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Pressedienst

Kalenderwoche 43 vom 21. Oktober 2013

"Aufbauen wo andere zerstören": Bischof Hanke für einen selbstbewussten

Umgang mit aggressiver Kirchenkritik

Solidarität mit den ärmsten Diözesen der Welt

Bischof Hanke weiht zwei Männer zu Ständigen Diakonen

Orgelbuch zum neuen Gotteslob erschienen

"Gemeinsam unterwegs": Ökumenischer Pfarrerstudientag in Schwabach

Eichstätter Stadtansichten: Führungen zum Abschluss der Ausstellung im

Diözesanmuseum

Besuch aus Kuba im Referat Weltkirche: Kooperation in der Bildung diskutiert

Katholische Morgenfeier mit Domvikar Kürzinger im Bayerischen Rundfunk

"Wort zum Tage" mit Professor Dr. Jürgen Bärsch im Deutschlandradio

Neuer Feuerwehrseelsorger für Nürnberg – Diakon Dahmer beauftragt

Ministrantenwallfahrt nach Rom: Anmeldestart am 21. Oktober

Einkehrtag für Präfekten und Obmänner der MMC am 27. Oktober

"Liebe, Leib und Leidenschaft": Sammelband mit Beiträgen zur Theologie des

Leibes von Johannes Paul II. erschienen

"Aufbauen wo andere zerstören": Bischof Hanke für einen selbstbewussten

Umgang mit aggressiver Kirchenkritik

Eichstätt, 20.10.2013. (pde) – Aggressive Kirchenkritik und die Beschimpfung

religiöser Bekenntnisse sollten nach Auffassung des Eichstätter Bischofs Gregor

Maria Hanke ein Anlass sein, christliche Werte überzeugender in die Gesellschaft

einzubringen. "Der Respekt vor Glaube und Religion muss durch Argumentation und

Vorbild, durch Glaubwürdigkeit und bürgerschaftliches Engagement erstritten

werden". Aufgabe der Christen sei es "aufzubauen, wo andere nur selbstsüchtig

zerstören", sagte der Bischof beim Pontifikalamt zum Kirchweihfest im Eichstätter

Dom.

Bei der Kritik an Religion und Glaube müsse man allerdings differenzieren, machte

Bischof Hanke in seiner Predigt deutlich: Vielen Menschen gehe es mit ihrer

Ablehnung des Glaubens darum, Fesseln von Konventionen, von Bevormundungen

und Regularien abzuwerfen, die sich vor die Gottesbeziehung geschoben haben. Für

viele bedeute das Schwinden des Glaubens auch einen Verlust an Wert und Wahrheit.

Solche Kritik an Religion und Kirche fordere die Christen zur Selbstbesinnung heraus:

"Wir sollten sie als Anfrage verstehen, ob wir wirklich beim Kern unseres Glaubens

sind oder ob wir nicht selbst oberflächlich und unglaubwürdig geworden sind oder uns

selbst aus den Auseinandersetzungen der modernen Welt zurückgezogen haben."

In seiner Predigt verwies der Bischof zugleich auf einen Atheismus, der sich mit jener

Form der Intoleranz und des Dogmatismus gegenüber Kirche und Religion betätige,

die er der Kirche und ihrem Glauben zuschreibt. "Leichtfertige Formen des

Unglaubens pflegen manchmal besonders laut und aggressiv daherzukommen. Sie

argumentieren nicht, sondern wollen beleidigen". Für Zoten und Lästereien verstecke

man sich feige hinter Zitaten und berufe sich auf die Meinungsfreiheit oder die Freiheit

der Kunst. "Werden dann nicht zusammen mit den Glaubenden auch die Kunst und ihr

Bemühen beleidigt?" Die Behörden und gewählten Volksvertreter seien im Rahmen

der Gesetze zu echten Entscheidungen aufgefordert, die den Glauben und christliche


Werte schützten, so der Bischof.

Für gläubige Christen sei die Kirchenkritik eine Herausforderung zu zeigen, was am

Glauben wichtig ist: "Wir dürfen uns durchaus stolz bewusst sein, wie sehr die

Orientierung an einem christlichen Menschenbild unsere Gesellschaft prägt, wie viel

Engagement, wie viel Hilfsbereitschaft, wie große Rücksichtnahmen aus einem

Glauben erwachsen, in dem sich der Einzelne nicht zum Maß aller Dinge erklärt".

Solidarität mit den ärmsten Diözesen der Welt

Eichstätt, 21.10.2013. (pde) - Zur Solidarität mit den ärmsten Diözesen in Afrika,

Asien und Ozeanien rufen die deutschen Bischöfe anlässlich des Sonntags der

Weltmission am 27. Oktober auf. Der weltweit begangene Weltmissionssonntag soll

die Verbundenheit mit den Christen auf der ganzen Welt spürbar werden lassen. Er

erinnert auch an den gemeinsamen Auftrag aller Christen, das Evangelium in die Welt

zu tragen, wie es in dem Aufruf heißt, den Bischof Gregor Maria Hanke für das Bistum

Eichstätt unterzeichnet hat.

Im Mittelpunkt der Aktionen rund um den Weltmissionssonntag steht in diesem Jahr

die Situation der Kirche in Ägypten. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung dort gehören

den christlichen Kirchen an. Oft werden sie benachteiligt und diskriminiert. Nach dem

sogenannten "Arabischen Frühling" ist ihre Situation nicht leichter geworden.

Das Päpstliche Missionswerk "missio" unterstützt die Kirche vor Ort. In den

Sonntagsgottesdiensten des 27. Oktober wird für die Aufgaben von "missio"

gesammelt. Das Motto des Weltmissionssonntags 2013 greift ein Wort des

Propheten Jeremias auf: "Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben".

Bischof Hanke weiht zwei Männer zu Ständigen Diakonen

Eichstätt/Monheim, 15.10.2013. (pde) – Der Bischof von Eichstätt Gregor Maria

Hanke wird am 26. Oktober in Monheim zwei verheiratete Männer zu Ständigen

Diakonen weihen. Der Weihegottesdienst in der Pfarrkirche St. Walburga beginnt um

9.30 Uhr.

Raymund Fobes (49) kommt aus Ingolstadt, Pfarrei Salvator mundi (Unsernherrn). Der

Diplomtheologe ist verheiratet und arbeitet als Journalist.

Thomas Rieger (44) wohnt in Monheim. Er ist verheiratet, hat drei Söhne und ist von

Beruf Krankenpfleger.

Der Wemdinger und Monheimer Kirchenchor wird die Missa buccinata von Wolfram

Menschick singen.

Wie Priester und Bischof gehört der Diakon zum Klerus. Als "Ständiger Diakon" - im

Unterschied zum Diakonat als Vorstufe des Priesteramtes - darf er jedoch verheiratet

sein. Das Tätigkeitsfeld des Diakons erstreckt sich über die drei kirchlichen

Grunddienste der Liturgie, der Verkündigung und der caritativen Tätigkeit. Zu seinen

Aufgaben gehören die Feier der Taufe, der kirchlichen Trauung und des

Begräbnisses sowie die Verkündigung des Evangeliums und die Predigt im

Gottesdienst. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in den verschiedenen caritativen

Diensten, die der Diakon in amtlicher Vollmacht und Sendung wahrnimmt. Im Bistum

Eichstätt sind derzeit 40 Ständige Diakone im Einsatz.

Orgelbuch zum neuen Gotteslob erschienen

Eichstätt, 21.10.2013. (pde) – Das Orgelbuch zum Diözesanteil des neuen Gesangund

Gebetbuches "Gotteslob" für das Bistum Eichstätt ist fertig. Ein Exemplar des

Buches hat Domkapellmeister Christian Heiß, Leiter des Amtes für Kirchenmusik,

Bischof Gregor Maria Hanke nach dem Pontifikalamt zum Kirchweihfest im Eichstätter


Dom überreicht.

Die Publikation ist vor allem für die nebenberuflichen und ehrenamtlichen

Organistinnen und Organisten des Bistums bestimmt. "Die Begleitsätze dieses

Orgelbuches sollen dazu helfen, den Gesang der Gemeinde zu unterstützen und zu

führen", so Heiß. Fünf Autoren haben einen großen Teil der Orgelsätze neu verfasst:

Franz Lehrndorfer (1928-2013), ehemals Domorganist am Münchener

Liebfrauendom, der Eichstätter Domorganist Martin Bernreuther, Rudolf Pscherer,

Musikpräfekt am Bischöflichen Seminar in Eichstätt, Markus Rupprecht, der in der

Entstehungszeit des Buches Assistent des Eichstätter Domkapellmeisters war, sowie

Domkapellmeister Christian Heiß. Außerdem sind einige Sätze von Wolfram

Menschick (1937-2010), dem früheren Eichstätter Domkapellmeister, enthalten.

Bischof Gregor Maria Hanke dankt in seinem Vorwort allen Organistinnen und

Organisten, "die der Feier der Liturgie an der Orgel dienen und den Gesang der

Gemeinde begleiten". Mit großer Dankbarkeit stelle er fest, dass der Organistendienst

im Bistum Eichstätt nicht nur an Pfarrkirchen und bedeutenden Gotteshäusern mit oft

wunderbaren Orgeln versehen werde, sondern ebenso an vielen Filial- und

Nebenkirchen. "Gerade auch dort, wo die gottesdienstliche Gemeinde oft klein und

das Instrument in seinen Möglichkeiten begrenzt ist, erweist sich der treue und

hingebungsvolle Dienst des Organisten als wahres Opfer des Lobes", so Hanke.

Das Orgelbuch für den Diözesananhang des neuen Gotteslobes kann an der Pforte

des Bischöflichen Ordinariates, Leonrodplatz 4, in Eichstätt erworben werden.

Weitere Informationen zum neuen Gotteslob unter "www.bistum-eichstaett.de/liturgie

/gotteslob".

"Gemeinsam unterwegs": Ökumenischer Pfarrerstudientag in Schwabach

Eichstätt/Schwabach, 15.10.2013. (pde) – Zu einem ökumenischen Studientag für

katholische und evangelische Pfarrer und Pfarrerinnen laden der Eichstätter Bischof

Gregor Maria Hanke und der Nürnberger Regionalbischof Stefan Ark Nitsche ein. Bei

dem Treffen am 17. Oktober werden rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

erwartet. Gemeinsam werden sie ein Stück des fränkischen Jakobsweges von

Schwabach zur ökumenischen Pilgerkapelle nach Kammerstein zurücklegen. In

Gesprächen und Vorträgen setzen sie sich dort mit dem Thema "Pilgern – für mich

und in der Gemeinde" auseinander. Der Studientag wird um 16.00 Uhr mit einer

ökumenischen Vesper in der Pfarrkirche Kammerstein beendet, zu dem auch die

Bevölkerung eingeladen ist.

Eichstätter Stadtansichten: Führungen zum Abschluss der Ausstellung im

Diözesanmuseum

Eichstätt, 21.10.2013. (pde) – Noch bis zum 3. November ist die Ausstellung

"Eichstätt – Stadtansichten des 15. bis 19. Jahrhunderts" im Domschatz- und

Diözesanmuseum zu sehen. Präsentiert werden 80 Exponate aus kirchlichen,

staatlichen und städtischen Institutionen sowie aus Privat- bzw. Vereinsbeständen.

Höhepunkte sind in Eichstätt noch nie gezeigte Blätter wie die früheste bekannte

Abbildung des Domes aus dem 15. Jahrhundert oder Originalzeichnungen des

fürstbischöflichen Hofbaumeisters Mauritio Pedetti aus dem späten 18. Jahrhundert.

Zwei öffentliche Führungen stehen noch auf dem Begleitprogramm: am 27. Oktober

und am 3. November, jeweils sonntags um 14.30 Uhr, führt Mitkuratorin Dr. Simone

Hartmann durch die Ausstellung. Treffpunkt ist an der Museumskasse. Die Gebühr

beträgt 4 Euro. Weitere Informationen unter "www.dioezesanmuseum-eichstaett.de".

Besuch aus Kuba im Referat Weltkirche: Kooperation in der Bildung diskutiert

Eichstätt, 15.10.2013. (pde) – Die Kooperation beim Ausbau wertebezogener


Bildungsangebote in Kuba war Thema eines Treffens des bischöflichen Beauftragten

für Angelegenheiten der Weltkirche, Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn, mit der

kubanischen Wissenschaftlerin Dr. María Luz Mejía Herrera im Referat Weltkirche der

Diözese Eichstätt. Herrera ist Professorin für Sozialphilosophie an der Universidad

Central "Marta Abreu" de Las Villas/Kuba und hält sich derzeit im Rahmen eines

Lehrauftrags an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt auf.

Das Bistum Eichstätt engagiert sich zusammen mit dem Institut zur interdisziplinären

und interkulturellen Erforschung von Phänomenen der sozialen Exklusion (ISIS) und

der Fakultät für Soziale Arbeit der KUE seit vielen Jahren in einem deutschkubanischen

Dialogprozess. Gemeinsam organisieren die drei Einrichtungen

bundesweit anerkannte Kuba-Tagungen.

Katholische Morgenfeier mit Domvikar Kürzinger im Bayerischen Rundfunk

Eichstätt, 18.10.2013. (pde) – "Nicht mag ich mehr beten, da du schon alles weißt. Du

lächelst". Dieser Spruch von Kurt Marti und die rechte Weise zu beten sind Thema der

Morgenfeier, die der Rundfunkbeauftragte der Diözese Eichstätt, Domvikar Reinhard

Kürzinger, am Sonntag, 27. Oktober, im ersten Hörfunkprogramm des Bayerischen

Rundfunks gestaltet. Die Sendung wird von 10.05 Uhr bis 10.35 Uhr auf Bayern 1

ausgestrahlt.

"Wort zum Tage" mit Professor Dr. Jürgen Bärsch im Deutschlandradio

Eichstätt, 21.10.2013. (pde) – Professor Dr. Jürgen Bärsch aus Buxheim spricht das

"Wort zum Tage" vom 4. bis 9. November im Deutschlandradio. Dr. Bärsch, Professor

für Liturgiewissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt‐Ingolstadt, nimmt

den "Totenmonat" November zum Anlass, um im "Wort zum Tage" nach dem Sinn des

Totengedenkens und seiner Formen in der christlichen Spiritualität zu fragen. Dabei

wird er betonen, dass die Erinnerung an die Toten nicht nur rückwärtsgewandt ist,

sondern auch für eine bewusste Lebensgestaltung hier und heute von großer

Bedeutung sein kann. Die Sendung ist jeweils von Montag bis Samstag von 6.23 bis

6.26 Uhr im Deutschlandradio Kultur (www.dradio.de) zu hören.

Neuer Feuerwehrseelsorger für Nürnberg – Diakon Dahmer beauftragt

Eichstätt/Nürnberg, 18.10.2013. (pde) – Diakon Andreas Dahmer (40) übernimmt

künftig den Dienst der Feuerwehrseelsorge in der Stadt Nürnberg zusätzlich zu seinen

bisherigen Aufgaben. Seine Aufgaben umfassen den Unterricht in der

Feuerwehrausbildung, die Einsatznachsorge und die seelsorgerliche Begleitung

einzelner Einsatzkräfte bei der Nürnberger Feuerwehr. Bislang betreute der

evangelische Pfarrer Hans-Eberhard Rückert diese Aufgaben als "Fachberater

Seelsorge".

Andreas Dahmer wurde 2011 zum Ständigen Diakon mit Zivilberuf für das Bistum

Eichstätt geweiht. Der Familienvater ist im Hauptberuf Polizeibeamter. Er ist

außerdem ausgebildeter Rettungssanitäter und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in

seinem Heimatort Nürnberg-Fischbach. Dort ist er auch weiterhin ehrenamtlich in der

Seelsorge tätig.

Ministrantenwallfahrt nach Rom: Anmeldestart am 21. Oktober

Eichstätt, 15.10.2013. (pde) – Mehr als 40.000 Ministrantinnen und Ministranten aus

den 27 Bistümern Deutschlands werden im August des kommenden Jahres nach

Rom pilgern. Auch alle Messdiener der Diözese Eichstätt im Alter von 13 bis 16

Jahren sind zu diesem Großereignis eingeladen.

Die erste bundesweite Ministrantenwallfahrt vom 4. bis 10. August 2014 steht unter

dem Motto "Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun", das sich auf eine Bibelstelle im


Matthäusevangelium (Mt 12,9-14) bezieht. Zentrale Programmpunkte sind ein

Zusammentreffen aller deutschen Ministranten und eine Audienz mit Papst Franziskus

auf dem Petersplatz. Neben dem Besuch der großen Pilgerkirchen und des antiken

Roms erwartet die Messdiener ein einmaliges Gemeinschaftserlebnis mit

Gesprächen, Gebeten, Gottesdiensten und Musik. Mit der Wallfahrt sollen die Kinder

und Jugendlichen auch in ihrem christlichen Glauben gestärkt werden.

Für die Diözese Eichstätt leiten Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher und

Diözesanjugendseelsorger Christoph Witczak die Pilgerfahrt. Ab Montag, 21.

Oktober, nimmt das Bischöfliche Jugendamt Anmeldungen ausschließlich in

schriftlicher Form entgegen. Vorher eingehende Anmeldungen können nicht

berücksichtigt werden. Die Reihenfolge des Einganges im Bischöflichen Jugendamt

entscheidet über die Teilnahme. Die Pfarreien haben die Einladungen zur

Ministrantenwallfahrt nach Rom mit detaillierten Informationen bereits erhalten.

Weitere Auskünfte und Anmeldung beim Bischöflichen Jugendamt,

Ministrantenreferat, Burgstraße 8, 85072 Eichstätt, Tel. (08421) 50-631, Fax 50-639,

E-Mail: ministranten@bistum-eichstaett.de. Ein Flyer mit Anmeldeformular steht auch

unter "www.bistum-eichstaett.de/ministranten" zur Verfügung.

Einkehrtag für Präfekten und Obmänner der MMC am 27. Oktober

Eichstätt, 15.10.2013. (pde) – Zu einem Einkehrtag am Sonntag, 27. Oktober, im

Eichstätter Priesterseminar lädt die Marianische Männerkongregation (MMC) die

Präfekten ihrer Filialkongregationen, die Obmänner der Hauptkongregation Eichstätt

und die Sodalen der Eichstätter Ortsgruppe ein. Das Thema des Tages lautet

"Lebendiger Glaube in den jungen Kirchen Asiens – ein Reisebericht aus Manila und

die Frage der Verlebendigung und Erneuerung unserer Kirche".

Auf dem Programm stehen ab 8.30 Uhr Beichtgelegenheit in der Schutzengelkirche,

ein Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Kreuzkapelle und danach einen Vortrag. Nach

dem Mittagessen um 13.15 Uhr ist Zeit für Austausch und Diskussion. Gegen 14 Uhr

besteht die Möglichkeit zur Besteigung des Glockenturms und Besichtigung der

Umgänge in der Schutzengelkirche. Der Tag schließt mit einem Rosenkranz für die

verstorbenen MMC-Sodalen gegen 14.45 Uhr in der Kreuzkapelle. Die geistliche

Leitung hat Präses Regens Christoph Wölfle. Anmeldung zum Mittagessen bis

spätestens 21. Oktober beim ersten Assistenten Jakob Streller, Tel. (08421) 8884,

E-Mail an jakob.streller@web.de.

"Liebe, Leib und Leidenschaft": Sammelband mit Beiträgen zur Theologie des

Leibes von Johannes Paul II. erschienen

Eichstätt, 16.10.2013. (pde) – Die Vorträge und Reden der internationalen Tagung

über die Theologie des Leibes von Papst Johannes Paul II. in Eichstätt sind nun in

Buchform erschienen. Die Veranstalter des Kongresses vom Mai 2011 übergaben die

ersten Exemplare des Bandes an Bischof Gregor Maria Hanke und den Präsidenten

der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Professor Dr. Richard Schenk.

Unmittelbar nach der Seligsprechung von Johannes Paul II. befasste sich eine

internationale Tagung in Eichstätt mit der Theologie des Leibes des 2005

verstorbenen Papstes. An der Tagung "Liebe, Leib und Leidenschaft", die an der

Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt stattfand, nahmen Referenten aus sechs

Ländern teil. Bei Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops und Filmpräsentationen

wurde die theologische Grundlegung ergänzt durch Erfahrungen aus der

medizinischen, seelsorglichen und erzieherischen Praxis.

Die Theologie des Leibes entfaltete Johannes Paul II. in den 133 Katechesen der

Mittwochsaudienzen zwischen 1979 und 1984. Ausgehend von der Bibel beschreibt

er in ihnen das Wesen des Menschen und die Bedeutung seiner Körperlichkeit. Sie


entstanden aus seiner langjährigen Begleitung von Jugendlichen, jungen

Erwachsenen und Ehepaaren.

Die Autoren des nun erschienenen Buches zeigen facettenreich und aus ihrem je

eigenen Fachbereich die einzigartige Kostbarkeit von Mann und Frau. Zu Wort

kommen beispielsweise der Sekretär des Päpstlichen Rates für die Familie, Bischof

Jean Laffitte, die Herausgeber der Mittwochskatechesen in deutscher Sprache,

Renate und Professor Dr. Norbert Martin, und Professor Dr. Stephan Kampowski vom

Päpstlichen Johannes Paul II. Institut in Rom. Außerdem finden sich Beiträge von

Referentinnen und Referenten, die über den akademischen Diskurs hinaus die

Theologie des Leibes in ihrem Lebensalltag verwirklichen. Zu Wort kommen auch

Bischof Gregor Maria Hanke und der Großkanzler der Katholischen Universität

Eichstätt-Ingolstadt, Reinhard Kardinal Marx.

Maria Groos, Teresa Loichen, Manfred Gerwing (Hrsg.), Liebe, Leib und

Leidenschaft. Zur Theologie des Leibes von Johannes Paul II. Reflexionen und

exemplarische Einblicke. Verlag: Fe-Medienverlag, Kißlegg, 2013. 223 Seiten. Preis:

10 Euro. ISBN: 978-3-86357-050-7.

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