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Stadtseiten - 5. Kalenderwoche - 28. Januar 2014 - in Fulda

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Dienstag, <strong>28.</strong> <strong>Januar</strong> <strong>2014</strong> 15<br />

Dienstag, <strong>28.</strong> <strong>Januar</strong> <strong>2014</strong><br />

Die Barockstadt mit den eigenen<br />

Augen sehen und erleben<br />

Der <strong>Fulda</strong>er „Musical-Sommer“ stand im Mittelpunkt e<strong>in</strong>er Infoveranstaltung für Reiseanbieter und Programmgestalter<br />

Die Qualität heimischer Musical-Produktionen aus dem Hause „Spotlight“ hat sich deutschlandweit schon herumgesprochen und zieht gleichsam Touristen und Reiseveranstalter <strong>in</strong> die Barockstadt.<br />

Von Michael Schwab<br />

FULDA. <strong>Fulda</strong>, das ist der<br />

Dom. „Das ist der Bischofssitz“,<br />

antwortet e<strong>in</strong>e Hamburger<br />

Teilnehmer<strong>in</strong> e<strong>in</strong>er<br />

Informationsveranstaltung<br />

des städtischen Tourismus<br />

und Kongressmanagements<br />

(TKM) für Reiseverkaufspersonal,<br />

kurz<br />

„FAM-Trip“ genannt, sympathisch<br />

lächelnd auf die<br />

Frage, was sie mit <strong>Fulda</strong><br />

verb<strong>in</strong>det. Schließlich ist<br />

sie selbst Katholik<strong>in</strong>!<br />

Mit Adelheid Flöttel, die den<br />

Hamburger Anbieter „Tours<br />

<strong>in</strong> Concept“ vertritt, ist sie<br />

zum ersten Mal <strong>in</strong> der Domstadt.<br />

Beide s<strong>in</strong>d gespannt<br />

auf erlebnisreiche Stunden<br />

an e<strong>in</strong>em Ort, den sie gerne<br />

besser kennenlernen möchten,<br />

um Kunden für das zugleich<br />

traditionsreiche und<br />

moderne <strong>Fulda</strong> zu begeistern<br />

– vor allem natürlich<br />

für außergewöhnliche touristische<br />

Angebote wie etwa<br />

den <strong>Fulda</strong>er „Musical-Sommer“.<br />

Generell sei es schwierig,<br />

Dest<strong>in</strong>ationen zu empfehlen,<br />

die man selbst nicht<br />

kennt. Von großem Vorteil<br />

seien deshalb solche speziellen<br />

Inforeisen wie die des<br />

TKM, um neue Orte und Varianten<br />

von Angeboten kennenzulernen,<br />

me<strong>in</strong>t Adelheid<br />

Flöttel. Denn: „Mit eigenen<br />

Augen gesehen und<br />

selbst gehört – das ist e<strong>in</strong>fach<br />

etwas anderes als im Internet<br />

nachgeschaut zu haben.“<br />

Für die Anbieter<strong>in</strong> von<br />

Reiseprogrammen ist der<br />

<strong>Fulda</strong>er „Musical-Sommer“<br />

<strong>in</strong> Verb<strong>in</strong>dung mit der schönen<br />

Barock- und E<strong>in</strong>kaufsstadt<br />

e<strong>in</strong> <strong>in</strong>teressantes Angebot<br />

im Wettbewerb mit klassischen<br />

Musicalstädten wie<br />

Hamburg. Welche Qualität<br />

heimische Musical-Produktionen<br />

aus dem Hause<br />

„Spotlight“ haben, erlebt<br />

Adelheid Flöttel mit ihrer<br />

Begleiter<strong>in</strong> sowie weiteren<br />

168 Vertreter<strong>in</strong>nen und Vertretern<br />

von Wholesalern, also<br />

„Großhändlern“ im Reisebus<strong>in</strong>ess,<br />

nach der Begrüßung<br />

durch Oberbürgermeister<br />

Gerhard Möller und<br />

kurzen E<strong>in</strong>führung durch<br />

„Spotlight“-Produktionsleiter<br />

Peter Scholz im Fürstensaal,<br />

wo unter anderem Gesangsstar<br />

Chris Murray <strong>in</strong><br />

der Glanzrolle des großen<br />

Preußenkönigs vor historischer<br />

Kulisse brilliert.<br />

Als Marke<br />

dauerhaft etablieren<br />

Mucksmäuschenstill verfolgen<br />

die Gäste des städtischen<br />

Tourismus- und Kongressmanagements<br />

das Spiel<br />

auf der improvisierten Bühne,<br />

genießen die zauberhafte,<br />

e<strong>in</strong>drucksvolle Atmosphäre<br />

mit barockem Zierrat<br />

aus Garten-Skulpturen, Putten-Leuchtern,<br />

Spiegel und<br />

FAM-TRIP<br />

fürstlichen Wappen zusammen<br />

mit der eleganten,<br />

stimmungsvollen Beleuchtung.<br />

Genauso wünscht es<br />

sich TKM-Leiter<strong>in</strong> Elisabeth<br />

Schrimpf. Sie ist sehr zufrieden<br />

mit der Resonanz auf<br />

das aktuelle Fam-Trip-Angebot,<br />

das unter anderem von<br />

der Produktionsgesellschaft<br />

„Spotlight“ sowie den Hotels<br />

Maritim, Holiday Inn<br />

und Esperanto unterstützt<br />

wird.<br />

Während des letzten Treffens,<br />

auf dem das Musical<br />

„Die Päpst<strong>in</strong>“ präsentiert<br />

worden war, zählte das TKM<br />

126 Teilnehmer. „Mit 168<br />

s<strong>in</strong>d es diesmal deutlich<br />

FAM ist die Abkürzung für<br />

„familiarization“. Beim FAM-<br />

Trip handelt es sich um Reiseangebote,<br />

die ausschließlich<br />

für Reiseverkaufspersonal,<br />

beispielsweise Reiseveranstaltern,<br />

Reisebüros oder<br />

Verkaufsagenten angeboten<br />

werden. Sie können vor Ort<br />

Hotels, Restaurants sowie<br />

die kulturellen Gegebenheiten<br />

erkunden.<br />

mehr, obwohl wir nur e<strong>in</strong>en<br />

kle<strong>in</strong>en Kreis angeschrieben<br />

haben“, freut sich die städtische<br />

Tourismus-Expert<strong>in</strong><br />

über den großen Kreis Interessierter<br />

aus dem gesamten<br />

Bundesgebiet von Hamburg<br />

im Norden bis Berl<strong>in</strong> und<br />

Brandenburg im Osten und<br />

München im Süden. Ihr Ziel<br />

ist es, die Marke <strong>Fulda</strong>er<br />

„Musical-Sommer“ dauerhaft<br />

zu etablieren.<br />

Überraschungsbesuch<br />

beim Rundgang<br />

Da gehört es dazu, durchaus<br />

auch spontan e<strong>in</strong>e kle<strong>in</strong>e<br />

Überraschung für die vielen<br />

Gäste <strong>in</strong>s Programm e<strong>in</strong>zubauen,<br />

und so begrüßt<br />

plötzlich e<strong>in</strong> grantelnder<br />

Friedrich die Besucher bei<br />

ihrem Rundgang durch die<br />

historischen Räume des<br />

Stadtschlosses.<br />

„Es lohnt sich, <strong>Fulda</strong> neu<br />

zu entdecken“, ruft <strong>Fulda</strong>s<br />

OB und Kulturdezernent<br />

Gerhard Möller se<strong>in</strong>en Zuhörern<br />

im Foyer des Hotels<br />

Maritim zu. In knappen<br />

Worten skizziert er <strong>Fulda</strong>s<br />

Zentralität und er<strong>in</strong>nert vor<br />

allem daran, wie die Idee,<br />

e<strong>in</strong> Musical <strong>in</strong> <strong>Fulda</strong> zu produzieren<br />

und aufzuführen,<br />

zustande gekommen sei.<br />

E<strong>in</strong>e kle<strong>in</strong>e Truppe junger<br />

Leute, zu der auch „Spotlight“-Produktionsleiter<br />

Peter<br />

Scholz gehört, habe mit<br />

hoher Kreativität das „Bonifatius-Musical“<br />

zum großen<br />

Bonifatius-Jubiläum 2004<br />

kreiert. Weitere Musical-<br />

Produktionen wie „Elisabeth“,<br />

„Die Päpst<strong>in</strong>“ oder<br />

„Friedrich“, e<strong>in</strong> Stück, das <strong>in</strong><br />

Potsdam uraufgeführt wurde,<br />

s<strong>in</strong>d gefolgt und „Teil der<br />

Fülle des Angebots, mit dem<br />

<strong>Fulda</strong> gerne auf sich aufmerksam<br />

macht“. Der „Musical-Sommer“,<br />

der nun präsentiert<br />

werde, sei jedoch<br />

„ke<strong>in</strong>e Idee aus dem Kopf<br />

von Market<strong>in</strong>gexperten,<br />

sondern seit 2004 mit der<br />

Premiere des Bonifatius-Musicals<br />

gewachsen“.<br />

Die Mischung aus Ambiente,<br />

Hotellerie und Gastronomie<br />

verbunden mit<br />

dem besonderen Angebot<br />

des „Musical-Sommers“ zeige,<br />

wie <strong>Fulda</strong>s Verwaltungschef<br />

me<strong>in</strong>t: „Es lohnt sich,<br />

nach <strong>Fulda</strong> zu kommen!“<br />

Das städtische Tourismus und Kongressmanagement hatte für Reiseanbieter und touristische Programmgestalter aus Deutschland e<strong>in</strong>en Aufenthalt <strong>in</strong> <strong>Fulda</strong> organisiert. Dabei präsentierten unter<br />

anderem OB Gerhard Möller (am Pult) und Vertreter der Musicalproduktionsfirma „Spotlight“ die Vorzüge <strong>Fulda</strong>s als Musical-Stadt.<br />

Fotos: Michael Schwab


16<br />

Dienstag, <strong>28.</strong> <strong>Januar</strong> <strong>2014</strong><br />

Dienstag, <strong>28.</strong> <strong>Januar</strong> <strong>2014</strong><br />

STELLENAUSSCHREIBUNG<br />

Im Rechts- und Ordnungsamt der Stadt <strong>Fulda</strong>, Abteilung<br />

Straßenverkehr & Parken, ist zum nächstmöglichen<br />

Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:<br />

Sachbearbeiter<strong>in</strong>/Sachbearbeiter<br />

für die Buchhaltung des Eigenbetriebes Parkstätten, Gas und<br />

Wasser <strong>Fulda</strong>.<br />

Voraussetzung für die E<strong>in</strong>stellung ist:<br />

• Abschluss geprüfte/r Bilanzbuchhalter<strong>in</strong>/Bilanzbuchhalter<br />

(IHK) oder<br />

• Abschluss e<strong>in</strong>er wirtschafts- oder f<strong>in</strong>anzwissenschaftlichen<br />

Ausbildung an e<strong>in</strong>er Fachschule mit fundierten<br />

betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Kenntnissen<br />

oder<br />

• e<strong>in</strong>e Fachausbildung <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em steuerberatenden Beruf bzw. der<br />

F<strong>in</strong>anzverwaltung<br />

Das vollständige Stellenangebot f<strong>in</strong>den Sie auf unserer<br />

Internetseite www.fulda.de unter der Rubrik „Stadtverwaltung<br />

– Stellenausschreibungen“.<br />

Sollten Sie nicht über e<strong>in</strong>en Internetzugang verfügen, stellt<br />

Ihnen unsere Personal- und Organisationsabteilung, Tel. (0661)<br />

1 021149, den Ausschreibungstext gerne zur Verfügung.<br />

Die Bewerbungsfrist endet am 14.02.<strong>2014</strong>.<br />

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN<br />

Ortsbeiratssitzung<br />

Montag, 3. Februar <strong>2014</strong>, 20.00 Uhr, Sportzentrum Johannesberg,<br />

Sitzung des Ortsbeirates Johannesberg.<br />

Tagesordnung:<br />

1. Bericht des Ortsvorstehers<br />

2. Term<strong>in</strong>absprachen <strong>2014</strong><br />

3. Brauchtum<br />

4. Feldwegebau<br />

<strong>5.</strong> Seniorenfahrt <strong>2014</strong><br />

6. Anfragen und Anträge<br />

Ortsbeiratssitzung<br />

Erw<strong>in</strong> Stock,Ortsvorsteher<br />

Montag, 3. Februar <strong>2014</strong>, 20.00 Uhr, Bürgerhaus Bernhards,<br />

Sitzung des Ortsbeirates Bernhards.<br />

Tagesordnung:<br />

1. Bericht des Ortsvorstehers<br />

2. Lockerung Gestaltungsvorschrift Friedhof<br />

3. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“<br />

4. Term<strong>in</strong>absprache Geburtstagsliste<br />

<strong>5.</strong> Neuwahl Ortsgerichtsschöffe<br />

6. Abrechnung Kulturmittel 2013<br />

7. Anträge und Anfragen<br />

Am<br />

Dienstag, 04.02.<strong>2014</strong>, 18.00 Uhr,<br />

Uwe Riethmüller,Ortsvorsteher<br />

f<strong>in</strong>det e<strong>in</strong>e geme<strong>in</strong>same Sitzung des Ausschusses für Bauwesen,<br />

Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr sowie des Umweltausschusses<br />

der Stadtverordnetenversammlung im Sitzungszimmer D 105<br />

(Kurfürstenzimmer) des Stadtschlosses statt.<br />

<strong>Fulda</strong>, 24. <strong>Januar</strong> <strong>2014</strong><br />

Tagesordnung:<br />

Die Vorsitzenden:<br />

(Walter Krah)(Peter Jennemann)<br />

1. Bebauungsplan der Stadt <strong>Fulda</strong>, Stadtteil Maberzell, Nr. 8<br />

„Domäne Maberzell“<br />

– Beschluss über die Offenlegung gemäß § 3 (2) und § 4 (2) BauGB<br />

– Beschluss über die Ergebnisse der Erstbeteiligung<br />

– Beschluss über die Änderung des Geltungsbereichs<br />

2. Bebauungsplan Nr. 9 „Joseph<strong>in</strong>e-Grau-Straße“ der Stadt <strong>Fulda</strong><br />

im Stadtteil Edelzell<br />

– Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 (1) BauGB<br />

– Beschluss über die Ergebnisse der Erstbeteiligung<br />

– Beschluss über die Offenlegung gemäß § 3 (2) und § 4 (2) BauGB<br />

3. Bebauungsplan Nr. 10 „Verlängerung He<strong>in</strong>emannstraße“ der<br />

Stadt <strong>Fulda</strong> im Stadtteil Edelzell<br />

– Aufstellung gemäß § 2 (1) BauGB<br />

– Durchführung der vorgezogenen Bürgerbeteiligung und Erstbeteiligung<br />

der Träger öffentlicher Belange gemäß § 3 (1) und<br />

§ 4 (1) BauGB<br />

4. Bebauungsplan Nr. 4 „Am Pröbelsfeld“ der Stadt <strong>Fulda</strong> im Stadtteil<br />

Sickels<br />

– Durchführung der vorgezogenen Bürgerbeteiligung und Erstbeteiligung<br />

der Träger öffentlicher Belange gemäß § 3 (1) und<br />

§ 4 (1) BauGB<br />

<strong>5.</strong> Lokalklimatische Analyse des Plangebietes Neuenberg/Haderwaldstraße<br />

6. CWE-Antrag<br />

Austausch der Bordste<strong>in</strong>e <strong>in</strong> der Wik<strong>in</strong>gerstraße im Stadtteil Bernhards<br />

7. Antrag BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN<br />

Wassergebundene Decken statt Pflaster und Asphalt<br />

8. Antrag der SPD-Stadtfraktion, die „Marquardstraße“ im Bereich<br />

E<strong>in</strong>mündung „Mackenrodtstraße/E<strong>in</strong>fahrt Hochschule“ als Durchgangsstraße<br />

e<strong>in</strong>zustufen<br />

Anmerkung:<br />

Die Tagesordnungspunkte 1 bis 4 werden von beiden Ausschüssen<br />

geme<strong>in</strong>sam, die Tagesordnungspunkte 5 bis 8 lediglich vom Ausschuss<br />

für Bauwesen, Stadtplanung, Wirtschaft und Verkehr beraten.<br />

„Wir brauchen Familien, die<br />

wie Sie zusammenhalten“<br />

Adelheid und Peter Dillmann feierten mit 70 Ehejahren ihre Gnadenhochzeit<br />

Von Michael Schwab<br />

FULDA. Adelheid und Peter<br />

Dillmanns Leben war<br />

weiß Gott nicht immer<br />

e<strong>in</strong>fach. Eher glich es e<strong>in</strong>er<br />

Odyssee. Als Nachfahren<br />

deutscher Siedler <strong>in</strong> Russland<br />

aus Kandel bei Odessa<br />

an der Schwarzmeerküste<br />

wurden sie nach dem E<strong>in</strong>marsch<br />

der Wehrmacht <strong>in</strong><br />

der Sowjetunion „heim<br />

<strong>in</strong>s Reich“ umgesiedelt.<br />

AKTUELLER PODCAST:<br />

Vere<strong>in</strong>barte Regelungen zum<br />

Themenfeld „Hutzelfeuer“.<br />

Nach Kriegsende hieß es unter<br />

Stal<strong>in</strong> für die Dillmanns:<br />

Deportation <strong>in</strong> den Ural<br />

und nach Usbekistan. Diese<br />

Schicksalsphasen ihres Lebens<br />

hat das Paar, das 1944<br />

heiratete, dennoch <strong>in</strong> liebevoller,<br />

treusorgender Geme<strong>in</strong>schaft<br />

gemeistert. Inzwischen<br />

92-jährig konnten<br />

beide im Kreis zahlreicher<br />

Gratulanten, darunter <strong>Fulda</strong>s<br />

OB Gerhard Möller sowie<br />

Pfarrer W<strong>in</strong>fried Abel<br />

von der Neuenberger St. Andreas<br />

Pfarrei, das äußerst<br />

seltene Ehejubiläum der<br />

„Gnadenhochzeit“ feiern.<br />

Auch im Alter haben Adelheid<br />

und Peter Dillmann e<strong>in</strong>es<br />

nicht verloren: Ihre<br />

Freude, ihren Humor, vor allem<br />

aber ihr familiäres Zusammengehörigkeitsgefühl<br />

und ihren Glauben, den die<br />

katholische Familie selbst <strong>in</strong><br />

kommunistischen Zeiten<br />

hoch gehalten hat. Mit ihren<br />

K<strong>in</strong>dern, e<strong>in</strong>em Teil ihrer<br />

Enkel und Urenkel sangen<br />

sie zur Jubiläumsfeier religiöse<br />

Lieder wie „Surrexit<br />

Dom<strong>in</strong>us“ oder e<strong>in</strong> fröhliches<br />

„Ich glaub’, die Welt<br />

dreht sich verkehrt“ , und<br />

bewiesen damit, wie sehr sie<br />

nach wie vor an allem – auch<br />

am religiösen Leben – Anteil<br />

nehmen.<br />

Für <strong>Fulda</strong>s OB war der Besuch<br />

beim „Gnadenpaar“<br />

Dillmann deshalb ke<strong>in</strong> gewöhnlicher<br />

Term<strong>in</strong>. Gnadenhochzeiten<br />

seien „ausgesprochen<br />

selten.“ „Daher<br />

freue ich mich mit ihnen<br />

und darf auch im Namen<br />

des Hessischen M<strong>in</strong>isterpräsidenten<br />

Volker Bouffier zu<br />

STELLENAUSSCHREIBUNGEN<br />

OB Gerhard Möller zählte zu den vielen Gratulanten, die Peter und Adelheid Dillmann alles Gute<br />

zur Gnadenhochzeit wünschten.<br />

Foto: Michael Schwab<br />

Anträge bis <strong>28.</strong> Februar stellen<br />

FULDA. Auch im Jahr <strong>2014</strong><br />

werden von der Stadt <strong>Fulda</strong><br />

und dem Land Hessen<br />

wieder Mittel zur Förderung<br />

des sozialen Wohnungsbaus<br />

<strong>in</strong> Form e<strong>in</strong>es<br />

z<strong>in</strong>sgünstigen Darlehens<br />

zur Verfügung gestellt.<br />

Das Förderprogramm des<br />

Landes Hessen be<strong>in</strong>haltet<br />

sowohl die Errichtung mietpreisgebundener<br />

Wohnungen<br />

als auch deren Modernisierung.<br />

Die proCommunitas GmbH <strong>Fulda</strong> ist e<strong>in</strong> <strong>in</strong>novatives Unternehmen, das<br />

im Auftrag der Stadt <strong>Fulda</strong> Dienstleistungen erbr<strong>in</strong>gt.<br />

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für verschiedene Abteilungen<br />

des Betriebsamtes der Stadt <strong>Fulda</strong><br />

Mitarbeiter/<strong>in</strong>nen, befristet für die saisonale Mehrarbeit<br />

für die Dauer von acht bis neun Monaten<br />

Das vollständige Stellenangebot f<strong>in</strong>den Sie auf der Internetseite<br />

www.fulda.de unter der Rubrik „Stadtverwaltung – Stellenausschreibungen“.<br />

Sollten Sie nicht über e<strong>in</strong>en Internetzugang verfügen, erhalten Sie den<br />

Ausschreibungstext unter folgender Telefonnummer (06 61) 102-1158.<br />

Die Bewerbungsfrist endet am 07.02.<strong>2014</strong>.<br />

proCommunitas GmbH <strong>Fulda</strong><br />

Geschäftsführung Lothar Helmer und Lothar Happ,<br />

Schlossstraße 1, 36037 <strong>Fulda</strong><br />

Geförderte Mietwohnung<br />

Die notwendigen Unterlagen<br />

erhalten Interessierte<br />

bei der Wohnungsbauförderstelle<br />

des Magistrates der<br />

Stadt <strong>Fulda</strong>, Ansprechpartner:<br />

Rüdiger Tischer, Telefon<br />

(0661) 1 02 16 87. Allgeme<strong>in</strong>e<br />

Informationen können<br />

den Internetseiten der<br />

Wirtschafts- und Infrastruktur<br />

Hessen - WIBank-<br />

(www.wibank.de) entnommen<br />

werden. Die Anmeldungen<br />

müssen bis <strong>28.</strong> Februar<br />

e<strong>in</strong>gereicht werden.<br />

diesem außergewöhnlichen<br />

Ehejubiläum gratulieren.“<br />

Angesichts der großen Zahl<br />

von Familienangehörigen<br />

unterstrich Möller den Wert<br />

familiärer B<strong>in</strong>dungen: „Was<br />

wären wir ohne Familien,<br />

die wie Sie zusammenhalten.“<br />

Sicherlich hat der politische<br />

und gesellschaftliche<br />

Druck unter kommunistischer<br />

Herrschaft die Dillmanns<br />

<strong>in</strong> der alten, ursprünglich<br />

von Deutschen<br />

geprägten Heimat im Raum<br />

Odessa, woh<strong>in</strong> die Vorfahren<br />

1807 aus dem Elsaß e<strong>in</strong>gewandert<br />

waren, besonders<br />

„zusammengeschweißt“.<br />

Auch wenn Adelheid<br />

und Peter mittlerweile<br />

über 33 Jahre <strong>in</strong> <strong>Fulda</strong> leben,<br />

ist dieser familiäre Zusammenhalt<br />

erhalten geblieben.<br />

Die meisten ihrer acht<br />

K<strong>in</strong>der und auch viele der 30<br />

Enkel und 42 Urenkeln leben<br />

noch <strong>in</strong> <strong>Fulda</strong>, weil es<br />

„hier so schön ist und <strong>Fulda</strong><br />

viel zu bieten hat,“ wie e<strong>in</strong>e<br />

der Töchter anmerkt. Was<br />

wiederum Pfarrer Abel zur<br />

scherzhaften Anmerkung<br />

veranlasste, die „<strong>Fulda</strong> Galerie“<br />

doch gleich <strong>in</strong> „Dillmann<br />

Galerie“ umzubenennen,<br />

nachdem so viele Familienmitglieder<br />

hier wohnen.<br />

PINNWAND<br />

Zurück im Job<br />

FULDA. Das Frauenbüro<br />

bietet für Frauen, die<br />

zurück <strong>in</strong> den Beruf<br />

wollen, e<strong>in</strong>en Beratungsterm<strong>in</strong><br />

am 4. Februar<br />

an.<br />

Im Frauenzentrum <strong>Fulda</strong><br />

können sich Interessierte<br />

bei e<strong>in</strong>em kostenlosen Beratungsgespräch<br />

<strong>in</strong>formieren.<br />

Term<strong>in</strong>vergabe unter<br />

Telefon (0661) 102 10 42.<br />

Im Amt für Brand-, Zivilschutz und Rettungsdienst<br />

der Stadt <strong>Fulda</strong> ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende<br />

Stelle zu besetzen:<br />

Bereichsleitung<br />

„E<strong>in</strong>satzplanung und Organisation“<br />

Voraussetzung für diese Funktionsstelle ist e<strong>in</strong>e abgeschlossene<br />

Ausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst<br />

nach der FeuerwLVO sowie fundierte Erfahrungen und<br />

Kompetenzen für den Betrieb e<strong>in</strong>er Leitstelle.<br />

Das vollständige Stellenangebot f<strong>in</strong>den Sie auf unserer<br />

Internetseite www.fulda.de unter der Rubrik „Stadtverwaltung<br />

– Stellenausschreibungen“.<br />

Sollten Sie nicht über e<strong>in</strong>en Internetzugang verfügen,<br />

stellt Ihnen unsere Personal- und Organisationsabteilung,<br />

Tel. (06 61) 1 02 11 45, den Ausschreibungstext gerne zur<br />

Verfügung.<br />

Die Bewerbungsfrist endet am 14.02.<strong>2014</strong>.

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