KVV WS 13-14 - Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

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KVV WS 13-14 - Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

Heidelberg, 22.8.2013

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2013/14

Semesterdauer: 01.09.2013- 28.02.2014

Vorlesungsdauer: 14.10.2013-8.2.2014

Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, Landfriedstr. 12, 69117 Heidelberg, Tel. (0 62 21) 54 19 200

www.hfjs.eu

Das Vorlesungsverzeichnis im Internet:

http://lsf.uni-heidelberg.de/qisserver/ (unkommentiert. Kurzfristige Änderungen s.dort)

http://www.hfjs.eu/studium/vorlesungsvz/index.html (kommentierte Fassung)

INHALT

I. MODULBEREICHSÜBERSICHT

II. LEHRANGEBOT FÜR B. A. JÜDISCHE STUDIEN, B. A. PRAKTISCHE JÜDISCHE STUDIEN, M. A.

JÜDISCHE STUDIEN, STAATSEXAMEN, M. A. GESCHICHTE JÜDISCHER KULTUREN, M. A.

JEWISH CIVILIZATIONS, M.A. JÜDISCHE MUSEOLOGIE, MAGISTERSTUDIENGANG

I. MODULBEREICHSÜBERSICHT (inhaltlich zugeordnete Module)

B.A. Jüdische Studien / B.A. Praktische Jüdische Studien

Modulbezeichnung

Veranstal

-tungsart

AM Kultur und Literatur AM Jüdische Lebenswelten AM Religion und Philosophie

PS Lederer, Di., 10-12 Lederer, Di., 10-12

Nuber, Di., 12-15:30 (14-täg.)

Gebeßler, Di., 10-12

Vorlesung Feinberg Mo., 12-13:30

Weber, Mo., 16-18

Lederer, Di., 10-12

Liss /DK, Mi., 14-16

AM /VM AM / VM AM / VM

Liss, Mi., 10-12

Feinberg Mo., 12-13:30

Krochmalnik, Mi., 10-12

Heil, Di., 14-16

Reichman, Do., 14-16

Übung Lederer, Di., 10-12

Lederer, Di., 14-16

Gebeßler, Do., 16-18

Lederer, Di., 10-12

Lederer, Di., 14-16

Klein / Weber, Block 16.-20.12.2013

Reichman, Do., 10-12

VM KL VM JL VM RPh

Feinberg, Block

Krochmalnik / Schoberth, Di., 16-18

Seminar Gruschka, Di., 16-18

Feinberg, Block

Musall, Di., 10-12

Krochmalnik, Mi., 10-12

Reichman, Do., 14-16

Lederer, Di., 10-12

Lederer, Di., 14-16

Liss /DK, Mi., 14-16

Reichman, Do., 10-12

Liss / Musall, Mi., 10-12

Krochmalnik / Schoberth, Di.,

16-18

Reichman, Mi., 10-12


M.A. Jüdische Studien

Veranstal

-tungsart

Vorlesung Feinberg Mo., 12-13:30

Weber, Mo., 16-18

Modulbezeichnung

IM Kultur und Literatur IM Jüdische Lebenswelten IM Religion und Philosophie

Liss, Mi., 10-12

Musall, Di., 10-12

Feinberg Mo., 12-13:30

Krochmalnik, Mi., 10-12

Krochmalnik, Mi., 10-12

Reichman, Do., 14-16

Heil, Di., 14-16

Reichman, Do., 14-16

Übung Lederer, Di., 10-12

Lederer, Di., 14-16

Gebeßler, Do., 16-18

Gruschka, Di., 16-18

Feinberg, Block

Heil, Do., 16-18

Lederer, Di., 10-12

Lederer, Di., 14-16

Liss Exkursion

Klein / Weber, Block 16.-20.12.2013

Reichman, Do., 10-12

Feinberg, Block

Krochmalnik / Schoberth, Di., 16-18

Heil, Do., 16-18

Lederer, Di., 10-12

Lederer, Di., 14-16

Liss /DK, Mi., 14-16

Reichman, Do., 10-12

Krochmalnik / Schoberth, Di.,

16-18

Reichman, Mi., 10-12

M.A. Joint Degree

Veranstal

-tungsart

Modul 1:

Geschichte und Gesellschaft

Vorlesung Feinberg Mo., 12-13:30

Heil, Di., 14-16

Übung

Oberseminar

Oberseminar

Klein / Weber, Block

16.-20.12.2013

Reichman, Do., 10-12

Weber, Di., 16-18

Feinberg, Block

Heil, Do., 16-18

Modulbezeichnung

Modul 2:

Religion und Philosophie

Musall, Di., 10-12

Krochmalnik, Mi., 10-12

Reichman, Do., 14-16

Liss /DK, Mi., 14-16

Reichman, Do., 10-12

Weber, Do., 10-12

Krochmalnik / Schoberth, Di., 16-18

Modul 3:

Literatur, Kunst, Musik

Feinberg, Mo., 12-13:30

Weber, Mo., 16-18

Reichman, Do., 14-16

Gebeßler, Do., 16-18

Gruschka, Di., 16-18

Feinberg, Block

Reichman, Mi., 10-12

Abkürzungsschlüssel:

AM = Aufbaumodul

AM / VM / IM KL = B.A. / M.A. Jüdische Studien: Kultur und Literatur

AM / VM / IM JL = B.A. / M.A. Jüdische Studien: Jüdische Lebenswelten

AM / VM / IM RPh = B.A. / M.A. Jüdische Studien: Religion und Philosophie

BM = Basismodul

EM = Einführungsmodul

EPG = Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium

ERC = M.A. Ernst-Robert-Curtius Masterstudiengang Komparatistik

EwMSprK = Erweiterungsmodul Sprachkurs

FS = M.A. Jewish Civilisations: Freie Studienleistungen

FV = Staatsexamen: Fachdidaktisches Modul

FW = M.A. Geschichte Jüdischer Kulturen: Freie Wahlfächer

GK = Grundkurs

GW = M.A. Geschichte Jüdischer Kulturen: Gebundene Wahlfächer

HMM = Heidelberger Mittelalter Master

IM = Intensivmodul

LV = Lehrveranstaltung

M = Modul

Modul 1: GG = M.A. Geschichte Jüdischer Kulturen: Geschichte und Gesellschaft

Modul 2: RPh = M.A. Geschichte Jüdischer Kulturen: Religion und Philosophie

Modul 3: LKM = M.A. Geschichte Jüdischer Kulturen: Literatur, Kunst, Musik

OS = Oberseminar

PrM = Praxismodul

PS = Proseminar

S = Seminar

S 1 = Seminarraum 1 (Ebene N 1 Neubau)

S 2 = Seminarraum 2 (Ebene N 1 Neubau)

S 3 = Seminarraum 3 (Ebene N 1 Neubau)

S 4 = Seminarraum 4 (Ebene N 1 Neubau)


SpK = Sprachkurs

T = Tutorium

Ü = Übung

ÜK = übergreifende Kompetenzen

ÜV = Überblicksvorlesung

V = Vorlesung

VM = Vertiefungsmodul

wAM = B.A. Praktische Jüdische Studien: wissenschaftliches Aufbaumodul

wVM = B.A. Praktische Jüdische Studien: wissenschaftliches Vertiefungsmodul

WM = Staatsexamen: Wahlmodul


II. LEHRANGEBOT FÜR

B. A. Jüdische Studien, B. A. Praktische Jüdische Studien, M. A. Jüdische Studien,

Staatsexamen, M. A. Geschichte jüdischer Kulturen, M. A. Jewish Civilizations,

Magisterstudiengang

Unter „Verwendbarkeit“ in den (B.A. / M.A.)-Studiengängen wird nur das Programm aufgelistet, bei dem Leistungspunkte (LP) erworben werden

können. Die jeweiligen LP sind aus den Modulhandbüchern ersichtlich, Beschreibung der Module siehe:

(HTTP://WWW.HFJS.EU/STUDIUM/STUDIENGAENGE/STUDIENG.HTML) Grundsätzlich können auch Veranstaltungen besucht werden, für

die in den einzelnen neuen Studiengängen keine Leistungspunkte vorgeschrieben sind. Als Freie Studienleistungen und Freie Wahlfächer können alle

Veranstaltungen ausgewählt werden. Für Magister sind jeweils die Wahlpflichtveranstaltungen angegeben.

(Änderungen vorbehalten)

EINFÜHRENDE VERANSTALTUNGEN

Titel der

LV

Vorgeschalteter Intensivsprachkurs Hebräisch / Hebrew Language Instruction Course

Kevin Trompelt

Art der LV SpK SpK SpK SpK SpK

Verwendbarkeit

B.A. B. A. M.A. Staatsexamen

Jüdische Praktische Jüdische

Studien Jüdische Studien

M.A. Joint

Degree

ÜK, FS,

FW,GW

Studien

EM 1 EM 1 EwM Vorbereitungsmodul

Zeit / Ort 08.10. – 11.10.2013, 9.00 – 14.00 Uhr, S 2 und ZSL der Universität Heidelberg (Plöck 79-81)

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

HMM

Der vorgeschaltete Intensivsprachkurs Hebräisch ist integraler Bestandteil des Hebraicumskurses und für

dessen Teilnehmer verpflichtend. Unterrichtsgegenstand ist das Modern-Hebräische. Neben dem Erlernen

des hebräischen Alphabets werden bereits einfache Ausdrucksformen im Vordergrund stehen.

Inhalt /

Qualifikations

ziele

Titel der LV

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten / Introduction to Academic Studies

Anette Adelmann / Magdalena Gebeßler

Titel der LV

Ringvorlesung / Introduction to Jewish Studies

Art der LV V V V V V

Verwendbarkeit

B.A. B. A. Staatsexamen

Joint Jüd. FW,GW

M.A. M.A. ÜK, FS,

Jüdische Praktische

Studien Jüdische

Studien

Degree Museol

ogie

EM 2 wE 2 EM 1 BM BM 1

Zeit / Ort Dienstags, 12:30-14:00 Uhr, (14-tägl.), S 2, Beginn: 15.10.2013

Art der LV Ü Ü Ü Ü

Verwendbarkeit

B.A. B. A. Staatsexamen

Jüdische Praktische

Studien Jüdische

M.A. Jüd.

Museologie

Studien

EM 2 wEM 2 EM 1 BM 1

Zeit / Ort Dienstags, 12:15-14:00 Uhr, (14-tägl.), S 2, Beginn: 22.10.2013

Inhalt /

Qualifikations

ziele

ÜK, FS,

FW,GW

In diesem Kurs soll in die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt werden, sowohl in

theoretischer als auch in praktischer Hinsicht. Wie schreibe ich eine Hausarbeit? Wie halte ich ein

Referat? Was muss ich bei einem Exzerpt beachten und wie finde ich die passende Literatur? Solche

Fragen sollen in dieser Übung beantwortet und eingeübt werden. Der Unterricht wird durch E-Learning

unterstützt werden.


Titel der LV

Tutorium: Was ist Judentum? / What is Judaism

Rabbiner Friberg

Zeit / Ort

M.A.

Jüd.

Museol

Studien

ogie

EM 2 wEM 2 EM 1 BM BM 1

Dienstags, 10:15-11:45 Uhr, Bet Midrash

BIBEL UND JÜDISCHE BIBELAUSLEGUNG

Art der LV T T T T T

Verwendbarkeit

B.A. B. A. Staatsexamen

Joint

M.A.

Jüdische Praktische

Studien Jüdische

Degree

Titel der

LV

Art der LV GK GK Mechina GK

Verwendba

Staatsexamen

rkeit

B.A.

Jüdische

Studien

ÜK, FS,

FW,GW

Mechina: Einführung in die Hebräische Bibel / Introduction Into the Hebrew Bible

Prof. Liss

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Museologi

e

Modul EM 3 EM 3 BM 1

Zeit/ Ort Montags, 16-18h

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

ÜK, FS,

FW,

GW

Überblick über die Bücher der Hebräischen Bibel, Erarbeitung der inhaltlichen, halachischen und

liturgischen Grundlagen der jüdischen Religion, Textlektüre und Analyse ausgewählter Texte (auf

Deutsch), Allgemeines zu den klassischen und neueren Methoden der Bibelauslegung.

Dieser Kurs ist ausschließlich für Studierende, die entweder an der Hochschule für Jüdische Studien oder

an der Universität Heidelberg regulär eingeschrieben sind. Gasthörer sind nicht zugelassen.

The Jewish Study Bible, hg. v. A. Berlin u. M. Z. Brettler, Oxford 2004; Liss, H., Tanach. Lehrbuch der

jüdischen Bibel, Schriften der Hochschule für Jüdische Studien Bd. 8, Heidelberg 22007; Tur-Sinai, N. H.,

Die Heilige Schrift ins Deutsche übertragen, Frankfurt/M. 1935–37, neu bearbeitet 1954, Ndr. Neuhausen-

Stuttgart 21995; Gertz, J. Chr. (Hg.) Grundinformation Altes Testament : eine Einführung in Literatur,

Religion und Geschichte des Alten Testaments, 3. überarb. und erw. Auflage Göttingen 2009

Titel der

LV

Innerbiblische und andere Interpretationen: Die Hebräische Bibel und ihre Auslegungen

Inner-Biblical and other Interpretations: Hebrew Bible Exegesis

Ingeborg Lederer-Brüchner, M.A

Art der LV PS/Ü PS /Ü Ü PS Ü

Verwendba

Staatsexamen

rkeit

Modul

B.A.

Jüdische

Studien

KL/JL/

RPh

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

wAM

KL/JL/

RPh

Zeit/ Ort Dienstags, 10:15-11:45, S 3

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

M.A.

Jüdische

Studien

KL/JL/

RPh

EM 3.1

M.A. Joint

Degree

FS, FW,

GW

Je nach Intention, Publikum oder Kontext lesen wir die Bibel unterschiedlich. Doch auch Texte innerhalb

der Bibel nehmen Themen in verschiedenen Kontexten unterschiedlich auf. So kommt es nicht nur auf

unsere eigene Meinung an, wie wir Texte und ihre Variationen in bestimmten Umgebungen verstehen -

auch der Zusammenhang, in dem etwas geäußert wird, beeinflusst unsere Sichtweise. Aus seinem Kontext

lässt sich manches eher verstehen und nachvollziehen. Dabei kann so manch hergebrachte Aufassung in

Frage gestellt oder erweitert werden, oder sich ganz ändern. Bei der Bibel tragen nicht nur ihr eigener

Kontext, sondern auch die Ausleger zu einem aktualisierenden Verständnis ihrer Inhalte bei.

Im Kurs wollen wir uns - je nach Interesse der Kursteilnehmer - einzelne Themen aus der Bibel genauer

ansehen, sowie der Frage nachgehen, welche Perspektiven und Sichtweisen biblische Texte und ihre

Auslegungen wiedergeben. Ziel ist das Erlernen wissenschaftlicher Methoden zur Interpretation von

Bibeltexten, mit denen dann eine schriftliche Hausarbeit erstellt werden soll.

Dieser Kurs ist ausschließlich für Studierende, die entweder an der Hochschule für Jüdische Studien oder

an der Universität Heidelberg regulär eingeschrieben sind. Gasthörer sind nicht zugelassen.

Literatur Liss, Hanna, Tanach – Lehrbuch der jüdischen Bibel, 3. Aufl., Heidelberg 2011.

Sæbø, Magne (Hg.), Hebrew Bible / Old Testament. The History of Its Interpretation, Göttingen 1996-2013.

Utzschneider, Helmut; Nitsche, Stefan Ark, Arbeitsbuch literaturwissenschaftliche Bibelauslegung. Eine


Methodenlehre zur Exegese des Alten Testaments, Gütersloh 2001.

Titel der

LV

Lektürekurs: Innerbiblische und andere Interpretationen /Reading course: Innerbiblical and other

Interpretations

Ingeborg Lederer-Brüchner, M.A.

Art der LV Ü Ü Ü Ü

Verwendba

Staatsex

rkeit

amen

B.A.

Jüdisch

e

Studien

Modul AM /

VM

KL, JL,

RPh

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

KL, JL,

RPh

Zeit/ Ort Dienstags, 14:15-15:45, S 3

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

EM 3.1

M.A.

Jüdisch

e

Studien

IM KL,

JL, RPh

M.A.

Jüdisc

he

Muse

ologie

IM 2

Im Lektürekurs wollen wir – ausgehend vom Bibeltext – seine Auslegungen lesen und diskutieren. Dabei

wollen wir verschiedenen Stufen und Lesweisen des Textes nachgehen: Zunächst soll der Bibeltext selbst in

seinen Formen betrachtet werden. Daraufhin wollen wir Auslegungen zum Bibeltext aus unterschiedlichen

Jahrhunderten besprechen. Zu Beginn des Kurses wird eine Auswahl von Texten und Themen angeboten.

Alle Kursteilnehmer können aber gerne Vorschläge einbringen, welche (Bibel-)Texte sie im Kurs lesen

möchten.

Der Besuch des Lektürekurses hängt nicht vom Besuch des Proseminars ab.

ÜK,

FS,

FW,

GW

Mikra`ot Gedolot - `Haketer`, A Revised and Augmented Scientific Edition, hrsg. von Menachem Cohen,

Ramat Gan 2000-2012.

Titel der

LV

Art der LV V V V V V V

Verwendba

Staatsexamen

rkeit

B.A.

Jüdisch

e

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdisch

e

Studien

Die Bibel als Literatur / The Bible as Literature

Prof. Liss

M.A.

Jüdisc

he

Muse

ologie

Modul AM/V AM/VM IM JL EM 3.1 IM 2

M JL JL

Zeit/ Ort Mittwochs, 10-12h, S 2

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

ÜK,

FS,

FW,

GW

HMM

Anders als die griechischen und lateinischen Klassiker, hat die Bibel im jüdisch-christlichen Abendland

eine andere Bedeutung gewonnen: ein Glaubenszeugnis und ein Ethik-Ritualhandbuch mehr als eine

literarische Komposition. Dabei unterscheidet sich die jüdische Rezeption erheblich von der christlichen,

insofern der Bibeltext (als „schriftliche“ Tora) nur eine der zwei Säulen der jüdischen Religion und Kultur

war, der von Anfang an – und vor allem relevant für die jüdische Praxis – ein Gegenüber, manchmal sogar

ein Widerpart in Form der „mündlichen Tora“ erstand, was den Umgang mit der Bibel als Literatur

durchaus erleichterte. In der modernen Welt sind es aber eher biblische Stoffe und Motive und weniger die

in den biblischen Literaturen angelegten literarischen Ausprägungen und Darstellungsformen, die in

Philosophie, Kunst, Musik oder Theater Eingang fanden.

Diese Vorlesung will ausgehend von und exemplarisch dargestellt an der Hebräischen Bibel in das Gebiet

der hebräischen und der allgemeinen Literaturwissenschaft und der dazugehörigen Theorien (Text-,

Gattungs-, Erzähltheorie; Hermeneutik, Sprachtheorie, Ästhetik; Metaphern-Theorien; Fiktionalitätsdiskurs)

einführen und gleichzeitig deren Relevanz für die allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft

diskutieren.

Literatur

Der von Ingeborg Lederer-Brüchner angebotene Lektürekurs (Di 14-16) wird die Vorlesung vorbereitend

begleiten.


B.A.

Jüdisch

e

Studien

Modul AM /

VM

RPh

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

Bibel Code entschlüsselt: Zahlenexegese in der jüdischen Tradition

Prof. Krochmalnik / Prof. Liss

M.A.

Jüdisch

e

Studien

wAM 1 IM RPh EM 2

EPG 1

Zeit/ Ort Mittwochs, 14:15-15:45 Uhr, S 2

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

M.A.

Joint

Degre

e

Modu

l 2:

RPh

In den Quellen des Judentums; Tora, Mischna, Gemara, Kabbala spielen Zahlen als Ordinal- und

Kardinalzahlen, als Schlüssel- und Symbolzahlen, als Rund- und Vollzahlen, als Struktur- und

Kompositionszahlen eine wichtige Rolle. Eine noch größere Rolle spielen sie in der Auslegung dieser

Quellen. Numerologische Entzifferungsmethoden werden mit der Zeit zu einer höheren Arithmetik der

Heiligen Texte entwickelt, so dass die Texte als Zahlengebäude, ihre Ausleger als Entzifferungsspezialisten

und ihr Inspirator als Rechenkünstler erscheinen (Ὁ Θεὸς ἀριθμητίζει). Gewiss, in manchen Fällen haben

wir es hier mit Arithmomanie zu tun, doch darf man in den Zahlenspielen weder eine besondere Art von

Spiritualität noch eine wichtige Figur der modernen Apologetik verkennen. Angesichts einer Bibelkritik, die

sich hauptsächlich der Textkorrektur verschrieben hat, soll die Zahlenharmonie die Vollkommenheit des

masoretischen Textes bestätigen, in dem kein Jota zuviel oder zuwenig ist. In jedem Fall ist die

Zahlenexegese ein Charakteristikum jüdischer Bibelauslegung und gehört als solche sowohl zur Geschichte

der jüdischen Bibelauslegung. Dieses Seminar ist ein Spaziergang durch die Zahlenlabyrinthe von der

Antike bis zur Gegenwart.

ÜK,

FS,

FW,

GW

Titel der

LV

Art der LV PS/Ü PS/Ü Ü PS/Ü Ü

Verwendba

Staatsexamen

rkeit

Titel der

LV

Art der LV S S OS S OS S

Verwendba

Staatsexamen

rkeit

Modul

B.A.

Jüdisch

e

Studien

VM

RPh

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdisch

e

Studien

Zeit/ Ort Montags, 10:15-11:45 Uhr, S 3

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

Philosophie der Bibel / Philosophy of the Bible

Prof. Liss / Prof. Musall

M.A.

Joint

Degre

e

VM RPh IM RPh FM1 Modu

l 2:

RPh

Magist

er

ÜK,

FS,

FW,

GW

HMM

In den letzten Jahren ist ein verstärktes Interesse an einer philosophischen Beschäftigung mit dem

biblischen Text zu bemerken, gerade in Israel und den USA wird die Hebräische Bibel wird zum

selbstverständlichen Reflexionsgegenstand im Rahmen allgemeinphilosophischer Seminare. Jedoch geht es

dabei nicht mehr allein darum, wie bislang den Offenbarungstext philosophisch zu kommentieren, sondern

in selber als philosophischen Text zu lesen, der beispielsweise Fragen einer bestimmten Lebensführung

thematisiert.

Inwieweit diese Annahme mit den biblischen Text korrespondiert, welche Perspektiven sich daraus ergeben,

und wie in diesem Zusammenhang Projekte wie „Jewish Philosophical Theology“ des Shalem Center in

Jerusalem einzuordnen sind, soll im Rahmen des Seminars nachgegangen werden.

- Joshua Berman, Created Equal: How the Bible Broke with Ancient Political Thought. New York, NY,

2008.

- Michael Carasik, Theologies of the Mind in Biblical Israel. NewYork, NY, 2006.

- Shalom Carmy and David Shatz, “The Bible as a source for philosophical reflection.”, in: Daniel H. Frank

& Oliver Leaman (Hrsg.), History of Jewish Philosophy. London 1997, S. 13-37.

- Mary Douglas, Leviticus as Literature (New York: Oxford, 1999).

- Jaco Gericke, The Hebrew Bible and Philosophy of Religion. Atlanta, GA, 2012.

- Lenn Goodman, God of Abraham. New York, NY, 1996.

- Chaya T. Halberstam, Law and Truth in Biblical and Rabbinic Literature (Bloomington, IN, 2010).

- Yoram Hazony, The Dawn: Political Teachings of the Book of Esther 2000 (2nd edition)

- Ders., The Philosophy of Hebrew Scripture. Cambridge 2012.

- Aaron W. Hughes, The Invention of Jewish Identity: Bible, Philosophy, and the Art of Translation,


Bloomington, IN, 2010.

- Jonathan Jacobs (Hrsg.), Judaic Sources and European Thought: Jerusalem’s Enduring Presence. New

York, NY, 2010.

- David Novak, Natural Law in Judaism. New York, NY, 1998.

- Jonathan Sacks, Covenant & Conversation: A Weekly Reading of the Jewish Bible Exodus: the Book of

Redemption. Jerusalem 2010.

- Ders., The Great Partnership: Science, Religion, and the Search for Meaning. London 2011.

- Michael Walzer, Exodus and Revolution. New York 1985.

Titel der

LV

Die Einbandfragmente aus dem Archivio di Stato Urbino / Binding fragments from the Archivio di Stato

Urbino

Prof. Liss

Art der LV Ü / Exkursion Ü / Exkursion Ü / Exkursion Ü / Exkursion Ü / Exkursion

Verwendba M.A. Jüdische Staats-examen Magister M.A. Jüdische HMM

rkeit Studien

Museologie

Modul IM JL

Zeit/ Ort Nach Vereinbarung bei vorheriger Anmeldung. Max. 5 TeilnehmerInnen: First come, first serve

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

(Exkursion)

Das Archivio di Stato Urbino birgt in den Tiefen seiner Regale eine beachtliche Zahl an

Einbandfragmenten, die in den nächsten Jahren gehoben und gesichert werden müssen. Erste Erhebungen

zeigen dabei eine Vielzahl von ashkenasischen Fragmenten aus dem 13. und 14. Jh., viele zur Bibel, auch

eine ganze Reihe zu Liturgie und Bibelauslegung. Mit dieser Übung soll ein Projekt vorbereitet werden, das

sich diesen Handschriften-Schätzen aus jenen Zeiten widmet, als die Buchstaben laufen lernten und

Handschriften zu etwas mutierten, was man heute wohl am ehesten mit dem schwerfälligen Brockhaus im

Gegenüber zur Online-Ausgabe vergleichen kann. Gleichzeitig wollen wir uns auch theoretisch damit

beschäftigen, in welcher Weise sich das jüdische Lernen und der Zugriff auf die traditionellen Texte

verändert haben, als (hebräische) Bücher gedruckt wurden.

Titel der LV

Zeit / Ort

Kolloqium Magistranden / Master-Kandidaten / Doktoranden am Fachbereich Bibel / Jüdische

Bibelauslegung – Schwerpunktthema Materiale Textkulturen

Prof. Liss

(Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben)

Interessierte Studierende können nach vorheriger Anmeldung gerne teilnehmen. (hanna.liss@hfjs.eu).


TALMUD, CODICES UND RABBINISCHE LITERATUR

Titel der

LV

Art der LV GK GK GK Ü GK

Verwendba

Staatsexamen

M.A. Joint

rkeit

Degree

B.A.

Jüdische

Studien

Grundkurs Talmud (Mechina) / Introduction to the Rabbinic Literature

Prof. Reichman

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

Modul EM2 wEM2 EM 2 BM 1

Zeit/ Ort Mittwochs, 14:15-15:45 Uhr, S 4

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

ÜK, FS,

FW,

GW

Die Mechina führt in die klassische rabbinische Literatur ein. Die Veranstaltung möchte den Zugang zur

rabbinischen Literatur vermitteln und das Interesse für diese wecken. Dabei werden Überblickswissen über

die Werke, historischer Hintergrund, Denkweise der Rabbinen sowie zentrale Begriffe und Konzepte

vermittelt. Die Mechina dient somit als vertiefende Einführung für weiterführende Studien im Fach Talmud.

Lernziele sind:

· Inhalt der Mishna: Die Ordnung der Traktate mit Bezug auf den jeweiligen biblischen Bezugsrahmen

· Überblickswissen über die Werke der rabbinischen Literatur: Anordnung, Aufbau und zeitliche

Einordnung sowie Charakter der Werke und ihr Verhältnis zueinander

· Einführung in die verschiedenen Ausgaben und Übersetzungen

· Lektüre und Analyse ausgewählter Texte (auf Deutsch)

· Kenntnisse der Textsorten und ihre Besonderheiten

· Allgemeines zur rabbinischen Methode der Bibelauslegung und zu Argumentationsstrukturen in der

Gemara

· Kenntnis wichtiger Sekundärliteratur, Bibliographien

M.A.

Jüdische

Museologie

Titel der

LV

Art der LV V V V V V V

Verwendba

Staatsexamen

M.A. Joint

rkeit

Degree

B.A.

Jüdische

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

Die Ultraorthodoxen: ihre Ideen, Argumente und Ideologien /

Prof. Reichman

M.A.

Jüdische

Studien

Modul AM JL,

RPh

wAM IM JL,

RPh

Zeit/ Ort Donnerstags, 14:15-15:45 Uhr, S 4

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

FM 1 1 : GG, 2

RPh

M.A.

Jüdische

Museologie

IM 2

ÜK, FS,

FW,

GW

Das komplexe Verhältnis zwischen Religion und Politik in der jüdischen Tradition erfährt mit der modernen

historischen Erscheinung der Ultraorthodoxie eine Zuspitzung, die in vieler Hinsicht ein faszinierendes

Phänomen darstellt, welches gleichzeitig zum Nachdenken über die grundlegenden Probleme des jüdischen

Religionsgesetzes herausfordert.

Die gesteigerte Rigidität bei der Observanz der Gesetze einerseits und die antizionistische Ideologie, die

Vertreter dieser Gruppe mit einer feindseligen Haltung gegenüber dem Staat erfüllt, scheint eine kohärente

fundamentalistische Position freizulegen, die sich von anderen Spielarten religiösen Fundamentalismus

nicht grundsätzlich unterscheidet.

Gerade diese Selbstverständlichkeit ist in der Vorlesung zu hinterfragen. Zunächst soll der Zusammenhang

zwischen der Rigidität in der Einhaltung der Gebote und der anti-demokratischen Positionierung in der

Ideologie der Gruppe problematisiert werden. Mit der überblicksmäßigen historisch soziologischen

Einführung über diese Bewegung geht es in der Vorlesung darum, sowohl ihrem Weltbild als auch ihrem

lebensweltlichen Grundwissen durch Analyse ihrer Stellungnahmen und Argumente

kommunikationstheoretisch nachzugehen.

Dies wird auch durch Besprechung von Texten geschehen, die in der Vorlesung in einer Art und Weise

vermittelt werden, für die Hebräischkenntnisse nicht erforderlich sind. Eine Vertiefung dieser Thematik

bietet die im Zusammenhang der Vorlesung stattfindende Übung an, bei der die Analyse der Texte vertieft

wird.


B.A.

Jüdisch

e

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdisch

e

Studien

M.A.

Joint

Degre

e

Modul VM

RPh

wVM IM RPh FM 1 2:

RPh

Zeit/ Ort Mittwochs, 10:15-11:45 Uhr, S 3

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

M.A.

Jüdisch

e

Museol

ogie

In der Absicht, seine eigene Ethik durch seine Auseinandersetzung mit der jüdischen Tradition und der

griechischen Philosophie zu entwerfen, hat Maimonides in seinem Frühwerk, dem Mishna-Kommentar, der

Kommentierung des aus moralischen Lehren bestehenden Traktats Avot ("Sprüche der Väter") eine

Einleitung vorangestellt, in dem er dem Leser versichert, darin nichts anderes als eine rein rezeptive Arbeit

zu leisten. Eine eklektische Arbeit ist aber daraus nicht geworden, sondern ein kohärenter Entwurf einer

Ethik, die ihre Aussagekraft aus einer rationalistischen Synthese von jüdischen und nichtjüdischen Quellen

schöpft. So ist ein Exkurs entstanden, der innerhalb der ethisch-jüdischen Tradition eine prominente

Stellung eingenommen hat. Wie Maimonides aber die Quellen miteinander genau zu dieser Synthese bringt,

welche anthropologische Grundlagen er dabei entwickelt und wie Gesetz und Moral sich zueinander

verhalten, sind die Fragen, denen der wir im Seminar / Oberseminar nachgehen wollen.

Der jüdisch-arabisch geschriebene Text wird anhand deutscher und hebräischer Übersetzungen einer

Analyse unterzogen.

IM 2

Titel der

LV

Über jüdische Ethik und Gotteserkenntnis. Die „Acht Kapitel“ von Maimonides

Prof. Reichman / Prof. Rudolph (em. Universität Luzern)

Art der LV S S OS S OS S OS OS

Verwendba

Staatsexamen

er

Magist

ÜK, FS, FW, HMM

rkeit

GW

Titel der

LV

Art der LV Ü Ü Ü Ü Ü Ü

Verwendba

Staatsexamen

M.A. Joint

rkeit

Degree

B.A.

Jüdische

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

Schriften, Quellen und Schmähschriften der Ultraorthodoxen /

Prof. Reichman

M.A.

Jüdische

Studien

Modul AM JL,

RPh

wAM IM JL,

RPh

Zeit/ Ort Donnerstags 10:15-11:45 Uhr, S 1

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

M.A.

Jüdische

Museologie

EM 3.2 IM 2

ÜK, FS,

FW,

GW

Im Zusammenhang mit der Vorlesung (Die Ultraorthodoxen: ihre Ideen, Argumente und Ideologien) bietet

die Übung die Möglichkeit, sich in die Vorlesungsthematik anhand Lektüre aus unterschiedlichen Quellen

in Originalssprache zu vertiefen.

Dabei geht es nicht allein um klassisches Texte von prominenten Vertretern der Ultraorthodoxie, sondern

auch um Zeitungsartikel und Veröffentlichungen auf Internetseiten. Auch die Betrachtung und Analyse von

Straßenplakaten (Schmähschriften, sog. Pasquillen), welche eine wichtige und eigentümliche

Kommunikationsform unter Ultraorthdoxen in Israel darstellt, gewährt Einblick in das ultraorthodoxe

Milieu.


GESCHICHTE DES JÜDISCHEN VOLKES

Titel der

LV

Die Geschichte des jüdischen Volkes von der Antike bis zur Gegenwart / The History of the Jewish

People From Antiquity to Modern Times

Prof. Klein

B.A.

Jüdische

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Museologi

e

Modul EM 3 EM BM IM 2

Zeit/ Ort Dienstags, 12:15-13:45 Uhr, S 4

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

ÜK, FS,

FW,

GW

HMM

In der Vorlesung wird ein Überblick über jüdische Geschichte, Religion und Kulturen von der Antike bis

zur Gegenwart gegeben. Dabei wird die jüdische Geschichte auch in den Kontext der „allgemeinen“

Geschichte gestellt. Überdies wird in Historiographie und Forschungstendenzen eingeführt.

Für die Teilnahme an der Vorlesung ist keine Anmeldung erforderlich.

Einen knappen, populärwissenschaftlichen Überblick bietet:

Brenner, Michael, Kleine jüdische Geschichte, (München 2008) Bonn: Bundeszentrale für politische

Bildung, 2009 (Schriftenreihe, Bd. 732) (4,50 EUR; Anschaffung erforderlich)

Zur Einführung:

Ben-Sasson, Haim Hillel (Hg.), Geschichte des jüdischen Volkes. Von den Anfängen bis zur

Gegenwart, dt. München ³1994;

Biale, David (Hg.), Cultures of the Jews. A New History, New York 2002;

Cohen, Mark R., Unter Kreuz und Halbmond. Die Juden im Mittelalter, dt. München 2005;

Lewis, Bernard, Die Juden in der islamischen Welt. Vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, dt.

München 1987;

Meyer, Michael A. (Hg.), Deutsch-Jüdische Geschichte der Neuzeit. 4 Bde., München 1996-1997.

Titel der

LV

Von Newport bis nach Anchorage: Jüdische Geschichte und Kulturen in den USA von den Anfängen

bis heute / From Newport to Anchorage: Jewish History and Cultures in the USA

Prof. Heil

Art der LV V V V V V V

Verwendba

rkeit

B.A.

Jüdische

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

Art der LV V V V ÜV V V

Verwendba

Staatsexamen

M.A. Joint

rkeit

Degree

Staatsexamen

M.A. Joint

Degree

M.A.

Jüdische

Museologie

Modul VM JL VM JL IM JL FM 2 / 3 M 1 IM 2

Zeit/ Ort Dienstags, 14:15-15:45 Uhr, S 2

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

ÜK, FS,

FW,

GW

Die weltweit größte jüdische Diasporagemeinschaft, in der wohl auch künftig mehr Juden leben werden als

im Staat Israel, ist seit den Anfängen im 17. Jahrhundert ein Schmelztiegel und Spiegel der verschiedenen

jüdischen Kulturen geworden, die sich unter den besonderen politischen, kulturellen und religiösen

Bedingungen der nordamerikanischen Einwandergesellschaft zu etwas ganz Eigenem geformt haben. Die

Vorlesung vermittelt Studierenden der Jüdischen Studien und verwandter Fächer der Universität

Grundkenntnisse über die Entwicklung jüdischen Lebens in den USA und soll gleichermaßen eine

Ergänzung zu europazentriertem Fachwissen wie auch eine Basis für eine vertiefte Befassung mit Fragen

von Diasporakulturen vermitteln. Kernpunkte der Vorlesung sind Verläufe der Immigration, Fragen nach

Emanzipation, Adaption und Selbstbehauptung, Einwirkungen übergreifender Entwicklungen wie der

Amerikanische Bürgerkrieg, die Bürgerrechtsbewegung des 20. Jahrhunderts oder die amerikanische

Nahostpolitik. Ferner werden religiöse Strömungen und demographische Entwicklungen thematisiert.

Literatur George Bornstein, The Colors of Zion. Blacks, Jews, and Irish from 1845 to 1945, Cambridge, Mass. 2011;

Hasia Diner, The Jews of the United States, 1654 to 2000, Berkeley 2004;

Arthur Hertzberg, Shalom, Amerika!, Frankfurt a.M. 1996;

Ulla Kriebernegg et al. (Hg.); „Nach Amerika nämlich!“ Jüdische Migrationen in die Amerikas im 19. und

20. Jahrhundert, Göttingen 2012;

Jonathan D. Sarna, American Judaism. A History, New Haven 2004.


Titel der

LV

Quellen zur Emanzipation der Juden in Baden / The Emancipation of the Jews in Baden as Reflected in

Contemporary Sources

Prof. Klein

Art der LV Ü Ü Ü Ü Ü Ü

Verwendba

rkeit

B.A.

Jüdische

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

Modul

Zeit/ Ort Mittwochs, 14:15-15:45 Uhr, S 1

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

Staatsexamen

M.A. Joint

Degree

ÜK, FS,

FW,

GW

Nach dem badischen „Konstitutionsedikt der Juden“ von 1809 dauerte es noch mehr als fünfzig Jahre, bis

1862 das „Gesetz über die bürgerliche Gleichstellung der Juden“ den Juden in Baden die Ortsbürgerrechte

verlieh und sie damit auch weitgehend bis zur untersten Ebene gleichstellte. So vielfältig der Prozess und

die Diskussionen unter starker jüdischer Beteiligung bis dahin verliefen, so wenig sind diese Quellen

bislang wissenschaftlich aufgearbeitet. Folglich beschränkt sich auch das vorhandene Lehrmaterial zur

jüdischen Geschichte für Baden-Württemberg fast ausschließlich auf Holocaust und Antisemitismus. Um

dem entgegenzuwirken, sollen in dieser Übung zunächst Quellen gesammelt und aufgearbeitet werden, um

auf dieser Basis im Sommersemester 2014 Unterrichtseinheiten in einem Fachdidaktikseminar zu

erarbeiten. Ziel ist die Erstellung einer Lehrerhandreichung bis Anfang 2015, welche die Emanzipation der

Juden in Baden als Bestandteil der Geschichte von Vormärz und 1848er-Revolution in den Unterricht

einführt.

Für einen Leistungsnachweis ist in dieser Übung die Analyse einer Quelle mit entsprechender Einleitung

und Kommentar erforderlich.

Zur Einführung:

Rürup, Reinhard, Die Emanzipation der Juden in Baden, in: ders., Emanzipation und Antisemitismus,

(Göttingen 1975) Frankfurt M. 1987, S. 46-92

Titel der

LV

Jugendlicher Revoltegeist als Erneuerungspotenzial der Gesellschaft(?) / Rebelliousness of the Youth as

Potential for Renewal of Society(?)

Karen B. Nuber, M. A.

Art der LV PS PS

Verwendba

rkeit

B.A.

Jüdische

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

kein ÜK

Modul AM JL wAM

Zeit/ Ort Dienstags, 12-15:30 Uhr (14-täg.), S 1

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Die Neuzeit ist durch raschen Wandel in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gekennzeichnet, was mit

immer neuen Herausforderungen verbunden ist. Junge Menschen haben sich diesen gestellt, dabei oft die

Vorstellungen der etablierten Elterngeneration zurückgewiesen, eigene Ideen und Visionen einer

veränderten Ordnung entworfen und unterschiedliche Wege der praktischen Umsetzung gesucht.

Literatur

Wer waren die Träger solcher Revolten im 20. Jahrhundert? Unter welchen Umständen hatten Revolten

Aussicht, sich zu manifestieren? Wie positionierten sich junge jüdische Menschen in Zeitfragen zu Politik,

Religion, Nation, Kunst und Religion? Welche Wege gingen sie bezüglich Bewältigungsstrategien und

Identitätskonzepten? Und welche Spuren haben sie in der jüdischen und der allgemeinen Gesellschaft

hinterlassen?

Titel der

LV

Zwischen Liberalismus und Orthodoxie: Protestantismus und Judentum in den USA, 1800-1900 /

Between Liberalism abd Orthodoxy: Protestantism and Judaism in the United States, 1800-1900

Prof. Klein/ Prof. Stievermann (Theol. Fakultät)

M.A.

Jüdische

Museologie

Art der LV OS S OS S

Verwendba

Staatsexamen

Magister

rkeit

M.A.

Jüdisch

e

Studien

M.A.

Joint

Degree

Modul IM RPh FM 2 / 3 M 2

ÜK,

FS,

FW,

GW


Zeit/ Ort Dienstags, 16-18 Uhr, HCA, Hauptstr. 120

Inhalt / Dieses Seminar widmet sich zum einen der vielfach miteinander verknüpften Geschichte des liberalen

Qualifikatio Protestantismus und des Reformjudentums in den USA, die sich während des neunzehnten Jahrhunderts zu

nsziele bis heute einflussreichen Strömungen innerhalb ihrer Religionsgemeinschaften entwickelten. Im Zentrum

unseres Interesses wird dabei das zentrale geistige Anliegen des Liberalismus stehen: der Versuch, die

jeweilige religiöse Tradition mit dem Geist der Moderne, der aufklärerischen Kritik und den modernen

Wissenschaften konstruktiv zu vermitteln. Zum anderen wird das Seminar die programmatisch antimodernistischen

Strömungen in den Blick nehmen, die sich im amerikanischen Protestantismus und

Judentum gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Gestalt des christlichen Fundamentalismus und der jüdischen

Orthodoxie gegen den Liberalismus formierten. Hier gilt unser besonderes Augenmerk der Frage, inwieweit

diese betont konservativen Strömungen ihrerseits als innovative Reaktionen auf die geistigen (z.B.

Bibelwissenschaft, Historismus, Darwinismus) und soziokulturellen (z.B. Industrialisierung, Urbanisierung,

Frauenrechtsbewegung) Herausforderungen der Moderne zu verstehen sind, und welche alternativen

Antworten Fundamentalismus bzw. Orthodoxie für ihre Anhänger formulierten.

Literatur Lektüre-Empfehlung: Gary Dorrien. The Making of American Liberal Theology: Imagining Progressive

Religion, 1805-1900. Louisville: Westminster John Knox Press, 2001. Michael A. Meyer. Antwort auf die

Moderne. Geschichte der Reformbewegung im Judentum. (1988, dt.) Wien/ Köln/ Weimar: Böhlau, 2000

(v.a. Kap. 6 und 7).

Titel der

LV

Die Juden in Italien vom Mittelalter bis zum „Risorgimento“ / The Jews of Italy until the Age of

“Risorgimento“

Prof. Heil

Art der LV OS S OS S OS OS

Verwendba

rkeit

M.A.

Jüdische

Studien

M.A. Joint

Degree

Magister

M.A.

Jüdische

Museologi

e

ÜK, FS,

FW,

GW

Modul IM KL/JL J.St. / M 1: GG IM 2 Uni Hd

Hist.Uni

Zeit/ Ort Donnerstags, 16:15-17:45 Uhr, S 2

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

HMM

Die Geschichte der Juden in Italien steht immer etwas im Schatten der Betrachtung von Aschkenas und

Sepharad. Dabei sind beide aus dem spätantiken Judentum Süditaliens befruchtet worden und hat sich auf

der anderen Seite seit dem Hohen Mittelalter bis in die Neuzeit hinein in den Städten und Territorien

wesentlich Norditaliens eine ganz eigene Kultur mit spezifischem Kult und Traditionen herausgebildet.

Hinzu kamen seit dem späten Mittelalter Gruppen von spanischen und nordeuropäischen Flüchtlingen, die

sich zum Teil neben, zum Teil mit den Juden vor Ort etablierten. Neben Rom und Venedig wird sich das

Seminar an ausgewählten Beispielen den inneren Verläufen und äußeren Bedingungen des Lebens jüdischer

Gemeinden wie Mailand, Mantua, Modena, Neapel, Urbino, Verona und den Gemeinden der toskanischen

Städte bis zum Beginn der Moderne widmen. Im Vordergrund stehen sozialhistorische Fragestellungen

sowie Probleme der historischen Minderheiten, Migrations- und Vorurteilsforschung.

Anmeldung unter ignatz-bubis-lehrstuhl@hfjs.eu erforderlich bis 1. Okt. 2013 mit Angabe der

Sprachkenntnisse; Kenntnisse des Hebräischen und/oder Lateinischen und/oder Italienischen sind

empfehlenswert; Referatvergabe (Liste ab Anf. Sep. auf

http://www.hfjs.eu/hochschule/dozenten/professoren/jheil.html) vorab per Umlauf.

Literatur Bernard D. Cooperman et al. (Hg.), The Jews of Italy. Memory and Identity, Bethesda, MD 2000;

Attilio Milano, Storia degli ebrei in Italia, Turin 1963 ( 4 1995); Kenneth Stow, Jewish Life in Early Modern

Rome. Challenge, Conversion, and Private Life, Aldershot etc. 2007.

Corrado Vivanti (Hg.), Gli ebrei in Italia, 2 Bde. = Storia d’Italia, vol. 11.1-2, Turin 1996.

Titel der

LV

Kaschrut in der Küche. Eine Kulturgeschichte jüdischen Essens von den Speisegesetzen der Bibel bis

zur halachischen Praxis / Kashrut and Cooking: A cultural History of Jewish Food from the Bible to the

Halacha in Practice

Prof. Weber / Prof. Klein

Art der LV Ü Ü Ü S S S Ü

Verwendba

rkeit

B.A.

Jüdische

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

Staatsexamen

Staatsexamen

M.A. Joint

Degree

Magister

M.A.

Jüdische

Museologie

ÜK, FS,

FW,

GW


Modul VM JL wAM IM JL FM 2 / 3 Modul 1:

GG

Zeit/ Ort Blockseminar 16.-20.12.2013, jeweils 10:15-11:45 Uhr (16.12.: S 2, 17.12: S 4, 18.12.: S 1; 19.12.: S 4;

20.12.: S 4)

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

Im Judentum geht Religion im wahrsten Sinne des Wortes durch den Magen, denn seit den biblischen

Speisegesetzen sind Essen und Religionspraxis auf engste verknüpft. Dass aber die jüdische Küche ein Ort

par excellence für eine kulturwissenschaftliche Untersuchung ist, verdankt sie nicht nur der

Weiterentwicklung der biblischen Speisegesetze in der religionsgesetzlichen Praxis, sondern auch der

kreativen Gestaltung von Essen in den vielen symbolischen Speisen sowie den vielfältigen Einflüssen der

Kulturen, in denen Juden lebten. Die Küche wurde so zu einem zentralen Moment jüdischer

Selbstwahrnehmung, da sie Gemeinschafts- und Lokalidentität gleichermaßen zum Ausdruck brachte. Das

Seminar widmet sich der Kaschrut in der Küche in Theorie und Praxis.

Die Teilnehmer/innen sind aufgefordert, die entsprechenden Seminartexte vorzubereiten, die im Reader ab

Anfang Dezember im Semesterapparat unter Klein/Weber stehen werden.

Um Anmeldung wird gebeten: annette.weber@hfjs.eu

Zur Einführung:

Jordan D. Rosenblum, Food and Identity in Early Rabbinic Judaism, Cambridge 2010;

David C. Kraemer, Jewish Eating and Identity Through the Ages, London/ New York (2007) paperback

2009.

Claudia Roden, The Book of Jewish Food, London 1997

John Cooper, Eat and be Satisfied: A Social History of Jewish Food, Northvale/New Jersey 1993


JÜDISCHE LITERATUREN

Titel der

LV

Art der LV S OS S S S OS

Verwendba

Staatsexamen

M.A. Joint Magister

rkeit

Degree

Deutsch-Jüdische Literatur: Texte der Erinnerung / German-Jewish Literature. Memory and Text

Prof. Feinberg

B.A.

Jüdische

Studien

Modul VM KL /

JL

M.A.

Jüdische

Studien

IM KL /JL FM 2 / 3 Modul 3:

LKM,

Modul 1:

GG

IM 2: JL

Zeit/ Ort Blockseminar, Erste Sitzung: Montag, 14. Oktober 14:00-15:30 Uhr, S 3

Lerntag: Deutsches Literaturarchiv Marbach, am 23. Oktober 2013 von 9 bis 18 Uhr.

Voranmeldung: notwendig !!! bis 1.10.2013 (spätestens) an: anat.feinberg@hfjs.eu

Inhalt /

Qualifikations

ziele

Literatur

ÜK, FS,

FW,

GW

Im Deutschen Literaturarchiv in Marbach befinden sich u . a. Nachlässe (und Vorlässe) von:

Schalom Ben Chorin, Kurt Pinthus, Mascha Kaleko, Walter Benjamin, H. G. Adler, Berthold Viertel,

Marcel Reich-Ranicki. Zurzeit läuft dort das große Projekt „Deutsch-jüdische Nachlässe in Israel. Spuren

deutsch-jüdischer Geschichte. Bewahrung und Erforschung deutsch-jüdischer Nachlässe (In Kooperation

mit dem Franz Rosenzweig Minerva Research Center der Hebrew University of Jerusalem und der

Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn).

Titel der

LV

Miteinander? Nebeneinander? Araber, Palästinenser und Israelis in der hebräischen Literatur /

Irreconcilable Sides or Side by Side? Arabs, Palestinians and Israelis in Hebrew Literature

Prof. Feinberg

M.A.

Jüdische

Museologie

Art der LV V V V V V V

Verwendba

Staatsexamen

M.A. Joint

rkeit

Degree

Modul

B.A.

Jüdische

Studien

AM / VM

KL / JL

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

wAM IM KL JL FM 2 / 3 Modul 3:

LKM,

Modul 1:

GG

M.A.

Jüdische

Museologie

IM 2

ÜK, FS,

FW,

GW

Zeit/ Ort Montags, 12:00-13:30 (14-täglich), S 3, Sitzungen am 14.10., 28.10., 11.11., 25.11., 9.12.2013, 13.1.2014,

27.1.2014

Inhalt / Die Vorlesung beschäftigt sich mit einem zentralen Motiv in der hebräischen Literatur. Der Überblick über

Qualifikations

die Widerspiegelung des arabisch-israelischen Konflikts in der Literatur und der damit verbundenen

ziele

Darstellung des Arabers beginnt mit Achad Ha´ams Artikel „Emet me-erez Israel“ („Wahrheit aus dem Land

Israel“) aus dem Jahr 1891 und führt bis hin zu dem jüngsten Roman von Sayed Kashua (1975 im

arabischen Dorf Tira geboren) „Zweite Person Singular“ (Deutsch: 2011). Textbeispiele aus Prosa und

Lyrik stammen u. a. von Shmuel Yosef Agnon, Benjamin Tamuz, S. Yizhar Jehuda Amichai, Amos Oz und

Abraham B. Jehoshua. Unterrichtssprache ist Deutsch. So auch alle Texte.

Literatur * Risa Domb: The Arab in Hebrew Prose 1911-1948. 1982.

* Gershon Shaked: Die Figur des Arabers in der israelischen Prosa, in: Ariel 54 (1983), 74-85.

* Gila Ramras-Rauch: The Arab in Israeli Literature. 1989.

* Gilead Morahg: The Arab as Other in Israeli Fiction, in: Middle East Review 22, 1 (1989), 35-40.

* Rachel Brenner Feldhay: Inextricably Bonded: Israeli Arab and Jewish Writers Re-Visioning Culture.

2003.

* Ehud Ben Ezer: Die Figur des Arabers in der hebräischen Literatur, in: Feinberg, Anat (Hg.): Moderne

Hebräische Literatur. 2005.


Titel der

LV

Jiddische Literatur in Amerika und ihr Nachleben in der amerikanisch-jüdischen Literatur / Yiddish

Literature in America and its Impact on American-Jewish Literature

Prof. Gruschka

Art der LV S S OS S OS S OS

Verwendba

rkeit

B.A.

Jüdische

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

Staatsexamen

M.A. Joint

Degree

Magister

Modul VM KL VM KL IM KL Modul 3 IM

Zeit/ Ort Dienstags, 16–18 Uhr, S 2

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

M.A.

Jewish

Civilisatio

ns

ÜK, FS,

FW,

GW

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich unter den aus Osteuropa stammenden jüdischen

Einwanderern in den Vereinigten Staaten ein vielschichtiges, modernes Kulturleben, dessen wichtigstes

Medium das Jiddische war. Nicht nur wurde jiddische Literatur aus Osteuropa aufmerksam rezipiert, auch

entstand eine amerikanisch-jiddische Literatur. Selbst jiddische Schriftsteller, für die die USA nur eine

vorübergehende Station in ihrem Leben waren, ließen amerikanisch(-jüdische) Erfahrungen in ihre Werke

einfließen.

Das Seminar führt in dieses Thema ein und fragt nach dem bewussten Umgang mit diesem kulturellen Erbe

und dessen Nachwirken in der (englischsprachigen) amerikanisch-jüdischen Literatur der Gegenwart. Zu

diesem Zweck werden wir zunächst maßgebliche Werke amerikanisch-jiddischer Autoren wie Chaim

Grade, Isaac Bashevis Singer, Jacob Glatstein, Lamed Shapiro, Joseph Opatoshu sowie Werke der

jiddischen Literatur, die einen Amerika-Bezug aufweisen, analysieren. Im Anschluss daran werden

ausgewählte literarische Visionen von Autorinnen und Autoren der amerikanisch-jüdischen Literatur der

Gegenwart, wie etwa Michael Chabon und Dara Horn, analysiert und den amerikanisch-jiddischen Werken

gegenübergestellt.

Die Lesetexte sind auf Deutsch und/oder Englisch gehalten. Jiddischkenntnisse werden nicht vorausgesetzt,

auf Wunsch können die jiddischen Texte aber auch zusätzlich im Original gelesen werden.

Wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

Titel der LV Jiddische Literatur im Polen der Zwischenkriegszeit / Yiddish Literature in Interwar Poland

Magdalena Gebeßler, M.A.

Art der LV PS PS

Verwendbarke

it

B.A. Jüdische

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

Modul AM JL wAM JL

Zeit/ Ort Dienstags, 10:15-11:45 Uhr, S 2

Inhalt /

Qualifikations

ziele

Literatur

ÜK, FS, FW,

GW

Im Polen der Zwischenkriegszeit (1918 – 1939) erlebte die Jiddische Literatur eine Blütezeit. Es entstanden

zahlreiche literarische Strömungen, Theatergruppen, Zeitschriften und Zeitungen. Allein in Warschau

erschienen 1936 elf jiddische Tageszeitungen.

Die in der Zweiten Polnischen Republik entstandene jiddische Literatur ist geprägt von großer Vielfalt, sie

reicht von der sogenannten Schund-Literatur über religiöse Literatur bis hin zu avantgardistischen Werken.

Zu den wichtigsten Avantgarde-Bewegungen zählen die zwischen 1919 und 1924 bestehende Bewegung Di

Chaljastre („Die Bande“), der u. A. Peretz Hirschbein, Melech Ravitch, J. J. Singer und Peretz Markish

angehörten, die Lodscher Künstlergruppe Jung Jiddisch, und der von Zalmen Reyzen gegründete Kreis

Jung Vilne.

Im Proseminar wird die jiddische Literatur dieser Zeit unter Berücksichtigung des kulturellen und

politischen Hintergrunds betrachtet werden.

Die ausgewählten Werke werden in deutscher und englischer Übersetzung gelesen. Jiddischkenntnisse

werden nicht vorausgesetzt.

Shmeruk, Chone: Hebrew – Yiddish – Polish: A Trilingual Jewish Culture, in: Yisrael Gutman/Ezra

Mendelsohn/ Chone Shmeruk (Hg.): The Jews of Poland between Two World Wars, Hanover/London 1989,

p. 285-311.

Trunk, J. J./Zeitlin, Aaron: Antologye fun der Yidisher proze in Poyln tsvishn beyde velt-milkhomes, Cyco,

New York 1946.

Trunk, J. J.: Di Yidishe proze in Poyln in der tkụfe tsvịshn beyde velt-milkhomes, Tsentral-farband fun

Poylishe Yidn in Argentine, Buenos Ayres 1949.

Trunk, J. J.: Poyln: Zikhroynes un bilder, Vol. 7, Medem-kḷub, Nyu-York 1944.


Titel der

LV

Art der LV Ü Ü Ü Ü

Verwendba

rkeit

Modul

B.A.

Jüdisch

e

Studien

AM/

VM

KL

Lektürekurs Israel Joschua Singer: Friling / Reading Course Israel Joshua Singer: Friling

Magdalena Gebeßler, M.A.

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdisch

e

Studien

wAM KL IM KL /

EwM

Zeit/ Ort Donnerstag, 16:15-17:45 Uhr, S 3

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

M.A.

Joint

Degree

Modul

3:

LKM

ÜK,

FS,

FW,

GW

In diesem Lektürekurs werden wir Erzählungen aus dem Erzählband Friling (1937) des jiddischen

Schriftstellers Israel Joschua Singer (1893-1944) im jiddischen Original lesen und übersetzen. Der fünf

Erzählungen enthaltende Erzählband Friling ist die erste in den USA entstandene Sammlung von

Erzählungen Israel Joschua Singers.

Israel Joschua Singer (1893-1944), der zu den wichtigsten Vertretern der modernen jiddischen Literatur

zählt, wurde in Biłgoraj, Polen, geboren und erhielt eine traditionelle jüdische Erziehung. Er studierte in

Warschau Malerei und unternahm 1918 eine Reise nach Kiev und Moskau. Als er drei Jahre später nach

Warschau zurückkehrte, schloss er sich der avantgardistischen jiddischen Dichtergruppe Di Chaljastre

(„Die Bande“) an, die den sozialen Realismus und romantisierende Beschreibungen des jüdischen Lebens

ablehnte. Er reiste als Korrespondent für den Forverts durch Galizien, Polen und die Sowjetunion und

emigrierte 1934 in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo er u. a. für den Forverts schrieb.

Literatur Singer, Israel Joschua: Friling, Brzoza, Warschau 1937.

HEBRÄISCHE SPRACHWISSENSCHAFT

Titel der

LV

Art der LV Ü Ü Ü Ü

Verwendba

rkeit

B.A.

Jüdisch

e

Studien

Modul AM /

VM KL

/ RPh

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

wAM KL

/ RPh

Das hebräische Jesus-Sirach-Buch / The Hebrew Jesus Sirach Book

Juniorprof. Viktor Golinets

M.A.

Jüdisch

e

Studien

IM KL /

RPh

Zeit/ Ort Montags, 14:15-15:45 Uhr, S 1

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

M.A.

Joint

Degree

Modul

2: RPh

ÜK,

FS,

FW,

GW

Das Sirach-Buch entstand in der Zeit nach dem Abschluss des Kanons der Hebräischen Bibel (Anfang des

2. Jh. v. u. Z). Obwohl ursprünglich auf Hebräisch geschrieben, hat es keine starke Verbreitung im

Judentum erfahren und wurde durch die Jahrhunderte vor allem in griechischer und anderen Übersetzungen

überliefert. Ende des 19. Jh. fand man Fragmente der hebräischen Version in der Kairo-Genizah. Später

fand man hebräische Fragmente in Qumran und auf Masada. Im Kurs soll dieser Vertreter der Gattung

„israelitische Weisheit“ gelesen werden mit besonderer Berücksichtigung seiner Sprache.

Literatur Segal, Moshe, ‏.ספר בן סירא השלם.‏ 4 printing 1997. Jerusalem 1958

The Book of Ben Sira. Text, Concordance and an Analysis of the Vocabulary. Jerusalem: The Academy of

the Hebrew Language and the Shrine of the Book 1973.

Beentjes P. C., The Book of Ben Sira in Hebrew. A Text Edition of All Extant Manuscripts and Synopsis of

all Parallel Hebrew Ben Sira Texts. Vetus Testamentum Supplementum 68. Leiden 1997

Titel der

LV

Art der LV S OS S OS S S

Verwendba

Staatsexamen

M.A. Joint Magister

rkeit

Degree

B.A.

Jüdische

Studien

Biblische, qumranische und älteste liturgische Poesie / Biblical and early liturgical poetry

Juniorprof. Viktor Golinets

M.A.

Jüdische

Studien

Modul VM KL / IM KL / FM 2 / 3 Modul 2:

M.A.

Jewish

Civilisatio

ns

ÜK, FS,

FW,

GW


RPh RPh RPh

Zeit/ Ort Donnerstags, 14:15-15:45 Uhr, S 3

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Poetische Texte stellen einen großen Teil der Hebräischen Bibel dar. Sie reichen von einzelnen Versen bis

zu längeren Poemen und behandelt verschiedene Themen. Das Wesen der hebräischen Poesie wird in der

Forschung verschiedentlich beurteilt. Die postbiblische Poesie knüpft an biblische Texte sowohl sprachlich

als auch inhaltlich an, geht aber vielfach neue Wege. Ein Bindeglied zwischen diesen Korpora stellen die

poetischen Kompositionen aus Qumran dar, zu denen auch apokryphe Psalmen gehören, die früher nur aus

antiken Bibelübersetzungen bekannt waren. Im Kurs werden die entsprechenden Texte gelesen mit Blick

auf die Merkmale der poetischen Sprache.

Literatur Alter, Robert, The Art of Biblical Poetry. Edinburgh 1990

Mirsky, Aharon, Yosse ben Yosse Poems. Edited with Introduction, Commentary and Notes. Jerusalem:

1977

Sanders, J. A., The Psalms Scroll of Qumrân Cave 11 (11QPsa). DJD IV. Oxford 1965.

Watson, Wilfred G. E., Classical Hebrew Poetry. A Guide to Its Techniques. New York 2005


JÜDISCHE PHILOSOPHIE UND GEISTESGESCHICHTE

Titel der

LV

Apologie und Kritik: Positionen und Perspektiven jüdischer Philosophie in der Gegenwart /

Apologetics and Critique: Positions and Perspectives of Contemporary Jewish Philosophy

Prof. Musall

Art der LV S OS S OS S S OS

Verwendba

rkeit

B.A.

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

Staatsexamen

Modul FM 2 / 3

Zeit/ Ort Mittwochs, 14:15-15:45 Uhr, S 3

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

M.A. Joint

Degree

Magister

M.A.

Jewish

Civilisatio

ns

ÜK, FS,

FW,

GW

Titel der

LV

Geschichte der jüdischen Philosophie im Überblick I: Von der Antike bis zum Mittelalter / History of

Jewish Philosophy – An Overview I: From Antiquity to the Middle Ages

Prof. Musall

B.A.

Jüdisch

e

Studien

Modul AM /

VM

RPh

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdisch

e

Studien

M.A.

Joint

Degre

e

wAM RPh IM RPh Modu

l 2:

RPh

Zeit/ Ort Dienstags, 10:15-11:45 Uhr, S 1

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

ÜK,

FS,

FW,

GW

HMM

M.A.

Jüdische

Museologie

Art der LV V V V V V

Verwendba

Staatsexamen

rkeit

Titel der

LV

Art der LV S OS S OS S

Verwendba

Staatsexamen

rkeit

B.A.

Jüdisch

e

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

Philosophie der Bibel / Philosophy of the Bible

Prof. Liss / Prof. Musall

M.A.

Joint

Degree

Magist

er

ÜK,

FS,

FW,

GW

Modul VM

RPh

IM RPh FM 2 /

3

Zeit/ Ort Montags, 10:15-11:45 Uhr, S 3

Inhalt / Kommentar siehe unter Bibel und jüdische Bibelauslegung

Qualifikatio

nsziele

Literatur

HMM


JÜDISCHE KUNST

Modul

B.A.

Jüdisch

e

Studien

AM

/VM

KL

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

wAM /

wVM

Text und Bild in der jüdischen Kunst / Text and Image in Jewish Art

Prof. Weber

M.A.

Jüdisch

e

Studien

Zeit/ Ort Montags, 16:15-17:45 Uhr, S 2

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

IM KL FM 2 /

3

M.A.

Joint

Degre

e

GW /

FW

M.A.

Jewish

Civilis

ations

M.A.

Jüdisch

e

Museol

ogie

FS BM 2

ÜK, FS, FW,

GW

HMM

Seit jeher ist die Überlieferung und Entwicklung jüdischer Identität mit Text verbunden, und bis heute wird

auf das Bilderverbot als zentrales Moment jüdischen Selbstverständnisses verwiesen. Dennoch hat sich im

Judentum gerade aus der intensiven Beschäftigung mit der Textüberlieferung eine eigene Bildtradition

entwickelt, eine Sprache der Symbole, deren Ikonographie bis heute präsent ist; die Menorah ist dafür

anschauliches Beispiel. Im Laufe von mehr als zwei Jahrtausenden hat sich daraus ein spezifisch jüdisches

Verständnis von Bildkunst entwickelt, bei dem der Buchstabe selbst zum Bild und Symbol werden kann.

Die Vorlesung untersucht das Verhältnis von Bild und Text an ausgewählten Beispielen der jüdischen Bildund

Buchkunst und bietet dazu einen Überblick über die herausragenden jüdischen Kunstdenkmäler von der

Antike bis in die Gegenwart.

Literatur Lee Levine, The Ancient Synagogue, The first Thousand Years, 2000

Leila Avrin, Colette Sirat, La lettre hebraique et sa signification, Jerusalem 1981

Kathrin Kogman-Appel, Jewish Book Art between Islam and Christianity, 2004

Vivian B. Mann, Jewish Texts on the Visual Arts, 2000

Richard Cohen, Jewish Icons, 1998

Georg Heuberger, Anton Merk (Hg.) Moritz Daniel Oppenheim, Köln 1999

Art and its Uses – The visual image and modern Jewish Society, Studies in Contemporary Jewry 6 (1990)

Titel der

LV

Zwischen Orient und Okzident Ritualkultur im aschkenasischen und sefardischen Judentum /

Between Islam and Christianity: Jewish Ritual Art in Sefarad and Ashkenaz

Prof. Weber

Titel der

LV

Art der LV V V V V V V ÜV

Verwendba

Staatsexamen

rkeit

Art der LV S / Ü OS S OS S OS

Verwendba

Staatsexamen

Magist

rkeit

er

B.A.

Jüdisch

e

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

Modul VM JL IM JL FM 2 /

3

Zeit/ Ort Dienstags, 16:15-17:45 Uhr, S 3

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

M.A.

Joint

Degree

Modul

1: GG

M.A.

Jüdisc

he

Museo

logie

IM JL

ÜK,

FS,

FW,

GW

HMM

In der Diaspora entstanden rund um das Mittelmeer und in Mittel- und Westeuropa eigenständige jüdische

Kulturen, die ihr spezifisches Gepräge durch den engen Austausch mit der jeweiligen christlichen oder auch

muslimischen Mehrheitskultur entwickelten. Visueller Ausdruck dafür waren vor allem die

Synagogenausstattungen, die zu lokalen Identitätsträgern wurden. Die Veranstaltung diskutiert anhand

ausgewählter Beispiele exemplarisch Formen lokaler Identitätsentwicklung und verortet sie in ihrem

kulturhistorischen Kontext.

Literatur Vivian B. Mann, Convivencia, Jews, Muslims and Christians in Medieval Spain, New York 1992

Rafi Grafman, Vivian B. Mann, Crowning Glory – Silver Torah Ornaments ,The Jewish Museum New

York, 1996

Daniel Swetschinsky, Orphan Objects, the textile collection of the Joods Historisch Museum, Amsterdam

1997

David Altshuler, The Precious Legacy, Jewish treasures from Czechoslovak State Collections, New York

1987

Esther Juhasz, Sephardi Jews from the Ottoman Empire, Jerusalem 1989

Leben im russischen Shtetl: Auf den Spuren von An_Ski, Köln 1993


Titel der

LV

Gestalten der Bibel im christlich-jüdischen Kulturtransfer des Mittelalters /

Prof. Weber

Art der LV S OS S S S OS OS OS

Verwendba

Staatsexamen

er

Magist

ÜK, FS, FW, HMM

rkeit

GW

B.A.

Jüdisch

e

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

Modul VM

RPh

IM RPh FM 2 /

3

Zeit/ Ort Donnerstags, 10:15-11:45 Uhr, S 4

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

M.A.

Joint

Degree

Modul

2: RPh

M.A.

Jewish

Civilis

ations

M.A.

Jüdisch

e

Museol

ogie

In der christlich-jüdischen Auseinandersetzung des Mittelalters werden Gestalten der Bibel immer wieder

als Kronzeugen für religiösen Wahrheitsanspruch aufgerufen. Dementsprechend zahlreich sind biblische

Darstellungen in der mittelalterlichen jüdischen und christlichen Buchkunst. Das Seminar analysiert den

ikonographischen Transfer bei gleichzeitiger ikonologischer Umdeutung und fragt nach der Bedeutung

dieser Bildprozesse für die jeweilige Selbstwahrnehmung.

Literatur Gabrielle Sed Rajna, Le Mahzor enluminée, 1983

Gabrielle Sed Rajna, Die hebräische Bibel in Bilderhandschriften des Mittelalters, Frankfurt/Main 1987

Kathrin Kogman Appel (Hg.) Between Judaism and Christianity, Essays in honour of Elisheva Revel-

Neher, 2009

Rachel Wischnitzer, Gestalten und Symbole der Jüdischen Kunst, Berlin 1935

Rachel Wischnitzer, From Doura to Rembrandt, studies in history of art, London 1990

Sarah Lipton, Images of Intolerance, 1999

Titel der

LV

Kaschrut in der Küche. Eine Kulturgeschichte jüdischen Essens von den Speisegesetzen der Bibel bis

zur halachischen Praxis / Kashrut and Cooking: A Cultural History of Jewish Food from the Bible to the

Halacha in Practice

Prof. Weber / Prof. Klein

Art der LV Ü Ü Ü S S S Ü

Verwendba

rkeit

B.A.

Jüdisch

e

Studien

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdisch

e

Studien

Staatsexamen

Modul VM JL wAM IM JL FM 2 /

3

M.A.

Joint

Degre

e

Modu

l 1:

GG

Magist

er

M.A.

Jüdisch

e

Museol

ogie

IM 2

ÜK, FS, FW,

GW

Zeit/ Ort Blockseminar 16.-20.12.2013, jeweils 10:15-11:45 Uhr (16.12.: S 2, 17.12: S 4, 18.12.: S 1; 19.12.: S 4;

20.12.: S 4)

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

Im Judentum geht Religion im wahrsten Sinne des Wortes durch den Magen, denn seit den biblischen

Speisegesetzen sind Essen und Religionspraxis aufs engste verknüpft. Dass aber die jüdische Küche ein Ort

par excellence für eine kulturwissenschaftliche Untersuchung ist, verdankt sie nicht nur der

Weiterentwicklung der biblischen Speisegesetze in der religionsgesetzlichen Praxis, sondern auch der

kreativen Gestaltung von Essen in den vielen symbolischen Speisen sowie den vielfältigen Einflüssen der

Kulturen, in denen Juden lebten. Die Küche wurde so zu einem zentralen Moment jüdischer

Selbstwahrnehmung, da sie Gemeinschafts- und Lokalidentität gleichermaßen zum Ausdruck brachte. Das

Seminar widmet sich der Kaschrut in der Küche in Theorie und Praxis.

Die Teilnehmer/innen sind aufgefordert, die entsprechenden Seminartexte vorzubereiten, die im Reader ab

Anfang Dezember im Semesterapparat unter Klein/Weber stehen werden.

Um Anmeldung wird gebeten: annette.weber@hfjs.eu

Zur Einführung:

Jordan D. Rosenblum, Food and Identity in Early Rabbinic Judaism, Cambridge 2010;

David C. Kraemer, Jewish Eating and Identity Through the Ages, London/ New York (2007) paperback

2009.

Claudia Roden, The Book of Jewish Food, London 1997

John Cooper, Eat and be Satisfied: A Social History of Jewish Food, Northvale/New Jersey 1993


JÜDISCHE RELIGIONSLEHRE, -PÄDAGOGIK UND -DIDAKTIK

Titel der

LV

Art der LV V V V V V V

Verwendba

Staatsexamen

M.A. Joint

rkeit

Degree

B.A.

Jüdische

Studien

Die 13 Säulen des Judentums. Einführung in die Jüdische Religionslehre /

Prof. Krochmalnik

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

Modul AM RPh

JL

wAM RPh

JL

IM JL /

RPh

Zeit/ Ort Mittwochs, 10:15-11:45 Uhr, S 4

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

FM 4

EPG 2

GW / FW

IM 2: JL

ÜK, FS,

FW,

GW

Es ist eine alte judaistische Streitfrage, ob das Judentum eine Lehre besitze. Die Vertreter des „Dogmas der

Dogmenlosigkeit“ des Judentums haben diese Frage verneint, das Judentum habe im Gegensatz Christentum

kein Dogma, es sei eine „Orthopraxie“, keine „Orthodoxie“ (M. Mendelssohn). Gegner dieser Doktrin

bemängeln, dass sie die jüdische Religion ins Reich der Wirbellosen verweise (S. Schechter) und, dass sie

das Denken aus der Religion ausschalte (Leo Baeck). Tatsache ist, dass fast alle mittelalterlichen jüdischen

Denker, deren Traditionsbezug außer Frage steht, Listen jüdischer Lehren (Ikkarim) erstellt haben. Dabei

richteten sie sich nach der maßgeblichen Liste der 13 Ikkarim des Moses Maimonides. Außerdem tauchten

gerade im engsten Umkreis Mendelssohns die ersten systematischen Religionslehrbücher auf und die

nachmendelssohn’sche Epoche wurde zur Blütezeit der jüdischen Katechismen für den Schul- und

Konfirmationsunterricht, von denen man in den 100 Jahren zwischen 1782 und 1884 ca. 160 Titel zählt.

Angehende Religionslehrer interessieren sich für diese Gattung nicht nur aus historischen Gründen. Sie

müssen im Unterricht eine katechismusartige Elementarisierung und Systematisierung der jüdischen

Religion vornehmen. In dieser Lehrveranstaltung wird am Leitfaden der ominösen Zahl 13 eine jüdische

Religionslehre entwickelt, die aber die gottesdienst- und Traditionsferne der aufklärerischen und liberalen

Katechismen des 19. Jahrhunderts zu vermeiden. 13 Dreizehner werden unter doktrinalen und

religionspädagogischen Rücksichten näher ins Auge gefasst: die 13 Dogmen, die 613 Ge- und Verbote, die

39 am Schabbat verbotenen Arbeiten, die 13 Feste des Synagogenjahres, die 13 Auslegungsregeln, die 13

Traditionsquellen, die 13 Stammbäume, die 13 Stämme, die 13 Tempelgeräte, die 13 Bitten, die 13

Gottesattribute, die 13 Tugenden und die 13 Alterstufen – und zum Ganzen einer jüdischen Religionslehre

verbunden.

Literatur Bleich, David: With Perfect Faith. The Foundations of Jewish Belief, New York 1983

Kellner, M., Dogma in the Medieval Jewish Thought. From Maimonides to Abravanel, New York 1986.

Krochmalnik, Daniel: 13 Säulen des jüdischen Glaubens, in: Daniel Krochmalnik, Michael Böhnke, Monika

Scheidler (Hg.), Einander begegnen. Christentum – Judentum – Islam (Thomas Söding, Michael Böhnke:

Theologische Module, Bd. 7), Verlag Herder, Freiburg, Basel, Wien 2013/14.

Petuchowski, Jacob, I.: Manuals and Catechisms of the Jewish Religion in the Early Period of Emancipation

(1964), in: Ders.: Studies in Modern Theology and Prayer, Philadelphia, Jerusalem 1998, 239-256.

Schröder, Bernd: Jüdische Katechismen in Deutschland. Am Beispiel eines Katechismus aus der Feder von

Samuel Hirsch (1815-1889), in: Kl. Herrmann, M. Schlüter, G. Veltri (Hg.), Jewish Studies Between the

Disciplines. Papers in Honor of Peter Schäfer on the Occasion of his 60 th Birtday, Leiden, Boston 2003, S.

456- 477.

Wenzel, Rainer, Judentum und „bürgerliche Religion“. Religion, Geschichte, Politik und Pädagogik in Herz

Hombergs Lehrbüchern, in: Behm, Britta L., Lohmann, U. Lohmann, I. (Hg.), Jüdische Erziehung und

aufklärerische Schulreform. Analysen zum späten 18. und frühen 19. Jahrhundert (Jüdische

Bildungsgeschichte in Deutschland, Bd. 5), Münster i. a. 2002, 335-357.

Titel der

LV

Lernorte des Glaubens

Kooperationsseminar der HfJS und des Praktisch-Theologischen Seminars der Theol. Fakultät der

Universität Heidelberg

Prof. Krochmalnik / Prof. Schoberth / Eichelsdörfer, M.A.

M.A.

Jüdische

Museologie

Art der LV S S OS S OS S OS

Verwendba

Staatsexamen

Magister

rkeit

Modul

B.A.

Jüdische

Studien

VM RPh

JL

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

VM RPh

JL

M.A.

Jüdische

Studien

IM RPh

JL

M.A.

Joint

Degree

M.A.

Jüdische

Museologie

FM 4 Modul 2 IM JL

ÜK, FS,

FW,

GW

HMM


Zeit/ Ort Dienstags 16:15-17:45 Uhr, S 4

Inhalt / Sämtliche monotheistische Zukunftsvisionen haben eine Adresse: Jerusalem. Gerade deshalb war die Stadt

Qualifikatio von jeher ein Zankapfel der Monotheisten. Die Heiligen Stätten: Felsendom, Grabeskirche und Klagemauer

nsziele sind nicht nur faszinierende Altertümer, auf denen sich zweitausend Jahre und mehr Geschichte auftürmen,

sondern auch Propagandabauten, die die himmelhohen religiösen Ansprüche geltend machen. So streiten

sich Grabeskirche und der Felsendom um den Nabel der Welt, die Klagemauer und der Felsendom, um das

Ende der Geschichte.

Auch 1000 Jahre nach dem ersten Kreuzzug bleibt Jerusalem einer der gefährlichsten Orte der Weltpolitik –

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“, sagt der Dichter. Kein Ort der Welt eignet sich besser als

Lernort interreligiöser Kommunikation. Denn wenn auch alle Gruppen – auch alle christlichen

Konfessionen – verbissen ihr Jerusalem verteidigen, so sind doch alle im Streit miteinander verbunden; sie

bilden von oben gesehen und gehört, schon jene harmonische Einheit – concordia discors, disors concordia

–, die Jerusalem in der Vision der Propheten dereinst auszeichnen soll.

Literatur Budde, Hedrik; Nachama, Andreas: Die Reise nach Jerusalem. Eine kulturhistorische Exkursion in der

Stadt der Städte. 3000 Jahre Davidsstadt, Berlin 1995.

Fuß, Martin: Die Konstruktion der Heiligen Stadt Jerusalem. Der Umgang mit Jerusalem in Judentum,

Christentum und Islam, Stuttgart 2012.

Krochmalnik, Daniel: Der Nabel der Welt. Über die Sonderstellung Jerusalems in der jüdischen Tradition,

in: Bibel und Kirche (Thema: Jüdische Schriftauslegung) 51 (1996) 2, S. 66-72.

Ders.: Die Stadt der Mitte. Jerusalem im Psalter, in: Israelsonntag 8. August 2010. „Wünschet Jerusalem

Segen …“. Psalm 122, Aktion Sühnezeichen. Predigthilfe & Materialien, S. 10-18.

Kümper, M.; Rösch, B.; Schneider, U.; Thein, H. (Hg.): Makom. Orte und Räume im Judentum, Hildesheim

i. a. 2007.

Lapide, Pinchas E.: Brennpunkt Jerusalem. Eine israelische Dokumentation , Trier 1972

Magall, Miriam: Jerusalem. Heilige Stätten der Juden, München 2010.

Montefiore, Simon Sebag: Jerusalem. Die Biographie, U. Bischoff, W. Götting (Üb.), Frankfurt/M 2011

Naredni-Rainer, Paul von: Salomos Tempel und das Abendland, Monumentale Folgen historischer Irrtümer,

Köln 1994.

Stock, Alex: Poetische Dogmatik. Gotteslehre, 1. Orte, Paderborn 2004.

Tilly, Michael: Jerusalem – Nabel der Welt. Überlieferung und Funktionen von Heiligtumstraditionen im

antiken Judentum, Stuttgart 2002

Wasserstein, Bernard: Jerusalem. Der Kampf, um die Heilige Stadt, H. J. Bußmann (Üb.), Wiesbaden

2007.

Zwickel, Wolfgang: Der salomonische Tempel, Mainz 1999.

Ein Materialordner mit Aufsätzen wird im Semesterapparat bereit gestellt.

B.A.

Jüdisch

e

Studien

Modul AM /

VM

RPh

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

Bibel Code entschlüsselt: Zahlenexegese in der jüdischen Tradition

Prof. Krochmalnik / Prof. Liss

M.A.

Jüdisch

e

Studien

wAM 1 IM RPh EM 2

EPG 1

Zeit/ Ort Mittwochs 14:15-15:45 Uhr, S 2

Inhalt / Kommentar siehe unter Fach Bibel

Qualifikatio

nsziele

Literatur

M.A.

Joint

Degre

e

Modu

l 2:

RPh

ÜK,

FS,

FW,

GW

Titel der

LV

Art der LV Ü Ü Ü Ü

Verwendba

rkeit

B.A.

Jüdische

Studien

Siddur-Didaktik am Beispiel des Morgenlobs (Birchot HaSchachar und Psuke DeSimra) /

Prof. Krochmalnik

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

Titel der

LV

Art der LV PS/Ü PS/Ü PS/Ü PS/Ü Ü

Verwendba

Staatsexamen

rkeit

Staatsexamen

ÜK, FS,

FW,

GW


Modul AM

RPh

wAM

RPh

IM RPh

Zeit/ Ort Donnerstags, 10-12 Uhr, S 2

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

FV

Der neueste Trend in der Religionspädagogik und die Richtlinien der Bildungsstandards für Jüdische

Religionslehre gehen dahin, in größerem Umfang als bisher, den Erwerb performativer religiöser

Kompetenzen in der Schule zu fordern. Besonders der Unterricht der Altersvorstufen zur religiösen Reife

(10-13 Jährigen) soll das Rüstzeug für die praktische Gottesdienstpartizipation vermitteln. Konkret bedeutet

das für den jüdischen Religionslehrer, dass er sich auf die Einführungen und Einübungen in das Gebetbuch

vorbereiten muss (Siddur). Gewöhnlich stehen hierbei das Bekenntnis (Schma Jisrael) und das Achtzehn-

Bitten-Gebet (Schmone Essre) im Mittelpunkt, in diesem Kurs soll aber das Hauptgewicht auf das

Morgenlob (Birchot HaSchachar und Psuke DeSimra) gelegt werden. In dieser Übung geht es nicht um die

traditionelle oder die historisch-kritischen Exegesen der Gebetstexte, sondern um ihren liturgischen Ort und

ihren erzieherischen und erbaulichen Wert und dessen altersgemäße Vermittlung. Je nach Besucherzahl

können die Lehramtskandidaten Unterrichtspräsentationen zu einzelnen Psalmen oder Psalmengruppen

vorbereiten. Die Lehrveranstaltung ist aber nicht nur für Lehramtskandidaten offen, sondern für alle, die

sich mit den Psalmen im religiösen Leben beschäftigen.

Literatur Sidur Sefat Emet, R. Bamberger (Üb.), Basel 1995.

ArtScroll Siddur, R. Nosson Scherman (Üb.), 3. Aufl. 1990

Siddur Schma Kolenu, R. Joseph Scheuer (Üb.), Basel/Zürich 1996.

Böckler, Annette; Rayner, John D.: Einführung in den jüdischen Gottesdienst, Berlin 2002.

Munk, Elie: Die Welt der Gebete, Victor Goldschmidt Verlag, Basel, 2 Bde., 1985 u. ö

Nulman Macy, The Encyclopedia of Jewish Prayer, Northvale, New Jersey, 1993.

Osten-Sacken, Peter von der; Rozwaski, Chaim Z. (Hgg.): Die Welt des jüdischen Gottesdienstes. Feste,

Feiern und Gebete (Veröffentlichungen aus dem Institut Kirche und Judentum, Bd. 29), Berlin 2009.

Trepp, Leo: Der jüdische Gottesdienst. Gestalt und Entwicklung. Stuttgart, Berlin, Köln, 1992.

PRAKTISCHE RELIGIONSLEHRE

Titel der LV Tefila und Gemara /

Rabbiner Friberg

Art der LV Ü Ü

Staatsexamen

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

ÜK, FS,

FW,GW

PM 1 + 2 FV

Zeit / Ort Montag, 7:30-8:30 Uhr, Dienstag, 16:00-18:00 Uhr, Mittwoch, 16:00-17:30 Uhr, Donnerstag, 8:30-10

Uhr, Bet Midrash

Titel der LV

Zeit / Ort

Ü

Staatsexamen

FV

nach Vereinbarung

Traditionelles Lernen / Traditional Learning

Rabbiner Friberg

ÜK, FS, FW,GW

Verwendbarkeit

Art der LV

Verwendbarkeit

Titel der LV Synagogenpraktikum /

Rabbiner Friberg

Art der LV Ü

Verwendbarkeit

B. A.

ÜK

Praktische

Jüdische

Studien

PrM 4 (15 LP)

Zeit / Ort n.V.


SPRACHKURSE

Titel der

Hebraicumskurs / Hebrew Language Instruction Course

LV

Kevin Trompelt

Art der LV SpK SpK SpK SpK SpK SpK

B.A.

Jüdische

Studien

(75% und

50%)

B. A.

Praktische

Jüdische

Studien

M.A.

Jüdische

Studien

M.A.

Jewish

Civilisatio

ns

M.A.

Jüdische

Museologie

EM 1 EM 1 EwM Vorbereitu

ngsmodul

Zeit / Ort Montag, 8.30 – 10.00 Uhr, ZSL Raum 220

Dienstag, 8.30 – 10.00 Uhr, ZSL Raum 204

Donnerstag, 12.00 – 14.00 Uhr, 14.00 – 16.00 Uhr (14-täglich), ZSL Raum 220

Freitag, 12.00 – 14.00 Uhr, ZSL Raum 204

Literatur

ÜK, FW

HMM

Titel der

LV

Art der LV SpK SpK SpK

Verwendba B.A. M.A.

rkeit Jüdische Jüdische

Studien Studien

Modul EwM FS

Zeit/ Ort Donnerstags, 10–12 Uhr, S 3

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Jiddisch für Anfänger / Yiddish for Beginners

Prof. Gruschka

M.A. Jewish

Civilisations

ÜK, FS,

FW,

GW

Für alle, die sich mit einer der vielfältigen, z.T. historischen Lebenswelten und der Kultur der

aschkenasischen Juden beschäftigen wollen, sind Jiddischkenntnisse von Vorteil und in bestimmten

Bereichen unverzichtbar. Der Kurs bietet eine Einführung in das Moderne Standardjiddisch. Vermittelt

werden die moderne jiddische Orthographie, aktive und passive Sprachbeherrschung,

Konversationskenntnisse, Grammatik und kulturelles Hintergrundwissen.

Literatur Sheva Zucker: Yiddish I. Hoboken 1995. Uriel Weinreich: College Yiddish. New York 1960.

Weitere Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.

Titel der

LV

Lektürekurs Biblisches Hebräisch: Das Buch Ester / Biblical Hebrew: The Book of Ester

Kevin Trompelt

Verwendbarkeit

Staatsexamen

Art der LV Ü Ü Ü Ü Ü

Verwendbarkeit

B.A. B. A. M.A. M.A.

Jüdische Praktische Jüdische Joint

Studien

(75% und

50%)

Jüdische

Studien

Studien Degree

AM

KL/RPh

AM 1 IM

KL/RPh

Zeit / Ort Montag, 12.00 – 14.00 Uhr, S 2

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

BM

M.A.

Jewish

Civilisat

ions

ÜK, FS,

FW,GW

Im Vordergrund des Lektürekurses stehen syntaktische und stilistische Untersuchungen im Biblisch-

Hebräischen. Ziel ist es, hebräische Sprachkenntnisse über das Hebraicum hinaus zu ergänzen und zu

vertiefen.

Titel der

LV

Rabbinisches Hebräisch / Hebrew Language Instruction Course: Rabbinic Hebrew

Kevin Trompelt

Art der LV SpK SpK SpK SpK SpK SpK

Verwendbarkeit

B.A. B. A. M.A. Staatsexamen

Joint

M.A.

Jüdische Praktische Jüdische

Studien

(75%)

Jüdische

Studien

Studien

Degree

M.A.

Jewish

Civilisat

ions

ÜK, FS,

FW,GW

HMM


EM 1 wEM 1 EwM WM

Zeit / Ort Mittwoch, 12.00 – 14.00 Uhr, S 1

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

Anhand ausgewählter Texte aus der Mischna und den Midraschim sollen die sprachlichen Eigenheiten des

Rabbinischen Hebräisch herausgearbeitet und untersucht werden. Der Sprachkurs setzt Kenntnisse des

Biblischen Hebräisch voraus.

Titel der

LV

Ivrit be-Ivrit I | Modern Hebrew for Advanced

Kevin Trompelt

FS EwM WM

Zeit / Ort Mittwoch, 14.00 – 16.00 Uhr, ZSL Raum 204

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

M.A.

Jewish

Civilisat

ions

ÜK, FS,

FW,

GW

Ivrit be-Ivrit versteht sich als vertiefender Sprachkurs für das Modern-Hebräische. Er setzt einen Abschluss

in den Anfängerlevels des Modern-Hebräischen Alef und Bet voraus. Ausgehend vom

sprachwissenschaftlichen Ansatz, dass erst die aktive Beherrschung einer Sprache in deren „Geist“ wirklich

eindringen lässt, sollen im Kurs grammatische Themen und anspruchsvolle Texte auf dem Niveau der

Sprachstufe Gimel hebräisch besprochen werden. Durch Festigung und Erweiterung der sprachlichen

Fertigkeiten soll der Sprachkurs u.a. dazu befähigen, modern-hebräische Texte schnell und effektiv

aufzuarbeiten. Indem er mit dem Sprachlevel Gimel abschließt, legt der darüber hinaus den Grundstein für

eine akademische Weiterqualifikation an israelischen Universitäten. Beginnend mit dem Wintersemester

wird Ivrit be-Ivrit im zweisemestrigen Turnus angeboten.

Titel der

LV

Art der LV SpK SpK SpK SpK SpK

Verwendbarkeit

B.A. M.A. Staatsexamen

Joint

M.A.

Jüdische Jüdische

Studien Studien

Degree

Art der LV SpK SpK SpK SpK

Verwendbarkeit

B.A. M.A. Staatsexamen

Jüdische Jüdische

Studien Studien

FS EwM WM

Zeit / Ort Freitag, 10.00 – 12.00 Uhr, S 2

Inhalt /

Qualifikatio

nsziele

Literatur

Rabbinisches Aramäisch | Rabbinic Aramaic

Kevin Trompelt

M.A.

Joint

Degree

ÜK, FS,

FW,

GW

HMM

Der Sprachkurs möchte in das Rabbinisch-Aramäische in seinen verschiedenen Ausprägungen einführen.

Im Wintersemester wird das Targum-Aramäische thematisiert. Der Kurs richtet sich sowohl an Anfänger als

auch an Fortgeschrittene. Vorausgesetzt werden Hebräischkenntnisse.

Titel der LV

Sprachkurs Hebräisch für B.A. Jüdische Studien 25%, M.A. Joint-Degree „Geschichte

jüdischer Kulturen“ und Heidelberger Mittelalter Master

N.N.

Art der LV Spk Spk

Verwendbarkeit

Zeit / Ort

Inhalt /

Qualifikationsziele

B.A.

Jüdische

Studien

50%, 25%

EM 1

M.A. Joint

Degree

BM

ÜK

HMM

N.N.

Ziel des Sprachkurses ist der Erwerb grundlegender Kenntnisse in neuhebräischer Grammatik und

Syntax sowie eines Grundwortschatzes im Modern-Hebräischen. Des Weiteren soll die Lektüre

einfacher Texte eingeübt werden. Dabei werden wichtige Merkmale des Modern-Hebräischen

sowie der Grammatik des Hebräischen vermittelt. Die Kenntnis des hebräischen Alphabets wird


Literatur

vorausgesetzt, weshalb der Besuch des Intensivkurses Hebräisch eine Woche vor Semesterbeginn

dringend empfohlen ist.

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