Geschäftsbericht 2010 - TWO.de Technische Werke Osning GmbH

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Geschäftsbericht 2010 - TWO.de Technische Werke Osning GmbH

Geschäftsbericht 2010


Inhaltsverzeichnis

Entwicklung des Unternehmens 3

Risikobericht 6

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011 7

Jahresabschluss 2010

– Bilanz zum 31.12.2010 10

– Entwicklung des Anlagevermögens 12

– Gewinn- und Verlustrechnung 14

– Anhang zum Jahresabschluss 2010 15

Bericht des Abschlussprüfers 18

Bericht des Aufsichtsrates 19


Lagebericht 2010 2/3

Entwicklung des

Unternehmens

Öffentliche Zwecksetzung

Die T.W.O. Technische Werke Osning GmbH ist ein regional verwurzeltes

Unternehmen, dessen Ziel es ist, seinen Kunden und der Stadt Halle (Westf.)

als Eigentümerin ein attraktiver, zuverlässiger und fairer Partner zu sein.

Das Aufgabengebiet der T.W.O. GmbH umfasst die Versorgung der Stadt

Halle (Westf.) mit Strom, Erdgas und Wasser sowie die Wärmeversorgung

im Rahmen der Kraft-Wärme-Kopplung durch BHKW-Anlagen. Darüber

hinaus betreibt sie das Lindenbad. Ferner berechnet und erhebt sie die Kanalbenutzungsgebühren

im Auftrag der Stadt mit der Wasserabrechnung.

Die im Eigentum der Stadt befindlichen Straßenbeleuchtungs anlagen

werden von der T.W.O. Technische Werke Osning GmbH auftragsgemäß

errichtet und unterhalten.

Im Berichtsjahr wurden 22,082 Mio. EUR Umsatzerlöse erzielt.

Entwicklung 2010

Basis für die Stromabrechnung bei den Industrie- / Sondervertragskunden

sind die mit den Kunden abgeschlossenen Sonderverträge.

Durch die auch bei den ortsansässigen Betrieben erkennbare

Verbesserung der Konjunktur hat sich die Stromabgabe

gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. Durch Preisanpassungen

bei den Sondervertragskunden als auch bei den kunden der Grundversorgung

konnte ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden.

Im Gassegment erfolgten bei den Industrie- / Sondervertragskunden zu

den Stichtagen 01.01., 01.04., 01.07. und 01.10. Preisanpassungen entsprechend

den vertraglichen Regelungen. Bei den Kunden der Grundversorgung

machte die Entwicklung der Bezugspreise Preisanpassungen

zum 01.01. und zum 01.04.2010 erforderlich. Der witterungsbedingte

Mengenzuwachs (+ 13,51 %) in Verbindung mit verbesserten Einkaufskonditionen

führten zu gestiegenen Deckungsbeiträgen.

Die Wasserabgabe und die entsprechenden Umsatzerlöse sind

im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Aufgrund von Kosteneinsparungen

konnte jedoch nach einem negativen Ergebnis

in 2009 in 2010 wieder ein positives Ergebnis erzielt werden.

Im Jahr 2010 hat sich die Wirtschaft von den Erschütterungen

der Finanzkrise 2009 und den damit einhergehenden Auswirkungen

leicht erholt. Die Konjunktur hat wieder angezogen. In den Versorgungssparten

konnte wieder ein gutes Ergebnis erzielt werden.

Für den Strombezug lässt sich festhalten, dass die anteiligen Solidarbeiträge

für Einspeisemengen aus Kraftwärmekopplungs- und Erneuerbare-Energien-Anlagen

weiterhin steigen, aber auch zu einer verbesserten

CO 2 -Bilanz führen. So wurden im Jahr 2010 aus regenerativen

Erzeugungsanlagen 14,8 Mio. kWh in das TWO-Netz eingespeist, dieses

entspricht einem Anteil von 9% der gesamten Netzlast. Hierfür

wurden Vergütungszahlungen in Höhe von 2,783 Mio. EUR geleistet.

Nach leichten Schwankungen im ersten Halbjahr 2010 ist der Rohölpreis

konstant gestiegen. Er betrug zu Beginn des Jahres 79,85 $/b, am Ende des

Jahres 93,23 $/b und steht Ende März 2011 bei 115,53 $/b. Aufgrund des

steigenden Wettbewerbsdrucks im Gasmarkt und in Folge harter Verhandlungen

ist es trotzdem gelungen, die Kosten für den Gasbezug zu senken.

Im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Rat der Stadt Halle wurden die

von der T.W.O. Technische Werke Osning GmbH vorbereiteten Unterlagen

zur Gründung einer Holding im Mai 2010 beraten. Eine Entscheidung

zur strategischen Weiterentwicklung der T.W.O. GmbH steht noch

aus. Die politischen Gremien haben beschlossen, vor dieser Entscheidung

ein externes Beratungsbüro mit der Entwicklung von Perspektiven für einen

zukünftigen Betrieb des Lindenbades zu beauftragen.

Ergebnis hieraus ist folgendes Bäderstrategiekonzept:

•Am alten Standort Neubau eines Sporthallenbades mit

vierbahnigem 25-Meter-Becken

•Sprungturm 1 und 3 Meter

•Lehrschwimmbecken mit Hubboden

•Kleinkinderbereich

•Verzicht auf ein Sommeraußenbecken, aber Etablierung als

„Gartenhallenbad“, d.h. im Sommer wird außen eine Spiel- und

Liegewiese zur Verfügung gestellt.


Lagebericht 2010

Der Neubau eines Gartenhallenbades verspricht eine deutliche Reduzierung

der Betriebskosten im Vergleich zum heutigen Lindenbad.

Die Umsetzung des Bäderstrategiekonzeptes und der Abriss des

Lindenbades wurden am 06.04.2011 einstimmig im Rat beschlossen.

Aufgrund dieses Beschlusses wurde im Jahresabschluss 2010 eine Teilwertabschreibung

auf das Lindenbad in Höhe von EUR 1.133.000,-- vorgenommen,

die zum einen das Ergebnis der Sparte Lindenbad und zum

anderen natürlich auch das Gesamtunternehmensergebnis erheblich

belastet.

Stromversorgung

Das Versorgungsgebiet der T.W.O. Technische Werke Osning GmbH besteht

aus zwei physikalisch getrennten Stromnetzen. Ein Netz umfasst

den Ortsteil Künsebeck mit dem Vorlieferanten Stadtwerke Bielefeld

GmbH und gehört zu der Regelzone E.ON. Das zweite Netz besteht aus

dem Stadtgebiet Halle und den Ortsteilen Bokel, Hesseln, Hörste und

Kölkebeck mit dem Vorlieferanten RWE Vertrieb AG und gehört zur Regelzone

RWE.

Die gesamte Netzlast erhöhte sich um 2,28 Mio. kWh (+ 1,32 %) auf jetzt

174,68 Mio. kWh. Hiervon entfallen auf die Regelzone E.ON 66,10 Mio.

kWh = 37,8 % und auf die Regelzone RWE 108,58 Mio. kWh = 62,2 %. Die

Umsatzerlöse aus Vertrieb und Netznutzung betragen 12,294 Mio. EUR.

Wärmeversorgung

Die abgegebene Wärmemenge beträgt 3.448,79 MWh und hat sich somit

gegenüber dem Vorjahr um 380,39 (+ 12,40 %) MWh erhöht. Die

Umsatzerlöse aus dem Wärmeverkauf betragen 278,6 TEUR und liegen

mit 19,8 TEUR unter dem Vorjahreswert.

Wasserversorgung

Die nutzbare Wasserabgabe beträgt 1.045,7 Tm³ und hat sich gegenüber

dem Vorjahr um 5,7 Tm³ (+ 0,54 %) erhöht. Der Arbeitspreis je m³

ist seit dem 01.07.2008 unverändert. Die Umsatzerlöse aus dem Wasserverkauf

betragen 1.996,9 TEUR. Sie sind damit im Vorjahresvergleich um

rd. 17 TEUR (+ 0,87 %) angestiegen.

Lindenbad

Insgesamt besuchten 110.210 Personen das Lindenbad. Gegenüber dem

Vorjahr mit 122.644 ist dieses ein Minus von 12.434 Besucher/innen =

10,14 % (allg. Badebetrieb –10.727 Besucher/-innen = 11,75 %, Schulen

und Vereine – 1.707 Besucher/-innen = 5,45 %). Die Umsatzerlöse betragen

345,1 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr mit 374,0 TEUR ist dieses ein

Rückgang um 28,9 TEUR = 7,73%.

Gasversorgung

Die nutzbare Gasabgabe für den eigenen Vertrieb hat sich um 21,8 Mio.

kWh (+ 8,58 %) auf 275,48 Mio. kWh erhöht. Die Gasabgabe an der Erdgastankstelle

hat sich von 0,98 Mio. kWh um 0,60 Mio. kWh (+ 61,19 %)

auf 1,57 Mio. kWh verbessert. Die entsprechenden Erlöse betragen 6,675

Mio. EUR (- 0,847 Mio. EUR = 11,26 %).


Lagebericht 2010

4/5

Investitionen und Finanzierung

In das Anlagevermögen wurden insgesamt 1.227 TEUR investiert. Hiervon

entfallen 509 TEUR auf die Strom- und Wärmeversorgung, 285 TEUR

auf die Gasversorgung, 367 TEUR auf die Wasserversorgung, 2 TEUR

auf das Lindenbad und 64 TEUR auf gemeinsame Anlagen. Investitionsschwerpunkte

waren die Modernisierung und Erweiterung der Versorgungsnetze.

Personal

Die T.W.O. Technische Werke Osning GmbH setzt auf qualifizierte

und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So wurde auch

im Geschäftsjahr 2010 wieder eine nicht unerhebliche Summe für

Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen bereitgestellt, um mit

gezielten Entwicklungsmaßnahmen zu helfen, persönliche Potenziale

auszuschöpfen, nicht zuletzt auch, um den gestiegenen Anforderungen

im liberalisierten bzw. regulierten Markt gerecht zu werden.

Der Tarifvertrag für Versorgungsbetriebe (TVV) gilt weiterhin und bildet

die gesetzliche Grundlage.

Durch die Zusammenarbeit mit der BAD Gesundheitsvorsorge und

Sicherheitstechnik GmbH und der Gesellschaft für Arbeits- und

Betriebssicherheit mbH wird eine umfassende arbeitsmedizinische

und optimale sicherheitstechnische Betreuung gewährleistet.

Strom- und Wärmeversorgung 509.000 EUR

Gasversorgung 285.000 EUR

Wasserversorgung 367.000 EUR

Lindenbad 2.000 EUR

Gemeinsame Anlagen 64.000 EUR

i n v e s t i t i o n e n

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.


Lagebericht 2010

Risikobericht

Bei der T.W.O. Technische Werke Osning GmbH ist ein Risikomanagementsystem

eingerichtet. Die betrachteten Risiken werden

kategorisiert, bewertet und Eintrittswahrscheinlichkeiten festgelegt.

Ein unterjähriges Reportingsystem sorgt für frühzeitige

Information der zuständigen Führungskräfte und das rechtzeitige Einleiten

von Gegensteuerungsmechanismen. Das Risikomanagementsystem

wird jährlich einer Revision bzw. Überarbeitung unterzogen.

Da die gesetzlichen Vorgaben immer umfangreicher werden, wird das

Risikomanagementsystem ergänzt um die Komponenten Governace und

Compliance. Unter Governace wird die Unternehmenssteuerung durch

Richtlinien, Transparenz und Wissen verstanden, unter Compliance die

Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien, aber auch die Erfüllung von

Standards, Freiwilligen Kodizes oder gesellschaftlichen Konventionen.

Governace, Compliance und Risikomanagent haben eine Vielzahl von

Schnittstellen. Aufgrund der Übersichtlichkeit und um Synergieeffekte

nutzen zu können, hat sich die T.W.O. GmbH dazu entschieden, mit

dem GRC-Cockpit eine webbasierte Software-Lösung einzuführen. Als

erster Arbeitsschritt erfolgt in 2011 die Überführung des vorhandenen

Risikomanagementsystems in das neue Cockpit. Im Laufe der Zeit

wird das Tool zu einem integrierten Managementsystem wachsen.

Die wesentlichen Risiken für die T.W.O. Technische Werke Osning

GmbH spiegeln sich in den Bereichen Marktrisiken, wirtschaftliche

und strategische Risiken wider. Weitere Risiken entstehen aus dem

politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Umfeld, sowohl auf

kommunaler, nationaler als auch zunehmend auf europäischer Ebene.

Entwicklungen in diesen Bereichen können die Ertragslage und

somit auch die Liquidität der T.W.O. GmbH erheblich beeinflussen.

Infolge der Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes ergeben

sich wettbewerbsbedingte Preis- und Absatzrisiken, denen mit geeigneten

Preis- und Vertriebsstrategien, einer sorgfältigen Planung

sowie einem permanenten Kostenmanagement begegnet wird.

Bei den rechtlichen Risiken ist im Besonderen das Energiewirtschaftsgesetz

zu nennen, das die Bedingungen des Netzzugangs und die Voraussetzungen

für die Kalkulation der Netzentgelte auf den Stromund

Gasmärkten regelt. Eine Novellierung des EnWG ist für 2011

vorgesehen, welche Auswirkungen diese hat, bleibt abzuwarten.

Zum 01. Januar 2009 wurde die Anreizregulierung für Strom und Gas

eingeführt, die das bisherige System der staatlichen Genehmigung von

Netzentgelten auf der Grundlage von Kostenprüfungen abgelöst hat.

Dem stetig zunehmenden Kostendruck erfolgreich zu begegnen, wird

eine ständige Aufgabe darstellen.

Mit der Beschlussfassung im Rat zur Umsetzung des Bäderstrategie -

konzeptes ist nur ein erster Schritt zur Lösung des „Problems Lindenbad“

getan. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass der steuerliche

Querverbund zwischen Bad und Versorgungssparten Bestand

hat. Bei Neubau des Gartenhallenbades muss die Wirtschaftlichkeit der

engen wechselseitigen technisch-wirtschaftlichen Verflechtung von einigem

Gewicht jedoch durch Gutachten nachgewiesen und beim Finanzamt

neu beantragt werden. Zu der Abwicklung des alten Lindenbades

(Abrisskosten, Abschreibungen, Tilgung Altdarlehen), zu der Finanzierung

des Neubaus sowie zur Übernahme der zukünftigen Verluste des

Gartenhallenbades haben erste Gespräche mit der Gesellschafterin

stattgefunden, vertragliche Regelungen hierzu gibt es aber noch nicht.

Bestandsgefährdende Risiken – insbesondere für den Versorgungsbereich

– zeigen sich derzeit nicht.

Die Unterrichtung des Aufsichtsgremiums über die aktuelle Risikosituation

des Unternehmens, insbesondere zur Erlös- und Liquiditätssituation,

erfolgt im Rahmen der regelmäßigen Aufsichtsratssitzungen.

Nicht zu unterschätzen ist das Risiko der allgemeinen Preisentwicklung

auf den Strom- und Gasbeschaffungsmärkten. Die Märkte reagieren zunehmend

sensibel auf politische Ereignisse. Preisentwicklungsprognosen

werden somit immer schwieriger. Diesem Risiko begegnet die T.W.O.

GmbH mit intensiver Marktbeobachtung und gezieltem Energieeinkauf.


Lagebericht 2010 6/7

Ausblick

auf das

Geschäftsjahr

2011

Ziel der T.W.O. Technische Werke Osning GmbH ist die Versorgung

mit Elektrizität, Wärme, Gas, Wasser, regenerativen Energien sowie

der Erwerb, die Erweiterung und der Betrieb der diesem Zweck dienenden

Anlagen sowie dazugehörige und ähnliche Geschäfte, ferner der

Betrieb des Lindenbades (nach Gesellschaftsvertrag § 2, Absatz 1).

Dabei ist die Geschäftspolitik auf Verlässlichkeit und langfristige Kundenbindung

ausgerichtet. Die planmäßige Ansprache und Unterrichtung

der Kunden, der örtlichen Presse sowie den „Entscheidern“ in Politik

und Verwaltung über die aktuellen Entwicklungen auf dem Energiemarkt

und die Zurverfügungstellung weiterer Hintergrundinformationen

trägt zur Kundenbindung bei. Dieses erfolgt mittels der Kundenzeitung

„KONTAKT“, in Presseterminen oder durch Informationsrundschreiben.

Vor kurzem wurde die T.W.O. Technische Werke Osning GmbH vom energieverbraucherportal.de

wieder als „TOP-Lokalversorger 2011“ ausgezeichnet.

Entscheidend neben dem Preis sind hierfür Kriterien wie Verbraucherfreundlichkeit,

Servicequalität sowie soziales Engagement des Unternehmens.

Noch immer ist nicht abzusehen, wie weitreichend die Folgen der Katas -

trophe in Japan sind. Die erneut erlebten Risiken der Kernenergie haben in

Deutschland zu einer energiepolitischen Diskussion geführt, die vieles, wenn

nicht sogar alles, auf den Prüfstand stellt. Die Abkehr von der Kernkraft

scheint beschlossene Sache zu sein. Noch wird der Strombedarf aber zu einem

erheblichen Anteil aus Kernkraft gedeckt, d.h. der Ausbau der Stromgewinnung

aus regenerativen Energien muss noch einmal deutlich verstärkt

werden. Noch fehlen auch Übertragungsnetze und Speicherkapazitäten für

Wind-, Wasser- und Sonnenstrom. Hier muss massiv in den Netzausbau

investiert werden. Seit Fukushima verzeichnet auch die T.W.O. GmbH eine

verstärkte Nachfrage nach Ökostrom, der bereits seit Juli 2008 das Angebotsportfolio

abrundet.

Trotz weiter zunehmender Dynamik im Wettbewerb und regulierter Netznutzung

im Strom- und Gasbereich wird für das Geschäftsjahr 2011 zum

heutigen Zeitpunkt für den Versorgungsbereich ein gutes Ergebnis erwartet.

Witterungsbedingte, konjunkturelle oder aber politische Einflüsse sowie neue

rechtliche Rahmenbedingungen können jedoch erhebliche Auswirkungen haben.

Das Gesamtunternehmensergebnis für das Jahr 2011 wird durch eine weitere

Teilwertabschreibung für das Lindenbad schwerwiegend belastet werden.

Zum 30.06.2011 sind die Unterlagen zur Festlegung der Erlösobergrenze

Gas ab Geschäftsjahr 2013 einzureichen. Das Jahr 2010 war bekanntlich

das Basisjahr für die zweite Regulierungsperiode im Gas, im Strom ist das

Basisjahr 2011. Die Kostensituation in diesen Jahren ist entscheidend für

die Erlösobergrenzen der zweiten Regulierungsperiode. Mittlerweile wurden

die Effizienzwerte für die 2. Periode von der Regulierungsbehörde festgelegt

und veröffentlicht. Sie liegen im vereinfachten Verfahren bei 96,14 % (Strom)

und bei 89,97 % (Gas). Da die Ineffizienzen über 5 Jahre abgebaut werden

müssen, werden die Erlöspfade daher bei gleicher Effizienz nochmals sinken.

Der steigende Kostendruck einerseits und die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit

andererseits führen zunehmend zu Zielkonflikten. Um diese

besser beurteilen und managen zu können, betreibt die T.W.O. GmbH aktives

Asset-Management. Zur Unterstützung ist hierfür ein neues EDV-Tool

implementiert worden, in dem Jahresabschlüsse abgebildet und zukünftige

Kostenpfade simuliert und an den zu erwartenden Erlösen gespiegelt

werden. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Neu- und Reinvestitionen.

In der Sparte Wasser wird sich die Entwicklung des sparsamen Umgangs

mit der Ressource fortsetzen. Auch durch neue Anschlüsse wird der Wasserabsatz

bestenfalls stagnieren. Bedingt durch die Kostenstruktur (hohe

Fix- und niedrige variable Kosten) kann eine Verbesserung des Spartenergebnisses

nur durch Preisanpassungen erfolgen. Die Wasserpreise sind

jedoch zunehmend im Fokus der öffentlichen und politischen Diskussion.

Für das Geschäftsjahr 2011 wird ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.

Zum Thema Lindenbad verweisen wir auf die Ausführungen unter dem

Punkt „Entwicklung 2010“. Für das neu zu bauende Gartenhallenbad

wird im Geschäftsjahr 2011 durch die Stadt Halle (Westf.) ein VOF-Verhandlungsverfahren

durchgeführt. Das Verfahren soll durch in der Projektsteuerung

bzw. Betreuung von Wettbewerben geeignete Büros begleitet

werden. Die Beschlussfassung erfolgte im Rat am 06.04.2011.

Im Vermögensplan des Jahres 2011 werden neben den Aufwendungen

der Kreditwirtschaft fast ausschließlich notwendige Erweiterungs- und

Erneuerungsmaßnahmen der einzelnen Bereiche in Ansatz gebracht. Damit

diese nicht zu Lasten der notwendigen Liquidität gehen, ist zur Finanzierung

der veranschlagten Ausgaben eine Kreditaufnahme vorgesehen.

Die T.W.O. Technische Werke Osning GmbH blickt optimistisch in die Zukunft

und ist der festen Überzeugung, für die kommenden Herausforderungen gut

gewappnet zu sein, nicht zuletzt auch durch qualifizierte und engagierte Mitarbeiterinnen

und Mitabeiter.


Lagebericht 2010

Die TWO

in Zahlen

Stand 31.12.2010

Gesamtunternehmen 2010 2009 2008

(Beträge in Tausend Euro)

Anlagevermögen

Anschaffungswert 76.122 75.553 74.432

Buchrestwert 19.417 21.577 22.223

Investitionen 1.227 1.443 1.730

Stammkapital 7.669 7.669 7.669

Rücklagen 3.386 1.992 1.739

Gewinn-/Verlustvortrag -158 +4 +21

Bilanzsumme 26.191 27.507 27.696

Umsatzerlöse 22.082 22.917 25.778

Personalaufwand 2.568 3.021 2.545

Abschreibungen 3.146 2.067 2.103

Steuern 178 84 42

Konzessionsabgabe 1.177 1.041 1.093

Jahresfehlbetrag -1.147 -162 -18

Zahl der Beschäftigten 47 49 51

Stromversorgung (seit 1898)

Netzlast Mio. kWh 177,8 175,6 182,5

Gasversorgung (seit 1972)

Erdgasabgabe Mio. kWh 275,5 253,7 278,5

Erdgastankstelle (seit 2004) Mio. kWh 1,6 0,9 1,1

Gasnetzlast gesamt Mio. kWh 277,1 254,6 279,6

Wasserversorgung (seit 1966)

Wasserabgabe Tm³ 1.045,7 1.040,0 1.035,7

Lindenbad (seit 1987)

Besucher/-innen 110.210 122.644 141.364


Lagebericht 2010 Lagebericht 2010 8/9

Auszug aus den technischen Daten:

Unser Stromversorgungsnetz stellt sich unter Berücksichtigung

von Zu- und Abgängen wie folgt dar:

Installierte transformatorenleistung

Halle kVA 30.260

Künsebeck kVA 8.320

transformatorenstationen

Übergabestationen Stück 2

Ortsnetzstationen Stück 114

Sonderabnehmerstationen Stück 42

Mittelspannungsnetz

- Kabel km 129

- Freileitung km 34

Niederspannungsnetz

- Kabel km 372

- Freileitung km 30

Installierte Zähler Stück 12.173

Straßenleuchten* Stück 2.545

*Betrieb und Unterhaltung im Auftrag der Stadt Halle (Westf.)

Im Zuge der Erweiterung des Gasversorgungsnetzes zur

Verbesserung der Versorgungsverhältnisse stellen sich die

Verteilungsanlagen wie folgt dar:

Gasdruckregelund

Messanlagen Stück 3

Rohrnetz km 172

Hausanschlüsse Stück 3.261

Installierte Zähler Stück 4.043

Erdgasbeheizte Wohnungen Stück 7.402

(statistischer Wert)

Mio. kWh

300

280

260

240

220

200

180

160

140

120

2007 2008 2009 2010

Erdgasabgabe

(Netzlast)

Stromabgabe (Netzlast)

Die Wassergewinnungs-, -speicher, und -verteilungsanlagen

stellen sich unter Berücksichtigung von Zu- und Abgängen

wie folgt dar:

Brunnen Stück 12

Speicherkapazität m³ 4.000

Rohrnetz km 273

Installierte Zähler Stück 5.178

Tm 3

1.200

1.000

900

Wasserabgabe


Jahresabschluss 2010

Bilanz zum 31.12.2010

A. Anlagevermögen 1

31.12.2010 31.12.2009

Anhang EUR EUR EUR

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte 146.083,79 196.523,76

A k t i v s e i t e

II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich

der Bauten auf fremden Grundstücken 5.387.039,02 6.716.400,89

2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 298.800,28 192.388,18

3. Verteilungsanlagen 12.570.521,35 12.843.843,33

4. Maschinen u. maschinelle Anlagen 192.779,36 341.334,50

5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 587.753,47 710.717,25

6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 212.993,75 19.249.887,23 338.145,73

III. Finanzanlagen und Beteiligungen 2

1. Beteiligungen 20.836,80 20.836,80

2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 0,00 20.836,80 216.397,55

19.416.807,82 21.576. 587,99

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 297.447,61 267.275,20

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.483.378,11 2.490.662,35

2. Forderungen gegenüber der Gesellschafterin 0,00 118.082,90

3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.004.826,71 4.488.204,82 1.145.832,71

III. Kassenbestand

Guthaben bei Kreditinstituten 1.988.194,82 1.872.393,09

6.773.847,25 5.894.246,25

C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 36.344,81

26.190.655,07 27.507.179,05


Jahresabschluss 2010 10/11

Bilanz zum 31.12.2010

P a s s i v s e i t e

31.12.2010 31.12.2009

Anhang EUR EUR EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 4 7.669.378,22 7.669.378,22

II. Kapitalrücklage 5 3.386.264,50 1.991. 511,50

III. Verlust- /Gewinnvortag -158.479,05 3.640,23

IV. Jahresfehlbetrag -1.147.312,58 -162.119,28

9.749.851,09 9.502.410,67

B. Sonderposten

1. Empfangene Bauzuschüsse bis 31.12.2002 1.442.175,00 1.727.209,00

2. Empfangene Bauzuschüsse ab 01.01.2003 1.813.223,04 1.706.429,32

3.255.398,04 3.433.638,32

C. Rückstellungen 6

1. Rückstellungen für Pensionen 448.278,00 582.743,00

2. Steuerrückstellungen 171.434,72 41.458,00

3. Sonstige Rückstellungen 1.639.246,00 1.346.209,00

2.258.958,72 1.970.410,00

D. Verbindlichkeiten 7

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.950.232,15 9.369.458,30

davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr: 1.478.306,77 EUR

2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 63.012,85 14.825,30

3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.069.570,98 792.130,66

4. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin 430.038,32 0,00

5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.413.592,92 2.424.305,80

davon:

a) mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr: 1.413.592,92 EUR

b) aus Steuern: 370.888,39 EUR

c) im Rahmen der sozialen Sicherheit: 20,75 EUR

10.926.447,22 12.600.720,06

26.190.655,07 27.507.179,05


Jahresabschluss 2010

Übersicht

über die

Entwicklung

des Anlagevermögens

im

Wirtschaftsjahr

2010

(Anlagennachweis

per 31.12.2010)

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Anfangsstand Zugang Abgang Endstand

Umbuchung* Umbuchung*

EUR EUR EUR EUR

sowie Lizenzen an solchen Rechten 807.385,19 4.767,27 0,00 812.152,46

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 17.350.259,24 95.921,33 12.576,00 17.517.372,86

83.768,29*

2. Erzeugungsanlagen 1.763.165,80 3.000,31 199.294,00 1.708.262,53

141.390,42*

3. Verteilungsanlagen 50.094.417,43 781.111,12 165.618,00 50.822.814,13

112.903,58*

4. Maschinen und maschinelle Anlagen 1.801.888,96 0,00 0,00 1.801.888,96

5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.160.868,40 129.415,42 65.050,05 3.225.233,77

6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 338.145,73 212.993,75 83,44 212.993,75

338.062,29*

74.508.745,56 1.222.441,93 442.621,49 75.288.566,00

338.062,29* 338.062,29*

III. Finanzanlagen

1. Beteiligungen 20.836,80 0,00 0,00 20.836,80

2. Aktivwert Rückdeckungsversicherung 216.397,55 0,00 216.397,55 0,00

237.234,35 0,00 216.397,55 20.836,80

Gesamt 75.553.365,10 1.227.209,20 659.019,04 76.121.555,26

338.062,29* 338.062,29*


Jahresabschluss 2010

12/13

Abschreibungen

Restbuchwerte

Anfangsstand Zugang Abgang Endstand am Ende des am Endes des

Umbuchung* Umbuchung* Wirtschaftsjahres vorangegangenen

Wirtschaftsjahres

EUR EUR EUR EUR EUR EUR

610.861,43 55.207,24 0,00 666.068,67 146.083,79 196.523,76

10.633.858,35 1.509.051,49 12.576,00 12.130.333,84 5.387.039,02 6.716.400,89

1.570.777,62 37.978,63 199.294,00 1.409.462,25 298.800,28 192.388,18

37.250.574,10 1.147.410,82 145.692,14 38.252.292,78 12.570.521,35 12.843.843,33

1.460.554,46 148.555,14 0,00 1.609.109,60 192.779,36 341.334,50

2.450.151,15 248.135,43 60.806,28 2.637.480,30 587.753,47 710.717,25

0,00 0,00 0,00 0,00 212.993,75 338.145,73

53.365.915,68 3.091.131,51 418.368,42 56.038.678,77 19.249.887,23 21.142.829,88

0,00 0,00 0,00 0,00 20.836,80 20.836,80

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 216.397,55

0,00 0,00 0,00 0,00 20.836,80 237.234,35

53.976.777,11 3.146.338,75 418.368,42 56.704.747,44 19.416.807,82 21.576.587,99


Jahresabschluss 2010

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang Gesamt davon Lindenbad Gesamt davon Lindenbad

2010 2010 2009 2009

EUR EUR EUR EUR

1. Umsatzerlöse 8 22.081.625,63 345.114,96 22.916.950,66 374.042,48

Lieferung an andere Betriebszweige 376.440,87 0,00 451.671,42 0,00

2. Aktivierte Eigenleistungen 66.801,36 0,00 73.493,00 0,00

3. Sonstige betriebliche Erträge 9 245.909,48 26.591,80 245.281,21 21.640,23

22.770.777,34 371.706,76 23.687.396,29 395.682,71

4. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.730.206,05 25.823,31 14.085.257,55 32.432,47

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.165.486,22 250.126,47 1.093.423,09 344.485,66

c) Bezug von Betriebszweigen 376.440,87 376.440,87 451.671,42 451.671,42

14.272.133,14 652.390,65 15.630.352,06 828.589,55

5. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter 1.998.319,41 389.540,07 2.088.208,44 451.779,62

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 569.296,13 110.425,78 932.297,05 199.349,70

davon für Altersversorgung: EUR 178.431,02 (Vorjahr EUR 533.828,03)

2.567.615,54 499.965,85 3.020.505,49 651.129,32

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 10

Anlagevermögens und Sachanlagen 3.146.338,75 1.506.556,85 2.066.942,77 380.295,50

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11

a) Konzessionsabgaben 1.176.504,00 0,00 1.040.588,00 0,00

b) Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 2.038.266,98 365.578,92 1.782.607,36 290.449,75

3.214.770,98 365.578,92 2.823.195,36 290.449,75

Betriebsergebnis -430.081,07 -2.652.785,51 146.400,61 -1.754.781,41

8. Erträge aus Beteiligungen 10.516,85 0,00 11.086,58 0,00

9. Sonstige Zinserträge 17.821,87 0,00 23.247,98 0,00

10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 458.913,68 124.412,85 493.707,97 132.725,39

Finanzergebnis -430.574,96 -124.412,85 -459.373,41 -132.725,39

11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -860.656,03 -2.777.198,36 -312.972,80 -1.887.506,80

12. Außerordentliche Erträge (+) / Aufwendungen (-) 12 -109.147,00 -27.172,94 235.075,00 0,00

13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13 158.598,81 -499.900,00 65.082,29 -606.800,00

14. Sonstige Steuern 18.910,74 1.365,26 19.139,19 1.446,30

15. Jahresfehlbetrag -1.147.312,58 -2.305.836,56 -162.119,28 -1.282.153,10


Anhang 2010

14/15

Allgemeines

Der Jahresabschluss 2010 wurde nach den für große Kapitalgesellschaften

maßgeblichen Vorschriften des HGB und

des GmbHG aufgestellt.

Soweit Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn-

und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden

können, wurden die Angaben in den Anhang aufgenommen.

Besonderheiten der Versorgungswirtschaft wurden berücksichtigt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung

wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung von immateriellen Vermögensgegenständen

und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

unter Berücksichtigung von Lohn- und Materialgemeinkostenzuschlägen.

Vermögensgegenstände wurden

bis einschließlich Geschäftsjahr 2007 – soweit ihre Nutzung

zeitlich begrenzt ist – entsprechend ihrer voraussichtlichen

wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig überwiegend

degressiv unter Ansatz der steuerlich zulässigen Höchstsätze

abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen für

gekaufte Versorgungsanlagen und für die Anlagen des Lindenbades

erfolgen linear.

Die Beteiligung wird zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des

Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden

unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet.

Bis zum Jahr 2002 empfangene Ertragszuschüsse werden

mit jährlich 5 % des Ursprungswertes erfolgswirksam aufgelöst.

Der Ausweis der seit dem 01.01.2003 empfangenen

Ertragszuschüsse erfolgt brutto durch Bildung eines Passivpostens,

der parallel zum Abschreibungsverlauf der entsprechenden

Versorgungsanlagen erfolgswirksam aufgelöst

wird.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen sind versicherungsmathematisch

nach der Teilwertmethode unter Anwendung

der Richttafeln 2005 G mit dem Rechnungszinsfuß

von 5,15 % ermittelt. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung

ist versicherungsmathematisch berechnet. In der

Bilanz erfolgt der Ausweis saldiert.

Mit der Bildung von sonstigen Rückstellungen werden alle

erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten abgedeckt.

Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungswert passiviert.

Langfristige Verbindlichkeiten werden lt. BilMoG entsprechend

aufgezinst dargestellt.

Erläuterungen zu Positionen der Bilanz

Anlagevermögen

(1) Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in einer

Übersicht gesondert dargestellt.

Finanzanlagen

(2) Die Beteiligung (quotal unter 20 %) betrifft die AOV Arbeitsgemeinschaft

Ostwestfälischer Versorgungsunternehmen

GbR, Gütersloh.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

(3) Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten

überwiegend Forderungen aus Energie- und Wasserlieferungen.

Dem Ausfallrisiko wird durch Bildung angemessener

Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen werden

hauptsächlich Steuererstattungsansprüche und Kreditoren-Sollposten

ausgewiesen.

Eigenkapital

(4) Das Stammkapital wird wie bisher in DM geführt und

beträgt 15,0 Mio. DM. Es wurde lediglich zu Ausweiszwecken

auf Euro (7,669 Mio. EUR) umgerechnet.

Rücklage

(5) Die Kapitalrücklage beinhaltet die wertmäßig das

Stammkapital übersteigende Sacheinlage.

Rückstellungen

(6) Zur Sicherung der Liquidität bei Inanspruchnahme der

eingegangenen Pensionsverpflichtungen wurde eine

Rückdeckungsversicherung abgeschlossen. Pensionsverpflichtung

und der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung

wurden saldiert.

Die Alters- und Hinterbliebenenversorgung für die Arbeitnehmer

wird über Beiträge an die Kommunale

Zusatzversorgungskasse Westfalen-Lippe (ZKW) finanziert.

Auf Grund einer Unterkapitalisierung weist die

ZKW eine Deckungslücke auf. Der auf die T.W.O. Technische

Werke Osning GmbH entfallende Teilbetrag der

Unterdeckung der Versorgungsverpflichtungen wurde

nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt.

Es wurde eine Rückstellung in Ansatz gebracht.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle sich bei Bilanzaufstellung

abzeichnenden Risiken. Im Wesentlichen sind

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen

und für ausstehende Abrechnungen aus dem Energiebezug

gebildet worden. Ferner wurden Rückstellungen

für Risiken aus Mehrerlösabschöpfung in Ansatz gebracht.


Anhang 2010

Verbindlichkeiten

(7) Restlaufzeiten:

Gesamt bis zu von über

1 Jahr 1-5 Jahre 5 Jahre

TEUR TEUR TEUR TEUR

Verbindlichkeiten

gegenüber

Kreditinstituten 7.950 1.478 4.221 2.251

Erhaltene

Anzahlungen 63 63 0 0

Verbindlichkeiten

aus Lieferungen

und Leistungen 1.069 1.069 0 0

Verbindlichkeiten

gegenüber der

Gesellschafterin 430 430 0 0

Sonstige

Verbindlichkeiten 1.414 1.414 0 0

Gesamt 10.926 4.454 4.221 2.251

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin

resultieren aus der Saldierung von Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Forderungen bestehen aus weiterberechneten

Installationstätigkeiten. Die Verbindlichkeiten

bestehen im Wesentlichen aus einem Kassenkredit für

das Lindenbad und noch nicht abgeführter Konzessionsabgabe.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten hauptsächlich

Kundenüberzahlungen. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten

aus Steuern sowie Darlehensabgrenzungen

berücksichtigt.

Angaben zu Positionen der Gewinn- und verlustrechnung

Umsatzerlöse

(8) Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Betriebszweige:

2010

Gesamt

22.082

Stromversorgung

12.589

Wärmeversorgung

279

Gasversorgung

6.755

Wasserversorgung

2.114

Lindenbad

345

Sonstige betriebliche Erträge

(9) Es werden vor allem die empfangenen Ertragszuschüsse

ausgewiesen.

Abschreibungen

(10) Die Abschreibungen enthalten neben den planmäßigen

Abschreibungen auch eine Teilwertabschreibung

auf das Lindenbad in Höhe von TEUR 1.133.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

(11) Neben der voll erwirtschafteten Konzessionsabgabe

umfassen die übrigen betrieblichen Aufwendungen

vor allem Prüfungs- und Beratungskosten, Werbungs-

und Marketingkosten sowie EDV-Kosten.

Außerordentliche Aufwendungen und Erträge

(12) Die außerordentlichen Aufwendungen im Geschäftsjahr

2010 enthalten die Anpassungen an das

BilMoG.

Die außerordentlichen Erträge im Geschäftsjahr

2010 enthalten die Aufl ösung aus Rückstellungen

für Risiken aus periodenübergreifender Saldierung

im Rahmen der Genehmigung von Strom- und Gasnetznutzungsentgelten.

2009

Gesamt

22.917

Stromversorgung

12.530

Wärmeversorgung

298

Gasversorgung

7.615

Wasserversorgung

2.100

Lindenbad

374

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

(12) Den periodenfremden Erträgen in Höhe von 124

TEUR stehen periodenfremde Aufwendungen in

Höhe von 244 TEUR gegenüber.

Die periodenfremden Erträge umfassen überwiegend

außerordentliche Erträge aus dem Energieeinkauf.

Die periodenfremden Aufwendungen beinhalten

im Wesentlichen Anpassung an das BilMoG.

Ertragsteuern

(13) Die Ertragsteuern betreffen ausschließlich das

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.


Anhang 2010

16/17

Organe der Gesellschaft (Stand 31.12.2010)

Gesellschafter

Stadt Halle (Westf.)

Vertreter in der

Gesellschafterversammlung: Rodenbrock-Wesselmann, A. Bürgermeisterin

als persönliche Vertreter: Baars, Dieter 1. stellv. Bürgermeister

Otte, Karin

2. stellv. Bürgermeisterin

Aufsichtsrat

Vorsitzender

1) Bölling, Wolfgang Geschäftsführer Ratsmitglied

Stellv. Vorsitzender

2) Kloidt, Joachim Studienrat skB*

3) Christen, Günther Elektromonteur Arbeitnehmervertreter

4) Hünninghaus, Maik Sparkassenbetriebswirt

5) Klostermann, Frank Bauingenieur Ratsmitglied

6) Rodenbrock-

Wesselmann, Anne

Bürgermeisterin

7) Schacht, Reinhard Landwirtschaftsmeister Ratsmitglied

8) Sommer, Ulrike Hausfrau Ratsmitglied

9) Freiherr Teuffel

von Birkensee, B. Kaufmann Ratsmitglied

10) Voss, Wolfgang Kaufmann Ratsmitglied

11) Westerbarkei, Mathias Dipl.-Betriebswirt skB*

Persönliche Vertreter (in obiger Reihenfolge)

1) Marquard, Frank Jurist/Kaufmann Ratsmitglied

2) Jung, Dieter

(bis 14.07.10) Polizeibeamter Ratsmitglied

Dr. Witte, Kirsten

(ab 15.07.10) Volkswirtin skB*

3) Brömmelsiek, Ilka Wassermeisterin Arbeitnehmervertreterin

4) Kozlowski, Karin Kaufm. Angestellte skB*

5) Hermbecker, Reiner Elektrotechniker Ratsmitglied

6) Keil, Jürgen Beamter Allgem. Vertreter

d. Bürgermeisterin

7) Stricker, Reinhard Computer-Service-Techniker Ratsmitglied

8) Otte, Karin Geschäftsfrau Ratsmitglied

9) Siemens, Stefan Rechtsanwalt Ratsmitglied

10) Kartte, Dietmar Gas-/Wasserinstallateurmeister

11) Tappe, Thomas Dipl.-Verwaltungswirt skB*

Geschäftsführer Wemhöner, Detlef Dipl.-Finanzwirt

*skB = sachkundiger Bürger bzw. sachkundige Bürgerin

Sonstige Angaben

Angaben zur Belegschaft

Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten,

getrennt nach Mitarbeitergruppen:

2010 2009

Mitarbeiterinnen 17 20

Mitarbeiter 27 26

44 46

Auszubildende 3 3

Gesamt 47 49

Anzahl der Stellen:

Mitarbeiterinnen 18,33 18,72

Mitarbeiter 26,00 25,00

44,33 43,72

Auszubildende 3,00 3,00

47,33 46,72

Freistellungsphase

Altersteilzeit 0,00 1,00

Gesamt 47,33 47,72

Vergütungen

Die Aufsichtsratvergütung betrug für die Zeit vom

01.01.2010 bis 31.12.2010 insgesamt 4.245,00

EUR. Die Geschäftsführervergütungen werden

unter zutreffender Inanspruchnahme der Schutzklauseln

nach § 286 Abs.4 HGB nicht angegeben.

Die Jahresabschlussprüfung zum 31.12.2010 umfasst

die Prüfung gem. § 317 HGB, die Prüfung

der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung

und der wirtschaftlichen Verhältnisse gem. § 53

HGrG sowie die Prüfung nach § 10 Abs. 3 und

4 EnWG. Hierfür wird ein Pauschalhonorar in

Höhe von EUR 35.000,00 zuzüglich Auslagen

und Umsatzsteuer abgerechnet. Das Steuerberatungshonorar

betrug im Geschäftsjahr 2010 EUR

4.240,00 zuzüglich Umsatzsteuer.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zum Bilanzstichtag bestehenden finanziellen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

sowie aus dem Bestellobligo aus begonnenen Investitionen

sind für die Beurteilung der Finanzlage

von untergeordneter Bedeutung.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung unterbreitet folgenden Ergebnisverwendungsvorschlag:

Der Jahresfehlbetrag von EUR 1.147.312,58 und

der Verlustvortrag von EUR 158.479,05 sollen auf

neue Rechnung vorgetragen werden.

Halle (Westf.), den 15. April 2011

T.W.O. Technische Werke Osning GmbH

Wemhöner

Geschäftsführer


Bericht des Abschlussprüfers

Abschließendes

Prüfungsergebnis

Der vorstehend wiedergegebene Jahresabschluss weicht hinsichtlich der

Zusammenfassungen in der Bilanz, im Anlagennachweis und in der Gewinn-

und Verlustrechnung von dem vollständigen Jahresabschluss ab.

Dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:

„Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinnund

Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung

und des Lageberichts der T.W.O. Technische Werke Osning

GmbH, Halle/Westf., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember

2010 geprüft. Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung

auch die Einhaltung der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs.

3 EnWG. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss

und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften

und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages

sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen

in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten

Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung

der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die

interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter

Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten

deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,

dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des

durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten

Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken,

mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender

Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach

§ 10 Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei

der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über

die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche

Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartung über mögliche Fehler

berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des

rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise

für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht

sowie in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG

überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung

umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze

und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter,

die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und

des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die

Zuordnung der Konten in der internen Rechnungslegung nach § 10

Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der

Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung,

dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere

Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung

und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen

Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen

Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages

und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze

ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen

entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der

Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss,

vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der

Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen

Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG hat zu keinen Einwendungen

geführt.“

Düsseldorf, den 20. Mai 2011

Eversheim Stuible Treuberater GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Faasch

Wirtschaftsprüfer

Friedrich

Wirtschaftsprüfer


Bericht des Aufsichtsrates

18/19

Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 die ihm nach

Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er ist durch

die Geschäftsführung in insgesamt 7 Sitzungen regelmäßig schriftlich

und mündlich über die Lage und Entwicklung des Unternehmens sowie

über bedeutsame Geschäftsvorfälle eingehend unterrichtet worden.

Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass die Buchführung, der

Jahresabschluss sowie der Lagebericht von dem gem. Beschlussfassung

vom 17.06.2010 gewählten und entsprechend beauftragten Abschlussprüfer,

der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Eversheim

Stuible Treuberater GmbH, Düsseldorf, nach den gesetzlichen

Bestimmungen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk

versehen wurde.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der Bericht des Abschlussprüfers

sind den Aufsichtsratsmitgliedern vor der Sitzung ausgehändigt

worden. Die Vorlagen wurden in der Sitzung am 16.06.2011 beraten.

Der Abschlussprüfer hat an den Verhandlungen des Aufsichtsrates

über den Jahresabschluss teilgenommen, über wesentliche Ergebnisse

seiner Prüfung berichtet und für Erläuterungen zur Verfügung gestanden.

Der Aufsichtsrat billigt den ihm vorgelegten Jahresabschluss und den

Lagebericht und empfiehlt der Gesellschafterversammlung den vorgelegten

Jahresabschluss festzustellen.

Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung, dem Betriebsrat sowie allen

aktiven und ausgeschiedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für

ihren Einsatz und die geleistete Arbeit im Geschäftsjahr 2010, die die

Grundlage für die Erfüllung der gestellten Aufgaben bilden. Dieses Engagement

wird dazu beitragen, die gesetzten anspruchsvollen Ziele zu

erreichen.

Halle (Westf.), den 16. Juni 2011

Der Aufsichtsrat

Wolfgang Bölling

Vorsitzender


T.W.O. Technische Werke Osning GmbH

Gartnischer Weg 127

33790 Halle in Westfalen

Telefon 05201 858-0

Telefax 05201 858-210

24h-Notdienst 05201 858-100

info@two.de

www.two.de

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