Demografische Herausforderungen für das ... - Smart Region

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Demografische Herausforderungen für das ... - Smart Region

Demographische

Herausforderungen

für das Schwäbische

Donautal

VORTRAG | 21.10.2005 I Nördlingen

Ralph Conrads


Die Smart RegionRegionen in Bayern

Schleswig-Holstein

Hamburg

Mecklenburg-Vorpommern

Bremen

Niedersachsen

Berlin

Brandenburg

Sachsen-Anhalt

Nordrhein-Westfalen

Hessen

Thüringen

Sachsen

LK Donau-Ries

LK Dillingen a.d.Donau

Rheinland-Pfalz

LK Günzburg

Saarland

Bayern

LK Landsberg a.Lech

Baden-Württemberg

LK Weilheim-Schongau

LK Garmisch-Partenkirchen


„Wasserstandsmeldungen“ aus der Region

) „Unsere Region altert und die Bevölkerung wird schrumpfen. Junge

Menschen werden fehlen.“

) „Die demographische Entwicklung birgt merkliche Marktpotenziale.“

e.“

) „Gesunde und vitale Ältere im Ruhestand können sozial, ehrenamtlich

oder auch für die Wirtschaft beratend tätig sein.“

) „Wir dürfen das wertvolle Wissen unserer älteren Mitarbeiter nicht n

verlieren.“

) „Wir stehen vor der großen Aufgabe, eine wachsende Zahl Pflege-

und Betreuungsdürftiger mit ebenso alterndem Personal zu

versorgen.“

) „Ältere werden heute schon am Arbeitsmarkt diskriminiert. Der

Jugendwahn muss aufhören, sonst gibt es eine Katastrophe.“

) „Wenn ich Ältere einstelle oder nicht in den Ruhestand schicke, , kann

ich keine Jungen einstellen oder übernehmen.“


Landkreise mit relativ

niedriger

Arbeitslosenquote…

…aber auch mit enormen

Problemen

Arbeitslosenquote (bez. auf alle Erwerbspersonen im Jahresdurchschnitt)

im Schwäbischen Donautal 1998 bis 2004

Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 1994

bis 2004 (1994 = 100)

,0

,0

,0

,0

,0

,0

,0

,0

1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004

Deutschland Bayern Reg.-Bez. Schwaben

Landkreis Günzburg Landkreis Dillingen a.d.Donau Landkreis Donau-Ries

108

106

104

102

100

98

96

94

92

90

1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004

Landkreis Donau-Ries

Landkreis Günzburg

Bayern

Reg.-Bez. Schwaben

Deutschland West+Berlin

Landkreis Dillingen a.d.Donau

Quelle: INIFES, eigene Darstellung

nach Bundesagentur für Arbeit

Quelle: INIFES, eigene Darstellung

nach Regionaldirektion Bayern


Widersprüchliche Befunde bei möglichen Ursachen…

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach

Wirtschaftszweig am 30.6.2003

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit hoher Qualifikation,

2002

60

10

50

9

40

8

7

30

6

5

20

4

3

10

2

0

Lkr Donau-Ries

Lkr Dillingen

a.d.Donau

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

Handel, Gastgewerbe und Verkehr

Lkr Günzburg Schwaben Bayern

Produzierendes Gewerbe

Sonstige Dienstleistungen

1

0

Bundesrepublik

Bayern

Donau-Ries

Günzburg

Dillingen

a.d.Donau

Quelle: Gemeindedaten Bayern


…aber auch widersprüchliche Befunde bei den

Konsequenzen

in Jahren

Durchschnittliches Rentenzugangsalter 1996 bis 2004, insgesamt

64,0

63,5

63,0

62,5

62,0

750

700

650

600

Durchschnittlicher Rentenzahlbetrag der Rentenneuzugänge in

Euro, Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und wegen

Alters insgesamt

61,5

550

61,0

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004

Landkreis Donau-Ries Landkreis Günzburg Landkreis Dillingen a. d. Donau

Schwaben Bayern Bundesgebiet insgesamt

500

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003

Westdeutschland Bayern Schwaben

Lkr Günzburg Lkr Dillingen a. d. Donau Lkr Donau-Ries

Quelle: INIFES, eigene

Berechnung und Darstellung nach

VDR 2005


Kleinräumige Differenzierung

Durchschnittliches Rentenzugangsalter 2004

Durchschnittlicher Rentenzahlbetrag in Euro, Neurenten 2003


Gleichzeitig erhebliche demographische Herausforderungen

Zahl der 55- bis unter 65-jährigen Bevölkerung in den Landkreisen des

Schwäbischen Donautals (2002=100)

Anteil der 55- bis unter 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung

in Prozent

150

16

140

15

130

14

120

13

110

12

100

11

90

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

10

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

Landkreis Dillingen a.d.Donau

Landkreis Donau-Ries

Bayern

Landkreis Günzburg

Schwaben

Deutschland

Landkreis Günzburg Landkreis Dillingen a.d.Donau Deutschland

Landkreis Donau-Ries Schwaben Bayern

Quelle: Statistisches

Landesamt Bayern


Der demographische Wandel erfolgt in den Regionen nichtlinear und

asynchron

Anteil der 55 bis unter 65Jährigen an der

Bevölkerung am 31.12.2003 in Prozent

Veränderung der Zahl der 55-64J

64Jährigen

2002 bis 2020 in %


Entwicklung der

Altersstruktur im

Schwäbischen Donautal

bis 2020

1,8

1,6

1,4

1,2

1

0,8

0,6

0,4

0,2

0

Landkreis Dillingen a.d. Donau

0 - 1

in 1000

5 - 6

10 - 11

15 - 16

20 - 21

25 - 26

30 - 31

35 - 36

40 - 41

45 - 46

50 - 51

55 - 56

60 - 61

65 - 66

70 - 71

75 - 76

80 - 81

85 - 86

90 - 91

95 - 96

2,5

2

1,5

1

0,5

0

Landkreis Donau-Ries

0 - 1

in 1000

5 - 6

10 - 11

15 - 16

20 - 21

25 - 26

30 - 31

35 - 36

40 - 41

45 - 46

50 - 51

55 - 56

60 - 61

65 - 66

70 - 71

75 - 76

80 - 81

85 - 86

90 - 91

95 - 96

2,5

2

1,5

1

0,5

0

Landkreis Günzburg

0 - 1

4 - 5

in 1000

8 - 9

12 - 13

16 - 17

20 - 21

24 - 25

28 - 29

32 - 33

36 - 37

40 - 41

44 - 45

48 - 49

52 - 53

56 - 57

60 - 61

64 - 65

68 - 69

72 - 73

76 - 77

80 - 81

84 - 85

88 - 89

92 - 93

96 - 97

2002 2010 2020

Quelle: INIFES, eigene Darstellung nach

Bayerisches Landesamt für Statistik und

Datenverarbeitung 2004 (10. koordinierte

Bevölkerungsvorausberechnung; Variante

5)


0 - 1

4 - 5

8 - 9

12 - 13

16 - 17

20 - 21

24 - 25

28 - 29

32 - 33

36 - 37

40 - 41

44 - 45

48 - 49

52 - 53

56 - 57

60 - 61

64 - 65

68 - 69

72 - 73

76 - 77

80 - 81

84 - 85

88 - 89

92 - 93

96 - 97

1,8

1,6

1,4

1,2

1

0,8

0,6

0,4

0,2

0

Entwicklung der Altersstruktur im Landkreis Dillingen a. d. Donau

2002 2010 2020

Quelle: INIFES, eigene Darstellung nach Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung 2004 (10. koordinierte

Bevölkerungsvorausberechnung; Variante 5)

in 1000


Was machen wir in den Regionen?

• Qualitative Erhebungen

• Altersstrukturanalysen

• Mitarbeiterbefragungen

• Fokusgruppen/ (Gruppen)

Leitfadengespräche

• Quantitative Erhebungen

(via IHK/HWK)/

Betriebsbefragungen

• Netzwerkbildung

• Befragung via

Gewerkschaften/

Betriebs- und

Personalräte

• Netzwerkbildung

Regionenanalyse

• Informationen über

Publikationen

(Papier/Internet)

• Veranstaltungen/Vorträge

• Seminare

• Netzwerkbildung

• Informationen über

Publikationen

(Papier/Internet)

• Veranstaltungen/Vorträge

• Seminare


Gefordert sind alle Akteure! Die Palette

betrieblicher Möglichkeiten ist groß!

Quelle: M. Morschhäuser, ISO-Saarbrücken.


Was ist zu tun? Wünsche aus der Region.

) „Das Ende der Altersteilzeitregelung 2009 bereitet mir

Bauchschmerzen. Ich wünsche mir eine Fortführung in irgendeiner

Form.“

) „Wir müssen die Arbeitnehmer aufrütteln. Die sichere Rente ist

vorbei. Staat und Unternehmen können das nicht auffangen. Jeder

muss selbst Verantwortung für die Altersvorsorge mittragen.“

) „Die Unternehmen müssen lernen, dass eine intensive

Vorruhestandspolitik nicht ewig durch ‚junges Wissen‘ kompensiert

werden kann.“

) „Wenn wir die Mitarbeiter in den Unternehmen genauso intensiv

pflegen würden, wie den Maschinenpark, wäre schon viel

gewonnen…“

) „Auch Ältere sollten noch lernen dürfen und müssen. Es geht heute

nicht mehr, dass ein Teil der Belegschaft einen Technologiesprung g 10

Jahre bis zum Ruhestand aussitzt.“


Vielen Dank für Ihre

Aufmerksamkeit!

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