Die Südweststadt - KA-News

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Die Südweststadt - KA-News

Die

Südweststadt

Bürgerheft des Bürgervereins Südweststadt, www.suedweststadt.de

März 2013, Ausgabe Nr. 2, Jahrgang 38

Aus dem Leben

des Bürgervereins

Haltestelle Kolpingplatz

www.buergerhefte.de


Die

Südweststadt

Bürgerheft des Bürgervereins Südweststadt, www.suedweststadt.de

März 2013, Ausgabe Nr. 2, Jahrgang 38

Aus dem Leben

des Bürgervereins

Haltestelle Kolpingplatz

www.buergerhefte.de


Die Südweststadt

Grußwort | 1

Die Südweststadt

Offizielles Bürgerheft des

Bürgervereins Südweststadt

März 2013, Ausgabe Nr. 2, Jahrgang 38

Inhaltsverzeichnis

Grußwort 1

Aus dem Leben des Bürgervereins 2

Quer durch die Südweststadt 7

Aus den Parteien 8

Winterlicher Zoospaziergang 10

Die Polizei informiert 11

Aus dem Zoo Karlsruhe 12

Aus den Kirchen 14

Aus den Schulen 18

Bücherecke 19

Aus dem Geschäftsleben 20

Herausgeber:

Bürgerverein der Südweststadt e. V.

Jürgen Sickinger, 1. Vorsitzender

Vorholzstraße 21, 76137 Karlsruhe,

Fon 0721 357777, Fax 0721 38489035

kontakt@suedweststadt.de

www.suedweststadt.de

Redaktion:

Martin Kuld (verantwortlich)

Bulacher Straße 4, 76135 Karlsruhe

Fon 0721 812753

Beiträge per Mail an jockkuld@web.de

Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen nicht

in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar.

Anzeigen:

Michael Rainer (verantwortlich)

Fon 0721 97830 18, Fax 0721 97830 40,

anzeigen@stober.de, www.buergerhefte.de

Zur Zeit ist die Anzeigenpreisliste Nr. 5 gültig.

Erscheinungsweise: 6 x jährlich in den Monaten

Februar, März, Juni, Juli, Oktober und November

Verteilte Auflage: 11.250 Exemplare

Redaktionsschluss „Die Südweststadt“:

2. Mai 2013 für Heft 3/2013

Grußwort

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in der ersten Ausgabe unseres Hefts

konnten Sie sich im sowohl

im allgemeinen,

„rotgeränderten“ Teil

als auch in unserem

„gelben“ Südweststadtteil

über die Vorbereitungen

für den Stadtgeburtstag

im Jahr 2015

Foto: privat informieren. Manchem

scheint dies jedoch noch in weiter Ferne

zu liegen. Veranstaltungen zur Feier solch

großer Anlässe benötigen eine relativ

lange Vorbereitungszeit. Was oder besser

wer wird jetzt aber vor allen Dingen

gebraucht? Ihre Ideen, wie wir in der

Südweststadt den 300. Stadtgeburtstag

angemessen mitfeiern können. Lassen

Sie doch einfach mal Ihrer Fantasie freien

Lauf. Schreiben Sie auf, was Ihnen als

Veranstaltung zum Stadtgeburtstag so

einfällt, und teilen Sie das Ergebnis dem

Bürgerverein mit. Es steht dabei auch als

Option im Raum, möglicherweise zusammen

mit Beiertheim eine große Veranstaltung

oder mehrere kleinere gemeinsame

Veranstaltungen zu planen. Stichworte

wie „Alb“, „Günter-Klotz-Anlage“, „Südtangente“

oder „Festplatz“ könnten

beim Nachdenken vielleicht hilfreich sein.

Sicherlich wird nicht jede Idee umsetzbar

sein. Eine echte Auswahl können wir

aber nur aus einem breiten Ideenangebot

treffen. Allerdings ist der Zeitrahmen,

den uns das Stadtmarketing eröffnet hat,

recht eng. Denn darüber, was in den einzelnen

Stadtteilen tatsächlich umgesetzt

werden wird, soll bereits im Herbst dieses

Jahres entschieden werden. Gemessen

an dem schon sehr langen zeitlichen


Die Südweststadt

2 | Aus dem Leben des Bürgervereins

Vorlauf, der die Bürgervereine mehr im

Ungewissen gelassen als mit greifbaren

Ergebnissen versorgt hat, ist das nur sehr

wenig Zeit, die uns allen zu konstruktiver

Zusammenarbeit verbleibt.

Der Ruf nach rechtzeitiger Bürgerbeteiligung

wird bei allen möglichen Projekten

zu Recht immer wieder eingefordert.

Jetzt liegt es an Ihnen, den Bewohnerinnen

und Bewohnern unserer Südweststadt,

einmal Bürgerbeteiligung tatsächlich

praktisch auszuüben!

Dem Bürgerverein kommt dabei zunächst

nur die Rolle des Koordinators bzw. des

Budget-Verwalters zu. Sobald uns umsetzbare

Vorschläge vorliegen, werden

wir diese in Form eines Forums mit Ihnen

diskutieren. Falls Sie Fragen haben,

schreiben Sie uns oder rufen uns einfach

an. Lassen Sie uns nicht im Stich, wir hoffen

auf Ihre Kreativität!

Herzlichst

Ihr Jürgen Sickinger

Aus dem Leben

des Bürgervereins

Zusammenarbeit in der Südweststadt

stellen wir uns anders vor

Der Bürgerverein hatte Anfang Februar

46 Institutionen (Kirchengemeinden,

Schulen usw.) mit dem Angebot angeschrieben,

am 27. Februar an einer Gesprächsrunde

teilzunehmen, die eine

engere Zusammenarbeit mit diesen

Gruppierungen in der Südweststadt

zum Ziel hatte, weitere Treffen waren

geplant. Das breite Spektrum der Angeschriebenen

ließ uns hoffen, einen adäquaten

Ersatz für die im Stadtteil nur

spärlich vorhandenen Vereine zu finden.

Aus gegebenem Anlass und damit der

Einstieg zur Zusammenarbeit über den

Weg eines vorgegebenen Themas leichter

wird, sollte das Stadtteilprojekt der

Südweststadt für 2015 als „Aufmacher“

dienen. Bis zum Anmeldeschluss am

25. Februar hatten sich gerade mal 9 der

eingeladenen 46 Organisationseinheiten

angemeldet. Aus diesem Grund sah sich

der Vorstand des Bürgervereins gezwungen,

dieses erste Gespräch kurzfristig

abzusagen. Schade um die aufgewandte

Zeit und die vergebens getätigten Ausgaben.

Beides ist sicherlich zu verschmerzen.

Was aber tiefer sitzt, ist die spürbare

Gleichgültigkeit gegenüber dem ehrenamtlichen

Engagement des Bürgervereins

seitens dieser Organisationen. Es war

zwar nicht gefordert, aber wenigstens

eine Nachfrage in der Sache oder eine

Absage, gleich auf welchem Weg, hätte

der einen oder anderen Institution sicher

gut zu Gesicht gestanden. Der Vorstand

hatte sicherlich nicht damit gerechnet,

dass uns die Leute die Türen einrennen,

aber ein so deprimierend schlechtes Echo

war dann schon nicht ganz einfach wegzustecken.

Da aber auch danach das Bürgervereinsleben

weitergeht und unsere Aufgaben

nicht weniger werden, setzen wir unsere

Hoffnung, nicht nur, aber auch und gerade

das Stadtgeburtstagsprojekt der Südweststadt

betreffend, auf unsere Mitbürger

und Mitbürgerinnen. Insoweit darf ich

an dieser Stelle nochmals ausdrücklich auf

das Grußwort in diesem Heft hinweisen.

Den neun Institutionen, die an der Zusammenarbeit

mit dem Bürgerverein durch

ihre Anmeldung Interesse zeigten, danken

wir an dieser Stelle nochmals ganz

herzlich. Wir bleiben mit Ihnen in Verbindung.

Jürgen Sickinger, Vorsitzender


Die Südweststadt

Aus dem Leben des Bürgervereins | 3

Dieter Weingärtner

(Foto: John)

Wer hat die schönsten ...?

(js) ... nicht Schäfchen, sondern Hühner?

Die hat zweifelsfrei unser Vorstandsmitglied

Dieter Weingärtner.

Er ist nicht

nur sehr aktiv in unserem

Bürgerverein

tätig, nein, schon

seit Jahrzehnten

hat er sich der Zucht

von Rassegeflügel

verschrieben. Unzählige

Preise und

Titel reihen sich seit

Jahren als Lohn für

die aufwendige Zuchtarbeit aneinander.

Dass er damit immer noch sehr erfolgreich

ist, bewies er bei der Teilnahme an der Europaschau

in Leipzig im Dezember 2012.

Gleich zwei Europameistertitel und einen

Europa-Champion heimste Weingärtner

als Lohn seiner akribischen Zuchtarbeit

ein. Mal ehrlich: Wer kennt den schon

„Welsumer Hühner – orangefarbig“ oder

„Maraus-Hühner – gold-weizenfarbig“?

Schon beim Schreiben dieser Namen tut

man sich relativ schwer. Aber genau mit

Spitzenexemplaren dieser Rassen errang

Dieter Weingärtner Europameister- bzw.

Europa-Champion-Ehren. Der Titel des

Champions gebührt dem Züchter, der das

beste Tier einer Rasse präsentiert.

Für viele von uns Laien beginnt und endet

der maximale Bezug zur Materie wohl

eher an einen Hähnchen-Drehspieß. Geht

man aber davon aus, dass Weingärtners

Hühner unter fast 100.000 zur Prämierung

vorgestellten Tieren aus 24 Ländern Europas

als Sieger gekürt wurden, bekommt

das Ganze erst den richtigen Stellenwert.

Die Dresdener Europaschau war nach

Weingärtners Angaben die bisher größte

ihrer Art.

Und wie heißt der landläufig bekannte

Spruch? Hinter jedem erfolgreichen Mann

steht eine starke Frau. Sicher ist die erfolgreiche

Teilnahme an der Europaschau zu

einem Gutteil auch Annemarie Weingärtner,

Dieters Ehefrau, zu verdanken. Vor allem im

Bereich der Hühnerhaltung und Pflege sowie

bei der arbeitsintensiven Vorbereitung

der Tiere vor den Ausstellungen wäre ohne

ihre Hilfe wohl nicht alles so erfolgreich verlaufen,

wie dies bisher der Fall war.

Der Bürgerverein gratuliert Dieter Weingärtner

ganz herzlich zu diesem großartigen

Erfolg. Und die gute Nachricht für

viele lärmgeplagte Mitbürger und Mitbürgerinnen

der Südweststadt: Das Beste

an der ganzen Sache ist, dass dieses preisgekrönte

Geflügel nicht in der Südweststadt,

sondern in Daxlanden, abseits der

Wohnbebauung, gackert und kräht!

Aber auch noch zwei weitere rührige

Karlsruher Züchter haben große Erfolge

bei der Europaschau errungen. Wolfgang

Ruf gewann mit Fasanen „Temmink-Tropagan“

und Emil Frekot mit Zwerghühnern

„Malaien – blau-weizenfarbig“ die

Titel Europameister bzw. Europameister

und Europa-Champion. Man sieht, Karlsruhe

ist nicht nur als Technologieregion

Spitze, nein, auch in der Rassegeflügelzucht

kommt man nur schwer an begeisterten

Karlsruher Züchtern vorbei.

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Die Südweststadt

4 | Aus dem Leben des Bürgervereins

So gefällt uns das

(aber noch nicht alles)

(js) Seit dem 20. Februar ist die Haltestelle

am Kolpingplatz endlich komplett. An

diesem Tag ging recht unspektakulär und

quasi als „i-Tüpfelchen“ die lange vermisste

Fahrgastinformationsanzeige in

Seit 20. Februar immer gut informiert durch die

Fahrgastanzeige (Foto: Sickinger)

Betrieb. Jetzt hat die neue Haltestelle so

ziemlich alles, was heute eine moderne

Tram-Haltestelle ausmacht, wenngleich

auch noch einige Kleinigkeiten verbesserungsfähig

sind. So gibt es beispielsweise

an der neuen Bushaltestelle zwar schöne

Haltestellenschilder, leider aber keine

Fahrplantafeln! Diese hängen geschützt

und einträchtig mit den Tram-Fahrplänen

in der relativ weit entfernten Glasvitrine

unter dem Wartehäuschen. Pech hat nun

der, der den Busfahrplan einsehen muss

und möglicherweise nicht ganz so gut

zu Fuß ist. Denn wenn während des Studiums

des Busfahrplans der Bus aus der

Südendstraße in die Haltestelle einbiegt,

schafft es nicht unbedingt jeder, diesen

Bus dann auch noch zu „erwischen“. Es sei

denn, ein aufmerksamer und nicht vom

Fahrplandruck gehetzter Busfahrer erkennt

die Situation und wartet auf diesen

Fahrgast. Hier könnte man mit geringen

Mitteln eine relativ komfortable Situation

schaffen. Es sollte auch mal möglich sein,

sinnvolle Nutzanwendung über ein noch

so klug ausgedachtes Haltestellen-Design

zu stellen. Wenn dies auch „nur“ zum

Wohle des Kunden geschieht! Und noch

ein wichtiges Detail. Ein Abfallkorb auf jeder

Seite der Bushaltestelle wäre durchaus

angebracht.

Auf einen weiteren Mangel baulicher Art

wollen wir hier hinweisen: Jeweils zwischen

der dem Bahnsteig zugewandten

Schiene (auf der westlichen Seite mehr

als auf der östlichen Seite der Haltestelle)

wurde der Asphalt-Belag mehr als nachlässig

verbaut. Eigentlich sollte dieser

schmale Streifen zwischen der kleinen Stufe

und der Schiene ein geringes Gefälle in

Richtung Schiene aufweisen. Dadurch soll

nämlich Regen- und oder Schmelzwasser

in das Schienenprofil laufen und darin an

den dafür vorgesehenen Stellen ablaufen.

In großen Teilen des gesamten neuen Hal-

Seniorenfreundlicher

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Die Südweststadt

Aus dem Leben des Bürgervereins | 5

Der eingeschränkte Regenablauf sorgt mit Spritzwasser

für Verärgerung bei wartenden Fahrgästen

(Fotos: Sickinger)

testellenbereichs ist dies auch so einigermaßen

der Fall. Aber ausgerechnet an der

westlichen Haltestellenseite wurde fast

auf der gesamten Länge einer normalen

Tram derart geschludert, dass sich dort auf

der ganzen Fläche eine mehr oder weniger

breite Pfütze bildet. Und schon ist das

durchdachte Entwässerungssystem nichts

mehr wert. Das Ergebnis sind dann böse

Anrufe beim Bürgerverein von Mitbürgerinnen

oder Mitbürgern, die von seitlich

knapp durch die Haltestelle fahrenden

Pkw bespritzt werden. Sollte man dieses

Nass von unten als Ausgleich dafür werten,

dass man durch den Unterstand währenddessen

einigermaßen gegen Nass von

oben geschützt wird? Doch wohl nicht!

Erkennbar verbessert hat sich die

Art und Weise der Nutzung des gesamten

Bereichs durch Fußgänger,

Radler und Autofahrer. Es hat sich

herumgesprochen, dass es insgesamt

auf gegenseitige Rücksichtnahme

ankommt, um den Platz in

seiner neuen Gestaltung unfallfrei

nutzen zu können. Wenn auch manche

Radler und Radlerinnen halt

immer noch nicht zwischen dem für

sie asphaltierten Radweg und dem

gepflasterten Gehweg unterscheiden

wollen. Dies hat aber sicher weder

planerische noch bauliche Gründe, sondern

liegt ausschließlich an dem mehr

als eigenwilligen Verständnis mancher

Verkehrsteilnehmer über das, was dazu

in der Straßenverkehrsordnung bindend

festgelegt ist.

Dreck-weg(-Wochen)

(js) Wohin man hört, heißt es: Karlsruhe

ist keine saubere Stadt. Deshalb führt

das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) seit

Jahren die „Dreck-weg-Wochen“ durch.

In diesem Jahr ist hierfür der Zeitraum

vom 1. März bis 18. Mai 2013 vorgesehen.

Gut ist, dass das AfA so etwas überhaupt

durchführt. Schlecht ist, dass die Stadt

Grund hat, eine solche Aktion durchführen

zu müssen.


Die Südweststadt

6 | Aus dem Leben des Bürgervereins

Wenn man sich in der Südweststadt nur

mal den Bahnhofvorplatz anschaut! Den

Dreck, der sich dort regelmäßig ansammelt

– an Wochenenden bevorzugt –,

weht keinesfalls der Wind dort hin. Nein,

es sind unverfrorene Zeitgenossen, die sich

mit Fast Food versorgen und die „Schalen“

der Früchte ihrer ideenlosen Ernährung

quasi jedermann vor die Füße bzw. auf die

Sitzbänke der Haltestellen werfen. Aber

damit nicht genug. So dient beispielsweise

die kleine Grünanlage an der Roonstraße

vor der Hirschbrücke als Abraumstelle

für Dreck und Unrat aller Art. Von Papiersäcken,

die besser der Altpapiersammlung

zugeführt worden wären, über gebrauchte

Windeln und sonstigen Abfall ist dort

fast alles zu finden. Haben diese Leute

noch nichts von Müll- oder Wertstofftonnen

gehört? Die Möglichkeiten, unsere

Stadt sauberer zu halten, ist in erster Linie

nicht Sache der Stadt, sondern im Weg der

Vermeidung die Sache ihrer Bewohner.

Das beginnt bei der Pflicht, den Gehweg

vor dem Grundstück sauber zu halten,

und endet in den Trambahnen, wo eigentlich

der Verzehr

von alkoholischen

Getränken, Fast

Food und Speiseeis

per Hinweisschild

untersagt

ist. Aber wen

stört das schon?

Falls man sich erdreistet,

auf das

Verbot hinzuweisen,

erntet man

im günstigsten

Schandfleck an der Hirschbrücke

(Foto: Redaktion)

Fall eine unverschämte

Bemerkung.

Zurück

bleiben Flaschen,

die teilweise auf dem Boden rollend ihren

mehr oder weniger klebrigen oder

alkoholischen Restinhalt mit der Zeit von

sich geben, Papiertüten mit dem, was

dem Fast-Food-Jünger dann doch nicht

mehr schmeckte, und fallweise ein unerträglicher

Gestank nach alledem. Schlimm

sind daneben die

durch derartigen

Missbrauch verschmierten

Sitzplätze.

Aber zurück auf

die Straße. Die

noch nicht ganz

hinter uns liegende

Winterzeit

hat es wieder einmal

gezeigt: Es

gibt immer mehr

Hausbesitzer, die sich wenig darum scheren,

ob ihre sicherlich per Hausordnung

verpflichteten Mieter ihrer Räum- und

Streupflicht nachkommen. Auch das gehört

in den Bereich der mangelnden Sauberkeit!

Bevor an dieser Stelle der zu erwartende

Ruf nach der „Stadt“ laut wird, sollte zuerst

der Ruf nach „innen“ gerichtet werden:

„Wie kann ich selbst zur Sauberkeit

unserer Stadt beitragen?“ Möglichkeiten

gibt es viele, auch ohne „Dreck-weg-

Wochen“, und dies während des ganzen

Jahres!

Übrigens, wer will, kann sich beim AfA für

einen bestimmten Bereich als Pate bewerben.

Näheres beim Bürgerverein und beim

Amt für Abfallwirtschaft unter Tel. 133-

7005 oder per E-Mail patenschaften@afa.

karlsruhe.de.


Die Südweststadt

Quer durch die Südweststadt | 7

Quer durch die Südweststadt

Europabad immer beliebter

(red) Das Europabad wird immer mehr

zum Vorzeigebad Karlsruhes. Bei 4,161

Millionen Euro Einnahmen in 2012

machte das Bad nur noch einen Verlust

von 23.000 Euro. 2009 hatte der Verlust

noch über eine Million Euro betragen.

Demenstprechend sank der Zuschussbedarf

pro Besucher von 2,50 Euro auf

5 Cent. Für das laufende Jahr erwartet

Bürgermeister Martin Lenz daher auch

erstmals schwarze Zahlen. Kamen 2009

noch 413.000 Besucher, waren es 2012

bereits 473.000 Bade- und Saunagäste.

Erfreulich auch, dass etwa 60 Prozent der

Gäste von außerhalb kommen. Besonders

im nahen Elsass erfreut sich das Bad großer

Beliebtheit.

Europabad auf erfolgreichem Kurs (Foto: Redaktion)

Zur Steigerung der Attraktivität trugen

besonders die Investitionen im Saunabereich,

wie das karelische Saunadorf, aber

auch die Raketenrutsche Aquarocket

bei. Für die nächste Zeit plant Bäderchef

Oliver Sternagel einen Ausbau der Ruhebereiche

und des Wellness- und Massageangebotes.

„Es muss sich rechnen

– und das tut es“, so Sternagel zu den getätigten

und künftigen Anstrengungen,

das Bad beliebt zu halten.

Sinus wächst und wächst

(red/pr) An der Gartenstraße auf dem

letzten verbliebenen freien Areal rund

um das ZKM befindet sich seit Mai 2012

eine der interessantesten der vielen Baustellen

in Karlsruhe. Nach dem Abriss der

IWKA-Verwaltung wächst dort nach und

Neuer Blickfang rund um das ZKM (Foto: Redaktion)

nach das Bürohausprojekt Sinus aus der

Erde. Ende 2013 soll das Gebäude mit

seiner geschwungenen Form ohne Ecken

und Kanten fertiggestellt sein. Im Sommer

2014 soll dann der Rest des Areals mit

Ärztehaus samt Gastronomie und Läden

folgen. Der Bauträger Karlsruher Eigentums-Wohnbau-GmbH

(EWG) investiert

hier rund 77 Millionen Euro in das Vorhaben

mit 32.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche.

Unter anderem werden dabei

66 Wohnungen entstehen. Damit soll

die Urbanität des Quartiers rund um das

ZKM gestärkt werden.

Lese-Oase im Stadtgarten

(js) Am 26. März 2013 wird im Stadtgarten

im südlichen Bereich der Wolff-Anlage

(Heckengarten) ein öffentlicher Bücherschrank

seiner Bestimmung übergeben.

Die Zoofreunde Karlsruhe e. V. überreichen

Herrn Bürgermeister Obert um 15

Uhr aus diesem Anlass dort einen entsprechenden

Scheck. Zusammen mit den Zoofreunden

übernimmt der Bürgerverein


Die Südweststadt

8 | Aus den Parteien

der Südweststadt die Patenschaft für diesen

Bücherschrank. Für den Bürgerverein

stellt er quasi den Ersatz für einen nicht

realisierbaren Bücherschrank auf dem

Kolpingplatz dar. Aufgabe der Paten ist es

unter anderem, den Bücherschrank zu bestücken,

auf dessen Inhalt zu achten und

für etwas Ordnung dort zu sorgen. Die

Bevölkerung ist zur Inbetriebnahme des

Bücherschranks herzlich eingeladen. Leider

können wir die Eintrittsgelder für diesen

Nachmittag nicht übernehmen. Über

eine rege Beteiligung der Südweststadtbürgerinnen

und -bürger würden wir uns

dennoch sehr freuen. Das Prinzip eines öffentlichen

Bücherschranks beruht neben

der Möglichkeit, im Stadtgarten zu sitzen

und entspannt zu lesen, hauptsächlich darauf,

dass man dort kostenlos und ohne

Rückgabepflicht Bücher entnehmen oder

eigene, überzählige Bücher dort einstellen

kann. Dass diese Bücher in jeder Hinsicht

„sauber“ sein müssen, versteht sich

von selbst. Es sollen ja auch Kinder und

Jugendliche von diesem Bücherschrank

profitieren. Sollte sich jemand aus der Bevölkerung

– auch Nichtmitglieder – an der

Betreuung des Schranks beteiligen wollen,

hat der Bürgerverein dafür ein „sehr

offenes Ohr“.

Bündnis 90

Die Grünen

Ortsverband Südweststadt/

Beiertheim/Bulach

GRÜNE besorgt über steigende

Mietpreise im Stadtteil

(grüne) Seit Jahren beobachten die GRÜ-

NEN die Abnahme bezahlbaren Wohnraums

in Karlsruhe. Preisgünstige Mietwohnungen

sind Mangelware geworden.

Lange Schlangen vor Wohnungsbesichti-

gungsterminen und Mietgesuche mit Belohnungsangeboten

sind keine Seltenheit

mehr. Einher geht diese Entwicklung mit

der Umwandlung von Mietwohnungen

in renditeträchtigere Eigentumsobjekte

und deutlichen Mietpreissteigerungen.

Jüngstes Beispiel sind hier die deutlichen

Mieterhöhungen im Bereich der südlichen

Klosestraße. Besonders betroffen davon

sind Familien, Alleinerziehende und Menschen

mit geringerem Einkommen. Ähnlich

wie in anderen Karlsruher Stadtteilen

(Südstadt, Weststadt, Oststadt) findet

auch eine zunehmende Gentrifizierung im

Stadtteil statt. Diese Entwicklung verfolgen

die GRÜNEN zunehmend mit großer

Sorge.

Bei seinem letzten Treffen diskutierten die

Mitglieder und Gäste des Ortsvereins mit

dem zuständigen Stadtrat Michael Borner,

der seinerseits über die Anfragen und Initiativen

der GRÜNEN-Gemeinderatsfraktion

informierte. Leider ist in der dicht

bebauten Südweststadt bis auf Weiteres

nicht mit einem Umkehrtrend zu rechnen,

schon gar nicht bei der wachsenden Bevölkerung

in der Gesamtstadt und vergleichbar

bescheidenen Wohnungsbauprojekten

der städtischen Gesellschaften in den zurückliegenden

Jahren. Glücklicherweise ist

die Problematik zwischenzeitlich bei allen

Parteien angekommen. „Der Gemeinderat

hat im November 2012 auf Mitinitiative

der GRÜNEN die Erarbeitung eines kommunalen

sozialen Wohnraumförderungsprogramms

beschlossen. Dieses ist derzeit

noch in Arbeit, lediglich erste Ergebnisse

liegen vor. Wir halten es für erforderlich,

bereits in dem jetzt zu beschließenden

Doppelhaushalt 2013/14 Mittel zur Umsetzung

des Programms einzustellen. Die

beantragten Mittel sollen unter anderem

zur Förderung von Mietwohnungsbau mit


Die Südweststadt

| 9

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Elisabeth-Großschwendt-Str. 8-10

Rückenschule ab 50

Mi 9 - 10 Uhr

MTV

Bürgerzentrum Südstadt, Henriette-Obermüller-Str.10

Bewegung und Tanz mit Senioren

Folklore- und Gesellschaftstanz

TSC Astoria

Di 15:45 - 17:15 Uhr

Bürgerzentrum Südstadt, Henriette-Obermüller-Str. 10

Beweglich bleiben - Gymnastik für Senioren

Di 09 - 10 Uhr

MTV

Di 10 - 11 Uhr

Bürgerzentrum Südstadt, Henriette-Obermüller-Str.10

Gesund + fit

Fr 18 - 19 Uhr

Gartenschule, kleine Turnhalle, Gartenstr. 20 - 22

MTV

Sicheres Gehen und Stehen

Kraft- und Balancetraining zur Sturzvorbeugung

Do 11 - 12 Uhr

TG Neureut

Ev. Melanchtonhaus, Sportraum des Kindergartens,

Graf-Rhena-Str. 2a

Tai Chi/Qi Gong für Anfäger (10 Wochen-Kurs)

Di 20 - 21:30 Uhr (Fortgeschrittene) ab 16. April MTV

Do 19:30 - 21 Uhr (Fortgeschrittene ab 18. April

Fr 18 - 19:30 Uhr (Anfänger) ab 19. April

Fichtegymnasium, Turnhalle, Sophienstr. 12 - 16

Sitzgymnastik

Fr 16 - 17 Uhr

TS Mühlburg

Beneckieserstift und Matthias Claudius Haus,

Matthias Claudius Haus, Beschäftigungsraum 2. Stock

Stephanienstr. 68 - 72

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Die Südweststadt

10 | Winterlicher Zoospaziergang

anschließender Mietpreisbindung durch

die Volkswohnung und durch Wohnbaugenossenschaften

eingesetzt werden.

Auch die Sanierung von Mietwohnungen

in baulich schlechtem Zustand sollte gefördert

werden“, so der sozialpolitische Sprecher

der GRÜNEN-Gemeinderatsfraktion

und Mitglied im Aufsichtsrat der Volkswohnung,

Michael Borner.

Winterlicher Zoospaziergang

am 16. Januar 2013

(Alle Fotos: privat)


Die Südweststadt

Die Polizei informiert | 11

Die Polizei informiert

Karlsruhe-Südweststadt

Serienräuber unterwegs

(rg) Teilweise begleitet von einem Komplizen

treibt zurzeit ein etwa 20 Jahre alter

Handtaschenräuber zwischen der Karlsruher

Südweststadt und dem Stadtteil Bulach

sein Unwesen. Seit Anfang Februar

hat der Unbekannte insgesamt sechsmal

zugeschlagen und dabei fast durchweg

nur geringe Beute gemacht. Opfer, die

teilweise unter einem Vorwand angesprochen

wurden, waren zumeist ältere

Frauen, in einem Fall aber auch zwei Heranwachsende.

Nach fünf erfolgreichen

Taten scheiterte das Duo beim bislang

letzten Raub am Abend des Faschingsdienstags

allerdings an der Gegenwehr

der überfallenen 73 Jahre alten Frau. Die

zu Fuß unterwegs befindliche Rentnerin

war gegen 19.30 Uhr gerade im Begriff,

von der Neue-Anlage-Straße in die Landgrabenstraße

einzubiegen, als die beiden

Täter aus einem Gebüsch heraus auf sie

zuliefen und ihr die Tasche zu entreißen

versuchten. Als die Überfallene um sich

schlug, laut um Hilfe rief und ihr Hab und

Gut auch nicht losließ, als die Täter sie zu

Boden zerrten, rannten diese schließlich

davon. Die Beschreibung der Räuber deckt

sich mit denen der Vortaten: Der Haupttäter

ist etwa 17 bis 20 Jahre alt, 180 bis 185

cm groß und hat eine schlanke, sportliche

Figur. Er spricht akzentfreies Deutsch und

war meist mit einem Kapuzen-Sweatshirt

oder einer -Jacke bekleidet. Sein Komplize

bei bislang drei Taten ist etwa gleich alt,

aber mit 170 bis 175 cm deutlich kleiner.

Auch er trug jeweils Jacken oder Pullis

mit Kapuze. Die Kriminalpolizei bittet

in diesem Zusammenhang um erhöhte

Aufmerksamkeit und die unverzügliche

Meldung verdächtiger Wahrnehmungen.

Wer die Beschriebenen kennt oder sonst

sachdienliche Hinweise geben kann, wird

unter Telefon 939-5555 um seine Meldung

beim rund um die Uhr erreichbaren Kriminaldauerdienst

gebeten.

Autos zerkratzt und beschädigt

(rg) Aktuell treibt ein Täter sein Unwesen,

der offenbar ziellos immer wieder Sachbeschädigungen

an geparkten Fahrzeugen

verursacht. Anfang Februar begann

die Serie in der Südweststadt im Bereich

der Ebert- und Welfenstraße. An fünf

Pkw wurden die Außenspiegel abgetreten.

Zwei in der Sonntagstraße verübte

Beschädigungen an Kleinwagen gehen

darüber hinaus vermutlich auf das Konto

derselben Täter. Insgesamt liegt der Sachschaden

bei geschätzten 1.500 Euro. In der

folgenden Woche wurden Sachbeschädigungen

im Bereich der Ebertstraße, Welfenstraße

und im weiteren Verlauf hinein

in den Ortsteil Beiertheim gemeldet. Diesmal

wurden über 20 Fahrzeuge beschädigt.

Der Schaden beläuft sich auf mindestens

5.000 Euro. Mitte Februar setzte sich

die Serie im Bereich der Mathystraße und

Beiertheimer Allee fort. Fünf Fahrzeuge

beschädigte vermutlich der gleiche Täter.

Die Bevölkerung wird darum gebeten,

sämtliche Beobachtungen und Hinweise

der Polizei zu melden. Hinweise auf das

Motiv des Täters sind bislang nicht vorhanden.

Ansprechpartner: PHM Schuh,

Tel. 0721 939-4426.

www.buergerhefte.de

wissen, was im Stadtteil los ist.


Die Südweststadt

12 | Aus dem Zoo Karlsruhe

Aus dem Zoo Karlsruhe

von Dr. Clemens Becker

Die Begeisterung der vielen Kinder mit

vielfachem „Oh, Babys“ ist laut vernehmbar,

wenn sie mit ihren Familien den Kontaktbereich

im neuen Streichelzoo betreten.

In diesem Frühjahr freut sich der Zoo

über eine stattliche Anzahl von Jungtieren

bei den Afrikanischen Zwergziegen, die

im Februar und März geboren wurden. Sie

springen munter zwischen den Besuchern

hin und her, machen Bocksprünge in die

Nachwuchs bei den Afrikanischen Zwergziegen

Luft oder üben im Zweikampf spielerisch

Verhaltensweisen ein, die später zu einem

erfolgreichen „Erwachsenen-Leben“ gebraucht

werden. Häufig sind sie aber auch

bei ihren Müttern beim Saugen von Milch

zu beobachten. Afrikanische Zwergziegen

wurden zwar schon im 7. Jahrtausend vor

Christus in Asien domestiziert und kamen

dann nach Afrika. Sie wurden aber erst im

17. Jahrhundert nach Europa eingeführt.

Die kleinen Ziegen werden nur 40 bis 50

cm groß und wiegen wenig mehr als 20

kg. Das Fell der Tiere – so auch im Karlsruher

Streichelzoo – ist schwarz oder weiß,

grau oder braun, die meisten Tiere sind

aber gescheckt.

Der Nachwuchs bei den kleinen Ouessantschafen

– fünf Böcke und (nur) ein weibliches

Tier, die im Juli 2012 als Karlsruher

Familienleben

Erstzuchten geboren worden waren –

musste sich kürzlich einer „Begutachtung“

unterziehen. Der Zoo Karlsruhe beteiligt

sich an der Herdbuch-Zucht dieser seltenen

und bedrohten Schafe, das heißt,

alle Schafe werden im Herdbuch von Baden-Württemberg

geführt. Der ursprüngliche

„bretonische Rassecharakter“ soll

erhalten werden. Ihnen wurden bei dieser

„Körung“ aufgrund ihres Aussehens, der

Hörner, der Bemuskelung, der Zähne und

der Felleigenschaften durchweg sehr gute

Zuchtbescheinigungen ausgestellt. Diese

wertvollen Nachwuchstiere werden bald

an andere Zoos und engagierte Liebhaber

abgegeben, um Platz für neue Lämmer zu

haben. Ouessantschafe werden auch Bretonische

Zwergschafe genannt und stammen

ursprünglich von der westlichsten Insel

Frankreichs vor der Bretagne, der „Ile

d`Ouessant“. Die nur 15 bis 20 kg schweren

Tiere erreichen eine Schulterhöhe von

knapp 50 cm und haben ein schwarzes Fell.

Die zierlichen Böcke tragen ein geschwungenes

Gehörn, weibliche Tiere haben nur

Hornstümpfe.

Erstaunen rufen häufig auch die „plumpen“

Sundheimer Hühner hervor, die zu

den seltenen Hühnerrassen in Europa zählen

und vor langer Zeit als „echte badische

Hühnerrasse“ in Sundheim gezüchtet worden

sind. Die Schar unserer 20 Hühner sind


Die Südweststadt

| 13

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24. April 2013, 20:00 Uhr

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Bezirksleiter

Vincenzo Scarafile

Tel. 0721 91326-17

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LBS-Beratungsstelle

Siegfried-Kühn-Str. 4, 76135 Karlsruhe


Die Südweststadt

14 | Aus den Kirchen

Evangelische Kirche

Matthäuspfarrei

Gottesdienste:

Samstag, 18.30 Uhr

Wochenschluss im Melanchthonhaus

Sonntag, 10.00 Uhr

Gottesdienst, Matthäuskirche

Auffälliges Outfit bei den Sundheimer Hühnern

echte „Freilandhühner“, die es gewohnt

sind, ständig im Naturboden zu wühlen

und sich Kuhlen anzulegen. Die weißen

Hühner tragen um den Hals und die Schulter

charakteristisch schwarz-weiß gezackte

Federkrausen, haben schwarze Schwanzfedern

und besitzen ausgeprägt rote Kehllappen

und Kämme auf dem Kopf. Die

großen Hähne werden bis 3,5 kg schwer

und sind in der Gruppe an ihren großen

roten Hahnenkämmen zu entdecken. Die

Hennen sind etwas kleiner und werden

nur bis 3 kg schwer. Als „angezüchtet“ ist

auch die intensive Befiederung auf den

Füßen zu werten.

Alle Fotos Becker, Zoo Karlsruhe

Pfarramt der Matthäusgemeinde

Pfarrerin Uta van Rensen

Vorholzstraße 2,

Telefon 357017, Fax: 3844212

Bürozeiten: Di. bis Fr., 9.00 bis 12.00 Uhr

(sonst Anrufbeantworter)

Homepage: www.matthaeus-ka.de

pfarramt@matthaeusgemeinde-karlsruhe.de

Gemeindediakonin Anita Lippert

Telefon 3549307

GDAnitaLippert.Matthaeus@gmx.de

„Ich bin oft gefragt worden, wie ich

mir Auferstehung vorstelle. Ich stelle es

mir nicht in theologisch-dogmatisch bestimmten

Bildern vor. Aber in Träumen

erhalte ich Belehrung darüber. Der Kern

ist immer der gleiche. Ich werde getötet,

erschrecke einen Augenblick und falle in

eine dunkle Tiefe, werde aber plötzlich

von etwas Unsichtbarem aufgefangen

und finde mich in einem Licht, das ich

vorher nie sah.“ Luise Rinser versucht in

diesem Text das Unfassbare in Worte zu

fassen: Wie darf ich mir Auferstehung

vorstellen? Ostern ist ein mutiges Fest,

ein Fest, das sich traut, undenkbare Sachen

zu denken, ihnen nachzugehen,

Worte zu finden für Zukünftiges, was wir

noch nicht erlebt haben. Das ist manchmal

irritierend, aber auch immer wieder

begeisternd. Ostern macht uns deutlich,

dass wir auch nur einen begrenzten Horizont

erfassen können, dass die Welt viel


Die Südweststadt

Aus den Kirchen | 15

größer ist, als wir es uns denken und in

Worte fassen können. Ostern lädt uns ein,

unsere gedanklichen Sperren zu sprengen

und uns einzulassen auf diese frohe

Osterbotschaft, die Jesus uns zuruft: „Ich

bin die Auferstehung und das Leben. Wer

an mich glaubt, wird leben, auch wenn er

stirbt.“

Auch wir in der Matthäusgemeinde werden

uns wieder auf den Weg machen und

gemeinsam durch die Passionszeit Ostern

entgegengehen. Wir laden Sie herzlich

ein, mit uns zusammen diese besondere

Zeit zu erleben. In der Karwoche laden

wir zu folgenden Gottesdiensten ein:

25.3. bis 27.3., jeweils 19.00 Uhr: Passionsandacht

im Melanchthonhaus.

28.3., 15.00 Uhr: Sitzabendmahl im Melanchthonhaus

mit anschließendem Kaffeetrinken,

19.30 Uhr Tischabendmahl in

der Paul-Gerhardt-Kirche

Am Karfreitag laden wir ein zu unserem

Karfreitagsgottesdienst um 10.00 Uhr mit

Abendmahl und Musik. Am Karsamstag

um 22.00 Uhr feiern wir die Osternacht,

gestaltet vom Team für andere Gottesdienste.

Am Ostersonntag feiern wir um

10.00 Uhr einen Familiengottesdienst. Am

Ostermontag laden wir ein zum ökumenischen

Emmausweg mit anschließendem

Frühstück in der Paul-Gerhardt-Gemeinde.

Treffpunkt: um 11.00 Uhr bei St. Michael.

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Die Südweststadt

16 | Aus den Kirchen

Für die Kinder bieten wir in der ersten Osterferienwoche

eine Osterwerkstatt an im

Melanchthonhaus am 25. und 26.3. von

10.00 bis 12.00 Uhr für Kinder zwischen 6

und 13 Jahren. Kosten: 1,- Euro pro Tag.

Anmeldung bei Gemeindediakonin Anita

Lippert, 3549307.

Der Chor der Matthäuskirche unter der

Leitung von Makitaro Arima lädt ein zu

einem Konzert in Bruchhausen/Ettlingen

am 29.3. um 17.00 Uhr: Matthäuspassion

von Kühnhausen.

Der April bringt dann in der Matthäusgemeinde

die Visitation: In der Zeit vom

11. bis 21.4. ist das Visitationsteam unterwegs.

Wenn Sie sich für die Ergebnisse

interessieren, dann kommen Sie doch

vorbei, am 21.4. um 10.00 Uhr zum Visitationsgottesdienst

und anschließender

Gemeindeversammlung.

Herzliche Grüße aus dem Pfarramt

Uta und Stephan van Rensen

(Pfarrerin und Pfarrer

der Matthäusgemeinde)

Seelsorgeeinheit

Karlsruhe Alb-Südwest

Herzkissen-Aktion

(ab) Das Herzkissen-Team der Seelsorgeeinheit

Alb-Südwest ist eine von fast

90 Gruppen in Deutschland, die regelmäßig

Kissen für Kliniken anfertigt und

verspricht, diese Kissen grundsätzlich

zu verschenken und niemals zu verkaufen.

Unser Team trifft sich ungefähr alle

drei Monate, um herzförmige Kissen für

Brustkrebspatientinnen der Marienklinik

zu nähen, die für die Patientinnen eine

große Wohltat, Schmerzlinderung, Trost

und Freude bedeuten. Der nächste Termin,

um Herzkissen anzufertigen, ist am

Mittwoch, 24. April 2013, ab 14 Uhr im

Hermann-Jung-Haus, Graf-Rhena-Str. 20a.

Neue Helferinnen und Helfer sind immer

willkommen.

Da wir gute, weiche, waschbare Füllwatte

für die Kissen kaufen müssen, sind wir immer

für Geldspenden sehr dankbar, ebenso

freuen wir uns über Stoffspenden, bitten

aber darum, nur neue, ungebrauchte,

saubere Baumwollstoffe zu bringen.

Information bei Annette Bamberger oder

Sieglinde Di Risio oder über herz-kissenka@web.de

Gottesdienste in der

Karwoche und der Osterzeit

Gründonnerstag

Do, 28.3., 19.00 Uhr

St. Michael Abendmahlsamt mit Fußwaschung,

anschließend Gebetswache

Do, 28.3., 22.30 Uhr

St. Michael Trauermette

Karfreitag

Fr, 29.3., 11.00 Uhr

St. Cyriakus Kinderkreuzweg

Fr, 29.3., 11.00 Uhr

St. Elisabeth Kinderkreuzweg

Fr, 29.3., 15.00 Uhr

St. Michael Karfreitagsliturgie

mit dem Alb-Südwest-Chor


Die Südweststadt

Aus den Kirchen | 17

Ostern

Sa, 30.3., 21.00 Uhr

St. Michael Feier der Osternacht mit Taufe

So, 31.3., 9.30 Uhr

St. Cyriakus Hochamt

mit dem Kirchenchor

So, 31.3., 10.30 Uhr

St. Elisabeth Hochamt

mit dem Alb-Südwest-Chor

So, 31.3., 18.00 Uhr

St. Michael Ostervesper

Mo, 1.4., 9.30 Uhr

St. Cyriakus Eucharistiefeier

Mo, 1.4., 9.30 Uhr

St. Elisabeth Eucharistiefeier

Mo, 1.4., 11.00 Uhr

St. Michael ökumenischer Emmausgang

2. Ostersonntag – Weißer Sonntag

Sa, 6.4., 13.30 Uhr

St. Elisabeth Feierliche Erstkommunion

Sa, 6.4., 18.00 Uhr

St. Michael Vorabendmesse

So, 7.4., 9.30 Uhr

St. Cyriakus Eucharistiefeier

So, 7.4., 10.00 Uhr

St. Michael Feierliche Erstkommunion

So, 7.4., 18.00 Uhr

St. Cyriakus Dankandacht

3. Ostersonntag

Sa, 13.4., 18.00 Uhr

St. Cyriakus Vorabendmesse

So, 14.4., 9.30 Uhr

St. Elisabeth Eucharistiefeier

So, 14.4., 11.00 Uhr

St. Michael Eucharistiefeier

mit Erstkommunion-Jubiläum

St. Michael besonders eingeladen, natürlich

auch alle, die

ohne „rundes“ Jubiläum

die Erinnerung an

diesen festlichen Tag

ihrer Kindheit feiern

wollen.

„Nicht der Tod hat das letzte

Wort, sondern das Leben.“

(Foto: http://www.wm-design.net)

Neuapostolische Kirche

Männerchor besucht Senioren

(hb) Der Männerchor der neuapostolischen

Gemeinde Karlsruhe-Mitte hat

am Donnerstag, den 7. Februar, den Senioren

bei ihrem monatlichen Treffen im

Kirchengebäude in der Karlstraße einen

Besuch abgestattet und erfreute diese

mit einem bunten Mix aus geistlichen

(„Von guten Mächten“, „Der Tag, mein

Gott“) und volkstümlichen Liedern („Lebewohl“,

„Frisch gesungen“ – beide Sätze:

Friedrich Silcher). Im Anschluss luden

die Organisatoren des traditionsreichen

Seniorentreffens, Maike und Horst Engelhardt,

die Sänger ein, sich dem freudigen

Beisammensein hinzuzugesellen und vom

üppigen kulinarischen Angebot zu profitieren.

Als letzten Höhepunkt beschloss

Erstkommunion-Jubiläum

Alle, die vor 25, 50 oder mehr Jahren ihre

erste Heilige Kommunion feierten, sind

zu diesem Gottesdienst am 14. April in

Gesang verbindet (Foto: Neuapostolische Gemeinde)


Die Südweststadt

18 | Aus den Schulen

der von Dirigent Rüdiger Metz geleitete

Männerchor den Abend mit dem Vortrag

„Mein Eigen soll sie sein“ (Satz: Silcher).

Gottesdienste:

Sonntag

Mittwoch

09:30 Uhr

20:00 Uhr

Aktuelle Änderungen entnehmen Sie bitte

dem Schaukasten vor dem Kirchengebäude.

Über weitere Aktivitäten wie Chorproben,

Seniorentreffen oder Sonntagsschule

für Kinder informieren wir Sie gerne.

Kontakt:

Gemeinde Karlsruhe-Mitte

Karlstraße 57–59, 76133 Karlsruhe

nak-karlsruhe.mitte@gmx.de

Internet: www.nak-karlsruhe.de

Aus dem

Goethe-Gymnasium

Goethe

GYMNASIUM

KARLSRUHE

Hey,

wir sind das Debating-Team des Goethe-

Gymnasiums und freuen uns, euch in

diesem Artikel etwas über unser Hobby,

Debating, erzählen zu dürfen. Erstmal unsere

Debating-Regeln:



nen jeder eine Rede halten muss. Ein

Sprecher muss noch eine sogenannte reply-speech

halten, in der versucht wird,

die Argumente auf einer abstrakteren

Ebene zusammenzufassen.


von max. 7 Minuten.


kutiert und gestritten wird, wird auf einen

höflichen Umgang miteinander viel

Wert gelegt.

Das Debating-Team präsentiert sich ...

(Foto: Goethe-Gymnasium)

In diesem Schuljahr hatten wir schon

zwei spannende Tage mit teilweise auch

erfolgreichen Debatten. Die ersten Runden

fanden am 12. Januar um 11 Uhr

am Goethe-Gymnasium statt, wo sich

die Teams der anderen Schulen aus Süddeutschland

einfanden. Die Themen der

Debatten waren an diesem Tag sehr vielseitig.

So war das Thema des Impromptus

(einer Debatte, die das Team in nur

einer Stunde vorbereiten muss): Zoos

should be abolished (= Zoos sollten abgeschafft

werden). Die Vorbereitungen

erfolgten in einem Raum, den nur fünf

Schüler betreten durften. Elektronische

Geräte sind verboten, jedoch darf jedes

Team ein Wörterbuch zur Hilfe nehmen.

Die zweite Debatte, die wir an diesem

Tag bestreiten mussten, konnten wir im

Vorfeld vorbereiten. Das Thema lautete

THW (= This House would) ban all day

TV (für die Abschaffung von 24-Stunden-

Fernsehen). Um 17.00 Uhr war der Wettkampf

vorüber und alle Teams verließen

erschöpft, aber zufrieden das Goethe,

um zurück nach Hause zu fahren. Für

unser ganz neues Team endete der Tag

mit einem Sieg und einer Niederlage.

Vor allem aber hatten wir viel über Debating

gelernt und viele andere Debater

getroffen.


Die Südweststadt

Bücherecke | 19

... im Einsatz (Foto: Goethe-Gymnasium)

Unsere nächsten Debatten fanden in Lahr

im Schwarzwald statt. Unser Team traf

sich also am Samstag, 02.02., um 10.00

Uhr am Hauptbahnhof in Karlsruhe. Von

dort machten wir uns gemeinsam auf den

Weg ans Scheffel-Gymnasium. Als wir dort

gegen 12.00 Uhr ankamen, stand uns ein

langer Tag mit drei Debatten bevor. Gott

sei Dank war das Scheffel-Gymnasium gut

vorbereitet und versorgte uns mit Brötchen

und Kuchen. Die Themen waren

auch an diesem Tag sehr unterschiedlich.

So debattierten wir z. B. darüber, ob Spielzeugwaffen

verboten werden sollten oder

nicht. An diesem Tag gewannen wir auch

zumindest eine der drei Debatten. Auch

wenn wir insgesamt nur zwei Siege davongetragen

haben, freuen wir uns auf

die nächsten Debatten, in denen wir unsere

Teamfähigkeit unter Beweis stellen

können.

Euer Debating-Team

Bücherecke

Wut im Nordschwarzwald

(red) Brandaktuelle Themen aufzugreifen,

ist derzeit ein Trend im deutschen Regionalkrimi.

Auch Bernd Leix mit seinem

normalerweise in Karlsruhe ermittelnden

Kommisar Oskar Lindt will sich diesem

Trend nicht entziehen, und so themati-

siert Leix den Konflikt um die Schaffung

eines Naturparks im Nordschwarzwald in

seinem achten Krimi um den gemütlichen

Kommissar. In Baiersbronn eskaliert der

Konflikt zwischen Gegnern und Befürwortern,

es kommt zu einem Mordversuch,

schwerer vorsätzlicher Körperverletzung,

Entführung, Nötigung, Sachbeschädigung

und weiteren Vergehen. Kommissar Lindt

wird zuerst nach Baiersbronn geschickt,

um sich in Person eines französischen

Journalisten als verdeckter Ermittler

umzuhören und Informationen zur Deeskalation

zu gewinnen. Sein Kollege Paul

Wellmann und die beiden Ehefrauen sind

mit von der Partie. Als dann der örtliche

Grünen-Landtagsabgeordnete entführt

und in einem Sack am „Friedensbaum“

aufgehängt die Nacht verbringen muss

und die örtliche Polizei überall auf eine

Mauer des Schweigens trifft, muss Lindt

dann doch wieder offiziell vor Ort ermitteln.

Mit Hilfe von Kommissar Zufall und

einer von Gewissensbissen geplagten Baiersbronnerin

gelingt es ihm, alle Straftaten

aufzuklären.

Literarische Höhenflüge sind Leix’ Sache

nicht, aber auf einen unterhaltsamen Krimi

mit überzeugendem Lokalkolorit und

gut getroffenen Figuren versteht er sich.

Und im Aufgreifen eines aktuellen Themas

zeigt er auch, wie sich Menschen in einer

bedrängenden Situation wandeln können.

Bernd Leix: Mordschwarzwald, Gmeiner-

Verlag, Meßkirch, 2013, 242 Seiten, 9,99

Euro

Der Schwarzwald –

ein Blick hinter die Klischees

(red) Der Schwarzwald – eine Region

voller Klischees: Kuckucksuhr, Bollenhut,

Schwarzwälder Kirschtorte, aber auch

Wellnesshochburg und Freizeitparadies.


Die Südweststadt

20 | Aus dem Geschäftsleben

Woher kommen diese und andere Erwartungen

und Vorstellungen, die aus- und

inländische Gäste an das höchste deutsche

Mittelgebirge haben? Diesen Fragen

auf den Grund gehen will das Buch „Wie

der Schwarzwald erfunden wurde“ von

Silvia Huth. Der Band ist auch Begleitbuch

zu einer gleichnamigen Fernseh-Serie im

SWR. In knapp 20 Kapiteln geht er dem

Ursprünglichen der Kulturlandschaft auf

den Grund und wirft einen genauen Blick

hinter die Kulissen der Erwartungen. Dabei

lässt es sowohl historische Fakten als

auch die Menschen im Schwarzwald sprechen.

Es zeigt auf, dass Mythen und Klischees

mit dem Beginn des Tourismus vor

rund 200 Jahren erfunden wurden, sich

im Lauf der Jahre immer wieder wandelten,

aber gleichzeitig ein robustes und

anpassungsfähiges Imagepaket der Landschaft

darstellen und stets neu erfunden

werden können. Gründlich recherchiert

und mit vielen prägnanten Farbfotos ausgestattet

ist das Buch bestens geeignet

für Schwarzwald-Liebhaber, die vor allem

auch Neues über diese Region erfahren

wollen.

Silvia Huth: Wie der Schwarzwald erfunden

wurde, Silberburg Verlag Tübingen

2012, 208 Seiten, 19,90 Euro

Aus dem Geschäftsleben

Ein Jahr köstlicher Genuss

(pr) Vor Kurzem konnte das neue Käsefachgeschäft

„Käsehütte“ in der Karlstraße

73 bereits auf ein Jahr seines Bestehens

zurückblicken. Wie die übrigen

Geschäfte in der Karlstraße zwischen

Karlstor und Ebertstraße hatte auch

dieses kleine Unternehmen mit der langen

Baustellenzeit zu kämpfen. Dabei

fing alles so gut an. Denn genau zur

Beliebt bei den Kunden in der Südweststadt

die Käsehütte (Foto: Sickinger)

Eröffnungszeit befand sich vor dem Ladengeschäft

die baustellenbedingte Ersatzhaltestelle

Mathystraße. So konnten

sich wartende Fahrgäste mit dem neuen

Angebot vertraut machen oder noch

schnell einen guten Käse fürs Abendbrot

erstehen. Doch bald schlug auch

hier der Baustellenfrust zu. Es war schon

bewundernswert, wie der Verfasser aus

etlichen Gesprächen mit dem Besitzer

erfahren konnte, mit wieviel Mut und

Ausdauer hier der unguten Startsituation

begegnet wurde. Das Angebot ist

inzwischen erweitert worden und etliche

Südweststadtbewohner finden teilweise

auch schon als Stammkunden den Weg

zu „ihrer Käsehütte“. Für die ihm bisher

gehaltene Treue bedankt sich der Inhaber

der „Käsehütte“, Herr Isik, bei seinen

Kunden ganz herzlich. Der Bürgerverein

freut sich über so viel unternehmerischen

Mut und Durchhaltevermögen.

Vor allem aber darüber, dass es in unserem

Stadtteil ein kleines, aber feines,

besitzergeführtes Unternehmen gibt,

das mit vielen Schmankerln auf seine

Kunden wartet.

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Jahr

„Käsehütte“ in der Karlstraße!


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