Nr. 5. Juni - bei den Missionsschwestern des hl. Petrus Claver

petrus.claver.ch

Nr. 5. Juni - bei den Missionsschwestern des hl. Petrus Claver

Zeitschrift der

St.-Petrus-Claver-Sodalität

123. Jahrgang

Heft5 Juni2011

ISSN 1422-3821


98

Echo aus Afrika

und andern Erdteilen

Zeitschrift der St.-Petrus-Claver-Sodalität.

Erscheintzehnmal jährlich.

Herausgeber: St.-Petrus-Claver-Sodalität für die

katholischen Missionen in Entwicklungsländern

St.-Oswalds-Gasse 17, 6300 Zug

Redaktion: Sr. Barbara Tabian,SSPC

Druck: Speck Print AG, 6301 Zug

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Aus dem Inhalt:

100 Improvisieren ist alles

106 Aus Kirche und Welt

108 Paulusvon Tarsus…

114 Verbesserung der Katechese

Zum Titelbild:

Auf dem Markt von Nkokow,Ghana

(Foto:Markus Frädrich)

Letzte Umschlagseite:

Voltasee –Ghana(Foto: Markus Frädrich)

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Herzlichen Dank!

Ihre Petrus-Claver-Schwestern

Und du auchnur

so wenig zu haben glaubst

es ist immer nochsoviel

um ein wenig zu geben.

Und je freudiger du

von dem Wenigen gibst

um so bereichernder ist es

für ein dankbares Leben.

Denn der wahreSinn desGebens

liegt nicht in dem Wieviel

die Hingabe, mit der du gibst

ist das vieledlereZiel.

Wenn du gibst, weil du liebst

kommt es alleine nur darauf an

dassdu’s für den Empfangenden

aus dem Herzen heraus getan.

Franz Grießbaum


Foto:Markus Frädrich

99


Improvisieren

ist

alles

100

Auf dem WegnachHause

»Die Sonne brennt und ›Father‹

schwitzt«, stellt Pater Matthias Felber

nüchtern fest. Routiniert zieht

der 43-Jährige sein Stofftaschentuch

aus der Hosentasche, wischt sich die

Schweißperlen von der Stirn. Kurzes

Durchatmen, dann prüft Felber noch

einmal den Sitz der Spanngurte, mit

denenerdie Aluminium-Regenrinnen

auf der Ladefläche festgezurrt hat.

Regenrinnen fürs neue Pfarrhaus.

»Sitzt perfekt«, befindet der Steyler

Missionar. »Auf geht’s.«

Auf den überfüllten Hauptstadtstraßen

Accras kommt der weiße Pickup

nur im Schneckentempo voran. Zwischen

den Fahrzeugen drängen sich

Händler, die Mangos, Plastikbeutel

mit Trinkwasser oder bunte Textilien

anpreisen, aus den übergroßen Boxen

vor den Chop Bars wummert Ohrenbetäubendes.

Am Steuer sitzt der

jungeAtsitso, betätigt öfter die Hupe

als das Gaspedal, während Felber ihn

vor plötzlich ausscherenden Tro-Tro-

Kleinbussen warnt. Normalerweise

fährt der Missionar selbst, doch am

Karsamstag hat er sich das Kreuzband

überdehnt. Die Osternacht musste

Felber auf Krücken meistern. Autofahren

geht im Moment gar nicht.

Das Stadtgebiet mündet in eine

Schlaglochpiste. Die viel befahrene

Nord-Süd-Achse Ghanas wirdvon ausgebrannten

Autowracks gesäumt.

Jugendliche Händlertretenmit ihren


Waren gefährlich nah auf die Fahrbahn.

»Nicht so schnell«, muss Matthias

FelberseinemFahrermehrmals

zurufen, obwohl die Zeit eigentlich

drängt. Die Fähreüberden Afram River

wartetnicht.

Ein kurzer Zwischenstopp auf dem

Markt in Nkokow. »Ist das ihr letzter

Preis?«, fragt der Missionar eine

Händlerin, die ihm vier Ghana Cedis

für ein paar Kartoffeln abnehmen

möchte. Mit Tomaten und Gurken,

Bohnen und Paprika an Bord geht es

weiter, via Serpentinen durch sattes

Grün. In Adowsorangiert Atsitso den

Wagen auf einen marodenKahn. Eine

Schiffsglocke gibt einem ratternden

Motor denEinsatz.

»Ich weiß noch genau, wie ich im Januar

2006 daserste Mal in dieAfram

Plains übergesetzt bin«, sagt Matthias

Felberwährenddas Boot gemächlich

überdie glatte Wasserflächegleitet.

»Damals hatten Mäuse die

Steuerung für die Schiffsschraubeangeknabbert.

So musste das Schiff irgendwie

von Hand gedreht werden

und wir sind anderthalb Stunden im

Zickzackkurs übers Wasser gefahren,

während man sonst nur eine halbe

Stunde braucht.«

Zum Rauschen der Bugwelle nehmen

die Häuser und Hütten Ekye-Amamfroms

Konturen an, der 5000-Seelen-

Stadt am anderen Ufer. Auf einem

Hügel spiegelt sich die Abendsonne

im pyramidenförmigen Wellblechdach

der Kirche. »Ich hätte damals

nie gedacht, dass das Nadelöhr der

Afram Plainseinmalmeine Hauptwirkungsstätte

wird«, sagt Felber, der

im September 2008 die Geschicke

der Gemeinde und ihrer sechs Außenstationen

übernommen hat.EineHerausforderung:

Die Afram Plains sind

jüngst zur Apostolischen Präfektur

erhoben worden, einer Vorform des

Bistums. Die Pfarrei steht noch ganz

am Anfang, selbst ein Pfarrhaus gibt

es noch nicht. Matthias Felberleistet

Aufbauarbeit. Im wahrstenSinne des

Wortes.

Einfache Bleibe

Am anderen Morgen zur Frühstückszeit.

Auf dem Weg zum Kühlschrank

knistert es unter Matthias Felbers

Schuhsohlen. Überall liegen Flügelreste

des Schwadrons Ameisen auf

demBoden, dassich gestern zur Untermieteeingenistethat.

Die provisorischeUnterkunft

desSteyler Missionars

– ein kleiner, fensterloser

Schuppen –erfreut sich bei Insekten

besonderer Beliebtheit. In den beidenbenachbartenRäumen,

wo Hilfsgüteraus

Österreich wieBettwäsche 101


102

und Spielzeuge, Tassen und T-Shirts

auf ihre Umsiedlung ins Pfarrhaus

warten, haben Termiten unlängst

den Holzboden einer Nähmaschine

angeknabbert.

»Ich bin hier aus freien Stücken eingezogen«,

sagt Matthias Felber bei

syrischer Aprikosenmarmelade und

Rührkaffee. »Ich hätte bis zur Fertigstellung

des Pfarrhauses in einem

Haus der Steyler wohnen bleiben

können, etwa 50 Kilometervon Ekye

entfernt. Aber alleindie Hin- und Herfahrerei

hätte unsere Sonntagskollekte

verschlungen. Außerdem kann

ich vonhier aus vielbesserdie Bauarbeiten

beaufsichtigen.« Dass es in

seiner vorläufigen Bleibe weder fließendes

Wasser noch ein vernünftiges

WC gibt, nimmt der Missionar

gelassen inKauf. »Mir ist es wichtiger,dass

ich direktbei denMenschen

wohne, die zu meiner Pfarrei gehören«,

sagt er.

P. Matthias besitzt dieeinzige Waschmaschine

in denAfram Plains.

DieKinder vonEkyestaunen:Soetwas

habensie noch nie gesehen.

Gottesdienst

Um 8Uhr macht sich Matthias Felber

auf zur Kirche. Eigentlich sollte der

Sonntagsgottesdienst schonvor rund

einer Stunde beginnen, aber mit der

Pünktlichkeit nimmt es hier niemand

so genau–und derMissionar hat sich

angepasst. »Manchmal ist unser Kirchenchor

erst zur Gabenbereitung

komplett«, sagt Felber. »Das Leben

läuft hier nicht nach der Uhr. Es

kommt, wie’s kommt.«

Eine Sakristei gibt es nicht. Im Eingangsbereich

des sechseckigen Gotteshauses

steht ein einfacher Holz-


P. Felber im Gesprächmit

einemGemeindemitglied

vor dem Sonntagsgottesdienst.

schrank. »Langsam wird hier alles zu

klein«, sagt Felber und zurrt sein

Messgewand zurecht. »Wir haben

zwar gerade erst neue Plastikstühle

gekauft, aber an hohen Festtagen

wissen wir gar nicht, wohin mit den

Leuten.« Der Boden der Kirche ist

brüchig, die Wände sind mit denHinterlassenschaften

vonFledermäusen

gemustert, die imDachgebälk wohnen.

Immerhin: Seit Neustem hängt

überdem Altar ein Kruzifix. Den Corpus

hat Felber inAccra gekauft, ein

Schreineraus Ekyehat ihn in derKarwoche

an ein Kreuz geschlagen.

Auchder Ständer für das

Vortragekreuz stammt

aus lokaler Fertigung.

In seinem früheren Leben

war er mal das

Zahnrad einesAutomotors.

Trommelklänge leiten

die Messe ein, Felber

begrüßt die Gemeinde

in der Lokalsprache

Ewe. Die übrige Liturgie

ist in Englisch gehalten,

ein Katechist übersetzt

wichtige Gebete

und die Predigt. Zur

Sammlung derKollekte

wird ausgelassen getanzt. 35 Ghana

Cedis, knapp 20 Euro kommen jeden

Sonntag zusammen. Die Menschen

von Ekye können nicht ohne Unterstützung

von außen auskommen,

tragenaber so gut es geht zur Finanzierung

der Gemeindearbeitbei.

»Harvest«

Nach der Messe drängelt sich der

15-köpfige Chor auf derkleinenLadefläche

des Pickup, es geht nach Boakyekrom,

eine der kleineren Missionsstationender

Gemeinde.Hier 103


104

feiert Matthias Felber unter einem

Schatten spendenden Baum einen

zweiten Gottesdienst, bevor sich

eine so genannte »Harvest« anschließt:

Vordem Altarhaben die Gemeindemitglieder

Yamwurzeln und

Reis, Hühner und Seifen niedergelegt.

Das alles wird nun meistbietend

amerikanisch versteigert. Der Erlös

geht an die Gemeinde.

»10 Ghana Cedis zum ersten,zweiten

und –dritten!« schreit ein Auktionator

ins Mikrofon und läutet

eine Glocke, zum Applaus der

Gemeinde wechselt ein Topf

mit Kichererbsen seinen Besitzer.

»So eine Auktion macht den

Leuten unheimlichen Spaß«,

sagt Matthias Felber, während

sich hinter ihm im allgemeinen

Gelächter schon wieder

zwei Dorfbewohner gegenseitig

überbieten. »Und

mir macht die Sache Spaß,

weil sie Geld für die Pfarrei

einbringt.« Rund 350 Ghana

Cedis, knapp 180 Euro kommen

an diesem Morgen zusammen.

»Damit habt ihr

heute selbst das Fundament

für die Kapelle gelegt, die in

eurem Dorf entstehen soll«,

lobt Felber den sichtlich stolzen

Gemeinderat. Kleiner

Wehrmutstropfen: Während

derAuktion habensich in den

Boxen der gemeindeeigenen

Mikrofonanlage Bienen eingenistet.

»Die Dinger fürchte

ich wie die Pest«, murmelt

Felber, während er gegen

densummenden Schwarmankämpft

und die technische Ausrüstung wieder

inseinen Wagen lädt. An der Ablage

vor dem Beifahrersitz klebt ein

kleines rotes Herz mit dem Schriftzug

»Joyful«. Felber hat es angebracht,

damit es ihn stets daran erinnert,

seinerArbeit»freudig« nachzugehen.

MarkusFrädrich

Fortsetzung folgt


»Forage«

Aus ganzemHerzen danken wir Ihnenfür die finanzielle Unterstützung für eine

Brunnenbohrung. Das Wasserreservoir, das wir nun in Kankan haben, versorgt

nicht nur unsere Mädchenschule »Anne Marie Javouhet«, sondern auch

viele Haushalteinunserer Gegend.

Seitdem wir diesen Brunnen haben, stellenwir einenRückgangder Kindersterblichkeitund

der verschiedenen Krankheiten, diedurch verunreinigtesWasser entstehen,

fest.

Diesen Erfolg verdanken wir denjenigen, die dieses Projekt unterstützt haben.

Unsere Dankbarkeit wollen wir im Gebet zeigen für die Wohltäter, dieoft vonihrem

Wenigenmit uns geteilt habenund für Sie, liebe Schwestern vomhl. Petrus

Claver.Gott vergelteIhnen IhreGroßzügigkeitund verleiheIhnen allen eine tiefe

Gotteserfahrung, desWohlwollens, desFriedensund derFreude!

Ich, als BischofdieserDiözese gedenkeIhrer und Ihrer Lieben in derhl. Messe in

unserer Kathedrale in Kankan.

+EmmanuelFelemou

Diözese Kankan

Guinea, Afrika

GEBETSMEINUNGEN DES HEILIGEN VATERS

Für Juni:

Wir beten vereint mit Christus für alle Priester weltweit: Gott unser

Vater, lass sie durch ihr Leben und Wirken ein echtes Zeugnis

geben von der barmherzigen Liebe Gottes.

Wir beten für unsere Gemeinden: Gott unser Vater, berufe viele

engagierte Menschen in der Kraft des Heiligen Geistes, sich ganz

der Verbreitungdes Reiches Gottes zu weihen.

105


Aus Kirche und Welt

106

Kinderarbeit

Ägypten/Kairo –Ahmed Ramadan ist

13 Jahre alt und arbeitet 11 Stunden am

Tag ineiner Bäckerei inden Slums von

Kairo. Die Arbeitsbedingungen sind gefährlich

und zudem wirdervon seinen

Arbeitgebern misshandelt. »Jeden

morgen stehe ich um 6Uhr auf und

laufe zur Bäckerei, damit ich an diesem

Tag arbeiten darf. Der Bäcker hat vier

Kinder, die für ihn arbeiten, doch er

nimmt nur den, der zuerst kommt.«

Wenn Ahmed der Erste ist, dann verdient

er 15 ägyptische Pounds (ca. 2,15

Euro)am Tag, die erzuHause abgibt,

für dieBezahlung von Miete und Rechnungen.

Sein Freund Tareq Al Sayedist 14 Jahre

altund arbeitetseitdrei Jahren als

Bauarbeiter und verdient 30Pounds

(ca. 4,12Euro) in der Woche.Wie aus

einer Untersuchung des National

Council for Childhood and Motherhood

und derCentral Agency forPublik

Mobilzation and Statistics hervorgeht,

müssen rund 2,7 Millionen Kinder

im Alter zwischen 6und 14 Jahren

arbeiten. Der UNICEF-Vertreter in

Ägypten betont, dass die Ursachedafürvor

allem die Armut undder mangelnde

Status einer Schulbildung und

eineoberflächlichen Auseinandersetzung

mit dem Problem der Kinderarbeit

sind. Ägypten hat die Konvention

der Internationalen Arbeitsorganisation(ILO)

in den verschiedenen Punkten

zurKinderarbeit zwarunterzeichnet,trotzdem

ist das Phänomen dort

weit verbreitet. Die ägyptische Gesetzgebung

verbietet Arbeit für Kinder

unter 14Jahren und die Berufsausbildung

für Kinderunter12Jahren

und fordert besonders Schutzmaßnahmenfür

Jugendliche bis zu 17 Jahren,esbeschränktdie

Arbeitszeitunter

anderem auf 6Stunden am Tag,

einschließlich einerStunde Pause und

verbietet die Beschäftigung von Jugendlichen

inder Zeit von 20.00 Uhr

bis7.00Uhr.

(AIF)

Katechese undInkulturation

Mexiko/Mexiko City –»Wir wissen um

dieBedeutung derKultur im Leben unserer

Völker und ermutigen eine Seelsorge,

die dies versteht und verständlich

macht, damit in unseren Gemeinden

Raum für den Gottdes Lebens geschaffen

wird. Der Respekt, den ein

solches Handeln voraussetzt, erfordert

auch die Fähigkeit zum Zuhören

und eine wahre Liebe zu den Kulturen.

Wir müssen Bildungsangebote für Laien

entwickeln und sie bei ihrer Sendung

begleiten,damit sie selbst die Inkulturation

des Evangeliums in ihrem

eigenen Umfeld vorantreiben«, heißt

es im Schlussdokumentder Katechese-

Kommissionen aus verschiedenen Ländern.

Unter dem Motto »Katechese

und Inkulturation« tagten Delegierte

aus Mexiko, Guatemala, El Salvador,

Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama

und Vertreter des CELAM und

dessen Abteilung fürMission und Spiritualität.


Dabei wurde vor allem hervorgehoben

dass »Menschen beim Erleben

der Begegnungmit Christusbegleitet

werden sollen.« Mansolle dabei auch

die Mittel nutzen, die die moderne

Gesellschaft uns bietet: Radio, Fernsehen,Presse,

Internet,Kommunikation

jeder Art, damit Christus mehr

und mehr bekannt wird«. Nicht zuletzt

müsse man auchdas soziale Engagement

fortführen, »das die Authentizität

unseres GlaubensanJesus

Christus unter Beweis stellt«. (AIF)

Schweiz/Genf –Andie »schockierende«

Anzahlder Fälle von 350.000 Müttern,

die alljährlich sterben, vor allem

unter den ärmsten und ausgegrenzten

Bevölkerungsteilen, die 3 Millionen

Kinder, die während der ersten Lebenswoche

und die 2,3 Millionen, die

während des erstenLebensjahres sterben,

erinnerte der Ständige Beobachter

des Vatikans bei den Einrichtungen

der Vereinten Nationen inGenf, Erzbischof

Silvano M. Tomasi.

Der Erzbischof betonte, dass die Reduzierung

der Sterblichkeit von Mütterndort

möglich ist, wo es ein höheres

Pro-Kopf-Einkommen gibt, wo

Frauen eine bessere Bildung haben

und eine medizinische Grundversorgung

in zunehmendem Maßgewährleistet

ist. Eine jüngste Studie zur

Müttersterblichkeit habe gezeigt,

dass die Sterblichkeit von Müttern

während der Schwangerschaft in Afrika

um ein beachtliches Maßzurückgeht,

wenn HIV-infizierte Mütter mit

antiretroviralen Medikamenten versorgt

werden. »DieVerfügbarkeit von

Entbindungsnotdiensten«, so ErzbischofTomasi,»einschließlich

der Versorgung

vorund nach der Entbindung

und angemessene Transportmöglichkeiten

zu denEntbindungsstationen,

kompetente Geburtshelfer, Verfügbarkeit

von sauberem Blut und Trinkwasser

und spezifischen Antibiotika

sowie die Festlegung eines Mindestalters

für die Eheschließung auf 18

Jahre, sind Maßnahmen, von denen

sowohl die Mütter als auch ihre Kinderprofitieren.«

(AIF)

Schockierend

Leid wegen christlichen

Glaubens

Irak/Bagdad –Aus Aufzeichnungen der

Ortskirche wirddas Ausmaß desLeides

der Christen im Irak in seinem ganzen

Umfang ersichtlich:

Von2003 bis heute kamen rund 2.000

irakische Christen infolge verschiedener

Gewaltsituationen ums Leben.

Vom27. Februar bis 1. März 2010 verließen

870 Familien und damit über

4.400 Christen Mossul nach einer

Welle antichristlicher Gewalt.

Im Oktober 2008 schon flohen über

12.000 Christen aus Mossul nach Gewaltakten

an Christen.

44% der Iraker, die in Syrien um Asyl

baten sind Christen, die Zahl der Asylanträge

steigt auchinJordanien, der

Türkei undinwestlichen Ländern (vor

allem Schwedenund Australien).

Zahlen zur Entwicklung der christlichen

Präsenz im Irak: 1987: 1,4 Millionen;

2003: 1,2 Millionen; 2009:

600.000, davon sind viele Binnenflüchtlinge.

Die Gesamtbevölkerung im Irak beträgt

27,5 Millionen; 97% Muslime

(65 %Schiiten, davon 35 %Sunniten),

3% Christen und andere religiöseMinderheiten.

(AIF) 107


Paulus von Tarsus,

108

Am 29. Juni begeht die kath. Kirche

das Hochfest der heiligen Apostel Petrus

und Paulus.

Beide gabenJesu Botschaft weiter.Sie

hielten standhaft anihrem Glauben

fest, nahmen Ablehnung und Bestrafung,

später sogar den Tod auf sich.

Jesus machte Petrus zum Oberhaupt

der Kirche. Von Paulus hingegen, der

früher Saulus hieß, hätte anfangs niemand

gedacht, dass ereinmal Christ

werden würde. Er hasste die Christen

und verfolgte sieunerbittlich.Aber eines

Tages erschien ihm der auferstandene

Jesus Christus und diese Erfahrung

veränderte ihn. Im Licht dieser

Begegnung hatte Paulus verstanden,

dass Jesus keine Person der Vergangenheit

ist. Die Worte und Taten Jesu

gehören für Paulus zur Gegenwart.

Auch wir können so dem auferstandenen

Herrn begegnen, wenn wir die Heilige

Schrift (die Bibel)lesen. Jesus lebt

jetzt und spricht jetzt mit uns, und er

lebt füruns. Wir müssen lernen, Jesus

nicht als eine Person der Vergangenheit

zu verstehen, sondern als unseren

Herrn und Bruder im Hier und Jetzt.

Paulus wurde ca. acht Jahre nach der

Geburt Jesu, in Tarsus, der damals römischen

Provinz Cilicien, am Mittelmeer,geboren.

Er genoss die Vorteile eines römischen

Bürgers, sprach Griechisch,

wurde aber ineiner frommen jüdischenFamilie

erzogen. DieserHintergrund

bereitete ihn auf dieRolle vor,

dieihm später auferlegtwurde.

Hll. Petrus undPaulus,1200, g

Vatopedi-Kloster

Er wuchs in einer kosmopolitischen

Stadtauf, in dersich dieKulturender

Römer, Griechen, und Juden begegneten.

In seiner Heimatstadt prägte

ihn die Situation der jüdischen Diaspora.

Auf der einen Seite wirkte auf

Paulus die beeindruckende jüdische

Religion mit allem, was sie an Wahrem

und Großartigem hatte. Auf der

anderen Seite aber erkannte er die

Notwendigkeit, ihreGrenzen zu überschreiten.

Das Wirken des hl. Pauluswird in zwei

große Abschnitte eingeteilt:


der Völkerapostel

1. Missionsreise

riechisches Fresko,

, Atos

2. Missionsreise

Der erste umfasstseine Missionsreisen, und der

zweite die Jahre, die erinRom verbrachte (60-

67 nachChr.).Seine drei Missionsreisen, von46-

49, 50-53, und 54-58 nach Chr. erstreckten sich

beinahe über die ganze damalige griechisch-römische

Welt.

Getrieben von seiner Überzeugung,

dieWiederkehr Jesu

stehe bevor und das Evangelium

müsse vorher allen Nationen

gepredigt werden, reiste

Paulus zügig von Provinz zu

Provinz. Großstädte waren

bevorzugte Schauplätze seines

Wirkens. Er war an allen

wichtigen Zentren für Kultur,

Religion, Politik, Handel und

Kommunikation zu finden.

Dort traf er auf Händler, Reisende

und zufällig vorbeigehende

Bürger. Die Apostelge- 109


3. Missionsreise

DieBekehrung

desSaulus

(Caravaggio1600)

S. Mariadel Popolo

in Rom(Foto:Redaktion)

110

schichte berichtet, dass

Paulus anjedem neuen Ort

immer zuerst die Synagoge

aufsuchte. Dieerfolgreichste

Evangelisierung geschah

»unter den Menschen, die

vor Gott Ehrfurcht zeigten«,

das waren die Proselyten,

jene Heiden, die das

Judentumangenommenhatten.

Diese Menschen gingen

heim und besprachen

in ihren Kreisen ihr Erlebnis

mit Paulus. Diejenigen, die

sich durch seine mutige

Auslegung der Bibel bekehrten,

verkündigten danach

das »Wort« den anderen.

Obwohl Paulus infast

jeder Stadt, in derermissionierte,ernsteProblemebekam

und mit Verfolgung

rechnen musste, verlor er

nie den Mut. Er reiste später

immer wieder an die

Orte zurück, aus denen er

hatte fliehen müssen.


Paulus war vertraut mit dem Vorgehen

Jesu. Er sandte die Jünger zu

zweit aus und rietihnen, siesollten in

einem einzelnen Haus zu predigen

anfangen. Sinn dieser Vorgehensweise

wardie Erkenntnis, dass es schneller

geht, Gemeinschaften zu überzeugen

als einzelne Menschen. Dieses

»bekehrte« Haus wurde dann

wiederum der Ausgangspunkt für

eine neue christliche Gemeinde. So

entstanden vielerorts Zellen der neuen

Lehre. Paulus hatte während seiner

Missionsreisen immer wieder

Kontakt mit diesen neu gegründeten

Gemeinden.

Das missionarische Arbeitsfeld des

heiligen Paulus war überaus groß.

Vier Hauptaspekte lassen sich als wesentlichherausstellen:

• Christus steht im Mittelpunkt der

Verkündigung.

• Die Art und Weise der Verkündigungträgtden

Gegebenheiten des

jeweiligen Kulturkreises Rechnung.

• Die Gläubigen geben durch ihre

Lebensführung Zeugnis von der

Botschaft Jesu.

• Presbyter werden herangebildet,

um die Verantwortung für eine

Gemeinde übernehmen zu können.

Der hl. Paulus war zuallererst derDiener

desWortesGottes. Der Verkündigung

des Evangeliums galt seine

Hauptsorge, nicht dem Sakrament

derTaufe.Dieses Anliegendrückteer

auch in seinen zahlreichen Briefen,

an dieeinzelnenGemeinden aus.

Bei der Verkündigung der Botschaft

Jesu setzte er als Missionar auf die

Wirkungder Akkulturation. Er wollte

die Gottesnachricht dadurch vermitteln,dass

er ihre Verbindung mit den

religiösen Erfahrungen und den kulturellen

Gegebenheiten seiner Zuhörerschaft

aufzeigte und deutlich herausstellte.

Den Juden stellte er Jesus darals den

vorhergesagtenErben Israels.Zuden

Griechen sprach er von dem einen

Gott und seiner Wiederkunft. Ein

sehr gutes Beispiel dafür, wie Paulus

sich denanderen Religionen näherte,

finden wir in seiner berühmten Rede

auf dem Areopag inAthen (vgl. Apg

17,16-34).

Paulus war der festen Überzeugung,

dass jeder Mensch, dem das Evangelium

verkündet wird, seinen eigenen

religiösenHintergrundmitbringt und

damit auch eine eigene Möglichkeit

zu dessenVerständnis hat.

DieArbeiteines gutenMissionarsbesteht

darin,gemeinsame Wahrheiten

bewusst zu machen und dementsprechend

einen respektvollen Dialog

aufzubauen.Der hl. Paulus besaß

dieungewöhnliche Fähigkeit ,sich je- 111


112

der Situation anpassen zu können.

Ebenso wichtig war es für ihn, mit

seinem Leben Zeugnis abzulegenvon

seinem Glauben und seiner Überzeugung.

Sein ganzes Leben ist ein Spiegelbild

für das, was er verkündete. Er

vermochte Gemeinschaften zu bilden

und zu leiten, weil er lebte, was

er predigte.

In jeder seiner neu errichteten Ortskirchen

setzte Paulus Presbyter ein,

deren Pflichteswar, für die spirituelle

Entwicklung der Gemeinde und für

die Weiterführung der verschiedenen

Missionsaktivitäten zu sorgen.

Paulus kam im Jahr 60 nach Rom. Zuvor

landete erinPuteoli, wo er mit

Freude erfuhr, dass es dort schon

eine christliche Gemeindegab. In dieser

Hafenstadt blieb er eine Woche

und predigte. Danach reiste er mit

seiner Begleitung auf der via Appia

weiter. Die Nachricht von der Ankunft

desApostels war in Rom schon

bekannt geworden, bevor er dort

eintraf. Viele Gläubige eilten herbei,

um ihn zu begrüßen. Dies zeigt den

Ruhm deshl. Paulus und denWunsch

derMenschen, ihn zu sehen

und seine Ausführungen

zu hören.

Auchwährend seiner Gefangenschaft

wurde der

hl. Paulus vom Heiligen

Geist erfüllt. Sein Mut

und seine Beharrlichkeit

waren beeindruckend

und inspirierten viele,

Christus nachzufolgen.

Seinem Wirken als Völkerapostel

wurde im

Jahr67ein Ende gesetzt,

nachdem ihn Kaiser Nero

außerhalb Roms, in der Nähe des

Osttores enthaupten ließ.

Nach dem »Damaskusereignis«, der

Berufung vom »Saulus zum Paulus«

wurde er zum größtenMissionar der

Kirchengeschichte. Getrieben von

derLiebe zu Christus, verkündete der

einstige Verfolger der ersten Jünger

den Namen Gottes mit unendlichem

Enthusiasmus und Eifer bis an die

Grenzender damalsbekanntenWelt.

Ohne Übertreibung konnte er sogar

von sich sagen, dass er noch viel härter

gearbeitet habe, als seine Brüder,

um die Heiden »Mitglieder amLeib

Christi« werden zu lassen. Seine Briefe

sind Meisterwerke religiöser Literatur

die bis heute nichts von ihrer

Bedeutung verloren haben. Sie wurden

Grundlagefür Missionierung und

christliche Spiritualität. In einem seiner

Briefe schreibt er:

»Wenn ich in den Sprachen der Menschen

undEngelredete, hätte aber die

Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz

odereine lärmende Pauke« (1.Kor 13,1).

P. AndreasMiotk, SVD

Grabplatte überdem hier verehrtenGrabdes hl.Paulusin

derBasilika S. Paolofuori le mura in Rom. Um 180musshier

schon ein Tropaion,eineArt Denkmal zu Ehrendes Paulus,

gestandenhaben. Dasberichtet ein gewisser Gaius.


R echtfertigung

heißt für den

Apostel Paulus: der

Mensch wird gerecht

vorGottund so wirklich

gerecht durch

den Glauben, durch

den Glauben an Jesus

Christus. Beim

Damaskuser-eignis

hat Paulus begriffen,

dass gegenüber der

Erkenntnis Christi alles,

was ihm vorher

wichtig war, ein Verlust,

ja geradezu »Unrat«

war. – Christus

wurde für ihn zum

Leben schlechthin.

Diese persönliche

Bindung an den auferstandenen

Herrn

brachte Paulus in unüberbrückbaren

Gegensatz

zu jeder

Form einer selbst ge-

St.Paulvor den

Mauern,Rom

machten Gerechtigkeit.

»Der Mensch«,

sagt er, »wird nicht

durch Werke des Gesetzes

gerecht, sondern

durch den Glauben

an Jesus Christus« (Gal 2,16), der vom Kreuz das neue Leben durch den

Geist schenkt.Das KreuzChristi ist undbleibtdie unerschöpflicheQuelle der

Rechtfertigung, die ein ungeschuldeter Akt Gottesist.Die menschlichenWerke

können dem nichts hinzufügen. Aber das Gesetz ist nicht aufgehoben; es

hatseinZiel erreicht und im Liebesgebot seine Erfüllung gefunden. Denn Gerechtigkeit

durch Glaube steht nicht gegen die Liebe, im Gegenteil: an Christus

glauben heißt, andie Liebe glauben, so dass Glauben anihn bedeutet,

dasseruns in seine Liebe hineinzieht, zu Mit-Liebenden mit ihm macht.Glaube

wirktinder Liebe, sagt derhl. Paulus im Galaterbrief.Und so ist derGlaube,

der uns mit Christus und seiner Liebe eint, die volle Gerechtigkeit, in der das

ganze Gesetzgegenwärtig und erfüllt ist.

Benedikt XVI.

113


Kennwort:

Möblierung

(Nr. 45)

114

Verbesserung der Katechese

Unsere Pfarrei St. Michael wurde 1995 gegründet. Sie ist

die zweiteinder Stadt Natitingou, einer Stadt mit50.000

Einwohnern imNordwesten von Benin. Der erste Missionar

traf hier 1941 ein. 1964 wurde die Diözese gegründet. Seitdemschreitet

dieEvangelisierung stetig voran.Die Täuflinge

sind zahlreich. Die Bedrohung durch den Islam und die Sekten

ist jedoch groß, vor allem in einem sozialen Umfeld von

extremer Armut. Deswegen muss die Ortskirche ihre Wachsamkeit

verdoppeln und das Evangelium so vielenMenschen

wie möglich verkünden. Wir sind davon überzeugt, dassnur

die Kirche Afrika rettenkann.

Das kleine Katechese –und Ausbildungszentrum unserer

Gemeinde begegnet diesem dringenden Bedürfnis. Ungefähr

100 junge Menschen können sich darin auf den Sakramentenempfang

vorbereiten. Die Erwachsenen erhalten

hier eine Ausbildung, um in ihrem Lebensumfeld und an ihremArbeitsplatz

ein Zeugnis christlicherLebensweise zu geben.

Derzeit versammeln sich verschiedene Katechesegruppen

an provisorischen Treffpunkten, zudenen sie die Kirchenbänke

jedes Mal hintransportieren, die dadurchlangsam immer

wackliger werden. Die volle Ausstattung unserer Gemeindesäle

brächte eine spürbare Verbesserung und auch

einen würdevolleren Rahmen für die Vermittlung des WortesGottesandie

jugendlichenZuhörer. Es sollein bevorzugter

Ort sein, an dem sie Kenntnisse über das Leben und die

Welt erwerben, um besser für die Herausforderung des heutigen

Afrika gerüstet zu sein.

In diesem Sinnebitten wir um Ihre Hilfe bei der Möblierung

der Katecheseräume.

Die Summe dafür beträgt ca. 4.125,–Euro.

Wir beten für Sie und Ihre mitwirkenden Gönner und bleiben

in Christus

Pfarrer François Tiando

Diözese Natitingou

Benin


Bescheiden, aber würdevoll

Die Gemeinde »Heilige Familie« inSagrada, Tinambac, Camarines

Sur auf den Philippinen wurde 2008 gegründet

und umfasst mehr als 10.000 Menschen.

Das Gebiet besteht hauptsächlichaus Hochflächenmit Pflanzungen

von Kokosnusspalmen. Kleinere und schmalere

Landflächenwerden bewässert undzum Reisanbau genutzt.

In denGebieten in Küstennähe wirdzusätzlich Fischfang betrieben.

Die Arbeit auf den Äckern und die Fischerei geben

nicht vielErtrag und so lebendie meistender Gemeindemitglieder

unterhalb derArmutsgrenze.

Die Gottesdienste finden statt in einer Notkirche aus leichtem

Material: Lehm und Bambus. Außerdem ist der Raum

mittlerweile zu klein geworden.

Der Bau einer neuen Kirche wäre wirklich nötig. Sie soll bescheiden,

aber würdevoll sein, für liturgische Zeremonien,

wie für anderereligiöse Aktivitäten dienen zur Stärkung des

Glaubens dieser Gemeinde.

Vorgesehener Bauplatz

115


Notkirche

Kennwort:

Kirchenbau

(Nr. 46)

116

Ohne eine finanzielle Hilfe von außen kann die Bevölkerung

das aber nicht schaffen. Auch wenn sie verschiedene Arbeiten

leistet, fehlen einfach schon die Mittel z. B. für die Materialbeschaffung,

den Innenausbau usw.

Nun bittenwir Sie herzlich, uns mit der Summe von €4.800,–

zu Hilfe zu kommen.

Im Voraus danken wir Ihnen für Ihre Großherzigkeit. Möge

derHl. Geist Siemit allen Gabenerfüllen!

Das wünschen wir Ihnen und allen Ihren Wohltätern von

ganzem Herzen.

Im Gebetverbunden

+Leonardo Z. Legaspi,O.P.

ErzdiözeseCacares

Naga City,Philippinen


Komm,

Heiliger Geist!

Wenn wir über die vielen

Naturkatastrophen und

Kriege in aller Welt lesen,

fragen wir uns oft: »Wie

wird das weitergehen? Können wir noch etwas tun? Ist

nicht schon alles verloren?«

Wir müssen die Gefahren erkennen, ihnen ins Auge blicken,

nachLösungen suchen, aber wir dürfen nicht meinen,

alles hänge nur von unserem Tun ab. Unser Blick

bleibe vertrauensvoll nach oben,zuGott, gerichtet. Nur

er ist imstande zu helfen, auch inscheinbar aussichtslosen

Situationen.

Maria Theresia Ledochowska, unsere Mutter Gründerin

klagte, dass der Heilige Geist in der Welt viel zu wenig

angerufen und verehrt werde. Überzeugt schreibt sie:

»Viele Dinge würden besser gehen, wenn die Menschen

ihn mitGlauben undVertrauen anrufen würden«.

Der Heilige Geist wirkt in allem. Er ist der »Motor« der

Verkündigungsarbeit und gießt den apostolischen Eifer

ein.Rufen wir Ihn also noch mehr und stärkeran! Er wird

uns beistehen in unserem persönlichen Leben, im Leben

der Kircheund in allen Nöten der Welt.

Sr.PaulaKrones,SSPC 117


Gerne überweise ich eine Spende zu

Ehren der sel. Maria Theresia Ledochowska,

mit der Bitte umschulische

Hilfefür die Enkelkinder. K. B.

Wir durftenauf demJakobusweginIhremgastlichen

Hause Rast machen. Alles

war wunderbar und das Beste –

Ihre lieben Gebete sowie auch meine

zur seligen Maria Theresia wurden erhört:wir

habeneine Tochter geschenkt

bekommen!!! Unser Glück ist unbeschreiblich!

Danke! E. E.

Sel.MariaTheresia

Ledochowska

GEBETS-

ERHÖRUNGEN

Beiliegend eine Gabe für Eure Werke

der Liebeund alsDank an Maria TheresiaLedochowska

fürihreHilfe. N. N.

Wir durften die göttliche Vorsehung

und bestimmt auch durch die Fürbitte

der sel. Maria Theresia Ledochowska

die glückliche Fügung erfahren, dass

unser Schwiegersohn den Herzinfarkt

überlebt hat. Es warder gleiche Tag, an

dem meine Tochter eine von mir versprochene

Spende für Ihr fürsprechendesGebet

in eineranderenSache überwiesen

hat. A. K.

Dank derGottesmutter, demhl. Josef,

der sel. Maria Theresia Ledochowska

für erlangte Hilfe in verschiedenen Anliegen!

Lege eine Gabe bei! M. H.

118

Empfangen Sie diese Spende als Dank

an Maria TheresiaLedochowska. Z. W.

VielenDank für Euer Gebet,besonders

zur sel. Maria Theresia Ledochowska.

Immer wieder darf ich ihre Hilfe anrufen

und ich spüre sie. V. R.

Sel. Maria Theresia,

bitte füruns!

Dem lieben Vater im Himmel, unserer

lieben Mutter Maria, dem hl. Josef,

meinem hl. Schutzengel, der sel. Maria

Theresia und dem hl. Antonius, allen,

die mir immer helfen, sei tausendmal

Lob und Dank gesagt. Nun eine kleine

Missionsgabe. J. G.


Sr.Immacolata Nihoul, Missionsschwester vom hl.Petrus Claver, gestorben in Buenos Aires. Sie

leitete die Kongregation als Generaloberin in den Jahren 1983 –1995. Sie stand im 88. Lebensjahr

und im 66. ihres Ordenslebens.

Sr.M.Felicia Fiszer, Missionsschwester vom hl. Pertus Claver, gestorben in Fribourg. Sie stand im

103. Lebensjahr und im 83. ihres Ordenslebens.

Hochw.Herrn Pfarrer Franz Xaver Schwander,Rothenburg

Frau Hildegard Perret-Starke, Münchenstein; Frau Helena Schwager-Matter, Zug; Frau Rosa Gauch-

Schwizer, Frauenfeld; Frau Johanna Fiechter Pichler, Ega Birchabruck BZ Italien; Frau Anna Huber

Stocker, Lana BZ Italien; Frau Maria Gänsbacher, Sarntal BZ Italien; Herr Walter Flury-Durrer, Stans;

Herr Paul Innerhofer, Meran BZ Italien; Herr Joseph Anton Oberlin-Lagler, Meggen.


Herr,gib ihnen die ewigen Freuden!

Bestellschein für die Schweiz Missionsschwestern vom Hl. Petrus Claver

Übrige Bestelladressen siehe Seite 98 St.-Oswalds-Gasse 17

6300Zug


Hiermit bestelle ich (bitte Zutreffendes ankreuzen)

»Echoaus Afrikaund andern Erdteilen«

Claver Missionskalender

»Woanders lebenKinder anders«

fürein Jahr

Exemplar(e)

(Bitte klar leserlich schreiben!)

Name u. Vorname:

Straße:

PLZ/Ort:


AZB

6304 Zug4

Probenummer

Immer wartet hinter dem

Dunkel dieser Welt

die Lichtfülle der anderen.

Reinhold Schneider

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