Fred, unser Cbm-Patenkind - Christoffel-Blindenmission

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Fred, unser Cbm-Patenkind - Christoffel-Blindenmission

Fred, unser CBM-Patenkind

Gemeinsam Leben verändern

© CBM


STECKBRIEF

Fred wurde 2003 in

Uganda, im Mubenda

Distrikt geboren.

■ Er hat eine angeborene

Lippen-Kiefer-Gaumenspalte.

■ Er hat vier Geschwister

zwischen acht und

14 Jahren, Fred ist der

Jüngste.

■ Seine Mutter Sissy (31)

betreibt einen kleinen

Gemüseladen.

■ Sein Vater Yusuf (38) ist

Bauarbeiter.

Das ist Fred,

unser CBM-Patenkind

© CBM

Es ist ein Wunder, dass Fred lebt

Fred ist heute sechs Jahre alt. Er wurde

mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte

geboren und konnte deshalb als Baby

kaum Milch saugen und schlucken. Nur

dank der unendlichen Geduld seiner

Mutter hat Fred überlebt. Die Kinder

in der Nachbarschaft nennen ihn auch

„Survivor“ (der Überlebende). Denn viele

Kinder mit einer solchen Fehlbildung

verhungern in Uganda regelrecht.

Freds Eltern haben mehrfach versucht,

seine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte ope-

© CBM

rieren zu lassen. Aber zuerst war er zu

klein, dann gab es keinen Platz im Krankenhaus

und beim dritten Versuch war

Fred unterernährt und konnte deshalb

nicht operiert werden. „Da war Fred zwei

Jahre alt und wir wussten nicht mehr weiter“,

erzählt seine Mutter.

Armut und Behinderung:

ein Teufelskreis

Wegen seiner Behinderung kann Fred

nur sehr undeutlich sprechen. Deshalb

geht er auch nicht zur Schule, obwohl

er alt genug ist. Außerdem fürchtet er,

dass die anderen Kinder über ihn lachen.

„Ich kannte einen Jungen mit demselben

Problem“, sagt sein Vater. „Er sollte zur

Schule gehen, aber er versteckte sich immer

in den Büschen.“ Die Kinder schämen

sich und haben Angst. Wenn Fred dem

Teufelskreis aus Armut und Behinderung

entkommen will, braucht er mehr als nur

eine Operation.

Begleiten Sie Fred in den nächsten

Monaten und helfen Sie ihm langfristig.


Ich wünsche mir

„Ich würde gern in die Schule gehen und Englisch lernen.

Aber erst, wenn ich operiert bin und die anderen Kinder

nicht mehr über mich lachen. Dann muss ich nicht mehr

weglaufen und weinen.“

„Es wäre toll, wenn ich zusammen mit den anderen

Jungen Fußball spielen könnte.“

Viele Kinder mit Behinderungen haben ähnliche

Wünsche wie Fred. Als CBM-Kinderpate können Sie

ihnen nachhaltig helfen:

■ Mit 20 Euro im Monat, das sind 65 Cent am Tag, können Sie das

Leben armer Kinder mit einer Behinderung retten und für immer

verändern.

■ Die Kinder können zur Schule gehen, als Jugendliche einen Beruf

ergreifen und sich später selbst ernähren.

■ Mit Ihrer Hilfe wird es den Familien gelingen, dem Teufelskreis aus

Armut und Behinderung zu entkommen.

Bitte werden Sie CBM-Kinderpate! Es ist so einfach, Leben zu retten

und Kindern eine Zukunft zu schenken. Als CBM-Kinderpate helfen

Sie, Kinder mit Behinderungen in den ärmsten Ländern der Welt zu

fi nden, zu behandeln und zu begleiten. Schenken Sie diesen Kindern

Licht für ein ganzes Leben!

© CBM


DEMOKR.

REPUBLIK

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TANSANIA

0 50 100 km

Moroto

Soroti

Kioga-See

Mbale

KENIA

Schenken Sie Licht und Liebe

Die versteckten Kinder

Blinde Kinder aus Entwicklungsländern,

die Grauen Star haben und keine Augenoperation

erhalten, wachsen oft im

Verborgenen auf. Sie gehen nicht zur

Schule und werden meist gehänselt. Wie

viele Kinder mit Behinderung werden sie

regelrecht versteckt. Denn eine Behinderung

wird in Afrika als Stigma betrachtet.

Manche Menschen glauben sogar, die

Kinder seien von einem Dämon besessen.

In vielen Fällen ist Heilung zwar möglich,

aber sie scheitert oftmals an der Armut

der Eltern.

Zudem haben Kinder mit Behinderung,

die in Armut leben, schlechtere Überlebenschancen.

In manchen Ländern sterben bis

zu 80 Prozent aller Kinder mit Behinderung.

Das Herz heilen

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) hat

es sich zur Aufgabe gemacht, diese Kinder

zu finden und ihnen zu helfen. Unsere

Mitarbeiter gehen in die Dörfer und Gemeinden

und suchen gezielt nach Kindern

mit orthopädischen Problemen, Augen -

Für viele Kinder mit Behinderung bleibt die Schule nur ein Traum.

leiden, Lippen-Kiefer-Gaumen spalten und

anderen Behinderungen.

Der zweite Schritt ist die medizinische

Behandlung. Aber danach können wir die

Kinder nicht einfach nach Hause schicken.

Sie brauchen Begleitung auf ihrem Weg in

die Schule und den Beruf. Vor allem aber

benötigen sie Zeit und Hilfe, damit ihre

seelischen Wunden heilen können. Sie

müssen ihren Platz in der Familie und der

Dorfgemeinschaft neu finden. Alte Vor -

urteile und Ängste müssen überwunden

werden.

Licht statt Schatten

Als CBM-Kinderpate schenken Sie Kindern

wie Vincent Licht und eine Perspektive für

ihr Leben. Dank Ihrer Hilfe können wir sie

suchen, behandeln und begleiten. Sie

können in die Schule gehen und einen

Beruf erlernen. Damit haben Sie die

Chance, dem Teufelskreis aus Behinderung

und Armut dauerhaft zu entkommen.

Bitte fassen Sie sich ein Herz!

Werden Sie CBM-Kinderpate!

Nach der Behandlung

lassen wir die Kinder

nicht allein. Sie werden

etwa ein Jahr lang

gezielt gefördert.

Die Kinder können die

Schule besuchen und als

Jugendliche eine Berufsausbildung

machen.

Das ist ihre Chance, der

Armut zu entkommen.

© CBM

© CBM/argum/Einberger

© CBM/argum/Einberger

© CBM

Das Lauftraining macht sichtlich Spaß.


Helfen Sie Kindern wie Fred,

Freunde zu fi nden!

Christoffel-Blindenmission

Deutschland e.V.

Nibelungenstraße 124

64625 Bensheim

Tel.: (0 62 51) 1 31-4 56

Fax: (0 62 51) 1 31-1 89

E-Mail: informationen@cbm.de

www.cbm.de/Kinderpate

Konto 20 20

Bank für Sozialwirtschaft

BLZ: 370 205 00

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