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WrapMagazin 01/14

WrapMagazin ist ein Online Magazin von Gamer für Gamer. News, Reviews, Videos und Kurioses aus der Welt der Videospiele. Thema in der 4. Ausgabe: DayZ, Indie Games, Xbox One

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Review indie, action, strategie, simulation Review zu Indie games in Space DARKOUT Eine Prise Sandbox, ein Stückchen Terraria, etwas Alien und Pitch Black-Atmosphäre hinzu und fertig ist Darkout. Was macht diesen Genre-Vetreter gegenüber Starbound interessant? Wir verraten es euch. Ja, auch Darkout bietet das typische Sandbox-Survival-Gameplay, wie wir es schon von Terraria oder MineCraft kennen – und lieben. Ihr strandet mit eurem Raumschiff auf einem fremden Planeten, umgeben von Dunkelheit und unheimlichen Schattenwesen. Also plündern wir erst mal den Laderaum unseres Schiffes, um die ersten Rohstoffe und Werkzeuge zu bekommen. Und das wichtigste: Lichter, die sich auch werfen lassen, und eine Handfeuerwaffe, um die Schattenwesen erst Mal auf Abstand halten. Allerdings mit nur noch wenig Schuss. Also müssen zum Ausgleich primitive Werkzeuge und Waffen aus den Rohstoffen, die der Planet bietet, erstellt werden. Es werde Licht! Das mit dem Licht und Strom ist damit auch im Vergleich zu Terraria oder Starbound eines der wichtigen Spielelemente in Darkout. Ähnlich wie MineCraft mit den Redstones, lassen sich in Darkout mittels Leitungen und Schalttafeln komplexe Strommechanismen bauen um allerlei elektronische Geräte in Betrieb zu nehmen. Anfangs reicht noch der Strom des Combinators des Raumschiffs aus, aber später mit einer größeren Basis, braucht es schon mehrere Generatoren. Selbst der Raumanzug, den man sich später fleißig bastelt, braucht für spezielle Gadgets Strom, z.B. Jetpack, Sprint oder eben Beleuchtung. Da müssen größere Ausflüge sorgsam geplant werden, damit einem nicht unterwegs der Saft ausgeht. Die erste, selbst erstellte Projektilwaffe um sich lästige Aliens vom Leib zu halten: ein stilischer Bogen mit Feuerpfeilen. Bis man jedoch erst einmal soweit ist, um fortgeschrittene Ausrüstung herzustellen, müssen diverse Rezepte mittels der passenden Materialien im Research-Fenster erforscht werden. Und das kostet Forschungspunkte, die der Charakter während des Abbauens von Rohstoffen sammelt. Das zieht zwar das Crafting an sich etwas in die Länge, motiviert aber zugleich ebenso auf die Jagd und Suche nach bestimmten Materialien zu gehen.... denn man will ja noch unbedingt diese eine Sache erstellt haben, bevor man ausloggt. Pixel- Klötzchen? Bah! Ein weiterer, offensichtlicher, Unterschied ist natürlich der Grafikstil von Darkout, der nicht wie seine geistigen Väter auf Pixel-Optik setzt, sondern auf klassische 2D-Sprites mit durchaus schicken Lichteffekten, die in Kombination mit der stimmungsvollen, cineastischen Musikuntermalung eine wahrlich „außerirdische“ Atmosphäre auf den Bildschirm zaubern. Darkout bringt damit also auch das Sandbox-Genre vielleicht genau den Spielern nahe, die mit Klötzchenund Pixel-Optik nichts anfangen können. Zusätzlich bietet Darkout 20 JANUAR 2014

Review indie, action, strategie, simulation Im späteren Spielverlauf könnt ihr auch eure Waffen und Anzüge mit Lampen bestücken. eine Story, die zwar nicht weltbewegend ist, aber sich erst im weiteren Spielverlauf immer mehr offenbart und stückchenweise die Fragen klärt: „Warum sind wir eigentlich hier und was war das Ziel?“ Das Spiel befindet sich derzeit noch in der sogenannten Stage One und die Entwickler arbeiten derzeit an drei weiteren Stages, die mittels Patches veröffentlicht werden. Ziel ist es natürlich, noch mehr Features wie unterschiedliche Wetterregionen und Biome, mehr Gegenstände und Monster oder auch NPCs einzufügen. Leider fehlt für das Spiel noch ein Multiplayer-Modus und vor allem eine Kartenansicht, die das Navigieren erleichtern würde. GENRE Indie, Action, Strategie, Simulation SYSTEM (PREIS) PC (€ 11,99) SPIELER Singleplayer STUDIO Allgraf WEBSEITE www.darkoutgame.com IM HANDEL Erhältlich bei Steam UnSer FaZIt Eines der größten Mankos, die das Spiel derzeit plagt ist ein lästiger Autosave-Crash-Bug der bei vielen Spielern in bestimmten Intervallen auftaucht und einen Freiflug auf den Desktop spendiert. Wer dann nicht vorher selbst gespeichert hat, verliert die gerade erspielten Fortschritte. Allerdings sind die Entwickler auch bereits an dem Problem dran, um dies zu fixen. Darkout macht aber mindestens genauso viel Spaß wie die großen Vorbilder und weiß dabei mit seinem eigenen Stil zu gefallen. Sollten die Entwickler wirklich alle angekündigten Features dazu packen, wird auch die Langzeitmotivation noch deutlich höher, denn Darkout bietet ja leider nur einen Singleplayer-Modus. Torsten Mastnak Chefredakteur Der Besuch auf dem ersten, zufallsgenerierten Planeten ist beinharte Arbeit. Erkunden und jede Menge Rohstoffe abbauen ist angesagt, um die ersten Werkzeuge herstellen zu können. JANUAR 2014 21

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