'Die Gemeinde' Insider Mai 2013 als pdf herunterladen - Israelitische ...

ikg.wien.at

'Die Gemeinde' Insider Mai 2013 als pdf herunterladen - Israelitische ...

Gemeinde

insider

OFFIZIELLES ORGAN DER ISRAELITISCHEN KULTUSGEMEINDE WIEN

Die

„Unsere Kinder sollen

unsere Bürgen sein“

Verlagspostamt 1010; P.b.b; DVR 0112305; 2,– Ijar / Siwan 5773 Nr. 719 Mai 2013


Inhalt

Präsidentensprechstunde 2

IKG Präsidium 3

Jewish Welcome Service 3

IKG Gebühren 4–5

JBBZ 6–7

ZPC-Schule 8

ESRA 9

Familienbeihilfe Info 10–11

Maimonideszentrum 12

Club SchelAnu 13

S. C. Hakoah 13

Jüdisches Institut 14

Keren Hajessod 14

JUKO 15

Veranstaltungskalender 16–17

Gebetszeiten 18

Rabbinat 18

Friedhof 18

Hashomer Hatzair 19

Jehuda Halevi 19

IKG Fundraising 19

ZiB Baden 20

Jüdische Gemeinde Baden 20

Or Chadasch 20

KKL 22

Wiener Jüdischer Chor 23

Lauder Chabad 24

75 Jahre „Anschluss“ 25

IKG-Intern 26

JBBZ-Jobbörse 27

SPRECHSTUNDEN

PRÄSIDENT OSKAR DEUTSCH

Ich stehe Ihnen persönlich zweimal im Monat

für Gespräche in der Kultusgemeinde zur Verfügung.

Sie sind herzlich eingeladen, dieses Angebot jeweils am

2. Dienstag (09.00–12.00 Uhr)

und am 4. Dienstag (14.00–17.00 Uhr)

des Monats zu nützen.

Anmeldung bei Fr. Zimmermann,

Email: d.zimmermann@ikg-wien.at

Einmal im Monat halte ich auch in den anderen

Institutionen der Kultusgemeinde, im Maimonideszentrum

(MZ), in der ZPC-Schule, dem JBBZ und

ESRA, eine Sprechstunde ab (ohne Anmeldung).

Nächster Termin: Mittwoch, 22. Mai 2013

ZPC-Schule 09.00–10.00 Uhr

MZ

10.30–11.30 Uhr

ESRA

12.30–13.30 Uhr

JBBZ

14.00–15.00 Uhr

Cover: Shawuot in Israel, flash90

insider

Impressum

Medieninhaber (Ver le ger), He raus geber:

Israelitische Kul tus ge mein de Wien.

Chefredaktion: Julia Kaldori

Redaktion & Layout: Julia Kaldori, Karin Fasching

Sitz: 1010 Wien, Seitenstetten gas se 4, Pf 145

Tel. Redaktion/Sekretariat: 01/53 104–271, Fax: –279,

An zei genannahme: 01/53 104–272

E-mail: redaktion@ikg-wien.at

19. April bis 19. Juni 2013

Galerie Benedict / 1010 Wien / Sonnenfelsgasse 13

Tel.: +43 (0) 1 9586213 | +43 (0) 676 773 2939

www.galerie-benedict.com

Zweck: In for ma tion der Mitglie der der IKG Wien in

kulturellen, politischen und or ga ni sa to ri schen Be langen.

Stärkung des demokratischen Bewusst seins in der

ös ter reichischen Be völ kerung.

Druck: AV+Astoria Druckzentrum GmbH, A-1030

Wien. Alle signierten Artikel geben die per sönliche

Mei nung des Au tors wieder, die sich nicht immer mit

der Meinung der Redak ti on deckt. Für die Kaschrut der

in der GEMEINDE angezeigten Produkte übernehmen

Herausgeber und Redaktion

ausdrücklich keine Ver ant wortung.

Nicht alle Artikel, die in der

Re dak tion ein langen, müs sen zur

Verö f ent li chung ge lan gen.

2 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


IKG-Präsidium

Brief des Präsidenten

Liebe Gemeindemitglieder!

Wer wird an die Schoa erinnern und der

Opfer gedenken, wenn es keine Überlebenden

mehr gibt?

Diese wichtige Frage stellte der „March

of the Living“ in Auschwitz und Birkenau

im April dieses Jahres. Eine emotionale Gedenkveranstaltung

im Süden Polens, bei der

ich heuer erstmals mitmarschierte.

Rund 11.000 Teilnehmer aus 27 Ländern,

überwiegend jüdische Jugendliche, kehrten

an den Ort des wohl größten Verbrechens

der Menschheitsgeschichte zurück: Vom

ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz

I durch das Tor mit der Aufschrift „Arbeit

macht frei“ ging es etwa drei Kilometer ins

ehemalige KZ Auschwitz II Birkenau, dem

größten Todeslager der Nationalsozialisten.

Allein in diesen beiden Lagern wurde mehr

als eine Million unschuldiger Menschen gequält

und ermordet.

An der Seite unserer Delegation aus Wien

erinnerten sich 500 Überlebende an das

dunkelste Kapitel ihres Lebens. Manche

mit Gehhilfen, begleitet von einer Hundertschaft

israelischer Soldaten und Polizisten.

An der Spitze des Marsches gingen unter

anderem der Oberrabbiner von Tel Aviv,

Israel M. Lau, und der Generalstabschef der

israelischen Armee, Benny Gantz.

Es war das 25. Mal, dass Juden am Holocaust-Gedenktag,

dem Yom HaSchoa,

nach Polen kamen, um an die Todesmärsche

zu erinnern. Seit 1988 haben mehr

als 150.000 am March of the Living teilgenommen,

der immer auch einen Weg in

Zukunft zeigen soll.

Die Gedenkveranstaltung in Birkenau

rührte zu Tränen. Nicht die Zahl der Toten,

nicht die Bilder, die wir dank Aufklärung

von der Schoa haben – es sind die einzelnen

Schicksale, die berühren.

Zum Beispiel das von Hugo Lowy, dessen

Sohn Frank erst 50 Jahre nach der Deportation

das Schicksal seines Vaters aufklären

konnte. Als Frank 13 Jahre alt war wurde

sein Vater von der Gestapo abgeholt, erzählte

der Sohn vor 11.000 Trauergästen.

„Jeden Tag schaute ich aus dem Fenster und

wartete auf meinen Vater.“

Doch er kam nie wieder. 50 Jahre war

Frank auf der Suche, bis er dank March of

the Living einen Auschwitz-Überlebenden

kennenlernte, der ihm traurige Gewissheit

gab. „Ohne Tallit und Tefilin gehe ich nirgendwo

hin“, soll Hugo Lowy nach der

Ankunft in Birkenau zu

den Wachen gesagt haben.

Sie schlugen ihn. Doch der

gebürtige Ungar hielt Gebetsriemen

und Gebetsschal

fest. Er wurde zu Tode geprügelt.

Als Sohn Frank davon

erzählt, bricht er in Tränen

aus. Tausende Zuhörer

weinen mit ihm.

Durch die Erzählung seines

Sohnes lebt Frank Lowy

in den Herzen tausender Menschen weiter.

Seine Geschichte und die Schickale der

anderen Millionen Opfer müssen wir weitererzählen,

damit unsere Gesellschaft sich

auch dann noch an die Schoa erinnert und

den Frieden hütet, wenn die Überlebenden

nicht mehr sind.

Großen Dank möchte ich einigen jungen

Gemeindemitgliedern aus Wien aussprechen,

die vor ein paar Jahren aus eigener

Initiative den Verein „March of Remembrance

and Hope“ gegründet haben und in

diesem Rahmen das Programm „MoRaH“

für SchülerInnen aus ganz Österreich organisieren.

Ein mehrmonatiges Programm,

das Teil einer Erziehung zu mehr Menschlichkeit,

Toleranz und Zivilcourage ist. Mit

dem sie jüdische Tradition kennenlernen,

aus Zeitgeschichte lernen, sowie der Opfer

der Schoa gedenken (bisher haben daran

rund 3.000 Jugendliche teilgenommen!).

Ein Programmpunkt dieses Projekts ist jedes

Jahr auch eine Reise nach Polen und die

Teilnahme am „March of the Living“. Unter

Jewish Welcome Service begrüSSte

70 Vertriebene in Wien

der Leitung von Tamir Pixner und seinem

Team haben heuer wieder rund 450 SchülerInnen

aus ganz Österreich teilgenommen

und sich tief beeindruckt gezeigt. Für mich

war es eine besondere Freude, auch einen

weiteren Höhepunkt der MoRaH-Reise

mitzuerleben und junge ÖsterreicherInnen

bei einer Begegnungsveranstaltung, einem

Konzert mit unserem Oberkantor Schmuel

Barzilai, zu jüdischer Musik tanzen zu sehen

und singen zu hören.

Das MoRaH-Team freut sich über jede

Unterstützung (Kontakt: office@morah.

at), weitere Informationen unter: http://

www.morah.at und http://motl.org/

Ihr

Oskar Deutsch

Präsident

MoRaH

Von 14. bis 21. April ermöglichte das Jewish Welcome Service wieder einer Gruppe

von durch die Nationalsozialisten vertriebenen Jüdinnen und Juden und deren Angehörigen

den Besuch in ihrer früheren Heimatstadt Wien. Nach der Begrüßung

durch Mag.a Susanne Trauneck, der Generalsekretärin des JWC, und Empfängen

in Rathaus und Bundeskanzleramt, wurde den Besuchern ein abwechslungsreiches

Besichtigungsprogramm geboten. Auch ein gemeinsames Schabbat Dinner im Gemeindezentrum

der IKG gehörte dazu. Die Gäste hatten aber auch die Gelegenheit,

die Stadt ihrer Jugend auf eigene Faust zu erkunden – ein berührendes Erlebnis,

sowohl für die Vertriebenen, als auch für ihre Familien.

„Wir wollen Brücken bauen – auch zur nächsten Generation“, erklärte Wiens Kulturstadtrat

Andreas Mailath-Pokorny, „und den jüdischen Gästen zeigen, dass das

Wien der Gegenwart so sehr ihr zu Hause ist, wie es das für Hunderttausende ihrer

Vorfahren vor dem Nationalsozialismus war.“

Die Gäste – insgesamt 70 Personen, darunter auch viele Kinder und Enkelkinder –

kamen diesmal aus den USA, Israel, Argentinien, Mexico, Australien und England.

3 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


IKG-Gebühren

taxen & gebühren der IKG Wien

Gemäß § 62 des Statutes der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

in der seitens des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und

Kultur zu GZ. BMUKK-9.090/0008-KA/2012 vom 24. Oktober

2012 genehmigten Fassung, werden die seitens des Vorstandes der

Kultusgemeinde auf Grundlage der vorzitierten Bestimmung in

der 6. Sitzung vom 17. April 2013 festgesetzten Taxen wie folgt

verlautbart:

I. Beschneidungen

Beschneidungen durch Mohalim der Kultusgemeinde: € 180,–

(Vornahme der Beschneidung, Nachversorgung und generelle Taxe)

II. B´nai bzw. B´not Mitzwah

B´nai bzw. B´not Mitzwah, welche im Rahmen der seitens der

Kultusgemeinde regelmäßig abgehaltenen Gebete in den hierfür

regelmäßig benützten und der Kultusgemeinde gehörenden Räumlichkeiten

abgehalten werden € 180,–

Für die Benützung von Räumlichkeiten der Kultusgemeinde außerhalb

der oben beschriebenen Gebete ist die entsprechende Gebühr

für die Benützung (siehe unten) zu entrichten.

III. Trauungen

III.1 Vornahme von Trauungen durch Rabbiner der Kultusgemeinde

(Vollzugstaxe) innerhalb des Sprengels derselben: € 360,–

III.2 Vornahme von Trauungen durch Rabbiner der Kultusgemeinde

außerhalb des Sprengels: Vollzugstaxe € 360,–

+ Kosten für Zeitversäumnis in der Höhe von € 200,– pro angefangenem

Kalendertag.

+ die gesamten Reise- und Unterbringungskosten samt Verpflegung.

Für die Benützung von Räumlichkeiten der Kultusgemeinde ist die

entsprechende Gebühr für die Benützung (siehe Punkt VII) zu entrichten.

IV. Gittin

Scheidungstaxe € 360,–

Das Honorar für die Leistungen der Rabbiner sowie deren Reise-,

Unterkunfts- und Verpflegungskosten sind unter den Parteien aufzuteilen

und am Tage der Scheidung vor Aushändigung des Scheidebriefes

fällig.

In Fällen sozialer Bedürftigkeit einzelner Parteien können deren

anteilige Kosten für die Dauer von maximal einem Jahr gestundet

bzw. für die gleiche Dauer eine Ratenvereinbarung getrofen

werden. Über derartige Stundungsansuchen bzw. Anträge auf

Ratenzahlung entscheidet der Generalsekretär für wirtschaftliche

Angelegenheiten. Entsprechende Ansuchen sind vor Vornahme der

Scheidung zu stellen und zu entscheiden.

V. Beerdigungen

Die Kosten für Beerdigungen werden korrespondierend dem Beschluss

des Kultusvorstandes Nr. 3847 vom 16. Oktober 2010 erneut

festgesetzt. Die Leistungen von Kantoren und Rabbinern

sind in den seitens des Friedhofamtes vorgeschriebenen Beerdigungstaxen

inkludiert, d.h. vom Kondukt umfasst.

VI. Bestätigungen des Rabbinats

VI.1 Bestätigungen des Rabbinats für Gemeindemitglieder sind

kostenlos.

VI.2 Bestätigungen des Rabbinates für Nichtgemeindemitglieder

belaufen sich auf € 80,–

VII. Benützungs- bzw. Mietentgelte

VII.1 Synagoge: € 1.200,–

VII.2 Gemeindezentrum: € 500,–

VII.3 Chuppah (in- und außerhalb der Synagoge, exkl. Allfälliger

Kosten des Hin-und Rücktransportes, welche vom Benützer direkt

zu tragen sind): € 350,–

VIII. Immatrikulationsgebühr auf den Todesfall

Für die nachträgliche Immatrikulierung von Personen, welche die

Voraussetzung für die Beerdigung auf einem Friedhof der Kultusgemeinde

bildet: € 1.000,–

Die Reservierung von Begräbnisplätzen ist nur für Personen möglich,

die der Israeltischen Religionsgesellschaft aufrecht angehören.

Für Nichtmitglieder gelten die oben zu I. bis VIII. ausgewiesenen

Tarife und Gebühren, sofern nicht bereits gesondert ausgewiesen,

als Mindesttarife. Auf Grundlage der gegebenen Voraussetzungen

kann ein Zuschlag von bis zu 100 % eingehoben werden. Über

die Festsetzung der Gebühren für Nichtmitglieder entscheidet der

Generalsekretär für kfm. Angelegenheiten auf Vorschlag des Generalsekretärs

für jüdische Angelegenheiten bzw. der Kommission für

Personal und Finanzen.

IX. Generelles, Einhebung der Taxen & Gebühren

Durch die oben unter I. bis VI. angeführten Taxen bzw. Gebühren

sind sämtliche Leistungen der Ritualfunktionäre der Kultusgemeinde

(Rabbiner, Kantoren, Mohalim, etc.) abgedeckt. Die Verrechnung

von zusätzlichen Kosten bzw. die Vereinnahmung von

Geldern durch dieselben ist ausdrücklich untersagt.

Die oben angeführten Taxen werden ausschließlich durch die

Abteilung Rechnungswesen & Controlling der Kultusgemeinde

bzw. im Falle von Beerdigungen bzw. Friedhofsgebühren durch

das Friedhofsamt zur Vorschreibung gebracht und sind binnen

14 Tagen ab Rechnungslegung fällig.

Zahlungen mit schuldbefreiender Wirkung können nur auf die

von den vorgenannten Abteilungen ausgewiesenen Konten bzw.

von diesen geführten Kassen vorgenommen werden.

Wien, am 21. April 2013

Der Vorsitzende der Kommission für Personal und Finanzen,

KV MMag. Elie ROSEN

4 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


IKG-Gebühren

I. BEERDIGUNGSKOSTENTARIFE (in €)

Grabstelle, Arkadengräber 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse 5. Klasse Orth.

rel. Leistungen

Summe 1 15.516 11.616 7.216 4.816 2.616 1.166 6.116

Sarg 150 150 150 150 150 150 150

Abholung 225 225 225 225 225 225 225

Aufbahrung/Kondukt

65 65 65 65 65 65 65

Summe 2 440 440 440 440 440 440 440

10 % MWSt. v.

44 44 44 44 44 44 44

Summe 2

Gesamtsumme 16.000 12.100 7.700 5.300 3.100 1.650 6.600

Summe inkl. A. u.

R. der Deckplatte

16.500 12.450 8.050 5.650 3.450 2.000 –

Evtl. Zusatzkosten

Abhebung u. Rückversetzung

der Grabplatte € 350,–

A. u. R. Grabplatte Arkadengräber € 500,–

Erde aus Israel Arkadengräber € 250,–

Exhumierung € 1.200,–

Besorgung von Dokumenten

(inkl. MwSt) € 55,–

ERMÄSSIGUNGEN FÜR 2 GRÄBER:

1. Klasse 10 % (= € 1.210,–) € 10.890,–

2. Klasse 15 % (= € 1.155,–) € 6.545,–

3. Klasse 15 % (= € 795,–) € 4.505,–

4. Klasse 20 % (= € 620,–) € 2.480,–

5. Klasse 25 % (= € 412,50) € 1.237,50

II. ÜBERFÜHRUNGEN

Benützung der Friedhofseinr. € 350,–

Taharah/Tachichim € 300,–

Abholung (inkl. MwSt) € 250,–

AUSSCHREIBUNG

Das koschere Restaurant der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

in der Seitenstettengasse/Judengasse wird ehebaldigst neu verpachtet.

Zur Ausschreibung gelangen entweder ein

Koscheres fleischiges Restaurant

oder

Milchiges Café-Restaurant

Der Pachtvertrag lautet auf 10 Jahre mit einer Option auf weitere 10 Jahre.

Die Kultusgemeinde übernimmt die Kosten für einen Müllraum, sowie für die Sanitäranlagen.

Alle übrigen Investitionen und Kosten sind vom Pächter zu tragen.

Die Israelitische Kultusgemeinde ersucht Interessenten die genauen

Ausschreibungsunterlagen in der Kultusgemeinde anzufordern:

Israelitische Kultusgemeinde Wien; Seitenstettengasse 4; A-1010 Wien

Tel: +43/(0)1/531 04–105 | Fax: +43/(0)1/531 04–108 | e-mail: office@ikg-wien.at

Die Interessenten werden ersucht, eine etwaige Bewerbung bis 17. Juni 2013 an das

Generalsekretariat der Israelitischen Kultusgemeinde (mit obiger Adresse) zu richten.

5 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


JBBZ

Das JBBZ bildet jetzt Tagesmütter und -väter

aus: Trauen Sie sich, neue Wege zu gehen!

Um als Ausbildungszentrum erfolgreich

und marktorientiert zu sein, schafen wir

am JBBZ für unsere KundInnen ständig

neue Angebote.

Die ersten AbsolventInnen des zusätzlichen

Lehrabschlusses zum/r Finanz- und

RechnungswesenassistentIn konnten wir

bereits an den Arbeitsmarkt vermitteln.

Mittlerweile ist es zum Normalfall geworden,

dass unsere KundInnen durch ihre

hervorragenden Arbeitsleistungen während

ihrer Praktika schon vor der Lehrabschlussprüfung

eine fixe Jobzusage bekommen!

Ab Ende Mai bilden wir zum ersten Mal

auch Tagesmütter und -väter am JBBZ aus.

Unser Angebot im Bereich der Kinderbetreuung

wird damit um einen Lehrgang erweitert,

der den AbsolventInnen vielfältige

Chancen bietet. Neben einem Anstellungsverhältnis

kann diese Ausbildung auch der

Einstieg in eine erfolgreiche selbstständige

Tätigkeit sein! Durch den Mangel an Kinderbetreuungsplätzen

werden ständig Tagesmütter

und -väter gesucht, auch innerhalb

der jüdischen Gemeinde.

Im Bereich IT-Technik startet im Herbst

eine neue Doppellehre (IT-TechnikerIn

und SystemtechnikerIn), die unseren KundInnen

die Möglichkeit gibt, nach vier

Jahren gleich zwei Berufsabschlüsse in der

Tasche zu haben.

Außerdem arbeiten wir daran, die Ausbildung

zum/r IT-NetzwerktechnikerIn am

JBBZ zu etablieren und somit diesen Lehrberuf

als erste Institution in Österreich anzubieten!

Gehen Sie mit uns gemeinsam

neue Wege!

Ihr

Ilan

Knapp

Einladung zum

21. AbsolventInnenabend

am JBBZ

Wir laden alle AbsolventInnen des JBBZ

zu einem gemütlichen Beisammensein

mit ehemaligen KollegInnen und TrainerInnen

ein!

Termin: Montag, 10. Juni 2013, um

18.30 Uhr (JBBZ-Festsaal, 1. DG)

Nach einem kurzen Update durch die

Unternehmensleitung und die BereichsleiterInnen

gibt es bei einem kleinen Buffet

die Möglichkeit zum Austausch und

zur Information über mögliche Aus- und

Weiterbildungen! Bringen Sie gerne auch

Ihre Familie oder FreundInnen mit!

Berufsorientierung

JETZT!

Im September beginnt am JBBZ das

neue Bildungsjahr. Eine Entscheidung

über Ihre berufliche Laufbahn zu trefen,

ist dann zu spät. Der Bereich Berufsorientierung

und -Integration am JBBZ

steht Ihnen schon jetzt mit Rat und Tat

zur Seite, um durch Testungen und Beratungsgespräche

Ihre Karriere optimal

zu planen.

Vereinbaren Sie einen Termin

für Ihre persönliche Beratung

unter 01/33 106–150!

Das JBBZ –

Ihre Plattform für

Ausbildung, Arbeitsplatz

und Zuwanderung!

Erfolgreiche

Lehrabschlüsse Büromanagement

Spezielles Lob der Prüfungskommission

Ende März fanden wieder Lehrabschlussprüfungen unserer Auszubildenden an der Wirtschaftskammer

statt. Wir freuen uns über erfolgreiche Ergebnisse, die ein Beweis für die

Qualität der Ausbildungen am JBBZ sind:

7 Kandidatinnen des Mütter-Intensiv-Trainings zur Bürokaufrau haben ihre Prüfungen

bestanden und starten nun mit ihrem Abschluss in ein erfolgreiches Berufsleben.

Besonders erwähnenswert sind die lobenden Worte der Prüfungskommission, die sich

bei einer Mitarbeiterin

des JBBZ im Namen

der Wirtschaftskammer

für die besonders gute

Vorbereitung auf das

Berufsleben bedankte.

Unsere KundInnen

konnten auch dieses

Mal mit 2 ausgezeichneten

und 4 guten Erfolgen

überzeugen. Wir

sind stolz auf unsere Absolventinnen!

6 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


JBBZ

Happy Birthday ISRAEL

Yom Ha´atzmaut am JBBZ

Die Geburtsstunde des Staates Israel als Heimat für jüdische Menschen

vor 65 Jahren wurde auch am JBBZ feierlich begangen.

Gemeinsam mit Botschaftsrätin Galit Ronen als Vertreterin des

Staates Israel, Oberrabbiner Prof. Paul Chaim Eisenberg, Oberkantor

Mag. Shmuel Barzilai und dem Leitungsteam des JBBZ feierten alle

MitarbeiterInnen und KundInnen des JBBZ den israelischen Unabhängigkeitstag.

Nach Begrüßungsworten durch Geschäftsführer Ing. Markus Meyer

und einem kurzen Video mit Fakten und Bildern zur Geschichte

Israels sowie zu den herausragenden Leistungen der israelischen Bevölkerung

in wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht wies

Frau Botschaftsrätin Ronen auf die Bedeutung ihres Heimatlandes

für die jüdischen Menschen außerhalb Israels hin. Sie betonte außerdem,

dass es in Israel jetzt wieder sechs Millionen jüdische Menschen

gibt Genausoviele wurden während der Schoa ermordet – diese Symbolik

unterstreicht den Sieg des jüdischen Volkes!

Unternehmensleiter Prof. MMag Dr. Ilan Knapp erinnerte in seiner

Rede auch an die unzähligen israelischen Soldaten, die im Kampf um

die Freiheit Israels gefallen sind.

Nach dem gemeinsamen Gebet mit Oberrabbiner Eisenberg sangen

alle Anwesenden zusammen mit Oberkantor Barzilai die Hatikvah,

um so dem Staat Israel auch musikalisch zum Geburtstag zu

gratulieren.

SAVE THE DATE

Shorashim-Tag im JBBZ

Dienstag, 18. Juni 2013

11.00 bis 16.00 Uhr

Wir bitten Sie, schon heute das

Datum vorzumerken!

„Nur wer weiß, woher er kommt, weiß, wohin er geht.“

Theodor Heuß

AMS-Vorstandsvorsitzender

Dr. Herbert Buchinger am JBBZ

Positives Feedback unseres Auftraggebers

Der Vorstandsvorsitzende des Arbeitsmarktservice, Dr. Herbert Buchinger,

besuchte am 12. April 2013 das JBBZ.

Besonders freut uns, dass er diesmal im Rahmen des Bereichsgesprächs

die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit allen MitarbeiterInnen

genutzt hat. Die einzelnen Fachbereiche präsentierten

aktuelle Entwicklungen in pädagogischer und organisatorischer

Hinsicht. Außerdem konnte sich Dr. Buchinger über den aktuellen

Stand der Vorbereitungsarbeiten für die Feier zum 15-jährigen Bestehen

des JBBZ informieren. Die MitarbeiterInnen präsentierten

ein breites Panorama der Leistungen des JBBZ für den österreichischen

Arbeitsmarkt.

Wir danken Dr. Buchinger für sein bestärkendes und äußerst positives

Feedback zu unserer Arbeit!

Projekt Gesundes JBBZ

Ernährungsworkshops und Aktionstage

Die Aktivitäten für unsere KundInnen und MitarbeiterInnen im

Rahmen des Projekts „Gesundes JBBZ“ werden ständig erweitert.

Neben den bereits fix etablierten Workshops zum Thema gesunde

Ernährung der Akad. Psychosozialen Gesundheitstrainerin Caroline

Shklarek und Aktionstagen zur Zubereitung gesunder koscherer Gerichte,

küren unsere jugendlichen KundInnen jetzt auch die „Frucht

des Monats“. Jeden Monat holt eine andere Ausbildungsgruppe Informationen

zu einem Obst oder Gemüse ihrer Wahl ein und präsentiert

allen KundInnen und MitarbeiterInnen ihr Wissen in Form von

Plakaten und einer Mailaussendung. Dadurch werden alle JBBZlerInnen

über verschiedenste Obst- und Gemüsesorten informiert und

dazu angespornt, vermehrt Obst und Gemüse in ihren Speiseplan zu

integrieren. Diesen Monat wählte das 2. Lehrjahr des Bereichs Büromanagement

die Drachenfrucht

zur „Frucht

des Monats“. Die Jugendlichen

machten sich mit

sehr viel Interesse an die

Recherche und anschließend

an die Gestaltung

eines tollen Plakats!

JBBZ-Sommerakademie

08. Juli bis 30. August 2013

Auch dieses Jahr bietet die JBBZ-Sommerakademie viele Möglichkeiten

zur Aus- und Weiterbildung, auch für SchülerInnen

und Studierende: Sprachkurse, Workshops zu Wirtschaftsthemen,

Computerschulungen, Fördertutorien, Individuelles

Jobcoaching und vieles mehr – das passende Angebot für alle

Zielgruppen!

Das genaue Kursprogramm steht in Kürze auf www.jbbz.at

für Sie bereit! Gerne geben wir Ihnen auch telefonisch unter der

Nummer 01/33 106–153 Auskunft!

7 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


ZPC-Schule

65 Jahre Israel

Man soll Geburtstage feiern, wie sie fallen.

In diesem Sinne haben wir bei uns in der

ZPC Jom Ha´azmaut gleich drei Mal gefeiert.

Im Kindergarten wurden gemeinsam Lieder

gesungen und Luftballons in Blau und

Weiß mit lieben Grüßen auf den Weg nach

Israel geschickt. Mit selbst gebastelten Fahnen

besuchte unsere Vorschulgruppe unsere

Nachbarn im Maimonides Zentrum.

In der Volksschule konnten die SchülerInnen

verschiedene Stationen besuchen,

wobei die eigens in der Aula aufgestellte

Hüpfburg sicherlich für viele das Highlight

war.

Wir freuen uns, dass zahlreiche Ehrengäste,

wie der Botschafter des Staates Israel

Aviv Shir-On, die Präsidentin des Stadtschulrates

für Wien Dr. Susanne Brandsteidl

sowie der Präsident der IKG Wien

Oskar Deutsch, an unserer Feier der AHS

teilnahmen. Die SchülerInnen der 6. Klasse

gestalteten unter dem Motto „Ein Volk, ein

Herz“ berührende Szenen, die jeweils im

Jahre 1948 und 2013 spielten.

(db)

Big Apple – eine Woche in New York

Mitte Jänner flog eine Gruppe von 6 SchülerInnen

unserer 6. Klasse in Begleitung

unseres Jüdischen Leiters Mag. Rimon Zilberg

nach New York zur Abraham Joshua

Heschel School. Die Schule wurde 1983

gegründet und befindet sich im Herzen des

Kontaktinfo:

ZWI PEREZ CHAJES-SCHULE

der IKG Wien

1020 Wien, Simon-Wiesenthal-G. 3

T.: 01/216 40 46, F.: 01/216 40 46–115

www.zpc.at

Big Apple in der Nähe

des Central Park.

Untergebracht bei

Gastfamilien, erlebten

die SchülerInnen eine

der spannendsten Städte

der Welt und lernten

auch eine der größten

jüdischen Gemeinden

der Welt kennen.

Gemeinsame Unterrichtseinheiten

in der Schule, Tfilot (Gebete),

Besuche in Museen, ein umfassendes

Sightseeing und gemeinsame Abendprogramme

haben diese Woche geprägt. Höhepunkt

war das Shabbat-Programm, das

den SchülerInnen die Möglichkeit bot,

verschiedene Synagogen

zu besuchen.

An dieser Stelle danken

wir dem groß-

ZPC

INFOBOX

zügigen Sponsor für

die Finanzierung

dieser Reise.

Zu Purim erfolgte

der Rückbesuch

aus NY. Die

SchülerInnen der

Heschel School erwartete ein spannendes

Programm, wie die Teilnahme am Purimfest

der ZPC, jüdische und allgemeine Kultur-

und Sightseeing

Touren sowie

das Kennenlernen

der jüdischen Jugendaktivitäten

in

Wien. Unser herzliches

Dankeschön

Lesen Sie mehr

dazu in unserem

aktuellen

Newsletter ZWI

gilt den Organisatoren, den Gastgebern

und den privaten Sponsoren aus Wien.

(db)

8 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


ESRA

Psychosoziales Zentrum ESRA

Tel.: (+43-1) 214 90 14 | www.esra.at

Foto: ©Dr. Wladimir FRIED

Herzliche Einladung

Buchpräsentation & Lesung

aus der Anthologie „Veza Canetti lebt“

Dienstag, 07. Mai 2013, 19.00 Uhr

ESRA, 1020 Wien, Tempelgasse 5

Begrüßung: Peter Schwarz, ESRA & Anita Zemlyak, Basis.Kultur.

Wien; Zum Buch: Petra Ganglbauer, Gertrude Moser-Wagner, Karin

Ballauf

Die bei ESRA vorgestellte Anthologie „Veza Canetti lebt“ versammelt

sozialkritische Kurzprosa von Frauen heute, wie auch wissenschaftliche

Texte. Gleichzeitig wird die Fotoausstellung von Bernd

Bogensberger Charakterhaus eröfnet, die bis Ende Mai in ESRA

zu sehen sein wird.

Eintritt frei. Anschließend laden wir zu einem Glas Wein.

Wir bitten um Anmeldung unter info@esra.at oder Tel. 01/214 90 14.

Bitte haben Sie Verständnis für die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen

und bringen Sie einen amtlichen LICHTBILDAUSWEIS mit!

VEZA CANETTI –

ein spätes Jubiläum in Wien

Kunst, Literatur, Musik, Wissenschaft

Im Wien der Ersten Republik war

Veza Canettis Leben von unsicheren

Zeiten und historischen Brüchen

bestimmt. 1938 emigrierte

sie mit ihrem Mann Elias Canetti

nach England, wo sie 1963 in

London starb. Sie selbst schrieb

immer unter Pseudonymen. Die

Sprache und Haltung dieser

Dichterin wirkt im Heute weiter,

sie überrascht und inspiriert

gleichermaßen Kunst wie Literatur,

seitdem ihr erster Roman

posthum – erst im Jahr 1990

– erschienen ist.

© Natalie Deewan

VEZA fehlt, Natalie Deewan/

Gertrude Moser-Wagner, 2013

VEZALEBT – Veza Canetti, ein spätes Jubiläum in Wien

wird vor allem ein Fest sein. Literarische, künstlerische, musikalische

und wissenschaftliche Annäherungsversuche an diese lang

Verschwiegene werden von nachgeborenen Generationen gebündelt.

Ausstellungen an acht benachbarten Orten und im öfentlichen

Raum zeugen von unterschiedlichen Zugängen. So wird z. B.

am Schreibhaus von Veza Canetti in der Ferdinandstraße 29 eine

Widmungstafel angebracht; ihr Roman „Die Gelbe Straße“ gilt als

literarische Transformation der Ferdinandstraße im 2. Bezirk.

Alle Veranstaltungen des Kunstprojekts, die vom Institut für Interaktive

Raumprojekte organisiert werden, sind unter www.taste.

at/vezalebt zu finden.

Veranstaltung „Erinnerungen“. Lebensgeschichten von Überlebenden des

Nationalsozialismus, die in Kooperation mit dem Nationalfonds der Republik

Österreich für Opfer des Nationalsozialismus am 07. März in ESRA stattfand.

ESRA ist auch auf

Facebook zu erreichen:

www.facebook.com/ESRA.Wien

AKTUELLE SPRECHSTUNDEN DES

SOZIALARBEITERISCHEN CLEARING-TEAMS

Montag – 09.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag – 14.00 bis 17.00 Uhr

Mittwoch – 09.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag – 14.00 bis 17.00 Uhr

Freitag – 09.00 bis 12.00 Uhr

ESRA Hotline

gegen Gewalt

in der Familie

Tel. 01/212 55 18

WAS: Telefonische Beratung –

vertraulich und anonym

WANN:

Mo, Di & Do, 10.00–12.00 Uhr

Mittwoch 15.00–17.00 Uhr

ANGEBOT – HILFE FÜR:

- Frauen, die familiäre Gewalt erleben/erlebt haben

und deren Kinder.

- Bezugspersonen aus dem privaten und sozialen Umfeld

betrofener Frauen, die helfen möchten.

9 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


Familienbeihilfe

Gewährung von Familienbeihilfe bei

religiösen Ausbildungen im Ausland

(FLAG – Familienlasten-ausgleichsgesetz)

Der Anspruch auf Familienbeihilfe besteht

für minderjährige Kinder bis zu ihrem

18. Geburtstag (Volljährigkeit).

Für volljährige Kinder besteht Anspruch

auf Familienbeihilfe bis zur Vollendung

des 24. Lebensjahres (24. Geburtstag),

wenn sie in Berufsausbildung sind.

Oft bestehen rechtliche und/oder behördliche

Probleme bei der Gewährung von

Familienbeihilfe, wenn Kinder von Eltern,

die in Österreich leben, im Ausland

eine Berufsausbildung absolvieren (z. B.

Jeschiwa).

Studium bzw. Berufsausbildung

im Ausland

Familienbeihilfe gebührt laut § 2 FLAG Personen,

die in Österreich ihren Wohnsitz und

Lebensmittelpunkt haben. Für Kinder, die

sich ständig im Ausland aufhalten, gebührt

nach § 5 Abs. 3 FLAG keine Familienbeihilfe.

Innerhalb des EWR gibt es Sonderregelungen.

Ein Aufenthalt des Kindes im EWR

ist nach § 53 Abs. 1 einem Aufenthalt in

Österreich gleichzuhalten. Natürlich müssen

die sonstigen Voraussetzungen auch hier

vorliegen.

Außerhalb des EWR (z. B. Israel) ist der

Bezug grundsätzlich problematischer, da das

FLAG den tatsächlichen Aufenthalt in Österreich

fordert. Hier hilft auch die weitere

Haushaltszugehörigkeit nicht. Es geht hier

auch nicht um den Mittelpunkt der Lebensinteressen

sondern darum, wo das Kind

sich tatsächlich, also physisch aufhält.

Während es mit Israel früher ein Abkommen

gab, das den Aufenthalt des Kindes in

Israel einem Aufenthalt in Österreich gleichstellte,

sieht das Abkommen mit Israel nun

nur vor, dass es auf den Aufenthalt des Kindes

ankommt.

Die Frage des tatsächlichen Aufenthaltes und

ab wann dieser ein ständiger im Ausland ist,

ist im Einzelfall zu beurteilen. Die Judikatur

des Verwaltungsgerichtshofes und Entscheidungen

des Unabhängigen Finanzsenates

(im Falle einer Berufung) sind bei der Definition

des tatsächlichen Aufenthaltes aber

relativ streng.

Ein entscheidendes Kriterium für die

Gewährung der Familienbeihilfe ist die

Haushaltszugehörigkeit:

Haushaltszugehörigkeit von Kindern in

Berufsausbildung

Zur Rechtslage: Anspruch auf Familienbeihilfe

hat nach § 2 Abs. 2 FLAG die Person,

zu deren Haushalt das Kind gehört, das sind

in der Regel die Eltern oder ein Elternteil.

Ein Kind gehört dann zum Haushalt einer

Person, wenn es bei einheitlicher Wirtschaftsführung

eine Wohnung mit dieser

Person teilt. Die Haushaltszugehörigkeit

gilt aber nicht als aufgehoben, wenn sich

das Kind nur vorübergehend außerhalb der

gemeinsamen Wohnung aufhält (z. B. Studium

mit Unterbringung im Studentenwohnheim).

Wichtig ist es, dass das Kind am Haushalt

der Eltern noch teil hat, dort ein Zimmer/

Wohnplatz hat, auch regelmäßig noch zu

Hause ist.

Besteht keine Haushaltszugehörigkeit mehr,

muss für den Anspruch auf Familienbeihilfe

nachgewiesen werden, dass der Antragsteller

(in der Regel die Eltern/teil) die Unterhaltskosten

des Kindes bestreitet.

Dabei sind zwei Punkte zu beachten:

• Es muss sich um den überwiegenden

Teil der tatsächlichen Lebenshaltungskosten

handeln.

• Es muss ein Unterhaltsbetrag sein, der

die Höhe des Familienbeihilfeanspruchs

auf jeden Fall übersteigt.

In der Praxis verlangt das Finanzamt oft

standardmäßig Nachweise über die überwiegende

Kostentragung der Berufsausbildung,

der Lebenshaltungskosten, der Reisekosten,

ohne die Haushaltszugehörigkeit geprüft zu

haben.

Für die Praxis: Können die Nachweise über

den Unterhalt erbracht werden, (Belege z. B.

gesammelt und Unterhaltszahlungen sind

auf dem Bankweg erfolgt) und werden die

Ausbildungskosten aufgrund der vorhandenen

finanziellen Mittel nachweisbar überwiegend

selbst getragen, so sollten die Nachweise

beigelegt werden, um Verzögerungen

und Probleme zu vermeiden. Wenn nicht,

muss zumindest die Haushaltszugehörigkeit

des Kindes nachgewiesen werden.

Ausbildung

Zur Rechtlage: Nach § 2 Abs. 1 lit b besteht

Familienbeihilfe

• für volljährige Kinder, die das 24. Lebensjahr

noch nicht vollendet haben und die für

einen Beruf ausgebildet oder in einem erlernten

Beruf in einer Fachschule fortgebildet

werden.

• Bei volljährigen Kindern, die eine in § 3 des

Studienförderungsgesetzes 1992, BGBl. Nr.

305, genannte Einrichtung besuchen (z. B

Universität, Fachhochschule, Pädagogische

Akademie), ist eine Berufsausbildung nur

dann anzunehmen,

- wenn sie die vorgesehene Studienzeit

pro Studienabschnitt um nicht mehr

als ein Semester oder die vorgesehene

Ausbildungszeit um nicht mehr als ein

Ausbildungsjahr überschreiten.

- Die Aufnahme als ordentlicher Hörer

gilt als Anspruchsvoraussetzung für das

erste Studienjahr. Anspruch ab dem

zweiten Studienjahr besteht nur dann,

wenn für ein vorhergehendes

Studienjahr

- die Ablegung einer Teilprüfung der

ersten Diplomprüfung

- oder des ersten Rigorosums

- oder von Prüfungen aus Pflicht- und

Wahlfächern im Gesamtumfang von

acht Semesterwochenstunden oder im

Ausmaß von 16 ECTS-Punkten nach

gewiesen wird.

10 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


Familienbeihilfe

• Bei Auslandsstudien sind laut Auskunft des

Ministeriums die Regelungen für ein Studium

in Österreich analog anzuwenden.

Während ein Studium an einer Einrichtung

nach dem Studienförderungsgesetz nur

unter diesen engen Voraussetzungen eine

Berufsausbildung im Sinne des Familienlastenausgleichsgesetzes

darstellt, sind die sonstigen

Berufsausbildungen nicht genau gesetzlich

definiert. Es kann nur im Einzelfall

entschieden werden, ob eine anerkannte Berufsausbildung

vorliegt.

Nach der Judikatur sind aber folgende Kriterien

jedenfalls notwendig:

• Vermittlung fachlicher Qualifikation für

die Ausübung des angestrebten Berufes.

• Die Ausbildung muss ernsthaftes und

zielstrebig betrieben werden.

• Notwendige Prüfungen müssen

absolviert werden.

• Die Zeit des Auszubildenden muss voll

in Anspruch genommen werden.

Nicht zwingend erforderlich ist, dass ein gesetzlich

anerkannter Ausbildungsweg oder

ein gesetzlich definiertes Berufsbild vorliegt.

Für die Ausbildung zu seelsorgerischen Berufen

im Rahmen der Israelitischen Kultusgemeinde

als „anerkannten Kirche und Religionsgemeinschaft“

ist es daher vor allem

entscheidend, welche internen Normen tatsächlich

für die Zulassung zu den seelsorgerischen

Berufen bestehen.

Für die Praxis: Die Regelungen für Studien

an Universitäten etc. sind sehr streng.

Familienbeihilfe gebührt nur bei strengem

Leistungsnachweis und Einhaltung der Mindeststudiendauer

mit einer geringen Toleranzzeit.

Sonstige Berufsausbildungen (z. B. religiöse)

erfordern zwar im Gegensatz zum Studium

keine fixen ECTS Punkte, trotzdem

müssen die Antragsteller nachweisen, dass

die volle Zeit des Auszubildenden in Anspruch

genommen wird und dass die Ausbildung

zielstrebig und ernsthaft betrieben

wird. Zusätzlich muss nachgewiesen werden,

dass für einen Beruf ausgebildet wird.

Bei Fragen wenden Sie sich an

ESRA Sozialberatung

2., Tempelgasse 5

Bitte vereinbaren Sie einen Termin

unter 01/214 90 14

11 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 11 5773


MZ

Mazal Tov Israel

bis in alle Ewigkeit!

Vor nunmehr 65 Jahren wurde der unabhängige

Staat Israel ausgerufen. Anlässlich

dieses Geburtstags hatte Arnona Shir-On,

die Gattin des Botschafters, das „Jerusalem

Saxophon Ensemble“ nach Österreich eingeladen

und solcherart kamen auch unsere Heimbewohner in den

Genuss eines wunderbaren Konzertes am „Jom Ha´atzmaut“.

Das Saxophon Ensemble

wurde vor zwei Jahren gegründet

und besteht aus fünf

jungen Burschen: Omer Ben

Israel, Itamar Kohn-Zadikler,

Aialon Levi, Raz Dudian

und Shon Avrech sind 13 bis

18 Jahre jung. Sie lernen im

Jerusalemer Konservatorium

und investieren viel Zeit, um verschiedene Aspekte und Stile

der Musik einzustudieren. Gemeinsam ist ihnen die Liebe zu dem

von ihnen gewählten Instrument, dem Saxophon. Das Ensemble ist

schon weit in der Welt herumgekommen und natürlich auch in Israel

sehr bekannt.

Leiter des Ensembles ist Professor Gersch Geller, geboren 1945

in Alma Ata, Kasachstan. Nach seinem Musikstudium gründete er

die erste Klasse in Zentralasien für Klarinette und Saxophon. Seine

Schüler gewannen zahlreiche internationale Preise und sind heute

über die ganze Welt verstreut. Geller kam 1990 nach Israel und begann

am Konservatorium der Jerusalemer Akademie für Musik und

Tanz zu unterrichten. Das Saxophon Ensemble ist nur eine von etlichen

Musikgruppen, die samt und sonders auch im Ausland große

Beachtung finden.

Für den Genuss der Kunst dieses tollen Ensembles wollen wir uns

bei Frau Shir-On und der Kulturabteilung der Botschaft sowie deren

Kooperation mit unserem Kulturreferat ganz herzlich bedanken!

In diesem Sommer werden sich Arnona und Aviv Shir-On von uns

verabschieden, neue Aufgaben warten auf sie. Wir werden sie sehr

vermissen, wünschen ihnen schon jetzt alles Gute und hofen auf

weitere erfolgreiche Jahre der Zusammenarbeit mit ihren Nachfolgern.

Eti Schulz

Keren Hayesod Österreich:

Desider Friedmann Platz 1

D - 1010 Wien

Fon: +43 (1)533 19 55

Fax: +43 (1)533 19 55 30

kh-wien@inode.at

www.kerenhajessod.at

Ein Testament für Israel

Ihr Vermächtnis für die Zukunft

unseres Volkes

Setzen Sie ein Testament auf

und das jüdische Volk wird Ihrer

auf ewig gedenken.

Gerne werde ich Ihnen in einem persönlichen,

vertrauensvollen Gespräch die vielen

verschiedenen Möglichkeiten unterbreiten,

wie Sie auf die Zukunft und Sicherheit des

jüdischen Volkes und des Staates Israel Einfluss

nehmen und auch Ihre Verwandten

mit einbeziehen können.

Miki Pluznik

Delegierter für Testamente

Wenden Sie sich an mich

oder rufen Sie im

KH-Österreich Büro an.

Fon: +43 (1)535 53 66

oder +43 (1)533 19 55

pluznik@keren-hayesod.de

MZ – Save the Date

Sonntag, 05. Mai, 15.30 Uhr

Kleinkunstbühne Brennessel: „Alle Macht den Ratings“

Sonntag, 12. Mai, Matinee 11.00 Uhr

Im Rahmen des European Jewish Choir Festival – Vienna 2013

Konzert Ensemble Varnitchkes aus Lemberg

Sonntag, 19. Mai, 15.30 Uhr

Lieder von Kurt Weil „From Berlin to Broadway“ und

Lesung aus: Briefe an die Familie (1914–1950)

Gisela Theisen (Gesang), Mami Teraoka (Klavier),

Susanne Hajdu (Texte)

Sonntag, 26. Mai, 15.30 Uhr

Klavierkonzert Marin Drmač

Wenn nicht anders angegeben, finden die

Veranstaltungen im Festsaal des MZ statt!

Simon-Wiesenthal-Gasse 5, 1020 Wien, Tel.: 01/725 75–0

12 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


Club SchelAnu • S. C. Hakoah

Unser Programm im mai 2013:

Bewegung und Gesundheit

Donnerstag, 17.00–18.00 Uhr, am 02. & 23. Mai

Zusätzlich: Montag, 15.00–16.00 Uhr, am 06. & 27. Mai

Diskussionsrunde

Donnerstag, 14.15–15.45 Uhr, am 23. Mai

Malen und Zeichnen

Donnerstag, 14.50–16.50 Uhr, am 23. Mai

English Conversation

Freitag, 12.30–14.00 Uhr, am 03., 10., 17., 24. & 31. Mai

PC und Internetkurs „Senior Surfers“

in Zusammenarbeit mit dem JBBZ

Dienstag, 13.30–16.30 Uhr, am 07., 21. & 28. Mai

Hebräisch

Mittwoch, 14.30–16.00 Uhr, am 08. & 22. Mai

Tanzgruppe

Montag, 15.00–16.00 Uhr, am 13. Mai

Gartengruppe

Dienstag, 10.00–12.00 Uhr, am 07., 14., 21. & 28. Mai

Club SchelAnu Chor

Donnerstag, 16.00–17.00 Uhr, am 02. & 23. Mai

Yoga

Freitag, 10.30–12.00 Uhr, am 03. & 10. Mai; Teilnahme nur mit

Voranmeldung bei Naama Tamari-Lapid oder Sofia Zaurow möglich!

Das offene Café findet jeden Dienstag von 15.00 bis 18.00 Uhr

statt, außer am 14. Mai.

Der Mittagstisch findet jeden Mo bis Fr von 12.00 bis 13.45 Uhr

statt, außer am 01., 09., 15., 16., 20., 21., 30. & 31. Mai.

Besuch der neuen Ausstellung

im Jüdischen Museum

Am 02. Mai um 10.00 Uhr besuchen wir das Jüdische Museum

und werden uns die neue Ausstellung „Alle MESCHUGGE? Jüdischer

Witz und Humor“ ansehen. Wir trefen uns direkt beim

Empfang des Museums, 1010 Wien, Dorotheergasse 11.

Wenn Sie Interesse daran haben, melden Sie sich bitte bei Naama Tamari-Lapid

oder Sofia Zaurow.

Kontakt:

Tel. 01/214 90 14,

1020 Wien, Tempelgasse 5

Das Club SchelAnu Team freut sich auf Ihr Kommen!

S.C. HAKOAH News

Nach einem sehr langen Winter freuen wir

uns nun über den schönen Start in die Outdoor-Saison.

Unter anderem ist unser Pool

ab sofort benutzbar und auch der Freibereich

lädt zum Ausrasten und Sonnenstrahlen-Tanken

ein. Der Beachvolleyball- sowie

der Hartplatz wurden auf Vordermann gebracht und stehen für Freiluft-Wettkämpfe

zur Verfügung.

Nach dem großen Erfolg unserer Veranstaltung „Begegnung mit

Bewegung – Gemeinsam in Fahrt kommen – für Menschen mit und

ohne Behinderung“ und dem

enormen Interesse an Kursen,

sind wir stolz, ab 10. Mai 2013

jeweils freitags 18.00–19.00

Uhr einen Selbstverteidigungskurs

für behinderte Menschen

anzubieten. Trainer Erich betreibt

seit Jahren Budosport

und sitzt seit 2011 im Rollstuhl.

Gemeinsam mit seinem

Bruder Gerald, ebenfalls ein ausgezeichneter Budosportler, wird er

Menschen mit Behinderung unterstützen, gemeinsam mit ihnen an

ihrem Selbstbewusstsein sowie an Selbstverteidigungstechniken zu

arbeiten. Der Einstieg in den Kurs ist jederzeit möglich!

Der erst 15-jährige S.C. HAKOAH Judoka Stefan Hegyi wurde am

13. 03. 2013 zum 3. Mal in Folge Österreichischer Meister! Bemerkenswert

war auch der 4. Platz von Stefan nur einen Tag später in der

U21(!) Klasse!

Bei der Tischtennismeisterschaft 2012/2013 erangen unsere Damen

in Besetzung von Andrea Lazar, Gabi Hartl sowie Renate Riedl

Lazar den hervorragenden 2. Platz. In der Einzelrangliste machten

unsere Damen den Platz 2, 3 und 20 von 35 Teilehmern. Dazu herzliche

Gratulation und nur weiter so!

Erfahren Sie mehr

und besuchen Sie

unsere Homepage:

www.hakoah.at

Hakoah-Reise 2013

„Jüdische Spuren in Südtirol“, 23.–27. Juni

Eine Reise unter dem Motto „Jüdische Spuren in Südtirol“ plant die

HAKOAH Touristik Sektion von 23.–27. Juni 2013. Mit dem Bus

geht es über Lienz nach Südtirol – Brixen, Bozen, Meran usw. –, wo

es die beeindruckende südliche Alpenwelt sowie bekannte als auch

eher weniger bekannte Sehenswürdigkeiten zu entdecken gilt.

Mehr Informationen dazu

erhalten Sie auf unserer

Homepage: www.hakoah.at

oder bei Ruth Fuchs unter

Tel. 02236/244 66 oder Mobil

0699/10952230;

E-Mail: ruth.fuchs@tele2.at

13 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


Jüdisches Institut • Keren Hajessod

Danke – Toda Raba!

Am 10. März bat Keren Hajessod Österreich

zum traditionellen Magbit-Abend

ins Hotel Intercontinental.

425 Gäste wurden vom neuen Präsidenten

des K. H., Dr. Ariel Muzicant, auf das Herzlichste begrüßt.

In den einleitenden Worten würdigte er die großartigen Leistungen

seiner im Herbst 2012 verstorbenen Vorgängerin, Frau KR Rudolfine

„Fini“ Steindling s. A., betonte die Bedeutung des Staates

Israel für das Überleben des jüdischen Volkes in der Diaspora und

erinnerte an unsere Mitverantwortung im Kampf gegen die Armut.

Israels Botschafter, s. E. Shir-On, gab Einblick in die nicht immer

einfachen bilateralen Beziehungen und bedankte sich für die Solidarität

und Unterstützung, die er gerade von den Freunden des

Keren Hajessod stets erfahren konnte.

Beste Beispiele: DI George Wozasek und Herr Aron Ilja, die Auszeichnungen

für ihre langjährigen, besonders generösen Beiträge

erhielten.

Die Bürgermeisterin von Arad, Frau Ploskov, berichtete über ihre

positiven Erfahrungen mit dem Keren Hajessod, die sie persönlich

als Neu-Einwanderin gemacht hat, und wie wichtig die Unterstützung

dieser Organisation für die sozial Schwächeren in ihrer Region

ist. Leon Widecki stellte das REIM-Projekt in Arad vor und bat

um Spenden für dieses Zentrum, in dem Kinder und Jugendliche

mit physischen und psychischen Problemen betreut werden.

JÜDISCHES INSTITUT

FÜR ERWACHSENENBILDUNG

1020 Wien, Praterstern 1,

T.: 01/891 74–153 000

www.vhs.at/jife E-Mail: office.jife@vhs.at

Programm-highlights mai 2013

07. Mai, 19.00 Uhr – Josef Polleross/Robert Schindel

Lesung: Heute – Jüdisches Leben in Wien/Jewish Life in Vienna

13. Mai, 16.00 Uhr – Franz Linsbauer

Exkursion: Der neue Döblinger Friedhof

Anmeldung und Bezahlung bis 06. Mai im JIFE erforderlich!

Oberrabbiner Eisenberg und Präsident Deutsch appellierten an

die Großzügigkeit aller Anwesenden – ofensichtlich mit Erfolg:

Das diesjährige Spendenergebnis übertraf das der Vorjahre um

30 %! Zusätzlich konnten die Kosten des Abends durch Spenden

und Werbung aufgebracht werden. Nach getaner „Arbeit“ stärkten

sich die Gäste am Bufet von Shalom Bernholtz und genossen die

schwungvollen Darbietungen von Timna Brauer und Elias Meiri.

Erfreulich: Einige Spender/innen überwiesen sogar höhere Beträge,

als sie an dem in jeder Hinsicht gelungenen Magbit-Abend

deklarierten. Vielen Dank!

Keren Hajessod Spendenkonto:

PSK, BLZ: 60000,

Konto-Nr. 7172670

21. Mai, 18.30 Uhr – Dr. in Gabriele Anderl

Vortrag: Schife nach Palästina. Veranstaltungsort: Wien 1, Salvatorgasse

7 (DÖW). Anmeldung und Bezahlung bis 14. Mai im JIFE!

21. Mai, 16.00 Uhr – Franz Linsbauer

Exkursion: Max Fleischers Spuren in der israelitischen Abteilung

des Wiener Zentralfriedhofes

Anmeldung und Bezahlung bis 14. Mai im JIFE erforderlich!

22. Mai, 18.30 Uhr – Dr. in Ruth Werdigier

Vortrag: „Rosinkess mit Mandlen“ – Lachen auf Jiddisch.

Anekdoten, Witze und Sprichwörter.

28. Mai, 18.30 Uhr – Dr. Christian Kloyber

Vortrag: Fluchtpunkt Mexiko. Veranstaltungsort: Wien 1, Salvatorgasse

7 (DÖW). Anmeldung und Bezahlung bis 21. Mai im JIFE!

14 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


JUKO

Fun & Sport

mit der JUKO

In der JUKO tut sich G´tt sei Dank viel!

Verschiedenste Anlässe lassen uns Ideen

in die Tat umsetzen, wie zum Beispiel das

Purimfest am 24. Februar unter dem Motto

„Pirates of the Seitenstettengasse“. Um

auch unsere Kleinsten zu erfreuen, gab es

jede Menge Spiel und Spaß. Eine Luftburg,

eine Mal- & Bastelstation, eine Schminkstation

und – last but not least – eine

professionelle Kindershow des Teams von

funscience.at durften nicht fehlen. Davon

waren nicht nur unsere Jüngsten begeistert.

Die JUKO lässt keine Gelegenheit zu gemeinsamen

Veranstaltungen aus und so gab

es gleich eine Woche später ein spannendes

Hallenfußballturnier.

Zahlreiche

Jugendliche

aus allen Jugendorganisationen

von Klein bis Groß spielten unter

vollstem Einsatz in der Hakoah

Halle um den heiß begehrten

Pokal.

All das war nur der Beginn vieler

toller Events. Wir freuen uns

schon auf die Nächsten. Seid mit

dabei!

„Together is always better!“

Liebe Gemeindemitglieder!

Ich werde in meinem Bekanntenkreis oft

gefragt, warum ich die Tätigkeit als JUKO-

Vorsitzende angenommen habe: „Hast

du nicht schon genug Stress? Warum tust

du dir das an?“. Meine Reaktion auf diese

Frage ist eine ganz einfache: Weil die JU-

GEND UNSERE ZUKUNFT ist!

Seit November bin ich nun für die JUKO

verantwortlich. Ob ich einen guten Start

hatte? Die Antwort lautet JA! Gleich zu

Beginn meiner Tätigkeit war die gute Atmosphäre

und Zusammenarbeit in der

Jugendkommission zu spüren. Die Mitgliederorganisationen

und Nicht-Mitgliederorganisationen,

welche aus diversen

Schichten unserer Gemeinde kommen,

sind bemüht, an gemeinsamen Projekten

mitzuarbeiten und Neues zu schafen. Das

Motto: Neues probieren und Gutes verbessern!

Das Ziel: Die jüdische Jugend stärken!

Sowohl Fixpunkte im Jahresprogramm

als auch neue Programme sind für das Jahr

2013 geplant. Eine große Purimfeier in Zusammenarbeit

mit der Kulturkommission

für die Kids und das Hallenfußballturnier

in der Hakoah haben bereits stattgefunden

(siehe Fotos). Big Success! Und es kommt

sogar noch besser: Der Antrag auf Erhöhung

des Subventionsbudgets war ebenfalls

erfolgreich.

Und was steht noch bevor?

1. Die jährliche Gedenkfahrt nach Mauthausen

am 12. Mai, wo unsere Kinder mit

einem Chor auftreten werden.

2. Ein Hadracha Seminar vom 18. bis 22.

Mai, welches speziell an die Bedürfnisse

unserer Jugend- und Studentengruppen angepasst

ist.

3. „The Jew Factor“ – Der erste Songcontest

für jüdische Jugendliche in Wien am

26. Mai.

4. Gemeinsame Präsentation aller Jugendorganisationen

am Straßenfest der Jüdischen

Gemeinde am 02. Juni.

5. Die 2nd JUKO OLYMPIC GAMES

(kurz JO-Games) am 16. Juni – das seit

letztem Jahr neu konzipierte Sportevent der

Gemeinde.

6. Das alljährliche Sommer

Day Camp in Kooperation

mit der Zwi Perez Chajes

Schule von 01. bis 26. Juli.

7. Die nächste kostenlose

10-tägige Taglit-Reise nach

Israel von 11. bis 20. August.

Ich könnte eine ewig lange Auflistung von

Programmen, Projekten und Ideen der Jugendkommission

fortführen, da es wichtig

für mich ist, Euch über unsere Tätigkeiten

zu informieren. Noch mehr aber möchte

ich mich persönlich an alle LeserInnen

wenden. Die Arbeit, welche unsere JugendleiterInnen,

Madrichim und alle Mitwirkenden

in der JUKO und außerhalb leisten,

ist „kadosh“ (heilig) und daher ist es mir

umso wichtiger, sie dabei zu unterstützen

und für sie da zu sein. Dies kann nur durch

eine aktive Zusammenarbeit und gegenseitigen

Respekt erfolgen.

Gerne stehe ich jederzeit für Anregungen,

Ideen und persönliche Anliegen zur Verfügung.

Ich hofe, dass wir uns bald auf einer der

vielen Veranstaltungen trefen werden.

Bis bald,

Eure Betty Kricheli

15 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


Veranstaltungshighlights

Ausführliche Veranstaltungs-Infos

mai 2013

auf www.ikg-wien.at

02 15.30 Rundgang: Gedächtnisorte des NS-Terrors am Wiener Zentralfriedhof Trefpunkt: Zentralfriedhof, Tor 2

19.00 Lesung: Perlen aus der jüdischen Wiener Kaffeehausliteratur Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

19.00 Lesung: Sophie Roth, Für mein Schurlikind – Tagebuch 1940–1944 Or Chadasch, Robertgasse 2, 1020 Wien

19.00 Buchpräsentation: Alltagskultur des Antisemitismus im Kleinformat Universität HS 389, Rudolfskai 42

19.30 Diskussion: Maly Trostinec erinnern Literaturhaus Mattersburg, Wulkalände 2

19.30 Film: Nicht alle waren Mörder ZiB Baden, Grabeng. 14, Baden/Wien

03 19.00 Buchpräsentation: Das Dolfuß/Schuschnigg-Regime 1933–1938 Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

04 11.00 Konzert Pallawatsch Klezmer-Musik im Rahmen des Musikmarkts Karmelitermarkt, 1020 Wien

05 11.00 Eröffnung des 8. Teils des Weges der Erinnerung durch die Leopoldstadt Haidgasse 3, 1020 Wien

11.00 Podiumsdiskussion: Das Frauenbild der FPÖ KosmosTheater, Siebensterng. 42, 1070

15.00 Eröfnung von zwei neuen Dauerausstellungen und des „Raums der Namen“ KZ Gedenkstätte Mauthausen

15.00 Führung mit Gartenschere Trefpunkt: Zentralfriedhof, Tor 1

15.30 Kabarett Kleinkunstbühne Brennessel, Alle Macht den Ratings MZ, S. Wiesenthal G. 5, 1020 Wien

17.30 Jüdischer Single Club Clubraum, Seitenstetteng. 4, 1010

20.00 Filme: Die Puppe; Sami kratzt sich Gemeindezentrum, Seitenstetteng. 4

06 18.00 Verleihung der öge-Ehrenmitgliedschaft an Elly Braun Schlesinger Frz. Kulturinst., Währingerstr. 30, 1090

18.30 „Vaterbilder, Exile“ – ein Abend mit Olga Flor und Julya Rabinowich Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

19.00 ZFÖ: Jom Jeruschalajim Gemeindezentrum, Seitenstetteng. 4

19.00 Wiener Vorlesungen: Die Antikriegssatire von Karl Kraus RadioKulturhaus, Argentinierstr. 30a

07 10.30 Gedenkkundgebung für die Opfer des Nazi-Terrors Denkmal Opfer der Gestapo, Morzinplz.

15.00 Präsentation der Website ÖsterreicherInnen in Ravensbrück Oscar, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

19.00 Buchpräsentation und Lesung aus der Anthologie Veza Canetti lebt ESRA, 1020 Wien, Tempelgasse 5

19.00 Buchpräsentation: Heute – Jüdisches Leben in Wien von Josef Polleross Jüdisches Institut, Praterstern 1, 1020

19.00 Vortrag: Sieben Tage im Mai, zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennungen Literaturhaus, Seideng. 13, 1070 Wien

19.00 Ausstellungseröfnung: Ort der Unruhe GrazMuseum, Sackstraße 18, 8010 Graz

08 Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, jetztzeichensetzen.at Div. Aktivitäten in Wien geplant

19.30 Fest der Freude mit Gratiskonzert der Wiener Symphoniker Heldenplatz, 1010 Wien

22.00 Kreisler-Kabarett „Mein Weib will mich verlassen“ Volkstheater Rote Bar, Neustiftg. 1, 1070

09 18.30 Chorkonzert: Europäische Salomon Sulzer Kinderkantorei Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010

19.30 Film: Das Weiterleben der Ruth Klüger Bibliothek, Wipplingerstr. 23, 1010

11 10.30 Film: Lungo Drom (Langer Weg) über Ceija Stojka Frauenhetz, U. Weißgerberstr. 41, 1030

14.00 Exkursion Ort der Unruhe, Von Graz zum Gedächtnishain Belgierkaserne Anmeldung: 0316/872-7600

12 10.00 Gedenkstunde Jüd.Mahnmal, 11.00 Befreiungsfeier KZ-Gedenkstätte Mauthausen

11.00 Konzert: Ensemble Varnitchkes / Lemberg (European Jewish Choir Festival) MZ, S. Wiesenthal G. 5, 1020 Wien

11.00 Buchpräsentation: Ioan Holender, „Ich bin noch nicht fertig“ Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

13.00 Museum exklusiv/inklusiv: ICOM – Internationaler Museumstag Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

14.00 Familiensonntag: Wir feiern Schawuot! Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

18.00 Galakonzert: „A Song for Peace“ (European Jewish Choir Festival) Austria Center, B.-Kreisky-Plz. 1, 1220

13 16.00 Exkursion: Der neue Döblinger Friedhof Anmeldung: Jüdisches Institut

18.30 Buchpräsentation: Die Tante Jolesch und ihre Zeit. Eine Recherche Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

19.00 Feierstunde: Die Rettung der Bulgarischen Juden Haus Wittgenstein, Bulgar. Kulturinst.

19.30 Buchpräsentation: Ronny Scheer, Taubenfüttern ist nicht genug ZiB Baden, Grabeng. 14, Baden/Wien

14 13.00 Symposium: Guido Adlers Erbe, Restitution u. Erinnerung Universität Wien Aula am Campus, Spitalgasse 2, 1090

17.00 Eröfnung: Installation für Homosexuelle und Transgender in der NS-Zeit Morzinplatz, 1010 Wien

18.00 Film: Cella oder die Überwinder Eisenstadt – VHS/ Pfarrgasse 10

19.00 Buchpräsentation: 9096 Leben. Der unbekannte Judenretter Berthold Storfer Hauptbücherei, U.-Loritz-Plz. 2a, 1070

19.00 Buchpräsentation: Geschichte der Juden in Österreich Wienbibliothek Rathaus, Stiege 6

Für die Vollständigkeit der Angaben übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Rot hinterlegte Veranstaltungen sind Events der IKG.


16 18.30 Lesung: Die Frau von Pollak, oder wie mein Vater jüdische Witze erzählte Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

19 15.30 Lesung: Briefe an die Familie, Lieder von Kurt Weil MZ, Simon-Wiesenthal-G. 5, 1020

21 16.00 Exkursion: M. Fleischers Spuren in der Israelit. Abteilung des Zentralfriedhofs Anmeldung: Jüdisches Institut

18.30 Chaj Filmpräsentation: Gatekeepers Gemeindezentrum, Seitenstetteng. 4

18.30 Vortrag: Schiffe nach Palästina Jüdisches Institut, Praterstern 1, 1020

18.30 Ein Abend mit Oliver Polak: Ich darf das, ich bin Jude! Live! Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

19.00 Vortrag: Topografie des Terrors in Graz Graz Museum, Sackstraße 18, Graz

19.30 Vortrag: Die Linke und das iranische Regime depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

22 18.00 Lesung: Sprechende Grabsteine Zentralfriedhof, 1.Tor

18.30 Vortrag: „Rosinkess mit Mandlen“, Lachen auf Jiddisch Jüdisches Institut, Praterstern 1, 1020

23 18.30 Lesung: Qualtinger liest Qualtinger. Die Rot-weiß-rote Rasse Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

18.30 Vortrag: Alles Koscher? Die Renaissance jüdischer Restaurants... HS 1.003, Erzabt-Klotzstr. 1, Salzburg

19.30 Konzert: Exil in Mexiko ZiB Baden, Grabeng. 14, 2500 Baden

24 18.00 Klezmer-Musik im Rahmen der Langen Nacht der Kirche Pfarre Nepomuk, Praterstr, 1020 Wien

26 11.00 Lesung: Doron Rabinovici, „Andernorts“ Jüd. Museum, Dorotheerg. 11, 1010

15.30 Klavierkonzert Marin Drmac MZ, Simon-Wiesenthal-G. 5, 1020

18.30 „The Jew Factor“, Der erste Songcontest für jüdische Jugendliche in Wien Hof der ZPC Schule

27 18.00 Vortrag: Shulamit Volkov, Walther Rathenau in Wien. Wahrheit u. Dichtung IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

19.00 Vortrag: The Arabs and the Holocaust. The Arab-Israeli War of Narratives Kreisky Forum, Armbrusterg. 15, 1190

28 18.30 Vortrag: Fluchtpunkt Mexiko. Österr. Linke im mexikan. Exil 1941–1945 Jüdisches Institut, Praterstern 1, 1020

19.00 Gespräch: Angekommen? Serie Diaspora (Isolde Charim) Kreisky Forum, Armbrusterg. 15, 1190

29 19.00 Gedenklesung: Als die Bücher brannten Zwingli Kirche, Schweglerst. 39, 1150

19.00 Vortrag und Diskussion: Literatur – Zäsur: 1938 – 1986 – 1988 Graz Museum, Sackstraße 18, Graz

30 Exkursion: Jüdische Spuren – Mattersburg – Wiener Neustadt Anmeldung bis 13.05. VHS Halbturn

Laufende Veranstaltungen 2013

Ausstellungen

Bis 03. 05. Eichmann. Der Prozess Univ. Salzburg, Unipark Nonntal, Galerie

06.–31. 05. No Child’s Play – Kein Kinderspiel HS Lamprechtshausen, Salzburg

08. 05.–08. 07. Ort der Unruhe. Ernst Logar 2013 GrazMuseum, Sackstraße 18, Graz

Bis 09. 05. Fotoausstellung: Gidon Levin Galerie Base-Level, Heinrichsg. 4, 1010

Bis 12. 05. Heute in Wien 2012. Fotografien zur jüdischen Gegenwart von Josef Polleross Jüdisches Museum Wien

17. 05.–02. 09. Manfred Bockelmann: Zeichnen gegen das Vergessen Leopold Museum, Museumsplatz 1, 1070

Bis 18. 05. Young Austria. ÖsterreicherInnen im britischen Exil Orpheum, Foyer, Orpheumg. 8, Graz

Bis 26. 05. meeting jedermann: rabinovich revisited Extrazimmer Jüdisches Museum Wien

Bis 26. 05. Fotoausstellung: Saul Leiter KunstHaus Wien

Bis 07. 06. Verdrängte Jahre. Bahn und Nationalsozialismus in Österreich 1938 -1945 Wissensturm Linz, Kärntnerstraße 26

Bis 08. 09. Alle meschugge?? Jüdischer Humor erobert die Welt Jüdisches Museum Wien

Bis 06. 10. Familienaufstellung. Israelische Porträts. Reli und Avner Avrahami Jüdisches Museum Hohenems

Bis 31. 10. Die jüdische Gemeinde von Frauenkirchen Franziskanerkloster Frauenkirchen

Bis 31. 10. NS-Zeit im Stift Schlierbach Stift Schlierbach, Klosterst. 1, Schlierbach

Film & Theater

09. 05.–12. 05. Erstes jüdisches Chorfestival 2013

07., 11., 12., 29. 05 Theater: The Comedian Harmonists Volkstheater

15.–31. 05.

12.–14. 06.

Die Kinder von Wien oder Howeverstillalive Teil I: Story

Teil II: History

Vortragsreihen, Konferenzen usw.

Expedithalle Ankerbrotfabrik

Salon5 im Brick-5 Fünfhausg. 5, 1150

06./07. 05. Dialogforum Mauthausen Anmeldung:

dialogforum@mauthausen-memorial.at

09. 05–12. 05. Studienfahrt: Theresienstadt und Prag

08. 04.–20. 05. Vortragsreihe Darstellung der Shoa in hebräischer Kinderliteratur Jüd.Institut f. Erwachsenenbildung


Rabbinat • Friedhof

gebetszeiten im wiener stadttempel

mai 2013

Schacharit,

Morgengebet

Mincha,

Abend

Schabbat

Ein/Aus

Mittwoch 01. 05. 21. Ijar 08.00 Staatsfeiertag 19.00

Donnerst. 02. 05. 22. Ijar 07.00 19.00

Freitag 03. 05. 23. Ijar 07.00 19.00 20.01*

Samstag 04. 05. 24. Ijar 09.00 Behar-Bechuk. 20.20 21.13

Sonntag 05. 05.. 25. Ijar 08.00 19.00

Montag 06. 05. 26. Ijar 07.00 19.00

Dienstag 07. 05. 27. Ijar 07.00 19.00

Mittwoch 08. 05. 28. Ijar 07.00 19.00

Donnerst. 09. 05. 29. Ijar 08.00 Ges. Feiertag 19.00

Freitag 10. 05. 01. Siwan 07.00 Rosch Chod. 19.00 20.10*

Samstag 11. 05. 02. Siwan 09.00 Bamidbar 20.30 21.24

Sonntag 12. 05. 03. Siwan 08.00 19.00

Montag 13. 05. 04. Siwan 07.00 19.00

Dienstag 14. 05. 05. Siwan 07.00 Er. Schawuoth 19.00 20.16

Mittwoch 15. 05. 06. Siwan 09.00 Schawuoth 20.50

Donnerst. 16. 05. 07. Siwan 09.00 Schawuoth 20.50 21.33

Freitag 17. 05. 08. Siwan 07.00 19.00 20.19*

Samstag 18. 05. 09. Siwan 09.00 Nasso 20.40 21.36

Sonntag 19. 05. 10. Siwan 08.00 19.00

Montag 20. 05. 11. Siwan 08.00 Ges. Feiertag 19.00

Dienstag 21. 05. 12. Siwan 07.00 19.00

Mittwoch 22. 05. 13. Siwan 07.00 19.00

Donnerst. 23. 05. 14. Siwan 07.00 19.00

Freitag 24. 05. 15. Siwan 07.00 19.00 20.28*

Samstag 25. 05. 16. Siwan 09.00 Behalotcha 20.50 21.47

Sonntag 26. 05. 17. Siwan 08.00 19.10

Montag 27. 05. 18. Siwan 07.00 19.10

Dienstag 28. 05. 19. Siwan 07.00 19.10

Mittwoch 29. 05. 20. Siwan 07.00 19.10

Donnerst. 30. 05. 21. Siwan 08.00 Ges. Feiertag 19.10

Freitag 31. 05. 22. Siwan 07.00 19.00 20.35*

Gebetszeiten laut Angaben des Rabbinats der IKG Wien.

vorschau juni 2013

Schacharit,

Morgengebet

Mincha,

Abend

Schabbat

Ein/Aus

Samstag 01. 06. 23. Siwan 09.00 Schlach Lecha 21.00 21.56

Sonntag 02. 06. 24. Siwan 08.00 19.10

Montag 03. 06. 25. Siwan 07.00 19.10

Dienstag 04. 06. 26. Siwan 07.00 19.10

Mittwoch 05. 06. 27. Siwan 07.00 19.10

Donnerst. 06. 06. 28. Siwan 07.00 19.10

Freitag 07. 06. 29. Siwan 07.00 19.00 20.41*

Samstag 08. 06. 30. Siwan 09.00 Korach, R. Ch. 21.10 22.04

Sonntag 09. 06. 01. Tamus 08.00 Rosch Chod. 19.15

Montag 10. 06. 02. Tamus 07.00 19.15

* spätestes Kerzenzünden

friedhofsbesuchszeiten

bis september 2013

So–Mi: 07.00–17.00 Uhr, Einlass bis 16.30 Uhr

Do (bis 03. April): 07.00–17.00 Uhr, Einlass bis 16.30 Uhr

Do (ab 04. April): 07.00–19.00 Uhr, Einlass bis 18.30 Uhr

Freitag: 07.00–15.00 Uhr, Einlass bis 14.30 Uhr

Kanzlei Mo–Do: 08.00–16.00Uhr

Mittagspause 12.00–13.00 Uhr

Freitag: 08.00–12.00 Uhr

Sonntag & Österr. Feiertage: 09.00–12.00 Uhr

Samstags & an jüdischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen!

Führungen im

Wiener Stadttempel

Montag bis Donnerstag:

11.30 Uhr und 14.00 Uhr

ausgenommen jüdische, christ liche oder staatliche Feiertage,

in Englisch, Hebräisch und Deutsch

Keine Anmeldung erforderlich! Max. 30 Personen

Die Touristenführungen werden seit Januar 2011

von Seiten der IKG betreut und von Mally Shaked

(Fremden führerin) durchgeführt.

E-Mail: mally.shaked@gmx.at

Tel: +43 1 714 16 40 • +43 676 603 66 97

Schiurim mit RabbineR Schlomo

Hofmeister – achtung neue zeiten!

Montag, 17.00–18.00 Uhr: HILCHOT SCHABBAT

(IKG, 2. Stock, Seitenstettengasse 4, 1010 Wien)

Dienstag, 19.30–21.00 Uhr: PRAKTISCHES & AKTUELLES

(Yeshivas Or Zorua, Lilienbrunngasse 17, 1020 Wien)

Mittwoch, 17.00–18.00 Uhr: MISCHNAJOT

(IKG, 2. Stock, Seitenstettengasse 4, 1010 Wien)

Donnerstag, 18.30–19.30 Uhr:

PRAKTISCHE HALACHA (Beit Midrasch Ohel Yakov,

Schrottenbachgasse, 1090 Wien)

EREV ROSCH CHODESCH, 19.30–20.30 Uhr:

Shiur in English: HASCHKAFA (Yeshivas Or Zorua,

Lilienbrunngasse 17, 1020 Wien)

Alle Gemeindemitglieder, insbesondere auch die jüdischen Schüler,

die nicht-jüdische Schulen besuchen, sind herzlichst eingeladen

teil zunehmen!

Zur Aufnahme in den E-Mail-Verteiler, um aktuelle Infor mationen

zu diesen Schiurim und eventuelle zeitliche Än derungen zu erfahren,

bitte einfach eine kurze Nachricht an:

s.hofmeister@ikg-wien.at

Informationen zu den Schiurim am IKG Campus:

Mon tags und Mittwochs unter Tel. 01-531 04-112

(Maimonides-Zentrum & ZPC-Schule)

18 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


Hashomer Hatzair • Jehuda Halevi Musikschule • IKG Fundraising

Unser Shomer-Seder

Seit einigen Jahren veranstalten wir einen säkularen

Seder im Shomer, zu dem auch die Eltern

eingeladen sind und mit uns unser leckeres Essen

genießen können.

Damit Pessach auch für Kinder, die nicht Hebräisch

sprechen oder zu Hause mit ihrer Familie feiern, eine besondere

Bedeutung hat, haben wir begonnen, eine eigene Shomer-

Haggada zu schreiben (die jedes Jahr dicker wird), für die wir Texte

über die verschiedenen Bräuche (z.B. Matzes essen) verfassen. Einer

dieser Texte erklärt, was Maror für eine Bedeutung hat:

Maror, das Bitterkraut, symbolisiert im traditionellen Seder die

Bitterkeit der Sklaverei unserer Vorfahren in Ägypten. Diese Sklaverei

war physischer und psychischer Art. Doch wie schaut es heute

aus? Diese Bitterkeit spüren heute immer noch 27 Millionen Menschen

(so wird die Zahl von ZwangsarbeiterInnen und SklavInnen

heute geschätzt, allerdings kann man davon ausgehen, dass die Dunkelzifer

noch weit höher liegt). Unser Volk musste sich lange Zeit

durch bittere Zeiten schlagen. Gegenwärtig leben aber noch immer

über 27 Millionen Menschen in einer solch bitteren Zeit. Wir feiern

unsere Befreiung aus der Knechtschaft, dulden aber trotzdem, dass es

immer noch Leute gibt, die gegen ihren Willen zu harter körperlicher

(und oftmals auch gefährlicher) Arbeit gezwungen werden. Im Grunde

sind wir sogar Teil dieser Versklavung, indem wir zum Beispiel

Unternehmen, welche nur auf Profit aus sind, unterstützen. Damit

stellt sich die Frage, ob wir wirklich frei sind…

Jehuda Halevi Musikschule

Bei der Purimfeier von ESRA konnte die Jehuda Halevi Musikschule

mit einem großen Programm zur frohen Stimmung von

Jung und nicht mehr ganz so Jung beitragen. Unsere Schülerinnen

und Schüler spielten am Klavier und auf der Geige klassische Musik

und unser Violinensemble spielte einige der bekannten Purimlieder.

Der begeisterte Applaus und die warmen Dankesworte der

Organisatorin machten uns alle sehr froh.

Es ist uns immer wieder eine große Freude, bei jüdischen Veranstaltungen

das musikalische Programm mitzugestalten. Bitte kontaktieren

Sie uns rechtzeitig, wenn Sie einen Auftritt der Schülerinnen

und Schüler der Jehuda Halevi Musikschule bei Ihrer Feier

haben möchten.

Beim österreichischen Jugendmusikwettbewerb „prima la musica“

haben heuer wieder vier unserer SchülerInnen Preise gewonnen:

Leo Köck und Sofanit Rhemann gewannen den 1. Preis und

Hannah Fras und Valentin Khomenko gewannen den 2. Preis. Wir

gratulieren herzlich!

Wenn Sie mehr über unseren Musikunterricht erfahren möchten,

besuchen Sie bitte unseren Stand beim Straßenfest am 2. Juni am

Judenplatz. Sie können Ihr Kind bereits im Juni für das Wintersemester

2013/2014 anmelden. Unser Direktor und unsere LehrerInnen

werden Sie gerne beraten.

Kontakt: Jehuda Halevi Musikschule, Haidgasse 1, 1020 Wien

Administration: Simon-Wiesenthal-G. 3; 1020 Wien (ZPC-

Schule, 3.Stock), Tel: 01/2164046–400, 0699 1043 4244, Fax:

01/2164046–405, buero@jh-m.at, www.jh-m.at

Warum ich spende

Claudia Prutscher,

Coach/Mediatorin

„2011 hat mein Sohn Florian seinen

Zivildienst bei ESRA geleistet.

Durch seine Berichte ist mir die

Notwendigkeit und die Funktion

von ESRA in unserer Gemeinde

bewusst geworden. Für mich ist

die Mischloach Manot Aktion die

Möglichkeit, Freude zu schenken

und gleichzeitig zu spenden.

Es ist eine WIN/WIN Situation. Das Gefühl einen direkten Beitrag

an die Gemeinschaft zu leisten, auch als Zeitspende, erfüllt

mich mehr als zu einem Charity Event zu gehen.

Ich bin auch Patin von einem Kind in Afrika, ich möchte wissen

wie es dem Beschenkten geht.

Man sollte Geld, Zeit und Freude spenden.“

Claudia Prutscher ist Mitglied der Kulturkommission, der Frauenund

Familienkommission und Ombudsfrau in der IKG.

Spendenkonto TMICHA

Verein zur Unterstützung Hilfsbedürftiger

PSK BLZ 60000, Konto-Nr.: 00510010051

iban: AT 436000000510010051

bic: OPSKATWW

Neu: Fundraising Mitzwe-Shop!

Liebe Leser, wir haben einen tollen Mitzwe-Shop auf unserer

IKG HOMEPAGE eingerichtet. Sie können nette Geschenkartikel

bei uns bestellen und gleichzeitig Gutes tun.

Besuchen sie uns auf www.ikg-wien.at/?page_id=16104

Alle Artikel und noch mehr finden

Sie ebenfalls an unserem

Stand am STRASSENFEST!

Schau´n Sie doch vorbei!

Bis bald, Ihre

Maschi Mermelstein-Stössel

19 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


ZiB Baden • Jüdische Gemeinde Baden • Or Chadasch

Die Veranstaltungen des ZIB

im april 2013

Donnerstag, 02. Mai 2013, um 19.30 Uhr

KINO.IM.ZIB: Nicht alle waren Mörder

D 2006, Regie: Jo Baier

Darsteller: Aaron Altaras, Nadja Uhl, Hannelore Elsner u.a.

März 1943: Als ihre Nachbarn von der SS zur Deportation abgeholt

werden, entschließt sich die Jüdin Anna Degen mit ihrem

elfjährigen Sohn Michael in Berlin unterzutauchen. Zwei Jahre verbringen

sie im Untergrund, bei Menschen, die sie kaum kennen

und die ihnen aus unterschiedlichen Motiven helfen. Immer auf

der Flucht vor Verrat, Entdeckung und dem sicheren Tod.

Der Film basiert auf den Erinnerungen des deutschen Schauspielers

Michael Degen, der als Kind in Berlin mit seiner Mutter auf

der Flucht vor den Nazis im Untergrund leben musste.

Karten zu € 10,–, Schüler und Studenten € 5,–, Ermäßigungen für

ZIB/Ö1Club Mitglieder.

Montag, 13. Mai 2013,

um 19.30 Uhr

Buchpräsentation: Ronny Scheer,

Taubenfüttern ist nicht genug –

Warum Älterwerden Spaß macht

im ZIB

Der Psychotherapeut Ronny Scheer

denkt über das Älterwerden nach

und hat erstaunliche Erkenntnisse.

Die „aktive Lebenshälfte“ liegt hinter

uns, jetzt ist angeblich Loslassen angesagt?

Ganz im Gegenteil! Nur wer

Sinn im eigenen Leben sieht, sich in

jenes anderer einmischt und am Ball

bleibt, lebt zufrieden. Ein Buch für jene, die nicht nur älter werden

möchten, sondern damit auch etwas anfangen können und wollen.

Der Autor präsentiert sein Werk im Gespräch mit Christof Habres.

Das Buch ist im September 2012 im Metroverlag erschienen.

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Donnerstag, 23. Mai 2013, um 19.30 Uhr

KONZERT.IM.ZIB: Exil in Mexiko

in Kooperation mit exil.arte

Mexiko hat am 19. März 1938 als einziges Land der Welt gegen

den „Anschluss Österreichs“ protestiert und hat auch sehr viele jüdische

Emigranten aufgenommen. Zu ihnen zählten die KomponistInnen

Marcel Rubin, Ruth Schonthal, Hanns Eisler und der

Wiener Lied-Komponist Egon Neumann, deren Werke zu hören

sein werden. Dazu kommt noch Paul Hindemith, der zwar im Exil

in den USA lebte, aber auf einer Konzertreise Ruth Schonthal kennenlernte

und sie in die USA zum weiteren Studium mitnahm.

Durch das Programm führt Otto Brusatti.

Kartenpreise: € 19,–/€ 16,–, Schüler und Studenten € 10,–; Ermäßigung

für ZIB- und Ö1Club-Mitglieder.

Nähere Informationen und Kartenreservierung zum Film beim

ZIB Veranstaltungsservice unter +43/2252/25 25 30–0 oder

www.zib.or.at.




Am 03., 17. & 31. Mai 2013

um jeweils 19.00 Uhr

freuen wir uns über Ihren Besuch

zum Gebet in der Synagoge Baden

mit anschließendem Kiddusch!

1020 Wien, Robertgasse 2 – Tel./Fax (01)9671329 – Email: info@orchadasch.at

Gottesdienste mit Rabbiner Walter Rothschild

Freitag, 10. 05., 19.00 Uhr: Kabbalat Schabbat

Samstag, 11. 05., 10.30 Uhr:

Schabbat Schacharit (anschließend Schiur)

Kabbalat Schabbat jeden Freitag um 19.00 Uhr

Schabbat Schacharit jeden Samstag um 10.30 Uhr

Wenn nicht anders angegeben, leiten Gemeindemitglieder den

Gottesdienst (http://www.orchadasch.at/pages/termine.htm).

Nach dem Gottesdienst bitten wir zum Kiddusch.

Gäste sind herzlich willkommen!

Schawuot

Dienstag, 14. Mai, 19.00 Uhr: Maariv Schawuot Gottesdienst

anschließend Tikun Leil Schawuot, Beten, Lernen und Diskussion

mit Rabbinatstudent Alexander Grodensky; Traditionelles Bufet

Mittwoch, 15. Mai, 10.30 Uhr: Festtagsschacharit

mit Alexander Grodensky

Kurse:

Religionskurse für Kinder

(Kontakt: Scott Fertig, scott.fertig@aya.yale.edu),

Religionskurse für Erwachsene, Siddur-Lesekurs, Hebräischkurse

Lehrhaus Adolph Jellinek jeden Donnerstag um 19.00 Uhr

(http://www.orchadasch.at/pages/lehrhaus.htm)

Services:

Leihbibliothek, Bar- und Bat Mitzwah Vorbereitung, Beratung und

Hilfe bei Todesfällen u.v.m.

Besuchen Sie unsere Website http://www.orchadasch.at für mehr

Informationen über Or Chadasch und das Liberale Judentum

20 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


Einladung

zum

Jom Jeruschalajim 2013

am

בס"ד

6 Mai 2013 19 Uhr

im

Gemeindezentrum der IKG

Programm:

Verleihung des HERZL- Preises 2013 der Zionistischen

Föderation an

Botschafter des Staates Israel s.Exz. Aviv Shiron

FESTREDE DES BOTSCHAFTERS

„Die aktuelle politische Lage in Israel“

Musikalisches Rahmenprogramm:

JEHUDA HALEVI MUSIKSCHULE

Univ.Prof. Dr. Josef Grünberger

Präsident

DIE ISRAELITISCHE RELIGIONSGEMEINSCHAFT ÖSTERREICHS

UND DER BUND JÜDISCHER VERFOLGTER DES NAZIREGIMES

veranstalten gemeinsam am

Sonntag, 12. Mai 2013, pünktlich um 10.00 Uhr

im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen

vor dem jüdischen Mahnmal eine

GEDENKSTUNDE

anlässlich des 67. Jahrestages der Befreiung des Lagers

Die Israelitische Kultusgemeinde Wien stellt auch heuer wieder für die Fahrt nach Mauthausen unentgeltlich Autobusse zur Verfügung.

Die Abfahrt der Busse erfolgt am 12. Mai 2013, um 06.15 Uhr vor dem Café Landtmann, 1010 Wien, Universitätsring 4.

Anmeldungen für die Fahrt nach Mauthausen bis 29. April 2013 an b.gilkarov@ikg-wien.at oder schriftlich

(1010 Wien, Seitenstettengasse 4) oder telefonisch unter der Nummer 01/531 04–207.

Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch und die Vertreterin der israelischen

Botschaft Galit Ronen werden der Bedeutung des Tages gedenken. Mit dem El-Male-Rachamim-Gebet, vorgetragen von Oberkantor Shmuel

Barzilai, dem Kaddischgebet und der von allen gemeinsam gesungen Hymne des Staates Israel „Hatikwa“ endet die Gedenkstunde.

Bitte beachten Sie!

Nach der Gedenkfeier – ca. 11.00 Uhr – begeben sich alle Teilnehmer gemeinsam mit den übrigen Delegationen auf den Appellplatz,

um der offiziellen Gedenkkundgebung der Lagergemeinschaft Mauthausen beizuwohnen. Alle Juden Österreichs sind aufgerufen,

möglichst zahlreich an dieser Kundgebung teilzunehmen, um gemeinsam der Opfer der Schoah zu gedenken!

We sichram lo jassuf misar´am! – Niemals vergessen!

21 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


KKL

KEREN KAYEMETH LEISRAEL

Jüdischer Nationalfonds in Österreich

Opernring 4/II/7

1010 Wien

Tel: 513 86 11, Fax: 513 86 119

E-Mail: info@kklwien.at

KKL Österreich wählt einen neuen Vorstand

Der Keren Kayemeth Leisrael freut sich, allen Freunden, Spendern und

Unterstützern bekanntzugeben, dass im Februar 2013 eine Generalversammlung

stattgefunden hat, bei der folgende Vereinsfunktionäre gewählt

wurden und sich der Vorstand nunmehr wie folgt zusammensetzt:

Obmann: Herr KR Victor Wagner

Vize-Obmann: Herr Peter Teichner

Kassier: Herr Herbert Reisner

Schatzmeister: Herr Josef Korab

Schriftführer: Herr MMag. Jariv Sultan

Rechnungsprüfer und Beisitzer: Herr Ing. Bruno Bittmann

Die Israelitische Kultusgemeinde Wien sucht eine besonders

engagierte und absolut zuverlässige Persönlichkeit für die

Assistenz Präsidium (m/w)

mit sehr gutem Englisch

Sie betreuen und unterstützen den Präsidenten und die Exekutiv-Direktorin und sind für klassische administrative

Agenden, organisatorische Abläufe sowie für eine kompetente Kommunikation nach innen und

außen zuständig. Weiters arbeiten Sie bei Veranstaltungsprojekten im kulturellen Umfeld mit und koordinieren

Pressekontakte und PR-Aktivitäten.

Wir erwarten sowohl ein gehobenes Bildungsniveau (Matura oder Studium) als auch eine mehrjährige Berufspraxis

im Assistenzbereich, sehr gute Rechtschreib- und PC-Kenntnisse sowie einen genauen Arbeitsstil

und Organisationstalent. Weiters zeichnen Sie sich durch gutes Auftreten, kommunikatives Geschick, Belastbarkeit,

Einsatzfreude, Toleranz und Flexibilität aus.

Wenn Sie ein multikulturelles Umfeld schätzen, bewerben Sie sich bitte bei unserer Beraterin, Fr. Dr. Eva

Schlader (e.schlader@pendlpiswanger.at), Code: „77.591“, Dr. Pendl & Dr. Piswanger, A-1010 Wien,

Bartensteingasse 5.

22 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


©Jacqueline Godany

Fest der Stimmen

18 jüdische Chöre aus ganz Europa haben sich für das erste European

Jewish Choir Festival von 09. bis 12. Mai in Wien angesagt.

Alexia Weiss sprach mit dem Initiator und Leiter des Wiener Jüdischen

Chors, Roman Grinberg.

Die Gemeinde: Gibt es eine Tradition jüdischer

Chortreffen?

Roman Grinberg: Das ist etwas absolut

Junges. Gemischte Chöre, in denen Frauen

und Männer gemeinsam singen, haben

ja keine Tradition. Es gab immer wieder

Einladungen und Gegeneinladungen – ein

Chor besuchte den anderen. Aber solch ein

Festival ist in Europa etwas Neues.

Wie sieht es international aus?

In Israel finden regelmäßig Chortrefen

statt. Dabei kommen aber die meisten

Chöre aus Israel und ein, zwei ausländische

Chöre sind zu Gast. Der Wiener Jüdische

Chor war vor etwa 15 Jahren Teilnehmer.

Es gibt auch Chortrefen in den USA, wobei

es da eine Dachorganisation gibt, die

die Teilnehmer einlädt. In Europa gibt es so

etwas nicht. Deshalb bin ich auf die Idee

gekommen, die Association of European

Jewish Choirs zu gründen.

Was macht einen jüdischen Chor aus?

In Städten mit großen jüdischen Gemeinden

singen meistens nur Juden im

Ich möchte, dass ein Konzert

des jüdischen Chors für Menschen

genauso selbstverständlich

ist, wie Klassik oder Jazz.

jüdischen Chor, oft haben sie aber einen

nichtjüdischen Chorleiter. Dann gibt es

Gemeinden, die nicht so groß sind, die darauf

angewiesen sind, um einen Chor zum

Chor zu machen, ihre Pforten zu öfnen,

auch für Nichtjuden. Der Wiener Jüdische

Chor zeichnet sich wie auch andere Chöre

dadurch aus, dass der Chorleiter Jude ist

und der Obmann des Vereins Jude ist und

wir ausschließlich jüdisches Repertoire singen.

In London aber gibt es zum Beispiel

jüdische Chöre, die von einem Juden geleitet

werden und wo alle Mitglieder jüdisch

sind, die aber klassisches Repertoire singen,

auch Opernarien. So einen Chor haben wir

nicht eingeladen.

Was versteht man unter jüdischem Repertoire?

Ich persönlich würde sagen: Das reicht von

kantoralem Gesang,

also Synagogalgesang,

über Lieder aus dem

Schtetl bis hin zu modernen

israelischen

Liedern und auch

neuen Kompositionen,

wenn sie Hebräisch,

Jiddisch oder

Sefardisch gesungen

werden.

In Reformgemeinden

singen gemischte Chöre

auch in der Synagoge.

Im Wiener Stadttempel

ist das nicht der Fall.

Was ist die Intention des

Wiener Chores?

Ich habe meine Lebensaufgabe

in beruflicher

Hinsicht darin

gefunden, jüdische

Musik und das Jiddische

am Leben

zu erhalten.

Zum Glück

habe ich den

Chor gefunden oder hat der Chor

mich gefunden. Hier ist eine große

Anzahl von Menschen, die einfach

begeistert sind, jüdische Lieder zu

singen. Die meisten wollen Jiddisch

singen, viele singen auch gerne sefardische

Lieder und die, die aus Israel kommen, singen

am liebsten israelische Lieder. Ich decke

das alles ab und viele Lieder komponiere ich

auch selbst und schreibe den Text dazu oder

der Text stammt aus den heiligen Schriften.

Die Intention ist es, Konzerte zu geben, an

die Öfentlichkeit zu gehen, und so die jüdische

Musik am Leben zu erhalten.

Wiener Jüdischer Chor

Es ist also eine moderne Form, Traditionen

fortzuführen?

Ich würde sogar einen Schritt weitergehen.

Viele Menschen, die im Chor singen, sind

in der jüdischen Gemeinde in Wien nur

insofern eingebunden, als sie im weitesten

Sinn an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen.

Sie sind nicht religiös, drücken

ihre Verbundenheit mit dem Judentum aber

hier im Chor aus. Dann gibt es Mitglieder,

die selbst zwar am Papier Nichtjuden sind,

aber jüdische Vorfahren und Wurzeln haben

und hierher kommen, um diesen Teil

ihrer Persönlichkeit auszuleben. Dass wir

nach außen gehen, hat auch mit Öfnung

zu tun. Ich möchte, dass ein Konzert des

jüdischen Chors für Menschen genauso

selbstverständlich ist, wie Klassik oder Jazz.

Ist das Chorfestival also auch ein Ausdruck

neuen jüdischen Selbstbewusstseins?

Meinem Empfinden nach definitiv. Wir haben

keine Angst mehr. Wir sind keine Opfer.

Wie leben unser Leben und zeigen auch

nach außen, dass wir das heute können.

„A SONG FOR PEACE“

First European Jewish Choirs

Festival, 09. bis 12. Mai, Wien

Erwartet werden 18 Chöre mit insgesamt

an die 400 Sängerinnen und

Sängern.

Öffentliches Konzert am 12. Mai im

Austria Center

Tickets: www.oeticket.at

www.wjchor.at

23 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


LCC

Vitalität, Rhythmik, Persönlichkeitsentwicklung:

Neues aus dem Kindergarten

„Rhythmik ist eine

pädagogische Arbeitsweise,

anhand derer

drei konkrete Ziele

verfolgt werden“, erklärt

Mag. Elisabeth

Mauerhofer, ausgebildete

Musik- und Bewegungspädagogin

und Leiterin der Rhythmikstunde an unserem

Kindergarten. „Diese Ziele sind die Förderung von Kreativität, die

Sensibilisierung der Wahrnehmung sowie das Vermitteln sozialen

Lernens“, so Mag. Mauerhofer weiter.

Die wöchentliche Rhythmikstunde ist mittlerweile zu einem fixen

und beliebten Bestandteil unseres Kindergartenalltags geworden.

Mit Reifen, Seilen, Bällen und Klanghölzern ausgerüstet, erleben

unsere Kinder eine ganze Reihe von vielschichtigen, persönlichkeitsfördernden

Aktivitäten. Die körperliche Ausführung von Begrifen

ist etwa eine der Übungen, mit der die Rhythmikstunde

unsere Kleinen begeistert. Aber auch Sprachspiele stehen stets am

Programm und erfreuen sich großer Beliebtheit unter den Kindern.

„Leider hat diese Art der pädagogischen Arbeitsweise im Österreichischen

Bildungssystem noch nicht so sehr Fuß gefasst wie

in vielen anderen europäischen Ländern, wenngleich sie sich doch

immer weiter verbreitet“, informiert Mag. Mauerhofer.

Wir freuen uns daher umso mehr, dass unseren Kleinsten dieses

wichtige Angebot zur Verfügung steht und wünschen Frau Mag.

Mauerhofer weiterhin viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit!

Foto: VWFI/Magdalena Possert

„Das vorhandene Sprachpotenzial ist beeindruckend und ein ganz

klarer Wettbewerbsvorteil! In einer globalisierten Arbeits- und Lebenswelt

sind heimische Unternehmen zunehmend auf MitarbeiterInnen

angewiesen, die sich in verschiedenen Sprach- und Kulturwelten

bewegen können“, sagt Meri Disoski, Geschäftsführerin

des Vereins Wirtschaft für Integration in einem Interview mit dem

Kurier.

Der Verein ist der Veranstalter des jährlich stattfindenden Sprachund

Redewettbewerbs „Sag’s Multi“, der sich mittlerweile nicht nur

einer großen Anzahl an Teilnehmern aus ganz Österreich, sondern

auch eines beachtlichen Medienechos erfreuen kann. Wir freuen

uns ganz besonders darüber, dass wir als einzige Schule in ganz Österreich

dieses Jahr gleich auf zwei Schülerinnen verweisen können,

Lauder Chabad Schule:

Schülerinnen

gewinnen erneut

Sprachwettbewerb

die für ihr Ausdrucksvermögen in Deutsch sowie ihrer

Muttersprache ausgezeichnet wurden!

Im Wettbewerb, in dem eine Rede sowohl auf Deutsch

als auch in einer weiteren Sprache abgehalten werden

muss, beeindruckte Frumi Alperovits (16) aus dem

ORG die Jury mit ihren rhetorischen Fähigkeiten: Vor

namhaften Vertretern aus Wirtschaft und Politik präsentierte

sie ihre Rede in Deutsch und Jiddisch im Großen

Festsaal des Wiener Rathauses und wurde prompt zur

österreichweiten Siegerin in ihrer Altersklasse gekürt.

Elisheva Kohn (13) aus der KMS überzeugte wiederum mit ihrem

Beitrag auf Deutsch und Englisch, in dem es um gesellschaftlichen

Zusammenhalt und Veränderung ging. Nach langwierigen

Vorausscheidungen haben sich unsere beiden Siegerinnen gegen

nicht weniger als 400 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet

durchgesetzt.

„Es ist von immenser Wichtigkeit, Mehrsprachigkeit als Chance

zu begreifen und zu fördern“, sagt die Direktorin der Mittelschule

und des ORG, Mag. Gabriele Huhndorf, und freut sich über den

Erfolg ihrer Schülerinnen. Den beiden Sprachtalenten möchten

wir auf diese Weise nochmals ganz herzlich zu ihrer Leistung gratulieren!

24 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


Flohmarkt Inserat insider_Flohmarkt Inserat 24.04.13 11:02 Seite 1

75 Jahre „Anschluss“

FLOHMARKT & TAUSCHBÖRSE

Erinnerungskultur im Umbruch?

NUR FÜR KIDS

Am Sonntag, 2. Juni habt ihr Kids die Möglichkeit, beim Straßenfest am Judenplatz

Spielsachen, CDs, Computerspiele und Sportgeräte einzutauschen oder zu

verkaufen. IKG.KULTUR stellt euch ein Zelt mit Tischen & Bänken zur Verfügung. Ihr

müsst Euch jedoch unbedingt bis 24. Mai schriftlich bei Benni anmelden ! Er schickt

euch dann einen Flohmärktler-Ausweis. Diesen Ausweis müsst ihr uns dann am

Straßenfest abgeben. Überlegt euch die Verkaufspreise und bereitet Preisschilder

vor. Wir besorgen euch Einkaufssackerln! (b.gilkarov@ikg-wien.at)

TAUSCH ODER KAUF?

TEILNAHMEBEDINGUNG

Schriftliche Anmeldung

& Flohmärktler-Ausweis

ALTER: von 6 bis 13 Jahren

AUFBAU: ab 12.00 Uhr

ZEIT: von 14.00 - 18.00 Uhr

ANMELDUNG

b.gilkarov@ikg-wien.at

Begrenzte Verkaufsmöglichkeit!

Wer sich

als Erster anmeldet,

bekommt auch als Erster

einen Verkaufstisch.

Vor 75 Jahren fand der „Anschluss“ Österreichs an Hitler-Deutschland

statt. Vor 68 Jahren wurde Österreich vom NS-Terrorregime

befreit. Ende April luden die IKG, die Österreichische Akademie

der Wissenschaften, das Renner- sowie das Karl von Vogelsang-

Institut zu einem Podiumsgespräch. Diskutiert wurde über die

Herausforderungen in der Gegenwart und die Konzepte für die

Zukunft. Die Diskutanten waren sich einig: Neue Wege sind zu

gehen. Während die einen sich dabei einen eigenen Ort der Auseinandersetzung

mit der Schoa in Wien wünschten, stellten andere

die gängige Gedenkkultur in Frage.

Jörg Skriebeleit von der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg plädierte

zum Beispiel unter den provokanten Schlagworten

„Nicht schon wieder Nie mehr wieder“

dafür, alte, erstarrte Floskeln wieder aus

der Bedeutungslosigkeit in Sonntagsreden zu

holen. Und IKG-Generalsekretär Raimund

Fastenbauer freute sich, dass es heuer am 08.

Mai auf dem Heldenplatz ein „Fest der Freude“

mit einem Konzert der Wiener Symphoniker

geben wird. Er betonte aber gleichzeitig: In den

Bundesländern, wo es in vielen Orten immer

noch Heldendenkmäler gebe, die Soldaten des

Ersten Weltkriegs mit Wehrmachts- und SS-

Angehörigen in der NS-Zeit gleichermaßen

würdigen, müsse man an der Gedenkkultur

noch arbeiten. wea

v.l.n.r.: Jörg Skriebeleit, Heidemarie Uhl, Andreas

Koller, Werner Dreier, Gerhard Botz, Helmut Wohnout,

Adalbert Wagner, Raimund Fastenbauer, Oskar

Deutsch

Mag. Mag. Dr. Robert David Réti-Stipendium

Im Andenken an den am 23. 07. 1993 tödlich verunglückten Mag. Mag. Dr. Robert David Réti soll alljährlich das von

seinen Eltern gestiftete „Mag. Mag. Dr. Robert David Réti-Stipendium“ an einen bedürftigen jüdischen Studenten vergeben

werden, der bereit ist, in seiner Freizeit ehrenamtlich in der Israelitischen Kultusgemeinde mitzuarbeiten und

im Interesse aller Gemeindemitglieder liegende Aufgaben zu erfüllen.

Schriftliche Bewerbungen für dieses Jahr sind bis längstens 23. 07. 2013 an das Kuratorium des „Mag. Mag.Dr. Robert

David Réti-Stipendium“ c/o Israelitische Kultusgemeinde Wien, 1010 Wien, Seitenstettengasse 4 zu richten.

Begünstigt werden bedürftige Stipendienwerber, die:

(a) die Reifeprüfung abgelegt haben

(b) ein Studienziel vorweisen

(c) zur Finanzierung ihres Studiums Unterstützung benötigen, und

(d) bereit sind, in den Augen des Kuratoriums Gewähr dafür zu bieten, wie Robert Réti

ihr Studium zu beenden und der jüdischen Sache zu dienen

Das Stipendium wird jeweils für ein Jahr gewährt.

Die Ausschüttung folgt nach Genehmigung des Ansuchens durch das Kuratorium

jeweils am 1. 11. des Kalenderjahres, dem Geburtstag des Verunglückten.

Das Kuratorium des „Mag. Mag. Dr. Robert David Réti - Stipendium“

25 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


Intern

Wir gratulieren ...

zur hochzeit

Wir gratulieren den Familien

Goldberger-Ashurov,

Meisel und Frommer

zur Hochzeit von Michele & Tomer.

zur geburt

Haim & Jaklin Dzindzihashvili

zur Geburt der Tochter Ivy

Ronen & Lika Yaakobishvili zu

Geburg des Sohnes Aron Chaim

Dr. Daphne Frankl-Templ, MA &

Mag. Heinz Templ, LL.M.,

zur Geburt ihrer Tochter Helena

zum studienabschluss

Wir gratulieren Iris lanchiano

zur Magistra der Publizistik und

Kommunikationswissenschaften

Dr. Heinrich Samueli zur Verleihung

des Titels Obermedizinalrat

Ombudsleute

der IKG

Wir sind für Sie da:

Amner Kalantarow

0664/201 90 40

praesident@vbj.or.at

Alexander Mandelbaum

0664/432 28 80

alexandermandelbaum@hotmail.com

Dr. Wjaczeslaw Pinchasov

0676/844 287 200

dr.pin@chello.at

Claudia Prutscher

0699/1200 94 49

claudiaprutscher@gmail.com

Ilan Yaakobishvili

0650/543 53 84

handyland1@chello.at

Wir feiern

10 Jahre Serius!

Feiern Sie mit!

Den ganzen Mai lang

Preise wie vor 10 Jahren!

Pro Stunde verrechnen

wir nur € 60,–.

Alles rund um Ihren PC.

Privat oder im Büro.

Tel: 0664/915 95 66

Mail: office@serius.at

Ihr

Chaim Junger

Seit 1959 stets zu Ihren Diensten

Hausverwalter

Dkfm. Viktor & Dr. Peter Maier

Ges.m.b.H.

Ankauf und Verkauf von Immobilien jeder Art

A-1030 Wien, Fasangasse 18

Tel.: 798 44 99 Fax: 798 44 99-22

www.hausverwalter.at

Diplomatisches Seminar

für junge jüdische

Führungskräfte

30. Juni–11. Juli 2013, Israel

Das englischsprachige Seminar für Teilnehmer

im Alter von 26 bis 37 Jahren vermittelt

Analysetools zum Verstehen der

politischen und nationalen Herausforderungen

Israels und beinhaltet Vorträge,

Workshops, kulturelle Events und Studienreisen.

Das israelische Außenministerium deckt

sämtliche Kosten für Unterkunft und Verpflegung

sowie die Kosten der Seminarexkursionen

in Israel ab.

Anmeldung bis spätestens 15. April 2013

bei der Israelischen Botschaft,

Anton Frank Gasse20, 1180 Wien

Internet: http://embassies.gov.il/VIENNA

Mail: information@vienna.mfa.gov.il

Nähere Informationen erhalten Sie außerdem

unter b.gilkarov@ikg-wien.at

WIR TRAUERN UM

april 2013 (bis 24. 04.)

BASCH Sara • 14. 04. • 89 Jahre

DEMNER Lola • 07. 04. • 90 Jahre

FRIED Gisela • 10. 04. • 83 Jahre

HERMANN George • 12. 04. • 78 Jahre

POLLAK André • 12. 04. • 41 Jahre

PORGES Fritz • 19. 04. • 99 Jahre

SINGER Josef • 22. 04. • 91 Jahre

WASSERMANN Edmund • 05. 04. • 90 Jahre

nachtrag märz 2013

ABAEV Emma • 18. 03. • 90 Jahre

BLUMENFELD Mag. Efraim • 25. 03. • 75 Jahre

KESZTHELYI Dkfm. Veronika • 18. 03. • 64 Jahre

nachtrag

RITTER Josef • 18. 08. 2011 • 72 Jahre

ז״ל

Den Angehörigen der dahingeschiedenen

Gemeinde mit glie der sprechen wir unser

tief empfundenes Beileid aus.

Bei

Todesfällen

bitte sofort den Leiter

des Friedhofsamtes

kontaktieren:

Herr Pollak

zu Bürozeiten unter

01/767 62 52

sonst 0676/844 512 451

(Vertretung:

Herr Hammer,

0676/848 044 718)

Teilbüro

1 bis 2 Zimmer, voll ausgestattet

und eingerichtet, mit funktionierendem

Internet- und Telefonanschluss im 1.

Bezirk ab 15. Mai 2013 zu vermieten.

Monatsmiete: 1 Zimmer € 600,–;

2 Zimmer € 850,–; inkl. Betriebskosten,

zuzügl. Strom, Heizung u. Mwst.

Bei Interesse bitte E-Mail mit KW „Teilbüro

1010“ an redaktion@ikg-wien.at

HOTEL POST

Kaffee – Restaurant

Stadtzentrum – Garagenplätze,

Telefon, Radio, Modem-Stecker, SAT-TV

1010 Wien, Fleischmarkt 24

Tel. 01/515 83–0, Fax 01/515 83–808

26 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


JBBZ-Jobbörse

JOBBÖRSE

Kontaktadresse: JBBZ (Jüdisches Berufliches Bildungszentrum)

Adalbert-Stifter-Straße 18, 1200 Wien

Tel.: +43-1/331 06/150, Fax: DW 333, e-mail: jobboerse@jbbz.at

STELLENANGEBOTE

Zur Betreuung des Welcome Desk sucht

das Jüdische Museum Wien ehrenamtliche

MitarbeiterInnen für Mittwochnachmittag

und Freitagnachmittag.

Chifre A1303/01

Große Versicherungsgesellschaft sucht

MitarbeiterInnen für Kundenberatung

& Verkauf. Sind Sie sozial verantwortlich,

kommunikativ und einsatzfreudig? Bei uns

erwartet Sie eine gut bezahlte Fixanstellung

inkl. Weiterbildung. Werden Sie Teil unseres

jungen, dynamischen Teams! Für die ausgeschriebene

Position ist ein Einkommen

vorgesehen, das sich aus fixen und variablen

Komponenten zusammensetzt, worin das

jährliche kollektivvertragliche Mindesteinkommen

von derzeit EUR 18.957,55 brutto

enthalten ist. Durch Ihre persönliche

Leistung ist es selbstverständlich möglich,

darüber hinaus weit mehr zu verdienen.

Chifre 1105/02

STELLENSUCHE

Erfahrene Bürokraft (w) sucht Teilzeit-

Stelle in Wien. Kaufmännische Praxis, gute

Computerkenntnisse (ECDL), Muttersprache

Russisch, sehr gute Deutsch- und Hebräischkenntnisse

sowie Englischkenntnisse,

Berufserfahrung. Arbeite effizient, genau,

selbstständig und verfüge über eine schnelle

Aufassungsgabe. Chifre S1302/02

Bürokauffrau/Buchhalterin sucht Teilzeit-

Stelle als Buchhalterin (w) in Wien. Kaufmännische

Praxis, Hausverwaltungskenntnisse,

gute Computerkenntnisse (Microsoft

Office, BMD-Kenntnisse), Muttersprache

Russisch, sehr gute Deutsch- und Hebräischkenntnisse

sowie Grundkenntnisse in

Englisch. Arbeite effizient, genau, selbstständig

und verfüge über schnelle Aufassungsgabe

und gutes Zahlengefühl.

Chifre 1302/03

Erfahrene Kinder- und Altenbetreuerin

sucht zentrumsnahe Teilzeitanstellung. Ich

biete gute Kindererziehung, koche bei Bedarf

und spreche Hebräisch, Russisch und

Deutsch. Chifre 1112/02

Engagierte junge Bürokauffrau mit abgeschlossener

Lehre und Praxis sowie ECDL

sucht eine neue Vollzeitbeschäftigung im

Raum Wien. Bringe sehr gute Portugiesischund

Spanischkenntnisse und gute Englischkenntnisse

mit. Chifre 1302/05

Absolvent der LBS (Mag. FH International

Marketing and Aministration), Berufserfahrung

in den Bereichen Marketing,

Teamführung, Online Business, perfekte

EDV-Kenntnisse, sucht neue Herausforderung

in seinem Qualifikationsfeld.

Chifre 1209/02

Rüstiger Pensionist sucht geringfügige Nebenbeschäftigung

als Portier, Fahrer oder

im Verkauf. Ich bin vielseitig interessiert

und möchte in meiner Pension nicht den

ganzen Tag zu Hause verbringen. Ich spreche

Deutsch, Hebräisch und Russisch. Keine

Tätigkeiten im Pflegebereich.

Chifre S 1301/02

Betriebswirt mit Erfahrung in Infrastruktur-

und Anlagenbau, Know-How im Import/Export

von Rohöl und Mineralprodukten,

Spezialist für EU und öfentliche

Vergabeverfahren, freut sich auf die Möglichkeit,

Ihren Betrieb in Teilzeit oder Vollzeit

unterstützen zu dürfen. Bis jetzt war ich

in internationalen Export-Import-Firmen

tätig, wobei ich meine Sprachkenntnisse in

Englisch, Russisch und Bulgarisch gut einsetzen

konnte. Chifre S1303/01

Engagierter Bürokaufmann mit Zusatzqualifikation

in Buchhaltung (Abschlussprüfung

Juni 2013) sucht Vollzeitstelle.

Besitze langjährige Berufserfahrung und

zeichne mich durch Verlässlichkeit und Genauigkeit

aus. Hohe Stressresistenz und die

Bereitschaft für Herausforderungen sind für

mich eine Selbstverständlichkeit. Außerdem

verfüge ich über umfangreiche Sprachkenntnisse,

unter anderem in Deutsch, Russisch,

Hebräisch, Serbokroatisch und Slowakisch.

Sehr gute Kenntnisse MS Office-Kenntnisse

(ECDL). Chifre 1301/01

Das JBBZ-Jobcenter – Drehscheibe zwischen

ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen

Sie suchen einen Job oder haben in Ihrem Unternehmen eine Stelle offen: Der Bereich

Berufsorientierung und -Integration (BO-I) am JBBZ unterstützt Sie mit der

Jobbörse bei Ihrer Bewerbung oder der Nachbesetzung.

Haben Sie schon nachgesehen, ob unter www.jbbz.at der richtige Bewerber/ die

richtige Bewerberin auf Sie wartet? Im Insider der Gemeinde können wir immer nur

eine Auswahl der Stellen veröffentlichen.

Was können Sie von uns erwarten:

• Zielgruppengenaue Vernetzung zw. ArbeitgeberIn & AnbieterIn eines Jobs

• Streng vertrauliche Behandlung Ihrer Anliegen durch Chiffren

• Nutzung eines internen Pools von mehr als 50 Stelleninseraten (Stand 2012)

• Mehr als 70 Einladungen zur Vernetzung an unsere InserentInnen pro Monat

(Schnitt 2012)

• Vorabinformationen über das AMS-Angebot durch prioritären Zugriff auf

die AMS-Datenbank

• Indiv. Job-Coaching zur Optimierung Ihrer Bewerbungsunterlagen

• Alle Serviceleistungen der JBBZ Jobbörse werden durch das AMS finanziert,

sind also für Sie kostenlos.

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Edgar Weiland unter der

Telefonnummer 01/ 33 106–115 jederzeit gerne zur Verfügung.

27 www.ikg-wien.at Mai 2013 – Ijar / Siwan 5773


JÜDISCHE KULTUR aUS UNGaRN

ezter Project

13. JUNI 2013, 19.30 UHR

GEmEINDEzENTRUm

SEITENSTETTENGaSSE 2

1010 WIEN

Bea Palya

tauSendundeine

SePhardiSche nacht

16. JUNI 2013, 19.30 UHR

WIENER KONzERTHaUS

SCHUbERT-SaaL

KartenvorverKauf

Konzerthaus

+43 1 242002

ticket@konzerthaus.at

Musikverein

+43 1 505 81 90

tickets@musikverein.at

ezter Project

+43 1 531 04 207

kulturwochen@gmail.com

info

+43 1 531 04 207

b.gilkarov@ikg-wien.at

JÜDISCHE

KULTUR

WOCHEN

2013

jánoS rolla

Konzertmeister

orSolya KorcSolán

Solo-Violine

Werke von

MendelSSohn, Bruch,

liSzt, chajeS, BartóK

& lavry

franz liSzt

KaMMerorcheSter

5. JUNI 2013, 19.30 UHR

mUSIKVEREIN WIEN

bRaHmS-SaaL

moderation

nóra WinKler

Kulturjournalistin

Special Guest

GyÖrGy Konrád

Ungarischer autor

Koschere Spezialitäten

und Weine aus budapest

„leBenSMarSch“ BudaPeSt –

refleXionen

„bRING THE aRT HOmE“

VERNISSaGE JUNGER KÜNSTLER

Butterfly effect

Hip Hop

3. JUNI 2013, 19.00 UHR

LOFFICE COWORKING

SCHOTTENFELDGaSSE 85/1

1070 WIEN

StraSSenfeSt

2. JUNI 2013

14.00-22.00 UHR

JUDENpLaTz

1010 WIEN

iMMánuel zucKer & GerGely nóGrádi

Kantoren-Duett

joana feroh & niKoS PoGonatoS

thoMaS faulhaMMer Saxophon

Chansons „Vom Shtetl bis NY“

judroM & judit Klein

Töne einer verschwundenen Welt

eSzter váczi & Quartet

Jazz vom Feinsten

torten-deSiGn WorKShoP

mit Rachel Raj

KinderProGraMM

Kids corner mit Linda bán

flohmarkt & tauschbörse

Technik by www.event-styling.com

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine