schwerpunkt - Midrange Magazin

midrange.de

schwerpunkt - Midrange Magazin

09

2011

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · Ausgabe 247 · € 13,– · CHF 25,–

Rittal: Passgenau zur jeweiligen Anwendung

Verfügbarkeitsanspruch

erfüllen

Veraltete Terminalemulationen

Sicherheitsrisiko

Deployment-Alternativen

Mammut-Projekte

Elektronischer Workflow

Reisen leicht gemacht

RZ_DMS2011_Anz_MidrangeMagazin_9I11_73x280_Layout 1 06

RZ_IT&Business2011_Anz_MidrangeMagazin9I11_210x280_Layout 1 06.07.11 16:40 Seite

Lotus

Expeditor

Toolkit

Silverlight 2.0

Tabellarische

Datenanzeige

Thorsten Weller, Director Technical Support DER GESAMTE Data MARKT Center

bei Rittal, im Interview auf Seite 14

FÜR ELEKTRONISCHE

INFORMATIONSVERARBEITUNG

MIT BODENHAFTUNG IN D


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EDITORIAL

Klaus-Dieter Jägle

Herausgeber

MIDRANGE MAGAZIN

dieter.jaegle michael.wirt @

midrange.de

Ach ja, die Liebe …

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

TREFFPUNKT

REALITÄT

Das Internet liefert uns inzwischen fast grenzenlose Möglichkeiten der

Kommunikation. Das sei ein Segen für die Menschheit, findet Steve

Wheeler, Associate Professor für Lerntechnologien an der Universität Plymouth

(UK). „Informationen auf jede erdenkliche Art und Weise zugänglich

zu machen, ist der richtige Schritt in die Zukunft“, meint der Verfechter

des Open Learning, der am 22. September den Kongress Professional

Learning Europe und die Messe Zukunft Personal in Köln beehren wird.

„Für mich ist Wissen wie Liebe: Du kannst so viel davon weitergeben, wie

du möchtest, ohne selbst etwas davon zu verlieren“, schwärmt Wheeler.

Diesen Grundgedanken leben

auch die „Autoritäten“ in florierenden

Communitys: Sie und Abhilfe (Seite 20) Û Die richtige HA-Lösung:

Û SAP-Performancebremsen lösen: Analyse

werden geschätzt, weil sie ihr Jacob Flicks Leitfaden zur richtigen Entscheidung

Wissen teilen – ganz anders (Seite 21) Û Cloud-Anwendung Business by

als das in starren Firmenhierarchien

Usus war und oftmals

Design: Ein Jahr nach der Einführung (Seite 39)

noch ist. Si vis amari, ama! (Wenn du geliebt werden willst, dann liebe!)

– der Philosoph Seneca hat zu Neros Zeiten vom Internet noch nichts

wissen können und die Funktionsweise der Communities dennoch perfekt

beschrieben… Wie wohl seine Zeichnung von der heutigen Gesellschaft

aussehen würde? Wie viele Hektar Papyrus hätte Seneca ernten

(lassen) müssen, um nur die gigantischen Facebook-Fakten zu publizieren?

15 Millionen „Freundschaftsschließungen“ pro Tag, alle 24 Stunden

kommen hundert Terabyte neuer Daten hinzu – so schnell wächst kein

Gras, auch Schilfgras nicht. Technisch und technologisch hat sich in den

letzten 2.000 Jahren viel getan – im Hinblick auf Inhalte ebenso wie im

Hinblick auf die beschreibbaren oder beschriebenen Oberflächen. Was es

an Letzteren aktuell zu verbessern gibt, erklären wir in dieser Ausgabe. Es

sind die User, die Modernität wünschen – nolens volens.

DSAG-JAHRESKONGRESS

11. - 13. Oktober 2011,

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Welche Technologien werden

tatsächlich einsetzbar sein?

Welche Lösungen wird das Business

für seine Prozesse brauchen?

Welche Servicemodelle werden

zukünftig benötigt?

Herzlichst, Ihr Klaus-Dieter Jägle

Weitere Informationen:

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09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

3


inhalt

MIDRANGE AKTUELL

Thorsten Weller, Director Technical Support Data Center

bei Rittal: „Bei der Planung von neuen Rechenzentren

steht ein wirtschaftliches Sicherheitskonzept des Data

Centers an erster Stelle. Lohnende Energieeinsparungen

schlummern im Rechenzentrum zum Beispiel im Bereich

der Klimatisierung – hier lässt sich die Energiezufuhr für

die Kälteerzeugung um bis zu 40 Prozent reduzieren.“

Û Seite 14

Systemmanagement

Alte 5250-Terminalemulationen bergen eine Menge

Sicher heits- und Vertraulichkeitsrisiken. Lesen Sie fünf

Punkte, wie Sie diesen Gefahren erfolgreich entgegentreten

können. Außerdem ist erwiesen, dass moderne,

zeitgemäße Bedienoberflächen die Produktivität der Mitarbeiter

deutlich erhöhen. Û Seite 18

News & Ticker 6

TÜV-Zertifikat für Toolmaker zum fünften Mal erneuert 7

SAP aktuell 8

Köpfe 10

Soziale Netzwerke für Unternehmen 12

Kommentar zur Frage des Monats

Verfügbarkeitsanspruch erfüllen 14

Passgenau zur jeweiligen Anforderung

So stärkt die ITK das Business 16

IT & Business und DMS Expo 2011 für kompetente Inhalte

Zukunft Personal 17

Software-Gehilfen für HR-Business

Systemmanagement

Sicherheitsrisiko alte Emulatoren 18

Risiken bei der Verwendung veralteter Terminalemulatoren

Performancebremsen lösen 20

Mehr Stabilität und Tempo für SAP-Systeme

Richtige HA-Lösung 21

Auswahlkriterien für eine HA-Lösung

Mit Client-Management Kosten und Arbeitszeit sparen 22

Analysieren, migrieren, managen

Hohe Kunst in der IT 24

Systemintegration

Management und Security für mobile Endgeräte 26

Software as a Service

SAP-Systeme sichern 28

Stadtwerke Erfurt sorgen für IT-Versorgungssicherheit

Hochverfügbare IT für Logistik 29

Auf Nummer Sicher

Mehr Performance, bessere Backupzeiten 30

Profi virtualisiert und sorgt für höhere Verfügbarkeit

ERP-Lösungen für den Mittelstand

ERP-Lösungen

für den

Mittelstand

Viele ERP-Anwendungen sind inzwischen in die Jahre gekommen.

Grund genug, sich über die Leistungsfähigkeit

potenzieller Folgelösungen zu informieren. In Anwendungsbeispielen

erfahren Sie zudem, was moderne ERP-

Systeme heute leisten können. Û Seite 32

Risikofaktor Mammut-Projekte 32

Wirtschaftliche Deployment-Alternativen in der IT

Logik und Technologie trennen 34

Die Merkmale eines zukunftsfähigen ERP-Systems

ERP/PLM-Standardintegration 36

Durchgängiger Datenfluss von Konstruktion bis Fertigung

Hosting-Lösung 37

ERP-System Semiramis bei Vom Fass

Anlagenbauer optimiert die IT 38

70 Prozent weniger Erfassungsaufwand

Jahresrückblick im Juli 39

Cloud-Lösungen mit SAP

4

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


September 2011

Prozesse analysiert & optimiert 40

Neue Software im Einsatz bei Stratec Biomedical Systems

Prozesse vordefiniert 41

Von kurzen Einführungszeiten profitieren

TECHNIK & INTEGRATION

Lotus Expeditor Toolkit 42

Daten in Silverlight RIAs 43

Payroll, Urlaub, Reisekosten

Reisen leicht gemacht 44

Antrag, Genehmigung, Organisation, Abrechnung

Anbieterübersicht 45

Social Media Portale 46

HR-Lösungen gegen Fachkräftemangel

Entgeltersatzleistungen 48

Die Datenautobahn bleibt mehrspurig

Urlaubs- und Fehlzeitenplanung 49

HR-Software für den Mittelstand

Payroll, Urlaub, Reisekosten

Früher war Excel & Co. das angesagte Tool für das Antragswesen

in mittelständischen Unternehmen. Moderne

webbasierte Self-Service-Portale erleichtern nicht

nur das Ausfüllen der Formulare, sondern rationalisieren

auch den gesamten Prozess. Û Seite 44

RZ_DMS2011_Anz_MidrangeMagazin_9I11_73x280_Layout 1 06

RZ_IT&Business2011_Anz_MidrangeMagazin9I11_210x280_Layout 1 06.07.11 16:40 Seite 1

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

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INFORMATIONSVERARBEITUNG

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Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

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09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

5


MIDRANGE AKTUELL

TICKER

Neues Comarch Data Center in Frankfurt

Û Seit Anfang Juli können SaaS-Lösungen

von Comarch ebenso wie Infrastruktur-Services

aus einem neuen Data

Center in Frankfurt bezogen werden.

Comarch greift auf die Ressourcen des

Partners E‐shelter zurück, der hochverfügbare

Rechenzentren plant, baut und

Prof. Janusz Filipiak, Comarch-CEO

betreibt. In Frankfurt verfügt E‐shelter

über zwei getrennte Lokationen, die

gemeinsam ein Twin Data Center entsprechend

dem Tier-4-Standard bilden.

Mit dem neuen Data Center haben deutsche

Kunden nun die Möglichkeit, beim

Bezug von Data Center Services durch

Comarch eine IT-Infrastruktur zu nutzen,

die sich im Inland befindet – für einige

Kunden „eine Grundvoraussetzung der

Zusammenarbeit“, wie Comarch betont.

Die ERP-Lösungen, das Dokumentenmanagement-System

und die EDI-Lösung

von Comarch können jetzt als Services

aus einem inländischen Rechenzentrum

mit höchster Qualitätsstufe angeboten

werden. Auch im Rahmen globaler Netzwerkmanagement-Angebote

gibt es nun

durch die Verfügbarkeit eines weiteren

Standortes – neben den Rechenzentren

in Polen und Lille/Frankreich – zusätzliche

Möglichkeiten. Für einige Kunden

des Konzerns, insbesondere Airlines, sei

es wichtig, dass ein Ausfallrechenzentrum

in großer Entfernung zum eigentlichen

RZ zur Verfügung stehe und im Katastrophenfall

den Betrieb übernehmen

kann. Comarch-CEO Prof. Janusz Filipiak

erklärt: „Entsprechend der steigenden

Nachfrage bauen wir unsere Data Center

Services weiter aus. Um bereits vor

der Fertigstellung des neuen Data Centers

in Dresden am deutschen Markt alle

Optionen bieten zu können, haben wir

uns für die Partnerschaft mit E‐shelter

entschieden.“

Nach Einschätzung der internationalen

Marktanalyse- und Strategieberatungsgesellschaft

Pierre Audoin Consultants

(PAC) führt Comarch derzeit den Markt

für Software-as-a-Service (SaaS) in

Mittel- und Osteuropa an. Vor allem in

Polen, wo sich 2010 bereits 10 Prozent

der ERP-Kunden von Comarch für eine

Cloud-Lösung entschieden haben, konnte

das Unternehmen seine Marktführerschaft

stark ausbauen.

www.comarch.de

Û IBM finanziert iPad und Co. Als

weltweiter IT-Leasing- und Finanzierungsdienstleiter

bietet IBM Global

Financing (IGF) ab sofort Hilfe bei

der Finanzierung von Tablet PCs an.

Ab 17 Euro monatlich kosten die Geräte.

Hersteller und Modell können

frei gewählt und die Geräte auch mit

IBM Software und Services konfiguriert

werden. www.ibm.de Û CRM-

Komplettlösung für Ingenieure.

Die neue Branchenlösung CAS Engineering

verbindet die Geschäftsprozesse

eines Ingenieurbüros mit Funktionen

für die Kundenverwaltung und

den Vertrieb. Die Mitarbeiter werden

insbesondere beim Projektmanagement

unterstützt – sowohl im Büro

als auch direkt vor Ort beim Kunden.

Die Komplettlösung passt sich

betriebsspezifischen Anforderungen

jeder Unternehmensgröße an. Auch

der mobile Zugriff auf CAS Engineering

ist mit allen wichtigen Smartphones

und Tablet-PCs möglich.

www.cas-mittelstand.de Û ASNA

offizieller „IBM – Rational Open

Access for RPG Edition“-Partner.

ASNA international und IBM sind

eine Vertriebspartnerschaft für das

Lizenzprogramm Open Access RPG

eingegangen. Open Access RPG

(OAR) wurde im Frühjahr 2010 von

der IBM freigegeben und ist wahrscheinlich

die fundamentalste Änderung

der Sprache RPG seit ihrer

Einführung. Mit OAR stellt IBM ein

API zur Verfügung, das es erlaubt

die Dialogschnittstelle von ILE-RPG-

Programmen an einen Third-Party-

Handler zu binden. Mit dem Entwicklungswerkzeug

WINGS erstellen

ASNA-Kunden aus traditionellen

Green-Screens moderne Webseiten,

während die komplette Programmlogik

aber auf der AS/400 erhalten

bleibt. www.asna.com

www.midrange.de

6

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


TÜV-Zertifikat für Toolmaker

zum fünften Mal erneuert

In einem Rezertifizierungs-Audit hat der TÜV Management Service das gesamte Unternehmen

in den Bereichen Entwicklung, Handel, Vertrieb, Hotline und Service von Software

geprüft. Sämtliche Arbeits- und Prozessabläufe und die Einhaltung der niedergelegten

QM-Richtlinien wurden dabei einem eingehenden Test unterzogen.

Das TÜV-Zertifikat wird an Unternehmen

verliehen, welche die ISO-

Normforderungen effektiv umsetzen

und so nachweislich einen hohen Qualitätsstandard

einhalten. „Zufriedene

Kunden, hervorragende Produktqualität,

ein exzellenter Service: Ein Qualitäts-Managementsystem

ereicht vieles,

wenn es ernst genommen wird. Und das

tun wir seit 15 Jahren“, sagt Toolmaker-

Geschäftsführer Josef Grünbichler. Die

erfolgreiche Re-Zertifizierung nach DIN

EN ISO 9001:2008 habe das Unternehmen

nicht geschenkt bekommen: „Wir

haben intensiv darauf hin gearbeitet

– als Unternehmen und als Team“, so

Grünbichler. Für ihn sei das TÜV-Zertifikat

mehr als eine Urkunde, die man

bei Bedarf vorweisen kann. 15 Jahre

Zertifizierung würden vielmehr einen

hohen Standard im Mitbewerb setzen

und gleichsam Wegweiser für und Versprechen

an die Kunden sein.“ ó

Toolmaker Advanced Efficiency GmbH,

Kaufering

www.toolmaker.de

AZ_JochenSchweizer_MidrangeMagazin_210x132 29.07.11 17:19 Seite 1

Wir machen mehr aus SAP ® -Lösungen!

Jochen Schweizer, Glück-Erlebnis-Unternehmer

ABSTÜRZE KANN ICH MIR

NICHT LEISTEN.

Wenn Ihnen im freien Fall das

Adrenalin durch die Adern schießt,

denken Sie bestimmt zuallerletzt

an eine SAP-Lösung. Oder haben

Sie schon einmal versucht, Ihrer

Angebeteten mit einer ERP-Einführung

Freudentränen in die

Augen zu treiben? Nichts anderes

passiert, wenn Sie bei Jochen

Schweizer das romantische Candle-

Light-Dinner buchen – über das

System, das wir entwickelt und installiert

haben. Denn zu unserem

Glück ist Deutschlands wohl bekanntester

Stuntman, mehrfacher

Guinnessbuch-Rekordhalter und

erfolgreicher Internet-Unternehmer

im Büro wenig abenteuer lustig.

Deshalb hat er sich bei der

Suche nach einem optimalen

System zur Steuerung seiner Geschäftsprozesse

für uns als Partner

entschieden. Für alles von der Buchung

über die Zahlung bis zur

Einbindung von Veranstaltern in

aller Welt haben wir eine maßgeschneiderte

SAP-Lösung entwickelt.

No risk, more fun!

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in Stuttgart, 20.–22.09.

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7


SAP AKTUELL


Lufthansa Systems übernimmt

SAP-Mandantenkonsolidierung

für Klinikverbund Bremen.

Lufthansa Systems wird für die

Gesundheit Nord GmbH die SAP-

Mandanten ihrer vier Krankenhäuser

zusammenführen. Die IT

wird zukunftsfähig ausgerichtet,

dazu zählen das gesellschafts- und

organisationsübergreifende Reporting,

eine schnellere Informationsgewinnung

sowie die Reduzierung

des Aufwands für die Betreuung

und Weiterentwicklung der

SAP-Systemlandschaft. Lufthansa

Systems unterstützt dabei von

der Konzeption bis zur Schulung

der Mitarbeiter.

Û www.lhsystems.com

Risikomanagementlösung

von cormeta

Die branchenunabhängige Anwendung

RMsprint vereint verschiedenste

Informationsquellen in einem

Cockpit und macht so eine auf Fakten

und Erfahrungen basierte Bewertung

von Kunden möglich. Das Modul greift

dazu auf weitere cormeta Add-ons zurück.

Durch das PEWB-Modul (pauschalisierte

Einzelwertberichtigung)

unterstützt RMsprint nun auch bei der

Erstellung von Jahresabschlüssen, außerdem

zählten offene Struktur, benut-

geschlagen. Über die cormeta-Lösung

KVsprint, mit der die Obliegenheiten

von Kreditversicherungsverträgen erfüllt

werden können, haben Anwender

zusätzlich die Möglichkeit, risikorelevante

Informationen zu berücksichtigen.

Darunter fallen beispielsweise die

Streichung von Versicherungslimits,

Kunden mit Überfälligkeitsmeldung

sowie weitere Informationen im Risikobewertungsprozess

innerhalb von

RMsprint.


DKV EURO SERVICE erweitert

sein CRM. Der DKV EURO SER-

VICE hat sein SAP-CRM-System

um Funktionen aus dem Bereich

Kreditmanagement ergänzt. Er arbeitet

schon seit Jahren mit dem

CAM-System der Prof. Schumann

GmbH, die mit „CAM für SAP“

jetzt auch eine Integration in das

webbasierte CRM-System von SAP

realisiert hat. Durch die Erweiterung

werden die für den Vertrieb

wichtigen Kernfunktionen wie die

korrekte Identifikation von Kunden,

die Kreditantragsverwaltung

sowie wichtige Kennzahlen direkt

im CRM-System bereitgestellt.

„Mit diesem Schritt wurden drei

Ziele erreicht: Verbesserung der

Datenqualität, Effizienz des Kreditprüfungsprozesses

und Steigerung

der Zufriedenheit der Mitarbeiter

im Vertrieb“, so Dirk Nolte, Senior

Consultant bei der Prof. Schumann

GmbH.

Û www.prof-schumann.de

zerfreundliche Anwendungsoberfläche

sowie eine hohe Leistungsfähigkeit zu

den Stärken des SAP Add-ons, betont

cormeta. Einer zentralen Steuerung

gleich bezieht RMsprint unterschiedliche

Informationen aus vielen verschiedenen

Quellen, dazu gehören beispielsweise

Auszüge aus Auskunfteien, eigene

Erfahrungswerte hinsichtlich der

Zahlungen des Kunden, Bilanzen und

den daraus ermittelten Bilanzkennzahlen,

Sicherheiten, Vertriebsinformationen

oder auch Kreditmanagement-

Informationen. Sie werden in RMsprint

bewertet, dann wird ein Risiko bestimmt

und der Geschäftspartner für eine Risikoklasse

sowie ein internes Limit vor-

cormeta ag, Ettlingen

www.cormeta.de

Holger Behrens:

„Das neue SAP

Add-on RMsprint

von cormeta

vereint sämtliche

Informationen

für ein effizientes

Risiko management

zentral in einem

Cockpit.“

Gemeinsam mit dem Branchenexperten

Christian Kattwinkel hat cormeta

die cor-fs gmbh gegründet. Das Unternehmen

entwickelt Spezialsoftware

für die Factoring-Branche. Die erste

Lösung des neuen Unternehmens heißt

Factoring.sprint und wird Anfang 2012

auf dem Markt kommen. Mit ihr können

Ankauf und Finanzierung sowie

die Verwaltung und das Management

debitorischer Forderungen direkt in

SAP vorgenommen werden. Neben Factoring.sprint

plant cor-fs weitere, für

die Branche wichtige Module. ó

8 MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Helaba verlagert SAP

in Finance Cloud

Die Landesbank Hessen-Thüringen

(Helaba) hat ihre SAP-Landschaft

von einer dediziert gehosteten Infrastruktur

in die Cloud-Applikations-

Foto: Helaba

„Florierendes Geschäft“ bei

ALPHA Business Solutions

Erst vor knapp einem Jahr waren die

Kaiserslauterer zum SAP Business

ByDesign Solution Reseller ernannt

worden. Seitdem vermarktet das Unternehmen

die On-Demand-Lösung

ergänzend zu der ERP-Komplettlösung

proALPHA.

„Unsere langjährige Erfahrung mit

proALPHA kommt uns auch im On-

Demand-Geschäft zugute“, betont Vertriebsvorstand

Henrik Hausen. SAP

Business ByDesign decke sämtliche

Geschäfts bereiche ab, darüber hinaus

schicht der Finance Cloud von Finanz

Informatik Technologie Service ( FI-TS)

migriert. Via ‚FI-TS cloud.app.sap‘

konnte das Finanzinstitut die für ihre

32 physikalischen Systeme veranschlagten

540.000 SAPS auf 130.000

SAPS für 32 virtuelle Systeme reduzieren

– Ersparnis: 75 Prozent. Zudem

kann die Landesbank Rechenkapazitäten

jetzt flexibel zwischen ihren

Systemen aufteilen, durch den Einsatz

von Snapshots habe FI-TS auch den

Speicherbedarf von Testsystemen drastisch

gesenkt sowie die Backup-Zeiten

für Produktivsysteme von 16 Stunden

auf wenige Sekunden reduziert. Außerdem

steht ein Testsystem heute binnen

eines Tages zur Verfügung, früher habe

man sich bis zu sechs Wochen gedulden

müssen.

ó

Finanz Informatik Technologie Service, Haar

www.f-i-ts.de

nutze sie als Software-as-a-Service

noch alle Vorteile des Cloud Computing.

Kleine und mittelständische Unternehmen

könnten so mit minimalem

IT-Einsatz und geringen Kosten ihre

zentralen Prozesse automatisieren. Dieses

Konzept biete Unternehmen „einen

enormen Nutzen und Mehrwert“, das

habe auch bereits mehrere Neukunden

überzeugt.

ó

ALPHA Business Solutions, Kaiserslautern

www.abs-ag.de



SNP übernimmt HPC-CAS Solutions

GmbH. Das auf die Durchführung

von SAP-Transformationen

spezialisierte Software- und Beratungsunternehmen

SNP hat rückwirkend

zum 1. Juli die Hamburger

HPC-CAS Solutions GmbH (HPC-

CAS) übernommen. HPC-CAS ist

Beratungsdienstleister im Bereich

der Optimierung und Transformation

von SAP-Systemlandschaften

mit toolbasiertem Ansatz. SNP verspricht

sich von der Übernahme eine

Erweiterung von Kundenstamm

und Softwareportfolio und damit

eine stärkere Durchdringung des

SAP-Transformationsmarkts.

Û www.snp.de

SAP-Bestandskunden: Softwarequalitäts-Sicherung

erhöht

Effizienz. Firmen seien oftmals

nicht in der Lage, SAP-Systeme mit

ausreichend hoher Qualität zu implementieren,

betont die Software

Improvement Group (SIG). Bereits

während der Programmierung

nehme die Komplexität des entwickelten

Codes häufig zu, das beeinflusse

die Go-Live-Termine und

habe direkten Einfluss auf Kosten

und andere Projekte. Wartungskosten

würden ebenfalls rasch ansteigen.

Abhilfe könnten moderne

Analyseverfahren schaffen. Die

Analyseverfahren der Software

Improvement Group basieren auf

einem Ratingsystem mit maximal

5 Sternen, das auf dem internationalen

Standard ISO 9126 beruht.

Je mehr Sterne eine Software hat,

desto höher ihre Qualität und geringer

die Wartungskosten. Bei

den meisten untersuchten Projekten

ergebe die Analyse von SAP-

Projektquellcode im Durchschnitt

nur eine Gesamt-Bewertung von

1,9 bis 2,1 Sternen.

Û www.sig.eu

09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

9


MIDRANGE AKTUELL

Köpfe

USA: Ein Drittel will Handy statt Sex. Eine Umfrage der Firma telenav unter 514 erwachsenen

Mobiltelefonierern in den USA hat ergeben, dass rund ein Drittel der Mediennutzer lieber

eine Woche lang auf Sex als auf ihr Handy verzichten würde. Vor allem die Nutzer von Smartphones

möchten sich keinesfalls von ihren kleinen Helfern trennen.

Sujan Kotian

Zentraleuropa-

Chef

Joachim Heel

Vertriebsbereich

Branchenkunden

Joachim Heel (45) wurde vom Aufsichtsrat

zum Geschäftsführer Vertrieb Branchenkunden

der IBM Deutschland bestellt.

In seiner neuen Rolle wird Joachim

Heel Vice President Vertrieb Branchenkunden

Christian Noll (47) wurde mit

Wirkung zum 1. September 2011 zum

Geschäfsführer Global Technology Services

(GTS) berufen.

www.ibm.de

Christian Noll

IBM Global

Techno logy

Services

Ralf Fuchs

Geschäftsleitung

Sujan Kotian ist neuer Zentraleuropa-

Chef bei NIIT Technologies. Als Vice

President soll der 49-jährige den Wachstumskurs

des internatio nalen Outsourcing-Anbieters

unterstützen und für eine

optimale Positionierung des NIIT-Dienstleistungsportfolios

in der DACH-Region

sorgen. Kotian verfügt über mehr als

zwanzig Jahre IT-Beratungs- und Outourcing-Erfahrung.

Er war unter anderem

für Digital Equipment, KPMG, Accenture,

IBM und HCL tätig.

www.niit-tech.de

Richard Beckert

Executive Vice

President und

Chief Financial

Officer

Rainer Downar

Vice President

Central, Northern

und Eastern Europe

Micro Focus hat den Verantwortungsbereich

von Rainer Downar, Geschäftsführer

für Zentraleuropa, jetzt auf Nord- und

Osteuropa sowie Russland ausgeweitet.

Micro Focus hat Jens Puhle mit dem

Country Management für die Niederlande

betraut.

www.microfocus.com/de

Jens Puhle

Country Manager

Niederlande

Berthold Puchta

Director

Manufacturing

Computacenter hat Ralf Fuchs in die

Geschäftsleitung berufen. Der 43-jährige

Outsourcingspezialist war im September

2010 als Service Director bei

dem IT-Dienstleister eingestiegen und

gehört der nunmehr 16-köpfigen Geschäftsleitung

an. Er verantwortet die

Vor-Ort-Serviceerbringung in Mittel- und

Süddeutschland sowie im Bereich der

öffentlichen Auftraggeber. Fuchs ist studierter

Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur.

www.computacenter.com

Richard Beckert ist neuer Executive

Vice President und Chief Financial Officer

des IT-Management-Spezialisten

CA Technologies. Beckert verfügt über

mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bereich

der High-Tech Corporate Finance und

ist bereits seit 2006 für CA Technologies

tätig. Vorher hatte er verschiedene

Führungspositionen bei IBM inne, unter

anderem als Division Controller für IBM

Data Management und die Lotus Divisionen

sowie als Director for Financial Operations

für IBM Americas.

www.ca.com/de

Berthold Puchta (48) hat die Position

des Director Manufacturing für CSC in

Deutschland übernommen. Er ist damit

für das Neu- und Bestandskundengeschäft

in der Fertigungsindustrie im

wichtigen deutschen Markt verantwortlich.

Puchta kommt von Infosys Technologies

Limited, er war dort als Group

Engagement Manager für den Bereich

Strategic Global Sourcing (SGS) verantwortlich.

Zuvor hatte er verschiedene

Management-Positionen im Manufacturing-Segment

bei Actano und T-Systems

inne.

www.csc.com/de

10

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


workshops

kalender

Query/400 war gestern

Das beliebte Tool ist nämlich inzwischen

abgelöst. Das neue Produkt von Big Blue

heißt IBM WebQuery. Dabei beschränkt sich

das moderne Werkzeug keineswegs auf Abfragen,

wie Sie es vom Vorgänger gewohnt

waren. Es ist ein Meister in Sachen Business

Intelligence. IBM WebQuery ist also mit echten

Business Intelligence-Funktionen ausgestattet

Hinzu kommt, dass Anwender endlich

Auswertungen in zeitgemäßer Optik präsentieren

können. Und natürlich beinhaltet der

IBM WebQuery auch umfangreiche Cockpitfunktionen

mit dedizierten Drilldown-Möglichkeiten.

Am 19./20. Oktober findet hierzu in München

von der MIDRANGE ACADEMY ein

Enführungsworkshop statt. Er bringt einen

Überblick über das Produkt, zeigt die Bedienung

(Metadaten, Developer Studio, Business

Views) und führt ein in den Report- und

Infoassistenten. Selbstverständlich erleben

Teilnehmer die Integration in Excel, PDF,

XML oder wie Altabfragen übernommen

werden können …

www.midrange-academy.com

Event Termin, Ort Veranstalter

Licht im Abrechnungs-Dunkel 1. 9.

Hamburg

Entwicklungsumgebung für IBM i 6. 9.

Webinar

Power System unter V6R1 12. /13. 9.

Bremen

IBM Break Free Tor 20. 9. F, 21. 9. M,

27. 9. HH

PHP I: Grundlagen (IBMi) 12. – 30. 9.

online

PHP II: Higher Structures 12. – 30. 9.

online

Future IT-Kongress 2011 13. 9.

Karlsruhe

Operating & Systemsteuerung 14. – 16. 9.

Bremen

Storage 14. 9.

Kundentag

SAP Mittelstandsfrühstück 14. 9.

Langenau

SQL Grundlagen 19. – 20. 9.

Bremen

SQL fortgeschrittene Techniken 19. – 20. 9. Hamburg

26./27. 9.Wien

Verkabelung/Netzwerk- und RZ-

Infrastruktur

20.-21. 9.

Leipzig

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

HR works GmbH

www.hrworks.de

Zend

www.zend.com

EPOS GmbH

www.eposgmbh.com

IBM Deutschland GmbH

www.ibm.de

Zend

www.zend.com

Zend

www.zend.com

AppShere

www.future-it-kongress.de

EPOS GmbH

www.eposgmbh.com

Common e.V.

www.common-de.org

Soft Consult

www.soft-consult.net

EPOS GmbH

www.eposgmbh.com

MIDRANGE ACADEMY

www.midrange-academy.com

LANline

www.lanline-events.de

IBM Break Free Tour 2011

Teilnehmer lernen laut IBM intelligentere Infrastrukturen

und workloadoptimierte Systeme

vor Ort kennen. Und das mit einem sportlichen

Touch, nämlich in den Fußballarenen

von Hamburg, Frankfurt und München. Hierzu

lädt IBM im September zur IT-Infrastruktur-Tournee

in den Städten Hamburg (27. 9.),

Frankfurt (20. 9.) und München (21. 9.) ein,

bei der interessierte IT-Nutzer Neuigkeiten

über die IBM IT-Lösungen und interessante

Kundenbeispiele aus Migrations- und Konsolidierungsprojekten

erfahren können. Dabei

sind hochrangige Sprecher auf der Agenda

vorgesehen, darunter die Leiter der IBM Geschäftsbereiche

Systems (Andreas Wodtke)

und Software (Ivo Körner), Analysten der

Forrester Group (Dr. Stefan Ried/Dr.Holger

Kisker) sowie erfahrene IT-Anwender auf

Kundenseite. Zielgruppe der Tagesveranstaltungen

sind dabei IT-Manager und Bereichsverantwortliche

aus allen Branchen, die ihre

IT-Infrastrukturen optimieren und auf aktuelle

Herausforderungen wie Virtualisierung,

Konsolidierung oder Cloud-Befähigung ausrichten

möchten. In spannenden Vorträgen

berichten dazu IBM Kunden aus der Praxis

zu ihren Erfahrungen mit IBM Infrastrukturlösungen.

Unsere Themen im September:

- Operating & Systemsteuerung

Power i

- RDP für RPG-, Cobol- und

CL-Programmierer

- CL Programmierung

- Java goes i

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

www-05.ibm.com/de/breakfree

09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

11


MIDRANGE AKTUELL

FRAGE DES MONATS

Firmeninterne Social-Media-

Anwendungen sollen nicht nur

die Zusammenarbeit, sondern

auch die Motivation und Produktivität

der Mitarbeiter fördern.

?

DIE frage

Planen Sie die Einführung

von Social-Media-

Kompo nenten in Ihrem

Unter nehmen?

DAS ergebnis

49 % ja

92 Teilnehmer

haben abgestimmt

51 % nein

Soziale Netzwerke

für Unternehmen

Nahezu 50 zu 50: Dieses Ergebnis

zeigt, dass es nach wie vor viele

Vorbehalte gegenüber der Einführung

von Social-Media-Komponenten im Unternehmen

gibt. Dabei sollte man sich

jedoch eines vor Augen führen: Wenn

sich die Mitarbeiter nicht in einem

firmeninternen Social Network miteinander

austauschen können, dann tun

sie dies eben außerhalb – in Facebook,

XING, LinkedIn und Co. Die Frage ist,

ob das im Sinne eines Unternehmens

sein kann. Denn dabei kann man kaum

verhindern, dass auch über Interna diskutiert

wird, von denen man eigentlich

nicht möchte, dass sie nach außen dringen.

Schon aus diesem Grund ist die

Einführung eines unternehmensinternen

Social Networks absolut sinnvoll.

Man schafft eine Plattform, auf der sich

die Mitarbeiter intern austauschen können,

über die aber auch noch zahlreiche

weitere Benefits für das Unternehmen

erschlossen werden können. Beispielsweise

im internen Know-how-Transfer

oder im Skill Management.

Freiwillig und ohne Zwang

Und das Beste: Die meisten Mitarbeiter

machen dabei absolut freiwillig

mit – Anordnungen oder Zwang sind

überflüssig. Fritz & Macziol setzt mit

C3 eine solche Plattform bereits seit

dem Herbst letzten Jahres ein und hat

dabei nur die besten Erfahrungen gemacht.

Inzwischen sind nicht nur mehr

als 80 Prozent der Mitarbeiter der Fritz

& Macziol group regelmäßig in C3 aktiv,

auch die Schwesterfirmen der ICT

Sparte unseres Mutterkonzerns Imtech

N.V. sind inzwischen integriert: Auf

diese Weise tauschen heute weltweit

schon mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Imtech Gruppe

ihre Erfahrungen und ihr Wissen aus.

Unternehmensinterne Social Networks

sind aber nicht nur für größere Unternehmen

interessant. Gerade auch

mittelständische Unternehmen profitieren

von einem solchen Werkzeug,

das haben die ersten C3-Projekte bei

unseren Kunden gezeigt. Wichtig ist,

dass man an ein solches Projekt ganz

anders herangehen muss als an herkömmliche

Projekte. Denn die Einführung

eines Sozialen Netzwerks ist nicht

IT-getrieben. Vielmehr spielen das

Marketing und die Geschäftsführung

die zentrale Rolle für den Erfolg eines

solchen Projektes.

ó

12

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


kommentar

kommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!

Sami Suni, iStockphoto.com

Oliver Schallhorn

Geschäftsführer Fritz &

Macziol GmbH

oschallhorn@fum.de

Fritz & Macziol GmbH

Zur Fritz & Macziol Gruppe mit Hauptsitz Ulm gehören

die Unternehmen Fritz & Macziol Software

und Computervertrieb GmbH, INFOMA® Software

Consulting GmbH, Fritz & Macziol Schweiz AG, NEO

Business Partners GmbH, STAS GmbH, STAS Österreich

GmbH, Fritz & Macziol Asia Inc., IT&T AG

und Penta Group. Mit derzeit rund 740 Mitarbeitern

an 16 Standorten in Deutschland und der Schweiz

sowie fünf Servicestandorten weltweit erzielte die

Unternehmensgruppe im Jahr 2010 einen Gesamtumsatz

von über 256 Mio. Euro.

Die Fritz & Macziol Gruppe hat sich in Deutschland

und der Schweiz sowie mit der Fritz & Macziol Asia

Inc. und Servicebüros in verschiedenen Ländern

weltweit positioniert. Gleichermaßen Spezialist

wie Generalist bietet die Gruppe als System- und

Beratungshaus ein ganzheitliches Portfolio aus

Hardware, Software, Services sowie Consulting

in ausgewählten Bereichen. Die Unternehmen der

Fritz & Macziol Gruppe entwickeln und vertreiben

Software- und Systemlösungen für öffentliche Auftraggeber,

den Mittelstand und Großunternehmen.

www.fum.de

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Die Benutzer-Oberfläche ist ein starkes Indiz für

die Modernität von Applikationen.

Planen Sie innerhalb des kommenden

Jahres eine „Renovierung“ Ihrer i-Altanwendungen?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

550 Aussteller

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über 220 Vorträge

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20.-22. September 2011

Messe Köln

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of Innovation (AMI) | Frank Breckwoldt Unternehmer, Experte in Führung und Geschäftsführer von Ryf Coiffeur | Prof. Dr. Dr. h. c. Lutz von Rosenstiel

Emeritierter Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie, Ludwig-Maximilians-Universität München | Prof. Steve Wheeler (UK) Associate Professor

(Senior Lecturer) in Learning Technology, University of Plymouth, UK | Prof. Dr. Wim Veen (NL) Professor für Learning Systems, Technische Universität Delft

Europas größte Fachmesse für Personalmanagement

www.zukunft-personal.de

09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

13


MIDRANGE AKTUELL

Passgenau zur jeweiligen Anforderung

Verfügbarkeitsanspruch erfüllen

Die Herausforderung an moderne Rechenzentren sind determiniert durch exorbitant wachsende

Datenbestände. Dieses Volumenwachstum bedingt skalierbare Rechenleistung und

ständig wachsende Performance- und Verfügbarkeitsanforderungen. Gleichzeitig besteht die

Aufgabe aber auch darin, die Kosten für Kühlung und Energie im Griff zu behalten.

MIDRANGE: Warum sollten Unternehmen

über eine Modernisierung beziehungsweise

über den Neubau ihrer Rechenzentren

nachdenken?

Thorsten Weller: Gartner hat 2010 die

Herausforderungen für Rechenzentren

folgendermaßen definiert: Zum einen

wächst der Datenbestand und damit

die Rechenleistung im Data Center, zum

anderen nennen die Analysten System-

Performance, Skalierbarkeit sowie steigende

Kosten für Energie und Kühlung

als weitere Trendthemen im Rechenzentrum.

Neben diesen Herausforderungen

haben jedoch Sicherheit und Verfügbarkeit

absolute Priorität. Das stellen wir in

den Beratungsgesprächen bei unseren

Kunden immer wieder fest, schließlich

ist die IT für die Sicherstellung aller

wichtigen Unternehmensprozesse mitverantwortlich.

MIDRANGE: Was müssen Unternehmen

bei den Planungen für ein neues

Rechenzentrum beachten?

Thorsten Weller: Bei der Planung von

neuen Rechenzentren steht ein wirtschaftliches

Sicherheitskonzept des

Data Centers an erster Stelle. Agiert

ein Unternehmen beispielsweise global,

dann sollte es sich überlegen, an

welchem Firmenstandort das Rechenzentrum

am sichersten platziert werden

soll. Sicherlich eignet sich eher ein Ort,

der nicht in potenziell anfälligen Umgebungen

für Naturkatastrophen oder

anderen Bedrohungspotenzialen steht.

Eine weitere Überlegung muss in Bezug

auf die Klimatisierung getroffen werden:

Um die energie- und

damit kosteneffiziente

Form der direkten

freien Kühlung einsetzen

zu können, macht

ein Rechenzentrum in

kältere Klimaregionen

eher Sinn.

Thorsten Weller:

Kunden, die beispielsweise

ihr bestehendes

Rechenzentrum

renovieren oder eine

mobile Lösung auf

Baustellen etc. benötigen,

sind mit unseren

Data Center Containern

bestens beraten. Diese müssen

aufgrund ihrer Fläche von weniger 20

Quadratmeter noch nicht einmal bei der

Bauaufsicht beantragt werden. Bei vielen

Projekten treten wir als Generalunternehmer

auf und erstellen gemeinsam

mit den Kunden einen Kriterienkatalog,

der alle wichtigen Standortfaktoren beinhaltet.

Diese Kriterien können je nach

Anspruch an das neue Rechenzentrum

von Fall zu Fall unterschiedlich ausfallen.

MIDRANGE: Sie sprachen die Verfügbarkeit

an – wie kann diese denn bereits

bei den Planungen eines Rechenzentrums

gewährleistet werden?

Thorsten Weller: Bei der Planung von

Rechenzentren orientieren wir uns bei

der Definition des Verfügbarkeitsanspruches

an den Tier-Klassifizierungen

des Uptime Institutes. In vier Klassen,

Thorsten Weller

Director Technical

Support Data

Center bei Rittal

info@rittal.de

Tier I bis Tier IV, sind die Anforderungen

speziell an Strom und Kühlung festgehalten.

Mit den Vorgaben von Tier IV für

besonders geschäftskritische Kernprozesse

ist eine maximale Verfügbarkeit

von 99,995 Prozent erreicht. Das heißt

aber nicht unbedingt, dass jeder Bereich

des Rechenzentrums diese Verfügbarkeit

aufweisen muss. Aktuelle Rechenzentrumskonzepte

sehen eine getrennte

Unterbringung von Server-Schränken

auf der einen Seite und Infrastruktur

wie Niederspannungshauptverteilung,

USV-Systemen etc. vor. Die einzelnen

„Räume“ (Data Center-Bereich/Technik-

Area) werden dann passgenau zur jeweiligen

Anforderung als Schutzzellen

konzipiert und gebaut: die Server-Zelle

wird zum Beispiel mit einem Hochverfügbarkeitsschutz

errichtet, die restliche

Technik erhält einen kostengünstigeren

14

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Grundschutz. Unsere Sicherheitsräume

sind vom Grundschutz bis hin zur Hochverfügbarkeit

skalierbar. Eine spätere

Remontierbarkeit der Räume an anderen

Standorten stellt eine Investitionssicherheit

dar. Das System ist bereits nach

ECB-S Regeln zertifiziert und güteüberwacht,

so dass sich der Anwender nicht

um diese kümmern muss, nachdem das

Data Center fertig gestellt ist.

MIDRANGE: Bei der Planung eines Rechenzentrums

stehen neben der Verfügbarkeit

sicherlich auch

andere Überlegungen wie

Energieeffizienz im Vordergrund.

Wie kann man die

denn verbessern?

Thorsten Weller: Durchaus

lohnende Energieeinsparungen

schlummern

im Rechenzentrum in der

Peripherie, genauer in den

Bereichen Klimatisierung

und Stromabsicherung

(USV). Häufig lässt sich

die Energiezufuhr für die

Kälteerzeugung um bis zu

40 Prozent reduzieren. Intelligente

Klimatisierungslösungen,

wie die direkte

freie Kühlung, machen dies möglich.

Hier wird die Außenluft, geführt über integrierte

Filtersysteme, „direkt“ als kalte

Zuluft für die Server genutzt. Bei hohen

Außentemperaturen schaltet das Gerät

in einen „herkömmlichen“ Kältebetrieb.

Ein durchdachtes Kalt- oder Warmgang-Konzept

und eine Gangschottung,

die ausschließt, dass kalte Luft aus

dem Kaltgang entweicht, ist ebenfalls

eine sehr einfache Möglichkeit, Energie

und damit Kosten zu sparen. Sensorbasierende

Überwachungslösungen sind

ebenfalls Stromverbrauchsreduzierer.

Unser Monitoring-System Rittal CMC

wertet beispielsweise wichtige Umgebungsparameter

wie Temperatur und

Feuchte im Server-Rack permanent aus

und reicht die Auswertungsdaten an die

Rittal Rechenzentrumsmanagement-

Lösung RiZone durch. In dieser Form

An erster Stelle stehen bei den Verantwortlichen von Rechenzentren

Hochverfügbarkeit und Sicherheit. Nichtsdestotrotz hat auch in Bezug

auf Energieeffizienz ein Umdenken statt gefunden.

überwacht, kann die Kühlung jederzeit

bedarfsgerecht geregelt, der Energiebedarf

weiter gesenkt werden.

Wer unterbrechungsfreie Stromversorgungen

mit einem hohen Wirkungsgrad

einsetzt, kann zusätzliche

Stromeinsparungen erreichen. Die Rittal

USV-Systeme verfügen über einen Wirkungsgrad

von ca. 95 Prozent, selbst in

unteren Lastbereichen. Damit halten wir

die Verlustleistung gering, was wiederum

Energie einspart. Zusätzlich bedeutet

diese geringe Verlustleistung auch

weniger Verlustwärme im Schrank und

damit geringere Kosten für die Klimatisierung.

MIDRANGE: Inwiefern decken Unternehmen

den RZ-Energiebedarf bereits

mit alternativen Energiequellen?

Thorsten Weller: Rittal sucht permanent

nach neuen technologischen Wegen,

um Rechenzentren noch effizienter

und umweltschonender zu betreiben.

Wir haben mittlerweile vier verschiedene

besonders umweltschonende Klimatisierungslösungen

entwickelt: Bei der

direkten freien Kühlung wird bei Außentemperaturen

bis 21 Grad Celsius mit

Außenluft gekühlt. In unseren Breitengraden

ist das durchschnittlich an 339

Tagen im Jahr der Fall. Bei Kyoto Cooling

wird das Rechenzentrum indirekt

mit Außenluft gekühlt. Herzstück ist ein

Rotationswärmetauscher, der den Außen-

und Innenluftbereich energetisch

verbindet, die Luftströme aber physikalisch

trennt. In einem Kundenprojekt bei

der Celler Brunnenbau GmbH nutzen wir

Geothermie zur Kühlung. Auf der CeBIT

haben wir außerdem ein völlig autarkes

Rechenzentrum mit unserem Schwesterunternehmen

Würz Energy vorgestellt.

Das Data Center wird von zwei integrierten

Blockheizkraftwerken redundant

mit Strom versorgt. Kältemaschinen

nutzen die Antriebswärme

der Kraftwerke zur stromsparenden

und effizienten

Kälteerzeugung.

MIDRANGE: Fragen Betreiber

von Rechenzentren bei

Ihnen explizit nach energieeffizienten

Lösungen für

ihr Data Center?

Thorsten Weller: An erster

Stelle stehen bei den Verantwortlichen

von Rechenzentren

Hochverfügbarkeit

und Sicherheit. Nichtsdestotrotz

hat auch in Bezug

auf Energieeffizienz ein

Umdenken statt gefunden.

Schließlich hat der Einsatz

von energieeffizienten Lösungen unmittelbare

Kosteneinsparungen zur Folge:

Die steigenden Leistungsanforderungen

motivieren die Rechenzentrums-Betreiber

zusätzlich, sich mit ihrer IT effizienter

aufzustellen, gegebenenfalls schon

bevor Server und Peripherie abgeschrieben

sind. Eine mit der Zeit durchgehende

Modernisierung ist der Schlüssel zum

Erzielen einer höheren Leistung, Verfügbarkeit

und Flexibilität sowie einer

gleichzeitigen Senkung der Energiekosten.

Das kaufmännische Ergebnis kann

sich sehen lassen: Die notwendigen Investitionen

amortisieren sich durch signifikante

Einsparungen meist innerhalb

eines überschaubaren Zeitrahmens. ó

Rittal GmbH & Co. KG, Herborn

www.rittal.de

09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

15


MIDRANGE AKTUELL

IT & Business und DMS Expo 2011 für kompetente Inhalte

So stärkt die ITK das Business

Die diesjährige IT & Business, die vom 20. bis 22. September 2011 auf der Messe Stuttgart

stattfinden wird, bietet das ganze Spektrum von Unternehmenslösungen. Durch das nutzenorientierte

Veranstaltungskonzept können sich Besucher darüber informieren, wie Firmen

durch den Einsatz von IT-Lösungen Prozesse optimieren und Kosten einsparen können.

„ M

it unserem umfassenden Rahmenprogramm

haben die Besucher

die Möglichkeit, sich gezielt und

praxisnah über spezifische IT-Themen

zu informieren“, führt Ulrich Kromer,

Geschäftsführer der Messe Stuttgart,

anlässlich einer Pressekonferenz aus.

„Dabei werden nicht nur die technischen

Aspekte berücksichtigt, sondern

auch die wirtschaftlichen und rechtlichen

Auswirkungen beleuchtet.“

Der Fachverband Software im

VDMA agiert, wie bereits in den beiden

Jahren zuvor, als ideeller Träger der IT

& Business. Rainer Glatz, der Geschäftsführer

des Fachverbands, wünscht sich

eine noch stärkere Fokussierung der

Messe auf den Nutzwert, den die IT

für das Business bietet: „Auf der IT &

Business werden wir beispielsweise die

Ergebnisse unseres IT-Kosten-Benchmarks

und des Projekts ‚Wertbeitrag

der IT‘ vorstellen sowie erstmalig unsere

VDMA-Veranstaltung zu ‚Business

Intelligence‘ in Stuttgart durchführen.

Mit diesen Angeboten wollen wir insbesondere

auch kaufmännische Entscheider

im IT-Umfeld ansprechen.“

Fachlicher Träger BITKOM

Als fachlicher Träger der Messe ist

der Branchenverband BITKOM auf der

Messe aktiv, der über 1.350 Unternehmen

aus der ITK-Branche repräsentiert.

Hier sieht Thomas Mosch, Geschäftsleiter

Politik und Recht BITKOM, ein gutes

Umfeld für die Branche: „Unser aktueller

BITKOM-Index belegt eindeutig,

dass die Lage der ITK-Branche gut ist.

Zwei Drittel der befragten Hersteller

erwarten für das kommende Quartal

höhere Umsätze als die, die im zweiten

Vierteljahr erzielt worden sind. Die

größten Erwartungshaltungen bestehen

dabei in den Bereichen IT-Hardware

und Cloud Computing.“

Große Erwartungshaltung

an das Cloud Computing

Zu diesem Themenbereich bietet das

Fachforum-Programm eine Vielzahl

von Vorträgen in Halle 3 der IT & Business.

Eine wichtige Rolle spielt neben

den rechtlichen Fragestellungen v. a.

die Integration von Cloud-Diensten.

Nach Überschreiten des Scheitelpunkts

im Hype Cycle des Marktforschungsunternehmens

Gartner werden

die Interessenten nun mit den

praktischen Konsequenzen der neuen

Ulrich Kromer, Geschäftsführer Messe

Stuttgart, erwartet mehr als 600 Aussteller

und eine Besucherzahl um die 15.000 auf

den Herbst-IT-Messen in Stuttgart.


Quelle: Landesmesse Stuttgart

Rainer Glatz, Geschäftsführer VDMA

Fachverband Software, sieht den Business-

Nutzen der IT im Fokus der IT & Business

und der DMS Expo.


Quelle: Fachverband Software im VDMA

Vermeldet gute Zeiten für die ITK-Branche:

Thomas Mosch, Geschäftsleiter Politik und

Recht BITKOM.


Quelle: BITKOM

16

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Technologien konfrontiert und oftmals

verunsichert. Die Integration gilt es

dabei aus zwei Blickwinkeln heraus

zu betrachten:

Zum einen mit weiter zu nutzenden

Bestandssystemen im eigenen

Haus und zum anderen mit weiteren

Cloud-Services anderer Anbieter. Dass

hiermit oftmals Anpassungs- und Migrationsaufwände

verbunden sind, liegt

auf der Hand. Umso wichtiger ist es,

der Entscheidung für oder gegen Cloud

eine fundierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

voranzustellen, die sowohl

eine Analyse der Kosten als auch des

potenziellen Nutzens beinhaltet. Hierbei

gilt es auch weiche Faktoren zu

berücksichtigen – wie beispielsweise

eine Analyse der Kundenakzeptanz für

zukünftige Cloud-Angebote. Der Vortrag

von Jürgen Falkner (Fraunhofer

IAO) behandelt z. B., welche Faktoren

bei der Integration von Cloud-Diensten

zu berücksichtigen sind, welche

Konsequenzen dies für die Wirtschaftlichkeit

haben kann und wie Standardisierung

und Zertifizierung zu einer

Verbesserung der Situation beitragen

können.

Wissenstransfer aus der

angewandten Forschung

Mit insgesamt acht Vorträgen aus den

Bereichen Cloud Computing, Stammdaten-Management,

Systeme für das

Produktdatenmanagement (PDM), Product

Lifecycle Management (PLM) und

dem Dokumentenmanagement präsentieren

Mitarbeiter/innen des Fraunhofer-Instituts

für Arbeits wirtschaft und

Organisation (IAO) ihre Fachkompetenz

auf dem Messeduo IT & Business 2011

und der DMS Expo 2011. Dabei werden

neben dem Cloud Computing auch die

Bereiche ERP/BI, PDM/PLM und DMS

abgedeckt. Rainer Huttenloher ó

www.messe-stuttgart.de

Software-Gehilfen für HR-Business

Zukunft Personal

Für Personalentscheider ist es schon lange keine Frage mehr

ob, sondern in welchem Maße sie auf elektronische Prozesse

setzen. Inzwischen bekommen auch immer mehr Managementprozesse

ein Update mit der passenden Software.

Auf der Zukunft Personal, Europas

größter Messe für Personalmanagement,

steht dem Fachpublikum vom 20.

bis 22. September 2011 in

Köln eine eigene Halle für

entsprechende Produkte

und Dienstleistungen zur

Verfügung.

Mehr als 100 der insgesamt

rund 500 Aussteller

auf der Fachveranstaltung

sind einschlägige Anbieter

von Technologien für die

Personalarbeit. Sie konzentrieren

sich in der Halle 3.2

in der Koelnmesse und bereichern mit

ihren Präsentationen das umfassende

Messeprogramm.

Managementsoftware für Personalarbeit

auf dem Vormarsch

Um die Belegschaft effizienter und

bedarfsorientierter einzusetzen, ist

Workforce Management ein adäquates

Mittel. Unternehmen verfolgen damit

das Ziel, ihre Produktivität zu erhöhen

und die Mitarbeiter stärker in die Prozesse

einzubinden. Die Beschäftigten

sollen motiviert und an ihren Betrieb

gebunden werden. Dipl. Betriebswirt

(FH) Timo Kohlberg, Produktmanager

der Atoss Software AG, stellt in seinem

Vortrag Effekte und Nutzen von Workforce

Management vor und illustriert

sie mit Praxisbeispielen.

Haufe-Lexware bringt in Zusammenarbeit

mit dem Schweizer Softwarehersteller

umantis seine neue cloudbasierte

Talentmanagement-Lösung zu ihrem

Messestand auf der Zukunft Personal

mit. Das Tool deckt laut Haufe den gesamten

Zyklus des Mitarbeitermanagements

ab – von der Bewerbung über

Zielvereinbarungen und Weiterbildungen

bis hin zum Nachfolgemanagement

und der Pflege von Netzwerken im Unternehmen.

Goldgrube für Kontakte

mit HR‐Experten

Der Veranstalter der Messe rechnet

damit, dass rund 14.500 Besucher,

Anbieter und Referenten zur Zukunft

Personal kommen. Damit ist sie das

HR-Networking-Event des Jahres: Auf

keiner Veranstaltung in Europa treffen

mehr Menschen zusammen, die das Interessengebiet

HR teilen.

ó

www.zukunft-personal.de

09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

17


SCHWERPUNKT

Systemmanagement

Adriana3d, iStockphoto.com

SUMMARY

Lesen Sie, dass ältere Terminalemulationen

eine Menge Risikopotenzial in sich bergen,

wie SAP-Lösungen noch performanter werden

und warum Systemintegratoren wahre

Meister ihres Fachs sein müssen.

Risiken bei der Verwendung veralteter Terminalemulatoren

Sicherheitsrisiko alte Emulatoren

Die auf Hostsystemen gespeicherten Daten sind oft die vertraulichsten. Der Zugriff auf diese

Systeme erfolgt über Terminalemulatoren auf dem Desktop. Viele Unternehmen verwenden

noch immer Produkte, die inzwischen veralteten Best-Practice-Standards entsprechen.

Diese Terminalemulatoren erschweren

die Einhaltung heutiger Sicherheitsstandards

und bieten dem IT-

Administrator nicht die erforderlichen

Anpassungsmöglichkeiten für einen

angemessenen Schutz des Netzwerks.

Entspricht Ihr Terminalemulationsclient

den modernen Sicherheitsstandards?

Sind Ihre kritischen Daten

ausreichend geschützt? Da Sicherheitsverletzungen

und Insider-Betrug

immer mehr zunehmen, müssen Unternehmen

ihre vertraulichen Daten

sorgfältiger schützen und neue gesetzliche

Vorschriften und Standards wie

PCI-DSS, USGCB, FDCC und FIPS 140

erfüllen. Die Nutzung älterer Emulatoren

kann ein erhöhtes Risiko für die

Sicherheit Ihres Netzwerks darstellen.

Moderne Terminalemulationsprodukte

ermöglichen die Einhaltung geltender

Datenschutzbestimmungen und schützen

Ihr Netzwerk vor Bedrohungen.

Warum Sie eine Aktualisierung

Ihrer Terminalemulationslösung ernsthaft

in Betracht ziehen sollten:

1. Wie sicher sind Ihre Sicherheitsprotokolle

wirklich?

Bei älteren Terminalemulatoren ist die

SSL/TLS- bzw. SSH-Verschlüsselung

und -Authentifizierung in den meisten

Fällen unzureichend.

Die meisten Emulatoren verfügen

über SSL/TLS- und SSH-Technologien,

die eine sichere Authentifizierung

für Hostsysteme bereitstellen und die

Übertragung vertraulicher Geschäftsdaten

verschlüsseln. Aber wissen Sie

18

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


genau, wie aktuell Ihre Protokolle bzw.

wie vollständig Ihre Sicherheitsmechanismen

sind? Gerade hier bietet sich

eine große Angriffsfläche.

Bei Terminalemulationsprodukten

werden Softwarefixes nicht automatisch

auf die Kundengeräte verteilt,

sondern in Form von Produktupdates

bereitgestellt. Wenn Sie nicht die neueste

Version benutzen, haben Ihre SSL/

TLS- und SSH-Protokolle sehr wahrscheinlich

einige Schwachstellen.

In älteren Emulationsprodukten

fehlen diesen Protokollen allerdings

nicht nur wichtige Sicherheitsfixes,

sondern auch die über die Jahre hinweg

hinzugekommenen neuen Möglichkeiten,

Ihre Verbindung mit Hostsystemen

besser zu schützen.

2. Unbekanntes kann Schaden

anrichten: Endbenutzermakros

Wissen Sie, wo Ihre Makros im Unternehmen

gespeichert sind und v. a.

was sie leisten? Wenn Sie diese Fragen

nicht beantworten können, sind Sie einem

großen, unbekannten Risiko ausgesetzt.

Alle Terminalemulationsclients

bieten Endusern die Möglichkeit, zur

Automatisierung häufig anstehender

Aufgaben Makros aufzuzeichnen. Die

meisten Terminalemulatoren unterstützen

die Erstellung komplizierter Makros

mithilfe von Tools wie Visual Basic

für Applikationen (VBA). Mit diesen

modernen Makros können User leicht

alles aufzeichnen, was in ein Hostsystem

eingegeben wird. Diese Makros

können sogar für Crawl-Vorgänge am

Bildschirm genutzt werden, um Daten

auf dem Host zu aktualisieren oder zu

sammeln.

Gibt es solche Makros auch bei Ihnen

im Unternehmen? Wenn ja, wer arbeitet

damit? Können sie ungehindert

weitergegeben werden? Für ein effektives

Management von Makros und anderen

automatisierten Aufgaben sollten

Administratoren die Möglichkeit haben,

die Terminalemulation mit detaillierten

Steuermechanismen bereitzustellen, so

dass nur vertrauenswürdige Makros

ausgeführt werden können.

3. Ablaufverfolgungsfunktionen

können vertrauliche Geschäftsdaten

erfassen

Die meisten älteren Terminalemulationsprodukte

verfügen über eine Ablaufverfolgungsfunktion,

mit der Enduser

alle während einer Hostsitzung

sichtbaren Daten in einer unverschlüsselten

Datei aufzeichnen können. Sind

diese vertraulichen Daten erst einmal

in einer Datei gespeichert, können sie

– dank E‐Mail oder tragbaren Datenträgern

– ihren momentanen Standort

ungehindert verlassen.

Grundsätzlich verfügen alle Terminalemulatoren

über eine Ablaufverfolgungsfunktion.

Jedoch sollte Ihnen Ihr

Produkt die Möglichkeit einräumen, den

Zugriff von Endusern auf diese Funktion

zu deaktivieren oder zu sperren.

4. Ältere Terminalemulationen

können Daten nicht schützen

Bei den meisten Terminalemulatoren

können vertrauliche Daten einfach kopiert

werden. Bei vielen älteren Emulatoren

kann der User den Hostbildschirm

über das installierte E‐Mail-System weiterleiten.

Diese fehlende Maskierung

der Daten macht es Endusern leicht,

vertrauliche Informationen auf andere

Anwendungen zu übertragen.

Ein moderner Terminalemulator

sollte daher über erweiterte Funktionen

– wie beispielsweise Datenschutzfilter

– verfügen, mit denen Administratoren

verhindern können, dass

Daten mit einem bestimmten Muster

die Anwendung verlassen. Mithilfe der

Pattern-Matching-Technologie werden

die Daten beim Verlassen der Hostanwendung

unkenntlich gemacht.

5. Alles beginnt mit einem

sicheren Entwicklungszyklus

Damit Sie vor Sicherheitslücken ausreichend

geschützt sind, sollte Ihr

Terminalemulationsanbieter einen gut

dokumentierten Secure Development

Lifecycle verwenden. Die Sicherheit

muss bei jedem neuen Release oder

Update an erster Stelle stehen. Zu diesem

Zweck sollte der Anbieter über

ein Sicherheitsteam verfügen, das die

Entwicklung und Zertifizierung seiner

Sicherheitstechnologien überwacht.

Sicherheitsfunktionen müssen in der

Lage sein, Threat Modeling und intensive

Sicherheitstests durchführen zu

können.

Attachmate Germany GmbH, Unterföhring

www.attachmate.de

Ausspähen

von Bankdaten

Weniger Risiko mit einem Upgrade

Der richtige Terminalemulationsanbieter

sollte v. a. die nötigen Ressourcen

und das Know-how haben, um aktuelle

Best Practices effizient einzuführen

und auf neue Bedrohungen und Sicherheitslücken

angemessen zu reagieren.


René Hoferichter ó

09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

19


SCHWERPUNKT

Systemmanagement

Mehr Stabilität und Tempo für SAP-Systeme

Performancebremsen lösen

Performancekiller in SAP-Landschaften können durch eine detaillierte und mehrstufige

Analyse aller Systembestandteile identifiziert werden. Das bringt die Optimierung von

SAP‐Leistung und senkt obendrein laufende SAP-Kosten um bis zu 30 Prozent.

Unternehmen hadern oft mit unerklärlichen

Leistungseinbrüchen

in ihren SAP-Systemen. Beispiele für

solche Probleme sind u. a.: langsame

Batch-Verarbeitung, lange Antwortzeiten,

nicht abgestimmte Funktionsaufrufe,

Programmabbrüche, Sperren auf

Datenbank- und Applikationsebene,

kurzfristige Systemausfälle etc. Die Ursachen

sind oft falsches SAP-Customizing,

schlecht konfigurierte und aufeinander

abgestimmte Datenbanken und

Plattensysteme oder fehlende und ungeschickt

gewählte Datenbankindizes.

Was SAP-Anwender ausbremst

Ausgebremst werden SAP-Anwender

auch durch Engpässe im Storage Area

Network (SAN) sowie durch unzureichende

Puffereinstellungen bei Datenzugriffen

in SAN, Betriebssystem, Datenbank

und SAP-Anwendung.

Doch IT-Verantwortliche tappen bei

der Ermittlung der Ursachen für Leistungseinbrüche

häufig im Dunkeln.

Werden nämlich Performancetests mit

zu wenigen Daten durchgeführt, ist die

Aussagekraft der Ergebnisse gering.

Auch die isolierte Sicht auf ein Performanceproblem

– wie beispielsweise das

langsame Öffnen von Planungsmappen

– greift in der Regel zu kurz.

Mehrstufige Analysen,

gezielte Leistungstests

Um Licht in das Dunkel zu bringen, ist

eine detaillierte und mehrstufige Analyse

aller Systembestandteile notwendig.

Diese Analyse stellt neben den SAP-Anwendungen

auch die jeweils eingesetzten

Plattformen auf den Prüfstand.

Sie durchleuchtet außerdem Software-Release-Stände

und Patch Level

sowie Netzwerkkomponenten im LAN.

Geprüft werden die Zugriffsorganisation

auf die Datenbanken sowie die Programmabläufe,

Datenstrukturen und

Datenflüsse.

Mit dem iControl-

Center von basycs

lässt sich die Auslastung

aller IBM

i-Systeme inklusive

der LPARs und Prozessoren

komfortabel

auf einer grafischen

Benutzeroberfläche

darstellen und jederzeit

überblicken.

Welche Komponenten in einem IT-

Gesamtsystem dann tatsächlich einem

Leistungstest zu unterziehen sind,

hängt vom jeweiligen Szenario und den

auftretenden Problemen ab.

Bis zu 30 Prozent geringere

SAP‐Kosten

Helfen kann hier ein Partner, der bewährte

Methoden, Verfahren und

Werkzeuge einsetzt, um Performancepotenziale

in SAP-Anwendungen, Datenbanken,

Servern und Storage-Systemen

aufzuzeigen.

In enger Zusammenarbeit und in

Abstimmung mit Kunden werden Verarbeitungsgeschwindigkeit,

Antwortzeiten,

Verfügbarkeit und Stabilität auf

die individuellen Anforderungen abgestimmt

– und so sämtliche Performancebremsen

gelöst.

Echtzeitdaten zur Systemperformance

Wer die tatsächlichen Ursachen für

SAP-Leistungseinbußen aufspüren will,

braucht in jedem Fall exakte Echtzeitinformationen

zur Systemleistung.

Firmen, die ihre SAP-Applikationen auf

IBM i-Plattformen betreiben, erhalten

mit dem IBM Performance Kollektor,

dem Dienstprogramm „IBM Insight für

SAP“ sowie mit dem iControlCenter und

der iPowerConsole von basycs effektive

Werkzeuge für das Performancemanagement.

Marianne Hartlage ó

Basycs GmbH, Kraichtal-Oberöwisheim

www.basycs.com

20

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Auswahlkriterien für eine HA-Lösung

Richtige HA-Lösung

Hochverfügbarkeit steht derzeit ganz weit oben auf der Investitions-Agenda. Kein Wunder,

wenn Geschäfte rund um den Globus gemacht werden, ist 24 × 7 Verfügbarkeit Pflicht.

Aber wie finden Sie die richtige High Availability-Lösung?

Im ersten Schritt sollten Sie die Ziele

beschreiben und priorisieren. Definieren

Sie auch das Budget. Wie wird

das Zielsystem beansprucht (Queries,

Backup)? Wie oft muss auf das Zielsystem

umgeschaltet werden, weil Tests

oder Wartungen auf dem Produktionssystem

laufen?

Beim Failover ergeben sich folgende

Fragen: Gibt es eine Lücke zur Replik?

Welche Objekte waren out of Sync? Welche

Jobs beim Crashs aktiv? Wie lange

darf die Recovery-Zeit sein? Oder steht

die Vermeidung von Datenverlusten im

Vordergrund?

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Anwendungen

kennen. Verwenden Sie Journale,

gibt es in den Applikationen commit/control?

Haben Sie BLOB-Dateien,

wie hoch sind die Aktivitäten im IFS?

Zum Schluss ist es wichtig, das HA-

Tool in Ihrer eigenen Umgebung zu

testen. Überprüfen Sie dabei auch das

IFS, die Spoolfiles, die Drucker Device

Descriptions und besondere Objekte.

Machen Sie einen Stress-Test und frangen

Sie nach Referenzen. Jacob Flik ó

QSL Northern Europe, Rossum (NL)

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mit

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Sicherheitsmessdaten, wie Benutzerprofile und Public Authorities, um die Stärken

und Schwächen Ihres Systems zu identifizieren, und schlägt Maßnahmen vor, die Sie

zum Schutz der geschäftskritischen Daten treffen können. Sie erhalten in wenigen

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09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

21


SCHWERPUNKT

Systemmanagement

Analysieren, migrieren, managen

Mit Client-Management Kosten

und Arbeitszeit sparen

Moderne Client-Management-Lösungen bieten Anwendern weitreichende Funktionen

wie Massenänderungen für Datenbank- und Serverumzüge, Konsolidierungen und

Migrationen bis hin zu Re-Zertifizierungen, Repliken- oder Replikatorseiten-Management.

Foto: Senator International

Das Hauptziel der Anschaffung v. a.

für weltweit operierende Unternehmen

liegt jedoch in der zentralen

Steuerung der Clients sowie in der Entlastung

eigener Administratoren.

Ähnliche Ziele verfolgt auch die

Spedition Senator International aus

Hamburg mit Standorten in Europa,

Amerika und Asien. Um die Clientverwaltung

sämtlicher Mitarbeiter effizienter

zu organisieren, hat sich das

1984 von Uwe Kirschbaum gegründete

Unternehmen für die Client-Management-Lösung

MarvelClient der Wiener

panagenda entschieden.

Eingesetzt bei Senator International

wird aktuell die Basic-Variante

des MarvelClients. Diese besteht aus

den Modulen Analyze, Migrate und

Manage. Mit der Analysefunktion werden

zunächst alle benötigten Lotus

Notes-Clientinformationen automatisch

eingesammelt, die aktuelle Konfiguration

analysiert und das Delta zur

Zielkonfiguration festgestellt. Zudem

erfolgt eine Performancemessung z. B.

bezüglich der Client-Startdauer oder

der Netzwerkgeschwindigkeit. Das Migrationsmodul

ermöglicht wiederum

die einfache Durchführung von bis zu

7.500 Änderungen pro Sekunde. Neben

reinen Migrationen unterstützt es auch

Re-Zertifizierungen und Konsolidierungen

sowie das Löschen

veralteter Bookmarks, Kacheln

oder Links. Dank der

Manage-Funktion erhält

das Senator-Helpdesk mittels

Standardisierung und

Automatisierung der Lotus

Notes-Clients bis zu 80

Prozent weniger Anrufe.

Das Modul begünstigt eine

automatische Problemlösung

und gewährt 365 Tage

im Jahr Client-Support.

Entwicklungspotenziale hat der

Luftfracht-Speditionsbetrieb v. a. beim

Neueintritt von Mitarbeitern erkannt.

Um neuen Angestellten einen umgehenden

Zugriff auf alle benötigten

Lotus Notes-Datenbanken für den entsprechenden

Arbeitsbereich zur Verfügung

zu stellen, entschloss sich Senator

International für den Einsatz des panagenda-Tools.

Darüber hinaus wird der Marvel-

Client bei der Spedition zur Entlastung

des Passthrough-Servers eingesetzt.

Seit einer im letzten Jahr durchgeführten

Server-Migration lagen auf diesem

diverse Altlasten in Form von Datenbanken,

die auf nicht mehr vorhandene

Server verwiesen. Geplant ist außerdem

die weltweite Migration der vorhandenen

vier Notes-Domainen in den

USA, Asien und Großbritannien. Mit

Hilfe des Client-Managements sollen

etwa 800 User in eine Domain portiert

werden, um anschließend ein neues

Customer Relationship Management

einzuführen.

Vor allem im Bezug auf Effizienz

und Zeitersparnis erwartet das Hamburger

Unternehmen künftig Optimierungspotenzial.

Hier soll das Client-

Management zu einem erhöhten Benefit

beim Einrichten von Usern beitragen

und so zu einer größeren Zufriedenheit

des internen Services bei neuen Mitarbeitern

führen. Das Erreichen einheitlicher

Voraussetzungen und Standards

verspricht sich Senator International

bei mobilen Anwendern. Zudem zählen

die Realisierung aufgeräumter

und übersichtlicher Desktops bei allen

internen Mitarbeitern sowie das

übergreifende Ausrollen des Corporate

Designs über den Notes Client zu den

perspektivischen Optimierungszielen

des Luftfracht-Speditionsbetriebs. ó

We4IT GmbH, Bremen

www.we4it.com

22

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Wenn eine Katastrophe eintritt

behalten Sie die Kontrolle mit

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und Disaster Recovery in Minutenschnelle. Wenn es darauf ankommt,

wählen Sie Maxava.

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SCHWERPUNKT

Systemmanagement

Systemintegration

Hohe Kunst in der IT

Software auf einem Rechnersystem zu installieren ist vergleichsweise einfach.

Ein Stück Hardware in zu Betrieb nehmen auch. Oftmals scheitert deren Integration

aber an der Komplexität der zu implementierenden Umgebung.

Hardware, Software, Services, Sicherheit.

Alles Schlagworte, die

im Bereich von Systemintegration eine

wichtige Rolle spielen. Systemintegratoren

sind hier in hohem Maß gefordert,

den Ansprüchen der Kunden gerecht zu

werden. Wohlweislich auch dann wenn

Kunden ihre „Wunschvorstellung“ technisch

selbst nicht überblicken können.

Systemintegratoren sind deshalb auch

Spezialisten, die manchmal auch über

Tellerränder hinausschauen müssen,

um vermeintlich Unmögliches möglich

machen zu können.

Hardware integrieren

Hardwareintegration heißt hier unterschiedliche

Komponenten miteinander

zu verbinden und dazu zu bringen,

dass sie miteinander funktionieren

oder kommunizieren. In unserem Umfeld,

bei dem es oftmals um IBM Power

i Systeme geht, zielt Hardwareintegration

häufig darauf ab, die Komponenten

von IBM wie Power i, x, p, Speichersubsysteme

und vielleicht Backupsysteme

zusammen zu bringen. Daneben werden

auch Satellitensysteme wie Zeiterfassungshardware,

Zutrittskontrolloder

Betriebsdatenerfassungsterminals

integriert oder Kommunikationskomponenten

wie Signaturterminals, CTI‐,

Fax‐, SMS-Komponenten mit zentralen

Systemen verbunden. Jede dieser Hardwarekomponenten

funktioniert. Die

Aufgabe des Systemintegrators ist es,

dafür zu sorgen, dass alle Bausteine

zu einem funktionierenden Ganzen zusammenspielen.

Software integrieren

Softwareintegration heißt meist, Anwendungen

unterschiedlicher Anbieter

miteinander zu verbinden. Kommunikation

und Schnittstellen sind hier die

wesentlichen Merkmale. Die Zeiterfassung

von Anbieter A muss an das Personalwesen

mit Abrechnungssystem

von Anbieter B angebunden werden.

Dazu kommen die Betriebsdaten aus

den Terminals von Anbieter C, die in

die Kostenrechnung von Anbieter D

fließen müssen. Ach ja, die Personalabrechnungsdaten

von Anbieter B müssen

ja auch noch in die Kostenrechnung

von Anbieter D. Sie sehen, das kann beliebig

fortgesetzt und komplexer ausgebaut

werden.

Services integrieren

Zudem ist der Bereich der Services

nicht zu unterschätzen. Hierin steckt

nämlich ein Großteil des Knowhows

der Anbieter. Sich detailliert mit den

Produkten, Technologien und Technikern

der Anbieter auseinanderzusetzen,

hat viel mit Dienstleistung zu tun.

Detailwissen in verschiedensten Bereichen

und viel Erfahrung gehören dazu.

Deshalb können sowohl Systemintegratoren

als auch deren Kunden dankbar

sein, wenn Mitarbeiter über lange Zeiträume

Unternehmen angehören. Oftmals

wachsen Integratoren und Kunden

so im Laufe der Zeit zusammen, je

komplexer die Systeme werden. Wobei

man aufpassen muss, dass hier keine

absoluten Abhängigkeiten entstehen.

Auf beiden Seiten muss hier beiderseitig

ergänzendes Fachwissen vorgehalten

werden. Kein Kunde freut sich über

ein Blackbox-System, in das er keinen

Einblick hat und kein Systemintegrator

hat gerne unmündige Kunden, die

wegen jeder Kleinigkeit den Support

in Anspruch nehmen und so Unternehmensressourcen

blockieren.

Sicherheit garantieren

Neben all den oben genannten Punkten

darf die Sicherheit nicht außen

vor gelassen werden. Gerade weil über

Hard- und Softwaregrenzen hinweg

kommuniziert und Daten ausgetauscht

werden, müssen Schnittstellen zu Anwendungen

und Daten geöffnet werden.

Über diese offenen Schnittstellen

können natürlich nicht nur die Anwendungen

zugreifen, sondern potenziell

Jeder. Deshalb müssen diese Schnittstellen

besonders überwacht und durch

Security-Lösungen gesichert werden.

Auch hier verfügen Systemintegratoren

über Kenntnisse, welche Produkte verfügbar

sind und wie diese konfiguriert

werden müssen, um nicht nur dem

funktionellen Ansatz zu entsprechen,

sondern auch den Sicherheitsanforderungen

Rechnung zu tragen.


Robert Engel ó

Raz-Lee Security GmbH, Rödental

www.razlee.de

24

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


MIT BODENHAFTUNG IN DIE CLOUD –

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SCHWERPUNKT

Systemmanagement

Software as a Service

Management und Security

für mobile Endgeräte

Heutzutage steht Anwendern eine breite Palette an verschiedenen mobilen Endgeräten

zur Verfügung. Fragen Sie Menschen nach den bevorzugten Smartphones oder PDAs,

werden Sie zu der Erkenntnis gelangen, dass jeder ein persönliches Lieblingsmodell hat.

Auch im Arbeitsalltag fordern Mitarbeiter die freie Auswahl an Geräten.

IT-Leiter sehen sich in ihren Unternehmen

neben den verschiedenen

Modellen zudem auch mit unterschiedlichen

Betriebssystemen und Anwendungen

konfrontiert. Hieraus ergeben

sich wichtige und zentrale Fragestellungen:

Wie können Sie bei dieser

großen Vielfalt verschiedener mobiler

Geräte noch die Kontrolle behalten?

Wie viel Zeit und Kosten nimmt das

Gerätemanagement inzwischen in Anspruch?

Wie sicher sind Ihre Unternehmensdaten

bei Verlust oder Diebstahl

eines Gerätes?

Eine Lösung bietet das Fritz & Macziol

Mobile Device Cockpit. Unternehmen

erhalten die Möglichkeit der zentralen

Kontrolle über die sich im Einsatz

befindenden mobilen Endgeräte: von

Konfigurationen und Aktualisierungen

bis hin zum Sperren eines Gerätes bei

Verlust oder Diebstahl.

Überblick gewährleisten

Auf einen Blick erhält man eine vollständige

Übersicht über die gesamten

mobilen Geräte und deren Status. Das

Portal ist eine Software as a Service-

Lösung, die einfach und schnell genutzt

werden kann. Eine Installation ist dabei

nicht notwendig. Die Plattform ermöglicht

eine einfache Verwaltung der

Smartphones und PDAs im Unternehmen.

Unterschiedlichste mobile Geräte

können über ein zentrales Web-Portal

installiert, verwaltet und gesichert werden.

Dabei spielen weder der Gerätetyp

noch das Netzwerk oder das Betriebssystem

eine Rolle, denn die Lösung ist

für die meistverbreiteten PDAs und alle

aktuellen Betriebssysteme geeignet.

Der Einsatz der Lösung schützt

Unternehmensdaten zuverlässig vor

unerlaubten Zugriffen. Für jedes sich

im Einsatz befindende Gerät können

Sicherheitsstufen individuell und einfach

festgelegt werden. Auch eine Ortung

von Geräten kann über das Mobile

Security Portal problemlos erfolgen.

Bei Missbrauch oder Diebstahl können

Geräte gesperrt oder aus der Ferne kontrolliert

werden.

Kundennutzen

ó

ó

ó

Drahtlose Datensicherung und

Wiederherstellung

Zentrale Verwaltung aller Geräteund

Sicherheitseinstellungen

Ortungsmöglichkeit

Zentrale Installation von Anwen-

dungen und Applikationen

ó

ó

Fritz & Macziol GmbH, Ulm

www.fum.de

26

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


POWER i-Workshop

Fortgeschrittene

SQL-Techniken

Jetzt anmelden

und Platz sichern!

Wie Sie die Fähigkeiten von DB2 und SQL für mehr Performance nutzen

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie:

• mit viel weniger Lines of Code fertig

werden möchten

• moderne Standardmethoden beherrschen

wollen

• Funktionen einsetzen möchten, statt zu

programmieren

• Ihr Wissen auf den Stand der heutigen

Technik bringen müssen

Im Vordergrund dieses Seminars stehen

Abfragetechniken und Prozesse, die beim

Aufbau und der Auswertung von Unternehmensdaten

zum Einsatz kommen können.

Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz

mit Abfragetools (MS Access/MS Excel/

IBM Web Query) zur Verfügung, um die

besprochenen Abfragetechniken testen zu

können.

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Termin Ort WS-Nr.

19./20.9.2011 Hamburg 5952101

26./27.9.2011 Wien 5952107

5./6.12.2011 Zürich 5952113

Aus dem Inhalt:

• Gruppierungstechniken in DB2 V6R1 und V7R1

– Summenbildung und andere Datenaggregate

– Rollups, Cubes

– Grouping Sets

• SQL Common Table Expressions (CTE)

– Temporäre Sichten

– Kapselung von Abfragelogiken durch CTEs

– Datenaufbereitung durch CTEs

• Rekursive SQL Abfragen

– UNIONs und andere vertikale Joins

– Abfrage hierarchischer Daten

• Die Anwendung von Materialized Query Tables (MQTs)

– Aufbau eines Datenrepositories mit MQTs

– Abfrage von MQTs

– Datenaktualisierungen in MQTs

• Die Anwendung von SQL – Stored Procedures (SPs)

– Stored Procedures als Alternative zu CTEs

– Programmierte Zugriffslogiken in SQL

– Nutzung von SPs in Datenauswertungstools

• Einsatz von User-Defined Functions

– Scalare Functions: Feldaufbereitungen und Datenmanipulationen

– Table Functions: tabellarische Daten zur Verfügung stellen

• Die Magie der SQL Built-In Functions

– Konvertierungsfunktionen

– Datumsfunktionen

– Numerische Funktionen

– OLAP-Funktionen u.v.m

Anmeldung per Fax +49 8191 70661

im Web: www.midrange-academy.com

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Teilnahmegebühren

– pro Teilnehmer: 948,– €

– zwei Teilnehmer: je 898,– €

– drei und mehr Teilnehmer: je 848,– €

Frühbucherrabatt bei Anmeldung

bis zu vier Wochen vor der Veranstaltung: 50,– €

Abonnentenrabatt (MIDRANGE MAGAZIN

oder TechKnowLetter): 5 %

In den Preisen ist Übernachtung und Frühstück

im Tagungshotel, ausführliche Unterlagen sowie

die Verpflegung tagsüber enthalten.

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SCHWERPUNKT

Systemmanagement

Stadtwerke Erfurt sorgen für IT-Versorgungssicherheit

SAP-Systeme sichern

Die Bsys GmbH in Erfurt ist eine Tochter der Stadtwerke Erfurt Gruppe und betreut als

solche die IT – auch für mehrere weitere Tochterunternehmen sowie für externe Kunden.

Als Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen begleitet und betreut sie zahlreiche

IT‐Projekte in den Bereichen SAP, Sharepoint und ERP in ganz Deutschland.

In zwei Rechenzentren der Klasse

Tier III, die insgesamt eine Fläche

von 480 Quadratmetern einnehmen,

werden für die Kunden unterschiedliche

IT-Leistungen als Managed Services

bereitgestellt. Um für dieses Angebot

den Kunden strenge Service Level

Agreements (SLA) anbieten zu können,

ist Hochverfügbarkeit auf den eigenen

Servern sehr wichtig.

Auf zwei Servern vom Typ IBM 750

laufen 24 verschiedene SAP-Systeme,

die von insgesamt 600 Anwendern genutzt

werden. „Für unsere Kunden sind

diese Systeme geschäftskritisch – daher

garantieren wir in

unseren Service Level

Agreements Hochverfügbarkeit“,

so Anton Jurukov,

Bereichsleiter IT-

Infrastruktur bei Bsys.

Diese Vereinbarung

einzuhalten, erwies sich

in der Vergangenheit

jedoch schwieriger als

gedacht. Zwar bot IBM

für die Server der System-p-Reihe eine

Hochverfügbarkeitslösung an, doch diese

ist in Deutschland derzeit kaum verbreitet,

so dass es nur geringe Implementierungserfahrungen

gibt – auch

auf Seiten des Herstellers.

Da die Anzahl der Anbieter von

Hochverfügbarkeitslösungen in diesem

Bereich nicht sehr hoch ist, schaute man

sich die Alternativen intensiv an und

entschied sich schließlich für ein Proof

of Concept mit der Lösung Double-Take

Availability (ehemals EchoStream) von

Vision Solutions. „Wir kannten Vision

Solutions schon seit rund 15 Jahren aus

dem i-Series Bereich und hatten sehr

gute Erfahrungen gemacht“, so Jurukov.

Test und Machbarkeitsstudie

Innerhalb einer Woche wurde die Lösung

getestet und eine Machbarkeitsstudie

erstellt – mit Erfolg: Double-Take

Availability für AIX ließ sich schnell an

die Anforderungen von Bsys anpassen

und begann mit der Replikation sämtlicher

Serverdaten auf ein Zweitsystem.

Die Übertragung der Daten erfolgt dabei

quasi in Echtzeit und sorgt so dafür,

dass die Informationen durch kontinuierliche

Datensicherung stets auf dem

neuesten Stand sind. Sollte es einmal

einen Ausfall der Server geben, wird

ein automatisches Failover eingeleitet.

„Es war für uns sehr wichtig, dass

die neue Lösung auch den sehr harten

SLAs standhält, die wir mit unseren

Kunden für ihre kritischen und sensiblen

SAP-Anwendungen vereinbart

haben“, so Jurukov. „Durch die kontinuierliche

Datensicherung und die extrem

schnelle Wiederherstellung machte

Double-Take Availability während der

Proof of Concept-Phase rasch den Eindruck,

dass sich alles mit dieser Lösung

sicherstellen ließe.“ Ein weiterer Vorteil

des neuen Systems: Backups lassen

sich auf Basis der replizierten Daten im

Hintergrund erstellen. Das entlastet die

Produktivsysteme und sorgt gleichzeitig

dafür, dass auch durch umfangreichere

Datensicherungsprozesse keine

Ausfallzeiten entstehen.

Nach einer Machbarkeitsstudie von

nur einer Woche und

einem anschließenden,

zweiwöchigen Test wurden

alle Produktivsysteme

bei Bsys 2011 auf

das neue System umgestellt.

Nun ist im zweiten

Schritt die komplette

Umschaltung aller Systeme

im laufenden Betrieb

geplant. Jurukov: „Wir

haben mittlerweile bei allen Produktivsystemen

verlässliche Hochverfügbarkeit

erreicht. Nach der Umschaltung

sämtlicher Systeme auf die neue Lösung

werden wir dann zukünftig mehrere

Male im Jahr Tests fahren, um die

Servicequalität sicherzustellen. Mit der

neuen Lösung ist dies glücklicherweise

kein Problem mehr.“

ó

Vision Solutions GmbH, Frankfurt am Main

www. visionsolutions.com

28

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Auf Nummer Sicher:

Hochverfügbare IT für Logistik

Das 1948 gegründete, international tätige Logistikunternehmen Hans Geis bietet

weltweite kombinierte Transportlösungen und logistische Dienstleistungen an.

Hohe Qualitätsmaßstäbe setzt der Logistikdienstleister auch in Bezug auf die Sicherheit

seiner geschäftskritischen IT-Systeme an.

So wurde im Zuge des Austauschs

der Produktions- und Backup-

Systeme jüngst auch auf eine neue,

moderne Hochverfügbarkeits-Software

umgestellt.

Ziele der Logistik branche

Die mit dem Projekt beauftragten IBM

Partner UBL Informationssysteme und

pheron technologies group sollten die

bislang eingesetzten IBM iSeries Server

550 aus Kapazitätsgründen durch neue,

leistungsfähigere POWER Systeme ersetzen.

Gleichzeitig war das bestehende

Hochverfügbarkeitskonzept an die neue

Systemumgebung anzupassen.

„In unserer Branche werden täglich

riesige Datenmengen verarbeitet“, beschreibt

der Leiter der IT-Infrastruktur

bei Hans Geis die Anforderung. „Unsere

Applikationen sowie die Anbindung zu

unseren Geschäftspartnern müssen permanent

verfügbar sein.“ Innerhalb der

alten Systemumgebung übernahm dies

die Hochverfügbarkeitslösung OMS/

ODS, die Produktionsumgebungen in

Echtzeit auf Backup-Systeme repliziert.

POWER 7 Technologie mit

kostenlosem HA-Upgrade

Das neue Infrastruktur- und HA-Konzept

für Hans Geis beinhaltet eine Systemumgebung

mit zwei IBM POWER

7-Systemen für Produktion und Backup,

die mit Vision HA repliziert werden.

Durch die Umstellung auf POWER

7-Technologie bestand die Möglichkeit,

ein kostenfreies Upgrade von OMS/

ODS auf Mimix Availability V7.0 vorzunehmen.

„Mit Mimix HA haben wir zudem

Zugriff auf den Mimix Director erhalten,

was für uns einen echten Mehrwert

darstellt“, nennt der IT-Projektverantwortliche

die Vorteile des Upgrades.

„Aufgaben wie die proaktive Überwachung

und Optimierung der Server, Datenbanken

und Anwendungen führt der

Mimix Director automatisch durch und

vereinfacht unsere Systemadministration

deutlich.“

Darüber hinaus ist Mimix Director

in der Lage, den Systemzustand zu

erfassen und zu analysieren, grafisch

darzustellen und eine automatische Bereinigung

des Systems durchzuführen.

Reibungslose Migration

Um den Ablauf des Tagesgeschäfts

nicht zu stören, waren im Vorfeld alle

Risiken unter Nutzung der bestehenden

HA-Umgebung auszuschließen. Dazu

erarbeiteten die IT-Mitarbeiter von Geis

zusammen mit dem Team UBL/pheron

eine ausführliche Projektbeschreibung,

die als erstes den aktuellen Status vor

der Umstellung aufzeigte. Auf den

beiden bestehenden 550-iger Servern

wurde die laufende HA-Konfiguration

nochmals einer ausführlichen Analyse

unterzogen. Parallel hierzu wurde Mimix

HA auf den neuen POWER 7-Modellen

installiert und für die Replikation

zwischen den neuen Systemen

vorbereitet. Unabhängig vom laufenden

Betrieb konnten die Geis-Fachabteilungen

in Ruhe sowohl die Anwendungen

als auch die Mimix-Lösung testen. Auch

der Umschalttest der Systeme konnte

so simuliert werden. Die bestehende

HA-Dokumentation wurde im Verlauf

des Projektes immer aktualisiert bzw.

angepasst. Nach Freigabe der Anwendungen

durch die Fachabteilungen

musste jetzt nur noch am dafür vorgesehenen

Wochenende der Wechsel von

den Altsystemen auf die neuen POWER

7-Systeme durchgeführt werden.

„Die Migration erfolgte völlig geräuschlos“,

lautet das Fazit über den

Einsatz und die gute Zusammenarbeit

des UBL-/pheron-Teams während des

Migrationswochenendes, nach dem bei

Hans Geis wieder reibungslos in die

neue Arbeitswoche gestartet werden

konnte. Stefanie Zimmermann ó

pheron technologies group GmbH,

Frankfurt am Main

www.pheron.com

09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

29


SCHWERPUNKT

Systemmanagement

Profi virtualisiert und sorgt für höhere Verfügbarkeit

Mehr Performance,

bessere Backupzeiten

Die Durable Hunke & Jochheim GmbH ist ein Hersteller von Büroorganisations- und

Präsen tationsmitteln und hält ihre Marktposition durch die stetige Entwicklung innovativer

Produkte. Basis dafür bildet eine zuverlässige und leistungsfähige IT-Landschaft. Um diese

zu optimieren, fiel die Wahl auf die Profi Engineering Systems AG.

Das Darmstädter Systemhaus ist

ein erfahrener Partner von Durable

und brachte seine Kenntnisse aus

vorangegangenen Projekten mit den

Iserlohnern ein. Diesmal galt es, aus

vielen bestehenden Einzelsystemen eine

einheitliche IT-Infrastruktur zu konzipieren.

Ausgangspunkt

Bis zum Beginn der Erneuerung arbeitete

Durable mit IBM System i und

Intelservern verschiedener

Hersteller. Dem

Unternehmen fehlte

jedoch ein zentrales

Storagesystem. Die zum

Teil veraltete Hardware

führte zu extrem langen

Sicherungszeiten.

Auf der Software-Seite

nutzte der Büroartikelhersteller

unter anderem

SAP, LOGA / TARIS, MS SQL als

VMware-Umgebung und Windows AD,

MS Exchange und Symantec Backup.

Aus der Praxis heraus wünschte

man sich eine deutlich flexiblere Hardware.

Gleichzeitig sollte das System-

Management verbessert und die Zyklen

für Backups verkürzt werden. Die

Iserlohner verlangten zudem eine höhere

Ausfallsicherheit ihrer Systeme.

Es sollte eine Lösung gefunden werden,

bei der die redundante Hardware ohne

Neuinvestition zu einem späteren Zeitpunkt

in zwei Brandabschnitte aufgeteilt

werden kann.

Neuinstallation

Das Team aus Durable- und Profi-Mitarbeitern

entschied sich für die Neuinstallation

der Hardware auf Basis eines

Virtualisierungs- und Storagekonzeptes

sowie der Software. Ergebnis war die Implementierung

von IBM-System n Metro

Cluster, x 3850 M2 VMwareServer, x

3400 Management Datensicherungsserver,

-TS 3100 LTO 4 LW, sowie

-SAN Switche.

Die vorhandenen

Anwendungen VMware

ESX 3.5 und Vizoncore

v Ranger wurden übernommen.

Auch bestehende

virtuelle Systeme

von ESX Servern

wurden in das Konzept eingebunden.

Durch das Aufsetzen neuer virtueller

Server und die Lastverteilung konnten

Servicezeiten optimiert werden, was ein

wichtiges Kriterium war. Das Lösungskonzept

umfasste die Bereitstellung der

Intel-basierten Server und der Speicherlösung

für alle Intel-basierenden Systeme

sowie den Backup-Prozess.

Positive Folgen sind die schnellere

Bereitstellung neuer Systeme und die

gewonnene höhere Verfügbarkeit. Im

Durchschnitt werden etwa 350 User an

den Standorten Iserlohn, Kamen, Gotha

und den europäischen Niederlassungen

die neue IT-Infrastruktur nutzen.

In Betrieb

Der Kunde profitiert nach erfolgter Umstellung

vor allem von der Effektivität

der Anwendungen. Sicherungszeiten

sind spürbar reduziert worden und die

Bereitstellung von Systemressourcen

funktioniert erheblich flexibler. Das

neue System amortisiert sich besonders

schnell, da die Administratoren in

der Lage sind, die Anforderungen der

Fachabteilungen mit den vorhandenen

Teams zu lösen.

Ausblick

„Durch den Einsatz der Virtualisierung

sind wir einen Schritt weiter bei der Verwirklichung

unserer Vision gekommen:

die IT als Business Enabler. Neue Projekte

aus den Fachabteilungen können

nahezu direkt gestartet werden, ohne

lange Beschaffungs- und Installationszeiten

für die Hardware. Mit der modernen

Technik können wir die wachsende

Leistung unserer IT-Landschaft mit der

gleichen Mannschaft betreiben“, erklärt

Jürgen Schulte, Bereichsleiter IT /

Organisation bei Durable.

ó

PROFI Engineering Systems AG, Darmstadt

www.profi-ag.de

30

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


NEU

POWER i-Workshops

2. Halbjahr 2011

Fortgeschrittene

SQL-Techniken

Wie Sie die Fähigkeiten von DB2 und

SQL für mehr Performance nutzen

Grafische (Rich)

Web-Clients und RPG

Wie Sie für Ihre i-Anwendungen zeitgemäße

und flexible Clients erstellen

IBM Web Query als

Ersatz für Query/400

Erleben Sie zeitgemäße Abfragen und

wie Sie aus Daten Informationen machen

Aus dem Inhalt:

• Gruppierungstechniken in DB2 V6R1

und V7R1

• SQL Common Table Expressions (CTE)

• Rekursive SQL Abfragen

• Anwendung von Materialized Query

Tables (MQTs)

• Anwendung von SQL –

Stored Procedures (SPs)

• Einsatz von User-Defined Functions

• Die Magie der SQL Built-In Functions

Im Vordergrund dieses Seminars stehen

Abfragetechniken und Prozesse, die beim

Aufbau und der Auswertung von Unternehmensdaten

zum Einsatz kommen können.

Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz

mit Abfragetools (MS Access/MS Excel/

IBM Web Query) zur Verfügung, um die

besprochenen Abfragetechniken testen zu

können.

Termin Ort WS-Nr.

19./20.9.2011 Hamburg 5952101

26./27.9.2011 Wien 5952107

5./6.12.2011 Zürich 5952113

Aus dem Inhalt:

• Mit RPG-Backend Programme realisieren

• Web-Services erstellen

• RIA-Clients mit Adobe Flex erstellen

Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz

zur Verfügung, um den Lehrinhalt nachvollziehen

zu können.

Termin Ort WS-Nr.

28./29.9.2011 Wien 5412107

7./8.12.2011 Zürich 5412113

Aus dem Inhalt:

• Übersicht über das Produkt Web Query

• Einstieg in die Bedienung

• Der Report Assistent

• Der Info Assistent

• Allgemeines

Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz

zur Verfügung, um den Lehrinhalt nachvollziehen

zu können.

Termin Ort WS-Nr.

19./20.10.2011 München 5972104

Modernes Programmieren mit RPG IV im ILE

Machen Sie Schluss mit alten Zöpfen

Aus dem Inhalt:

• Weg mit dem Spagetti-Code!

• Weg mit den unübersichtlichen

Strukturen!

• Weg mit PDM, SEU und

Konsorten!

Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz

zur Verfügung, um den Lehrinhalt nachvollziehen

zu können.

Termin Ort WS-Nr.

22./23.11.2011 Stuttgart 5422103

Anmeldung per Fax +49 8191 70661

im Web: www.midrange-academy.com

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Teilnahmegebühren

– pro Teilnehmer: 948,– €

– zwei Teilnehmer: je 898,– €

– drei und mehr Teilnehmer: je 848,– €

Frühbucherrabatt bei Anmeldung

bis zu vier Wochen vor der Veranstaltung: 50,– €

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oder TechKnowLetter): 5 %

In den Preisen ist Übernachtung und Frühstück

im Tagungshotel, ausführliche Unterlagen sowie

die Verpflegung tagsüber enthalten.

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SCHWERPUNKT

ERP-Lösungen für den Mittelstand

Foto: IBM

SUMMARY

Hier erfahren Sie, wie Mammut-ERP-Projekte

in übersichtlicheTeileinheiten aufgeteilt, stressvermindert

abgearbeitet werden können und

ob ERP-Lösungen aus der Cloud inzwischen

erwägenswert geworden sind.

Wirtschaftliche Deployment-Alternativen in der IT

Risikofaktor Mammut-Projekte

Wem das Wasser nicht bis an den Hals reicht, der wartet lieber ab: So könnte – salopp

formuliert – das Fazit einer Studie lauten, die die Unternehmensberatung SoftSelect

jüngst unter Führungskräften von 120 mittelständischen und großen Unternehmen zum

Thema „ERP-Software-Modernisierung zur Krisenprävention“ durchführte.

Die Ergebnisse dieser Studie belegen:

Fast jedes Unternehmen

könnte unter Einsatz einer neuen ERP-

Software Kosten reduzieren und die

Produktivität steigern, dennoch setzt

jedes vierte Unternehmen eine Software

länger als zehn Jahre ein. Befragt

wurden Betriebe aus den Branchen

Fertigung mit Schwerpunkt auf Maschinen-

und Anlagenbau, Metall- und

Kunststoffverarbeitung, Automobilzulieferer,

Großhandelsunternehmen,

Technischer Handel sowie Dienstleister

und Betriebe aus dem Logistiksektor.

Aus der Ursachenforschung

Die individuellen Gründe sind vielfältig:

ERP-Systeme unterstützen mit ihren

zahlreichen integrierten Modulen

fast jede betriebswirtschaftliche Funktion

im Unternehmen. Anpassungen

älterer Release-Stände an die Anforderungen

der Globalisierung haben hier

einen Wildwuchs begünstigt, der nicht

zuletzt auch durch die Übernahme von

Firmen im Mittelstand seltsame Blüten

getrieben hat. Mehrere unterschiedliche

Business-Plattformen wurden

entweder stark angepasst oder intern

weiterentwickelt. Wieder anderen ERP-

Projekten sieht man die fehlenden internen

Ressourcen bei der Pflege oder

die mangelnde Unterstützung seitens

der Hersteller an. Schließlich haben

Unternehmen für Lieferkettenplanung,

Lagerhaltung oder Finanzmanagement

32

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Lösungen von Nischenanbietern eingeführt,

die auf ihre ERP-Systeme aufsetzen.

Mit dem Ergebnis, dass heute fast

alle Unternehmen heterogene IT-Umgebungen

mit einem Sammelsurium

von Anwendungen, selbstentwickelten

Schnittstellen und zahlreichen unterschiedlichen

Plattformen besitzen.

Deren Synchronisation bereitet vielen

Unternehmen schon jetzt Kopfschmerzen

– von einer Migration ganz zu

schweigen.

Kurz und schmerzhaft

Das berüchtigte ‚Rip and Replace‘ ist nur

dann eine Option, wenn die bestehende

ERP-Lösung keinen Mehrwert für das

Geschäft bringt oder das Wachstumspotenzial

einschränkt. Um das Risiko

während der Migration zu minimieren,

ist es entscheident, mit einem Dienstleister

zu kooperieren, der die Branche

kennt. Nach einer Due-Diligence-Prüfung

sollten sich Unternehmen dann

für das ERP-System eines Herstellers

mit langfristiger finanzieller Stabilität

und Rentabilität entscheiden.

Aktualisierung in Raten

Wenn das ERP-System Teile der Geschäftsprozesse

nach Jahren noch perfekt

abbildet, ist es zeit- und kostengünstiger,

das System zu aktualisieren

oder einige seiner Komponenten zu

erweitern. Aber bis heute bieten viele

Softwareanbieter ihren Kunden keine

richtigen Upgrades: Kunden müssen

entweder ihr gesamtes ERP-System aufrüsten

oder nur einzelne Komponenten

davon. Eine Kombination ist meist nicht

möglich.

On Premise oder On Demand?

Bei der ERP-Aktualisierung muss zum

einen bewertet werden, welche Anwendungen

intern laufen müssen und

zum anderen, ob Applikationen über

externe Service Provider genutzt werden

können. Stichworte sind hier Cloud

Computing und Software as a Service

(SaaS): Analysten prognostizieren aber,

dass eine On-Premise-Lösung nach drei

Jahren bereits weniger kostet, da die

Anlagevermögen für diese Lösungen an

Wert verlieren. Deshalb ist eine gründliche

und langfristige Finanzplanung

wichtig.

In Wirklichkeit haben sich bisher

wenige Unternehmen dazu entschlossen,

ihr bestehendes On-Premise-ERP

ganz in die Cloud zu verlagern. Viele

sind skeptisch und betrachten es als

Risiko, Geschäftsdaten oder maßgeschneiderte,

komplexe Anwendungen

und Prozesse in eine solche Umgebung

zu verlagern. Tatsächlich können diese

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Mittelstand

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Systeme alle ohne größeren Aufwand

mit SaaS-Anwendungen kombiniert

werden: entweder per Batch-Synchronisation

oder über Web-Dienste für Echtzeitintegration

mit unterschiedlichen

Komplexitätsgraden.

Einige Beobachter kritisieren, SaaS

würde nur die grundlegenden Anforderungen

des Unternehmens abdecken,

was jedoch falsch ist. Zwar gibt es

Grenzen, aber SaaS-Anwendungen sind

in hohem Maße im Bereich der Metadaten

konfigurierbar und bieten so ein

hohes Maß an Anpassungsmöglichkeiten.

Dennoch bleiben einige Lücken für

umfangreiche End-to-End-Prozesse, die

komplexe Workflow- oder Business-Process-Management-Fähigkeiten

erfor-

dern. Aus diesen Gründen eignen sich

SaaS-Anwendungen idealerweise für

strategische Erweiterungen und nicht

als Ersatz für ein bestehendes On-Premise-ERP.

Bei der Auswahl eines Anbieters

sollten Unternehmen allerdings Vorsicht

walten lassen. Außerdem sollten

Unternehmen stets auf eine effektive

Service-Level-Vereinbarung (SLA) bestehen,

die die grundlegende Verfügbarkeit

des Systems beinhaltet. Service-

Level-Vereinbarungen garantieren eine

durchgängige Systemperformance, die

Sicherheit der Daten und die entsprechende

Reaktionszeit bei der Behebung

von Störungen. Für alle Fälle sollten

Entscheider zusätzlich auf eine Geldzurück-Garantie

bestehen.

SaaS auf dem Vormarsch

2011 werden mehr Unternehmen auf

SaaS und hybride Systemlandschaften

setzen. Trotz aller Vorteile und wachsender

Marktanteile von SaaS werden

On-Premise-Anwendungen aber nicht

verschwinden. Man denke nur an die

zahlreichen Mainframe-Anwendungen,

die heute noch im Einsatz sind, oder an

verschiedene gesetzliche Vorgaben, die

es verbieten, bestimmte Daten außerhalb

des Unternehmens zu speichern.

Daher werden hybride Umgebungen

mit Kombinationen aus On-Premise-

Lösungen und modernsten Cloud-

Anwendungen früher oder später zum

Standard werden. Eine komplette ERP-

Überholung ist heute also nicht mehr

die einzige Option. SOA und SaaS liefern

mit ihren hybriden Implementierungen

die nötige Flexibilität. Beide

Technologien haben ihren Praxistest

bestanden und sind zu einer echten

wirtschaftlichen Alternative geworden,

um ein ERP-System zu modernisieren.


Gerhard Knoch ó

Infor Global Solutions Deutschland GmbH,

Friedrichsthal

www.infor.de

09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

33


SCHWERPUNKT

ERP-Lösungen für den Mittelstand

Die Merkmale eines zukunftsfähigen ERP-Systems

Logik und Technologie trennen

ERP-Systeme stellen die zentralen Säulen dar, die Betriebe tragen und handlungsfähig

machen. Mit den ständigen Entwicklungen in globalisierten Absatzmärkten und einer

sich wandelnden Technologie wächst jedoch in vielen Unternehmen die Unsicherheit,

ob man den gegenwärtigen und vor allem den kommenden Anforderungen mit der

eigenen ERP-Lösung noch adäquat begegnen kann.

Was bis jetzt gut funktionierte,

muss nicht zwangsläufig ewig

währen. Daraus ergibt sich die große Herausforderung

beim Management eines

ERP-Systems: Dieses soll idealerweise

eine Flexibilität besitzen, die es möglich

macht, auf Veränderungen schnell

zu reagieren oder ihnen bestenfalls

schon im Voraus zu begegnen. Gleichzeitig

dürfen aber laufende Geschäftsprozesse

nicht vernachlässigt werden

und jede Skalierung muss nachhaltig

praxistauglich sein. Was nach einem

softwareseitig nicht zu bewältigenden

Dualismus klingt, kann gemeistert werden,

wenn das ERP-System bestimmte

Charakteristika aufweist.

Framework und Interpreter

sichern Flexibilität

Starre Architekturen sowie fixe Technologien

und Entwicklungs- und System-

Plattformen sorgen für Unbeweglichkeit.

Der in der Folge benötigte Aufwand

einer ganzheitlichen Umstrukturierung

der laufenden betriebswirtschaftlichen

Software ist beträchtlich, sodass die Migration

auf ein zeitgemäßeres System

zur Herkulesaufgabe wird. Allerdings

lassen sich mit dem heutigen Wissensstand

um diese Problemstellung

Lösungen etablieren, die der Fußangel

des Software-Erbes vorbeugen können.

Von grundlegender Bedeutung ist

dabei ein dezentralisierter Ansatz, in

dem Abhängigkeiten vermieden werden

und die Logik von der Technologie

getrennt wird. Ein objektorientiertes

Framework, mit dem lösungsorientiert

und technologieunabhängig entwickelt

werden kann, bildet die optimale Basis,

um auf Problemstellungen reagieren zu

können.

Somit entfällt die sich wiederholende,

vollständige Neuentwicklung der

unternehmenseigenen Applikationen.

Gesichert wird diese hohe Unabhängigkeit

durch die Verwendung eines flexiblen

Interpreters. Der Multi-Interpreter

fungiert als Übersetzer zwischen dem

Framework und der aktuell gängigen

Kommunikationssprache. Somit bleibt

das eigene Framework losgelöst von

kommerziellen Entwicklungsumgebungen

und kann unabhängig von den Veränderungen

des Marktes genutzt und

stetig verbessert werden.

Collaboration und Mitarbeiter-

Kommunikation direkt im ERP

Auch im Bereich des E-Commerce zeigen

sich die Schwächen von Abhängigkeiten

in ERP-Lösungen. Zahlreiche

Systeme fixieren sich etwa auf die

Funktionalitäten eines bestimmten Betriebssystems

und können somit nicht

als wirklich unabhängig gelten. Sollen

etwa im E-Commerce anonyme User in

die eigenen IT-Prozesse eingebunden

oder die Software sehr schnell über

Internet zugänglich gemacht werden,

hemmt die für den Client notwendige

Bereitstellung von Installationen und

Software diese Vorgänge erheblich. Allgemein

gewinnt das Bedürfnis an Relevanz,

kollaborativ im Unternehmen zu

arbeiten. Der Schritt hin zur zukunftsweisenden

Enterprise Collaboration Architecture

ist abhängig von einem ERP-

System, das wichtige Kommunikationsund

Informationsbausteine nahtlos in

die Gesamtlösung integriert.

Die Interoperabilität in einer modularen

Lösung wird durch einen integrierten

EDI-Converter ermöglicht.

Intercompany-Prozesse, EDI-Prozesse

und Web-Services werden über dieses

Tool umgesetzt und gesteuert. Gleichzeitig

muss der Kommunikationsfluss

zwischen Mitarbeitern sichergestellt

werden, ohne wieder auf eine kommerzielle,

plattformabhängige Office-

Anwendung zurückzugreifen. Einige

wenige ERP-Lösungen beinhalten bereits

eine integrierte Groupware, über

die elektronische Informationsflüsse

und Kommunikation abgewickelt werden.

Mittelfristig zählen E-Mail-Client,

Terminkalender, Aufgabenmanager,

integrierte JSP- und WAP-Connectoren

sowie Short-Messenger sicherlich zu

den Standard-Funktionalitäten eines

leistungsstarken ERP-Systems.


Steffen Rattke ó

Industrial Application Software GmbH,

Karlsruhe

www.caniaserp.de

34

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


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Mit der richtigen Output­Management Lösung steht dem wohlverdienten Urlaub nichts im Weg.

Egal ob Urlaub am Strand oder in den österreichischen Alpen – auf SpoolMaster ® ist immer Verlass.

Mehr Zeit, weniger Stress.

Das gilt nicht nur für die schönste

Zeit des Jahres. Spool Master ® sorgt

das ganze Jahr über für mehr Zeit

und weniger Stress, wenn er tausende

Spoolfiles abarbeitet und Daten

gesetzeskonform archiviert. Und das

ist noch lange nicht alles.

Das österreichische Softwareunternehmen

ROHA Software Support GmbH hat

sich auf Output-Management Lösungen

für IBM System i ® spezialisiert. Kerngeschäft

ist der eigenentwickelte

Output-Allrounder

Spool Master ® mit über 700

Installationen weltweit.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Spool Master 5.1 ist ein modulares

System, das immer

exakt auf die Anforderungen

eines Unternehmens abgestimmt

wird. Nutzer bezahlen

nur für Funktionen, die

sie auch tatsächlich benötigen und damit

werden bereits Initialausgaben niedrig gehalten.

Neben der Ersparnis an Papier –

zum Beispiel durch doppelseitigen Druck

– lassen sich auch Aufwände für Portound

Versandkosten vermeiden. Der Einsatz

einer digitalen Signatur ermöglicht

es, Formulare rechtskonform per E-Mail zu

versenden während der Versand von Auftragsbestätigungen

per E-Mail auch ohne

digitale Signatur auskommt. Die digitale

Archivierung im PDF/A oder TIFF-Format

sorgt neben mehr Platz im Aktenschrank

auch für eine erhebliche Ersparnis an

Druckkosten – vom Verwaltungsaufwand

ganz zu schweigen. Die Einsatzmöglichkeiten

von Spool Master 5.1 sind mittlerweile

so vielfältig, dass bei Neukunden

eine detaillierte Analyse vorgenommen

und das Einsparungspotenzial anhand tatsächlicher

Zahlen demonstriert wird.

Anwendung in der Praxis

Ein Anwendungsbeispiel aus der Praxis

ist der automatische Andruck von Prospekten

für angebotene Produkte, die

zusammen mit dem Angebot an den Kunden

geschickt werden. Oder Hinweise

auf Lieferscheinen, wie etwa: „Kunden,

die diese Produkte gekauft haben, haben

auch folgende gekauft“. Rechnungskopien

können gesammelt, zu einem bestimmten

Zeitpunkt, direkt am Buchhaltungsdrucker

ausgedruckt werden. Gefahrenhinweise

und Barcodes lassen sich automatisch andrucken,

um nur einiges zu nennen. Der

tatsächliche Vorteil von Spool Master ® liegt

aber in der technischen Umsetzung des

Kunden-Workflows und der sich daraus ergebenden

Einsparungsmöglichkeiten beim

Handling. Packlisten und Lieferscheine

werden automatisch zusammengefasst,

Prospekte müssen nicht mehr per Hand

ergänzt werden. Man denke beispielsweise

auch an die manuelle Archivierung von

Dokumenten. Kosten, die bei der Manipulation

eingespart werden können, sind in

den meisten Fällen erheblich.

Mehr Freiheit bei der

Formulargestaltung

Spool Master ® bietet ungeahnte Freiheiten

bei der Formulargestaltung. In den

meisten Unternehmen gehören unansehnliche

IBM System i ® Endlosformulare

zwar schon längst der Vergangenheit an,

mit dem Modul „Visual Forms Language“

(VFL.net) bietet ROHA jedoch noch

deutlich mehr. Spoolfiles lassen sich im

WYSIWYG-Modus (What You See Is What

You Get) direkt auf dem PC bearbeiten,

Textboxen werden per Drag’n’Drop verschoben,

Schriftarten geändert, Grafiken

wie Unterschriften und Logos einfach eingefügt.

Der Funktionsumfang des „Output-Klassikers“

ist in den letzten Jahren kontinuierlich

gewachsen und orientiert sich dabei

an den Anforderungen moderner Unternehmen.

Und dazu gehört mittlerweile

auch „mehr Zeit und weniger Stress“.

www.Spool Master.info

ROHA Software Support GmbH · Ameisgasse 49 – 51 · A-1140 Wien

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SCHWERPUNKT

ERP-Lösungen für den Mittelstand

Durchgängiger Datenfluss von Konstruktion bis Fertigung

ERP/PLM-Standardintegration

Der ERP-Hersteller oxaion und der PLM-Spezialist PROCAD haben eine Standardintegration

für ihre Systeme geschaffen. Mit der neuen Schnittstelle schlagen die beiden Softwarehäuser

eine Datenbrücke zwischen Konstruktion und Fertigung. Ergebnis: Mittelständische

Produktionsbetriebe können ihre Abläufe schneller und sicherer gestalten.

Auch im Mittelstand integrieren immer

mehr produzierende Betriebe

ihre CAD/PLM-Systeme in die eingesetzte

ERP-Software. Kein Wunder, verspricht

diese Kombination doch zahlreiche

Vorteile: Daten müssen nicht mehr

aufwendig, fehleranfällig und zeitverzögert

abgeglichen werden. Stattdessen

stehen die nötigen Informationen aus

der Entwicklung unmittelbar in den

operativen Unternehmenseinheiten bereit.

Resultat: Der Produktentstehungsprozess

– von der Entwicklung bis zur

Fertigungsstellung – wird schneller und

sicherer. Wenn beispielsweise der Fertigungsplanung

und dem Einkauf die

Stücklisten aus der Konstruktion sofort

zur Verfügung stehen, können Zukaufund

Eigenfertigungsteile rechtzeitig

zur Montage bereitgestellt werden. Lassen

sich technische Zeichnungen direkt

aus dem ERP-System heraus aufrufen,

ist sichergestellt, dass Fertigung und

Dokumentation immer mit aktuellen

Unterlagen arbeiten.

Integrationsprojekte mit Aufwänden

und Risiken behaftet

In der Regel wird die Integration von

PLM- und ERP-Systemen im Rahmen

individueller Projekte realisiert – mit

allen dazugehörigen Aufwänden und

Risiken hinsichtlich Zeit und Kosten,

die mittelständische Unternehmen oft

zurückschrecken lassen. Einen anderen

Ansatz verfolgen deshalb die beiden

Softwarehäuser oxaion und PROCAD.

Sie haben vor kurzem eine Standardintegration

zwischen dem Mittelstands-

ERP oxaion und dem PLM-System PRO.

FILE geschaffen. Dadurch sind Entwicklung

und operative Prozesse bereits von

Haus aus eng miteinander verzahnt.

Die Integration ermöglicht via PLM einen

durchgängigen Datenfluss aus den

vorgelagerten CAD-Systemen in die

ERP-Lösung. Ausgangspunkt dafür ist

zunächst die Kopplung der CAD-Systeme

an das PLM. Deren wesentliche

Charakteristika:

An PRO.FILE lassen sich zahlreiche

gängige CAD-Systeme anbinden. Die

Funktionen des PLM-Systems sind dabei

voll in die Bedienmenüs der CAD-

Systeme eingebunden. Konstrukteure

können so beispielsweise ihre 3D-Dateien

und Zeichnungen verwalten oder

Freigabeprozesse steuern.

Stücklisten und Verwendungsnachweise

erstellt das PLM-System automatisch.

Versions- bzw. Revisionszähler

sowie Stücklisten werden aus PRO.FILE

direkt in die Zeichnungsschriftköpfe

von Zeichnungen übergeben und bei

Änderungen aktualisiert. Darüber hinaus

erstellt das System automatisch

Zeichnungskopien in neutralen Formaten

wie TIFF oder PDF/A.

Integrierbare M-CAD-Systeme sind

u. a.: AutoCAD, Autodesk Inventor Series,

CATIA, CoCreate Drafting (ME10),

I-DEAS, MicroStation, PTC Wildfire

(Pro/E), Solid Edge, SolidWorks und

SIEMENS NX.

Zu den integrierbaren E‐CAD-Systemen

zählen u. a.: Autotec engineering

base, AutoCAD Electrical, caddy ++, e 3

series, ecscad, ELCAD, Eplan, Mentor

Graphics Logical Cable, Promis und

Ruplan.

Bei mechatronischen Baugruppen

synchronisiert PRO.FILE die Entwicklungsprozesse

zwischen M-CAD- und

E‐CAD-Systemen. Artikel, Produktstrukturen,

Stücklisten und Zeichnungen

aus den Entwicklungsabteilungen

für Mechanik, Elektrik und Elektronik/

Informatik werden zusammengeführt.

Zu jeder Baugruppe ist somit erkennbar,

aus welchen mechanischen, elektronischen

und elektrischen Elementen

sie besteht.

Artikelstammdaten, Stücklisten

und Zeichnungen

Die nun geschaffene Standardintegration

automatisiert die Weitergabe der

nötigen Informationen vom PLM- an

das ERP-System. Das betrifft Artikelstammdaten

von Konstruktionsteilen

und Baugruppen sowie Stücklisten und

Dokumente.

Peter Kohler,


Stefan Kühner ó

CLICK to

www.midrange.de

Der vollständige Artikel steht Abonnenten

online zur Verfügung.

Oxaion AG, Ettlingen

www.oxaion.de

36

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


ERP-System Semiramis bei Vom Fass

Hosting-Lösung

Am 23. März 1994 eröffnete in Regensburg das erste Vom-

Fass-Geschäft. Die Geschäftsidee, Weine, Spirituosen, Essige

und Öle lose anzubieten und nach Kundenwunsch in attraktive

Flaschen und Gefäße abzufüllen, hatte schnell Erfolg.

Aktuell hat Vom Fass über 240 Franchise-Partner

weltweit. Mit dem

Unternehmenswachstum veränderten

sich auch die Anforderungen an die IT.

Im Herbst 2009 erteilte Vom Fass an

ComputerKomplett SteinhilberSchwehr

den Auftrag zur Implementierung der

komplexen Geschäftsprozesse mit Hilfe

des ERP-Systems Semiramis und dem

Hosting des Systems im ComputerKomplett

Rechenzentrum in Pforzheim.

Ziele erreicht

Die Ziele der Ablösung des bisherigen

ERP-Systems waren: Höchste Innovation

in der ERP-Technologie, sehr hohe

Funktionsabdeckung durch Branchenausrichtung,

Möglichkeit zu hoher Flexibilität

in der Funktionalität und Anbindung

von Lieferanten und Partnern

(Collaboration), die zukünftig genutzt

werden soll.

Rechenzentrum

Von Anfang an wurde das Hosting

des ERP-Systems im Rechenzentrum

durchgeführt. Langfristig wird die Verlagerung

der gesamten IT ins Rechenzentrum

angestrebt. Obwohl die Kernapplikation

in das ComputerKomplett

Rechenzentrum ausgelagert ist, sind

beliebige Schnittstellen zu derzeit noch

lokal installierten Systemen realisierbar.

Durch ein intelligentes Firewall-

Konzept ist der Kunde auch beim Ausfall

der primären Datenleitung jederzeit

in der Lage, über redundante Leitungen

weiterzuarbeiten.

ERP-System Semiramis

Vom Fass erledigt mit der Semiramis

Multisite Installation für internationale

Firmenstrukturen inzwischen alle relevanten

kaufmännischen Prozesse wie

beispielsweise die Intercompany-Verrechnung.

Aber auch die logistischen

Abläufe, wie die Kommissionierung/

Warenausgang für ca. 15.000 Materialbuchungen

täglich, samt Inventur,

Leergutverwaltung und Brandweinsteuerlager

werden über das System

abgewickelt.

Aufträge aus dem WebShop werden

nach Überprüfung an die Auftragsbearbeitung

übergeben. Als mobile Anwendungen

sind die wegeoptimierte Führung

des Kommissionieres durch das

Lager, Picken der jeweiligen Positionen

samt dazugehöriger Live-Buchung,

Druck der Lieferdokumente (auch

NVE-Etiketten oder Barcode) zur Auslieferung

und Übergabe an die Spedition

realisiert. Die Anwendung verfügt

über Schnittstellen zur Zollabwicklung,

Anbindung eines B2B-Web-Shops für

Fanchisenehmer sowie die Anbindung

von Speditionen. Datenaustausch zu

Speditionen oder dem Zoll finden elektronisch

auf der Basis von EDI statt. ó

SteinhilberSchwehr AG, Rottweil

www.steinhilberschwehr.de

4

4

4

Langjährige SAP Beratungs, Branchenund

Projektexpertise

37


SCHWERPUNKT

ERP-Lösungen für den Mittelstand

70 Prozent weniger Erfassungsaufwand

Anlagenbauer optimiert die IT

Ein neues Betriebssystem, neue Hardware und modernste Software mit MES-Komponenten

sichern den reibungslosen Betrieb des Herforder Anlagen- und Maschinenbauers Wemhöner.

Die elektronische Integration von Zulieferern optimiert Beschaffungsprozesse.

Die Wemhöner Surface Technologies

GmbH & Co. KG, Herford, stellt Maschinen

und Anlagen für die Veredelung

von Holzwerkstoffen her. Dazu gehören

Basisprodukte für den Möbelbau

ebenso wie zur Türen‐, Paneele- oder

Holzfußbodenherstellung. Mit einem

Weltmarktanteil von über 50 Prozent

erwirtschaftete der eigentümergeführte

Maschinenbauer

trotz weltweiter Krise

in 2009 einen Umsatz

von über 60 Mio. Euro.

Davon gingen 90 Prozent

der Produkte in

den Export.

ERP für Stückzahl 1

2003 führte Wemhöner

ein neues ERP-System

ein. Den Aufwand, vorher

ein Pflichtenheft

zu erstellen, betrieb

man damals nicht. „So

etwas legt dem neuen

System lediglich eine

Momentaufnahme

des Unternehmens zugrunde“, erläutert

Norbert Wagner, verantwortlich

für DV und Organisation. Stattdessen

entwickelte ein Projektteam sechzehn

Punkte, die die neue Software erfüllen

musste. Wagner erinnert sich: „Ein Anbieter

erfüllte immerhin 13 Punkte, die

anderen höchstens acht.“ Seitdem ist in

Herford die ERP-Komplettlösung PSIpenta

der Berliner Psipenta Software

Systems GmbH im Einsatz. Als ein neues

Software-Release anstand, wurde

auch gleich neue Hardware angeschafft

und der Server auf zwei getrennte Räume

verteilt, um die Ausfallsicherheit zu

gewährleisten.

Gesamte Prozesskette integriert

In PSIpenta hat Wemhöner jetzt auch

MES-Module wie BDE und PZ der Berliner

integriert, „Das ermöglicht uns

Nachkalkulationen, Forecasts und Planungen“,

erläutert Wagner, der außerdem

viel Wert auf die Integration der

Konstruktion und Konstruktionsdaten

in die Fertigung legt. „Wir haben ein

EDM-System im Einsatz, mit dem Zeichnungen

in alle Ecken und Enden der

Firma getragen werden und sich über

ein BDE-Terminal ausdrucken lassen“,

so der DV-Projektleiter und fährt fort:

„Damit ist die gesamte Prozesskette von

der Konstruktion über die Produktionsplanung

bis auf die Fertigungsebene in

einem System integriert.“

Auch die Kommunikation

ist automatisiert

„Große Zulieferer haben gerne automatische

Abläufe“, weiß Wagner. Also nutzt

Wemhöner MyOpenFactory, indem Bestelldaten

über einen integrierten Adapter

auf einen spezifischen Standard

transformiert werden und stellt die

Daten auf den MyOpenFactory-Server.

Der Lieferant bildet mit seinem Adapter

seine eigenen proprietären Einstellungen

daraus. Im Gegensatz zum Fax

kommen auch die Auftragsbestätigungen

auf diesem Weg zurück und laufen

automatisch ins ERP-System, wenn die

Bestelldaten den Bestätigungsdaten

entsprechen.

Abweichende Bestätigungen laufen

in einem Client auf und können dort

vom Einkäufer bewertet werden. Bei

Zustimmung wird die Auftragsbestätigung

automatisch ins ERP-System

eingepflegt. Dieses Vorgehen führte bei

Wemhöner zu einer Reduzierung des

Erfassungsaufwands von bis zu 70 Prozent.

Ebenso verfährt man mit über die

Plattform eingehenden Rechnungen.

Wemhöner kommuniziert nicht nur mit

seinen kleineren Lieferanten über diese

Plattform, sondern auch die großen

Geschäftspartner wie Siemens, Bosch-

Rexroth oder Festo nehmen an diesem

System teil. Volker Vorburg ó

Psipenta GmbH, Berlin

www.psipenta.de

38

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Cloud-Lösungen mit SAP

Jahresrückblick im Juli

Seit einem Jahr hat das Beratungsunternehmen Ploetz + Zeller die Cloud-Lösung SAP

Business ByDesign für alle Unternehmensbereiche im Einsatz. 14 aktive User nutzen

seitdem die neue IT zur Abbildung ihrer Kundenprojekte.

Vor zehn Jahren war SaaS nur ein

Schlagwort und die Cloud noch eine

Vision. Heute, so ergab eine Trend-Micro-Umfrage

unter 1.200 IT-Experten aus

Firmen mit mehr als 500 Angestellten,

nutzen 93 Prozent der Unternehmen

SaaS und die Cloud. Aber wie sieht es im

Mittelstand aus? Dort regieren oft noch

Insellösungen und individuelle Software-Tools

die IT-Landschaft. Deswegen

gehörte schon ein wenig Mut dazu, als

die Ploetz + Zeller GmbH, ein Unternehmen

mit 15 Mitarbeitern, im Sommer

2010 ihre kompletten Prozesse auf SAP

Business ByDesign (ByD) umstellte.

Ploetz + Zeller hat sich auf das Design

von Geschäftsprozessen spezialisiert.

Die Maßstäbe, die Ploetz + Zeller

bei Projekten an das Geschäftsprozessmanagement

seiner Kunden anlegt, gelten

natürlich auch für unternehmensinterne

Projekte. Dazu Oliver Zeller: „Die

Definition von Geschäftsprozessen ist

ein komplexes Thema, weil wir ganzheitlich

die Unternehmensstrategie,

die daraus abgeleiteten Ziele, die Menschen

mit ihren Aufgaben sowie die

daraus abgeleiteten Prozessschritte betrachten.

So wie unsere Lösung Symbio

zugleich einen ganzheitlichen Ansatz

und eine intuitive, einfach zu nutzende

Oberfläche bietet, ist auch SAP Business

ByDesign eine ganzheitliche und

intuitiv benutzbare Lösung für uns.“

Mit Unterstützung der itelligence

AG wurde vor einem Jahr für alle Unternehmensbereiche

eine Cloud-basierte

SAP-Lösung eingeführt. Die Implementierung

dauerte nur vier Wochen. Oliver

Zeller, Geschäftsführer des in Aschheim

ansässigen Unternehmens, blickt heute

auf ein erfolgreiches Jahr mit ByD als

Cloud-Applikation zurück: „Wir wollten

eine Cloud-Lösung zu einem Komplettpreis,

auf die unsere Mitarbeiter immer

und überall zugreifen können, ohne

dass wir uns um Wartung und Lizenzmanagement

kümmern müssen.

14 aktive User nutzen die Cloud-

Lösung für die Abbildung ihrer Kundenprojekte

in der IT – von der Kundenanfrage

bis zur Rechnungsstellung

und zum Service. Zeller: „Wir können

unseren Workflow jetzt viel präziser

darstellen. Unsere Prozesse lassen sich

jetzt mit der Genauigkeit abbilden, wie

wir das bei den Projekten für unsere

Kunden einfach erwarten.“

30 Tage eingespart

Rund 50 externe und knapp 20 interne

Projekte hat Ploetz + Zeller in den letzten

52 Wochen in der Cloud verwaltet.

Dabei wurden allein bei der Pflege und

Administration, die eine eigenständige

IT mit ihren individuellen Software-

Tools beansprucht, 30 Tage eingespart.

„Die komplette Stundenerfassung

und -auswertung für unsere Mitarbeiter

läuft viel schneller und transparenter

ab. Wir können sofort sehen, welches

Budget wie ausgeschöpft worden ist

oder wie viel Marketing und Vertrieb

gekostet haben. Wir haben einfach

Klarheit in den Zahlen“, sagt Zeller. In

nur zwei Minuten ist eine Rechnung

geschrieben, bei der lediglich noch eine

formelle Sichtprüfung erforderlich ist.

Etwas würde Oliver Zeller heute

trotzdem anders machen. So empfiehlt

Zeller den Anwendern von SAP Business

ByDesign, die Buchhaltung, die

ja oft an externe Steuerberater ausgelagert

ist, von Anfang an mit in das Projekt

einzubeziehen.

Zur Zeit, so schätzt Oliver Zeller,

werden vielleicht 30 Prozent des Potenzials

von SAP Business ByDesign

ausgeschöpft. Aber bei Ploetz + Zeller

ist man gerade dabei, gemeinsam mit

itelligence die nächsten Module, darunter

das CRM, zu implementieren.


Holm Landrock ó

itelligence AG, Bielefeld

www.itelligence.de

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09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

39


SCHWERPUNKT

ERP-Lösungen für den Mittelstand

Neue Software im Einsatz bei Stratec Biomedical Systems AG

Prozesse analysiert & optimiert

Stratec projektiert, entwickelt und produziert vollautomatische Analysensysteme für

weltweit agierende Diagnostikunternehmen und kann seit Jahren ein deutlich über dem

Branchen durchschnitt liegendes Unternehmenswachstum vorweisen. Unterstützung

erfährt die erfolgreiche Firmenstrategie durch die ERP-Lösung abas-Business-Software.

Die Stratec Biomedical Systems

AG mit Sitz in Birkenfeld, Baden-

Württemberg, projektiert, entwickelt

und produziert vollautomatische Analysensysteme

für Partner aus der klinischen

Diagnostik und Biotechnologie.

1998 firmierte sich das Unternehmen

zur Aktiengesellschaft um, ging noch

im selben Jahr an die Börse und konnte

den Umsatz seitdem mehr als versiebenfachen.

Mit konzernweit rund

350 Mitarbeitern wurde 2010 einen

Umsatz von 102 Mio. Euro erzielt. Unterstützung

erfährt die erfolgreiche

Firmenstrategie durch die ERP-Lösung

abas-Business-Software, die bereits seit

1991 in allen Unternehmensbereichen

eingesetzt und stetig erweitert wird.

Als bislang jüngste Schritte wurden die

Anbindung der Schweizer Tochtergesellschaft

sowie die Einbindung von Zulieferern

über ein Web-Portal realisiert.

Darüber hinaus wurden individuelle

Infosysteme eingerichtet.

Web-Portal bindet Zulieferer

in ERP ein

Die Optimierung der Prozesse ist Ziel

der E‐Business-Strategie von Stratec.

Seit Mitte 2009 hat das Unternehmen

auf Basis von abas-eB ein Web-Portal

realisiert. Als Pilotlieferant

wurde die Firma

Genthner in unmittelbarer

Nachbarschaft gewählt.

„Das ist einer unserer

Hauptlieferanten

für Baugruppen“, informiert

Peter Stalling, IT-

Leiter bei Stratec. „Durch

die Nähe bot sich diese

Wahl an, denn bei eventuellen

Problemen hätten

wir uns auf kurzem Weg

abstimmen können. Aber

es gab keine Probleme.“

Der Zulieferer hat

nun über das Internet

Zugang auf ein Web-

Frontend mit eigenem Log-In und Eingabemaske.

Dort ruft er seine laufenden

Bestellungen auf, sieht den Status

und kann die entsprechenden Daten

eingeben. Parallel dazu generiert die

Software einen Lieferschein. Ruft der

Mitarbeiter im Wareneingang nun den

Lieferschein auf, wird der Eingang der

Ware im ERP-System verbucht, ebenso

wie die entsprechenden Daten der Seriennummer

und der Baugruppen.

Geringere Fehlerquote

durch ERP-Scanner

Erfolgreich umgesetzt wurde vor kurzem

ein weiteres Projekt im Bereich der

Materialwirtschaft. „Im Lager nutzen

wir seit kurzem elektronische Scanner,

auf denen die abas-Business-Software

über einen Terminal Service Client

auf der Display-Oberfläche des Gerätes

läuft“, berichtet der IT-Leiter. „Hier haben

wir über Infosysteme die Masken

so angepasst, dass nun die Buchungen

im Lager direkt über den Scanner erfolgen

können.“

Auf diese Weise wurde die Fehlerquote

bei den Buchungen reduziert. Lager

bzw. Lagerplätze und Schütten wurden

dazu mit Barcodes ausgestattet, die

nun direkt abgescannt werden können.

So können die Mitarbeiter heute die

Daten sofort bei der Entnahme korrekt

eingeben. Doch nicht nur die Lagerlösung,

auch das komplette ERP-System

sowie das neue Web-Portal erhalten

von dem IT-Leiter gute Noten: „Unsere

Erfahrungen mit der Business-Software

und abas-eB sind sehr gut. Meiner Meinung

nach gibt es keine vergleichbaren

Lösungen, die von den Funktionalitäten

und der Flexibilität her für unsere Anforderungen

besser geeignet wären.“ ó

Abas Software AG, Karlsruhe

www.abas.de

40

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Von kurzen Einführungszeiten profitieren

Prozesse vordefiniert

Eine schnelle und doch präzise Implementierung sorgt für

eine zeitnahe Amortisation und minimiert Reibungsverluste.

Für die ERP-Anwender von IBS Enterprise 7 ist das Realität –

dank des vorkonfigurierten Best-Practice-Verfahrens.

Zeit ist Geld. Davon wissen insbesondere

jene Unternehmen ein Lied zu

singen, die sich für den Ein- oder Umstieg

in oder auf eine neue ERP-Lösung

entschieden haben. Dabei sind es nicht

nur die kumulierten Manntage für interne

und externe Projekt-Teams, die

ins Gewicht fallen. Zu denken ist auch

an die schwer kalkulierbaren Reibungsverluste

und potenziellen Störungen in

den betrieblichen Abläufen, die sich

mit zunehmender Projektdauer leicht

potenzieren können.

Vor diesem Hintergrund bietet

das schwedische Softwarehaus IBS

(mit deutscher Tochtergesellschaft in

Hamburg) mit seinem IBS FasTrax ein

Service-Angebot aus praxisbewährtem

Verfahren zur Abbildung von Branchengeschäftsprozessen

und Beratungsleistungen

an.

Schnell durch Templates

Das Ziel: die rasche Implementierung

vorkonfigurierter Templates von IBS

Enterprise 7, die in der Folge sukzessive

angepasst werden können wahlweise

standortgebunden oder auch als ASP

(Application Service Provider)-Version.

Je nach Projektumfang können die

Kunden schon nach zwölf Wochen produktiv

arbeiten.

Hinter diesem Implementierungsmodell

stehen vordefinierte und -konfigurierte

Datensätze, Geschäftsprozesse

für Finanzwesen und Distribution, Bestandsplanung

und Standard-Reports.

Die ERP-Einführung wird von einem

dezidierten Implementierungsplan und

einer ausführlichen Produktschulung

begleitet.

Gerade kleine und mittelständische

Unternehmen können von dem Set aus

vordefinierten Prozessen profitieren,

das auf praxisbewährten Verfahren zur

Abbildung von Branchengeschäftsprozessen

basiert und doch Flexibilität zur

Anpassung an individuelle Anforderungen

bietet. Innerhalb von nur drei

Monaten lässt sich so der Zugang zu

Kernfunktionalitäten realisieren wie

Distribution (vom Management der Lieferströme

über Mehrwert-Logistik und

Lagerverwaltung bis hin zur Nachfragesteuerung),

Verkauf, Rechnungswesen,

Reporting und Business Intelligence.

Diesen Weg ist unter anderem die

Apothekenkooperation GESINE aus

Stahnsdorf (nahe Berlin), ein unabhängiger

Zusammenschluss von selbstständigen

Apothekern mit über 220

Mitgliedern, bei der Einführung der

Branchenlösung IBS-Pharma gegangen.

Für die im GESINE Pharmahandel

genossenschaftlich organisierten Mitglieder

betreibt die Konzernmutter die

Logistik von bis zu 60.000 Arzneimitteln.

Hohen Anteil an dem Projekterfolg

hatte dabei die Anwendung von

IBS FasTrax mit den vorkonfigurierten

Best-Practice-Verfahren.


Andreas Becker ó

International Business Systems GmbH,

Hamburg

www.ibs.net/de

41

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www.dms-expo.de

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Partner

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TECHNIK & INTEGRATION

Lotus Expeditor Toolkit

Notes 8 spielt in der Produktpolitik der IBM eine entscheidende Rolle – wurde mit dieser

Version des bewährten Notes-Produktes doch eine Basis geschaffen, die – alternativ zu

den klassischen Notes-Säulen – auf Eclipse basiert.

Ein wichtiger Bestandteil der neuen

Notes-Architektur bildet „Lotus Expeditor“

– eine spezielle Erweiterung

im Portfolio der Notes-Familie, welche

zur Erstellung und Verwaltung von

Oberflächen basierend auf Eclipse im

Lotus Notes-Umfeld angeboten wird.

Mit Lotus Expeditor werden die Funktionen,

welche Eclipse in seiner Basis

beinhaltet, um die Notes-spezifischen

Komponenten erweitert (Bild 1) – doch

nicht nur das.

Die Besonderheiten, welche bei der

Verwendung von Lotus Notes in Bezug

auf die Entwicklung neuer Anwendungen

zu beachten sind, werden mit dem

Einsatz des Lotus Expeditors weitgehend

abgedeckt. Damit bietet dieses

Tool für Notes-spezifische Entwicklungen

wesentliche Vorteile im Vergleich

zum Einsatz des „nativen“ Eclipse Clients

ohne spezielle Lotus Notes-Erweiterungen.

1

2

Lotus Client Architektur

Lotus Expeditor

Quelle: IBM

Quelle: IBM

Kurz gesagt, handelt es sich bei dem

Lotus Expeditor also um ein Toolkit, mit

dem eine besondere Art von Anwendungen

(i.d.R. Clientanwendungen) erstellt

und verwaltet werden kann. Diese Anwendungen

haben als Gemeinsamkeit

die Grundlage der Eclipse Plattform,

welche in Form von Plug-Ins und Services

entsprechend erweitert werden

kann (Bild 2).

Die Idee des Lotus Expeditors ist gar

nicht so sehr mit Lotus Notes verbunden,

sondern erwuchs aus der Anforderung,

serverbasierte Anwendungen auf

unterschiedlichsten Clients in einer Art

und Weise verfügbar zu machen, sodass

die Nachteile des serverbasierten

Einsatzes zu einem großen Teil eliminiert

werden können. Der Name suggeriert

zwar den zwangsläufigen Einsatz

von Lotus Notes Produkten, aber dies

ist nicht der Fall. Vielmehr verfolgt IBM

mit dem Lotus Expeditor das Ziel, unabhängige

Anwendungen mit Hilfe von

SOA-Techniken abzubilden. Die Möglichkeit

der Entwicklung von Anwendungen,

die losgelöst von einem Server

ausgeführt werden, aber zentrale Datenbestände

nutzen können, bedingen

unter anderem auch replikationsähnliche

Funktionen, mit denen die für die

Integration erforderlichen Datenabgleichaktionen

durchgeführt werden

können. Solche Funktionen sind unter

anderem in dem Funktionsumfeld des

Lotus Expeditors enthalten.

Mit der Zielsetzung der Lösung der

Anwendungen bzw. deren Ausführung

von einem Server und der Orientierung

auf Client-basierte Anwendungen können

auch solche Anforderungen realisiert

werden, die bislang mangels der

erforderlichen Verbindung zu einem

Server nicht auf Client-Ebene abgebildet

werden konnten. Die Architektur

und die in dem Expeditor enthaltenen

Werkzeuge erleichtern das Übertragen

von eigentlichen Serveranwendungen

auf die Clientebene. Damit müssen bei

diesen Anwendungen nicht permanente

Verbindungen zu dem Server aufrechterhalten

werden. Der autarke Einsatz

solcher Anwendungen, basierend auf

dem Client, ist das wesentliche Ziel bei

dem Einsatz von Lotus Expeditor.

Diese Anwendungen sind natürlich

nicht auf Lotus Notes-Anwendungen

beschränkt.

JZ ó

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42

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Daten in Silverlight RIAs

In Silverlight 2.0 steht das Steuerelement DataGrid für die tabellarische Anzeige von Daten

zur Verfügung. Im Folgenden wird beschrieben, wie das Element eingesetzt werden kann.

Der steuernde Code wird mit „C#“ in Visual Studio Web Developer Express erstellt.

1

2

3

Aufrufen der Entwicklungsumgebung

Neues Projekt anlegen

Einstellungen für das neue Projekt

Bevor mit der Arbeit begonnen werden

kann, muss die aktuelle Version

dieser von Microsoft kostenlos bereitgestellten

Entwicklungsumgebung

auf Ihrem Rechner installiert sein. Der

vollständige Entwicklungsprozess kann

mit der freien Variante des Visual Studio

abgebildet werden.

Wenn allerdings eine komfortable

Entwicklung mit einer grafischen Oberfläche

für den Entwurf des Silverlight-

Clients gewünscht ist, muss auf kostenpflichtige

Umgebungen – wie Express

Blend von Microsoft – zurückgegriffen

werden.

Silverlight-Projekt erstellen

Klicken Sie auf Start, navigieren Sie

zu Programme p Microsoft Visual Web

Developer (Bild 1) und rufen Sie die

Entwicklungsumgebung auf. Nach dem

Start klicken Sie auf Datei p Neues Projekt

… (Bild 2).

Im Assistenten wählen Sie als

„Code behind“-Sprache „C#“ aus, markieren

Silverlight als Projekttyp und

bei den Vorlagen im rechten Fensterbereich

Silverlight-Anwendung. Die Ablagepfade

im unteren Teil des Assistenten

sollten Sie nach Ihren Wünschen

anpassen. Anschließend klicken Sie auf

die Schaltfläche OK (Bild 3). Die neue

Anwendung soll in einer generierten

Testseite ausgeführt werden.


Ronald Böhmer ó

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09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

43


marktübersicht

Payroll, Urlaub, Reisekosten

Aldra, iStockphoto.com

SUMMARY

Payroll, Urlaub, Reisekosten – das sind

zwar Basisfunktionen. Trotzdem greifen

wir das Thema auf, weil die Differenzierung

im Detail liegt.

Antrag, Genehmigung, Organisation, Abrechnung

Reisen leicht gemacht

Reisekosten gehören zu den großen Kostenfaktoren in Unternehmen und Verwaltungen.

Mithilfe webbasierter Software lassen sich Dienst- und Geschäftsreisen dezentral, papierlos

und automatisiert verwalten. Kosten und Aufwand sinken so auf ein Mindestmaß. Das zeigt

z. B. der Landkreis Wittenberg, der seine Reisekosten künftig workflowgestützt abrechnet.

Globalisierung und wachsende Mobilität

machen Geschäftsreisen

immer wichtiger. Die regelmäßige Organisation

und Abrechnung dieser Reisen

erfordert daher eine strukturierte,

transparente Verwaltung. Es gilt, Inlands-

und Auslandsübernachtungen,

unterschiedliche Reisespesensätze, verschiedenste

Reisemittel, wie Bahn, Bus,

Auto oder Flugzeug, sowie die korrekte

steuerliche Verbuchung der Belege zu

berücksichtigen. Helfen kann dabei

eine Software wie die Reisekostenabrechnung

der integrierten Komplettlösung

für das Personalmanagement P&I

LOGA. Umfangreicher Administrationsaufwand

wird damit erheblich vereinfacht

und automatisiert – und damit

auf ein Minimum reduziert, was auch

die Kosten senkt. Alle Anträge, Genehmigungen

und Kosten von Dienstreisen

lassen sich somit effizient organisieren

und kontrollieren. Optional können

auch spezifische Besonderheiten des

öffentlichen Dienstes abgedeckt und

gepflegt werden, inklusive der Richtlinien

der Trennungsgeld- bzw. Auslandsreisekostenverordnung

und des

Bundesreisekostengesetzes. Der Zugriff

auf bereits bestehende Pauschalen ist

ebenso möglich wie die Definition eigener

Werte – z. B. für Verpflegung oder

Kilometergeld. Zahlreiche Belegarten

sind standardmäßig hinterlegt oder

individuell konfigurierbar. Die Auszahlung

der Reisekosten ist wahlweise

44

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Anbieterübersicht

über die Lohnabrechnung oder über die

Finanzbuchhaltung möglich.

Erfolgreiche Verbindung

Die optimale Kombination der Reisekostenabrechnung

mit dem webbasierten

Mitarbeiter- und Führungskräfteportal

P&I HCM ermöglicht darüber hinaus

einen dezentralen Zugriff. Die Mitarbeiter

können zu jeder Zeit an jedem

Ort ihre Reisekostenabrechnung online

erfassen oder Reiseanträge stellen. Alle

Prozesse werden dabei von frei definierbaren

Workflows gesteuert.

Der aktuelle Status der jeweiligen

Dienstreise ist sowohl für Angestellte

als auch deren Vorgesetzte fortwährend

einsehbar. Rückfragen an die zentrale

Reisekostenabrechnungsstelle in der

Organisation sind damit hinfällig.

Zu den weiteren Funktionen der integrierten

Lösung gehört die Abbildung

innerbetrieblicher Reisekostenlinien

sowie aller einkommensteuerrechtlichen

Regelwerke für Inlands- und Auslandsreisen

inklusive automatischer

Generierung von Pauschalen. Das Travelmanagement

bietet darüber hinaus

umfangreiche Reporting‐, Simulationsund

Analysemöglichkeiten, so z. B. über

das Reiseverhalten des Personals.

Reform der Personalarbeit

Einer von vielen Anwendern, die mit

der integrierten Softwarelösung ihre

Personalarbeit modernisieren, ist der

Landkreis Wittenberg. Dort werden

künftig besonders die Mitarbeiter der

Verwaltung von der innovativen Lösung

profitieren, da mit dem Webportal

P&I HCM erstmals auch Reisekostenabrechnungen

workflowgestützt erledigt

werden können.

700 Angestellte

Bisher nutzte die Verwaltung des Landkreises

Wittenberg lediglich eine IT-gestützte

Entgeltabrechnung für ihre rund

700 Angestellten und Bediensteten. Bei

steigender Komplexität der Gesetze und

gleichzeitig sinkenden Budgets sah der

Landkreis jedoch den langfristigen Erfolg

der Personalarbeit gefährdet. Mit

Hilfe des integrierten Personalmanagementsystems

von P&I

und in Verbindung

mit dem webbasierten

Mitarbeiterportal soll

nun ein zukunftsfähiges

und modernes,

softwaregestütztes

Personalwesen aufgebaut

werden, das

auf die dynamischen

Bedingungen der öffentlichen

Hand abgestimmt

ist.

Neben dem Travelmanagement

werden

auch alle weiteren

Prozesse in der Personalwirtschaft

abgedeckt – von der Personalplanung

und -beschaffung über die Personalabrechnung

und das Personalmanagement

bis hin zur Personalentwicklung.

Mit der HR-Komplettlösung benötigen

Anwender daher nur eine Software, um

Personalabrechnung und -management

sowie Zeitwirtschaft effizient zu realisieren.

ó

P&I AG, Wiesbaden

www.pi-ag.com

aconso AG

Tel. +49 89 516186-0

AJE Consulting GmbH & Co. KG

Tel. +49 2672 9364-0

ALPHA Business Solutions AG

Tel. +49 631 30347-0

ALPHA COM Deutschland GmbH

Tel. +49 40 51302-0

ATOSS CSD Software GmbH

Tel. +49 9971 8518-0

ATOSS Software AG

Tel. +49 89 42771-0

Axxom Software AG

Tel. +49 89 56823-300

AZS System AG

Tel. +49 40 226611

Barcotec Vertriebsges. mbH

Tel. +43 1786 3940

cobalt Softwareentwicklung

Tel. +49 30 20188566

CTH Consult TEAM Hamburg GmbH

Tel. +49 40 226360-0

e.bootis ag

Tel. +49 201 8596-0

Exact Software Deutschland GmbH

Tel. +49 89 36042-0

GFOS mbH

Tel. +49 201 61300-0

HR Campus AG

Tel. +41 43 3556070

HRF GmbH & Co. KG

Tel. +49 6162 9492-0

IFS Deutschland GmbH & Co.KG

Tel. +49 9131 7734-0

INCA

Tel. +49 371 842590

INEL-DATA AG

Tel. +41 71 96930-30

Infoniqa Payroll GmbH

Tel. +49 89 628337-0

Kaba GmbH

Tel. +49 7720 603-0

Kaba GmbH

Tel. +49 6103 9907-0

KAMMACHI Consulting GmbH

Tel. +49 7223 801002-600

Kendox GmbH

Tel. +49 89 628337-0

KWP Kümmel, Wiedmann & Partner

Tel. +49 7131 7499-0

CLICK to

Über unsere Online-Datenbank

www.midrange-solution-finder.de

finden Sie alle Kontaktdaten zu den Unternehmen.

Die Produktübersicht enthält

umfassende Details zu den Lösungen.

09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

45


marktübersicht

Payroll, Urlaub, Reisekosten

Anbieterübersicht

L-NET Informationssysteme GmbH

Tel. +49 611 841-0880

Mega Software GmbH

Tel. +49 231 9749-0

MPDV Mikrolab GmbH

Tel. +49 6261 9209-0

mse GmbH Fischer & Madlener

Tel. +49 751 3602-0

Nemetschek Bausoftware GmbH

Tel. +49 4202 989-0

OPTIMAL SYSTEMS GmbH

Tel. +49 30 895708-0

PAVONE AG

Tel. +49 5251 3102-0

PCS Systemtechnik GmbH

Tel. +49 89 68004-0

perbit Software GmbH

Tel. +49 2505 9300-0

Persis GmbH

Tel. +49 7321 9884-0

PSIPENTA Software Systems GmbH

Tel. +49 30 2801-2130

S+S Software Partner GmbH

Tel. +49 5474 936-0

Sage Software GmbH

Tel. +49 69 50007-6006

Sage Software GmbH

Tel. +49 69 50007-0

SUMMIT IT CONSULT GmbH

Tel. +49 2402 10290-0

SuS Group GmbH

Tel. +49 2623 9709799

Synus Informatik AG

Tel. +41 62 7248080

TDS AG

Tel. +49 89 307686-0

tisoware

Tel. +49 7121 9665-0

UBR Unternehmensberatung

Tel. +49 228 98352-0

Varial Software AG

Tel. +49 271 77244-0

VEDA GmbH

Tel. +49 2404 5507-0

We4IT GmbH

Tel. +49 421 98973-00

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

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mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

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Akinbostanci, iStockphoto.com

HR-Lösungen gegen Fachkräftemangel

Social Media Portale

Talent Management ist gerade vor dem Hintergrund des

sich stetig ausweitenden Fachkräftemangels ein ganz

zentrales Thema für das weitere Unternehmenswachstum.

Viele Unternehmen reagieren auf

diese Entwicklung mit ihren zur

Verfügung stehenden Mitteln: Aus- und

Weiterbildung, betriebliche Gesundheitsförderung

älterer Fachkräfte oder

Bindung von Mitarbeitern durch individuelle

Motivationsprogramme, um

einem Knowhow-Verlust vorzubeugen.

Ressourcensteuerung

Der Einsatz von Instrumenten zur zielgerichteten

Personalentwicklungs- und

Personaleinsatzplanung kann zwar die

interne Ressourcensteuerung unterstützen,

doch müssen für den langfristigen

Erfolg parallel auch die Such- und

Anwerbungsprozesse von Talenten

und Hochqualifizierten ausgeweitet

und optimiert werden. Torsten Schlörmann,

Service Manager Deutschland

und Schweiz der HR Access Solutions

GmbH, erläutert, wie Unternehmen

sich auch soziale Netzwerke für die

Talentsuche zunutze machen können.

„Immer mehr Unternehmen greifen

zur Findung von geeigneten Talentprofilen

auf soziale Netzwerke wie Xing zu.

Dadurch werden nicht nur externe Personalberater

und Vermittlungsdienstleister

eingespart, sondern Entscheider

können so ebenfalls ihre Suchprozesse

vereinfachen und mit den aussichtsreichsten

Kandidaten direkt in Kontakt

treten.

Profildaten ins System

Erst in einem zweiten Schritt, wenn etwa

ein potenzieller Stellenanwärter in

den engeren Bewerberkreis aufgenommen

oder zu einem Vorstellungsgespräch

eingeladen werden soll, werden

die Profildaten des Bewerbers auch im

eigenen System benötigt. Damit die weiteren

Prozesse möglichst effizient und

fehlerfrei nach den Richtlinien

eines Personaldaten

verarbeitenden Systems abgewickelt

werden können,

haben wir entsprechende

Schnittstellen für die Übernahme

der Bewerberdaten

realisiert.

Mit dem Einverständnis

des Bewerbers können dann

die Profildaten automatisiert

eingelesen und im eigenen

Talent Management Modul schließlich

weiterverarbeitet werden. Insbesondere

auf Webtechnologie basierende HR-

Lösungen machen die Integrationen

externer Inhalte auf einfache Weise

möglich.“ Christine Duits ó

HR Access Solutions GmbH, Wilhelmhaven

www.hraccess.com

46

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


Wir sind Ihr kompetenter und leistungsstarker

Partner mit Inhouse- und Outsourcinglösungen

für das Personalwesen.

Seit Jahren setzen Unternehmen auf die SUMMIT

IT CONSULT GmbH, wenn es um Inhouse- und

Outsourcinglösungen für das Personalwesen geht.

Die SUMMIT IT CONSULT GmbH, mit Ihrem Hauptsitz

in Stolberg/Rheinland, zählt zu den führenden

Dienstleistungsanbietern für den kompletten Bereich

des Personalwesens (HR Entgelt, HR Management

und HR Zeit).

Die von uns vertriebenen Lösungen sind

speziell auf die Anforderungen mittelständischer

Unternehmen ausgerichtet und stehen sowohl als

Inhouse- als auch als Outsourcinglösung (ASP / BSP /

FSP) zur Verfügung.

Wir bieten modernste Anwendungen in 100 % Java

für alle gängigen Betriebssysteme an und sind Dienstleister

mit langjähriger Beratungserfahrung für ganzheitliche

Unternehmenslösungen.

Führende Unternehmungen wie der Automobilclub

AVD, Bayerischer Landes-Sportverband e.V. (BLSV), die

Unternehmensgruppe Dehn + Söhne GmbH & Co. KG,

die Kunert-Gruppe, die Kathrein-Gruppe, die Firma

Magna, oder die Firma Novoferm, etc. schenken uns

seit Jahren ihr Vertrauen.

Sie haben den Anspruch auf eine herausragende

Leistung und wir bieten Ihnen Ihre individuelle

Lösung;

dafür stehe ich mit meinem Wort

Ihr Lothar Steyns

SUMMIT IT CONSULT GmbH

Leimberg 5 | D-52222 Stolberg/Rheinland

Telefon: +49-2402-10290-10 | Telefax: +49-2402-10290-75

info@summit-it-consult.de | www.summit-it-consult.de

Anwendungsübersicht:

Personalabrechnung

Personalmanagement

Personalcontrolling

Personalzeitwirtschaft

Betriebsdatenerfassung

Personaleinsatzplanung


marktübersicht

Payroll, Urlaub, Reisekosten

Die Datenautobahn bleibt mehrspurig

Entgeltersatzleistungen

ELENA geht – EEL kommt. Auch wenn der Elektronische Entgeltnachweis (ELENA)

gestoppt ist, bleibt das deutsche Meldewesen reich an elektronischen Meldeverfahren.

Im zweiten Quartal 2011 beschäftigen Entgeltabrechner vor allem das Meldeverfahren

für die Entgelt ersatzleistungen (EEL) sowie neue Tätigkeitsschlüssel im Rahmen der DEÜV.

Mit EEL hat das „Zweite Mittelstandsentlastungsgesetz“

die

Möglichkeit für den Arbeitgeber geschaffen,

statt papiergebundener Entgeltbescheinigungen

gegenüber den

Leistungsträgern (z. B. Krankenkassen

oder Unfallversicherungsträgern) für

die Berechnung von Entgeltersatzleistungen

wie Krankengeld, Mutterschaftsgeld

oder Übergangsgeld auch

Bescheinigungen maschinell zu übermitteln.

Mit Wirkung vom 1. Juli 2011

wurde die maschinelle Übermittlung

dieser Meldungen für die Arbeitgeber

verpflichtend.

Erstmalig müssen die Krankenkassen

den Arbeitgebern auch auf maschinellem

Wege Rückmeldungen geben:

Etwaige Vorerkrankungen (nach einer

Anfrage) sowie die Höhe der Sozialleistung

(für die Ermittlung der beitragspflichtigen

Einnahme). Die Kommunikation

wird wie gewohnt mittels „dakota“

VEDA rät:

ó

ELENA-Verfahren: Weitermelden! Elena ist

zwar ausgesetzt, aber es gibt noch keine

neue gesetzliche Regelung.

Alle Stammdaten genauestens parame-

trieren. Auch wenn sich Verfahren wie

EEL momentan noch händisch anpassen

lassen, spätestens 2013 müssen alle Informationen

maschinell erzeugbar sein.

Aktiv werden: Nutzen Sie Interessensver-

treter wie Arbeitgeber-Verbände oder den

Arbeitskreis Softwareentwickler, um Ihrem

Bedarf Gehör zu verschaffen, damit neue

Meldeverfahren auch den Unternehmen

dienen.

ó

ó

zur akutellen Situation

abgewickelt. Das EEL

muss, wie das DEÜV-

Meldeverfahren, auf

Arbeitgeberseite von

der ITSG zertifiziert

werden. Hier werden

die ersten Probleme

dieses neuen Dialoges

aufgezeigt, denn

für die Krankenkassen

ist die ITSG-

Zertifizierung nicht

verpflichtend und

somit erfolgen die

Rückmeldungen nicht immer nach den

Vorgaben der Datensatzbeschreibung.

Viele Arbeitgeber beklagen sich daher

aktuell über unbrauchbare Rückmeldungen

der Krankenkassen.

Eine weitere Änderung der elektronischen

Meldepflicht betrifft alle

Arbeitnehmerdaten im Rahmen der

DEÜV-Meldungen. Ab 1. Dezember 2011

werden neue, neunstellige Tätigkeitsschlüssel

im Meldeverfahren zur Sozialversicherung

verbindlich. Diese sicherlich

notwendige Anpassung erfordert

die Umschlüsselung jedes einzelnen

Mitarbeiters. Viele Unternehmen

beginnen daher jetzt schon mit den

erforderlichen Vorarbeiten, um für den

Stichtag 1. 12. 2011 gerüstet zu sein. Die

Umstellung ist aufwendig, denn anstelle

der aktuell ca. 1.000 Schlüsselungen

der ausgeübten Tätigkeit stehen mit

dem neuen neunstelligen Verfahren ca.

30.000 zur Verfügung. Software-Dienstleister

wie VEDA stellen ihren Kunden

daher Hilfsprogramme zur Verfügung.

Erstattungsverfahren U1/U2, Zahlstellenverfahren

und EEL – um nur die

jüngsten Spuren der Datenautobahn zu

nennen. Die Individualgerechtigkeit

des deutschen Sozialversicherungssystems,

das jeden Einzelfall abbilden

will, führt dazu, dass zu viele Verfahren

identische Daten immer wieder

neu verlangen. Der Stopp von ELENA

hat gezeigt, dass eine Sammlung von

Arbeitnehmerdaten an einer einheitlichen

Stelle aus Datenschutzgründen

weiterhin unmöglich ist – oder unmöglich

gemacht wird. Die Abschaffung der

redundanten Datenerzeugung bleibt

also weiterhin der große Wunsch aller

Anwender und Programmierer.


Diana Keller ó

VEDA GmbH, Alsdorf

www.veda.net

Gina Sanders, Quelle Fotolia.com

48

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


HR-Software für den Mittelstand

Urlaubs- und Fehlzeitenplanung

Ein Drittel der Personalabteilungen plant Urlaub und Fehlzeiten manuell oder mit Excel.

Diese Arbeitsweise ist jedoch meist mit einem langwierigen Genehmigungsprozess verbunden,

führt zu Fehlern und ist somit ein echter Zeitkiller. Automatisierung wäre angesagt.

Im Durchschnitt bearbeiten 33 Prozent

der deutschen Unternehmen mit

mehr als 20 Mitarbeitern Urlaubsanträge

und Fehlzeiten immer noch manuell

oder mit Excel.

Für Entlastung sorgen moderne Personalwirtschaftssysteme,

die ein webbasiertes

Mitarbeiterportal im Intranet

integrieren. Beschäftigte können im

Portal selbständig sehen, wie viel Urlaubsanspruch

sie noch haben und ob

Mindestbesetzungen oder Urlaubssperren

im gewünschten Antragszeitraum

bestehen. Über ein Rollenkonzept sind

Zustimmungs- und Genehmigungsprozesse

festgelegt, sodass Vorgesetzte

und Vertreter per E‐Mail benachrichtigt

und um eine Freigabe gebeten werden.

So arbeiten die Onlineanwendungen

mit der HR-Software im Personalbereich

auf einer Datenbasis zusammen.

Der Funktionsumfang ist umfassend.

So lassen sich auch Dienstreiseanträge

und Reisekostenabrechnungen darüber

abwickeln. So verringert sich nicht nur

die Fehlerquote, sondern Personaler

sparen auch Zeit bei den administrativen

Aufgaben und können sich strategischen

Themen widmen.


Matthias Schneider ó

Sage HR Solutions AG, Leipzig

www.sage.de/hr

Service 09/2011

inserenten

abas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

www.abas.de

DMS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

www.dms-expo.de

DSAG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

www.dsag.de

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

www.eposgmbh.com

Help/Systems . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

www.helpsystemsintl.com

Hit Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

www.hitsw.de

IT&Business . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

www.itandbusiness.de

itelligence . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

www.itelligence.de

ITML . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

www.itml.de

ITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27, 31, 51

www.midrange.de

Maxava . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

www.maxava.com

PowerTech (Bytware) . . . . . . . . . . . . 21

www.bytware.com

Roha . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

www.roha.at

Summit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

www.summit-it-consult.de

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

www.toolmaker.de

Veda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

www.veda.net

Wilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

www.wilsch.de

Zukunft Personal . . . . . . . . . . . . . . 13

www.zukunft-personal.de

autoren

Andreas Becker . . . . . . . . . . . . . . . 41

ABecker@ars-pr.de

Ronald Böhmer . . . . . . . . . . . . . . . . 43

ronald.boehmer@eposgmbh.com

Christine Duits . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

christine.duits@hraccess.com

Jacob Flik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

flik@qsl-group.com

Marianne Hartlage . . . . . . . . . . . . . . 20

marianne.hartlage@basycs.com

René Hoferichter . . . . . . . . . . . . . . 18

info-de@attachmate.com

Diana Keller . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Diana.Keller@veda.net

Gerhard Knoch . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

kontakt@infor.com

Peter Kohler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

info@oxaion.de

Stefan Kühner . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

sk@procad.de

Holm Landrock . . . . . . . . . . . . . . . . 39

holm@holmlandrock.de

Steffen Rattke . . . . . . . . . . . . . . . . 34

s.rattke@iascon.de

Matthias Schneider . . . . . . . . . . . . 49

hrsolutions@sage.de

Volker Vorburg . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

v.vorburg@gmx.de

Stefanie Zimmermann . . . . . . . . . . 29

stefanie.zimmermann@ubl-is.de

genannte firmen

Abas Software AG . . . . . . . . . . . . . . 40

www.abas.de

Attachmate Germany GmbH . . . . . 18

www.attachmate.de

basycs GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

www.basycs.com

Fritz & Macziol GmbH . . . . . . . . . . . . 26

www.fum.de

HR Access Solutions GmbH . . . . . . . 46

www.hraccess.com

Industrial Application Software . . . . 34

www.caniaserp.de

International Business Systems . . . 41

www.ibs.net/de

Infor Global Solutions . . . . . . . . . . . 32

www.infor.de

itelligence AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

www.itelligence.de

oxaion ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

www.oxaion.de

P&I Personal & Informatik AG . . . . . 44

www.pi-ag.com

pheron technologies group . . . . . . 29

www.pheron.com

PROFI Engineering Systems AG . . . . 30

www.profi-ag.de

Psipenta Software Systems . . . . . . . 38

www.psipenta.de

QSL Northern Europe . . . . . . . . . . . 21

www.qsl-ne.com

Raz-Lee Security GmbH . . . . . . . . . 24

www.razlee.com

Rittal GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . 14

www.rittal.de

Sage HR Solutions AG . . . . . . . . . . . 49

www.sage.de/hr

SteinhilberSchwehr AG . . . . . . . . . 37

www.steinhilberschwehr.de

Veda GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

www.veda.net

Vision Solutions GmbH . . . . . . . . . . 28

www.visionsolutions.com

We4IT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

www.we4it.com

09/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

49


SERVICE

GLOSSE

VORSCHAU

Rationelles Fakten-Interface

Was erwarten wir heute so alles von einer modernen IT-gestützen

(was sonst) FiBu: Sie sollte sich beispielsweise automatisch in

die Bankkonten einhacken, dort die Zahlungseingänge downloaden und

gleich auf die erkannten Debitorenkonten posten. Sie sollte sich direkt

aus den internen Prozessen die relevanten Daten holen, automatisch

verbuchen und in die Kostenrechnung weiterrouten. Sie soll das Kuddelmuddel

von kreditorischen Debitoren und debitorischen Keditoren

auflösen und für korrekten

Ausgleich sorgen. Sie soll

vollautomatisch mit Skonto

zahlen oder wenigstens

entsprechende Vorschläge

machen. Sie soll Zahlungsgewohnheiten

erkennen und

so Liquidität bewahren. Sie

soll sich in das Rechnungswesen

von in- und ausländischen

Tochtergesellschaften einwählen und die Daten konsolidieren.

Sie soll ihre Zahlen aufbereiten und Reports weitermailen. Diese Aufzählung

ist natürlich beliebig ausbaufähig. Sie soll zu der Erkenntnis

führen, dass Finanzbuchhaltungslösungen heute viel mehr sind, als ein

vom Finanzminister vorgeschriebenes Tool zum Aufzeichnen der Geschäftsvorfälle

und zur korrekten Steuerermittlung. Eine moderne FiBu

ist rationell. Sie ist das Interface für nahezu alle betriebswirtschaftlichen

Erkenntnisse.

kdj ó

MIDRANGE MAGAZIN 10/2011

erscheint am 20. 9. 2011

SCHWERPUNKT

CRM Social Media Integration

Die Mitwirkung von Kunden, Mitarbeitern,

Geschäftspartnern oder Freunden

hilft bei der Entwicklung neuer Produkte

und erhöht die Effektivität beim Absatzmarketing.

Oberflächenkonzepte

Moderne User-Interfaces haben nicht

nur was mit Schönheit zu tun. Sie tragen

zur Effektivität am Arbeitsplatz nachhaltig

und entscheidend bei.

MARKTÜBERSICHT

FiBu, Kostenrechnung,

Controlling

Vorbei sind die Zeiten, da mit Soll an

Haben die Arbeit getan war. Moderne

Lösungen hören zwar mit der Erfassung

dort auf, bringen aber eine Menge an

Folgekomfort und jede Menge an Erkenntnis.

Adventtr, iStockphoto.com

IMPRESSUM

MIDRANGE MAGAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Klaus-Dieter Jägle (kdj) (V.i.S.d.P.),

Martina Weber (MW), Irina Hesselink (IH),

Klaus-Peter Luttkus (KPL),

Robert Engel (RE), Jörg Zeig (JZ)

ANZEIGENVERWALTUNG/MEDIABERATUNG

Brigitte Wildmann, Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

ANZEIGEN/MEDIABERATUNG

Michaela Koller, Telefon +49 8191 9649-34

E-Mail michaela.koller@midrange.de

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 21/2011

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen Gebrauch

zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden, dass die

beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung

frei von gewerblichen Schutzrechten ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAGAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer Gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAG GmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

Gesellschafter: U. E. Jäkel

Geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eG

Konto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch GmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informationsgemeinschaft

zur Feststellung

der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

50

MIDRANGE MAGAZIN · 09/2011


POWER i-

Fortgeschrittene SQL-Techniken

Wie Sie die Fähigkeiten von DB2 und SQL für mehr

Performance nutzen

Aus dem Inhalt:

• Gruppierungstechniken in DB2 V6R1 und V7R1

– Summenbildung und andere Datenaggregate

– Rollups, Cubes

– Grouping Sets

• SQL Common Table Expressions (CTE)

– Temporäre Sichten

– Kapselung von Abfragelogiken durch CTEs

– Datenaufbereitung durch CTEs

• Rekursive SQL Abfragen

– UNIONs und andere vertikale Joins

– Abfrage hierarchischer Daten

• Die Anwendung von Materialized Query Tables (MQTs)

– Aufbau eines Datenrepositories mit MQTs

– Abfrage von MQTs

– Datenaktualisierungen in MQTs

• Die Anwendung von SQL – Stored Procedures (SPs)

– Stored Procedures als Alternative zu CTEs

– Programmierte Zugriffslogiken in SQL

– Nutzung von SPs in Datenauswertungstools

• Einsatz von User-Defined Functions

– Scalare Functions: Feldaufbereitungen und Datenmanipulationen

– Table Functions: tabellarische Daten zur Verfügung stellen

• Die Magie der SQL Built-In Functions

– Konvertierungsfunktionen

– Datumsfunktionen

– Numerische Funktionen

– OLAP-Funktionen u.v.m

Im Vordergrund dieses Seminars stehen Abfragetechniken und Prozesse,

die beim Aufbau und der Auswertung von Unternehmensdaten

zum Einsatz kommen können. Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz

mit Abfragetools (MS Access/MS Excel/IBM Web Query) zur

Verfügung, um die besprochenen Abfragetechniken testen zu können.

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Wien, 26./27. September 2011

Workshops

in Wien

Grafische (Rich) Web-Clients

und RPG

Wie Sie für Ihre i-Anwendungen zeit gemäße und flexible

Clients erstellen

Sicherlich erfüllen Ihre Anwendungen alle Anforderungen. Aber wie

sieht es mit den Clients aus? Noch immer in schickem Grün-Schwarz?

Mal ehrlich, Anwender erwarten heute zu Recht eine moderne Oberfläche,

die ihrer Rolle im Unternehmen entspricht.

Aus dem Inhalt:

• Mit RPG-Backend Programme realisieren

– Datenzugriffsprogramme erstellen

– Geschäftslogik-Funktionen entwickeln

– Sitzungssteuerungslogiken entwickeln

• Web-Services erstellen

– SOAP-Services erstellen und implementieren

– HTTP-Services mit PHP erstellen und implementieren

– CGI als Service-Schnittstelle nutzen

• RIA-Clients mit Adobe Flex erstellen

– Rich Internet Application (RIA) – Clients eine Einführung

– Open Source: Das Adobe Flex Software Development Kit (SDK)

– Flashplayer und Air als Laufzeitumgebungen

– RIA-Clients mit dem Abobe Flashbuilder 4 erstellen

Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz zur Verfügung, um den

Lehr inhalt nachvollziehen zu können.

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Wien, 28./29. September 2011

Anmeldung per Fax +49 8191 70661

im Web: www.midrange-academy.com

Firma

Name

Straße

PLZ, Ort

Telefon

Datum

1. Unterschrift

E-Mail-Adresse

Fax

26./27. 9. 28./29. 9.

1. Teilnehmer Name Bitte Workshop auswählen

E-Mail-Adresse

26./27. 9. 28./29. 9.

2. Teilnehmer Name Bitte Workshop auswählen

E-Mail-Adresse

26./27. 9. 28./29. 9.

3. Teilnehmer Name Bitte Workshop auswählen

E-Mail-Adresse

Teilnahmegebühren

– pro Teilnehmer: 948,– €

– zwei Teilnehmer: je 898,– €

– drei und mehr Teilnehmer: je 848,– €

Frühbucherrabatt bei Anmeldung

bis zu vier Wochen vor der Veranstaltung: 50,– €

Abonnentenrabatt (MIDRANGE MAGAZIN

oder TechKnowLetter): 5 %

In den Preisen ist Übernachtung und Frühstück

im Tagungshotel, ausführliche Unterlagen sowie

die Verpflegung tagsüber enthalten.

ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661

ı www.midrange.de ı service@midrange.de

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