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Informationen aus dem Institut für Journalistik und

Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover

Ausgabe 15 06/2009

IJK Plaza

Unterstützt durch

KommunikationsKultur e. V.

Hören!

2009


Impressum — Editorial

Inhaltsverzeichnis — KKeV

IJK Plaza

KommunikationsKultur e. V. (KKeV)

Telefon 0511 3100‐497

Verantwortlich und Redaktion

Nachrichten s. 04

Förderverein des Instituts für Journalistik

Telefax 0511 3100‐400

Daniela Schlütz

Projekte — Publikationen s. 05

und Kommunikationsforschung

E‐Mail info@ijk.hmt-hannover.de

Christopher Blake

Transfer s. 06

Expo Plaza 12

Internet www.ijk.hmt-hannover.de

Aktuelles s. 07

30539 Hannover

Workshops s. 08

E‐Mail kkev@kkev.org

Gestaltung Dievision GmbH, Hannover

Abschlussarbeiten

Internet www.kkev.org

Druck Verlagsgruppe Madsack, Göttingen

Bachelor Medienmanagement s. 09 — 11

Master Medienmanagement s. 12 — 13

Master Multimediale Kommunikation s. 14 — 15

Liebe Freunde und Förderer des Instituts,

vor fast 20 Jahren nahm der erste Jahrgang grundständiger Medienmanager

und -managerinnen das Studium am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung

auf. Unter ihnen auch eine junge Studentin, die Ihnen sicher

ein Begriff ist: Wiebke Möhring begann damals ihre Karriere als Wissenschaftlerin.

In diesem Jahr hat sie ihre Laufbahn mit einer Professur für Öffentliche

Kommunikation an der FH Hannover gekrönt. Mit einem lachenden und einem

weinenden Auge haben wir ihren Umzug in das Büro „schräg über den Gang“

begleitet. Wir freuen uns für sie, werden sie sehr vermissen und wünschen ihr

für die Zukunft alles Gute! Auch abseits personeller Veränderungen gibt es spannende

Ereignisse aus dem IJK zu berichten. Für Furore sorgte Anfang des Jahres

der von Dr. Irving Wolther im Rahmen eines IJK-Seminars organisierte Hannoveraner

Song-Contest „Hören! 2009“, bei dem sich Studierende des popinstituts

Hannover einen Band-Wettkampf nach dem Vorbild des Eurovision Song Contest

lieferten. Neben breitenwirksamen Publikums-Veranstaltungen gab es selbstverständlich

auch wissenschaftliche Fachtagungen: Über die Workshops „Medienund

Musik entwicklung“ sowie „Medienökonomie JR“ berichten wir – neben

zahlreichen anderen Themen – ausführlich weiter hinten im Heft.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Agentur Dievision bedanken,

die diese Plaza-Ausgabe gestaltet hat, sowie bei der Verlagsgesellschaft Madsack,

die freundlicherweise wieder den Druck übernommen hat.

Ab dieser Ausgabe wird die IJK Plaza von Daniela Schlütz und Christopher Blake

erstellt. Im Namen des IJK bedanken wir uns ganz herzlich bei Nic Gonser und

Wiebke Möhring, die jahrelang das Redaktionsteam der Plaza bildeten und dem

neuen Team auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ihre

Christopher Blake und Daniela Schlütz

Seit 1994 unterstützt KommunikationsKultur e. V. (KKeV) als gemeinnütziger

Förderverein Wissenschaft, Forschung und Bildung am Institut für Journalistik

und Kommunikationsforschung (IJK) in Hannover. Er fördert den Austausch

zwischen Wissenschaft und Praxis, die Ausbildung am Institut und dessen internationale

Orientierung. Heutige und ehemalige Studierende engagieren sich

gemeinsam für ihr Institut.

Die Förderung umfasst z. B. Lehrveranstaltungen am IJK von Referenten aus

der Praxis und die Förderung von Projekten. Der Verein unterstützt das IJK bei

der vorliegenden IJK Plaza sowie durch einen regelmäßigen Newsletter und das

Networking der Mitglieder untereinander. Ein Höhepunkt ist das jährlich stattfindende

IJK-Forum.

Bitte sprechen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Homepage, wenn Sie sich weitergehend

über KommunikationsKultur e. V. informieren möchten. Als Förderverein

unterstützt KKeV das IJK gemeinsam mit:

aserto GmbH & Co. KG, Hannover

Bertelsmann AG, Gütersloh

Dievision GmbH, Hannover

diffferent GmbH Strategieagentur für Marken und Kommunikation,

Hannover und Berlin

Druckerei Hahn GmbH & Co., Hannover

herbstwerbung, Hannover

Radio psr GmbH & Co. KG, Leipzig

Sparkasse Hannover

Universität Pforzheim

Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG, Hannover

Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH, Stuttgart

Besuchen Sie unsere Homepages

www.ijk.hmt-hannover.de

und www.kkev.org

s. 02 Informationen aus dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover

s. 03


Nachrichten

Projekte — Publikationen

Rund ums IJK

Zwischen Kitas

und Klimaforschung

Aktuelle

Publikationen

// Das Jahr 2009 hat für das IJK bereits

machen. In einem weiteren Vortrag

// Im Februar und März 2009 war das

Beate Schneider, Helmut Scherer & Nic

personelle Veränderung gebracht: Dr.

von Helmut Scherer, Teresa Naab,

IJK zu Gast an der Florida State Uni-

Gonser: Medienbildung – ErzieherInnen

Wir freuen uns, Ihnen

Wiebke Möhring hat zum 1. März 2009

Brenya Adjei und Julia Niemann ging

versity: Dorothée Hefner, Hannah

und Medien in Niedersachsen

einige aktuelle Veröffentlichungen

eine Professur für Öffentliche Kommu-

es um die Frage, ob man mit Medien

Schmid, Jennifer Czolkoss und Caro-

Im Auftrag der Niedersächsischen Lan-

aus dem Hause vorzustellen:

nikation an der FH Hannover ange-

„Impression Management“ betreiben

lin Fritze führten gemeinsam mit ihrem

desmedienanstalt (NLM) untersucht das

Scherer, H. & Naab, T. K. (2009).

treten, nachdem sie insgesamt 12 Jahre

kann. Dipl.-Medienwiss. Dorothée

Gastgeber Prof. Dr. Arthur Austin

IJK den medienpädagogischen Alltag

Money does matter. In T. Hartmann

als wissenschaftliche Mitarbeiterin

Hefner, Christoph Klimmt und Mar-

Raney zwei Studien zum Thema „Iden-

von Erzieherinnen und Erziehern in

(Hrsg.), Media Choice. A Theoretical

am IJK tätig war. Ihre Nachfolge tritt

lies Komorowski präsentierten Ergeb-

tifikation mit dem Spielcharakter in

Kindertagesstätten in Niedersachsen.

and Empirical Overview (pp. 70 – 83).

Dr. Daniela Schlütz an, die nach vier

nisse ihrer Studie zur Mediennutzung

Videospielen“ bzw. zum Einfluss von

Ziele der Studie sind eine Bestands-

New York/London: Routledge.

Jahren in der Wirtschaft ans Institut

von Deutschen, die in den Niederlan-

Moralvorstellungen auf das Unterhal-

aufnahme sowie die Herausarbeitung

Scherer, H. & Tiele, A. (2008).

zurückkehrt. Dr. Sven Jöckel verlässt das

den leben. Nicht der Ort, sondern die

tungserleben durch.

wichtiger Ansatzpunkte bei der Unter-

Der Einzelne und die öffentliche

Institut bereits wieder, da er einen Ruf

Zeit war der Fokus des Vortrags von

stützung von Medienbildung in Kinder-

Kommunikation. In H. Bonfadelli,

auf eine W1-Professur für Kommunika-

Thorsten Schroll, M.A. (Gutenberg-

// Der IJK-Absolvent Marko Bachl

tagesstätten. So werden in repräsentativ

K. Imhof, R. Blum & O. Jarren

tionswissenschaft/Digitale Medien an

Universität Mainz), Dipl.-Medienwiss.

erhielt für seine Masterarbeit über die

ausgewählten Einrichtungen Erziehe-

(Hrsg.), Seismographische Funktionen

die Universität Erfurt erhalten hat.

Nic Gonser und Helmut Scherer, die

Wirkung von Wirtschaftsnachrichten

rinnen und Erzieher zu ihrer Ausbil-

von Öffentlichkeit im Wandel.

Mediennutzung im Lebenslauf unter-

den diesjährigen Preis der Deutschen

dung, zum Einsatz von Medien und

Mediensymposium Luzern Band

// Mit sieben Vorträgen und einer Mode-

suchten. Und – last but not least –

Marktforschung für die beste Abschluss-

zur Zielsetzung bei der Vermittlung

10 (S. 102 – 116). Wiesbaden:

ration war das IJK auf der diesjährigen

trug Dr. Sven Jöckel zusammen mit

arbeit. Sie wurde von Helmut Scherer

von Medien kompetenz sowie Leiterin-

Verlag für Sozialwissenschaften.

Jahrestagung der Deutschen Gesell-

Christina Schumann, M.A. und Prof.

und Prof. Dr. Frank Brettschneider

nen und Leiter zu den infrastrukturellen

Schroll, T., Gonser, N. &

schaft für Publizistik- und Kommunika-

Dr. Sven Wolling (beide TU Ilmenau)

(Uni Hohenheim) betreut.

Voraussetzungen und organisatorischen

verschiedene Medienschaffende aus dem

Scherer, H. (2009). „Generation

tionswissenschaft in Bremen vertreten.

Ergebnisse einer interkulturellen Ana-

Vorgaben schriftlich befragt. Darüber

AV-Bereich in Niedersachsen online

Volksempfänger“ – Die Radio-

Prof. Dr. Carsten Winter moderierte ein

lyse über Wert orientierungen in virtu-

// Im Mai erhielt das IJK erneut Besuch

hinaus erfolgen Leitfadeninterviews mit

befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass

nutzung älterer Hörer längsschnittlich

Panel zur Ökonomisierung der Medi-

ellen Spielergemeinschaften vor. Bereits

aus Tomsk (Sibirien). Studierende und

Fachkräften der ErzieherInnen-Ausbil-

insgesamt ein positives Geschäftsklima

betrachtet. In J. Hagenah & H.

enkultur. Prof. Dr. Helmut Scherer,

im Januar 2009 präsentierten Dorothée

Dozenten der Fakultät für Journalis-

dung, um die Bedeutung medienpäda-

in der niedersächsischen Medienbranche

Meulemann, Alte und neue Medien.

Dipl.-Medienwiss. Hannah Schmid,

Hefner, Christoph Klimmt und Daniel

tik der Staatlichen Universität nahmen

gogischer Kompetenz in der Ausbildung

herrscht. Sowohl die bisherige als auch

Zum Wandel der Medienpublika in

Michael Lenz, Rico Fischer und Fran-

Rieger, Ergebnisse ihrer experimentellen

gemeinsam mit IJK-Studierenden an

zu ermitteln.

die zukünftige Entwicklung für das

Deutschland seit den 1950er Jahren

ziska Mohmeyer präsentierten Ergeb-

Feldstudie zur Effektivität des Lernspiels

der Summerschool zum Thema „Junge

eigene Unternehmen und für die Ent-

(S. 181 – 200). Berlin: LIT-Verlag.

nisse einer Studie zum Kinobesuch als

„Genius Politik“ auf der Jahrestagung

Leser und Tageszeitungen“ unter der

Helmut Scherer & Hannah Schmid:

wicklung der Branche in Gesamtdeutsch-

Ausgewählte Beiträge in der

Mittel zur Distinktion. Erkenntnisse

der Fachgruppe Rezeptionsforschung

Leitung von Prof. Dr. Gunter Reus und

Ergebnisse der Medienklimastudie

land werden als gut eingeschätzt. Der

‚International Encyclopedia of

über die Nutzung mobiler Endgeräte

der DGPuK in Zürich.

Nic Gonser teil.

für Niedersachsen im Auftrag der

Markt in Niedersachsen wird jedoch im

Communication’: Möhring, W. &

stellten Teresa Naab, M.A., Helmut

nordmedia.

Vergleich als etwas weniger dynamisch

Schlütz, D. (2008). Interview,

Scherer und Anne Wüstehube vor. Prof.

// Prof. Dr. Beate Schneider nahm als

// An die 60 Prozent der IJK-Studieren-

Wie ist die Stimmung in der Medien-

wahrgenommen. Die Aktivitäten der

Qualitative. Vol. VI (pp. 2513 –

Dr. Christoph Klimmt (Gutenberg-

Referentin an der „Stakeholders Con-

den sind weiblichen Geschlechts. Was

branche in Niedersachsen? Welche

nordmedia werden positiv bewertet.

2517) sowie Interview, Standardized.

Universität Mainz), Hannah Schmid,

ference on the Freedom of Information

liegt da näher, als „Die gelehrten Frauen“

Potenziale werden dem Standort

Als größtes Plus für den Standort wird

Vol. VI (pp. 2517 – 2520).

Sabine Feierabend (SWR Medienfor-

and Freedom of the Press in Africa” teil.

von Molière auf die Bühne zu bringen?

eingeräumt? Wo liegen Chancen und

das unverbrauchte und unterschätzte

Scherer, H. (2008). Longitudinal

schung) und Tim-Christopher Hemker

Die Konferenz der Konrad-Adenauer-

Die Theater-AG des IJK zeigt das tur-

Risiken? Die Medienklimastudie sollte

Entwicklungspotenzial hervorgehoben.

Analysis. Vol. VI (pp. 2739 – 2743).

diskutierten die Frage, ob Online-Com-

Stiftung fand im Februar 2009 in Addis

bulente Spektakel am 15. und 16. Juli im

Antworten auf diese und zahlreiche

Gefordert wird eine stärkere, aktiv

puterspiele dem Fernseher Konkurrenz

Abeba (Äthiopien) statt.

Studiotheater, Expo Plaza 12.

weitere Fragen liefern. Hierzu wurden

fördernde Medienpolitik.

s. 04 Informationen aus dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover

s. 05


Transfer

Aktuelles

Ein Blick nach vorn

Tausend Dank an die Gäste

Hören! 2009

Ohren auf für Popmusik

// Die von Prof. Dr. Carsten Winter

rical Philosophy of the Digital“ ein, und

im Rahmen seines Telekom-Projektes

Dr. Julian Gebhardt spricht über „Sozial-

am IJK organisierte Vortragsreihe

phänomenologische IKT bezogene Pro-

„Medien entwicklung“ wird in diesem

dukt- und Anwendungsforschung“.

Sommersemester fortgesetzt. Die neuen

Tim Kröger (Statista) schildert das Bei-

Möglichkeiten und Herausforderun-

spiel „Statista.com – von der Skizze zur

gen digitaler Netzwerkmedien disku-

Unternehmung“, und Prof. Dr. Thors-

tieren zahlreiche namhafte Referenten

ten Quandt (Universität Hohenheim)

im Rahmen ihrer Vorträge: Prof. Dr.

schließlich spricht über den „Medien-

Alles begann an einem kalten Dezem-

manager des IJK übernahmen die Orga-

dabei, wie schwierig es ist, die Agenden

Friedrich Krotz (Universität Erfurt)

wandel im Alltag: Technologische Inno-

bermorgen 2007. Gerade waren die

nisation der Veranstaltung sowie die

von Musikern, Presse und Sponsoren

spricht über „Medienwandel – Wandel

vationen und soziale Realitäten“.

neuen Räumlichkeiten des popinsti-

Öffentlichkeitsarbeit.

miteinander in Einklang zu bringen.

von Kommunikation – Mediatisie-

tuts am Weidendamm feierlich eröff-

Erste große Herausforderung war die

rung von Kultur und Gesellschaft“,

// Auch in diesem Semester konnte das

net worden, zwei neue Studiengänge,

Dabei stand die Überlegung im

Ausrichtung einer Pressekonferenz, in

Dr. Christian Zabel (Dt. Telekom AG)

IJK zahlreiche Praktiker begrüßen, die

Popular Music am popinstitut und

Vordergrund, ein neues Event im

der für jeden Interpreten maßgeschnei-

erläutert „Die Bewegtbildstrategie der

die Ausbildung der Studierenden mit

Medien und Musik am IJK, sollten ab

hannöver schen Veranstaltungskalen-

derte PR-Materialien die lokale Presse

Deutschen Telekom“, Prof. Dr. Chris-

ihrem praktischen Fachwissen bereichert

dem Wintersemester 2008/09 das Profil

der zu etablieren, das der Vielfalt der

zu einer wahren Berichterstattungsflut

tian Steiningers (Universität Zürich)

haben: Wir danken Martin Kerkmann

der HMTH vervollständigen. Die Idee

musika lischen Aktivitäten innerhalb

animierten.

Thema ist die „Medienentwicklung

(Hannoversche Lebensversicherung AG,

einer Kooperation hing geradezu in der

der HMTH Rechnung trägt und dazu

als Institutiona lisierung“ und Philip

VHV Gruppe), Corinna Meyer (rbb

Luft: Ein gemeinsames Projekt, bei dem

geeignet ist, die Hochschule für neue

Die Abschlussveranstaltung am

Spethmann (Allyve) berichtet über

Fernsehen), Andreas Nosper (aserto

die Studierenden beider Institute von-

Zielgruppen attraktiv zu machen. Vor

30. Jan uar übertraf die Erwartungen

„Allyve.com – von der Idee bis zur Stra-

Kommunikationsanalysen und Bera-

und miteinander lernen sollten. Was

allem jedoch sollte es sich nicht um

aller Beteiligten um ein Vielfaches.

tegie“. Prof. Dr. Dr. Matthias Karmasin

tung GmbH), Raik Packeiser (insignis

hätte sich dafür besser geeignet als ein

einen von zahl losen Band-Contests han-

Das Rahmenprogramm, das vom Poe-

(Universität Klagenfurt) diskutiert die

GmbH, Agentur für Kommunika-

Musikwettbewerb?

deln, bei denen alleine die Performance

try-Slam über HipHop-Tanz bis zur

„Medienentwicklung als Herausforde-

tion), Cornelia Pretzer (Deutsche For-

im Vordergrund steht. Der Name, den

modernen Percussion die einzelnen

rung für die Medienethik“, Prof. Dr.

schungsgemeinschaft (DFG)), Prof. Dr.

Nach ersten Sondierungen wurden

die IJK-Studierenden im Seminar entwi-

Bereiche der HMTH symbolisierte,

Joost van Loon (Nottingham Trent

Armin Rott (Hamburg Media School)

im Sommer 2008 Nägel mit Köpfen

ckelten, brachte auf den Punkt, worum

wurde von den knapp 500 Zuschauern

University) geht auf das Thema „Medi-

sowie Alois Sidler (Dualis, Herdern,

gemacht. Weder das popinstitut noch

es in dem Wett bewerb gehen sollte –

im ausverkauften Musikzentrum ebenso

ation and Networked Being: An Empi-

Schweiz).

das IJK konnten zu diesem Zeitpunkt

Hören! 2009.

frenetisch bejubelt wie die acht Acts

ahnen, wie erfolgreich diese erste

des popinstituts, über die eine Fachjury

Kooperation werden sollte, denn eine

Während die Studierenden des pop-

und das Publikum getrennt abstimmen

Zusammenarbeit zwischen Musik-

instituts am Arrangement und an der

durften. Ein phantastischer Erfolg für

und Medienmanagementstudieren-

Präsentation ihrer Kompositionen

alle Beteiligten! Freuen wir uns schon

den hatte es so noch nicht gegeben: Die

feilten, kümmerten sich die IJK-Stu-

auf Hören! 2010.

Studierenden des popinstituts gestalte-

dierenden um eine professionelle Außen-

ten mit ihren Songs den kreativen Teil

darstellung der Veranstaltung und der

Weitere Informationen zu Hören! 2009

des Abends. Die angehenden Medien-

teilnehmenden Künstler – und lernten

finden sie auf www.hoeren2009.de.

s. 06 Informationen aus dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover

s. 07


Workshops

Abschlussarbeiten

Musikalische Wechselwirkungen

und akademisches Pingpong

Über Pornokonsum, Kulturabstinenz

und globale Dorfnachrichten

ökonomie JR ist ein offenes Netzwerk

Bachelor Medienmanagement

hänge zu Einstellungen gegenüber

Online-Werbekompetenz von Kindern

für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Sexualität

untersucht. Die erzieherische Begleitung

und Nachwuchswissenschaftler, die

Katharina Traute Berneike Wissenschaft

Basierend auf der Kultivierungshypo-

ihrer Eltern wird in qualitativen Leitfa-

sich für Fragen der Medienökonomie

entdeckt das Web 2.0 – Eine quantitative

these wurde mithilfe einer standardi-

deninterviews erforscht und kann erklä-

und des Medienmanagements interes-

Online-Befragung zu ScienceBlogs.de

sierten Online-Befragung überprüft, ob

rend für die Online-Werbe kompetenz

sieren bzw. ihre Qualifikationsarbei-

Diese Arbeit analysiert die Nutzer und

der Konsum sexueller Medieninhalte

der Kinder herange zogen werden.

ten in diesem Bereich schreiben. Auf

die Nutzung der Aggregationsplattform

sowie die Akzeptanz und Bewertung

dem Workshop stellten sich 16 Pro-

ScienceBlogs.de. Auf der seit Februar

von Pornografie im Zusammenhang

Katja Kaufmann Die Gestaltung der

movierende in Round-Table Gesprä-

2008 aktiven Seite befinden sich 25

mit Einstellungen gegenüber Sexualität

Beziehung zu Musik mit Medien

chen dem intensiven Feedback von

Web logs rund um das Thema Wissen-

stehen, welche stereotypen Mediendar-

Entwickelt wurde ein integrativer Ansatz

zehn Medienökonomie- und Medien-

schaft. Bisher gab es keinerlei Angaben

stellungen von den Geschlechtern und

zur Konzeptualisierung von Medien-

managementprofessoren aus Deutsch-

dazu, wer die Seite in welchem Maße

Sexualität entsprechen.

nutzung als kreativem Gestaltungs-

// Medien- und Musikentwicklung

turelle Aneignung verändert hat und

land, Österreich und der Schweiz. Anke

und aus welchen Bedürfnissen heraus

prozess, der empirisch anhand der

Vom 30. bis 31. Januar 2009 dis-

aktuell weiter verändert, sodass neue

Trommershausen, Catherina Dürren-

nutzt. Doch diese Informationen sind

Jasmin Theresa Grimm (K)ein Hoch auf

Gestaltung der Beziehung zu Musik mit

kutierten auf dem von Prof. Dr.

Forschungsperspektiven auf Medien und

berg und Sven Jöckel hatten den Work-

auch in Zeiten des Mitmach-Webs

Kultur? Eine qualitative Untersuchung

Medien in fünf qualitativen Leitfaden-

Gunter Reus und Prof. Dr. Carsten

Musik erforderlich sind. Eine audiovi-

shop in Zusammenarbeit mit dem

2.0 unerlässlich, um eine Seite markt-

zur Nichtnutzung hochkultureller

interviews untersucht wurde. Basierend

Winter veranstalteten IJK-Workshop

suelle Nachlese finden Sie unter http://

Netzwerk Medienökonomie JR organi-

orientiert zu gestalten.

Formate im Fernsehen

auf einer inhaltsanalytischen Auswer-

„Medien- und Musikentwicklung“

muke-blog.org. Die Veranstalter bedan-

siert und ausgerichtet. Als Expertinnen

Kulturfernsehen erreicht vor allem jün-

tung wurde schließlich dargestellt, wie

16 Referenten über die Folgen der Ent-

ken sich beim KKeV für organisatorische

und Experten konnten auf dem Work-

Sarah Geber Viele Wege führen zum

gere Personen immer seltener. Doch

Menschen Medien kreativ für die Bezie-

wicklung von Medien für die Entwick-

und beim Förderkreis der Hochschule

shop Prof. Dr. Beate Schneider (IJK),

Radio – Eine Untersuchung der Radio -

warum nutzen junge Kulturinteressierte

hung einsetzen und welche Bedeutung

lung von Musik und umgekehrt die

für Musik und Theater Hannover für

Prof. Dr. Gabriele Siegert (Universität

nutzung Jugendlicher im Kontext

keine hochkulturellen Fernsehformate?

dabei die derzeitige Medien- und Musik-

von Musik für Medien. Zahlreiche

finanz ielle Unterstützung. Im Rahmen

Zürich), Prof. Dr. Michel Clement (Uni-

konvergenter Medienentwicklungen

Zur Beantwortung wurden unbewusste

entwicklung besitzt.

Vertreter aus Praxis und Wissenschaft

des Workshops wurde außerdem der

versität Hamburg), Dr. Jan Krone (FH

Konvergenz und Digitalisierung haben

und bewusste Faktoren herangezogen.

– z. B. von MTV, Musikland Nieder-

neue IJK-Masterstu diengang „Medien

St. Pölten), Prof. Dr. Michael Latzer

die Angebotsstrukturen für auditive

Mittels einer qualitativen Befragung von

Ruth Küllmer Musician Marketing 2.0

sachsen, der GEMA, der Stage-Enter-

und Musik“ Kolleginnen und Kollegen

(Universität Zürich), Prof. Dr. Frank

Inhalte deutlich verändert. Mithilfe

Kulturwissenschaftsstudenten konnten

Musiker, die einen erheblichen Teil

tainment, von NWR/Radio Bremen,

an derer neuerer Studiengänge an der

Lobigs (TU Dortmund), Prof. Dr.

einer standardisierten, schriftlichen

diese Faktoren induktiv erschlossen und

ihres Erfolges dem Internet verdan-

von NDR Kultur, den Universitäten

Schnittstelle von Medien und Musik

Wolfgang Seufert (Friedrich-Schiller

Befragung wurde erhoben, wie die neu-

bestätigt sowie unterschiedliche Nicht-

ken, gibt es immer öfter. Sie haben es

Bremen, Paderborn, Magdeburg sowie

vorgestellt, darunter „Musikmanage-

Universität Jena), Prof. Dr. Christian

artigen Angebots- und Verbreitungsfor-

nutzungstypen gefunden werden.

geschafft, im Web Nähe zu ihrer Fan-

der Universität der Künste (Berlin)

ment“ (Donau Universität Krems),

Steininger (Universität Salzburg) und

men von Jugendlichen genutzt werden.

basis herzustellen. Aber warum nutzen

und der Donau Universität Krems –

„Soundstudies“ (Universität der Künste

Prof. Dr. Carsten Winter (IJK) begrüßt

Anhand der Ergebnisse konnten ver-

Anna Heidenreich Kinder im Netz der

Musiker das Internet zur Vermark-

um rissen dieses spannende und bisher

Berlin) sowie „Populäre Musik und

werden. Der Vortrag von Prof. Dr.

schiedene Nutzungstypen identifiziert

Werbung: Eine explorative Kinder- und

tung? Welches Entwicklungspotential

unerforschte wechselseitige Verhältnis

Medien“ (Universität Paderborn).

Carsten Winter zum Thema „Medien-

und ausblickend Implikationen für die

Eltern-Studie zur Untersuchung der

steckt im Web 2.0 ? Warum nutzen

aus ganz unterschiedlichen Perspekti-

innovationen“ sowie der Vortrag des

Radioanbieter formuliert werden.

Onlinewerbekompetenz von Kindern

Musiker die Möglichkeiten der web-

ven. Es zeigte sich, dass die Entwick-

// Nachwuchswissen schaftler-

Brand- und Innovation Development

Aus medienpädagogischer Sicht sollen

basierten (Selbst-)Vermarktung, und

lung von Medien, vor allem Musik als

Netzwerk Medien ökonomie JR

Managers von Gruner+Jahr, Soheil

Bettina Glanzner Medien und Sex ua lität.

Kinder zu einem kompetenten Umgang

welches Entwicklungspotential sehen

Kommunikationszusammenhang, ihre

Am 2. und 3. Mai 2009 richtete das IJK

Dastyiari, zum Thema „Innovatio-

Eine Studie zur Akzeptanz, Nutzung und

mit Werbung befähigt werden. In

sie darin? Die vielfältigen Möglichkei-

Produktion, Verteilung, Aufführung,

den diesjährigen Workshop von Medien-

nen in Medienverlagen“ rundeten den

Bewertung sexueller Medieninhalte in

quali tativen Interviews und Interview-

ten werden im Rahmen von Experten-

aber auch Wahrnehmung und kul-

ökonomie Junior (JR) aus. Medien-

Workshop inhaltlich ab.

Fernsehen und Internet und Zusammen-

Beobachtungssequenzen wird die

interviews untersucht.

s. 08 Informationen aus dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover

s. 09


Abschlussarbeiten

Abschlussarbeiten

Charlotte Langer Legal. Illegal.

Franziska Mohmeyer „Gesegnet sei

Tobias Müller Fin du cinéma? Eine

Isabelle Nölle In der Welt zu Hause.

psychologischen Konstrukts der stell-

stattung als negativ zu charakterisieren.

Fast egal? Nutzung und Bewertung

die Plastikgitarre!“ – Eine quanti-

empirische Untersuchung der Berichter-

Das Konzept der Regionalisierung

vertretenden Peinlichkeit in die Medien-

Besonders die Menschenrechtssituation

redaktioneller Produktempfehlungen

tative Analyse der Nutzungsmotive

stattung über die zukünftige Entwicklung

überregionaler Nachrichten zur Leser-

und Kommunikationswissenschaft vor:

in Tibet findet äußerst kritische Beach-

in Frauenzeitschriften. Eine qualitative

und Gratifikationen des Videospiels

des Kinos

bindung. Eine empirische Untersuchung

Im Rahmen einer Befragung wurden

tung von Seiten der Journalisten.

Rezipientenbefragung

Guitar Hero

Auf Artikel- und Argumentebene wird

ausgewählter Nachrichtenangebote der

Auslöser und Einflussfaktoren für das

Untersucht wird der Umgang mit

„Wer spielt Guitar Hero?“, „Wie wird

der Diskurs über die Zukunft des Medi-

regionalen Tagespresse

Phänomen „Fremdschämen“ während

Johannes Daniel Wieland Ich sehe was,

redaktio nellen Produktempfehlungen,

GH gespielt?“ und „Warum wird GH

ums in Fach- und Publikumsperiodika

In der Ausrichtung überregionaler

der Fernsehrezeption identifiziert sowie

was du nicht siehst

um Erkenntnisse über die mögliche

gespielt, und wie wird das Spielen

der Jahre 2000 und 2006 hinsichtlich

Themen an der Nahwelt der Leser

die Reaktionen der Rezipienten in diesen

In einem Experiment wurde der Frage

Wahrnehmung von Schleichwerbung

erlebt?“ Als theoretische Basis dient der

Themenimplementierung, Aussagen-

werden typische Stilmittel und Artikel-

Situationen aufgezeigt.

nachgegangen, ob die Spielperspektive

und ihre Auswirkungen sowie die

um eine Erlebnisdimension erweiterte

schwerpunkte sowie der Valenz der

strukturen verwendet, die Orientierung,

einen Einfluss auf das Spielerleben bei

Bedeutung des Trennungsgrundsatzes

Uses-and-Gratifications-Ansatz. Durch

Artikel und der Argumente untersucht.

Identifikation mit der Region und/oder

Kerstin Trautmann VERANTWOR-

Computerspielen hat. Hierfür sind die

von Redaktion und Werbung zu gewin-

eine Online-Befragung von 694 GH-

Insgesamt wird die Zukunft des Kinos

dem Medium vermitteln. Regionalisie-

TUNGhoch zwei – Eine explorative

Erlebnisse der Selbstwirksamkeit, des

nen. Die empirische Umsetzung erfolgt

Spielern ließen sich u. a. elf Nutzungs-

in beiden Medienangeboten eher posi-

rung ist dabei nicht themen abhängig,

Stakeholderbefragung zur Konzeption

Involvement, der Identifikation und

über qualitative Einzelinterviews mit

motive und (Erlebnis-)Gratifikationen

tiv als negativ bewertet – im Jahr 2000

sondern eher durch die strategische Ent-

und Umsetzung von Corporate Social

der Unterhaltung zwischen der First-

zehn Leserinnen (21 bis 66 Jahre) der

finden, von denen die „Musikfreude“

jedoch signifikant negativer als 2006.

scheidung der Verlage determiniert.

Responsibility bei Medienunternehmen

Person und Third-Person-Perspektive

14-täglichen Frauenzeitschriften.

die wichtigste ist.

Diese Studie untersucht, wie Medien-

verglichen worden. Zwar konnte kein

Alexander Roth Die Allokation von

unternehmen CSR inhaltlich und ins-

signifikanter Unterschied in der Inten-

Medieninhalten. Eine systematische

trumentarisch kommunizieren sollten.

sität des Spielerlebens gemessen werden,

Analyse der Berücksichtigung des

Zur Beantwortung der Forschungs-

jedoch weisen erste Indizien auf einen

Allokationsmoments in Theorien der

frage wurden 14 Stakeholder in qua-

qualitativen Unterschied hin.

Kommunikationswissenschaft und

litativen Einzelinterviews befragt. Als

Medienökonomik als Beitrag zur

Ergebnis konnte ein CSR-Kommuni-

Jasmin Wolf Ein Minenfeld? Eine

Erforschung neuer Allokationsformen

kationsmodell entwickelt werden,

Inhaltsanalyse zur Parteinahme

in Netzwerkmedien

ergänzt um eine Liste branchenspezi-

deutscher Printmedien bei der Bericht-

Die Arbeit analysiert Theorien und

fischer CSR-Themen sowie Berichter-

erstattung über die Online-Angebote der

Modelle der Kommunikationswissen-

stattungsvorschläge.

öffentlich-rechtlichen Anstalten

schaft und angrenzender Disziplinen

Die Studie untersucht die Berichterstat-

hinsichtlich der Konzeptualisierung des

Ina Vach Die Olympischen Spiele

tung über Wettbewerber vor dem Hin-

Moments der Verteilung von Medien-

2008 – im Schatten von Tibet? Eine

tergrund ökonomischer Eigeninte ressen.

inhalten als Prozessbestandteil medialer

Analyse der Vorberichterstattung über die

Es konnte eine ablehnende Bewer-

gesellschaftlicher Kommunikation.

Olympischen Spiele im Gastgeberland

tung der Online-Angebote festgestellt

China in ausgewählten deutschen

werden. Die redaktionellen Meinungs-

Michael Schlüter Fremdscham als

überregionalen Tageszeitungen

äußerungen erfolgten zum Teil verdeckt

Fremdcharme? Eine quantitative empi-

Mittels einer quantitativen Inhaltsan-

durch den Einsatz opportuner Zeugen

rische Untersuchung zum Phänomen des

alyse ließen sich sechs Muster der

und Tendenzen der instrumentellen

stellvertretenden Peinlichkeitsempfindens

Berichterstattung extrahieren, diese

Aktuali sierung von Argumenten und

während der Fernsehrezeption

unterlagen teilweise zeitlichen Dyna-

Forderungen.

Die Arbeit nimmt einen Transfer des

miken. Generell ist die Vorberichter-

s. 10 Informationen aus dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover

s. 11


Abschlussarbeiten

Abschlussarbeiten

Von Loyalität, Reputation

und Begierde

Master Medienmanagement

Medienmarke und den Mediengattungen

In dieser Masterarbeit werden ein all-

Untersucht werden dabei auch mögli-

Tageszeitung und Onlinezeitung

gemeines Modell sowie gruppenspezi-

che system- und verbreitungsbedingte

Bastian Badenhorst Startklar. Eine

Die Arbeit untersucht den Einfluss von

fische Modelle identifiziert. Diese Sets

Unterschiede.

empirische Untersuchung über die

Mediengattung und Medienmarke auf

sind Basis einer erfolgreichen Steue-

Implementierung eines Leitbildes am

die Glaubwürdigkeit medialer Inhalte.

rung der Arbeitgeberreputation in der

Daniel Reinke How To Save The Music

Institut für Journalistik und Kommu-

Eine experimentelle Befragungs studie

Medienbranche.

Industry

nikationsforschung Hannover

bestätigt den Glaubwürdigkeitstransfer

In dieser Arbeit werden verschiedenste

Im Rahmen einer Informationsveran-

von der Medienmarke auf den Medien-

Sandra Lessmann Aus Liebe zum Auto-

Ansätze für neue Geschäftsmodelle der

staltung wurde das neue IJK-Leitbild bei

inhalt. Ob eine Nachricht hingegen

mobil. Eine Typologie von Nutzern

Musikbranche diskutiert. Wie praxis-

den Studierenden implementiert. Aus

in einer Print- oder Onlinezeitung

automobiler Online Brand Communities

tauglich diese Ideen wirklich sind und

den Ergebnissen einer Online-Befra-

erscheint, ist für die Glaubwürdig-

auf Basis ihrer Nutzungsmotive

ob sie möglicherweise einen rettenden

gung geht hervor, dass die Studierenden

keitsbewertung von untergeordneter

Was bewegt Individuen dazu, eine auto-

Ausweg aus der Krise der Musik branche

homogene, zustimmende Ergebnisse für

Bedeutung.

mobile Online Brand Community zu

darstellen, wird in einer qualitativen

das IJK-Leitbild aufweisen. Das Leit-

nutzen? Auf Basis theoretisch hergeleite-

Studie durch Experteninterviews ermit-

bild ist demzufolge gut gefasst, so dass

Marcel Drews Zwischen Disneyland und

ter Motivdimensionen konnten in einer

telt. Dabei zeigt sich, dass die Ansätze in

von einer erfolgreichen Implementie-

Datenkrake – Eine qualitative Analyse

quantitativen Online-Befragung von

modifizierter Weise umgesetzt werden.

rung gesprochen werden kann.

von reputationsbildenden Frames in der

Community-Nutzern die Nutzertypen

Die Musikindustrie ist also bei der

Presseberichterstattung über Google

Enthusiasten, Lieb haber, Gemeinschafts-

Erschließung neuer Erlösquellen inno-

Jennifer Czolkoss Die loyale Community?

Die Arbeit untersucht ausgehend von

suchende, Infotainment orientierte,

vativer, als in der Literatur oft ange-

– Das Potenzial von Online Communities

den theoretischen Ansätzen Reputations-

Händler und gering Involvierte identi-

nommen.

zur Steigerung von Marken-Loyalität im

management und Framing in einer

fiziert werden. Diese unterscheiden sich

Zeitschriftenmarkt

qualitativen Analyse von deutschen

hinsichtlich soziodemografischer und

Im Rahmen der Studie wurden Nutzer-

Qualitätsmedien die zentralen Berichter-

psychografischer Personenmerkmale

innen von Online Communities dreier

stattungsmuster in der Printberichter-

sowie in ihrem Nutzungsverhalten.

Frauenzeitschriften befragt. Die Studie

stattung über das Unternehmen Google.

konnte zeigen, dass bei den Nutzerinnen

Für die Kommunikationsabteilung von

Jonas Peschke Let me entertain you?! –

über den Zwischenschritt der Commu-

Unternehmen lassen sich die Reputati-

Eine quantitative Studie über Merkmale

nity-Loyalität eine Loyalität zur Medien-

onstreiber ideal für mediale Steuerungs-

und Einstellungen von Moderatoren im

marke entstehen kann. Das Potenzial

möglichkeiten einsetzen.

Hörfunk

zur Entwicklung einer solchen Marken-

Mittels einer quantitativen Befragung

Loyalität ist umso größer, je stärker der

Claudia Graf Potenzielle Medienmitar-

untersucht die Studie Merkmale und

Markentransfer zwischen Community

beiter und der Faktor Reputation

Einstellungen von Radiomoderatoren

und Medienmarke bei den Nutzerin-

Für Medienunternehmen ist eine starke

in Deutschland. Dabei geht es neben

nen erfolgte.

Arbeitgeberreputation unverzichtbar.

den charakteristischen Merkmalen der

Doch welche Faktoren gelten aus Sicht

Moderatoren wie Anstellungsverhältnis

Julia Daubertshäuser Glaubwürdigkeit

potenzieller Mitarbeiter aus Medien-/

und Soziodemographika unter ande-

von Medieninhalten – Eine experimen-

Kommunikationswissenschaften, Jour-

rem um das Rollenselbstverständnis,

telle Untersuchung zum Einfluss von

nalismus und PR/Öffentlichkeitsarbeit?

die Zufriedenheit und die Tätigkeiten.

s. 12 Informationen aus dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover

s. 13


Abschlussarbeiten

Abschlussarbeiten

Kinder, Emigranten

und der Präsident

Master Multimediale Kommunikation

Deutschland. Eine medienbiografische

Wahl des Wikiprinzips als zentrales

keiten. Überdies wird untersucht, welche

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit

Potenziale und Grenzen virtueller

Befragung im Großraum Nürnberg

Merkmal begründet. In einem qua-

Informationsquellen diese beim Kauf-

der Frage, welchen Beitrag Social Media

3D-Welten für die Lehre

Achim Barczok Obama in den politischen

Die vorliegende Arbeit untersucht

litativ-explorativen Verfahren wird

entscheidungsprozess verwenden, sowie

Monitoring als gänzlich neue Form des

Seit einigen Jahren werden virtuelle

Kommentaren deutscher Tageszei-

das Medienverhalten der rumänischen

das entworfene Recherchemodell aus

die Art und Weise, wie diese ihre Ent-

Marktforschens und bewusstes Zu hören

Umgebungen wie die 3D-Welt Second

tungen

Migranten in Deutschland vor dem

Erfolgsfaktoren, Grobkonzept sowie

scheidungen treffen.

bei den „digitalen Gesprächen“ der Kon-

Life auch für Lernarrangements einge-

Die Arbeit untersucht die Darstellung

Hintergrund des Entwicklungspro-

erwarteten Potenzialen und Problemen

sumenten leisten kann, die Marke als

setzt. Diese Arbeit untersucht mithilfe

des Präsidentschafts kandidaten Barack

zesses vom Kommunismus bis heute.

geprüft und ergänzt.

Melanie Weißenborn „Digitale

bewährtes marketing wissenschaftliches

von qualitativen Experteninterviews,

Obama vor und während der US-ameri-

Dabei wird untersucht, wie gut die

Gespräche” im Blick: Potenziale des

Konzept zur Vermarktung der eigenen

welche Potenziale hinter dem Einsatz von

ka nischen Vorwahlen 2008 in den

rumänische Minderheit in Deutschland

Anja Marina Pelzer Geschlechterkon-

Social Media Monitorings für die

Leistung weiterhin relevant zu halten.

virtuellen 3D-Welten vermutet werden,

politischen Kommentaren deutscher

integriert ist, welcher Stellenwert den

struktionen: Jungen und Mädchen

Markenführung. Eine qualitative

welche sinnvollen Settings denkbar

Printmedien. In einer Inhaltsanalyse

heimatsprach igen Medienan ge boten

im Werbefernsehen – Eine qualitative

Expertenbefragung unter Anbietern,

Susanne Westbrock Second Life als

sind und wie sich virtuelle Welten in

der vier überregionalen Tageszeitun-

zukommt und inwieweit man sich den

Inhaltsanalyse von Fernsehwerbespots

Unternehmen und Markenexperten

E-Learning-Plattform der Zukunft?

Zukunft entwickeln könnten.

gen FAZ, Frankfurter Rundschau, Süd-

medialen Angeboten widmet, um aus

Vor dem Hintergrund von Geschlech-

deutsche Zeitung und Die Welt wird

der Realität zu flüchten.

terkonstruktionen beschäftigt sich die

überprüft, wie das Politikerimage von

Arbeit mit Jungen- und Mädchen-

den Kommentatoren konstruiert und

Mareike Lindner Motive für Koopera-

bildern in der TV-Werbung. Es wird

wie Eigenschaften der Dimensionen

tionsmarketing. Eine kommunikations-

der Frage nachgegangen, welche Aus-

bewertet werden.

politische und exemplarische Analyse von

prägungen von Geschlechterklischees

Medienkooperationen und qualitative

in Werbespots für und mit Kindern

Claudia Golombek Kinder im Netz –

Expertenbefragung bekannter Marken

existieren und inwiefern diese über

Wie eine Grundschulklasse das SWR

und Medien

die Wahrnehmungsebenen Inhalt,

Kindernetz erkundet. Eine qualitative

Durch eine fallbeispielbasierte Aus-

Bild und Ton kommuniziert werden.

Studie

einandersetzung und eine qualitative

Geschlechtsspezifische Spots bedienen

Diese Masterarbeit untersucht durch

Expertenbefragung sollen in dieser

ausschließlich traditionelle Geschlech-

die Methode der teilnehmenden Beob-

Arbeit Motive und Anwendungsfelder

terbilder, während bei neutralen Werbe-

achtung das Verhalten von Grundschul-

für das Kooperationsmarketing zwi-

spots Geschlecht eine untergeordnete

kindern bei ihrem Besuch im SWR

schen Medien- und Produktmarken

Rolle spielt.

Kindernetz. Dabei wird erforscht,

aufgedeckt werden.

welche Präferenzen die Kinder vor-

Melinda Petra Schmidt Dabei sein

weisen, wie sie die Inhalte verarbeiten,

Anne-Kristin Mordhorst Das Wikiprinzip

ist NICHT alles: Erwartungen der

inwieweit bisherige Medienerfahrun-

im Online-Stakeholderdialog: Potenziale

Entscheidungsträger auf B2B-Websites.

gen in die Nutzung der Webseite ein-

und Probleme

Eine qualitative Expertenbefragung

fließen, welche Probleme auftreten und

Die Problemstellung der Arbeit betrifft

anhand der Continental Truck Tires

ob sich Lerneffekte durch die Benut-

die Potenziale und Probleme des Online-

Website als Fallbeispiel

zung der Webseite einstellen.

Stakeholderdialogs auf Basis des Wiki-

In der Arbeit geht es um die Erwartun-

prinzips. Dessen Notwendigkeit wird

gen und Bedürfnisse der Entscheider

Heidemarie Laurenzi Das Medienver-

in Bezug auf die Stakeholder-Unter-

an B2B-Websites in Bezug auf Kom-

halten der rumänischen Migranten in

nehmens-Beziehung erörtert und die

munikations-/Interaktionsmöglich-

s. 14 Informationen aus dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover

s. 15

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