Pfarrbrief - Pfarrei St. Joseph

stjosephmuenchen

Pfarrbrief - Pfarrei St. Joseph

Stelle mein Haus wieder her!“

Pfarrbrief

ST. JOSEPH, MÜNCHEN

DEKANAT INNENSTADT

April/Mai 2013

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Bild: Pedro Subercaseaux


Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

Kurse für junge Paare - Ehevorbereitungskurse

Immer wieder berichten junge Paare begeistert

von Ehevorbereitungsseminaren; hier

Teilnehmeräußerungen der letzten Jahre:

„Für mich nehme ich viel aus dem Seminar

mit; es war eine Weiterbildung für unsere

Beziehung; ich kann jetzt mehr vertrauen und

Nachsicht schenken.“

„Ich fand es sehr gut, wie offen die Veranstalter

eigene Erfahrungen ausgesprochen haben;

so wurden alle motiviert, aus sich herauszugehen.“

Mit verschiedenen Methoden in Gruppenund

Paargesprächen werden durch die ReferentInnen

(TheologInnen, Ehepaare, Psychologen

und Ärzte) Fragen rund um die Partnerschaft

und die kirchliche Eheschließung behandelt.

Auch wenn für ein Paar die kirchliche Trauung

nicht oder noch nicht in Frage kommt,

können diese Kurse sehr interessant und hilfreich

sein. Sie können sogar mehr Klarheit in

eine anstehende Entscheidung bringen. Und

in jedem Fall können Sie als Teilnehmer

damit etwas für Ihre Partnerschaft tun.

Das Angebot der diözesanen Ehevorbereitung

ist breit gefächert - sowohl nach Kursformen

als auch nach Veranstaltungsorten:

Neben Ehevorbereitungstagen (auch für konfessionsverschiedene

und religionsverschiedene

Paare) gibt es eineinhalbtägige Kurse,

Abendseminare und Wochenendveranstaltungen.

Eine Spezialität für alle Paare, ob mit oder

ohne Hochzeitstermin, ist das EPL („Ein

Partnerschaftliches Lernprogramm“). Dieses

intensive Kommunikationstraining kann

durch gezielte Anwendung von Gesprächsregeln

die Verständigung zwischen den Partnern

verbessern – zu angenehmen wie unangenehmen

Themen.

Die Kursprogramme „WIR HEIRATEN“ und

„JETZT VERSTEH ICH DICH“ liegen in der

Kirche bzw. im Pfarramt auf, oder Sie erhalten

Sie direkt bei: Erzbischöfliches Ordinariat,

Seelsorgereferat II, Ehevorbereitung Postfach

330360, 80063 München

www.ehevorbereitung-muenchen.de

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Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

Liebe Pfarrgemeinde, liebe Freunde von St. Joseph!

Jetzt ist es raus, seit Mitte März ist bekannt,

wer Pfarrer in St. Ludwig und St. Joseph

wird.

Ab 1. Sep. 2013 wird Pfr. Markus

Gottswinter, jetzt in Mariahilf in der Au,

beide Pfarreien leiten. Ein herzliches Grüß

Gott schon vorab. Wir sind dankbar, dass Sie

ja gesagt haben, beide Pfarreien zu leiten und

für die Menschen als Seelsorger da zu sein.

Diese Information aus der Personalabteilung

des erzbischöflichen Ordinariats nimmt die

Ungewissheit der letzten Monate weg. Damit

ist ein Weg geöffnet, den es nun Schritt für

Schritt gemeinsam zu gehen gilt mit dem

Pfarrer und den weiteren Seelsorgern, den

ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und

allen, die sich einbringen wollen.

Im Blick auf das Kommende frage ich: Woher

nehmen wir die Kraft für diesen Weg?

Was inspiriert uns? Ich spreche das Vorbild

des hl. Franz von Assisi an und das nicht nur,

weil unser Papst den Namen Franziskus gewählt

hat, sondern weil ich als Kapuziner

vom hl. Franziskus lernen möchte und überzeugt

bin, dass uns das auch heute weiterbringen

kann.

Wir erleben Veränderungen in hohem Tempo

und mit ungewissem Ziel. Wir können davor

erschrecken. Wir können sie aber auch als

Chancen begreifen und ergreifen. Wir können

sagen, dass Gott uns herausfordert. In einem

Hirtenwort der dt. Bischöfe war vor einigen

Jahren zu lesen:

„Umbruchszeiten sind Gnadenzeiten. Sie

bedeuten Abschied und Aufbruch, Trauerarbeit

und Lust zur Innovation. Gott selbst ist

es, der unsere Verhältnisse gründlich aufmischt,

um uns auf Neuland zu locken wie

Abraham, wie Mose, wie Bonifatius. Ja, wir

haben eine Mission in unserem Land und

weltweit. Darin sind wir unvertretbar. Haben

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wir doch mit dem Evangelium eine Botschaft,

für die es in dieser Welt keine bessere Alternative

gibt. Sie fordert uns heraus, selbst neu

auf sie zu hören und sie in ihrer befreienden

Kraft in das Gespräch mit unseren Zeitgenossen,

mit den anderen Religionen und Völkern

einzubringen.“ (2004)

Zurück zu Franziskus – ich beziehe mich auf

einen Artikel des Franziskaners P. Cornelius

Bohl. Br. Franz zieht heute viele Menschen,

weil er sich auf das Leben radikal eingelassen

hat, und uns Heutigen viele Zugänge öffnet.

Von der Not der Menschen hat er sich treffen

lassen und sich gewandelt.

Bei Franziskus ist Veränderung kein ökonomisch

notwendiger Prozess zur Verbesserung

der Ertragslage, sondern motiviert aus Glauben,

aus der Begegnung mit dem Du des

Herrn im Gebet. Er holt sich – wie Jesus –

Kraft in Sammlung und Gebet.

Für Franziskus ist die Kirche nicht nur ein

gegebener Rahmen. Er hat sie als Nährboden

und Garant des Lebens erfahren und will

diese Erfahrung weitergeben.

Franziskus ist kein Individualist. Sein Leben

ist eingebunden in Gemeinschaft, ist geprägt

von der konkreten Bruderschaft. Der Herr gab

mir Brüder! Aber niemand sagte mir, wie wir

leben sollen. Daraufhin greift er zum Evangelium.

Es wird ihm zur Norm für sein Leben.

Und das nicht theoretisch und selektiv, sondern

radikal und praktisch. Im Gehen entsteht

der Weg.

Liebe Freunde, mit diesem Wissen ist es nicht

getan. Geistlich gedeutet ist jede Herausforderung

eine Einladung, der eigenen Berufung

nachzukommen. „Der Geist macht aus dem

Wort ein Tun, aus dem Programm eine Erfahrung.“

Wir haben nötig den Geist Gottes –

spiritus, Inspiration.


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An Franziskus lesen wir drei Bewegungen ab,

die Veränderung gelingen lassen:

a) „Der Weg von Franziskus ist ein Weg vom

Nein zum Ja. ... Das Nein ist wichtig, aber

niemand lebt aus dem Nein. Gelingendes

Leben braucht ein großzügiges Ja. Die Veränderung

ist ein Weg vom Nein zum Ja“.

b) „Die Veränderung ist ein Weg vom Ich

zum Du“.

c) „Die Veränderung führt immer tiefer hinein

in die Wirklichkeit von Gott, Mensch und

Welt“.

Ich bete darum, dass wir gut Ja sagen können

und offen werden für andere.

Konkret: Es liegt wohl in der Natur der Menschen,

dass sie gern ein wenig in die Zukunft

blicken möchten, sich vor negativen Entwicklungen

absichern und auch wissen wollen, mit

wem sie es zu tun bekommen. Solange

menschliche Kontakte tragen und eine Gruppe,

Pfarrei oder ein anderes soziologisches

Gefüge in seiner Form stabil bleiben, ist kaum

Grund zur Sorge. Wir erleben, dass unsere

Pfarrei in einem Prozess der Veränderung ist.

Nach mehr als 110 Jahren mit Kapuzinern

wird ab 1. Sept. 2013 Pfr. Gottswinter die

Pfarreien St. Ludwig und St. Joseph leiten.

Die kleine Kapuzinergemeinschaft wird

St. Joseph verlassen.

Die Sitzung des PGR am 20. Feb. 2013, an

der die Mitglieder der Kirchenverwaltung und

eine Reihe von Gästen teilgenommen haben,

hat uns ein gutes Stück Klarheit gebracht. Ich

wiederhole ein Wort aus einem früheren

Pfarrbrief: „Nehmt Neuland unter den

Pflug!“

Der alten biblischen Botschaft zu trauen,

kommt uns erst in den Sinn, wenn es anders

nicht mehr geht. Auch das ist ein menschlicher

Zug. Ich schreibe das nicht wertend,

sondern als Beobachter, der – wie Sie – zu

verstehen sucht, welche Möglichkeiten der

Wandel uns bietet.

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St. Joseph wird mit St. Ludwig kooperieren

und in einem Pfarrverband eingebunden. Ich

bitte darum, diese Realität, die dem Mangel

an Priestern geschuldet ist, anzunehmen. Das

ist der erste wichtige Schritt. Wenn wir uns

mit Herz und Verstand dieser Wirklichkeit

stellen, werden die Kräfte frei für die Gestaltung

des Weges.

Auf dem Weg zum Pfarrverband werden nicht

sofort unumkehrbare Fakten geschaffen, sondern

eine erste gemeinsame Gottesdienstordnung

erprobt. Es gilt, sich auf den Weg einzulassen

und aus den Erfahrungen Schlüsse zu

ziehen.

Eine Arbeitsgruppe, die die Sitzung am

20. Feb. vorbereitet hat und auch die Planung

für eine Pfarrversammlung übernommen hat,

erstellt – unterstützt von weiteren Personen –

ein Profil unserer Pfarrei. Das mag als Gesprächsgrundlage

hilfreich sein. Wie sind

wir? Wer wollen wir sein? Was bieten wir

den Menschen im Stadtteil an?

Positiv deute ich, wie sich eine wachsende

Zahl von Mitchristen in St. Joseph der Entwicklung

stellt. Wie kann es gehen? Was ist

entscheidend? Erfahrungen aus anderen Pfarreien

können wir nutzen und die grundlegende

Struktur müssen wir nicht erfinden.

Doch der gegebene Rahmen muss vor Ort

gestaltet und mit Leben erfüllt werden. Über

das Wie gibt es unterschiedliche Ansichten,

weil wir Menschen verschieden sind. Meine

Erfahrung ist, dass dann Veränderungen angenommen

werden, wenn ich dabei erkennen

kann, worum es geht und wenn mich die

Lösung überzeugt, nicht zuletzt weil sie spürbar

„etwas bringt“, z. B. Zeit einspart oder ein

gutes Ergebnis.

Liebe Gemeinde! Wir würden uns selbst ein

Bein stellen, wenn wir tagtäglich den Verlust

betrauern würden ohne den Zugewinn zu

schätzen. Beides ist wichtig.


Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

Als scheidender Pfarrer kann ich Sie nicht in

der Zeit jenseits des 1. Sep. 2013 begleiten,

kann aber manche Weichenstellung vorbereiten.

Das neue Seelsorgeteam unter Leitung

von Pfr. Gottswinter wird mit Ihnen diesen

neuen Weg beschreiten.

Wenn wir die Frage stellen: „Was soll nun

werden?“ gilt es, das Fundament christlicher

Existenz freizulegen. Woher nehmen wir die

Energie, diese kommende Veränderung positiv

anzugehen? Das Abschieds- und Dankfest

am 20./21. Juli wird uns sicher helfen, zu

würdigen und loszulassen, um dann weiterzugehen.

Was sollen wir tun? – Manche erwarten jetzt

sehr präzise Ansagen – die braucht es, die

wird es geben. Aber Vorsicht vor blindem

Aktionismus. Der französische Philosoph

Maurice Blondel sagte:

„Es handelt sich nicht darum, in die Defensive

zu gehen, und ebenso wenig in die Offensive,

es geht darum, die Initiative zu ergreifen.“

Gott hat sie schon ergriffen, in dem er uns

sein Wort geschenkt hat. An uns ist es mitzutun.

Wenn wir diese frohe Botschaft von

Jesus teilen, werden wir selber dadurch geformt.

Das ist gut franziskanisch.

Als Ihr Pfarrer wünsche ich Ihnen frohe Ostern,

eine gesegnete Zeit, in der wir erfahren

dürfen, dass Gott mit uns geht und unsere

Herzen brennen.

Ihr Pfarrer,

Br. Marinus Parzinger

Die kleine Kirche San Damiano unterhalb der Stadt Assisi war in schlechtem Zustand.

Vor dem Kreuzbild betete Franziskus und hört Jesus zu ihm sprechen:

„Franziskus, siehst du nicht, dass mein Haus in Verfall gerät?

Geh also hin und stelle es mir wieder her!"

Br. Franz war von Freude erfüllt, weil er seine Aufgabe gefunden hatte. Was er zunächst

wörtlich nahm – mit Stein und Mörtel – verstand er bald als Auftrag für die ganze Kirche:

Seid lebendige Steine, seid lebendige Kirche, lebt das Evangelium, stiftet Frieden!

Foto: Marc Urhausen – www.pfarrbriefservice.de

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Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

Bunte Bilder, viele Geschichten: Das Olympia 72 Lesebuch

Lesung und Vortrag am 13. Juni im Pfarrsaal

Die Olympischen Sommerspiele 1972 waren das größte Ereignis der Münchner Geschichte im

20. Jahrhundert. Sie hinterließen bleibende Spuren im Stadtbild und bei den Menschen, die sie

erlebten, ob als Organisatoren, Sportler, Sicherheits- und Servicepersonal oder Zuschauer.

Am Donnerstag, den 13. Juni 2013 wird es im Pfarrsaal von St. Joseph olympisch.

Susanne Rieger, die Autorin des Olympia 72 Lesebuchs,

lässt die Zeit der 70iger Jahre wieder lebendig werden.

Vorankündigung: Markt der Möglichkeiten

Kunsthandwerkermarkt in St. Joseph Mitte Juni 2013

Der Pfarrsaal und der wunderschöne kleine Garten werden sich verwandeln!

Kunsthandwerker mit ausgefallenen Ideen – Schmuck, Holz, Ton, tolle Stoffe, Filz und co.

Workshops für Groß und Klein – Isarkieselsteine vergolden, filzen

Selbstgebackener Kuchen, und vieles mehr - lassen Sie sich verzaubern!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch,

Jeanette von Mauch, Vivian Moll, Gudrun Hufnagel

St. Joseph hat einen Blog

stjosephmuenchen.wordpress.com

Um unsere Veranstaltungen und Informationen

zum anstehenden Pfarrerwechsel tagesaktuell

im Internet präsentieren zu können, gibt

es seit Nov. 2012 einen Blog für die Pfarrei.

Sie erreichen ihn unter

http://stjosephmuenchen.wordpress.com/

Gleich auf der Einstiegsseite finden Sie unsere

Kontaktdaten, die Termine für Kinder-,

Jugend- und Familiengottesdienste, sowie das

Kinder-, Kirchenmusik- und Halbjahresprogramm.

Es gibt ein Pfarrbrief- und Predigtarchiv

und unter dem Link „Zukunft St. Joseph

finden Sie Texte zum Übergang.

Die Kategorien- und Stichwort-„Wolken“

erleichtern die Suche und wenn Sie möchten,

abonnieren Sie unseren Email-Newsletter.

Schauen Sie doch mal vorbei!

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Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

Regelmäßige Gottesdienste und Gebetszeiten

An Sonn- und Feiertagen:

10.00 Uhr Pfarrgottesdienst

12.00 Uhr Gottesdienst in polnischer Sprache

19.00 Uhr Abendmesse

An Werktagen:

Montag-Samstag 9.00 Uhr Hl. Messe

Samstag 17.00 Uhr Eucharistische Anbetung

17.25 Uhr Rosenkranz

18.00 Uhr Sonntag-Vorabendmesse

18.00 Uhr Vorabendmesse im Diakoniewerk Maxvorstadt

Im April:

Mo, Di, Do, Fr 17.00 Uhr Rosenkranz (im Mariensaal)

Im Mai:

Mo, Do 17.00 Uhr Rosenkranz

Di 19.00 Uhr Feierlicher Rosenkranz mit Orgel und Betrachtungen

Mi, Fr 19.00 Uhr Maiandacht

Beichtgelegenheit

Am Samstag von 17.00 bis 17.45 Uhr. Zu anderen Zeiten nach Vereinbarung.

Eingeschränkte Öffnungszeiten des Pfarrbüros

in der Woche nach Ostern

Wegen Urlaub ist das Pfarrbüro in der Woche vom 1.-5. April

nur Dienstag und Donnerstag vormittags von 9-12 Uhr geöffnet.

In dringenden Fällen bitten wir Sie,

uns eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter unter 089/272 894-0 zu hinterlassen,

der mehrmals täglich abgehört wird.

Öffnungszeiten der Josephskirche:

Sommeröffnungszeiten! Werktag 8-19 Uhr, Sonn-/Feiertag 9-20 Uhr

Während der Reinigungsarbeiten vorübergehend geschlossen!

Katholisches Pfarramt St. Joseph, Tengstraße 7, 80798 München; Telefon: 272 894-0;

Fax: 272 894-10 E-Mail: st-joseph.muenchen@ebmuc.de; Internet: www.st-joseph-muenchen.de

Bürozeiten: Mo, Di, Do: 9-12 Uhr; Mo, Do: 14-16 Uhr, Mi, Fr: geschlossen

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April 2013

Mo 1. Apr.

Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

Ostermontag

10.00 Uhr Festlicher Gottesdienst (Dreigesang)

parallel Kindergottesdienst, anschl. Ostereiersuche für Kinder

Abendmesse entfällt

So 7. Apr. 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst, Familiengottesdienst entfällt (Ferien)

Mo 8. Apr. 19.00 Uhr Bildlese des Glaubens: Der Evangelist Markus

Do 11. Apr. 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Krisen- und Lebensberatung

So 14. Apr. 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst

11.00 Uhr Männerfrühschoppen

19.00 Uhr Jugendgottesdienst

Mi 17. Apr. 14.00 Uhr Elisabethenverein: Nachmittag für Senioren

So 21. Apr. 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst, Kindergottesdienst entfällt

17.00 Uhr Theaterstück „DANIEL-Babylon ist überall“ im Pfarrsaal

19.00 Uhr Abendmesse

Mi 24. Apr. 19.30 Uhr Bibelkreis mit Pfarrer

Do 25. Apr. 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Krisen- und Lebensberatung

So 28. Apr. 10.00 Uhr Feier der Erstkommunion

Mai 2013

Mi 1. Mai

17.00 Uhr Dankandacht der Erstkommunionkinder, mit Anbetung und Segnung

der Geschenke

19.00 Uhr Abendmesse

Patrona Bavariae – Maria, Schutzfrau Bayerns

19.00 Uhr Feierliche erste Maiandacht

Fr 3. Mai 20.30 Uhr ökumenischer Schuttberggottesdienst mit Lichterprozession

Start: am Obelisk im Luitpoldpark

So 5.Mai 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Kindern nach der Erstkommunion

Mi 8. Mai

Do 9. Mai

anschließend Eine-Welt-Verkauf und Sonntagscafé

keine Vorabendmesse

Christi Himmelfahrt

10.00 Uhr Festgottesdienst

19.00 Uhr Abendmesse

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Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

So 12. Mai 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst

11.00 Uhr Männerfrühschoppen

19.00 Uhr Jugendgottesdienst

Mo 13. Mai 19.00 Uhr Bildlese des Glaubens: Zwölf Apostel:

Die Herabkunft des Geistes

Mi 15. Mai 09.00 Uhr Fahrt des Elisabethenvereins

So 19. Mai

Mo 20. Mai

Pfingstsonntag

10.00 Uhr Pfingstgottesdienst, Missa salpinx Anton Mangold

19.00 Uhr Abendmesse

Pfingstmontag

10.00 Uhr Pfarrgottesdienst

Abendmesse entfällt

Do 23. Mai 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Krisen- und Lebensberatung

26. – 31. Mai Zeltlager

Mi 29. Mai 19.30 Uhr Bibelkreis mit Pfarrer

Do 30. Mai

Vorabendmesse entfällt

Fronleichnam

08.00 Uhr Stadtfronleichnam am Marienplatz

19.00 Uhr Abendmesse

Pfarrgottesdienst entfällt wg. Stadtfronleichnam

Fr 31. Mai 19.00 Uhr Feierliche letzte Maiandacht: Stubenmusik und Dreigesang

Voranzeige für Juni 2013

So 2. Juni 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst, Familiengottesdienst entfällt (Ferien)

Do 6. Juni 19.30 Uhr Firmung: Abend für Eltern und Paten

So 9. Juni

Pfarrfronleichnam

10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Prozession, mit Kindern im Erstkommuniongewand,

anschl. Eine-Welt-Verkauf & Sonntagscafé

Pfarrfest am 21.7.13 zum Abschied des Ordens

19.00 Uhr Jugendgottesdienst

Mo 10. Juni 19.00 Uhr Bildlese des Glaubens: Hl. Benedikt und hl. Scholastika

Do 13. Juni 19:00 Uhr Susanne Rieger liest aus „Das Olympia 72 Lesebuch: Für München

und den Rest der Welt“

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Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

Feststehende Termine

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Samstag 9.00

9.00

9.00

10.00 Familiengottesdienst (1. So im Monat)

10.00 Kindergottesdienst (3. So im Monat)

11.00 Frühschoppen für Männer (2. So im Monat), Franziskusstube, EG

17.00 Vokalensemble (2 x monatlich, Termine im Internet), Musikraum, UG, Tengstr.

19.00 Jugendgottesdienst (2. So im Monat)

15.00 Mütterkreis (1. Mo im Monat), Kleiner Pfarrsaal, OG

15.30 Musikgarten, Franziskusstube, EG

18.00 Tauschnetz (3. Mo im Monat), Kleiner Pfarrsaal, OG

19.00 Taizégebet, Kinderzimmer, UG

19.00 Al-Anon (Selbsthilfe-Gruppe), Franziskusstube, EG

14.00 Seniorenclub, Kleiner Pfarrsaal, OG

15.00 Musikalische Früherziehung, Musikraum, UG, Tengstr.

16.00 Kinderchor (ab 7 Jahren), Musikraum, UG, Tengstr.

18.00 Kreuzbund (Gesprächskreis f. Angehörige, 3. Di im Monat), Franziskusstube, EG

19.00 Kolping (3. Di im Monat), Kleiner Pfarrsaal, OG

19.30 Kirchenchorprobe, Musikraum, UG, Tengstr.

9.45 - 11.30 Kind-Gruppe „Regenbogen“, Kinderzimmer, UG

14.00 Elisabethenverein (3. Mi im Monat), Großer Pfarrsaal, OG

15.00 Musikalische Früherziehung (Kindergarten St. Josef), Musikraum, UG, Tengstr.

16.00 Kinderchor (ab 9 Jahren), Musikraum, UG, Tengstr.

17.30 Ministranten, Franziskusstube, EG

18.00 Akkordeon-Orchester, Musikraum, UG, Tengstr.

19.30 Bibelkreis (letzter Mi im Monat), Mariensaal, EG

20.00 Montessori-Eltern (letzter Mi im Monat), Franziskusstube, EG

17.00 - 20.00 Krisen- u. Lebensberatung, (2. u. 4. Do im Mo.), Raum nach Vereinbarung

Hl. Messe für unsere Kranken (1. Sa im Monat)

Hl. Messe für alle, die einen besonderen Gedenktag feiern (2. Sa im Monat)

Hl. Messe für die Mitglieder des Elisabethenvereins (4.Sa im Monat)

Seelsorger:

Pfarrer – P. Marinus Parzinger OFM Cap

(E-Mail: MParzinger@ebmuc.de)

Kaplan – P. Sunil Kachappally OFM Cap

Kirchenmusiker: Josef Stahuber

Sekretariat:

Iris Christadler

Julianna Waldau

Mesner / Hausmeister: Matthias Pesl

Bankverbindung: Stadtsparkasse München: BLZ 701 500 00, Konto-Nr.: 14 14 04 04

Mailkontakt zum Pfarrgemeinderat: pgr_st_joseph@web.de

Auffahrtsrampe für Rollstuhlfahrer an der rückseitigen Kirchentür in der Josephstraße.

Induktionsschleife für Benutzer von Hörgeräten um die vorderen zehn Bänke auf der Kanzelseite.

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Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

Maiandachten 2013

Dieses Jahr finden zum ersten Mal

Maiandachten und Rosenkranz im Wechsel statt:

Montags und donnerstags ist um 17 Uhr Rosenkranz,

an den Dienstagen findet ein feierlicher Rosenkranz

mit Orgel und Betrachtungen um 19 Uhr(!) statt.

Mittwochs und freitags laden wir um 19 Uhr zur Maiandacht ein.

Am 15. Mai findet zusätzlich um 17 Uhr eine Kindermaiandacht statt.

Der Übersichtlichkeit halber finden Sie anbei eine Liste aller Maiandachten

und feierlichen Rosenkränze.

Mi 1.5. 19.00 Uhr Feierliche erste Maiandacht, Stubenmusik St. Joseph

Fr 3.5. 19.00 Uhr Maiandacht

Di 7.5. 19.00 Uhr Freudenreicher Rosenkranz mit Orgel und Betrachtungen

Mi 8.5. 19.00 Uhr Maiandacht

Fr 10.5. 19.00 Uhr Maiandacht, Flötenquartett

Di 14.5. 19.00 Uhr Lichtreicher Rosenkranz mit Orgel und Betrachtungen

Mi 15.5. 17.00 Uhr Kindermaiandacht, Kinderhaus St. Joseph

Mi 15.5. 19.00 Uhr Maiandacht, vom PGR gestaltet

Fr 17.5. 19.00 Uhr Maiandacht, Bariton-Solo und Orgel (Christoph Schuppler)

Di 21.5. 19.00 Uhr Schmerzhafter Rosenkranz mit Orgel und Betrachtungen

Mi 22.5. 19.00 Uhr Maiandacht, Trompete und Orgel (Br. Marinus)

Fr 24.5. 19.00 Uhr Maiandacht

Di 28.5. 19.00 Uhr Glorreicher Rosenkranz mit Betr. und Harfe (Helena Hacker)

Mi 30.5. 19.00 Uhr Maiandacht

Fr 31.5. 19.00 Uhr Feierliche letzte Maiandacht, Chor St. Joseph

Ökumenischer Schuttberggottesdienst

Am Freitag, den 3. Mai mit Lichterprozession

Start: Am Obelisk im Luitpoldpark um 20:30 Uhr

Herzliche Einladung an alle Gemeindemitglieder

von St. Joseph, St. Sebastian und der Kreuzkirche!

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Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

„Und, wenn Orgeltöne rauschen….“

Kirchenmusik in St.Joseph 1898 – etwa 1920

Mit der Errichtung der Notkirche bei St. Joseph

im Jahr 1897 und der Gottesdienste in

dieser, stellte sich auch das Bedürfnis nach

einem Kirchenchor ein.

In das kleine Kirchlein war eine Empore

eingebaut, auf der ein Harmonium mit Handaufzug

stand. Hier waltete als erster Chorregent

und Organist Herr Lehrer Sturm, von

allen „Vater Sturm“ genannt, seines Amtes.

Täglich früh 5 Uhr, ob Sommer oder Winter,

wanderte er das Massmann-Bergl hinunter der

Josephskirche zu. Früh 6 Uhr und abends 5

Uhr, spielte er das Harmonium zum Volksgesang.

Wer gerade in der Nähe war, zog ihm

dasselbe auf, und oft war der Wille besser als

die Kraft der Arme. So kam es denn, dass das

Instrument nicht ganz melodische Töne hören

ließ. Allmählich fand sich ein ständiger

Harmoniumaufzieher im Postsekretär Urban,

der dann und wann vom „Kloster-Joseph

(Sedlmaier) vertreten wurde.

Allmählich sammelten sich um den Organisten

sangeskundige und sangesfreudige Herrn,

vor allem Kapuzinerpatres, wie P. Alanus,

P. Ullrich, P. Thomas, der spätere Stadtpfarrer

und auch P. Linus, der Erbauer der Kirche.

Ihnen gesellten sich noch zu der Sohn des

„Vaters Sturm“, Otto, damals cand. theol.,

Kunstgärtner Bauer, der Versicherungsmathematiker

Lohrer, der Schreinermeister Joseph

Weber u.a.. Besonders während der

Semester war der Chor ziemlich stark besucht,

da sich gerne sangeskundige Studenten

dort zur Pflege des Kirchengesanges einfanden.

Oberlehrer Thoma, der Vater des o.g.

Chorsängers übernahm bald die Leitung des

Chores.

Nach Einweihung der Josephskirche im Jahr

1902 und der Fertigstellung der großen Orgel

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durch die Fa. März, eine Stiftung des Kunstgärtners

Bauer, bildeten die Sänger der Notkirche

den Grundstock des erweiterten Kirchenchores…

Auf dem neuen Chore, der bei Großaufführungen

200 bis 300 Mitwirkende fassen kann,

führte wieder Thoma das Zepter und Vater

Sturm saß an der Orgel. Zu nennen ist noch

Oberfaktor Hermann, der mit seinem Stelzfuß

an einem Sonntag oft zwei bis dreimal die 74

Stufen zum Chore hinaufhumpelte.

Wirkten alle aus ideeller Begeisterung mit,

einen kleinen materiellen Hintergrund hatte

die Sache doch; denn nach dem Hochamt

ging es zur Probe in das Klosterrefektorium,

wo die Sänger mit Bier und Hausbrot von den

Patres bewirtet wurden… Da war dann richtig

zum Frühschoppen gedeckt, mit allen möglichen

Spezialitäten, und an einem mächtigen

Fass waltete Vater Bauer als Mundschenk

seines Amtes. Heitere Lieder, Scherze, humorvolle

Gedichte verkürzten die Zeit, bis es

Zeit wurde, zur Vesper aufzuspielen. Unentwegt

setzte die Sitzung sich dann fort bis zum

Rosenkranz, wo nochmals gesungen wurde.

Bei besonderen Festlichkeiten pflegte Vater

Sturm die Orgel in eine andere Hand zu geben,

so dem Ministerialrat Lex oder dem

später als Chordirektor wirkenden Studienrat

Lorenz, und als er schließlich diese Tätigkeit

aufgab, da übernahm der jetzige Studienprofessor

Dr. Alfons Singer ständig die Orgel.

Als im Jahre 1913 St. Joseph zur Pfarrei erhoben

wurde, berief man den bisherigen Organisten

Dr. Singer zum Chordirektor und

damit war die erste Epoche der Geschichte

des Kirchenchors St. Joseph abgelaufen. Sie

ist gekennzeichnet durch die Leistungen eines


Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

Männerchors, der bei St. Joseph Tradition ist,

und für dessen damaliges Wirken die Namen

bedeutender Komponisten wie Rheinberger,

Filke, Gruber, Josef Renner, Witt u. a. kennzeichnend

sind.

Der neue Dirigent Dr. A. Singer beließ es

vorläufig noch beim Männerchor, führte aber

eine straffere Disziplin durch. Neben den

Sonntagsproben wurden auch an Werktagen

Chorproben eingeführt. Singer nahm seine

Sache sehr ernst, so dass die Sänger ziemlich

geschliffen und meist mit etwas verdutzten

Gesichtern aus den Proben herauskamen.

Eine tüchtige Kraft für die Orgel war zu dieser

Zeit in Ernst Lorenz gewonnen. Neben

ihm wirkten noch an der Orgel bei vielen

kleineren Anlässen wie bei Frühgottesdienst,

Abendandachten und Schulmessen der Oberlehrer

Schmidt und der Oberlehrer Schweiger,

der auch seit 25 Jahren beim Kindergottesdienst

Organistendienste leistete.

Man kann sich gut vorstellen, dass der

1.Weltkrieg in den Chor Lücken riss: Oft

wusste der Dirigent sonntags 10 Uhr noch

nicht, ob es gelingen würde, 4-stimmig zu

singen. Weit über die Chorbrüstung gebeugt,

beobachtete er die Eingangstüren und ein

Stein fiel ihm vom Herzen, wenn ein Vertreter

einer noch nicht besetzten Stimme kam...

Vier Jahre lang dauerte der Krieg und immer

gelang es zu singen, da sich Bekannte einfanden

und die Fronturlauber sich bei ihrem

geliebten Kirchenchor meldeten.

Erst nach dem Krieg, im Winter 1918/19 kam

der Plan zur Ausführung neben dem Männerchor

einen gemischten Chor einzurichten. Als

erste Messe für den gemischten Chor erklang

in St. Joseph Rheinbergers Große Messe in C,

wobei Stimmen und Sängerinnen von anderen

Kirchenchören ausgeliehen wurden. Den

Orchesterteil übernahm die Kapelle des

Obermusikmeisters Josef Schifferl, der sich

als ein treuer Anhänger des Kirchenchores

erwiesen hat. Als Sänger, Dirigent, Organist,

als „Mädchen für alles“ ließ er sich gebrauchen

und wenn es sein Dienst nur irgendwie

erlaubte , so war er an den Sonntagen auf dem

Josephschor, der seine schöne Tenorstimme

wohl zu schätzen wußte.

Der erste Versuch eines gemischten Chors

schlug ein und gefiel allgemein. Mit unendlicher

Mühe gelang es, Damen dafür zu gewinnen

und zu begeistern und in langen Proben

so auszubilden, dass sie den hohen Zielen,

denen der Chordirektor zustrebte, gewachsen

waren.

Bild und Text: Dr.Franz Lur,z

Pfarrarchiv St.Joseph

Wo St. Joseph´s heil´ge Hallen

Feierlich zum Himmel streben,

Sieht man fromme Beter wallen,

Hand und Herz zu Gott erheben;

Und, wenn Orgeltöne rauschen

Fromm dann ernsten Weisen

lauschen.

Josef Bauer,Kunstgärtner

aus: „Zur Cäcilienfeier“,

München 1907

Seite 13


Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

In der Osternacht, rufen wir vor der Segnung

des Taufwassers verschiedene Heilige an. Sie

mögen als Fürsprecher für uns eintreten bei

Gott. In dem kurzen Moment, in dem der

Name erklingt, haben wir kaum Zeit, die

Lebensgeschichte des Heiligen und seinen

Vorbildcharakter zu erfassen. Dabei kann ihr

Beispiel uns im Glauben anregen und ermutigen.

Blicken wir auf die z. T. sehr bekannten 14

Nothelfer. In einer kleinen Serie will ich Ihnen

im Pfarrbrief diese 14 Nothelfer und

deren Bedeutung in alphabetischer Reihenfolge

vorstellen.

Als Helfer bei Todesangst wird der Heilige

Achatius angerufen. Er war der Anführer der

zehntausend Märtyrer, die unter dem von

117-138 herrschenden Kaiser Hadrian auf

dem Berg Ararat wegen ihres Glaubens gekreuzigt

wurden.

Als Helfer der stillenden Mütter und Helfer

bei der Beichte gilt der Heilige Ägidius. Er

ist der Überlieferung nach der einzige

„Nichtmärtyrer“ unter den 14 Nothelfern und

war der Gründer des Benediktinerklosters

St. Äegidius in der Provence.

Der Überlieferung nach war die Heilige Barbara

wegen ihres Glaubens in einem Turm

eingesperrt, wurde misshandelt und schließlich

enthauptet. Sie ist die Patronin der Sterbenden,

Schutzpatronin der Bergleute, Artilleristen

und Feuerwerker, Gießer, Architekten

und Geologen und „Helferin“ gegen Blitzund

Feuersgefahr.

Der heilige Blasius ist uns wegen der Spendung

des Blasiussegens wohl einer der bekanntesten

Nothelfer. Er war Bischof im

damals armenischen Sebaste (heute

Sivas/Türkei) und starb um 316 durch Enthauptung.

Er ist der Schutzpatron zahlreicher

Handwerksberufe, Beschützer des Viehs,

Helfer für eine gute Beichte, gegen Pest und

14 Nothelfer

Seite 14

Geschwüre und vor allem der Nothelfer gegen

Halsleiden.

In vielen Altarbildern wird der heilige

Christopherus gezeigt, der ein Kind auf den

Schultern durch einen Fluss trägt. Zunächst

war das Kind so leicht wie eben ein Kind,

doch je länger der Weg wurde umso schwerer

wurde das Kind. Offerus sagte der Überlieferung

nach, „Kind du bist so schwer, als hätte

ich die Last der ganzen Welt zu tragen“. Worauf

das Kind antwortete: „Wie du sagst, so

ist es, denn ich bin Jesus, der Heiland und wie

du weißt trägt der Heiland die Last der ganzen

Welt.“ Am anderen Ufer angekommen setzte

Offerus das Kind ab, das darauf sagte, „Du

hast den Christ getragen, von nun an darfst du

Christofferus heißen. Weithin bekannt ist er

in der allgemeinen Bezeichnung als Schutzpatron

der Autofahrer und Reisenden, doch

die Liste ist erheblich länger. Helfer gegen

unvorbereiteten Tod, Rettung aus jeglicher

Gefahr, Schutzheiliger gegen Epilepsie, Unwetter,

Hungersnot, Gewitter und Hagelstürme,

Pest, Zahnschmerzen, schlechte Träume,

Schutzpatron der Bogenschützen, Seefahrer,

Flößer, Buchbinder, Bleicher, Pförtner, Obstund

Gemüsehändler, Autofahrer, LKW-, Busund

Taxifahrer. Im Jahr 452 wurde ihm in

Chalkedon eine Kirche geweiht.

Die Fortsetzung folgt in der nächsten Ausgabe.

Gerhard Mittag, PGR

Foto: Wolfgang Sauber


Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

Der Verein wurde am 23.7.1926 von Frauen

der Gemeinde St. Joseph gegründet mit dem

Ziel die Not der Mitmenschen zu lindern, sei

es geistig oder materiell. Sie wandten sich

zunächst hauptsächlich älteren, alleinstehenden

Frauen mit Hilfsdiensten und Unterstützungen

zu.

Heute ist es ein offener Treffpunkt für Seniorinnen

und Senioren, die zum Teil schon

Jahrzehnte dem Verein angehören. Aber auch

"Nicht-Mitglieder" sind herzlich willkommen

und finden schnell Anschluss. Es ergeben sich

Kontakte, die auch privat weiter geführt werden.

Mit viel Engagement und Freude planen und

verwirklichen wir die Veranstaltungen unseres

Vereines. Unsere Angebote und Arbeitsschwerpunkte:

• in den kälteren Monaten (Okt. bis Apr.)

veranstalten wir gesellige Nachmittage mit

Kaffee und Kuchen. Zur Unterhaltung trägt

entweder eine Musikgruppe, ein Vortrag, eine

Diavorführung oder eine Darbietung von

Kindern bei. Der Seniorennachmittag findet

jeden dritten Mittwoch im Monat um 14 Uhr

im Pfarrsaal statt

• in den Sommermonaten (Mai bis Sep.) werden

Ganztagesausflüge mit Führungen und

Besichtigungen angeboten. Der Bus steht um

9 Uhr vor der Josephskirche zur Abfahrt bereit.

Unsere Termine sind heuer: 15. Mai, 19.

Juni, 27. Juli, 21. Aug. und 18. Sep. 2013.

Elisabethenverein St. Joseph

Seite 15

Die Ziele werden bei der Jahreshauptversammlung

am 17. April bekannt gegeben

• unbürokratische und schnelle (auch finanzielle)

Hilfe für Bedürftige aus der Nachbarschaft.

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn

Sie Hilfe brauchen oder jemand kennen, dem

wir helfen können

• wir unterstützen den Altenclub von St. Joseph.

Jeden Dienstag treffen sich die Seniorinnen

und Senioren um einen gemütlichen

Nachmittag zu verbringen. Auch hier werden

Vorträge, Lesungen und Diavorführungen

angeboten

• um den 19. Nov. feiern wir einen besonderen

Gottesdienst zu Ehren der heilige Elisabeth

mit der Möglichkeit, die Krankensalbung

zu empfangen. Symbolisch werden am Ende

der Festlichkeit rote Rosen verteilt.

Kontakt und Leitung:

Heidi Mielich, Vorsitzende, T. 271 84 73

Sabine Schmitz, zweite Vorsitzende

Anneliese Umlauf, Schatzmeister

Margarethe Eckert, Revisor

Unser Elisabethenverein kommt aber auch in

die Jahre. Immer mehr ältere Mitglieder

scheiden aus. Wenn Sie Mitglied werden -

oder sich engagieren - möchten kommen Sie

einfach zu einem Seniorennachmittag im

Pfarrsaal vorbei. Im Pfarrbüro erhalten Sie

Mitgliedsanträge.

Heidi Mielich


Jahr des Glaubens :: Pfarrbrief St. Joseph München :: Apr./Mai 2013

I WILL SURVIVE

Jugendzeltlager vom 26.05.13 – 31.05.13

Zum siebten Mal in Folge bietet die Jugend

von St. Joseph ein Zeltlager in der zweiten

Pfingstferienwoche an. Ein Termin, der von

den Gruppenleitern sofort im Kalender geblockt

wird. Wir sind heiß und wir hoffen ihr

seid es auch! Erneut haben wir wieder für

Abwechslung gesorgt, denn wir betreten unbekanntes

Terrain. Es geht dieses Jahr auf

einen großen Zeltplatz in Schwaighölzl bei

Neuburg-Schrobenhausen.

Unser Motto 'I will survive' bezieht sich auf

vielerlei. Selbstverständlich wird wieder viel

Spaß & Spiel geboten, bei schönem Wetter ist

auch ein kleiner Badesee für eine Abkühlung

in der Nähe. Doch geht es auch ums pure

Überleben, wie zum Beispiel bekomme ich

meine Gummistiefel bis zum nächsten Morgen

trocken, wie schaffe ich es, ein Feuer mit

zwei Steinen zu entfachen und vieles mehr

lernt man bei uns im Zeltlager. Lasst euch

überraschen, wir haben uns schon einige

Specials für euch einfallen lassen. Packt alle

eure Freunde ein und lasst uns gemeinsam

Abenteuer erleben!

Eine Teilnahme ist ab 9 Jahren oder der Erstkommunion

möglich. Die Anmeldungen

liegen ab Ende März an den Kirchenausgängen

bereit und sind ebenfalls im Pfarrbüro

erhältlich.

Eure Jugendleiter

Kinder- und Jugendprogramm

für April, Mai und Juni

Das neue Kinder- und Jugendprogramm für die nächsten drei Monate liegt in der Kirche aus.

Feier der Erstkommunion am 28. April 2013

Herzliche Einladung an alle Gemeindemitglieder

Am 28. April empfangen 31 Buben und Mädchen zum ersten Mal die heilige Kommunion. Seit

Dezember haben sich die Kinder auf diesen Tag vorbereitet, haben Kerzen gebastelt, gemeinsam

Brot gebacken, Palmbuschen gebunden. Sie waren zum ersten Mal bei der Beichte, haben

Advent und Ostern mit der Gemeinde gefeiert und gelernt was in der Messe passiert.

Wir wünschen allen Kindern einen schönen Festtag, möge Gott Eure Wege allzeit begleiten!

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