M�rz bis Mai 2010 - Systemisches Institut Karlsruhe

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M�rz bis Mai 2010 - Systemisches Institut Karlsruhe

gemeindebrief

evangelische matthäusgemeinde karlsruhe

märz bis mai 2010

herzens.angelegenheit


auf ein wort

Liebe Leserinnen und Leser,

„Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott

und glaubt an mich!“ Diese Worte, die uns

ja auch als die diesjährige Jahreslosung

vertraut sind, gibt Jesus seinen Jüngern

mit auf den Weg durch die Passions- und

Osterzeit.

Und zu erschrecken gibt es für die Jünger zunächst

ja doch einiges: Christi Weg ans Kreuz muss auch

für sie eine tiefdunkle Zeit in ihrem Leben gewesen

sein. Auf den Karfreitag jedoch folgt Ostern,

die unermessliche Freude über das Unfassliche, das

da geschehen ist.

Damit aber nicht genug müssen die Jünger an

Himmelfahrt erneut Abschied nehmen, um dann

an Pfingsten mit einem neuen Geist beschenkt zu

werden.

Dieser Gemeindebrief will Sie einladen, die Jünger

durch jene Zeit der Gefühlswechselbäder zu begleiten

und mitzuerleben, wie sie der Glaube, von dem

Jesus in der oben zitierten Jahreslosung spricht,

durch alle Höhen und Tiefen hindurchträgt. Ganz

bewusst möchten wir hier das Augenmerk auf die

emotionale Verwicklung der Jünger in das Passionsund

Ostergeschehen richten und einmal überlegen,

ob es uns gelingt, einiges davon auch heute noch

nachzuspüren.

Angst, Resignation, Trauer, Hoffnung, Freude, Begeisterung

– diese Empfindungen kennen wir, wie

sie die Jünger gekannt haben. Sie gehören zum

menschlichen Leben. Woher sie kommen? Wie sie

entstehen? Auch solchen Fragen wollen wir uns in

dieser Gemeindebriefausgabe anzunähern versuchen.

Nun wünsche ich Ihnen viel Freude am Weiterlesen

und vor allem, dass die Ereignisse um Karfreitag,

Ostern und Pfingsten Sie nicht „kalt“ lassen, sondern

dass auch Sie bewegt und berührt werden von

der überwältigenden Art und Weise, wie Gott hier

an uns handelt.

Ihre

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anders

Hand aufs Herz: Weniger ist mehr!

Weniger Auto fahren, weniger Fleisch oder Süßigkeiten

essen oder weniger Fernsehen ... um Aufzutanken

und Zeit zu haben für die wirklich wichtigen

Dinge des Lebens.

Mit Aschermittwoch beginnt die Passions- und damit

die Fastenzeit. Zeit, um Gewohnheiten zu überdenken,

zurückzulassen und anderes auszuprobieren.

„7-Wochen-ohne“, damit wir am Ende „mehr“

erfüllt sind.

Vier Vorschläge konkreter Fastenideen:

Die Evangelische Kirche rät unter www.7-wochenohne.de

dieses Jahr zum Versuch, „ohne Scheu“

für Menschen einzutreten, die am Rand stehen.

„Näher!“ heißt das Motto (siehe Plakat rechts).

„Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme

so selten dazu.“ Neue Impulse bekommt man bei

www.anderezeiten.de inklusive sieben Fastenbriefe

und -broschüre.

Das Fastenticket ist ein Angebot des Karlsruher

Verkehrsverbundes (KVV) für die Menschen, die in

der Zeit auf ihr Auto verzichten: sieben Tage lang

gilt es im gesamten KVV-Netz, an Sonn- und Feiertagen

sogar mit der ganzen Familie. Kosten: 22

Euro.

Über den eigenen Horizont hinaus blickt die Aktion

von Misereor mit ihrem Fastenkalender. Unter

www.misereor-medien.de gibt es das Material für

eine Begegnung mit Menschen in Afrika, Asien und

Lateinamerika.

Gemeindediakonin Anita Lippert

aschermittwoch

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mit.leid.en


hintergründe

Die Jünger folgen Jesus nach –

eine Herzenssache

Eine Achterbahn der Gefühle – jeder kennt

sie aus Liebesgeschichten, aus Prüfungssituationen,

aus sportlichen Wettkämpfen.

Mal bin ich oben – mal bin ich ganz

unten.

Eine Achterbahn der Gefühle muss es

auch gewesen sein, die die Jünger Jesu

in den Tagen zwischen Palmsonntag und

Pfingsten erlebt haben.

Gerade schlug ihnen das Herz noch höher. Im

nächsten Moment rutscht es ihnen in die Hosentasche.

Von Anfang an muss es ja so gewesen sein, dass

die Anhänger Jesu sich mit ganzem Herzen in die

Nachfolge Jesu stürzten. Wie sonst sollte es verständlich

sein, dass Fischer – Handwerker aus einem

mittelständischen Familienbetrieb – einfach

so ihre Existenz und Familie aufgaben, um Jesus

nachzufolgen? So erzählt es die Bibel und erklärbar

ist dies nur damit, dass Jesus so charismatisch gewesen

sein muss, dass er die Menschen mitten ins

Herz trifft mit seinem Wesen, aber auch mit seiner

Botschaft.

Jesus hat seine Anhänger nicht nur emotional angezogen,

er hat sie auch inhaltlich überzeugt. Es

waren gerade seine Gleichnisse, die die Jünger immer

wieder sehr fasziniert und überzeugt haben:

„Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen!“ Und

tatsächlich: In Jesus, seinen Wundern und seinem

Einsatz für die Menschen war dies ja überdeutlich

sichtbar. Emotionale und inhaltliche Bindung kamen

hier zusammen. Vielleicht hat darum der Inhalt der

Botschaft Jesu dann die Herzen seiner Zuhörer/innen

besonders eng gebunden.

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Dass Glauben Herzenssache ist, erschließt sich

über die biblischen Geschichten von der Nachfolge

der Jünger in den aufregenden Jerusalemer Tagen

ganz besonders.

palmsonntag mit.jubeln


Seit knapp einem Jahr

folgen einige schon Jesus.

Sie folgen ihm nach

Jerusalem, weil sie dort

gemeinsam das Passah-

Fest feiern wollen. Jesus

selbst hat schon eine

böse Vorahnung, dass

seine Jerusalemreise

gefährlich werden könnte:

„Der Menschensohn

wird leiden müssen!“

sagt er. Aber seine Jünger

beziehen diese Worte

nicht auf Jesus selbst

oder beschwichtigen

ihn. Sie sind begeistert,

wie sie gemeinsam mit

Jesus einige Tage vor

dem Passahfest in Jerusalem

einziehen. Gemeinsam

mit Jesus laufen

sie durch ein Spalier

von Menschen, die Jesus

zujubeln, die winken,

Kleider und Palmzweige

vor Jesus ausbreiten.

Da schlägt das Herz

hoch vor Glück. Da weiß

jeder der Jünger: „Wir

sind dabei. Wir haben es

richtig gemacht. Ich bin

der Freund von Jesus.“

Doch es bleibt nicht bei

dem seelischen Hochgefühl.

Es folgt ein Wechselbad

der Gefühle.

Gedanken und Gefühle

werden in den folgenden

Tagen und Wochen

durcheinander gewirbelt.

Ihr Dasein als Jünger

wird einmal auf den

Kopf gestellt, um dann

doch wieder auf den

Beinen zu landen. Ihrem

Glauben wird der Boden

entzogen, und doch hat

er neue Wurzeln getrieben.

Zunächst spitzt sich die

Situation so zu, dass

Jesus und seine Jünger

immer mehr Streit mit

den Gläubigen in Jerusalem

bekommen. Bis

dahin, dass Jesus sogar

gewalttätig wird und auf

dem Tempelmarkt die

Stände umwirft, weil er

die Händler aus dem

Gebetshaus hinauswerfen

möchte. Sie bekommen

immer mehr Ärger

mit den religiösen Führungskräften

von Jerusalem.

Es wird ihnen

klar: Wir sind längst

Wechselbad der Gefühle

nicht von allen willkommen

geheißen. Unruhe

beginnt sich in ihre Herzen

zu schleichen. „Warum

verstehen die Leute

Jesus nicht? Was haben

sie gegen uns?“

Aber auch Jesus beginnt

sich zu verändern. Er

spricht in Rätseln. An

dem Abend, an dem sie

zum letzten Mal miteinander

essen, kündigt er

an, dass seine Freunde

ihm nicht mehr nachfolgen

können. „Wo ich

hingehe, könnt ihr nicht

hingehen.“ Die Jünger

sind vor den Kopf gestoßen.

Und weiter sagt

Jesus, dass es unter ihnen

einen Verräter gibt.

Er unterstellt Petrus,

dass dieser ihm im Lauf

der nächsten Stunden

ohnehin die Solidarität

aufkündigen werde.

Die Jünger sind irritiert

von Jesus. Das

vermeintlich gute Verhältnis

ist beschädigt.

Die Gruppe trägt nicht

mehr.

Alles, was gerade noch

so schön war, scheint

vergangen.

Doch für Jesus und seine

Freunde kommt es

noch schlimmer. Denn

die Ankündigungen Jesu

sollten sich schon sehr

bald bewahrheiten.

Mit der Gefangennahme

von

Jesus verlieren auch die

Jünger ihren Halt; Petrus

verleugnet Jesus.

Als Jesus stirbt, trauen

sie sich nicht mehr in

die Öffentlichkeit. Die

Wende kommt erst nach

zwei Tagen; allerdings

nicht bei allen. Manche

stecken noch voller

Zweifel oder sind schon

auf dem Weg raus aus

Jerusalem.

Es dauert, bis die Botschaft

von der Auferstehung

bei allen ankommt.

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gründonnerstag mit.feiern


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Eine Achterbahn der Gefühle

– jeder kennt sie.

Mal bin ich oben – mal

bin ich ganz unten.

Der Glaube pendelt

zwischen Palmsonntag, Karfreitag und Ostern.

Das Besondere bei der

Achterbahn, auf der die

Jünger Jesu fahren, ist

aber, dass sie eine Achterbahn

des Glaubens

ist. Gerade der Glaube

der Anhänger Jesu erfährt

ein ständiges Auf

und Ab. Gerade war alles

noch ganz logisch.

Der Messias ist da. Sie

sehen und vertrauen

dem Wundertäter Jesus

und seinen einprägenden

Worten über Gott

und sein kommendes

Reich. Und plötzlich

bricht die ganze Logik

des Glaubens zusammen.

Sie können die

Worte Jesu nicht mehr

verstehen. Jesus ist

fremd. Und dann ist er

tot. Warum ergibt das

einen Sinn? Dass der

Sohn Gottes sterben

soll? Keiner traut sich

noch, öffentlich dazu

zu stehen, dass er ein

Anhänger Jesu ist. Das

Herz ist leer, der Glaube

zerstört.

Die Jünger Jesu durchleben

hier massive

Glaubenszweifel. Sie

durchleben, was viele

Glaubende zu allen Zeiten

immer wieder durchleben

werden – Fragen

und Einschätzungen,

die an ihrem Glauben

nagen:

„Eigentlich tut mein

Glaube mir gut. Aber

warum Jesus so grausam

sterben musste,

verstehe ich nicht.“ „Das

wäre doch nicht nötig

gewesen.“ „Manchmal

ist es mir unangenehm,

zu meinem Glauben zu

stehen.“ „Dann bin ich

lieber ruhig, bevor mich

einer angreift.“ „Wenn

ich mich allein fühle in

meinem Glauben, dann

geht mir auch mein Vertrauen

verloren.“

„Aber wenn mir jemand

erzählt, wie sie oder er

Gott erfahren hat, dann

werde ich wieder sicherer

– dann beginnt mein

Glaube wieder aufzuwachen.“

Der Glaube pendelt

zwischen Palmsonntag,

Karfreitag und Ostern.

Es ist allerdings nicht

nur das Herz, das dieses

Auf und Ab des

Glaubens miterlebt. Es

ist auch der Verstand.

Denn Glauben bezieht

sich auf Inhalte, nicht

auf Gefühle.

Pfarrer

Stephan van Rensen

karfreitag

mit.trauern


Wo kommen die Gefühle her?

hingeschaut

Bereits seit dem Ende des 19. Jh. sind

Versuche bekannt, dem Phänomen unserer

Emotionen wissenschaftlich beizukommen.

Es taucht vor allem immer wieder

die Frage auf, welche Rolle physiologische

(körperliche) Prozesse in diesem Zusammenhang

spielen.

Bestimmen körperliche

Faktoren, wie wir uns

fühlen, oder handelt es

sich bei ihnen nur um

Begleiterscheinungen

seelischer Vorgänge?

Eine recht frühe Theorie

(1884) geht davon aus,

dass in unserem Körper

auf bestimmte äußere

Reize hin reflexartig

spezifische Reaktionen

ausgelöst werden:

Wenn ich einen Bären

sehe, beginne ich zu zittern,

mein Herzschlag

wird schneller, ich habe

eine Gänsehaut etc.

Das Empfinden dieser

körperlichen Reaktion

wird dann als das „Gefühl“

bezeichnet. Dieses

Reflex-Prinzip wurde

aber schon bald in seiner

Ausschließlichkeit

kritisiert, denn der Anblick

eines Bären löst

nicht per se Furcht aus,

sondern kann - im Zoo

oder Zirkus - eine ganz

andere Emotion (z. B.

Freude)

hervorrufen.

demnach also auch die

kognitive Bewertung der

jeweiligen Situation. Aus

dieser Überlegung ergab

sich die sog. Zwei-

Faktoren-Theorie, die

davon ausgeht, dass die

Bewertung des Erlebten

im Zusammenwirken

mit den entsprechenden

körperlichen Reaktionen

die Emotion hervorruft.

Eine andere Studie beschäftigt

sich mit einer

Versuchsreihe, die sich

dem Phänomen des Zusammenhangs

zwischen

Emotion und Physiologie

systematisch annähert:

Versuchspersonen wurde

Adrenalin injiziert,

um normalerweise mit

starken emotionalen

Zusammenspiel zahlreicher

unterschiedlicher Faktoren

Erregungen verbundene

körperliche Prozesse

künstlich zu erzeugen.

Es sollte beobachtet

werden, ob allein durch

die physiologischen Vorgänge

auch ein emotionales

Geschehen ausgelöst

werden kann. Die

Mehrzahl der Testpersonen

berichtete zwar von

starken Gefühlen, die

aber als „kalt und leer“

beschrieben wurden

(„als-ob-Gefühle“). Es

muss geschlussfolgert

werden, dass die bloße

Wahrnehmung entsprechender

körperlicher

Veränderungen nicht

zwingend in der Lage

ist, echte Emotionen

hervorzurufen.

Neuere Bestrebungen,

Emotionen mit körperlichen

Vorgängen in

Verbindung zu bringen,

beschäftigen sich mit

Mimik und Körperhaltung

(Feedback-Theorien).

Hier geht es um

die sog. „emotionale

Ansteckung“:

Wenn ich einen Raum

mit lächelnden Menschen

betrete, fühle ich

mich sogleich ebenfalls

freundlich gestimmt.

Eine wichtige Rolle spielt

7

ostersonntag

mit.freuen


Ebenso kann ich nach

dieser Theorie meine

Stimmungslage offenbar

auch über meine eigene

Gesichtsmuskulatur beeinflussen.

Verändere

ich meinen Gesichtsausdruck

beispielsweise

durch ein Lächeln,

bin ich - so die Theorie

- allein dadurch in der

Lage, meine Stimmung

zu heben.

In diversen Tierversuchen

konnte eine besondere

Aktivität des

Hypothalamus (Teil des

Zwischenhirns) und der

Hypophyse (Hirnanhangdrüse)

im Blick auf

emotionales Geschehen

nachgewiesen werden.

Ob diese Aktivität als

Ursache desselben gewertet

werden kann,

bleibt jedoch offen.

Auch ist unklar, welche

Hirnregionen genau mit

welcher Stimmungslage

korrespondieren.

Dem im näheren Umfeld

des Hypothalamus

befindlichen limbischen

System wird allerdings

eine besondere Rolle

hinsichtlich der Entstehung

unserer „Gefühle“

zugemessen. Als relativ

gesichert gilt inzwischen,

dass bestimmte

Hormone unsere Emotionen

beeinflussen (z. B.

Testosteron Ärger und

Aggression).

Dieser sehr grobe und

vereinfachende Überblick

über Hypothesen

und Erkenntnisse aus

der Emotionspsychologie

zeigt, dass es letztendlich

noch immer

nicht ganz einfach zu

sein scheint, psychische

Phänomene sichtbar zu

machen und physiologisch

zu erklären. Deutlich

wird auf jeden Fall,

dass es eines komplexen,

vielschichtigen Zusammenspiels

zahlreicher

unterschiedlicher

Faktoren bedarf, um unsere

„Gefühle“ hervorzurufen.

(Quellen: Reuschenbach,

Bernd: Skript

zum Seminar „Emotionspsychologie“

am

Psychologischen Institut

Heidelberg SoSe 2006 /

www.emotionspsychologie.uni-hd.de/emotio

2006; www.medizinfo.

de/endokrinologie/anatomie/hypo.htm;

www.

paed.uni-muenchen.

de/~epp/studiumneu/.../folien1.doc)

8 pfingstsonntag

Annegret Vogt

be.geistert


Mein

Das lässt mein Herz

Herz schlägt höher,

wenn ich sehe, dass ich andere

höher schlagen ...

Menschen glücklich machen kann und

sie zum Lachen bringe. Mein Herz schlägt

aber auch höher, wenn ich verliebt bin ;).

Johanna, 14 Jahre, eine von zwei

Töchtern, Schuhgröße 40

Die

Lebensfreude

unserer Kids lässt mein Herz

definitiv höher schlagen. Wenn

ich sehe, mit welcher Begeisterung

sie sich manchen Dingen nähern, ist das

einfach toll. Da sieht man immer wieder,

dass es manchmal die ganz einfachen

Dinge sind, die große Freude bereiten.

Und wenn man das als Erwachsener

mal wieder gezeigt bekommt, ist

das toll.

Daniel, 36 Jahre,

Mein Herz

schlägt höher, wenn

Leute zusammenstehen für etwas.

Das reicht von Gebetsgemeinschaften

über christliche Events wie Christival oder

SchüKo* bis zu fachlichen Tagungen im Beruf,

um sich gegenseitig zu bereichern, zu unterstützen,

weiterzubringen.

Matze Laug, 27 Jahre, verheiratet, Schuhgröße

42

* SchülerKongress

der SMD

nachgefragt

... die Faszination der

Natur, bei strahlendem Sonnenschein

auf einem Berggipfel zu

stehen, bis zum Horizont zu sehen, sich

inmitten der riesigen Bergwelt so klein

vorzukommen und mir dabei immer wieder

ganz neu der Größe Gottes bewusst zu

werden.

Christina, 26 Jahre

Mein

Herz schlägt höher, wenn

ich auf einem Berg stehe … und die Welt

betrachte, wie schön sie ist und mich an der

Schöpfung freuen kann, ... wenn ich mich über etwas

freue, z. B. über kleine Aufmerksamkeiten, Anerkennung,

Liebe, Freunde, schönes Wetter, und wenn ich mich über etwas

aufrege, z. B. Streit, Krieg, Ungerechtigkeit.

Meine Herzensangelegenheit ist: Friede auf Erden (fängt

schon in der Nachbarschaft an, bei der Arbeit usw.)

durch bzw. mit der Verkündigung des Evangeliums.

Petra, ehrenamtliche Mitarbeiterin

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kommentiert

Glauben – nicht nur eine Herzensangelegenheit

Glauben ist Herzensangelegenheit. Und das

nicht erst, seit Martin Luther gesagt hat, dass

„dein Gott ist, woran du dein Herz hängst.“

Dennoch muss klar gesagt werden, dass

Glauben keine reine Herzenssache sein

kann und darf. Wer nur mit dem Herzen

glaubt, verliert den Inhalt aus dem Blick.

Es ist gut, dass es Wohlfühlräume im Glauben

gibt, wie das Weihnachtsfest. Und „Ja!“: Glaube ist

Ausdruck des Herzens, insofern Glaube Vertrauen

bedeutet. Aber wie schon psychologische Untersuchungen

gezeigt haben: Ein reines Gefühl ohne Inhalt

gibt es nicht. Das Adrenalin in unseren Adern

bekommt nur dann eine Bedeutung, wenn ich auch

weiß, warum ich es ausgeschüttet habe. Ebenso

benötigt der Glaube einen Inhalt.

Gerade der Passions- und Osterfestkreis zeigt dies

auf. Hier erleben wir die volle Vielfalt von Glaubenseinstellungen

zwischen Verunsicherung und

Gewissheit. Wir erleben diese Vielfalt mit unserem

Herzen und mit unserem Verstand – und zwar nur

deshalb, weil der emotionalen Vielfalt eine inhaltliche

entspricht. Das macht die Tage von Palmsonntag

bis Pfingsten für den Glaubenden ja so interessant:

In diesen Tagen werden die grundlegenden

Fragestellungen des Glaubens verhandelt.

Gerade in unseren Gottesdiensten versuchen wir

diese Vielfalt des Glaubens auch erfahrbar zu machen.

Herz und Sinn sind angesprochen und arbeiten

beide, wenn sowohl gehört, nachgedacht, bekannt,

gebetet und gesungen wird.

Glauben ist Herzenssache – der Verstand ist der

unersetzliche Partner dazu. Würden wir nur emotional

glauben, wir würden die Hälfte verpassen.

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Pfarrer Stephan van Rensen


einladung

Fr., 5. März 2010 „Alles, was Atem hat, lobe Gott“

Frauen aller Konfessionen laden zum

Weltgebetstagsgottesdienst ein:

17:00 Uhr Gottesdienst in der Erlöserkirche

(Hermann-Billing-Straße 11, Haltestelle

„Konzerthaus“) mit anschließendem

gemütlichem Beisammensein

So., 14. März 2010, 10:00 Uhr Festgottesdienst anlässlich der

Jubelkonfirmation mit musikalischer

Gestaltung des Chores an der Matthäuskirche

So., 28. März 2010, 10:00 Uhr Palmsonntag, Gottesdienst mit Taufen

Mo., 29. März 2010, 19:00 Uhr Passionsandacht im Melanchthonhaus

Di., 30. März 2010, 19:00 Uhr Passionsandacht im Melanchthonhaus

Mi., 31. März 2010, 19:00 Uhr Passionsandacht im Melanchthonhaus

Do., 1. April 2010

Gründonnerstag

15:00 Uhr Sitzabendmahl mit anschließendem Kaffeetrinken

im Matthäussaal

19:30 Uhr Tischabendmahl in Paul-Gerhardt-Gemeinde

(organisiert von den Konfirmandengruppen

beider Gemeinden)

Fr., 2. April 2010 10:00 Uhr Karfreitag, Gottesdienst

Sa., 3. April 2010 18:30 Uhr Wochenschluss im Melanchthonhaus

22:00 Uhr Osternacht

So., 4. April 2010 10:00 Uhr Ostersonntag

Familiengottesdienst (siehe Seite 17)

Mo., 5. April 2010

Ostermontag

vorraussichtlich 11:15 Uhr Ökumenischer Emmausweg von Bulach nach

Beiertheim, Beginn in St. Cyriakus

Sa., 8. Mai 2010

So., 9. Mai 2010

Do., 13. Mai 2010

18:30 Uhr Konfirmandengesprächsgottesdienst

10:00 Uhr Konfirmation

Christi Himmelfahrt

Achten Sie auf die aktuellen Ankündigungen!

So., 23. Mai 2010 10:00 Uhr Pfingstsonntag, Gottesdienst mit Taufen

Mo., 24. Mai 2010

Pfingstmontag

11:00 Uhr Bezirkskirchentagsfest „evangelisch bewegt“

rund um das Evang. Dekanatszentrum

(Reinhold-Frank-Straße 48)

16:00 Uhr Abschlussgottesdienst in der Christuskirche

Veranstaltungen ohne Ortsangabe finden in der Matthäuskirche statt.

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verstärkung

Hallo,

m e i n

Name ist

Bernhard

Seeber,

ich bin

44 Jahre

alt, geschieden

und habe zwei Kinder

(Konstantin und Benedikt:

8 und 5 Jahre).

Seit 2001 wohne ich in

Karlsruhe und seit 2004

in der SW-Stadt. Mein

Beruf ist Lehrer am

Gymnasium für Französisch

und Deutsch. In

der Matthäusgemeinde

habe ich mich sofort

wohlgefühlt und schätze

besonders den offenen

Geist, den ich hier erlebe.

Eine besondere Herzensangelegenheit

sind

für mich Begegnungen

mit Menschen anderer

Religionen und ihrer

Suche nach Weisheit.

Dadurch kann auch die

eigene christliche Lebenspraxis

wichtige Impulse

empfangen.

verabschieden

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Unsere neuen Ältesten stellen sich vor ...

M e i n

Name ist

Christoph

Keiser

und

ich freue

m i c h

auf eine

fröhliche

und konstruktive Zeit

im Ältestenkreis unserer

Gemeinde. Ich möchte

in diesem Gremium

die Gemeinde verantwortungsvoll

leiten und

in ihrer Entwicklung

begleiten. Geistliches

Wachstum und der Anspruch

der Gemeinde,

einladend und interessant

zu sein, ist mir

gleichermaßen wichtig.

Noch ein paar Fakten:

Ich bin um die 30, mit

einer tollen Frau verheiratet

und mit zwei

wunderbaren Söhnen

gesegnet. Von Montag

bis Freitag beschäftige

ich mich damit, Unternehmen

und kommunale

Einrichtungen bei der

Einführung von Facility

Management Software

zu unterstützen.

Ihr liegt die Matthäusgemeinde am Herzen.

Deshalb war Frau Doris Erbacher im Ältestenkreis

mit viel Einsatz tätig. Nun wird sie

aus persönlichen Gründen dieses Gremium

verlassen, aber an anderen Orten in der

Gemeinde weiter mitarbeiten. Deshalb gilt

ihr an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön

für ihren Dienst, ihr Mittun und Mitdenken

als Älteste!

Liebe Matthäusgemeinde,

heute darf

ich mich

Ihnen als

neuer Ältester

vors

t e l l e n :

Mein Name ist Axel

Bernhard, ich bin 41

Jahre alt und lebe seit

sechs Jahren hier in

Karlsruhe. Nach meinem

Studium der Physik

und Philosophie in

Hamburg bin ich über

verschiedene berufliche

Stationen schließlich

als wissenschaftlicher

Mitarbeiter an der Physikfakultät

der Universität

Karlsruhe gelandet.

Durch all diese Stationen

begleitet hat mich

die Musik, besonders

der Chorgesang. Mit

der Matthäusgemeinde

hat mich zuerst und vor

allem der Gottesdienst

verbunden, und der wird

mir auch künftig eine

Herzensangelegenheit

bleiben. Denn – das erfährt

man besonders bewusst,

wenn man fremd

ist – er ist wie eine Tür,

durch die man eintreten

kann, von der Straße direkt

ins Herz der Kirche.

Ich freue mich darauf,

an unserer Gemeinde

mitzubauen – den Menschen

zum Guten und

Gott zur Ehre.


Nähme ich Flügel der Morgenröte und

bliebe am äußersten Meer,

so würde auch dort deine Hand mich

führen und deine Rechte mich halten.

Psalm 139, 9.10

Wir wünschen Gottes Segen für die Täuflinge

Carla Elina Flick

Emma Barbara Hein

Lucia Sánchez-Hermosilla Sartorius

Lukas Frederik Rüttinger

Peer Felix Krause

Carla Frieda Guthmann

Florian Henri Marquardt

Wir beglückwünschen das Paar

Gerald Major und Carola Hölzer

Wir trauern mit den Angehörigen um

Gertrud Rückert geb. Stadtmüller, Frankenstraße

Neithard Vorpahl, Jollystraße

Heinz Schuster, Klauprechtstraße

Gunter Graß, Südendstraße

Wilhelm Nuffer, Roonstraße

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Chor an der Matthäuskirche

Für alle, die Freude am

Singen haben

Matthäussaal, Mo.,

19:30 Uhr

Auskunft bei Stephan Lehr

Tel. 357829

Donnerstagsrunde

Frauen treffen sich zum

Gespräch

Melanchthonhaus,

19:30 Uhr

Do., 25. März

Do., 29. April, 18:30 Uhr!

Do., 13. Mai-Wanderung

Montagstreff

15 Uhr, Melanchthonhaus

Mo., 8. März

Mo., 22. März

Mo., 26. April

Mo., 10. Mai

Bibelabende 2010

Melanchthonhaus, 20 Uhr

Do., 15. April

Do., 20. Mai

Krabbelgruppen

Mo. und Di., 16-18 Uhr,

Matthäussaal

Do., 15:30-17:30 Uhr,

Melanchthonhaus

Männer im Gespräch

Matthäussaal, 20 Uhr

Di., 30. März

Di., 27. April

Di., 18. Mai

Frauenkreis

Matthäussaal, 19:30 Uhr

Mi., 10. März 2010

(Melanchthonhaus!)

Mi., 14. April 2010

Mi., 12. Mai 2010

Ökum. Frauentreffen

in St. Elisabeth

Mi., 21. April 2010,

14:30 Uhr

Frühstücksoase

Melanchthonhaus, 10 Uhr

Mi., 10. März

Mi., 21. April

Mi., 19. Mai

Hausbibelkreise

- für junge Erwachsene

jeden Mi., 19:30 Uhr

Auskunft bei Familie

Kuhnt

Tel. 8203594

- für Ältere

14-tägig, Di., 19:30 Uhr

bei Familie Printz

Tel. 357268

Offene Kirche

Matthäuskirche für Sie

geöffnet

Mi., 17:00-18:30 Uhr

Weitere Informationen und Themen

der einzelnen Veranstaltungen finden

Sie auf der entsprechenden Monatsinfo:

zum Mitnehmen, in den Schaukästen

oder auf der Homepage.


Es geht auch anders ...

„Gott liebt die Menschen, und wir zeigen es ihnen.“

Dr. Horst Deichmann (Schuhe)

Gier - seit Wochen geistert das Wort durch die

Medienwelt. Dieter Wedel traf anscheinend

mit seinem Fernsehfilm über das egoistische

Finanzverhalten mancher Zeitgenossen wieder

einmal den Nerv unserer Zeit. Viele von uns sind

enttäuscht, manche haben bei den Machenschaften

sogar Geld verloren, das sie sich mühsam verdient

hatten. Aber Gier bestimmt nicht alle Reichen.

Es begann vor ca. 30 Jahren in Indien mit

einer von Lepra zerstörten Hand, die sich

Dr. Horst Deichmann entgegenstreckte. Er ergriff

diese Hand. Es war der Anfang für zahlreiche

Sozialprojekte:

• Medikamente, ärztliche Hilfe, Versorgung und

Lebensräume für Lepra- und TBC-Kranke.

• Speisungsprogramme

• Ausbildungsstätten für Kinder niedriger

Kasten

• Schulen für „Steineklopf- und Kalkofen“-

Kinder

• Kleinkredite für Frauen

• Schulen und Ausbildungsstätten in Afrika

• Hilfe für Universitäten in Israel

• Ambulante Pflege und Essen für die Ärmsten

• in Moldawien und Griechenland und viele

andere Projekte in Deutschland

Inzwischen gab Dr. Deichmann den Stab weiter. Die

Deichmann-Unternehmensgruppe wird von seinem

Sohn Heinrich Deichmann geleitet. Die sozialen

Projekte „wortundtat“ begleitet vermehrt dessen

Frau Susanna Deichmann.

Beim nächsten

Treff am Samstag, 24. April 2010, 11:00 Uhr

berichtet Frau Susanna Deichmann über

verantwortliches Unternehmertum in Deutschland

und die zahlreichen Sozialprojekte des Familienunternehmens.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es Eintopf.

Kosten für Eintopf und Getränke: 5,00 Euro

Anmeldung bis 22. April 2010 an das Pfarramt ober

bei: Margrit Fischer, Tel: 07243 68568

Ein Kind in einer indischen wortundtat-Kindertagesstätte.

Die Kinder

lernen dort ähnlich wie in einer

Vorschule. Allein in Indien besuchen

über 14.000 Kinder und Jugendliche

Schulen von wortundtat.

Kulturwandern

Mittwoch, 28.04.2010,

Schweigen -

Weiler (Einkehr) -

Wissembourg;

gesamte Wegstrecke

9 km (festes

Schuhwerk!);

Treffpunkt: 8:55 Uhr,

Karlsruhe Hbf

(Eingangshalle)

Kontakt:

Doris Erbacher,

Tel: 0721 9339544

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... grenzenlose Natur

... Wasser hautnah

... mit Muskelkraft zum Ziel

... gemeinsam etwas erreichen

Kanuwanderfreizeit vom 30. Juli 2010 (Freitag)

bis 6. August 2010 (Freitag) auf dem Fluß Regen

(Bayrischer Wald).

Für alle ab 14 Jahren, die Lust an Bewegung, Kanu

fahren, Zelten haben! Kosten: 249 Euro (inkl. Hinund

Rückfahrt im Kleinbus, Übernachtung auf

Zeltplätzen, Verpflegung, Kanumiete).

Das abendteuerlustige Team freut sich auf euch!

Pfarrer Stephan van Rensen, Dominic Heilmann und

Gemeindediakonin Anita Lippert.

Nähere Infos gibt es bei Gemeindediakonin Anita

Lippert und auf der Homepage. Anmeldeschluss ist

der 30. April 2010.

Lasst euch diesen Spaß nicht entgehen!

16

Gesucht

Haben Sie ein funktionstüchtiges

Regal, das Sie

nicht mehr brauchen? Wir

suchen für die grünen Liedordner

in der Matthäuskirche

ein Regal. Sie können

helfen? Bitte sprechen Sie

uns an!

Vermisst

Seit den Krippenspielproben

wird ein wertvoller

Fahrradhelm vermisst. Wer

hat ihn gesehen, vertauscht

oder mitgenommen? Bitte

melden! DANKE!


Kinderburg

mindestens fünf Mal

im Jahr

samstags

10 bis 13 Uhr

im Melanchthonhaus

Spielen, toben, spannende

Geschichten von Jesus

hören und vieles mehr ...

für Kinder

von 6 bis 12 Jahren

Kontakt:

Annette Neumann

Tel. 82 61 10

Jungschar

freitags

von 16 bis 18 Uhr

im Melanchthonhaus

Spielen, singen, biblische

Geschichten und Basteln

für Kinder

von 6 bis 12 Jahren

Kontakt: Anita Lippert

Tel. 354 93 07

Mission Theater

jeden Sonntag

von 12 bis 14 Uhr

in der „Kaffeekiste“

Melanchthonhaus

Improtheater, Stücke

schreiben und proben

für Jugendliche

von 14 bis 16 Jahren

Kontakt: Eva Zimmermann

über Anita Lippert

Godspells Jugendkreis

jeden Mittwoch

von 19:30 bis 21:00 Uhr

bei Familie Neumann,

Welfenstraße 8

Fragen zum Glauben,

Antworten aus der Bibel

Beten, singen, reden und

buntes Programm

von 13 bis 18 Jahren

Kontakt:

Nathalie Neumann

Tel. 82 61 10

Altpapiersammlung

samstags

27. März 2010

24. April 2010

Da verschlägt es einem

doch wirklich die Sprache.

Zacharias ist alt und soll nun

doch noch seinen größten

Wunsch erfüllt bekommen?

„sprachlos: Johannes wird

versprochen“ heißt die

nächste Kinderburg am

13. März 2010: Von 10 bis

13 Uhr im Melanchthonhaus!

Komm vorbei und bring deine

Freunde mit!

Anmelden ist ganz einfach:

bei Annette Neumann,

Tel: 82 61 10 oder

Gemeindediakonin Anita

Lippert, Tel: 3 54 93 07

Herzliche Einladung

zu einem besonderen

Familiengottesdienst am

Ostersonntag:

4. April 2010, 10 Uhr,

Matthäuskirche!

„Damit ihr Hoffnung habt“

Vom 12. - 16. Mai 2010

treffen sich Christen über

Deutschland hinaus beim

2. Ökumenischen Kirchentag

in München. Auch von

Karlsruhe werden wieder

Gruppen dabei sein.

Infos: www.oekt.de

dynamisches

kinder-

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und jugendarbeit

matthäusgemeinde

karlsruhe


informationen

Samstag,

26. Juni 2010

Start: 9.23 Uhr mit S4

am Albtalbahnhof

Beginn der Führung:

10.30 Uhr

Kosten Eintritt: ca.

4-5 Euro

Beim der Gemeinderbeiratssitzung im Oktober 2009

kam der Gedanke auf, in diesem Jahr eine Art Gemeindeausflug

zu unternehmen. Dieser soll nun am

26. Juni 2010 stattfinden.

Da wir uns im Melanchthonjahr befinden, wird uns der

Weg (mit öffentlichen Verehrsmitteln) nach Bretten

führen. Dort werden wir im Melanchthonhaus Gelegenheit

haben, den Namensgeber unseres Gemeindehauses

näher kennenzulernen, und zwar in einer

Sonderführung durch Pfr. Dr. Martin Schneider (Melachthonakademie)

und in sich anschließenden Gesprächen.

Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, die

Ausstellung "Melanchthon - Grenzen überwinden", die

durch ganz Deutschland wandert, anzuschauen.

Haben Sie Lust bekommen, mitzufahren und Neuland

zu entdecken? Ein Infoblatt mit den notwendigen

organisatorischen Einzelheiten wird in Kürze bereit

liegen. Ihre verbindliche Anmeldung sollte dann bis

spätestens 15. Mai 2010 beim Pfarramt eingegangen

sein.

Das Frühjahr bringt wieder Veränderungen in der Matthäusgemeinde. Denn

seit 5. Februar 2010 ist Pfarrerin Uta van Rensen in Mutterschutz gegangen

und wird ab Mai in Elternzeit gehen.

Das bedeutet, dass die Pfarrstelle der Matthäusgemeinde jetzt nur noch mit

50% durch Pfarrer Stephan van Rensen besetzt ist. Merken werden Sie das

vor allem bei den Gottesdiensten, zu denen wir in der kommenden Zeit viele

Gastprediger und Gastpredigerinnen einladen werden. Bei den Beerdigungen

bekommen wir Unterstützung von Pfarrerin Schneider-Harpprecht. Im Pfarramt

sind wir weiterhin für Sie und Ihre Wünsche und Angelegenheiten da.

So bunt und so dick ... das muss viel Geld kosten! Vielen Dank für

Ihre Rückmeldungen zum Layout und Inhalt des Gemeindebriefes,

die sehr hilfreich für das Redaktionsteam sind. Die Kosten

des Gemeindebriefes, der mit 3000 Stück aufgelegt wird, belaufen

sich derzeit auf ca. 630 Euro pro Ausgabe. Unwesentlich

dabei ist die farbliche Gestaltung, entscheidend ist die Seitenzahl.

Das Redaktionsteam und der Ältestenkreis möchten Ihnen

gern weiterhin auf 20 Seiten Informationen, Hintergründe und

Impulse für Sie ganz persönlich und für die Matthäusgemeinde

geben.

18

Bildnachweis:

Titel und Seite 1, 10: Aaron Jordan, Seite 1,4,5,8,9,11,16, 17 und

20: Cliparts/ Microsoft Office Word 2007, Seite 3: www.7-wochenohne.de,

Seite 11: www.weltgebetstag.de, Seite 12: Anita Lippert,

Seite 14: Pressstelle wortundtat, Seite 18: Flyer Melanchthonjahr


Bücherflut - Bücherauswahl

bücherei

Riesengroß ist die Zahl der jährlichen Neuerscheinungen,

in den Buchhandlungen

stapeln sich die Büchertürme. Auszuwählen

ist für das Büchereiteam eine schwierige

und verantwortungsvolle Aufgabe.

Im vergangenen Jahr wurden für die Gemeindebücherei

130 neue Bücher erworben,

davon die Hälfte Kinder- und Jugendbücher.

Eines dieser Bücher sei Ihnen hier vorgestellt.

Christian Führer „Und wir sind dabei gewesen“

Montagabend in der Nikolaikirche in Leipzig.

Hier fanden sich immer mehr Menschen

zusammen zu Friedensgebeten,

gerade in jenem Oktober 1989. Sie gaben

den Impuls zur friedlichen Revolution.

Christian Führer, damals Pfarrer der Nikolaikirche,

erzählt in seiner Autobiografie

von jenen Tagen.

Der Besonnenheit und dem Mut christlicher

Menschen ist es mit zu verdanken,

dass es zu keiner Eskalation kam und Gewalt

verhindert wurde.

"Die Revolution, die aus der Kirche kam",

ist demnach der treffende Untertitel für

dieses Buch.

Marthel Weber

Öffnungszeiten

der

Gemeindebücherei

Dienstag, 15:00 bis 17:00 Uhr

Donnerstag, 15:00 bis 18:00 Uhr

Freitag, 15:30 bis 16:30 Uhr

im Melanchthonhaus,

Graf-Rhena-Straße 2 a

19


Überbracht von einem Gemeindeglied

als persönliches Exemplar für Sie!

Viele Grüße! Ihre Matthäusgemeinde!

Platz für Aufkleber

Herzliche Einladung

zu einem besonderen

Familiengottesdienst

am Ostersonntag:

4. April 2010,

10 Uhr,

Matthäuskirche!

Pfarramt

Vorholzstraße 2

76137 Karlsruhe

Gemeindesekretärin Lilli Majewski

Bürozeiten: Di, Do, Fr 10 bis 12 Uhr

(sonst Anrufbeantworter)

Telefon: 357017

Fax: 3844212

E-Mail: pfarrbuero@matthaeusgemeindekarlsruhe.de

Pfarrerin Uta van Rensen und

Pfarrer Stephan van Rensen

Sprechzeiten nach Vereinbarung

Telefon: 3844234

E-Mail: vanrensen@matthaeusgemeindekarlsruhe.de

Gemeindediakonin Anita Lippert

Sprechzeiten:

Mo 8:00-9:00 Uhr Di 18:30-19:30 Uhr

Telefon: 3549307

E-Mail: GDAnitaLippert.Matthaeus

@gmx.de

Hausmeisterin und Kirchendienerin:

Ange Schuller, Telefon: 814575

Martha Klein, Telefon: 8196680

Matthäuskirche/Matthäussaal

Vorholzstraße 47

Gottesdienst: Sonntag 10 Uhr

mit Kinderbetreuung „KRAbbelKIste“

(außer in den Schulferien)

Melanchthonhaus

Graf-Rhena-Straße 2 a

Wochenschluss-Andacht:

Samstag 18:30 Uhr

(während der Winterzeit 18:00 Uhr)

Kindergärten

Kindergarten Friedenstraße Tel. 816438

Leibnizkindergarten Tel. 815209

Matthäuskindergarten Tel. 812338

Evang. Sozialstation

Station Süd, Herrenalber Straße 45

Tel. 98843000

Gemeindebrief der Matthäusgemeinde

VISdP: Pfarrer Stephan van Rensen

Layout: Aaron Jordan (Titel),

Gemeindediakonin Anita Lippert

Redaktion: Aaron Jordan, Annegret Vogt,

Lilli Majewski, Margarete Knörzer, Pfr.

Stephan van Rensen, GD Anita Lippert

www.matthaeus-ka.de

Webmaster: Daniel Landmann

E-Mail: homepage@matthaeus-ka.de

20

Der nächste Gemeindebrief erscheint

Anfang Juni 2010.

Redaktionsschluss ist der 3. Mai 2010.

Bankverbindung: Evang. Kirche in Karlsruhe (EVKIKA) - Matthäusgemeinde

Konto 5020956, BLZ 52060410, Evang. Kreditgenossenschaft Karlsruhe

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