Die Guten Nachrichten – Nr.97

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Die Guten Nachrichten – Nr.97

Berliner Informationen zu

Wirtschaft, Arbeit, Frauen und Stadt

Nr. 97

3. September 2007


Inhaltsverzeichnis

1. Editorial ......................................................................... 3

2. Schlüsselbranche Solartechnologie wächst

weiter in Berlin .............................................................. 4

INVENTUX TECHNOLOGIES AG BAUT SOLARPRODUKTION IN

BERLIN AUF ........................................................................................4

3. Lichtenberger Kinder und Jugendliche freuen

sich über Spendenscheck ............................................... 5

4. Mode in Berlin: INFASHION............................................ 6

INFASHION (20. – 22. SEPTEMBER 2007)................................................6

5. Jahrbuch Kulturmarken erscheint in der

vierten Ausgabe ............................................................. 7

6. Einladung zum 2. Internationalen Gender

Marketing Kongress ....................................................... 7

7. TSB mit neuem Auftritt................................................... 8

8. Einladung zu mstreet: 14. September 2007.................... 8

9. Einladung der Berliner Wirtschaftsgespräche

: Die Spiele Industrie ..................................................... 9

10. BSR bildet qualifizierte Fachkräfte aus........................... 9

11. Berliner Unternehmen zeigen Engagement .................. 10

Das soziale Engagement von Unternehmen steht im

Mittelpunkt des 2. Gute-Tat Marktplatzes in Berlin. ................................. 10

12. Verein berufstätiger Mütter in Berlin lädt ein

zum Themenabend ....................................................... 10

„Aupair – Der Schlüssel zur Vereinbarkeit von Beruf und

Familie?“ .......................................................................................... 10

13. Die Streitzeit ist vorbei ................................................ 11

14. DAS PORTRÄT in 5 Fragen Unternehmer(n) in

Berlin: „Suppencult“..................................................... 11

15. Engagement für Berlin ................................................. 13

16. Service für den kleinen Tierfreund ............................... 14

17. Postkiste ...................................................................... 14

18. Impressum................................................................... 15

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1. Editorial

Berlin, den 3.September 2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

es soll Untersuchungen mit der Aussage geben, dass in

Unternehmen Millionen verloren gehen, weil Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter ihre Potenziale nicht ausschöpfen, Angst haben und sich

nicht wohlfühlen in ihrem Umfeld. Sie klagen es der nächsten

Kollegin, dem Ehemann, der Therapeutin, vielleicht noch der

Personalvertretung – aber ertragen manche Sachen jahrelang.

Warum ? Aus demselben Grund, der andere jahrelang an den

alten Kopierer zwingt („man muss immer erst rechts gegen

schlagen, dann oben drücken und die Blätter dabei festhalten“), zu

seltsamen Wegen („ ich nehme gern die 10 Minuten Umweg in Kauf,

damit ich die seltsame Frau da hinten nicht treffe „) und zu skurrilen

Ausweichmanövern ins mögliche Morgen und Irgendwann(„also ich

muss auch einfach mal was ganz andres machen, das hält ja keiner

aus hier“). Wie viel halten wir an Trostlosem, Traurigem, Sinnlosem

und Überflüssigem aus – ohne uns dagegen zu wehren, sondern

immer bereithaltend als Berichtsmaterial, was man heute wieder für

Absurditäten ertragen hat.

Eine Freundin schenkte mir letzte Woche die CD von Annett

Louisan – darauf der schöne Text „…geh mir bloß weg mit Deiner

Lösung, sie wär’ der Tod für mein Problem.“ Besser kann man es gar

nicht sagen. „Ich hab’ da so’n Problem das kümmert mich extrem es

ziert mich wie ein Tier, dass ich spazieren führ. Es macht mich

interessant die Leute sind gespannt was ist mit dem Problem? wie

wird es weitergeh´n? „

Antje Rabenalt, Konfliktmanagerin und Büroalltagssupernanny, lädt

für den 21. September zu einer spannenden Veranstaltung all jene

ein, die sich nicht im Selbstmitleid mit ihren Problemen einrichten

mögen( hier in der Ausgabe Top 13 )

Diese und andere Einladungen finden Sie wieder in den Guten

Nachrichten. Einen fabelhaften Spätsommer wünscht Ihnen

Julia Witt

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2. Schlüsselbranche Solartechnologie wächst

weiter in Berlin

INVENTUX TECHNOLOGIES AG BAUT

SOLARPRODUKTION IN BERLIN AUF

Die Solarbranche in Berlin bekommt weiteren Zuwachs. Heute

gab die neu gegründete Inventux Technologies AG ihre Ansiedlung

in Berlin bekannt. Das Unternehmen wird in einem ersten Schritt

rund 49 Millionen Euro in eine Produktionsanlage für

Dünnschichtsolarmodule investieren und 120 hochqualifizierte

Arbeitsplätze schaffen. Das Vorhaben des „Start-Up“ Unternehmens

Inventux ist neben den Aktivitäten von Mitsubishi und Sharp derzeit

eines der umfangreichsten und anspruchsvollsten Projekte seiner Art

weltweit. Gleichzeitig ist Inventux eine der größten

Unternehmensneugründungen der Solarbranche.

Das Unternehmen wird seinen Sitz zunächst auf dem WISTA-

Gelände in Adlershof nehmen und im Herbst dieses Jahres mit dem

Bau der Produktionsfabrik beginnen. Jährlich sollen dort zunächst

Solarmodule mit einer Kapazität von 33 Megawatt hergestellt

werden. Das entspricht 275.000 Modulen, die eine Fläche von 60

Fußballfeldern bedecken und 7.500 Vier-Personenhaushalte mit

Ökostrom versorgen können. Inventux wird die Dünnschicht-

Photovoltaikmodule zunächst in Deutschland und Spanien, danach in

Italien, Frankreich, Griechenland und den USA verkaufen.

Der Vorstandsvorsitzende von Inventux Technologies, Volko

Löwenstein, erklärt, warum Berlin der beste Standort für sein

Unternehmen ist: „In Berlin fanden wir nicht nur engagierte

Unterstützung von Berlin Partner, Senat und Investitionsbank für

unser Projekt. Wir sind auch deshalb vom Standort überzeugt, weil

er uns optimale Bedingungen für weiteres Wachstum,

Internationalität, direkten Zugang zur Forschung und sehr

qualifizierte Arbeitskräfte bietet. Solartechnologie in und aus Berlin

hat Zukunft. Wir wollen die Entwicklung des Solarclusters in Berlin

als Unternehmen mit gestalten."

Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft,

Technologie und Frauen; Harald Wolf, erklärt: „Zu Beginn des

vergangenen Jahrhunderts war Berlin Elektropolis, die globale

Metropole der damaligen Schlüsseltechnologie Elektrotechnik. Heute

hat Berlin beste Voraussetzungen Solarpolis zu werden - einer der

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weltweit führenden Standorte für die neue Boombranche

Solartechnik. Denn hier findet eine Branche, die unter hohem

Innovationsdruck steht, den kurzen Weg zur Forschung und zum

Markt." Schon heute weist die deutsche Hauptstadtregion die

höchste Dichte von Produzenten, Zulieferern und Dienstleistern für

Solartechnologie in ganz Europa auf. 35 Prozent aller in Deutschland

produzierten Photovoltaik-Module kommen von hier. Außerdem

konzentrieren sich hier zahlreiche Einrichtungen der

Grundlagenforschung und der anwendungsorientierten Forschung.

Aktuelle Daten zur Solarindustrie in der Hauptstadtregion:

http://www.businesslocationcenter.de/solar Mehr Informationen zu

Inventux: http://www.inventux.com

3. Lichtenberger Kinder und Jugendliche

freuen sich über Spendenscheck

Die Initiative Handwerk Berlin-Brandenburg, ein

Zusammenschluss von Handwerksbetrieben aus Berlin und

Brandenburg, wird für ihre intensive und erfolgreiche Arbeit als

„Ausgewählter Ort 2007“ im Wettbewerb „Deutschland – Land der

Ideen“ ausgezeichnet. Die Mitglieder der Initiative engagieren sich

aktiv bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in der Region und

setzen sich hier besonders für Arbeitnehmer über 45 und

Jugendliche ein. Die Verleihung der Urkunde war für die Mitglieder

Grund genug, auf Feierlichkeiten aus diesem Anlass zu verzichten

und zu einer Spendenaktion aufzurufen. Der daraus resultierende

Scheck wurde im Beisein von Wirtschaftssenator Harald Wolf dem

MAGDALENA Caritas Kinder- und Jugendzentrum in Lichtenberg

überreicht.

Harald Wolf: “Ich möchte mich bei allen Mitgliedern der Initiative

Handwerk für ihr großes Engagement bedanken, ist es so doch

gelungen, im vergangenen Jahr sowohl zusätzliche Arbeitsplätze zu

schaffen als auch Ausbildungsplätze einzurichten. Und ich möchte

sie zu der Idee beglückwünschen, die Auszeichnung mit einem

Spendenaufruf zu verbinden. Die jugendlichen Besucherinnen und

Besucher des Lichtenberger Kinder- und Jugendzentrums werden die

erhaltene Spende sicher gut und sinnvoll anlegen.“

Das MAGDALENA Caritas Kinder- und Jugendzentrum ist eine

sozialpädagogische Jugendfreizeiteinrichtung für Kinder und

Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund. Die Besucherinnen

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und Besucher erhalten Hilfestellung bei schulischen Schwierigkeiten

oder bei Bewerbungen, sie können kostenlos das Internetcafé

nutzen oder im Projekt Internetradio mitwirken.

4. Mode in Berlin: INFASHION

INFASHION (20. – 22. SEPTEMBER 2007)

Fashion Patrons präsentiert im Rahmen der 10. Asia – Pazifik –

Wochen 2007 das ultimative Fashion Event „InFashion“. Wir sind

stolz, Ihnen 20 junge Talente aus acht asiatischen Ländern während

unserer 3-tägigen Veranstaltung „InFashion“ in Berlin vorstellen zu

dürfen und Industrie & Handel einen noch nicht erschlossenen

Designpool asiatischer Labels zu präsentieren. 20 Showrooms und

fünf Catwalk Shows werden das kreative Potential der asiatischen

Mode enthüllen, während interkulturelle Symposien aktuelle Trends

und Tendenzen der Kreativindustrie aufzeigen. Mit

Themenschwerpunkten wie Bildungs- und Geschäftsstrategien bzw.

Produktionsmöglichkeiten in Asien sollen neue Wege und Ideen der

zukünftigen Mode- und Textilindustrie von Fachleuten diskutiert

werden. Als besonderes Highlight wird die angesehene Beijing

University of Clothing Technology exklusiv und erstmalig in Europa

ihre 20 innovativsten Masterkollektionen präsentieren. Erstmals

werden auch die Frühjahr/Sommer Kollektionen 2008 der beiden

jungen Berliner Designlabels Kleincorpse und Lucy Bukovsky auf

dem Laufsteg und im Zusammenspiel mit den asiatischen

Newcomern präsentiert. „InFashion“ findet im traditionsreichen

Kosmos an der Karl–Marx–Allee statt, welches Anfang der 60er

Jahre als größtes Kino der DDR gebaut, heute unter Denkmalschutz

steht. Die Veranstaltung, zu der wir circa 5000 Besucher erwarten,

wird mit Unterstützung vom Haus der Kulturen der Welt und der

ESMOD Deutschland Berlin von der Agentur Fashion Patrons

organisiert. Die Teilnahme an „InFashion“ ist für Fachbesucher mit

Akkreditierung unter show@fashionpatrons.de kostenfrei. Bei Fragen

zur Registrierung und Ticketbestellung stehen wir Ihnen jederzeit

unter +49 (0)30 322 961 686 zur Verfügung.

www.fashionpatrons.de

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5. Jahrbuch Kulturmarken erscheint in der

vierten Ausgabe

Am 10. September 2007 gibt die Agentur Causales bereits zum

vierten Mal das Jahrbuch Kulturmarken heraus und fördert damit als

Vermittler von Sponsoringpartnerschaften den Dialog zwischen

Wirtschaft und Kultur.

Alle Informationen des Jahrbuches sind auch auf Deutschlands

führendem Online-Portal für Kultursponsoring www.kulturmarken.de

zugänglich. Die Besucherzahl des Portals klettert von Monat zu

Monat nach oben und belegt das steigende Interesse an

Kultursponsoring: Im August 07 frequentierten 59.000 Besucher das

Portal, im Mai 07 waren es noch 20.000 Besucher. Interessierte

Unternehmen können das Jahrbuch Kulturmarken ab sofort bei der

Agentur Causales unter 030-53-214-391 anfordern.

Pressekontakt: Agentur Causales Bötzowstraße 25 10407 Berlin Tel.

030-53-214-391 Produktmanagement: Kristiane Schmid-Kapfenburg

E-Mail: schmid-kapfenburg@causales.de

www.kulturmarken.de www.causales.de

6. Einladung zum 2. Internationalen Gender

Marketing Kongress

„Sie sind Expertinnen und Experten für Marketing, Vertrieb,

Werbung oder Personal. Viele von Ihnen beschäftigen sich, sei es

aus persönlichem Interesse oder professionellem Antrieb, bereits

mit dem Thema Gender und Diversity. Als Führungskräfte oder

Selbstständige erwarten Sie sachlich fundierte Diskussionen zu

Nutzen und Chancen von Gender Marketing und Diversity

Management. Der 2. Internationale Gender Marketing Kongress gibt

Ihnen Gelegenheit, Ihre Expertise an den Beiträgen der

Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft, Politik und

Wissenschaft zu messen, und umgekehrt, Fachleute aus vielen

namhaften Unternehmen - wie u.a. Allianz, IBM, Egon Zehnder,

Deutsche Telekom und VW - werden sich Ihren kritischen Fragen

stellen. Die Veranstaltung findet am 13. und 14. September 2007 in

Berlin statt. Die Teilnahmegebühr beträgt für 2 Tage inkl.

Abendveranstaltung 750,- Euro plus USt. „

Anmeldung online unter

http://www.gendermarketingkongress.de/anmeldung.php

Eva Kreienkamp Geschäftsführerin FrischCo. GmbH Wallstraße 69 D-10179

Berlin T: +49 30 48496165 www.frischco.de

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7. TSB mit neuem Auftritt

Stärker als bisher präsentieren sich TSB Technologiestiftung

Berlin, TSB Innovationsagentur Berlin GmbH und die TSB Initiativen

zukünftig unter dem Dach der TSB Technologiestiftung Berlin

Gruppe. Den neuen Auftritt, der auch neue Logos und modifizierte

Namen umfasst, präsentierte Dr. Bruno Broich, Hauptamtlicher

Vorstand der TSB, anlässlich des Jahresempfangs am 30. August

2007 vor über 500 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

"Das neue Erscheinungsbild erhöht die Sichtbarkeit der TSB-

Arbeit in den ausgewählten Technologiefeldern, in dem es sämtliche

Aktivitäten unter der Dachmarke TSB Technologiestiftung Berlin

Gruppe vorstellt. So wird noch deutlicher, dass Berlin im Bereich der

Innovationspolitik über eine zentrale Stelle verfügt, die Konzepte

wie die Kohärente Innovationsstrategie erarbeitet hat, Netzwerke

managt sowie Pilotvorhaben initiiert und realisiert, die diese

Strategie umsetzen."

TSB Technologiestiftung Berlin Gruppe

Fasanenstraße 85 | 10623 Berlin

Tel. (0 30) 46 302 500 | Fax (0 30) 46 302 444

Verantwortlich. Stefanie Henschke henschke@technologiestiftung-berlin.de

(030) 46 302-460 www.technologiestiftung-berlin.de

8. Einladung zu mstreet: 14. September 2007

Um die Kooperation zwischen Medienunternehmen und Standorten

innerhalb des Medienstandortes Berlin/Brandenburg enger zu verknüpfen,

lädt die °mstreet erfolgreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik am 14.

September zu einer Konferenz im PricewaterhouseCoopers Gebäude am

Potsdamer Platz ein. Alle Medienunternehmen der °mstreet sind herzlich

willkommen, zwischen 16.00 und 20.30 an der Konferenz teilzunehmen

und anschließend an der Eröffnung der Magistrale an der Potsdamer Straße

mitzufeiern. Datum Freitag, 14. September 2007 Uhrzeit 16:00 bis

19:30 Uhr danach Abendprogramm Ort Konferenzraum der

PricewaterhouseCoopers AG Potsdamer Platz 11, 10785 Berlin, 17. Etage

Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft von Almuth Nehring-Venus

(Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und

Frauen), Ekkehard Band (Bürgermeister Bezirk Tempelhof-Schöneberg)

und Dr. Christian Hanke (Bürgermeister Bezirk Mitte).

Die PricewaterhouseCoopers AG unterstützt die Veranstaltung, stellt

Räumlichkeiten in der obersten Etage ihres Gebäudes am Potsdamer Platz

und sorgt auch für Speisen und Getränke. http://www.medienportalberlin.de/content/standort/index.php

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9. Einladung der Berliner

Wirtschaftsgespräche : Die Spiele Industrie

Mittwoch, 05.09.2007 19:00 Zentral- und Landesbibliothek

Berlin Wo: Haus Berliner Stadtbibliothek, Berlin-Saal

Breite Straße 36, 10178 Berlin

Impulsvortrag:

Die Games-Industrie als Technologietreiber mit

Wachstumspotenzial , Bernd Hartmann Consultant bei Goldmedia

GmbH

Im Podium diskutieren: Thomas Dlugaiczyk Rektor und

Geschäftsführender Gesellschafter der Games Academy GmbH

sowie Vorstandsmitglied im GAME Bundesverband Bernd

Hartmann Consultant bei Goldmedia GmbH Axel von Maydell

Gründer und Geschäftsführer der Morgen Studios Dirk Krause

Technical Director Pixelpark Agentur Tanja Mühlhans

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen

Moderation: Bernadette Hoberg TimeKontor AG,

10. BSR bildet qualifizierte Fachkräfte aus

Ab 1. September bietet die BSR 60 Ausbildungsplätze in acht

Berufen und zum 01. Oktober können zehn Abiturienten ihr

Berufsakademiestudium beginnen. Insgesamt bildet die BSR über

alle Ausbildungsjahrgänge 198 junge Menschen aus. Personalvo

rstand Andreas Scholz-Fleischmann erklärte: „Für unsere

Dienstleistungen Abfallwirtschaft und Straßenreinigung brauchen wir

Fachwissen. Wir legen deshalb Wert auf eine gründliche Ausbildung

junger Menschen und haben dafür dreizehn hauptamtliche Ausbilder

im Unternehmen. Aber zur Abfallwirtschaft und Reinigung gehören

auch Hochschulabsolventen, die in der Entsorgungswirtschaft ihr

Fachwissen aus Betriebswirtschaftslehre oder Ingenieurstudium

täglich anwenden.“ Neben 32 gewerblich-technischen

Ausbildungsplätzen stellen die BSR 28 kaufmännische

Ausbildungsplätze zur Verfügung. Die Berliner Stadtreinigung

bereitet gegenwärtig das Ausschreibungs- und Auswahlverfahren für

den Ausbildungsjahrgang zum 01. September 2008 vor.

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11. Berliner Unternehmen zeigen Engagement

Das soziale Engagement von Unternehmen steht im

Mittelpunkt des 2. Gute-Tat Marktplatzes in Berlin.

Am 1.11.2007 erhalten soziale Einrichtungen, die Unterstützung bei

Projekten benötigen, die Möglichkeit, ihre Aufgabenstellungen

hilfsbereiten Unternehmen vorzustellen und um Unterstützung zu

werben. Die Idee, Wirtschaft und sozialen Einrichtungen zwei

Stunden lang im Rahmen einer Veranstaltung zusammenzubringen,

wird bereits in vielen deutschen Städten mit großem Erfolg

durchgeführt. Beide Seiten prüfen dabei in anregender Atmosphäre

wechselseitig Engagementmöglichkeiten und treffen Vereinbarungen

unterschiedlichster Art, die in den darauf folgenden Monaten

realisiert werden. Geld ist dabei Tabu, es geht um Know-how,

Arbeitsleistung und Sachmittel. Der 2. Gute-Tat Marktplatz wird am

1.11.2007 von 17.00-19.00 Uhr wiederum in den Räumen der KPMG

in der Klingelhöferstraße 18 stattfinden. Klaus Wowereithat die

Schirmherrschaft übernommen. Weitere Informationen zum 2. Gute-

Tat Marktplatz sind erhältlich bei Frau Elke Kaufmann

(Projektkoordinatorin), Tel.: 030/ 390 88 224, E-Mail:

marktplatz@gute-tat.de oder im Internet unter www.Gute-Tat.de

12. Verein berufstätiger Mütter in Berlin lädt

ein zum Themenabend

„Aupair – Der Schlüssel zur Vereinbarkeit von Beruf und

Familie?“

Es referieren eine Vertreterin einer Aupair-Agentur und eine Frau,

die bereits ihr fünftes Aupair-Mädchen aufgenommen hat. Außerdem

besteht wieder die Möglichkeit zu diskutieren und Fragen zu stellen,

andere Frauen kennen zu lernen und sich untereinander

auszutauschen.

Zeit: Mittwoch, 12. September 2007, 19:30 Uhr

Ort: Restaurant Cum Laude, Universitätsstrasse 4, 10117 Berlin-Mitte

Kosten: Mitglieder des VBM keine, Nichtmitglieder 5,00 Euro

Bitte melden Sie sich unter info.vbm-berlin@berufstaetige-muetter.de an.

Kerstin Klopp-Koch Katja Cechini Verband berufstätiger Mütter e.V.

Regionalstelle Berlin info.vbm-berlin@berufstaetige-muetter.de

www.berufstaetige-muetter.de

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13. Die Streitzeit ist vorbei

Am 21. September veranstaltet die Konfliktmanagerin Anje

Rabenalt in Kooperation mit der IHK und anderen Partnern die

Veranstaltung– „Die Streitzeit ist vorbei“ Berlin geht andere

Wege 9-13.00 Uhr im Ludwig Erhard Haus Berlin

Stellen Sie sich vor in einem Unternehmen wird gestritten und Sie

sitzen mittendrin. Das Business Theater „VariaVineta“

www.variavineta.de wird live einen Mediationsfall spielen, der von

hochkarätigen Fachvorträgen umrahmt ist. Eine

Gemeinschaftsveranstaltung der IHK Berlin - www.ihk-berlin24.de

und dem Eucon Institut München - www.eucon-institut.de - unter

der Schirmherrschaft des Berliner Senators für Wirtschaft ,

Technologie und Frauen Harald Wolf

Das Grußwort zur Eröffnung hält Staatssekretär Volkmar Strauch.

http://www.media-consult.org

14. DAS PORTRÄT in 5 Fragen

Unternehmer(n) in Berlin: „Suppencult“

1. Euer Laden Suppen Cult liegt mitten im touristischen

Zentrum des Prenzlauer Berges, quasi einen Schritt entfernt

vom Kollwitzplatz. Wie ist denn Euer Kundenstamm

aufgebaut - sind es mehr Touristen oder doch die jungen

Medienmacher aus den Büros ringsherum?

Wir haben sehr viele Stammkunden bei uns, geschätzte 80 %.

Viele kommen aus den kleinen kreativen Büros um die Ecke. Auch

viele Ladenbesitzer im Kiez gehören zu unseren Stammgästen sowie

Anwohner. Es gibt natürlich auch sehr viele Mütter mit kleinen

Kindern und schwangere Frauen die etwas gesundes Essen wollen.

Wir sitzen zwar wirklich nur einen Schritt entfernt vom Kollwitzplatz,

die Touristen empfinden aber die Prenzlauer Allee als Grenze, die

Sie selten überschreiten.

2. Alle haben wenig Zeit, so dass die Speisung fix

zwischendurch hohen Zuspruch findet. Die meisten Bistros

haben aber inzwischen Produkte von A bis Z. Ihr konzentriert

Euch auf ein Produkt, die Suppe: wie seid Ihr auf die Idee

gekommen, gerade Suppen herzustellen ?

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Wir wollten gesundes fast food machen. Schnell, gesund und

lecker. Das gute an diesem Produkt ist die unglaubliche Vielfalt die

sie bietet. Vegetarisch, exotisch, deftig, mit verschiedenen Sorten

Fleisch und aus allen Teilen der Welt. Wer zu uns kommt weiß, das

wir alles frisch selber kochen und man das auch schmeckt. Wir sind

einfach ein Fachgeschäft für Suppen mit einem hohen Anspruch an

Qualität. Für Abwechslung sorgen wir mit der wöchentlich

wechselnden Wochenkarte die man im Internet einsehen kann.

3. Als Familienunternehmen mit Kleinkind ist es bestimmt

nicht einfach, Job und Heim, Kundenmanagement und

Kochtopf in Einklang zu bringen. Was ist dennoch das Schöne

an diesem Modell?

Unser Hauptgeschäft ist die Mittagszeit zwischen 12.00 Uhr und

16.00 Uhr. Am späten nachmittag kann man den Laden auch einem

Mitarbeiter übergeben, der dann die Abendschicht bis 20.00 Uhr

übernimmt. Mit der so gewonnenen Zeit haben wir dann die

Möglichkeit etwas mit unserem Sohn zu unternehmen.

Der sehr persönliche Kontakt mit unseren überwiegend netten

Kunden bereichert natürlich stark unser Leben und es ergeben sich

dabei auch private Freundschaften. Es wird einem nie langweilig.

4. Ihr bietet auch Catering für Firmen und Feste, bei denen

man sich quasi mal einen richtig großen Suppentopf

hinstellen will. Was sind denn Eure Lieblingssuppen und

welche Suppe fehlt Euch noch in Eurer Sammlung ?

Jede Anregung für neue Suppen ist bei uns willkommen. Einige

unser besten Rezepte kommen von Kunden oder besser gesagt von

deren Müttern. Echte Klassiker sind natürlich der ungarische

Gulascheintopf, Kartoffelsuppe mit Würstchen, Erbsensuppe,

Borschtsch oder Soljanka. Eine meiner Lieblingssuppen ist der

Szegediner Gulascheintopf mit Sauerkraut. Sylke liebt die asiatische

Fischsuppe mit Reis, Kokosmilch und frischem Koriander. Natürlich

hat jeder eine andere Suppe als Lieblingssuppe. Für das große und

kleine Catering bieten wir daher eine individuelle Beratung im Laden

an.

4. Welche Erfahrungen habt Ihr mit der Beratung und

Unterstützung für kleine Unternehmen gemacht - wer hat

Euch besonders geholfen, woran hängt es noch?

Über echte Beratung und Unterstützung kann ich nur von privater

Seite berichten, Familie und Freunde sind die wichtigsten Helfer.

Auch Unternehmer mit eigenen kleinen Läden geben einem

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wertvolle Tipps und Tricks zum Überleben. Von Seiten der Behörden

gab es leider – was uns betrifft - nur Hindernisse, Auflagen und

Ärger.

Suppencult Sylke Utler und Christoph Gröne

Prenzlauer Allee 42 ( 10405 Berlin Tel. 030 / 47 37 89 49

Öffnungszeiten: Mo-Fr 11.00 - 20.00 Uhr Sa. 12.00 - 16.00 Uhr

http://www.suppen-cult.de

15. Engagement für Berlin

Veolia Wasser stärkt aktive Bürger : Erstes Unternehmen im

Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin

Als erstes Unternehmen ist Veolia Wasser dem Landesnetzwerk

Bürgerengagement „aktiv in Berlin“ beigetreten. Bei „aktiv in Berlin“

engagieren sich 48 Vereine, Initiativen und Gruppen. Das Netzwerk,

in dem sich Bürgerinnen und Bürger kompetent und selbstbewusst

für ihre Belange einsetzen, arbeitet für ein auf Teilhabe, Solidarität

und Toleranz ausgerichtetes Berlin. Initiiert wurde "aktiv in Berlin"

vom Treffpunkt Hilfsbereitschaft, der Landesfreiwilligenagentur

Berlins, die auch die Geschäftsstelle betreibt. Neben dem

Sprecherrat gibt es derzeit fünf thematische Arbeitsgruppen, in

denen die Mitglieder für ein modernes Engagementwesen in Berlin

aktiv sind. Weitere Informationen unter www.aktiv-in-berlin.info

„Wir möchten mit dem Beitritt zu diesem Netzwerk unser

Selbstverständnis als Partner der Stadt Berlin unterstreichen. Um

unsere Stadt lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten, müssen

alle Akteure, also auch Unternehmen und ihre Beschäftigten, aktiv

mitwirken. Mit der Veolia Stiftung leisten wir hierzu einen Beitrag.“

sagt Christophe Hug, Vorsitzender der Geschäftsführung der Veolia

Wasser. Als Gesellschafter der Berliner Wasserbetriebe ist Veolia

Wasser Partner des Landes Berlin und engagiert sich in vielfältiger

Weise für Kultur, Wissenschaft, Umwelt und soziale Anliegen der

Stadt. Mit dem Patenmodell der Veolia Stiftung geht das

Unternehmen einen beispielhaften Weg, um Beschäftigte zu

ehrenamtlichem Engagement zu motivieren. Jedes Förderprojekt der

Veolia Stiftung – seit 2001 waren es mehr als 160 in Berlin – wird

von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Veolia Gruppe in

persönlicher Patenschaft begleitet.

Kontakt Veolia Wasser, Helmut Lölhöffel, Telefon (030) 20 62 956 36

Aktiv in Berlin, Carola Schaaf-Derichs, Telefon (030) 20 45 06 37 /6

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16. Service für den kleinen Tierfreund

Berlin hat seit Juli einen Landestierschutzbeauftragten.

Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Katrin

Lompscher hat den Veterinärmediziner Dr. Klaus Lüdcke in diese

ehrenamtliche Funktion berufen. Dr. Klaus Lüdcke war lange

Präsident der Berliner Tierärztekammer und hat sich auch in dieser

Funktion für den Tierschutz sehr engagiert.

Sprechstunde des Berliner Tierschutzbeauftragten: mittwochs

von 10.00 – 12.00 Uhr in der Oranienstr. 106, Raum 2.073 in 10969

Berlin, Telefon: 9028-1264, Fax: 9028-2060.

E-mail: Tierschutzbeauftragter@senguv.verwalt-berlin.de

17. Postkiste

Wo finde ich mehr Veranstaltungshinweise ?

Eine Übersicht zu Angeboten für Frauen finden Sie z.B.unter

http://www.avivaberlin.de/aviva/content_Women%20+%20Work_Infos.php?id=1421

eine Übersicht über fast alle Bildungsurlaubsangebote auch unter

www.wdb.de und natürlich finden Sie auch eine Reihe von

Wirtschaftsthemen bei der Veranstaltungsübersicht von Berlin

Partner http://www.berlin-partner.de/veranstaltungen

Wo finde ich mehr über die geleistete Arbeit von Berlin

Partner ?

Den Tätigkeitsbericht 2006 finden Sie hier http://www.berlinpartner.de/fileadmin/chefredaktion/documents/pdf_Publika

tionen_de/TB06_WEB.pdf

Sie haben in der letzten Zeit oft über Aktivitäten im Cluster

„Kommunikation und Kreativwirtschaft“ berichtet. Ich würde

mich gern selbst regelmäßig darüber unterrichten/lassen.

Können Sie nochmal einige Adressen für Ansprechpartner

nennen ?

Sie finden Material und auch die Möglichkeit, sich in den jeweiligen

Newsletter eintragen zu lassen, bei

http://www.kulturprojekte-berlin.de auch bei der neuen

Plattform http://www.creative-city-berlin.de, selbstverständlich

auch auf der Seite unseres Verwaltung

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http://www.berlin.de/sen/waf/register/kulturwirtschaft.ht

ml und auf der Seite von Projekt Zukunft und auf der Seite von

Projekt Zukunft

http://www.berlin.de/SenWiArbFrau/ProjektZukunft/

18. Impressum

V.i.S.d.P:

Juliane Witt – Leiterin des Senatorenbüros

DieGuten Nachrichten“ sind ein informeller, persönlicher und nicht

kommerzieller Informationsdienst und keine offizielle Verlautbarung

der Wirtschaftsverwaltung.

Sie sollen unkompliziert und zeitnah Akteure in Berlin und

Brandenburg davon unterrichten, was von unserem Haus und

weiteren Aktiven in den Feldern Wirtschaft, Arbeit und Frauen

initiiert wird.

Für eine Abmeldung reicht und einfaches „Re: nein“.

Für die Richtigkeit der Daten und Einladungen übernehme ich keine

Gewähr, ebenso wenig für Inhalte der Webseiten, die den

Informationen beigefügt sind.

Juliane Witt Funk: (0173) 6085086

Gestaltung: ideenmanufaktur.net

Titelfoto: www.photocase.de

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