miteinander 03 | 2013 - evangelisch in Unteröwisheim

evkirche.uoe.de

miteinander 03 | 2013 - evangelisch in Unteröwisheim

1 03 | 2013

miteinander

Gemeindebrief der Evang. Kirchengemeinde Unteröwisheim

Thema:

Kirchenwahlen

Baden hat gewählt

Kirchenälteste gestalten Kirche

Nichts ist so beständig, wie der Wandel

Veränderungen im Kirchengemeinderat

Ein Tag zum Loben und Danken

Jubiläumskonzert des Kirchenchors

Christenverfolgung heute

Ein Abend mit Open Doors am Buß- und Bettag


Zu dieser Ausgabe

2

Liebe Leserin,

lieber Leser,

Seite 3

Baden hat gewählt

Seite 8

Singen im Herbst: Chorwochenende

Seite 9

Ein Tag zum Danken und Loben:

Jubiläumskonzert

Seite 11

Pfeifen - Tasten - Orgelklänge:

Orgelaktionstag

Seite 15

Christenverfolgung heute:

Abend mit Open Doors

Seite 18

Im (Märchen-)Wald: Neues aus

dem Kindergarten

bevor wir in wenigen Tagen wieder die

Kerzen am Christbaum anzünden und Jesu Geburt feiern,

feiern wir wenige Tage zuvor am 4. Advent einen

weiteren besonderen Gottesdienst. Nach sechs Jahren

wurden am 1. Dezember die Ältesten unserer Gemeinde

neu gewählt. Ich bin sehr froh und dankbar, dass zwei

Frauen und sechs Männer bereit waren, für dieses wichtige

Amt zu kandidieren. Ihnen ein herzliches Dankeschön.

Doch wo vier neue Gesichter dazu kommen, sind

auch vier Älteste ausgeschieden. Ulrike Feil, Diana

Glück, Stefan Haas und Gerhard Pflaum gehören dem

neuen Kirchengemeinderat nicht mehr an. Auch ihnen

ein großes Dankeschön für allen Einsatz, alle Mithilfe

und Mittun im „KGR“. Schön, dass sie auch weiter Aufgaben

in unserer Gemeinde übernehmen werden.

Dass wir als Christen so offen und frei wählen dürfen,

dass wir Gottesdienst feiern und uns versammeln können

und dass wir unseren Glauben bekennen und weitergeben

können, ist bei weitem nicht selbstverständlich. Am

Buß- und Bettag hat ein Mitarbeiter von Open Doors

über die Situation vieler verfolgter und bedrängter Christen

berichtet. Ihre Not und ihr Leid sollten wir nicht vergessen,

sondern sie im Gebet und durch tatkräftige Hilfe

unterstützen.

Für die kommenden Weihnachtstage wünsche ich Ihnen

eine ruhige Zeit, in der Sie zur Ruhe kommen und neu

die Botschaft hören, die an diesem Tag in die Welt gekommen

ist: „Euch ist heute der Retter geboren!“

Ihr


3 Thema

Baden hat gewählt

Kirchenälteste gestalten Kirche

1,27 Millionen Menschen gehören zur evangelischen

Landeskirche in Baden, eine der

beiden evangelischen Kirchen in

Baden-Württemberg. Zwischen Wertheim

und Konstanz, Kehl und Pforzheim gliedert

sich die Landeskirche in zwei Kirchenkreise

(Nord- und Südbaden), die sog. Prälaturen,

und in 25 Kirchenbezirke mit 715 Pfarrbzw.

Kirchengemeinden. Die Kirchenleitung

sitzt in Karlsruhe. Geleitet wird die

Landeskirche von der Landessynode, dem

Der Aufbau der evang. Landeskirche in Baden

Landeskirchenrat, dem Landesbischof bzw.

der Landesbischöfin und dem Evangelischen

Oberkirchenrat. Die Leitungsgremien,

egal ob in der Gemeinde, im Kirchenbezirk

oder auf Landesebene bestehen zum großen

Teil aus Ehrenamtlichen, die durch ihre Mitarbeit

eine demokratische Leitung der Kirche

von der Gemeinde bis zur Landeskirche

gewährleisten.

Die evangelische Landeskirche in Baden

versteht sich als Gemeinde Jesu Christi, in

der es Gemeindemitgliedern

möglich ist, in unterschiedlicher

Weise am kirchlichen

Leben teilzunehmen. Die Evangelische

Landeskirche in Baden

ist eine unierte Kirche, das

heißt lutherische und reformierte

Christen sind hier zu einer

Kirche vereinigt. Der Unterschied

in der Abendmahlslehre

von Lutheranern und Reformierten

hat seit 1821 in der

badischen Landeskirche keine

kirchentrennende Bedeutung

mehr.

Am 1. Dezember wurden nun

in ganz Baden (und in Württemberg

übrigens auch) die Ältestenkreise

neu gewählt. Die

Ältesten leiten gemeinsam mit

dem Pfarrer oder der Pfarrerin

die Gemeinde. In manchen Gemeinden,

wie in Unteröwisheim,

bilden die Älteste auch


Thema

Der Evangelische Oberkirchenrat in Karlsruhe, auch

„Rotes Haus“ genannt

den Kirchengemeinderat. Gibt es aber an

einem Ort mehrere (Pfarr-)Gemeinden, dann

hat zunächste jeder Pfarrgemeinde einen

Ältestenkreis. In diesem Fall setzt sich der

Kirchengemeinderat aus mehreren Ältestenkreisen

zusammen.

Die Landeskirche baut sich von oben nach

unten auf. Gewählt werden nur die Ältesten

in einer Gemeinde. Jede Gemeinde entsendet

Vertreter in die Bezirkssynode. Und dort

4

werden die Delegierten für die Landessynode

gewählt. In Württemberg ist das übrigens

anders: hier werden auch die Mitglieder der

Landessynode direkt von den Gemeindegliedern

gewählt.

Der Begriff „Ältester“ hat übrigens nichts

mit dem Alter zu tun. Er hat seinen Ursprung

in der Bibel und bezeichnet die Personen,

die die Gemeinde leiten. In anderen Landeskirchen

gibt es dafür andere Begriffe, Kirchenvorstand

oder Presbyter zum Beispiel.

Ältester wird man zunächst für sechs Jahre.

Die Aufgaben reichen von der Verwaltung

der Finanzen und der Betreuung und Begleitung

von Baumaßnahmen bis zu den Fragen

des Gottesdienstes oder der weiteren Entwicklung

der Gemeinde. Auch die Wahl

eines Pfarrers oder einer Pfarrerin gehört zu

den Aufgaben des Ältestenkreises.

Jochen Stähle / ekiba.de

Fotos: www.ekiba.de /

wikipedia

Liebe Gemeinde,

wie Sie vielleicht gehört haben, werde ich

am 4. Advent, an dem die neuen Ältesten

eingesegnet werden, zusammen mit drei

weiteren Ältesten aus dem Kirchengemeinderat

verabschiedet .Die Entscheidung mein

Ältestenamt abzugeben ist mir schwer gefallen.

In den letzten Wochen haben mich

einige von Ihnen darauf angesprochen. Ich

habe dieses Amt sehr gerne ausgeübt und

möchte mich bei Ihnen für das Vertrauen,

das Sie mir die letzten 6 Jahre entgegengebracht

haben, herzlich bedanken. Ich habe

nicht vor mich aus dem Gemeindeleben

zurückzuziehen und möchte gerne neue

Aufgaben in der Gemeinde übernehmen. Da

ich schon längere Zeit beim Hospizdienst

aktiv ehrenamtlich mitarbeite und seit Ende

letzten Jahres eine Ausbildung in der ehrenamtlichen

Seelsorge mache, beabsichtige

ich mich in Zukunft noch mehr in diesem

Bereich verstärkt einzusetzen. Wenn Sie

einen Kranken- oder Trauerbesuch wünschen

oder sonst etwas auf dem Herzen

haben, dürfen Sie sich gerne direkt an mich

oder das Pfarramt zur Kontaktaufnahme

wenden. Gerne mache ich auch einen Adventsbesuch

bei Ihnen zu Hause.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre

Ulrike Feil


5 Thema

Nichts ist so beständig, wie der Wandel

Veränderungen im Kirchengemeinderat

4 / 4 / 4 - hinter dieser geheimnisvollen

Zahlenkombination verbergen sich die Veränderung

im Kirchengemeinderat. Zur Wahl

sind vier bisherige Älteste nicht mehr angetreten,

vier haben erneut kandidiert und vier

gehören zum ersten Mal dem Gremium an.

Wir haben die ausscheidenden, die bleibenden

und die neu dazugekommenen Älteste

befragt.

Mit Diana Glück, Ulrike Feil, Stefan Haas

und Gerhard Pflaum scheiden ja gleich vier

altgediente Älteste aus.

Was ist euch aus den vergangenen Jahren

noch am besten in Erinnerung?

Stefan Haas: Die tolle Gemeinschaft und das

Miteinander, dazu der Einsatz und die Bereitschaft

die jeder eingebracht hat, unsere

Gemeinde auch geistlich zu gestalten. Die

Unterschiedlichkeit der Personen war oft

auch die Würze. Wichtig war mir, dass wir

uns aufeinander verlassen konnten. Und

Etwa alle zwei Jahre fährt der Kirchengemeinderat auf

ein Klausurwochenende (wie hier nach Bad Herrenalb)

wenn auch mal kontrovers diskutiert wurde,

haben wir immer wieder zusammengefunden.

Auch die gemeinsame Zeit außerhalb

der eigentlichen Arbeit, wie das Wandern

mit der Familie oder ein gemeinsames Grillen

war mir wichtig.

Ulrike Feil: Anstrengend waren für mich die

langen Besprechungen zur Orgel-, Heizungs-,

Pfarrhaus- und Kirchensanierung.

An was ich mich immer gerne erinnern werde,

sind unsere Ältestenrüsten, unsere Wanderungen

und Grillfeste, die Schmückung

des Weihnachtsbaumes und die kirchlichen

Veranstaltungen.

Welcher Teil eurer Arbeit im Gemeinderat

hat euch am meisten Freude gemacht?

Gerhard Pflaum: Bei mir war es sicher auch

das Bauen, egal ob in oder an der Kirche, im

Gemeindehaus, im Kindergarten oder auch

im Pfarrgarten. Außen und innen hat sich

hier viel getan. Auch die Finanzen waren ein

Thema, das mich sehr interessiert hat.

Diana Glück: Bei mir war es die Kindergartenarbeit.

Ulrike Feil: Ich habe den Kontakt zu den

Menschen in unserer Gemeinde sehr geliebt.

Gerne habe ich beim Besuchsdienst

mitgearbeitet. Für die Anliegen der Gemeinde

ein offenes Ohr zu haben, war mir

ein großes Bedürfnis. Menschen zu Veranstaltungen

in unserer Gemeinde einzuladen,

war mir immer sehr wichtig, aber auch die

aktive Mitarbeit, wie zum Beispiel bei unseren

Glaubenskursen, der Marriage Week

oder dem Weltgebetstag.


Thema

6

Stefan Haas: Der Gottesdienst, die

Glaubenskurse, das gemeinsame

geistliche Leben. Aber auch mal

ein gelungener kleiner Baueinsatz,

wenn man am Ende des Tages ein

gutes Ergebnis sah.

Die Aufgaben eines Kirchengemeinderates

sind ja sehr vielfältig.

Gab es auch etwas, was euch gar

nicht lag?

Ulrike Feil und Diana Glück (einmütig):

Wir hätten nie im Bauausschuss

mitarbeiten wollen!

Gerhard Pflaum: Die vielen Personalentscheidungen

im Kindergarten waren

nicht so mein Thema. Gut, dass hier andere

mitentschieden haben.

Ganz herzlichen Dank. Anja Buhr, Jörg

Höpfinger, Matthias Sulzer und Mario Wäckerle

bleiben ja für eine weitere Amtszeit.

Ihr habt euch entschieden, noch einmal zu

kandidieren. Was gab den Ausschlag dazu?

Anja Buhr: Jetzt, nach der ersten „Amtszeit“,

weiß ich erst, wie alles funktioniert,

wie was läuft. Ich habe mich sozusagen

„warm gearbeitet“. Das macht manches für

die zweite Runde einfacher. Da ich auch

weiter Zeit und Lust habe, das Gemeindeleben

auf dieser wichtigen Ebene zu gestalten,

war eine zweite Zeit als Älteste keine Frage

für mich.

Jörg Höpfinger: Gemeinsam haben wir viel

erreicht, einiges aber auch erst angefangen.

Das möchte ich gerne auch bis zum Ende zu

begleiten, beispielsweise die bevorstehende

Kirchenrenovierung. Die Arbeit im Kirchengemeinderat

war unterschiedlicher Natur,

sie hat nicht nur Mühe gemacht, sondern

war auch eine Bereicherung für mich selbst.

Hier sind die Praktiker gefragt: die Rohre für die neue Heizung wurden

verlegt

Deshalb will ich auch gerne weiter mit im

„Schiff der Gemeinde“ rudern!

Matthias Sulzer: Die vergangenen sechs

Jahre fühlten sich gar nicht so lange an wie

zuerst gedacht. Es war eine schöne Zeit, die

nicht nur Einsatz forderte sondern auch

prägte und den Horizont erweiterte. So freue

ich mich auf weitere spannende Jahre im

verjüngten Ältestenkreis.

Mario Wäckerle: Für mich war auch die

tolle Gemeinschaft und das gute Miteinander

ausschlaggebend. Und ich möchte mich

auch weiterhin mit meinen Gaben und Fähigkeiten

in der Gemeinde und zur Ehre

Gottes einbringen.

Welchen Schwerpunkt wollt ihr in den

nächsten Jahren setzen?

Matthias Sulzer: Eine lebendige Gemeinde

braucht intakte Räumlichkeiten. Ein wesentlicher

Teil meiner Aufgaben sehe ich in der

Unterstützung zum Gelingen anstehender

Renovierungsmaßnahmen.

Anja Buhr: Natürlich muss das weitergehen.

Aber nachdem das Thema „Bauen“ uns

schon in den letzten Jahren so sehr beschäftige

hat, finde ich es wichtig den geistlichen


7 Thema

Auf- und Weiterbau der Gemeinde zu bedenken

und anzupacken. Denn was nützen

Gebäude, wenn das Leben in ihnen fehlt!

Wir freuen uns auch auf „neue“ Gesichter

im Ältestenkreis! Kerstin Lepp, Oliver Bauer,

Bernhard Oberst und Christian Weigel

werden zukünftig zum Ältestenkreis gehören.

Worauf freut ihr euch? Und wovor habt ihr

am meisten Respekt?

Bernhard Oberst: Mir ist es wichtig den

anderen immer zu respektieren, auch wenn

vielleicht nicht immer alle die selbe Meinung

haben. Wichtig ist mir auch bei allen

Entscheidungen, die getroffen werden müssen,

das gemeinsame Ziel nicht aus den

Augen zu verlieren. Ich möchte mich meinen

Gaben einbringen und zu einem guten

Miteinander beitragen.

Kerstin Lepp: Ich freue mich auf die Gruppe,

da ich

glaube, dass

wir gut zusammenpassen

und auch

zusammenarbeiten

werden.

Außerdem

freue ich mich

Ob Heizung, Dach oder Orgel: der

Unterhalt der Gebäude ist immer

ein wichtiges Thema

darauf noch

tiefere Einblicke

in die Gemeindearbeit

zu erhalten.

Ich habe Respekt

vor den

Projekten, die anstehen und bin mir sicher,

dass ich in der nächsten Zeit viel dazu lernen

muss und darf. Natürlich habe ich auch Respekt

vor der Verantwortung, die ich übernehme.

Christian Weigel: Ich freue mich ehrlich

darauf im Kirchengemeinderat mitwirken zu

können. Ich hoffe durch meine Mitarbeit

meiner Gemeinde, in der ich zum Glauben

gefunden habe, etwas zurückgeben zu können.

Wenn ich dazu beitragen kann, dass wir

weiterhin eine funktionierende und lebendige

Gemeinde bleiben, möchte ich gern

meinen Teil dazu beitragen. Ich bin auch

sehr gespannt auf die Zusammenarbeit mit

meinen „Kollegen“ und hoffe, dass wir die

großen Aufgaben wie Orgelsanierung und

Kircheninstandsetzung gemeinsam gut voranbringen

können. Vor allem aber wünsche

ich uns allen, dass wir in unserer Gemeinde

weiterhin im Glauben wachsen können

durch die Verkündigung und eben auch

durch Taten.

„Im Glauben wachsen“ ist ein sehr wichtiges

Anliegen. Was wünscht ihr euch für die

kommenden Jahre?

Bernhard Oberst: Ich wünsche mir, dass sich

jung und alt im Gottesdienst und den Veranstaltungen

der Gemeinde wohlfühlen können.

Denn so kann geistliches Wachstum

entstehen.

Kerstin Lepp: Ich wünsche mir, dass unsere

Gemeinde weiterhin und noch mehr eine Ort

ist, an dem Menschen allen Alters und mit

den verschiedenen sozialen Hintergründen

sich geborgen fühlen und die Nähe Gottes

spüren.

Jochen Stähle

Fotos: privat


Kirchenchor

8

Singen im Herbst

Der Kirchenchor beim Probenwochenende

Vor dem Singen wurde nicht nur die Stimme aufgewärmt…

Die herrliche Aussicht aus dem gläsernen

Probenraum auf herbstlich bunte Wälder

war sicher ein Faktor dafür, dass die Stimmung

beim diesjährigen Probenwochenende

unseres Kirchenchores vom 25. bis 27. Oktober

im „Haus der Kirche“ in Bad Herrenalb

so gut war und das Singen und Loben so

leicht fiel. Außerdem sorgte Ilse Heizmann-

Ernst mit vergnüglich kurzweiligen Lockerungs-

und originellen Einsingübungen dafür,

dass die Probenarbeit für unser

Jubiläumskonzert am 10. November sehr

viel Spaß machte und wir deutliche Fortschritte

zusammen erzielten.

Singen und Proben waren wohl das wichtigste,

aber doch nicht alles. Am ersten Tag

wurde abends in gemütlicher Runde der

Film „Das Konzert“ geschaut, der Samstagabend

war mehr historisch geprägt. Der

Nachtwächter von Bad Herrenalb führte

uns, ganz stilvoll ausgestattet mit brennenden

Laternen, beginnend am Kloster

Hier wird fleißig geprobt!

durch die Straßen, die Gassen und die Geschichte

seines Ortes.

Da in den Texten für das Konzert das „Loben“

im Mittelpunkt steht, richtete Daniela

Stähle ihre Andacht am Sonntagmorgen mit

dem Lobgesang der Miriam auch passend

auf dieses Thema aus. Die schlichte aber

doch sehr eindrucksvolle Kapelle des

Hauses mit ihrer schönen Akustik und die

Gedanken aus der Andacht waren ein feiner

Start in den Sonntag.

Auf der Rückfahrt ins heimatliche Unteröwisheim

war es einheitliches Resümee der

Besatzung unseres Autos,

dass uns das Singen

am Wochenende, Gemeinschaft,

Freude und

Spaß geschenkt hat und

dass es uns wichtig ist,

einmal im Jahr solch ein

Probenwochenende zusammen

zu erleben.

Zum Schluss ein ausdrückliches

Dankeschön

von uns allen an

Der Nachtwächter von

Bad Herrenalb


9 Kirchenchor

Studie: Chorsingen ist gesund:

Ein Herz und eine Seele

Singen im Chor macht nicht nur

Spaß, sondern ist auch gesund.

Es hat eine ähnliche Wirkung wie

Atemübungen und stärkt die mentale

Verfassung. Sogar die Herzen

schlagen bei Chorsängern im

Takt.

Die Teilnehmer des Probewochenendes

Ilse Heizmann-Ernst, Margot Bindschädel

und Daniela Stähle - ihr wisst schon wofür!

Ganz zum Schluss ein Zitat aus dem Internet

und eine Einladung:

Wer sein Herz mit uns im Takt schlagen

lassen möchte - immer gerne, montags ab 20

Uhr.

Sabine Mosebach

Fotos: privat

Ein Tag zum Danken und Loben

Jubiläumskonzert des Kirchenchors zum 125jährigen Bestehen

Der Raum unserer Kirche konnte die vielen

Besucher kaum fassen, die der Einladung zu

unserem Jubiläumskonzert gefolgt waren.

Das Motto „Halleluja! Lobet Gott“ wurde

von den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores,

dem Kinderchor und sämtlichen

Instrumentalisten vortrefflich entfaltet.

Zur Eröffnung gelang es dem Chor mit der

Psalmvertonung „Wie lieb sind mir deine

Wohnungen“ von Matthias Kiemle, die alten

Worte aus Psalm 84 auswendig und

dadurch besonders einfühlsam zu interpretieren.

„Loben mit einem Liede“, ein geistliches

Konzert in einer Bearbeitung von P. E.

Ruppert nach Johann Sebastian Bach, war

ein weiterer musikalischer Ausdruck, wie

wir Menschen den großen Gott loben können.

Der Posaunenchor fasste sein Lob in die

Eröffnungsmusik „Ein feste Burg ist unser

Gott“ von Traugott Fünfgeld, mit viel Aus-

Der Kinderchor bei seinem Einsatz


Kirchenchor

10

Gott“ von Klaus Heizmann. Instrumentalisten,

Chor, Kinderchor (der die Herzen ganz

besonders anrührte) und die Sprechstimmen,

von Musik untermalt, begeisterten so sehr,

dass sich unsere Besucher nach dem stimmgewaltigen

Schlussakkord mit stehendem

Applaus bedankten. Mit einem Segen durch

Pfr. Stähle und der anschließenden Zugabe

Der Posaunenchor bei seinem Beitrag zum Konzert

druck und Klangfülle. Stilistische Variationen

von Johannes Matthias Michel und

Christoph Georgii nahmen sich abschließend

des Themas an.

Mit Präludium und Fuge von Johann Sebastian

Bach, bearbeitet von Joris van Goethem,

trug das Blockflötenquartett seinen

Beitrag zum Lob an diesem Abend bei. Die

Sonate für Bläser im B-Dur von Georg

Friedrich Telemann bildete den Schlusspunkt

vor der Kantate „Halleluja! Lobet

Die erzählenden Texte bei der Kantate sprachen K.

Strauß, A. Stiel und A. Bindschädel

klang das Konzert aus.

„Bei diesem Konzert ist es mir so richtig

bewusst geworden, wie großartig es ist, Gott

Der Kirchenchor bei der Aufführung der Kantate


11 Orgelaktionstag

mit Musik zu loben“, sagte mir ganz ergriffen

ein älterer Herr nach dem Konzert. Eine

Besucherin drückte es kurz und gut so aus

„Es war einfach bombastisch!“

Besonders schön ist es für unseren Chor,

dass sich durch das „Schnuppermitsingen“

bei diesem Konzert einige Sängerinnen und

Sänger bis auf weiteres zu uns gesellt haben.

Begründung eines neuen Sängers: „Das

Chorsingen macht mir dermaßen viel Spaß,

das hätte ich mir echt nicht träumen lassen.“

Wenn dieses Beispiel Schule macht…

Sabine Mosebach

Fotos: Volker Zahn

Pfeifen – Tasten – Orgelklänge

Der Orgelaktionstag hinterließ bleibende Hör-Eindrücke

Nach dem Gottesdienst am 15. September

waren sehr viele Gottesdienstbesucher und

Orgelinteressierte auf Einladung von Pfarrer

Stähle noch nach oben auf die Empore gekommen.

M. Mosebach erläuterte in einer

Zusammenfassung die Geschichte der Orgel,

welche Reparaturen nach dem Wasserschaden

anstehen und wie der aktuelle

Spendenstand ist. Im Folgenden machte es

Dr. Martin Kares (Orgelsachverständiger

des Oberkirchenrates) sichtlich viel Freude,

Groß und Klein, Alt und Jung die Orgel zu

erklären. Dieses Instrument besteht aus viel

mehr Pfeifen, als man von außen sehen

kann, Pfeifen aus Metall und Pfeifen aus

Holz. Die Hölzernen klingen wärmer als die

Pfeifen aus Metall, die kleinen Pfeifen höher,

die großen entsprechend tiefer. Herr

Kares stellte die beiden Manuale und das

Pedal der Orgel als drei unterschiedliche

Wohnungen vor, bewohnt von verschiedenen

Familienmitgliedern. Zu deren Vorstellung

drückte er einzelne Tasten und

verdeutlichte, wie zum Beispiel der „Papa“

der Familie Prinzipal klingt, schön tief mit

Volumen und dann der „Sohn“, höher und

schlanker. So ging’s durch die ganze Familie.

Interessant klang auch der Pfarrer, der

die Familie besuchte. Mit dieser humorvoll

pfiffigen „Familienaufstellung“ wurde jedem

verständlich, wie unsere Orgel in etwa

funktioniert. Bei einer Improvisation von

Herrn Kares mit einem mächtigen Schluss

konnte das Publikum nur staunen, was in

der, vom Zahn der Zeit sehr angenagten,

Orgel noch alles steckt und eine vage Vorstellung

davon entwickeln, mit welchen

klanglichen Möglichkeiten sie nach der Sanierung

ihre Zuhörer begeistern wird.

Schön war, dass im Anschluss die Hausfrauen

nicht an den häuslichen Herd eilen

mussten, sondern sich in aller Ruhe mit

ihren Familien das vom Kirchenchor angebotene

Essen schmecken lassen konnten.

Die nächste Station war die Martinskirche in

Münzesheim, um die dortige bereits sanierte

Orgel kennenzulernen und zu hören. Auch

hier war Dr. Kares wieder ganz in seinem

Element und faszinierte die Zuhörer. So

mancher dachte vielleicht zu diesem Zeitpunkt:

Orgel schön und gut, aber ein Tässchen

Kaffee wär auch nicht schlecht. Zurück

im Gemeindehaus in Unteröwisheim wurde

dieser Wunsch auch prompt erfüllt. Nicht

nur Kaffee gab’s die Fülle, die Bäckerinnen


Aus unserer Gemeinde

des Kirchenchors verwöhnten mit einer fabelhaften

Auswahl an Kuchen und Torten.

Der Posaunenchor leistete auch seinen Beitrag

zu diesem Orgelaktionstag. Eckehard

Ockert brachte mit seinen Bläserinnen und

Bläsern rhythmisch interessante Stücke zum

Klingen. Das ABBA-Potpouri war zu diesem

Anlass und als musikalischer Abschluss

genau das Passende.

Es wurde an diesem Tag, dank großartigen

ehrenamtlichen Einsatzes, ein Erlös von

12

1.000 € für die Orgel erwirtschaftet. Insgesamt

stehen jetzt Spenden für die Orgelsanierung

in Höhe über 50.000 € zur

Verfügung.

Dieses beachtliche Ergebnis bestätigt die

Überzeugung des Orgelsachverständigen,

Dr. Kares: „Die Unteröwisheimer, die schaffen

das!“

Martin Mosebach

Damit ihr Hoffnung habt

Am 13. Oktober war Gemeindefest

Am Sonntag, den 13. Oktober 2013 war es

wieder so weit: Unser Gemeindefest wurde

gefeiert - wie jedes Jahr in der Sporthalle in

Unteröwisheim.

Unter dem Motto „Damit ihr Hoffnung

habt“ begann um 10 Uhr der Gottesdienst.

Auf der Bühne hatte der Posaunenchor seine

Plätze eingenommen und davor die Kinder

samt den Kindergottesdienstmitarbeitern.

Nach dem gemeinsamen Beginn verabschiedete

unser Pfarrer die Kinder später - allerdings

erst nachdem sie noch eine Geschichte

gehört hatten. Der Gottesdienst wurde dann

durch den stimmgewaltigen Kirchenchor

mit einigen Liedern bereichert.

Nach dem Schlusssegen war erst einmal

eine Pause, bis der Gesangverein Unteröwisheim

die Bühne betrat. Komplett ohne

Notenblätter trug der Chor unter der neuen

Leitung des Dirigenten Herrn Florian

Schwabenland seine schmissigen Lieder

dem Publikum vor. Solch beschwingt ging

das Fest sodann in die Mittagspause, wo

bereits fleißige Helfer in der Küche leckere

Gerichte vorbereitet hatten.

Am frühen Nachmittag bereicherte unser

Jahresfest - zuverlässig wie immer - der

Musikverein Unteröwisheim. Auch diesmal

bewiesen die Musikerinnen und Musiker

nachdrücklich ihr Können.

Nach einer kurzen Pause, in dem der Tombolastand

geplündert wurde und die Produkte

des Bastelkreises regen Abstatz

fanden, übernahmen die Kinder des Kindergartens

„Unter den Kastanien“ mit ihren

Erzieherinnen das Feld. Mit einem bunten

Programm rund um das Thema Märchen

begeisterten sie die Gemeinde. Alle anwesenden

Eltern, Paten und Großeltern konnten

staunen, zu welchen Höchstleistungen

ihre Kinder fähig waren. Selbstverständlich

wurden die Vorführungen fleißig auf Bild

und Film festgehalten.

Daneben konnten sich den gesamten Nachmittag

über die Besucher des Festes an den

gespendeten Kuchen unserer fleißigen

Hausfrauen laben: „Es geht doch nichts über

selbstgebackene Torten und Kuchen.“

Gegen halb sechs endete das Fest und - wie

von Zauberhand - erschienen lauter „Main-


13 Aus unserer Gemeinde

zelmännchen“, um die Halle wieder in ihren

Ursprungszustand zu versetzen.

An dieser Stelle herzlichen Dank allen unermüdlichen

ehrenamtlichen Mitarbeitern,

durch deren Bereitschaft zur Mitarbeit

dieses Jahr wieder ein erfolgreiches - ohne

Pannen ablaufendes - gesegnetes Gemeindefest

gefeiert werden konnte.

Diana Glück

Gemeinsam kreativ

Wie gemeinsam Eulen, Sterne oder Engel entstehen

Gemeinsam kreativ - so lautet das Motto des

neuen Bastelkreises, der Ende September

zum ersten Mal stattfand.

Eingeladen waren alle, die Lust und Freude

an Hand- und Bastelarbeiten haben und mutig

sind, Neues auszuprobieren oder alte

Techniken wieder neu anzuwenden.

Beim ersten Treffen sollten kleine Dekoeulen

gehäkelt werden. So fanden sich 13

Frauen im Esszimmer der Familie Stähle

zusammen, ausgerüstet mit einer Häkelnadel,

viel bunter Wolle und gemischten Erwartungen.

Da trafen Häkelprofis auf

Ab-und-Zu-Häklerinnen und Frauen, die das

letzte Mal in der Schule gehäkelt hatten.

Die Beschreibung der Eule stellte das erste

Hindernis für manche dar. Wie ging noch

mal ein Stäbchen? Ist das eine feste Masche?

Wie passen sechs Maschen in einen kleinen

Luftmaschenring? So wurde erklärt und vorgehäkelt,

wieder aufgezogen und neu angefangen.

War das Häkeln fertig, musste die

Eule noch vernäht, mit Knopfaugen und

einem aufgestickten Schnabel verziert werden.

Am Ende des Abends hatte jede Teilnehmerin

eine fertige Eule, die hoffentlich

einen schönen Platz gefunden hat. Die ganz

Eifrigen haben bei diesem Treffen noch

gleich eine zweite Eule gehäkelt oder ein

kleines Herz.

Das Besondere an diesem Abend war, dass

er Lust auf mehr machte. Frau Stähle hat

noch etliche Anleitungen an Interessierte

weitergegeben und einige Nachmittage mit

Frauen, die an dem Abend verhindert waren,

kleine Häkelkurse für Eulen durchgeführt.

Für manche war der Abend ein Neustart ins

Häkeln.

Falte um Falte dem Ziel entgegen

Anfang November gab es ein weiteres Treffen,

bei dem ein Aurelio-Stern gefaltet wurde.

An diesem Abend trafen sich 18 Frauen

im Gemeindesaal. Jede konnte sich unter

dem reichen Angebot einen passenden Satz


Aus unserer Gemeinde

14

Hier unser Basteltipp (auch für weniger Geübte):

Die Sterne nehmen langsam Form an

Papier heraussuchen. Dann wurde munter

gefaltet. 30 (!) quadratische Papiere mussten

auf eine spezielle Art und Weise gefaltet

werden, um später einen Aurelio-Stern daraus

zusammenstecken zu können. Dank der

guten Vorbereitung von Frau Stähle wurde

anhand von Vorlagen Schritt für Schritt gefaltet.

Dann wurde individuell erklärt, wie

genau der Stern zusammen gesetzt wird. Am

Ende des Abends hatte jede Teilnehmerin

einen wunderschönen Stern, der durch eine

Lichterkette im Inneren erleuchtet wird.

In der letzten Woche im November wurde

ein Holzscheitengel gebastelt.

Auch im neuen Jahr soll es wieder Abende

geben, an denen frau (und auch gerne mann)

kreativ werden kann. Genaue Termine und

die Inhalte der Abende werden bekannt gegeben,

sobald sie feststehen. Wer Anregungen

hat, was gebastelt oder gewerkelt

werden könnte, kann sich gerne an Frau

Stähle wenden.

Anja Buhr


15 Evangelische Allianz

Christenverfolgung heute

Open Doors setzt sich für verfolgte Christen weltweit ein

Die Evangelische Allianz in Unteröwisheim

hat in diesem Jahr am Buß- und Bettag zu

einem Informationsabend ins Gemeindezentrum

eingeladen. Begleitet von einigen

Liedern der Band stellte ein Mitarbeiter von

Open Doors die Arbeit dieser Organisation

vor. Was er berichtete, war auf der einen

Seite erschütternd. Auf der anderen Seite

betonte er auch, wie mutig und fröhlich

Christen in Verfolgungssituationen oft ihren

Glauben leben und bekennen und wie wichtig

ihnen das Gebet dabei ist.

Christenverfolgung ist ein historisches Geschehen

in der Zeit der römischen Kaiser,

das unter Nero 64 n. Chr. begann und bis

zum Anfang des 4. Jahrhunderts immer wieder

aufflammte. Kein besonderes Thema für

Mitteleuropäer unserer Tage, höchstens etwas

schaurig, z. B. in Schilderungen, wie

Christen in Tierhäute eingenäht und von

Hunden zerrissen wurden. Wer so denkt, ist

weit weg von der Wirklichkeit der globalisierten

Welt des 21. Jahrhunderts. Nach wie

Mit einem Käfer begann „Bruder Andrew“ Bibeln hinter

den eisernen Vorhang zu schmuggeln

vor werden Christen wegen ihres Glaubens

bedroht. Man schätzt die Zahl der Verfolgten

auf bis zu 100 Millionen. Keine

andere Glaubensgruppierung erfährt Verfolgung

in ähnlichem Umfang. Das Hilfswerk

Open Doors will sich dieser Menschen annehmen

und hat einen Weltverfolgungsindex

erstellt, mit dem das Ausmaß der

Christenverfolgung erfasst und dokumentiert

werden kann. Open Doors wurde 1955

von dem Holländer Anne van der Bijl gegründet.

Es unterstützt Christen in über 50

Ländern der Welt mit seinen Projekten und

mahnt mit seiner Öffentlichkeitsarbeit in

der sogenannten freien Welt zur Aufmerksamkeit.

Der Weltverfolgungsindex liest

sich geradezu als Ranking der Christenverfolgung.

Angeführt wird er von Nordkorea,

das 2013 zum 11. Mal in Folge auf Platz 1

steht. Bis zu 70 000 Christen könnten dort in

Arbeitslagern eingesperrt sein. Auf den folgenden

Plätzen liegen Saudi-Arabien, übrigens

ein umworbener Partner unserer

westlichen Regierungen, Afghanistan, Irak,

Somalia und die bei Touristen beliebten Malediven.

Es fällt auf, dass neben dem kommunistischen

Nordkorea die anderen Länder

durch den Islam geprägt sind. In den Erläuterungen

zum Weltverfolgungsindex spricht

Open Doors davon, dass sich der Arabische

Frühling für viele Christen in einen Arabischen

Winter verwandelt hat. Im Verlauf

des syrischen Bürgerkriegs werden Christen

in wachsendem Maß gezielt angegriffen,

viele mussten bereits fliehen. Auch Libyen

hat auf dem Index einen großen Sprung nach


16

vorn gemacht, von Platz 26 auf Platz 17,

während der Iran von Platz 5 auf Platz 8

zurückgefallen ist. Diese Verbesserung erreichte

er aber nur, weil die Lage in anderen

Ländern noch schlechter geworden ist.

In Nordkorea ist die Christenverfolgung am stärksten

Weltweit nimmt die Verfolgung von Christen

zu. Als wichtigen Trend stellt Open

Doors fest, dass sich durch den Vormarsch

eines extremistischen Islams der Druck auf

weite Teile der Kirche im Nahen Osten und

in Nordafrika massiv verstärkt hat. Das einzige

Land, in dem deutliche Verbesserungen

verzeichnet werden konnten, ist China. China

ist vom 21. Auf den 37. Platz nach hinten

gerückt und liegt jetzt hinter Indien, das den

31. Platz einnimmt. 2010 stand es noch auf

Platz 13, 2008 rangierte es sogar unter den

Top 10.

Als weltweit schlimmster Christenverfolgerstaat

gilt seit Jahren Nordkorea. Noch vor

100 Jahren sprach man von seiner Hauptstadt

Pjöngjang mit ihren 100 Kirchen als

dem „Jerusalem des Ostens“. Heute gibt es

hier nur noch vier Kirchen, zwei protestantische,

eine katholische und eine russischorthodoxe

und die werden nur zu Propagandazwecken

offen gehalten. Das Regime

will damit seine Gutwilligkeit hinsichtlich

der Religionsfreiheit demonstrieren. Die

Gottesdienste dort sind reine Inszenierungen

vor ausländischen Besuchern, mit Teilnehmern,

die von den Behörden entsprechend

instruiert wurden. Unter der Hand hat sich

das Regime eine eigene Religion geschaffen.

Der im Juli 1994 verstorbene Diktator

Kim Il Sung wurde praktisch zu einem Gott

erhoben und als die „ewige Sonne“ oder der

„unsterbliche Vater“ gepriesen. Diese Verehrung,

die von der Regierung rücksichtslos

durchgesetzt wird, erfährt auch sein Sohn

und Nachfolger Kim Jong Il, der im Dezember

2011 verstorben ist. Die Nachfolge

bleibt mit dessen Sohn Kim Jong Un in der

Familie. Man darf davon ausgehen, dass

sich unter dieser neuen Herrschaft die Lage

für die Menschen in Nordkorea und insbesondere

für die Christen nicht verbessern

wird. Die Regierung betrachtet Religion im

Allgemeinen und das Christentum im Besonderen

als Hauptbedrohung für die nationale

Sicherheit. Die Verbreitung des

Christentums in Nordkorea wird als durchdachte

Verschwörung zwischen Südkorea

und den USA zur Untergrabung und Vernichtung

der nordkoreanischen Regierung

betrachtet. Christen gelten daher als politische

Straftäter und viele von ihnen sind in

berüchtigten Straflagern eingesperrt, die den

KZs der Nazis in nichts nachstehen. Folter,

Hinrichtungen und barbarische Experimente

sind dort an der Tagesordnung. Die Gefangenen

arbeiten bis zu 18 Stunden täglich wie

Sklaven. Wenn in einem Haus eine Bibel

gefunden wird, kann die gesamte Familie in

ein Arbeitslager kommen.


17

Christen leben inzwischen als Flüchtlinge

im eigenen Land. Eine noch größere Zahl ist

ins Ausland geflohen. Die Machtübernahme

durch extremistische Islamisten nach einer

Niederlage Assads würde die Lage für die

Christen, aber auch für andere Minderheiten,

geradezu ausweglos machen.

Der Bürgerkrieg in Syrien bringt auch über die christlichen

Gemeinden viel Leid und Not

Ein anderes Beispiel für Christen in besonderer

Notlage ist die christliche Minderheit

in Syrien. Seit zwei Jahren tobt dort der

Bürgerkrieg und die Situation im Land ist,

wie Open Doors feststellt, schlichtweg chaotisch.

Unter dem säkularen und heute so

verteufelten Präsidenten Bashar al-Assad

führten die christlichen Gemeinden ein relativ

friedliches Dasein. Die traditionelle Kirche

von Syrien war anerkannt, sie konnte

Gottesdienste feiern und musste sich nicht

verstecken. Syrien war gar Zufluchtsort für

Christen aus anderen arabischen Ländern,

etwa aus dem Irak. Heute ist die Situation

katastrophal. Obwohl sich die Christen um

Neutralität im Konflikt bemühen, erleben sie

massiv Feindseligkeiten. Das liegt zum einen

daran, dass sie in der Vergangenheit das

Regime Assads unterstützten, es gewährte

ihnen ja relative Sicherheit. Große Gefahr

droht aber auch aus religiösen Gründen, da

fundamentalistische islamische Gruppierungen

jede nicht-islamische Religion heftig

bekämpfen. Mehr als 150.000 syrische

Open Doors organisiert eine Vielzahl von

Bemühungen, um Christen in der Verfolgung

Hilfe zukommen zu lassen. Als ein

Schwerpunkt gilt das Gebet. So werden Gebetsanliegen

verbreitet und Beter und Gebetsgemeinschaften

motiviert. Ein weiterer

Schwerpunkt ist aber auch die materielle

Unterstützung. Vor etwas mehr als einem

Jahr wurde in Syrien damit begonnen

Flüchtlingsfamilien zu helfen. Bis zum Jahresende

2013 sichert das zunächst 2 Millionen

Euro schwere Rettungspaket „Syrien

2013“ die Versorgung von 2.500 Familien.

Mittlerweile sind jedoch mehr als 8.000 Familien

in dieses Programm aufgenommen

worden. Da das Werk rein durch Spenden

finanziert wird, müssen neue Förderer erreicht

werden. Open Doors verspricht, dafür

Sorge zu tragen, dass die Spenden bei den

Bedürftigen ankommen.

Dr. Otto Bauer

Fotos: Open doors / wikipedia

Weitere Informationen unter:

www.opendoors.de


Kindergarten

18

Im (Märchen-)Wald

Zwischen Waldtag und Grimms Märchen

Danke an den Kannenbesen

Am Sonntag den 22. September lud der

„Kannenbesen“ in Unteröwisheim zum

großen Kartoffelfest ein. Direkt am Eingang

war ein großer Infostand aufgebaut, wo Jung

und Alt allerhand über die Kartoffel und

alles rund um die Kartoffelernte erfahren

konnte.

Die kleinen Besucher durften mit Kartoffeln

ein Bild drucken. Am großzügigen Mittagsbuffet

konnte man die verschiedenen Kartoffelgerichte

probieren. Bei der

anschließenden Schätzfrage, wie viele Kartoffeln

in einem Sack sind, kam eine Spende

von 70 Euro für den Kindergarten zusammen.

Wir bedanken uns bei der Familie

Gärtner und allen Beteiligten für diese Spende.

Waldtag

Am 27.09.

und 4.10.

war es mal

wieder soweit.

Die

Kindergartenkinder

trafen sich

in der Brandwaldhütte um den jährlichen

Waldtag dort zu verbringen. Spielerisch entdeckten

sie den Wald und seine Lebewesen.

So wurden Blätter gesammelt, Tiere mit

einer Lupe untersucht und lustige Spiele

gespielt. Zum Schluss wurde gemeinsam

gevespert, bevor die Kinder von ihren Eltern

abgeholt wurden.

Gemeindefest

Am 13.10.2013 fand das Gemeindefest in

der Sporthalle statt. Wochenlang, hatten die

Kinder Beiträge zum Thema „Märchen“ einstudiert.

So wurden auf der Bühne bekannte

Märchen wie „Sterntaler“, „Hänsel und Gretel“

oder die „Bremer Stadtmusikanten“

aber auch unbekannte wie „Der Kartoffelkönig“

gezeigt. Nach der Aufführung konnten

die Kinder bei der anschließenden Spielstraße

ihr Glück bei Märchen-Memory, Goldene-Kugel-Wurf,

Hexen-Besen-Weitlauf

usw. versuchen. Das bereitete den Kleinen

aber auch den Großen jede Menge Spaß.

Erntedankfest

Traditionell

feierten wir

am 7.10.13

im Kindergarten

Erntedankfest.

Nachdem wir

in der Kirche

Gottesdienst gefeiert hatten aßen wir gemeinsam

an einer großen Tafel im Flur Gemüsesuppe.

Familiennachmittag

Zu einem

gemütlichen

Adventstündc

hen trafen

sich am

22.11. die

Kindergar-


19 Kindergarten

tenkinder mit ihren Familien. Nach gemeinsamem

Singen im Gemeindehaus warteten

verschiedene Bastelangebote auf die Kinder

und Eltern, sowie kleine und große Kunstwerke

auf interessierte Liebhaber und Käufer

im Basar. Bei Kaffee, Kuchen und

knusprigen Waffeln konnte man sich in der

Cafeteria verweilen. Zum Schluss zeigte unser

Kinderkino den Film: „Lotta und der

verschwundene Weihnachtsbaum“. Bei

Würstchen, Glühwein und Punsch wurde

der Abend gemütlich abgerundet.

St. Martin

Die ganze

vorhergehende

Woche

wurde dafür

geprobt

und

alle freuten

sich

darauf: Die Sankt-Martinsfeier. Morgens in

gemütlicher Runde bei Kakao und Hefeteilen

hörten wir die Martinslegende und am

späten Nachmittag kamen unsere gebastelten

Laternen zum Einsatz. Erwartungsvoll

zogen wir mit unseren Laternen in die Kirche

ein. Die Schulanfänger spielten eine

Szene aus dem Kindergartenalltag, in der ein

Junge die Hilfe der anderen Kinder benötigt,

um seine Laterne fertig stellen zu können.

Dabei erinnerten sie sich an St. Martin

und daran, dass er mit anderen teilte. Anschließend

trafen sich alle Kinder, Erzieherinnen,

Eltern und Verwandte mit den

Laternen vor dem Feuerwehrhaus. Von

dort aus marschierten wir, begleitet von der

Feuerwehr bis zur Eisenhutschule. An der

Spitze unseres Martinszuges hoch zu Ross

Herr Jürgen Olbrich im Martinsgewand.

Zwischendurch unterbrachen wir unseren

Zug, um Martinslieder zu singen. Auf unserem

Weg filmte uns das Fernsehteam des

Kraichgau-TV.

Der Posaunenchor begleitete unser gemeinsames

Singen auf dem Schulhof. Mit Glühwein,

Punsch, Würstchen und anderen

Leckereien ließen wir diesen Abend ausklingen.

Wir danken allen Mitwirkenden und Helfern,

die zu diesem schönen Martinsfest beigetragen

haben.

Baustelle Kindergarten

Im vergangenen Kindergartenjahr wurde

unser Kindergarten zur Baustelle. Nachdem

Im Winter wir das Dach neu gedeckt bekamen

stand nach Pfingsten eine neue Baustelle

vor der Tür. Unser altes, grünes

Kindergartentor, das sich nicht mehr schließen

ließ, wurde durch ein neues Tor ersetzt.

Bei diesem Umbau gab es einiges zu sehen:

Löcher wurden gegraben, die Stromleitung

verlegt und ein Teil des Zaunes entfernt und

an einer anderen Stelle wieder angebracht.

Nach den Sommerferien hatten wir ein neues

Tor und zur Freude aller ein größeres

Außenspielgelände.

Häusle und Rutschbahn

Ganz herzlich wollen wir uns noch bei Herrn

Sulzer und seinem fleißigen Helferteam bedanken.

Mit Hilfe der freiwilligen Arbeiter

wurde unsere Rutsche stabilisiert und sicherer

gemacht, das marode Häuschen im

Hof abgerissen und kleinere Arbeiten im

Hof verrichtet.


Kasualien

20

Taufen

v Clara Castellano, Tochter von Angelo und Nadine Castellano, getauft

am 20. Oktober

Trauungen

v Daniel und Nicole Zenger geb. Welz, getraut am 14. September in

Münzesheim

v Simon und Eva Metzger, geb. Stuhlmüller getraut am 5. Oktober

Bestattungen

v Dieter BoIz, verst. am 6. September im Alter von 57 Jahren

v Hedwig Schenkel, geb. Höpfinger, verst. am 20. September im Alter

von 87 Jahren

v Erwin Rohde, verst. am 21. September im Alter von 79 Jahren

v Sieglinde Häfele, geb. Franz, verst. am 21. September im Alter von 78

Jahren

v Herbert Kimmich, verst. am 2. Oktober im Alter von 83 Jahren

v Wilhelm Oberst, verst. am 2. November im Alter von 63 Jahren

Die Jahreslosung erinnert an den Grund des Glaubens: Gott sucht die

Nähe zu uns Menschen. In Jesus Christus kam er uns unüberbietbar nahe.

Jesus öffnete die Herzen der Menschen, so dass sie Gottes Gegenwart

mitten in ihrem ganz alltäglichen Leben wahrnahmen. Im Blick auf Jesus

lernen auch wir es, der Nähe Gottes in unserem Leben zu vertrauen,

auch in unsicheren und leidvollen Zeiten. Denn schwere Zeiten sind

nicht Gott ferne Zeiten. Es ist mein Glück, Gott nahe zu sein, gerade

dann, wenn ich vom Unglück verfolgt bin. Gott nahe zu sein heißt beileibe

nicht, jedes irdische Alltagsglück gering zu schätzen. Wir müssen

uns Gottes Nähe nicht durch Verzicht und Entsagung verdienen.

Glaube und leibliche Lebensfreude stehen nicht in Widerspruch zueinander,

wohl aber Glaube und ein selbstsüchtiges Glück auf Kosten meiner

Nächsten. Gott nahe zu sein weitet mein Fühlen und Denken: Das

Glück anderer Menschen vermag ich wie eigenes Glück zu empfinden.

Gott sei Dank!

Nikolaus Schneider

Präses i. R.


21 Termine

Sonntag 15. Dezember 10:00 Uhr Gottesdienst mit dem Kindergarten

Montag 16. Dezember 19:30 Uhr Ökumenisches Hausgebet im Advent

Sonntag 22. Dezember 10:00 Uhr

Gottesdienst mit Verabschiedung der bisherigen

und Einführung der neuen Ältesten

Dienstag 24. Dezember 16:30 Uhr Christvesper mit Krippenspiel

22:30 Uhr Christmette mit den Chören

Mittwoch 25. Dezember 10:00 Uhr

Gottesdienst zum Christfest mit den Chören

und anschließendem Abendmahl

Donnerstag 26. Dezember 10:00 Uhr Gottesdienst zum 2. Christtag

Sonntag 29. Dezember 10:00 Uhr Singegottesdienst

Dienstag 31. Dezember 18:00 Uhr

Mittwoch 1. Januar 18:00 Uhr

Gottesdienst am Altjahresabend mit den Chören

und Abendmahl

Segnungsgottesdienst mit Möglichkeit der Einzelsegnung

Sonntag 5. Januar 10:00 Uhr Gottesdienst

Kontakt und Impressum

Evangelisches Pfarramt Unteröwisheim

Friedrichstr. 68

76703 Kraichtal

Tel. 07251 96 15 29

Fax 07251 96 15 39

E-Mail pfarramt@evkirche-uoe.de Internet www.evkirche-uoe.de

Bürozeiten:

Sprechstunde von

Pfr. Stähle:

Dienstag und Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Donnerstag von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr und nach Vereinbarung

Der Gemeindebrief miteinander wird vom Kirchengemeinderat der Evang. Kirchengemeinde Unteröwisheim

herausgegeben. Redaktionskreis: Dr. Otto Bauer, Anja Buhr, Diana Glück, Manuela Höpfinger, Sabine Mosebach,

Jochen Stähle (V. i. S. d. P.)

Druck: OFFSET-FRIEDRICH, Ubstadt-Weiher, Auflage: 1.350 Stück

Der Gemeindebrief miteinander erscheint ca. viermal jährlich und wird kostenlos verteilt.

Spenden zur Deckung der Kosten bitte auf das Konto bei der Volksbank Bruchsal-Bretten IBAN DE47 6639

1200 0005 3323 11 / BIC GENODE61BTT.


Die Seite für Kinder

22


23 Schlusslicht

Liebe Leserin, lieber Leser,

jetzt gerade waren Kirchengemeinderatswahlen

und Sie haben meinen Namen auf

der Kandidatenliste nicht mehr gelesen.

Seit 2004 war ich nun in Ihrer Gemeinde

im Kirchengemeinderat tätig, als sogenannte

„Älteste“. Das klingt so schrecklich - wie

schon Herr Bauer letztens sagte: „wie bei

einem Indianerstamm!“

Tatsächlich war ich in diesem Gremium

auch nach Altersjahren das älteste weibliche

Mitglied. Nur noch mein lieber Kollege

Gerhard Pflaum war noch älter, was für ein

junges TEAM spricht.

Und - mit diesem TEAM hat das gemeinsame

Überlegen, Diskutieren und Entscheiden

auch wirklich viel Spaß gemacht. Auch

deshalb, weil wir beim Umsetzen unserer

Beschlüsse immer gemeinsam getroffen

haben und damit auch sichtbare Ergebnisse

vorweisen konnten. Selbst bei Meinungsverschiedenheiten

blieben wir im Kirchengemeinderat

immer sachlich und ich kann

mich nicht erinnern, dass persönliche Beschuldigungen

ausgetragen wurden.

Sie fragen sich jetzt, weshalb ich aufhöre?

Das liegt auf keinen Fall an meinen Mitstreitern

und auch nicht an unserer Pfarrfamilie

Stähle. Letzteres habe ich in den

zurückliegenden Jahren als absoluten

Glücksfall empfunden, haben doch Jochen

und seine Familie nachhaltig - quasi vom

Aufwachsen ihrer Kinder an - unsere Gemeinde

belebt und bereichert.

NEIN, es sind ausschliesslich private Gründe,

weshalb ich nicht mehr kandidiere.

Nachdem ich im Sommer dieses Jahres umgezogen

bin und bei meinen Eltern eine

kleinere Wohnung bezogen habe, möchte

ich diesen Umstand dazu nutzen, meinen

beiden Eltern, denen ich sehr viel verdanke,

mehr meiner Zeit zu widmen. Beide Elternteile

sind über 80 Jahre und - ob sie es wollen

oder nicht - doch immer mehr auf

meine Hilfe angewiesen. Um das leisten zu

können, habe ich beschlossen, mein Ehrenamt

zu beenden.

Nachdem wir jetzt auch noch genügend

Ersatzkandidaten/innen gefunden hatten,

konnte ich beruhigt meine Tätigkeit einstellen.

Ich wünsche dem Neuen - noch mehr verjüngtem

- Kirchengemeinderats-TEAM

Gottes reichen Segen für ihre zukünftige

Arbeit und dass sie auch eine solche Zusammengehörigkeit

empfinden dürfen, welche

ich in den letzten 9 Jahren genossen

habe. Insgesamt bitte ich unseren himmlischen

Vater um Segen für die Ältesten,

dass Sie ihre ehrenvolle Aufgabe bewältigen

(siehe auch 1. Timotheusbrief, Kapitel

3 ff).

Bleibt mir heute nur noch zu sagen, dass

ich „meiner evangelischen Kirche“ natürlich

mit meinen Gaben erhalten bleibe. Auf

dieser letzten Seite werden Sie mich auch

weiterhin finden - und je nach Möglichkeiten

- auch immer wieder beim Helfen in

der einen oder anderen Veranstaltung.

So bedanke ich mich bei Ihnen, dass Sie

mir in den letzten Jahren Ihre Stimme gegeben

haben und verbleibe mit segnenden

Grüßen

Ihre

Diana Glück


24

Wir wünschen Ihnen ein frohes

Weihnachtsfest und ein

gesegnetes neues Jahr!

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