Ahr IV - Kunstwanderungen

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Ahr IV - Kunstwanderungen

E 30

Ahr IV

Kreuzberg – Pützfeld – Hönningen – Liers –

Dümpelfeld – Denn – Kreuzberg

Rundwanderung

6 Stunden und 01 Minuten

Wir gehen aus dem Bahnhof in Kreuzberg hinaus, auf der Querstraße links

Pützfeld.

Pützfeld, eines der ältesten Dörfer an der Ahr, wird erstmals im Jahre 893 als im Besitz

von Prüm erwähnt. Eine Burg am Ort ist aus dem Jahre 1222 belegt. Im 13. Jh. zählt der

Ort zur Grafschaft Are. Pützfeld gehört heute zur Gemeinde Ahrbrück. In Ahrbrück

endet die Ahrtalbahn.

*

*** St. Maria. Den Saalbau mit dem Dachreiter und schönen

Portalen hat Freiherr Dietrich von Friemersdorf gen. Pützfeld

1680/81 errichten lassen.


Der Chor. Der Hochaltar von 1681 zeigt unten von links nach

rechts die Figuren der Magdalena und des Werner, das Bild der

Strahlenmadonna, die Figuren des Theodor und der Elisabeth;

in der Mitte sieht man ein Verkündigungsbild nebst den Figuren

Katharina und Barbara, oben Christus.

Der Saal. Über dem Chorbogen auf der verputzten Holztonne

befindet sich das Wappen des Werner Dietherich von

Freymerstorff zu Pützfeldt und seiner Frau Maria Magdalena

Kanzel, um 1700, mit den vier Evangelisten auf dem Korb und

Christus auf dem Schalldeckel. – Beichtstühle, um 1700.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und hinter ihrem Chor links bergauf.

10 Minuten später wandern wir auf dem Querweg hinter den Stufen links,

danach vorbei am Rastplatz mit einer **** Ansicht vom Ahrtal und an der

Gabelung links bergab, später im Fels mit *** Ansicht von der Wallfahrtskirche.

20 Minuten später wandern wir auf dem Querweg links und bleiben auf dem

Hauptweg. Hütte.

8 Minuten später wandern wir links in Gegenrichtung bergab und halten uns

rechts.

3 Minuten später wandern wir auf „Linder Straße/Oberweg“ in Ahrbrück

rechts und folgen dem „A“ durchs Ahrtal. Rastplatz.

35 Minuten später wandern wir an versetzter Kreuzung links auf den „Wiesenweg“

und auf der Brücke über die Ahr.

5 Minuten später wandern wir in die Kirche von 117 Min.

Hönningen.

Der Name Hohingen weist auf eine Besiedlung im 8. Jahrhundert hin. Der Ort wird

erstmals 1084 erwähnt. Das Kölner Stift St. Kunibert sowie die Kommende Adenau

haben im Jahre 1290 Besitz in Hönningen, und zwar Weinberge. In einer Urkunde des

Grafen von Blankenheim von 1395 wird Dietrich von Gy mnich als Vogt zu Hoingen

genannt. 1638 untersteht Hönningen direkt dem kurfürstlichen Amtshaus Altenahr und

besitzt eine Ortsbefestigung. In den Jahren 1751 und 1837 suchen Brände den Ort heim.

Letzteren Brand erwähnt Gottfried Kinkel in seinem Ahrführer: Nach einem Brande ist

es zierlicher als die umliegenden Orte wieder aus dem Boden gewachsen, und man sieht

es dem Örtchen an, wie herrlich die vorbeiführende Staatsstraße auf den Wohlstand

wirkt. Doch gelten auch seine Bewohner bei den Nachbarn für vorzüglich betriebsam

und fleißig. Mit dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen im Jahre 1794

enden die alte Feudalherrschaft, die Grundherrschaft der Johanniter und die Herrschaft


des kurkö lnischen Amtes. Die endgültige Neugliederung der preußischen Verwaltung

schlägt Hönningen 1818 zu der Bürgermeisterei Brück. 1935 kommt Hönningen zum

Amt Altenahr und gehört heute zum Kreis Ahrweiler.

*

*** St. Kunibert. Das nach Süden ausgerichtete Gotteshaus ist

eine neugotische Anlage von 1894, der der Vorgängerbau mit

Bauteilen des 13. Jhs., von 1508 und von 1524 als geostetes

Querschiff dient.

So besitzt das alte Chorhaus (jetzt östliches, also linkes Seitenschiff)

von 1508 Maßwerkfenster und außen ein Kruzifix,

Das Innere, in neugotischer Zeit dem gotischen Stil vorzüglich

angepasst, lässt die Struktur des alten Baus gut erkennen.

Linker Querschiffarm, von 1508: Gotische figürliche Schlusssteine

im Sterngewölbe.


– Neugotische Pietà. – Neugotische Kanzel.

Rechter Querschiffarm, 13. Jh. Romanischer Taufstein.

Die Vierung und das Vorchorjoch von 1524 mit gotischen figürlichen

Schlusssteinen im Netzgewölbe. – Neugotische Madonnenfigur.

– Neugotische Josefsfigur. – Die neugotischen

Das Chorhaus. Neugotischer Altar.

Das Langhaus. Neugotische Gemälde von Heiligen an den drei

Mittelsäulen: Theresia und Kunibert, Antonius, Johannes und ...

Elisabeth.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, auf gekommenem Weg zurück, Gasthof.

5 Minuten später wandern wir hinter der Ahrbrücke sofort links und gehen

nun nächst der Ahr und stets auf diesem Ufer. – Kurz darauf geht’s vorbei an

** St. Hubertus, eine Kapelle von 1764.

20 Minuten später wandern wir in die kleine Kirche von 142 Min.

Liers.

Die Geschichte Liers ist identisch mit der von Hönningen.

*


*** St. Bartholomäus. Der Chor des kleinen Saalbaus entstammt

der ersten Hälfte des 17. Jhs.

Das Innere. Im Altar des 17. Jhs. steht eine Strahlenmuttergottes,

flankiert von Bartholomäus (links) und Dionysius; der

des 16. Jhs.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, auf der Querstraße nach rechts und folgen

wieder dem „A“, Gasthof, durchs Ahrtal.

22 Minuten später wandern wir links, auf der ** Ahrbrücke aus Bruchsteinen

sowie unter * Lindenbäumen …

… über den Fluss nach „Dümpelfeld 0,3“.

3 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts über den Adenauer

Bach. Gasthof.

1 Minute später wandern wir gegenüber Haus Nr. 15 links bergauf.

3 Minuten später wandern wir in die Kirche von Dümpelfeld. 171 Min.

Dümpelfeld.

Wie bei den meisten Ortsnamen ist bei Dümpelfeld deutlich abzulesen, dass es von

einem Feuchtgebiet den Namen erhielt. Die Bezeichnung feld deutet darauf hin, dass

zur Wende ins zweite christliche Jahrtausend oft für Neugründungen von Wohnplätzen

velt benutzt wurde. Dümpelfeld wird wahrscheinlich erstmals 1153 schriftlich erwähnt.

Ab 1815 gehört der Ort zu Adenau. 1886/88 wird Dümpelfeld mit der Eröffnung der


Bahnstrecke Adenau–Altenahr–Ahrweiler an das Schienennetz angeschlossen (seit 1985

stillgelegt). Dümpelfeld ist heute Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.

*** St. Cyriakus. Die zweischiffige spätgotische Kirche des

15. Jhs. ist im Kern romanischen Ursprungs des 13. Jhs. Das

Hauptportal mit beschlagener Tür entstammt gotischer Zeit.

Das Innere. Das Gewölbe wird von zwei Mittelstützen getragen.

Die Altaraufsätze sind von 1694 und 1772. – Muttergottes des

18. Jhs.

Wir gehen aus der Kirche hinaus - beachten die ** Grabkreuze des 18. Jhs. -,

und gehen auf gekommenen Wegen und Straßen zurück.

3 Minuten später wandern wir hinterm Adenauerbach links auf „Ahrstraße“.

5 Minuten später wandern wir an der Dreiergabelung mitte auf die Bahntrasse.

**** Panorama-Ansicht von den Ahrbergen – auf dem Hauptweg Richtung

haltend – *** Ansichten von Ahrbergen – entlang dem schwarzen Dreieck.


1 Minute später wandern wir rechts, vorbei am Schild „Naturschutzgebiet. Die

Beschädigung …“ und umkreisen danach einmal die

231 Min.

*** Teufelsley, ein Quarzitfelsen.


Wir kehren um und gehen auf gekommenem Pfad zurück.

5 Minuten später wandern wir auf dem Querweg rechts, folgen dem Dreieck.

10 Minuten später wandern wir auf dem Querweg rechts, danach mit dem

Hauptweg in den Linksknick und folgen wieder dem schwarzen Dreieck.

40 Minuten später wandern wir über die „Denntalstraße“, dort vorbei an der

Kapelle in

291Min.

Denn,

*** St. Rochus, ein einschiffiges Kirchlein von 1637 mit einem

Tuffsteinaltaraufsatz des 17. Jhs. und beachtenswerter Balkendecke,

und halten uns auf den angebotenen Straßen stets links.

4 Minuten später wandern wir gegenüber dem Sportplatz rechts, hinter Haus

Nr. 30 links bergauf und halten uns links auf einem *** Romantikpfad.


10 Minuten später wandern wir Richtung haltend vorbei an der Hütte, auf

breitem Schrägquerweg links – mit *** Ansichten von der Kirche über

Pützfeld …

sowie der Burg Kreuzberg – und später auf den Straßen stets bergab.

3 Minuten später wandern wir auf der * Ahrbrücke über die Ahr, haben nun

*** Ansichten von der Marienwallfahrtskirche …


… und folgen dem „A“ . Rastplatz.

3 Minuten später wandern wir rechts und auf der Brücke übers Gleis.

2 Minuten später wandern wir Richtung haltend auf der „Burgstraße“ bergauf

mit *** Ansichten von der Burg in

Kreuzberg

*** Burg Kreuzberg (nicht zu besichtigen). Die Anlage wurde

1340 von einem Vasallen des Erzbischofs Walram von Jülich

erbaut. 1686 zerstörten die Franzosen die Anlage. Im 18. Jh.

wurde sie jedoch wieder aufgebaut. Bergfried und Ringmauer

stammen aus mittelalterlicher Zeit, das langgestreckte Herrenhaus

von 1760.

3 Minuten später wandern wir in die Kirche

*** St. Antonius Eremit. Die kleine Kirche wurde 1783 errichtet

und besitzt eine Ausstattung der Bauzeit.


Das Chorhaus. Auf der Marmoraltarmensa steht ein Kruzifixus.

Das Langhaus. Linke Wand: 1. Georgsrelief von 1953; 2. Gemälde

des Kruzifixes, 19. Jh. – Rechte Wand: 1. Thronende

Muttergottes, kölnisch, um 1480;

2. Figur des Eremiten Antonius; 3. Drei Reliqiuenmonstranzen,

Wir gehen aus der Kirche hinaus, haben eine *** Ansicht von der Burg, …


5 Minuten später wandern wir zum Bahnhof in Kreuzberg. 361 Min.

Kreuzberg – Pützfeld – Hönningen – Liers – Dümpelfeld – Denn – Kreuzberg

Ahr IV

Ende

E 30

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