Unser Wahlprogramm für die Kommunalwahl am ... - CSU Forchheim

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Unser Wahlprogramm für die Kommunalwahl am ... - CSU Forchheim

Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2014

Kinder und Jugend – unsere Zukunft

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Die CSU Forchheim setzt sich für ein

kinder- und familienfreundliches Klima, die Förderung von Familien und die

Unterstützung Alleinerziehender ein. Wir sorgen für bedarfsgerechte

Kinderbetreuungseinrichtungen aller Formen und für attraktive und wohnortnahe

Schulen nach dem Prinzip „kurze Wege für kurze Beine“. Wichtig ist für uns dabei der

Ausbau der Ganztagesbetreuung mit Hausaufgabenhilfe. Nach der Errichtung der

Montessori-Schule unterstützen wir uneingeschränkt den Neubau der Grundschule

Kersbach und die weitere Modernisierung der Adalbert-Stifter-Schule. Wir treten für

die Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte in Kindergärten und Schulen ein und

unterstützen bei Bedarf den Einsatz von Jugendsozialarbeit in Schulen. Wir wollen

Kindern und Jugendlichen Raum zur Entfaltung und für Sport, Spiel und Freizeit

anbieten und unterstützen die vereinsgetragene und die offene Jugendarbeit.

Einerseits indem wir für die Arbeitsgemeinschaft der Jugend Forchheim (AGJF)

erhöhte Mittel, andererseits indem wir kostengünstige Räumlichkeiten für Sport-,

Kultur- und Sozialarbeit zur Verfügung stellen. Dabei sehen wir die qualitative,

personelle und räumliche Aufwertung des Jugendzentrums und die Beibehaltung

eines städtischen Jugendpflegers als wichtige Bausteine der städtischen

Jugendarbeit an. Der attraktive Ausbau unserer Spielplätze, Sport- und Bolzplätze

und die Weiterentwicklung der Sportinsel und der Schleuseninsel haben ebenfalls

hohe Priorität für die CSU.

Familien - Grundpfeiler unserer Gesellschaft

Familien sind die Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Deshalb will die CSU die

Rahmenbedingungen für Familien so gestalten und fördern, dass ein Hort der

Geborgenheit entsteht und gegenseitige Hilfe über alle Generationen hinweg

tatkräftig gelebt werden kann. Eine durchgehende Ferienbetreuung für Kinder, die

auf dieses Angebot angewiesen sind, soll Standard werden. Wir legen Wert auf

familienfreundliche Eintrittspreise bei kommunalen Einrichtungen. Für Familien in Not


fordern wir eine breite und frühzeitig ansetzende Hilfestellung, damit die Familie auch

weiter ihrer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe gerecht werden kann.

Gute Bildung – bessere Chancen im Leben

Die CSU in Forchheim ist Garant dafür, dass jeder die Chance zur persönlichen und

seiner Begabung entsprechenden schulischen, gesellschaftlichen und beruflichen

Entwicklung erhält. Dazu gehören attraktive Schulen, eine moderne Ausstattung für

alle Grund-, Haupt- und Mittelschulen und der Ausbau der Ganztagsbetreuung mit

Hausaufgabenhilfe. Wichtig sind uns auch die Fortentwicklung der städtischen

Musikschule und eine Vernetzung mit allen Musik anbietenden Vereinen. Wir setzen

uns für die Stärkung und Entwicklung der weiterführenden Schulen, des

Berufsschulzentrums und der Fachoberschule ein und machen uns für die

Installierung einer (Außenstelle) Fachhochschule oder Universität stark.

Integration ausländischer Mitbürger – Zusammenleben stärken

In Forchheim leben fast 15 Prozent Mitbürger mit Migrationshintergrund. Eine

unzureichende Integration kann verschiedene Probleme verursachen deren Folgen

von der Gesellschaft lange nicht gesehen wurden. Allein aus ökonomischer Sicht

und eigenem Interesse müssen diese besser integriert werden. Die demografische

Entwicklung - immer mehr Rentenempfänger bei sinkender Zahl junger

Beitragszahler - sorgt dafür, dass wir versuchen müssen all diese Menschen

bestmöglich für das Erwerbsleben auszubilden und sie auf wirtschaftlich sicherer

Basis zu stellen. Damit kann langfristig gefährlichen Parallelgesellschaften

entgegengewirkt werden, deren Werte und Vorstellungen nicht mit den Grundlagen

unserer Gesellschaft zu vereinbaren sind. Es liegt dabei auf der Hand, dass

Integrationsarbeit vor allem als Aufgabe der Städte und Gemeinde anzusehen ist.

Für die CSU Forchheim gehört eine erfolgreiche Integration der Menschen mit

Migrationshintergrund zu den zentralen Aufgaben der Zukunft um auch künftig das

friedliche Miteinander von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen und religiösen

Hintergrund zu gewährleisten. Für uns ist Integration eine gleichberechtigte

Teilnahme aller Bewohner an sozialem Geschehen, Kultur, Wirtschaft, Religion und

Politik. Dabei fordert Integration Anstrengungen und Aufeinander zugehen sowohl


von Zugewanderten als auch Einheimischen. Die Förderung von bürgerschaftlichen

Engagement und sowie die Bereitschaft zu einer aktiven Teilhabe und Mitgestaltung

aller gesellschaftlichen Gruppen am Prozess der Integration ist Voraussetzung für

deren Gelingen. In diesem Zusammenhang wollen ausdrücklich den interreligiösen

Dialog fördern und voranbringen. Erfolgreiche Integration und das Erlernen der

deutschen Sprache als Schlüsselqualifikation wollen wir schon durch frühkindliche

Bildung in Kindertagestätten aber auch durch geeignete Maßnahmen der

Erwachsenenbildung erreichen. Wir treten deshalb dafür ein, dass die

Bildungspotentiale der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund schon in

Schulen ausgeschöpft werden, um sie optimal auf ihren Bildungs- und Berufswegen

zu begleiten. Dies soll durch verstärkte Zusammen- und Aufklärungsarbeit von Eltern

und Schule, den mittelfristigen Einsatz von „Schülercoaches“, der verstärkten

Einstellung junger Migranten in örtlichen Unternehmen und durch Bildung und

Qualifizierung von erwachsenen Migranten erreicht werden.

Für die CSU findet Integration umfassend in der „Freizeit“ statt. Den Organisationen,

Vereinen, Verbänden und Angeboten der Jugendarbeit kommt deshalb eine zentrale

Bedeutung zu, die wir durch finanzielle und ideelle Hilfe unterstützen werden.

Migranten müssen mit der traditionellen Vereins- und Verbandsarbeit und deren

Strukturen und Sinnhaftigkeit vertraut gemacht werden damit sie sich dafür

begeistern können. Wir unterstützen deshalb regelmäßige Veranstaltungen in denen

Migranten zu beruflichen, sozialen und gesellschaftlichen Bereichen und Strukturen

in Deutschland informiert werden und sich dort auch austauschen können. Die CSU

Forchheim fordert mehr Integration als Perspektive für Migranten, wobei Fördern und

Fordern gleichberechtigt nebeneinander stehen muss.

Sport, Vereine und Ehrenamt – Lebendige Gemeinschaft

Lebendige Vereine und aktive Bürger sorgen für eine lebendige Gemeinschaft. Die

CSU versteht sich als Partner und Förderer der Vereine und des Ehrenamtes.

Deshalb fördern wir nicht nur ideell, sondern unterstützen diesen Bereich unter

anderem auch finanziell (z.B. mit Zuschüssen zu Vereinsheimen, Hallenmieten,

vergünstigten Nutzungsentgelten etc.) und mit Bereitstellung von Räumlichkeiten

sowie mit Sachleistungen bei vielen Veranstaltungen und Events. Ebenso ist es uns


wichtig, das verdiente Sportler und ehrenamtliche tätige Mitbürgerinnen und

Mitbürger aus Vereinen und Organisationen auch eine entsprechende öffentliche

Anerkennung erhalten. Die Förderung und Unterstützung der Jugendarbeit und der

AGJF hat für uns dabei oberste Priorität.

Kultur

Die Kultur in Forchheim weist eine beachtliche Vielfalt und Qualität auf. Allerdings

muss die Präsentation von Kultur neu überdacht und konzipiert werden. Dabei geht

es vorrangig um Räumlichkeiten und Standorte, wo sich alle Formen von Kultur

optimal entfalten und kulturinteressierte Menschen wohl fühlen können.

Ebenso müssen unsere spezifischen Alleinstellungsmerkmale in Forchheim noch

mehr herausgearbeitet werden. Solche könnten durch eine Einbindung des

historischen Denkmalbestandes in das räumlich-örtliche Kulturkonzept geschaffen

werden. Dies ist in der Vergangenheit mit der Kaiserpfalz und dem Festungskomplex

bereits geschehen und soll nun konsequent fortgeführt werden.

Deshalb tritt die CSU für folgende kulturelle Maßnahmen ein:

Planung (evtl. durch Architektenwettbewerb) und Realisierung einer modernen

Kultur- und Veranstaltungshalle, die sich primär an den Bedürfnissen der hiesigen

Kultur- und Veranstaltungsträger ausrichtet. Dabei ist in diese Überlegungen auch

das „Denkmal Kolpinghaus“ einzubeziehen.

Verstärkte Nutzung einzigartiger Plätze wie des Stadtparks gegenüber der Ritter-von-

Traitteur-Schule. Hier ist der Gedanke, eine feste Konzertbühnenfläche im Parkteich

zu installieren, ernsthaft zu prüfen.

Umsetzung des Planungsvorschlags für die Gestaltung einer Freilichtbühne auf dem

ehemaligen Krankenhausgelände (Nähe ehem. Schwesternhaus) mit der Chance der

Verwirklichung eines echten regionalen Alleinstellungsmerkmals für Konzerte,

Chormusik und Theater.


Konzeption einer Kulturmeile, die am Erlebnismuseum „Rote Mauer“ beginnt, sich

über Kaiserpfalz und Saltorturm fortsetzt und sich anschließend über den Stadtpark

mit den Fünf Toren, einschließlich Ausbau eines Skulpturenparks bis hin zur

Stadtbücherei und einen künftigen Freilichttheater („Amphiforte“) erstreckt. Der

Komplex „Kulturmeile“ könnte dann unter diesem Logo griffig vermarktet werden und

in der Region als alternatives Kulturprofil Geltung erlangen.

Die erfolgreiche Förderung der Kulturarbeit durch Vereine und Verbände und der

sogenannten „Basiskultur“, aber auch beim Annafest und sonstigen Veranstaltungen

will die CSU fortsetzen, wobei wir auch dafür eintreten, Kultur auch in den Stadtteilen

weiter zu etablieren.

Neue Medien – Globale Kommunikation

Eine wesentliche Rolle spielen die „Neue Medien“. In diesem Begriff bündeln sind

alle elektronischen, digitalen und interaktiven Medien, aber auch Medien, die im

Kontext zu Multimedia und Netzpublikationen. Da sie immer mehr an Popularität

gewinnen, müssen sie auch im täglichen Leben und im Unterricht aller

Bildungseinrichtungen und Schulen Anwendung finden. Die CSU setzt sich für eine

zeitgemäße Sachausstattung in unseren Schulen ein, damit sowohl Lehrkräfte als

auch Schüler das entsprechende Potential der neuer Medien ausschöpfen können.

Aber auch für die berufliche Aus- und Weiterbildung entstehen hier neue Chancen.

Gerade die Unabhängigkeit von Zeit und Ort spielt beim Lernen eine immer

wichtigere Rolle. Durch die Modernisierung der beruflichen Bildung können wir

flexibel auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts reagieren. Breitband und schnelles

Internet werden gerade von Industrie, Handel und Handwerk benötigt, weil die

Datenmengen, die verarbeitet werden, immer größer werden. Diese Vorteile der

neuen Medien gilt es zu nutzen und die vorhandene Infrastruktur zu optimieren. Dazu

gehört auch die zeitgemäße Nutzung von sicherem W-Lan in öffentlichen Gebäuden

und Plätzen.

Bürgerservice - noch mehr Service am Bürger


Stabile politische Verhältnisse garantieren eine effektive Verwaltung. Die CSU setzt

sich zusammen mit unserem Oberbürgermeister Franz Stumpf dafür ein, das

Rathaus zu einem modernen Kompetenz- und Dienstleistungszentrum

weiterzuentwickeln und strebt dafür ein barrierefreies Bürgerbüro, z. B. in der alten

Stadtbücherei und ein bedienerfreundliches Bürgerinformationssystem an. Die

Einsetzung eines „Bürgerfürsprechers“ könnte zusätzliche die menschliche

Komponente bei der Optimierung des Bürgerservices fördern. Der Ausbau eines

digitalen Behördenwegweisers und die Bereitstellung von digitalen Formularen auf

der Homepage der Stadt Forchheim werden wir zügig voranbringen. Durch den

Einsatz moderner Technik, Internet, Runde Tische und Foren, aber auch durch

Broschüren und Pressearbeit in verständlicher Verwaltungssprache sollen die Bürger

transparent und rechtzeitig informiert werden. Dazu gehört, neben einer

Neubürgerfibel und einem Neubürgerempfang, auch die Weiterentwicklung des

Amtsblattes mit Seiten für Kinder und Jugendliche sowie für unsere Vereine. Ebenso

muss eine zeitnahe Beantwortung von Schreiben und elektronischer Post eine

Selbstverständlichkeit werden. In den Behördenräumen sollen zudem ausreichende

Sitzgelegenheiten für ältere und behinderte Besucher oder Kunden mit Kindern bereit

stehen. In größeren Verwaltungseinheiten kann auch eine Spielecke für Kinder

sinnvoll sein. Eine wohnortnahe Ver- und Entsorgung und die Wiedereinführung

einer Grüngutsammlung im Herbst im Stadtgebiet sind deshalb für uns eine

Selbstverständlichkeit. Weiter treten wir für eine „Sicherheit rund um die Uhr“ –

Bedarfsgerechte und stadtteilübergreifende Unterstützung unserer

Blaulichtorganisationen bei der Anschaffung von Fuhrpark und Ausrüstung und für

Sauberkeit und ausreichende Beleuchtung im gesamten Stadtbereich ein. Der

Einsatz der Sicherheitswacht leistet dabei für das subjektive Sicherheitsempfinden

unserer Bürger einen wichtigen Beitrag.

Alt und Jung - Hand in Hand für die Zukunft unserer Stadt

Der demographische Wandel in unserer Stadt muss Chefsache sein, denn er betrifft

alle Generationen. Wir als CSU sind für die Stärkung des ehrenamtlichen

Seniorenbeauftragten und des Seniorenbeirates und deren Arbeit. Wir werden diese

auch weiterhin unterstützen und fördern.


Wir sehen uns als Partner aller Generationen und setzen uns für sie ein. Wir nehmen

den demographischen Wandel ernst. Die Zusammenarbeit mit allen Senioren-

Gruppen und Vereinen und Verbänden gehört zu unserem politischen Grundsatz,

dafür stehen wir mit dem „U“ wie Union.

Wir wollen eine Vernetzungsstelle im Rathaus, in der alle im Bereich Senioren- und

Behindertenarbeit tätigen Gruppen, Vereine und Verbände miteinander verbunden

sind. Vorhandene Kooperationen wollen wir stärken. Wir wollen und setzen uns für

die Schaffung eines Finanzierungsmodells ähnlich der AGJF (AGSF) ein. Wir

unterstützen ehrenamtliches Engagement in der Seniorenarbeit. Wir verfolgen das

Ziel „ambulant vor stationär“. Der Mensch soll solange wie möglich selbst

bestimmend zu Hause wohnen können.

Gutes und sicheres Wohnen bleibt unser zentrales Thema:

Der starke Anstieg des speziellen Wohnbedarfs für ältere Menschen wird in den

kommenden Jahren eine große Herausforderung für Wohnwirtschaft und Kommunen

darstellen. Dabei sind unsere Ziele: Altersgerechte barrierefreie Wohnungen mit

bezahlbaren Mieten und alters- und behindertengerechter Neu- oder Umbau. In

unserer Stadt müssen unbürokratisch verschiedene Wohnformen entstehen können.

Seniorenheime sollen relevante Wohnformen anbieten. Wir wollen eine

seniorenfreundliche und behindertengerechte Stadt sein. Hierzu müssen sich

Kommunen, Bauträger und Verbände und Betroffene zusammenfinden.

Mobilität:

Unser Ziel: „Barrierefreiheit“ sehen wir als Selbstverständlichkeit und Voraussetzung.

Denn nur so können de Zugänglichkeit, sowie die Nutzbarkeit unseres gebauten

Lebensumfeldes allen Bevölkerungsgruppen gerecht werden. Wir benötigen für alle

Generationen barrierefreie Wege, Plätze und Zugänge zu allen öffentlichen

Gebäuden und Einrichtungen. Wir wollen den begonnenen Bewegungspark der

Generationen erweitern und mit Ruhebänken ergänzen, denn rechtzeitig mit richtiger

Bewegung begonnen dient der Beweglichkeit und erspart so manche medizinische

Versorgung. Der Nahverkehr/Stadtbus oder Schaffung eines Bürgerbusses


(behindertengerechter Kleinbus) mit flexiblen Fahrzeiten wird weiter ein Thema für

uns sein.

Gesundheit - Von der Prävention bis zur Palliativmedizin

Deshalb setzen wir uns ein, für die Errichtung des „Bewegungsparks der

Generationen“, dessen Ausbau ist eines unserer Ziele. Wir setzen uns für den Erhalt

unserer Kliniken ein und wollen eine vernünftige und in die Zukunft weisende

Kooperation. Wir wollen eine gesicherte ärztliche Versorgung in allen unseren

Stadtteilen. Es muss Sorge getragen werden, dass die ambulante Pflege verstärkt

wird, sowie genügend Kurzzeitpflegeplätze vorgehalten werden. Den Ausbau der

Palliativmedizin, sowie die Einrichtung einer Onkologie an unserer Klinik oder im

Ärztehaus werden wir unterstützen. Das Alter darf kein Grund zur Einschränkung der

medizinischen Versorgung sein, weder ambulant noch stationär. Dafür stehen wir mit

dem „S“ wie Sozial.

Soziales und Sicherheit:

Oberste Priorität: Die Ausgestaltung der Senioren- und Pflegeeinrichtung

„Katharinenspital“ und dessen Neuausrichtung mit neuen zukunftsgerechten,

modernen Wohnformen, damit Bewohner selbst bestimmend wohnen können und

versorgt werden. Die Versorgung der Bewohner und älterer Menschen aus der

Nachbarschaft muss möglich gemacht werden. Beispiel: Verpflegung für ältere

Mitbürger. Die Sicherheit älterer Bürger ist im Fokus unseres politischen Handelns.

Unsere Stadt muss sicher sein, wir dulden keine Aggressionen gleich aus welcher

Richtung. Straßen, Wege und Plätze müssen gut beleuchtet werden, unter Einsatz

energiesparender Leuchtmittel. Unsere Mitbürger müssen sich frei und unbelästigt in

der Stadt bewegen können. Aufklärung durch Vorträge, in Zusammenarbeit mit

Sicherheitskräften, ist eines unserer Ziele.

Integration:

Für Integration stehen wir mit dem „C“ wie Christlich in unserer Partei. Alter und

Beeinträchtigung darf nicht zur Diskriminierung in unserer Gesellschaft führen. Wir


treten für die Integration älterer und behinderter Menschen in unserer Stadt ein. Wir

wollen, dass hier eine gemeinsame Beratungsstelle geschaffen wird, in der

unbürokratische Hilfe angeboten werden soll. Ferner muss das vom Stadtrat

beschlossene Integrationskonzept angewandt und umgesetzt werden.

Bildung:

Bildung muss ein Leben lang möglich sein. Denn Junge und Ältere können

voneinander lernen. Forchheim ist Bildungsregion, nicht nur für Junge, nein auch für

Ältere. Hier müssen Angebote auch durch die Kommune gemacht werden. Beispiel:

In der Bücherei Vorträge, welche der Weiterbildung dienen. Wir wollen einen

Bildungsbeirat, welche alle Bildungsstellen miteinander verknüpft, damit alle

Generationen die Bildung zugänglich gemacht werden kann.

Beruf und Arbeitsleben:

Arbeitszeiten müssen für ältere Menschen flexibel gestaltet werden. Das praktische

Wissen und die berufliche Erfahrung müssen erhalten und weiter vermittelt werden.

Für Fortbildungen und flexible Arbeitszeiten sind jedoch die Berufsverbände

gefordert. Denn wir werden ältere Arbeitskräfte in der Zukunft verstärkt benötigen.

Ihre Erfahrung ist nicht zu ersetzen.

Wirtschaft, Arbeit und Ausbildung

Sozial ist, was Arbeit schafft. „Es kommt auf den Einzelnen an, um als Kommune

stark zu bleiben.“ Unsere Ziele: Sicherung vorhandener und Schaffung neuer Arbeitsund

Ausbildungsplätze durch nachhaltige Bestandspflege Forchheimer Unternehmen

sowie konsequente Unterstützung von Mittelstand, Handel und Handwerk, sowie

interkommunale Zusammenarbeit, Stadtmarketing und intelligente

Wirtschaftsförderung. Als Voraussetzung einer auch künftig wirtschaftlich

erfolgreichen Entwicklung Forchheims setzen wir auf konsequente

Gewerbeflächenbevorratung sowie eine vorausschauende Ansiedlungspolitik und

Existenzgründerförderung.


Wir wollen eine Förderung des Einzelhandels, unter anderem durch kostengünstige

und ausreichende Parkplätze in unserer attraktiven Innenstadt, damit diese zu einer

hochfrequentierten Drehscheibe Forchheims wird. Hierbei sehen wir hauptsächlich

Handlungsbedarf im südlichen Bereich des Paradeplatzes, am Marktplatz, in der

Bamberger Straße, sowie im Forchheimer Süden.

Es geht um die wirtschaftliche Weiterentwicklung durch geeignete

Gewerbeansiedlung; Bürgerinnen und Bürger benötigen insbesondere

Lebensmittelgeschäfte in näherer Umgebung; Ausbau des Tagestourismus; Erhalt

dezentraler Versorgungseinrichtungen und öffentlich-rechtlicher Einrichtungen, um

den Gestaltungsspielraum der Stadt Forchheim sicherzustellen.

1. Handlungsspielraum beim Senken von Steuern bzw. Wiedererhöhung von

Zuschüssen

2. Schaffung weiterer sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze

3. Ausreichend Flächen für Medical Valley Innovationszentrum, Förderung des

Innovationszentrums für ausgegründete Betriebe und weitere Schaffung von

Gewerbeflächen, Bodenbevorratung, Sinnvolle Nutzung des C&A-Geländes,

Leerstands-Management.

4. Handel: Citymanagement und Stadtmarketing; Durchlässigkeit des Verkehrs,

schnelle Erreichbarkeit, Baustellenmanagement stärken.

5. Optimierung innerhalb der Innenstadt auch hinsichtlich Beleuchtung,

Einheitlichkeit von Bänken, Abfallbehältern, Belebung bestehender Plätze

6. Handwerk fördern: Unterstützung von Kooperationen von Handwerkern

7. Kooperation mit IHK, HWK, Werbegemeinschaft

8. Einen attraktiveren Branchenmix schaffen

9. Tourismus: Tagestourismus; Ablegestelle für Großschiffe mit Touristen

10. Interkommunale Zusammenarbeit: Europäische Metropolregion Nürnberg

(EMN), Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim (WIR) und Stärkung

Forchheims in der Metropolregion

11. Schaffung von Wohnraum für neue Arbeitnehmer


Wohnen:

Wohnen in einer intakten und bürgerfreundlichen Umgebung.

„Es kommt auf jeden Einzelnen an, um die Umwelt gesund zu halten und unsere

natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen.“

Eine vorausschauende Baupolitik und Stadtentwicklung ist das Markenzeichen der

CSU, die über den Tellerrand blickt und auf die Potentiale der attraktiven Lage

Forchheims und deren gute Verkehrsanbindung setzt.

Daher unterstützen wir innovativen Wohnungsbau ebenso, wie das generationsübergreifende

Wohnungskonzepte. Wir werden auch wie in der Vergangenheit den

sozialen Wohnungsbau in enger Zusammenarbeit mit unseren

Wohnungsbaugenossenschaften forcieren. Ferner muss die Innenstadt als Wohnund

Lebensraum noch attraktiver gemacht werden. Ein Instrument damit dieses

gelingt ist hierbei die Städtebauförderung.

Wie wir bereits in der Innenstadt die bauliche Umgestaltung, die Umnutzung „Altes

Krankenhaus“ und das Gelände „Altes Hallenbad – Stadtgärtnerei“ genutzt haben,

gehen wir mit dem Projekt „Scheunenprogramm“ neue Wege. Es werden zwanzig

Scheunen in der Innenstadt untersucht und nach Möglichkeit zum Wohnhaus

umgebaut.

Ein Wohnraumkonzept und die damit verbundene Ausweitung von

Wohnraumangeboten in allen Bereichen sind für uns in der Zukunft, wie in der

Vergangenheit weiter erstrebenswert. Notwendig muss hierbei die Nutzung der

vorhandenen Baulücken sein.

Unser Ziel ist zum einen die Förderung des Eigenheimbaus, zum anderen jedoch

auch die Ausweitung des Mietwohnungsbaues. Wir setzen auf Bewährtes, wollen

bedeutende Ortsbilder erhalten, sind aber auch neuen Wohnkonzepten für alle

Bevölkerungsschichten aufgeschlossen.

Bauland- und Wohnungsmodell werden wir weiter verfolgen und weiter entwickeln.

Die Mietpreise müssen in Forchheim in einem bezahlbaren Bereich bleiben.

Sicherstellung der Finanzhilfen im Rahmen des CSU-initiierten Förderprogramms

„Junge Familien“, des Forchheimer Baulandmodells.


Umwelt:

Als werteorientierte Partei wollen wir die Schöpfung bewahren. Wir sind

verantwortlich für die langfristigen Folgen unseres Handelns.

Daher stehen wir vor Ort in der Verantwortung für eine nachhaltige Umweltpolitik und

konsequenten Naturschutz. Hierzu müssen wir unser Ökokonto weiter ausbauen, in

dem wir hierfür weitere Grünlangflächen erwerben.

Besonderes Augenmerk gilt auch unseren Grünflächen und Parkanlagen in der

Stadt. Im Besonderen werden wir auf die Pflege und Instandsetzung unserer

Bierkeller genauso achten, wie wir dieses bereits mit unserm Kellerwald getan

haben. Wir wollen diese Forchheimer Lebensqualität erhalten und weiter entwickeln.

Die Bewirtschaftung, Aufforstung und Pflege unseres Stadtwaldes muss mit dem

gleichen Erfolg und der gleichen Intensität fortgeführt werden.

Der integrierte Energienutzungsplan der Stadtwerke Forchheim, der sich in guter

Zusammenarbeit mit der Stadt Forchheim bewährt hat, muss von uns vorgeschrieben

werden. Hierzu zählen auch, kommunale Anreize im Rahmen des global

erforderlichen Klimaschutzes zu geben, Energieberatung und Förderung des

Energiesparens, verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien. Wie bereits in

Wellerstadt mit der Erneuerung der Wasserturbine und die Beteiligung am Bau einer

Biogasanlage in Eggolsheim sind unsere Stadtwerke einen zukunftweisenden Weg

gegangen. Wir wollen auch in der Zukunft unseren Energienutzungsplan umsetzen.

Ein nächster Schritt muss ein Energiesparkonzept der Straßenbeleuchtung sein.

Ein Muss sollte hier der Einsatz von regernativen Energien zur Einsparung von CO2

bei öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen sein. So wie es uns beim Neubau der

Grundschule in Reuth gelungen ist.

Die qualifizierte Beratung zum energieschonenden Wohnungsbau und der Bau durch

unsere Stadtwerke, wie es unter anderem bei den Neubauten auf dem „Alten

Hallenbadgelände“ verwirklicht wurde, ist unser Ziel. In enger Anlehnung an dem

erstellten Energieatlas müssen auch in Zukunft durch Beratung dessen Ziele

konsequent weiter verfolgt und verbessert werden.

Es darf auch in Zukunft keine Liberalisierung unserer Wasserversorgung geben. Die

Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung müssen im Entscheidungsbereich

der Stadt Forchheim bleiben. Wasser ist und wird unser Lebensmittel Nummer eins


sein.

Neben dem Trinkwasser achten wir auch in Zukunft auf unsere Gewässer. Es war

uns wichtig, dass wir die Fischdurchlässigkeit am Ochsenklavier vor kurzem

erfolgreich abschließen konnten.

Die Sanierung und der Ausbau des städtischen Abwassersystems und der

Kläranlage sind fortzuführen. Ebenfalls sollten die Graben- und Bachsysteme in

einem regelmäßigen Turnus besser gepflegt werden. Wir werden uns auch weiterhin

zum Schutz und Erhalt von Biotopen einsetzen.

Vor dem Hintergrund der vergangenen Hochwasserkatastrophen sind uns ein

zeitnaher, effektiver Hochwasserschutz – in allen betroffenen Stadtteilen - sowie die

Einsatzfähigkeit der Feuerwehren, der Rettungsdienste und weiterer

Hilfsorganisationen besonders wichtig. Die ausgearbeiteten Maßnahmen müssen

sehr zeitnah umgesetzt werden.

Im Bereich Lärmschutz werden wir uns bei dem Neubau der Bahnlinie und ebenso

beim Ausbau des Lärmschutzes an der A 73 dafür einsetzen, dass bei der

Realisierung der Maßnahmen für unsere Mitmenschen der bestmögliche Schutz

gewährleistet wird. Hier haben wir durch Warten und geschicktes Verhandeln

erreicht, dass die Stadt Forchheim mit 7,5 Millionen Euro weniger beim

Lärmschutzbau an der A 73 belastet wird.

Verkehr

Nach besten Möglichkeiten setzen wir uns auch in Zukunft für die Beruhigung von

Wohngebieten durch die Reduzierung von unnötigem Verkehr ein. Ebenso wie wir

uns stark für den Bau der Westspange Südumgehung für Burk und Buckenhofen

eingesetzt haben, werden wir uns für eine Entlastung von Forchheim-Ost durch die

Weiterführung der Südumgehung engagieren.

Die Sicherstellung der Mobilität der Bürgerinnen und Bürger, auch durch einen

leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr, sowie die S-Bahn-Anbindung im

Norden Forchheims, liegen uns am Herzen. Daher unterstützen wir diese durch

geeignete Informationsmaßnahmen auch in Zukunft. Einer Verbesserung der

Verzahnung und eines weiteren Ausbaus von Schülerpersonennahverkehr und

ÖPNV werden wir uns wieder annehmen. Selbstverständlich werden wir uns auch für


einen bürgerfreundlichen Ausbau des Kersbacher Bahnhofes stark machen, um das

Bestmögliche zu erreichen.

Die leichte Erreichbarkeit unserer Innenstadt, durch die Verknüpfung von

individuellen, alternativen und öffentlichen Verkehrsmitteln wird eines unsere Ziele

sein. Hierzu muss es uns auch in Zukunft gelingen, keine Parkplätze in der

Innenstadt zu verlieren. Eine Attraktivitätssteigerung beim Parken wird sicher die

Sanierung der Tiefgarage, die im Einklang mit der Umgestaltung des Paradeplatzes

geschehen sollte, ergeben. Daneben gilt der Sanierung und Neugestaltung der

Hornschuchallee unser Augenmerk.

Einem weiteren Ausbau unseres Radwegenetzes gilt unser Augenmerk – wie bereits

in der Vergangenheit - ebenso, wie eine stetige Ausbesserung und Instandsetzung

unserer Straßen.

Ziel unserer kommunalen Verkehrs- und Infrastruktur wird es auch in Zukunft sein,

den Bedürfnissen unserer Bürger und der Wirtschaft, unter Berücksichtigung des

Klima- und Umweltschutzes, gerecht zu werden.

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