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Hochschule für Technik

und Wirtschaft Berlin

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Hochschule für Wirtschaft

und Recht Berlin

Vorlesungsverzeichnis

für

den Studiengang

Public Management (Bachelor)

Jahrgang 2010 W

2. Semester

Sommersemester 2011


B 7 Marketing (CP: 5)

M-18060

2

Lernergebnisse/Kompetenzen

Die Studierenden

- kennen Konzepte und Kategorien der marktorientierten Unternehmensführung;

- können die Marketingphilosophie, die Marketingkonzeption und die Marketinginstrumente in das

System der Betriebswirtschaftslehre einordnen;

- verstehen die Bedeutung der nachfrageorientierten Unternehmensführung für die Reform des

öffentlichen Sektors.

Unit 1 Marketing – 18150 -

Gruppe Dozent(in) Lernform Teilnehmer SWS Raum Zeit

(innen)

1 Sandberg SU 40 4 HTW HG 149 Fr 11.30-15.15

2 Küster SU 40 4 6B 253 Di 8-12

Inhalte:

Einführung in die Grundlagen des Marketing:

- Marketingbegriffe

- Dimensionen der Marketingorientierung

- Bezugsfelder des Marketing und Marketing-Formen

- Marketing-Schlüsselbegriffe

- Grundzüge des Konsumentenverhaltens

Einführung in das (nicht-kommerzielle) Dienstleistungsmarketing: Dienstleistungen und

Dienstleistungsmarketing

- institutionelle Besonderheiten nicht-kommerzieller Dienstleistungsorganisationen

- Möglichkeiten und Grenzen der Kundenorientierung

Grundlagen des strategischen und operativen Marketing-Management nicht-kommerzieller Institutionen

(Marketing-Management-Prozess):

- Situations-Analyse (Markt- bzw. Marketingforschung)

- Marketing-Planung (Ziele; Strategien; Marketing-Mix; Produktpolitik und Qualitätsmanagement,

Distributions-, Kontrahierungs-, Kommunikationspolitik)

B 8 Kostenrechnung und Controlling (CP: 5)

M-18070

Lernergebnisse/Kompetenzen

Die Studierenden

- haben die Bedeutung und Struktur der Kostenrechnung und deren Ablauf verstanden;

- haben sich einen Überblick über die wichtigsten Kostenrechnungssysteme erarbeitet und deren Logik

mit Hinblick auf die Aufteilung und Zuordnung von Kosten verstanden;

- sind in der Lage, die wichtigsten Kostenrechnungssysteme und –instrumente im Hinblick auf die

Lösung von Entscheidungsproblemen anzuwenden;

- sind mit den konzeptionellen Problemen und der Implementierung einer Kostenrechnung unter

Berücksichtigung der Besonderheiten im öffentlichen Sektor vertraut;

- verfügen über ein Controlling-Basiswissen und können sich kompetent an der Gestaltung und

Nutzung einschlägiger Systeme insbesondere in nicht-kommerziellen Organisationen beteiligen.

Unit 1 Kostenrechnung – 18160 -

Gruppe Dozent(in) Lernform Teilnehmer SWS Raum Zeit

(innen)

1 Strehl SU 40 4 6A 324 Do 8-12

2 Strehl SU 40 4 6A 105

1. Termin 6 A 107

Mo 14-18

Inhalte:


3

Kostenrechnung als Teil des Rechnungswesens - Aufgaben und Funktionen der Kosten- und

Leistungsrechnung - Grundbegriffe der Kosten- und Leistungsrechnung - Gliederungsmöglichkeiten der

Kosten - Systeme der Kosten- und Leistungsrechnung - Stufen der Kosten- und Leistungsrechnung -

Kostenartenrechnung - Kostenarten - Ermittlung und Erfassung der Kostenarten - Abgrenzungsrechnung

– Kostenstellenrechnung - Bildung der Kostenstellen - Prinzipien der Kostenverrechnung -

Betriebsabrechnungsbogen - Kostenträgerrechnung (Kalkulation) - Aufgaben der Kostenträgerrechnung -

Kalkulationsverfahren - Kurzfristige Erfolgsrechnung - Teilkostenrechnung - Mängel der

Vollkostenrechnung - Methoden der Kostenauflösung - Deckungsbeitragsrechnung - Direct Costing -

Gestufte Einzelkostenrechnung - Prozesskostenrechnung - Berliner Kostenrechnungsmodell

Unit 2 Controlling – 18170 -

Gruppe Dozent(in) Lernform Teilnehmer SWS Raum Zeit

(innen)

1 Müller-Osten SU 40 2 6B 250 Di 10-12

2 Müller-Osten SU 40 2 6B 250 Di 14-16

Inhalte:

Controlling-Begriff - Controllingkonzeptionen - strategisches und operatives Controlling - 3-Ebenen-Modell

- Aufgaben und Instrumente des Controlling – ausgewählte Instrumente des Controlling anhand von

Fallstudien aus dem öffentlichen Sektor-

Balanced Scorecard - Berichtswesen - Organisatorische Einbindung des Controlling – Anforderungen an

Controller.

B 9 Bilanzierung (CP: 5)

M-18080

Lernergebnisse/Kompetenzen

Die Studierenden

- sind mit den Unterschieden der nationalen Rechnungslegung im öffentlichen Sektor (Kameralistik,

erweiterte Kameralistik und Doppik) vertraut

- haben sich die Grundlagen der handelsrechtlichen und der kommunalen Bilanzierung erarbeitet,

- können die Gewinn- und Verlustrechnung (Ergebnisrechnung), die Bilanz (Vermögensrechnung) und

eine Cashflow-Rechnung (Finanzrechnung) erstellen sowie die Informationen des Jahresabschlusses

analysieren und interpretieren,

- sind mit internationalen Trends der Rechnungslegung (IFRS/IAS, IPSAS) vertraut;

Unit 1 Bilanzierung - 18180 -

Gruppe Dozent(in) Lernform Teilnehmer SWS Raum Zeit

(innen)

1 Strehl SU 40 4 1.2066 Di 14-18

2 Strehl SU 40 4 6A 324 Do 12-16

Inhalte:

Aufgaben der externen Rechnungslegung - Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung – Unterschiede

öffentlicher Rechnungslegungssysteme (Kameralistik, erweiterte Kameralistik, Doppik) - Bilanzierungs-,

Gliederungs- und Bewertungsregeln nach HGB und kommunaler Doppik- HGB-Erfolgsrechnung nach

dem Umsatzkosten- und Gesamtkostenverfahren – Ergebnis- und Finanzrechnung - Anhang und

Lagebericht – Prüfung und Publizität – Instrumente der Jahresabschlussanalyse - Unterschiede zwischen

nationaler und internationaler Rechnungslegung (IPSAS)


4

B 10 Volkswirtschaftslehre (CP: 5)

M-18090

Lernergebnisse/Kompetenzen

Die Studierenden

- verstehen grundlegende Denkfiguren der ökonomischen Theorie (Effizienzkalkül, Kreislaufmodelle);

- verfügen über Kenntnisse hinsichtlich volkswirtschaftlicher Kennziffern und ökonomischer

Basisinstitutionen;

- können die Voraussetzungen, Stärken und Schwächen des Marktmodells als Koordinationssystem

arbeitsteiligen Wirtschaftens in unterschiedlichen Marktformen (Wettbewerbsstrategien des Polypols,

Oligopols und Monopols) beurteilen;

- sind in der Lage, die Komplexität volkswirtschaftlicher Zusammenhänge zu erkennen;

- haben Verständnis für die Bedeutung empirischer Sachverhaltsermittlungen;

- verstehen die wirtschaftswissenschaftliche Kontroverse zwischen neoklassischen und

keynesianischen Grundpositionen und ihre theoretische Interpretation;

- verstehen die Auswirkungen globaler Prozesse auf die binnenwirtschaftlichen Stabilitätsbemühungen;

verfügen über Kenntnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung als Grundlage

gesamtwirtschaftlicher Indikatoren.

Unit 1 MikroökonomieI - 18190 -

Gruppe Dozent(in) Lernform Teilnehmer SWS Raum Zeit

(innen)

1 Lohse SU 40 2 6B 253 Di 12-14

2 Lohse SU 40 2 6B 250 Mi 10-12

Inhalte:

Die Einführung in die Mikroökonomie soll als Grundlage für die einzelwirtschaftliche Denkweise

betriebswirtschaftlicher Managementkompetenz in kommerziellen und nicht-kommerziellen

Organisationseinheiten und der Vorbereitung auf gesamtwirtschaftliche, makroökonomische und

wirtschaftspolitische Fragenstellungen dienen, die auch Fragen von Wirtschaftssystemen und

Wirtschaftsordnungen einschließen.

Unit 2 MakroökonomieI - 18200 -

Gruppe Dozent(in) Lernform Teilnehmer SWS Raum Zeit

(innen)

1 Herr Wagner SU 40 2 Fr 15.30-17

2 Herr Wagner SU 40 2 Fr 13.45-15.15

Inhalte:

Makroökonomische Gleichgewichtsvorstellung nach neoklassischer Paradigma (Say`sches Theorem).

Gleichgewicht bei Unterbeschäftigung nach Keynes. Konjunkturen und Krisen, Inflation und Deflation. Zur

Rolle des Staates im makroökonomischen Ansatz. Der kontroverse Zusammenhang zwischen Löhnen,

Preisen und Beschäftigung. Einzelwirtschaftliche versus gesamtwirtschaftliche Sichtweise.

Außenwirtschaft, Europäische Integration und Globalisierung der Märkte.

B 11Politik, Recht und Verwaltung II (CP: 5)

M-18100

Lernergebnisse/Kompetenzen

Die Studierenden

- kenn Normen des Verwaltungsrechts, die für Public Management in unterschiedlicher Hinsicht von

Bedeutung sind;

- sind im Stande, relevante Rechtsnormen in konkreten Handlungskontexten zu beurteilen und

anzuwenden;

- sind für gesellschaftliche Wandlungsprozesse als Bestimmungsgrößen staatlicher Modernisierung

sensibilisiert und können entsprechende Implikationen für Politik und Verwaltung beurteilen;

- sind vertraut mit zentralen Herausforderungen, die dem Public Management im Kontext von Wandel

und Innovation erwachsen;

haben das Rüstzeug, das sie zur theoretischen Reflexion der geschilderten Probleme befähigt.


Unit 1 Verwaltungsrecht - 18210 -

Gruppe Dozent(in) Lernform Teilnehmer SWS Raum Zeit

(innen)

1 Prümm SU 40 2 1.2066 Fr 8-10

2 Prümm SU 40 2 1.2066 Fr 10-12

Inhalte:

Studierende werden in relevante Bereiche des Verwaltungsrechts eingeführt, Themenfelder:

- Arten und Formen des Verwaltungshandelns

- Verwaltungsorganisation und -verfahren

- Rechtsschutz ggü. dem Verwaltungshandeln

Bezug zum Public Management

Unit 2 Politisch-administrative Prozesse - 18220 -

Gruppe Dozent(in) Lernform Teilnehmer SWS Raum Zeit

(innen)

1 Engelniederhammer SU 40 4 6A 324 Termine s. u.

2 Poesch SU 40 4 6B 066 Do 8-12

5

Termine Engelniederhammer: 14.05., 21.05., 28.05., 11.06., 18.06., 02.07., 09.07., 16.07.,

23.07. jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

Inhalte:

Die Studierenden sollen Einblick in die Prozesse des politisch-administrativen Handelns erhalten und für

die gesellschaftlichen Wandlungsprozesse sensibilisiert werden, aus denen zentrale neue

Herausforderungen für Politik und Verwaltung erwachsen. Auf dieser Basis sollen sie auch die Fähigkeit

entwickeln, unterschiedliche Reformansätze in ihren Stärken und Schwächen zu beurteilen.

Themenspektrum:

- Theorie des politisch-administrativen Systems und Prozesse der Politikformulierung,

Politikimplementation und Politikevaluation

- Politikfeldanalyse im Kontext von politischer Theorie und politischer Praxis

- Politisch-administratives Handeln im Kontext unterschiedlicher Staatsverständnisse, insb. mit Blick

auf die Konzepte des Sozialstaates, des Gewährleistungsstaates und des aktivierenden Staates;

verwaltungsspezifische Implikationen

- Politisch-administratives Handeln unter Aspekten von Steuerungsvermögen, Demokratie und

Legitimität

- Politisch-administratives Handeln unter Aspekten der Interessendurchsetzung

- Globalisierung und Internationalisierung als Herausforderung für politisch-administratives Handeln

- Autopoiesische Ausdifferenzierung als Herausforderung für politisch-administratives Handeln

- Digitalisierung und Informatisierung als Herausforderung für politisch-administratives Handeln

- Bevölkerungsentwicklung als Herausforderung für politisch-administratives Handeln

- Arbeitslosigkeit und Armut als Herausforderung für politisch-administratives Handeln

- Sozialpsychologischer Wertewandel als Herausforderung für politisch-administratives Handeln

- New Public Management in seinen Möglichkeiten und Grenzen, Beiträge zu einer Optimierung der

gesellschaftlichen Problembearbeitung zu leisten

- Governance als Versuch einer bereichs- und ebenenübergreifenden Form der Bearbeitung

gesellschaftlicher Probleme

Anspruch, Wirklichkeit und Perspektiven von Verwaltungspolitik


6

B 12 SozialwissenchaftenI (CP: 5)

M-18110

Lernergebnisse/Kompetenzen

Die Studierenden

- verfügen über grundlegende Kenntnisse auf dem Gebiet der Organisationssoziologie und –

psychologie, so dass sie in der Lage sind, (intra- und inter-)organisationales Handeln und Erleben in

seinem jeweiligen strukturellen Kontext reflektieren, analysieren und verstehen zu können;

- können Differenzierungen erkennen, die geschichtlichen Phasen und inhaltlichen Akzenten der

Organisationssoziologie und –psychologie entsprechen;

- kennen wichtige Grundlagen des Führens und Geführtwerdens, so dass sie in der Lage sind, sich

konstruktiv an der Gestaltung von Führungsprozessen zu beteiligen und eigene

Führungskompetenzen aufzubauen;

- sind mit den Wissensgrundlagen des kommunikativen Handelns in und zwischen Organisationen

vertraut, so dass sie in der Lage sind, erlebtes und selbst praktiziertes Kommunikationsverhalten

reflektieren zu können, die eigene Kommunikationskompetenz zu verbessern und einen konstruktiven

Beitrag zur Lösung von Kommunikationsproblemen zu leisten;

können ihr sozialwissenschaftliches Wissen auf Organisationen beziehen, die öffentliche Aufgaben

wahrnehmen und mit dem Wissen aus anderen Fachgebieten verknüpfen.

Unit 1 Organisationssoziologie - 18230 -

Gruppe Dozent(in) Lernform Teilnehmer SWS Raum Zeit

(innen)

1 Egger de Campo SU 40 2 6B 250 Mi 12-14

2 Egger de Campo SU 40 2 6B 250 Di 12-14

Inhalte:

Gegenstand und Entwicklung der Organisationssoziologie - Einbettung der Organisationssoziologie in die

Gesellschaftstheorie – Richtgrößen sozialen Handelns (Werte, Normen, Rollen und Einstellungen) -

klassisches Bürokratiemodell (Max Weber) – Grundlagen der Systemtheorie (Organisation als offenes

System) – Mikropolitik – Organisationskultur – Gruppenprozesse und Teambildung - Aspekte der

Integration und Desintegration von Systemen (Belohnung, Schichtung, abweichendes Verhalten und

Konflikte, Veränderungen und Widerstand, Entfremdung, Sozialisationsmuster und Sozialisationsfolgen) .

Unit 2 Organisationspsychologie und Kommunikation - 18240 -

Gruppe Dozent(in) Lernform Teilnehmer SWS Raum Zeit

(innen)

1 Heinrich SU 40 2 6B 253 Mi 10-12

2 Heinrich SU 40 2 6B 253 Mi 12-14

Inhalte:

Gegenstand und Entwicklung der Organisationspsychologie - Modelle zur Arbeitsmotivation – Ergebnisse

der Arbeitszufriedenheitsforschung - Belastungen und Stresserleben am Arbeitsplatz - Theorien und

Konzepte zum Führungshandeln (Personalführung) - Aspekte kommunikativen Handelns - emotionale,

kognitive und gesprächspragmatische Dimension und Wirkungsweise von Redebeiträgen –

kommunikationspsychologische Grundmodelle – Kommunikationsstörungen – spezifische

Kommunikationssituationen und –formen (z.B. Kommunikation mit Kunden bzw. Klienten, Konflikt,

Mitarbeitergespräch, Verhandlung, Telefon und andere Formen technisch vermittelter Kommunikation) –

interdisziplinäre Kommunikation – Kommunikation im Rahmen organisationsübergreifender

(multimedialer) Telekooperation - Aspekte humanistischer Gesprächspsychologie.

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