Ausgabe Nr. 2 - 2013 (922,77 KB) - Awo

awo.owl.de

Ausgabe Nr. 2 - 2013 (922,77 KB) - Awo

4 www.awo-owl.de

Ausgabe 2 | 2013

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Richtfeste gefeiert:

Neue Kitas

Gleich zwei Richtfeste für

neue Kitas feierte die AWO

OWL in den letzten Wochen.

Zum nächsten Kindergartenjahr,

also zum 1. August 2013,

sollen die neuen Einrichtungen

in Versmold und Bünde

fertiggestellt sein.

Kita Am Bach, Versmold

Rund 1 Mio. Euro investiert

die AWO als Bauherrin und zukünftige

Trägerin in die neue

Kita Am Bach an der Wersestr.

20 in Versmold. 32 Kinder, davon

10 unter drei Jahren, wird

der Neubau mit Südausrichtung

viel Platz zum Toben, Lachen,

Spielen und Lernen drinnen wie

draußen bieten. Die Kita ist Teil

des AWO-Zentrums Versmold

mit Mutter/Vater-Kind-Wohnen,

Familienwohnen und Gesundheitshaus.

Die Leitung der Einrichtung

wird Katrin Scheffler übernehmen,

die bereits die Kitas

Spatzennest und Julie-Steinfeld-Straße

in Versmold leitet.

Weitere Infos unter Tel. (0 54

23) 4 89 59.

Kita Bünde-Mitte

An der Haßkampstr. 53 in

Bünde entsteht die neue Kita

Bünde-Mitte. Bauträger ist die B

& S Bünde. Träger der zweigruppigen

Einrichtung mit 55 Plätzen

für Kinder von 3 Monaten bis 6

Jahren ist die AWO. Die B & S

investiert 1,3 Mio. Euro. Bund

und Land sind mit 315.000 Euro

beteiligt. Die Stadt Bünde und

das Lukas-Krankenhaus unterstützen

den Bau mit 250.000

Euro. Im Gegenzug erhalten sie

15 Belegplätze. Die Kita-Leitung

wird Petra Kerstan übernehmen.

Informationen unter Tel. (0157)

80 36 72 16 oder unter kita-buende-mitte@awo-owl.de.

Projekt "Nachwuchsförderung" stellt Ergebnisse vor:

Teamplayer für Berufe mit Zukunft gesucht

Drei Jahre lang hat ein engagiertes Projektteam der AWO Wege

und Formen der „Gewinnung junger Menschen für die Beschäftigung

in der Sozialwirtschaft“ entwickelt, durchgeführt und erprobt.

Ob Erlebnistage, Expertenunterricht, Jobbörsen, Speed-

Dating oder AWO-Sozialparcours – der Kontakt zu jungen

Menschen wurde gesucht und gefunden. 25 Schulen in OWL

konnten als Partner gewonnen werden. Die Ergebnisse wurden

jetzt NRW-Schulministerin Löhrmann und anderen Gästen in

Bielefeld vorgestellt.

Fachkräftemangel gibt es auch in der sozialen Arbeit. Das hat die

AWO in OWL erkannt. Norbert Wellmann, Präsidiumsvorsitzender:

„Wir müssen den personellen Nachwuchs frühzeitig ansprechen, um

ihn für die nicht einfache Arbeit in Kitas und Seniorenzentren zu gewinnen.“

Das AWO-Projektteam mit Ina Wellmann, Lisa Sommer, Wichtrud

Kaufmann und Dirk Eickmeyer hat dies exemplarisch getan. Ein

eigens gebildetes "AWO-PraktikerInnenteam" war dauerhaft beteiligt.

Das Projekt ist Teil des Förderprogrammes „rückenwind - Für

die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“. Gefördert wurde es vom

Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie aus dem Europäischen

Sozialfonds.

Die Hauptzielsetzung war, Schülerinnen und Schüler, die sich

in der berufl ichen Orientierungsphase befi nden, für eine Beschäftigung

in den Arbeitsfeldern Erzieher/in und Altenpfl eger/in zu interessieren

und Nachwuchs „mit Herz und Verstand“ zu gewinnen. „Wir

geben Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich ein eigenes

Bild über die Berufe zu machen“, so die Projektleiterin Ina Wellmann,

„Sie waren häufi g überrascht über die moderne Ausstattung

der Einrichtungen sowie die vergleichbar guten Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten.“

AWO-Vorstandsvorsitzender Klaus Dannhaus: „Die AWO OWL

wird auch in Zukunft aktive Nachwuchsförderung betreiben und ein

verlässlicher Partner zur Berufsorientierung von Schülerinnen und

Schülern im Sozialbereich sein.“

Weitere Informationen: Ina Wellmann, Tel. (0521) 9216-197.

Rund 120 Gäste kamen zur Abschlussveranstaltung des ESF-Projektes "Nachwuchsförderung".

(Auf dem Foto v.l.n.r.: Petra Rixgens (Vorstand), Ina Wellmann (Projektleiterin),

Ministerin Löhrmann, Norbert Wellmann (Präsidium), Klaus Dannhaus (Vorstand).

Kompo 2013:

Talentierte Kids

Die Gewinnerinnen und

Gewinner des Kompositionswettbewerbes

2013 der

AWO-Kinderlobby OWL

stehen fest.

Eine unabhängige Jury

hat 18 Einsendungen als besonders

vielseitig und talentiert

ausgewählt. Sie werden

auf der jetzt in die Produktion

gehende Sampler-CD vertreten

sein. Titel: „Nichts ist

gleich“.

Die Preisträger, ihre

Songs und die CD werden

am 14. Juli in der „Hechelei“

in Bielefeld der Öffentlichkeit

vorgestellt. Das kostenlose

Konzert beginnt um 11.00

Uhr.

Jessica Winkler, Wettbewerbsorganisatorin:

„75 Mädchen

und Jungen im Alter

von 10 bis 18 Jahren aus allen

Regionen Ostwestfalen-

Lippe´s haben sich beteiligt.

Die Einsendungen waren

musikalisch vielfältig, hörenswert

und kreativ.“

Weitere Informationen

und alle Songs unter www.

kompositionswettbewerbowl.de.

Impressum

AWO-Bezirksverband

Ostwestfalen-Lippe e.V.

Präsidium/Aufsichtsrat:

Norbert Wellmann (Vors.)

Vorstand: Klaus Dannhaus

(Vors.), Petra Rixgens

Detmolder Str. 280

33605 Bielefeld

Red.: Erwin Tälkers

Tel. (0521) 92 16-111

presse@awo-owl.de

www.awo-owl.de

kompetent

sozial

engagiert

Ehrenamtliche Arbeit in netter Atmosphäre

AWO-Frauen stopfen und nähen für die Bewohner des Spatzenbergs

Löhne/ak. Manche Menschen

engagieren sich ehrenamtlich

zum Wohle anderer. Ein gutes

Beispiel für eine gelungene

Ergänzung von haupt- und ehrenamtlichen

Mitarbeitern gibt

es beim Wohnheim Spatzenberg.

Deren Bewohner werden

regelmäßig unterstützt

von Frauen des AWO-Ortsvereins

Löhne-Ort.

„Wir sind eine lustige Gruppe

und es ist immer eine nette

Atmosphäre, wenn wir zu Gast

im Wohnheim Spatzenberg

sind“, berichtet Ortsvereinsvorsitzende

Roswitha Sokolowsky.

Am Spatzenberg leben knapp

30 erwachsene Menschen mit

weitreichenden autistischen Beeinträchtigungen.

Sie brauchen

eine intensive, professionelle

Einige der fl eißigen Frauen des AWO-Ortsvereins Löhne-Ort, von links: Roswitha

Sokolowsky, Helga Niederbröker, Inge Arning, Hildegard Sieveking, Hilde Krüger, Hildegard

Fischer, Annegret Günther und Edith Bergstresser.

Geschichte der AWO

Die AWO besinnt sich wieder

auf ihre Geschichte. Historische

Kommission, Historische

Konferenz und ein Historisches

Archiv gibt es bereits auf der

Bundesebene. Alle Gliederungen

sind jetzt aufgefordert, sich

an der Sammlung und Aufarbeitung

historischer Materialien zu

beteiligen. Weitere Infos unter

www.awo-historie.org oder Tel.

(0521) 9216-111 (Erwin Tälkers)

Gewalt verhindern

Ein Hilfetelefon für gewaltbetroffene

Frauen hat das Bundesfrauenministerium

gestartet.

Unter der Rufnummer 08000

116 016 erhalten betroffene

Frauen sowie indirekt betroffene

Personen und Fachkräfte

Hilfe. Der Anruf und die Beratung

sind kostenlos. Mithilfe von

Dolmetscherinnen ist auch eine

Beratung in vielen Sprachen

möglich.

Unterstützung im Alltag. Träger

der Einrichtung ist der AWO-

Bezirksverband.

Alle zwei Wochen treffen

sich acht bis zehn Frauen des

AWO-Ortsvereins mittwochs

in der Altentagesstätte an der

Poststraße in Löhne. Natürlich

wird dann Kaffee ausgeschenkt

und Kuchen verköstigt. Doch

deswegen kommen die rüstigen

Damen nicht. Seit mehr als fünf

Jahren stopfen und nähen die

heute 73- bis 93-Jährigen ehrenamtlich

die Flickwäsche aus

dem Wohnheim Spatzenberg.

Bettbezüge, an denen die Knöpfe

fehlen, oder T-Shirts, Pullover

und Hosen mit Löchern. „Es gibt

immer etwas zu tun“, berichtet

Helga Niederbröker, die bereits

von Anfang an dabei ist.

„Dieses Engagement ist für

uns etwas ganz Tolles, wir sind

froh, diese Unterstützung zu

haben“, sagt Dr. Christine Dittrich,

Leiterin des Wohnheims

Spatzenberg. Neben der Handarbeitskunst

der AWO-Frauen

sei vor allem die regelmäßige

Kontaktpflege zwischen den

Bewohnern und Menschen von

außerhalb des Wohnheims sehr

nützlich.

Die AWO-Ehrenamtlerinnen

müssen aber nicht nur „arbeiten“,

sondern sie sind gern

gesehene Gäste. Speziell für

die AWO-Frauen richten die

Bewohner und die hauptberuflichen

Mitarbeiter einmal im Jahr

eine Dankeschön-Feier aus.

Weitere Infos unter Tel. (0 57

32) 99 25-0.

Information für

Mitglieder,

Beschäftigte

und Interessierte

Liebe Leserinnen und Leser,

die AWO braucht engagierte

Nachwuchskräfte, die sich

mit Freude und Sachverstand

um die Menschen kümmern,

die zu uns in unsere Einrichtungen

und Dienste kommen.

Das kürzlich abgeschlossene

Projekt „Nachwuchsförderung“

hat Konzepte für die

Nachwuchsgewinnung bei der

AWO geschaffen, die es so vorher

nicht gegeben hat (siehe S.

4), aber zukünftig weiterhin geben

muss und wird.

Auch Sie können einen Beitrag

leisten: Empfehlen Sie uns

Ihren Kindern und Enkeln als

Arbeitgeber und als Sozialverband!

Ihr Norbert Wellmann

Vorsitzender des Präsidiums

der AWO Ostwestfalen-Lippe e.V.

Aus dem Inhalt

Nebelkerzen ....................... S.2

Perspektivwechsel ............. S.2

Windeln .............................. S.2

Onlineberatung .................. S.3

Müntefering ........................ S.3

Teamplayer ........................ S.4

Kompo 2013 ...................... S.4


2 kompetent, sozial, engagiert

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3

Kunst entspannt

Noch bis Mitte Juni

sind in der Frauenklinik

des St.-Vincenz-Krankenhauses

in Paderborn

Acrylbilder zu sehen, die

in einer AWO-Selbsthilfegruppe

für an Brustkrebs

erkrankte, türkische Frauen

entstanden sind.

Die Idee hatte Elena

Hordt, Studentin der Sozialen

Arbeit an der KH Padeborn.

Die AWO-Integrationsagentur

Paderborn hat das

Projekt mit ihr umgesetzt.

In wenigen Monaten haben

die beteiligten sechs Frauen

viele ausdrucksstarke Bilder

geschaffen. Deutlich kommt

heraus, dass die Bilder den

Frauen ermöglichten, ihre

Emotionen und ihr Befinden

darzustellen, sich auf sich

selbst zu konzentrieren und

zu entspannen.

Die AWO-Selbsthilfegruppe

ist weiterhin aktiv

und offen für neue Mitglieder.

In einem geschützten

Rahmen besteht die Möglichkeit,

sich mit anderen

Frauen auszutauschen und

so Unterstützung zu erfahren.

Weitere Informationen

von Feliz Celik, AWO-Fachdienst

für Migration und Integration

Paderborn, Tel.

(05251) 87 84 638.

Neuer Info-Brief

Aktuelle Tipps und Hinweise

gibt der Info-Brief der

AWO-Integrationsagenturen

Löhne und Gütersloh für

Menschen mit Migrationshintergrund.

In regelmäßigen

Abständen soll er

erscheinen. Die Redaktion

haben Nataša Stancic und

Thomas Hellmund übernommen.

Weitere Informationen

unter Tel. (0 52 41) 2

80 62 und Tel. (0 57 32) 94

95 51.

"Schluss mit Nebelkerzen und Blockade"

Tausende Menschen haben sich im April an der Initiative der

Freien Wohlfahrtspflege NRW und ihrer 930 Pflegedienste „Hilfe!

Mehr Zeit für Pflege!" beteiligt.

Mehr als 60 örtliche Aktionen in ganz NRW - vom Autokorso,

über Demonstrationen bis hin zu Informationsveranstaltungen - haben

die Forderung nach mehr Geld von den Krankenkassen für die

häusliche Krankenpfl ege bekräftigt. Nun rufen die Wohlfahrtsverbände

die Kassen zur Umkehr auf.

Die Wohlfahrtsverbände fordern eine deutliche Anhebung der

Vergütung von Leistungen der häuslichen Krankenpfl ege durch die

Krankenkassen. Sie ist dringend notwendig, um den Pfl egekräften

die nötige Zeit für eine würdevolle Pfl ege ihrer Patientinnen und Patienten

zu geben.

Um die Situation der Patientinnen und Patienten sowie der

Pfl egekräfte endlich zu verbessern, müssen sich die Krankenkassen

jetzt bewegen. Herbert Zaum, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspfl

ege NRW: „Statt Nebelkerzen zu werfen und das eigentliche

Problem weiter auszusitzen, brauchen wir eine neue Kultur in den

Vergütungsverhandlungen. Die Patientinnen und Patienten sowie

Pfl egekräfte brauchen jetzt Krankenkassen, die ihrer Verantwortung

für gute Pfl ege gerecht werden.“

Pfl egekassen und Wohlfahrtsverbände haben inzwischen den

Versuch einer Annäherung unternommen. In "Probeverhandlungen"

sollen die Vergütungsstrukturen und -sätze der Pfl egedienste

diksutiert werden. Mehr Informationen zur Initiative: www.hilfe-fuerpfl

ege.de.

JIBI spendet Windeln für AWO-Kitas

Rund 700 Pakete mit

Windeln hat die JIBI Handel

GmbH & Co an Bielefelder

AWO-Kitas übergeben.

Die Diskussion um die U3-

Betreuung brachte das Unternehmen

auf die Idee, die

Windeln zu spenden. Jana

Marnitz: „Es wird immer mal

wieder schnell eine Windel

in den Einrichtungen benötigt.

Und es gibt auch Familien mit

wenig Geld, die sich über ein

Windelpaket freuen.“

Die AWO ist in Bielefeld Trägerin

von 19 Kitas mit insgesamt

1.220 Plätzen. Davon sind 226

Plätze für Kinder unter drei Jahren.

Weitere Infos unter www.

awo-kitas-owl.de.

Nina Alberts (re.) übergibt symbolisch ein Windelpaket an Kita-Fachberaterin Jana Marnitz von

der AWO. Im Hintergrund warten bereits die Leiterinnen der Bielefelder AWO-Kitas und JIBI-

Vertriebsleiter Rainer Angermann darauf, die Pakete in die Autos einladen zu können.

Perspektivwechsel

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

aus AWO-Altenhilfeeinrichtungen

haben erfolgreich

an dem internen

Förderprogramm „Perspektivwechsel“

teilgenommen.

Nachwuchs aus den eigene

Reihen zu fördern, war das-

Ziel des vierwöchigen Hospitationsprojektes.

Die beteiligten Pflege- und

Küchenkräfte haben einen Eindruck

von der Organisation eines

Seniorenzentrums erhalten.

Theorie- und Reflexionstage

ergänzten die Hospitation. Perspektivgespräche

folgen.

Weitere Infos: Verena

Schrandt-Klassen (Tel. 0521/92

16-176) und Andrea Vieweger

(Tel. 0521/92 16-232).

Notiz am Rande

Parteien auf

dem Prüfstand!

37 Fragen zu 21 drängenden

gesellschaftlichen

Themen hat der AWO-Bundesverband

zur Bundestagswahl

2013 formuliert

und an die Bundesvorsitzenden

der Parteien SPD,

CDU/CSU, FDP, Bündnis

90/Die Grünen, Die Linke

und den Bundesvorsitzenden

der Piratenpartei verschickt.

Kinderarmut, Soziale

Strompreisgestaltung, Arbeitsmarktpolitik,

Fachkräftemangel,

Inklusion, Rente

und Migrations- und Asylpolitik

sind einige der aktuellen

gesellschaftlichen Herausforderungen,

zu denen die

Parteien Stellung genommen

haben. Die Ergebnisse

hat die AWO unter www.

awo.org veröffentlicht.

Franz Müntefering zu Gast in Löhne

Nicht alltäglichen Besuch hatte die SeniorenHausgemeinschaft

Löhne der AWO Mitte April. Der bundesweit bekannte SPD-Bundestagsabgeordnete

Franz Müntefering (3.v.l.) verschaffte sich vor Ort

einen Eindruck von dieser familienähnlichen Wohnform für Senioren.

Seine Fragen beantworteten u.a. Präsidiumsvorsitzender Norbert

Wellmann, Vorstandsmitglied Petra Rixgens, Abteilungsleiter

Andreas Zels und Leiterin Cornelia Crummenerl. Begleitet wurde

Müntefering von Stefan Schwartz MdB und Angela Lück MdL. Infos

zu SeniorenHausgemeinschaften unter Tel. (0521) 92 16-231.

Familienhaus Versmold wird eröffnet

Zum 1. April hat das Familienhaus Versmold an der Wersestr.

20 seinen Betrieb aufgenommen. Am 13. Juni wird es offiziell

eröffnet.

Das Familienhaus bietet Betreutes Mutter/Vater-Kind-Wohnen in

stationärer, teilstationärer und ambulanter Form. Vorbild ist die Einrichtung

gleichen Namens in Rheda-Wiedenbrück. Ausgesprochen

neu ist das Angebot einer „Familie auf Probe“-Wohnung. Leiterin der

Einrichtung ist Beate Jagusch. Das Familienhaus ist der erste Baustein

des AWO-Zentrums Versmold. Es folgen eine Kindertagesstätte,

eine Wohneinrichtung für junge Erwachsene und Familien sowie

ein "Gesundheitshaus" (Arbeitstitel). Weitere Informationen zum Familienhaus

unter Tel. (05423) 951-13 86.

Anerkennung

Einen Spendenscheck in

Höhe von 1.000 € hat der Lions-

Club Rheda-Ems vor kurzem

Manuela Richter, Leiterin des

Betreuten Mutter-Kind-Wohnen

in Rheda-Wiedenbrück übergeben.

„Diese Arbeit muss gewürdigt

werden“, so Rolf Eickholt,

Präsident des Lions-Clubs. Die

Spende ist Teil des Erlöses aus

dem Adventskalenderverkauf,

dem Glühweinstand auf dem Adventsmarkt

und dem Radlertreff

im Mai. Ausdrücklicher Zweck

der Spende soll ein Teamausflug

mit Supervision zur Stärkung

des Zusammenhaltes der

Mitarbeiterinnen sein.

Konsultationskita

Bundesweit sind 121

„Schwerpunkt-Kitas Sprache“

im Rahmen des Projektes "Frühe

Chancen" als Konsultations-

Kitas anerkannt. Darunter

sind auch die AWO-Kitas Willi-

Schramm-Straße (Detmold),

Moenkamp (Bielefeld-Altenhagen)

und Am Faulbusch (Rheda-

Wiedenbrück). Ab sofort können

die beteiligten Erzieherinnen

interessierten Fachkräften Einblick

in ihre sprachpädagogische

Arbeit geben, kollegial

beraten und Hospitationen anbieten.

Weitere Informationen

von Martina Kersting (Tel. 05

21/ 88 12 22).

Pflegekräfte

Zwanzig Altenpflegeschülerinnen

und -schüler haben

jetzt am Bielefelder AWO-Fachseminar

für Altenpflege ihre

Abschlusszeugnisse erhalten.

Eine dreijährige Ausbildung mit

Theorie- und Praxisphasen liegt

hinter ihnen. Als Pflegefachkräfte

werden sie in Senioreneinrichtungen

vieler Träger tätig

werden. Ihre Berufsaussichten

sind sehr gut, Pflegefachkräfte

sind gefragt.

Onlineberatung

Als Ratsuchende/r immer

in die Beratungsstelle

zu gehen, war gestern.

Heute gibt es den Rat auch

online. Die Bielefelder

AWO-Beratungsstellen für

Kinder, Jugendliche und

Familien sowie für Kleinund

Kindergartenkinder

bieten diesen Service ab

sofort an.

Der Weg zur Beratung

ist einfach. Unter www.awoberatung.org

die Onlineberatung

der "Erziehungs- und

Familienberatung" auswählen,

danach „Bielefeld“ eingeben,

die gewünschte Beratungsstelle

auswählen, als

Nutzer anmelden, einloggen

und los geht´s.

Die AWO-Beratungsstellen

bieten die Onlineberatung

in Form einer E-

Mail-Beratung an. Zu einem

späteren Zeitpunkt sollen

auch Chats angeboten werden.

Wer will, kann anonym

bleiben. Die Sicherheit

der Datenübertragung wird

durch SSL-Verschlüsselung

gewährt. Es werden keine

Daten lokal gespeichert. Der

AWO-Bundesverband hat

das bundesweite Angebot

koordiniert.

Volker Magsamen, Sandra

Eimterbäumer, Jan Müller,

Brigitte Diekmann und

Katrin Hillebrand werden

alle Anfragen beantworten.

Die Beraterinnen und Berater

wurden dafür technisch

wie inhaltlich geschult.

Eine Antwort auf die Beratungsanfrage

erfolgt montags

bis freitags in der Regel

binnen 48 Stunden. Die Beratung

ist kostenlos.

Weitere Informationen

von Volker Magsamen (Tel.

0521/9216-423) oder unter

www.awo-beratung.org.

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