Vorschau Herbst 2011 - indiebook

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Vorschau Herbst 2011 - indiebook

Herbst

2011


lilienfeld verlag – unser herbst 2011

Liebe Buchhändlerinnen und Buchhändler,

liebe Journalistinnen und Journalisten,

liebe Leserinnen und Leser,

in diesem Herbst schlagen wir Ihnen drei Titel vor, die alle unbedingt

in unsere schöne Halbleinenreihe gehören:

Nach dem Erfolg von Emmanuel Boves kleinem Roman „Schuld“

legen wir nun einen bedeutend umfangreicheren Band mit Erzählungen

Boves unter dem Titel „Begegnung“ nach. Aber nicht

nur das: Der Übersetzer Thomas Laux liefert auch noch die erste

Übertragung eines Interviews mit Emmanuel Bove dazu.

Eine Fortsetzung gibt es auch bei der argentinischen Autorin

Norah Lange. Die ironische Einfühlsamkeit, die in ihren „Kindheitsheften“

zu bewundern war, wandte sie bereits in ihrem

Roman „45 Tage und 30 Matrosen“ auf das Balzverhalten von

Männern an. Und dieser Band ist auch der erste, für den eigens

ein Gemälde entstanden ist: Eine Meerjungfrau in den Händen

eines Matrosen, gemalt von Andrea Lehmann.

Und über das dritte Buch muß man gar nicht viel sagen: Franz

Hessel ist einer der großen geheimen Klassiker, dessen Werke

lieferbar gehalten werden müssen. Wir freuen uns sehr, daß wir

seinen prächtigen kleinen Roman „Heimliches Berlin“ in unsere

Lilienfeldiana-Reihe aufnehmen können.

kurt-wolffförderpreis

2011

für den

lilienfeld

verlag

Es grüßen Sie wieder herzlich

Viola Eckelt

Axel von Ernst

Auf dem Titel: Emmanuel Bove mit seiner Tochter Nora in Paris,

Jardin du Luxembourg, ca. 1924

2


Männer, Frauen

und Mißverständnisse –

Emmanuel Boves Erzählungen

über das Widersprüchliche im Menschen

Seiten 4 / 5

Eine Frau, ein Frachtschiff

und zu viele Männer –

Norah Langes Roman einer

eigentümlich aufregenden Seereise

Seiten 6 / 7

Damen und Herren

und Roaring Berlin –

Franz Hessels Roman über

einen Berliner Tag im Jahr 1924

Seiten 8 / 9

3


emmanuel bove – begegnung

leseprobe

© Fonds Emmanuel Bove / Archives IMEC

der autor

Kaum hatte sich das Kind entfernt, da lehnte Suzanne sich zurück.

Ich umarmte sie, schmiegte mich an sie, drückte meine

Lippen auf die ihren. Ich weiß nicht, wieviel Zeit so verging, als

wir plötzlich, in unmittelbarer Nähe, ein Schluchzen vernahmen.

Das Kind hatte, als es uns Gesicht an Gesicht daliegen

sah, Angst bekommen. Suzanne sprang mit einem Satz auf, zog

das Kind so stark am Arm, daß es vom Boden abhob, und verpaßte

ihm eine Ohrfeige.

„Willst du uns wohl in Ruhe lassen!“ schrie sie mit einer wütend-schrillen

Stimme, die mich erstarren ließ.

Ohne Tränen zu vergießen, wich es zurück, allerdings mit verzerrten

Wangen, so als würde es doch noch weinen. Unverzüglich

kam sie wieder zu mir zurück, versuchte, genau die gleiche

Position einzunehmen, die sie des Kindes wegen hatte verlassen

müssen, bot mir, so als ob nichts geschehen wäre, wieder

ihre Lippen. Doch ich begehrte sie nicht mehr.

emmanuel bove wurde 1898 in Paris geboren

und starb dort 1945. Seine Kindheit war von großer

Armut gekennzeichnet, seine Jugend verbrachte

er in diversen Internaten, u. a. in England

und in der Schweiz. Jahrelang verdingte er sich

in verschiedenen Gelegenheitsjobs – als Kellner,

Taxifahrer, Hilfsarbeiter. Sein literarischer Durchbruch

fand 1924 statt mit seinem Romanerstling

„Mes amis“ (dt.: „Meine Freunde“, 1981), der von

Colette lebhaft unterstützt wurde. In den darauffolgenden

zwei Jahrzehnten kam es zu einer

enormen Produktion von Romanen und Erzählungen.

Nach 1945 geriet Bove dann vollkommen in

Vergessenheit und wurde in Frankreich erst in

den späten 70er, in Deutschland ab den 80er Jahren

zuerst durch Peter Handke wiederentdeckt.

„Weniger seine Stoffe, seine Themen, als

vielmehr der unverwechselbare Sound

seines Erzählens haben ihn zu einem der

größten französischen Schriftsteller des

20. Jahrhunderts gemacht. Es ist dieser

lakonisch-melancholische Ton, der seine

Leser zu Süchtigen werden läßt.“

Norbert Wehr, Süddeutsche Zeitung

werbemittel

postkarte

à 10 Exemplare

Art.-Nr.: 9005

Emmanuel Bove mit seiner Tochter in Paris,

ca. 1924

Postkarte Bove_ 1.indd 1 02.05.11 21:53

4


„Bove-Leser haben eines gemeinsam: Sie werden

süchtig, und je mehr sie lesen, nach desto mehr

verlangen sie.“ Wolfgang Matz, Die Zeit

24 Erzählungen, davon 16 bisher unübersetzt,

zeigen erneut Emmanuel Boves berühmte

Beobachtungsgabe und seinen

„Sinn für das treffende Detail“, wie Samuel

Beckett es nannte.

lilienfeldiana band 11

Dieser Band ist die erste Komplettübersetzung

der französischen Ausgabe, in der 1988

unter dem Titel „Monsieur Thorpe“ gesammelte

Erzählungen Boves aus verschiedenen

Schaffensphasen und aus dem Nachlaß

veröffentlicht wurden. Und auch in diesen

Geschichten bewährt sich Bove als glänzender

Psychologe, der mit einem ganz eigenen

Humor Verschränkungen und Widersprüche

freilegt. Dabei begegnet man überwiegend

jungen Männern, die glauben, souverän

zu handeln, sich dann aber in geradezu

grotesker Weise in den Fallstricken des eigenen

Begehrens verheddern. Die Begegnungen

mit dem weiblichen Geschlecht zeitigen

ein denkwürdiges Kuriosum: das gekonnte

Sichhineinversetzen in das Denken des Gegenübers

verschafft keinerlei Vorteil. Im Gegenteil:

die vermeintliche Gabe wird zum

größten Hindernis …

Enthält zusätzlich

die Erstübersetzung

eines Interviews mit

Emmanuel Bove

emmanuel bove

schuld

(D) F 17,90, (A) F 18,30,

sFr 32,20 (UVP)

ISBN 978-3-940357-16-8

1. Auflage vergriffen

2. Auflage erscheint

im September 2011

„ ,Schuld‘ ist fast ein Bove-Konzentrat,

geeignet für Bove-Anfänger, obligatorisch

für Bove-Liebhaber.“

Steffen Richter, Neue Zürcher Zeitung

emmanuel bove

begegnung

und andere Erzählungen

Aus dem Französischen

und mit einem Nachwort

von Thomas Laux

ca. 400 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 24,90, (A) F 25,60, sFr 44,90 (UVP)

ISBN 978-3-940357-22-9

Erscheinungstermin: September 2011

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norah lange – 45 tage und 30 matrosen

leseproben

Und das Meer hält während dieser ersten beiden Tage ihre Augen

fest. Das Meer, das ihr bis zu den Büchern, den Augen,

den Worten steigt. Der Wind, der ihre Haare zerzaust und ihr

den Rock an die gut sichtbaren Beine heftet. Sie legt sich in die

Sonne, über den Frachträumen, und die Hitze schläfert sie ein

und versetzt sie in irreale Träume, in denen sie immer allein ist.

Die Augen der Männer entkleiden sie im Vorübergehen von

Sonne und Wind, und jeder einzelne von ihnen beginnt, sie in

einen Traum geteilter Einsamkeit mitzunehmen.

© Sucesión Herederos de Norah Lange

die autorin

norah lange wurde 1905 als Tochter eines nach

Argentinien eingewanderten norwegischen Ingenieurs

geboren. Mit Jorge Luis Borges gab sie

schon früh Avantgardezeitschriften heraus, ihr

Gedichtband „La calle de la tarde“ (1925) wurde

von ihm mit einem Prolog versehen. In der Folge

veröffentlichte Norah Lange noch zwei weitere

Gedichtbände und 1927 ihren ersten Roman.

„45 Tage und 30 Matrosen“ ist ihr 1933 erschienener

zweiter Roman. Mit ihrem Mann, dem argentinischen

Dichter Oliverio Girondo, wurde sie

zu einem der schillerndsten Paare der argentinischen

Literaturszene. Besondere Berühmtheit

erlangten Norah Langes phantastische Reden auf

Dichterbanketten. Sie starb 1972.

„Heiß ist es in den Betten, in den

Gängen, auf den Drehstühlen …

Heiß ist es im Mund der Männer, die

noch an die erfrischende Wirkung

eines anderen Mundes glauben …“

„Und jetzt, Fräulein Ingrid, zu mir! Ich bin der älteste von allen.

Ich habe eine Frau, die in Kristiansand auf mich wartet. Ich habe

sechs wunderschöne Jungs – alle von mir. Ich habe Hinfahrtsund

Rückfahrtsliebschaften in drei südamerikanischen Häfen.

Ich denke, mir geht es gut, nicht wahr?“

„Großartig“, bemerkt sie freundlich und schüttelt ihm die altgewordene

und herzliche Hand.

werbemittel

postkarte

à 10 Exemplare

Art.-Nr.: 9007

Norah Lange als Meerjungfrau auf dem Fest zur Veröffentlichung

ihres Romans, Buenos Aires 1933

© Sucesión Herederos de Norah Lange

Postkarte Lange_ 1.indd 1 26.04.11 21:25

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„Beim Champagner bekomme ich Lust, alles in die Luft zu

werfen, die Stühle, die Möbel, die Gläser, die Männer, alles.

Es ist ein viel zu leichtes Getränk.“

Als Frau allein auf einem Frachtschiff: Der

Weg ins Land ihrer Vorfahren wird für eine

junge Argentinierin zu einem ganz eigenen

Abenteuer. Sie ist der einzige weibliche

Passagier unter lauter norwegischen

Seeleuten …

lilienfeldiana band 13

Vom ersten Moment an weckt Ingrid das

Interesse ihrer männlichen Begleiter. Die

Blicke der Matrosen heften sich an ihre

Beine, die Offiziere stellen ihr nach, und der

Kapitän sitzt ganze Nächte lang vor ihrer Kabine,

von tiefem Liebesschmerz getroffen.

Dabei ist Ingrid verwundert, sogar verärgert

darüber, plötzlich die Auserwählte zu sein.

Sie möchte nur Freundschaft schließen, mitmachen,

mitfeiern. Eine moderne Frau, die

den herrschenden Vorstellungen von Weiblichkeit

nicht entspricht und auf ihre Weise

versucht, sich mit Humor und Einfallsreichtum

gegen die Übergriffe zu wehren.

Dieser selbstbewußte Roman über eine Frau

und einen Haufen Männer erschien 1933

und entstand nach einer Schiffsreise, die

Norah Lange selbst zu ihrer Familie nach

Norwegen unternommen hatte.

norah lange

kindheitshefte

(D) F 19,90, (A) F 20,40,

sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-19-9

Bereits erschienen

„Die bibliophile Ausgabe bietet reinstes Lesevergnügen

… Erzählt wird mit einer Doppelbödigkeit,

die Nah- und Fernsicht, Unmittelbarkeit und

Distanz, Einfühlung und Ironie auf bezaubernde

Weise vereint.“

Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung

norah lange

45 tage und 30 matrosen

Roman

Aus dem argentinischen Spanisch

und mit einem Nachwort von Inka Marter

ca. 180 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-24-3

Erscheinungstermin: Oktober 2011

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franz hessel – heimliches berlin

leseproben

Clemens Kestner, außerordentlicher Professor der Philologie

an der Universität Berlin, kam gegen Mittag aus dem Kolleg

heim. Vor dem grauen Eckhaus am Kanalufer nahe dem Lützowplatz

hockte das Portiertöchterchen und zeichnete mit Kreide

drei Rechtecke auf das Pflaster. Kestner blieb stehen und sah

dem Kinde zu, das in das erste Feld „Himmel“, in das zweite

„Hölle“ malte. Bei dem dritten zögerte es.

„Was kommt denn da hinein“, fragte Kestner, „ ‚Welt‘ vielleicht?“

„Nein, ‚Tempelhof‘ oder ‚Lichterfelde‘ –“

© Sammlung Flügge

der autor

franz hessel, 1880 in Stettin als Sohn eines

Bankiers geboren, wuchs in Berlin auf und lebte

während seiner Studienjahre in München mit

Franziska Gräfin zu Reventlow in einer Wohngemeinschaft.

1906 – 1914 lebte er in Paris, danach

wieder in München und ab den zwanziger Jahren

als Lektor und Übersetzer in Berlin, wo er u. a. mit

Walter Benjamin befreundet war. 1938 verließ er

Deutschland, wurde 1940 in Frankreich interniert

und starb nach einem im Lager erlittenen Schlaganfall

1941 in Sanary-sur-Mer. Bekannt ist Franz

Hessel für seine melancholisch-einfühlsamen

Romane (u. a. auch „Der Kramladen des Glücks“,

1913; „Pariser Romanze“, 1920), vor allem aber

ebenfalls als Essayist („Marlene Dietrich“, 1931;

„Ermunterungen zum Genuß“, 1933) und besonders

für sein Flaneursbuch „Spazieren in Berlin“

von 1929, das auch 2011 mit einer Einleitung des

Sohnes Stéphane Hessel und einem Nachwort

des langjährigen Hessel-Herausgebers Bernd

Witte neu veröffentlicht wurde.

„Ich habe keine Zeit, das zu verstehen. Meine Erfahrung ist:

Mangel im Alltäglichen, schäbige Kleider, unwürdige Trambahnfahrten,

minderwertige Menüs, überhaupt die billigen Qualitäten

schädigen meine unsterbliche Seele. Ich will möglichst

mühelos von dem heiß servierten Reichtum von heute meinen

Tribut haben. Und das will ich auch für Wendelin. In welcher

Weise es geschieht, ist ganz gleichgültig, wie es heute gleichgültig

ist, womit man handelt. Ein Junge wie Wendelin muß sein

Reitpferd haben, ein hübsches pied-à-terre, den besten Schneider.

Und das alles so bequem wie möglich.“

„Seine Mischung aus Altertümlichkeit

und Modernität übt heute noch seltsamen

Reiz aus. Wer dafür empfänglich ist, sollte

keiner weiteren Ermunterung bedürfen.

Der Genuß stellt sich von selbst ein.“

Ulrich Weinzierl, Neue Zürcher Zeitung, 1982

„Wieder ein Buch, von dem zu sagen

wäre: schade, daß es davon zu wenige

gibt.“ Der Bücherwurm, 1927

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„Ein wunderschönes Buch. Ein Märchenbuch

der Großstadt.“ 8-Uhr-Abendblatt, 1927

Ein Tag im Leben Berlins, das Lebensgefühl

der zwanziger Jahre: Franz Hessel entführt

mit seinem bekannten kleinen Roman in

die Welt der Salons, Bars und Pensionszimmer,

zu verarmten Adeligen, Künstlern und

Neureichen und zeichnet das beeindrukkende

Porträt einer Stadt in wilder Armut.

lilienfeldiana band 12

1924 befindet sich die Gesellschaft Berlins

im wirtschaftlichen und sozialen Durcheinander,

kein Geld, kein Status, nichts mehr

da, nur das Gefühl, etwas Großes und Schönes

erreichen zu müssen. Der Freundeskreis

des verarmten jungen Mannes Wendelin

aus gutem Hause besteht aus Menschen,

die sich deshalb einem ironisch gefärbten

Bohemeleben hingeben. Eines Tages aber

flüchtet nach einer Partynacht Karola, die

Frau eines älteren guten Freundes, zu ihm

und will mit ihm fliehen … Bevor es zur Entscheidung

kommt, führt dieser Tag dann in

einem wild-melancholischen Reigen durch

das so graue wie schillernde Berlin jener

Zeit.

Das Nachwort zu dieser neuen Ausgabe von

Hessels Roman stammt von dem Berliner

Schriftsteller Manfred Flügge.

„Die billigen

Qualitäten

schäDigen meine

unsterbliche

seele. “

Franz Hessel, „heimliches berlin“

werbemittel

lesezeichen

à 10 Exemplare

Art.-Nr.: 9006

franz hessel

heimliches berlin

Roman

Mit einem Nachwort

von Manfred Flügge

ca. 150 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 18,90, (A) F 19,40, sFr 33,80 (UVP)

ISBN 978-3-940357-23-6

Erscheinungstermin: September 2011

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jacques de lacretelle – silbermann

lilienfeldiana band 10

Klischees, Ausgrenzung und der Mut, sich

auf die Seite des Ausgestoßenen zu stellen:

Jacques de Lacretelles Schülerroman

„Silbermann“ ist der französische Klassiker

über den Antisemitismus.

Der Erzähler des Buches entstammt der gutsituierten

und streng konservativen Schicht

von Paris. Sein Vater ist Untersuchungsrichter,

seine Mutter eine ehrgeizige Dame der

Gesellschaft, die Atmosphäre trocken. Unter

seinen Schulkameraden befindet sich

ein besonderer Mensch, der nicht sehr anziehend

wirkt, aber durch seine ausgezeichnete

Bildung beeindruckt: Silbermann.

Weil Silbermann Jude ist, wird er mehr und

mehr zum Opfer von Ausgrenzung und Angriffen.

Daß er Stolz dagegenzusetzen versucht,

verschlimmert die Lage nur. Und als

der Erzähler sich auf seine Seite schlägt,

steht auch ihm plötzlich eine gesamte Gesellschaft

feindlich gegenüber …

Die in diesem Lilienfeldiana-Band versammelten

zwei Romane („Silbermann“ von

1922 und „Silbermanns Rückkehr“ von

1929) sind wunderschöne Prosastücke, die

tief in ein bitteres Problem einführen.

„Euer Haß ist genau das Gefühl, das manchmal in einer Gruppe

von Arbeitern dazu führt, daß derjenige, der am geschicktesten

und schnellsten arbeitet, von den anderen einen Messerstich verpaßt

bekommt.“

jacques de lacretelle

silbermann

Aus dem Französischen

und mit einem Nachwort

von Irène Kuhn und Ralf Stamm

ca. 200 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-21-2

Erscheinungstermin: Juni 2011

10


hans adler – das ideal

lilienfeldiana band 9

Lästige Freundinnen, gefühlsübermannte

Beamte, die Rettung von Witwenrenten und

vergebliche Sehnsucht: Auch in seinen Erzählungen

erweist sich Hans Adler als ein

spezieller Meister humaner Melancholie

und scharfzüngiger Satire.

1921 gewann eine traurig-realistische Liebesnovelle

mit dem Titel „Villa Paradiso“

das „1000-Mark-Preisauschreiben“ der Zeitschrift

„Die Initiale“. Autor war der als Verfasser

von satirischen Gedichten bekannte

Hans Adler; in der Jury saß unter anderem

Stefan Zweig. Diese Novelle wurde 1922

dann auch zu Hans Adlers erster Prosaveröffentlichung,

1926 folgte hierauf lediglich

noch der glänzende Roman „Das Städtchen“

(Lilienfeldiana Band 6), und vereinzelt erschienen

Texte in Zeitungen, zum Teil unter

Pseudonymen. Im Nachlaß sind diese verstreuten

Erzählungen sowie Unveröffentlichtes

bewahrt worden: Es sind Schätze an

ironischer Weltbetrachtung, die nicht versteckt

bleiben sollten.

„Hans Adler hat seine Sprachspitzen so geschnitzt und

geworfen, daß sie einfach treffen, in diese Welt, auch noch

fast hundert Jahre später.“ Mara Delius, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

hans adler

das ideal

Erzählungen

Ausgewählt und mit einem Nachwort

von Werner Wintersteiner

192 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-18-2

Bereits erschienen

11


Die Reihe Lilienfeldiana

präsentiert seltene literarische Ent deckungen in besonders schöner Ausstattung –

Fadenheftung, Halbleinen und eine Einbandgestaltung in Zusammenarbeit mit

zeitgenössischen Künstlern.

band 8

norah lange

kindheitshefte

Aus dem argentinischen Spanisch

und mit einer Einführung zur Autorin

von Inka Marter sowie einem Nachwort

von María Cecilia Barbetta

240 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-19-9

Sie hat rote Haare, lacht die Gäste ihrer Eltern

aus oder hält auf dem Dach wüste Reden an die

Nachbarschaft: 1937 erschienen in Argentinien

die „Kindheitshefte“ Norah Langes über ein

außergewöhnliches Mädchen zum ersten Mal.

Nun gibt es diesen Klassiker auch auf deutsch.

„Berührend sind diese literarischen Kindheitserinnerungen

… genau empfunden und

genau beobachtet.“ Manuela Reichart, WDR

band 7

emmanuel bove

schuld

Roman

Aus dem Französischen und mit

einem Nachwort von Thomas Laux

128 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 17,90, (A) F 18,30, sFr 32,20 (UVP)

ISBN 978-3-940357-16-8

1. Auflage vergriffen

2. Auflage erscheint im September 2011

Ein zentrales Kleinod aus dem Schaffen des

großen Romanciers erstmals auf deutsch: In

Emmanuel Boves Roman gerät die Welt eines

armen Leidensathleten ins Wanken. Eine vermeintliche

Schuld fordert ihre Sühne.

„Wieder begeistert die klare, dekorationslose

Sprache. ,Schuld‘ ist Bove in hochkonzentrierter

Form.“ Anja Hirsch, Frankfurter

Allgemeine Zeitung

band 6

hans adler

das städtchen

Roman

Mit einem Nachwort

von Werner Wintersteiner

336 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 21,90, (A) F 22,40, sFr 38,60 (UVP)

ISBN 978-3-940357-13-7

Wunderbar böse, bitter wahrhaftig, operettenhaft

lustig und glänzend erzählt: In seinem opulenten

Roman schildert Hans Adler auf durchdringend

ironische Weise die Menschliche Komödie

einer kleinen Stadt im alten Österreich.

„Einer der schönsten Romane des 20. Jahrhunderts.“

Henryk M. Broder, Spiegel Online

band 5

viktor hofmann

lüge

Die Erzählungen

Aus dem Russischen und mit

einem Nachwort von Alexander Nitzberg

216 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-10-6

Begierde, Liebe, Enttäuschung – in einem Reigen

aus Psychologie und Erotik führen die Erzählungen

Viktor Hofmanns in die Epoche der

russischen Décadence.

„Das alles liest sich erstaunlich modern.

Hofmanns Sätze sind atmosphärisch aufgeladen.

Der Dichter ist längst verstorben,

aber sein Werk ist so jung geblieben, wie es

Hofmann bei seinem Tod war.“ Claudia Voigt,

Spiegel Online

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and 4

felicia zeller

einsam lehnen

am bekannten

Kurze Prosa

168 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 18,90, (A) F 19,40, sFr 33,80 (UVP)

ISBN 978-3-940357-07-6

Titel ist z. Zt. vergriffen

Clemens-Brentano-Preis 2009

Die schrägen, schönen, klugen Texte der Felicia

Zeller über die Schieflagen des Lebens, des Alltags,

der Gegenwart, des Kunstschaffens und

des Nichtstuns.

„Die Autorin schafft es einfach, dem Alltäglich-Banalen

das Außer ordentliche abzulauschen.

Man schlage das Buch an einer beliebigen

Stelle auf, und man wird überall

Preziosen finden.“ Ulrich Faure, Volltext

band 3

herbert schlüter

nach fünf jahren

Roman

Mit einer Nachbemerkung

zum Autor

192 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-06-9

Sommer auf einem märkischen Landgut, Jugendlieben,

Verstrickungen, Hoffnungen und

die Verwandlungen durch die Zeit: Herbert

Schlü ters einfühlsam-sinnlicher Roman über

die Verluste beim Erwachsenwerden.

„Dieser Geniestreich ist knapp und dicht erzählt,

mit einer psychologischen Direktheit,

die keine Zweifel aufkommen läßt an seiner

Modernität.“ Gernot Krämer, Deutschlandfunk

band 2

hjalmar hjorth boyesen

selbstbestimmung

Roman

Aus dem amerikanischen Englisch

von Mathilde Mann

Mit einem Nachwort von Marc L. Ratner

192 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 18,90, (A) F 19,40, sFr 33,80 (UVP)

ISBN 978-3-940357-05-2

Eine schöne, selbstbewußte Norwegerin zwischen

zwei Männern, zwei Ländern und zwei

Lebensentwürfen. Ein besonderer Emanzipationsroman

von 1893.

„Eine echte Wiederentdeckung: Der kleine

Roman macht so glück lich, daß man ihn

sofort ein zweites Mal liest.“ Vanity Fair

band 1

knud hjortø

staub und sterne

Roman

Aus dem Dänischen von Hermann Kiy

Mit einem Nachwort von Esther Kielberg

und einer Anmerkung zum Übersetzer

von Hanns Grössel

240 Seiten

Halbleinen, Fadenheftung, Leseband

10,5 × 18 cm

(D) F 18,90, (A) F 19,40, sFr 33,80 (UVP)

ISBN: 978-3-940357-01-4

Ein faszinierend moderner Roman von 1904

über ein Schriftstellerleben. Voll bitterer Komik

und Lebenskenntnis.

„Ein junger Verlag hat einen Fund gemacht,

keine Frage. Der Roman ist mit nie gelesenen

Bildern nur so gespickt, die Schärfe, Empfindsamkeit

und Reichhaltigkeit seiner Sprache

ist bis heute gültig.“ Peter Urban-Halle,

Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Backlist

jacques rivière

der deutsche

Aus dem Französischen und mit einem Nachwort

von Daniele Raffaele Gambone

ca. 240 Seiten

gebunden mit Schutzumschlag

Fadenheftung, Leseband

12,5 × 20,5 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-12-0

Bereits angekündigt und weiter in Vorbereitung

Seit seinem Erscheinen ein Inbegriff des französischen

Blicks auf den Nachbarn, tiefschürfend

und geistvoll ablehnend, bisher nie übersetzt:

das psychologische Portrait des deutschen

Charakters aus der Feder eines der bedeutendsten

Intellektuellen Frankreichs vom Beginn

des 20. Jahrhunderts.

donald windham

zwei menschen

Roman

Aus dem amerikanischen Englisch

von Alexander Konrad

208 Seiten

gebunden mit Schutzumschlag

Fadenheftung, Leseband

12,5 × 20,5 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-17-5

Rom um 1950. Zwei Menschen aus zwei verschiedenen

Welten treffen aufeinander, und

vieles steht in Frage.

„Windham ist ein Meister des subtil psychologischen,

aber völlig unsentimentalen Erzählens.

Zu seinen Lebzeiten wenig bekannt,

könnte ihm die Neuauflage nun den verdienten

Nachruhm eintragen.“ Ingo Arend, WDR

solange fasquelle

trio infernal

Roman

Aus dem Französischen

von Irène Kuhn und Ralf Stamm

192 Seiten

gebunden mit Schutzumschlag

Leseband

12,5 × 20,5 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-20-5

Ein Stück Filmgeschichte, ein sprichwörtlich

gewordener Titel, ein wahres Verbrechen und

ein bis jetzt nie übersetzter Krimierfolg: „Trio

Infernal“.

Krimi-Bestenliste

Dezember 2010 und Januar 2011

„Ein schamlos-schönes Buch.“

Sven Ahnert, NDR

felicia zeller

bier für frauen

kaspar häuser meer

gespräche mit astronauten

Drei Stücke

240 Seiten

gebunden mit Schutzumschlag

12,5 × 20,5 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-14-4

Das scheinbar Normale in absurder Beleuchtung:

Versammelt in einem Band dokumentieren

drei Theatererfolge Felicia Zellers die

Befindlichkeiten, Zustände und den merkwürdigen

Wahnsinn der Gegenwart.

„Gespräche mit Astronauten“ ist eingeladen

zu den Mülheimer Theatertagen 2011.

peter hein

die songtexte 1979 – 2009

240 Seiten, zahlr. Abb.

gebunden mit Schutzumschlag

12,5 × 20,5 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-11-3

Peter Heins Songtexte zusammen mit Gesprächen

und Fotos erzählen bundesdeutsche Zeitund

Musikgeschichte.

„Einige Texte wirken fast prophetisch. Starke

Bilder, viel Wut.“ Bayerisches Fernsehen

„Man kann nicht oft genug wiederholen, daß

die deutsche Popmusik ohne ihn alt aussähe.“

Ulrich Gutmair, die tageszeitung

14


donald windham

dog star

Roman

Aus dem amerikanischen Englisch

von Alexander Konrad

224 Seiten

gebunden mit Schutzumschlag

Fadenheftung, Leseband

12,5 × 20,5 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-09-0

Der amerikanische Klassiker über den fünfzehnjährigen

Blackie. Klar, modern, poetisch,

von einem Freund Tennessee Williams’ und

Truman Capotes – zum ersten Mal in deutscher

Übersetzung.

„Ein schöner, ein lesenswerter Fund.“

Adam Soboczynski, Die Zeit

„Eine Entdeckung – endlich zugänglich.“

Marianne Wellershoff, Spiegel Special

sima vaisman

in auschwitz

Das Protokoll einer jüdischen Ärztin

nach der Befreiung

Mit einem Nachwort von Serge Klarsfeld

Aus dem Französischen

von Daniele Raffaele Gambone

96 Seiten, Halbleinen

12,5 × 20,5 cm

(D) F 17,90, (A) F 18,30, sFr 32,20 (UVP)

ISBN 978-3-940357-08-3

Hart, unmittelbar, nahegehend: Das einzigartige

Protokoll einer Ärztin aus Auschwitz. Acht

Tage nach der Befreiung nie dergeschrieben.

„Ein Dokument von nüchterner Eindringlichkeit

… ein fotografisches Protokoll des

Schreckens.“ Neue Zürcher Zeitung

otto e. ehlers

samoa

Die Perle der Südsee

Mit einem Nachwort

von Hermann Joseph Hiery

192 Seiten, zahlr. Abb.

gebunden mit Schutzumschlag

Fadenheftung, Leseband

12,5 × 20,5 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN 978-3-940357-04-5

Sympathische Samoaner mit Schwarzwalduhren,

Butterbrote unter Palmen und mit Fräulein

Tellbüscher im Kratersee – der Bericht des

Dandy-Reisenden Ehlers bietet einen seltenen

Blick ins Südseeleben.

„Es ist erstaunlich, wie unterhaltsam es

sein kann, wenn ein reak tionärer Schnösel

über fremde Länder schreibt.“ Hilmar Klute,

Süddeutsche Zeitung

peter hein

geht so

Wegbeschreibungen

Mit s/w-Fotografien

von Uwe Alexander Kirsten

128 Seiten

gebunden mit Schutzumschlag

Leseband

12,5 × 20,5 cm

(D) F 16,90, (A) F 17,30, sFr 30,60 (UVP)

ISBN: 978-3-940357-03-8

Witz, Wut und Poesie. In seinen Flaneurs berichten

betrachtet der Sänger der Fehlfarben

Schönheiten und Schrecknisse mit scharfgestelltem

Blick.

„Ein höchst lesenswertes Buch über Deutschland.

Alles in allem: ein kleines, feines Gegenwartsbuch.“

Richard Kämmerlings,

Frankfurter Allgemeine Zeitung

oswald spengler

ich beneide jeden, der lebt

Die Aufzeichnungen „Eis heauton“

aus dem Nachlaß

Mit einem Nachwort von Gilbert Merlio

144 Seiten

gebunden mit Schutzumschlag

Fadenheftung, Leseband

12,5 × 20,5 cm

(D) F 17,90, (A) F 18,30, sFr 32,20 (UVP)

ISBN: 978-3-940357-02-1

Die bisher in Deutschland unveröffentlichten

persönlichen Notizen vom Autor des „Untergangs

des Abendlandes“ in einer kommentierten

Ausgabe.

„Die Edition ist vorzüglich gelungen. Der

Spenglerforscher Gilbert Merlio liefert mit

seinem klugen Nachwort eine lesenswerte

Einführung in Spenglers Denken.“

Oliver Hilmes, Die Welt

15

paul kersten

die toten schwestern

Zwölf Kapitel aus der Kindheit

224 Seiten

gebunden mit Schutzumschlag

Fadenheftung, Leseband

12,5 × 20,5 cm

(D) F 19,90, (A) F 20,40, sFr 35,40 (UVP)

ISBN: 978-3-940357-00-7

Die Verdichtung einer Zeit in einem ironischen

und ergreifenden Stück Literatur: Die Nachkriegskindheit,

wie sie wirklich war.

„Selten ist die Nachkriegsatmosphäre in

solch klarer Präzision skizziert worden.

Scharf erhellt wie unter einem Brennglas

wirft Kersten Schlaglichter auf Alltagsszenen.

Sehr lesenswert.“ Neue Presse Hannover


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