Neue Partnerschaft mit KWC - firma-web.ch

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Neue Partnerschaft mit KWC - firma-web.ch

Pantone CMYK Schwarz Weiss

Wende.

Arbeiten. Bilden. Wohnen. Integrieren. 2/13

Neue Partnerschaft mit KWC

Im Gespräch mit Roland Affolter,

Bereichsleiter, Produktion und Logistik Seiten 8/9

Qualifizieren, trainieren, integrieren Seite 5

Grossprojekt neues Betriebsgebäude Muhen Seiten 6/7


Grüezi.

Wieder Fuss fassen

«Willst du gesund werden?» – Eine merkwürdige Frage, die Jesus

einem Gelähmten stellt. Natürlich will er das. Aber da ist niemand, der

ihm hilft, rechtzeitig in den Teich zu kommen, wenn das Wasser sich

bewegt, damit er geheilt wird. Willst du gesund werden? Bist du bereit,

zu ver zichten auf das seit Langem Bekannte, auf das Mitgefühl der

Menschen und das Versorgtwerden seit 38 Jahren? Jesus lässt nicht

locker und fordert von ihm: «Steh auf, nimm deine Matte und geh!»

Der Gelähmte gehorcht, fasst Mut und wieder Fuss und beginnt seinen

Integrationsprozess!

Wieder Fuss fassen, sich in den Arbeitsprozess und in die Gesellschaft

integrieren – dafür setzt sich die Stiftung Wendepunkt seit ihrer

Gründung ein. Dabei lässt sie sich von der eben geschilderten Begebenheit

in diesem Sinne leiten, dass sie sich für Menschen in ganz unterschiedlichen

Situationen einsetzt. Ihre vielfältigen Angebote und

Dienst leistungen zielen darauf ab, Teilnehmende individuell zu begleiten

und zu fördern, damit sie sich wieder im Arbeitsmarkt integrieren.

Speziell konzipierte Programme, interessante und auf die Wirtschaft

fokussierte Arbeits bereiche und Tätigkeiten sowie die Zusammenarbeit

mit namhaften Firmen machen dies möglich. Davon wird in dieser

Wende. berichtet.

Regine Frey-Eichenberger

Redaktionsleitung

Stiftung Wendepunkt/Besuch aus Rumänien

Rundum wunderbar …

… war unser viertägiger Besuch beim Wendepunkt

Anfang September. Viele nützliche und

interessante Informationen, zum Beispiel über

Management, Beratung, Marketing haben wir in

einer kompetenten Art und Weise erhalten. Wir

sind beeindruckt nach Rumänien zurückgekehrt

und werden noch einiges zu reflektieren und zu

analysieren haben. Der achtsame Umgang der

Mitarbeitenden mit den Menschen und gleichzeitig

die vielen Erfolge machen die Stiftung zu

etwas Besonderem. Herzlichen Dank!

Fundatia PECA (pentru copiii abandonati): ein Projekt,

finanziert vom Kohäsionsfonds der Schweiz für die Länder

Rumänien und Bulgarien. www.abandonati.ch

Impressum

Herausgeber: Stiftung Wendepunkt, Schlüsselring 10, 5037 Muhen,

Telefon 062 737 55 80, Fax 062 737 55 81, info@wende.ch,

www.wende.ch,

Redaktion: Regine Frey-Eichenberger, Julia Plüss, Hans-Peter Lang,

Sascha Lang, Markus Stutz

Konzept/Gestaltung: Basel West Unternehmenskommunikation AG, Basel,

Frédéric Giger (Gestaltung), Sinia Brugger (Lithografie)

Fotografie: 1,2,3,4,5,8,9,10,11,12 Frédéric Giger; 3,6,7 Stiftung Wendepunkt

Druck: Jordi AG, Belp

Die Stiftung Wendepunkt ist Mitglied

der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA

und hat deren Ehrenkodex unterzeichnet.

Im Dienst der Umwelt wurde dieses Magazin auf

ökologisch hochwertiges FSC-Papier gedruckt,

das aus Recycling- und FSC-Frischfasern hergestellt wird.

Wende. 2/13 3


Persönlich.

Gott schuf die Zeit, aber

von Eile hat er nichts gesagt

Zitate bestätigen, dass der Faktor Zeit seit Jahrhunderten ein Thema ist. So meinte bereits Seneca, römischer

Dichter und Philosoph (um 4 v. Chr. bis 65 n. Chr.: «Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist

viel Zeit, die wir nicht nutzen.» Benjamin Franklin (1706–1790), einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten,

prägte den markanten Satz «Zeit ist Geld». Er war der Ansicht, dass alles, was Zeit in Anspruch nimmt, auch

Geld kostet. Deshalb sollte jede freie Minute sinnvoll genutzt werden.

Hans-Peter Lang

Gründer und Stiftungsrat

«Trendforscher

sprechen vom

Megatrend der

Beschleunigung.

Sie stellen fest,

dass immer

mehr Menschen

vom steigenden

Tempo in Beruf

und Freizeit

erfasst werden.

Viele können das

Tempo nicht

mehr mithalten,

werden krank

und ineffizient!»

Gott schuf die Zeit,

aber von Eile hat er nichts gesagt.

Dieses finnische Sprichwort hat seinen eigenen Klang.

Ob nun nüchtern oder ironisch betrachtet, damit

lässt sich immer wieder der Lebensstil der Gesellschaft

in Frage stellen. Vor allem dann, wenn der ständige

Wechsel und die immerwährende Innovation die Markenzeichen

der modernen Welt bleiben.

Trendforscher sprechen vom Megatrend der Beschleunigung.

Sie stellen fest, dass immer mehr Menschen

vom steigenden Tempo in Beruf und Freizeit erfasst

werden. Gleichzeitig wächst die Angst, den Anschluss

zu verpassen. Dadurch wird die Zukunft immer ungewisser.

Die Folge davon ist so etwas wie ein «rasender

Stillstand»: Viele können das Tempo nicht mehr mithalten,

werden krank und ineffizient!

Die Postmoderne treibt den Menschen orientierungslos

im Strudel des Beschleunigungswahns und der hohen

Veränderungsgeschwindigkeit. Es gibt kein Warten

mehr. Mittels Videokonferenzen werden die Grenzen

der Distanz zu umgehen versucht: Die Informationsübertragung

wird immer schneller – die Probleme der

Menschheit aber nicht gelöst.

Alles Ding hat seine Zeit.

Das Thema Zeit ist nicht ein Produkt der Moderne.

Bereits vor dreitausend Jahren hat sich König Salomo

darüber Gedanken gemacht. Seine Erkenntnis ist: Der

Mensch müht sich umsonst ab, wenn sein Tun und

Handeln nicht nach der Uhr Gottes läuft, und kommt

zum Schluss, dass jedes Ereignis auf der Welt seine

Zeit hat! Der deutsche Schriftsteller Johann Gottfried

Seume, ein Zeitgenosse Franklins, schrieb: «Die Zeit ist

für den Menschen da, nicht der Mensch für die Zeit.»

Gott ist der Schöpfer des Lebens und des Menschen. In

der Gemeinschaft mit ihm wird mein Leben nach der

himmlischen Uhr ausgerichtet. Die Konsequenz eines

gottesfernen Beschleunigungswahns ist letztlich das

orientierungslose Lebenschaos.

Gott macht keine Fehler,

seine Uhr geht immer richtig.

Oft habe ich den Zeitplan Gottes überhaupt nicht verstanden,

aber ich musste akzeptieren, dass Gott immer

den richtigen Zeitpunkt seines Handelns kennt. Ich

konnte mich öfters des Eindrucks nicht verschliessen,

dass Gott es gar nicht so eilig hat wie ich. Er handelt,

wenn die Zeit «erfüllt» ist. So sandte er auch seinen

Sohn Jesus Christus in die Welt, als die Zeit erfüllt war

(Galaterbrief 4,4). Ich lernte im Gebet und im Lesen der

Bibel Gottes Zeitplan kennen, obwohl gerade diese Zeiten

oft wegen Termin- und Zeitdruck am heftigsten

umkämpft waren. Deshalb gehe ich einig mit dem Waisenhausvater

von Bristol, Georg Müller, einem Mann

des Gebets: «Die stillen Stunden mit Gott müssen gepflegt

werden; denn sie allein geben dem inneren Leben

Kraft und Nahrung. Nichts kann uns für den Ausfall

heiliger Stunden und stiller Augenblicke unter dem

Wort Gottes und im Gebet entschädigen» (aus Zeit mit

Gott 3/2013, S. 72). .

4


Bilden.

Qualifizieren, trainieren, integrieren

dank Zertifikatslehrgang

Der Zertifikatslehrgang Gastro, Logistik, Reinigung oder Verkauf hat intern das Kürzel ZL. Die Pilotphase

Ende Mai hat eine erfolgreiche Auswertung ergeben. Jetzt ist der ZL definitiv ins Angebot

arbeitsmarktlicher Massnahmen des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) aufgenommen worden.

Regine Frey

Leiterin Bildung

Sich fachlich und persönlich

weiterentwickeln

Der ZL hat 2012 die Generalistenausbildung «Qualifizierter

Hilfsarbeiter / qualifizierte Hilfsarbeiterin»

(QHA) abgelöst. Das Besondere daran: Die Stellensuchenden

qualifizieren sich fachlich mit einem mehrtägigen

Modul in einer der oben genannten Branchen

und trainieren ihre erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten

gezielt in der Praxis. In der allgemeinen Qualifizierung

lernen die Absolvent/-innen unter anderem,

mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnologie

umzugehen und erwerben das Zertifikat

Betriebsnothelfer und den Hygieneausweis. Im Thema

Selbstmanagement reflektieren sie ihr strategisches

Handeln, ihre Teamfähigkeit und ihren Umgang mit

Stress. Das Gelernte vertiefen sie in externen Einsatzplätzen

und sammeln dort wertvolle Erfahrungen.

Diese und die erarbeitete gute Referenz machen die

Teilnehmenden für den Arbeitsmarkt in den Branchen

Gastro, Logistik, Reinigung oder Verkauf attraktiv und

sie setzen sich gegen die mitbewerbende Konkurrenz

besser durch.

Sich gezielt auf den Arbeitsmarkt

vorbereiten

Ein stark unterstützter Bewerbungsprozess begleitet

die dreimonatige Ausbildung. Im Bewerbungsmodul

überdenken die Teilnehmenden ihre Vorgehensweisen

und Methoden und passen diese ihrer veränderten

Ausgangslage und den neuen Erkenntnissen an. Die

ein gesetzten Job Coachs stehen in engem Kontakt mit

den Stellensuchenden und begleiten die einzelnen Prozesse

intensiv und mit gezielten Interventionen. Ihre

un zähligen Kontakte zu Partnerfirmen und Arbeitgebenden

erfordern eine effiziente Organisation und genaue

Koordination. Nicht wenige der ZL-Teilnehmenden

finden mit dieser Unterstützung noch während des

Angebots eine Stelle. Die aktuelle Wiedereingliederungsquote

liegt bei 53 %.

Der Zertifikatslehrgang entwickelt

sich ständig weiter

Das Angebot bleibt in unserem dynamischen Unternehmen

in ständiger Weiterentwicklung. Neu können

Stellensuchende im Liegenschaftsservice, einem Teilbereich

des Allround Services in Muhen, als Gebäudereiniger

eingesetzt werden. Der Arbeitsbereich Logistik

bietet Training im Staplerfahren und Praxisschulungen

im Warenein- und -ausgang an. Solche interne Schulungseinheiten

werden noch weiterentwickelt. Teilnehmende

des Branchenbausteins Verkauf stehen von

Beginn weg im externen Einsatz. Daher werden die

Einsatzfirmen schriftlich über die theoretisch vermittelten

Inhalte informiert, damit diese in der Praxis

vertieft werden. Die lernende Person führt ein Lernjournal,

welches zusammen mit der Praxisbegleitung

besprochen wird. .

Statement von Jürgen Gantert, Produkteverantwortlicher

kollektive a rbeitsmarktliche Mass nahmen

des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA)

«Wir vom AWA prüfen regelmässig die Qualität der

Angebote. Der Zertifikatslehrgang wird inhaltlich

wie auch qualitativ auf hohem Niveau durchgeführt.

Für die Teilnehmenden bieten sich somit Chancen, auf

dem ersten Arbeitsmarkt wieder eine Stelle zu finden.

Die Evaluation hat aufgezeigt, dass ein echter Bedarf

für dieses Angebot besteht und dass der Zertifikatslehrgang

die Angebotspalette des AWA gut ergänzt.»

Statement von Jürgen

Wehmann, Modulleiter

«In den Modulen Selbstmanagement

und

Deutsch werden die

Teil nehmenden des

Zertifikatslehrgangs in

der Regel hoch motiviert,

interessiert und

ziel strebig erlebt. Sie

handeln selbstständig,

zeigen eine gute Präsenz

und koope rie ren angenehm

mit Vor gesetz ten

und Teammit gliedern.»

Wende. 2/13 5


Arbeiten.

Grossprojekt Betriebsgebäude

Die am 1. März 2012 gekaufte Industriehalle wird seit Jahresbeginn

zweckdienlich zum neuen Betriebsgebäude Muhen umgebaut.

Was auf Plänen akribisch ausgearbeitet worden ist, nimmt nun immer

mehr Gestalt an.

Sascha Lang

Gesamtleiter

«Mit dem anpassbaren

Raumkonzept

und den

grosszügigen

Lagerflächen

werden die berufliche

und

soziale Integration

von Menschen

zielgerichtet

gefördert und

die verschiedenen

Angebote

und Dienstleistungen

weiterentwickelt.»

Wenn Sie von Muhen Richtung Entfelden fahren, erblicken

Sie ausgangs Muhen auf der linken Seite die

eingerüstete Industriehalle. Ein grosses Plakat in Blau-

Weiss mit Bildskizze weist auf das neue Betriebsgebäude

der Stiftung hin. Zurzeit sind die Baumeisterarbeiten

in vollem Gange. Die Decken beziehungsweise

Böden sowie die Treppen werden nun geschossweise erstellt:

einschalen, mit der nötigen Eisenarmierung versehen

und betonieren. Bereits stehen die zwei Liftschächte,

einer für den Personen-, der andere für den

Warenlift, welche parallel zu den Geschossen hinaufgezogen

werden. Zu erahnen, dass mit jeder neuen Geschossdecke

zukunftsorientierte Arbeitsplätze für die

Produktion und den Gastronomiebereich entstehen, erfüllt

uns mit Freude und Zufriedenheit. Erfreulich ist,

dass sowohl der Zeitplan als auch die finanziellen Vorgaben

gut eingehalten werden können. Im Spätsommer

2014 wird das einladende und attraktive Dienstleistungsgebäude

bezugsbereit sein.

Im Mittelpunkt stehen Menschen

Mit diesem Gebäude kann sich die Stiftung Wendepunkt

gezielt auf die Zukunft ausrichten, ihr Engagement

für Menschen ausweiten und den wachsenden

Ansprüchen von zuweisenden Stellen, Klientinnen und

Klienten, Kunden und Mitarbeitenden gerecht werden.

Mit dem anpassbaren Raumkonzept und den grosszügigen

Lagerflächen werden die berufliche und soziale

Integration von Menschen zielgerichtet gefördert und

die verschiedenen Angebote und Dienstleistungen weiterentwickelt.

So können jetzt Aufträge akquiriert werden,

die vorher wegen der engen Platzverhältnisse nicht

angenommen werden konnten. Ein Beispiel hierzu ist

das auf den Seiten 8/9 publizierte Interview mit dem

Bereichsleiter Produktion und Logistik der Firma

KWC. Die zukünftig auf dem gleichen Geschoss liegenden

Arbeitsbereiche Gastronomie und Konditorei kön-

nen fortan wertvolle Synergien nutzen. Dadurch entstehen

abwechslungsreiche, moderne (Teilzeit-) Arbeitsplätze,

welche durch die Nähe zu Aarau an Attraktivität

gewinnen. Hier einige Angaben zum Personal, den

Bereichen und Angeboten, welche im neuen Gebäude

Platz finden werden, und zum Gebäude selber:

Anzahl Personen

ü Bis 140 Personen

Klientinnen und Klienten

ü Menschen mit einer psychischen Leistungsbeeinträchtigung

(geschützte Arbeitsplätze)

ü Personen in Integrations- und beruflichen

Massnahmen der IV

ü Personen in langfristigen Arbeitsplätzen

(Sozialhilfebeziehende)

ü Personen auf Stellensuche (Erwerbslose)

Betreuung

ü Betriebsleiter

ü Bereichsleiterin/Bereichsleiter

ü Gruppenleiterin/Gruppenleiter

ü Fachpersonen Beratung und Integration

Bereiche

ü Montage/Verpackerei

ü Gastronomie/Hauswirtschaft

ü Konditorei

ü Allround Service

ü Fachbereich Beratung und Integration

Betriebsfläche

ü 3647 m 2

Lagerräume, Lagerplätze

ü 644 m 2

Die Industriehalle

in Muhen entwickelt

sich zum neuen

Betriebsgebäude der

Stiftung Wendepunkt

und schafft Raum

für neue Bedürfnisse

und Angebote.

6


Ihre Spur hinterlassen

Da das neue Betriebsgebäude eine grosse Investition ist,

wird ein Teil der Finanzen über Fundraising generiert.

In dieser Wende. finden Sie, liebe Leserin, lieber Leser,

eine Liste von zirka dreissig Anschaffungen in verschiedenen

Preiskategorien für den Innenausbau.

Wenn Sie vom Projekt und der Sinnhaftigkeit unserer

Arbeit überzeugt sind, haben Sie nun Gelegenheit mitzugestalten:

Wählen Sie aus und bestimmen Sie, was

und wie viel Sie mitfinanzieren wollen. Mit dieser Geste

investieren Sie in die Zukunft von Menschen und

gleichzeitig helfen Sie mit, die Vision «mit dem Wendepunkt

erleben Menschen einen Wendepunkt» weiter zu

verwirklichen. Selbstverständlich können Sie auch via

beigelegtem Einzahlungsschein mit Vermerk «neues

Betriebsgebäude Muhen» das Projekt unterstützen und

somit «Ihre Spur» hinterlassen. Herzlichen Dank! .

Weitere Informationen unter:

www.bauprojekt.wende.ch

www.wende.ch

www.facebook.com/stiftungwendepunkt

«Mit Ihrer Spende

investieren

Sie in die Zukunft

von Menschen

und gleichzeitig

helfen Sie mit,

dass die Vision

mit dem Wendepunkt

erleben

Menschen einen

Wendepunkt›

weiter verwirklicht

wird.»

Wende. 2/13 7


Interview.

«Durch die Kooperation mit der Stiftung

Wendepunkt können wir die Arbeit

in einer Sozialunternehmung fördern

und gleichzeitig Aufträge in der

Schweiz sichern.»

Im Interview mit der Stiftung Wendepunkt erklärt der engagierte Bereichsleiter (Produktion + Logistik) Roland Affolter,

dass die Firma KWC gerne mit Unternehmen zusammenarbeitet, die einen sozialen Auftrag wahrnehmen.

Dem Erfolgsunternehmen sind zudem Qualität, Flexibilität, Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit sehr wichtig.

Roland Affolter, 60

Ing. HTL, NDS-U, Bereichs leiter

Produktion und Logistik

bei KWC, Mitglied der

Geschäfts leitung. Bei KWC

seit Oktober 2007.

KWC

KWC, gegründet 1874, ist

ein führender Anbieter von

chen- und Bad armaturen

für den p ri vaten Haushalt

sowie Sanitärarmaturen für

den professionellen Bereich.

Das Unternehmen hat

sich durch herausragende

Qualität und innovatives

Design international einen

Namen gemacht.

Produktions standort ist

Unterkulm AG, Schweiz.

Von hier aus werden die

Qualitäts armaturen in 50

Länder auf 5 Kontinenten

exportiert.

KWC beschäftigt 362 Mitarbeitende,

davon 39 im

Ausland, und erzielt ein

Umsatz volumen von rund

CHF 120 Mio.

Im Juni 2013 hat Franke

nach Zustimmung der

zu ständigen Wettbewerbsbehörden

die KWC vollständig

übernommen.

Herr Affolter, was versprechen Sie sich von der Zusammenarbeit?

Wir versprechen uns eine einfache, unkomplizierte,

transparente und nahe Zusammenarbeit. Durch unsere

Kooperation können wir die Arbeit in einer Sozialunternehmung

fördern und gleichzeitig Aufträge in

der Schweiz sichern.

Welche Absicht verfolgen Sie in der Zusammenarbeit

mit der Stiftung Wendepunkt?

KWCchte gesamte Produktelinien nach Muhen in

die geschützte Werkstatt auslagern. Daraus entsteht der

weitere Wunsch, uns über ein einheitliches ERP-System

mit der Stiftung Wendepunkt zu verbinden. Wir erkennen

das vorhandene Potenzial der Stiftung. Sie kann

durch den Neubau des Betriebsgebäudes auf unsere

Ideen und Bedürfnisse bestmöglich eingehen. Somit

verfolgen wir die Perspektive, unsere Zusammenarbeit

weiter auszubauen.

Lean Management – dieser Begriff fiel bei unserem

ersten Treffen mehrmals. Auch auf Ihrer Website

taucht er prominent auf. Welche Bedeutung hat Lean

Management für unsere Zusammenarbeit?

Diesem Begriff messen wir einen hohen Stellenwert

in unserer Unternehmung bei. Wir wollen die Arbeitsgänge

möglichst rationell halten, entwickeln und

durchleuchten die Prozesse gemeinsam mit unseren

Liefer anten. Diese Vorgehensweise gewährleistet, dass

Prozesse analysiert, Durchlaufzeiten verkürzt sowie die

Lagerbestände optimiert werden.

Qualität ist eine wichtige Voraussetzung dafür. Wir

stellen an die Stiftung Wendepunkt die Anforderung,

dass Ursachen bereits möglichst früh im Arbeitsgang

gefunden und eliminiert werden. Damit streben wir

eine Null-Fehler-Quote an.

Die KWC wurde im Sommer von der Firma Franke

übernommen. Hat diese Übernahme grundlegende

Veränderungen auf die Produktionsphilosophie zur

Folge?

Die Firma Franke AG ist weltweit stärker vernetzt und

in Ländern positioniert, welche für uns in Zukunft von

Bedeutung sein können. Von dieser Marktstellung

werden wir profitieren. Wir rechnen mit höheren

Absatzzahlen und können so unsere Produktion noch

besser auslasten. Unser hohes Qualitätsniveau, welches

für KWC steht, werden wir weiter beibehalten als

Premiummarke.

Ist die Integration von Menschen mit körperlichen

und/oder psychischen Einschränkungen in Ihrem Unternehmen

ein Thema?

Die Integration ist sehr wohl ein Thema. Wir schaffen

in unserer Vormontage (geschützte Werkstatt) Arbeitsplätze

für eigene Angestellte, welche erkrankt sind und

dem Druck der Privatwirtschaft nicht mehr standhalten.

Unser Ziel ist es, betroffene Mitarbeitende aufzu-

8


«Mit der Stiftung Wendepunkt

haben wir einen Partner

gefunden, der von An fang an

schnell auf unsere Bedürfnisse

eingegangen ist. Die bisherige

Zusammenarbeit war

sehr erfreulich. Dies bestätigt

uns in der Ent scheidung,

mit der Stiftung Wendepunkt

gemeinsam weitere Pläne zu

realisieren.»

Arbeitsanweisungen

durch den Bereichsleiter

Markus Hoffmann.

bauen und sie über kurz oder lang wieder bei anspruchsvolleren

Aufgaben einzusetzen.

Welche Rolle spielt der soziale Aspekt in Ihrer Entscheidung

für uns als Geschäftspartner?

Einerseits unterstützen wir, dass Personen mit einem

Handicap weiterhin im Arbeitsprozess bleiben können,

anderseits erfordern die ausgelagerten Aufträge kein

speziell ausgebildetes Personal. Mit dieser Zusammenarbeit

wollen wir bewusst einen Beitrag leisten, damit

leistungsbeeinträchtigte Menschen eine aktive Teilhabe

an gesellschaftlich nützlicher Arbeit erleben.

Die ersten Gespräche betreffend Zusammenarbeit

fanden zu Beginn dieses Jahres statt. Seit Kurzem werden

erste Teile in unserem Haus gefertigt. Wie ist die

Zusammenarbeit aus Ihrer Sicht angelaufen? Wurden

Ihre Erwartungen erfüllt?

Mit der Stiftung Wendepunkt haben wir einen Partner

gefunden, der von Anfang an schnell auf unsere Bedürfnisse

eingegangen ist, dem wir vertrauen und der

uns vertrauen kann. Die bisherige Zusammenarbeit

war sehr erfreulich. Dies bestätigt uns in der Entscheidung,

mit der Stiftung Wendepunkt gemeinsam weitere

Pläne zu realisieren.

Herr Affolter, besten Dank für dieses Interview. Für

.

Ihre Arbeit wünschen wir Ihnen weiterhin viel Freude

und Weisheit.

Prüfen des fertigen

Halbfabrikats durch

den instruierten

Angestellten.

Lieferbereite Ware

zur Endmontage

in KWC Armaturen.

Wende. 2/13 9


Integrieren.

Arbeitsintegration –

eine unserer Kernaufgaben

Auf der einen Seite Personen in speziellen Lebenssituationen, häufig mit gesundheitlichen und psychosozialen

Herausforderungen und fehlenden beruflichen Qualifikationen – auf der anderen Seite ein

Stellenmarkt, welcher zunehmend höhere Anforderungen stellt! Wie kann da eine rasche und doch

möglichst nachhaltige Integration gelingen?

Markus Stutz

Leiter Soziales

Die klassischen Beschäftigungsprogramme sind Geschichte:

Wirkungsvolle Arbeitsintegration gelingt

dann, wenn sich die Institutionen als Aktivierungszentren

verstehen. Sie qualifizieren und trainieren die

Teilnehmenden zunächst in internen Arbeitsbereichen

und stellen dann als Brücke in den Stellenmarkt

externe Einsatzplätze und Job Coaching bereit.

Diese An gebote weisen speziell für die Zielgruppe,

die weiter vom Arbeitsmarkt entfernt ist, einen äusserst

positiven Effekt auf. Bei Stellen such en den und

Menschen nach längerer Krankheits abwesenheit ist

es besonders wichtig, ein gutes Ver trauensverhältnis

zu Unternehmen und zu Stellen vermittlern aufzubauen.

In externen Einsatzplätzen können diese Personen

dem Arbeitgeber ihre Fähigkeiten im Rahmen einer

Testphase beweisen. Dieser Prozess wird durch einen

Job Coach begleitet. Die positiven Rück meldungen

bestätigen, den oben eingeschlagenen

Weg weiter zu verfolgen. .

Frau D. bei ihren t äglichen

Aufgaben im Alterszentrum

Haus im Park.

Statements von Teilnehmenden

Frau J., 34-jährig,

Programm zur

vorüber gehenden

Beschäftigung (PvB)

«Die Wendepunkt-

Mitarbeiter sind sehr

unterstützend und

motivierend – das half

mir, neuen Schwung zu

erhalten. Ich habe jetzt

meine Wunschstelle

am idealen Ort gefunden.

Wenn alles klappt,

kann ich zusätzlich

sogar als Kulturübersetzerin

tätig sein.»

Herr C., Integrationsmassnahme

der IV

«In meinen ersten Wiedereingliederungsschritten

erlebte ich die Arbeit

und die Kurse im Wendepunkt

sehr hilfreich und

fördernd. Die Chance

eines Arbeitsversuchs im

ersten Arbeitsmarkt

durch die Vermittlung

und Unterstützung des

Job Coachs führten zu

einer Anstellung als

Hauswart. Dafür bin ich

sehr dankbar!»

Frau D., 22-jährig,

praktische Ausbildung

der IV (PrA INSOS)

«Im letzten Teil der

Berufsausbildung erlebte

ich eine positive Zeit in

einem externen Praktikums

betrieb, welcher

mir sogar eine Anstellung

ermöglichte. Nach

Abschluss meiner Ausbildung

arbeite ich nun weiterhin

in der Hauswirtschaft

dieses Betriebs und

bin dankbar für diese Anstellung!»

Thomas Obrist, Alterszentrum

Haus im Park, Schönenwerd

«Ich erlebe Frau D. als einsatzfreudige,

initiative Mitarbeiterin. Sie ist flexibel

und erbringt eine sehr gute Arbeitsleistung.

Sie hat eine ruhige und überlegte

Art. So setzt Frau D. ihr Können und

Wissen ein, was ihr grosse Anerkennung

einbringt. Die Zusammen arbeit mit

dem Job Coach war sehr gut. Ich finde,

der Wendepunkt ist eine super Stiftung.

Die Zusammenarbeit hat mich richtig

aufgestellt und motiviert. Das hat

bewirkt, dass ich nun sozialer denke

und in Zukunft sozial benachteiligten

Menschen eher eine Chance gebe.»

10


Vernetzen.

consilia-Berufskompass hilft

bei beruflicher Neuorientierung

Immer mehr Menschen nehmen im Verlauf ihrer Berufslaufbahn einen oder gar mehrere

Richtungswechsel vor und sind nicht während des gesamten Erwerbslebens auf dem erlernten

Beruf tätig. Die Gründe dafür können vielfältig sein und zum Beispiel in einer Unter- oder

Über forderung im aktuellen Beruf oder auch im Wunsch nach mehr Sinnhaftigkeit in

der alltäg lichen Berufstätigkeit liegen.

«Dank consilia

hatte ich den Mut,

meine Tätigkeit

zu wechseln.»

S. R., gelernter Elektroniker

Lukas Roth

Personalberatung

Der Beruf als Berufung

«Wo deine Talente und die Bedürfnisse der Welt sich

kreuzen, dort liegt deine Berufung» (Aristoteles).

Aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage im Bereich

Laufbahnberatung haben wir bei consilia personal–

management das entsprechende Angebot in den vergangenen

Monaten laufend ausgebaut. Menschen, die

eine berufliche Veränderung anstreben, haben oftmals

entweder ganz viele oder fast gar keine Ideen bezüglich

der Richtung, in die sie sich zukünftig orientieren

chten. Mit dem consilia-Berufskompass bieten wir

eine Entscheidungshilfe, anhand derer eine Orientierung

im Dschungel der Berufsoptionen möglich wird

und handfeste Entscheidungen für die weitere Berufslaufbahn

gefällt werden können. Das Ziel ist, dass

Menschen ihre Berufung im Arbeitsumfeld entdecken

und Schritt für Schritt hineinwachsen können.

Ein Gesamtbild aus Mosaiksteinen

Im Verlauf der Beratung kommen, den individuellen

Bedürfnissen entsprechend, verschiedene Instrumente

zum Einsatz: Mit dem «Lebensplan» werden die

bisheri gen beruflichen Stationen analysiert, und das

persolog® Persönlichkeitsprofil zeigt das individuelle

Verhalten im Berufsumfeld auf. Ebenso gehören zum

Beispiel die Bestimmung der persönlichen Grundwerte

sowie die Anwendung des Karriere-Ankers zu den

Tools, die während einer Laufbahnberatung eingesetzt

werden können. Auch die Berücksichtigung des persönlichen

Umfeldes wird dabei nicht vernachlässigt.

Die gesammelten Informationen sowie die Auswertung

der einzelnen Tools werden schliesslich zusammengefasst

in einem Gesamtbild – dem consilia-Berufskompass.

Dieser dient dazu, die für eine Person geeigneten

Berufsoptionen ausfindig zu machen und im

Hinblick auf die Passung zu prüfen.

Kleine Schritte führen zum Ziel

Die Planung und Umsetzung einer beruflichen Neuorientierung

braucht Zeit und beginnt mit kleinen

Schritten. Oft gehören auch das Zusammenstellen

eines optimalen Bewerbungsdossiers und die Ausarbeitung

einer erfolgsversprechenden Bewerbungsstrategie

dazu. Auch darin unterstützt consilia

personalmanagement interessierte Personen, damit

der Weg in eine möglichst erfüllende und sinngebende

Berufstätigkeit gebahnt werden kann.

Veränderungen bei consilia

personalmanagement

Als Bereich von Drehpunkt Personal GmbH gehört

für consilia personalmanagement das Zusammenbringen

von Menschen und Möglichkeiten zu den

Kernkompetenzen – sei es in der Laufbahnberatung

von Einzel personen oder in der Rekrutierung

von Fach- und Führungskräften für Firmen. Reto

Smonig, Leiter der consilia, verlässt das Unternehmen

aufgrund einer neuen Herausforderung

im HR-Management. Ab November 2013 übernimmt

Lukas Roth die Leitung. .

Kontakt

ü 062 737 85 40, info@consilia-pm.ch,

www.consilia-pm.ch

«Durch das geleitete

‹Mit-sich-selber-

Auseinandersetzen›

wurde mir klar, in

welche Richtung

ich mich beruflich

weiterentwickeln

chte.»

M.M., Projektleiter Grossbank

«Mit dem consilia-

Berufskompass

habe ich ein Werkzeug,

mit dem

ich mögliche neue

Arbeitsstellen

bewerten kann.

Zudem ist mein

Bewerbungs dossier

jetzt perfekt.»

M.B., Key Account Manager

consilia bietet

Orientierung

im Dschungel der

Berufsoptionen.

Wende. 2/13 11


Ein Tag mit

Thomas Guggisberg, Gruppenleiter

Allround Service

Als Gruppenleiter im Allround Service Muhen ist es Thomas Guggisberg gelungen,

den von Bereichsleiter Martin Spielmann gestarteten neuen Teilbereich Liegenschaftsservice

innerhalb eines halben Jahres weiter auszubauen. Gearbeitet wird vorwiegend mit Personen

in Ausbildung oder aus der geschützten Werkstatt.

Seit Mitte Februar 2013 ist Thomas Guggisberg Mitarbeiter

in der Stiftung Wendepunkt. Die Stiftung

suchte eine Person, die das Know-how und Geschick

mitbringt, den neu gestarteten Teilbereich des Allround

Services in Muhen weiter aufzubauen.

Am Puls der Zeit

Thomas Guggisberg erfüllte diese Anforderungen,

hatte er doch nach einer Lehre als Betriebspraktiker,

Fachrichtung Hausdienst, in diversen anverwandten

Berufsbereichen wie Zimmermann, Elektriker, Landschaftsgärtner

viele Erfahrungen sammeln können.

Zudem befindet sich Guggisberg berufsbegleitend in

der Ausbildung zum Hauswart mit eidgenössischem

Fachausweis, wodurch er mit Problemstellungen aus

dem Alltag immer wieder «am Puls» des aktuellen

Wissens im Berufsstand sein kann. Der neue Teilbereich

Liegenschaftsservice wiederum profitiert von

diesem Know-how und bietet sowohl Reinigungsals

auch Unterhaltsarbeiten für Liegenschaften auf professioneller

Basis an: Vom Reinigen von Fenstern,

Böden, Fassaden oder Treppenhäusern bis zum Rasenmähen,

Unkrautjäten, Heckenschneiden und was

der Arbeiten in und um Liegenschaften noch mehr anfallen.

In seiner fünfköpfigen Gruppe arbeiten vorwiegend

Personen aus der geschützten Werkstatt,

aus Sozialhilfeangeboten oder auch punktuell Teilnehmende

des Zertifikatslehrgangs.

Erste Erfolgserlebnisse

Bis zum März dieses Jahres bot die Stiftung Wendepunkt

die genannten Arbeiten vor allem Privatpersonen

an. Seither konnte der Bereich auch Aufträge von

Liegenschaftsverwaltungen übernehmen, so Thomas

Guggisberg, dabei einen einer grossen Überbauung in

Buchs, was ihn sehr gefreut habe. Auch die Zuteilung

eines Lernenden bereitet ihm Freude. Dann erzählt er

noch von jener Person, die in kürzester Zeit in seiner

Gruppe bei der Arbeit «so richtig aufgeblüht» sei,

was ihn, der gerne gerade auch mit jungen Leuten zusammenarbeite,

ganz besonders motiviert habe. .

Dienstleistungen von A bis Z

ü Reinigungsarbeiten bei Böden, Treppenhäusern,

Fenstern, Fassaden

ü Unterhaltsarbeiten wie Rasenmähen, Heckenschneiden,

Unkrautjäten, Plätze wischen usw.

Mitarbeitende

ü Martin Spielmann, Bereichsleiter

ü Thomas Guggisberg, Gruppenleiter

ü 4 Angestellte der geschützten Werkstatt

ü 2 Sozialhilfebeziehende

ü 1 Lernender

Kontakt

ü Telefon: 079 776 15 74

ü E-Mail: martin.spielmann@wende.ch

P.P. 5037 Muhen

«Das eingesetzte

Personal zeigt sich

professionell und

umsichtig in jeder

Beziehung. Zudem

zeichnet es sich durch

grosse Freundlichkeit

aus. Auf den Punkt

gebracht heisst dies,

die Stiftung Wendepunkt

hat mit ihrem

neuen Teilbereich auf

Anhieb sehr gut Tritt

gefasst. Kompliment!»

Heinz Kuhn, dipl. Elektroinstallateur,

Stockwerkeigentümer,

Buchs AG

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Engagieren.

WendeMobil –

Understützig dehei

Ältere Menschen möchten so lange wie möglich selbstbestimmt

in ihren eigenen vier Wänden leben. WendeMobil – unter der

Leitung von Margrit Hochuli – hat zum Ziel, sie in ihrem Alltag

zu Hause zu unterstützen und zu entlasten.

WendeMobil

ü Umzüge, Hausräumungen

ü Wäscheservice

ü Reinigungsarbeiten

ü Gartenarbeiten

ü Umgebung & Unterhalt

ü Administration

ü Räumung & Umzug

Kontakt und Offerten

WendeMobil

Klosterstrasse 40 (Haus C)

5430 Wettingen

Margrit Hochuli

Telefon 056 437 90 36

E-Mail wendemobil@wende.ch


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441.02

Empfangsschein / Récépissé / Ricevuta Einzahlung Giro Versement Virement Versamento Girata

Einzahlung für / Versement pour / Versamento per

Einzahlung für / Versement pour / Versamento per Zahlungszweck / Motif versement / Motivo versamento

Spende: Stiftung Wendepunkt

Neues Betriebsgebäude

Muhen

Verdankung: sofort und jährlich

jährlich

keine

Valiant Bank

3001 Bern

Valiant Bank

3001 Bern

Zugunsten von / En faveur de / A favore di Zugunsten von / En faveur de / A favore di

CH54 0630 0016 4705 3910 7

Stiftung Wendepunkt

Schlüsselring 10

Postfach

5037 Muhen

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Stiftung Wendepunkt

Schlüsselring 10

Postfach

5037 Muhen

Einbezahlt von/Versé par/Versato da

Konto /Compte /Conto 30-38112-0 Konto /Compte /Conto 30-38112-0

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Vielen Dank

für Ihre Unterstützung!

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit

der Stiftung Wendepunkt. Für Ihr Vertrauen

in unsere Arbeit danken wir Ihnen herzlich.

Ihre Spende kann von den Steuern in Abzug

gebracht werden.

Einbezahlt von/Versé par/Versato da

303

000000000006000164705391070+0070630007>

Die Annahmestelle

L’office de dépôt

L’ufficio d’accettazione

300381120>

Die Stiftung Wendepunkt mit ihren drei Tochterfirmen ist eine

innovative und dynamische Unternehmung mit Sitz in Muhen

und Betrieben an mehreren Standorten im Kanton Aargau.

Die Angebote zur beruflichen und sozialen Integration umfassen:

ü Programme zur vorübergehenden Beschäftigung von

Stellensuchenden, Schulabgängern und Asylsuchenden

ü Integrationsprogramm, Teillohn und langfristige Arbeits plätze

für Sozialhilfebeziehende

ü Potenzialabklärungen für die Arbeitsmarktintegration

ü Integrations- und berufliche Massnahmen im Auftrag der IV

ü Geschützte Werkstätte für Menschen mit einer psychischen

Leistungsbeeinträchtigung

ü Coaching von Lehrverhältnissen

ü Begleitete und betreute Wohnmöglichkeiten

ü Kindertagesstätte

ü Wegweiser, Anlaufstelle für Fragen und Probleme im Alltag

Die insgesamt 660 Arbeits-, Abklärungs-, Ausbildungs-, Wohnund

Tagesplätze werden von 160 Fachpersonen auf christlicher

und sozialer Grundlage mit dem Ziel geführt, Menschen in ihrer

beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. Die Stiftung

Wendepunkt ist ISO-9001-, BSV/IV- und eduQua-zertifiziert

und Partnerin von Bund, Kanton, Gemeinden und Wirtschaft.

Eine breite Palette an Dienstleistungen in den unterschiedlichsten

Branchen ermöglicht es, Menschen zielgerichtet zu fördern

und Aufträge in guter Qualität und zu Marktbedingungen auszuführen.

Tochterunternehmungen

ü Doppelpunkt AG

(Generalunternehmung, Zimmerei, Malerei)

ü Drehpunkt Personal GmbH

(Personalvermittlung und -verleih)

ü Fachschule für Sozialmanagement GmbH

Partnerorganisationen

ü Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)

ü Regionale Arbeitsvermittlungszentren (RAV), Aargau

ü Abteilung Sonderschulung, Heime und Werkstätten (SHW)

ü IV-Stellen Aargau und umliegende Kantone

ü Klinik Königsfelden

ü Externer Psychiatrischer Dienst (EPD)

ü Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV)

ü Kantonaler Sozialdienst (KSD)

ü Kommunale Soziale Dienste

ü Arbeitsgemeinschaft Schweizer Sozialfirmen (ASSOF)

ü Schweizerischer Verband der Organisatoren von

Arbeitsmarktmassnahmen (SVOAM)

ü Christliche Institutionen der Sozialen Arbeit (CISA)

ü Nationaler Branchenverband der Institutionen für Menschen

mit Behinderung (INSOS Schweiz)

ü Aargauischer Verband Unternehmen mit sozialem Auftrag

(AVUSA)

ü Christliche Geschäftsleute Schweiz (CGS)

ü Verband Wirtschaft Region Zofingen (wrz)

ü Diverse Anbieter (Programme zur vorübergehenden

Beschäftigung und geschützte Werkstätten)

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