Aufbau nachhaltiger Forschung in der Physiotherapie - Hochschule ...

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Neue Professur an der Hochschule Fresenius:

Aufbau nachhaltiger Forschung in der

Physiotherapie

Hochschule Fresenius

gemeinnützige GmbH

STANDORT IDSTEIN

Limburger Straße 2

D-65510 Idstein

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Idstein. Vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

wurde Dr. Thomas Wolf zum Professor an der Hochschule Fresenius

berufen. In seiner Antrittsvorlesung legte Wolf den Schwerpunkt

auf die Entwicklung hochwertiger Forschung in der Physiotherapie.

Unter dem Titel „High End“-Forschung in der Physiotherapie – Jeder fängt

mal klein an“ erläuterte Professor Dr. Thomas Wolf, warum eine exzellente

Forschung notwendig ist und wie Wege zur Qualitätssteigerung in der

Forschung aussehen können. Insbesondere die Aufgaben der Hochschulen

sei es, in bestimmten Forschungsbereichen Meilensteine zu setzen und darin

exzellent zu sein, so Wolf. Das spiegelt auch die Exzellenzinitiative des

Bundesministeriums für Bildung und Forschung wider, die die

Spitzenforschung an Hochschulen und Förderungskriterien definiert. Als

Kernkriterien für das Etablieren hochwertiger Forschung sieht Wolf

bestmögliche Betreuung, gezielte Nachwuchsförderung, innovative Konzepte

zur forschungsorientierten Lehre und die Qualität des Wissenstransfers.

Wolfs Ziel ist daher, an der Hochschule Fresenius physiotherapeutische

Forschungsthemen zu etablieren und Studierende frühestmöglich

einzubeziehen, um eine „High End“-Forschung zu erreichen. Die Forschung

beginne im Studium mit dem Erlernen des wissenschaftlichen Arbeitens. Mit

den Bachelorarbeiten unserer Studenten werde die Basis für weiterführende

Forschungen gelegt, so Wolf. Die Herausforderungen lägen im Mut,

innovativ und provokant zu denken und mit wissenschaftstheoretischem,

methodischen und statistischen Grundwissen weiterzuforschen – sei es in

Masterstudiengängen oder Forschungseinrichtungen. Als praktisches

Beispiel führte der neue Professor die Akrodynamische Therapie an: Die

Zuhörer konnten selbst ausprobieren, dass bei einer scheinbar isoliert


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ausgeführten Aktivierung der Fußmuskeln der gesamte Körper zwangsläufig

mit einbezogen wird. Wie man diesen Effekt für eine optimale Therapie

nutzen kann, erforscht Wolf derzeit mit Studierenden.

Zur Person:

Dr. rer. physiol. Thomas Wolf, Jahrgang 1971, ist stellvertretender

Studiendekan des Bachelor-Studiengangs Physiotherapie an der privaten

Hochschule Fresenius in Idstein. Er studierte 1991-1995

Sportwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz,

absolvierte zwischen 1997 und 2000 die Ausbildung zum Physiotherapeuten

an der staatlichen Schule für Physiotherapie der Mainzer Unimedizin.

Während seiner Anstellung als Lehrkraft an dieser Physiotherapieschule

promovierte er von 2006 bis 2009 zum einem Thema aus der

Schlaganfallforschung, bevor er 2010 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und

Dozent an die Hochschule Fresenius wechselte. Seine Studienschwerpunkte

sind insbesondere Fragestellungen der angewandten Physiotherapie und der

Schlaganfallforschung. Im April 2012 wurde er zum Professor berufen.

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