Erstsemester-bits 2012 1 - Fachbereich Informatik - Universität ...

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Erstsemester-bits 2012 89

Arbeiten an einem festen Platz, der nur zum Lernen dient

Vermutlich können sich die wenigsten den Luxus eines Raumes nur für das Lernen

und Studieren leisten. Es wäre aber ein großer Vorteil, einen solchen Platz nur für

das Lernen einzuräumen, an dem nichts herumliegt, was noch kurz erledigt werden

muss, was vielleicht interessanter wäre oder auch nur beiseite geräumt werden

muss. Wenn es also keinen Platz dafür gibt, dann solltest du dir einen kleinen Raum

bauen. Der kann z. B. eine Pappkiste oder eine Tischecke sein, in der alle relevanten

Bücher und Unterlagen liegen.

Arbeiten zu festen Zeiten

So lästig und spießig dies auch wirken mag, es hat verschiedene Vorteile:

Es ist sichergestellt, dass du regelmäßig weiterarbeitest. Du gewöhnst dir einen

Rythmus an und stellst dich geistig zur rechten Uhrzeit schon mal auf die Wissensaufnahme

ein. Du kannst gegenüber Mitmenschen (Partner, Kinder, Mitbewohner;

Hund funktioniert schlechter) leichter rechtfertigen, warum du denn gerade jetzt

nicht mal fünf Minuten Zeit hast. Wenn du dir selber keine festen Zeiten setzt, wirkt

ein „Ich muss jetzt lernen“ leicht wie eine Ausflucht.

Arbeiten mit Pausen

Mag sein, dass es Konzentrationswunder gibt, aber die meisten Menschen können

sich nicht beliebig lange auf eine Sache konzentrieren. Wie lange man das kann,

ist individuell verschieden, doch eine Fünf-Minuten-Pause pro Stunde dürfte für

die meisten eher zuwenig sein. Irgendwann muss auch der Geist mal ausspannen.

Und bitte in der Pause nichts wichtiges oder anstrengendes erledigen, es geht um

Entspannung, nicht um Themenwechsel.

Mehr als ca. sechs Stunden am Tag solltest du insgesamt auch nicht konzentriert

zu arbeiten versuchen. Irgendwann passt nix mehr rein.

Arbeiten in angenehmer Atmosphäre

Unbewusste Faktoren spielen beim Lernen eine große Rolle. Wer Stress hat (morgen

Prüfung), nur 30 Minuten Zeit, noch nichts gegessen, Zahnschmerzen und gleichzeitig

auf einen Telefonanruf wartet, ist zu. Dann lieber gar nicht anfangen, sondern

die wichtigsten Punkte erledigen und auf Ruhe zu einem späteren Zeitpunkt

hoffen. Falls möglich.

Störungsquellen ausschalten

Telefon raus, Spielsachen weg, angelesene Bücher verstecken, Esswaren im Kühlschrank

einschließen, Lebensabschnittsgefährten ins Kino schicken oder um Verständnis

bitten. Konzentration ist wichtig, nach jeder Unterbrechung braucht man

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