Insider Januar 2013 als pdf herunterladen - Israelitische ...

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Insider Januar 2013 als pdf herunterladen - Israelitische ...

Gemeinde

WIENinsider

OFFIZIELLES ORGAN DER ISRAELITISCHEN KULTUSGEMEINDE

Die

Verlagspostamt 1010; P.b.b; DVR 0112305; 1,– Tewet / Schwat 5773 Nr. 715 Jänner 2013


Inhalt

Hope 4 Hanukkah 3

IKG Kommissionen 4

Präsidentensprechstunde 5

JBBZ 6

ZPC-Schule 8

ESRA 9

Club SchelAnu 10

Misrachi 10

Maimonideszentrum 11

Hashomer Hatzair 11

Veranstaltungskalender 12

Gebetszeiten, Rabbinat 14

Friedhofszeiten 14

AKFT 15

Jüdisches Institut 16

Keren Hajessod 16

Lauder Chabad Campus 17

ZiB Baden 18

Or Chadasch 18

ZFÖ Hagshama 18

IKG Tirol & Vbg. 19

Jewish Familiy Center 20

KKL 21

Jehuda Halevi Zentrum 21

IKG-Intern 22

JBBZ-Jobbörse 23

Cover: Winter am Hermon, flash 90

insider

Impressum

Medieninhaber (Ver le ger), He raus geber:

Israelitische Kul tus ge mein de Wien.

Chefredaktion: Julia Kaldori

Redaktion & Layout: Julia Kaldori, Karin Fasching

Sitz: 1010 Wien, Seitenstetten gas se 4, Pf 145

Tel. Redaktion/Sekretariat: 01/53 104–271, Fax: –279,

An zei genannahme: 01/53 104–272

E-mail: redaktion@ikg-wien.at

Zweck: In for ma tion der Mitglie der der IKG Wien in

kulturellen, politischen und or ga ni sa to ri schen Be langen.

Stärkung des demokratischen Bewusst seins in der

ös ter reichischen Be völ kerung.

Druck: AV+Astoria Druckzentrum GmbH, A-1030

Wien. Alle signierten Artikel geben die per sönliche

Mei nung des Au tors wieder, die sich nicht immer mit

der Meinung der Redak ti on deckt. Für die Kaschrut der

in der GEMEINDE angezeigten Produkte übernehmen

Herausgeber und Redaktion

ausdrücklich keine Ver ant wortung.

Nicht alle Artikel, die in der

Re dak tion ein langen, müs sen zur

Verö f ent li chung ge lan gen.

EINSCHREIBTAGE

ZWI PEREZ CHAJES SCHULE

AHS 1. Klasse: 18. 02. 2013 bis 22. 02. 2013

Wir ersuchen um telefonische Terminvereinbarung unter 01/216 40 46–261

mit Frau Binder (AHS Sekretariat)

Mitzubringen sind:

• Originalschulnachricht der 4. Klasse Volksschule

• Ausgefülltes Erhebungsblatt des Stadtschulrates für Wien

• Ein an Sie adressiertes und frankiertes Kuvert

• Registrierungsbescheinigung der IKG (nur bei Neuaufnahme) (Ohne

Registrierungsbescheinigung können wir Ihr Kind nicht aufnehmen.)

• Aufnahmevertrag (unterschrieben)

• Einzugsermächtigung (unterschrieben)

• E-Card

• € 100,– (Einschreibgebühr)

VS Schulanfänger 2013: 14. 01. 2013 bis 25. 01. 2013

Schulreifefeststellung und definitive Anmeldung für das Schuljahr 2013/2014.

Wir ersuchen um telefonische Terminvereinbarung unter 01/216 40 46–230

mit Frau Direktor Schwarz.

Mitzubringen sind:

• Meldezettel

• Geburtsurkunde

• Reisepass/Staatsbürgerschaftsnachweis

• Registrierungsbescheinigung der IKG (nur bei Neuaufnahme) (Ohne

Registrierungsbescheinigung können wir Ihr Kind nicht aufnehmen.)

• Aufnahmevertrag (unterschrieben)

• Einzugsermächtigung (unterschrieben)

• E-Card

• € 100,– (Einschreibgebühr)

Ansuchen um finanzielle Unterstützung

für das Schulgeld bei ESRA:

25. 02. 2013 bis 12. 04. 2013

Montag bis Donnerstag, 10.00–12.00 und 14.00–16.00 Uhr, Freitag 10.00–

12.00 Uhr, in ESRA. Nur nach Terminvereinbarung bei Fr. Seitner-Giffinger

unter 01/214 90 14. Danach können keine Anträge mehr entgegen genommen

werden. Achtung: Für jedes Schuljahr muss ein neuer Antrag gestellt werden!

Mitzubringen sind:

• Nachweise über die Höhe der Einkommen beider Eltern

(Gehalt/Lohnbestätigung, bzw. bei Selbstständigen:

Steuerbescheid + Privatentnahmebestätigung),

• Miete (inkl. Mietvertrag) bzw. Betriebskosten

(inkl. Kreditvertrag, Grundbuchauszug) bei Eigentumswohnung,

• Jahresabrechnung von Strom, Gas bzw. Fernwärme,

• Familienbeihilfenachweis,

• Wohnbeihilfebescheid, Karenzbestätigung, AMS-Bescheid,

Bescheid Mindestsicherung, Unterhaltsnachweis, etc., falls vorhanden.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Antrag nur bearbeitet werden kann, wenn alle Unterlagen

vollständig gebracht wurden.

2 www.ikg-wien.at Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773


בס״ד

IKG-Präsidium

Brief des Präsidenten

Liebe Gemeindemitglieder!

Die Wahlen sind beendet und der neue Kultusrat hat sich konstituiert.

Inzwischen sind auch alle Kommissionen und Beiräte gewählt

(Seite 4). Viele dieser Arbeitsgruppen haben bereits getagt.

Nun geht es darum, die gesetzten Ziele schrittweise zu verwirklichen,

Gutes zu verbessern und Richtlinien für die Zukunft zu setzen.

Heute gilt es mehr denn je, die Gemeindemitglieder in unsere

Arbeit einzubinden. Denn nur gemeinsam können wir uns vor

den Gegnern, ob sie ofen auftreten, oder im Hintergrund lauern,

schützen und Stärke zeigen – damit wir eine gemeinsame Chance

auf eine positive Zukunft unserer Kultusgemeinde sichern können.

Die größte Herausforderung, die in Europa derzeit auf uns wartet,

ist der aufkeimende Antisemitismus. Allem voran in Ungarn,

aber auch in vielen anderen europäischen Ländern kann diese Entwicklung

mit größtem Besorgnis beobachtet werden. Die Debatten

über Beschneidung und Schächten sehen wir lediglich als Symbol

für einen, unter der Oberfläche immer mehr brodelnden Antisemitismus.

Ab Januar 2013 werde ich meine Sprechstunden fortsetzen (Seite 5).

In der IKG-Zentrale aber auch in den einzelnen Institutionen der

IKG, wie ZPC, MZ, ESRA und JBBZ, können Sie mir Anregungen,

Kritik und Wünsche direkt und persönlich übermitteln. Für einen

Termin in der Seitenstettengasse bitte ich um Ihre telefonische Anmeldung,

damit Sie nicht zu lange warten müssen und ich auf jeden

Fall Zeit für Sie habe.

Herzlichst, Ihr Oskar Deutsch

Präsident

© flash 90

Jüdische Studenten und

Gemeinden der Diaspora

brachten Hoffnung für

In Wien gibt es 3 Sammelstellen:

Chanukka

Die europäische Union jüdischer Studenten sammelt Geschenke und Geld für

Kinder in Südisrael. Unter dem Titel „Hope 4 Hanukkah“ wurden bereits in 7

europäischen Städten Sammelstellen eingerichtet, bei welchen Geschenke

mit einer persönlichen Nachricht für das jeweilige Kind abgegeben werden

können.

1. Zwi Perez Chajes Schule (Mo-Do 8 bis 16h/Fr 8 bis 13.30h)

Simon Wiesenthal-Gasse 3, 1020 Wien

1. Stock, Fr. Pelzmann/Hr. Brandl

Jüdische Gemeinden in Großbritannien, Italien, Frankreich,

2. ESRA (Mo-Do 10 bis 19h/Fr 8 bis 14h)

Schweiz, Tempelgasse Belgien, Niederlande, 3, 1020 Wien Deutschland, den Vereinigten Staaten,

Puerto Erdgeschoss, Rico, Russland Empfang und last but not least Österreich haben

in einer 3. von Bet Halevi der WUJS - Chabad &(Mo-Do EUJS 9 bis (World/European 16.30h) Union of Jewish

Rabbiner-Schneerson Platz 2, 1200 Wien

Students) spontan initiierten Spendenaktion in weniger als einer

1. Stock, Hr. Yonatan

Woche $ 7.000 und über 600 neuwertige Geschenke für Kinder

in Südisrael Ihr abgegebenes gesammelt, Geschenk die wird durch in den ersten die andauernden Tagen von Chanukka Beschüsse an Kinder der

in Südisrael verteilt.

letzten Monate traumatisiert wurden. Die eingegangenen Geschenke

und Spenden wurden während Chanukka vor Ort verteilt.

Fragen und Info:

01/531 –04 207

b.gilkarov@ikg-wien.at

Wir sind sehr stolz und glücklich, dass allein in www.hope4hanukkah.org

Wien über 300

www.ikg-wien.at

(!) Geschenke abgegeben wurden und damit beinahe die Hälfte

der Geschenke aus unserer Gemeinde kamen. Ein großes Dank

an alle Spender, an alle Helfer sowie an alle Insitution, die sich

bereit erklärt haben eine Sammelstelle bei sich einzurichten (Zwi

Perez Chajes Schule, ESRA, das Jüdische Berufliche Bildungszentrum

und das Bet Halevi – Chabad).

Die Initiatoren von „Hope for Hanukka“ wollten – berührt von

der schwierigen Situation der Kinder in Südisrael – etwas unternehmen,

um nicht nur ihre Loyalität mit Israel in Zeiten des Krieges

zu zeigen, sondern auch um das Leid

der Menschen und vor allem der Kinder im

Land zu lindern. Sie nahmen zu Recht an,

dass die meisten Eltern, aufgrund der Raktenbeschüsse,

nicht die Möglichkeit haben

werden ihren Kindern die tradionellen

Chanukkageschenke zu besorgen.

Somit entstand die Idee Geschenke zu

sammeln für jene Kinder, die dieses Jahr

zu Chanukka nicht mit Geschenken rechnen

werden. Die gesammelten Geschenke

waren nicht nur ein Symbol für Normalität

und Hofnung für die Kinder, sondern

enthielten auch eine persönliche Nachricht

von jüdischen Kindern und Erwachsenen

aus der ganzen Welt. Somit wurden sie zu

einer Brücke zwischen der Bevölkerung in

Israel und der jüdischen Gemeinden in der

Diaspora.

Das gespendete Geld wurde wiederum

dazu benutz um so viele Spielsachen wie

möglich zu kaufen und um die Hofnung

von Chanukka in so viele israelische Heime

wie möglich zu verbreiten.

Benjamin Gilkarov, Abt. Jugend & Kultur

Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773 www.ikg-wien.at 3


IKG

Zusammensetzung der IKG Kommissionen

Kommission für Kultusangelegenheiten: Vorsitz: KV Rabbiner Yaakov Frenkel; Stellvertretender Vorsitz: KV Daniel Müller

Mitglieder: KV Maurizi Berger, KV Elie Rosen, KV Israel Abramov, KV Avihay Shamuilov, KV Jossi Kakiashvili, Nechemja Gang

Kommission für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit: Vorsitz: KV Elisabetta Hartl; Stellvertretender Vorsitz: KV Robert Sperling

Mitglieder: Rafael Schwarz, Cathy Fiscus, KV Sonia Feiger, Georg Haber, KV Chanan Babacsayv, Claudia Prutscher

Kommission für Finanzen und Personalangelegenheiten: Vorsitz: KV Elie Rosen; Stellvertr. Vorsitz: KV Mordechai Mandl

Mitglieder: KV Maurizi Berger, VP Josef Sarikov, KV Amos Davidovits, VP Jonny Dawaraschwili, KV Daniel Müller, KV Israel Abramov

Kommission für soziale Angelegenheiten: Vorsitz: KV Sonia Feiger; Stellvertretender Vorsitz: David Vyssoki

Mitglieder: KV Jossi Kakiashvili, KV Manuel Eden, Elisabeth Wessely, Eli Haber, Patricia Kahane, KV Rabbiner Yaacov Frenkel

Kommission für Bildungswesen: Vorsitz: KV Lydia Fischman; Stellvertretender Vorsitz: Ilan Knapp

Mitglieder: Janki Grünberger, VP Jonny Dawaraschwili, Agnes Buchegger, Dafne Laster, KV Rabbiner Yaacov Frenkel, Rina Kaikov

Kommission für Immobilienangelegenheiten, Gebäudeverwaltung und Technik: Vorsitz: KV Maurizi Berger; Stellv. Vorsitz:

Georg Muzicant; Mitglieder: Daniel Gallner, VP Josef Sarikov, VP Jonny Dawaraschwili, KV Elie Rosen, Daniel Fuchs, Avi Malaev

Kommission für Jugend und Sport: Vorsitz: Betty Kricheli; Stellvertretender Vorsitz: KV Chanan Babacsayv

Mitglieder: KV Jasmin Freyer, Lia Böhmer, Lewi Ilkanaev, Albert Stern, Sarit Goldberger, VP Jonny Dawaraschwili

Kontrollkommission: Vorsitz: Peter Munk; Stellvertretender Vorsitz: David Gilkarov

dem Kultusvorstand angehörige Mitglieder: KV Jasmin Freyer, KV Jossi Kakiashvili, KV Avihai Shamuilov

dem Kultusvorstand nicht angehörige Mitglieder: Bruno Bittmann, Martina Maschke, Sarit Goldberger, Michael Davidson

Kommission für Fundraising: Vorsitz: Karl Vybiral; Stellvertretender Vorsitz: Debby Sauer

Mitglieder: KV Sonia Feiger, KV Rabbiner Yaacov Frenkel, KV Georg Muzicant, Judith Adler, Ronny Böhmer, Daniela Haraszti

Kultusbeitragsbemessungskommission: Vorsitz: KV Robert Sperling; Stellv. Vorsitz: KV Jasmin Freyer; Mitglieder: KV Elie Rosen

Sonderkommission zur Errichtung des Eruv’s:

KV Georg Muzicant, KV Maurizi Berger, Nechemja Deutsch, Sami Kern, Nechemja Gang

Beirat des Maimonides-Zentrum: Vorsitz: Judith Adler; Stellvertretender Vorsitz: Ronny Böhmer

Vertreter der IKG: VP Josef Sarikov, Paul Földes, David Gilkarov, Michael Kalwil, Peter Munk, KV Elie Rosen, David Vyssoki

Beirat des JFS-Jüdische FriedhofsanierungsgmbH:

Mitglieder: KV Mag. Elie Rosen, KV Maurizi Berger, KV Amos Davidovits, Ariel Muzicant

Beirat der MKA-Errichtungs- und BetriebsgmbH: Vorsitz: Georg Muzicant

Mitglieder: KV Maurizi Berger, Shlomo Kern, Nechemja Deutsch

Verein Tmicha: Obmann: Präsident Oskar Deutsch; Stellvertreter des Obmanns: KV Lydia Fischman, KV Chanan Babacsayv

Schulverein der ZPC-Schule: Vertreter der IKG: KV Lydia Fischman, KV Jonny Dawaraschwili, Rina Kaikov

Kommission für Frauen und Familie: Vorsitz: Berta Pixner; Stellvertretender Vorsitz: KV Elie Rosen

Mitglieder: Lena Dawaraschwili, KV Rabbiner Yaacov Frenkel, KV Jasmin Freyer, Julie Klein, Ariane Schugal, Rina Kaikov, KV Daniela

Davidovits-Nagy, Irina Abaev, Friederike Stern-Heller

Ombudsleute: Ilan Yaakobishvili, Amner Kalantarow, Wjaczeslaw Pinchasov, Claudia Prutscher

Schiedsgericht: Arie Steiner, Bruno Bittmann, Judith Muzicant, Amner Kalantarov, Wolfgang Wieshaider, Georg Teichman

Statutenkommission: Mitglieder: KV Maurizi Berger, KV Lydia Fischman, KV Elie Rosen, Michael Mofat, Ariel Muzicant, Albert

Stern, VP Josef Sarikov, KV Israel Abramov, Wolfgang Wieshaider

Kommission für Zuwanderung: Vorsitz: Ilan Knapp; Stellv. Vorsitz: KV Rabbiner Yaacov Frenkel; Mitglieder: KV Daniel Müller, Varda

Berger, KV Jasmin Freyer, KV Israel Abramov, KV Chanan Babacsayv, Ariel Muzicant, Albert Stern, Ronny Böhmer, Eli Haber, Luca Girardi

Restaurantkommission: Mitglieder: Präsident Oskar Deutsch, KV Maurizi Berger, Ariel Muzicant, Chaim Junger, Chava Seyman,

KV Chanan Babacsayv, KV Emanuel Eden, KV Sonia Feiger, Eli Kaikov, KV Israel Abramov

4 www.ikg-wien.at Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773


IKG

SPRECHSTUNDEN

PRÄSIDENT OSKAR DEUTSCH

Ich stehe Ihnen persönlich zweimal im Monat für Gespräche in der Kultusgemeinde

zur Verfügung. Sie sind herzlich eingeladen, dieses Angebot jeweils

am 2. Dienstag (09.00–12.00 Uhr) und am 4. Dienstag (14.00–17.00 Uhr)

des Monats zu nützen. Anmeldung bei Fr. Mag. Koller, Email: s.koller@ikg-wien.at

Einmal im Monat halte ich auch in den anderen Institutionen der Kultusgemeinde,

im Maimonideszentrum (MZ), in der ZPC-Schule, dem JBBZ und ESRA

eine Sprechstunde ab (ohne Anmeldung).

Nächster Termin: Mittwoch, 09. Jänner 2013

09.00–10.00 Uhr: ZPC-Schule 10.30–11.30 Uhr: MZ

12.30–13.30 Uhr: ESRA 14.00–15.00 Uhr: JBBZ

EINSCHREIBUNG

FÜR DAS SCHULJAHR 2013/14

Save the Date

Nach dem letztjährigen großen Erfolg,

findet auch heuer

ein ganz besonderer

Purimfeier im

Wiener Stadttempel

am Sonntag, 24. Februar

für die ganze Familie statt.

Volksschule

vom 14.–25. Jänner 2013

nach telef. Terminvereinbarung:

01/334 18 18 30 (Direktion)

Mittelschule und

Oberstufenrealgymnasium

(m. Übergangsstufe)

ab 11. Februar 2013

nach telef. Terminvereinbarung:

01/334 18 18 40 (Direktion)

Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773 www.ikg-wien.at 5


JBBZ

JBBZ-Jubiläumsjahr 2013

Neue Zielsetzungen für eine erfolgreiche Zukunft

Das Jahr 2013 bringt für das JBBZ ein wichtiges Jubiläum!

Seit 15 Jahren bieten wir Ihnen Serviceleistungen für Integration,

Qualifizierung und Jobvermittlung. Im September 2013 werden

wir dieses Jubiläum ausgiebig feiern.

Die Zukunft bringt neue Schwerpunkte:

Egal, ob in einem Deutschkurs, in einer Berufsausbildung, in unserer

Schulklasse oder in einer unserer zahlreichen Weiterbildungsveranstaltungen

– wir wollen Ihre „Stärken stärken“ und eventuell bestehende

„Schwächen schwächen“.

Dazu wird sich das JBBZ in den nächsten Jahren ganz intensiv mit

seinen Grundwerten auseinandersetzen. Wir stellen uns auf die Entwicklung

in Europa ein und setzen Bildungsschwerpunkte zu Fragen

der Menschenrechte. Wir stellen uns ofen und laut gegen Faschismus

und das Infragestellen von Israel.

Neu! Neu! neu!

JBBZ-Winterakademie

Der Erfolg der Sommerakademie wird im Februar 2013 fortgesetzt!

Die JBBZ-Winterakademie von 04.–08. 02. 2013 bietet viele

Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung, auch für SchülerInnen

während der Semesterferien: Sprachkurse, Workshops

zu Wirtschaftsthemen, Computerschulungen, Fördertutorien,

Individuelles Jobcoaching und vieles mehr – das passende

Angebot für alle Zielgruppen!

Das genaue Kursprogramm steht

auf www.jbbz.at für Sie bereit!

Gerne geben wir Ihnen auch telefonisch unter der

Nummer 01/ 33 106–153 Auskunft!

Neue

Abendlehrgänge

am JBBZ!

Ab März 2013 bieten wir zwei neue Abendlehrgänge an:

• Einführung in die Buchhaltung (doppelte Buchführung)

• Einführung in die Kostenrechnung

(u.a. Preisbildung u. -überprüfung)

An 10 Abenden zu je 3 Unterrichtseinheiten wird allen Interessierten

Basiswissen vermittelt, Vorkenntnisse sind nicht nötig.

JungunternehmerInnen lernen Möglichkeiten zur Errechnung

der Wirtschaftlichkeit ihrer Preisgestaltung kennen.

Melden Sie sich bei Interesse bitte unter Tel. 01/ 33 106–

153 oder per E-Mail unter bildung@jbbz.at bei uns!

Jüdische Menschen sollen

sich in Österreich wohl und

sicher fühlen. Das ist, noch

deutlicher gesagt, die Zukunft

des JBBZ!

Wir sind die offizielle

Schaltstelle für Integration,

deren Arbeit von der Jüdischen

Gemeinde geschätzt

wird und die regelmäßig

Anerkennung von der österreichischen

Öfentlichkeit

erhält. Unser Ziel ist

Ihre Qualifizierung in einem Klima des Wohlfühlens.

So werden wir gemeinsam unseren Erfolg haben!

Ihr

Prof. MMag. Dr. Ilan Knapp

Das JBBZ –

Ihre Plattform für

Ausbildung, Arbeitsplatz

und Zuwanderung!

Erfolgreiches

Deutschlernen in den

Lehrgängen des JBBZ

• intensives Lernprogramm in persönlichem Lernklima

• individuelle Förderung durch bestens geschulte

TrainerInnen

• Vorbereitung auf die Prüfungen zum Österreichischen

Sprachdiplom Deutsch

• Durchführung der ÖSD-Prüfungen am JBBZ

• beste Vorbereitung auf die Berufsausbildungen am JBBZ

Mit unseren Deutschlehrgängen haben Sie

den Schlüssel für Integration, Ausbildung und

berufliche Entwicklung in der Hand!

Die nächsten Sprachlehrgänge

starten im Februar 2013!

Kontaktieren Sie die MitarbeiterInnen des Bereichs Berufsorientierung

und -integration unter Tel. 01/33 106–150 und sichern

Sie sich rechtzeitig einen Platz!

6 www.ikg-wien.at Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773


JBBZ

Exkursion zur Buchmesse Wien

JBBZ-Lehrlinge im Gespräch mit bekannten Autoren

Ende November 2012 fand zum inzwischen fünften Mal die internationale

Buchmesse BuchWIEN statt. Die erste Leistungsgruppe

der Lehre im Fach Deutsch nahm im Rahmen des „Extra-Klasse“-

Programms an zwei Veranstaltungen teil. Dieses Programm ist nach

Alters- bzw. Schulstufen aufgeschlüsselt, dies erleichtert das Finden

passender Vorträge und Workshops des Messe-Angebots.

Zu Beginn entführte der Geschichtenkönig Roman Kollmer die

Lehrlinge in seiner Lesung „J. R. R. Tolkien: Der Hobbit oder Hin

und zurück“ ins Reich der Fantasie – zu Zauberern, Zwergen, Elfen

und Menschen. Der Roman ist erstmals im Jahre 1937 erschienen

und wurde später durch den Roman „Der Herr der Ringe“ ergänzt.

Neben Lesungen und Workshops sind auch Comics und Graphic

Novels ein fester Bestandteil des Messeprogramms. Der kanadische

Comic-Erzähler Guy Delisle präsentierte sein neues Werk „Aufzeichnungen

aus Jerusalem“. Der Comic berichtet davon, wie Guy Delisle

ein Jahr lang in Jerusalem lebte. Er begleitete seine Frau, die für „Ärzte

ohne Grenzen“ arbeitet.

Zwischen Haushalt und Kinderbetreuung erkundet der Zeichner

die Heilige Stadt und entwirft so ein sehr persönliches Bild des Landes.

Besonders beeindruckend hält Delisle alltägliche Szenen und die

Vielfalt der einzelnen in Israel lebenden Bevölkerungsgruppen fest.

Am Ende des Gesprächs gab es für die Lehrlinge die Möglichkeit,

in die Rolle des Reporters zu schlüpfen und dem Künstler Fragen zu

stellen. Dies war nicht nur aufgrund der Tatsache, dass das Gespräch

in englischer Sprache geführt wurde, eine große Herausforderung,

die unsere Jugendlichen sehr gut bewältigt haben.

JBBZ-Übungsfirma pourElle

Fotoshooting im Kunsthistorischen Museum

Die Übungsfirma pourElle hatte im November einen sehr speziellen

Termin im Kunsthistorischen Museum Wien: ein Fotoshooting

für die Abendmode des neuen Modekatalogs! Die Verwaltung des

Museums hat eigens für uns einen Termin an einem Schließtag organisiert,

Frau Anita Schandl aus der Abteilung Kommunikation und

Marketing hat uns den ganzen Vormittag über hervorragend betreut

– vielen herzlichen Dank dafür! Das herrliche Ambiente hat unsere

Kundinnen inspiriert und in perfekte Models und Fotografinnen verwandelt.

Das Erstellen eines Katalogs ist immer ein großes Projekt in

der Übungsfirma, bei dem viel Gelerntes praktisch umgesetzt werden

kann: Layoutieren, Grafikprogramme verwenden, Handelsware am

Übungsfirmenmarkt einkaufen, Preise kalkulieren und vieles mehr.

Aktion „Kilo gegen Armut“

JBBZ-SchülerInnen sammeln Lebensmittel für Bedürftige

Mit großem Engagement haben die SchülerInnen des Einjährigen

Berufsorientierungslehrgangs am Weihnachtsprojekt der youngCaritas

unter dem Motto „Kilo gegen Armut“ teilgenommen.

Ziel des Projektes war es, möglichst viele haltbare Lebensmittel für

bedürftige Menschen in Österreich zu sammeln. 140 Schulen nahmen

an diesem Vorhaben teil. Die SchülerInnen des 1BOLG haben

die einzelnen Arbeitsschritte dieses Projekts gemeinsam geplant und

für die zahlreichen Aufgaben während der Durchführung die Verantwortung

übernommen: Sie haben einen Infotisch mit einem Plakat

gestaltet, das Projekt in allen Ausbildungsgruppen des JBBZ präsentiert

und einen Vormittag lang in der Kälte vor einem Supermarkt

selbst Lebensmittel gesammelt. Gleichzeitig wurde das Thema Armut

auch im Unterricht behandelt. Eine Mitarbeiterin der youngCaritas

kam ans JBBZ, um mit den SchülerInnen und zwei Lehrlingsgruppen

einen Workshop zu diesem Thema durchzuführen, in dem viel

diskutiert wurde.

Die Mühe unserer SchülerInnen hat sich gelohnt: Bei der Abschlussveranstaltung

Mitte Dezember am Stephansplatz haben ihnen

die OrganisatorInnen dazu gratuliert, dass eine kleine Schulklasse

eine so große Menge an Lebensmitteln sammeln konnte.

Wir bedanken uns bei

allen MitarbeiterInnen

und KundInnen des

JBBZ, deren Spenden

dazu beitragen, die Bedürftigkeit

vieler Mitmenschen

ein wenig

zu lindern und ihnen

Freude zu bereiten!

UNESCO-Jahrestagung 2012

JBBZ leistet wichtige Beiträge in

der Friedenserziehung

Weltofenheit und die Fähigkeit zu einem friedlichen Zusammenleben

zu vermitteln, gehört zu den wichtigsten Zielen der UNESCO-

Schulen weltweit. Die UNESCO-Schulen haben Modellcharakter,

der sich durch eine besondere pädagogische Grundhaltung ausdrückt.

Sie bemühen sich um ein positives Schulklima, in dem Partizipation

gefördert wird und in dem SchülerInnen und PädagogInnen

sich wohlfühlen.

Das JBBZ ist seit 2011 UNESCO-Schule. Im Rahmen der

UNESCO-Friedenserziehung führt das JBBZ jährlich mehrere Projekte

durch, wie z.B. Shoa-Education Workshops oder das Projekt

„Schoraschim“.

Jedes Jahr lädt die Österreichische UNESCO-Kommission unter

der Leitung von Frau Mag. Friederike Koppensteiner die VertreterInnen

der einzelnen Schulen zu einer Tagung ein. Mag. Susanne Hofer

nahm als UNESCO-Beauftragte des JBBZ von 19.–21. November

in der Stadt Salzburg an der diesjährigen Konferenz unter dem Motto

„Kulturerbe schützen – Mobilität nützen“ teil.

Neben künstlerischen Beiträgen und Vorträgen gab der „Markt der

Möglichkeiten“ Frau Mag. Hofer die Plattform, von den Projekten

am JBBZ zu berichten, sich Tipps zu holen und Networking zu betreiben.

In einer Planungswerkstatt wurde an Ideen für zukünftige

Workshops und Unterrichtsinhalte gearbeitet.

Die Mitarbeit im Netzwerk der UNESCO-Schulen ist als langfristiges

Engagement angelegt. Alle Mitglieder sind aufgerufen, kontinuierlich

die Anliegen der UNESCO in alle Bereiche des Ausbildungsalltags

einfließen zu lassen.

Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773 www.ikg-wien.at 7


ZPC-Schule

Aufgrund der im Zuge von terroristischen

Raketenangrifen der Hamas

auf das israelische Staatsgebiet

eskalierten Situation und der sich

dadurch drastisch und dramatisch

zugespitzten Lage in Israel haben

wir am Dienstag, dem 20. November

2012, nach dem Morgengebet

mit der Oberstufe unserer AHS

eine Veranstaltung durchgeführt,

um unsere Solidarität mit dem

Staat Israel und den dort lebenden

Menschen kundzutun.

Die stellvertretende Missionschefin/Gesandte

des Staates Israel an

der hiesigen Botschaft, Frau Galit

Ronen, war dankenswerterweise spontan bereit, als Repräsentantin

der israelischen Bevölkerung teilzunehmen. Neben der eingehenden

Erläuterung der Geschehnisse schilderte sie ausführlich, wie

die Menschen im Land sich fühlen und wie deren Alltag durch die

Aggressionen der Terroristen beeinflusst wird. Neben der kompetenten

und detaillierten Erklärung der Vorgänge gewährte sie uns

auch einen spannenden Einblick in die diplomatischen Abläufe

hinter den Kulissen der Massenmedien.

Solidarität mit Israel

Nach einer Fragen-Antworten-Runde überbrachten wir unsere

Solidaritätsbekundungen und Friedenswünsche, rezitierten Psalmen

und Gebete für das Wohlergehen des Staates Israel, seiner Bevölkerung

und seiner Streit- und Sicherheitskräfte und stimmten

gemeinsam „Ha-Tikva“ an.

(rz)

Jüdische Persönlichkeiten

Über Avraham Avinu, Josef

Hazadik oder Mosche Rabbenu

und andere wichtige

Persönlichkeiten aus der

Thora hören unsere SchülerInnen

jedes Jahr aufs

Neue. In diesem Schuljahr

wollten wir den SchülerInnen

der Volksschule

Wissen über jüdische Persönlichkeiten

aus der nicht

so fernen Vergangenheit

und der Gegenwart näher

bringen und stellten unser Jahresprojekt unter das Motto „Jüdische

Persönlichkeiten“.

So lernen die Kinder über Maimonides, über den Baal Shem Tov

oder über Rav Kook, aber auch über Sigmund Freud, Steven Spielberg

oder Marc Chagall. Jeden Monat wird über eine neue religiöse

und profane jüdische Persönlichkeit

gelernt, dazu haben die Kinder

ein Sammelalbum erhalten, in

welchem sie Sticker der Persönlichkeiten

sammeln können. Das

Projekt wird fächerübergreifend

vom gesamten Team der Volksschule

umgesetzt. So können unsere

SchülerInnen lernen, wer das

Judentum geprägt hat und wie facettenreich

jüdische Identität ist!

(mg)

Erfahren Sie mehr

über dieses und

andere Themen in

unserer nächsten

Ausgabe von ZWI.

Kontaktinfo:

ZWI PEREZ CHAJES-SCHULE

der IKG Wien

1020 Wien, Simon-Wiesenthal-G. 3

T.: 01/216 40 46, F.: 01/216 40 46–115, www.zpc.at

ZPC

INFOBOX

8 www.ikg-wien.at Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773


ESRA

Psychosoziales Zentrum ESRA

Tel.: (+43-1) 214 90 14 | www.esra.at

ESRA möchte sie nochmals auf die Änderungen betreffend

Entschädigungsansprüche durch die Claims Conference hinweisen

Article 2 Fund/CEEF (ab 01. Jänner 2013)

Die Voraussetzung für eine Rente für ein Leben im Versteck und/

oder in der Illegalität (unter falscher Identität) in den von Nazi-

Deutschland besetzten Gebieten wurde auf 6 Monate reduziert

(bisher: 12 Monate).

Hardship Fund (ab 01. November 2012)

Überlebende des Holocaust, die heute auf dem Gebiet der ehemaligen

Sowjetunion in Nicht-EU-Staaten leben und die Voraussetzungen

für den Hardship-Fund erfüllen, können eine Einmal-

Zahlung von € 2.556,– erhalten.

Bitte informieren Sie Angehörige und Freunde in der ehemaligen

Sowjetunion! Anträge werden ab dem 01. November 2012

entgegengenommen. In den wichtigsten Städten der ehemaligen

Sowjetunion werden hierzu ab November 2012 Help Center eingerichtet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.claimscon.org

oder wenden Sie sich an die ESRA Sozialberatung: Vereinbaren

Sie einen Termin bei Ihrer/m Sozialberater/in. Sollten Sie nicht in

sozialarbeiterischer Beratung sein, können Sie einen Termin beim

Clearing-Team vereinbaren.

AKTUELLE SPRECHSTUNDEN DES

SOZIALARBEITERISCHEN CLEARING-TEAMS

Montag: 9.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag: 14.00 bis 17.00 Uhr

Mittwoch: 9.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag: 14.00 bis 17.00 Uhr

Freitag: 9.00 bis 12.00 Uhr

ESRA Hotline

gegen Gewalt

in der Familie

Tel. 01/212 55 18

WAS: Telefonische Beratung –

vertraulich und anonym

WANN: Mo, Di & Do, 10.00–12.00 Uhr

Mittwoch 15.00–17.00 Uhr

ANGEBOT – HILFE FÜR:

- Frauen, die familiäre Gewalt erleben/erlebt haben

und deren Kinder.

- Bezugspersonen aus dem privaten und sozialen Umfeld

betrofener Frauen, die helfen möchten.

ESRA информирует об изменениях,

касательно требования компенсаций

через комиссию Claims Conference

Статья 2 Фонд /Фонд Средней и Восточной

Европы (с 1-ого января 2013 г.)

Предпосылка для выплаты компенсации за

жизнь в укрытии и/или в нелегальности (с

ложными личными данными) в

оккупированных территориях нацисткой

Германии сокращена до 6 месяцев (прежде: 12

месяцев).

Фонд помощи жертвам Холокоста (с 1-ого

ноября 2012 г.)

Лица, пережившие Холокост, проживающие

сегодня на территории бывшего Советского

Союза в странах, не состоящих в ЕС, и

выполняющие условия Фонда помощи

жертвам Холокоста, могут получить

одноразовую выплату на сумму в € 2.556,-.

Пожалуйста, известите Ваших близких и

друзей в бывшем Советском Союзе!

Заявления принимаются с 1-ого ноября 2012 г.

В крупных городах бывшего Советского Союза

по этому случаю организован Ценр помощи.

Дополнительную информацию Вы найдёте на

сайте: www.claimscon.org

или обратитесь в организацию ESRA за

консультацией: договоритесь о встрече с

Вашим социальным работником. Если у Вас

нет социального консультанта, Вы можете

обратиться к сотрудникам Clearing.

ESRA, Psychosoziales Zentrum, 1020 Wien,

Tempelgasse 5 Tel.: 214 90 14

Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773 www.ikg-wien.at 9


Club SchelAnu • Misrachi

Neuigkeiten vom Club SchelAnu

Unser Programm im jänner 2013:

Bewegung und Gesundheit

Donnerstag, 17.00–18.00 Uhr: 10., 17., 24., 31. Jänner

zusätzlich: Montag, 15.00–16.00 Uhr – 07., 21. Jänner

Chanukka-Vorbereitung

der Mini-Misrachi

Am Sonntag, dem 02. Dezember 2012, fand schon

zum zweiten Mal die Chanukka-Vorbereitung der

MiniMisrachi statt. Über 60 Kinder zwischen 3 und

10 Jahren dekorierten Krapfen, bastelten Chanukkiot

und gestalteten Grußkarten. Doch sehen Sie selbst...

Diskussionsrunde

Donnerstag, 14.30–16.00 Uhr: 31. Jänner

Malen und Zeichnen

Donnerstag, 14.50–16.50 Uhr: 24. Jänner

English Conversation

Freitag, 12.30–14.00 Uhr: 11., 18., 25. Jänner

PC und Internetkurs „Senior Surfers“

in Zusammenarbeit mit dem JBBZ

Dienstag, 13.30–16.30 Uhr: 08., 15., 22., 29. Jänner

Hebräisch

Mittwoch, 14.30–16.00 Uhr: 09., 16., 23., 30. Jänner

Gartengruppe

Dienstag, 10.00–12.00 Uhr: 08., 15., 22., 29. Jänner

Tanzgruppe

Findet im Jänner nicht statt – wir starten wieder im Februar!

Neu im Programm:

Der Club SchelAnu Chor

Donnerstag, 16.00–17.00 Uhr: 10., 17., 24., 31. Jänner

Wir singen und musizieren gemeinsam. Egal, ob Sie schon einmal

in einem Chor gesungen haben oder über keinerlei musikalische

Vorkenntnisse verfügen, alle sind herzlich zu einem gemeinsamen

musikalischen Beisammensein eingeladen!

Club SchelAnu „Open Hour“ – Erzählen Sie uns Ihre Wünsche!

Dienstag, 15.00-17.00 Uhr: 08., 15., 22., 29. Jänner

Ab Jänner sind Sie jeden Dienstagnachmittag, ohne Terminabsprache,

sehr herzlich eingeladen, uns, dem ClubSchelanu-Team, persönlich

Ihre Ideen, Wünsche, Anregungen oder Beschwerden, die

den Club betrefen, zu erzählen.

Besuch im Jüdischen Museum

Am 17. Jänner besuchen wir das Jüdische Museum und werden

uns im Rahmen einer Führung die neue Ausstellung ansehen. Trefpunkt

um 10.00 Uhr beim Eingang des Museums (Dorotheergasse

11, 1010 Wien). Bitte melden Sie sich bei Sofia Zaurow oder Naama

Tamari Lapid an!

Das offene Café findet jeden Dienstag von 15.00–18.00 Uhr statt,

außer am 01. Jänner.

Der Mittagstisch findet jeden Mo–Fr von 12.00–13.45 Uhr statt,

außer am 01. Jänner.

Das Club SchelAnu Team freut sich auf Ihr Kommen!

MiniMisrachi: Jeden Schabbat während der Tefila, von 10.15

Uhr bis 11.15 Uhr in der Misrachi, Judenplatz 8, 1010 Wien,

für alle Kinder von 3 bis 10 Jahren.

10 www.ikg-wien.at Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773


MZ • Hashomer Hatzair

Konzert junger

Künstler geriet zur

Solidaritätskundgebung

Zu Chanukka gastierte das Ensemble des

Arison Kunst-Campus Tel Aviv im MZ.

Auftritte dieses musikalischen Ensembles

in unserem Haus zählen bereits zur liebgewordenen Tradition.

Diesmal aber schien der vorgesehene Chanukka-Termin wegen des

fortwährenden Raketenbeschusses aus dem Gaza Streifen zu „wackeln“

und wir machten uns um das Wohlergehen unserer jungen

Freunde große Sorgen. Doch während wir Heimbewohner uns täglich

bangend über die Ereignisse in Israel informierten, konnte kein

Raketenalarm die jungen Musiker daran hindern, sich mit ihrem

Leiter Danny Donner auf ihren Wiener Auftritt gewissenhaft wie

immer vorzubereiten.

Und so durften wir sie am vorgesehenen und so lange herbeigesehnten

Tag tatsächlich bei uns begrüßen und diesen wunderbaren

jungen Musikern lauschen. Das Ensemble erfreute uns mit klassischer

Musik ebenso wie Jazz, jüdischer Folklore und israelischen

Liedern.

Wir freuten uns über die Anwesenheit von Botschafter Aviv Shir-

On und IKG-Präsident Oskar Deutsch als Ehrengäste, durch die

das Kunsterlebnis schließlich auch noch zu einer Solidaritätskundgebung

mit dem Staat Israel geriet.

Die jungen Künstler wurden mit lang anhaltendem Applaus begrüßt

und ebenso verabschiedet, als handelte es sich um unsere eigenen

Kinder und Enkel. So manche(r) war zu Tränen gerührt…

Wir alle hegen den

Wunsch, dieser Jugend

möge künftighin

Friede beschert

sein und freuen uns

auf ein Wiedersehen.

Eti Schulz

MZ – Save the Date

Sonntag, 06. Jänner 2013, 15.30 Uhr

Neujahrskonzert mit Alexander Untschi am Klavier

Sonntag, 13. Jänner 2013, 15.30 Uhr

Treasures of Jewish Music

Joana Feroh und Nik Pogonatos, Klavier

Sonntag 20. Jänner 2013, 15.30 Uhr

Chorkonzert „Die Singerei“

Unter der Leitung von Herbert Rainer

Sonntag, 27. Jänner 2013, 15.30 Uhr

Nina Jgudesman und Hanna Melniyk

Erster Russischer Musik Salon in Wien

Wenn nicht anders angegeben, finden die

Veranstaltungen im Festsaal des MZ statt!

Simon-Wiesenthal-Gasse 5,

1020 Wien, Tel.: 01/725 75–0

Ein tolles Shomer-Jahr

geht zu Ende

Langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu, was aber

gar kein Grund ist, um traurig zu sein – ganz im

Gegenteil, es ist Freude angesagt! Warum? Der Grund sollte jedem,

ob Groß, ob Klein, bekannt sein. Denn am 25. Dezember fährt der

Hashomer Hatzair Wien-Ken Tel Amal, zum alljährlichen Jahreshöhepunkt.

In Döbriach findet das supercoole Wintermachaneh statt! Doch

trotz der unglaublichen Vorfreude auf das Machaneh, waren wir in

den letzten Wochen nicht untätig.

Während der angespannten Lage Israels konnten wir natürlich

nicht schweigen. Wir zeigten unsere Solidarität mit Israel auf der

Demonstration „Free Gaza from Hamas“ und traten mit einer starken

Stimme für Frieden ein. Außerdem zelebrierten wir, ganz nach

Shomer Tradition, den Freiheitskampf der Makkabäer und das

Chanukka-Wunder bei unserer Chanukka Messibah. Neben Chanukkiot

bauen, Lieder singen und einem Sevivon-Casino lernten

wir auch über die Chanukka Geschichte. Natürlich durften auch

Krapfen nicht fehlen. So ging das Shomer-Jahr lustig zu Ende.

Details zu unserer 100-Jahr-Feier

Generationen-Treffen

29. Juni 2013, ZPC Campus

Ein Shomrischer Nachmittag für die ganze Familie, mit einem Programm,

das von kreativen und intellektuellen Workshops, über Rikudei-Am,

Musik und Auführungen unserer Chanichim, bis hin

zu einem spektakulären Mifkad aller Generationen und abschließenden

Mifkad-Esh reichen wird.

Offizieller Empfang

30. Juni 2013, Wiener Rathaus

Ein festlicher Abend im shomrischen Geist und im wunderschönen

Ambiente des Wiener Rathauses. Der Shomer präsentiert sein Einst

und Jetzt, untermalt von Film- und Tanzvorführungen, Beiträgen

von namhaften KünstlerInnen.

Bitte merkt euch die Daten vor! Weitere Details folgen.

Wenn ihr noch nicht auf unserer Shomrimliste steht, bitte tragt

Euch hier ein: http://tinyurl.com/c8bemxx

Eure Bogrim

Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773 www.ikg-wien.at 11


Veranstaltungshighlights

Ausführliche Veranstaltungs-Infos

Jänner 2013

auf www.ikg-wien.at

06 15.30 Neujahrskonzert mit Alexander Untschi am Klavier Maimonides Zentrum

08 17.00 Ausstellungsfinissage: Young Austria ÖGB-Zentrale, J.-Böhm-Platz 1, 1020

09 18.30 Vortrag: Die Auswanderungskartei als Dokument der verzweifelten

Bemühungen um Flucht

19.00 Vom Waldheim-Holzpferd bis zum Galopp gegen den Burschenschafterball.

Vortrag und Diskussion mit Doron Rabinovici

Ausstellungsraum DÖW,

Salvatorgasse 7, 1010 Wien

Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

10 18.30 Vortrag: Was wusste „Mann“ 1938 bis 1945 Jüd. Institut f. Erwachsenenbildung

19.30 Theater: Die Comedian Harmonists Volkstheater, Neustiftg.1, 1070 Wien

13 11.00 Vortrag: Exile or Emigre – the legacy of a Viennese photographer in London Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

15.30 Konzert: Treasures of Jewish Music, Joana Feroh und Nik Pogonatos Maimonides Zentrum

17.00 Jüdischer Singleclub Clubraum IKG Wien

14 13.00 Szenische Lesung: Der Riss der Zeit geht durch mein Herz Theater Nestroyhof, Nestroyplz. 1, 1020

15 18.00 Vortrag: Trauma-Verarbeitung in den Erinnerungstexten jüdischer und nichtjüdischer

Überlebender des Konzentrationslagers Mauthausen

Universität Salzburg, HS 389,

Rudolfskai 42, Salzburg

18.30 Vortrag: Zweifaches Fluchtland Tschechoslowakei DÖW, Salvatorgasse 7, 1010 Wien

19.00 Vortrag und Lesung: Briefwechsel Alma Mahler – Arnold Schönberg Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

17 Tag des Judentums, div. ökumenische Gottesdienste

18.30 Vortrag: VWI, Ein Held, der hält: Raoul Wallenberg Staatsarchiv, Minoritenplatz 1, 1010

18.30 Vortrag: Die Heilandskirche Graz und ihre „Judenchristen“ in der NS-Zeit Jüd. Institut f. Erwachsenenbildung

19.30 Vortrag: Jüdische Konversionen im Mittelalter Jüdisches Museum Hohenems

20 11.00 Matinee: 20 Jahre SOS Mitmensch Volkstheater, Neustiftg.1, 1070 Wien

15.30 Chorkonzert „Die Singerei“ unter der Leitung von Herbert Rainer Maimonides Zentrum

22 16.00 Filmpräsentation: „Es war einmal in Mauthausen“ Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

18.30 Vortrag: Die Zehn Gebote, Teil 1 – Die Bedeutung der Gesetzestafeln Jüd. Institut f. Erwachsenenbildung

19.00 ZFÖ – Wahlabend Israel Gemeindezentrum IKG Wien

20.00 Vortrag: Jewish Family Center – Judith Nemeth, Al Pi Darko-Institut London Zentrum im Werd, Im Werd 6, 1020

23 18.30 Vortrag: Stigma der Zugehörigkeit. Breslauer Holocaustüberlebende Polnische Akademie der Wissenschaften

18.30 Vortrag: Die Sowjetunion als nur vermeintlich sicherer Hafen DÖW, Salvatorgasse 7, 1010 Wien

24 12.00 Vortrag: An unrecognized trauma? Mentally ill Holocaust survivors in Israel

from 1950s till today

Institut für Zeitgeschichte,

Spitalg. 2–4, 1090 Wien

18.00 Vortrag: Verdrängte Nachbarn. Wadi Salib – Haifas enteignete Erinnerung IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

18.30 Vortrag: Weitersfeld / Schaffa – Geschichte einer jüd. Landgemeinde Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

18.30 Vortrag: Hilfsstellen für „nichtmosaische“ Jüdinnen u. Juden im NS-Wien Jüd. Institut f. Erwachsenenbildung

19.00 Vortrag: Jüdisches Frauennetzwerk – Empowerment von Frauen in d. jüd. Welt Alef-Alef, 1010Wien,

Seitenstettengasse 2

19.30 Konzert: Richard Wagner mit klezmer reloaded und Otto Brusatti ZiB Baden, Grabengasse 14, 2500 Baden

19.30 Vortrag: Wo ist hier der Ausgang? Neue religiöse Bewegungen... Jüd. Museum Hohenems

27 15.30 Konzert: Nina Jgudesman u. Hanna Melniyk, 1. Russ. Musiksalon in Wien Maimonides Zentrum

17.00 Kein Salon für die extreme Rechte! Österreichweiter Gedenk- und Aktionstag gegen Heldenplatz Wien, 1010 Wien

Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus

29 14.30 Vortrag und Diskussion: FPÖ-WATCH mit Hans-Henning Scharsach Empfangsraum Volkstheater, 1070 Wien

18.30 Vortrag: Die Zehn Gebote, Teil 2 – Die Bedeutung der Gesetzestafeln Jüd. Institut f. Erwachsenenbildung

30 18.30 Vortrag: Zuflucht Lateinamerika, Beispiel Argentinien DÖW, Salvatorgasse 7, 1010 Wien

18.30 Vortrag: Frauen im Spanischen Bürgerkrieg Bezirksmuseum, 1130 Wien, Am Platz 2.

19.30 Konzert: R. Wagners 200. Geburtstag! – klezmer reloaded u Otto Brusatti Radiokulturhaus, Argentinierstraße 30a

19.30 Gesprächsrunde: Der jüdische Jesus – u.a. mit Rabbiner Hofmeister Nepomuksaal, Rotensterng. 33–35,

1020 Wien

Für die Vollständigkeit der Angaben übernimmt die Redaktion keine Gewähr.


31 17.00 Vortrag: Die Logistik der koscheren Küche Jüd. Institut f. Erwachsenenbildung

17.00 Konzert der Jehuda Halevi Musikschule Gemeindezentrum der IKG, 1010 Wien

18.00 Vortrag: Fluchtpunkt Australien. Wiener Musiker am anderen Ende der Welt Institut f. Musikwissensch., Uni-Campus

19.30 Konzert: Gelem, Gelem. Wiener Sängerknaben mit OK Shmuel Barzilai Konzertsaal der Wiener Sängerknaben

Obere Augartenstraße 1c 1020 Wien

Laufende Veranstaltungen 2013

Ausstellungen

Bis 08. 01. Young Austria. Das Buch zur Exil-Jugendorganisation ÖGB-Zentrale, Catamaran-Foyer,

Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien

Bis 10. 02. Yael Bartana: Wenn Ihr wollt, ist es kein Traum. Fragen an Herzl und Freud Secession Wien, Friedrichstraße 12,

1010

Bis 24. 02. Sharon Lockhart über Noa Eshkol Thyssen-Bornemisza Art Contemporary

– Augarten Scherzergasse 1, 1020 Wien

Bis 01. 03. Wartesaal der Hoffnung. Das Rothschild-Spital im November 1947.

Jüdisches Museum Wien, Extrazimmer

Fotos von Henry Ries

Bis 03. 03. Vienna’s Shooting Girls. Jüdische Fotografinnen aus Wien. Jüdisches Museum Wien

Bis 24. 03. Treten Sie ein! Treten Sie aus! Warum Menschen ihre Religion wechseln Jüdisches Museum Hohenems

Bis 02. 05. Gehn ma halt a bisserl unter... 100 Jahre Jura Soyfer Waschsalon K.-Marx-Hof, Halteraug. 7

Bis 12. 05. Heute in Wien 2012. Fotografien zur jüdischen Gegenwart von Josef Polleross Jüdisches Museum Wien

07. 01.–01. 02. 100. Geburtstag von Jura Soyfer VHS Landstraße, Hainburger Str. 2,

1030

Film & Theater

14.–17. 01. Filmretrospektive: Wie konnte es dazu kommen?

Zwischen Gleichgültigkeit, Judenhass und Widerstehen

Filmhaus Spittelberg,

Spittelberggasse 3, 1070 Wien

14. & 29. 01 Theater: Die Goldberg-Variationen Volkstheater

05., 22., 27. 01. Theater: Bon Voyage Volkstheater

18. & 19. 02. Theater: Freuds Neurosen Stadttheater Walfischgasse

Sonstiges

03. 02. Wanderung auf den Spuren der „Mühlviertler Hasenjagd“ Trefpunkt 12.45 Uhr

KZ-Gedenkstätte Mauthausen

10. 03. 5 Jahres Jubiläum des HAKOAH Sportzentrums HAKOAH Sportzentrum

12.–14. 03. Konferenz: Exilforschung zu Österreich. Leistungen, Defizite, Perspektiven Uni Campus Altes AKH

22.–24. 03. Konferenz: Eichmann nach Jerusalem.

Hintergründe, Bedeutungen und Folgen des Prozesses

Wien


Rabbinat • Friedhof

gebetszeiten im wiener stadttempel

jänner 2013

Schacharit,

Morgengebet

Mincha,

Abend

Schabbat

Ein/Aus

Dienstag 01. 01. 19. Tewet 08.00 16.05

Mittwoch 02. 01. 20. Tewet 07.00 16.05

Donnerst. 03. 01. 21. Tewet 07.00 16.05

Freitag 04. 01. 22. Tewet 07.00 16.10 16.04

Samstag 05. 01. 23. Tewet 09.00 Schemot 16.20 17.14

Sonntag 06. 01. 24 Tewet 08.00 16.10

Montag 07. 01. 25. Tewet 07.00 16.10

Dienstag 08. 01. 26. Tewet 07.00 16.10

Mittwoch 09. 01. 27. Tewet 07.00 16.10

Donnerst. 10. 01. 28. Tewet 07.00 16.10

Freitag 11. 01. 29. Tewet 07.00 16.15 16.12

Samstag 12. 01. 01. Schwat 09.00 Waereh 16.25 17.22

Sonntag 13. 01. 02. Schwat 08.00 16.20

Montag 14. 01. 03. Schwat 07.00 16.20

Dienstag 15. 01. 04. Schwat 07.00 16.20

Mittwoch 16. 01. 05. Schwat 07.00 16.20

Donnerst. 17. 01. 06. Schwat 07.00 16.20

Freitag 18. 01. 07. Schwat 07.00 16.20 16.22

Samstag 19. 01. 08. Schwat 09.00 Ba 16.35 17.31

Sonntag 20. 01. 09. Schwat 08.00 16.30

Montag 21. 01. 10. Schwat 07.00 16.30

Dienstag 22. 01. 11. Schwat 07.00 16.30

Mittwoch 23. 01. 12. Schwat 07.00 16.30

Donnerst. 24. 01. 13. Schwat 07.00 16.30

Freitag 25. 01. 14. Schwat 07.00 16.30 16.33

Samstag 26. 01. 15. Schwat 09.00 Bischlach 16.45 17.40

Sonntag 27. 01. 16. Schwat 08.00 16.45

Montag 28. 01. 17. Schwat 07.00 16.45

Dienstag 29. 01. 18. Schwat 07.00 16.45

Mittwoch 30. 01. 19. Schwat 07.00 16.45

Donnerst. 31. 01. 20. Schwat 07.00 16.45

friedhofsbesuchszeiten

bis februar 2013

So–Do: 08.00–16.00 Uhr, Einlass bis 15.30 Uhr

Freitag: 08.00–14.00 Uhr, Einlass bis 13.30 Uhr

Kanzlei Mo–Do: 08.00–15.30Uhr

Mittagspause 12.00–13.00 Uhr

Freitag: 08.00–12.00 Uhr

Sonntag & Österr. Feiertage: 09.00–12.00 Uhr

Samstags & an jüdischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen!

Schiurim mit RabbineR

Schlomo Hofmeister

Die wöchentlichen Schiurim

in der Seiten stet ten gasse:

Dienstag, 18.00–19.00 Uhr (Halacha)

Dienstag, 20.00–21.00 Uhr (Halacha, Schiur in English)

Mittwoch, 16.30–17.30 Uhr (für Jugendliche und Kinder)

Donnerstag, 17.30–19.00 Uhr

(Ausgewählte Themen & Fragen)

Alle Gemeindemitglieder, insbesondere auch die jüdischen

Schüler, die nicht-jüdische Schulen besuchen, sind herzlichst

eingeladen teil zunehmen!

Zur Aufnahme in den E-Mail-Verteiler, um aktuelle Infor mationen

zu diesen Schiurim und eventuelle zeitliche Än derungen zu

erfahren, bitte einfach eine kurze Nachricht an:

s.hofmeister@ikg-wien.at

Informationen zu den Schiurim am IKG Campus:

Mon tags und Mittwochs unter Tel. 01-531 04-112

(Maimonides-Zentrum & ZPC-Schule)

vorschau februar 2013

Schacharit,

Morgengebet

Mincha,

Abend

Schabbat

Ein/Aus

Freitag 01. 02. 21. Schwat 07.00 16.45 16.44

Samstag 02. 02. 22. Schwat 09.00 Jethro 16.55 17.50

Sonntag 03. 02. 23 Schwat 08.00 16.55

Montag 04. 02. 24. Schwat 07.00 16.55

Dienstag 05. 02.. 25. Schwat 07.00 16.55

Mittwoch 06. 02. 26. Schwat 07.00 16.55

Donnerst. 07. 02. 27. Schwat 07.00 16.55

Freitag 08. 02. 28. Schwat 07.00 16.55 16.55

Samstag 09. 02. 29. Schwat 09.00 Mischpatim 17.05 18.00

Sonntag 10. 02. 30. Schwat 08.00 17.05

Montag 11. 02. 01. Adar 07.00 17.05

Führungen im

Wiener Stadttempel

Montag bis Donnerstag:

11.30 Uhr und 14.00 Uhr

ausgenommen jüdische, christ liche oder staatliche Feiertage,

in Englisch, Hebräisch und Deutsch

Keine Anmeldung erforderlich! Max. 30 Personen

Die Touristenführungen werden seit Januar 2011

von Seiten der IKG betreut und von Mally Shaked

(Fremden führerin) durchgeführt.

E-Mail: mally.shaked@gmx.at

Tel: +43 1 714 16 40 • +43 676 603 66 97

14 www.ikg-wien.at Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773


AKFT • Jüdisches Frauennetzwerk

Abgesang

Neues aus der Tagesstätte

Wie schon so oft davor, lagen im November und Dezember die

traurigen und freudigen Ereignisse in der Tagesstätte sehr nahe bei

einander.

Herr Aron Neuman, langjähriger und hoch geschätzter Gast, sowie

Herr Wilhelm Weisz, der seit ca. einem Jahr die Tagesstätte besuchte,

verstarben beide am 22. November. Die Nachricht vom Tod der

beiden löste große Betrofenheit und Trauer aus und hing vorübergehend

wie ein drohender Schatten über der kleinen Gemeinschaft

der Tagesstätte.

Aber wo Schatten ist, ist auch wieder viel Licht. So fanden im November

und Dezember zahlreiche Geburtstags- sowie die Chanukkafeierlichkeiten

statt – alles Feste, die sich der Symbolkraft des

(Kerzen-)Lichts bedienen – was die allgemeine Stimmung in der

Tagesstätte wieder zum Leuchten brachte.

Neben den Geburtstagen von Frau Aza Semenova, Frau Anastazja

Wigocka, Frau Rosa Redlinger, Herrn Walter Heller, Frau Gertrude

Gallhart und Frau Regine Winterstein gab es auch zwei runde Geburtstage:

Frau Edith Sabitzer feierte am 28. November ihren 80.

und Herr Moses Blum am 04. Dezember seinen 90. Geburtstag!

Wir möchten auf diesem Wege den beiden JubilarInnen und allen

anderen „Geburtstagskindern“ nochmals

alles Gute zum Geburtstag wünschen

und bis 120!

Dr. Susanne Ogris

eLeonore Lappin-eppel

Historikerin

„Empowerment von Frauen

in der jüdischen Welt“

Vorausblick auf die 6. Bet Debora Tagung,

Wien, 12.–15. Februar 2013:

Workshops, Diskussionen und Vorträge

Donnerstag, 24. Jänner 2013, um 19.00 Uhr

Alef-Alef, 1010 Wien, Seitenstettengasse 2

Interessierte Frauen sind herzlichst eingeladen!

„Nu, was kann man machen?“

– mit diesen Worten und einem

leicht ironischen Lächeln auf

den Lippen hätte wahrscheinlich

Herr Aron Neuman seinen eigenen

Abschied aus diesem Leben

kommentiert. Nach über 10 Jahren

in der Tagesstätte und im 96.

Lebensjahr hat er uns nun für immer verlassen. Ein Verlust, der

für alle schwer zu ertragen ist, war Herr Neuman doch der unangefochtene

erste Mann der Tagesstättengäste, umschwärmt und

verehrt von allen Damen und angesehen bei allen Herren. Er war

geschätzt und beliebt bei allen, die ihn kannten.

Was bleibt, ist die Erinnerung an die Zeit, die wir hier in der

Tagesstätte mit ihm teilen durften, und an all das, was er für uns

war und bedeutete: Herr Neuman war der Talisman der Tagesstätte,

wie eine unserer Seniorinnen ihn liebevoll benannte. Als zurzeit

Ältester in der Gruppe, was ihm den Kosenamen „Stammesältester“

eintrug, genoss er uneingeschränktes Ansehen und die Autorität bei

allen. Kam ein neuer Gast dazu, war es stets Herr Neuman, der den

Neuling sofort herzlich aufnahm, in die Usancen der Tagesstätte

einführte und sozial integrierte. Er war unser bester Spontan- und

Freiredner bei allen freudigen, wie auch traurigen Ereignissen, denn

er fand immer die passenden Worte. Er war ein hervorragender

Chronist und Erzähler und als Zeitzeuge vermochte er eindringlich,

aber auch unerbittlich seine Botschaften zu vermitteln. Sein

im Erzählfluss häufig eingestreutes, für ihn so charakteristisches

„kurz und bindig“ wird uns stets im Ohr bleiben und nachhallen.

Er erzählte nicht nur vom Leben, sondern besaß auch die seltene

Gabe, Witze so zu erzählen, dass sie auch wirklich witzig waren.

Die „gepfeferten“ Witze – wie er sie dezent nannte – waren seine

besondere Spezialität und nur für die Ohren einiger erlesener

ZuhörerInnen bestimmt. Kam man in den Genuss eines „Gepfefferten“,

wusste man, dass man sein absolutes Vertrauen besaß. Wir

lernten Herrn Neuman auch als einen passionierten Kartenspieler

kennen, der besonnen und ruhig aus Freude am Spiel eine Partie

Rummy nach der anderen spielte, egal, ob er gewann oder verlor.

Seine Gewohnheit, beim Kartenspiel und auch bei manch anderen

Aktivitäten oft stundenlang in einer Art Rêverie vor sich hin zu

pfeifen, was nicht immer zur Freude der Anwesenden gereichte,

behielt er bis zu seinem Ende bei – und nun, da er nicht mehr

ist, werden wir es vermissen. Aron Neuman war unser Solist beim

Singen, der mit seinem Tumbalalaika, dem Mazel und dem Jomele

bis hin zum FSW Bekanntheitsgrad erreicht hatte. 2011 hatte er

noch beim Chanukka-Fest in der ZPC-Schule souverän einen hervorragenden

Auftritt hingelegt – es war sein letzter Soloauftritt vor

einem größeren, begeisterten Publikum.

Seine Stimme ist nun für ewig verklungen, aber sein Lied wird

in uns weiter klingen, indem wir ihn in unseren Gedanken und

Herzen bewahren.

Was in dem Schmerz über den Verlust beruhigt, ist, dass Herr

Neuman bis zuletzt ein selbstständiges und selbst bestimmtes Leben

führen hatte können und seine Zeit auf dieser Welt im Einklang

mit dem ewigen Prinzip des Werdens und Vergehens ihren

Ausklang fand.

Dr. Susanne Ogris

Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773 www.ikg-wien.at 15


Jüdisches Institut • Keren Hajessod

JÜDISCHES INSTITUT

FÜR ERWACHSENENBILDUNG

1020 Wien, Praterstern 1,

T.: 01/216 19 62, F.: 01/214 89 81

www.vhs.at/jife E-Mail: office.jife@vhs.at

Programm-highlights jänner 2013

09. Jänner, 18.30 Uhr – Dr. Gerhard Ungar

Vortrag: Die Auswandererkartei als Dokument der verzweifelten

Bemühungen um Flucht

1010 Wien, Salvatorgasse 7 (Ausstellungsraum DÖW)

Anmeldung und Bezahlung im Jüdischen Institut:

Tel. 89174 153000 oder office.jife@vhs.at

10. Jänner, 18.30 Uhr – HR Dr. Gertrude Enderle-Burcel

Vortrag: Was wusste „Mann“ 1938 bis 1945

16. Jänner, 18.30 Uhr – Mag. Wolfgang Schellenbacher

Vortrag: Zweifaches Fluchtland Tschechoslowakei – Ziel der

politischen Emigration 1933/34 und erste Zuflucht 1938

1010 Wien, Salvatorgasse 7 (Ausstellungsraum DÖW)

Anmeldung und Bezahlung im Jüdischen Institut:

Tel. 89174 153000 oder office.jife@vhs.at

17. Jänner, 18.30 Uhr – Dr. Gerald Lamprecht

Vortrag: Die Heilandskirche Graz und ihre „Judenchristen“

in der NS-Zeit

Kunstauktion

„Create another Chance“

Ein Jahr ist vergangen, seitdem die Keren Hajessod Young Leadership

den Sprung ins kalte Wasser wagte, um die Kunstauktion

„Create a Chance“ auf die Beine zu stellen, welche es so noch nicht

gegeben hatte.

Man erarbeitete sich das Wissen und Knowhow mithilfe engagierter

Menschen, um im Endefekt Kindern in Israel zu helfen.

Die Auktion war ein toller Erfolg. Aber woran diesen messen? Ein

ähnliches Event hat es, bis dato, noch nicht gegeben.

Die Antwort darauf war „Create another Chance“. Wie letztes

Jahr, arbeitete man akribisch an der Beschafung diverser Kunstwerke

und der Planung des Events im Dorotheum. Diesmal jedoch

war die Arbeit, aufgrund der gesammelten Erfahrungen, theoretisch

schon zur Hälfte getan. Möchte man meinen. Nach endlosen

Meetings, Abholterminen und dank eines unglaublichen Teams

wurde ein sehr erfolgreicher Abend auf die Beine gestellt.

22. Jänner, 18.30 Uhr – Univ. Prof. Dr. Amnon Shalit

Vortrag: Die Zehn Gebote (1. Teil)

23. Jänner, 18.30 Uhr – Dr. Josef Vogl

Vortrag: Die Sowjetunion als nur vermeintlich sicherer Hafen

1010 Wien, Salvatorgasse 7 (Ausstellungsraum DÖW)

Anmeldung und Bezahlung im Jüdischen Institut:

Tel. 89174 153000 oder office.jife@vhs.at

24. Jänner, 18.30 Uhr – Dr. Michaela Raggam-Blesch

Vortrag: Hilfsstellen für „nichtmosaische“ Jüdinnen und Juden im

Nationalsozialistischen Wien

29. Jänner, 18.30 Uhr – Univ. Prof. Dr. Amnon Shalit

Vortrag: Die Zehn Gebote (2. Teil)

30. Jänner, 18.30 Uhr – Dr. Philipp Mettauer

Vortrag: Zuflucht Lateinamerika am Beispiel Argentinien

1010 Wien, Salvatorgasse 7 (Ausstellungsraum DÖW)

Anmeldung und Bezahlung im Jüdischen Institut:

Tel. 89174 153000 oder office.jife@vhs.at

31. Jänner, 17.00 Uhr – Mag. Ruth Winkler

Vortrag: Die Logistik der koscheren Küche

Anders als letztes Jahr konnte man die Kunstwerke dieses Mal im

ersten Stock, auf Höhe des Versteigerungssaals, begutachten. Zur

Besichtigung standen wieder junge Künstler sowie einige alte Meister

unterschiedlichster Stilrichtungen. Man bemühte sich sehr, für

jeden Geschmack etwas beizufügen. Erfreulicherweise erschienen

zahlreiche Gäste aller Altersgruppen. Durch den Abend führte wieder

Rafael Schwarz mit seiner gewohnt charmanten und witzigen

Art, welche sich mittlerweile als essenziell für dieses Event herauskristallisiert

hat.

Vielen Dank auf diesem Weg, all unseren Gästen und Freunden

die so tatkräftig mit gesteigert haben!

Seit 1959 stets zu Ihren Diensten

Hausverwalter

Dkfm. Viktor & Dr. Peter Maier

Ges.m.b.H.

Ankauf und Verkauf von Immobilien jeder Art

A-1030 Wien, Fasangasse 18

Tel.: 798 44 99 · Fax: 798 44 99-22

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HOTEL POST

Kaffee – Restaurant

Stadtzentrum – Garagenplätze

Telefon, Radio, Modem-Stecker, SAT-TV

1010 Wien, Fleischmarkt 24

Tel. 01/515 83–0, Fax 01/515 83–808

16 www.ikg-wien.at Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773


Lauder Chabad Campus

Maturafach „Talmud“ am ORG

Am ORG des Lauder-Chabad Campus wird es im kommenden Semester

erstmals eine Klasse geben, die im Fach „Talmud“ maturiert.

Frei nach dem erfolgreichen amerikanischen Modell der „Yeshiva

High School“ wurde in Abstimmung mit dem Wiener Stadtschulrat

der Kernstof für das Maturafach definiert, der aus Themen aus nicht

weniger als acht Traktaten besteht. Bereits während der gesamten vier

Jahre Oberstufe vertieften sich die Schüler in das Studium zentraler

Konzepte talmudischen Denkens. Besonderes Augenmerk wird im

Unterricht auch auf die Vermittlung der Methodik des Talmudstudiums

gelegt. „Ich finde es sehr gut, dass wir nun in diesem Fach

maturieren können, viele meiner Freunde und Verwandten in Israel

machen das schließlich auch“ sagt Ari M., einer jener Schüler die im

kommenden Semester zu den ersten Maturanten in dem Fach zählen

werden, und fügt stolz hinzu: „Wir arbeiten sehr hart daran, schließlich

sind wir uns als erste Schüler, die in Wien im Fach ‚Talmud‘

maturieren, ja auch einer gewissen Verantwortung bewusst.“

Wir wünschen den Schülern bei Ihren Vorbereitungen weiterhin

alles Gute und viel Erfolg bei der ersten „Talmud-Matura“ in Wien!

Neues aus dem Hort

Langeweile kennt man im Hort der VS am Lauder-Chabad Campus

nicht: Dafür sorgen die vier Atelierangebote, die den Kindern

wöchentlich zur Verfügung stehen. Die Bereiche Kreative Aktivitäten,

spielerisches Englisch, Bewegung und Sport sowie Musik und

Rhythmik werden im Vier-Wochenrhythmus von allen Kindern

durchlaufen. Um ein optimales Betreuungsverhältnis zu gewährleisten,

steht ab sofort jeder Hortpädagogin auch eine Helferin zur Seite.

Die Chumasch-Feier

Wenn in der zweiten Klasse der Volksschule

des Lauder-Chabad Campus eine

ganz besondere Stimmung herrscht, lauter

Gesang zu vernehmen ist und Torten

und andere Köstlichkeiten verspeist

werden, dann hat dies einen guten Grund: Es findet vermutlich

gerade die Chumasch-Feier statt. Denn wenn die Kinder ihren

ersten Chumasch bekommen, ist dies allemal ein freudiger Anlass.

Mit viel Ehrgeiz und Geduld ausgerüstet, stürzten sich die Buben

und Mädchen unserer Volksschule auf das Lernen ihres neuen

Chumasch – und die Erfolge können sich sehen lassen! Die ersten

Psukim werden schon gemeistert – und bei dem hohen Maß an

Begeisterung, das die Kinder mitbringen, dürfen sich sowohl die

Lehrer als auch die Eltern über die beachtlichen Leistungen und die

Freude der Kinder beim Thorastudium freuen.

Schiwoche am stuhleck

Ende des Monats ist es wieder soweit – bis zu 80 Schüler werden auch heuer

wieder an der beliebten Schiwoche der Mittelschule und des ORG teilnehmen.

Heuer geht es zum Stuhleck – und wir erwarten nicht weniger als eine spannende

und sportliche Woche, bei der vor allem eines nicht zu kurz kommt: der

Spaß! Denn wer nach ausgiebigem Schifahren auf den steirischen Pisten abends

nicht sofort ins Bett fällt, den erwarten aufregende Spiele und Gruppenaktivitäten.

Wir wünschen den Schülern eine großartige Woche!

Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773 www.ikg-wien.at 17


ZiB Baden • Or Chadasch • ZFÖ Hagshama

Die Veranstaltungen des ZIB

im jänner 2013

MUSIK.UND.WORT

Donnerstag, 24. Jänner 2013, 19.30 Uhr

Richard Wagner (22. 05. 1813 – 13. 02. 1883)

klezmer reloaded

Alexander Shevchenko (Bajan), Maciej Golebiowski (Klarinetten)

Otto Brusatti (Lesung)

Wie kaum ein anderer Künstler polarisiert Wagner – unbestritten

ist aber wohl der Einfluss seiner Werke auf die Romantik bis in

die Moderne. Klezmer Reloaded interpretieren einen so noch nicht

gehörten Wagner auf Akkordeon (Bajan) und Klarinette. Otto Brusatti

nimmt das Jubiläumsjahr auch zum Anlass, an den Antisemiten

Richard Wagner zu erinnern und liest aus „Das Judenthum in

der Musik“. Wir freuen uns auf angeregte Gespräche im Anschluss

der Auführung!

Informationen und Karten für die Veranstaltung sind beim ZIB Ticketbüro

unter Tel. 02252/2525300 oder office@zib.or.at erhältlich.

Kartenpreise: € 19,–/€ 16,–, Schüler und Studenten € 10,–;

Ermäßigungen für ZIB- und Ö1Club-Mitglieder.

Hagshama sagt Danke!

Wir ziehen Bilanz. Durch das Projekt JEWISH ALL TOGETHER

IN VIENNA ist es uns gelungen, das Wort „Einheitsgemeinde”“nicht

nur zu predigen, sondern auch zu leben.

Durch die Kooperation mit Young WIZO, den Jüdischen Österreichischen

Hochschülern, Moadon, Moishe House und der JUKO

können wir auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Hagshama ist eine Initiative der Zionistischen Föderation, und

soll die Gemeinden und Israel stärker verbinden.

Mit unseren Events zu Purim, Yom Hazikaron, Yom Jerushalajim,

Chanukka etc. haben wir nicht nur das jüdische Jahr für Studenten

und junge Erwachsene mitgestaltet, sondern haben auch Vorträge

und Filmabende angeboten.

Hagshama bedankt sich für die tolle Zusammenarbeit bei allen

beteiligten Organisationen.

KINO.IM.ZIB

JÜDISCHE LEBENSWELTEN – JÜDISCHE ERINNERUNGEN

31. Jänner 2013, 19.30 Uhr

A Serious Man

USA 2009, Regie: Ethan Coen, Joel Coen

Er versucht's ja, wirklich.

Larry Gopnik

will ein guter Mann

sein. Aber so einfach

ist das nicht – auch

nicht für einen jüdischen

Mittelklasse-

Vorstadt-Bewohner in

den USA der 1960er

Jahre. Seine Frau Judith

will sich scheiden lassen, Larrys Kinder pubertieren mit allen

bösen Nebenwirkungen und dazu muss er sich auch noch um seinen

Bruder Arthur kümmern. Dann gibt's auch noch im Job Probleme

mit einem unzufriedenen Schüler. Wo wird sich ein gläubiger

Jude nun Trost und Hilfe suchen? Genau, beim Rabbi…

In ihrer bislang wohl schwärzesten Komödie schildern die Coen-

Brüder mit beißendem Spott und genüsslicher Schadenfreude, wie

das Leben eines ganz normalen Mannes total den Bach hinuntergeht.

Auch dieser Film wird wieder vorgestellt durch Prof. Dr. Frank

Stern vom Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Für

Fragen und Diskussion ist breiter Raum gelassen! Diese Veranstaltung

findet statt in Kooperation mit dem Jüdischen Filmclub Wien.

Nähere Informationen und Kartenreservierung zum Film beim ZIB

Veranstaltungsservice: +43 2252 25 25 30-0 oder www.zib.or.at.

Karten zu € 10,–, Schüler und Studenten € 5,–;

Ermäßigungen für ZIB/Ö1Club Mitglieder.

1020 Wien, Robertgasse 2 – Tel./Fax (01)9671329 – Email: info@orchadasch.at

Gottesdienste

mit Rabbiner Walter Rothschild

Freitag, 11. 01., 19.00 Uhr: Kabbalat Schabbat

Samstag, 12. 01., 10.30 Uhr: Schabbat Schacharit (anschl. Schiur)

Kabbalat Schabbat jeden Freitag um 19.00 Uhr

Schabbat Schacharit jeden Samstag um 10.30 Uhr

Wenn nicht anders angegeben leiten Gemeindemitglieder den

Gottesdienst (http://www.orchadasch.at/pages/termine.htm).

Nach dem Gottesdienst bitten wir zum Kiddusch.

Gäste sind herzlich willkommen!

Tu Bischwat Seder

Freitag, 25. 01. 2013

nach dem Kabbalat Schabbat Gottesdienst

Kurse:

Religionskurse für Kinder

(Kontakt: Scott Fertig, scott.fertig@aya.yale.edu),

Religionskurse für Erwachsene, Siddur-Lesekurs, Hebräischkurse

Lehrhaus Or Chadasch jeden Donnerstag um 19.00 Uhr

(http://www.orchadasch.at/pages/lehrhaus.htm)

Services:

Leihbibliothek, Bar- und Bat Mitzwah Vorbereitung, Beratung und

Hilfe bei Todesfällen u.v.m.

Besuchen Sie unsere Website http://www.orchadasch.at für mehr

Informationen über Or Chadasch und das Liberale Judentum

18 www.ikg-wien.at Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773


IKG Tirol & Vorarlberg • S. C. Hakoah

IKG für Tirol & Vorarlberg

„Wer schon einmal gestorben

ist, dem tut nichts mehr weh“

Am 19. November 2012 stellte der Präsident der IKG Salzburg,

HR Marko Feingold, die Neuauflage seines Buches „Wer schon

einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh“ im Haus der Begegnung

vor.

Das Interesse an seinem außergewöhnlichen Leben, von dem er

in seiner bekannten Frische und humorvoll erzählte, war erfreulich

groß. Günther Lieder las Passagen aus dem Buch und Mag. a Irmgard

Bibermann und Dr. Horst Schreiber sprachen mit HR Feingold

über seine Erlebnisse.

Es war ein gelungener Abend mit tiefen Einblicken in ein wechselvolles

Leben.

Vor der Buchpräsentation

wurde Präsident

Feingold vom

ORF interviewt.

Der Beitrag wurde

später in „Tirol heute“

ausgestrahlt.

„Es war wieder einmal

ein Wienerlied!“

Auf Einladung der IKG Innsbruck und des

Penclubs Tirol stellten, am 10. Dezember,

die Autoren Georg Traska und Christoph

Lind ihr Buch „Herman Leopoldi, Hersch

Kohn – Eine Biographie“ in der Innsbrucker

Buchhandlung „Liber Widerin“ vor.

Zur Freude aller war auch Ronald Leopoldi,

Hermanns Sohn, anwesend.

Trotz heftigen Schneetreibens war das Interesse

sehr groß, sodass der Saal bis auf den letzten Platz besetzt

war. Besonders ansprechend war der Abend wegen der guten Mischung

aus Originalaufnahmen von Liedern Leopoldis, biographischen

Anmerkungen und literarischen Kostproben aus dem Buch.

Bar-Mizwa Feier in der

Synagoge in Innsbruck

Foto: Peter Kraus

Negev Unterreiner, ein Mitglied unserer Gemeinde aus Vorarlberg,

feierte am 1. Chanukkatag, dem 09. Dezember 2012, in der

Innsbrucker Synagoge seine Bar Mitzwah unter der einfühlsamen

Anleitung unseres Oberrabbiners Paul Chaim Eisenberg, der aus

diesem Anlass nach Innsbruck kam.

Besonders erfreulich war

die besonders rege Teilnahme,

die unsere Synagoge

übervoll sein ließ. Die anschließende

Feier war ein

fröhliches Fest. Mit dem

gemeinsamen Tanzen einer

„Hora“ wurde uns der Inhalt

des alten Liedes „As der

Rebbe tanzt…“ wirkungsvoll

vor Augen geführt.

Wir wünschen nochmals

von Herzen Masal tov!

save the date

wir feiern

5 jahre

s. c. hakoah sportzentrum

wann:

10. März 2013

wo:

s. c. hakoah sportzentrum

s.-wiesenthal gasse 3, 1020 wien

Aufruf

Liebe IKG-Mitglieder, wir sind eine Forschungsgruppe am

Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft

der Universität Wien und behandeln mit einer internationalen

Forschungsgruppe seit über 3 Jahren das Thema

„Geschichtsvermittlung im Fernsehen – Der Holocaust in

den Medien“.

Wir sind nun auf der Suche nach Personen, die sich unentgeltlich

und im Sinne der Wissenschaft bereit erklären, sich

eine Geschichtsdokumentation anzusehen und danach

ein Interview zu führen.

Für nähere Informationen und Interessensbekundungen, stehen

wir Ihnen gerne telefonisch unter +43 1 427749314

bzw. per Mail enzmina3@univie.ac.at zur Verfügung.

Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773 www.ikg-wien.at 19


Jewish Family Center

Jewish Family Center mit Erfolg gestartet

Positives Feedback aus allen Kreisen der Gemeinde

anlässlich der Gründung einer neuen Institution in Wien

Das Jewish Family Center möchte Familien dabei unterstützen „fit“

für Ihren Familienalltag zu werden und zu bleiben.

Jeder von uns ist im Grunde über das tagtägliche Leben besorgt:

Beruf, finanzielle Sorgen, Gesundheit, Ausbildung der Kinder, etc.

Am meisten beeinflusst jedoch all das, was im eigenen Zuhause passiert:

Die Beziehungen aller Familienmitglieder untereinander stellen

einen wesentlichen Bestandteil unseres Lebens dar.

Das Jewish Family Center ermöglicht es Eltern zu lernen, was sie

sich eigentlich wünschen: bessere und glücklichere Eltern zu sein sowie

zwischenmenschliche Beziehungen mit den Kindern durch Kooperation

und nicht durch Auseinandersetzungen aufzubauen.

Unser Ziel ist es, nicht nur akute Probleme zu lösen, sondern Eltern

ihre natürliche Intuition wiederzugeben, ihnen Wege und Mittel zu

zeigen, um den Familien-Alltag mit Zufriedenheit zu meistern.

Weiters soll es ein Trefpunkt für Eltern sein, der Raum und Möglichkeit

bietet zum Kennenlernen, Tratschen und um gemeinsam

eine gute Zeit zu haben.

Die Angebote des Jewish Family Centers sind vielfältig, berücksichtigen

und respektieren jedoch stets die jüdische Identität der Familien.

Nähere Informationen zu den ersten Aktivitäten finden Sie

unten.

Unsere erste Veranstaltung fand am 04. Dezember 2012 im Gemeindezentrum

statt und war ein großer Erfolg. Rund 150 Frauen

aus allen Gesellschaftskreisen der jüdischen Gemeinde interessierten

sich für den Vortrag von Frau Ziva Meir, Elternberaterin und Lebenscoach

aus Israel, zum Thema „Statt Streit und Diskussion – Kooperation

und Motivation Ihrer Kinder“. Der Vortrag wurde simultan

aus dem Hebräischen übersetzt.

Das bis zum letzten Platz gefüllte Gemeindezentrum machte deutlich,

dass das Interesse an dieser Thematik sehr groß ist. Wir freuen

uns darüber, und werden mit unseren Aktivitäten dieser Nachfrage

begegnen.

> Jewish Baby Club:

Mamas und Kinder ab 0 Monaten trefen sich jetzt jeden Dienstag

Vormittag zu Kuchen & Kafee.

Die Großen sitzen und plaudern, die Kleinen krabbeln und brabbeln.

Euch erwarten angenehme Abwechslung, neue Kontakte,

gute Unterhaltung und praktischer Erfahrungsaustausch.

Wir freuen uns über einen Teilnahmebeitrag von € 5,–. Ihr könnt

Euch ankündigen oder spontan erscheinen. Ihr erreicht uns unter

0676 319 61 57 oder babyclub@gmx.at.

Wann: Dienstag von 10.00 bis 12.00 Uhr

Wo: Zentrum Im Werd, Im Werd 6, 1020 Wien

(nahe Karmelitermarkt)

> Elterncoaching Webseminar mit Ziva Meir:

Die Themen umfassen: Elterliche Autorität, Schuldgefühle, Wut

und Zorn auf die Kinder, übermäßiges Verwöhnen, übermäßige

Abhängigkeit, Geschwister-Beziehungen, Vertrauen und Verantwortung,

Regeln und Grenzen, Bestrafungen, usw.

Eltern durchlaufen einen Prozess, während dem sie lernen, sich

selbst als Eltern und ihre Schwachpunkte kennenzulernen sowie einen

Bezug zu den Stärken ihrer Elternschaft herzustellen. Das Ziel

des Kurses ist es nicht nur, punktuelle Probleme zu lösen, sondern

Eltern ihre natürliche Intuition wiederzugeben.

Webseminar bestehend aus 16 Einheiten à 1,5 Std.

Wann: einmal wöchentlich, immer montags oder donnerstags

von 09.30–11.00 Uhr.

Wo: Zentrum Im Werd, Im Werd 6, 1020 Wien

Sprache: Iwrit

Kosten: € 250,–, zahlbar in 2 Raten à € 125,–

Die ersten 10 TeilnehmerInnen zahlen € 220,.–. Wer eine Freundin/einen

Freund mitbringt, die/der sich zum Seminar anmeldet,

erhält einen Gutschein für eine Veranstaltung ihrer/seiner Wahl.

Schriftliche Anmeldung verpflichtend und verbindlich.

Anmeldung per SMS an 0676/83181718, E-Mail an jfcvienna@

gmail.com oder an Family Center, Postfach 10, 1016 Wien

> Info-Abend zum Seminar „Al Pi Darko“

Vortrag von Judith Nemeth, Gründerin und Leiterin des Al Pi Darko-Instituts

in London. ,Al Pi Darko‘‘ ist eine Strategie für Eltern

und Pädagogen, die es ermöglicht, Kindern zu helfen, ihr Potential

zu erreichen.

Wann: Am Dienstag, dem 22. 01. 2013, um 20.00 Uhr im Zentrum

im Werd, Im Werd 6, 1020 Wien

Vortrag in englischer Sprache

Kosten: € 10,–; Anmeldung empfohlen. Anmeldung per SMS an

0676/83181718, E-Mail an jfcvienna@gmail.com oder an Family

Center, Postfach 10, 1016 Wien

20 www.ikg-wien.at Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773


KKL • Jehuda Halevi Zentrum

Ein Projekt des Keren Kayemeth Leisrael

„Fischen in der Wüste“ – Fischzucht im Negev

Der Kibbuz Mashabei Sade in der Negev-Wüste

ist ein schöner und lebendiger Kibbuz in der

Nähe der Stadt Beersheba. Mashabei Sade zeichnet

sich durch Grünflächen und parkähnliche Flächen aus, wobei

sowohl behandeltes Abwasser als auch salzhaltiges Grundwasser für

die Bewässerung verwendet wird.

Ein Teil des Einkommens von diesem Kibbuz wird mit der Fischzucht

erwirtschaftet – ein interessantes und einzigartiges Beispiel

dafür, was in der trockenen Wüste getan werden kann. Die Fische

werden in einem großen Stausee gezüchtet, der vom Keren Kayemeth

Leisrael finanziert wurde. Dieses spezielle Reservoir in Mashabei

Sade erhält sein Wasser aus einem unterirdischen Grundwasserleiter

bestehend aus leicht salzigem fossilen Wasser, in dem sich

tausende Barramundi-Barsche tummeln.

Barramundi, ein Raubfisch, der entlang der pazifischen Küste von

Südostasien und Australien lebt, eignet sich aufgrund seiner Fähigkeit,

sich sowohl an Meer- als auch an Süßwasser anzupassen,

hervorragend für die Züchtung in diesem Wasser. Ein lukratives

Geschäft, denn der Barramundi wird in ganz Israel auf den lokalen

Märkten sowie an Fischrestaurants und Hotels sehr gut verkauft.

Die Idee der Fischzucht ist keine neue Industrie in Israel. In der

Studie des hydroelektrischen Projektes „Mittelmeer – Totes Meer“

werden Fischfarmen und die marine Landwirtschaft als eine der zukünftigen

Entwicklungen im Negev angeführt. Es scheint, dass sich

der trockene Wüstenbereich, aufgrund des günstigen Klimas und

seiner Entfernung und Isolation von den großen Meeren, sehr gut

für die Aquakultur eignet, weil man in der Wüste die Bedingungen

der Industrie für Fischzucht einfacher kontrollieren kann. Weitere

Vorteile der Aquakultur sind, dass sie nicht viel Land erfordert und

nicht viel Wasser verbraucht.

Für die Zukunft bietet

die Fischzucht im

Negev eine einmalige

Chance, diese Alternativen

und potenziellen

Geschäftsmöglichkeiten

in der trockenen

Wüstenregion nachhaltig

weiter zu entwickeln

und damit

auch eine Gelegenheit für zusätzliche

Einkommensquellen und zur Schafung neuer Arbeitsplätze.

Quelle: KKL-JNF, Fotos: KKL Photo Archive

Jehuda Halevi Musikschule

Haidgasse 1, 1020 Wien

Tel: 216 40 46-400, 0699 1043 4244

Fax: 216 40 46-405 •

buero@jh-m.at • www.jh-m.at

Bankverbindung:

BAWAG: AT031400002510701065

Chanukka mit unseren Schülern

Am Donnerstag, dem 31. Jänner, veranstalten wir

unser Winterkonzert im Gemeindezentrum der IKG.

Wir freuen uns, Sie als Zuhörer begrüßen zu können!

Winterkonzert

der Jehuda Halevi Musikschule

Donnerstag, 31. Jänner 2013, um 18.00 Uhr

IKG Gemeindezentrum,

1010 Wien, Seitenstettengasse 2

Zu Chanukka ließ die Jehuda

Halevi Musikschule

nach einer längeren Pause

wieder von sich hören.

Wir wurden gleich zu

vier Chanukkafeiern eingeladen,

um den musikalischen

Teil mitzugestalten.

Unser Chor sang im

Jüdischen Museum, als

die Chanukka-Kerzen gezündet wurden. Auch in der ZPC-Schule

und im JBBZ sangen unsere Kinder beim feierlichen Zünden die

traditionellen Chanukka-Lieder. Im Maimonides-Zentrum trugen

unser Violinensemble und Solisten am Klavier zur festlichen Stimmung

beim Kerzenzünden bei. Der begeisterte Applaus der Heimbewohner

und der Gäste war eine schöne Belohnung.

Nun bereiten sich unsere talentiertesten Schülerinnen und Schüler

auf den alljährlichen, österreichweiten Prima la Musica Wettbewerb

im Februar vor. In den

vergangenen Jahren haben

stets mehrere unserer SchülerInnen

Preise gewonnen.

Andrei Kalisch,

Direktor

Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773 www.ikg-wien.at 21


Intern

Wir gratulieren ...

WIR TRAUERN UM

dezember 2012 (bis 20. 12.)

ז״ל

zur hochzeit

Deborah Bronia Sauer-Hamersfeld

& KV MMag. Elie Rosen, Vizepräsident

des Bundesverbandes der Israelitischen

Kultusgemeinden Österreichs und Präsident

der Jüdischen Gemeinde Baden

zur geburt

Viktorija Rukin-Hotjanova

& Rostislav Rukin zur Geburt ihrer

Tochter Estelle Josephine

1020 Wien, Taborstraße 12, Tel.: 01/21150-0,

www.schick-hotels.com

Über 400 Jahre Tradition im ältesten 4-Sterne-

Hotel Wiens! Nur wenige Schritte vom 1. Bezirk

entfernt, präsentieren sich 120 Zimmer,

Tagungsräume sowie das Restaurant als

gelungene Mischung aus Alt und Neu.

Koscheres Frühstück auf Wunsch!

Bei

Todesfällen

bitte sofort den Leiter des

Friedhofsamtes kontaktieren:

Herr Pollak

zu Bürozeiten unter

01/767 62 52

sonst 0676/844 512 451

(Vertretung:

Herr Hammer,

0676/848 044 718)

DARVAS Aranka • 16. 12. • 92 Jahre

GOLDBERGER Szidonia • 09. 12. • 87 Jahre

ICKOVITS David • 11. 12. • 90 Jahre

JESCHAUNIG Renate C. • 15. 12. • 86 Jahre

PAPA Adolf • 17. 12. • 88 Jahre

SEGAL Vilma • 09. 12. • 78 Jahre

Den Angehörigen der dahingeschiedenen

Gemeinde mit glie der sprechen wir unser

tief empfundenes Beileid aus.

Die

Chewra Kadischa

hilft

Wenn es Ihnen ein Bedürfnis ist,

persön li che Dinge zu regeln und Sie

Beratung brau chen, laden wir Sie dazu

ein, die Sprechstunden der Chewra

Kadischa zu besuchen:

jeden Mittwoch von

14.00–18.00 Uhr

Tel.: 0664/207 69 30

Keren Hayesod Österreich:

Desider Friedmann Platz 1

D - 1010 Wien

Fon: +43 (1)533 19 55

Fax: +43 (1)533 19 55 30

kh-wien@inode.at

www.kerenhajessod.at

Ein Testament für Israel

Ihr Vermächtnis für die Zukunft

unseres Volkes

Setzen Sie ein Testament auf

und das jüdische Volk wird Ihrer

auf ewig gedenken.

Gerne werde ich Ihnen in einem persönlichen,

vertrauensvollen Gespräch die vielen

verschiedenen Möglichkeiten unterbreiten,

wie Sie auf die Zukunft und Sicherheit des

jüdischen Volkes und des Staates Israel Einfluss

nehmen und auch Ihre Verwandten

mit einbeziehen können.

Miki Pluznik

Delegierter für Testamente

Wenden Sie sich an mich

oder rufen Sie im

KH-Österreich Büro an.

Fon: +43 (1)535 53 66

oder +43 (1)533 19 55

pluznik@keren-hayesod.de

Koordinierungsausschuss-Präsident

Prof. Martin Jäggle gratuliert

dem neu gewählten Präsidenten

der Israelitischen

Kultusgemeinde Wien

Professor Martin Jäggle, Präsident des Koordinierungsausschusses

für christlich-jüdische Zusammenarbeit, hat Oskar Deutsch zu

seiner Wahl zum Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde

Wien herzlich gratuliert.

Die Kooperation des Vereins mit der Israelitischen Kultusgemeinde

stehe seit Jahrzehnten auf einer tragfähigen und vertrauensvollen

Basis, stellt Jäggle in seinem Brief fest. Wörtlich schreibt

er: „Es gehört zu unserem Selbstverständnis, für die jüdischen Gemeinden

in unserem Land einzutreten und durch unsere Aktivitäten

wertschätzend in der öfentlichen Meinung zu unterstützen.“

Jüdisches Leben habe auch eine kulturelle Dimension, so wie das

Erinnern an die Schoa eine bleibende Aufgabe sei, so Jäggle, doch

stehe für den Koordinierungsausschuss der religiöse Aspekt der

Begegnung von Christen und Juden im Vordergrund: "Das lebendige

Judentum heute trägt zur christlichen Identität bei, doch

wollen wir es nicht einfach dafür vereinnahmen oder allein unter

möglichem Bezug auf das Christentum beachten. Das Judentum

hat seinen eigenen unaufgebbaren Wert und besitzt einzigartige

Würde.“ Jäggle nützte das Glückwunschschreiben, um zu versichern,

„dass wir in der Arbeit des Koordinierungsausschusses für

christlich-jüdische Zusammenarbeit jegliche Form der Judenmission

eindeutig ablehnen.“

22 www.ikg-wien.at Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773


JBBZ-Jobbörse

JOBBÖRSE

Kontaktadresse: JBBZ (Jüdisches Berufliches Bildungszentrum)

Adalbert-Stifter-Straße 18, 1200 Wien

Tel.: +43-1/331 06/150, Fax: DW 333, e-mail: jobboerse@jbbz.at

STELLENANGEBOTE

Große Versicherungsgesellschaft sucht

MitarbeiterInnen für Kundenberatung

und Verkauf. Sind Sie sozial verantwortlich,

kommunikativ und einsatzfreudig? Bei uns

erwartet Sie eine gut bezahlte Fixanstellung

inkl. Weiterbildung. Werden Sie Teil unseres

jungen, dynamischen Teams! Für die ausgeschriebene

Position ist ein Einkommen

vorgesehen, dass sich aus fixen und variablen

Komponenten zusammensetzt, worin das

jährliche kollektivvertragliche Mindesteinkommen

von derzeit € 18.957,55 brutto

enthalten ist. Durch Ihre persönliche Leistung

ist es selbstverständlich möglich, darüber

hinaus weit mehr zu verdienen.

Chifre 1105/02

Immobilienfirma mit Sitz in Wien sucht

selbstständige/n und eigenverantwortliche/n

Office Manager/in für 30–40 Wochenstunden.

Anforderungen: Abgeschlossene kaufmännische

Ausbildung, routinierter Umgang

mit MS-Office, einwandfreies Deutsch

in Wort und Schrift. Persönlich überzeugen

Sie durch Organisationstalent, Kommunikationstalent,

Stressresistenz und Genauigkeit.

Wir bieten ein Bruttomonatsgehalt ab €

1.200,– netto, je nach Berufserfahrung auch

mehr. Chifre 1210/01

STELLENSUCHE

Absolvent der Lauder Business School (Mag.

FH „International Marketing and Aministration“),

Berufserfahrung in den Bereichen

Marketing, Teamführung, Online Business,

perfekte EDV-Kenntnisse; sucht neue Herausforderung

in seinem Qualifikationsfeld.

Chifre 1209/01

Engagierte Bürokraft (m.) sucht Vollzeit-

Stelle im Großraum Wien oder Burgenland.

Kaufmännische Ausbildung, gute

Computerkenntnisse (ECDL), sehr gute

Deutschkenntnisse, Muttersprache Ungarisch.

Bisherige Betätigungsfelder: Steuerberatung

(eigene Firma), Buchhaltung,

Lohnverrechnung, Catering und allgemeine

Bürotätigkeiten. Arbeitet effizient, genau,

selbstständig und verfügt über schnelle Auffassungsgabe.

Chifre 1210/01

Engagierte, flexible Kellnerin mit perfekten

Umgangsformen und Inkasso, sowie ofenem

kundenorientiertem Auftreten sucht

Vollzeitstelle im Raum Wien (bevorzugt

1010, 1020, 1200). Die Interessentin ist mit

den Regelungen der Kashrut vertraut und

würde diese Kenntnise besonders gerne im

jüdischen Umfeld einbringen.

Chifre 1210/02

Gepflegte, einsatzfreudige Verkäuferin

mit Erfahrung im Umgang mit KundInnen

sucht neue Herausforderung in einer

anspruchsvollen Vollzeit-Tätigkeit. Die Interessentin

berät Ihre Kunden gerne auch

auf Russisch und freut sich auf Ihre baldige

Rückmeldung. Chifre 1210/03

Native English-speaking businessman seeks

position where his logistics and/or sales

skills will help your business grow. He speaks

intermediate German and Czech and holds

an advanced degree (Masters). Advanced

MS Office skills (Excel), financial reporting.

Ability to make presentations and cold-call.

Chifre 2011/01

Kein Salon für die extreme Rechte!

Österreichweiter Gedenk- und Aktionstag gegen Rassismus,

Antisemitismus und Rechtsextremismus am 27. Jänner 2013

Wiener Kundgebung: 17.00 Uhr, Heldenplatz

Am 27. Jänner 2013 jährt sich zum 68. Mal die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Der

internationale Holocaust-Gedenktag der UNO ist Anlass für die so wichtige Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Der

27. Jänner soll aber auch Veranlassung dazu sein, aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in Österreich und

Europa aufzutreten.

Rechtsextreme Vereinigungen versuchen in Europa und Österreich weiterhin politisches Gewicht zu erlangen und salonfähig zu

werden. Ein wichtiger Ankerpunkt dafür war bisher der alljährlich in der Wiener Hofburg stattfindende „WKR-Ball“. Nach den

erfolgreichen Protesten im vergangenen Jahr schien es als wäre dieser Ball Geschichte, doch nun soll er unter neuem Namen eine

Fortsetzung finden. Am 01. Februar 2013 soll eine Neuauflage der Vernetzungsveranstaltung der extremen Rechten stattfinden.

Wieder sollen die Salons der Hofburg vom „rassistischen Who is Who Europas“ in Beschlag genommen. Das widerspricht unsere

Ansicht nach dem antifaschistischen Grundkonsens der Zweiten Republik Österreichs.

Aktionswoche vom 25. Jänner–1. Februar 2013: Daher veranstaltet „www.jetztzeichensetzen.at“ neuerlich eine Gedenkund

Aktionswoche mit zahlreichen Veranstaltungen. Am 27. Jänner werden wir in allen Landeshauptstädten Österreichs der Opfer

der mörderischen Sündenbock- und Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus gedenken.

Wir wollen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in unserer heutigen Gesellschaft

setzen. Wir sagen: Kein Salon für die extreme Rechte!

Jänner 2013 – Tewet / Schwat 5773 www.ikg-wien.at 23


Mischloach Manot – Spenden & Schenken

als Zeichen für soziales Engagement!

Purim Aktion 2013

Wir feiern dieses Jahr bereits am 24. Februar Purim. Es ist ein freudiges Fest der Einheit

und Freundschaft und wir erinnern uns an die Errettung des jüdisches Volkes vor

der Vernichtung durch Haman, dem Minister des persischen Königs Achaschwerosch

um ca. 480 v.d.Z.

Als Dank und in Erinnerung an dieses Ereignis, ist es üblich zu Purim zu schenken und

zu spenden.

Es gibt die Möglichkeit des Mischloach Manot, das heißt wir machen an Freunde oder

Angehörige ein Geschenk aus Speisen, die aus mind. 2 verschiedenen Sorten essfertiger

Lebensmittel bestehen.

Ein weiterer Brauch ist Matan Beseser, das heißt Bedürftigen einen Geldbetrag zu spenden.

Allerdings soll dieser nicht selbst übergeben werden, um niemanden zu beschämen.

Egal wie Sie sich entscheiden, ob Mischloach Manot oder Matan Beseser –

Ihre Spenden werden an unseren Sozialverein TMICHA weitergeleitet und der Reinerlös

kommt Bedürftigen der Gemeinde zu Gute!

Sich um Menschen zu kümmern, die in Not geraten sind, ist während des ganzen Jahres

eine Pflicht, doch zu Purim bekommt diese Handlung des Teilens eine besondere Bedeutung,

denn wir zeigen damit, dass wir immer noch als Volk miteinander verbunden sind.

Wie bereits in den letzten Jahren werden wir auch heuer wieder ein Angebot für

Mischloach Manot machen. Mehr darüber in Kürze … .

Wir danken Ihnen schon im Voraus und hoffen sehr auf Ihre Unterstützung.

Mit den besten Grüßen und bald auf ein Chag Purim Sameach!

Ihre

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