus Heimbuch (42) Geprüfter Betriebswirt IHK Simon Krebs (24) Industriemeister Metall Nach rund 25 Jahren hat Sakia Dietz als erste Frau die Prüfung zur Industriemeisterin erfolgreich abgelegt. Die Antwort auf die Frage, was ihr geholfen hat, die Weiterbildung zu absolvieren, beantwortet Saskia Dietz wie aus der Pistole geschossen: „Ganz klar mein Mann Simon, meine Familie und meine Freunde. Sie haben mir auch in Zeiten, in denen ich Zweifel hatte, immer wieder Mut gemacht.“ Die CNC- Programmiererin und Einrichterin für Drehmaschinen ist Schichtleiterin bei Möller Medical in Fulda. Ein weiterer großer Dank geht an ihren Arbeitgeber und die Arbeitskollegen der Dreherei, die ihr ermöglicht haben, ihre Schichtzeiten so zu gestalten, dass sie an der Weiterbildung teilnehmen konnte. „In meiner Industriemeisterklasse war ich super integriert“, so Dietz, die die einzige Frau in ihrer Klasse war. „Das war eine weitere wertvolle Hilfe für mich“, betont die 28-Jährige. Nicht zuletzt hat aber auch ihr eigener Wille die junge Frau so weit gebracht. Als Industriemeisterin stehen ihr mehrere Türen offen, zum Beispiel in Richtung Teamleitung, im Ausbildungsbereich oder im technischen Einkauf. Landesbester zu werden, damit hätte Markus Heimbuch nie gerechnet. Als Küchenmeister war er zunächst als Küchenleiter im Wohnstift Mediana tätig und hatte die Möglichkeit, ein Warenwirtschaftsprogramm bei seinem damaligen Arbeitgeber einzuführen. Danach wechselte er in die Hauptverwaltung der Unternehmensgruppe und war als Zentraleinkäufer tätig. „Warenwirtschaft und Einkauf haben sich zu einer Leidenschaft entwickelt. Deshalb habe ich mich auch für die Weiterbildung zum Geprüften Betriebswirt IHK entschieden. Das erste Vierteljahr, in der Ausbildung zum Betriebswirt war eine Herausforderung. Doch danach haben die insgesamt fast drei Jahre, auch dank einer tollen Lerngruppe, sehr viel Spaß gemacht. Zudem hat uns das BBZ sehr gut auf die Prüfung vorbereitet.“ Eine weitere große Stütze war ebenfalls sein ehemaliger Vorgesetzter Markus Otto, der ihm immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Bereits während der Weiterbildung bot sich ihm mit Blick auf den Abschluss die Chance, bei seinem neuen Arbeitgeber, der Evangelischen Altenhilfe Gesundbrunnen in Hofgeismar, in die Führungsebene zu wechseln und Fachvorgesetzter für 17 Küchen zu werden. Heimbuch ist hier Controller und Koordinator der Verpflegungsbetriebe. Die nächsten Weiterbildungen, vor allem im Bereich Controlling und Beschaffung, sind daher schon fest eingeplant. Simon Krebs hat sich hohe Ziele gesetzt. Mit dem Titel Landesbester hat er sie sogar noch übertroffen. Auf die Prüfungen hat sich der Industriemechaniker und Ausbilder Metall bei K+S intensiv vorbereitet. „Ich habe die IHK-Fachbücher durchgearbeitet und die Inhalte vertieft.“ Der sehr gute Industriemeisterlehrgang im BBZ Fulda sowie die hervorragenden Leistungen der Dozenten haben ebenfalls wesentlich zum Landessieg beigetragen. Ein Grundstein für den Erfolg wurde schon in seiner Ausbildung zum Industriemechaniker bei K+S Kali in Neuhof gelegt, ist Krebs sich sicher. Die Auszeichnung als Landesbester ist übrigens nicht die erste Ehrung für Simon Krebs. Aufgrund seiner sehr guten Gesellenprüfung erhielt er das IHK-Stipendium „Berufliche Bildung“. „Das gab den Ausschlag für die Weiterbildung zum Industriemeister Metall.“ Der 24 -Jährige plant bereits seine nächsten Karriereschritte und möchte sich zum Schweißfachmann weiterbilden und die Qualifikation als Ausbilder ausbauen. Wirtschaft Region Fulda 12/2013 41


Aus der IHK-Arbeit auch dafür, dass die Unternehmen Weiterbildungsmaßnahmen mehr und mehr als Mittel zur langfristigen Bindung eines Mitarbeiters an den Betrieb nutzten. Aus dem IHK-Fachkräftemonitor geht hervor, dass bis zum Jahr 2015 durchschnittlich rund 100.000 qualifizierte Fachkräfte vor allem aus dem beruflichen Bereich fehlen werden. Steve Hofmann (27) Handelsassistent Marina Wagner (25) Betriebswirtin IHK Bachelor professional „Das lebenslange Lernen ist vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung und des Fachkräftebedarfs der Unternehmen unerlässlich zur Sicherung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit unseres Landes geworden. Deshalb sind die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen kaum zu überschätzen: mann im Einzelhandel bei Tegut besuchte Während seiner Ausbildung zum Kauf- Sie sind der Motor unserer Wirtschaft“, sagte Steve Hofmann die Richard-Müller-Schule. der Hessische Wirtschaftsminister Florian Die Berufsschule hat eine Kooperation mit Rentsch in seiner Festrede. der Akademie für Welthandel, mit Sitz in Als zukünftige Führungskräfte haben die gut Frankfurt. Mittlerweile gibt es eine Zweigstelle in Fulda. „Im dritten Lehrjahr hatten 4000 erfolgreichen Absolventen der IHK-Weiterbildungsprüfungen aus ganz Hessen passgenaue Qualifikationen für die betriebliche Praxis die Weiterbildung zum Handelsassistenten wir die Chance, kostenlos 80 Stunden in erworben. Fachwirte, Meister und Fachkaufleute sind europaweit dem Bachelor-Abschluss Filialleiter im Tegut-Markt in Peterberg- hineinzuschuppern“, so der stellvertretende gleichgestellt und können als „Bachelor professional“ auch international tätig sein. mich gefallen und mein Arbeitgeber hat Steinau. „Danach war die Entscheidung für Von den 61 Besten legten fünf ihre Weiterbildungsprüfung in der IHK Darmstadt, 29 in der Die zehnmonatige Ausbildung ging Hof- mich unterstützt.“ IHK Frankfurt am Main, vier in der IHK Fulda, mann „locker, flockig“ von der Hand. „Ich drei in der IHK Gießen-Friedberg, zwei in der habe schon immer sehr gerne mit Zahlen IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, sieben gearbeitet. Einen Teil des Stoffes kannte in der IHK Kassel, einer in der IHK Limburg, ich bereits aus der Ausbildung, aber ich einer in der IHK Offenbach und neun in der habe viel Neues über Bilanzen und Rechnungsprüfung gelernt.“ Die Weiterbildung IHK Wiesbaden ab. hat der 27-Jährige aus eigenem Antrieb Landesbeste waren begeistert absolviert. „Ich möchte mich von den Mitbewerbern abheben.“ Im nächsten Jahr will Ein spannendes Programm, ein guter Moderator und ein würdiger Rahmen im Kurhaus: Die prüfung (AdA) absolvieren und in den Steve Hofmann die Ausbilder-Eignungs- Absolventinnen und Absolventen aus Fulda nächsten ein bis zwei Jahren vielleicht empfanden es als große Ehre in Wiesbaden zu noch den Betriebswirt anhängen. Landesbester zu werden, war auch für ihn eine Gast zu sein. Nicht zuletzt war es sehr spannend zu sehen, was für Weiterbildungen es Überraschung. „Ich hätte gedacht, dass einige vor mir sind, aber es war sehr schön, überhaupt gibt und sich auszutauschen, lautete das einhellige Fazit. Keine Frage, dass die dass nicht nur Akademiker, sondern auch Landesbesten auch bei der Absolventenfeier in Menschen, die sich weiterbilden, gewürdigt Hünfeld mit von der Partie sind. Im Vorfeld werden.“ fragte WRF sie sowie die erste Industriemeisterin seit rund 25 Jahren bei der IHK Fulda nach ihrem Erfolgsrezept. Hier ihre Statements: Die Namen aller Absolventinnen und Absolventen werden unter www.ihk-fulda.de veröffentlicht. WRF „Ich bin Kauffrau im Einzelhandel sowie geprüfte Handelsassistentin und habe die Weiterbildung nur für mich persönlich gemacht. Mit meinem aktuellen Arbeitgeber hat sie nichts zu tun“, beschreibt Marina Wagner, Filialleiterin bei der Kik Textilien und Non-Food GmbH ihre Intention, sich zur Betriebswirtin IHK weiterzubilden. „Weil ich mich aus eigenem Antrieb entschieden habe, diesen Weg zu gehen, war ich auch sehr motiviert und ehrgeizig“, nennt die 25-Jährige einen wichtigen Grund für ihr gutes Abschneiden. Das Privatleben war in dieser Zeit sehr eingeschränkt, gibt die Landesbeste unumwunden zu, die viel Zeit ins Lernen investiert hat. So war auch drei Jahre lang jeder Jahresurlaub ein Lernurlaub. Unterstützt wurde Marina Wagner von ihrem Lebensgefährten und ihren Freunden. „Drei Jahre ohne richtige Freizeit waren schon hart, aber sie haben sich gelohnt“, zieht Wagner Bilanz. „Es war schön, etwas Neues zu erfahren, zum Beispiel über Außenwirtschaft und Zollabwicklung, und den eigenen Horizont zu erweitern. Was ich in dieser Zeit gelernt habe, hilft mir auch im Privatleben weiter.“ 42 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Aus der IHK-Arbeit Terminankündigung: Ihre Stimme zählt Hessenweite IHK-Wahlen vom 22. Januar bis zum 18. Februar 2014 Vom 22. Januar bis 18. Februar 2014 sind über 400.000 Mitgliedsunternehmen der hessischen IHKs aufgerufen, ihre Vollversammlung neu zu wählen. Die Gewerbetreibenden in zehn IHK-Bezirken haben dann die Möglichkeit, ihre Repräsentanten und Entscheider selbst zu bestimmen. Die gewählten Unternehmer stellen anschließend die Weichen für ihre regionalen Wirtschaftsstandorte für die nächsten fünf Jahre. Selbst entscheiden, selbst machen! Die regionalen Industrie- und Handelskammern vertreten als Selbstverwaltungskörperschaft die Interessen der regionalen Wirtschaft. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, sind sie auf die Mitwirkung der Unternehmen angewiesen. Das gilt für die Mitarbeit im Bildungsbereich, in Ausschüssen, bei Umfragen, ganz besonders aber für die Mitarbeit in der Vollversammlung – dem obersten Beschlussorgan jeder IHK. Gleiches Stimmrecht für alle Die IHK-Wahl ist eine Briefwahl. Dabei wählen die IHK-Mitglieder in gleicher, allgemeiner, unmittelbarer, geheimer und freier Wahl nach den Bestimmungen der Wahlordnungen ihrer IHK die Mitglieder der jeweiligen Vollversammlung. Jedes IHK-Mitglied, unabhängig von seiner Bedeutung im gesamtwirtschaftlichen Spektrum, hat dabei das gleiche Stimmrecht. Die Unternehmen wählen aus der für ihre Wahlgruppe aufgestellten Kandidatenliste ihre Vertreter in der Vollversammlung. Im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Fulda kandidieren in diesem Jahr 59 Unternehmerpersönlichkeiten für die nächste Vollversammlung, darunter 30 amtierende. Der Frauenanteil hat sich von sechs auf acht Kandidatinnen erhöht. Am 2. Januar 2014 werden die Kandidaten in der Fuldaer Zeitung, dem amtlichen Bekanntmachungsorgan für die IHK-Wahl, veröffentlicht. Zeitgleich werden sie auch in der Januar- Ausgabe des IHK-Magazins präsentiert. Weitere Informationen zur Wahl finden Sie unter www.ihk-fulda.de WRF Wirtschaft Region Fulda 12/2013 43


Kurznachrichten „Absolutes Highlight in jedem Jahr“ 36. Wehner Groma-Pokal für angehende Köche und Servicekräfte „20 Jahre Rhöner Charme“ – unter diesem Motto stand die 36. Auflage des Wehner Groma-Pokals. Passend zu diesem Leitgedanken haben elf angehende Servicekräfte und ebenso viele Köche phantasievolle Tischdekorationen entworfen und rund 60 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit kulinarischen Highlights verwöhnt. Dabei stellten sich die Teilnehmer im Restaurant der Eduard-Stieler- Schule den kritischen Blicken einer 14-köpfigen Fachjury. Zugleich wurde den angehenden Köchen eine besondere Ehre zuteil: Nach sechsmonatiger Bauzeit nahmen sie die umgestaltete Großküche, die für 600 000 Euro modernisiert wurde, offiziell in Betrieb. Der Wettbewerb für die Nachwuchskräfte der „weißen und schwarzen Zunft“ brachte für Julia Schäfer, angehende Servicekraft im Holiday Inn Fulda, und für Florian Schmitt vom Fuldaer City-Partner-Hotel Lenz, jeweils eine Erstplatzierung. Auch Cüneyt Özder vom Kolpinghaus Fulda überzeugte die Jury und erhielt den Sonderpreis für den schönsten Tisch. Die zweiten und dritten Plätze unter den Köchen gingen an Julian Stern von Bankett Fulda und Michaela Breuer vom Klinikum Fulda. Louisa Würz vom Hotel Schober am Kurpark aus Bad Salzschlirf und Larissa Brill vom Romantikhotel „Goldener Karpfen“ freuten sich im Bereich „Service“ über einen zweiten beziehungsweise dritten Platz. Der Groma-Pokal gilt in der Branche als hochrangiger Wettbewerb und wird vom Fuldaer Gastronomie-Großhandel Wehner Groma ausgerichtet. Weitere Unterstützer sind der Hotel- und Gaststättenverband, der Verein der Köche, der Verband der Serviermeister und die Eduard-Stieler-Schule, in der der Wettbewerb jährlich ausgetragen wird. Die Preisträger mit Groma-Prokurist Oliver Wehner, Geschäftsführer Hermann Schneider, Wolfgang Wehner und Fachlehrer Johannes Rückelt (v. re.), den Rhöner- Charme-Vertretern Manfred Griebel, Sonja Karlein und Alexander Leubecher sowie Küchenchef Stefan Kessler (v. li.) A us- und Weiterbildung Duale Studienbörse: Neuer Service der IHK Fulda Sie haben einen dualen Studienplatz und suchen geeignete Bewerber? Als Service bietet die IHK Fulda ihren Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Studienangebote kostenfrei und bequem zu veröffentlichen und zu verwalten. Das Einzugsgebiet der Industrie- und Handelskammer ist mit dem Landkreis Fulda identisch. Auf der Homepage der IHK Fulda werden deshalb alle dualen Stellenangebote veröffentlicht, die im Postleitzahlengebiet des Landkreises Fulda liegen. Ziel der Initiative ist es, die dualen Studienangebote in der Wirtschaftsregion zu bündeln. Die Abgängerinnen und Abgänger der Fachoberschulen und Gymnasien sollen hier eine nahezu vollständige Übersicht finden. Die technische Umsetzung und Realisierung der Börse übernimmt die Jobcluster Deutschland GmbH. Die Registrierung des Unternehmens und die Nutzung der Dualen Studienbörse sind kostenfrei. Ansprechpartner in der IHK Fulda ist Armin Gerbeth, Leiter Bildung, Telefon 0661 284-32. E xistenzgründung und Unternehmensförderung Mikrodarlehen für kleinere Existenzgründungen gestartet Schwerpunkt des Programms ist die verbesserte Förderung von kleineren Existenzgründungen mit geringem Finanzierungsbedarf. Um diesem Marktsegment Rückenwind zu verschaffen, bietet das Land Hessen jetzt unter Einbindung wirtschaftsnaher Institutionen über die Förderbank des Landes Hessen, die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WiBank), das neue Förderprogramm „Hessen-Mikrodarlehen“ an. Das Programm schließt mit standardisierten Darlehensfinanzierungen von 3000 Euro bis 15.000 Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren eine Finanzierungslücke für kleinteilige 44 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


RÜBSAM Weiterbildungszentrum Fachbereich Schweißtechnik Vom Praktiker für den Praktiker: Wenn Erfahrung und Kompetenz gefragt sind „Mein Ziel ist es, in einer hochmodernen, aber überschaubaren Lehrwerkstatt durch individuelle Betreuung, Unterstützung und Förderung eine ganzheitliche, auf den Mitarbeiter und den Betrieb abgestimmte Schweißerausbildung zu gewährleisten. Folgende Bausteine stehen dabei im Fokus: Praxis - Theorie - Gesundheit - Coaching. Damit sichern wir die Qualität der Ausbildung.“ Erhard Rübsam, Geschäftsführender Gesellschafter „Bei uns im WBZ gibt es keine starren Verfahren. Jeder Betrieb und jeder Mitarbeiter sind individuell. Daher passen wir uns bei der Aus- und auf den Mitarbeiter und den Betrieb ein. Nur so gewährleisten wir eine optimale Einarbeitung und sorgen im Endeffekt für Qualität in der Arbeit.“ Dominik Strietzel, Leiter Schweißausbildung und Sebastian Rauch, DVS Schweißlehrer „Die Mitarbeiter meines Unternehmens in der Schweißtechnik werden im Rübsam WBZ aus- und weitergebildet, weil dort zwei erfahrene Ausbilder praxisgerecht in einer modernen Lehrwerkstatt ausbilden. Mit moderner Technik in piksauberer Umgebung kümmern sie sich individuell um meine Angestellten und um die Arbeitsweise im Betrieb. Das fördert die Effektivität und Qualität unserer Arbeit.“ Uwe Becker, Geschäftsführer MEBEC - Innovative Ideen aus Metall „Für mich als Vertriebler hatte das WBZ eine besondere Herausforderung zu meistern. Mein Fazit: Ob Facharbeiter oder Führungskraft - bei Rübsam steht der Mensch im Mittelpunkt. Hier habe ich die nötige Sicherheit für den Berufsalltag erlangt - und mich dabei rundum wohl gefühlt.“ Michael Hartmann, Bereichsleiter Vertrieb - IWETEC GmbH Natürlich sind wir nach TÜV & DVS zertifiziert: www.weiterbildungs zentrum-wbz.de Bitte rufen Sie unser Ausbildungsangebot ab. Scannen Sie dazu einfach den QR-Code mit Ihrem Smartphone oder besuchen Sie uns online unter www.weiterbildungszentrum-wbz.de Schweißtechnik Maschinenund Anlagenbau Kälte-und Klimatechnik Haustechnik Technisches Gebäudemanagement RÜBSAM WBZ | Kreuzgrundweg 11 | 36100 Petersberg | Telefon 0661 480 500 60 Wirtschaft Region Fulda 12/2013 45


Kurznachrichten mobile Massage am Arbeitzplatz Das etwas andere Geschenk für Ihre Mitarbeiter und Kunden. „Verschenken Sie Gesundheit und Entspannung!“ Gründungen und Kleinstunternehmen. Die hessischen Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern und kommunale Wirtschaftsförderer fungieren als Kooperationspartner. Sie stellen die regional verankerte Beratung und Begleitung der Gründer sowie die Unterstützung der WIBank bei der Entscheidung über die Anträge sicher. www.wibank.de . Rhönweg 6 36115 Hilders-Simmershausen Telefon: 06681 - 96 78 299 Mobil: 01525 - 39 96 887 Mail: graf@maluhia-massagen.de www.maluhia-massagen.de Auf Geldsuche im Internet für Gründerprojekte IHKs zeichnen erfolgreichste hessische Schulen aus Die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern hat kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Kultusministerium in der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main den IHK Schulpreis 2013 verliehen. „Unternehmen brauchen dringend qualifizierten Nachwuchs“, sagte Matthias Gräßle, Geschäftsführer der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen, anlässlich der Verleihung. „Daher zeichnen wir die besonders leistungsstarken Schulen aus, die sich anhand der Abschlussnoten ihrer Schülerinnen und Schüler messen lassen. Schulnoten sind bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zwar nicht allein entscheidend, aber für Unternehmen sind sie ein wichtiger Indikator für fachliche Kompetenzen, Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen und Motivation der Jugendlichen“, betonte Gräßle. „Unsere hessischen Hauptschulen, Realschulen und Gesamtschulen leisten hervorragende Arbeit. Sie sind Teil unseres vielfältigen Bildungssystems, das alle Schülerinnen und Schüler individuell fördert, Talente stärkt und viele Chancen ermöglicht. Ein guter Haupt- oder Realschulabschluss ist ein sehr gelungener Start ins Berufsleben“, betonte die Hessische Kultusministerin Nicola Beer. Inzwischen zum achten sMal wurden die zehn erfolgreichsten hessischen Haupt- und Realschulen ausgezeichnet. Den besten zehn Schulen ihrer Schulformen, vertreten durch Schülerinnen und Schüler, Schulleitungen und Lehrkräfte, überreichten Matthias Gräßle und die hessische Kultusministerin Nicola Beer eine Urkunde. Die Schulen, die in den beiden Schulformen die jeweils ersten drei Plätze belegten, erhielten zudem Geldpreise in Höhe von insgesamt 7000 Euro. Für den Schulpreis beworben hatten sich 26 Schulen im Bildungsgang Hauptschule und 28 Schulen im Bildungsgang Realschule. Ausgezeichnet wurden die Schulen, die unter den eingegangenen Bewerbungen jeweils zu den zehn Leistungsbesten in ihrem Bildungsgang gehören. Der Erfolg der Schule wurde durch eine gute Gesamtdurchschnittsnote des Abschlussjahrgangs belegt. In der Region gingen die Preise für die besten Realschulen an die Mittelpunktschule Hohe Rhön Hilders und die Private Realschule Fulda. Die Preise für die besten Hauptschulen gingen die Johannes-Hack-Schule Petersberg, die Don-Bosco-Schule Künzell, die Rhönschule Gersfeld und die Mittelpunktschule Hohe Rhön Hilders Die Johannes-Hack-Schule kam bereits zum dritten Mal auf Platz eins. Hier zeigen sich die Früchte einer intensiven und engagierten Arbeit. Smartphone-Apps, Animationsfilme und andere Gründerprojekte stellen sich bis Mitte Dezember auf der Suche nach Geldgebern auf der Internet-Plattform www.createinhessen. startnext.de vor. Besucher des Portals haben die Möglichkeit, die Vorhaben als „Fan“ oder Supporter mit kleinen Geldbeträgen zu unterstützen und im Gegenzug Merchandise-Artikel wie Turnbeutel und Handyhüllen oder gar Nebenrollen in Filmen zu erhalten. Crowdfunding oder Schwarmfinanzierung setzt auf die Unterstützung der Internet-Gemeinschaft, um Mittel für Projekte wie Filme und Games zu sammeln, die wegen ihres geringen Umfangs nur schwer über Banken zu finanzieren sind. Mit der Crowdfunding-Initiative „Moving Pictures Innovators” haben das Hessische Wirtschaftsministerium und die HA Hessen Agentur GmbH in den vergangenen Wochen Projekte aus Film, Social Media, Kommunikation, Design und Games in Hessen gesucht. Nun gehen die Teilnehmer mit ihren Vorhaben in die Finanzierungsphase. Die drei Projekte, die die meisten Unterstützer für sich gewinnen konnten, erhalten zusätzlich ein Preisgeld von insgesamt 3500 Euro. Nach Abschluss des Wettbewerbs soll dauerhaft eine Crowdfunding-Seite eingerichtet werden, die entsprechende hessische Gründerprojekte gebündelt präsentiert. I nnovation und Umwelt Auftakt für wichtigstes europäisches Förderprogramm Die Universität Kassel und die Hochschule Fulda organisieren gemeinsam die regionale Auftaktveranstaltung für das europäische Förderprogramm für Forschung und Innova- 46 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Kurznachrichten tion Horizont2020 am 12. Dezember 2013 im Senatssaal der Universität Kassel. Die EU stellt für den Zeitraum 2014 bis 2020 mehr als 70 Milliarden Euro für Forschungs- und Entwicklungsprojekte und Innovationen zur Verfügung. Unternehmer und Forscher sind eingeladen, die Angebote des Programms kennenzulernen. Experten aus Brüssel und Bonn zeigen Schwerpunkte der Förderung auf und geben Hinweise für die erfolgreiche Antragstellung. „Für öffentlich geförderte transnationale Projektvorhaben ist Horizont2020 das bedeutendste Förderprogramm in Europa. Dabei wurde gerade für Unternehmen die Attraktivität des Programms erhöht. Für kooperative Vorhaben mit den Hochschulen in Fulda und Kassel gibt es zudem vor Ort ‚Lotsen‘ durch die administrativen Vorgaben“, informiert Thomas Berger, Leiter des Instituts inter.research e.V. und des EU-Verbindungsbüros der Hochschule Fulda. Alle Infos unter http:// tiny.cc/horizont2020. Der Helfrecht-Unternehmertipp Aktive Stimmungspflege: Lassen Sie sich von Ihren Erfolgen beflügeln! Erfolge geben Kraft. Und sie zeigen Ihnen, wo Sie auch künftig erfolgreich sein können. Machen Sie sich deshalb stets bewusst, warum Sie einen Erfolg erreicht haben. Das gibt Ihnen Anhaltspunkte für künftiges Planen und Handeln – Sie finden Ihre persönliche Erfolgsstrategie. Am besten führen Sie eine Liste Ihrer Erfolge: Schreiben Sie auf, wenn Ihnen etwas besonders gut gelungen ist. Wenn Sie etwa für Planungen, Entscheidungen oder Aktivitäten besonderes Lob geerntet, außergewöhnliche Anerkennung erhalten haben. Dokumentieren Sie in Ihrer Liste der Erfolge aber auch, wie Sie diese Ergebnisse erreicht haben: Was waren die ausschlaggebenden Kriterien für das gute Gelingen? Was können Sie daraus lernen? Legen Sie dazugehörige Unterlagen wie Dankschreiben, Kundenreferenzen, Nachkalkulationen, Bilanzen oder Veröffentlichungen in den Medien dahinter ab. Nehmen Sie sich diese Aufzeichnungen immer mal wieder vor. Sie werden Ihnen unzählige Anregungen für künftige Ziele und Aktionen vermitteln. Und sie werden Ihnen Selbstvertrauen schenken und Ihre Motivation für künftige Herausforderungen entscheidend fördern. Nutzen Sie die Liste Ihrer Erfolge nicht zuletzt zur Stimmungspflege: Blättern Sie in der Sammlung, wenn Sie mal nicht so gut drauf sind. Sie werden sehen: Ihre Laune wird garantiert besser. © Werner Bayer, Helfrecht-Unternehmerzentrum, Bad Alexandersbad, www.helfrecht.de International Reduzierter Selbstbehalt bei Exportkreditgarantien Die Bundesregierung hat beschlossen, die Exportkreditgarantien des Bundes, die sogenannten Hermes-Deckungen als zentralen Eckpfeiler der Außenwirtschaftsförderung weiter zu stärken. So haben Unternehmen künftig weiterhin die Möglichkeit, ihren Selbstbehalt bei Hermes-Deckungen von 15 auf 5 Prozent zu reduzieren. Die Bundesregierung unterstützt die Exportwirtschaft mit Exportkreditgarantien von 29 Milliarden Euro im Jahr. Der reduzierte Wirtschaft Region Fulda 12/2013 47


Kurznachrichten Selbstbehalt wird von deutschen Exporteuren stark nachgefragt. Die in der Finanzkrise 2009 eingeführte Maßnahme hat sich vor allem für mittelständisch geprägte Unternehmen bewährt. Als Gegenleistung müssen sie einen erhöhten Prämienaufschlag zahlen. Die Möglichkeit zur Absenkung des Selbstbehalts war zunächst bis 2013 befristet und wird nun bis 2016 verlängert. www.bmwi.de Recht ABFÄLLE VERWERTEN Recycling & Entsorgung GmbH & Co. KG Böckler Str. 31 · 36041 Fulda-WEST Tel. (06 61) 7 39 66 · Fax (06 61) 2 19 64 www.schmitt-recycling.de Serie: Häufige Rechtsirrtümer (23) Den Unternehmenskauf und -verkauf gut planen Bei einem Unternehmenskauf oder -verkauf geht es meist um sehr viel Geld. Eine gute Vorbereitung ist unbedingt notwendig und schützt Käufer wie Verkäufer vor bösen Überraschungen, so die Notarkammer Frankfurt am Main. Üblicherweise gliedert sich ein Unternehmenskauf in mehrere Phasen: Die erste ist die Planungs- und Strukturierungsphase: Wann und wie soll der Unternehmenskauf organisiert werden? Für diese Entscheidung spielen Unternehmensziele, zum Beispiel die Stärkung des Stammgeschäfts, Marktzwänge, aber auch behördliche Anforderungen und kartellrechtliche Genehmigungen oder steuerliche Konsequenzen eine wichtige Rolle. Der Verkäufer hingegen wird in dieser Phase sein Unternehmen daraufhin überprüfen, ob es verkaufsfertig ist und es gegebenenfalls vorstrukturieren. Eine Möglichkeit ist es beispielsweise, den zu verkaufenden Unternehmensteil abzuspalten und organisatorisch zu verselbstständigen. Die weiteren Phasen finden Sie online unter www.ihk-fulda.de 48 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Kurznachrichten Standortpolitik Prognos Zukunftsatlas 2013: Gute Chancen für die Region Die Region Fulda verbessert sich im Prognos Zukunftsatlas 2013 gegenüber der Ausgabe des Jahres 2010 von Rang 131 auf Rang 63 und liegt damit hinter Frankfurt, Darmstadt, Groß- Gerau, Wiesbaden, dem Main-Taunus-Kreis und Hochtaunus-Kreis in Hessen an siebter Stelle. Außerhalb des Rhein-Main-Ballungsgebietes ist die Region der beste Landkreis. Ihm werden hohe Zukunftschancen attestiert. Besonders gut schneiden die Osthessen beim Faktor Dynamik ab. Sie belegen bundesweit Rang 32 und Rang 3 in Hessen hinter Darmstadt (6) und nur knapp hinter Frankfurt (Rang 31). Der Prognos Zukunftsatlas bildet die Verbesserung in den vergangenen drei Jahren ab. Ebenso stark ist Fulda beim Faktor Arbeitsmarkt (Rang 47 bundesweit). Auch hier kommt die Region in Hessen gleich nach den kreisfreien Städten Darmstadt und Frankfurt. Auf schwächsten aufgestellt ist der Faktor Wohlstand. Hier belegen die Fuldaer nur Rang 155 von 402 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten. Trotz niedriger Verschuldung und Kriminalitätsrate kann die Region die Nachteile durch die unterdurchschnittliche Kaufkraft nicht ausgleichen. Der Zukunftsatlas kommt zu weiteren interessanten Ergebnissen. Danach herrscht in 107 kreisfreien Städten und Landkreisen Vollbeschäftigung. Das Prognos-Institut spricht von Vollbeschäftigung, wenn die Arbeitslosenquote unter vier Prozent liegt. Dazu gehört auch der Landkreis Fulda. Er ist damit einer von neun Landkreisen beziehungsweise kreisfreien Städten außerhalb von Bayern und Baden Württemberg, die dieses Kriterium erfüllen. Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen Roadshow Tourismus am 12. Dezember im ITZ Fulda Wie können die touristischen Potenziale ländlicher Räume besser inszeniert werden? Welche Wege in der Vermarktung sind zu beschreiten? Wie können die „Macher“ vor Ort übergreifende Herausforderungen, zum Beispiel organisatorischer Natur, meistern? Am Donnerstag, 12. Dezember 2013, laden das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Kooperation mit dem Deutschen ReiseVerband e. V. (DRV), dem Hessischen Tourismusverband (HTV), dem Landkreis Fulda, Rhön Marketing und der Industrie- und Handelskammer Fulda von 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr zur Roadshow Tourismus ins ITZ Fulda, Am Alten Schlachthof 4 ein, über Fragen wie diese nachzudenken. Unter dem Titel „Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen“, einem Projekt des BMWi in Kooperation mit dem DRV als Projektträger, haben Experten aus Branche und Wissenschaft Schlüsselstrategien in wichtigen Handlungsfeldern erörtert, Best Practices auf ihre Erfolgsfaktoren untersucht und Handlungsempfehlungen in Checklistenform für Leistungsträger, Touristiker und die politischen Entscheidungsträger entwickelt. Alle Ergebnisse wurden im Frühjahr 2013 in einem Leitfaden sowie zehn Kurzreports zu den Handlungsfeldern veröffentlicht. In einer bundesweiten Roadshow Tourismus stellen BMWi und DRV in zehn ländlichen Regionen in Deutschland die Projektergebnisse auf regionaler Ebene vor. Neben der Vorstellung der Handlungsempfehlungen steht dabei die Entwicklung und Fortführung spezifischer regionaler Handlungsansätze gemeinsam mit Ihnen als den Tourismusmachern vor Ort im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Deshalb freuen wir uns darauf, mit Ihnen zu diskutieren. Das Programm finden Sie auf der Rückseite. Die Veranstaltung inklusive Kaffeepause, Mittagsimbiss und Seminarunterlagen ist kostenlos. Programm und Anmeldung unter www.ihk-fulda.de Wir wünschen ein creatives Weihnachtsfest www.creart.de www.compositum.de Wirtschaft Region Fulda 12/2013 49


Seitenkopf Was schenken Sie Ihren Azubis? DIE „MOVE36 CORPORATE CLUB CARD“ – DER GESCHENKTIPP FÜR UNTERNEHMEN Das Weihnachtsfest naht und damit auch die Frage nach sinnvollen Geschenkideen. Schenken Sie ihren jüngsten Mitarbeitern doch einen Zuschuss zum Führerschein, zum neuen Fahrrad, oder kostenlosen Eintritt im Lieblingsclub – oder einfach alles zusammen: Mit der „move36 Corporate CLUB CARD“ verschenken Sie 24 Monate Lifestyle in Fulda in einer einzigen Karte. Das Paket enthält das move36-Magazin als regelmäßige Lektüre, Vorteile in vielen Stores, den VIP-Status bei speziellen Events und weitere Specials. 56 Partner beteiligen sich an der „move36 Corporate CLUB CARD“ und decken mit ihren Angeboten nahezu alle Lebensbereiche ab. Die Karte ist bis zum 31. Dezember 2015 gültig und kostet Sie nur einmalig 25 Euro. Und mit ihrem individuellen Firmenlogo auf der Rückseite wird die „move36 Corporate CLUB CARD“ zu einem ganz persönlichen Geschenk Ihres Unternehmens. 50 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


WAS IST DRIN? EINIGE BEISPIELE: Seitenkopf Neues Fahrrad: In der Fahrradwelt Seng kostet ein neues Atlanta- oder Sabotage-Bike mit CLUB CARD 20 Prozent weniger. Abendessen im „La Romantica“: 15 Prozent Rabatt gibt es ab einem Rechnungswert von 30 Euro. Sauna-Nachmittag im „Sieben Welten“ Künzell: Beim Erholen nach dem Arbeitstag zahlen CLUB CARD Besitzer montags bis donnerstags 10 statt 15 Euro Eintritt für zweieinhalb Stunden. Auto- oder Motorradführerschein bei der Fahrschule Braun: Zehn Prozent des Gesamtpreises der Ausbildung gibt’s bei bestandener Prüfung in Form eines Tankgutscheins zurück. Fit für den Job: Im Fit&Fun in Fulda und Petersberg trainieren CLUB CARD Besitzer für einen 10 Prozent günstigeren Mitgliedsbeitrag und bekommen e zusätzlich Rabatte auf alle Getränke im Studio. Alle Leistungen, alle Partner und sämtliche Konditionen sind unter www.move36card.de ausführlich aufgeführt. WAS KOSTET DIE „MOVE36 CORPORATE CLUB CARD“? Die „move36 Corporate CLUB CARD“ kostet einmalig 25 Euro und kann in den Geschäftsstellen der Fuldaer Zeitung bestellt werden. Sie gilt bis zum 31. Dezember 2015. Als Firmenweihnachtsgeschenk können Ihre Beschenkten sie also 24 Mona- te lang nutzen. Fragen? Für weitere Informationen ist das move36 CLUB CARD Team telefonisch unter (0661) 280 691 oder per E-Mail unterinfo@move36card.de für Sie erreichbar. Wirtschaft Region Fulda 12/2013 51


Bücher DIHK-Publikationen IHK Anschriftenverzeichnis 2013/2014 A5, 36 Seiten, 2,20 Euro IHK Karte (alle IHK-Bezirke auf einen Blick) A1, gefaltet im A4 Format, 9,00 Euro Die Umsetzung der Industrieemissionsrichtlinie A5, 44 Seiten, 3,50 Euro IHK-Recyclingbörse Flyer, 20,00 Euro für 100 Exemplare Gebühren für Gutachter A5, 166 Seiten, 15,50 Euro Neuer Ausbildungsberuf – Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement Flyer, 25,00 Euro für 100 Exemplare Leitfaden Waffenhandel – Fragen und Antworten für die Fachkundeprüfung A5, 104 Seiten, 16,50 Euro DIHK Sprachführer – kleines Wörterbuch als Einstieg in die IHK-Welt Sonderformat, 32 Seiten, 10,00 Euro für 10 Exemplare Ihre Ansprechpartnerin ist Katrin Grohl, Telefon: 0661 284-23, E-Mail: grohl@fulda.ihk.de Eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt Hört auf zu arbeiten. Anja Förster, Peter Kreuz, Pantheon Verlag, 4. Auflage, Paperback, 240 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-570- 55189-9. Das Modell „Arbeitskraft gegen Geld“ hat ausgedient. Die Frage, die Förster und Kreuz, der auch Referent des 20. Fuldaer Wirtschaftstages war, in ihrem Buch stellen, lautet: Wie können wir wieder mehr das tun, was uns inspiriert und das Gefühl gibt, in unserem Element zu sein? Die Ausgangssituation dafür ist nicht einfach, geben die Autoren zu, „denn unsere Arbeitswelt orientiert sich strukturell noch immer am Fabrikzeitalter: Alles ist normiert, optimiert, durchgetaktet – und wir sind mittendrin, weitgehend fremdgesteuert. Effizienz und Effektivität sind die Götzen, die wir anbeten. Die Wirtschafts-Maschinerie ermögliche zwar einen gut geölten Betrieb, aber gleichzeitig lege sie Originalität, Eigeninitiative und Wagemut in Ketten. Damit Arbeit wieder zum lebenswerten Teil der Identität werde, müsse ein Perspektivenwechsel vollzogen werden: Weg vom Denken: Wenn ich im Außen funktioniere, werde ich durch Sicherheit belohnt. Ein Trugschluss, denn die einzige belastbare Sicherheit läge heute in der Fähigkeit, mit Engagement und klugen Ideen einen Beitrag zu leisten, der nicht so schnell austauschbar sei. „Wer den Mut hat, sich auf eine Goldgräberreise in sein Inneres zu begeben, stößt auf Erfolgsadern und gewinnt Freiraum: Mental, finanziell - und auf sein ganzes Leben bezogen“, davon sind Förster und Kreuz fest überzeugt. Warnzeichen des Körpers rechtzeitig erkennen Vorbeugen ist besser als heilen - Der aktive Weg zur optimalen Gesundheit. Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen, Verlag Via Nova, Petersberg, Hardcover, 144 Seiten, 22 mehrfarbige Fotos, 28 Grafiken, 16,95 Euro, ISBN 978-3-86616-268-6. Dr. med. von Rosen zeigt einen selbstverantwortlichen Weg zur eigenen Gesundheit auf und ermutigt, ihn zu gehen. In das reich bebilderte Buch sind seine Erfahrungen aus 40 Jahren Praxis erprobter Naturheilkunde eingeflossen. Fachkundig und leicht verständlich werden die Leser angeleitet, die Anzeichen von Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Die Körpersignale werden systematisch von Kopf bis Fuß aufgeführt. Beginnend mit dem Gesicht über Hals, Arme, Brustkorb und Bauchraum bis hin zu den Beinen beschreibt der Autor den Normalzustand sowie Abweichungen, die Anzeichen für Erkrankungen sein können. So deuten beispielsweise Blinddarmoder Mandelentzündungen auf ein geschwächtes Immunsystem hin. Mit einer Entfernung der erkrankten Organe ist es für den Naturheilkundler allerdings nicht getan. Dr. von Rosen versucht, die Ursachen im Rahmen einer ganzheitlichen Behandlung aufzuspüren und zu beseitigen. Wie gut eine naturheilkundliche häufig Therapie helfen kann, zeigen Fallbeispiele von Patienten. 52 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Bücher Europäische und nationale Vorschriften Ausfuhrliste und EG-Dual-use- Verordnung. Mendel Verlag GmbH & Co. KG, Witten, 400 Seiten, 19,90 Euro, ISBN 978-3-943011-13-5. Regelungen zur Exportkontrolle werden von der EU und vom deutschen Gesetzgeber erstellt. Sie sollen zum Beispiel die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen verhindern beziehungsweise eindämmen. Auf europäischer Ebene gilt die Verordnung (EG) Nr. 428/2009 (EG-Dual-use-VO). Alle in Anhang I der EG- Dual-use-VO aufgeführten Güter unterliegen der Exportkontrolle und sind auch in Deutschland genehmigungspflichtig. Auf nationaler Ebene ist ergänzend die Ausfuhrliste zu beachten, die mit der neuen Außenwirtschaftsverordnung am 1. September 2013 in Kraft trat. Sie wurde komplett neu gefasst und in diesem Zuge auch stark gekürzt. Die Ausfuhrliste enthält jetzt nur noch die Güter, die nach nationalen Regelungen der Exportkontrolle unterliegen und deren Ausfuhr der Genehmigung bedarf – nämlich Rüstungsgüter (Teil I Abschnitt A) und nationale Listenpositionen (900er Positionen) von Dual-use-Gütern (Teil I Abschnitt B). Weil die Beurteilung, ob eine Ware genehmigungspflichtig ist, nur anhand beider Regelungen möglich ist, werden Ausfuhrliste und EG-Dualuse-VO gemeinsam in der handlichen Broschüre veröffentlicht. Passende „Schreibstimme“ fürs Unternehmen finden Business-Texte. Gabriele Borgmann, Linde Verlag GmbH, Wien, 2013, 192 Seiten, kartoniert, 19,90 Euro, ISBN 978-3-7093-0490-7. Jede Zeile, die ein Unternehmen verlässt, prägt das Image bei Mitarbeitern, Kunden, Medien und Konkurrenten: Von der E-Mail bis zum Geschäftsbericht, vom Pressestatement bis zum Corporate Book – Worte schaffen Eindrücke, die in den Köpfen hängen blieben. Gabriele Borgmann zeigt auf, wie Vertrauen und Glaubwürdigkeit mit jeder Zeile wachsen und Texte das Image schärfen können. Zwar gelten für Business-Texte klare Regeln, aber für eine Performance mit Worten bleibt dennoch genügend Raum. Und die beginnt mit der „Schreibstimme“, die zum Unternehmen passen muss wie der Anzug zur Krawatte. Die Autorin erklärt, wie angemessen und authentisch geschrieben und zwischen Kreativität und festen Regeln balanciert wird: Wo liegen die Stolpersteine bei den E-Mails? Welche Text-Chancen bieten soziale Netzwerke? Wie wird ein Geschäftsbericht inhaltsreich und stilvoll und ein Skript zur Rede fesselnd? Der Ratgeber zeigt für alle Fälle der Unternehmenskommunikation eine Lösung auf. Der Fokus liegt dabei auf Arbeitstechniken, einer freudvollen Haltung beim Schreiben und einem wertschätzenden Blick. Wir liefern, wenn es passt. Mit Predict von DPD entscheiden Ihre Kunden per E-Mail oder SMS, an welchem Tag sie ein Paket bekommen möchten und werden dann über das genaue Zeitfenster der Lieferung informiert. Das Ergebnis für Sie: eine deutlich höhere Kundenzufriedenheit. Profitieren Sie von unserem erstklassigen Service. Mehr unter www.dpd.de/predict DPD GeoPost (Deutschland) GmbH Schaffeld 6, 36119 Neuhof-Dorfborn Wirtschaft Region Fulda 12/2013 53


Arbeitsjubiläen Arbeitsjubiläen Die Industrie- und Handelskammer Fulda gratuliert folgenden Arbeitsjubilaren: 45 Jahre Karl-Heinz Liebold Ronald Schlosser Otto Wiegand F. C. Nüdling Betonelemente GmbH + Co. KG, Fulda 40 Jahre Frank Gottowich Burkhardt Mallon Willi Schneider F. C. Nüdling Betonelemente GmbH + Co. KG, Fulda Kornelia Jahn-Fey Ursula Schmelz-Held Galeria Kaufhof GmbH, Filiale Fulda Marita Hohmann Herm. Hohmann GmbH Baudekoration, Fulda Heike Schroth Andreas Laberenz GmbH Der Büroprofi, Fulda Bernd Jost Reiseservice Frieda Gass e. K., Neuhof-Hauswurz Claudia Sippel Schuhhaus Zentgraf GmbH, Eiterfeld-Arzell Stevan Angelovski Walter Geiling Wigbert von Keitz Zement- & Kalkwerke Otterbein GmbH & Co. KG, Großenlüder 35 Jahre Ulrich Henning Albert Menz Christoph Müller Ralf Six Lutz Thielemann Matthias Trapp Ralf Wenzl F. C. Nüdling Betonelemente GmbH + Co. KG, Fulda Michael Kerber F. C. Nüdling Fertigteiltechnik GmbH + Co. KG, Fulda Horst Krenzer Aloysius Spiegel Berthold Stehle Karl Zentgraf F. C. Nüdling Natursteine GmbH + Co. KG, Fulda Winfried Brehl Margit Grosser Franz Carl Nüdling Basaltwerke GmbH + Co. KG, Fulda Werner Müller RM Produktions GmbH & Co. KG, Flieden 30 Jahre Thomas Hartmann Gabriela Kallenbach Simone Zentgraf F. C. Nüdling Betonelemente GmbH + Co. KG, Fulda Hans Jörg Klebe Franz Carl Nüdling Basaltwerke GmbH + Co. KG, Fulda Roland Rimmel Herm. Hohmann GmbH Baudekoration, Fulda Birgit Keller Keller Kopiertechnik GmbH, Fulda Klaus Weismüller Andreas Laberenz GmbH Der Büroprofi, Fulda Mechthild Ruhl RM Produktions GmbH & Co. KG, Flieden Harald Hofmann Technolit GmbH Spezialschweißtechnik Fabrikation-Vertrieb-Service, Großenlüder Josef Faust Walter Hasenauer Manfred Kömpel Rudolf Koßlitz Klaus Neumann Steffen Tschernich Zement- & Kalkwerke Otterbein GmbH & Co. KG, Großenlüder 25 Jahre Helga Gärtner Desoi GmbH, Kalbach Stefan Schnabel Edag PS GmbH & Co. KG Roland Hirn Annerose Hosenfeld Axel Krenzer Andreas Rauh Eckhard Schniersmeier F. C. Nüdling Betonelemente GmbH + Co. KG, Fulda Winfried Gilbert Arnold Klöppner F. C. Nüdling Fertigteiltechnik GmbH + Co. KG, Fulda Manfred Greifzu GCE GmbH, Fulda Dietmar Alt Diethelm Hartung Christoph Weber Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH, Fulda Michael Weber Gutmann Transporte GmbH & Co. KG, Hilders Annette Bernhardt Uwe Reuß Jumo GmbH & Co. KG, Fulda Matthias Wiegand KGM Kugelfabrik GmbH & Co. KG, Fulda Loreto Zozzaro MineralBrunnen RhönSprudel Egon Schindel GmbH, Ebersburg Bernhard Ploch Procter & Gamble Manufacturing GmbH, Hünfeld Werner Dümer RM Produktions GmbH & Co. KG, Flieden Gudrun Schäfer Sparkasse Fulda, Fulda Hildegard Mihm Uth GmbH, Fulda Oliver Czernek Jörg Dörr Wolfgang Post Anja Schnell Jürgen Schöppner Zement- & Kalkwerke Otterbein GmbH & Co. KG, Großenlüder 20 Jahre Uwe Flügel Desoi GmbH, Kalbach Theodor Ey Udo Nehrling Dipl.- Ing. Erhard Rübsam Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung mbH & Co. KG, Petersberg Josef Fottner Edag GmbH & Co. KGaA Matthias Bader Jens Gössinger Andrea Gramann Ronald Grimmenstein Hubert Hahner Jakob Hazenbiller Elmar Jörges Hans-Jürgen Ludwig Stefan Schaefer Hartmut Schmidt Kay Siegfried Dittmar Zacher Dieter Zentgraf F. C. Nüdling Betonelemente GmbH + Co. KG, Fulda 54 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Arbeitsjubiläen Marko Burkard Hans-Joachim Kuldschun F. C. Nüdling Fertigteiltechnik GmbH + Co. KG, Fulda Monika Hahl Ursula Kapp Elfriede Schäfer Katja Schulz Franz Carl Nüdling Basaltwerke GmbH + Co. KG, Fulda Hermann Falkenhahn Birgid Möller Keller Kopiertechnik GmbH, Fulda Manfred Jahn Susanne Lange Andreas Laberenz GmbH Der Büroprofi, Fulda Uwe Götte Thomas Kindermann Simone Müller MBN Mühlhäuser Beton- und Natursteinwerk GmbH + Co. KG, Fulda Ute Pahler RM Produktions GmbH & Co. KG, Flieden Marianne Hofmann Schuhhaus Zentgraf GmbH, Eiterfeld-Arzell Josefa Reichardt Seniana GmbH + Co. Seniorenresidenz KG, Hünfeld 15 Jahre Kerstin Grabow Martin Müller Dipl.- Ing. Erhard Rübsam Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung mbH & Co. KG, Petersberg Winfried Pöpperl Nico Willing F. C. Nüdling Betonelemente GmbH + Co. KG, Fulda Andreas Dajek Klaus Fischer Heribert Weber F. C. Nüdling Fertigteiltechnik GmbH + Co. KG, Fulda Ingo Kuhn Oscar Herzig GmbH, Eichenzell Nina Dorsch Andreas Laberenz GmbH Der Büroprofi, Fulda Bernadette Altstadt Ines Gebauer Sonja Kretschmer Schuhhaus Zentgraf GmbH, Eiterfeld-Arzell Franz Henkel Stabo Verbindungstechnik GmbH & Co. KG, Fulda 10 Jahre Markus Flegel Jörg Helmund Dieter Werbach Dipl.- Ing. Erhard Rübsam Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung mbH & Co. KG, Petersberg Michael Klug Edag GmbH & Co. KGaA Alexander Motzkau Edag PS GmbH & Co. KG Viktor Schiffner Rico Sosnowski Element Six GmbH, Burghaun Dieter Gregor Boris Krimmel Heike Müller F. C. Nüdling Betonelemente GmbH + Co. KG, Fulda Viktor Gossen Annett Gutmann Cornelia Kämmerer Gotfryd Korn Pia Schrimpf F. C. Nüdling Fertigteiltechnik GmbH + Co. KG, Fulda Jürgen Gelhard Dieter Reith Rudolf Fehrmann GmbH & Co. KG, Fulda Ringo Wuchert Gutmann Transporte GmbH & Co. KG, Hilders Thunrey Henning Otmar Neubauer Andre Nowak Heurich GmbH & Co. KG, Petersberg Mirco Leinweber Waldemar Rein Thomas Schneider Herm. Hohmann GmbH Baudekoration, Fulda Rudolf Briese Hotrega GmbH Chemisch-Technische Produkte Herstellung und Vertrieb, Bad Salzschlirf Tanja Huber Job AG Personaldienstleistungen AG, Fulda Agnes Sauer Martina Seemann Tina Sezikli Keller Kopiertechnik GmbH, Fulda Theo Eichinger Andreas Laberenz GmbH Der Büroprofi, Fulda Joachim Kappel Karin Leitschuh Bernd Meier Pedro Rodriguez Helma Winterling RM Produktions GmbH & Co. KG, Flieden Corinna Greulich Schuhhaus Zentgraf GmbH, Eiterfeld-Arzell Beate Möller Eva-Maria Weitzel Technolit GmbH Spezialschweißtechnik Fabrikation-Vertrieb-Service, Großenlüder Marina Wilhelm Teknos Deutschland GmbH, Fulda Sven Steigerwald Wehner Lebensmittel GmbH & Co. KG Nicole Rößler Zement- & Kalkwerke Otterbein GmbH & Co. KG, Großenlüder 5 Jahre Dimitrije Cebzan Danny Langrock Dipl.- Ing. Erhard Rübsam Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung mbH & Co. KG, Petersberg Sie möchten den kostenlosen Service der IHK Fulda nutzen und ein Jubiläum im IHK- Magazin veröffentlichen? Ihre Ansprechpartnerin ist Ute Handwerk, Telefon 0661 284-17, E-Mail: handwerk@fulda.ihk.de. Redaktionsschluss ist jeweils der 10. des Vormonats. Wirtschaft Region Fulda 12/2013 55


Amtliche Bekanntmachungen Ausbildungsregelung über die Berufsausbildung zum Fachpraktiker Küche / zur Fachpraktikerin Küche vom 11. Juni 2013 Die Industrie- und Handelskammer Fulda erlässt aufgrund des Beschlusses des Berufsbildungsausschusses vom 11.06.2013 als zuständige Stelle nach § 66 Absatz 1 BBiG in Verbindung mit § 79 Absatz 4 Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), das zuletzt durch Artikel 24 des Gesetzes vom 20. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2854) geändert worden ist, nachstehende Ausbildungsregelung für die Berufsausbildung von behinderten Menschen. § 1 Ausbildungsberuf Die Berufsausbildung zum Fachpraktiker Küche / zur Fachpraktikerin Küche erfolgt nach dieser Ausbildungsregelung § 2 Personenkreis Diese Ausbildungsregelung regelt die Berufsausbildung gemäß § 66 Berufsbildungsgesetz (BBiG) für Personen im Sinne des § 2 SGB IX. (1) Die Feststellung, dass Art und Schwere der Behinderung eine Ausbildung nach einer Ausbildungsregelung für behinderte Menschen erfordert, soll auf der Grundlage einer differenzierten Eignungsuntersuchung erfolgen. Sie ist durch die Dienststellen der Bundesanstalt für Arbeit – unter Berücksichtigung der Gutachten ihrer Fachdienste und von Stellungnahmen der abgebenden Schule, gegebenenfalls unter Beteiligung von dafür geeigneten Fachleuten (Ärzte, Psychologen, Pädagogen, Behindertenberater) aus der Rehabilitation bzw. unter Vorschaltung einer Maßnahme der Berufsfindung und Arbeitserprobung – durchzuführen. (2) Aus einer fehlerhaften Feststellung gem. Absatz 1 können Ansprüche gegenüber den Ausbildenden nicht hergeleitet werden. § 3 Dauer der Berufsausbildung Die Ausbildung dauert drei Jahre. § 4 Ausbildungsstätten Die Ausbildung findet in ausbildungsrechtlich geeigneten Ausbildungsbetrieben und Ausbildungseinrichtungen statt. § 5 Eignung der Ausbildungsstätte (1) Behinderte Menschen dürfen nach dieser Ausbildungsregelung nur in dafür geeigneten anerkannten Betrieben und Ausbildungseinrichtungen ausgebildet werden. (2) Neben den in § 27 BBiG festgelegten Anforderungen muss die Ausbildungsstätte hinsichtlich der Räume, Ausstattung und Einrichtung den besonderen Erfordernissen der Ausbildung von behinderten Menschen gerecht werden. (3) Es müssen ausreichend Ausbilder/Ausbilderinnen zur Verfügung stehen. Die Anzahl der Ausbilder/Ausbilderinnen muss in einem angemessenen Verhältnis zur Anzahl der Auszubildenden stehen. Dabei ist ein Ausbilderschlüssel von in der Regel höchstens eins zu acht anzuwenden. § 6 Eignung der Ausbilder/Ausbilderinnen (1) Ausbilder/Ausbilderinnen, die im Rahmen einer Ausbildung nach § 66 BBiG erstmals tätig werden, müssen neben der persönlichen, berufsspezifisch fachlichen sowie der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung (AEVO u.a.) eine mehrjährige Erfahrung in der Ausbildung sowie zusätzliche behindertenspezifische Qualifikationen nachweisen. (2) Anforderungsprofil: Ausbilder/Ausbilderinnen müssen eine rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation nachweisen und dabei folgende Kompetenzfelder abdecken: • Reflexion der betrieblichen Ausbildungspraxis, • Psychologie, • Pädagogik, Didaktik, • Rehabilitationskunde, • Interdisziplinäre Projektarbeit, • Arbeitskunde/Arbeitspädagogik, • Recht, • Medizin. Um die besonderen Anforderungen des § 66 BBiG zu erfüllen, soll ein Qualifizierungsumfang von 320 Stunden sichergestellt werden. (3) Von dem Erfordernis des Nachweises einer rehabilitationspädagogischen Zusatzqualifikation soll bei Betrieben abgesehen werden, wenn die Qualität der Ausbildung auf andere Weise sichergestellt ist. Die Qualität ist in der Regel sichergestellt, wenn eine Unterstützung durch eine geeignete Ausbildungseinrichtung erfolgt. (4) Ausbilder/Ausbilderinnen, die im Rahmen einer Ausbildung nach § 66 BBiG bereits tätig sind, haben innerhalb eines Zeitraumes von höchstens fünf Jahren die notwendigen Qualifikationen gemäß Absatz 2 nachzuweisen. (5) Die Anforderungen an Ausbilder/Ausbilderinnen gemäß Absatz 2 gelten als erfüllt, wenn die behindertenspezifischen Zusatzqualifikationen auf andere Weise glaubhaft gemacht werden können. § 7 Struktur der Berufsausbildung (1) Findet die Ausbildung in einer Ausbildungseinrichtung statt, sollen mindestens 12 Wochen außerhalb dieser Einrichtung in einem geeigneten Ausbildungsbetrieb/mehreren geeigneten Ausbildungsbetrieben durchgeführt werden. (2) Von der Dauer der betrieblichen Ausbildung nach Absatz 1 kann nur in besonders begründeten Einzelfällen abgewichen werden, wenn die jeweilige Behinderung oder betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern. Eine Verkürzung der Dauer durch die Teilnahme an einer überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahme erfolgt nicht. § 8 Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild (1) Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit). Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende Organisation der Ausbildung ist insbesondere zulässig, soweit die jeweilige Behinderung der Auszubildenden oder betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern. (2) Gegenstand der Ausbildung zum Fachpraktiker Küche /zur Fachpraktikerin Küche sind mindestens die folgenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten: 1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht, 2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes, 3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, 4. Umweltschutz, 5. Umgang mit Gästen, 6. Arbeitsplanung; Einsetzen von Geräten, Maschinen und Gebrauchsgütern, 7. Hygiene, 8. Warenwirtschaft, 9. Anwenden einfacher arbeits- und küchentechnischer Verfahren, 10. Verarbeiten von pflanzlichen Nahrungsmitteln, 11. Vor- und Zubereitungsarbeiten in der kalten Küche, 12. Herstellen von Grundsuppen und Grundsoßen, 13. Verarbeiten von Fleisch, Geflügel und Fisch, 14. Zubereiten einfacher Speisen aus Molkereiprodukten und Eiern, 15. Herstellen und Anrichten von einfachen Frucht- und Süßspeisen, 16. Verarbeiten und Anrichten von Halbfertig- und Fertigprodukten § 9 Zielsetzung und Durchführung der Berufsausbildung (1) Die in dieser Ausbildungsregelung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren (berufliche Handlungskompetenz) einschließt. (2) Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 10 und 11 nachzuweisen. (3) Die Ausbildenden haben unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplanes für die Auszubildenden einen individuellen Ausbildungsplan zu erstellen. (4) Die Auszubildenden haben einen schriftlichen Ausbildungsnachweis zu führen. Ihnen ist Gelegenheit zu geben, den schriftlichen Ausbildungsnachweis während der Ausbildungszeit zu führen. Die Ausbildenden haben den schriftlichen Ausbildungsnachweis regelmäßig durchzusehen und abzuzeichnen. (5) Der Auszubildende/Die Auszubildende kann nach Maßgabe von Art oder Schwere/Art und Schwere seiner/ihrer Behinderung von der Pflicht zur Führung eines schriftlichen Ausbildungsnachweises entbunden werden. § 10 Zwischenprüfung (1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll frühestens nach 18 Monaten und spätestens vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. (2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage zu § 8 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist. (3) In höchstens 180 Minuten soll der Prüfling eine Arbeitsprobe durchführen. Dabei soll er zeigen, dass er Arbeiten planen, durchführen und kontrollieren sowie dabei Gesichtspunkte der Sicherheit, des Gesundheitsschutzes, der Hygiene, des Umweltschutzes und der Wirtschaftlichkeit berücksichtigen kann. Hierfür kommen insbesondere in Betracht: 1. Planen von Arbeitsschritten, 2. Anwenden von Arbeitstechniken und 3. Präsentieren von Produkten. § 11 Abschlussprüfung (1) Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsregelung ist zugrunde zu legen. (2) Die Prüfung ist praktisch und schriftlich durchzuführen. (3) In der praktischen Prüfung soll der Prüfling in insgesamt höchstens sechs Stunden zwei Arbeitsproben durchführen, in denen jeweils ein Gericht für vier Personen zuzubereiten und zu präsentieren ist, und hierüber ein auftragsbezogenes Fachgespräch von höchstens zehn Minuten führen. Dabei kann aus den nachfolgenden Bereichen ausgewählt werden: 1. Suppen, 2. einfache Gerichte aus Fleisch, Geflügel oder Fisch, 3. einfache Eiergerichte, 4. einfache Frucht- oder Süßspeisen, 5. fleischlose Gerichte, 6. Gemüse und Sättigungsbeilagen, 7. kalte Platten. Die Bereiche werden vom Prüfungsausschuss benannt. Bei der Durchführung der Arbeitsproben soll der Prüfling zeigen, dass er Maschinen und Gebrauchsgüter wirtschaftlich und umweltbewusst einsetzen sowie Sicherheit, Gesundheitsschutz und Hygiene bei der Arbeit berücksichtigen kann. In den vom Prüfling durchzuführenden Arbeitsproben muss die Herstellung eines Hauptgerichtes enthalten sein. Bei der Zubereitung des jeweiligen Gerichtes kann der Prüfling nach eigenem Ermessen einen vorbereiteten Arbeitsablaufplan und Rezepturen verwenden. Dem Prüfling kann für die Arbeitsproben ein Warenkorb vorgegeben werden. Der Warenkorb besteht aus Pflicht- und Wahlkomponenten; diese werden vom Prüfungsausschuss benannt. Der Prüfling hat aus den Wahlkomponenten eine Auswahl zu treffen. Wird ein Warenkorb zur Verfügung gestellt, so ist dieser dem Prüfling vier Wochen vor der praktischen Prüfung bekannt zu geben. Der Prüfling hat dem Prüfungsausschuss das Gericht für jede Arbeitsprobe spätestens eine Woche vor der Prüfung schriftlich zu benennen. (4) Die schriftliche Prüfung wird in den Prüfungsbereichen Technologie, Fachrechnen sowie Wirtschaftsund Sozialkunde durchgeführt. Es kommen Fragen und Aufgaben, die sich auf praxisbezogene Fälle beziehen sollen, insbesondere aus folgenden Gebieten in Betracht: 1. im Prüfungsbereich Technologie: 1.1 Arbeitsplanung und Arbeitstechniken, 1.2 Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten von Lebensmitteln und Hilfsstoffen, 1.3 Lagermöglichkeiten und Lagerungsarten, 1.4 Vor- und Zubereitung von Lebensmitteln, 1.5 Einsatz von Geräten, Maschinen und Gebrauchsgütern, 1.6 Sicherheit und Gesundheitsschutz, 1.7 Hygiene und Umweltschutz; 2. im Prüfungsbereich Fachrechnen: Grundrechenarten im Zusammenhang mit Bedarfsermittlung, Materialanforderung und Lagerhaltung; 3. im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde: Allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt. 56 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Amtliche Bekanntmachungen (5) Für den schriftlichen Teil der Prüfung ist von folgenden zeitlichen Höchstwerten auszugehen: 1. im Prüfungsbereich Technologie 60 Minuten, 2. im Prüfungsbereich Fachrechnen 90 Minuten, 3. im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde 45 Minuten. § 12 Gewichtungsregelung Innerhalb des schriftlichen Teils der Prüfung haben die Prüfungsbereiche folgendes Gewicht: - Prüfungsbereich Technologie 60 Prozent - Prüfungsbereich Fachrechnen 20 Prozent - Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde 20 Prozent § 13 Bestehensregelung (1) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils im praktischen und schriftlichen Teil der Prüfung mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind. Werden die Prüfungsleistungen in einem Prüfungsbereich des schriftlichen Teils der Prüfung mit „ungenügend“ bewertet, so ist die Prüfung nicht bestanden. (2) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der mit schlechter als „ausreichend“ bewerteten Prüfungsbereiche des schriftlichen Teils der Prüfung durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2 : 1 zu gewichten § 14 Übergang Ein Übergang von einer Berufsausbildung nach dieser Ausbildungsregelung in eine entsprechende Ausbildung nach § 4 BBiG von dem/der Auszubildenden und dem/der Ausbildenden kontinuierlich zu prüfen § 15 Bestehende Berufsausbildungsverhältnisse Berufsausbildungsverhältnisse, die bei Inkrafttreten dieser Ausbildungsregelung bestehen, können unter Anrechnung der bisher zurückgelegten Ausbildungszeit nach den Vorschriften dieser Regelung fortgesetzt werden, wenn die Vertragsparteien dies vereinbaren. § 16 Prüfungsverfahren Für die Zulassung zur Abschlussprüfung und das Prüfungsverfahren gilt die Prüfungsordnung für die Durchführung von Abschluss- und Umschulungsprüfungen der IHK Fulda entsprechend. § 17 Abkürzung und Verlängerung der Ausbildungszeit Soweit die Dauer der Ausbildung abweichend von dieser Ausbildungsregelung verkürzt oder verlängert werden soll, ist § 8 Absatz 1 und 2 BBiG entsprechend anzuwenden. §18 Inkrafttreten/Außerkrafttreten Diese Ausbildungsregelung tritt nach ihrer Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der IHK Fulda am 1. August 2014 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Ausbildungsregelung zum/zur Beikoch/Beiköchin außer Kraft. Zu diesem Zeitpunkt in diesem Ausbildungsberuf bestehende Ausbildungsverhältnisse können zu Ende geführt werden. Fulda, 11. Juni 2013 Industrie- und Handelskammer Fulda Bernhard Juchheim Präsident der IHK Fulda Stefan Schunck Hauptgeschäftsführer der IHK Fulda Ausbildungsrahmenplan für die Ausbildungsregelung zum Fachpraktiker Küche zur Fachpraktikerin Küche Lfd. Nr. Teil des Ausbildungs- ‘berufsbildes Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die unter Einbeziehung selbstständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind 1 2 3 4 1 Berufsbildung, Arbeitsund Tarifrecht (§ 8 Absatz 2 Nummer 1) 2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 8 Absatz 2 Nummer 2) 3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 8 Absatz 2 Nummer 3) a) Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären b) gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen c) eigene Chancen auf dem Arbeitsmarkt einschätzen und Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung nennen d) wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen e) wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen a) Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern b) Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Einkauf, Produktion, Dienstleistung, Verkauf und Verwaltung erklären c) Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen d) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- und personalvertretungsrechtlichen Organe des ausbildenden Betriebes beschreiben a) Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen b) berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden c) Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten d) Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen zeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsjahr 1. 2. 3. während der gesamten Ausbildung zu vermitteln 4 Umweltschutz (§ 8 Absatz 2 Nummer 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere a) mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären b) für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden c) Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen d) Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen 5 Umgang mit Gästen (§ 8 Absatz 2 Nummer 5) a) Auswirkungen des persönlichen Erscheinungsbildes und Verhaltens auf Gäste darstellen und begründen b) einfache fremdsprachliche Fachbegriffe verwenden 4 c) Mitteilungen, insbesondere Bestellungen und Reklamationen, entgegennehmen und weiterleiten 1 d) Gäste über das Angebot an Produkten informieren 1 6 Arbeitsplanung; Einsetzen von Geräten, Maschinen und Gebrauchsgütern (§ 8 Absatz 2 Nummer 6) a) grundlegende Arbeitsschritte planen b) Arbeitsplatz bereichsbezogen unter Berücksichtigung hygienischer Anforderungen einrichten c) Geräte, Maschinen und Gebrauchsgüter vorbereiten und einsetzen d) Geräte, Maschinen und Gebrauchsgüter reinigen und pflegen 6 Wirtschaft Region Fulda 12/2013 57


Lfd. Nr. Teil des Ausbildungs- ‘berufsbildes Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die unter Einbeziehung selbstständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind zeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsjahr Lfd. Nr. Teil des Ausbildungs- ‘berufsbildes Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die unter Einbeziehung selbstständigen Planens, Durchführens und Kontrollierens zu vermitteln sind zeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsjahr 1. 2. 3. 1. 2. 3. 1 2 3 4 7 Hygiene (§ 8 Absatz 2 Nummer 7) 8 Warenwirtschaft (§ 8 Absatz 2 Nummer 8) 9 Anwenden einfacher arbeits- und küchentechnischer Verfahren (§ 8 Absatz 2 Nummer 9) 10 Verarbeiten von pflanzlichen Nahrungsmitteln (§ 8 Absatz 2 Nummer 10) a) Vorschriften und Grundsätze zur Personalhygiene anwenden c) Vorschriften und Grundsätze zur Betriebshygiene anwenden d) Vorschriften und Grundsätze zur Lebensmittelhygiene anwenden e) Grundsätze der HACCP-Verordnung anwenden f) Desinfektions- und Reinigungsmittel ökonomisch einsetzen und anwenden a) Waren annehmen, auf Gewicht, Menge und sichtbare Schäden prüfen und betriebsübliche Maßnahmen einleiten b) Waren ihren Ansprüchen gemäß einlagern c) bei der Kontrolle von Lagerbeständen auf Menge und Qualität mitwirken d) Produkte auf Qualität prüfen und Verwendungsmöglichkeiten zuordnen e) betriebsübliche Maßnahmen bei zu geringen Lagerbeständen einleiten f) Warenbedarf für einfache Speisen und Gerichte auf Grundlage von Rezepturen ermitteln a) Arbeitstechniken anwenden b) Lebensmittel messen und wiegen c) Garverfahren anwenden d) Dressings herstellen e) Marinaden herstellen f) Panierungen herstellen 5 g) Speisen unter Berücksichtigung von Rezepturen und Ernährungsgrundsätzen zubereiten und anrichten a) Rohkostsalate vor- und zubereiten b) Gemüse und Kartoffeln vor- und zubereiten 6 c) Hülsenfrüchte vor- und zubereiten d) Reis, Getreide und Mahlprodukte vor- und zubereiten e) Teigwaren und Mehlspeisen vor- und zubereiten 6 4 16 1 2 5 4 15 1 2 3 4 11 Vor- und Zubereitungsarbeiten in der kalten Küche (§ 8 Absatz 2 Nummer 11) 12 Herstellen von Grundsuppen und Grundsoßen (§ 8 Absatz 2 Nummer 12) 13 Verarbeiten von Fleisch, Geflügel und Fisch (§ 8 Absatz 2 Nummer 13) 14 Zubereiten einfacher Speisen aus Molkereiprodukten und Eiern (§ 8 Absatz 2 Nummer 14) 15 Herstellen und Anrichten von einfachen Frucht- und Süßspeisen (§ 8 Absatz 2 Nummer 15) 16 Verarbeiten und Anrichten von Halbfertig- und Fertigprodukten (§ 8 Absatz 2 Nummer 16) a) Salate vor-, zubereiten und anrichten b) Wurst-, Fleischwaren und Käse schneiden und anrichten c) einfache Vorspeisen zubereiten und anrichten d) Platten mit verschiedenen Produkten zusammenstellen und anrichten a) Fonds herstellen b) klare Suppen herstellen c) gebundene Suppen herstellen d) einfache Suppeneinlagen herstellen e) Grundsoßen herstellen a) Schlachtfleisch unterscheiden und zu einfachen Gerichten verarbeiten b) Hackmassen herstellen und zubereiten c) Hausgeflügel unterscheiden und zu einfachen Gerichten verarbeiten d) Meeres- und Süßwasserfische unterscheiden und zu einfachen Gerichten verarbeiten a) Eierspeisen zubereiten und anrichten 2 b) Käsegerichte zubereiten und anrichten c) Speisen aus Quark und Joghurt zubereiten und anrichten a) Kremspeisen herstellen b) süße Eierspeisen herstellen c) Früchte und Obstsalate vor-, zubereiten und anrichten d) Eisspeisen anrichten 2 a) Halbfertigprodukte weiterverarbeiten und anrichten b) Fertigprodukte unter Berücksichtigung der Zubereitungshinweise verarbeiten und anrichten 8 6 12 4 10 4 16 8 8 Das Original. Parzeller Die Taschenleuchte mit führender LED-Technik ist sehr energiesparend. Geballte Lichtpower mit 9 ultrahellen LEDs (20 Lumen). 3 AAA Batterien und attraktive Metall-Geschenkdose, 9 x 3 cm. z.B. bei 200 Stück inkl. Lasergravur: 3,85 € /St. + Mwst. u. Versandkosten 58 Wirtschaft Region Fulda 12/2013 www.parzellers-werbemittel.de


Handelsregister Handelsregister Amtsgericht Fulda NEUEINTRAGUNGEN: Schneider Strick GmbH, Fulda. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 27.09.2013. Geschäftsanschrift: Reesbergstraße 2, 36039 Fulda. Gegenstand ist die Produktion von und Handel mit Strick- und Textilwaren. Stammkapital: 25.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführerin: Schneider, Adina Iuliana, Stuttgart, geb. 01.06.1977, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 6407 18.10.2013 Attraktives Bauen Bauträgergesellschaft mbH, Hosenfeld. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 23.08.1995 mit Änderung vom 15.06.2000. Die Gesellschafterversammlung vom 18.06.2013 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung von Büdingen (bisher Amtsgericht Friedberg (Hessen) HRB 3595) nach Hosenfeld und § 5 (Bekanntmachungen) beschlossen. Geschäftsanschrift: Neue Straße 15, 36154 Hosenfeld. Gegenstand ist die Vergabe von Arbeiten zur Errichtung von Bauwerken aller Art, sowie die Verwaltung, die Vermietung, die Verpachtung und der Ein- und Verkauf von Immobilien. Stammkapital: 50.000 DEM. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Debus, Heinz-Dieter, Büdingen, geb. 16.07.1946, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Prokura erloschen: Dietsche, Ingeborg, 79677 Wembach, geb. 01.04.1949. HRB 6408 23.10.2013 Auto-Plaza GmbH, Künzell. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 02.10.2013 mit Änderung vom 22.10.2013. Geschäftsanschrift: Turmstraße 109, 36093 Künzell. Gegenstand: Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art. Stammkapital: 25.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Szondi, Csaba, Künzell, geb. 15.10.1967, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 6409 24.10.2013 Richter+Frenzel Fulda GmbH, Petersberg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 18.10.2013. Geschäftsanschrift: Breitunger Str. 1, 36100 Petersberg. Gegenstand ist der Großhandel mit sanitären, klima- und haustechnischen Erzeugnissen und verwandten Artikeln. Die Gesellschaft kann sich an Unternehmen ähnlicher Art beteiligen und solche verwalten, erwerben, Vertretungen auf dem Unternehmensgegenstand nach Absatz 1 übernehmen und Zweigniederlassungen errichten. Die Gesellschaft übernimmt insbesondere die Vertriebstätigkeit für den Standort Fulda der Richter + Frenzel GmbH + Co. KG. Stammkapital: 100.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Kutzki, Sven, Uettingen, geb. 31.01.1973; Ziebahl, Matthias, Herbstein, OT Altenschlirf, geb. 19.09.1970, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter der Richter + Frenzel GmbH + Co. KG mit Sitz in Würzburg (AG Würzburg, HRA 220) Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Kress, Dieter, Großenlüder, geb. 04.02.1956. HRB 6410 25.10.2013 BN 16 Real Estate GmbH, Neuhof. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschafts- vertrag vom 02.09.2013 mit Änderung vom 18.10.2013. Geschäftsanschrift: Alpenstraße 10, 36119 Neuhof. Gegenstand ist die gewinnbringende Verwaltung von Kapital, das Ankaufen, Bebauen und Verkaufen von Immobilien sowie die Beratung und Vermittlung in diesem Zusammenhang. Stammkapital: 25.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Schäfer, Carsten, Neuhof, geb. 07.10.1982, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 6411 25.10.2013 DN 37 Real Estate GmbH, Neuhof-Hauswurz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 02.09.2013 mit Änderung vom 18.10.2013. Geschäftsanschrift: Alpenstraße 10, 36119 Neuhof-Hauswurz. Gegenstand (1) ist die gewinnbringende Verwaltung von Kapital, das Ankaufen, Bebauen und Verkaufen von Immobilien sowie die Beratung und Vermittlung in diesem Zusammenhang. (2) Die Gesellschaft darf artverwandte Geschäfte betreiben, insbesondere solche, die den Gesellschaftszweck nach Nr. 1 zu fördern geeignet sind. (3) Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zum Gegenstand. (4) Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. (5) Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere ihr ähnliche Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen. Stammkapital: 25.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Schäfer, Carsten, Neuhof, geb. 07.10.1982, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 6412 28.10.2013 Bauleitung Bambei UG (haftungsbeschränkt), Großenlüder. Gesellschaft mit be- schränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 31.05.2013 mit Änderung vom 06.09.2013. Geschäftsanschrift: Pestalozzistraße 37, 36137 Großenlüder. Gegenstand: Bauleitung Tief- und Straßenbau. Stammkapital: 200 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Bambei, Jürgen, Großenlüder, geb. 06.02.1958, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 6413 28.10.2013 Christoph Schäfer Steuerberater Steuererklärungen · Buchhaltungen · Jahresabschlüsse Langebrückenstraße 1, 36037 Fulda Telefon 0661 90197499, Fax 0661 90197498 www.stb-schaefer-fulda.de IT-Lösungen aus einer Hand NEU Auftragsabwicklung Rechnungswesen Lohn + Gehalt Softwareentwicklung Gartengestaltung Renovierung & Innenausbau Dachausbau Raumgestaltung & Modernisierung Objektbetreuung Montage- & Reparaturservice Projektmanagement Restauration … für Handel, Handwerk und Produktion IT-Sicherheit Hardware CRM Dokumentenmanagement (DMS) Netzwerke Das Hochverfügbarkeitssystem LANhvs Was können Sie sich im Hinblick auf Server-Ausfallzeiten leisten? Tage, Stunden oder Minuten? Oder gar keine? Computer-L.A.N. GmbH Königstraße 42 36037 Fulda 0661. 97 390 www.computer-lan.de Wirtschaft Region Fulda 12/2013 59


Handelsregister HVG GmbH, Fulda, Daimler-Benz-Straße 21, 36039 Fulda. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 24.09.2013. Geschäftsanschrift: Daimler-Benz-Straße 21, 36039 Fulda. ist die Verwaltung eigenen Vermögens im In- und Ausland, insbesondere von Beteiligungen. Die Gesellschaft übt insbesondere auch Verwaltungsrechte und Leitungsfunktionen bei ihren Beteiligungen aus. 25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Hartmann, Christoph, Künzell, geb. 03.01.1961, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Hartmann Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Fulda (Amtsgericht Fulda, HRA 1348). Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Den Gläubigern der an der formwechselnden Umwandlung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der formwechselnden Umwandlung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 201 UmwG bekannt gemacht worden ist, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die formwechselnden Umwandlung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird. HRB 6414 29.10.2013 BHG Bauelemente Heil GmbH, Petersberg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 15.10.2013. Geschäftsanschrift: Hauptstraße 15, 36100 Petersberg. Gegenstand: Handel mit und Vertrieb von Überdachungen, Geländern und Sonnenschutz. Stammkapital: 25.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Heil, Eleonore, Petersberg, geb. 28.03.1960, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 6415 31.10.2013 Klinikum Gersfeld gGmbH, Gersfeld (Rhön). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 29.10.2013. Geschäftsanschrift: Wolf-Hirth-Straße 18, 36129 Gersfeld (Rhön). Gegenstand ist der Betrieb des Klinikums in Gersfeld/Rhön als Belegarztklinikum, als halbstationäre und als vollstationäre Klinikeinrichtung sowie als ambulantes Operationsund Behandlungszentrum. Weiterhin gehört zum Unternehmensgegenstand die Errichtung, der Betrieb und die Beratung von Krankenhäusern, von Diagnostik- und Therapieeinrichtungen jeder Art, sowie von Nebenbetrieben, die dem Klinikbetrieb dienlich sind. Stammkapital: 100.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Menzel, Thomas, Schweinfurt, geb. 22.08.1962; Pawlik, Dietmar, Nürnberg, geb. 26.08.1957. HRB 6416 05.11.2013 Kreativ Business UG (haftungsbeschränkt), Eichenzell. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Musterprotokoll vom 21.10.2013. Geschäftsanschrift: Schlesierstraße 6, 36124 Eichenzell. Gegenstand: Der Import von Getränken und Lebensmitteln, insbesondere Wein und Spirituosen, der Internethandel von Getränken und Lebensmitteln, sowie die Erstellung von Informationsprodukten im Bereich Getränke und Lebensmittel. Stammkapital: 5.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Takacs, Istvan, Eichenzell, geb. 18.03.1967, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 6417 05.11.2013 M3 Consulting GmbH, Hilders. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 14.8.2013 mit Änderung vom 4.11.2013. Geschäftsanschrift: Bergstraße 5, 36115 Hilders. Gegenstand: Vermittlung und Abschluss von Versicherungsverträgen und Investmentfonds im Rahmen des § 34f GewO. Stammkapital: 25.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, ist er befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Bestellt als Geschäftsführer: Rausch, Alexander, Fulda, geb. 09.05.1988, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Rausch, Kati, Hilders, geb. 20.06.1981. HRB 6418 05.11.2013 Gies Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Großenlüder. Gegenstand der Kommanditgesellschaft ist die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken und Gebäuden einschließlich deren Errichtung, Finanzierung und Verwaltung, das Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen sowie alle artverwandten Geschäfte. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Rechtshandlungen befugt, die unmittelbar oder mittelbar im Zusammenhang mit ihrem Gegenstand stehen. Sie ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten. Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift: In der Burg 1, 36137 Großenlüder. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. persönlich haftende Gesellschafterin: Gies Verwaltungs-GmbH, Großenlüder (Amtsgericht Fulda HRB 6419), einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis - auch für jeden Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura: Gies, Rudolf, Großenlüder, geb. 09.08.1935. Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen: Gies, Monika, Großenlüder, geb. 06.07.1969. HRA 5734 08.11.2013 Mix Markt 117 e.K., Inhaber Igor Voskobojnik, Fulda. (Lebensmittelhandel etc.). Einzelkauf- mann. Geschäftsanschrift: Michael-Henkel- Straße 16, 36043 Fulda. Der Inhaber handelt allein. Inhaber: Voskobojnik, Igor, Fulda, geb. 25.12.1980. HRA 5735 08.11.2013 Gies Verwaltungs-GmbH, Großenlüder. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesell- schaftsvertrag vom 15.10.2013. Geschäftsanschrift: In der Burg 1, 36137 Großenlüder. Gegenstand ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin an der Firma Gies Vermögensverwaltung GmbH & Co.KG, die den Erwerb, die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken einschließlich deren Finanzierung und Verwaltung, das Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen sowie artverwandte Geschäfte zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Gies, Hans-Georg, Großenlüder, geb. 03.04.1964, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 6419 08.11.2013 Deta-Elis Europa GmbH, Künzell. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 08.10.2013. Geschäftsanschrift: Justus- Liebig-Straße 2-4, 36093 Künzell. Gegenstand ist die Herstellung und der Vertrieb von Wellnessprodukten und medizinischen Geräten für die Wiederherstellung der Gesundheit sowie zur Vorbeugung von Krankheiten; die Beratung bei der Anwendung der vorgenannten Produkte einschließlich der Durchführung von Fortbildungen und Seminaren. Stammkapital: 25.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bestellt als Geschäftsführer: Konopljowa, Tatjana, Moskau, Selenograd, geb. 28.03.1966; Walter, Güsal, Fulda, geb. 30.11.1956, jeweils einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 6420 12.11.2013 Cafe Glück GmbH, Fulda. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 15.10.2013 mit Änderung vom 07.11.2013. Geschäftsanschrift: Friedrichstraße 20, 36037 Fulda. Gegenstand ist das Betreiben eines Gastronomiebetriebes sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten einschließlich des Verkaufs von Geschenkartikeln. Stammkapital: 25.000 Euro. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Bestellt als Geschäftsführerin: Hain, Anna, Fulda, geb. 29.04.1982; Heil, Ilona Antonia, Neuhof, geb. 27.06.1975. HRB 6421 12.11.2013 VERÄNDERUNGEN: MGH Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG, Fulda, Richard-Wagner-Straße 12, 36043 Fulda. Die Gesellschaft ist als übernehmender IT-LÖSUNGEN Support Sicherheit Virtualisierung IT-Netzwerke Kommunikation www.INFOCOM.de 36088 Hünfeld, Fuldaer Straße 4–6, Tel. 06652 / 910910, anfrage@infocom.de Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 19.08.2013 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 11.10.2013 mit der GVG Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Fulda (Amtsgericht Fulda HRB 1781) verschmolzen. Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Den Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG bekannt gemacht worden ist, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird. HRA 1583 22.10.2013 Tanner Fliesenhaus e. K., Tann (Rhön), Am Galgenberg 4, 36142 Tann (Rhön). Durch Beschluss des Amtsgerichts Fulda (Az. 91 IN 26/10) vom 14.08.2013 ist das Insolvenzverfahren nach Schlussverteilung aufgehoben. HRA 5049 22.10.2013 Zuspann à la carte GmbH & Co. KG, Hünfeld, Dr.-Detlev-Rudelsdorff-Allee 4, 36088 Hünfeld. Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Dr.- Detlev-Rudelsdorff-Allee 2-4, 36088 Hünfeld. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Zuspann Verwaltungs GmbH, Hünfeld (Amtsgericht Fulda HRB 6226). Ausgeschieden als Persönlich haftende Gesellschafterin: Zuspann Service + Tafelausstattung GmbH, Hünfeld (Amtsgericht Fulda HRB 5050). HRA 5029 23.10.2013 ManIsa Verwaltungs GmbH, Hünfeld, Johann-Pülsch-Straße 2, 36088 Hünfeld. Nicht mehr Geschäftsführer: Möller, Karl, Hünfeld, geb. 03.09.1956. HRB 6006 17.10.2013 Jobcluster Deutschland GmbH, Eichenzell, Fuldaer Str. 13, 36124 Eichenzell. Nicht mehr Geschäftsführer: Gawinski, Sigurd, Eichenzell, geb. 09.09.1965. HRB 5566 18.10.2013 Jobbörse Gesundheitswirtschaft UG (haftungsbeschränkt), Eichenzell, Fuldaer Straße 13, 36124 Eichenzell. Nicht mehr Geschäftsführer: Gawinski, Sigurd, Eichenzell, geb. 09.09.1965. HRB 5766 18.10.2013 TimeProfessionals GmbH, Fulda, Frankfurter Straße 23, 36043 Fulda. Die Gesellschafter- versammlung vom 19.09.2013 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand) beschlossen. Neuer Gegenstand ist die Beteiligung an Zeitarbeitsunternehmen, die Vergabe von Lizenzen und das Franchisegeschäft sowie die gewerbliche Überlassung von Arbeitnehmern im Rahmen des AÜG. Zweck der Gesellschaft ist ferner der Betrieb einer Werbeagentur und aller damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. HRB 5920 18.10.2013 E & U Energie u. Umwelt, Kabel u. Systeme GmbH, Fulda, Washington Allee 14, 36041 Fulda. Durch Beschluss des Amtsgerichts Fulda (Az. 9 IN 143/99) vom 18.09.2013 ist das Insolvenzverfahren nach Schlussverteilung aufgehoben. HRB 1534 21.10.2013 TECLAC Werner GmbH, Fulda, Nobelstr. 6, 36041 Fulda. Bestellt als Geschäftsführer: Herr, Jürgen, Hünfeld, geb. 07.05.1968, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 552 22.10.2013 Schultheis GmbH Heizung-Lüftung-Sanitär, Künzell, Edelzeller Weg 40, 36093 Künzell. Nicht mehr Geschäftsführer: Fritz, Norbert, Heizungsund Lüftungsbaumeister, Großenlüder. Geändert, nun: Geschäftsführer: Schultheis, Rudolf, Petersberg-Marbach, geb. 16.04.1958, einzelvertretungs- 60 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Handelsregister berechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer: Schultheis, Sven, Petersberg, geb. 24.10.1988, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 675 22.10.2013 GVG Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, Fulda, Frankfurter Straße 142, 36043 Fulda. Die Gesellschaft ist als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 19.08.2013 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 11.10.2013 mit der MGH Grundstücksverwaltungs GmbH & Co.KG mit Sitz in Fulda (Amtsgericht Fulda HRA 1583) verschmolzen. Die Verschmelzung wird erst wirksam mit Eintragung im Register des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers. Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Den Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG bekannt gemacht worden ist, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird. HRB 1781 22.10.2013 Compusoft GmbH, Fulda, Bahnhofstraße 26, 36037 Fulda. Durch Beschluss des Amtsgerichts Fulda (Az. 93 IN 7/05) vom 27.08.2013 ist das Insolvenzverfahren nach Schlussverteilung aufgehoben. HRB 970 23.10.2013 Ecoplan Holding GmbH, Fulda, Am Alten Schlachthof 4, 36037 Fulda. Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Washingtonallee 15, 36041 Fulda. HRB 1174 23.10.2013 Ecoplan GmbH, Fulda, Am Alten Schlachthof 4, 36037 Fulda. Geändert, nun: Geschäfts- anschrift: Washingtonallee 15, 36041 Fulda. HRB 6001 23.10.2013 Josef Wiegand Ski und Rodel e. K., Rasdorf, Landstraße 12, 36169 Rasdorf. Der Einzelkaufmann hat als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Ausgliederungs- und Übernahmevertrages vom 23.08.2013 und 24.10.2013 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag das Unternehmen als Ganzes aus dem Vermögen des Inhabers im Wege der Umwandlung ausgegliedert und als Gesamtheit auf die Josef Wiegand Liegenschafts GmbH & Co. KG mit Sitz in Rasdorf (Amtsgericht Fulda HRA 5671) übertragen. Die Firma ist erloschen. Als nicht eingetragen wird bekannt gemacht: Den Gläubigern der an der Ausgliederung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Ausgliederung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach §§ 125, 19 Absatz 3 UmwG bekannt gemacht worden ist, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Ausgliederung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird. HRA 5133 28.10.2013 isel GmbH & Co. KG, Eiterfeld, Im Leibolzgraben 16, 36132 Eiterfeld. Geändert, nun: Ge- schäftsanschrift: Sachsenweg 8, 36132 Eiterfeld. HRA 5564 28.10.2013 Abb. zeigt Wunschausstattung gegen Mehrpreis FORD TRANSIT CUSTOM 300 L1 Kombi Basis 2,2l TDCi, 74 kW (100 PS), Farbe: weiß, 9-Sitzer, Audiosystem CD, Bordcomputer, Doppel-Beifahrersitz, Doppelflügel Hecktür, ESP, Fahrersitz höhenverstellbar, elek. Fensterheber vorn, Schiebetür rechts, Start-Stopp-System, Tagfahrlicht UNSER TOP-LEASING ANGEBOT : Verbrauchswerte in l/100 km: 7,1 (innerorts), 6,0 (außerorts), 6,4 (kombiniert); CO2-Emission: 168 g/km, Effizienzklasse B. Fulda | Kreuzbergstraße 44 Tel: (0661) 4950-0 Fax: (0661) 4950-77 verkauf@ford-sorg.de www.ford-sorg.de * zzgl. 19% Mehrwertsteuer. Frachtkosten werden separat in Rechnung gestellt. Ein Angebot der Ford Bank für Gewerbetreibende. Laufzeit: 48 Monate, Gesamtlaufleistung 40.000 km. Gerne kalkulieren wir Ihnen jederzeit ein individuelles Angebot mit anderer Laufzeit und Laufleistung. **Quelle: euroncap.com; 12/2012 Josef Wiegand Liegenschafts GmbH & Co. KG, Rasdorf, Landstraße 12, 36169 Rasdorf. Die Gesellschaft hat als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des Ausgliederungs- und Übernahmevertrages vom 23.08.2013 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag Teile des Vermögens der Josef Wiegand Ski und Rodel e.K. mit Sitz in Rasdorf (Amtsgericht Fulda HRA 5133) als Gesamtheit im Wege der Umwandlung durch Ausgliederung übernommen. Als nicht eingetragen wird bekannt gemacht: Den Gläubigern der an der Ausgliederung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Ausgliederung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach §§ 125, 19 Absatz 3 UmwG als bekannt gemacht gilt, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Ausgliederung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird. HRA 5671 28.10.2013 * monatliche Rate ohne Anzahlung OHNE ANZAHLUNG ! ** Hünfeld | Carl-Zeiss-Str. 1 Tel: (06652) 3656 Fax: (06652) 71653 info@sorg-huenfeld.de www.sorg-huenfeld.de Hartmann Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG, Fulda, Daimler-Benz-Straße 21, 36039 Fulda. Die Gesellschaft ist nach Maßgabe des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 24.09.2013 im Wege des Formwechsels in die HVG GmbH mit Sitz in Fulda (Amtsgericht Fulda HRB 6414) umgewandelt. Als nicht eingetragen wird bekannt gemacht: Den Gläubigern der an der formwechselnden Umwandlung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der formwechselnden Umwandlung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 201 UmwG bekannt gemacht worden ist, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die formwechselnde Umwandlung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird. HRA 1348 29.10.2013 Karl Hütter KG, Tann (Rhön), Ulsterweg, 36142 Tann (Rhön). Firma geändert, nun: Neue Firma: Karl Hütter GmbH & Co. KG. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Hütter, Hans-Joachim, Kaufmann und Malermeister, Tann (Rhön). Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Hütter Verwaltung GmbH, Tann (Rhön) (Amtsgericht Fulda HRB 5243). HRA 2737 29.10.2013 Wirtschaft Region Fulda 12/2013 61


Handelsregister DaFo GmbH & Co. KG, Fulda, Ziegeler Straße 16, 36043 Fulda. Geändert, nun: Geschäfts- anschrift: Christian-Wirth-Straße 18, 36043 Fulda. HRA 5732 29.10.2013 babymi.de gmbh, Hünfeld, Wellastraße 14, 36088 Hünfeld. Nicht mehr Geschäftsführer: Hoffmann, Manfred, Pattensen, geb. 07.07.1948. Bestellt als Geschäftsführer: Krömer, Nicole, Fulda, geb. 26.04.1980, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 5862 24.10.2013 Auto-Dienst Günther & Vogel GmbH, Fulda, Frankfurter Straße 129, 36043 Fulda. Nicht mehr Geschäftsführer: Günther, Winfried, Petersberg, geb. 08.09.1937. Bestellt als Geschäftsführerin: Günther-Pappert, Michaela, Fulda, geb. 19.05.1969, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geändert, nun: Geschäftsführer: Günther, Matthias, Eichenzell, geb. 26.04.1974, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Prokura erloschen: Günther-Pappert, Michaela, Fulda, geb. 19.05.1969. HRB 362 25.10.2013 Völlinger GmbH Baudekoration, Putz- und Stukkateurarbeiten, Fulda, Pegasusstraße 6, 36041 Fulda. Durch Beschluss des Amtsgerichts Fulda (Az. 91 IN 11/06) vom 27.08.2013 ist das Insolvenzverfahren nach Schlussverteilung aufgehoben. HRB 1743 25.10.2013 Hütter Verwaltung GmbH, Tann (Rhön), Dippach Nr. 2, 36142 Tann (Rhön). Die Gesellschafterversammlung vom 09.10.2013 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Geschäftsanschrift: Dippach Nr. 2, 36142 Tann (Rhön). HRB 5243 28.10.2013 Eurologging Forst GmbH, Neuhof, August- Rosterg-Straße 47, 36119 Neuhof. Die Gesellschafterversammlung vom 23.10.2013 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand) beschlossen. Neuer Gegenstand: ist die Erbringung forstlicher Dienstleistungen sowie die Wartung und Reparatur von Forstmaschinen. Weiterer Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Forstmaschinen nebst Zubehör im In- und Ausland. HRB 6079 29.10.2013 Verwaltungsgesellschaft W. Marquardt mit beschränkter Haftung, Hainzell. Durch Beschluss des Amtsgerichts Fulda (Az. 92 IN 7 /01) vom 03.09.2013 ist das Insolvenzverfahren nach Schlussverteilung aufgehoben. HRB 167 30.10.2013 Stephan Mollenhauer GmbH & Co. Vermögensverwaltung und Musikschule KG, Fulda, Christian-Wirth-Straße 4, 36043 Fulda. Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 14.08.2013 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag mit der J. Mollenhauer GmbH & Co. Vermögensverwaltung und Musikschule KG mit Sitz in Fulda (Amtsgericht Fulda HRB 589) verschmolzen. Als nicht eingetragen wird bekannt gemacht: Den Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG bekannt gemacht worden ist, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird. HRA 1331 05.11.2013 Jakob GmbH & Co. AutoVision KG, Petersberg, Kreuzgrundweg 4, 36100 Petersberg. Die Firma ist erloschen. HRA 1596 06.11.2013 Bauunternehmen August Ritz, Inh. Georg Knüttel e.K., Burghaun, Kleegarten 2, 36151 Burghaun. Bauunternehmen August Ritz, Inh. Rudolf Aha e.K. Der Inhaber handelt allein. Nicht mehr Inhaber: Knüttel, Georg, Nüsttal, geb. 27.05.1981. Eingetreten als Inhaber: Aha, Rudolf, Hünfeld-Mackenzell, geb. 22.06.1974. Der Übergang der in dem Betriebe des Geschäfts entstandenen Verbindlichkeiten und Forderungen ist beim Erwerb des Geschäfts durch den neuen Inhaber ausgeschlossen. HRA 3298 06.11.2013 Metam-Metallbau L. Mihm GmbH, Hünfeld, Johann-Pülsch-Straße 10-12, 36088 Hünfeld. Die Gesellschafterversammlung vom 30.10.2013 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 8 (Gesellschafterversammlung) beschlossen. Geändert, nun: Geschäftsführer: Mihm, Ingo, Hünfeld, geb. 30.01.1976, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. HRB 3224 31.10.2013 August Bock & Sohn Verwaltungsgesellschaft mbH, Hünfeld, Fuldaer Straße 44, 36088 Hünfeld. Einzelprokura: Bock, Silke, Hünfeld, geb. 01.03.1971. HRB 3460 31.10.2013 Günter Kerzen Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Fulda, An Vierzehnheiligen 19-25, 36039 Fulda. Ist nur ein Liquidator bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Liquidatoren gemeinsam vertreten. Geändert, nun bestellt als Liquidator: Josephs, Ulrich, Kassel, geb. 05.01.1961, einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer: Josephs, Ulrich, Kassel, geb. 05.01.1961. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB 1576 01.11.2013 Dura Teppichwerke GmbH, Fulda, Frankfurter Str. 62, 36043 Fulda. Nicht mehr Geschäfts- führer: Steuer, Falk Markus, Talheim, geb. 24.12.1965. HRB 5917 01.11.2013 re7consulting Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Fulda, An der Richthalle 6, 36037 Fulda. Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Telegraphengasse 1, 36037 Fulda. Einzelprokura: Baier, Sebastian, Eichenzell, geb. 28.06.1986. HRB 5956 01.11.2013 CS: Commerce Solution UG (haftungsbeschränkt), Fulda, An der Richthalle 6, 36037 Ful- da. Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Telegraphengasse 1, 36037 Fulda. HRB 5968 01.11.2013 Stu-Fa GmbH, Fulda, Dr.-Schneider-Straße 28, 36043 Fulda. Geschäftsanschrift: Dokkumstraße 13, 36039 Fulda. Ist nur ein Liquidator bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Liquidatoren gemeinsam vertreten. Nicht mehr Geschäftsführerin: Simmling, Helga, Kauffrau, Fulda, geb. 24.02.1940. Bestellt als Liquidator: Werthmüller, Waltraud, Fulda, geb. 31.03.1947, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB 816 04.11.2013 Dura Carpet GmbH, Fulda, Frankfurter Straße 62, 36043 Fulda. Nicht mehr Geschäftsführer: Marian, Wolfgang, Fulda, geb. 25.03.1971; Steuer, Falk Markus, Talheim, geb. 24.12.1965. HRB 2346 04.11.2013 Heurich Beteiligungs GmbH, Petersberg, Landwehr 20-26, 36100 Petersberg. Die Gesellschafterversammlung vom 24.10.2013 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand) beschlossen. Neuer Gegenstand ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Heurich GmbH & Co. KG, die zum Gegenstand hat den Groß- und Einzelhandel sowie den Im- und Export mit allen Waren der Getränke- und Gastronomiebranche, die An- und Verpachtung sowie Einrichtung von Gaststättenbetrieben, den Handel mit Einrichtungsgegenständen für Gaststätten sowie alle artverwandten Geschäfte, die mit vorstehenden Gegenständen zusammenhängen. HRB 1440 05.11.2013 Star-Move GmbH, Poppenhausen (Wasserkuppe), Am Forsthaus 9, 36163 Poppenhausen. Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Am Forsthaus 15, 36163 Poppenhausen. HRB 2586 05.11.2013 Scholl Schaltanlagen GmbH, Fulda, Flemingstraße 20-22, 36041 Fulda. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Goldbach, Horst, Petersberg, geb. 04.09.1969. HRB 6329 05.11.2013 M & S Trade Solutions GmbH, Eichenzell. Geschäftsanschrift: Schulstraße 1, 36124 Eichenzell. Ist nur ein Liquidator bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Liquidatoren oder durch einen Liquidator gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer: Makus, Alex, Berlin, geb. 23.05.1983. Geändert, nun: Liquidator: Sazepin, Wladimir, Eichenzell, geb. 02.02.1983, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB 5464 06.11.2013 Weinrich GmbH u.Co. Büroorganisation, Fulda, Ronsbachstraße 32, 36043 Fulda. Firma geändert, nun: Neue Firma: Weinrich GmbH & Co. KG. HRA 355 07.11.2013 Göpfert GmbH & Co. KG, Tann (Rhön), An der Freiheit 2, 36142 Tann. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Fulda (Az. 93 IN 1/09) vom 11.07.2013 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. HRA 2763 07.11.2013 Matthias und Christian Janka OHG, Petersberg. Geschäftsanschrift: Am Rabenstein 4, 36100 Petersberg. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Janka, Heinz, Münnerstadt, geb. 15.06.1947. HRA 5116 13.11.2013 Mongolisches Grill-Restaurant Dschingis Khan UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Bad Salzschlirf, Lindenstraße 25, 36364 Bad Salzschlirf. Ist nur ein Liquidator bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Liquidatoren gemeinsam vertreten. Eingetreten als Liquidator: Zhang, Jiongjiong, Bad Salzschlirf, geb. 23.02.1976. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRA 5419 13.11.2013 Dura Tufting, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Fulda, Frankfurter Straße 62, 36043 Fulda. Nicht mehr Geschäftsführer: Steuer, Falk Markus, Talheim, geb. 24.12.1965. HRB 4 07.11.2013 Media Markt TV - Hifi - Elektro GmbH Fulda, Fulda, Rangstraße 35, 36043 Fulda. Geän- dert, nun: Geschäftsanschrift: Petersberger Straße 36, 36037 Fulda. HRB 670 07.11.2013 Hütter Verwaltung GmbH, Tann (Rhön), Dippach Nr. 2, 36142 Tann. Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Weberstraße 1, 36142 Tann. HRB 5243 07.11.2013 Store Na und UG (haftungsbeschränkt), Künzell, Laurentiusstraße 3, 36093 Künzell. Die Gesellschafterversammlung vom 31.10.2013 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand) beschlossen. Neuer Gegenstand: Handel mit Restposten und Gebrauchsgütern für Verbraucher sowie die Erbringung von Transportdienstleistungen. HRB 6304 07.11.2013 outdoor erleben.GmbH, Fulda, Frankfurter Straße 62, 36037 Fulda. Nicht mehr Geschäftsführer: Brotzmann, Roland, Fulda, geb. 08.02.1965. HRB 5303 08.11.2013 OE Beteiligungs GmbH, Fulda, Frankfurter Str. 62, 36043 Fulda. Nicht mehr Geschäftsführer: Brotzmann, Roland, Fulda, geb. 08.02.1965. HRB 5994 08.11.2013 TUZZI fashion GmbH, Fulda, Edelzeller Straße 51, 36043 Fulda. Prokura erloschen: Belz, Manfred, Schlüchtern, geb. 22.03.1961. HRB 154 12.11.2013 DNA Verlagsgesellschaft mbH, Fulda, Flemingstraße 18, 36041 Fulda. Die Gesellschafter- versammlung vom 07.11.2013 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 1 (Firma) beschlossen. Firma geändert, nun: Neue Firma: B + B Medien GmbH. HRB 5867 12.11.2013 HVG GmbH, Fulda, Daimler-Benz-Straße 21, 36039 Fulda. Die Gesellschafterversammlung vom 08.11.2013 hat die Erhöhung des Stammkapitals um 5.000 Euro und die entsprechende Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital) beschlossen. Neues Stammkapital: 30.000 Euro. Einzelprokura: Abels- Hartmann, Karin, Künzell, geb. 16.10.1969. HRB 6414 12.11.2013 Gesellschaft für neurologische und orthopädische Rehabilitation Bad Salzschlirf mbH. Ge- schäftsanschrift: Bonifatiusstraße 7, 36364 Bad Salzschlirf. Einzelprokura: Winzer, Peter, Bad Salzschlirf, geb. 12.10.1955. HRB 5406 13.11.2013 Sp-Line Europe GmbH, Fulda, Weimarer Straße 10, 36039 Fulda. Ist nur ein Liquidator bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. 62 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


Handelsregister Sind mehrere Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Liquidatoren gemeinsam vertreten. Geändert, nun: Liquidator: Spaniol, Monika, Sinntal, geb. 07.11.1959, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB 5561 13.11.2013 Löschungen: U. K. Trans Logistik Limited & Co. KG, Fulda, Haimbacher Straße 55b, 36041 Fulda. Ausgeschieden als Persönlich haftende Gesellschafterin: Trans Logistik Limited, Northamptonshire / Großbritannien/Großbritannien (Companies House Cardiff 5889363). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. HRA 5128 23.10.2013 IntelliGruppe Ltd., Flieden, Am Hofrasen 3, 36103 Flieden. Die Zweigniederlassung ist aufgehoben. HRB 5298 18.10.2013 GVG Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, Fulda, Frankfurter Straße 142, 36043 Fulda. Die Verschmelzung ist im Register der übernehmenden Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG am 22.10.2013 eingetragen worden; von Amts wegen eingetragen gemäß § 19 Abs. 2 UmwG. HRB 1781 22.10.2013 S & D GmbH & Co. Grundstücksverwaltungs KG, Künzell, Karlmannstraße 6, 36093 Künzell. Die Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen. HRA 1523 30.10.2013 S & D Beteiligungs GmbH, Künzell, Dokkumstraße 13, 36039 Fulda. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB 2010 30.10.2013 Gaststätte „Gesellenstube“ Betriebs GmbH, Hünfeld, Klingelstraße 14, 36088 Hünfeld. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB 5072 30.10.2013 Bel‘Air Gardinen GmbH, Flieden, Katharinenstr. 39, 36103 Flieden. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB 2900 31.10.2013 Dubai PPP II Beteiligungs GmbH, Fulda, Marienstraße 53, 36039 Fulda. Die Verschmelzung ist im Register der übernehmenden NEA327 Ltd. & Co. KG am 30.10.2013 eingetragen worden; von Amts wegen eingetragen gemäß § 19 Abs. 2 UmwG. HRB 5488 01.11.2013 Vermögensverwaltung Tölle GmbH, Fulda, Am Schlüsselacker 8, 36041 Fulda. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB 465 04.11.2013 J. Mollenhauer und Söhne GmbH Musik- und Pianohaus, Fulda, Christian-Wirth-Straße 4, 36043 Fulda. Die Gesellschaft ist als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 14.08.2013 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag mit der Stephan Mollenhauer GmbH & Co. Vermögensverwaltung und Musikschule KG mit Sitz in Fulda (Amtsgericht Fulda HRA 1331) verschmolzen. Als nicht eingetragen wird bekannt gemacht: Den Gläubigern der an der Verschmelzung beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen sechs Monaten nach dem Tag, an dem die Eintragung der Verschmelzung in das Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers, dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG bekannt gemacht worden ist, ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird. HRB 589 05.11.2013 world-of-fonds PPP Beteiligungs GmbH, Fulda, Marienstr. 53, 36039 Fulda. Die Verschmelzung ist im Register der übernehmenden NEA327 Ltd. & Co. KG am 30.10.2013 eingetragen worden; von Amts wegen eingetragen gemäß § 19 Abs. 2 UmwG. HRB 5140 05.11.2013 First Quant GmbH, Kalbach, Peterstraße 8, 36148 Kalbach. Geändert, nun: Geschäftsanschrift: Unter den Eichen 5, 65195 Wiesbaden. Der Sitz ist nach Wiesbaden (jetzt Amtsgericht Wiesbaden HRB 27335) verlegt. HRB 5689 05.11.2013 GFS Wasserkuppe UG (haftungsbeschränkt), Fulda, Wörthstr. 15, 36037 Fulda. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB 5883 06.11.2013 Otto Baumgarten Sägewerk-Zimmerei- Holzbau, Ebersburg, Feuersteinsmühle 5, 36157 Ebersburg. Die Firma ist erloschen. HRA 2545 07.11.2013 Rhön-Holz TFH Holzhandel e.K., Künzell, Buchonienweg 10, 36093 Künzell. Die Firma ist erloschen. HRA 1565 13.11.2013 HGT-Hausgeräte Kundendienst Michael Merker e.K., Fulda, Sommerbergstraße 11, 36119 Neuhof. Die Firma ist erloschen. HRA 1602 13.11.2013 art´max k+d GmbH, Fulda, Heidelsteinstraße 6, 36043 Fulda. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB 5437 07.11.2013 Löschungen von Amts wegen: Ital-Design GmbH, Fulda, Im Fischfeld 2, 36043 Fulda. Die Gesellschaft ist gemäß § 394 Absatz 1 FamFG wegen Vermögenslosigkeit von Amts wegen gelöscht. HRB 6175 01.11.2013 Löschungsankündigungen: Blaukraft GmbH, Fulda, Agnes-Huenninger-Str. 2, 36041 Fulda. Das Registergericht be- absichtigt die im Handelsregister eingetragene Gesellschaft von Amts wegen nach § 394 FamFG zu löschen. Die Frist zur Erhebung eines Widerspruchs gegen die beabsichtigte Löschung wird auf 3 Monate festgesetzt. HRB 2392 17.10.2013 Nehls Gaststätten-Betriebs-GmbH, Petersberg, Landwehr 4, 36100 Petersberg. Das Regis- tergericht beabsichtigt die im Handelsregister eingetragene Gesellschaft von Amts wegen nach § 394 FamFG zu löschen. Die Frist zur Erhebung eines Widerspruchs gegen die beabsichtigte Löschung wird auf 3 Monate festgesetzt. HRB 2074 21.10.2013 Tanner Fliesenhaus e. K., Tann (Rhön), Am Galgenberg 4, 36142 Tann. Das Registergericht beabsichtigt die im Handelsregister eingetragene Firma von Amts wegen nach § 31 Abs. 2 HGB zu löschen. Die Frist zur Erhebung eines Widerspruchs gegen die beabsichtigte Löschung wird auf 3 Monate festgesetzt. HRA 5049 01.11.2013 Transportkontor Fulda GmbH, Ebersburg, Kilianstraße 38, 36157 Ebersburg. Das Registergericht beabsichtigt die im Handelsregister eingetragene Gesellschaft von Amts wegen nach § 394 FamFG zu löschen. Die Frist zur Erhebung eines Widerspruchs gegen die beabsichtigte Löschung wird auf 3 Monate festgesetzt. HRB 2543 04.11.2013 www.ihk-fulda.de IT-LÖSUNGEN Support Sicherheit Kommunikation IT-Netzwerke Virtualisierung www.INFOCOM.de 36088 Hünfeld, Fuldaer Straße 4–6, Tel. 06652 / 910910, anfrage@infocom.de Wirtschaft Region Fulda 12/2013 63


Impressum Herausgeber: Industrie- und Handelskammer (IHK) Fulda Heinrichstraße 8 Postfach 1652, 36006 Fulda Telefon 0661 284-0, Telefax 0661 284-44 E-Mail: birkemeyer@fulda.ihk.de Internet: www.ihk-fulda.de Verantwortlich für den Inhalt: Stefan Schunck Redaktion: Roswitha Birkemeyer Satz: Parzellers Buchverlag GmbH & Co. KG, Fulda Peter Link Druck und Verarbeitung: Parzeller print & media, Fulda Anzeigenleitung und Verlag: Parzellers Buchverlag GmbH & Co. KG Frankfurter Straße 8 Postfach 1454, 36004 Fulda Telefon 0661 280-361 Rainer Klitsch E-Mail: verlag@parzeller.de Erscheinungsweise: monatlich Anzeigenschluss: jeweils 15. des Vormonats; es gilt Anzeigenpreisliste Nr. 44. Die Zeitschrift „Wirtschaft Region Fulda“ ist das offizielle Organ der Industrie- und Handelskammer Fulda und wird IHK- Zugehörigen im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne Erhebung eines besonderen Bezugspreises geliefert; Einzelhefte 1,00 Euro. Gefälschte Kundenbewertungen Zum Schluss Ob Restaurant, Facharzt oder Reise: Längst haben findige Unternehmer die Werbewirkung von Bewertungen im Internet entdeckt. Wie verlässlich die Kommentare überhaupt noch sind, weiß nur der Urheber. ARAG Experten geben Tipps zum Umgang mit Empfehlungen im Netz. Wer dem ersten oder sogar einzigen Kommentar glaubt, ist schon fast reingefallen: Laut Fachleuten sind bis zu einem Drittel der Bewertungen und Kommentare auf den Seiten von Online- Shops und Bewertungsportalen gefälscht. Hersteller beauftragen damit einschlägige Agenturen, die mit Dienstleistungen wie „Textservice“ und „Shop-Texte“ werben. Fazit: 20 bis 30 Prozent der Nutzermeinungen im Internet sind manipuliert – also verdeckte Werbung. Es gibt aber noch eine zweite Art von Fälschungen: Dabei geben verärgerte Ex-Mitarbeiter oder Mitbewerber Negativ-Bewertungen ab, um ein Unternehmen bewusst in Misskredit zu bringen oder zu schädigen. Die mit Namen oder Kurzzeichen versehenen Beiträge bringen die Meinung des Verfassers, jedoch nicht unbedingt die der IHK zum Ausdruck. Sämtliche Rechte der Vervielfältigung und Verbreitung bei der IHK Fulda; Nachdruck, auch genehmigt und auszugsweise, nur mit Quellenangabe. Gedruckt auf FSC-Papier: Schwerpunktthema Januar 2014 IHK-Wahl vom 22.01. bis 18.02: Die Kandidaten stellen sich vor Verlags-Advertorial Chefautos, Geschäftsfahrzeuge, Transport- und Nutzfahrzeuge Redaktionsschluss: 6. Dezember Anzeigenschluss: 13. Dezember Wer als Kunde nicht übers Ohr gehauen werden will, muss lernen, echte von gefälschten Bewertungen zu unterscheiden. Sinnfreie Werbeaussagen, Lobhudeleien und 100-prozentige Begeisterungsstürme sowie das Fehlen von negativen Bewertungen sind unglaubwürdig und sollten erst einmal misstrauisch machen. Dagegen ist ein Mix aus Kritikpunkten und lobenswerten Produktdetails eher ein vertrauensbildender Hinweis. Kommentare spiegeln immer subjektive Empfindungen wider. Negative Bewertungen sind also ganz normal, denn ein Student hat beispielsweise andere Erwartungen an ein Produkt als eine vierköpfige Familie. Ganz allgemein gilt die Faustregel: Je mehr aktuelle Bewertungen, desto besser. Der Eindruck wird dadurch differenzierter und glaubhafter. Darüber hinaus ist es sinnvoll, die Einträge auch in verschiedenen Portalen kritisch zu überprüfen. Umso sicherer wird das Urteil. Phrasen, die vermutlich von Werbetextern stammen, können via Copy & Paste in eine Suchmaschine eingeben werden. Mit diesem kleinen Trick lässt sich herausfinden, ob die Bewertung bereits für ein anderes Produkt abgegeben wurde. Sollte die gleiche Rezension mehrmals vorkommen, handelt es sich wahrscheinlich um Manipulation. Besonders bei Hotelbewertungen wird viel geschummelt. Aussagen wie „Meerblick“ oder „ruhige Lage“ können aber leicht anhand von Internet-Kartendiensten überprüft werden. Zudem sollten nur Internetplattformen genutzt werden, auf denen Bewertungen nach einer Registrierung abgegeben werden können. Denn wenn Empfehlungen ohne jegliche Anmeldung eingetragen werden können, ist es ein Leichtes, manipulierte Bewertungen abzugeben. www.arag.de 64 Wirtschaft Region Fulda 12/2013


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