KINDERN CHANCEN ERÖFFNEN GESCHENKE EINMAL ANDERS BENEFIZ ...

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KINDERN CHANCEN ERÖFFNEN GESCHENKE EINMAL ANDERS BENEFIZ ...

Mit den besten Wünschen für eine frohe Advents- und Weihnachtszeit

vom gesamten Andheri-Team

BEGRÜSSUNG

Liebe Mitglieder und Freunde,

vor wenigen Tagen erst bin ich wieder aus Indien zurückgekehrt: Selten hat

mich eine Reise gleichzeitig so beglückt und zutiefst schockiert. In Madhya Pradesh,

im Herzen Indiens, waren wir vor Jahren sehr besorgt über den schlechten

Gesundheitszustand vieler Kinder: Unter- und Fehlernährung, durch verunreinigtes

Wasser bedingte Erkrankungen, fehlende medizinische Versorgung

– alles kam zusammen. Jetzt war ich gespannt zu sehen, wie sich die Situation

entwickelt hat: In Chhitapal und anderen Dörfern sind jetzt von ganz wenigen

Ausnahmen abgesehen alle Kinder ausreichend ernährt und sie gehen alle zur

Schule – Mädchen wie Jungen! Ganze Gruppen von Mädchen radeln zur weiterführenden

Schule in den nächstgrößeren Ort: Bildung statt Kinderarbeit und

früher Heirat. Welch’ eine Veränderung!

Doch das Schicksal der Musahar, der Rattenfänger, lässt mich nicht mehr los:

Die Menschen gelten als so „unrein“, dass sie nicht einmal als Tagelöhner auf

den Feldern arbeiten dürfen. So leben sie von Ratten und den Kornvorräten, die

die Tiere sich in ihren Höhlen angelegt haben. Täglich sterben Kinder an Hunger bzw. an Krankheiten, gegen die ihre

geschwächten Körper sich nicht wehren können. So viel Elend, so viel Hoffnungslosigkeit!

Doch wir haben jetzt einen Weg gefunden, diesen Kindern, diesen Familien zu helfen (s. Bericht S. 6 in diesem FORUM).

Diese Reise hat mich wieder einmal bestärkt: Unser gemeinsamer Einsatz ist so wichtig – und er lohnt sich! Hier in diesem

FORUM lesen Sie viele Beispiele von großer Not, aber vor allem von positiver Veränderung.

Im Namen des gesamten Andheri-Teams sage ich Ihnen von Herzen DANKE, dass Sie dazu beitragen, Kindern eine Zukunft

zu schenken.

Elvira Greiner, 1. Vorsitzende

Kinder schuften – Kinder sterben – millionenfach!

Über einen der größten Menschenrechtsskandale der Welt

In Bangladesch stirbt alle 4 Minuten ähnlich wie in Bangladesch.

ein Neugeborenes. In den vergangenen

zwei Jahrzehnten sind in Indien des Bewusstsein für die Bedeutung

Die Gründe sind vielfältig: mangeln-

mindestens 40 Millionen Kinder verhungert

oder an Krankheiten wie Zugang zu Schulen und vor allem die

von Bildung bei den Eltern, fehlender

Durchfall, Masern oder Erkältung große Armut der Familien. Weltweit

gestorben, weil ihre geschwächten sind es immer noch geschätzte 168

Körper nicht dagegen ankämpfen Millionen Mädchen und Jungen, die

konnten. Ein Skandal! Doch wo bleibt arbeiten müssen, um das Überleben

der weltweite Aufschrei???

für sich und ihre Familien zu sichern.

Vielleicht müssen wir uns schützen Davon schuften ca. 85 Millionen in

vor der Grausamkeit dieser Wahrheit; Minen, Steinbrüchen, auf Plantagen

vielleicht sind es die nüchternen Zahlen,

die es uns erlauben, nicht wirklich Bedingungen, die ihre Gesundheit,

mit giftigen Pestiziden, d.h. unter

mitzufühlen mit diesen Kindern und Sicherheit und Entwicklung massiv gefährden.

Hierzu gehört übrigens auch

ihren Eltern:

80 % der Schwangeren leiden unter die sklavenähnliche Beschäftigung in

Anämie. In Bangladesch sind 40 % der Haushalten, oftmals verbunden mit

Mütter nicht einmal 18 Jahre alt, wenn Misshandlungen und Missbrauch.

sie das erste Kind zur Welt bringen. Wer ist verantwortlich für diesen

Kein Wunder, dass jeder dritte Säugling

bei der Geburt untergewichtig ist. Was muss geschehen, um dieses him-

Skandal?

Ein Drittel aller weltweit unterernährten

Kinder lebt in Indien.

Selbstverständlich müssen sich die

melschreiende Elend zu beenden?

Hier gehen auch mehr als 7 Millionen

Kinder nicht zur Schule und von mit Nachdruck für die Verbesserung

Regierungen der jeweiligen Länder

den übrigen brechen über 50 % den der Situation der Kinder einsetzen.

Schulbesuch in der Grundschule ab, Auch die Nichtregierungsorganisationen

spielen eine wichtige Rolle bei der

Aufklärung über Kinderrechte und bei

deren Einforderung. Hierfür brauchen

sie hoch motivierte und fachlich geschulte

Mitarbeiter. Hier können wir

ganz gezielt Hilfestellung geben. Bei

allen Planungen sollte daran gedacht

werden, die Kinder selbst aktiv mit

einzubeziehen.

Und wir haben noch eine Chance,

ganz konkret gegen Kinderarbeit zu

kämpfen: Wir können beim Einkauf

von Waren aus den entsprechenden

Ländern dezidiert nachfragen, wieweit

und wie intensiv kontrolliert wird, ob

Kinderarbeit involviert ist.

Wir müssen dem Sterben der Kinder

nicht hilflos zusehen.

Jeder kann etwas tun!

Elvira Greiner

Das Deutsche

Zentralinstitut

für soziale

Fragen (DZI)

bescheinigt:

Ihre Spende

kommt an!

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