Ressource Boden – GIZ-Magazin akzente 02-2013

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Ressource Boden – GIZ-Magazin akzente 02-2013

Europäische Energiemanager

weiterbildung In Südamerika und Afrika

wächst die Zahl der Fachleute, die eine Ausbildung

zum sogenannten Europäischen Energiemanager

absolviert haben. Im Februar

konnten in Uruguay 21 Angestellte öffentlicher

und privater Unternehmen ihre international

anerkannten Abschlusszertifikate entgegennehmen.

Organisiert wurde die Weiterbildung von einer

Integrierten Fachkraft, die das Centrum für internationale

Migration und Entwicklung (CIM)

an die Deutsch-Uruguayische Industrie- und

Handelskammer in Montevideo vermittelt hat.

Die Fortbildung dort wurde zudem von der

Exportinitiative Erneuerbare Energien des

Bundeswirtschaftsministeriums gefördert (vgl.

auch den Beitrag ab S. 34). Die Teilnehmer

entwickelten Projekte, die für ihre Unternehmen

rentabel sind. Eine praktische Umsetzung

der Abschlussprojekte kann Uruguay eine

jährliche Energieersparnis in Höhe von zwei

Millionen Dollar bringen; die CO 2 -Emissionen

könnten um 11.000 Tonnen sinken.

Die Ausbildung zum Europäischen Energiemanager

wird außer in Uruguay auch in Argentinien,

Chile, Brasilien, Marokko und Ägypten

angeboten, demnächst zudem in Indien.

www.eurem.net

www.bmz.de/wirtschaft

> Wirtschaft als Partner

Kokosöl zertifizieren

Nachhaltigkeit Auf den Philippinen kooperiert

die GIZ mit den Chemie- und Lebensmittelunternehmen

BASF und Cargill,

um Kokosölproduktion und Lebensgrundlage

von 2.500 Kleinbauern auf Mindanao

zu verbessern. Das Bundesent wicklungsministerium

unterstützt die Koope ration

aus dem Programm für Entwicklungspartnerschaften

mit der Wirtschaft develoPPP.de.

Produktivität und Öl qualität

sollen erhöht, eine Zertifizierung nach

dem Standard des Netzwerks für nachhaltige

Landwirtschaft erreicht werden.

Fotos: Tristan Vostry (4 oben); DFID Bangladesh (4 unten); Präsidentenamt Uruguay (5 oben)

Lebensstil, Kunst und Jugendgangs

Die aktuelle Ausgabe widmet sich unter anderem

Sportprogrammen für Jugendliche in Südafrika.

Uruguays Energieminister

Dr. Ramón Méndez

überreichte die

Zertifikate im Palast

des Präsidenten.

webmagazin In 130 Ländern werden die Digital

Development Debates zu politischen,

wirtschaftlichen, medialen und wissenschaftlichen

Themen sowie Umwelt und Lifestyle

gelesen. Das vom Entwicklungspolitischen

Forum der GIZ herausgegebene englischsprachige

Webmagazin hat das Global Media

Forum der Deutschen Welle und die Web-2.0-

Konferenz re:publica als Medienpartner.

Die jüngste Ausgabe behandelt Themen, die

die Jugend weltweit bewegen: von Lebensstilen

und -entwürfen über Kunst bis hin zu Jugendgangs

und Kindersoldaten.

www.digital-development-debates.org

Hilfe für Verbraucher

fischerei 17 der weltweit führenden Unternehmen

der Fisch- und Meeresfrüchteindustrie

haben gemeinsam mit der GIZ

eine Initiative zur nachhaltigen Fischerei,

die Global Sustainable Seafood Initiative,

gegründet. Die vom Bundesentwicklungsministerium

aus seinem develoPPP.de-

Programm geförderte Initiative will die

Zertifikate, die weltweit für nachhaltige

Fischerei vergeben werden, vergleichbar

machen, damit Kunden und Verbraucher

sich besser orientieren können.

Kakao mit Siegel

zertifizierung Kakaohandels- und -verarbeitungsunternehmen

wie Mars oder

Kraft sowie Umweltschutzorganisationen

haben drei Jahre lang kooperiert,

um Kakaobauern in Ghana, Côte d’Ivore

und Nigeria eine Zertifizierung ihres Produkts

zu erleichtern. Durch verbesserte

Produktionsmethoden und Zugang zu

neuen Märkten trägt das Projekt, das die

GIZ im Auftrag der Bundesregierung begleitete,

zum nachhaltigen Kakaoanbau

und zur Armutsbekämpfung bei.

akzente 02/2013

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