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Verkehrsbezogene Analyse und Perspektiven

der Region 'Dresden'

1. Größe, Abgrenzung und charakteristische Merkmale der Region

'Dresden'

Die Region 'Dresden' liegt im südöstlichen Randbereich Deutschlands am Schnittpunkt

wichtiger Straßen und Schienenstrecken und stellt das kulturelle und wirtschaftliche

Zentrum Sachsens dar. Die Region bildet als Schnittstelle der Fernverbindungen

Hamburg-Prag und Paris-Warschau in großräumiger Perspektive die

Brücke zum (süd-) osteuropäischen Ausland. Es handelt sich bei dem Untersuchungsraum

im vorliegenden Fall um das Stadtgebiet der sächsischen Landeshauptstadt

Dresden sowie der angrenzenden Gemeinden Radeberg, Radebeui,

Freital, Heidenau, Pirna, Meißen und Coswig. Die Region hatte in dieser Abgrenzung

im Jahr 1990 eine flächenmäßige Ausdehnung von 346 qkm und eine Bevölkerungszahl

von 698.575 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Vor allem das Stadtgebiet Dresdens sowie sein elbaufwärts angrenzendes Umland

("Sächsische Schweiz") stellen ein außergewöhnliches, traditionsreiches kulturlandschaftliches

Ensemble dar. Die naturräumlich-topographische Ausgangssituation

wird durch die Flußlandschaft der Elbe und die angrenzenden Höhenzüge des Elbsandsteins

geprägt, die sowohl aus landschaftsökologischer Sicht wie auch für Tourismus

und Naherholung von überragender Bedeutung sind. In gesellschaftlichökonomischer

Hinsicht ist die (für die Großstädte der ehemaligen DDR eher untypische)

reichhaltige Mischung aus Handwerk und Produktion, Wissenschaft und Forschung

sowie kulturellen Beständen Charaktermerkmal der Region.

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