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Handwerk Das Ausgabe 4 / 2013

in der Landeshauptstadt

Kreishandwerkerschaft Dresden

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Inhaltsverzeichnis Ausgabe 4/2013

Kreishandwerkerschaft

Bekannte Themen mit neuer Energie umsetzen Seite 4

Ein Stuhl für die Ewigkeit Seite 5

Weihnachtsgrüße Seite 5

Handwerkerseite des Jahres Seite 6

Formularsammlung Personalarbeit – eine kostenfreie Arbeitsunterlage

für unsere Innungsmitglieder Seite 6

Tour des Handwerks durch Dresden – Werkstattbesuche

per Segway Seite 7

Aus Innungen und Betrieben

9. Tag der Offenen Töpferei in Sachsen Seite 8

Wahl bei der Innung des Steinbildhauer- und

Steinmetzhandwerks Dresden Seite 8

Innungsausflug der Landmaschinenmechaniker-Innung Seite 9

Landesausscheid der besten Konditoren Seite 10

Deutschlands bester Reitsportsattler Seite 11

Vogelschießen der Dachdecker-Innung Dresden Seite 12

Gesellenfreisprechung der Dachdecker Seite 13

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt! Seite 14

Aktionen der Bau-Innung Dresden im Herbst 2013 Seite 15

Aus- und Fortbildung

An der Praktikumsbörse der KHS Dresden kommt niemand

vorbei Seite 16

Die Handwerkskammer informiert

Zukunftspreis – Handwerksbetrieb des Jahres 2014 Seite 18

zum dritten Mal von der Handwerkskammer ausgelobt

EU und Meisterbrief – Angriff auf reglementierte Berufe

Meldungen und Termine Seite 19

Tipps und Infos

IKK classic erweitert Leistungen ab 2014 Seite 20

IKK classic: Ärztliche Bestätigung im Bonusheft ist kostenlos Seite 20

IKK classic: Jahreswechselseminare für Unternehmen Seite 21

IKK classic erinnert an jährliche Zahnvorsorge Seite 21

Wo gesunde Gänse grasen Seite 22

Die Dresdner Volksbank Raiffeisenbank:

Betriebliche Altersversorgung – Ihre Mitarbeiter sind es wert Seite 24

Kleine Kredite für das Handwerk Seite 26

Nachwuchsgewinnung für die Bauunternehmen – Projekte des

BFW Bau Sachsen e.V. zur Vorstellung Seite 27

Neuregelungen im Reisekostenrecht ab 2014 Seite 28

Das Versorgungswerk informiert:

So können Sie Ihre Mitarbeiter für Ihr Unternehmen begeistern Seite 30

IMPRESSUM

Herausgeber: Kreishandwerkerschaft Dresden,

Körperschaft des öffentlichen Rechts, Reicker Straße 9, 01219 Dresden,

Tel.: 0351 28592-0, Fax: 0351 2859214,

E-mail: info@handwerk-dresden.de, Internet: www.handwerk-dresden.de

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Auflage: 5.500 Exemplare

Redaktion: Dr. Ralf Peuker, Kreishandwerkerschaft Dresden

Verteilung: An alle Handwerksbetriebe der Kreishandwerkerschaft Dresden sowie die

maßgeblichen Behörden und Organisationen.

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder. Für

unaufgefordert eingesandte Bilder und Beiträge kann keine Haftung übernommen

werden.

Gesamtherstellung: Wollweber, Druck- und Werbeservice, Dresden

Titelfoto: Julien Christ / pixelio.de


Kreishandwerkerschaft Dresden

Bekannte Themen mit neuer Energie

umsetzen

Liebe Freundinnen und Freunde des

Dresdner Handwerks,

sehr geehrte Damen und Herren,

spannende Zeiten sind das für unsere

Republik, denn in Berlin liefen die

Koalitionsverhandlungen über den

Redaktionsschluss dieser Zeitung hinaus

auf Hochtouren. Vorrangiges Ziel bei

allen Verhandlungen muss aus meiner

Sicht die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

Deutschlands in Europa und

der Welt und die Sicherung der

Arbeitsplätze sein. Der deutschen

Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt geht

es heute insgesamt gut, aber auf keinen

Fall dürfen wir uns auf diesen Lorbeeren ausruhen und die

Anforderungen an morgen verpassen. Mit Sorge muss ich leider feststellen,

dass wirtschaftspolitische Themen bei den Koalitionsgesprächen

eher nicht wahrgenommen werden. Die Verhandlungen der Sozialpolitiker,

Eingriffe in die Arbeitsgesetzgebung oder Rententhemen verschieben

die Gewichte in der öffentlichen Diskussion. Dabei kann auch

die Politik den Grundsatz “Erst muss verdient werden, dann kann ich

auch was ausgeben“ nicht außer Kraft setzen.

Bereits in der letzten Ausgabe habe ich wichtige Themen angesprochen,

die es anzupacken und weiterzuführen gilt: eine Energiewende mit

technischer und wirtschaftlicher Vernunft, das Voranbringen des

Bürokratieabbaus, die Lösung des Problems demografischer Wandel und

die Haushaltskonsolidierung. Ergänzen möchate ich hier noch den Ausbau

der digitalen Infrastruktur, denn während der Koalitionsverhandlungen

habe ich mich besonders dafür in der Unterarbeitsgruppe

Digitale Agenda eingesetzt.

Ich begrüße ausdrücklich, dass sich CDU/CSU und SPD in der Arbeitsgruppe

Energie auf eine schnelle und grundlegende Reform des

Erneuerbare-Energien-Gesetzes verständigt haben. Dies reicht aber

nicht aus. Um den weiteren Kostenanstieg bremsen zu können, brauchen

wir ein sofortiges Moratorium beim Ausbau der Erneuerbaren

Energien. Ob dies erreicht werden kann bleibt abzuwarten. Hoffen wir

gemeinsam, dass endlich wirtschaftliche Vernunft und verlässliche

Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und damit auch für Sie, meine

Damen und Herren, geschaffen werden können. Dazu gehört auch, dass

Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit für alle Bürger gewährleistet

und unter anderem endlich die Gesetzesvorlagen zur energetischen

Gebäudesanierung in SPD-geführten Bundesländern und damit im

Bundesrat akzeptiert werden.

Eine bedenkliche Initiative kommt derzeit aus Richtung Brüssel und der

Europäischen Kommission. Diese will den qualifikationsgebundenen

Gewerbezugang in Handwerk und Freien Berufen in Deutschland kritisch

in den Fokus nehmen. EU-Kommissar Michel Barnier will prüfen,

ob der Nachweis bestimmter Qualifikationsvoraussetzungen notwendig

ist. Doch gerade diese Zugangsregelung, kurz Meisterbrief, ist ein deutsches

Erfolgsmodell. Das Ziel der Forderung ist klar: andere Länder fragen

sich, welche Elemente übertragbar seien. Nichts spricht dagegen,

sich auszutauschen und das Lernen voneinander zu unterstützen. Das

darf aber nicht dazu führen, dass das deutsche Modell des Meisterbriefes

untergraben wird. Die Wirtschaftspolitiker der CDU/CSU-

Fraktion machen sich gegen eine Abschaffung des Meisterbriefes stark.

Wie im Handwerk Tradition und Innovation zusammenwirken und wie

dies auch gerade in der festlichen Verleihung des Meistertitels zum

Ausdruck kommt, konnte ich kürzlich bei der Meisterfeier der Handwerkskammer

Dresden erleben. Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen

Glückwunsch an die 408 Geehrten.

Für mich ist klar, dass die Unterstützung der Handwerksbranche auch in

der kommenden Legislaturperiode einen Schwerpunkt meiner Arbeit im

Deutschen Bundestag darstellen wird und ich dazu Ihr Ansprechpartner

sein möchte. Dazu gehört unter anderem der Einsatz für die Abschaffung

der Vorauszahlungspflicht von Sozialversicherungsbeiträgen

für Unternehmer und die klare Befürwortung der beruflichen Bildung.

Meine Damen und Herren, nun wünsche ich Ihnen ein gesegnetes und

friedvolles Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familie und für das neue Jahr

Gesundheit und jederzeit volle Auftragsbücher.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Andreas Lämmel

© Deutscher Bundestag / Simone M. Neumann

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Das Handwerk 4/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Ein Stuhl für die Ewigkeit

In unserer Ausgabe 3/2013 berichteten wir über den Besuch unserer

Obermeister und Delegierten bei der Staatsoperette Dresden. Eine

Hauptprobe konnten wir auf Einladung des Intendanten, Herrn

Schaller sowie dem Fördervereinsvorsitzenden, Herrn Prof. Patzelt miterleben.

Miterleben und mitspüren konnten wir dabei auch das mitreißende

Engagement von beiden für „Ihre“ Operette. Im Nachgang zu

diesem Einblick in die Welt des Gesanges und des Schauspieles erhielten

wir von mehreren Teilnehmern das Feedback, dass man gern nach

einem Weg zur Unterstützung suchen will und genau da kommt der

„Stuhl für die Ewigkeit“ ins Spiel.

Der Begriff „Ewigkeit“ ist in diesem Zusammenhang sicher noch

genauer zu definieren. Auf jeden Fall, soweit sind wir schon gekommen,

solange die jetzt geplante Operette steht und nicht umgebaut

wird, ist der Stuhl dem Spender zugeordnet. Somit ist ein Stück weit

Zukunftssicherheit gegeben.

Wie wir so beim Überlegen waren und über den „Stuhlrand hinaus“

blickten, kam uns noch eine Idee, ja fast schon eine Vision, die einen

gewissen Charme besitzt. Was wäre, wenn wir nicht nur einen Stuhl

als Handwerk vor Augen hätten, sondern eine ganze „Handwerkerreihe“?

Eine Chance, die einmalig und nur bei einem Neubau gegeben

ist. Dieser Gedanke ist schon sehr verlockend: Was in vielen Ländern

schon längst praktizierter Alltag ist, bürgerliches Engagement für

soziale Projekte, wird auch bei uns immer mehr von Nöten sein. Schon

jetzt ist die Frage „Was tun Sie für unsere Stadt“ nicht ungewöhnlich

bei Bietergesprächen im Rahmen von öffentlichen Vergaben.

Eine Reihe im neuen Gebäude wird ca. 25 Stühle umfassen und unter

dem Blickwinkel, dass es in Dresden ca. 40 Innungen gibt und wir über

ein Potential von rund 6.000 Handwerksbetrieben in Dresden sprechen,

sollte dies eine lösbare Aufgabe sein.

Eine Patenschaft kostet natürlich Geld. In unserem Fall einmalig

500,00 Euro.

Das ist sicherlich nicht wenig Geld, aber wie wir meinen, gut angelegt.

Neben dem Hauptanliegen, der Unterstützung der Kunst und der

Künstler in unserer Stadt, ist es ja auch eine werbewirksame Aktion.

Wenn man Freunde, Geschäftspartner oder Gäste auf „seinen Stuhl“ in

die Staatsoperette einlädt, unbestritten, dass hat schon was. Nochmal

auf die Überschrift zurückkommend, muss der Mietpreis pro Tag auch

als extrem günstig bezeichnet werden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie als Firma oder als Organisation sich

an dieser Aktion beteiligen.

Für Rücksprachen stehen wir und die Hauptakteure um die

Operette wie immer gern zur Verfügung.

Zum Jahresausklang möchten wir Ihnen auf diesem Weg

die besten Wünsche schicken.

Schöne Feiertage, reichliche Mußestunden und

vielleicht schon wieder viele neue Ideen für das kommende Jahr

wünschen Ihnen der Vorstand sowie

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Kreishandwerkerschaft Dresden.

Das Handwerk 4/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Handwerkerseite des Jahres

Unfassbar – aber wahr!!! Die Handwerkerseite des Jahres 2013 wurde

gesucht und wir, die Kreishandwerkerschaft Dresden, sind als Finalist

nominiert.

Aber wie kam es dazu? Im Juli diesen Jahres gab es im Internet einen

Aufruf, dass man sich mit „seiner“ Homepage für die Handwerkerseite

des Jahres 2013 bewerben könne. Die Teilnahmebedingungen waren

einfach und für einen jeden gleich. Man brauchte lediglich „seine“

Seite einzusenden und dann abzuwarten, was die User bzw. Besucher

darüber denken. Bewertet wurden hierbei insbesondere das Design, die

Aktualität von Informationen sowie der komplette Inhalt.

Aber nun heißt es erst einmal abwarten, denn in jeder Kategorie

stehen nunmehr fünf Finalisten fest. Doch wie überall…. das letzte

Wort hat eine Experten-Jury aus Berlin. Diese wird nun die einzelnen

Kategorie-Gewinner sowie den Gesamtsieger, der „Handwerkerseite

des Jahres 2013“, ermitteln.

Also Daumen drücken, dass die Jury uns einlädt nach Berlin zu kommen,

um das Siegerpodest zu besteigen.

Die Abstimmung fand im Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Oktober

2013 statt.

Hierbei wollen wir unbedingt erwähnen: Über 1000 Internetseiten traten

den Wettbewerb an, für die mehr als 18.000 Stimmen abgegeben

worden.

Und so kam es, dass die Homepage der Kreishandwerkerschaft Dresden

von den Usern in der Kategorie „Verbände, Kammern & Innungen“ auf

Platz 1 der Finalisten gewählt wurde. Das erfüllt uns alle natürlich mit

viel Stolz, ist es doch einmal mehr ein großes Lob an die geleistete Arbeit.

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Das Handwerk 4/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Tour des Handwerks durch Dresden –

Werkstattbesuche per Segway

Kulturdenkmäler, schicke Kleider und extrem leckere Süßigkeiten – so schön

kann Handwerk sein

Anlässlich des „Tag des Handwerks“ am 21. September lud die Handwerkskammer

Dresden ein, drei sehr unterschiedliche Handwerksbetriebe

in der Dresdner Innenstadt per rollendem Segway zu besichtigen.

„Damit wollten wir dem Tag einen würdigen Rahmen geben und

den Blick der Öffentlichkeit auf die Vielfalt und Qualität im Handwerk

lenken“, so Kammerpräsident Dr. Jörg Dittrich.

Mit dabei waren unter anderem Dresdens Wirtschaftsbürgermeister

Dirk Hilbert, Dr. Jörg Dittrich und Dr. Andreas Brzezinski (Präsident bzw.

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden), Klaus Tittel

(Geschäftsführer KHS Südsachsen), Dr. Ralf Peuker (Geschäftsführer

KHS Dresden) sowie Vertreter der sächsischen Medien.

Startpunkt war das Reiterdenkmal von König Johann vor der Semperoper.

Bei dessen Restaurierung wirkte auch die Fuchs + Girke Bau und

Denkmalpflege GmbH aus Ottendorf Okrilla mit.

Metall-Restaurator Florian Schweinsteiger berichtete, dass die Restaurierung

zweieinhalb Monate gedauert habe. Größte Herausforderung

sei das Entfernen der Schmutzverkrustung gewesen.

Exquisit ging es anschließend bei Maßschneiderin Marina Deynega zu.

Die gebürtige Ukrainerin präsentierte den Gästen ihre eigene Kollektion

ausgefallener Abendkleider im Barockeffekt sowie von ihr entworfene

Korsage-Kleider. Seit Anfang 2013 hat sie ihr neues Geschäft auf

der Königsstraße.

Den süßen Abschluss der Tour bildete die Schokoladenmanufaktur von

Amina Kühnel. Sie bringt ihre marokkanischen Wurzeln in Form von

orientalischen Gewürzen in das Dresdner Schokoladenhandwerk ein.

Allein 20 handgefertigte Sorten Pralinen stellt sie her und diese durften

auch gekostet werden.

Fotos: André Wirsig

Das Handwerk 4/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

9. Tag der Offenen Töpferei in Sachsen am

Wochenende 8. und 9. März 2014 von 10 – 18 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum 9. Mal laden die sächsischen Töpfermeister

und Keramiker wieder am 2. Wochenende

im März, zum TAG DER OFFENEN

TÖPFEREI ein.

Im Jahr 2014 haben am 8. und 9. März, jeweils

10 – 18 Uhr, 68 Werkstätten geöffnet, wo

interessierte Besucher dieses alte vielseitige

Handwerk kennenlernen können.

Besondere Angebote an beiden Tagen sind z. B.

Werkstattführungen, Schauvorführungen,

selber Töpfern & Malen, Kinder-Töpfern und

weitere Attraktionen der teilnehmenden Werkstätten.

Dieser TAG DER OFFENEN TÖPFEREI wurde von

der „Sächsischen Landesinnung des Töpferund

Keramikerhandwerks" ins Leben gerufen

und findet inzwischen schon in fast ganz

Deutschland an diesem Termin statt.

Der einheitliche Auftritt unter einem neuen

Logo, eine bunt-gestaltete Vase, macht dieses

Ereignis auf Flyern und Plakaten zunehmend

bekannter.

Sollten Sie trotzdem noch Fragen haben, dann

stehe ich Ihnen, auch als Töpfermeister der

ältesten Töpferei im Kreis Bautzen

(gegründet 1729), jederzeit gern zur Verfügung!

Telefon: 035933 5386

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Karl Barchmann

Töpferei Puschwitz

Weitere zusätzliche Informationen zu diesem

TAG DER OFFENEN TÖPFEREI gibt es

auch im Internet unter:

www.tag-der-offenen-toepferei.de.

Wahl bei der Innung des Steinbildhauerund

Steinmetzhandwerks Dresden

am 27. September 2013 in Dresden

Die Innung des Steinbildhauerund

Steinmetzhandwerks

Dresden wählte nach Ablauf der

4-jährigen Amtszeit ihren Vorstand

neu.

Der bisherige Obermeister

Andreas Hempel legte Rechenschaft

über die geleistete Arbeit

in der vergangenen Wahlperiode

ab und erhielt ebenso wie der

gesamte Vorstand den Dank

aller Innungsmitglieder für die

in dieser Zeit erreichten Erfolge.

Zum Obermeister wurde wieder Herr Andreas Hempel gewählt. Er vertritt

seine Innung auch im Landesverband der Steinmetze und in der

Kreishandwerkerschaft Dresden. Seine Stellvertreter sind Volker Maaz

und Lutz Schönstädt. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden

Andreas Geith, Gabriel Heimann, Julius Hempel, Uwe Jahr, Peter

Kaeßler, Michael Preißiger (Lehrlingswart), Sven Schubert und Tilo

Wittke gewählt.

Der Obermeister dankte allen Innungskollegen für das entgegengebrachte

Vertrauen und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg bei

der in den nächsten Jahren zu leistenden Arbeit. Er appellierte an alle

Innungsmitglieder, die von ihnen gewählten Kollegen wie bisher bei

ihrer Arbeit zu unterstützen. Nur wenn die anstehenden Probleme

und Aufgaben auf viele Schultern verteilt werden, können die Bemühungen,

positive Ergebnisse zu erzielen, Erfolg haben.

Die Kreishandwerkerschaft Dresden gratuliert dem Obermeister

Andreas Hempel und den Vorstandsmitgliedern zu ihrer Wahl und

wünscht der Innung für die neue Wahlperiode viel Erfolg bei ihrer

Arbeit.

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Das Handwerk 4/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden


k199

Innungsausflug der Landmaschinenmechaniker-Innung

vom 27. – 29. 09. 2013

nach Leipzig und Umgebung

Am Freitagnachmittag, dem 27. 09. 2013 trafen sich die Mitglieder der

Innung, gemeinsam mit ihren Ehepartnern, zu ihrem alljährlichen

Ausflug. Treffpunkt war das schöne Hotel „3 Linden“ in Leipzig-

Rückmarsdorf. Bei herrlichem Wetter konnten wir im Biergarten

bei Kaffee und süßen Leckereien unsere ersten Plaudereien starten.

Am Abend trafen wir uns auf der Bowlingbahn, es wurde ein lustiger

sportlicher Wettstreit.

Im Anschluss konnten wir uns im „Pferdestall“, eine urige, alte Gaststube,

leckere Gerichte genießen und den 1. Abend gemütlich ausklingen

lassen.

Bergbau – Technik – Park

Dieser riesige Förderkran war sehr imposant. Ein ehemaliger Mitarbeiter

konnte alles sehr authentisch erzählen und erklären.

Sendezentrum MDR

Am Samstag ging es schon sehr zeitig zum Frühstück, denn wir

mussten bereits 9.00 Uhr im Sendezentrum des MDR sein. Es war

sehr interessant, wir sahen die Studios von „Hier ab Vier“, „MDR um 2“,

„In aller Freundschaft“, „Kripo live“ usw.

Wir konnten das Nachrichtenstudio sehen, selbst Nachrichten sprechen,

die Maske, den Kleiderfundus und viele andere Dinge sehen, die

jeden Tag im Fernsehen zu sehen sind.

Vom 13. Stock des MDR Sendehochhauses hatten wir einen grandiosen

Ausblick auf Leipzig und Umgebung.

Danach ging es ins Panometer zur Yadegar Asisi Ausstellung. Das

Thema dieses Jahr die Völkerschlacht vor 200 Jahren. Es war sehr

interessant und auch sehr beeindruckend.

Am späten Nachmittag ging es wieder in die Stadt zurück. Beim

„Boots-Herold“ gab es selbstgebackenen Kuchen und Kaffee, dann

ging es zu einer Fahrt auf den Kanälen Leipzigs.

Die Kanäle sind in den letzten Jahren gesäubert und ausgebaut wurden.

Viele schöne Häuser wurden saniert und sind jetzt eine Augenweide

geworden. Es war sehr sehenswert, man konnte tolle Architektur

bestaunen.

Abends ging es in die Kneipenmeile von Leipzig zum Abendessen.

Nach der Rückkehr ins Hotel „3 Linden“ führten wir unsere Innungsversammlung

durch, danach ließ man den Abend lustig ausklingen, es

wurden neue Ausflugspläne für 2014 geschmiedet.

Am Sonntag fuhren wir nach einem geselligen Frühstück und in reduzierter

Teilnehmerzahl zum Völkerschlachtdenkmal. Das Denkmal

wurde restauriert und fit für das Jubiläum 2013 gemacht. Nach einem

sächsischen Mittagessen trennten sich dann die Wege und alle freuen

sich schon auf den Ausflug im nächsten Jahr, es geht nach Freyburg

ins Weinanbaugebiet.

Text: Familie Trinks

Fotos: Herr Arnulf Sachße

Zum Mittagessen ging es aus der Stadt heraus, wir fuhren zum

Bergbau-Technik-Park nach Großpösna. Nach einem rustikalen Essen

hatten wir eine Führung durch das Bergbaugelände.

Das Handwerk 4/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Landesausscheid der besten Konditoren


k200

Schon in unserer letzen Zeitungsausgabe konnten Sie auf dem Titelbild

die Kreationen der jungen Konditorgesell(inn)en bewundern. Das Niveau

der diesjährigen Gesellen war so hoch, dass 5 davon die Norm für die

Teilnahme am praktischen Landesausscheid erfüllt haben.

Der Landesausscheid der besten Konditoren aus Sachsen und Thüringen

fand am 30.10.2013 wie immer im Fachkabinett in der HWK Chemnitz

statt. Das Jahr 2013 war ein sehr guter „Jahrgang“, was die Qualität der

Ausbildung angeht. Die jungen Konditoren waren alle hoch motiviert

und fleißig, so dass mit 9 Teilnehmern ein Rekord zu verzeichnen war.

Von der HWK Dresden beteiligten sich Elisabeth Anders (Konditorei Café

Gierig, Neustadt), Stefanie Heller (Bio Konditorei Heller, Dresden) und

Miriam Kleditsch (Konditorei Bierbaum, Dresden). Wie in jedem Jahr war

auch diesmal alles gut sehr gut organisiert.

Landesausscheid: Elisabeth Anders „Pralinen“

Landesausscheid: Elisabeth Anders „Paradiesische Träume“

Landesausscheid: Miriam Kleditsch „Pralinen“

Landesausscheid: Stefanie Heller „Schwanensee“

Die besten Ergebnisse erzielten die Konditorinnen Elisabeth Anders

und Stefanie Heller.

Die Konditoren-Innung Dresden dankt den Teilnehmern und gratuliert

recht herzlich zu diesem Erfolg. Weiterhin bedanken wir uns bei allen

Ausbildern, Meistern, Lehrern und der Kreishandwerkerschaft Dresden.

Alle waren sie an diesem Erfolg beteiligt.

Frau Anders konnte beim anschließenden Bundesentscheid, durchgeführt

in der Akademie der Konditoreninnung Berlin, einen hervorragenden

4. Platz belegen. Gratulation auch dazu.

Landesausscheid: Stefanie Heller „Anschnitttorte“

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Das Handwerk 4/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Deutschlands bester Reitsportsattler

Am 24. und 25. November 2013 fand in den

Werkstatträumen der Berufsschule Mainburg

der Bundesleistungswettbewerb der Sattler

statt, in dem sich die Landessieger der Gesellenprüfungen

messen konnten. Es wurde in

zwei Fachrichtungen aufgeteilt: Reitsportund

Fahrzeugsattler. Die Sieger kommen aus

Sachsen, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-

Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Fertigkeit in Ziernähten zeigen, damit musste

dann eine kleine Holztafel bezogen werden. Der

sehr gut organisierte Wettbewerb fand in toller

Atmosphäre statt, die Mitstreiter konnten sich

über Berufsansichten, Ausbildungsbetriebe,

Zukunftspläne, Arbeitsweisen und -techniken

austauschen. Durch das hohe Niveau hat das

alle weitergebracht.

Willy Meyer bei der Arbeit

Die Fahrzeugsattler mussten eine Motorrad-

Sitzbank beziehen, die Reitsportsattler haben

eine Jagdtasche aus Leder und einen Würfelbecher

gefertigt. Alle mussten dann noch ihre

Wilhelm Weil, Vizepräsident des Zentralverbandes

Raum und Ausstattung, Fritz Weiß, Vizepräsident

des Bundesverbandes Fahrzeugausstattung und

Reitsport e.V. und Manfred Stieler, Sattlermeister

und Mitglied des Prüfungsausschusses, haben die

Urkunden überreicht.

Bei den Fahrzeugsattlern konnte Willy Meyer,

ausgebildet von Sattlermeister Uwe Stölzer aus

Freital, sich mit seinen Leistung überzeugen

und wurde zum Bundessieger der Reitsportsattler

2013!

Herr Meyer sagte „Ein ganz besonderes Gefühl!

Es erfüllt meinen Ausbildungsbetrieb und mich

mit Stolz. Meiner Vorgängerin als Lehrling in

der Sattlerei Uwe Stölzer wurde 2010 auch

schon diese Ehre zu Teil. Umso schöner ist es,

dass ich es wiederholen konnte.“

Betriebsruhe

zwischen

den

Festtagen

Für die Zeit

vom 24. 12. 2013 bis

einschließlich 03. 01. 2014

bleibt die

Kreishandwerkerschaft Dresden

geschlossen.

Das Handwerk 4/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Vogelschießen der Dachdecker-Innung

Dresden

in Dresden-Klotzsche bei schönem Wetter und guter Stimmung, um

den Schützenkönig zu ermitteln.

Während die Erwachsenen mit der Armbrust um Treffer kämpften, vergnügten

sich die Kinder bei kleinen Spielen und Wettbewerben und

ergatterten viele Süßigkeiten und kleine Gewinne.

Es wurde ein spannendes Schießen. Die Schützen waren mit Begeisterung

bei der Sache und kämpften um die Preise. Die Freude war bei

allen groß, wenn ein Teil des Vogels zu Boden fiel. Am Ende war es

Dachdeckermeister Thomas Lemberg der sich den Hauptpreis mit nach

Hause nehmen konnte. Er holte mit einem gekonnten Schuss den

Vogel von der Stange und wurde mit viel Lob und Applaus von seinen

Innungskollegen geehrt.

Die Mitglieder des Schützenvereins und die Gaststätte haben für einen

gelungenen Rahmen der Veranstaltung gesorgt. Der Termin für das

nächste Jahr ist bereits gebucht.

Auch in diesem Jahr führte die Dachdecker-Innung Dresden wieder

ein Vogelschießen durch. Am 14.09.2013 trafen sich die Berufskollegen

der Innung und Ihre Gäste auf dem Schützenplatz der PSSG

12

Das Handwerk 4/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Gesellenfreisprechung der Dachdecker

Am 13. September 2013 fand im Restaurant Wenzel Prager Bierstuben

in Dresden die Gesellenfreisprechungsfeier der Dachdecker-Innung

Dresden statt, an der in diesem Jahr auch wieder die Dachdecker-

Innung Meißen beteiligt war.

Henry Miertschink, Obermeister der Dachdecker-Innung Dresden,

begrüßte die Teilnehmer der Freisprechungsfeier. Neben den Vertretern

aus Handwerk und Berufsschule waren auch die Eltern der Junggesellen

eingeladen. In seiner Festrede beglückwünschte er die Junggesellen

zur bestandenen Abschlussprüfung.

Besonders positiv ist, dass alle frischgebackenen Dachdeckergesellen

nach ihrer Ausbildung eine Arbeitsstelle gefunden haben. Den Stolz

auf ihren Handwerksberuf demonstrierten die Junggesellen mit ihrer

Zunftkleidung.

Obermeister Henry Miertschink spornte die Jugendlichen an, sich weiter

zu qualifizieren, um als geachteter Handwerker tätig zu werden.

Die Gesellenbriefe und die Gesellenprüfungszeugnisse wurden durch

Obermeister Henry Miertschink und Berufsschullehrer Uwe Vass überreicht.

Es gratulierten auch die Mitglieder der Prüfungskommission

und der stellvertretende Landesinnungsmeister Kay Wagner.

Die IKK classic und die Signal Iduna Versicherung unterstützten auch

in diesem Jahr wieder die Feier. Die Junggesellen freuten sich über die

Geschenke.

Ganz zünftig und der Tradition im Dachdeckerhandwerk verpflichtet,

wurden die Junggesellen von Obermeister Miertschink, Dachdeckermeister

Carsten Oertel und Berufsschullehrer Uwe Vass durch Losschlagen

mit dem Schieferhammer und viel Humor von den Untugenden

ihrer Lehrzeit freigesprochen und somit in den Gesellenstand

erhoben.

Wir wünschen den jungen Dachdeckergesellen für den Start in das

Berufsleben ganz herz lich alles Gute und viel Erfolg!

Das Handwerk 4/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt!

Ja, wie in der gleichnamigen Kindergeschichte, kann man es sich bei

den vielen Aufgaben des Brand- und Katastrophenschutzamtes in

Dresden gar nicht anders vorstellen, als das hier ab und an mal der

Kaffee kalt wird.

Um einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr Dresden und der neuen

integrierten Regionalleitstelle des Brand- und Katastrophenschutzamtes

Dresden zu erhalten, planten die Mitglieder der Dachdecker-

Innung Dresden hier eine Innungsveranstaltung mit Besichtigung.

Neben der Brandbekämpfung und dem Retten von Menschen und

Tieren aus bedrohlichen Lagen gehören zu den Aufgaben des Brandund

Katastrophenschutzamtes der vorbeugende Brandschutz, die technische

Hilfe bei Havarien, Unglücksfällen und anderen Notständen, die

Beseitigung von Umweltgefahren und Hochwasserschäden, Katastrophen-

und Zivilschutz und Notfallrettung, Katastrophenschutzplanungen,

Hochwasser/Eisgang, Alarm- und Einsatzplanung, Gefährliche

Stoffe, Großschadensereignisse auf Autobahnen, Wasserstraßen,

Eisenbahnen und noch einiges mehr.

Die Mitglieder der Dachdecker-Innung bewundern die Sportlichkeit der Feuerwehrleute,

die an dieser Stange herunter müssen.

Umso mehr dann am 17. Oktober 2013: Nach einem aufschlussreichen

und mit Anekdoten gewürzten Vortrag zur Arbeit der Feuerwehr und

der Leitstelle des Katastrophenschutzamtes durch Herrn Uwe

Friedrich, führte Herr Thomas Mende, Pressesprecher der Leitstelle, die

Mitglieder der Dachdecker-Innung Dresden durch das Brand- und

Katastrophenschutzamt der Landeshauptstadt Dresden und erklärte

dessen Struktur und Ausstattung, die Technik sowie die vielfältigen

Aufgaben, die sonst nicht so bekannt sind. Die Kameraden der Feuerwehr

müssen regelmäßig für Ihre Einsätze trainieren. Während des

Rundgangs fanden gerade Belastungstests statt, für die die Teilnehmer

nur größte Hochachtung verdienen.

Selbstverständlich wurde auch der Fuhrpark der Feuerwehr besichtigt.

Erst im zweiten Anlauf konnten die Mitglieder der Dachdecker-Innung

Dresden Ihren geplanten Besuch der neuen Rettungsleitstelle des

Brand- und Katastrophenschutzamtes Dresden in die Tat umsetzen.

Dem ersten Versuch, am 12.06.2013, hatte das Hochwasser einen

Strich durch die Rechnung gemacht. Katastrophenalarm in Dresden

und Umgebung. In dieser Zeit befanden sich die Mitarbeiter des

Katastrophenschutzamtes im Höchsteinsatz und hatten für Besucher

verständlicherweise keine Zeit.

Besichtigt wurde dann natürlich auch die Rettungsleitstelle. Die Arbeit

der Mitarbeiter und die Funktionsweise der Leitstelle sind hochinteressant.

Durch die integrierte Leitstelle Feuerwehr/Rettungsdienst wird

das operative Einsatzgeschehen der Feuerwehren und auch des

Rettungsdienstes geführt. Hier werden jährlich weit mehr als 140.000

Notrufe entgegen genommen.

Der Obermeister der Dachdecker-Innung Dresden, Henry Miertschink, dankte

dem Pressesprecher der Leitstelle, Thomas Mende

Feuerwehrleute im Belastungstest – das schafft nicht jeder

Für die Mitglieder der Dachdecker-Innung Dresden war der Besuch

der Leitstelle und des Brand- und Katastrophenschutzamtes sehr

beeindruckend und erzeugte noch größeren Respekt und Anerkennung

für die Arbeit der Einsatzkräfte.

14

Das Handwerk 4/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Aktionen der Bau-Innung Dresden

im Herbst 2013

Obwohl die Auftragsbücher sehr gut gefüllt sind, versäumten die

Innungsmitglieder der Bau-Innung Dresden es nicht, an den Herbstveranstaltungen

teilzunehmen. Es lockten drei sehr interessante Termine,

in denen das Fachwissen und –können erweitert wurde, Wissenswertes

über Industrie und Region in Erfahrung gebracht wurde und

auch das gesellige Beisammensein mit Innungskollegen nicht zu kurz

kam.

Im September trafen sich die Innungsmitglieder bei dem Fördermitglied

RHG Dresden zur Schulung in Theorie und Praxis der Natursteinverlegung.

Es bestand dabei auch Gelegenheit, das neue Servicezentrum der

RHG mit den Ausstellungsflächen zum Naturstein zu besichtigen.

Gern folgten die Mitglieder der Innung im Oktober der Einladung der

Firma Menzel Beton und des Fördermitglieds Dachdecker-und Baustoff-

Einkauf Dresden. Bei der individuellen Werksführung und der Schulung

im Betonwerk in Großthiemig wurden die verschiedenen Produkte vorgestellt,

Details erläutert und fachspezifische Hinweise zu Stahlbetonfertigteilen

gegeben. Ein Zwischenstopp auf der Fahrt erfolgte an der

Abraumförderbrücke F 60 in Lichterfeld. Bei einem Rundgang in luftigen

74 Metern Höhe über den Stahlgiganten erfuhren die Mitglieder viel

Wissenswertes über die Industriegeschichte in der Region.

Seit Mai 2013 hat die Bau-Innung Dresden ein neues Fördermitglied, die

Baustoffwerke Dresden GmbH & Co. KG. Die Mitglieder hatten nun

Gelegenheit, bei einer Werksbesichtigung mehr über die Kalksandsteinproduktion

in Dresden zu erfahren. Das Fachwissen konnte hier entsprechend

erweitert werden und es bestand auch Gelegenheit zu individuellen

Gesprächen in lockerer Runde.

Das Handwerk 4/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

An der Praktikumsbörse der KHS Dresden

kommt niemand vorbei

Netzwerk

Fachkräftenachwuchs

im Handwerk

Am Sonnabend, dem

12. Oktober 2013,

lud das Netzwerk

Johannstadt ab

10.00 Uhr in die

Stadthalle zur 3. Lehrstellen-

und Praktikumsbörse

ein.

Viele Betriebe und Dresdner Institutionen präsentierten

ihre freien Ausbildungsplätze und

Praktikumsstellen. Das Angebot reichte von

Bauberufen über Bäcker bis hin zur Polizei.

Geboten wurden unter anderem auch Kurzvorträge

zum Thema Bewerbung, sowie Informationen

zur Berufsorientierung und Berufsberatung.

Für uns als Kreishandwerkerschaft

Dresden ist die Teilnahme an der Praktikumsund

Lehrstellenbörse eine Selbstverständlichkeit

und eine großartige Möglichkeit, in eigener

Sache zu werben. Uns ist es ist total wichtig,

dass viele Jugendliche einen Praktikumsbzw.

Ausbildungsplatz finden und später ihre

Ausbildung auch abschließen. Der Focus richtet

sich auch weiterhin auf Handwerksberufe.

und so waren die Konditoren, Raumausstatter,

Keramiker und auch Tischler im Gespräch.

Auch engagierte Lehrerinnen suchten unseren

Infostand auf, um sich für und nach ihren

Schülern zu erkundigen, um ggf. noch Wege

für freie Praktika aufzutun.

Herr Hans-Jürgen Kirsch vom Netzwerk Fachkräftenachwuchs

im Handwerk der Kreishandwerkerschaft

Dresden beantwortete gern all

die Fragen rund um die Berufswahlentscheidung

und bot seine Hilfestellung und Unterstützung

auch für die Zukunft an.

Einblicke in das Handwerk der Steinmetze gab

es auch in diesem Jahr wieder, freundlicher

Weise vorgestellt und vertreten durch die

Firma Steintechnik Steinmetz Nick Steinmetz.

Über eine Einladung zur 4. Lehrstellen- und

Praktikumsbörse würden wir uns sehr freuen.

Die Laborschule Dresden hatte zur

Berufsorientierung eingeladen.

Zum TAG DER CHEMIE kamen am 19.09.2013

rund 300 Schüler aus Dresden und Umgebung

in die Aula und die Turnhalle der Schule, um

sich über die Umsetzung des Schulfachs

Chemie im Berufsalltag zu informieren.

Den Schülern sollte der Bezug zwischen

Unterrichtsstoff und Praxis gezeigt und gleichzeitig

die Möglichkeit geboten werden, Kontakt

mit den beteiligten Unternehmen zu knüpfen.

Verbunden damit war auch für ihren

Wunschberuf einen Praktikumsplatz zu finden.

Die Kreishandwerkerschaft Dresden unterstützte

die Schülerinnen und Schüler bei der

Suche nach dem geeigneten Praktikumsplatz

mit ihrer Praktikumsbörse. Ist ein Kreishandwerker

ein Handwerker, der sich im Kreise

dreht? So eine der Fragen unserer kleinsten

Teilnehmer. Auch den Kleinen wurde bereits

verdeutlicht, was es bedeutet, ein Handwerker

zu werden. Man war echt überrascht, dass

doch schon einige Handwerksberufe bekannt

waren, so der Dachdecker, Fleischer und

Tischler. Aber ein Kreishandwerker – ein

Handwerker der sich im Kreise dreht, dass

stimmt doch bestimmt nicht, so die einhellige

Meinung der Gruppe.

Unser Angebot wurde von den zahlreichen

Besuchern, Schülerinnen und Schülern, deren

Eltern und auch Großeltern, Lehrerinnen und

Lehrern mit großem Interesse angenommen.

Wer hat noch einen Praktikumsplatz für mich?

Einige Schüler und Schülerinnen informierten

sich noch kurzfristig über geeignete Praktikumsplätze

für ein Pflichtpraktikum im November.

Handwerksberufe sind nach wie vor aktuell

Träger der Veranstaltung sind das Ortsamt Altstadt

und der Verein Johann-Stadthalle e. V.,

unterstützt von der Ausländerbeauftragten,

der Sächsischen Bildungsgesellschaft für

Umweltschutz und Chemieberufe Dresden

(SBG), der Koordinierungsstelle für Berufs- und

Studienorientierung der Landeshauptstadt

Dresden und vielen weiteren in der Johannstadt

ansässigen Unternehmen, Schulen,

Vereinen und Personen, die sich im Netzwerk

Johannstadt zusammengeschlossen haben und

die Lehrstellenbörse ehrenamtlich organisieren.

Das Ringen um potenziellen Nachwuchs kann

nicht früh genug beginnen.

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Das Handwerk 4/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Regionale Praktikums- und Lehrstellenbörse

lädt ein und die Praktikumsbörse der Kreishandwerkerschaft

Dresden war wieder

dabei!

Im Rahmen des Netzwerkes „Fachkräftenachwuchs

im Handwerk unterstützt die Kreishandwerkerschaft

Dresden Schüler der 7. bis

10. Klassen bei der Berufswahl durch die

Bereitstellung von Praktikumsplätzen. Fakten

zu Ihrem Traumberuf erhalten die Schüler

durch eigene praktische Erfahrungen, von

Experten aus den Unternehmen und ihren

Beratungslehrern. Um Schülern realistische

Einblicke in die Arbeitsabläufe der Unternehmen

zu geben, bitten wir Sie als Innungsbetriebe

des Handwerks unseren Schülern ein

Schnupperpraktikum bzw. ein Betriebspraktikum

zu ermöglichen.

Durch Ihre Mitwirkung bei der Bereitstellung

von Praktikumsplätzen können wir Sie aktiv

dabei unterstützen, Ihren zukünftigen Lehrling

zu finden, denn mit Ihren Erfahrungen können

Sie sich am „Brückenbau“ beteiligen, um schulische

und betriebliche Interessen noch besser

in Einklang zu bringen.

Deshalb:

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um ihren

zukünftigen Lehrling im Vorfeld aufzubauen.

Sie wissen ja, an der Praktikumsbörse der KHS

Dresden kommt niemand vorbei.

Kreishandwerkerschaft Dresden

Hans-Jürgen Kirsch

Tel.: 0351 2859222

E-Mail: info@handwerk-dresden.de

Am Montag, dem 18. November, fand von 10

bis 17 Uhr die 2. Regionale Praktikums- und

Lehrstellenbörse für die Ortsamtsbereiche

Prohlis und Leuben statt. Veranstaltungsort

war die Turnhalle der 121. Mittelschule auf der

Gamigstraße 28 in Prohlis. Diese Börse veranstaltet

das Ortsamt Prohlis gemeinsam mit

dem Quartiersmanagement Prohlis und der

121. Mittelschule. Über 50 meist regionale

Unternehmen und Bildungsträger stellten an

diesem Tag Berufsbilder vor.

Grafik-Design. Satzarbeiten.Geschäftsausstattungen

Visitenkarten Briefpapiere Flyer Prospekte Broschüren Zeitungen Bücher Plakate Merchandising

Wir wünschen Ihnen

ein frohes Weihnachtsfest sowie

ein gesundes, glückliches und

erfolgreiches Jahr 2014!

Wollweber ■ Druck- und Werbeservice

Florian-Geyer-Straße 43 ■ 01307 Dresden ■ Tel. 0351 2 64 41 50 ■ Fax 0351 2 64 41 44 ■ www.werbung-dd.de ■ info@werbung-dd.de

Das Handwerk 4/2013

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IKK classic erweitert Leistungen ab 2014

Die IKK classic plant für ihre rund 3,6 Millionen Versicherten ab

Januar 2014 einen deutlichen Ausbau ihrer Leistungen. Allein in

Sachsen profitieren von den Leistungserweiterungen 740.000 Versicherte

der Krankenkasse.

Für die Finanzierung oder Bezuschussung gesundheitsfördernder

Aktivitäten und bestimmter medizinischer Leistungen stehen 2014

jedem Versicherten statt bisher 200 Euro jährlich insgesamt 300 Euro

zu Verfügung. Der Betrag kann für Gesundheitskurse und unter

anderem auch für osteopathische Behandlungen, homöopathische

Arzneien, zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen während der

Schwangerschaft oder Zahnvorsorge genutzt werden.

Ebenso beschlossen wurde eine erweiterte Kostenübernahme der

Rufbereitschaft bei freiberuflichen Hebammen während der

Schwangerschaft und bei der Geburt. Auch die Kostenübernahme bei

künstlicher Befruchtung soll erweitert werden. Sind beide Ehepartner

bei der IKK classic versichert, werden dann 100 Prozent der

mit dem Behandlungsplan genehmigten Kosten übernommen. Bisher

sind es nur 50 Prozent.

Außerdem umfasst das umfangreiche Bonussystem der IKK classic ab

kommendem Jahr noch mehr bonusfähige Maßnahmen.

„Die geplanten, neuen Mehrleistungen bekräftigen unseren Anspruch

als Familienkasse durch Angebote mit nachweislichem Nutzen“, so

Katrin Witt, Regionalgeschäftsführerin der IKK classic in Dresden.

„Vorsorge und Prävention sind die zentralen Bausteine unserer

Strategie."

Die mit den geplanten Leistungserweiterungen verbundenen

Satzungsänderungen liegen derzeit dem Bundesversicherungsamt zur

Prüfung vor und sollen am 1. Januar 2014 in Kraft treten.

Ärztliche Bestätigung im Bonusheft ist kostenlos

Neuer Bundesmantelvertrag Ärzte regelt Vergütung

einheitlich

Wer aktiv etwas für seine Gesundheit tut, wird dafür häufig von seiner

Krankenkassen mit einem Bonus belohnt. Bestandteil dieser Bonusprogramme

ist oft auch das Wahrnehmen von ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen.

Um die Inanspruchnahme zu dokumentieren, bitten

Patienten ihren Arzt dann um eine Bestätigung in ihrem Bonusheft. In

der Vergangenheit führte das immer wieder zu Diskussionen, da einige

Ärzte für ihre Unterschrift als zusätzliche Dienstleistung eine Gebühr

verlangten. Eine eindeutige Regelung dafür gab es bisher tatsächlich

nicht. Diese Unklarheit wurde jetzt beseitigt und im neuen Bundesmantelvertrag

Ärzte, auf den sich kürzlich die Kassenärztliche Bundesvereinigung

und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung

einigten, klar geregelt. Darauf weist die IKK classic hin.

Die IKK classic rät deshalb, das Bonusheft am besten gleich zum Vorsorgetermin

mitzunehmen und direkt nach der Untersuchung um die

ärztliche Unterschrift zu bitten.

Mehr Informationen zur IKK classic können unter www.ikk-classic.de

nachgelesen werden.

Seit 1. Oktober 2013 gilt: Wird das Bonusheft zur Dokumentation der

gesundheitsfördernden Aktivität dem Arzt in dem Quartal vorgelegt, in

dem die Vorsorgeuntersuchung stattgefunden hat, ist seine Unterschrift

und der Praxisstempel für den Patienten kostenlos. Wird die Bestätigung

hingegen erst in einem späteren Quartal erbeten, kann der Patient

sein Recht auf eine Patientenquittung nach § 305 SGB V geltend

machen, wonach eine Aufwandspauschale in Höhe von 1 Euro (ggf.

zzgl. Versandkosten) zu entrichten ist.

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Das Handwerk 4/2013


IKK-Jahreswechselseminare für Unternehmen

Gut informiert ins Jahr 2014

Eine gute Gelegenheit zur umfassenden Information über sozialversicherungsrechtliche

Änderungen bieten traditionell die Jahreswechselseminare

der IKK classic im Januar 2014.

Wie gewohnt erfahren die Teilnehmer dort alles Wissenswerte über

die wichtigsten Änderungen in der Sozialversicherung. Die Referenten

vermitteln dabei praxisnah alle Neuerungen, erläutern deren Konsequenzen

und zeigen wie die neuen Vorgaben am besten im Betrieb

umgesetzt werden können. Hauptthemen sind unter anderem:

■ Mehrfachbeschäftigung Geringfügiger

■ Hauptberuflich selbstständig Tätige

■ Aktuelles zur Entgeltabrechnung

■ SEPA – Einheitlicher Zahlungsraum

■ Wichtiges in Kürze

■ Rechengrößen, Grenzwerte, Fälligkeiten 2014

Das Seminar dauert etwa 2,5 Stunden. Die Teilnahme ist selbstverständlich

kostenfrei. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Unter

www.ikk-classic.de finden Sie ab Dezember in der Internetrubrik

„Seminarangebote“ eine Übersicht aller Termine. Dort können Sie sich

direkt online anmelden.

IKK classic erinnert an jährliche Zahnvorsorge

Sichern Sie sich Ihren Bonus!

Ob beim Abendessen im Restaurant, beim Joggen im Park oder im

Büro – ein strahlendes Lächeln rundet jeden Auftritt ab. Dabei ist ein

gepflegtes Auftreten nur ein Vorteil der regelmäßigen Zahnpflege.

Wer jährlich einmal zur Zahnvorsorge geht und sich dies in seinem

IKK-Bonusheft eintragen lässt, bekommt einen Bonus von zehn Euro.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten zweimal jährlich den

Zahnarzt aufsuchen. Dementsprechend gibt es dann den doppelten

Bonus.

Übrigens: Auch Erwachsene, die zusätzlich zur gesetzlichen Vorsorge

ein zweites Mal (jeweils halbjährlich) die zahnärztliche Kontrolluntersuchung

wahrnehmen, erhalten ebenfalls nochmals den Zehn-Euro-

Bonus.

Bei der Vorsorge untersucht der Arzt den Mund des Patienten nach

erkrankten Stellen, beispielsweise Karies. Außerdem wird das Zahnfleisch

kontrolliert und gegebenenfalls Zahnstein entfernt. So kann

bei Bedarf schnell eine Behandlung eingeleitet und weiterer Schaden

verhindert werden.

Sollte später trotz regelmäßiger Vorsorge ein Zahnersatz notwendig

sein, spart man bares Geld. Wer fünf Jahre lückenlose Vorsorge nachweisen

kann, erhält 20 Prozent auf den Festzuschuss der Krankenkassen.

Bei zehn Jahren erhält man sogar 30 Prozent. Doch Achtung!

Ein Jahr ohne Nachweis und der Vorteil ist komplett dahin.

Weitere Informationen rund um das Thema Zahnvorsorge finden Sie

auch online unter

www.ikk-classic.de/Zahnvorsorge.

Das Handwerk 4/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Wo gesunde Gänse grasen

Der Geflügelhof Latta setzt auf Service und die

Ostsächsische Sparkasse Dresden

Fotograf: René Gaens

Glückliche Kühe gibt es bei Maria Latta auch – vor allem aber glückliches

Federvieh: Jede der 1.500 Gänse auf dem Geflügelhof in Brischko

bei Hoyerswerda hat tagsüber mehr als 13 qm Wiese für sich.

Zusätzliches Grünfutter bekommen sie aus dem Biosphärenreservat und

dem Landschaftsschutzgebiet, in dem der Hof steht. Abends gehen sie

dann in den Stall „zum Schutz vor vier- und zweibeinigen Füchsen“, wie

Maria Latta augenzwinkernd betont. Dank dieser behüteten Freilandhaltung

wachsen die Gänse innerhalb von sechs Monaten stressfrei auf

bis zu acht Kilo Lebendgewicht heran. „Die Qualität des Fleisches ist

toll“, lobt Kundenbetreuer Steffen Scheidler von der Ostsächsischen

Sparkasse Dresden. Er kauft regelmäßig im Hofladen ein, weil er hier

Biofleisch bekommt – wenn auch ohne Siegel. Neben den Gänsen leben

auf dem Hof noch Hunderte von Enten, Hähnchen, Hühnern, Puten und

Perlhühnern sowie Rinder und Schweine.

Das gewünschte Fleisch bestellen die Kunden vorab, damit sich die Anreise

aus Berlin, Görlitz, Dresden oder Leipzig lohnt.

Donnerstags schlachten zwei Fleischer und bereiten die bestellte

Ware nach alten Rezepten zu. Der Neubau des hierfür benötigten

Schlachthauses entstand vor vier Jahren dank einer Finanzierung der

Sparkasse. „Das war eines von drei Projekten“, erzählt Scheidler.

Bereits 2009 entschied sich Maria Latta für die Sparkasse als Finanzierungspartner

für ihre Fotovoltaikanlage: „Ich hatte mehrere Angebote

verglichen“, erinnert sich die Unternehmerin. „Das Gesamtpaket

aus Konditionen und Beratung ist bei der Sparkasse einfach

am besten.“ Im vergangenen Jahr folgte eine weitere Solaranlage.

Das Geschäft von Maria Latta soll noch weiter wachsen. Ihr größtes

Kapital sind dabei das Vertrauen ihrer zumeist privaten Kunden und

immer wieder neue Ideen. So verkauft sie dreiwöchige Gänseküken an

Privatleute, die diese dann aufziehen und zwischen St. Martin und

Heiligabend wieder auf den Hof bringen, damit daraus ein schmackhafter

Braten wird.

Foto: Thomas Stein,

Regionaldirektor für das

Firmenkundengeschäft

bei der Ostsächsischen

Sparkasse Dresden

Rechnen Sie mit uns.

Die Ostsächsische Sparkasse Dresden ist der Finanzierungspartner für die heimischen

Unternehmen. Ob Finanzieren, Leasen, Geld anlegen oder Vorsorgen - unsere Firmenkundenbetreuer

stehen Ihnen für alle Fragen rund ums Geld zur Verfügung.

Wir beraten Sie gern.

Telefon: 0351 455-0

www.ostsaechsische-sparkasse-dresden.de/firmenkunden

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Das Handwerk 4/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Das Handwerk 4/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Betriebliche Altersversorgung – Ihre

Mitarbeiter sind es wert

Unternehmen bauen auf qualifizierte und engagierte Mitarbeiter. Gutes Personal zu finden ist

allerdings nicht leicht.

Wir sprachen darüber mit Michael Vosen, Firmenkundenberater für betriebliche Altersvorsorge der R+V Versicherung.

Wie wichtig ist betriebliche

Altersversorgung?

Wer exzellent ausgebildete Fachund

Führungskräfte für sich gewinnen

will, muss als erfolgreicher und

verantwortungsbewusster Arbeitgeber

überzeugen. Es sind nicht nur

Ihre guten Produkte und attraktiven

Gehälter, die leistungsstarke Mitarbeiter

an Ihr Unternehmen binden.

Auch Unternehmensklima, soziale

Faktoren und – als Teil der Vergütung

– die betriebliche Altersversorgung

spielen eine große Rolle.

Was sind die Vorteile, wenn ich die betriebliche Altersvorsorge

einführe?

Auf jeden Fall verschaffen Sie sich einen Vorsprung gegenüber

anderen Mitwettbewerbern:

- Sie stärken die Attraktivität Ihres Unternehmens im Wettbewerbsvergleich.

- Sie übernehmen soziale und wirtschaftliche Verantwortung.

- Sie motivieren Ihre Mitarbeiter und binden sie stärker an Ihr Unternehmen.

- Sie profitieren von der Einsparung an Sozialabgaben.

- Sie bieten einen innovativen Vergütungsansatz – betriebliche Altersversorgung

statt Gehaltserhöhung.

Das ist aber doch sehr aufwändig für mich?

Angebote schreiben, Aufträge hereinholen, Fristen einhalten – der

Alltag in kleinen und mittelständischen Firmen ist oft hektisch. Überstunden

sind die Regel, freie Wochenenden selten. Und dann auch

noch an die betriebliche Altersversorgung denken? Nach einem

12-Stunden-Tag im Unternehmen haben viele Chefs dafür keinen

Kopf. Dabei muss jeder Arbeitgeber seinen Mitarbeitern eine betriebliche

Zusatz-Versorgung anbieten. Und das mit gutem Grund. Denn

die gesetzliche Rente wird in Zukunft nicht viel mehr als eine Grundversorgung

sein: Bereits heute erhält ein Durchschnittsverdiener, der

45 Jahre lang Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat, im Alter nur

ein Einkommen von rund 1.100 Euro (West) bzw. 980 Euro (Ost).

Hier sind also Spezialisten gefragt, die Ihnen diesen Aufwand abnehmen.

Was kann ich konkret tun und wer kann mich dazu

beraten?

Als Vorsorgespezialisten der R+V Versicherung entwickeln wir das für

Sie und Ihr Unternehmen optimale Vorsorgekonzept. Wir beraten Sie

bei Aufbau, Gestaltung und Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung

und begleiten Sie kontinuierlich in eine erfolgreiche Zukunft –

mit Lösungen, von denen Sie und Ihre Mitarbeiter am meisten profitieren.

Damit genügend Zeit für eine Beratung

ist, vereinbaren Sie am besten einen

Termin (Telefon 0351/8131-0).

Beratungen führen wir gern bei Ihnen

vor Ort oder in einer unserer Filialen

unseres Partners, der Dresdner

Volksbank Raiffeisenbank, durch.

Gern können Sie aber auch mich

anrufen (0160 8443708), mir eine Mail

schicken (Michael.Vosen@ruv.de) und

einen gemeinsamen Termin vereinbaren.

Weitere Informationen erhalten Sie

auch im Internet unter folgenden

Adressen:

www.ruv.de und www.DDVRB.de

Vielen Dank für das Gespräch.

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Das Handwerk 4/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Kleine Kredite für das Handwerk

Mikrofinanzinstitut Sachsen: Mikrokredite jetzt auch in Dresden beantragen

Mikrokredite werden so bezeichnet, weil sie den Bereich zwischen

1.000 Euro und ca. 20.000 Euro umfassen. Nicht wenige Unternehmer

haben schon einmal die Erfahrung gemacht, dass sie bei kleinerem

Finanzierungsbedarf von ihrer Hausbank kein Angebot erhalten haben.

Ob es sich dabei um eine vorübergehend notwendige Kontokorrentlinie

oder die Vorfinanzierung eines Auftrages handelt – je kleiner die angefragte

Kredit, desto geringer sind oftmals die Aussichten auf eine Zusage.

Die KfW will mit dem Mikrokreditfonds Deutschland genau diese Lücke

schließen und auf unkompliziertem Wege für gewerbliche Kunden kleine

Finanzierungen zugänglich machen.

Diese Mikrokredite werden in Sachsen u.a. über die Mikrofinanzinstitut

Sachsen GmbH vergeben, die als akkreditierte Mikrofinanzorganisation

zugelassen ist. Die Akkreditierung beinhaltet unter anderem, dass die

Mikrofinanzorganisation eine Teil der Kreditausfallhaftung mitträgt.

Bei der Vergabe wird großer Wert auf ein unbürokratisches Verfahren

gelegt, so dass die Antragstellung zügig über ein online-Portal

(www.mikrofinanz-sachsen.de) abgewickelt wird. In einem persönlichen

Gespräch werden mit dem Unternehmer Zielstellung und Tilgungsmodalitäten

der Finanzierung besprochen. Im selben Gespräch erfolgt

auch gleich die Kreditentscheidung.

Eine weitere Besonderheit der Mikrokredite sind ihre Besicherung: so wird

auf aufwändige Sachbesicherung durch Grund- und Immobilienbesitz

verzichtet, stattdessen kann der Antragssteller die Kreditsumme zum

Beispiel mit einer oder mehreren Bürgschaften aus seinem persönlichen

Umfeld besichern. Dadurch wird dem alternativen Ansatz der Mikro-

finanzierung Rechnung getragen, denn im Mittelpunkt der Überlegungen

zur Kreditgewährung steht der Kreditnehmer als Mensch und Unternehmer

und nicht etwa seine abstrakte Besicherungsfähigkeit.

Mikrokredite stehen mit einer Laufzeit bis zu 36 Monaten zur Verfügung

und können nach einem Erstkredit von bis zu 10.000 Euro stufenweise

auf 15.000 Euro bis 20.000 Euro aufgestockt werden und auch nebeneinander

aufgenommen werden. Da sie bankenuntypisch oder gar ohne

Besicherung ausgegeben werden, ist ihr Effektivzinssatz auf 8,9 % festgelegt.

Damit liegt die Verzinsung im Mittelfeld zwischen langfristigen

Investitionskrediten und üblichen Kontokorrentzinsen, soweit solche

Kredite überhaupt zu erhalten sind. Nicht selten bietet die Hausbank zwar

günstigere Zinsen, die aber dann nichts bewirken, wenn der Unternehmer

ohnehin keinen Kredit bekommt. Die Kreditbearbeitung ist übrigens

ebenso wie eine vorfristige Tilgung gebührenfrei.

Mikrokredite eignen sich für alle kleineren Finanzierungsbedarfe im

unternehmerischen Alltag – ob Maschinenanschaffung, Autokauf, Kontokorrentersatz,

Materialvorfinanzierung oder Betriebsmittel – wesentlich

ist, dass sie für gewerbliche Zwecke eingesetzt werden. Das Team der

Mikrofinanzinstitut Sachsen GmbH steht den Kreditnehmern auch während

der Kreditlaufzeit mit Rat und Tat zur Seite und pflegt den persönlichen

Kontakt.

Wir stehen Ihnen unter Telefon 0351 - 65888585 oder per Mail unter

info@mikrofinanz-sachsen.de zur Verfügung. Das Büro befindet sich auf

der Bautzner Straße 4 HH in 01099 Dresden.

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Das Handwerk 4/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden

Nachwuchsgewinnung für die Bauunternehmen –

Projekte des BFW Bau Sachsen e.V. zur Vorstellung

Das BFW Bau Sachsen e.V. ist

territorial zuständig für die Durchführung

überbetrieblicher Lehrunterweisungen

für die Ausbildungsbetriebe

der Region. Mit

unseren Standorten in Bautzen, Dresden, Glauchau und Leipzig bieten

wir ein umfangreiches Ausbildungsmanagement an. Zwei dieser Bausteine

möchten wir Ihnen hier vorstellen:

Zur Besetzung freier Ausbildungsplätze in 2014 in den Unternehmen

der Baubranche ist am 1. November 2013 das Pilotprojekt „Berufsstart

Bau“ mit 16 ausbildungswilligen Jugendlichen an den Standorten des

BFW erfolgreich gestartet. Ziel des Projektes ist es, junge Menschen,

die noch nicht über die notwendige Ausbildungsreife verfügen, optimal

auf den Beginn einer Berufsausbildung in sächsischen Bauunternehmen

im Sommer 2014 vorzubereiten.

Im Rahmen des Projekts „Passgenaue Vermittlung Auszubildender an

ausbildungswillige Unternehmen“ nutzt das BFW Bau Sachsen seine

hervorragenden Kontakte zur Baubranche, den Schulen und öffentlichen

Einrichtungen.

Durch den Abgleich von Anforderungsprofilen der Unternehmen mit

den Bewerberprofilen soll eine erfolgreiche Vermittlung gewährleistet

werden. Dazu erfolgen Beratungen und Gespräche durch qualifizierte

Projektmitarbeiter des BFW Bau Sachsen, um die Zusammenführung

von Unternehmen und Bewerbern zu ermöglichen.

Für ausbildungswillige Unternehmen bieten wir gern an:

• Erstellung eines Anforderungsprofils für geeignete Bewerber

• gezielte Vorauswahl von Bewerbern

• Akquise/direkter Kontakt zu Schulen

• Test über Eignung im Baubereich

• Vorpraktikum im BFW Bau Sachsen e. V.

• Vermittlung in ein betriebliches Praktikum

• Zugang zu einem qualifizierten Bewerberpool

• Hilfestellung für erstausbildende Unternehmen

• Beratung zu Fördermöglichkeiten für Bewerber und Unternehmen

• Veröffentlichung von Ausbildungsplatzangeboten in der

Lehrstellenbörse des BFW Bau Sachsen e.V.

Im Überbetrieblichen Ausbildungszentrum Dresden konnten durch

das Engagement in diesem Projekt im Ausbildungsjahr 2013/2104

50% der freien Ausbildungsplätze der Bauunternehmen besetzt werden.

Neben den Qualifizierungsanteilen im Betrieb finden dabei Ausbildungsblöcke

im überbetrieblichen Ausbildungszentrum und, für unter

18-jährige Teilnehmer, Unterricht in der Berufsschule statt. Die Ausbildung

und Internatsunterbringung in den ÜAZ werden ebenso wie

die Kosten für sozialpädagogische Betreuung und Stützunterricht

durch die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft

(SOKABAU) finanziert. Eine Co-Finanzierung können Unternehmen

über die Einstiegsqualifizierung der Agentur für Arbeit erhalten.

Das Projekt wurde von den Sozialpartnern der Bauwirtschaft über die

SOKA bundesweit initiiert und hat zunächst eine Laufzeit bis August

2014. Unternehmen, die Ausbildungsplätze nicht besetzen konnten

und an einer Vermittlung von jungen Fachkräften interessiert sind,

können sich an den Standorten des BFW melden. Ein Einstieg ins Projekt

ist noch bis Februar 2014 möglich!

Haben Sie Fragen oder Interesse an unseren Angeboten zur Fachkräftesicherung

in der Bauwirtschaft stehen wir Ihnen gern zur

Verfügung:

Unsere Ansprechpartner für Sie in Dresden sind:

Dipl. Soz. Päd. Janet Köhler

Ing. Päd. Jürgen Uhlemann

Neuländer Straße 29 Neuländer Straße 29

01129 Dresden 01129 Dresden

Tel.: 0351 202 72 28 Tel.: 0351 202 72 17

j.koehler@bau-bildung.de

j.uhlemann@bau-bildung.de

Das Handwerk 4/2013

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Kreishandwerkerschaft Dresden

Das sollten Sie wissen...

Neuregelungen im Reisekostenrecht ab 2014

Mit den Neuregelungen bei den Reisekosten soll eine vereinfachte Ermittlung

der abziehbaren Reisekosten ab 2014 erreicht werden. Von den

Neuregelungen sind die Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwendungen

und Übernachtungskosten betroffen. Dieser Beitrag soll einen kurzen

Überblick über die neuen Regelungen geben.

■ Die erste Tätigkeitsstätte (neu):

An die Stelle des bisherigen Begriffs der „regelmäßigen Arbeitsstätte“ tritt

ab 2014 der neue Begriff der „ersten Tätigkeitsstätte“. Hierbei handelt es

sich um eine ortsfeste Einrichtung, an der der Arbeitnehmer unbefristet,

für die gesamte Dauer des Dienstverhältnisses oder länger als 48 Monate

tätig werden soll. Ein Arbeitnehmer kann nur „eine“ erste Tätigkeitsstätte

je Dienstverhältnis haben. Entscheidend ist grundsätzlich die Anordnung

des Arbeitgebers gemäß dienstrechtlichen Weisungen.

1. Prüfungsstufe – die Zuordnung des Arbeitgebers:

Wenn mehrere Tätigkeitsstätten vorhanden sind, bestimmt der Arbeitgeber,

welche davon als erste Tätigkeitsstätte gilt.

2. Prüfungsstufe – die quantitative Abgrenzung:

Ordnet der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer keiner bestimmten Tätigkeitsstätte

zu, wird eine erste Tätigkeitsstätte bestimmt, sofern

– der Arbeitnehmer typischerweise arbeitstäglich oder

– je Arbeitswoche 2 volle Arbeitstage oder

– mindestens 1/3 seiner regelmäßigen Arbeitszeit

an einer betrieblichen Einrichtung gemäß seinem Arbeitsvertrag tätig

werden soll. Soll der Arbeitnehmer an mehreren Tätigkeitsstätten mindestens

1/3 der vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit tätig werden, wird

die seiner Wohnung am nächsten liegende Tätigkeitsstätte als erste

Tätigkeitsstätte bestimmt.

■ Fahrtkosten

Der Arbeitnehmer kann bei beruflich veranlasster Auswärtstätigkeit die

Fahrtkosten in Höhe der tatsächlich entstandenen Aufwendungen als

Werbungskosten geltend machen. Anstelle der tatsächlichen Aufwendungen

kann auch ein pauschaler Kilometersatz für jeden gefahrenen

Kilometer als Werbungskosten angesetzt werden, sofern der Arbeitnehmer

alle Aufwendungen für das Fahrzeug trägt. Dieser pauschale Kilometersatz

beträgt für Pkws zzt. 0,30 EUR je Kilometer. Hier sei jedoch

angemerkt, dass die tatsächlichen Kosten je Kilometer i. d. R. weit höher

sind und sich somit eine individuelle Ermittlung lohnen kann.

– jeweils 12 EUR für den An- und Abreisetag bei auswärtiger Übernachtung

ohne Prüfung einer Mindestabwesenheitszeit.

Für die Qualifizierung als An- oder Abreisetag ist es ausreichend, wenn

der Arbeitnehmer an diesem, einem anschließenden oder vorhergehenden

Tag außerhalb der Wohnung übernachtet.

Die Verpflegungspauschale von 12 EUR gilt auch dann, wenn der Arbeitnehmer

seine eintägige berufliche Tätigkeit „über Nacht ausübt” (ohne

Übernachtung) und er dadurch ebenfalls insgesamt mehr als 8 Stunden

von der Wohnung und ggf. der ersten Tätigkeitsstätte abwesend ist.

Beispiel 2:

Arbeitnehmer B hat eine Besprechung mit einem Kunden am Mittwoch

um 9 Uhr. Aufgrund der Entfernung muss er bereits am Dienstag anreisen.

Er verlässt gegen 20 Uhr seine Wohnung und übernachtet am Ort

der Besprechung. Nach der Besprechung reist er wieder ab. Seine

Wohnung erreicht er am Donnerstag um 2.00 Uhr.

Rechtslage bis 31.12.2013: B kann lediglich für den Besprechungstag

einen Pauschbetrag von 24 EUR geltend machen, da die Abwesenheitsdauer

an den übrigen zwei Tagen unter 8 Stunden betragen hat.

Rechtslage ab 2014: B kann für den An- und Abreisetag jeweils einen

Pauschbetrag von 12 EUR und für den Besprechungstag einen Pauschbetrag

von 24 EUR als Werbungskosten geltend machen, insgesamt also

48 EUR.

■ Verpflegungsmehraufwendungen bei Auslandstätigkeit

Auch für Tätigkeiten im Ausland gelten ab 2014 nur noch zwei statt bisher

drei Pauschalen, wobei die gleichen Voraussetzungen wie bei den

inländischen Pauschalen erfüllt sein müssen. Die Auslandspauschalen

waren bei Ausarbeitung dieses Schreibens noch nicht bekannt. Diese

werden aber sicherlich noch vor Jahresende 2013 veröffentlicht.

■ Änderungen bei der Dreimonatsfrist

Die Berücksichtigung der Pauschalen für die Verpflegungsmehraufwendungen

bleibt wie bisher grundsätzlich auf die ersten 3 Monate einer

beruflichen Tätigkeit an ein und derselben Tätigkeitsstätte beschränkt.

Neu ist ab 2014, dass eine zeitliche Unterbrechung von 4 Wochen unabhängig

vom Anlass der Unterbrechung, wie z. B. Krankheit, Urlaub oder

Tätigkeit an einer anderen Tätigkeitsstätte, zu einem Neubeginn der Dreimonatsfrist

führt.

Beispiel 1:

Arbeitnehmer A mit Wohnsitz in Düsseldorf ist unbefristet dem Sitz der

Geschäftsleitung seines Arbeitgebers in Köln zugeordnet. Er hat dort

seine erste Tätigkeitsstätte. Im Monat Juni 2014 wird er an 25 Arbeitstagen

nur bei einem Kunden in Bonn tätig. Die Fahrten dorthin legt er

mit seinem eigenen Pkw zurück. Die einfache Entfernung von seiner

Wohnung in Düsseldorf zum Kunden in Bonn beträgt 72 km.

Konsequenz: Die Fahrten von seiner Wohnung in Düsseldorf zu seiner

ersten Tätigkeitsstätte in Köln werden in Höhe der Entfernungspauschale

als Werbungskosten berücksichtigt. Für seine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit

in Bonn kann A die Werbungskosten nach Reisekostengrundsätzen

geltend machen. So kann er z. B. folgende Fahrtkosten als

Werbungskosten ansetzen: 25 Arbeitstage × 144 gefahrene Kilometer ×

0,30 EUR = 1.080 EUR.

■ Verpflegungsmehraufwendungen

Die bisherige dreistufige Staffelung bei den Verpflegungsmehraufwendungen

wird auf zwei Stufen reduziert. Für Inlandsreisen können ab 2014

folgende Pauschbeträge steuerlich berücksichtigt werden:

– 12 EUR je Kalendertag, sofern der Arbeitnehmer mehr als 8 Stunden

von seiner Wohnung und ggf. der ersten Tätigkeitsstätte abwesend ist,

– 24 EUR je Kalendertag bei einer Abwesenheit von mehr als 24 Stunden,

■ Doppelte Haushaltsführung

Das Vorliegen eines „eigenen Hausstands“ außerhalb des Ortes der ersten

Tätigkeitsstätte erfordert künftig neben dem Innehaben einer Wohnung

aus eigenem Recht oder als Mieter auch eine angemessene finanzielle

Beteiligung an den Kosten der Lebensführung. Außerdem muss am Ort

der ersten Tätigkeitsstätte die Nutzung einer Zweitunterkunft aus beruflichen

Gründen erforderlich sein. Eine Zweitwohnung an einem anderen

Ort kann anerkannt werden, wenn der Weg von dort aus zur ersten

Tätigkeitsstätte weniger als die Hälfte der Entfernung von der Hauptwohnung

zur neuen Tätigkeitsstätte beträgt.

Ab 2014 können als Unterkunftskosten im Inland die dem Arbeitnehmer

tatsächlich entstehenden Aufwendungen für die Nutzung einer Wohnung

oder Unterkunft angesetzt werden – höchstens jedoch 1.000 EUR

pro Monat. Soweit der monatliche Höchstbetrag nicht ausgeschöpft

wird, ist eine Übertragung des nicht ausgeschöpften Volumens in andere

Monate im selben Kalenderjahr möglich. Die bisherige Grenze von 60 m²

für eine Wohnung entfällt. Für das Ausland bleibt die Rechtslage unverändert.

Anmerkung: Ggf. müssen die Reisekostenrichtlinien in Ihrem Betrieb angepasst

werden. Reisekosten stellen in manchen Unternehmen einen

großen finanziellen Belastungsfaktor dar. Lassen Sie sich im Einzelfall

beraten!

Quelle: Mandanteninformation TREUBILANZ

Steuerberatungsgesellschaft mbH

28

Das Handwerk 4/2013


Kreishandwerkerschaft Dresden


Kreishandwerkerschaft Dresden

2013

Uwe Papsdorf, Verkaufsleiter und HHG Fachberater der SIGNAL IDUNA Gruppe Dresden

So können Sie Ihre Mitarbeiter für Ihr Unternehmen begeistern

Qualifizierte Mitarbeiter finden und halten:

Mit dem Extra einer Krankenversicherung über den Betrieb wrd das viel einfacher!

Fachkräfte auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind

mittlerweile rar und deshalb hart umkämpft.

Vielleicht spüren Sie diese Auswirkungen bereits in Ihrem Unternehmen:

Langjährige, erfahrene Mitarbeiter scheiden aus dem Arbeitsleben aus.

Um diese Lücken zu füllen, gibt es viel zu wenige qualifizierte Berufseinsteiger.

Deshalb ist es wichtiger denn je, gerade diese gefragten jungen Arbeitnehmer für Ihr Unternehmen zu gewinnen.

Genauso wichtig ist es, qualifizierte Mitarbeiter an Ihr Unternehmen zu binden.

Verschaffen Sie sich einen entscheidenden Vorteil im harten Wettbewerb um gute Mitarbeiter und

bieten Sie mehr als Firmenwagen oder Bonuszahlungen –

mit einer betrieblichen Krankenversicherung der SIGNAL IDUNA Gruppe

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die Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter – gezielte Vorsorgemaßnahmen helfen hierbei.

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Optimal abgesichert mit unseren flexiblen Bausteinen.

Nutzen Sie die Beratungsmöglichkeit im Büro der Kreishandwerkerschaft Dresden

INFO: SIGNAL IDUNA Gruppe: Büro Reicker Straße 9, 01219 Dresden

Dagmar Tkocz und Silvio Texter, Tel.: 0351/28799227, Fax: 0351/28799229,

eMail: dagmar.tkocz@signal-iduna.net oder silvio.texter@signal-iduna.net

SIGNAL IDUNA – Partner und Förderer des sächsischen Handwerk

30

Das Handwerk 4/2013


Uwe Papsdorf

Verkaufsleiter HHG Dresden

Tel.: 0351 80802241

Mobil: 0172 3516164

eMail: uwe.papsdorf@signal-iduna.de

Thomas Schossig

Agentur

Versicherungsfachmann (BWV)

Büro: Gleinaer Straße 88 . 01139 Dresden

Tel.: 0351 8496140 . Fax: 0351 8496141

eMail: thomas.schossig@signal-iduna.net

Öffnungszeiten:

Mo 9.00–12.00, Di + Do 9.00–12.00 +14.00–18.00 Uhr

Fr 9.00–12.00 Uhr und nach Vereinbarung

Sven Betka

Agentur

Versicherungsfachmann (BWV)

Großenhainer Straße 74a . 01127 Dresden

Tel.: 0351 81123431 . Fax: 0351 81123433

Mobil: 0172 5984360

eMail: sven.betka@signal-iduna.net

Internet: www.signal-iduna.de/sven.betka

Bezirksdirektion

Sinn und Partner

Büro: Am Lagerplatz 8

01099 Dresden

Tel.: 0351 8119812

Fax: 0351 8119829

Mobil: 0172 3733052

eMail: bezirksdirektion.sinn@signal-iduna.net

Internet: www.sinnundpartner.de

Torsten Vietor

Hauptagentur

Betriebswirt

Versicherungsfachmann (BWV)

Büro: Kieler Straße 54 . 01109 Dresden

Tel.: 0351 8900935 . Fax: 0351 8808945

Mobil: 0172 7999935

eMail: torsten.vietor@signal-iduna.net

Evelyn Modler

Versicherungsfachfrau (BWV)

Versorgungswerk-Beauftragte

Ronny Süß

Beauftragter Versorgungswerk

Signal Iduna Servicebüro

Bautzner Landstraße 12 . 01324 Dresden

Tel.: 0351 3141630 . Fax: 0351 3141630

Mobil: 0174 3043674

eMail: ronny.suess@signal-iduna.net

Marina Schindler

Hauptagentin

Versorgungswerk-Beauftragte

An der Post 15 . 01257 Dresden

Tel.: 0351 2018370 . Fax: 0351 20250885

Mobil: 0174 3060212

eMail: evelyn.modler@signal-iduna.net

Kathrin Wolf

Versorgungswerk-Beauftragte

Könneritzstraße 3 . 01067 Dresden

Mobil: 0172 3736829

eMail: marina.schindler@signal-iduna.net

Silvio Texter

Beauftragter Versorgungswerk

Agentur der Signal Iduna

Hutbergstr. 20 . 01454 Ullersdorf

Tel.: 03528 4528338 . Fax: 03212 1348700 (PC)

Mobil: 0172 7528305

eMail: kathrin.wolf@signal-iduna.net

Internet: www.signal-iduna.de/kathrin.wolf

Dagmar Tkocz

Versorgungswerk-Beauftragte

Reicker Straße 9 . 01219 Dresden

Tel.: 0351 28799227

Mobil: 0177 5527642

eMail: dagmar.tkocz@signal-iduna.net

Reicker Straße 9 . 01219 Dresden

Tel.: 0351 28799227

Mobil: 0177 5527642

eMail: silvio.texter@signal-iduna.net

Peter Hofmann und Jenny Jacob

Hauptagentur

Versicherungsfachmann / Kauffrau für

Versicherungen und Finanzen

Versorgungswerk-Beauftragte

Am Leutewitzer Park 30 . 01157 Dresden

Tel.: 0351 2757604 . Fax: 0351 2757604

Mobil: 0172 3402259

E-mail: peter.hofmann@signal-iduna.net

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