KVV Masterstudiengang Politikwissenschaft WS 2013/14

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KVV Masterstudiengang Politikwissenschaft WS 2013/14

Kommentiertes Lehrprogramm WS 2013/2014

Masterstudiengang Politikwissenschaft 120 ECTS-Punkte

Stand: 04.12.2013

Im 2. Fachsemester sind neben dem Pflichtmodul P3/I noch ZWEI aus den drei Wahlpflichtmodulen

WP 1 bis WP 3 zu belegen. Im 3. Fachsemester sind neben dem Pflichtmodul

P3/II noch ZWEI aus den sechs Wahlpflichtmodulen WP 4 bis WP 9 zu belegen, wobei beide

Wahlpflichtmodule aus demselben Schwerpunktbereich stammen müssen.

P 1 Forschungslogik der Politikwissenschaft (1. FS)

PROF. DR. PAUL W. THURNER

Methoden der Politikwissenschaft für Masterstudiengang (Weiterführung)

2-stündig, Di 12-14 Uhr c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 (A), A 021

Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

In dieser Vorlesung werden in einem Überblick Verfahren der qualitativen und quantitativen

Politikwissenschaft dargestellt. Inhalte der Vorlesung sind u.a.: Kausalität und Inferenz,

Counterfactual Thought Experiments, Process Tracing, div. Verfahren der Regressionsanalyse,

Netzwerkanalyse, die Kombination von qualitativer und quantitativer Forschung etc. Die

Inhalte der Vorlesung werden anhand konkreter und regelmäßiger Aufgaben im begleitenden

Tutorium eingeübt.

Arbeitsform: Vorlesung

Literatur: Box- Steffensmeier, Janet M.; Henry E. Brady; David Collier (2008): The Oxford

Handbook of Political Methodology. 1. publ. Oxford [u.a.]: Oxford Univ. Press. Kellstedt, Paul

M.; Whitten, Guy D. (2009): The fundamentals of political science research. 1. publ. New York

[u.a.]: Cambridge Univ. Press.

Belegnummer: 15135

M.A. INGRID MAUERER

Tutorium zur Vorlesung Methoden für den Masterstudiengang (Weiterführung)

2-stündig, Mi 8-10 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, CIP-2 (BU 103)

Die Inhalte der Vorlesung werden anhand konkreter und regelmäßiger Aufgaben eingeübt.

Arbeitsform: Tutorium

Bemerkung: Methodenkenntnisse werden vorausgesetzt. Um im CIP-Raum arbeiten zu

können, ist eine Kennung von Campus-LMU nötig. Diese berechtigt Studierende der Journalistik,

Kommunikations- und Politikwissenschaft im Haupt- und Nebenfach zur Nutzung

des CIP-Pools. Falls Sie Politikwissenschaft im Rahmen z.B. eines Diplomstudiengangs als

Wahlpflichtfach gewählt haben und den Zugang zum CIP-Raum für eine Lehrveranstaltung

benötigen, wenden Sie sich bitte an das IT-Helpdesk des IfKW (Raum A U105, Oettingenstr.

67, Untergeschoss).

Belegnummer: 15136

M.A. INGRID MAUERER

Tutorium zur Vorlesung Methoden für den Masterstudiengang (Weiterführung)

2-stündig, Do 8-10 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, CIP-2 (BU 103)

Die Inhalte der Vorlesung werden anhand konkreter und regelmäßiger Aufgaben eingeübt.

Arbeitsform: Tutorium

Bemerkung: Methodenkenntnisse werden vorausgesetzt. Um im CIP-Raum arbeiten zu

können, ist eine Kennung von Campus-LMU nötig. Diese berechtigt Studierende der Journalistik,

Kommunikations- und Politikwissenschaft im Haupt- und Nebenfach zur Nutzung

des CIP-Pools. Falls Sie Politikwissenschaft im Rahmen z.B. eines Diplomstudiengangs als


Wahlpflichtfach gewählt haben und den Zugang zum CIP-Raum für eine Lehrveranstaltung

benötigen, wenden Sie sich bitte an das IT-Helpdesk des IfKW (Raum A U105, Oettingenstr.

67, Untergeschoss).

Belegnummer: 15137

P 2 Aktuelle Debatten der Politikwissenschaft (1. FS)

PROF.DR. PETRA STYKOW

Debatten in der Demokratieforschung

2-stündig, Di 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 165

Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Di, 29.10.2013 10-12 Uhr c.t., Gemeinsame Sitzung mit dem Seminar von Prof. Dr. Karsten

Fischer in der Oettingenstr. 67, Raum U 151.

Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird der Begriff “Demokratie” von nahezu allen

sozialen und politischen Systemen in Anspruch genommen. Dies verweist einerseits auf die

Notwendigkeit, den Demokratiebegriff in seinen historischen Semantiken zu rekonstruieren

und seine gegenwärtigen normativen Verwendungen zu verstehen. Dem dient ein Überblick

über die (Ideen-) Geschichte der Demokratie und die Erschließung aktueller demokratietheoretischer

Konzepte im ersten Teil des Kurses. Andererseits ist “Demokratie” ein

Schlüsselkonzept empirisch-analytischer Teilbereiche der Politikwissenschaft. Daher stehen

im zweiten Teil des Kurses empirische Demokratiebegriffe, ihre Operationalisierung und ein

Überblick über einige aktuelle Grundfragen der Erforschung demokratischer politischer

Systeme im Mittelpunkt.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Manfred G. Schmidt: Demokratietheorien, 4. Aufl., Wiesbaden 2008.

Belegnummer: 15138

PROF.DR. KARSTEN FISCHER

Debatten in der Demokratieforschung

2-stündig, Di 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 157

Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Di, 29.10.2013 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, Raum U 151, Gemeinsame Sitzung mit dem

Seminar von Prof. Dr. Petra Stykow

Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird der Begriff “Demokratie” von nahezu allen

sozialen und politischen Systemen in Anspruch genommen. Dies verweist einerseits auf die

Notwendigkeit, den Demokratiebegriff in seinen historischen Semantiken zu rekonstruieren

und seine gegenwärtigen normativen Verwendungen zu verstehen. Dem dient ein Überblick

über die (Ideen-) Geschichte der Demokratie und die Erschließung aktueller demokratietheoretischer

Konzepte im ersten Teil des Kurses. Andererseits ist “Demokratie” ein

Schlüsselkonzept empirisch-analytischer Teilbereiche der Politikwissenschaft. Daher stehen

im zweiten Teil des Kurses empirische Demokratiebegriffe, ihre Operationalisierung und ein

Überblick über einige aktuelle Grundfragen der Erforschung demokratischer politischer

Systeme im Mittelpunkt.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Manfred G. Schmidt: Demokratietheorien, 4. Aufl., Wiesbaden 2008.

Bemerkung: Die Veranstaltung beginnt erst in der zweiten Semesterwoche.

Belegnummer: 15139

PROF.DR. BERNHARD ZANGL

Debatten in den Internationalen Beziehungen und der Europaforschung

2-stündig, Di 8:30-10 Uhr s.t., Oettingenstr. 67, 061

Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Diese Veranstaltung will einen Überblick über die vielfältigen Debatten in zentralen Ge-


gen-standsbereichen der Internationalen Beziehungen und der Europaforschung geben. So

wer-den Debatten wie die zwischen Intergouvernmentalismus und Supranationalismus in der

Europaforschung oder zwischen Rationalismus und Konstruktivismus in den Internationalen

Beziehungen besprochen, um an den Stand der Forschung heranzuführen. Durch die intensive

Dis-kussion der verschiedenen Debattenbeiträge soll zudem geübt werden, in derartigen

Debatten eigene Stand-punk-te einzunehmen und zu begründen.

Arbeitsform: Seminar

Belegnummer: 15140

PROF.DR. BERNHARD ZANGL

Debatten in den Internationalen Beziehungen und der Europaforschung

2-stündig, Mo 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 151

Beginn: 14.10.2013, Ende: 03.02.2014

Diese Veranstaltung will einen Überblick über die vielfältigen Debatten in zentralen Gegen-standsbereichen

der Internationalen Beziehungen und der Europaforschung geben. So

wer-den Debatten wie die zwischen Intergouvernmentalismus und Supranationalismus in der

Europaforschung oder zwischen Rationalismus und Konstruktivismus in den Internationalen

Beziehungen besprochen, um an den Stand der Forschung heranzuführen. Durch die intensive

Dis-kussion der verschiedenen Debattenbeiträge soll zudem geübt werden, in derartigen

Debatten eigene Stand-punk-te einzunehmen und zu begründen.

Arbeitsform: Seminar

Belegnummer: 15141

PROF.DR. STEFFEN SCHNEIDER

Debatten in der Governance-Forschung

2-stündig, Mi 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 165

Beginn: 16.10.2013, Ende: 05.02.2014

Ziel des Seminars ist es, den Studierenden einen Überblick über aktuelle Forschungsfragen

und Debatten in der Governance-Forschung zu geben. Die Governance-Forschung stellt

derzeit einen der wichtigsten Forschungsschwerpunkte in den Sozialwissenschaften dar. Sie

basiert auf der Annahme, dass zur Regelung kollektiver Probleme und zur Produktion öffentlicher

Güter in modernen Gegenwartsgesellschaften neue Formen der Handlungskoordination

erforderlich sind, die sich mit den herkömmlichen Konzeptendes Regierens und der

politischen Steuerung nicht angemessen erfassen lassen. In der Politikwissenschaft werden

mit dem Governance-Begriff neue Formen des Regierens bezeichnet, die insbesondere durch

drei Merkmale charakterisiert sind: (a) nicht-hierarchische, konsensorientierte Formen des

Entscheidens, (b) die Einbeziehung neuer, gesellschaftlicher Akteure in die Entscheidungsfindung

und Politikimplementation und (c) den Gebrauch von weichen, nicht-rechtsförmigen

Steuerungsinstrumenten. Das Seminar will einen Überblick über die verschiedenen neuen

Governance-Formen geben und eine kritische Bestandsaufnahme ihrer Leistungsfähigkeit,

ihrer Grenzen und ihrer Folgeprobleme vornehmen.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Benz, Arthur/ Dose, Nicolai (Hrsg.), 2010: Governance – Regieren in komplexen

Regelsystemen. Wiesbaden: VS Verlag; Benz, Arthur/ Lütz, Susanne/ Schimank, Uwe/ Simonis,

Georg (Hrsg.), 2007: Handbuch Governance. Theoretische Grundlagen und empirische

Anwendungsfelder. Wiesbaden: VS Verlag; Mayntz, Renate, 2009: Über Governance.

Frankfurt a.M.: Campus; OECD (Hrsg.), 2001: Governance im 21. Jahrhundert. Paris: OECD;

Schuppert, Gunnar Folke (Hrsg.), 2005: Governance-Forschung. Baden-Baden: Nomos;

Schuppert, Gunnar Folke/ Zürn, Michael (Hrsg.), 2008: Governance in einer sich wandelnden

Welt (PVS-Sonderheft 41). Wiesbaden: VS-Verlag.

Belegnummer: 15142


PROF. DR. EDGAR GRANDE

Debatten in der Governance-Forschung

2-stündig, Mi 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 157

Beginn: 16.10.2013, Ende: 05.02.2014

Ziel des Seminars ist es, den Studierenden einen Überblick über aktuelle Forschungsfragen

und Debatten in der Governance-Forschung zu geben. Die Governance-Forschung stellt

derzeit einen der wichtigsten Forschungsschwerpunkte in den Sozialwissenschaften dar. Sie

basiert auf der Annahme, dass zur Regelung kollektiver Probleme und zur Produktion öffentlicher

Güter in modernen Gegenwartsgesellschaften neue Formen der Handlungskoordination

erforderlich sind, die sich mit den herkömmlichen Konzeptendes Regierens und der

politischen Steuerung nicht angemessen erfassen lassen. In der Politikwissenschaft werden

mit dem Governance-Begriff neue Formen des Regierens bezeichnet, die insbesondere durch

drei Merkmale charakterisiert sind: (a) nicht-hierarchische, konsensorientierte Formen des

Entscheidens, (b) die Einbeziehung neuer, gesellschaftlicher Akteure in die Entscheidungsfindung

und Politikimplementation und (c) den Gebrauch von weichen, nicht-rechtsförmigen

Steuerungsinstrumenten. Das Seminar will einen Überblick über die verschiedenen neuen

Governance-Formen geben und eine kritische Bestandsaufnahme ihrer Leistungsfähigkeit,

ihrer Grenzen und ihrer Folgeprobleme vornehmen.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Benz, Arthur/ Dose, Nicolai (Hrsg.), 2010: Governance – Regieren in komplexen

Regelsystemen. Wiesbaden: VS Verlag; Benz, Arthur/ Lütz, Susanne/ Schimank, Uwe/ Simonis,

Georg (Hrsg.), 2007: Handbuch Governance. Theoretische Grundlagen und empirische

Anwendungsfelder. Wiesbaden: VS Verlag; Mayntz, Renate, 2009: Über Governance.

Frankfurt a.M.: Campus; OECD (Hrsg.), 2001: Governance im 21. Jahrhundert. Paris: OECD;

Schuppert, Gunnar Folke (Hrsg.), 2005: Governance-Forschung. Baden-Baden: Nomos;

Schuppert, Gunnar Folke/ Zürn, Michael (Hrsg.), 2008: Governance in einer sich wandelnden

Welt (PVS-Sonderheft 41). Wiesbaden: VS-Verlag.

Belegnummer: 15143

P 3/II Fortgeschrittene Verfahren der Politikwissenschaft (3. FS)

Es ist nur EINES der beiden Seminare zu besuchen.

DR. MORITZ WEIß

Qualitative Fallstudien in Theorie und Praxis

2-stündig, Mo 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 161

Beginn: 14.10.2013, Ende: 23.12.2013

Sa, 16.11.2013, 10-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 131

Fr, 06.12.2013, 14-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 169

Sa, 14.12.2013, 10-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, U 127

Das Projektseminar zielt darauf ab, qualitative Forschungstechniken sowohl auf wissenschaftliche

Fragestellungen als auch auf Probleme aus der politischen Praxis anzuwenden.

Dabei steht die studentische Projektarbeit im Vordergrund. Im ersten Teil des Kurses geht es

um die Erstellung von Fallstudien zum Überprüfen von Hypothesen/Mechanismen. Hier

erfolgt – in Projektgruppen – eine systematische Auseinandersetzung mit dieser qualitativen

Forschungstechnik. Im zweiten Teil des Seminars steht die Bearbeitung von Fallstudien aus

unterschiedlichen Politikfeldern (z.B. Rüstungspolitik, EU-Regulierung etc.) im Mittelpunkt.

Hierzu sollen externe Experten von privaten Beratungsunternehmen hinzugezogen werden.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Cartwright, Nancy/Hardie, Jeremy (2012): Evidence-Based Policy. A Practical

Guide to Doing It Better. Oxford: Oxford University Press. Falk, Svenja/Römmele, Andrea

(2009): Der Markt für Politikberatung. Wiesbaden: VS. Hellmann, Gunther (Hrsg.) (2007):

Forschung und Beratung in der Wissensgesellschaft. Das Feld der internationalen Bezie-


hungen und der Außenpolitik. Baden-Baden: Nomos. George, Alexander L./Bennett, Andrew

(2005): Case Studies and Theory Development in the Social Sciences. Cambridge/MA:

MIT-Press. Goertz, Gary (2006): Social Science Concepts. A User’s Guide. Princeton:

Princeton University Press.

Belegnummer: 15144

PROF. DR. HELMUT KÜCHENHOFF, PROF. DR. PAUL W. THURNER

Angewandte Wahlforschung

2-stündig, Blockveranstaltung

Fr, 18.10.2013 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67 (D), C 007

Fr, 08.11.2013 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67 (D), C 007

Fr, 22.11.2013 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67 (D), C 007

Fr, 13.12.2013 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 169

Fr, 17.01.2014 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 057

Fr, 31.01.2014 14-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 169

In diesem Seminar werden ausgewählte Fragestellungen der Wahlforschung behandelt und

adäquate Techniken für die Analyse der vergangenen Bundes- und Landtagswahlen diskutiert.

In diesem Seminar können studentische Masterprojekte vorbereitet werden. Es werden

zahlreiche Datensätze zur Verfügung gestellt. Voraussetzung für eine Teilnahme von Studierenden

der Politikwissenschaft sind sehr gute Methodenkenntnisse.

Arbeitsform: Seminar

Belegnummer: 15188

P 4 Master-Abschlussmodul (4. FS)

DR. RAINER HÜLSSE

Übung zur Bachelor- und Masterarbeit

3-stündig, Mi 14-16 Uhr s.t., Oettingenstr. 67, U133

Beginn: 16.10.2013, Ende: 05.02.2014

Fr, 08.11.2013 14-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 067

Sa, 09.11.2013 9-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061

In dieser Übung werden aktuelle Bachelor- und Masterarbeits-Projekte aus dem Bereich der

Internationalen Beziehungen vorgestellt und diskutiert. Der Besuch der Übung ist für Studierende,

deren Abschlussarbeit von Rainer Hülsse betreut wird, verpflichtend.

Arbeitsform: Übung

Belegnummer: 15095

PROF. DR. EDGAR GRANDE

Bachelor-, Master-, Magistranden- und Doktorandenseminar

3-stündig, Di 16-19 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 169

Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Arbeitsform: Seminar

Belegnummer: 15096

PROF.DR. BERNHARD ZANGL

Bachelor-, Master-, Magistranden- und Doktorandenseminar

3-stündig, Mo 18-20 Uhr s.t., Oettingenstr. 67, 165

Beginn: 14.10.2013, Ende: 03.02.2014

Arbeitsform: Seminar

Belegnummer: 15097


PROF. DR. PAUL W. THURNER

Bachelor-, Master- , Magistranden- und Doktorandenseminar

3-stündig, Do 16-19 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 165

Beginn: 17.10.2013, Ende: 06.02.2014

Arbeitsform: Seminar

Belegnummer: 15098

PROF.DR. KARSTEN FISCHER

Examens- und Forschungsseminar

3-stündig, Di 18-20 Uhr s.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 (D), D Z007 Seminarraum

Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Die Veranstaltung bietet Examenskandidat(inn)en (Bachelor, Master, Magister) und Doktorand(inn)en

die Gelegenheit, ihre Arbeiten zur Diskussion zu stellen, reflektiert aktuelle

Forschungsthemen und -projekte und diskutiert aktuelle Literatur. Teilnahme nach persönlicher

Voranmeldung.

Arbeitsform: Seminar

Belegnummer: 15099

PROF. DR. PETRA STYKOW

Abschlussarbeiten

3-stündig, Di 18-20 Uhr s.t., Oettingenstr. 67, 161

Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Die Veranstaltung dient der Diskussion von Bachelor-, Master-, Magisterarbeiten und Dissertationen

und widmet sich anhand von Beispielen ausgewählten Aspekten politikwissenschaftlichen

Arbeitens, wie etwa der Themenfokussierung, der gezielten Literaturrecherche,

des Zeitmanagements und der Strukturierung von Argumentationen.

Arbeitsform: Seminar

Belegnummer: 15100

PROF. DR. KLAUS GOETZ

Doktoranden-, Magistranden- und Masterseminar

3-stündig, Blockveranstaltung

Arbeitsform: Seminar

Anmeldung: Teilnahme nach persönlicher Anmeldung

Belegnummer: 15145

PROF.DR. BERTHOLD RITTBERGER

Seminar zur Masterarbeit

2-stündig, Blockveranstaltung

Arbeitsform: Seminar

Bemerkung: Termine nach Vereinbarung

Belegnummer: 15163

WP 4 Theorien und Probleme politischer Ordnung (3. FS)

PROF.DR. KARSTEN FISCHER

Politikwissenschaftliche Diskursanalyse

2-stündig, Do 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 151

Beginn: 17.10.2013, Ende: 06.02.2014

Seit rund 30 Jahren ist die Rede von »Diskursen« in der öffentlichen und wissenschaftlichen

Diskussion über Politik und Gesellschaft allgegenwärtig, auch wenn große Unterschiede

zwischen Foucaults »Diskursanalyse«, Habermas’ »Diskurstheorie des demokratischen

Rechtsstaats« und der Rede von Diskursen über Europa, Wohlfahrtsstaatlichkeit, Reformstau,


Biotechnologie, Religion, Migration, Generationengerechtigkeit etc. pp. bestehen. Das Seminar

will diese Unterschiede aufklären, indem zunächst die Konzepte Foucaults und Habermas’

behandelt werden. Danach wird eine Methodik politikwissenschaftlicher Diskursanalyse

erarbeitet und an exemplarischen Politikfeldern ausprobiert.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Michel Foucault: Die Ordnung des Diskurses, Frankfurt/M. 82001; Jürgen Habermas:

Erläuterungen zur Diskursethik, in: Ders.: Erläuterungen zur Diskursethik, Frankfurt/M.

21992, S. 119-226; Reiner Keller et al. (Hg.): Handbuch Sozialwissenschaftliche

Diskursanalyse, 2 Bde., Wiesbaden 3/42011; Brigitte Kerchner: Diskursanalyse in der Politikwissenschaft.

Ein Forschungsüberblick, in: Dies./Silke Schneider (Hg.): Foucault: Diskursanalyse

der Politik. Eine Einführung, Wiesbaden 2006, S. 33-67.

Bemerkung: Die Veranstaltung beginnt erst in der zweiten Semesterwoche.

Belegnummer: 15146

PROF. DR. KLAUS GOETZ

Responsive versus Responsible Government

2-stündig, Mo 18-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061

Beginn: 14.10.2013, Ende: 03.02.2014

Arbeitsform: Seminar

Belegnummer: 15147

WP 5 Herausforderungen und Perspektiven der Demokratie (3. FS)

PROF.DR. PETRA STYKOW

Die Varianz post-sozialistischer Entwicklungspfade: Die Länder Zentralasiens

2-stündig, Di 14-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 161

Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus erschien die Einführung der Demokratie

in den Ländern des ehemaligen „Ostblocks“ als alternativlos. Seit Mitte der 1990er Jahre

jedoch wurde deutlich, dass die politische Dynamik in den meisten Nachfolgestaaten der

Sowjetunion mit Ausnahme des Baltikums zur Herausbildung nicht-demokratischer Regime

geführt hatte. Die Spezifik dieser politischen Systeme soll anhand der Länder Zentralasiens

untersucht und hinsichtlich ihrer Ursachen diskutiert werden. Kasachstan, Kirgisistan,

Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan zeichnet aufgrund ihrer geographischen und

„zivilisatorischen“ Lage sowie ihrer Geschichte als koloniale Peripherie eine Reihe Gemeinsamkeiten

aus, welche die Gesellschaften dieser Länder bis heute prägen und sich auch

in der Funktionsweise ihrer politischen Systeme widerspiegeln. Nichtsdestotrotz ist eine

erhebliche intraregionale Varianz zu erkennen, die meist unterschätzt wird und ebenfalls

herausgearbeitet werden soll.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Cummings, Sally N. (2012): Understanding Central Asia. Politics and contested

transformations. New York: Routledge; Golden, Peter B. (2011): Central Asia in world history.

New York: Oxford University Press.

Belegnummer: 15149

DR. MICHAEL KOSS

Politische Legitimität in Europa

2-stündig, Blockveranstaltung

Mi, 16.10.2013 16-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 157

Mi, 30.10.2013 16-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, U139

Mi, 06.11.2013 16-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, U139

Mi, 13.11.2013 16-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, U139

Mi, 27.11.2013 16-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, U139


Mi, 04.12.2013 16-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, U139

Mi, 11.12.2013 16-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, U139

Seit dem Ende des Kalten Krieges ist die Legitimität politischer Institutionen in allen etablierten

Demokratien Europas umstritten. Anders formuliert: demokratische Politik erfreut

sich zusehends sinkender Akzeptanz. Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen drei Fragen:

Erstens, was ist politische Legitimität eigentlich? Neben „Macht“ ist „Legitimität“ wohl der

andere allgegenwärtige politische Begriff, der sich einer klaren Definition am nachhaltigsten

entzieht. Zweitens, wie steht es um die Legitimität politischer Institutionen in den etablierten

Demokratien Westeuropas? Welche Art von Kritik wird vorgebracht? Sind alle Institutionen

gleichmäßig umstritten? Oder variiert Legitimität zwischen einzelnen Ländern? Anders

formuliert: lassen sich Muster erkennen? Drittens, was tun politische Akteure, um die Legitimität

ihres Handelns zu erhöhen? Wird „Legitimitätspolitik“ betrieben? Was ist eigentlich

das Gegenstück zu diesem Begriff? „Delegitimierungspolitik“ dürfte kaum feststellbar sein.

Anders formuliert: ist es überhaupt sinnvoll, die Frage nach der Legitimität zu stellen? Ohne

vorzugreifen, sei hier angemerkt, dass letztere Frage mit „ja“ zu beantworten sein wird, denn

demokratische Politik muss nicht nur legitim, sondern auch effektiv und effizient sein. Um

die Zielkonflikte, die zwischen diesen Handlungsmotiven auftreten (können? müssen?) kreist

das Seminar.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Beetham, David (1991): The Legitimation of Power, Houndmills; Geis, Anna, Frank

Nullmeier & Christopher Daase (Hrsg.) (2012), Der Aufstieg der Legitimitätspolitik. Rechtfertigung

und Kritik politisch-ökonomischer Ordnungen (Leviathan Sonderband 27), Baden-Baden;

Schmidt, Vivien (2013): Democracy and Legitimacy in the European Union

Revisited: Input, Output and ‘Throughput’, in: Political Studies 61, S. 2-22.

Belegnummer: 15148

WP 6 Internationale und europäische Politikfelder (3. FS)

DR. RAINER HÜLSSE

Post-Positivistische Analysen internationaler Politik

2-stündig, Mi 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 057

Beginn: 16.10.2013, Ende: 05.02.2014

Fr, 24.01.2014 14-21 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061

In diesem Seminar sollen post-positivistische Theorien der Internationalen Beziehungen in

den Blick genommen werden. Was lernen wir über internationale Politik, wenn wir diese aus

poststrukturalistischer, feministischer oder postkolonialer Perspektive betrachten? Um

diese Frage zu beantworten, werden wir in einem ersten Schritt klassische IB-Texte der

jeweiligen Theorierichtungen rekonstruieren. In einem zweiten Schritt lesen wir Texte, in

denen die Theorien auf konkrete empirische Phänomene angewendet werden. So wird es

etwa um die Rolle von Sprache bei der Konstruktion nationaler Identitäten gehen oder um die

Bedeutung von alltäglichen Praktiken für unsere Vorstellungen von Sicherheit und Gefahr.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Franke, Ulrich/Weber, Ralph 2012: At the Papini Hotel: On Pragmatism in the

Study of International Relations, in: European Journal of International Relations 18: 4,

669-691; Jackson, Patrick Thaddeus 2013: Preparing the Ground for a More Hospitable International

Relations, in: Millennium 41: 2, 367-378; Sylvester, Christine 2012: War Experiences/War

Practices/War Theory, in: Millennium 40: 3, 483-503.

Belegnummer: 15150

PHD NATASCHA NEUDORFER

International Political Economy (IPE) - Theories and Empirics

2-stündig, Fr 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 157

Beginn: 18.10.2013, Ende: 07.02.2014


Fr, 20.12.2013 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, CIP-2 (BU 103)

Fr, 17.01.2014 10-12 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, CIP-2 (BU 103)

Fr, 31.01.2014 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, CIP-2 (BU 103)

The increasingly integrated global economy challenges governments to address policy

making (in various policy areas) taking both the national and global dimension into consideration.

Looking at where the interface of international and domestic policy making lies, this

course introduces students to IPE theories in general and the growing research body in IPE.

The first part of the course will familiarize students with IPE in general and crucial actors in

studying IPE - voters, parties and government. The second part of the course will then focus

on political decision making in trade and monetary policy in the international context. The

third part looks at effects of globalization on e.g. child labour, foreign aid, and government

spending. Particularly, in the second and third part we will also look at empirical testing of

theoretical explanations.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Various articles and chapters of books will be assigned for each session. These will

be made available to students.

Bemerkung: Methodenkenntnisse werden vorausgesetzt. Um im CIP-Raum arbeiten zu

können, ist eine Kennung von Campus-LMU nötig. Diese berechtigt Studierende der Journalistik,

Kommunikations- und Politikwissenschaft im Haupt- und Nebenfach zur Nutzung

des CIP-Pools. Falls Sie Politikwissenschaft im Rahmen z.B. eines Diplomstudiengangs als

Wahlpflichtfach gewählt haben und den Zugang zum CIP-Raum für eine Lehrveranstaltung

benötigen, wenden Sie sich bitte an das IT-Helpdesk des IfKW (Raum A U105, Oettingenstr.

67, Untergeschoss).

Sprache: Englisch

Belegnummer: 15151

WP 7 Politik im Zeitalter der Globalisierung (3. FS)

DR. MORITZ WEIß

Globale Ordnung und Außenpolitik

2-stündig, Mo 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, L 155

Beginn: 14.10.2013, Ende: 03.02.2014

Das Seminar wird sich mit den tiefgreifenden Transformationen der globalen Ordnung seit

dem Ende des Zweiten Weltkrieges auseinandersetzen. Ein besonderes Augenmerk liegt

dabei auf dem Zusammenhang zwischen den machtpolitischen Veränderungen und deren

Auswirkung auf nationalstaatliche Außenpolitik. Dabei geht es um staatliche Handlungsfähigkeit

unter den Bedingungen (i) eines bipolaren (nuklearen) Gleichgewichts; (ii) einer

unipolaren Ordnung; sowie (iii) einer zunehmend globalisierten Welt, die potenziell durch

den Aufstieg neuer Mächte gekennzeichnet ist (z.B. China, Indien, Brasilien). Das Seminar

wird in erster Linie theorie-geleitete, empirische Analysen der Internationalen Beziehungen

behandeln.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Carlsnaes, Walter (2012): Foreign Policy, in: Carlsnaes, Walter/Risse, Thomas/Simmons

Beth A. (Hrsg.), Handbook of International Relations, 2nd ed., London: SAGE,

298-325. Gilpin, Robert (1981): War and Change in World Politics. Cambridge: Cambridge

University Press. Ikenberry, John (2011): Liberal Leviathan. The Origins, Crisis, and Transformation

of the American World Order. Princeton: Princeton University Press. Smith, Steve/Hadfield,

Amelia/Dunne, Timothy (Hrsg.) (2007): Foreign Policy. Theories, Actors, Cases.

Oxford: Oxford University Press. Wolforth, William C. (1999): The Stability of a Unipolar

World, in: International Security, 24(1), 5-41. Zürn, Michael (2007): Institutionalisierte Ungleichheit

in der Weltpolitik. Jenseits der Alternative “Global Governance” versus “American

Empire”, in: Politische Vierteljahresschrift, 48(4), 680–704.

Belegnummer: 15152


DR. TINE HANRIEDER

Internationale Geschichte zwischen Fortschritt und Kontingenz

2-stündig, Do 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 161

Beginn: 17.10.2013, Ende: 19.12.2013

Do, 19.12.2013 12-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 071

Mi, 27.11.2013, 14-20 Uhr c.t., Amalienstr. 73 A, 118

Mi, 11.12.2013, 14-20 Uhr c.t., Amalienstr. 73 A, 118

Mi, 15.01.2014, 14-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 071

Zeit wird in Theorien der Internationalen Beziehungen kaum thematisiert, und doch sind

diese durchtränkt von Geschichtsdenken. Liberaler Fortschrittsglaube, kapitalismuskritische

Verfallsgeschichten und realistische Machtzyklentheorien sind hier nur einige Beispiele. Im

Seminar werden unterschiedliche Auffassungen von Geschichtlichkeit – als gerichteter

Entwicklungsprozess, als Wiederkehr des immer Gleichen oder als Herrschaft des schieren

Zufalls – methodologisch verortet und anhand einschlägiger IB-Texte rekonstruiert.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Fukuyama, Francis 1992: Das Ende der Geschichte. München: Kindler; Wendt,

Alexander 2003: Why a World State is Inevitable, in: European Journal of International Relations

9: 4, 491-542.

Belegnummer: 15153

WP 8 Staatstätigkeit und Policy Analyse (3. FS)

PROF. DR. KLAUS GOETZ

Policy and Policy-Making im Zeichen der Europäisierung: Vergleichende Analysen

2-stündig, Di 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 161

Beginn: 15.10.2013, Ende: 04.02.2014

Arbeitsform: Seminar

Belegnummer: 15154

PROF. DR. PAUL W. THURNER

Public Health. Theorie und Empirie/Quantitative Ansätze

2-stündig, Blockveranstaltung

Do, 07.11.2013, 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061/067

Do, 21.11.2013, 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061/067

Do, 05.12.2013, 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061/067

Do, 19.12.2013, 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061/067

Do, 16.01.2014, 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061/067

Do, 30.01.2014, 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061/067

Do, 06.02.2014, 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061/067

Es handelt sich um ein interdisziplinäres Hauptseminar für Studierende der Epidemiologie

und der Politikwissenschaft. Am Beispiel ausgewählter Fallbeispiele (z.B. Prävention, Bedarfsplanung,

Planung/Durchführung und Evaluation von Interventionen etc.) werden insbesondere

quantitative Ansätze zur Überprüfung von theoretisch hergeleiteten Hypothesen

diskutiert. In diesem Seminar können studentische Masterprojekte vorbereitet werden -

Themen und Datensätze werden bereitgestellt. Voraussetzung für eine Teilnahme sind sehr

gute Methodenkenntnisse.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Gerhards, A. et al. 2010: Evidence-based Public Health. Bern: Huber.

Belegnummer: 15107


WP 9 Regieren in politischen Mehrebenensystemen (3. FS)

PROF.DR. STEFFEN SCHNEIDER

Multi-Level-Governance in nationalen und internationalen Kontexten. Deutschland und

Europa

2-stündig, Mo 12-14 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, U 151

Beginn: 14.10.2013, Ende: 03.02.2014

Dezentralisierung, Föderalismus und multi-level governance werden in der aktuellen politikwissenschaftlichen

Literatur überwiegend positiv bewertet. Trotzdem können weiterhin

nur eine Handvoll nationalstaatlicher politischer Sys-teme als genuin föderal im Sinne des

traditionellen politikwissenschaftlichen Begriffsver-ständnisses gelten, während die Unterscheidung

zwischen Föderalismus und multi-level governance im europäischen Kontext

schillernd bleibt und die Verwandlung der EU in einen „echten“ Föderalismus Anhänger wie

Gegner hat. In diesem Seminar klären wir deshalb zunächst die zwei Begriffe und diskutieren

sodann, was überhaupt für Föderalis-mus oder multi-level governance als politische Organisationsprinzipien

spricht. Zwei Argumentations- und Literaturstränge sind hier von besonderem

Interesse; der eine rückt die demokratische Qualität, der andere die Effizienz

(quasi-)föderaler Arrangements in den Vordergrund. Sodann prüfen wir die normativen und

empirischen Annahmen der Literatur zu Föderalismus und multi-level governance mit Blick

auf Deutschland und die EU. Wir untersuchen auf der Basis ausgewählter Politikfelder die

Institutionen, Prozesse und Effekte deutscher und europäischer Mehrebenenpolitik. Gestützt

auf diese Fallbeispiele suchen wir nach einer Antwort auf die Frage, ob (quasi-)föderale

Regimes den Erwartungen ihrer Verfechter(innen) in der politikwissenschaftlichen Literatur

gerecht werden, also insbesondere ob sie demokratisch und effizient sind.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Hooghe, Liesbet/Marks, Gary (2003), Unraveling the Central State, but How?

Types of Multi-level Governance, American Political Science Review 97 (2), 233-43; Scharpf,

Fritz W. (1988), The Joint-Decision Trap: Lessons from German Federalism and European

Integration, Public Administration 66 (3), 239-278; Sturm, Roland/Pehle, Heinrich (2012),

Das neue deutsche Regierungssystem: Die Europäisierung von Institutionen, Entscheidungsprozessen

und Politikfeldern in der Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden: Springer

VS.

Belegnummer: 15155

PROF. DR. EDGAR GRANDE

Multi-Level-Governance in ausgewählten Politikfeldern

2-stündig, Blockseminar

Di 19.11.2013, 12-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 071

Di 26.11.2013, 12-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 071

Di 03.12.2013, 12-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 071

Di 10.12.2013, 12-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 071

Di 17.12.2013, 12-16 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 071

Ziel des Seminars ist es, den Studierenden anhand ausgewählter Politikfelder einen vertieften

Einblick in die Funktionsweise des europäischen Mehrebenensystems zu geben. Im

Mittelpunkt stehen insbesondere der Grad und die Art der Integration des jeweiligen Politikfeldes,

die Beziehungen zwischen der nationalen und europäischen Politikebene, der

Einfluss nationaler Akteure auf den europäischen Politikprozess, die Leistungsfähigkeit der

EU sowie die Rückwirkungen europäischer Politik auf die nationalen Handlungsmöglichkeiten

im jeweiligen Politikfeld.

Arbeitsform: Seminar

Literatur: Benz, Arthur, 2009: Politik in Mehrebenensystemen. Wiesbaden: VS Verlag;

Hooghe, Liesbet/ Gary Marks, 2001: Multi-Level Governance and European Integration.

Lanham: Rowman & Littlefield; Peterson, John/ Bomberg, Elizabeth, 1997: Decision-making

in the European Union. London: Macmillan; Tömmel, Ingeborg (Hrsg.), 2007: Die Europäische

Union. Wiesbaden: VS Verlag; Tömmel, Ingeborg/ Amy Verdun (Hrsg.), 2009: Innova-


tive Governance in the European Union. Boulder, Co.: Lynne Rienner; Wallace, Helen/ Mark

A. Pollack/ Alasdair R. Young (eds.), Policy-Making in the European Union. 6th Edition. Oxford:

Oxford University Press.

Belegnummer: 15156

Tutorien

M.A. CHRISTINE EGGER

Studienberatung für Master- und Promotionsstudierende

2-stündig, Mi 10-12:30 Uhr s.t., Oettingenstr. 67, 068

Arbeitsform: Tutorium

Belegnummer: 15157

DIPL. POL. OLIVER PAMP

Empirische Methoden der Politikwissenschaft I: Grundlagen der Datenerhebung und

Datenanalyse (Intensivkurs für Studienanfänger/innen im Masterstudiengang)

3-stündig, Blockveranstaltung

Mo, 30.09.2013 9-17 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, CIP-2 (BU 103)

Di, 01.10.2013 9-17 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, CIP-2 (BU 103)

Mi, 02.10.2013 9-17 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, CIP-2 (BU 103)

Dieser einwöchige Kurs vor Semesterbeginn bietet eine zusammenfassende Wiederholung

der methodischen Grundlagen der empirischen Politikwissenschaft. Nach einem Überblick

über die existierenden qualitativen und quantitativen Strategien moderner Politikforschung,

wird vor allem die Vermittlung statistischen Grundlagenwissens im Mittelpunkt stehen. Der

Kurs beinhaltet eine Einführung in die Techniken der Datenerhebung sowie in die basale

Deskriptiv- und Inferenzstatistik. TeilnehmerInnen werden die Statistiksoftware STATA

kennenlernen und anhand aktueller Datensätze aus der Politikwissenschaft einfache Anwendungen

einüben. Insgesamt, soll der Kurs die Teilnehmer befähigen, selbständig Daten

zu erheben, aufzubereiten und beschreibende Datenanalysen durchzuführen.

Arbeitsform: Tutorium

Literatur: Diekmann, Andreas (2009): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden,

Anwendungen. 20. Auflage. Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt. Kellstedt, Paul / Whitten, Guy

(2009): The Fundamentals of Political Science Research. Cambridge University Press.

Bemerkung: Der Kurs findet DREITÄGIG statt. Die Teilnahme an diesem Kurs ist freiwillig.

ABER: Die Kenntnisse dieser Methodengrundlagen werden in der Veranstaltung ‚Methoden

der Politikwissenschaft für den Masterstudiengang (Weiterführung)‘ vorausgesetzt!

Um im CIP-Raum arbeiten zu können, ist eine Kennung von Campus-LMU nötig. Diese berechtigt

Studierende der Journalistik, Kommunikations- und Politikwissenschaft im Hauptund

Nebenfach zur Nutzung des CIP-Pools. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie darüber bis zum

Beginn der Veranstaltung verfügen.

Anmeldung: Bis 23.09.2013 per Email an oliver.pamp@gsi.uni-muenchen.de unter Angabe

von Vorname, Nachname, Matrikelnummer und Email-Adresse.

Belegnummer: 15158

DIPL. BIB. NIKOLA MOOSAUER

Einführung in die Nutzung der Bibliothek der Institute am Englischen Garten

Do, 07.11.2013 16-18 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, CIP-2 (BU 103)

Arbeitsform: Einführungskurs

Bemerkung: Die Teilnahme an diesem Kurs ist freiwillig. Um im CIP-Raum arbeiten zu

können, ist eine Kennung von Campus-LMU nötig. Diese berechtigt Studierende der Journalistik,

Kommunikations- und Politikwissenschaft im Haupt- und Nebenfach zur Nutzung

des CIP-Pools.

Anmeldung: Bis 31.10.2013 per Email an christine.egger@gsi.uni-muenchen.de unter An-


gabe von Vorname, Nachname, Matrikelnummer und Email-Adresse.

Belegnummer: 15159

Interdisziplinäre und außerplanmäßige Angebote

der Sozialwissenschaftlichen Fakultät

PROF. DR. HANS-MARTIN ALBIN SCHÖNHERR-MANN

Hannah Arendt und Michel Foucault: Theorien des mündigen Bürgers und der partizipatorischen

Demokratie

2-stündig, Mo 20-22 Uhr c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 (D), D 209

Beginn: 14.10.2013, Ende: 03.02.2014

Nicht nur aber insbesondere indem Arendt von einer Demokratie ausgeht, die von kommunizierenden

Bürgern getragen wird, ist sie Vordenkerin einer Demokratie, in der sich die

Bürger nicht unterordnen, sondern engagiert und protestierend für ihre und die Interessen

anderer eintreten, wie man es zuletzt bei Attac, Occupy oder Stuttgart 21 vorgeführt bekam.

Auch und vor allem der späte Foucault entwickelt in seinen letzten Vorlesungen über die

Regierung des Selbst und der anderen ein Konzept einer kommunikativen Politik, in der

gerade auch die ungerecht Behandelten das Wort ergreifen. Die Vorlesung möchte vorführen,

wie diese Ideen sich aus den jeweiligen Werken heraus entwickelt haben und welche

Parallelen zwischen beiden politischen Philosophinnen bestehen, die ansonsten kaum miteinander

in Verbindung gebracht werden.

Arbeitsform: Vorlesung

Literatur: Hannah Arendt: Vita activa; Michel Foucault: Die Regierung des Selbst und der

anderen; Schönherr-Mann: Der Übermensch als Lebenskünstlerin – Nietzsche, Foucault und

die Ethik; Was ist politische Philosophie?

Belegnummer: 15001

DR. RAINER HÜLSSE

Incoming Erasmus

2-stündig, Mo 8-10 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 1.04

This is an introductory course for foreign Erasmus students of Political Science. Following a

general introduction to the German university system, students will be made familiar with the

Geschwister-Scholl-Institute of Political Science (GSI). The course provides ample opportunity

to discuss all questions concerning your studies at the GSI. This way you should be

able to spend an academically rewarding time at the LMU.

Arbeitsform: Tutorium

Belegnummer: 15002

THOMAS KÖSTERS

AG Asien

2-stündig, Di 18-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 057

Beginn: 15.10.2013, Ende: 28.01.2014

Di, 22.10.2013 18-20 Uhr c.t., Oettingenstr. 67, 061

Die AG Asien ist eine studentische Arbeitsgruppe, die sich wöchentlich trifft, um aktuelle und

historische Themen der Region zu erörtern. Dabei halten die Studierenden Vorträge zu

gemeinsam ausgewählten Fragestellungen, die anschließend diskutiert werden. Es sind

Studierende aller Fakultäten und Fachrichtungen willkommen. Die AG lädt jedes Semester

ausländische Gastvortragende ein, um im gemeinsamen Diskurs einen detaillierten Einblick

in aktuelle soziale und politische Phänomene zu gewinnen. Es existieren außerdem Kooperationen

mit der Munich International Summer School (MISU) sowie dem Centrum für Angewandte

Politikforschung (CAP). Regelmäßig besteht die Möglichkeit, an MISU- und

CAP-Events teilzunehmen und sich mit Studierenden aus Asien auszutauschen. Gerne hilft

die AG auch bei der Suche und Vermittlung von Praktika im asiatischen Raum.


Arbeitsform: Tutorium

Belegnummer: 15003

LORENZ HÜTTENHOFER, LAMAI PROMPRATOOM

Tutorium für Studierende der Georgetown University

4-stündig, Blockveranstaltung

Arbeitsform: Tutorium

Sprache: Englisch

Belegnummer: 15004

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