Computergrafik und OpenGL

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Computergrafik und OpenGL

Computergrafik und

OpenGL

Dieter Orlamünder, Wilfried Mascolus

Eine systematische Einführung

ISBN 3-446-22837-3

Vorwort

Weitere Informationen oder Bestellungen unter

http://www.hanser.de/3-446-22837-3 sowie im Buchhandel


Vorwort

Die Computergrafik hat in letzter Zeit, bedingt durch eine enorme Entwicklung der Informationstechnik

und angeregt durch die höhere Erwartungshaltung der Anwender, als wesentlicher

Bereich der Informatik an Bedeutung gewonnen. Besonders durch komplexe

grafische Software, aber auch schon durch den Umgang mit den grafischen Nutzeroberflächen

der Betriebssysteme und des WWW (World Wide Web) sowie vielerlei grafikorientierter

Software, wie Spielprogramme oder Software zur Bildbearbeitung, kommt fast

jeder mit der Computergrafik in Kontakt. In diesem Buch stellt sich aber weniger die Frage

nach dem Umgang mit fertiger Grafiksoftware. Vielmehr soll dem Aspekt der Entwicklung

solcher Software einschließlich der theoretischen Grundlagen größte Aufmerksamkeit

zukommen. Es wird die Frage beantwortet, wie es eigentlich möglich ist, dass

scheinbar problemlos bunte Gegenstände, Figuren und Bilder auf dem Bildschirm erscheinen

und sich dort bewegen.

Es gibt international ein großes Angebot an Literatur zur Computergrafik. Dort wird diese

aber zum Teil sehr abstrakt oder theoretisch dargestellt. In diesem Buch soll deshalb

neben der Vorstellung einer Auswahl der wichtigsten und bewährten grafischen Algorithmen

auch gezeigt werden, wie diese mit einer modernen Programmiersprache und der

aktuellen Grafikschnittstelle OpenGL (Open Graphics Library) effektiv umgesetzt und

die Wirkungsweise der vorgestellten Algorithmen sichtbar wird.

Das Buch wendet sich an interessierte Schüler, Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften

sowie der Informatik, aber auch an weitere Interessenten, die den Kontakt zur

Computergrafik suchen oder sich mit deren Problemen auseinander setzen wollen bzw.

müssen und Interesse an der individuellen Programmierung grafischer Anwendungen haben.

Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Bibliothek OpenGL zur grafischen Programmierung.

Bereits 1992 wurde diese von einem Gremium bedeutender Hardware- und Softwarehersteller

aus der grafischen Programmierschnittstelle GL (Graphics Library) der

Firma Silicon Graphics entwickelt und plattformübergreifend freigegeben. Gegenwärtig

ist OpenGL der wichtigste Standard zur Grafikprogrammierung und wird zusätzlich interessant,

weil die bedeutendsten Grafikkarten wesentliche Funktionalitäten von OpenGL

in der Hardware enthalten und dadurch schon erstaunliche Grafikleistungen auf normalen

PCs möglich sind.

Eng mit der Grafikschnittstelle sind natürlich das Betriebssystem und die Programmiersprache

verbunden, über die die eigentlichen Grafikfähigkeiten auch sichtbar werden.

OpenGL ist nicht nur unabhängig von der Hard- und Systemsoftware, sondern auch von

der zu benutzenden Programmiersprache. Während im Bereich der professionellen Softwareentwicklung

als Programmiersprache C++ dominiert, bietet sich für den Lernenden,

den an der Programmierung interessierten Fachleuten aus den unterschiedlichsten Gebieten,

aber auch den Informatikern die Software-Entwicklungsumgebung Delphi mit der

Programmiersprache Object Pascal an. Dort kommt man mit einem sehr sinnvollen und

nutzerfreundlichen Konzept der grafischen Unterstützung bei der Programmierung der


6 Vorwort

Nutzeroberfläche und einer einfachen Interrupt-Behandlung in Kontakt. Durch die Bereitstellung

und Nutzung eines Prototyps für OpenGL-Projekte in diesem Buch kann

man sich fast ausschließlich auf die Programmierung grafischer Anwendungen mit

OpenGL orientieren.

Die Autoren hoffen, mit diesem auf langjähriger Lehrtätigkeit basierenden Buch Interessenten

eine angemessene Unterstützung bei der Programmierung grafischer Anwendungen

zu bieten und wünschen bei der praktischen Arbeit gute Ideen und viel Erfolg. Sie

bitten gleichzeitig um Nachsicht, wenn ihnen trotz größter Aufmerksamkeit Fehler entgangen

sind.

Abschließend möchten sich beide Autoren beim Fachbuchverlag Leipzig für die Förderung

der Buchidee bedanken. Unsere ganz besondere Anerkennung gilt der Lektorin

des Verlags Frau Erika Hotho für ihre konstruktive Hilfe und die sehr angenehme Zusammenarbeit.

Dieter Orlamünder

Wilfried Mascolus

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