Seniorenratgeber Weißwasser, Niesky und Rothenburg 2012-2014

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Informationsbroschüre für Senioren und deren Angehörige für die Region um Weißwasser, Niesky und Rothenburg.

Seniorenratgeber

Weißwasser, Niesky

und Rothenburg

20122 – 2014

Informations- und Ratgeberbroschüre für Senioren und deren Angehörige

für die Region Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Seniorenratgeber

Bautzen

Lebenslanges Selbstbestimmtes wohnen

Wir bieten Ihnen nicht nur im Alter:

* barrierefreie Zugänge zur Hauseingangstür

* automatische Türöffnungsanlagen

* Aufzüge und Treppenlifte für einen bequemen Zugang zur Wohnung

* Aufstellung von Rollator- und Rollstuhlboxen möglich

* Haushaltsnahe Dienstleistung direkt in unserem Wohngebiet

(Tagespflege, Physiotherapie, Rechtsanwalt, Wohngebietstreff „Hallo Nachbar“)

Bei uns wohnen Sie auch im Alter richtig

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02943 Weißwasser Telefax: 03576 28 83 83 info@wgw-weisswasser.de

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Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

Grußwort des Herausgebers

Sehr geehrte Leserinnen

und Leser,

vor Ihnen liegt eine Informations-

und Ratgeberbroschüre

für Senioren und

deren Angehörige, die wir

erstmals für die Städte Weißwasser,

Rothenburg und

Niesky zusammengestellt

haben.

In den kommenden Jahren

wird die Zahl der älteren

Menschen auch in unserem Landkreis Görlitz weiter kräftig

ansteigen. Im Alter wird, das ist eine unabsehbare Tatsache,

der Lebensradius enger und die unmittelbare soziale Umgebung

für die Menschen immer bedeutsamer. Da, wo die Menschen

leben, muss die Fürsorge wahrgenommen und aktiv

gestaltet werden. So arbeitet z.B. die Landkreisverwaltung

unter anderem mittels integrierter Sozialplanung an der weiteren

Gestaltung eines Pflegenetzwerkes, auf das wir in der

Broschüre aufmerksam machen.

Neben flexiblen und individuellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten,

wie in unserer Broschüre herausgearbeitet, ist

auch eine selbstständige und aktive Lebensführung notwendig.

Menschen im Rentenalter übernehmen deshalb auch

vielfach ehrenamtliche Funktionen in Sport-, Kultur- und Heimatvereinen,

was nicht hoch genug bewertet werden kann.

Außerdem bewahrheitet sich das Motto „Man ist so jung, wie

man sich fühlt“ und es wird jetzt all das nachgeholt, was man

bisher nicht verwirklicht hat.

Aber zum Älterwerden gehören auch Fragen der Pflege und

Betreuung. Gesundheitliche Einschränkungen werden nicht

ausbleiben und damit rücken medizinische Untersuchungen,

Hilfsmittel für die Bewältigung des Alltags und Angebote für

die Betreuung im Pflegefall in das Blickfeld. Hier Bedarf es

der Hilfe, Fürsorge, Betreuung und Pflege durch Familienangehörige,

Freunde oder auch durch Dienste aus staatlichen,

kommunalen oder dem privaten Sektor. Auch hier

gibt dieser Ratgeber Orientierung und führt entsprechende

Ansprechpartner auf. Fragen nach Leistungen der Pflegeversicherung,

zu ambulanter Betreuung, zu betreutem Wohnen

oder Patientenverfügungen werden umfänglich beantwortet.

Machen Sie sich mit unserer Ratgeber- und Informationsbroschüre

vertraut und suchen Sie für sich die Antworten auf

Fragen, die Sie bewegen.

Als Herausgeber freue ich mich über Hinweise und Anregungen

zur weiteren Verbesserung des Ratgebers. Die Kontaktadresse

finden Sie auf Seite 31.

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlergehen

und herzliche Grüße Ihr

Hans-Henner Niese

Herausgeber

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Seniorenratgeber

Der Kreisseniorenrat

Mit der Neubildung des Landkreises Görlitz wurde durch den

Kreistag die Bündelung der bisherigen Seniorenvertretungen

der alten Landkreise und der Stadt Görlitz im Kreisseniorenrat

für den Landkreis Görlitz festgelegt. Das Gründungsstatut

und die Mitglieder für den Kreisseniorenrat Görlitz wurden

auf dem Kreistag am 28. 01. 2009 bestätigt.

Infolge der Größe des neuen Landkreises Görlitz und um die

bislang aufgebauten Strukturen der Seniorenarbeit in den

Regionen zu erhalten, bildet der Kreisseniorenrat drei regionale

Seniorenvertretungen.

Am 3. März 2009 erhielten die 30 Vertreter auf der 1. Sitzung

des Rates aus den Händen von Landrat Bernd Lange

ihre Berufungsurkunden. In der Sitzung wurde der Vorstand

berufen und die wichtigsten Aufgaben festgelegt. Der Vorstand

besteht aus den Vorsitzenden der Regionalvertretungen

und deren Stellvertreter. Diese wählten aus ihrer Mitte

Daniel Mosmann zum Vorsitzenden und aktuell Joachim Tempel

zum ersten Stellvertreter des Kreisseniorenrates.

Der Kreisseniorenrat möchte sich besonders auf folgende

Gebiete konzentrieren und dort tätig sein:

▪ Gesellschaftliche und politische Betätigung älterer Bürger,

Ehrenamt, Hilfe zur Selbsthilfe, Bildung

▪ Öffentlichkeitsarbeit zu Belangen älterer Bürger

▪ Wohnen im Alter

▪ im Bereich der Verkehrspolitik, der Weiterbildung und der

kulturellen Freizeitgestaltung

▪ in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den

polnischen und tschechischen Seniorenvertretern

Die regionalen Seniorenvertretungen:

1. Seniorenvertretung Görlitz:

Vorsitzender: Jochen Tempel

Stellvertreter: Karl-Heinz Neumann

2. Seniorenvertretung Löbau / Zittau

Vorsitzende: Heidemarie Fischer

Stellvertreterin: Dr. Ute Gnauck

Vorstand, v.l.n.r.: Herr Mosmann, Herr Neumann,

Herr Tempel, Frau Fischer, Herr Kolbe

3. Seniorenvertretung Niederschlesische Oberlausitz:

Vorsitzender: Hans-Jürgen Kolbe

Stellvertreter: Daniel Mosmann

Von den regionalen Seniorenvertretungen werden Sprechstunden

angeboten.

1. Seniorenvertretung Görlitz

Sprechzeiten: jeden 4. Donnerstag im Monat

9.30 – 11.30 Uhr, Rathaus Görlitz, Zimmer 400

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Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

2. Seniorenvertretung Löbau / Zittau

Sprechzeiten: jeden 1. und 3. Dienstag im Monat

9.00 – 10.00 Uhr, Außenstelle Zittau des Landratsamtes,

Hochwaldstr. 29

3. Seniorenvertretung Niederschlesische Oberlausitz

Sprechzeiten: jeden 1. Dienstag im Monat 9.30 – 11.30 Uhr

im Wechsel in Markersdorf Gemeindeamt, Tel. 035829 6300

und Reichenbach Rathaus, Tel. 035828 74311,

jeden 2. Mittwoch im Monat 10.00 – 12.00 Uhr, Weißwasser,

Rathaus, Eingang Karl-Marx-Str., Tel. 03576 2650

jeden letzten Dienstag im Monat 10.00 – 12.00 Uhr

Außenstelle Niesky des Landratsamtes,

Robert-Koch-Str. 1, Tel. 03588 285 197

Haben Sie Anregungen, Wünsche, Meinungen oder benötigen

Sie Auskünfte, wenden Sie sich bitte an das Landratsamt,

Dezernat IV, Tel. 03588 285-101 oder Sozialamt

Tel. 03583 72-1701.

Herr Mosmann, Vorsitzender

Kreisseniorenrat LK Görlitz

Wir vermieten vollsanierte

1 – 5 Raum-Wohnungen in Niesky und

Uhsmannsdorf. Gerne führen wir für

Sie die Verwaltung von Wohn- und

Gemeinschaftseigentum in unserer

Region durch.

Geschäftsführer

Herr André Müller

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Konrad-Wachsmann-Str. 28 | 02906 Niesky

Telefon 0 35 88/25 44-0 | Fax 25 44 20

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Seniorenratgeber

Pflegenetzwerk Landkreis

Görlitz

Seit dem 1. Januar 2009 haben alle Bürger einen individuellen

Rechtsanspruch auf eine Pflegeberatung nach § 7a

SGB XI. Seit 2009 gibt es deshalb einen virtuellen sächsischen

Pflegestützpunkt im Internet. Staatsministerin Christine

Clauß und Vertreter der Pflegekassen unterzeichneten 2009

bei der ersten landesweiten Netzwerkkonferenz eine Kooperationsvereinbarung.

Inhalt: Aufbau einer vernetzten Pflegeberatung.

Der Freistaat Sachsen hat sich demnach entschieden, keine

Pflegestützpunkte im Sinne des § 92c SGB XI einzurichten.

Dieser Rechtsanspruch wird mittels einer vernetzten Pflegeberatung

realisiert. Das geschieht über die Vernetzung der

vorhandenen Strukturen und deren weiteren Ausbau.

Der Landkreis Görlitz war eine von drei Modellregionen, in

der die vernetzte Pflegeberatung getestet wurde und seit

März 2010 weiterentwickelt wird.

Deshalb gibt es einen Rahmenplan Integrierte Sozialplanung

(ISP) – vom Kreistag 2010 beschlossen. Dieser ist handlungsleitend

für das gesamte Dezernat für Gesundheit und

Soziales und darüber hinaus. Die direkte Verbindung zwischen

Rahmenplan und Pflegenetz besteht durch die Handlungsschwerpunkte

neue Wohnformen und Inklusion. In ihm

gehören die Städte und Regionen Weißwasser, Rothenburg

und Niesky zum Planungsraum 1 und 2. (siehe Abbildung

Seite 5). Parallel wird in Zusammenarbeit mit dem Pflegenetzwerk

des Landkreises Görlitz und der „Initiative für Demenz“

am Martinshof Rothenburg Diakoniewerk ein Demenzwegweiser

erstellt.

Was ist mit den Senioren und Seniorinnen, die sich nicht im

Internet informieren können?

Telefonisch stehen den Ratsuchenden und Pflegebedürftigen

in erster Linie die Pflegeberater der Kassen zur Verfügung.

Diese müssen auch die Mitglieder anderer Krankenkassen

beraten.

Als Partner des Netzwerkes zählen insbesondere:

▪ die Kranken- und Pflegekassen

▪ der Landkreis und die Stadt Görlitz

▪ weitere Sozialleistungsträger

▪ die Leistungserbringer (z.B. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser,

Reha-Einrichtungen) und deren Verbände

▪ die Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen sowie

▪ die Anbieter niedrigschwelliger Betreuungsangebote.

Im Vordergrund der trägerübergreifenden Beratung steht dabei

der Grundsatz „ambulanter vor stationärer Versorgung“.

Nun gilt es, das Internetportal „Pflegenetz“ inhaltlich weiter

zu komplettieren.

Die genaue Bezeichnung lautet: www.pflegenetz.sachsen.de

Foto: Fotolia

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Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

Rohne

Mulkwitz

Schleife

Mühlrose

Trebendorf

Groß

Düben

Gablenz

Weißwasser

Köbeln

Krauschwitz

Weißkeißel

Bad

Muskau

Sagar

Halbendorf

Kromlau

Skerbersdorf

Landkreis Görlitz

PR 1 Weißwasser

43459 Einwohner

65,80 EW/km²

Planungsräume

(Ausschnitt)

Haide

Pechern

Werdeck

Podrosche

Klein-Priebus

Sprey

Nochten

Bärwalde

Boxberg

Steinbach

© 2011 Landkreis Görlitz - Integrierte Sozialplanung

Stand: 01.07.2011

Drehna

Rauden

Uhyst

Mönau

Reichwalde

Kringelsdorf

Stannewisch

Dürrbach

Bremenhain

Tschernske

Kosel

Hähnichen

Rothenburg

O.L.

Klitten

Spree

Jahmen

Kreba- Lache

Dunkelhäuser

Kaschel

Klein-Radisch Neudorf

Spreehammer

Zimpel

Trebus

Uhsmannsdorf

Petershain

Tauer

Geheege

Nieder-

Neundorf

Horscha

Horka

Mücka

Niesky

Biehain

Zentendorf

Dauban

See

Förstgen

Sproitz

Förstgen-Ost

Ödernitz

Leipgen

Quitzdorf

Steinölsa am See

Mückenhaiwasser

Kalt-

Deschka

Weigersdorf

Kollm

Ober

Prauske

Jänkendorf

Särichen

Neißeaue

Klein-

Hohendubrau

Zodel

Groß

Krauscha Groß-

Radisch

Diehsa

Kauscha

Waldhufen

Neu-

Groß Saubernitz

Thräna

Kodersdorf

Krauscha

Wiesa

Jerchwitz

Bahnhof Emmerichswalde

Sandförstgen

Nieder

Buchholz

Seifersdorf

Kodersdorf

Gebelzig

Feldhäuser Ludwigsdorf

Charlottenhof

Thiemendorf

Torga

Vierkirchen

Arnsdorf-

Tetta

Kunnersdorf

Prachenau

Hilbersdorf

Liebstein

Rotkretscham

Melaune Döbschütz Königshain

Schöpstal

Heideberg

Ebersbach

Krobnitz

Ditt-

Meuselwitz

Lehndordorf

Girbigsmanns-

Mengelshäuser

Reißaus

dorf

Löbensmüh

Schöps Borda Biesig

OehlischGoßwitz

Feldhäuser

Kreisstadt

Große Kreisstadt

Stadt

(Stand Einwohnerdaten 31.12.2010 | Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen)

Sitz Verwaltungsgemeinschaft / Verwaltungsverbund

Gemeinde

Ortsteil

Rietschen

Hammerstadt

Altliebel

Teicha

Neuliebel

Zoblitz

Reichenbach

O.L.

Sohland

a.R.

Daubitz

Friedersdorf

Deutsch-

Paulsdorf

Quolsdorf

Gersdorf

Jauernick-

Buschbach

Holtendorf

Markersdorf

Neusorge

Pfaffendorf

Lodenau

Görlitz

Weinhübel

Hagenwerder

PR 2 Niesky

45388 Einwohner

66,76 EW/km²

PR 3 Görlitz

55596 Einwohner

827,08 EW/km²

Landkreis Görlitz

276924 Einwohner

131,49 EW/km²

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Seniorenratgeber

Information und Beratung

In Weißwasser:

AOK Weißwasser, Schillerstr. 1, 02943 Weißwasser

DAK Weißwasser, Sachsendamm 32, 02943 Weißwasser,

Tel.: 03576 218330

BARMER GEK, Lutherstr. 71, 02943 Weißwasser,

Tel.: 018500 226100

IKK classic, Friedrich-Bodelschwingh-Straße 1

(Eingang Muskauer Str.), 02943 Weißwasser,

Tel.: 03576 205650

In Niesky:

AOK Niesky, Bautzener Str. 23, 02906 Niesky,

Tel.: 0180 2471000

BARMER GEK, Muskauer Str. 3, 02906 Niesky,

Tel.: 0185 00226050

IKK classic, Zinzendorfplatz 16, 02906 Niesky,

Tel.: 03588 201349

In Rothenburg:

AOK Görlitzer Str. 4, 02929 Rothenburg/O.L.,

Tel. 035891-37932

Weitere Ansprechpartner für Beratungen

Außenstellen der Landkreisverwaltung:

▪ Außenstelle Sozialamt, 02826 Görlitz, Otto-Müller-Str. 7,

SG Eingliederungshilfe für Behinderte, Tel: 03581 663-2173

SG Schwerbehindertenrecht, Tel: 03583 72-17 40

SG Wohngeld, Tel: 03585 44-17 60

SG Hilfe zur Pflege, Tel: 03583 72-17 10

In Görlitz:

AOK Görlitz,Klosterplatz 18-19, 02826 Görlitz,

Tel.: 0180 2471000

DAK Görlitz, Wilhelmsplatz 1, 02826 Görlitz,

Tel.: 03581 4797-0

Techniker Krankenkasse, Elisabethstr. 31, 02826 Görlitz,

Tel.: 03581 406277

BARMER GEK, Berliner Str. 37, 02826 Görlitz,

Tel.: 0800 332060-220

IKK classic, Wilhelmsplatz 7, 02826 Görlitz,

Tel.: 03581 6666-0

SBK Geschäftsstelle Görlitz, Postplatz 21, 02826 Görlitz,

Tel.: 03581 420761

8 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

Bretschi’s Back- und Tortenservice

Kuchen und Torten nach „Maß“!

Für Feiern, Jubiläen, Hochzeiten oder einfach,

weil man sich mal etwas gönnen möchte – mit

meinen Torten liegen Sie stets goldrichtig!

Zentendorfer Straße 14 · 02829 Neißeaue

Tel.: 03820 603 30

Web: www.back-und-tortenservice.de

Sweet water Station

restaurant - Hotel - Ballsaal

Krebaer Straße 9 - 02906 Niesky OT Kosel

tel.: (035894) 365 63

www.sweet-water-station.de - sweet-water-station@t-online.de

tägl. 11.30–14.30 Uhr und ab 17.00 Uhr - Diensttag Ruhetag

Schlemmer

Werkstatt

Partyservice & Mietkoch

aus Niesky

Buffetservice

Frühstück + Brunch

Candlelight-Dinner

Kein Stress – keine

Arbeit – kein

Abwasch – und am

Ende ist die Küche

sauber.

Uns finden Sie in:

Sachsendamm 32 /

Berliner Straße 2

02943 Weißwasser

Tel.: 03576/29 01 21

Im Möbelhaus

02906 Niesky

Tel.: 03588/20 55 40

und 21 63 06

www.holidayland-weisswasser.de

Jörg

Müller

Anfragen und Bestellungen unter

0171/543 90 94

oder unter:

Christophstraße 7a, 02906 Niesky

E-Mail: info@joergs-schlemmerwerkstatt.de

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Seniorenratgeber

▪ Außenstelle Gesundheitsamt, 02906 Niesky, Robert-

Koch-Str. 1, SG Amtsärztlicher Dienst, Tel. 03588 2850

SG Sozialpsychatrischer Dienst Tel. 03588 285-195

▪ Außenstelle Gesundheitsamt, 02943 Weißwasser, Teichstraße

18, SG Sozialpsychatrischer Dienst, Tel. 03581 663-

4305

Betreuungsbehörde Landkreis Görlitz

Beratung und Beglaubigungen nach vorheriger Vereinbarung.

▪ am Standort Niesky 03585 4416-78

▪ am Standort Weißwasser 03585 4416-79

Betreuungsrecht/Vormundschaftsgerichte

Amtsgericht Görlitz 02826 Görlitz, Postplatz 18

Tel. 03581 469-0

Vormundschaftsgericht Tel. 03581 469-2520

Amtsgericht Weißwasser

02943 Weißwasser, Marktplatz 1, Tel. 03576 2847-0

Vormundschaftsgericht: Tel. 03576 2847-28

VdK Sachsen

Beratungsstelle Görlitz: 02826 Görlitz, Elisabethstr. 10/11,

Tel. 03581 7656382

Neißgalerie, jeden 3. Di 11.00–14.00 Uhr

Beratungsstelle Weißwasser

02943 Weißwasser, Karl-Marx-Str. Tel. 03576 265422

Stadtverwaltung, Zi. 408, jeden 1. Do 9.00 – 12.00 Uhr

Foto: Fotolia

10 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

Bürgerbüros

Stadtverwaltung Weißwasser/O.L.

Marktplatz

02943 Weißwasser

Telefon: 03576/265-0

Montag und Mittwoch: geschlossen

Dienstag: 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Donnerstag: 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr

1. Samstag im Monat: 9.00 – 12.00 Uhr

Stadtverwaltung Rothenburg/O.L.

Marktplatz 1,

02929 Rothenburg/O.L.

Telefon: 035891 772-0,

Montag: 9.00 – 12.00 Uhr

Dienstag: 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Donnerstag: 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Stadtverwaltung Niesky

Öffnungszeiten Rathaus Niesky

Muskauer Str. 20/22

Tel. 03588 28 26 0

Montag: Sprechzeiten nach Vereinbarung

Dienstag und Mittwoch: 9.00 – 12.00 und 13.30 – 16.00 Uhr

Donnerstag: 9.00 – 12.00 und 13.30 – 18.00 Uhr

Freitag: Sprechzeiten nach Vereinbarung

Weißwasser, Brunnen am Boulevard

Niesky, Raschkehaus

/

ev. Kirche Rothenburg

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Seniorenratgeber

Sicher auf allen Wegen

Gott sei dank ist es so, dass vor dem Leben alle gleich sind.

Jeder erlebt auf seine Weise die Kindheit, die Jugend, die

Schaffensjahre und den Lebensabend. Ein Kreislauf, der unendlich

immer wieder und wieder von Neuem beginnt. Keiner

wird dem entrinnen!

Ja und wer denkt schon in jungen Jahren daran, dass auch

er mal älter wird, dass es auch bei ihm manchmal nicht mehr

so funktionieren kann wie einst?

Na klar, es ist das Recht der Jugend, das Leben in vollen Zügen

zu genießen und sich über Probleme, die vermeintlich

noch ganz weit weg liegen, keine Gedanken zu machen. Und

glücklicherweise sind wir ja in einem Land und in einer Zeit

angelangt, wo die meisten Menschen in fortgeschrittenen

Jahren nicht im Kämmerlein herum dümpeln oder gar ans

Bett gefesselt unter Schmerzen auf den Gevatter Tod warten

müssen. Die Wissenschaft, die Technik und die moderne

Medizin erlauben es uns bis ins hohe Alter hinein, aktiv am

gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und mobil zu bleiben.

Schön also, bereits als junger Mensch zu wissen, dass man

sich über den letzten Lebensabschnitt keine Sorgen machen

braucht und auch im goldenen Herbst seine Tage in vollen

Zügen genießen darf.

Damit das tatsächlich so geschehen kann, sollte man jedoch,

kommt man so langsam ins Rentenalter, einige kleine Regeln

beachten, wenn man als Fußgänger, Rad- oder Autofahrer am

mobilen Leben teilnimmt. Denn alles, das muss man wohl

oder übel einsehen, geht nun wirklich nicht mehr so, wie vor

20 oder 30 Jahren!

Damit Sie Ihre Lebensfreude und vor allem die Gesundheit

bewahren, an dieser Stelle einige Tipps, wie auch Sie im reiferen

Alter auf allen Wegen sicher und unfallfrei unterwegs

sein können.

Foto: sxc.hu

Sicher auf dem Weg zu Fuß

Leider sprechen Statistiken eine zu eindeutige Sprache, um

dieses Thema mit einer laschen Handbewegung, nach dem

Motto „alte Hasen wissen schon“, abzutun, denn jeder zweite

getötete Fußgänger im Straßenverkehr ist älter als 65 Jahre.

Die meisten dieser Unfälle passieren beim Überqueren von

Fahrbahnen an ungesicherten oder unübersichtlichen Stellen,

oft begünstigt durch das eingeschränkte Hör-, Seh- und

Reaktionsvermögen der potenziellen Unfallopfer.

Solche Äußerungen: „Wie konnte mir das nur passieren?“

Oder: „Den habe ich einfach nicht kommen sehen!“ zeigen,

dass die Verschlechterung der Sinneswahrnehmungen meist

ein über Jahre verlaufender, schleichender Prozess ist, der

von den betroffenen Personen gar nicht bewusst wahrgenommen

wird.

Beachten Sie als Fußgänger deshalb bitte diese einfachen

Regeln, damit Sie immer sicher ans Ziel kommen.

Regel Nr. 1: Tragen Sie helle, möglichst reflektierende, Kleidung

und überqueren die Fahrbahn, auch wenn damit ein

kleiner Umweg verbunden ist, an gesicherten Stellen, wie

12 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

Zebrastreifen und an Übergängen mit Fußgängerampel. Sollte

das absolut nicht möglich sein, beobachten Sie bitte den

Fahrzeugverkehr sehr aufmerksam und sehen lieber einmal

mehr als zu wenig hin. Betreten Sie nicht plötzlich, besonders

zwischen geparkten Autos, die Fahrbahn und nehmen Blickkontakt

mit dem Fahrzeugführer auf.

Regel Nr. 2: Wechseln Sie die Straßenseite an einer Ampelanlage

und diese schaltet plötzlich auf rot, dann gehen Sie auf

gar keinen Fall wieder zurück. Die Ampeln sind so geschaltet,

dass auch langsamere Personen noch sicher auf die andere

Seite kommen. Halten Sie auch hier wieder Blickkontakt mit

herannahenden Autofahrern und machen gegebenenfalls

durch Erheben des Armes oder Hochhalten des Stockes auf

sich aufmerksam. Wenn Fahrbahnen durch einen ausgebauten

Mittelstreifen getrennt sind, können Sie auf diesem

beruhigt stehen bleiben.

Regel Nr. 3: Rechnen Sie auch auf dem Gehweg, zum Beispiel

an Ein- und Ausfahrten, mit Fahrzeugverkehr. Ebenso können

ganz plötzlich Radfahrer oder Inline-Skater Ihren Weg

kreuzen. Rechnen Sie immer damit und erschrecken nicht,

denn letztere sind in der Regel Kinder und Jugendliche, die

sich bei ihrem Spiel kaum in die Lage älterer Menschen hinein

versetzen werden.

Sicher und unfallfrei mit dem Auto am Straßenverkehr

teilnehmen

Einen Führerschein und ein Auto bis ins hohe Alter zu besitzen

und fahren zu dürfen, bedeutet für ältere Menschen

ein bedeutendes Maß an Mobilität. Selbstverständlich treten

mit zunehmendem Alter körperliche Veränderungen ein, die

die Teilnahme am Straßenverkehr mehr oder weniger erschweren.

Dennoch ist gegen Senioren am Steuer, sollten

nicht schwerwiegende gesundheitliche Probleme dagegen

sprechen, grundsätzlich nichts einzuwenden.

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13


Seniorenratgeber

Eigens Senioren verfügen über eine lange Lebens- und oft

auch Kraftfahrererfahrung, die es ihnen ermöglicht, in vielen

Situationen und bei Gefahr versiert, souverän und abgeklärt

zu handeln. Das beweist auch die Statistik, nach der

die Altersgruppe von 18–25 Jahren das höchste Unfallrisiko

im Straßenverkehr darstellt. Man(n) ist eben nicht mehr der

scharrende Hengst, der an Kreuzungen mit quietschenden

Reifen beeindruckt, um dem weiblichen Geschlecht zu imponieren.

Und Frauen sind von Natur aus, überdies mit

zunehmendem Alter, sowieso die umsichtigeren Autofahrer.

Deshalb, liebe Senioren, keine Scheu vorm Lenkrad! Denn

die moderne Kraftfahrzeugtechnik bietet eine ganze Reihe

technischer Ausstattungen, die das Fahren wesentlich erleichtern.

Folgen Sie darum als erstes unserer

Empfehlung Nr. 1: Lassen Sie sich von ihrem Autohändler

gründlich beraten, welches Auto für Sie das sicherste und

bequemste Reisen ermöglicht, machen Sie eine Probefahrt

im favorisierten Modell und lassen Sie sich alle technischen

Details in Ruhe erklären. Bevorzugt ist Automatikgetriebe!

Empfehlung Nr. 2: Fahren Sie immer defensiv und vorausschauend.

Vermeiden Sie zu hohe Geschwindigkeiten auf Autobahnen.

Das bietet die beste Fahrsicherheit und bringt sie

gewiss wohlbehalten ans Ziel!

Empfehlung Nr. 3: Überprüfen Sie regelmäßig (ab dem 70.

Lebensjahr alle zwei Jahre) Ihre Fahrtauglichkeit und legen

den Führerschein, auch im Interesse Ihrer Mitmenschen,

lieber freiwillig in den Schrank, wenn Sie sich den Anforderungen

des Straßenverkehrs nicht mehr gewachsen fühlen oder

der Arzt Ihnen vom Autofahren abrät.

Sicher auf Achse in Bus und Bahn

Für einige ist es sicherer und kostengünstiger mit öffentlichen

Verkehrsmitteln unterwegs zu sein, als sich mit dem

Fahrrad abzustrampeln oder einem Auto zu belasten. Insbesondere

in der kalten und glatten Jahreszeit sind Busse und

Bahnen eine empfehlenswerte Alternative. Sie sind in nahezu

jedem Ort nutzbar, weil Deutschland über eines der modernsten

und dichtesten Nahverkehrssysteme der Welt verfügt.

Bis auf wenige Ausnahmen sind Autobusse, Straßenbahn

und Eisenbahnwaggons heute behinderten- und seniorenfreundlich

konstruiert und auch in ihrem Gesamtkonzept

haben Verkehrsunternehmen die Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe

berücksichtigt, so dass älteren Personen

einer Fahrt im Bus oder der Bahn, berücksichtigen sie die

nachfolgenden Hinweise, nichts entgegensteht.

Hinweis Nr. 1: Seien Sie in der Nähe und an Bus- und Bahnhaltestellen

sehr aufmerksam und halten genügend Abstand

zur Fahrbahn, respektive zur Bahnsteigkante, ein.

Hinweis Nr. 2: Suchen Sie sich schnell einen Sitzplatz und

achten Sie auf einen festen Halt.

Hinweis Nr. 3: Scheuen Sie sich nicht, Fahrgäste um Rat und

Hilfe zu bitten. Das gilt auch und gerade dann, wenn Sie sich

von anderen Personen belästigt fühlen.

Taxi-Fichtner

035771 556 20

Heideweg 2 • 02953 Bad Muskau

Funk: 0151/548 655 69

14 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

Im medizinischen Augenzentrum

Tiergartenstr. 1

02943 Weißwasser

Tel.: (03576) 21 81 81

Fax: (03576) 28 44 32

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15


Seniorenratgeber

Kleine Dinge mit guter

Wirkung – aktiv bleiben im

Alltag

Dass Rentner sprichwörtlich niemals Zeit haben, hat mit der

Zeit zu tun, über die sie nach dem Ausscheiden aus dem

Berufsleben endlich ganz nach eigenem Geschmack verfügen

können. Doch Vorsicht, wer zu viele Tage und Stunden

fest verplant, gerät schon bald wieder unter Stress und setzt

sich selbst unter Druck. Gefürchtet ist auch das andere Extrem,

das berüchtigte Loch, in das man fallen kann, wenn

die 10 bis 12 Arbeits- und Wegestunden und der tägliche

Kontakt zu den Kollegen wegfallen. Es kommt also auf die

richtige Mischung an, die Jahre nach den beruflichen Verpflichtungen

gut zu gestalten.

Hier ein paar Tipps für den guten Übergang ins Rentenalter:

1. Zeit für Hobby und Ehrenamt

Die Modellbaupläne oder die Handarbeiten liegen schon

lange in einer Kiste auf den Boden? Jetzt ist die Gelegenheit,

alte Hobbys wieder aufzunehmen oder ganz neue zu

finden. So entdecken beispielsweise viele Ruheständler die

Schätze im Altbestand der Bibliothek oder im Kreisarchiv und

arbeiten an der Geschichte ihres Vereins oder vergessener

Persönlichkeiten aus dem Wohnort. Auch etwas ganz Neues

anzufangen, kann reizvoll sein. Mit freudigen Gesichtern

werden auch in Vereinen Interessenten aller Art empfangen.

Am besten, man taucht mal bei einem Treff oder Vereinsabend

auf und schaut sich alles an. Wer sich nicht traut, kann

auch anrufen und zuerst bei einem Gespräch mit einem Vorstandsmitglied

klären, ob für die eigenen Wünsche Bedarf

besteht. Gerade im organisatorischen Bereich sind Mitstreiter

heiß begehrt. Wer sich nicht mit festen Vereinsstrukturen

anfreunden möchte, kann beispielsweise im sozialen Be-

reich als „Besuchsfee“ im Krankenhaus, als „Oma“ ehrenhalber

oder „Vorleser“ in einem Altenheim anderen Menschen

Freude schenken.

2. Bewegung, aber mit Spaß

Wie sagt der Hausarzt schon seit Jahren? Mindestens zweimal

die Woche eine halbe Stunde Sport hält fit und hilft dem

Kreislauf. Diese Zeit – und möglichst noch ein wenig mehr

– sollte man sich nehmen. Entweder im Seniorenkreis einer

schon früher betriebenen Sportart oder als Neuanfang. Ob

Tanzen, Yoga, Wassergymnastik, Wandern oder Bowling – es

gibt viele Angebote. Meist auch Schnupperstunden der Anbieter

oder Vereine, bei denen man herausfinden kann, ob

es das Richtige für einen ist. Viele Kurse werden übrigens

von Krankenkassen bezuschusst und gerade in den speziellen

Seniorenstunden sind Spaß und Lebensfreude ganz groß

geschrieben. Man sollte also probieren, was gefällt und dem

eigenen Körper gut tut.

3. Lernen nach eigener Fasson

Der vom Enkel ins Haus gebrachte PC ist immer noch ein

Buch mit sieben Siegeln und verstaubt deshalb? Das muss

nicht so bleiben. Denn gerade, wenn die Kinder und Enkel

weit weg sind, kann man via PC und Internet an ihrem Leben

teilhaben. Oder sich auf die nächste Kreuzfahrt mit einigen

italienischen oder spanischen Sätzen vorbereiten und sogar

mit etwas mehr Verständnis für die digitale Kamera unterwegs

auf den Auslöser drücken. Fast für alle Lebens- und Interessenlagen

bieten beispielsweise Volkshochschulen auch

für Rentner bezahlbare Kurse. Was Sie also schon immer mal

wissen wollten, können Sie auch im höheren Lebensalter

noch lernen. Nicht nur der Körper und die Seele, auch der

Geist wollen schließlich nicht verrosten.

16 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

Sicherheitstipps der Polizei

Gerade auf ältere Menschen haben es Gauner und Trickbetrüger

häufig abgesehen. Die Palette reicht von völlig überteuerten

Notruftelefonen über neue Sicherheitstüren bis hin

zu immer neuen Variationen des „Enkeltricks“ bis zu teuren

Verträgen an der Haustür oder bei Kaffeefahrten. Es wird

sicherlich in den nächsten Jahren immer wieder neue Variationen

der Betrugsmaschen geben.

Hier einige Tipps der Polizei:

Wenn es an der Wohnungstür klingelt:

▪ Keine Fremden in die Wohnung lassen (Oft geben sich Betrüger

als Vertreter der Rentenversicherung oder der Stadtwerke,

des Vermieters bzw. von Krankenkassen aus). Man

kann nach dem Namen und dem vermeintlichen Auftraggeber

fragen, die Tür wieder schließen und telefonisch

nachfragen. Tatsächliche Behördenvertreter oder seriöse

Sammler werden diese Rückfrage nicht fürchten, sondern

warten oder wiederkommen.

▪ Nicht auf Mitleidsmaschen oder vermeintliche Umfragen

hereinfallen (Als Tierschützer oder Vertreter von Behinderteneinrichtungen

tarnen sich Betrüger insbesondere um

die Weihnachtszeit). Auch hier gilt: solche Leute niemals in

die Wohnung lassen und nichts an der Wohnungstür unterschreiben!

Wenn man bedrängt wird, kann man eine Visitenkarte

oder vermeintliche Unterlagen fordern und sollte

diese immer in Ruhe mit Vertrauenspersonen durchsehen.

Wenn „Verwandte“ in Not sind:

▪ Die „Enkeltrickbetrüger“ wissen nicht einmal, wie die Enkel

oder Neffen heißen. Aber sie bekommen es bei einem ersten,

geschickt geführten Telefonat oft heraus und verstehen

es dann, dramatische Geschichten zu erzählen. Doch

ehe man mit der „Freundin“ oder einem „Abgesandten“ des

vermeintlichen Verwandten zur Bank geht oder zur Geldkassette

greift, sollte man bei dessen Eltern rückfragen. Und

muss man wirklich innerhalb einer Stunde jemanden aus

der Patsche helfen, der seine Oma schon Jahre nicht mehr

besucht hat und ihr nicht vertraut ist?

Wenn Gewinne und Geschenke locken:

▪ Im Briefkasten oder auf dem Computer kommen sie immer

wieder an – die tollen Nachrichten, dass man eine Reise,

ein Auto oder einen Batzen Geld gewonnen hat. Doch

Vorsicht! Im „besten“ Fall geben arglose Verbraucher bei

der Antwort nur Ihre persönlichen Daten für kommerzielle

Adresssammler preis. Im schlimmsten Fall unterschreibt

man mit seinem Namen eine kostenpflichtige Bestellung

oder gar eine Einzugsermächtigung für die ebenfalls (zur

Gewinnauszahlung) abgefragten Konten.

▪ Die fiesen Fallen lauern im Kleingedruckten. Auch hier gilt:

Kontrolle ist besser als Vertrauen! Laut Gesetz müssen

angekündigte Gewinnversprechungen zwar erfüllt werden,

aber wenn die Firma nur eine Postfachadresse aufweist

oder im Ausland sitzt, ist das kaum einklagbar. Also nehmen

Sie sich vorher die Zeit und prüfen genau, wer da

Gewinne verspricht.

▪ Einen netten kostenlosen Ausflug per Bus oder Schiff, dazu

Wasserkocher, ungarische Salami oder ein neues Federbett

als Draufgabe – das versprechen die Anbieter von

Kaffeefahrten. Und das gibt es zuweilen auch. Bei diesen

Fahrten oder (durchaus auch ins Ausland führenden) Reisen,

geht es um nichts anderes als um den Verkauf von

Waren. Dagegen spricht nichts, solange Teilnehmer nicht in

einsamen Gasthöfen zum Kauf oder zum Erwerb völlig überteuerter

Dinge genötigt werden. Wer an Kaffeefahrten oder

Werbereisen teilnimmt und die angebotenen Waren kaufen

möchte, sollte prüfen, ob auf dem Kaufvertrag die Adresse

der Firma vollständig ist, eine Widerrufsbelehrung im Vertrag

enthalten ist und die Kunden ein Duplikat des Vertrages

bekommen. Nur für deutsche Firmen gilt das deutsche

17


Seniorenratgeber

Widerrufsrecht!! Und nur per Einschreiben mit Rückschein

kann man den auf einer Kaffeefahrt geschlossenen Vertrag

widerrufen.

Kann ich am Telefon oder an der Haustür abgeschlossene

Verträge widerrufen?

Einheitlich gilt: Ja!

Grundsätzlich sind Telefonanrufe zu Werbezwecken ohne

Einwilligung des Verbrauchers nach dem „Gesetz gegen den

unlauteren Wettbewerb“ (UWG), einschließlich der Unterdrückung

der Rufnummer, in Deutschland verboten. Verstöße

dagegen können der Bundesnetzagentur gemeldet werden.

Doch trotzdem sind am Telefon zustande gekommene Verträge

gültig! Es gilt jedoch eine Widerrufsfrist von zwei oder

vier Wochen, ab Erhalt der Widerrufsbelehrung. Der Widerruf

kann durch das Zurückschicken der Ware oder schriftlich

geschehen. Machen Sie das per Brief, dann befördern Sie

diesen bitte per Einschreiben mit Rückschein, um sicher

zugehen, dass Ihr Wille auch ankommt.

Das gilt natürlich auch für an der Haustür abgeschlossene

Verträge. Hier gilt eine Widerrufsfrist von zwei Wochen.

Achtung! Das Widerrufsrecht gilt neuerdings auch für

Zeitschriften-Abonnements, Wett- und Lottoverträge!

Sollten sie also doch einmal in eine Falle getappt oder dem

Charme einer Stimme, beziehungsweise dem Anblick eines

Menschen erlegen sein, keine Panik!

Beraten Sie sich noch einmal mit Ihren Verwandten oder

Freunden, oder informieren Sie sich bei einer Verbraucherschutzzentrale

in Ihrer Nähe.

Lassen Sie aber auf keinen Fall die Widerrufszeit ungenutzt

verstreichen! Denn dann wird es sehr schwierig aus diesen

Verträgen herauszukommen und Sie müssen zahlen, ob sie

wollen oder nicht!

ab März 2012 zertifizierter

„Fachbetrieb für seniorenund

behindertengerechte

Installation“

18 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

Sicher und unbeschwert

wohnen im Alter

Kommt man so langsam über die 60 und das Rentenalter

rückt näher, stellen sich viele ernsthaft die Frage: Wie kann

ich in Ruhe, sicher und unbeschwert meinen Lebensabend

genießen?

Wie kann ich noch aktiv werden, wie werde ich meine Freizeit

verbringen, welche Hobbys kann ich pflegen und vor allem:

Wie und wo werde ich angemessen und gemütlich wohnen

können?

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Für jeden Bedarf die passende Wohnform im Alter

Wenn das Treppen steigen beschwerlicher wird und sich gesundheitliche

Einschränkungen bemerkbar machen, wird es

Zeit, einige Jahre voraus zu denken. Wie möchte man leben,

wenn sich vom Einkauf bis zur Hausarbeit immer mehr

Hürden im Alltag auftun oder nach dem Tod des Partners

Einsamkeit droht? Auch wer eigentlich nicht umziehen oder

zumindest in der vertrauten Wohngegend bleiben möchte,

sollte sich rechtzeitig umschauen, welche Wohnmöglichkeiten

für Senioren im Raum Weißwasser, Niesky und

Rothenburg geboten werden. Gelegenheiten dazu sind Tage

der offenen Tür oder Eröffnungen von Wohnanlagen und

Heimen, aber auch individuell lässt sich eine Besichtigung

mit ausführlicher Beratung vereinbaren. So kann man sich

ein Bild machen, vergleichen und vielleicht eigene Wünsche

rechtzeitig umsetzen.

Im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung bleiben

Über Zuschüsse bei schon bestehender Pflegebedürftigkeit

und Kredite können altersgerechte Umbauten von der Badewanne

mit Einstiegstür über Treppenlifte bis zur Beseitigung

von Türschwellen finanziert werden. Allerdings erfordert die

Suche nach unterschiedlichen Fördermöglichkeiten und

19


Seniorenratgeber

deren Beantragung viel Kraft und Aufwand. Gut dran ist

jeder ältere Hausbesitzer, der dabei auf die Unterstützung

von Familienangehörigen zurück greifen kann und im Idealfall

danach nicht nur von breiteren Türen und der ebenerdigen

Dusche profitiert, sondern die Alltagshilfe der Familie

dazu bekommt. Wo Alt und Jung unter einem Dach wohnen,

wird es auch nicht einsam. Mieter hingegen sollten sich nicht

scheuen, mit ihrem Vermieter zu sprechen. Viele Wohnbaugesellschaften

oder -genossenschaften sind durchaus zu

kleineren Umbauten bereit oder haben alternativ schon altersgerechte

Wohnungen oder sogar betreute Wohnungen im

Angebot. Zum Service gehören meist auch die Unterstützung

für den Umzug und Hilfe bei Behördenanträgen.

Verfallen Sie nicht in Hektik und treffen übereilte Umzugsentscheidungen,

sondern setzen sich zunächst einmal in

Ruhe hin und prüfen an Hand einer auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten

Checkliste, ob und wo Änderungen in der Wohnung

notwendig sind und ob die Infrastruktur der näheren

Umgebung ein angenehmes Wohnen für die nächsten Jahrzehnte

möglich macht.

Diese Fragen sollten auf Ihrer Liste stehen:

Wie ist es um die Infrastruktur in meinem Wohnumfeld

bestellt?

▪ Kann ich meine Einkäufe zu Fuß erledigen?

▪ Ist meine Wohnung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen?

Sind Haltestellen in der Nähe?

▪ Sind Arztpraxen und Apotheken vorhanden?

▪ Kann ich soziale und kulturelle Einrichtungen/Treffpunkte

am Ort nutzen?

Wo liegt meine Wohnung und wie ist sie allgemein beschaffen?

▪ Liegt meine Wohnung im Parterre oder ist ein Aufzug

vorhanden?

▪ Lebe ich in einem ruhigen Umfeld oder ist mit Lärmbelästigungen

(Gaststätten, Betriebe u.ä.) zu rechnen?

▪ Entspricht die Wohnungsgröße meinen Bedürfnissen?

▪ Hat die Wohnung eine Zentral- oder Etagenheizung und

fließend Warmwasser?

▪ Ist die Wohnung sicher? (Türen, Fenster einbruchhemmend

bzw. -sicher?)

▪ Sind alle Medienanschlüsse und genügend Steckdosen

vorhanden?

▪ Ist die Wohnung schwellenfrei und Türen auch für einen

Rollstuhl ausreichend breit?

▪ Ist ein Balkon, eine Terrasse oder ein Garten vorhanden?

Entspricht der Hauseingang meinen Anforderungen?

▪ Ist der Hauseingang stufenfrei? Gibt es Stolperfallen?

▪ Kann man die Haustür einfach und leicht öffnen bzw.

schließen?

▪ Sind der Hauseingang, die Hausnummer und die Klingelschilder

ausreichend beleuchtet?

Wie ist der Zustand von Hausflur und Treppenhaus?

▪ Sind Flur und Treppen hell genug beleuchtet? Brennt das

Licht lange genug?

▪ Kann der Briefkasten bequem geleert werden?

▪ Sind Handläufe möglichst beidseitig angebracht?

▪ Ist der Bodenbelag auf Flur und Treppe trittsicher?

Ist meine Küche altersgerecht nutzbar?

▪ Habe ich ausreichend Platz in der Küche?

▪ Haben die Arbeitsflächen die optimale Höhe? Kann ich auch

im Sitzen arbeiten?

▪ Sind alle Schränke, insbesondere die Türen der Hängeschränke,

gut erreichbar?

▪ Ist die Beleuchtung ausreichend?

▪ Können Bad und WC beschwerdefrei benutzt werden?

▪ Ist Bad und Toilette groß genug auch für einen Rollstuhl?

20 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

▪ Sind rutschfeste Fußböden vorhanden?

▪ Befinden sich Haltegriffe an Wanne, Dusche und WC?

▪ Hängen Spiegel und Waschbecken in der richtigen Höhe,

sodass sie auch im Sitzen genutzt werden können?

▪ Ist die Toilette bequem zugänglich?

Fühle ich mich in meinem Schlafzimmer wohl?

▪ Ist genügend Platz vor dem Kleiderschrank?

▪ Kann ich Lichtschalter auch im Dunkeln bedienen?

▪ Sind neben dem Bett genügend große Abstellflächen; ausreichend

für Wecker, Getränke, Medikamente und ein Telefon?

Boulevard Weißwasser

Haben Sie all diese Fragen mit „ja“ beantworten können?

Dann herzlichen Glückwunsch! Sie wohnen in einer ideal altersgerecht

eingerichteten Wohnung, bzw. haben sich eine solche

ausgesucht. Wenn nein, dann werden Sie nicht gleich mutlos,

denn auch mit kleinen Abstrichen kann man angenehm

leben. Wie der Volksmund sagt: „Nichts ist vollkommen!“

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Rothenburg

21


Seniorenratgeber

Ein Anspruch auf

Leistungen der Pflegeversicherung

Ob Pflegebedürftigkeit vorliegt und damit Leistungen aus der

gesetzlichen Pflegeversicherung gewährt werden, wird durch

den Medizinischen Dienst der Krankenkassen festgestellt.

Voraussetzung ist ein Antrag und eine mehrjährige vorherige

Einzahlung des Betroffenen oder seiner Angehörigen in

die Pflegeversicherung. Niemand, der im Alltagsleben nicht

mehr allein zurecht kommt, sollte sich scheuen, diese Leistungen

zu beantragen. Beratungsstellen der Pflegekassen,

Wohlfahrtsverbände und das Sozialamt des Kreises, helfen

dabei.

Wenn es allein nicht mehr geht:

▪ Kommt der Anstoß zumeist vom Hausarzt, während eines

Krankenhaus- oder Rehaaufenthaltes oder von Angehörigen,

die bereits Hilfe im Alltag leisten

▪ Sollte man die kostenlosen Beratungsangebote der Seniorenvereine

oder der Träger Freier Wohlfahrtsverbände, der

Pflegekassen oder des Sozialamtes nutzen. (Die Pflegekassen

haben gem. § 7a SGB XI spezielle Pflegeberater)

▪ Hier gibt es auch Hilfestellung beim Ausfüllen von Formularen

und Anträgen und detaillierte Informationen über verschiedene

Sach- und Geldleistungen

Pflegestufen und Pflegeleistungen

Voraussetzung für die Aufnahme in ein Pflegeheim oder andere

finanzielle Leistungen ist immer das Vorliegen einer

Pflegestufe.

▪ Pflegestufe I – mindestens einmal täglich Hilfe bei mindestens

zwei täglichen Verrichtungen verschiedener Bereiche,

die insgesamt anderthalb Stunden umfassen

▪ Pflegestufe II – mindestens dreimal täglich zu verschiedenen

Tageszeiten Hilfe bei Körperpflege, Ernährung oder

Mobilität und Hauswirtschaft mit einem Aufwand von mehr

als drei Stunden

▪ Pflegestufe III – Tag und Nacht tägliche Pflegebedürftigkeit

(einschl. Hauswirtschaft für mindestens 6 Std.)

Die Aufnahme in ein Altenpflegeheim (Die Aufnahme in ein

Altenpflegeheim ohne Pflegestufe ist nicht oder nur in besonderen

Ausnahmefällen möglich, denn die Pflegeheime haben

einen Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen für qualifiziert

Pflegebedürftige!)

Meine Frage als Gesundheitsexperte:

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23


Seniorenratgeber

Die Bestellung von Pflege- und Hauswirtschaftsdiensten ist

grundsätzlich auch ohne Pflegestufe möglich, wäre dann

aber komplett aus eigenen finanziellen Mitteln zu bestreiten.

Der monatliche Pflegesatz ist in jedem Heim verschieden und

setzt sich aus

▪ Kosten für Pflege und soziale Betreuung

▪ Kosten für Unterkunft- und Verpflegung (Hotelkosten)

▪ Investitionskosten der Einrichtung (Abschreibung, Inventar,

Strom und Heizung usw. zusammen)

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Unsere Dienste sind Ihre Hilfe im täglichen Leben,

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Pflegestufe I – Erhebliche Pflegebedürftigkeit

▪ Es besteht mindestens einmal täglich Hilfebedarf. Die Hilfe

wird für wenigstens zwei Verrichtungen aus einem oder

mehreren Bereichen (Körperpflege, Ernährung oder Bewegung)

benötigt

▪ Zusätzlich ist mehrfach in der Woche Unterstützung bei

hauswirtschaftlichen Tätigkeiten notwendig

▪ Der zeitliche Mindestaufwand für die Pflege beträgt 1 ½

Stunden pro Wochentag. Dabei muss die Grundpflege,

mindestens 46 Minuten, gegenüber der Hauswirtschaft

überwiegen

Pflegestufe II – Schwerpflegebedürftige

▪ Es besteht mindestens dreimal täglich, zu verschiedenen

Zeiten, Hilfebedarf

▪ Der Hilfebedarf besteht zu verschiedenen Tageszeiten

▪ Die Hilfe wird im Bereich der Körperpflege, der Ernährung

oder der Bewegung benötigt

▪ Zusätzlich ist mehrfach in der Woche Unterstützung bei

hauswirtschaftlichen Tätigkeiten erforderlich

▪ Der zeitliche Mindestaufwand für die Pflege beträgt drei

Stunden pro Wochentag. Hiervon müssen mindestens zwei

Stunden auf die Grundpflege entfallen

24 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

Pflegestufe III – Schwerstpflegebedürftige

▪ Es besteht täglich rund um die Uhr, auch nachts Hilfebedarf

▪ Die Hilfe wird bei der Körperpflege, der Ernährung oder der

Bewegung notwendig

▪ Zusätzlich ist mehrfach in der Woche Unterstützung bei

hauswirtschaftlichen Tätigkeiten notwendig

▪ Der zeitliche Mindestaufwand für die Pflege beträgt fünf

Stunden pro Wochentag. Hiervon müssen mindestens vier

Stunden auf die Grundpflege entfallen

Härtefallregelung:

Sind die Voraussetzungen der Pflegestufe III erfüllt, übersteigt

die geleistete Pflege diese Bedingungen aber noch

deutlich, kann die Härtefallregelung in Anspruch genommen

werden. Sie greift, wenn auch nachts regelmäßig zwei Pflegepersonen

gleichzeitig benötigt werden oder die Hilfe bei der

Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität (Grundpflege)

täglich durchschnittlich sieben Stunden erfordern, wobei

mindestens zwei Stunden auf die Nacht entfallen müssen.

Pflege in der Familie oder ambulant oder im betreuten

Wohnen

Sofern – bei festgestellter Pflegebedürftigkeit – Hilfe erforderlich

ist, man aber nicht ins Heim möchte, sondern Angehörige

die Pflege übernehmen, werden folgende Leistungen als

Pflegegeld monatlich gezahlt:

seit 01.01.2010 ab 01.01.2012

▪ 225,00 € ▪ 235,00 € bei Pflegestufe I

▪ 430,00 € ▪ 440,00 € bei Pflegestufe II

▪ 685,00 € ▪ 700,00 € bei Pflegestufe III

Leistungen gibt es zudem für Ersatzpflegekräfte während

des Urlaubs oder bei Krankheit sowie für Kurzzeit- und teilstationäre

Pflege.

Für die häusliche Pflege durch ambulante Pflegedienste und

andere Vertragspartner der Pflegekassen werden bezahlt:

seit 01.01.2010 ab 01.01.2012

▪ 440,00 € – ▪ 450,00 € – bei Pflegestufe I –

1510,00 € 1550,00 € Pflegestufe III

(Zuschüsse für notwendige Umbauten in der eigenen Wohnung

sind möglich).

Für die stationäre Pflege in Heimen übernimmt die Pflegeversicherung

für die pflegerische, medizinische und soziale

Betreuung bis:

seit 01.01.2010 ab 01.01.2012

▪ 1023,00 € ▪ 1023,00 € bei Pflegestufe I

▪ 1279,00 € ▪ 1279,00 € bei Pflegestufe II

▪ 1510,00 € ▪ 1550,00 € bei Pflegestufe III

Jedoch darf der Betrag 75 % der Kosten des Heimentgeltes

nicht übersteigen.

In Einrichtungen des betreuten Wohnens gibt es meist auch

einen Pflegedienst im Haus, der bei Antragstellungen rund

um die Pflege und notwendiger Hilfsmittel (wie Rollstuhl oder

Pflegebett) behilflich ist.

Löwen-Apotheke

Marguerite Krautzig

Berliner Straße 2 02943 Weißwasser

Telefon: 03576/20 77 52

Fax: 03576/20 88 16

E-Mail: loewenapo_wsw@yahoo.de

25


Seniorenratgeber

Kriterien zur Auswahl eines

ambulanten Pflegedienstes

und -heimes

Tipp: Nehmen Sie in allen Fällen zu den Gesprächen und zur

Besichtigung eine Begleitperson mit, die darauf achtet, dass

alle wichtigen Fragen ausreichend beantwortet werden!

Auswahlkriterien für den Pflegedienst zu Hause

▪ Sind die Mitarbeiter sympathisch? Der Dienst kommt regelmäßig

zu Ihnen. Fühlen Sie sich nicht wohl, besprechen Sie

die Angelegenheit mit dem Dienst oder beauftragen Sie

einen nahen Angehörigen damit.

▪ Ist der Pflegedienst Vertragspartner Ihres Kostenträgers?

▪ Ist der Pflegedienst rund um die Uhr erreichbar oder erreichen

Sie außerhalb der Bürozeiten nur einen Anrufbeantworter?

▪ Können Sie vor Vertragsabschluss mit Ihren künftigen

Pflegekräften sprechen?

▪ Bietet der Pflegedienst ein unverbindliches Vorgespräch an?

▪ Werden Fragen freundlich und geduldig beantwortet?

▪ Wird offen auf Wünsche eingegangen?

▪ Kann der Pflegedienst bei Verbesserungsmaßnahmen von

technischen Hilfsmitteln (höhenverstellbares Bett) oder Umbauten

im Badezimmer beraten? Hilft er beim Organisieren

und bei der Antragsstellung?

▪ Informiert der Pflegedienst auch über die Installation eines

Hausnotrufgerätes?

▪ Informiert der Dienst darüber, welche der benötigten Hilfen

mit der Pflegekasse abgerechnet werden, und welche Kosten

Sie eventuell selber tragen müssen?

▪ Wechseln die Pflegekräfte häufig? Wenig Wechsel ist gut für

die Bildung eines Vertrauensverhältnisses!

▪ Arbeitet der Pflegedienst mit dem behandelnden Hausarzt

zusammen? Regelmäßige Rücksprachen können aktuelle

Veränderungen der Pflegebedürftigkeit unmittelbar in den

Pflege- und Behandlungsprozess einfließen lassen!

▪ Werden Ihre Wünsche bezüglich der eingesetzten Pflegekräfte

(Männer oder Frauen) und der Pflegezeiten berücksichtigt?

▪ Werden im Vertrag Vorauszahlungen gefordert? Das ist

nicht üblich, ablehnen!

▪ Bekommen Sie die Zeit, den Vertrag vor Unterschriftsleistung

nochmals in Ruhe zu Hause zu prüfen?

▪ Räumt Ihnen der Dienst die gesetzliche Kündigungsfrist von

14 Tagen ein?

▪ Weist der Dienst alle Kosten, die nicht von der Pflegekasse

übernommen werden, monatlich deutlich als ihren Eigenteil

aus?

▪ Wird die Pflegedokumentation in der Wohnung hinterlegt,

können Sie jederzeit Einsicht nehmen?

▪ Einmal pro Monat muss Ihnen der Pflegedienst einen Leistungsnachweis

über die erbrachten Pflegeleistungen zur

Unterschrift vorlegen. Das Abrechnungsblatt muss eine

Auflistung über die Pflegezeiten und Pflegetätigkeiten enthalten.

Aus rechtlichen Gründen kann der Vertragspartner

nur die pflegebedürftige Person selber sein!

Heimauswahlkriterien

▪ Sind die Mitarbeiter sympathisch?

▪ Gibt es eine ausreichende Betreuung der Heimbewohner

auch nachts und am Wochenende?

▪ Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den

Wohnbereich des Pflegebedürftigen zuständig, wie viele

Pflegepersonen leben dort?

▪ Gibt es einen Arzt in der Nähe / im Haus?

▪ Können die Heimbewohner eigene Möbel, Teppiche, Gardinen

usw. mitbringen?

▪ Wie viele Heimbewohner müssen sich Nebenräume wie Bad

und Toilette teilen?

26 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

▪ Wie oft und zu welcher Tageszeit wird sauber gemacht?

Wer übernimmt die Schönheitsreparaturen und Malerarbeiten

im Zimmer?

▪ Gibt es Aufenthalts-, Speise-, Hobby- und Fernsehräume,

Teeküchen?

▪ Wie viele Mahlzeiten gibt es täglich? Kann zwischen verschieden

Gerichten gewählt werden?

▪ Gibt es einen Zimmerservice? Zu welchen Kosten?

▪ Gibt es einen Sozialdienst?

▪ Wie ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmitteln?

▪ Gibt es eine Nachverpflegung, wenn ein Heimbewohner die

Essenszeiten nicht einhält, zu welchen Mehrkosten?

▪ Können Tiere mit ins Heim gebracht werden?

▪ Wie oft und zu welchen Zeiten können die Heimbewohner

im Heim besucht werden?

▪ Entstehen dem Bewohner Sonderkosten neben der regelmäßigen

Heimkostenrechnung?

▪ Ist der Empfang Tag und Nacht besetzt?

▪ Gibt es Gottesdienst und Andachten oder entsprechende

Gesprächsmöglichkeiten?

▪ Ist Radiohören und Fernsehen jederzeit möglich?

▪ Welche Mitbestimmungsrechte hat der Heimbewohner- /

Heimbeirat?

Der Heimvertrag – Was ist zu beachten?

▪ Der Vertrag soll in verständlichen Worten geschrieben sein.

Die wichtigsten Leistungen und Kündigungsfristen müssen

klar dargelegt sein. Änderungen, Ergänzungen oder Streichungen

sind stets schriftlich zu vereinbaren.

▪ Eine genaue Aufschlüsselung der Kosten für die Bewohner,

wie Unterbringung, Verpflegung, Pflege- und Nebenkosten

sowie für Heiminvestitionen sollte im Vertrag enthalten sein.

▪ Da es meist der Fall ist, dass die Einhaltung der Heimordnung

ein Bestandteil des Vertrages ist, sollten Sie die Heimordnung

vor Unterzeichnung des Vertrages genau prüfen.

Reglementierungen und unsinnige Einschränkungen sollten

in der Heimordnung tabu sein.

▪ Die Gültigkeit des Vertrages ist erst mit der Unterschrift des

Heimbewohners, eines Bevollmächtigen oder gesetzlichen

Betreuers gegeben. Die Unterschrift eines Angehörigen des

Bewohners hat keine Gültigkeit.

▪ Der Wohnraum sollte exakt benannt sein. Eine Verlegung innerhalb

des Heims ist nur mit Zustimmung des Bewohners

möglich.

▪ Der Preis für Einbett- bzw. Zweibettzimmer sollte sich unter

den heutigen Bedingungen nicht unterscheiden.

▪ Wenn sich der Bewohner ein oder mehrere Tage nicht im

Heim befindet, dürfen dafür auch keine Verpflegungskosten

berechnet werden.

▪ Vergütung bei Abwesenheit des Bewohners.

▪ Die Haftung des Personals bei Unachtsamkeit o.ä. sollte im

Vertrag vereinbart und nicht ausgeschlossen sein.

▪ Haftungsausschluss ist nur für Sachschäden zulässig.

▪ Der korrekte Kündigungszeitraum des Vertrages ist 14 Tage

nach Übergabe der Kündigung.

27


Seniorenratgeber

Übersicht von Sozial-, Pflegeeinrichtungen und

betreuten Wohnens in den Städten Weißwasser, Niesky,

Rothenburg und deren Umgebung

Tages- und Kurzzeitpflege

Telefon

Tagespflegestation Schwester Kordula Kiese, Martin-Voß-Str. 42, See, 02906 Niesky 03588 205936

Ambulanter Pflegedienst Gabriele Wuensch, Krebaer Str. 80, Kosel, 02906 Niesky 035894 31298

Häusliche Kranken- und Altenpflege Renate Liebich, Fr.-Bodelschwingh Str. 3, 02943 Weißwasser 03576 216400

Häuslicher Pflegedienst Ingrid Kunze, Mühlenstraße 8,02943 Weißwasser 03576 2182-0

Mobile Hauskrankenpflege Jeanette Spretz, Fr.-Bodelschwingh Str. 14, 02943 Weißwasser 03576 2166886

Pflegedienst Rita Hebenstreit GbR, Sachsendamm 30, 02943 Weißwasser 03576 217903

Ambulante Pflege Katrin Walter, Uhsmannsdorfer Str. 28, 02929 Rothenburg 035891 35558

Ambulanter Pflegedienst Zehm&Brauner GbR, Jahnstr. 53, 02943 Weißwasser 03576 219792

Häusliche Alten- und Krankenpflege Katrin Gässner, Glaswerkstr. 1, 02956 Rietschen 035772 44809

Seniorenpflege Lausitz UG&CoKG, Krauschwitzer Weg 24a, 02953 Gablenz 03576 25696-0

Pflegedienst Marisa Bauer, Bahnhofstr. 12, 02943 Weißwasser 03576 218707

Häusl. Kranken- und Pfleged. Schwester Barbara Standke, Fliedergasse 107, 02906 Mücka 035893 6502

AWO Lausitz Tagespflege Weißwasser, Albert-Schweizer-Ring 32, 02943 Weißwasser 03576 208875

Tagespflege Weißwasser, Str. der Kraftwerker 10, 02943 Weißwasser 03576 215821

Betreutes Wohnen

Telefon

Pflege- und Betreuungszentrum e.V. Seniorenwohnen, Bautzener Str. 48, 02943 Weißwasser 03576 241010

Pflege- und Betreuungszentrum e.V. Seniorenwohnen., Straße der Einheit 1, 02943 Weißwasser 03576 241010

Pflege- und Betreuungszentrum e.V. Seniorenwohnen., Forster Str. 52, 02943 Weißwasser 03576 241010

Kranken- und Altenpflegdienst Ursula Palmroth, Südstraße 3, 02943 Boxberg 035774 31246

Mobile Hauskrankenpflege Spretz Service Appartments, Karl-Liebknecht-Str. 34, 02943 Weißwasser 03576 264599

Mobile Hauskrankenpflege Spretz Service Appartments, Marktplatz, 02943 Weißwasser 03576 2166886

Betreutes Wohnen „Haus am Wege“, Görlitzer Str. 35, 02956 Rietschen 035772 44871

Seniorenservice

Telefon

Seniorenservice Hentschke, Muskauer Straße 6, 02906 Niesky 03576 241010

Oberlausitzer Tafel e.V., Cottbuser Str. 13, 02906 Niesky 035894 30146

Pflege- und Betreuungszentrum e.V. Seniorenwohnen., Forster Str. 52, 02943 Weißwasser 03576 241010

Betreuungs- und Seniorenservice Petra Pech, Lange Str. 2, 02957 Weißkeißel 03576 246742

28 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


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29


Seniorenratgeber

Senioren- und Pflegeheime

Telefon

Altenpflegeheim „Abendfrieden“, Plittstr. 13, 02906 Niesky 03588 2640

Seniorvita GmbH Senioren- und Pflegeheim, Dorfstr. 42, 02906 Quitzdorf am See 035893 509011

Kursana Domizil Bad Muskau, Berliner Chaussee 19, 02953 Bad Muskau 03576 215-0

Residenz Sonnenhof Altenpflegeheim, Thälmannstraße 43, 02943 Boxberg 035774 550-0

Martinshof Rothenburg Diakoniewerk Wohngruppe Lodenau, Hauptstr. 19 u. 32, 02929 Rothenburg 035891 7340

Wohnheim Wilhelmshof, In den Feldern 5, 02929 Rothenburg 035891 7790

Betreutes Wohnen Daniel Kunze e. K., Mühlenstr. 6, 02943 Weißwasser 03576 246515

Kursana Domizil Pflegeeinrichtung für Senioren, Am Freizeitpark 1, 02943 Weißwasser 03576 215-0

Senioren-WG mit Betreuung, Käthe-Kollwitz-Str. 17, 02943 Weißwasser 03576 205233

Senioren-WG mit Betreuung, An der Rennbahn 6, 02943 Weißwasser 03576 243677

Senioren-WG mit Betreuung, Brunnenstr. 7, 02943 Weißwasser, 03576 240505

Senioren-WG mit Betreuung, Straße des Friedens 3, 02943 Weißwasser 03576 2499-20

Senioren-WG mit Betreuung, Tiergartenstraße 15, 02943 Weißwasser 03576 209940

Pflegeheim Herrenhaus Teicha, Dorfstraße 17, 02956 Rietschen 035772 44871

Stiftung Demenz und Hospiz, Rosengasse 3, 02956 Rietschen 035772 44871

Residenz „Goldener Herbst“, Bahnhofstr. 24, 02943 Weißwasser 03576 211-0

Pflegeeinrichtung „Waldidyll“, Krauschwitzer Weg 24a, 02953 Gablenz 03576 2569-60

Seniorenresidenz „Am Wald“, Heinrich-Heine-Str. 70, 02957 Krauschwitz 035771 633800

Sozialstationen

Telefon

DIAKONIE-Sozialstation Niesky e.V, Bahnhofstraße 11, 02906 Niesky 03588 2226-0

Begegnungsstätte 03588 203016

Hauswirtschafts- und Familienpflege 03588 2226120

Kurzzeitpflege 03588 2226123

Ambulante Pflege 03588 2226120

Martinshof Rothenburg Diakonie Sozialstation, Fr.-Bodelschwingh Str. 15, 02943 Weißwasser 03576 204262

Pflege- und Betreuungszentrum e.V. Sozialstation, Bautzener Str. 48, 02943 Weißwasser 03576 241010

DRK Sozialstation Weißwasser e. V., Fr.-Bodelschwingh Str. 15, 02943 Weißwasser 03576 246515

Diakonie Sozialstation, Geschw.-Scholl-Str. 3, Klein Priebus, 02957 Krauschwitz 035771 64590

Beratungsstellen

Telefon

Sozialverband VdK-KV Görlitz, Beratungsstelle WSW, Karl-Marx-Str., 02943 Weißwasser 03583 704108

Barmer GFK-Bezirksgeschäftsstelle, Lutherstr. 71, 02943 Weißwasser

DAK-Servicestelle, Muskauerstr. 72, 02943 Weißwasser 03576 218330

30 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

Die Patientenverfügung

Was ist eine Patientenverfügung?

Mit einer Patientenverfügung können Sie für den Fall Ihrer

eigenen Einwilligungsunfähigkeit bestimmen, welche

medizinischen Maßnahmen Sie unter welchen Umständen

zulassen oder unterbinden wollen. Häufig wird gleichzeitig

eine Vorsorgevollmacht auf eine Vertrauensperson ausgestellt,

um durch sie im Notfall den eigenen Willen durchsetzen

zu lassen.

Die Verfügung ist juristisch eine Willenserklärung und wird als

Ausdruck des auch in dieser Situation fortwirkenden Selbstbestimmungsrechtes

des Patienten angesehen.

Sie richtet sich einerseits an den behandelnden Arzt, der

damit bestimmen kann, ob ein vorgesehener medizinischer

Eingriff eine strafbare Körperverletzung ist und ob er von

seinen Pflichten zur Rettung und Erhaltung des Lebens und

der Gesundheit des Patienten entbunden ist. Andererseits

richtet sich eine Patientenverfügung an einen von der betroffenen

Person bestimmten Bevollmächtigten oder an einen

gerichtlich bestellten Betreuer, dem die Aufgabe zufällt, den

verfügten Wünschen und Entscheidungen des Patienten gegenüber

dem Arzt Geltung zu verschaffen. Patientenverfügungen

enthalten neben der Erklärung des Patientenwillens,

der umgesetzt werden muss, oft auch Wünsche, die z.B. Ort

und Umstände der Behandlung betreffen und auch Angaben

zu den Wertvorstellungen des Patienten, aus denen sich der

mutmaßliche Wille ableiten lässt, wenn die Anweisungen in

der Verfügung nicht hinreichend genau die Behandlungssituation

und die Art des Eingriffes bezeichnen.

Foto: sxc.hu

Patiententestament

▪ dokumentiert den Willen des Patienten für den Fall, dass er

sich nicht mehr selbst äußern kann

▪ beinhaltet den Willen bezüglich der medizinischen Behandlung

und deren Grenzen (Wiederbelebung, künstliche Ernährung,

Beatmung, eventuell Zeitspanne für Koma festlegen,

Organspende möglich)

▪ sollte Bestandteil bzw. Ergänzung der Vorsorgevollmacht sein

▪ gilt erst ab einem vom Vollmachtgeber bestimmten Zeitpunkt

und zu festgelegten Bedingungen

▪ ist an eine, eventuell zwei bestimmte Personen (Bevollmächtigte)

gebunden

▪ beinhaltet Vermögensangelegenheiten und Gesundheitsversorgung

▪ gilt nur für die aufgeführten Angelegenheiten

▪ umfasst z.B. Aufenthaltsort, Heimaufnahme, Verträge,

Bezüge wie Rente, Sozialhilfe, Post- und Bankgeschäfte

31


Seniorenratgeber

Betreuungsverfügung

▪ gilt für psychisch, geistig, seelisch oder/und körperlich

Kranke

▪ wird in aller Regel vom Amtsgericht ausgesprochen, das

einen gesetzlichen Vertreter für bestimmte festgelegte Bereiche

einsetzt, z.B. Gesundheitsfürsorge und Heilbehandlungen,

Vermögensfürsorge

▪ auf Antrag des Betroffenen oder dessen Verwandten bzw.

des Sozialen Dienstes

» wer dies sein soll bzw. nicht sein soll, kann vom Betroffenen

festgelegt werden

▪ endet mit dem Tod, wenn nichts anderes ausdrücklich verfügt

ist; nach dem Tod sind die Erben zuständig

Alle Vollmachten sind vom Betroffenen widerruflich, deshalb

wichtig:

▪ Ort, Datum, volle Unterschrift

▪ Vollmachten dürfen nur geschäftsfähigen Vertrauenspersonen

gegeben werden

▪ Aufbewahrung: vor Missbrauch geschützt aber auffindbar

▪ Verfügung z.B. beim Amtsgericht hinterlegen

▪ Verfügung über Vermögenswerte, Betrieb, Grundstück bei

Notar hinterlegen

Impressum

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light Löbau, Ziegeleiweg 7c,

02708 Großschweidnitz, Tel.: 03585 40 19 67, Fax: 46 88 87,

E-Mail: media-light-loebau@gmx.de, www.media-light-loebau.de

Texte: Arnd Krenz S. 10–13, S. 15–19, S. 29–30, S. 32–37;

Lutz Namokel S. 6–9, S. 14, S. 26–28

Karikaturen: Michael Westphal

Fotos: siehe Bildunterschriften, Titelfotos: Fotolia, Wikimedia Commons/F. Vincent, M. Mogollones; Seite 9: M. Mogollones,

Wikimedia Commons/F. Vincent, Wikimedia Commons/x-Weinzar; Seite 19: M. Mogollones, Wikimedia Commons/F. Vincent;

Seite 27: M. Mogollones

Satz und Gestaltung: Werbeagentur Media-Light Löbau, Sharon Hille

Anzeigenakquise: Werbeagentur Media-Light Löbau, Hans-Peter Schulz

Auflagenhöhe: 10.000 Exemplare

Für die Richtigkeit der Werbeaussagen übernimmt die Werbeagentur keine Gewähr. Haftungsausschluss besteht auch für

redaktionelle und technische Fehler. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie die Nutzung der Broschüre (Texte, Anzeigen)

zu werblichen und kommerziellen Zwecken ist nicht zulässig.

32 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


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33


Seniorenratgeber

Information zur Deutschen

Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung versteht sich als regionale

Dienststelle der Rentenversicherungsträger, die Auskünfte

zu gesetzlichen Leistungen erteilt, bei Anträgen zur Bewilligung

der Rente hilft oder beratend zur Verfügung steht. Das

Leistungsspektrum der Deutschen Rentenversicherung beinhaltet

aber nicht nur Informationen zur Altersvorsorge oder

zur Grundsicherung, sondern umfasst auch die ausführliche

Beratung und Unterstützung bei Rehabilitations-Angeboten.

Gemeinsam mit den deutschen Krankenkassen oder vergleichbaren

Trägern koordiniert und klärt die Rentenversicherung

etwa die Zuständigkeit eines Kostenträgers für derartige

Maßnahmen. Über diesen Service hinaus bietet die

Deutsche Rentenversicherung zu speziellen Sprechzeiten,

auf entsprechenden Seminaren oder weiterführenden Ver-

Informationen zur

Witwen- und Witwerrente

Wenn der Ehepartner stirbt, so hat die hinterbliebene einen

Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente. Bei der Witwenrente

wird zwischen der großen und der kleinen Witwenrente

unterschieden.

Einen Anspruch auf die große Witwenrente hat die Ehefrau,

wenn der verstorbene Ehemann die allgemeine Wartezeit

von fünf Jahren erfüllt hat. Zudem muss die Witwe noch eine

der folgenden Bedingungen erfüllen:

▪ Sie muss erwerbsgemindert sein

▪ Sie muss ein minderjähriges waisenrentenberechtigtes

Kind erziehen

▪ Sie muss bereits das 45. Lebensjahr vollendet haben

anstaltungen vielfältige Informationen zu allen Fragen mit

Rentenbezug. Viele Service-Angebote der Deutschen Rentenversicherung

lassen sich außerdem online nutzen. Die Versicherungsberater

geben gern Auskunft über Rehabilitation,

BfA oder auch Rentenbeginn.

Deutsche Rentenversicherung

Straße der Glasmacher 20, 02943 Weißwasser

Tel.: 03576 2810-0

Wilhelmsplatz 1, 02826 Görlitz

Tel.: 03581 87850-0

Zinzendorfplatz 14, 02906 Niesky

Tel.: 03588 2510-0

E-Mail: service@drv-md.de

Web: www.deutsche-rentenversicherung.de

Wenn keine dieser Bedingungen erfüllt werden, hat die Witwe

einen Anspruch auf die kleine Witwenrente, wenn der verstorbene

Ehepartner die allgemeine Wartezeit erfüllt hat. Die

kleine Witwenrente wird nur für zwei Jahre gezahlt.

Ob überhaupt ein Anspruch auf eine Witwenrente besteht,

hängt unter anderem auch von der Dauer der Ehe ab. Wenn

die Ehe nicht mindestens ein Jahr bestanden hat, besteht

kein Anspruch auf eine Witwenrente; es sei denn, es kann

ausgeschlossen werden, dass die Ehe nicht nur zu dem

Zweck geschlossen wurde, um eine Hinterbliebenenrente zu

sichern.

Wurde ein Rentensplitting durchgeführt, so besteht auch kein

Anspruch auf Witwenrente.

Die Höhe der Witwenrenten ist in den ersten drei Monaten

unabhängig davon ob es eine kleine oder eine große Witwenrente

ist, immer gleich. Sie wird in Höhe einer Versicherten-

34 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

rente gezahlt. Man spricht auch vom Sterbevierteljahr.

Nach Ablauf der ersten drei Monate erfolgt die Berechnung

der Witwenrente wie folgt:

▪ Die kleine Witwenrente beträgt 25 % der Versichertenrente

▪ Die große Witwenrente beträgt 55 % der Versichertenrente

▪ Einkünfte der Witwe werden im Rahmen der Einkommensanrechnung

auf die Rente angerechnet

Es kann ein Zuschlag für Kindererziehung zur Rente beantragt

werden. Sollte die Witwe wieder heiraten, so fällt die

Witwenrente in dem Monat weg, in dem die Ehe geschlossen

wird. Die Witwe erhält dann eine sogenannte Abfindung.

Diese setzt sich wie folgt zusammen:

▪ Bei der kleinen Witwenrente werden die bis zum ursprünglichen

Ende der Befristung zustehenden Beträge gezahlt.

▪ Bei der großen Witwenrente wird das 24-fache des Monatsbeitrages

der Rente gezahlt.

Eine Witwenrente kann, sollte die neue Ehe nicht halten oder

diese für nichtig erklärt werden, einmalig wieder aufgehoben

werden. Man spricht dann von der Rente nach dem vorletzen

Ehegatten. Wenn die Witwe allerdings noch ein weiteres Mal

heiratet, so kann die Witwenrente dann unter keinen Umständen

wieder aufleben.

▪ Dass die kleine Witwenrente nicht auf zwei Jahre befristet ist.

▪ Dass die große Witwenrente 60 % der Versichertenrente beträgt.

▪ Dass kein Zuschlag für die Kindererziehung geleistet wird.

▪ Dass ein Rentensplitting nicht möglich ist.

Witwerrente

Verstirbt die Ehefrau so hat der hinterbliebene Ehemann einen

Anspruch auf eine Witwerrente. Für die Witwerrente gelten

die gleichen Bedingungen wie für die Witwenrente. Die Ehefrau

muss allerdings nach dem 31.12.1985 gestorben sein.

Auch die Witwenrente bzw. die Witwerrente muss, wie alle anderen

Renten auch, beantragt werden.

Foto: iStockphoto

Zum 01.01.2002 wurde das Hinterbliebenenrecht durch das

Altersvermögensergänzungsgesetz neu geordnet. Die hat

zur Folge, dass das alte Recht für Ehepaare gilt, die vor dem

01.01.2002 geheiratet haben und bei denen der ältere Partner

an diesem Tag bereits mindesten 40 Jahre alt ist und ein

Ehepartner vor dem 01.01.2002 verstorben ist.

Abweichend zur neuen Regelung sieht das Recht in diesem

Fall vor:

▪ Dass die Ehe nicht mindestens ein Jahr bestanden haben

musste.

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35


Seniorenratgeber

Die Vorsorgevollmacht

Wofür steht eine Vorsorgevollmacht?

Mit einer Vorsorgevollmacht ermächtigt eine Person eine

andere, im Falle einer Notsituation alle oder nur bestimmte

Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen. Wie zum

Beispiel: Wer trifft Entscheidungen für mich, wenn ich dazu

selbst nicht mehr in der Lage bin? Wer regelt die Bankangelegenheiten?

Wer bestimmt, wie ich im Krankheitsfall

behandelt werde? Wo werde ich leben, wenn ich in meiner

Wohnung nicht mehr versorgt werden kann? Mit der Vorsorgevollmacht

wird der Bevollmächtigte zum Vertreter im

Willen, d.h. er entscheidet an Stelle des nicht mehr entscheidungsfähigen

Vollmachtgebers. Deshalb setzt eine Vorsorgevollmacht

unbedingtes und nicht uneingeschränktes

persönliches Vertrauen zum Bevollmächtigten voraus und

sollte nicht leichtfertig erteilt werden.

Was sollte in einer Vorsorgevollmacht stehen?

Über den Inhalt einer Vollmacht kann man individuell entscheiden.

Regelbar sind sowohl finanzielle als auch persönliche

Angelegenheiten.

▪ In einer Vorsorgevollmacht sollte zunächst klar erkennbar

sein, wer die Vollmacht erteilt.

▪ Als zweites sollte deutlich aus der Vorsorgevollmacht

hervorgehen, wer bevollmächtigt wird. Sollte der Bevollmächtigte

zu einem Zeitpunkt aus welchem Grund auch

immer verhindert sein, so ist es ratsam, eine zweite Person

zu benennen.

▪ Die Erteilung von Untervollmachten kann sinnvoll sein.

Jeder Bevollmächtigte kann Untervollmachten erteilen und

diese Vollmacht ganz oder teilweise auf andere übertragen,

sowie diese Übertragung widerrufen.

▪ Es sollte festgelegt werden, ab wann bzw. unter welchen

Voraussetzungen die Vollmacht in Kraft treten soll.

▪ Grundsätzlich ist es wichtig, dass die bevollmächtigte Person

im Notfall sofort und uneingeschränkt handeln kann.

Sie können aber auch in Ihrer Vollmacht festlegen, dass

sie erst wirksam wird, wenn ein Arzt Ihre Entscheidungsunfähigkeit

festgestellt hat.

▪ Es ist wichtig, unmissverständlich zu benennen, für welche

Bereiche der Bevollmächtigte Entscheidungen treffen kann

» Gesundheitssorge/Pflegebedürftigkeit

» Wohnungsangelegenheiten u. Aufenthalt

» Post u. Fernmeldeverkehr/Behördengänge

» Vermögenssorge

▪ Sie können in einer Vollmacht klären, ob der Bevollmächtigte

eine Vergütung erhalten soll oder nicht

▪ Sie können die Vollmacht mit einer Betreuungsverfügung

verbinden, für den Fall, dass Ihr Bevollmächtigter nicht in

der Lage ist, Vertretungsaufgaben zu übernehmen oder

Konflikte auftreten, die die Bestellung eines rechtlichen Betreuers

erforderlich machen

▪ Es sollte auch geregelt sein, dass die Vollmacht über den Tod

hinaus gilt, damit der Bevollmächtigte auch nach dem Tod

noch handlungsfähig bleibt, solange kein Erbschein erteilt ist

» Generell können Sie die Vollmacht jederzeit widerrufen

» Eine Vollmachtsurkunde muss unterschrieben und

mit einem Datum versehen werden, sonst fehlt ihr die

Urkundenqualität. Es kann sinnvoll sein, die genannten

Ausführungen nochmals zu bestätigen

Was spricht für eine Vorsorgevollmacht?

Der Vorteil der Vorsorgevollmacht besteht darin, dass der

Bevollmächtigte, der Kenntnis von der Vollmacht hat, sofort

nach Kenntnis von der Notsituation handeln kann und nicht

erst wie bei der Betreuung eine gerichtliche Bestellung erfolgen

muss. Der Bevollmächtigte unterliegt auch nicht der

Kontrolle des Vormundschaftsgerichtes bei der Vermögensverwaltung

wie ein gerichtlich bestellter Betreuer.

Der Bevollmächtigte kann bis auf Ausnahmen je nach

36 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

Formulierung der Vorsorgevollmacht in vollem Umfange über

das Vermögen des Vollmachtgebers verfügen und braucht

Außenstehenden keine Rechenschaft abzulegen. Gegenüber

dem Vollmachtgeber besteht eine notwendige Auskunftspflicht

im Rahmen des § 666 BGB und nach dem Ende der Tätigkeit

eine Herausgabepflicht nach § 667 BGB.

Ein weiterer Vorteil kann die bessere gesellschaftliche

Akzeptanz gegenüber einer Betreuung sein. Je nach Situation

ist eine Vorsorgevollmacht auch aus Gründen des Selbstwertgefühls

einer Betreuung vorzuziehen. Denn ohne Zweifel

ist der Vorteil der Vorsorge gegenüber der Betreuung ohne

vorsorgliche Verfügung, dass sie individuell auf die persönliche

Situation zugeschnitten werden kann. Ein weiterer nicht

zu unterschätzender Vorteil ist darin zu sehen, dass sie jederzeit

wieder zurückgezogen werden kann, solange man dazu

noch selbst in der Lage ist (Geschäftsfähigkeit).

Was spricht gegen eine Vorsorgevollmacht?

Die fehlende Kontrolle kann ein Nachteil der Vorsorgevollmacht

sein, wenn beispielsweise der bevollmächtigte Familienangehörige

aufgrund einer neuen Situation, wie einer

neuen Partnerschaft, andere Interessen verfolgt, als für den

Vollmachtgeber vorhersehbar war. Auch hat die Vorsorgevollmacht

weniger Akzeptanz im Rechtsverkehr als ein vom Gericht

bestellter Betreuer. Insbesondere die Banken verlangen

häufig, dass dort persönlich eine formularmäßige Bankvollmacht

des jeweiligen Kreditinstitutes ausgefüllt wird.

Meist wird eine Vorsorgevollmacht in der Befürchtung getroffen,

ein fremder Dritter könnte als Betreuer bestellt werden.

Dies ist aber nicht gängige Praxis, da das Vormundschaftsgesetz

gesetzlich verpflichtet ist, bei der Betreuungsauswahl

den Ehegatten und die Verwandten ersten Grades vorrangig

zu berücksichtigen (§ 1897 Abs. 5 BGB).

ambulante Pflege und Betreuung im nördlichen Landkreis Görlitz durch unsere

Diakonie-Sozialstationen mit Standorten in Weißwasser, Krauschwitz, Rothenburg

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37


Seniorenratgeber

Das Testament

Nicht selten kommt es nach dem Ableben eines nahen oder

weitläufigen Verwandten zu Streitigkeiten über das hinterlassene

Erbe.

Um diesbezüglich zu Lebzeiten Klarheit für die Hinterbliebenen

zu schaffen ist es zweckmäßig und angebracht,

ein Testament anzufertigen, das klare Aussagen über die

Aufteilung des Nachlasses Auskunft gibt. Man unterscheidet

dabei verschiedene Formen des Testaments:

Grabmale, Gedenktafeln,

einfassunGen

aus naturstein

am kurzen HaaG 6

PostanscHrift:

comeniusstrasse 5

02906 niesky

telefon/fax:

03588/20 32 17

funk: 0173/989 65 57

Privat: 03588/2072 69

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Das öffentliche Testament

Das Testament wird mündlich vor einem Notar erklärt und ist

dementsprechend gebührenpflichtig. Die Gebühr richtet sich

in der Regel nach dem Wert der Nachlassenschaft.

Der Notar berät Sie zu inhaltlichen Fragen und den daraus

abzuleitenden Konsequenzen. Das Testament wird durch

den Notar zu Papier gebracht und nach Zustimmung von der

oder den jeweiligen Personen urkundlich durch Unterschrift

rechtskräftig gemacht. Durch den Notar wird dieses dann

beim Amtsgericht (Nachlassgericht) hinterlegt.

Das Eigenhändige Testament

Der gesamte Text muss neben der Unterschrift handschriftlich

verfasst sein. Dabei ist Ort und Datum auszuweisen und

die Unterschrift muss mit Vor- und Zunamen erfolgen. Das

Testament kann an einem relativ sicheren Ort zu Hause aufbewahrt

werden. Besser ist es aber, dies bei einem Notar

oder Amtsgericht zu hinterlegen.

Das Gemeinsame Testament

Es ist ein gemeinschaftlich, zwischen den Ehepartnern, abgestimmtes

und durch beide unterschriebenes öffentliches

oder eigenhändiges Testament, welches im Falle des Ablebens

eines jeden Ehegatten gilt.

Informationen zur kostenlosen Rechtsberatung, zur Prozess-

Steinmetzbetrieb

Volker Schmah

1874 135 2009

Meisterbetrieb der Steinmetzinnung

Exklusive Grabdenkmäler • Naturstein-Fensterbänke

Moderner Grab- und Gartenschmuck in Bronze

und Naturstein: Schalen, Vasen, Laternen, Figuren

Forstweg 18 • 02943 Weißwasser • Tel.: 03576 20 09 74

Fax: 03576 40 71 46 • E-Mail: steinmetzbetrieb-schmah@web.de

STEINMETZBETRIEB

Jörg Ertelt

Bautzener Str. 1a, 02956 Rietschen

Tel.: 035772/403 37, Fax: 403 50, (Tel. privat: 403 99)

E-Mail: meisselerle@gmx.de

38 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

kostenhilfe zum Betreuungsrecht und zum Testament erhalten

Sie beim Amtsgericht Görlitz.

Adresse: Postplatz 18, 02826 Görlitz, Tel: 03581/4690

Testament widerrufen, ändern, ergänzen

1. Testament widerrufen

▪ Der Erblasser kann sein Testament jederzeit widerrufen.

Der Widerruf muss wie die Errichtung höchstpersönlich geschehen;

eine Vertretung ist also nicht möglich.

▪ Das kann geschehen durch:

» ein Widerrufstestament („Ich widerrufe mein am ...“)

» Vernichtung, Durchstreichung, Entwertungsvermerk

(Hinweis: Am sichersten ist die Vernichtung! Bei Widerruf

durch Streichungen oder einem Entwertungsvermerk

kann immer Streit darüber entstehen, ob die Änderungen

tatsächlich vom Erblasser vorgenommen wurden.)

» Rücknahme eines öffentlichen Testaments aus der besonderen

amtlichen Verwahrung, (Hinweis: Der Widerruf eines

öffentlichen Testaments kann auch durch ein weiteres ei-

genhändiges oder notarielles Testament erfolgen.)

» Errichtung eines neuen Testaments mit widersprechendem

Inhalt. Es gilt dann das später errichtete Testament.

Wichtig: Vergessen Sie nicht das Datum! Das neuere Testament

gilt. Es empfiehlt sich, bei beabsichtigten Änderungen

stets vorsorglich alle früher errichteten Testamente aufzuheben.

2. Testament ändern, ergänzen

Ein einmal errichtetes Testament muss nicht unbedingt

widerrufen werden, um es zu ändern oder zu ergänzen. Sie

können auch das bestehende Testament abändern oder

ergänzen. Dabei ist aber immer zu überprüfen, inwieweit

dadurch das ursprüngliche Testament widerrufen wird.

Lausitzer

rauerhilfe TBestattungen und Trauerbegleitung

Michael Skorna

24 h

Rosa-Luxemburg-Str. 13

Am Boulevard (Obere Etage)

02943 Weißwasser

Tel.: 03576 216 333

www.lausitzer-trauerhilfe.de

Kompetenz und Sensibilität

Seriosität und Niveau

p Erd-, Feuer- und Seebestattungen, anonyme und

soziale Beisetzungen, Bestattungsvorsorge

p Naturbestattungen: Streuwiesen-, Baumbestattung

p Die Asche als Diamant – ein persönliches

Erinnerungsstück

p Erledigung aller Formalitäten, Anzeigen und

Versicherungen

p Beratung zu Hause – ohne Mehrkosten

39


Seniorenratgeber

Was ist im Todesfall eines

Angehörigen oder Bekannten

zu erledigen?

Trotz der empfundenen persönlichen Trauer für den Verstorbenen

sollten Ihre Gedanken für die zu erledigen Formalitäten

klar gefasst werden, um sie schrittweise in einem

bestimmten Zeitraum zu erledigen.

Wir möchten Ihnen einige Ratschläge für richtiges Verhalten

geben:

▪ Bei einem Todesfall zu Hause muss ein Arzt gerufen werden.

Wenn dieser den Tod festgestellt hat, stellt er eine Todesbescheinigung

aus.

▪ Benachrichtigen Sie dann das Bestattungsunternehmen

und die engsten Angehörigen.

▪ Suchen und berücksichtigen Sie Verfügungen, z.B. Vorsorgevertrag,

Willenserklärungen.

▪ Sprechen Sie mit dem Bestatter ab:

» Terminabstimmung mit Friedhof, Redner/Pfarrer,

Musiker usw.

» Zeitungsanzeige

» Meldung beim Standesamt

» Ablauf der Trauerfeier, Beisetzung

▪ Folgende Unterlagen werden benötigt:

» Totenscheine, Personalausweis, Geburtsurkunde/Familienstammbuch,

ggf. Sterbeurkunde des Ehepartners

▪ Informieren Sie (Lebens-) Versicherungen

▪ Veranlassen Sie eine Testamentseröffnung beim Amtsgericht/Notar,

wenn ein Testament vorliegt

▪ Beantragen Sie einen Erbschein

▪ Auflösung von Konten, Sparbüchern, Festgeld

▪ Antrag auf Witwer-, Witwen- bzw. Waisenrente. Dafür Termin

mit Rentenstelle vereinbaren.

Wichtige Telefonnummern

Hausarzt: ..........................

Unfall, Überfall, Polizei: 110

Feuerwehr: 112

Rettungsdienst: 112

Rettungsleitstelle WSW: 03576 241125

03576 207575

03576 241103

Krankenhaus: 2640

Störungsdienste

(Fernwärme, Strom, Wasser/Abwasser) 201182, 25320

ENSO Servicetelefon 0800 6686868

Störungsrufnummern (Gas/Strom)

Erdgas 0180 2787901

Strom 0180 2787902

Zahnärztlicher Notdienst (Ansage): 01805 996363

(gebührenpflichtig)

Tierärztlicher Notdienst (Auskunft): 0900 1100435

Giftnotruf Berlin: 030 19240 /

0361 730730

Telefonseelsorge: 0800 1110111

Opfernotruf Weißer Ring: 01803 343434

(gebührenpflichtig)

Verbraucherschutzzentrale Beratung: 0900 797777

(1,24 € je Min. aus

dem dt. Festnetz)

Sperrung von Kredit- oder EC-Karten: 116116

40 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

41


Seniorenratgeber

Inhaltsverzeichnis

1 Grußwort des Herausgebers

2 Der Kreisseniorenrat

4 Pflegenetzwerk Landkreis Görlitz

6 Information und Beratung

9 Bürgerbüros

10 Sicher auf allen Wegen

14 Kleine Dinge mit guter Wirkung – aktiv bleiben

im Alltag

15 Sicherheitstipps der Polizei

16 Sicher auf allen Wegen

18 Sicher und unbeschwert wohnen im Alter

20 Ein Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung

24 Kriterien zur Auswahl eines ambulanten Pflege-

dienstes und -heimes

26 Übersicht von Sozial-, Pflegeeinrichtungen und

betreuten Wohnens in der Umgebung

29 Die Patientenverfügung

32 Information zur Deutschen Rentenversicherung

32 Informationen zur Witwen- und Witwerrente

34 Die Vorsorgevollmacht

36 Das Testament

37 Was ist im Todesfall eines Angehörigen oder

Bekannten zu erledigen?

38 Wichtige Telefonnummern

Baugeschäft & Baureparaturen

Uwe Nicko, Daubitz

Maurer und Betonbauer – Handwerksmeister

Mauerarbeiten | Kamine/Schornsteinköpfe

Fenster/Türen | Reparaturen rund ums Haus

Treppen/Eingänge | Klinker- und Natursteinarbeiten

Neu-Daubitzer-Weg Nr. 30, 02956 Rietschen

Tel./Fax: 035772 448 94 | Mobil: 0173 570 82 93 | Mail: unicko@iwdweb.de

EstrichsErvicE

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(verlegereif in bis zu 24 h)

Am Lunapark 1 · 02929 Rothenburg OT Uhsmannsdorf

tel. (035892) 361 82 · Fax (035892) 361 83

Funk (0173) 377 91 96 · www.estrichservice-kleint.de

E-Mail: estrichservice@estrichservice-kleint.de

42 Weißwasser, Niesky und Rothenburg


Informationsbroschüre

von Sproitz

Kollm

Moosmutzelhof

Moosmutzel - Hof

Therapeutischer Bauernhof

– Ergotherapie –

so finden

Sie uns

Diehsaer Str.

Bei welchen Krankheitsbildern

bzw. Störungen können wir helfen?

Therapie älterer Menschen, insbesondere bei

Demenz, Parkinson, Depressionen

» tiergestützte Therapie (Therapiebegleithund, Katzen,

Kaninchen)

» ADL-Training, Biographiearbeit, allgemeine

Mobilisation bei Schlaganfallpatienten bzw. Patienten

mit anderweitigen Störungen der Motorik)

» Bewegungsübungen mit Elementen aus Bobath

und Spiraldynamik

» Akupressur

» Handtherapie

bei psychischen Erkrankungen, Lebenskrisen sowie

chronischen Schmerzen Unterstützung mittels

» tiergestützter Therapie (Pferde)

» handwerklicher und gestalterischer Techniken

» Entspannungsverfahren, Akupressur

Inhaberin: Eva Hoffmann, Ergotherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Reittherapeutin (DKThR)

Zum Stausee 2 02906 Kollm (Gem. Quitzdorf am See)

Tel.: 03588 20 34 47 • Fax: 25 81 35 • Mail: praxis@moosmutzel-hof.de • www.moosmutzel-hof.de

2


„Wir wissen wie

wichtig es ist

Zuhause bleiben

zu können.“

Pflege- und Betreuungszentrum,

Tagespflege „Heideland“

Die Tagespflege ist ideal für alle, die in ihrem Alltag

ständig Hilfe benötigen und im eigenen Haushalt

wohnen möchten.

Sie ist ein Ort für ältere, pflegebedürftige Menschen,

die sich Gesellschaft im Alltag aber auch Sicherheit und

therapeutische Betreuung wünschen.

Unsere Einrichtung richtet sich an Menschen,

› die sich zu Hause nicht mehr vollständig selbst

versorgen können,

› die sich ihre geistige und körperliche Beweglichkeit

durch verschiedene Angebote erhalten möchten

und an pflegende Angehörige, die sich Unterstützung

und Entlastung durch die Alltagshilfe

wünschen.

Als teilstationäre Einrichtung kann sie die häusliche Versorgung

ergänzen und pflegende Angehörige entlasten.

Sie erhält und fördert die Selbstständigkeit und gibt dem

Alltag einen Sinn.

Der Fahrdienst holt die Tagespflegegäste auf Wunsch

morgens ab und bringt sie wieder nach Hause.

Kontakt:

Pflege- und Betreuungszentrum e.V.

Bautzener Str. 48

02943 Weißwasser

Telefon: 03576 - 241010

Telefax: 03576 - 241131

E-Mail: info@pflege-betreuungszentrum.de

Web: www.pflege-betreuungszentrum.de

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