Ausgabe 1/2008 · Nördlicher Breisgau - infoprint Verlag

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Ausgabe 1/2008 · Nördlicher Breisgau - infoprint Verlag

Ausgabe 1/2008 · Nördlicher Breisgau

LEBENS

BAUEN • MODERNISIEREN • EINRICHTEN

Das regionale Magazin

Spezial: Bodenbeläge

Dachausbau

Badideen

Häuserwelten · Reportagen · Architektur · Wohnbau

Kostenlos zum

Mitnehmen


Inhalt

4 Termine, Tipps & Trends

Modernisieren

15 Dachausbau

Leben in höheren Sphären

33 Elektroinstallation in Alt- und Neubau

36 Einbruchschutz

Wohnen & Einrichten

9 Badideen

23 Spezial: Bodenbeläge

Vielfalt unter den Füßen

Reportagen

12 Zweite Chance für einen Altbau

18 Ökologisches Wohnen im Passivhaus aus Holz

28 Stilvolles Arbeiten und Wohnen

Garten + Hof

38 Gartenplanung

40 Gartentechnik

41 Hecken – dem Garten Grenzen setzen

Finanzen

42 Immobilie als Altersversorgung

44 Häuserwelten

Service

47 Dienstleister rund ums Haus

3 Impressum

Fotos

Titel: Jaso

Einklinker: Architekturbüro Nagel (1),

Rheinzink (1), Duravit AG (1)

Impressum

Herausgeber & Verleger

infoprint Verlag

Herausgeber:

Ralf Flückiger

In der Wiehre 7 · 79271 St. Peter

Telefon: 076 60 / 92 07 32

Telefax : 076 60 / 92 07 33

Internet: www.hausfuehrer.de

E-Mail: info@hausfuehrer.de

Redaktion:

Ralf Flückiger (v.i.S.d.P.)

Freie Autoren:

Margot Allex-Schmid

Peter Streiff

Gestaltung: Silvia Janka

Anzeigenberatung & Vertrieb: Ralf Flückiger, Ariane Weygandt

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1, 1. Jahrgang

Druckerei: Stiehler Druck, Denzlingen

Haftungsausschluss

Alle Informationen in dieser Zeitschrift wurden von den Autoren

mit größter Sorgfalt recherchiert.

Trotzdem sind Fehler nicht auszuschließen. Der infoprint Verlag

weist darauf hin, dass er keine Haftung für Folgen, die auf

fehlerhafte Angaben zurückgehen, übernehmen kann.

©Copyright 2008 für eigens gestaltete Anzeigen und Texte beim

Verlag. Nachdruck und Vervielfältigung (auch auszugsweise) nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlags

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Tipps & Trends

Foto: IWO e.V.

Wärmevorrat im Tank

Der Heizöltank ist ein sicherer und hochwertiger Lagerbehälter. Wie bei allen technischen

Einrichtungen ist auch hier regelmäßige Pflege und Überprüfung notwendig. Hierzu 10 kostbare

Tipps:

1. Lassen Sie bei doppelwandigen Tanks

mindestens einmal jährlich die Funktion

des Leckanzeigegerätes (Prüftaste für

Kontrolllampe, Signalhorn, u.a.) durch

einen zugelassenen Fachbetrieb nach

§ 19 l WHG überprüfen. Bei einwandigen

Tanks kontrollieren Sie den Auffangraum

mindestens vierteljährlich sowie nach

jeder Tankbefüllung durch Inaugenscheinnahme.

2. Stellen Sie sicher, dass beim Befüllen

Ihres Tanks Entlüftungsstutzen und

soweit möglich der Tank beobachtet werden,

damit eventuell austretendes Öl

sofort entdeckt wird.

3. Lassen Sie Grenzwertgeber, die vor

1984 eingebaut wurden, austauschen –

die heutigen Geräte sind konstruktiv verbessert

und bieten mehr Funktionssicherheit.

4. Lassen Sie die Rücklaufleitung vom

Ölbrenner zum Tank stilllegen und die

Ölzufuhr auf „Einstrangsystem“ umbauen.

Liegt der maximal zulässige Flüssigkeitsspiegel

im Tank höher als Ihre Saugleitung,

sollte ein Heberschutzventil eingebaut

werden. – Dies ist sicherer.

5. Lassen Sie einwandige Stahlblechbatterietanks

(nichtbegehbare Stahlbehälter)

möglichst bald gegen Kunststofftanks

austauschen – eine Sanierung lohnt sich

in aller Regel nicht!

6. Lassen Sie Ihren Tank – auch wenn er

doppelwandig und mit Innenschutz versehen

ist – alle 5 Jahre reinigen und die Tankinnenwände

untersuchen. Bei Tanks mit Leckschutzauskleidung

sowie Batterietanks aus

Kunststoff genügt in aller Regel eine Tankreinigung

durch Spülung.

7. Lassen Sie bei einwandigen Tanks bei der nächsten

Tankreinigung prüfen, ob der Auffangraum

noch dicht ist. – Undichte Auffangräume sind

kein Gewässer- und Bodenschutz!

8. Bei Arbeiten an Heizöltankanlagen: Wenden Sie

sich stets an einen zugelassenen Fachbetrieb

nach § 19 l WHG!

9. Wenn Sie nicht selbst sachkundig sind, sollten

Sie einen Wartungsvertrag mit einem zugelassenen

Fachbetrieb abschließen. Beachten Sie auch

die in der VAwS festgelegten Prüffristen durch

einen Sachverständigen.

10. Misstrauen Sie kostenlosen Dienstleistungen

wie „Tankprüfungen“ oder „Sumpfphasendiagnosen“

zur Feststellung des Sicherheitszustandes.

Mit diesen fragwürdigen Geschenken wird oft der

Zugang zu Ihrem Tank gesucht, um Sie anschließend

zu teuren und meist unnötigen Sanierungsarbeiten

zu überreden.

Erstellt vom Ausschuss „Öffentlichkeitsarbeit“

des Beirates „Lagerung und Transport wassergefährdender

Stoffe“ beim Bundesminister für

Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Herausgegeben vom Umweltbundesamt.

Informationen:

WH Tanktechnik GmbH · Zinkmattenstr. 25

79108 Freiburg

Tel. 07 61/ 5 03 68 - 30 · Fax 5 03 68 - 39

www.wht-freiburg.de

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Tipps & Trends

U-Sieben

Energieberaternetzwerk

2007 schlossen sich die Gebäudeenergieberater

und Bausachverständigen Johannes

Dold und Christian Dittrich aus Waldkirch

sowie Harald Becherer aus Elzach zum Energieberaternetzwerk

U-Sieben zusammen.

Drei Büros mit hohen Standards und einer

gemeinsamen Philosophie: Altbausanierung

auf Neubauniveau. Daher auch der Name

U-Sieben, er steht für ein zukunftsorientiertes

Beraterteam und für einen Energieverbrauch

von unter sieben Litern Heizöl (bzw.

äquivalenter Menge anderer Energieträger)

pro Quadratmeter in einem Jahr.

Die Qualifikation und das technische Knowhow

erarbeiteten sie sich über einen Zeitraum

von mittlerweile 10 Jahren. Hierbei

wurden über 1500 Energieberatungen

durchgeführt und meist auch umgesetzt.

Unser Kompetenzteam arbeitet in unterschiedlichen

Dienstleistungsbereichen:

Thermographie

Optisch sind keine

Mängel erkennbar -

diese zeigen sich erst

in der Infrarot-Aufnahme.

So machen

wir Wärme sichtbar.

Blower-Door-Messung

Mit der Blower-Door-Messung steht ein

standardisiertes Messmittel zur Verfügung,

um die Luftdichtheit eines Gebäudes zu

erfassen. Es wird dabei ermittelt, wie oft das

Luftvolumen des Gebäudes bei einer

bestimmten Druckdifferenz zur Außenluft pro

Stunde ausgetauscht wird. Es soll im Winter warm

und im Sommer angenehm kühl sein. Aber kleine

undichte Stellen ziehen die Wärme förmlich aus

den Räumen heraus und sorgen so für jede Menge

unnötiger Heizkosten. Mit Hilfe des Blower Door

Test werden diese Undichtigkeiten lokalisiert.

Schimmel-Feuchte-Analyse

Eigentlich sollten Feuchteschäden in Wohngebäuden

gar nicht erst auftreten. Dennoch kommt es

immer wieder vor, dass sich Schimmelpilz oder Sporen

in der Wohnung bilden. Um die Ursache zu

ermitteln, kann heute mit moderner Messtechnik

analysiert werden. Ob ein bautechnischer Mangel

oder das persönliche Nutzerverhalten für den Schaden

verantwortlich ist, kann anhand unserer Analyse

festgestellt werden. Mit modernster Technik wird

im Langzeit-Messverfahren Luftfeuchte, Raumtemperatur,

Taupunkttemperatur sowie Oberflächentemperaturen

der betroffenen Bauteile ermittelt.

Das Gutachten ist im Ergebnis eindeutig und kann

nicht manipuliert werden. Ein Verfahren, das Klarheit

bringt und kostengünstig ist.

Gebäudeenergieberatung

Bei einer Besichtigung vom Keller bis unters Dach

nehmen die Gebäudeenergieberater alle Daten auf.

In einem schriftlichen Bericht stellen sie die Ergebnisse

der Untersuchung anschaulich dar und schlagen

Ihnen in einem Stufenplan konkrete Maßnahmen

vor.

Außerdem berechnen sie die ungefähren Kosten

und den Zeitpunkt der Amortisation.

Sie können in Ruhe entscheiden, was Sie angehen

wollen. So haben Sie die Gewähr für ein sinnvolles

Vorgehen mit maximalem Effekt bei minimalen

Kosten.

Um eine entsprechende Altbausanierung umzusetzen,

ist darüber hinaus die Fördermittelberatung ein

Christian Dittrich, Johannes Dold, Harald Becherer

entscheidender Baustein zur Realisierung

des Projektes.

Nach Abschluss der Arbeiten wird dann

der Energieausweis erstellt.

25. Januar 2008

Strategische Partnerschaft

Vortrag: Rund um die energetische

Gebäudesanierung

Freiamt Kurhaus Beginn 19.30 Uhr

Moderation: Christian Dittrich

15 – 17. Februar 2008

Gebäude.Energie.Technik

Messe Freiburg, Stand in Halle 2.

Samstag 16. Februar, Fachvortrag:

Auf der Suche nach Wärmelecks

Thermographie und Blower-Door

in der Praxis. Johannes Dold

19. Februar 2008

Spk. Waldkirch, Damenstr. 8, 19 Uhr

6. März 2008

Spk. Emmendingen, Marktpl., 19 Uhr

Strategische Partnerschaft

Vorträge: Modernisieren – aber richtig

Der Energieausweis schafft Klarheit

Moderation: Christian Dittrich

Anmeldung und Info: 07 61 / 2 15 - 0

oder info@sparkasse-freiburg.de

Informationen:

Christian Dittrich: 01 805 79 10 08

www.u-sieben.de

Neues im InfoService

der Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau

Auch im Jahr 2008 bietet der InfoService der

Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

ihren Kunden und der interessierten Öffentlichkeit

wieder ein vielfältiges Broschürenangebot

mit zahlreichen Neuerscheinungen

zum Thema Bauen/Immobilien. In neun Broschüren

und Ratgebern erhalten zukünftige

Bauherren, Käufer oder Verkäufer von Immobilien

wertvolle Tipps und Tricks rund um die

vier Wände. Besonders begehrt ist das

„Checkbuch für Bauherren“. Dieses hilft dem

Bauherrn bei der Planung und Organisation

seines Neubaus. Es dient nicht nur als Notizbuch,

Terminkalender, Adressverzeichnis und

Planer, sondern liefert auch Tipps und Informationen

rund ums Bauen. Von der Präzisierung

der Bauwünsche über den Grunderwerb

bis zum Einzug – dieses bewährte Arbeitsmittel

begleitet den Bauherren durch das

ganze Projekt.

Neben dem „Checkbuch für Bauherren“ geben der

Ratgeber „100 Spartipps für den Eigenheimbau“,

das „Bauwesen-Jahrbuch 2008“, das „Checkbuch

Gebrauchtimmobilien“, die Broschüren „Der Kauf

von Haus und Wohnung“, „Der Weg zu Ihrer

Wunsch-Immobilie“, oder „Immobilien finanzieren

mit Erfolg“, der „Steuerratgeber Immobilien“ sowie

die Broschüre „Was ist meine Immobilie wert?“

wichtige Informationen und Ratschläge in allen

Bereichen von Neu- und Gebrauchtimmobilie.

Die Broschüren können mit wenigen Ausnahmen zu

Preisen zwischen 3,– und 10,– Euro in allen

Geschäftsstellen der Sparkasse Freiburg - Nördlicher

Breisgau per Fax oder per Post bestellt werden.

Das Gesamtprogramm sowie der Bestellbogen sind

auch unter www.sparkasse-freiburg.de erhältlich.

6

Info

Informationen erhalten Sie bei allen

Geschäftsstellen der

Sparkasse Freiburg – Nördl. Breisgau

oder unter

www.sparkasse-freiburg.de


Der Kachelofen als

Ganzhausheizung

Tipps & Trends

HighTech im traditionsreichen Gewand.

Wir

verbinden

Tradition

mit Moderne.

Seit 15 Jahren!

Dieser sogenannte „Komfortkachelofen" vereinigt die Vorteile des klassischen Speicher-

Kachelofens mit den Vorteilen einer automatischen Pellets-Feuerung, und ist somit eine Weiterentwicklung

für Menschen, die größten Bedienungskomfort, eine behagliche Strahlungswärme

und ein stimmungsvolles, sichtbares Feuer genießen wollen.

Mit dem Komfort-Plus Pelletofen mit integriertem Wasser-Wärme-Tauscher ist die Energieversorgung

des gesamten Heizungssystems möglich – ausschließlich mit dem regenerativen

Energieträger Holz.

Der Komfort-Plus-Kachelofen wird individuell geplant und vor Ort aufgebaut (der handwerklichen

Ofenbaukunst folgend).

So funktioniert das Prinzip:

Die Pelletzufuhr zum Pelletofen erfolgt automatisch vom Pelletbunker hin zum Arbeitsspeicher

und dann in den daneben stehenden Kachelofen-Pellet-Feuerraum. Dies funktioniert

ganz einfach: Ein Saugzuggebläse fördert in Intervallen die Holzpellets vom Bunker in den

Arbeitsspeicher. Dieser Arbeitsspeicher ist soviel wie eine kleine Vorratskammer für die Pelletheizung,

die sich die nötige Brennstoffmenge mit einer kleinen Förderschnecke in den Feuerraum

holt. Alles vollautomatisch, wie Sie es von einer Zentralheizung gewohnt sind – nur alle

vier bis acht Wochen muss – je nach Leistung bzw. Brennstoffdurchsatz – die weiße Holzasche

aus der Aschenlade des Pelletofens entfernt werden.

Der Lagerraum ist im Idealfall so konzipiert, dass nur einmal im Jahr mit Hilfe eines Pellet-

Tankwagens aufgefüllt werden muss. So sparen Sie sich das Nachfüllen von Hand. Damit kann

der Komfort-Plus-Kachelofen ohne weiteres mit herkömmlichen Ölheizungen konkurrieren.

Unsere Leistungen:

•Klassischer Kachelofenbau

• Komfort-Kachelöfen mit

automatischer

Pelletsfeuerung

•Sanierung

•Restaurierung

antiker Kachelöfen

•Beratung, Planung,

Abnahme

Saugförderung mit

Schneckenaustragung

1. „Heiße“ Brennkammer

2. Pellets-Brenner

3. Aschenlade

4. Vorratsbehälter

5. Gemauerter Speicherzug

6. „Spirit of Fire“ Vollkachelmantel

7. Saugzugventilator

8. Mikroprozessorregelung

9. Wasserwärmetauscher

Je nach den örtlichen Voraussetzungen können

wir eine Reihe von erprobten Pellets-Fördersystemen

kombinieren und dadurch den einwandfreien

Pellets-Transport vom Vorratsbunker zum Vorratsbehälter

bzw. Pellets-Brenner gewährleisten.

Weitere Informationen:

Kachelofenbau Hepting

Schirmatte 2 · 79215 Biederbach

Telefon 0 7682/ 72 98 · Telefax 0 7682/ 9217 84

jhepting@online.de · www.kachelofenbau-hepting.de

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Kachelofenbau

Johannes Hepting

Schirmatte 2

79215 Biederbach

Tel. 076 82 /72 98 · Fax 9217 84

E-Mail: jhepting@online.de

www.kachelofenbau-hepting.de


Termine

Gartenträume –

der grüne

Treffpunkt

„Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage,

denn er fordert das, was in unserer Gesellschaft

am kostbarsten geworden ist: Zeit,

Zuwendung und Raum“ (Dieter Kienast)

Der Garten ist der Luxus unserer Tage. Nicht

nur weil er Zeit, Zuwendung und Raum fordert.

Von einer gepflegten Fläche vor und

hinter der eigenen Haustür ist der Garten

Wohnraum und ein Ort für Entspannung

geworden.

„Wohnen im Grünen“ ist der Luxus des heutigen

Tages.

Wohnen im Grünen ist das Hauptmotto der

Gartenträume 2008. Ein trendvolles und

facettenreiches Thema, das Gartenliebhaber

bestimmt interessieren wird. Neben den vielen

Tipps und Anregungen für die Gestaltung

des Gartens, ist Gartenträume 2008 die

Adresse für das Zimmer im Grünen. Der Garten

soll Mittelpunkt des Lebens der Bewohner

werden. Outdoor-Küchen, Lounge-Gärten,

Wellness-Oasen,

das grüne Wohn-Ess-

Zimmer, Lese-Ecken,

Spielzimmer für die

Kinder: der Garten ist

der erweiterte Lebensraum

geworden. Gartenträume

zeigt und

bietet die Gestaltungsideen

und passenden

Produkte. Bei

Gartenträume 2008

stehen die „neuen“

Wohnräume zentral. Die Avantgarde der Gartenund

Landschaftsbauer und ausgesuchten „grünen“

Firmen wird erfrischende neue Gestaltungsideen

für wohnliche Gärten präsentieren. Neben den Outdoor-Wohnlandschaften,

können Besucher edle

Produkte in verschiedensten Stilrichtungen für die

Einrichtung des grünen Zimmers entdecken und

kaufen. Auch werden mehrere Vorführungen, wie

zum Beispiel Kochen im Freien, stattfinden.

In 2008 werden sogar drei Hallen der Messe Freiburg

verwandelt in eine große grüne Oase. An dem

Erfolgskonzept hat sich in den letzten Jahren nichts

geändert: Gartenträume ist und bleibt die reine

Gartenmesse! Im Mittelpunkt stehen auch in 2008

die aufwendigen und einzigartigen Gartenlandschaften

und Pflanzenshows, die von renommierten

regionalen Gartengestaltern errichtet werden.

Inmitten dieser Kulisse können Gartenbesitzer- und

Liebhaber sich von den neuesten Trends

inspirieren lassen. Die Angebotspalette

umfasst weiter alles zum grünen

Thema; sowohl Nützliches als auch

Dekoratives, um das heimische Eden

aufzuwerten.

Gartenträume Freiburg

22. – 24. Februar 2008

Messe Freiburg; Fr 14 – 20 Uhr,

Sa 10 – 19 Uhr, So 10 – 18 Uhr

Erwachsene 7,– €; Rentner 6,– €;

Kinder bis 12 Jahre 1,– €,

Kinder bis 4 Jahre frei.

Info

www.gartentraeume.com

Info-Tel. 0031-541-669596

E-Mail: info@gartentraeume.com

Neue Messe für energieeffizientes Bauen, Sanieren und Modernisieren

Gebäude.Energie.Technik

Die Beratung zum Thema „energieeffizientes Zuhause“ steht im Mittelpunkt.

Weitere Schwerpunkte sind Förderprogramme und Sanierungsmaßnahmen.

Im Februar 2008 gibt es zum Themenspektrum

’energieeffizientes Bauen, Modernisieren

und Sanieren von Gebäuden’ in Freiburg

eine neue Messe: Die Gebäude.Energie.Technik

bietet Besuchern ein breites Spektrum an

Informationen und Beratungsmöglichkeiten,

wobei vor Allem die Vernetzung von Energiesparen,

Energieeffizienz und erneuerbaren

Energien im Mittelpunkt steht. An drei

Messetagen werden über 120 regionale und

überregionale Aussteller - darunter Handwerker,

Fachanbieter von Bauelementen und

Gebäudetechnik sowie verschiedene Energiedienstleister

– den Besuchern mit ihrem

Rat zur Seite stehen. Das Programm wird

durch Fachvorträge über energieeffiziente

Anlagetechniken, ökologische Baukomponenten,

aktuelle Förderungen und beispielhaft

durchgeführte Sanierungs- und Neubauprojekte

abgerundet. Das Herzstück der

Gebäude.Energie.Technik ist der Marktplatz

Energieberatung, wo kompetente und qualifizierte

Energieberater eine kostenfreie Erstberatung

für Interessierte Bauherren und

Modernisierer anbieten.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen

und Foren sowie Beispielen aus der Praxis zeigt,

welche Vielfalt energieeffizientes Bauen und

Modernisieren ausmacht: Thermographie-Tests mit

Wärmebildkameras zeigen, wo die Schwachstellen

eines Gebäudes sind. Wie ökologisches Bauen funktioniert,

welche Dämmstoffe eingesetzt werden und

wie mittels erneuerbarer Energien auch die jährlichen

Heizkosten zum Teil gravierend gesenkt werden

können, behandeln die Fachvorträge auf der

Gebäude.Energie.Technik. „Heizen mit erneuerbaren

Energien, wie beispielsweise Solarwärme in Kombination

mit Holzpellets, wird staatlich gefördert.

Informationen zu aktuellen Fördermitteln und Einsatzvarianten

erneuerbarer Energien erreichen auf

der Gebäude.Energie.Technik sowohl Hausbesitzer

als auch Fachleute aus den jeweiligen Bereichen“,

erklärt Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar

Promotion GmbH.

Die erste Gebäude.Energie.Technik findet vom

15. bis 17. Februar 2008 in der Messe Freiburg statt.

8

Gebäude.Energie.Technik

15. – 17. Februar 2008

Messe Freiburg

Fr 10 – 20 Uhr,

Sa + So 10 – 18 Uhr

Info

E-Mail: info@get-freiburg.de

www.get-freiburg.de


Wellness-Center

für zuhause

Badideen

Mit gutem Gewissen

heizen und

entspannt baden!

Duschen wie im Tropenregen.

Tris von Ideal Standard bietet Sauna, Dampfbad und Dusche in einem

Ein anstrengender Tag ist vorüber. Wer sehnt sich jetzt nicht nach etwas Ruhe und Entspannung?

Die Weltneuheit Tris von Ideal Standard verwirklicht auf einer kompakten Fläche von

nur 170 x 110 cm den Traum vom Wellness-Center in den eigenen vier Wänden und bietet so

Wohlbefinden erster Klasse. Ganz nach Stimmung und den persönlichen Vorlieben kann man

sich bei einem wohltuenden Saunagang entspannen, ein Dampfbad genießen oder sich durch

ein ausgiebiges Duschbad verwöhnen lassen. Mit einer Sensortastatur, die durch Berührung

bedient wird, lassen sich alle Funktionen von Tris einfach einstellen und kontrollieren. So kann

mit Tris jeder sein Verwöhnerlebnis individuell gestalten und sich dabei auf den Komfort

modernster Technik verlassen.

Erfrischend vielseitiges Duscherlebnis

Wer Duschen möchte, klappt die Sitzbank in der Tris-Kabine einfach nach oben. Dadurch entsteht

auch auf kompaktem Raum angenehm viel Platz. Duschen ist nicht gleich Duschen: Bei

Tris hat man die Wahl zwischen einer Regenbrause und tropischem Sprühregen mit einem

weich gefächerten, breiteren Wasserstrahl. Hinzu kommt eine belebende Hydromassage über

seitlich angebrachte Wasserdüsen. Perfekt abgerundet wird das Duscherlebnis durch eine

handliche Stabbrause. Ein Thermostatmischer sorgt dafür, dass das Wasser konstant auf der

gewünschten Temperatur bleibt.

Ins Schwitzen kommen und erholen

In Tris kann man sein Saunabad ganz für sich alleine genießen und so Körper und Geist etwas

Gutes tun: Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt, der Körper auf schonende Art entgiftet

und das Immunsystem gestärkt. Zusätzlich pflegt das Saunabaden die Haut. Der Saunaofen

ist mit Lavagestein bestückt, das für die nötige Hitze sorgt.

Die Luftfeuchtigkeit in der Kabine reguliert man durch Aufgüsse. Der dafür ideale Eimer und

die Schöpfkelle aus feuchtigkeitsresistentem Iroko-Holz gehören mit zur Tris-Ausstattung.

Anhand eines Hygrometers lässt sich die Luftfeuchtigkeit in der Kabine genau ablesen.

Wohltuender Dampf wie im Hammam

Einfach zurücklehnen und entspannen – Tris macht es möglich. Im Dampfbad von Tris wird

der Körper sanft von einem Dampfschleier umhüllt – der Körper findet Ruhe, sich zu regenerieren.

Die angenehme Wärme – die Temperaturen sind deutlich niedriger als bei der klassischen

Trockensauna – in Verbindung mit einer sehr hohe Luftfeuchtigkeit lockern die Muskulatur,

helfen Stress abzubauen und können sogar rheumatische Beschwerden lindern.

Die optimale Temperatur eines Dampfbades liegt zwischen 40°C und 60°C bei einer Luftfeuchtigkeit

von 100%. Dank einer elektronischen Anzeige hat man immer im Blick, wie warm es in

der Tris-Kabine ist. Das Tüpfelchen auf dem i für Genießer: Tris bietet auch die Möglichkeit der

Aromatherapie – ätherische Öle wirken vitalisierend auf den Körper, man fühlt sich wieder

frisch und belebt.

Praktisch und komfortabel – auch bei der Reinigung

Tris bietet auch in punkto Reinigungsfreundlichkeit jeglichen Komfort. Bei der Wahl der Materialien

wurde auf besondere Pflegeleichtigkeit, Qualität und Haltbarkeit geachtet. Der Bodenrost

lässt sich zur leichten Reinigung komplett herausnehmen. Die Saunabank ist wie alle

anderen Funktionsteile aus besonders feuchtigkeitsresistentem Iroko-Holz gefertigt. Ein ausgeklügeltes

Warm-/Kaltluft-System stellt sicher, dass es in der Kabine schnell wieder vollständig

trocken ist. Der Clou: nach Duschen, Saunen oder Dampfbaden aktiviert Tris automatisch

die Trocknungsfunktion. So bleibt Ihr persönliches Wellnesscenter immer tipptopp in Ordnung.

Fotos und Text: Ideal Standard

9

Tris von Ideal Standard

Besuchen Sie

unsere Ausstellung

in Kenzingen!

Offenburger Straße 27

79341 Kenzingen

Tel. 076 44 - 9 27 77- 80

Fax 076 44 - 9 27 77- 88

Hildastraße 11

79183 Waldkirch

Tel. 0 76 81 - 4 74 04 19

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E-Mail: info@walzer-haustechnik.de

Notdienst 015 20 - 4 55 19 18


Magische Inszenierungen mit modernster Intelligenz

Duravit taucht das Bad in Licht und Farbe

Licht und Farbe sind ein starkes Stück

Lebensqualität und beeinflussen in hohem

Maß unser Wohlbefinden. Doch im Bad, wo

der Tagesablauf beginnt und endet, ist angenehmes

Licht oft noch ein Stiefkind. Abhilfe

schafft jetzt eine einzigartige Komplett-

Lösung. Mit dem Möbelprogramm „e-mood“

hat Duravit ein Beleuchtungskonzept entwickelt,

das alle spezifischen Licht-Anforderungen

im Bad berücksichtigt und für den

gesamten Raum löst. Pate für diese innenarchitektonische

Innovation, die sowohl auf

Neubau als auch Renovierung zugeschnitten

ist, stand neueste Licht- und Elektro-Technologie.

Damit erweitern sich nicht nur die

gestalterischen Möglichkeiten im Bad, sondern

hält auch die modernste Form von

intelligenter Technik Einzug in die einstige

„Nasszelle“.

Keimzelle für mehr Ordnung

und Orientierung

Ein optimales Lichtkonzept muss drei Aufgaben

erfüllen: die Augen bei schwierigen Sehaufgaben

unterstützen, Orientierung ermöglichen und drittens

Gefühle und Atmosphäre erzeugen. E-mood

umfasst sieben Module, die für jede Raumaufteilung

eine optimale Beleuchtung nach diesen Maßgaben

ermöglichen und darüber hinaus für Stauraum

und Ordnung im Bad sorgen. Keimzelle der

Entwicklung ist das e-board, das neben der Basis-

Funktion, Ablagemöglichkeit über dem Waschtisch,

die Ordnungsaufgaben übernimmt. In einem eleganten

Korpus aus Aluminium ist hinter einer Blende

aus Holz nicht nur eine Kleenexbox verborgen,

sondern auch eine e-box mit Dreifachstecker, in der

der „Kabelsalat“ von Rasierer, Fön oder Zahnbürste

bestens aufgeräumt ist. Kleine Schalen lassen sich

aus- und wieder wegklappen, alternativ ist ein Seifenspender

integriert. An der Unterseite misst ein

Sensor das Tageslicht und aktiviert bei Dunkelheit

einen kleinen Lichtkegel, der besonders Älteren und

Kindern die Orientierung im Bad erleichtert. Mit

diesen Funktionalitäten kann das e-board alleine

stehen oder im Verbund mit Spiegel und Spiegelschrank

weitere Lichtaufgaben übernehmen.

Beleuchtung von

funktional bis

emotional

Für die richtige Sicht am Morgen vor

dem Spiegel sorgen e-mirror und e-

cabinet mit weißem Funktionslicht:

Zwei Leuchtstoffröhren leuchten das

ganze Gesicht gleichmäßig, schattenlos

und ohne zu blenden aus. Für einen

sanften Ausklang des Tages ist dagegen

ein eigenes Emotionslicht zuständig:

Dreiseitig umlaufende Leuchten auf

LED-Basis strahlen auf die umliegenden

Decken- und Wandflächen aus und verbreiten

beruhigendes Blau, anregendes

Rot, aufmunterndes Grün oder die Farben

im Wechselspiel und verbreiten

eine magische Aura. Die Kombination

aus Funktions- und Emotionslicht ist

das Merkmal der e-mood-Produkte.

10


Badideen

Den Raum gliedern und planen

Modul vier und fünf unterstützen bei der Gliederung und Aufteilung des Raumes und machen

das Beleuchtungskonzept für jeden Grundriss zugänglich. E-wall ist eine gelungene Kreuzung

aus kleiner Wand und Möbel. Bei einer Höhe von 95 cm ist es nur 22 cm tief und kann längsseitig

oder stirnseitig überall an die Wand montiert werden – bestens geeignet, um Bereiche

abzugrenzen oder das WC vor unangenehmen Einblicken abzuschirmen. Der Möbelkörper verfügt

über drei Türen. Das Innenleben strukturieren vier Glasablagen; über einen Glaseinsatz an

der Oberseite schimmern Funktions- und Emotionslicht und verbreiten ihre Aura. Als moderne

Interpretation des Paravents erlaubt e screen Raumplanung bis hin zur Öffnung des Bades

zum Wohn- und Schlafraum. Zwischen zwei raumhohen Profilen aus Aluminium ist eine acht

Millimeter dünne Glasfläche verspannt. Mit modernster LED-Technik wird farbiges Licht in die

keramisch bedruckte Scheibe geleitet. Dadurch leuchtet die gesamte Fläche von innen heraus

in magischem Licht.

Lichtes Design für universale Kombination

Quadratische Wand- und Deckenleuchten, die e-lights, vollenden das Programm. Sie stellen

das Designkonzept von e-mood in seiner Reinform dar. Der Münchner Designer Andreas

Struppler setzte auf zwei Grundprinzipien: Saubere, klare Grundformen und eine Betonung

der Ecken durch eine weiche Rundung in kleinem Radius. Zweitens spielte der Designer das

Thema der Materialität. Aluminium, Silber eloxiert, dominiert das Programm und rahmt als

filigraner silberfarbener Rand alle Module ein. E-mood kann mit Duravit-Serien und vielen

weiteren Badausstattungen kombiniert werden.

Mehr Komfort durch intelligente Technik

Als „Gehirn“ von e-mood fungiert eine eigens entwickelte, intelligente Lichtsteuerung, die

über eine enorme Leistungsfähigkeit verfügt – dazu gehören auch vier verschiedene Betätigungsarten:

Erste Möglichkeit ist eine kleine „Touch-LED“ als Grundschalter am Produkt

selbst. Zweitens können alle Funktionen über handelsübliche Wippschalter eingestellt werden.

Schließlich kann e-mood auch problemlos an BUS-Datensysteme (binary unit systems) angebunden

werden und ist damit sogar für das intelligente Haus der Zukunft gerüstet.

Ihre Meisterleistung vollbringt die Steuerung dann, wenn zur perfekten Gestaltung des Raums

mehrere Module zu Einsatz kommen. Hierfür hat Duravit die Option eines Funksenders bzw.

-empfängers entwickelt, der damit ausgestattete Module miteinander kommunizieren lässt.

Per Funk vernetzen sich so die gewünschten Produkte und pulsieren von da an synchron. Für

zusätzlichen Komfort sorgt die „master-slave-Funktion“: Verändert der Benutzer das Licht bei

einem Modul, wird es automatisch zum „Meister“ und verpflichtet die anderen, „sklavisch“ zu

folgen. Jedes Produkt kann den Ton angeben, was softwaretechnisch eine der größten Herausforderungen

für Duravit darstellte.

Die Bedienung ist einfach und erschließt sich intuitiv. Sie kommt der natürlichen Logik des

Menschen entgegen und ist kinderleicht zu handhaben. Ein Knopfdruck genügt und die Bühne

ist frei für die nächste Lichtinszenierung. Vom schlichten weißen Szenario bis zum magischen

Farbenrausch - das Bad bezaubert mit stimmiger Atmosphäre.

Weitere Infos über Duravit AG, 78128 Hornberg, Fax 07833/8585, Email info@duravit.de

Fotos und Text: Duravit AG

11


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• Dekorative

Oberflächengestaltung

• Vollwärmeschutz

• Gerüstbau

Zweite Chance für einen Altbau

Beispielhafte Energiespar-Sanierung eines

Mehrfamilienhauses aus den 60er-Jahren in Gundelfingen

Es war einmal … ein in die Jahre gekommener Altbau, wie es in Deutschland viele gibt.

Im Winter 2005/06 beschloss der Besitzer dieses Gebäudes, dass an seinem Haus dringend

etwas getan werden muss. Klamme Wände, hohe Heizkosten und der stetig steigende Ölpreis

führten schnell zu dem Entschluss, dass das Gebäude neben der konstruktiv notwendig

gewordenen Sanierung auch energetisch verbessert werden sollte. Der bereits bezüglich des

Themas „Energie und Haus“ sensibilisierte Bauherr entschloss sich, vorab in eine Energieberatung

zu investieren, anstatt blindlings mit der Sanierung seines Hauses zu beginnen.

Die Energieberatung

Im Rahmen der Energieberatung erfolgte eine umfassende Begutachtung und Bewertung des

Gebäudes durch das Architekturbüro Möhrle + Möhrle in Freiburg. Die schon viele Jahre im

Bereich Altbausanierung und neue Energien tätigen Energieberater und Architekten konnten

dem Besitzer schnell und umfassend die energetischen und konstruktiven Schwachstellen des

Gebäudes aufzeigen. Gemeinsam wurden dann die notwendigen Modernisierungsschritte

erarbeitet und ein Sanierungsplan aufgestellt.

Zu einer fachgerechten Energieberatung gehören aber nicht nur eine fundierte Gebäudeaufnahme

und Bewertung, sondern auch Unterstützung und Beratung bei der Förderung und

Finanzierung des Vorhabens.

Hierbei sind vor allem die Kredite der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) interessant,

die gerade im Bereich der CO 2 -Reduzierung über sehr gute Finanzierungsprogramme verfügen.

Oberdorfstr. 12

79297 Winden i. E.

Tel. 0 76 85 /12 69

Fax 0 76 85 / 913 90 25

martinhaeringer@web.de

12


Reportage

Planung und

Umsetzung –

konstruktiv und

energetisch durchdacht

In den folgenden Monaten wurden Keller–,

Fassaden- und Dachflächen gedämmt

und die gesamte Gebäudehülle

auf Niedrigenergiehaus-Standard gebracht.

Wichtig bei dieser Maßnahme war

die sorgfältige Planung der Details, um

eine lückenlose Durchgängigkeit der

Dämmung zu garantieren und die vorhandenen

Wärmebrücken zu eliminieren.

Eine solche Wärmebrücke war der 18 Meter lange und kaum genutzte Betonbalkon im Obergeschoss,

der bereits gravierende Bauschäden aufwies. Durch die komplette Entfernung des

Balkons konnte eine sehr umständliche und auch kostenspielige Sanierung und Dämmung

vermieden werden. Da der Bauherr jedoch nicht komplett auf einen Balkon verzichten wollte,

wurde als Ersatz ein neuer Holz-Stahlbalkon vor die Fassade gesetzt. Dieser geht nun über

zwei Stockwerke und ist durch eine Dachverlängerung an der Giebelseite zusätzlich überdacht.

So konnte durch eine konstruktive und energetische Maßnahme, auch eine Verbesserung

der Wohnnutzung erreicht werden.

■ Fenster

■ Wintergärten

■ Haustüren

aus

Holz-Aluminium

Kunststoff

Holz

Der Dachausbau – Highlight der Planung

Eine weitere interessante Maßnahme war der Ausbau des Dachgeschosses. Bei der Analyse

des Gebäudes hatte sich gezeigt, dass durch einen Ausbau des ungenutzten Trockenbodens

zusätzlicher attraktiver Wohnraum geschaffen werden kann. Da die Sanierung des Daches in

Verbindung mit der Dämmung sowieso anstand, wurden hier gleich zwei Fliegen mit einer

Klappe geschlagen - das Dach bekam die notwendige Dämmung und der Vermieter zusätzlichen

Wohnraum. Durch den Einbau von Gauben, die großzügige Verglasung nach Süden und

den vorgesetzen überdachten Balkon wurde eine hochwertige Wohneinheit mit herrlichem

Ausblick und viel Sonne geschaffen.

13

Max Wehrle GmbH

Schreinerei · Fensterbau · Innenausbau

Gewerbestraße 1

79813 Waldkirch-Kollnau

Tel. 0 76 81/ 3139 · Fax 75 84

info@wehrle-schreinerei.de

www.wehrle-schreinerei.de


Energie und Technik

Mit der Energieberatung wurde auch ein neues Energiekonzept erarbeitet, das auf den nach

der Sanierung wesentlich niedrigeren Heizbedarf abgestimmt ist. Dieses Konzept wurde von

der Firma A&S Flamm, Freiburg/Elzach, zusammen mit der Firma ReSysAG aus dem solar info

center in Freiburg und Paradigma, einem der führenden Hersteller für regenerative Heizsysteme,

umgesetzt. Dank dem innovativen Installations-Knowhow von A&S Flamm wurden alle

Einsparziele auch tatsächlich erreicht.

Die zwei bestehenden, mittlerweile überdimensionierten Öl-Heizungen wurden durch eine

maßgeschneiderte CO 2 -neutrale Holzpelletsheizung ersetzt. Zusätzlich wurde als aktive Solarenergienutzung

auf dem Süddach eine Solaranlage für Warmwasser und Heizungsunterstützung

installiert. Diese erzeugt im Zusammenhang mit dem Frischwasser- und Schichtenspeicher

das Warmwasser im Sommer und in der Übergangszeit einen Teil der Heizungswärme.

Die Energieeinsparung liegt bei ca. 80 %. Von 27 Litern pro m2 und Jahr auf ein Äquivalent

von 5 Litern pro m2 und Jahr, das entspricht dem Verbrauch eines sehr guten Niedrigenergiehauses.

Durch die Sanierung und die Umstellung auf Holzpellets wurde der Primärenergiebedarf

um 90% reduziert – die CO 2 -Einsparung liegt bei fast 26 Tonnen pro Jahr!

Innen wie Außen rundum erneuert –

aus einem alten Haus wurde ein

attraktiver Neubau

Durch sorgfältige aufeinander abgestimmte konstruktive

und energetische Maßnahmen wurde

nicht nur das Planungsziel „Energieeinsparung und

Sanierung des Gebäudes“ erreicht, sondern auch die

Wohnqualität wesentlich verbessert. Von jetzt an

heißt es wohlfühlen und entspannen – mit viel Sonnenlicht

und CO 2 -neutral durch den Winter!

Projektdaten

Komplettsanierung und

Dachgeschossausbau Mehrfamilienhaus

in Freiburg – Gundelfingen (Wildtal)

3 Wohneinheiten nach Umbau

Wohnfläche ca. 280 m2

Ölverbrauch reduziert von 27l/m2a auf

Äquivalent von 5l/m2a

Reduktion Primärenergiebedarf ca. 90%

Planung, Architektur, Energieberatung:

Möhrle + Möhrle Architektur

Karl-Peter und Erik Möhrle

Dipl. Ingenieure FH

Kartäuserstr. 153, 79117 Freiburg

Telefon: 0761/ 6 06 57

mail: info@biosolarhaus-freiburg.de

Ausführende Betriebe

Zellulose-Dämmung

Fa. Dobslaw, Buggingen

Telefon 0 76 31 / 36 38 40

Putz und Stuck

Martin Häringer, Winden i. E.

Telefon 07685/1269

Fenster und Türen

Max Wehrle, Waldkirch

Telefon 0 76 81 / 31 39

Heizung

A&S Flamm GbR, Freiburg

Telefon 07 61 / 130 75 10

Elzach, Telefon 0 76 82 / 92 59 980

Zimmereiarbeiten

Zimmerei Helmle GmbH, Simonswald

Telefon 0 76 83 / 3 37

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Steile Dächer nehmen bis zu zwei Geschosse auf.

Dann lässt sich ein „Haus im Haus“ in Form einer

Maisonette-Wohnung realisieren.

Foto: Nelskamp

Dachausbau

Ein starkes Team

in Sachen Holz!

Leben in höheren Sphären

Der Dachausbau und die richtige Planung

Warum nicht mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen? Energiebilanz verbessern, Fördergelder

einstreichen und dabei noch attraktiven Wohnraum schaffen – wer Platz unterm Dach

hat, spart bei einem Ausbau nicht nur Grundstückskosten.

Der Bauplatz unterm Himmel ist konkurrenzlos billig, fürs Grundstück wird kein einziger Cent

fällig, zudem ist der Blick nach oben unverbaubar. Kein Wunder, dass die Raumreserve unterm

Dach immer häufiger und mit wachsender Begeisterung in vollwertigen Wohnraum umgewandelt

und bei der Gelegenheit auch gleich energetisch verbessert wird. In kleineren Einfamilienhäusern

kann der Ausbau sogar zur Rettung des Familienglücks beitragen. Entweder

fühlt sich der ältere Nachwuchs in der (fast) elternfreien Zone wohl; oder die Eltern genießen

in der obersten Etage die Ruhe nach einem turbulenten Tag.

GmbH

Zimmerei

Holzbau

Dachausbau

Balkone

Holzrahmenbau

Altbausanierung

Innenausbau

Treppenbau

Carports

Wintergarten

Mit steigender Grundfläche eines Hauses und der Höhe des Daches wachsen die Möglichkeiten.

Ganze Wohnungen über ein oder zwei Etagen lassen sich auf diese Weise verwirklichen.

Sie können beispielsweise die junge Familie aufnehmen, während Oma und Opa in ihren angestammten

Räumen in den unteren Stockwerken wohnen bleiben.

Die Tücke im Detail

Im Gegensatz zu neueren Häusern, bei denen die Dachräume oft schon zum Hauskonzept

dazu gehören und bereits im Rohbau für einen späteren Ausbau mit vorbereitet werden, ist

diese Wohnraumerweiterung in älteren Gebäuden wesentlich planungsintensiver – aber vielfach

auch reizvoller.

Der erste Schritt betrifft die Überprüfung des Dachgebälks. Ist der Wurm drin, oder noch

schlimmer der Hausschwamm, muss der Fachmann ran. Auch stellt sich die Frage, ob die

oberste Geschossdecke tragfähig genug ist, um die künftigen Lasten aufzunehmen. Selbst

wenn neue Wände in Leichtbauweise ausgeführt werden, bedeutet dies zusätzliches Gewicht.

Außerdem wirkt sich eine vorhandene beziehungsweise nicht vorhandene Elektro-, Heizungsund

Wasserinstallation unmittelbar auf die zu kalkulierenden Kosten aus. Darüber hinaus

muss die Erschließung über eine ausreichend große Treppe gesichert sein, sei es gesondert

über ein Treppenhaus, sei es integriert durch eine innen liegende Geschosstreppe. Keinesfalls

dürfen die Fragen der Wärmedämmung (siehe Kasten) und der Trittschalldämmung vernachlässigt

werden. Der Umfang der Renovierungsarbeiten hängt unter anderem von der Sparrenkonstruktion

und dem Aufbau der obersten Geschossdecke ab.

Dämm-Vorschriften

Neu geschaffener Wohnraum muss ab einem Raumvolumen von 30 Kubikmetern die Anforderungen

der Energie-Einsparverordnung (EnEV) an Neubauten erfüllen. Beim Dach darf der

Wärmedurchgangswert (U-Wert) 0,30 W/m2K nicht überschreiten. Das lässt sich beispielsweise

mit einer Zwischensparrendämmung mit 16 Zentimeter Mineralwolle erreichen. Sind

die Sparren zu dünn, müssen sie auf die entsprechende Stärke aufgedoppelt werden. Noch

besser ist die Aufsparrendämmung, die aber nur dann in Frage kommt, wenn das Dach neu

errichtet oder neu eingedeckt wird. Die Dämmung liegt hier auf den Dachsparren, wodurch

Wärmebrücken vermieden werden. Wenn ein Dach bereits gedämmt ist, der U-Wert aber

nicht ausreicht, kann eine zusätzliche Untersparrendämmung angebracht werden.

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Norbert Helmle

Zimmermeister · Restaurator

Am Häuslerain 10

79263 Simonswald

Tel. 076 83 / 3 37

Fax 076 83 /14 84

www.holzbau-helmle.de


Raumreserve de luxe:

Mit einer Dachkammer hat dieses Kinderreich wenig zu

tun. Ein durchdachter Ausbau ist für Kinder wie auch

später für Jugendliche als ungestörte Rückzugszone

attraktiv.

Foto: www.dach.de

Genehmigung nötig?

Überschreitet die neue Wohnfläche eine

bestimmte Quadratmeterzahl nicht und

erfolgen keine Änderungen der vorhandenen

Bausubstanz, braucht man für den Ausbau in

der Regel keine Baugenehmigung. Aber

bereits eine Gaube, eine Dachterrasse oder

ein Dachflächenfenster ab einer bestimmten

Größe sind genehmigungspflichtig, ebenso

Änderungen in der Statik. Da Baurecht Ländersache

ist und sich die Landesbauordnungen

teilweise unterscheiden, ist ein Anruf

beim zuständigen Baurechtsamt immer

sinnvoll. Sobald eine komplette neue Wohnung

im Dachgeschoss entstehen soll, muss

auf jeden Fall ein Architekt oder ein Bauvorlageberechtigter

einen Bauantrag einreichen.

Gefordert wird unter anderem ein eigener

Abschluss der Wohnung sowie Küche und

Bad. Manche Städte verlangen sogar den

Nachweis eines KfZ-Stellplatzes.

Sogar unterm Dach ist der direkte Lichteinfall durchs

Fenster nicht in allen Fällen umsetzbar. Das Sonnenlicht

gelangt in diesem Beispiel über ein reflektierendes

Aluminiumrohr auf Umwegen und doch effektiv an

seinen Bestimmungsort.

Foto: Velux

Wärmegesetz Baden-Württemberg

Zum 1. Januar 2008 tritt in Baden-Württemberg ein Gesetz in Kraft, das es ab April 2008

für Neubauten zur Pflicht macht, den Wärmebedarf zu einem Fünftel über erneuerbare

Energien wie zum Beispiel Sonnenenergie abzudecken. Für Altbauten wird dieses Gesetz ab

2010 gelten und einen Umfang von zehn Prozent an erneuerbaren Energien am Wärmebedarf

einfordern. Zwar gibt es Ersatzmaßnahmen im Dämmbereich – wer jedoch sowieso an

Dachausbau denkt, kann unter Umständen im Zuge dieser Arbeiten die Sonne als Energiequelle

gleich mit anzapfen und ins Heizungskonzept des Hauses integrieren, inklusive dem

Abruf entsprechender Fördergelder.

Eignungsprüfung

Je nach Dachneigung und -konstruktion ist eine umfangreichere oder eingeschränktere Nutzung

möglich. Satteldächer mit einer Dachneigung von 35 bis 50 Grad eignen sich gut für

einen Ausbau. Je höher der Kniestock, um so besser. Bei einem sehr flachen Satteldach kann

unter Umständen ein Kniestock aufgemauert werden, um mehr Höhe zu schaffen. Ideal ist ein

Mansarddach, das durch die steile Dachform im unteren Bereich für sehr viel Kopffreiheit

sorgt. Ein Walmdach dagegen kostet wegen der vierfachen Schräge Wohnfläche.

Spielraum für interessante Lösungen bieten die etwas komplizierteren Dachformen wie das

Pfetten- und das Kehlbalkendach. Beim Pfettendach verhindern Stützen und Streben, über die

die Dachlast auf tragende Bauteile im Gebäudeinneren abgeleitet wird, eine völlig freie

Grundrissplanung. Geschickte Architekten machen jedoch daraus Elemente der Raumgestaltung,

als Raumteiler oder als charmanter Blickpunkt, der der Dachwohnung das gewisse Etwas

verleiht. Ähnlich ist es beim Kehlbalkendach. Kehlbalken dienen der Versteifung sehr langer

Sparren in einer zweiten waagrechten Ebene. Vorausgesetzt, sie liegen hoch genug um genügend

Kopffreiheit zu gewährleisten, verbreiten sie, wenn sie freigelegt sind, rustikale Dachatmosphäre.

Bei sehr steilen Dächern lässt sich diese Stimmung im wahrsten Sinne des Wortes

noch toppen, indem der darüber liegende Spitzboden beispielsweise als Galerie in den Wohnraum

mit einbezogen wird.

Ab einer Deckenhöhe von mindestens 2,20 bis 2,30 Metern können im Sinne der Baubehörde

Aufenthalts- und Wohnräume geschaffen werden. Je nach Landesbauordnung müssen bis zu

50 Prozent der Wohnfläche diese Mindesthöhe aufweisen. Ein knappes Raumangebot kann

unter anderem dadurch erweitert werden, dass das Dach mit Gauben aufgebrochen wird, die

für mehr Kopffreiheit und Wohnfläche sorgen.

Die Rechnung mit der

Schräge

Satteldach Pultdach Walmdach Mansarddach

Krüppelwalmdach

Jeder Quadratmeter, der mindestens zwei

Meter Stehhöhe bietet, wird voll gezählt.

Was zwischen einem und zwei Metern

liegt wird halb angerechnet, alles was

niedriger ist, zählt nicht zur Wohnfläche.

Nicht jede Dachform und nicht jede Dachneigung eignet sich gleichermaßen gut für einen

nachträglichen Ausbau des Obergeschosses.

Grafiken: Lafarge Dachsysteme

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Leben in luftiger Höhe:

Eine Dachterrasse ist die hochwertige Erweiterung einer Dachwohnung.

Foto: Optigrün

Himmlisch grenzenlos

Wer nicht nur die Wohnfläche, sondern auch den Lichteinfall vergrößern will, schafft dies am

einfachsten mit großen Giebelfenstern und noch effektiver mit Dachflächenfenstern – mit

einer Einschränkung: Sofern es nicht Nordfenster sind, brauchen Dachflächenfenster unbedingt

einen Sonnenschutz, am besten außenliegend. Eine Innenverschattung bringt zumindest

auf Süd- und Westseite wenig. Durch die Schräge heizt sich die Luft hinter dem Fenster

bei Sonnenschein bis zur Unerträglichkeit auf. Ist die Hitze erst einmal im Raum, helfen auch

Innenrollos, die mit einer reflektierenden Alubeschichtung ausgestattet sind, nur noch wenig.

Natürlich sind weitere Fenster- und Lichtlösungen denkbar. Teilverglaste Dachflächen bis in

den First und aufgesetzte Glashauben als Lichtkuppeln rücken den Himmel in greifbare Nähe.

Cabriofenster, die sich zum Freisitz öffnen lassen und Glasgauben vergrößern die Räume und

sorgen für einen erweiterten Ausblick.

Gauben bringen Licht- und Kopffreiheit und sind

sogar für architektonische Glanzpunkte gut. Wichtig

ist der saubere und lückenlose Anschluss an die

Dacheindeckung.

Foto: Rheinzink

Fördergelder und Beratung für energiesparende

und umweltfreundliche Maßnahmen

Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, solange

das Budget mitmacht. Loggien, die mit Glas-

Schiebetüren vom Wohnraum getrennt sind, können

ganzjährig als Wintergarten genutzt werden,

wenn sich die Dachöffnung mit verschiebbaren

Dachflächenfenstern schließen lässt. Balkone, die

vor Giebelfenster gehängt werden, Wintergärten,

die man sich sogar auskragend vorstellen kann

und angrenzende Flachdächer, die als Dachterrassen

dienen, sind weitere Möglichkeiten, das zu

genießen, was Wohnen unterm Dach so attraktiv

macht: das Gefühl von Luft, Licht und grenzenloser

Freiheit.

Text: Margot Allex-Schmid

• www.kfw-foerderdatenbank.de: Zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau

(KfW) federn die Investitionen in Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien und

Minderung des CO 2 -Ausstoßes ab. Man kann fast sicher davon ausgehen, dass sich die

eine oder andere Maßnahme, die man in Bezug auf den Dachausbau plant, in einem der

zahlreichen Programme als förderfähig wiederfindet.

• www.bafa.de: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hält unter

anderem Zuschüsse für Solarkollektoranlagen und Holzpelletsheizungen bereit.

Das BAFA ist auch für die „Energiesparberatung vor Ort“ zuständig. Dieses Programm

bezuschusst eine entsprechende Beratung, die vor Ausführung von Modernisierungsarbeiten

in Anspruch genommen werden kann.

• Kommunen und Länder: In der Regel wissen die Gemeindeverwaltungen über weitere

Fördermöglichkeiten auf kommunaler und Länderebene Bescheid. Meist geht es auch hier

um die Unterstützung von Investitionen, die der Energieeinsparung dienen.

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Ökologisches Wohnen im Passivhaus aus Holz

Wohnerfahrungen einer fünfköpfigen Familie aus Winden im Elztal in einem Passivhaus

Die Familie Volk aus Winden hatte sich 2001 nach einer intensiven Informationsphase dazu

entschieden, ein ökologisches Passivhaus aus Holz zu bauen. Der Leitgedanke, dass jeder

gehalten ist, Energie zu sparen und damit auch an die folgenden Generationen zu denken, war

der eigentliche Hauptbeweggrund der Familie Volk. Natürlich wollte man auch in Hinblick auf

die Entwicklung der Energiepreise eine zeitgemäße Architektur, die durch innovative Ansätze

eine gewisse Unabhängigkeit von der Preisentwicklung auf den Energiemärkten bietet.

Nachdem die Entscheidung zum Passivhaus gefallen war, fand die Familie Volk mit dem Elzacher

Architekten Mario Eggen und dem Holzhausbauer Stefan Göppert, Geschäftsführer der

Elztal Holzhaus GmbH, zwei kompetente Partner, die das Projekt maßgeschneidert auf die

Bedürfnisse der Familie Volk weiter entwickelten.

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Was ist eigentlich ein Passivhaus?

Reportage

Der Begriff Passivhaus beschreibt einen bestimmten Energiestandard eines Gebäudes. Die präzise

Definition lautet:

„Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in welchem die thermische Behaglichkeit (ISO 7730) allein

durch Nachheizen oder Nachkühlen des Frischluftvolumenstroms, der für ausreichende Luftqualität

(DIN 1946) erforderlich ist, gewährleistet werden kann – ohne dazu zusätzlich Umluft

zu verwenden.“

Die Wärmeverluste werden beim Passivhaus derart stark verringert, dass eine separate Heizung

gar nicht erforderlich ist. Die Bezeichnung Passivhaus kommt daher, da es kein aktives

Heizsystem (und auch keine Klimaanlage) braucht.

Eine noch erforderliche kleine „Restheizung“ wird zu großen Teilen aus Wärmegewinnen

durch Sonneneinstrahlung, der Abwärme von Personen und technischen Geräten gedeckt. Der

verbleibende Heizenergiebedarf kann durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Zuluftnachheizung

erfolgen. Das Ergebnis ist ein hoher Wohnkomfort, gekoppelt mit einem niedrigen

Energieverbrauch. Die Bauweise ist nicht auf bestimmte Gebäudetypen beschränkt, es

gibt z.B. auch Umbauten und Sanierungen, bei denen der Passivhausstandard erreicht wurde.

Modernisierung bestehender Gebäude mit Passivhaus-Komponenten

In jüngster Zeit gibt es zunehmend Bestrebungen auch ältere Gebäude auf Passivhausstandard

umzurüsten. Im Wesentlichen gelten dabei die gleichen Voraussetzungen wie beim Neubau,

allerdings ist die planerische und handwerkliche Umsetzung ungleich aufwändiger.

Passivhaus-Energiestandard

Die genauen Anforderungen an ein Passivhaus sind im Passivhaus-Energiestandard beschrieben.

Dieser ist die Weiterentwicklung des Standards für Niedrigenergiehäuser. Nach dieser

vom Passivhaus-Institut Darmstadt entworfenen Definition muss ein Passivhaus folgende Kriterien

erfüllen:

• Jahresheizwärmebedarf ≤ 15 kWh/(m2a)

• Heizlast ≤ 10 W/m2

• Luftdichtigkeit n50 ≤ 0,60/h

• Primärenergiebedarf ≤ 120 kWh/(m2a) (inkl. aller elektrischen Verbraucher)

Die bedeutendste Einsparung im Vergleich zum konventionellen Wohnungsbau wird beim

Heizenergiebedarf mit höchstens 15 kWh/(m2a) erzielt. Dies entspricht umgerechnet etwa

1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr.

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Das Funktionsprinzip des Passivhauses

Wärmedämmung

Der Schwerpunkt bei der Energieeinsparung im Passivhaus ist die Reduzierung der Energieverluste

durch Transmission und Lüftung. Dies wird erreicht durch eine gute Wärmedämmung

und eine kontrollierte Wohnraumlüftung.

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Zur Luftvorwärmung kann ein Erdwärmeüberträger vorgeschaltet werden. Hierzu wird ein

Rohr unterirdisch verlegt, das die Zuluft im Winter vorwärmt und im Sommer vorkühlt. Damit

kann ohne zusätzliche Vorheizung eine Vereisung des Wärmerückgewinnungsgerätes vermindert

werden. Auch hydraulische Erdwärmetauscher haben sich gut bewährt. Letztere haben

den Vorteil weitgehender Wartungsfreiheit. Bei Neubauten können sie in Form von Fundamentabsorbern

ausgeführt werden.

Aktiv

Die sehr geringe Heizlast eines Passivhauses erlaubt eine Beheizung ausschließlich über die

Lüftungsanlage. Dies erfolgt häufig über einen Wasser-Luft-Wärmeüberträger oder eine

direkt integrierte Wärmepumpe.

Heizung

Ein großer Teil des Heizwärmebedarfes wird in Passivhäusern über innere Gewinne, d.h. die

Wärmeabgabe von Personen und Geräten sowie über solare Gewinne (Wärmeeintrag über die

Fenster) gedeckt. Der Restwärmebedarf kann durch beliebige Quellen bereitgestellt werden.

Projektbeschreibung

Das Gebäude in Winden wurde in ökologischer Holzbauweise erstellt, gegründet auf einer

Stahlbeton-Fundamentplatte. Das Kellergeschoss wurde als nicht beheizt konzipiert und thermisch

komplett von den darauf folgenden Wohngeschossen getrennt. Die darüber liegenden

Wände, Decken und das Dach wurden in reiner Holzbauweise vorgefertigt und auf der Baustelle

montiert. Als Dämmmaterial wurde Zellulose und Holzweichfaserplatten verwendet. Die

luftdichte Ebene, welche insbesondere beim Passivhaus konsequent geplant sein muss, wurde

ohne Folien mittels stoßverklebten OSB-Platten (Holzwerkstoffplatten aus Grobspan) hergestellt.

Als Dachdeckung wurden Tonziegel verwendet.

Bei der Haustechnik wurde zusammen mit dem Ingenieur Wolfgang Weber von der gleichnamigen

Fa. Weber Heizungs- u. Lüftungsbau GmbH in Waldkirch ein Haustechnikschema entwickelt.

Im Vordergrund steht eine Kombination von Komponenten, die wirtschaftlich sinnvoll

und für den Nutzer einfach in der Handhabung sind. Die wesentlichen Komponenten sind ein

Pufferspeicher zur Brauchwasservorhaltung (750 Liter), Sonnenkollektoren (Thermie) auf dem

Dach (12,5 m2) und ein kleiner Pelletofen im Wohnzimmer mit Wassertasche zur zusätzlichen

Brauchwassererwärmung. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und ein Erdregister

unter der Erdterrasse zur Vorwärmung der Luft im Winter und zur Vorkühlung der Luft im

Sommer.

Die Form des Gebäudes resultiert aus der Optimierung der Gebäudehülle und der Ausrichtung

des Gebäudes nach den Himmelsrichtungen. Auch Fensteröffnungen ordnen sich der energetischen

Optimierung in Bezug auf Transmissionsgewinne und Transmissionsverluste unter.

JOSEF BECHERER

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20


Das Interview

Architekt: Es sind nun ca. 4 Jahre vergangen seit Sie Ihr Haus bezogen haben. War es für Sie

anfangs eine große Umstellung in einem Passivhaus zu wohnen?

Bauherr: Nein. Natürlich braucht es eine gewisse Zeit um das Gebäude samt seiner Haustechnik

kennen zu lernen. Spätestens nach einem Jahr wird alles zur Routine und die Abstimmung

der Haustechnik kann vom Nutzer optimiert werden.

A: Mit welchen Durchschnittstemperaturen wohnen Sie in Ihren Räumen im Winter?

B: Im Erdgeschoss haben wir ca. 23°C. Im Ober- und Dachgeschoss zwischen 19 und 21°C.

Was wir auch immer wieder gefragt werden, ist ob wir nun wirklich keine Fenster aufmachen

können bzw. dürfen. Natürlich können wir unsere Fenster auch mal aufmachen ohne dass das

Lüftungs- und Heizsystem komplett in sich zusammenfällt. Wobei wir aufgrund des angenehmen

Raumklimas und der guten Luftqualität selten ein Anlass haben, die Fenster zu öffnen.

A: Bemerken sie aufgrund der laufenden Lüftungsanlage Zugerscheinungen oder störende

Betriebsgeräusche?

B: Nein

A: Was würden Sie in einem Passivhaus heute anders machen?

B: Nicht viel. Vielleicht den Küchenabzug nicht als Umluftabzug sondern als Abluftabzug nach

draußen zu führen und eine Zuluftöffnung zum Ausgleich der Luftverhältnisse nach innen. Da

gibt es ja mittlerweile komplette Einheiten.

Was man sich auch überlegen könnte, ist die Plazierung des Pelletofens. Diesen könnte man

auch im offenen Treppenhaus platzieren um diese zusätzliche Wärme über sämtliche

Geschosse im Haus zu verteilen. Natürlich ist dann der zusätzliche Wohlfühleffekt durch das

sichtbare Feuer im Wohn- und Esszimmer verloren.

A: Wie sehen denn nun Ihre tatsächlichen Kosten für den Energieverbrauch aus?

B: Wir verbrauchen im durchschnitt ca. 1000 kg Pellets pro Jahr. Das sind Kosten von ca.

350 – 360,- €/Jahr. Des Weiteren haben wir einen Stromverbrauch von ca. 5000 kWh/a. Dazu

benötigen wir noch ca. 5 Flaschen Gas mit je 11 kg, da wir mit Gas kochen. Zusammengerechnet

haben wir im Jahr Strom- u. Heizenergiekosten von ca. 1.400 bis 1.500,- €. Und das bei

einem Haushalt mit 5 erwachsenen Personen.

A: Wie ist denn das Wohnklima im Sommer bei geschlossenen Fenstern?

B: Die Lüftungsanlage läuft permanent ob im Sommer oder im Winter durch. Außer an den

Tagen, an denen wir die meiste Zeit draußen verbringen. Durch die Vorkühlung der Luft über

das Erdregister im Sommer haben wir nie mehr als 25 – 26°C in den Räumen. Wichtig ist auch

die Verschattung durch die Markise und der fest installierte Zenitschutz an der großen Südverglasung

im Wohnbereich.

A: Haben Sie irgendwelche Einschränkungen beim Wohnen?

B: Nein – wir wohnen mit einem guten Wohngefühl in hellen und gut temperierten Räumen.

A: Würden Sie sich wieder für ein Passivhaus entscheiden?

B: Ja! Aufgrund der bekannten Fakten verstehen wir nicht, wieso immer noch so wenige Bauherren

sich für ein Passivhaus entscheiden. Es bestehen ja keine Einschränkungen. Durch die

aktuelle Öl- und Gaspreisentwicklung sind die Mehrkosten von 5 – 6%, die wir bei unserem

Bau hatten, sehr schnell amortisiert. Nicht zu vergessen ist auch der ökologische Aspekt.

A: Ich danke Ihnen, Frau und Herrn Volk, für das interessante Gespräch.

Reportage

■ Passivhausfenster

■ Holzfensterelemente

■ Fensterelemente in

Niedrigenergiebauweise

■ Holz/Alufenster

■ Wintergärten

■ Haustüren

■ Reparaturverglasungen

■ Pfosten-Riegel-

Fassaden

21

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Reportage

Kostenvergleich

Die reinen Baukosten für das unterkellerte Passivhaus in Winden liegen bei ca. 1.545,– €/m2

WFL. Im Vergleich zu einem herkömmlich gebauten Einfamilienwohnhaus bzw. Niedrigenergiehaus

wo im Mittel von ca. 1.450,– €/m2 Wohnfläche ausgegangen werden kann. Die

Kostenansätze sind natürlich stark vom individuell geplanten Standard abhängig. Die Mehrkosten

beim Bau betrugen bei diesem Vergleich ca. 5 – 6 %, die sich allerdings durch die aktuelle

Entwicklung des Ölpreises noch schneller amortisieren werden als zum Planungsbeginn

2001 erwartet.

Tipp: In Deutschland werden Passivhäuser durch ein zinsvergünstigtes Darlehen der Kreditanstalt

für Wiederaufbau gefördert. Darüber hinaus gibt es in vielen Bundesländern regionale

Förderprogramme.

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Projektdaten

Umbauter Raum

Wohnfläche EG-DG

Nebennutzfläche Keller

1.012 m3

178 m2

75 m2

Reine Baukosten Brutto

(incl. 16% MWSt) 275.000,- Euro

Euro/Wohnfläche 1.544,–/m2

Bauphysik

Heizwärmebedarf (Berechnung

von 2002) 11 kWh/m2a

Entspricht 1,1 Liter Heizöl/m2a

Planung und Bauleitung

Architektur- und

Sachverständigenbüro Eggen

Georg-Rapp-Straße 10

79215 Elzach

Telefon 0 76 82 / 90 90 73

me@architekt-eggen.de

Schlüsselfertige Ausführung

Elztal Holzhaus GmbH

Talstraße 23

79215 Elzach-Prechtal

Telefon 0 76 82 / 90 89 - 18

www.elztal-holzhaus.de

Ausführende Betriebe

Schreinerei

Jacob Ringwald Söhne

Elzach-Oberprechtal

Telefon 0 76 82 / 12 50

Sonnenschutz u. Bodenbeläge

Schätzle Wohnen und Leben GmbH

Elzach

Telefon 0 76 82 / 92 24 22

Elektroinstallation

Paul Allgeier, Biederbach

Telefon 0 76 82 / 2 34

Metallbau

Josef Becherer, Elzach-Prechtal

Telefon 0 76 82 / 4 65

Fensterbau

Schreinerei Bayer, Elzach

Telefon 0 76 82 / 80 87 - 0

Heizungstechnik

Weber Heizung-Lüftung GmbH

Waldkirch

Telefon 076 81 / 4 74 46 - 0

Putzfassade

Christian Gehring, Elzach

Telefon 0 76 82 / 92 15 60


Maritimes Wohngefühl durch Parkett im Yachtdesign

Foto: Parkettmanufaktur

Bodenbeläge

Vielfalt unter den Füßen

Der richtige Bodenbelag ist in erster Linie Geschmackssache: Die einen schwören auf Holzdielen,

für die anderen gehört ins Wohnzimmer einfach ein weicher Teppich. An natürlichen

Materialien gibt’s von flauschiger Schafwolle über strapazierfähiges Linoleum bis zum weichen

Kork und edlen Parkett eine große Auswahl. Beim Dauerbrenner Holzboden ist ein

neuer Trend in Sicht: das Thermoparkett.

Die gute Nachricht für Renovierer gleich

zu Beginn: Oft liegen unter dem ausgetretenen

Teppich noch wahre Schätze verborgen.

In 95 Prozent der Fälle lohnt sich

die Renovierung eines alten Dielen- oder

Parkettbodens. Oft lassen sich die massiven

Holzbretter durch Abschleifen wieder

herstellen und verleihen so dem Altbau

seinen einzigartigen Charme. Für handwerklich

Begabte ist solch ein Holzboden

auch in Eigenleistung wieder herzustellen.

Schleifgeräte kann man in Baumärkten

oder bei Parkettverlegern mieten.

Nur wenn großflächig der Wurm drin ist

oder mehrere Bretter morsch sind, lohnt

sich die Renovierung nicht. Einzelne stark

ausgetretene oder gebrochene Dielen

können hingegen ausgetauscht werden.

Mit etwas Glück findet man bei Baustoffhändlern

– mit Spezialgebiet Recyclingmaterial

oder historisches Baumaterial –

Altbaudielen, die im Farbton zum restlichen

Boden passen. Ab etwa 50 Euro pro

Quadratmeter sind solche Dielen zu

haben. Setzt man dagegen neue Dielen

ein, fallen diese farblich aus dem Rahmen,

weil sie zunächst deutlich heller sind und erst mit

der Zeit nachdunkeln. Häufig sind über die Jahre

auffällige Fugen zwischen den Brettern entstanden.

Das kann so hingenommen werden oder

man verschließt die Lücken mit elastischer, möglichst

formaldehydfreier Fugenmasse.

Gefährlicher Klebstoff

Die Abdichtung schützt auch vor den eventuell

im Staub gebundenen Fasern des alten, spröden

Parkettklebers. Bis in die 1970er Jahre wurden

meist polychlorierte Biphenyle (PCB) und polyzyklische

aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK),

die als krebserregend gelten, in Parkettklebern

eingesetzt. Die damaligen Kleber hatten eine

schwarze, gelbliche oder braune Farbe. Kinder im

Alter bis sechs Jahren sind dadurch besonders

gefährdet, weil sie oft auf dem Boden spielen. Im

Zweifel hilft eine Analyse des Parkettklebers, die

zum Beispiel von Stiftung Warentest angeboten

wird.

Lücken füllen ganz ohne Fugenkleber geht auch,

ist aber nicht billig. Für eine wirklich saubere,

langlebige und optisch schöne Lösung fräst der

Handwerker die Fugen gleichmäßig auf und setzt

passgenaue, schmale Holzleisten ein.

Geölte Eichendielen behalten ihre

offenporige, natürliche Oberfläche.

Foto: Parkettmanufaktur

23


Bodenbeläge

Breites Angebot bei Holzböden

Fällt die Entscheidung für einen komplett neuen Holzboden, bietet der

Fachhandel alle erdenklichen Ausführungen, Farben und Preisklassen.

Ob rustikal, nostalgisch oder edel, jeder Anbieter hat ein breites Spektrum.

Bei der Auswahl spielt auch die Art der Verlegung eine Rolle.

Holzdielen – also massive Bretter - werden meist auf eine Trägerkonstruktion

genagelt oder verschraubt. Zwei- oder Dreischicht-Landhausdielen

können bei geeignetem Untergrund auch schwimmend verlegt

werden.

Traditionelles Parkett in Form von Stab- oder Mosaikparkett ist nicht

zur Selbstverlegung gedacht. Diese kleinteiligen Muster müssen vom

Fachmann vollflächig auf dem ebenen Estrich verklebt werden. Fertigparkette,

die oft als Klicksysteme erhältlich sind, können in Eigenleistung

schwimmend auf einer Dämmunterlage verlegt werden. Fast 80

Prozent der neu verlegten Holzböden in Europa sind aus Mehrschichtparkett,

das im Gegensatz zu massiven Dielen den Ruf hat, formstabiler

zu sein. Die Oberfläche dieser zwei- oder dreischichtigen Fertigparkette

sowie der Landhausdielen ist in der Regel bereits mit Öl, Wachs

Holzboden mit natürlicher antiker Ausstrahlung – beidesmal

geöltes Eichenholz, jedoch in ganz unterschiedlichem Design:

einmal geräuchert und geschwärzt, einmal gehobelt und natur-geölt.

Kork – warm und elastisch

Fotos: Henjes

Buchenholz, das in unbehandeltem Zustand im Außenbereich nach

zwei bis fünf Jahren marode ist, nach einer Thermobehandlung in der

obersten Resistenzklasse mithalten, vergleichbar mit Teakholz!

Thermoholz kann sogar im Bad verwendet werden. Hier darf‘s auch

mal nass werden, das Quell- und Schwindmaß des Holzes ist um bis

zu 70 Prozent reduziert. Ein weiterer Gewinn ist die neue Farbpalette

von goldenen Eschentönen über rötlichbraune Buche bis ins

Schwarze, abhängig von Temperatur und Dauer der Behandlung. Die

Exklusivität schlägt sich auch im Preis nieder, der etwa anderthalb

mal so hoch ist wie bei unbehandeltem Holz.

Auch vom Baum, aber diesmal aus der Rinde: Der Korkboden zeichnet

sich durch Elastizität und Fußwärme aus. Die Rinde der im Mittelmeerraum

beheimateten Korkeichen isoliert mit ihren Zellen aus

luftgefüllten Hohlräumen die Baumstämme gegen Hitze. Bei der Kor-

Nach der Thermobehandlung strahlt das Eichenholz in edlem Rötlichbraun.

oder Lack endbehandelt und kann nach dem Verlegen sofort betreten

werden. Fachhändler empfehlen bei geölten Böden, vor dem Einzug mit

einem Pflegeöl eine Schutzschicht aufzutragen. Doch Vorsicht bei Billig-Angeboten:

Je dünner die Nutzschicht, desto seltener kann das Parkett

abgeschliffen werden. Handelt es sich dabei nicht um ein Vollholz-

Produkt, kommen unter der sichtbaren Holzfurnierlage Span- oder

Holzfaserplatten zum Vorschein.

Neu: Thermoparkett

Foto: CSS Thermoparkett

Bei dem sogenannten Thermoholz ist die Fugenbildung passé. Dieses

relativ neue, aus Finnland stammende Verfahren zur Holzbehandlung

stößt zunehmend auch in Mitteleuropa auf Interesse. Allein durch

Druck und hohe Temperaturen wird das massive Holz veredelt, die

Farbe verändert sich und das Holz wird resistenter. So kann etwa

24

Kork eignet sich aufgrund seiner

elastischen Eigenschaften besonders

für Kinderzimmer.

Foto: Tilo

kernte werden die Bäume geschält. Die Rinde wächst immer wieder

nach. Nach neun bis zehn Jahren hat sich der Baum so weit regeneriert,

dass die Korkschicht wieder abgezogen werden kann.

Bei der Pressung konventioneller Korkplatten werden dem Kork-Granulat

oft synthetische Bindemittel zugesetzt. Formaldehydemissionen

können die Folge sein. Produkte aus dem ökologischen Baustoffhandel

werden mit gesundheitlich unbedenklichen Bindemitteln verklebt,

aber auch etliche konventionelle Hersteller lassen ihre Produkte

zumindest auf Schadstoffabgabe prüfen - beispielsweise gekennzeichnet

mit dem „Gütesiegel Kork“.

Einschichtige massive Korkplatten klebt der Handwerker direkt auf

den ebenen Untergrund. Danach heißt es 36 Stunden ruhen, bevor

die unbehandelten Platten vollflächig abgeschliffen werden können,

um danach mit Lasur, Öl oder Wachs behandelt zu werden.


Korkfertigparkett ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden.

Mit Klick-Verschlüssen werden die Platten ineinander verhakt. Diese

schwimmende Verlegung ist gut in Eigenleistung herzustellen. Allerdings

sollte der Käufer sich im Klaren sein, dass diese etwa zwölf Millimeter

dicken Elemente aus Holzfaserplatten bestehen, auf denen

lediglich eine dünne Korkschicht klebt.

Ein neu entwickelter, äußerst strapazierfähiger Korkbelag kam 2006

auf den Markt. Speziell auf die besonderen Eigenschaften von Kork

abgestimmt, unterstützt eine neue Oberflächentechnologie die hohe

Elastizität des natürlichen Rohstoffs. Basierend auf einer keramischen

Substanz ist sie frei von Schadstoffen und unterstützt dadurch

den ökologischen Anspruch von Kork. Durch diese Keramikversiegelung

wird die Oberfläche ungewöhnlich strapazierfähig und rutschhemmend.

Auch die optischen und sensorischen Anforderungen an

einen natürlichen und pflegeleichten Bodenbelag werden voll erfüllt.

Laminat – wirklich billig?

Auch wenn es auf den ersten Blick oft so aussieht: Laminat ist kein

Holzboden. Das Trägermaterial besteht aus einer HDF- oder Spanplatte.

Lediglich das auf Dekorpapier aufgedruckte Muster erinnert

an die Holzstruktur. Darüber liegt eine harte Kunststoffschicht, die

vor Kratzern schützen soll.

Von den Herstellern werden Laminatböden als unproblematisch

angepriesen. Dennoch ist kein Laminat ohne umweltbelastende

Inhaltsstoffe bekannt und das Problem der elektrostatischen Aufladung

ist nicht wirklich gelöst. Ein beschädigter oder unansehnlich

gewordener Laminatboden kann nicht abgeschliffen werden, er ist

ein Wegwerfprodukt und muss komplett entfernt werden. Im Verlauf

der Jahre kann so ein anfangs für wenig Geld gekaufter Bodenbelag

ebenso teuer werden wie geöltes und wesentlich angenehmeres Parkett.

Linoleum ist optimal für die Küche – fettresistent und strapazierfähig.

Foto: Forbo Flooring

Linoleum – hart im Nehmen

Sehr robust, pflegeleicht und aus natürlichen Materialien gepresst: Linoleum

besteht aus Leinöl (lateinisch linum = Leinen und oleum = Öl),

Harzen, Kork-, Holz- und Kreidemehl, Farbpigmenten und einem Trägergewebe

aus Jute. Viele kennen den ehemals mausgrauen Belag noch

aus Schul- und Krankenhausräumen. Doch in der Optik hat sich seitdem

viel getan. Mittlerweile bieten die Hersteller eine breite Palette von

Farben und Mustern an. Durch die vielen positiven Eigenschaften -

strapazierfähig, antistatisch, resistent gegen Öl und Fett, fußwarm und

mit natürlicher Trittschalldämmung - kann das Material auch beim privaten

Bauherrn punkten.

Bei all den Vorteilen liegt die negative Seite in der schwierigen Verlegung

des Materials. Als Ungeübter sollte man den Fachmann beauftragen.

Angeboten wird Linoleum in Bahnen und Platten mit einer Dicke

zwischen zwei und vier Millimetern. Unbehandeltes Linoleum – das

jedoch kaum mehr angeboten wird – muss nach dem Verlegen mit speziellem

Flüssigwachs versiegelt werden. Eine jährliche Grundbehandlung

macht das Linoleum widerstandsfähiger.

F. Valente GmbH & CoKG

Gottlieb-Daimler-Straße 7

79211 Denzlingen

Tel. 076 66 / 91 30 43

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Bei edlen Granit- und Marmorböden, kompletten Marmorbädern,

Küchenarbeitsplatten, Treppen, Fensterbänken sowie Feinsteinzeugfliesen

in diversen Ausführungen bieten wir Ihnen neben langjähriger Erfahrung

auch einen umfassenden Service inklusive Aufmaß und Montage.


Wieder verwendbar

Seit einigen Jahren bietet der Fachhandel auch Fertigparkette mit Linoleumbelag, meist sogar etwas

billiger als ein Holzparkett in guter Qualität. Das Material wird bereits beim Hersteller auf hölzerne

Trägerplatten aufgezogen und kann anschließend auch vom Heimwerker schwimmend verlegt werden.

Voraussetzung ist ein ausnivellierter Untergrund. Nachteil wie bei allen Mehrschicht-Produkten:

Aus Holzfaserplatten und Klebern können giftige Dämpfe austreten.

Insbesondere seit es das Parkett mit dem „Klick“ gibt, haben Mieterinnen und Mieter die Möglichkeit,

eine problemlose Alternative zum vorhandenen Boden zu wählen. Zwar reduziert die Technik, bei der

zwei Parkett-Teile ineinander geschoben werden, bis die vorgefertigte Verbindung mit einem Klick

schließt, den Verlegeaufwand eher geringfügig – denn angepasst und gesägt werden muss ja trotzdem

– doch ist dieses Parkett sehr gut wieder zu entnehmen. Bei kurzen Einzelteilen ist das „Verklicken“

kein Problem, bei größeren Teilen erfordert dieser Arbeitsschritt Geschicklichkeit und etwas Kraft.

Mit einer Stichsäge gibt es keine Probleme beim Durchsägen der Linoleum- oder Korkbeläge. Auch

wenn am Raumende einzelne Parkett-Teile der Länge nach gesägt werden müssen, fransen diese

nicht aus.

Teppiche für das behagliche Wohnzimmer

Textile Bodenbeläge sorgen im Wohnbereich für behagliches Ambiente. Dies hängt nicht zuletzt mit

der schallschluckenden Wirkung des Teppichs zusammen. Je dicker desto mehr verliert sich der Lärm.

Das Angebot an Naturfasern ist riesig: warme Schurwollteppiche, weiche Baumwollfasern, rustikale

Kokosmatten. Seegras ist – wie der Name vermuten lässt – als Läufer im Bad sehr beliebt. Das Material

ist glatt und auch barfuß sehr angenehm. Kokosfasern eignen sich sehr gut für Treppenhäuser,

wenn sie entsprechend verspannt werden. Selbst Teppiche aus Papier sind im Angebot.

Teppiche aus natürlichen Materialien machen sich rar am Markt. Etwa 90 Prozent der textilen Bodenbeläge

sind Synthetikware. Unübertroffen warm und gemütlich sind Wollteppiche. Sie sind besonders

beliebt für den Schlafbereich und für Kinderzimmer. Nachbarn freuen sich über Ruhe von oben.

Schurwolle kann bis zu einem Drittel seines Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und binden,

ohne dass sich der Wollboden dabei feucht anfühlt. Diese Eigenschaft wirkt ausgleichend auf das

Raumklima.

Die meisten Wollteppiche sind mit einem chemischen Mottenschutz ausgestattet. Wollware von

Ökoanbietern und Teppiche mit einem hohen Anteil an Ziegenhaar kommen ganz ohne Chemie aus,

sollten aber öfter gesaugt oder ausgeklopft und gelüftet werden.

Einladend warm – handgeknüpfter Teppich mit Flor aus

100 Prozent Schurwolle, Ketten und Schüsse aus

naturbelassener Baumwolle

Foto: Liamonte

Schurwolle ist relativ unempfindlich gegen Flecken

der natürliche Schutzfilm der Wolle ist Wasser

abweisend. Doch ist es immer besser, Flecken sofort

zu entfernen! Die meisten Flecken lassen sich mit

einem saugfähigen, weißen Tuch aufnehmen. Feste

Bestandteile mit Messerrücken oder Löffel abheben

und die Stelle danach vorsichtig mit lauwarmem

Wasser einreiben. Niemals Lösungsmittelreiniger

mit Benzin, Aceton oder scharfe Haushaltsreiniger

verwenden! Und bei einer Vollreinigung nur Teppichshampoos

ohne Enzyme verwenden, damit der

natürliche Fettmantel der Wolle erhalten bleibt.

Fliese und Stein – nicht nur fürs Bad

Steinböden und keramische Fliesen sind von allen Belägen die unempfindlichsten gegen Wasser und

daher der Klassiker für Bad und Toilette. Auch im Eingangsbereich und in der Küche sind keramische

Beläge gefragt, weil sie einfach zu reinigen und sehr strapazierfähig sind: Saugen, fegen und nass

wischen, so oft man will. Etwas Neutralreiniger im Putzwasser schadet nicht. Schmierseife und fluorhaltige

Reinigungsmittel sind jedoch tabu! Davon werden die Böden stumpf und verschmutzen

schneller. Bei Missgeschicken, wenn zum Beispiel ein Topf auf den Boden fällt, können auch Fliesen

zerbrechen. Ausbessern hilft da wenig, die kaputte Fliese muss ausgetauscht werden. Darum: immer

ein paar Fliesen aufheben, denn die Sortimente in den Baumärkten ändern sich ständig und nach ein

paar Jahren wird man die passende Fliese nicht mehr nachkaufen können.

Eine Besonderheit sind Ziegeltonfliesen: Sie haben eine offenporige Oberfläche und werden in der

Regel vor oder gleich nach dem Verlegen mit Wachsen oder speziellen Ölen versiegelt. Dieses Prozedere

sollte ein Mal im Jahr wiederholt werden, sonst verstopfen die Poren mit Schmutz. Auch Schieferplatten

können mit Leinöl zum Glänzen gebracht werden. Andere Natursteinböden, die stumpf

und unansehnlich geworden sind, können mit speziellen Maschinen abgeschliffen werden.

Steinböden sind kalt, dennoch eignen sie sich für den Wohnbereich vor allem in Verbindung mit einer

Fußbodenheizung. Doch selbst der schönste Schieferboden behält einen optisch kalten Eindruck.

Kleine Teppiche geben dem Raum ein wärmeres, wohnliches Gefühl.

Text: Peter Streiff

26

Platten aus Ziegenhaar-Teppich werden passend

zugeschnitten und ohne Kleber verlegt.

Behagliches Ambiente im Bad durch offenporige

Ziegeltonfliesen. Foto: Cotto-Fliesen Stöcker

Infos im Netz

www.infoholz.de · www.parkett.de

www.thermoparkett.de · www.kork.de

www.naturtextil.com

www.label-online.de

Zum Nachlesen

Fotos: Tretford

Verbraucherzentrale:

Renovieren – preiswert und umweltschonend.

2006, 197 S., 14,90 Euro

Der Ratgeber bietet einen guten

Überblick und viele Praxistipps für

alle, die selbst Fenster, Holztüren,

verschiedene Arten von Fußböden,

Innenwände und alte Möbel renovieren

wollen.

Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Themen: Werkstoffe, Verarbeitung,

Werkzeuge, Verbrauchsmaterialien.

Rechtliche Hinweise in Sachen

Renovierung für Mieter und

Eigentümer, gängige Ökolabel.


Designböden bei maxit

The latest trend in floor covering: no covering

Bodenbeläge

so lautet das neue Motto der maxit Group zum Thema „designFloor“. Was vor ca. zwei Jahren

mit einem neuen Verkaufskonzept der Bekleidungskette H & M in Deutschland begann,

wurde zwischenzeitlich auch international an vielen Objekten ein- und in verschiedenen

Ausführungen umgesetzt.

Aus dieser verstärkten Nachfrage und den

in der Praxis gemachten Erfahrungen entstand

das Konzept „designFloor“. Es

umfasst detaillierte Aufbauempfehlungen,

Vermittlung zertifizierter Verarbeitungsbetriebe,

Objektbegleitung bis hin

zur detaillierten Reinigungs- und Pflegeanleitung.

Was sind die Beweggründe für einen Planer,

Architekten, Raumgestalter oder

Hausbesitzer, solch einen Boden einzubauen?

Einer der Hauptbeweggründe, sich für

einen designFloor zu entscheiden, ist die

materialbedingte Schlichtheit und damit

die Natürlichkeit der Oberfläche. Firmen

und Markeninhaber nutzen die ganzheitliche

Gestaltung ihrer Räumlichkeiten, um

ein neues Image zu kreieren. Geradlinigkeit

und Einfachheit und dazu das entsprechende

Mobiliar geben dem Besucher

das Gefühl von Fortschrittlichkeit.

Dass einfaches Design auch mit einer

gewissen Zeitlosigkeit verbunden ist,

beweisen die Möbel der Bauhaus-Epoche,

die 1933 scheinbar endete. Bis heute werden

jedoch Möbel, Bilder, Bauwerke und

Gebrauchsgegenstände im Bauhausstil

kopiert oder neu aufgelegt. Zum

ursprünglichen Bauhausgedanken gehört

auch, dass Künstler und Handwerker

zusammenarbeiten und gemeinsam

etwas schaffen, das funktional und prak-

tisch ist. Bauhausarchitekten haben nie etwas um

der Kunst und der Architektur willen entworfen,

sondern immer auch „Funktionen“ abgebildet.

Funktional, praktisch, einfach

Die Böden von maxit sind funktional und praktisch,

und die freie Gestaltungsmöglichkeit entspricht

dem künstlerischen Anspruch des Architekten.

Die speziell geschulten Fachhandwerker

sind der wichtigste Bestandteil dieses Konzeptes,

bei dem Künstler/Architekten und Handwerker

zusammengeführt werden sollen.

Und dass es sich dabei um einen weltweiten

Trend handelt, zeigt die Vielzahl der zwischenzeitlich

durchgeführten Objekte und Anwendungen.

In England wurde eine alte Scheune als

Wohnhaus umgebaut, wobei der dort eingebaute

designFloor hervorragend mit den modernen

Möbeln korrespondiert. In Peking wurden ein

modernes Restaurant und eine Galerie mit einem

einfachen grauen Boden ausgestattet; in Kopenhagen

liegt er in einer Polizeischule. In Deutschland

jedoch wurden bislang die meisten Objekte

ausgeführt, angefangen bei den H & M-Shops in

Köln, Düsseldorf, Berlin, München und Stuttgart,

die Einkaufspassage Köln-Arkaden in Köln-Kalk,

das Anne-Frank-Museum in Berlin (siehe Abb.),

die Kulturbrauerei als Event- und Veranstaltungscenter

in Berlin, das Amtsgericht in Stuttgart,

dort die Archivräume, und viele Objekte mehr.

Jede Bodenfläche unterscheidet sich von der

anderen durch die Art der Oberflächenbehandlung,

der Farbe des Grundmaterials, gegebenen-

Beispiel für gelungenes Bodendesign mit maxit

„designFloor“: Der Fußboden im Anne-Frank-Museum

(Berlin) besticht durch harmonische Farbgebung und

Robustheit.

falls durch eingeschnittene Fugen und den

handwerklichen Einfluss. So unterschiedlich

die Objekte sind, so einzigartig sind auch die

Böden, die aus dem Material von maxit und

dem handwerklichen Geschick des Verlegers

entstehen.

Bei den Designböden handelt es sich um

zementgebundene Dünnestriche, die zur Zeit

in acht verschiedenen Farbtönen lieferbar

sind.

Detailinfos zum maxit floor Bodenprogramm auch unter www.maxit.de


H. GEBHARDT

MALERWERKSTÄTTE

Ihr starkes Team für

sämtliche Malerarbeiten

• Heizkostensenkung durch

Vollwärmeschutz

• Kreative und dekorative

Innenraumgestaltung

• Fassadengestaltung

und mehr

Malermeister Helmut Gebhardt

Riegeler Straße 8

79331 Teningen

Tel. 0 76 41/ 4 4163

Fax 0 76 41/ 5 27 88

Paul

raskovic GmbH

KBauunternehmung

Stilvolles Arbeiten und Wohnen

In zwei Bauabschnitten entstand im Gewerbegebiet „Über der Elz“ in Emmendingen für das

innovative Dienstleistungsunternehmen BAUER Versicherungsmakler und Financial GmbH

eine eindrucksvolle, im mediterranen Stil gehaltene Symbiose aus Arbeitsstätte, Kundenräumen

und Betriebsinhaberwohnung.

Einerseits den Angestellten und sich selbst die Möglichkeit zu schaffen, während der Arbeit

zwischendurch die Seele baumeln zu lassen und neue Kraft zu tanken, andererseits dem

Kunden ein Gefühl von Nähe und Beratung in entspannter Atmosphäre zu vermitteln, war

ein Hauptanliegen des Bauherren an den Architekten.

Ausführung der

gesamten

Rohbauarbeiten

● Entwässerungs- und

Erdarbeiten

● Beton- und

Maurerarbeiten

Am Elzdamm 57

79312 Emmendingen

Tel.: 0 7641/ 85 38

Fax: 0 7641/ 70 82

Mail: Kraskovic@t-online.de

28


Reportage

seit über 30 Jahren

VÖGTLIN

Haustechnik

• Heizung

• Lüftung

• Sanitäre Anlagen

• Solartechnik

• Photovoltaik

Die Lösung

dieser reizvollen und spannenden Herausforderung gelingt nur, wenn die Zusammenarbeit

zwischen Bauherrn und Architekt auf selber Augenhöhe stattfindet. Ständige Kommunikation,

beiderseitige Motivation, Toleranz und gegenseitiges Vertrauen sind der Schlüssel zum

Erfolg. Die Planung der logistischen Abläufe und des Raumbedarfes ist die eine, die architektonische

Komponente inklusive der Baukostenstruktur die andere Seite dieses Arbeitsprozesses.

Dem Betrachter fällt zunächst der Gleichklang des Gesamtensembles ins Auge. Hier wechseln

sich der eingezäunte, mit Naturstein gepflasterte Vorhof mit Parkierung für den Besucher, ein

zentral positionierter, in Stil und Form integrierter Springbrunnen und die beiden durch einen

Rundsäulengang verbundenen dominierenden Hauptgebäude in harmonischer Art und Weise

ab. Selbst bezüglich der Größe, Platzierung und Anzahl der notwendigen Nebengebäude in

Form von überdachten Kfz-Stellplätzen, Garagen und einer Gutachter-Prüfstelle wurde auf

ein maßvolles Miteinander geachtet.

Wir sind

für Sie da!

Südländisches Flair mit Pappeln und Zypressen

Alles ist sehr stilvoll gehalten und lädt im südländischen Flair zum Verweilen ein. Schon von

Anfang an prägten große Zypressen, Außenanlagen mit Wasserläufen und See, maßgeschneiderte

Bepflanzungen und die ausladenden Grünflächen das Gesamtgefüge.

Einen weiteren optischen Reiz bilden die rückwärtig entlang des Elzdammes wie an Perlenschnüren

aufgereihten alten Pappeln, die quasi zum „Nulltarif“ miteinbezogen worden sind.

Die Gebäudefassaden zeigen alle Merkmale südländischer Baukunst in Farbe und Ausstattung

auf. Ein Teil der sprossenverzierten Rechteck- und Rundfenster sind mit den passenden Fensterläden

versehen und prägen durch ihre Anordnung den Gesamtcharakter der Anlage. Aufwändig

hergestellte Fenstergewände und Bordüren, vor allem aber das zweigeschossige Eingangs-Bogenportal

aus Beton-Fertigteilen, runden das Gesamtbild ab und vermitteln dem

Betrachter Eleganz und Großzügigkeit durch höchste handwerkliche Präzisionsarbeit.

29

Gewerbestraße 1

79364 Malterdingen

Tel. 076 44 /1775

Fax 076 44 / 88 24

info@voegtlin-haustechnik.de


Konsequente

Fortsetzung

im Innenraum

Nahtlos verläuft die Architektur von außen ins Innere der Gebäude.

Vor allem der Ausbau erforderte ein hohes Maß an Innovation und

akribischer Detailarbeit. Material, Oberflächen, Formen und Farben

wurden in Einklang mit Größe und Funktion der einzelnen Räume

sowie des Gesamtambientes abgestimmt.

Die Fußböden im Bereich der Eingangshallen und Treppenhäuser

stellten durch ihre individuelle Verlegetechnik eine besondere Herausforderung

an die beteiligten Firmen dar, ebenso die gesamte Ausführung

der Fliesenarbeiten in den Bad- und WC-Bereichen. Hier

kamen nur hochwertiges Feinsteinzeug und Natursteinplatten zum

Einsatz.

Selbst der Lichteinfall und Schattenwurf insbesondere der Rundbögen

in die Eingangshallen waren Teil dieses Prozesses. Sie reflektieren

je nach Tageszeit und Einfallswinkel immer wieder neue Muster

auf Wand und Bodenbeläge und erzeugen somit die unterschiedlichsten

Stimmungsbilder.

Die Wahl des individuellen Baumateriales und der Einsatz modernster

Haustechnik schaffen ein hochwertiges Gesamtobjekt mit zukunftssicherer

Lebenserwartung. Die Niedrigenergie-Heizungsanlage mit

Brennwerttechnik schafft zusammen mit der eingesetzten Fußbodentemperierung

eine behagliche Atmosphäre in maßvollem

Umgang mit der eingesetzten Energie.

30


Der

Kundenbereich

Reportage

Dass sämtliche Bereiche barrierefrei ausgestattet

und erreichbar sind, ist ebenso

selbstverständlich wie geräumige Sanitäranlagen

auf allen Stockwerken. Eine

behindertengerechte Aufzugsanlage im

zweiten Baukörper ermöglicht auch dem

Rollstuhlfahrer eine bequeme Erreichbarkeit

aller Ebenen.

Helle, freundliche und großzügige

Besprechungs- und Arbeitsräume erzeugen

bei Kunde und Berater ein Gefühl von

Entspannung und Wohlbefinden.

Der Vortragsraum im Dachgeschoss ist

mit allen notwendigen, multimedialen

Komponenten ausgestattet und besticht

durch seine gute Akustik und Raumvolumen.

Nebenbei erlaubt es dem Zuhörer

eine atemberaubende Aussicht auf die

umliegende Umgebung.


Gelungenes Wechselspiel von Wohnen und Arbeiten

POLSTERWERKSTATT

POLSTERMÖBEL

GARDINEN

DEKOS, ACCESSOIRES

BODENBELÄGE

SONNENSCHUTZSYSTEME

WANDBEKLEIDUNG

Die Wohnung im zweiten Stock des Hauptgebäudes

ermöglicht einerseits dem Betriebsinhaber den

schnellen und effektiven Zugriff auf laufende Projekte

auch zu außerbetrieblichen Zeiten und vor

allem andererseits die emotionale Nähe zu seinem

Lebenswerk. Auch hier zeigt sich die konsequente

Weiterführung der Gesamtkonzeption vom Wohnen

zur Arbeit von ihrer besten Seite. Sie besticht

durch ihre schlichte Eleganz und wohlsortierte

Ausstattung im Zusammenspiel mit der entsprechenden

Möblierung. Ein effizientes Arbeiten ist

durch die geradlinige und logistisch durchdachte

Innenarchitektur vorgegeben. Ein Wechsel findet

nahtlos und unauffällig in die behagliche Welt der

Wohn- und Schlafräume statt. Die natürliche

Wärme des eingebauten offenen Kamins dient

nicht nur dem Wohlergehen nach einem ausgedehnten

Spaziergang in der kalten Jahreszeit. Sie

trägt während des Betriebes nebenbei maßgeblich

zur Entlastung des Energiehaushaltes bei.

Wichtig bei solch einem Projekt ist

neben einer straffen Bauzeit die Einhaltung

des vorausberechneten Budgets.

Hier ist die Disziplin und Rücksichtnahme

aller Beteiligten gefragt und eine

parallel laufende Kostenkontrolle

unumgänglich, um unerfreulichen

Nachfinanzierungen zu entgehen. Dies

war bei diesem Objekt nicht der Fall, die

Kosten bewegten sich im Rahmen der

Kostenschätzung.

Auch die Zusammenarbeit mit den

zuständigen Behörden im Vorfeld der

Planung ist ein wichtiges Kriterium, um

späteren Unwägsamkeiten aus dem

Wege zu gehen. Für die Ausführung des

Objektes wurden keine Befreiungen aus

den Festsetzungen des Bebauungsplanes

benötigt, alle notwendigen Richtlinien

wurden eingehalten, demzufolge

reduzierten sich die Auflagen der Baugenehmigung

auf ein Mindestmaß.

EMMENDINGER STRASSE 9

79331 TENINGEN

Telefon: 0 76 41/ 87 74

Telefax: 0 76 41/ 513 69

Raumausstattung-Gebhardt@t-online.de

Projektdaten

Architekt

Thomas Nagel, Freier Architekt

Im Kronenwinkel 1

79331 Teningen

Telefon 076 41 / 92 08 70

t.nagel@nagel-architektur.de

Ausführende Betriebe

Malerarbeiten

H. Gebhard, Teningen

Telefon 0 76 41 / 4 41 63

Maurerarbeiten

Paul Kraskovic GmbH

Emmendingen

Telefon 0 76 41 / 85 38

Haustechnik

Vögtlin Haustechnik

Malterdingen

Telefon 0 76 44 / 17 75

Blechnerarbeiten

Mathias Dörr GmbH

Teningen-Nimburg

Telefon 0 76 63 / 94 87 44

Innenausstattung

Raumausstattung Gebhardt

Teningen

Telefon 0 76 41 / 87 74

Fliesen

Valente GmbH, Denzlingen

Telefon 0 76 66 / 91 30 43

32


Elektroinstallation

in Alt- und Neubau –

eine spannende Geschichte!

Modernisieren

Elektrotechnik

Seit 1980

Skeptischer Blick: Beim „E-Check“ wird

der Zustand der Elektroinstallation auf

Herz und Nieren geprüft – oftmals mit

dem Ergebnis: Hier muss etwas getan

werden!

Seit 1960 hat sich der private Stromverbrauch in Deutschland verfünffacht. Das Leitungsnetz

konnte mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Auch die Zahl der Elektrogeräte ist

sprunghaft angestiegen. Mit wagemutiger Improvisationskunst werden die alten Installationen

den heutigen Anforderungen angepasst. Ergebnis: Bei vielen Gebäuden ist die Elektroinstallation

dringend sanierungsbedürftig – wenn nicht gar gefährlich …

Auch die Elektroinstallation unterliegt einem Verschleiß, zum Beispiel durch Alterung von

Kabeln und Leitungen oder durch Beschädigungen an Schaltern und Steckdosen. Reparaturen

und Modernisierungen werden in diesen Fällen zwingend erforderlich. Dazu kommt die latente

Überlastung durch immer mehr Geräte an zu wenigen Leitungen. Zwar ist der Energieverbrauch

der einzelnen Hausgeräte in den letzten Jahrzehnten gesunken, doch ihre Anzahl ist

erheblich gewachsen. Eine höhere Anzahl angeschlossener Geräte bedeutet aber eine höhere

Belastung der Stromkreise beziehungsweise der Elektroleitungen. Vergleicht man einen Standard-Haushalt

der 60er Jahre mit der heutigen Geräteausstattung, wird schnell klar, dass die

bereits vor 40 Jahren installierten Elektroleitungen heute sehr viel mehr zu „verkraften“ haben.

Vorsicht Brandgefahr!

Oft werden bei wachsenden Komfortansprüchen einfach nur Steckdosen hinzugefügt. Ob fest

installiert oder als Steckdosenleisten – die Leitungen in der Wand, aus denen die Geräte ihre

Energie beziehen, bleiben die gleichen. Folge der zunehmenden Gerätezahl ist eine über Jahre

währende Überlastung der Elektroleitungen. In der Küche kann der Kollaps schon vorprogrammiert

sein, wenn eine zusätzlich angeschaffte Spülmaschine und die Mikrowelle an

einem Stromkreis angeschlossen sind und gleichzeitig laufen. Denn ein höherer Stromfluss

erzeugt auch eine höhere Wärmebelastung der Leitungen, die dann bei gleichzeitigem Betrieb

überhitzen. Die Kabelisolierung wird über die Jahre porös. Das führt dazu, dass Kabel blank liegen

und die Schwelbrandgefahr wächst. Schwelbrände bleiben in Wänden lange Zeit unentdeckt

– sind aber oft die Keimzelle für den Ausbruch eines Wohnungsbrandes.

Bereits der Einbau eines FI-Schutzschalters beugt dem vor. Während eine herkömmliche

Sicherung auslöst, wenn ein Stromkreis überlastet ist, wenn also zu viele Geräte an einem

Stromkreis „hängen“, registriert ein Fehlerstromschutzschalter sogenannte Leckströme, die

sich in porösen Kabeln ausbreiten und unterbricht sofort die gesamte Stromversorgung. Leider

fehlt diese wichtige Schutzmaßnahme in vielen alten Anlagen.

Sicherheits-Tipp

Ein Rauchmelder erkennt rechtzeitig Brände und rettet Leben. Diese relativ kleine Investition

sollte bei der Modernisierung in jedem Fall getätigt werden.

33

Zählerplatzanlagen

Photovoltaik-Anlagen

Klimaanlagen

• Elektro-Installationen

• Elektr. Rollladen- und

Markisensteuerung

• Wärmepumpen

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Überwachungsanlagen

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Poröse Isolierungen, blanke Kabel: Hier ist der

Modernisierungsbedarf offensichtlich.

Kreativ-Tipp

Noch ein Beispiel aus der

Küche: Hier werden oft

kleinere Geräte wie der

Wasserkocher, der Toaster

und die Kaffeemaschine

über eine Steckdosenleiste

versorgt. Das kann zu

viel für die dünnen

Anschlussleitungen vieler

Steckdosenleisten sein.

Die Sicherung im Stromkreisverteiler

löst trotz der

Überlastung jedoch nicht

aus, da sie für die größer

dimensionierte Leitung in

der Wand ausgelegt ist.

Deshalb sind Steckdosenleisten

oftmals Brandursache.

Wer seine Wohnung tapeziert, der kann das Erscheinungsbild mit

modernem Schalter- und Steckdosen-Design abrunden. Dazu müssen

nicht die komplette Steckdose oder der Schalter austauscht werden.

Denn bei allen Markenherstellern ist es möglich, die Oberflächen von

Schaltern und Steckdosen auszutauschen, ohne dass die Geräteeinsätze

in der Wand gewechselt werden müssen. Voraussetzung hierfür

ist, dass die neuen Abdeckungen vom gleichen Hersteller der Geräteeinsätze

kommen.

Ein übersichtlicher Verteilerschrank, ein

FI-Schutzschalter, neue Leitungen: So

kann zumindest „Ausstattungswert 1“

erreicht werden.

Vorsicht beim Selbermachen! Abgesehen von angeleiteten Stemmarbeiten sind alle

Tätigkeiten rund um die Elektroinstallation Sache des Fachhandwerkers.

34

Wie gut ist die Elektroinstallation?

Als Hausbesitzer – beispielsweise vor einer geplanten Modernisierung

oder als Immobilieninteressent vor dem Kauf eines Hauses –

sollten Sie sich Klarheit über die Zukunftsfähigkeit der Elektroausstattung

verschaffen. Mit dem Ausstattungscheck unter www.elektro-plus.com

können Sie in fünf Schritten das Ausstattungsniveau

auf der Basis der offiziellen Richtlinie RAL RG 678 überprüfen. Sie

erfahren, ob Ihre Anlage bereits jetzt zukunftssicher ist oder Mängel

aufweist. Die Bewertung können Sie ausdrucken und haben so eine

optimale Grundlage für das Beratungsgespräch mit dem Elektrofachbetrieb.

Die sicherheitstechnischen Belange Ihrer Wohnung können durch

einen „E-Check“ vom Elektrofachbetrieb vor Ort exakt erfasst werden.

Beim E-Check werden sämtliche Verteiler, Leitungen, Schalter und

Steckdosen überprüft und deren Zustand protokolliert. Außerdem

werden in einem Beratungsgespräch wichtige Fragen geklärt, zum

Beispiel: Sind genügend Stromkreise, Leitungsschutzschalter sowie

Schalter und Steckdosen vorhanden? Entsprechen die Schutzkomponenten

noch den heutigen Anforderungen? Sind nachträglich installierte

Elektroleitungen richtig in das Schutzkonzept eingepasst? Und

werden alte Elektrogeräte mit hohem Energieverbrauch verwendet?

Mit der E-Check-Prüfplakette und dem Prüfprotokoll des

Elektromeisters wird der korrekte Zustand der Elektroanlage nachgewiesen.

Nach der Durchführung eines solchen Checks kennt der

Fachmann den Zustand der Elektroanlage und kann gezielte Modernisierungsmaßnahmen

vorschlagen.

Fit für die Zukunft

Die Modernisierung der Elektroinstallation muss gut durchdacht sein

und sollte nicht nur den heutigen Stand der Geräteausstattung

berücksichtigen. Denn auch in Zukunft werden immer wieder neuartige

Geräte mit moderner Technik auf den Markt kommen. Daher ist

es ratsam, die Elektroinstallation mit Reserven bei Steckdosen und

Stromkreisen anzulegen. Bedenken Sie auch: Nachträgliche Änderungen

und Nachinstallationen sind oftmals schwierig. Wände müssen

erneut aufgeschlitzt werden und nach der Verlegung fallen aufwändige

Verputz- und Tapezierarbeiten an. Deshalb sind Nachinstallationen

bis zu fünf Mal teurer, als die Arbeiten in einem Aufwasch

zu erledigen!

Ausstattungswert 1 entspricht der heutigen Mindestausstattung

nach DIN 18015. Modernisierer sollten keine geringere Ausstattung

festlegen, weil sonst die Grundbedürfnisse nicht abgedeckt sind. Der

Ausstattungswert 1 ist vorzugsweise in Miet- und Eigentumswohnungen

bis 100 Quadratmetern Wohnfläche anzuwenden.

Ausstattungswert 2 entspricht der Standardausstattung, die es

erlaubt, die heute üblichen Elektrogeräte anzuschließen und zu nutzen.

Dieser Ausstattungswert ist heute für Reihen- und Einfamilienhäuser

bis etwa 180 Quadratmeter Wohnfläche zu empfehlen.

Ausstattungswert 3 berücksichtigt auch die neuen Ausstattungstechniken

bei Kommunikation und Sicherheit. Dieser Ausstattungswert

ist in Komfortwohnungen und -häusern über 180 Quadratmeter

Wohnfläche zu berücksichtigen.

Jeder Raum sollte mit einem separaten Stromkreis ausgestattet sein.

Auch Großgeräte benötigten aus Sicherheitsgründen einen eigenen

Stromkreis. Dazu zählen nicht nur Herd, Waschmaschine oder Trockner,

sondern zum Beispiel auch die Mikrowelle. Neben ausreichend

Steckdosen und Schaltern sind jeweils ein Antennen- und ein Telefonanschluss

für alle Räume zu empfehlen. Aus dem Kinderzimmer

kann auf diese Weise später ein Hobbyraum oder auch ein Arbeitszimmer

werden. Kabel für Kommunikationsleitungen sollten in Leerrohren

verlegt werden, damit man später einfach neue Kommunikationsleitungen

für die Anwendungen von Morgen einziehen kann.


Lese-Tipp

„Raumplaner“ und „Modernisierungsratgeber“: Die jeweils 32-seitigen, von der Initiative

Elektro+ herausgegebenen Broschüren sind kostenlos erhältlich. Bestellung oder Download

über www.elektro-plus.com.

Do it Yourself? Finger weg!

Wer meint, einfach die Sicherung abschalten und dann mit Hammer, Meißel und Schraubenzieher

loslegen zu können, setzt nicht nur seinen Versicherungsschutz aufs Spiel, sondern

läuft Gefahr, sich und andere zu gefährden. Die unsachgemäße Verlegung von Leitungen führt

nicht selten zu Störungen oder Schwelbränden, die oft erst zu spät erkannt werden. Deshalb

gelten für die Ausführung von Installationsarbeiten strenge Regeln.

Grundsätzlich ist bei Elektroinstallationsarbeiten die Abnahme durch einen beim Energieversorger

eingetragenen Elektrofachbetrieb erforderlich. Der Elektromeister bestätigt mit seiner

Unterschrift, dass die gültigen VDE-Bestimmungen eingehalten wurden, alle Leitungen korrekt

angeschlossen worden sind und die Anlage somit sicher ist. Nur mit dieser Unterschrift

besteht im Schadensfall Anspruch auf Versicherungsschutz beziehungsweise Garantieleistung.

Gerade bei der Modernisierung und Erweiterung älterer Anlagen ist das Hinzuziehen

eines Fachmanns bares Geld wert: Er weiß, was zu tun ist, um die Anlage für die nächsten

zehn bis 20 Jahre aufzurüsten und so zukunftsfähig zu machen. Da sich die Eigenleistung

höchstens auf angeleitete Stemmarbeiten und nie auf die komplette Installation der elektrischen

Anlage belaufen können, liegen auch die Einsparmöglichkeiten in recht bescheidenen

Grenzen.

Clevere Raumplanung

Kreative Eigenleistung ist dagegen bei der Planung der Elektroausstattung angebracht. Hierzu

hat der Initiativkreis Elektro+ die Broschüre „Raumplaner“ herausgegeben (siehe Lese-Tipp).

Mit Hilfe von Hausgerätelisten kann der Modernisierer seinen Bedarf an Steckdosen, Beleuchtungsauslässen

und Kommunikationsanschlüssen raumweise nach der RAL-Norm ermitteln.

Außerdem zeigt die Broschüre in leicht verständlicher Form auf, welche Aspekte noch zu

berücksichtigen sind, damit die Elektroanlage auch in Zukunft sicher und bedarfsgerecht

funktioniert.

Außerdem steht unter www.elektro-plus.com ein Online-Planungsprogramm zur Verfügung.

Nach dem gleichen Prinzip wie die Broschüre kann der Modernisierer den Grundriss seines

Gebäudes nachzeichnen. Mit dem Programm kann er seine Wohnung möblieren, dementsprechend

die Elektroausstattung festlegen und das Ergebnis ausdrucken. Der Ausdruck ist eine

ideale Vorbereitung für das Gespräch mit dem Fachhandwerker. Und schließlich bietet die

Initiative Elektro+ Modernisierern einen Modernisierungsratgeber, der über den richtigen Zeitpunkt

und den erforderlichen Umfang einer Modernisierung der Elektroanlage informiert.

Außerdem zeigt der Ratgeber auf, worauf schon im Vorfeld geachtet werden muss, um die

Elektroinstallation sicher, bedarfsgerecht und zukunftsfähig zu modernisieren. Für jeden

Raum, sogar für Terrasse, Garten und Garage erhält der Hausbesitzer konkrete Modernisierungsempfehlungen.

Damit ihm nirgends der „Saft“ ausgeht …

Rote Karte für Deutschlands Elektroanlagen

Mit Hilfe des Online-Ausstattungschecks der Initiative Elektro+ wurde seit August 2006 bei

10.4000 Elektroanlagen der Ausstattungswert ermittelt: 94% der Anlagen erfüllten dabei

nicht die Anforderungen der aktuellen Mindestausstattung nach DIN 18015.

Alle Bilder und Grafik: Initiative Elektro+

35


Die Polizei verzeichnet steigende Einbruchszahlen in den närrischen Tagen. Deswegen

warnt die Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir“ vor Einbrüchen

in dieser Zeit. Kostümiert fallen Einbrecher in der Menge nicht auf und

laute Einbruchgeräusche gehen im allgemeinen Trubel unter. Effektiver Schutz

vor Einbrechern fängt bei einfachen Verhaltensregeln an. Angekippte Fenster

und Terrassentüren sind nahezu eine Einladung für Diebe, nur ins Schloss gezogene

Türen stellen kaum ein Hindernis dar. Wirkungsvollen Schutz bietet darüber

hinaus die richtige Sicherheitstechnik, an der ein Drittel aller Einbruchsversuche

scheitert.

Bild: www.nicht-bei-mir.de

Mit Sicherungstechnik

gegen Haus- und

Wohnungseinbruch:

So schützen Sie Ihr Zuhause vor ungebetenem Besuch.

Opfer eines Einbruchs zu werden, ist für die meisten Bürger ein unvermittelter,

großer Schock. Neben dem rein materiellen Verlust trägt dazu

vor allem die massive Beeinträchtigung des eigenen Sicherheitsgefühls

bei, die durch den Einbruch in die eigene Privatsphäre verursacht wird.

Immer scheint sich ein Einbruch wie aus heiterem Himmel zu ereignen;

doch ist es ein verhängnisvoller Irrtum, davon auszugehen, dass man

sich gegen Diebe und erst recht gegen Diebesbanden nicht schützen

kann.

Untersuchungen der Polizei belegen, dass mehr als ein Drittel aller Einbruchsversuche

scheitern, weil die Häuser oder Wohnungen gesichert

sind. Der Grund: Die Mehrzahl aller Einbrüche wird nicht von „Profis“

verübt, sondern von Gelegenheitstätern, die beispielsweise mit einfachem

Hebelwerkzeug schlecht gesicherte Türen oder Fenster aufbrechen.

Gerade solchen Dieben juckt es in den Fingern, wenn das „Knacken“

von Türen und Fenstern ein Kinderspiel ist. Umso schlimmer, wenn

– auf der Grundlage falscher Einschätzungen („Ich bin ja versichert und

bekomme alles ersetzt“) – auf die simpelsten Schutzvorkehrungen in

Haus oder Wohnung verzichtet wird. Schließlich gilt: Versicherungen

ersetzen keine ideellen Werte, und die meisten Einbruchsopfer sind

auch noch unterversichert.

„Einbrecher kommen nachts“ – ein gefährliches Klischee!

Entgegen landläufiger Meinung erfolgen Einbrüche häufig untertags,

zum Beispiel während einer kurzen Abwesenheit des Bewohners, so

etwa zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an

den Wochenenden. Weit über ein Drittel aller Wohnungseinbrüche werden

durch Tageswohnungseinbrecher begangen. In Wirklichkeit dürfte

die Zahl aber noch höher liegen, da bei Wohnungseinbrüchen – etwa

auf Grund einer urlaubsbedingten Abwesenheit der Wohnungsinhaber

– die genaue Tatzeit meist nicht feststellbar ist. Tageswohnungseinbrüche

ereignen sich mehrheitlich in Großstädten. Außerdem fallen Einbrecherbanden

oft über ganze Wohnviertel her und räumen dabei

schnell Häuser und Wohnungen aus. Grundsätzlich lassen sich Einbrüche

in Ein- oder Mehrfamilienhäuser unterscheiden:

Einbrüche in Einfamilienhäuser erfolgen meist über die Fenstertüren

und Fenster und weniger häufig über Haustüren und Keller.

Bei Mehrfamilienhäusern hingegen wählen Einbrecher ihren Weg

zumeist über die Wohnungseingangstüren; doch auch hier verschaffen

sie sich über leicht erreichbare Fenster und Fenstertüren Zutritt.

Im Januar und Februar liegen die Einbruchszahlen bis zu 20 Prozent über dem

Jahresdurchschnitt. Einbrecher nutzen gerne die frühe Dunkelheit, um unbemerkt

in Häuser und Wohnungen einzudringen. Bild: www.nicht-bei-mir.de

Die neuralgischen Angriffspunkte eines Hauses sind: Türen:

Gegenüber diesem Angriffsziel verhalten sich Einbrecher in aller

Regel nicht wählerisch. So werden Türen in weit über der Hälfte aller

Fälle mit einfachem Werkzeug aufgehebelt. Nicht ganz so häufig

kommt es zu Angriffen auf die Schließzylinder und zu Einbrüchen

unter Einsatz einfacher körperlicher Gewalt. Nicht selten jedoch dringen

Einbrecher auch über Türen ein, die nur ins Schloss gezogen und

nicht verriegelt sind.

Beachten Sie: Diebe scheuen das Risiko. Gut gesicherte Türen zu öffnen,

erfordert in der Regel einen hohen Zeitaufwand und verursacht

Lärm. Davor schrecken auch „Profis“ zurück!

Sicherheitsrelevant sind alle Außentüren, wie Hauseingangs-, Kelleraußentür,

zwischen Garage und Wohnhaus, sonstigen Nebeneingänge

und vor allem Terrassentüren.

Fenster und Fenstertüren (Balkon- und Terrassentüren)

Beim Einbruch über Fenster, Balkon- und Terrassentüren kommt in

über der Hälfte aller Fälle einfaches Hebelwerkzeug zum Einsatz.

Angriffe auf Verglasungen sind seltener. Sie erfolgen vor allem dann,

wenn Fenster bzw. Fenstertüren gekippt sind oder offen stehen.

Besonders gefährdet sind alle leicht erreichbaren Fenster, wie im

Erdgeschoss, im Souterrain, Fenster, die über Balkone, Loggien,

Anbauten, Pergolen u. Ä. erreichbar sind, Dach- und Dachflächenfenster

sowie Lichtkuppeln in flach geneigten Dächern.

Balkontüren und -fenster haben immer dann Sicherheitsrelevanz,

wenn sie über Kletterhilfen (Leitern, Gartenmöbel usw.) beziehungsweise

über Mauervorsprünge, das Dach oder benachbarte Balkone

erreichbar sind.

Nähere Informationen

Nähere Informationen zu diesem Themenbereich erhalten Sie in

der Broschüre „Sicher wohnen – Einbruchschutz“, im Faltblatt

„Einbruchmelde- und Überfallmeldeanlagen“, auf der CD-ROM

„Sicher wohnen“ und im Internet unter www.einbruchschutz.polizei-beratung.de.

Darüber hinaus informieren Sie die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen

kompetent, kostenlos und neutral über alle Möglichkeiten

zum Schutz vor Einbruchskriminalität. Auf Wunsch kommen

die Berater sogar zu Ihnen nach Hause, um Ihnen Vorschläge

zu machen, wie Sie Haus und Wohnung wirksam sichern können.

Ihre Polizei gibt Ihnen gerne Adresse und Telefonnummer

der nächstgelegenen Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.

Unter folgender Internetadresse ist nach Eingabe des Wohnortes

ebenfalls die nächstgelegene Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle

zu finden: www.polizei-beratung.de/rat_hilfe/beratungsstellen

36


Einbruchschutz

In flagranti erwischt –

Alarmanlagen kommen dem Einbrecher auf die Schliche

Alle zwei Minuten wird in Deutschland

eingebrochen, aber nur alle zwölf Minuten

wird ein Einbrecher gefasst. Dank der

Polizei werden durchschnittlich knapp 20

Prozent der jährlich etwa 100.000 Wohnungseinbrüche

aufgeklärt, vier von fünf

Einbrechern bleiben aber immer noch

unentdeckt. Alarmanlagen können einen

großen Beitrag zur besseren Erfassung

der Diebe leisten.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist

rückläufig. Fast 40 Prozent aller Einbrüche

scheitert an Sicherheitstechnik. „Dieser

positiven Entwicklung im Kampf

gegen die Einbruchsdiebstahlkriminalität

wollen wir eine weitere Stufe hinzufügen“,

sagt Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender

der Initiative für aktiven Einbruchschutz

„Nicht bei mir!“, einem Zusammenschluss

von Verbänden der Sicherheitswirtschaft

und der Polizei. „Wir wollen mit Hilfe von

elektronischen Einbruchmeldeanlagen

erreichen, dass die Täter verstärkt

geschnappt werden und so zur polizeilichen

Aufklärung von Einbruchsdelikten

beitragen“, erklärt Rieche.

Eine langjährige Studie des Landeskriminalamts

Bayern über durch Sicherheitstechnik

verhinderte Einbrüche belegt: In

etwa drei Viertel der Fälle, in denen ein

Einbruch durch eine Alarmanlage mit

sogenanntem „stillem Alarm“ verhindert

wurde, konnten der oder die Täter in flagranti

erwischt und dingfest gemacht

werden.

Eine Alarmanlage ist somit die optimale

Ergänzung zur mechanischen Grundsicherung.

Während einbruchhemmende

Türen, Fenster, Zusatzsicherungen etc.

durch ihre hohe Widerstandkraft den Einbrecher

vom Eindringen abhalten, hilft eine lautlose

Alarmweiterleitung („stiller“ Alarm oder Fernalarm),

den Dieb zu erwischen. Auch ein interner

Alarm mit optischen und akustischen Signalen,

aber ohne Weiterleitung an Sicherheitsdienste,

kann helfen: Der „Krach“ schreckt den Täter auf,

erzeugt Verunsicherung und setzt ihn unter

Druck. Aus Angst entdeckt zu werden, wird der

Einbrecher die Tat voraussichtlich abbrechen.

Eine Studie des Deutschen Forums für Kriminalprävention

von 2006 belegt: Kommt der Täter

nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten in das

Gebäude, bricht er den Einbruch in der Regel ab.

Deshalb ist zunächst mechanischer Einbruchschutz

unerlässlich. Elektronische Sicherungen

nehmen dem Einbrecher auch in Abwesenheit der

Bewohner die Zeit zur Ausführung seiner Tat,

warnen die Bewohner bei Anwesenheit und führen

schneller zur Ergreifung der Täter.

Welche Sicherungen im konkreten Fall die richtigen

sind, ergibt sich durch eine kompetente Beratung.

Der Einbau von Sicherheitstechnik sollte

immer vom Fachmann erfolgen, denn eine fehlerhafte

Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen

wirkungslos. Dies gilt insbesondere

für Alarmanlagen. Die Website www.nicht-beimir.de

bietet eine Datenbank mit knapp 900

Sicherheitsunternehmen. Durch eine Postleitzahlensuche

lässt sich schnell ein kompetenter

Experte vor Ort finden. Erste Fragen zum Einbruchschutz

kann auch Dr. Sicher beantworten,

der virtuelle Experte für Einbruchschutz. Verbraucher

richten Ihr Anliegen an dr.sicher@nicht-beimir.de.

In der Rubrik „Frage des Monats“ kann

man sein Wissen zum Einbruchschutz testen und

mehr über die Sicherheit im eigenen Heim erfahren.

Weitere Informationen unter www.nicht-bei-mir.de

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Wir freuen uns auf Ihren

Besuch in unseren

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37

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Erst planen, dann bauen und pflanzen …

Bestandsaufnahme

Gestaltungslösung

Wege zum individuellen Wohlfühlgarten

Davon träumen viele! Das ganze Jahr über einen schönen und stilvollen

Garten genießen. Nach Hause kommen, im Garten entspannen und

den täglichen Stress vergessen, als wäre man im Urlaub – das sollte und

kann ein Garten leisten. Garten wird heute vor allem als Wohn-Lebensraum

im Grünen begriffen. Zu Wohnzimmer und Küche gibt es meist

klare Vorstellungen, doch mit dem Wohnraum Garten sind viele überfordert.

Daher ist es sinnvoll, mit einer Bedarfsanalyse und Planung zu

beginnen, um sich Enttäuschungen, Fehleinkäufe und damit verbundene

Kosten zu ersparen.

Den „Garten von der Stange“ gibt es nicht. Dafür sind die Wünsche und

die Grundlagen zu verschieden, die Ansprüche zu individuell. Bilder und

Beiträge in Zeitschriften und im Fernsehen zeigen zwar oft Traumgärten.

Sie suggerieren, alles gehe ganz einfach. Aber wie viele bereits festgestellt

haben: Die angepriesenen Lösungen lassen sich im eigenen

Garten nur schwer verwirklichen.

Gartenplanung beginnt immer mit dem Gartenbesitzer

An erster Stelle jeder Überlegung zum Garten stehen der/die Gartenbesitzer.

Mit einer Bedarfsanalyse wird vom Planer vorab geklärt, wie der

Garten genutzt wird, welche Erwartungen erfüllt werden sollen, was

der Garten kosten darf und vieles mehr. Wichtig sind auch die persönlichen

Informationen über Lebensweise und Gewohnheiten. Z. B. die

Nutzung von Zimmern, Vorstellungen über Stil und Neigungen, das

Verhältnis zu Nachbarn, so wie die Bereitschaft, im Garten selbst Hand

anzulegen etc.

Gute Gartenplanung folgt einem Konzept, das sich vereinfacht so

zusammenfassen lässt:

1. Funktion: Der Garten muss die Wünsche der Besitzer an die Nutzung

erfüllen.

2. Harmonie: Eine schlüssige Planung gibt dem Garten inneren Halt

und strahlt Einheit aus.

3. Pragmatisch: Die Freude am Garten überwiegt, die Arbeit damit

sollte im Verhältnis dazu gering sein.

Ein gut geplanter Garten sollte diese Ansprüche immer erfüllen.

Der Garten selbst, die Umgebung und Nachbarschaft, die Einbindung

des Hauses werden unter dem Blickwinkel der Kundenwünsche

betrachtet und gestaltet. Das erfordert Einfühlungsvermögen, Fantasie,

Ideen und räumliches Vorstellungsvermögen vom Planer.

Ein Planungsbeispiel:

Umgestaltung eines Reihenhausgartens

Der Reihenhausgarten ist klein, so dass die Grundprinzipien der Gartenplanung

daran leicht abzulesen, die Wirkung und Bildung von

Räumen am einfachsten darzustellen sind. Meist beginnt die Planung

mit einem Grundrissplan vom Gebäude und Grundstück. Daraus und

mit einer Bestandsaufnahme vor Ort entsteht der Bestandsplan. Dieser

gibt den Ist-Zustand des Gartens wieder und sammelt alle wichtigen

Daten aus dem Garten.

Wie war die Situation im Garten bisher? Das Gartengrundstück ist

15 m lang und nur 2,50 m am Ende breit. Nur die überdachte Terrasse

wurde intensiv genutzt und mit vielen Kübelpflanzen Sichtschutz

und Wohnlichkeit hergestellt. Der „Restgarten“ war leider nur zum

Hineinschauen und Pflegen da. Die Nähe der Nachbarn ließ eine von

Blicken ungestörte Nutzung kaum zu. Der größte Kundenwunsch war

daher der zweite Sitzplatz im Garten mit Sichtschutz zu den Seiten

hin und Schutz gegen Einblicke von oben. Der Garten sollte interessanter,

lebendiger und auch optisch größer werden.

38


Garten + Hof

Welche Gestaltungs-Lösung wurde gewählt? Die Raumaufteilung

Zuerst wird der zweite Sitzplatz an das Ende des Gartens gelegt. Die Verbindung zum Haus

entsteht durch einen schmalen und geschlängelten Weg. Der Gartenraum wird mit Heckenelementen,

Torbogen und Pergola geschaffen. Die geben gleichzeitig einen Sichtschutz nach

außen und gegen Einblicke von oben. Mit Rankseilen und Kletterpflanzen wird aus der Pergola

eine heimelige Laube, die fremde Blicke draußen lässt.

Die Heckenelemente unterteilen den Garten und sind damit der perfekte Hintergrund für Wasserspiele,

Skulpturen und ausgewählte Rosenhochstämme und schneiden gleichzeitig die

Sichtachsen der Nachbarn ab.

Die Kür: Welchen Stil erhält der Garten?

Mit der bisherigen Planung wurden die Gestaltungswünsche und die Harmonie im Garten

umgesetzt.

Jetzt hat der Gartenbesitzer die Wahl, den Garten in seinem individuellen Stil auszugestalten.

Und dafür bietet der Planer ihm mehrere Möglichkeiten an. Soll es ein „Romantischer Garten“

mit Rosen, Wasserspiel und Statuen im Jugendstil werden? Wie interessant ist ein „Toscanischer

Garten“ mit Säulenzypressen, Marmorbrunnen, Lavendel, Rosmarin und Oleander? Oder

entspricht mehr der asiatische Stil mit Bambus-Torbögen, Granitfiguren, Brunnen und Bonsai-Formgehölzen

den Vorstellungen des Besitzers? Aus der Vielzahl der Ideen wird gemeinsam

die Ausgestaltungsvariante gewählt.

Den Garten bauen und pflanzen.

Auch auf die Umsetzung kommt es an!

Nicht jeder kann alles. Das gilt auch und besonders für die Gärtner. Es empfiehlt sich daher,

für die Umsetzung des Gartens einen qualifizierten Fachbetrieb aus dem GaLa-Bau Fachverband

hinzuzuziehen. Die ausgesuchten Pflanzen werden in bester Qualität aus einer örtlichen

Markenbaumschule bezogen, statt aus dem Baumarkt, der nur verkauft, fast nicht berät und

darüber hinaus nur über ein begrenztes Angebot verfügt. Der Gartenplaner unterstützt den

Kunden dann beim Aussuchen der richtigen Pflanzen, der passenden Platten, Steine und Ausstattungsgegenstände.

Die große Erfahrung und das Einfühlungsvermögen eines guten Planers

sind hier besonders gefragt.

Gartenplanung lohnt sich

Den Garten zu planen, bevor man baut und pflanzt, lohnt sich für jeden, der Wert auf gute

Qualität und einen einfach schönen Garten legt. Das vorweg in die Planung investierte Geld

kommt oft bei der Ausschreibung der Arbeiten wieder komplett herein. Der Gartenplaner als

Spezialist für das Wohnen im Grünen sorgt mit seiner kompetenten Beratung dafür, dass

Ergebnis, Qualität und Kosten stimmen.

Text und Fotos:

Helmut Lamprecht,

Gartenberater und Gartenplaner.

Hurstweg 14 · 79114 Freiburg

Telefon 07 61 / 47 62 75 2

www.lamprecht-gartenplaner.de

E-Mail: info@lamprecht-gartenplaner.de

39


Garten + Hof

Husqvarna bringt

Solar-Hybrid Automower

Meisterbetrieb

Service,

Verkauf

und Reparatur

von

Landmaschinen

und Kleingeräten.

Lassen Sie sich beim Mähen von der Sonne helfen! Husqvarnas neuer automatischer Rasenmäher

kombiniert die traditionelle Ladetechnologie mit einem effektiven, auf dem Mäher

angebrachten Solarpanel. Diese neue Technologie erlaubt längere Mähzeiten, schont die Batterie

und das Wichtigste – Husqvarna macht einen großen Schritt in Richtung Umweltschutz.

Der neue Mäher trägt den Namen Husqvarna Automower Solar Hybrid. Es ist eines der

ersten auf dem Markt befindlichen Produkte dieser Art. Er funktioniert und sieht aus wie die

anderen Mäher der Husqvarna Automower-Familie – abgesehen vom Solarpanel: mit seinem

diskreten, grauen und hochwertigen Aussehen passt er optimal zu Ihrem Rasen – und macht

das Gras auf Ihrer Seite der Hecke schöner und grüner.

Durch

die Kombination aus

traditionellen Laden mit einem

effektiven Solarpanel hat es Husqvarna geschafft,

einen automatischen Mäher zu

entwickeln, der sehr energiesparend und umweltfreundlich

ist. Husqvarna Automower Solar Hybrid ist einer der

ersten Geräte seiner Art weltweit.

Dank der Tatsache, dass das Gerät über eine Hybrid-Technologie

verfügt, ist es nicht vollkommen abhängig von der Sonneneinstrahlung.

Wenn benötigt, lädt der Mäher

seine Batterie an der Ladestation auf – welche

er natürlich automatisch findet. Mit Unterstützung

der Sonne kann er länger ohne

Ladeunterbrechung mähen.

„An sonnigen Tagen, kann der Husqvarna

Automower Solar Hybrid seine Mähzeit

verglichen zu Mähern ohne Solarpanel

nahezu verdoppeln. Er arbeitet effektiver

und kann somit große Flächen problemlos

bearbeiten“, sagt Ina Koj,

Produktmanagerin bei Husqvarna

Deutschland.

Überlassen Sie Husqvarna Automower das Mähen Ihres Rasens, doch auch die anderen

Modelle sind eine gute, umweltfreundliche Alternative. Husqvarnas Robotermäher sind emissionsfrei,

sehr leise und energiesparend. Und natürlich ist der Energieverbrauch dank des

Solarpanels niedriger. Längere Zeiten zwischen den Ladevorgängen führen auch zu einer längeren

Batterielebensdauer, was noch einen weiteren Vorteil aus Umweltgesichtspunkten darstellt.

Husqvarna Automower Solar Hybrid besitzt dieselbe herausragende Mähtechnologie wie die

anderen automatischen Rasenmäher von Husqvarna. Er arbeitet jeden Tag. Dies bedeutet, dass

Ihr Rasen immer frisch gemäht ist! Das kontinuierliche Mähen führt zudem noch zu einer

Reihe anderer Vorteile für Ihren Rasen:

• Der feine Grasschnitt zerfällt schnell und führt zur Düngung des Rasens.

Kein Aufsammeln des Grasschnitts oder Verkompostierung sind notwendig.

• Mögliches Mooswachstum wird reduziert und das Moos verschwindet

nach einer Weile.

• Probleme mit Schnecken werden geringer und in einigen Fällen verschwinden

diese sogar komplett.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass das Gras durch die veränderten Bedingungen

dichter und frischer aussieht, ohne dass Sie einen Finger rühren müssen.

„Gleichzeitig ist es schön zu wissen, dass die Sonne Ihnen beim Rasenmähen hilft und Ihnen

dabei Zeit für andere Dinge lässt“, sagt Ina Koj.

Am Elzdamm 56

79312 Emmendingen

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www.grafmueller.com

Fakten zum Husqvarna Automower

Husqvarna Automower ist weltweit einer der ersten vollautomatischen Rasenmäher. Die

Intention des schwedischen Herstellers ist die Bekanntheit weiter zu erhöhen und kontinuierlich

neue Märkte zu erreichen. Neben dem neuem Hybrid-Modell gibt es drei weitere,

unterschiedliche Geräte-Ausführungen für verschiedene Flächengrößen. Zwei Modelle mit

automatischem Ladevorgang und eines mit manueller Ladung. Husqvarna Automower ist

eines der benutzerfreundlichsten Produkte seiner Art, für jeden, der seine Zeit anstatt mit

Rasenmähen anderweitig nutzen möchte. Sobald der Begrenzungsdraht um die zu mähende

Fläche gelegt wurde, ist der Husqvarna Automower startbereit – und Sie müssen nie wieder

daran denken, Ihren Rasen selbst zu mähen.

40


Dem Garten Grenzen setzen

So wird der Garten bewohnbar

Garten + Hof

Viele Menschen träumen vom eigenen Haus, wünschen

sich die Freiheit und Intimsphäre des eigenen

Grundstücks, umsäumt von einem Gartenzaun oder

einer Hecke. So entsteht eine willkommene Grenze

zwischen dem Alltag „da draußen” und dem Gartenparadies

„hier drinnen“. Erst durch die Trennung

erhält das Innen seine Bedeutung! Hecken spielen

auch als Gestaltungselemente innerhalb des Gartens

eine beachtliche Rolle: Gerade kleinere Gärten

wirken durch sie – vorausgesetzt, sie stehen an den

richtigen Stellen - größer, weil sie den Garten in

Räume teilen, Durchblicke versperren oder erst

ermöglichen, ohne dabei selbst viel Platz zu verbrauchen. Hecken, dazu auch Trockenmauern

und Gabionen, geben dem Garten Struktur und Aufenthaltsqualität. Einer Sitzgruppe auf der

Terrasse liefern sie Sicht-, Wind- und Lärmschutz. Von ausgewählten Kletterpflanzen

umgarnt, muten selbst Mauern und Zäune frisch und natürlich an und werden wie Hecken zu

grünen Wänden für einen rundum bewohnbaren Garten.

Jedem das Seine

Ein gepflegter Garten

mit abwechslungsreicher

Bepflanzung

macht das Haus

doppelt

so schön!

Doch wie die richtige Hecke finden? Es gibt immergrüne und laubabwerfende Hecken, dazu

Pflanzen, die schnell und solche, die langsam wachsen. Manche Gartenbesitzer wünschen sich

eine hohe Hecke, andere bevorzugen eine breite. Die Hecke kann als Einfassung für Staudenbeete

dienen, den Vorgarten niedrig umgrenzen oder hoch und blickdicht sein. Soll sie blühen

und wenn ja, wann? Manche Heckenarten passen bestens in den naturnahen Garten, sehen

im formalen Garten aber weniger gut aus – und umgekehrt. Der Landschaftsgärtner berücksichtigt

bei der Anlage des Gartens, dass hinter jeder Hecke ein Nachbar lebt. Denn eine Hecke,

die zwei Grundstücke voneinander trennt, will von beiden Seiten gepflegt werden und wirft

auch ihren Schatten nach rechts und links. Als Unterpflanzung kommen daher nur Pflanzen

in Frage, denen Schatten oder Halbschatten nichts ausmacht. Der Fachmann für Garten und

Landschaft kennt die Bedürfnisse und typischen Merkmale der Heckenpflanzen: Ob sie mit

bunten Früchten erfreuen oder sich im Herbst verfärben, bei welchen Pflanzen man sich vor

Dornen in Acht nehmen muss ... Grenz- und Raumwirkung sowie zusätzliche Struktur erlangt

der Garten auch durch Rosenbogen und Pergola, die als blühende Durchgänge die verschiedenen

Bereiche des Gartens verbinden.

Natürlich verwachsen oder streng formiert

Hecken spielen

als Gestaltungselemente im

Garten eine große Rolle: Sie

strukturieren ihn, setzen Grenzen

und fügen sich als

grüne Wände

natürlich und

harmonisch in

das Gesamtkunstwerk ein.

Besonders schön in größeren Gärten macht sich

eine freiwachsende Hecke aus Blühgehölzen. Die

Pflanzen sollten dabei nicht starr in Reih und Glied

stehen, damit sie eine natürliche Wirkung erhalten.

Der Landschaftsgärtner setzt sie deshalb leicht aufgelockert

und vorspringend, ab und zu auch zweireihig,

nach Möglichkeit mit einem kleinen Gehölz

als Vorpflanzung. Besteht eine Hecke zum Beispiel

aus Flieder, Brautspiere und Deutzie, liefert sie

zusätzlich auch noch Duft. Blüten, Beeren und

Herbstlaub sorgen dafür, dass sich eine freiwachsende

Hecke kontinuierlich verändert – bis sie im Herbst ihre Blätter verliert. Soll es auch im

Winter grünen, eignet sich eine winter- oder immergrüne Formhecke aus Buchsbaum, Eibe

oder Liguster. Bei strengen Hecken sollte man immer Pflanzen derselben Sorte verwenden,

damit sich eine harmonische Einheit ergibt! Der größte Vorteil der Formhecke ist, dass sie viel

Höhe bei wenig Breite bietet, daher passt sie gut in kleine oder schmale Gärten. Da sie schnell

massiv und schwer wirkt, setzen Landschaftsgärtner in ihre Nähe gerne besonders zart wirkende

Pflanzen. Wichtig: Eine Formhecke muss regelmäßig und fachmännisch geschnitten

werden, sonst verkahlen die einzelnen Pflanzen von unten. Ist die Pflege in guten Händen, gibt

eine Formhecke einer kunstvoll und lebhaft gepflasterten Terrasse einen ruhigen Rahmen und

dichten Sichtschutz – dies allerdings erst nach einigen Jahren. Es sei denn, man entscheidet

sich für eine blickdichte Wand von Anfang an. Dann überspringt man mit der Hecke am laufenden

Meter einfach ein paar Jahre Wartezeit: Die gewachsenen Pflanzen sind mit einem Gitter

und Pfosten verbunden und bilden geschlossene Heckenelemente, deren Höhe und Länge

individuell wählbar sind. Sie sind schon nach einer Wachstumsperiode völlig blickdicht und

schaffen ruhige und sichere Räume.

Text und Fotos: BGL

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Finanzen

Immobilie

als Altersversorgung

Die Rentenversicherung zum Wohnen

Das Modell Generationenvertrag hat ausgedient. Immer stärker muss

jeder sein Alter selbst finanziell absichern. Das Vorsorgekonzept wird

zu einem Puzzle aus vielen Teilen. Einen wichtigen Platz neben der

herkömmlichen Altersrente nimmt das Eigenheim ein.

Fast täglich tauchen in den Zeitungen Begriffe wie Riester-Rente,

Rürup-Rente oder Besteuerung der Alterseinkünfte auf. Hintergrund ist

immer das gleiche Thema: Die Rentenkürzungen und die daraus resultierenden

Lücken in der Altersvorsorge. Dass die Lücken mit einer eigenen

Immobilie ein bisschen kleiner werden, belegen vor allem Bausparkassen

in schöner Regelmäßigkeit mit überzeugenden Zahlen. So zeigen

die Landesbausparkassen auf, dass der Anteil der Wohnkosten

(ohne Heizung und Warmwasser) an der Belastung des Haushaltsnettoeinkommens

bei Mietern über die Jahre ansteigt und sich im Rentenalter

der 30 %-Marke nähert. Eigentümer dagegen, die bis zum Alter

von 50 bis 55 Jahren eine höhere Belastung als die Mieter haben, sehen

danach rosigen Zeiten entgegen. Im Rentenalter rutscht der Anteil der

Wohnkosten im Schnitt unter zehn Prozent des Nettoeinkommens.

Die Menschen reagieren. Im September 2007 berichtete der Verband

der Privaten Bausparkassen, dass das Sparen für die Altersvorsorge und

für die Wohneigentumsbildung gegenüber dem Frühjahr 2007 sprunghaft

zugenommen hat: Knapp 64,7 Prozent der Befragten gaben aktuell

das Sparmotiv „Altersvorsorge“ an und damit fast fünf Prozentpunkte

mehr als im Frühjahr.

Wer als Rentner das Leben auf einer Ebene bevorzugt, kann den Verkaufserlös der

bis dahin bewohnten Immobilie in den Bau eines neuen, maßgeschneiderten

Hauses investieren.

Bild: Stommel-Haus

Wer baut, sollte vorausschauend planen. Ein Familienhaus, das sich durch die

Aufteilung in kleinere Wohneinheiten späteren Bedürfnissen anpassen kann,

wird auch im Alter nicht zu groß werden.

Bild: Hebel Haus

42

Was man diesem Architektenhaus im modernen Bauhaus-Stil nicht ansieht: es

ist durch und durch barrierefrei. Wer hier mit 40 einzieht, muss mit 70 nicht

altersgerecht umbauen.

Bild: Schwörer-Haus

Gute Gründe

Wer Wohneigentum schafft, hat einen Vorteil - er profitiert mehrfach,

jetzt und später: vom ideellen Wert der eigenen vier Wände,

vom Vermögenswert der Immobilie, von der nicht anfallenden Miete

und darüber hinaus verfügt der Eigentümer im Vergleich zu Mieterhaushalten

über ein höheres Kapitalvermögen, was wohl auf die allgemeine

Spardisziplin, die einem Bauherren abverlangt wird, zurückzuführen

ist.

Die eigene Immobilie ist im Vergleich zu Aktien eine eher risikoarme

Vorsorgekomponente. Egal was passiert, es steht immer ein Sachwert

dagegen, der von Beginn an direkt nutzbar ist. Selbst unvorhersehbare

Wertverluste müssen relativiert werden. Solange die Bewohner das

Haus selbst nutzen und nicht verkaufen wollen, haben Sie de facto

keine Mietkosten und dennoch ein Dach überm Kopf. Die größte

Stolperfalle, noch vor dem Wertverlust, liegt in der Finanzierung. Sie

muss so geplant werden, dass das Eigenheim bis zum Eintritt ins

Rentenalter entschuldet ist. Zudem muss die Belastung durch die

monatlichen Rückzahlungsraten realistisch und auf Dauer tragbar

sein. Außerdem werden nach den ersten Jahren laufend Instandhaltungsmaßnahmen

notwendig. Vorausschauende Hausbesitzer bilden

deshalb von Anfang an Rücklagen, entweder über zusätzliche Bausparverträge,

Banksparpläne oder andere Anlageformen.

Wert auf Wertentwicklung legen

Ein gewisser Schutz vor Wertverlusten ist dann gewährleistet, wenn

die Immobilie bestimmte Kriterien erfüllt. Neben der laufenden

Instandhaltung sind auch Entscheidungen, die bereits in der

Erwerbsphase getroffen werden, werterhaltend, beispielsweise Lage

und Zuschnitt. Eine städtische oder stadtnahe Lage in einem wirtschaftlich

florierenden Ballungsraum kann sogar wertsteigernd sein,

vor allem wenn dazu ein unspektakulärer, aber praktischer Grundriss

kommt, der vielen Bedürfnissen

gerecht wird und

bei einem Verkauf eine

große Käufergruppe

anspricht. Originalität und

Exklusivität dagegen werden

nie dem Wert entsprechend

bezahlt, im

schlimmsten Fall entwikkeln

sie sich zu einem Verkaufshemmnis

mit entsprechender

Wertminderung.

Wer berufsbedingt an

ländliche Gegenden gebunden

ist, kann über

niedrigere Grundstückspreise

und Baukosten einiges

an Nachteilen ausglei-

„Wohn-Riester“

Bausparen für

die Altersvorsorge

Im November 2007 haben die Koalitionsfraktionen

eine Einigung zur

Förderung von Wohneigentum für die

Altersvorsorge erzielt. Die Regierung

will neben der Tilgung von Immobilienkrediten

auch das Ansparen per

Bausparvertrag mit der Riester-Zulage

begünstigen. Damit könnte die

Riester-Förderung vom Bauherrn in

spe direkt als eine Art Eigenheim-

Förderung genutzt werden. Das

Gesetz soll Mitte 2008 verabschiedet

werden und dann rückwirkend zum

1. Januar 2008 gelten.


Finanzen

chen. Dennoch sollte bei der Grundstückssuche auf ein Mindestmaß

an Infrastruktur geachtet werden. Zwar ist für denjenigen, der im

eigenen Haus wohnen bleibt, die Wertentwicklung, wie bereits angedeutet,

nicht das Wichtigste. Aber auch er wird im Alter auf den

öffentlichen Nahverkehr, Einkaufsmöglichkeiten und vor allem Ärzte

in Reichweite angewiesen sein, wenn er mit möglichst wenig Hilfe

auskommen will.

Flexibel mit und in der Immobilie

Wer vor hat, seine Immobilie später auch als Alterssitz zu nutzen,

sollte die Planung gleich darauf abstimmen und auf Trennbarkeit

achten. Denn wenn sich das große Familienhaus später problemlos in

zwei kleinere, abgeschlossene Wohneinheiten aufteilen lässt, kann

ein barrierefrei gestaltetes EG zur Alterswohnung werden. Die Einheit

im Obergeschoss dagegegen bietet den Kindern Platz, die sich dann

auf kurzem Weg um die Eltern kümmern können. Oder sie wird vermietet

und bessert dadurch das Einkommen weiter auf. Eine ähnliche

Funktion erfüllt eine Einliegerwohnung.

Selbst wenn man im Alter nochmal umzieht, erleichtert eine eigene

Immobilie vieles. Mit dem Verkaufserlös kann nicht nur eine neue,

kleinere, eventuell stadtnahe und barrierefreie Wohnung finanziert

werden. Der Überschuss bildet darüber hinaus eine Reserve für Pflegeleistungen

oder im schlimmsten Fall für die Finanzierung des Pflegeheims.

Und wenn es jemanden in den sonnigen Süden zieht, hat er

nach dem Verkauf sogar ein hübsches Sümmchen, das er als Startkapital

in fernen Landen einsetzen kann.

Text: Margot Allex-Schmid

Immobilie als Altersversorgung

Das spricht dafür:

- Von dieser Form der Altersvorsorge profitiert man schon in

jungen Jahren.

- Man bleibt unabhängig von der Mietenentwicklung.

- Mietfreies Wohnen im Alter entlastet ein durchschnittliches

Rentnereinkommen um zirka ein Drittel monatlich.

- Hausbesitzer haben im Schnitt im Alter mehr freies

Kapitalvermögen als Mieterhaushalte.

- Die Immobilie als Wert an sich kann flexibel für die

Altersvorsorge eingesetzt werden.

- Im eigenen Haus ist man in der Lebensgestaltung wesentlich

freier. Das erhöht die Lebensqualität.

Das spricht dagegen:

- Die Darlehensraten belasten das Haushaltsbudget vor allem in der

Anfangsphase oft sehr hoch.

- Ein Haus bindet Kapital.

- Ein Haus verursacht laufend Instandhaltungskosten.

- Bei Arbeitslosigkeit oder Fehlkalkulationen kann die ganze

Finanzierung kippen, was in der Regel mit erheblichen

Vermögensverlusten einhergeht.

- Immobilien sind vor Wertverlusten nicht gefeit, beispielsweise

durch Straßenbau und Industrieansiedlungen, die bei Kauf oder

Bau noch nicht absehbar waren.

- Das ursprüngliche Familienhaus ist für ein Rentnerpaar oft

viel zu groß.

- Ein eigenes Haus kann man weder bei einem Umzug mitnehmen,

noch bei einer Scheidung sinnvoll aufteilen.

43


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Kaiserstühler –

das passt zu uns!

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Der Massivbau bekommt ein Gesicht. Das Bauunternehmen Ernst Späth

GmbH aus Endingen-Kiechlinsbergen plant und baut für seine Kunden

im Großraum Kaiserstuhl individuelle aufs Grundstück passende Massivhäuser.

Ausgehend von den heutigen Anforderungen an Wohnraum gibt es das

Kaiserstühler Sonnenhaus in verschiedenen Ausführungen. So ermöglicht

die Ausbauvariante vor allem Familien eine exakt planbare und

erschwingliche Schaffung von Wohnraum. Dabei entsteht hohes Einsparpotential

durch individuelle Eigenleistungen.

Auch die schlüsselfertige Ausführung zu moderaten Festpreisen ist

möglich.

Die Aktion Um- und Ausbau bietet Bauherren die Möglichkeit, die

Anforderungen an ihren Wohnraum anzupassen. So kann schnell aus

einem alten kleinen Haus ein wahres Schmuckstück mit viel Raum zum

Leben und Arbeiten werden.

Partner mit Erfahrung

Mit 100 Jahren Erfahrung in der Baubranche ist die Firma Ernst Späth

GmbH eine feste Größe. Bereits 1929 baute Franz-Josef Späth, Gründer

des Unternehmens (1907) und Großvater des heutigen Inhabers, das

erste schlüsselfertige Haus in Endingen. Heute führen Christoph Späth

und seine Frau Martina ein junges, aktives Team, das sich in allen Bereichen

moderner Baustruktur auskennt.

Aus der Verbindung traditioneller Baukenntnisse mit modernen Materialien

entstehen inzwischen Einfamilien- und Doppelhäuser in Massivbauweise,

Altbausanierungen, moderne Industrie- und Geschäftsbauten,

Mehrfamilienhäuser und öffentliche Gebäude.

44

Ein Kaiserstühler Sonnenhaus (Foto)

Dieses Kaiserstühler Sonnenhaus wurde ein echtes Schmuckstück

mit höchster Wohnqualität.

Vom Dachgeschoss aus hat man eine sagenhafte Sicht über die

Weinberge, hinauf zu den bewaldeten Höhen des Kaiserstuhls und

weit hinaus in die Ebene. Und das genießen die Bauherren Harald

und Claudia Kreiner seit August 2006 jeden Tag in ihrem neuen Kaiserstühler

Sonnenhaus.

Die Idee, ein Haus zu bauen, hatte Familie Kreiner schon sehr lange

und eines war immer klar: massiv soll es sein, Stein auf Stein, und von

einem guten Bauunternehmen soll es geplant und gebaut werden. So

kamen sie schließlich zu Ernst-Späth-Bau. Diese Entscheidung erwies

sich laut Herrn Kreiner bereits in der Bauphase als richtig: „Ich könnte

gerade nochmal bauen, so reibungslos lief das Ganze ab.“ Man hat

es sogar geschafft, die Bauzeit der angebauten Doppelhaushälfte in

Holzständerbauweise zu toppen und früher einzuziehen.

Kaiserstühler Sonnenhaus

ERNST SPÄTH BAU GmbH

Christoph Späth

Ohnestalweg 5

79346 Endingen

Telefon: 0 76 42 / 32 31

Telefax: 0 76 42 / 27 17

www.kaiserstuehler-sonnenhaus.de


Gesundes Wohnen für die ganze

Familie in zeitgemäßer Holzarchitektur

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Viele Familien, die heute bauen, legen Wert auf eine

gesunde Wohnatmosphäre.

Der natürliche Baustoff

Holz sorgt in jeder

Jahreszeit für ein

natürlich geregeltes

Raumklima.

Für die diffusionsoffene Wandkonstruktion unserer HolzHäuser verwenden

wir wintergeschlagene, kerngetrennte und getrocknete Hölzer

aus der Region sowie unbedenkliche Naturdämmstoffe wie

Flachs, Holzweichfaser oder Baumwolle. Sämtliche anderen Baustoffe

sind ebenfalls auf Schadstofffreiheit geprüft.

In unserem modernen HolzHaus-Neubau in Rahmenbauweise

verbinden wir zeitgemäße Holzarchitektur mit traditionellem

Schwarzwälder Holzbauwissen. Klare Linienführung und ein offenes

Raumkonzept verbunden mit baubiologischen Materialien und einer

hochwertigen Holzkonstruktion.

Die großen überdachten Holzterrassen laden im Sommer ein, den

Wohnraum nach draußen zu verlagern. Die Baufamilie mit zwei Kindern

genießt besonders das großzügige und funktionale Grundrisskonzept,

das jedem Bewohner seinen individuellen Freiraum lässt.

Wie sehr wir unserem Handwerk verbunden sind, kann man an den

sauberen Details bei der Treppe, den Einbaumöbeln oder aber auch an

der sichtbaren Dachkonstruktion erkennen.

Das dicke Dämmpaket der Außenwände besteht aus Korkplatten und Zellulosefasern

für Wärmeschutz im Winter und Hitzeschutz im Sommer.

Helle Putzflächen auf stabilen Gipsfaserplatten stehen in Kontrast zur

sichtbaren Holzbalkendecke bzw. zum warmen Holz-Dielenboden.

Dabei kann jeweils eine Menge Eigenleistungen erbracht werden: als

Ausbauhaus, als Mitbauhaus oder als Komplett-Montage.

Jeder Bauherr erhält ein maßgeschneidertes Konzept; das fängt bei der

ersten Beratung für das Gebäudekonzept an und endet bei der Innenraumgestaltung

durch den Innenarchitekt.

Ob Blockhaus, Holzrahmenbau oder Massivholztafelbau das richtige ist,

kann jeder Bauherr an gebauten Häusern erfahren: bei einem Ortstermin

im Gespräch mit dem Bewohner.

Fordern Sie unsere Referenzen an und

überzeugen Sie sich bei einem Besuch

unserer Musterhäuser. Unser Musterhaus

in Bonndorf ist Mo – Fr von 8 –

17 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr

für Sie geöffnet. Wir freuen uns

jedoch über jede Anmeldung, damit

unsere Fachberater entsprechend disponieren

können oder um einen Termin

zu vereinbaren.

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HolzHaus Bonndorf GmbH

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Telefon: 077 03 - 9 10 40

Fax: 077 03 - 9 10 41

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Einmaliges Blockhaus in der

„World of Living“

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Mit einem eigenen Musterhaus ist der führende Hersteller von massiven

Holzhäusern Honka in der der „World of Living“ in Rheinau-Linx bei

Kehl präsent. In Europas erstem Infotainment Park rund ums Wohnen

hat Honka ein massives Holzhaus aus Rundholzbalken im klassischen

Stil aufgestellt – als sichtbarer Beweis dafür, dass sich diese ausgesprochen

ökologische Blockbauweise mit zeitgemäßer Architektur zu einer

neuen Ästhetik des Bauens verbindet.

Typisches Beispiel für moderne Bauweise

Das Musterhaus in Rheinau-Linx stellt ein typisches Beispiel für den

modernen Blockhausbau dar. Es besteht aus Rundholzbalken, die aus

dem hochwertigen Holz der finnischen Kiefer hergestellt werden. Das

mit einer Gesamtwohnfläche von 248,50 m2 in Erd-, Ober- und Dachgeschoss

großzügig angelegte Familienhaus besitzt ein Dach aus Tonziegeln

mit Hobelspänedämmung. Innen sorgen sichtbare Deckenbalken

und Parkettfußböden für eine einzigartige, natürliche Wohnatmosphäre.

„Erlebbar“ werden im Honka-Musterhaus sowohl die Behaglich-

keit, die ein massives Holzhaus aus purer Natur versprüht, wie auch

die ökologischen und ökonomischen Vorteile. Das Musterhaus in der

„World of Living“ informiert die Besucher auch über Serviceleistungen

aus dem Hause Honka, das Bauherren mit kleinerem Budget Ausbaukonzepte

und zahlreiche Varianten für individuelle Wohnwünsche

anbietet.

Honka – Die Nummer 1 im massiven Holzhausbau

Honka wurde 1958 in Finnland gegründet. Innerhalb weniger Jahre

erarbeitete sich Honka die Marktführerschaft in Finnland und konnte

seine Position auch international immer weiter ausbauen. Heute

ist Honka weltweit die Nummer 1 im massiven Holzhausbau. Mehr

als 70.000 Bauherren in über 30 Ländern vertrauen auf die sprichwörtliche

Qualität von Honka. In Deutschland wurden durch die

Tochtergesellschaft Honka Blockhaus GmbH seit 1991 schon mehr

als 2.500 Bauherren glücklich gemacht.

Honka Design- und Service-Center

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Am Erlenpark 1

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Telefon: 0 78 53 / 9 98 59 - 0

Fax: 0 78 53 / 9 98 59 - 19

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