Vortrag Herr Beck - Festo Didactic

festo.didactic.com

Vortrag Herr Beck - Festo Didactic

Stefan Beck / 14.10.2013 1


Lernen in der Arbeit -

Kompetenzentwicklung „RPS Refresh“

Stefan Beck

Friedhelm Loh Group

Stefan Beck / 14.10.2013 2


Die Friedhelm Loh Group

Ein Familienunternehmen

• Inhaber und Vorstandsvorsitzender:

Friedhelm Loh

• Firmensitz: Haiger

• 12.500 Mitarbeiter weltweit

• Umsatz: 2,6 Mrd. €

Stefan Beck / 14.10.2013


• Firmensitz: Monheim

• 600 Mitarbeiter

• System-, Planungs- & Engineeringlösungen

Stefan Beck / 14.10.2013 4


• Inhaber und Vorstandsvorsitzender: Friedhelm Loh

• Firmensitz: Haiger

• Firmensitz: Dietzenbach

• Über 12.500 Mitarbeiter weltweit

• 40 Mitarbeiter

• Umsatz: 2,6 Mrd. €

• Automatisierungslösungen

für Schaltanlagenbau

Stefan Beck / 14.10.2013 5


• Firmensitz: Dillenburg, Gera

• 220 Mitarbeiter

• Stahl-Service-Center mit 500.000 t Jahrestonnage

Stefan Beck / 14.10.2013 6


• Firmensitz: Heiligenroth

• 180 Mitarbeiter

• Kunststoffverarbeitung in Spritzgussverfahren für

Automobilindustrie, Maschinenbau und Medizintechnik

Stefan Beck / 14.10.2013 7


• Firmensitz: Haiger

• 330 Mitarbeiter

• Zentraler Dienstleister der Friedhelm Loh Group:

Personal, IT, Controlling, Rechnungswesen,

Stefan Beck / 14.10.2013 8


Seminarprogramm

Individuelle

PE/OE-Projekte

StudiumPlus

Talentmanagement

F.L.G.-Treppe

Die Loh Academy als zentrale Abteilung für

Personalentwicklung in der F.L.G.

Loh Academy

Friedhelm Loh Group

Stefan Beck / 14.10.2013 9


Rittal – Familienunternehmen und Global Player

• Firmensitz: Herborn

• Über 10.000 Mitarbeiter weltweit

• Umsatz: 2,2 Mrd. €

• 64 Tochtergesellschaften

• 40 internationale Vertretungen

• 11 Produktionsstätten u.a. in China, Indien, USA

Perfekt abgestimmte Systemplattform:

• Schaltschränke

• Stromverteilung

• Klimatisierung

• IT-Infrastruktur

• Software & Service

Stefan Beck / 14.10.2013 10


Der Auftrag: Entwicklung eines Programms zur

Optimierung des Rittalproduktionssystem (RPS)

• Auftraggeber: Geschäftsbereich Produktion

• Standorte: 6 nationale Produktionswerke

• Zielgruppe: ca. 2.400 Beschäftigte

Rittal-Werk Rittershausen, ca. 1.200 Beschäftigte

Stefan Beck / 14.10.2013 11


Das Rittalproduktionssystem (RPS) aus

dem Jahr 2002

• Grundphilosophie des RPS in Anlehnung an Toyota und Automobilbranche:

=> Effizienz- & Produktivitätsgewinne

durch Vermeidung von Verschwendung

Stefan Beck / 14.10.2013 12


Ausführliche Analyse und Auftragsklärung als

Basis für spätere Umsetzung

Bedarfsklärung

Analysephase

Auftragsklärung

Lösungsansatz

• Welche Zielsetzung verfolgen wir mit dem Projekt?

• Welcher Nutzen entsteht langfristig?

• Wie hat sich RPS aus dem Jahr 2002 entwickelt?

• Was sind die Anforderungen an RPS in 2015?

• Wer ist relevant für eine erfolgreiche Umsetzung? etc.

• etc.

• Welche Anforderungen hat die Geschäftsführung?

• Welche Anforderungen hat der Eigentümer?

• Wie kann das Lernen mit der Arbeit verknüpft

werden, um nachhaltigen Transfer- und

Umsetzungserfolg gewährleisten zu können?

Stefan Beck / 14.10.2013 13


ABER: Ein konstruktiv-kritischer Eigentümer

bzw. Auftraggeber stellt die berechtigte Frage:

„Bringt die Weiterbildung in der Academy wirklich so viel

Verbesserung in unseren Werken? Wenn unsere

Mitarbeiter weit weg von ihrem eigentlichen Arbeitsplatz

Schulungen besuchen? Ohne Maschinen? Ohne das

Produkt, das sie herstellen ?“

Erfolgschancen von Weiterbildung auf der „grünen Wiese“?

Stefan Beck / 14.10.2013 14


Maximen für die praktische Umsetzung

Zielwirkung:

Ausgangspunkt der Planung ist die Wirkung, die durch

das Programm in den Werken erreicht werden soll.

Systemanalyse: Identifikation aller Prozessbeteiligter und Erfolgsfaktoren

Kommunikation: Nutzenargumentation im Veränderungsprozess betont.

Warum soll das „neue Alte“ gewollt werden?

KPI:

Woran wird der Erfolg des Gesamtprogramms gemessen?

Kennzahlen der Werk / Entwicklung der Personen

Lernen + Rahmenbedingungen = CHANGE

Stefan Beck / 14.10.2013 15


Schrittweiser Top-Down-Ansatz zur Einführung

von „RPS Refresh“

TGF

Werk-

leitung

Abteilungsleitung

Gruppenleitung

Gruppensprecher u. MA

1. Definition von Arbeitsanforderungen

2. Erarbeitung von Führungsgrundsätzen

3. Erstellen von Kompetenzprofilen

4. Beschreibung der Kompetenzen

5. Beschreibung der Niveaustufen

6. Festlegung der Niveaus für Rollen

7. Erarbeitung des Kompetenzentwicklungsprogramms

Stefan Beck / 14.10.2013 16


5 Qualfizierungsmodule für Führungskräfte,

Gruppensprecher & RPS-Koordinatoren

FK

Das Rittal

Produktions

-system

Wertströme

erfassen &

gestalten

Strategie –

Prozesse –

Kennzahlen

Mitarbeiter in

Veränderungsprozessen

führen

Projektpräsentation

GS

Rolle und

Verantwortung

des GS

Führen ohne

disz. Befugnis

Arbeitsabläufe

analysieren

und gestalten

Shopfloor

Management

Konflikte

konstruktiv

bewältigen

RPS

Das Rittal

Produktions

-system

Lerninsel

Wertströme

erfassen &

gestalten

Shopfloor

Management

Gruppenmoderation

Stefan Beck / 14.10.2013

17


Kernelemente und Supportprozesse des

Entwicklungsprogramms

Kernelemente

Supportprozesse

Qualifizierungsprogramm

360°Feedback

Moderierte

Entwicklungsgespräche

Steuerkreise/

Kernteams

Person

?

Mentoring-

Programm

Projektarbeit

am Arbeitsplatz

Shopfloor-

Management

Stefan Beck / 14.10.2013

18


Kernelemente zielen auf den wichtigsten

Erfolgsfaktor ab: Die Menschen

FK

Moderierte

Entwicklungsgespräche

360°Feedback

GS

Projektarbeit

am Arbeitsplatz

Alle

MA

RPS

Qualifizierungsprogramm

Shopfloor-

Management

Stefan Beck / 14.10.2013 19


Supportprozesse: Steuerkreis- und

Kernteammeetings sowie Mentoring-Programm

Steuerkreise/

Kernteams

• Regelmäßiger Austausch zwischen Auftraggeber, Werksleitung

und Loh Academy

• Steuerung und Übertragung auf weitere Standorte

• Individuelle Anspassung des Programms auf Werksspezifika

• Controlling und Erfolgsmessung

• AL und GL stehen im kollegialen Austausch

?

Mentoring-

Programm

• Werksübergreifende Kommunikation

• Erfahrene Führungskräfte unterstützen und fördern

Stefan Beck / 14.10.2013 20


Wirksamkeitsüberprüfung auf Prozess- und

Ergebnisebene

Prozessebene anhand der

Entwicklungsschritte im Prozess

Ergebnisebene

anhand der

Werkskennzahlen

Steuerkreise/

Kernteams

Qualifizierungsprogramm

360°Feedback

Moderierte

Entwicklungsgespräche

Produktivität

Qualität

Termintreue

KVP Projekte

Projektarbeit

am Arbeitsplatz

Shopfloor-

Management

Geschäftsführung

Stefan Beck / 14.10.2013 21


Lessons learned:

• Sinn und Nutzen des Prozesses muss verinnerlicht sein

• Veränderungsdruck erzeugt Dynamik im Umsetzungsprozess

• Führungskräfte benötigen langen Atem

• Quick Wins müssen aufgezeigt werden

• Hoher Ressourcenbedarf: Zeit, Energie und Geld

• Berücksichtigung aller Erfolgsfaktoren wichtig

• Lernen bedeutet nicht automatisch das Erreichen der Zielwirkung

Gehe nie von etwas aus!

Stefan Beck / 14.10.2013 22


Fazit

Lernen und Arbeit ist kein Entweder-oder,

sondern bedingt einander,

d.h. ohne das Eine gibt es das Andere nicht!

Stefan Beck / 14.10.2013 23

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine