Der Hochzeitsplaner - Wolfsburg

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Der Hochzeitsplaner - Wolfsburg

Heiraten

Heiraten in Wolfsburg


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis U 2

Vorwort 1

Branchenregister 3

Das Standesamtsteam in Wolfsburg 4

Heiraten in Wolfsburg 6

Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung der Eheschließung 10

Der Hochzeitsplaner 15

Hochzeitsbräuche 20

Eheliches Güterrecht 24

Romantik pur 27

Die kirchliche Trauung 28

Ringe – Symbol der Zusammengehörigkeit und Liebe 29

Hochzeitsoutfit 30

Blütenträume 32

Tipps rund ums Hochzeitsauto 33

Den schönsten Moment für immer bewahrt 34

Turmhoch und mächtig – die Hochzeitstorte 35

Lassen Sie andere die Arbeit machen 36

Make-up und Frisuren 37

Was erleben oder sich erholen? 40

Und was passiert nach der Hochzeit ...? 41

Ich liebe dich – in anderen Sprachen 42

Hochzeitstage nicht vergessen

U3


Liebes Brautpaar,

Um Ihnen bei der Organisation behilflich zu sein, wurde

für Sie diese Broschüre entwickelt. Sie enthält Tipps

und Anregungen für Ihre Hochzeitsvorbereitungen. Sie

weist auf wichtige Details für die Planung, Vorbereitung

und Durchführung Ihres Hochzeitstages hin. Sie soll Ihnen

die Arbeit erleichtern, damit Sie sich auch schon

während der Vorbereitung auf Ihr Fest freuen können.

Sie haben sich entschlossen, sich das Jawort zu geben.

Mit großer Begeisterung schmieden Sie nun Pläne für

Ihre Hochzeit. Ich darf Ihnen zu dem Entschluss gratulieren,

dieses wichtige Ereignis hier bei uns in Wolfsburg

zu begehen.

Der Tag Ihrer Hochzeit soll für Sie ein Tag des Feierns

und der Freude werden. Doch bis es so weit ist, haben

Sie noch vieles zu bedenken und vorzubereiten. Viele

Fragen tauchen auf:

Was muss bis wann erledigt sein?

Was muss bei der Trauung beachtet werden?

Die kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des

Standesamtes beraten Sie gern über die verschiedenen

Möglichkeiten, sich hier in Wolfsburg trauen zu lassen.

Ganz gleich wie Sie sich entscheiden, ob klassisch in

einem der Trauzimmer in unseren Rathäusern in Wolfsburg,

Fallersleben oder Vorsfelde, stilvoll in der Gerichtslaube

des Wolfsburger Schlosses oder im Biedermeierzimmer

des Fallerslebener Schlosses oder romantisch

unter dem Sternenhimmel des Wolfsburger Planetariums,

wir bieten Ihnen den entsprechenden Rahmen für

den schönsten Tag in Ihrem Leben.

Im Namen der Stadt Wolfsburg wie auch persönlich

wünsche ich Ihnen bei den Vorbereitungen Ihrer Hochzeit

viel Freude, einen unvergesslichen Hochzeitstag

und für Ihre gemeinsame Zukunft alles erdenklich Gute.

Prof. Rolf Schnellecke

1


Liebe ist die stärkste

Macht der Welt,

und doch ist sie die demütigste,

die man sich vorstellen kann.

– Mahatma Gandhi –


Branchenregister

Liebe Leser! Hier finden Sie eine wertvolle Einkaufshilfe, einen

Querschnitt leistungsfähiger Betriebe aus Handel, Gewerbe

und Industrie, alphabetisch geordnet. Alle diese Betriebe haben

die kostenlose Verteilung Ihrer Broschüre ermöglicht.

Bäckerei 18, 35

Bistro 26

Blumen 12, 18, 32

Bräutigammoden

5, U3

Brautmake-up 38, 39

Brautmoden

2, 5, 15, 18, 31, U3

Festliche Mode

3, 15, 18, 31, U3

Flitterwochen 40

Floristik 12, 18, 32

Fotoatelier 34

Fotografen 2, 14, 34

Fotostudio 14

Friseur 39

Fußpflege 38

Gästezimmer 16

Gasthaus 16

Gaststätte 23

Haarentfernung 38

Hochzeitsfilmer 34

Hochzeitszimmer 16

Hotels 2,11, 16, 23, 36, 43

Kinderbetreuung 44

Konditorei 18, 35

Kosmetik 38

Maßanzüge 5

Mobile Discotheken 16

Reisebüro 40

Restaurants 2, 23, 26

Saalvermietungen 18, 26, 36, 43

Tanzschule 18, 43

Trauringe 29

Wellness 38


Das Standesamtsteam in Wolfsburg

Stadt Wolfsburg

Standesamt

Postfach 10 09 44

38409 Wolfsburg

Leiterin des Standesamtes: Edith Arndt

Ihre Ansprechpartner(innen) rund um die Eheschließung

Torsten Lampert 0 53 61/28 22 65

Zimmer A 2

E-Mail:

torsten.lampert@stadt.wolfsburg.de

Anette Börstler 0 53 61/28 20 74

Zimmer A 3

E-Mail:

anette.boerstler@stadt.wolfsburg.de

Edith Arndt 0 53 61/28 22 30

Zimmer A 4

E-Mail:

edith.arndt@stadt.wolfsburg.de

Ines Sturm 0 53 61/28 18 30

Zimmer A 17

E-Mail:

ines.sturm@stadt.wolfsburg.de

Sie erreichen uns im Rathaus A,

Porschestraße 49

im Erdgeschoss.

Sie finden uns im Internet unter:

www.wolfsburg.de/standesamt


Lass mich zu deinen Füßen liegen,

lass mich dich anschauen immerdar,

lass mich in den geliebten Zügen

mein Schicksal lesen mild und klar,

damit ich fühle, dass auf Erden

die Liebe noch zu finden ist,

damit ich fühle, dass die Liebe

um Liebe noch die Welt vergisst.

– Theodor Storm –


Heiraten in Wolfsburg

Sie suchen für Ihre standesamtliche Eheschließung ein

besonderes Ambiente?

Sie suchen ein Trauzimmer mit repräsentativem Flair?

Dann feiern Sie Ihre standesamtliche Hochzeit ganz einfach

bei uns!

Heißluftballon, Fallschirm und Unterwasserhochzeit

können wir Ihnen zwar nicht bieten, aber zum Beispiel

bieten Ihnen die beiden Trauzimmer im Schloss Wolfsburg

und im Schloss Fallersleben einen ausgesucht

schönen Rahmen für Ihre Eheschließung.

Ach übrigens: Sie können natürlich auch hier bei uns

in Wolfsburg heiraten, wenn Sie ganz

woanders wohnen.

Das Schloss Wolfsburg, erbaut im Stil der Weser-Renaissance,

lädt mit seiner großen Freitreppe und dem

angrenzenden Schlosspark mit Barockgarten zum

Fotografieren und Verweilen nach der Eheschließung

ein.

Während des Sommerhalbjahrs haben Sie hier freitags

in der Zeit von 9 Uhr bis einschließlich 12 Uhr Gelegenheit,

sich das Jawort zu geben, im Winterhalbjahr ist

dies alle 14 Tage freitags möglich.

Die historische Gerichtslaube bietet 25 Sitzplätze und

ist auch für größere Gesellschaften mit bis zu 80 Personen

geeignet.

Wie?

Ganz einfach: Melden Sie Ihre Eheschließung bei dem

für Ihren Wohnsitz zuständigen Standesamt

mit dem Hinweis an, dass Sie nicht

dort, sondern hier bei uns heiraten

möchten. Die Kollegin oder der Kollege

schickt uns dann Ihre Unterlagen zu und

Sie brauchen sich dann nur noch mit uns

wegen der genauen Absprachen in Verbindung

setzen.

Ein Tipp:

Ein frühzeitiges Telefonat mit uns gibt Ihnen

im Vorfeld die Möglichkeit, sich Ihren

Terminwunsch vormerken zu lassen.


Heiraten in Wolfsburg

Auch das „Biedermeier-Zimmer“ im Schloss Fallersleben

ist bei unseren Brautpaaren sehr beliebt. Ebenso

wie das Schloss Wolfsburg verfügt es über eine Freitreppe

und liegt inmitten des dortigen Stadtparks. Die in

unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Michaeliskirche,

der Schlossteich wie auch das historische Brauhaus

bieten wunderbare und abwechslungsreiche Motive für

Ihre ersten Hochzeitsfotos.

Ganzjährig können Sie hier alle 14 Tage freitags in der

Zeit von 10 Uhr bis einschließlich 12 Uhr heiraten. Darüber

hinaus ist dies auch einmal im Monat samstags

möglich, und zwar in der Zeit von 9 Uhr bis einschließlich

12 Uhr.

Das „Biedermeier-Zimmer“ im Schloss Fallersleben,

dem ehemaligen Witwensitz der Herzogin Clara, bietet

17 Sitzmöglichkeiten und ist für Brautgesellschaften mit

bis zu 30 Gästen geeignet.

Für eine Trauung in einem der beiden Schlösser ist eine

zusätzliche Nutzungspauschale zu entrichten. Die Gebühren

nach der Personenstandsverordnung bleiben

davon unberührt.

Schloss

Wolfsburg


Heiraten in Wolfsburg

Für Brautpaare, die einen besonderen Rahmen für ihre

Hochzeit suchen, bieten wir die Möglichkeit, ganz romantisch

im Planetarium unter dem Sternenhimmel die

Ehe zu schließen. Das Planetarium ist schön gelegen

am Fuße des Klieversberges und befindet sich gemeinsam

mit Theater, CongressPark und Kunstmuseum inmitten

der „Kulturmeile“ der Stadt. In Wolfsburgs „Tor

zu den Sternen“ können Sie sich auch mit einer größeren

Hochzeitsgesellschaft (bis zu 150 Personen) unter

funkelnden Sternen und mit romantischer Musik das

Jawort geben.

Für eine Trauung im Planetarium wird eine zusätzliche

Kostenpauschale in Höhe von 200 Euro erhoben.


Heiraten in Wolfsburg

Sollten Sie für Ihre Hochzeit hingegen einen klassischen

Raum bevorzugen, können wir Ihnen ebenfalls behilflich

sein. Die Trauzimmer im Rathaus Wolfsburg oder

in den Stadtteilen Fallersleben („Altes Amtsgericht“)

und Vorsfelde („Altes Fachwerk-Rathaus“) stehen Ihnen

dazu montags bis freitags zur Verfügung.

In den Monaten Mai bis September und im Dezember

besteht auch einmal im Monat die Möglichkeit, sich

samstags in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr im Trauzimmer

des Rathauses in Wolfsburg das Jawort zu geben.

Rathaus Wolfsburg, Trauzimmer

Verwaltungsstelle Fallersleben: „Altes Amtsgericht“

Verwaltungsstelle Vorsfelde: „Altes Fachwerk-Rathaus“


Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung der Eheschließung

Beim offiziellen Start ins Eheglück geht es leider nicht

ganz ohne Formalitäten. Aber keine Angst, es erwarten

Sie freundliche Standesbeamte, die Ihnen gerne helfen.

Anstelle des früheren Aufgebotes geht heute der Eheschließung

die Anmeldung voraus. Dabei werden die

Ehefähigkeit beider Verlobter geprüft und etwaige

Ehehindernisse ermittelt. Informieren Sie sich daher

rechtzeitig, welche Unterlagen Sie benötigen und gegebenenfalls

noch beschaffen müssen. Sobald diese vorliegen,

können Sie Ihre Eheschließung anmelden.

Zuständig für die Anmeldung ist das Standesamt, in

dessen Bezirk einer von Ihnen beiden wohnt. Bei mehreren

Wohnsitzen haben Sie die Wahlmöglichkeit. Wenn

Sie einen festen Heiratstermin für sich geplant haben,

sollten Sie sich rechtzeitig – frühestens ein halbes Jahr

vorher – anmelden. Dieses gilt insbesondere für die beliebten

Eheschließungsmonate im Mai und in den Sommermonaten.

Es ist aber selbstverständlich auch möglich,

kurzfristig in die Ehe zu starten.

Welche Unterlagen der Standesbeamte zur Prüfung Ihrer

Ehefähigkeit benötigt, hängt immer vom Einzelfall ab. Erkundigen

Sie sich daher persönlich beim Standesamt. Sie

erhalten dort eine schriftliche Übersicht der erforderlichen

Unterlagen. Es ist ratsam, für diese Beratung vorher telefonisch

einen Gesprächstermin zu vereinbaren, damit

Ihnen gegebenenfalls unnötige Wartezeit erspart bleibt.

Sind Sie beide deutsche Staatsangehörige, volljährig

und ledig, reichen normalerweise folgende Unterlagen

aus:

· Personalausweis oder Reisepass

· Aktuelle Aufenthaltsbescheinigung der Einwohnermeldebehörde.

Wohnen Sie in Wolfsburg, fertigen Ihnen

auch die Standesbeamten diese Bescheinigung aus,

sodass Sie einen Weg gespart haben.

· Beglaubigte Abschrift des Geburtsregisters bzw. Geburtsurkunde.

Diese erhalten Sie bei Ihrem Geburtsstandesamt.

Die Urkunden dürfen bei der Anmeldung

der Eheschließung nicht älter als sechs Monate sein.

Sind bereits gemeinsame Kinder vorhanden, benötigen

Sie die

· Geburtsurkunde des Kindes oder der Kinder, Vaterschaftsanerkennung

und gegebenenfalls Erklärung

über das gemeinsame Sorgerecht.

Bei bereits verheiratet gewesenen Partnern sind außerdem

vorzulegen:

· Nachweise über eingegangene und wieder aufgelöste

Vorehen (Heiratsurkunden, Scheidungsurteile, Sterbeurkunden).

10


Erforderliche Unterlagen

Bei ausländischer Staatsangehörigkeit eines Partners

sollten Sie sich unbedingt frühzeitig an ihr zuständiges

Standesamt wenden, um eine detaillierte schriftliche

Auskunft darüber zu erhalten, welches Land welche Urkunden

für seine Bürger bereithält. Denn: andere Länder,

andere Urkunden! Während man in Deutschland nur mit

aktuellen Geburtsurkunden arbeitet, gibt es anderswo

lediglich Geburtsbescheinigungen oder Auszüge aus

den Geburten- bzw. Matrikelbüchern. Asiatische Länder

zum Beispiel kennen nur Haus- oder auch Familienregister.

Eines gilt jedoch für jeden ausländischen Ehewilligen:

Die Ehefähigkeit (also das Nichtvorhandensein

11


Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung der Eheschließung

von Ehehindernissen) muss urkundlich nachgewiesen

sein. Viele Länder erteilen hierzu Ehefähigkeitszeugnisse,

die mehrsprachig ausgestellt werden und hier

bei uns aufgrund internationaler Vereinbarungen ohne

Probleme anerkannt werden. Andere Länder geben Familienstands-

bzw. Ledigkeitsbescheinigungen heraus.

Bei sämtlichen ausländischen Urkunden ist jedoch zu

JA

ich will!

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www.klarhoefer.de

Tel. 05361-14180

Lessingstraße 68-70

38440 Wolfsburg

beachten, dass diese hierzulande nur eine begrenzte

Gültigkeitsdauer haben, sodass es sich kaum lohnt,

schon weit im Vorfeld diese aus seiner Heimat zu besorgen.

Deshalb nochmals unser Vorschlag: Melden Sie

sich rechtzeitig bei uns! Nur wir können Ihnen verlässlich

sagen, ob die Ihnen bereits vorliegenden Urkunden

die richtigen sind, wie Ihr persönlicher Zeitablauf bis zur

Eheschließung aussieht und welche „bürokratischen“

Hürden mit unserer Hilfe zu nehmen sind. Bitte vereinbaren

Sie für diese Beratungen unbedingt vorher telefonisch

einen Gesprächstermin.

Seit dem 1. August 2001 ist es auch gleichgeschlechtlichen

Paaren möglich, vor dem Standesamt den sogenannten

„Bund fürs Leben“ zu schließen. Nach einer

Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes ist

das Lebenspartnerschaftsgesetz nunmehr gültig und

für die Begründung der Lebenspartnerschaften sind in

Niedersachsen die Standesämter des jeweiligen Wohnsitzes

zuständig.

Überlegen Sie sich vor der Anmeldung der Eheschließung

bzw. vor Anmeldung der Lebenspartnerschaft,

welchen Namen Sie später führen möchten. Über die

Möglichkeiten der Namensführung kann Ihnen das

Standesamt genau Auskunft geben.

Nach deutschem Namensrecht können sich die Ehepartner

oder die Partner einer Lebensgemeinschaft für

12


Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung der Eheschließung

einen gemeinsamen Familiennamen entscheiden, entweder

für den Geburtsnamen des Mannes oder für den

Geburtsnamen der Frau. Derjenige, dessen Name nicht

Familienname geworden ist, kann sich zusätzlich für

einen Doppelnamen entscheiden. Seit dem 12. Februar

2005 gibt es außerdem auch die Möglichkeit, einen

in einer Vorehe erworbenen Familiennamen zum neuen

gemeinsamen Familiennamen zu erklären.

Es besteht aber grundsätzlich keine Pflicht, einen gemeinsamen

Namen anzunehmen. So kann jeder Partner seinen

Familiennamen beibehalten und dann, eventuell auch später,

erst einen gemeinsamen Familiennamen bestimmen.

Übrigens, seit 1. Juli 1998 sind keine Trauzeugen mehr

erforderlich. Auf Wunsch können aber immer noch ein

bzw. zwei Trauzeugen benannt werden.

13


Es gibt Tage, die stellen

einfach alles auf den Kopf.

Der Hochzeitsplaner

Eines ist sicher: Sie können gar nicht früh genug mit den

Vorbereitungen beginnen.

Dass es am Ende möglicherweise trotzdem hektisch

wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber ein bisschen

Spannung und Aufregung gehören doch dazu,

oder?

einfach schön

Um den großen Tag Ihres Lebens so schön wie möglich

zu gestalten, möchten wir Sie daher bei Ihren Planungen

unterstützen. Und: Je ausgefallener Ihre Wünsche sind,

desto dringender empfiehlt es sich, frühzeitig alles Notwendige

in die Wege zu leiten.

Sechs Monate vor der Hochzeit

– Stimmen Sie einen Termin mit beiden Familien und

Ihren wichtigsten Freunden ab, um den Rahmen Ihrer

Hochzeit abzustecken.

– Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Standesamt

und fragen Sie nach den erforderlichen Unterlagen.

– Wählen Sie Ihre Kirche aus und vereinbaren Sie einen

Termin mit dem zuständigen Pfarrer oder Priester.

– Erstellen Sie eine Gästeliste und einen Kostenplan und

besprechen Sie dieses in der engeren Familie. Falls

erforderlich, die Kosten aufteilen oder für die nötige

Finanzierung sorgen („Sponsored by Oma“).

– Bestimmen Sie Ihre Trauzeugen (Achtung: Dieses

ist nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Sie können

auch ohne ...).

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15


16

Damit Ihr schönster Tag

unvergesslich wird.


Der Hochzeitsplaner

– Besichtigen Sie verschiedene Räumlichkeiten für

Ihre Hochzeitsfeier und lassen Sie sich Angebote machen.

– Begeben Sie sich auf die Suche nach der passenden

Brautkleidung.

– Planen Sie Ihre Hochzeitsreise und lassen Sie sich

hierzu beraten.

– Klären Sie Ihren Urlaub beim Arbeitgeber.

–Klären Sie die Notwendigkeiten des Schließens eines

Ehevertrages und suchen Sie hierzu einen fachkundigen

Juristen auf (Regelung des Güterstandes).

– Buchen Sie einen Fotografen oder Videografen und einen

Discjockey oder Vergleichbares für Ihre(n) große(n)

Tag(e).

Vier Monate vor der Hochzeit

– Spätestens jetzt einen Termin für die standesamtliche

und kirchliche Trauung festlegen.

– Erstellen Sie eine Wunschliste der Hochzeitsgeschenke,

in größeren Kauf- oder Einrichtungshäusern kann man

hierfür extra Geschenklisten oder einen Geschenketisch

anfertigen bzw. dort auslegen lassen.

– Buchen Sie die Räumlichkeiten für Ihre Hochzeitsfeier.

– Buchen Sie einen Kurs in der Tanzschule für den Eröffnungstanz.

– Buchen Sie Ihre Hochzeitsreise.

– Prüfen Sie Ihre Papiere (z. B. Reisepass) auf Ihre Gültigkeit.

– Kaufen Sie Ihre Brautkleidung.

– Brautjungfern und Blumenkinder wählen.

– Lassen Sie Einladungs- und Danksagungskarten drucken

(vorsichtshalber ein paar mehr in Reserve!).

– Reservieren Sie gegebenenfalls ein Hotelzimmer für

die Hochzeitsnacht.

Zwei Monate vor der Hochzeit

– Legen Sie den Ablauf Ihrer Hochzeitsfeier endgültig fest

(Speisen- und Getränkefolge, Blumenschmuck, Reden etc.).

– Sorgen Sie für Übernachtungsmöglichkeiten der auswärtigen

Gäste.

– Verschicken Sie die Einladungskarten (Termin für Zuund

Absagen setzen).

– Stimmen Sie einzelne Details der Trauung nochmals

mit dem Pfarrer oder Priester ab.

– Wählen Sie Ihre Trauringe aus und lassen Sie sie gegebenenfalls

gravieren.

– Planen Sie Ihren Polterabend und laden Sie Verwandte

und Freunde dazu ein.

Achtung: Musik und das weitere Ambiente dazu nicht

vergessen!!!

17


Wichtige Adressen

Schöner wohnen mit

BALTIN-Floristik

Inh. Christina Hempel

18

● Fleurop

● Brautschmuck

● Dekoration

● Topfpflanzen

Mörser Straße 29

38442 Wolfsburg-Ehmen

Telefon 0 53 62 / 45 77

Telefax 0 53 62 / 6 55 61

● Schnittblumen

● Trauerbinderei


Der Hochzeitsplaner

Einen Monat vor der Hochzeit

– Überprüfen Sie die Gästeliste.

– Arbeiten Sie eine „Tischrede“ für den großen Tag aus.

– Klären Sie die Fahrgelegenheiten Ihrer Gäste am Hochzeitstag

und versuchen Sie, Mitfahrgelegenheiten zu

organisieren.

– Vereinbaren Sie einen Friseurtermin.

Der Bräutigam sucht einen Floristen auf und bestellt

den Brautstrauß.

Zwei Wochen vor der Hochzeit

– Probieren Sie Ihre Hochzeitskleidung nochmals an.

– Laufen Sie Ihre Brautschuhe ein.

– Geben Sie gegebenenfalls eine Hochzeitsanzeige

auf.

– Sprechen Sie mit dem Restaurant nochmals das

Hochzeitsmenü durch und legen Sie die Tischordnung

fest.

– Gästebuch kaufen, damit sich am Hochzeitstag ein

jeder dort eintragen kann.

Eine Woche vor der Hochzeit

– Trauringe abholen.

– Friseurtermin wahrnehmen.

– Generalproben durchführen.

– So oft wie möglich früh schlafen gehen und nur nicht

mehr krank werden!!!

Am Hochzeitstag

– Holen Sie den Brautstrauß ab.

– Nehmen Sie die Tischrede mit.

– Vergessen Sie Papiere und Trauringe nicht.

– Denken Sie an eine Liste, in der alle Geschenke und

die Schenkenden vermerkt werden können (das müssen

Sie aber nicht selbst machen!).

Nach der Hochzeit

– Fotoabzüge begutachten.

– Danksagungskarten verschicken, gegebenenfalls Fotos

beifügen.

– Adrenalinspiegel wieder auf das normale Maß zurückfahren!

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Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche gehören zu einer Hochzeit wie der

Schleier zur Braut. Hochzeitsbräuche hat es immer

schon gegeben. Manche davon kennt man, doch ohne

genau ihre Bedeutung zu wissen. Manche Bräuche sind

auch in Vergessenheit geraten.

Der Brautraub

Im alten Rom und bei den Griechen, aber auch noch

später bei unseren Vorfahren war es üblich, dass die Familien

die Hochzeit vereinbarten. In manchen Kulturen

ist das auch heute noch der Fall. Viele wussten sich

deshalb nicht anders zu helfen, als die auserwählte Frau

aus ihrer Familie zu rauben und die Eltern zu erpressen,

dass sie ihre Einwilligung zur Hochzeit gaben.

Bei Hochzeitsfeiern heutzutage soll die Brautentführung

für Stimmung sorgen. Dort wird reichlich gebechert. Der

Bräutigam muss sich auf die Suche nach seiner Frau

machen. Wenn er sie gefunden hat, überreicht er ihr ihren

Brautstrauß. Oft wird noch zusammen gesungen.

Nachdem der Bräutigam die Zeche bezahlt hat, begleiten

die Gäste das Brautpaar zurück ins Lokal.

Im Lokal muss der Bräutigam dann erst mit umgehängten

Flaschen und hochgekrempelter Hose mit

einem Besen tanzen. Lassen sich alle Beteiligten auf

diesen Spaß ein und ufert dieser auch zeitlich nicht aus,

kann dieser Brauch ein Stimmungsloch am Nachmittag

oder Abend stopfen. Wird die Braut jedoch an einen Ort

entführt, wo sie nicht gefunden wird, kann diese Einlage

auch die ganze Stimmung verderben.

Das Reisstreuen

Das Reisstreuen wird wohl jeder kennen. Nach der

Hochzeit werfen die anwesenden Gäste Reis über das

Brautpaar. Es soll diesem Glück bringen und eine kinderreiche

Zukunft.

Der Geldregen

In manchen Orten ist es üblich, dass das Brautpaar nach

der in der Regel kirchlichen Hochzeit Münzen bereithält.

Oft wird ein Seil vor das Kirchenportal gespannt, das

das Brautpaar am Weitergehen hindert. Mit einer kleinen

Geldsumme kauft sich der Bräutigam von seinen

Junggesellensünden frei. Mancherorts ist es Brauch,

dass das Brautpaar Münzen wirft.

Es muss eine gerade Anzahl sein, denn nur diese zieht

Reichtum nach sich. Es ist auch wichtig, sie mit der

rechten Hand zu werfen, damit Braut und Bräutigam

rechte Nachbarn werden.

20


Hochzeitsbräuche

Die Requisiten

Das Glück verlangt, dass die Braut auf viele Details

achtet. Sie braucht als persönliche Ausstattung an ihrem

Hochzeitstag etwas Altes, zum Beispiel ein altes

Taschentuch, etwas Neues, zum Beispiel ein neues

Schmuckstück, etwas Geliehenes, zum Beispiel den

Unterrock, und etwas Blaues, zum Beispiel ein himmelblaues

Strumpfband.

„Das Alte steht für das vergangene Leben der Braut,

das Neue für den Status als Ehefrau, das Geliehene

für Freundschaft und das Blaue für die Treue“, schreibt

Konrad Berg.

Die Strumpfbandversteigerung

Der Brautstrauß

Der Brautstrauß ist ebenfalls ein wichtiges Requisit. Blumen

gehören zu jedem Fest. Sie drücken die Festlichkeit

aus. Zum einen ist es ein schönes Bild, eine Braut in

schönem Gewand mit frischen Blumen zu sehen. Zum

anderen hat der Brautstrauß auch eine andere Aufgabe.

Am Ende der Hochzeitsfeier dreht sich die Braut mit

dem Rücken zu allen ledigen Frauen. Dann wirft sie den

Strauß über ihren Kopf den Frauen zu. Diejenige, die

den Strauß fängt, wird die nächste Braut sein.

Der Brautschuh

Mit dem Brautschuh hat es eine andere Bewandtnis.

Während der Hochzeitsfeier wird der Braut der Schuh

Ein blaues Strumpfband zu tragen, hat noch einen weiteren

Sinn. Im Laufe der Hochzeitsfeier wird dieses

versteigert. Männer und Frauen bieten gegeneinander.

Wenn die Männer bieten, hebt die Braut ihr Kleid ein

Stück höher, wenn die Frauen bieten, lässt sie es wieder

ein Stück sinken.

Wer das Strumpfband zuerst sieht, hat es ersteigert.

Mitunter kommt dabei eine ganz beträchtliche Summe

Geld zusammen, die dem Brautpaar für die Flitterwochen

übergeben wird.

21


Hochzeitsbräuche

ausgezogen und mit Blumen aufgefüllt. Daneben wird

ein Glas Wein gestellt, das vom Brautpaar gemeinsam

getrunken werden muss. Die Wirkung dieser Zeremonie

kann nicht überprüft werden, aber sie soll dem Brautpaar

ein langes, gesundes Leben schenken.

Ebenso verlangt es die Tradition, dass die Braut ihre

Schuhe mit Pfennigen bezahlt, in der heutigen Zeit sollten

es eher Cent sein. Sie demonstriert damit ihre Sparsamkeit.

Rosmarin, Myrte und Efeu

Rosmarin wird auch als Ewigkeitskraut bezeichnet.

Wenn sich das Brautpaar gegenseitig einen Rosmarinzweig

schenkt, bedeutet dies, dass es bis in alle Ewigkeit

zusammengehören will.

In Bayern nähten die Bräute heimlich einen Rosmarinzweig

in den Brustlatz ihres Bräutigams, damit dieser nicht mehr

von ihr lassen konnte. Rosmarin war also ein Symbol für

die Liebe und Fruchtbarkeit. Die Myrte war ein Symbol

der Jungfräulichkeit. Sie wurde schon im Altertum bei den

verschiedensten kultischen Handlungen eingesetzt.

In kälteren Gegenden wurde die Myrte in Blumentöpfen

gezüchtet. Der Efeu ist ebenfalls ein Sinnbild für die immerwährende

Liebe.

22


Hochzeitsbräuche

Rosmarin, Myrte und Efeu wurden für den Brautschmuck,

im Brautstrauß oder im Haar und für den

Tischschmuck verwendet. Auch heute noch erhalten

die Hochzeitsgäste ein Myrtensträußchen an die linke

Brust geheftet.

Über die Schwelle tragen

Auch Rot war einmal die vorherrschende Farbe. Rot galt

und gilt auch heute noch als die Farbe der Liebe. In Bulgarien

ist auch bis heute Rot die vorherrschende Hochzeitsfarbe.

Die Frau trägt ein rotes Brautkleid und rote

Schuhe. Es wird eine rote Hochzeitsfahne geschwenkt

und der Raum für die Feier wird mit roten Girlanden geschmückt.

Auch folgender Brauch sollte dazu dienen, die bösen

Geister abzuschütteln. Beim ersten Betreten der neuen

gemeinsamen Wohnung musste der Bräutigam die

Braut über die Schwelle tragen, damit die bösen Geister,

die die Braut verfolgen, hinter ihnen gelassen werden.

Denselben Zweck erfüllt auch ein Sprung der Braut über

die Schwelle. Dieser Brauch hat sich bis heute gehalten,

obwohl die meisten Paare schon vor der Ehe zusammenleben.

Das Hochzeitskleid

Heute ist das weiße Hochzeitskleid noch immer ganz in

Mode. Die Farbe Weiß symbolisiert die Reinheit der Braut.

Der weiße Schleier weist auf ihre Jungfernschaft hin. Weiß

war nicht schon immer die Hochzeitsfarbe. In Bayern und

auch in anderen Gegenden galt Schwarz als die festliche

Farbe. Die Braut war also in Schwarz gekleidet.

23


Eheliches Güterrecht

Wenn es Ihnen auch schwerfällt, gerade im Trubel der

Hochzeitsvorbereitungen daran zu denken: ein Ehevertrag

und eine entsprechende anwaltliche Beratung können

viele Unklarheiten beseitigen und unangenehmen

Überraschungen vorbeugen. Wir geben Ihnen für alle

Fälle nachfolgend einen kleinen Überblick über die

rechtlichen Möglichkeiten zur Regelung Ihres Vermögens

anlässlich Ihrer Eheschließung:

Das Bürgerliche Gesetzbuch kennt drei Formen des

ehelichen Güterrechts:

1. den gesetzlichen Güterstand

der Zugewinngemeinschaft,

2. die Gütertrennung und

3. die Gütergemeinschaft.

Die Ehegatten leben im gesetzlichen Güterstand der

Zugewinngemeinschaft, wenn sie nicht durch Ehevertrag

Gütertrennung oder Gütergemeinschaft vereinbart

haben.

Das Wesen der Zugewinngemeinschaft liegt darin, dass

das Vermögen des Mannes und das Vermögen der Frau

nicht zu einem gemeinsamen Vermögen der Ehegatten

verbunden werden. Jeder Ehegatte bleibt also Eigentümer

der Vermögenswerte, die bei der Eheschließung

bereits vorhanden sind und die er gewissermaßen in die

Ehe mitbringt. Auch Vermögen, das ein Ehegatte nach

der Eheschließung erwirbt, gehört ihm allein, sofern

nicht der Sonderfall des gemeinsamen Erwerbs vorliegt.

Demzufolge kann auch jeder Ehegatte über die ihm gehörenden

Vermögensgegenstände grundsätzlich allein

verfügen.

Der Zustimmung seines Ehepartners bedarf er ausnahmsweise

allerdings dann, wenn er Rechtsgeschäfte

(Verpflichtungen oder Verfügungen) über sein gesamtes

24


Eheliches Güterrecht

Vermögen oder einzelne Gegenstände des ehelichen

Haushalts vornehmen möchte. Für eigene Schulden

haftet der andere Ehepartner nur in Ausnahmefällen.

Die Zugewinngemeinschaft wird einerseits durch den

Tod eines Ehepartners beendet, andererseits beispielsweise

aber auch durch Scheidung, Aufhebung der Ehe

oder vertragliche Vereinbarung eines anderen Güterstandes

(Gütertrennung, Gütergemeinschaft).

Bei Beendigung der Zugewinngemeinschaft wird der in

der Ehe erzielte Zugewinn ausgeglichen. Zugewinn ist

der Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten

das Anfangsvermögen übersteigt. Wird die Zugewinngemeinschaft

durch den Tod eines Ehegatten beendet,

so wird der Zugewinnausgleich dadurch herbeigeführt,

dass sich der gesetzliche Erbteil des überlebenden

Ehegatten um ein Viertel der Erbschaft erhöht. Endet die

Zugewinngemeinschaft auf andere Weise, etwa durch

Scheidung, so wird der Zugewinn dadurch ausgeglichen,

dass dem Ehegatten, der keinen oder nur einen geringeren

Zugewinn erzielt hat, eine schuldrechtliche Ausgleichsforderung

in Höhe der Hälfte des Überschusses

des anderen Ehegatten zusteht. Nicht ausgleichspflichtig

ist dabei das Vermögen, das ein Ehepartner während

der Ehe durch Schenkung oder Erbschaft erhalten hat.

Die Gütertrennung ist ein Güterstand, bei dem keine

güterrechtlichen Bindungen der Ehegatten bestehen.

Erforderlich ist ein von einem Notar zu beurkundender

Ehevertrag. Das Vermögen beider Ehegatten bleibt

rechtlich getrennt. Jeder Ehegatte verwaltet sein Vermögen

selbst und unterliegt keinen Beschränkungen.

Anders als bei der Zugewinngemeinschaft kann jeder

Ehegatte daher auch ohne Zustimmung des anderen

Ehegatten Rechtsgeschäfte über sein gesamtes Vermögen

oder ihm gehörende Hausratsgegenstände tätigen.

Ein Zugewinnausgleich entfällt. Lediglich der gesetzliche

Anspruch auf Unterhalt bleibt bestehen, sofern dieser

im Ehevertrag nicht rechtswirksam ausgeschlossen ist.

Die Gütergemeinschaft, die ebenfalls einen von einem

Notar zu beurkundenden Ehevertrag erfordert, zeichnet

sich dadurch aus, dass das Vermögen des Mannes und

das Vermögen der Frau mit Abschluss des Ehevertrags

gemeinschaftliches Vermögen (Gesamtgut) beider Ehegatten

werden. Zum Gesamtgut gehört auch, was der

Ehemann oder die Ehefrau während der Gütergemeinschaft

erwirbt. Vom Gesamtgut ausgenommen sind das

Sondergut und das Vorbehaltsgut eines jeden Ehegatten.

Vertragliche Regelungen werden gemacht, damit sich

die Partner gut vertragen. Auch wenn Sie anlässlich

Ihrer Hochzeit nicht daran denken, wird es doch in Ihrer

Ehe Situationen geben, in denen das Sichvertragen

schwer fällt. In diesen Fällen finden Sie – kostenfrei – in

den Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen der

beiden Kirchen kompetente Ansprechpartner.

25


Romantik pur

Man traut sich wieder, und das richtig: mit Kutsche und

Zylinder, mit Schleifen und Schleiern, mit Ringen und

Herzklopfen, Freudentränen und Jubelrufen.

Hochzeit machen hat Konjunktur, und bei den neuen

Jasagern stehen Tradition und Romantik wieder hoch

im Kurs. Polterabend, Brautentführung, Strumpfbandwerfen

und Blümchen streuende Kinder erleben eine

Renaissance – viele Bräute wünschen sich ein Fest wie

das ihrer Großeltern, am liebsten noch schöner, größer

und pompöser – romantisch und perfekt!

Das kostet vor allem Zeit, denn rauschende Ballnacht

oder Bauernhochzeit, Champagnergelage oder Festessen

wollen schließlich organisiert sein, von den anschließenden

Flitterwochen ganz zu schweigen.

Paare, die weder Zeit noch Muße haben, ihre Traumhochzeit

von eigener Hand zu planen, sind bei Hochzeitsorganisatoren

gut aufgehoben. Diese passen nicht

nur auf, dass alles wie am Schnürchen läuft, sie lösen

auch kapriziöse Wünsche wie das Jawort im Heißluftballon,

mit dem Fallschirm in der Luft oder – wenigstens

nickend – unter Wasser.

Natürlich versuchen viele Brautpaare, „das“ schönste

aller Standesämter für die Trauung zu finden, und das

„schönste“ aller Gotteshäuser für die kirchliche Zeremonie.

Bei begehrten Kirchen sind Wartezeiten weiterhin die

Regel, speziell im Mai, dem noch immer beliebtesten

Monat für das Hochzeitsfest.

Die Standesämter gehen aber inzwischen mit der Zeit

und kommen den Brautpaaren häufig auch räumlich

entgegen – es muss nicht mehr zwingend auf dem

Standesamt getraut werden.

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Die kirchliche Trauung

Zur Hochzeit in Ihrer Liebesgeschichte entscheiden sich

viele Paare für eine kirchliche Trauung. Sie spüren, dass

sie es allein, nur auf sich und die eigenen Kräfte gestellt,

wohl kaum schaffen werden. Gott kommt hier den

Menschen entgegen, die den Wunsch spüren, er möge

sie mit seinem Segen begleiten und ihrer Ehe Schutz

bieten.

In der kirchlichen Trauung findet

dieser Wunsch der Paare Ausdruck

in dem Versprechen, einander

die Treue zu halten „in guten

und in schlechten Tagen“. Dieses

Versprechen – vor Gott und den

anderen – ist entschiedener, ist

verbindlicher, bindet fester. Deswegen

hat eine kirchliche Eheschließung

für viele Brautpaare einen

höheren Stellenwert als die standesamtliche.

In der Kirche können

sie Hochzeit feiern – das Fest der

Feste. Festlichkeit und Festigkeit

sind nicht nur vom Wortklang her

miteinander verwandt, sie stehen

auch in Wechselbeziehung zueinander.

Wo zwei Menschen sich

endgültig aneinander festmachen,

da wollen sie dieses Ereignis auch

festlich begehen.

Gottes Segen für die Ehe

Das deutsche Wort „segnen“ leitet sich vom lateinischen

Wort „benedicere“ ab. Wörtlich bedeutet es „gut sprechen“.

Segen Gottes meint: Gott sagt sich dem Menschen

gut zu. Er will ihm wohlwollend und gut meinend

zur Seite stehen. Brautpaare, die den Segen Gottes für

ihre Ehe erbitten, dürfen in der guten

Gewissheit leben, dass Gott mit ihnen

ist und ihren gemeinsamen Lebensweg

wohlwollend begleitet. Die kirchliche

Trauung versteht sich nicht als einmaliges

Geschehen, sie hat die gesamte

Geschichte der Ehe im Blick. Hier zeigt

sich auch das kirchliche Verständnis

eines Sakramentes. Sakramente stehen

zwar an ganz bestimmten Knotenpunkten

unseres Lebens, aber sie

wollen über diesen Zeitpunkt hinweg

das ganze Leben mitprägen und mittragen,

also zeitlebens wirksam sein.

Was sich das Brautpaar an Liebe und

Treue „vor Gottes Angesicht“ verspricht,

das will in der Ehe gelebt und

immer wieder verwirklicht werden: in

Glück und Leid, in Streit und Versöhnung,

in Hoffnung und Enttäuschung,

in Höhen und Tiefen.

28


Ringe – Symbol der Zusammengehörigkeit und Liebe

Es gibt Ringe mit den teuersten Steinen, Ringe, die ein

kleines Vermögen kosten, und doch hat der schlichte

Ehering eine tiefere Bedeutung als alle anderen (gleichwohl

gibt es heute auch Eheringe mit einem kleinen Diamanten).

Was gerade in Mode ist, sieht man am besten

in den Schaufenstern und Auslagen der Juweliere.

Die Wahl des „rechten“ Ringes ist nicht einfach, gibt es

doch Ringe aus Gelb-, Weiß-, Rotgold oder auch aus

dem besonders wertvollen und teuren Platin. Die Farbe,

Form und Breite sind Geschmacksache, die Legierung

ist es nicht. Da nämlich Gold ein sehr weiches Metall ist,

kann man es nicht unlegiert, das heißt ungemischt, mit

anderen Metallen verarbeiten.

Bei Ringen bestünde sonst die ständige Gefahr, dass

sie sich verbiegen. Die meisten Juweliere schlagen den

Feingehalt als „Punze“ innen in den Ring ein. Äußerlich

kann sicherlich nur ein Fachmann beurteilen, ob es sich

um einen teuren Ring aus 900/er Gold handelt oder einen

sehr viel billigeren aus 333/er. Denn natürlich ist der

Preis umso höher, je mehr Gold in der Legierung enthalten

ist.

Die Behauptung, dass ein niedrigerer Feingehalt die

Haltbarkeit erhöhen würde, ist eher als eine Schutzbehauptung

anzusehen. Moderne Goldlegierungen sind

auch bei hohem Feingehalt äußert hart und strapazierfähig.

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Hochzeitsoutfit

Ihre Hochzeit beginnt beim Standesamt und nicht immer

folgt eine kirchliche Trauung. Somit wird dieser Ort der

Ausgangspunkt Ihrer ersten Überlegungen sein. Erlaubt

ist, was Ihnen gefällt. Sie wählen und tragen deshalb das,

was zu Ihnen passt und worin Sie sich wohlfühlen. Auf

dem Weg ins Standesamt tragen viele Bräute ein Kleid,

Kostüm oder einen Hosenanzug. Der Bräutigam entscheidet

sich für einen Anzug oder eine Kombination.

Ein Traum wird jedoch auch heute noch sehr gern geträumt:

der Traum von einer weißen Hochzeit. Viele

Frauen möchten nach wie vor in einem langen weißen

Kleid mit Schleier heiraten.

Bei den meisten Brautkleidern hat sich im Laufe der Jahre

nicht viel geändert. Die Kleider aus Tüll, Spitze, Batist

oder Organza sind immer noch da. Alle Wünsche – vom

tiefen Dekolleté, vom Hochgeschlossenen oder als Korsage,

vom hochgerafften Rock oder der langen Schleppe

– stehen Ihnen offen. Brautausstatter und auch viele

Warenhäuser, die über einen speziellen Hochzeitsservice

verfügen, bieten Ihnen eine Vielfalt von Modellen und

auch die ergänzenden Accessoires (Schleier, Blütenkranz,

Stirnband, Diadem oder Hut) an. Schon unsere Großmütter

trugen zu ihrer Hochzeit immer etwas „Neues“, etwas

„Altes“, etwas „Geborgtes“ und etwas „Blaues“.

Für den Gang zum Traualtar können Sie als Bräutigam

zwischen den absoluten Klassikern Frack und Cut, aber

30


Hochzeitsoutfit

auch einem Smoking oder Abendsakko entscheiden.

Sie sind bei einem Herrenausstatter gut beraten.

Selbstverständlich können Sie auch wie Ihre Braut in

einem entsprechenden Warenhaus aus einem großen

Sortiment Ihre Kleidung und Accessoires wie Weste,

Schleife oder Krawatte auswählen. Eine weitere Möglichkeit

für Sie beide bietet sich, wenn Sie sich ein

einmaliges Hochzeitskleid und Anzug für diesen besonderen

Anlass schneidern lassen. Zu Ihrem Hochzeitsoutfit

gehören natürlich auch die entsprechenden

Schuhe. Hierbei sollten Sie auf alle Fälle neben dem gewünschten

Farbton, Material und Absatzhöhe auch an

die Bequemlichkeit denken. Es wird ein langer Tag, und

nichts ist quälender für das Brautpaar, diesen doch so

wichtigen Tag mit zu engen Schuhen zu verbringen. Am

besten tragen Sie die ausgewählten Schuhe zu Hause

schon einmal ein. So merken Sie auch, ob die Schuhe

vielleicht zu glatt sind (denken Sie an die Rutsch gefahr

auf Kirchentreppen und glattem Parkett) und können so

die Sohlen mit feinem Schmirgelpapier aufrauen.

Die Frage „Was ziehe ich an?“ wird aber nicht nur Sie

beschäftigen, sondern auch Ihre Hochzeitsgäste.

Was diese anziehen, richtet sich ganz nach dem Rahmen Ihrer

Hochzeitsfeier. Allerdings sind Kleidervorschriften heute

überholt, aber eine einzige Regel hat immer noch Gültigkeit:

Die Farbe Weiß ist das alleinige Vorrecht der Braut.

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Blütenträume

Rosen, Tulpen, Nelken – Blumen spielen von Anfang an

in der Liebe eine ganz besondere Rolle. Ob’s das erste

Rendezvous ist, der Antrittsbesuch bei den künftigen

Schwiegereltern, ein Strauß zur Versöhnung oder einfach

mal so – man(n) sagt es gern mit Blumen.

Erst recht am Tag der Hochzeit – Blumen, wohin das

Auge schaut. Auto oder Kutsche werden geschmückt,

zum Beispiel mit immergrünem Buchsbaum in Kombination

mit weißen oder bunten Blüten.

Ideal für die Hochzeitstafel: kleine, verschiedene Blümchen,

bunt über das Tischtuch gestreut, oder – etwas

edler – weiße Lilien, elegant arrangiert.

Eine Braut im weißen Hochzeitskleid kann noch so

hübsch sein – ohne Brautstrauß fehlt etwas: Farbe. Zu

Weiß passt natürlich alles; wenn das Brautkleid allerdings

nicht weiß ist oder nicht ausschließlich weiß, sollte

der Brautstrauß schon sehr mit Bedacht ausgesucht

werden. Am besten, Sie lassen sich von einer guten

Floristin oder einem guten Floristen professionell beraten.

Doch sollte der Strauß nicht zu groß sein: Die Braut

muss ihn tragen und eine zukünftige Braut am späten

Abend noch fangen können.

Ob der Bräutigam sich einen kleinen Ministrauß ans

Revers heftet oder nicht, bleibt ihm überlassen. Jeder

nach seinem Geschmack. Apropos Geschmack: Haben

Sie schon einmal süße Blüten gekostet?

Stiefmütterchen-, Sonnenblumen- oder auch Rosenblüten-Blätter

werden mit einer Eiweiß-Zucker-Mischung

bestrichen und zwei Tage lang getrocknet. Mit einem

Klecks Sahne befestigt, sind sie das i-Tüpfelchen auf

Ihrer Hochzeitstorte.

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Tipps rund ums Hochzeitsauto

Damit am Hochzeitstag nichts schiefgeht, sollten Sie

vorab den gesamten Ablauf der Zeremonie genau mit

dem Autoverleih besprechen. Eine große Hilfe für alle

Beteiligten ist auch ein schriftlich fixierter Zeitplan. Beachten

Sie bei einer Aufstellung, dass das Fahrzeug

immer eine Viertelstunde früher als benötigt bestellt

werden sollte, und planen Sie auch die vorgeschriebene

Höchstgeschwindigkeit von blumengeschmückten

Fahrzeugen (40 km/h) mit ein. Kutschen fahren übrigens

höchstens 15 bis 20 km/h.

Ob Cadillac, Rolls-Royce oder weiße Hochzeitskutsche,

buchen Sie Ihr Transportmittel mindestens drei Monate

vor dem großen Tag – vor allem wenn die Hochzeit in

einem der beliebten Sommermonate stattfinden soll.

Je eher Sie buchen, umso besser stehen die Chancen,

dass Ihr Traumgefährt zum Hochzeitstermin auch wirklich

noch erhältlich ist.

Erkundigen Sie sich vor der Buchung danach, was genau

im Preis enthalten ist. So kann zum Beispiel die

Entfernung zum Standesamt Auswirkungen auf den

Stundenpreis haben. Tagespauschalen sind oftmals individuell

verhandelbar. Die meisten Firmen sorgen für

das Schmücken des Fahrzeugs; sprechen Sie besondere

Dekorationswünsche also rechtzeitig mit der Autovermietung

ab.

Die Fahrt in einer geräumigen klassischen Limousine

zum Traualtar ist nicht nur Luxus, sondern erleichtert

der Braut auch das Ein- und Aussteigen im voluminösen

langen Kleid.

Lassen Sie also auch das Raumangebot bei der Wahl

des Fahrzeugs mitentscheiden. Ein Gefühl dafür erhalten

Sie zum Beispiel durch eine Sitzprobe und das kurze

Üben des Ein- und Aussteigens beim Besuch Ihres

Autoverleihs.

33


Den schönsten Moment für immer bewahrt




Irgendwann werden Ihre Kinder Sie einmal fragen:

„Mami, Papi, zeigt uns doch mal, wie ihr geheiratet

habt“. Welche Enttäuschung, wenn Sie dann ein paar

Fotos hervorkramen, die Tante Gisela oder Onkel Rainer

gemacht hat. Fotos, von denen sich – erst als es zu

spät war – herausstellte, dass sie teils unscharf und teils

verwackelt waren.

Da kann es dann schon passieren, dass die schönsten

Augenblicke der Eheschließungszeremonie und der anschließenden

Hochzeitsfeier bildlich gesehen schlichtweg

verloren sind.

Pech gehabt, denn die Hochzeit lässt sich weder nachstellen

noch wiederholen. Nur der Ärger, dass man keine

schönen, vorzeigbaren Fotos hat, der bleibt.

Auch wenn der eine oder andere Hochzeitsgast großzügig

anbietet „Ich mache Fotos, darum braucht Ihr euch

nicht zu kümmern“ – empfehlenswert ist es immer, für

den schönsten Tag im Leben einen professionellen Fotografen

oder Videografen zu engagieren.

34

Der Geist, der den Dingen Leben verleiht,

ist die Liebe.

(Chinesisches Sprichwort)


Turmhoch und mächtig – die Hochzeitstorte

Wir alle kennen das aus Hollywood-Filmen: Mit großem

Pomp wird die mehrstufige Hochzeitstorte hereingetragen

oder sogar gefahren. Ein wahres Wunderwerk aus Creme

oder Sahne. Verziert, geschmückt und gekrönt mit dem

Brautpaar selbst. Wichtigster Bestandteil der Hochzeitstorte

ist Marzipan. Diese süße Zutat wird aus geriebenen Mandeln,

Zucker und Rosenöl hergestellt – der Zucker soll das

Eheleben versüßen, die Rose steht für die große Liebe und

die Mandeln garantieren eine glückliche Ehe. Der Anschnitt

der Hochzeitstorte hat eine lange Tradition und ist für viele

Brautpaare der Höhepunkt des Festes. Die Gäste bilden

dabei einen Kreis um das Brautpaar, sodass Brautpaar und

Torte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Der Bräutigam

legt beim Anschneiden der Torte seine Hand über

die der Braut, wobei diese das Messer führt. Gemäß einer

alten Tradition wird das erste Stück auf den Teller gelegt.

Dann füttert der Bräutigam seine Liebste mit einem kleinen

Bissen und umgekehrt. Dieser Brauch soll symbolisieren,

dass die beiden in Zukunft füreinander sorgen werden. Erst

danach wird der Rest der Torte an die Gäste verteilt.

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Lassen Sie andere die Arbeit machen

Wer hat schon zu Hause die Räumlichkeiten, um eine

große Tafel auszurichten?

Ganz zu schweigen von den dienstbaren Geistern, die

man dazu benötigen würde!

Jeder Gastwirt oder Hotelier wird sich dagegen freuen,

wenn Sie ihn mit dem Ausrichten der Hochzeitsfeier betrauen.

Dabei sollte er sich nicht nur um das leibliche Wohl Ihrer

Gäste kümmern, sondern wenn möglich auch um Blumenschmuck,

Menükarten, Tischkarten und anderes

mehr. Natürlich kostet das extra, aber wenn alles in einer

Hand ist, werden Sie in letzter Konsequenz wesentlich

entlastet.

Natürlich sollten Sie nicht die „Katze im Sack“ kaufen.

Vielleicht kennen Sie eine Lokalität, die Sie oft besuchen,

oder waren selbst einmal Gast bei einer gelungenen

Feier.

Wichtig sind vor allem zwei Dinge:

Erstens müssen Sie sich rechtzeitig – zwei bis drei Monate

vorher! – um einen Termin bemühen, und zweitens

sollten Sie ganz klare Abmachungen treffen.

Legen Sie vor allem einen genauen Zeitplan sowie die

Menüfolge fest.Und: Essen Sie auch das eine oder andere

vorher mal zur Probe. Sicher ist sicher!

Entspannung in mediterraner Atmosphäre!

36


Make-up und Frisuren

Drei Zehntel der Schönheit sind angeboren,

sieben Zehntel müssen täglich

neu erworben werden.

Vergessen Sie doch einen Augenblick

lang Ihr Hochzeitskleid, die Brautjungfern,

die Hochzeitsreise, die Einladungen

...

Denken Sie stattdessen an Ihre Frisur

und Ihr Make-up! Schließlich wollen Sie

am Hochzeitstag nicht gestresst aussehen,

sondern strahlend schön.

Tun Sie etwas für Ihre Schönheit und

verwöhnen Sie sich oder lassen Sie sich

verwöhnen!

Fußpflege

Sie sind am Hochzeitstag extrem belastet

– Ihre Füße. Ein guter Grund, ihnen

das Dasein etwas angenehmer zu gestalten.

Die Schuhe sollten nicht erst im letzten Moment gekauft

werden, denn im Laufe des Tages können die Füße anschwellen,

und dann sollten Schuhe schon etwas eingelaufen

sein.

Gönnen Sie sich einen Termin bei der Fußpflege, aber

investieren Sie auch in ein konsequentes Heimpflegeprogramm:

– tägliche Wäsche mit warmem Wasser und Seife

– Hornhaut regelmäßig abrubbeln und Füße eincremen

– Füße warm halten und turnen lassen,

denn das kurbelt die Durchblutung

an

– so oft wie möglich barfuß gehen,

damit die Füße „durchatmen“

können

Das Make-up

Der Wunsch nach perfektem Aussehen

am Hochzeitstag versteht

sich von selbst. Leider sind wir nicht

alle Künstler im Umgang mit Makeup,

dafür gibt es ja schließlich Profis.

Lassen Sie sich doch mal im

Beauty-Studio ausführlich beraten.

So können Sie auch gleich herausfinden,

ob Ihr Wunsch-Look auch

wirklich zu Ihnen passt, und Sie

können alles schon mal testen.

Das beste Rezept fürs Hochzeits-Make-up? So klassisch

wie möglich, denn so werden Ihnen Ihre Hochzeitsbilder

auch noch in zehn Jahren gefallen. Klassik

muss ja nicht unbedingt langweilig ausfallen. Glanz

auf den Lidern zum Beispiel lässt die Augen toll

leuchten (diesen Trick setzen die Visagisten besonders

gern ein). Auch etwas Gloss auf den Lippen

lohnt sich (muss allerdings sehr sparsam aufgetragen

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Das Verwöhnprogramm

für Ihren schönsten Tag!

Dauerhafte Haarentfernung

mit reinem Licht!

Für Ihren schönsten Tag.

Dank sanfter Methode keine

störenden Haare mehr.

Effektiv und ohne Laser.

38

Wie wunderbar seidig sich gepflegte Haut anfühlt, das wissen Ihre Experten

von hairfree Wolfsburg. Ihre kompetente Erfahrung mit der renommierten

hairfree Methode garantiert auch Ihnen die Erfüllung Ihres Traums von

streichelglatter Haut. Überzeugen Sie sich bei Ihrem unverbindlichen

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Make-up und Frisuren

werden). Und Sie werden sehen, Ihr Make-up wirkt

frisch und übersteht den Test der Zeit.

Frisuren

Weich und romantisch oder streng und raffiniert?

Haben Sie die Grundsatzfrage in puncto Hochzeitsfrisur

noch nicht gelöst? Ihr Friseur wird Ihnen sicher gern mit

einer ausführlichen Beratung zur Seite stehen. Sanft gestyltes

Haar ist ausgesprochen schmeichelhaft und ideal

für romantische Spielereien. Diese Frisur sollten Sie wählen,

wenn Ihr Hochzeitskleid sehr romantisch ausfällt, Ihre Haare

sowieso lockig sind und Sie zarte Gesichtszüge haben.

Glatte, klare Konturen sind sehr raffiniert und betont

elegant. Dafür sollten Sie sich entscheiden, wenn

Ihre Haare sehr fein sind, Sie markante Gesichtszüge

haben und sich lieber elegant als niedlich präsentieren.

Mit einem extravaganten Hut kann eine solche

Frisur eine interessante Optik bekommen. Oder

wie wäre es mit einer kunstvollen Hochsteckfrisur?

Hierbei sollten Sie sich jedoch unbedingt einem

Friseur anvertrauen, denn eine haltbare Kreation will

gekonnt sein. Hochsteckfrisuren und Schleier sind eine

unschlagbare Kombination. Nehmen Sie den Schleier

oder Kopfschmuck unbedingt zum Beratungsgespräch

beim Friseur mit, denn so kann Ihr Stylist den Look wirklich

perfektionieren.

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Was erleben oder sich erholen?

Die Hochzeitsreise ...

Für unsere Großeltern war eine Hochzeitsreise

nach Venedig das Allergrößte.

Heute darf es auch die Karibik sein.

Und während es früher darum ging,

dass sich das frischvermählte Paar

auf der Reise – endlich – auch näher

kennenlernte, hat man das heute in der

Regel bereits hinter sich. Also ist das

Wichtigste, sich vorher nicht nur einig

zu sein, wohin die Reise gehen soll,

sondern auch, ob man was erleben

oder sich erholen will.

Aber aufgepasst: Der eine erholt sich am besten am

Strand, der andere bei einem Besuch von Kirchen, Museen

und anderen Sehenswürdigkeiten.

Wobei wir wieder bei Venedig wären.

Möglicherweise kann man auch beides

miteinander verbinden. Ihr Reisebüro hat

da bestimmt ein paar Vorschläge parat.

Nur sollten Sie es nicht zu spät aufsuchen,

sonst könnten die schönsten Plätze

bereits weg sein.

Überlegen müssen Sie auch, ob Sie sich

noch ein wenig von den Strapazen der

Hochzeit ausruhen wollen, ehe Sie fahren,

oder ob Sie gleich nach dem Hochzeitsmahl

reisen.

Nur: Einfach heimlich still und leise verschwinden, das

wäre unfair. Deshalb vorher Bescheid sagen.

Beratung

nehmen wir

persönlich

40


Und was passiert nach der Hochzeit ...?

Sie haben die für Sie infrage kommende Namensführung

ausgesucht. Bei einer Veränderung des Familiennamens

können Sie unmittelbar nach der standesamtlichen Trauung

einen neuen Personalausweis und/oder Reisepass

beim Einwohnermeldeamt beantragen (eine Änderung

der bisherigen Dokumente ist aus rechtlichen Gründen

leider nicht möglich). Sie haben auch die Möglichkeit, bereits

ca. vier Wochen vor der geplanten Hochzeit (und der

damit verbundenen Namensänderung) neue Ausweisdokumente

zu beantragen. Auf Wunsch wird Ihnen bei

der Anmeldung zur Eheschließung eine Bescheinigung

ausgestellt, aus der der vorläufige Hochzeitstermin und

die zukünftige Namensführung hervorgehen. Mit dieser

Bescheinigung können Sie bereits vorab Ihre neuen Personalpapiere

beantragen. Allerdings kann Ihnen der neue

Ausweis nicht vor Ihrem Jawort ausgehändigt werden.

Es empfiehlt sich, Ihre Bank/Sparkasse ebenfalls zu informieren.

Denken Sie auch darüber nach, ob Ihr Ehegatte

Zugang zu Ihren Konten erhält. Bei der Erledigung

der Formalitäten helfen Ihnen die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der Kreditinstitute.

Setzen Sie sich mit Ihrer Versicherung in Verbindung,

um zu klären, welche Versicherungen zukünftig beide

Ehegatten betreffen bzw. welche Sie neu abschließen

oder ändern müssen. Sie sind so unter Umständen vor

bösen Überraschungen geschützt.

Wenn Sie einen Ehevertrag abschließen möchten, wenden

Sie sich bitte an einen Notar Ihrer Wahl. Er kann

Ihnen Musterverträge zeigen und Sie zu Ihrer persönlichen

Situation beraten.

Nach der Eheschließung sollten Sie Ihre Lohnsteuerkarten

ändern lassen. Welche Lohnsteuerklassen für Sie

nach der Eheschließung infrage kommen, klären Sie am

besten mit Ihrem Finanzamt oder Ihrem Steuerberater

ab. Legen Sie dazu bitte beide Lohnsteuerkarten Ihrer

Steuerabteilung zur Änderung vor. Dort erklären Sie gemeinsam,

welche Steuerklassenwahl (III/V oder IV/IV)

Sie getroffen haben.

Unabhängig hiervon muss natürlich auch Ihr Arbeitgeber

von der Änderung Ihres Familienstandes informiert

werden.

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Ich liebe dich – in anderen Sprachen

Ohiboka – Arabisch

Te dua – Albanisch

Te quiero – Spanisch

Szeretlek – Ungarisch

Aloha i á au oe – Hawaiisch

Ik ben verliefd op je – Holländisch

Kocham cie – Polnisch

Aishiteru – Japanisch

Eu te amo – Portugiesisch

T’estimo – Katalanisch

Nere maitea – Baskisch

Mina rakastan sinua – Finnisch

I love you – Englisch

Je t` aime – Französisch

Ti amo – Italienisch

Chit pa de – Birmesisch

Sakam te – Mazedonisch

Ua here vau ia oe – Tahitianisch

Impressum

Herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Trägerschaft. Änderungswünsche,

Anregungen und Ergänzungen für die nächste

Auflage dieser Broschüre nimmt die Verwaltung oder das zuständige

Amt entgegen. Titel, Umschlaggestaltung sowie Art und Anordnung

des Inhalts sind zugunsten des jeweiligen Inhabers dieser

Rechte urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Übersetzungen

sind – auch auszugsweise – nicht gestattet. Nachdruck

oder Reproduktion, gleich welcher Art, ob Fotokopie, Mikrofilm,

Datenerfassung, Datenträger oder Online nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

38440058/3. Auflage / 2008

WEKA info verlag gmbh

Lechstraße 2

D-86415 Mering

Telefon +49 (0) 82 33 / 384-0

Telefax +49 (0) 82 33 / 384-1 03

info@weka-info.de • www.weka-info.de

42


Wichtige Adressen für Ihren schönsten Tag.

43


Hochzeitstage nicht vergessen

Mit der grünen Hochzeit beginn das Eheleben, mit der

Kronjuwelenhochzeit nach 75 Jahren muss es noch

nicht zu Ende sein. Es ist ein weiter, aber schöner Weg.

Dazwischen gibt es viele Hochzeitstage – nicht vergessen!

– und viele Jubiläen. Und das nicht nur zum

„vollen“ Jahr, nein sogar die halben zählen mit. Jedenfalls

zuweilen.

Nach 1 Jahr

Nach 5 Jahren

Nach 6 1 /2 Jahren

Nach 7 Jahren

Nach 8 Jahren

Nach 10 Jahren

Nach 12 1 /2 Jahren

Nach 15 Jahren

Nach 20 Jahren

Nach 25 Jahren

Nach 30 Jahren

Nach 35 Jahren

Nach 37 1 /2 Jahren

Nach 40 Jahren

Nach 50 Jahren

Nach 60 Jahren

Nach 65 Jahren

Nach 67 1 /2 Jahren

Nach 70 Jahren

Nach 75 Jahren

die baumwollene oder

papierene Hochzeit

die hölzerne Hochzeit

die zinnerne Hochzeit

die kupferne Hochzeit

die blecherne Hochzeit

die bronzene oder Rosenhochzeit

die Nickel- oder

Petersilienhochzeit

die gläserne oder

Veilchenhochzeit

die Porzellanhochzeit

die Silberhochzeit

die Perlenhochzeit

die Leinwandhochzeit

die Aluminiumhochzeit

die Rubinhochzeit

die goldene Hochzeit

die diamantene Hochzeit

die eiserne Hochzeit

die steinerne Hochzeit

die Gnadenhochzeit

die Kronjuwelenhochzeit


3. Auflage

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