Ressource Boden – GIZ-Magazin akzente 02-2013

giz.de

Ressource Boden – GIZ-Magazin akzente 02-2013

informiert

Führen mit sozialer Verantwortung

Tagung Chinesische Philosophie habe ihn dazu

gebracht, sich mit sozial verantwortlicher Unternehmensführung

(Corporate Social Responsibility,

CSR) zu beschäftigen, so ein Teilnehmer

des Global CSR Retreat, der vom 12. bis

14. März 2013 in Genf stattgefunden hat. Die

vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit

und Entwicklung finanzierte und

von der GIZ und der Konferenz der Vereinten

Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD)

organisierte Veranstaltung bot 27 Senior-CSR-

Managern aus 19 Ländern eine Plattform, um

sich auszutauschen, voneinander zu lernen und

gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Geschäftstätigkeit

zu entwickeln. Der Gedanke

dahinter: Multinationale Unternehmen sind

wichtige strategische Partner, wenn es darum

geht, nachhaltige Entwicklung in benachteiligten

Regionen zu fördern. Und: Wo so viele Unternehmen

aus Schwellen- und Industrieländern

zusammentreffen, profitiert jedes von der

Erfahrung der anderen egal ob es um innovative

Geschäftsmodelle in Entwicklungsländern

geht, um Nachhaltigkeitsstandards oder

um chinesische Philosophie.

www.unctad-csr.org

27 CSR-Manager aus 19 Ländern tauschten sich über nachhaltige Unternehmensführung aus.

Zweite Chance für Strafgefangene

Kofinanzierung Das Programm zur Justizund

Gefängnisreform in Bangladesch, das die

GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für

wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwick-

Olaf Handloegten, Landesdirektor GIZ Bangladesch,

und Sarah Cooke, DFID-Repräsentantin in Bangladesch,

unterzeichnen in Dhaka.

lung umsetzt, wird nun auch von der britischen

Regierung unterstützt mit rund 23 Millionen

Euro. Es wird den Zugang zur Rechtsbeihilfe

für Untersuchungshäftlinge verbessern, die oft

lange auf ihre Verhandlung warten. Zudem unterstützt

es Wiedereingliederungsmaßnahmen

von Strafgefangenen. Momentan arbeiten 18

juristische Hilfskräfte, sogenannte Paralegals,

in den Städten Dhaka, Madaripur und Bogra. In

den nächsten sechs Jahren werden weitere

Paralegals eingestellt. Seit Programmbeginn

2009 kamen 2.400 Gefangene auf Betreiben der

Paralegals auf Bewährung frei. Mit den neuen

Mitteln können unter anderem weitere Paralegals

eingestellt werden.

3.500

in zahlen 2011 haben rund 3.500 Lehrerinnen

und Lehrer in den fünf Nordprovinzen

Afghanistans ihr Studium beendet. Dadurch

erhielten 2012 circa 1,5 Millionen Schülerinnen

und Schüler in mehr als 2.400 Schulen

Unterricht von qualifizierten Lehrern.

Im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums

unterstützt die GIZ die

afghanische Regierung seit 2005, die

Lehrerausbildung zu verbessern.

4

akzente 02/2013

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine